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Zukunft Studentenstadt - Analyse und Nachverdichtungsansatz für eine heranwachsende Gesellschaft

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Zukunft Studentenstadt Analyse und Nachverdichtungsansatz für eine heranwachsende Gesellschaft in der Studentenstadt Freimann

Masterthesis von Johann-Tariq Schlingensiepen Lehrstuhl für städtische Architektur | TU München


Bestand

Teil 1- Bestand

Abstract Die Studentenstadt Freimann im Norden Münchens ist das

Ein zukünftig geplanter städtebaulicher Wettbewerb

größte Wohnheim Deutschlands mit fast 2500 Plätzen. Das

soll eine Antwort auf die Frage geben, wie an diesem

Ensemble aus freistehenden Baukörpern liegt neben dem

Standort nachverdichtet werden kann.

Englischen Garten an der U-Bahn Linie U6. Damit ist sie

Währenddessen befinden sich 15.000 junge Menschen

vorteilhaft an die beiden Universitätsstandorte Garching

auf der Warteliste des Studentenwerks, welche auf der

Forschungszentrum und den Stadtcampus angebunden.

Suche nach einem Wohnplatz sind, Tendenz steigend.

Aufgrund schwerwiegender Gebäudemängel ist die

Die folgende Arbeit soll zeigen, wie sich 2000 weitere

Studentenstadt seit 2 Jahren zur Hälfte leergezogen.

Wohnplätze

Das von Lang und Pogadl geplante einzigartige Areal

Gesamtanzahl auf 4500 Plätze steigt. Dies entspricht

aus unterschiedlich hohen, freistehenden Baukörpern hat

mit knapp 600 Bewohnern pro Hektar der doppelten

seinen Ursprung in den 50er Jahren. Es sollte eine Antwort

Bewohnerdichte Manhattans.

auf die schon damals bestehende Wohnungsknappheit

Die Bewohner:innen, welche größtenteils bei Einzug zum

geben und auch einen Ort der Völkerverständigung und

ersten Mal selbstständig leben lernen, verbringen hier

der Selbstentfaltung sein.

einen prägenden Teil ihres Lebens: Den Lebensabschnitt

Schon seit der Entstehung wurde das Konzept der

der eigenen zwanziger Jahre. Die ungewöhnlich hohe

studentischen

Die

Dichte an Studierenden, die hier wohnen, umfasst ein

Studierenden betreiben die Einrichtungen selbstständig

großes Potenzial an Kreativität und Kommunikation. Diese

und bieten ein attraktives Angebot von sozialen Aktivitäten

soll inbesondere durch das architektonische Konzept

an. Dieses wird innerhalb der baulichen Struktur ständig

getragen werden. Das souverän funktionierende, von

erweitert. So haben sich über die Jahrzehnte Cafés, Bars,

den Studierenden selbstverwaltete Viertel, bietet die

Ateliers und andere Einrichtungen entwickelt, welche das

Chance, sich neben der akademischen Ausbildung

Viertel zu einem selbstständigen kleinen Dorf innerhalb

persönlich

Münchens machen, das wie ein souveränes System

Persönlichkeiten entwickeln, die später in der Lage sind,

funktioniert. Die Studentenstadt wurde von Architekten

eigenverantwortlich Aufgaben in Staat und Gesellschaft,

geplant und ist durch die Bewohner:innen stetig

in familiären und sozialen Beziehungen zu erfüllen, sowie

gewachsen. Bis heute erfreut sich das Wohnheim großer

Verantwortung für das Leben, möglicherweise auch

Beliebtheit.

für andere, zu übernehmen. Ziel dieser Thesis ist es zu

Heimselbstverwaltung

gefördert.

nachverdichten

weiterzuentwickeln.

lassen,

Hier

wodurch

können

die

sich

Die hohen Häuser des Viertels stehen leer und der

zeigen, wie die städtebauliche Situation gelöst werden

Wohnraummangel

größer.

kann und was das einzelne Haus im städtebaulichen

Inzwischen ist die unzureichende Sanierung des Areals

Gesamtkontext, sowie im Inneren leisten muss, um die

Thema in der Politik geworden. In den nächsten Jahren

Vision einer jungen verantwortungsvollen Gesellschaft in

soll die Studentenstadt in Bauabschnitten saniert und im

hoher Dichte zu ermöglichen.

Münchens

wird

stetig

Anschluss um etwa 1000 Plätze erweitert werden. Ein Gesamtplan fehlt bisher.

1


Bestand

Dichte, Wohnformen, Leerstand

20 205

615

25 25

Die Studentenstadt hat mit 300 Personen pro Hektar eine

246

25

25

20

Dichte, die sich deutlich von der Umgebung abhebt und

20

vergleichbar mit den Innenbereichen von Großstädten

432

wie etwa New York ist. Nach der locker bebauten ersten Entwicklungsphase der Studentenstadt in den sechziger

Bewohner: 2472

Jahren zeigte sich schnell, dass der Standort eine deutlich

Areal: 7,87 Hektar

höhere Dichte zulässt. Die Erweiterung in den siebziger

Dichte: 300 Bew./ha

Jahren wurde deutlich höher und dichter geplant. Die

GFZ: 1,1

Bebauung an der Ungererstraße bildet sich durch hohe

GRZ: 26%

58 5 5 5

180

20

20

20

20

25

20 20

20

25 20

7 196

20

126

Bewohnerzahlen

Scheiben aus, die den Lärm der Autobahn abfangen. Zum englischen Garten hin wird sie dann flacher und geht in diesen über. Die Altstadt (Bauphase 1 und 2) ist noch aus den

Bezogen | in Betrieb

60er Jahren mit Gemeinschaftsküchen und Bädern ausgestattet. Inzwischen hat sich der Trend in Deutschland

Leerstand

zu vollausgestatteten Appartments mit Küchenzeile und Bad gewendet. Die wirtschaftlichste Typologie ist dabei die zweiflügelige Erschließung mit Gang in der Mitte. Derzeit

stehen

wegen

Gebäudemängeln

1400

Wohnplätze leer. Haus 11 mit 246 Wohnplätzen wird derzeit saniert und wird voraussichtlich im Mai 2023 fertiggestellt und bezogen. Für die übrigen Häuser fehlt derzeit noch ein Großteil der Finanzierung. Einzelappartment mit Küche und Bad

Leerstand: 1500 Wohnplätze

Familienwohnungen Einzelzimmer mit Gemeinschaftsküche + Gemeinschaftsbad Einzelzimmer + Bad + Gemeinschaftsküche + Gemeinschaftsküche Wohngruppe + Gemeinschaftsküche + Gemeinschaftsbad 12

Wohnformen 13


Bestand

Ethnologie und

Humboldtsches Bildungsideal

städtische Merkmale Die Ethnologie ist eine empirische und vergleichende

dabei zu beachten, dass es verschiedene Lebensweisen

Das Ziel der akademische Ausbildung von jungen

Das Schaffen von Wohnraum für Studierende ist

Sozialwissenschaft, die versucht die Sozialstruktur von

gibt,

Erwachsenen ist die fachliche Qualifizierung. Für die

eine Voraussetzung für das Studium. Gerade in

Gesellschaften abzubilden. Aufgrund der Homogenität

interagieren.

Studierenden ist der Einstieg in die Lebensphase Studium

Ballungsräumen wie München, wo Mieten hoch und

nach außen hin, sowie die gewisse Heterogenität im

Nach eigenen Beobachtungen ergeben sich verschiedene

eine weitreichende Umstellung des Lebens. Zum einen

Wohnungen knapp sind, lässt sich der staatlich geförderte

Inneren, muss diese bei den Überlegungen zu neuen

Grundtypen an Bewohnern:innen:

besteht es aus der räumlichen Nähe zur Universität,

Studentenwohnungsbau

städtebaulichen Layern in Betracht gezogen werden,

Es gibt Bewohnern:innen, die die Studentenstadt lediglich

zum anderen aus dem Leben abseits der Hörsäle. Die

verfügbare Wohnraum beeinflusst die Studienortswahl,

um die Studentenstadt mit Ihren Stärken und Schwächen

als Schlaf und Essensplatz nutzen und Ihr Sozialleben

vom Studium bestimmten Tagesabläufe, das Entwickeln

den Erfolg im Studium und die Dauer bis zum Abschluss.4

verstehen zu können.

unterschiedlich

mit

der

Studentenstadt

nicht

wegdenken.

Der

außerhalb und an den Hochschulen verbringen. Andere

neuer sozialer Kontakte und das in der Regel niedrige

„Neben dieser klassischen ‚Unterbringungsfunktion‘ hat

den

nehmen regelmäßig das Angebot der Tutoren, der

Einkommen mit einhergehender finanzieller Abhängigkeit

der Studentenwohnraumbau auch eine akademische

Bewohner:innen genutzt werden. Dadurch werden sie

Heimselbstverwaltung und der Einrichtungen wahr.

bestimmen das Leben der Studierenden. Somit kann man

Bildungsfunktion‘”5

und die Heimselbstverwaltung weiterhin nach außen

Ein Teil dieser bringt sich dabei auch selbst mit ein,

vom „Lebensraum Hochschule“ sprechen.1

In den USA zum Beispiel wird diese Idee in Form des

abgegrenzt. Dies verstärkt die Grenzen: „Die Auffassung

übernimmt Verantwortung und erweitert das Angebot.

In diesem Gesamtkonstrukt dieser Lebensphase ist die

„Campus“ fest in das Bildungswesen integriert und ist eine

des Städtischen als performativer Raum folgt der neueren

Viele nehmen dies als Möglichkeit der Selbstentwicklung

Forschung und Lehre untrennbar von den sozialen

Selbstverständlichkeit. In der Bundesrepublik Deutschland

sozialwissenschaftlichen Diskussion um den Begriff des

wahr, weil es in der Studentenstadt einfacher ist in dem

Lebensbedingungen der Studierenden. Im Sinne der

wurde in den 50er und 60er Jahren besonders Wert auf

Raums, die mehr als zuvor auf die subjektive Dimension,

Lebensabschnitt Studium Verantwortung zu übernehmen

Chancengleichheit in unserem Bildungswesen, müssen

den sozialen Raum ergänzend zur Universität gelegt.

das Raumempfinden abhebt“1

und sich selbst zu verwirklichen. Vergleichen könnte

die sozialen Rahmenbedingungen bereitgestellt werden.

Noch heute sehen wir die Überbleibsel der damaligen

Eine Ausnahme sind die Vereine, die manche Einrichtungen

man die Heimselbstverwaltung mit den Fachschaften an

Die Schaffung von sozialem Raum trägt dabei unmittelbar

Überlegungen in Form von Wohnheimstutoren:innen

nach außen wahrnehmbar und mitgestaltbar machen,

den Universitäten, die ebenso ein starkes Gruppen- und

zur Leistungsfähigkeit der Bildungseinrichtungen bei und

und Haussprechern:innen. Doch hat seitdem die reine

wie etwa der Verein Kulturleben, der jährlich das in

Verantwortungsgefühl ausbilden.

damit zum Bildungssystem im Gesamten. Die Qualität der

wirtschaftliche

Deutschland größte von Studenten organisierte Festival

Gleichwohl gibt es viele Menschen, die isoliert auf

Ausbildung durch Lehrende und Einrichtungen allein reicht

Aufmerksamkeit bei den Wohnheimsträgern gekriegt und

StuStaCulum organisiert.

Ihrem Zimmer leben, die auf dem Gang beim Grüßen

nicht, denn die Attraktivität des sozialen Lebens erhöht

die soziale Funktion ist immer mehr in den Hintergrund

Die Vielfalt an ökonomisch angelehnten Einrichtungen,

wegschauen und die es nicht schaffen die erste Grenze

und stabilisiert die Motivation und die Leistungsfähigkeit

gerückt. So findet man in der Förderungsrichtlinie für

freien

Wohnheimsbau des Bayerischen Staates die Angabe

Die

28

die

Einrichtungen

dürfen

Gemeinschaftsräumen

offiziell

und

nur

Ämtern

von

in

der

Unterbringungsfunktion

immer

mehr

zur Sozialisation zu überschreiten, die oftmals das

der Studierenden, die unsere Zukunft bedeuten.

Heimselbstverwaltung, sowie den Vereinen stellt ein

Beisammensein im Stockwerkswohnzimmer ist.

„Ziel der akademischen Ausbildung kann hierbei nicht sein,

1m2/Bewohner:in

großes Angebot dar. Diese Art von Konzentration an

In der Studentenstadt kann man genauso leicht Anschluss

allein Berufsqualifikation, Fachwissen und Intellektualität

Oftmals findet sich diese in der Realität ohne umgesetztes

Einrichtungen ist typisch für Städte.2 Mit den vorhandenen

finden, wie man einsam sein kann.

zu vermitteln. Vielmehr geht es im Humboldt‘schen Sinne

Konzept wieder: z.B. in einem schlecht nutzbaren

räumlichen Grenzen erhöht sich die Dichte und die

um ein umfassendes, ganzheitliches Bildungsziel, welches

abgeschlossenen Wohnzimmer mit vorgeschriebener

Betrachtung der Studentenstadt als abgeschlossenes

den gesamten Menschen im Blick hat und darauf zielt,

Mindestmöbelierung.

System. Trotzdem bewegt sich durch die hohe Wechselrate

Persönlichkeiten sich entwickeln zu lassen, die später

Wenn wir eine Leistungsstarke Gesellschaft auf den Weg

der Bewohner:innen die Grenze nach außen hin,

in Staat und Gesellschaft, in Familie und Vereinen und

in die Zukunft schicken wollen, dann müssen wir uns wieder

wodurch ehemalige Bewohner:innen oft noch ein Teil der

in den jewei ligen sozialen Beziehungen imstande

Gedanken machen, wie wir die jungen Erwachsenen

Gemeinschaft sind oder Freunde von Bewohner:innen zu

sind, eigenverantwortlich Aufgaben zu erfüllen und

auf dem Weg im Studium unterstützen und deren

Besuch in die Studentenstadt kommen.

Lebensverantwortung, möglicherweise auch für andere,

Persöhnlichkeit fördern, sowie Entfaltungsmöglichkeiten

Bei der städtebaulichen Nachverdichtungsplanung ist

zu übernehmen.“

1 Wulf | 2001 | S. 19 2 vgl. Wirth | 1938 | S. 44f

1 vgl. Berner | 1987 | S .9-18 2 Mutius | 1944 | S. 12 3 Mutius | 1944 | S. 12

3

2

Gemeinschaftsfläche

herzustellen.

bieten, statt sie einfach nur „auszubilden“. 4 vgl. Stellungsnahme des 171. Plenums der Hochschulretorenkonferenz | 1993 | S. 3 5 Vgl. Berner | 1987 | S. 12

29


Teil 2 - Entwurf

Probleme und Maßnahmen Nach der locker bebauten ersten Entwicklungsphase der

den Grundbaustein des Zusammenlebens in der neuen

Studentenstadt in den sechziger Jahren zeigte sich schnell,

Studentenstadt. Das Zusammenrücken der Gebäude,

dass der Standort eine deutlich höhere Dichte zulässt.

die Fassaden, das offene Erschließungssystem und die

Heute sind die kleineren Bauten größtenteils in schlechtem

Bespielung der Dachflächen bieten den Bewohnern

Zustand und bieten auf Grund der Statik nur eine geringe

aneignungsfähige und differenzierte Räume in einem

Möglichkeit der Aufstockung. Im Masterplan werden

belebten und zukunftsorientieren Studierendenviertel.

an den geeigneten Stellen die Gebäude mit weniger als 5 Stockwerken abgerissen, um Platz für ein weiteres

Ziel ist es, zu zeigen, wie die städtebauliche Situation

Hochhaus und 11 Bauten mit bis zu 8 Stockwerken knapp

gelöst werden kann und was das einzelne Haus im

unter der Hochhausgrenze zu schaffen:

städtebaulichen Gesamtkontext, sowie im Inneren

Ein Ensemble rückt näher.

leisten muss, um die Idee einer jungen Gesellschaft, die

Im Bestand bildet sich die Problematik der Wohnbauten der

heranwächst und Verantwortung für sich selber entwickelt,

60er Jahre ab. Die starre Schottenbauweise lässt wenig

in hoher Dichte zu ermöglichen.

Flexibilität zu und bleibt an den Stirnseiten geschlossen. Die Neubauten sind in Skelettbauweise gebaut und sind damit für die Zukunft anpassungsfähig. Die offenen Stirnseiten der Gebäude bespielen die neue Hauptstraße mit ihren öffentlichen Platzsituationen. Gleichzeitig gibt diese dem Areal eine bessere Orientierbarkeit, die bei dem Bestand, der sich in kleineren Bauten und Flächen auflöst, nicht gegeben ist. Die starren und sich geschlossen artikulierenden Bestandsbauten stehen wie einzelne Bausteine in der Landschaft und haben eine zwei-dimensional wirkende Fassade. Die hinzugefügten Bauten bieten durch die offene Baukonstruktion die Möglichkeit diese nach außen hin zu öffnen und sind im Erdgeschoss durchwegbar. Das Wohnhaus tritt durch seine Terrassen, Balkone, Erschließungen, Laubengänge und Dachterrassen in Dialog mit den Freiflächen, der Natur und den anderen Gebäuden. Das Erdgeschoss wird öffentlich genutzt und nimmt die Einrichtungen der Bewohner auf, die sich vorher oftmals in den Kellern befunden haben. In den vorherigen Gebäuden wurde im Erdgeschoss gewohnt, wodurch indifferente

Freiflächen

und

Abstandsgrün

einen

Großteil des Außenraumes wenig nutzbar machten. Die öffentliche Nutzung im Erdgeschoss bespielt die angrenzenden Freiflächen des Hauses. Das Erdgeschoss bietet zusammen mit den anschließenden Freiräumen 48

49


Entwurf Verschieben der Zeilen

Gebäudekombination aus Bestand

Dachterrasse

Sonderbauten

Bestandsverschiebung

Bestand und Abriss

Abriss

Leergezogen

Bestand

rücken auseinander

Köpfe bespielen Hauptstraße

Gebäude durch Erschließung im Freien durchwegbar

Führt zwischen den Köpfen der Zeilen von der U6 bis hin den Englischen Garten und schafft auf den Weg neue Blickperspektiven.

Öffentliche Plätze Neubau

Bestand

+ Hohe Häuser

= Organe der Studentenstadt im neuen studentischen Haus vereint

Bewohner: 2472 Areal: 7,87 Hektar Dichte: 300 Bew./ha GFZ: 1,1 GRZ: 26%

Die große Straße

Neubau

Familienhäuser

Bewohner: 4500 Areal: 7,87 Hektar Dichte: 570 Bew./ha GFZ: 2,0 GRZ: 29%

Entlang der großen Straße werden die Vorplätze durch freie Grünflächen ergänzt.

Anbindung Die große Straße verbindet das Atrium zwischen den Bestandsbauten mit dem Neubau. Auf dem Weg wird die Straße von den Köpfen der Zeilen bespielt, welche öffentliche Einrichtungen beherbergen, die Platzsituationen aufmachen.

Hausgärten

Abseits der großen Straße befinden sich die Hausgärten, welche an die hausinternen Gemeinschaftseinrichtungen im EG angeschlossen sind.

Städtebauliche Nachverdichtung 50

51


FESTWIE

SE

SPORTHA

LLE

Entwurf

CAFÉ SPORTPA

RK

BIERGAR

TEN

LERNGAR LESESAAL

TEN

BAR

ANBAU

GARTEN

HAUSIN

TERNER

SAAL

GETRÄN

VERLEIH

KELADEN

SPIELPLA TZ

HAUSIN

TERNER

SAAL HAUSIN

SAAL

HAUSIN

TERNER

SAAL

TERNER

Das aneignungsfähige Erdgeschoss

0m

25m

50m

M 1:500 60

61


Entwurf Sonderwohnformen (Professoren, Hausmeister, Angestellte, Größere Familien,)

Öffentliche Dachterrasse

Alleinerziehenden Wohnung

Stockwerkswohnzimmer

Hausinterne Einrichtung

Öffentliche Einrichtung zur Straße hin

Fahrradkeller

Gebäudefunktionen

Balkone, Laubengänge oder großzügige Öffnungen zum Außenraum

Öffnung zum Außenraum

Das neue Haus in der Studentenstadt M 1:500 66

67


Entwurf

Kriterien für das neue Haus in der Studentenstadt Das Haus in der Studentenstadt...

1... hat eine öffentliche Einrichtung, welche die Verbindungsstraße bespielt und einen hausinternen Saal, der sich an die Gärten anschließt

2... Öffnet sich an den Stirnseiten und bespielt damit die Außenflächen

3... hat eine kalte, schwellenfreie Erschließung im Erdgeschoss für die freie Durchwegung innerhalb des Areals

4... öffnet sich den Freiräumen durch Balkone, Laubengänge oder großzügige Öffnungen in der Fassade

5... geht durch seine Formensprache und seine Fassade einen Dialog mit den Freiflächen und den Umgebungsgebäuden ein

6... hat eine öffentliche Dachterrasse, welche sich zur großen Straße orientiert

7... bietet Fläche auf dem Dach für Sonderwohnformen und Funktionen

8... ist durch eine offene Bauweise kurz, sowie langfristig umnutzbar 68

69


Entwurf

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