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Nr. 3   Dezember 2012

7. 13. 19.

2. 8. 14. 20.

3. 9. 15. 21.

4. 10. 16. 22.

5.

17. 23.

Adventskalender

6. 12. 18. 24.


r e b m e De z

er b g e W n e d n r r e H m e d et h Mac

Tom und Ida freuen sich riesig, dass die Vorbereitungszeit auf Weihnachten begonnen hat. Gestern schmückten sie mit ihren Eltern die ganze Wohnung mit Tannenzweigen, Sternen, Ker­ zen und einem Adventskranz. Am Abend sitzen sie zusammen am Stubentisch. Die erste Kerze am Adventskranz brennt. Jetzt singt die Familie gleich das Adventslied. Vorher hat Ida aber noch eine Frage: «Was heisst eigentlich ‹Advent›? Und was bedeutet ‹Machet dem Herrn den Weg bereit›?» «Advent bedeutet Ankunft. Es meint, dass Gott zu den Men­ schen kommt. Das feiern wir an Weihnachten, wenn wir an die Geburt von Jesus denken», erklären die Eltern. «Und wenn wir singen ‹Machet dem Herrn den Weg bereit›, so heisst das et­

gen d Tom sin ben n u a Id s en lie d, da u das Lie sagen euch an, d du auf d t s n n e K est Wir heisst : « Text find auch? Es s Lied mit dem 3. Dezember. . Da Advent» ächsten Seite, beim der n

eit

Text: Lucia Hager Alle Illustrationen: Daniela Rütimann

2.

wa: Wir Menschen sollen uns so verhalten, dass Gott auch tat­ sächlich zu uns kommen kann. Was ist wohl damit gemeint?» Tom und Ida müssen nicht lange überlegen. «Einander helfen, fair sein mit allen, Rücksicht nehmen», sagt Tom und Ida er­ gänzt: « … und den Kindern eine schöne Geschichte erzählen!»


RG RG

oherben h Rli riecn M:aHnein d 54ch 1e9u l h c rs e F a n arisage : Mir 377 TW 54 Advent hrb1e9n h Rlioe cn ri in e H : M e 4 19u5ch an d hl e  ersecn  : MirarisaaFg T    W  7 37  4  nt.nt vee h Rohrbe1n95nAdA-dv   Ferschl 1954 Mde: Hn eindrielicn - eb e e li  vent.  d A a nt..  euch daenn lie - ben Ad -- ve T: Marieu vent chgenan

3.

 

Wir sagen euch an den lieben Advent

Dezember

Text: Maria Ferschl Musik: Heinrich Rohr

    benn Ad ge  t.  WG sa nt. 7-- W liee -- be ven nir sa an ir 37 li d -- ve Ad denn  en b1 gen euch A de 4 5 9 en  b an sa  1.2.R e r li h o . an ch Wir euch en den n Ad - ventnt. genn eu Heinriliche R - be sa -- ge an sa l 1954 Md:de ir ch  lie Wir chan eu  rs 3. W e ch n F n eu ge Ad - ve a 1. vent. ri a n b M ge sa sa n Ad ir liee -- been   W W sa --T:gen euch an 4. ir en d li 2.   - vent.   d n A de  an en b  3. Wir  ch .  nt eu an e li ve  genn euch    Ad den sa -- ge  n  be ir t.  W sa n an 4. Wir  n lie - ben Add -- vevechnt. an eine an 6  de nn eueuch lie - bensa chnt. eins  ums 1.2. Wir  sasa -- gege ch  den  AA- dge e ir ve etn- eu  an den bren eu ntli. W  en  b m  ir ch W  eu eh - eitene ze n 3. an e  n li ge 6 zedenbrennt.  S-o betrnagAt deun- -eurevechrntt.. Ganü en 2. Wir sa –gen Ker sa -- ge te euch an den lie ns eu - ch Wir 4. W ge - ve m ,uer sadi ms nd keiom an er e Nun li –ben Ad –vent.   sa Se –het, die zw e er s ir ch K n d n ir ir . eu A t, de w ch t  nt W 1.  en te n  en er ei– te Ker–ze br br b . b  ge  eu nt Se - he l  en et ze se ei br n . m te an sa e e zw nt li v t ennt. So neh–  eh ve ot ze an n – er G ie –d  2. W ir d ch K ü d e–  G  eu o t. d en A re S n d A an er n  met euch eins n te K , n r re n e wi  b t. ge re e - het,  e b be n au S n ch der Herr an ze bre liliee -– ums tragt d eu- vendt. kommen,eier  het,t, sasadidiee - gevidrernerits eu--- chtetete an er -- ze uns ge –tan. Ker ne dnen 3. W de 6   K irch .e N- un ben A w nt Seeir-- he  an en er br b .  n S nt an a   l li ve ze se eu ei 3.Wir sa –gen ie h n ir d zw c s t ch ge u , m d ot e eu u et en A er G 4. W ie h d  d K sa n nlit.. e W See - het, sa - ir be S nt. ei vech zedenbbrreennnt Weirir- het, sasadie-–- ggegeedrnnnit eu--chtete an Gnüs - te Se–het, die drit–eutechKeanr–dezenbrlieen–ben Ad–vent. A-dmet- eu er -- ze K 11.. W  - o benneh S er K S an r e  li t. re n nt. Nun tragt er  he –len Schein n  te vi  re eu ir ch b er 2. W zeden  eu –re Gü –te weit in die dun– -  et, die geerns eu un tragt kommene,ei er  innee Seeir-- h K an 612 3. W wircdh re kle Welt hin– ein het, sadie- nei eu- ch te n brennt. N t sel - ber an a . S it   ze  ch u . e zw eu ge n be n ot e s  er G ie ge g m d K u sa –  , t.  sa eg n et sa n 4.Wir sa –gen bren irn W et eu eins. Seir- h Wde 4. W ze bbr ch- ta .t. W euch an den lie drit - te n  - ze nt  rn ge en er re e er m H te  di  K   s eh t, m   Se - he , die vier –- - tetete KKeMerr a -–ch-etzezedeerbreHnernt.r Soan nagunt t eu - hiberenr -- reeiGitn.ü. en, er Se–het, die vier–te Ker–ze br –ben Ad–vent. 12 el  en seit. hett,di rs Weg - ch d Z om ie e eer ch klen trW Kwer ie au ir . - Nun . m eine er zö –ger t nicht. Auf, auf ih nt. Gott sel– ber wird kommen - ge nt. ntnrn li d etd- likta de dge en -et, - w -s ber an lner SeSheee–i--hhe e br zede r Herzen und er ei , - te , 6 S dim Hdu  zw -inet an td sew ot n er G u ie  t u d K wer– det licht.  ei re , t. w   ch ch e n n. n et an d n h eu ei ze te a -elge n hin M e-  HHer San ums rbre err Wir sa zedih iteieit.n  drZ - ch f t ch s S n er au e  ei er W f, n di K u le  A t. t, e ch . au ch. . - te ntn - kl neh - met- eu 12   wie  e il- he brendu She he dete- –lire - li-dge erh,t. - te vi  reitüit nic ie wer So nd W br G Kwereit - in zediebrennt. , e -ge re eg rert eran eg ezö- h-et- d eu - be n n ude San W - te ze t n n. men, er er n ag  ze s ta e tr H d r om n ih un   k rn ei ge rr KAeruf, auetfetdedme Her Sch - te H.e N an seuln-s ber wird  nt m en br  Sehe-l heett,,didieleenrt zw  ch h ze ei ei c a – M a t  elt hin lichn.t.  er ert.r Got  W KM nZiceihitt.t.. - te erbreH nn d - h - -ge e  ch S e e au Z ze kl it ie ge dr zö li di 12 n  –g det - reit. ee –-At,IN   Kwwereit-in die duze he , - te 18 Shhe wer - be eReE-iiFR an euch und W etn. eg freu - ta ded-iere vier Herrn n de n   an r h-et, n ih  ei e f  ch   S ge S au er f, H n  u le  A s m n de u  n  chet isHer-r te an Chr  heRzöEl FRA-IN gert nZiceiht.t. euch, Miea -ihau n u-- liei–ch 18 n.t.et eucheuch r ch der e Welt - frhieu et - kl w e li -ge et  ut n fr  d re du F i  he e , 12 d wer   weit rinrf diihCrChrhHisriersze- –ntenteunn  an - de - leren Schan Weg bege -- retaitn..  ein ihih au n f,  de u , h A c ch  u eu e rn Her  an uns RlEFRnA- IN gert nicFFhrere t.utut  18 he  chet dem  n. euch - eiet  Re  Miea - au zöfrai eun - lich der Herr - kle Welt frhi eit. ch Z  t.    ge w et n d  - li  du n   te i  he e di Chris , wer  in   r zen und   anREFR- AdINe -leren SchanFeirenut euch,wAeiutf,ihau  f ihr Her  18      euch hel t.   et nich rt ge eu  fr         zö    - ten 22        Freut euch,  ihr  Chris           REFRAIN e ddeerr HHeerrrr. . 1822  - hhe    na euch  – eu    fr  et Schonon isistt na      n te  h is Sc   sehhrr.. hr r. 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Text: Christine Weber

Dezember

iD rigent in de r W i ld n i s Es war einmal ein kleiner Junge. Er hiess Sebas­ tian und wohnte in einem Dorf aus Schnee. Dort war es sehr kalt. Er musste den ganzen Tag Holz suchen, damit er Feuer machen konnte. Früh morgens stand er auf und ging in den Wald. Abends kam er zurück und hatte gerade ge­ nug Holz für die Nacht. Sebastian war daran gewöhnt, er kannte nichts anderes und war fröhlich. Auf seinem Weg in den Wald pfiff er immer ein Lied, denn er liebte Musik. Am liebsten wäre er Diri­ gent. Manchmal nahm er einen kleinen Zweig und dirigierte damit

für ein Orchester. «Tata-ta-ta-taaaa-tata!», rief er dann laut und schwang den Stock durch die Luft. Einmal setzte sich ein klei­ ner Vogel auf seinen Dirigentstock. «He du! Ich möchte in dei­ nem Orchester mitsingen!», piepste er. Sebastian schaute ihn an und lachte. «Gut, wunderbar! Du singst die erste Stimme. Einverstanden?» Der Vogel begann sofort in den höchsten Tö­ nen zu singen. Plötzlich war alles ringsum Musik, alle machten mit beim Orchester: Der Wind spielte die Harfe, der Donner die Pauke. Die grossen Bäume brummten als Bässe, die kleine­ ren gaben das Cello und die Gräser zupften die Begleitung als Geige. Sebastian schwang den Dirigentenstock. Und über alldem erhob sich der wunderbare Gesang des kleinen Vogels. «Danke, danke!», rief Sebastian am Ende der Vorstellung und verbeugte sich im Konzertsaal der ver­ schneiten Wildnis. Er stand etwas ver­ legen da und zupfte an seinem Frack he­ rum. Während das Publikum klatschte und applaudierte, sagte er leise zum Vogel: «Zum Glück habe ich die Wollsocken an! Sonst hätte ich jetzt kalte Füsse!»

Das ist ein Sprichwort : «Ich bekomme kalte Füsse.» Weisst du, was es bedeutet?

4.


danke, dass ihr mit­ Hallo ihr! Dankedanke Namen für mich zu geholfen habt, einen Herbst einfach in das finden! Ich bin ja im kannte mich und ich jumi geflattert. Keiner hat mich Eule Sofie war ganz alleine. Dann jet zt hier ein neues adoptiert und ich hab s gefällt mir sehr gut! Nest. Das ist schön. Da tte ich nicht. Darum Nur einen Namen ha gt: Wie soll ich heis­ haben wir euch gefra sst zu mir? Genau sen? Welcher Name pa ng gefallen! Willst heute ist die Entscheidu ssen? Dann schau du meinen Namen wi ! auf ww w.jumi.ch nach es viele Kinder Hast du gewusst, dass n haben? Das gibt es gibt, die keinen Name anderen Or ten auf nicht nur weit weg an auch bei uns. Es sind der Welt. Das gibt es cht sind mit ihren El­ Kinder, die auf der Flu fremden Land an­ tern. Wenn sie in einem werden, heisst es kommen oder geboren Ausweise der Eltern? manchmal: Wo sind die

5.

Dezember

Text: Christine Weber

Die n a m e n lo sen Kinder

Was – es gib t keine Ausw eise? Dann auch nicht ist es möglich, das s es ein Kin Da ist das K d gibt! ind? Also g ut, da ist d Aber einen N as Kind. amen bekom mt das Kind und auch ke nicht inen Auswe is. Darum g dann das K ib t es ind eigentlic h auch nich Namen und t. O h ne Ausweis dar f es nämlich nicht zur Sch au ch ule gehen. Solche Kind auch Er wac e r un d hsene nenn t man bei u papiers» – ns «Sans Menschen o hne Papiere das auf Fran , heisst zösisch. Ich finde das g Jedes Kind h emein! at ein Recht auf einen N Ich hoffe gan amen. z fest, dass all die name Kinder auch n losen wieder eine Heimat find Einen Ort, an en. dem sie geb orgen und au hoben sind. fg e­ So wie ich h ier bei euch.


Deze

mb e r

Samichla u Bald schon wird es dunkel sein, und bei klarem Sternenschein, . packt er seine Sachen Sind die Säcke prall gefüllt, . ist sein Ziel schon halb Dem Esel lädt er alles auf, denn der hat einen langen Schnauf. Sein Weg ist lang und weit, noch keine Häuser weit und breit. Von weitem jetzt ein Schein, . das muss ein Häuschen

s

Schwupps! Da fehlen ja Wörter!

An die Türe klopft er laut, ein Kind kommt raus und schaut. Es sieht den Esel und den und platzt sogleich heraus: «Ich war nur lieb und nett und geh auch ohne Widerred ins Der Samichlaus muss lachen, «Soso, du machst nur brave Sachen?

Text: Christine Weber

6.

Das glaub ich nicht, das kann nicht sein. .» Doch trotzdem komm ich gern Dann packt er seine Säcke aus, und viele Schätze kollern raus.

Hier sin aber in der falsch d sie, en Reihenfolge: sein, hinein, Kla us, erfüllt, ein, Bett. Kannst du sie ric htig einsetzen?


Text: Christine Weber

7.

Dezembe

r

De r Schnee ma nn will kein En gel sein

Noch bevor der Schneemann die Augen aufmacht, weiss er: Da stimmt was nicht. Ihm ist kalt. Und Schneemänner haben nun mal nicht kalt, sie stehen ja ständig im Schnee herum. Ausser­ dem trägt er eine bunte Wollmütze, und mit warmen Ohren kann einem nichts passieren. Aber der Schneemann zittert und schlottert am ganzen Körper, so kalt ist ihm. Er öffnet die Augen und schielt an seinem dicken Bauch vorbei. «Das gibts doch nicht! Ich habe ja Füsse!», brummt er. Haben Schneemänner Füsse? Nein, natürlich nicht. Erst recht nicht splitternackte! «Wie konnte das nur passieren?», fragt sich der Schneemann und will sich an seiner Rübennase kratzen. Doch er kann keinen Finger rühren. Dafür hört er hinter seinem Rücken ein Rascheln und zwei Flügel entfalten sich. «Bin ich etwa über Nacht ein Engel geworden?», fragt er sich und wackelt probehalber damit. Schwupps – jetzt hätte er beinahe das Gleichgewicht verloren, es hatte ihn wirklich kurz in die Luft gehoben. Also gut: Offen­ sichtlich kann er jetzt fliegen. Weil man mit nackten Füssen nicht im Schnee stehen kann, könnte er eigentlich in ein warmes Land fliegen. «Aber dort schmelze ich! Und dann bleiben von mir nur die Flügel und die nackten Füsse! Was soll ich nur machen?», seufzt der Schneemann, der jetzt auch ein Engel ist. Er überlegt lange, hat aber keine Idee. Plötzlich fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. «Das muss ein Tagtraum sein! Ich habe einfach mit offenen Augen geträumt», ruft er und schliesst die Augen. Jetzt hat er keine nackten Füsse mehr, keine Flügel am Rücken. Er ist einfach das, was er schon immer war: ein ganz normaler Schneemann.


Text: Lucia Hager

8.

Deze

mb e r

r e b u Der Za rm schi

Corina ist mit ihrer Oma ve rabredet. Sie Oma studiert hat ihre Wun sie genau. D schliste dabei ann versprich . ten einen Sc t sie, Corina hirm zu sch zu W ei en h n ke ac n. Aber ob h­ drauf finden sie einen m wird, wie Co it Delphinen ri n a si ch das wünscht? Nachdem si e schon in ei nigen Läden haben, entd vergeblich d ecken sie in anach gefrag einem Schau t len farbigen fe n ster einen Sc Punkten. Om h ir m m a it b vi leibt überrasc e­ so was! Einen ht stehen un solchen Sch d sagt: «Na ir m h at kann ich mic te meine Sc h noch genau hulfreundin. Daran erinnern. Im wetter aufsp mer wenn sie annte, sagte ih n b ei Regen­ sie: ‹Das ist m gerne fröhlic ein Zaubersc he Lieder. W hirm. Der hö en n w rt ir ihm so viel Punkte hat, e singen, wie dann vertreib er farbige t er uns den auf dem gan Regen.› Und zen Weg ein dann haben Lied nach dem wir das hat wirkl andern gesu ich genützt? n g en .» – «Und Hat es aufgeh wissen. Oma ört zu regnen lacht und sa ?», will Corin g t: «E a s hat natürlic regnet. Aber h trotzdem w es hat uns geh eiter ge­ olfen, trotz R haben.» egenwetter gute Laune zu «Weisst du w as, Oma?», ru ft Corina. «D len. Ich glau as würde mir be, ich wünsc auch gefal­ h e m ir zu Weihnac den vielen fa hten diesen rbigen Punkt Sc hirm mit en . Bestimmt w Freundinnen ird er für mic auch zu einem h und meine Zauberschir m!»


«Ida, kommst du mal?», schreit Tom. Ida klappt ihr Buch zu und guckt in sein Zimmer. «Was ist denn da los?», fragt sie und schaut auf das Durcheinander auf seinem Pult. «Ich habe für Mami und Papi ein Weihnachtsgeschenk gebastelt. Nun will ich noch eine Tüte kleben, in die ich es einpacken kann und das geht nicht. Kannst du mir helfen?», fragt Tom. «Klar», sagt Ida, die schon oft solche Geschenktüten geklebt hat und zeigt vor, wie es geht. Bald hat Tom den Dreh raus und klebt jetzt wie wild eine Tüte an der anderen. «Dann hab ich gleich für alle Geschenke eine Verpackung», sagt er zufrieden. Da rufen die Eltern zum Abendessen. Danach ist wieder Zeit für die täg­ liche Feier am Adventskranz. Heute werden schon zwei Kerzen angezündet und die Familie singt jetzt auch die zweite Stro­ phe des Adventsliedes. Diesmal aber hat keines der Kinder eine Frage zum Text. Beide verstehen, was gemeint ist mit den Worten: «So nehmet euch eins um das andere an.» Genau das haben Tom und Ida vorhin doch gemacht – das erfüllt sie jetzt mit grosser Freude.

9.

Dezember dig? swen auen u a n scho nachsch d e i L das ochmals r. u d n t be s Kann annst du 3. Dezem tk beim Sons

Text: Lucia Hager

an e r e d n a s a d m u s in e h c u e Nehmet


Dezember mich Willi. Dabei Meine Mutter nennt anderes: Ich bin bin ich jemand ganz Das ist nur eine der König der Meere! ein prächtiges Kiste? Woher! Das ist nd um die Welt Schif f, mit dem ich ru ich wegen einer fahre. Auf die Idee bin en, die sie in der Geschichte gekomm Oder eigentlich Schule erzählt haben. e erste ging um drei Geschichten. Di hat einer eine die Arche Noah: Da ein Schif f, auf das grosse Kiste gebaut, ein Paar gelassen er von allen Tieren Männer und hat und auch einige n sie die Sintflut Frauen. Darum habe e Geschichte er­ überlebt. Die zweit rt Jesu. Er wurde zählte von der Gebu und lag in einer in einem Stall geboren ch eine Ar t Kiste. Krippe aus Holz, au dass ein so wich­ Wer hätte gedacht,

g i n ö K

e r e e der M

Text: Christine Weber

10.

tiger Mann in einer u nb e q u e m e n Krippe lieg en muss? Ich jedenfa nicht. Am b lls esten hat m ir aber die drit­ te Geschich te von Käpt' n Cook gefa len. Er segel l­ te mit riesig en Schif fen auf den Meeren und entdeck te neue Län der. Seine R ­ eisen waren sehr gefähr­ lich und vo ller Abenteu er. Das würd mir auch ge e fallen! Mein e Mutter sagt, dass ich zue rst viel lern en muss. Er dann könne st ich in die W e lt hinaus zie h e n un d A b ­ enteuer erle ben. Sie sag dass ich mir t, bis dann Ge schichten au denken kan s­ n. Darum b in ich jetzt der König der M eere. Soebe n entern un sere Feinde ­ das Schif f, w ir lassen die Säbel rasseln und es ist ex trem gefähr­ lich. «Willi! E ssen!», ruft m eine Mutter. Blöd. Jetzt ka nn ich mein Schif f nicht verteidigen. «Wir machen Pause!», be­ fehle ich m einen Matro se n und ver­ spreche, das s ich sehr, se h r schnell es­ sen werde.


11.

Text: Christine Weber

Dezem

be r

Froschhupf grün – ganz klein und Ich bin ein Frosch ch kühn! nicht: Ich bin au doch täusch dich

Die Stufen hüpf ich jetzt hinunter – und bleib dabei ganz cool und munter. d fit – ch stark un o d , in le k h Zwar bin ic tt zu Tritt. ich von Tri e g so sprin Eins und zwei und drei und vier – ganz schön streng, das sag ich dir!

l nach: Sechs Stufen Mach das dem Frosch ma rauf und runter einer Treppe im Froschhupf ol und munter? Ich bleibst du dabei auch so co glaub, ich flieg da lieber!

h dort – dann bin ic , g n ru p S Noch einen renwort: dir mein Eh U nd g e b e

Für mich ist das ein Kinderspiel – doch manchen ist das schon zu viel!


Text und Fotos: Christine Weber

12.

r e b m e z e D

Lustiger Schneema nn aus Watte

apier, Das brauchst du: Aluminiump (oder Watte, roter und schwarzer Filz Zahn­ Stof fresten), alte Knöpfe, Leim, oran­ ht, stocher oder Holzspiessli, Dra gener Kar ton, Schere.

Mach eine grosse (Bauch) und eine kleine Ku­ gel (Kopf) aus der Alufolie. Klebe die Watte um die Kugeln und stecke sie mit dem Zahnsto­ cher zusammen. Klebe die Knöpfe an den Bauch und als Augen an den Kopf. Mit einem roten Streifen machst du den Mund. Mit dem Draht formst du ein «Gerüst» für den Hut und wickelst den Stoff drum herum (kleben). Jetzt fehlt noch die Nase: Steck ein Stück Zahnsto­ cher ins Gesicht, rolle den Karton zusammen und stülpe es über den Zahnstocher. Und schon ist der lustige Schneemann fertig!


D ez e m b e

r

h c s n u w s t h c a n h i e W Ein

«Papi ist da!», ruft Noelle aus dem Kinderzimmer. Sie ist schon im Bett. «Du bist zu spät», sagt Mutter mit gereizter Stimme. «Ach, wir haben so viel Arbeit im Büro. Und als ich auf den Zug wollte, ist er mir vor der Nase abgefahren. Ich wollte anrufen, aber das Handy hatte keinen Akku mehr», erklärt der Vater. Er

Text: Beat Röösli

13.

wirkt müde. «Warum müsst ihr immer ausgerechnet vor Weih­ nachten so einen Stress haben?», fragt die Mutter. Sie muss fast weinen. Der Vater: «Wenn ich weniger arbeite, haben wir zu wenig Geld; das weisst du doch. Alle im Büro arbeiten so viel. Das ist halt einfach so.» Noelle schaut die beiden Erwachsenen an. Sie sieht, wie Mutter und Vater traurig sind. Sie streiten öfters in letzter Zeit. Da sagt sie leise aber bestimmt: «Ich möchte nicht in die Skiferi­ en diese Weihnacht.» Vater und Mutter schauen überrascht auf ihr Kind. «Aber das gefällt dir doch immer! Was ist denn mit dir los?» Noelle: «Ja, es gefällt mir schon. Aber der Skipass ist doch so teuer. Und die Wohnung auch. Ich wünsche mir auf Weih­ nachten nur, dass Papi weniger arbeitet. Wir können doch hier zusammen schlitteln gehen. Das ist gratis. Dann kannst du we­ niger Geld verdienen und hast mehr Zeit für uns.» Jetzt schauen sich Vater und Mutter an. Der Vater sagt nachdenklich: «Viel­ leicht hat Noelle recht. Ich könnte anfragen, ob ich nächstes Jahr mein Arbeitspensum reduzieren kann. Aber Skiferien lie­ gen dann wirklich nicht mehr drin. Was meint ihr?»


Text: Beat Röösli

14. efroren r t und g a h in e t S rde Ist die E cht interna W r e d In

ief nt e f ht la sch rde r Mac E n me der an de B lu e n in e l lte Al unt ie Kä t i We n ist d e Ob

hling Wir warten auf den Frü nnenschein Auf Wärme und den So eglöcklein Auf Krokusse und Schne eine Blume Nur an die ht gedacht Hab ich nic acht terzeit erw in W r u z r u Die n Eisblume – Welch' seltsa m schöne Pra cht Dein Sternen kleid im Win te r Glänzend glit zernd Freud e macht


Text und Fotos: Christine Weber

15.

Dezember

Sü sse ausserirdische Flugobjek te

Diese witzigen und farbenfrohen Käfer sind ganz einfach zu machen. Es braucht nicht einmal einen Backofen. Zum Essen sind sie dann wunder­bar süss und klebrig.

Du brauchst – Datteln – farbiger Marzipan – Mandeln

Nimm die Kerne aus den Datteln und fülle sie mit Marzipan. Halbiere die Mandeln sorgfältig und stecke sie als Flügel links und rechts in die Dattel. Forme aus Marzipan kleine Kügel­ chen und klebe sie als Augen vorne drauf. Wenn du sie etwas befeuchtest, kleben sie besser. Deiner Fantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt: Die lustigen Flugobjekte können ja auch die Zunge rausstrecken oder farbige Ohren haben, oder?


Dezemb

er

ellen Schein h e t ü G r e r u e t Nu n trag lt hinein e W le k n u d ie d weit in

Heute Nachmittag wollen Tom und Ida mit ihren Eltern Frau Schmid besuchen. Sie wohnt in der Nachbarschaft. Die Kinder mögen sie sehr. Im Advent stellt sie jeweils eine Dose vor ihre Haustüre und füllt sie mit feinen Guetzli. Alle, die an ihrem Haus vorbeigehen, können davon naschen. Hmmm, fein! Logisch, dass Tom und Ida jeden Tag mindestens einmal an ihrer Tür vorbeigehen, oder? Sie nehmen aber nicht nur Guetzli raus. Sie legen ab und zu auch kleine Dankesbriefe und Zeich­ nungen für Frau Schmid hinein. Darüber freut sie sich immer sehr. Letzte Woche aber ist Frau Schmid gestürzt und musste ins Spital. Darum haben Tom und Ida gestern fleissig selber Guetzli gebacken. Davon wollen sie Frau Schmid eine Büchse ins Krankenhaus bringen. «Das trös­tet sie sicher ein wenig», meint Ida und wirklich: «Was für eine Überraschung!», ruft Frau Schmid, als

Text: Lucia Hager

16.

sie am Krankenbett stehen. Dann erzählt sie, dass ihre Verlet­ zung gut verheilt sei und dass sie zum Weihnachtsfest wieder nach Hause kommen kann. «Singt mir doch bitte noch das schöne Adventslied, bevor ihr nach Hause geht!», wünscht sich Frau Schmid. Dann stehen alle um Frau Schmids Bett herum und sin­ gen zusammen das Adventslied.

Dritter Advent


Text: Christine Weber

17.

er b m e z e D

Papa kommt erst später

Nico

Lieber Nico Danke für deine E-Mail! Super, dass du gestern mit deinem Freund Schlittschuhlaufen warst! Zum Glück hast du dir bei diesem Sturz kein Bein gebrochen. Pass gut auf dich auf und mach auf dem Eis nicht zu viele Kapriolen! Du hast gefragt, ob ich an Weihnachten heimkomme und das Fest mit dir und deiner Mutter feiere. Lieber Nico – das geht leider nicht. Bitte jetzt aber nicht traurig sein! Wir beide werden das zusammen nachholen, ganz bestimmt. Du weisst, dass ich weit weg in einer anderen Stadt lebe. Deine Mutter und ich haben abgemacht, dass du Weihnachten mit ihr verbringst. Auch Oma und Onkel Fritz werden mit euch feiern. Das wird bestimmt schön! Onkel Fritz macht doch immer so lustige Witze und der Kuchen von Oma ist Weltklasse. Letztes Jahr hast du ihn fast alleine aufgegessen, weisst du noch? Wir haben alle gelacht. Du hast sicher vor, auch dieses Jahr ein Lied auf der Gitarre zu spielen, oder? Ich weiss, dass es für dich schwierig ist. Du fehlst mir ja auch, lieber Nico. Aber bald sehen wir uns. Rate mal, was wir machen? Wenn du alle farbigen Buchstaben aneinanderreihst, weisst du es! Bis dann! Und an Weihnachten denke ich natürlich ganz fest an dich! Papa.


Dezemb

er

Wir a ll e sind ein Stern

Der allerberühmteste Stern ist der Stern von Bethlehem. Vor langer, langer Zeit hat er den Hirten mit seinem Schweif den Weg geleuchtet. So haben sie den Stall gefunden, in dem das Jesuskind zur Welt gekommen ist. Nach den Hirten kamen auch die drei Könige. Und viele andere Leute fanden den Weg zum Stall. Sie alle freuten sich über die Geburt von Jesus Christus und wachten an seiner Krippe. Ohne den Stern von Bethlehem hätte keiner den Weg gefunden – Jesus wäre ganz alleine mit Josef und Maria dort gelegen. Darum ist der Stern so berühmt, weil er etwas Wichtiges gemacht hat. Etwas, das viele Men­ schen bemerkt haben. Alle sind ihm dankbar dafür. Auf der ganzen Welt passieren jeden Tag viele gute Taten. Menschen helfen einander, machen jemandem eine Freude oder sorgen für andere, denen es nicht so gut geht. Das wird nicht immer bemerkt. Macht nichts: Berühmt sein ist nämlich auch anstrengend. Alle Lebewesen haben ihre Aufgabe, jede davon ist wichtig. Auch die des unscheinbaren Seesterns. Zwar hat er keinen Schweif und er leuchtet auch nicht. Aber er ist ei­

Text: Christine Weber

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ner von vielen Lebewesen im Meer und darum genauso wich­ tig wie der Stern am Himmel. So haben wir alle unsere Aufgabe. Und wir alle sind ein Stern, der für jemanden leuchtet.


Text: Beat Röösli

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Mir träumte es Ich könnte fliegen ienkäfer Glücklich wie Mar

n Bäume e üb e r t b e w lein Ich sch rden k ktelein se r w ü u ä ch Pün H o n r Die u n ns ch e n Die Me

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Mir träum te es Ich könnt regieren Die ganze Welt als Kö nigin

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hl e n n befe s sterbe t r o f r e o s g d un w ür ar f H d I ch r ie g d K in ler K l n a i t e K ör aufh U nd

n se i l e in ll e n d k a en s s u en o ll s ro f Erd g h , c r u i ck l äfe da Glü er, K el un d K in imm H Im


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W e i hn a c

Text: Lucia Hager

20.

t r e z n o k s f u r M an o t lo h

«Kann ich heute Nachmittag nach der Schule zu Benno?», fragt Simone aufgeregt, als sie nach Hause kommt. «Was willst du denn da?», möchte die Mutter wissen. «Wir haben doch Pro­ jektwoche und in unserer Gruppe basteln wir verschiedene Musikinstrumente. Heute hatte jemand die Idee, wir könnten damit am Weihnachtsbazar ein kleines Konzert geben und da­ mit Geld für Manolo sammeln. Darum wollen wir jetzt mitei­ nander für dieses Konzert proben», erzählt Simone. «Wer ist denn dieser Manolo, für den ihr Geld sammeln wollt?», fragt die Mutter. Simone erklärt: «Frau Wicki, die letztes Jahr unsere Lehrerin war, ist doch für ein Jahr nach Ko­ lumbien gegangen, um den Armen dort zu helfen. Nun hat sie uns in einem Brief von Manolo erzählt. Er hat kranke Augen und müsste operiert werden. Aber seine Eltern sind sehr arm. Sie

können das nicht bezahlen. Wenn wir nun Frau Wicki Geld schi­ cken, kann Manolo geholfen werden. Und wenn er gesunde Augen hat, kann er auch zur Schule gehen und später einen gu­ ten Beruf erlernen.» – «Das ist eine tolle Idee! Ich freue mich jetzt schon auf euer Konzert und werde bestimmt eine Spende für Manolo machen!», sagt die Mutter und Simone trabt los zur Probe.


Dezembe

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t h c a n h i e W nde-

Tante Tina lebt allein. Allein ist nicht ganz richtig. Sie lebt mit ihrem Dackel. Der heisst Dudu. Jede Weihnacht kommt Tante Tina zu uns zu Besuch. Sie ist auch dieses Jahr eingeladen. «Was wollt ihr dieses Jahr am Weihnachtsabend essen?», fragt Mutter und beginnt zu lachen. «Alles, nur keine Weihnachts­ gans», sagt Hans und lacht laut mit. Das war eine lustige Ge­ schichte letztes Jahr: Vater richtete den Weihnachtsbaum in der Stube her. Mutter kochte. Es sollte unsere erste Weihnachtsgans werden. Tante Tina sass mit uns Kindern am Tisch. Wir spielten Uno. «Kommt alle her», rief Vater aus der Stube. Er war ganz stolz auf den schönen Baum. Alle staunten und freuten sich schon auf die Nacht mit den Kerzen und den Geschenken. «Auch Dudu bekommt ein Weihnachtsge­ schenk. Eine grosse

Text: Beat Röösli

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Hundewurst! Hunde müssen doch auch Weihnachten haben», sagte Tante Tina. Wir schmunzelten alle. Dudu, der Dackel war ja schon so was von dick. «Kommt, gehen wir jetzt essen! Ich hab die Gans schon aus dem Backofen genommen. Sie wird sonst noch kalt.» Mutter ging in die Küche. Ein Schrei. Dann ein Lachen! Wir rannten alle in die Küche, um zu schauen, was passiert war. Mutter zeigte auf die leere Schüssel. Hatte Tante Tinas dicker Dackel doch tatsächlich die ganze Gans gefres­ sen? «Mein Dudu war das auf gar keinen Fall! Du­ du ist ein braver Hund, gell Dudu!» Wir be­ stellten Pizza per Telefon. Das war auch lecker. Den Blick des dicken Dackels vergesse ich aber nie, wie er treu zu Tante Tina aufschaute, als er die Wurst geschenkt bekam. Er schaute so, als wüsste er ge­ nau, dass er etwas falsch ge­ macht hatte. Für Tante Tina aber wedelte er mit dem Schwanz.


Text und Musik: Hermann Heimeier

22.

Dezember

e z r e K e n i Kle 1. Klei 2. Klei 3. Klei 4. Klei

– – – –

ne ne ne ne

Ker Ker Ker Ker

– – – –

ze, ze, ze, ze,

Ad – vent den Herrn. Weg zum – lein. Kin – de wacht. Krip – pe

hell und Beth Zeic

et uns – öff – n er t ch dein Li – ten den uns leuch st ill w dem du dich zu en g – a wir tr in der tes – kind – t o G das

Klei Klei Klei Klei

– – – –

ne ne ne ne

die Flam – me, scheint die wir Lich – te dei – nem ird die s Stern w em h – le – ist Hoff – nung der – chen

Ker Ker Ker Ker

– – – –

ze, ze, ze, ze,

brennt. uns für gern. fol – gen . er – freun Welt t. h ac N die – se


Nur noch heute und morgen. Dann ist endlich Zeit fürs Weih­ nachtsfest! Tom und Ida stellen schon die Krippe auf. Den Stall, die Hirten mit ihren Schafen. Der Engel, der ihnen die Weih­ nachtsbotschaft verkünden wird. Die drei Könige auf ihren Ka­ melen und Maria und Josef auf dem Weg zum Stall. Das Wich­ tigste wird aber erst morgen in die Krippe gestellt – schliesslich ist erst dann Weihnachten. Trotzdem lesen Tom und Ida nun in ihrer Kinderbibel die Weihnachtsgeschichte: «Der Engel Gabri­ el besuchte Maria. Er verkündete ihr, dass sie Mutter des Erlösers

Dezember

Text: Lucia Hager

Gott selber wird kommen

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werden wird. Kurz bevor Maria ihr Kind bekom­ men sollte, befahl der Kaiser eine Volkszählung. Darum mussten Josef und Maria nach Bethlehem reisen. Da sie dort in den Her­ bergen keinen Platz fanden, mussten sie in einem Stall über­ nachten. In diesem Stall brachte Maria ihr Kind zur Welt, den versprochenen Erlöser von Gott. In der Nähe weideten Hirten ihre Schafe. Da kam ein Engel zu ihnen und brachte ihnen die frohe Botschaft: ‹In Bethlehem in einem Stall ist heute der Hei­ land geboren.›» Tom und Ida sind sich einig: Das ist die schöns­ te Nachricht, die ein Engel je verkündet hat! Impressum Jumi Nr. 3, Dezember / Januar 2012 / 2013; 44.Jahrgang ISSN: 1420-1690; erscheint 7-mal jährlich; www.jumi.ch Herausgeberverein Jumi, 14 Missionsinstitutionen Redaktionsleitung: Christine Weber, redaktion @ jumi.ch Redaktion: Lucia Hager, Beat Röösli, Daniela Rütimann Layout: Samuel Jordi, Winterthur Illustration: Daniela Rütimann, Luzern Korrektorat: Lisbeth Schmid-Keiser Druck: Ziegler Druck- und Verlags AG, Winterthur jumi Verlag: Markus Kappeler; Abos und Probenummern können beim Verlag bestellt werden, schriftlich, elektronisch oder telefonisch während der Bürozeiten. Einzelabonnement: CHF 20.– Sammelabonnements mit Lieferung an eine Adresse (Lehrperson, Pfarrei), Kosten pro Jahresabo: 1-3 Ex. CHF 20.–; 4-9 Ex. CHF 12.– ; 10-19 Ex. CHF 8.–; ab 20 Ex. CHF 6.– Einzelnummer: CHF 3.50 plus Porto (ab 10 Ex. CHF 1.50) Adresse: jumi Verlag, Arsenalstrasse 24, 6011 Kriens, Tel.: 041 318 34 80, Fax: 041 318 34 70, E-Mail: info@jumi.ch; Internet: www.jumi.ch


Illustration: Daniela R端timann

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Dezember


Adventskalender