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Viren, Trojaner und Botnetze Die dunkle Seite des Internets dem Display des Kartenlesers angezeigt und mit einer PIN direkt Eine andere Möglichkeit ist zum am Kartenleser bestätigt. Ein auf Beispiel das bekannte „Knoppix“, dem Rechner installierter Schäddas unter http://www.knopper.net/ ling hat somit keinen Zugriff auf die eingegebenen Daten und kann knoppix/ kostenlos angeboten und die Überweisung auch nicht maständig weiterentwickelt wird. nipulieren, ohne dass der BenutMeist kann man eigene Einstel- zer das merkt. Einziger Nachteil: lungen auf einem USB-Stick spei- Es ist die Anschaffung einer Softchern, um nicht jedes Mal wieder ware und eines Kartenlesers nökomplett von vorne anfangen zu tig. Diese Investition erhöht aber müssen. Diese Live-CDs bieten­ die Sicherheit beim Online-Banauch einen guten Einstieg in die king nachhaltig. alternativen Betriebssysteme. Man kann diese testen, ohne sie Sollten zu dem Themenkomplex­ vorher installieren zu müssen. noch Fragen offen geblieben Erledigen Sie Ihr Home- sein,­so stehe ich unter der banking­mittels „HBCI“ oder Mailadresse heiko.rittelmeier@ unter Nutzung des neuen bdk.de gerne zur Verfügung. Standards „Secoder“ (Download unter http://www.heise.de/ software/download/ct_bankix/57557)

HBCI und Secoder sind Homebankingstandards, die bislang noch nicht von den Tätern erfolgreich angegriffen werden konnten. Idealerweise sollte das Homebanking unter Nutzung einer entsprechenden Software (nicht über den Browser!) und mithilfe eines externen Chipkartenlesers mit eigener Tastatur genutzt werden. Es gibt in dieser Umgebung keine „Transaktionsnummern“ („TAN“) mehr, sondern­ die Überweisungen werden auf

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BDK - Internet aber sicher!  
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