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Dezember

Standfoto aus dem Film „Mont Real“ von Peter und Barbara Putz

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ICH, DANIEL BLAKE – I, Daniel Blake

Großbritannien/Frankreich/Belgien 2016 – Regie: Ken Loach – Kamera: Robbie Ryan – Schnitt: Jonathan Morris – Musik: George Fenton – Mit: Dave Johns, Hayley Squires, Sharon Percy, Briana Shann, u. a. – 100 Min. OmU (Englisch) – Ab 6 Jahren

Daniel Blake (Dave Johns) ist ein geradliniger und anständiger, zeitlebens Steuern zahlender Durchschnittsengländer – bis seine Gesundheit ihm einen Strich durch die Rechnung macht. ICH, DANIEL BLAKE erzählt humorvoll und ohne falsches Pathos vom Kampf eines ungleichen Paares gegen staatliche Windmühlen und um ihre Würde – ausgezeichnet mit der Goldenen Palme 2016 in Cannes.

PATERSON

Frankreich/Deutschland/USA 2016 – Regie: Jim Jarmusch – Kamera: Frederick Elmes – Schnitt: Affonso Goncalves – Musik: Sqürl (Jim Jarmusch) – Mit: Adam Driver, Golshifteh Farahani, u. a. – 113 Min. OmU (Englisch) – Ab 0 Jahren

Die Geschichte des Busfahrers Paterson (Adam Driver), der genauso heißt wie der Ort, in dem er wohnt. Tagein, tagaus hält er an seiner Routine fest: Er fährt dieselbe Strecke, er geht mit seinem Hund spazieren; er kehrt in eine Bar ein um dort genau ein Bier zu trinken, und er geht nach Hause zu seiner Frau Laura. Jim Jarmusch gelingt mit PATERSON einmal mehr ein Meisterwerk, das mit unaufdringlichem Humor und atemberaubender Bildästhetik den an sich banalen Alltag eines Busfahrers zu etwas Außergewöhnlichem erhebt.

LIEBE MÖGLICHERWEISE

Österreich 2016 – Regie Michael Kreihsl – Kamera: Reinhold Vorschneider – Schnitt: Andrea Wagner – Mit: Devid Striesow, Silke Bodenbender, Norman Hacker, Otto Schenk, Edita Malovcic, Gerti Drassl, Christine Ostermayer, Hary Prinz, u. a. – 89. Min. Originalversion (Deutsch) – Alter: k.A.

Eine Handvoll ganz normaler Menschen in Wien, auf der Suche nach Liebe, Erlösung und Glück – vielleicht. Michael, ein verheirateter Familienvater (Devid Striesow), verschaut sich nach seiner völlig überraschenden Kündigung in die Geliebte (Edita Malovcic) seines Freundes (Norman Hacker). Die allerdings sieht nicht ein, wieso sie das Besitzdenken des Einen, beziehungsweise die Midlife-Crisis des Anderen ausbaden soll. Michaels Frau (Silke Bodenbender) fragt sich derweil, warum es bei ihr

nie klappt und fängt schon einmal an, die Sachen ihres zukünftigen Exmannes in Kisten zu packen. Und dann wäre da noch der alte Witwer Walter (Otto Schenk) der einst eine Berühmtheit war und sich inzwischen einsam und zunehmend vergesslich nach einer Pistole sehnt. Oder zumindest nach einem sehr scharfen Rasiermesser. Regisseur Michael Kreihsl beobachtet wortlose Blicke, laute Gefühle, Dialoge, die verklingen, eben die ganz normalen Momentaufnahmen der Großstadt. Jeder lebt für sich allein und doch hängen alle Schicksale zumindest über zwei Ecken zusammen. Mit einer bis in Nebenrollen grandiosen Besetzung macht sich Michael Kreihsl in diesem Episodenfilm auf die Suche nach dem Sinn und Unsinn des Lebens.

DAS KALTE HERZ

Deutschland 2016 – Regie: Johannes Naber – Kamera: Pascal Schmit – Schnitt: Ben von Grafenstein – Musik: Oli Biehler – Mit: Frederick Lau, Henriette Confurius, Moritz Bleibtreu, Milan Peschel, André M. Hennicke, u. a. – 119 Min. Originalversion (Deutsch) – Ab 12 Jahre

Der mittellose Peter (Frederick Lau) sucht aus Liebe zu der schönen Lisbeth (Henriette Confurius), die aus gutem Hause stammt, einen Weg, um reich zu werden. In seiner Verzweiflung lässt er sich auf einen Pakt mit dem teuflischen Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) ein, der ihm anstelle seines Herzens einen Stein in die Brust setzt. Befreit von jeglichem Mitgefühl gelangt Peter schnell zu Reichtum und Ansehen. Doch Lisbeth erkennt ihren einst so gutmütigen Peter im skrupellosen Geschäftsmann nicht mehr wieder und stellt sich gegen ihn. Um Lisbeth zurückzugewinnen, muss Peter um sein Herz kämpfen. DAS KALTE HERZ entführt in eine archaische Welt, in der die Menschen noch an Geister glauben. Mystisch und verspielt wird das Märchen aus der Feder Wilhelm Hauffs neu aufgerollt und zeitgemäß interpretiert. In der kraftvollen Geschichte um den jungen Peter, der aus Liebe zur schönen Lisbeth sein Herz verkauft, glänzt ein hochkarätiger Cast von Jungstars wie Frederick Lau („Die Welle“, „Victoria“), Henriette Confurius und David Schütter neben Leinwandgrößen wie Moritz Bleibtreu und Milan Peschel.


PETER HANDKE. Bin im Wald, kann sein, dass ich mich verspäte

Deutschland 2016 – Regie: Corinna Belz – Kamera: Nina Wesemann, Axel Schneppat, Piotr Rosolowski – Schnitt: Stephan Krumbiegel – Mit: Peter Handke, Amina Handke, Léocadie Handke, Sophie Semin – 89 Min. OmU/OmeU (Deutsch/Französisch) – Ab 12 Jahren

Hilfe ablehnt, beschließt Findus, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und so Weihnachten zu retten. Der hinreißende zweite Film nach den vielgeliebten Kinderbüchern von Sven Nordqvist, ist eine bezaubernde Geschichte über Geben und Nehmen und die Bedeutung von Freundschaft und Nächstenliebe zur Weihnachtszeit. In den Sechzigern wurde Peter Handke schnell zum Enfant terrible und Popstar des Literaturbetriebs. Doch kaum war er auf den Bestsellerlisten, kehrte er dem Rummel den Rücken. Er ging auf Reisen und nahm seine Leser mit in den Rhythmus seiner Sprache, in seine langen schwingenden Sätze. Handkes genauer, oft filmischer Blick wird in seinen Texten und einer bisher unveröffentlichten Sammlung von Polaroids spürbar. Der Schriftsteller stellt uns eindringlich und unerwartet liebevoll die großen Fragen: Was ist jetzt? Wie wollen wir leben? Nach „Gerhard Richter – Painting“ widmet sich Corinna Belz mit Peter Handke einem der wichtigsten noch lebenden Vertreter deutscher Gegenwartsliteratur. Dabei geht es der Regisseurin weniger um kunstgeschichtliche oder biographische Details, als um das Wesen der Kunstproduktion. Obwohl die Literatur an sich eine sehr kamerascheue Kunstgattung ist, schafft es Belz durch Beobachtungen, Bildmontagen und Textfragmente, Handkes stark visuellem Stil gerecht zu werden. In PETER HANDKE. BIN IM WALD, KANN SEIN, DASS ICH MICH VERSPÄTE gewährt der ansonsten sehr zurückgezogen lebende Schriftsteller Einblick in seine ganz persönliche Art, Kunst entstehen zu lassen. K I N D E R F I L M

PETTERSSON UND FINDUS: Das schönste Weihnachten überhaupt Deutschland 2016 – Regie: Ali Samadi Ahadi – Buch: Sven Nordqvist – Drehbuch: Thomas Springer – Mit: Stefan Kurt, Marianne Sägebrecht, Max Herbrechter, Thomas Werrlich, u. a. – 82 Min. Originalversion (Deutsch) – Ab 4 Jahren

Für den kauzigen Pettersson und seinen Kater Findus steht das kommende Weihnachtsfest unter keinem guten Stern. Ohne Essen und Weihnachtsbaum werden sie auf ihrem Hof eingeschneit. Doch Pettersson gibt die Hoffnung auf ein glückliches Weihnachtsfest noch nicht auf. Als er sich dann jedoch beim Versuch, einen Baum zu beschaffen, den Fuß verletzt und jegliche

GLEISSENDES GLÜCK

Deutschland 2016 – Regie: Sven Taddicken – Kamera: Daniela Knapp – Schnitt: Andreas Wodraschke – Musik: Riad Abdel-Nabi, Wouter Verhulst – Mit: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Johannes Kirsch, Hans-Michael Rehberg, u. a. – 101 Min. Originalversion (Deutsch) – Ab 16 Jahren

Wo ist nur das Glück geblieben? In jeder ihrer schlaflosen Vorstadtnächte stellt sich Helene Brindel (Martina Gedeck) die gleiche Frage. Gefangen in der scheiternden Ehe mit ihrem Mann Christoph (Johannes Krisch), scheint selbst ihr geheimer Komplize Gott sie verlassen zu haben. Bis sie im Radio den Ratgeberautor Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur) hört, der Helene mit seiner kurzweiligen Theorie über das Glück fasziniert. Am nächsten Tag liest sie sein Buch, schreibt ihm einen Brief und besucht ihn schließlich bei einem seiner Vorträge. Dem ersten Treffen folgt ein Abendessen und schnell fühlen sich die zwei sehr unterschiedlichen Menschen zueinander hingezogen. Doch hinter seiner humorigen Fassade kämpft Gluck mit seinen eigenen Dämonen – und die Begegnung mit Helene macht ihm das auf drastische Weise bewusst. Trotzdem keimt Hoffnung auf, denn ganz entfernt erblicken beide unverhofft den Schimmer eines gleißenden Glücks. Nach der Romanvorlage von A. L. Kennedy erzählt GLEISSENDES GLÜCK die Geschichte zweier Seelen, die sich verloren haben, und auf dem Weg in ein besseres Leben ihre Welt aus den Angeln heben müssen. Tiefsinnig und unverhofft sarkastisch gestaltet sich Sven Taddickens Blick auf diese ungewöhnliche Liebesgeschichte.


KAUM ÖFFNE ICH DIE AUGEN – À peine j’ouvre les yeux

Tunesien/Frankreich/Belgien/Vereinigte Arabische Emirate 2015 – Regie: Leyla Bouzid – Kamera: Sébastien Goepfert – Schnitt: Lilian Corbeille – Musik: Khyam Allami – Mit: Baya Medhaffer, Ghalia Benali, Montassar Ayari, u. a. – 102 Min. OmU (Arabisch/ Französisch) – Ab 12 Jahren

Tunis, kurz vor der Zeit, die oft als arabischer Frühling bezeichnet wird. Farah ist 18 Jahre alt und hat gerade ihre Matura gemacht. Ihre Familie sieht sie bereits als Ärztin, doch Farah hat andere Pläne. Sie singt für ihr Leben gern in einer Rockband und rebelliert mit politischen Texten gegen die einengende Regierung ihres Landes. Der Duft von Veränderung liegt bereits in der Luft und so gelingt es Farah, mit ihrer Neugier und der Sehnsucht nach Freiheit, die von Männern gemachten Regeln der Gesellschaft gehörig in Frage zu stellen. Die engen Grenzen, die das Land dominieren, fallen allerdings schneller als erwartet auf die junge Sängerin zurück. Leyla Bouzids Film ist voller Elan, voller Lebensfreude und jugendlicher Energie und voller Lust am Auf- und Umbruch. Und doch entkommt auch die Heldin des Films nicht der Realität, wenn sie erkennen muss, dass Veränderung nur allzu oft mehr Zeit und Geduld in Anspruch nimmt, als jugendlicher Eifer aufbringen kann. KAUM ÖFFNE ICH DIE AUGEN ist das vibrierende Porträt einer Frau, die gegen männliche Strukturen Sturm läuft: Ein explosiver Film, der bei den internationalen Filmfestspielen in Venedig 2015 gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet wurde und 2016 von Tunesien in das Rennen um den Oscar geschickt wurde.

DIE GETRÄUMTEN

Österreich 2016 – Regie: Ruth Beckermann – Kamera: Johannes Hammel – Schnitt: Dieter Pichler – Mit: Anja Plaschg, Laurence Rupp – 89 Min. Originalversion (Deutsch) – Ab 12 Jahren

Die dramatische, rauschhafte, aber auch unendlich traurige Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan beginnt 1948, als sie 22 und er 27 Jahre alt ist, und sie endet mit dem Suizid Celans 1971 in Paris. Für Ingeborg Bachmann ist es die große Liebe ihres Lebens, und doch hört sie nie auf, in ihm den Fremden zu sehen und ein bisschen wohl auch zu fürchten. In einem Moment des Zweifels fragt sie: „Sind wir nur die Geträumten?“

Die Grundlage des Films liefert der innige Briefwechsel zwischen den beiden Literaten. Die Schauspieler Anja Plaschg (Soap&Skin) und Laurence Rupp geben den dramatisch schwankenden Briefen eine Stimme und sind ihrerseits hin- und hergerissen zwischen Rausch und Verlustangst, Entzücken und Erschrecken, Nähe und Fremdheit. Regisseurin Ruth Beckermann inszeniert eine wunderbar verträumte Ode an die Liebe und an die Sprache und Dichtung, die bei der Diagonale 2016 als Bester Österreichischer Film ausgezeichnet wurde.

DIE TÄNZERIN – La danseuse

Frankreich 2015 – Regie Stéphanie di Giusto – Kamera: Benoît Debie – Schnitt: Géraldine Mangenot – Mit: Soko, Gaspard Ulliel, Lily-Rose Depp, Mélanie Thierry, u. a. – 111 Min. OmU (Französisch) – Ab 12 Jahren

Unter Metern von Seide, die Arme verlängert durch Holzstäbe, erfand Loïe Fuller (Soko) ihren Körper auf der Bühne jeden Abend neu und verzauberte das Publikum der Belle Époque mit ihrem revolutionären Tanzstil. Auch wenn ihr schonungsloser Körpereinsatz und das blendende Licht der Bühne sie zunehmend schwächen, gibt die vom Perfektionismus getriebene Loïe nicht auf. Unterstützung findet sie in Louis Dorsay (Gaspard Ulliel) und Isadora Duncan (Lily-Rose Depp). Am Ende jedoch muss Loïe ihren Weg alleine gehen, um ihren persönlichen Traum zu leben: das Publikum der Pariser Oper mit ihrem Tanz zu betören. Die französische Filmemacherin Stéphanie Di Giusto setzt Loïe Fuller (1862 – 1928), der einstigen Königin des Pariser Nachtlebens und Pionierin des modernen Tanzes, ein bildgewaltiges Denkmal. Die umjubelte Weltpremiere feierte DIE TÄNZERIN im Mai 2016 beim Internationalen Filmfestival von Cannes, in der Kategorie „Un Certain Regard“.


KONZERT & FILM Samstag, 17. Dezember, ab 20.30 Uhr

DOKTOR SÜDBAHN & DIE SYMPARTIE

Wie jedes Jahr feiert der Doktor SüdBahn knapp vor Weihnachten seinen Saisonabschluss. Dieses Mal in seiner Heimatstadt Villach in Form einer Filmvorführung und eines Live-Konzertes im Filmstudio Villach. Und wie auch die letzten Jahre üblich, werden die Mannen um den südlichsten aller musikalischen Doktoren von Größen der österreichischen Musikszene live on stage unterstützt. Dieses Jahr konnten aus dem Musikerfundus des Ostbahn Kurti sein Gitarrist „Wild“ Willy Brunner sowie der Ausnahme-Bassist „Ricky Gold“ (u. a. Ostbahn Kurti, Ambros, STS, Austria 3, Watzmann) für dieses Unterfangen engagiert werden. Ordinationszeit ist am 17. Dezember ab 20.30 Uhr. Ärztliche Überweisungen können im Vorverkauf in Staubners Stadtschenke, Nikolaigasse 14, zum Preis von € 10,– erworben werden. Preis an der Abendkassa: € 15,–.

denselben Orten, schläft mit denselben Frauen, verachtet die Spießbürger, geht nackt baden, stirbt vor Hunger und stopft sich bei Gelegenheit den Bauch voll, trinkt Absinth, malt tagsüber jene Modelle, die man nachts streichelt und nimmt 30 Stunden Zugfahrt in Kauf, nur um einen Sonnenuntergang in der Provence zu sehen… Paul Cézanne und Émile Zola – aus dem einen wird ein Maler, aus dem anderen ein Schriftsteller. Mit ihren gigantischen Lebenswerken gehören der Schriftsteller Émile Zola und der Maler Paul Cézanne zu den wichtigsten Figuren der französischen Kulturgeschichte. Weniger bekannt ist die tiefe Freundschaft, die die beiden Künstler ein Leben lang verband. Es ist eine hochspannende Geschichte von Zuneigung und Eifersucht, von Mut und Verzweiflung sowie von unbändiger Schöpfungskraft. Gedreht an Originalschauplätzen entfaltet MEINE ZEIT MIT CÉZANNE in wundervollen Bildern den visuellen Kosmos der Impressionisten und zeichnet neben der Filmbiographie zweier herausragender Künstler das Portrait einer ganzen Epoche.

ANGRIFF DER LEDERHOSENZOMBIES – Attack of the Lederhosen Zombies

Österreich 2016 – Regie: Dominik Hartl – Kamera: Xiaosu Han, Andreas Thalhammer – Schnitt: Daniel Prochaska – Musik: Paul Gallister – Mit: Gabriela Marcinková, Laurie Calvert, Oscar Dyekjær Giese, Karl Fischer, u. a. – 78 Min. OmU (Deutsch/Englisch) – Ab 16 Jahren

MEINE ZEIT MIT CÉZANNE – Cézanne et moi

Frankreich 2016 – Regie: Danièle Thompson – Kamera: Jean-Marie Dreujou – Schnitt: Sylvie Landra – Musik: Eric Neveux – Mit: Guillaume Gallienne, Guillaume Canet, Alice Pol, Déborah François, u. a. – 113 Min. OmU (Französisch) – Ab 0 Jahren

Sie waren jung, rebellisch und haben alles miteinander geteilt: ihr Aufbegehren, die Neugierde, die Hoffnungen, Zweifel, Mädchen, Ruhmesträume. Irgendwann ziehen sie fort aus Aix-en-Provence, hinauf nach Paris, nach Montmartre und Batignolles. Man verkehrt an

In den Tiroler Bergen hat ein geldgeiler Hotelkaiser die scheinbare Wunderwaffe gegen den Klimawandel entwickelt: eine Substanz für immerwährenden Schnee. Dass der giftgrüne Schleim allerdings Nebenwirkungen verursacht, damit konnte niemand rechnen. Nach und nach verwandeln sich die ohnehin schon torkelnden Schnapsleichen einer Skihütte in triefende Zombies. Vorerst fallen die stolpernden Gesellen im Wunderland der Apres-Ski-Parties nicht auf, doch als sich das ändert, bricht am Berg die Hölle los. Drei amerikanische Snowboard-Profis verschanzen sich zusammen mit dem Hotelier Franz (Karl Fischer) und der resoluten Wirtin Rita (Margarethe Tiesel) auf dem Dachboden. In ihrem erbitterten Kampf gegen die Zombies sind ihnen alle Waffen recht, von den messerscharfen Kanten ihrer Snowboards bis hin zur guten alten Schneefräse. Regisseur Dominik Hartl verbindet, was zusammen gehört, wenn er die unappetitliche Apres-Ski-Gaudi zu einem schleimigen Zombiehorror verwandelt. Eine köstliche Parodie auf die feuchtfröhlichen Seiten des Skibetriebes fernab jeglichen Sports, bei der Splatterfans voll auf ihre Kosten kommen.


RÜCKKEHR RÜCKKEHR ANS ANSMEER MEER––LeLeRefuge Refuge LOVE & FRIENDSHIP

Frankreich Frankreich 2009 2009––Regie: Regie:François François Ozon –Whit Buch: – Buch: FranFranIrland/Niederlande/Frankreich/USA 2016 Ozon – Regie: Stillman – çois Ozon, Ozon, Mathieu Mathieu Hippeau Hippeau –Mit: Mit: Isabelle Isabelle Carré, Carré, LouisKamera: Richard Van Oosterhout ––Schnitt: Sophie Corra – LouisMusik: Ronan Ronan Choisy, Choisy, Pierre Pierre Louis-Calixte, Louis-Calixte, Melvil Melvil Poupard, Poupard, Claire Claire Benjamin Esdraffo – Mit: Kate Beckinsale, Morfydd Clarke, Tom Vernet, Vernet, Jean-Pierre Jean-Pierre Andréani, Marie Marie Rivière, Rivière, Jérôme Jérôme Kir-KirBennett, Jenn Murray, u.Andréani, a. – Emile 96 Min. OmU (Englisch) Ab 12 Jahren cher, Nicolas Nicolas Moreau, Moreau, Emile Berling Berling u. u. a. a. – 90 –– 90 Min. Min. OmU OmU (französisch) (französisch) ––Ab Ab14 14Jahren Jahren

Mousse Mousse und und Louis Louissind sindjung, jung,schön, schön, reich reich und und sehr sehr verliebt. verliebt. Drogen Drogenverschaffen verschaffenihnen ihnenden den täglichen täglichen Kick, bis bis Louis Louis an aneiner einerÜberdosis Überdosisstirbt, stirbt, während während Mousse Mousse wie wie durch durchein einWunder Wunderüberlebt. überlebt. ImIm KranKrankenhaus kenhaus erfährt erfährt sie, sie,dass dasssie sieschwanger schwanger ist.ist. VerVerzweifelt zweifelt verlässt verlässtMousse MousseParis Parisund undzieht zieht sich sich in in einein Haus am amMeer Meerzurück. zurück.Einige EinigeMonate Monate später später besucht besucht Louis‘ Louis‘ Bruder Bruder Paul Paulsie sieauf aufdem demWeg Weg nach nach Spanien Spanien in ihrem ihrem Refugium. Refugium.Zwei Zweiverlorene verlorene Seelen Seelen kommen kommen einander einander näher. näher.Aus Auseinem einemkurzen kurzen Besuch Besuch wird wird einein längerer längerer Aufenthalt Aufenthalt......„Es „Esististdie dieGeschichte Geschichte zweier zweier Menschen, Menschen, die diekeine keinesozialen sozialenProbleme, Probleme, keine keine be-beruflichen ruflichen Schwierigkeiten Schwierigkeitenhaben. haben.Das Das gibt gibt mirmir diedie Möglichkeit, Möglichkeit, mich michvöllig völligauf aufihre ihreemotionalen emotionalen BinBindungen, dungen, ihre ihrePersönlichkeitsprobleme Persönlichkeitsprobleme zuzu konzentriekonzentrieren. Ich Ich fange fange meine meine Filmeeigentlich eigentlich nienie mitmit netten netten Die schöne Witwe LadyFilme Susan Vernon (Kate Beckinsale) Personen Personen an. an. Nette NetteHelden Helden interessieren interessieren mich mich nicht. nicht. besucht das Anwesen ihrer Verwandtschaft, um dort die in der gehobenen Gesellschaft kursierenden, skandalträchtigen Gerüchte über ihre Affären auszusitzen. Während sie sich dort versteckt hält, schmiedet sie Pläne, um für sich selbst sowie für ihre heiratsfähige, aber unwillige Tochter Frederica jeweils einen passenden Ehemann zu suchen und dadurch ihrer beider Zukunft zu sichern. Lady Susan erregt die Aufmerksamkeit gleich dreier Männer: sowohl des jungen und attraktiven Reginald DeCourcy als auch des reichen, aber etwas einfältigen Sir James Martin sowie des äußerst gut aussehenden, jedoch verheiratetenOKTOBER Lord Manwaring. Dieser Umstand VORSCHAU VORSCHAU OKTOBER 2011 2011 verkompliziert die Angelegenheiten deutlich.

Die Geschichte einer Witwe, die gleich nach zwei reichen Ehemännern sucht, einen für sich und einen für ihre Tochter, basiert auf dem Briefroman „Lady Susan“ von Jane Austen. Regisseur Whit Stillman ist unter dem Titel LOVE & FRIENDSHIP eine frische, freche und pointierte Adaption gelungen, die mit mäandernden Dialogen und kraftvoller Bildsprache Fans und Jane Austen-Neulinge gleichermaßen begeistert. Humorvoll, intelligent und noch dazu erstklassig besetzt, wird das Lustspiel als einer der besten Filme des Jahres gehandelt. KURZFILM AM KÜRZESTEN TAG DES JAHRES

MUSEUMSWÄRTER

Österreich 2016 – Regie: Alexander Gratzer – 3 Min.

Ich Ich finde, finde, manman gehtgeht ins Kino, ins Kino, um neue um neue Erfahrungen Erfahrungen zu machen, zu machen, mit Dingen mit Dingen konfrontiert konfrontiert zu werden, zu werden, die die nicht nicht unbedingt unbedingt unserem unserem Leben Leben ähneln, ähneln, Dinge,Dinge, die die andererseits andererseits aberaber auchauch nichtnicht zu stark zu stark idealisiert idealisiert sind.“ sind.“ (François (François Ozon) Ozon) „Während „Während der Dreharbeiten der Dreharbeiten war Isawar Isabelle belle Carré Carré im sechsten im sechsten Monat Monat schwanger. schwanger. Sie spielt Sie spielt die die körperliche körperliche Verfassung Verfassung ihrer ihrer FigurFigur nicht,nicht, sondern sondern erlebt erlebt sie selbst. sie selbst. Ozon Ozon gibt dem gibt dem schwangeren schwangeren KörperKörper seiner seiner Aktrice Aktrice eineeine zentrale zentrale Präsenz Präsenz auf der auf Leinwand der Leinwand undund rückt rückt diese diese besondere besondere Ausstrahlung Ausstrahlung werdender werdender Mütter Mütter in vielen in vielen sonnendurchfluteten sonnendurchfluteten Nahaufnahmen Nahaufnahmen ihres ihres runden runden Bauches Bauches und ihres und ihres ungeschminkten ungeschminkten Ge- Gesichts sichts in Szene. in Szene. Der Der faszinierte faszinierte Kamerablick Kamerablick auf die auf die Sinnlichkeit Sinnlichkeit undund das Mysterium das Mysterium der Schwangerschaft der Schwangerschaft umgibt umgibt Mousse Mousse mit einer mit einer geradezu geradezu heiligen heiligen Aura. Aura. Zu Zu Der kürzeste Tag des dernicht 21. Haus Dezember, ist Meer, guter guter LetztLetzt scheint scheint sie,Jahres, und sie, nicht und das das Haus am Meer, am dasdas titelgebende titelgebende Refugium Refugium sein, zu sein, das dem das Tode dem Tode Kurzfilmtag: Cinema Next undzudas Filmstudio zeigen trotzt trotzt undund neues neues Leben Leben spendet.“ spendet.“ (critic.de) (critic.de) als Vorfilm MUSEUMSWÄRTER von Alexander Gratzer. In seinem charmanten Animationsfilm stellt er die Frage, was die Aufpasser in den Ausstellungsräumen treiben, wenn gerade keine Besucher da sind.

DIE EINSAMKEIT EINSAMKEITDER DERPRIMZAHLEN PRIMZAHLENI INAOKOS NAOKOS LÄCHELN LÄCHELN ATMEN ATMEN II DAS DASHAUSMÄDCHEN HAUSMÄDCHENI IAM AM ENDE ENDE DESDES TAGES TAGES

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