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DAS SCHWECHATER SATIREFESTIVAL 2013 16. JAENNER - 2. MAERZ „2013

>> MEDIENMAPPE

THEATER FORUM SCHWECHAT, Ehrenbrunngasse 24, 2320 Schwechat, Tel.: +43 (0)1/707 82 72 Rückfragehinweis: Michaela Konrad medieninformation@forumschwechat.com, www.forumschwechat.com www.satirefestival.at


SCHWECHATER SATIREFESTIVAL 16. JAENNER - 2. MAERZ „2013

>> Mit Witz gegen Dummheit, Niedertracht und Alltagstrott Zum 12. Mal laden wir unser Publikum nach Schwechat, damit es bei unserem einzigartigen Festival wieder die interessantesten und schlagfertigsten Satiriker erleben kann. Denn Widerstand im Alltagstrott zu leisten, sich eine Auszeit bei kritischen Geistern zu gönnen – das belebt! Möchte man die Auswüchse und Irrtümer der österreichischen Politik aufgedeckt sehen, um darüber lachen zu können, so ist man bei I Stangl, Alfred Aigelsreiter, den Brennesseln und Leo Lukas & Simon Pichler richtig. Ihre Wut oder auch Fassungslosigkeit können diese Künstler pointiert in Worte fassen. Auch den einen oder anderen Song kann mit Genuss angehört werden, so wie das neue Kärntner Lied „I bin lei a Kantna, a klana Falott“ von Lukas & Pichler, das schon im Internet für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Die Weltpolitik hingegen steht im Fokus des Schweizer Meistersatiriker Andreas Thiel, der sich in seinem neuesten Programm dem Thema „Macht“ stellt. Den Alltag unter die satirische Lupe nehmen Werner Brix (jaja, die Männer in den besten Jahren), Joesi Prokopetz (Räsonieren über Gott und die Welt) und die Gebrüder Moped (Ernährung und der Sinn des Lebens) sowie unser Eröffnungsgast Stefan Waghubinger, der neu in der Szene ist: Auslandsösterreicher und seit zwei Jahren auf Kabarettbühnen unterwegs, eine Entdeckung. Zu entdecken gibt es heuer viel: In der Show der „Langen Nacht des Kabaretts“ treten vier tolle und eigensinnige Künstler auf: BlöZinger, Wolfgang Feistritzer, Paul Pizzera und Didi Sommer. I Stangl präsentiert in unserer Nachwuchsförderungsreihe als „Pate“ den grandiosen Markus Koschuh aus Innsbruck und den erstklassigen Alexander Sedivy, Nico Semsrott wird seine Stand-Up-Tragedy als Österreich-Premiere vorführen, Marco Tschirpke beehrt uns mit einer ebensolchen, der „neue Steirer-Stern am Kabaretthimmel“ Paul Pizzera rockt auch noch solo das Theater, Andre Blau wird in „Satirikers Personale“ vorgestellt und Hosea Ratschiller gastiert mit seiner hintergründigen Familiensatire erstmals im Theater Forum Schwechat. Das Festival dauert von 16. Jänner bis 2. März 2013.

Schwechat ist im Jänner und Februar immer die Hauptstadt des Lachens!

Information und Karten: Ehrenbrunngasse 24 2320 Schwechat Tel.: 01/707 82 72 E-Mail: karten@forumschwechat.com www.forumschwechat.com www.satirefestival.at Karten sind auch in allen Verkaufsstellen von ÖsterreichTicket sowie unter der Tickethotline 01/96 0 96 (täglich von 9 bis 21 Uhr) oder unter www.oeticket.com erhältlich

THEATER FORUM SCHWECHAT, Ehrenbrunngasse 24, 2320 Schwechat, Tel.: +43 (0)1/707 82 72 Rückfragehinweis: Michaela Konrad medieninformation@forumschwechat.com, www.forumschwechat.com www.satirefestival.at


DAS SCHWECHATER SATIREFESTIVAL 2013 >> SPIELPLAN

Künstler

Programm

Mittwoch, 16. Jänner 2013

Stefan Waghubinger (A/D)

Eröffnung

22 / 20 / 17,50

Freitag, 18. Jänner 2013

Leo Lukas & Simon Pichler

19 / 17 / 15,50

Samstag, 19. Jänner 2013

I Stangl

D K E – Die kriminelle Energie Unter Geiern

Dienstag, 22. Jänner 2013

Alfred Aigelsreiter

Rückschau-dern 2012

16 / 14,50 / 13

Mittwoch, 23. Jänner 2013

Nico Semsrott (D)

16 / 14,50 / 13

Donnerstag, 24. Jänner 2013

Nico Semsrott (D)

Freitag, 25. Jänner 2013

Nico Semsrott (D)

Samstag, 26. Jänner 2013

Sommer, Pizzera, u.a.

Freude ist nur ein Mangel an Information Freude ist nur ein Mangel an Information Freude ist nur ein Mangel an Information Lange Nacht des Kabaretts

Dienstag, 29. Jänner 2013

Andre Blau

Satirikers Personale

16 / 14,50 / 13

Mittwoch, 30. Jänner 2013

Marco Tschirpke (D)

Flügelstürmer

19 / 17 / 15,50

Donnerstag, 31. Jänner 2013

Gebrüder Moped

Jausengegner

16 / 14,50 / 13

Dienstag, 12. Februar 2013

Die Brennesseln

Alle Macht den Ratings

19 / 17 / 15,50

Mittwoch, 13. Februar 2013

Die Brennesseln

Alle Macht den Ratings

19 / 17 / 15,50

Donnerstag, 14. Februar 2013

Paul Pizzera

Zu wahr, um schön zu sein

16 / 14,50 / 13

Samstag, 16. Februar 2013

Hosea Ratschiller

Das gehört nicht hierher

16 / 14,50 / 13

Dienstag, 19. Februar 2013

Werner Brix

40plus

19 / 17 / 15,50

Mittwoch, 20. Februar 2013

Andreas Thiel (CH)

Politsatire

19 / 17 / 15,50

Donnerstag, 21. Februar 2013

Andreas Thiel (CH)

Politsatire

19 / 17 / 15,50

Freitag, 22. Februar 2013

Andreas Thiel (CH)

Politsatire

19 / 17 / 15,50

Dienstag, 26. Februar 2013

Stangl, Sedivy, Koschuh

I Stangl ist der Pate von:

19 / 17 / 15,50

Freitag, 01. März 2013

Joesi Prokopetz

19 / 17 / 15,50

Samstag, 02. März 2013

Joesi Prokopetz

Die Schöpfung – Eine Beschwerde Die Schöpfung – Eine Beschwerde

19 / 17 / 15,50

16 / 14,50 / 13 16 / 14,50 / 13 19 / 17 / 15,50

19 / 17 / 15,50

Beginn jeweils um 20 Uhr Kartenpreise in Euro. Club-Preise gelten für Ö1 Club-Mitglieder, die ermäßigten Preise für SchülerInnen, Studierende, Behinderte, Grundwehr- und Zivildiener, PensionistInnen und Arbeitslose.

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STEFAN WAGHUBINGER >> EROEFFNUNGSABEND DES SATIREFESTIVALS 2013 LANGSAM WERD‘‘ ICH UNGEMUETLICH Von und mit Stefan Waghubinger (A/D)

„Langsam werd‘ ich ungemütlich“ entführt den Zuschauer in eine abgründige Gedankenwelt. Dabei tut Waghubinger so, als ob er früher gemütlich gewesen wäre, dabei war er nur langsam. Zum Glück ist er das immer noch, so bleibt genug Zeit, um sich Fragen zu stellen. Werden Leute die sich Schönheitsoperationen nicht leisten können, bald alt aussehen? Warum schreiben Frauenzeitschriften über multiple Orgasmen, wo er nicht mal seine Katze zum Schnurren bringt, wenn er sie streichelt? Und warum darf man keine Terroristen zur Silvesterparty einladen, obwohl die so schön knallen? Egal, welche Fragen Sie umtreiben: Waghubinger findet immer eine Antwort, die alles noch schlimmer macht!

Stefan Waghubinger wurde vor 46 Jahren in Steyr geboren, lebt aber seit über 20 Jahren in Stuttgart. Nach langjähriger Ausbildung als Klassenclown, erstem Soloprogramm als 17Jähriger beim Dorffest hat er, trotz großem Erfolg, diese Karriere vorerst nicht weiter verfolgt. 1985, als es noch viel mehr Gott gab als heute, hat er Theologie studiert und ist dafür nach Deutschland gezogen. Seit 1997 schreibt er Kinderbücher, Cartoons und selten Postkarten aus dem Urlaub. Später wurde er Theaterpädagoge, weil man auch mal was Ernsthaftes lernen muss. Seit 2009 macht er Kabarett mit emotionaler Tiefe, denn er weiß, dass nur aus Schmerz wahre Komik entsteht. Seitdem hat er schon einige Preise gewonnen wie den Goldenen Stuttgarter Besen, den Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg 2011 und den Publikumspreis beim Klagenfurter „Herkules“ 2011.

Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause Anschließend Eröffnungsfest des Festivals mit Büffet (im Preis inbegriffen, exkl. Getränke) Mittwoch, 16. Jänner 2013, 20 Uhr

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DKE >> DIE KRIMINELLE ENERGIE

Von und mit Leo Lukas und Simon Pichler

Die beiden Satire-Helden Leo Lukas und Simon Pichler erläutern in ihrem neuen Programm, wie Vermögen angehäuft wird – und wer unter Steuersündern und anderen Kriminellen die wahren Verbrecher sind: nämlich diejenigen, die auf ganz legale Weise das große Geld machen. Mit ihrem Witz und Schmäh machen sie so die bitteren Erkenntnisse erträglicher und vor allem lächerlich. Besonders wenn die beiden ihre originellen Songs mit tiefsinnig-bissigem Inhalt („Jagdpartie beim Grafen Halali“) vortragen oder wenn sie in Klugschwätzer-Dialogen eine kleine Kulturgeschichte des Verbrechens referieren. Die kleinen Gauner und Häfenbrüder, die Mafiosi und Kannibalen, God’s Angels und Unschuldsengel, alle werden vorgeführt. Never change a winning Duo! In Fortsetzung ihres Erfolgsprogramms „Nackte Zahlen“ durchkämmen Lukas & Pichler das Spannungsfeld des Verbrechens. Auf Rasta-Fahndung nach den Wurzeln des Bösen kratzen sie rasant die Kurve vom Vaterunser zur Cosa Nostra, vom Räuberhauptmann Grasl zum Unschuldsengel Grasser, der den Armen nahm und den Reichen gab. Hohe Volks-Aufklärungsrate – natürlich wieder mit reichlich Gedankenexperimenten, Schüttelreimen, Fabeln, Songs und Tanzeinlagen!

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Freitag, 18. Jänner 2013, 20 Uhr

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UNTER GEIERN >> UEBER BANKSTER & ANDERE GANOVEN

Von und mit I Stangl

Angst vor den Geiern? Vor der Krise? Dann machen Sie es wie I Stangl. Der geht mit der Zeit, ist jetzt seine eigene Privatstiftung in Liechtenstein, hinter ihm steht ein Treuhänder auf den Bahamas, der ihn über einen schweizer Finanzkonsulenten an eine Investorengruppe verleast, alles unter dem Dach der Stangl-Holding mit Sitz in einem Briefkasten in Panama. Ist es nicht schön, wenn man wie er sagen kann: „Meine Gewinne sind die Verluste der anderen“? Suchen Sie sich doch einen dieser tollen Jobs wie Aktienanalyst, Lobbyist, Spindoctor oder werden Sie Rüstungsindustrieller, so tragen Sie zwar nichts zum Wohlstand bei, werden Gesindel genannt, aber von der Krise werden Sie dann garantiert nichts spüren. Und Ihr Vermögen wird auch sicher nie angekratzt. Denn Umverteilung ist unmöglich. Ein Beispiel: Die reichsten zehn Prozent der Österreicher besitzen zusammen ein Vermögen von 800 Milliarden Euro. Das entspricht 8 Millionen Porsche Carreras, würde man die auf alle Österreicher umverteilen, wo sollten wir die parken? Sie sehen: Unter Geiern geht’s nur Geiern gut. Werden Sie endlich auch einer, I Stangl hilft Ihnen dabei!

Niederösterreich-Premiere! Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Samstag, 19. Jänner 2013, 20 Uhr

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RUECKSCHAU-DERN 2012 >> DIE BILANZ DES JAHRES 2012

Von und mit Alfred Aigelsreiter („Die Brennesseln“) Auf Grund des großen Erfolges der letztjährigen Jahresrückschau „Das war’s – 2011“, wird „Brennessel“-Texter Alfred Aigelsreiter auch dieses Jahr wieder die Macheloikes, Ungereimtheiten, Ausrutscher, Tragödien, Peinlichkeiten, Abgründe großer und kleiner Tiere aus Gesellschaft und Politik, penibel wort- und pointenreich zu Papier bringen, um sie dem geneigten Publikum in Erinnerung zu rufen und zum Vortrag zu bringen. Alles was vorgefallen ist, wird gnadenlos seziert, verspottet, aufgeblattelt und dem verdienten Gelächter preisgegeben. Wer die „Nessel“-Conferencen kennt, weiß was da auf das Publikum zukommt. Was gesagt und bekrittelt werden muss, kommt zur Sprache. Und es tut sich viel in einem Jahr. Sehr viel sogar. Die Skandale und Aufreger des Jahres passieren noch einmal Revue. Die Pointen purzeln im Sekundentakt, und die verbalen Ohrfeigen für die verantwortlichen Protagonisten klingen äußerst wohltuend im Ohr der Zuseher. Sprachkaskaden, Formulierungskunststücke und Worte des Zorns klingen da von der Bühne. Verbale Kopfnüsse für demente Tendenzen und Dementikeiler, Ablenkungsdomestiken, Vertuschungskapazunder oder einfach nur naturtrübe Zeitgenossen. Ein zweistündiges Rückblickstribunal mit hoher Pointenquote und intensiver Lachdichte ist angesagt.

Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause Dienstag, 22. Jänner 2013, 20 Uhr

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FREUDE IST NUR EIN MANGEL AN INFORMATION >> STANDUP TRAGEDY

Von und mit Nico Semsrott (D) „Freude ist nur ein Mangel an Information“ – diesem Motto entsprechend versorgt Nico Semsrott sein Publikum mit vielen Informationen. Der depressive Depressive betreibt das, was er am besten kann: Als bitterböse Gesellschaftskritik getarnte Leistungsverweigerung. Dafür wird er mit Preisen überhäuft: dem NDR Comedy Contest, dem Karl-Marx-PoesiePreis, dem Stuttgarter Besen (Publikumspreis) und mehr als 100 Poetry Slam-Siegen. Ihn selbst macht das traurig: „Für einen Loser bin ich ein ziemlich schlechter Verlierer“, sagt Nico von sich selbst. Er fühlt sich missverstanden und sieht seinen Erfolg als Mobbing, nimmt ihn aber für seine höhere Mission in Kauf: Die Zahl der Depressiven in Europa zu verdoppeln. Die Chancen stehen gut – Depression ist der Wachstumsmarkt schlechthin. Die von ihm entwickelte, moderne Kabarettform der STANDUP TRAGEDY ist in der deutschsprachigen Kleinkunstwelt einzigartig: Um beim Publikum Begeisterungsstürme auszulösen, braucht Nico Semsrott nicht mehr als einen Zettel, einen schwarzen Kapuzenpullover – und viel schlechte Laune.

Nico Semsrott (geboren 1986 in Hamburg) ist ein deutscher Kabarettist und Slam-Poet. Er tritt seit 2008 als depressive Kunstfigur auf Poetry Slams, Kabarettbühnen und im Fernsehen auf. Sein erstes Soloprogramm ist in einer Österreichpremiere am Schwechater Satirefestival 2013 zu sehen.

Kabarett-Abo I-III, Karten im Freien Verkauf verfügbar. Österreich-Premiere! Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Mittwoch bis Freitag, 23. bis 25. Jänner 2013, 20 Uhr

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DIE LANGE NACHT DES KABARETTS >> WIR SPIELEN SO LANGE SIE WOLLEN

Von und mit BlöZinger, Wolfgang Feistritzer, Paul Pizzera und Didi Sommer

Seit über 10 Jahren ist die mit dem Österreichischen Kabarettförderpeis 2004 ausgezeichnete „Lange Nacht des Kabaretts“ eine Fixgröße der Kleinkunst-Szene. Die größten Talente des Landes gehen auf Tour und präsentieren gemeinsam Ersonnenes und die Highlights aus ihren aktuellen Programmen. Die „Kleinkunstnagel 2011“-Gewinner, das oberösterreichische Kabarett-Duo BlöZinger, sind die „Wiederholungstäter“ der „Langen Nacht 2012“. Die beiden „grenzgenialen Märchenonkel“ bringen mit ihren vielen grotesken Märchengestalten das Publikum zum Lachen und Staunen. Der charmante Kärntner „Nestbeschmutzer“ Wolfgang Feistritzer, die etwas gewichtigere Hälfte des preisgekrönten Kabarett-Duos Winkler & Feistritzer, wirft mit seinem ersten Soloprogramm „Kärnten. What else!“ einen schonungslos Blick hinter den „Kärntner Vorhang“. Der neue „Steirer-Stern am Kabarett-Himmel“ heißt Paul Pizzera, der 2012 den 25. Grazer Kleinkunstvogel im Theatercafé gewann. Rotzfrech, bissig, dabei fröhlich und sympathisch hat er bereits mit seinem ersten Programm „Zu wahr, um schön zu sein“ Furore gemacht (siehe auch 14. Februar 2013!). Der schräge, oberösterreichische Poetry-Slammer Didi Sommer, bestens bekannt aus der Schwechater Satireshow „Dienstag nach Vorschrift“, sorgte 2010 mit seinem ersten SoloKabarettprogramm „Du Sau“ für Begeisterung bei Publikum und Presse.

Dauer: Wir spielen so lange Sie wollen... Samstag, 26. Jänner 2013, 20 Uhr

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SATIRIKERS PERSONALE >> ANDRE BLAU

Mit Andre Blau und Überraschungsgästen Gesprächspartner: Johannes C. Hoflehner Mit „Satirikers Personale“ wird ein neuer Programmpunkt des Schwechater Satirefestivals eröffnet, der einen Satiriker oder eine Satirikerin, der weniger zentral in der Öffentlichkeit steht, fokussiert, das satirische Werk vorstellt und hinter die Kulissen blicken lässt. Den Anfang macht Andre Blau. In Schwechat war er fünf Jahre lang monatlich auf der Bühne bei der Satireshow „Dienstag nach Vorschrift“ zu Gast, stand als Schauspieler und Kabarettist immer wieder im Rampen- oder Filmlicht und veranstaltet in Wien seit Jahren die „Literaturshow“. Als Autor satirischer Bücher ist er in den letzten Jahren verstärkt in Erscheinung getreten. Im Gespräch mit Johannes C. Hoflehner wird er Anekdoten und Geschichten aus seinem Leben erzählen, die Anfänge in den 80er Jahren schildern und die Begegnungen mit interessanten Kollegen. Wir zeigen Filmausschnitte mit Andre Blau und Sketches, die aus seiner Feder stammen, darunter auch Folgen der Trash-Soap „Die Hofbauers“ und „Gespräche mit dem Herrn Minister“. Live wird er das eine satirische Lied oder das andere Nonsensegedicht zum Besten geben. Spontane Überraschungsmomente mit unangekündigten Gästen oder Telefonliveschaltungen werden dem Abend mit Andre Blau zusätzlichen Reiz verpassen.

Andre Blau, 1962 geboren, seit 1989 freier Schriftsteller, Darsteller, Kabarettist, Workshop/ Seminarleiter mit Emotional Theatre, Sprecher, Journalist, Texter; Träger zahlreicher Literatur- und Satirepreise wie des Anerkennungspreis des Landes NÖ, ErostepostLiteraturpreis-Salzburg, Anton Kuh-Preis, … Aktuelle Bücher: • Dann geh ich zu den Bibern – fünf und zwanzig Gedichte (M.A.D.-Verlag 2009) • Detektei Novotny (M.A.D.-Verlag 2010) • Gespräche mit dem Herrn Minister (M.A.D.-Verlag 2012)

Dauer: ca. 80 Minuten, keine Pause Dienstag, 29. Jänner 2013, 20 Uhr

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FLUEGELSTUERMER >> LAPSUSLIEDER, GEDICHTE UND EIN QUANTUM MUMPITZ

Von und mit Marco Tschirpke (D)

Marco Tschirpke interessiert sich weder für Pinguine noch für Gestirne, stattdessen zielt er mikroskopisch genau auf die Sphäre dazwischen – es ist ein Universum voller obskurer Alltäglichkeiten, voller Gräueltaten auf Häkeldeckchen, die der Wahlberliner besingt und bedichtet. Wenn die Muse bei ihm anklopft, lädt er sie gleich noch zum Frühstück ein. Gemeinsam fabrizieren sie Hochkonzentriertes, musikalisch pointiert, rhetorisch entfesselt. Dieser Mann braucht keine Konstruktionen, ihm reichen Beobachtungen, und hat man das Dasein erst einmal konsequent durchdacht, ist das schon alles enorm unterhaltsam. Da hat bereits einer in die Suppe gespuckt, jetzt muss nur noch jemand einen Song daraus machen. Dieser jemand ist Marco Tschirpke. Seine Lapsuslieder sind knackige Geisteskonzentrate. Sein Trick: Kürze. Ein Song, ein Wort, ein Klick im Kopf, danach geht es auch schon auf die nächste Reise. So beobachten wir innerhalb kürzester Zeit die Venushügel beim Rosten und die Könige beim Stolpern, erdulden romantische Arrangements und herrliche Kakophonien. Stets zugänglich, doch immer auch mit einem schelmischen Hintergedanken, tänzelt und poltert er über die Tasten, stichelt gegen die Verhältnisse. Je größer sein Sujet, desto beiläufiger belächelt Tschirpke es. Am Ende steht die Erkenntnis: Wenn die Welt uns überfordert, dann Tschirpkes Antwort auf die Welt noch mehr. Einfach wundervoll.

Marco Tschirpke (Jahrgang 1975) studierte nach einer Berufsausbildung die Fächer Tonsatz und Klavier an der Folkwang-Hochschule in Essen. Seit 2003 tritt er mit seinen Lapsusliedern auf. Dafür erhielt er u.a. den Deutschen Kabarettpreis 2007 (Sonderpreis). Gemeinsam mit Sebastian Krämer entstand das Programm „Ich `n Lied – du `n Lied. Im November 2009 gewann er beim Wettbewerb „Tegtmeiers Erben“ mit neuen Lapsusliedern und Gedichten den Jurypreis, im Jänner 2011 den Herkules-Preis der Stadt Klagenfurt.

Österreich-Premiere! Dauer: ca. 1 ¾ Stunden, eine Pause Mittwoch, 30. Jänner 2013

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JAUSENGEGNER >> EIN KULINARISCHES KABARETT-ROADMOVIE

Von und mit den Gebrüdern Moped

Die Gebrüder Moped haben es in ihrem dritten Programm nicht leicht. Kurz vor dem Finaleinzug des örtlichen Schnitzelwettessens erklimmen vegetarische Fundamentalisten die Macht, diktieren mit sofortiger Wirkung eine neue Speise-Charta und versalzen so dem Brüderpaar gehörig die Suppe. Franz Joseph und Martin Moped auf der Flucht. Sie reisen per Anhalter durch die laktosefreie Milchstraße, verdingen sich als illegale Fleischpflücker, plündern die Nahrungspyramide, singen Molekularküchenlieder, essen auf Rädern und beantragen Asyl im Schlaraffenland. Viele Prüfungen sind zu bestehen. Viele Fragen offen. Wie viel Schinken ist in Palatschinken? Wer traut sich, den Veganer einen Eierkopf zu schimpfen? Dürfen Fructarier Frucade trinken? Schließlich erscheint ein halbfetter, selbsternannter Fäkalastrologe. Ob er den beiden das lebensrettende Erfolgsrezept serviert? „Jausengegner“ ist ein herb gewürztes Kabarett-Roadmovie über Stock und Stein und andere Ernährungstrends.

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Donnerstag, 31. Jänner 2013, 20 Uhr

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ALLE MACHT DEN RATINGS >>DAS 32. PROGRAMM DER `BRENNESSELN`

Von und mit den Brennesseln: Alfred Aigelsreiter (Text), Robert Herret, Paul Peschka, Peter Siderits (Musik) „Alle Macht den Räten“ hieß es zur Zeit der russischen Oktoberrevolution. Fast 100 Jahre später haben aber die Ratings das Sagen und der Tanz auf dem Vulkan geht hurtig weiter. Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst der Märkte. Die Banken laufen heiß, es kracht im Gebälk, aber die Gelddruckmaschinen rotieren weltweit auf Hochtouren. Und es gibt derzeit nix, was nicht heruntergestuft wird. Politiker, Programme, Sparpläne, Parteien. Bei uns steht demnächst ein Kreuzerl-Event – eine Wahl – vor der Tür. Aber niemand interessiert sich dafür. Was bringen Wahlen, wenn wieder nur die üblichen üblen Postenmaximierer zur Disposition stehen? Egal. Im neuen Programm der „Nesseln“ wimmelt es von Absurditäten, penibel abgeschrieben von der Realität. Man wirft einen Blick in die Beletage einer Haftanstalt, betrachtet die einsitzenden straffälligen Nadelstreif-Sträflinge, beobachtet den unschuldsvermutetsten aller Säckelwarte und einen Fußballpräsidenten nach Gutsherrenart. Ein pannonischer Altgraf klopft sich den Gerichtsstaub aus dem Loden und lobbyiert weiter zwischen Hochstand und Kaminfeuer. Zwischendurch schaut das Satirekleeblatt den geistig insolventen Volksvertretern ausgiebigst aufs Maul, wenn sie eine Debatte mit Argumenten auf Nullniveau befeuern. Irgendjemand muss den Phrasenmüll der packelnden und betakelnden Debakel-Crew ja wegräumen, den die Beschwichtigungsnihilisten, Demoskopen-Dummies und Sachzwangzwerge dem Lande hinterlassen.

Dauer: 2 ½ Stunden, eine Pause Dienstag und Mittwoch, 12. und 13. Februar 2013, 20 Uhr

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ZU WAHR, UM SCHOEN ZU SEIN >> DER NEUE STEIRERSTERN AM KABARETTHIMMEL

Von und mit Paul Pizzera Regie: Andi Peichl

Das Kabarettdebut Pizzeras verspricht einen energiegeladenen Höllenritt mit Gitarren, Gebrüll und ganz viel Liebe. Ehrlich gnadenlos und gnadenlos ehrlich richtet der Steirer die Scheinwerfer auf Verwandtschaft und Gesellschaft, um die Dinge hervorzuheben, die uns alle letztendlich gleich machen: menschlich. Zwischen Selbstironie, schwarzem Humor und dem Wunsch nie erwachsen zu werden, spielt sich Pizzera durch Geschichten über Freund-, Lieb- und Bekanntschaften, die so abstrus und fantastisch sind, dass sie nur der Alltag geschrieben haben kann. Das Tragisch-Schöne unser aller Leiden wird von der Flamme der Realität geküsst: Im Schein des Lagerfeuers mit E-Gitarren genießen wir das Sonntagsessen bei Oma, sehen wie die bessere Hälfte auf den unfreiwilligen Upload auf Youporn reagiert und erkennen, dass Suizid Spaß und Familie Angst machen kann. Endlich einer, der Dir die Wahrheit nicht schön spielt, singt und schreibt.

Der steirische Jungkabarettist Paul Pizzera (geboren 1988 in Deutschlands-berg) stand 2007 erstmals auf einer Poetry Slam Bühne und war danach nicht mehr runterzukriegen. Nach ersten Kontakten mit Live-Kabarett im Theatercafé, war er unsterblich in Mike Supancic und Martin Puntigam verliebt. Zwischen 2007 und 2010 ist er auf über 100 Poetry Slams in Österreich, Deutschland und der Schweiz aufgetreten. Ein Germanistikstudium schloss er mit dem geisteswissenschaftlichen Adelstitels: Bachelor ab. 2011 gewann er den 25. Grazer Kleinkunstvogel, den Publikumspreis im Theatercafé und 2012 den Kabarettpreis Freistädter Frischling. Heute ist er verliebter denn je.

Dauer: ca. 1 ¾ Stunden, eine Pause Donnerstag, 14. Februar 2013, 20 Uhr

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DAS GEHOERT NICHT HIERHER >> EINE POLITISCHE FAMILIENKOMOEDIE UND LIEBESGESCHICHTE BZW. GRABREDE

Von und mit Hosea Ratschiller

Europa zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Ein junger Mann hat ein bisschen weniger Angst im Dunkeln als seine Oma. Er weiß, in ihm steckt etwas ganz Großes. Viel mehr weiß er nicht. Sein Opa hat es im Leben überraschend weit gebracht. Der junge Mann übernimmt eine große Aufgabe. Dann erzählt er von einer möglichen Liebe und auch von: Licht, Hüften, Zuversicht, Kultur, Zahnpflege, Tod, Erfolg, Imitation, Sehnsucht, Europa, Information, Krochan, London, Politikverdrossenheit, Genua, Wut, New York, Bildung, Karriere, Stockholm, Archäologie, Mut, Empörung und Elvis. Ein satirisches Gagfeuerwerk zum Ende der Geschichte. Alternativer Titel: „Die allerletzten Tage der Menschheit - Jetzt geht´s erst richtig los!“ Mindestens 8 exklusive Tripple A Welt-Witze zum Merken und Weitersagen, bis zu 160 stilsicher dargebrachte Qualitätspointen, 2-7 teilweise indiskutable Kalauer, 1 todsicherer Brüller, sowie ca. 3 überraschend, 18 ziemlich, 11 relativ und 5 wahnsinnig interessante, aber vor allem 1 wirklich schöner Moment oder Geld zurück. Ausgezeichnet mit dem österreichischen Kabarettpreis 2012.

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Samstag, 16. Februar 2013, 20 Uhr

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40PLUS >> UEBER MAENNER IN DEN BESTEN JAHREN

Von und mit Werner Brix

Über Vierzig: Wir sind reif geworden! Das ist die Erreichung eines Zustandes. Durch dieses Ereignis werden wir schlagartig mit Emotionen beladen, einer Form der Logik, die wir bisher nicht kannten, weil sich unsere rechte Gehirnhälfte bis zum Vierziger weigert, sich zu füllen. Was sind die Folgen? Melancholie und Phantomschmerz. Die männliche Seele ist im Aufruhr. Man verspürt Rührung über die Schönheit einer Schneeflocke und entdeckt den Mikrokosmos eines Kuhfladens als buntes Reich glücklicher Kleinstorganismen. In diesem Stadium passiert es nicht selten, dass Männer darauf bestehen, ihre Kinder zu Bett zu bringen, unabhängig davon, ob die den Kindergarten oder die Oberstufe eines Elitegymnasiums besuchen. Wir beginnen mit Gartenarbeit. Und zwar völlig wurscht, ob wir einen haben oder nicht. Zur Not stopfen wir Humus in die Frostlöcher auf unserem Balkon und versuchen Kohlrabi mit Kiwis zu kreuzen, weil wir das auf irgendeiner Homepage über Permakultur gelesen haben. Irgendwann einmal sagt dann die rationale Gehirnhälfte schon: Heast, Oida! Geht’s eh no? Ich glaub, du verlierst dich grad ein bisserl. Hm? Kummst wieder obe? Dann weiß der Mann in den besten Jahren, dass er sich „da oben“ verloren hat und deshalb wieder finden muss. Und dann kommt die Steigerung. ER SUCHT SICH!!!

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Dienstag, 19. Februar 2013, 20 Uhr

THEATER FORUM SCHWECHAT, Ehrenbrunngasse 24, 2320 Schwechat, Tel.: +43 (0)1/707 82 72 Rückfragehinweis: Michaela Konrad medieninformation@forumschwechat.com, www.forumschwechat.com www.satirefestival.at


POLITSATIRE >> POLITIK UND MACHT

Von und mit Andreas Thiel (CH)

Es ist unsicherer geworden in der Hölle, seit Bin Laden gestorben ist. Auch in Thiels vierter schwarzer „Politsatire“ geht es um Politik, Tod und Champagner. Während uns Andreas Thiel das Böse erklärt, fischen tausendäugige Fesselballonfische mit langen, hängenden Zungen in der Tiefe des Ozeans nach leuchtenden Feuerdornquallen. Die ganze Welt ist ein Gefängnis, was man sich vorstellen muss wie ein Zebra von innen. Thiel versucht sich, in seiner zweiten Inkarnation als Rudolf Steiner, die Welt wieder schönzutrinken. Dadurch wird sie zwar nicht besser, aber lustiger. Dabei überkommen ihn erstaunliche Gedanken wie die Frage, warum Jesus an der Hochzeit zu Kana das Wasser nicht in Champagner verwandelt hat. Noch erstaunlicher sind die Antworten. Schauen Sie sich, bevor sie sterben, noch dieses Programm an.

Andreas Thiel (geboren 1971 in Bern) ist Schweizer Kabarettist und Satiriker. 1995 machte er seinen Abschluss an der Desmond Jones School of Mime and Physical Theatre in London. Seit 1997 tritt er mit Kabarettprogrammen auf, auch außerhalb des deutschen Sprachraums, etwa in London, Mailand, Rom, Bangkok, Hongkong, Kaohsiung, Taipeh oder Taitung. Thiel ist Mitbegründer und Hausmoderator des Bösen Montag im Theater am Hechtplatz in Zürich, Mitgründer des Tintensaufens in Bern und Taufpate des Internationalen Festivals für Komische Künste in Winterthur. Er ist regelmäßiger Kolumnist in der Berner Zeitung, im Nebelspalter und in der Weltwoche. Seit 2012 ist er Karikaturist für die Zeitschrift Schweizer Monat.

Kabarett-Abo I-III, Karten im Freien Verkauf verfügbar.

Österreich-Premiere! Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Mittwoch bis Freitag, 20. bis 22. Februar 2013, 20 Uhr

THEATER FORUM SCHWECHAT, Ehrenbrunngasse 24, 2320 Schwechat, Tel.: +43 (0)1/707 82 72 Rückfragehinweis: Michaela Konrad medieninformation@forumschwechat.com, www.forumschwechat.com www.satirefestival.at


I STANGL IST DER PATE VON: >> MARKUS KOSCHUH UND ALEXANDER SEDIVY

Von und mit Markus Koschuh und Alexander Sedivy Und mit I Stangl als „Pate“

Zwei bis drei Mal im Jahr stellt ein bekannter Kabarettist als Pate zwei jüngere Kollegen im Theater Forum Schwechat vor, die je eine Halbzeit bestreiten und sich so dem Publikum präsentieren können. Auch der Pate I Stangl wird etwas aus seinem Repertoire beisteuern. Freuen Sie sich also auf einen geistreichen, spannenden und abwechslungsreichen Abend. Markus Koschuh ist hierzulande bestens als Poetry-Slammer bekannt, wurde er doch österreichischer Poetry-Slam-Meister 2010 und 2011 und 2010 auch Vize-Europameister. Mit seinem bitterbösen und wahnwitzigen aktuellen Kabarettprogramm „Agrargemein“ hat er 2012 in Tirol einen neuen Kabarett-Hype ausgelöst – und wird längst mit der Tiroler Kabarettlegende Otto Grünmandl verglichen. In diesem Programm deckt Koschuh schonungslos satirisch auf, wer sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichert und welche Mechanismen der Politik schützend die Hand über die Profiteure halten. Alexander Sedivy ist unter den aufstrebenden Kabarettisten in Österreich mit Sicherheit der Vielseitigste! Er spielt derzeit gleich mehrere Programme und begeistert seine immer größer werdende Fangemeinde. Texte und Musik stammen aus seiner Feder, der Bogen spannt sich von lebensechten Promiparodien bis zu nachdenklichen Nummern. Und das immer mit viel Musik und einem gehörigen Schuss Improvisation! 2011 startete sein neues Kabarettformat die „Blutbild Show“ und seit Jänner 2012 tourt er auch mit seinem neuesten Programm „Regelbeschwerden“.

Dauer: ca. 2 ¼ Stunden, eine Pause Dienstag, 26. Februar 2013, 20 Uhr

THEATER FORUM SCHWECHAT, Ehrenbrunngasse 24, 2320 Schwechat, Tel.: +43 (0)1/707 82 72 Rückfragehinweis: Michaela Konrad medieninformation@forumschwechat.com, www.forumschwechat.com www.satirefestival.at


DIE SCHOEPFUNG >> EINE BESCHWERDE

Von und mit Joesi Prokopetz

Da stellt sich doch tatsächlich einer auf die Bühne und sagt uns, dass die Natur unser Feind, ja dass der Wunsch nach „Natur pur“ lebensbedrohlich ist. Dass einer wie Gott in der Privatwirtschaft längst entlassen worden wäre. Und dass die Welt für den menschlichen Forschungsgeist zu empfindlich ist, weil ja seit der Erfindung von Pfeil und Bogen praktisch alles aus dem Ruder läuft und wenn die Polkappen schmelzen, das zunächst für Leute mit Erdgeschoßwohnungen unangenehm ist. Er weiß aber auch, dass sich nur der vernünftige Mensch der Natur anpasst und der unvernünftige die Natur an den Menschen anpassen möchte und darum jeder Fortschritt von den Unvernünftigen abhängt, dass Menschen, die in gebückter Haltung durch Supermärkte schleichen, nicht Ischias haben, sondern nur die günstigen Angebote in Bodennähe suchen, und dass wir aus Rücksicht auf uns selbst „es menschelt“ sagen, wenn es heißen müsste „es trottelt.“ Ja, und dass in Zeiten der Sparpakete leider nur mehr billige Witze über unsere Politiker möglich sind. Und: Die problematische Stelle in der Bundeshymne nicht „TöchterSöhne“ ist, sondern die Zeile „Volk, begnadet für das Schöne.“ Also, jede Menge los im neuen Programm von Joesi Prokopetz. Ein Prokopetz in Höchstform.

Vorpremiere! Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause Freitag und Samstag, 1. und 2. März 2013, 20 Uhr

THEATER FORUM SCHWECHAT, Ehrenbrunngasse 24, 2320 Schwechat, Tel.: +43 (0)1/707 82 72 Rückfragehinweis: Michaela Konrad medieninformation@forumschwechat.com, www.forumschwechat.com www.satirefestival.at


Schwechater Satirefestival