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E-Cash-Systeme und Online-Banking Ein kleiner Exkurs zu Sicherheitsmaßnahmen beim Mobile-Banking:

beliebige TAN aus der Liste verwenden. Dabei kann jede TAN nur einmal verwendet werden.

Alle Gefahren, die Sie vom Online-Banking mit dem Computer kennen, bestehen auch beim Mobile-Banking. Hinzu kommen die speziellen Sicherheitsrisiken mobiler Geräte.

Dieses klassische Verfahren bietet nur einen eingeschränkten Schutz vor Phishing-Angriffen. Wenn Online-Kriminelle die Online-Zugangsdaten , PIN und TANs ausspioniert haben, können sie ungehindert Geld abheben und auf ihre Konten überweisen.

Die größte Gefahr beim MobileBanking besteht, wie beim Online-Banking vom heimischen PC, im Ausspionieren der Zugangsdaten, dem sogenannten Phishing. War ein Betrüger mit einem Phishing-Angriff erfolgreich, hat er Zugriff auf das Konto und kann es für Finanztransaktionen missbrauchen. Phishing-Angriffe können zum Beispiel über E-Mails, Trojanische Pferde oder Spyware ausgeführt werden. Welche Online-Banking-Verfahren gibt es? Das klassische PIN/TANVerfahren Beim klassischen PIN1/TAN2-Verfahren verschickt die Bank eine auf Papier gedruckte TAN-Liste per Post. Wenn Online-BankingNutzer eine Transaktion durchführen wollen, können Sie eine

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iTAN-Verfahren Mehr Sicherheit bietet das iTANVerfahren: Auch hier verschickt die Bank eine TAN-Liste auf Papier – die Transaktionsnummern sind aber zusätzlich durchnummeriert. Wenn Sie eine Überweisung durchführen wollen, werden Sie von der Bank aufgefordert, eine bestimmte TAN (zum Beispiel Nummer 17) einzugeben. Die angeforderte TAN ist an diesen

PIN: Persönliche Identifikationsnummer TAN: Transaktionsnummer

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BDK - Internet aber sicher!