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4.1 Fakeshops erkennen und vermeiden Insbesondere Fakeshops haben nur ein Ziel, nämlich eine Ware anzubieten, die Sie bestellen, bezahlen, aber nie erhalten. Ganz einfache Tipps helfen Ihnen relativ sicher, nicht auf einen Fakeshop hereinzufallen: Achten Sie auf ein Gütesiegel. Existiert ein Impressum? Sind die Angaben im Impressum glaubhaft? Vorsicht bei ganz besonders günstigen Preisen! Erkundigen Sie sich auf anderen Webseiten, ob weitere Internetuser schon mal Erfahrungen mit diesem Shop gemacht haben. Schauen Sie sich die URL genau an, ist es vielleicht ein gespiegelter Shop? Sind allgemeine Geschäftsbedingungen vorhanden? Sind die allgemeinen Geschäftsbedingungen in einem verständlichen Deutsch geschrieben, sind sie überhaupt in Deutsch geschrieben? Wenn Sie schon Opfer geworden sind, sollten Sie umgehend Ihr Geldinstitut aufsuchen, verbunden mit der Aufforderung, die Zahlung rückgängig zu machen. Dies ist in Einzelfällen auch noch Tage später möglich, erkundigen Sie sich genau! Sammeln Sie Ihre Belege, sichern Sie einen eventuellen Chat-Verlauf. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei, dies ist im Übrigen auch für jedes Bundesland online möglich.

4.2 Onlinebanking In diesem Beitrag sollen die Vorteile und Neuerungen, aber auch die Gefahren des Onlinebankings auf einen Blick erklärt werden: Die Werbung verspricht, dass Sie 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag verfolgen können, was sich auf Ihren Konten be-

wegt. Durch die Verwendung höchster aktueller Sicherheitsstandards werden Ihre Konten geschützt. Ihnen stehen moderne Funktionen wie Handyaufladen und die elektronische Kreditkartenabrechnung zur Verfügung. Geldanlagen oder KontoNeuanlagen können Sie bequem direkt von zu Hause durchführen. Genießen Sie beim Onlineshoppen die Vorteile der sicheren Internetbezahlsysteme. Aber ist dies tatsächlich so, ist Onlinebanking immer sicher? An wem mag es liegen, wenn es zu einem Schaden kommt? Hierbei ist zu beachten: Seit dem 14. September 2019 gelten in der EU neue Sicherheitsvorgaben beim Onlinebanking und auch für das Bezahlen im Netz. TANListen auf Papier sind nicht mehr erlaubt. Auch beim Bezahlen mit Kreditkarte hat sich einiges getan. Schon vor dem Stichtag haben viele Banken und Sparkassen ihre Sicherheitsverfahren umgestellt. Einige verabschiedeten sich neben den Papierlisten auch von anderen TAN-Verfahren. Diese Umstellung kann sehr verwirrend oder sogar widersprüchlich wirken. Deshalb ist es wichtig, sich mit den Änderungen vertraut zu machen und beim eigenen Anbieter zu informieren, welche Sicherheitsanforderungen dieser konkret künftig verlangt. Banken und Sparkassen fordern zunehmend die Nutzung von Smartphones und speziellen Apps. Eine einzigartige TAN für jeden Zahlungsvorgang ist nun Pflicht. Täter haben sich immer wieder in Abläufe beim Onlinebanking eingeschaltet und die Aufträge verändert, indem sie z. B. eine Überweisung auf ihr Konto umgelenkt haben. Damit das nicht mehr möglich ist, verlangen viele Banken schon seit 2011 von ihren Kunden, dass sie einen ganz bestimmten Freigabe-Code (TAN)

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