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Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

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Pension Seminare

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Bildung und Kultur für Gehörlose, Schwerhörige. Ertaubte, CI-Träger und Hörende

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Genossenschaft

Jahresbericht

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Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

EI N LADUNG 14. Generalversammlung der Genossenschaft Fontana Passugg Samstag, 9. Juni 2007, 9.30 Uhr in Fontana Passugg Traktanden 1. Begrüssung, Präsenzkontrolle 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung der Traktanden 4. Genehmigung des Protokolls der 13. Generalversammlung vom 10. Juni 2006 5. Geschäftsberichte 5.1 des Präsidenten 5.2 des Geschäftsführers 5.3 der Betriebsleitung 6. Jahresrechnung 2006 6.1 Aktiven/Passiven, Erfolgsrechnung, Anhang 6.2 Revisionsbericht 6.3 Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung der Verantwortlichen 7. Budget 2007 8. Wahlen 8.1 Vorstand 8.2 Revisionsstelle 9. Neuausrichtung, Strukturanpassungen, Zukunft (10 Jahre Fontana Passugg) 10. Varia 10.1 Einweihung Spensa 10.2 ...

Im Namen und im Auftrag des Vorstandes GENOSSENSCHAFT FONTANA PASSUGG

Rolf Zimmermann, Präsident Uerikon/Passugg, 9. Mai 2007


Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

P r o to koll 13. G e n e r alv e r sam mlung v o m 10. J un i 2 006 i n d er B i ldung sst ät t e Fontana Beginn: 9.45 Uhr

Traktandenliste 1. Begrüssung, Präsenzkontrolle 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung der Traktanden 4. Protokoll der 12. Generalversammlung vom 11.06.2005 5. Jahresbericht des Präsidenten 6. Jahresrechnung und Revisorenbericht 2005 7. Budget 2006 8. Ehrungen 9. Wahlen Vorstand/Revisor 10. Betrieb Bildungsstätte 11. Orientierung über Aktivitäten 12. Varia Gebärdensprachdolmetscherinnen: Ursina Bärtsch, Ursula Sommer-Bauer Schreibdolmetscherin: Bernadette Baumann

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1. Begrüssung / Präsenzkontrolle «Ich möchte und wünsche mir, dass alle zufrieden sind an diesem heutigen Tag. Die Sonne scheint, es ist wunderbares Wetter». Mit diesen Worten begrüsst der Präsident, Rolf Zimmermann, die TeilnehmerInnen der Generalversammlung. Speziell begrüsst werden: Roland Hermann, Präsident SGB—FSS (Schweiz. Gehörlosenbund); Fabian Kalambokis, Zürcher Fürsorgeverein für Gehörlose; Bruno Salis, Präsident Bündner Gehörlosenverein; Annemarie Urech, Präsidentin Bündner Hilfsverein für Gehörlose; Annemarie Notter, Präsidentin Gehörlosen Sporting Olten; Patty Shores, Co-Leiterin DOLA/Bereichsleiterin AGSA; Frau und Herr Stucki, Gemeinnützige Gesellschaft Graubünden; Beat Läubli, Gastro-Unternehmung; Phil Dänzer, Fotograf und Mitglied des MISS-Ausschusses. Alle Leute im Hörbehindertenwesen und Gäste werden herzlich willkommen geheissen! Stimmberechtigt sind 57, Gäste sind 6 anwesend. Wieder ist auch eine Schreibdolmetscherin im Einsatz. Rolf Zimmermann begrüsst sie und die GebärdensprachdolmetscherInnen herzlich. Entschuldigungen für GV: ― Gigi Ménard—Hemmer ― Hans-Martin Keller ― Rolf Billeter, Revisor ― Maria Streule ― Jan Keller ― Hans Willi ― Beat Wicki, Vorsitzender GL der SSTH ― Stéphane Faustinelli, SGB—FSS ― Walter Zaugg, SGSV Entschuldigungen für Fontana-Fest: ― Alain Huber, Geschäftsführer SGB—FSS ― Regina & Stephan Degen-Ballmer ― Christian Boner, Stadtpräsident Chur

2. Wahl der Stimmenzähler Als Stimmenzähler werden einstimmig gewählt: Elisabeth Hänggi und Renate Matthews

3. Genehmigung der Traktandenliste Die Traktandenliste wird wie vorgeschlagen genehmigt.

4. Protokoll der 12.Generalversammlung Das Protokoll vom 11. Juni 2005 wird einstimmig genehmigt und verdankt.


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5. Jahresbericht des Präsidenten

7. Budget 2006

Der Jahresbericht 2005 wird von Emanuel Nay, Vizepräsident, vorgestellt und verdankt. Er ergänzt, dass der alte Schopf abgebrochen und neu aufgebaut wurde. Auch gibt es eine neue Bocciabahn, die am Nachmittag eingeweiht werden kann. Mit der Pensionierung von Edy Wullschleger entstand eine neue Situation. Der neue Geschäftsführer, C. René DeThomas, hat sich prima eingelebt, er wird dann noch das Wort an die Versammlung richten. Verschiedene Kurse im Bildungsbereich stiessen auf grosses Interesse und zeigen, dass Passugg auf dem richtigen Weg ist. Der Jahresbericht 2005 wurde einstimmig genehmigt und verdankt. C. René DeThomas dankt dem Vizepräsident, wie auch Rolf Zimmermann, herzlich für das Vertrauen, das ihm entgegen gebracht wird. Vor acht Monaten habe er in Passugg begonnen, alles war neu. Vor allem musste er lernen, sich in der hörbehinderten Welt zu bewegen und diese nach und nach kennen zu lernen. Für ihn ist der Umgang in der hörbehinderten Welt eine grosse Bereicherung, aber auch eine Herausforderung, der er sich gerne stellt. Das Inserat hat ihn vor allem angesprochen, weil unter anderem ein Gastgeber und Vermittler gesucht wurde. Er versteht seinen Auftrag als Vermittler und Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Kulturen, vor allem aber in der Festigung und der Sicherung der künftigen Existenz der Bildungsstätte unter privatwirtschaftlichen Aspekten.

Grundsätzlich wird festgehalten, dass auf Grund der nicht gerade komfortablen, finanziellen Lage, der Vorstand einen generellen Investitionsstopp entschieden hat, d.h. Investitionen werden erst dann ausgeführt, wenn die Finanzierung zu 100% im Vorfeld gesichert ist. Weiter entscheidet der Vorstand (nach der erfolgten Betriebsanalyse) die unbedingt nötige Erhöhung der Belegung mit der neuen Betriebsleitung zu forcieren, um so eine wirkliche Existenzgrundlage für die Zukunft zu haben. Die Betriebsanalyse hat diverses Verbesserungspotential und unbedingt nötige Anpassungen und Änderungen aufgezeigt. Die Umsetzung all dieser Punkte hat die Budgetierung für das Jahr 2006 ausserordentlich erschwert, da auf keine Vergleichszahlen zurückgegriffen werden kann. Nach wie vor ist die Bildungsstätte bei weitem nicht selbstragend und muss von der Genossenschaft subventioniert werden. Ab 1.Januar 2006 wird die Buchhaltung mit einem neuen Programm aufgearbeitet und so strukturiert, dass klar ersichtlich ist, in welchen Bereichen die Bildungsstätte defizitär ist. Nur so besteht die konkrete Möglichkeit diese Bereiche zu verbessern und mit konkreten Massnahmen zu korrigieren und entgegen zu wirken. Auf Grund dieser Situation wird künftig die Darstellung der Jahresrechnung den neuen Strukturen angepasst. Das heisst, dass die vorliegende Aufbereitung/Darstellung der Jahresrechnung zum letzen Mal so erscheinen wird. Die Geschäftsführung, zusammen mit der Kontrollstelle, wird jedoch die Jahresrechnung 2005 so umgliedern, dass auch künftig ein Vorjahresvergleich möglich sein wird. Im Budget 2006 wurden die aktuellen Entwicklungen der letzten Wochen und Monate bereits berücksichtigt und so gut es heute abschätzbar ist, im Sinne dieser erstellt. Die Geschäftsführung gibt diverse Erläuterungen und die Fragen aus dem Plenum werden zur Zufriedenheit aller beantwortet. Das Budget für das Betriebsjahr 2006 wird von den Stimmberechtigten einstimmig angenommen.

6. Jahresrechnung und Revisorenbericht 2005 Aus der vorliegenden Bilanz und den Erfolgsrechnungen ist ersichtlich, was im vergangenen Betriebsjahr geleistet wurde. Durch die Doppelbesetzung (Arbeitsübergabe von Edy Wullschleger an C. René DeThomas) waren die Lohnkosten höher. Auf Grund des Um- und Ausbaus des Schopfs im Jahre 2005 musste die Hypothek erhöht werden. Die Aufwände bewegen sich zum grossen Teil im budgetierten Rahmen. Auf Grund des grossen Betriebsverlustes mussten die Rückstellungen entsprechend abgebaut werden, die andererseits in der Buchhaltung wieder als ausserordentlicher Ertrag erscheinen. Ein grösserer, nicht vorgesehener Aufwand-Posten sind die Nachzahlungen der Mehrwertsteuer, die in den letzten fünf Jahren von der Betriebsleitung leider nicht abgerechnet wurden. Neuanschaffungen wurden getätigt; so kaufte Passugg neue Laptops, damit auch Computerkurse durchgeführt werden können. Die aus der Versammlung gestellten Fragen, konnte der Geschäftsführer zur Zufriedenheit aller beantworten. Die Revisoren haben am 22. Februar 2006 die Rechnung geprüft und für gut befunden. Die Rechnung wird zur Abnahme empfohlen und von den Stimmberechtigten einstimmig angenommen.

8. Ehrungen Rolf Zimmermann gibt den Austritt von Felix Urech aus dem Vorstand bekannt. Er wird mit seiner Frau Annemarie Urech als Betriebsleiter in Passugg arbeiten. Felix gehört zum Urgestein, war schon immer da, bei der Initiantengruppe, bei der Gründung und beim Aufbau. Er hat mitgekämpft, musste oft auch Kompromisse eingehen. «Felix, Du hast gut entschieden, Du bist mit Deiner Frau das Herz von Passugg». Für das jahrelange Engagement erhält Felix Urech die Passugg-Skulptur und ein Bild von der gehörlosen Künstlerin Giuanna Manetsch von Disentis/Mustér. Andreas Janner tritt ebenfalls zurück aus dem Vorstand. Seit 2001 wirkte er engagiert mit. Die Passugg-Skulptur hat er bereits erhalten. Auch er erhält als Dank ein Bild der erwähnten Künstlerin.


Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

Renate Matthews tritt endgültig zurück — sie war bereits in einer Vorstandspause. Sie wirkte seit 1998 im Vorstand mit. Als Dank für ihre Mitarbeit erhält sie einen grossen Blumenstrauss. Auch Frieda Hauser, Genossenschafterin, wird mit einem Blumenstrauss geehrt. Frieda Hauser hat jahrelang die Verdankungen der ‹Kleinspenden› und die Verwaltung des GenossenschafterInnen-Verzeichnisses erledigt ― wohlgemerkt als ‹Freiwilligen-Arbeit›. Edy Wullschleger erhält als kleine zusätzliche Anerkennung eine gute Flasche Wein. Frieda Hauser wie auch Edy Wullschleger wurden offiziell bereits Ende Jahr 2005 verdankt und verabschiedet.

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11. Orientierung über Aktivitäten Geschäftsführer C. René DeThomas informiert in kurzen Worten über folgende Aktivitäten: —— Passugg vermehrt auch Schwerhörigen und hörenden Besuchern anbieten —— Terrasse öffnen für Tagesgäste —— Passugg soll auch im Winter Skitouristen offen stehen —— Juli: Work Camp —— August: Churer Stadtfest —— Oktober: Historische Wanderwege Passugg = Lehrpfad Quellen —— Dezember: Churer Weihnachtsmarkt —— Frondienst aktivieren —— Projekt Um- und Ausbau Spensa

9. Wahlen Vorstand/Revisor Vorstand Neue Vorstandsmitglieder werden im Moment nicht gewählt. Für das laufende Jahr werden KandidatInnen gesucht. Der Vorstand möchte wie in den letzten Jahren verfahren und den/die KandidatInnen ‹zum Schnuppern› in den Vorstand holen und im Jahre 2007 der Generalversammlung zur Wahl vorschlagen. Revisor Nach Rücksprache mit den amtierenden Rechnungsrevisoren wird das Treuhandbüro ‹Riedi Ruffner Theus AG› von Chur als neue und zusätzliche Kontrollstelle der Genossenschaft und der Bildungsstätte zur Wahl vorgeschlagen. Das Büro Riedi Ruffner Theus AG wird eng mit den bestehenden Revisoren zusammenarbeiten. Die Versammlung wählt das genannte Büro einstimmig zur offiziellen Kontrollstelle der Genossenschaft Fontana Passugg und der Bildungsstätte für Gehörlose, Schwerhörige und Ertaubte in Passugg.

10. Betrieb Bildungshaus Viktor und Christine Buser haben die Bildungsstätte verlassen. Den neuen Vertrag wollten sie so nicht akzeptieren. Sie entschieden sich, eigene Wege zu gehen. Leider sind sie der heutigen Generalversammlung ferngeblieben. Felix und Annemarie Urech bedanken sich bei der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie freuen sich auf ihre Arbeit und sind dankbar, wenn ihnen weiterhin Unterstützung entgegengebracht wird. Das Personal der Bildungsstätte wird vorgestellt: Silvia Baitieri, Sekretärin, Elfriede Bakirci, Hausdienst und Werner Zgraggen, Koch. Janja Zankl, Hausdienst hat sich für die Versammlung entschuldigt. Als Bildungsbeauftragte wird die bewährte Gisela Riegert weiter tätig sein. Wie sie sagt, steht Bildung in Passugg unter dem Moto: Entdecken—Erleben—Lernen.

12. Varia Elisabeth Hänggi hat in der Fontana-Zeitung gelesen, dass aus arbeitstechnischen und Spargründen ab dem Monat Juli 2006 nur noch Spenden ab CHF 50.— verdankt werden. Sie versteht diesen Entscheid, schlägt jedoch vor, dass alle Spenden bis CHF 50.— in der nächsten Fontana Zeitung resp. im nächsten Jahresbericht als Gesamtsumme aufgeführt werden sollen, um so auch diesen wichtigen SpenderInnen zu danken und gerecht zu werden. Der Vorschlag wird dankend angenommen. Beat Läubli, Unternehmensberater, informiert die Versammlung über die vorgenommene Betriebsanalyse. Als wichtigste Neuerung ist aus dieser Analyse hervorgegangen, dass die Führung neu organisiert werden muss. Mit C. René DeThomas konnte ein Geschäftsführer für die Genossenschaft und für die Bildungsstätte in einer Person gefunden werden. Am Leitbild, Passugg als Begegnungszentrum zu führen, möchte man unbedingt festhalten. Finanzielle Neuerungen sind weiterhin gefragt, doch nicht nur das, auch im Denken muss man frisch und wach bleiben. Wie Rolf Zimmermann feststellt, war Beat Läubli ein wichtiger Wegweiser. Er dankt ihm herzlich für seine Unterstützung.

Schluss der Sitzung: 12.45 Uhr

Winterthur, 26. Juni 2006 Für das Protokoll: Verena Gamper


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bericht des Präsidenten Wer nach einem harten und beschwerlichen Aufstieg einen Berg erklimmt, wird bei schönem Wetter mit einem herrlichen Rundblick in die Bergwelt belohnt. Auch von einem erhöhten Standort, wie unserem ‹offenen Schulzimmer im Freien› oberhalb des Hauses Fontana geniesst man ein schönes, einzigartiges Panorama. Einmal in die Weite schweifen und abschalten... Für die Genossenschaft und den Betrieb war 2006 ein hektisches und arbeitsintensives Jahr. Trotzdem fanden wir Zeit um in die Weite zu blicken, in Workshops und an den Sitzungen mussten wir eine neue Perspektive für die Zukunft erarbeiten.

Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft Im Gespräch wurde oft über die Gegenwart und Vergangenheit geredet. Dabei wurde die Zukunft fast ausser acht gelassen. Auslöser für Zukunftsgedanken und Wendepunkt zugleich war eine Betriebsanalyse. Dank der Betriebsanalayse wurde eine Standortbestimmung möglich. Das Resultat war ernüchternd, unsere Zukunftspläne wurden plötzlich mit einer möglichen Stilllegung des Betriebes (sprich Konkurs) konfrontiert. Die Vergangenheitsbewältigung brachte viel Unruhe und Unsicherheit in unsere Arbeit. Fragen um Fragen tauchten auf: Was haben wir falsch gemacht? Sind wir

auf dem richtigen Weg? Worte wie ‹professioneller›, ‹wirtschaftlicher› und ‹selbsttragend› wurden zum Reizwort. Die Unterstützung des Organisationsberaters Beat Läubli brachte uns auf die richtige Spur, wir konnten wieder neuen Mut und Kraft schöpfen. Allerdings sind wir von Personalwechseln nicht verschont geblieben. Der langjährige Betriebsleiter Viktor Buser und seine Partnerin entschieden sich für einen anderen Weg. Für die neue Betriebsleitung konnten wir das bekannte sowie beliebte Ehepaar Felix und Annemarie Urech gewinnen. Sie haben Fontana Passugg von Anfang an mitgetragen und aufgebaut. Mit ihnen ist wieder etwas wie Symbolkraft und Hoffnung eingekehrt, im Haus herrscht wieder ein guter Geist. Im November hat sich der Vorstand für einen «Neustart» entschieden! Um Überleben zu können hat der Vorstand mit grosser Überzeugung die Weichen in die Zukunft gestellt. Ohne die Bedürfnisse der Gehörlosen und Hörbehinderten zu vernachlässigen muss eine Öffnung nach Aussen angestrebt werden. Wir haben die Aufgabe, den Betrieb nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu führen und streben danach, dass der Betrieb selbsttragend wirtschaften kann. Parallel dazu soll Fontana Passugg als Ort der Bildung für die Gehörlosen und Hörbehinderten ins Zentrum gerückt und gefestigt werden. Die Begriffe Bildung und Kultur verstehen wir umfassend. Die Kurse haben einen weiterbildenden Charakter, fördern aber auch ganz gezielt das Gemeinschaftserlebnis zwischen Gehörlosen, Hörbehinderten und Hörenden, sie sind Bildung und Begegnung in einem. Auch der Frondienst zeigte sich ausdauernd, wurde doch der Um- und Ausbau der Spensa zu B��ro und Archiv geplant und inzwischen verwirklicht. Im Jahr 2006 wurden 2600 Stunden Fronarbeit geleistet, sodass wir gesamthaft nun stolze 42 000 Stunden freiwillig geleisteter Arbeit zählen dürfen.


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Wendepunkt Das erste Jahr mit dem neuen Geschäftsführer war herausfordernd und bereichernd zugleich. Hier kann die Genossenschaft von einem Wendepunkt sprechen. Eine Stelle eines Geschäftsführers zu schaffen, war eine zukunftsweisende Entscheidung. Wir hatten das Glück, mit C. René DeThomas einen qualifizierten und sehr kompetenten Wirtschaftsfachmann zu bekommen. Durch seinen ausdauernden, konsequenten und intensiven Arbeitseinsatz war es möglich, die administrativen Altlasten abzutragen und buchhalterisch eine neue Transparenz zu schaffen. Die Koordination im ganzen Betrieb, auch zwischen Betrieb und Vorstand, konnte stark verbessert werden. Der Arbeitsaufwand des Präsidenten und der Vorstandsmitglieder wurde zu einem grossen Teil vom Geschäftsführer übernommen. Für René DeThomas war es nicht einfach, in die Welt der Hörbehinderten einzutauchen. Mit viel Kulturverständnis und Engagement hat er unser Vertrauen verdient. Mit ihm haben wir auch den richtigen Brückenbauer ins Boot geholt, einen der das multikulturelle Miteinander prägt. Nicht die Unterschiede der Hörenden und Hörbehinderten müssen ausgeglichen werden, sondern ein neues Bewusstsein des Respektes und Verständnisses muss wachsen und sich entwickeln.

Dank Zuletzt bin ich allen Mitwirkenden von Fontana Passugg zu grossem Dank verpflichtet: meinen VorstandskollegInnen und Ausschussmitgliedern, dem umsichtigen und ideenreichen Geschäftsführer, dem neuen Betriebsleiterpaar für den tollen Einsatz, den motivierten Angestellten, den Frondienstleistenden, aber auch Ihnen, liebe GenossenschafterInnen und SpenderInnen, allen, die uns auf irgendeine Art ermutigen und unterstützen.

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Obwohl wir auch ein paar Austritte verzeichnen mussten, konnten wir mit grosser Freude folgende neue GenossenschafterInnen begrüssen: Hans Giger, Felsberg; Ernst Giger, Chur; Burga Schaniel, Mastrils; Reto Urech, Passugg-Araschgen; Sofia Arpagaus, Chur und Roland Dethomas-Henzi, Luterbach. Dank gebührt auch der Gemeinde Malix für die umsichtige und konstruktive Zusammenarbeit, dem Organisationsberater Beat Läubli, der Revisionsstelle sowie der Graubündner Kantonalbank. Dank auch an den Schweizerischen Gehörlosenbund SGB—FSS für die Zusammenarbeit im Bildungsbereich und das gemeinsame Büro ihres Projektmitarbeiters der Erwachsenenbildung Graubünden—Liechtenstein (A. Naef) zusammen mit unserer Bildungsbeauftragten Gisela Riegert.

Die Zukunft hat bereits begonnen! Veränderungen sind bereits sichtbar: alle Drucksachen wurden neu konzipiert und gestaltet. Das neue Erscheinungsbild symbolisiert das moderne Geschäftsbild, damit haben wir das Familienimage abgestreift. An familien- und gastfreundlichem Umgang wird es trotz professionellem Wirtschaftsdenken nicht fehlen. In Passugg pulsiert das Leben, wir heissen die Gäste und Besucher jetzt schon herzlich willkommen. Besuchen Sie auch unseren neuen Auftritt im Internet www.fontana-passugg.ch !

Rolf Zimmermann, Präsident


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bericht des Geschäftsführers Ein aktives, oft turbulentes, aber ein sehr gutes Jahr 2006 ist Vergangenheit. Mit dem Jahresbericht 2006 blicken wir noch einmal zurück. Grundsätzlich wollen wir unser Augenmerk auf die Zukunft richten, ein konzentrierter und analytischer Rückblick lässt uns jedoch unsere künftigen Chancen besser erkennen. Die Umsetzung dieser Chancen garantiert eine gute Zukunft für Fontana Passugg, ein immer besseres und spezifisches Bildungsangebot und nicht zuletzt eine optimale Betreuung unserer geschätzten Gäste. Die im Laufe des Jahres 2006 eingeleiteten Massnahmen tragen—z.T. in kleinen Schritten—ihre Früchte. Konsequent und nachhaltig gehen wir vor und tragen Sorge dafür, dass entschiedene Änderungen und Anpassungen nicht zur Eintagsfliege werden, sondern in unserem Alltag umgesetzt und verankert werden.

Jahresabschluss Ab 1. Januar 2006 wird die Buchhaltung mit einem neuen Programm aufgearbeitet und ist zu hundert Prozent transparent strukturiert. Die neue Rechnungslegung hat sich bewährt und gibt nun der Betriebsleitung klare und eindeutige Informationen. Informationen die aufzeigen, in welchen Bereichen korrigierend eingegriffen werden muss. Daraus zeigt die neue Rechnungslegung unsere Chancen für die Zukunft auf. Wie erwartet und budgetiert, schliessen wir das Jahr 2006 mit einem Defizit ab. Dennoch konnten wir das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr überzeugend verbessern. Das Geschäftsjahr 2006 wurde auch dazu genutzt die teilweise Überbewertung der Liegenschaften zu korrigieren (vgl. Jahresabschluss, Abschreibungen). Auf Grund der grundlegenden Neustrukturierung der Buchhaltung ist ein direkter Vergleich zum Vorjahr leider nicht möglich. Dies ändert sich jedoch ab dem Jahre 2007. Mit dem Jahresabschluss 2007 wird dies wieder möglich sein.

Betriebsanalyse Die Betriebsanalyse hat diverses Verbesserungspotential und unbedingt nötige Anpassungen und Änderungen aufgezeigt. Laufend fliessen diese Erkenntnisse in den Betriebsalltag ein. Die Anpassungen/Änderungen wirken sich sehr positiv auf den Betrieb aus, konnten wir doch im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2006 die Belegung um 2.5% erhöhen. Immer wieder müssen —scheinbar langbewährte —Vorgehensweisen über Bord geworfen werden und den aktuellen

Bedürfnissen angepasst werden. Dies verlangt von allen Beteiligten eine bewusste und grosse Offenheit gegenüber diesen nötigen Änderungen. Offenheit vor allem dahingehend, dass Neuerungen nicht gleich zu setzen sind, dass das Bisherige einfach nur schlecht war. Nein, das ‹Alte› war gut, zur gegebenen Zeit. Doch die aktuelle Situation verlangt nötige Anpassungen und Änderungen, wenn wir gute Chancen haben wollen, auch künftig tätig sein zu dürfen.

Businessplan Um die Zukunft noch stärker zu sichern und zu festigen wurde unserem Nachbarn, der ‹SSTH Schweiz. Schule für Touristik und Hotellerie AG› in Passugg der Auftrag erteilt, für Fontana Passugg einen Businessplan zu erstellen. Dieser wird im Umfang einer Diplomarbeit von einer Gruppe Studierender erstellt. Die Arbeitsgruppe ist sehr aktiv und wir können per Mitte 2007 mit dem Businessplan rechnen. Die Arbeitsgruppe der SSTH baut ihren Businessplan auf die bestehende Betriebsanalyse, auf eigene Analysen im Betrieb vor Ort und auf Grund der heute geltenden Richtwerte eines Gastrobetriebes auf. Mit dem Businessplan, der von einer ganz neutralen Seite erstellt wird, erhalten wir ein Arbeitsinstrument mehr.

Organisationsplan Auch Fontana Passugg, als kleines und mittelständisches ‹Unternehmen› kommt nicht umhin, eine klare, offene und transparente Organisation zu haben und zu leben. Auf Grund der im Laufe des Jahres 2006 gemachten Erfahrungen, wurde der Organisationsplan angepasst (s. rechts). In diesem Zusammenhang gebührt dem ganzen FontanaPassugg-Team, allen voran der Betriebsleitung, ein ehrliches und aufrichtiges Danke. Ohne den grossen und unermüdlichen Einsatz wäre das Jahr 2006 nicht zu bewältigen gewesen. In diesem Dank sind natürlich auch der Vorstand und alle Ausschüsse eingeschlossen. Der uneigennützige und selbstlose Einsatz ist: erstens nicht bezahlbar und zweitens keine Selbstverständlichkeit.

Spenden Auch weiterhin sind wir auf das Wohlwollen, die Hilfe und Unterstützung von Aussen angewiesen. An dieser Stelle sei allen Spenderinnen und Spendern, Gönnerinnen und Gönnern, allen Stiftungen und allen Institutionen und Vereinen von ganzem Herzen gedankt. Bereits heute ein ganz grosses Danke für Ihr künftiges Wohlwollen und Ihre Unterstützung. Ein eigenes Danke gebührt auch allen SpenderInnen unter dem Titel ‹zum Gedenken›. Auch im Jahre 2006 durften wir bei Todesfällen von Angehörigen und Bekannten Spenden entgegennehmen. Den Angehörigen unser tiefempfundenes Danke für den Hinweis, uns im Gedenken an den/ die Verstorbene, zu berücksichtigen.


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O r g an i sat i o n sp l a n G e no s s ens cha ft Fo nta na Pa s s ugg ( S tan d Mär z 2 0 0 7 )

MITGLIEDERVERSAMMLUNG GFP Kontrollstelle VORSTAND GFP

GESCHÄFTSFÜHRUNG BASS Bau-Ausschuss

FISS Finanz-Ausschuss

Gästebetreung

Marketing/PR

Finanzen

BISS Bildungs-Ausschuss

MISS PR/Fundraising

Fundraising

Personal

Betrieb

Adressverwaltung Aktionen

Belegung/Organisation Hotellerie/Gastronomie

Korrespondenz BL Protokoll/Pendenzen

Sekretariat

URE/Umgebung

Hauswirtschaft

Gästebetreuung <indoor/outdoor>

Betriebsleitung

Öffentlichkeitsarbeit Protokoll/Pendenzen

Kurse/Seminare

Homepage Drucksachen

Bildung

‹Besondere› Spenden

Wie sieht die Zukunft von Fontana Passugg aus?

Immer wieder kommt es vor, dass wir mit Ideen für eine Spende überrascht werden. Herzlichen Dank! So konnten wir von der Firma Zimmermann AG in Domat/ Ems einen Rasenmäher entgegennehmen. Die Firma V-Zug AG in Zug hat uns den dringend notwendigen Ersatz von Waschmaschine und Wäschetrockner, mit der Abgabe der Maschinen für einen sehr vorteilhaften Preis ermöglicht. An Stelle von Geschenken zum 70-sten hat eine Spenderin für Fontana Passugg gesammelt. Unsere schöne und attraktive Weihnachtsbeleuchtung verdanken wir: der Firma Flor & Decor Universa AG, Küsnacht, Frau Maria Brunner, Küsnacht, Frau Josefa DethomasFallet, Müstair und Herrn Reto Urech, Passugg-Araschgen.

Der Fortbestand unserer Bildungsinstitution kann nur gesichert werden, wenn wir mit den Bereichen Hotellerie und Gastronomie uns einem breiteren Publikum öffnen. Die Betriebsanalyse, die Erfahrungen aus dem Betriebsalltag und die ersten Erkenntnisse des Businessplans der SSTH haben gezeigt, dass die betrieblichen Abläufe verbessert und kostengünstiger gestaltet werden müssen. Dies ist aber nicht ausreichend. Es sind auch Investitionen zu tätigen, die mittel- und langfristig die Attraktivität des Hauses steigern. Das Haus soll neben dem bisherigen Zielpublikum auch Hörende ansprechen, Gruppen und Individualgäste, welche Anlässe durchführen wollen, gepflegte Gastronomie schätzen oder ganz einfach Erholung suchen. Die Investitionen sollen gleichzeitig dafür sorgen, dass Fontana Passugg auch in Zukunft die Aufgabe als Bildungsinstitution wahrnehmen kann. Die Aufgabe als Ort für Bildung und Kultur für Gehörlose, Schwerhörige, Ertaubte, CI-Träger und Hörende wird nach wie vor unbestrittene erste Priorität haben.


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Der Anbau an das Haus Fontana optimiert den Seminarbetrieb Nicht nur das Pensionsgebäude, das so genannte Haus Fontana, sondern auch das Nebengebäude, das Haus Alpenblick, ist optimal für Seminare eingerichtet. Der Durchführung von zwei parallel stattfindenden Anlässen steht also nichts im Wege. Unbefriedigend ist der Engpass um die Verpflegungszeit. Der Saal im Haus Fontana ist Seminarraum und Speisesaal zugleich. Bei zwei Seminargruppen kommt es immer wieder vor, dass Seminarteilnehmer und –teilnehmerinnen das Seminar unterbrechen müssen, um den auch als Speisesaal genutzten Seminarraum im Haus Fontana für die Verpflegung frei zu geben. Für einen reibungslosen Verpflegungsbetrieb müsste von den Seminarräumen ein unabhängiger Speisesaal geschaffen werden. Ein Anbau anstelle der heutigen Terrasse würde eine gangbare Lösung des Problems darstellen. Diese Renovation hätte zudem für die Gastronomie positive Konsequenzen: Auch bei Auslastung aller Seminarräume stünde ein öffentlich zugängliches Restaurant zur Verfügung. Die Etablierung eines Restaurants in der Pension Fontana ist aber nur möglich, wenn es winters wie sommers regelmässige Öffnungszeiten hat.

Mehr Büroraum für verstärkte Promotion Die Positionierung der Pension Fontana als attraktiver Seminarort nahe Chur ist mit intensiven Promotionsaktivitäten verbunden. Wir wollen aktiv schriftlich und mündlich akquirieren und in der hörenden Welt einen Kundenstamm aufbauen. Telefonkontakte, telefonische Nachfassaktionen, generell die Kundenpflege per Telefon wird zunehmen. Diese Arbeiten müssen von einer hörenden Person verrichtet werden. Obwohl oder eben weil Fontana Passugg eine Institution ist, die sich der Anliegen von Gehörlosen, Schwerhörigen, Ertaubten und CI-Trägern annimmt, wissen wir, wo die Grenzen eines Sekretariats liegen, das von Hörbehinderten geleitet wird. Die personellen Voraussetzungen für die Promotion in der hörenden Welt sind geschaffen worden. Das Pensum der hörenden Sekretärin wurde von bisher 20 auf 100 Prozent aufgestockt. Jetzt gilt es, auch beim Büroraum durch entsprechende Massnahmen nachzuziehen. Das Verwaltungsbüro von 15m² ist für drei Vollzeitbeschäftigte (davon zwei hörende Personen) viel zu klein. Mit einem durch eine Türe abgetrennten Anbau von 22m² soll mehr Raum für professionelle Arbeit geschaffen werden. Selbstverständlich werden auch in der Hörbehindertenwelt die Werbeanstrengungen intensiviert werden. Der Betriebsleiter Felix Urech plant 2007/2008 eine eigentliche Promotionstour in der Hörbehindertenwelt, in welcher er selbst als Gehörloser grosse Akzeptanz geniesst. Angesprochen werden Hörbehinderten-Vereinigungen und -Einrichtungen im ganzen deutschsprachigen Raum.

Zufahrt verbessern―Parkmöglichkeiten schaffen Die Zufahrt ist für den grossen Teil unserer Gäste nicht komfortabel genug. Vor allem im Winter bei Schnee und Eis ist die Steigung zum Riedwiesli nicht zu unterschätzen. Die Wegfahrt von dort ist bei ungünstigen Wetterbedingungen ebenfalls ein Wagnis. Potenzielle Gäste werden durch diese unvorteilhaften Rahmenbedingungen davon abgehalten, die Pension Fontana als Aufenthaltsort zu wählen. An dieser Tatsache ändert auch der Taxidienst vom Parkplatz Allegra-Passugger nach Riedwiesli, den wir anbieten, nichts. Für das Jahr 2007 mussten bereits Absagen mit einer geschätzten Umsatzeinbusse von mindestens CHF 15000.― in Kauf genommen werden. Auch der Mangel an Parkplätzen stellt für unsere Gäste ein Problem dar.

Duschen und WCs in allen Zimmern im Haus Fontana einbauen Das Haus Fontana bietet sehr gute Voraussetzungen zur Durchführung von Seminaren, Klausurtagungen, Ausbildungsgängen und Anlässen aller Art für die Privatwirtschaft. Sobald jedoch potenzielle Kunden von den Gemeinschaftsduschen erfahren, verliert sich das anfänglich grosse Interesse. Zimmer mit Dusche/WC gehören heute zum Standard eines professionellen Seminar- und Restaurationsbetriebes mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Einblicken in das Geschäftsjahr 2006 einen Überblick über unsere Arbeit gegeben zu haben. Für weitere Fragen oder Auskünfte stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Mit Freude sehe ich unserer gemeinsamen Aufgabe und den weiteren Herausforderungen entgegen. Für Ihre/Eure künftige Begleitung bereits heute ein herzliches Danke.

C. René DeThomas, Geschäftsführer


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bericht der Betriebsleitung Im Laufe des Jahres 2006 lief in Fontana Passugg sehr viel. Es war geprägt von der Neuausrichtung zu einem professionelleren Betrieb. Folgende Aufgaben wurden in Angriff genommen: Erneuerung der Büroorganisation mit einer vernetzten Arbeitsweise mit neuen Computersystemen Reorganisation, Auf- und Ausbau der Adressverwaltung Optimierung der Betriebsabläufe und Anschaffung dazu notwendiger Einrichtungen Aufbau eines neuen Reservationsund Kassensystems Optimale Betreuung der Gäste Erhöhung der Gästezahlen und Ausbau der Gastronomie Öffnung des Betriebes für Einzelgäste

Diese Aufgaben erforderten einen enormen Zeitaufwand und sind noch nicht abgeschlossen. Neue ComputerArbeitsplätze mit für alle Mitarbeiter zugänglichen Dateien (gemeinsamer Server) haben sich bewährt. Sie werden auch kompatibel mit dem zukünftigen neuen Kassensystem sein. Die Erfahrungen im Betriebsablauf werden in das neue Reservations- und Kassensystem einfliessen. Wir hoffen, dass somit der grosse administrative Aufwand reduziert werden kann. Der Nachholbedarf ist aber noch gross. In die Reorganisation fliesst die grosse, wertvolle administrative Erfahrung von René DeThomas hinein. Er leistet hier einen immensen Einsatz.

Belegung Eine Erhöhung der Gästezahlen konnte trotz einiger Absagen von Kursen erreicht werden. Das Jahrestotal von 3935 Übernachtungen (2005: 3602 Übernachtungen) konnte vor allem erreicht werden, weil wir in den Alpenblick und das Haus Hof Brugg deutsche und polnische Handwerker ein-

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quartieren konnten. Mit der Übernachtungszahl 3935 kommen wir auf eine durchschnittliche Belegung von 30 Prozent, also 2,5 Prozent mehr als im Jahr 2005.

Gastronomie Das erfreulichste bei der Gastronomie war die positive Reaktion der Gäste. Das Essen von unserem Koch Werner Zgraggen kam sehr gut an. In der Gastronomie konnten mit familiären Festen und Jahrgängertreffen einige Anlässe durchgeführt werden. Es ist auch zum ersten Mal ein Brunch durchgeführt worden. Für eine gezielte Werbung zu einem Ausbau der Gastronomie bestehen noch Unsicherheiten, vor allem wenn das Haus bereits belegt ist und die Terrasse bei schlechtem oder kaltem Wetter nicht genutzt werden kann. Ein Ausbau der Gastronomie zu einem regelmässigen, bekannten Angebot erfordert im Moment Wettersicherheit und für die Zukunft ein grösseres Raumangebot, das mit einem Speisesaal-Anbau auf der Terrasse gut verwirklicht werden könnte.

Unsere Gäste Zum ersten Mal konnte die Belegung im Dezember und vor allem im Januar stark gesteigert werden. Vor allem bei deutschen Gruppen ist unser Haus für Skiferien beliebt. Während acht Tagen war über Sylvester/Neujahr das Haus Fontana und der Alpenblick ganz voll. Sehr geschätzt war, wenn die Gruppe das Haus ganz allein für sich hatte. Auch bei Familienfesten wird der Freiraum für Kinder sehr geschätzt. Firmen (z.B. Von Roll, Zürich) und Institutionen schätzen die ruhige Atmosphäre für ihre Workshops, Sitzungen und Tagungen. Auch unsere hörbehinderten Gäste fühlen sich wohl im Haus, das für sie eingerichtet wurde. Während dem Skiweltcup in Lenzerheide weilte eine Gruppe hier und genoss die Ruhe neben dem dortigen Trubel. Die Plenarversammlung des Kantonalen Seelsorgerates des Kantons Graubünden hat hier mit Bischof Amédeé Grab über die Zukunft der Kirche diskutiert. Der Schweizerische Gehörlosenbund koordinierte mit allen gehörlosen und hörenden Erwachsenenbildnern aus der Deutschschweiz die Arbeit für hörbehinderte Erwachsene. Die FachstellenleiterInnen und GebärdensprachdolmetscherInnen fanden hier die Ruhe für intensive Diskussionen. Unser Haus kann auch vieles beitragen für zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen.

Dank Das Personal zeigte grossen Einsatz. Alle sind immer noch da und möchten Fontana Passugg in eine bessere Zukunft führen. Die meisten Gruppen, welche hier waren, möchten wieder kommen. Allen danken wir für die bisherige Unterstützung und reserviert auch einmal einen Tag hier für einen Anlass, ein Fest oder kommt einfach zu einem Zvieri. Wir alle würden uns sehr freuen und heissen alle bereits heute herzlich willkommen.

Felix und Annemarie Urech, Betriebsleitung


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Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

GE N OSSE N SCHAFT FO N TA N A PASS UG G

J AHRESRECHN U N G 2006 BIL A NZ P ER 31. 12. 2 0 0 6 ERFO L G SRECH N UN G VOM 1. 1.— 31. 12. 2 0 0 6 A N HA N G Z U R J AHRESRECHN UN G 2 0 0 6 BERICHT DER K o n tr o llSTE LLE 2 0 0 6

PASS UG G , 5. A P RI L 2 0 0 7


Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

BI L A N Z P ER 31. D E Z EMBER A K TIVE N UMLAUFVERMÖGEN Flüssige Mittel Wertschriften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Delkredere Übrige Forderungen Dritte Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen Mieterkaution ANLAGEVERMÖGEN Sachanlagen Mobiliar und Einrichtungen Büromaschinen, EDV-Anlagen Fahrzeuge Immobilien Bauvorhaben TOTAL AKTIVEN

P ASSIVE N FREMDKAPITAL Kurzfristiges Fremdkapital Verbindlichk. aus Lieferungen und Leistungen Vorauszahlungen Kunden Passive Rechnungsabgrenzungen Mieterkaution Langfristiges Fremdkapital Hypotheken Darlehen Rückstellungen EIGENKAPITAL Genossenschaftskapital Bilanzverlust (Verlust-) / Gewinnvortrag Jahresverlust TOTAL PASSIVEN

2006 CHF

%

2005 CHF

%

465 891.53 259 411.76 2.00 47 368.25 (2 000.00) 18 911.37 5 000.00 135 997.20 1 200.95

33.06

238 049.72 229 437.05 0.00 3 657.10 0.00 366.30 4 589.27 0.00 0.00

17.69

943 434.25 943 434.25 9 300.00 18 800.00 740.00 884 001.00 30 593.25

66.94 1 108 002.00 66.94 1 108 002.00 1.00 0.00 1.00 1 108 000.00 0.00

82.31 82.31

1 409 325.78

100.00 1 346 051.72

100.00

1 141 412.19

80.99

962 460.35

71.50

143 827.84 116 654.30 2 412.69 23 559.90 1 200.95

10.21

141 376.00 115 551.00 0.00 25 825.00 0.00

10.50

997 584.35 802 584.35 50 000.00 145 000.00

70.78

821 084.35 626 084.35 50 000.00 145 000.00

61.00

267 913.59 382 500.00

19.01

383 591.37 387 500.00

28.50

(114 586.41) (3 908.63) (110 677.78)

(3 908.63) 94 205.53 (98 114.16)

1 409 325.78

100.00 1 346 051.72

100.00

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Jahresbericht 2006 Genossenschaft Fontana Passugg

ERFO L G SRECH N U N G

2006 CHF

2005 CHF

%

Budget 2007 CHF

% ERTRA G 838 848.57 694 197.25 977 000.00 Betriebsertrag 204 812.21 246 145.90 237 000.00 Ertrag aus Beherbergung und Restauration 40 109.18 22 537.50 42 000.00 Ertrag aus Leistungen an Personal und Dritte 21 805.00 20 400.00 28 000.00 Ertrag aus Mieten 549 289.57 382 629.80 650 000.00 Spenden und Beiträge 22 832.61 22 484.05 20 000.00 Diverser Ertrag (2 000.00) 0.00 (2 000.00) Ertragsminderungen BETRIEBSERTRAG 836 848.57 100.00 694 197.25 100.00 975 000.00 100.00 A U F W A N D (51 492.21) (6.15) (40 829.48) (5.88) (61 000.00) (6.26) Material (40 829.48) (61 000.00) Warenaufwand (51 492.21) 785 356.36 653 367.77 93.85 94.12 914 000.00 93.74 BRUTTOERGEBNIS I (378 932.84) (45.28) (447 005.32) (64.39) (434 000.00) (44.51) Personalaufwand 206 362.45 48.57 29.73 480 000.00 49.23 BRUTTOERGEBNIS II 406 423.52 (320 282.07) (38.27) (392 448.89) (56.53) (354 000.00) (36.31) Betriebsaufwand 0.00 (6 000.00) 0.00 Raumaufwand (62 250.81) (122 441.02) (87 000.00) Unterhalt / Reparaturen / Ersatz (14 941.95) (14 784.78) (15 000.00) Sachversicherungen / Gebühren / Abgaben (27 980.93) (23 807.10) (28 000.00) Energie- und Entsorgungsaufwand (9 628.48) (2 251.60) (6 000.00) Reinigungsaufwand (15 849.55) (9 804.60) (25 000.00) Ausbildung / Bildung / Freizeit (185 047.72) (213 359.79) (188 000.00) Büro- und Verwaltungsaufwand (4 582.63) 0.00 (5 000.00) Übriger Betriebsaufwand BETRIEBSERGEBNIS 86 141.45 12.92 10.29 (186 086.44) (26.81) 126 000.00 VOR ABSCHREIBUNGEN UND ZINSEN

%


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2006 CHF

BETRIEBSERGEBNIS VOR ABSCHREIBUNGEN UND ZINSEN Abschreibungen Immobilien Mobiliar und Einrichtungen Büromaschinen, EDV-Anlagen Fahrzeuge BETRIEBSERGEBNIS VOR ZINSEN Finanzerfolg Finanzertrag Finanzaufwand BETRIEBSERGEBNIS Ausserordentlicher Erfolg Ausserordentlicher Ertrag Ausserordentlicher Aufwand J AHRESVER L U ST

86 141.45

15

2005 CHF

%

Budget 2007 CHF

%

10.29 (186 086.44)

(26.81)

126 000.00

12.92

%

(265 045.04) (248 808.47) (2 397.56) (13 648.64) (190.37)

(31.67)

(178 903.59)

(21.38) (203 586.44)

(29.33)

(5 300.00)

(0.54)

(21 436.42) 1 046.60 (22 483.02)

(3.09)

(27 350.00) 350.00 (27 700.00)

(2.81)

(24.58) (225 022.86)

(32.41)

(32 650.00)

(3.35)

(26 798.10) 216.70 (27 014.80) (205 701.69)

(3.20)

(17 500.00) (17 500.00) 0.00 0.00 0.00

(2.52) (131 300.00) (13.47) (120 000.00) (3 000.00) (8 000.00) (300.00)

95 023.91 155 523.91 (60 500.00)

11.35

126 908.70 126 908.70 0.00

18.28

0.00 0.00 0.00

0.00

(110 677.78)

(13.23)

(98 114.16)

(14.13)

(32 650.00)

(3.35)

1) 1) 1) 2) 2)

23 500.00 16 700.00 9 500.00 115 000.00 420 000.00

Investitionen 2007 Arealplanung / Eigentumsverhältnisse Zufahrt Riedwiesli Erneuerung Strasse zur Spensa Instandhaltung Parkplatz Erweiterung Verwaltungsbüro Anbau Speisesaal TOTAL

584 700.00

1) Finanzierung durch laufende Rechnung. 2) Können nur dann realisiert werden, wenn die Finanzierung vollumfänglich durch zweckgebundene Spenden finanziert ist.


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A N HA N G P ER 31. D E Z EMBER Gesamtbetrag der zur Sicherung eigener Verpflichtungen Verpflichtungen verpfändeten oder abgetretenen Aktiven sowie der Aktiven unter Eigentumsvorbehalt: Immobilien, Gesamt-Buchwert belehnt für Immobilien-Hypotheken (Schuldstand) Nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten (exkl. MWSt): Miete/Leasing Kopiergerät (Canon) Brandversicherungswerte Sachanlagen: Immobilien Maschinen und Einrichtungen

2006 CHF

2005 CHF

884 001.00 852 584.35

1 108 000.00 676 084.35

4 956.00

9 204.00

4 677 400.00

4 677 400.00

1 100 000.00

1 100 000.00

Diverse ergänzende Angaben: Auf der Liegenschaft Fontana sind CHF 60 000.− in den Vorjahren getätigte Abschreibungen rückgängig gemacht worden, um die Überbewertung der Liegenschaft Alpenblick aufzufangen bzw. diese dem baulichen Zustand entsprechend höher abzuschreiben. Die Verbuchungen wurden über den ausserordentlichen Erfolg erfasst. Die Genossenschaft Fontana Passugg wurde rückwirkend auf den 1. Januar 2001 für den gastgewerblichen Bereich der Mehrwertsteuerpflicht unterworfen. Dadurch konnte eine Einlageentsteuerung auf den Investitionen ins Anlagevermögen geltend gemacht werden. Die Summe von CHF 90 798.− zuzüglich Zinsen von CHF 366.− wurden Ende Jahr in den aktiven Rechnungsabgrenzungen bzw. dem a.o. Ertrag erfasst. Der Eingang erfolgte im Februar 2007. Aufgrund der Umstellung des Kontenplans sowie der Verbuchungsmethodik ist im Bereich der Bildungsstätte ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen nicht aussagekräftig, weshalb darauf verzichtet wird. Die Abschreibungen auf den Sachanlagen wurden nach betriebswirtschaftlichen Kriterien vorgenommen. Infolge der ungenügenden Ertragslage befindet sich die Genossenschaft Fontana Passugg in einer angespannten finanziellen Situation. Die kurzfristige Liquidität konnte sicher gestellt werden. Durch die Anstellung eines Geschäftsführers und des Wechsels in der Betriebsleitung wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Ertragslage zu verbessern und Geldgeber für die Unterstützung der Genossenschaft Fontana Passugg zu finden. Ohne zusätzliche Mittel können die geplanten Investitionen und Projekte zur Gewährleistung der Unternehmensfortführung nicht realisiert werden. Weitere Angaben im Sinne von Art. 663 b OR sind nicht erforderlich.


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Bericht der Kontrollstelle an die Generalversammlung der GENOSSENSCHAFT FONTANA PASSUGG 7062 Passugg-Araschgen

Als Kontrollstelle haben wir die Buchführung, die Jahresrechnung (Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang) sowie die Geschäftsführung der GENOSSENSCHAFT FONTANA PASSUGG für das am 31. Dezember 2006 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Die in der Jahresrechnung aufgeführten Vorjahreszahlen wurden von den internen Revisoren geprüft. Für die Jahresrechnung und die Geschäftsführung ist die Verwaltung verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung und die Geschäfts-führung zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen. Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen des schweizerischen Berufsstandes, wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Bei der Prüfung der Geschäftsführung wird beurteilt, ob die Voraussetzungen für eine gesetzes- und statutenkonforme Geschäftsführung gegeben sind; dabei handelt es sich nicht um eine Zweckmässigkeitsprüfung. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet. Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung, die Jahresrechnung und die Geschäftsführung dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung mit einem Reinverlust von CHF 110’677.78 zu genehmigen. Ohne unser Prüfungsurteil einzuschränken, machen wir auf die Anmerkung bezüglich der Ertragslage und der angespannten finanziellen Situation im Anhang zur Jahresrechnung aufmerksam. Darin wird dargelegt, dass eine wesentliche Unsicherheit bezüglich der Fortführungsfähigkeit der GENOSSENSCHAFT FONTANA PASSUGG besteht. Würde die Unternehmensfortführung verunmöglicht, müsste die Jahresrechnung auf der Basis von Veräusserungswerten erstellt werden.

Chur, 5. April 2007

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Spend e n Spenden von Stiftungen, Fonds, Institutionen ‹Kriens hilft Menschen in Not›, Kriens Stiftung Fons Margarita, Zürich Josef Jansen-Stiftung, Oberriet Albert von Tscharner Stiftung, Luzern Anonyme Spende Kunde UBS Dosenbach-Waser Stiftung, Zug Evanaid-Stiftung, Chur Gertrude von Meissner-Stiftung, Basel Pro Audito, Winterthur Dr. Jean Stieger-Stiftung, St.Gallen SGB−FSS, Zürich Stiftung Taubstummenanstalt, Zofingen Hilti Familienstiftung, Schaan Freimaurer Schweiz (Grossloge Alpina, Chur) Stiftung Jacques Bischofberger, Chur Stiftung Gottfried Keller-Loge, Zürich Pfirsichblüten-Stiftung, Meilen Jubiläumsstiftung Zürich Versicherungsgruppe, Zürich Verband der Stadtzürcher Evang. Ref. Kirchgemeinden, Zürich Ernst & Theodor Bodmer Stiftung, Zürich Anna Maria und Karl Kramer-Stiftung, Zürich Aktion ‹Denk an mich›, Basel Adele Koller-Knusli-Stiftung, Winterthur Anonym, Küsnacht Stiftung für das behinderte Kind, Zürich Stiftung Fons Margarita, Zürich Max Bircher Stiftung, Zürich Coop Basel Martha Bock Stiftung, Zürich Sophie und Karl Binding Stiftung, Basel Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Graubünden, Chur Hans und Hulda Klinger-Stiftung, Zürich Migros Ostschweiz Stiftung Dr. M.O. Winterhalter, Chur Stiftung Hören und Verstehen, Olten Regierung des Kantons Graubünden (Beitrag Anteil Alkoholpatentgebühren), Chur Heineken Champy Cup-Benefizspiel Churer Pumpilauf 2006 Churer Stadtfest 2006-Zunft zur Rebleuten/Zunft zur Schneidern

Gemeinden, Städte 4 000 10 000 10 000 7 500 10 000 3 000 5 000 3 000 9 000 25 000 4 000 1 000 20 000 30 000 5 000 1 000 10 000

Ascharina-St. Antönien, Ausserferrera, Bassersdorf-Nürensdorf, Flims, Furna, Klosters, Klosters-Serneus, Laax, Maladers, Malans, Mutten, Poschiavo, Rueun, Schellenberg, Ilanz, Maienfeld, Sumvitg, Tinizong, Zug

Evang. Ref. Kirchgemeinden, Pfarrämter, Institutionen Aarau, Arosa, Azmoss-Trübbach, Baden, Basel, Bassersdorf, Bütschwil, Chiesa evangelica riformate nel Sottoceneri Lugano, Chur, Evangelische Frauenhilfe Graubünden Chur, Felsberg, Fläsch, Frick, Hallau, Hundwil, Igis-Landquart, Jennins, Langnau i.E., Magden, Maienfeld, Mattenbach, Nussbaumen, Oberuzwil, Rheinfelden, Schaffhausen, Schiers, Schinznach-Dorf, Sennwald, Täuffelen, Thayngen, Untervaz, Urdorf, Walzenhausen, Wetzikon, Zentralkasse Evang. Ref. Kirche des Kantons Schaffhausen

2 000 10 000 4 000 1 000 5 000 20 000 47 000 5 000 10 000 15 000 5 000 1 000 10 000 5 000 5 000 2 000 2 000 3 000 15 000 2 400 23 300 7 500

Röm. Kath. Kirchgemeinden, Pfarrämter, Institutionen Alterswil FR, Celerina, Dominikarerinnenkloster Ilanz, IgisLandquart, Ilanz, Klosters, Kriegstetten, Landquart, Uffeci parochial Glion, Seewis-Pardisla, Wetzikon, Wil SG, Zuoz

Frauenvereine Bäuerinnen Avers, Chur (Gemeinnütziger), Chur (Evang. Frauenhilfe Graubünden), Zurzach (Gemeinnütziger), Malans

Verschiedene Aargauischer Verein für Gehörlosenhilfe, Beratungsstelle für Gehörlose Bern, Lions Club Lenzerheide/Valbella, pro audito Uster-Verein für besseres Hören, pro Audito-Verein für Hörbehinderte Baden, pro audito St.Gallen, Schwerhörigen-Verein Horgen-Thalwil, Schwerhörigen-Verein Tösstal, Zentrum für Gehör und Sprache Zürich—ZGSZ


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Spenden mit namhaften Beträgen Allegra Passugger Mineralquellen AG, Passugg; Bäuerinnen Avers; Evang. Ref. Kirchgemeinde Berneck-AuHeerbrugg; Bosshart Anni, Chur; Brasser AG, Zizers; Brunner Maria, Küsnacht; Codesco GmbH, Wollerau; Comtesse E., Chur; Conrad-Storz AG, Chur; Direktion des des Innern des Kantons Zug; EDM-De Martino Eduardo, Chur; Erbengemeinschaft Anna Nadig; Nyfeler Ernst, St.Peter; Evang. Ref. Kirchgemeinde Schiers; Flor & Decor Universa AG, Küsnacht; FN Informatik GmbH, Steinhausen; Gemeinnütziger Frauenverein Zurzach; Grob Telecom AG, Chur; Helbling M., Churwalden; Instakom AG, Zollikerberg; Jansen Walter, Oberriet; Röm. Kath. Pfarramt Landquart; Kirchgemeinde Bassersdorf-Nürensdorf; Evang. Ref. Kirchgemeinde Rheinfelden; Kirchhof Andreas, Therarpiezentrum St.Gallen; Kommunikation & Training AG, Chur; Landis-Morger Eve, Meilen; LieschKurth Kornelia, Malans; Meyer Ida sel.; Nagler-Stärkle Peter, Zumikon; Notter Klaus, Villnachern; Rontech AG, Felsberg; Schuhmacher G., Chur; Schweiz. Gehörlosenbund SGB-FSS, Zürich; Schweiz. Gemeinnütziger Frauenverein Chur; Seitz Georg, Uerikon; Staatskasse des Kantons Glarus; Stadler Lilly, St.Gallen; Stadtgemeinde Maienfeld; Stadtrat der Stadt Zug; Streule Maria, Schlieren; Stucki L., Koppigen; Trumpf AG, Grüsch; Ulich Henriette Christine, Zürich; Umbricht E.+ M.Theres, Untersiggenthal; Victorinox AG, Ibach; Widmer Holzbau AG, Affoltern BE; Zentralkasse Evang. Ref. Kirche Kanton Schaffhausen; Zimmermann AG, Domat/Ems; Zimmermann K., Langnau a/A.; Zuber M., Chur

Organe der Genossenschaft Fontana Passugg Vorstand Rolf Zimmermann, Präsident (schwerhörig), Uerikon Felix Urech, Vizepräsident (gehörlos) bis Juni 2006, Chur Emanuel Nay, Vizepräsident (gehörlos), Laax Verena Gamper, (hörend), Winterthur Andreas Janner, (gehörlos) bis Juni 2006, Horgen Renate Matthews, (hörend) bis Juni 2006, Birmensdorf Klaus Notter, (gehörlos), Villnachern Hans-Günther Radecke, (hörend), Chur Rosmarie Zuberbühler, (CI-Trägerin), Rafz C. René DeThomas, Geschäftsführer (hörend) Zürich/Müstair

Kontrollstelle Riedi Ruffner Theus AG, Chur Treuhand- und Revisionsgesellschaft

Zum Gedenken Ein eigenes Danke gebührt auch allen SpenderInnen unter dem Titel ‹zum Gedenken›. Auch im Jahre 2006 durften wir bei Todesfällen von Angehörigen und Bekannten Spenden von fast 14 000.— Franken entgegennehmen. Den Angehörigen unser tief empfundenes Danke für den Hinweis, uns im Gedenken an den/die Verstorbene, zu berücksichtigen.

Spendenkonto Postkonto 70―6000―9

Genossenschaft Fontana Passugg

Spenden bis 50.— Um Verwaltungskosten zu sparen, wurde letztes Jahr entschieden, ‹nur› noch die Spenden ab 50.— Franken zu verdanken. Jede Spende ist für Fontana Passugg sehr willkommen und sehr wichtig — all diesen SpenderInnen hier ein spezielles Danke, erreichen doch diese Spenden den stolzen Betrag von gut 15 000.—.

Allen ein ganz herzliches Danke !

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Riedwiesli 4 7062 Passugg-Araschgen Telefon +41 (0)81 250 50 55 Telefax +41 (0)81 250 50 57

Schreibtelefon +41 (0)81 250 50 56 Videophone: vp-passugg.prodeaf.org Procom für Hörgeschädigte +41 (0)844 844 081 für Hörende +41 (0)844 844 071 www.fontana-passugg.ch info@fontana-passugg.ch


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Auftanken in Fontana Passugg

Fontana Passugg Riedwiesli 4 CH-7062 Passugg-Araschgen Telefon +41 (0)81 250 50 55 Telefax +41 (0)81 250 50 57 Schreibtelefon +41 (0)81 250 50 56 Videophone: vp-passugg.prodeaf.org Procom für Hörgeschädigte +41 (0)844 844 081 für Hörende +41 (0)844 844 071 www.fontana-passugg.ch info@fontana-passugg.ch Spendenkonto PC 70-6000-9 Wir sprechen die Gebärden- und die Lautsprache. Nous nous exprimons en langue des signes et vocale. Ci esprimiamo nella lingua dei segni e vocale. Nus discurrin la lingua da segns e la lingua vocala. We speak vocal and sign language.

06_2007 1 000


Jahresbericht Fontana Passugg 2006