Weinzentrum Mardin

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Schaffung einer Tourismuszone in 5 Minuten Gehentfernung

Verlängerung der touristischen Route

Schaffung einer Pufferzone zwischen Altstadt und Plateau

50 m Höhenunterschied innerhalb des Bauplatzes

Das Konzept liegt auf einem 23.000 qm großen Grundstück und ist wie die städtebauliche Anordnung traditioneller Häuser innerhalb des Denkmalschutzgebietes nach Süden ausgerichtet. Aufgrund der Hanglage ermöglicht der Entwurf den Menschen, die Landschaft zu genießen. Die architektonische Sprache der traditionellen Häuser wird neu interpretiert und auf der einen Seite bieten begrünte-öffentliche Terrassen einen Mehrwert für die Gegend.

Auf der anderen Seite erscheint der Baukörper aufgrund der unterschiedlich großen organischen Terrassen auf jeder Etage in der Natur verschmolzen.

Die halb-öffentliche Höfe dienen nicht nur für die Kommunikation, sondern auch wird die notwendige Belichtung und natürliche Belüftung der Räume mit Hilfe der Höfe gewährleistet.

Hangseitig befinden sich die Räume, die keine natürliche Belichtung benötigen, wie zum Beispiel Barriquekeller oder Gärtankzone.

Mardin Weinzentrum
Route BAUPLATZ SYRISCHORTHODOXE KIRCHE HOTEL TOURISMUS FACHSCHULE
Altstadt
GSEducationalVersio
Bauplatz Höhenlinien
Pufferzone
GSEducationalVersion M 1:5000 Lageplan 50 m 100 m 250 m
Wege Schutzzone Bauten Bauplatz
Siedlungsgrenze Fahrradwege Bauten Grünfläche Friedhof Bauplatz Siedlungsgrenze Topographielinien Topographie Denkmalschutz

Einbettung des Baus in die Landschaft

Sichtbarmachung der Terrassen

Die Terrassen dienen wie Aussichtsplattformen auf verschiedenen Ebenen.

Planung der Höfen

Optimierung der Belichtungssituation

Anbietung unterschiedlicher Ausblicke innerhalb des Baus

Bei der traditionellen Häuser von Mardin ist der Negativ-Raum so groß wie Positiv-Raum. Mit den anderen Worten ist es im Gleichgewicht. In dem Konzept wird der Negativ-Raum so wahrgenommen, dass es nicht nur ein Ort für die Erschließung dient und meistens übersehen wird, sondern ein multifunktionaler Ort des Produktionsmanifests. Mit Hilfe der sehr flexiblen Konstruktion und mobiler Trennwände wird die Produktion in unterschiedlichen Ebenen (Wein, Speisen- und Kunstproduktion) sichtbar gestellt.

Innerhalb von zylindrischen Inseln müssen je nach Funktion unterschiedliche Raumanforderungen (Temperatur, Feuchtigkeit usw.) sichergestellt werden.

In der ersten Linie geht es um ein Konzept, das ein Netzwerk unter den Weinhändlern aufbaut, die touristische Route in Richtung 'Pufferzone' erweitert. Als Ergebnis dieses Projektes werden neue Aktivitäten auch für die TouristInnen der nahegelegenen Hotels bereitgestellt und werden unterschiedliche Bereiche für die Degustationsveranstaltungen und Volksveranstaltungen geschaffen, in dem die lokale Weinproduktion gefördert und traditionelle Künste vorgestellt wird. Die Erweiterung der Tourismuszone und die Schaffung der neuen Arbeitsplätze werden auch für die Studierenden der neben dem Entwurf befindlichen Tourismusfachhochschule positiv auswirken.

GSEducationalVersion 25 m 25 m 25 m GSEducationalVersion 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m GSEducationalVersion 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m Kalkstein-Stützwand Stützen aus Stahlbeton Stahlbeton Decke Dachbegrünung 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m 25 m GSEducationalVersion GSEducationalVersion GSEducationalVersion GSEducationalVersion

Die gebogene Gestaltung der Stützwand aus dem gelben Kalkstein bietet einen Vorteil bei der Kraftumlenkung. Im untersten Geschoss befinden sich die Schwimmbäder. Außenbad und Innenbad wird mit einer Schwimmbadschleuse miteinander verbunden und dadurch entsteht in der Mitte dieser Etage eine Oase. Bei dieser Etage steht die flexible Konstruktion aus Stahlbetonstützen, die 7 m voneinander entfernt sind, im Vordergrund und beim Rohbauzustand wirkt das System wie ein Stützenwald.

Die mit Mauern umschlossene Höfe spielen eine große Rolle bei der Architektursprache von Mardin. Die Höfe sind nach innen orientiert und privater, weil die Außenmauern nicht mit Öffnungen geplant wurden.

Dadurch bilden die Außenmauern der Höfe eine Art Grenze zwischen Innen (Freiraum) und Außen (Straße).

Hof fungiert nicht nur ein Ort der Kommunikation und des Austauschs, sondern auch als Erschließungs- und Verteilerfläche.

e1-Personalerschließung

e1-Personalerschließung / e2-Gasterschließung / e3Bettentrakterschließung

e2-Gasterschließung

e3-Bettentrakterschließung

n1-Technik

n2-Wäscherei

Die Konstruktion besteht aus unbewehrtem Mauerwerk und dem Hauptmaterial dieser traditionellen Konstruktion ist gelber Kalkstein. In der Umgebung von Mardin befinden sich eine große Anzahl von Steinbrüchen und die Menschen verwendeten die lokalen Materialien bei der Herstellung der Häuser. Neben der leichten Verarbeitbarkeit bietet die geringere Wärmeleitfähigkeit des feinkörnigen, porösen und gelben Kalksteins auch einen Vorteil gegenüber den anderen Steinarten.

M 1 800 50 m 0 25 m 10 m t1 1 2 2 t3 4 5 5 t6 7 t7 7 7 8 9 10 11 t12 13 14 e1 e2 e3 n1 n2
/ t2-Lounge
t4Hammam / t5-Sauna
t6-Fitness / t7-Spa
t8Ruheraum
Station
t10-Zentralbad
t11-Heißbad
t12-Kaltbad
Außenbad
t1-Info-Therme
/ t3-Umkleidezone/
/
/
/ t9-Cocktail
/
/
/
/ t13-Klangbad / t14-
/ t15-Innenbad
n1- Technik / n2- Wäscherei t15 GSEducationalVersion M 1 800 50 0 25 10 6 13 14 3 1-Info-Therme / -Lounge 3-Umkleidezone 4Hammam / 5-Sauna 6-Fitness 7-Spa 8Ruheraum / 9-Cocktail Station 10-Zentralbad / 11-Heißbad / 12-Kaltbad / 13-Klangbad 14Außenbad / 15-Innenbad e1-Personalerschließung / 2-Gasterschließung / 3Bettentrakterschließung n1- Technik n2- Wäscherei 15 WC 0 10 25 50 t1-Info-Therme t2-Lounge t3-Umkleidezone t4-Hammam t5-Sauna t6-Fitness t7-Spa t8-Ruheraum t9-Cocktail-Station t10-Zentralbad t11-Heißbad t12-Kaltbad t13-Klangbad t14-Außenbad
t15-Innenbad
Hotelgastroute Personalroute Produktionsroute GSEducationalVersion Gast-Route Personal-Route Hotelgast-Route
25,00

w1-Anlieferung

w2-Kühlraum und Lagerzone

w1- Anlieferung / w2- Kühlraum und Lagerzone

w3- Zone für Abbeeren und Pressen / w4- Labor w - Gärtanks w6-Kühlraum w7-Holzfasslager / w8-Hausreserve w9-Abfüllanlage / w10-Verpacken und Etikettieren w11Flaschenkeller Weißwein / w12-Flaschenkeller Rotwein w13-Flaschenkeller Rosewein / w14Kühlraum und Lagerzone / w15-Auslieferung w16-Degustationszone / w17- Hof und Eventzone w18-Weinmuseum-Info w19-Weinmuseum

1-Personalerschließung / e2-Gasterschließung / e3Bettentrakterschließung e -Erschließung mit Lastenlift n1- Technik

Produktionsroute

Gast-Route

Personalroute

Personal-Route

Hotelgast-Route

Hotelgastroute

Bei der Planung dieser Etage war die Belichtungsanforderungen der einzelnen Funktionen sehr wichtig. Mit Hilfe mobiler Trennwände kann man die Produktion- und Gastrouten ständig ändern. Aus diesem Grund werden die Räume manchmal privat und manchmal halb-öffentlich.

Wenn man traditionelle Häuser von Mardin näher betrachten würde, bemerkt man, dass die Häuser meistens zwei und maximal vier geschossig sind.

w1- Anlieferung / w2- Kühlraum und Lagerzone /

w3-Zone für Abbeeren und Pressen

w4-Labor

w3- Zone für Abbeeren und Pressen / w4- Labor /

w5-Gärtanks

w6-Kühlraum

w7-Holzfasslager

w5- Gärtanks / w6-Kühlraum / w7-Holzfasslager / w8-Hausreserve / w9-Abfüllanlage /

w8-Hausreserve

Der Höhenunterschied innerhalb der Parzelle ist ein Parameter für die Geschossanzahl. Die Geschossanzahl ist von Norden nach Süden weniger und aufgrund der Hangneigung haben die Häuser in mehreren Geschossen eine Straßenverbindung.

w10-Verpacken und Etikettieren / w11-

w9-Abfüllanlage

w10-Verpacken und Etikettieren

Flaschenkeller Weißwein / w12-Flaschenkeller

w11-Flaschenkeller-Weißwein

w12-Flaschenkeller Rotwein

Rotwein / w13-Flaschenkeller Rosewein / w14Kühlraum und Lagerzone / w15-Auslieferung /

w13-Flaschenkeller Rosewein

w14-Kühlraum und Lagerzone

w16-Degustationszone / w17- Hof und Eventzone /

w15-Auslieferung

w16-Degustationszone

w18-Weinmuseum-Info / w19-Weinmuseum

w17-Hof und Eventzone

w18- Weinmuseum-Info

w19-Weinmuseum

e1-Personalerschließung

e2-Gasterschließung

e1-Personalerschließung / e2-Gasterschließung / e3Bettentrakterschließung / e4-Erschließung mit Lastenlift

e3-Bettentrakterschließung

e4-Erschließung mit Lastenlift

n1-Technik

n1- Technik

0 10 25 50

Aufgrund der Höhenunterschiede innerhalb der Stadt war eine architektonische Lösung, die die Hangneigung auswertet, erforderlich. Dadurch können die Menschen die schöne Aussicht von dem Tur Abdin Plateau genießen.

M 1 800 50 m 0 25 m 10 m w5 w3 w2 w4 w5 w6 w12 w7 w8 w9 w10 w13 w11 w14 w15 w16 e1 e2 e3 e4 n1 w17 w18 3a 4 6 7
w19 WC
M 800 50 m 0 25 m 10 m w 4 w 13 11 14 15 16 17 18 1 2 3a 3a 4 5 6 6 6 7 8 3b
19 WC
GSEducationalVersion
25,00

Stand

Stand 2-Museumvariante

Gärtanks und Flaschenkeller werden ausgestellt.

Stand 3-Kühlung von Gärtanks

Es entsteht eine direkte Verbindung zwischen Gärtank- und Kühlraum.

4
4
0,6
(bituminös) 17
30
23,5
0,15
0,1
4
0,6
schicht 2
(bituminös) 17
Wärmedämmung 30 cm Stahlbetondecke 23,5 cm Installationsebene 0,15 cm Abgehängte
30
10
Wärmedämmung XPS
2,5 cm Bodenbelag 25/25 mm Lattung auf 50/100
(+ 10 cm Trittschalldämmung) Konterlattung Bitumenanstrich 30 cm Stahlbetondecke 23,5 cm Installationsebene 0,15 cm Abgehängte De-
Detail-1 1:50 Wand-Fundament Detail-3 1:50 Attika-Gründach Detail-4 1:50 Attika-Fassade Detail-2 1:50 Mobile Trennwand GSEducationalVersion GSEducationalVersion GSEducationalVersion GSEducationalVersion
2 cm Bodenbelag
cm Kies 0,1 cm Filtervlies
cm Dräinschicht
cm Wurzelschutzschicht 2 lagige Abdichtung
cm Wärmedämmung
cm Stahlbetondecke
cm Installationsebene
cm Abgehängte Decke 8cm Rentationsubstrat
cm Filtervlies
cm Dräinschicht
cm Wurzelschutz-
lagige Abdichtung
cm
Decke 2 cm Bodenbelag 7 cm Estrich PE-Folie als Trennlage 4 cm Trittschalldämmung 7 cm Wärmedämmung XPS Dampfbremse
cm Stahlbetonfundamentplatte PE-Folie
cm
7 cm Sabuerkeitsschicht
mm
cke
1-Produktionvariante Die Funktionen bleiben isoliert.

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Weinzentrum Mardin by ipek asel alkan - Issuu