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JANUAR 2013 NUMMER 56

S A L ES

M AG A ZI N E

HI - RELIABILITY IS POSSIBLE


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JANUAR 2013 NUMMER 56

IVECO PLUS / SALES MAGAZINE

S A L ES

M AG A ZI N E

AUF DER TITELSEITE NEUER

TRAKKER

NUMMER 56 / JANUAR 2013

HI - RELIABILITY IS POSSIBLE

I N H A LT S V E R Z E I C H N I S

4

NEUER TRAKKER

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FRÖSCHL BAU WÄHLT ASTRA

8

WARTEN AUF DIE DAKAR

Interview mit Alessandro Mortali

Ein Gelenkmuldenkipper für das österreichische Unternehmen

Startschuss für das berühmteste Offroad-Rennen

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DER STRALIS HI-WAY EROBERT DEUTSCHLAND

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AUTOBUS IM DIENSTE DER UMWELT

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IVECO SERVICE CHALLENGE

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PARTS & SERVICES UND KUNDENDIENST

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NACHRICHTEN AUS DER IVECO WELT

In Hannover zum Truck of the Year gekürt

Der neue Citelis Hybrid

Werkstatttechniker-Wettbewerb

Neues aus dem Ersatzteilbereich

DIREKTER DRAHT ZUR REDAKTION Gefällt Ihnen das neue Iveco Plus? Gefällt Ihnen die Grafik? Wie finden Sie das Format? Finden Sie die Beiträge interessant? Können Sie die Zeitschrift bei Ihrer Arbeit gut gebrauchen? Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Schicken Sie Ihre Wünsche und Anregungen an die Adresse: ivecoplus@iveco.com Vielen Dank im Voraus für Ihre Mithilfe! Die Redaktion freut sich schon auf Ihre Vorschläge.

Jetzt treiben wir es bunt! Das mag jetzt ein bisschen wild klingen... Aber keine Angst - wir meinten nur das Deckblatt! Iveco Plus - seit der Messe in Hannover in neuer grafischer Aufmachung - wird sich in Zukunft in den Launch-Farben der Iveco Fahrzeuge präsentieren. Die Sonderedition über den neuen Stralis Hi-Way war vorwiegend in Orange gehalten, diesmal ist „Dakar“Grün an der Reihe. Es ist die Farbe des neuen Trakker, des Baustellenfahrzeugs aus der Offroad-Produktreihe. Ein durch und durch „rauer Kerl“, mit der DNA des Stralis Hi-Way. Aber es ist auch die Farbe der Fahrzeuge des De Rooy Teams, das sich erneut der Herausforderung der „Dakar“ stellen möchte, dem wohl berühmtesten Offroad-Rennen der Welt. Das holländische Team, dem Iveco zusammen mit FPT Industrial, Petronas Lubrificanti, Basf und Sparco Fahrzeuge, Motoren und Ersatzteile geliefert hat, hat bei der neuen Auflage der „Dakar“ die schwierige Aufgabe, den zu Jahresbeginn eroberten Titel zu verteidigen. Sie werden sehen, Iveco Plus wird immer bunter, denn die Zeitschrift möchte ein noch internationaleres Publikum ansprechen. Auch die Sprache soll ein bisschen „lockerer“ als früher werden. Dabei dürfen wir aber nicht aus den Augen verlieren, dass sich das Magazin vorrangig an Leute richtet, die es als Verkaufsinstrument nutzen. Deshalb laden wir Sie ab nun dazu ein, uns Ihre Wünsche und Anregungen an das Postfach ivecoplus@iveco.com zu senden. Ihre Kommentare sind sicherlich äußerst hilfreich, um unser Produkt zu optimieren und es immer mehr an die Bedürfnisse seiner Leser anzupassen. Iveco Plus soll außerdem kein reines Printmedium bleiben, sondern mit allem Drum und Dran im Netz erscheinen. Mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten... Jetzt wünschen wir Ihnen erstmal viel Spaß beim Lesen! Maurizio Pignata

IVECO PLUS SALES MAGAZINE - JANUAR 2013 - VERLEGT DURCH IVECO. Verlagsleiter: Enzo Gioachin / Verantwortlicher Leiter: Maurizio Pignata / Verlagskomitee: Luigi Antonacci (Koordinierung), Alessandra Collura, Marco Monacelli, Francesco Novo, Maurizio Pignata / Redaktion: Stefania Castano, Nicola Grande, Giancarlo Riolfo, Paola Ravizza / Mitarbeiter der Ausgabe: Rossella Altavilla, Sara Buosi, Claudio Crivellaro, Gianalberto Lupi, Monica Lupo, Teresa Magno, Alessandro Mortali, Andronica Mossino, Rosella Risso, Giuseppe Francesco Simonato, Franco Villa / Marktkorrespondenten: Joao Delgado Rodrigo (Portugal), Nicolas Depla (Nordeuropa), Fabrizio Dessy (Türkei), Nigel Emms (England), Timothée Hage (Benelux), Lydie Le Corre (Frankreich), Manfred Kuchlmayr (Deutschland), Ana Montenegro (Spanien), Robert Zajkowski (Polen) / Leitung und Redaktion Iveco, Via Puglia 35, 10156 TURIN / Konzept: Studio Sanna Adv / Herausgeber: Satiz srl [Laufende Eintragung beim Gerichtshof Turin] / Druck: Satiz srl

W W W.IVECO.COM


EDITORIAL VON

ENZO GIOACHIN

TRUCK OF THE YEAR

Bereit für die Veränderung 2012 war kein einfaches Jahr. Die Weltwirtschaft hat sich noch immer nicht erholt und die Situation auf dem Markt ist schwierig, vor allem in Südeuropa, wo wir hauptsächlich tätig sind. Und trotzdem war es für Iveco kein schlechtes Jahr. Im Gegenteil. Dank der organisatorischen Veränderungen in allen Märkten am Ende des vorigen Jahres konnten wir Verkaufsquoten erzielen, die das Geschick von Iveco und seinen Vertragshändlern und die Auswahl der richtigen Strategie „Angriff ist die beste Verteidigung“ unter Beweis stellen. So z.B. bei den Straßenschwerfahrzeugen: Wenn sich ein neues Fahrzeug ankündigt - und insbesondere ein Modell vom Format eines Stralis Hi-Way, der in seiner Klasse als „Non plus Ultra“ gilt - rutschen die Verkaufszahlen bei seinem Vorgänger meist automatisch in den Keller. Unser Straßenschwerfahrzeug konnte hingegen auf allen europäischen Märkten zulegen. Der Verdienst eines in jeder Hinsicht zuverlässigen und leistungsfähigen Produkts. Aber auch Ihr Verdienst! Denn Sie haben es mit Einsatz, Engagement und großem Geschick verkauft und damit bewiesen, dass Iveco nicht nur mit seinen Produkten, sondern auch mit seinem Verkaufsansatz schier unschlagbar ist. Ein bedeutender Erfolg, der vom Triumphzug des Stralis HiWay bestätigt wurde. Er wurde nämlich zum „Truck of the year 2013“ gekürt. Eine Auszeichnung, auf die wir stolz sein können, denn sie zeigt, dass das Fahrzeug auf dem Markt in Sachen Technologie, Effizienz, Qualität, Sicherheit, Umweltschutz eine Vorreiterrolle einnimmt. Und die TCO´s (Kosten über die Lebensdauer) konnte weiter verbessert werden. Mit diesem Produkt starten wir aus einer tollen Ausgangsposition in das Jahr 2013: Wir möchten unseren Wachstumstrend fortsetzen, um in Europa so schnell wie möglich das Mindestziel zu erreichen, das wir uns für die Schwerfahrzeuge gesteckt haben: 10% Marktanteil. Der Launch wurde mit größter Sorgfalt organisiert, das Netz ist bestens vorbereitet und das Feedback der Kunden, die ihn seit November bei den verschiedenen „Tagen der offenen Tür“ bewundern konnten, ist mehr als positiv. Äußerst erfreulich sind auch die Ergebnisse des Neuen Daily, der seine Position trotz der höchst attraktiven Preise der anderen Hersteller von Fahrzeugderivaten, mit denen diese ihren Auftragsrückgang ausgleichen wollten, dank einem starken Kundenimage erfolgreich verteidigen konnte. Nicht zu vergessen der Eurocargo - bereits seit Jahren eines der Zugpferde von Iveco und europaweit nach wie vor im Spitzenfeld. Und dann gibt es noch einen Neuzugang, den Trakker, der in einem Bereich debütiert, in dem Iveco stets zugkräftige Produkte anzubieten wusste. Er wird - wie schon sein Vorgänger - bei der härtesten Rallye der Welt auf die Probe gestellt werden: der Dakar 2013. Alles in allem also optimale Voraussetzungen, um mit einem gewissen Optimismus ins Jahr 2013 zu starten. In allen Bereichen haben wir Fahrzeuge, auf die wir stolz sein können. Um uns auf dem Markt behaupten zu können, reicht das aber nicht aus. Wir müssen überall spitze sein und dürfen nichts unversucht lassen. Weder bei den Neuwagenverkäufen, bei denen Sie auf das CRM zählen können, das Ihnen dabei hilft, noch produktiver zu sein, noch bei den Gebrauchtwägen, beim Kundendienst oder beim Ersatzteilverkauf. Wir haben gute Produkte, gute Werkzeuge und ein gutes Team. Unser Netz ist professionell und stark. Außerdem sind wir ab heute auch Teil einer Gruppe, FIAT INDUSTRIAL, die sich mit dem neuen Unternehmen weltweit an die Spitze der Produktionsgüterunternehmen stellt - mit allen Vorteilen, die daraus resultieren. Und wir sind bereit, die Gelegenheit beim Schopf zu packen! Frohes Schaffen und alles Gute im Neuen Jahr!

Enzo Gioachin Iveco Senior Vice President Sales & Marketing

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PREMIERE DES NEUEN TRAKKER von Giancarlo Riolfo

NEUER TRAKKER: ROBUSTHEIT AUCH BEI EXTREMEINSÄTZEN IVECO HAT BEI DER INTERNATIONALEN NUTZFAHRZEUGMESSE IN HANNOVER DAS NEUE BAUSTELLENFAHRZEUG DER OFFROAD-SERIE MIT GRUNDLEGEND ÜBERARBEITEM FAHRERHAUS WELTWEIT ZUM ERSTEN MAL VORGESTELLT. DARÜBER SPRECHEN WIR MIT ALESSANDRO MORTALI, VICE PRESIDENT HEAVY RANGE VON IVECO

Herr Ing. Mortali, wenige Monate nach dem Launch des neuen Stralis und, gleichzeitig mit seiner Wahl zum „Truck of the Year 2013“, hat Iveco eine neue Version des neuen Trakker mit grundlegend modernisiertem Fahrerhaus herausgebracht. Was sind die Stärken dieses Fahrzeugs? Zuverlässigkeit, Effizienz, Robustheit und Sicherheit: So wird ein perfektes Arbeitsgerät in vier Schlagworten beschrieben. Der neue Trakker ist die ideale Lösung für die alltägliche Arbeit, aber auch für anspruchsvollere Einsätze, wie zum Beispiel auf der Baustelle. Dieses Fahrzeug eignet sich bestens für schwieriges und unebenes Gelände. Es ist

jene, den Fahrkomfort und den Aufenthalt an Bord zu verbessern - Faktoren, die weithin bereits als grundlegend für Produktivität und Sicherheit gelten. Das komplett neu gestaltete Armaturenbrett aus hochwertigem Kunststoff ist höchst ergonomisch. Alle Knöpfe und Schalter sind bestens sichtbar und der Fahrer muss sich für deren Bedienung nicht einmal vom Sitz erheben. Wie könnten wir den neuen Trakker im Hinblick auf seine Leistung beschreiben? Der neue Trakker verwendet Cursor FPT Industrial Antriebslösungen, die auf Spitzenleistungen und niedrige Betriebskosten ausgerichtet sind.

Zuverlässigkeit, Effizienz, Robustheit und Sicherheit: vier Schlagworte, die in aller Kürze ein perfektes Arbeitsgerät beschreiben Alessandro MORTALI

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auch bei extremster Beanspruchung absolut leistungsfähig und zuverlässig und bietet dabei denselben Komfort wie ein Straßenfahrzeug. All dies ist auch dank der Cursor-Motoren von FPT Industrial möglich, die für höchste Leistung und Langlebigkeit sorgen. Die wichtigste Neuerung im Vergleich zum Vorgängermodell betrifft das Fahrerhaus. Was hat sich geändert? Ja. Die wichtigste Innovation betrifft das Fahrerhaus, das in Anlehnung an die Techniklösungen beim Straßenschwerfahrzeug Stralis konstruiert wurde. Die Idee hinter dem neuen Fahrerhaus war

Sie sind in 8- und 13-Liter-Versionen erhältlich und decken je nach Markt und Zulassung einen Bereich von 310 bis 500 PS ab. Wann wird er mit Euro VI-Motorisierung erhältlich sein? Die Euro VI-Palette mit dem von FPT Industrial patentierten Hi-ESCR-System kommt rechtzeitig dieses Jahr in den 9- und 13-Liter-Versionen auf den Markt.

Ein Baustellenfahrzeug muss robust sein. Welche Eigenschaften machen das Fahrzeug besonders robust? Ausgehend von einem Fahrgestell aus speziellem Stahl mit hoher Streckgrenze garantiert jedes Bauteil eine besonders dauerhafte Performance. Die manuellen und automatischen ZF-Schaltgetriebe der neuesten Generation wurden im Hinblick auf Ergonomie und Einsatzbereich des Fahrzeuges entwickelt. Und wie sieht es mit den Telematiksystemen und Funktionselementen aus, die für den großen Erfolg des Stralis gesorgt haben? Die Ausstattung an Bord ist die gleiche. Um die Arbeit und den Aufenthalt an Bord noch angenehmer zu machen, wurde auch der neue Trakker mit der Iveconnect-Technologie ausgestattet, dem System, mit dem Navigationssystem, Fahrerassistenzsysteme, Infotainment und modernste Flottenmanagementdienste schnell und einfach gesteuert werden können.


DER KÖNIG DER BAUSTELLENFAHRZEUGE Der neue Trakker ist das jüngste „Familienmitglied“ der Offroad-LKWs von Iveco. Ein robustes Fahrzeug, das für härteste Arbeitsbedingungen entwickelt wurde. Vielseitig, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Zuverlässig und auf Langlebigkeit ausgerichtet. Komfortabel, damit sich der Fahrer rundum wohlfühlt und vor allem sicher arbeiten kann. Er ist mit einem hochleistungsfähigen Antriebssystem in verschiedenen Ausführungen ausgestattet: 4x2, 4x4, 6x4, 6x6, 8x4 und 8x8. Der neue Trakker - der unumstrittene König der Baustellenfahrzeuge - hat diese Eigenschaften von seinen Vorgängern „geerbt“, ausgebaut und präsentiert sich in einem noch moderneren und raffinierteren Look. Vorne besticht er durch einen hochmodernen Frontgrill und großzügige, stoßgeschützte Scheinwerfer, wie es sich für ein OffroadFahrzeug gehört. Ein Schutzschild aus Stahl schützt den Kühler, während die Stoßstange mit einer Trittleiste ausgestattet ist, welche, zusammen mit zwei in den Kühlergrill integrierten Griffen für eine einfache Reinigung der Windschutzscheibe sorgt.

Das Fahrerhaus des neuen Trakker - erhältlich in drei Versionen mit verschiedener Länge und Dachhöhe - ist für maximalen Fahrkomfort konzipiert. Hi-Land ist das kurze Fahrerhaus mit Normaldach, Hi-Track das lange Fahrerhaus mit Normal- oder Hochdach für Einsätze, bei denen der Fahrer in der Nacht an Bord bleiben muss. Das Herz des neuen Trakker sind die CursorMotoren, erhältlich in den Euro V- und EEV-Versionen, noch „sauberer“ in puncto Emissionen. Diese sechs Zylinder-TurbodieselAntriebslösungen gibt es in verschiedenen Versionen, mit 8- und 13-Liter Hubraum und Leistungsklassen von 310 bis 500 PS. Der Cursor 8, erhältlich in einer 310 bis 360 PS-Version mit VTG-Lader, ist ein 6-ZylinderReihenmotor mit einem Hubraum von 7.790 cm3. Er hält die EEV-Standards, die noch strenger als die Euro 5-Vorschriften sind, mühelos ein. Der Cursor 13 ist ideal für anspruchsvolle Einsätze auf schwierigem Gelände und unter widrigen Bedingungen. Er liefert ein hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen und sorgt so für ein optimales Fahrgefühl. Der Cursor 13 ist mit 450 oder 500 PS mit VTG-Lader und mit 410 PS als WastegateVariante. Die SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) für die Abgasnachbehandlung garantiert die Einhaltung der Emissionsobergrenzen bei gleichzeitig hoher Motoreffizienz und erfordert keinen Partikelfilter. Dadurch werden die Wartungsintervalle länger und auch das Öl muss nicht so oft auswechselt werden. Beim Getriebe kann man zwischen dem manuellen Ecosplit 4 ZF 16-GangSchaltgetriebe oder den automatisierten Eurotronic Schaltgetrieben wählen, die sowohl im Automatik- als auch im manuellen Modus

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5 VON OBEN: DAS FAHRERHAUS DES TRAKKER (1), EIN DETAIL DES ARMATURENBRETTS (2), DAS AUTOMATISIERTE EUROTRONIC-GETRIEBE (3) UND DAS 16-GANG-ECOSPLIT 4-GETRIEBE MIT „SERVO-SHIFT“LENKHILFE (4).


(1) DIE BEIDEN BEIM NEUEN TRAKKER ERHÄLTLICHEN FAHRERHÄUSER (1). DIE VERSCHIEDENEN AUFHÄNGUNGSARTEN (2).

AN TR I EB C U R SO R 8 H ERG ESTELLT VO N FP T I N D U STR I AL. UNTEN DIE LEISTUNGSUND DREHMOMENTKURVEN DER MOTOREN.

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kW kW

Nm Nm

giri/min giri/min giri/min

POWER Family

6

Engine F2BE3681C

F2B

F3B

Vert

Vert

CURSOR 8

CURSOR 13

F2BE3681B

GEARBOX

Turbocharger

HP / KW

Speed

Nm

U / min

Manual

WG

310 (228)

2400

1300

1200/1675

9s 1310 TO

Automated

WG

330 (265)

2400

1400

1081/1655

16s 1620 TO

12AS 1420 TD (*)

WGT

360 (265)

2400

1500

1125/1685

16s 1620 TD

12AS 1930 TD

F3BE3681D

WG

410 (302)

1900

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900/1315

WGT

450 (332)

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1000/1435

WGT

500 (368)

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1000/1525

F3BE3681B (*) only available without intarder.

giri/min giri/min

F2BE3681A

F3BE3681C

7790cc

TORQUE

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16s 2220 TO 16s 2520 TO

12AS 2330 TO

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POWERLINE

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CURSOR CURSOR13 13 500 500CV CV(368 (368kW) kW)

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CURSOR CURSOR88 360 360CV CV(265 (265kW) kW) CURSOR 13 CURSOR CURSOR 1313 410 CV (302 kW) 450 CV (332 kW) 450 CV (332 kW)

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CURSOR CURSOR13 13 450 CV 450CURSOR CV(332 (332kW) kW) 13 500 CV (368 kW)

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OR 13 302 kW)

jene mit anspruchsvolleren und schwierigeren giri/min giri/min giri/min Einsätzen. Höchst belastbar ist auch die Aufhängung mit Parabelfedern oder halbelliptischen Blattfedern. CURSOR CURSOR13 13 Bei den drei- oder Modellen ist 410 410CV CVvierachsigen (302 (302kW) kW) CURSOR 13 450 CV (332 kW) auch eine Luftfederung verfügbar, welche einen 400 400 4000 4000 noch höheren Fahrkomfort erlaubt. 4000 400

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giri/min

400 400 400 400 400 350 350 350 350 350 300 300 300 300 300 250 250 250 250 250 200 200 200 200 200 150 150 150 150 150 100 100 100 100 100 50 50 50 50 50 kW kW kW kW kW

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Nm

CURSOR CURSOR88 330 330CURSOR CV CV(243 (243kW) kW) 8 CURSOR CURSOR 1313 360 CV (265 kW) 410 CV (302 kW) 410 CV (302 kW)

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800 800

3000

400 400 400 350 350 350 300 300 300 250 250 250 200 200 200 150 150 150 100 100 100 50 50 50 kW kW kW

600 600

3500

CURSOR CURSOR88 310 310CV CV (228 (228kW) kW) CURSOR 8 330 CV (243 kW)

600

4000

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1600

400 400

(2)

OR 8 228 kW)

1600

CURSOR 88 8 CURSOR CURSOR 310 CV (228 kW) 330 CV (243 kW) 330 CV (243 kW)

CURSOR CURSOR 88 310 CV (228 kW) 310 CV (228 kW)

600 600 800 800 1000 1000

verwendet werden können. Um den Fahrkomfort noch zu erhöhen, ist der Gangwahlhebel in einen Lenkstockschalter integriert. Um die Bremsen (Scheibenbremsen mit ABS und EBL) möglichst sparsam einsetzen zu können und den Verschleiß von Bremsbelägen und -scheiben zu minimieren, ist der neue Trakker mit einem Intarder der dritten Generation lieferbar. Die Robustheit des neuen Trakker zeigt sich auch an seinem Rahmen aus 7,7mm dicken Längsträgern für Fahrzeuge mit leichteren Lasten und nicht weniger als 10 mm Dicke für


IVECO ASTRA von Paola Ravizza

FRÖSCHL BAU WÄHLT ASTRA EINES DER WICHTIGSTEN ÖSTERREICHISCHEN BAUUNTERNEHMEN HAT EINEN ADT 30D GELENKMULDENKIPPER GEKAUFT. DAS FAHRZEUG WURDE DIREKT AUF EINER BAUSTELLE ÜBERGEBEN

Das Unterfangen war nicht einfach, aber doch zu schaffen: den Ansprüchen eines der größten österreichischen Bauunternehmen - der Gruppe Fröschl Bau - gerecht zu werden. Es ist alles bestens verlaufen und vor kurzem wurde dem Kunden ein Gelenkmuldenkipper Modell ADT 30D – Tier3 direkt an den Einsatzort geliefert: in die Kiesgrube der Firma B-Transport, die Teil dieser Gruppe ist. Der Kunde war mit dem Fahrzeug höchst zufrieden, sodass Fröschl Bau gleich einen zweiten Gelenkmuldenkipper geordert hat. Fröschl Bau hat fünf Niederlassungen in ganz Österreich, besitzt zehn Kiesgruben und mehrere Betonmischanlagen und ist auf Bauarbeiten jeglicher Art spezialisiert (Gewerbe-/Industriebauten

und Wohnbau, Kraftwerke, Eisenbahnlinien, Gasleitungen, usw.). In den letzten Jahren hat das Unternehmen stark expandiert und etwa ein Dutzend Bauunternehmen gekauft. Etwa tausend Mitarbeiter sind hier beschäftigt und neben ca. hundert LKWs sind auch vier Muldenkipper im Einsatz. Das Unternehmen war auf der Suche nach einem Ersatz für einen seiner vier Gelenkmuldenkipper: ein altes Modell von Komatsu, in der Kategorie 30-Tonner. Dabei galt es viele verschiedene Kriterien zu beachten: von der spezifischen professionellen Beratung über den Direktkauf beim Mutterkonzern und die absolute Verfügbarkeitsgarantie für Ersatzteile bis hin zur Verwendung der

Komponenten von Iveco – Kessler – Zf. Abgesehen von den Qualitäten, die ein Fahrzeug ohnehin mitbringen muss, um auf dem schwierigen Terrain von Baustellen eingesetzt werden zu können, wo es auch in nahezu unlösbaren Situationen stets Spitzenleistungen erbringen muss: Robustheit, Funktionalität, Zuverlässigkeit, nicht übertrieben viele elektronische Geräte. Und, last but not least, ein optimales Preis-/ Leistungsverhältnis, von den Fahrzeugkosten bis hin zur planmäßigen Wartung. Angesichts der starken Konkurrenz und der hohen Anforderungen war dieser Verkauf für Astra ein Spitzenerfolg.

Der ADT 30 D Das von Fröschl Bau gewählte Fahrzeug garantiert maximale Leistung unter allen Bedingungen. Es handelt sich dabei um ein äußerst robustes, widerstandsfähiges und leistungsfähiges, aber gleichzeitig auch extrem wendiges Fahrzeug mit einem höchst ergonomischen Fahrerhaus mit optimalen Sichtverhältnissen. Das sind grundlegende Elemente für einen Muldenkipper, der für gewöhnlich auf schwierigem Terrain, wie auf Baustellen und in Steinbrüchen eingesetzt wird, wo der Boden für andere Fahrzeuge erst aufbereitet werden muss. Unter den wichtigsten Eigenschaften der D-Serien der Astra-Fahrzeuge sind die Vorderradaufhängung mit Starrachse, das Armaturenbrett mit hochauflösendem Farbdisplay und verschiedenstes optionales Zubehör zu nennen. Angetrieben werden sie von Tier 3-zertifizierten Cursor 10 und 13-Motoren mit elektronischer Steuerung. Bei dieser Lösung wird eine in das neue Multiplex-System integrierte CAN-Bus-Technik (Controlled Area Network) verwendet, die die Signalübertragung zwischen den verschiedenen elektronischen Einheiten des Fahrzeugs steuert und beschleunigt. Die Bremsanlage des ADT 30D sorgt für große Zuverlässigkeit und rasche Wartung mit trockenen Scheibenbremsen oder Ölbadmehrscheibenbremsen (opt.). Die Vorderradaufhängung des Fahrzeuges ist wiederum echter Vorteil: sie erhöht Komfort und Effizienz und ist sowohl im Hinblick auf den Aufbau, als auch auf die Anzahl der Bauteile einfach. Ergebnis? Man erspart sich einiges an Wartung und senkt damit auch die Kosten.

TECHNISCHES DATENBLATT

Motor: Iveco Cursor 10, Tier 3 Gesamthubraum: 10300 cm3 Max. Leistung: 260 kW ( 353 PS) bei 1900 U/ min Max. Drehmoment: 1650Nm (168 kgm) bei 1140 U/min Integrierte Motorbremse: Iveco Turbo Brake Automatisches Getriebe: Ergopower ZF 6WG260 mit 6 Vorwärts- und 3 Rückwärtsgängen; Optionaler Retarder Konfiguration: dauerhafter 6x6-Antrieb, Kessler D81-Hinterachsen. Aufhängungen: hydropneumatische Verbundlenkerachse vorne, VerbundlenkerWippenaufhängung hinten Ladekapazität der Mulde: 17,6 Kubikmeter mit Standardmulde – 18,4 Kubikmeter mit Mulde mit rückwärtiger Scherenklappe. Leergewicht mit Treibstoff, Schmiermitteln und Fahrer: 22.570 Kilo Nutzlast: 28.160 Kilo Gesamtgewicht: 50.730 Kilo

FÜR DEN DAMM WÜNSCHT SICH SALINI DEN STARREN MULDENKIPPER Die Grand-Ethiopian-Renaissance-Talsperre wird der größte hydroelektrische Damm Afrikas. Mit einer Länge von 1800 Metern, einer Höhe von 170 Metern und einem Gesamtvolumen von 10 Millionen Kubikmetern wird er am Blauen Nil von einem eingeschworenen italienischen Zweierteam errichtet: dem Bauunternehmen Salini und Astra. Die dreißigjährige Freundschaft zwischen den beiden Unternehmen wurde bei dieser Gelegenheit wieder einmal deutlich - mit

der Lieferung von über 200 Arbeitsgeräten und starren Muldenkippern, die in den ersten Monaten des Jahres 2013 abgeschlossen sein wird. Gemäß dem Plan für die Grand-EthiopianRenaissance-Talsperre wird Salini einen Hauptdamm, zwei Kraftwerke, eine Entlastungsanlage aus Beton (um den Wasserstand unter Kontrolle zu halten) und einen bogenförmigen Damm mit einer Länge von 5 Kilometern und einer Höhe von 50 Metern errichten. Nach der Fertigstellung wird das Bauwerk fünfzehntausend Gigawattstunden pro Jahr erzeugen. Für diesen Auftrag wurden extrem zuverlässige Spezialfahrzeuge benötigt. Die Wahl fiel auf die starren Muldenkipper von Astra - robuste Fahrzeuge mit einem höchst belastbaren Antriebsstrang, die für Spitzenleistungen garantieren, aber trotzdem nicht zuviel Treibstoff verbrauchen. Niedrige Betriebskosten, der äußerst robuste Rahmen und die exzellenten Offroad-Fahreigenschaften haben Salini schließlich überzeugt.

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DIE HERAUSFORDERUNG von Stefania Castano PETRONAS DE ROOY IVECO TEAM FAHRZEUG 1 (Iveco Powerstar) # 500 Gerard De Rooy (NL) Fahrer Tom Colsoul (B) Beifahrer Darek Rodewald (PL) Mechaniker FAHRZEUG 2 (Iveco New Trakker Evo 3) # 504 Hans Stacey (NL) Fahrer Detlef Ruf (D) Beifahrer Bernard der Kinderen (NL) Mechaniker

5. - 20. JANUAR 2013 Lima - Tucumán - Santiago

FAHRZEUG 3 (Iveco New Trakker Evo 2) # 507 Miki Biasion (I) Fahrer Umberto Fiori (I) Beifahrer Michel Huisman (NL) Mechaniker FAHRZEUG 4 (Iveco New Trakker Evo 3) # 514 Renè Kuipers (NL) Fahrer Moi Torrallardona (E) Beifahrer Peter van Eerd (NL) Mechaniker

www.dakar.com

FAHRZEUG 5 (Iveco New Trakker Evo 2) # 519 Jo Adua (F) Fahrer Ferran Marco Alcayna (E) Beifahrer Marc Torres Sala (E) Mechaniker

DAKAR 2013 ES WAR WIEDER ZEIT FÜR DIE GROSSE HERAUSFORDERUNG GESPONSERT VON IVECO UND FPT INDUSTRIAL IST DAS TEAM DE ROOY AN BORD VON VIER TRAKKER UND EINEM POWERSTAR BEI DER BERÜHMTESTEN OFFROAD-RALLYE DER WELT AN DEN START GEGANGEN

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An der Dakar teilzunehmen ist fast ein bisschen so, als wollte man den Everest besteigen oder die Welt in einem Segelboot umrunden. Eine alles andere als alltägliche Herausforderung. In einigen Fällen steht sogar das eigene Leben auf dem Spiel. Die Dakar ist nicht sosehr ein Geschwindigkeitsrennen, sondern erfordert vielmehr höchstes Navigationsgeschick im Gelände und regelmäßige Leistungen. Ein Rennen, bei dem eine Kombination aus körperlicher Fitness und technischem Können gefordert ist, und das seit über dreißig Jahren Profis und Amateure in seinen Bann zieht. Sie kämpfen sich Ellbogen an Ellbogen auf Motorrädern, Quads oder hinter dem Steuer von Autos oder LKWs durch die schönsten und

anspruchsvollsten Wüsten auf diesem Planeten. Am 5. Januar war es wieder so weit: In Lima, Peru, fiel der Startschuss zur neuesten Ausgabe der legendären Rallye und wie schon im vergangenen Jahr stand Iveco auch 2013 gemeinsam mit FPT Industrial, Petronas, Basf und Sparco dem Team De Rooy zur Seite, dem es Fahrzeuge, Motoren und Ersatzteile liefert. Die Stars des Rennens: zwei Trakker 4x4 Evolution 2, ein Powerstar und natürlich zwei New Trakker 4x4 Evolution 3. Letzterer wurde eigens dafür entwickelt, um unter allen klimatischen Bedingungen und auf jedem Terrain stets für Spitzenleistungen zu sorgen: von Schotterwegen bis hin zu extremsten Geländestrecken. Die fünf Fahrzeuge sind mit dem 6-Zylinder Cursor 13, einem Motor mit fast 13 Litern, 840 PS und einem maximalen Drehmoment von 3.600 Nm bei kaum 1200 Umdrehungen ausgestattet und bieten eine unglaubliche Robustheit und Zuverlässigkeit. An Bord eines jeden LKW waren ein Fahrer, ein Beifahrer und ein Mechaniker. Natürlich durfte bei den Fahrern Teamleader Gerard De Rooy, Gewinner der Ausgabe 2012, hinter dem Lenkrad des Powerstar nicht fehlen. Einen der Trakker Evolution 2 lenkte Miki Biasion - seit einigen Jahren einer der Spitzenfahrer bei Offroad-Rennen den anderen der Franzose Jo Adua bei seiner bereits siebten Dakar.

Die beiden New Trakker wiederum waren Hans „Racey“ Stacey und dem „Neuzugang“ René Kuipers anvertraut worden, der das erste Mal bei einer LKWRallye dabei war. Weitere sechs Iveco-Fahrzeuge hatten die Aufgabe, den Renn-LKWs zur Seite zu stehen: ein Daily 4x4 und fünf Trakker, darunter ein 8x8, zwei 6x6, ein 4x4 und ein 6x6 mit Wohnaufbau. Am 22. November waren ca. 700 Fahrzeuge, darunter jene, die am Rennen teilnehmen, die Assistenzfahrzeuge und die Fahrzeuge für Organisatoren und Journalisten in Le Havre im Norden Frankreichs aufs Schiff verladen worden. Sie hatten Südamerika nach 21-tägiger Reise über den Atlantik und durch den Panamakanal erreicht. Die Herausforderung konnte also kommen. Für Iveco hieß es wieder einmal: Auf ins Abenteuer!


DIE TEAMS UND IHRE FAHRZEUGE

VON DEN DÜNEN DER SAHARA ZU DEN „KATHEDRALEN“ SÜDAMERIKAS

Eigentlich hat die Dakar ihren Ursprung ja in Afrika, wo die Rallye auch zur Legende wurde. Die letzten vier Ausgaben fanden aber nicht mehr in den Dünen der Sahara, sondern in den weitgehend unberührten Gefilden Südamerikas statt. Auch 2013 ging die Rallye hier über die Bühne, aber in diesem Jahr wurden die drei großen spanischsprachigen Länder in einer anderen Reihenfolge durchquert. Der Startschuss fiel am 5. Januar in Lima, der Hauptstadt Perus - ein Land, das drei so unterschiedliche Gebiete wie Küste (wo 60% der Bevölkerung zu Hause sind), Sierra der Anden und Amazonas-Regenwald sein eigen nennt. Die wunderschöne Plaza de Armas der „Stadt der Könige“, wo im letzten Jahr eine Million Zuschauer die Ankunft der Teams gefeiert hat, war dieses Mal der Ausgangspunkt. Danach stiegen die Fahrer sofort voll ins Rennen ein - es ging ab in die Sanddünen, die so genannten „Kathedralen“. Niemals zuvor hatte das Rennen mitten in der Wüste begonnen, die folgenden Etappen waren aber auch nicht einfacher, die Anspannung stieg stetig an - da blieb kein Platz für Entspannung. Auch wenn Fahrer und Beifahrer nicht die Gelegenheit hatten, die Kultstätte der Inkas, Machu Picchu, oder den majestätischen Titicaca-See zu erkunden, so konnten sie bei ihrem Aufenthalt in Lima und auf der Fahrt durch Peru trotzdem die kulturelle Vielfalt dieses Landes kennen lernen, dessen Einwohner zu fast 50% amerindischer und europäischer Herkunft sind. Nach der Durchquerung der Anden und einem kurzen Abstecher nach Chile führte die Rallye weiter nach Argentinien, wo der Sand schon weniger wurde und die Fahrer auf unterschiedlichstes Terrain stießen. Hier war Vielseitigkeit sicher ein großes Plus. Mit fast 3.500 Kilometern Distanz zwischen der bolivianischen Grenze und der Spitze des Feuerlandes hat Argentinien beinahe die Ausmaße eines Kontinents. Die klimatische und landschaftliche Vielfalt sowie die zahlreichen unterschiedlichen Lebensstile machen sicherlich das Besondere dieses Landes aus. Den ersten, wohl dringend herbeigesehnten Ruhetag hatten die Fahrer am 13. Januar in San Miguel de Tucumán. Danach ging es für die Teams wieder nach Chile, das längste und schmalste Land auf unserem Planeten: 4.300 Kilometer von Norden nach Süden und nur 349 Kilometer bzw. 15 Kilometer (im südlichen Teil) breit. Ein Gebiet so schmal wie ein Faden, mit klimatischen und landschaftlichen Bedingungen, die wohl auch den routiniertesten Fahrern so einiges abverlangen: von der Atacama-Wüste - der trockensten Wüste der Welt - zu den Kordilleren mit zahlreichen Gipfeln über sechstausend Meter und beeindruckenden, oft noch aktiven Vulkanen. Anpassungsfähigkeit, ein vielseitiger Fahrstil, sowie robuste Fahrzeuge - das waren die Schlüssel zum Erfolg.

Die Rallye endete am 20. Januar in Santiago, der Hauptstadt Chiles, am Fuße der Anden, gleich weit entfernt von Arica, an der nördlichen Grenze des Staatsgebiets, und Puerto Tuoro im frostigen Feuerland. Die mehr als achttausend Kilometer von Lima nach Santiago waren alles andere als eine gemütliche Spazierfahrt mit Blick auf den Pazifik. Die mit schwierigen Passagen gespickten Etappen machten das Rennen spannend und höchst aufregend. Im vergangenen Jahr waren mehr als 4,5 Millionen Besucher gezählt worden, die über 1 Milliarde Fernsehzuschauer in 190 Ländern (mit 70 Sendern und einer Gesamtsendezeit von 1.200 Stunden) noch nicht miteingerechnet. Aber das war längst noch nicht alles. 2012 hatte die offizielle Internetseite der Dakar 4,3 Millionen Besucher - 43 Prozent mehr als 2011 - verzeichnet und war auch in den Social Media ähnlich erfolgreich vertreten. Auch in diesem Jahr war das Interesse wieder groß - die Dakar ist eben ein einzigartiger Event. Nicht bloß eines der härtesten Rennen der Welt neben dem Gran Prix der Formel 1 in Montecarlo, dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans und dem Indianapolis 500. Mit ihrer Mischung aus spektakulären Landschaften und großen Emotionen strahlt die Ralley eine besondere Magie aus, die jedes Jahr aufs Neue zu spüren ist.

DIE BILANZ DER DAKAR 2012

Der oberste Platz auf dem Podium gehörte 2012 Gerard De Rooy und drei Teams unter den ersten Sechs. Mit Mut, Einsatz, Entschlossenheit und nicht zuletzt - Kraft und Zuverlässigkeit über alle Maßen hat Iveco die Dakar 2012 gewonnen. Es war nicht einfach, die Teilnahme an der Rallye in nur sechs Monaten zu organisieren, aber die Ergebnisse haben uns für alle Mühen und Anstrengungen belohnt. Marke und Produkte waren während des Rennens weltweit präsent. Die Zahl der Zugriffe auf die Seite www.dakar. iveco.com hätte man eher der PKW Branche zugeschrieben. Fast undenkbar für die Welt der LKWs: fast 49.000 Zugriffe, mehr als 67.000 besuchte Seiten, über 6.000 heruntergeladene Wallpapers und Screensaver der teilnehmenden Iveco -LKWs. Außerdem 30.000 Posts auf Facebook, 120.000 Klicks bei den YouTube-Videos, 4.000 angesehene Bilder auf Flickr. All dies allein an den Renntagen. Damit nicht genug. Neben den Auswirkungen auf der Marketing- und Kommunikationsebene hat die Dakar auch in technologischer Hinsicht einiges in Bewegung gebracht: beim Rennen wurden nämlich die Modelle Powerstar und Trakker Evolution 2, ihre Technologien, ihre Leistungen und die Zuverlässigkeit der Antriebsstränge von FPT Industrial einer harten Prüfung unterzogen. Es wurden unzählige Daten gesammelt, die höchst nützlich sind, um die Produkte von heute und morgen zu verbessern.

Rally Truck IVECO Powerstar Abmessungen und Gewicht Gesamtlänge: 6.800 mm Breite: 2.550 mm Höhe: 3.000 mm Radstand: 4.400 mm Gesamtgewicht: 8.600 kg unbeladen; 9.400 rennbereit Gewichtsverteilung vorne/hinten: 50% / 50% Motor Modell: FPT Cursor 13 Hubraum: 12,9 Liter Eigenschaften: 6-Zylinder-Motor, 24 Ventile, elektronische Einspritzung Bosch, Holset Turbo Maximale Leistung: 840 PS @ 2200 U/min (600 kW @ 2200 U/min) Maximales Drehmoment: 3600 Nm @ 1200 U/min Getriebe Kupplung: Einscheibenkupplung, Durchmesser = 430 mm Getriebe: ZF 16S221OD, Red. 11,54 – 0,84: 1, Servo Shift Verteilergetriebe: ZF-Steyr VG1600/300, Red. 0,89: 1 frei Achsen: SISU-Achsen vorne und hinten mit Reifenfüllanlage und Reifenluftablassanlage mit Steuerung im Fahrerhaus Fahrgestell Fahrgestell: robustes Fahrgestell aus hochfestem Stahl (KF600); Abmessungen 260x75x6 ohne innere Verstärkungen Aufhängung Vorderachse: 3-Schicht-Blattfedern mit 4 Donerre Stoßdämpfern pro Achse, mit Spiralfedern Aufhängung Hinterachse: 2-Schicht-Blattfedern L&P mit 4 Donerre Stoßdämpfern pro Achse, mit Spiralfedern und Stabilisator Reifen: MICHELIN 14.00 R20 XZL Tank: 1 x SAG-Alutech Tank aus Stahl; Fassungsvermögen 700 Liter Bremsen Modell: Innenbelüftete Knorr-Scheibenbremse, Abmessungen 430 x 42 mm Reifenfülldruck: 8 bar Fahrerhaus Modell: IVECO Powerstar, Kabine AT, lang Sitze: 3 anatomisch geformte Sparco Sitze mit 6-Punkt-Sicherheitsgurten und Fahrerhaus-Überrollbügel Kabinenaufhängung vorne: Silent blocs Kabinenaufhängung hinten: Spiralfedern und hydraulische Stoßdämpfer Scheinwerferanlage: Frontscheinwerfer Hella Xenon. Rückscheinwerfer Hella LED Rally Truck New Trakker Evolution 2 Abmessungen und Gewicht Gesamtlänge: 7.000 mm Breite: 2.550 mm Höhe: 3.200 mm Radstand: 4.400 mm Gesamtgewicht: 8.900 kg unbeladen; 9.700 rennbereit Gewichtsverteilung vorne/hinten: 50% / 50% Motor Modell: FPT Cursor 13 Hubraum: 12,9 Liter Eigenschaften: 6-Zylinder-Motor, 24 Ventile, elektronische Einspritzung Bosch, Holset Turbo Maximale Leistung: 840 PS @ 2200 U/min (600 kW @ 2200 U/min) Maximales Drehmoment: 3600 Nm @ 1200 U/min Getriebe Kupplung: Einscheibenkupplung, Durchmesser = 430 mm Getriebe: ZF 16S221OD, Red. 11,54 – 0,84: 1 Servo Shift Verteilergetriebe: ZF-Steyr VG1600/300, Red. 0,89: 1 frei Achsen: SISU-Achsen vorne und hinten mit Reifenfüllanlage und Reifenluftablassanlage mit Steuerung im Fahrerhaus Fahrgestell Fahrgestell: robustes Fahrgestell aus hochfestem Stahl (KF600); Abmessungen 260x75x6 ohne innere Verstärkungen Aufhängung Vorderachse: 3-Schicht-Blattfedern L&P mit 4 Donerre Stoßdämpfern pro Achse, mit Spiralfedern. Aufhängung Hinterachse: 2-Schicht-Blattfedern L&P mit 4 Donerre Stoßdämpfern pro Achse, mit Spiralfedern und Stabilisator Reifen: MICHELIN 14.00 R20 XZL Tank: 1 Tank aus Stahl; Fassungsvermögen 700 Liter Bremsen Modell: Innenbelüftete Knorr-Scheibenbremse, 430 x 42 mm Reifenfülldruck: 8 bar Fahrerhaus Modell: IVECO Trakker, Fahrerhaus AD, kurz Sitze: 3 anatomisch geformte Sparco Sitze mit 6-Punkt-Sicherheitsgurten und Fahrerhaus-Überrollbügel Kabinenaufhängung vorne: Silent blocs Kabinenaufhängung hinten: Spiralfedern und hydraulische Stoßdämpfer Scheinwerferanlage: Frontscheinwerfer Hella Xenon + 4 Hella Xenon Rally F1000 FF zusätzlich. Rückscheinwerfer Hella LED. Rally Truck New Trakker Evolution 3 Abmessungen und Gewicht Gesamtlänge: 7.000 mm Breite: 2.550 mm Höhe: 3.200 mm Radstand: 4.400 mm Gesamtgewicht: 8.600 kg unbeladen; 9.400 rennbereit Gewichtsverteilung vorne/hinten: 55% / 45% Motor Modell: FPT Cursor 13 Hubraum: 12,9 Liter Eigenschaften: 6-Zylinder-Motor, 24 Ventile, elektronische Einspritzung Bosch, Holset Turbo Maximale Leistung: 840 PS @ 2200 U/min (600 kW @ 2200 U/min) Maximales Drehmoment: 3600 Nm @ 1200 U/min Getriebe Kupplung: Einscheibenkupplung, Durchmesser = 430 mm Getriebe: ZF 16S221OD, Red. 11,54 – 0,84: 1 Servo Shift Verteilergetriebe: ZF-Steyr VG1600/300, Red. 0,89: 1 frei Achsen: SISU-Achsen vorne und hinten mit Reifenfüllanlage und Reifenluftablassanlage mit Steuerung im Fahrerhaus Fahrgestell Fahrgestell: robustes Fahrgestell aus hochfestem Stahl (KF600); Abmessungen 260x75x6 ohne innere Verstärkungen Aufhängung Vorderachse: 3-Schicht-Blattfedern L&P mit 4 Donerre Stoßdämpfern pro Achse, mit Spiralfedern. Aufhängung Hinterachse: 2-Schicht-Blattfedern L&P mit 4 Donerre Stoßdämpfern pro Achse, mit Spiralfedern und Stabilisator Reifen: MICHELIN 14.00 R20 XZL Tank: 1 Tank aus Stahl; Fassungsvermögen 700 Liter Bremsen Modell: Innenbelüftete Knorr-Scheibenbremse, 430 x 42 mm Reifenfülldruck: 8 bar Fahrerhaus Modell: IVECO Trakker, Fahrerhaus AD, kurz Sitze: 3 anatomisch geformte Sparco Sitze mit 6-Punkt-Sicherheitsgurten und Fahrerhaus-Überrollbügel Kabinenaufhängung vorne: Silent blocs Kabinenaufhängung hinten: Spiralfedern und hydraulische Stoßdämpfer Scheinwerferanlage: Frontscheinwerfer Hella Xenon + 4 Hella Xenon Rally F1000 FF zusätzlich. Rückscheinwerfer Hella LED.

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NEUER STRALIS HI - WAY TRUCK OF THE YEAR 2013 von Paola Ravizza

DER STRALIS HI-WAY EROBERT DEUTSCHLAND WAS BEDEUTET ES, AUSGERECHNET IN DER HEIMAT DER DEUTSCHEN MITBEWERBER DEN TRUCK OF THE YEAR-AWARD ZU GEWINNEN? DARÜBER HABEN WIR MIT GIANALBERTO LUPI, GENERAL MANAGER IVECO DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND SCHWEIZ UND MIT MANFRED KUCHLMAYR, LEITER UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION DEUTSCHLAND GESPROCHEN Der neue Stralis Hi-Way wurde zum International Truck of the Year 2013 gekürt. Der Preis wurde auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover von einer Jury aus 25 Journalisten verliehen. Das Fahrzeug gewann mit 138 Stimmen gegenüber 107 Stimmen für den Zweitplatzierten, den Mercedes Antos, der als großer Favorit gegolten hatte. Laut der Jury hat der Stralis „in puncto Senkung des Verbrauchs, Sicherheit, Fahrverhalten, Komfort und Umweltschutz den a Beitrag zu einem effizienteren Straßengüterverkehr geleistet“. Ein bedeutendes Urteil, das die wichtigsten Eigenschaften des idealen LKWs kurz zusammenfasst. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen haben wir

Hersteller auftreten, der in der Lage ist, Produkte mit innovativen technologischen Inhalten zu entwickeln, die den Anforderungen und Wünschen unserer Kunden bestens gerecht werden. Das Interesse für den Stralis Hi-Way und für unsere gesamte Produktpalette zeigt sich durch den außerordentlichen Zustrom des Publikums zu unserem Stand. Dieser Sieg, die Anerkennung in den Medien, die Neugier der Mitarbeiter zusammen mit unseren technologischen Spitzenleistungen sind sicherlich die Basis für einen weiteren Ausbau der Präsenz von Iveco in Deutschland. Insbesondere denken wir, dass wir uns mit der von FPT Industrial entwickelten Euro 6-Technologie

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PRESSESTIMMEN Die Fachpresse in ganz Europa berichtet ausführlich über den „Truck of the Year“, mit dem der neue Stralis Hi-Way ausgezeichnet wurde. Zahlreiche Titelblätter in Orange: ein starkes Signal für die Präsenz der Marke Iveco auf den wichtigsten Märkten. Die Zeitschriften der Branche veröffentlichen auch Vorschauen auf den umgestalteten Trakker, den wir in dieser Ausgabe von Iveco Plus im Detail präsentieren.

Gianalberto Lupi, General Manager Iveco Deutschland: "Der Stralis Hi-Way hat mit einem umfassenden „Paket“ gewonnen, das Komfort, Telematik und Infotainment bestens miteinander kombiniert. Gianalberto Lupi, General Manager Iveco Deutschland, Österreich und Schweiz und Manfred Kuchlmayr, Leiter Unternehmenskommunikation, gefragt, was dieser Sieg ausgerechnet in der Heimat der langjährigen Konkurrenten von Iveco bedeutet. „Der Stralis Hi-Way - so Kuchlmayr - hat mit einem umfassenden „Paket“ gewonnen, das Komfort, Telematik und Infotainment bestens miteinander kombiniert. Den Ausschlag hat jedoch die „grüne“ Technologie der Motoren gegeben, ein wesentlicher Aspekt auf unserem Markt, wo es strenge Verkehrsbeschränkungen und nach Emissionsklassen gestaffelte Autobahngebühren gibt. Mit den außergewöhnlichen und einzigartigen Lösungen von FPT Industrial ist es uns gelungen, die gesetzlichen Grenzwerte auf höchst effiziente Art und Weise zu erreichen. Dank dieser hochmodernen Technologie hatte Iveco ein höchst positives Medienecho - entscheidend, um den Fahrern den Komfort unseres Produktes und den Unternehmern der Branche die minimierten Betriebskosten vor Augen zu führen“. Dieser Erfolg hat hier in Deutschland eine besondere Bedeutung - so Lupi - denn er hat an unsere härtesten Konkurrenten vor Ort eine starke Botschaft ausgesendet. Außerdem konnten wir dadurch auf der Messe in Hannover als technologieführender

Stralis-Kunden sind nämlich vor allem Mittel- und Langstrecken-Fahrer. Für sie sind Zuverlässigkeit, niedriger Verbrauch und die Garantie, nicht von Fahrverboten aufgehalten zu werden, geradezu überlebenswichtig“. An dieser Stelle bleibt mir eigentlich nur noch eins zu sagen: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, - so Lupi abschließend - um all unseren Vertragshändlern und dem gesamten Vertriebsteam in Deutschland ein erfolgreiches Jahr 2013 zu wünschen“.

deutlich von unseren Mitbewerbern abheben. Gleichzeitig können wir unseren Kunden damit einen wunderbaren, konkreten Pluspunkt anbieten“. Welche anderen Geschäftsstrategien sind für den Stralis in Deutschland vorgesehen? „Einstweilen - so Lupi - hilft uns die Auszeichnung dabei, auf dem Markt voranzukommen, denn hier ist sie sogar doppelt so viel wert, da sie die Qualitäten des LKWs ausgerechnet in der Heimat der stärksten Konkurrenten ins Rampenlicht rückt. Wir setzen auch darauf, mit den Kunden einen direkten und informellen Kontakt aufbauen zu können - einer der Schlüssel, um der starken Konkurrenz vor Ort den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir müssen bedenken, dass auch hier die Finanzkrise bereits zugeschlagen hat und der Markt sich verlangsamt, deshalb ist ein Vertrauensverhältnis das absolute A und O. Unsere Geschäftsstrategien hingegen bestehen aus einem ganzen Paket von Elementen, wie dem Kaufpreis, dem Werterhalt des Fahrzeugs, der Organisation der Finanz- und Kundendienstleistungen und einem ganzjährigen 24h-Pannendienst. Diesbezüglich ist zu erwähnen, dass 75 Prozent unserer Reparaturen „auf der Straße“ durchgeführt werden - dort wo das Fahrzeug liegen geblieben ist, um keine wertvolle Zeit zu vergeuden. Die

COMMERCIAL MOTOR

LES ROUTERS

TR AKTUELL

TR ANSPORTER MANUAL

TRUCKER

N SWISS CAMIO


UMWELT von Nicola Grande

EIN AUTOBUS IM DIENSTE DER UMWELT WER CITELIS HYBRID SAGT, MEINT UMWELTFREUNDLICHER AUTOBUS. DAS NEUE IVECO-FAHRZEUG FÜR DEN INNERSTÄDTISCHEN TRANSPORT IST WIEDER EINMAL DER INTERNATIONALE BEZUGSPUNKT DER BRANCHE

Der neue Citelis Hybrid wird in den beiden in Großstädten am meisten gefragten Versionen angeboten: 12 und 18 Meter. Er ist ein technologisches Konzentrat, das eigens dafür entwickelt wurde, um den Bedürfnissen der Kommunalfuhrparks entgegen zu kommen, die stets auf der Suche nach den besten Fahrzeugen und gleichzeitig höchst darauf bedacht sind, die schwierige Gleichung zwischen Kaufpreis, langjähriger Zuverlässigkeit und Eindämmung der Kilometerkosten bestmöglich zu lösen. Deshalb haben sich die Kommunen

in den letzten Jahren immer mehr in Richtung Autobusse mit Hybridantrieb orientiert, um den Treibstoffverbrauch und auch die Emissionen so weit wie möglich zu senken. In diesem Bereich bietet Iveco bereits seit einiger Zeit eine vielfältige Palette an von LKW und Bussen mit einem kombinierten Verbrennungs- und Elektromotor. Der jüngste Neuzugang der Citelis-Serie, der Hybrid, repräsentiert die neueste Generation eines Stadtautobusses. Er wurde im Jahre 2006 auf den Markt gebracht und seitdem in

Sachen Technologie und Design immer weiter modernisiert. Eine kontinuierliche Forschungsund Entwicklungsarbeit, um stets höchste Qualität und höchsten Komfort zu bieten. Dabei griff man mitunter auch auf eher ungewöhnliche Lösungen zurück, wie z.B. einen quer angeordneten Motorgenerator und einen hinter dem rückwärtigen Differenzial positionierten Elektromotor für eine bessere Raumaufteilung an Bord. Dank der vielfältigen Verkleidungsoptionen, den mannigfaltigen Möglichkeiten zur Innengestaltung und der breiten Auswahl an Zubehör wird der Citelis auch den Anforderungen der anspruchsvollsten Kunden mit demselben Komfort wie bei der reinen DieselmotorAusführung gerecht und bietet genauso viel Platz für die Passagiere. Der Citelis Hybrid wird außerdem in Serie produziert und greift dabei auf die Fertigungslinien der Dieselfahrzeuge zurück. So ist eine Rationalisierung und eine Standardisierung der Ersatzteile für einfache und wirtschaftliche Wartungsarbeiten garantiert.

DIE HYBRIDTECHNOLOGIE DES CITELIS Der Hybridantrieb verwendet eine Motorgeneratorbaugruppe mit einem Verbrennungsmotor mit reduziertem Hubraum und somit geringerem Verbrauch in Kombination mit einem Elektromotor und sorgt so für eine höhere Energieeffizienz. Außerdem kann mit diesem System die kinetische Energie des Bremssystems „aufgefangen“, in elektrische Energie umgewandelt und in einem Akku gespeichert werden. Diese Lösung überzeugt aus zwei Gründen: erstens mit der Senkung (zwischen 20 bis 50 Prozent) der Schadstoffe bezüglich CO2- und NOXEmissionen und zweitens mit einem geringeren Treibstoffverbrauch. Die „Stop & Start“-Funktion, die für ein Abschalten des Motors bei stehendem Fahrzeug

sorgt, und der Hybridantrieb sorgen für eine Optimierung des Verbrauchs von 20 bis 30 Prozent je nach Einsatzbedingungen. In der Grafik werden die Betriebsphasen des Hybridantriebssystems des Citelis Hybrid veranschaulicht. Das verwendete System ist "serieller Hybrid", da der Antrieb immer vom Elektromotor erfolgt, während die Motorgeneratorbaugruppe, die den Tector-Dieselmotor mit einer Lichtmaschine koppelt, gemeinsam mit den Antriebsbatterien die nötige Energie für die Fortbewegung des Fahrzeugs liefert. Beim Starten und während der Beschleunigung wird dem Elektromotor die nötige Energie anfangs von den Lithium-Ionen-Akkus und danach von der Motorgeneratorbaugruppe

tpu

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Speed

Power delivered by the 6,000 cm3

Ba

tte ry

po we r

ou

12

Acceleration

Constant speed

Tector engine Battery energy recovery

Braking

“Start & Stop” engine stop

Stopping

Re-starting

geliefert, welche mit dem 6-Liter-EEV-Tector Diesel mit SCR ausgestattet ist. Wenn das Fahrzeug die Fahrgeschwindigkeit erreicht hat, wird die Energie ausschließlich vom Motorgenerator mit Verbrennungsmotor erzeugt. Beim Bremsen funktioniert der Elektromotor wie ein Dynamo, um die Akkus aufzuladen. Wenn das Fahrzeug zum Stillstand kommt, z.B. bei einer Ampel, oder um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, wird der Dieselmotor dank der Funktion „Stop & Start“ ausgeschaltet. Das fehlende Schaltgetriebe spart nicht nur Treibstoff ein, sondern sorgt auch für ein flüssiges Fahren und eine progressive Beschleunigung, die für Elektromotoren typisch ist. Diese Antriebsart ermöglicht überdies eine deutliche Reduktion der Innen- und Außengeräusche des Fahrzeugs.

Technische Eigenschaften: - Lithium-Ionen-Akkus mit Nanophosphaten: 11 kWh - Dieselmotor Iveco Tector 6 (6.000 cm3): 300 PS 220 kW, 1050 Nm - Elektromotor: 175 kW /12 m 200 kW /18 m Generator: 140 kW /12 m 200 kW /18 m


SERVICE CHALLENGE EINE NON STOP-AUSBILDUNG EIN IVECO-KUNDENDIENST-PROFI ZU SEIN, HEISST: JEDEN TAG SEINE FÄHIGKEITEN UNTER BEWEIS ZU STELLEN. DAZU GIBT ES AUCH BEIM WETTBEWERB UM DEN TITEL DES BESTEN ASSISTANCE NON STOP 24H-TECHNIKERS UND DES BESTEN DIAGNOSETECHNIKERS GELEGENHEIT

Wer seine Arbeit hinter dem Steuer eines Kraftwagens verrichtet, weiß, wie wichtig es ist, immer und in jeder Situation auf jemanden zählen zu können, der sich schnell und kompetent um das eigene Fahrzeug kümmern kann. Deshalb hat die Abteilung Customer Care & Technical Service von Iveco eine Reihe von Initiativen für das Netz gestartet, um im Bereich Service stets top zu sein. Das Iveco-Netz und seine Techniker sind einem ständigen „Monitoring“ unterzogen, um dem Kunden ein immer effizienteres und schnelleres Service bieten zu können. So werden die Stehzeiten der Fahrzeuge minimiert und die Produktivität des Kunden maximiert. Um Professionalität, Kompetenz und herausragende Leistungen der Werkstatt-Techniker des eigenen Netzes zu prämieren, hat Iveco die Service Challenge ins Leben gerufen: einen Wettbewerb auf europäischer Ebene, um den besten ANS 24h-Techniker (Assistance Non Stop) und das beste DEEC-Mitglied (Dealer Electronic

Excellence Community) zu küren. Bei der Ausgabe 2012 des Events in Turin am 19. und 20. Oktober nahmen 30 Assistance Non Stop-Techniker und 43 Diagnosetechniker von Vertragshändlern und Vertragswerkstätten aus folgenden Ländern teil: Italien, Spanien, Portugal, UK, Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Norwegen, Slowakei und Tschechische Republik. Die Finalisten wurden auf Basis der Leistungen beim Service Program und der während des Jahres bewerteten technischen Kompetenzen in den Kategorien ANS 24h und DEEC-Diagnostiker ausgewählt. Die ANS-Techniker des IvecoNetzes absolvieren eine Ausbildung, die neben den üblichen Fortbildungskursen zum

Produkt und den speziellen Diagnose- und Reparaturtechniken auch eine gezielte Schulung in Sachen Kundendienst, Straßensicherheit und Kundenbeziehung vorsieht. Die Mechaniker, die zum „ANS -Team 24h“ gehören, müssen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr schnellstmögliche Pannenhilfe für IvecoKunden garantieren, egal, wo sich diese befinden, und dabei die Professionalität walten lassen, die das Iveco-Netz auszeichnet. Die Diagnosetechniker werden aus den Mitgliedern der DEEC ausgewählt, einer „Top-Gemeinschaft“, die aus den besten elektronischen Diagnostikers des Iveco-Netzes besteht, welche beständig darauf vorbereitet werden, jegliches Problem elektronischer Art zu lösen. 2003 noch ein eher „elitärer“ Kreis - heute zählt diese Community bereits mehr als 2000 Mitglieder.

DIE TESTS UND DIE PREISTRÄGER Die ANS-Techniker mussten zunächst einen schriftlichen Test mit einer Reihe von Fragen zum Ablauf der 24-Stunden-Pannenhilfe mit besonderem Bezug auf operative Maßnahmen absolvieren. Danach stand eine individuelle praktische Prüfung auf einer Teststrecke mit einer Dauer von ca. 1 Stunde auf dem Programm. Hierbei sollten Störungen an einem Fahrzeug, das auf der Straße liegengeblieben war, festgestellt und behoben werden, wobei ein Ausfall des Fahrzeuges simuliert wurde. Besonderes Augenmerk legten wir bei der Bewertung auf den Aspekt der Kundenbeziehung. Die Diagnose-Techniker wiederum wurden einer theoretischen Prüfung auf Basis eines Fragebogens mit 50 Fragen und Multiple-ChoiceAntworten zum Thema Elektrik und Elektronik der Truck-Baureihe von Iveco unterzogen. Der individuelle praktische Teil mit einer Dauer von ca. 1,5 Stunden bestand aus der Erkennung von 3 Störungen und 2 Tests zur Zuordnung von Alarmsignalen; Besonders geachtet wurde dabei neben der Erkennung des technischen Problems auch auf die Datenerfassung mit Verwendung der in den Iveco-Standards vorgesehenen Diagnosetools (z.B.: Easy und Easyscope), auf das Geschick bei der Programmierung eines PTO und den diagnostischen Ansatz des Technikers. Alberto Perfetto, Customer Care & Technical Service Director, hat Stefan Angehrn (Vertragshändler Nater Nutzfahrzeuge AG, Iveco Switzerland) als besten ANS 24h-Techniker und Ron Schol (Vertragshändler Schouten Spijkensse, Iveco Netherlands) als besten DEEC-Diagnosetechniker für 2013 (auf den beiden Fotos rechts) ausgezeichnet. Die Sieger der beiden Kategorien gewannen einen Reisegutschein in Höhe von 1500€/1000€/500€, eine Ferrari Factory Tour (die am 11. Dezember stattfand) und einen VIP Village Pass für eine Etappe der Moto GP. Nach den Anstrengungen der Prüfungen und praktischen Tests sind die Profis wieder zu ihrem Arbeitsalltag zurückgekehrt, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Iveco ist äußerst darauf bedacht, die Arbeit seine Mitarbeiter im Auge zu behalten, um die hochgesteckten Ziele erreichen zu können. Die Service Challenge 2013 kann kommen!

Das Service Program ist ein Entwicklungs- und Monitoring-Programm des Iveco-Kundendienstnetzes, das darauf ausgerichtet ist, die Serviceleistungen für den Endkunden immer weiter zu optimieren. Ausgehend von den Erwartungen des Kunden (CSI) und über die beständige Messung einiger Prozesse prämiert das Service Program die Werkstätten in Bezug auf ihre Leistungen in den folgenden Bereichen: • ANS = Assistance Non Stop (Pannenhilfe unterwegs bei Liegenbleiben eines Fahrzeugs) • VOR = Vehicle off the road (Pannenhilfe bei einem defekten Fahrzeug in der Werkstatt) • TOOLS & TRAINING = (Diagnosewerkzeuge der Netzstandorte und Trainingsaktivitäten für das Werkstattpersonal).

In der Folge die Namen und die Nationalitäten der drei Erstplatzierten in den zwei Wettbewerbskategorien: RANGLISTE ANS 24H-TECHNIKER Vorname Name Land 1 Stefan Angehrn Switzerland 2 Giancarlo Sabatino Italy 3 Lorent Bruno Belgium

Dealer / Ws Nater Nutzfahrzeuge AG A.R.A. S.p.A. Jourdan S.A.

RANGLISTE DEEC-DIAGNOSETECHNIKER Vorname Name Markt 1 Ron Schol Netherland 2 Peter Kluges Austria 3 Rob Swain Uk

Dealer / Ws Schouten Spijkensse Iveco Austria Ges M.B.H. Sherwood Truck&Van Ltd Blackwell

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PARTS & SERVICES von Nicola Grande

NEUE ÖKOLOGISCHE VERPACKUNGEN FÜR DIE ERSATZTEILE IVECO ORIGIN 100%

IM SEPTEMBER WURDE DAS PILOTPROJEKT FÜR DEN AUSTAUSCH DER KARTONVERPACKUNGEN DURCH KUNSTSTOFFVERPACKUNGEN GESTARTET. EIN KLARES SIGNAL IN RICHTUNG UMWELTSCHUTZ VON IVECO PARTS & SERVICES Jedes Jahr werden für den Vertrieb der Ersatzteile Tonnen an Karton auf den Markt geworfen, die danach vom Vertriebsnetz entsorgt werden müssen. Dies stellt eine erhebliche ökologische und ökonomische Belastung dar. Seit September läuft ein Projekt von Iveco Parts & Services und des Lagerlogistikers Kuehne+Nagel, das darauf ausgerichtet ist, diese Art von „Wegwerfverpackung“ schrittweise zu reduzieren und durch „wiederverwendbare“ Kunststoffcontainer derselben Größe zu ersetzen.

Wenn das Material geliefert wird, wird die Verpackung nicht weggeworfen, sondern zusammengeklappt an Iveco zurückgeschickt, wo es für die nächsten Lieferungen wiederverwendet wird. Das Pilotprojekt, das bis Ende 2012 laufen wird, soll den gesamten italienischen Markt abdecken. Innerhalb eines Jahres können ca. 30 Tonnen Karton eingespart werden, was einen enormen wirtschaftlichen Vorteil für Iveco mit sich bringt.

DER NEUE STRALIS HI-WAY IST DIE MODERNSTE UMSETZUNG DER PHILOSOPHIE VON IVECO, WELCHE DEN KUNDEN IM ZENTRUM EINES JEDEN PROJEKTES SIEHT. AUCH IM BEREICH KUNDENDIENST DIE KUNDEN SUCHEN IMMER ÖFTER PARTNER, DIE IN DER LAGE SIND, SIE AUCH NACH DEM KAUF DES FAHRZEUGS ZU UNTERSTÜTZEN.

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Ob es sich um große Flottenmanager oder Chefs kleinerer Unternehmen handelt - die Nachfrage nach Lösungen, die den Alltag erleichtern, wird von einigen, wenig strukturierten Herstellern nicht ernst genommen. Andere Hersteller wiederum, denen es gelingt, Fahrzeuge im Einklang mit den Erwartungen der Transportunternehmen anzubieten, sehen darin eine große Chance. Und Iveco ist unter den Unternehmen, die am meisten in die Suche nach integrierten Lösungen investiert haben, mit denen der Kunde von Anfang an mit maßgeschneiderten Ausstattungen „erobert“ und danach mit individuellen Wartungsund Serviceplanpaketen in seinem Arbeitsalltag begleitet werden kann. Mit dem Launch des neuen Stralis Hi-Way hat Iveco noch einiges mehr zu bieten. Im Bewusstsein der Schwierigkeiten, mit denen der Schwerfahrzeugmarkt zu kämpfen hat, ist es Iveco gelungen, mit speziellen Technologien für eine schnellere Wartung die Betriebskosten für den Stralis Hi-Way (Total Cost of Ownership) zu senken - So z.B. mit dem neuen „grünen“ Ölfilter, bei dem nur der Filtereinsatz ausgetauscht werden muss. Eine Innovation, die eine Senkung der Wartungskosten um 5% ermöglicht hat. Außerdem wurden die bereits als Ersatzteilangebot erhältlichen Wartungssets als Produkt und im Hinblick auf die Preisgestaltung mit einer Reduktion bis zu 7% bei den PMC-Verträgen überarbeitet. Dank der Teamarbeit zwischen der Plattform Heavy Iveco und Iveco Parts & Services konnte außerdem eine Zuberhörlinie präsentiert werden, welche Serienelemente mit persönlich gestaltbaren Paketen je nach Anforderung des Kunden und des Fahrers beinhaltet. Der Stralis Hi-Way kann beispielsweise mit unterschiedlichstem Zubehör ausgestattet werden - darunter eine Blaupunkt Audio- und Videoanlage, eine neue LavazzaEspressomaschine, eine Bluetooth-Schnittstelle, um iPad und Iveconnect einzubinden, oder ein Innenbeleuchtungsset für ein angenehmes Licht während der Fahrt und der Ruhepausen.


NEWS IVECO SCHLIESST JOINT VENTURE MIT DER SÜDAFRIKANISCHEN LARIMAR-GROUP, UM NUTZFAHRZEUGE UND AUTOBUSSE IN AFRIKA HERZUSTELLEN Iveco und die Larimar Group, südafrikanischer Marktführer im Bereich des öffentlichen Personentransports und der Ausstattung von Autobussen, haben einen Joint Venture-Vertrag für die Herstellung von Nutzfahrzeugen und Autobussen in Südafrika abgeschlossen. Das Übereinkommen ist Teil einer umfassenden, globalen Produktionsstrategie von Iveco, welche gleichzeitig eine Anpassung der Produkte an die Bedürfnisse des lokalen Marktes vorsieht. Die neue Gesellschaft mit dem Namen Newco, deren Anteile zu 60% bei Iveco liegen, wird ihre Fahrzeuge an einem Standort in den Außenbezirken von Pretoria produzieren. Die jährliche Produktionskapazität soll bei 7.000 Nutzfahrzeugen und 1.000 Autobussen liegen. Die Gesamtmitarbeiterzahl wird sich auf ca. 1.000 belaufen. Newco wird leichte, mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge sowie Stadtautobusse sowohl mit Frontmotor als auch in einer Niederflurausführung herstellen. Die Produktion soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 mit der Eurocargo-Serie gestartet werden. IVECO IN CHINA UND BRASILIEN MIT PREISEN ÜBERHÄUFT Iveco konnte kürzlich mehrere Preise einheimsen: den Truck of the Year-Award in China und den AutoData Award „Best Truck“ in Brasilien. Der Chaoyue, Leichtfahrzeug aus der Produktion von Naveco, Joint Venture zwischen Iveco und Nanjing Automotive Corporation, wurde im Rahmen der Guangzhou Motor Show ausgezeichnet.Das Fahrzeug wurde zahlreichen Tests zur Bewertung von Technologie, Ergonomie, Ästhetik und Handhabung unterzogen. Die Ergebnisse in Sachen Leistung, Bremsund Beschleunigungssystem, Geschwindigkeit und Geräuschpegel im Vergleich zu den anderen Fahrzeugen waren hervorragend. Brasilien: Der Iveco Tector Attack ging in der Kategorie der mittelschweren Fahrzeuge als „Best Truck“ in puncto Qualität und Technologie hervor. Erhältlich in zwei Versionen, 4x2 und 4x4, st das Fahrzeug ein Garant für Kraft, Beständigkeit und verringerte Betriebskosten. GROSSER AUFTRITT DES STRALIS HI-WAY BEI DER MOTO GP IN SPANIEN Nach der Eroberung des Titels „Truck of the Year“ hatte der Stralis Hi-Way auf der MotorLand-Rennstrecke in Spanien, anlässlich des Gran Premio Iveco de Aragon, einer Etappe der Moto GP, einen großen Auftritt. Das Fahrzeug führte nicht nur als „Safety Truck“ die Aufwärmrunde an, sondern wurde auch im Fahrerlager und im Publikumsbereich ausgestellt. Außerdem war die Marke Iveco entlang der gesamten Strecke optimal zu sehen: auf der Brücke über der Startaufstellung, entlang der Mauer der Startgeraden und auf zwei Kurven der Strecke. Nicht zuletzt war sie auf allen offiziellen Kommunikations-Materialien für das Rennen präsent. Auf Basis der Partnerschaftsabkommen mit dem Yamaha Factory Racing Team, dessen offizieller Sponsor Iveco ist und dem es sieben Stralis und zwei Daily liefert, war die Marke auch auf der Rahmenverkleidung der Yamaha YZR-M1 von Jorge Lorenzo und Ben Spies zu sehen. DER IVECO SEALAND BEIM SALONE NAUTICO IN GENUA Iveco hat bei der Bootsmesse Salone Nautico in Genua eine Amphibienversion des Daily 4x4 präsentiert: den SEALAND. Das noch in der Experimentierphase steckende Fahrzeug kann nämlich auch im Wasser fahren. In Zukunft könnte es als Tender für große Schiffe, z.B. beim Aussteigen der Passagiere aus den Kreuzfahrtschiffen, verwendet werden. In Genua hat das Fahrzeug seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt, als es erst über eine Landebrücke und danach auf das Meer fuhr. IN MADRID MIT DER GESAMTEN BUS-SERIE Im Oktober präsentierte sich Irisbus bei der internationalen Autobusfachmesse FIAA in Madrid mit seiner kompletten AutobusProduktpalette: Schulbusse, Minibusse, Stadt- und Überlandbusse, Reisebusse und Kraftomnibusse. Und mit allen Antriebslösungen: Diesel, Hybrid, Elektro und Erdgas. Auf dem Stand war die Reisebus- und Luxusbuspalette durch den Magelys Pro 12.8 Meter, mit maximal 57 Sitzplätzen, Diesel FPT Industrial Cursor 10 Euro 5-Motor und mechanischem 6-Ganggetriebe oder automatisiertem 12-Ganggetriebe von ZF vertreten. Ebenfalls ausgestellt wurde der dreiachsige Eurorider, ein Fahrzeug, das sich sowohl als Reisebus, als auch als Überlandbus eignet. In der Kategorie Intercity, der neue Crossway 10.6 Meter. Im Bereich innerstädtischer Transport waren zwei verschiedene Fahrzeuge mit demselben Aufbau, der Crealis und der Citelis, letzterer auch in Hybridversion, vertreten. Im Minibus-Segment waren schließlich einige Daily, davon auch einer im Außenbereich für Testfahrten, zu sehen. NEUE RELEASES FÜR DIE IVECO GEBRAUCHTFAHRZEUG-INTERNETSEITEN OPTIMIERTE PROGRAMMIERUNG FÜR EINEN ZUGRIFF MIT ALLEN GERÄTEN Die neuen Releases für die Iveco Gebrauchtfahrzeug-Internetseiten www.iveco-used.com und www.irisbus-used.com sind einsatzbereit. Die beiden Webseiten wurden eigens dafür entwickelt, um den verschiedenen Zugriffsmöglichkeiten (PC, Tablet und Smartphone) bestens gerecht zu werden. Iveco ist somit der erste Nutzfahrzeug-Hersteller, der diese Technologie anwendet. Endkunden, Händler und Verkäufer von gebrauchten Nutzfahrzeugen und Bussen haben auf diesen Seiten die Möglichkeit, Fahrzeuge gezielt nach Markt, Typ, oder Ausstattung zu suchen und erhalten dabei Angaben zur Kontaktaufnahme mit den Händlern oder Hinweise, wie sie diese auf der Karte finden. Der Iveco GebrauchfahrzeugSektor ist außerdem mit dem Profil Iveco Used in den wichtigsten Social Networks (Facebook, Linkedin und Twitter) vertreten, wo der User eine weitere Möglichkeit hat, direkt mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten.

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