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Februar / März 2018

KölnerLeben

Foto: fotolia, Picture-Factory

Das Stadtmagazin

Satt Kilos verlieren 6 Fanporträt: 80 Jahre FC-Mitglied

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Kreativität: Stricken und mehr

30 Vorsicht: Teurer Anruf


3 Impressum:

Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt www.stadt-koeln.de Redaktion und Veranstaltungskalender: Martina Dammrat (dt), Wolfgang Guth (wg), Lydia Schneider-Benjamin (lschb), Kim Cigura (kc, Auszubildende), Gabi Pecher (Praktikantin) Unter Goldschmied 6, 50667 Köln Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19 koelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.koeln Beirat: Uta Grimbach-Schmalfuß, Dr. Dr. Herbert Mück, Katharina Reiff Freie Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Norbert Breidenstein (Grafik), Tim Farin (tf), Philipp Haaser (ph), David Korsten (dk), Lisa von Prondzinski (lvp), Christiane Wirtz (Lektorat) www.koelnerleben.koeln Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln, Tel. 0221 / 99 88 21-0

Aktiv für Köln

Kurz und knapp ������������������������������������������������� 4 Fanporträt: Mer stonn zo dir ����������������������� 6 MehrErleben ������������������������������������������������������� 8 Kurz und knapp ���������������������������������������������� 10

Leben in Köln Ehrenfelder Erfahrungsschätze �������������������� Abnehmen: Ich schaff‘ das! �������������������������� TimeRide ������������������������������������������������������������ Kreativität: Am Anfang war das Knäuel ����

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Weißer Stein und Schwarzer Mann

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Kölsch: Neu Diät

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Kölner Köpfe: Jutta Gersten

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Kleine Hilfen bei Altersarmut ���������������������� 27

Raus aus Köln

Weißer Stein und Schwarzer Mann ���������� 28

Ratgeber

Teurer Anruf������������������������������������������������������ 30

Medien ���������������������������������������������������������� 32 Kölsch

Neu Diät ������������������������������������������������������������ 33

Rätsel

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Kalender

Februar / März 2018 ������������������������������������ 36

Kleinanzeigen

Carola Schwarz, Tel. 02234 / 481 93 Mobil 0160 / 147 62 62 caro-koeln@t-online.de

Kölner Köpfe: Jutta Gersten ���������������������������������������������������� 50

Aboservice: Tel. 0221 / 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

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Seniorenvertretung Köln

Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. 0221 / 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de

Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­

Ehrenfelder Erfahrungsschätze

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Zum guten Schluss

Service

Wichtige Telefonnummern ������������������������ 51

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sind für beiderlei Geschlecht gemeint. KölnerLeben Heft 1 |18


Foto: Volkstheater Millowitsch

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Millowitsch-Theater schließt Mit der Spielzeit 2018/19 schließt das MillowitschTheater für immer seine Pforten. Das gab Peter Millowitsch, der am 1. Februar 69 Jahre alt wurde, bekannt. Dieser Schritt falle ihm, der das Millowitsch-Theater atme und lebe, seit er denken könne, nicht leicht. Seit über sieben Generationen hat seine Familie mit Puppenspiel und rheinischem Volkstheater die Kölner zum Lachen gebracht. Diese wurden später auch über das Fernsehen bundesweit ausgestrahlt. Einer der Gründe für die Einstellung des Theaterbetriebs ist, dass der langjährige Partner Westdeutscher Rundfunk 2016 die Fernsehübertragungen eingestellt hat. Als letzte Inszenierung wird Millowitsch ab Oktober den „Etappenhasen“ auf die Bühne bringen und die Hauptrolle des Anton selber übernehmen. Diese Figur war seinem 1999 verstorbenen Vater Willy vorbehalten. Volkstheater Millowitsch, Aachener Str. 5, Tel. 0221 / 27 27-370. www.millowitsch.de

Auszeichnung für die Oper Der erste Preis der „Rudi Assauer Initiative Demenz und Gesellschaft“ ging an das Projekt „Oper für Jung und Alt“. Seit der Spielzeit 2013/14 ermöglicht die Oper Köln Menschen mit Demenz und deren Angehörigen zusammen mit Kindern Besuche in der Oper. Dabei werden die Rahmenbedingungen den Fähigkeiten der Erkrankten angepasst. Gleichzeitig unterstützt das Projekt auch die intergenerative Begegnung von Kindern und Demenzerkrankten. Intendantin Dr. Birgit Meyer zu ihrem besonderen Anliegen: „Unsere Arbeit in diesem Bereich, der Einbeziehung von Menschen mit Demenz, sehen wir nur als Anfang. Ähnliche Bemühungen sollten und müssen selbstverständlich werden!“ www.oper.koeln KölnerLeben Heft 1|18


Das ehemalige Hofgut Leidenhausen in Porz-Eil wird offizielles Umweltbildungszentrum der Stadt Köln. Der Rat hat beschlossen, es bis zum Jahr 2021 jährlich mit 220.000 Euro zu fördern. Kindern und Erwachsenen sollen Umweltwissen und -erfahrungen kostenfrei vermittelt werden. Die Vereine wie die Waldschule, das Heideportal, die Greifvogelschutzstation, der Bienenschaukasten, das Obstmuseum und das Haus des Waldes können so ihr Angebot ausweiten und verbessern. Auch die unmittelbare Nachbarschaft des Hofes zur Wahner Heide und zum Königsforst bietet beste Voraussetzungen für den neuen Lernort. Ein Café lädt zudem zum Genießen ein. www.gut-leidenhausen.de

Trotzdem Alaaf! Bis zum 25. März präsentiert das Kölnische Stadtmuseum die Fotoausstellung „Trotzdem Alaaf! Kölner Rosenmontag 1991 und 2017“. 1991 fiel der Rosenmontagszug wegen des Golfkriegs aus. Die Kölner feierten „trotzdem“ spontan und unorganisiert die tollen Tage. 2017 überschatteten vorausgegangene Terroranschläge das Karnevalsgeschehen. Massive Sicherheitsvorkehrungen und starke Polizeipräsenz begleiteten die jecken Umzüge. Fotografien von 18 Fotografen und einige Filmbeiträge lassen die Besonderheiten beider Sessionen lebendig werden. www.museenkoeln.de

An Palliativstudie teilnehmen Das Zentrum für Palliativmedizin der Kölner Uniklinik möchte mit der Studie „Das letzte Lebensjahr in Köln“ unter der Leitung von Prof. Raymond Voltz dazu beitragen, die Versorgung und Begleitung von Menschen an deren Lebensende zu verbessern. Angehörige, die in den letzten zwölf Monaten einen nahestehenden Menschen in Köln verloren haben, werden gebeten, sich zu ihren Erfahrungen zur Versorgung im letzten Lebensjahr zu äußern. Dazu wurde ein Fragebogen erstellt, der Interessierten mit einem frankierten Rückumschlag zugeschickt wird. Bitte melden Sie sich unter letztes-lebensjahr@uk-koeln.de oder 0221 / 4 78-306 46. Das Zentrum freut sich über Ihre Unterstützung! https://palliativzentrum.uk-koeln.de KölnerLeben Heft 1 |18

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Gut Leidenhausen wird Umweltbildungszentrum


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Foto: David Korsten

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Mer stonn zo dir … Erstaunlich, aber wahr: Max Esser ist seit 80 Jahren FC-Mitglied, obwohl der Verein am 13. Februar 2018 erst sein 70-jähriges Bestehen feiert. Wie kann das sein?

„S

chon als Kind war ich ein begeisterter Fußballer“, erzählt Max Esser. Der heute 94-Jährige erinnert sich noch gut daran, wie er mit Freunden Konservenbüchsen auf der Straße hin- und herkickte oder auf der Wiese im Stadtwald spielte. Der lag nur wenige Minuten von Essers Elternhaus in Braunsfeld entfernt. Sein erster Verein war Hannibal Melaten. „Lieber hätte ich aber für den KBC, den Kölner Ballspiel-Club, gespielt – schließlich war mein Vater alter KBCaner“, sagt Esser. Doch der Trainingsplatz war zu weit entfernt, und ein Fahrrad besaß er noch nicht. Das bekam er erst 1938 – und trat dann auch gleich in den KBC ein. Dessen Vorsitzender Franz Kremer verfolgte eine Idee: „Der Visionär“, wie Max Esser ihn bezeichnet, wollte einen Großverein in Köln gründen, der auch im Kampf um die deutsche Meisterschaft würde mithalten können. Der SV Union Köln aus der Südstadt

lehnte ab, Kremer klopfte bei der Spielvereinigung Sülz 07 an. Mit Erfolg: 1948 war die Fusion perfekt, der 1. FC Köln geboren. Deshalb ist Max Esser bereits seit 80 Jahren Mitglied, obwohl der Verein erst 70 Jahre alt wird – seine Zugehörigkeit zum Vorgänger KBC wird mitgewertet. An der Vitrine im Wohnzimmer hängt der FC-Wimpel, auch das weiße Hemd und der rote Pullover, die er heute trägt, zeugen von seiner Verbundenheit mit dem Verein. „Das Double war ein ganz besonderer Moment, schließlich kommt das nicht so häufig vor“, erinnert sich Esser und strahlt. 1977 / 78 gewannen die Geißböcke um Trainer Hennes Weisweiler die Meisterschaft und den DFB-Pokal. Solche Erfolge liegen in der aktuellen Saison 2017/18 in weiter Ferne: Bei den Geißböcken läuft kaum etwas zusammen, es droht der fünfte Abstieg der Vereinsgeschichte. Die sportlichen Höhen und Tiefen des FC hat Esser alle KölnerLeben Heft 1|18


miterlebt – und dem Verein auch in schweren Stunden die Treue gehalten. Wenn der Verein absteigt, sei das natürlich traurig. Aber dann hoffe man eben auf den Aufstieg. Aktiv auf Feld und Rang „Das Berufsspielertum war zu meiner Zeit noch nicht verbreitet“, sagt Esser, einst selbst ein talentierter Fußballer. Er wurde Ingenieur, arbeitete als selbstständiger Gutachter für Versicherungen – bis zu seinem 80. Lebensjahr. Er habe ganz Deutschland bereist, auch an die französische Riviera habe es ihn verschlagen. Allein wegen seines Berufs konnte er der Mannschaft nicht überallhin hinterherreisen. Doch an besondere Partien erinnert er sich, etwa an ein Auswärtsspiel des FC in München, als Franz Beckenbauer das Bayern-Trikot trug. Lange Zeit spielte Esser in der Altherrenmannschaft des 1. FC Köln. So bleibe man aktiv, jeder gewonnene Zweikampf sei ein kleiner Erfolg und gut fürs Selbstbewusstsein. „Aber auch auf die dritte Halbzeit haben wir großen Wert gelegt“, sagt Esser und schmunzelt. Die gemeinsamen Fahrten mit den Ehefrauen, die langjährigen Freundschaften, die sie mit den Spielern der gegnerischen Mannschaften geschlossen haben – das sei eine schöne Zeit gewesen. „Irgendwann bezeichneten uns die jüngeren Spieler als ,Gruftis‘“, erzählt Esser und lächelt verschmitzt. Da sei es an der Zeit gewesen aufzuhören. KölnerLeben Heft 1 |18

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Aktiv für Köln

Ein Ende seiner FC-Mitgliedschaft zieht er allerdings nicht in Betracht: „Ich bin Mitglied, und das bleibt auch so“, sagt Esser entschlossen. Schließlich gelte seine Sympathie dem Verein, und dies völlig unabhängig von einzelnen Spielern oder den handelnden Personen. Dass manche nur zum Verein stehen, wenn er erfolgreich ist – für ihn komme das nicht infrage. Ihn beschäftige es immer noch, wenn der FC als Verlierer den Platz verlässt. „Das hat mir schon einige schlaflose Nächte beschert“, erzählt er. Inzwischen gehe er mit Niederlagen gelassener um. Fernseher statt Tribüne Sein letzter Stadionbesuch liege jetzt drei Jahre zurück, der FC spielte im traditionell hitzigen Derby gegen Mönchengladbach. Aber der Trubel, die Polizeipräsenz und die vielen Treppen – das sei nichts mehr für ihn. „Aber die Stimmung war fantastisch, fast sakral“, sagt er. Jetzt schaue er sich die Spiele im Fernsehen an. Wenn der FC zurückliege, schalte er immer auf Konferenzschaltung um – wie im Radio berichten dabei Reporter abwechselnd aus den Bundesligastadien. „Dann hoffe ich immer, dass der Ruf kommt: ,Tor in Müngersdorf!‘ – und dass sich dann die richtigen Spieler in den Armen liegen“, sagt Esser. Ab und zu gebe es durchaus Konflikte mit seiner Frau über die „Rechte“ am Fernseher, sie kann dem Fußball nicht so viel abgewinnen. „Aber samstags gehört der Fernseher mir“, sagt er. dk


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Aktiv für Köln TANZCOUPON 1 Euro

Mehr erleben Kultur & Reisen

KölnerLeben bietet Veranstalt Nutzen Sie unser Angebot und

für KölnerLeben-Leser Mo, 19.2.2018

KölnerLeben tanzt!

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Herzlich willkommen zum Tanzvergnügen mit KölnerLeben. In Kooperation mit der Tanzschule Breuer wird das Tanzbein geschwungen!

für KölnerLeben-Leser Mo, 19.3.2018

Tanztee: Montag, 19. Februar und 19. März, neue Startzeit: 15 Uhr Allein oder mit Partner tanzen, bei Kaffee und Kuchen eine Pause einlegen – ein Genuss. 5 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 4 Euro.

✂ TANZCOUPON 2 Euro

Ü50-Disco: Samstag, 24. März, 20 Uhr Licht aus, Spot an. Jeder tanzt nach seiner Fasson. Abendkasse 10 Euro, mit KölnerLeben-Coupon, 8 Euro.

für KölnerLeben-Leser Sa, 24.3.2018

Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90–92, Tel. 0221 / 21 61 61. www.tanzbreuer.de

Kino im Odeon

Foto: Concorde Filmverleih

Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Vorteilspreis 4 Euro. Kartenreservierung empfohlen unter 0221 / 31 31 10. www.odeon-koeln.de Mittwoch, 14. Februar, 14.30 Uhr: Preview „Arthur und Claire“ In einem Hotel in Amsterdam begegnen sich Arthur (Josef Hader) und Claire (Hannah Hoekstra). Jeder hatte für sich bereits mit dem Leben abgeschlossen. Da vereitelt Arthur durch Zufall den Plan der jungen Claire, sich das Leben zu nehmen. Aus einer gemeinsamen Amsterdamer Nacht wird eine Freundschaft, die die Pläne des anderen gehörig durchkreuzt. Mittwoch, 14. März, 14.30 Uhr: Zwei Herren im Anzug, siehe Veranstaltungskalender

Foto: Istock: deepfuze

Strick- oder Häkelkurs für Anfänger ...

Strickkurs

10 Euro Coupon für KölnerLebenLeser

... und Wiedereinsteiger. Eine MehrErleben-Rabattaktion Hier kann man das Vergessene auffrischen! Stricken, Häkeln, Maschen aufnehmen, abnehmen, zunehmen. Und natürlich lernt man hier rechte und linke Maschen, Rippen, Zöpfe, Abketten, Zusammennähen, Lesen der Strickschrift, Maß nehmen und mehr. Der Kurs umfasst 4 x 2 Stunden und kostet 80 Euro. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Kurszeiten sind: Dienstag 12–14 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 18–20 Uhr. Die ersten 8 KölnerLeben-Leser, die sich anmelden, erhalten gegen Vorlage des Coupons einen Rabatt von 10 Euro! Anmeldung erforderlich unter 0177 / 4 72 19 63 oder laura@wollladen-koeln.de. Kursort: Lauras Wollladen, Klarastr. 46. www.wollladen-koeln.de KölnerLeben Heft 1|18


mit KölnerLeben

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Das Stadtmagazin

ungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen an. erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

Senioren-Kino im An jedem 1. Mittwoch im Monat charmante Filme der Saison. Einlass ist um 14 Uhr, bis Filmbeginn gibt es den im Eintrittspreis enthaltenen Kaffee und Kuchen. Eintritt 6 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 5 Euro. Platzreservierung möglich. Filmpalast, Hohenzollernring 22–24. Infos: 0221 / 27 25 77 17. www.cineplex.de/koeln Mittwoch, 7. Februar, 15 Uhr: Monsieur Pierre geht online, siehe Veranstaltungskalender Mittwoch, 7. März, 15 Uhr: Victoria und Abdul Im Jahr 1887 feiert die britische Königin Victoria (Judi Dench) ihr 50. Thronjubiläum. Auf dem prachtvollen Fest lernt die Monarchin den Bediensteten Abdul Karim (Ali Fazal) kennen. Kurze Zeit später nimmt die exzentrische Königin den jungen Inder in ihr Gefolge auf. Es entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung zwischen den beiden. Missgunst und Neid am Hofe sind die Folge ...

FILMPALAST Senioren-Kino

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für KölnerLeben-Leser Mi, 7.2.2018

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Senioren-Kino

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für KölnerLeben-Leser Mi, 7.3.2018

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„KölnEngagiert 2018“ Anzeigen

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Zum 19. Mal wird der Ehrenamtspreis ausgeschrieben. Damit ehrt die Oberbürgermeisterin Menschen, die sich in Köln einzeln oder in Initiativen, Gruppen, Vereinen, Unternehmen oder Schulen ehrenamtlich engagieren. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe der Preisgelder von insgesamt 8.000 Euro. Am 2. September werden die Preisträger im Historischen Rathaus von Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfangen und geehrt. Bis zum 6. April können Bewerbungen und Vorschläge für den Ehrenamtspreis bei der Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE) eingereicht werden. Die FABE ist unter der Rufnummer 0800 / 5 63 56 11 kostenlos erreichbar. www.ehrenamt.koeln

Elke Heidenreich wird 75 Elke Heidenreich kam am 15. Februar 1943 zur Welt. Ihre Liebe gilt der Literatur und der Musik. Nach dem Studium der Germanistik, Publizistik, Theatergeschichte und Religionswissenschaft ist sie seit 1970 als freie Autorin und Literaturkritikerin für Presse, Funk und Fernsehen tätig. Sie hat sich auch als Hörspielautorin und Talkmasterin einen Namen gemacht. Ihre Rolle als „Else Stratmann“ ist legendär. Elke Heidenreich lebt heute in der Eifel und in Köln. KölnerLeben gratuliert!

Raus ins Café Famillich Das Café bietet einen generationsübergreifenden Treffpunkt in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre. Es gibt interessante Angebote für die Generation 60+, die auch dazu einladen, neue Kontakte zu knüpfen. So gibt es jeden Dienstag ab 15 Uhr Vorträge, Lesungen oder Tanzen, Lachyoga, Trampolinspringen und Backen. Jeden Mittwoch im Wechsel „Los me singe“ und „Los me danze“ mit DJ Mischa, die Teilnahme kostet jeweils 5 Euro. Dienstags und mittwochs trifft man sich ab 10 Uhr zum Frühstücken an der langen Tafel: Plaudern und Genießen in Gemeinschaft. Im Obergeschoss bietet das Team des Famillich eine Familien- und Seniorenberatung an. Café Famillich, Im Stavenhof 5–7, Tel. 0221 / 22 20 17 96. www.famillich.koeln KölnerLeben Heft 1|18


Vorsorge- und Aktionstage im Gürzenich Am Dienstag, 6. März und Mittwoch, 7. März finden von 9.30 bis 17 Uhr erstmals die Veranstaltungen „gesund & mobil im Alter“ und der „Kölner Vorsorge-Tag“ gemeinsam im Gürzenich statt. Unter einem Dach kann man sich rund um die Themen des gesunden und aktiven Älterwerdens, der Vorsorge, der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Pflege und vieles mehr informieren. Mitmachaktionen laden ein, selber aktiv zu werden und neue Angebote zu entdecken. KölnerLeben wird vor Ort sein und ein Tanzangebot in Kooperation mit der Tanzschule Breuer präsentieren. Der Eintritt ist frei. Das Programm liegt in vielen öffentlichen Einrichtungen aus oder kann unter 0221 / 221-247 54 angefordert werden. Gürzenich, Martinstr. 29–37. www.vorsorgetag.de

E-Scooter in Bussen mitnehmen

Foto: BSK e. V.

Endlich hat das Bundesministerium für Verkehr eine Regelung zur Mitnahme von Elektromobilen, sogenannten E-Scootern, in öffentlichen Bussen getroffen. Dafür hatte sich der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) jahrelang eingesetzt. Voraussetzung sind bestimmte technische Anforderungen wie zum Beispiel eine maximale Fahrzeuglänge bis 1,20 Meter und bis zu 300 Kilo Gesamtgewicht. Auch das Bremssystem muss besondere Normen erfüllen. Treffen alle Anforderungen zu, bescheinigt dies eine neue Plakette, die am Scooter angebracht wird. Nähere Auskünfte und ein Selbsterhebungsbogen zur Prüfung der Eignung kann beim BSK e.V. bestellt werden unter 06294 / 42 81-70 oder online auf https://shop.bsk-ev.org/Aufkleber

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Aktiv für Köln

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Leben in Köln

ter l A und el g a eed Allt V im FELD

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Seniorenarbeit hat im Stadtteil Ehrenfeld Tradition. Auf die funktionierenden Strukturen greifen Stadt und Wissenschaft gerne zurück, um neue Initiativen zu erproben.

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unge Väter mit Kinderwagen schlendern die Venloer Straße entlang, vor Gemüse- und Obstgeschäften unterhalten sich Frauen auf Türkisch, und abends erobern junge Menschen in Feierlaune die zahlreichen Cafés, Bars und Clubs – Ehrenfeld ist bunt. Wie aber geht es den älteren Menschen im Stadtteil? „Ich wohne schon seit 50 Jahren hier und habe noch nichts vermisst“, sagt Anwohner Friedrich-Karl Sopp. Es gebe viele Ärzte und Apotheken, auch Lebensmittelgeschäfte seien fußläufig erreichbar, findet der 83-Jährige. Nur mit den vielen Baustellen könnte es etwas schneller vorangehen. Auch Lieselotte Drognitz, 70, fühlt sich wohl in ihrem Veedel. Aber dass es inzwischen so viele Fast-Food-Läden gebe, störe sie, und kleine, schöne Geschäfte zum Bummeln habe es früher mehr gegeben. „Seit etwa 25 Jahren kümmert sich Ehrenfeld intensiv um die Senioren“, sagt Dagmar Hermes-Sponheimer vom Bürgerzentrum Ehrenfeld. Damals habe es außer einem Kaffeeklatsch kaum Angebote gegeben. Das sei inzwischen anders, auch weil die Menschen heutzutage andere Bedürfnisse hätten: „Neben dem Kegeln und Kochen werden vor allem Sportangebote nachgefragt“, sagt Hermes-Sponheimer. Zu Kursen wie „Fit für 100“ oder der neuen Tanzgruppe „Agilando“ kämen die Menschen auch aus den angrenzenden Stadtteilen Neu-Ehrenfeld, Bickendorf oder Vogelsang – allerdings nur so lange, wie sie mobil sind. „Wer in einem Randgebiet wohnt und plötzlich auf einen Rollator angewiesen ist, hat große Probleme“, sagt die Sozialpädagogin. Die Gruppen im Bürgerzentrum sind in der Regel nicht größer als zehn Personen. Dadurch entstehen oft Kontakte über den Kurs hinaus. Wenn etwa ein Mitglied der

Ehrenfelder Erf Kochgruppe einmal krank sei, brächten die anderen das Selbstgekochte eben zu Hause vorbei. Doch nicht wenige Senioren leben zurückgezogen, sind nicht in Initiativen oder Vereinen engagiert – bei den Einpersonenhaushalten liegt Ehrenfeld weit über dem Kölner Durchschnitt. Um allein lebende Ältere besser zu erreichen, führte die Stadt in Ehrenfeld zwischen 2010 und 2013 gemeinsam mit der Technischen Hochschule das Projekt „Öffnung des Wohnquartiers für das Alter“ (ÖFFNA) durch. Die Idee: Mit neuen Informations- und Vermittlungswegen soll diese Gruppe stärker am gesellschaftlichen Leben beteiligt werden. So sollten etwa Einzelhändler, Ärzte, Apotheker oder Bäckereien die Senioren mit Broschüren auf Beratungsstellen und Angebote hinweisen. Hausbesuche statt Broschüren „Solche niedrigschwelligen Ansätze sind prinzipiell sehr wichtig“, sagt Ulla Gerads, Seniorenberaterin beim Deutschen Roten Kreuz in Ehrenfeld. Mit Blick auf ihre Erfahrungen betont sie aber: „Persönliche Empfehlungen sind nach wie vor das Wichtigste.“ Mit Infozetteln oder Broschüren erreiche man die Älteren eher nicht so gut. Häufig gehe es bei der Beratung um Finanzielles, um Versorgungsansprüche und Hilfe mit Anträgen, auch ambulante Pflegemöglichkeiten seien ein Thema. KölnerLeben Heft 1|18


Leben in Köln

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Der Heliosturm ist das Wahrzeichen Ehrenfelds. Aus dem einstigen Arbeiterviertel ist ein multikultureller Stadtteil geworden.

Fotos: Volker Dennebier

„Demenzerkrankungen zum Beispiel sind Gott sei Dank nicht mehr so ein Tabu wie noch vor einigen Jahren“, sagt Gerads. „Dennoch kommen viele Angehörige erst dann, wenn wirklich gar nichts mehr geht.“

ahrungsschätze „Ganz wichtig sind die Hausbesuche“, betont Gerads. Das Gespräch in vertrautem Umfeld sei individueller, außerdem könne man sich vor Ort ein besseres Bild von der allgemeinen Lebenssituation machen – und möglicherweise auf passende Angebote hinweisen. Sie würde sich wünschen, dass auch Ärzte noch häufiger auf die Angebote aufmerksam machen.

Ehrenfeld in Zahlen (in Klammern zum Vergleich immer kleinster und größter Wert in der Stadt Köln; Quelle: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stand: 31.12.2015) Fläche: 3,72 Quadratkilometer (Mauenheim 0,49 / Eil 16,25) davon Erholungsflächen: 4,8 Prozent (Immendorf 0,9 / Höhenberg 43,3) Einwohner: 36.971 insgesamt, je Quadratkilometer 9.943 (Roggendorf 299 / NeustadtSüd 13.596) Alter: 5.678 (15,3 Prozent) älter als 60 Jahre (Ehrenfeld: 15,3 / Heimersdorf 34,5) KölnerLeben Heft 1 |18

Beratung auf Türkisch Einzigartig in ganz Köln ist die Beratung für türkischsprachige Migranten. Seit 2009 berät Koordinatorin Bagnu Yazici vom Projekt „Veedel für alle“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) diese Gruppe. „Viele Probleme sind ganz ähnlich wie bei deutschen Senioren“, sagt sie. Unterschiede gebe es allerdings beim Thema Demenz: „Menschen mit Migrationsgeschichte erkranken oftmals deutlich früher.“ Zudem habe sie den Eindruck, dass die Erkrankung bei Migranten auch schneller voranschreitet. Weil das Deutsche als Zweitsprache häufig schnell verloren gehe, berichtet Yazici, seien für diese Menschen Treffen mit türkischem Essen und Liedern in der Landessprache besonders wichtig. Seit 2010 bietet die AWO zudem Qualifizierungsangebote für Ehrenamtler an. In 30 Stunden lernen die Freiwilligen, welche Unterstützungssangebote es gibt – und sollen die Informationen an ihre Landsleute weitergeben. Multikulturelle Angebote wie dieses sind für Ehrenfeld und seine knapp 13.000 Einwohner mit Migrationshintergrund wichtig, wirken aber auch über das Veedel hinaus. Allen Veränderungen im angesagten Stadtteil zum Trotz: Fürs Erste besteht hier vieles, auch Gegensätzliches, nebeneinander. Junge Bars und Designerläden, aber auch traditionelle Eckkneipen, Restaurants oder Institutionen wie das Café Sehnsucht haben ihren dk Platz – genauso wie Jung und Alt. Alle für Senioren wichtigen Adressen sind erhältlich beim Beratungstelefon für Senioren: Tel. 0221 / 221-274 00 Beratung für Senioren türkischer Herkunft: Danısma ücretsiz, tarafsız ve ¸ hizmetimiz ve destegimiz ˇ gizli bir sekilde verilmektedir. Soru ve sorunlarınızda ¸ Koordinatör Bagnu ˇ Yazıcı ile temasa geçebilirsiniz: Tel. 0221 / 57 33-215, E-Mail: yazici@awo-koeln.de


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Leben in Köln

Ich schaff‘ das! Das Gewicht drückt auf die Knie, der Hosenbund zwickt, die Treppe wird zum Gipfelsturm: Dagegen hilft nur abzunehmen. Und das geht ganz gesund und mit Genuss. KölnerLeben verrät, wie.

A

bspecken fällt nie leicht, mit zunehmendem Alter wird es aber noch mühevoller. Dafür sind viele Faktoren verantwortlich: Die Muskeln bauen sich ab und Fettzellen wachsen, dazu kommen hormonelle Veränderungen. „Der Stoffwechsel verlangsamt sich, sodass der Grundumsatz sinkt. Das sind die Kalorien, die der Körper in totaler Ruhe verbraucht, um alle Körperfunktionen aufrechtzuerhalten“, erklärt Isabelle Keller, Ernährungswissenschaftlerin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Irgendwann stellt man dann vielleicht fest: Auf einmal sind da Fettpölsterchen, wo sonst keine waren.

darf. Um das Gewicht zu halten oder zu senken, muss man die Ernährung langfristig umstellen. Sie muss kalorienärmer und vielfältig sein, damit der Körper genügend Vitamine, Eiweiße und andere Nährstoffe bekommt. Das heißt nicht, dass man weniger, sondern andere Lebensmittel essen muss.

Foto: fotolia, Picture-Factory

Muss die Ernährung langfristig umgestellt werden? Zur groben Orientierung: Etwa ab 60 Jahren brauchen Männer bis zu 400 Kalorien, Frauen bis zu 300 Kalorien weniger. Wer so weiterisst wie vorher, legt natürlich zu. Was aber in jedem Alter gleich bleibt, ist der Nährstoffbe-

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Foto: lvp

Leben in Köln

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Hilft Bewegung gegen überflüssige Pfunde? Ja, Bewegung hilft im Kampf gegen überflüssige Pfunde. Das Dumme ist nur: Um vom Sessel auf die Beine zu kommen, ist Disziplin gefragt. Aber es zahlt sich am Ende aus, denn wer sich bewegt, profitiert gleich in doppelter Hinsicht: Man verbraucht Energie und baut Muskelmasse auf oder wirkt zumindest ihrem Abbau entgegen. Da Menschen mit viel Muskeln einen höheren Grundumsatz haben, verbrennen sie noch mehr Kalorien. Die Kölner Ernährungstherapeutin Karen Nespethal rät aus zwei Gründen dazu, langsam abzuspecken: „Bei Crash-Diäten, bei denen die Pfunde purzeln, hat man schnell wieder alles drauf. Außerdem baut man dabei auch schnell Muskeln ab. Um das zu verhindern, sollte man höchstens ein Kilo pro Monat abnehmen – und hoffentlich nur Fett.“

auch Medikamente angepasst werden, etwa bei Menschen mit Diabetes oder Bluthochdruck. Und wer schon lange keinen oder noch nie Sport gemacht hat, braucht ohnehin eine Untersuchung beim Arzt.

Muss man den Arzt fragen? Wer zwei, drei Kilo loswerden will und gesund ist, kann dies auf eigene Faust tun. Anders sieht es bei größeren Abnehm-Projekten oder bestehenden Erkrankungen aus: „Dann ist definitiv eine Beratung beim Arzt nötig“, sagt Keller. Womöglich müssen

Wo finde ich Unterstützung? Nicht jeder hat Lust oder genug Disziplin, allein abzuspecken. Neben gewerblichen Anbietern helfen auch viele Krankenkassen mit eigenen Programmen. Oder sie bezuschussen die Kosten bei anderen Anbietern. Keine Kasse bezahlt allerdings für Programme, die

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Ist Abnehmen auch bei leichtem Übergewicht nötig? Dazu Ernährungsexpertin Nespethal: „Vor allem bei gesunden leicht übergewichtigen über 70-Jährigen, die genügend Muskulatur haben, wäre ich da sehr vorsichtig. Denn mit etwas mehr Pfunden verfügen sie im Falle einer zehrenden Erkrankung über genügend Energiereserven.“ Und vielen stehen ein paar Pfunde mehr auch gut zu Gesichte. Letztlich muss man genau abwägen, was einem guttut und was wichtig ist.


Leben in Köln

Heike Voggenthaler (62), He ilkundliche Psychotherapeutin aus Braunsfeld. Zehn Kilo in fünf Jahren abgenommen. „Gewicht war schon immer ein Thema für mich. Allerdings hat es mit dem Abnehmen nie richtig geklappt“, erinnert sich Heike Vog genthaler aus Braunsfeld. Als sie vor fünf Jahren zu einer Ernährungsberaterin ging, wendete sich das Blatt: „Seitdem habe ich nach und nac h zehn Kilo abgenommen und wiege seit über einem Jahr 68 Kilo . Dass ich das noch einmal schaffe , hätte ich nie gedacht“, erzählt die 62-Jährige lachend. Die Pfunde purzelten, nachdem sie ihre Ernährung umgestellt hat: vie l Gemüse, Rohkost, Obst, Vollkornprodukte, frische Kräuter, we nig Fleisch. „Man muss natürlich auc h anders einkaufen. Es hat etwas gedauert, bis sich das Bewusstsein dafür geändert hat .“ Und noch etw as ist jetzt anders: „Früher hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal was Süßes gegessen habe. He ute genieße ich auch schon mal ein großes Eis. Es gibt keine Verbot e, wichtig ist nur, alles in Maßen zu essen.“ Für ihre Mahlzeiten nimmt sich He ike Voggenthaler auch viel mehr Zeit als früher, und sie richtet alle schön her. „Das unbewusste Essen s habe ich abgestellt . Ich glaube, ma n muss sich kopfmäßig umstellen um abzunehmen.“ Drei Mal die , Woche macht sie Yoga und Krafttr aining. „Ich fühle mich topfit und gesund“, sagt sie.

Radikalkuren und schnelle Erfolge anpreisen. Vielmehr sollen Strategien vermittelt werden, die nachweislich dazu führen, dauerhaft Gewicht zu verlieren und schlank zu bleiben. Dabei geht es nicht nur um einen anderen Ernährungsstil, sondern auch um regelmäßige Bewegung. Wichtig auch: Wie man sich generell oder bei einem Durchhänger motivieren und wie man sich belohnen kann. Krankenkassen fördern Abnehmprogramm für alle: So gut wie jede Kasse fördert das Programm „Ich nehme ab“, das von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entwickelt wurde. Es ist ein Verhaltenstrainings-Programm mit Anleitungen, Tipps und Rezepten für eine vollwertige Ernährung. Dafür melden Sie sich selbst bei einem der Anbieter an. Das sind Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler und Mediziner, die für diese Kurse zertifiziert sind. Sie finden sie über Ihre Krankenkasse oder die DGE. Die Kassen bezuschussen die erfolgreiche Teilnahme. Wer einen freiwilligen Kurs zu 80 Prozent besucht hat, erhält die Gebühren zum Teil erstattet. Aber fragen Sie Ihren Arzt, ob er das Abnehmen als medizinisch notwendig erachtet und verordnet. Dann trägt die Krankenkasse alle Kosten. Darüber hinaus bieten viele Kassen eigene Abnehmprogramme an. Beispiele finden Sie auf den nächsten Seiten. Fragen Sie Ihre Krankenkasse! lvp

Foto: lvp

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Informationen Anbieter für das Programm „Ich nehme ab“: Ernährungsberatung Zetheg Dipl.-Oecotrophologin und Ernährungstherapeutin Karen Nespethal Beethovenstr. 19, 50858 Köln Tel. 0221 / 8 88 67 57 www.ernaehrungsberatung-zetheg.de Vitasana Forum Gesundheits- und Fitnesszentrum Dipl.-Oecotrophologin und Ernährungsberaterin/DGE Angelika Schulz Dellbrücker Hauptstr. 102, 51069 Köln Tel. 0162 / 4 17 36 07 www.vitasana-fitness.de Tipps zur gesunden Ernährung Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), Bonn. Tel. 0228 / 37 76-600, www.dge.de Informationen, um Übergewicht dauerhaft zu bekämpfen, finden sie auf www.krankenkassenzentrale.de/wiki/abnehmen# KölnerLeben Heft 1|18


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Vollwertig essen und trinken nach den Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ein- bis zweimal pro Woche. Wenn kalorienfreie Getränke wie ungeSie Fleisch essen, dann nicht mehr süßten Tee. als 300 bis 600 Gramm pro Woche. 8 Schonend zubereiten 5 Gute Fette nutzen Garen Sie Lebensmittel so lange wie Bevorzugen Sie pflanzliche Öle wie nötig und so kurz wie möglich, mit Rapsöl und daraus hergestellte wenig Wasser und wenig Fett. Das 2 Gemüse und Obst – nimm Streichfette. Vermeiden Sie verschont die Nährstoffe und erhält „5 am Tag“ den Geschmack. Genießen Sie mindestens drei Porti- steckte Fette, wie sie oft in veraronen Gemüse und zwei Portionen beiteten Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast Food und 9 Achtsam essen und genießen Obst am Tag. Fertigprodukten stecken. Gönnen Sie sich eine Pause für Ihre Mahlzeiten und lassen Sie sich Zeit 3 Vollkorn wählen 6 Zucker und Salz einsparen beim Essen. Langsames Essen erGetreideprodukte wie Brot, Nuhöht das Sättigungsempfinden. deln, Reis und Mehl sättigen länger Mit Zucker gesüßte Lebensmittel und Getränke sind nicht empfehund enthalten mehr Nährstoffe, lenswert. Reduzieren Sie auch den 10 Auf das Gewicht achten und wenn sie aus Vollkorn sind. Anteil salzreicher Lebensmittel. in Bewegung bleiben Vollwertige Ernährung und körper4 Auch tierische Lebensmittel 7 Am besten Wasser trinken liche Aktivität gehören zusammen. wählen Essen Sie Milch und Milchprodukte Trinken Sie rund 1,5 Liter jeden Tag. www.dge.de/10regeln wie Joghurt und Käse täglich, Fisch Am besten Wasser oder andere 1 Lebensmittelvielfalt genießen Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt und essen Sie abwechslungsreich. Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel.

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Die Angebote der vier größten Foto: fotolia, Sabine Müller

Foto: fotolia, tbel

Alle gesetzlichen Krankenkassen unterstützen Abnehmprogramme.

Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) „Abnehmen mit Genuss"

Barmer „M.O.B.I.L.I.S“

Dauer: 6–12 Monate

Dauer: 12 Monate

Kosten für AOK-Versicherte: Einmalig 44,90 Euro. Nach Teilnahme erstattet die AOK ihren Mitgliedern den Beitrag zurück.

Kosten für Barmer-Versicherte: 785 Euro, bei regelmäßiger Teilnahme werden 685 Euro erstattet.

Kosten für andere: einmalig 79,90 Euro

Kosten für andere: Einmalig 785 Euro. Viele andere Kassen geben Zuschüsse. Einfach nachfragen.

Einstieg: jederzeit möglich

Einstieg: jederzeit auf Nachfrage

Schwerpunkt: Ernährungsumstellung auf „fettarm essen“ und Bewegung

Schwerpunkt: Ernährungsumstellung und Sport. Es gibt 40 Bewegungseinheiten unter Anleitung. Außerdem psychologische Beratung und medizinische Begleitung.

Was steckt dahinter? Ernährungsrichtlinien, die besonders auf das Fettsparen abzielen, stehen im Vordergrund. Dazu gibt es unter anderem ein Trainingshandbuch mit Tipps und Informationen zum Abnehmen sowie einer Fett-Tabelle. Begleitung durch Fachleute aus Ernährung, Medizin, Sport und Psychologie. Wie findet die Begleitung statt? Durch erfahrene Coaches per E-Mail, App, Telefon oder Brief. Zum Austausch mit den anderen Teilnehmern gibt es ein Onlineforum. Noch gut zu wissen: Es gibt eine Rezeptdatenbank. Kontakt: Call4fit – kostenfreie Rufnummer: 0800 / 3 265 265 www.abnehmen-mit-genuss.de

Was steckt dahinter? Umfassendes Programm, das eine Lebensstilveränderung zum Ziel hat. Hochqualifizierte Teams aus Sportwissenschaftlern, Psychologen und Ärzten betreuen die Teilnehmer. Wie findet die Begleitung statt? In regelmäßigen Gruppensitzungen unter Anleitung eines Coaches Noch gut zu wissen: Ein Arzt muss die Notwendigkeit bescheinigen und in einer Eingangsuntersuchung seine Zustimmung für die Teilnahme geben. Kontakt: kostenfreie Rufnummer: 0800 / 3 33 10 10 www.barmer.de Gruppenleiterin Köln: Dipl.-Sportlehrerin Ute Haas Tel. 0163 / 2 88 28 86 KölnerLeben Heft 1|18


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Krankenkassen Deutschlands Foto: Frank Brehm

Foto: fotolia, Švictoria p

Sollte Ihre Krankenkasse nicht dabei sein, lohnt es sich, nachzufragen.

Techniker Krankenkasse (TK) „ErnährungsCoaching“

Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) „EAT-Mail“

Dauer: unbefristet

Dauer: 14 Wochen

Kosten für TK-Versicherte: kostenlos

Kosten für DAK-Versicherte: kostenlos

Kosten für andere: für 12 Wochen kostenlos

Kosten für andere: kostenlos

Einstieg: jederzeit

Einstieg: jederzeit

Schwerpunkt: Ernährung und Fitnessanregungen

Schwerpunkt: Ernährungsumstellung auf „gesund essen“ und Zielplaner für mehr Bewegung

Was steckt dahinter? Coaching mit persönlicher Betreuung durch erfahrene Coaches. Viele Anregungen und Feedback, um Gewicht zu verlieren und/oder sich ausgewogen zu ernähren. Mit Ernährungsplänen, die auf den persönlichen Bedarf abgestimmt sind. Wie findet die Begleitung statt? Per Smartphone, Tablet und PC. Kein Kontakt der Teilnehmer untereinander Noch gut zu wissen: Die Rezeptdatenbank bietet über 12.000 Einträge – auch für die schnelle Küche oder unterwegs. Kontakt: kostenfreie Rufnummer: 0800 / 2 85 85 85 www.tk.de

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Was steckt dahinter? Ein Onlinetraining, das in wöchentliche oder zweiwöchentliche Lektionen gegliedert ist, gibt Informationen, kleine Aufgaben und Tests, damit man sich mit seiner eigenen Situation auseinandersetzt. Themen sind unter anderem: vom Reste-Essen und andere Phänomene, Bewegung und Kalorienverbrauch, Stress und Essen, realistische Ziele stecken sowie der Umgang mit Krisen. Wie findet die Begleitung statt? Per Internet und SMS-Service. Zum Austausch mit den anderen Teilnehmern gibt es ein Onlineforum. Noch gut zu wissen: Es gibt viele weitere Tipps, wie man sich nach kleinen Erfolgen belohnen kann. Kontakt: Tel. 040 / 3 25 32 55 55 www.dak.de


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Eine Zeitreise ins alte Cöln

Ein schöner Tipp, mit Besuch oder einfach nur so, Köln um die Kaiserzeit zu entdecke Erst in einer Fotoausstellung und im Kino, dann als Höhepunkt ganz bequem in dem Nachbau einer historischen Straßenbahn. Dort bekommt man eine spezielle Brille aufgesetzt und erlebt das historische Rheinpanorama, die Altstadt und den Dom wie in Echt auf einer virtuellen Fahrt.

TimeRide, Alter Markt 36–42. Eintrittpreis 12,50 Euro. Täglich 10–20 Uhr. www.timer

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er sich in den Bürgerhäusern, Nachbarschaftstreffs und bei den Bildungsträgern in der Stadt umhört, kommt schnell zu dem Schluss, dass Kreativität sich gerne in Gesellschaft entfaltet. Überall gibt es Strickgruppen, Holzwerkstätten, Bildhauerkurse und gut ausgelastete Räume mit Nähmaschinen und anderem Werkzeug. Selbstverwirklichung statt Konsum – so beschreibt der Branchenverband Initiative Handarbeit die Motive der Kunden heutzutage. Oft steckt ein weiterer Wunsch dahinter: aus dem Kreislauf „billig kaufen, benutzen, wegwerfen, neu kaufen“ auszusteigen. Nachhaltigkeit ist das neue Wort dieses Jahrhunderts. Und die Zahlen sprechen für sich: Mehr als eine Milliarde Euro setzt die Handarbeitsbranche pro Jahr um. Die Kunden stammen aus allen Generationen, Ältere fangen wieder an, und Jüngere lernen es neu. Stricken und Klönen Wer etwa montags in das gemütliche Ladenlokal des Seniorennetzwerks in Höhenberg kommt, den umfängt ein Gefühl der Zeitlosigkeit: Frauen, die zusammensitzen, Kaffee trinken und stricken. Wollknäuel liegen auf dem Tisch. Stricknadeln klicken unentwegt. Emsigkeit liegt in der Luft. „Manchmal ist es eine Überraschung, was am Ende rauskommt“, sagt Sylvia Oferath. Die Einstellung der Frauen darf getrost als lax beschrieben werden. Sie stricken nicht mehr nach Bedarf, sondern nach Lust und Laune. Jetzt, im Ruhestand, haben sie die Zeit dafür. „Ich will beweglich bleiben im Kopf und in den

Händen“, sagt Oferaths Freundin Brigitte Wicharz. Loop-Schals, Topflappen, Socken mit Bumerang-Fersen und Beanies – modische Mützen mit Überlänge, damit sie am Hinterkopf herabhängen – jede strickt, worauf sie Lust hat. Ihre Anregungen haben sie aus Wollgeschäften, Zeitschriften und aus dem Internet. Im Höhenberger Stricktreff allerdings funktioniert der Austausch meistens rein analog. „Wenn man mal Hilfe braucht, fragt man einfach in die Runde“, sagt Oferath. Wenn Spähne fliegen Robuster geht es in der Holzwerkstatt zu. Späne in der Kaffeetasse muss jeder, der gerne mit Holz arbeitet, wohl in Kauf nehmen. Für Mattes Stotzem jedenfalls gehören sie dazu. Er leitet die offene Holzwerkstatt im Quäker Nachbarschaftsheim in Ehrenfeld. Seine Tasse steht auf dem Arbeitstisch zwischen Kreissäge, Leim und Stechbeitel. Genutzt wird das Werkzeug, das der Pensionär im Hausmeisterraum bereithält, überwiegend von Frauen. „Die haben die Kreissäge gehört und kamen neugierig hier rein“, erzählt er von dem Tag, als die Idee geboren wurde. Die „Scheu vor dem Werkzeug“ war kein Hindernis. „Ich bin nur Helfer, die Frauen sind die Kreativen“, sagt Stotzem, früher als Maschinenschlosser und Sozialarbeiter tätig. Die Frauen bringen die Ideen mit: zu einem Häuschen arrangierte Holzstücke, die dank zahlloser Bohrlöcher Lebensraum für Insekten schaffen, Klopapierrollenhalter, Vogelhäuser, ein ausgedienter Stuhl, der wieder hergerichtet wird – an Arbeit und Ideen mangelt es nicht. Stricken, plauschen, Kaffee trinken – das Seniorennetzwerk Höhenberg in Aktion. Weitere Strickerinnen und Stricker sind gern gesehen.

Am An Selbermachen kommt wied Was früher Handarbeit und kurz DIY, also: Mach es selb als der Kampf gegen Lange

Foto: Philipp Haaser

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fang war das Knäuel er, allerdings unter einem neuen Namen: Heimwerken hieß, nennt sich heute „Do it yourself“, er! Und dahinter steckt früher wie heute mehr weile.

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Foto: Philipp Haaser

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Erika Schumacher, 65, mischt bei der Düxer Strickkunst mit. Stricken ist perfekt, um abzuschalten. Ich habe als Krankenschwester gearbeitet, viele Jahre mit todkranken Patienten. Abends habe ich dann gestrickt. Man muss sich konzentrieren, kann aber immer wieder die Gedanken einfach kommen lassen. 2011 hatte ich selber einen Schlaganfall. Drei Tage lag ich auf der Intensivstation. Mein Arm war ganz taub und verkrampft. Ich war froh, dass ich noch laufen konnte. Als ich zurück auf der normalen Station war, habe ich sofort wieder angefangen zu stricken. Mir sind zwar immer wieder die Maschen von der Nadel gefallen. Ich habe aber schnell gespürt, dass das zurückkommt. Die Physiotherapeutin hat mir zugeraten. Anzeige

Die Frauen in meiner Familie haben alle gestrickt, tolle Pullover mit Lochmuster und mehreren Farben. Das wollte ich auch können. Das Stricken erzieht auch zur Geduld. 2013 bin ich in den Ruhestand gegangen. Ein Jahr später las ich von der „Düxer Strickkunst“, einer Gruppe im Deutzer Bürgerzentrum, die Poller, Pfosten und noch viel mehr umstrickt, und war begeistert. Ich hatte ja immer für mich alleine gestrickt. Wir stricken eigentlich ganz banale Sachen, für nichts Bestimmtes. Und das ist das Schöne daran: Früher musste Stricken immer Sinn ergeben. Ein bisschen die Stadt aufzumischen, ist auch schön.

Mit viel Liebe, Kreativität und Spaß wird in der Holzwerkstatt im Quäker Nachbarschaftsheim gewerkelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ingrid Pick kommt fast jede Woche. Früher hatte sie mit Sägen nicht viel am Hut. „Manche sagen sich: Das lerne ich nicht mehr. Aber das ist ja das falsche Denken“, sagt die 62-Jährige. Sie ist sicher: Neue Hobbys „halten die Gehirnzellen frisch“. Das Selbermachen macht Spaß – und Sinn. Manches wird auf den Veranstaltungen des Nachbarschaftsheimes verkauft, der Erlös gespendet. Anderes geht an die Kindertagesstätte im Haus. „Aber wir reparieren auch – Schaukelpferde, Spielhäuser und anderes Holzspielzeug. Das wird sonst weggeworfen und müsste neu gekauft werden“, sagt Stotzem. Aus Alt mach Neu Ein weiterer Trend, der das Handarbeiten vor einigen Jahren aus der Hobbyecke geholt und in die


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Wer seiner Fantasie freien Lauf lässt, findet in Schuppen, Keller und Küche viele Dinge, aus denen etwas Neues werden kann.

aktuelle Diskussion um Nachhaltigkeit und Konsum eingebunden hat, nennt sich Upcycling: eine Wortschöpfung aus Recycling, also Wiederverwertung von Materialien, und Aufwertung von Gebrauchtem. Im Nähkurs von Monika Kutz in der Volkshochschule sitzen sechs Frauen, die aus ihren alten Lieblingsstücken etwas Neues machen wollen. Eine Jeanshose ist dabei, die nun Teil eines Rocks werden soll, ein altes Hemd vom Ehemann, das sich zur gerafften Bluse wandeln soll, eine Jeans, die fortan als Tasche dienen soll. Das klingt nicht nur schwierig. Die Projekte erfordern tatsächlich einiges an Vorüberlegungen. „Es soll am Ende nicht selbstgemacht aussehen“, formuliert Kutz, selbstständige Schneiderin, den Anspruch. „Man muss ständig überlegen, wie man das benötigte Teil aus dem vorgegebenen Stück Stoff herausbekommt“, sagt sie. Größere Stücke werden aus kleinen Teilen zusammengesetzt. „Pfuschen“, sagt Kutz dazu, und es ist beim Upcycling absolut erlaubt, aber bitte professionell. Die Teilnehmerinnen sind froh, wenn sie am Ende nicht nur ein neues einzigartiges Lieblingsteil mit nach Hause nehmen können, sondern auch Ressourcen geschont haben.“ ph KölnerLeben Heft 1 |18

Düxer Strickkunst Urban-Knitting (Urbanes Stricken) für alle Altersgruppen. Wolle und Wollreste, Strick- und Häkelnadeln müssen mitgebracht werden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Freitags ab 14 Uhr, Termine erfragen. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43, Tel. 0221 / 221-914 59 www.buergerzentrum-deutz.de

Keramik und Porzellan In der kreativen Keramikwerkstatt mit Café können vorgebrannte Rohlinge wie Teller, Becher und Schüsseln mit Hilfestellung bemalt, glasiert und gebrannt werden. Bezahlt wird lediglich die Keramik. Pottery Art Café, Arndtstr. 2 und Luxemburger Str. 271, Tel. 0221 / 2 71 75 69 www.pottery-art-cafe.de

Höhenberger Stricktreff Gemütliches Beisammensein mit Nadeln, Wolle und Kaffee. Die Teilnahme ist kostenlos. Jeden Montag ab 9.30 Uhr, Paul-Schwellenbach-Haus, Weimarer Str. 15, Tel. 0221 / 87 21 10

Offene Holzwerkstatt „D‘r Holzwurm“, jeden Mittwoch 10–13 Uhr. Dazu kommen ein Graffitikurs im Sommer, der Stricktreff „Maschentausch“, ein Töpferkurs und mehr. Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzer Str. 5–9, Tel. 0221 / 95 15 40-41/49 www.quaeker-nbh.de

Strickkurse Bei „Gemacht mit Liebe“, einem Wollgeschäft, in dem es selbstgefärbte Wolle, Anleitungen und Strickkurse gibt. Luxemburger Str. 228 www.gemachtmitliebe.de Kreativkurse Volkshochschule Cäcilienstr. 35 (Neumarkt) Tel. 0221 / 221-259 90 www.vhs-koeln.de Foto: Philipp Haaser

Foto: fotolia, lavizzara

Einige Anbieter

Holz und Leder Hier werden Workshops für jeden angeboten, wie Möbelstücke bauen, mit Holz, Leder, Filz werken und Upcycling. Mit einfachen Werkzeugen können sich die Teilnehmer unter Anleitung von Profis ein kleines Projekt vornehmen. Alte Lederei, Piusstr. 5, Tel. 0221 / 64 00 04 80 www.alte-lederei.koeln


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Foto: Jörg Neumann

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BASTELANLEITUNG FÜR EIN ÖSTERLICHES RHEIN-SCHAF Material Wellpappe, 4 Stück, je 50 cm, oder Holz in dieser Abmessung. Kohlepapier zum Durchpausen, Schere oder Cuttermesser bzw. alternativ Stichsäge oder Laubsäge, Schleifpapier, Kleber oder Holzleim, Wollreste. Für schwarze Schafe: Acrylfarbe in Schwarz. Anleitung Kleben Sie die vier Wellpappen sorgfältig aufeinander und lassen Sie alles gut trocknen. Eventuell können Sie die Wellpappe während der Trocknungsphase mit einem Stapel dicker Bücher beschweren. Kopieren Sie die Vorlage auf Papier, schneiden Sie sie aus und übertragen Sie die Umrisse des Schafes mit Hilfe des Kohlepapiers auf die Wellpappe. Soll das Schaf größer werden als auf der Vorlage, können Sie die Vorlage beliebig hochkopieren – unsere Wellpappe reicht für ein Schaf, das etwa 30 cm lang ist. Alternativ sägen Sie das Schaf mit der Säge aus. Denken Sie daran, zusätzlich noch vier Blöckchen zuzusägen, die später für Stabilität beim Stehen sorgen. Schleifen Sie anschließend alle Kanten von Körper und Beinen sorgfältig mit dem Schleifpapier ab. Kleben Sie für das Schaf aus Wellpappe die Stabilitätsblöckchen an beide Außenkanten der Beine. Achten Sie darauf, dass die Sohle gerade ist, damit das Schaf gut stehen kann. Beim Schaf aus Holz befestigen Sie die Holzblöckchen mit Leim. Soll das Schaf schwarz werden, können Sie den Kopf, den Schwanz und die Beine schwarz bemalen; anschließend alles gut trocknen lassen. Zum Schluss können Sie schöne wollige Wolle um das Schaf wickeln. Am besten beginnen Sie beim Kopf, umwickeln dann die Beine und am Schluss den Körper – einfach drauflos wickeln und ausprobieren! Das Fadenende verknoten Sie im Fell, fertig ist das Schaf!

Aus: Mila Lippke, Olga Reljic´c Mirjam Wiesemann, Köln zum Selbermachen. Basteln + Stricken, Häkeln + Nähen. 16,95 Euro. ISBN 978-3-7408-0228-8. www.emons-verlag.de

KölnerLeben verlost 5 Bücher. Schicken Sie das Stichwort „Schaf“ auf einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 28. Februar 2018.

Die Teilnehmerdaten werden nach der Benachrichtigung der Gewinner vernichtet.


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Kleine Hilfen bei Altersarmut

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Foto: SVK

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er Armut nicht kennt, ahnt nicht, wie eingeschränkt ein solches Leben sein kann. Konrad G., 69 Jahre alt, allein und zurückgezogen lebender Witwer und Bezieher von Sozialhilfe, könnte darüber ein Buch schreiben. Herr G. war sein ganzes Leben selbstständig, sorgte aber nicht für sein Alter vor. Als nun seine Kaffeemaschine defekt war, reichte das wenige Geld weder für die Reparatur noch für große Unternehmungen. Und auch nicht für einen etwas reichhaltigeren Mittagstisch. Kein Wunder, dass er immer häufiger unter depressiven Stimmungen litt. Seit einigen Wochen geht es ihm zunehmend besser. Durch Zufall hatte er von den regelmäßigen Sprechstunden der Kölner Seniorenvertretung erfahren und diese genutzt. Als Herr G. das Büro der Seniorenvertretung verließ, hatte er zwar nicht mehr Geld in der Tasche, aber eine Menge Tipps und Anregungen im Kopf. So brachte er schon bald die defekte Kaffeemaschine in ein „Repair-Café“, das von einem Seniorennetzwerk seines Stadtbezirks einmal monatlich angeboten wird. Dort halfen ihm kostenlos technisch versierte Ehrenamtler, sein gutes Stück wieder ans Laufen zu bringen. Bei dieser Gelegenheit erfuhr er auch, dass das Seniorennetzwerk regelmäßig einen günstigen Mittagstisch anbietet und preiswerte Ausflüge veranstaltet. Die Seniorenvertretung hatte ihn zudem auf die Angebote der Kölner Tafel hingewiesen, die einmal wöchentlich die kostenlose Lebensmittelausgabe seines Stadtbezirks beliefert. Ebenso kennt Herr G. mittlerweile den „Kölntag“, an dem alle städtischen Museen bis spät in den Abend für alle Kölnerinnen und Kölner kostenlos zugänglich sind. Auf die ermäßigten Kinoangebote für Senioren in zwei Lichtspielhäusern wurde er durch die Lektüre der Zeitschrift „KölnerLeben“ aufmerksam. Bei seinem Besuch in der Kölner Seniorenvertretung seines Stadtbezirks hatte er ein Exemplar erhalten. Mittlerweile weiß Herr G. auch, dass es in der Musikhochschule und in der Philharmonie kostenlose Konzerte gibt. Herr G. überlegt noch, ob er sich ehrenamtlich

als Demenzbegleiter ausbilden lassen und engagieren will. Durch eine Aufwandspauschale von 7,50 Euro pro Stunde würde er sein geringes Einkommen sogar etwas aufbessern können. Die Kölner Seniorenvertreterinnen und -vertreter bedauern, dass noch immer viel zu wenige arme ältere Menschen solche „kleinen Hilfen“ kennen. In ihren Sprechstunden sowie durch Standaktionen und eine Internetseite versuchen sie, den Wissenslücken zu begegnen. Hier kamen nur einige Möglichkeiten zur Sprache. Als politisches Organ engagiert sich die Kölner Seniorenvertretung dafür, dass Senioren finanzielle Erleichterungen im öffentlichen Nahverkehr oder beim Zugang zu öffentlichen Museen erhalten. Sie führt Gespräche mit der KVB und setzt sich im Ausschuss für Soziales und Senioren für bessere Lebensbedingungen von Senioren ein. Wer zum Thema Altersarmut Nachfragen, Anregungen, Angebote und kritische Hinweise hat, findet bei der Kölner Seniorenvertretung stets ein offenes Ohr. Dr. Herbert Mück Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den Bezirken finden Sie auf Seite 51. Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung der Stadt Köln verantwortet und stellt nicht die Meinung der Herausgeberin dar.


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Raus aus Köln

Zwei ungewöhnliche Namen für zwei schöne Wintersportgebiete, die mit 700 Höhenmetern nicht so hoch hinaus kommen wie die alpinen Kollegen. Aber dafür sind sie in fast zwei Stunden Fahrt von Köln aus erreichbar.

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Foto: Skiverleih Schwarzer Mann

ie Flöhe in bunter Kleidung purzeln durch den Schnee, am Lift bildet sich eine gut gelaunte Menschenschlange, beim Kakao genießen ein paar Zuschauer die Kulisse des „Weißen Steins“ bei Hellenthal. Winfried Toedt aus Köln fährt immer wieder gern zum Wintersport in die Eifel: „Die Atmosphäre ist immer sehr gelöst und ausgelassen“, sagt der 61-Jährige. Wenn die Bäume weiß gezuckert sind, und wenn es unter den Stiefeln knirscht, steigt bei den Besuchern automatisch die Laune. „Der Schnee dämpft die Geräusche, das ist immer so schön ruhig. Und wenn dann noch die Sonne scheint, ist das einfach herrlich“, sagt der begeisterte Eifelbesucher. „Bei uns trifft man auf alle Altersklassen“, sagt Anja Theis, Leiterin des örtlichen Tourismusmanagements. Ihre Gemeinde bietet am Weißen Stein beste Voraussetzungen fürs lockere Skifahren und fürs Rodeln. „Wir haben einen Skilift und einen etwas. Oben am höchsten Punkt steht ein AusRodellift – wenn hier Schnee liegt, ist vor allem am sichtsturm, von dem aus Besucher einen weiten Wochenende richtig viel los“, sagt Theis. Blick über die schneebedeckten Eifelhöhenzüge genießen können. Daneben bietet ein KinderspielWandern durch die Eifellandschaft platz den Kleinsten jede Menge Abenteuer. Winfried Toedt war auch schon mit Freunden am Selbst Freunde des nordischen Skisports finden winterlichen Weißen Stein: „Wenn man in einer rund um den Weißen Stein ihre Loipen: Drei sind Gruppe Schlitten fährt, dann ist das einfach eine es, in denen man der anstrengenden Konditionsschöne Gaudi.“ Auf dem Rodelhang tummeln sich disziplin nachgehen kann. „Es empfiehlt sich imFamilien mit Kindern, sie rasen mit dem hölzer- mer vorher ein Anruf bei unserem Schneetelefon, nen Untersatz über den schlittrigen Boden der 350 denn die Loipen werden erst ab einer gewissen Meter langen Rodelpiste. Daneben üben Menschen Schneehöhe und -qualität gespurt“, so Theis. Auch jeden Alters auf der 550 Meter langen Skipiste das für Wanderer eignet sich das Gebiet. Es gibt viele Wedeln auf zwei Brettern. Sie nutzen den Schlepp- ausgewiesene Schneewanderwege, auf denen die lift, um möglichst viele Abfahrten zurückzulegen. Besucher durch winterliche Wälder, über weiße Material gibt es beim Ski- und Schlittenverleih. Felder und zwischen den Hügeln der EifellandNicht nur für Skifahrer bietet der Weiße Stein schaft genüsslich laufen können.

Weißer St Schwarzer

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steiger“, verrät er – aber selbst geübte Skifahrer starten hier gern in die Saison. Die Anlagen öffnen die Betreiber flexibel, wenn die Schneequalität ausreicht. Wer zum Schwarzen Mann möchte, sollte ebenfalls vorher das Schneetelefon anrufen – denn die Lifte fahren nicht nach einem festen Plan, sondern werden gerade unter der Woche nach Bedarf betrieben. Wer nach den Abfahrten, dem Rodelspaß, nach einer Tour über die Langlaufloipe oder einer Wanderung durch die verschneite Landschaft am Schwarzen Mann eine Stärkung sucht, kehrt in das urige Blockhaus ein. Neben der Theke brennt ein offenes Kaminfeuer und sorgt für heimelige Atmosphäre. Ein schöner Ort, um sich nach der Aktivität in der kalten Luft aufzuwärmen und zu stärken. „In den Hütten ist dann schon viel los in Sachen AprèsSki“, schwärmt der Eifel-Kenner Toedt, „mit Tee, Bier und lauter Musik.“ tf

Gut ausgestatteter Skiverleih Noch mehr alpine Infrastruktur finden die Tagestouristen am „Schwarzen Mann“: Dort betreibt Edgar Kausen ein Wintersportzentrum mit Skiverleih und gleich zwei Abfahrtspisten – 700 und 800 Meter lang – mit Schleppliften. Für Schlittenfahrten bietet der Schwarze Mann eine eigene Piste mit Lift und sogar eine eigene Kinderrodelbahn. „An Wochenenden und in den Ferien ist hier so viel los, dass man früh anreisen sollte“, sagt Kausen. 300 Ski-Sets und 100 Schlitten hat sein Verleih im Angebot. Damit ist man für den großen Ansturm gut gerüstet, und Parkflächen gibt es reichlich. „Aber irgendwann ist es hier schon voll, denn es kommen Besucher aus Belgien, Holland und dem gesamten Rheinland“, sagt Kausen. „Unsere Skipisten eignen sich vor allem für EinKölnerLeben Heft 1 |18

Skigebiet Weißer Stein Adresse für Navi: Am Weißer Stein, 53940 Hellenthal Schneetelefon: 02482 / 8 52 00 Gemeindeverwaltung Hellenthal, Tel. 02482 / 8 51 15 www.hellenthal.de/tourismus/wintersport/ Skigebiet Schwarzer Mann Adresse für Navi: Schwarzer Mann 1, 54597 Gondenbrett www.skiverleih-schwarzermann.de Tel. 0175 / 5 94 36 38 Schneetelefon: 06551 / 44 22 Touristinformation Prümer Land, Tel. 06551 / 505 www.ferienregion-pruem.de/erleben/ winter/wintersport-am-schwarzen-mann

Foto: Andre Hillen

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Informationen


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Ratgeber

Teurer Anruf Telefonbetrüger gehen immer gerissener vor. Aktuell geben sie sich als Polizisten aus und bieten Rettung an.

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Foto: fotolia, lettas

in trauriger Rekord: Im Jahre 2017 gelang es in Köln Kriminellen in 800 Fällen, an das Vermögen ihrer Opfer zu kommen. Höchster Einzelschaden: 523.000 Euro. Die Masche der Täter ist immer die gleiche: Gezielt werden ältere, alleinstehende Menschen angerufen. Der Anrufer gibt sich als Polizist, Staatsanwalt oder eine andere Amtsperson aus. Damit kein Zweifel aufkommt, erscheint im Display die Rufnummer 110 mit einer Ortsvorwahl oder die Rufnummer örtlicher Polizeidienststellen. Denn über ausländische Telefondienstanbieter sind die Täter in der Lage, jede beliebige Rufnummer im Display des Angerufenen einzublenden. Der vermeintliche Polizist am Telefon erklärt dann sehr besorgt, dass die Adresse des Angerufenen auf einer Liste einer Einbrecherbande aufgetaucht sei. Sicher stehe ein Einbruch kurz bevor. Das jagt natürlich einen gehörigen Schrecken ein – dieses Ziel verfolgen die betrügerischen Anrufer als Erstes. „Verwirrung und Angst erzeugen, das wollen die Täter an erster Stelle“, so Kriminalhauptkommissar Jürgen Waniek vom Kommissariat Kriminalprävention und

Opferschutz. „Mit weiteren Anrufen wird dann der Druck erhöht.“ So wird gefragt, welche Werte sich in der Wohnung befinden. Allein durch die Aufzählung steigert sich die Angst noch einmal. Dann folgt das Rettungsangebot. Der freundliche „Polizist“ würde gleich vorbeikommen, um Bargeld und Wertsachen zur sicheren Aufbewahrung abzuholen. Außerdem sei der Angerufene zur Mithilfe verpflichtet, um die „Täter“ festnehmen zu können. „Spätestens dann ist das Opfer bereit, einer unbekannten Person Bargeld und Schmuck auszuhändigen“, so Waniek. „Manche Täter verlangen sogar, dass das Konto aufgelöst werden muss, weil die Banditen mit Bankangestellten unter einer Decke stecken würden.“ Um sich vor solchen Tricks zu schützen, ist es wichtig, eins zu wissen: Falls die Polizei bei Ihnen zu Hause erscheint, lassen Sie sich Namen und Dienststelle geben und rufen Sie die 0221 / 229-0 an. Das ist die offizielle Telefonnummer der Kölner Polizei. Nur von dort kann bestätigt werden, ob es sich tatsächlich um einen Polizisten handelt. lschb

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Ratgeber

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Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei 110 gegebenenfalls mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay. Legen Sie sofort auf. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen, und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt. Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand oder Inhalte von Schließfächern. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Wertsachen und Geld an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben. Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. Polizeipräsidium Köln Kriminalprävention/Opferschutz Walter-Pauli-Ring 2–6, 51103 Köln Tel. 0221 / 229-86 55 (Anrufbeantworter außerhalb der Bürozeiten) E-Mail: kriminalpraevention.koeln@ polizei.nrw.de https://koeln.polizei.nrw

Foto: CoellnColoer Fotostudio

Die Polizei Köln rät bei solchen Anrufen:

Liebe Kölnerinnen und Kölner, persönlich gehe ich immer erst einmal vom Guten im Menschen aus. Daher macht es mich betroffen, dass diese Annahme leider nicht immer zutrifft. Gerade das Ausnutzen des Vertrauensvorschusses, den wir alle in Polizei, Staatsanwaltschaft und Verwaltung setzen, verunsichert zutiefst und erzeugt ein Gefühl der Schutzlosigkeit. Dem vorzubeugen ist mir ein wichtiges Anliegen. Über diese Trickmethode Bescheid zu wissen, ist der wirksamste Schutz für Sie. Durch das Stadtmagazin KölnerLeben sind Sie bereits informiert und wissen nun, wie Sie sich zu verhalten haben. Um auch Ihre Mitmenschen vor Schaden zu bewahren, erzählen Sie es vielen weiter: Ihrer Familie, Ihren Freunden und Nachbarn und wann immer Sie ältere Menschen treffen. Damit für den wirklichen Notfall weiterhin alle der Polizei und der Verwaltung vertrauen können! Es grüßt Sie herzlich, Ihr

Dr. Harald Rau, Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt Anzeige

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Medien

Op Kölsch gesaht Diese CD macht Spaß! Und das, obwohl sie das Ergebnis eines sprachwissenschaftlichen Projekts der Akademie för uns Kölsche Sproch und der SK Stiftung Kultur ist. Denn prominente und nichtprominente Menschen aus Köln und dem Umland erzählen in 161 Anekdoten und Erinnerungen aus ihrem Leben: lustig und traurig, heiter und besinnlich. Auch bekannte Kölner Künstler wie Peter Horn, Marita Dohmen oder Udo Müller berichten über ihre Kindheit, Bühnenauftritte oder historische Ereignisse in Köln. kc Op Kölsch gesaht. 3 CDs in einer Box, Dabbelju Verlag, 14,99 Euro. ASIN: B-077-HN1-B67 www.dabbelju-music.de

Vererben und verschenken Wer etwas zu vererben hat, überlegt sich, ob er es besser zu Lebzeiten oder erst nach seinem Tod tun soll. Der aktualisierte Ratgeber der Verbraucherzentrale hilft, sich einen vollständigen Überblick zu verschaffen, um die für sich passende Antwort zu finden. Er gibt Tipps für die richtige Nachlassplanung, ist überschaubar gegliedert und gibt mit Checklisten und Musterformulierungen auch praktische Hilfestellungen. Einziges Manko: die kleine Schrift. Doch nur so passen die vielen kc Informationen ins handliche Format. Otto N. Bretzinger: Richtig vererben und verschenken 256 Seiten, Paperback, 14,90 Euro. ISBN 978-3-86336-637-7 www.verbraucherzentrale.de

Wind und Wetter Die Windrichtung treibt Kälte oder Saharasand nach Köln. Warum eigentlich? ARD-Wettermann Sven Plöger reiste mit einem Kamerateam in die Regionen, in denen Menschen unter extremen klimatischen Bedingungen leben. Sommer- und Wintertemperaturen liegen dort bis zu 80 Grad auseinander. Plöger erklärt verständlich, welche Bedeutung Wind für unser Wetter in Deutschland hat. Er beleuchtet historische Ereignisse ebenso wie spannende Experimente. Und er nimmt uns in vielen Fotos und Berich-

ten mit auf seine Reise um die Welt. Ein spannendes lschb Buch. Rolf Schlenker und Sven Plöger: Wie Wind unser Wetter bestimmt 144 Seiten, 19,99 Euro ISBN 978-3-7630-2787-3 www.belser-verlag.de

Es ist untersagt ... Verbote begegnen uns jeden Tag, zum Teil beachten wir sie kaum noch. Der Kölner Journalist Frank Überall hat sich in einem Buch mit Untersagungen beschäftigt. Auf gut 200 Seiten reflektiert er, was erlaubt ist und was nicht und wie Regeln zustande kommen. Ergänzt wird das Werk durch zahlreiche Abbildungen. Entstanden

ist das Projekt gemeinsam mit dem Kölner Journalisten und Fotografen Wolfgang Jorzik, der Anfang 2015 an Krebs verstarb. Der Erlös des Buches geht an dessen Familie. Frank Überall: Es ist untersagt… Wie Verbote uns verwirren und warum wir sie trotzdem brauchen, 200 Seiten. 24,80 Euro, ISBN 978-3-936182-63-7 www.newbusinessverlag.de KölnerLeben Heft 1|18


Kölsch

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Neu Diät

Die eine hätte jo gään jet mih op de Rebbe, wie dä hee: Däm sing Botz kütt baal allein.

Latz!“ „Do kanns de luure, do fettgemaht Stochieser!“, röf et Ev dem Kätt hingerdren. „Ha!“, säht et Mi un loot et Ev aan: „Jetz kann die Gelz nix mih sage!“ Su biestig es der Kölsche natörlich nit. En Wirklichkeit hät et sich De mieste mööchte doför jet esu avgespillt: „Och, Morge Ev, wat häs winniger, vör allem mir Fraude widder avgenomme! lück: Boore Bahnhoff. Dat sin jo mindestens 12 Pund. Wedde, dat do widder en 38 erenpass?“ „Do bes ävver och et reinste Elfche, Mi! Dat es secher di neu Diät schold, die jetz en Mode es!“ „Die häs do doch secher och probeet, Ev ... Och süch ens, do kütt et Kätt. Dat hät jo de reinste Modell-Figor!“ „Jo, dat künnt secher en Hääd Grosche verdeene beim Heidi Klum!“ Illustrationen: Antje Holubitschka

Et Mi un et Ev begähne sich om Maat. „Sag ens Ev, wat häs do üvver mich verzallt, do deck Gemangbrud? Ich wör en Pöll? Däts doch besser selver ens en der Speegel luure, do Fettspektakel!“ „Wie küss do Putschblos dozo, mich esu zo tituleere? Beloor der leever dinge Boore Bahnhoff!“ „Wat es?“, säht et Mi, „do häs doch aangefange, do mobbelig Firke! Dinge zweite Name es secher Matsch-Ann!“ „Wann ich bloß halv esu e Fettspill wör wie do, Mi, dät ich mich för Geld sinn looße!“ Et Mi hät ald Luff gehollt, för dem Ev der Möpp zo schüüre, do kütt et Kätt de Eck eröm. „Och, süch ens aan“, röf et Mi, „do kütt dä Hungerhoke!“ „Wat es dat Knochegerämsch dann ald esu fröh op Jöck?“, wundert sich et Ev. „Dat verdrüg Hahnehätz muss oppasse, dat im de Botz nit üvver de Fott rötsch!“, tüt et Mi en etselve Hoon. Et Ev süht et Mi süffisant aan un säht: „Dä schmale Herring, däm sing Botz kütt baal allein. Am Eng laache se noch all üvver däm si Möckeföttche! Däm ka’ mer glatt et Vatterunser durch de Backe blose!“ Et Mi setz noch eine drop: „Die tapezeete

Text von Alice Herrwegen, sie ist Autorin zahlreicher Sketche, Prosa- und Liedtexte in kölscher Sprache und Kabarettistin. Als Referentin der „Akademie för uns kölsche Sproch“ hat sie zahlreiche Bücher auf Kölsch veröffentlicht.

Alice Herrwegen hat den Jugendbuch-Klassiker „Gregs Tagebuch“ auf Kölsch übersetzt. „Dem Greg si Tageboch. Vun Verdötschte ömzingelt. Ene Comic-Roman“, Baumhaus Verlag, 14,99 Euro. ISBN 978-3-8339-3655-5. Wir verlosen 5 Bücher auf www.koelnerleben.koeln.de Anzeige

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: ADRESSIEREN

NILWARAN

ALPHA

ONLINE

ANGEBER

PHANTOM

ANKER

PROFITGIER

ASSESSOR

RENITENZ

CONTAINER

RESERVAT

GETRIEBE

ROUTINE

GIRLITZ

SEPTIME

IMITATION

STANGE

LEINSAMEN

STRAEHNE

LLANO

STUDENT

MESNER

TRENDSETTER

NADELKISSEN

WEINESSIG

NAESSE

WISSEN

NEBENBUHLER ZWEIFELLOS Anzeige

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Rätsel

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Lösungswort Heft 6/2017: Seenotretter. Gewinner: Maria Ellinger, Ute Mühleib, Herbert Faust

Das Kölner Buch der Religionen ... ist gefüllt mit profundem Wissen über alle 86 in Köln ansässigen Glaubensgemeinschaften. Ihre Entstehung und Geschichte, ihre Botschaft, Praxis und Organisation sowie ihre lokale Geschichte in Köln werden dargestellt. Die Bilder öffnen den Blick in Gebetsräume und auf Rituale, die einem meist unbekannt sind. Ulrich Harbecke: Das Kölner Buch der Religionen. Expeditionen ins Innerste einer Stadt. Aktualisierte Neuauflage. 376 Seiten, Hardcover. 19,95 Euro. Erhältlich bei: Domforum, Domkloster 3; Stanton an der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Kontakt zum Autor: Tel. 02235 / 7 74 87, E-Mail: u.harbecke@netcologne.de

KölnerLeben verlost 10 Bildbände. Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels auf einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 28. Februar 2018. Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden nach der Benachrichtigung der Gewinner vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte ist ausgeschlossen. Anzeige


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Kalender

Termine – Febr Die Vorwahl

10.–25.3.: Fest für Alte Musik

Samstag, 3.2. 10.30 Uhr: Winterwanderung Ab Thielenbruch 10 Kilometer durch die rechtsrheinischen Wälder nach Rath/ Heumar, Rucksackverpflegung, Schlusseinkehr. Ohne Anmeldung. Treffpunkt: Endhaltestelle Thielenbruch, Linie 3 und 18. www.koelner-eifelverein.de

Unter dem Motto „Krieg und Frieden“ gibt es 16 Vorstellungen an verschiedenen Spielorten mit nationalen und internationalen Musikern. Ab 12 E, Abo 270 E. Karten: 28 01. www.zamus.de. KölnerLeben verlost je 2 x 2 Karten: So, 11.3., 20 Uhr: What a peaceful day Mo, 12.3., 20 Uhr: Wunderzeichen So, 18.3., 20 Uhr: Wien spielt auf

14 Uhr: Führung – Das EL-DEHaus (jeden 1. Samstag im Monat) Es geht durch die Gedenkstätte „Gestapogefängnis“ und die Ausstellung „Köln im Nationalsozialismus“. 4,50 E. Infos: 221-263 31. Treffpunkt: An der Museumskasse. NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23–25. www.ns-dok.de

Zur Teilnahme schreiben Sie bitte eine Postkarte mit dem Stichwort „Zamus“ und dem jeweiligen Datum an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, oder eine E-Mail mit Stichwort und Datum im Betreff an: koelnerleben@stadt-koeln.de. Einsendeschluss: 28. Februar 2018. Die Teilnehmerdaten werden nach der Benachrichtigung der Gewinner vernichtet.

Februar Donnerstag, 1.2. (KölnTag) 10 Uhr: KölnTag der Museen (auch am 1.3.) Alle Bürgerinnen und Bürger mit Wohnsitz in Köln können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Ausgenommen sind Sonderausstellungen. Infos: 221-240 33. www.museenkoeln.de 18 Uhr: Gespräch – Trauen Sie Ihren Augen Bei diesem außergewöhnlichen Museumsbesuch kann man mit anderen Besuchern unterschiedliche Sichtweisen diskutieren und dabei selbst einen neuen Blick auf Kunstwerke finden. Eintritt frei. Infos: 221-211 19. WallrafRichartz-Museum, Obenmarspforten 40. www.wallraf.museum

Sonntag, 4.2.

Freitag, 2.2. 19.30 Uhr: Böcherjecke fiere Erste Karnevalssitzung des Vereins Literamus mit vielen bekannten Gesichtern aus dem Kölner Karneval. 18 E. Karten: Teekesselchen, Hauptstr. 79. Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38. www.literamus.de 20 Uhr: Kabarett – „Das Letzte“ (auch am 3.2.) Wilfried Schmickler befasst sich mit dem Misstrauen der Menschen in der heutigen Zeit. 19 E. Karten: 88 87 72 22. Comedia Theater, Vondelstr. 4–8. www.comedia-koeln.de 20 Uhr: Arnd Sprung Trio Drei temperamentvolle Musiker spielen einen Mix aus Klassik, Jazz und Latin Music. 15 E. Karten: 93 55 04 17. Bistro Verde, Maternusstr. 6. www.bluenotes-koeln.de

Mo, 5.2., 19.30 Uhr: Theater – Gott der Allmächtige (auch am 6., 7., 19., 20. und 21.2.)

18 Uhr: Schengs Schmölzje – Heidewitzka Fastelovend-Einsingen mit Kontrabass, Jittar, Quetsch und Überraschungsgästen. Weißer Holunder, Gladbacher Str. 48. www.weisser-holunder.de

Montag, 5.2. 18 Uhr: Vortrag – Das All und Demenz Prof. Schneider stellt aktuelle Forschungsergebnisse aus der Weltraumfahrt bis hin zum Mehrwert von Sport und Bewegung bei einer Demenzerkrankung vor. Eintritt frei. Infos: 82 75 31 87. Rathaus, Spanischer Bau, Ratssaal. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 6.2.

Foto: Steffi Henn / Conni-Fieguth

In dieser göttlichen Komödie offenbaren und korrigieren Annette Frier und Kai Lüftner populäre Missverständnisse aus der Bibel, etwa über die Erschaffung der Welt, und lüften ein paar der größten Geheimnisse – denn Gott sieht alles! 29,50 E. Karten: 25 17 47. Volksbühne am Rudolfplatz, Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

11 Uhr: Sinfoniekonzert François-Xavier Roth führt das Gürzenich-Orchester durch ein zauberhaftes Konzert mit Werken von Pierre Boulez, Ludwig van Beethoven und Béla Bartók. Ab 11,90 E. Karten: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

14.30 Uhr: Senioren-Karnevalssitzung Bei Kaffee und Kuchen findet die „Kleine Dienstagssitzung för Häre un Mamsellche“ der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland im Brunosaal statt. 20 E. Karten: 46 19 06. Klettenberggürtel 65. www.kirche-sk.de KölnerLeben Heft 1|18


Kalender

uar / März 2018

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im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln Mittwoch, 7.2. 10 Uhr: Karnevalsfrühstück Ein buntes Karnevalsfrühstück mit kulinarischen und vergnüglichen Überraschungen. 3,50 E. Infos: 99 87 82 40. SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1. www.seniorennetzwerke-koeln.de

15 Uhr: Senioren-Kino im Filmpalast – Monsieur Pierre geht online

Pierre lernt durch Alex, den Freund seiner Tochter, das Internet kennen. Dort nimmt er Kontakt zu einer jungen Frau auf; die beiden verabreden sich. Doch er schickt Alex zum Rendezvous. 6 E. Sitzplatzreservierung: 27 25 77 17. Filmpalast Köln, Hohenzollernring 22–24. www.cineplex.de

Donnerstag, 8.2. (Weiberfastnacht) 10 Uhr: Karnevalsfrühstück Das Bürgerzentrum Chorweiler lädt zu einem kostümierten Frühstück ein. 8/5 E. Infos: 221-963 01. Café Pegasus, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 10.2.

11.11 Uhr: Jetzt geht’s los! Unter dem Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ wird der diesjährige Straßenkarneval auf dem Heumarkt und in vielen Stadtteilen eröffnet. Karneval in allen Gassen! www.koelnerkarneval.de

19 Uhr: Samstagsball 2018 Der Verein Neppeser Lappejunge vun 1965 lädt zum Karnevalsball mit Schunkeln, Tanzen und Mitsingen ein. 20 E. Karten: Christian Kusen, 0171 / 6 16 40 79. Altenberger Hof, Scheune, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Freitag, 9.2.

Sonntag, 11.2.

19.15 Uhr: Bildvortrag – Die Wüste in Blüte Die botanische Reise führt durch das südwestliche Afrika. Einritt frei. Grüne Schule Flora, Am Botanischen Garten 1a. www.stadt-koeln.de

19.30 Uhr: Karneval klassisch – die etwas andere Karnevalsrevue Was hat die Hölle mit Kölle gemein? Und Tango mit Karneval? Sechs Akteure an 14 Instrumenten geben die Antwort. Ab 26,20 E. Karten: 28 01. Oper Köln, Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

20.15 Uhr: Leedcher un Verzällcher Monika Kampmann und Ingrid IttelFernau präsentieren Verzällcher, Anekdoten und Entstehungsgeschichten der kölschen Lebensart. Ab 24,20 E. Karten: 2 58 10 58. Senftöpfchen Theater, Große Neugasse 2-4. www.senftoepfchen-theater.de

20 Uhr: Theater – Trude Herr … (auch am 28.2. und 1.3.) … oder: Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten. Es gilt, die Ulknudel als Performerin neu zu entdecken. 17,60 E. Karten: 52 42 42. Theater im Bauturm, Aachener Str. 24–26. www.theater-im-bauturm.de Anzeige

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Kalender

Montag, 12.2. (Rosenmontag)

Donnerstag, 15.2.

Foto: fotolia, Picture-Factory

KölnerLeben wünscht viel Spaß beim Rosenmontagszug! Kölle Alaaf!

Dienstag, 13.2. 13.30 Uhr: Zoch luure un fiere Im Ehrenfelder Zug ziehen die Senioren und andere Gruppen des Bürgerzentrums mit. Ab 16 Uhr steigt die Afterzochparty. Eintritt frei. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de 15 Uhr: Spielenachmittag Mit Skat, Rummikub und anderen Spielen kann man dem Karneval entgehen. Seniorennetzwerk Stammheim, Gemeinschaftsraum GAG, Moses-Hess-Str. 74

Mittwoch, 14.2. 12.30 Uhr: Fischessen Zum Ausklang der 5. Jahreszeit bietet das Bürgerhaus Chorweiler ein leckeres Fischessen an. 6/4 E. Infos: 221-963 01. Anmeldung: Café Pegasus, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

14.30 Uhr: Senioren-Kino im Odeon Preview „Arthur und Claire“, siehe Seite 8. www.odeon-kino.de

10 Uhr: Ausstellung – Architektur und Design Hier werden ausgewählte Neuheiten der Möbelmesse und Kunstwerke von jungen Nachwuchsdesignern präsentiert. 4 E. Infos: 221-267 14. Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule. www.museenkoeln.de 15 Uhr: Duftseminar (jeden Donnerstag) In der Glockengasse werden unter Anleitung eines Experten ganz persönliche Eau de Cologne komponiert. 38 E. House of 4711, Glockengasse 4. Anmeldung: 27 09 99-10 oder www.4711.com

Freitag, 16.2. 19 Uhr: Theater – Der talentierte Mr. Ripley (auch am 28.2.) Eine spannende Inszenierung über einen Mann namens Tom Ripley, der sich von einem Taugenichts zu einem skrupellosen Mörder entwickelt. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Eintritt: 18/12 E. Karten: 32 78 17. Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de 19.30 Uhr: Die Internationale Musikparade Vom Military über Swing und Jazz, außergewöhnliche Interpretationen internationaler Orchester, aber auch sehr rockige Blasmusik von Rihanna bis Bon Jovi. Ab 33 E. Karten: 80 20. Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz 3. www.lanxess-arena.de

Samstag, 17.2. 11 Uhr: Ausstellung – 70 Jahre 1. FC Köln (bis 13.5.) Dank seltener Sammlerstücke, Tonspuren, Videosequenzen und markanter Bilder werden die Höhen und Tiefen des Vereins wieder erlebbar. 6 E. Infos: 3 36 09 66. Deutsches Sport und Olympia Museum. Im Zollhafen 1. www.sportmuseum.de

Mi, 14.2., 18.30 Uhr: „Tanz der Vampire“ (bis 29.9.) Die Vampire des grandiosen Musicals laden zum Tanz und zeigen große Gefühle in einer einzigartigen Show. Das Meisterwerk von Roman Polanski zeigt eine Mischung aus Spannung, Humor und rockig-gefühlvollen Balladen. Ab 30,20 E. Karten: 01805 / 20 01. Musical Dome, Goldgasse 1. www.bb-promotion.com

Foto: stage-entertainment

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15 Uhr: Tanztee Näheres siehe Seite 8. www.tanzbreuer.de

Dienstag, 20.2.

14 Uhr: Führung – Kaiserin Theophanu In sehr jungen Jahren wurde Theophanu, eine byzantinische Prinzessin des 10. Jahrhunderts, mit Kaiser Otto II. verheiratet. Nach seinem Tod übernahm sie die Regentschaft für ihren noch unmündigen Sohn und erwarb großes Ansehen. 11 E. Infos: 24 82 65. Treffpunkt: vor dem Eingang von St. Pantaleon, Am Pantaleonsberg 10 a. www.frauengeschichtsverein.de

Sonntag, 18.2. 11 Uhr: Repair-Café Das Repair-Café Mülheim lädt zum gemeinsamen Reparieren von Dingen und zum Plauschen ein. Eintritt frei. Infos: 6 40 54 05. AWO Kreisverband Köln, August-Bebel-Haus, Krahnenstr. 1. www.repaircafe-muelheim.de 11 Uhr: Führung – Kölner Bürgermeister Hier werden spannende Anekdoten über ehemalige Bürgermeister Kölns, wie Hermann Gryn, Konrad Adenauer und Theo Burauen, erzählt. Eintritt frei. Infos: 9 65 45 95. Treffpunkt: Am Römertorbogen vor dem Kölner Dom. www.regiocolonia.de

Montag, 19.2. 15 Uhr: Kaffeeklatsch Seniorencafé Das Bürgerzentrum Finkenberg lädt zu einem gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen ein. Eintritt frei. Infos: 9 35 44 18. Stresemannstr. 6a. www.parisozial-koeln.de

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14 Uhr: Wanderung – Nördlich … … aber nicht sibirisch. Auf gut 7 Kilometern geht es durch Longerich nach Weidenpesch. Infos: 64 66 19. Start: Bahnhofsvorplatz Longerich. www.koelner-eifelverein.de 15 Uhr: Loss me singe em Famillich Mit den Golden Girls Annie und Iris. 5 E. Infos: 22 20 17 96. Café Famillich. Im Stavenhof 5–7. www.famillich.koeln

Mittwoch, 21.2. 14 Uhr: Bastel- und Spielenachmittag Das Seniorennetzwerk Bickendorf lädt zu einem kreativen Spiele- und Bastelnachmittag ein. Eintritt frei. Infos: Ingrid Bauer, 5 30 55 15. Treffpunkt am Rosengarten, Am Rosengarten 87 17 Uhr: Ohne Moos nix los (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Initiative für arbeitssuchende Ältere bietet Gespräche, Austausch und Tipps für die Arbeitssuche. Keine Vermittlung von Stellen. Infos: 38 41 94. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

Donnerstag, 22.2. 14 Uhr: Spielenachmittag (jeden Donnerstag) Drei Stunden lang spielen Jung und Alt bekannte Gesellschafts-, Würfel- und Kartenspiele. Infos: 87 54 85. Vingster Treff, Würzburger Str. 11a. www.buergerzentrum-vingst.de 19 Uhr: Schokolade im Dunklen entdecken Auf einer nächtlichen Führung durch das menschenleere Schokoladenmuseum erfährt man spannende Geschichten rund um die süße Versuchung. Mit Schokoladenverkostung in fast völliger Dunkelheit. 19 E. Karten: 9 31 88 80. Am Schokoladenmuseum 1a. www.schokoladenmuseum.de

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Kalender

Freitag, 23.2.

Sonntag, 25.2.

Montag, 26.2.

19 Uhr: Oper – Don Giovanni (auch am 25.2., 1.3. und 3.3.) Mozarts Meisterwerk „Don Giovanni“ ist ein Drama über einen charmanten, aber auch ruchlosen Frauenverführer. Ab 12 E. Karten: 221-284 00. Oper Köln, Staatenhaus, Rheinparkweg 1. www.oper.koeln

10.30 Uhr: Expedition Tiefenrausch Forschungstaucher Uli Kunz berichtet von seinen Reisen in die Tiefen der Meere, in denen er faszinierende Lebewesen, finstere Höhlen oder knallbunte Korallenriffe mit seiner Kamera eingefangen hat. Ab 5 E. Karten: 71 99 15 15. Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29–33. www.grenzgang.de

10.30 Uhr: Heiteres Gedächtnistraining (auch um 14.30 Uhr) „Wenn du alt werden willst, musst du beizeiten damit beginnen.“ Ein gezieltes Gedächtnistraining kann dabei unterstützend wirken und macht auch noch Spaß. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.buergerzentrum.info

20 Uhr: Lachquadrat Der Kleinkunstabend mit jungen Comedy-Talenten bietet eine unterhaltsame Mischung aus Parodie, Liedern und Wortakrobatik. 21,50 E. Karten: 28 01. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 24.2. 13.35 Uhr: Führung – Unter dem Kölner Dom Lange bevor 1248 der Grundstein für den heutigen Dom gelegt wurde, gab es an dieser Stelle schon beeindruckende Bauten. 18 E. Anmeldung: 9 65 45 95. www.regiocolonia.de

11 Uhr: Führung – Winterblüher und Kamelien Es geht um Gewächse wie Schneeball, Winterjasmin, Zaubernuss und die edle Christrose. 5 E. Infos: 56 08 90. Treffpunkt: Haupteingang (gegenüber Zoo). Die Flora, Am Botanischen Garten 1 a. www.freundeskreis-flora-koeln.de 11 Uhr: Beginenfrühstück Beim heutigen Frühstück – nur für Frauen! – geht es um das Thema Freude. Nur mit Anmeldung: 9 65 58 20. Beginen Köln, Unter Linden 119. www.beginen.de

18 Uhr: Fremdsprachen auffrischen (jeden Montag) Der Sprach-Club Köln trifft sich regelmäßig in geselliger Runde, um sich in verschiedenen Sprachen zu unterhalten. Eintritt frei. Info: 76 24 02. Restaurant „Consilium“, Rathausplatz 1. www.sprach-club-koeln.de

Dienstag, 27.2. 10 Uhr: Frühstückstreff Bei einem genüsslichen Frühstück in freundlicher Atmosphäre kann man sich über verschiedene Themen austauschen. 3,50 E. Infos: 02203 / 1 52 16. Bürgerzentrum Engelshof e.V., Oberstr. 96. www.engelshof.net

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Kalender 11 Uhr: Polizeisprechstunde An jedem letzten Dienstag im Monat findet eine einstündige Beratungssprechstunde der Polizei statt. Treffpunkt: vor dem Infobüro im Eingangsbereich. Info: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de

Mittwoch, 28.2. 15.30 Uhr: „Alles kein Zufall“ Ein Vortrag mit Texten von Elke Heidenreich. 3 E. Infos: 02203 / 5 94 09. Seniorenresidenz Curanum, Dülkenstr. 18. www.korian.de 18.30 Uhr: Stadtgespräche mit OB Reker Die Stadtgespräche unter dem Titel „Kölner Perspektiven 2030“ gehen weiter. Alle Kölner sind eingeladen, dazu mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker über ihre Vorstellungen für die Zukunft ihres Stadtteils zu sprechen. Eintritt frei. Abenteuerhallen-Kalk, Christian-Sünner-Str. 8. www.stadt-koeln.de

März 2018 Donnerstag, 1.3. (KölnTag) 16 Uhr: Konzert – Blues 66 Das Acoustic Duo „Blues 66“ spielt geschmeidigen Blues, der in Finger, Füße und Herz geht. Eintritt frei. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln 19.30 Uhr: Benefiz-Talk – Reden tut Gut(es) „Was gibt’s denn da zu lachen?!“, fragen sich Comedian Ralf Kabelka und Journalismus-Professor Frank Überall, dazu gibt es Musik von AnyWay. Eintritt: 10 E. Förderverein Lions Club Köln-Laetitia e. V. „Consilium“, Rathausplatz 1. Der Erlös geht an den Rechtshilfefonds für verfolgte türkische Journalisten.

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Freitag, 2.3. 17 Uhr: OASE – Spieleabend (auch am 16.3.) Für Menschen mit und ohne Behinderung. Mensch-ärgere-dich-nicht, Kartenspiele und auch ganz neue Spiele! Einfach kommen und mitspielen! Eintritt frei. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Samstag, 3.3. 10 Uhr: Informationstage 2018 – Premium Residenzen Die Mitarbeiter von Premium Residenzen beraten individuell und kostenlos zu gehobenem Wohnen im Alter. Eintritt frei. Infos: 089 / 23 23 96 80. Excelsior Hotel Ernst, Trankgasse 1–5. www.premiumwohnenimalter.de 11 Uhr: Führung – Köln in Kürze Zu Fuß die nähere Domumgebung und die Altstadt erkunden. 11 E. Karten: 3 46 43-0.Treffpunkt: KölnTourismus GmbH, Kardinal-Höffner-Platz 1. www.koelntourismus.de Anzeige

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20.15 Uhr: Kabarett – Pfläge lieber ungewöhnlich! Die fröhliche Altenpflegerin Sybille Bullatschek ist wieder da! Und im Haus Sonnenuntergang ist die Hölle los. Ab 24,20 E. Karten: 2 58 10 58. Senftöpfchen Theater, Große Neugasse 2–4. www.senftoepfchen-theater.de

Sonntag, 4.3. 10 Uhr: Brunch im Café am Park (jeden 1. Sonntag im Monat) Bei einem ausgiebigen Frühstück entspannt in den Sonntag starten. 12 E. Anmeldung: 6 40 69 25. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de 12 Uhr: Alice Paul – Der Weg ins Licht Der Spielfilm von Katja von Garnier zeigt ein detailgetreues, kämpferisches Bild der US-amerikanischen Frauen- und Wahlrechtsbewegung von 1912 bis 1920, als Frauen in den USA das Wahlrecht erhielten. 8 E. Karten: 24 82 65. Filmpalette, Lübecker Str. 15. www.frauengeschichtsverein.de 18.30 Uhr: Musikalische Lesereise Texte von Mascha Kaléko und Erich Kästner, gepaart mit Liedern von Hildegard Knef, erwecken die Lebenswelt der „normalen“ Menschen – mit Witz, Charme und Augenzwinkern. Eintritt frei. Gaststätte „Umleitung“, Venloer Str. 35

Montag, 5.3. 14.30 Uhr: Wir tanzen wieder (jeden Montag) Tanzen für Menschen mit und ohne Demenz. Tanzschule Stallnig-Nierhaus, Bonner Str. 234. www.stallnignierhaus.de 18 Uhr: Die digitale Welt gestalten Wollen wir die digitale Vernetzung passiv hinnehmen oder aktiv gestalten? Prof. Prinzing erläutert, wie man Gefahren erkennen und neue Errungenschaften selbstbewusst nutzen kann. Mit Diskussion. Eintritt frei. Infos: 82 75 31 87. Rathaus, Spanischer Bau, Ratssaal. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 6.3.

Freitag, 9.3.

9 Uhr: Rückengymnastik (jeden Dienstag, auch um 10.30 Uhr) Ein starker Rücken hilft bei allen Alltagsbewegungen. Monatlich 10 E. Infos: 50 10 17. Bürgerschaftshaus Bocklemünd, Görlinger Zentrum 15. www.buergerschaftshausev.de

11 Uhr: Ausstellung – Freiheit, Raum und Licht (bis 8.4.) Die Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann ist bekannt für ihre Überraschungen im architektonischen Kontext. 4 E. Infos: 221-267 14. Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule. www.museenkoeln.de

9.30 Uhr: Vorsorge- und Aktionstage (auch am 7.3.) Weitere Informationen, siehe Seite 11. www.vorsorgetag.de

Mittwoch, 7.3. 9.30 Uhr: Seniorenfrühstück Gemeinsam Brötchen und Aufschnitt vom Buffet genießen sowie den frischen Kaffee. 4 E. Infos: 7 60 69 00. Seniorenzentrum Yorckstr. 10. www.senioren-treff-nippes.de

15 Uhr: Seniorenkino im Filmpalast „Victoria und Abdul“, siehe Seite 9. www.cineplex.de

19 Uhr: Klezmer und jiddische Lieder Es spielt und singt das Duo Tangoyim. 12 E. Karten: 9 65 58 20. Beginen Köln, Unter Linden 119. www.beginen.de

Samstag, 10.3. 10 Uhr: LEGO®-Bausteinwelten (bis zum 13.4.) Über 600 LEGO®-Modelle aus über fünf Jahrzehnten sind im Deutschen Museum Bonn zu bestaunen. Anschließend kann man umfangreiche Technikwelten selbst erschaffen – etwa gemeinsam mit den Enkeln! 6 E, Kinder 4 E. Infos: 0228 / 30 22 55. Wissenschaftszentrum, Ahrstr. 45, Bonn. www.deutsches-museum.de Anzeige

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17 Uhr: Agilando (jeden Mittwoch) Gesundheit und Lebensfreude mit dem Fitness-Tanz, speziell für Menschen ab 50. Eintritt frei. Infos: 5 46 21 77. Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V., Venloer Str. 429. www.bueze.de

Donnerstag, 8.3. 12.30 Uhr: PhilharmonieLunch Eine halbe Stunde den Stadtbummel unterbrechen und vom Alltag abschalten und sich für kommende Aufgaben inspirieren lassen. Eintritt frei. Infos: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de 15 Uhr: Das Goldene Zeitalter der Malerei Wie haben Kinder früher gelebt? Mit musikalischen Akzenten und einem kreativen Malangebot im Atelier des Kölnischen Stadtmuseums kann man Kinderwelten im Goldenen Zeitalter entdecken. Das Angebot ist für Menschen mit und ohne Demenz. 13 E. Anmeldung: 0157 / 88 34 58 81. www.dementia-und-art.de

Sonntag, 11.3. 11 Uhr: Straßenbahnmuseum Thielenbruch (jeden 2. Sonntag im Monat) Schauen Sie sich die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen an. 1,50 E. Infos: 2 83 47 73. Straßenbahnmuseum Thielenbruch, Otto-KaiserStr. 2 c. www.hsk-koeln.de 20 Uhr: Das Lächeln der Frauen Eine Komödie über eine Frau namens Aurélie, die nicht mehr an Zufälle glaubt und ihren Liebeskummer selbst in die Hand nimmt. 23 E. Infos: 02203 / 69 59 73. Porzer Rathaussaal, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70. www.stadt-koeln.de KölnerLeben Heft 1|18


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16 Uhr: Kölsch-Forum Sülz Die Sozial-Betriebe Köln laden zu einem geselligen Nachmittag mit kölsche Verzällche und Tänzen der Kinder- und Jugendtanzgruppe Kölsche Dillendöppcher ein. Eintritt frei. Anmeldung: 9 92 12 10. Seniorenzentrum Dr. Ernst Schwering, Blankenheimer Str. 51. www.sbk-koeln.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln Dienstag, 13.3. 11 Uhr: Gemeinsam kochen und Spaß haben (jeden Dienstag) Gemeinsam kochen, Rezepte ausprobieren, essen und etwas unternehmen. 13 E monatlich. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Mittwoch, 14.3. 14 Uhr: Führung – Wildpark Dünnwald (jeden 2. Mittwoch im Monat) Eine Führung rund um das Erkennen von Wild sowie dessen Verhalten. Eintritt frei. Infos: 60 13 07. Treffpunkt: An der Ecke Kalkweg / Dünnwalder Mauspfad auf der Wildparkseite. www.wildpark-duennwald.de

14.30 Uhr: Seniorenkino im Odeon Preview: Zwei Herren im Anzug. In dem Familienepos wird die deutsche Geschichte seit 1914 und ein großes Stück Heimat erzählt. Wirt und Bauer Pankraz und sein Sohn Semi unterhalten sich stockend und sehr persönlich über familiäre und historische Erinnerungen. 4 E. Kartenvorbestellung: 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

Donnerstag, 15.3. 14.30 Uhr: Yoga für Damen und Herren Yoga kann helfen, körperliche Einschränkungen im Alter besser zu meistern. Denn es sorgt für mehr Beweglichkeit, Kraft und Lebensfreude. 5 E pro Stunde. Infos: 5 60 46 14. SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd, Stolzestr. 1 a. www.veedelnetz.de 17.30 Uhr: Chronische Hüftschmerzen Informationsveranstaltung zu Verschleißerscheinungen des Hüftgelenks, Therapiestrategien sowie Hüftarthroskopie, minimal-invasiver Operationstechnik und Endoprothetik. Infos: 33 08 13 56. Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27–31. www.koeln-kh-augustinerinnen.de

Mo, 12.3., 20 Uhr: Bonnie Tyler

Foto: Tom Hafner

Montag, 12.3.

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Auf ihrer Jubiläumstournee „40 Years It’s A Heartache“ begeistert Bonnie Tyler mit einer Power-Stimme und sorgt für eine hervorragende Mischung aus erstklassigen Rocksongs und großen Balladen. Ab 48,90 E. Karten: 80 20. Lanxess-Arena, Willy-Brandt-Platz 3. www.lanxess-arena.de

Freitag, 16.3. 10 Uhr: Führung – Müllentsorgung Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) zeigen bei diesem exklusiven Einblick hinter die Kulissen, wie hohe Wirtschaftlichkeit, intelligente Logistik und moderne Technik zusammenspielen. Eintritt frei. VHS A-124038. Anmeldung: 221-259 90. www.vhs-koeln.de Anzeige

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19.30 Uhr: Musikparade 2018 Die internationale Musikparade präsentiert ihre neue Show der Marschkapellen und Blasmusik. Zu hören gibt es Jazz, Klassik, Film- und Musicalmusik sowie aktuelle Pop- und Rockmusik. Ab 33 E. Karten: 28 01. Lanxess Arena, WillyBrandt-Platz 3. www.musikparade.com

Samstag, 17.3. 8.50 Uhr: Frühlingswandern an der Ahr In zwei Gruppen geht es von Altenahr über den Rotweinwanderweg oder das Langfigtal (8 oder 10 Kilometer) nach Rech, dort wird eingekehrt. Gemeinsame Anreise ab Hauptbahnhof. Anmeldung bis 16.3.: Tel. 27 61 35. www.eifelverein-koeln.de 11 Uhr: Vortrag – Reflux-Krankheit Wenn die Speiseröhre brennt, helfen medikamentöse und chirurgische Behandlungskonzepte. Darüber informiert Oberarzt Dr. Sven-Oliver Gellersen. Eintritt frei. St. Antonius Krankenhaus, Cafeteria, Schillerstr. 23. www.antonius-koeln.de

Sonntag, 18.3. 17 Uhr: Sonntagskonzert Unter dem Motto „Die neuen Waffe der Liebe“ präsentiert das Ensemble „Nuovo Aspetto“ die Kurzoper „Zarzuela“ in einer vokal-instrumentalen Besetzung. 20 E. Karten: 28 01. Forum alte Musik, Klaus-von-Bismarck-Saal, Wallrafplatz / WDR-Sendesaal. www.forum-alte-musik-koeln.de

Wir sehen uns im Netz! www.koelnerleben.koeln

Montag, 19.3. 14.30 Uhr: Gesprächsrunde – Wohnen für Hilfe Offene Kaffee- und Teerunde für Senioren, bei der die Uni Köln ihr Wohnprojekt vorstellt. SeniorenNetzwerk Stammheim, Gemeinschaftsraum GAG, Moses-Hess-Str. 74.

15 Uhr: Internetcafé 55 plus (jeden Mittwoch) Hier kann man an einem der zwölf PCs selbstständig im Internet surfen, Dokumente erstellen oder sich mit einem Computerspiel die Zeit vertreiben. Eintritt frei. Infos: 6 60 07-400. NorbertBurger-Seniorenzentrum, Keupstr. 2a–4. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Donnerstag, 22.3. 15 Uhr: Tanztee Näheres siehe Seite 8. www.tanzbreuer.de 17 Uhr: Vortrag – „Domols em aale Kölle“ Der Heimatverein Alt-Köln lädt zu schaurig-schönen und sagenumworbenen Kölner Stadtgeschichten seit der Römerzeit ein und erweckt sie wieder zum Leben. Eintritt frei. Infos: 02232 / 2 43 89. Residenz am Dom, An den Dominikanern 6–8. www.hvak.de

Dienstag, 20.3. 9 Uhr: Erste-Hilfe-Kurs für Senioren (weiterer Kurs um 11.30 Uhr) Jeder sollte seine Kenntnisse auffrischen! Teilnahme kostenlos. Verbindliche Anmeldung: Frau Frings, 0151 / 52 86 07 70. SeniorenNetzwerk Stammheim, GAGGemeinschaftsraum, Moses-Hess-Str. 74

Mittwoch, 21.3. 11 Uhr: Café Impuls Das Bürgerhaus Stollwerk lädt zu einer Gesprächsrunde aus interessanten Themen wie Politik, Gesellschaft, Ernährung & Gesundheit und Rente & Pflege ein. Eintritt frei. Infos: 9 91 10 80. Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

Freitag, 23.3. 20 Uhr: Comedy – Ein liebevoller Abend Katrin Bauerfeind widmet sich mit ihrem neuen Bühnenprogramm der Liebe in allen Facetten und den unglaublich komischen Seiten dieses Gefühls. 29,65 E. Karten: 28 01. Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

Samstag, 24.3. 14 Uhr: Musikalische Stadtführung Das bekannte Krätzchenduo „herrschmitz“ präsentiert bekannte und unbekannte Sehenswürdigkeiten, welche auf amüsante und musikalische Weise erkundet werden. Ab 15 E. Karten: 28 01. Treffpunkt: St. Johann Baptist, Severinstr. 189. www.koelntourismus.de

20 Uhr: Ü50-Disco Licht aus, Spot an! Näheres siehe Seite 8. www.tanzbreuer.de

Mo, 26.3., 10 Uhr: Jahrmarkt anno dazumal (bis 8.4., außer an Karfreitag)

Sonntag, 25.3. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR

Das LVR-Freilichtmuseum in Kommern bietet mit rund 80 historischen Karussells, Schaubuden, Marktständen und künstlerischen Darbietungen aus 100 Jahren einen vergnüglichen Streifzug durch die Geschichte. 7,50 E. Infos: 02443 / 9 98 00. LVR-Freilichtmuseum Kommern, Eikser Straße, Kommern. www.kommern.lvr.de

16 Uhr: Mode tauschen (jeden Donnerstag) In der Modeecke können Sie Kleider, Röcke, Hosen, Schuhe, Modeschmuck, Taschen und Gürtel mitbringen und sich etwas anderes aus dem Fundus aussuchen. Bitte nur saubere, gute Sachen. Infos: 99 11 08 14. Bürgerhaus Stollwerck, Raum 012, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

12 Uhr: Osterbasar Hier bietet sich die Gelegenheit, Kunst und Krempel, Kitsch und Kurioses zu erstehen. Eintritt frei. Infos: 9 65 58 20. Beginenfenster, Markmannsgasse 7. www.beginen.koeln

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Montag, 26.3.

Mittwoch, 28.3.

Freitag, 30.3. (Karfreitag)

15 Uhr: Edith‘s Kaffeeklatsch (jeden Montag) In geselliger Runde nette Leute treffen und selbst gebackenen Kuchen essen. Eintritt frei. Infos: 02203 / 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a.

11.45 Uhr: Panoramafahrt Köln Auf der einstündigen Schiffstour stehen 2000 Jahre Stadtgeschichte aus der Rheinperspektive auf dem Programm. 10,40/6 E. Tickets: 2 58 30 11. KölnDüsseldorfer, Frankenwerft/Am Leystapel. www.k-d.com

18 Uhr: Passionskonzert Das Gürzenich-Orchester spielt Werke von Bach, Haydn, Lotti und MacMillan, dirigiert von Nicholas Collon. Ab 11,90 E. Karten: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

Dienstag, 27.3.

Donnerstag, 29.3.

Samstag, 31.3.

10.30 Uhr: Rückengymnastik (jeden Dienstag) Ein starker Rücken hilft bei allen Alltagsbewegungen. Monatlich 10 E. Infos: 50 10 17. Bürgerschaftshaus Bocklemünd e.V., Görlinger Zentrum 15. www.buergerschaftshausev.de

13 Uhr: Führung – Ostfriedhof Friedhöfe sind mehr als nur ein Ort der Trauer. Das kann man bei einer Führung über die Entstehung und Besonderheiten erfahren. Eintritt frei. Infos: 2 85 87 35. Treffpunkt: An der Pförtnerloge (Eingang Dellbrücker Mauspfad). www.stadt-koeln.de

15 Uhr: Führung – Kronleuchtersaal Ein besonderer Spaziergang durch den Eigelstein zu einem besonderen Raum in Kölns Kanalisation. Achtung: Steile Treppe. 12 E. Karten: 3 46 43-0. KölnTourismus, Kardinal-Höffner-Platz 1. www.koelntourismus.de

15 Uhr: Maria-Café (jeden letzten Dienstag im Monat) Ein Nachmittag für demenzerkrankte Menschen, ihre Angehörigen und interessierte Senioren. Gemeinsam wird erzählt, gesungen, gespielt und gebastelt. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 88 33 66. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43. www.buergerzentrum-deutz.de

14.30 Uhr: Senioren-Gesprächskreis (jeden letzten Donnerstag im Monat) Der Arzt und Psychologe Dr. Hallberg moderiert das Gespräch und steht für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei. Infos: 02236 / 96 21 00. SeniorenNetzwerk Sürth, Matthias Pullem Haus, Grüner Weg 23. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, redaktion@koelnerleben.koeln www.koelnerleben.koeln

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Das schmerzende Kunstgelenk Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln: Wenn die Endoprothetik versagt - Ursachen (Verschleiß, Lockerung, Infekt) - Untersuchung und Bildgebung - Moderne Behandlungsmethoden Prof. Alfred Karbowski und Team, Spezielle Orthopädische Chirurgie Do, 1.2.2018, 17.30–19 Uhr Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27–31, 50678 Köln, Tel. 0221 / 33 08 13 51, 33 08 13 56 Eintritt frei, keine Anmeldung Praxis Dr. Olten feiert am 1.2.2018 30-jähriges Jubiläum (Praxisbestehen). Praxis Dr. med. Michaela Olten, Marzellenstr. 23, 50668 Köln, Tel. 0221 / 13 11 16. E-Mail: praxis@dr-olten.de

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Chronische Hüftschmerzen? Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln: Hüftarthroskopie Hüftendoprothetik - minimalinvasive Eingriffe - Ihr individualisiertes Hüftgelenk Prof. Alfred Karbowski und Team, Spezielle Orthopädische Chirurgie Do, 15.3.2018, 17.30–19 Uhr Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen, Jakobstr. 27–31, 50678 Köln, Tel. 0221 / 33 08 13 51, 33 08 13 56 Eintritt frei, keine Anmeldung

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe – Jutta Gersten

Frau Gersten, wie lange musizieren Sie schon? Eigentlich bin ich ja eine geborene Gerstenkorn. Aber damals hatte der Westdeutsche Rundfunk mir abgeraten, den langen Namen zu verwenden, das sei wohl zu sperrig. Seit meinem 15. Lebensjahr bin ich mit meinem Akkordeon als Entertainerin unterwegs.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Man kennt sie als die Frau mit dem Akkordeon, besonders aus dem Kölner Karneval. Seit 1946 steht sie auf der Bühne. Bis heute.

Was war Ihr Traumberuf? Durch den Krieg hatte meine Familie wenig Geld, mein Vater kehrte kurz nach dem Krieg aus polnischer Kriegsgefangenschaft zurück, das Geld war knapp. Zwar hatten meine Großeltern bis dahin das Schulgeld aufgebracht, aber mit 16 Jahren musste ich die Schule verlassen. Dabei hatte ich bis dahin schon eifrig Latein gelernt, denn mit elf Jahren hatte ich beschlossen, Kinderärztin zu werden. Woher dieser Wunsch kam, ist mir nie klar geworden, denn in unserer Familie hatte niemand diesen Beruf. Bis heute träume ich noch ein wenig davon. Wo haben Sie Akkordeonspielen gelernt? Ich hatte in Wuppertal, wo wir bis 1946 lebten, an der Hochschule für Musik mit dem Akkordeonunterricht begonnen. Nach dem Schulabbruch begann ich, in Kapellen zu spielen, damals wurde viel Tanzmusik live gespielt. Wann begann Ihre Karriere? Die begann, als wir 1949 nach Köln kamen. Ich hatte guten Kontakt zu den Gründern des Karnevalsvereins

„Muuzemändelcher“, Hans Johnen und Karl Berbuer. Das öffnete mir Türen. Mein erster großer Auftritt war 1950 in der Flora. Ich merkte, die Leute liebten das Akkordeon, und außerdem war ich ein „lecker Mädchen“. Dass ich kein Kölsch sprach, spielte keine Rolle. Dann kam der WDR, dann Hans Rosenthal, mit dem ich 20 Jahre lang Radio-Quizsendungen gemacht habe. Dazu noch die NDR-Hafenkonzerte und der Bayerische Rundfunk. Und jedes Jahr wieder im Saalkarneval. Gab es einen Mann in Ihrem unabhängigen Leben? Ich war mal verheiratet, aber das ist über 40 Jahre her. Daraus ist eine wunderbare Tochter entstanden, auf die ich sehr stolz bin. Sie ist eine tüchtige und selbstständige Geschäftsfrau. Und einen 15-jährigen Enkel habe ich. Ich verbringe viel Zeit mit ihnen. Jetzt haben Sie weniger Auftritte, denken Sie manchmal ans Aufhören? Ich suche mir meine Auftritte jetzt aus. Solange ich mein 14-Kilogramm-Akkordeon noch tragen kann und ich selber Spaß daran habe, mache ich weiter. Ich sage immer: Wir werden nicht älter, wir sind nur länger da. Auf der einen Seite freue ich mich, dass ich so alt geworden bin, auf der anderen Seite bedaure ich, dass ich schon 86 Jahre alt bin. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau April / Mai 2018 Dampflok-Saison

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Hobby-Rockbands Foto: fotolia, Ljupco Smokovski

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Gewalt in der Pflege

KölnerLeben Heft 1|18


Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst Tel. 221-9 12 77 klaus.roedder@stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, 3. Etage, Raum 380 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de www.muelheimer-senioren.kompass. koeln

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 107 jeden 2. Donnerstag im Monat von 13 bis 15 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 1 |18

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Tel. 229-86 55 kriminalpraevention.koeln@ polizei.nrw.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrs­sicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de


KölnerLeben Februar / März 2018  

Gut informiert älter werden! Aktiv für Köln: Fanporträt: 80 Jahre FC-Mitglied √ Leben in Köln: Kreativität: Stricken und mehr √ Ratgeber: Vo...

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