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Dezember 2013 / Januar 2014

KรถlnerLeben Das Stadtmagazin

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Raus aus den Schulden

Foto: Ulutuncok

Zuflucht in Kรถln 26

Erholung in Cuxhaven

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Minge schรถnste Baum


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Liebe Leserin, lieber Leser,

In Köln sind nahezu 100.000 Studenten bei Universität, Fachhochschulen und den weiteren staatlichen und privaten Hochschulen eingeschrieben. Die Stadt ist attraktiv für junge Menschen. Sie wollen nicht nur hier studieren, sie wollen auch hier leben und wohnen. Ebenso zieht es viele junge Familien mit Kindern in die Stadt. Hier finden sie die örtliche Nähe von Arbeitsplatz, Kinderbetreuung, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten. Nur durch den Zuzug jüngerer Menschen lassen sich die Auswirkungen des demografischen Wandels in unserer Stadtgesellschaft abfedern. Denn fast 200.000 unserer Bürgerinnen und Bürger haben das 65. Lebensjahr überschritten. Für das aktive Alter bietet die Stadt mit den Seniorennetzwerken und dem breiten Feld bürgerschaftlichen Engagements gute Perspektiven. Die Unterstützungsstrukturen für diejenigen, die Hilfe benötigen, wirken nachhaltig und erfolgreich. Es gibt aber zu wenig barrierefreie, seniorenfreundliche und natürlich auch bezahlbare Wohnungen. Kriegerische Auseinandersetzungen, Verletzungen von Menschenrechten, Umweltkatastrophen und wirtschaftliche Nöte haben die Zahl der Flüchtlinge weltweit in die Höhe schnellen lassen. Für fast 3000 Menschen endet ihre Flucht in Köln. Sie haben Anspruch auf humane Unterkunft, die wir Kölnerinnen und Kölner ihnen genauso gewähren wollen wie menschliche Zuneigung und nachbarschaftliche Integration. All dies ist mir als Ihr Oberbürgermeister bewusst. Verwaltung und Politik werden alle Kräfte mobilisieren, dass in Köln jeder seine Herberge findet. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes und gesundes neues Jahr Ihr

Jürgen Roters Oberbürgermeister der Stadt Köln

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Foto: Stadt Köln

„denn sie fanden keinen Raum in der Herberge“. Dieser Satz aus der vom Evangelisten Lukas aufgeschriebenen Weihnachtsgeschichte bewegt mich als Oberbürgermeister unserer Stadt besonders. Was für Maria und Joseph in Bethlehem zutraf ist 2000 Jahre später Realität für viele Kölner. Viele Bürgerinnen und Bürger sind auf der Suche nach Wohnraum.


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp ������������������������������������������������� 5 Ein Herz für Kölner – Kölsch Hätz ����������� 6 Kurz und knapp ������������������������������������������������� 8

Ein Herz für Kölner – Kölsch Hätz

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Leben in Köln

Zuflucht in Köln �������������������������������������������� 12 Weihnachtsmärkte in alten Gemäuern ���������������������������������������� 20

Ratgeber Ein lohnender Weg – die Schuldnerberatung �������������������������������� 24

Raus aus Köln Zuflucht in Köln

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Cuxhaven im Winter – Erholung am Meer ���������������������������������������� 26

Gesund leben

Tanze Zumba mit mir ... ������������������������������ 28

Geschenktipps

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Kölsch

Minge schönste Baum ���������������������������������� 33

Weihnachtsmärkte

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Rätsel

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Kalender

Dezember 2013/Januar 2014 �������������������� 36

Kleinanzeigen

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Herausgeber:: Der Oberbürgermeister Dezernat Soziales, Integration und Umwelt Ausgabe 6, Dezember 2013/Januar 2014 Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln www.stadt-koeln.de Redaktion: Wolfgang Guth (wg), Hermann Koch (hk), Lydia Schneider-Benjamin (lschb) Tel. (02 21) 221-2 86 94 Fax (02 21) 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Edith Marschall, Dieter Pannecke, Katharina Reiff, Dr. Manfred Wegner Freie Mitarbeiter/innen dieser Ausgabe: Karin Bünnagel (kb), Martina Dammrat (Lektorat), Daniela Lukassen (dl), Angelika Staub (as), Guenay Ulutuncok (Foto) Veranstaltungskalender: Hermann Koch, Tel. (02 21) 221-2 86 94 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17-21 50823 Köln, Tel. (02 21) 99 88 21-0 www.koelnerleben.info Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. (02 21) 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de

Service

Carola Schwarz Tel. (0 22 34) 4 81 93, Mobil (01 60) 147 62 62 caro-koeln@t-online.de

Zum guten Schluss

Grafik: Norbert Breidenstein Tel. (02 21) 99 88 21-31 breidenstein@kaenguru-online.de

Wichtige Telefonnummern ������������������������ 49

Cuxhaven im Winter

Impressum:

Kölner Köpfe: Ludwig Sebus �������������������� 50

Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6x jährlich­ Aboservice: Tel. (02 21) 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

Tanze Zumba mit mir ...

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Veröffentlichungen, die den Namen oder das Signum der Verfasser tragen, stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion.

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Foto: Fotalia.com

Aktiv für Köln

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Philharmonie live und kostenlos Am Sonntag, den 16. Februar, überträgt die Philharmonie das Konzert des Mahler Chamber Orchesters mit Martin Grubinger am Schlagzeug live auf www.philharmonie.tv. Gespielt werden Stücke von Strawinsky, Eötvös, Debussy und Messiaen. In Zukunft sollen weitere Konzerte als Live-Übertragung ins Internet gestellt werden. Sie können kostenfrei angeschaut und angehört werden. Philharmonie-Intendant Louwrens Langevoort will ein breiteres Publikum erreichen, aber auch Musikliebhabern, die keine Karte mehr erstehen konnten, eine Möglichkeit zum Genuss der Konzerte bieten. Die Liste der Konzerte, die man 2014 am Bildschirm verfolgen kann, findet man unter www.philharmonie.tv

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jürgen Roters wurde ein Förderverein für den Kölner Rheinpark gegründet. Ziel des Vereins ist es, Gelder für Erhalt, Pflege und Aufwertung der Grünanlage einzuwerben. Geplant sind auch Führungen und Informationsveranstaltungen. Der Rheinpark entstand 1957 anlässlich der ersten Bundesgartenschau in Köln. Nachdem er lange Zeit einen vernachlässigten Eindruck machte, hat die Stadt sein Erscheinungsbild in den letzten Jahren deutlich verbessert. Mit seinem Domblick gilt er als eine der attraktivsten Kölner Grünanlagen. Weitere Informationen unter (01 71) 9 51 69 70 und fv-rheinpark@rheinpark-köln.de

35 Jahre Seniorenvertretung Köln KölnerLeben gratuliert der Seniorenvertretung Köln (SVK) zu 35 Jahren erfolgreicher Arbeit. Die SVK vertritt die Interessen der älteren Generationen gegenüber Politik, Verwaltung und Organisationen in Gremien und Ausschüssen. Und auch bei KölnerLeben arbeitet ein vierköpfiger Redaktionsbeirat bei der redaktionellen Gestaltung des Heftes tatkräftig mit. KölnerLeben 06 |13

15 Jahre Stars und Spiele Auf 15 Jahre LANXESS arena blicken die Kölnerinnen und Kölner jetzt zurück. Großartige Konzerte und spannende Sportveranstaltungen und glänzende Unterhaltungsshows bescherten zahlreiche schöne Erinnerungen und wundervolle Momente. Am 17. Oktober 1998 öffnete das „Henkelmännchen“, wie die Kölner die Veranstaltungshalle liebevoll tauften, erstmals seine Pforten zu einem Galakonzert mit dem Startenor Luciano Pavarotti. www.lanxess-arena.de

Stadtdirektor Guido Kahlen wiedergewählt Guido Kahlen bekleidet das Amt des Kölner Stadtdirektors bis zum 30. November 2016. Einstimmig hat der Rat ihn erneut zum Beigeordneten gewählt. Bemerkenswert ist, dass Kahlen seine Arbeitskraft der Stadt über die Pensionsgrenze hinaus zur Verfügung stellt. Denn im Februar 2014 wird er 65 Jahre – ein Zeichen auch dafür, dass die Stadt Köln Leistung und Erfolg „Älterer“ zu schätzen weiß.

Foto: Stadt Köln

Förderverein Kölner Rheinpark


Aktiv für Köln

Foto: Angelika Staub

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Ilse Wagner und Margret Kurth entdecken gemeinsame Interessen und planen ihre Ausflüge.

Ein Herz für Kölner – Kölsch Hätz Über 550 ehrenamtliche Helfer engagieren sich in den Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz. Sie besuchen Menschen, die jemanden zum Zuhören brauchen oder die alleine nichts mehr unternehmen können.

„M

ein Sohn hat es immer so eilig“, erzählt Ilse Wagner. „Er kauft zwar für mich ein, ist dann aber gleich wieder weg.“ Die 94-Jährige aus Neuehrenfeld weiß es zu schätzen, dass der Kühlschrank gut gefüllt ist, doch sehnt sie sich nach mehr Kontakt, nach Gespräch und gemeinsamen Unternehmungen. All dies findet sie in ihrem Veedel bei der Nachbarschaftshilfe Kölsch Hätz. Margret Kurth kommt jeden Mittwoch oder Donnerstag vorbei. Bei ihrem Treffen heute blättern sie angeregt in einem

Buch über romanische Kirchen. „In dieser einen Stunde haben wir füreinander Zeit und erzählen von früher“, schwärmt die ältere Dame. „Und von der Gegenwart“, ergänzt Kurth. Neben ihren Gesprächen unternehmen sie auch gemeinsame Ausflüge. „Wir waren schon im Wallraf-Richartz-Museum“, erzählt Wagner fast ein wenig stolz. Ohne sie wäre auch ihre ehrenamtliche Begleiterin nie dorthin aufgebrochen. „Durch Kölsch Hätz bin auch ich aktiver geworden und unternehme mehr“, erzählt Kurth und lobt die Erleb-

nisse mit der Seniorin als „total spannend und interessant“. „Keiner wird allein gelassen“ Margit Busowitz hat die beiden Damen in Kontakt gebracht. Die ehrenamtliche Koordinatorin freut sich über die Vermittlung: „Das Verhältnis zwischen den beiden ist ganz toll. Sie verstehen sich super.“ Durchschnittlich acht Stunden im Monat sitzt die dreifache Mutter im Ehrenfelder Büro von Kölsch Hätz und bringt sogenannte Nutzer mit engagierten Bürgern zusammen. Geld dafür bekommt Busowitz nicht. KölnerLeben 06|13


Aktiv für Köln Stattdessen: „Die Dankbarkeit der Leute, wenn man sie erfolgreich zusammengeführt hat“, sagt die Koordinatorin. Die Anfragen sind vielfältig: Mal sucht eine alleinerziehende Mutter für ihre Kinder eine liebe Großmutter, mal bittet ein Senior um Begleitung auf seinen Spaziergängen. Auch melden sich entlassene Krankenhauspatienten, die noch nicht selbst wieder einkaufen können. Busowitz beobachtet: „Es gibt sehr viele ältere Menschen, die niemanden haben.“ Ehrenamtliche Gesprächspartner kann sie ihnen vermitteln, nicht aber Hauswirtschafts- oder Pflegepersonal. Auch bei schwerer Demenzerkrankung stößt Kölsch Hätz an seine Grenzen. Doch: „Keiner wird alleine gelassen“, versichert die Koordinatorin. „Wir versuchen immer, jemanden zu finden – und sei es, dass wir an die entsprechenden Stellen weitervermitteln.“

„Ohne Ehrenamtler liefe gar nichts mehr“ Begonnen hat die erfolgreiche Geschichte der Nachbarschaftshilfen mit einem Treffen im Herbst 1995. Engagierte Bürger aus den Stadtteilen Mauenheim, Niehl und Weidenpesch kamen mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, dem Familien- und Krankenpflegeverein Niehl/Weidenpesch sowie dem Caritasverband für die Stadt Köln e.V. zusammen. Sie sprachen über die zunehmende Vereinsamung von kranken und älteren Menschen in den Veedeln. Fazit: Am 1. Juni 1997 startete Kölsch Hätz mit seinem ersten Büro im Kölner Norden. Inzwischen gibt es 13 Büros für 28 Stadtteile. Weitere sollen folgen. Fast 400 Menschen werden regelmäßig von den Damen und Herren der Nachbarschaftshilfe

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besucht. „Wir vermitteln Engagierte direkt zu Menschen, die wegen ihres Alters oder wegen Krankheit nicht mehr so einfach am Leben teilnehmen können“, erklärt der Leiter der Initiative Kölsch Hätz Hermann-Josef Roggendorf. Ihn fasziniert, „was Ehrenamtler bei alten oder kranken Menschen, aber auch bei Kindern an Lebensmut auslösen können“. Permanent sucht Kölsch Hätz daher engagierte Bürger. Die 94-jährige Dame aus Neuehrenfeld bewundert die Hilsbereitschaft ihrer netten Besucherin. „Ich schäme mich, dass ich mich früher nicht auch so engagiert habe“, sagt Wagner. Sie ist davon überzeugt: „Ohne die Ehrenamtlichen liefe heute gar nichts mehr.“ Und auch Roggendorf hofft, dass „weiterhin so viele Menschen den Menschen in den Veedeln das as Leben bereichern“.

Nachbarschaftshilfen Kölsch Hätz Zentral-Tel. (02 21) 56 95 78 16 Buchheim/Buchforst Eulerstr. 2 /Eingang: Voltastraße – Krypta Tel. (02 21) 61 27 15 Sprechzeiten: Do 10-12 Uhr Deutz Deutzer Freiheit 64 Tel. (02 21) 16 82 39 89 Sprechzeiten: Mo 16–18, Fr 10–12 Uhr Dünnwald/Höhenhaus Berliner Str. 944 – im CAFE mittendrin Tel. (02 21) 22 21 97 10 Sprechzeiten: Mo 10-12, Do 16–18 Uhr Ehrenfeld Simarplatz 7, Tel. (02 21) 88 89 89 87 Sprechzeiten: Mo 16.30–18.30 und Mi 10–12 Uhr KölnerLeben 06 |13

Frechen-Königsdorf Aachener Str. 564 Tel. (0 22 34) 4 30 06 54 Sprechzeiten: Mo 10–12, Do 16–18 Uhr

Poll Rolshover Str. 588a Tel. (02 21) 8 80 79 89 Sprechzeiten: Mo 15–17 und Fr 10–12 Uhr

Junkersdorf/Müngersdorf/ Rodenkirchen/Weiß/Sürth/ Braunsfeld Hahnwald Wiethasestr. 65, Hauptstr. 19, Tel. (02 21) 94 96 98 75 Sprechzeiten: Mo 17–18.30, Mi 10–12 Uhr Tel. (02 21) 93 67 92 83 Sprechzeiten: Mo 16–18 und Di 10–12 Uhr Lövenich/Weiden/Widdersdorf Goethestr. 31 Rund um den Ebertplatz Tel. (0 22 34) 2 00 40 42 Krefelder Str. 57 Sprechzeiten: Mo 16.30–18.30 Tel. (02 21) 16 84 07 97 und Fr 10–12 Uhr Sprechzeiten: Mo 10–12, Do 16–18 Uhr Mauenheim/Niehl/Weidenpesch Floriansgasse 2, Tel. (02 21) 7 40 02 30 Sülz/Klettenberg Nikolausstr. 86 Sprechzeiten: Di 15–17, Do 10–12 Uhr Tel. (02 21) 2 83 39 47 Sprechzeiten: Mo 16–18, Mi 10–12 Uhr Mülheim Adamsstr. 15, Tel. (02 21) 9 67 02 38 www.koelschhaetz.de Sprechzeiten: Mo 10-12 Uhr


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Aktiv für Köln

KölnerLeben bietet ab 2014 noch mehr Erleben für seine Leserinnen und Leser an. In Kooperation mit verschiedenen Partnern können Sie Theater- und Kinobesuche sowie interessante Tagestouren zu günstigen Konditionen genießen. Bei den Veranstaltungen wird auch ein Redakteur von KölnerLeben dabei sein, der ein offenes Ohr für Sie hat. Wir starten am Samstag, 22. März 2014, 15 Uhr, mit der Heinz Erhardt Revue in der Kammeroper Köln. Diese musikalische Revue bringt spitzbübischen Humor, waghalsige Sprachakrobatik sowie beliebte Schlager auf die Bühne. Sie sitzen auf den besten Plätzen, erhalten ein Glas Sekt und ein Programmheft. Nach der Vorstellung können Sie exklusiv mit dem Ensemble sprechen. Karten für 30,- Euro pro Person (Ermäßigung möglich) mit Angabe des Stichwortes „KölnerLeben“ unter Tel. (02 21) 24 36 12 oder karten@kammeroper-koeln.de. Kammeroper Köln, Friedrich-Ebert-Str. 4, 50996 Köln. www.kammeroper-koeln.de Am Donnerstag, den 5. Juni, startet die erste Leserreise per Bus in Kooperation mit Felix-Reisen zur Landesgartenschau in Zülpich. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Anzeige auf Seite 30. Seien Sie dabei, KölnerLeben freut sich auf Sie! Infos auch im Internet unter www.koelnerleben.info

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Aktiv für Köln

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IBAN ist nicht schrecklich!

Foto: Fotalia.com

Ab dem 1. Februar wird sie Pflicht: die Verwendung der International Bank Account Number (IBAN, auf Deutsch: Internationale Bankkontonummer) im Zahlungsverkehr. Sie ersetzt Bankleitzahl und Kontonummer. Doch was neu, sehr lang und unverständlich aussieht, ist ganz einfach, denn die IBAN setzt sich genau aus diesen alten Zahlen zusammen! Lediglich vorweg ist das Länderkürzel DE für Deutschland und eine zweistellige Prüfziffer einzugeben. Jeder Bankkunde erhält seine IBAN von seiner Bank, sie ist schon seit Längerem auf dem Kontoauszug zu finden. Bequem geht die Umstellung über die Bühne: Alle Banken stellen für Privatkunden erteilte Daueraufträge und Terminüberweisungen automatisch um. Auch bei erteilten Einzugsermächtigungen und Lastschriften braucht man nichts zu unternehmen, die Zahlungsempfänger werden aber schriftlich über die Umstellung informiert. Vorsichtig sollte man sein, wenn man eine Unterschrift leisten soll. Es lohnt sich zu prüfen, ob da bereits eine Einzugsermächtigung vorlag oder ein neuer Auftrag erteilt wird, den man gar nicht will. Übrigens: Alte Formulare können noch zwei Jahre weiter genutzt werden. Aber besser ist es, sich jetzt schon mal umzugewöhnen.

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Gut beraten – gut versorgt Die Seniorenvertretung Köln (SVK) Innenstadt berät zur Antragstellung beim Feststellungsverfahren nach dem Schwerbehindertenrecht und den damit verbundenen Hilfsleistungen. Jeden ersten Dienstag im Monat steht von 10 bis 12 Uhr ein Spezialist zur Verfügung. SVK - Innenstadt, Laurenzplatz 1–3, 5. Etage, Zimmer 503. Informationen unter (02 21) 22 19 14 64 und edith.marschall@stadt-koeln.de

Alterlympics in der Nachbarschaft In Zuid-Limburg, dem Dreiländereck von Belgien, Deutschland und den Niederlanden, finden vom Donnerstag, 16. bis zum Freitag, 19. Januar die alternativen Winterspiele statt. Die Alterlympics sind ein fröhliches Event, bei dem neben Schnelligkeit und Athletik vor allem Originalität und Kreativität eine entscheidende Rolle spielen. Es gibt unterschiedliche Alterlympische Disziplinen, wie Schneevolleyball, Zumba aus Tirol, Schneesacktragen und das spektakuläre Bobkistenrennen. Wer die Teilnehmer in den Veranstaltungsorten Vijlen, Vaals und Landgraaf anfeuern möchte, sollte sich auch die Eröffnungsfeier in Vijlen, dem höchst gelegenen Dorf der Niederlande, inklusive Alterlympischem Feuer und eigener Hymne nicht entgehen lassen. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. www.alterlympics.com

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Aktiv für Köln

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Anzeige Foto: XXXXXXXXX

Winterlicher Alpenzauber in Köln Mit dem Monte Troodelöh, 118,04 Meter hoch, liegt Köln gegenüber den Alpen in Sachen Gebirge deutlich im Hintertreffen. Aber trotzdem: Bis zum 2. Februar wird im Media Park ein Alpenzauber gewirkt. Es gibt Tiroler Hütten zum Feiern, Essen, Trinken und Marktstände zum Einkauf österreichischer Spezialitäten und Produkte. Zwei Eisflächen zum Eisstockschießen und zum Schlittschuhlaufen laden zum Wintersport ein. Eine große Außenbühne präsentiert Musikgruppen aus Österreich und Köln. Bis Heiligabend verkündet um Punkt 18.55 Uhr der Weihnachtsengel von hoch oben seine frohe Botschaft. Der Eintritt ist frei – „da legst di nieder“. Im Media Park 1, Markt- und Gastronomiestände: bis 2. Februar täglich 11 bis 22 Uhr, Eisbahnen bereits ab 10 Uhr (gegen Gebühr), Partyhütten: 11 bis 2 Uhr. www.alpenzauber-koeln.de

JuckiJucki sehr kreativ www.juckijucki.com ist ein Buchungsportal für Kreativ-Kurse. Wer sich kreativ beschäftigen möchte und etwas lernen will, gibt seinen Wohnort ein und erhält so Angebote direkt von Künstlern und Kursanbietern in seiner Umgebung. Ob Malen, Film und Foto, Nähen oder Bronzegießen – vieles ist möglich. www.juckijucki.com KölnerLeben 06 |13


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Leben in Köln

Zuflucht in Köln Ein Heim ersetzt nicht Heimat. Aber es ist ein Ort, an dem das neue Leben anfangen kann. KölnerLeben hat eine syrische Flüchtlingsfamilie im Wohnheim besucht. Sympathisch, lebensfroh, aber auch voller Sorge und schmerzhafter Erinnerungen.

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Leben in Köln

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Foto: Ulutuncok

s ist gegen zwölf Uhr mittags, Ali Darwich macht sich auf den Weg zum Deutschunterricht. Vier Mal pro Woche lernt er Deutsch, er freut sich darauf. Er und seine Frau Raghda, beide fast siebzigjährig, sind aus Homs in Syrien vor Bomben, Waffen und Krieg geflüchtet, mit Kindern und Enkelkindern. Unterschlupf haben sie nach einer leidvollen Odyssee in Köln gefunden. Hier lebt die Familie nun in einem Flüchtlingswohnheim. Sie sind dankbar, dass sie aufgenommen wurden, dass sie zusammen sind und einen sicheren Ort gefunden haben. Weltweit sind 45 Millionen Flüchtlinge auf der Suche nach einem Ort, der ihr Überleben sichert. Die Menschen flüchten vor Hungersnöten, Kriegen, Naturkatastrophen. Weil sie politisch oder wegen ihrer Religion, Herkunft, ihres Geschlechts oder sexuellen Ausrichtung verfolgt werden. Sie sehen für sich und ihre Kinder in der Heimat keine Perspektive.

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Die Not „Das Leben in Homs ist tot“, sagt Lina, die 28-jährige Tochter von Raghda und Ali, „der Alltag dort besteht aus den furchtbaren Geräuschen fallender Bomben – und Toten.“ Besonders die vielen getöteten Kinder nehmen die zarte Frau sehr mit. Viele Verwandte und Freunde sind gestorben, die Zukunft für die Menschen und das Land ist ungewiss. Als die Bombeneinschläge immer näher kamen, beschloss Familie Darwich, die Heimat zu verlassen und zu flüchten. In Syrien sind laut UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos mittlerweile 9,3 Millionen Menschen auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Die Zahl der Vertriebenen in Syrien ist auf 6,5 Millionen Menschen angewachsen. Ende des Jahres dürften den Angaben zufolge drei Millionen Syrer in die Nachbarländer geflohen sein. Die Flucht Lina schnappte sich noch ihr Englisch-Zeugnis, bevor sie sich mit ihrer Mutter, Schwester Rana mit

Familie Darwich ist froh, eine Zuflucht gefunden zu haben: Ali, Raghda, Rana, Mahmud und Lina (v.l.n.r.).


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Leben in Köln

Foto: Ulutuncok

Ehemann Mahmud und deren zwei kleinen Kindern Hussein und Tasmin zu Fuß auf den Weg in die Türkei machte. Ali, das Familienoberhaupt, blieb noch in Syrien, um einer weiteren Tochter zu helfen, sich in Sicherheit zu bringen. In einem Autoreifenschlauch paddelte die Flüchtlingsgruppe durch einen Fluss, um die Grenze nach Griechenland zu überqueren. Der sechsjährige Hussein fiel ins Wasser, hatte aber Glück und konnte vor dem Ertrinken gerettet werden. In nassen Kleidern, ausgehungert und völlig erschöpft wurden sie von Grenzbeamten aufgegriffen und in das griechische Assina gebracht. Sie hatten Europa erreicht. Das schafft nur ein Bruchteil der Millionen syrischer Flüchtlinge. „Die Europäische Union sperrt die Grenzen immer stärker ab, damit keine Flüchtlinge in die EU kommen“, sagt Claus-Ulrich Prölß, Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrates. „Europa ist eine militärisch gesicherte Festung – die jedoch die Flüchtlinge nicht

Foto: Ulutuncok

Willkommen in Köln

Oben: Rana und Mahmud sowie die Kinder Hussein und Tasmin haben in Köln wieder Hoffnung schöpfen können. Unten: Ein Flüchtlingswohnheim in Köln.

Wer neu in einem Land ist, hat viele Fragen: Wie melde ich meine Tochter für den Kindergarten an, wo finde ich Deutschkurse? Wenn Sie Flüchtlingen helfen möchten, Fuß zu fassen, können Sie sich als Mentor für Flüchtlingsfamilien bei der Kölner Freiwilligen Agentur melden, dort erhalten Sie auch weitere Infos. Frau Gabi Klein, Tel. (02 21) 88 82 78 25


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daran hindert, es zumindest zu versuchen, auch wenn es lebensgefährlich ist.“ Das zeige die Not der Flüchtlinge, Schutz zu finden, betont er. Für die Darwichs hätte ihre Flucht eigentlich in Griechenland enden müssen. Asyl muss der Flüchtling in dem EU-Land beantragen, das er auf seiner Flucht als Erstes erreicht. So bestimmt es das EU-Recht. Familie Darwich aber wollte weiter, nach Deutschland. Im Ruhrgebiet leben seit vielen Jahren zwei weitere Töchter von Raghda und Ali. Die Familie sollte wieder zusammenkommen, das war Antrieb und Hoffnung gleichermaßen. Wie sie den Weg von Griechenland nach Deutschland bewältigt haben, darüber berichten die Darwichs nur bruchstückhaft. Über einen Schleuser besorgten sie für die Frauen und Kinder Flugtickets. Mahmud wurde von einem Schlepper um sein Geld betrogen. Er schlug sich selbst nach Italien durch. Eine seine Schwestern finanzierte das Zugticket nach Deutschland. Alle gelangten schließlich nach Köln. Die Zuflucht Seit wenigen Monaten ist auch Ali, der in seiner Heimat als Kunstlehrer arbeitete, in Köln bei seiner Familie. Er hatte sein Ziel, zu seiner Frau Raghda zu gelangen, nie aus den Augen verloren. Ängste, dass seine Frau oder er sterben und sie sich nie mehr wiedersehen würden, waren seine ständigen Begleiter. Nach über einem Jahr Trennung konnte er im Rahmen einer Familienzusammenführung seine Frau endlich wieder in die Arme nehmen. „Wir haben alles verloren, was wir uns aufgebaut haben“, sagt Ali. „Doch wir sind nun in Sicherheit.“ Lina ergänzt mit Hoffnung und Erleichterung: „ Jetzt kann unser normales Leben wieder anfangen.“ Sie hatte in Homs Englisch studiert und möchte nun in Deutschland ihr Studium beenden. Lubna, eine der Töch-

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Leben in Köln

Foto: Ulutuncok

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ter, die im Ruhrgebiet wohnt und die sich in dieser schwierigen Zeit der Eingewöhnung um die Familie in Köln kümmert, ergänzt: „Man muss wissen, wo man ist, um weiterzumachen.“ „Die Wohnung im Heim ist okay“, sagt Ali. Aber das Wohnheim liegt abseits in einem Gewerbegebiet. Daher fühlt sich die Familie isoliert und hat kaum Kontakt zu Deutschen. Ein Wachmann sorgt im Wohnheim für Sicherheit. Ali sagt sehr zögerlich und nachdenklich: „Man fühlt sich schon stark kontrolliert und überwacht.“ In Köln gibt es zurzeit 31 solcher Wohnheime. Von 2004 bis 2009 sank die Zahl der Flüchtlinge in Köln kontinuierlich auf unter 1550. Die Stadt nahm dies zum Anlass, marode Heime abzureißen. Seit 2010 jedoch verdoppelten sich die Zahlen fast: Zurzeit sind es 2832 Menschen, 273 davon sind allein im Oktober dazugekommen. Gesetzlich ist die Stadt zur Unterbringung der Flüchtlinge verpflichtet. In den Heimen sind die Unterbringungskapazitäten völlig erschöpft. Deswegen werden Flüchtlinge auch in Pensionen und Hotels untergebracht. Die beste Möglichkeit wäre die Unterbringung in Wohnungen, auch bei privaten Vermietern. „Mit dieser Wohnform gelingt Integration am besten“, berichtet Jürgen Kube, der bei der Stadt für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig ist. Stolz ist er darauf, dass rund 3300 Flüchtlinge in den

Oben: In gemeinsamer Runde am Küchentisch finden die Darwichs zurück zum Lachen. Unten: Tochter Rana hilft ihrem Vater bei seinen Deutschübungen und beim Ausfüllen von Formularen.

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Leben in Köln

KölnerLeben sprach mit Henriette Reker, Dezernentin der Stadt Köln für Soziales, Integration und Umwelt.

Die Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in Köln sind ausgeschöpft. Was unternimmt die Stadt? Oberbürgermeister Jürgen Roters hat eine Task Force „Flüchtlingsunterbringung“ eingerichtet. In dieser Arbeitsgruppe kommen die Amtsleiter aus allen an der Unterbringung von Flüchtlingen beteiligten Ämtern einmal pro Woche zusammen. So können wir schnelle Entscheidungen zu Verbesserungsmaßnahmen aller Art fällen, die sonst monatelang in der Verwaltungsabstimmung wären. Weil die Situation so schwierig ist, haben wir bereits Wohncontainer bestellt, obwohl noch nicht klar ist, wo wir sie hinstellen können. Das Grundstück muss beispielsweise an die Kanalisation angeschlossen sein. Natürlich wünsche ich mir eine dezentrale Unterbringung, nicht in Massenunterkünften. Aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann ist das die einzige Alternative.

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Haben Sie einen persönlichen Bezug zur Situation der Flüchtlinge? Meine Mutter ist nach dem Zweiten Weltkrieg aus Niederschlesien nach Köln gekommen. Sie war mit meinem Vater, einem Urkölner, verheiratet. Jetzt, sie ist 93 Jahre, erzählt sie mir in diesem Zusammenhang, wie das für sie war. Meine Mutter hatte ganz dunkle Haare und Augen, sie wurde häufig angesprochen und oft als „Pimock“ bezeichnet. Niemand verlässt aus Jux und Dollerei seine Heimat, sondern weil die Menschen in Not sind und keine Perspektive dort haben, wo sie leben. Sie hoffen, auch über private Vermieter geeignete Wohnungen für Flüchtlinge in Köln zu finden. Wünschen Sie weitere Unterstützung von den Kölner Bürgern? Ich würde mir wünschen, dass die Flüchtlinge herzlich willkommen geheißen werden. Dass man versucht, Gemeinsamkeit zu finden, sie teilhaben zu lassen. Beispielsweise überlegt gerade eine Künstlergruppe, zu welcher Art von Veranstaltung sie auch Flüchtlinge einladen können.

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18 Für die Kinder besteht Schulpflicht. Schnell haben Tasmin und Hussein die deutsche Sprache gelernt.

letzten Jahren Wohnungen beziehen konnten. Sorge bereitet ihm aber die aktuelle Situation. Die als Ersatz für die abgerissenen Heime geplanten Unterkünfte sind noch nicht fertiggestellt. Der Stadt bleibt angesichts der dramatisch gestiegenen Flüchtlingszahl nichts anderes übrig, als entgegen ihren eigenen Leitlinien wieder Massenunterkünfte zur Verfügung zu stellen.

Foto: Ulutuncok

Der Wunsch Zurück zu den Darwichs: Am Nachmittag kommen Raghdas und Alis Enkelkinder aus der Schule. Für sie besteht Schulpflicht. Sie hatten es am Anfang sehr schwer: Die Mutter war krank und hat oft geweint. Vor allem Enkelin Tasmin, heute acht Jahre alt, hat sich anderen Kindern gegenüber geschämt, weil sie kein Deutsch sprach. „Jetzt redet sie fast besser als ich“, lacht ihre Tante Lubna, die seit acht Jahren in Deutschland lebt, „und spielt mit den anderen Kindern.“ Als Ali er seine Deutschhefte in eine Plastiktüte einpackt, witzelt er darüber, dass er sich keine Tasche leisten kann. Eine Kollegtasche hätte er schon gerne. Dennoch überwiegt bei ihm und seiner Familie ein ganz anderer Wunsch: Frieden in Syrien. kb

Wissenswertes Der Königsteiner Schlüssel regelt die Anzahl der Flüchtlinge, berechnet nach Einwohnerzahl und Steueraufkommen, die ein Bundesland pro Jahr aufnehmen muss. Nordrhein-Westfalen (NRW) hat eine Quote von 21,4 Prozent. Das Land verteilt sie weiter auf die Kommunen, die zur Unterbringung und Versorgung verpflichtet sind. Die finanzielle Last tragen die Kommunen alleine.

Zugewiesene Flüchtlinge sind Ausländer, die um Asyl nachgesucht oder einen Asylantrag gestellt haben. Sie sind nicht mehr verpflichtet, in einer Aufnahmeeinrichtung des Landes zu wohnen. Sie werden vom jeweiligenLand nach dem Königsteiner Schlüssel an die Kommunen verteilt.

Als „unerlaubt eingereist“ gelten Personen, die ohne die notwendigen Dokumente nach Deutschland kommen (Pass, Visum etc.). Kontingentflüchtlinge werden aufgrund einer politischen Entscheidung der Bundesregierun aufgenommen. Sie durchlaufen kein Asyl- und auch kein sonstiges Anerkennungsverfahren, sondern erhalten mit ihrer Ankunft sofort eine Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis aus humanitären Gründen.

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Leben in Köln

Foto: Jörg Lange

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Weihnachtsmärkte in alten Gemäuern Weihnachtsmärkte in Burgen und Schlössern bieten die Möglichkeit besonderer vorweihnachtlicher Momente. KölnerLeben stellt fünf ganz besondere Burg- und Schlossmärkte in der Umgebung vor.

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s ist kalt und unter meinen Füßen knirscht der Schnee, als ich an den brennenden Fackeln vorbei durch den Wald gehe. Es dämmert bereits, doch nach ein paar Metern sind die Umrisse von Schloss Merode zu sehen. Weihnachtlich erleuchtet steht es oberhalb der Holzhütten, in denen Handwerkskunst, Schmuck und andere hübsche Dinge verkauft werden. Ich muss erst einmal stehen bleiben und die Kulisse auf mich wirken lassen. Langsam gehe ich vorbei an der lebendigen Krippe und schlendere über die Hängebrücke in den Schlosshof. Es duftet nach Glühwein, Kürbisreibekuchen und Waffeln. Und ehe ich mich zwischen „Prinzentrunk“ und Kakao

entscheiden kann, schmettert ein Trompeter „Alle Jahre wieder“. Es öffnet sich ein Fenster des Schlosses und hoch oben tritt das Meroder Christkind ins Licht. Ich bekomme Gänsehaut. Und das liegt nicht an der Kälte. Ganz genau so habe ich mir das Christkind als kleines Mädchen vorgestellt. „Das Christkind wünscht allen Menschen eine gnadenvolle Adventszeit und eine fröhliche Weihnacht“, sagt die junge Frau oben im Fenster. 2011 wurde der Meroder Weihnachtsmarkt in der WDRSendung „daheim + unterwegs“ zum schönsten Weihnachtsmarkt Nordrhein-Westfalens gewählt. Nun weiß ich auch warum. „Wir wollten einen Weihnachtsmarkt, der nicht so kommerziell ist“, sagt

Prinz Albert von Merode. Er hat den Markt mit seiner Familie ins Leben gerufen. „Wir möchten, dass Menschen hier die Möglichkeit haben, sich Zeit zu nehmen, um mit der ganzen Familie zu kommen.“ Der Meinung ist auch das Meroder Christkind, das jedes Jahr neu ausgewählt wird: „Gerade in dieser Zeit, in der man sich keine Zeit mehr für sich selbst nimmt, sollte man seinen Blick auf das Wesentliche richten.“ Selbst für das Christkind ist der Weihnachtsmarkt ein besonderes Erlebnis: „Am schönsten ist es, wenn das Fenster sich öffnet und ich unten die Kinder höre und das Leuchten in ihren Augen sehe, weil sie ihren Glauben an das Christkind noch nicht verloren haben.“ Und KölnerLeben 06|13


Auf Schloss Lüntenbeck wird der Besucher mit leisen Barockklängen willkommen geheißen.

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als ich später mit dem leckeren, heißen Prinzentrunk am Feuer stehe, muss ist schmunzeln. So ganz, scheint es mir, haben auch wir Großen den Glauben an das Christkind noch nicht verloren.

Foto: Schloss Arff

Die Geheimtipps Am nächsten Tag breche ich in die Eifel auf. Es hat noch mehr geschneit und das Örtchen Satzvey sieht aus wie mit Puderzucker dekoriert. Ich mache mich auf den Weg zur Burgweihnacht auf Burg Satzvey. Zusammen mit den anderen Besuchern erlebe ich beim Krippenspiel, wie der Herbergswirt Maria und Joseph abweist und der Engel den Hirten die Geburt des Jesuskindes verkündet. An verschiedenen Stationen wird die Weihnachtsgeschichte nachgespielt. Und das auf Latein und Mittelhochdeutsch. Echte Kamele und Schafe, Ochs und Esel sind dabei. Als die Blechbläser über dem Stall zu spielen beginnen,

bin auch ich voller Vorfreude auf Weihnachten. Ich schlendere weiter, schaue kurz beim Salzhändler vorbei, der seine Waren vor mittelalterlicher Kulisse verkauft, und besuche die Wichtelwerkstatt. Ich muss lachen, als ich ein Kinderbild der Krippe sehe. „Das ist die Grippe“, hat der kleine Künstler in krakeligen Buchstaben geschrieben. Nach mehreren Stunden habe ich viel gesehen, erfahren und kennengelernt. Eigentlich bräuchte ich noch viel mehr Zeit – so groß ist der Markt. Ein bisschen enttäuscht bin ich, weil die Burgweihnacht sehr viel weniger mittelalterlich ist, als ich erwartet habe. Und weil das Angebot einfach viel zu groß und doch recht kommerziell ist. Einen ganz anderen Markt erlebe ich dagegen auf Schloss Arff. In den prunkvollen Räumen von Kölns einzigem Barockschloss in Roggendorf geht es beschaulich zu. Zu meiner Überraschung finde ich,

Das Angebot auf dem Weihnachtsmarkt von Schloss Arff ist klein, aber fein. KölnerLeben 06 |13

Schloss Arff 7. und 8. Dezember 2013 13 bis 19 Uhr, Eintritt frei Schloss-Arff-Straße, 50769 Köln Tel. (02 21) 59 90 20 www.eventschloss-arff.de Schloss Lüntenbeck 2. und 3. Adventswochenende 11 bis 19 Uhr Erwachsene 4 E Kinder bis 12 Jahre frei Schloss Lüntenbeck, 42327 Wuppertal Tel. (02 02) 2 98 76 87 www.schloss-luentenbeck.de Schloss Dyck 1., 2. und 3. Adventswochenende 10 bis 20 Uhr Erwachsene 12 E, ermäßigt 9 E Kinder 7–16 Jahre 1,50 E Dycker Straße, 41363 Jüchen Tel. (0 21 82) 82 40 www.stiftung-schloss-dyck.de Burg Satzvey 1. bis 4. Adventswochenende Samstags 12 bis 20 Uhr, sonntags 12 bis 19 Uhr Erwachsene 6,50 E Kinder 6–12 Jahre 4 E An der Burg 3, 53894 Mechernich-Satzvey Tel. (0 22 56) 9 58 30 www.burgsatzvey.de Schloss Merode 28. November bis 22. Dezember Donnerstags bis samstags 14 bis 21 Uhr, sonntags 12 bis 20 Uhr Erwachsene 6 E, sonntags 6,50 E Kinder 6–16 Jahre 1 E Mit Behindertenausweis 1 E Nachtschwärmer: donnerstags bis sonntags ab 19 Uhr 2,50 E Kreuzherrenstr. 1, 52379 Langerwehe-Merode Tel. (09 41) 2 80 21 80 www.weihnachtsmarkt-merode.de


Leben in Köln

Alle Fotos: Lukassen

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Schloss Merode bietet einen stimmungsvollen Markt und echte Höhepunkte, wie das Meroder Christkind, einen Trompeter und eine lebendige Krippe.

ohne lange zu suchen, einen Parkplatz. Mit den überfüllten Märkten in der Stadt hat dieser so gar nichts gemein. Etwa zwölf Aussteller präsentieren tolle Marmeladen, liebevoll dekorierten Blumenschmuck und vieles mehr. Nur 150 bis 200 Besucher kommen täglich. „Wir möchten den Markt bewusst klein halten und wir möchten das Angebot regional gestalten“, sagt Veranstaltungsleiter Ralph Quabeck. Viele der Aussteller kommen darum aus der Umgebung. 2011 fand der Weihnachtsbasar zum ersten Mal statt. Eigentlich ist es schade, dass es nicht mehr Stände im Außenbereich gibt. Das Flair beeindruckt mich trotzdem. Ich sehe mir den weihnachtlichen Blu-

Auch die Buden fügen sich perfekt in die mittelalterliche Kulisse von Burg Satzvey ein.

menschmuck vor alten Gemälden an und schaue der Handwerkerin am Spinnrad zu. „Man hat hier das Gefühl, ein Teil der vergangenen Zeit zu sein“, erzählt mir die Ausstellerin Birgit Padberg. Und ich kann dem nur zustimmen. Weihnachtmarkt zum Mitmachen Als ich einige Tage später den Weihnachtsmarkt rund um Schloss Lüntenbeck besuche, ärgere ich mich ein wenig, dass ich mir nicht den Sohn einer Freundin „ausgeliehen“ habe. Denn er hätte seine Freude beim Wollefilzen, Kerzenrollen oder mit dem Kiepenkasper gehabt. Mitmachen ist bei diesem Weihnachtsmarkt erwünscht. Seit

über 30 Jahren bietet er ein Weihnachtserlebnis für die ganze Familie. Ich sehe zu, wie in der Jurte der Waldjugend Stockbrot gebacken wird. Statt lauter Musik gibt es leise Barockklänge. Und in dieser ruhigen Atmosphäre unterhalte ich mich mit Besucherin Stephanie Herpich. „Der Markt ist etwas Besonderes“, sagt sie. Ich bummle vorbei an den über 100 Ständen und schaue mir hübsche Dekorationsartikel und Handwerkskunst an. Als meine Füße und Hände kalt sind, beschließe ich, etwas ganz Neues auszuprobieren. Bei Geschichten und Liedern kann man in der Scheune mit dem Yogainstitut abschalten. Genau das mache ich. Und ich stelle fest: Der Lünten-

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Leben in Köln

Auf Schloss Dyck erwartet den Besucher ein wundervolles Krippenspiel an unterschiedlichen Stationen.

becker Weihnachtsmarkt ist wirk- kauf angeboten werden. Wirklich etwas ganz Besonderes. lich begeistert bin ich von dem wunderschönen Krippenspiel im Schlossweihnacht vom Englischen Landschaftsgarten. Für Feinsten mich gehört es eindeutig zu den Gespannt bin ich auch auf die Höhepunkten dieses WeihnachtsSchlossweihnacht auf Schloss marktes. Laienschauspieler nehDyck. Mit zehn Euro ist der Ein- men die anderen Besucher und tritt sehr teuer, wie ich finde. Ein mich mit auf einen Spaziergang, der wenig erinnert mich der Markt mit ganz im Zeichen der Weihnachtsseinen weißen Pavillons an eine geschichte steht. Unser Erzähler ist Gartenmesse. Ich flaniere vorbei Hans-Reinhold Mayer, alias Hirte an Ständen, an denen Rosen-Bon- Hans. Er ist schon seit vielen Jahbons, Zimtlikör und Rotweinkäse ren regelmäßig beim Krippenspiel neben exklusiven Geschenkideen dabei, erzählt er. Er führt uns zu und Wohnaccessoires zum Ver- den Heiligen Drei Königen, den

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Spinkgst da etwa das Christkind ins KölnerLeben?

Hirten und zu Joseph und Maria. „Wir machen das mit sehr viel Herzblut“, sagt er. Und das glaube ich ihm aufs Wort. Denn mit den liebevoll ausgearbeiteten Details, wie dem Mundharmonikaspieler, dem Engel, der plötzlich oben zwischen den Bäumen erscheint, und den wärmenden Feuerstellen wird das Krippenspiel zu einem ganz besonderen Erlebnis. Und nach fünf komplett unterschiedlichen Märkten steht für mich fest: Weihnachten kann kommen! dl Anzeige


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Ratgeber

Ein lohnender Weg

Foto: Lukassen

– die Schuldnerberatung

Bei der Schuldnerberatung kommt es auf Vertrauen, Offenheit und Ehrlichkeit an. Schulden immer weiter auflaufen zu lassen, ist der falsche Weg.

Wenn Menschen sich verschuldet haben, wenn sie ihre Miete, den Strom und andere offene Rechnungen nicht mehr bezahlen können, bietet die Schuldnerberatung Hilfe. Dort finden Betroffene Rat und Unterstützung.

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s war kein leichter Schritt für Wolfgang Martin*. Nun sitzt er im Büro von Jessica Bergmann. Sie ist Schuldnerberaterin bei der Caritas. Auf dem Tisch liegt ein Ordner: Mahnungen, Rechnungen, Gerichtsbescheide. Alles fein säuberlich sortiert nach Gläubigern. „Ich wusste nicht, was mich bei der Schuldnerberatung erwartet“, sagt Wolfgang Martin. „Darum bin ich erst jetzt hier.“ *die Namen der Ratsuchenden wurden von der Redaktion geändert

Vorsicht vor schwarzen Schafen Die Schuldnerberatung wird nicht nur von Caritas, Diakonie, Verbraucherzentrale, dem Sozialdienst Katholische Männer (SKM) und anderen Wohlfahrtsverbänden durchgeführt. Es gibt auch gewerbliche Anbieter. Man sollte aber genauer hinschauen. Denn während etwa Caritas, Verbraucherzentrale und Co. ihre Schuldnerberatung für Menschen in finanzieller Not kostenlos anbieten, gibt es auch schwarze Schafe. „Häufig wird in Tageszeitungen per Anzeige schnelle Soforthilfe bei Schuldenproblemen versprochen. Davon ist in aller Regel abzuraten. Dies kommt dann meist teuer zu stehen“, erklärt Jutta Büttner, Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberaterin der Verbraucherzentrale NRW. Die Zugangswege zur Schuldnerberatung sind unterschiedlich. Gerade bei den älteren Klienten sind es oft die Seniorenberater, die auf das Beratungsangebot aufmerksam machen. Auch Isolde Rehberg hat so davon erfahren. „Mitte 2012 habe ich gemerkt, dass ich zu viel Geld ausgebe. Mehr als das, was mit meiner Rente reinkommt. Darum habe ich mich an einen Seniorenberater gewandt“, sagt sie. „Er hat mir dazu geraten, mich an die Schuldenberatungsstelle zu wenden.“ Wie viele Senioren stand auch sie vor dem Problem, dass sie aufgrund ihres Alters keinen Kredit bekam, eine Umschuldung so nicht möglich war und sich das Einkommen durch die konstant geringe Rente nicht verbessern ließ. Der Weg zur Schuldnerberatung war für sie nicht leicht. Aber er hat sich gelohnt. Auch wenn er mit zahlreichen Entbehrungen verbunden war. „Das Ganze war für mich ein radikaler Schritt. Ich habe die Wohnung gewechselt, um so die Miete und die Nebenkosten zu reduzieren“, erklärt die Seniorin. Heute lebt sie schuldenfrei. Ordnung in das Schuldenchaos bringen „Viele Leute haben Angst, zu uns zu kommen“, weiß Jessica Bergmann. Angst, weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt. Bei der Schuldnerberatung wird als Erstes Ordnung in das Chaos gebracht. „Wir kümmern uns erst einmal um die Existenzsicherung“, erklärt Schuldnerberaterin Maike Cohrs von der Diakonie. KölnerLeben 06|13


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„Denn zunächst müssen die Dinge bezahlt werden, die wirklich wichtig sind.“ Das sind zum Beispiel Miete, Strom und Heizkosten. Viele der Klienten lernen auch, wie sie ein Haushaltsbuch führen. Ein Punkt, in dem auch Jessica Bergmann, die Menschen, die zu ihr kommen, unterstützt. Ist erst einmal System in den Schuldenberg gebracht worden, wendet sie sich an die Gläubiger. „Häufig versuchen wir, außergerichtliche Einigungen zu erzielen“, sagt sie. Wenn die Schulden aber zu hoch sind und eine gütliche Einigung mit den Gläubigern nicht möglich ist, kann ein privates Insolvenzverfahren ein Ausweg sein. Der pfändbare Teil des Einkommens wird dann für sechs Jahre an einen Treuhänder abgetreten, der es verwaltet. Dabei gibt es eine sogenannte Pfändungsfreigrenze. Liegt ein Einkommen unter dieser Grenze, darf es nicht gepfändet werden. Das sind bei einem Schuldner ohne Kinder oder Partner 1049,99 Euro. In der Zeit der Privatinsolvenz müssen alle finanziellen Veränderungen, wie ein Wohnungswechsel oder eine Arbeitsaufnahme sofort gemeldet werden. Wolfgang Martin hat sich für diesen Schritt entschieden. Seine Schuldnerberaterin unterstützt ihn dabei. Und er hofft, eines Tages wieder ganz ohne Schulden dl zu leben.

Kostenlose Schuldnerberatungsstellen Caritas-Zentrum Köln Ehrenfeld Geisselstr. 1, Mi 9–12 Uhr Tel. (02 21) 98 57 76 14 www.caritas.erzbistum-koeln.de Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9-11, Di 10–12 Uhr Tel. (02 21) 1 60 38 66, www.diakonie-koeln.de Verbraucherzentrale – Beratungsstelle Köln Neue Weyerstr. 2 (Ecke Mauritiussteinweg 1) Tel. (02 21) 2 40 74 02, www.vz-nrw.de/Koeln Schuldnerhilfe Köln e.V. Gotenring 1, Tel. (02 21) 34 61 40 www.schuldnerhilfe-koeln.de SKM Köln Große Telegraphenstr. 31  Tel. (02 21) 2 07 40, www.skm-koeln.de Weitere Hilfsadressen beim Beratungstelefon für Senioren (02 21) 221-2 74 00 KölnerLeben 06 |13


Raus aus Köln

Cuxhaven im Winter - Erholung am Meer

Der Name Cuxhaven geht auf das Wort „koog“ zurück, eine niederdeutsche Bezeichnung für eingedeichtes Land. Hier, an der nördlichsten Spitze Niedersachsens, mündet die Elbe in die Nordsee. Die Stadt ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Ein guter Ort, um die Seele baumeln zu lassen.

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it Einbruch der kalten, dunkeln Jahreszeit stellt sich unweigerlich die Frage: Wie soll ich gesund und guter Laune über den Winter kommen, ohne gleich eine Fernreise zu buchen? Während ich grüble, fällt mein Blick auf ein Kinderfoto über dem Schreibtisch, das mich im Ostfriesennerz auf Helgoland zeigt. Das Meer bewirke wahre Wunder zu jeder Jahreszeit, hieß es damals. Die Nordsee ist schließlich auch ein Meer, schießt es mir durch den Kopf, und ab dem Gedanken ist es nicht mehr weit bis Cuxhaven. „Das Rätsel der Sandbank“ im

Gepäck sitze ich im Zug nach Cuxhaven. Es ist zwar der einzige Roman des Iren Erskine Childers, doch als Urahne des Spionageromans hat er Literaturgeschichte geschrieben – die Story spielt im Wattenmeer, dessen eigentümlicher Gezeitenwechsel die nächsten Tage auch meinen Lebensrhythmus beeinflussen wird. „Meilenweit lag ringsum Sandwüste. Nach Norden berührte sie den Horizont und wurde nur durch den blauen Fleck der Insel Neuwerk mit ihrem Leuchtturm unterbrochen“, mit Blick auf einen wolkenverhangenen Himmel über dem alten Bahnhofsgebäude hoffe

ich, dass das Wetter umschlagen und die im Roman geschilderte Fernsicht ermöglichen wird. Der Hunger nach Meer Nach meiner Ankunft in Cuxhaven nehme ich mir ein Taxi zum Hotel im Kurbezirk Duhnen. Schon bald weicht die städtische Bebauung einer Weitläufigkeit von Einfamilienhäusern, Villen, Gasthäusern und Hotels. Der Hunger nach Meer lässt mir keine Ruhe und noch vor meinem Termin im Thalasso-Zentrum zieht es mich an den Strand. Schnell habe ich den gelb leuchtenden Ostfriesennerz der KindheitserKölnerLeben 06|13

Foto: Anne Kotzan

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Raus aus Köln

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Die „Kugelbake“ ist das Wahrzeichen von Cuxhaven. Ein Vorgängerbauwerk diente noch als Leuchtturm; heute wird das circa 30 Meter hohe Seezeichen nur noch nachts als Touristenattraktion angestrahlt.

Im Schlickbad entspannen Meine neue Welt des Glücks wird die Thalasso-Welt. Das aus dem Altgriechischen kommende, geheimnisvoll klingende Wort steht heute für Meeresheilkunde. Bekannt waren die Heilkräfte des Meerwassers, der Luft, von Algen, Schlick und Sand schon vor Jahrhunderten, wurden aber nach 1945 durch eine neue, moderne Medizin verdrängt. Heute ist Thalassotherapie in Mode und wird auch im Inland angeboten. Fragend sehe ich Gisela an, die mir gerade ein Schlickbad bereitet. „Der Begriff Thalasso ist nicht geschützt“, erklärt sie, „aber seit 2002 ist zumindest die direkte KölnerLeben 06 |13

Meereslage ein Gebot.“ Gisela ist schon über dreißig Jahre hier in Cuxhaven und kennt das Thalasso-Zentrum noch vor seinem farbenfreudigen Umbau in klinischem Weiß. Modern und mehrere Millionen teuer ist auch die technische Anlage, die das Bad mit insgesamt 1800 Quadratmetern Wasserfläche von einem Wattbrunnen aus speist. Während der graubraune Schlick meinen Körper wie heiße Schokolade umarmt, spüre ich die Alltagslast versinken. Die neuen Eindrücke ziehen im Geist vorüber, das Wahrzeichen der Stadt, die Kugelbake an der Elbmündung, ein eigentümlicher Turm von 1898 am Ende der langen Promenade, das Feuerschiff Elbe 1 und die „Alte Liebe“, eine Aussichtsplattform, wo einst die Fischersfrauen ihre Männer erwarteten. Auch

ich werde gleich auf das Meer hinausblicken, jedoch von einem behaglicheren Ort aus. Aus dem Fenster der Panorama-Sauna sehe ich voller Freude die Insel Neuwerk am aufklarenden Horizont auftauchen. Bei einem erfrischenden Yoghurtdrink treffe ich das Ehepaar Rakowski. Sie kommen schon seit Jahren aus Duisburg zur Erholung nach Cuxhaven und empfehlen mir neben dem beste Fischrestaurant im Ort, dem Lloyd’s, auch den Feinkostladen Dahlhoff im alten Fischereihafen aufs Wärmste. Gemeinsam beschießen wir den Tag in der Tuli-Sauna-Hütte vor dem prasselnden offenen Feuer und freuen uns auf Seeaal im Speckmantel zum Abendessen. Mehr Meer kann man wohl kaum wünak schen!

Informationen Thalasso-Zentrum Ahoi Saunalandschaft, Kuren, Thalasso-Therapie. Wehrbergsweg 32, 27476 Cuxhaven Tel. (0 47 21) 40 45 00 www.tourismus.cuxhaven.de

Foto: Hermann van den Boom

innerung gegen meinen schwarzen Lackmantel eingetauscht, die Reiseschuhe gegen Gummistiefel und schon geht es zur ersten Strandbesichtigung. Ebbe – das Meer hat sich zurückgezogen und seinen graubraunen Untergrund zurückgelassen, davor leuchtet der feinkörnige helle Sandstreifen. Die meisten Strandkörbe haben schon ihre Winterquartiere bezogen, eine heftige Brise lässt es angenehm in der Nase kribbeln, und ich spüre, wie sich die Lungen weiten und die vom Meeresgeruch geschwängerte Luft tief in sich aufnehmen. Automatisch suche ich mit den Augen den Strand nach kleinen Löchern ab, einst haben wir Salz in sie gestreut, um so die delikaten Schwertmuscheln zu fangen. Die in langen Schalen steckenden Weichtiere dachten, es sei das Meer und tauchten dann aus dem Sand auf.

Tourismusinformation Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH, Cuxhavener Str. 92, 27476 Cuxhaven Tel. (0 47 21) 40 41 26 www.cuxhaven.de


Foto: Lukassen

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Tanze Zumba mit mir... Fitness, Tanz, lateinamerikanische Rhythmen – das ist Zumba. Schon seit einigen Jahren ist die Sportart aus Kolumbien auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Und nicht nur junge Menschen halten sich damit fit.

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or dem Tanzsaal werden Stiefel und Co. gegen Sportschuhe getauscht. Und während draußen der Winter zeigt, was er kann, sorgen lateinamerikanische Rhythmen in den Räumen der Tanzschule Breuer für sommerliche Leichtigkeit. „Wir legen unser schönstes Lächeln auf und haben ganz viel Spaß“, ruft Tanzlehrer Carsten Fenner. Und die Damen lassen sich das nicht zweimal sagen. Seit 2001 erobert Zumba die Fitnessstudios und die Tanzschulen auf der ganzen Welt. Entstanden ist diese Sportart eigentlich durch Zufall. Denn der kolumbianische Fitnesstrainer Beto Perez hatte in den 1990er Jahren seine Musikkassette vergessen. Damit der von ihm geleitete Aerobic-Kurs nicht aus-

fallen musste, griff er auf die Musik zurück, die er im Auto hatte: Salsa und Merengue-Klänge. Und so fiel der Startschuss für die Mischung aus Tanz und Fitness zu lateinamerikanischer Musik. Ein Konzept, das bis heute immer mehr Fans begeistert: Rund 14 Millionen Menschen in 185 Ländern machen Zumba. Dabei gibt es ganz verschiedene Konzepte des beliebten Fitnessprogramms. Eines davon ist Zumba Gold. Es wendet sich besonders an ältere Menschen, an Menschen mit Übergewicht und an Schwangere. Und es begeistert die Teilnehmer – oder besser die Teilnehmerinnen. Denn meist sind es die Damen, die sich zu den eingängigen Rhythmen bewegen.

www.zumba.de Tanzschule Breuer Mauritiussteinweg 90-92 (02 21) 21 61 61 www.tanzbreuer.de

Dein Herzschlag Kyffhaeuser Str. 31 (01 78) 6 06 54 12 www.deinherzschlag.de

Global Sports Zülpicher Str. 214 (02 21) 94 11 98 98 www.globalsports-koeln.de

Swiss Training Zülpicher Str. 58 (02 21) 4 24 88 75 www. swiss-koeln.de

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Gesund leben

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Tanzlehrer Carsten Fenner motiviert die Teilnehmerinnen und achtet darauf, dass sich Spaß und Fitness die Waage halten.

Tanzen ohne Partner Eine von ihnen ist Monika Rau. Zusammen mit vielen anderen Zumba-Begeisterten kommt sie regelmäßig in die Tanzschule Breuer, um sich zu bewegen und Spaß zu haben. „Die Kombination aus Fitness und lateinamerikanischen Tänzen ist super“, findet Monika Rau. „Es ist gut für die Koordination. Denn man muss oft schnell umdenken.“ Doch nicht nur diesen Aspekt schätzen die Frauen. Auch die Möglichkeit, ohne Partner in der Gruppe tanzen zu können, begeistert die Teilnehmerinnen. „Wenn man keinen Partner hat, ist das eine gute Alternative“, sagt eine Seniorin und muss erst einmal nach Luft schnappen. „Ganz schön anstrengend“, fügt sie hinzu. Dass Zumba einen ganz besonderen Reiz auf die Teilnehmerinnen ausübt, weiß auch Tanzlehrerin Isolde Breuer. „Viele Frauen möchten tanzen“, erklärt sie. „Und durch die Musik kommt bei den Menschen etwas rüber. Sie streichelt die Seele. Wenn ich Salsa-Musik höre, habe ich das Gefühl: Hier scheint die Sonne.“ Auch die Gemeinschaft sei ein Punkt, der viele der Seniorinnen anspricht. Ein Aspekt, den auch Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln hervorhebt. „Ein Vorteil von Zumba liegt im Gruppenerlebnis, dem Zusammengehörigkeitsgefühl“, sagt er. „Außerdem kann man sich frei bewegen und natürlich ist die begleitende Musik ein großer Anreiz, auch länger dabei zu bleiben.“

außerdem muss man ja was tun, damit man nicht einrostet.“ Dass Bewegung eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden spielt, betont auch Froböse. „Bewegung ist in jedem Alter wichtig. Denn sie ist für uns der Garant dafür, dass unsere Zellen und damit das gesamte biologische System stimuliert werden, wachsen und leistungsfähig bleiben. Getreu dem Motto: Nur was genutzt wird, entwickelt sich, was ungenutzt bleibt, verkümmert. Gerade im Alter sollte gegen den Verlust der Leistungsfähigkeit sowie der Mobilität und Selbstständigkeit angegangen werden“, erklärt er. „Allerdings sollte auch ein gesundes Herz-Kreislauf-System vorhanden sein und ein intaktes Gleichgewichtsgefühl.“ Bei „Dein Herzschlag“ powern sich die Zumba-Fans gerade richtig aus. „Ja, wunderbar“, feuert Tanzlehrerin und Inhaberin Ramona Suh sie an. Und auch in der Tanzschule Breuer haben es die Teilnehmerinnen für heute fast geschafft. „Es tut uns gut, hier mitzumachen“, sagt Lieselotte Faust. „Zumba Gold macht viel Spaß und ich bin froh, dass es das gibt.“ Und während es draußen stürmt und regnet, holen sie mit Zumba den goldenen Sommer zurück in den Saal. dl

Tanzschule van Hasselt Karl-Schwering-Platz 4-6 (02 21) 40 19 71 www.vanhasselt.de

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Tanzschule ZEUGHAUS 24 Zeughausstr. 24 (02 21) 9 43 94 91 www.zeughaus24.de

Foto: Tanz Breuer

Bewegung und Spaß zugleich Auch im Sportstudio „Dein Herzschlag“ ist Zumba Gold längst zu einem festen Bestandteil im Kursprogramm geworden. Begeistert lassen auch hier die Zumba-Damen ihren Körper zu flotter, rhythmischer Musik kreisen. „Ich bin nicht so der sportliche Typ“, sagt eine Teilnehmerin. „Weil ich aber gerne tanze, kommt mir Zumba sehr entgegen. Und

Zumba Gold ist eine Variante die vor allem für ältere und nicht ganz so fitte Tanzwillige interessant ist.


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Geschenktipps

Ein Duft geht um die Welt … Napoleon soll seinen Duft im Stiefelschaft mit sich geführt haben, und Kurfürst Clemens August war nur einer seiner vielen adligen Stammkunden: Johann Maria Farina (1685–1766) hat mit seinem Eau de Cologne einen Jahrhundertduft komponiert. Lange bevor zahlreiche Nachahmer vergleichbare Produkte kreierten, entwickelte der talentierte junge Mann aus Italien eines der ältesten

heute noch produzierten Parfums der Welt. Das Buch „Cologne – Wiege der Eau de Cologne“ beschreibt Johann Maria Farinas Werdegang: von seiner unbeschwerten Kindheit in Italien über seine Reisen durch die europäischen Metropolen bis hin zur Ankunft in seiner Wahlheimat Köln. Der Leser wird entführt in eine Welt edler Güter, schillernder Persönlichkeiten und berauschender Düfte. Ein Buch, in das man seine hk Nase stecken sollte. Markus Eckstein: Cologne – Wiege der Eau de Cologne. Bachem Verlag, 9,95 E. ISBN 978-3-7616-2676-4. www.bachem.de

Ein Grabmal unterm Küchenboden Das rund 2000 Jahre alte und fast 15 Meter hohe Grabmal des Legionärs Poblicius steht heute als Attraktion im Römisch-Germanischen Museum. Josef Gens erzählt in diesem Buch die abenteuerliche Geschichte seiner Ausgrabung. Im Jahr 1965 sucht er zusammen mit seinem Bruder im Keller des Elternhauses am Chlodwigplatz nach alten Fundamenten. Dabei stößt er auf einen alten römischen Steinquader. Der Fund wird gemeldet. Nach einem halben Jahr behördlichen Stillstandes gewinnt bei den Hobbyarchäologen die Abenteuerlust in bester Indiana-Jones -Manier die Oberhand. Im Laufe von zwei Jahren und über 17.000 arbeitsreichen Feierabendstunden bergen sie im Geheimen 70 römische Quader. Allein

für die Poblicius-Statue kommt aus den USA ein Angebot von einer Million D-Mark. Mit der Stadt Köln einigten sich die Ausgräber auf die Hälfte dieser Summe für den gesamten Fund. Ein Glück für hk Köln. Josef Gens: Grabungsfieber. Die abenteuerliche Entdeckung des Poblicius-Grabmals. Kiepenheuer & Witsch Verlag, 19,99 E. ISBN 978-3-462-03839-2. www.kiwi-verlag.de

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Mehr erleben mit KölnerLeben Das Stadtmagazin

Leserreise zur Landesgartenschau Zülpich, Donnerstag, den 5. Juni 2014, ab/bis Köln Hbf, Abfahrt 9 Uhr, Rückkehr gegen 19 Uhr

Besuchen Sie mit KölnerLeben die Landesgartenschau in Zülpich, lassen Sie sich verzaubern von der Blütenpracht und bereichern durch interessante Informationen. Inklusiv-Leistungen für 44,50 Euro pro Person: Reise im komfortablen 4-Sterne-Bus / Altstadtführung (90 Minuten/max. 20 Teilnehmer) / Eintritt in die Landesgartenschau / Führung auf der Landesgartenschau (90 Minuten/max. 20 Teilnehmer) / Begleitung durch Reiseleiter und Redakteure von KölnerLeben. Veranstalter ist Felix-Reisen GmbH, Industriestr. 131b, 50996 Köln. Buchung telefonisch: (02 21) 34 02 88-0 oder info@felix-reisen-koeln.de KölnerLeben 06|13 www.felix-reisen-koeln.de


Anzeige Foto: Fotalia.com

EISHEIMAT 1949 – Deutschland nach dem Krieg: Hier fehlen die Männer, den Isländern fehlen die Frauen. Da schaltet der isländische Bauernverband eine Annonce in den Zeitungen Norddeutschlands: „Landarbeiterinnen aus Deutschland gesucht“. 238 junge Frauen verlassen ihr Zuhause und schiffen sich ein mit Ziel auf eine für sie völlig unbekannte Insel im Nordatlantik. Island erlebt dabei die erste große Masseneinwanderung. Jede der Frauen hatte ihre ganz persönlichen Gründe, die zerstörte Heimat in Deutschland zu verlassen und in der Abgeschiedenheit der Vulkaninsel zu bleiben. Die Dokumentarfilmerin Heike Fink erzählt die Geschichte von sechs mutigen Frauen, die sich heute weit über 80-jährig noch einmal erinnern. Es sind Blicke auf Zeiten voller Entbehrungen, vom Verlust der Heimat in Deutschland und dem Leben in der Fremde. Sie reflektieren und ziehen Bilanz: warmherzig, offen lschb und versöhnlich. KölnerLeben verlost 3 x 2 Karten für eine Vorstellung im Zeitraum vom 5. bis 12. Dezember 2013 in der Kölner Filmpalette, Lübecker Str. 15, 50668 Köln. Uhrzeiten auf www.filmpalette-koeln.de Bitte Postkarte mit dem Stichwort „Eisheimat“ an: KölnerLeben, Ottmar-Pohl-Patz 1, 51103 Köln. Einsendeschluss: 3.12.13

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Geschenktipps

Carpendale blickt in den Spiegel Da wird ihm wohl so mancher Fan zustimmen: „Viel zu lang gewartet“ heißt die neue CD, die der in Südafrika geborene Sänger und Entertainer im Oktober herausgebracht hat. Damit auch für die Kölner das Warten endlich ein Ende hat, kommt Carpendale im kommenden April in die LANXESSarena, um sein neues Repertoire vorzustellen. Mit Menschenverstand und -kenntnis kreiert er musikalische Kurzgeschichten, die den Zuhörer ergreifen. Sowohl die CD als auch der Konzertbesuch sind als Gabe unter dem Weihnachtsbaum eine gelungene Überraschung. hk

Howard Carpendale-CD „Viel zu lang gewartet“. 14,99 E. Erhältlich über den Musik- und Buchhandel. www.howard-carpendale.de Carpendale-Konzert „Viel zu lang gewartet“: Samstag, 5.4.2014, 20 Uhr – LANXESSarena, Willy-Brandt-Platz. 46,50 bis 101,70 E. Kartentel. (02 21) 28 01. www.eventim.de KölnerLeben verlost 3 x 2 Karten für das Konzert am 5.4.2014. Bitte senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Carpendale“ an: KölnerLeben, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln. Einsendeschluss 31.12.2013

Lebensschätze – Ein Erlebnis- und Biografiebuch Das Ringbuch mit seinen 28 Seiten ähnelt einem edlen Fotoalbum. Die schöne grafische Gestaltung in dezenten Beige- und Grüntönen lädt dazu ein, eigene Bilder einzukleben. In Feldern für Textpassagen kann die eigene Geschichte aufgeschrieben werden. Die vorgegebene zeitliche und thematische Gliederung wirkt wie ein roter Faden, der einem dabei hilft, sich an die wichtigsten Ereignisse zu erinnern. Dieses Buch „zum Selbermachen“ richtet sich an alle, die über sich selbst Wertvolles in Wort und Bild

festhalten möchten. „Lebensschätze“ ist ein Juwel in der Schatzkiste der Erinnerungen und einfach eine hk großartige Geschenkidee. Haptikon – Tina Schuster: „Lebensschätze“. 24,99 E. Tel. (01 73) 2 80 49 87, info@haptikon.de. www.haptikon.de

DVD „Köln im Krieg, 1939-45“ Im dritten Teil der DVD-Reihe „Köln im Dritten Reich“ verarbeitet der Journalist und Filmemacher Hermann Rheindorf einzigartige Filmdokumente über das Leben der Kölner zwischen 1939 und 1945. Dazu gehören zahlreiche Farbaufnahmen, die zum Teil unter Lebensgefahr gedreht wurden. Damals wurde Köln zum Drehkreuz des Krieges und der Rüstungsproduktion. Die Bevölkerung befindet sich im „Siegesrausch“, bis der Bombenkrieg ab 1942 auch Köln erreicht und die alte Rheinmetropole zu einer sterbenden Stadt macht. Zahlreiche Zeitzeugen berichten über das alltägliche Leben, über

den Schrecken von Krieg und Verfolgung, aber auch von kurzen Atempausen und privatem Glück. lschb Hermann Rheindorf, „Köln im Krieg, 1939-45“, 14,80 E. Die Geschenkbox mit allen drei Teilen über die Ereignisse und das Leben in Köln zwischen 1930 und 1945 ist für 39,90 E erhältlich. Tel. (02 21) 9 12 69 20 und dvd@koelnprogramm.de. www.rheindvd.de KölnerLeben verlost 3 DVDs „Köln im Krieg“. Bitte senden Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Köln im Krieg“ an: KölnerLeben, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln. Einsendeschluss: 31.12.2013 KölnerLeben 06|13


Kölsch

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Minge schönste Baum

E

Foto: Fotalia.com

t wor de ehschte Zick nohm Kreech. Et wor nix met Leechterjlanz un Kressbäum en der Stuvv. Et jov jo kaum jet zo esse, jeschweige denn Dannebäum. Einmol ävver, koot vör Kressdach, jingk et wie e Schmiddefüürche rund: Vörm ahle Opernhaus om Ring jöv et Bäum. Kaum, dat ming Mamm dat jehoot hatt, hatt se allt der Mantel aan un et Höötche om Kopp. Su flutschten se de Meddelstroß erav. Derwiel wor ich, wie jeden Daach, Wasser holle. Dat jov et dächlich för zwei Stund aan nem Hydrante, dä en halve Stund vun uns fott wor. Su woß ich nix vun dä Bäum un kunnt ehr och nit helfe. Als ich dann met mingem Emmer zoröck wor, wor se och widder do. Ävver ohne Baum. Un wie sohch se us. Et Jeseech huhrud un der Hot scheif om Kopp. Vör Woot hatt se Troone en de Auge ston. Wat wor passeet? Et jov tatsächlich Bäum. Natörlich nit zom Ussöke un suvill mer woll. Nä, do kom avv un aan ne Lasswage met Bäum. Bovven drop klomm ne Mann, dä die Bäum dann einzeln runderreckten, un unger stund einer, dä kasseere dät. Do kunnt mer nit lang op Jröße un Schönheit loore. Do heeß et nor krieje, un han ov nit han. Ming Mamm hatt sich och jlöcklich durch de Lück

jepaasch. Dat se jet klein wor, hatt ehr dobei jeholfe. Doch dann widderöm kohm ehr dat jarnit zo pass. Jedesmol, wenn vun bovve ne Baum erunder jejovve wood, hoff alles de Ärm un dät donoh jriefe. Su blevv et nit us, dat minger Mamm et Höötche no vürre un en et Jeseech jedaut wood. Bei jedem Baum stund se op e neus em Düstere. Bes se widder sinn kunnt, wor dä Baum längs fott. Die Aanjeläjenheit wor tatsächlich „aussichtslos“. Dat mer dat kein Rau leet, wor klor. Ich ben hin un han tatsächlich och ne Baum erobert. Schön wor hä nit, un beim Roppe donoh hatt hä och noch jeledde. Die drei Kääzestümmelche, die paar zosammejesökte Kugele un dä Pappdeckelsstän, dän ich för de Spetz jeknuv hatt, maaten in och nit vill schöner. Un doch, wenn ich et üvverläje, ich jläuv, ne schönere Baum, wie dä ehschte nohm Kreech, hät et weder vörher noch en spädere Zigge för mich jejovve. Toni Buhz gehört seit 35 Jahren dem Heimatverein Alt-Köln an. Bereits über 25 Jahre arbeitet er im Mundartautorenkreis an der kölschen Sprache und schreibt und liest seit mehr als 20 Jahren in der Akademie för uns kölsche Sproch. Anzeige


34 Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: ACKERBAU AGENTUR AGILITAET ANWENDEN ATHLETIN BECHERN BEKENNEN CARRADINE CASH CLEMENTINE EINERLEI EINSAM ENDLICH FINGERHUT FORTSCHRITT

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Rätsel

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Auflösung Heft 5/2013: Edelkastanie. Gewinner: Roswitha Alfer, Kinga Hornik

Die Kölner Sporthalle im Plakat Der neue Kalender für 2014 des Historischen Archivs ist eine Hommage an eine ganz besondere Veranstaltungsstätte: die Kölner Sporthalle. Von 1958 bis zu ihrer Sprengung 1999 fanden dort fast 3500 Veranstaltungen statt. Beim Kölner 6-Tage-Rennen jagten die Radprofis um die Kurve, Heintje sang sich in die Herzen der Kölner und die Lachende Sporthalle wurde zum Kult. Auf DinA2-Hochformat zeigt der Kalender Plakate denkwürdiger Veranstaltungen aus den 1960er bis 90er Jahren. Der Kalender ist im Buchhandel und im Historischen Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14, zum Preis von 15 E erhältlich: historischesarchiv@stadtkoeln.de, Tel. (02 21) 2 21-2 44 55

KölnerLeben verlost fünf Kalender. Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels auf einer frankierten Postkarte an: KölnerLeben, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln. Einsendeschluss: 31.12.2013 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Foto: www.hafen-weihnachtsmarkt.de

Terminkalender

Mo-So, 11 – 22 Uhr: Kölner Weihnachtsmärkte (bis zum 23.12.) Mit ihrem unverwechselbaren Charme verzaubern die Kölner Weihnachtsmärkte Groß und Klein. Funkelnde Sterne und der Duft nach gebrannten Mandeln und Glühwein laden zum stimmungsvollen Bummeln und Stöbern in die festlich geschmückte Kölner Innenstadt ein: Weihnachtsmarkt am Kölner Dom – Roncalliplatz, Markt der Engel – Neumarkt, „Heimat der Heinzel“ – Heumarkt, Märchenweihnachtsmarkt – Rudolfplatz, Hafen-Weihnachtsmarkt – am Schokoladenmuseum, Weihnachtsmarkt im Stadtgarten – Venloer Straße, Christmas Avenue – Schaafenstraße. Neu in diesem Jahr ist der „Winterliche Alpenzauber“ im Mediapark (siehe Seite 11). www.koelntourismus.de KölnerLeben wünscht viel Vergnügen beim Bummeln!

Dezember Sonntag, 1.12. 11 Uhr: Rotkreuz Benefiz-Matinee Zugunsten der Nothilfe des Kölner Roten Kreuzes. Das Konzert mit einem vielseitigen Bühnenprogramm enthält beliebte Arien ebenso wie Ausschnitte bekannter Opern und Operetten. 25 E. Karten und Infos: 5 48 73 33. Oper am Dom, Goldgasse 1. www.drk-koeln.de 11.50 Uhr: Nikolausfahrt (auch um 15.50 Uhr) Nikolausfahrt in einer historischen Straßenbahn. Fahrzeit ca. 1 Stunde. 9 E. Infos: 2 83 47 71. Historische Straßenbahn Köln e.V., Straßenbahn-Museum Thielenbruch, Otto-Kayser-Str. 2c. www.hsk-koeln.de

12 Uhr: Haydns letzte Liebe Zwischen Haydn und Rebecca Schröter entspann sich eine zärtliche Liaison. Das „neptun trio“ spielt die rührende Geschichte der Beziehung. Eintritt frei. Infos: 2 22 11 60. Flughafengebäude Butzweilerhof. www.buergerstiftung-ehrenfeld-koeln.de 15 Uhr: KölnSkulptur – Öffentliche Führung Im Rhythmus von zwei Jahren werden im Skulpturenpark aktuelle Positionen der zeitgenössischen Skulptur der Öffentlichkeit vorgestellt. 8 E. Infos: 33 66 88 60. Skulpturenpark Köln, Riehler Straße. www.stadt-koeln.de

Montag, 2.12. 17 Uhr: Alptraum vom Fliegen Vortrag von Prof. Dr. Rainer Riedel von der Rheinischen Fachhochschule Köln. Was passiert im Körper und mit der Psyche bei Flugangst? Eintritt frei. Infos.: 221-2 23 24. Rathaus, Spanischer Bau – Ratssaal, Rathausplatz 1. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

19.30 Uhr: Kalker Diabetiker-Runde Der Deutsche Diabetiker Bund bietet Information, Erfahrungsaustausch, Motivation und Hilfe an. Eintritt frei. Infos: 9 87 60 20. Bürgerhaus Kalk, Tagungsraum I, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhauskalk.de

Dienstag, 3.12. 11 – 17 Uhr: Ausstellung: Boys get skulls, girls get butterflies (bis 15.12.) Sich zu schmücken ist ein wichtiges, elementares Bedürfnis des Menschen. Die Ausstellung vereint Schmuckstücke vom Altertum bis in die Gegenwart. 6 E. Infos: 221-2 38 60. MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln, An der Rechtschule 1. www.stadt-koeln.de 19 Uhr: Gans(z) ohne Kochstress (bis 24.12.) Knusprig gebratene Gans oder Ente am Tisch präsentiert mit Preiselbeersauce, Maronen, hausgemachtem Kirschrotkohl, Kartoffelknödel, Bratäpfeln. 99 E für 4 Personen. Restaurant arenas, Barcelo Cologne City Center, Habsburgerring 9-13. Reservierung nötig unter 2 28 17 30, cologne.convention@barcelo.com

Mittwoch, 4.12. 14.30 Uhr: Kunst und Demenz Das Alte Köln erleben – Musikalisch begleitete Führung für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Eintritt Museum 5 E, Führung kostenfrei. Infos: (01 57) 88 34 58 81. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße 1-3. www.dementia-und-art.de 19 Uhr: Kölsches zum Advent Unter dem Motto „Dä, allt widder ess Advent“ bittet Elfi Steickmann zur Mundart-Autorenlesung. 7 E. Infos: 32 99 93. Maternus Buchhandlung, Severinstr. 76. www.elfi-steickmann.de

www. koelnerleben. info

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– Dezember 2013 / Januar 2014 (Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Donnerstag, 5.12. (Köln-Tag) Bis 22 Uhr: KölnTag der Museen Heute können wieder alle Kölnerinnen und Kölner mit Erstwohnsitz in der Domstadt kostenlos die ständigen Sammlungen der städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de 16 Uhr: Curanum Klaaf Kölsche Mundart zum Thema: Weihnachten op Kölsch. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 24. Curanum Seniorenstift, Dülkenstr. 18. www.curanum.de

Freitag, 6.12. 14.30 Uhr: Demenzsprechstunde (jeden Freitag) Für alle Fragen rund um die DemenzErkrankung bietet das Malteser Krankenhaus St. Hildegardis eine spezielle Beratungsmöglichkeit an. Anmeldung unbedingt erforderlich: 40 03 82 48. Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29-33. www.malteser-sthildegardis.de

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20 Uhr: Kölsche Weihnacht (auch am 7. und 8.12.) Kölsches Weihnachtsprogramm mit „Leedchern und Verzällchern“. 29,90 E. Kartentel.: 28 01. Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

14 Uhr: Köln im Nationalsozialismus Ein geführter Rundgang durch das EL-DE-Haus. Anmeldung nicht erforderlich. 4,50 E. Infos: 221-2 63 32. NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25. www.nsdok.de 20 Uhr: Willy Astor – „Nachlachende Frohstoffe“ Der komödiantische Fixstern des Südens ist auch in seinem neuen Programm als glänzender Wortspielakrobat unterwegs. 21 E. Infos und Karten: 221–9 63 30. Großer Saal des Bürgerzentrums Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Sonntag, 8.12.

9.10 Uhr: Wandern nach Ruppichteroth Von Bröleck zur Drööper Weihnacht im historischen Ortskern von Ruppichteroth, ca. 8 km. Probewandern kostenfrei. Infos: 62 70 76. Treffpunkt 9.10 Uhr, Hauptbahnhof vor dem Bodyshop. www.koelner-eifelverein.de

14.30 Uhr: „fit für 100“ (auch donnerstags um 11.30 Uhr) Das „fit für 100“-Bewegungsprogramm wurde speziell für ältere Menschen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Kräftigungs- und Koordinationsübungen. Bequeme Kleidung. 3 E. Infos und Anmeldung: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

So, 8.12., 17 Uhr: Weihnacht in La Metta

13 Uhr: Gospel-Chor (jeden Sonntag) Infos: (0 22 41) 1 69 88 20. Bürgerzentrum Nippes, im Probe- und Bewegungsraum, Turmstraße. www.buergerzentrum-nippes.de 14 Uhr: Kölsche Sagen und Legenden (auch am 28.12.) Treffpunkt: Kreuzblume am Kölner Dom. 9 E. Infos: 7 32 51 13. Stattreisen-Köln, Bürgerstr. 4. www.stattreisen-koeln.de

Montag, 9.12. 14 Uhr: Offene Kartenrunde (jeden Montag) Ob Rommé, Skat oder Canasta, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, jeder ist in den offenen Karten- und Spielrunden willkommen und kann ohne Anmeldung einsteigen. Eintritt frei. Infos: 221-9 63 01. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 7.12.

Dienstag, 10.12.

15 Uhr: Kölsche Weihnacht Unter dem Motto „Et Chressfess es noh“ präsentieren Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau heitere, aber auch kritische Lieder auf Hochdeutsch und Kölsch. Zur Pause: Stollen und Kaffee gratis. 9,50 E. Karten und Infos: (0 22 05) 8 48 67 / reduzierte Tickets für Senioren unter: 69 38 54. Stadthalle Köln Mülheim, Jan-Wellem-Platz 2. www.monika-kampmann-koeln.de

Das Liedermacherquartett DOM-Go begeistert mit seinem neuen Programm, einem bunten Mix weihnachtlicher Lieder und Geschichten aus eigener Feder. Die deutschsprachigen Lieder von DOM-Go haben mit ihren augenzwinkernden Texten mittlerweile Kultstatus. Auch Kölnbarde Hans-Dieter Jansen ist mit seinen witzigen Adventsgedichten op Kölsch ein Highlight des Abends. 12 E. Karten: 28 01. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, Großer Saal, 1. Stock. www.buergerhaus-stollwerck.de


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Kalender

15 Uhr: Kammermusik-Konzert Mitglieder des WDR Sinfonieorchesters bieten in Kooperation mit „dementia+ art“ ein besonderes Musikprogramm für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Gespielt werden zwei Meister des Hochbarock: Telemann und Corelli. Der Eintritt ist frei. Infos: (01 57) 88 34 58 81. WDR-Funkhaus, Wallrafplatz, Kleiner Sendesaal. www.dementia-und-art.de

Mittwoch, 11.12. 11 Uhr: Café Impuls (alle zwei Wochen mittwochs) Diesmal Gespräche über das Thema „Schreiben und Leben als Autorin“ mit der Kölner Schriftstellerin Myriane Angelowski. Eintritt frei. Infos: 9 91 10 80. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, Raum 003. www.buergerhaus-stollwerck.de

Donnerstag, 12.12.

Samstag, 14.12.

12.30 Uhr: Philharmonie Lunch (auch am 19.12.) Das Gürzenich-Orchester präsentiert kostenlos sein Können. Eine halbe Stunde vom Alltag abschalten. Eintritt frei. Infos: 20 40 80. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

14 Uhr: Scrooge Festival Arcen (auch am 15.12.) Im nordlimburgischen Arcen an der Maas, nördlich von Venlo, wird die Uhr zurückgedreht ins Jahr 1850. Man trifft Menschen gekleidet im Stil der Zeit von Charles Dickens: Theater, Konzerte, traditionelle Buden mit Gastronomie und Waren wie in der damaligen Zeit. 5 E. Infos: NL (00 31) 6 54 32 66 40. www.scroogefestival.nl

Freitag, 13.12. 10 Uhr: Spiel-Macher (bis 26.1.2014) Fotografien aus West- und Zentralafrika zum Thema Spiel. 6 E. Infos: 3 36 09 57. Deutsches Sport und Olympia Museum, Im Zollhafen 1. www.sportmuseum.de 14.30 Uhr: Jahresabschlussfest Das Bürgerzentrum Deutz lässt bei Kaffee und Kuchen sowie einem bunten Programm das Jahr 2013 Revue passieren. 1 E. Infos und Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www. buergerzentrum-deutz.de

Sonntag, 15.12. 10 – 15 Uhr: Adventsbrunch (auch am 22.12.) Den dritten Advent gemütlich ohne Stress genießen. 12 E. Infos und Reservierung: 17 06 35 20. Casa Piccolini, Steinstr. 15 (Nähe Edith Stein Kloster). 13 Uhr: Der Melatenfriedhof Grabsteine erzählen Stadtgeschichte. Treffpunkt: Trauerhalle, Piusstraße. 9 E. Infos: 7 32 51 13. Stattreisen-Köln, Bürgerstr. 4. www.stattreisen-koeln.de

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Sa, 14.12., 20 Uhr: Ivushka – „Die russische Weihnachtsrevue“ 40 Jahre absolute Perfektion und Reisen in über 20 Ländern verhalfen Ivushka zu internationalem Ruhm. Die opulent ausgestattete Show, mit über 40 Mitwirkenden vor einer verträumten Winterlandschaft, lässt den Zauber der Zarenzeit wieder auferstehen. 21 E. Info und Karten: 221–9 63 30. Großer Saal des Bürgerzentrums Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de KölnerLeben verlost 3 x 2 Karten. Bitte Postkarte mit dem Kennwort „Ivushka“ und Ihrer Telefonnummer an: Redaktion KölnerLeben, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln. Einsendeschluss: 6.12.2013 Montag, 16.12. 11 Uhr: Theaterspielkurs für alle ab 50 (jeden Montag) Unter Anleitung einer Theaterpädagogin erlernen Interessierte die Grundlagen des Theaterspiels. Zum Abschluss jeder „Spielzeit“ wird das Theaterstück aufgeführt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 25 E Monatsbeitrag. Infos und Anmeldung: 221-9 63 79. Bürgerzentrum Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

19 Uhr: Spirit of Christmas Pee Wee Ellis spielt weihnachtliche Klänge auf dem Tenorsaxophon mit Herz und Seele. 39 E. Karten: 28 01. Gloria, Apostelnstr. 11. www.gloria-theater.com

www. koelnerleben. info

Dienstag, 17.12. 14.30 Uhr: Kunst und Demenz „Die Rasenbleiche“ – eine Führung mit musikalischen Akzenten und einem kreativen Malangebot im Atelier des Museums im Anschluss an die Führung. Eintritt Museum 12 E, Führung kostenfrei. Anmeldung und Infos: (01 57) 88 34 58 81. Wallraf-RichartzMuseum, Obenmarspforten. www.dementia-und-art.de Anzeige

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Kalender

18 Uhr: Vortrag: End-lich Leben Palliativmedizin kümmert sich um Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität von unheilbar erkrankten Patienten. Welche Möglichkeiten gibt es, selbstbestimmt mit einer guten Lebensqualität zu Hause zu leben? Eintritt frei. Infos: 221-2 59 90. Forum Volkshochschule im Museum, Cäcilienstr. 29-33. www.vhs-koeln.de

Mittwoch, 18.12. 18.30 Uhr: Schach spielen (jeden Mittwoch) Die Königin der Spiele bittet zum fairen Wettstreit. Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Di, 31.12., 21 Uhr: Silvester-Swing-Ball Die achtköpfige Swingband „Joe White and the hot seven dwarfs“ bietet Live-Musik der 20er und 30er Jahre. Es gibt viel Platz für das Tanzbein und einen wunderbaren Blick auf den Rhein. 45 E inklusive Snack, 120 E inklusive Sylvester-Dinner. Info und Karten: 93 18 88 17. Rheinauhafen, Schokoladenmuseum. www.schokoladenmuseumevent.de

Donnerstag, 19.12.

Sonntag, 22.12.

18.15 Uhr: Unser Chor Die Kunst des Singens wird erlernt und der Spaß am Singen erlebt. Es sind keine Notenkenntnisse erforderlich. Es wird nach Gehör und Gefühl gearbeitet. 80 E pro Quartal. Infos und Anmeldung: 94 38 14-0. KSG-Treff, Zülpicher Str. 273 B. www.koelner-senioren.de

8.30 Uhr: Wandern wo der Wein wächst Die 21 Kilometer lange Wanderung führt von Rech nach Bad Neuenahr. Probewandern kostenfrei. Infos: 62 70 76. Treffpunkt 8.30 Uhr, Hauptbahnhof vor dem Bodyshop. www.koelner-eifelverein.de

Freitag, 20.12. 14.30 Uhr: Düxer Strick Kunst Ein Strick-Projekt: „Wir machen Deutz noch bunter!“ Generationenübergreifendes Stricken für Handarbeiter zwischen 1 und 100! Eintritt frei. Infos und Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www. buergerzentrum-deutz.de 15 Uhr: Adventskrippen in der Kölner Altstadt Krippengeschichte, Krippensymbolik und Krippenhandwerk werden erläutert. Treffpunkt: Vor dem Dom, Kreuzblume. 9 E. Anmeldung erforderlich: 221-2 59 90. VHS Köln. www.vhs-koeln.de 20 Uhr: Die Domchöre … singen zum Advent. Der Kölner Domchor und der Mädchenchor am Kölner Dom werden begleitet von Monika Kampmann und Texten von Ingeborg Nitt. Eintritt frei. Kölner Dom. www.koelsch-akademie.de

11 Uhr: Beginenfrühstück (jeden letzten Sonntag im Monat) Wir sprechen über diverse Themen. Für das leibliche Wohl bringt jede etwas zu essen mit. Für Kaffee, Tee, Wasser und Brötchen ist gesorgt. Infos und Anmeldung: 96 55 82-0. Beginenfenster, Markmannsgasse 7. www.beginen.de

Montag, 23.12. 14 – 19 Uhr: Die Verzauberung der Welt Die Fotoausstellung zeichnet die Entstehung und Entwicklung des klassischen Balletts innerhalb der letzten 200 Jahre nach. 4,50 E. Infos: 88 89 50. SK Stiftung Kultur – Die Photographische Sammlung, Im Mediapark 7. www.sk-kultur.de

Dienstag, 24.12.

Samstag, 21.12. 10 Uhr: Ausstellung Seide statt Sünde (bis 24.8.14) Das Museum Schnütgen zeigt seltene Messgewänder. Beginnend mit kostbarer Untergewandung folgt die Ausstellung den Geistlichen Schritt für Schritt bei der feierlichen Vorbereitungszeremonie bis zum Kämmen der Haare und der Händewaschung. 6 E. Infos: 221-2 23 10. Museum Schnütgen, Cäcilienstr. 29-33. www.stadt-koeln.de 13 Uhr: Führung Duftmuseum (jeden Samstag) Die traditionsreiche 4711-Vergangenheit entdecken und eine Führung durch das Duftmuseum, die alle Sinne anspricht, erleben. 5 E. Infos: 27 09 99 10. House of 4711, Glockengasse 4. www.4711.com

Mittwoch, 25.12. (1. Weihnachtstag) 11.30 Uhr: Barcelo Bru nch Den ersten Weihnachtstag entspannt beim Brunch genießen. 29 E pro Person. Restaurant arenas, Barcelo Cologne City Center, Habsburgerring 9-13. Reservierung nötig unter 2 28 17 30, cologne.convention@barcelo.com

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In ihrer neuen Show „The Power of Love“ huldigen Queen Esther Marrow und die Harlem Gospel Singers der Macht der Liebe. Sie verknüpfen Songs von Whitney Houston bis Bob Dylan zu einer Show voller musikalischer Glücksmomente. 27,50 bis 65 E. Info und Karten: 280 280. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1. www.koelner-philharmonie.de

Foto: Thommy-Mardo

Do, 2.1., 16 und 20 Uhr: Harlem Gospel Singers (auch am 3.1.)

Donnerstag, 26.12.

Samstag, 28.12.

14 Uhr: Wie Weihnachten erfunden wurde Bei einem Besuch der Kölner Altstadtkrippen wird über Entstehung und Entwicklung der Weihnachtskrippe und die Gebräuche der Weihnachtszeit gesprochen. Treffpunkt: Kreuzblume vor dem Dom. 9 E. Infos: 7 32 51 13. Stattreisen-Köln, Bürgerstr. 4. www.stattreisen-koeln.de

11 Uhr: Führung durch die Ausgrabungen unter dem Dom Die Führung gibt Einblick in die seit 1946 unter dem Dom freigelegten Vorgängerbauten der gotischen Kathedrale. 10 E. Infos und Anmeldung: 92 58 47 30. Domforum, Domkloster 3. www.domforum.de

Freitag, 27.12.

9 – 17 Uhr: Sonntagsführung im Zoo Anderthalbstündige Führung, bei der nur der Eintritt berechnet wird. Treffpunkt hinter dem Haupteingang. 17,50 E. Infos: 56 79 91 00. Kölner Zoo, Riehler Str. 173. www.koelnerzoo.de

18.30 Uhr: Taschenlampenführung im Aquarium Für alle Liebhaber der Unterwasserwelt! 26 E. Kölner Zoo, Riehler Str. 173. Infos und Anmeldung: 56 79 91 00. www.koelnerzoo.de 20 Uhr: Theater X-Freunde (auch am 28.12.) Felicia Zeller liefert mit ihrem preisgekrönten Stück eine böse Satire auf die vernetzte Arbeitswelt und eine rastlose Selbstausbeutung. 18 E. Karten- und Infos: 32 78 17, Freies Werkstatt Theater, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de Oder bei der VHS Köln, 221-2 59 90. www.vhs-koeln.de

Sonntag, 29.12.

Montag, 30.12. 14 – 19 Uhr: Fotoausstellung Hochofenwerke Bernd und Hilla Becher fotografierten Industrieanlagen samt ihrer unterschiedlichen, teils kolossalen Zweckbauten. 4,50 E. Infos: 88 89 50. SK Stiftung Kultur – Die Photographische Sammlung, Im Mediapark 7. www.sk-kultur.de

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Dienstag, 31.12. 21 Uhr: Bläck Fööss Silvesterparty Jahreswechsel in der LANXESSarena – kölscher kann eine Tradition nicht sein. Die beliebte Kölner Band sorgt für einen unvergesslichen Abend mit jeder Menge Spaß und einem atemberaubenden Silvesterfeuerwerk. 29,90 E bis 69,50 E. Karten: 80 20. LANXESSarena, Willy-Brandt-Platz 2. www.lanxess-arena.de

Januar Mittwoch, 1.1. (Neujahr) 16 Uhr: André Rieu – Das Neujahrskonzert Der holländische Geigenvirtuose gibt sich die Ehre. 39,50 E bis 129 E. Karten: 80 20. LANXESSarena, Willy-Brandt-Platz 2. www.lanxess-arena.de

Donnerstag, 2.1. 18 Uhr: Raum der Stille Meditation für Übende zum Schweigen. Eintritt frei. Infos: 92 58 47 20. Domforum, Domkloster 3. www.domforum.de

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Kalender

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Freitag, 3.1. 15 Uhr: Tanztee Ü 60 (an jedem 1. Freitag im Monat) Beim monatlichen Tanztee Ü 60 wird das Tanzbein geschwungen. Bei Kaffee und Kuchen wird eine Pause eingelegt. Eintritt frei. Infos: (02 2 03) 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.wohn-mobil-koeln.de

So, 5.1., 16 Uhr: Neujahrskonzert – Die Madämmchen

Samstag, 4.1.

Mittwoch, 8.1.

15 Uhr: Holiday on Ice (auch am 5.1.) Die Show „Platinum“ zeigt eindrucksvolle Momente auf und über dem Eis, spektakuläre Augenblicke und professionellen Eiskunstlauf der Spitzenklasse. 29,90 E. Karten: 80 20. LANXESSarena, Willy-Brandt-Platz 2. www.lanxess-arena.de

9 – 18 Uhr: Odysseum Der Wissenschaftspark in Kalk ist ein spannendes Ausflugsziel für alle Generationen. 16/8 E. Infos: 69 06 82 00. Odysseum, Corintostr. 1. www.odysseum.de

15 und 20 Uhr: Fluch der Karibik – Klassisch Man nehme einen der größten, originellsten Kinofilme aller Zeiten, entferne die Musik und lasse den fulminanten Soundtrack von einem Symphonieorchester plus Chor live musizieren: Fertig ist ein berauschendes Klangerlebnis für die ganze Familie. 52 bis 74 E. Infos und Karten: 280 280. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstraße 1. www.koelner-philharmonie.de

Sonntag, 5.1. 10 – 14 Uhr: Brunch im Cafe am Park (jeden ersten Sonntag im Monat) 11 E. Anmeldung und Infos: 6 40 69 25. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

Montag, 6.1.

Einschmeichelnd, fröhlich und mitreißend – die Musik des bekannten Damen-Salonorchesters trifft mitten ins Herz! Die „Madämmchen“ präsentieren mit eigenem Sound und Schwung Evergreens der 20er bis 60er Jahre. 17 E. Karten und Infos: Tel.: 9 76 58 70. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de KölnerLeben verlost 2 x 2 Karten für das Konzert. Bitte Postkarte mit dem Kennwort „Madämmchen“ an: Redaktion KölnerLeben, Ottmar-PohlPlatz 1, 51103 Köln. Einsendeschluss: 15.12.2013

14 Uhr: Gemeinschaftstänze für Seniorinnen (jeden Montag) Es werden Kreis- und Blocktänze vermittelt, die besonders auf die Bewegungsmöglichkeiten älterer Menschen abgestimmt sind. Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Turmstr. www.buergerzentrum-nippes.de

Dienstag, 7.1. 13.30 Uhr: Gedächtnistraining (jeden Dienstag) Anhand einfacher Merkspiele und kniffliger Problemstellungen lernt man hier, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Infos: (0 22 03) 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.wohn-mobil-koeln.de 19 Uhr: Multimediashow Norwegen Martin Weigelt zeigt mit Bild und Vortrag den ersten Teil seiner Norwegen-Dokumentation. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 24. Curanum Seniorenstift, Dülkenstr. 18. www.curanum.de

Donnerstag, 9.1. (Köln Tag) 10 Uhr: Offenes Frauencafé (jeden Donnerstag) In netter Gesellschaft können sich Frauen beim gemeinsamen Frühstück kennenlernen, austauschen und an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. 1 E. Infos und Anmeldung: 87 54 85. Vingster Treff, Würzburger Str. 11a. www.buergerzentrum-vingst.de 20 Uhr: Escht Kabarett Wechselnde Kabarettisten der Spitzenklasse: ungleich – integrativ – absurd. Mit Bühnenköbes Christian. Karten 5 E, Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.eschtkabarett.de

Freitag, 10.1. 11.15 – 12.45 Uhr: Computerkurse Ü 50 Jeden Freitag findet ein PC-Training ohne Vorkenntnisse für Lernbegierige statt. Kursus-Kosten: 89 E für 8 Einheiten. Infos und Anmeldung: 221-9 14 59. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www. buergerzentrum-deutz.de 14 Uhr: Was hat das Hemd mit Politik zu tun? Ausstellung im EL-DE-Haus über Bekleidung im Alltag des NS-Regimes. 4,50 E. Infos: 221-2 63 32. NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25. www.nsdok.de

Samstag, 11.1. 13.30 Uhr: Führung Schokoladenmuseum Vom weiten Weg der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade. 10 E. Anmeldung am Tag selbst an der Information. Infos: 93 18 88-0. Schokoladenmuseum Köln, Am Schokoladenmuseum 1a. www.schokoladenmuseum.de

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Sonntag, 12.1. 10 – 15 Uhr: Neujahrsbrunch (jeden Sonntag im Januar) Die Sonntage zum Jahresanfang gemütlich ohne Stress genießen. 12 E. Infos und Reservierung: 17 06 35 20. Casa Piccolini, Steinstr. 15 (Nähe Edith-Stein-Kloster). 11 – 17 Uhr: Straßenbahnmuseum Thielenbruch An jedem zweiten Sonntag im Monat wird die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen präsentiert. 1,50 E. Infos: 2 83 47 73. Straßenbahnmuseum Thielenbruch, Otto-KaiserStr. 2c. www.hsk-koeln.de

Montag, 13.1. 11 – 18 Uhr: Die Geheimnisse der Maler. Köln um 1400 (bis 9.2.2014) Sonderausstellung der Altkölner Malerei. 8 E. Infos: 221-2 11 19. WallrafRichartz-Museum, Obenmarspforten. www.stadt-koeln.de

Dienstag, 14.1. 14 Uhr: Dienstagstanz 55+ Ob Paar oder Solist – jeder ab 55 Jahren ist herzlich eingeladen. Erfrischungen zum kleinen Preis. 4 E. Infos: 221-9 66 79. Saal des Bürgerzentrums Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Mittwoch, 15.1. 19 Uhr: Spiel mit! Der Ali Baba Spieleclub e.V. organisiert mittwochs einen offenen Treff, bei dem Jung und Alt ihre Liebe zum Gesellschaftsspiel wiederentdecken und ausleben können. Eintritt frei. Infos: 9 76 58 70. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Donnerstag, 16.1. 15 Uhr: Skat für Damen und Herren (jeden Donnerstag) Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind zu allen Spielangeboten immer willkommen! Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de KölnerLeben 06 |13


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Fr, 24.1., 19.30 Uhr: Inte Freitag, 17.1. 15.30 Uhr: Kölsch Forum Sülz Unter dem Karnevalsmotto „Zokunf mer spingkse wat kütt“ werden unter anderem Marie Luise Nikuta, Et Botterblömche und die Dillendöpcher auftreten. Eintritt frei. Dr. Ernst Schwering-Haus Köln-Sülz, Blankenheimer Str. 51. www.koelsch-akademie.de 18 Uhr: Kölner Alzheimer Forum Vortrag: Pflegestufe, Medizinischer Dienst, Pflegesachleistungen – was Angehörige wissen sollten. Der Referent informiert umfassend zu diesem Thema. Eintritt frei. Infos und Anmeldung: 7 77 55 22. Sozial-Betriebe-Köln, Städtisches Seniorenzentrum Köln-Riehl, Haus P8, Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de

Samstag, 18.1. 15 Uhr: Kölner Beginen Mit einem Vortrag möchten sich die Beginen dem interessierten Publikum vorstellen. Eintritt frei. Infos und Anmeldung unter 9 65 58 20. Beginenhof Köln, Unter den Linden 119. www.beginen.de

Sonntag, 19.1. 11 – 17 Uhr: Sonntagströdelmarkt im Engelshof (an jedem 3. Sonntag im Monat) Der Engelshof ist ein besonders schöner Ort zum Stöbern im Trödel. In charmantem Ambiente ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Infos: (0 22 03) 1 52 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www. buergerzentrum-engelshof.de

Montag, 20.1. 18 Uhr: Sprachclub (jeden Montag) Der Sprachclub Köln ist offen für alle, die ihre Sprachkenntnisse anwenden oder verbessern wollen. Jeden Montag im Restaurant Consilium im Rathaus. Infos: 80 26 15 70. Rathausplatz 1. www.sprach-club-koeln.de

Dienstag, 21.1. 10.30 Uhr: Rückengymnastik (jeden Dienstag) Monatlich 10 E. Infos und Anmeldung: 50 10 17. Bürgerschaftshaus, Bocklemünd e.V., Görlinger Zentrum 15. www.buergerschaftshaus.de

400 Künstler aus sieben Nationen – allen voran Musiker, Solisten und Formationen, aber auch Tänzer und Fahnenschwenker – präsentieren die schönsten Märsche und weltberühmte Melodien. Im Mittelpunkt steht die Militär- und Blasmusik in all ihren internationalen Facetten. 31 bis 51 E. Karten und Infos: (04 41) 20 50 91 90. LANXESSarena, Willy-Brandt-Platz 2. www.bundesmusikparade.de 18 Uhr: Vortrag Mobil im Alter Es werden die Merkmale des normalen Alterns und deren allgemeine und spezifische Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit von Senioren vorgestellt. Eintritt frei. Infos: 221-2 59 90. Forum Volkshochschule im Museum, Cäcilienstr. 29-33. www.vhs-koeln.de 19.15 Uhr: Westerntanz Heute bietet sich die Gelegenheit, einmal beim US-amerikanischen „Square Dance“ mitzumachen. Reinschnuppern kostenfrei. Infos und Anmeldung: 2 57 70 04. Pfarrsaal St. Aposteln am Neumarkt. www.wildandfree.de

Mittwoch, 22.1. 11 Uhr: Internationale Kochgruppe (jeden 2. + 4. Mittwoch im Monat) Gemeinsam rund um den Globus kochen und mit anderen Menschen Rezepte ausprobieren. Monatlich 7 E. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 424. www.bueze.de

Donnerstag, 23.1. 13 – 18 Uhr: Weinmuseum (jeden Di – Do von 13 – 18 Uhr) Köln und Wein sind enger verbunden, als man glaubt. Im Außenbereich sieht man die Unterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten. Im Wein-Depot kann man gute Tropfen probieren. 5 E. Infos: 9 72 30 69. Weinmuseum Köln, Amsterdamer Str. 1. www.weinmuseum.org

Veranstaltungskalender Redaktion KölnerLeben Hermann Koch, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de KölnerLeben 06|13


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rnationale Musikparade 19.15 Uhr: Westerntanz Heute bietet sich die Gelegenheit beim US-amerikanischen „Line Dance“ mitzumachen. Reinschnuppern kostenfrei. Infos und Anmeldung: 2 57 70 04. Pfarrsaal St. Aposteln am Neumarkt. www.wildandfree.de

Dienstag, 28.1. 11 Uhr: Gemeinsam Kochen und Spaß haben (jeden Dienstag) Wöchentlich gemeinsam kochen, Rezepte ausprobieren, essen und etwas unternehmen. Monatlich 13 E. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 424. www.bueze.de

Freitag, 24.1. 9.30 Uhr: Internet für Senioren (jeden Freitag) Eintritt frei. Infos und Anmeldung: 50 10 17. Bürgerschaftshaus, Computerraum, Bocklemünd e.V., Görlinger Zentrum 15. www.buergerschaftshaus.de

Samstag, 25.1. 20 Uhr: ABBA The Show Hier lebt das Pop-Phänomen ABBA live auf der Bühne weiter. Eine schöne Referenz an die legendäre Band und eine unvergessliche Zeit. 48,50 E. Karten: 80 20. LANXESSarena, Willy-BrandtPlatz 2. www.lanxess-arena.de

Sonntag, 26.1. 19.15 Uhr: Briefmarken-Tauschtreff Der Philatelisten Club Rheinpost lädt zum Briefmarkentausch ein. Eintritt frei. Infos: 55 70 31. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Montag, 27.1.

Onlinekalender

unter

www.koelnerleben.info Immer tagesaktuelle Termine! KölnerLeben 06 |13

Foto: Xxxxxxxxxx

10 Uhr: AWO-Seniorenfrühstück (jeden letzten Montag im Monat) Ein gemütliches Zusammensein bei einem morgendlichen Frühstück. 3,50 E. Infos: 88 18 12. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Mittwoch, 29.1. 15 Uhr: Senioren-Gesprächskreis (jeden letzten Mittwoch im Monat) Der Arzt und Psychologe Dr. Hallberg moderiert das Gespräch und steht für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei. Infos: (01 78) 9 09 48 56. SeniorenNetzwerk Sürth, Matthias Pullem Haus, Grüner Weg 23. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Donnerstag, 30.1. 10 – 18 Uhr: Ein ganzes Leben in einer Hutschachtel (bis 30.4.2014) Wichtige Dokumente und Fotos wurden in einer Hutschachtel aufbewahrt, eine private Darstellung eines jüdischen Lebens, das vor über 110 Jahren in Köln begann. 4,50 E. Infos: 221-2 63 32. NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25. www.stadt-koeln.de

Freitag, 31.1. 15 Uhr: Curanum Schlagerparade Eine Gelegenheit zum Tanzen und Mitsingen. Beliebte Schlager aufgelegt von Mr. Musik. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 24. Curanum Seniorenstift, Dülkenstr. 18. www.curanum.de 20 Uhr: Abbahausen Constanze Jung und Nito Torres teilen sich eine Leidenschaft: ABBA. Sehr musikalisch und mitreißend erzählen die beiden, warum sie nicht nach Schweden ausgewandert sind, sondern in Abbahausen landeten. 18 E. Karten: 28 01. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de


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Apotheker in Köln:

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Krankheiten halten sich nicht an Öffnungszeiten Nacht- und Notdienst der Apotheken über Weihnachten und Neujahr Auch rund um Weihnachten und den Jahreswechsel bieten die Apotheken in Köln und im ganzen Bundesgebiet einen flächendeckenden Nacht- und Notdienst. „Die Nacht- und Notdienstbereitschaf t in deutschen Apotheken gilt international als beispielhaft. Pro Jahr geben die Apotheken in Deutschland im Notdienst mehr als sieben Millionen Arzneimittel ab, “ erklärt Apotheker Thomas Preis, Sprecher der Apotheker in Köln. Über die nächste dienstbereite Apotheke können sich Apothekenkunden unter der kostenfreien Festnetznummer: 0800 00 22 8 33 informieren. Auch Mobil erhält der Patient Informationen über die entsprechende Bereitschaf tsapotheke, die dem Hilfesuchenden während der Feiertage zur Verfügung steht. Unter der

Kurzwahl 22833 (69 Cent pro Minute) erhält man auch unterwegs alle nötigen Informationen. Das Versenden einer SMS mit dem Inhalt „apo“ an die 22 8 33 (69 Cent pro SMS) und das anschließende „Ja“ zur Ortung seines Standortes, bringt ebenfalls das gewünschte Ergebnis. „Etwa 60 Prozent der Besucher im Nacht- und Notdienst kommen ohne Rezept. Häufig sind es Eltern, die für ihre Kinder zum Beispiel Fieberzäpfchen, Hustensaf t oder Arzneimittel gegen Durchfall benötigen, “ erläutert Apotheker Preis. Deutschlandweit nutzen mehr als 20.000 Patienten jeden Tag den Apotheken-Notdienst – allein in Nordrhein-Westfalen sind es 4000 Menschen, die Nacht für Nacht ihre

Bereitschaftsapotheke im Notdienst aufsuchen. „Die f lächendeckende Versorgung durch die öf fentliche Apotheke mit Arzneimitteln an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr ist ein einzigartiger Service – nicht nur zu Weihnachten,“ so Apotheker Preis.


Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 2 21-2 75 72

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75-5 21

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75-5 22

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 anette.ahaus@stadt-koeln.de Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10

Seniorenvertretung auf Stadtebene Telefon 221–2 75 15, E-Mail: seniorenvertretung@stadt-koeln.de STADTBEZIRK 1 Bezirksrathaus Innenstadt, Laurenzpl. 1–3, 5. Etage, Raum 505 50667 Köln, jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 E-Mail: seniorenvertretung. innenstadt@stadt-koeln.de STADTBEZIRK 2 Bezirksrathaus Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 105, Jeden 1. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr Tel. 221-9 23 40

STADTBEZIRK 3 Bezirksrathaus Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 230 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 E-Mail: seniorenvertretung. lindenthal@stadt-koeln.de STADTBEZIRK 4 Bezirksrathaus Ehrenfeld, Venloer Str. 419-421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45

STADTBEZIRK 5 Bezirksrathaus Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 STADTBEZIRK 6 Bezirksrathaus Chorweiler, Pariser Platz 1, Raum 254 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 64 50 STADTBEZIRK 7 Bezirksrathaus Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41

STADTBEZIRK 8 Bezirksrathaus Kalk, Kalker Hauptstr. 247-273, Trakt C, 1. Etage, Raum 144 (Eingang rechts neben der Einfahrt zur Tiefgarage), jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 STADTBEZIRK 9 Bezirksrathaus Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641, jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Tel. 9 25 98 10

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 2 53 72 57

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Kremer-Buttkereit

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V. Rubensstr. 7-13, 50676 Köln Tel. 20 40 70

Caritasverband für die Stadt Köln e.V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4-6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 Servicestelle SeniorenNetzwerke, Frau Harrer, Tel. 95 15 42-29

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9-11 50678 Köln, Tel. 16 03 80

Polizei Köln Kommissariat Vorbeugung Kriminalhauptkommissar Uwe Bredthauer Tel. 229-86 55 Senioren-Info – Ansagetext Tel. 229-22 99

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehs­sicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e.V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße, 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0

Der Oberbürgermeister

Rufnummer für schnelle Hilfe

Fällt Ihnen in Ihrem Umfeld jemand auf, der durch Verwirrtheit, Vernachlässigung oder gar Verwahrlosung hilfebedürftig erscheint? Zur schnellen Unterstützung für „hilflose Personen“ gibt es eine zentrale Anlaufstelle, die Sie unter der Rufnummer 0221/221-24444

montags bis freitags von 7.00 bis 19.00 Uhr erreichen können. Hier können Sie über die Situation berichten, die Ihnen bekannt geworden ist.


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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe - Ludwig Sebus

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Ludwig Sebus wurde 1925 in Köln geboren – und ist mit über 250 selbst geschriebenen „Krätzjer“ und 60 Bühnenjahren ein Urgestein des Kölner Karnevals. Dort ist er immer noch aktiv – heute meistens ehrenamtlich für Kölner Senioren.

Herr Sebus, was sind Krätzjer! Krätzjer sind eine Art Gesangsvorträge, die eine lustige Geschichte, meist aus dem Alltag, erzählen. Ein richtiger Krätzjensänger muss dreierlei beherrschen: selber komponieren, texten und vortragen. 1955 komponierte ich das Krätzjer ”Jede Stein en Kölle es e Stöck vun deer“. Das traf natürlich den Zeitgeist, die Kölner waren noch mitten im Aufbau. Haben Sie den Krieg in Köln erlebt? Am 5. September 1943 wurde ich 18 Jahre alt, zehn Tage danach wurde ich eingezogen. Es ging nach Russland, aber ich hatte noch Glück, dass ich als Funker eingesetzt wurde. Dann geriet ich bei Kriegsende am 8. Mai 1945 in russische Gefangenschaft. Zuerst war ich in einem kleinen Lager und musste im Bergwerk arbeiten. Eines Tages ist der Stollen eingebrochen, in dem ich Loren mit Abraum beladen habe. Ich hatte großes Glück, dass die Lore über mich gekippt war und einen Hohlraum mit Luft bildete. Da ich am Stollenanfang lag, wurde ich dann bald gerettet. Danach kam ich in ein Lager mit 18.000 Mann. Wie sind Sie denn zum Gesang gekommen? In dem großen Lager gab es „kulturelle Bildung“. Ich sang in einem 300-Mann-Chor. Wieder hatte ich Glück, von da aus schaffte ich den Sprung in ein „Schlagerquartett“. Das bedeutete leichtere Arbeitseinsätze. Dann, im November 1949, steckte man uns in Viehwaggons und wir erreichten Friedland. Kurze Zeit später war ich wieder in Köln. Meine Eltern und meine

Schwester hatten den Krieg auch überlebt. Aber die Musik hatte mich gepackt, 1950 schloss ich mich dem Altermarktspielkreis an. Dort bekam ich den ersten Kontakt zu den Karnevalisten und bewarb mich beim „Literarischen Komitee“. Nach drei Jahren Vorbereitung hatte ich meinen ersten Auftritt bei den Roten Funken in den Sartory-Sälen.

Konnten Sie dann davon leben? Nein, ich arbeitete ganz normal weiter als Industriekaufmann, die Lehre hatte ich ja schon vor dem Krieg abgeschlossen. Ich war Bezirksverkäfer beim ältesten Landmaschinenhersteller überhaupt, Heinrich Lanz. Meine Frau verdiente damals sogar mehr als ich, aber dann kamen vier Kinder und sie blieb zu Hause. Heute haben wir neun Enkel und sieben Urenkel. Ihre Frau hatte vor 18 Jahren einen schweren Schlaganfall und ist seitdem auf Pflege angewiesen. Haben Sie nie an eine Heimunterbringung gedacht? Es stimmt, sie sitzt im Rollstuhl, braucht viel Hilfe. Tagsüber habe ich Unterstützung durch eine Hauswirtschafterin, aber nachts muss ich stündlich aufstehen. Dennoch: Sie bleibt hier zu Hause. Ich kenne Heime durch meine zahlreichen Auftritte, da gibt es ständige Personalwechsel. Außerdem soll eine Familie in Freud und Leid zusammenstehen. Das ist mir sehr wichtig, denn meine Familie habe ich im Krieg schmerzlich vermissen müssen. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin

Heftvorschau Februar/März 2014 Familienkarneval

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