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Mobiles Internet, Internetcafés, WLAN im Hotel Internetverbindung. Erkundigen Sie sich deshalb unbedingt beim Anbieter des Hotspots, welche Verschlüsselungstechnik zum Einsatz kommt. Sie sollten die Verbindung meiden, wenn Sie als Antwort erhalten, dass die Funkverbindung nicht verschlüsselt ist. Sollte das Netzwerk per „WEP“ verriegelt sein (eine alte und mittlerweile überholte Verschlüsselungsmethodik), so ist das nur ein kleines Hindernis für Hacker und „Sniffer“. Besser wäre, wenn die Funkverbindung mit WPA oder am besten per WPA2 abgesichert wäre. „WPA2 erfüllt die strengen Sicherheitsvorschriften für Datenaustausch in US-Behörden nach FIPS 140-2. In Deutschland hat der Bundesgerichtshof (BGH) WPA2 als aktuellen Sicherheitsstandard definiert, allerdings zunächst nur in einer Entscheidung, die den Stand der Technik im Jahr 2006 betrifft.“ (Quelle: Wikipedia) Viele Anbieter benutzen eine Verschlüsslung auch nur für den Anmeldevorgang. Danach surft der Anwender dann wieder ungeschützt im Internet. Ist keine entsprechend sichere Verbindung wie die mit einer

WPA2-Verschlüsselung vorhanden, so kann jeder in Reichweite mit relativ einfachen Mitteln mitlesen und schnüffeln. Fragen Sie deshalb nach, ob die Verschlüsselung dauerhaft zum Einsatz kommt oder nur beim Anmeldevorgang. Das können Sie noch tun Neben den Betreibern, können auch Sie selbst einige Vorkehrungen treffen, um Ihre Daten besser zu schützen: 1. Achten Sie darauf, dass Sie eine Firewall verwenden. Diese ist in den meisten Internet-Security-Paketen beinhaltet. Manche Betriebssysteme bieten per se schon eine solche Schutzmauer an. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Firewall immer aktuell ist, das heißt mit allen nötigen Updates versorgt. 2. Verwenden Sie aktuelle Anti­ virensoftware. Damit machen­­ Sie es Hackern schwerer, kleine Programme auf Ihren PC einzuschleusen, da diese eventuell schon von Ihrem Virenschutzprogramm entdeckt werden.

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BDK - Internet aber sicher!