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Juni / Juli 2019

KölnerLeben Die Oberbürgermeisterin Kulturamt

Das Stadtmagazin

Essbare Pflanzen

Nicht nur ein Augenschmaus

Pflegehilfsmittel

Foto: Ben Horn

Greifer und Hausnotruf

KLAR UND GUT Dat Wasser vun Kölle ...


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Inhalt

6 Foto: Ben Horn

Klar und gut – Dat Wasser vun Kölle ... Ein wichtiges Lebensmittel – frisch aus der Leitung

Leben in Köln

Gesund leben

Vergnügliches

4 Meldungen

6 Klar und gut – Dat Wasser vun Kölle ...

27 Rätsel

Tiertafel – Trennung unmöglich! Wenn Haustiere zur finanziellen Belastung werden

Ratgeber 16 Pflegehilfsmittel – Greifer und Hausnotruf

14 Meldungen 46 Stiften und Gutes tun Die Stadt berät Gebende und Nehmende

Raus aus Köln

Homosexualität: Was ändert sich im Alter? Ein Beitrag aus der Kölner Seniorenvertretung

50 Kölner Köpfe Renate Schnieders

Service 4 Impressum 30 MehrErleben

22 Essbare Pflanzen – Nicht nur ein Augenschmaus

32 Termine Juni / Juli 2019 42 Kleinanzeigen 51 Wichtige Telefonnummern

Essbare Pflanzen – Nicht nur ein Augenschmaus Geschmackserlebnisse, die am Wegesrand wachsen

Foto: fotolia © Ingo Bartussek

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29 Medientipps

28 Kölsch: Vum Blums Marieche singem Hötche

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Pflegehilfsmittel – Greifer und Hausnotruf Kleine Helfer, die im Alltag viel bewirken

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Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:

Foto: Jeannette Cwienk

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www.koelnerleben.koeln


Leben in Köln

Impressum

RembrandtKuriositäten gesucht

Die Oberbürgermeisterin Kulturamt

Redaktion: Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich), Martina Dammrat (dt), Wolfgang Guth (wg) Unter Goldschmied 6, 50667 Köln Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19 koelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.koeln Veranstaltungstermine an: terminekoelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Mitglieder der Seniorenvertretung Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Dr. Herbert Mück, Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Jeannette Cwienk (jc), René Denzer (rde), Laura Geyer (lg), David Korsten (dk), Kirsten Nagel (Lektorat), Lisa von Prondzinski (lvp), Anja Sauerland (Grafik) www.koelnerleben.koeln Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln, Tel. 0221 / 99 88 21-0 Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. 0221 / 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­ Druck: Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Monschau Aboservice: Tel. 0221 / 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sind für beiderlei Geschlecht gemeint.

Foto: Wikimedia Commons

Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt www.stadt-koeln.de

Mit einer ungewöhnlichen Aktion startet das Wallraf-RichartzMuseum den Veranstaltungsreigen zum 350. Todestag des Malers Rembrandt, mit vollem Namen Rembrandt Harmenszoon van Rijn. Das Kölner Haus sucht für seine Sonderpräsentation „RembrandtMania“ Kuriositäten, die mit dem berühmten Künstler zu tun haben. Kein Ding ist zu klein, zu alltäglich oder zu unspektakulär. Egal ob Socken, Zahnpasta, Weinflasche, Radiergummi oder Keksdose – das Wallraf nimmt alle Objekte entgegen, die zeigen, wie beliebt der niederländische Meister auch heute noch ist. Interessierte wenden sich an Iris Haist unter iris.haist@wallraf.museum oder bringen ihre Objekte direkt im Wallraf vorbei. Wallraf-RichartzMuseum, Obenmarspforten. www.wallraf.museum

Das Ich im Spiegel Die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn veranstaltet vom 9. bis 11. Juli einen analog-digitalen Kunstworkshop für zwei Generationen. Gesucht werden acht Personen ab 55 Jahren, die sich der Bedeutung des Spiegels in der Kunst widmen möchten. Im Workshop erstellt man gemeinsam mit acht Schülern der 11. und 12. Klasse der Gesamtschule Mülheim digitale Porträts und Bilder mit Kamera und Smartphone. Durch analoge Hilfsmittel wie Wasser, Spiegel oder Glas werden sie neu komponiert und präsentiert. Interessenten wenden sich bis zum 24. Juni an Charlotte Rieb, Tel. 0221 / 888 95-108 oder rieb@sk-kultur.de

Radstation

am Rheinufer Die Radstation Köln, ein Projekt der Beschäftigungsentwicklung und Förderung junger Menschen, hält hochwertige Fahrräder in verschiedenen Ausführungen zum Verleih bereit. An der Domseite der Deutzer Brücke können praktische City-Bikes, nach Vorbestellung auch Pedelecs, Tandems und Kinderfahrräder ausgeliehen werden. Außerdem bieten fachkundige Fahrrad-Führer täglich dreistündige Stadttouren für 22,50 Euro pro Person an. Radstation Köln, Markmannsgasse, Tel. 0171 / 629 87 96, www.radstationkoeln.de KölnerLeben Heft 3 | 19

Foto: IN VIA Köln

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Leben in Köln

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Ausgezeichnet: www.koelnerleben.koeln Der Internetauftritt von „KölnerLeben“ ist von den Experten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erneut als „nutzerfreundliche Internetseite“ ausgezeichnet worden. Bewertet wurden Aufbau, Handhabung und Benutzerführung, multimediale Inhalte, Text und Sprache sowie als zusätzlicher Aspekt die Barrierefreiheit. Die von der BAGSO aufgestellten Kriterien erfüllt www.koelnerleben.koeln nun nach weiteren Verbesserungen zu 98 Prozent. In dem Zertifikat heißt es: „Die Internetseite des Stadtmagazins KölnerLeben wirkt gleich auf den ersten Blick klar und gut strukturiert. Die Themenleiste bietet einen guten Überblick über die anzusteuernden Bereiche. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Ausgaben des Magazins online zu lesen und auch als Hörbuch im Daisy-Format abrufbar sind.“

Malkurs für Demenzkranke anderen begegnen und sich austauschen. Eine Teilnahme ist in jedem Stadium der Demenz möglich. Kursgebühr: 98 Euro plus Materialkosten. VHS Köln, Kundenzentrum, Cäcilienstr. 35, Tel. 0221 / 221-2 59 90, www.vhs-koeln.de

© Peter Gaymann, www.demensch.gaymann.de

Für an Demenz erkrankte Menschen und deren Begleitung bietet die Volkshochschule (VHS) ab September im Studienhaus am Neumarkt den fünfwöchigen Kurs „Ausdrucksmöglichkeit Kunst“ an. Allein oder mit der Begleitung kann man sich frei und zwanglos mit Materialien und Farben auseinandersetzen, dabei

„Dann auf nach AMERIKA!!“ – „Ich sagte: Wir besuchen TANTE ERIKA!“ KölnerLeben Heft 3 | 19


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Gesund leben

Klar und gut

Dat Wasser vu Wie selbstverständlich kommt kristallklares Wasser aus dem Hahn.

Foto: Ben Horn

Auf dem Kurt-HackenbergPlatz steht ein Trinkwasserbrunnen. Weitere zwölf sollen bis zum Spätsommer 2019 aufgestellt werden – vier in der Innenstadt sowie jeweils einer in den übrigen acht Stadtbezirken.

KölnerLeben Heft 3 | 19


Gesund leben

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n Kölle... Als Frank Straube den silbernen Hahn öffnet, fließt 12 Grad kaltes, klares Wasser aus einem großen Tank in das Glas in seiner Hand. Er nimmt einen Schluck: „Sehr gut“, sagt er. Der Mitarbeiter der Rhein-Energie leitet seit zwanzig Jahren die Führungen durch die Betriebsanlagen des städtischen Versorgers. Besonders gern kommt er ins Wasserwerk „Severin 2“ am Zugweg. „Das ist eine Perle der Südstadt“, sagt Straube, der Ort und seine Geschichte faszinierten ihn immer noch. Hier zeigt er den Besuchern, wie aus Grund- und Rheinwasser hochwertiges Trinkwasser entsteht. In vielen Regionen der Welt sei nicht selbstverständlich, dass es jederzeit genug sauberes Wasser gibt. An einem der Rohre hängt ein Schild. Darauf steht: „Dat Wasser vun Kölle es jot.“ Dass es auch kostbar ist, dafür will Frank Straube die Menschen sensibilisieren, damit das auch so bleibt. Durch die Scheiben des 1901 errichteten Bauwerks in neogotischem Stil fällt Licht auf die silbern glänzenden Transportleitungen. „Sie haben etwa 700 Millimeter Durchmesser“, erklärt Straube, „und bringen das Wasser vom Werk Hochkirchen am Bonner Verteilerkreis hierher.“ Die Rohre führen in sieben große, etwa 40 Kubikmeter fassende Wassertanks. In ihnen befindet sich jeweils eine zweieinhalb Meter hohe Schicht Aktivkohle. Sie besteht aus Torf, Kokosnussschale und etwas Steinkohle, sieht aus wie Schokoladenstreusel und ist geruch- und geschmacklos. Die Aktivkohle wirkt wie ein Schwamm, in ihr bleiben Schadstoffe hängen. Notwendig sei diese Filterung eigentlich nicht, sagt Straube. Das Rohwasser, das am Werk ankommt, sei bereits sehr sauber. Insgesamt 110 Brunnenanlagen fördern das Wasser für die acht Wasserwerke im Stadtgebiet. Von dort aus transportieren es 2.530 Kilometer Versorgungsleitungen und 1.290 Kilometer Anschlussleitungen in die Haushalte. Während die rechte Rheinseite mit Grundwasser versorgt wird, stammt das linksrheinische Wasser je zur Hälfte aus KölnerLeben Heft 3 | 19

Foto: Stadt Köln

Aber ist es auch gut?

Liebe Leserinnen und Leser, Geologie und die geografische Lage von Köln bescheren uns ein reichhaltiges Vorkommen an Grundwasser, das von Natur aus ideale Voraussetzungen für eine gute Trinkwasserqualität bietet. Jährlich werden Millionen Kubikmeter Grundwasser in Köln für Gewerbe- und Trinkwassernutzung gefördert. Im besonderen Fokus steht für Trinkwasser die gleichbleibend hohe Qualität nach den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unserem Wasserversorger, der RheinEnergie AG, dafür zu sorgen, dass dies so bleibt und die Kölnerinnen und Kölner auch zukünftig eine hohe Trinkwasserqualität erwarten dürfen. Ich appelliere an uns alle, immer Sorgsamkeit und Verantwortungsbewusstsein beim Gebrauch von Trinkwasser walten zu lassen, damit dieses kostbare alte Gut unserer Erde auch nachkommenden Generationen zur Verfügung steht.

Henriette Reker Oberbürgermeisterin der Stadt Köln


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Gesund leben

Grafik: RheinEnergie AG

Rechts- und linksrheinische Versorgung wächst zusammen Die bislang strikt getrennten Trinkwassernetze zu beiden Seiten des Rheins sind seit Anfang Mai durch einen sogenannten Düker miteinander verbunden. Das ist eine 722 Meter lange Druckleitung, die gut zehn Meter unter dem Flussbett zwischen den Stadtteilen Poll und Marienburg verläuft. Die Verbindung der beiden Wassernetze sichert in Zukunft die stadtweite Versorgung durch eine gleichmäßige Auslastung des gesamten Frischwassersystems. „Dies zahlt sich besonders an heißen Tagen mit hohem Wasserbedarf für die Bürgerinnen und Bürger aus“, erläutert Dr. Andreas Cerbe, Netzvorstand der RheinEnergie. Und ergänzt, dass die Verbindung der beiden Netze keinen

Foto: David Korsten

Foto: RheinEnergie AG

Grund- und Rheinwasser. „Das Rheinwasser legt dabei einen relativ langen Weg durch das Gestein am Ufer zurück“, erklärt Straube. Es muss sich durch ausgedehnte Schichten aus Kies und Sand arbeiten. Beim Versickern ins Grundwasser wird es auf natürliche Weise gefiltert und reichert sich mit Mineralien an, vor allem Kalzium, bekannt als Kalk, und Magnesium. „Die Stoffe machen das Wasser ziemlich hart“, sagt Carsten Schmidt, Wasserexperte bei der RheinEnergie. Der hohe Mineraliengehalt sei sehr gesund, der menschliche Körper brauche die Stoffe zum Aufbau von Muskeln und Knochen. In der Filterhalle des Wasserwerks in Hochkirchen stehen große Tanks für die Reinigung des Wassers.

merklichen Einfluss auf die Trinkwasserbeschaffenheit und Trinkwasserqualität haben werde. Mineralien – Fluch oder Segen? Eine Untersuchung der Stiftung Warentest von 2016 belegt die hohe Qualität des Trinkwassers in Deutschland. Es sei nicht nur viel günstiger und praktischer, weil keine Kisten geschleppt werden müssen. Es sei auch gesünder als so manches Mineralwasser – denn nur etwa jedes fünfte der getesteten Mineralwässer hat tatsächlich einen hohen Mineralstoffgehalt. Der hohe Kalziumgehalt im Trinkwasser hat jedoch einen Nachteil, den vor allem die linksrheinisch Wohnenden im Alltag erleben: Haushaltsgeräte wie Wasserkocher verkalken schnell. Manche nutzen deshalb Wasserfilter. Davon rät Ina Bockholt, Redakteurin bei der Stiftung Warentest, allerdings ab: „In Wasserfiltern können sich Keime gut vermehren.“ Auch Filtersysteme wie Ionentauscher oder solche, die etwa mit dem Umkehrosmoseverfahren arbeiten, seien nicht empfehlenswert, so die Verbraucherzentrale. Die Systeme brächten zusätzliche Keime ins Wasser ein, entzögen ihm Mineralstoffe oder benötigten viel Energie oder Wasser. KölnerLeben Heft 3 | 19


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Foto: David Korsten

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Gesund leben

Blickt man hinein, sieht man am Grund die Aktivkohleschicht. Sie filtert Schadstoffe aus dem Wasser heraus.

Außerdem erhöhten Filter in der Regel die Kosten: Während ein Liter Trinkwasser etwa 0,5 Cent kostet, könne der Preis mit dem Einsatz von Filtern auf bis zu 16 Cent pro Liter steigen. Wasser in Bewegung halten Die hohe Trinkwasserqualität bestätigt auch Karin Gerhardy, Referentin für Wasserwirtschaft beim Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in Bonn: „Grenzwertüberschreitungen sind absolute Einzelfälle. Bei nahezu allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen halten über 99,9 Prozent der überwachten Proben die strengen rechtlichen Vorgaben ein.“ Das gilt auch für Köln. Aber auch die letzten Meter bis zum Wasserhahn sind wichtig. So sind etwa Kalkablagerungen ein Nährboden für Bakterien, die etwa zu MagenDarm-Problemen führen können, sowie für Legionellen. Werden sie über den Wasserdampf beim Duschen eingeatmet, können sie die Legionärskrankheit verursachen. Hauseigentümer müssen die Trinkwasserinstallation daher regelmäßig untersuchen lassen. Mit einfachen Mitteln kann jeder selbst vorbeugen. Das Wasser sollte regelmäßig in Bewegung sein. Wenn es länger als 72 Stunden in den Leitungen steht, sollte man den Hahn einmal für einige Minuten aufdrehen. Häufig diskutiert wird über den Nitratgehalt im Wasser. Angaben des Bundesumweltamtes zufolge sind 18 Prozent des Grundwassers in Deutschland zu stark mit Nitrat belastet, in den betroffenen Regionen werden mehr als die erlaubten 50 Milligramm pro Liter gemessen. Nitrate sind wasserKölnerLeben Heft 3 | 19

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Mineraliengehalt im Kölner Trinkwasser Empfohlener Mineral

rechts- links- Tagesbedarf rheinisch rheinisch für Senioren in mg/l in mg/l in mg

Natrium 26 34 1.500 Magnesium 14 16 300 (Frauen) 350 (Männer) Kalzium 79 114 1.000 Chlorid 37 60 2.300 Kalium 3,3 4,5 4.000 Fluorid 0,09 0,03 3.100 (Frauen) Quellen: RheinEnergie AG, Verbraucherzentrale NRW, 2019

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lösliche Salze der Salpetersäure. Sie können vor allem für Säuglinge gefährlich sein und die sogenannte Säuglingszyanose („Blausucht“) verursachen, eine mitunter lebensbedrohliche Erkrankung. Nitrat gelangt vor allem über stickstoffhaltige Düngemittel aus der Landwirtschaft ins Grundwasser, ebenso durch Gülle aus Mastställen oder Biogasanlagen. „In Köln ist Nitrat im Grundwasser kein Problem“, sagt Carsten Schmidt. „Unsere Werte liegen mit etwa 20 Milligramm pro Liter deutlich unter dem erlaubten Höchstwert.“ Das liege vor allem an der guten, langjährigen Zusammenarbeit von Wasserexperten und Landwirten. Der Arbeitskreis Ackerbau und Wasser, auch bekannt als Arbeitskreis „Drüber und Drunter“, wurde 1985 gegründet. Die Mitglieder tauschen sich regelmäßig aus und stimmen sich beispielsweise darüber ab, wie viel Düngemittel zum Einsatz kommt. Medikamente richtig entsorgen Auch Arzneimittelrückstände wie Hormone und Antibiotika im Trinkwasser sind immer wieder ein öffentliches Thema. „Unsere Proben hierbei liegen regelmäßig unterhalb der Nachweisgrenze“, hebt Schmidt hervor. Dennoch: Medikamentenreste lassen sich einer Studie des Bundesumweltamtes zufolge in nahezu allen deutschen Gewässern nachweisen. Die Stoffe gelangen ins Abwasser, wenn die Menschen sie auf der Toilette ausscheiden – oder sie einfach dort oder in der Spüle entsorgen. „Eine akute Gefährdung für den Menschen besteht nach bisherigem Wissensstand zwar nicht“, sagt Martina Winker, Wasserexpertin am ISOE – dem Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main. Auf Tiere und Pflanzen hätten KölnerLeben Heft 3 | 19


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Foto: RheinEnergie AG

In der Versickerungsanlage in Esch werden Grund- und Rheinwasser für eine natürliche Reinigung versprüht.

die Stoffe aber nachweisbare Auswirkungen. Sie verursachten beispielsweise Nierenschäden bei Fischen oder führten zur Verweiblichung männlicher Regenbogenforellen. Weil über die technische Reinigung des Abwassers aber – selbst bei technischer Aufrüstung unserer Kläranlagen – keine ausreichende Reduktion der Wirkstoffe sichergestellt werden kann, empfiehlt die Wissenschaftlerin, schon bei der Verordnung und dem Konsum von Arzneimitteln, soweit es die Behandlung erlaubt, anzusetzen. Dazu kommt, dass die Aufrüstung teuer ist und höchstwahrscheinlich steigende Abwassergebühren bedeuten würde. Wer Medikamente einnimmt, sollte beachten: Abgelaufene oder nicht verbrauchte Medikamente gehören auf keinen Fall in die Toilette oder den Ausguss. Sie sollten in den Restmüll geworfen, zu Schadstoffsammelstellen gebracht oder in Apotheken zurückgegeben werden. „Dass Menschen über das essenzielle Lebensmittel Wasser Bescheid wissen, ist sehr wichtig“, findet Frank Straube. Daher freue ihn das große Interesse am Thema. Bis zu 250 Mal im Jahr führe er Schüler, Studenten, Gruppen von älteren Menschen, Familien, Karnevalsvereine und auch Politiker durch die Anlagen. „Am liebsten natürlich durch ,Severin 2‘ “, sagt er. dk

ner Für Führungen durch eines der Köl nk Wasserwerke kann man sich an Fra Straube wenden. E-Mail: com betriebsbesichtigung@rheinenergie. Tel. 0221 / 178-46 60 KölnerLeben Heft 3 | 19


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Leben in Köln

Tiertafel

Trennung unmöglich! Für viele Menschen sind Haustiere Familienmitglieder. Doch was passiert, wenn Tierhalter in der Armut landen und die Mitbewohner zur finanziellen Belastung werden? Streuner Freedom, Prinzessin Mae und der schwarze Tiger können sich freuen. Wenn Frauchen Silvia P. wieder zurück ist, wird sie für ihre drei Katzen ein paar Leckerchen dabei haben. Auch Nass- und Trockenfutter gibt es. Die Dosen und Packungen verstaut sie in einem Koffer. Den hat sie im Sperrmüll gefunden. Zwar ist der etwas ramponiert, doch das stört sie nicht. In den Urlaub will sie damit nicht, kann sie auch nicht. Dafür

Foto: René Denzer

Ehrenamtlerin Ute Kruse sortiert das Dosenfutter.

fehlt das Geld. Das hat Silvia P. früher im Pflegedienst verdient. Dann kam der Krebs. Ihren Beruf kann sie nicht mehr ausüben. Sie ist auf Unterstützung angewiesen. Vom Staat gibt es ein wenig Geld, von der Tafel Essen. Um die eigene Kasse aufzubessern, sammelt sie Flaschen. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei Kölsch Hätz – auch um selbst sozial nicht isoliert zu sein. Zu Hause, da geben ihr ihre drei Katzen Kraft. Ihre Augen leuchten,

wenn sie von ihnen spricht. Die Tiere bedeuten für sie „alles“. Sie abgeben? Keine Option. Für ihre Lieblinge würde sie alles tun. Und so fährt sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Kölner Süden nach Höhenhaus. Dort hat die Tiertafel-Koeln an der Ecke Im Weidenbruch/Berliner Straße ihre Tische aufgestellt. Menschen wie Silvia P. bekommen hier Unterstützung. Den Verein gibt es seit 2016. Alle 14 Tage ist man freitags in Höhenhaus bei Wind und Wetter vor Ort. Räumlichkeiten hat der Verein nicht, dafür sind die Mieten zu hoch. Doch es gebe Gespräche mit der Stadt, vielleicht bahnt sich eine Lösung an, berichtet der Vorsitzende Udo Rehfisch. Loyale Seelentröster Rehfisch weiß, wer zur Tiertafel kommt: „Menschen, die wenig Geld haben.“ Und die Haustiere haben, von denen sie sich eigentlich trennen müssten – es aber nicht können. Denn oft sind die Tiere der letzte Sozialkontakt. Sie unterscheiden nicht in arm oder reich, alt oder jung, krank oder gesund. „Die Tiere geben dem Leben der Menschen Struktur und Verantwortung und sie sind deren KölnerLeben Heft 3 | 19


Leben in Köln

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INFORMATIONEN Die Ausgabe des Vereins Tiertafel-Koeln findet alle 14 Tage freitags von 11 bis 12 Uhr am Standort Im Weidenbruch, Ecke Berliner Straße statt. Wer Futter beziehen möchte, muss zur Anmeldung an einem der Ausgabetage einen Bescheid vom Arbeitsamt, zur Rente oder zum Sozialgeld vorlegen.

Foto: René Denzer

Futter- und Sachspenden können ebenfalls während der Ausgabe abgegeben werden. Gebraucht wird Futter für Hunde, Katzen, Nager und Vögel, Transportboxen, Katzenstreu, Heu, Leinen, Körbchen, Spielzeug, … Auskunft: Ines Rodrigo, Tel. 0175 / 579 28 77 https:// tiertafel-koeln.jimdo.com

Emma ist ein „alter Hase“ bei der Tiertafel. Sie ist immer mit dabei, wenn Herrchen David Futter und Zubehör ausgibt.

Seelentröster“, sagt Ines Rodrigo, Kassiererin und Schriftführerin des Vereins. Sie und ihr Mann Udo Rehfisch können das nachvollziehen. Hundedame Lucy und der 2018 verstorbene Sammy gehören zur Familie. Wer zur Ausgabe kommt, muss nachweisen, dass er bedürftig ist. Und dass er ein Tier hat. Neuanschaffungen und Welpen werden nicht unterstützt. Ist das geklärt, wird die Person registriert. Das wird auch mit anderen Ausgabestellen im Umland abgesprochen. So soll ein „Tafel-Tourismus“ vermieden werden. Am Ausgabetag muss jeder einen symbolischen Betrag von zwei Euro pro Tier zahlen, maximal werden drei Haustiere zugelassen. Von dem Geld wird Futter gekauft, genauso KölnerLeben Heft 3 | 19

wie von den Geldspenden von Firmen oder Privatleuten. Regelmäßig werden auch einige Supermärkte angefahren, wo die Tiertafel Boxen für Futterspenden aufgestellt hat. Seiten gewechselt Neben Futter gibt es auch Leinen, Körbe, Decken oder Spielzeug. „Die kosten im Laden eine Menge Geld“, weiß Achim Hübsch. Bevor der 63-Jährige angefangen hat, bei der Tiertafel mitzuhelfen, stand er auf der anderen Seite des Tisches. Jetzt kann man bei dem ehemaligen Brummi-Fahrer und jetzigen Frührentner die Dinge kaufen, die andere abgegeben haben, etwa weil das Haustier verstorben ist. Ute Kruse ist von Anfang an

bei der Tiertafel mit dabei. Ihr Beweggrund: „Es macht mir Freude, wenn wir den Menschen helfen können und sie ihre Tiere nicht abgeben müssen.“ Die 55-Jährige weiß, wie wichtig das eigene Haustier für die Menschen sein kann. Sie selbst hat einen Hund und drei Schlangen. Mit Ute steht auch David hinterm Tresen. Der 28-Jährige hat Pekinese Emma mitgebracht. Sie sitzt angeleint in seiner Nähe und schaut dem Trubel am Ausgabetag zu. Bevor die Hundedame zu David kam, war sie verwahrlost. Sie stammt aus einer Zwangsräumung. Vermittelt hat die Tiertafel – auch das tut sie. Seitdem sind David und Emma ein Herz und eine Seele. So wie Silvia P. und ihre rde drei Katzen.


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Leben in Köln

Kulturraum Friedhof 2025 Die 55 Kölner Friedhöfe sind mehr als nur Begräbnisflächen und Orte der Trauer und des Gedenkens. Die 480 Hektar sind auch wohnortnahe Grün- und Parkanlagen mit Lebensraum für Flora und Fauna und nicht zuletzt ein Geschichtsbuch. Die Stadt Köln lädt nun alle Einwohner ein, sich an der Entwicklung des Konzepts für den „Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025“ zu

beteiligen. Jeder kann Ideen für die Nutzung der Friedhöfe entwickeln und diese gemeinsam mit Fachleuten diskutieren. Vom 12. Juni bis 10. Juli kann man auf der Internetseite www.mitwirkungsportal-koeln.de seine Anregungen einbringen. Oder man schreibt an die Stadt Köln, Friedhofsverwaltung, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln. www.friedhoefe.koeln

Zwei für Bildung und Gesundheit in Köln wichtige Posten hat die Stadt neu besetzt. Der 37-jährige Robert Voigtsberger wurde vom Rat der Stadt einstimmig zum Beigeordneten für Bildung, Schule und Sport berufen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Agnes Klein an, die in den Ruhestand geht. Voigtsberger hat an der Deutschen Sporthochschule Köln sein Studium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Ökonomie und Management erfolgreich absolviert. Seit 2015 war er als Erster Beigeordneter der Stadt Stolberg für Jugend, Kultur, Schule und Soziales verantwortlich. Auch das Gesundheitsamt der Stadt Köln bekommt einen neuen Leiter. Dr. med. Johannes Nießen wechselt aus Hamburg an den Rhein. In der Hansestadt hat sich der 61-Jährige mit dem Auf- und Ausbau bürgerfreundlicher Gesundheitsangebote und der Koordination der medizinischen Flüchtlingsversorgung überregional einen Ruf erworben. www.stadt-koeln.de

Dr. med. Johannes Nießen

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Foto: Stadt Köln

Neue Köpfe


Leben in Köln

Aufgaben für Ehrenamtliche

Die Ehrenamtsagentur Ceno e. V. sucht Patinnen und Paten ab sechzig Jahre, die Schüler bei der Berufswahl und der Ausbildungsplatzsuche begleiten. Sie helfen bei Bewerbungen, vor allem aber sind sie Ansprechpartner für persönliche und schulische Fragen der Jugendlichen. Das Ehrenamt sollte über einen Zeitraum von zwei Jahren ausgeübt werden. Interessenten sollten Berufs- und Lebenserfahrung mitbringen, Interesse an der Lebenswelt Jugendlicher zeigen, Zeit für regelmäßige Treffen sowie Humor und Geduld haben. Ceno bereitet intensiv und professionell auf die Aufgabe vor. Kontakt: Melanie Demor, Tel. 0221 / 995 998-0. www.ceno-koeln.de

Foto: Ceno e. V.

Anspruchsvolle

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Urlaub in Köln In der Zeit vom 9. Juli bis 4. August lädt die Akademie för uns kölsche Sproch ein, Urlaub in Köln zu machen. Das Leitthema ist „Kunst im öffentlichen Raum“. Spaziergänge durch Rheinpark, Rheingarten, rund um den Dom, am Neumarkt oder Aachener Weiher eröffnen Blicke auf einen Teil der über 400 Werke bedeutender Künstler, die Plätze, Hausfassaden, Parks und Brunnen schmücken. Eine Radtour führt zu den bedeutenden Sakralbauten, die die Architektenfamilie Böhm entworfen hat. Heidewitzka Hafenrundfahrten, Exkursionen in das wilde Köln, Rafting auf dem Rhein und Kunstspaziergänge mit Hund vervollständigen das Programm. Tel. 0221 / 88 89 52 00. https://urlaubinkoeln.de Anzeige

Internationale Fachmesse für Rehabilitation und Pflege

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KölnerLeben Heft 3 | 19

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Ratgeber

Pflegehilfsmittel

Wer möchte nicht so lange wie möglich – auch im Pflegefall – zu Hause bleiben? Dafür gibt es einen großen Markt an Hilfsmitteln. Doch was gibt es und wer zahlt was? Inge S. hatte zusehends Mühe, sich zu bücken, wenn etwas auf den Boden fiel. Ihr Rücken machte Probleme. Deshalb kaufte die 73-Jährige eine Greifzange. „Auf die Idee, dass die Krankenkasse die bezahlen könnte, wäre ich nicht gekommen“, erzählt die Alleinlebende. Wenn ihr Hausarzt das Gerät verordnet hätte, hätte sie es vielleicht nicht komplett bezahlen müssen. „Doch darauf wurde ich erst im Sanitätshaus aufmerksam gemacht. Weil ich nicht mehr länger warten wollte, habe ich den Greifer trotzdem sofort mitgenommen“, erinnert sich die Rentnerin. Es ist keine Seltenheit: Viele Patienten wissen nicht, worauf alles sie im Bedarfsfall Anspruch haben. Pflegende Angehörige wiederum haben weder die Zeit noch die Kraft, sich „auch noch um so was“ zu kümmern.

Foto: fotolia © Ingo Bartussek

Greifer und Hausnotruf

So kommt schon mal unnötigerweise ein hübsches Sümmchen für Hilfsmittel zusammen. Dabei gibt es zig Gegenstände, die bezahlt, bezuschusst oder verliehen werden. Was genau einem zusteht, ist von Fall zu Fall verschieden; es hängt vom Grad des Handicaps, der Erkrankung oder der Pflegebedürftigkeit ab. Wer beispielsweise Probleme hat, sich selbst an- und auszuziehen, hat unter Umständen Anspruch auf einen Anziehstock oder Strumpfanzieher. In dem sogenannten Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind alle erstattungsfähigen Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel gelistet. Viele Hersteller teilen sich den Markt, bieten eine Vielzahl an Modellen an, doch nicht jedes wird von jeder Krankenkasse bezuschusst. KölnerLeben Heft 3 | 19


Viele Menschen möchten im Alter in ihrer vertrauten Umgebung bleiben, auch wenn sie allein leben. Sicherheit, wenn ein Notfall eintritt, bieten Hausnotrufsysteme.

Doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln? Hilfsmittel = Krankenkasse Grob gesagt sollen Hilfsmittel den Erfolg einer Behandlung sichern oder eine Behinderung ausgleichen. Simples Beispiel: Ein Rollator erlaubt eine gewisse Mobilität, wenn man nach einer Operation noch wackelig auf den Beinen ist oder es sogar bleibt. Zuständig hier ist die Krankenkasse. Zuvor muss ein Arzt ein entsprechendes Rezept ausstellen. Bei einigen Hilfsmitteln wie einem Sprach-Computer ist aber vorher eine Genehmigung der Krankenkasse nötig. Dabei muss die Kasse innerhalb von drei Wochen entscheiden. Aber: „Falls eine aufwendigere Prüfung KölnerLeben Heft 3 | 19

des Leistungserbringers erforderlich ist, kann diese Frist entsprechend verlängert werden“, so Isabella Heller, eine Sprecherin der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg. Wertvoller Tipp: Unbedingt die Zustimmung der Krankenkasse abwarten. Denn wer sich das Hilfsmittel vorher in Eigenregie besorgt, muss es in der Regel selbst bezahlen. Pflegehilfsmittel = Pflegekasse Pflegehilfsmittel wiederum sind nichts anderes als Hilfsmittel, die Beschwerden von Pflegebedürftigen lindern, die die Pflege erleichtern und dem Patienten ein Stück Selbstständigkeit zurückgeben sollen. Zuständig dafür ist die Pflegekasse, die jedoch bei der


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Ratgeber

Krankenkasse angesiedelt ist. Sind die Zuständigkeiten mal unklar, klären das die Kassen meist untereinander. Bereits Menschen ab Pflegegrad 1 haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Vorausgesetzt, man lebt zu Hause und wird dort gepflegt. Bei Pflegegrad 1 können sich die meisten Menschen jedoch noch gut selbst versorgen und den Alltag ohne viel fremde Hilfe bewältigen. Wobei ein Hausnotruf immer empfehlenswert ist. Denn er gibt einem selbst und den Angehörigen ein gutes Gefühl: In brenzligen Situationen, etwa wenn man fällt, lässt sich per Knopfdruck auf einen Handsender oder über das Hausnotrufsystem rasch Hilfe herbeirufen. Etliche Hilfsmittel sind auch für pflegende Angehörige interessant, denn wer den Partner oder die Eltern pflegt, ist auch körperlich gefordert. Schon ein Trapezgriff oder eine Haltestange am Bett kann den Rücken des Pflegenden enorm entlasten.

Foto: www.obbomed.de

Was zahlt man dazu? Ganz umsonst gibt es das alles meist nicht. Eine Zuzahlung wird bei sämtlichen Hilfsmitteln aus dem Sanitätshaus, der Apotheke, vom Optiker, Akustiker oder Schuhtechniker fällig. Bei Hilfsmitteln wie Kompressionsstrümpfen und Inkontinenzeinlagen beispielsweise beträgt der Eigenanteil mindestens 5 und

höchstens 10 Euro. Bei den Pflegehilfsmitteln sieht es anders aus: Für waschbare Bettschutzeinlagen, die Matratzen vor Feuchtigkeit schützen, oder LiftSysteme fürs Bad zahlt der Versicherte mindestens 10 Prozent der Kosten, höchstens aber 25 Euro je Hilfsmittel. Gibt jemand für sämtliche Hilfsmittel mehr als zwei Prozent seines Jahresbruttoeinkommens aus, etwa der Rente, kann er bei der Kasse eine Zuzahlungsbefreiung beantragen. Eine Sonderstellung nehmen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch ein. Die erhält jeder in der häuslichen Pflege im Wert von bis zu 40 Euro im Monat gratis. Das sind zum Beispiel saugende Bettschutzauflagen, Gummihandschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel. All das kann nur einmal benutzt werden. Wenn aber ein Pflegedienst mit im Boot ist, muss dieser die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel selbst beschaffen. Und Bewohner eines Pflegeheimes erhalten sie von ihrer Einrichtung bereitgestellt. Auf Beschaffung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch haben sich etliche Lieferdienste spezialisiert. Sie rechnen mit Genehmigung des Versicherten alles mit der Kasse direkt ab, während das gewünschte Paket jeden Monat nach Hause geliefert wird. „Im Prinzip ist das eine gute Sache, weil es so bequem ist“, findet Verena Querling, Pflegeexpertin bei der

Nicht mehr bücken, nicht auf der Leiter wanken – Greifer sind im Haushalt vielseitig einsetzbar. KölnerLeben Heft 3 | 19


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Ratgeber

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Selbstständig und sicher Der Johanniter-Hausnotruf.

Es gibt viele Hilfsmittel, die das Aufstehen erleichtern. Auch solche, die einem helfen, aus dem Bett oder Auto zu kommen.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Es fragt sich nur, ob der Verbraucher immer vernünftig aufgeklärt wird, denn alles über 40 Euro muss schließlich selbst gezahlt werden.“ Pflegehilfsmittel werden beantragt Pflegehilfsmittel müssen nicht vom Arzt verordnet werden. Man kann sie oft – wenn auch nicht immer – beantragen. Dafür wendet man sich am besten an die Serviceabteilung der eigenen Kasse. Doch was tun, wenn der Duschhocker oder Badewannenlift abgelehnt wird? Das passiert etwa dann, wenn die Situation des Versicherten nicht richtig eingeschätzt wird. Man sollte dann sofort Widerspruch einlegen und dies auch nachvollziehbar begründen. Die Kasse entscheidet dann erneut. Was die Kassen übernehmen, ist festgelegt. Man erhält das, was medizinisch sinnvoll ist, und keine Luxusversionen. So gibt es für viele Hilfsmittel feste Preisobergrenzen. Das bedeutet: „Wer zum Beispiel einen bestimmten teureren Rollator von einem bestimmten Hersteller haben möchte, muss die Differenz aus eigener Tasche bezahlen“, erklärt Uwe Behrens, Geschäftsführer des Bundesverbandes Sanitätsfachhandel e. V. Ähnlich ist es bei Pflegehilfsmitteln. Und schlägt man ein technisches Hilfsmittel wie ein Pflegebett, das meist nur verliehen wird, aus, muss man es ganz selbst bezahlen. Etwas anders verhält es sich übrigens mit Hilfsmitteln bei privat Krankenversicherten: Dort hängt es vom gewählten Tarif ab, was erstattet wird. KölnerLeben Heft 3 | 19

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Eine Beratung in den eigenen vier Wänden ist am hilfreichsten, um Probleme zu erkennen und das zu einem passende Hilfsmittel zu finden.

Was die Kassen nicht zahlen Natürlich wünschen sich manche noch mehr finanzielle Unterstützung. Vor allem wenn ein Gegenstand als hilfreich empfunden wird. Inge S. zum Beispiel fragte später, ob ein Einkaufstrolley bezuschusst wird. Klare Antwort hier: Nein. Denn Kranken- und Pflegekassen zahlen keine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens. Daher auch keine Heizdecken, Schlüsseldrehhilfen oder spezielle Kleidung, die sich etwa mit Klettverschlüssen öffnen und schließen lässt statt mit komplizierten Knöpfen oder zu kleinen Reißverschlüssen. Es gibt auch kein Geld für sogenanntes Seniorenbesteck, das von allen Menschen genutzt werden kann, die an Händen oder Fingern in der Bewegung eingeschränkt sind. Möglich ist ein Zuschuss allerdings für Griffverdickungen und -verlängerungen sowie Besteckhalter für Essbesteck. Wer berät? Wer unsicher ist, worauf er Anspruch hat, kann zunächst seinen Arzt fragen: Ist dieser gut informiert, kann er weiterhelfen. Am besten wendet man sich aber an seine Kasse. Auch Wohlfahrtsverbände wie die Caritas und AWO haben kostenlose Beratungsstellen. Da hängt es allerdings von den Schwerpunkten ab, wie gut sich die Berater in der Hilfsmittel-Materie auskennen. Wer sich erstmal einen Überblick über die vielen Angebote machen möchte, besucht am besten eines der vielen Sanitätshäuser in Köln. Dort kann man sich umfangreich beraten lassen und vieles testen. lvp

Haltegriffe in der Dusche, neben Waschbecken und Toilette sowie WC-Sitzerhöhungen – ein Plus an Sicherheit und Bequemlichkeit im Bad.

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Essbare Pflanzen

Nicht nur ein Auge Herrlich bunte Sommerwiesen laden ein zum Gaumenschmaus, denn viele Pflanzen sind essbar und gesund – aber welche? Wer Ende Juni den Park von Schloss Türnich in Kerpen betritt, wird nicht nur von zwei imposanten Löwenfiguren empfangen, die das schmiedeeiserne Tor bewachen – es weht einem auch ein Willkommensgruß entgegen: Die Linden stehen in voller Blüte und verströmen einen betörenden süßlichen Duft. 111 dieser Bäume zählt die Allee im Park rund um das Wasserschloss. Lindenblüten als Tee sind bekannt. Doch es gebe noch viel mehr verwendbare und essbare Blüten, sagt Wildkräuter-Expertin Tine Knauft. Die Kölnerin bietet unter dem Namen „wildes grün“

regelmäßig Kräuterspaziergänge rund um Schloss Türnich an. „Gänseblümchen und Margeriten schmecken mild nach Erbsen und peppen als Dekoration jedes Gericht auf“, weiß Knauft. „Das Behaarte Franzosenkraut mit seinen kleinen weißen Blüten schmeckt nach Gurke und leicht nach Zitrone.“ Seine zarten Blätter und Blüten dürfen roh in den Salat – die Stengel lassen sich wie Spinat zubereiten. Auch die Blüten der weißen, gelben oder lilafarbenen Taubnesseln sind essbar. Wer einen Wildkräuterspinat plant, pflückt das obere Drittel der Taubnessel, behält die

Blüten als Dekoration und gibt die Blätter zusammen mit zarten Löwenzahnblättern, Franzosenkraut oder Giersch in die Pfanne. Zwiebeln anbraten, Salz, Pfeffer, Weißwein dazu, und wer mag, nimmt etwas Muskatnuss, Knoblauch sowie Rahm oder Parmesan – fertig ist die warme Beilage aus „wildem Grün“. Berührungsängste abbauen Die Brennnessel etwa sei trotz ihres schlechten Rufs vielfältig einsetzbar und sehr gesund, erklärt Knauft. Die Pflanze besitze viel Kieselsäure, wichtig für Haut, Haare und Bindegewebe. „BrennKölnerLeben Heft 3 | 19


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Ein Chutney aus Löwenzahn, eine Suppe aus Brennnessel, ein Salat aus Giersch und Gänseblümchen – schon der Spaziergang und das Sammeln der Kräuter gehören zum Genuss.

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nschmaus nessel schmeckt herzhaft in Omelette und gibt Risotto einen nussigen Geschmack“, schwärmt sie. Vielen Schmetterlingsarten dient sie zudem als Futterpflanze. Also: Brennnessel im Garten lieber essen als bekämpfen. Dass man zahlreiche Pflanzen vom Wegesrand, aus Wald und Wiese einfach ernten und essen kann, ist vielen Menschen nicht oder nicht mehr vertraut. Doch einige ältere Teilnehmer erinnern sich noch aus ihrer Kindheit an das ein oder andere Wildkraut. Anfängliche Berührungsängste bauen sich während des eineinhalbstündigen Spaziergangs schnell ab. Manch einer traut sich auf der Runde durch den Schlosspark und das Gelände des angrenzenden Demeter-Betriebs sogar, ein paar Brennnesselblüten roh zu zerkauen. Anders KölnerLeben Heft 3 | 19

als die Blätter und Stengel haben die nämlich keine Brennhaare. Mit ihrem Wissen will die Kölnerin ihre Teilnehmer wieder näher an das uns alltäglich umgebende Grün heranführen. „Mir ist es wichtig, mehr Bewusstsein für das Zusammenspiel von Mensch und Natur herzustellen und zu vermitteln, welchen Wert jede Pflanze in unserer Umgebung hat“, betont Knauft. Dazu zähle auch der Wert als Nahrungsmittel für den Menschen. Nach der Tour stellt die Gruppe in einem halbstündigen Workshop ein Wildkräutersalz oder einen Wildkräutersalat her, der dann gemeinsam gegessen wird. Neben den Touren bietet Knauft auch Workshops an, in denen Produkte aus Wildkräutern hergestellt werden: Holunderblüten-

essig im Frühling, rosa Malvensalz oder Pesto aus Franzosenkraut, Giersch und Brennnessel im Sommer, Wildbeeren-Chutney im Herbst – was die Teilnehmer anschließend mit nach Hause nehmen, hängt immer von der Jahreszeit ab. Wildkräuter de luxe im Ahrtal Wie sich heimische Wildkräuter und französische Spitzenküche vereinen lassen, zeigt Wildkräuterkoch Jean-Marie Dumaine den Besuchern seiner Kräuterexkursionen im Ahrtal. In seinem Restaurant Vieux Sinzig im gleichnamigen Städtchen an der Ahrmündung kredenzt Dumaine einmal im Monat ein Wildkräuter-Menü. Schlemmen können Gäste zudem auf Dumaines Exkursionen. Im


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Raus aus Köln

1 kg festkochende Kartoffeln 200 g Brennnesselblätter 400 ml Sahne 50 g Butter 400 g Tomme de Laguiole (oder 200 g junger Gouda, gerieben, und 200 g Mozzarella, klein gewürfelt) Meersalz, weißer Pfeffer aus der Mühle Muskat, gerieben 1 Knoblauchzehe, zerdrückt Die geschälten Kartoffeln mit der Sahne kochen und zu einem Püree zerdrücken. Inzwischen die Brennnesselblätter blanchieren, abgießen und pürieren (es sollte 100 g Brennnesselpüree ergeben). Unter das Kartoffelpüree rühren. Die Butter und nach und nach den Käse dazugeben und so lange kräftig rühren, bis der Käse Fäden zieht. Mit Salz, weißem Pfeffer, Muskat und dem zerdrückten Knoblauch würzen.

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von Jean-Marie Dumaine

Ein Aligot ist ein Kartoffelpüree. Seine Heimat ist das französische Zentralmassiv. Es füllte den hungrigen Kuhhirten auf den Almen des Aubrac und den Jakobspilgern im dortigen Kloster den Magen.

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Juni wird hoch oben auf der Burgruine Olbrück in der Vulkanregion Laacher See gespeist. Vorher aber lernen die Gäste alles über die Wildkräuter des Mittelalters kennen. Einer der Kräuter-Stars: der Beifuß. Ihn könne man getrocknet als Backzutat für herzhaftes Brot oder als Panade verwenden, sagt Dumaine. Als Kräuterwein sorge er für gute Verdauung. Im August wird unten am Fluss getafelt. Auf der Uferwanderung geht es zuvor durch die Rheinauen und am Ufer der Ahr entlang. Auch Dumaine ist übrigens ein großer Fan der Brennnessel. „Mein selbst gebackenes Brot würze ich mit Blättern, Blüten und Samen“, erzählt der Koch. Auch ins hauseigene Wildkräuterpesto wandern Brennnesselsamen. Aus den Stielen kocht der Franzose einen dicken Sirup, der geschmacklich an Rüben- oder Apfelkraut erinnert. Brennnesselbrot mit Brennnesselaufstrich beim Picknick neben den Brennnesseln am Ahrufer – Wildkräuter-Erfahrung pur. jc KölnerLeben Heft 3 | 19


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1 Abk.: Umsatzsteuer

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Lösungswort Heft 2/2019: MASSACHUSETTS. Gewinner: Ulrich Brozio, Lucia König, Ursula Pfeffer

Köln – seine Schandflecke und Schätze W

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Die einstigeO Dombaumeisterin KölnerLeben verlost I 3L E X R L E A1 N S 2 4 5 6 7 83 Bücher. 9 10 11 Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels auf Barbara Schock-Werner stellt M K I M M R E A L einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, weitere M 30 Tmarkante M A E R R Ain der E SOrte V Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, T E E N I E G Stadt vor, vonU scheußlich bis oder im Betreff einer E-Mail an: W N D I G gerückt, E ins T ILicht N Oihr schön. Von G K A D W koelnerleben@stadt-koeln.de E E N G E R IObjekte, entpuppenMsich Hmanche Einsendeschluss: X Juni 2019. E 30. I L S N A E L R O R A S U R E H E R A N obschonThundertmal gesehen, als M werden nicht berücksichtigt. K I M M R LE EA SL E Masseneinsendungen S E N E G A doch rechtGunbekannt. Interessant ist Eausgeschlossen. Die TeilnehmerR M A A T EV N TE Der I S RRechtsweg A B E N D S M Z und unterhaltsam sind ihre perdaten werden nach dem Versand der Gewinne vernichtet. T E E N I E G U sönlichen An- und Einsichten, ihre Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen. W N D I N O E T I G Gespräche mit Experten und ihre E E H E R I N G M kleinen Seitenhiebe. Die Lektüre R A S U R T E H E R A N lockt zum Besuch, auf jeden Fall S E N E G A L E S E G geht man mit wacheren Augen Z E N T I A B E N D S durch die Stadt. Barbara Schock-Werner Köln auf den Punkt 2 Aufgezeichnet von Joachim Frank. 176 Seiten, 18 Euro. ISBN 978-3-8321-6477-5 www.dumont.de

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Vergnügliches

Vum Blums Marieche singem Hötche E kölsch Verzällche, jeschrevve vun Toni Buhz Et Blums Marieche wor e krejel Weech vun zehn Johr. Et lävten met singe Eldere nom Kreech en Riehl. Et wor nit op de Muul jefalle un öm kein Antwoot verläje. Et kunnt et besonders jot met singem Ühm, dä met em Huushalt lävten. Dä hatt en der Nöh ne Schreberjade, wat zo der Zick nit zo verachte wor. Jov et do nit nor Jemös un Äpel, nä och Obs, Beerestrücher, Rhabarber, un sujar ne Kürbis. Singe janze Stolz ävver wor ne Keeschbaum. Jov et dat ein ov andere zo der Zick och allt widder zo kaufe, su dät doch keiner em Jeld schwemme. Do kome die Saache us dem Jade jot zo pass.

Foto: privat

aan un verwaate in donoh en singem Schaaf. Su verjingk de Zick un eines Dachs kom der Ühm us dem Jade un sprohch si Enkeldöchterche aan: „Hüür ens, Marieche, do künns mer ne Jefalle dun un mer ens dinge Hoot liehne.“ Et Marieche wor söns immer bereit, singem Ühm jede Wunsch zo erfülle, jetz ävver wood et hellwach. „Wat wells do dann domet“, frochten it dröm. Do ävver schlohchen im de Plaggen en. Ohne sich zo scheneere jov im der Ühm zor Antwoot: „Do weiß doch, dat de Och et Marieche wor immer knapp bei Kasse, wie Keesche rief wäde. Do well ich dä Hot en der Baum mer su sät. No hat et ne kleine Fähler. Et kunnt aan hänge, dat kein Vüjel do dran jon.“ keinem Spejel vörbei jon. Met einem Woot, et wor e klein eitel Kätzche. Ävver et wor sparsam. Su hatt Wie jesat, et Marieche wor nit op de Muul jefalle et die paar Nüsele, die et he un do för sich hat, met un söns nie öm en Antwoot verläje, jetz ävver vervill Fließ jespaat. Dröm kunnt et sich eines Dachs ne schloch et im de Sproch. Singe Hot als Vujelsscheuch Hätzenswunsch erfülle. Et hatt en nem Schaufinster em Baum, dat wor zevill, et leet der Ühm einfach en adich Höötche jesinn, dat im nit us dem Kopp ston. Mer kann et verstonn. jejange wor. Dat kunnt et sich no kaufe, un verjnöch jingk et domet op Heim aan. Un et dät sich räche. Eines Dachs schwomm ne jode Schluffe vum Ühm em Jadepötz als Scheffche. Dat Stolz präsenteete et dat Schmuckstöck dann jedem, wor ne Wink mem Höhnerkläuche. Op jot Saache dä et sinn ov nit sinn wollt. Dann trock et in eimol soll mer och jot oppasse. Anzeige

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Ratgeber – Medientipps

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Wer in der eigenen Stadt unterwegs ist, hat keine lange Anfahrt, entdeckt aber dennoch viel Neues. Auf zehn Etappen des Grüngürtel-Rundweges führt Steffi Machnik durch die vielfältige Natur dieses denkmalgeschützten Landschaftsparks, mitunter entlang von Verkehrsachsen und Industrie. Helmut Frangenberg lockt auf seinen 14 Stadtwanderungen in die Veedel: ländlich oder urban, ansehnlich oder hässlich, historisch oder originell, ruhig, dann wieder pulsierend. Beide Bücher beschreiben detailliert die Wege und Sehenswürdigkeiten, bieten Karten, Einkehr- und Anfahrtstipps und sind mit den vielen Fotos eine Einladung, die Welt vor der Haustür zu entdecken. dt

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Service

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Kultur und Freizeit

An diesen Veranstaltungen können Sie zu Vort Nach dem Motto: Dabei sein und Spaß haben.

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Filmklassiker und aktuelle Filme in Zusammenarbeit mit dem SeniorenNetzwerk Höhenberg. Eintritt 6 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 5 Euro. Karten: 0221 / 294 94 97. www.lichtspiele-kalk.de Dienstag, 11. Juni, 14.30 Uhr: Es geschah am hellichten Tag (Drama/Krimi, BRD 1958) Mit Heinz Rühmann und Gert Fröbe. Nach einem Roman von Friedrich Dürrenmatt.

Filmpalast

Dienstag, 25. Juni, 14.30 Uhr: Stan & Ollie (Drama, USA 2018) Biografische Verfilmung einer Episode aus dem Leben der US-amerikanischen Komiker Stan Laurel und Oliver Hardy.

Hohenzollernring 22–24

Saisonale Filme. Einlass 14 Uhr. Eintritt inklusive Kaffee und Kuchen 6 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 5 Euro. Platzreservierung möglich: 0221 / 27 25 77 17. www.cineplex.de/koeln Mittwoch, 5. Juni, 15 Uhr: Der Vorname (Komödie, BRD 2018) Mit Christoph Maria Herbst und Iris Berben. Regisseur: Sönke Wortmann.

Odeon

Mittwoch, 3. Juli, 15 Uhr: Green Book – Eine besondere Freundschaft (Komödie, USA 2018) Ausgezeichnet mit Oscar und Golden Globe Award als bester Film.

Severinstr. 81

In Kooperation mit den SeniorenNetzwerken. Vorteilspreis 5 Euro. Kein weiterer Rabatt. Karten: 0221 / 31 31 10. www.odeon-koeln.de Mittwoch, 12. Juni, 14.30 Uhr: Sunset over Hollywood (Deutschland 2019) Der Dokumentarfilm von Uli Gaulke wirft einen Blick in das nördlich von Los Angeles versteckt liegende Altersheim der US-Filmindustrie. Hier verbringen die einstigen Helden des amerikanischen Showbiz ihren Lebensabend. Aber das Alter kann ihren Schaffensdrang nicht bremsen. Im hauseigenen Filmstudio schreiben und produzieren sie weiter. Foto: Neue Visionen

Mittwoch, 10. Juli, 14.30 Uhr: Made in China (Frankreich 2019) Als François, um die dreißig und mit asiatischen Wurzeln, Vater wird, beschließt er, den abgebrochenen Kontakt zu seiner Familie wieder aufzunehmen. Die Coupons gelten ausschließlich für die hier genannten Filme!

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Das Stadtmagazin

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Köln erLeben

Service

Foto: Athenea Diapoulis

eilskonditionen teilnehmen.

Kulinarische Wildkräuter-Tour Die Natur steckt voller vergessener Schätze: Essbares, Heilsames und stärkende Pflanzenkraft. Die zertifizierte Kräuterpädagogin Tine Knauft von „wildes grün“ führt Sie durch den Schlosspark und die Apfelwiesen am Schloss Türnich in Kerpen. Dort werden Sie mit allen Sinnen auf den Geschmack kommen. Denn Sie lernen auf dem eineinhalbstündigen Spaziergang verschiedene essbare Wildpflanzen kennen, die Sie später ohne Probleme selbst finden können. Die gesammelten Kräuter verarbeiten Sie vor Ort zu einer leckeren Butter, die Sie auf Kräuterbrot genießen werden. Exklusive KölnerLeben-Wildkräuterführung: Donnerstag, 27. Juni, 11 Uhr Führung mit Verkostung, Dauer: zwei Stunden. Preis: 25 Euro pro Person, mit KölnerLebenRabattcoupon 20 Euro. Eigene Anreise. Einkehrmöglichkeit im Schlosscafé. Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung bis Mittwoch, 26. Juni erforderlich bei Tine Knauft, Tel. 0176 / 34 68 04 66 oder per E-Mail an info@wildesgruen.de. www.wildesgruen.de

Ein t freiritt !

Streicheleinheiten für die Seele: Sommerkonzert 2019

Klassik für Genießer Freuen Sie sich auf ,Ohrwürmer’ aus drei Jahrhunderten mit dem Sinfonieorchester Bergisch Gladbach unter seinem Dirigenten Dr. Roman Salyutov.

Mittwoch, 17.07.2019, 20:00 Uhr Gärten der Bestattung, Bergisch Gladbach. Anmeldung bitte bis zum 11. Juli unter info@puetz-roth.de oder (02202) 93 58 157

RABATT-COUPON 5 Euro Ermäßigung

für die Wildkräuterführung am 27. Juni

Pütz-Roth Bestattungen und Trauerbegleitung Bergisch Gladbach, Kürtener Str. 10, www.puetz-roth.de


Foto: Philippe Fretault

Termine Mittwoch, 5.6.

16.7.–11.8.: Kölner Sommerfestival Das Ballett „Star Dust“ ist eine Hommage an David Bowie, gefolgt vom Musical „Titanic“. Die Hippies feiern im Kult-Musical „Hair“ ihre Auferstehung, während die Tanzshow „Irish Celtic“ einen mitreißenden Abend verspricht. „The Sounds of Classic Motown“ fetzt mit Hits der 60er Jahre. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. Karten: 28 01. Ab 36 E. www.koelnersommerfestival.de

Juni Samstag, 1.6. 20 Uhr: Konzert – Barocke Begegnungen (auch am 2.7., 19.30 Uhr) Begegnen Sie mit der jungen Kammermusikformation G.A.P. Ensemble und ihrem Orchester Vivaldi, Bach und Telemann. Ab 9 E. Karten: 28 01. Treppenhaus Schloss Augustusburg, Am Bundesbahnhof, Brühl. www.schlosskonzerte.de 20.30 Uhr: Vorstadtkino Zwei kurze und zwei längere Filme des niederländischen Regisseurs Joris Ivens. Eintritt frei. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 32/34. www.kulturkirche-ost.de

Sonntag, 2.6. 14/17 Uhr: Theater – „Zemmer zo vermeede“ (bis 23.6.) Die Kumede, das Kölsch Thiater des Heimatvereins Alt Köln, nimmt sich des Ohnesorg-Klassikers „Kein Auskommen mit dem Einkommen“ von Fritz Wemper an. Mit viel kölschem Humor geht es um Verwirrung und Chaos bei Untervermietung zwecks Rentenaufstockung. Ab 18,50 E. Tickets: 28 01. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.kumede.de 18 Uhr: Singender Holunder Heute mit dem Laurent Chevalier Trio: französische Mitsing-Chansons zu Gitarre, Posaune und Kontrabass. Eintritt frei. Info: 94 52 65 00. Weißer Holunder, Gladbacher Str. 48. www.weisser-holunder.de

Montag, 3.6. 10 Uhr: Politischer Gesprächskreis (jeden 1. Montag) In einer überschaubaren Runde werden aktuelle Themen aus Alltag und Politik diskutiert. Ein Meinungsaustausch für neue Erkenntnisse. Info: 37 93 17 65. SeniorenNetzwerk Bayenthal, Bonner Str. 288c 14 Uhr: Wir tanzen wieder Tanzen, lachen und singen – ein schöner Nachmittag für Demente und ihre Angehörigen. Denn Tanzmusik spricht die Gefühle an, Erinnerungen werden wach. Eintritt 5 E. Anmeldung erwünscht: 93 67 99 11. Tanzschule Stallnig-Nierhaus, Bonner Str. 234. www.stallnignierhaus.de 18 Uhr: Vortrag – Gentechnik 2.0 Bei „Wissenschaft im Rathaus“ geht es heute um Methoden der Pflanzenzüchtung. Was unterscheidet sie voneinander? Wo stößt auch die neue Technik an Grenzen? Eintritt frei. Info: 82 75-30 97. Rathaus Spanischer Bau, Rathausplatz. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 4.6. 18 Uhr: Bilderkriegerin (Ausstellung bis 30.6.) Die Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus (1965–2014) berichtete von Kriegsschauplätzen in aller Welt. Ihre Fotografien mahnen zum Frieden. Ihr Werk umfasst aber auch Porträts und Sportfotos. 5/2 E. Info: 227-28 99. Käthe Kollwitz Museum, Neumarkt 18–24. www.kollwitz.de

10.30 Uhr: Info-Veranstaltung – Umzugshilfen Podiumsdiskussion mit Sachverständigen zu Umzug und altersgerechter Wohnung. Die beratende Stelle „wohn mobil“ zeigt Möglichkeiten, den Wohnraum anzupassen. Zeit für individuelle Beratung. Anmeldung: 379 68 03. Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1–3 11 Uhr: Kleidercafé Wer günstige Kleidung und Hausrat sucht, ist hier genau richtig. Info: 02203/ 935 44 18. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de 15 Uhr: Vortrag – Notfallmappe Welche Papiere sind wichtig, und wie sollten sie sortiert werden? Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Eintritt frei. Anmeldung: 56 79 75 43. Privatbüro Plus GmbH, im afp24-Bürocenter Porz, Dülkenstr. 9. www.privatbuero-plus.de

Mi., 5. Juni von 16:30 bis 18:30 Uhr Patientenforum „Folge- u. Wechseleingriffe von Endoprothesen“

Mehr unter www.eduardus.de Donnerstag, 6.6. (KölnTag) Ab 10 Uhr: KölnTag der Museen (auch am 4.7.) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Info: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de 15 Uhr: Vortrag – Digitaler Nachlass Die Verbraucherzentrale Köln informiert, wie man bereits zu Lebzeiten Vorsorge für seine Accounts, Profile und Verträge im Internet treffen kann. Eintritt frei, Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de KölnerLeben Heft 3 | 19


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Service

Juni/Juli 2019

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist. 16.15 Uhr: Handysprechstunde Jugendliche helfen, das Handy, Tablet oder Smartphone besser zu verstehen und zu handhaben. Kostenlos. Anmeldung: 890 30 05. Stadtteilbibliothek Neubrück „Treff im Pavillon“, An St. Adelheid 2–8. www.seniorennetzwerke-koeln.de/neubrueck

Freitag, 7.6. 10 Uhr: Frühstückskultur im Veedel (jeden 1. Freitag im Monat) Im netten Gespräch den Tag beginnen. Jeder bringt etwas Leckeres mit. Eintritt frei. Anmeldung: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+ im Uni-Center, Luxemburger Str. 136, 1. Stock. www.koelner-senioren.de 15.30 Uhr: Linedance-Kurs „Saturday Night Fever“ als Gruppentanz, ohne Partner und ohne Vorkenntnisse. Kurseinstieg jederzeit möglich. 28 E/Monat. Info: 21 61 61. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92. www.tanzbreuer.de

15 Uhr: Mitsingkonzert Die Musiktherapeutin Susanne Gratz singt mit Ihnen Volkslieder, alte Schlager und Evergreens. Eintritt frei. Info: 330 32 77. Seniorenwohnhaus der GAG, Brabanter Str. 32. www.seniorennetzwerke-koeln.de/neustadt-nord

Samstag, 8.6. 11.30 Uhr: Altstadttour Sie lernen Römisches, Mittelalterliches und die Gegenwart kennen, und zwar von der tragischen, amüsanten und typisch kölschen Seite. 11 E. Anmeldung: 965 45 95. www.regiocolonia.de Sommerblut-Festival 20 Uhr: Theater – „Kraft und Beistand“ Das Stück „Kraft und Beistand“ von und mit Menschen mit chronischen Erkrankungen bringt deren Empfindungen, aber auch aus der Erkrankung erwachsenden Kräfte auf die Bühne. 15 E. Tickets: 28 01. Alte Feuerwache/Ausstellungshalle, Melchiorstr. 3. www.sommerblut.de

Sonntag, 9.6. (Pfingstsonntag) 13 Uhr: Kölner Festival der Religionen Einen Tag lang die religiöse und kulturelle Vielfalt Kölns feiern: mit Musik und Tanz vieler verschiedener Religionen, einem Markt der Vielfalt, Kunst- und Wissensausstellungen und Workshops. Eintritt frei. Info: 99 11 08-0. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

Mehr Termine auf: www.koelnerleben.koeln 20 Uhr: Sympathy for The Devil (auch am 6.7.) Die generationsübergreifende Fete mit DJ Roosevelt und Ira Lee. Mit Gewinnspiel. Eintritt frei. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.eschtkabarett.de Anzeigen

EIN GRUND ZUM FEIERN!

7. Juni bis 18. August 2019

ALBERT SPEER

in der Bundesrepublik

Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit

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NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln EL-DE-Haus · Appellhofplatz 23–25 · 50667 Köln · nsdok.de

www.kaenguru-online.de

KölnerLeben Heft 3 | 19

#karlakänguru

Leibniz Institute for Contemporary History

/// griesdesign.de

Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Albert Speer vor Journalisten auf der Pressekonferenz nach seiner Haftentlassung, 1. Oktober 1966 (Deutsches Historisches Museum 90135_7)

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Termine

Mi, 12.–So, 16.6.: Literatur in den Häusern

9.40 Uhr: Seniorenwanderung – Ernas Erbe! Mit Fritz Hoepfner geht es von der Strunde ins Tal der Sülz nach Miebach. Gut 12 km, mit Rucksackverpflegung. Anmeldung: 922 89 36, bis 6.6. www.koelner-eifelverein.de

Die außergewöhnliche Mischung aus namhaften Künstlern und Neulingen, aus ungewöhnlichen Orten sowie der privaten Atmosphäre macht aus dem Festival ein reichhaltiges Kulturerlebnis. 22/15 E. Karten: 93 67 97 05. Programm auf www.kunstsalon.de

14/17 Uhr: Zirkus – Lafolia (bis 16.6.) Der Cirque Bouffon entführt Sie in eine poetisch-musikalische Phantasiewelt. Ab 38,20 E. Tickets: 28 01. Zirkuszelt, Am Schokoladenmuseum. www.cirque-bouffon.com Sommerblut-Festival 20 Uhr: Tanztheater – Present Die „Un-Label Performing Arts Company“ bringt Barrierefreiheit buchstäblich auf die Bühne: Sie tanzt und spielt geschriebene, gesprochene und gebärdete Sprache. 16/10 E. Tickets: 888 77 222. Comedia Theater, Vondelstr. 4–8. www.comedia-koeln.de

Dienstag, 11.6. 15 Uhr: Kaffeekränzchen (jeden 2. Dienstag) Das SeniorenNetzwerk Heimersdorf lädt zu einem geselligen Treffen bei Kaffee und Kuchen ein. Info: 79 84 14. Café Gieren im Einkaufszentrum Heimersdorf, Haselnußweg 19 18.30 Uhr: Stadtgespräch in Porz Hier können Sie mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker über aktuelle Themen und Anliegen innerhalb Ihres Stadtteils sprechen. Eintritt frei. Barrierefrei, Hilfsmittel unter 221-2 60 65 anfordern. Rathaussaal Porz, Friedrich-EbertUfer 64-70. www.stadt-koeln.de

Mittwoch, 12.6. 17 Uhr: Patientenforum – Endoprothetik Experten der Klinik für Allgemeine Orthopädie und Rheumatologie informieren rund um die Endoprothetik. Eintritt frei. Info: 827 40. Eduardus-Krankenhaus, Café Lichthof, Custodisstr. 3–17. www.eduardus.de 19.30 Uhr: Frau Höpker bittet zum Gesang (auch am 10.7.) Singen Sie sich mit dem ganzen Publikum durch Jahrzehnte, Genres, Hits und

Evergreens. Gute Laune garantiert! Eintritt: 13 E. Anmeldung nur über www.frauhoepker.de. Herbrand’s, Herbrandstr. 21

Mi,. 12. Juni von 17 bis 19:30 Uhr Patientenforum „Endoprothetik von Hüfte und Knie“ Mehr unter www.eduardus.de Donnerstag, 13.6. 13.10 Uhr: Wanderung – Gemeinsam raus Die 10 Kilometer von Worringen nach Langel nimmt man leichten Fußes. Mit Schlusseinkehr. Info: 02234 / 632 20. www.wanderverein-koeln.de 14 Uhr: Stadtspaziergang in Mülheim Das SeniorenNetzwerk Stammheim lädt zum Rundgang mit Tiefgang. Im Anschluss gemeinsame Einkehr. Eintritt frei. Anmeldung: 64 28 77, Frau Faßbender. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74

Freitag, 14.6. 14.–16.6.: Drachenboot-Festival Zum 11. Mal geht es auf die Regattastrecke. Am Freitag finden integrative Rennen statt. Am Samstag kämpfen dann weitere Teams um die besten Plätze, auch städtische Mitarbeiter sitzen in den Booten. Spannung und Spaß pur. Eintritt frei. Sport- und Freizeitanlage Fühlinger See, Oranjehofstr. 103–105. www.drachenboot-koeln.de

Foto: KunstSalon, Klaus Wohlmann

Montag, 10.6. (Pfingstmontag)

14 Uhr: Düxer Strick Kunst Handarbeitsfreunde zwischen 9 und 99 stricken und häkeln gemeinsam. Nadeln, Wolle und Wollreste gerne mitbringen. Eintritt frei. Info: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de

Samstag, 15.6. 14–19 Uhr: Drei Fotografen, zwei Ausstellungen (bis 21.7.) Karl Blossfeldt und Jim Dine verbindet ein künstlerischer Zugriff auf die Welt der Pflanzen, Roselyne Titauds Motivwelt umfasst das Interieur, Stillleben und Landschaft. 5,50 E. Info: 88 89 53 00. Die Photographische Sammlung/ SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7. www.photographie-sk-kultur.de 15 Uhr: Führung – Greifvogelschutzstation Die Auffangstation nimmt kranke, verletzte oder elternlose Greifvögel und Eulen auf. Teilnahme kostenlos. Gut Leidenhausen 1, Porz. www.gut-leidenhausen.de

Sonntag, 16.6. 14 Uhr: Führung – Das römische Köln (auch am 21.7.) Kostenlose Stadtführung abseits der normalen Touristenpfade. Info: 221-2 23 98. Treffpunkt: Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1–3. www.koelnisches-stadtmuseum.de 19 Uhr: Konzert – Mischung Impossible Klaus Mages und Rüdiger Hasse bieten einen bunten Lieder-Strauß an: von Knef bis Millowitsch. Im Gepäck: Anekdoten und eine singende Säge. 12 E. Kartenreservierung: 02203 / 839 85. Zündorfer Klosterkapelle, Gütergasse 33. www.klosterkapelle.de KölnerLeben Heft 3 | 19


Service

Montag, 17.6. 14 Uhr: Reisefreunde 60+ Alleine reisen ist nur halb so schön. Das SeniorenNetzwerk Neustadt-Nord versammelt daher Gleichgesinnte zum Besuch von Veranstaltungen rund ums Nah- und Fernreisen. Info: 952 14 54, Frau Bonn. Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3 14.30 Uhr: Kaffee oder Tee? Heute stellen die „Müllemer Wäsch- und Kochwiever“ sich und ihre Angebote im SeniorenNetzwerk Stammheim vor. Eintritt frei. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74

Dienstag, 18.6. 11–19 Uhr: Schiffsfahrt nach Zons Es geht zur einstigen Zollfeste der Kölner Erzbischöfe mit 2,5 Stunden Aufenthalt. 42 E, Lunch-Buffet und Kaffeegedeck an Bord inklusive. Info: 20 88-318. KD-Reisebüro Köln, Frankenwerft 35. www.kd-event.de

17 Uhr: Infotreffen – Wohnprojekt Tipps auf dem Weg zum gemeinschaftlichen Wohnen und zur Vernetzung mit Interessierten und nötigen Partnern. Eintritt frei. Anmeldung: kontakt@nwia-ev.de. Info: 21 50 86. Wohnen mit Alt und Jung e. V., Jakob-Schupp-Str. 22. www.nwia.de

Mittwoch, 19.6. 17 Uhr: Ohne Moos nichts los (auch am 17.7.) Die Initiative für arbeitssuchende Ältere bietet Gespräche, Austausch und Tipps. Keine Vermittlung von Stellen. Info: 38 41 94. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de 18 Uhr: Vortrag – Plötzlich wieder fremd Mefküre Ülker referiert für das Kölner Alzheimer Forum über Demenz bei Menschen mit Migrationshintergrund. Eintritt frei. Info: 77 75 53 72. Seniorentreff des Städt. Seniorenzentrums Riehl, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de

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Donnerstag, 20.6. (Fronleichnam) 11 Uhr: Auf Wildbienensafari Die Exkursion führt in die Lebensräume der Wildbienen. Wovon ernähren sie sich, wer passt auf den Nachwuchs auf? Teilnahme kostenlos. Anmeldung: 02203 / 35 76 51. Streuobstwiesen, Gut Leidenhausen, Porz. www.gut-leidenhausen.de

Mehr Termine auf: www.koelnerleben.koeln 18 Uhr: Oper – Jacques Offenbach (auch am 23., 26.6., 4., 7., 10. und 12.7.) In der „Grande-Duchesse de Gérolstein“ mischen sich zündende Melodien, Rhythmus, Witz, Esprit, Biss und raffiniert kaschierte erotische Anzüglichkeiten aufs Allerfeinste. Ab 28,40 E, ab 14,20 E mit Köln-Pass. Oper Köln, Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.oper.koeln Anzeige

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FOTO © JULIA SELLMANN

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Kalender Termine

Foto: www.mittsommerfest-koeln.de

Do, 20.–So, 23.6., täglich 11–22 Uhr: Mittsommerfest

Freitag, 21.6. 10 Uhr: Gymnastikgruppe für Geübte (jeden Freitag) Das SeniorenNetzwerk Stammheim hält sich fit. Ein Kurseinstieg ist jederzeit möglich. Gegen kleine Spende. Info: 0151 / 52 86 07 70. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74 15 Uhr: Erdbeerfest Die Schlagerparade mit Mr. Musik trifft auf frische Erdbeeren. Eintritt frei. Info: 02203 / 59 40 24. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18. www.korian.de

Samstag, 22.6. 11 Uhr: Aktionstag Gefäßgesundheit Wie kann man sich vor Schlaganfall und anderen Gefäßerkrankungen schützen? Mit Risikocheck, Imbiss und Besichtigung des Herzkatheterlabors. Eintritt frei. St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23. www.antonius-koeln.de 14.30 Uhr: Köln ist solidarisch Zugunsten des Kölner Flüchtlingsrats sowie der Hilfeeinrichtungen für Obdachlose in Köln findet eine BenefizKunstaktion mit Konzert statt. Mit dabei sind Kölner Top-Bands wie die Räuber, die Höhner und der Jugendchor St. Stephan. Roncalliplatz. www.betterplace.org

Rund um den längsten Tag des Jahres wird ein reiches Programm aus Konzerten, Jonglage und Kleinkunst geboten. Eintritt frei. Info: 310 18 87. Rheinauhafen, Platz vor dem Schokoladenmuseum. www.mittsommer-koeln.de

KölnerLeben verlost zwei Gewinnpakete auf www.koelnerleben.koeln Sie beinhalten je eine FamilienEintrittskarte Schokoladenmuseum, 10-Euro-Gutschein im SchokoShop und je zwei Freigetränke auf dem Mittsommermarkt. Einsendeschluss: 13.6.2019

15 Uhr: Führung – Rheinpark Thomas Pütz führt zu den denkmalgeschützten Wasserspielen und erläutert deren Entstehung und Bedeutung. Eintritt frei. Info: 0152 / 54 54 86 71. www.rheinpark-koeln.de

20.15 Uhr: Konzert – Duo Tastissimo Zwei Pianistinnen. Zwei Klaviere. Doppelte Begeisterung für konzertante Tangos mit Christina Bach und Dorothea Schridde. Ab 24,20 E. Karten: 258 10 58. Senftöpfchen-Theater, Große Neugasse 2–4. www.senftoepfchen-theater.de

Sonntag, 23.6.

Mittwoch, 26.6.

11–15 Uhr: Theaterspaziergang Das Altentheater lädt zum Theaterspaziergang mit anschließendem Picknick im Grünen in der Kölner Südstadt ein. Grund: sein 40-jähriges Jubiläum. Nur mit Anmeldung: 32 78 17. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

17 Uhr: Vortrag – Der Islam Wer war Muhammad, was hat ihn bewegt und wie hat er die Welt verändert? Eintritt frei. Info: 42 10 23 30. Sülzer Treff im Uni-Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

15 Uhr: BüzE-BINGO Spannung pur und gute Laune. Immer ist ein toller Hauptpreis zu gewinnen. Mit Kaffee und Kuchen. Teilnahmegebühr 2 E/Schein. Platzreservierung empfohlen! Info: 546 21 77. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Montag, 24.6. 11.30 Uhr: Oper für Demente – Die Zauberflöte Die Kinderoper Köln zeigt Mozarts Zauberflöte in einer 70-minütigen Fassung. 6,50 E. Anmeldung erforderlich: 221-2 83 84. Oper Köln, Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

Dienstag, 25.6. 11 Uhr: Polizeisprechstunde (auch am 30.7.) An jedem letzten Dienstag im Monat berät die Polizei die Deutzer Anwohner. Info: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de

17.30 Uhr: Klosterküche mit Pfiff Pflegende Angehörige von Dementen kochen gemeinsam und tauschen sich aus. Dazu gibt es Tipps und Informationen zur Ernährung bei Demenz. 5 E. Anmeldung: 02203 / 369 11 11 70. Alexianer Zentrum Rodenkirchen, Tagesklinik, Brückenstr. 43

www.koelnerleben.koeln 18 Uhr: Gesundheitsforum – Kniegelenk Wenn das Kniegelenk wegen einer Sportverletzung operiert werden muss. Im Anschluss ist Zeit für Fragen. Eintritt frei. Info: 55 91-0. St. Franziskus-Hospital, Schönsteinstr. 63. www.stfranziskus.de 19.30 Uhr: Vorträge – Essentieller Tremor Wenn die Hände zittern … Experten und Betroffene geben Einblicke in die Krankheit und zeigen Möglichkeiten der Therapie. Mit Fragerunde. Eintritt frei. Forum Volkshochschule, Cäcilienstr. 29–33. www.vhs-koeln.de KölnerLeben Heft 3 | 19


Kalender Service Donnerstag, 27.6.

Freitag, 28.6.

16 Uhr: Lesung „in Paulas Jade“ Die Kölner Mundartkünstlerin Paula Hiertz liest in ihrem Garten aus ihren Werken vor. Eintritt frei. Anmeldung: 890 30 05. Reinhold-Schneider-Str. 4. www.seniorennetzwerke-koeln.de/ neubrueck

19.30 Uhr: Musical – West Side Story (bis 3.7.) Liebesgeschichte, Action-Krimi und Gesellschaftsstudie in einem: In der Upper West Side, dem Immigrantenviertel New Yorks, stehen sich zwei verfeindete Straßengangs gegenüber. Dazwischen Tony und Maria, die sich lieben. Ab 58,90 E. Karten: 28 01. Musical Dome, Goldgasse 1. www.bb-promotion.com

17.30 Uhr: Chronische Hüftschmerzen Informationsveranstaltung zu Verschleißerscheinungen des Hüftgelenks, Therapien, Eingriffen und Endoprothetik. Info: 33 08 13 56. Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27–31. www.koeln-kh-augustinerinnen.de

Samstag, 29.6.

In Kooperation mit der Internationalen Photoszene Köln

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Sonntag, 30.6.

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10 Uhr: Kanu-Rennen u. Sommerfest Die Teams – sieben Mann in einem Kanu – kämpfen auf dem Rhein. Anschließend wird zünftig mit Live-Musik gefeiert. Kanu-Club Grün-Gelb Köln, Uferstr. 81, Rodenkirchen. www.kcg.de

20 Uhr: Vortrag – Pater Anselm Grün „Worte, die uns tragen“ – Anselm Grün zeigt die heilsame Wirkung des Glaubensbekenntnisses für den Menschen. 10 E. Karten: 02202 / 93 58-157. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

20 Uhr: Konzert – Voodoo Lounge Es ist der Rock ’n’ Roll, dem sich Voodoo Lounge als Cover-Band der Rolling Stones verschrieben hat. 22,50 E. Karten: 28 01. Porzer Rathaussaal, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70. www.rathaussaal-porz.de

05.04.19 14:49

14 Uhr: Führung – Hilde Domin Führung im Agnesviertel zum Leben und Werk der in Köln geborenen Schriftstellerin. 10 E. Anmeldung: 24 82 65. www.frauengeschichtsverein.de 20 Uhr: Konzert – „Kölle, uns Heimat am Rhing“ Für alle, die Köln lieben, singen und spielen der Deutz-Chor Köln und die Bläck Fööss. Ab 26 E. Karten: 28 01. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.deutz-chor.koeln Anzeige

Unterstützung für pflegende Angehörige Die Kliniken Köln bieten allen pflegenden Angehörigen unabhängig von einem Krankenhausaufenthalt kostenlose - Pflegekurse und Demenzkurse im Krankenhaus Merheim. Die Kurse umfassen jeweils 3 x 3 Stunden. - Angehörigengruppen (Treffen 1 x im Monat) in den Krankenhäusern

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Holweide und Merheim. Details unter www.kliniken-koeln.de/Familiale_Pflege_Termine.htm Dieses Leistungsangebot ist für Sie kostenfrei. Die Teilnahme ist unabhängig von Ihrer Krankenkassenzugehörigkeit. Selbstverständlich unterliegen die Gespräche der Schweigepflicht.

Informationen und Anmeldung:

 Amsterdamer Straße

Tel.: +49 221 8907-13627, -18820, -12831

 Holweide

pflegeberatung@kliniken-koeln.de

 Merheim

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www.kliniken-koeln.de


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Termine

Juli Montag, 1.7. 10 Uhr: Seniorenfrühstück (jeden 1. Montag im Monat) Beim gemeinsamen Frühstück des SeniorenNetzwerks Neubrück werden Neuigkeiten ausgetauscht und Aktivitäten geplant. 1,50 E. Info: 890 30 05. Stadtteilbibliothek Neubrück „Treff im Pavillon“, An St. Adelheid 2–8 16.30 Uhr: MarcumarSelbsthilfegruppe Zum Thema „Operations-Vorbereitung bei Blutgerinnungshemmern heute“ referiert Frau Seimel über Blutverdünnung. Eintritt frei. Info: info@marcumar-selbsthilfe-koeln.de. St. Franziskus Hospital, Schönsteinstr. 63. www.marcumar-selbsthilfe-koeln.de 18 Uhr: Vortrag – Punktgenaue Düngung Über die Effizienz neuartiger Düngeverfahren, die die Pflanze gut versorgen, Geld einsparen und die Umwelt weniger belasten. Eintritt frei. Info: 82 75-30 97. Rathaus Spanischer Bau, Rathausplatz. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Foto: Snezhana von Büdingen

Bis So, 14.7., 10 Uhr: Ausstellung – You are here

Die Ausstellung gibt einen Einblick in aktuelle Tendenzen der jungen Kölner Dokumentar-, Porträt- und Konzeptfotografie und stellt diese zur Diskussion. Sie spiegelt auch die Bedeutung von Fotografie für Gesellschaft, Politik und das Private. 5 E. Karten: 2212 23 98. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße 1–3. www.koelnisches-stadtmuseum.de

Dienstag, 2.7. 20 Uhr: Oper – Je suis Jacques (weitere Termine bis 9.7.) Uraufführung mit Musik von Jacques Offenbach. An seinem 200. Geburtstag empfängt er Figuren aus seinen Werken – eine Mischung aus absurdem Theater, witziger Revue und pseudo-philosophischer Erkenntnissuche. Ab 41 E. Karten: 28 01. Baustelle Opernhaus, Offenbachplatz. www.oper.koeln

Mittwoch, 3.7. 9 Uhr: Frühstückstreff (jeden 1. und 3. Mittwoch) Das SeniorenNetzwerk Bilderstöckchen lädt zu einem geselligen Frühstückstreff für kleines Geld. Info: 17 29 98. Turmcafé, Escher Str. 160 19.30 Uhr: Lesung – Hans Bender Zu Ehren des 100. Geburtstags lesen Freunde und Weggefährten aus dem neu erschienenen „Hans Bender Lesebuch“ vor. Bender lebte seit 1959 bis zu seinem Tod 2015 in Köln und verfasste Kurzgeschichten und Lyrik. 10/8 E. Karten: 888 77 222. Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39. www.literaturhaus-koeln.de

Donnerstag, 4.7. (KölnTag) 12 Uhr: PhilharmonieLunch Lauschen Sie dem Gürzenich-Orchester unter Nicholas Collon bei der Probe und schalten Sie für eine halbe Stunde vom Alltag ab. Eintritt frei. Info: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de 18.30 Uhr: Gesprächskreis „Pflegende Angehörige“ (jeden 1. Donnerstag im Monat) Pflegende Angehörige können sich austauschen und fachliche Fragen stellen. Info: 689 05 39. Städt. Seniorenzentrum Köln-Dellbrück, Von-Quadt-Str. 74, Wohnung 76. www.sbk-koeln.de

Freitag, 5.7. 15 Uhr: Tanztee DJ Wittko unterhält tanz- und rhythmusfreudige Senioren mit beschwingter Musik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eintritt frei. Info: 02203 / 935 44 18. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de

18 Uhr: Lesung – „MordsSüße“ Im Krimi von Renate Naber und Cornelia Ehses geht es um einen Mord im Schokoladenmuseum. Die Handlung wird auch dank vieler Requisiten lebendig. Eintritt frei. Info: 0152 / 54 54 86 71. Galerie „Im Malerwinkel“ im Rheinpark. www.rheinpark-koeln.de

Samstag, 6.7. 10 Uhr: Hauptbahnhof für Senioren (jeden 1. Samstag im Monat) Lernen Sie den Bahnhof kennen, damit Sie entspannt eine Reise antreten oder heimkommen. Kostenlos. Anmeldung: 0178 / 698 69 91. Bahnhofsmission am Hauptbahnhof Köln, Gleis 1, Trankgasse 11

Mehr Termine auf: www.koelnerleben.koeln 14 Uhr: Sommerfest Das St. Vinzenzhaus in Brück lädt zur großen Feier ein. Eintritt frei. Info: 0221 / 98 45-0. Olpener Str. 863–865. www.vinzentinerinnen.de 15 Uhr: Essbare Wildpflanzen (auch am 23.7.) Brennnessel und Beinwell … sind das Unkräuter oder Delikatessen? Erkennen, sammeln, gemeinsam zubereiten und probieren. Teilnahme kostenlos. Anmeldung: 02203 / 35 76 51. Gut Leidenhausen, Porz. www.gut-leidenhausen.de

Sonntag, 7.7. 14 Uhr: Edelweißpiratenfestival Bis 20 Uhr wird mit viel Musik an die unangepasste Jugend unter Hitler erinnert. Dieses Jahr ist das Thema Wald. Eintritt frei. Friedenspark, Südstadt. www.edelweisspiratenfestival.de 15 Uhr: Tanz mal wieder DJ Dirk und Wunschkonzert spielen beliebte Hits der 1960er- bis 1990er-Jahre. Eintritt frei. Info: 22 20 17 96. Café Famillich, Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln 19 Uhr: Konzert – Gypsy trifft Tango Dieses Konzert vereint die Lebensfreude der Sinti und Roma mit der Melancholie der armen Bevölkerung von Buenos Aires. 12 E. Kartenreservierung: 02203/ 839 85. Zündorfer Klosterkapelle, Gütergasse 33. www.klosterkapelle.de KölnerLeben Heft 3 | 19


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Service

Montag, 8.7.

Donnerstag, 11.7.

20 Uhr: Sinfoniekonzert 12 (auch am 9.7.) Das Gürzenich-Orchester spielt unter anderem die Alpensinfonie von Richard Strauss. Konzerteinführung: 19 Uhr auf der Empore. Ab 11,90 E. Karten: 280 280. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

11.15 Uhr: Gymnastik 60plus (jeden Donnerstag) Mit einem sanften Bewegungsprogramm sollen Wohlbefinden und Beweglichkeit gesteigert werden. Anmeldung beim SeniorenNetzwerk Bayenthal: 37 93 17 65. St. Antonius Krankenhaus, Raum 1015, Schillerstr. 23

Dienstag, 9.7. 18.30 Uhr: Stammtisch 60+ (jeden 2. Dienstag im Monat) Offenes, geselliges Treffen für Sülzer, die ihr Älterwerden aktiv gestalten möchten. Eintritt frei. Info: 42 10 23 30. Sülzer Treff im Uni-Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de 20 Uhr: Komödie – Sommerabend Zwei Ehepaare, deren Kinder demnächst heiraten, wollen sich kennenlernen. Doch aus dem netten Abend wird ein emotionaler Schlagabtausch. Schließlich wird die Hochzeit der Kinder selbst in Frage gestellt. Doch dann trifft das verliebte Brautpaar ein … Ab 16 E. Karten: 258 01 53. Theater am Dom, Opern Passagen, Glockengasse 11. www.theateramdom.de

Mittwoch, 10.7. 10 Uhr: Frühstück mit Vortrag (jeden 2. Mittwoch) Beim Frühstück des SeniorenNetzwerkes Dellbrück wird auch ein Fachvortrag gehalten. Info: 680 29 28. Gemeindezentrum Pauluskirche, Thurner Str. 105 11–14 Uhr: Internationale Kochgruppe (jeden 2. und 4. Mittwoch) Unter dem Motto „Gemeinsam schmeckt’s besser“ werden hier neue Rezepte aus aller Welt ausprobiert. 7 E/Monat. Info: 546 21 77. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de 14 Uhr: Führung im Wildpark Dünnwald (jeden 2. Mittwoch im Monat) Eine Führung rund um das Erkennen von Wild sowie dessen Verhalten. Eintritt frei. Info: 60 13 07. Treffpunkt: An der Ecke Kalkweg / Dünnwalder Mauspfad auf der Wildparkseite. www.wildpark-duennwald.de KölnerLeben Heft 3 | 19

17 Uhr: Diabetes-Selbsthilfegruppe (jeden 2. Donnerstag) Informationsaustausch mit Dr. Reinhard Künstler. Regelmäßig lädt er auch externe Referenten ein. Info: 74 91-82 71. Heilig-Geist-Krankenhaus, Graseggerstr. 105. www.hgk-koeln.de

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Vormittagskurse kleine Gruppen mit Gleichgesinnten 1 Mal pro Woche 60 min € 15,keine Vorkenntnisse erforderlich 1 Probestunde gratis Speakers’ Corner English School Riehler Gürtel 13 Fon: 0221-972 68 76 www.speakers-corner-koeln.de

Freitag, 12.7. 17 Uhr: OASE – Spieleabend Für Menschen mit und ohne Behinderung. Mensch-ärgere-dich-nicht, Kartenspiele und auch ganz neue Spiele! Eintritt frei. Info: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de 18 Uhr: Männer-Runde (jeden 2. Freitag im Monat) Sich zu Themen, die die Gruppe selbst festlegt, austauschen: mehr erfahren, Klarheit bekommen, eigene Meinung bilden. SeniorenNetzwerk Klettenberg. Café Lamerdin, Wittekindstr. 20

Samstag, 13.7. 14 Uhr: Sommerfest Das SeniorenNetzwerk Klettenberg lädt zu einem vergnüglichen Nachmittag mit dem Mundart-Chor „Sölzer Ringeldüvjer“. Dazu Snacks und Getränke. Eintritt frei. Info: 94 40 13 88. Café Lamerdin, Wittekindstr. 20 14 Uhr: Kölner Lichter Programm gibt es links und rechts des Rheins. Ab ca. 22 Uhr finden zwischen Rodenkirchen und Mülheim fünf Begrüßungs- und das musiksynchrone Hauptfeuerwerk vor dem Kölner Tanzbrunnen statt. Eintritt frei. www.koelner-lichter.de

Sonntag, 14.7. 13 Uhr: Futtern und Führung Erst kölsche Köstlichkeiten genießen, dann sich von Edith Marschall durch den pulsierenden Eigelstein führen lassen. Anmeldung: 22 20 17 96. Café Famillich, Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln

KölnerLeben

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Das Stadtmagazin

Gut informiert älter werden.


Termine

14.30 Uhr: Tanzen in der Kirche Das SeniorenNetzwerk Ostheim macht die Auferstehungskirche zum Tanzsaal. Mit Live-Musik. 5 E Spende. Tischreservierung bis 11.7.: 890 26 39. Auferstehungskirche, Heppenheimer Str. 7

17.–21.7., 19.30 Uhr: Singender Biergarten Foto: Priska Höflich

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Montag, 15.7. 15 Uhr: Spieletreff im Heuserhof (jeden 3. Montag und 1. Mittwoch im Monat) Im SeniorenNetzwerk Heimersdorf trifft man sich, um Brett- und Kartenspiele zu spielen. Eintritt frei. Info: 84 56 10 27. Gut Heuserhof, Giershausener Weg 21

Dienstag, 16.7.

Donnerstag, 18.7.

9.15 Uhr: Herztraining im Sitzen (jeden Dienstag) Auch im Sitzen kann man schwitzen. Ein Kurs für stark bewegungseingeschränkte Menschen. 10/8 E pro Einheit. Info: 53 47 642, Herr Koch. Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzerstr. 5–9. www.quaeker-nbh.de

15 Uhr: Vortrag – Eine Stunde Stadtgeschichte Im Gartenzimmer des Museums werden die Vierzehn Nothelfer vorgestellt, anschließend gemeinsamer Ausstellungsbesuch. Nur Eintritt: 6 E. Info: 221-3 13 55. Museum Schnütgen, Leonhard-TietzStr. 10. www.museum-schnuetgen.de

17 Uhr: Demonstration – Janome-Nähmaschine Die „Janome“ kann über 170 verschiedene Stiche, zehn Knopflöcher und vier Nähschriften. Sie wird heute erklärt und kann anschließend kostenlos für eigene Projekte genutzt werden. Eintritt frei. Info: 221-2 38 28. Stadtbibliothek Köln, Josef-Haubrich-Hof 1. www.stbib-koeln.de

15 Uhr: Computerkurs für Anfänger (jeden Donnerstag) Beim SeniorenNetzwerk Stammheim kann man sich auch ohne Vorkenntnisse an Monitor und Tasten wagen. Anmeldung: 02204 / 480 40 91 ab 20 Uhr, Herr Berger. Gemeinschaftsraum der GAG, Moses-Hess-Str. 74.

www.koelnerleben.koeln

Mittwoch, 17.7. 14 Uhr: Reparatur-Café (jeden 1. Montag im Monat; am 3. Montag um 14 Uhr) Der Knopf ist ab? Der Fahrradsattel wackelt? Dann besuchen Sie das Reparatur-Café im Seniorentreff Riehl. Info: 77 75-51 64. SBK Sozial-Betriebe-Köln, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de 20 Uhr: Gartenkonzert – „Streicheleinheiten für die Seele“ Das Sinfonieorchester Bergisch Gladbach präsentiert „Ohrwürmer“ aus Europa, Russland und den USA aus drei Jahrhunderten. Eintritt frei. Anmeldung bis 11.7.: 02202 / 93 58-157. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

Freitag, 19.7. 20.30 Uhr: Kabarett – Monika Blankenberg „Altern ist nichts für Feiglinge – Jung bleiben!“, sagt Monika Blankenberg. Sie will dem Tamtam rund ums Altern ein Ende setzen. 18/13 E. Info: 24 13 41. Atelier Theater, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Samstag, 20.7. 8.30 Uhr: Wanderung – Rheinhöhen Über den Rheinburgenweg geht es in 4,5 Stunden von Niederbachem nach Remagen. 17 km, schwer. Teilnahme kostenlos. Anmeldung: 62 70 76. www.eifelverein-koeln.de 13.30 Uhr: Briefmarken-Tauschtreffen (jeden 3. Samstag) Die Kölner Briefmarkenfreunde e. V. Köln-Mülheim laden alle Interessierten ein. Info: 02203 / 800 84 77. Evangelische Gemeinde, Hachenburger Str. 1

Im Rahmen des „Sommer Köln“ finden im Juli und August zahlreiche Freiluft-Veranstaltungen an vielen Spielstätten bei zumeist freiem Eintritt in ganz Köln statt. Eine davon ist der Singende Biergarten. Eintritt frei. Einlass 18 Uhr. Fort X, Neusser Wall 33. Programm ab Mitte Juni auf www.sommer.koeln 14 Uhr: Führung – Rund um St. Peter Die Kölner Mundartautorin Paula Hiertz führt durch das mittelalterliche Wollweberviertel. 5 E. Anmeldung: 89 24 60. www.paula-hiertz.de

Sonntag, 21.7. 11–17 Uhr: Trödelmarkt Der Engelshof ist ein besonders schöner Ort zum Stöbern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Info: 02203 / 152 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.buergerzentrum-engelshof.de 15 Uhr: Führung – Das Böse in Köln Der Spaziergang führt zu Schauplätzen aufsehenerregender Kriminalfälle im Schatten des Doms. 13 E. Anmeldung: 346 43-0. www.koelntourismus.de

Montag, 22.7. Mehrgenerationen-Varieté (22.–26.7.) Eine Woche lang, vormittags oder ganztags, üben Menschen jeden Alters, mit und ohne Handicap Trommeln, Jonglieren, Zaubern, Artistik, Tanz und Turnen. Krönender Abschluss: die Varieté-Show in einem echten Zirkuszelt. 60/100 E. Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de 14 Uhr: Café Kränzchen Dellbrück (jeden Montag) Dieses Café ist speziell für Menschen mit Demenz. Neben Kaffee und Kuchen werden auch gemeinsames Singen oder Bewegungsspiele angeboten. Voranmeldung erbeten. Info: 77 75 54 99. Thurner Str. 105a. www.sbk-koeln.de KölnerLeben Heft 3 | 19


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Service

Dienstag, 23.7.

Samstag, 27.7.

10.30 Uhr: Job mit 60 plus! (jeden Dienstag) Viele ältere Menschen haben im Ruhestand den Wunsch, einer Arbeit nachzugehen. Im SeniorenNetzwerk Zollstock findet ein Erfahrungsaustausch statt. Info: 240 70 63. Bürgerhaus Zollstock, Rosenzweigweg 1–3

20.15 Uhr: Varieté – Le Cirque Stephan Masurs Varietéspektakel kommt nach 15 Jahren im Senftöpfchen als Jubiläumsshow auf die Bühne. Ein Zusammenspiel aus Jonglage, Artistik und Spielfreude, vorgetragen von internationalen Topartisten und Neulingen. Ab 27,50 E. Karten: 258 10 58. Senftöpfchen-Theater, Große Neugasse 2–4. www.senftoepfchen-theater.de

14–17 Uhr: Schachgruppe Jeden Dienstag gemeinsam Schach spielen. Eintritt frei. Info: 02203 / 935 44 20 21. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de

Mittwoch, 24.7. 11 Uhr: Singen aus Spaß an d’r Freud (jeden Mittwoch) Mit Gitarren-Begleitung. Jeder kann mitmachen – und keiner muss vorsingen! Teilnahme kostenlos. Anmeldung: 2219 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de 18 Uhr: Start des Welcome Walk Freiwillige und Geflüchtete lernen sich bei drei gemeinsamen Treffen kennen. Heute geht es los. Kostenlos. Info: 88 82 78-22, Frau Schüler. VHS-Studienhaus, Cäcilienstr. 35. www.koeln-freiwillig.de

Donnerstag, 25.7. 15 Uhr: Führung – Pop Art Menschen mit und ohne Demenz entdecken Elvis und die Comicwelt Roy Lichtensteins, ohne kunsthistorische Voraussetzungen. Eintritt: 13 E. Ohne Anmeldung. Info: 0157 / 88 34 58 81. Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz. www.dementia-und-art.de 15 Uhr: Treff der ALTERnativen 50+ (jeden 4. Donnerstag im Monat) Das RUBICON lädt zu Info, Kaffeetrinken und Klönen ein. Die ALTERnativen sind die Netzwerke für ältere Lesben und Schwule in Köln. Eintritt frei. Info: 276 69 99-0. inSide Café, Am Rinkenpfuhl 46. www.alternativen-koeln.de

Freitag, 26.7. 11.30 Uhr: Interkultureller Gesprächskreis (jeden letzten Freitag im Monat) Die Gruppe im SeniorenNetzwerk Seeberg beschäftigt sich bei jedem Treffen mit einem Thema. Info: 12 61 37-13. Deutsch-Türkischer Verein Köln e. V., Abendrothstr. 20 KölnerLeben Heft 3 | 19

Sonntag, 28.7. 10.45 Uhr: Hafenrundfahrt Heidewitzka Während der Fahrt zu Wahrzeichen und Häfen wird gesungen. Anne Rixmann hat Lieder aus dem Leben von Fischen, vom Wasser und von Kölle am Rhing zusammengestellt. 22,50 E. Karten nur über: www.urlaubinkoeln.de

Montag, 29.7. 13–16 Uhr: Offene Kartenrunde (jeden Montag) Ob Rommé, Skat, 11er raus oder Canasta, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – einfach kommen und mitspielen. Eintritt frei. Info: 221-9 61 68. Seniorencafé Treffpunkt, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Dienstag, 30.7. 10 Uhr: Gut beraten in Deutz Die ehemalige Seniorenvertreterin Gudrun Kleinpaß-Börschel berät im Auftrag der Seniorenvertretung Innenstadt Deutzer Seniorinnen und Senioren. Info: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de

Mittwoch, 31.7. 15 Uhr: Schlagerparade Mr. Musik spielt im Restaurant. Eintritt frei. Info: 02203 / 59 40 24. Curanum Seniorenstift Köln, Dülkenstr. 18. www.korian.de 19 Uhr: Ali Baba Spieleclub (jeden Mittwoch) Brett- und Kartenspiele, Jung und Alt, Anfänger und alte Hasen … alle spielen! Eintritt frei. Bürgerzentrum Nippes/ Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.ali-baba-spieleclub.de

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Leben in Köln

Foto: Martina Dammrat

Stiften und Gutes tun

Foto: Martina Dammrat

Kaum bekannt: Die Stadt Köln verwaltet Stiftungen und berät Gebende und Nehmende. „Frohwalt mein stolzer Liebling – Nothung dem Treusten der Treuen“, steht da auf dem Grabstein mitten im Königsforst. Der kleinere Stein daneben trägt die Inschrift „Hubert Josef Hausmann, 1874– 1932“. Die Geschichte von Hausmann ist eine der kuriosesten, die die Stiftungsverwaltung der Stadt Köln vorzuweisen hat. Frohwalt und Nothung stehen nämlich nicht nur für die Wagner-Liebe des Kölners, der mit seinem Vermögen eine Stiftung für

Musikstudenten begründete. Sie stehen auch für die zwei Doggen, die hier mit ihm begraben liegen. Axel Hänel, Leiter der Stiftungsverwaltung, hat dafür eine einfache Erklärung: „Die Stadt Köln muss den Willen des Stifters achten.“ Und Hausmanns Wille war es, mit seinen Hunden im Königsforst bestattet zu werden. Bis heute pflegt die Stadt das Grab. Seit Hunderten von Jahren gibt es in Köln Menschen, die stiften. Sie fühlen sich ihrer Heimatstadt so verbunden, dass sie ihr Vermögen einer kommunalen Stiftung vermachen. Die Stiftungen werden von der Kämmerei der Stadt verwaltet und wirken ausschließlich lokal. Aktuell sind es 25 Stiftungen mit einem Grundstockvermögen von etwa 100 Millionen Euro, die den Kölnern in ganz unterschiedlichen Bereichen des Lebens Unterstützung bieten. Kulturelle, gesundheitliche, aber vor allem soziale Belange sind dabei, viele davon für junge Menschen und Familien, aber auch für Senioren. Zweck der Wohnungsstiftung ist es, günstigen Wohnraum anzubieten. Zum Bestand gehören rund 300 Wohnungen, 89 davon sind altersgerecht. Sie verteilen sich auf zwei Häuser in der Bonner Straße und KölnerLeben Heft 3 | 19


Leben in Köln

Mit der Rikscha durch Riehl Die Johann-Heinrich-Claren-Stiftung wurde 1856 in erster Linie zur Unterstützung der bedürftigen Familienmitglieder des Stifters gegründet. Was nicht ausgegeben wurde, durfte auch zugunsten Fremder verwendet werden. Heute sind das vor allem Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen. Unterstützt werden zum Beispiel die Sozial-Betriebe-Köln (SBK), die SeniorenNetzwerke und auch Einrichtungen der Wohlfahrtspflege. „Die Stiftung hilft da, wo die öffentliche Hand nicht hinreicht“, sagt Hänel. Das ist vor allem der Freizeitbereich. So werden etwa Veranstaltungen der SBK bezuschusst, Ausflüge oder kleine Geschenke für ihre Bewohner. Vor einigen Jahren hat die Stiftung den Sozial-Betrieben mithilfe einer 50-Prozent-Finanzierung ermöglicht, eine Rollstuhl-Rikscha für das Stammhaus in Riehl anzuschaffen. Die Rikscha-Fahrten mit den Betreuungskräften erfreuten sich großer Beliebtheit, sagt Susanne Bokelmann, die in Riehl die Soziale Betreuung leitet: „Die kleinen Ausflüge an den Rhein oder zur Flora bieten unseren Bewohnern die Möglichkeit, vertraute Orte wiederzuentdecken – hinzu kommt das besondere Fahrerlebnis.“ Häufig würden Passanten die mitfahrenden Senioren auf die Rikscha ansprechen. Das stärke die Sozialkontakte in der näheren Umgebung und die Teilhabe, so Bokelmann. Die Stiftung für in Not geratene Einwohner der Stadt Köln dagegen versucht in akuten Notlagen weitgehend unbürokratisch und schnell zu helfen. Typische Fälle seien der Besuch einer Beerdigung in Italien oder der Türkei, ein kaputter Kühlschrank, eine neue Matratze oder eine Zahnbehandlung, so Hänel. „Wenn sich jemand an diese Stiftung wendet, brennt es normalerweise“, sagt er. Trotzdem wird genau geprüft, ob die Person wirklich bedürftig ist und ob in dem jeweiligen Fall keine anderen sozialrechtlichen Hilfsansprüche bestehen. Jedes Jahr hilft die Stiftung in etwa hundert Fällen. Die Tradition fortführen Die Stiftungsverwaltung bietet auch Beratungen für Menschen an, die Teile ihres Vermögens einem wohltätigen oder kulturellen Zweck zuführen wollen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: die ZustifKölnerLeben Heft 3 | 19

tung in eine der 25 bestehenden oder die Gründung einer eigenen Stiftung. Bei einer neuen Stiftung ist es entscheidend, dass der Zweck ins städtische Portfolio passt und auch umgesetzt werden kann – etwa über das Kulturamt oder die SBK. Außerdem müssen das Vermögen und die zu fördernde Gruppe groß genug sein. „Mit exotischen Ideen wie einem Bierdeckel-Museum wird es schwierig“, sagt Hänel und schmunzelt. lg

INFORMATIONEN Stadt Köln – Kämmerei Stiftungsverwaltung Köln Dr. Axel Hänel, Heumarkt 14, 50667 E-Mail (bevorzugt): stiftungen@stadt-koeln.de Telefon: 0221 / 221-25 869 liche Axel Hänel steht für eine unverbind Beratung zur Verfügung, wenn Sie die men Hilfe einer Stiftung in Anspruch neh en. möchten oder selbst überlegen zu stift

Foto: Sozial-Betriebe-Köln

zwei weitere in der Südstadt. „Gerade Letztere sind sehr beliebt“, sagt Hänel. „Viele Menschen bewerben sich um diese Wohnungen, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder wenn der Partner verstorben ist.“ In den Häusern herrsche eine gute Gemeinschaft.

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Von einer Stiftung bezuschusst: die beliebte RollstuhlRikscha der Sozial-Betriebe-Köln.


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Leben in Köln

Homosexualität: Was ändert sich im Alter? auch auf Schwule zutreffen, die bis in die siebziger Jahre wegen ihrer Homosexualität strafrechtlich verfolgt wurden. Erst 1994 wurde der berüchtigte Paragraph 175 abgeschafft. Wenn sie dadurch auch noch ihren Arbeitsplatz verloren, konnten sie mitunter schlechter finanziell für ihr Alter vorsorgen. Ältere Schwule erleben in ihrer „Community“, dass sie aufgrund ihres Alters für viele und meist jüngere Schwule immer unattraktiver werden. Damit erhöht sich für sie das Risiko, das Alter partnerlos und einsam zu verbringen. Vor allem hochbetagte Lesben und Schwule haben oft nachhaltig prägende negative Erfahrungen aufgrund ihres Andersseins gemacht. Dies erklärt bei einigen die Sorge, insbesondere in Senioren- und Pflegeheimen vielleicht doch wieder vermehrt diskriminiert zu werden.

Foto: Paulo dos Santos

Nach Angaben des Vereins Rubicon leben in Köln 25.000 Lesben und Schwule, die sechzig Jahre und älter sind. In meiner Eigenschaft als Seniorenvertreter interviewe ich dazu Heike Holling, Leiterin des Johanniter-Seniorenstifts in Höhenhaus. „Für uns spielt es keine Rolle, ob unsere Bewohner homosexuell sind oder nicht“, meint sie und ergänzt: „Außerdem lieben auch einige Mitarbeiter unseres Hauses Personen des gleichen Geschlechts. Und nicht zuletzt befinden wir uns in Köln. Hier ist Homosexualität immer seltener ein Tabu.“ Auf meine Nachfrage, ob und wie Bewohnerinnen und Bewohner ihres Heims sexuellen Bedürfnissen nachgehen können, erfahre ich: „Unsere Einrichtung verfügt ausschließlich über Einzelzimmer, die abschließbar sind und daher auch Raum für Intimität bieten.“ Ähnlich aufgeschlossen wirken Äußerungen aus der ambulanten Pflege. Zusammen vermitteln sie den Eindruck, dass zumindest bei Kölner Pflegeanbietern die Barrieren im Umgang mit älteren Homosexuellen eher selten sind oder an Bedeutung verlieren. Für die Kölner Seniorenvertretung spielt es keine Rolle, ob sich ältere Menschen als lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder intersexuell (also als „LSBTI“ oder „queer“) fühlen und bezeichnen. SVK-Sprecher Dr. Martin Theisohn erklärt dazu: „Wir begrüßen ausdrücklich die in Köln lebbare Vielfalt und lehnen es ab, Seniorinnen und Senioren aufgrund ihrer geschlechtlichen Orientierung einen Sonderstatus einzuräumen. Dies würde nur Diskriminierung und Isolation fördern.“ Damit ist nicht gesagt, dass homosexuelle Menschen im Alter nicht doch vermehrt mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind und politischer Unterstützung bedürfen. Hier einige Beispiele: Ältere Schwule und Lesben haben oft weniger Kinder und werden familiär seltener unterstützt als gleichaltrige heterosexuelle Senioren. Das kann bei Pflegebedürftigkeit zum Problem werden. Da Frauen vermehrt von Altersarmut betroffen sind, können sich die damit verbundenen Herausforderungen in lesbischen Beziehungen zuspitzen. Gleiches kann

Bei solchen Themen sieht sich auch die Seniorenvertretung gefordert. Allerdings geht es dabei überwiegend um Fragen wie Altersarmut, Einsamkeit, Angst vor schlechter Behandlung, die sich auch für viele heterosexuelle ältere Menschen stellen. Dr. Herbert Mück/SVK Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den Bezirken finden Sie auf Seite 51. Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung der Stadt Köln verantwortet. KölnerLeben Heft 3 | 19


49 Foto: gemeinfrei / Wikimedia Commons

Leben in Köln

n o h c S , t s s u w e g ... ... dass auf der Riehler Radrennbahn der Westernheld Buffalo Bill auftrat? Ende des 19. Jahrhunderts herrschte im Deutschen Reich und insbesondere auch in Köln ein allgemein verbreiteter Enthusiasmus für den Radsport, der fast alle Teile der Bevölkerung gleichermaßen in seinen Bann schlug. Die Begeisterung für die Helden dieses Sports, wie etwa die beiden gebürtigen Kölner Radweltmeister Albert Richter (1912– 1940) und Anton „Toni“ Merkens (1912–1944), kann durchaus mit der auch heute noch herrschenden Euphorie für bestimmte Sportereignisse oder Fußballvereine verglichen werden. Wildwest in Köln Ein Zeugnis dieser Begeisterung ist die im Jahr 1889 erbaute Radrennbahn in Riehl. Ihre oval angelegte Fahrbahn war 400 Meter lang und anfangs mit Sand gedeckt. Die Besucher konnten sowohl von einer Holztribüne als auch vom Inneren des Ovals aus die rasanten Fahrten ihres jeweiligen Favoriten verfolgen. Manche Rennen endeten jedoch tragisch, so stürzten etwa die Radrennfahrer Wilhelm Robert „Willy“ Schmitter (1884–1905) und Peter Günther (1882–1918) auf anderen Strecken tödlich. KölnerLeben Heft 3 | 19

Nur ein Jahr nach der Eröffnung der Rennbahn trat hier der weltbekannte Westernheld und Unterhaltungskünstler „Buffalo Bill“, eigentlich William Frederick Cody (1846–1917), mit seiner Show auf und brachte einen Hauch von „Wildwest“ an den Rhein. Alte Werbeanzeigen geben Aufschluss darüber, welche Ausmaße diese inszenierten Spektakel annahmen: „800 Männer und 500 Pferde“ wurden in drei „Spezialzügen“ nach Köln gebracht und vollführten vor den staunenden Zuschauern Reit-, Lasso- und Schießkunststücke. Auch wurde für die Veranstaltung mit modernsten „elektrischen Beleuchtungssystemen“ geworben, die die echten „tapferen Rothäute“ und leben-

den Büffel ins rechte Licht rückten. Kein Wunder also, dass die Shows allesamt restlos ausverkauft waren. Im Jahr 1895 wurde die Sandbahn der Riehler Rennbahn mit Asphalt gedeckt, wodurch die Strecke auch für den aufkommenden Motorsport interessant wurde, was mit zu Kölns Ruf als „Hochburg der Motorradszene“ beitrug. Besonders populär waren ab den 1920er Jahren aber vor allem die sogenannten „Steher-Rennen“, eine Form des Radrennens, bei dem ein vorausfahrendes Motorrad den Rennfahrern Windschatten bot. Auf diese Weise konnten noch höhere Geschwindigkeiten erzielt werden. Der Abbruch der Bahn und der Umbau zum Zoogelände erfolgten 1956.

INFORMATIONEN

hn befindet sich heute nicht Das Gelände der früheren Radrennba enparks des Kölner Zoos. mehr sichtbar im Bereich des Elefant ormationsWeitere Informationen beim LVR-Inf t. Digital. system KuLaDig – Kultur. Landschaf www.kuladig .de Text: Florian Weber/LVR


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Leben in Köln

Kölner Köpfe – Renate Schnieders Unerwartet zwischen all den Kneipen und Kiosken am Heumarkt ist ein kleines Blumengeschäft zu finden. Geführt wird es von der 76-jährigen Renate Schnieders. Aber Sie haben eine Ausbildung gemacht? Dass Sie mich richtig verstehen: Ich liebe Blumen und die Natur. Und meinen Beruf auch. Ich bin Meisterin der Floristik. Ich war die einzige Auszubildende, die Tante und Onkel jemals hatten. 1967 habe ich dann das Geschäft übernommen. Ich heiratete, bekam Kinder, hatte wunderbare Kunden. Ich war morgens um vier Uhr beim Großmarkt einkaufen und abends schmückte ich den Kölner Dom für den nächsten Tag. Leider war das für meinen Mann zu viel Arbeit, er verließ uns. Aber da fragte man nicht groß nach. Das Geschäft ernährte uns und meine Söhne waren nie Schlüsselkinder, ich war immer im Geschäft zu finden.

Frau Schnieders, seit wann gibt es diesen Laden hier? Seit 1927 ist er immer an diesem Ort. Und ich bin auch schon lange hier, mit 14 Jahren bin ich hierhergekommen. Mein Onkel und meine Tante, denen der Laden gehörte, waren kinderlos. Meine Eltern entschieden, dass ich geschickt werde, um eines Tages die Nachfolge anzutreten. Ich hatte schreckliches Heimweh nach Bremen, ich sage immer: ‚Mein Haus hier steht auf Tränenpfeilern.‘ Das Schlimmste war, dass ich die Schule abbrechen musste und kein Abitur machen konnte. Aber eines Tages kam Alice Schwarzer hier rein und im Gespräch stellte sich heraus, sie hat auch kein Abitur. Das hat mich getröstet.

Und Sie haben in der Etage darüber auch Ihre Wohnung. Ja, das ermöglicht mir, so lange es geht zu arbeiten. Und natürlich die Unterstützung meiner Söhne, sie haben sich frei entschieden, hier zu bleiben und im Geschäft mitzuarbeiten. Mein Sohn Boris kümmert sich zum Beispiel heute um die großen Gestecke und den Kölner Dom. Nach wie vor habe ich den Anspruch, mit meinen Kreationen Begeisterung hervorzurufen. Denn auch die Blume ist Kunst und Kultur, die einem hohen Anspruch an Schönheit in Form und Farbe unterliegt. Das ist Schöpfung. So etwas kann keine Menschenhand gestalten.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Sobald man den Laden betritt, ahnt man, hier ist etwas anders. Es gibt keinen Verkaufstresen. An einem kleinen Tischchen sitzt eine Dame auf einem Hocker – inmitten einer üppigen Blütenpracht. Wie eine Blumenkönigin thront hier Renate Schnieders, von einem entzückenden Hutschmuck gekrönt. Sie bindet für ihre Kunden vom kleinen Biedermeierstrauß bis zum gewaltigen Bukett alles, was Stengel hat. Zwischen dem Arbeitsraum im hinteren Bereich des Ladens und einer geschwungenen Treppe nach oben bewegt sich ihr fleißiger Hofstaat: drei junge Männer. Ganz unkonventionell werde ich gebeten, mich für das Interview neben sie zu setzen – ein Hocker wird herangeschafft.

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Zahngesundheit

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Rollatortraining

Nießbrauch KölnerLeben Heft 3 | 19


Service

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Wichtige Telefonnummern Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst Tel. 221-9 12 77 christoph.kleid@stadt-koeln.de Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern Gesamtseniorenvertretung Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln Telefon 221-2 75 15 seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Chorweiler Pariser Platz 1, Raum 360, 50765 Köln, jeden letzten Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de Stadtbezirk Ehrenfeld Venloer Str. 419–421, Raum 234, 50825 Köln, jeden 2. und 4. Montag im Monat, 10–12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt Ludwigstr. 8, Raum 425, 50667 Köln, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat, 10–12 Uhr Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal Aachener Str. 220, Raum 400, 50931 Köln, jeden 1. und 3. Montag im Monat, 10–12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900, 51103 Köln, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, 10–12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim Wiener Platz 2a, Raum 641, 51065 Köln, jeden Montag, 10–12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de www.muelheimer-senioren.kompass. koeln

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes Neusser Str. 450, Raum 210, 50733 Köln, jeden 2. Donnerstag im Monat, 10–11.30 Uhr Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de Stadtbezirk Porz Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 248, 51143 Köln, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat, 10–12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln, jeden 2. Donnerstag im Monat, 13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Breite Str. 159, 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Ansprechpartnerin: Frau Ehlting Rathausplatz (Spanischer Bau), 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6, 50825 Köln Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz ehemals Vorbeugung Tel. 229-86 55 kriminalpraevention.koeln@ polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

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Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101, 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr. 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de ASB Köln e. V. Sülzburgstraße 146, 50937 Köln, Tel. 66 00 70 www.asb-koeln.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Opferschutz Tel. 229-61 61 VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de


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