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August / September 2016

KรถlnerLeben

Foto: Landschaftsverband Rheinland

Das Stadtmagazin

Lebendige Museen 14

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Wohnen und Wirken

Hilfe in schweren Zeiten

Meine Rechte im Taxi


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Die Frage, in welcher Zeit ich gerne leben möchte, beantworte ich stets gleich: In der gegenwärtigen! Wir Europäer sind im Durchschnitt so gesund wie niemals zuvor, haben eine hohe und weiter steigende Lebenserwartung. Wir haben Zugang zu Bildung, Information und den unterschiedlichsten Gütern. Wir leben in Kulturen, die wir zu einem guten Teil selbst mitgestalten können. Unsere Welt wird dabei immer komplizierter, und einige Menschen verlieren sogar die Orientierung. So kann es passieren, dass manche, die keine sicheren Anhaltspunkte finden, sich zunehmend verloren fühlen und Orientierung bei denen suchen, die einfache Lösungen versprechen. Ich wünsche mir eine Orientierung und grundsätzliche Haltung, die bejahend ist, sich zum Leben bekennt, und zwar zum Leben aller Menschen. Ich komme voller Freude und Elan nach Köln, um als Teil dieser großen, lebendigen und im Wandel befindlichen Stadt bei der weiteren Entwicklung unseres Zusammenlebens mitzuwirken. Für mich ist es eine spannende Herausforderung, als Gesellschaft Vielfalt zu erleben und zu gestalten. Wir sind in Köln dabei, mehr Wohn- und Lebensraum zu schaffen und die Mobilität umwelt- und lebensfreundlich zu gestalten. Ich sehe es als meine Aufgabe darauf zu achten, dass es bei diesen Entwicklungen möglichst wenige Verlierer gibt. Wir dürfen niemanden zurücklassen und damit der Ohnmacht und Angst preisgeben. Gerade Menschen, die sich in benachteiligten Positionen erleben, müssen wir in den Wandel einbeziehen, ihnen Stimme geben und mit ihnen gute Wege finden. Es ist meine Verantwortung dafür einzutreten, dass die Belange der Seniorinnen und Senioren bei den vielfältigen Entwicklungen ganz besonders berücksichtigt werden. Ich erlebe, wie viele ältere Menschen souverän mit modernen Errungenschaften umgehen, sie für sich nutzen und damit eine große Bereicherung ihres Lebens erfahren. Meine Aufgabe ist es, dafür einzutreten, dass nicht nur die „fitten“ Menschen von den Errungenschaften profitieren, sondern gerade auch die Menschen, die eingeschränkt sind und nicht von sich aus auf Neues zugehen können. Das ist mein persönliches Ziel für Köln, an dem ich gerne mitwirken möchte: die Stadt als vielgestaltige, moderne, attraktive und grüne Stadt weiterzuentwickeln und möglichst viele Menschen an den Errungenschaften teilhaben zu lassen. In diesem Sinn freue ich mich auf vielfältige Begegnungen und gemeinsames Gestalten. Ich bin neugierig auf Köln und die Menschen in Köln! Mit herzlichen Grüßen

Dr. Harald Rau Dezernent für Soziales, Integration und Umwelt KölnerLeben Heft 4 |16

Foto: Katharina Stohr

Liebe Leserin, lieber Leser!

Seit dem 1. August 2016 hat Dr. Harald Rau das Amt des Beigeordneten für Soziales, Integration und Umwelt bei der Stadt Köln inne. Er ist 54 Jahre alt, verheiratet, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut. Sieben Jahre leitete er als Vorstandsvorsitzender ein diakonisches Unternehmen in Oberschwaben mit 3.500 Mitarbeitenden. Er lehrte an den Universitäten Bielefeld, Konstanz und Tübingen und hat Bücher zur Medizinischen Psychologie, Angst und zu Suchterkrankungen verfasst.


4 Aktiv für Köln

Kurz und knapp ������������������������������������������������� 5 Farben für die Seele ������������������������������������������� 6 MehrErleben mit KölnerLeben ������������������� 8 Kurz und knapp ���������������������������������������������� 10

Leben in Köln

MehrErleben mit KölnerLeben

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Prominente Motivierer����������������������������������� 12 Wohnen und Wirken�������������������������������������� 14 Der urbane Heimatfilmer ������������������������������ 20

Raus aus Köln

Geschichte mit allen Sinnen erleben���������� 22

Gesund leben Patientenbegleitung: Hilfe in schweren Zeiten ���������������������������� 28

Ratgeber

Hallo Taxi! ���������������������������������������������������������� 30

Prominente Motivierer

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Medien ���������������������������������������������������������� 32 Kölsch

Schöne Summer �������������������������������������������� 33

Frau Alex und Herr Konrad 33 Rätsel

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Herausgeber:: Die Oberbürgermeisterin Dezernat Soziales, Integration und Umwelt Ausgabe 4, August/September 2016 Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln. Ab September: Unter Goldschmied 6, 50667 Köln. www.stadt-koeln.de Redaktion: Wolfgang Guth (wg), Hermann Koch (hk), Lydia Schneider-Benjamin (lschb), Tel. (02 21) 221-2 86 94 Fax (02 21) 221-2 70 19 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Beirat: Edith Marschall, Dieter Pannecke, Katharina Reiff, Dr. Manfred Wegner Freie Mitarbeiter/innen dieser Ausgabe: Karin Bünnagel (kb) Martina Dammrat (Lektorat) Ute Jessel (uj) David Korsten (dk) Daniela Lukaßen (dl) Susanne Neumann (sn) Jürgen Schön (js) Sabine Voigt (Cartoon) Veranstaltungskalender: Hermann Koch, Tel. (02 21) 221-2 86 94 sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Verlag: Känguru Colonia Verlag GmbH Hansemannstr. 17-21 50823 Köln, Tel. (02 21) 99 88 21-0

Kalender

www.koelnerleben.info

Kleinanzeigen

Mediaberatung/Anzeigenverkauf: Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung) Tel. (02 21) 99 88 21-11 geiger@kaenguru-online.de

August /September 2016 ���������������������������� 36

Der urbane Heimatfilmer

Impressum:

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Zum guten Schluss

Carola Schwarz Tel. (0 22 34) 4 81 93 Mobil (01 60) 1 47 62 62 caro-koeln@t-online.de

Service

Grafik: Norbert Breidenstein Tel. (02 21) 99 88 21-31 breidenstein@kaenguru-online.de

Kölner Köpfe: Dr. Konrad Adenauer ������ 50

Wichtige Telefonnummern ������������������������ 51

Druckauflage: 32.000 Exemplare / 6 x jährlich­ Aboservice: Tel. (02 21) 99 88 21-0 abo@kaenguru-online.de Jahresabo 12 Euro

Kölner Köpfe: Konrad Adenauer

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Veröffentlichungen, die den Namen oder das Signum der Verfasser tragen, stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. KölnerLeben Heft 4|16


Aktiv für Köln

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Die BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der SeniorenOrganisationen) vertritt mit über 100 angeschlossenen Verbänden die Interessen der älteren Menschen in Deutschland. Sie hat KölnerLeben mit der „Verbraucherempfehlung für nutzerfreundliche Printmedien“ ausgezeichnet. Bewertet wurden Lesbarkeit, Kontrastreichtum, Verständlichkeit und die inhaltliche Vielfalt. Bei der Überreichung der Urkunde stellte der BAGSO-Vorsitzenden Franz Müntefering besonders heraus: „KölnerLeben bietet einen bunten Mix an interessanten Geschichten, die altersübergreifend fesseln und Diskriminierung vermeiden.“ www.bagso.de

Foto: Joachi m Rieger

Empfohlen!

Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering sowie die Chefredakteure Lydia Schneider-Benjamin und Wolfgang Guth (v.r.n.l.) freuen sich sichtlich über die Auszeichnung.

Pflegegüte erkennen

Lieber nicht arm dran!

Bevor die Entscheidung für oder gegen eine Pflegeeinrichtung getroffen wird, sollte man sich unbedingt auf der Internetseite der BIVA (Bundesinteressensvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen) umschauen. Dort gibt es eine Datenbank, die die Prüfergebnisse des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) für alle Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste in Deutschland bereithält. Anders aber als der MDK mit seinen Schulnoten veranschaulicht die BIVA, zu wie viel Prozent die geforderten Standards in einzelnen Pflegefragen erfüllt werden. „Sobald eine Einrichtung oder ein Pflegedienst keine 100 Prozent erreicht, sollten sich Pflegebedürftige und ihre Angehörigen näher erkundigen: Warum wurden die Standards nicht erreicht? Wurden die Mängel abgestellt?“, rät Dr. Manfred Stegger, Vorsitzender der BIVA. www.pflegegüte.de

Wie Altersarmut entsteht und wie sie wirksam bekämpft werden kann, darüber informiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) im Rahmen einer deutschlandweiten Informationskampagne. „Damit der Lebensstandard im Alter erhalten bleibt, darf das gesetzliche Rentenniveau nicht weiter sinken. Diese Forderung steht im Zentrum unserer Kampagne“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. „Wir wollen ein starkes Zeichen für die Solidarität zwischen den Generationen setzen. Altersarmut fängt jung an. Darum es ist grundfalsch, Ängste zu schüren, wenn es darum geht, künftig eine armutsfeste Alterssicherung zu gewährleisten.“ www.sovd.de

V Foto: DHK

Offenes Ohr

Dabei sein, wenn gelacht wird – oder auch geweint.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Köln-Süd sucht ehrenamtliche Mitarbeiter, die schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen. Das Spielen mit den Geschwistern und ein offenes Ohr für die Sorgen, Nöte und Freuden der gesamten Familie gehören auch dazu. Im Vorfeld werden Interessenten durch einen Befähigungskurs in den Vereinsräumen in der Markusstraße 53 in Raderthal umfassend auf ihre Aufgaben vorbereitet. Als Ansprechpartnerin steht Frau Angela Breuer-Pick zur Verfügung: (01 71) 8 17 11 04 oder per E-Mail: angela.breuer-pick@deutscherkinderhospizverein.de www.akhd-koeln.de


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Foto: Ute Jessel

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Farben für die Seele „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, dieses Sprichwort trifft auch auf Flüchtlinge zu, die in Köln Fuß gefasst haben. Der Wunsch nach kultureller Teilhabe ist bei Jung und Alt stark. Zwei spezielle Angebote stellt KölnerLeben vor.

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er Mittwoch ist immer ein ganz besonderer Tag. Marianne Lindow, bildende Künstlerin und Kunsttherapeutin, kommt Nachmittags in eine Flüchtlingsunterkunft, um mit den dort lebenden Flüchtlingen zu malen. „Am Anfang ist immer großes Tohuwabohu“, erzählt die 54-Jährige. Jeder, der Lust hat, kann zu Pinsel oder Stift greifen und malen. Anfangs kommen viele, die gucken wollen, was los ist.

Beim dritten oder vierten Besuch werden es weniger. Eine feste Gruppe bildet sich, eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre entsteht.

Das Malen hilft den Flüchtlingen durch diese besondere Form der Ausdrucksmöglichkeit, sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen. „Die Flüchtlinge wissen ganz genau, was sie preisgeben und Berührende Bilder was nicht“, ist Marianne Lindows Die Künstlerin fragt alle, die kom- Erfahrung. men, was sie gerne malen möch- Kibar, eine Kurdin, betitelt ihr ten, und ermuntert sie, einfach Bild „Pamuk“. Es erinnert an eine den Pinsel in die Hand zu nehmen Frau aus ihrem Dorf, die geistig und anzufangen. Ab und zu muss verwirrt war. Eine Tragödie: Nach sie dennoch zunächst gut zureden. einer Vergewaltigung wurde sie KölnerLeben Heft 4|16


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Zwei syrische Flüchtlinge lernen im Sprachraum der Stadtbibliothek. Das Interesse an der Sprache und Kultur ihres Gastlandes ist groß.

schwanger und bekam das Kind gleich nach der Geburt abgenommen. Später wurde sie von Militärs erschossen, weil diese sie für eine Terroristin hielten. Berührend ist auch das Bild einer Frau aus Somalia, auf dem sie sich an ihre Kinder erinnert, die sie in ihrer Heimat auf der Flucht zurücklassen musste. Ein Trauma, bei dessen Verarbeitung das Malen nun helfen kann. Die Bilder von Kindern sind optimistischer. Sie malen, was sie später gerne einmal von Beruf werden möchten. Neben der konkreten Beschäftigung ermöglicht das Malen einen freien und unzensierten Raum, in dem Erlebtes betrauert werden kann und Träume erlaubt sind. Seit Februar zeigt die Herz-Jesu-Kirche am Zülpicher Platz die Werke der Malgruppe.

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Sahra, eine von ihnen, ist vor drei Jahren nach Deutschland gekommen und besitzt inzwischen eine befristete Aufenthaltsgenehmigung. Sie hat eine Gruppe organisiert, in der sie einmal in der Woche Sprache und alles Wissenswerte über Deutschland vermittelt. Das fällt der Mathematiklehrerin nicht schwer. „Aber ich lerne selbst immer noch jedes Mal ein bisschen was dazu“, sagt sie. Die Flüchtlinge können mit ihr noch mal in ihrer Muttersprache besprechen, was sie im Deutschkurs gelernt und nicht verstanden haben. Das tut sehr gut. Der Sprachraum steht jedem Flüchtling und jedem, der sich für Flüchtlinge engagiert, offen. „Es ist einfach gut, einen Ort zu haben, wo man sich außerhalb der Unterkünfte treffen und mehr über Deutschland erfahren kann“, sagt Markus Volz. Viele kommen schon in den Sprachraum, bevor sie überhaupt mit den Integrationskursen anfangen. Und erfahren hier viel über die Kultur des Landes, das vielleicht ihre neue Heimat uj wird.

Informationen Foto: Kibar

Ort der Begegnung Die Stadtbibliothek liefert ihren ganz eigenen Beitrag zur kulturellen Verständigung. Im vergangenen November eröffnete sie den Sprachraum im JosefHaubrich-Hof. Zwanzig Ehrenamtliche kümmern sich gemeinsam mit Markus Volz von der Stadtbibliothek um diesen Ort der Begegnung. An den Tischen sitzen kleinere und größere Gruppen, immer in Gespräche vertieft. Hier treffen sich Flüchtlinge mit Ehrenamtlichen, um

gemeinsam die neue Heimat besser kennen zu lernen. Von hier aus wird das Besteigen des Domes in Angriff genommen oder der Besuch eines Museums geplant. Bücher, um Deutsch zu lernen, gibt es genauso wie Spiele, die das Lernen erleichtern. Einige Besucher nutzen die bereitstehenden PCs zum Lernen. Drei Iraner, die auch einmal als Flüchtlinge nach Deutschland kamen, sind regelmäßig hier, um jetzt den Neuangekommenen Deutschland mit all seinen Eigenarten und Besonderheiten näherzubringen.

Die Kurdin Kibar sagt über ihr Bild: „Die geistig verwirrte Frau auf dem Bild heißt Pamuk. Nachdem das Militärgebäude gebaut wurde und das Militär zu uns kam, wurde sie eines Nachts erschossen. Sie haben gesagt, sie hätten sie für eine Terroristin gehalten. Dabei kannten sie sie genau.“

Bei der Kölner Freiwilligen Agentur können sich Menschen melden, die Flüchtlingen helfen wollen: Tel. (02 21) 88 82 78 24 www.koeln-freiwillig.de Willkommensinitiativen: www.wiku-koeln.de


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Aktiv für Köln

Mehr erleben mit KölnerLeben Kultur & Reisen

Das Stadtmagazin

KölnerLeben bietet Veranstaltungen mit verschiedenen Partnern zu Vorteilskonditionen an. Nutzen Sie unser Angebot und erleben Sie noch mehr mit KölnerLeben!

Kino im Odeon Ausgewählte Filme an jedem 2. Mittwoch im Monat in Kooperation mit den SeniorenNetzwerken und dem Odeon Kino, Severinstr. 81. Dringend telefonische Kartenreservierung empfohlen unter (02 21) 31 31 10. Vorteilspreis 4 Euro. www.odeon-koeln.de

Foto: www.alamodefilm.de

Mittwoch, 10. August, 14.30 Uhr Willkommen im Hotel Mama … ist eine wunderbar amüsante Geschichte über den Klassiker aller Generationenkonflikte, den zwischen Mutter und Tochter. Während die sympathischen, mit viel Liebe gezeichneten Figuren von einer schlüpfrigen und komischen Situation in die nächste stolpern, liefern sich die Schauspielerinnen vor Witz sprühende Wortgefechte. Kein Auge bleibt bei dieser perfekten Sommerkomödie mit Lachgarantie trocken. Mittwoch, 14. September, 14.30 Uhr Der Landarzt von Chaussy, siehe Medien auf S. 32. Anzeige

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Ehrenfeld ist im Wandel. Das Arbeiterviertel von früher ist heute begehrter Wohn- und Lebensraum, kreatives Zentrum und kultureller Hotspot. Mit dem Fotografen Norbert Breidenstein wird mit der Kamera das neue und alte Ehrenfeld erkundet. Bei einem gemeinsamen Kaffee im Känguru Colonia Verlag spricht man über Eindrücke und Bilder. Sonntag, 4.9. von 11 bis 17 Uhr. 29 Euro inklusive Kaffee und Kuchen im Verlag. Anmeldung:(02 21) 9 98 82 10, info@kaenguru-online.de. www.norbert-breidenstein.koeln

Herzlich willkommen zum regelmäßigen TanzVergnügen mit KölnerLeben! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer bietet KölnerLeben gleich zwei besondere Tanzerlebnisse an. Jetzt ganz neu: Disco – Licht aus, Spot an! Hier tanzt jeder nach seiner Fasson zu den Hits der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. Dann wie immer unser bewährter Tanz-Tee, bei dem alleine oder mit Partner getanzt werden kann. Ein Saal mit Parkett, Lichtanlage und hervorragender Akustik und eine Bar mit Kaffee und Kuchen laden zum Verweilen und Genießen ein. KölnerLeben-Leser erhalten bei Vorlage des Coupons einen Rabatt.

Fototour

KölnerLeben tanzt!

Tanz-Tee: Montag, 15. August und 19. September jeweils um 14.30 Uhr. 5 Euro, mit KölnerLeben-Coupon 4 Euro. Disco: Samstag, 17. September um 20 Uhr. Abendkasse 10 Euro, mit KölnerLebenCoupon 8 Euro. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90-92. Infos: (02 21) 21 61 61. www.tanzbreuer.de

Foto: Norbert Breidenstein

Aktiv für Köln

TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 15.8.2016

TANZCOUPON 1 Euro für KölnerLeben-Leser Mo, 19.9.2016

TANZCOUPON 2 Euro für KölnerLeben-Leser Sa, 17.9.2016

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Aktiv für Köln

17. Kölner Ehrenamtstag Am 4. September, findet von 13 bis 17 Uhr auf Heu- und Alter Markt der Ehrenamtstag statt. Über 100 Vereine und Institutionen informieren an diesem Sonntag, wie lebendig das Ehrenamt in Köln ist. Zahlreiche Mitmachaktionen und verschiedene Bühnenprogramme sorgen für gute Unterhaltung. Gegen 14 Uhr werden die diesjährigen Gewinner des Ehrenamtspreises von Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Ehrenamtspatin Britta Heidemann, der Kölner Olympiasiegerin im Fechten von 2008, vorgestellt. Der Eintritt ist frei. www.ehrenamt.koeln

Foto: Privat

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KölnerLeben-Wandererlebnis Mit der Ruhe im Königsforst war es vorbei – über 110 KölnerLeben-Leserinnen und -Leser wanderten mit Manuel Andrack ein Teilstück des Kölnpfades vom Königsforst bis nach Wahn. Der Wanderexperte übernahm die Führung. Bei herrlichem Sonnenschein gab es reichlich Gelegenheit zum Gespräch mit dem Prominenten und untereinander. Die etwas mehr als zehn Kilometer lange Wanderstrecke endete gegen 14 Uhr im Eltzhof. „Das hat richtig Spaß gemacht, das können Sie gerne nochmal wiederholen“, sagte Regina Kraus, leidenschaftliche Wanderin. Und auch Lutz Prachel war begeistert: „In so einer großen Gruppe bin ich noch nie gewandert. Aber es war großartig, so viele nette Leute kennenzulernen.“ KölnerLeben bedankt sich für die rege Teilnahme und hofft, dass die Angebote von MehrErleben mit KölnerLeben auch weiterhin so aktiv angenommen werden. www.koelnerleben.info KölnerLeben Heft 4|16


Aktiv für Köln

Drei Jubiläen gilt es zu begehen: Als Josef Haubrich der Stadt Köln 1946 seine Sammlung mit Werken der klassischen Moderne schenkte, legte er damit den Grundstein für ein Museum, 1976 unterzeichneten Peter und Irene Ludwig ihren Schenkungsvertrag mit rund 350 Werken zeitgenössischer Kunst, und 1986 konnte der Neubau des Museums eröffnet werden. Die Gruppenausstellung „Wir nennen es Ludwig“ stellt den Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Museum Ludwig 2016 dar. Gerhard Richter und 24 weitere dem Haus verbundene Künstler zeigen mit ihren Werken, was das Museum Ludwig für sie bedeutet, und formulieren damit auch ihre Erwartungshaltung an diese angesehene Adresse des internationalen Kunstbetriebes. www.museum-ludwig.de

Hinterhof-Botanik Hinterhöfe schauen oft etwas vernachlässigt aus. Dabei bieten sie reichlich Gestaltungsspielraum – vorausgesetzt, man investiert etwas Zeit und Kreativität. Alle Nachbarn, die der Hinterhof-Tristesse den Kampf ansagen möchten, können sich jetzt am Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2016“ beteiligen. Kurze Bewerbung mit Fotos über das Internet genügt. Den Gewinnern winken Geld- und Sachpreise. Am 1. Oktober 2016 ist Annahmeschluss. www.netzwerk-nachbarschaft.net

Silber-Pagel

Foto: Zoo Köln

Der Direktor des Kölner Zoos feierte sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Unter der Leitung von Theo Pagel konnte die Stellung des Kölner Zoos unter den führenden zoologischen Gärten Europas stetig gefestigt und ausgebaut werden. Doppelter Grund zur Freude: Er erhielt zudem die Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor der Universität zu Köln, in der er seit neun Jahren Vorlesungen zur Tiergartenbiologie hält. www.koelnerzoo.de

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40 Jahre Ludwig

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Leben in Köln

Prominente Motivierer Oberbürgermeisterin Henriette Reker, BAGSOVorsitzender Franz Müntefering, Grandsignieur Ludwig Sebus und Kabarettist Fatih Çevikkollu (im Uhrzeigersinn) wollen mehr Kandidaten gewinnen.

A

lle vier rufen als Botschafter für die im Oktober stattfindende Wahl zur Seniorenvertretung per Videospot im städtischen Internetauftritt und in den neuen sozialen Netzwerken zur Kandidatur auf. Fatih Çevikkollu, selbst erst 46 Jahre alt, findet es wichtig, dass alle Kölnerinnen und Kölner ab 60 Jahre wahlberechtigt sind und auch kandidieren können. In Köln leben 64.000 Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund, davon besitzen 34.000 Menschen eine fremde Staatsangehörigkeit. Da ein Großteil von ihnen türkischstämmig ist, hat Çevikkollu seinen Aufruf sowohl in deutscher als auch in türkischer Sprache verfasst. Ludwig Sebus, kaum zu glaubende 90 Jahre alt, ist voller Lob über die Arbeit der Seniorenvertreterinnen und -vertreter. Auf der von ihm lange Jahre moderierten Veranstaltung „Musik und Klaaf am Tanzbrunnen“ warb er auf der Bühne für viele Kandidaturen und hohe Wahlbeteiligung. „Wohin sollen sich Menschen wenden, wenn die Rolltreppe nicht funktioniert oder die KVB keine Sitze an ihren Haltestellen mehr montiert“, fragte er. Seine prompte Antwort: „Die Seniorenvertretung hat dafür immer ein offenes Ohr. Und die tun dann auch was“, wurde vom Publikum mit Beifall bedacht.

Der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering bringt es in seiner bekannt knappen und treffenden Art auf den Punkt: „Es ist wichtig zu kandidieren – zum Nutzen der ganzen Stadt!“ Den stellt auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker in ihrem Appell besonders heraus: „Wir brauchen das Engagement und das Expertenwissen der älteren Generation vor Ort, um die Stadt zu gestalten.“ wg

Informationen Die Anmeldung zur Kandidatur ist noch bis zum 28. August möglich. Interessierte wenden sich zur Erledigung der Formalitäten an die Wahlorganisation der Stadt. Terminvereinbarung unter (02 21) 221-2 12 12. Filmbeiträge und Informationen zur Wahl unter: www.wahlen.koeln

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Leben in Köln

Wohnen und Wirken Gut und altersgerecht wohnen – für die meisten Menschen gehören dazu die eigenen vier Wände, auch das gewohnte Umfeld ist sehr wichtig. Mehrgenerationen-Wohnhäuser und gute soziale Netzwerke zwischen Jung und Alt bedeuten für die Menschen im Wohnquartier mehr Selbstbestimmtheit und Lebensfreude.

„D

ie Welt liegt dir zu Füßen“ – diese Redewendung hat für Stadtmenschen eine konkrete Bedeutung. Denn sie legen mehr als die Hälfte ihrer Wege zu Fuß zurück, hauptsächlich im unmittelbaren Wohnumfeld. Das Quartier wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger: Im Idealfall finden dort die Bewohnerinnen und Bewohner Anlaufstellen wie Supermärkte, Banken, Apotheken und Arztpraxen. Im Stadtviertel finden nachbarschaftliche Kontakte statt und auch das kurze Gespräch beim Bäcker zwischendurch. Das generationen- und altengerechte Wohnquartier bietet beides – Versorgungssicherheit und sozialen Austausch. „Die überwiegende Mehrheit der Menschen in Deutschland – rund 90 Prozent – ist zufrieden mit

ihrer Wohnsituation“, sagt Dr. Katharina Mahne, Projektleiterin am Deutschen Zentrum für Altersfragen. Die Berliner Forscherinnen und Forscher befragen Seniorinnen und Senioren regelmäßig umfassend zu ihrer Lebenssituation. So fanden sie heraus, dass ältere Menschen ihre Wohnsituation etwas häufiger positiv bewerten als jüngere – auch dann, wenn es dafür keine objektiven Gründe gibt, etwa weil die Räume nicht barrierefrei sind oder weil für die Miete weit mehr als ein Drittel des Einkommens anfällt. „Das spricht für eine hohe Anpassungsbereitschaft älterer Menschen an ihr Wohnumfeld“, sagt Wissenschaftlerin Mahne. Die Untersuchung ergab auch, dass sich Menschen in Großstädten wie Köln insgesamt gut versorgt fühlen. Dazu trägt die eigene Wohnung, in der sie, auch im Alter, so lange KölnerLeben Heft 4|16


Leben in Köln

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Im Hof ihres Mehrgenerationen-Wohnhauses kommen die Bewohnerinnen und Bewohner von Ledo bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch.

Foto: Dos Santos

ckigkeit und von Beginn an einen starken Zusammenhalt. Für die Initiatorinnen von „Ledo“ hat sich die Geduld jedoch ausgezahlt: Zwischen Flora und Galopprennbahn entstand ein dreiteiliger, u-förmig um einen großen, begrünten Innenhof angelegter Wohnkomplex. Es entstand ein Mini-Quartier im Veedel. Darin leben 90 junge und alte Menschen, Singles, Paare, Familien, Menschen mit und ohne Handicap zusammen, verteilt auf 64 Wohneinheiten. Das Zentrum bildet der von der Stadt mitfinanzierte Gemeinschaftsraum. „Da ist eigentlich immer was los“, sagt Annelie Appelmann und tippt mit dem Zeigefinger auf den fast ausgebuchten Belegungsplan. Dort sind die vielen Freizeitaktivitäten eingetragen, die Skatrunde, der Lesekreis und vieles andere. In dem Raum finden auch die monatlichen Treffen des Bewohnervereins statt, bei denen jeder die Themen zur Diskussion stellen kann, die ihm wichtig sind. Abgestimmt und entschieden wird immer im folgenden Monat. Die Wohnungen sind alle barrierefrei, das Wohnwie möglich selbstbestimmt leben wollen, entschei- quartier ist es an vielen Stellen nicht. „Oft sind verdend bei. Auch das vertraute Wohnumfeld stiftet meintlich kleine Hürden große Probleme – am größZufriedenheit: „Erst wollte ich auf keinen Fall nach ten sind Barrieren allerdings dann, wenn es darum Zollstock ziehen – jetzt will ich auf keinen Fall mehr geht, sie zu beseitigen“, sagt Monika Nolte. Hier hat weg“, sagt die 71-jährige Brigitte Schmitz, die seit „Ledo“ inzwischen viel erreicht: Im nahe gelege35 Jahren dort wohnt. Wichtig sei ihr aber nach nen Supermarkt gebe es ausreichend breite Gänge, wie vor ihr Kiosk, den sie in der Südstadt betreibt. auch das Bahngleis an der Haltestelle der Linie 13 „Was soll ich denn den ganzen Tag zu Hause? Ich ist inzwischen höher gelegt und für Rollstuhlfahrer kenne dort alle meine Kunden, und die Leute ken- benutzbar, nur zwei von zahlreichen Verbesserunnen mich“, sagt sie. gen. „Unsere große Gemeinschaft hilft enorm, um auf politischer Ebene etwas zu bewegen“, sagt ApMini-Quartier im Veedel pelmann. Das nachbarschaftliche Zusammenleben Selbstbestimmt und gemeinschaftlich leben – diesen pflegt der Bewohnerverein intensiv, mit StraßenGrundgedanken verfolgten auch Annelie Appelmann festen, Lesungen oder Konzerten. Solch starkem und Monika Nolte, als sie vor mehr als zehn Jahren Engagement ist es zu verdanken, dass von Mehrgemit ihrem Verein „Ledo“ ein Mehrgenerationen- nerationenhäusern die Hausgemeinschaften selbst, Wohnhaus in Niehl initiierten. Es war das erste von aber auch das Wohnquartier insgesamt profitieren. fünf solcher Projekte, die die Stadt Köln bis Ende 2010 gefördert hat. Auch bundesweit spielt gene- Zusammenleben im Gleichgewicht rationenübergreifendes Wohnen nur eine geringe Ähnliches stellen sich auch Gesine Habermann und Rolle – Untersuchungen beziffern den Anteil auf Wilhelm Schwedes für ihr Projekt vor. Wenn sie höchstens drei Prozent. nächstes Jahr im Sommer in ihr MehrgenerationenDiese geringe Zahl überrascht nur auf den ersten Wohnhaus im Waldbadviertel in Köln-Ostheim einBlick, vergehen doch von der Idee bis zum Einzug ziehen, werden zwischen Idee und Umsetzung zehn etwa fünf bis zehn Jahre. Das erfordert Hartnä- Jahre vergangen sein. Es dauerte allein sechs Jahre, KölnerLeben Heft 4 |16


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Leben in Köln

bis ein für ihr Wohnkonzept geeignetes Grundstück gefunden war. Das Projekt in Ostheim erhält im Gegensatz zu „Ledo“ keine städtische Förderung, weil die Mittel der Stadt für das Programm vollständig aufgebraucht waren. Zustande kam es letztlich durch den Mut und das Engagement seiner Investoren. Schwedes gehört von Beginn an zum Kern des Vereins „Lebensräume in Balance“. „Und darum geht es uns: um das richtige Gleichgewicht im Miteinander“, sagt er. Daran arbeiten sie ganz gezielt mit regelmäßiger Mediation und gewaltfreier, wertschätzender Kommunikation. Schließlich müsse man auch etwas dafür tun, dass die Chemie stimmte, findet Gesine Habermann. „Wichtig ist uns, dass wir einander sagen, wie es uns geht und was wir brauchen“, sagt sie. Eine wichtige Motivation ist also, Verantwortung zu übernehmen, für sich und für die Hausgemeinschaft – aber auch für das Viertel, das nicht den allerbesten Ruf genießt. „Natürlich möchten wir uns hier auch zu gesellschaftspolitischen Fragen äußern und etwas bewegen, wenn auch im Kleinen“, sagt Schwedes und erwähnt die Flüchtlingsunterkünfte, die vor allem deshalb für reichlich Diskussionsstoff

sorgten, weil sich die Anwohner von der Stadt nicht ausreichend informiert fühlten. Inzwischen habe der Verein gute Kontakte zu örtlichen Initiativen geknüpft und beispielsweise einen Fotowettbewerb zum Thema „Lieblingsorte in Ostheim“ gestartet. Dennoch sei sie bei dem Gedanken an den Umzug etwas aufgeregt, erzählt Gesine Habermann. „Ich ziehe ja nicht nur vom Stadtzentrum an den Stadtrand, sondern wechsele auch meinen beruflichen Mittelpunkt.“ Sie freue sich jedoch sehr auf den Austausch mit den unterschiedlichsten Menschen. Dadurch entdecke man auch in fortgeschrittenem Alter immer wieder neue Interessen und schlummernde Talente an sich und anderen, sagt sie. Soziale Netzwerke in Deutz So mancher verlässt seine langjährige Wohnumgebung jedoch nicht aus freien Stücken, sondern weil die Wohnung nicht mehr altersgerecht ist. Die überwiegende Mehrheit der rund 15.000 Einwohner in Deutz etwa, erzählt Tobias Kempf, Leiter des Bürgerzentrums, würde auch im Alter gerne in ihrem Quartier wohnen bleiben. Dies gelinge oft

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Leben in Köln

nicht, weil Aufzüge, ein Hausnotrufsystem oder ebenerdige, barrierefreie Badezimmer fehlten. Für die Wohnqualität im Alter sei ein funktionierendes Sozialsystem aber mindestens ebenso wichtig wie bauliche Voraussetzungen. „Wir haben hier sehr viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren“, sagt Kempf. Das Bürgerzentrum tut selbst viel dafür, dass Senioren miteinander und mit anderen Generationen in Kontakt kommen, vom gemütlichen Kaffeeklatsch über Bewegungs- und Computerkurse bis hin zu Kulturangeboten. Sehr beliebt sei auch die Düxer Strickkunst: „Hier in Deutz wird alles bestrickt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist“, sagt er scherzhaft und nickt in Richtung eines Laternenmasts, der mit bunter Handarbeit verziert ist. Dass es gut funktionierende Netzwerke gibt, bestätigt auch Anne Dellgrün. Die Sozialwissenschaftlerin, Wohnungswirtin und Mediatorin ist auf altersgerechte Wohnformen spezialisiert. Auf der guten Basis in Deutz erarbeitet sie gemeinsam mit dem Bürgerzentrum ein ganzheitliches Konzept, um im Wohnquartier die Versorgungssicherheit zu verbessern. Dazu erfahren Mieterinnen und Mieter etwa bei Informationsabenden, welche örtlichen Initia-

Foto: Dos Santos

Auf 64 Wohneinheiten verteilen sich bei Ledo 90 junge und alte Menschen.

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tiven bereits bestehen oder wie man selbst helfen kann, wenn plötzlich ein Nachbar an Demenz erkrankt. Oft seien zwar die Gebäude in gutem Zustand. Doch darüber vergessen Hausgemeinschaften bisweilen, sagt Anne Dellgrün, wichtige Zuständigkeiten verbindlich zu regeln – „Vertrag kommt von vertragen“, sagt sie. Wer kümmert sich im Bedarfsfall um ambulante Pflege, wer um die Betreuung? Gibt es finanzierbare haushaltsnahe Dienstleistungen, beispielweise Hilfen beim Einkaufen? „Ich finde es gut, wenn solche Angebote so transparent wie möglich gemacht werden. Noch bin ich zwar fit“, sagt der 60-jährige Angestellte Michael Schäfer, „aber man weiß ja nie, was kommt“. Deshalb sieht Anzeigen

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Foto: Stadt Köln

Bauland ausgewiesen werden. Das „Kooperative Baulandmodell“ in Köln sorgt dafür, dass bei Bauprojekten von mehr als 25 Wohneinheiten mindestens 30 Prozent der Geschossfläche öffentlich gefördert errichtet werden muss. Barrierefreiheit muss bei allen Bauvorhaben von Anfang an mitgedacht werden. Wohnen im Alter sollte mit Maßnahmen der QuarLiebe Leserin, lieber Leser, tiers- und Sozialarbeit verbunden sein, um auch als wachsende Metropole ist Köln auf neuen Wohn- Menschen mit Krankheiten oder bei Pflegebedürfraum angewiesen, der den Bedürfnissen der unter- tigkeit ein hilfreiches Umfeld bieten zu können. Ich schiedlichen Gruppen in der Stadt gerecht wird. befürworte Mehrgenerationenhäuser und ähnliche Gerade bei bezahlbarem Wohnraum für Senioren, Wohnprojekte und plädiere dafür, bei NeubauvorFamilien und Studenten sowie der adäquaten Unhaben solche innovativen Wohnformen systematerbringung von Flüchtlingen vollbringt die Stadt tisch zu berücksichtigen. besondere Anstrengungen. Ihre Bezahlbarer Wohnraum für alle ist für mich ein Kernanliegen für eine soziale Stadt. Hierzu muss der öffentlich geförderte Wohnungsbau beschleunigt und ausgeweitet, Baugenehmigungsverfahren Henriette Reker schnell zum Abschluss gebracht und hinreichend Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

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Leben in Köln Anne Dellgrün eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin, die verschiedenen Gruppen und Dienstleister ins Gespräch zu bringen. „Manchmal“, sagt sie, „wissen die Menschen auch einfach nicht, welche Hilfen ihnen zustehen und an wen sie sich wenden können, wenn die Pflegebedürftigkeit plötzlich eintritt.“ Auf Selbstverständliches vertrauen können Solche elementaren Fragen zu Pflege und Betreuung haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Niehler Mehrgenerationen-Wohnhauses „Ledo“ längst geklärt. „Die Jüngeren brauchen keine Angst zu haben, dass sie Ältere pflegen müssen. Umgekehrt ersetzen wir auch nicht die Kindertagesstätten“, sagt Annelie Appelmann vom Bewohnerverein. Gegenseitige Unterstützung gebe es durchaus, aber nur freiwillig. „Für uns bedeutet gutes Wohnen vor allem Verlässlichkeit. Dass keiner wegschaut und weitergeht, wenn jemand Hilfe benötigt“, sagt Mitbewohnerin Monika Nolte. Eigentlich doch selbstverständlich im Zusammenleben. Das finde sie zwar auch, „aber wenn es klar ausgesprochen ist und man darauf vertrauen kann“, sagt sie, „sorgt das für ein wesentlich besseres Wohn- und Lebensdk gefühl. Egal in welchem Alter.“

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Serviceadressen Neues Wohnen im Alter e. V., Marienplatz 6, 50676 Köln, Tel. (02 21) 2 40 70 75 www.nwia.de Ansprechpartnerin für besondere Wohnformen bei der GAG Immobilien AG: Sabine Seitz, Sozialmanagement, Tel. (02 21) 2 01 11 86 www.gag-koeln.de Wohnen im Alter und leben im Quartier in NRW: www.wohnen-im-alter-nrw.de Landesarbeitsgemeinschaft Wohnberatung NRW: www.wohnberatungsstellen.de Deutsches Zentrum für Altersfragen: www.dza.de Beratungsstelle für Wohnraumanpassung und Wohnungswechsel: wohn mobil, Mauritiussteinweg 36a, 50676 Köln. Tel. (02 21) 56 03 40 www.wohn-mobil-koeln.de

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Der urbane Heimatfilmer 24

Foto: Bettina Bormann

„abendfüllende“ thematische Dokumentationen hat Rheindorf daraus schon auf DVD zusammengestellt. Zuletzt erschien: „Filmreise in die Wiederaufbauzeit – die 40er- und 50er-Jahre“. Andere behandeln Kölns Brücken, Sport, Karneval oder die Geschichte der Rheinschifffahrt. 150.000 verkaufte Exemplare bestätigen die große Beliebtheit seiner Filme. Vor allem aber die Nachfrage nach der Trilogie „Köln im Dritten Reich“ zeigt, dass er mit seiner Arbeit einen Nerv getroffen hat.

Im Kölnischen Stadtmuseum sind die handfesten Erinnerungen an Kölns Stadtgeschichte gesammelt. Im Rheinischen Bildarchiv finden sich die fotografischen Zeugnisse. Geht’s aber um bewegte Bilder, ist Hermann Rheindorf die beste Adresse: In seinem Archiv finden sich mehr als tausend Stunden Film über Köln und den Rhein.

Engagierter Pionier An Geschichte interessiert war der 50-Jährige schon immer, an „der Frage nach dem großen Zusammenhang“. Dass er damit auch einmal sein Geld verdienen würde, war nicht abzusehen. Zunächst arbeitete Rheindorf als Journalist, unter anderem für WDR und ZDF. Schon in den 1990er-Jahren organisierte er – seiner Zeit weit voraus – in Köln einen lokalen TV-Sender im Internet, der dann aber aus Geldmangel eingestellt wurde. Seine eigentliche Liebe aber galt damals der Musik. „Wir waren die Größten“, erinnert er sich an die eigene Band, für die er Texte gegen Rassismus schrieb. Da lag es nahe, dass er 1992 zu den Mitorganisatoren des ersten „Arsch KölnerLeben Heft 4|16


huh“-Konzerts auf dem Chlodwigplatz gehörte, das sich gegen rechtsmotivierte Brandanschläge wie in Solingen oder Rostock richtete. Dem Verein „Arsch huh – Zäng ussenander“ ist er bis heute als Pressesprecher verbunden. Das Engagement gegen den neuen Rechtsextremismus brachte ihn dann schließlich zur Geschichte. Entscheidend war 1999 die Feier zum 90. Geburtstag von Willy Millowitsch in der KölnArena. Er drehte 30 kleine Einspielfilme, in denen das Leben des Volksschauspielers in die Welt- und die Stadtgeschichte eingeordnet wurde. „Jeder hielt das für einen Stimmungskiller, doch das Publikum war begeistert“, erinnert sich Hermann Rheindorf. Vielfältige Zeitreisen Und wie kommt er an die Filme? Er studiert alte Zeitungen, kauft Kopierwerksnachlässe, reist selber in die USA oder nach England, beauftragt andere mit der Recherche. So entsteht ein Geflecht von Beziehungen, auf das sich auch Menschen aus eigenem Antrieb melden. Grundlage ist Rheindorfs große Vertrauenswürdigkeit, schließlich öffnen ihm

Foto: Bettina Bormann

Leben in Köln

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Für seine Filmmaterialen ist Hermann Rheindorf kein Weg zu weit. Seine Recherchen führten ihn bis nach Russland und Amerika.

viele ein langes, meist auch in der eigenen Familie vergessenes Familienarchiv. Oft sind die alten Zelluloidfilme in einem erbärmlichen Zustand. Rheindorfs Angebot: Digitalisierung gegen Nutzung. So gelingen ihm immer wieder kleine Sensationsfunde. Wie der Auftritt des Eilemann-Trios beim ersten Kölner Nachkriegs-Tennisturnier. Privataufnahmen eines Rheinlotsen von seiner Arbeit. Ein Werbespot der Sünner-Brauerei aus den 1930er-Jahren für Pils – nicht Kölsch! Oder wie sich der Architekt der Severinsbrücke selber oben auf dem Pfeiler filmte. Die Suche nach historischen Filmdokumenten führt manchmal auf seltsame Wege. So fand er einen Bericht über den Kölner Kar-

neval aus dem Jahr 1913 als Teil einer russischen Wochenschau im Archiv der Moskauer Universität. Bei manchen versprach der Titel mehr, als der Film dann hielt. „Rheinwald“ hießen einige Minuten aus den frühen 1950erJahren, die er im Mannheimer Stadtarchiv aufstöberte. Zu sehen waren nur einige Schwenks über das Rheinufer, die Stellen sind heute nicht mehr zu identifizieren. Aber auch ein Angler ist zu sehen. „Die Szene kann ich brauchen, wenn ich etwas über Angeln und Fischfang am Rhein zusammenstelle“, sagt der Filmhistoriker. Man darf gespannt sein. js Das Gesamtprogramm von „kölnprogramm“: www.rheindvd.de Anzeige

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Raus aus Köln

Geschichte mit allen Vierzehn Museen mit einem reichen Angebot an Geschichte, Kultur und Kunst unterhält der Landschaftsverband Rheinland. Sie sind ein lohnendes Ausflugsziel und laden zum Erleben und Mitmachen ein.

„A

chtung! Nase zuhalten!“ Das Schulkind, das den umstehenden Klassenkameraden lautstark diesen Rat erteilt, weiß schon, was nun passiert: Stinkender Qualm quillt unter dem glühenden Hufeisen hervor, das Schmied Dieter Knoll mit der Zange auf den rechten Vorderhuf von Stute Belinda drückt. Das Ardenner Kaltblutpferd ist als Zug- und Rückepferd im Freilichtmuseum des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Kommern im Einsatz und muss regelmäßig neu beschlagen werden. Zweimal in der

Woche kommt der Schmied auf das rund 100 Hektar Land umfassende Museumsgelände. Dann können ihn die Besucher in seiner über 100 Jahre alten Schmiede bei seiner Arbeit erleben: Da müssen nicht nur Hufe gepflegt und beschlagen, sondern auch mal Teile von Ackergeräten bearbeitet oder ein Eisenring für ein Wagenrad gefertigt werden. Die Schmiede, ein kleines Häuschen mit offener Feuerstelle, Ambossen und einem überdimensionalen Blasebalg, den der Schmied von Hand betätigt, steht mitten in der Baugruppe „Westerwald/Mittelrhein“. KölnerLeben Heft 4|16


Foto: Ludger Ströter/LVR

Raus aus Köln

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Im Mittelpunkt des Freilichtmuseums Kommern steht das Leben und Wirken von Menschen in früheren Zeiten. Die Mausefallenkrämerin erzählt den Besuchern von ihrer Arbeit und erklärt, warum Mausefallen damals von so großer Bedeutung waren.

Sinnen erleben Teilweise mehrere Jahrhunderte alte Häuser und Gebäudeteile aus der Region wurden hierher transportiert und als begehbare, ländliche Baudenkmäler zu einer dörflichen Siedlung zusammengefügt. Auch die Schmiede stand bis 1966 in der Loreleygemeinde Bornich im rheinischen Westerwald und wurde dann für 800 DM an das Museuum verkauft. Spazierwege durch bewirtschaftete Wälder und Wiesen und vorbei an Bauerngärten führen die Besucher zu weiteren Gebäudeensembles, die nach ihren regionalen Ursprüngen „Eifel/Eifel-Vorland“, „Niederrhein“ oder „Bergisches Land“ benannt sind. Überall kann der Besucher das alltägliche Leben und Arbeiten auf dem Land in früherer Zeit erspüren. Schmied, Stellmacher, Korbflechterin, Hauswirtschafterin, Bäuerin, ein Schafscherer und sogar die Mausefallenkrämerin führen ihre traditionellenArbeiten vor und erklären verständlich den geschichtlichen Hintergrund. KölnerLeben Heft 4 |16

Typisch 1970er: Einbauküche in Knallorange Kommern erlaubt auch einen Blick auf die jüngere Vergangenheit. Seit letztem Jahr kann man sich in einem original eingerichteten Quelle-Fertighaus samt Ford Taunus 17M in der Garage und Hollywood-Schaukel auf der Terrasse in die 1960er- und 70er- Jahre zurückversetzen lassen. Zum Heimischfühlen lädt auch ein Bungalow von 1958/59 mit einem ChippendaleWohnzimmer und einer – zumindest damals – schicken Einbauküche in Knallorange ein. Zur Stärkung und Erholung lädt die „Gastwirtschaft Watteler“, die einst ihre Gäste in Eschweiler über Feld bei Nörvenich begrüßte. Der Landwirtschaftsmeister des Museums, Karl-Heinz Hucklenbroich, kommt aus dem Ort und jobbte als Teenager selbst hinter der Theke. Als sie im Jahr 2007 abgerissen werden sollte, stellte er den Kontakt zwischen der letzten Wirtin und dem Museum her und initiierte damit den Umzug des Hauses samt Inventar nach Kommern.


Raus aus Köln

Foto: Axel Thünker

Foto: Axel Thünker

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Besonderer Hingucker: ein schwebendes römisches Schiff im LVRRömerMuseum.

Einmarsch der Legionäre im Amphitheater beim Römerfest „Schwerter, Brot und Spiele“ im Archäologischen Park Xanten.

Römisches Rheinland rekonstruiert Die Reise durch die Freilichtmuseen führt weiter an den Niederrhein nach Xanten. Das archäologische Freilichtmuseum entführt seine Besucher ins römische Rheinland des ersten und zweiten Jahrhunderts nach Christus. Der Archäologische Park Xanten (APX) wurde über den Mauerresten der einstigen römischen Stadt „Colonia Ulpia Traiana“ errichtet, die in der Nähe eines Legionslagers am Niedergermanischen Limes entstanden war. Um 100 n. Chr. verlieh Kaiser Trajan der inzwischen zur Metropole herangewachsenen Siedlung die römischen Bürgerrechte und erhob sie so zu einer Colonia. Das damalige urbane Leben mit Stadtmauer, Hafentempel, Herberge samt eigenem Badehaus und Taverne, Amphitheater sowie Wohn- und Handwerkerhäusern wurden in Originalgröße wieder aufgebaut. Die Rekonstruktionsbauten vermitteln eine detaillierte Vorstellung vom Leben in der römischen Provinz. Auch an regnerischen Tagen lohnt sich ein Ausflug in den Park: Im Jahr 2008 wurde auf dem Gelände das LVR-RömerMuseum eröffnet. Es ermöglicht einen faszinierenden Gang durch die römische Geschichte Xantens – vom Einmarsch der Legionen über die Entstehung der zivilen Großstadt bis zum Untergang in der Spätantike. Gezeigt wird das Leben der Ger-

manen ebenso wie das der Legionäre. Das Museum beherbergt eine bedeutende Sammlung an Waffen und Ausrüstung der römischen Armee. Neben Teilen von Körperpanzern, Schwertern, Pfeil- und Lanzenspitzen ist auch das besterhaltene Geschütz der Antike ausgestellt. Auch hier kann Geschichte direkt erlebt werden: Exponate zum Anfassen, Ausprobieren und Schnuppern, Hörspiele und viele Stationen für Kinder. Apropos Kinder und solche, die es geblieben sind: Auf dem Gelände gibt es auch noch ein römisches Spielehaus, in dem antike Brett- und Geschicklichkeitsspiele darauf warten, gespielt zu werden: Mühle zum Beispiel oder Backgammon! Laura als Schöpferin und Gautscherin Überhaupt wird das „Mitmachen“ in den Museen des LVR groß geschrieben. Neben dem Besuch von Dauer- und Wechselausstellungen bieten alle Museen Programme für Bildung und Freizeit, bei denen der Besucher aktiv werden und die Ausstellungen mit allen Sinnen erfahren kann. Mit ihren Großeltern hat sich die neunjährige Laura zur „Papiermühle Alte Dombach“, einem Industriemuseum in Bergisch Gladbach, aufgemacht. Konzentriert taucht das Mädchen an der Bütte einen Schöpfrahmen in die milchige Brühe, um die Zellstofffasern KölnerLeben Heft 4|16


Raus aus Köln

Im Freilichtmuseum in Kommern kann unter anderem noch bis zum 6. November die Ausstellung „Alt und Jung – Vom Älterwerden in Geschichte und Zukunft“ besucht werden. Themen wie Generationenverträge, Wohnen, Medien und Produkte sowie Verjüngung und Beziehungen werden in der Ausstellung in den Blick genommen. Aber auch das Verhältnis der Jüngeren zum Älterwerden ist ein Thema. Persönliche Erfahrungen älterer und jüngerer Menschen, interessante Objekte und Fotos sowie Mitmachstationen erwarten die Besucher, die schließlich auch mit der Frage konfrontiert werden, wie alt sie sich selbst fühlen. Im Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach wird bis zum 29. Januar 2017 die Sonderausstellung „Die Welt in 1000 Teilen“ zur Geschichte des Puzzlespiels gezeigt. In diesem Rahmen heißt es am 20. und 21. August „Bergisch Gladbach puzzelt“: Dann kann jeder Besucher an dem wohl größten, in Serie hergestellten Puzzle der Welt mitarbeiten: dem 5,70 mal 1,57 Meter großen Educa-Puzzle „Wild Life“ mit seinen unglaublichen 33.600 Teilen.

des Eukalyptusholzes darin für ein Din-A4-großes Blatt Büttenpapier abzuschöpfen. Angeleitet von Museumsvorführer Dietmar Stäbler übernimmt sie in der Rolle des „Gautschers“ auch den nächsten Arbeitsschritt an der Bütte: Sie kippt die Form um, und drückt das nasse Faservlies, das sich beim Schöpfen auf dem Sieb im Rahmen abgesetzt hat, auf einem Fensterleder ab. Früher nahm man dafür Filztücher. Die Tücher mit den nassen Papierfaserblättern werden übereinandergestapelt und gepresst, bevor die Blätter zum Trocknen im Trockenspeicher aufgehängt werden. Bis zu zehn Tage kann der gesamte Fertigungsprozess so eines Blatt Papiers dauern. So lange kann Laura natürlich nicht auf ihr eigenes Blatt handgeschöpftes Papier warten und bekommt stattdessen eins geschenkt, das schon fertig ist. Im Raum nebenan zeigt Vorführer Klaus Klein ihr an einer übersichtlichen Laborpapier-Maschine, wie die maschinelle Produktion von Papier seit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert funktioniert. Jeder Arbeitsschritt vom Sieben des vorbereiteten Papierbreis über das Pressen des nassen Vlieses bis zum Trocknen wird am laufenden Band von der Maschine übernommen. In Originalgröße steht so eine Maschine, PM4 genannt, zur Ansicht ebenfalls auf dem Museumsgelände: In der separaten Maschinenhalle KölnerLeben Heft 4 |16

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Zwei Sonderausstellungen

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Raus aus Köln

Informationen Museen des Landschaftsverbandes Rheinland: Zentrales Servicetelefon: (0 22 34) 9 92 15 55 www.lvr.de,

Industriemuseen: Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen St. Antony Hütte in Oberhausen Textilfabrik Cromford in Ratingen Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen Kraftwerk Ermen & Engels in Engelskichen Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach Tuchfabrik Müller in Euskirchen www.industriemuseum.lvr.de LandesMuseum in Bonn www.landesmuseum-bonn.lvr.de Max Ernst Museum in Brühl www.maxernstmuseum.lvr.de Kulturhaus Landsynagoge Rödingen www.synagoge-roedingen.lvr.de Gedenkstätte Brauweiler, www.abteibrauweiler.lvr.de

Foto: LVR

Freilichtmuseen: Archäologischer Park, RömerMuseum in Xanten www.apx.lvr.de Kommern www.kommern.lvr.de Lindlar www.freilichtmuseum-lindlar.lvr.de

der benachbarten Dombacher Papierfabrik, die zum breite Museum gehört. Die 40 Meter lange und fünf Meter Maschine zur Papierherstellung stammt aus dem Jahr 1889 und produzierte mehr als 100 Jahre lang täglich bis zu elf Tonnen Papier. Die idyllisch im Wald gelegene, fast 400 Jahre alte Papiermühle Alte Dombach beherbergt eine umfangreiche Ausstellung zur Geschichte der Papierproduktion und was man mit Papier alles machen kann. Selbst dem Toilettenpapier ist eine eigene Station gewidmet: Dort nehmen die Besucher auf zugeklappten Toiletten Platz, um sich ein amüsantes Video über die Geschichte des Klopapiers anzuschauen. Kunst aktiv erleben Ein weiteres Highlight ist ein Museum in Brühl. Das Max Ernst Museum widmet sich dem Leben und Schaffen des 1891 in Brühl geborenen Dadaisten und Surrealisten. Die klassizistische Dreiflügelanlage, die um einen Glaspavillon und ein „schwebendes“ Eingangsplateau erweitert wurde, beherbergt nahezu das gesamte grafische Werk von Max Ernst. Seine 36 „D-paintings“ waren Geburtstags- und Liebesgeschenke an seine Frau Dorothea Tanning, die ebenfalls als bildende Künstlerin tätig war. Auch über 70 seiner Plastiken sind zu bewundern. Der vielseitige Maler, Bildhauer, Grafiker und Dichter arbeitete mit verschiedenen Materialien und Techniken. Auf seiKölnerLeben Heft 4|16


Foto: LVR

In den Papiermühlen wurde das Papier Blatt für Blatt aus der Bütte geschöpft. Das Papierschöpfen kann im Museum ausprobiert werden – ein besonderer Höhepunkt für kleine und große Besucher.

nen Spuren kann der Besucher in Workshops beim Anfertigen von Collagen, Frottagen und Grattagen wandeln. Bei der Frottage wird ein Blatt Papier auf einen strukturierten Untergrund gelegt und die Struktur dann auf das Papier übertragen, indem man einen Bleistift oder Kreide über das Papier reibt. Bei einer Grattage werden mehrere Farbschichten übereinander aufgetragen und anschließend die unteren Farbschichten frei gekratzt. Einen wichtigen zeitgeschichtlichen Blick erlauben das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen im Kreis Düren und die Gedenkstätte Brauweiler. In Rödingen wird jüdische Geschichte und Kultur im Rheinland erlebbar, auf dem Gelände der ehemaligen Abtei Brauweiler sind die Geschehnisse in der ehemaligen Arbeitsanstalt während des Nationalsozialismus dokumentiert. „In Zeiten digitaler Wirklichkeiten ist das genaue Entdecken eines Kunstwerks im Original geradezu unersetzlich“, heißt es auf den Internetseiten des Max Ernst Museums. „Erst durch das praktische Arbeiten werden kreative Schaffensprozesse und die Techniken, mit denen ein Kunstwerk entsteht, unmittelbar erfahrbar.“ Diesem Anspruch werden die Museen des LVR in jeder Hinsicht gerecht. Für einen Sommerausflug sind sie damit auch für jene interessant, denen das klassische Museum einfach zu sn wenig „Action“ bietet. KölnerLeben Heft 4 |16

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Raus aus Köln

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Gesund leben

Hilfe in schweren Zeiten Ein Krankenhausaufenthalt ist belastend genug. Vor allem für Alleinstehende ist es ein großes Glück, wenn jemand sich davor und danach um sie kümmert.

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Foto: Caritasverband Köln

ls Elfriede Rossbach nach einer Fußoperation aus dem Krankenhaus entlassen wurde, stand sie vor einem Problem. Denn der Weg zur Physiotherapie im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt war für sie nicht alleine zu bewältigen. „Ich durfte nicht auftreten und musste im Rollstuhl gefahren werden“, erinnert sie sich. Doch von wem? „Ich bin alleinstehend und meine Schwester lebt in England. Meine anderen Angehörigen sind alle berufstätig“, sagt sie. Elfriede Rossbach brauchte schnelle Hilfe. Und die bekam sie durch die Patientenbegleiterin Marlies Maynz. Sie half ihr, die Treppe aus ihrer Wohnung zu überwinden, fuhr mit ihr in der Straßenbahn zur Krankengymnastik und begleitete sie wieder nach Hause. Kostenlos und ehrenamtlich.

Ein erleichterndes Gefühl, wenn man weiß, dass man am Tag der Krankenhausentlassung nicht auf sich allein gestellt ist.

Begleiten, unterstützen, da sein Seit einem Jahr engagiert sich die 63-Jährige ehrenamtlich bei der Caritas. „Als mein Vater eines Tages ins Krankenhaus musste, habe ich festgestellt, wie überfordert gerade alte Menschen mit der Situation sind. Und ich habe mich gefragt, was die Leute machen, die keine Angehörigen haben, die sich kümmern können. Als ich dann von dem Projekt der Caritas erfahren habe, wollte ich mich dort einbringen“, erzählt sie. Insgesamt 15 Menschen engagieren sich aktuell in der PatientenbeKölnerLeben Heft 4|16


Gesund leben gleitung, die derzeit in Ehrenfeld, Lindenthal und Nippes angeboten wird. Die Aufgaben der ehrenamtlichen Helfer sind vielfältig. Sie sind da, wenn ein Mensch nicht weiß, was er alles einpacken muss, wenn ein stationärer Aufenthalt bevorsteht, begleiten ihn auf Wunsch zu Arztgesprächen und ambulanten Eingriffen oder unterstützen ihn, wenn er den Weg zu seinen Nachsorgeterminen nicht alleine bewältigen kann. Und die Patientenbegleiter übernehmen immer wieder auch kleine Extraaufgaben. Wie bei der alten Dame, deren Katze ganz alleine in der Wohnung war und dringend mit Futter versorgt werden musste, als ihr Frauchen im Krankenhaus lag. Es muß passen „Unsere Patientenbegleiter erfüllen ganz unterschiedliche Aufgaben“, erklärt Sabine Wanner. Sie ist die Koordinatorin des Projektes und erste Ansprechpartnerin für Patienten und Begleiter. Sie bahnt die Kontakte an und sorgt dafür, dass es passt. Ein Punkt, der sehr wichtig sei, wie auch Elfrie-

de Rossbach betont. „Es ist ein ungewöhnliches Gefühl, wenn man plötzlich auf die Hilfe einer fremden Person angewiesen ist. Als ich erfahren habe, dass ich alleine nicht klarkommen werde, war ich ganz schön fertig“, erklärt sie. So wie Elfriede Rossbach geht es zahlreichen Menschen. „Bei vielen Menschen, die kurzfristig ins Krankenhaus müssen, fehlt häufig die Unterstützung. Sie brauchen jemanden, der spontan einspringen kann“, erklärt Hermann-Josef Roggendorf, Leiter des Bereichs Netzwerke und Senioren bei der Kölner Caritas. Besonders wichtig, sei es, dass die Erkrankten nicht nur während des Klinikaufenthaltes, sondern besonders auch davor und danach Helfer zur Seite gestellt bekämen. „Sie brauchen jemanden, der sie zurück ins Veedel begleitet“, betont er. Denn längst nicht jeder Patient sei nach der stationären Behandlung gleich wieder richtig fit. Eine gute Unterstützung sei also unumgänglich. Bevor Helferinnen und Helfer wie Marlies Maynz mit den Patienten arbeiten, werden sie gezielt aus-

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gebildet. Dreißig Stunden lang beschäftigen sie sich in ihrer Grundschulung damit, was Alter für sie bedeutet, was ihre persönliche Motivation ist. Hilfe in 48 Stunden Wer Hilfe benötigt, bekommt sie innerhalb von 48 Stunden. So lange dauert es in der Regel, bis ein Helfer zugeteilt werden kann. Die Unterstützung durch die Begleiterinnen und Begleiter ist kostenlos. Finanziert wird das Projekt von der Claren Stiftung, der Caritas Stiftung und dem Caritasverband für die Stadt Köln. Bis nächstes Jahr soll es auch im Rechtsrheinischen etabliert werden. Denn die Begleitung ist ein wichtiger Baustein in der Kölner Versorgungslandschaft. Dem stimmt Elfriede Rossbach zu: „Ich bin froh, dass es eine solche Hilfe gibt“, betont die Patientin. Und auch Marlies Maynz profitiert davon, wie sie sagt: „Das Schöne ist, dass man von den Patienten viel zurückbekommt. Man geht nach Hause und denkt: Das war ein schöner Tag.“ dl

Informationen

Potenzielle Begleiter und Patienten wenden sich an Sabine Wanner vom Caritasverband: Geisselstr. 1, 50823 Köln, Tel. (02 21) 56 95 78 24, patientenbegleitung@caritaskoeln.de Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.caritas-koeln.de

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Foto: Fotalia.com

Schulungen für Patientenbegleiter finden statt am: 28. und 29. Oktober, 4. und 5. November sowie 18. und 19. November 2016.

Bei längeren Krankenhausaufenthalten ist es wichtig, dass die Patientenbegleiter regelmäßig den Briefkasten leeren. Einbrecher erhalten so keinen Hinweis auf die zeitweise unbewohnte Wohnung und Postdiebstahl wird hierdurch erschwert.


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Ratgeber

Foto: Fotalia.com

Hallo Taxi! Auch Taxen gehören zu den Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs. Individueller als Bus und Bahn, aber auch teurer. KölnerLeben fragte nach, was der Fahrgast beachten sollte. Taxi ist nicht gleich Taxi – können Kunden sich ihren Wagen aussuchen? Am Taxistand müssen Fahrgäste – entgegen der weit verbreiteten Ansicht – nicht das erste Fahrzeug in der Reihe nehmen. Sie können ein beliebiges Taxi wählen, das ihnen am besten gefällt oder am geeignetsten erscheint. Einige entscheiden nach der Automarke oder nach dem Pflegeeindruck des Wagens, andere fahren lieber mit einer Frau am Steuer. Auch bei der Taxibestellung per Telefon können Sonderwünsche berücksichtigt werden: „Wir haben seniorengerechte Fahrzeuge mit erhöhten Sitzen – das ist auch für Fahrgäste, die Rückenprobleme haben, beim Ein- und Aussteigen sehr komfortabel“, sagt Aleksandar Dragicevic, Pressesprecher der Genossenschaft Taxi Ruf Köln eG. Auch Großraumtaxis für kleinere Gruppen oder Kombis mit mehr Frachtraum können geordert werden. „Sagen Sie beim Anruf in der Zentrale einfach, dass Sie ein solches Fahrzeug wünschen“, rät Dragicevic. . Was darf man als Kunde zur Fahrt mitnehmen? Die Anzahl der Gepäckstücke ist nicht wie bei Flugzeugen begrenzt oder kostenpflichtig. Was in den Kofferraum passt, wird mitgenommen, auch Roll-

stühle und Kinderwagen. Bei der Mitnahme sperriger Gegenstände sollte ein Kombiwagen oder ein Großraumtaxi gewählt werden. Wenn der Taxifahrer beim Verstauen des Gepäcks behilflich ist, erbringt er eine persönliche Serviceleistung. Verpflichtet ist er dazu nicht. Allerdings helfen Kölner Taxifahrer erfahrungsgemäß gern mit dem Gepäck, wenn nicht: Der Kunde kann ein anderes Taxi wählen! Auch Haustiere können mitgenommen werden. Dies sollte aber vorher telefonisch abgeklärt sein. Denn wenn der Fahrer allergisch auf die haarigen Vierbeiner reagiert, kann er die Fahrt verweigern. Bello muss auf dem Wagenboden sitzen, ein Sitz auf den Polstern steht ihm nicht zu. Welche Regeln gelten im Fahrzeuginnenraum? Im Auto hat der Fahrgast stets die freie Sitzplatzwahl. Aber egal ob man vorne oder hinten sitzt, es herrscht immer Anschnallpflicht. Im Taxi ist Rauchen verboten. Mit gutem Gewissen und Recht kann der Taxifahrer aufgefordert werden, die Musik leiser zu stellen oder das Radio ganz aus zu schalten. Gegen das Telefonieren während der Fahrt kann der Fahrer aber wiederum nichts einwenden. KölnerLeben Heft 4|16


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Worauf ist bei der Fahrtstrecke zu achten? Der Taxifahrer ist dazu verpflichtet, den kürzesten Weg zu nehmen. Ist es aufgrund der Verkehrssituation günstiger, einen Umweg zu fahren, so muss er den Fahrgast davon unterrichten. Andererseits hat man das Recht, dem Fahrer vorzugeben, welche Strecke er fahren soll. „Langstrecken“ kann der Taxifahrer ablehnen. Das sind Fahrten, deren Ziel sich außerhalb des Tarifgebietes befinden. Was muss man bei der Bezahlung wissen? Das Taxameter wird erst zu Beginn der Fahrt einund an deren Ende wieder ausgeschaltet. Während des Ein- und Ausladens des Gepäcks darf das Taxameter nicht laufen. Anders sieht es hingegen aus, wenn man ein Taxi bestellt hat. Dann darf das Taxameter eingeschaltet werden, nachdem der Taxifahrer dem Fahrgast mitgeteilt hat, dass er da ist. Das Taxameter läuft ebenfalls, wenn beispielsweise um einen Zwischenstopp gebeten wird – sei es, um auf Toilette zu gehen oder um einen weiteren Fahrgast abzuholen oder abzusetzen. Gleiches gilt auch, wenn das Taxi im Stau steckt. Für Kranken- und Dialysefahrten mit dem Taxi muss der Arzt einen Transportschein ausstellen. Bevor der Patient ein Taxi bestellt, um zum Arzt oder ins Krankenhaus zu fahren, sollte mit der Krankenkasse abgeklärt sein, ob die Fahrtkosten übernommen werden. Hat man einen Transportschein erhalten und die Krankenkasse zugestimmt, so übernimmt diese auch die Abrechnung. Es fällt dann nur die gesetzliche Zuzahlung für die Fahrt in Höhe von 10 Prozent der anfallenden Fahrtkosten, maximal 10 Euro, an. „Neben der Beförderungspflicht gibt es auch eine Tarifpflicht, die die Kommune bestimmt“, berichtet Dragicevic. So könne man sicher sein, dass innerhalb Kölns immer der gleiche Tarif zu zahlen ist. Diese Tarifpflicht gilt allerdings nur für Taxen, nicht für Funkmietwagen. Der Unterschied ist sichtbar: Nur Taxen haben das Taxi-Schild auf dem Dach. kb KölnerLeben Heft 4 |16


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Medien

Der Landarzt von Chaussy Dr. Jean-Pierre Werner (François Cluzet) ist Single, sein Sohn Vincent (Félix Moati) erwachsen. Seit über 30 Jahren ist er Landarzt und in seiner Dorfgemeinschaft sehr beliebt. Für die Nöte und Sorgen seiner Patienten hat er immer ein offenes Ohr. Als er plötzlich selbst erkrankt, ist er gezwungen, eine Vertretung einzustellen – in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia (Marianne Denicourt). Aber Jean-Pierre, der sich für ziemlich unersetzbar hält, ist nicht bereit, sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin zu akzeptieren. So bleibt der

neuen Ärztin nur, sich die Anerkennung hart zu erarbeiten. Erst nach und nach kommt unter der anfänglich rauen Oberfläche wahre Herzlichkeit zum Vorschein. Gezeichnet wird ein stimmiges und liebevolles Porträt eines Landarztes und seiner Patienten. Zugleich erzählt der Film subtil und humorvoll zutiefst menschhk liche Geschichten – unbedingt anschauen. Mittwoch 14. September um 14.30 Uhr, Vorteilspreis 4 Euro. Infos: (02 21) 31 31 10. Odeon Kino, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de Im Anschluss an das Kino lädt das Bürgerhaus Stollwerck, Dreikönigenstr. 23, zum Hintergrundgespräch und Austausch zum Film ein (fußläufig 10 Minuten).

68 – eine antiautoritäre Mördersuche Ein Mörder und Brandstifter terrorisiert die Stadt. Beim Anschlag auf das Studententheater in der ehemaligen Uni-Mensa wird auf seiner Geburtstagsfeier ein Mitglied des Stammtisches der Alt-68er verletzt. Die alten Rebellen der Studentenbewegung beschließen, Köln noch einmal aufzumischen, und den feigen Attentäter zu überführen. Auch Georg Rubin, Chefreporter des „Blitz“, ist dem Täter auf den Fersen. Eine spektakuläre Jagd beginnt, die ihn immer wieder zurück in die Zeit der 68er führt. Leider scheint seine beste Spur eng mit seinem Vater verwoben zu sein. Edgar Franzmann hat es geschafft, einen Köln-Krimi der besonderen Art zu schreiben.

„Der Roman ist für alle, die 1968 dabei waren, und für alle, die schon immer wissen wollten, was ihre Eltern und Großeltern damals gemacht haben.“, erläutert der Autor. Er meistert den schwierigen Spagat zwischen Krimi und Gesellschaftsroman, der ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte illustriert. Ein spannender Krimi hk und ein sehr empfehlenswertes Buch. Edgar Franzmann, 68. Emons Verlag. 11,90 Euro. ISBN 9783954518166. www.emons-verlag.de

Ratgeber – Vereinsrecht und Ehrenamt Ohne Ehrenamtliche könnten viele Projekte und die meisten Vereine gar nicht arbeiten. Flüchtlingshelfer, freiwillige Feuerwehrleute, Trainerinnen und Trainer zeigen in ihrer Freizeit Einsatz für andere. Damit sie alle bei ihrem Engagement gut abgesichert sind, sollten sie auf die Versicherungslage achten. In welchen Fällen Ehrenamtliche für ihre Tätigkeiten haften und wie sie selbst etwa bei Unfällen geschützt sind, erklärt dieser Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW. Er informiert rund um Haftung, Unfall,

Rechtsschutz und Berufsunfähigkeit und erläutert, wann welche Versicherungen für Schäden aufkommen. Auch das Thema Honorare und Aufwandsentschädigungen greift das Büchlein auf. Dazu wird erläutert, wie sich das Ehrenamt vom Beschäftigungsverhältnis unterscheidet, welche Regeln bei der Steuer gelten und wie sich die Zahlungen auf Sozialleistungen und Renten auswirken hk können. Verbraucherzentrale (VZ) NRW, Ratgeber – Vereinsrecht und Ehrenamt. 12,90 Euro. Erhältlich in der Beratungsstelle der VZ, Frankenwerft 35. Für zuzüglich 2,50 Euro wird auch nach Hause geliefert: (02 11) 3 80 95 55. www.vz-ratgeber.de


Kölsch

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Foto: Dabbelju-Verlag

Schöne Summer Der Summer ess jo en schön Johreszick, wie do. Et muss och kein Krützfaht selvs wa’mer nit mih en de Schull jeit un en fremder Sie sin. En kumode Rundsich op de Ferije freut. Och wa’mer nit faht mem Müllemer Böötche hät och wick fott en Orlaub fahre kann, sollt mer jet, un de Stadt un de Nohberschaff sin se derheim jeneeße. Mer muss jo nit noh vum Rhing us och besinnswäät. Selvs e Majorca fleeje. Der Rheinpark, de Flora Ies op ner Terass, em Cafejade ov op un der Künningsfors sin och schön un der Fuus jelötsch, kann, wa’mer et met wa’mer nor noch bes noh der ehschte Verstand un Jenoss iss, leckerer wie Bank laufe kann. All de schön Summerblömche blöhen ene Kaffeklatsch em vürnehme „Cafe Hembhuh“ om he em Jade ov en der freie Nator jenau esu schön Krützfahrscheff ov em Kuroot sin. Summer Wann et rüch noh freschem Heu, Fifaldere fleeje scheu, Beie aan de Blöte lecke, Wieße Wolkeberch optrecke, Vun dem bloe Himmelzelt Schingk et Sönnche op de Welt, Öm alles Levve opzewärme, Künnt ich de janze Welt ömärme!

Orlaubswedder Wann em Orlaub Jewedder aanbreche, De Birch sich hinger Wolke versteche, Et met Emmere ränt durch Jack un Kapp, Mer tireck nohm Wachwäde widder japp, Der Wedderbereech och nix Jots vermeldt, Denks bloß noch aan‘t „fottjeschmesse“ Jeld, Kanns nit ens de Häng vör de Auge sinn, Läät´s dich nohm Fröhstöck et leevs widder hin, Muss di Picknick op der Bettkant esse, Dann ess och ne Orlaub ärch bedresse.

Fritz Häck ist bekannter Kölsch-Autor, Vortragsredner und Absolvent der Akademie för uns kölsche Sproch.

Illustration: Sabine Voigt/Idee und Text: Redaktion KölnerLeben

Frau Alex und Herr Konrad

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Rätsel Finden Sie alle Wörter im Buchstabensalat – von oben oder unten, von links oder rechts oder diagonal: ABWENDEN ANSCHLUSS AUFWAND AZZURRI BEROLINA BRILLE BUETTNER DAUERN DEPOT DOPPELTUER ENTZUECKEND ERLAEUTERN FASSEN FRIESE FROESTELN GARNI GENESUNG GESTELL

GEZIELT GRAPPA INSPEKTEUR KAERNTNER ONKEL PERUGIA REITERIN ROGATE ROSINEN ROTBART SEKUNDA SIRENEN SKIHANG STAUUNG SUITE TELENOVELA UKRAINE

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Rätsel

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Auflösung Heft 3/2016. Lösungswort: Krimskrams. Gewinner: E. Grunwald, G. P. Hoch, H. Kutsch, R. Ribbe, D. Scholz.

Sonderausstellung – DER ANDERE BLICK

Tickets sind an der Tageskasse und unter www.michelangelo-derandereblick.de erhältlich: Odysseum, Corintostr. 1, 51103 Köln-Deutz. Informationen: (02 21) 69 06 81 11.

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KölnerLeben verlost 2 x 2 Karten für „Der andere Blick“. Postkarte mit dem Lösungswort des Rätsels bitte an: KölnerLeben, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln oder per E-Mail an sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de Einsendeschluss: 31. August 2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto:

Vier Jahre seines Lebens arbeitete Michelangelo malend auf einem Gerüst, um der Nachwelt einen der größten Kunstschätze der Welt zu hinterlassen: die Freskenmalereien in der Sixtinischen Kapelle. All jene, die den weiten Weg nach Rom scheuen, können originalgetreue Repliken des großen italienischen Künstlers, von der Erschaffung Adams bis hin zum Jüngsten Gericht, bis zum 23. Oktober im Odysseum Köln bestaunen.

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Kalender

Foto: www.koelner-demenzwochen.de

Terminkalender Freitag, 5.8.

6. Kölner Demenzwochen (vom 19. September bis 2. Oktober) Mit fast 120 Einzelveranstaltungen im gesamten Stadtgebiet gibt es ein vielfältiges Programm rund um das Thema Demenz. Angeboten werden Möglichkeiten der gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Das Programm liegt in den Bezirksrathäusern aus und kann angefordert werden unter: (0 22 03) 3 69 11 11 73. www.koelner-demenzwochen.de 20 Uhr: Ballet Revolución (bis 6.8.) Die moderne kubanische Tanzformation präsentiert Tanzkunst in Perfektion. Ab 46,50 E. Karten: 28 02 80. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de.

August 18.15 Uhr: Zumba Gold (jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag) Eine leichte Form von Zumba, die geeignet ist für alle aktiven Personen, die ihre Kondition langsam aufbauen möchten. Dauer 45 Min. 1x die Woche, monatlich 25 E, Infos: (01 78) 6 06 54 12. Dein Herzschlag, Kyffhäuser Str. 31. www.deinherzschlag.de

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Montag, 1.8.

Samstag, 6.8. 20.30 Uhr: Vorstadtkino In der Buchforster Kulturkirche Ost bietet die GAG Immobilien AG ab sofort regelmäßige Filmabende mit ausgewählten Klassikern der Filmgeschichte an. Heute: Das siebente Siegel. Eintritt frei, Spende erbeten. Infos: (01 71) 1 20 55 79. Kulturkirche Ost, Kopernikusstr. 34. www.gag-koeln.de

Sonntag, 7.8. 16 Uhr: Sonntagsmusik Konzert für Violine und Viola. Abschalten vom Alltag und den Sonntag klassisch genießen. Eintritt frei, Spenden erbeten. St. Aposteln, Neumarkt 30. www.st-aposteln.de

Montag, 8.8.

Dienstag, 2.8. 15 Uhr: Kaffee-Zeit Filmaufzeichnung mit Willibert Pauels, dem aus Funk und Fernsehen bekannten „Bergischen Jung“. 2 E. Senioren Union Köln. Anmeldung: 81 10 65. Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43. www.senioren-union-koeln.de

15 Uhr: Tanztee Ü60 (jeden 1. Freitag im Monat) Hier wird das Tanzbein geschwungen. Bei Kaffee und Kuchen wird eine Pause eingelegt. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 93 54 40. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a. www.wohn-mobil-koeln.de

Mittwoch, 3.8. 11 Uhr: Kleidercafé Beim Kleidercafé können Kleidung und Hausrat günstig erworben werden. Infos: (0 22 03) 9 35 44 17. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a.

Donnerstag, 4.8. (KölnTag) 10 Uhr: KölnTag der Museen (an jedem 1. Donnerstag im Monat, außer an Feiertagen) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de

14.30 Uhr: Kölsch-Klaaf-Kalk (jeden 2. Montag im Monat) Die „Fründe der Akademie för uns kölsche Sproch“ laden zum geselligen kölschen Gespräch. Eintritt frei. Bürgerhaus Kalk, 1. Etage – kleiner Saal, Kalk-Mülheimer Str. 58. www.buergerhauskalk.de

Dienstag, 9.8. 20 Uhr: Porgy and Bess (bis 14.8.) Wohl keine andere Oper hat so viele Jazz-Standards hervorgebracht wie George Gershwins „Porgy and Bess“. Ab 36,50 E. Karten 28 02 80. Philharmonie, Bischofsgartenstr. 1. www.koelner-philharmonie.de.

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Kalender

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– August/September 2016 Die Vorwahl im Terminkalender lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Mittwoch, 10.8.

Freitag, 12.8.

Montag, 15.8.

14 Uhr: Führung im Wildpark Dünnwald (jeden 2. Mittwoch des Monats) Eine Führung rund um das Erkennen von Wild sowie dessen Verhalten. Eintritt frei. Infos: 60 13 07. Schutzhütte Ecke Kalkweg/Mauspfad in Dünnwald am Wildpark. www.wildpark-duennwald.de

20.30 Uhr: Große Kölner Hafenrundfahrt Die circa dreistündige Fahrt führt zunächst über den Rheinauhafen und den Deutzer Hafen zum Mülheimer Hafen. Das Highlight der Tour ist der ausführliche Besuch des großen Niehler Hafens. Dort kreuzt das Schiff zwischen Container-Riesen, Kranbrücken und Schrottumschlag-Anlagen. 19,50 E. Karten: 28 01. Anlegebrücke Nr. 10, Konrad-Adenauer-Ufer. www.koelntourismus.de

14 Uhr: Gemeinschaftstänze für Seniorinnen (jeden Montag) Es werden Kreis- und Blocktänze vermittelt, die besonders auf die Bewegungsmöglichkeiten älterer Menschen abgestimmt sind. Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Turmstraße. www.buergerzentrum-nippes.de

14.30 Uhr: Film im Odeon „Willkommen im Hotel Mama“, siehe Seite 8. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 E. Infos: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de 19 Uhr: Aida – Oper Das Meisterwerk von Giuseppe Verdi, aufgeführt von der Venezia Festival Opera, kann unter freiem Himmel mit Rheinpanorama erlebt werden. 39,75 bis 62,85 E. Karten: 28 01. Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

Donnerstag, 11.8. 17.30 Uhr: Feierabendwanderung Los geht es ab Haltestelle Zoo/Flora der Linie 18. Sechs Kilometer über Riehl, Weidenpesch nach Nippes – gemeinsame Schlusseinkehr. Schnupperwandern kostenfrei. Infos: 73 52 25. Kölner Eifelverein e.V. www.koelner-eifelverein.de

Samstag, 13.8. 12 Uhr: Tauschtreff – Münzen (jeden 2. Samstag im Monat) Die Mitglieder des Münzsammelvereins „Kölner Münzfreunde“ laden zu ihrem traditionellen Tauschtreffen ein. 2 E. Infos: 41 46 71. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de 20.30 Uhr: Juhu, wir verreisen! Frau Volk entführt die Zuschauer auf eine lustige und abenteuerliche Reise zwischen Selbstfindung, Esoterikwahn und Kreuzfahrtschiff. 18 E. Karten: 24 24 85. Ateliertheater, Roonstr. 78. www.andreavolk.de

Sonntag, 14.8. 10.40 Uhr: Heideblüte – Wahner Heide Auf dem Weg zu einigen der interessantesten Ecken der nördlichen Wahner Heide wird die Schönheit, der Wert, aber auch die Bedrohung dieser einzigartigen Kulturlandschaft vor Augen geführt. 12 E. Anmeldung: 221-2 59 90, P-129347. Treffpunkt: Regionalbahn 25, Haltestelle Rösrath-Stümpen. www.vhs-koeln.de 11.30 Uhr: Kölsche Filmmatinee Gezeigt wird die WDR-Dokumentation des Bläck-Fööss-Programms „Wenn et Leech usjing em Roxy“ vom Mai 1996 aus dem Theater am Tanzbrunnen. 7,50 E. Karten: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de

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Mittwoch, 3.8., 20.15 Uhr: Varietéspektakel (bis zum 13.8.) „La Fable“ heißt diese zauberhafte Vorstellung, in der die Absolventen internationaler Zirkusschulen und erfahrene Stars das Senftöpfchen in ein kleines intimes Varieté verwandeln. Artistik, Kleinkunst und Jonglage werden in märchenhafte Erzählungen gebettet und lassen den Zuschauer staunen.25,30 E. Karten: 28 01. Sentöpfchen Theater, Große Neugasse 2-4. www.senftoepfchen-theater.de


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Kalender

14.30 Uhr: KölnerLeben tanzt! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer präsentiert KölnerLeben einen lockeren und fröhlichen Tanznachmittag für alle, die das Tanzbein schwingen möchten. 5 E, mit dem KölnerLeben-Coupon 4 E, siehe Seite 9. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90-92. www.koelnerleben.info

Dienstag, 16.8. 14 Uhr: Villenspaziergang durch Marienburg Aus der Reihe „Töurcher en Kölle un drömeröm“: Früher war es ein beliebtes Sonntagsvergnügen, mit der Pferdebahn oder dem Raddampfer nach Marienburg zu fahren, um dort einen Blick auf das Leben der feinen Gesellschaft zu erhaschen. 8 E. Anmeldung: 7 39 29 95. Treffpunkt: Bismarksäule, KVB-Haltestelle Linie 16/17. www.sk-kultur.de

Mittwoch, 17.8. 10.30 Uhr: Bürgersprechstunde (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Polizei steht in der Bürgersprechstunde für alle Fragen zur Verfügung. Infos: 221-9 14 64. Seniorenvertretung Köln-Innenstadt, Ludwigstr. 8, Zimmer 425. www.stadt-koeln.de

Donnerstag, 18.8.

Samstag, 20.8.

18 Uhr: Neue Spiele (auch am 14.9.) Ein Spieleabend für Spielbegeisterte, die mal etwas Neues ausprobieren wollen: Qwixx, Lakota, Taló, Qwirkle heißen einige der neuen Varianten. Eintritt frei. Infos: 9 31 90 32. Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3. SeniorenNetzwerk Neustadt-Nord. www.seniorennetzwerke-koeln.de

14.30 Uhr: Führung – Forstbotanischer Garten (an jedem 1. Mittwoch und 3. Samstag) Mehr erfahren über die 50-jährige Entwicklung des Gartens. Eintritt frei. Infos: 35 43 25. Treffpunkt: Unterstellpilz im Garten, Schillingsrotter Straße. www.stadt-koeln.de

19.30 Uhr: Sommerkonzert Unter dem Titel „Streicheleinheiten für die Seele“ möchten Rolly Brings & Bänd trauernden und interessierten Menschen in angenehmer Umgebung wieder etwas Lebensfreude schenken. Das Konzert findet im Garten des Hauses Pütz-Roth statt. Eintritt frei, Anmeldung bis zum 12.8. erforderlich: (0 22 02) 9 35 81 57. Pütz-Roth, Kürtener Str. 10, 51465 Bergisch Gladbach. www.puetz-roth.de

Freitag, 19.8. 11 Uhr: Fit und knackig 60+ (jeden Freitag) Bewegungsangebot für Senioren. Bequeme Kleidung erforderlich. 2 E. Infos: 26 13 79 09. Senioren-Netzwerk Buchheim, Gemeinschaftsraum, Caumannsstr. 21. www.netzwerkbuchheim-buchforst.de

Samstag, 27.8., Auftakt Hammerspiele und Veedelsfest

Foto: Fotalia.com

Die GAG Immobilien AG sucht die handwerklich begabtesten VeedelsChampions. Tatkräftige Teams können an vier Terminen beweisen, wie sie hämmern, schrauben und reparieren können. Gefeiert und gewerkelt wird am 27.8. in Stammheim in der Ricarda-Huch-Straße 31, am 3.9. in Bickendorf am Rosenhof, am 10.9. in der Südstadt am Severinskirchplatz und am 17.9. in Buchforst in der Kulturkirche Ost, Beginn jeweils 15 Uhr. Großes Finale ist dann am 24.9. um 13.30 Uhr im Bürgerpark an der Barcelona-Allee in Kalk. Teams die an dem Preisgeld von 1.000 Euro interessiert sind, melden sich unter: hammerspiele@gag-koeln.de. www.gag-koeln.de

15 Uhr: Theater des Lebens Ein Schnuppernachmittag für alle theaterinteressierten Senioren, die sich spielerisch mit ihrer vergangenen, jetzigen und zukünftigen Lebenssituation auseinandersetzen möchten. Geleitet von einem professionellen Schauspieler und Theaterpädagogen. Schnuppern frei. Infos: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+ im-Uni-Center 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

Sonntag, 21.8. 11 Uhr: Fischmarkt Auf 30.000 Quadratmetern präsentieren rund 70 Händler ihre Waren. Eintritt frei. Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1. www.koelnkongress.de

Montag, 22.8. 18 Uhr: Sprachclub (jeden Montag) Der Sprachclub Köln ist offen für alle, die ihre Sprachkenntnisse anwenden oder verbessern wollen. Jeden Montag im Restaurant Consilium im Rathaus. Straßenbahnstation Dom/Hbf oder Heumarkt. Infos: 80 26 15 70. Rathausplatz 1. www.sprach-club-koeln.de

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Kalender Donnerstag, 25.8.

14.30 Uhr: Das Baptisterium Führung durch Ausstellung und Baptisterium des Doms. 7 E. Treffpunkt: Domforum, Domkloster 3. www.domforum.de

21 Uhr: Milan Sladek (bis 28.8.) Mit dem Antigone-Projekt möchte der Pantomime die zeitlose Geschichte der jungen Antigone, die ihre Moral nicht durch politische Willkür gebeugt bekommen will, ausdrucksstark darstellen. 18 E. Karten: 28 01. OpenAir auf der Waldbühne der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7a. www.kartaeuserkirche-koeln.de

Mittwoch, 24.8. 14.30 Uhr: Senioren-Gesprächskreis (jeden 4. Donnerstag im Monat) Der Arzt und Psychologe Dr. Hallberg moderiert das Gespräch und steht für Fragen zur Verfügung. Eintritt frei. Infos Fr. Schillinger: (0 22 36) 9 62 10 20. Senioren- Netzwerk Sürth, Matthias Pullem Haus, Grüner Weg 23. www.seniorennetzwerke-koeln.de 15 Uhr: Fit für 100 (jeden Montag und Mittwoch) Ein Bewegungsprogramm für Senioren, das von der Sporthochschule entwickelt wurde, um gezielt Kraft und Gleichgewicht zu steigern. 3 E. Infos: 95 15 40 49. Quäker Nachbarschaftsverein, Kreutzerstr. 5-9. www.quaeker-nbh.de

Samstag, 27.8. Anzeige

Dienstag, 23.8.

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Freitag, 26.8. 15 Uhr: Curanum – Mr. Musik Bekannte Melodien und Klänge von DJ Mr. Musik im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de

9.30 Uhr: 3. BarCamp Willkommenskultur Die innovative Veranstaltung ermöglicht es denTeilnehmern, sich rund um das Thema „Flucht“ auszutauschen, sich kollegiale Beratung einzuholen, gemeinsame Aktivitäten zu planen oder eigene Qualifizierungseinheiten anzubieten. Eintritt frei. Anmeldung bis zum 22. August: 9 31 80 30. MelanchthonAkademie, Kartäuserwall 24b. www.melanchthon-akademie.de Anzeige


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Kalender

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Dienstag, 30.8. 14.30 Uhr: Tanz zu Live-Musik Einzeln oder als Paar – jeder ist willkommen. 5 E. Infos: 55 13 32. Christi Geburtskirche, Pfarrsaal, Görlinger-Zentrum 2–4, Mengenich.

Sonntag, 28.8. 12 Uhr: Sommerfest – Loss mer singe Jede Menge fröhlicher Menschen aller Generationen mit Lust auf kölsche Musik machen sich auf den Weg ins Waldbad Dünnwald. 16 E. Peter-Baum-Weg 20. Karten online über: www.lossmersinge.de 15 Uhr: Führung – Photographische Sammlung Erläutert werden die Ausstellungsbereiche: Max Regenberg, Fassaden & Surfaces und Nico Joana Webers „Selva Negra“. 7,50 E. Infos: 88 89 53 00. Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1. OG). Treffpunkt an der Ausstellungskasse. www.sk-kultur.de

Montag, 29.8. 18.30 Uhr: Tänze aus aller Welt (jeden Montag) Gedächtnistraining mit den Füßen, Schritte aus dem Standard/Latein-Programm und internationaler Folklore. Kein Tanzpartner nötig, Schnupperstunde ist möglich. Dauer 90 Min. Infos: 55 76 55. Kirchengemeinde St. Severin, Alteburger Str. 74. www.sankt-severin.de

15 Uhr: Demenz-Café (jeden letzten Dienstag im Monat) Ein Nachmittag für demenzerkrankte Menschen, ihre Angehörigen und interessierte Senioren. Gemeinsam wird erzählt, gesungen, gespielt und gebastelt. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: 88 33 66. Bürgerzentrum Deutz, Templerstr. 41-43. www.buergerzentrum-deutz.de

Donnerstag, 1.9. (KölnTag) 10 Uhr: KölnTag der Museen (an jedem 1. Donnerstag im Monat, außer an Feiertagen) Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft in Köln sind, können kostenlos die städtischen Museen besuchen. Infos: 221-2 40 33. www.museenkoeln.de 15 Uhr: Skat für Damen und Herren (jeden Donnerstag) Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind zu allen Spielangeboten immer willkommen! Eintritt frei. Infos: 97 65 87 43. Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92. www.buergerzentrum-nippes.de

Freitag, 2.9.

Mittwoch, 31.8. 10 Uhr: ABC-Kurs (jeden Mittwoch) Viele Menschen in Köln können nicht richtig lesen und schreiben. Zwei Lehrerinnen bieten hier ehrenamtlich einen qualifizierten Alphabetisierungskurs an. 1 E. Anmeldung: 5 60 46 14. SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd, Saarstr. 22. www.seniorennetzwerke-koeln.de

Samstag, 27.8 bis 4.9., 10 Uhr: Caravan Salon Insgesamt 580 internationale Aussteller mit 120 Caravan- und Reisemobilmarken zeigen ihr Angebot. Sie präsentieren zahlreiche Freizeit-Fahrzeuge und eine reiche Auswahl an Campingausstattung und Zelten. Zudem werden interessante Reiseziele und Campingplätze vorgestellt. 15 E. Düsseldorf, Messeplatz. www.caravaning-info.de KölnerLeben verlost 10 x 2 Eintrittskarten zum Caravan Salon. Bitte Postkarte mit dem Stichwort „Caravan“ an: Redaktion KölnerLeben, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln oder per E-Mail an: sozialamt.koelnerleben@ stadt-koeln.de. Einsendeschluss ist der 15.8.2016. Foto: Caravaning Info GmbH

September

10 Uhr: Freitagstreff für Jungsenioren 60+ (jeden 1. Freitag im Monat) Miteinander über verschiedene Literatur, Musik und allgemeine Lebensfragen sprechen. Eintritt frei. Infos: 92 58 46-0. Schildergasse 57. www.antonitercitykirche.de 18 Uhr: Uni-Center singt Unter dem Motto „What a wonderful world“ lädt die KSG zu ihrem 11. Mitsingkonzert ein: Schlager, Popsongs, Volkslieder. Getränke und Snacks werden angeboten. Eintritt frei. Sülzer Treff 60+, Uni-Center 1. Stock, Luxemburger Str. 136. Infos: 42 10 23 30. www.koelner-senioren.de

Samstag, 3.9. 9 Uhr: Tag des Gartens (auch am 4.9.) Ein bunter Aussteller-Mix wird die Besucher rund um den Garten und seine Pflanzen informieren. Ein attraktives Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung. 9 E, ermäßigt ab 65 Jahre 7 E. Koelnmesse GmbH, Messeplatz 1. www.tagdesgartens-koeln.de


Kalender 14 Uhr: Führung – „Das EL-DE Haus“ (jeden 1. Samstag im Monat) Regelmäßig wird eine öffentliche Führung durch die Gedenkstätte „Gestapogefängnis“ und die Ausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ angeboten. 4,50 E. Infos: 221-2 63 31. Treffpunkt: An der Museumskasse. NS-Dokumentationszentrum, Apellhofplatz 23-25. www.museenkoeln.de

13 Uhr: Ehrenamtstag Über 100 Vereine und Institutionen zeigen, wie lebendig das Ehrenamt in Köln ist. Um 14 Uhr werden die Gewinner von Oberbürgermeisterin Reker vorgestellt. Siehe Seite 10. Heu- und Alter Markt. www.ehrenamt.koeln

Sonntag, 4.9. 10 Uhr: Brunch im Café am Park (jeden 1. Sonntag im Monat) Bei einem Brunch entspannt in den Sonntag starten. 11 E. Anmeldung: 6 40 69 25. Bürgerhaus MüTZe, Berliner Str. 77. www.muetze-buergerhaus.de

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kölschen Gespräch. Eintritt frei. Kölner Senioren Gemeinschaft im Uni-Center, 1. OG, Aufzug, Luxemburger Straße/Universitätsstraße. www.koelner-senioren.de 17 Uhr: Wissenschaft im Rathaus Vortrag: Sogenannte Pseudopterosine können aus Weichkorallen gewonnen werden. Diese wirken stark entzündungshemmend sowie schmerzstillend und bieten enorme Potenziale für die Therapie chronischer entzündlicher Erkrankungen. Eintritt frei. Rathaus Spanischer Bau, Rathausplatz. www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 6.9. Montag, 5.9. 15 Uhr: Kölsch-Klaaf-Sülz (jeden 1. Montag im Monat) Die „Fründe der Akademie för uns kölsche Sproch“ laden zum geselligen

15 Uhr: Kaffeehausmusik Ein schönes Beisammensein mit Kaffee und schöner Musik im Restaurant des Curanum Seniorenstift Köln. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de Anzeige

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Kalender

Mittwoch, 7.9.

Freitag, 9.9.

10 Uhr: Frühstückbuffet mit Vortrag Es werden allgemeine und aktuelle Themen besprochen. Dazu gibt es ein reichhaltiges Buffet. 3,50 E. Infos: 99 87 82 40. SeniorenNetzwerk Altstadt-Süd, Karl-Berbuer-Platz 1. www.koelner-seniorennetzwerke.de

20 Uhr: Musical – Bodyguard Der weltweite Kinohit mit Whitney Houston und Kevin Costner machte die packende Lovestory weltbekannt. Mit den Hits „I Wanna Dance with Somebody“ und dem emotionalen Herzstück der Show, der Ballade „I Will Always Love You“. Ab 49,50 E. Karten: 28 01. Musical Dome, Goldgasse 1. www.bodyguard-musical.de

19 Uhr: Ein Lieben lang Im Freien Werkstatt Theater (FWT) bringen 25 Männer und Frauen zwischen 64 und 94 Jahren gemeinsame und individuelle Erinnerungen, Erlebtes und aus Liebe Getanes, Wünsche und Utopien auf die Bühne. 12 E. Kartenreservierung: 32 78 17. FTW, Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

Montag, 12.9., 16 Uhr: Kölsch-Forum Sülz Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau präsentieren Heli Steingass, die Kölsch AG der Katholischen Grundschule Zugweg und weitere Gäste. Städtisches Seniorenzentrum Dr. Ernst Schwering, Blankenheimer Str. 51. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich: 9 92 12 10. www.monika-kampmann-koeln.de

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Donnerstag, 8.9.

Samstag, 10.9. 11 Uhr: Info-Tag Weiden Das SeniorenNetzwerk Weiden lädt zu drei Vorträgen mit anschließendem Gespräch ein: Wohnraumanpassung, Betreuung und „Wer hilft wem in Köln“? Eintritt frei. Ev. Gemeinde Weiden, Aachener Str. 1208 – direkt gegenüber dem RheinCenter. www.seniorennetzwerke-koeln.de, www.ev-kirche-weiden.de 15.30 Uhr: Führung – Kronleuchtersaal Bei der Besichtigung des „KronleuchterSaals“ der Stadtentwässerungs-Betriebe, werfen Besucher einen Blick in das Kölner Kanalnetz. 2 E. Anmeldung: 89 42 58. Senioren Union Köln. www.senioren-union-koeln.de

Sonntag, 11.9. 11 Uhr: Straßenbahnmuseum Thielenbruch (jeden 2. Sonntag im Monat) Schauen Sie sich die über 125-jährige Geschichte der Kölner Straßenbahnen an. 1,50 E. Infos: 2 83 47 73. Straßenbahnmuseum Thielenbruch, Otto-Kaiser-Str. 2c. www.hsk-koeln.de

15 Uhr: Büze Bingo Beim geselligen Bingo-Spiel gibt es tolle Preise zu gewinnen. 2 E pro Schein Infos: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.bueze.de

Montag, 12.9. 17.30 Uhr: Interkultureller Chor (jeden Montag) Hier darf jeder mitsingen: „Ein.f.a.Ch Finkenberg“. Gesungen werden deutsche und fremdsprachige Lieder. Mitsingen ist gratis. Infos: (0 22 03) 9 35 44 17. Bürgerzentrum Finkenberg, Stresemannstr. 6a 18 Uhr: Mundartautorenabend Mitglieder des Heimatvereins Alt-Köln, tragen Rümcher und Verzällcher auf Kölsch vor, die sie zum Motto „Wä weiß, woför et jot es …“ verfasst haben. Eintritt frei. Heimatverein Alt-Köln, Residenz am Dom, Veranstaltungssaal, An den Dominikanern 6-8. www.hvak.de

Dienstag, 13.9. 10.30 Uhr: Tanzen für alle (jeden Dienstag) Getanzt werden abwechslungsreiche Folkloretänze aus aller Welt, Kreistänze sowie klassische und moderne Tänze. Vorkenntnisse nicht erforderlich. 10 Doppelstunden 25 E. Infos: 81 83 13. Pfarrsaal St. Bruder Klaus, Bruder-Klaus Siedlung 2, Köln-Mülheim. www.seniorennetzwerk-muelheim.de

Mittwoch, 14.9.

14.30 Uhr: Film im Odeon Der Landarzt von Chaussy, siehe Seite 32. Eine Veranstaltung des SeniorenNetzwerkes Buchheim in Kooperation mit KölnerLeben. 4 E. Infos: 31 31 10. Odeon Köln, Severinstr. 81. www.odeon-koeln.de 15 Uhr: Vortrag – Hausnotrufgeräte Der ASB informiert: „Hilfe auf Knopfdruck“ – sicher und selbstständig in den eigenen vier Wänden, ein beruhigendes Gefühl auch für Angehörige. Eintritt frei. Infos: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+. UniCenter, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de KölnerLeben Heft 4|16


Kalender 19 Uhr: Selbsthilfegruppe Demenz (jeden 2. Mittwoch im Monat) Die Küche – ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Eintritt frei. Anmeldung: 9 84 56 00. Küche der Tagespflege, St. Vinzenzhaus Köln-Brück, Olpener Str. 863-865. www.vinzentinerinnen.de

Donnerstag, 15.9. 13 Uhr: Weinmuseum (jeden Dienstag und Donnerstag) Köln und Wein sind enger verbunden, als man glaubt. Im Außenbereich kann man die Unterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten erkunden. 5 E. Infos: 9 72 30 69. Weinmuseum Köln, Amsterdamer Str. 1. www.weinmuseum.org

16 Uhr: Trauercafé (jeden 3. Donnerstag im Monat) Hier können sich Trauernde austauschen, Verständnis erfahren und Hilfsangebote erhalten. Eintritt frei. Infos: 89 00 93 12. ARCHE, Augustastr. 22. www.johanniter.de

Freitag, 16.9. 9 Uhr: Ausstellung – Perspektiven (bis 20.10.) Der Fotograf Paulo dos Santos gibt Geflüchteten durch Porträts ein Gesicht und dokumentiert ihre Lebensumstände in Deutschland. Die Bilder sind ausgestellt in den Räumen der Dienststelle Diversity der Stadt Köln. Eintritt frei. Kommunales Integrationszentrum, Kleine Sandkaul 5. www.photoszene.de

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Montag, 19.9., 20 Uhr: Krimilesung – Arne Dahl Die Crime Cologne feiert 2016 ihren fünften Geburtstag. Bis zum 3. Oktober geben sich Krimiautoren an verschiedenen Leseorten zum kriminalistischliterarischen Stelldichein die Ehre. 19 E. Harbour Club, Hafenstr. 4. KölnMülheim. www.crime-cologne.com

Samstag, 17.9.

20 Uhr: KölnerLeben tanzt: Disco! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer jetzt ganz neu: DISCO – Licht aus, Spot an! Hier tanzt jeder nach seiner Fasson zu den Hits der 70er-, 80er- und 90er-Jahre. 10 E, mit KölnerLebenCoupon 8 E, siehe Seite 9. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90-92. www.koelnerleben.info Festival „Alte Musik Knechtsteden“ (bis 25.9.) Seit 25 Jahren macht das Festival die „alte Musik“ von Hummel, Ries, Dittersdorf, der Bach-Familie und vielen anderen den Zuhörern wieder zugänglich. Infos: (0 21 33) 21 09 92. Karten: 28 01. www.knechtsteden.com

Sonntag, 18.9.

Montag, 19.9.

20 Uhr: KölnerLeben tanzt! In Kooperation mit der Tanzschule Breuer präsentiert KölnerLeben einen lockeren und fröhlichen Tanznachmittag für alle, die das Tanzbein schwingen möchten. 5 E, mit dem KölnerLebenCoupon 4 E, siehe Seite 9. Tanzschule Breuer, Mauritiussteinweg 90-92. www.koelnerleben.info

11 Uhr: Sonntagströdelmarkt (jeden 3. Sonntag im Monat) Der Engelshof ist ein besonders schöner Ort zum Stöbern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Infos: (0 22 03) 1 52 16. Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96. www.buergerzentrum-engelshof.de Anzeige

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Kalender

Montag, 26.9.: 16 Uhr: Podi der Seniorenvertretung Hier kann man heute die Kandidaten für die Wahl der Seniorenvertretung (SVK) kennenlernen. Ein Podiumsgespräch mit Funktionsträgern der Stadtgesellschafft verdeutlicht die Vernetzung der SVK mit den Bereichen Sicherheit, Wohnen, Ehrenamt und Soziales. Im Anschluss bleibt Zeit für das persönliche Gespräch. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eintritt frei. Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-JoestMuseum, Cäcilienstr. 29-33. www.wahlen.koeln

10 Uhr: Photokina (bis 25.9.) Die Leitmesse für Foto und Video öffnet ihre Tore und bietet einen Einblick in die neuesten technologischen Entwicklungen von Kameras und Zubehör. Bereits seit dem 1.9. gibt es die Möglichkeit, im Rahmen von „Prologue by Photokina“ an zahlreichen Workshops, Touren und Veranstaltungen teilzuhehmen. Preise und Termine unter: www.photokina.de, www.photokina-prologue.de

10.30 Uhr: Bürgersprechstunde (jeden 3. Mittwoch im Monat) Die Polizei steht in der Bürgersprechstunde für alle Fragen zur Verfügung. Infos: 221-9 14 64. Seniorenvertretung Köln-Innenstadt, Ludwigstr. 8, Zimmer 425. www.stadt-koeln.de

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Mittwoch, 21.9.

16 Uhr: Curanum Klaaf Beisammensein und Gespräche auf Kölsch im Vortragsraum. Eintritt frei. Infos: (0 22 03) 59 40 26. Dülkenstr. 18. www.curanum-seniorenstift-koeln.de 14.30 Uhr: Herbstfest der KSG Gemütliches Beisammensein bei einem Gläschen Wein, Kaffee und Kuchen. Ein kleines Unterhaltungsprogramm versüßt die Zeit zusätzlich. Eintritt frei. Infos: 42 10 23 30. Sülzer Treff 60+. Uni Center, 1. Stock, Luxemburger Str. 136. www.koelner-senioren.de

Donnerstag, 22.9. 17.30 Uhr: Chronischer Schulterschmerz? Infoabend mit den Experten Prof. Karbowski und Dr. Kruppa im Krankenhaus der Augustinerinnen. Eintritt frei. Infos: 33 08 52 92, Anmeldung nicht erforderlich. Festsaal, Jakobstr. 27-31. www.koeln-kh-augustinerinnen.de

Freitag, 23.9.

Sonntag, 25.9. Anzeige

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Dienstag, 20.9.

14.30 Uhr: Demenzsprechstunde (jeden Freitag) Für alle Fragen rund um die DemenzErkrankung wird eine spezielle Beratungsmöglichkeit angeboten. Anmeldung erforderlich: 40 03 82 48. Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Bachemer Str. 29-33. www.malteser-sthildegardis.de

Samstag, 24.9. 11 Uhr: Antonius-Forum Das künstliche Hüft- und Kniegelenk – von der Planung bis zur Rehabilitation. Kurzvorträge, Besichtigung des OPBereichs und der Physiotherapie. Eintritt frei. Infos: 37 93 18 03. St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23. www.antonius-koeln.de

10 Uhr: Vielfalt – das LVR Fest Das bunte Fest lädt zum Mitmachen ein und bildet den Auftakt zur interkulturellen Woche des Oberbergischen Kreises. Es präsentieren sich Vereine und Organisationen, die sich mit den Themen Integration, Migration und Inklusion befassen. Eintritt frei. Info: (0 22 66) 9 01 00. LVR-Freilichtmuseum Lindlar, Schloss Heiligenhoven, 51789 Lindlar KölnerLeben Heft 4|16


Kalender

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Infos: 777 55 499. Katholische Pfarrgemeinde Christi Geburt, Wilhelm-Löhres-Platz 4. www.sbk-koeln.de

Dienstag, 27.9.

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11 Uhr: Eduardus-Gesundheitstag Unter dem Motto „Bewegung ist Herzenssache“ präsentieren sich Kliniken und Abteilungen des Eduardus-Krankenhauses, Selbsthilfegruppen, Arztpraxen, Vereine sowie Gesundheits- und Bewegungsanbieter aus Köln und Umgebung. Über 50 Aussteller zeigen den Besuchern die Vielfalt der Möglichkeiten, ein gesundes Leben mit Herz und Verstand zu gestalten. Eintritt frei. Eduardus-Krankenhaus, Custodisstr. 3-17. www.eduardus.de

18.30 Uhr: Ü60-Stammtisch (jeden Dienstag) Der Stammtisch HerbstGold ist ein Teilhabe-Angebot für ältere Menschen, die mal wieder in geselliger Runde einen netten Abend in einem Wirtshaus verbringen möchten. Wirtshaus Spitz, Neusser Str. 23. www.evangelische-gemeinde-koeln.de

Mittwoch, 28.9. 15 Uhr: Internetcafé 55 plus (jeden Mittwoch) Computerkurse für Seniorinnen und Senioren unter ständig wechselnden Themen, die auf Wünsche der Teilnehmer abgestimmt werden. Eintritt frei. Infos: 66 12 13. Norbert-Burger-Seniorenzentrum, Keupstr. 2a-4. www.seniorennetzwerk-muelheim.de

Donnerstag, 29.9. 14.30 Uhr: Yoga (jeden Donnerstag) Mit speziellen Übungen für mehr Beweglichkeit und Kraft verschaffen sich die Teilnehmer Lebensfreude und Vitalität. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. 5 E pro Termin. Infos: 5 60 46 14. SeniorenNetzwerk Neustadt-Süd, Stolzestr. 1a. www. seniorennetzwerke-koeln.de

Freitag, 30.9. 20 Uhr: Escht Kabarett Special Das Kabarett Schwergewicht Konrad Beikircher begeistert das Publikum mit seinem Programm „Bin völlig meiner Meinung“. Mit Grill-Spaß, Salätchen und leckeren Getränken. 21 E. Karten: 54 21 11. Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer Str. 429. www.buergerzentrum.info

Montag, 26.9. 14 Uhr: Café Kränzchen Dellbrück (jeden Montag) Das Café Kränzchen des Seniorenzentrums Dellbrück richtet sich gezielt an Menschen mit Demenz, die zuhause leben. Jeweils montags von 14 bis 16 Uhr wird Betroffenen die Möglichkeit gegeben ins Café „auszugehen“, ohne befürchten zu müssen, „Kritik“ zu erfahren. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. KölnerLeben Heft 4 |16

10 Uhr: Von Dürer bis van Gogh (bis zum 29.1.2017) In „Von Dürer bis van Gogh – Sammlung Bührle trifft Wallraf“ kommen neben den französischen Impressionisten auch Meister wie Dürer, Delacroix, Courbet, Pissarro, Gauguin, van Gogh und Picasso zusammen. Die Ausstellung wird ausschließlich in Köln zu sehen sein. 12 E. Infos: 221-2 11 19. Wallraff-RichartzMuseum, Obenmarspforten. www.wallraff.museum

Redaktion KölnerLeben, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln, Tel. 221-2 86 94, Fax: 221-2 70 19, sozialamt.koelnerleben@stadt-koeln.de unter

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Chronischer Schulterschmerz? Ein Informationsabend für Patienten und Interessierte im EndoprothesenZentrum Köln: Schulter-Arthroskopie Schulter-Endoprothetik - minimalinvasive Eingriffe - Ihr individualisiertes Schultergelenk Prof. Alfred Karbowski, OA R. Alberti und Team Spezielle Orthopädische Chirurgie 22.09.2016, 17.30–19.30 Uhr. Festsaal Krankenhaus der Augustinerinnen Jakobstr. 27-31, 50678 Köln Tel. 02 21 – 33 08 13 56, Eintritt frei, keine Anmeldung

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Antonius-Forum – das Herbstprogramm ist da! Sa, 24. Sept. 2016, 11.00 Uhr: Das künstliche Hüft- und Kniegelenk – von der Planung bis zur Rehabilitation Kurzvorträge, Besichtigung des OP-Bereichs und der Physiotherapie. St. Antonius Krankenhaus, Schillerstr. 23, Bayenthal Herbstprogramm bestellen: Tel. 02 21 – 37 93 18 03, foerderverein@antonius-koeln.de, www.antonius-koeln.de

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Zum guten Schluss

Kölner Köpfe - Konrad Adenauer Herr Adenauer, Sie werden sicher immer auf Ihren Großvater angesprochen? Ja, daran habe ich mich gewöhnt. Und es hat dazu geführt, dass ich mich immer sehr mit Geschichte beschäftigt habe. Besonders liegt mir das Haus meines Großvaters in Rhöndorf am Herzen. Er liebte die hohe Lage seines Grundstücks und den weiten Ausblick nach Süden bis zu den Eifelhöhen. Dort habe ich auch mit meinen Eltern die ersten dreieinhalb Lebensjahre bis zur Währungsreform 1948 verbracht.

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Konrad Adenauer trägt einen berühmten Namen: Er ist der Enkel des ersten Bundeskanzlers. Mit Herzblut engagiert er sich vielfältig für Köln..

Wo gingen Sie denn zur Schule? Nach der Volksschule in der Braunsfelder FriedrichSchmidt-Straße besuchte ich das Apostelgymnasium. Ein reines Jungengymnasium. Ich hatte einen KosmosChemiebaukasten. Ein Klassenkamerad wusste, wie man Raketen baut. Da habe ich unvorsichtigerweise eine schon mit Phosphor verschärfte Mischung hergestellt und in einer Handkaffeemühle zermahlen. Dabei hat der Phosphor die gesamte Mischung entzündet und mir meine Hände schwer verbrannt. 10 Tage habe ich im Krankenhaus zugebracht, danach habe ich den Kasten zugeklebt. Chemiker sind sie also nicht geworden? Beruflich habe ich mich dann für Jura entschieden. Ich wollte Notar werden. 1980 erhielt ich meine Notarstelle 2015 mussten Sie Ihren Beruf dann aufgeben? Vor etwa 15 Jahren wurde das Gesetz geändert, mit 70 Jahren ist seitdem Schluss. Man erhält eine Entlassungsurkunde vom Landgerichtspräsidenten. Hier geschah es zum ersten Mal, dass mir beim Gericht Sekt angeboten wurde.

Sie haben ja auch jede Menge Hobbys und Ehrenämter? Ja, am meisten interessiere ich mich für Geschichte. Schon als Kind habe ich die Bibliothek meines Vaters abgestaubt. Heute habe ich Tausende von Büchern, vom Keller bis zum Speicher – zum Leidwesen meiner Frau. Ich bin Vorsitzender des Kölner Hausund Grundbesitzervereins und des Kölnischen Geschichtsvereins und Mitglied des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, um nur einige Mitgliedschaften zu nennen. Und jetzt bin ich auch noch Vorstandsvorsitzender der Stiftung Stadtgedächtnis. Diese benötigt noch viele Millionen Euro, damit das Historische Archiv der Stadt Köln seine beschädigten, wertvollen Geschichtszeugnisse restaurieren kann. Dem Haus- und Grundbesitzerverein stehen Sie seit 2009 vor. Ja, worauf ich immer hinweise, ist, dass in Köln mehr Wohnraum für Senioren, Singles und Studenten geschaffen werden muss. Benötigt werden mehr Bauflächen und schnellere Genehmigungsverfahren. Haben Sie denn jetzt im Ruhestand mehr Freizeit? Ich stehe genauso früh auf wie zu der Zeit, als ich noch voll berufstätig war. Als Ruheständler wäre ich doch zu Hause nur im Wege. Mehr Urlaub und spontane Ausflüge sind aus Zeitgründen nicht so einfach möglich. Ich würde gerne schreiben, dazu habe ich so viele Ideen und Vorhaben. Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Oktober / November 2016 SVK Wahl

Taschendiebstahl

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Mobilität

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Wichtige Telefonnummern

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Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln Zentrales Beratungstelefon für Senioren und Menschen mit Behinderung Tel. 221-2 74 00 sozialamt.beratungstelefon@ stadt-koeln.de Bürgerberatung Tel. 221-2 40 00 buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte oder verwahrloste Personen Tel. 221-2 44 44 buergerberatung@stadt-koeln.de

Heimaufsicht Tel. 221-2 74 04, 221-2 65 80, 221-2 75 72 heimaufsicht@stadt-koeln.de

VHS Angebote für die 2. Lebenshälfte Tel. 221-2 26 16 vhs-gesellschaft@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln Tel. 77 75 55 21 info@sbk-koeln.de

Alzheimer Forum Beratung für Angehörige Tel. 77 75 55 22 alzheimer-forum@sbk-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst beim Gesundheitsamt Tel. 221-2 47 10 sozialpsychiatrischerdienst@ stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern auf Stadtebene Telefon 221-2 75 15, seniorenvertretung@stadt-koeln.de Stadtbezirk Innenstadt, Ludwigstr. 8, 4. Etage, Raum 425 jeden 2. und 4. Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Tel. 221-9 14 64 svk.innenstadt@stadt-koeln.de Stadtbezirk Rodenkirchen, Hauptstr. 85, Raum 105 jeden 1. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr Tel. 221-9 22 24 svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal, Aachener Str. 220, Raum 400 jeden 1. und 3. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 32 54 svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Nippes, Neusser Str. 450, 2. Etage, Raum 210, jeden 2. Donnerstag im Monat von 10 bis 11.30 Uhr, Tel. 221-9 54 99 svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70 Raum 248, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 73  41 svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld, Venloer Str. 419–421, Raum 234 jeden 2. und 4. Montag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 42 45 svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler, Pariser Platz 1, Raum 3. 280 jeden letzten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 63 34 svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Kalk, Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 144, jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 83 05 svk.kalk@stadt-koeln.de Stadtbezirk Mülheim, Wiener Platz 2a, Raum 641 jeden Montag von 10 bis 12 Uhr Tel. 221-9 93 07 svk.muelheim@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien AG 60plus Senioren in der SPD Vorsitzender: Friedhelm Hilgers Magnusstr. 18 b, 50672 Köln Tel. 9 25 98 10 ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion Senioren in der CDU Vorsitzender: Bernd Ensmann Kösliner Str. 22, 50737 Köln Tel. 7 40 08 78 bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln Kreisgeschäftsstelle Frankenwerft 35 (Stapelhaus) 50667 Köln Tel. 25 37 25 info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz (Span. Bau) 50667 Köln Tel. 221-2 59 16 Ansprechpartnerin: Frau Ehlting gruene-fraktion@ stadt-koeln.de

DIE LINKE. Kreisverband Köln Zülpicher Str. 58, 50674 Köln Tel. 2 40 60 95 Ansprechpartnerin: Angelika Link-Wilden buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Polizei

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e. V. Rubensstr. 7–13, 50676 Köln Tel. 20 40 70 info@awo-koeln.de

Kriminalkommissariat, Vorbeugung/Opferschutz Kriminalhauptkommissarin Frau Platthaus Tel. 229-96 11 kp-o.koeln@polizei.nrw.de

Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Köln Marsilstein 4–6, 50676 Köln Tel. 95 15 42-0 koeln@paritaet-nrw.org KölnerLeben Heft 4 |16

Caritasverband für die Stadt Köln e. V. Bartholomäus-Schink-Str. 6 50825 Köln, Tel. 95 57 00 info@caritas-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Köln-Stadt e. V. Oskar-Jäger-Str. 101 50825 Köln, Tel. 5 48 70 info@drk-koeln.de

Diakonisches Werk Köln und Region Kartäusergasse 9–11 50678 Köln, Tel. 16 03 80 ihrschnellerdraht@ diakonie-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstraße 50823 Köln, Tel. 7 16 62-0 info@sgk.de

Kommissariat Verkehrsunfallprävention/ Verkehrs­sicherheit: Hartmut Werth Tel. 229-61 61 vup-o.koeln@polizei.nrw.de


KoelnerLeben August/September 16  
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Gut informiert älter werden! Mehrgenerationen-Wohnhäuser: Wohnen und Wirken √ Gesundheit: Hilfe in schweren Zeiten √ Ratgeber: Meine Rechte...

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