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Die Zeitschrift für KoMMunionvorbereitungsVerantwortliche Herbst 2008

koMM

P.b.b. - Erscheinungsort Wien - Verlagspostamt 1010

Katholische Jungschar Erzdiözese Wien

Herausfordernde Situationen in der Gruppe In den Kommunionvorbereitungs-Stunden stehen wir immer wieder vor neuen Herausforderungen: Kinder wollen nicht mitmachen oder beanspruchen unsere Aufmerksamkeit besonders, ein Konflikt tritt auf und muss gelöst werden, wir müssen unsere Planungen auf die Interessen der Kinder in der Gruppe abstimmen u.v.m. In diesem Artikel wollen wir uns mögliche Hintergründe für solch herausfordernde Situationen anschauen und Tipps geben, wie solche Situationen gut bewältigt werden können. Unruhe in der Gruppe In den ersten Stunden… Mit der Vorfreude der Kinder auf neue Erlebnisse in der neuen Gruppe tauchen aber auch Sorgen oder Unsicherheiten auf: Was wird hier geschehen? Wird es mir gefallen? Mag ich die anderen Kinder? Und: Werden mich die anderen Kinder und die Tischmutter/ der Tischvater mögen? Kinder reagieren auf Unbekanntes und Ungewohntes sehr unterschiedlich – manche ziehen sich zurück und erscheinen sehr still und schüchtern, andere wiederum reagieren, indem sie lauter, schneller und übermütiger sind als sonst.

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In dieser Phase ist es wichtig, den Kindern Sicherheit und Orientierung zu ermöglichen. Das heißt für uns, uns im Vorhinein gut zu überlegen, wie wir die Stunden gestalten wollen, insbesondere wie wir die Stunde beginnen werden. Rituale, also wiederkehrende Elemente, und ein „roter Faden“ können die Gruppenstunde strukturieren und den Kindern Sicherheit geben. Rituale können ein Lied, ein Gebet, eine Stilleübung, ein Spiel u.v.m. sein. An ihnen können sich Kinder „festhalten“. ff

Erstkommunion vor und werden dabei von zahlreichen Erwachsenen begleitet. Kinder auf diesem Weg zu begleiten kann sehr bereichernd, manchmal aber auch herausfordernd sein. Nicht immer läuft das Zusammensein mit den Kindern so ab, wie wir es uns vielleicht vorgestellt haben. In Liebe/r Verantwortliche/r für die diesem komm wollen wir Ihnen AnregunKommunionvorbereitung, gen geben, welche Handlungsmöglichliebe Tischeltern! Viele Kinder bereiten sich auch heuer auf keiten es in herausfordernden Situationen das Fest der Versöhnung und das Fest der geben könnte.

editorial

Wenn auch andere Tischeltern in Ihrer Pfarre das k o m m bekommen wollen, melden Sie sich einfach bei uns – wir senden gerne umgehend weitere Gratisexemplare zu. Viel Freude und Gottes Segen für die Zeit mit den Kommunionkindern, Andrea Jakoubi, Jutta Niedermayer und Bettina Zelenak


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buchtipp

Das Wut weg Buch Wenn es in der Gruppe zu brodeln beginnt, Bauklötze fliegen, die Kinder „ausrasten”, heißt es handeln und die Kinder erst einmal beruhigen. Der Autor beschreibt in diesem

Buch, mit welchen Handlungen und „Hilfsmitteln” akute Wut entschärft werden kann. Weitere Themen des Buches sind Konfliktlösung und Vorbeugung von Wut und Aggression. Neben der Übermittlung von Informationen werden auch konkrete Methoden wie Rollenspiele, Geschichten oder Traumreisen erklärt. Das Buch ist in unserer Bibliothek im Jungscharbüro auszuborgen oder über den Buchhandel zu beziehen. Kaiser, Thomas (mit Beiträgen von Martina Bauer und Markus Schmid): Das Wut weg Buch. Spiele, Traumreisen, Entspannung gegen Wut und Aggression bei Kindern. Christophorus-Verlag GmbH, Freiburg

große Schale mit Wasser. Nun lassen Sie eine Muschel ins Wasser fallen. Die Kinder beobachten, ohne zu reden, die Kreise, die im Wasser entstehen. Sobald die Kinder für sich glauben, dass im Wasser keine Wellen mehr zu sehen sind, setzen sie sich nieder. Diese Übung kann mit unterschiedlichen Materialien in verschiedensten Variationen durchgeführt werden. Kinder wollen uns mit ihrem Wild- oder Überdreht-Sein meist nicht ärgern, sondern dadurch drückt sich oft sehr unmittelbar ihre momentane Befindlichkeit aus. Wir als Tischeltern haben die Möglichkeit, darauf einzugehen, diese ein Stück ausleben zu lassen und den Kindern dann dabei zu helfen, auch wieder „herunterzukommen“ und miteinander zu arbeiten.

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Im komm vom Herbst 2007 ist bereits ein Artikel zum Thema „Rituale – eine neue Gruppe beginnt“ erschienen. Wenn Sie mehr zu dem Thema nachlesen wollen, können Sie das Heft gerne kostenlos bei uns bestellen. Kinder brauchen ihre Zeit, um sich an die neue Situation, die anderen Kinder und die Tischeltern zu gewöhnen. Am Beginn der Stunde… Manchmal kommen Kinder sehr unruhig oder überdreht in die Stunde. Dann kann es hilfreich sein, wenn wir Kindern die Möglichkeit geben, sich bei einem Bewegungsspiel „auszutoben“ (siehe Spieletipp). Nach einem wilderen Spiel ist es sinnvoll etwas einzuplanen, das den Kindern hilft, ruhiger zu werden und sich auf den Inhalt der Stunde zu konzentrieren. Einige Möglichkeiten wurden schon im ersten Teil des Artikels zu „Ritualen“ genannt, eine weitere wäre:

Konflikte in der Gruppenstunde Wenn Kinder sich zusammenfinden – egal, ob in der Schule, unter Freund/innen, im Turnverein, bei der Kommunionvorbereitung… – ist es ganz natürlich, dass es Konflikte gibt. Ein Kind nimmt dem anderen einen Stift weg, das Glas eines Kindes wird umgestoßen und der Orangensaft rinnt auf seine Hose,… Viele Hintergründe von Konflikten kennen wir nicht – einige Konflikte haben ihren Beginn schon viel früher, die Ursache kann in einem Streit, der schon am Herweg begonnen hat, liegen, in schlechter Laune aufgrund einer verpatzten Ansage, usw. Welche Möglichkeiten haben wir nun, mit Konflikten in der KommunionvorbereitungsStunde umzugehen? Manche Konflikte können Kinder alleine untereinander lösen. Ein Streit um einen Uhu wird vielleicht mit etwas Rangeln oder einem unfreundlichen Wort einhergehen – in vielen Fällen können Kinder aber kleine Uneinigkeiten auch selbst wieder beenden.

Manchmal sind Kinder aber auch mit Konfliktsituationen überfordert und brauchen jemanden, der ihnen hilft aufzuzeigen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, einen Streit zu lösen. Genaues Hören oder Schauen fördert die Konzentration: Die Es empfiehlt sich, am Beginn der Kommunionvorbereitung mit den Kindern ein paar Kinder stellen sich im Kreis auf. In der Mitte steht eine schöne, wichtige „Gruppenregeln“ auszumachen. Sie können mit den Kindern hier gemeinsam

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haben. Spiele, bei denen sich Kinder viel bewegen können, geben Kindern die Gelegenheit, diesem Bedürfnis nachzukommen. Manchmal sind Kinder sehr unruhig: Sie laufen wie wild herum, schreien lautstark, kitzeln einander - sind einfach überdreht. Gründe dafür gibt es unzählige: Mal ist es ein Wetterumschwung, der die Gruppe in Wallung bringt, ein Ausflug, auf den sich die Kinder freuen, Stress oder ein besonders tolles Ereignis am Vormittag in der Schule und vieles mehr. Die Kinder in so einer Situation austoben zu lassen, ist eine feine Sache. An solch „unruhigen” Tagen kann Spieletipp es sehr passend sein, mit den Kindern am Beginn ein möglichst bewegtes Spiel zu spielen – ein Fangspiel, Für eine gesunde Entwicklung von Kindern ein Spiel, bei dem einmal laut geschrien werden soll, o.Ä. Solche Spiele unterstützen Kinder in ihrem Beweist es unerlässlich, dass Kinder genügend gungsdrang und sind deshalb gerade an „quirrligen” Tagen gut einsetzbar. Bewegungsmöglichkeiten und -räume Allerdings ist es oft eine Herausforderung, die Kinder dann auch wieder zur Ruhe zu bringen. Wichtig dabei

spieletipp


b behelf

Spielmappe Spielen ist eine der intensivsten und wichtigsten Beschäftigungen von Kindern: neben gemeinsamem Spaß haben Spiele auch noch andere Funktionen: sie fördern Kontakte zwischen Kindern, lassen Kinder

die Wirklichkeit erproben und verarbeiten, ihre Ausdrucksfähigkeit üben und entfalten. Die Spielmappe ist eine Zusammenstellung von 208 Spielen. Ein Grundsatzteil informiert über den Sinn und Zweck von Gruppenspielen sowie über die wichtigsten Spielleiter/innenaufgaben. Die Spiele sind in acht verschiedenfarbige Kategorien nach Tätigkeitsbereichen eingeteilt, welche ein rasches Orientieren und Finden ermöglichen. Neben Bewegungs-, Fang-, Rollenspielen sind Spiele enthalten, bei denen gemeinsam etwas erraten, gesucht oder hergestellt wird. Sie eignen sich vor allem für die Altersgruppe der 7 bis 14 jährigen. Die Spielmappe ist im JS Büro erhältlich.

Vorschläge sammeln, was für ein gutes Miteinander wichtig ist – u.a. auch wie „fair streiten“ konkret aussehen kann. Auf diese Gruppenregeln können Sie die Kinder auch immer wieder hinweisen. Manchmal braucht es Erwachsene, die helfend eingreifen. Das gilt (spätestens), wenn der Konflikt „eskaliert“, ein Kind zu weinen beginnt, Schimpfwörter hin- und hergeworfen werden, Kinder beginnen, einander zu hauen, usw. Zur Lösung des Konflikts wird es wichtig sein, beiden „Konfliktparteien“ das Wort zu geben und die Möglichkeit loszuwerden, was sie so aufgebracht hat. Eine genaue Analyse wer was wann getan hat, ist hier meist kontraproduktiv, vielmehr geht es dann um die Frage: Wie tun wir weiter? Wie kann der Konflikt gelöst werden? Lösungen sollten möglichst nahe an dem sein, was vorgefallen ist: Etwas wurde in Unordnung gebracht – die Kinder sollen es wieder aufräumen; beide Kinder wollen das Gleiche haben – nun braucht es eine Lösung, wer das Ding wann benützen darf,… Manchmal hilft es einem Kind auch, eine Entschuldigung zu hören. Wichtig ist dabei, dass das andere Kind schon bereit ist, diese freiwillig und gerne auszusprechen, da „verordnete“ Entschuldigungen einen Konflikt nicht lösen können. Eine Gruppe von Kindern ohne Konflikte ist undenkbar. Wenn es uns im Konfliktfall gelingt, statt böse zu werden und zu schimpfen, eher sachlich zu bleiben, kann das sehr hilfreich sein, eine Situation wieder zu entschärfen und – gerade auch die Situation zwischen den streitenden Kindern – zu entspannen. Ein schwieriges Kind… Nicht selten kommt es vor, dass ein Kind besonders viel Aufmerksamkeit von uns abverlangt: es hört oft nicht zu, beginnt andere Kinder zu ärgern oder wird leicht aggressiv. Kinder, die sich so verhalten, machen das in den seltensten Fällen absichtlich, d.h. Kinder wollen uns in der Regel mit ihrem Verhalten nicht ärgern, sondern können in solchen Situationen oft nicht „aus ihrer Haut heraus“. Solches Verhalten zieht es nach sich, dass diese Kinder oft nur negative Aufmerksamkeit bekommen: Ermahnungen, Schimpfen, böse Blicke usw. Das ist aus Sicht der

Gruppenleiter/innen verständlich, aber sowohl für das Kind als auch für die Beziehung sehr schade. Hier kann es helfen, sich genauer anzuschauen, wann dieses Kind sich so verhält. Welche Situationen verstärken sein/ihr Verhalten? Bei welchen Gelegenheiten verhält sich das Kind ganz anders und ist sehr angenehm? Diese Hinweise helfen uns, bestimmte Situationen zu vermeiden oder Konflikten mit dem Kind vorzubeugen. Auch wenn es anfangs schwer fallen mag, kann es dem Kind helfen, wenn wir nicht nur unseren Ärger kundtun, sondern gerade auch Situationen, die uns positiv auffallen, „loben“. Manchmal ist es förderlich, „negatives“ Verhalten schon früh, durch einen Blick oder eine sanfte Berührung abzufangen. Dazu ist es hilfreich, selbst in der Nähe des Kindes zu sitzen. Manche Kinder haben besondere Vorlieben – sie basteln gerne, sie bringen gerne Materialien her, usw. Es spricht nichts dagegen, das bewusst in die Stunden einzubauen oder das Kind durch kleine Aufgaben, die es für einen erledigen darf, positiv miteinzubeziehen. Je nach Intensität des Störens, wird es manchmal durchaus nötig und wichtig sein, mit dem Kind – und vielleicht auch mit den Eltern – zu reden. Dabei ist es wichtig, möglichst ruhig zu bleiben und das Kind darauf aufmerksam zu machen, dass sein Verhalten in der Gruppe stört. Überlegen Sie sich davor nicht nur, was Sie als problematisch sehen, sondern auch, was Sie sich konkret von dem Kind erwarten (z.B. „Wenn du dich das nächste Mal über ein Kind so ärgerst, dass du hinff

Ausschütteln Zu schneller Musik laufen alle Kinder quer durch den Raum. Wenn die Musik aussetzt, ruft ein Kind, welcher Körperteil ausgeschüttelt werden soll, z.B. rechte Hand, linker Fuß, Nasenspitze, linkes Ohr, große Zehe… Haben es alle verstanden, geht die Musik wieder weiter und die Kinder schütteln im Laufen den gerufenen Körperteil aus. Bei der nächsten Unterbrechung wird ein anderer Körperteil gerufen. Ruft ein Kind “Hoppla!”, wird der ganz Körper kräftig durchgeschüttelt. Im folgenden Spieletipp wird den Kindern die Möglichkeit gege- Eine Spielvariante, die ein bisschen ruhiger ist, ist die Körperteile in Zeitlupe durchzuben, sich zu bewegen, sich etwas auszutoben und auch „Nega- schütteln. tives” abzuschütteln. Das Spiel eignet sich gut für den Beginn der Musik und ein Gerät zum Abspielen sind die notwendigen Materialien für dieses Bewegungsspiel. Stunde, aber auch als Auflockerung für zwischendurch. zu bedenken ist, dass Bewegungsspiele nicht unbedingt Ruhe in die Gruppe bringen oder dazu führen, dass Kinder ihre „Energien abbauen”. Deshalb ist es sinnvoll nach einem wilderen Bewegungsspiel ein Element einzuplanen, das den Kindern hilft, ruhiger zu werden und sich auf den Inhalt der Stunde zu konzentrieren. Eine Möglichkeit wird im obigen Artikel vorgestellt.


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termine Vikariat Nord Info-Treffen für Tischeltern Absdorf, Pfarrhof: Mi 5.11. um 19.00 Uhr (Anmeldung 0664/ 1556 94 54, Pass. Ribisch) Hollabrunn, Pfarrzentrum: Di 28.10.; Do 6.11.08; Do 13.11. jeweils von 19-21 Uhr Walterskirchen, Pfarrheim: 12.11.; Mi 14.1.; Mi 11.3. jeweils 19-21.30 Uhr Schönkirchen, Pfarrheim: Ende Okt./ Anfang Nov. (genaue Termine auf Anfrage) Veranstalter: Fachausschuss Verkündigung des Vikariats Nord Anmeldung: Vikariat Nord Tel. 01 51552-3235

Vikariat Süd Kinder auf dem Weg zum Fest der Versöhnung und zum Fest der Erstkommunion begleiten Bildungshaus St. Bernhard, Wr. Neustadt Fr 14.11.& Fr 23.1., 16-20:30 Uhr Veranstalterin: Katholische Jungschar Wien Anmeldung: Bildungshaus St. Bernhard, Tel. 02622 29 131 Weitere Angebote finden Sie auf der Homepage: http://wien.jungschar.at/

ff hauen willst, dann nimm einen Polster und wirf ihn in die Ecke. Ich versuche dann, dir entstehen; Unterforderung wiederum durch zu einfache, nicht dem zu helfen, eine Lösung zu finden.“). Es kann dabei helfen, gemeinsam mit dem Kind zu vereinbaren, was das nächste Mal in einer Situation geschehen soll, wenn das Kind sich nicht an das ausgemachte hält (z.B. „Wenn du wieder so wütend wirst und mit den Steinen wirfst, dann sage ich dir, dass du dich an den Tisch setzen sollst, bis du dich beruhigt hast.)

Alter entsprechende oder sich laufend wiederholende Methoden. Wenn Inhalte spannend verpackt sind, Themen mit Hilfe von Methoden (Rollenspiel, Geschichten, Basteln, u.v.m.) verknüpft werden und die Kinder die Möglichkeit haben, sich selbst aktiv einzubringen, dann ist ein großer Schritt dazu getan, die Aufmerksamkeit der Kinder positiv zu fördern.

Da mach ich nicht mit! Wenn wir die Stunden zur Kommunionvorbereitung vorbereiten, dann haben wir einen Das bedeutet, dass wir als Tischeltern durch die Vorbereitung Plan im Kopf, wie die Stunde ablaufen soll. Oft passiert das auch genauso. Besonders und das Programm vieles zum Gelingen der Stunden beitragen fällt es uns allerdings auf, wenn die Reaktion der Kinder anders ist als gedacht. können: Ablenkendes Material, Essen usw. wegzustellen, bis es tatsächWenn Kinder anders reagieren als gedacht, nehmen wir das oft als Störung wahr. lich gebraucht wird, usw. Wenn die Stunden zu Hause bei Ihnen Weniger, wenn Kinder sich vom Programm zurückziehen - mehr, wenn die Kinder das stattfinden, dann kann es sinnvoll sein, mit den Kindern zu verlautstark tun, sich mit anderem beschäftigen oder von der Gruppe entfernen. Manchmal einbaren, dass Spielsachen aus dem Kinderzimmer nicht oder erst reicht es, dass wir die Kinder daran erinnern, was gerade im Mittelpunkt steht, und nach der Stunde verwendet werden dürfen. bitten, wieder zurückzukommen, nicht zu schreien usw. Nicht immer jedoch reagieren Kinder darauf, dann ist die Frage, wie wir die Kinder Und dann gibt es auch Stunden, in denen eigentlich rundherum wieder „hereinholen“ können. Eine Hilfe kann es sein, sich selbst einmal unabhängig alles passt, aber trotzdem wollen manche Kinder nicht machen, von konkreten Situationen in der Stunde zu überlegen, was Gründe dafür sein können, lieber Gameboy spielen oder auf der Seite sitzen. Wir empfehlen, dass Kinder nicht (wie geplant) mitmachen wollen: mit den Kindern auszumachen, dass alle während der Stunde bei der Gruppe sitzen bleiben und die Methoden usw. ausprobieren Zum einen gibt es viele wenig beeinflussbare Faktoren – etwa wenn einige Kinder auf- sollen. Es macht natürlich keinen Sinn, ein Kind zu zwingen mitgrund eines Ereignisses in der Schule oder Zuhause sehr überdreht oder mit schlechter zutun, aber es hilft oft, die Kinder mit Humor oder einer kleinen Laune in die Stunde kommen. Aufgabe, die sie übernehmen dürfen, zu motivieren. Kinder können sich auch dann schlecht konzentrieren, wenn sie durch etwas, das ihnen im Moment noch interessanter erscheint, abgelenkt werden: Das kann ein herumlie- Eine Kommunionvorbereitungs-Gruppe zu leiten, ist manchmal gender Ball sein, Lärm von draußen, weil in der Pfarre gerade für ein Fest vorbereitet eine große Herausforderung, gerade, wenn die Kinder unsere wird, etc. besondere Aufmerksamkeit und Energie brauchen. Das Begleiten Ein weiterer Grund dafür, dass Kinder nicht mitmachen wollen, kann sein, dass sie sich der Kinder eröffnet uns aber auch die Möglichkeit, viele positive entweder unter- oder überfordert fühlen. Überforderung kann etwa durch zu schwierige Erlebnisse mit ihnen zu machen, Vertrauen und Begeisterung Texte, abstrakte Themen, komplizierte Lieder oder zu schnellen Wechsel von Inhalten „zurückzubekommen“. „

Impressum koMM, Zeitschrift für koMMunionvorbereitungs-Verantwortliche, Heft 3c Herbst 2008; Medieninhaberin: Erzdiözese Wien; Katholische Jungschar der Erzdiözese Wien; Herausgeberin: Diözesanleitung der Katholischen Jungschar Wien 1010 Wien, Stephansplatz 6/618, Tel. 01/51552/3396 E-Mail: dlwien@jungschar.at; http://wien.jungschar.at Redaktion: Andrea Jakoubi, Jutta Niedermayer, Bettina Zelenak Fotos: Jungschar-Archiv Design & Layout: helmut@habiger.at Druck: Fa. Schmitz

Falls Ihre Adresse nicht korrekt ist oder Sie das koMM nicht mehr benötigen, rufen Sie uns bitte an: 01/51552/3396


Herausfordernde Situationen in der Gruppe  

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