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Oktober / November 2016

KölnerLeben Das Stadtmagazin

Foto: Joachim Rieger

Wahlbotschafter im Einsatz 22

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Gelebte Völkerverständigung

Leben mit Multipler Sklerose

Augen auf und Tasche zu


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Liebe Leserin, lieber Leser!

Köln ist traditionsreich und modern, unter den attraktiven Städten Deutschlands eine besonders vitale. In Köln lebt man gut. Das gilt für alle Altersgruppen, auch für Seniorinnen und Senioren. Ob sie hier geboren und aufgewachsen oder – vielleicht erst vor kurzem – hier angekommen sind. Es gilt für alle, die wollen, dass alle Generationen dazu beitragen, dass diese Stadt liebenswert bleibt. Und die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wollen dabei aktive Unterstützer und Mitmacher sein. „Nach uns die Sintflut“ oder „Das geht mich nichts an!“ sind keine Parolen für Seniorinnen und Senioren. Alle Generationen sollen in der Stadt ihr Zuhause haben und miteinander in Freundschaft leben können. Dabei müssen auch die Interessen älterer Menschen beachtet werden. Es hat sich in Köln bewährt, eine Seniorenvertretung zu haben, die selbst direkter Ansprechpartner für die Angehörigen der eigenen Generation ist. Aber die auch als Anreger und Anstifter aktiv wird, nötigenfalls auch als Förderer gegenüber den Verantwortlichen in der Stadt. Diese Seniorenvertretung wird im Oktober neu gewählt. Köln gehört zu den wenigen Städten, die es den Wahlberechtigten wirklich einfach machen, sich an der Wahl zu beteiligen: per Briefwahl mit frankiertem Rückumschlag! Sich einzumischen ist Teil der Demokratie. Wer etwas bewegen will, darf nicht zu bequem zum Wählen sein. Wissen reicht nicht, man muss auch handeln und mit dem Stimmzettel fängt es an. Eine repräsentative Gruppe von Frauen und Männern stellt sich zur Wahl. Es ist sinnvoll, diejenigen zu wählen, die Ihre Interessen, liebe Leserinnen und Leser, und die der ganzen Stadt besonders engagiert und mit Bedacht – und Sorgfalt wahrnehmen. Köln hat eine gute Seniorenvertretung verdient. Tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei! Ihr

Franz Müntefering Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) KölnerLeben Heft 5|16

Foto: Joachim Rieger

Nicht alle können sich um alles kümmern, nicht jeder sich um jedes. Aber wir dürfen die Dinge auch nicht einfach laufen lassen und nur abwarten, was passiert. Zum Beispiel in Sachen demografischer Wandel in einer Millionenstadt, die Herz hat und Verstand, die aber auch vor großen Herausforderungen steht: Köln.

Franz Müntefering ist seit dem 25. November 2015 Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen. Nominiert wurde er vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Bis 2013 gehörte der frühere SPD-Chef und Vizekanzler als Abgeordneter dem Deutschen Bundestag an. Nach dieser Zeit gilt sein besonderes Engagement den Themen Senioren und Demografie. Als Botschafter für die Wahl der Kölner Seniorenvertreter unterstützte er die Kandidatengewinnung und tritt für eine hohe Wahlbeteiligung ein. www.wahlen.koeln www.franz-muentefering.de


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Später Neuanfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 MehrErleben mit KölnerLeben . . . . . . . . . . 8 Kurz und knapp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Leben in Köln

Später Neuanfang

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Wählen Sie! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Fahreignung grenzenlos? . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Interview mit OB Reker . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Raus aus Köln

Gelebte Völkerverständigung . . . . . . . . . . . 22

Gesund leben

Einfach nur mal jammern . . . . . . . . . . . . . . 28

Ratgeber

Augen auf und Tasche zu. . . . . . . . . . . . . . . . 30

Medien Wählen Sie!

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Kölsch

Ne Huusmaskenball . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Frau Alex und Herr Konrad 33 Rätsel

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Kalender

Oktober /November 2016 . . . . . . . . . . . . 36

Kleinanzeigen Gelebte Völkerverständigung

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe: Sabine Bode . . . . . . . . . . . . 50

Service

Wichtige Telefonnummern . . . . . . . . . . . . 51

Impressum:

Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt Ausgabe 5, Oktober/November 2016 Unter Goldschmied 6, 50667 Köln. www.stadt-koeln.de Redaktion: Wolfgang Guth (wg), Lydia Schneider-Benjamin (lschb), Tel. (02 21) 221-2 86 94 Fax (02 21) 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Edith Marschall, Dieter Pannecke, Katharina Reiff, Dr. Manfred Wegner Freie Mitarbeiter/innen dieser Ausgabe: Karin Bünnagel (kb) Martina Dammrat (Lektorat) Anne Kotzan (ak) David Korsten (dk) Daniela Lukaßen (dl) Lisa von Prondzinski (lvp) Sabine Voigt (Cartoon) Veranstaltungskalender: Tel. (02 21) 221-2 86 94 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17-21 50823 Köln, Tel. (02 21) 99 88 21-0 www.koelnerleben.info Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. (02 21) 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de Carola Schwarz Tel. (0 22 34) 4 81 93 Mobil (01 60) 1 47 62 62 caro-koeln@t-online.de Grafik: Norbert Breidenstein Tel. (02 21) 99 88 21-31 breidenstein@kaenguru-online.de Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich Aboservice: Tel. (02 21) 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

Kölner Köpfe: Sabine Bode

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Veröffentlichungen, die den Namen oder das Signum der Verfasser tragen, stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. KölnerLeben Heft 5|16


Aktiv für Köln

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Insgesamt fünf neue Pflegeheime wurden im Sommer bei den Sozial-Betrieben-Köln gGmbH (SBK) in Riehl fertiggestellt. Anschließend zogen 400 Bewohnerinnen und Bewohner des Städtischen Seniorenzentrums innerhalb des Geländes der ehemaligen „Riehler Heimstätten“ um. So konnten nun etwa 80 Pflegebedürftige aus unterschiedlichen bisherigen Wohngruppen ihre neuen Einzelzimmer beziehen. Eine logistische Herausforderung an alle Beteiligten, die aber bravourös gemeistert wurde. www.sbk-koeln.de

Konto für alle

ne_San Foto: Pisaca

doval

Seit Juni 2016 gibt’s das Bankkonto für jedermann! Banken und Sparkassen müssen jedem Menschen, auch Obdachlosen, Asylsuchenden und Flüchtlingen, bei Bedarf ein Basiskonto einrichten. Zur Grundausstattung des Zahlungskontos gehört, dass Kunden Geld einzahlen und abheben sowie Lastschriften, Überweisungen und Kartenzahlungen tätigen können, dies auch als Onlinebanking. Ein „Nein“ zum Basiskonto wegen einer schlechten Schufa-Auskunft oder bei laufenden Pfändungen ist nicht erlaubt. Die Gebühr muss angemessen sein. Falls Banken die Einrichtung eines Girokontos verweigern, steht die Verbraucherzentrale Köln, Frankenwerft 35, 50677 Köln, Betroffenen zur Seite. Kontakt: Tel. (02 21) 84 61 88-01 koeln.insolvenz@verbraucherzentrale.nrw www.verbraucherzentrale.nrw/ beratungsstellen

Foto: SBK Ri ehl

Neues Zuhause

Opern-Matinee für Menschen in Not Der Vorverkauf für Karten der traditionellen Rotkreuz Benefiz-Matinee ist gestartet. Die beliebte Wohltätigkeitsveranstaltung wird von der Oper Köln zugunsten des Kölner Roten Kreuzes veranstaltet und findet in diesem Jahr am 27. November im Staatenhaus in Deutz statt. Das Ensemble der Oper Köln zeigt für die gute Sache ein vielseitiges Bühnenprogramm und gewährt einen musikalischen Einblick in laufende und geplante Produktionen. Im Rahmenprogramm bietet die Veranstaltung wieder eine Benefiz-Tombola mit über 600 attraktiven Preisen an, die Unternehmen aus der Region sponsern: von Theater- und Konzertkarten bis zu Flugreisen. Karten gibt es ab sofort an allen Vorverkaufsstellen. Sie können auch telefonisch bestellt werden: Oper Köln, Tel. (02 21) 221-2 84 00 DRK-Köln, Tel. (02 21) 5 48 73 33

Wohnen für Hilfe - Wohnpartnerschaften in Köln

Wohnen für Hilfe vermittelt den Kontakt zwischen Kölner Bürgern und Studierenden. Kölner Bürger bieten Wohnraum und bekommen im Gegenzug Unterstützung durch den Studierenden in alltäglichen Dingen. Vorher vereinbarte Unterstützungsleistungen wie Hilfe bei der Gartenarbeit oder im Haushalt werden vertraglich festgehalten. Dabei gilt die Faustregel: Pro Quadratmeter bezogenen Wohnraums wird eine Stunde Hilfe im Monat geleistet. Nebenkosten tragen die Studierenden. Pflegeleistungen sind ausgeschlossen. Grundsätzlich sollten beide Parteien Freude an der Kommunikation mitbringen. Wohnen für Hilfe ist eine Kooperation des Amtes für Wohnungswesen der Stadt Köln und der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Bei Interesse wenden Sie sich bitte telefonisch an die Koordinatorinnen unter (02 21) 4 70 79 33 oder per E-mail: wfh-hf@uni-koeln.de


Aktiv für Köln

Foto: Fotalia.com

Foto: Karin Bünnagel

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Später Neuanfang Ein Ehepaar baut sich sein Leben auf. Kinder, Eigentumswohnung, Geschäft – alles ist in Ordnung. Doch dann zwingt der Bürgerkrieg in Syrien die beiden zur Flucht.

N

ur wenige Senioren sind unter den Flüchtlingen, die beispielsweise aus Syrien, Eritrea oder Afghanistan nach Europa kommen. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitteilt, waren in dem Zeitraum Januar bis Juli 2016 mehr als 73 Prozent der Asylantragssteller jünger als 30 Jahre alt. Die über 50-Jährigen kommen in dem gleichen Zeitraum auf gerade mal 2,7 Prozent. Unter ihnen sind auch Abdulrahman Wokas und seine Frau Khadija Konja Ohghili. Das syrische Ehepaar lebt seit neun Monaten in Deutschland. Der 53-Jährige und seine Frau haben sechs Kinder, bis auf eines sind alle volljährig. Untergebracht ist das Ehepaar mit seinem jüngsten Sohn in einem Wohncontainer in Köln. In der Anlage leben überwiegend Familien sowie alleinreisende Frauen und Männer. Flüchtlinge, die über 65 Jahre alt sind, zählen generell zu dem Personenkreis der besonders Schutzbedürftigen. „In Köln wird diese Gruppe jetzt stärker in den Fokus genommen“, sagt Claus-Ulrich Prölß, Geschäftsführer des Kölner Flüchtlingsrats. Laut der EU-Aufnahmerichtlinie zählen neben Senioren auch Minderjährige, Schwangere, Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern, Opfer von Menschenhandel, Personen mit schweren körperlichen Erkrankungen und Personen mit psychi-

schen Störungen dazu. Auch Personen, die Folter, Vergewaltigungen oder sonstige schwere Formen psychischer, physischer oder sexueller Gewalt erlitten haben, sowie Personen mit LSBTTI-Hintergrund (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell) gehören dazu. Generell werden jedoch ältere Flüchtlinge genauso behandelt wie die jüngeren und beispielsweise in Turnhallen oder Wohncontainern untergebracht, vorausgesetzt natürlich, dass sie gesund sind. Die Flucht der Wokas war nicht geplant. Auslöser war eine zunächst friedliche Demonstration in Aleppo, die blutig niedergeschlagen wurde. Neun Monate dauerte ihre Flucht, die glücklicherweise ohne größere Schwierigkeiten verlief. Abdulrahman Wokas ist sehr dankbar, dass er so freundlich in Deutschland aufgenommen wurde. Seine erwachsenen Kinder leben in der Türkei, in Österreich, in Bochum und Hagen. „Ich danke auch der Europäischen Union, dass unsere Flucht geklappt hat und meine Familie nun in Sicherheit ist“, sagt Wokas. Der jüngste Sohn, gerade mal 14 Jahre alt, war während der Flucht zeitweise allein in Europa unterwegs. Die Eltern wußten nicht immer, wo sich ihr Kind gerade aufhielt. Anfangs haben sie noch alle drei Tage miteinander telefoniert. Dann zweimal KölnerLeben Heft 5|16


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Abdulrahman Wokas ist froh, dass einige seiner Kinder eine Zukunft in Deutschland haben.

oder gar nur einmal im Monat. „Ich war vor allem glücklich und erleichtert darüber, dass er nicht mehr in Syrien war“, erzählt Wokas. Und dieses Gefühl war mächtiger als die Sorge oder die Angst um den Jungen. Ihm ist vor allem wichtig, dass seine Kinder eine Perspektive für ihre Zukunft haben. Die zwei Jüngsten sind noch in der Ausbildung, sie möchten hier ihr Abitur machen oder ihr Studium beenden. Der Syrer betrachtet seine eigene Situation recht nüchtern. Er kümmert sich heute vor allem um seine Frau, die krank ist, und meistert den Alltag für sie beide. Das ist schon eine tägliche Herausforderung für ihn. „Es ist sehr schwierig in unserem Alter, sich etwas Neues aufzubauen und eine Sprache zu lernen.“ Da sein Aufenthaltsstatus nicht geklärt ist, kann er noch keinen Integrationskurs besuchen und Sprachunterricht nehmen. Wer als Flüchtling offiziell anerkannt ist, darf ohne Einschränkung als Beschäftigter arbeiten oder sich selbstständig machen. Erst vor drei Jahren hatte Wokas als Selbstständiger einen Neuanfang gewagt und ein Geschäft für Wohnungsausstattung in Aleppo eröffnet. Jetzt hat er keine Träume mehr, die er sich noch verwirklichen will. Aber er ist dankbar und zufrieden mit seiner jetzigen Situation. Er mag Köln und die Kölner – so weit er es beurteilen kann. „Ich schätze die Kölner als sehr offen ein. Aber der persönliche Kontakt fehlt mir kb noch.“

Paten für Familien Die Diakonie Michaelshoven sucht ehrenamtliche Paten, die geflüchteten alleinerziehenden Müttern oder Familien zur Seite stehen, um ihnen beispielsweise bei der Wohnungs- und Jobsuche behilflich zu sein. Fremdsprachenkenntnisse sind keine Voraussetzung, allerdings sollten Interessierte fünf Stunden in der Woche für ihre ehrenamtliche Tätigkeit einplanen. Die Flüchtlingsunterkunft befindet sich in KölnRodenkirchen. Kontakt: Monika Wilke, E-Mail: Mo.wilke@diakonie-michaelshoven.de, Tel. (02 21) 99 56 11 37, www.diakonie-michaelshoven.de KölnerLeben Heft 5|16


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Aktiv für Köln

Mehr erleben mit KölnerLeben

Kultur & Reisen

Das Stadtmagazin

KölnerLeben bietet Veranstaltungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen an. Nutzen Sie unser Angebot und erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

Lateinamerikanische Tanz-Weltmeisterschaft

Samstag, 19. November, 14 Uhr. Karten zum Preis von 20 Euro und Informationen zur Anfahrt erhalten sie bei Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90-92, Tel. (02 21) 21 61 61 und koeln@tanzbreuer.de. Anzeige

Foto: Hermann Koch

Wir laden Sie ein, beim spektakulärsten Turniererlebnis der Tanzsaison 2016 dabei zu sein. Die Crème de la Crème der Standardtänzer aus der ganzen Welt tanzt im Bonner Hotel Maritim. Seien Sie bei den Vorrunden im sportlichen Rahmen dabei! Währenddessen liefert ein erfahrener Tanzexperte, der mit dem Veranstalter Tanzschule Breuer kooperiert, Hintergrundinformationen und Anekdoten aus der Welt des Spitzentanzes – exklusiv für KölnerLeben-Leser!


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Foto: Hermann Koch

Aktiv für Köln

Kino im Odeon

Mittwoch, 12. Oktober, 14.30 Uhr Hinter den Wolken Nach mehr als 50 Jahren treffen sich Emma und Gerard wieder. Für beide war es damals die erste große Liebe. Und obwohl sie inzwischen fast ein ganzes Leben trennt, spüren sie noch immer diese Anziehung, die Vertrautheit und auch die Leidenschaft. Für Emmas Familie kommt das unvermittelt und viel zu früh. Schließlich ist ihr Mann gerade erst gestorben. Aber die Liebe lässt sich nicht planen, und was haben die beiden schon noch zu verlieren, außer Zeit? Mittwoch, 9. November, 14.30 Uhr Marie Curie, siehe Medien auf S. 32.

Foto: Pandora Film Verleih

Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Dringend telefonische Kartenreservierung empfohlen unter (02 21) 31 31 10. Vorteilspreis 4 Euro. www.odeon-koeln.de

Herzlich willkommen zum regelmäßigen Tanz-Vergnügen mit KölnerLeben! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer bietet KölnerLeben gleich zwei besondere Tanzerlebnisse an. Jetzt neu: Disco – Licht aus, Spot an! Hier tanzt jeder nach seiner Fasson zu den Hits der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Dann wie immer unser bewährter Tanz-Tee, bei dem alleine oder mit Partner getanzt werden kann. Ein Saal mit Parkett, Lichtanlage und hervorragender Akustik und eine Bar mit Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen und Genießen ein. KölnerLeben-Leser erhalten bei Vorlage des Coupons einen Rabatt.

KölnerLeben tanzt!

Ü50-Disco: Samstag, 26. November um 20 Uhr. Abendkasse 10 Euro, mit KölnerLebenCoupon 8 Euro. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90-92. Infos: (02 21) 21 61 61. www.tanzbreuer.de KölnerLeben Heft 5|16

Tanz-Tee: Montag, 17. Oktober und 21. November jeweils um 14.30 Uhr. 5 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 4 Euro.

TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 17.10.2016

TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 21.11.2016

TANZCOUPON 2 Euro für KölnerLeben-Leser Sa, 26.11.2016


Foto: Timo Belger

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Cornel Wachter Cornel Wachters Welt muss tatsächlich wunderbar sein, denn dem Kölner Künstler gelang es, viele Prominente für sein Vorhaben zu gewinnen: Sie sollten einen Beitrag für ein Magazin zum Thema Darmkrebsvorsorge leisten. Im Februar 2010 überraschte ihn selbst die Diagnose Darmkrebs. Operation und Chemotherapie halfen. Er überlebte und beschloss, eine Kampagne zu starten. Das Magazin unterhält mit kurzweiligen, besinnlichen, ernsten und heitere Geschichten. Dazu sind Fachinformationen über Darmkrebs, die zur Vorsorge anregen, eingestreut. Sein Freund, der Maler Sigmar Polke, sagte mal: „Cornel, du hast dieses Talent, gute Typen in deine Aktionen zu ziehen, deren Talente für die eine große, dir wichtige Sache zu nutzen.“ Wunderbar! Das Heft liegt in Cafés und Kneipen, Apotheken und öffentlichen Einrichtungen aus.

Hilfe gesucht Das Bürgerzentrum Nippes – Altenberger Hof sucht ehrenamtliche Helfer für den Kinderbereich. Das offene Angebot „Spiel und Spaß für Pänz“ findet jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr draußen auf dem Hof statt und richtet sich an alle Kinder ab 3 Jahren. Infos bei Charlotte Schmitz, Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92, Tel. (02 21) 97 65 87 50

Wegweiser zur Palliativversorgung Köln verfügt über ein differenziertes Angebot an Palliativversorgung und Hospizen. Mit einem Wegweiser erhält man einen Überblick über in Köln vorhandene Einrichtungen, Dienste sowie niedergelassene qualifizierte Palliativmedizinerinnen und -mediziner. Er kann unter www.palliativnetz-koeln. de heruntergeladen werden. Beratungstelefon (01 70) 2 22 98 80 KölnerLeben Heft 5|16


Aktiv für Köln

Für die Veranstaltung am Sonntag, 22. Januar 2017, können bereits jetzt für die Vorstellungen um 13 Uhr und 16.30 Uhr ermäßigte Karten für 6,50 Euro gegen Vorlage eines Rentenausweises oder Schwerbehindertenausweises erworben werden. Sie sind ausschließlich am Ticket-Schalter der Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz 2, erhältlich (geöffnet montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr). Die Anzahl ist begrenzt, deswegen beeilen! Infos unter Tel. (02 21) 80 20

Freie Plätze im Lindweiler „Café zur Linde“ Für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen gibt es jeden ersten Dienstag im Monat von 15 bis 17 Uhr das „Café zur Linde“ im Lindweiler Treff, Marienberger Weg 17b. Nach einer gemeinsamen Kaffeestunde bieten geschulte Helferinnen ein zur Jahreszeit passendes Thema oder eine Mitmach-Aktion für Demenzkranke als auch Angehörige an. Teilnahmebeitrag 15 Euro pro Mensch mit Demenz. Kontakt: Lindweiler Treff, Silvie Heibach, Tel. (02 21) 79 54 96 lindweilertreff@diakonie-koeln.de

In eigener Sache

Foto: Joachim Rieger

Gleich zwei Veränderungen hat die KölnerLebenRedaktion zu vermelden. Zum einen: Die Redaktion ist in neue Räume, zentral gelegen zwischen Dom und Rathaus, umgezogen. Die Adresse: Unter Goldschmied 6, 50667 Köln. Zum anderen: Nach sieben Jahren erfolgreicher Tätigkeit hat Hermann Koch die Redaktion zu deren Bedauern verlassen. Er übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit für die Archäologische Zone und das im Bau befindliche Jüdische Museum.

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Holiday on Ice ermäßigt

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Leben in Köln

Alle Fotos: Joachim Rieger

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„Die Seniorenvertretung vertritt auch die Interessen der Menschen, die hier ihre neue Heimat gefunden haben.“ Kabarettist Fatih Çevikkollu

„Die Seniorenvertretung braucht ihre Kreuze.“ Schauspielerin Lotti Krekel

„Sich einmischen ist wich Vorsitzender BAGSO e.V.,

Unsere Bitte: Wählen Sie Bis zum 22. Oktober ist die Stimmabgabe zur Wahl der Seniorenvertretung möglich. 240.000 Kölnerinnen und Kölner ab 60 Jahre sind wahlberechtigt, auch diejenigen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Sie haben die Wahl zwischen 103 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für 45 Mandate bewerben.

S

tark durch Erfahrung – mit diesem Motto warben die amtierende Seniorenvertretung, die Wohlfahrtsverbände, die Stadt und prominente Wahlbotschafterinnen und Wahlbotschafter für Kandidaturen zur Neuwahl im Oktober. Mit Erfolg! Der Wahlausschuss der Stadt konnte achtzehn Kandidaturen mehr als bei der Wahl 2011 bestätigen. In neun Wahlbezirke, die identisch mit den Stadtbezirken sind, ist das Wahlgebiet aufgeteilt. In jedem Bezirk werden fünf Mandate vergeben. Im Stadtbezirk Chorweiler bewerben sich drei und im Stadtbezirk Kalk zwei Kandidatinnen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Da greift eine Minderheitsklausel, die dem ausländischen Bewerber

mit der höchsten Stimmenzahl auch dann einen Seniorenvertretersitz garantiert, wenn das Stimmenergebnis nicht für einen Platz unter den ersten fünf reicht. Die Wahl ist für die Wahlberechtigten bequem und einfach. Die Wahlunterlagen kommen per Post nach Hause, ein Gang ins Wahllokal ist bei dieser reinen Briefwahl nicht nötig. Der weiße Stimmzettel muss vom Wähler selbst ausgefüllt werden. Bis zu fünf Kandidatinnen oder Kandidaten können angekreuzt werden, mindestens aber muss ein Kreuzchen gemacht werden, um gültig zu wählen. Die Wahl ist eine Personen-, keine Parteienwahl, denn die Seniorenvertretung arbeitet überparteilich, überkonfessionell und selbstver-

Informationen Alle Informationen rund um die Wahl Tel. (02 21) 221-2 12 12 oder wahlen@stadt-koeln.de. Erläuterungen zum Wahlverfahren in mehreren Sprachen: www.wahlen.koeln

ständlich ehrenamtlich. Zur Orientierung für die Wähler liegt den Wahlunterlagen ein Informationsblatt mit den Profilen der Kandidatinnen und Kandidaten bei. Auch wenn die Form der Briefwahl bequem und barrierearm ist, eine demokratische Urwahl erfordert das Einhalten klarer Regeln. So ist auf der Rückseite des Wahlscheins eine „Erklärung an Eides statt zur Briefwahl“ abzugeben. Jeder Wahlberechtigte unterschreibt sie eigenhändig mit Angabe von Datum und Ort. Damit wird dokumentiert, dass der Wahlvorgang unmittelbar vom Wähler erfolgt und das Wahlgeheimnis gewahrt ist. Dann gilt es zu beachten: Nur der Stimmzettel gehört in den blauen Stimmzettelumschlag, sonst nichts. Die ausgefüllte eidesstattliche Versicherung wird neben dem verschlossenen blauen Umschlag getrennt in den roten Wahlbriefumschlag gelegt. Diesen verschließen KölnerLeben Heft 5|16


Leben in Köln

tig in einer Demokratie.“ „Wir brauchen das Expertenwissen der älteren Franz Müntefering Menschen, um diese Stadt zu gestalten.“ Oberbürgermeisterin Henriette Reker

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„Maat met, doot all de Seniorenvertretung wähle.“ Liedermacher Ludwig Sebus

Ihre Seniorenvertretung! und ab in den Briefkasten oder zum Postamt, natürlich portofrei. Bitte beachten: Der Wahlbrief muss bis zum 22. Oktober bei der Wahlorganisation der Stadt eingegangen sein. Dort, in Kalk

am Ottmar-Pohl-Platz 1, kann man ihn auch persönlich abgeben. Eine hohe Wahlbeteiligung ist die beste Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit der Seniorenvertretung. Dafür werben wiederum

die Wahlbotschafter. Auch die KölnerLeben-Redaktion schließt sich dem an: Wählen ist Ehrensache! wg

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Leben in Köln

Foto: Fotalia.com

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Fahreignung grenzenlos? Mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sein – das bereitet Freude und ermöglicht ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben. Aber währt die Fahrtauglichkeit ein Leben lang?

E

in regnerischer Vormittag im Kölner Nordwesten. Lkw brausen über die Landstraße, vorbei am Industriegebiet in Pesch. Andere sind mit dem Pkw unterwegs: Handwerker auf dem Weg zum nächsten Kunden, Taxi- und Busfahrer bringen ihre Fahrgäste ans Ziel, andere erledigen ihre Einkäufe. Auch Carola Maschke, 85, sitzt heute Vormittag hinter dem Steuer ihres silberfarbenen Golf Variant. Sie sei etwas nervös, sagt sie. Vor ihr

liegt keine gewöhnliche Autofahrt: Sie ist verabredet mit Theo Ibscher, seit 1970 Fahrlehrer in Köln-Esch. Ibscher nimmt jetzt neben ihr auf dem Beifahrersitz Platz. Auf dem Zettel in seiner Hand wird er sich während der nächsten Dreiviertelstunde notieren, wie die Seniorin, sich im Straßenverkehr bewegt, wie sie in bestimmten Situationen reagiert. „Ganz ruhig, Frau Maschke“, sagt der erfahrene Mann zu Beginn, „das ist schließlich keine FührerKölnerLeben Heft 5|16


Leben in Köln

scheinprüfung.“ „So fühlt es sich aber an“, entgegnet sie. Frau Maschke hat sich freiwillig zum Fahrfitness-Check gemeldet. Vor fünf Jahren ist sie schon einmal mit Herrn Ibscher gefahren, seine Rückmeldung damals: alles bestens. „Heute vor genau 56 Jahren und zwei Tagen habe ich meinen Führerschein gemacht“, erzählt Frau Maschke. Jetzt wolle sie einmal schauen, ob sie noch fit ist für kürzere und längere Strecken. „Ich will ja schließlich 100 werden – und so lange möchte ich auch noch Auto fahren.“ Fahrbare Freiheit So wie Frau Maschke geht es vielen Menschen: In jungen Jahren fiebern sie dem Führerschein entgegen, und auch im Alter hat das eigene Auto einen hohen Stellenwert. Es ist manchmal noch ein Statussymbol, steht aber vor allem für Mobilität, Selbstbestimmtheit und individuelle Freiheit. Umfragen ergaben zudem, dass ältere Menschen nicht nur Spaß am Fahren haben, sondern im Alltag sehr häufig auch vom Pkw abhängig sind. „Umso schmerzlicher ist es, wenn man merkt, dass es mit dem Fahren nicht mehr so gut klappt“, sagt Dr. Rainer Schwickert, Facharzt für Allgemein- und Arbeitsmedizin mit Schwerpunkt Verkehrsmedizin. „Es ist ein ganz natürlicher Prozess, dass ältere Menschen schlechter hören und sehen als jüngere.“ Verkehrsmedizinische Tests, wie Dr. Schwickert sie vornimmt, sind bislang nur Pflicht für Menschen, die beruflich mit dem Auto fahren und andere Personen befördern – also Lkw-, Bus-, Taxi- und Mietwagenfahrer. Ob auch Privatleute sich ab einem bestimmten Alter auf Fahrtüchtigkeit untersuchen lassen sollen, wird – Stichwort „Senioren-TÜV“ – immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert. Bei älteren Autofahrern sind es oft die Ehepartner, Kinder und Enkelkinder, die auf den Arztbesuch drängen. „Grundsätzlich stehen verschiedene psychometrische Testverfahren zur Verfügung, etwa der Wiener Test oder der Corporal Plus Test“, erklärt Verkehrsmediziner Schwickert. Damit wird unter anderem überprüft, wie es um Orientierung, Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Reaktionsfähigkeit bestellt ist. KölnerLeben Heft 5|16

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Hauptunfallursache Mensch Auch Frau Maschke steht nun ein kleiner Test bevor. „Wenn ich gleich in die Hände klatsche“, sagt Fahrlehrer Ibscher beim Einbiegen in eine ruhige Seitenstraße, „steigen Sie bitte einmal in die Eisen – Vollbremsung“. Er klatscht. Frau Maschke reagiert etwas zögerlich, tritt recht zaghaft auf das Bremspedal. „Das machen wir gleich nochmal“, sagt Ibscher. Diesmal klappt es schon besser, der Wagen bleibt abrupt stehen. „Aber im Straßenverkehr gibt es nur eine Chance“, mahnt er. Unfälle geschehen in Bruchteilen von Sekunden. Deswegen bietet der ADAC spezielle Fahrsicherheitstrainings für Über-60-Jährige an. Diese laufen im Prinzip genauso ab wie bei jüngeren Fahrern. Allein der Zeitdruck ist geringer, wenn die Teilnehmer im Slalomparcours bestimmte Lenk- und Blicktechniken trainieren oder wenn sie ausprobieren, wie der Wagen sich beim Bremsen auf unterschiedlichen Straßenbelägen verhält. „Es geht auch darum, sich mit neueren Fahrzeugtechniken wie ABS oder ESP auseinanderzusetzen – und sich einmal an die technischen Grenzen heranzufahren“, sagt Dr. Roman Suthold, Verkehrsexperte beim ADAC. Technisches Versagen ist nur in den wenigsten Fällen der Grund für einen Unfall. „Die Hauptunfallursache ist der Mensch“, sagt Fahrlehrer Ibscher. Besonders wichtig sei es daher, dass sich Autofahrer in jedem Alter in puncto Verkehrsregeln auf dem neuesten Stand hielten. Frau Maschke ist nun auf der Schnellstraße in Richtung Chorweiler unterwegs – auf der linken Spur. „Wir wollen weiter geradeaus fahren“, gibt Ibscher ihr einen Tipp. Aber Frau Maschke bleibt links, an das Rechtsfahrgebot denkt sie in diesem Moment nicht. Auch über ein Stoppschild rollt sie hinweg, biegt ab, fast ohne abzubremsen. Rücksicht auf sich und andere nehmen „Oh, oh, Frau Maschke, Sie machen mich ganz traurig“, sagt Herr Ibscher, nachdem er gebeten hat, auf einem Parkplatz zu halten. „Auch mit der Regel Rechts-vor-links stehen Sie wohl auf Kriegsfuß.“ An mehreren Einbuchtungen ist Frau Maschke nämlich eben ohne zu gucken vorbeigefahren. „Wäre da plötzlich ein Radfahrer herausgekommen – den hätten sie eiskalt erwischt“, sagt Ibscher streng. „Oh,


Leben in Köln

Foto: ADAC/Nils Hendrik Müller

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das will ich natürlich nicht“, sagt Frau Maschke. „Da muss ich unbedingt besser aufpassen!“ Nun ist der Fahrfitness-Check gleich vorbei, und Herr Ibscher hat leider keine guten Nachrichten für sie. „Die Sache mit rechts vor links, mit dem Rechtsfahrgebot und dem Stoppschild – insgesamt rate ich Ihnen, sich das mit dem Autofahren gut zu überlegen“, sagt der Fahrlehrer. „Das ärgert mich jetzt sehr“, sagt Frau Maschke. „Mich erstaunt vor allem, dass sich

in den letzten fünf Jahren bei mir so viel verändert hat.“ Das sei normal, ein schleichender Prozess, sagt Ibscher. Dennoch sei sie froh, den Check gemacht zu haben – gerade weil die Rückmeldung heute nicht so gut ausgefallen ist. Die Kosten für eine solche Fahrstunde – 69 Euro, für ADAC-Mitglieder 49 Euro – sind gut investiert. Schließlich erhält man sofort eine professionelle Einschätzung von einem routinierten Fachmann.Nicht alle Autofahrer sind

Gesundheit / Fahrfitness-Check Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Fahrtüchtigkeit! Besonders, wenn Sie Medikamente einnehmen! Medikamente können die Fahrtüchtigkeit einschränken. „Gesundheitschecks sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr“, so der Präsident der

Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), Prof. Dr. Ralf-Joachim Schulz aus Köln. Überprüft werden sollten neben der Sehkraft das Gehör, die Beweglichkeit, die Aufmerksamkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit des Fahrzeugführers sowie die Funktion von Herz, Leber und Nervensystem.

Diese Fahrschulen bieten in Zusammenarbeit mit dem ADAC den Fahrfitness-Check an: Kosten 69  (ADAC-Mitglieder 49 ) Fahrschule Jülich Heinz-Peter Jülich Zülpicher Str. 196 Tel. (02 21) 42 71 72 50937 Köln-Sülz

Fahrschule Contzen Dennis Hoppe Heidelberger Str. 26 Tel. (02 21) 61 09 76 51065 Köln-Buchforst

Weitere Infos und Online-Selbsttest: www.dvr.de/aktionen/aktion-schulterblick.htm Die Broschüre „Fit und Auto-mobil“ enthält Hinweise für ältere Menschen und ihre Angehörigen zur Auf-

Fahrschule Ibscher Theo Ibscher Andreasstr. 2c Tel. (02 21) 5 90 72 90 50765 Köln-Esch

Fahrschule Automatik Oguz Yücel Subbelrather Str. 299 Tel. (02 21) 54 81 82 28 50825 Köln-Neuehrenfeld

rechterhaltung einer sicheren Auto-Mobilität. Sie ist kostenlos erhältlich beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat unter der Tel. (02 28) 4 00 01-0 KölnerLeben Heft 5|16


Neben der persönlichen Fahrfitness ist auch das Verständnis für moderne Autotechnik mit vielen Hilfs- und Assistenzsystemen für das sichere Autofahren wichtig.

so verantwortungsbewusst wie Frau Maschke und lassen sich freiwillig testen. „Und wenn, dann sind es die, die es eigentlich nicht nötig haben“, weiß auch Verkehrsmediziner Schwickert. „Dabei wäre eine milde Form der verpflichtenden Tests aus medizinischer Sicht durchaus ratsam. Hör- und Sehfähigkeit und den Allgemeinzustand kann der Hausarzt zum Beispiel ganz niederschwellig überprüfen.“ Beim Thema Senioren und Autofahrer setzt der Gesetzgeber bislang auf Freiwilligkeit – möglicherweise auch mit Blick auf die einflussreiche Automobilindustrie, die bei den umsatzstarken älteren Zielgruppen wirtschaftliche Einbußen fürchtet. Zum Abschied bietet Herr Ibscher Frau Maschke an, noch ein paar Mal mit ihr zu üben. „Ich weiß, wie wichtig das Autofahren ist. Aber ich will auch nicht, dass Sie sich und andere unglücklich machen“, sagt er. Das werde sie sich überlegen. „Ich rufe Sie in ein paar Tagen an“, sagt sie. Dann steigt sie in ihren dk Wagen und macht sich auf den Heimweg.

Risikogruppe 60+? Die aktuelle Unfallstatistik zeigt: Nach wie vor sind junge, unerfahrene Autofahrer die Hauptrisikogruppe – und zwar mit Abstand. „Der demografische Wandel macht sich allmählich auch beim Straßenverkehr bemerkbar“, weiß ADAC-Verkehrsexperte Dr. Suthold. Doch die bisweilen verbreitete Ansicht, Senioren seien eine besondere Risikogruppe für schwere Unfälle, ist so pauschal nicht richtig. Sie sind nur an 15 Prozent der Unfälle beteiligt, bei denen Personen verletzt werden. In der Regel verursachen sie Sachschäden beim Parken oder Rangieren. „Senioren tauchen in der Statistik auch als Opfer auf“, ergänzt Experte Suthold. Denn die körperliche Widerstandsfähigkeit sinkt mit dem Alter, und dadurch steigt das Risiko, bei einem Unfall tödlich verletzt zu werden – übrigens nicht nur beim Autofahren, sondern auch bei anderen Verkehrsmitteln: 2015 war mehr als die Hälfte der getöteten Fußgänger und Radfahrer 65 Jahre und älter. KölnerLeben Heft 5|16

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Leben in Köln

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Leben in Köln

Foto: Akhlis Abbis

Foto: Akhlis Abbis

Mit Oberb Henriette

Foto: Akhlis Abbis

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Nach einem Amtsjahr zog Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Gespräch mit KölnerLeben eine Zwischenbilanz. Sie fällt so umfangreich aus, dass der Wortlaut des gesamten Interviews in dieser und der nächsten Ausgabe veröffentlicht wird. Seit dem 22. Oktober 2015 sind Sie Oberbürgermeisterin von Köln. Was hat sich seitdem für Sie persönlich verändert? Alles! (OB lacht) Mein Arbeitsalltag, mein Privatleben, einfach alles. Das war mir natürlich klar, als ich für dieses Amt kandidiert habe. Aber es ist auf jeden Fall eine große Umstellung. Was hat Sie im letzten Jahr besonders bewegt und gefreut? Es war für mich überwältigend zu sehen, wie viele Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Vereine sich nach dem Messerattentat um mein Wohlergehen Gedanken gemacht haben und mich mit lieben Worten und im Gebet begleitet haben.

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Leben in Köln

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ürgermeisterin Reker im Gespräch Was hat Sie im letzten Jahr besonders mitgenommen und belastet? Ich war und bin bestürzt über die kriminellen Taten in der Silvesternacht. Bei der Frage, was sich seitdem verändert hat, denke ich zuallererst an die von den Übergriffen betroffenen Mädchen und Frauen. In ihrem Leben hat sich nämlich sehr viel geändert. Deshalb unterstützen wir entsprechende Beratungsangebote und Anlaufstellen für Frauen und Mädchen. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalttaten hat das Thema „Sicherheit“ an Bedeutung zugelegt. Was unternimmt die Stadt zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit? Im Fokus stand nach Silvester natürlich insgesamt die öffentliche Sicherheit. Die Kölnerinnen und Kölner sind vorsichtiger geworden, unsicherer, kritischer. Und sie äußern ihre Ängste. Das ist gut und wichtig. Denn wir wollen als Stadt die Sorgen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und dafür müssen wir sie kennen. Ich habe sofort die Initiative ergriffen und in der Stadt ein Stärkungsmodell für die Sicherheit umgesetzt. Gemeinsam mit dem neuen Polizeipräsidenten habe ich die umfangreichste institutionalisierte Zusammenarbeit von Stadt und Polizei ins Leben gerufen, die es in Köln je gegeben hat. Mit großem Erfolg, wie der Verlauf der Karnevalstage, aber auch der vielen Veranstaltungen der letzten Monate gezeigt hat.

Was wird sich konkret ändern? Zu jedem größeren Ereignis wird ein individuelles Sicherheitskonzept mit allen beteiligten Partnern erstellt. Falls nötig, übernimmt die Stadt die Rolle eines Veranstalters mit der dazugehörigen Verantwortung. Mehrmals im Jahr kommt eine Sicherheitskonferenz gemeinsam mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Wie treten Sie der Gleichsetzung von Köln mit den Silvesterereignissen entgegen? Da bin ich politisch aktiv geworden: Etliche Großstädte aus NRW haben die „Kölner Erklärung“ an Land, Bund und Städtetag unterzeichnet, in der sie ihre Forderungen für mehr Sicherheit formuliert haben. Wir intensivieren den Kontakt zu anderen Städten weiter, um voneinander zu lernen. Wird auch vorgebeugt? Es ist mir zum Abschluss dieses Wir verstärken Präventionsar- Themas wichtig zu betonen: Köln beit. An den anerkannten Brenn- ist mehr als Silvester! punkten gibt es eine deutlich höhere Polizeipräsenz, und wir als Die Mitwirkung der Bürgerinnen Stadt werden die Personalstärke und Bürger an der Entwicklung des Ordnungsdienstes weiter er- der Stadt ist eines Ihrer zentrahöhen. Wir intensivieren Präven- len Themenfelder. Welche Mittionsprojekte – zum Beispiel für wirkungsmöglichkeiten eröffnen Jugendliche. In der Stadt – unter Sie den Menschen und was erwarten Sie umgekehrt aber auch von ihnen? Beteiligung bedeutet sich einzubringen, mitzugestalten. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Konkrete aktuelle Beispiele: am Beteiligungsverfahren Planung Parkstadt Süd oder dem Namensanderem am Hauptbahnhof – ist wettbewerb für die Archäologiein gemeinsam betriebenes Si- sche Zone. cherheitsmobil von Polizei und Um mich für das Wohl aller KölneStadt Köln im Einsatz. Es gibt rinnen und Kölner einzusetzen, gemeinsame Streifengänge von muss ich mit den Menschen in Stadt und Polizei. Wir prüfen für unserer Stadt sprechen. Dafür Silvester eine Schutzzone um den habe ich eine Dialogreihe eingeKölner Dom. Der Polizeipräsident richtet: die Stadtgespräche. So will außerdem eine Videoüberwa- kann ich mich in allen Stadtbechung an ausgewählten Orten in zirken mit den Kölnerinnen und der Stadt umsetzen. Kölnern vor Ort über ihre Anliegen austauschen. Und so erreiche ich auch einen Teil der Menschen, die nicht gewählt haben und sich

„Köln ist mehr als Silvester!“


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Leben in Köln

Kommunikation prägt den Arbeitsalltag der Oberbürgermeisterin, ob mit den Bürgerinnen und Bürgern bei den Stadtgesprächen oder bei einer Pressekonferenz der Stadt.

nicht in Parteien, Verbänden, Vereinen oder sonstigen Initiativen organisieren. Klappt der Dialog? In den Stadtgesprächen stelle ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Fragen dazu, wie sie sich künftig die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Köln vorstellen. Denn es ist mir wichtig, ein gemeinsames Verständnis für eine demokratische Kultur und damit eine gute Beteiligungskultur hier in Köln zu entwickeln. Umgekehrt erwarte ich von den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie bereit sind, sich für ihre Interessen einzusetzen und sich auf einen Dialog einzulassen, wie wir künftig hier in unserer Stadt miteinander leben wollen. In einer Großstadt mit einer so vielfältigen Stadtgesellschaft, mit noch vielfältigeren Interessen wird es immer darum gehen müssen, miteinander Ziele und Positionen auszuhandeln. Das braucht die Bereitschaft zum ehrlichen Dialog und die Bereitschaft, Kompromisse einzugehen. Auch die Seniorenvertretung ist ein gelebtes Beispiel für Bürgermitwirkung. Als Botschafterin

für deren Wahl sind Sie für viele Kandidaturen eingetreten und werben nun für eine hohe Wahlbeteiligung. Warum ist die Seniorenvertretung wichtig? Die Seniorenvertretung der Stadt Köln vertritt die Interessen der eigenen Generation gegenüber der Politik, der Verwaltung und den Trägern und Einrichtungen der Seniorenarbeit. Und die Gruppe der Älteren wird immer größer. Deshalb wird ihre aktive und direkte Beteiligung immer

„Wählen gehen ist bürgerschaftliche Ehrensache!“ wichtiger. In der Seniorenvertretung ist jede Menge Erfahrung und Expertenwissen vorhanden. Das müssen wir für Köln nutzen! Mit welchen Argumenten rufen Sie 240.000 wahlberechtigte Kölnerinnen und Kölner ab 60 Jahren zur Stimmabgabe auf? Das Wahlrecht gehört zu den politischen Grundrechten und sollte

von allen Wahlberechtigten zu jeder Wahl ausgeübt werden. Wählen gehen ist für mich bürgerschaftliche Ehrensache! Je mehr Menschen die Seniorenvertretung in Köln wählen, je mehr Gewicht und Einflussmöglichkeiten hat sie dann. Durch die Abgabe von bis zu fünf Stimmen auf dem Stimmzettel kann jede Wählerin, jeder Wähler aktiv die Beteiligung der älteren Generation an der Gestaltung der eigenen Lebensverhältnisse beeinflussen. In Köln leben 34.000 ältere Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Sie alle, gleichgültig ob mit EU- oder anderer Staatsbürgerschaft, sind wahlberechtigt. Bietet Köln damit ein Beispiel umfassender Integration? Diese Ausnahmeregelung im Wahlrecht finde ich richtig toll. Bei Kommunalwahlen ist es ja sonst nur hier lebenden Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union möglich mit zu wählen. Die Kölner Regelung ist ein starkes Signal für mehr demokratische Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen. Ich hoffe, dass alle Kölner Seniorinnen und KölnerLeben Heft 5|16


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Leben in Köln

Senioren, gleich welcher Nationalität, von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Das Gespräch führte Wolfgang Guth. Der zweite Teil des Interviews zu Fragen der seniorenfreundlichen Stadt, der Barrierefreiheit, der Integration, den städtischen Finanzen und den künftigen Schwerpunkten der Arbeit der Oberbürgermeisterin erscheint in Ausgabe 6.

Zur Person Mit Henriette Reker lenkt zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt Köln eine Frau als Oberbürgermeisterin die Geschicke der viertgrößten Stadt der Bundesrepublik. Im ersten Wahlgang am 18. Oktober 2015 konnte sie als unabhängige Kandidatin 52,66 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinigen. Unterstützt wurde ihre Kandidatur von den Kölner Parteien CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, FDP und den im Rat vertretenen Gruppierungen Deine Freunde und Freie Wähler Köln. Zuvor leitete sie seit 2010 das Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt. Am Tag vor der Wahl wurde sie Opfer eines fremdenfeindlich motivierten Messerattentates. Ende November 2015 konnte sie das Amt antreten. Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde am 9. Dezember 1956 in Köln geboren. Sie hat Jura studiert und ist verheiratet. KölnerLeben Heft 5|16

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Raus aus Köln

Foto: m.Welpmann

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Foto: Revital Genislav

Auch in Cork liebt man es, auf Märkten einzukaufen. Wetterbedingt allerdings lieber überdacht, wie hier im English Market.

Kinder im Kölner Friedenskindergarten in Tel Aviv-Yafo. Die Einrichtung, in der arabische und jüdische Kinder gemeinsam erzogen werden, ist ein Geschenk der Stadt Köln aus den 80er-Jahren.

Gelebte Völkerverstä Aus Fremden werden Freunde. Das ist das Ziel, dem sich die zahlreichen Partnerschaftsvereine verschrieben haben.

D

as schöne Kölner Herbstwetter lädt zum Bummeln ein. Und wenn man dann vom Klingelpütz zum Gereonswall spaziert, steht man bald an der Ecke Kyotostraße und Kyotoplatz. Ungewöhnliche Namen für die traditionsgeprägte Innenstadt. Die Erklärung findet sich schnell. Bereits 1963 wurde zwischen Köln und Kyoto eine Städtepartnerschaft gegründet und 2003 erhielt der kleine Platz zum 40-jährigen Jubiläums einen Namen. Heute ist die Domstadt mit 22 Städten weltweit part-

nerschaftlich verbunden, die neueste Partnerschaft mit Rio de Janeiro stammt aus dem Jahr 2011, wohl im Hinblick auf verschiedene Großsportereignisse vorangetrieben. Aber diese formalen Partnerschaften, die die Stadt mit den jeweiligen offiziellen Vertretern eingeht, müssen mit Leben gefüllt werden. Und dies übernehmen die 24 Partnerschaftsvereine in Köln. „Die zahlreichen Städtepartnerschaftsvereine sind ja unsere wichtigsten Unterstützer in Sachen leKölnerLeben Heft 5|16


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Foto: Monika Bongartz

Raus aus Köln

ndigung bendiger Kontakte“, so Gabriele Kaiser vom Büro für Internationales der Stadt Köln, dort zuständig für sechs der Partnerschaften. „Ehrenamtliche organisieren ganzjährig tolle Veranstaltungen, wie Kunstausstellungen, Konzerte oder Fußballturniere. Einige Vereine planen auch regelmäßig Reisen in ihre Partnerstadt, die allen Kölnern offenstehen. Für die Vereinsarbeit zahlt die Stadt Köln jährlich einen kleinen Zuschuss oder fördert besondere Projekte.“ Wo hier klare Organisationsstrukturen die Zusammenarbeit fördern, sieht es auf der Partnerseite oft anders aus, weiß Matthias Welpmann, Vorsitzender des Vereines Köln-Cork: „Dort ist es oft schwierig, ein Pendant zu finden, denn der Verein ist ein typisch deutsches Gebilde.“ KölnerLeben Heft 5|16

Verabschiedung von über 40 Kölner Marathonläufern, die am Istanbul-Marathon teilgenommen haben.

„Die Idee eines weltumspannenden Netzes basiert weitgehend auf dem Wunsch nach einer dauerhaften Völkerverständigung. Städtepartnerschaften sind die größte Friedensbewegung der Welt. Autor Dietmar Woesler

Dieses Jahr feiert die Partnerschaft Kattowitz-Köln ihr 25-jähriges Jubiläum. „Wir leben in einer Zeit, wo globale Probleme zu lokalen Problemen werden. Die Städte auf der ganzen Welt müssen sich dem stellen und der beste Weg dabei ist, voneinander zu lernen. Das geht am besten durch persönliche, lebendige, freundliche und offene Kontakte, die unsere beiden Städte von Anfang an verbinden“, begründet


Raus aus Köln

Foto: wystawa_koln

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Die Kölner Delegation zum 25-Jährigen Jubiläum in Kattowitz. Sie besichtigte eine Fotoausstellung auf dem Marktplatz, die im Rahmen eines Austauschprojekts entstanden ist.

Katarzyna Wlodarczyk, Mitarbeiterin bei der Stadt Kattowitz, das Interesse an der Partnerschaft. Zum Jubuläum stattete eine Kölner Delgation unter der Leitung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker der Partnerstadt einen offiziellen Besuch ab. Initiator der Verbindung mit der polnischen Stadt war der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger. „Meinem Mann waren Städtepartnerschaften sehr wichtig. Für ihn war das gelebte Außenpolitik. In seiner Nachfolge engagiere ich mich weiterhin, bin Mitglied in verschiedenen Partnerschaftsvereinen und war 2014 Gründungsmitglied von Cologne Alliance, einem Dachverband, der sich die Förderung der Städtepartnerschaften zur Aufgabe gemacht hat“, so Vorstandsmitglied Claudia Maria Burger. Cologne Alliance hat es sich zum Ziel gesetzt, den Partnerschaftsvereinen ein zeitgemäßes Image zu geben, denn neben Völkerverständigung spielen auch Bildung und Wirtschaft eine Rolle. Die Vereine übernehmen dabei die Funktion des Türöffners. Claudia Maria Burger hat bei ihren ersten Reisen Kattowitz noch als rege Hüttenstadt kennengelernt. Nach der Schließung der Bergwerke verfolgte sie den Wandel zum kulturellen Herzen der Region mit. „Ich freue mich schon sehr auf die Jubiläumsreise nach Kattowitz und die Herzlichkeit, die ich bisher immer dort erfahren habe.“

Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Köln-Kattowitz ist Ulrich Freitag. Die guten Erinnerungen an den eigenen Schüleraustausch mit der Partnerstadt Tel Aviv sowie eine Rundreise durch Polen begeisterten ihn für die Idee der Partnerschaften. „Zu Karneval hatten wir Freunde aus Kattowitz bei uns zu Gast“, schätzt er vor allem die vielen gegenseitigen persönlichen Kontakte. So stattet er im Herbst seinen Gegenbesuch in Kattowitz ab und freut sich schon auf den Besuch der traditonellen Stadtcafés. Der Partnerschaftsverein hat für Mitglieder und Interessierte eine einwöchige Jubiläumsreise im Oktober organisiert. Weitere Höhepunkte des Jubiläums werden eine Kunstausstellung, ein Kulturabend sowie ein eigener Stand auf dem Weihnachtsmarkt sein.

Wir bleiben im Gespräch miteinander, sogar wenn diplomatische Beziehungen abgebrochen werden.“ Claudia Maria Burger

Auch das luxemburgische Esch-sur-Alzette ist eine ehemalige Bergbaustadt. Sie gehört zu der bereits 1958 mit Köln geschlossenen Ringpartnerschaft, die Lüttich, Rotterdam, Turin und Lille mit einschließt. Seit die Universität Luxemburg 2015 nach Esch umKölnerLeben Heft 5|16


Zeichnung: Gerda Laufenberg

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Raus aus Köln

Auch Köln und das russische Wolgograd sind Partnerstädte. Der kölsche Tünnes schließt Freundschaft mit dem ehemaligen Feind.

gezogen ist, liegt ein Fokus auf Bildung. Um den Jugendaustausch zu beleben, fördert die Stadt Esch Studenten aus ihren Partnerstädten mit einem halben Jahr freiem Wohnen. „Der Erfahrungsaustausch ist für eine Kleinstadt, die sich aktuell im Wandel vom Industriestandort zum nationalen Forschungszentrum befindet, besonders bereichernd“, so Andreja Wirtz, beschäftigt bei der Stadt Esch. Seit 2007 gibt es regelmäßige Fußballturniere zwischen den Mannschaften beider Stadtverwaltungen und beim Karneval sind die Escher stets willkommene Gäste in der Narrenhochburg Köln. „Aber die Beziehung zum Partnerschaftsverein ist leider etwas eingeschlafen“, bedauert Uta Karst, Mitglied der Deutsch-Französisch-Belgischen Gesellschaft, „als ersten Schritt will ich Esch am Familientag auf der Kölner Rennbahn präsentieren.“ Es ist der Initiative von Cologne Alliance zu verdanken, dass die Städtepartnerschaftsvereine sich am 16. Oktober auf der Rennbahn präsentieren werden. Bis zu 15.000 Besucher werden erwartet, darunter viele Familien mit Kindern. Hier steht dann Istanbul in Eintracht neben Thessaloniki, hier spielen die großen politischen Gräben keine Rolle. Die Vereine wollen sich mit traditionellen Leckereien und Attraktionen präsentieren. „Wir verlosen sogar zwei Flüge nach Cork“, wirbt Matthias Welpmann für die Veranstaltung. KölnerLeben Heft 5|16

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Raus aus Köln

Jugendliche aus der Partnerstadt Corinto (Nicaragua) haben den kölschen Willy ins Herz geschlossen.

„Köln, beiderseits des Rheines gelegen, kennt die Bedeutung von Brücken als bedeutendes Element. Mit unseren 22 Städtepartnerschaften haben wir Brücken der Verständigung und Freundschaft gebaut.“ Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Cork ist die Heimat der bekannten Folk-Gruppe Galleon. Sie war vor über 25 Jahren der Einladung des Partnerschaftsvereins an den Rhein gefolgt, wo sie die Höhner kennenlernte. Daraus entwickelte sich nicht nur eine innige Freundschaft, sondern auch musikalischer Austausch: dem FC-Lied der Höhner liegt eine waschechte irische Volksmelodie zu Grunde. „Cork und Köln sind sich sehr ähnlich“, schmun-

Foto: Georg Steinhausen

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zelt Welpmann. „Zum Beispiel versuchten wir monatelang im Voraus unser Segelprojekt mit der Corker Stadtverwaltung abzusprechen – ohne Erfolg. Aber kurzfristig klappt jetzt alles prima. Und Corker gehen auch gerne in Kneipen“, ergänzt er. So geht es denn mit 30 Kölnern Ende Oktober mit dem historischen Segler Roald Amundsen durch die Irische See nach Cork. „Damit wollen wir auch an die Millionen von Iren erinnern, die vor Hunger und Armut flüchteten. Das verändert vielleicht das Bild in der heutigen Flüchtlingsdiskussion“, so Welpmann. „Und nächstes Jahr gehen alle Vereine unter dem Motto ,Brücken bauen – unsere Brücken sind fädisch‘ am Karnevalssonntag beim Schull-und ak Veedelszoch mit!“, ergänzt er stolz. KölnerLeben Heft 5|16


Raus aus Köln

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Informationen

Foto: Michael Kersch

So, 16. Oktober, 12.30–18.30 Uhr Beim Familientag auf der Gallopp-Rennbahn in Weidenpesch präsentieren sich alle Partnerstädte mit Spielen und Speisen.

Das Fußballteam aus Esch-sur-Alzette/Luxemburg zu Besuch in Köln.

Urlaub ganz nah

Kölner Partnerstädte Der Marco-Polo-Reiseführer stellt alle 22 Kölner Partnerstädte in einem gemeinsamen Buch mit Geheimtipps vor. Der Erlös dient dazu, die Vereine und deren Arbeit aktiv zu unterstützen. Das Buch ist erhältlich zum Preis von 11,99 Euro bei KölnTourismus, Kardinal-Höffner-Platz 1, 50667 Köln oder bei CologneAlliance online: www.colognealliance.org Die Adressen aller Vereine: www.colognealliance.org www.stadt-koeln.de (siehe unter Internationales -> Städtepartnerschaften)

Gewinn en eine Le serreise Sie in belgisch e Provi die Limbur nz g

Der weitläufige Naturferienpark Boschmolenplas bietet mit Natursee, Yachthafen und Restaurant ein einzigartiges Konzept in einer besonderen Umgebung! Er liegt im Dorf Heel an der Maas, in der Nähe von Roermond in der niederländischen Provinz Limburg. Die prachtvolle natürliche Umgebung des ausgedehnten Maas-Seengebiets beeindruckt genauso wie die Limburger Gastfreundschaft und die vielen Freizeitmöglichkeiten. Die Ferienhäuser und Villen des Resorts sind geräumig und komfortabel eingerichtet mit W-LAN, Fernsehen und eigener Wellnesseinrichtung. Das Besondere: Senioren erhalten das ganz Jahr über 15 Prozent Ermäßigung! Infos unter: www.boschmolenplas.de, Tel. (00 31) 475-57 11 77 oder receptie@boschmolenplas.com Lesergewinnspiel KölnerLeben verlost drei Gutscheine für eine Übernachtung im Ferienhaus für je zwei bis sechs Personen mit An- und Abreise unter der Woche. Einfach eine Postkarte mit dem Stichwort „Limburg“ schicken an: Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln oder E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadtkoeln.de Einsendeschluss: 31. Oktober 2016

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Gesund leben

Foto: Fotalia.com

„Einfach nur mal jammern“

Multiple Sklerose ist eine unberechenbare Krankheit. Betroffene leben damit jahrelang – sie können Halt in einer Selbsthilfegruppe finden.

I

m Alltag braucht Monika Eßer einen Rollstuhl. Damit fällt sie auf, ist anders als andere. „Nichts Besonderes“ ist die Frührentnerin dagegen in ihrer Selbsthilfegruppe in Sülz. Deren Mitglieder leiden an Multipler Sklerose, kurz MS genannt. Diese Erkrankung hat nichts – wie viele immer noch irrtümlich meinen – mit Muskelschwund zu tun. MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und hat viele Gesichter. Während manche Betroffene nur leichte Beschwerden haben, bekommen andere immer wieder schwere Schübe und bauen nach und nach körperlich ab. Die Gruppe trifft sich jeden ersten Mittwoch im Monat im Tersteegenhaus der evangelischen Kirche in der Emmastraße. Dieses Mal sind sechs der acht Mitglieder da. Monika Eßer ist eine der beiden Leiterinnen. Sie bekam ihre MS-Diagnose vor fast 25 Jahren und hat längst gelernt, mit ihrer Krankheit zu leben: „Die Frage ‚Warum gerade ich?‘ stelle ich mir nicht mehr.“

Stattdessen versucht die zweifache Großmutter das Positive zu sehen. Das, wozu sie noch körperlich in der Lage ist: „Ich sitze zwar im Rollstuhl, aber ich kann noch – fast – alles machen. Sogar noch ein paar Schritte gehen“, betont sie.

einem bezahlbaren Preis zu finden, wird nicht einfach sein – das wissen alle in der vertrauten Runde. Auch wenn sie die Augen offen halten, für das Problem sehen sie keine Lösung. Anders ist es, wenn einer von ihnen einen Schwerbehindertenausweis braucht, eine Pflegestufe Alle seit vielen Jahren beantragen möchte, einen barrierkrankt erefreien Urlaub plant oder sein Die jüngste Betroffene in der Auto behindertengerecht umSelbsthilfegruppe ist 47 Jahre alt, bauen möchte. Dann hat einer der Älteste 60. Alle sind schon immer einen Tipp, an wen man seit vielen Jahren krank und ha- sich wenden kann oder wo man ben ähnliche Probleme. Christia- einen Zuschuss bekommt. ne Saenger macht sich inzwischen viele Gedanken ums Wohnen. Gedächtnistraining und Die 51-Jährige hält Ausschau nach Rollstuhlsport einer neuen Wohnung. „Nach Und wenn mal niemand weieiner mit einem behinderten- terweiß, ist da noch die Kölner gerechten Badezimmer. Wo die Ortsvereinigung der Deutschen Türen breit genug sind, damit ein Multiple Sklerose Gesellschaft Rollstuhl hindurch passt.“ Das (DMSG). Ansprechpartnerin dort plant sie schon mal vorsorglich: ist die Sozialarbeiterin und BeraFür den Fall, dass sie bald nicht terin Marie-Luise Esser. mehr aufstehen kann und den Außer Rat geben gehören zu den Rollstuhl immer braucht. Noch Angeboten der DMSG ein regelkann sie aufstehen und zwei, drei mäßiges Gedächtnistraining und Schritte gehen. Rollstuhlsport. „Es ist gar nicht so Eine barrierefreie Wohnung zu einfach, mit einem Rollstuhl zuKölnerLeben Heft 5|16


Gesund leben rechtzukommen. Das muss man schon lernen. Da kommen auch Erkrankte hin, die den Rollstuhl bisher nur bei längeren Strecken brauchen“, erzählt sie. Darüber hinaus baut die Sozialarbeiterin neue Selbsthilfegruppen in der Stadt mit auf.

Konzerte in der Philharmonie besuchen, beim Rollstuhl-Tanz oder sogar Bogenschießen mitmachen. Nicht allen sieht man die Erkrankung an. So wirkt Birgit Scholl absolut gesund. Wenn sie aber wieder plötzlich einen Schub bekommt, kann die 47-Jährige kaum schlucken und ihr linker Arm ist Bogenschießen trotz taub – wie vor einigen Monaten. Rollstuhl Sie kann zu Hause zwar absolut Eine Selbsthilfegruppe war lange auf ihren Mann zählen, aber das auch keine Option für Monika Verständnis in der Gruppe ist Eßer. Als dann vor zwei Jahren noch mal ein anderes. „Man kann mit Hilfe der DMSG das Sülzer hier auch ganz prima einfach nur Treffen zustande kam, war sie mal jammern“, sprudelt es aus dabei. Ein großer Gewinn war, Birgit Scholl heraus und die andass sie hier Christiane Saenger deren lachen. „Jeder versteht halt kennengelernt hat. Denn diese sofort, wie man sich dann fühlt.“ hat für sie eine Vorbildfunktion. Die dunkelhaarige Frau tut viel, „Christiane ist sehr aktiv. Von ihr um neue Schübe zu vermeiden – habe ich gelernt, dass trotz Roll- soweit das überhaupt möglich ist. stuhl vieles möglich ist, was ich Ihre Woche ist „durchgetaktet“ früher nicht gemacht habe“, er- mit Terminen bei Ärzten, beim zählt Monika Eßer. Zum Beispiel Heilpraktiker und bei der Physio-

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therapie. „Mein Mann sagt immer: ‚Dein Job ist es, dich so gut es geht gesund zu halten.‘ Und das versuche ich. Aber was in zehn Jahren ist, weiß ich natürlich nicht.“ lvp

Informationen In Deutschland leiden schätzungsweise 140.000 bis 200.000 Menschen an MS. 70 Prozent der Patienten sind Frauen, 30 Prozent Männer. In Köln und Umgebung gibt es zurzeit 22 Multiple-SkleroseSelbsthilfegruppen. Weitere Infos bei: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft - Ortsvereinigung Köln und Umgebung e.V. Tel. (02 21) 6 90 99 54 (Di, Mi und Do 9–11 Uhr und Do 16–18 Uhr) info@dmsg-koeln.de www.dmsg-koeln.de

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Ratgeber

Foto: Fotalia.com

Augen auf und Tasche zu Seit Anfang des Jahres sind in Köln Taschendiebstähle um ein Fünftel gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Die Gründe: mehr Polizeipräsenz, deren konsequentes Einschreiten und mehr Prävention. Ein Ansporn für KölnerLeben, Tipps und Hinweise zu geben, es den Langfingern so schwer wie möglich zu machen.

D

er Wochenmarkt ist gut besucht an diesem Samstagvormittag. Auch Anita Berger möchte hier für ein leckeres Essen einkaufen: Ihre Tochter und die Enkelkinder haben sich zu Besuch angesagt. Dann: ein Rempler in der Menge. Als sie am Stand bezahlen will, greift sie in ihre Manteltasche: Das Portemonnaie ist weg. Und mit ihm sämtliche Dokumente wie Ausweise, die Krankenkassenkarte, EC-Karten. Besonders an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten und an denen es hektisch zugeht, haben Langfinger oft leichtes Spiel. Sie nutzen die Ablenkung der Menschen, sind häufige Besucher auf Weihnachtsmärkten, stürzen sich ins Gewühl von Bahnhöfen, um dort leichte Beute zu machen.

rempeln im Gedränge andere an und fassen dabei in die Tasche, um nach Wertsachen zu suchen. „Häufig arbeiten sie auch im Team“, sagt die Polizistin: „Ein Täter verschüttet zum Beispiel seinen Kaffee scheinbar unabsichtlich über die Jacke des Opfers, gibt sich hilfsbereit und wischt an der Jacke, während ein anderer in der Zwischenzeit die Tasche plündert.“ Beerhenke rät: „Wenn Sie spüren, dass Ihnen jemand zu nahe kommt, sollten Sie reagieren.“ Ein lautes:„Treten Sie ein Stück zurück“ kann häufig schon abschrecken. Sich dem Täter in den Weg stellen, versuchen, ihm die Tasche zu entreißen oder ihm folgen, sind jedoch absolute Tabus. Denn die Gesundheit geht vor: Es kann viel zu schnell passieren, dass der Täter sein Opfer bei Gegenwehr schubst und es so verletzt. Nicht ablenken lassen Doch längst nicht immer wird ein Taschendiebstahl „Taschendiebe arbeiten meistens professionell. direkt bemerkt. In den meisten Fällen fällt es den Sie wählen ihre Opfer gezielt aus, lenken sie ab Betroffenen gar nicht auf, dass es ein Dieb auf ihre und stehlen“, weiß Kriminalhauptkommissarin Wertsachen abgesehen hat. Offene Handtaschen, Elena Beerhenke und erklärt: „Es gibt verschiedene die im Supermarkt am Einkaufswagen hängen, RuckTricks, mit denen die Täter arbeiten.“ So legen sie säcke und Schulterbeutel, die eher hinten getragen sich einen Mantel über die Hand, damit niemand werden, werden zur leichten Beute. Am sichersten sieht, dass sie in die Tasche eines Opfers greifen, sind da Bauchtaschen oder Brustbeutel. Beerhenke KölnerLeben Heft 5|16


Ratgeber

Für den Ernstfall vorsorgen Was aber tun, wenn Menschen doch Opfer von Taschendieben geworden sind? „Sobald man merkt, dass etwas aus der Tasche fehlt, muss man handeln“, erklärt Beerhenke. „Lassen Sie zunächst alle EC-Karten sperren und wenn ein Handy gestohlen wurde, auch dieses.“ Unter der einheitlichen Rufnummer 116 116 können gebührenfrei EC- und Kreditkarten, aber auch Handykarten gesperrt werden. Die Polizei rät: „Jeder sollte sich seine Kartennummern aufschreiben und sicher zu Hause aufbewahren.“ Und auch die sogenannte IMEINummer ihres Handys sollten Mobilfunknutzer kennen. Sie lässt sich unter der Tastenkombination *#06# abfragen. Mit dieser Seriennummer können gestohlene Geräte identifiziert werden. Wichtig ist immer, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Zwar schreibt die Polizei die Gegenstände zur Fahndung aus, die Wahrscheinlichkeit, diese zurückzuerhalten, ist eher gering. Aber wenn dann

Informationen Sperrung gestohlener EC-, Kredit- und Mobilfunkkarten: Notfalltelefon 116 116 www.sperr-notruf.de Abfrage der Identifikationsnummer des eigenen Handys: Tastenkombination *#06# Die Kölner Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Taschendieben; Beratungstelefon des Kriminalkommissariats Kriminalprävention/Opferschutz: Tel. (02 21) 229-22 99. Auf ihrer Internetseite www.polizei-nrw.de/koeln/artikel_11851.html werden die Tricks der Taschendiebe erläutert. Mit praktischen Hinweisen wird gezeigt, wie man sich wirksam gegen die fremden Finger in der eigenen Tasche schützt. Informationen auch unter www.polizei-beratung.de

ein Handy bei einer Personenkontrolle gefunden wird, erhält der Besitzer es zurück. Und: Die Täter können dingfest gemacht werden. Anita Berger schwört sich auf jeden Fall, die klugen Tipps zu beherzigen und es Dieben schwer zu machen. dl Anzeige

Foto: Fotalia.com

betont: „Geld und Karten sollten außerdem immer getrennt voneinander getragen werden.“ Falls dann etwas gestohlen wird, ist nicht gleich alles weg. Darüber hinaus gilt: Wer das Haus verlässt, sollte wirklich nur das mitnehmen, was er wirklich braucht.

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Medien

Marie Curie

Mehr als eine Million Flüchtlinge haben 2015 Deutschland erreicht. Ein Filmprojekt der Caritas begleitete Menschen aus Syrien und anderen Kriegs- und Krisenländern auf ihrer ungewissen, oft lebensgefährlichen Reise nach Deutschland. Der Film zeigt, mit welchen Erwartungen und Hoffnungen die Menschen ankommen, aber auch, welchen Gefahren sie während ihrer Flucht ausgesetzt sind. Gedreht wurde unter anderem in Flüchtlingslagern im Libanon, auf einem Rettungsschiff im Mittelmeer und in deutschen Aufnahmezentren und Flüchtlingsunterkünften. „Der Film zeigt, dass niemand seine Heimat einfach so verlässt, weil er sich

Mittwoch 9. November um 14.30 Uhr, Vorteilspreis 4 Euro. Infos: (02 21) 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

Syrische Familie in einem Flüchtlingslager in der Bekaa-Ebene im Libanon

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Im Anschluss an das Kino lädt das Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, zum Hintergrundgespräch und Austausch zum Film ein (fußläufig 10 Minuten).

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Flucht nach vorn

fort und erhält als erste Frau einen Lehrstuhl an der Pariser Sorbonne. Im vollen Glanze ihres Ruhms wird Marie Curie zum Ziel übler Diffamierungen und muss bitterlich erfahren, wie unvereinbar Vernunft und lschb Leidenschaft sein können ...

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Die Geschichte: 1903 erhält die Wissenschaftlerin Marie Curie (Karolina Gruszka) als erste Frau gemeinsam mit ihrem Mann Pierre (Charles Berling) den Nobelpreis für Physik. Nur kurze Zeit später, mit gerade Mitte dreißig und als junge Mutter zweier Kinder, verliert sie Pierre durch einen tragischen Unfall. Dennoch bahnt sie sich unerschütterlich ihren Weg, setzt in einer von Männern dominierten Welt ihre gemeinsamen Forschungen alleine

bei uns ein besseres Leben erhofft. Im Gegenteil: Vielen Menschen bleibt keine andere Wahl als die gefährliche und strapaziöse Flucht. Sie würden – wenn sie könnten – lieber heute als morlschb gen zurück in ihre Heimat.“ Den Film und Hintergrundinfos finden Sie hier: www.flucht-nach-vorn.com In Kürze erscheint der Film auch auf DVD.

Mehr Muse in Köln

Weichen stellen

Die Plattform Musenkuss ist ein kostenloses Angebot der Stadt Köln, das den Überblick und Zugang zu vielen Kursen und Veranstaltungen zahlreicher Anbieter rund um kulturelle Bildung schafft. Etablierte freie und städtische Kultureinrichtungen stellen sich und ihre Angebote dort vor. lschb

Josef Epp regt in seinem Buch „Weichen stellen. Inspirationen für eine selbstbestimmte dritte Lebenshälfte“ dazu an, über wichtige Fragen des Alterns nachzudenken und diese Lebensphase als Gestaltungsraum zu begreifen. Das Buch zeigt Möglichkeiten wie generationenübergreifendes Wohnen auf und schildert in Interviews unterschiedliche Perlschb spektiven.

www.musenkuss-koeln.de

Josef Epp, Weichen stellen, Patmos Verlag, 16,99 Euro ISBN 978-3-8436-0819-0 www.patmos.de


Kölsch

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Ne Huusmaskenball Foto: Privat

Et wor su öm 1900 eröm. Domols woodt der Fasteleer un der 11. em 11. noch mih op der Stroß un derheim jefeet. Esu och bei de Schlabbermanns us der Deepejass. Die heelten jedes Johr ne Huusmaskenball av. Aan dem bewossten Daach lohch et Plünn met singe 200 Pund em Finster un lo’ten noh de Jäss us. It wor als Funkemarieche maskeet. För „Stippeföttche“ wor et jo nit zo jebruche, do wör et secher durch et Jebünn jekraach. Singe Mann hat jrad e Pittermännche aanjeschlage un probeete, ov et och nit no Faaß schmecken dät. Do rubbelten et op eimol su hatt op der Trapp, dat im dä jode Drank en et verkehte Strössje kom. Et wor der Dilledops Dei, dä met der Decke Trumm de Trapp erav jekäjelt wor. Als nökstes kom et Schnokse Rösje als „Elsa vun Brabant“. Dat wor dat Irmche, dat mem Lohenjrin dä Fisternöll hatt. Wä et en singem wieße Punjel sohch, dä kunnt bejriefe, woröm sich dä Schwaneritter su flöck durch de Koot jemaat hatt. En e paar Bettlake stohch der Allemans Böll dren. Hä sät, hä wör ne Wöstescheich. Unraseet sohch hä och ärch wös us. No jov et op der Trapp allt widder Jebälks un Radau: „DoTrons-kann, jetz häss do meer met dinge Plattföß et Volang vun der Schlepp avjetrodde.“ „Dat ess et Züff“, reef et Plünn, „dat well met singem Döres als ‚Ideales Brautpaar‘ kumme.“

Am Engk kom e Schusterjungepäärche, der Knasterkopps Pitter met singem Marieche. Su wor et Huus proppe voll. De Decke Trumm kloppte zoehsch e Solo, dat janze Schmölzje fing aan singe un dann reskeeten et janze Jeläch e Dänzje. Op einmol reef der Böll: „Jetz maache mer ne Zoch durch et Huus, de Decke Trumm jeit aan der Spetz.“ Jesaat, jedonn. Et jov e Höppe un Springe, dat mer meine kunnt, et Trappehuus dät enenein falle. No kom der Huushär un schannt wie en Rav. Drop reef et Plün wödich: „Do bezahle mer jede Mond treu un brav 25 Mark Meet un dörfe noch nit ens ne Huusmaskenball avhalde? Dat maache mer nit mih met. Nöhks Johr trecke mer öm un fiere em Ungerhuus.“ Et do‘te noch en Wiel, dann trok dat Schmölzje am Huus erus. Dobei däten se singe: „Et hät noch immer jot jejange ...“ Zoröck blevven de Schlabbermanns mem Spöl. Trotzdäm sungen se beim Oprühme: „Denn einmal nur im Jahr ist Karneval.“ Toni Buhz gehört seit 35 Jahren dem Heimatverein Alt-Köln an. Bereits über 25 Jahre arbeitet er im Mundartautorenkreis an der kölnischen Sprache und schreibt und liest seit mehr als 20 Jahren in der Akademie för uns kölsche Sproch.

Illustration: Sabine Voigt/Idee und Text: Redaktion KölnerLeben

Frau Alex und Herr Konrad

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: AHNDEN ALEMANNEN APRESSKI BALATON BANDE BEREITS DOZENTIN ELLBOGEN ENTEISEN ENTROPIE ERSATZMANN FEUERN GEWINNE GLORIOS HAPERN HEIZER HENNI HERZOG KIRGISIEN

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Rätsel

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Auflösung Heft 4/2016. Lösungswort: Rapsfeld Gewinner: Gisela Dickopf, Edmund Trump

Südafrika - der Kinofilm Die unabhängigen Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg sind im Campingbus kreuz und quer durch Südafrika gereist. Auf dem 10.000 Kilometer langen Weg von Kapstadt bis Johannesburg haben sie jeden Tag mit ihren Kameras dokumentiert. Herausgekommen ist ein packender Kinofilm mit faszinierenden Landschaften, besonders nahen Tierbeobachtungen und bewegenden Begegnungen mit Südafrikanern.

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KölnerLeben verlost 3 DVDs, Postkarte mit dem Lösungswort bitte an: KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln oder per E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 31. Oktober 2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Anzeige


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Kalender

Foto: Hänneschen Theater

Terminkalender seit 20 Jahren am Breslauer Platz. Bodyguard – Das Musical öffnet die Türen mit einem vielfältigen Programm. Der Eintritt ist frei. Tickets für das Musical (noch bis Ende März 2017) 29–109 . Karten: 28 01. Musical Dome, Goldgasse 1. www.bodyguard-musical.de

Dienstag, 4.10.

15 Uhr: Hänneschen am Mittag Wegen der großen Nachfrage bietet das Hänneschen Theater zunehmend Stücke auch nachmittags an: Das Familienstück „Datt kütt bloss vum Singe“ und „Schälock Holmes“. Darin betreibt Schäl unter dem Namen „Schälock Holmes“ eine Detektei in Knollendorf. Eine Leiche wird gefunden und das spricht sich auf dem Marktplatz wie ein Lauffeuer herum. Wird der Mord aufgeklärt und kann Hänneschen Schäls Detektei wieder in Schwung bringen? 19,50 . Infos: 2 58 12 01. Hänneschen Theater, Eisenmarkt 2-4. www.haenneschen.de

Oktober Samstag, 1.10. 16 Uhr: Multiple Schicksale Jann Kessler porträtiert in seinem Film Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind. Der Regisseur ist anwesend. Infos: 12 21 12, Filmpalette, Lübecker Str. 15 www.filmpalette-koeln.de 20 Uhr: 16. Kölner Theaternacht 44 Spielstätten mit 50 Bühnen zaubern in über 200 Vorstellungen die Welt des Theaters auf die Bretter, die diese bedeuten.: Auf dem Gelände des Heizkraftwerks Süd tanzen die Angels Aerials an der Außenfassade des Öltanks. 21 . Karten: 28 01. Im gesamten Kölner Stadtgebiet. www.theaternacht.de 20 Uhr: Onkel Toms Hütte Reloaded Ein großartiges Theaterstück mit Musik nach dem Roman von Harriet Beecher Stowe, dessen Botschaft heute aktueller ist denn je. 23 . Infos: (0 22 03) 69 59 73. Porzer Rathaussaal, Friedrich-Ebert-Ufer 64-70

Sonntag, 2.10. Köln Marathon 2016 Rund 25.000 Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen sind heute wieder auf Kölns Straßen unterwegs. www.koeln-marathon.de 18 Uhr: Kölle singt Das kölsche Mitsing-Weltrekordprojekt mit Björn Heuser und Fründe. 14,80–19,80 . Karten: 80 20. Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz 3. www.lanxess-arena.de

10.30 Uhr: Tanzen für alle (jeden Dienstag) Getanzt werden abwechslungsreiche Folkloretänze aus aller Welt, Kreistänze sowie klassische und moderne Tänze. Vorkenntnisse nicht erforderlich. 10 Doppelstunden 25 . Infos: 81 83 13. Pfarrsaal St. Bruder Klaus, Bruder-Klaus Siedlung 2, Köln-Mülheim. www.seniorennetzwerk-muelheim.de 15 Uhr: Curanum – Kaffeehausmusik und Curanum Geburtstag Feiern Sie mit Herrn Arenz im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de 18.30 Uhr: Ü60-Stammtisch (jeden Dienstag) Der Stammtisch HerbstGold ist ein Teilhabe-Angebot für ältere Menschen, die mal wieder in geselliger Runde einen netten Abend in einem Wirtshaus verbringen möchten. Gaststätte Roland-Eck gegenüber der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4. www.ev-gemeinde-koeln.de

Mittwoch, 5.10. 10 Uhr: Südstadtfrühstück Frühstücksbuffet mit Modenschau. 3,50 . Infos: 99 87 82 40. Keine Anmeldung erforderlich. SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Montag, 3.10. (Tag der Deutschen Einheit) 11 Uhr: Tag der offenen Tür: Bodyguard – Das Musical Eigentlich als provisorische Spielstätte gedacht steht der blaue Musical-Dome

15 Uhr: Das alte Köln erleben Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz. Kosten: nur Eintritt. Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstr. 1. Viele weitere Führungen unter www.dementia-und-art.de

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– Oktober/November 2016 Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Donnerstag, 6.10. (KölnTag)

Sonntag, 9.10.

10 Uhr: KölnTag der Museen (an jedem 1. Donnerstag im Monat, außer an Feiertagen) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de

11 Uhr: Straßenbahnmuseum Thielenbruch (jeden 2. Sonntag im Monat) Ein Streifzug durch 125 Jahre Geschichte der Kölner Straßenbahnen. 1,50 . Infos: 2 83 47 73. Straßenbahnmuseum Thielenbruch, Otto-Kaiser-Str. 2c. www.hsk-koeln.de

12.30 Uhr: PhilharmonieLunch (jeden Donnerstag) Eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und sich für kommende Aufgaben inspirieren lassen. Eintritt frei. Infos: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

11.30 Uhr: Die Welt in SchwarzWeiß (bis zum 30.10.) Die FotoFreunde „FF Blende auf“ geben einen Einblick in ihre Fotoarbeiten. Bürgerhaus Stollwerck, Eintritt frei, Dreiköniginnenstr. 23. www.buergerhaus-stollwerck.de

Freitag, 7.10. 10 Uhr: Freitagstreff für Jungsenioren 60+ (jeden 1. Freitag im Monat) Miteinander über verschiedene Literatur, Musik und allgemeine Lebensfragen sprechen. Eintritt frei. Infos: 92 58 46-0. Schildergasse 57. www.antonitercitykirche.de

Samstag, 8.10. 14.30 Uhr: Stadtführung – Köln ist ein Gefühl Alles Kölsche in 90 Minuten sehen und kennenlernen. 11 . Karten: 28 01. Treffpunkt: Köln Tourismus Service Center am Dom, Kardinal-Höffner-Platz 1. www.koelntourismus.de

Montag, 10.10. 10.30 Uhr: Theaterspielkurs für alle ab 50 (jeden Montag) Unter Anleitung einer Theaterpädagogin erlernen Interessierte die Grundlagen des Theaterspiels. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 25  Monatsbeitrag. Infos und Anmeldung: 221-9 61 68. Handwerkerhof, Athener Ring 3. www.buergerzentrum-chorweiler.de 14 Uhr: Café Kränzchen (jeden Montag) Für Menschen mit Demenz, die zu Hause leben. Hier kann man „ausgehen“, ohne befürchten zu müssen, „Kritik“ zu erfahren. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. Infos: 777 55 499. Städt. Seniorenzentrum Köln-Dellbrück, Dellbrücker Hauptstr. 100a. www.sbk-koeln.de

Freitag, 7.10. 26. Film Festival Cologne 2016 (bis 14.10.) Bereits zum 26. Mal findet das internationale Film-Festival in Köln statt. Auf dem Programm stehen Premieren von internationalen Serien- und Spielfilm-Highlights. Prominent besetzte Empfänge und spannende Werkstattgespräche mit Filmschaffenden fehlen ebenfalls nicht. Spielstätten sind das Residenz-Kino mit der ASTOR Film Lounge, das Filmforum im Museum Ludwig, das Filmhauskino und das Cinenova in Ehrenfeld. Einzelkarten 7 , Festivalpass 30 . Auch kostenlose Veranstaltungen werden angeboten. www.cologne-conference.de

Dienstag, 11.10. 13.45 Uhr: Töurcher en Kölle un drömeröm Führung durch den Wald der Zukunft. 8 . Infos: 7 39 29 95. Treffpunkt: KVB-Halt Stüttgenhof Linie 7. www.koelsch-akademie.de

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Kalender

Mittwoch, 12.10.

19.30 Uhr: Premiere – Gross und klein Theaterstück von Botho Strauß in einer Inszenierung der Regisseurin Lilja Rupprecht. 16,50–42,90 . Karten: 28 01. Schauspiel Köln im Depot, Schanzenstr. 6-20. www.schauspiel.koeln

11 Uhr: Café Impuls Heute werden Sabine Schönbrunn-Otto und Klaus Otto, Heilpraktiker für Psychothe-rapie in der Praxis „NAVISANA“, mit Schwerpunktangeboten der Gesundheitsvorsorge/-erhaltung, zu Gast sein. Eintritt frei. Infos: 99 11 08 14. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de

Samstag, 15.10. Ausstellung – Gesichter der Demenz (bis 23.10.) Der niederländische Maler Hermann van Hoogdalen porträtierte demenzerkrankte Menschen auf großformatigen Gemälden. Infos: 92 58 47 20. Domforum, Domkloster 3. www.domforum.de

14.30 Uhr: Film im Odeon Hinter den Wolken, siehe Seite 9. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 . Infos: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

14.30 Uhr: Führung – Forstbotanischer Garten (an jedem 1. Mittwoch und 3. Samstag) Mehr erfahren über die 50-jährige Entwicklung des Gartens. Eintritt frei. Infos: 35 43 25. Treffpunkt: Unterstellpilz im Garten, Schillingsrotter Straße. www.stadt-koeln.de

8 Uhr: Mode aus Leder Im Vortragsraum des Curanum Seniorenstift Köln wird Mode aus Leder gezeigt. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

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Donnerstag, 13.10.

Freitag, 14.10. 14.30 Uhr: Demenzsprechstunde (jeden Freitag) Für alle Fragen rund um die DemenzErkrankung wird eine spezielle Beratungsmöglichkeit angeboten. Anmeldung erforderlich: 40 03 82 48. Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29-33. www.malteser-sthildegardis.de

14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! Tanznachmittag für alle in Kooperation mit der Tanzschule Breuer, Näheres S. 9 www.tanzbreuer.de 15 Uhr: Fit für 100 (jeden Montag und Mittwoch) Ein Bewegungsprogramm für Senioren, das von der Sporthochschule entwickelt wurde, um gezielt Kraft und Gleichgewicht zu steigern. 3 . Infos: 95 15 40 49. Quäker Nachbarschaftsverein, Kreutzerstr. 5-9. www.quaeker-nbh.de

Dienstag, 18.10. 13 Uhr: Weinmuseum (jeden Dienstag und Donnerstag) Köln und Wein sind enger verbunden, als man glaubt. Im Außenbereich kann man die Unterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten erkunden. 5 . Infos: 9 72 30 69. Weinmuseum Köln, Amsterdamer Str. 1. www.weinmuseum.org 16 Uhr: Curanum Klaaf Beisammensein und Gespräche auf Kölsch im Vortragsraum. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

15 Uhr: Cafe Agil Spielen, Spielen, Spielen – Spielenachmittag im Büze. Infos: 5 46 21 77. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de 20 Uhr: Konzert mit Purple Schulz In seinem Programm „Der Kleine mit dem Unterschied“ zeigt Purple Schulz wieder alle Facetten des Menschseins. 20 . Infos: (0 22 02) 9 35 81 57. Pütz-Roth, Kürtener Straße 10, 51465 Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

Montag, 17.10.

Mittwoch, 19.10.

Sonntag, 16.10. 11 Uhr: Fischmarkt Auf 30.000 Quadratmetern präsentieren rund 70 Händler ihre Waren. Eintritt frei. Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de 11 Uhr: Sonntagströdelmarkt (jeden 3. Sonntag im Monat) Der Engelshof ist ein besonders schöner Ort zum Stöbern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Infos: (0 22 03) 1 52 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.buergerzentrum-engelshof.de

10.30 Uhr: Bürgersprechstunde (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Polizei steht in der Bürgersprechstunde für alle Fragen zur Verfügung. Infos: 221-9 14 64. Seniorenvertretung Köln-Innenstadt, Ludwigstr. 8, Zi. 425. www.stadt-koeln.de 15 Uhr: Internetcafé 55 plus (jeden Mittwoch) Computerkurse für Seniorinnen und Senioren mit ständig wechselnden Themen, die auf Wünsche der Teilnehmer abgestimmt werden. Eintritt frei. Infos: 66 12 13. Norbert-Burger-Seniorenzentrum, Keupstr. 2. www.seniorennetzwerk-muelheim.de

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Samstag, 22.10.

Montag, 24.10.

14.30 Uhr: Yoga (jeden Donnerstag) Mit speziellen Übungen für mehr Beweglichkeit und Kraft verschaffen sich die Teilnehmer Lebensfreude und Vitalität. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. 5  pro Termin. Infos: 5 60 46 14. SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd, Stolzestr. 1a. www.seniorennetzwerke-koeln.de

20 Uhr: Tanzgastspiel – Moeder Die Tanzkompanie Peeping Tom zeigt den zweiten Teil der Trilogie, der sich mit dem Thema Erinnerung befasst. 13,20–35,20 . Karten: 28 01. Schauspiel Köln im Depot, Schanzenstr. 6-20. www.schauspiel.koeln

18 Uhr: Sprachclub (jeden Montag) Der Sprachclub Köln ist offen für alle, die ihre Sprachkenntnisse anwenden oder verbessern wollen. Jeden Montag im Restaurant Consilium im Rathaus. Straßenbahnstation Dom/Hbf oder Heumarkt. Infos: 80 26 15 70. Rathausplatz 1. www.sprach-club-koeln.de

15 Uhr: Skat für Damen und Herren (jeden Donnerstag) Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind zu allen Spielangeboten immer willkommen! Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

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Donnerstag, 20.10.

18.15 Uhr: Zumba Gold (jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag) Eine leichte Form von Zumba, die geeignet ist für alle aktiven Personen, die ihre Kondition langsam aufbauen möchten. Dauer 45 Min. 1x die Woche, monatlich 25 , Infos: (01 78) 6 06 54 12. Dein Herzschlag, Kyffhäuser Str. 31. www.deinherzschlag.de

Freitag, 21.10. 16 Uhr: Trauercafé (jeden 3. Freitag im Monat) Hier können sich Trauernde austauschen, Verständnis erfahren und Hilfsangebote erhalten. Eintritt frei. Infos: 89 00 93 12. ARCHE, Augustastr. 22. www.johanniter.de 19 Uhr: Theater – Ein Lieben lang (25.10., 11 Uhr; 26.10., 16.30 Uhr) Im Freien Werkstatt Theater (FWT) bringen 25 Männer und Frauen zwischen 64 und 94 Jahren gemeinsame und individuelle Erinnerungen, Erlebtes und aus Liebe Getanes, Wünsche und Utopien auf die Bühne. 12 . Kartenreservierung: 32 78 17. FTW, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

Dienstag, 25.10. Sonntag, 23.10. 11 Uhr: Familientag – KERAMION Viele besondere Angebote rund um das Thema Keramik locken in das Museum. Eintritt frei. Infos: (0 22 34) 69 76 90. Bonnstr. 12, 50226 Frechen. www.keramion.de 15 Uhr: Kölscher Nachmittag Ein Nachmittag mit Musik, lustigen Rüümcher und Verzällcher mit dem Chor der „Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e.V.“ 10 , inkl. eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen. Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

19 Uhr: Klaaf em Mediapark Mit dem Kölner Kabarett-Ensemble „Medden us dem Levve“. 10 . Infos: 5 74 31 40. SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7. www.koelsch-akademie.de

Mittwoch, 26.10. 15 Uhr: Das Goldene Zeitalter der Malerei – Kinderwelten Öffentliche Führung für Menschen mit Demenz. Kosten: nur Eintritt. WallrafRichartz-Museum. Obenmarspforten. Viele weitere Führungen unter www.dementia-und-art.de

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Samstag, 29.10., 19 Uhr: 17. Museumsnacht Köln Von der Kölner Innenstadt bis zur Schäl Sick öffnen 47 Museen, Kunstorte und Ateliers ihre Türen für Groß und Klein von 19 bis 2.59 Uhr – zum Entdecken, Staunen und Verweilen. Das Ticket ermöglicht Zugang zu mehr als 200 Veranstaltungen und freie Fahrt auf fünf Shuttlebusrouten. 19,90 . Karten: 28 01. www.museumsnacht-koeln.de

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Kalender

Donnerstag, 27.10. 18.30 Uhr: Ausstellungseröffnung – Icons & Skills (bis zum 27.01.17) Malte Sonnenfeld zeigt in seinen Werken seine ganz persönlichen Ikonen. Persönlichkeiten, die für ihn – und viele andere – prägnante Begleiter waren. Eintritt frei. Anmeldung bis 25.10. unter 1 66 49 05. Residenz am Dom, An den Dominikanern 6-8. www.residenz-am-dom.de

Freitag, 28.10. 22 Uhr: Comedy – Frank Eilers Neue und etablierte Künstler präsentieren 2 x 20 Minuten Programm. Eintritt frei. Platzreservierungen sind nicht möglich. Atelier Theater, WirtzHaus, Roonstr. 78. www.ateliertheater.de

Samstag, 29.10. 20 Uhr: Leseabend mit Jürgen von der Lippe Eine inszenierte Lesung mit Nora Tschirner und Max Giermann aus Anzeige

„König der Tiere“. 30 . Karten: 28 01. Im Großen Saal des Bürgerzentrums Chorweiler, Pariser Platz 1. www.buergerzentrum-chorweiler.de

Sonntag, 30.10. 18 Uhr: Literatur – Leserleben Tim Parks und Denis Scheck leuchten die Hintergründe aus, spekulieren provozierend wie amüsant, erzählen Anekdoten aus langjähriger Lesesucht und stellen Thesen auf, was Bücher heute wollen, sollen, sind. 10/8 . Infos: 9 95 55 80. Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39. www.literaturhaus-koeln.de

Montag, 31.10. 17.30 Uhr: Interkultureller Chor (jeden Montag) Hier darf jeder mitsingen: „Ein.f.a.Ch Finkenberg“. Gesungen werden deutsche und fremdsprachige Lieder. Mitsingen ist gratis. Infos: (0 22 03) 9 35 44 17. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a


Kalender 18.30 Uhr: Tänze aus aller Welt (jeden Montag) Gedächtnistraining mit den Füßen, Schritte aus dem Standard/Latein-Programm und internationaler Folklore. Kein Tanzpartner nötig, Schnupperstunde ist möglich. Dauer 90 Min. Infos: 55 76 55. Kirchengemeinde St. Severin, Alteburger Str. 74. www.sankt-severin.de

November Dienstag, 1.11. (Allerheiligen) 15 Uhr: Kaffeehausmusik Ein nettes Beisammensein mit Kaffee und schöner Musik im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

Mittwoch, 2.11. 10 Uhr: Südstadtfrühstück Frühstücksbuffet mit einer offenen Gesprächsrunde. 3,50 . Infos: 99 87 82 40. Keine Anmeldung erforderlich. SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1. www.seniorennetzwerke-koeln.de 16 Uhr: ming ping – ding ping (jeden 1. Mittwoch) Die Selbsthilfegruppe Schmerz trifft sich zu Gesprächen, Aktivitäten. NUR nach Anmeldung: Silvia Wirtz (01 63) 7 83 83 49. Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzerstr. 5-9. www.quaeker-nbh.de

Donnerstag, 3.11. (KölnTag) 10 Uhr: KölnTag der Museen (an jedem 1. Donnerstag im Monat, außer an Feiertagen) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de

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12.30 Uhr: PhilharmonieLunch Eine halbe Stunde vom Alltag abschalten, die Mittagspause oder den Stadtbummel unterbrechen und sich für kommenden Aufgaben inspirieren lassen. Eintritt frei. Infos: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

Freitag, 4.11. 10.30 Uhr: Wahlausschuss zur Seniorenvertretungswahl. Öffentliche Sitzung zur Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses. Kalk-Karree, OttmarPohl-Platz 1, Raum 6 D 01 18.30 Uhr: Disney on Ice – 100 Jahre voller Zauber (bis 6.11.) Angeführt vom Zeremonienmeister Micky Maus hält eine Parade aus über 50 der beliebtesten Disney-Figuren Einzug in die Lanxess Arena. 30–61,50 . Karten: 28 01. Lanxess Arena, Willy-Brandt-Platz 3. www.lanxess-arena.de Anzeigen


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Kalender Dienstag, 8.11.

20 Uhr: Die 15. Kölner Kleinkunsthölle Jahres-Benefiz-Show mit Künstlern aus allen Bereichen und vielen Preisen! 10 . Karten: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.buergerzentrum.info

14 Uhr: Töurcher en Kölle un drömeröm Besichtigung und Führung durch das Domradio, den Sender für kirchlich engagierte Hörer, rund um die Themen Kirche und Gesellschaft. 10 . Infos: 7 39 29 95. Treffpunkt: am Kreuzblumenmodell vor dem Domforum. www.koelsch-akademie.de

Sonntag, 6.11. 14 Uhr: Führung über den Melatenfriedhof Gerade an diesem Ort ist die Geschichte der Stadt Köln mehr als lebendig. Als im frühen 19. Jahrhundert die innerstädtischen Friedhöfe geschlossen wurden, öffnete der Melatenfriedhof seine Pforten. 11 . Anmeldung: 29 87 05 96. Treffpunkt: am alten Haupteingang Melatenfriedhof, gegenüber Aachener Str. 249. www.stadtgeschichten-koeln.de

Montag, 7.11.

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Samstag, 5.11.

17 Uhr: 65plus – Reformen für eine bessere Lebensmittelversorgung Thema heute in der Reihe „Wissenschaft im Rathaus“: der demografische Wandel und die damit verbundenen Anforderungen der Konsumenten 65plus an die Lebensmittelversorgung. Eintritt frei. Rathaus Spanischer Bau, Rathausplatz. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

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Kalender 17.30 Uhr: Vortrag – Demenz, Was nun? Impulsvorträge und interaktive Podiumsdiskussion zum Thema Demenz. Infos und kostenlose Anmeldung: koeln@ miller-meier.de oder (030) 2 88 76 59 97. www.caritas-akademie-koeln.de

Mittwoch, 9.11. 14.30 Uhr: dementia+art Begegnung mit Kunst für Personen mit Demenz und deren Angehörige. Kosten inkl. Kaffee und Kuchen 7 , (Betreuer 5 ). Museum Villa Zanders, Konrad-Adenauer-Platz 8, 51465 Bergisch Gladbach. www.dementia-und-art.de

14.30 Uhr: Film im Odeon Marie Curie, siehe Seite 32. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 . Infos: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

19 Uhr: Selbsthilfegruppe Demenz (jeden 2. Mittwoch im Monat) Die Küche – ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Eintritt frei. Anmeldung: 9 84 56 00. Küche der Tagespflege, St. Vinzenzhaus Köln-Brück, Olpener Str. 863-865. www.vinzentinerinnen.de 20 Uhr: Konzert mit Katja Ebstein Ein spannender Abend mit kabarettistisch-literarischem Entertainment vom Feinsten. 33 . Karten: 28 01. Volksbühne am Rudolfplatz. Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Donnerstag, 10.11. Fotografien für Köln und die Welt (bis 22.11.) Ausstellung zum 90. Jubiläum des Rheinischen Bildarchivs (RBA). Das RBA verfügt mit einem Bestand von aktuell etwa 5,4 Millionen Fotografien über einen wichtigen Teil des Bildgedächtnisses der Stadt Köln. Eintritt frei. Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28. www.rheinisches-bildarchiv.de

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Freitag, 11.11. 11.11 Uhr: Sessionsstart in Köln Um Punkt 11 Uhr 11 heißt‘s „Kölle Alaaf“ und kölsche Klänge laden zum Mitsingen und Mittanzen in der ganzen Stadt ein.

Samstag, 12.11. 14 Uhr: Köln in der Römerzeit Noch heute ist die römische Vergangenheit im Stadtbild erkennbar. Selbst die Stadt- und Straßenplanung der Innenstadt basiert bis heute auf Ideen der Römer. 10 . Karten: 221-2 59 90. Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: RömischGermanisches Museum, Roncalliplatz 4. www.vhs-koeln.de

Sonntag, 13.11. 19 Uhr: Musikalische Stadtgeschichten VII (auch am 20.11.) Der Liedermacher, Stadtführer und Buchautor Günter Schwanenberg nimmt sein Publikum auf eine Reise ins 19. Jahrhundert mit. 12 . Karten: 32 78 17. FTW, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de Anzeige

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Montag, 14.11. 17 Uhr: Der rheinische Kardinal Der Autor Friedhelm Ruf stellt sein Buch und den Lebensweg von Kardinal Frings in Wort und Bild vor. Eine Veranstaltung des Heimatvereins Alt-Köln. Eintritt frei. Residenz am Dom, Veranstaltungssaal, An den Dominikanern 6-8. www.hvak.de

Dienstag, 15.11. 18 Uhr: Diskussion – Auf Jobsuche mit 66 Ohne Moos nichts los – Betroffene und Menschen aus Stadt, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren über das Altersbild vom wohlverdienten Ruhestand. Eintritt frei. Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33. www.vhs-koeln.de

Mittwoch, 16.11. 11 Uhr: Café Impuls In kleiner Runde werden Themen und Inhalte diskutiert, die aktuell die Generation 50plus interessieren. Eintritt frei. Infos: 99 11 08 14. Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23. www.buergerhausstollwerck.de 17 Uhr: Zumba Gold (jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag) Eine leichte Form von Zumba, die geeignet ist für alle aktiven Personen, die ihre Kondition langsam aufbauen möchten. Dauer 45 Min. 1x die Woche, monatlich 25 , Infos: (01 78) 6 06 54 12. Dein Herzschlag, Kyffhäuser Str. 31. www.deinherzschlag.de

Donnerstag, 17.11. 17.30 Uhr: Chronische Knieschmerzen? Infoabend mit den Experten Prof. Karbowski und Dr. Franzmann im Krankenhaus der Augustinerinnen. Eintritt frei. Infos: 33 08 13 92, Anmeldung nicht erforderlich. Festsaal, Jakobstr. 27-31. www.koeln-kh-augustinerinnen.de

Freitag, 18.11. 20 Uhr: Was ihr wollt (auch 25.11.) In Shakespeares Komödie entfaltet sich ein komisch-tragischer Reigen der Irrtümer und Wahrheiten, der begleitet wird von einem Ensemble der schrägsten Figuren, die Shakespeare je auf die Bühne brachte. 16 . Karten: 32 17 92. metropol Theater, Eifelstr. 33. www.metropol-theater-koeln.de

Montag, 21.11., 16 Uhr: Weihnachtsmärkte in Köln Vom 21. November bis 23. Dezember herrscht wieder festliche Stimmung in der weihnachtlich geschmückten Domstadt. Über zehn Weihnachtsmärkte – vom klassischen bis zum Hafenweihnachtsmarkt – laden zum Bummeln, Flanieren und Stöbern in der Adventszeit ein. www.koeln.de

Samstag, 19.11.

14 Uhr: Weltmeisterschaft Lateinamerikanische Tänze In Kooperation mit Tanzschule Breuer Besuch der Vorentscheidung der Weltmeisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen. Näheres. Nähere Infos S. 8. www.tanzbreuer.de

Sonntag, 20.11. 18 Uhr: The Klezmer Tunes Konzert mit Dimitri Schenker, Igor Mazritsky und Mike Rauss, die die eingängigen Melodien aus der unendlichen Vielfalt der jüdischen Klezmermusik auf ihre ganz eigene Art interpretieren. 15 . Karten: (0 22 34) 93 30 34 00. Begegnungszentrum der Gold-Kraemer-Stiftung Kirche Alt St. Ulrich, Ulrichstr. 110, 50226 Frechen. www.altsanktulrich.de

Montag, 21.11.

14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! Tanznachmittag für alle in Kooperation mit der Tanzschule Breuer, Näheres S. 9 www.tanzbreuer.de

Dienstag, 22.11. 20 Uhr: Weihnachtsspecial: Hillig ovend alaaf (auch am 23.11.) Unter dem Motto „Kölsch ist Trumpf“ wird der Weihnachtswahnsinn in kölsche Tön verpackt. 36 . Karten: 28 01. Volksbühne am Rudolfplatz. Aachener Str. 5. www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Mittwoch, 23.11. 20.30 Uhr: Vortrag: Mit dem Motorrad durch Thailand, Laos und Kambodscha Erik Peters war ein Vierteljahr mit dem Motorrad in Südostasien unterwegs und liefert mit dieser Live Multivision atem-


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14 Uhr: Führung – St. Andreas Unscheinbar im Bankenviertel liegt die romanische Kirche St. Andreas. Sie bietet eine Vielzahl alter Kunstwerke sowie ungewöhnliche Fenster. 12 . Karten: 221-2 59 90. Anmeldung erforderlich. Treffpunkt: St. Andreas, Eingangsportal, Komödienstr. 4-8. www.vhs-koeln.de

Montag, 28.11. 18 Uhr: Stadionführung Köln Einmal da sitzen, wo der FC-Trainer sonst Platz nimmt. Einmal durch die Katakomben ins Stadion einlaufen. Einmal in der Umkleide des FC stehen. 9,90  inkl. VRS-Fahrausweis zur Hin- und Rückfahrt. Karten: 28 01. RheinEnergieSTADION, Olympiaweg 7.

beraubende Fotos und Filmsequenzen. 14 . Karten: 2 77 28 80. Globetrotter Filiale Köln, Richmodstr. 10. www.eventportal.extendad.de

Donnerstag, 24.11. 17.30 Uhr: Puppentheater – Drei Krune för et Chressfess Heute ist Premiere des Weihnachtsstücks. 15 . Infos: 2 58 12 01. Hänneschen Theater, Eisenmarkt 2-4. www.haenneschen.de

Dienstag, 29.11. 20.15 Uhr: Johannes Flöck – Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen Johannes Flöcks ganz spezieller Blick gilt den altersbedingten Veränderungen des Lebens. 24,20 . Karten: 2 58 10 58. Senftöpfchen-Theater, Große Neugasse 2-4. www.senftoepfchen-theater.de

20 Uhr: Jan Gabarek Group Der norwegische Jazzmusiker zu Gast in der Philharmonie. 13–56 . Karten: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de

Samstag, 26.11. 15 Uhr: Festliches Adventskonzert Die Chorgemeinschaft Cäcilia Zündorf tritt mit ihrem vielseitigem Repertoire in der Philharmonie auf. 18–36 . Karten: 28 02 80. Kölner Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.caeciliazuendorf.de

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Freitag, 25.11.

Johannes Flöck Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen Ein quietschfiedeler Abend voller neuer Erkenntnisse!

DI 29.11.2016, 20:15 Uhr Kabarett Senftöpfchen-Theater 0221/258 10 58, tägl. 17–20 Uhr www.senftoepfchen-theater.de

Mittwoch, 30.11. 20 Uhr: KölnerLeben tanzt: Disco! DISCO - Licht aus, Spot an! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer, Näheres S. 9. www.tanzbreuer.de

Sonntag, 27.11. 11 Uhr: Benefiz-Matinee der Oper Köln zu Gunsten von Menschen in Not. Näheres S. 5 www.oper.koeln

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15 Uhr: Großeltern-Tag auf dem Krewelshof (jeden Mittwoch) Großeltern, die ihre Enkel in die Spielscheune begleiten, erhalten hierzu freien Eintritt. Krewelshof, Krewelshof 1. 53797 Lohmar. www.krewelshof.de

Redaktion KölnerLeben, Unter Goldschmied 6, 50667 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de www.koelnerleben.info

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Superlieber Nikolaus „ob jung, ob alt, ob groß, ob klein, die Hauptsach’ ist, das Herz ist rein!“ Für Krabbelgruppe, Kindergarten, wo all die „Gottesschäfchen“ warten, für den Seniorenkreis oder daheim, zur Feier mit Kollegen oder im Verein, lad’ ich diesmal den „Echten“ ein! Mit Mitra, Bischofsstab und goldenem

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe - Sabine Bode Die Kölnerin Sabine Bode ist Journalistin und Schriftstellerin. Bekannt wurde sie mit ihrem Buch „Die vergessene Generation“. Darin brechen die Kriegskinder des Zweiten Weltkrieges ihr Schweigen. veröffentlichte also mein Buch 2004, nachdem ich auch sicher war, dass die Menschen professionelle Hilfen erhalten könnten, wenn sie sich ihren Erfahrungen mit Gewalt und Tod stellten. In den meisten Familien wurde darüber geschwiegen, nur manche Nachkommen wurden überfrachtet mit Horrorgeschichten.

Foto: Marijan_Murat

Man kennt Sie als Schriftstellerin, aber Sie sind auch Journalistin? Ja, nach meinem Abitur habe ich beim Bonner General-Anzeiger volontiert, von 1969 bis 1977 war ich beim KölnerStadt-Anzeiger. Dann entdeckte ich den Hörfunk als mein Medium. Das ist ein sensibler Kanal, die Leute können ehrlich über sich sprechen und gleichzeitig anonym bleiben. Das gesprochene Wort dringt tiefer als das gedruckte.

Was war ihr Motiv, sich mit der seelischen Verfassung der damaligen Kriegskinder auseinanderzusetzen? Das Leid der Kinder im Balkankrieg. Damals habe ich mich gefragt: Wie geht es den deutschen Kriegskindern, nun, da sie allmählich ins Rentneralter kommen? Wie haben sie das alles verkraftet? Was ist an Last geblieben? Da ich Journalistin bin, wollte ich darüber berichten – denn mir war klar geworden, es betraf große Teile einer ganzen Generation. Aber in den 1990 ern war die Zeit noch nicht reif, die Redakteure wollten sich nicht mit dem Thema befassen. Dann kam der WDR-Auftrag, einen Beitrag über bosnische und deutsche Kriegskinder zu machen. Nach einem Gespräch mit einer bosnischen Familie, die schwer traumatisiert war, war mir klar: Das willst du nicht machen. Am Ende wurde es ein einstündiger Beitrag über deutsche Betroffene mit dem Titel „Luftschutzkinder“ – mit großer Resonanz. Über 200 Hörerbriefe auf eine Sendung, das war überwältigend. Und Sie blieben am Thema dran? Danach erhielt ich erst mal keine weiteren Aufträge. Die „Kriegskinder“ in den Redaktionen wollten das Thema nicht. Erst 2003 setzte ein Generationenwechsel ein: Die Kinder der Kriegskinder wurden hellhörig. Ich

Und das Schweigen wurde gebrochen? Häufig, ja. Das habe ich immer wieder im Austausch im Anschluss an eine Lesung erlebt. Das Sprechen wurde möglich durch die Erfahrung: allen hier im Publikum ist es ähnlich ergangen. Das führt zu großer Erleichterung. Waren ihre Eltern auch Opfer des Krieges? Nein, es waren Kriegsgewinnler, mein Vater war in der Rüstungsindustrie tätig. Vater und Mutter blieben im Grunde Nazis, fast bis zum Lebensende. Meine drei Geschwister wurden im Krieg geboren, ich direkt danach 1947. Meine Geschwister teilten meine Sicht auf die Eltern nicht. Ich war dann das schwarze Schaf. Zum Glück kam die 68er-Bewegung und ich war nicht mehr allein. Sie haben sich aber auch anderen Themen zugewendet? Ja, mit dem Thema Kriegsfolgen habe ich schon eine Weile journalistisch abgeschlossen. Aber ich mach noch gern dazu Veranstaltungen und engagiere mich bei einer internationalen Arbeitsgruppe der „Memory-Worker“, die sich um die Aufarbeitung des Erbes von Gewaltherrschaft kümmert. 2014 erschien mein Buch über Demenz und im Frühjahr kommt ein Roman heraus. Dazu verrate ich aber noch nichts. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Dezember 2016 / Januar 2017 Diabetes

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Musikantenland

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Veedelskneipen

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Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 105 jeden 1. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73 41 svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, Raum 3. 280 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Kriminalhauptkommissarin Frau Platthaus Tel. 229-96 11 kp-o.koeln@polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 5|16

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrssicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 vup-o.koeln@polizei.nrw.de


KoelnerLeben Oktober/November 16  
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Gut informiert älter werden! Städtepartnerschaft: Gelebte Völkerverständigung √ Gesundheit: Leben mit Multipler Skerose √ Ratgeber: Augen au...

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