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Sichere soziale Netzwerke? zwei Stunden in ihrer Community online. Alle Communitys haben eines gemeinsam: ein eigenes Profil für jedes Mitglied, das nach Belieben ausgestaltet werden kann. Jeder angemeldete Nutzer füttert sein Profil deshalb oft mit Daten, nahezu immer auch mit persönlichen Daten. Hierzu ermittelte BITKOM: „Zu den in den Profilen meistangegeben Daten zählen der Vorund Nachname (77 Prozent), das Alter (76 Prozent), ein Porträtfoto (60 Prozent) und der Beziehungsstatus (57 Prozent). Jeder vierte Nutzer stellt Party- und Urlaubsbilder in ein Netzwerk.“ 25 Prozent gaben im Übrigen an, schon einmal bewusst falsche Angaben in einem sozialen Netzwerk­ gemacht zu haben. So faszinierend und vom Hype ergriffen soziale Netzwerke auch sind, so bewusst sollte man mit ihnen umgehen, um am Ende kei­­­ne bösen Überraschungen zu erleben. Nachfolgende Tipps sollen helfen, ein Bewusstsein mit dem Umgang sozialer Netzwerke zu schaffen.

1. Auswahl des richtigen Netzwerks Machen Sie sich bewusst, welche Ziele Sie verfolgen mit Ihrer Anmeldung. Geht es darum, sich mit Ihren Freunden zu vernetzen oder möchten Sie vornehmlich neue Bekanntschaften machen oder reicht es Ihnen, sich in Statusmeldungen mitzuteilen, so kommen unterschiedliche Netzwerke infrage. Während Communitys wie Face­ book, Google+ und FreundeVZ vor allem dafür bekannt sind, das reelle Leben im Internet dar­­­ zustellen, geht es in Netzwer­ken wie KWICK! oder Lokalisten auch vor allem um neue Be­­­ziehungen. Bei Twitter geht es ausschließlich darum, kurze Statusmeldun­gen zu aktuellen Ereignissen zu veröffentlichen. Machen Sie sich auch Gedanken dazu, ob Sie Ihre Daten bei einem ausländischen Unternehmen (Facebook, Google+) speichern möchten oder auf Unternehmen vertrauen, die dem deutschen Da­­tenschutzgesetz unterliegen (KWICK!, wer kennt wen, Lokalisten, Jappy, FreundeVZ). Zum Schluss sollten Sie sich noch entscheiden, ob Sie mit Ihrem

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BDK - Internet aber sicher!  
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