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Ă–sterreichische Post AG | Postentgelt bar bezahlt RM11A038787 | Benachrichtigungspostamt 8160 Weiz Aufgabe Postamt 8000 Graz | September 2012

60.000 Haushalte weiz

Wir sind Kikeriki

HARTberg

Graz-Umgebung

SEITE

04

Vorwort

E-Mail: office@inred.at | 8160 Weiz Kapruner-Generator-Str. 8 | druckerei@steinmann.cc

Wir tragen Ihre Werbung weit hinaus

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Seite 2

Ausgabe September 2012

Lebe deine Träume 27.02.2012 11:57:43

austro/flex Geschäftspartner

Braunau am Inn, 30.07.2012

Lebe deine Träume.

UM € 194,-* GÜNSTIGER! Sehr geehrter austro/flex Partner, Selten zuvor war es so günstig, sich den Traum vom perfekten Schlaf zu erfüllen. Doch jetzt ist es soweit. Denn bevor austro/flex im Herbst die Schlafsysteme der neuesten Generation präsentiert, bewerben wir vom 10.09.2012 bis 29.09.2012 jedes Schlafsystem im VK um 100,- günstiger plus HWS Kissen im Wert von 94,- gratis. Bei Bestellung eines afx Schlafsystems (bestehend aus Matratze und Unterfederung) erhalten Sie ein HWS Kissen ohne Berechnung sowie einen Abzug von € 48,80 (EK-Betrag netto vor Skonto) als Position ausgewiesen am Auftrag. Aus organisatorischen Gründen möchten wir Sie bitten, die kostenlose Zugabe des hws Kissens bei jeder Bestellung anzuführen. austro/flex Kissen mit dem atmungsaktiven Wellenprofil-Schnitt erhalten Sie wahlweise mit einem Kern aus softelastischem Comfortschaum (hws schaum) oder aus druckentlastendem Softviscoschaum (hws visco). Die runden POS Tafeln für das GRATIS HWS Kissen, die bereits in Ihren Häusern vorhanden sind, können weiterhin verwendet werden. Bitte beteiligen Sie sich am Erfolg dieser Aktion, indem Sie unser Inserat für eine Werbeeinschaltung in den Printmedien oder im direct mailing nutzen. Bei Interesse bitte um Anforderung unter office@optimo.at oder Tel. 07722/82620. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und stehen für weitere Fragen sehr gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen

Gerald Stündl Leitung Verkauf und Marketing

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Ausgabe September 2012

Seite 3

Wünsche werden Realität

Wir haben besseres für Sie parat!

Weizer Straße 23 A-8200 Gleisdorf T: 0 31 12 / 31 300 F: 0 31 12 / 31 301 office@mega-immo.at facebook.com/mega-immo

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Seite 4

Vorwort von Franz Steinmann

Ausgabe September 2012

Inhalt Danken - Erntedank

6

Bezirkshauptmann Mag. Wiesenhofer, Hartberg Lebenshilfe - Coach

Liebe LeserInnen! WAS IST DEM KIKERIKI BEREITS GELUNGEN? Menschen erreicht zu haben, die mir durch ihre Rückmeldungen und Mitarbeit sehr viel Vertrauen geschenkt haben. Erwirkt wurde auch, dass andere Medien nun ebenfalls wieder mehr über unsere Region berichten. Der Kikeriki hat anscheinend bereits eine große Vorbildwirkung. Konkurrenz belebt den Markt. Schließlich finanzieren wir kostenlosen Zeitungen uns durch die Inserate unserer Unternehmen, bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke. Trotzdem wird so manche Auflagenzahl durch so genannte Mutationen „verschleiert“. Mutationen sind nichts anderes als geteilte Auflagen, die dann nur in einem begrenzten Gebiet oder Ort erscheinen. Beim Kikeriki gibt es immer nur EINE Gesamtauflage und Ihre Werbung kommt, wie derzeit, in 60.000 Haushalte, postverteilt. Ein Preisvergleich der Auflagenstärke zum Inseratenpreis hilft Ihnen SPAREN und Ihr Inserat hat den GRÖSSEREN Erfolg. Ich bin der Meinung nur ein zufriedener Kunde kommt wieder! WAS MÖCHTE DER KIKERIKI NOCH ERREICHEN? Ich möchte weiter Menschen berühren und mit ihnen Freude und Sorge teilen. (siehe ein kleines Beispiel auf den Seiten 26 und 27). Anstreben möchte ich mit dem Kikeriki eine Auflage von 100.000 Stück, weil es eine schöne runde Zahl ist. Mein größter Wunsch ist aber, viele Leser zu begeistern und mit ihnen gemeinsam den Kikeriki zu gestalten. Schreiben Sie mir (redaktion@kikeriki.cc), telefonieren Sie mit mir (0664/396 0303). Überwinden Sie Ihre Unsicherheit, beim Kikeriki sind Sie gut aufgehoben. Bis bald , Franz Steinmann

7/8 8

Rechtsanwalt/Autorin/Bioresonanz

10

Unsere Tierärztin

12

Andrea Sailer / Gedanken zur Zeit

14

Einsatzkräfte

16

Aromapraxis / Kräuterpädagogin

18

Baubericht Architekturbüro Hausleitner

20 / 21

Unsere Schafbäurin

22

Lagerhaus Wechselgau

23

Besuch im Feistritzwald

26 / 27

Aus dem Bezirk Hartberg Kulturprogramm Kunsthaus Weiz

28

29

Stronach - Chance für Österreich

30

Kinderseite Tagesmutter Michaela Tödling

34

Sport

Kleinanzeigen

35 / 36 39

Impressum Impressum Lt. Mediengesetz §25: Herausgeber und Medieninhaber: Franz Steinmann 8160 Weiz, Kapruner-Generator-Straße 8, Telefon 03172 / 2406, Fax DW 4, E.Mail redaktion@kikeriki.cc Auflage: 60.000 Stück Druck und Grafik: Steinmann Weiz Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird oft nur die männliche Form verwendet. Gemeint sind natürlich beiderlei Geschlechter. Für den Inhalt der Werbeinserate sind die jeweiligen Firmen verantwortlich. Ebenso muss die Meinung der Kolumnisten nicht der Meinung der Redaktion entsprechen! Für unaugeforderte Einsendungen übernehmen wir keine Haftung. Eingesandte Texte und Bilder werden nicht zurückgeschickt. Satz- und Druckfehler vorbehalten.


Ausgabe September 2012

Seite 5

Wow* *Die neue A-Klasse. Der Pulsschlag einer neuen Generation. Jetzt bei Ihrem Mercedes-Benz Partner. Kraftstoff verbrauch (NEFZ) 3,8–6,4 l/100 km, CO2-Emission 98–148 g/km. www.mercedes-benz.at/a-klasse

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Seite 6

Danken - Erntedank

Ausgabe September 2012

Nachruf:

Dr. Anton Heiling Prakt. Arzt in Stubenberg am See

Foto: Pfarre Weiz

V

ielleicht denken Sie beim D(t)anken eher an ihr Auto und was das wieder kostet.Tanken kostet viel Geld! Wenn wir Christen danken, erhalten wir aber viel mehr zurück. Danken wir für alles, was wir in unserem Leben schon geschenkt bekommen haben. Die ganze Schöpfung Gottes in all seiner Pracht; sie wurde uns anvertraut, gehen wir behutsam mit ihr um. Die wunderbare Natur, unsere Mitmenschen... Kaum zu glauben, wieviel Gutes einem da einfällt, wenn man die verschiedenen Phasen des Lebens vorüberziehen lässt. Man sollte sich die Frage stellen: Wofür kann ich danken, in meiner Kindheit, in meiner Schul- und Jugendzeit? Wofür und wem kann ich danken in meinem jetzigen Leben? Wie oft hat man für einander Zeit oder nimmt sich die Zeit? Begegnet man seinen Mitmenschen mit Wertschätzung und Anerkennung? Oder hetzt man von einen Termin zum anderen, von einer Party zur nächsten und nimmt seine Mitmenschen dabei kaum wahr? In gut einem Monat ist wieder Allerheiligen, da stehen wir an den Gräbern unserer Verstorbenen und es kommen uns die Gedanken: Was hätte man unseren Lieben zu Lebzeiten noch sagen, noch geben können? Wie hätten wir unsere Dankbarkeit zeigen können? Danken wir unseren Nächsten jetzt und heute, nicht erst morgen - und vor allem danken wir Gott für das, was unser Leben so kostbar und schön sein lässt. In diesem Sinne wird in unserem Pfarrverband Gutenberg - St. Kathrein - Weiz am 30.9. das Erntedankfest in der Weizbergkirche vor allem als DANKfest gefeiert. Dankbar sollen wir auf Jesus Christus blicken, der für unsere Sünden gestorben ist. E. Schreck, Pfarrgemeinderat

Lieber Toni! Wir sind nicht sehr häufig zusammen getroffen, aber ich habe dich immer als einen meiner Freunde empfunden. Wenn wir uns begegneten, galt Deine 1. Frage immer meiner Gesundheit. Deine 2. Frage ging in Richtung deiner geliebten Tochter Angelika, die in den vergangenen Jahren in Afrika viel Gutes tat. Weil Du wusstest, dass auch ich viel Zeit dort verbrachte, konnte ich dir auf manche deiner Fragen Trost geben, wenn du deine Angelika brauchst, wird sie gesund bei dir sein. Lieber Toni, wie du nun von der „Besseren Welt“ aus sehen kannst, sind deine Frau Monika, ALLE deine Freunde und auch deine geliebte Angelika jetzt bei Dir. Ein Haiku, der zu Dir passt: Träne verloren Über die Wange rollend Fallend in die Hand. (Maria Kornfeld) Begegnungen sind auch nach dem Tod nicht zu spät. Dein Freund Franz Steinmann


Ausgabe September 2012

Im Gespräch Mag. Max Wiesenhofer, geb. 1958, Bezirkshauptmann von Hartberg

Seite 7 Kikeriki: Wie sehen Sie die Zusammenlegung der beiden Bezirksgerichte? BH Wiesenhofer: Dazu meine persönliche Meinung: Es gibt hier durch unsere Bezirksgröße schon für die Hartberger einen längeren Anfahrtsweg. In Hartberg gibt es auch ein bestehendes Gebäude, welches in Fürstenfeld erst geschaffen werden müsste. Hier gab es wie in vielen Bezirken, z.B. auch in Weiz, Gleisdorf, eine politische Entscheidung, die man akzeptieren muss. Kikeriki: Ein ähnliches Thema sind die Gemeindezusammenlegungen, was ist dazu Ihre Meinung? BH Wiesenhofer: Da ich als BH nicht wirklich in diesen Prozess eingebunden bin, kann ich nur meine persönliche Meinung äußern. Wenn sich eine Verbesserung für die Bevölkerung dadurch ergibt ,wird es auch gut sein. Man sollte bei den Verhandlung besonders darauf achten, ob es für Schulen, Kindergärten, Feuerwehren, der Müllentsorgung und der Schneeräumung zu positiven Lösungen kommt. Derzeit ist es oft sehr kompliziert geregelt, so dass man sich oft eine Vereinfachung in den Gemeinden wünscht, gerade bei den oben angeführten Institutionen. Kikeriki: Ihre Meinung zu den Schulschließungen?

Kikeriki: Sehr geehrter Herr Bezirkshauptmann, bitte erzählen Sie unseren Lesern kurz Ihren Lebensweg. Mag. Wiesenhofer: Ich besuchte die Volksschule, Hauptschule, Handelsschule, legte die B Matura ab, studierte Jus in Graz. Ich begann als Schreibkraft in der BH Hartberg, arbeitete dann 10 Jahre im Sozialbereich in der BH und seit 6,5 Jahren bin ich Bezirkshauptmann von Hartberg. Ich wurde 1958 geboren, bin verheiratet und habe 2 Kinder. Ich wohne in Pöllau. Meine Hobbies sind die Familie, Freizeitsport und Fotografie. Kikeriki: Ab 1. Jänner gibt es ja die Zusammenlegung der beiden Städte Hartberg und Fürstenfeld, welches Gefühl haben Sie dabei? BH Wiesenhofer: Da dies Landessache ist und bereits beschlossen wurde, muss ich als BH mit diesem Zwei-Standorte-Modell zufrieden sein. Es wird am Ende doch eine gute Lösung sein und auch gewisse Verbesserungen mit sich bringen. Die BH bleibt ja weiter in Hartberg. In Fürstenfeld wird es alle nötigen Anlaufstellen für Verwaltungsarbeiten geben (z.B. Reisepässe etc.). Auf die regionalen Gegebenheiten wurde große Rücksicht genommen, wie z. B. auf Gewerbeverfahren, bei denen die notwendigen Sachverständigen vor Ort zur Verfügung stehen werden. Also eine einheitliche Vollziehung. Es wird viele Synergien geben und Erfahrungsaustausch, denn in Zukunft sind wir ja eine Behörde.

BH Wiesenhofer: Mir fällt da momentan nur die HS Wenigzell ein, hier gibt es ein Verfahren beim Verwaltungsgerichtshof, da heißt es also abwarten und bei der VS Festenburg gibt es keinen Bescheid, hier könnte man sich auch eine Verbesserung ergeben. Kikeriki: Was erhoffen Sie sich persönlich von Ihrem Haus bezüglich der Verwaltung? BH Wiesenhofer: Dass die Bürgernähe und Bürgerfreundlichkeit an der 1. Stelle bleibt, so wie jetzt. Dass unsere Regionen durch Reformen NICHT ausgehöhlt werden und in Zukunft unsere Menschen im Bezirk „Hartberg – Fürstenfeld“ keinen Schaden nehmen. Kikeriki: Wie sehen Sie die derzeitigen Spannungen in der EU? BH Wiesenhofer: Durch diese „Kooperation“ , wenn man es so nennen darf, haben wir uns den Frieden gesichert und dadurch eine sehr hohe Lebensqualität erreicht. Ein weiterer großer Vorteil ist unser aller Reisefreiheit. Natürlich muss ich auch anmerken, dass nicht alles, wie im Leben auch, NUR aus Vorteilen besteht.

weiter Seite 8


Seite 8 Kikeriki: Das ist ein schöner Schlusssatz für ein menschliches, freundschaftliches Gespräch. Danke, Herr Mag. Wiesenhofer! Anm. d. Red.: Menschen wie Herr Mag. Wiesenhofer, die ein solch wichtiges Amt ausführen, in solcher Bescheidenheit und OHNE politische Allüren, findet man selten.

Ich bin beeindruckt und habe wieder ein wenig Hoffnung, was unsere Politiker betrifft. Meine ganze Aufmerksamkeit bzw. Bewunderung erhielt die große Transparenz in der BH Hartberg. Sie wurde geschaffen durch einen öffentlichen Tätigkeitsbericht sowie einem hauseigenen Nachrichtenmagazin, welche von Mitarbeitern und dem Hausherrn selbst gestaltet werden, die ich auch mitnehmen durfte. Weiters gibt es viele öffentliche Aktivitäten, so dürfen z.B. in 14 tägigen Abständen heimische Künstler kostenlos Ihre Arbeiten im Haus der BH ausstellen. Man gibt ihnen hier ein breites Spektrum, sich zu präsentieren. Es gibt auch einmal im Jahr eine Ausstellung der Werke von KünstlerInnen, die für einen guten Zweck versteigert werden. Wie man hier sehen kann, ein sehr weltoffener Bezrkshauptmann mit einem Haus voll positiver Ausstrahlung. Vielleicht erkennt man schon an meinen Schlusszeilen, dass ich sehr, sehr beeindruckt bin. Vielen herzlichen Dank, Herr Mag. Wiesenhofer, für Ihre mir geschenkte Aufmerksamkeit, das gemeinsame Durchwandern der Räumlichkeiten und den guten Kaffee. Es wäre schön, Sie einmal persönlich und privat zu treffen - Sie haben Handschlagqualität meint der Kikeriki. PS: Viele Fragen, die ich mir vorgenommen habe, sind vielleicht eher Themen für den Hartberger Bürgermeister Herrn Pack ,der sich vielleicht bald meinen Fragen stellt, hier mein Aufruf zu einem Gesprächstermin. (Franz Steinmann 0664/396 0303).

Ausgabe September 2012

Hallo Coach Mag. Edlinger-Starr

Hallo Coach! Meine Frau und ich leben in einer Wohnung mit vier Zimmern. Mittlerweile wohnen wir nur noch zu zweit dort, unsere Kinder sind bereits erwachsen. Dennoch wird es mit dem Platz immer knapper. Ich möchte so wenig Dinge wie möglich, und wenn wir etwas Neues kaufen, will ich das Alte entsorgen. Doch meine Frau kann sich oft nicht davon trennen und will dann beides behalten. Alle Kästen sind bereits vollgestopft, und es ist nicht leicht, Dinge zu finden. Das nervt mich. Zugleich sehe ich, wie sehr meine Frau an den Sachen hängt. Was kann man da machen? Ich will nicht im Zeugs ersticken. Ich möchte einfach leben Hallo Einfach! Danke für Ihren Brief, ein Klassiker - nämlich die unterschiedliche Beziehung und Einstellung, die Partner im gemeinsamen Haushalt zu Sachgegenständen haben. Es gibt Menschen, für die sind Dinge einfach Gebrauchsgegenstände, die austauschbar sind, solange das Neue Teil den gleichen Zweck erfüllt. Andere wieder haben zu jedem Gegenstand eine Erinnerung und damit eine emotionale Beziehung. Dann gibt es welche, die einfach gerne wenig um sich haben, andere wieder haben gerne viel um sich, aus Gründen wie Sicherheitsgefühl, Freude an der Vielfalt, oder als ein Zeichen für Wohlstand. Nach Ihrer Beschreibung sind Sie ein gebrauchsorientierter Mensch, der gerne wenig Dinge um sich hat. Ihre Frau scheint das Gegenteil davon zu sein. Viele Dinge um sich zu haben, ist ihr wiederum wichtig. Die Gründe dafür sind mir aus Ihrem Brief nicht ersichtlich, doch haben Sie erwähnt, dass Ihre gemeinsamen Kinder sozusagen das Nest verlassen haben. Oft sind Eltern danach zögerlich damit, etwas im Haus zu verändern, da sie die Erinnerungen an die Kinder und das gemeinsame Familienleben nicht verlieren wollen. Da kann man sich damit behelfen, indem ein paar besondere Erinnerungsstücke ausgesucht, Fotos aufgehängt oder Alben angefertigt werden. Die Wohnung kann dann für die aktuelle Lebenssituation ausgestattet werden, bei gleichzeitigem Präsentsein der Erinnerungen. Sollte Ihre Frau Dinge ansammeln, um sich sicher zu fühlen oder eventuell um eine karge Kindheit auszugleichen, kann es möglicherweise die Hilfe einer/s Psychologin/en bedürfen. Mit wenigen Beratungsstunden kann oft viel Einsicht und Fortschritt erreicht werden, vorausgesetzt, Ihre Frau möchte sich dem Thema widmen. Doch auch wenn dies nicht der Fall ist, können Sie das Thema ins Rollen bringen, indem Sie liebevoll mit ihr über das Thema reden, ihre Seite anhören und auch Ihr eigenes Erleben damit ausdrücken. Dabei geht es nicht darum, was richtig oder falsch ist, sondern um das Orientieren daran, dass Sie beide ein erfülltes gemeinsames Leben gestalten wollen. Dazu gehört, dass Sie sich beide wohlfühlen in den eigenen vier Wänden. Schicken Sie Ihre Fragen an: sabine.starr@yahoo.com.


Ausgabe September 2012

Seite 9

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Seite 10

Rechtsanwalt Dr. Peter Wasserbauer

Ausgabe September 2012

Autorin Astrid Atzler

Besuchsrecht

Steirische Sternschnuppen

Derjenige Elternteil, der mit dem Kind nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, hat das Recht auf persönlichen Verkehr mit dem Kind (sog. Besuchsrecht). Zweck des Besuchsrechtes ist es, das Naheverhältnis zwischen Kind und Elternteil aufrecht zu erhalten. Das Ausmaß des Besuchsrechtes kann und soll von den Eltern einvernehmlich geregelt werden; über Antrag hat das Gericht eine Regelung vorzunehmen, wobei ein über 14-jähriges Kind selbst auch einen solchen Antrag einbringen kann. Dabei ist auf die Bedürfnisse und Wünsche des Kindes einzugehen. Wird ein Besuchsrechtsantrag von einem Elternteil gestellt und lehnt ein über 14-jähriges Kind dieses ausdrücklich ab, so ist zunächst vom Gericht dieses Kind entsprechend zu belehren. Bei weiterer Ablehnung ist der Antrag abzuweisen. Ein jedoch eingeschränktes Besuchsrecht steht auch den Großeltern zu. Einem besuchsbereiten Dritten kann ein Besuchsrecht eingeräumt werden, insbesondere auf Antrag des Kindes oder eines Elternteiles, wenn sonst das Kindeswohl gefährdet wäre. Das Ausmaß des Besuchsrechtes ist grundsätzlich vom Alter abhängig. In der Regel steht dieses bei schulpflichtigen Kindern 14-tägig zu, wobei die Rechtsprechung diese Richtlinien je nach Altersstufen herausgebildet hat. Bei Gefährdung des Kindeswohls ist eine Entziehung oder Einschränkung des Besuchsrechtes möglich, etwa wenn das Kind an den Besuchstagen nicht entsprechend betreut wird, andererseits kann das Besuchsrecht auch zwangsweise (durch Geldstrafen) durchgesetzt werden, wenn der andere Elternteil die Ausübung versagt bzw. vereitelt, wodurch auch dessen Obsorgerecht verloren gehen kann. Beiden Elternteilen soll jedenfalls bewusst sein, dass das Besuchsrecht nicht nur das Recht eines Elternteiles, sondern auch des Kindes ist. Im Vordergrund sollen daher die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes und nicht der Eltern stehen.

Es wäre schön, wäre es so: Das Leben warnt, wenn es plötzlich die Richtung ändern will, es flüstert einem mild ins Ohr: „Hey, stell Dich schon mal darauf ein: Ab heute Abend wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.“ Plötzlich und unverhofft passiert es dann - die Wirklichkeit schleicht sich von hinten an und beißt dich in den Hintern. Nein, das Leben hat kein Frühwarnsystem. Man kann sich nicht darauf verlassen wie auf den Wetterbericht und sich vorsichtshalber etwas wärmer anziehen. In vieler Menschen Leben gibt es einen Moment, da macht es: Peng! Und nichts geht mehr. Zumindest nicht so, wie er es bisher gewohnt war. In ruhigen Zeiten verschiebt Mensch die Gegenwart gerne in die Zukunft: „Wenn ich einmal in Pension bin, dann...! Wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann…! Wenn das Wetter passt, dann…“! Mit diesem Verschieben ins „Irgendwann“ – oder bestenfalls ins „Später!“ bringt Mensch die Zeit – sprichwörtlich „um“. Und nimmt sich damit die Chance, das Jetzt noch besser zu genießen, Gutes zu tun und vor allem: wirklich lieb zu sich selbst zu sein. Schade um jeden Moment, der ungenutzt verstreicht, nicht ein einziger Augenblick kommt jemals wieder zurück. Zeit ist ein Phänomen. Manchmal setzt sie sich nieder, die Zeit, da dauert selbst ein Lidschlag ewig; und dann wieder verfliegt sie in einem Tempo, als wäre sie auf der Flucht. Wir gehen mit der Zeit um, als sei sie unbegrenzt verwendbar, dabei ist das ganze Leben nur eine Handvoll Sand, welcher durch die Finger rint. In diesem Sinne: Was nützt die Liebe nur in Gedanken, wenn sie nicht Ausdruck in einer Umarmung oder einem lieben Wort findet? Oder einem Zettelchen mit einer Nachricht, welches man unvermutet in einer Manteloder Hosentasche findet, das den ganzen Tag versüßt und das man sich aufheben mag, bis in alle Ewigkeit?

Für Ihr Recht - Ihr Rechtsanwalt Dr. Peter Wasserbauer, 8160 Weiz, Lederergasse 10/2 03172/2442, office@ra-wpm.at

Was ich damit sagen will: Wenn nicht jetzt, wann dann? Astrid Atzler / Wollsdorf

Bioresonanz Irene Rosel

Gewichtsreduktion – aber wie? Im Prinzip ist es eigentlich ganz einfach. Der Körper hat, genauso wie die Erde oder das Wasser gewisse Schwingungen. Wir führen dem Körper tag-täglich verschiedene Lebensmittel zu. Diese Lebensmittel sind jedoch nicht immer verträglich, sodass der Körper meint, er müsse sich dagegen schützen, indem er z.B. Fettdepots aufbaut (diese Schadstoffe können aber auch Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Migräne u.v.m. verursachen). Mittels Bioresonanz Irene werden diese Lebensmittel energetisch ausgetestet. Danach ersetzt man diese durch andere verträgliche Lebensmittel, z.B. Apfel wird durch Birne ersetzt, oder Schwein durch Huhn etc. Das Bioresonanz-Gerät nimmt mit speziellen Programmen den Heißhunger auf diese Lebensmittel, welche energetisch unverträglich sind und gibt Motivation und Energie. Ab da geht’s ganz leicht – runter mit den Kilos! Die Bioresonanz ist eine Ernährungsumstellung auf gesunde Weise. Im Abstand von zwei Wochen erfolgt eine Folgesitzung, bei der die Lust auf schädliche Nahrungsmittel energetisch gelöscht wird - so kommt man gesund zu seinem Wohlfühlgewicht.

Nähere Informationen erhalten Sie bei: Bioresonanz Irene – Birkfeld/Unterwart/Feldbach/ Graz/Oberaich bei Bruck/ Völs bei Innsbruck/ Klagenfurt/Thalheim bei Wels, Tel: 0664/4107-410 oder 03174/43-100


Ausgabe September 2012

Seite 11

Beeindruckend Familie Schreck hat vergrößert in Peesen bei Weiz mit Gottes Segen

Fotos: Kikeriki

v.r.n.l.: Mutter Johanna Schreck und Vater Peter Schreck

Erich Schreck, Gertrude Schreck, Dechant Lebenbauer Bruder Peter Für die Zukunft gerüstet Peesen 57 | A-8160 Weiz | 03172 / 46000

Der Kikeriki gratuliert und bedankt sich für die Inseratentreue

Traditioneller Steinmann-Kirtag Weiz Wie immer: eine tolle Stimmung Neben der Hausband „Die Oststeirer“ waren diesmal auch eine Gruppe junger Damen mit einer Line Dance Vorführung vertreten.

• JAGD & FISCHEREI ING. JÜRGEN STEINMANN • MARBURGERSTRASSE 6 • 8160 WEIZ

Büchsenmachermeister

Wie uns der Chef Jürgen Steinmann mitteilte, sind noch einige Schnäppchen zu haben!


Seite 12

1.Schachener Eselrennen

Ausgabe September 2012

Praktische Tierärztin Mag.med.vet Karin Rosegger Die Läufigkeit der Hündin

D

Willi sprang höher (Doch wer ist Willi?)

I

m Rahmen des alljährlich stattfindenden Pferdefestes haben sich die „Pferdefreunde Vorau“ heuer mit einem „Eselrennen“ etwas ganz Besonderes ausgedacht. Da es so etwas – zumindest in unserer Gegend - noch nie zuvor gegeben hat, gab es auch keine Erfahrungswerte und damit wurde „das Ganze“ zu einen Experiment! Selbstverständlich wurden die ansonst bei solchen Veranstaltungen üblichen Programmpunkte, wie Grillabend mit Lagerfeuer, Barbetrieb mit Musik, Ponyreiten für Kinder, Tonnenreiten für Kinder und Erwachsene, Bogen-, Luftdruck- und Steinschleuderschießen angeboten, aber das Hauptinteresse der Zuseher galt eben – weil neu – dem Eselrennen. Nicht weniger als 38 Personen meldeten sich zum Eselrennen an, welches im KO-System durchgeführt wurde. Dabei kam es zu spannenden Rennen, die Zeit schied die „Spreu vom Weizen“. Im Finale blieb Anton Storer aus Vornholz vor Franz Grabner aus Vorau erfolgreich und durfte sich, neben dem sportlichen Erfolg, auch über das Preisgeld von 150 Euro freuen. Für die gute Stimmung der gesamten Veranstaltung war sicher auch Obmannstv. Michael Lechner verantwortlich, der die Bewerbe stets lustig, spannend und teilweise sehr emotionell moderierte! Solche Ideen sind zum Nachmachen bestens geeignet. Vom Kikeriki ein kräftiges „IA, IA!“ Quelle: Radio Dauerwelle

ie erste Läufigkeit bei weiblichen Hunden kann sowohl sehr früh im Alter von 6 Monaten einsetzen, als auch sehr spät mit etwa 18 Monaten. Kleinere Rassen werden oft früher geschlechtsreif als große Rassen. Die Dauer einer durchschnittlichen Läufigkeit beträgt ca. 3 Wochen. Die meisten Hündinnen werden zweimal jährlich läufig, auch eine Läufigkeit einmal bzw. dreimal jährlich ist möglich und völlig normal. Wesentlich ist, dass die Läufigkeiten einer Hündin in regelmäßigen Abständen und in etwa gleicher Dauer auftreten. Bei in Rudeln gehaltenen Hunden ist es einerseits möglich, dass die Hündinnen die Zeit der Läufigkeit synchronisieren, andererseits kann eine dominante Hündin die Läufigkeit einer rangniedrigeren Hündin unterdrücken. In der Zeit der Läufigkeit verliert die Hündin Läufigkeitssekret, das zu Beginn blutig dunkel ist und gegen Ende hin immer heller und weniger wird. Das Verhalten der Hündin ist während der Läufigkeit aufgrund des starken Hormoneinflusses deutlich verändert. Sie schleckt vermehrt an den äußeren Geschlechtsteilen und setzt häufiger Harn in kleinen Mengen ab. Außerdem ist sie weniger gehorsam, streunt bei gegebener Möglichkeit und sucht den Kontakt zum Rüden. Während der gesamten Läufigkeit zeigt der Rüde gesteigertes Interesse an der Hündin. Zu Beginn der Läufigkeit animiert sie den Rüden zwar, duldet aber noch kein Aufspringen. Erst am Ende der Läufigkeit kommt die Hündin in die so genannte „Stehphase“ und ist somit deckbereit. In dieser Phase wird bei Berührung ihres Genitals der Schwanz zur Seite gedreht und hochgestellt und damit die Vulva präsentiert. Dieser Reflex kann zur einfachen Kontrolle auch vom Besitzer ausgelöst werden. Bei erfolgtem Deckakt mit einem Rüden sollte das Datum notiert werden, um den Geburtstermin berechnen zu können. Die Trächtigkeit kann ab dem 25. Tag nach der Deckung per Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Prakt. Tierärztin Mag.med.vet Karin Rosegger 8673 Ratten, Kirchenviertel 12 0680 / 121 69 36

Obmann Stellvertreter M. Lechner


Ausgabe September 2012

Seite 13

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Seite 14

Ausgabe September 2012

Gedanken zur Zeit

W

ann habe ich angefangen, die Jahreszeiten ernst zu nehmen? Im Herbst den Anfang eines Sterbens zu sehen? Mich vor dem Winter zu fürchten, wirklich zu fürchten?“ Diese Fragen stellt sich Silvia Bovenschen in ihrem Buch ‚Älter werden‘. Nun ist der Herbst da, und seine Analogie zum menschlichen Alter bleibt gültig. Die Tage werden laut Carl Zuckmayer „schmal“. Die Tage des Jahres. Die Tage unseres Lebens auch. Neben dem Tod macht uns Menschen vermutlich kaum etwas so große Angst wie das Altwerden. Eine nahezu absurde Verquickung, wenn man bedenkt, dass beides zusammengehört, und nur ein hohes Alter den Tod in eine gewisse Ferne zu rücken vermag. Aber irgendwann wird alles zu Ende sein. Unausweichlich und für jeden. Da ist die Herbstlandschaft vor dem Fenster doch kein ganz stimmiger Vergleich mehr. Oder, um es mit der Lyrikerin Hilde Domin zu formulieren: „Es knospt/ unter den Blättern/ das nennen sie Herbst.“ Im Garten symbolisiert der nahende Winter keinen endgültigen Abschied. Dort wird es wieder einmal Frühling werden. Im Leben nicht. Diese fatale Erkenntnis klaglos anzunehmen, muss niemandem gelingen. Auch wenn wir alle lebenslang die Möglichkeit haben, uns mit dieser Tatsache auszusöhnen. Denn Vergänglichkeit findet in jedem Augenblick statt, genau genommen. Vergänglich ist alles, was nicht wiederkehrt. Und dennoch bringen wir einen Gr0ßteil unserer Zeit in brüchigen Provisorien zu, die scheinbar vieles offen lassen. Kleine Sprachpartikel trösten uns dabei. Zuerst sagen wir: noch. Im Sinne von Noch sind wir jung, noch ist alles möglich. Später dann relativieren wir bereits, aber immer noch mit einem optimistischen Unterton. Und sagen: Es ist noch nicht zu spät, wir sind, wenn gleich nicht mehr jung, so doch noch nicht alt. Das klingt nach wie vor zuversichtlich. Als könnte noch so vieles geschehen. Sich ändern. Besser werden. Oder endlich gut. Als könnte sich das Blatt noch einmal wenden. Aber irgendwann gelten diese Vertröstungen und Aufschübe nicht mehr. Irgendwann ist unser Leben nicht anders als — ein Herbstblatt. Das wendet sich nicht mehr, und wenn, dann im Fallen, bis es, ja: stirbt. Der Chirurg Sherwin B. Nuland hat neben seinem preisgekronten Bestseller ‚Wie wir sterben‘ auch ein Buch über das Altern veröffentlicht. Darin schreibt er, dass die Einteilung in Jahre, Jahrzehnte etwas Tyrannisches an sich hat. Und stellt die verblüffende Frage, für wie alt wir uns wohl hielten, wenn wir keine Ahnung von unserem Alter hätten. Um zu folgern: ”Wir wären sehr viel mehr das, was wir wirklich sind: Individuen, die in jedem Lebensalter unendlich vielfaltig sind.” Dennoch ist klar, dass Einschränkungen kommen. Die Angst, dass ab einem gewissen Alter nicht mehr alles möglich oder machbar ist, und wir in verschiedenen Bereichen auf fremde Hilfe angewiesen sind, ist begründet. Gut, Kinder betrifft das auch, aber die entwachsen, wie es scheint, diesem Abhängigkeitszustand mit jedem

Tag ein wenig mehr. Obwohl: Alles ist in keinem Alter möglich, genau besehen. Vielleicht ist es sogar tröstlicher, sagen zu können: Ich kann dies oder jenes nicht mehr, weil mein Körper einfach nicht mehr mit macht, weil GliedmaBen, Gelenke, Organe schlichtweg ihren Dienst versagen. Vielleicht ist es schwerer verkraftbar, Dinge nicht zu tun oder zu versäumen, obwohl eben noch kein körperlicher Mangel dagegenspricht? Bevor wir wirklich alt sind, wie oft wollen wir da fortgehen, einfach davonlaufen von allem, was uns nicht passt, überfordert oder quält - und tun es doch nicht, trotz intakter Beine, weil der Mut fehlt oder die Konsequenzen nicht tragbar wären? Wie vieles in unserem Leben tun wir nicht, verschieben es oder träumen nur davon, obwohl grundsätzlich die Chance dazu bestünde? Auf Hilfe angewiesen zu sein, muss niemandem die Würde nehmen, oder die Lebensfreude. Eigentlich ist es gut, dass wir in unserer zunehmend automatisierten, technischen Welt immer wieder einmal noch andere Menschen brauchen, dass wir nicht alles ganz alleine tun müssen, oder eine kalte Maschine es uns abnimmt. In Internet- Zeiten geschieht vieles virtuell, Kontakt gibt es nur scheinbar, von Abgeschiedenheit zu Abgeschiedenheit. Echte menschliche Begegnung wird da selten. Aber Hilfe und Pflege sind Begegnung. Ein Glück, dass noch keine Maschine erfunden wurde, die füttert, wickelt und verarztet. Könnten wir immer alles selbst, wir blieben unser Leben lang allein. “Der Dünkel allen Jüngeren gegenüber“, schreibt die 89-jährige Autorin Ilse Helbich, „ist: Wenn ich euch zusehe, weiß ich, was ihr gerade erlebt, auch ich habe dergleichen erfahren. Ihr jedoch wisst nichts von mir, von den Gegenden, in denen ich jetzt lebe.“ Das stimmt einfach. Wer selbst nicht alt ist, hat letztlich keine Ahnung. Registriert fassungslos und ungläubig, dass alte Menschen sich ständig abgelehnt, geringgeschätzt oder verspottet glauben. Aber vielleicht wird man über die Maßen empfindlich gegen die geringste Widerwärtigkeit, wenn man den eigenen Verfall so unaufhaltsam spürt? Der nicht alt ist, weiß nicht, wie es sich anfühlt, auf keine Besserung der Umstände hoffen zu dürfen, alles an- und hinnehmen zu müssen, was da kommt, oder eben nicht mehr. Das Alter ist eine fremde Welt für alle, die es selbst noch nicht unmittelbar betrifft. Dieser Welt mit Interesse und Respekt zu begegnen, zumindest versuchsweise, wäre in der heutigen Gesellschaft kein schlechtes Ziel. Nicht zu vergessen: das so altmodisch und peinlich klingende Wort Barmherzigkeit. Das Grimm‘sche Märchen vom ‚Alten Großvater und dem Enkel‘ macht es uns vor. Darin gibt es einen steinalten Großvater, der das Essen verschüttet, bei Tisch sabbert und den Löffel nicht mehr halten kann. Der Sohn und seine Frau ekeln sich davor und kaufen ihm eine Holzschüssel, aus der er nun abseits essen muss. Ihr vierjähriger Bub trägt daraufhin ein paar Bretter zusammen. Auf die Frage, was er damit mache, antwortet das Kind dem Vater: ”lch mache ein Tröglein, daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin.“ So. Da sehen Mann und Frau sich an, begannen zu weinen, holten den Großvater zurück an den Tisch und ließen ihn, auch wenn er etwas verschüttete, ohne Tadel mitessen... Ein schlichtes Lehrstück ist das. Die Rührung über das Kind, die Angst vor dem eigenen Alter. Dazwischen: die Liebe. Zum Leben, zur Gemeinsamkeit, zum Ende des Weges. Außerdem: Wir wissen nicht, wie jeder seinen privaten Herbst erlebt. Selbst mit Oscar Wildes Ansatz: „Das wahre Drama des Alters ist, dass man jung bleibt..“, ist zu rechnen. Aber leider: Dieses Jungsein sieht man nicht. Andrea Sailer


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Gelungene Einsatzübung von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Bergrettung und Polizei

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ach einer Kollision zwischen einem Zug und einem vollbesetzten Auto bei der „Burggrabenbrücke“ bei Rohrbach an der Lafnitz rückte die FF Rohrbach an der Lafnitz mit 35 Mann zur Unglückstelle aus.

Abgesehen von dem schrecklichen Unfall mit 5 Verletzten vom PKW, stoßen die Florianijünger noch auf zusätzliche Probleme: einige Fahrgäste sind vom Zug ausgestiegen und in dem schwer zugängigen Gelände einen steilen Abhang hinuntergestürzt, woraufhin Joachim Resch, der Feuerwehrkommandant der FF Rohrbach und Einsatzleiter der Roten–Kreuz–Ortsstellen Vorau und Friedberg, den Polizeiposten Rohrbach sowie die Bergrettung Waldbach (zwecks Bergung der hinuntergestürzten Bahnbenützer) um Hilfe ersuchen musste. Insgesamt waren 74 Helfer im Einsatz. Es wurde ein Sammelplatz errichtet, bei dem unter anderem die Ärzte die Verletzten erstbehandelten und in die umliegenden Spitäler einwiesen. Da die einzelnen Organisationen verschiedene Funkfrequenzen haben, war die Koordination nicht ganz einfach, doch der Einsatzleiter Joachim Resch meisterte auch diese Aufgabe perfekt, indem er jeweils einen Mann vom Roten Kreuz und der Bergrettung in die Einsatzleitung einbezog. Das Ziel der Übung - die Zusammenarbeit der Rettung, Bergrettung, Polizei und Feuerwehr – wurde perfekt erreicht, was auch die Beobachter, wie zum Beispiel Primarius Dr. Martin Haid vom Roten Kreuz Vorau bestätigte. Quelle: Radio Dauerwelle

Ausgabe September 2012

Österreichische Rettungshundebrigade

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iebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, da wir in den nächsten Jahren in unserem Bezirk den Einsatzleiter der Österreichischen Rettungshundebrigade stellen, und die Bezirksstaffel Weiz in Albersdorf-Prebuch ihren Sitz hat (Ausbildungsplatz Neudorf/Ilztal), möchten wir diese Rettungsorganisation näher vorstellen. Die Österreichische Rettungshundebrigade ist eine der größten hundeführenden Einsatzorganisationen, welche im Rettungsdienst verankert ist. Um immer die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können, sind nach einer Ausbildungszeit von zwei Jahren ständiges Training und Schulungen Pflicht und es muss eine Prüfung je Sparte pro Jahr abgelegt werden. Folgende Bereichsprüfungen sind möglich: Flächen-, Trümmer-, Fährten- und Lawinenprüfung. Unsere Aufgabe ist die Suche nach verschütteten, verletzten und verirrten Personen. Sollte ein Kind, ein älterer Mensch oder eine suizidgefährdete Person nicht auffindbar sein, können Sie uns zu jeder Tages - und Nachtzeit über die LWZ Nr. 130 oder über jede Dienststelle der Polizei kostenlos anfordern. Unsere Rettungsteams (Hundeführer und Hund) sind dann in kürzester Zeit vor Ort und beginnen die Suche. UNSERE HUNDE RETTEN MENSCHENLEBEN. Bei Bedarf sofort anfordern, obwohl wir hoffen, dass dies nicht notwendig ist. Nähere Info: www: OERHB-Weiz.at www: OERHB.at Mit kameradschaftlichem Gruß Österreichische Rettungshundebrigade Staffel Weiz Staffelführerin Christine Maitz


Ausgabe September 2012

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Trial Store Birkfeld

Brammo gewinnt TTXGP-Championship

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ber Brammo: Der ElektroMotorradHersteller aus Ashland im US-Bundesstaat Oregon ist eines der weltweit führenden Edelseestraße 27 | 8190 Birkfeld Unternehmen in dem Segment der elektrisch betriebenen High-End-Motorräder. Brammo-Motorräder gibt es derzeit sowohl als Straßen- wie auch GeländeVersionen. Brammo- Motorräder sind die ersten elektrisch betriebenen Serien-Bikes weltweit, die über einen wassergekühltem Motor und 6-Gang-Schaltgetriebe verfügen. Die Produktion für den europäischen Markt erfolgt seit kurzem unter anderem in einer eigenen Fabrikation im ungarischen Sàrvàr. Sowohl bei den Reichweiten wie auch bei den anderen Leistungsparametern rangieren die mehrfach ausgezeichneten Brammo-Motorräder derzeit an der Weltspitze. Brammo ist eine kreative Ideenschmiede, die weltweit führende Ingenieure, Designer und Motorsportler unter einem Dach bündelt.

www.brammo.com

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urgkirchen, 07. September 2012 (vz). Dass Elektromobilität längst salonfähig geworden ist, zeigt seit drei Jahren die FIM ePower/TTX Championship in den Vereinigten Staaten. Auf dem Miller Motorsports Park nahe Salt Lake City (Utah) konnte jetzt das Brammo-RaceTeam die diesjährige Rennserie für sich entscheiden. Brammo-Pilot Steve Atlas gewann die Gesamtwertung, während Team-Kollege Eric Bostrom das finale Rennen für sich entscheiden konnte. Damit hat sich das Brammo-Team mit Sitz in Ashland im zweiten Jahr hintereinander die TTXGPKrone sichern können. Dauer-Rivale ZERO wurde somit erneut auf die Plätze verwiesen.

Brammo Enertia für Probefahrten im Trialstore Birkfled!

Somit gibt die aktuelle Brammo-Generation nicht nur einen Ausblick auf die Zukunft sondern macht diese bereits jetzt erfahrbar. „Momentan sind unsere City-Motorräder aus der Enertia-Serie unsere Zugpferde. Diese Motorräder vereinen hohe Endgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h bei gleichzeitig alltagstauglichen Reichweiten von bis zu 100 km – und das ab einem Endverbraucherpreis von unter 7.000,- Euro. Damit haben wir eine ganz neue Ära eingeleitet – bis vor wenigen Jahren waren diese Leistungen nicht unter 13.000,- Euro zu haben“, so Eder.

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Ausgabe September 2012

Öle

Kräuterpädagogin

Petra Terler

Barbara Kahlhammer Schulstart

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enn ich gefragt werde, was denn mein Lieblingsöl sei, kann ich das nicht mit einem Mal beantworten, denn nicht zu jeder Zeit kann man seinen Lieblingsduft auch „riechen“. Dies kann sehr stimmungs- und Lebenssituationsabhängig sein. In diesem Jahr durfte ich die Erfahrung mit dem naturreinen ätherischen Öl des WEIHRAUCHS und der ZYPRESSE machen! Diese zwei kostbaren Öle haben mich in meiner Lernzeit begleitet und mich geradewegs an mein Ziel geführt! Viele, viele positiven Eigenschaften besitzen diese wunderbaren Öle, doch am meisten hat mir imponiert, dass ich mich mit dieser Beduftung komplett auf das Wesentliche konzentrieren konnte und auch alles Gelernte sofort in meinem Kopf gespeichert und abrufbar war! Ich war erstaunt, wie klar meine Gedanken waren und wie ich „alle Daten“ sofort abrufen konnte. Doch dem einen oder anderen mag der Duft des Weihrauches oder der Zypresse als unangenehm erscheinen. Kein Problem in der Welt der Düfte. Da ätherische Öle Vielstoffgemische sind, besitzen die Öle mehrfache Eigenschaften, das heißt, ein Öl kann man für viele Gebiete einsetzen. Man hat also eine große Auswahl an Düften! Der eine hat lieber einen spritzigen, der nächste einen blumigen, ich habe lieber einen balsamischen LERNDUFT. Von Kindern und Jugendlichen werden eher spritzige Öle bevorzugt. Beim Lernen ein Taschentuch mit einem Tropfen des ätherischen Zitronenöls beträufeln und auf den Schreibtisch legen. Bei einem Test oder Schularbeit kann man ein Taschentuch in die Federschachtel legen. Das Öl wird durch die Nase aufgenommen und gelangt so in das limbische System und sorgt für Konzentration. Bitte achten Sie beim Kauf von ätherischen Ölen auf Bio Qualität und die Bezeichnung 100 % naturreines ätherisches Öl, damit Sie auch Freude bei der Anwendung und den Ergebnissen haben. Aromapraxis Juno-Lucina Winzendorf 159/1 8225 Pöllau www.juno-lucina.at

Hopfen

Volksname: Hupfen, Bierhopfen, Zaunhopfen, Hopf

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en Hopfen kennt jeder…. im Bier! Aber wer erkennt ihn schon, wenn er sich schlingend und wuchernd an Hecken, alten Mauern, Zäunen, in feuchten Gebüschen und undurchdringlichen Wildnissen breit macht? Dabei ist der Hopfen eine hübsche Pflanze mit schöner Blattform und üppigem Wuchs. Im Herbst zieren die weiblichen Blütenstände, in Form von grünlichen Zapfen, die langen Triebe. Sie sind nicht nur dank ihrer mannigfaltigen Inhaltsstoffe eine Wohltat für unsere Gesundheit, sondern auch besonders hübsch in einem Herbstgesteck an zu sehen. Wer nach einem anstrengenden Tag nicht einschlafen kann, weil die Gedanken nicht zur Ruhe kommen, kann einen Hopfentrunk mit Wein zubereitet, probieren. Laut Volksmedizin ein hervorragendes Mittel um selig zu schlummern. Ebenfalls seit altersher empfiehlt sich der Hopfen bei Verdauungsschwäche, Leberleiden, Gallenleiden, Bleichsucht, Harnverhalten, Nierenschwäche, vorzeitigem Altern, vorzeitigem Samenerguss und überreizter Sexualität. Auch als Aphrodisiakum wurde Hopfen eingesetzt und besonders auch gegen Nervosität und depressive Verstimmungen gerne verwendet. Hopfen verträgt sich besonders gut mit anderen Kräutern: Mistel, Weißdorn, Baldrian, Knoblauch und Hopfen sind gut gegen Altersbeschwerden. Hopfen vermischt mit Gundelrebe, Löwenzahn, Birke und Brennnessel ergibt einen hervorragenden Blutreinigungstee, meint die Naturmedizin. Ein Kissen gefüllt mit Hopfenzapfen und Hopfentrieben, getrocknet natürlich, schenkt uns einen tiefen, gesunden Schlaf, auch Lavendel und Rosenblüten passen wunderbar in ein solches Schlummerkissen. Viel Hopfen bedeutet seit altersher eine reiche Getreideernte im nächsten Jahr. Frauen und Mädchen, die ihre Haare schnell lang wachsen lassen wollten, mussten einige Haare abgeschnitten mit Hopfenranken in Erde vergraben, eine üppig lange Haarpracht war ihnen dann gewiss! Liebestrank Drei gehäufte Esslöffel Hopfen mit Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Davon eine Schale vermischt mit einem Teelöffel Honig trinken. Lassen Sie sich überraschen… es wirkt, wenn man es zulässt. Viel Freude bei entspannten Stunden wünscht Ihre Kräuterpädagogin Barbara Kahlhammer


Ausgabe September 2012

Allergien Neurodermitis, Hautausschläge Asthma, Heuschnupfen Entzündungen, wie z.B. Magenschleimhaut, Dünn- oder Dickdarm • Probleme mit inneren Organen • Rheumatische Probleme • Migräne oder andere Schmerzzustände • • • •

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• Austesten, welche Lebensmittel Fettdepots erzeugen • Diese ersetzen durch andere • Umstellung auf gesunde Ernährung, mittels Bioresonanz den Heißhunger nehmen • 1/2 bis 1 kg Gewichtsverlust pro Woche • Ohne Medikamente und Zusatzstoffe • Auch für Kinder bestens geeignet!

Elisabeth Glatz aus Vorau- Gewichtsreduktion Mit Bioresonanz Irene ist es mir gelungen mein Leben um 50 kg leichter zu machen. Es wurden jene Lebensmittel energetisch getestet, die bei mir Fettdepots erzeugten, diese habe ich dann weg gelassen, durch andere ersetzt und so mein Gewicht innerhalb von 4 Monaten um 25 kg reduziert und innerhalb von 9 Monaten um 50 kg! Ich bin begeistert – ich habe gesund, aber gleichzeitig ständig abgenommen und damit eine neue Lebensqualität gewonnen! Anzeige Anzeige

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KLEIN ABER FEIN

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ei kleinen, unscheinbaren Gebäuden, deren Zustand und Aussehen eher das Beseitigen statt Revitalisierung als Lösung vermuten lassen, stellt sich die Frage, was wirklich tun? So auch beim Objekt St. Ruprecht a.d.Raab, Weizbachgasse 120, welches sich im Eigentum des Herrn Siegfried Pfingstl befindet. Risse, feuchte Mauern, wackelige Decken, kaputte Fenster, veraltete Installationen und ein ungünstiger Grundriss, waren nicht gerade eine Empfehlung, hier zu wohnen. Einzig die Lage des Objektes regte zum Nachdenken über eine Sanierung und Revitalisierung an. Der Eigentümer konsultierte den für Gebäudesanierung spezialisierten planenden Baumeister Franz Hausleitner, um Möglichkeiten der Sanierung auszuloten. Nach der Bestandsanalyse und den Entwurfskonzept kam man gemeinsam zum Entschluss, die Sanierung durchzuführen. Um die Sanierung wirtschaftlich umzusetzen, waren Fördermittel notwendig. Das Land Steiermark fördert solche Sanierungsprojekte unter bestimmten Voraussetzungen: die Grundrisse und Ausstattung müssen modernen Anforderungen entsprechen.

Ausgabe September 2012

Der energetische Standard muss die Effizienzklasse B nach OIB 6.0 erreichen, die Sanierung muss möglichst nach ökologischen Kriterien erfolgen und zu guter Letzt wirtschaftlich umgesetzt werden. Die Vorlage beim Wohnbautisch war auf Anhieb erfolgreich, sodass der Bauherr das Projekt endgültig starten konnte. Die zentrale Erschließung erforderte einiges an Tüftelei, da jedes Geschoss nur eine Wohnung beinhaltete. Diese Vorausetzung führte zu sehr interessanten Grundrissen in allen Geschossen.

entworfen von DI. Birgit Hausleitner, TU Delft


Ausgabe September 2012

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Die Trockenlegung des nichtunterkellerten Gebäudes wurde mit der vom planenden Baumeister konzipierten Fundamentbelüftung bewerkstelligt; mit diesem Trockenlegungssystem wird die aufsteigende Feuchtigkeit noch unterhalb des ersten Fußbodens ausgedampft. Die Aussenwanddämmung wurde mit dem ebenfalls vom planenden Baumeister entwickelten Haus- in- Haus System gelöst. So konnte die Fassade in einer alten Putztechnik mit einem geglättetem Kalkputz hergestellt werden. Die Innenaustattung kann sich auch sehen lassen:

Parkettböden, moderne Bäder, welche komplett ausgestattet sind und eine eingerichtete Küche in jeder Wohnung vervollständigen die Grundausstattung. Grünflächen ums Haus, zum Haus gehörende Parkplätze sowie die fußläufige Entfernung zum Ortszentrum sind ein weiteres Merkmal dieser Wohnungen. Die Wärmeversorgung erfolgt aus dem Nahwärmenetz St. Ruprecht. Die Umsetzung in 9 Monaten stellte natürlich an die beteiligten Firmen hohe Anforderungen, welche von diesen sehr professionell gelöst wurden.

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Ausgabe September 2012

Landjugend Weiz Schafbäurin 12. September 2012 – Besuch ungarischer Jugendlicher in Weiz

Karina Neuhold

Wunderfaser Schafwolle Die Schafwolle im Wandel der Zeit!

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ierzig Jugendliche mit Begleitern besuchten am Mittwoch, dem 12. September, die Landjugend im Bezirk Weiz. Mit steirischen Klängen der Harmonika wurden sie vom Bezirksvorstand der Weizer Landjugend in der Bezirkskammer für Land- und Forstwirtschaft Weiz empfangen und erhielten dort Einblick in das Wirken der Landjugend. Bei einer gemeinsamen Abschlussjause und heimischen Säften stärkten sich die jungen BesucherInnen für die Weiterreise. Zugestellt durch Post.at

as Wollkleid unserer Tiere hat im Wandel der Zeit leider sehr an Ansehen und Wert verloren. So war es früher ein wertvolles Produkt, um sich und seine Lieben zu kleiden, oder die Wolle wurde sorgfältig hergerichtet und als Tausch- und Verkaufsprodukt zum Weben gebracht. Durch den Einzug der modernen Fasern wurde sie mehr und mehr vergessen und vom Markt verdrängt. Nicht viele wissen noch von den Vorzügen einer naturbelassenen Wolle, schon gar nicht von der Pflege. Denn Wolle, so lauten die Gerüchte, darf man ja nicht waschen. Und wo soll da in unserer jetzigen Zeit noch Platz für so eine veraltete Faser sein? Dem Lieben Gott sei gedankt, dass diese Meinung nicht alle teilen und so langsam die regionale heimische Naturfaser Schafwolle wieder mehr Fuß fassen kann. Es muss die Wolle nicht aus Australien oder Neuseeland kommen! Unsere Wolle ist etwas gröber aber sehr strapazfähig. Man kann schöne, tragbare Waren für den täglichen Gebrauch daraus fertigen. Die wohlige, ausgleichende Wirkung der Schafwolle fördert das Wohlbefinden und wirkt sich sehr positiv auf die Gesundheit aus.

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Gäbe es einen Forscher, der all diese positiven Eigenschaften in einer Faser vereinen könnte , dann würde man von einer Wunderfaser berichten. Und das ist die Schafwolle für mich!

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Schafwolle wächst unter freiem Himmel, ohne dass dabei Abfallprodukte entstehen, sie ist giftfrei, hautfreundlich, Schmutz und Wasser abweisend, schwer entflammbar, leicht zu reinigen, knitterfrei, wieder verwertbar und hundertprozentig biologisch abbaubar!

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Ausgabe September 2012

Die Kraft am Land Leitbetriebe-Zertifikatsverleihung Lagerhaus WECHSELGAU

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Leitbild:Lagerhaus WECHSELGAU Das Lagerhaus WECHSELGAU ist ein

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• sicherer, attraktiver Arbeitgeber

• verantwortungsvoller, nachhaltig handelnder Partner in der Region.

Geschäftsführer EUR Ing. Andreas Purkarthofer ist stolz auf diese Auszeichnung. Er sieht der Zukunft mit Zuversicht entgegen und freut sich über die erbrachten Leistungen des von ihm geführten Unternehmens.

Foto: Kikeriki

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ur Leitbetriebe-Zertifikatsverleihung der Lagerhaus WECHSELGAU reg. Gen.m.b.H. am 30.08.2012 begrüßte Obmann Karl Schuster die Ehrengäste und bedankte sich bei allen Mitarbeitern für die erbrachten Leistungen.

LEITBETRIEBE AUSTRIA

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ie Speerspitze der österreichischen Realwirtschaft sind die „Leitbetriebe Austria”. Die Wirtschaft Österreichs ist unser Anliegen. Leitbetriebe Austria zertifiziert die 1.000 vorbildhaften Unternehmen des Landes. Betriebliche Innovation, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung stehen dabei an erster Stelle. Mit der gemeinsamen Marke begleitet das unabhängige Wirtschaftsnetzwerk die Top-Leader und unterstützt sie durch gezielte Aktivitäten im Beziehungsmanagement und Wissenstransfer.

Wie wird man Leitbetrieb

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nhand eines zweistufigen Aufnahmeverfahrens werden die Eckpunkte des Unternehmens erhoben. In einem Bewertungsverfahren wird die Unternehmenstätigkeit durch das Leitbetriebe-Institut geprüft.

Der Kikeriki bedankt sich für die Einladung und die sehr freundliche Aufnahme. Wir sind die Zeitung, die in mitten der Menschen schreibt. Der Landring Wechselgau arbeitet inmitten der Menschen.


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Ausgabe September 2012

Neu im Landring Weiz

Beim Landring wird ab sofort in allen Lagerhausstandorten und in der Zentrale in Weiz biologisch gereinigt. Mit den Multikraft Produkten auf Basis von effektiven Mikroorganismen, die in den Landring Lagerhäusern in Weiz, Anger, Birkfeld und Pischelsdorf auch verkauft werden, wird Nachhaltigkeit auch bei der Reinigung gelebt. EM Reiniger sind biologisch, ungiftig, wirksam, gründlich und nachhaltig. Nicht nur aus Umweltsicht sind diese Reiniger ein Gewinn, durch die rein biologische Zusammensetzung kann es zu keinen allergischen Reaktionen für die Reinigungskräfte kommen. In Zeiten, in denen wir vermehrt Umweltgiften ausgesetzt sind, ist dies ein wichtiger Beitrag zum gesunden Arbeitsplatz. Vor allem ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass man bei ausgezeichneter Reinigungsleistung dieser Produkte ein gutes Gewissen haben kann, die gebrauchte Reinigungslösung über den Abfluss zu entsorgenn. Denn sogar im Abfluss bewirken die Mikroorganismen noch Gutes, sie verhindern deren Verstopfung und verbessern die Abwasserqualität. Das ist insbesondere dann ein großer Vorteil, wenn eigene Hauskläranlagen betrieben werden.

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ikroorganismen übernehmen unter der Aufsicht der Reinigungskräfte die biologische Reinigung beim Landring. Ab sofort wird beim Landring biologisch und effektiv gereinigt! Tausende von Mikroorganismen unterstützen die Reinigungsdamen.

Steinmann & Inred fusionieren

um so den gemeinsamen Kundenstamm vielfältig bedienen zu können. Steinmann, der seinen Druckereibetrieb in den letzten Jahren umstrukturiert hat, hat mit Bernhard Schneidhofer, der mit der Firma Inred erst seit einigen Monaten in Weiz ist, einen jungen Partner, der die Erfahrung von Steinmann mit frischem Wind belebt. Die beiden Medienfachmänner sind unweit vom ehemaligen Standort in der Kapruner Generatorstraße 8 (neben Raiffeisenbank Weiz) zu finden. Nach dem Motto „Innovation trifft Tradition“ ist das Team um die beiden Geschäftsführer um die Kundenanliegen bemüht. Das Produktangebot bietet neben der Gratiszeitung „Kikeriki“ Drucksorten aller Art, klassische Werbeagenturleistungen und Internetwerbeformen an.

Fotoquelle:Woche

Bernhard Schneidhofer (l.) und Franz Steinmann starten mir ihrem Know-how gemeinsam durch.

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ranz Steinmann, Inhaber von Steinmann Druck & Grafik, hat kürzlich sein Stammhaus in Weiz verkauft und sich mit der Firma Inred zusammen getan,

Nachdem die Firma Inred bereits seit vielen Jahren in Pöllau und Kaindorf besteht, wurde mit dem Standort Weiz und der Erfahrung von Franz Steinmann ein weiteres Gebiet erschlossen. Im Gegenzug erscheint das Liebkind von Steinmann - sein „Kikeriki“ - ab sofort auch in Hartberg. Quelle: Woche Weiz


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Die Mühle

Ausgabe September 2012 Immer schneller und schneller begann sich das Rad zu drehen. Feiner Sprühnebel kitzelte in meiner Nase, worauf ich laut niesen musste. Glitzernd wirbelten die Wasserperlen im Lichtkegel der Sonne. Schäumend und kochend sammelte sich das Wasser wieder, tanzte ein paar Runden und floss dann lustig dem rauschenden Bach zu. Es war so laut in der Mühle, dass Großvater schreien musste. „Komm!“ Er schüttete das Korn, das er mitgebracht hatte, in einen großen hölzernen Trichter. Durch eine Öffnung, sickerte es auf einem kleinen Holzsteg, immer näher zu den Mahlsteinen. Durch die schweren, sich drehenden Steine vibrierte der Steg und das Korn kam in der richtigen Menge. Wir gingen nach unten. An einem großen viereckigen Kasten hob mich Großvater hoch und öffnete ein Türl. Ich sah hinein.

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on Zeit zu Zeit, wenn das Mehl in der Truhe lichter wurde, ging Großvater mit einer Butte voller Getreide zur Mühle, um es zu mahlen. Oft begleitete ich ihn dabei und an das erste Mal kann ich mich noch genau erinnern. Die Butte stand voll beladen im Feldkasten. Wie gut es hier duftetet. In den großen Truhen wurde das Getreide gelagert und in diesem die Eier. Oberhalb, nahe der Decke, war eine Vorrichtung, in der die Brotlaibe aufbewahrt wurden. Sie war halb voll. Ganz hinten war eine Querstange, auf der geselchtes Fleisch hing. Gegenüber waren zwei Leisten, auf denen Töpfe mit Schmalz, leere Körbe und Honiggläser standen. „Komm wir gehen!“, sagte Großvater und schnallte sich die Butte auf den Rücken. Der Weg hinunter war lustig, denn ich konnte bis zum Tor vorlaufen. Gemeinsam überquerten wir die Straße. Ein paar Meter noch auf der weichen Wiese und wir waren angekommen. An der Wand wachten zwei große Mühlsteine. Großvater tastete mit der Hand zwischen die dicken Holzbalken und zog einen Schlüssel hervor. Diesen steckte er in das Schloss und knarrend ging die Tür auf. Es war dunkel, als wir eintraten und ich bekam Angst. “Warte hier!“, sagte der Großvater und stieg die schmale Treppe nach oben. Dort schob er den Fensterbalken zur Seite und sanftes Licht fiel herein. Wie unheimlich und faszinierend zugleich es doch war, als ich ihm folgte. Großvater drehte an einer langen Holzschraube und der Boden unter meinen Füßen begann zu vibrieren. Große hölzerne Zahnräder fingen sich zu drehen an. Donnernd wälzten sich die schweren Mühlsteine. “Schau her!“, rief Großvater. Er hob mich zum kleinen Fenster hoch und wir schauten hinaus. Zischend warf sich das Wasser in die mächtigen Schaufeln des Mühlrades. Diese sausten mit ihrer Last zu Boden, leerten sich und schwangen wieder hoch.

Da war eine runde Öffnung, aus der weißes feines Mehl glitt. Vorsichtig hielt ich meine Hand hinein und berührte es. Wie weich es war und wie gut es duftete. Unterhalb des Kastens war eine Lade, in die die Schalen des Getreides fielen. An den mehlverstaubten Wänden der Mühle hingen kleine Schaufeln, Säcke, Besen, Bartwisch und eine Schürze aus grobem Leinen, die meine Großtanten selbst gewebt hatte. Oben auf der Ablage waren, neben anderen kleinen Sachen, ein Kerzenständer und eine Laterne. Immer wieder zog es mich zu der Holzschraube, von der aus das Werk in Gang oder zum Stillstand gebracht wurde. Großvater war gerade beschäftigt, als ich vorsichtig die Stiege hinaufstieg, an deren Ende seitwärts die Schraube war. An einem der Griffe stemmte ich mich mit voller Kraft dagegen. Ein wuchtiger Hieb und ich polterte die Stiege hinunter. Da war kein Schmerz, als mich Großvater hochhob, nur großer Schreck.“ Du solltest doch nichts anfassen“, sagte Großvater und seine Stimme zitterte. Zum Glück war mir nichts passiert und auf dem Heimweg lachte ich schon wieder. Später saß die Familie in der Stube um den Tisch und wartete auf das Abendessen. Eine Schüssel mit Mehlkoch wurde aufgetragen, darüber ein Holzkreuz gelegt und darauf wurde eine weitere Schüssel gestellt, mit Brennsterz. Großvater begann mit dem Kreuzzeichen und es wurde gebetet. Die Schüssel mit Sterz war kleiner und so konnte man mit dem Löffel einmal von oben, einmal von unten hinein fassen. „Siehst du, jetzt isst du von dem Mehl, dessen Werdegang du heute gesehen hast“, sagte Großvater. O ja, es schmeckte gut. Voller Liebe dachte ich an die alte Mühle und ihr klapperndes Geräusch klang noch lang in meinen Ohren. Auszug aus dem Buch: WO GROSSVATERS ATEM WEHT, von Maria Kornfeld (geb. Könighofer aus Rettenegg)


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Kikeriki auf Besuch im Feistritzwald (Rettenegg) Ein schöner Sommertag, an dem der Kikeriki unerwartet besondere Menschen traf!

Einweihung der Hausmühle NR.3 in Feistritzwald am 19.8.2012

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ein Bruder Markus Könighofer ließ die alte Mühle, die 1753 erbaut wurde und seither im Besitz der Familie ist, mit viel Aufwand und Kosten originalgetreu renovieren und mit einem geschnitzten Holzkreuz versehen. An die 150 Gäste waren gekommen um bei strahlendem Wetter der Segnung beizuwohnen. Herr Stuhlpfarrer (Pfarrer der Gemeinde) sprach rührende Worte, die an alte Zeiten erinnerten. Ing. Pfeil, der 1979 bis 1983 mit meinem Vater Franz Könighofer erste Renovierungsarbeiten durchführte, sprach ebenfalls anerkennende Worte. Maria Könighofer (Anm.d.Red.: Viele Gäste verweilten bis zum Abend an dem idyllischen Ort. Hier spürt man den Glauben, der im Herzen wohnt.)

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iebe Maria, lieber Markus! Es war der Wille eines „Unbekannten“, der mich zu euch führte. Ihr seid genau diese Menschen, die meinen Kikeriki widerspiegeln sollen. Menschen mit Heimat im Herzen, die auch danach leben, mit all ihren Schwierigkeiten, eben MENSCHEN. Vergelt‘s Gott an euch und vielleicht habt ihr eine KLEINE FREUD, hier abgebildet zu sein, hofft euer Kikeriki


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Aus dem Bezirk Hartberg Eröffnung des „Pankratius Weges“

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o als spielte sogar der Himmel mit, war die Eröffnung des „Pankratius Weges“ von Beginn an voll Sonnenschein und auch die Gesichter der zahlreichen Franz Kogler, Franz Eckert, Besucher und EhrengäsTheresa Retter te strahlten förmlich vor Freude über diese Feier. Dementsprechend positiv verlief auch die gesamte feierliche Eröffnung des „Pankratius Weges“ beim Messnerhäusel in Pongrazen ab. Von Pöllauberg über Oberneuberg, Greinbach, Stambach über das „Mesnerhäusl“, Puchegg bis zum Stift Vorau führt der „Pankratius Weg“ und hat an landschaftlichen Schönheiten so einiges zu bieten. Dieser Pilgerweg ist aber nicht neu – ganz im Gegenteil – nur wurde er neu beschildert und familiengerecht ausgebaut. Auch vom Schwierigkeitsgrad ist der „Pankratiusweg“ von jedem zu bewältigen. Nach einer Steigung zu Beginn – von Pöllauberg bis Oberneudorf – verläuft er dann recht eben dahin. Da die Kirche in St. Pongrazen nicht immer geöffnet ist, wurde ein frisch gesetzter „Meditationsbaum“ von Pfarrer Alois Puntigam Juritsch eingeweiht und demnächst wird dort ein „Fürbittenkästchen“ angebracht. Vzbg. Theresia Retter erklärte, dass es großes Verständnis seitens der Grundbesitzer, über die die Wege führen, gab und daher dieses Vorhaben relativ rasch in die Praxis umgesetzt werden konnte. Für die Streckenführung war Franz Schützenhöfer maßgeblich beteiligt und bei seiner Rede merkte man ihm die Begeisterung über diesen Weg förmlich an. Ebenso begeistert sprachen Tourismusobmann Franz Kogler, Altbürgermeister Franz Eckert, Andreas Friedrich und Dr. Reinhold Lopatka in ihrer Festrede über diesen neuen Pilgerweg. Quelle: Radio Dauerwelle

Erfolgreiche Sommerspiele der „Thalburger!“

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nfang der 80er Jahre gründeten ein paar Idealisten die Theatergruppe „die Thalburger“. Seit dem Jahre 2000 spielen sie Märchentheater und das äußerst erfolgreich! Auch heuer gelang ihnen mit den Märchen „Rumpelstilzchen“ und den „drei Musketieren“ auf ihrer selbsterrichteten Theaterarena im Steinbruch der Familie Bergmann in Thalberg wieder ein großer Wurf!

Eine „Rohrbacherin“ als Hüttenwirtin am Großglockner

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ie Salmhütte ist die älteste hochalpine Schutzhütte der Ostalpen, sie wurde 1799, zum Zwecke der Großglocker Erstbesteigung erbaut. Seit bereits 7 Jahren wird diese – fast schon „legendäre“ Schutzhütte von Helga Pratl aus Rohrbach an der Lafnitz bewirtschaftet. Das bedeutet „harte Knochenarbeit“, kompromissloser körperlicher Einsatz und eine ausgeprägte Liebe zur Natur! Jedes Jahr, bevor die Rohrbacherin „ihre Hütte“ für die Gäste aufsperrt, muss sie zuerst die Schäden, die der Winter angerichtet hat, selbst reparieren. Da es keine Strassenverbindung zur Salmhütte gibt, erfolgen die Lebensmittelversorgung und sonstige Materialzsutellungen ausschließlich per Hubschrauber. In der heurigen Saison wurden mittels 18 Hubschrauberflügen nicht weniger als 16 Tonnen Güter befördert. Auf Grund der vorbildlichen umweltfreundlichen Bewirtschaftung wurde der Salmhütte als erste Schutzhütte das staatliche Umweltzeichen verliehen. Außerdem ist Helga Pratl auch für die Säuberung gewisser Wanderwege zuständig, was heuer – auf Grund der vielen Felsstürze – besonders mühsam war. Bei Schlechtwetter kann es schon passieren, dass tagelang keine Gäste zu Salmhütte kommen. Trotz all dieser Schwierigkeiten und der Abgeschiedenheit ist Helga Pratl mit „Leib und Seele“ Hüttenwirtin. Die Salmhütte und Pratl Helga gehören einfach zusammen, wie der Großglockner und sein Gletscher! Web: www.salmhuette.at. Quelle: Radio Dauerwelle

„Offene Türen“ im Zentrum für Körper, Geist und Seele in Schildbach

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as Zentrum für „Körper, Geist und Seele“ in Schildbach besteht seit dem Jahr 2006 und erfreut sich ständig zunehmender Beliebtheit, wie man beim heurigen „Tag der offeHelga Reitbauer 3. v.l. nen Tür“ eindrucksvoll sehen konnte. Einer der Gründe liegt mit Sicherheit in der Vielfalt der Veranstaltungen. Diese bieten zahlreiche, umfassende Behandlungsmöglichkeiten im Bereich Gesundheit und Wellness. Besonders stolz ist Helga Reiterbauer, die Chefin des Zentrums über ihre Mitarbeiter, die sie allesamt als „Kategorie 1 A“ bezeichnet. Logisch, dass es daher bei ihr nur zufriedene Kunden gibt. Yoga-Lehrerin Andrea Weghofer – eine „Frau der ersten Stunde“ und „die rechte Hand von Helga Reiterbauer“ hätte sich am Anfang nicht im Traum diese großartige Entwicklung vorstellen können – und wie es zur Zeit aussieht, ist die Tendenz stark steigend! Quelle: Radio Dauerwelle

Kontakt:

Zentrum für Körper Geist Seele | Helga Reiterbauer 8230 Hartberg | Schildbach 30 | Tel. 0664/514 884 1 www.energie-zentrum.at


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Russland trifft am 4. Oktober Österreich: Philharmonisches Kammerorchester Klassika Ein absolutes Highlight präsentiert das Kunsthaus gemeinsam mit der AustrianRussian-Culture-Organisation: Unter der Leitung von Adik Adurachmanov kommt das Orchester Klassika gemeinsam mit hervorragenden und international erfolgreichen Solisten, der österreichisch-russischen Pianistin Xenia Neznanova und dem griechischen Pianisten Aris Feslikidis, der ebenfalls Wurzeln in Russland hat, nach Weiz und zeigt den Reiz zweier Musikwelten. Die russischen Komponisten Tschaikowsky, Borodin und Rachmaninoff treffen dabei auf Mozart, den Inbegriff der österreichischen Musikwelt.

Musical Affair am 20. Oktober um 20 Uhr im Kunsthaus Weiz Lassen Sie sich in die Welt des Musicals entführen. Die national und international bekannten Musicaldarsteller nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Welt des Musicals. Wenn Songs aus Phantom der Oper, Elisabeth, Chicago, Hair, Tanz der Vampire, Dirty Dancing, Footlose, Die Schöne und das Biest, Mamma Mia, Lion King, Blues Brothers, The Rocky Horror Show u.a., harmonisch aufeinander abgestimmt werden, dann nennt man das eine „musikalische Affäre“, eben Musical Affair. Eine Show, die ihresgleichen sucht, ein sehr breites Publikum anspricht und bei der am Ende niemand mehr ruhig sitzen bleibt, weil die Musik, die Interpretation – ganz einfach: die Show so mitreißt, dass plötzlich alles rundherum vergessen ist. Übrigens: am 20. Oktober findet ab 21 Uhr bis in den frühen Morgen auch das Honky Tonk-Festival in den Weizer Innenstadtlokalen statt und da sich dieses Festival mit der Musical-Show hervorragend kombinieren lässt, gibt es auch ein Kombi-Package.

Let’s Have a Party am 27. Oktober: HURRICANE WANDA kommt! „Hurricane Wanda“ wurde Wanda Jackson auf ihrer ersten Frankreich Tournee in der Presse genannt. Die zierliche Amerikanerin fegte über die Bühne und ließ ihre röhrende Stimme auf das Publikum los. Auch wenn sie mit ihren 70 Jahren nicht mehr wie ein Wirbelwind über die Bühne fegt, stellt sich bei ihrer Stimme immer noch schnell ein Gänsehaut Feeling ein. Im Mai 2009 wurde sie als eine der wenigen Frauen in die „Rock & Roll Hall of Fame“ aufgenommen. Bereits 1954 hatte sie ihren ersten Country Hit,

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bevor sie durch Elvis Presley, mit dem sie mehrere Monate auf Tournee war, zum Rock & Roll kam. Seinen Ring trägt sie noch heute. Mit mehr als 60 veröffentlichten Alben, zahlreichen weltweiten Hitplazierungen und Nr. 1 Songs, ist sie sicherlich eine der bedeutendsten Künstlerinnen. Tourneen durch 24 Länder und 2 Grammy Awards Nominierungen (u.a. beste weibliche Sängerin) unterstreichen ihre unumstrittene Bedeutung. Nähere Infos finden Sie im Veranstaltungskalender auf www. weiz.at, Karten zu Veranstaltungen gibts bei allen Ö-Ticket-Stellen, bei den Sparkassen, Raiffeisenbanken, im Servicecenter für Stadtmarketing & Tourismus und im Kulturbüro im Kunsthaus (nähere Infos: 03172/2319-620)

Martina Schwarzmann ist mit „Wer Glück hat, kommt“ am 6.10. im Kunsthaus Weiz

Konstantin Wecker & Band tritt mit „WUT und ZÄRTLICHKEIT unplugged“ am 28.10. in Weiz auf

Die Kaktusblüten bringen mit „swing & more“ am 11.10. Musik und Spaß in den Schwarz-Saal Anzeige

Info: Kulturbüro im Kunsthaus Tel.: 03172 / 2319 620 www.kunsthaus-weiz.at 04.10., 19:30 Uhr KONZERT: Orchester Klassika aus Russland 5.10., 19:30 Uhr, Jazzkeller KABARETT: Christoph Weiherer & Sigi Inlejnda 06.10., 19:30 Uhr KABARETT: Martina Schwarzmann „Wer Glück hat kommt“ 06.10.2012, 20 Uhr, Jazzkeller KONZERT: Lange Nacht des Blues Vol. 4 10.10., 19 Uhr: Jobday-Eltern-Info-Abend 11.10., 8 - 13 Uhr, JOBDAY 11.10., 19:30 Uhr, Schwarz-Saal DIE KAKTUSBLÜTEN: „swing & more“ 19.10., 19:30 Uhr, Stadtgalerie VERNISSAGE: Werner Augustiner 20.10., 20 Uhr MUSICAL: „Affair“ 22.10., 20 Uhr KONZERT: Ballake Sissoko & Vincent Segal 27.10., 20 Uhr KONZERT: Wanda Jackson & Chris Aron Band 28.10., 19:30 Uhr KONZERT: Konstantin Wecker & Band Anzeige


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Stronach - Chance für Österreich?

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ei einer TV Diskussion im hat er mit ganz einfachen Worten, für jeden leicht verständlich, folgendes gesagt: Veränderungen in der politischen Kultur in Österreich sind nur von außerhalb des Gesamtsystems möglich. Alle politischen Machthaber, Regierung und auch alle Oppositionsparteien haben sich in ein und dasselbe System begeben, ja sind bereits Teil des Systems geworden. Sie wollen und werden dieses System nicht ändern, weil sie selbst in diesem System gut leben können. Leider handelt es sich dabei um ein Verhinderungssystem. Wenn man Wahrheit, Fairness und Anständigkeit in die Politik bringen will, muss man von außen kommen, sagte Stronach danach. Nur dann besteht eine Chance, dieses untaugliche System zu ändern. Dieses System in Österreich sei krank, meint nicht nur er. Es wird kaum Menschen in unserem Land geben, die nicht auch einer dringenden Wende unserer politischen Kultur das Wort reden. Die hohen Personalkosten für die aufgeblähte Verwaltung sind, wie wir alle wissen, ein großes Problem. Es gibt aber auch noch ein weit größeres Problem im Machtgefüge der staatlichen Beamtenschaft, meint er. Da es in diesem stattlichen, staatlichen Machtkörper an praktischem Wissen mangelt, entstehen dort ständig Verordnungen und Gesetze, die Gift einer effektiven Wirtschaft und Entwicklung sind. Um ihre Existenzberechtigung zu sichern, schaffen diese überforderten Entscheidungsträger immer wieder neue Hindernisse für die gesamte Wirtschaft und verkomplizieren Arbeitsprozesse. Milliardenverluste entstehen durch Ieistungsfeindliche, komplexe Steuergesetze. Viele Gesetze und Verordnungen, deren Einhaltung von braven Organen der Exekutive und von den Gerichten kontrolliert werden, dienen der Abzocke von Staatsbürgern. Polizisten müssen sich hinter Sträuchern verstecken, um soviel Geld wie möglich nach Hause zu bringen. Ein Verkehrsverbotsschilderwald, den ohnedies niemand mehr überblicken kann, führt zu Bestrafungen, deren Sinn beim besten Willen niemand mehr versteht. Verwarnungen und Belehrungen bringen kein Geld und sind daher unerwünscht.

Ein Polizist darf in der freien Republik Österreich, wo alles Recht vom Volke ausgeht, in einem Radiointerview sinngemäß verkünden, dass wohl jeder Steirer damit zu rechnen habe, einmal im Jahr ins Röhrl zu blasen. Leben wir in einem Land der Säufer? Niemand von den Landeshauptleuten, Ministern und Kanzlern hat dazu etwas zu sagen. Sie alle schweigen und schutzen ihr System, dem sie einerseits ihre Allmacht, aber auch ihre Ohnmacht verdanken. Im System fehlt es an der Achtung des Menschen. Schulden entstehen auch durch Verschwendung. Das Berater- und Gutachterwesen frisst Millionen. Niemand schützt den Bürger vor Betrügern und Abkassierern wirklich ernsthaft. Die Kassen sind leer und die Banken bereiten ihre Anträge um Nothilfen aus dem Geld des Steuerzahlers vor. Alle, die die Macht haben, dürfen jedoch ihren nahestehenden Freunden gute Aufträge, die von gut bezahlten Gutachtern abgesichert werden, zuschanzen, die z.B. Milliarden in der Erde vergraben oder geschmacklose Kunsttempel errichten, die wirklich niemand braucht, außer dem Stardesigner, den Erbauern und ihren Lobbisten. Kaputte Straßen können erst in einigen lahren erneuert werden. Fairness war bis jetzt ein oft strapaziertes Wort bei Sonntagsreden. Vielleicht meint‘s der Stronach wirklich ehrlich mit seinem Ruf nach Fairness. NatürIich stimmt ein Milliardär auf den ersten Blick viele Menschen neidisch. Eines ist jedoch sicher. Einer, der schon alles hat, braucht sich nicht mehr zu bereichern. Da er aber auch komplett unabhängig ist und wie man hört, sehr reformfreudig denkt, könnte der Einsatz, den er für Österreich angekündigt hat, ein Guter sein. Die österreichischen Medien gehören ohne Ausnahme ja auch zum System. Sie werden mit Steuerzahlergeld in Millionenhöhe gefördert. Natürlich werden sie also die Hand, die sie führt, auch nicht beißen. Der, der dieses System verändern will, wird aber in ihren Blättern und Sendungen nicht ganz; so gut wegkommen und soll abqualifiziert werden. Wenn sich da alle Schön- / Gscheitschreiber und Klugredner nur nicht täuschen. Ein altes arabisches Sprichwort sagt: “Lass die Hunde nur kläffen und bellen, die Karawane zieht ruhig weiter und erreicht ihr Ziel!“ Wer weiß? Meint dein Heinz Doucha


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Frischer Wind in der Politszene Frank Stronach - EIN WEIZER und STEIRER

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Eine „lebendige Zeitreise“ durch die Region Hartberg

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err Stronach ist vielleicht kein geborener Politiker, aber einer, der erkannt hat, wann man sich engagiert, um ins Geschichtsbuch seiner Heimat Österreich aufgenommen zu werden. Herr Stronach feierte am 6. September seinen 80. Geburtstag und das zeigt, dass man nie zu alt ist, um Visionen umzusetzen. Manche Menschen sind in jungen Jahren schon zu alt um das Richtige zu tun. Die POLITLANDSCHAFT in Österreich hat ja richtig Angst vor so viel Mut, und das ist gut so. Es ist höchst an der Zeit, eine NEUE PARTEI zu gründen! Das sollen unsere derzeitigen Politiker einmal akzeptieren und nicht schon wieder mit Steinen werfen. (Anm.d.Red.: Wir kennen alle das Zitat aus der Bibel) Man hat Angst vor seinem angeblichen „Reichtum“, den er sich, wenn es ihn gibt, durch harte Arbeit in 80 Jahren verdient hat. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen auf der ganzen Welt und, nicht wie jetzt üblich, durch Korruption und Spekulation. Herrn Stronachs einzige Spekulation hieß: RISIKO. Nun ist man auf der „Jagd“ nach diesem für Österreich und vor allem für unsere Steiermark so wertvollen Menschen. Tausende Familien mit ihren Kindern leben immer noch von Arbeitsplätzen, die von Frank Stronach geschaffen wurden.Herr Stronach verwendet eben SEIN Geld, wohlgemerkt SEIN Geld, um in seiner Pension etwas Sinnhaftes zu tun, anstatt nur zu reden und nichts zu tun. Glaubt wirklich jemand, dass Herr Stronach mit seinen 80 Jahren auf Posten, Macht, oder gar Geld „scharf“ ist ??. (Anm.d.Red.: Die derzeitigen Sesselkleber haben Angst vor MACHTVERLUST, denn von denen sind viele mit Korruptionsverdacht in U- Ausschüssen und agieren trotzdem mit ihrer Unschuldsvermutung fleißig weiter).

Untersuchungsausschuss: VIEL STEUERGELD FÜR EIN „KASPERLTHEATER“ Unglaublich, wie sich hier alle Parteien einig sind, Stronachs Wahlwerbung schlecht zu machen. Natürlich braucht man bei einer Wahlwerbung auch Geld! Es wäre zu schön, wenn bei den nächsten Wahlen 2013 ALLE unsere Politiker ihre Wahlwerbung auch SELBST bezahlen würden, wie Herr Frank Stronach. Meint euer Kikeriki P.S. Wir sind keine Parteizeitung, aber wir freuen uns auf Veränderungen. Auch mit meinem Kikeriki haben manche Mitbewerber keine Freude, aber es gibt den FRISCHEN WIND 60.000 Mal.

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as große Hobby von Andreas Forstner ist Geschichtsdarstellung. Als er sich vor 2 Jahren im Bezirk Hartberg niederließ und als geschichtsbewusster Mensch sämtliche Sehenswürdigkeiten „unter die Lupe nahm“ und von der historischen Vielfalt beeindruckt war, machte er sich zur Aufgabe, diesbezüglich etwas in die Wege zu leiten. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: er gestaltete im Hartberger Schlosspark eine „lebendige Zeitreise“. 60 Darsteller aus Österreich und Ungarn präsentierten in Form eines jeweiligen historischen Standes anschaulich die verschiedenen Epochen, begonnen von der Urgeschichte, Kelten, Römer, Hoch- und Spätmittelalterzeit bis zur Barockzeit. Diese Veranstaltung war absolut lehrreich und würde eine Fortsetzung verdienen. Die Geschichte lehrt Menschen, aber wie Ingeborg Bachmann sagte, Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler! Quelle: Radio Dauerwelle

Alter Baum Alter Baum bist ohne Leben, dennoch trotzt du Sturm und Schnee. Die Äste tragen statt dem Blatt, nur Spinnweben grau und matt, hast Rinden, die sich heben. Alter Baum bist ohne Leben, oder trügt oft nur der Schein? Gar viele die sonst obdachlos, wie Käfer, Eulen, Raupen, Moos, die suchen grad denselben. Alter Baum bist doch voll Leben, wenn auch nicht aus eigner Kraft. Wer hat dein Sein, du wirst gebraucht, bist nicht ein Abfall, der verhaucht, das sollt es auch bei Menschen geben. Auszug aus dem Büchlein: EIN BAUM VOLL KRAFT von Maria Kornfeld (geb. Könighofer aus Rettenegg). Siehe auch Seite 26.


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Die Erde spricht Leserbrief

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iebes Kikeriki Team! Ich möchte euch zu eurer Zeitung herzlich gratulieren. sie gefällt mit sehr gut. Macht nur weiter so! Ich war im Februar in Bad Schallerbach zur Kur und habe auf einer Anschlagtafel „Die Erde spricht“ gelesen. Die Themen haben mir sehr zu denken gegeben. Und da im Kikeriki immer wieder interessante Zeilen sind, dachte ich mir, diese zu schicken. Es würden sie sicher viele Leute lesen und darüber nachdenken. Alles Gute weiterhin mit lieben Grüßen! Maria Glückshofer, St. Ruprecht

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet, habt mich verletzt und ausgebeutet. Seit ewig hab ich gegeben, was alles ihr gebraucht zum Leben. Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht, lang hieltet ihr das Gleichgewicht, habt urbar mich gemacht, gepflegt, was ich euch bot, betreut, gehegt. Doch in den letzten hundert Jahren ist Satan wohl in euch gefahren. Was in mir schlummert, wird geraubt, weil ihr es zu besitzen glaubt. Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen, verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen, umkreist mich sinnlos Tag und Nacht, seid stolz, wie weit ihr es gebracht. Habt furchtbar mich im Krieg versehrt, kostbaren Lebensraum zerstört, habt Pflanzen, Tiere ausgerottet, wer mahnt, der wird von euch verspottet kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur und respektiert nicht die Natur. Drum werde ich jetzt Zeichen setzen und euch, so wie ihr mich, verletzen. Ich werde keine Ruhe geben, an allen meinen Teilen beben, schick euch Tsunamiwellen hin, die eure Strände überziehn. Vulkane werden Asche spein, verdunkelt wird die Sonne sein. Ich bringe Wirbelstürme, Regen, bald werden Berge sich bewegen was himmelhoch ihr habt errichtet, und Blitze, wie ihr sie nicht kennt, lass fahren ich vom Firmament. Ich kann es noch viel ärger treiben drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben! Hört, Menschen, was die Erde spricht denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht! Maria Glückshofer, St. Ruprecht

Waldverband Hartberg/ Fürstenfeld Im „Vorzeigewald“ Schützenhöfer

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m Rahmen der jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlung des Waldverbandes Hartberg/Fürstenfeld stand auch eine Besichtigung des landwirtschaftlichen Betriebes von Markus Schützenhöfer, vlg. Kneißl in Stambach am Programm. Dieser Betrieb hat mit der Milchwirtschaft, Käserei, Zimmervermittlung und Waldwirtschaft gleich vier Betriebszweige, wobei natürlich der Wald im Mittelpunkt steht. Ing. Klement Moosbacher, seit dem Jahr 2000 bei der Bezirkskammer Oststeiermark als Forstberater tätig, hielt im Rahmen einer Waldbegehung einen praxisbezogenen Vortrag, der alle Teilnehmer begeisterte. Franz Schützenhöfer, der betriebsinterne Waldfachmann, ein ausgebildeter Waldpädagoge, der auch organisierte Waldführungen anbietet, trug ebenfalls sehr viel zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Besonders beliebt machte er sich bei den Besuchern durch die Besichtigung seines „Lärchenschnapswaldes“, doch das ist eine andere Geschichte! Am Ende der gelungenen Veranstaltung wurden auch der Stall mit dem „Melkroboter“ und die hauseigene Käserei besichtigt und als Dank des Waldverbandes Hartberg/Fürstenfeld übergab Ing. Moosbacher einen Ge schenkskorb an die Familie Schützenhöfer! Quelle: Radio Dauerwelle


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Leserbrief

Leserbrief

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Hunger durch Biosprit

s ist erfreulich, dass Herr Stronach die Politik umkrempeln will. Den heutigen Politikern interessiert die große Volksmeinung nicht. Auch bei Stronach wäre der EU-Austritt zu diskutieren. Nur zurück zum Schilling wäre, meiner Meinung nach, Unsinn. Auf jeden Fall, die Milliarden an Pleiteländer zu schicken, ist unverantwortlich. Uns wird ein Sparpacket aufgelastet. Die Politiker selbst sparen nicht. Eine gute Idee aus Frankreich: alle Politiker-Gehälter um 30% kürzen. Wenn Österreich Pleite geht, wer rettet uns vor dem Absturz? Was die katholische Kirche betrifft: Die Alten und die Jungen sind der gleichen Ansicht: Zölibat nicht abschaffen, sondern den Priestern die Möglichkeit zur Familiengründung geben, wenn sie es möchten. Auch Frauen zur Diakonie. Austritte von Priestern und Priestermangel würden sich von selbst regeln. Wann wacht Österreich auf und hört sich die mehrheitliche Volksmeinung an. Kikeriki ist eine gute Idee! Mit Gruß, Franz aus Friedberg

DAS Musikfestival der EBB

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as 3. Böhmisch–Mährische Musikfestival der Eichberger Brass Boys (EBB) in der „Eichberger Tenne“ war an Klasse nicht zu überbieten. Schon zu Beginn spielten die heurigen Sieger der „Giganten der Blasmusik“, die Murauer Kapelle „die Lederhos`n Blech“ so richtig auf und brachten die Zuhörer damit so richtig in Stimmung. Die darauffolgende Blaskapelle „MachLast“ demonstrierte danach dem Publikum, was man – musikalisch gesehen – so alles mit Blechinstrumenten „spielen“ kann – mehr ist einfach nicht möglich! Quelle: Radio Dauerwelle

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ester Brown, der Präsident des Earth Policy Institute in Washington, liefert ein anschauliches Beispiel dafür, wie viel Getreide man für einen vollen 80-Liter Ethanol-Autotank braucht: „Mit der Menge könnte man einen Menschen ein Jahr lang ernähren“. Es ist daher sehr zu begrüßen, dass die verpflichtende Bemischung von zehn Prozent Bioethanol zum Superbenzin in Österreich vom 1. Oktober 2012 auf frühestens Herbst 2014 verschoben wurde. Agrana möchte aber schon jetzt Autofahrer dazu bringen, Biosprit aus Getreide auf freiwilliger Basis in den Tank zu füllen. Das Produkt soll bei zahlreichen Tankstellen angeboten werden. Agrana verarbeitet in Österreich 600.000 Tonnen Getreide in Bioethanol. Hände weg vom Bioethanol, denn zuerst sollen die Teller gefüllt werden und dann die Tanks! Ing. Harald Schober / Weiz

Semriach ist „Schönster Markt der Steiermark“

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eim 53. Landesblumenschmuckbewerb der Steiermark wurde Semriach, in der Kategorie „Schönster Markt der Steiermark“ gemeinsam mit den Marktgemeinden Gamlitz, Haus im Ennstal, Laßnitzhöhe und Mooskirchen als Landessieger mit 5 Floras ausgezeichnet. In der Kategorie „Bauernhöfe in steiler Hanglage“ wurde der Hof der Fam. Pichler Hermine und Anton mit Gold ausgezeichnet. In der Kategorie „Bauernhöfe“ wurde der Hof der Familie Fodermayer Hermine und Walter, in der Kategorie „Gaststätten und Hotels“ das Hotel Trattnerhof mit Silber geehrt.


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Rock `n` Roll Akrobatik

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Elternführerschein

Stefaniensaal in Graz

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er Rock ‘n‘ Roll Club Formation 88 aus St. Ruprecht an der Raab veranstaltet am 29. 9 .2012 im Grazer Congress die Weltmeisterschaft in Rock ‘n‘ Roll Akrobatik für Schüler und Junioren, begleitet von einem Worldcup für die B-Klasse, gespickt mit Tanzeinlagen von den Finalisten von Dancingstars 2012 Marco Ventre und Babsi Koitz sowie den Weltmeistern im Showdance - der Dance Connection Graz. Tickets: Ö-Ticket und in jeder Raiffeisenbank

Erfolgreiches 1. Hobby-Turnier des BVC-Lafnitz

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m 25. August 2012 veranstalteten die Mitglieder des Beachvolleyballclubs Lafnitz das 1. Hobby-Turnier seit der Vereinsgründung im Jahr 2011. Insgesamt 15 Mannschaften zu je vier Personen kämpften bei optimalen Wetterbedingungen am Beachplatz in Lafnitz motiviert um den 1. Platz. Sieger des Turniers wurde das Team „Auto König“ (siehe Foto), welches zusammen mit den zweitplatzierten „Smashing Quattro“ ein spannendes Finale lieferte. Den 3. Platz belegte das Team „Grillsport Hartberg“. Dank einer exklusiv für das Turnier errichteten Flutlichtanlage konnte das Finale trotz Dämmerung erfolgreich ausgetragen werden. Bei einem Lagerfeuer am Grillplatz Lafnitz sowie köstlichen Cocktails ließ der Verein die Saison 2012 gemütlich ausklingen. Der BVC-Lafnitz bedankt sich bei allen Teilnehmern sowie Besuchern des Turniers und hofft auf ein Wiedersehen im Jahr 2013! Ein besonderer Dank gilt natürlich den Sponsoren, insbesondere den Hauptsponsoren Laschalt Steine, PKS Wolfgang Kaiser sowie Kogler Aufzugsbau.

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as ist das? Der Elternführerschein wurde in letzter Zeit bereits öfters in den Medien vorgestellt, wir veranstalten nun für alle einen Informationsabend am Donnerstag, 4.Oktober 2012 in der Gasthaus-Pension Falk, Rohrbach/Lafnitz. Beginn: 19.00. Referent: Mag. Franz Kases, Eltern - und Erwachsenentrainer, Heilpraktiker n. Dt. Recht. Für alle Eltern, Großeltern, Lehrer, KindergärtnerInnen und alle Interessierten, denen das Wohl unserer Kinder ein Anliegen ist. Eintritt: frei! Wenn Sie Probleme mit Erziehung, Schule, Lehrern, Pubertät, ADHSKindern o.a. haben sowie weitere Informationen wünschen, stehen wir jederzeit telefonisch, oder für Einzelgespräche nach Terminvereinbarung, zur Verfügung. 8230 Hartberg, Stefan-Seedochallee 2, Tel.: 0676-3382472. Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

1. FamilienSpieleFest der Gemeinde Ratten

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ei strahlend schönem Wetter, wie es besser nicht hätte sein können, fand am 2. September 2012 das 1. große FamilienSpieleFest in der Gemeinde Ratten statt. Organisiert von der Gemeinde Ratten, Ausschuss für Soziales, Familie und Kinder, haben sich 13 Vereine und Organisationen des Ortes viele lustige, informative, sportliche und kreative Stationen einfallen lassen. Für alle Kinder von 0 bis 14 Jahren war ein abwechslungsreicher Nachmittag mit viel Spaß garantiert. Bürgermeister Thomas Heim und die Vorsitzende des Ausschusses GR Ina Feistritzer freuten sich über die große Zahl an teilnehmenden Kindern und konnten bei der anschließenden Verlosung schöne Preise übergeben, die dankenswerter Weise von Gewerbetreibenden aus Ratten und Umgebung zur Verfügung gestellt wurden. Der größte Dank gebührt jedoch allen Rattener Vereinen und Organisationen, die ihre Ideen und Zeit zur Verfügung gestellt haben.


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Philippinische Kampfkünste in Birkfeld

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ine Veranstaltung der besonderen Art wurde vom Karateverein Birkfeld Ende August organisiert. Großmeister Timm Blaschke aus Deutschland gab einen Einführungslehrgang in den philippinischen Kampfkünsten und brachte so, diese umfangreiche Kampfkunst den Kämpfern aus Wien Birkfeld, und anderen Kampfsportvereinen aus der Steiermark näher. Auf dem Programm standen neben unbewaffneten Verteidigungstechniken auch der Umgang mit Einzelstock, Doppelstock und Messerabwehr. Kampfkunst auf höchstem Niveau mit viel Abwechslung, Spaß und tollen Übungen wurde vom Team aus Deutschland dargeboten.

Aufi auf´n Kulm hieß es beim 1. Bergzeitfahren auf den Kulm.

Ausgabe September 2012

U20-EM-Gold im Beachvolleyball

Das topgesetzte Duo Tobias Winter und Lorenz Petutschnig schlägt in Hartberg die polnischen U19Weltmeister.

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ie Österreicher Tobias Winter und Lorenz Petutschnig sind U20-Europameister im Beach-Volleyball. Das Duo setzte sich im Finale der Heim-EM in Hartberg gegen die polnischen U19-Weltmeister Bryl / Kaczmarek mit 2:1 (14,-15,12) durch. Dies war der erste Medaillengewinn eines ÖVV-Herrenteams bei U20-Europameisterschaften. Platz drei ging mit Kosiak/Rudol ebenfalls an eine polnische Paarung. „Es ist ein Traum wahr geworden. Im zweiten Satz bin ich fast durchgedreht, aber wir haben es noch hingebogen“, erklärte der 19-jährige Burgenländer Petutschnig, der bereits über vereinzelte World-Tour-Erfahrung verfügt. „Ich habe gewusst, dass es schwierig wird“, meinte er. Acht Siege in acht Spielen haben Winter/Petutschnig auf dem Hartberger Hauptplatz eingefahren - und damit ein Versprechen für die Zukunft abgegeben. „Die Stimmung auf dem Center Court war sensationell“, betonte der 18-jährige Niederösterreicher Winter. Im Halbfinale fertigten die Lokalmatadore die Schweizer Lerch/Lerch problemlos mit 2:0 (18,11) ab. Im Finale bei strahlendem Sonnenschein hatten sie dann aber deutlich mehr zu kämpfen. „Ich war schon sehr müde“, gestand Petutschnig, der die Hitze als seinen „Feind“ bezeichnete.

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er MSC Rogner Bad Blumau veranstaltete am 15. 09. 2012 zum ersten Mal das Bergzeitfahren auf den Kulm. Die Teilnehmer starteten am Strandbad am Stubenbergsee und fuhren mit dem Rennrad und / oder mit dem MTB die 7km ins Ziel beim Kulmwirt. Philipp Wetzelberger, vom Team RC Friedberg-Pinggau, wurde mit einer Zeit von 00:47:43 Kulmkaiser. Wer sich denkt, in der Zeit schaffe ich das auch, der irrt sich gewaltig, denn Philipp fuhr 2 mal innerhalb dieses Zeitraums auf den Kulm: einmal mit dem MTB und einmal mit dem Rennrad. Bei den Damen wurde Sabine Greipel vom TriRun Jussi Jennersdorf in einer Zeit von 1:11:34 Kulmkaiserin. Die schnellste Zeit und somit Sieger der Rennradwertung legte Helmut Pitzl vom Team RC Hochschwab Aflenz hin, er war in 00:20:30 im Ziel.


Ausgabe September 2012

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Danke

Auf diesem Weg möchten wir uns für die große Anteilnahme und die berührende Verabschiedung von Dr. Anton Heiling bedanken.

Monika, Angelika, Josefa, Annemarie u. Familie

LASSNITZTHAL - HART HÜGELLAND

28. September 2012 mit der Polizei Big Band

zu Gunsten der Kinderkrebshilfe in der Stocksporthalle Laßnitzthal.

Rat und Hilfe im Trauerfall!

Beginn: 19.30 Uhr. Moderation: Walter Husa

Eine kostenlose Informationsbroschüre kann jederzeit bei uns angefordert werden.

Auf Ihr Kommen freut sich der Kulturverein Laßnitzthal-Hart

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Vorverkauf: € 8.–

Abendkasse: €10.-

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Ausgabe September 2012 zugestellt durch Post.at

Kathreiner

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Samstag, 6. Oktober 2012

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Ein Ausnahmesportler (Querschnittsgelähmter Handbiker)

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zusammen mit der Musikgruppe

SOUNDSOFA

Mit dem richtigen Logo sind diese Bilder medienwirksam

4., 5., 6., 11., 12. und 13. Oktober 12 Beginn: 19.30 Uhr

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