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STADTNACHRICHTEN OFFIZIELLES MITTEILUNGSBLATT

STADT INNSBRUCK

Nr. 4 April

1993

Amtliche Mitteilung - An einen Haushalt P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck

Gemeinderat: Neuer Vizebürgermeister und neue Ressortverteilung ^ in der Stadtregierung Seite 3 *

Verkehrskonzept: Kurzparkzonen auch in Mariahilf, St. Nikolaus u

Seite 5

Haus der Alpen":

Gemeinderat beschloß Standort am Fenner-Areal Seite 7

Klimatage: Denkanstöße zur Rettung des "Raumschiffs Erde" Seite 14

Verkehr: Zentrale Ampelsteuerung um 17 Millionen bestellt

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INHALT:

STADTNACHRICHTEN

Notwendige Klarstellungen zum Verkehrskonzept

Seite 3

Seiten 4, 6

Ausdehnung der Gebührenpflicht auf Mariahilf, St. Nikolaus

Seite 5

Grundsatzbeschluß im Gemeinderat für Erlebnismuseum "Haus der Alpen " auf dem Fenner-Areal Seite 7 Ehemalige jüdische Mitbürger zur Synagogen-Eröffnung in Innsbruck Seiten 8, 9 in Sicht

Seite 10

Ehrenring an Bgm.-Stv. a. D. Rudolf Krebs verliehen

Seite 10

"Stadtfußtag " am 30. April im Rahmen der "Klimatage"

Seite 14

Im Schloß Büchsenhausen werken junge Künstler

Seite 15

Zentrale Verkehrssteuerung um 17 Mio. S "eingekauft"

Seite 17

Was Hundebesitzer bitte dringend beachten müssen

Seite 19

Rechnen sich Wasserzähler für Gartenbesitzer?

Seite 20

Baum- und Strauchschnitt wird vom 19. bis 23. April abgeholt

Seite 20

Information der Stadtwerke; Tivoli-Saisonkarten Vorverkauf Seiten 21, 22

"Stadtnachrichten" noch bis Juni Der Gemeinderat beschloß am 28. Jänner mit Mehrheit, die "STADTNACHRICHTEN" einzustellen. Da dieser Beschluß keinen Termin enthielt (die Verträge mit Druckerei und Grafik-Firma laufen bis Jahresende), beschloß der Stadtsenat am 17. Februar, daß die "STADTNACHRICHTEN" bis Juni weiter erscheinen. Ob und in welcher Form es dann noch ein Amtsblatt geben wird, ist nun Gegenstand von Parteigesprächen. IMPRESSUM: "Stadtnachrichten" - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: Die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur: Albert Eizinger. In der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien und Wolfgang Weger. Sekretariat: Barbara Zorn. Alle Innsbruck, Historisches Rathaus, Herzog-Friedrich-Straße 21, Telefon 57 24 66, Telefax 58 24 93. Gestaltung, Herstellung: Type & Fashion. Druck: Frohnweiler Druck Ges.m.b.H., Roßaugasse 1, Innsbruck Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Umweltschutz-Papier; Service-Beilage in Heftmitte auf Recycling-Papier.

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INNSBRUCK

- APRIL '93

Gemeinderat wählte Vizebürgermeister und neuen Stadtrat

Kommunalbetriebe-AG

STADT

Liebe Mitbürger! Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 25. März 1993 einen Grundsatzbeschluß von großer Bedeutung gefaßt, nämlich für die Errichtung des "Hauses der Alpen" auf dem Areal neben der ehemaligen Fennerkaserne. Innsbruck erhält damit ein Unikat in Form eines Erlebnismuseums, welches über die Geschichte und Gegenwart der Alpen, über das Entstehen und über die ökologische Situation Aufschluß geben soll. Die Einrichtung soll sowohl der Wissenschaft wie auch dem Tourismus dienen, vor allem aber auch die eigene Bevölkerung aus Stadt und Land erfreuen. Das Gesamtprojekt kostet 250 Millionen Schilling. Die Stadt stellt das Grundstück im Wert von 50 Mio. S zur Verfügung und leistet außerdem einen Finanzierungsbeitrag von weiteren 50 Mio. S; der Tourismusverband zahlt 25 Millionen Schilling. Das Land Tirol gibt einen Betrag von 125 Millionen, der diesbezügliche Beschluß der Landesregierung wurde bereits gefaßt. Der Verein "Haus der Alpen" unter Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Smekal hat bereits ein Konzept erstellt und erarbeitet weitere Details, die Besucherschätzung mit 350.000 jährlich ist seriös, wird doch der Alpenzoo von mehr als 300.000 Menschen jährlich besucht. Mit dem in der Nähe befindlichen Volkskunstmuseum und dem Ferdinandeum erhält die Tiroler Landeshauptstadt einen Museumsbezirk, der zu Fuß innerhalb weniger Minuten von allen Tiefgaragen der Innenstadt erreichbar und von zahlreichen Kurzparkzonen umgeben ist, sodaß die Verkehrsproblematik beherrschbar erscheint. Jetzt heißt es, die Ärmel aufkrempeln und mit Schwung an die Arbeit gehen, aus der Vision ist ein reales Projekt geworden !

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Romuald Niescher

STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993


Gemeinderat wählte Vizeburgermeister und neuen Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer ist neuer erster Vizebürgermeister von Innsbruck: Mit 29 von 39 abgegebenen Stimmen wurde der bisherige Stadtrat, der das Finanzressort weiter führen w i r d , am 25. März vom Gemeinderat in diese Funktion gewählt. Das Ausscheiden von Dipl.-Vw. Michael Passer hatte diese Regierungsumbildung ausgelöst: In den Stadtsenat rückt Rudolf Federspiel nach. D o r t gibt es auch Änderungen bei mehreren Amtsführungen.

(Eiz) Feierliche Stimmung zu Beginn der Gemeinderatssitzung am 25. März: Nach seiner Wahl zum ersten BürgermeisterStellvertreter legte Dr. Bruno Wallnöfer das Gelöbnis in die Hand von LHStv. Ing. Helmut Mader ab, wie es das Innsbrucker Stadtrecht vorschreibt. Die Gelöbnisformel, "... in Treue die Landes- und die Bundesverfassung... zu befolgen, das Wohl der Stadt nach bestem Wissen und Können zu fördern sowie uneigennützig meines Amtes zu walten", ergänzte Wallnöfer: "So wahr mir Gott helfe." "Ich biete Ihnen an, unsere Zusammenarbeit noch zu erweitern und zu vertiefen unter dem Motto: In unserer Liebe zu Innsbruck soll uns niemand übertreffen", sagte der Neugewählte. Bürgermeister Niescher nützte die Anwesenheit von LHStv. Mader, um an die Adresse des Landes den Appell zu richten: "Im Bezirk Innsbruck-Stadt wohnen 20 Prozent der Tiroler Bevölkerung; jeder fünfte Tiroler ist ein Innsbrucker." Und, mit Blick auf überregionale Projekte des Verkehrskonzeptes, die ohne Finanzhilfe

Neuer Vizebürgermeister: Dr. Bruno Wallnöfer

Schon am 17. März beschloß der Stadtsenat über Antrag von Bürgermeister Niescher, mit der Führung des nach Passer "verwaisten" Tourismus-Referates den amtsführenden Stadtrat Ing. Gerhart Greil zu betrauen. In der Stadtsenatssitzung im Anschluß an den Gemeinderat am 25. März wurde an StR. Mag. Gerhard Fritz die Amtsführung im Bereich Planung für die Angelegenheiten der Raumordnung und Regionalplanung sowie die Stadtentwicklungs-, Struktur- und Rahmenplanung übertragen. Zugleich wurde GR Dr. Hans Rainer "Sportreferent": Er erhielt die Führung der Geschäfte der Magistratsabteilung II, betreffend die Sportpflege und Verwaltung der Sportplätze (Sportamt). Übertragen wurde jeweils die Sachkompetenz des Bürgermeisters; dessen Personalkompetenz bleibt unberührt.

Weitere Berichte aus diesem Gemeinderat lesen Sie auf Seite 7 (Grundsatzbeschluß des Landes nicht verwirklicht werden könüber das "Haus der Alpen") sowie auf Seinen, wie etwa die Einpendlerparkplätze: "Die Probleme sind am größten in einem Ballungsgebiet. Wir werden nur gemeinsam in der Lage sein, sie zu meistern." Neu in den Stadtsenat gewählt wurde Rudolf Federspiel in Nachfolge des ausgeschiedenen Dipl.-Vw. Michael Passer. Der FPÖ steht aufgrund ihrer Gemeinderatsmandate ein Sitz im Stadt- In die Hand von LHStv. Ing. Mader (2. v. I.) legte Bürgermeister-Stellversenat zu. Die ihm treter Dr. Bruno Wallnöfer (rechts) das Gelöbnis ab. Links Bürgermeister angebotene Füh- Romuald Niescher; 2. v. r. Magistratsdirektor-Stellvertreter Dr. Gerhard (Alle Bilder: Friedl Murauer) rung des Sportres- Loinger. sorts nahm Federspiel nicht an. Er wird sote 10 (Bericht über den Stand der Arbeiten mit ohne Ressort der Stadtregierung anzur Schaffung einer Kommunalbetriebegehören. AG). •

Neu als "Amtsführender": StR. Mag. Gerhard Fritz.

Neuer Tourismus-Stadtrat: Komm. -Rat Ing. Gert Greil

Neu im Stadtsenat: StR. Rudolf Federspiel

STADI NACHRICHTEN - APRIL 1993

Amtsführender Gemeinderat: Dr. Hans Rainer


Noch mehr Chaos oder Verkehrskonzept! lein anderes Thema bewegt die Innsbrucker derzei heftiger als das in Umsetzung begriffene Verkehrskonzept. Alles, was die Bewegungsfreiheit des Autos beschneidet, >eckt Emotionen; Vernunftargumente haben es da schwer. Dazu pflegen manche Journalisten eine negativtendenziöse Berichterstattung: Geflissentlich wird übersehen, daß sich das Verkehrskonzept erst in Realisierung befindet, daß somit seine angepeilten Ziele und positiven Auswirkungen noch gar nicht zum Tragen kommen können!

Am Anfang stand der Ruf nach Verkehrsberuhigung Diese Zeilen sollen die gröbsten Mißverständnisse ausräumen. Blenden wir zurück: "Der Verkehr in Innsbruck ist unerträglich - er muß beruhigt werden!", war die allgegenwärtige Forderung gegen Ende der achtziger Jahre. Die maßgebenden politischen Kräfte im Gemeinderat waren sich einig: Die Rückgewinnung der Urbanität ist große Anstrengungen wert. Die Stadt fand und beauftragte Experten, die solche Aufgaben schon in mehreren europäischen Städten erfolgreich bewältigt hatten (und ganz bewußt nicht Innsbrucker Planer, die dem Druck starker Interessengruppen und Lobbys ausgesetzt gewesen wären).

Parkraumbewirtschaftung ist die "Stellschraube " Das Verkehrskonzept wurde geboren unter Schmerzen: Erstmals waren die Wirtschaft und einschlägige Bürgerinitiativen in die Erstellung mit eingebunden. In einer Serie von Bürgerversammlungen wurden die beabsichtigten Maßnahmen öffentlich zur Diskussion gestellt, viele Anregungen aus der Bevölkerung flössen ins Ergebnis mit ein. Und jetzt, da das Verkehrskonzept erst mitten im Rohbau steckt, kommt entrüstete Kritik, das ganze Konzept sei "nichts wert" - weil Bürger erkennen: Auch sie, nicht nur "die anderen", müssen "eingefahrene" Verkehrsgewohnheiten ändern...

Verkehrs, arbeitet mit härteren Mitteln: Parkraumbewirtschaftung gibt es längst; Parkplätze in der Stadt wurden reduziert, Einfallstraßen künstlich verFortsetzung auf Seite 6

Gebührenpflichtige Kurzparkzonen auch in Mariahilf und St. Nikolaus Ab 16. April bzw. I.Juli 1993 wird die Parkraumbewirtschaftung auch in Mariahilf und St. Nikolaus eingeführt. Die maximale Parkdauer beträgt 120 Minuten. Ansuchen um Ausstellung von Anwohner-Berechtigungskarten können bereits gestellt werden.

(we) Die Stadtteile Mariahilf und St. Nikolaus (Zonen 10 und 11) sind die nächsten, in denen die Parkraumbewirtschaftung eingeführt wird. (Beschluß in der Gemeinderatssitzung vom

22. 10. 1992). Der dem Stadtzentrum näher liegende Bereich (am Plan gelb) kommt bereits am 16. April an die Reihe, für die restlichen Straßen von Mariahilf und St. Nikolaus (am Plan rot) ist

Mit der Ausdehnung der gebührenpflichtigen Zonen nach Mariahilf und St. Nikolaus wird es auch in diesen derzeit noch mit parkenden Autos vollgestopften Stadtteilen wieder freie Abstellplätze geben. Eine Erleichterung vor allem auch für die Bewohner, die nunmehr, wenn sie mit einer Anwohnerparkkarte ausgestattet sind, wieder Dauerparkplätze in der Nähe ihrer Wohnungen finden werden. Achtung: Es ist ratsam, die Ansuchen um Ausstellung einer Anwohnerparkkarte bereits jetzt im Straßen- und Verkehrsamt, MariaTheresien-Straße 22, von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr zu stellen. Dann hat man mit Einführung der gebührenpflichtigen Zonen die Berechtigungskarte bereits in der Hand. Mitzubringen sind die Zulassung und eine 120-S-Stempelmarke. In der Sitzung des Stadtsenates vom 17. März wurde beschlossen, einen Einbahnring, beginnend bei der Trogerstraße über die Blücherstraße in die Magtstraße sowie die Frau-Hitt-Straße in Richtung Norden als Einbahnstraße zu verordnen. Aufgrund der geringen Breite wäre es in diesen Straßenzügen sonst nicht möglich, gebührenpflichtige Kurzparkzonen einzuführen •

Eines ist klar: Anders als durch die Reduktion des motorisierten IndividuaiVerkehrs (MIV), seine größtmögliche Verlagerung auf öffentliche Verkehrsmittel (ÖV) sowie durch Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs ist Verkehrsberuhigung in keiner Stadt der Welt zu erreichen! Die Parkraumbewirtschaftung ist dazu die wichtigste "Stellschraube" - nicht nur in Innsbruck. Parkraumbewirtschaftung ist kein Mittel, "die Stadtkasse zu füllen", wie Zeitungen immer wieder schreiben. Sie ist eine verkehrspolitische Maßnahme, um dem öffentlichen Verkehr, Radfahrern und Fußgängern Chancengleichheit zu geben, den Autoverkehr zu reduzieren und das "Umsteigen" zu fördern. Alle Einnahmen, die (nach Abzug der Kosten) verbleiben, sind durch Gemeinderatsbeschluß zweckgebunden für den Ausbau der IVB.

Auch Wien führt das "Anwohnerparken " ein Ab 1. Juli folgt Wien dem Innsbrucker Beispiel und führt in der Innenstadt die Parkraumbewirtschaftung ein: Anwohnerberechtigungen kosten in Wien 1.940 S, in Innsbruck 1.780 S (davon 960 S Gebühr, 120 S Bundesstempelmarke und 700 S Verwaltungskosten-Abgabe). - Im übrigen baut man auch in Wien die bei uns oft kritisierten Gehsteigvorziehungen an Kreuzungen ("Ohrwascheln"). Zürich, Musterstadt des öffentlichen

STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

der 1. Juli 1993 Stichtag. Entlang der orografisch linken Innseite sind im Westen die Kirschentalgasse und im Osten der Innsteg die Grenzen für die bereits ab 16. April in Kraft tretende Phase. Wie in allen Zonen außerhalb der City beträgt die Höchstparkzeit zwei Stunden. Pro halbe Stunde sind 10 S Parkgebühr zu bezahlen.

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Fortsetzung von Seite 4 engt, Ausweichen bei Bushaltestellen zum Teil rückgebaut, um den Stau nicht vor, sondern hinter dem Bus zu konzentrieren.

Es gibt wieder Parkplätze in der Stadt!

"Park and Ride "-Plätze nur mit Landeshilfe! Das Verkehrskonzept sieht auch den Bau von Auffangparkplätzen für Pendler am Stadtrand vor. Die Stadt allein wäre freilich mit der Finanzierung weit überfordert. Innsbruck ist der Ansicht, daß der Bau von "Park and Ride"-Plätzen eine überregionale Aufgabe ist (weil sie ja dem Nahverkehr des Tiroler Zentralraumes dienen, in dem zusammen über 200.000 Menschen leben). Auch den "Verkehrsverbund Ostregion" mit Wien, Niederösterreich und dem Burgenland finanzieren ja die Länder und

Daß disziplinlose Autolenker die Busspuren zum Vorbeifahren an einer Kolonne mißbrauchen, wird sich aufhören, wenn die Polizei ihrer Überwachungspflicht nachkommt.

Das Auto schafft nicht, es zerstört Urbanität!

Mobilität ist der Motor der Wirtschaft. Noch sind erst die Innenstadt und Wüten Aber Mobilität ermöglicht nicht allein von der Parkraumbewirtschaftung erfaßt der Pkw - im Gegenteil! Prof. Berndoch schon jetzt merkt es jeder Autofahhard Winkler von der Technischen rer: Man findet wieder Parkplätze zum Universität München, Verkehrsplaner Einkaufen, für Besorgungen in der Stadt! für Bologna, bringt es auf den Punkt: Daß Pendler-Pkw sie nicht "Alle Probleme der Ummehr ganztägig blockieren weltbelastung durch das können, ist Absicht. AnAuto werden eines Tages wohner in bewirtschafteten von den Technikern gelöst Zonen finden einen Dauerwerden - nur eines nicht: Abstellplatz. Übrigens ersein Platzbedarf." laubt die StraßenverWürden alle mit dem Auto kehrsordnung kostenloses fahren, ginge gar nichts Parken für 10 Minuten mehr. Deshalb ist es weder oder für die Dauer einer Technikfeindlichkeit noch Ladetätigkeit: Es genügt, "Autostürmerei", sondern einen Zettel mit der Anblanke Notwehr, wenn man kunftszeit ins Auto zu lezur Rückgewinnung der Urgen! banität durch VerkehrsberuLeider ermöglicht die higung der unbeschränkten Straßenverkehrsordnung die Bewegungsmöglichkeit des Ausstellung von AnwohnerAutos in der Stadt Grenzen Parkberechtigungen nur für setzt. ein Jahr: Auch bei bestem umstraße nach dem Umbau der heuer beginnt Wenn die Muse Willen darf sie die Stadt - keine "Renn- Tjrbane Städte hat es lange , » . , ^ nicht auf zwei Jahre ausstel- bahn " mehr ist, wird sich das auch auf die Geschäfte befruchtend auswirken. vor dem Auto gegeben. Das len, wie dies ÖAMTC und ARBO vorge- richtigerweise auch der Bund mit. Pendschlagen haben. Innsbruck muß sich an lerparkplätze am Stadtrand sind aller- Auto hat die Urbanität zerstört. Will man dieses Bundesgesetz halten! Wollte man es dings nicht die ideale Lösung; sinnvoll sie zurückgewinnen, muß man die Autoändern, muß daran erinnert werden, daß wären sie verteilt auf die Bahnhöfe im benützung beschränken. Jede Fußgänger• dann nach den Bestimmungen des Kurz- ganzen Land. Von dort sollte man in die zone beweist das schlagend. parkzonen-Abgabengesetzes die Gebühr Stadt mit der Bahn fahren. auf zwei Jahre im voraus zu begleichen wäre, weil sie mit Rechtskraft des Bescheides fällig wird. Vorrang für öffentliche

Härtefälle für Betriebe sollen beseitigt werden Echte Probleme haben noch Wirtschaftsbetriebe mit dem Parken von Firmenautos - aber nicht, weil die Stadt so "stur" ist, sondern weil geltende Gesetze (derzeit noch) keine Lösung zulassen. Hier arbeitet auch die Stadt mit Nachdruck auf eine Änderung hin. Ein entsprechender Initiativantrag auf Änderung des Kurzparkzonen-Abgabengesetzes wurde im Tiroler Landtag schon gestellt. Eine weitere Ungerechtigkeit wird die für heuer erwartete Novelle der Straßenverkehrsordnung beseitigen: Sie soll privaten Benutzern von Firmenautos ermöglichen, für diese Pkw in "ihrer" Zone eine Anwohnerparkkarte zu erhalten. Bitte noch um Geduld!

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Verkehrsmittel! Nicht der Fahrpreis ist ausschlaggebend für die Akzeptanz öffentlicher Verkehrsmittel (selbst bei einem Nulltarif würde der Großteil der Autofahrer den Pkw benützen, wie Erfahrungen lehren), sondern die Busdichte und die Kürze der Reisezeit. Fahrzeitverkürzung hat daher Vorrang. Bus spuren sind das Mittel zum Zweck. Innsbruck baut sie weiter aus. Heuer sind weitere Busspuren geplant, wie z.B. eine Spur in der Höttinger Au, von der Bachlechnerstraße bis zur bestehenden und dann weiter über die Universitätsbrücke. Der Planungsauftrag besteht auch für eine Busspur vom Knoten InnsbruckWest zum Innrain, um den Stau beim Wifi zu umfahren. Auch in der Kranebitter Allee, vom alten Flughafen stadteinwärts, ist eine Busspur in Planung.

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Die Geyrstraße in Amras erhält einen neuen Schutzweg

In der Geyrstraße in Amras wird im Bereich des Hauses Nr. 33 ein neuer Schutzweg gebaut; der Gehsteig muß dazu geringfügig verlängert werden: Dies beschloß der Stadtsenat am 17. März in selbständiger Erledigung eines dringenden Antrages im Gemeinderat. Das Haus Geyrstraße 35 beherbergt den städtischen Kindergarten; der Schutz weg dient der Sicherung der Besucher, ist aber auch sinnvoll zur Fußgänger-Sicherung im Zuge des Fußweges ins Zentrum von Amras. Das Bauamt wurde mit der Durchführung beauftragt. •


Grundsatzbeschluß im Gemeinderat für ein Erlebnismuseum "Haus der Alpen" Auf dem "Fennerareal" soll ein "Haus der A l p e n " als Erlebnismuseum errichtet werden; das Land Tirol, die Stadt Innsbruck und der Tourismusverband Innsbruck-Igls sollen es finanzieren: Dieser Grundsatzbeschluß, den der Gemeinderat am 25. März mit Mehrheit faßte (dafür: ÖVP und Seniorenbund, Grüne, TAB, IMS; dagegen: SPÖ und FPÖ), soll Startschuß sein für die Schaffung einer touristischen A t t r a k t i o n , die, so rechnen die Befürworter, die Anziehungskraft der Stadt für den Qualitätstourismus steigert und neue, zahlungskräftige Gäste nach Innsbruck bringt.

(Eiz/Th) Wie dem Konzept des Fördervereines unter seinem Obmann Univ.-Prof. Dr. Christian Smekal zu entnehmen ist, soll bis zum heurigen Sommer ein Trägerverein gegründet und bis Ende des Jahres ein Vorprojekt erstellt werden. Im Frühjahr 1994 ist ein Architektenwettbewerb geplant, ein Jahr später der Baubeginn. Mit einer zweijährigen Bauzeit wird gerechnet. Auf rund 5000 nr vorgesehener Ausstellungsfläche soll mit Hilfe modernster Museumspädagogik ein Erlebnismuseum entstehen, das Augen und Ohren ansprechen und den Händen "Greifbares" bieten wird. Der weltweit einzigartige "Lebensraum Alpen", ihre Entstehungsgeschichte, das Gefüge einmaliger Landschaften, das hochkomplexe ökologische, Wirtschaft-

"Eine Attraktion für Einheimische und Gäste der Stadt" liehe und kulturelle System soll dem Besucher anschaulich gemacht werden. Für die entsprechende didaktische Aufbereitung (technische Simulation von Lebensräumen, Dioramen, mechanische Modelle) werden, wie Univ.-Prof. Smekal betonte, heimische und internationale Experten herangezogen. Das "Haus der Alpen" soll ein Anziehungspunkt sowohl für Einheimische als auch für Gäste werden. Der Bau des neuen Museums auf dem Gelände nördlich der ehemaligen Fennerkaserne wird einschließlich Einrichtung rund 250 Millionen Schilling erfordern. Die Kostenschätzungen für Errichtung und Betrieb beruhten auf international erhobenen Vergleichsziffern für Museumsbauten aus jüngerer Zeit und seien realistisch, berichtete Bgm.-Stv. Dr. Wallnöfer dem Gemeinderat. Und hielt fest: Das "Fennerareal" erwarb die Stadt vom Bund im Tauschweg, als dieser für die Kaserne Kranebitten dort Grundstücke brauchte. Der Grund ist mit Bau verbot belastet, damit ihn die Stadt nicht kommerziell verwerten kann. Für einen gemeinnützigen Zweck wie das Erlebnismuseum würde der Bund der Aufhebung des Bauverbots zustimmen, ist Wallnöfer zuversichtlich.

Für andere Bauten wäre der Grund jedoch nicht verfügbar, sodaß der Einwand, sein Wert sei mit 50 Mio. S zu niedrig angesetzt, ins Leere gehe. Der vom Gemeinderat gefaßte Grundsatzbeschluß hat zum Inhalt, daß die Stadt Innsbruck gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Tourismusverband Innsbruck, Igls und Umgebung "beabsichtigt", auf dem "Fennerareal" ein Erlebnismuseum "Haus der Alpen" zu errichten und zu betreiben. Grundlage dafür ist das vom Förderverein "Erlebnismuseum Haus der Alpen" vorgelegte Grundkonzept. Zu dem Zweck ist eine Trägereinrichtung zu schaffen, der jedenfalls die drei genannten Partner angehören müssen. Die Landeshauptstadt Innsbruck bringt die zur Errichtung notwendige Grundfläche auf dem Fennerareal ein mit dem Vorbehalt, daß die Republik Österreich ihre Zustimmung zur neuen Widmung des Grundes gibt. Auch ist bei dem Projekt eine flächensparende bauliche Lösung anzustreben. Die Errichtungskosten, einschließlich Einrichtung, Ausstattung und dem Baugrund (der mit 50 Mio. S bewertet wird), wurden

vom Gemeinderat mit insgesamt 250 Mio. S zur Kenntnis genommen. Das Land Tirol trägt davon für Bau und Einrichtung 125 Mio. S, der Tourismusverband 25 Mio. S, die Stadt 50 Mio. S (zusätzlich zum Grund). Von den auf 12 Mio. S veranschlagten "Vorlaufkosten" (für Vorprojekt, Wettbewerb, Projektleitung) trägt jeder Partner je ein Drittel. Der geschätzte Abgang von rund 7,2 Mio. S jährlich zum laufenden Betrieb soll zu 45 % vom Land, zu 35 % von der Stadt Innsbruck und zu 20 % vom Tourismusverband getragen werden. Die Stadt Innsbruck erwartet sich vom Promotorenverein (und dann von der Trägereinrichtung) die öffentliche Präsentation der jeweils fälligen Grundsatzentscheidungen, und zwar nach Ausarbeitung des Vorprojektes, nach Vorliegen der Wettbewerbsunterlagen und vor der Auftragsvergabe anhand des Siegerprojektes und der endgültigen Kostenkalkulation. Die Stadt beansprucht in der zu schaffenden Trägereinrichtung Mitsprache entsprechend ihrem finanziellen Beitrag. Auch eine begleitende Kontrolle soll eingerichtet werden. - Soweit der Grundsatzbeschluß im Gemeinderat. Stimmt auch der Landtag dem Beschluß der Landesregierung auf Beteiligung mit 125 Mio. S zu, so könnte das Vorprojekt Ende 1993 vorliegen. Rechnet man ein Jahr für die Planung, könnte der Bau 1995 beginnen. •

Beste Startbedingungen für junge Unternehmer im "Tech-Tirol" (Th) Nach nur zweijähriger Bauzeit wurde am 5. März das Technologiezentrum Innsbruck, Eduard-Bodem-Gasse 5 und 7, Roßau, eröffnet. Die 14. Einrichtung dieser Art in Österreich bietet jungen, innovativen Unternehmen aus den Bereichen Umwelt- und Medizintechnik, Mikroelektronik, Informationstechnologie usw. preisgünstige Räumlichkeiten, um zu arbeiten und zu forschen. Die Zusammenarbeit unter den Firmen, der für alle vorteilhafte Technologieaustausch, wird durch ein Gemeinschaftssekretariat mit Telefon-, Fax- und Kopierdienst sowie gemeinsamen Besprechungs- und bestens ausgestatteten Seminarräumen gefördert. Auch eine starke Verbindungen zur Universität, z. B.

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für die Verwertung von Forschungsergebnissen, wird angestrebt. Mit derzeit 34 Unternehmen ist das Haus, so der Geschäftsführer Georg K. Motz, so gut wie ausgelastet. Zwölf Interessenten stehen noch auf der Warteliste. Stadtrat Ing. Gert Greif der die neue Einrichtung als wirksames Instrument zur Förderung von Unternehmensgründüngen im Bereich neuer Technologien bezeichnete, erwartet eine spürbare Initialzündung für die strukturelle Weiterentwicklung der Stadt Innsbruck. Die Dachgesellschaft "Tech-Tirol" wurde 1991 vom Land Tirol, der Tiroler Handelskammer und der Industriellen Vereinigung gegründet. •

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Offizieller Empfang der Stadt Innsbruck im Bürgersaal des historischen Rathauses für ihre ehemaligen jüdischen Mitbürger. Das Bild zeigt die 16 "Innsbrucker" mit den Begleitpersonen. In der Mitte Bürgermeister Romuald Niescher und Vizebürgermeister Univ.-Prof. Dr. Norbert Wimmer. Rechts Kulturstadtrat Mag. Hermann Girstmair. (Foto: SNS)

Trotz grausamster Erinnerungen in Liebe mit Innsbruck verbunden Aus Anlaß der Eröffnung und Weihe der neuen Synagoge hatte die Stadt Innsbruck jene ehemaligen, heute in Israel lebenden jüdischen Mitbürger, die 1938 der NaziVerfolgung entrinnen und aus Innsbruck flüchten konnten, mit je einer Begleitperson nach Innsbruck eingeladen.

(we) Einst hießen sie z. B. Walter, Anni, Leopold, Paul oder Inge; nach ihrer Flucht aus Innsbruck nach Palästina im unseligen Jahr 1938 wollten sie alles Schreckliche vergessen und haben auch ihre Namen geändert. Es wurden daraus Mosche, Chanah, Arie, Perez und Chedwa. 55 Jahre sind seither vergangen. Vom 18. bis 25. März waren 16 dieser seit ihrer Flucht in Israel lebenden jüdischen Innsbrucker Mitbürger zusammen mit Begleitpersonen zum dritten Mal (nach 1972 und 1988, anläßlich des 50-Jahr-Gedenkens) Gäste der Stadt Inns-

bruck. Der älteste von ihnen ist heute 86. Anlaß für die nunmehrige Einladung war die Eröffnung und Weihe der neuen Synagoge in der Sillgasse. Sie steht nun wieder am selben Ort, wo in der Kristallnacht 1938 das Unvorstellbare geschah. Für die Vorbereitung aller drei Einladungen zeichnet der Personalchef der Stadt Innsbruck, OAR Walter Schwamm, verantwortlich. Das von der Stadtgemeinde organisierte Aufenthaltsprogramm führte die Gruppe u. a. auf den Patscherkofel, ins Landestheater, ins Kühtai, aufs Mieminger Plateau, ins

D.

elegationsleiter Joachim Kurzmann überreicht Bürgermeister Romuald Niescher einen Brief des Bürgermeisters von Jerusalem, Teddy Kolleck (Foto: SNS)

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Stubaital, zum Achensee und nach Hall. Der im Jahr 1977 verstorbene, legendäre Hugo Silberstein alias Gad Hugo Sella, Autor des Buches "Die Juden in Tirol", war im März 1938 im Alleingang auf Skiern über den Tribulaun nach Italien geflüchtet und erreichte im Juli 1938 auf einem Fischdampfer Palästina. Er konnte bei der Wiedereröffnung der Synagoge nicht mehr dabei sein. Dafür aber seine Schwester, Frau Trude Schwarz, für die die Wiedererrichtung der Synagoge und diese Einladung ein schönes Zeichen der Wiedergutmachung sind. "Der Neubeginn in Israel nach der Flucht war für uns alle sehr hart. Die meisten von uns fanden zunächst Arbeit in den Orangenplantagen, bis wir vor allem die Sprache in unserer neuen Heimat beherrschten." Haßgefühle empfindet sie, wie auch die anderen jüdischen Gäste, keine. "Was können die Menschen heute dafür?" Dennoch ist sie erschüttert, daß die Bronzetafel, kaum daß sie an der Synagoge angebracht war, heruntergerissen wurde. Bürgermeister Romuald Niescher zeigte sich zutiefst empört über das Verhalten "Ewiggestriger" und bekundete seine tiefe Abscheu vor dieser Tat. Auch Joachim Kurzmann, der Leiter der Delegation, sieht in der Einladung zur Synagogen-Eröffnung ein Signal Innsbrucks für einen Weg der Versöhnung. Viele der Innsbrucker Juden nützten den Aufenthalt in ihrer ehemaligen Heimat, um alte Erinnerungen aufzufrischen und Freunde und Bekannte von damals wiederzusehen. •


Neue Synagoge als Zeichen der Versöhnung in Innsbruck eingeweiht In der Tiroler Landeshauptstadt gibt es wieder eine Synagoge: 55 Jahre nach der Zerstörung in der "Kristallnacht" im November 1938 durch Angehörige der Nationalsozialistischen Partei wurde das jüdische Bethaus an seinem früheren Platz in der Sillgasse wiedererrichtet. In einem feierlichen Festakt am 2 1 . März, an dem mit Landeshauptmann Parti und Bürgermeister Niescher zahlreiche in- und ausländische Festgäste und führende Vertreter der jüdischen, katholischen und evangelischen Kirche teilnahmen, konnte der Neubau seiner Bestimmung übergeben werden.

(Th) Die neue Synagoge, die zugleich auch das Gemeindezentrum für die israelitische Kulttisgemeinde Tirol/Vorarlberg mit 50 Personen die kleinste Österreichs darstellt, liegt im Erdgeschoß eines Wohnund Bürohauses. Die Errichtungskosten von sieben Millionen Schilling teilten sich Stadt, Land, Bund und Spender. Als Architekt zeichnete Michael Prachensky verantwortlich. Für die jüdischen Mitbürger und Gäste war es ein großer Moment, als nach dem Anschlagen der Mesusa, einem Psalmgebet, durch Oberrabbiner Chaim Eisenberg an die Türe der Synagoge, die Thorarollen in den Thoraschrein an der Ostwand des Gebetsraumes eingebracht wurden. Gesungene Gebete und eine Predigt vervollständigten diesen sehr feierlichen Akt.

Dialog zwischen Juden und Christen Beim anschließenden Festakt im KaiserLeopold-Saal in der Alten Universität begrüßte Dr. Esther Fritsch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, die Gäste und gab dabei ihrer großen Freude, ihrem Stolz über das gelungene Werk und ihrer Dankbarkeit für die Verwirklichung des Projektes Ausdruck. Sie bezeichnete Bischof Stecher als Wegbereiter des Dialoges: Ihm sei es gelungen, "Ecclesia und Synagoge einander näherzubringen". Und weiter: "Nach fünfjähriger Bauzeit ist durch den guten Willen vieler und das gemeinsame Wollen ein großes Ziel erreicht worden." Bischof Stecher erinnerte an die Zeit vor 55 Jahren, als sich die Aggression der Machthaber auch gegen die katholische Religion gerichtet habe und "die Geschichte der alten Sillgasse (links die Synagoge, rechts die Theologische Fakultät) seither einen inneren Bezug aufweist." Als Geschenk überreichte der Oberhirte einen achtarmigen Leuchter sowie ein jüdisches Gebetbuch in hebräischer Sprache, das aus

der zerstörten Synagoge geborgen und auf Umwegen in seinen Besitz gelangt war.

Synagoge als Symbol für einen Neubeginn Den Festakt in Anwesenheit höchster akademischer und kirchlicher Würdenträger bezeichnete Paul Grosz, Präsident des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs, als Symbol für einen neuen Beginn in der Geschichte zwischen Juden und Christen. Froh und stolz darüber, daß nun auch die Inns-

brucker Gemeinde über ein eigenes Haus verfüge, überbrachte Botschafter Peter A ran die Grüße und Glückwünsche des Staates Israel. Ausführlich in die Geschichte der Juden in Tirol und Österreich ging Bürgermeister Romuald Niescher ein, wobei er feststellte, daß "das Judentum in Innsbruck immer ein stolzer Bestandteil der Geschichte der Stadt war". Für ihn zähle die Kristallnacht, in der es in Innsbruck zu den schwersten Ausschreitungen in ganz Österreich gekommen sei, zu den düstersten Kapiteln der Stadt. Der Bürgermeister warnte "vor einem neuen Ungeist", den zu registrieren nicht genüge, sondern es gelte, den Anfängen zu wehren. Als gutes Signal und als positives Symbol für das ganze Land bezeichnete Landeshauptmann Alois Parti den Festakt der Begegnung. Für die musikalische Umrahmung der beeindruckenden Feier sorgte das Ensemble Klesmer, Wien, sowie Assia Davidov vom Landestheater. •

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tickin den schlichten Kultraum der neuen Synagoge: In der Bildmitte hinter dem Vorhang die Nische mit den Thorarollen, links der achtarmige Leuchter, im Vordergrund rechts am Vorlesepult zwei Tafeln mit Segenssprüchen und darüber der Davidstern.

um Eröffnungsfestakt im KaiserLeopold-Saal der Alten Universität konnte die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Esther Fritsch (ganz links), führende Persönlichkeiten aus Innsbruck sowie dem In- und Ausland begrüßen. (Fotos: Murauer)

STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

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Wirtschaftsbereiche der Stadt "unter ein Dach": Kommunalbetriebe-AG im Werden Die Wirtschaftsbereiche der Stadt - Stadtwerke, Innsbrucker Verkehrsbetriebe A G , Stubaitalbahn A G , das Klärwerk, die (Stadt-Anteile von 51 Prozent an der) AhrentalBetreiberfirma IRAB Ges.m.b.H. - sollen unter dem Dach einer neu zu schaffenden "Innsbrucker Kommunalbetriebe A G " vereinigt und nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen geführt werden: A m 25. März w u r d e dem Gemeinderat ein Bericht über den Stand der seit einem Jahr laufenden Arbeiten vorgelegt.

(Eiz) Durch dieses in anderen Städten schon erfolgreiche Modell, das auch einen "Querverbund" von Gewinnen und Verlusten zwischen den einzelnen Betrieben ermöglicht, erwartet sich Innsbruck eine bessere wirtschaftliche Gestion dieser Betriebe und längerfristig eine Entlastung des Gemeindebudgets. Der Gemeinderat hat schon im April 1992 die Zusammenfassung der genannten Unternehmen "in Erwägung gezogen" und ein Komitee unter Vorsitz von StR. Komm.-Rat Ing. Gerhart Greil mit der Erarbeitung der Grundlagen beauftragt. Eine Projektgruppe auf Beamtenebene ging diesem Komitee an die Hand. Geprüft werden sollten die notwendigen rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und steuertechnischen Grundlagen. Das Komitee gab dann zwei Gutachten in

Auftrag, die die Zulässigkeit, die Zweckmäßigkeit und die Durchführbarkeit des Zusammenschlusses klären sollten. - Univ.Prof. Dr. Norbert Wimmer, beauftragt vor seinem Eintritt in die Kommunalpolitik, kommt in seinem Rechtsgutachten zum Schluß, die Überführung von Wirtschaftsbereichen der Stadt in eine Kapitalgesellschaft sei ohne Vorbehalt zulässig und auch der Querverbund rechtlich möglich. Die Gutachter Univ.-Prof. Dr. Gerhard Seicht und Dipl.-Kfm. Dr. Helmut M arsoner führen in ihrer Machbarkeitsstudie aus, daß die Überführung in eine Kapitalgesellschaft eine Effizienzsteigerung mit sich bringen würde; eine Reorganisation chronisch defizitärer Betriebe (Stadtwerke, IVB) sei jedoch "unverzichtbar". Die Nutzung von Synergieeffekten, die Anwen-

düng von Querverbundstrategien, die Trennung zwischen kaufmännischer und politischer Verantwortung, erhöhte Führungseffizienz sollen das angestrebte Ergebnis bringen. Betriebe mit "potentiellen Gewinnchancen" sind: E-Werk, Wasserwerk, Klärwerk, Mülldeponie. Strukturell defizitär: Bäder und Verkehrsbetriebe. Das Komitee "Kommunalbetriebe AG" empfiehlt in seinem Bericht an den Gemeinderat analog dem Gutachter-Vorschlag, die Stadt werke von den drückenden Pensionsverpflichtungen zu entlasten: Die Mitarbeiter bleiben Stadt-Bedienstete und werden der Kommunalbetriebe-AG gegen Ersatz des Personalaufwandes und des Pensionsbeitrages "zur Verfügung gestellt". - Nettobelastung für die Stadt: Im Jahr rund 38 Mio. S. Mit dieser Lösung wäre die Eigenkapitalausstattung der Stadtwerke gesichert. Der Gemeinderat nahm den Bericht zur Kenntnis. Die weitere Arbeit soll so zügig erfolgen, daß die "Kommunalbetriebe AG" mit Jahresbeginn 1994 ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen kann. •

Ehrenring für Vizebürgermeister a. D. Rudolf Krebs: 30 Jahre gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Stadt (Eiz) Der "Inbegriff eines Politikers, der folgte am 28. März 1985 als erster Vize- dankte der neue Ehrenringträger - und gab zum Wohle der Stadt die Sachfragen im- bürgermeister und Baureferent Ferdinand den Lorbeer weiter: Was erreicht wurde, mer über die Parteipolitik gestellt hat", Obenfeldner nach. Seit 12. Oktober 1989 sei "in Teamarbeit zwischen Vertretern unwie Bürgermeister Romuald Niescher in bis zu seinem Ausscheiden war er 2. Vize- terschiedlichster Parteien und mit Beamseiner Würdigung unterstrich, erhielt am bürgermeister und Baureferent. "Ein Auf- ten" zustande gekommen. "Ich war gern 22. März den Ehrenring der Stadt Inns- gabenbereich war ihm besonders ans Herz und mit Überzeugung Kommunalpolitiker. Ich wünsche Innsbruck die beste nur mögbruck: Rudolf Krebs, der erst im Oktober gewachsen: der des Sportreferenten". nach 30jährigem Wirken als Gemeinderat, "Erfreut, tief bewegt, aber auch stolz" liche Entwicklung und meinen Kollegen eine Gesprächskultur, die es gestattet, Stadtrat und Vizebürgermeister sein daß auch die heikelsten Themen mit Mandat zurückgelegt hat. Die ÜberAnstand behandelt werden können." reichung fand in Anwesenheit zahlDer Feier wohnten neben Mitgliedern reicher Prominenz bei einer stimdes Stadt- und Gemeinderates auch mungsvollen Feier im festlichen die Ehrenbürger Alt-Bgm. Dr. Alois Ursulinensaal statt. Lugger und Bgm.-Stv. a. D. FerdiDer Ehrenring ist nach der Ehrenbürnand Obenfeldner sowie mehrere Ehger-Würde die höchste Auszeichnung renringträger bei: So Prof. Paul Flora, der Stadt. Der neue Träger dieses Arch. Hubert Prachensky, die StadtRinges sei "ein Mann, der sich mit räte a. D. Dr. Hermann Knoll und Dr. großem Fleiß, bemerkenswertem Wilhelm Steidl, die ehemaligen GeSachverstand und absoluter Verläßmeinderäte Zita Mauler, Klaus lichkeit den ihm überantworteten Mahnert und andere. Alt-Abt Alois Aufgaben gewidmet hat", charakteriStöger von Willen und der frühere sierte Bürgermeister Niescher in seiDompropst Hans Weiser waren ebenner Schilderung des Wirkens von Ruso gekommen wie frühere Mitarbeidolf Krebs. Am 8. November 1962 in den Gemeinderat gewählt, wurde er Innsbrucks neuer Ehrenringträger Rudolf Krebs (Mitte): ter "Ichdes Geehrten aus der Beamtenschaft. Die "Tiroler Bläsersolisten" im November 1977 Stadtrat, im war gern und mit Überzeugung Kommunalpolitiker... " - Rechts umrahmten das Fest; die Reichenauer Herbst 1985 Amtsführender Stadtrat Bürgermeister Romuald Niescher, links Bgm.-Stv. Univ.-Prof. Schützen stellten die Ehrengarde. • für Verkehrsangelegenheiten und Dr. Norbert Wimmer. (Foto: Murauer)

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STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993


Frühling im Biotop "Fuchsloch" in Mühlau: Die Grasfrösche raufen Vor knapp vier Jahren machte die Stadtgemeinde das in Zusammenarbeit mit einschlägigen Vereinen und Stellen geschaffene Feuchtbiotop "Fuchsloch" in Mühlau der Bevölkerung zugänglich. Der Naturliebhaber findet in dieser für eine Stadt seltenen Einrichtung vom Frühjahr bis zum Herbst eine Fülle von Erlebnissen. April und Mai sind besonders "spannende" Monate.

(Th) Das ziemlich versteckt am Mühlauer Bach liegende Biotop ist vom Mühlauer Hauptplatz aus, den grünen Schildern in nordöstlicher Richtung folgend, leicht zu finden. Einige Minuten zu Fuß auf der Kirchgasse bergauf, über den Bach, und schon ist der nach Westen gerichtete Abhang, der das Biotop bildet, erreicht. Doch Achtung, wer glaubt, eine schön gepflegte Anlage vorzufinden, der irrt. Auf der naturbelassenen und daher eher ungepflegt wirkenden Fläche von 10.000 m2 wurden hier 13 Teiche und Tümpel angelegt, die Hunderten von Amphibien, Schmetterlingen, Libellen und anderen Lebewesen Heimat bieten. Die lebhafteste Zeit des Jahres ist, wie der Mitgestalter der Anlage und Mitarbeiter in der "Arbeitsgemeinschaft Biotoppflege", Erwin Kögl, erläutert, das Frühjahr. "Weit über hundert Grasfrösche verteidigen raufend ihr Quartier, balzen und sorgen für Nachwuchs. Mit etwas Glück sind die Laichballen des eher leise quakenden, kleinen Frosches zu sehen."

Grasfrösche und Bergmolche auf Partner suche Aber auch die behäbigen Erdkröten und die bläulichen bzw. braunen Bergmolche mit ihren orangefarbenen Bäuchen kann der Naturliebhaber in diesen "bewegten" Monaten bei entsprechend warmem Wetter beobachten. Das Feuchtgebiet wird durch einen Rundweg, der zum Teil auf Stegen verläuft und die besten Standpunkte für Tierbetrachtun-

Ein Erdkrötenpaar beim Ablaichen.

gen bietet, erschlossen. Mit Rücksicht auf die Amphibien, aber auch wegen der trittempfindlichen und seltenen Pflanzenarten, wie Horstseggenried, Wasserdost oder Sumpfschwertlilien, sollten Besucher den Weg nicht verlassen. Auch ein Biotop darf nicht ganz sich selbst überlassen bleiben, sondern muß regelmäßig, z. B. von jungen Eschen und der wuchernden kanadischen Goldrute, gesäubert werden. Robert Rauch, der Obmann der Arbeitsgemeinschaft, und Wolfgang Auer haben sich in ihrer Freizeit diesem Feuchtgebiet verschrieben. Sie stehen als passionierte Naturliebhaber und -Schützer mit den hier lebenden Tieren und Pflanzen gleichsam "auf Du". Die von ihnen in vielen Stunden gemachten Tierund Pflanzenbeobachtungen sind in den Instituten der am Biotop mitarbeitenden Universität Innsbruck sehr willkommen.

Telefon 26 76 75. Auch Schulklassen sind eingeladen, davon Gebrauch zu machen. •

Nektarpflanzen ziehen seltene Schmetterlinge an Im späteren Frühling treten die Libellen auf. Robert Rauch: "Bis September konnten wir zehn verschiedene Arten, darunter Blattbauch- und Vierflecklibellen in großer Zahl sowie die kleine Azurjungfer beobachten." Ins Schwärmen gerät Wolfgang Auer, wenn er von der Vielzahl und Schönheit der Tag- und Nachtschmetterlinge erzählt, die sich hier im Sommer aufgrund des Schluchtklimas und der speziellen Nektarpflanzen wohlfühlen. Eine geradezu sensationelle Entdeckung gelang ihm im Vorjahr, als er - erstmals für den Bereich der Stadt - den Gelbringfalter feststellen konnte. Was dem interessierten Besucher derzeit noch fehlt, sind nähere Informationen über die Tiere und Pflanzen. Die Arbeitsgemeinschaft plant deshalb noch heuer die Aufstellung einer Lehrtafel. Wer das Feuchtgebiet "Fuchsloch" unter kundiger Führung kennenlernen möchte, kann sich gerne an folgende Kontaktadresse wenden: Erwin Kögl, Josef-Schraffl-Straße 16,

STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

Weibliche Plattbauchlibelle kurz nach der Häu tung. (Fotos: Mag. Silvia Fili).

Kranebitter Innau wird geschützter Landschaftsteil Die Stadt Innsbruck wird eine Verordnung über die Erklärung der Kranebitter Innau zum geschützten Landschaftsteil erlassen: Das beschloß der Stadtsenat am 17. März. Für den besonders schützenswerten westlichen Teil der Au wird dabei ein Betretungsverbot für die Zeit vom 1. Februar bis 15. Mai eines jeden Jahres verfügt. Es gilt zum verstärkten Schutz des "Ökosystems Auwald" und der dort am Boden brütenden, zum Teil seltenen Vögel. Der Weg darf auch in dieser Zeit begangen, aber nicht verlassen werden. Eine Ausnahme gilt nur für die Organe der Wasserbauverwaltung "zur Ausübung ihrer dienstlichen Obliegenheiten". •

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Kühlschrank-Entsorgung nicht mehr kostenlos! (Eiz) Schon bisher war die Stadt Innsbruck Vorreiter bei der umweltschonenden Entsorgung von Kühlgeräten, deren Kühlflüssigkeit bekanntlich den Ozon-Schutzmantel der Erde zerstört: Die Bürger der Stadt hatten die Möglichkeit, ausgediente Kühlschränke kostenlos beim städtischen Zentralhof abzuliefern; die Stadt trug aus ihrem Budget die Kosten für die fachgerechte Entsorgung durch eine Spezialfirma. Nun hat der Bund diese Materie österreichweit einheitlich geregelt: Wer jetzt (wo immer in Österreich) einen Kühlschrank kauft, muß schon beim Kauf als Entsorgungsbeitrag 770.- S leisten. Er erhält dafür eine "Entsorgungsplakette", mit der er bei Rückgabe des Kühlgerätes die Kosten für dessen umweltgerechte Behandlung begleicht. Der Stadtsenat änderte daher am 17. März

die bisher in Innsbruck geltende Regelung und beschloß: "Kühlgeräte werden ab 1. April 1993 nur mehr gegen Ersatz der Entsorgungskosten von 7 7 0 - S bzw. gegen Abgabe der Entsorgungsplakette ... entgegengenommen." Bei einem Neukauf kann der alte Kühlschrank beim Händler zurückgegeben werden; dieser ist zur Rücknahme verpflichtet. Die Plakette, die man beim Erwerb eines neuen Kühlschrankes erhält, soll zur Entsorgung des alten Gerätes verwendet werden. Wenn jemand einen Kühlschrank entsorgen möchte, ohne daß er einen neuen kauft (etwa bei einer Wohnungsauflösung), besteht die Möglichkeit, ihn bei der Stadt (städt. Zentralhof, Roßaugasse 1) gegen den Entsorgungsbeitrag von 770 S plus MwSt. abzugeben. •

Fünf neue, umweltfreundliche Niederflurbusse für die IVB Die planmäßige Erneuerung des Fahrzeugparkes der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG geht weiter: In diesen Tagen konnten die IVB fünf neue Niederflurbusse in Dienst stellen, die auf den Linien F (Flughafen) und J (Igls) eingesetzt werden. Ein Bus kostete rund 2,6 Millionen Schilling (alle fünf somit 13 Millionen S). Die Fahrzeuge, selbstverständlich alle im neuen IVB-Design, verfügen über abgasarme Niederflurmotoren, die nicht nur den

österreichischen Abgasnormen entsprechen, sondern sogar jenen, die europaweit erst im Oktober 1993 in Kraft treten. Anfang April beginnt die Umstellung der Linie 4 auf neue Fahrzeuge mit dem Einsatz von zwei modernsten Niederflur-Gelenkbussen. Ob weitere Gelenkbusse für die Linie 4 angeschafft werden können, hängt von der Sicherstellung der Finanzierung ab. Immerhin kosten die jetzt angeschafften zwei Gelenkbusse mehr als acht Millionen Schilling. •

Höttinger Au: Busspur verlegt, der Gehsteig wird verbreitert (Eiz) Durch die Anlegung einer Busspur in der Höttinger Au stadteinwärts zwischen der Layrstraße und dem Fürstenweg kam es vor dem Haus Nr. 23 zu einer Verschmälerung des Gehsteiges auf ungenügende 40 Zentimeter, weil dieses Haus um rund 1,50 Meter weiter in die Straße reicht als die Nachbarhäuser: Dieser Umstand beeinträchtigt die Verkehrssicherheit der Fußgänger. Die Engstelle soll "ehestmöglich" beseitigt werden, beschloß der Stadtsenat am 10. März nach Behand-

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lung des Falles im Verkehrsausschuß: Die Busspur und die Spuren für den Individualverkehr werden an dieser Stelle um 1,50 Meter nach Norden versetzt, um so eine ausreichende Breite für einen sicheren Gehweg zu schaffen. Auf der Nordseite der Höttinger Au entfallen dadurch auf einer Länge von rund 50 Metern acht Kurzparkzonenplätze. Die Gesamtkosten für die Verlegung der Spuren und für die Gehsteigerrichtung belaufen sich auf rund 120.000 S. •

STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

Informationen zum Kompostieren und zur Förderung durch die Stadt Kompostierbare Haushaltsabfälle getrennt zu sammeln, wird für alle Bürger gesetzlich verpflichtend. Dies wird mit Kosten verbunden sein; die Einführung wird noch einige Zeit dauern, da zuerst eine Kompostier-Anlage geschaffen werden muß. Billiger und vernünftiger (weil das auch vermeidbare Transporte spart) ist daher die Eigenkompostierung, die die Stadt heuer erstmals auch finanziell fördert. Voraussetzung dafür, diese Förderung zu erhalten, ist der Nachweis von Grundwissen über die Kompostierung. Diese Kenntnisse kann man bei Vorträgen erlangen, die von der Umweltberatung Innsbruck gemeinsam mit der Innsbrucker Abfallberatung durchgeführt werden. Dabei wird auch die Förderung durch die Stadt Innsbruck erläutert. Die ersten Termine sollten sich Interessierte schon jetzt vormerken; die Vorträge finden jeweils um 19.30 Uhr statt: Am 15. April 1993 in der Volksschule Mühlau; am 22. April 1993 in der Volksschule Amras; am 29. April im Pfarrsaal Allerheiligen. Auch Bürger, die selbst schon kompostieren, sind herzlich eingeladen, ihr Wissen zu erweitern und die Details der Förderung durch die Stadt zu erfahren! Nähere Auskünfte: Umweltberatung, Telefon 57 56 56, und Innsbrucker Abfallberatung, Telefon 45 5 75 -74 und -75 (Durchwahl). •

Haltestelle Tummelplatzweg erhält eine Beleuchtung Die Stadtwerke sollen bei der Haltestelle "Tummelplatzweg" der Straßenbahnlinie nach Igls eine Beleuchtung installieren: Dies beschloß der Stadtsenat am 17. März in Erledigung eines Antrages im Gemeinderat. Die voraussichtlichen Kosten betragen rund 50.000 Schilling. Damit wird diese von vielen Innsbruckern benützte Haltestelle, wenn sie die Gedenkstätte für Gefallene am Tummelplatz besuchen, in den Abendstunden sicherer. •


STADTNACHR

TEN

SERVICEB Jubilare, Geburten, Hochzeiten Seiten 2, 3 Angebote der Selbsthilfegruppen Seiten 4, 5, 6

Ă&#x2013;ffentliche Ausschreibungen Seiten 3, 6, 7

Stellenausschreibung IVB Seite 6 Fernsehentsorgung

Seite 7

Veranstaltungskalender Seiten 8, 9 Baugenehmigungen Gewerbescheine Seite 7, 10, ! I

Innsbrucker Klimatage

Seiten

Wochenende Sonnund Feiertagsdienste Seite 12

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JLAGH Z U M


Sportplätze am Müllberg Roßau: Stadt läßt Gasemissionen messen

DER BURGERMEISTER GRATULIERTE

Zur Diamantenen Hochzeit (60 Jahre) Frau Aloisia und Herrn Ludwig Trebo (28.2.)

Zur Goldenen Hochzeit (50 Jahre) Frau Aloisia und Herrn Erich Koch (22.2.) Frau Maria und Herrn Stephan Astenwald (3.3.) Frau Erna und Herrn Erwin Grill (5.3.) Frau Maria und Herrn Franz Steinlechner (6.3.) Frau Marianne und Herrn Stefan Kofler (8.3.) Frau Karla und Herrn Ing. Josef Gössl (20.3.) Frau Anna und Herrn Eduard König (22.3.) Frau Anna und Herrn Alfons Abolis (24.3.) Frau Susanne und Herrn Dr. Walter Mark (27.3.)

Zum 99. Lebensjahr Frau Aloisia Anderhuber (27.2.)

Zum 97. Lebensjahr Herrn Dipl.-Ing. Josef Schreiner (2.3.) Frau Maria Leuprecht (11.3.) Frau Johanna Telfser (23.3.)

Zum 96. Lebensjahr Frau Micheline Wolf (23.2.)

Zum 95. Lebensjahr Frau Maria Rapp (2.3.)

Zum 94. Lebensjahr Frau Adele Wolfgang (28.2.) Frau Karolina Paolazzi (14.3.)

Zum 93. Lebensjahr Frau Franziska Waldhäusl (22.2.) Frau Berta Knaus (24.2.) Herrn Anton Kröll (8.3.) Frau Viktoria Werner (13.3.) Frau Maria Mercsanics (18.3.) Frau Johanna Höhenwarter (24.3.) Frau Marianna Kilzer (28.3.)

Zum 92. Lebensjahr Frau Erna Egger (28.2.) Frau Juliane Pessler (6.3.) Frau Elisabeth fichier (7.3.) Frau Franziska Spielmann (9.3.) Herrn Karl Löffler (12.3.) Frau Filomena Moser (16.3.) Frau Elisabeth Gerstenberger (18.3.) Herrn Johann Steffner (23.3.) Frau Mathilde Hatzi (24.3.) Frau Leopoldine Slamar (25.3.)

Zum 91. Lebensjahr Frau Mathilde Lackner (25.2.) Herrn Dr. Konstantin Noev (27.2.)

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(Eiz) Wie berichtet, beabsichtigt die Stadt Innsbruck, auf dem nun begrünten Gelände der ehemaligen Mülldeponie Roßau Sportplätze zu errichten, wodurch der Sportplatz-Fehlbestand in Innsbruck entscheidend gemildert würde. Der Gemeinderat beauftragte bereits im Sommer vergang e n e n J a h r e s die z u s t ä n d i g e n Fachabteilungen, Gestaltungsvorschläge und Grobkostenschätzungen für die Errichtung einer Sportund F r e i z e i t a n l a g e auf d i e s e r Fläche auszuarbeiten. Nach Ansicht des Umweltministeriums stellt jedoch die ehemalige Deponie Roßau eine "Verdachtsfläche" dar: Das Ministerium verlangt eine "Gefährdungs-Abschätzung".

Deshalb führt das Amt für Stadtentwässerung und Abfallbeseitigung in Zusammenarbeit mit dem Hygieneinstitut und dem Institut für Siedlungswasserbau der Universität Innsbruck bereits Meßserien e n t l a n g des Deponiefußes durch, um eventuelle Grundwasser-Beeinträchtigungen festzustellen. D a r ü b e r h i n a u s b e d a r f es jedoch flächendeckender und zeitaufwendiger Bodenluftuntersuchungen, um festzustellen, ob die Deponie physikalisch-chemisch und biologisch-biochemisch noch "aktiv" ist. Mit diesen Arbeiten die mehr als eine halbe Million Schilling kosten werden - hat nun der Stadtsenat nach Ausschreibung eine kompetente Innsbrucker Firma beauftragt. •

IRAB plant die Verwertung des Faulgases im Ahrental (Eiz) Auf Anfrage der Stadt Innsbruck bestätigt die IRAB (Innsb r u c k e r R e c y c l i n g und Abfall Betriebe GmbH) in einem Schreiben die Verwertbarkeit des aus der D e p o n i e Ahrental abgeleiteten Methangases, das derzeit vor Ort a b g e f a c k e l t w i r d : Die I R A B bekundet in dem Brief auch ihre feste Absicht, diese Verwertung vorzunehmen. Derzeit geht man davon aus, daß das anfallende Gas im Ahrental nur zu einem geringen Teil überhaupt erfaßt wird. Ehe man es wirtschaftlich nützt, müßte das Gas-Erfassungssystem grundlegend verbessert werden. Dadurch erwartet sich die IRAB eine Gasqualität von etwa 60 Prozent (derzeitiger Methan-Gehalt: Rund 40 Prozent). Für die Verwertung gibt es mehrere, zum Teil auch ausgefallene Möglichkeiten: Eine der spektakulärsten wäre wohl die Beheiz u n g d e r E u r o p a b r ü c k e zum Zwecke der Eisfreihaltung.

Eine Idee, das Gas besonders wirtschaftlich zu nutzen, ist erst jüngst aufgetaucht: Wie bekannt, hat die IRAB künftig auch für die Kompostierung der biogenen Haushalts-Abfälle der Stadt Innsbruck zu sorgen. Da das dafür vorgesehene Gelände im unmittelbaren Nahbereich der Deponie Ahrental liegt und für den Betrieb einer entsprechend großen Kompostieranlage beträchtliche Energiemengen benötigt werden, könnte es sich als wirtschaftlich sinnvoll erweisen, das im Ahrental anfallende Gas in einem Blockheizkraftwerk zu verströmen und auch die anfallende Restwärme in der Kompostieranlage sinnvoll zu verwerten. "Es kann davon ausgegangen werden, daß eine Gasverwertung in naher Zukunft in die Tat umgesetzt werden wird", teilt die IRAB sehr bestimmt abschließend mit. Der Stadtsenat hat diese Mitteilung am 10. März zustimmend zur Kenntnis genommen. •

Herrn Walter Weißhäupl (27.2.) Frau Emilie Haberkorn (1.3.) Frau Maria Kastner (2.3.) Frau Rosa Konzett (2.3.) Frau Sophie Rainer (10.3.) Herrn Josef Volk (12.3.) Herrn Ernst Müller (15.3.) Frau Maria Sfotter (17.3.) Herrn Josef Rainer ( 18.3.) Herrn Josef Sailer ( 18.3.) Frau Gertrud Ella Döring (19.3.) Frau Berta Schmida (20.3.) Frau Rachele Krizsan (22.3.) Frau Antonie Bernhart (25.3.) Frau Josefa Madl (27.3.)

Frau Anna Auer (5.3.) Frau Ida Lahmer (8.3.) Frau Romana Moser (8.3.) Frau Antonie Baumgartner (9.3.) Herrn Josef Thomann (10.3.) Frau Luise Engelbrecht (11.3.) Herrn Edmund Osterie (11.3.) Herrn Dr. Rudolf Steinmaurer (11.3.) Frau Mathilde Honsig (12.3.) Frau Aloisia Klapeer (13.3.) Frau Rosina Mittermayer (13.3.) Frau Marianne Kreidl (14.3.) Frau Paula Mazurides (14.3.) Herrn Josef Schmid (14.3.) Frau Aloisia Schwitzer (14.3.) Herrn Josef Menzel (17.3.) Frau Magdalena Messner (18.3.) Herrn Ing. Simon Gruber (21.3.) Frau Maria Wopfner (21.3.) Frau Edda Eckert (25.3.)

Zum 90. Lebensjahr Frau Meta Wayda (22.2.) Frau Mathilde Keller (27.2.) Frau Hildegard Wierer (2.3.)

SERVICEBEILAGE - STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

EHESCHLIESSUNGEN: Harald Pötscher, Innsbruck, und Manuela Foidl, Sistrans (17.2.) Heinrich Sturm, Innsbruck, und Margit Bader, Vorderhornbach (17.2.) Thomas Geisler, Innsbruck, und Gertrud Devich (19.2.) Walter Spindler, Innsbruck, und Maria Martine? Jimenez (19.2.) Josef Reisinger, Pfaffenhofen, und Ulrike Lagger, Innsbruck (20.2.) Rolf Peterson, Innsbruck, und Monika Wirleitner (20.2.) Hansjörg Gruber, Innsbruck, und Eva Winkler (20.2.) Gerhard Paulus, Innsbruck, und Clivia Mair (20.2.) Gilbert Gruber, Götzens, und Kornelia Waldegger (20.2.) Pavol Kovac, Innsbruck, und Claudia Perisutti (20.2.) Thomas Klouzal, Innsbruck, und Armella Schenker, Oberperfuss (20.2.) Miroslav Krezic, Innsbruck, und Gordana Borojevic (27.2.) Andreas Seidl, Innsbruck, und Birgit Arztmann (27.2.) Rene Wanders, Arnhem/Niederlande, und Manuela van Welij, Innsbruck (27.2.) Dr.phil. Leonhard Moll, Innsbruck, und Amelework Tefera (27.2.) Peter Hohn, Innsbruck, und Adele Klieber, Mieming (3.3.) Helfried Hübl. Innsbruck, und Maria Ramdan (5.3.) Markus Probst. Innsbruck, und Petra Egger (5.3.) Ilan Eden, Innsbruck, und Orna Kassabi, Be'er Sheva/Israel (6.3.) Wolfgang Entacher, Innsbruck, und Astrid Plangger (6.3.) Franz Gatter, Innsbruck, und Karin Lorber (6.3.) Guido Mairhofer. Innsbruck, und Angela Rieger (6.3.) Roland Troger. Innsbruck, und Ina Pilsinger (6.3.) Alexander Maurer, Innsbruck, und Karin Juen (6.3.) Mag.iur. Günther Pontasch, Innsbruck, und Dorothea Pfleger (6.3.) Walter Waldhäusl, Innsbruck, und Akemi Sakuramoto, Hokkaido/Japan (8.3.) Ing. Andreas Kapeller, Innsbruck, und Petra Bachmann. Götzens (13.3.) Wilhelm Piber, Innsbruck, und Aloisia Prugger (13.3.) Wolfgang Hammer, Wien, und Gabriele Fromhold (13.3.) Paul Gerin, Lans, und Alexandra Müller-Thies, Innsbruck (13.3.) Zeljko Grubisic, Innsbruck, und Renate Frank (13.3.) Gerald Moser, Innsbruck, und Martina Mayer (13.3.)


Fuad Begic, Innsbruck, und Dijana Bubric(20.3.) Michael Hüttinger, Innsbruck, und Emiliana Martinez-Vasquez (20.3.) Gerhard Wedermann, Völs, und Elisabeth Kasebacher, Anras (20.3.) Johann Jöchl, Bad Häring, und Mag.phil. Regina Pfister, Innsbruck (20.3.) Gerhard Mayr, Innsbruck, und Dagmar Graup (20.3.) Dr.phil. Friedrich Melcher, Innsbruck, und Ingrid Kitzmüller (20.3.) Mag.rer.nat. Heinrich Rieder, Innsbruck, und Birgit Kotier (20.3.) GEBURTEN Adrian Steiner (18.1.) Nina Gantioler (24.1.) Mario Kickenweiz (2.2.) Arnold Seheiber (3.2.) Simone Strauß (6.2.) Andreas Schneller (7.2.) Tamara SchwabI (8.2.) Manuel Glantschnig (9.2.) Viktoria Hecher (9.2.) Andrea Andric (9.2.) Daniel Schmid! (9.2.) Mark Zirdum (10.2.) Felix Striednig( 11.2.)

STERBEFÄLLE Erna Wilhalm, 66 (10.2.) Helmut Prugger, 49 (13.2.) Stefania Ziskal, 78(13.2.) Valeria Szalanky, 76 (14.2.) Hugo Seitz. 76(15.2.) Anna Auer. 75(15.2.) Maria Foißner, 86(16.2.) Franz Pohejac, 84 (16.2.) Sabine Mujkic (16.2.) Peter Millerlei, 55(17.2.) Otto Bucher, 70 (17.2.) Dr.iur. Eduard Obrist, 77 (17.2.) Kurt Trebo, 54 (17.2.) Josefa Brandner, 70 (18.2.) Heriberta Sauer, 70 (18.2.) Maria Langanger, 79 (18.2.) Rudolf Sonnleithner, 78(18.2.) Johann Hager, 90(19.2.) Hildegard Leitner. 79 (20.2.) Josef Leitner, 76 (20.2.) Adele Gressl, 84 (20.2.) Aloisia Kopf, 92(21.2.) Hedwig Steffan, 81 (21.2.) Kreszenz Chiste, 88 (21.2.) Maria Walcher, 92(21.2.) Heinrich Weber, 74 (22.2.) Nikolaus Bancher, 72 (22.2.) Franz Adler, 27 (22.2.) Karl Juri, 51 (23.2.) Karl-Heinz Reinalter, 52 (23.2.) Josepha Kuen, 91 (23.2.) Tullia Resse!. 72(24.2.) Veronika-Maria Tutz, 50 (24.2.)

Lucia Golianovä (11.2.) Benjamin Christof (12.2.) Christine Oberstaller (12.2.) Fabian Mair (15.2.) Jasmin Abd El Malak (15.2.) Tamara Tröscher (15.2.) Ata Simsiki (17.2.) Samanta Schöpf (17.2.) Katharina Marinkovic (18.2.) Martin Heiß (19.2.) TheresaBenke(21.2.) Stefanie Haidegger (21.2.) Verena Schuler (22.2.) Marcello Radosavljevic (22.2.) Lorenz Jenny (23.2.) Christoph Mair (23.2.) Madien Hackl (23.2.) Moritz Fischer (24.2.) Aylin Pierre (25.2.) Stefanie Angerer (27.2.) Marco Stelz! (28.2.) Marco Hofer (28.2.) Dominik Schiefermayr (28.2.) Michael Hutter (2.3.) Cornelia Prieth (2.3.) Anna Berger (2.3.) Jasmin Jäger (3.3.) Sarah Mrakovic (3.3.) Philipp Burghard (4.3.) Nadine Endrighi (5.3.) Anna Unterkircher (5.3.) Michael Ströhle (6.2.) Priska Lorenzi, 61 (24.2.) Eva Pawellek, 60 (24.2.) Bernhard Wenger, 19 (24.2.) Katharina Platz, 84 (25.2.) Erika Lagger, 54 (25.2.) Maria Heinzle, 66 (25.2.) Maximilian Stotz, 98 (25.2.) Erna Kofier, 69 (25.2.) Ilse Sam, 84 (26.2.) Dr.med.univ. Arnulf Hammerl, 79 (26.2.) Josef Kölblinger, 80 (26.2.) Emma Neumann, 81 (26.2.) Stephanie Mühlberg, 83 (26.2.) Josef Wegan, 87(27.2.) Teresa Weiss, 82 (27.2.) Amalia Kranebitter, 100(27.2.) Barbara Loidfelder, 90 (27.2.) Frieda Lorenz, 80 (28.2.) Johanna Wisiol, 82 (28.2.) Maria Burtscher. 85 (28.2.) Herrnenegilda Müller, 85 (28.2.) Karl Premier, 41 (2.3.) Anna Seelos, 86 (2.3.) Antal Bori, 49 (3.3.) Jasmin Brzezowski (4.3.) Margareta Spanblöchl, 89 (4.3.) Adelhaid Weigl, 70(4.3.) Hedwig Klotz, 89 (5.3.) Maria Grabner, 72 (5.3.) Gottlieb Stampf», 68 (5.3.) Gertraud Walde, 84 (6.3.) Anna Leyrer, 84 (6.3.) Anna Walser, 87 (6.3.)

Die nächste Ausgabe der „Stadtnachrichten" erscheint am 3. Mai 1993 in einer Auflage von 60.450 Stück und wird kostenlos jedem Haushalt zugestellt. Sollten Sie die „Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, fragen Sie bitte Ihren Briefträger danach oder lassen Sie uns eine kurze Nachricht zukommen: Presse- und Informationsdienst Stadtturmgebäude, Herzog-Friedrich-Straße 21, 3. Stock Telefon 57 24 66, Telefax 58 24 93 "

\ StadtV bucherei Innsbruck,!^ Burggraben 3, Tel. 5360-499 Mo, Di, Do 9 - 1 1 , 16-18 MÌ9-14, 16-18 Fr 9-16

GESCHICHTE UND ZEITGESCHICHTE Chronik 1992. Der vollständige Jahresrückblick in Wort und Bild. Mit Abbildungen und Karten. Chronik-Verlag 1992. 144 Seiten. Die Früchte des weißen Mannes. Ökologischer Imperialismus 9001900. Von Alfred Crosby. Mit Karten. Campus-Verlag 1991. 279 Seiten. Die Geschichte der arabischen Völker. Von Albert Hourani. Mit Karten. Fischer-Verlag 1992. 635 Seiten. Geschichte Lateinamerikas von der Unabhängigkeit bis zur Gegenwart. Von Tulio Donghi. Suhrkamp Vüserl. 1991. 840 Seiten. Indira Gandhi. Eine Biographie. Von Inder Malhotra. Mit Fotos. Ploetz-Verlag 1992. 464 Seiten. Italienische Dynastien. Die berühmtesten Familien in der italienischen Geschichte. Lübbe-Verlag 1991. 319 Seiten. Kaiser von Mexiko. Ein Habsburger auf Montezumas Thron. Von Hartwig Vogelsberger. Mit Abbildungen und Karten. Amalthea-Verlag 1992. 360 Seiten.

Karl VI. Habsburg als barocke Großmacht. Von Bernd Rill. Mit Abbildungen. Styria-Verlag 1992. 359 Seiten. Das magische Dreieck. Neue Geheimnisse aus dem Reich der Pyramiden. Von Harald Braem. Mit Abbildungen und Karten. Weitbrecht-Verlag 1992. 319 Seiten. Das Schwert des Islam. Revolution im Namen Allahs. Von Peter SchollLatour. Mit Fotos. Heyne-Verlag 1991. 176 Seiten. Die Sowjetunion 1917-1991. Zwei Revolutionen verändern die Welt. Von Franz Stadelmaier. BouvierVerlag 1991. 153 Seiten. Die Torheit der Regierenden. Von Troja bis Vietnam. Von Barbara Tuchman. Fischer-Verlag. 550 Seiten. Wirklichkeit und höfischer Traum. Zur Kultur des Mittelalters. Von Georges Duby. Mit Abbildungen. Fischer Verlag 1991. 173 Seiten. Der Zeuge aus dem Gletscher. Das Rätsel der frühen Alpen-Europäer. Von Lawrence Barfield. Mit Abbildungen. Ueberreuter-Verlag 1992. 208 Seiten.

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Abteilung Hausverwaltung, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von Kopierpapier in Neusiedler Qualität. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,3. Stock, Zimmer 306, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 1. Juni 1993, 11 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotsöffnung: Diese findet am Dienstag, den 1. Juni 1993, 11 Uhr, bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotsöffnung beizuwohnen GENERALDIREKTION

SERVICEBEILAGE - STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

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ÖSTERR. DIABETIKERVEREINIGUNG LANDESSEKTION TIROL Gruppenabende jeweils für Typ I- und Typ 11-Diabetiker und für Eltern diabetischer Kinder und Jugendlicher. Vorträge zu Fragen der Therapie, Vorsorge, Ernährung, des Steuer- und Sozialrechts usw., Erfahrungsaustausch. Weiters InfoTage, Diät-Koch- und Backkurse etc. Kontaktadressen: für Erwachsene - Landesleitung Christine Föger, Oberrain 8, 6430 Ötztal-Bahnhof, Telefon (05266) 87 4 03; für Kinder und Jugendliche Helga Freitag, Lindenstraße 18, Innsbruck, Tel. 49 42 69.

GESUNDHEIT AIDS-HILFE Landesstelle Tirol, Brunecker Str. 8/P., Tel, 56 36 21; Beratungszeiten: Di. 16 19 Uhr, Mi., Fr. 12 - 15 Uhr - anonym und kostenlos. FRAUENSELBSTHILFE N A C H KREBS FÜR TIROL Amraser Str. 120, Tel. 49 54 80, bietet Hilfen (Rehabilitation) bei Krebsproblemen in körperlicher und psychosozialer Hinsicht; auch finanziell für materiell Minderbemittelte. Gesprächsrunden, Beratung, Information in div. Belangen, Broschüren, Vorträge. Krankheitsbesuche durch Betroffene bzw. auch nur telefonische Kontakte. Dipl.-Krankenschwester kommt ins Haus, Tel. 41 78 64. Weitere Tel.-Nr. zwecks Informationen und als Gesprächspartnerin: 43 5 13, 49 14 52,57 90 30. "NETZWERK"; HILFEN FÜR EIN LEBEN MIT KREBS Zentrum für Kranke, ihre Angehörigen und Betreuer. Prandtauerufer 2/2, Tel. 28 72 88. Angebot: Telefonische und persönliche Beratung, Hauskrankenpflege, Psychotherapie, Physiotherapie, Fortbildung für Betreuer. TIROLER SELBSTHILFEVEREINIGUNG IM KAMPF GEGEN DEN KREBS Speckbacherstr. 1, Tel. 58 91 42, jeden Di. 16 - 18 Uhr und jeden Do. 9 - 11 Uhr. Kostenlose Beratung für Betroffene und deren Angehörige. Informationsund Erfahrungsaustausch. Schwimmen (unter Aufsicht der Wasserrettung Hall) jeden Mi. von 1 9 - 2 0 Uhr bei den Ursulinen, Fürstenweg 86 - Wir sind unter uns. Für Nichtschwimmer besteht die Möglichkeit, das Schwimmen zu erlernen. Gymnastik jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 1 5 - 1 6 Uhr in der Mütterberatungsstelle O-Dorf, An-derLan-Str. 39. KREBSHILFETELEFON Erfahrene Ärztinnen und Ärzte geben Auskünfte über Ursachen, Erkennung, Behandlungsmöglichkeiten und Selbsthilfegruppen. Mo. - Fr. 17 - 19 Uhr, Tel. 57 57 60. SELBSTHILFEGRUPPE MORBUSBECHTEREW Jeden Mo. Heilgymnastik in der Gruppe, jeden letzten Mo. im Monat Treffen im Restaurant Muskete, Fischerstraße, Anmeldung Frau Pircher, Tel. 61 69 03, Frau Notdurfter, Tel. 61 70 13. MULTIPLE SKLEROSEGESELLSCHAFT Bezirksgruppen Innsbruck-Stadt u. Innsbruck-Land. Regelmäßige Treffen jeden letzten Freitag im Monat, 15 bis 17 Uhr im Tagraum der Hauptschule HöttingWest, Viktor-Franz-Hess-Str. 9. Kontaktadresse Frau Faistenauer, Tel. 46 94 32. "PARKINSON - SELBSTHILFEVEREIN ÖSTERREICH" Landesgruppe Tirol, Tel. 58 72 93 nur abends ab 19 Uhr, da keine Geschäftsstelle. Regelm. Zusammenkünfte (außer an Feiertagen und während der Ferien): jeden 1. Fr. im Monat ab 15 Uhr in der Altenstube Saggen, Brucknerstr. 14, zum Erfahrungsaustausch. Jeden Di. 16.30 17.30 Uhr, Gilmstr. 4, Gruppengymnastik (Ani. durch erfahrenen Therapeuten).

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STELBSTHILFEGRUPPE "LEGASTHENIE" Treffen jeden 2. Mittwoch im Monat, 20 Uhr, in der Erziehungsberatung, Anichstraße 40. Kontakttelefon: 57 20 93. E. A. (EMOTIONS ANONYMOUS) SELBSTHILFEGRUPPE FÜR EMOTIONALE GESUNDHEIT trifft sich jeden Montag um 20.30 Uhr, Fritz-Pregl-Str. 5/Part. Kontakttelefon: 28 70 31 od. 58 02 19. SELBSTHILFEGRUPPE FÜR HERZKRANKE Österr. Herzverband, Landesgruppe Tirol, Dreiheiligenstr. 1, Tel. 57 06 07, Di., Do. 9 - 1 1 Uhr. SELBSTHILFEGRUPPE OHRENSAUSEN T i n i t u s , j e d e n 1. Mi. im Monat im Weinhaus Happ, Ramplstube, HerzogFriedrich-Str. 14, 20 Uhr, Kontakttelefon: Dr. Andreas Maislinger 29 10 87. SELBSTHILFEGRUPPE FÜR NEURODERMITIS ATOPISCHES EKZEM TIROL Treffen jeden dritten Montag des Monats um 20 Uhr in der Altenstube Saggen, Brucknerstraße 14, Innsbruck. PSYCHOHYGIENE - GESELLSCHAFT FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT TIROL Müllerstr. 37, Tel. 58 51 29 (vorm.); Beratung, Therapie, Rehabilitation psychisch Beeinträchtigter und Kranker. BERATUNG: Beratungsstelle Innsbruck Stadt/Land, Müllerstr. 27, Tel. 57 22 59, Beratungsstelle Anichstr. 35, Tel. 504/3703, 504/3624. PSYCHOSOZIALE BEGLEITUNG - Nachsorge: Müllerstr. 27, Tel. 57 43 57. INTEGRATIONSHILFE IM ARBEITSBEREICH: Berufstrainingszentrum, Peter-Mayr-Str. lb, Tel. 56 31 41, Beschäftigungsinitiative Mitterweg, Mitterweg 25a, Tel. 29 46 88. IM WOHNBEREICH: Therapeutische Gemeinschaft, Schneeburgg. 73a, Tel. 28 31 49. Reha-Wohngemeinschaften für Männer und Frauen, Tel. 58 51 29 (vorm.). IM FREIZEITBEREICH: Treffpunkt D o m p l a t z , Domplatz 2, Tel. 57 32 70 (nachm.). STOTTERN SELBSTHILFE Jeden Mo. Selbsthilfeabend ab 19.30 Uhr in der Kolping-Seniorenstube, Dreiheiligenstr. 9. Betroffene ab 18. Lebensjahr willkommen. Kontaktadresse: Georg Goller, Ing.-Etzel-Str. 69. NICHTRAUCHER- U N D RAUCHERBERATUNG Haller Str. 3, Mo. - Do. 10 - 11.30 und 15 - 18.20 Uhr, Tel. 68 0 25.

SCHLAGANFALL FORUM TIROL Sekretariat: Tel. 504-3874. Treffen jeden Mi.. 16 Uhr im Malteser Hospitaldienst, Leopoldstraße 41. DIABETIKERSCHULUNGEN DER UNIV.-KLINIK Stoffwechselabteilung, Innere Medizin, Anichstraße 35, Anmeldungen Telefon 504/32 97 von 8 - 16 Uhr. Schulung für jugendliche Diabetiker: Beginn am ersten Mo. jeden Monats (3 Wochen); Schulung für Altersdiabetiker: Beginn am letzen Mo. jeden Monats (1 Woche). Einzelneratungen nach tel. Vereinbarung möglich. GESPRÄCHSGRUPPE FÜR ANGEHÖRIGE V O N KRANKEN Treffen jeden 3. Mi. im Monat, 16.30 18.30 Uhr, im Tiroler Verein zur Förderung sozial-medizinischer Betreuung und Rehabilitation, Südtiroler Platz 4/8. Stk. Mehr Kraft für den Alltag durch gegenseitige Hilfestellung, Erfahrungsaustausch und das Erlernen von Entspannungstechniken. HILFE FÜR AUTISTISCHE. WAHRNEHMUNGSGESTÖRTE U N D PSYCHOTISCHE KINDER U N D JUGENDLICHE Beratung für Familien, Andreas-HoferStraße 30 (tel. Vereinbarung); Rehabilitationsstätte; Leitung: DDr. Eszter-G. Banffy, Tel. 58 72 45. SOZIALTHERAPEUTISCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT TIROL (START) Erlerstraße 13/2, Tel. 58 44 65; Offenes psychotherapeutisches Zentrum auf Basis einer ganzheitlichen psychiatrischen Versorgung. Soziale Rehabilitation, ambulante Ergotherapie und Physiotherapie, Familien/Angehörigentherapie. VEREIN DER ANGEHÖRIGEN UND FREUNDE PSYCHISCH KRANKER TIROL - HILFE FÜR PSYCHISCH ERKRANKTE (HPE) Hilfestellung und Beratung für Angehörige psychisch Kranker. Informationen: 0 52 73/63 70 (Hr. Eller); 0 53 52/42 45 (Fr. Hochfilzer, abends) POLLENWARNDIENST TIROL Tel. 15 29

SERVICEBEILAGE - STADTNACH RICHTEN - APRIL 1993

DROGEN BERATUNGSSTELLE DER CARITAS FÜR SUCHTKRANKE Ärztliche Beratung, Gruppentherapie, Erlerstraße 12, Mo. - Fr. 8 bis 12 Uhr und Vereinbarung, Tel. 58 68 37 od. 58 17 39. ELTERN HELFEN ELTERN! ELTERNKREIS DROGENGEFÄHRDETER U N D -ABHÄNGIGER JUGEND Sonnenburgstr. 16/111. Wöchentliches Treffen jeweils am Do. ab 19 Uhr, Tel. 507/2490. DROGENBERATUNGSSTELLE VEREIN KIT Mentlgasse 12, Tel. 58 27 27, Mo., Mi. und Fr. 13 - 17 Uhr und nach Vereinbarung. JUGENDZENTRUM Z6 Dreiheiligenstr. 9: Familien- und Partnerberatung, Drogenberatung und Zivildienstberatung, Psychologische, rechtliche und medizinische Beratung möglich. Di. bis Fr. 9 - 12 Uhr und 17 - 22 Uhr sowie tel. Vereinbarung, Tel. 56 27 15. SOZIALBERATUNG FÜR ALKOHOL- UND DROGENGEFÄHRDETE Anonym und kostenlos, Mo. - Do. 10 12 und 15 - 17 Uhr, Fr. 1 0 - 1 2 Uhr, Kaiser-Josef-Str. 13/111. Tel. 57 61 51; Beratung auch für Eltern und Angehörige. ANONYME ALKOHOLIKER 19-22 Uhr, Tel. 56 23 80. AL-ANON Selbsthilfegruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholkranken; wöchentliches Treffen: Do. 20 Uhr, Zollerstr. 6/1, Tel. 56 23 80. EKA, ERWACHSENE KINDER V O N ALKOHOLIKERN (Selbsthilfegruppe) Treffen jeden Freitag um 20 Uhr, Beda-Weber-Gasse 8.

BEHINDERUNG BEHINDERTENBERATUNG DER CARITAS Erlerstraße 12, Mo. - Fr. 8 - 12 und 13.30 - 17 Uhr, Tel. 58 68 36-14


HEILPADAGOGISCHINTEGRIERTER KINDERGARTEN DER CARITAS

KRANKENTRANSPORTE PFLEGE

Betreuung behinderter und nichtbehinderter Kinder in Kleingruppen, Therapieangebote (Logopädie, Ergo-, Schwimmund Physikotherapie) Museumstraße 17, Tel. 58 29 14.

MOBILER HILFSDIENST (MOHI) Ambulante Dienste für behinderte und pflegebedürftige Personen, Tel. 49 12 09, Mo. - Do. 8 - 17 Uhr, Fr. 8 - 12 Uhr.

SERVICEBÜRO ELISABETHINUM Sillgasse 12/301, Beschäftigungseinrichtung für Menschen mit Körperbehinderungen. Wir übernehmen Computer-, Versand-, Schreibarbeiten u. ä. und bieten selbsthergestellte Produkte zum Verkauf an. Tel. 58 16 96, Fax: 57 99 74. Bürozeiten: 8 - 11.30 und 12.30 - 16 Uhr.

BERATUNGSSTELLE FÜR HOCHGRADIG SEHBEHINDERTE UND BLINDE Tiroler Blindenverband, Amraser Str. 87, Tel. 42 5 14-0; Beratungsdienst für Eltern sehbehinderter oder blinder Kinder, Tel. 49 21 65.

SOZIALBERATUNG FÜR BEHINDERTE UND FAMILIENBERATUNG Zeughausgasse 3, Tel. 57 06 40, Mo. Do. 9 - 12 und 15-17 Uhr. HEILPÄDAGOGISCHE FAMILIEN Mentlgasse 18, Tel. 58 00 04, Beratungsstelle mit den Schwerpunkten: Behinderung in der Familie, Pflegefamilien, Adoptivfamilien. Mo. - Fr. 9.30 - 12.30 Uhr, Do. 1 8 - 2 0 Uhr. TIROLER BEHINDERTENSPORTVERBAND Höttinger Au 72a/II/23, Tel. 28 43 96; Fax: 28 28 36.

BEHINDERTENSPORTVEREIN INNSBRUCK Breiten- und Leistungssport für körperbehinderte Menschen. Tiergartenstraße 93, Tel.: 28 38 90

LEBENSHILFE SEKTION INNSBRUCK Domanigweg 3, Telefon 41 5 2 1 ; Fax 41 5 21-50. Beratung und Betreuung von geistig und mehrfach behinderten Menschen. Bürozeiten: Mo.-Di. 8-12 und 14-16 Uhr. VEREIN EULE Beratungs- und Therapiezentrum für autistische, entwicklungsverzögerte, teilleistungs-/wahrnehmungsgestörte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bietet in Zusammenarbeit mit der Tiroler Landesregierung und den Univ.-Kliniken erfolgreiche Therapiemöglichkeiten an. Außerdem wird versucht, Eltern/Familien durch Information, Beratung und Unterstützung, neue Kraft für die Bewältigung der verschiedenen Probleme zu vermitteln. Adresse: Etrichgasse 18a, Tel. Anmeldung: 49 44 20 od. (05223) 41 6 86. KOORDINANTIONSSTELLE DES VEREINS ZUR INTEGRATION GEISTIG BEHINDERTER MENSCHEN Dezentraler Auf- und Ausbau von betreuten Wohnformen und Tagesstrukturen. Thurnfeldgasse 14, 6060 Hall i.T. Weitere Informationen unter Tel. (05223) 45 6 33.

ÖSTERREICHISCHER ZIVILINVALIDENVERBAND LANDESVERBAND TIROL Beratung für Behinderte. Anichstr. 24/IV, Tel. 57 19 83. Mo. bis Fr. 8 - 12 und 14 - 1 6 Uhr, Fr. 8 - 12 Uhr.

JOHANNITER-UNFALLHILFE Roseggerstr. 30: Behindertenfahrdienst, Hauskrankenpflege, Krankentransporte - Fernfahrten, öffentliche Kurse (Erste Hilfe, H a u s k r a n k e n p f l e g e ) ; Fahrtenannahme: Mo. - Fr. 8 - 19 Uhr, Sa. 9-17 Uhr, So. 10-17 Uhr. Tel. 44 4 02. MALTESER HOSPITALDIENST Leopoldstr. 4 1 , Freizeitaktivitäten und Ausflüge für Behinderte, integrative Spielgruppen, Behindertenfahrdienst, Krankentransporte, Sanitätsbetreuung, Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber, Tel. 58 04 58, Mo. - Do. 8.30 - 17 Uhr, Fr. 8.30- 12.30 Uhr.

FREIWILLIGE RETTUNG INNSBRUCK Sillufer 3, Sozialdienst; Tel. 33 4 44: Nachbarschaftshilfe (rund um die Uhr Bereitschaftsdienst für soziale Notfälle); Hausnotruf - Hilfe für Alleinstehende.

PSYCHOSOZIALER-PFLEGEDIENST Anichstr. 13/1, Tel. 57 27 50, Anfragen: Mo. - Fr. 8.30 - 12.30 Uhr, Ambulante Nachbetreuung für psychisch Erkrankte nach stationären Aufenthalten in der Psychiatrie.

AMBULANCE UNFALLHILFSDIENST INNSBRUCK Monte-Piano-Straße 18, Tel. 26 77 55. Rettungsdienst, Krankentransporte, Behindertenfahrten, Katastrophenschutz.

HILFE-UND BERATUNG BEI ERNÄHRUNGSPROBLEMEN SELBSTHILFEGRUPPE FUR ESSGESTÖRTE Fritz-Pregl-Str. 5, anonym, Treffen jeden Do. 20.30 Uhr.

VEREIN NETZWERK ESSSTÖRUNGEN Anorexie - Bulimie - Adipositas, FritzPregl-Str. 5, Tel. 57 60 26; Mo. - Do. 9 11 Uhr; Information und Beratung kostenlos, anonym. ERNÄHRUNGSBERATUNG, DIÄTBERATUNG Neues Rathaus, Fallmerayerstr. I, Parterre, jeden 1. Mi. im Monat, 14-16 Uhr.

ERNÄHRUNGS- UND DIÄTBERATUNG Fürstenweg 86 (in den Räumen der öffentl. Bücherei Ursulinen). Jeden 1. und 3. Mi. im Monat 17- 18 Uhr. ÖSTERREICHISCHER KNEIPPBUND Schöpfstraße 6A, Tel. 58 93 18; Bürozeiten: Mo. - Do. 9 - 1 2 Uhr; Information, Beratung, A n w e n d u n g , Gymnastik, Wassergymnastik, Gewichtsreduktion, Seniorentanz, Positives Denken.

FRAUENSELBSTHILFE INNSBRUCKER FRAUENHAUS Tel. 42 1 12. FRAUEN HELFEN FRAUEN Museumstr. 10, Tel, 58 09 77. Frauenzentrum-Frauenhaus.

CARITAS KINDERKRIPPE UND KINDERGARTEN Hilfe für in Bedrängnis geratene Mütter und Familien, ganzjährig, ErzherzogEugen-Str. 9, Tel. 13 01 53. ZENTRUM FRAUEN IM BRENNPUNKT Stainerstr. 2/11 (Marktgraben), Telefon 58 76 08. Di. - Fr. 8.30 - 12 Uhr: Beratung und Information für arbeitssuchende und berufstätige Frauen/Mütter; Durchführung verschiedener Kurse. VEREIN "FRAUEN GEGEN VERGEWALTIGUNG" Brixner Str. 3, in der Zeit von Mo. 15 17 Uhr, Di. - Fr. 9 - 11.30 Uhr - Tel. 57 44 16 direkt, ansonsten Anrufbeantworter. Der Verein bietet A u s s p r a chemöglichkeit und Unterstützung sowie Information über rechtliche und medizinische Fragen für Frauen und Mädchen, die sexuelle Gewalt erleben oder erlebt haben. Die Unterstützung ist kostenlos, anonym und keinesfalls mit einer Anzeige verbunden. FAMILIENBERATUNG "HAUS DES LEBENS" Vorübergehende Wohnmöglichkeit der "Schwestern zum guten H i r t e n " für schwangere Frauen und Mütter mit Kindern in Krisensituationen; Lebensberatung und Hilfe bei A r b e i t s - und Wohnungssuche, 6080 Igls, Grillhofweg 16, Tel. 78 4 35 od. 77 1 34. D O W A S FÜR FRAUEN D u r c h g a n g s o r t für w o h n u n g s - und arbeitssuchende Frauen nimmt in seiner betreuten Wohngemeinschaft Frauen mit deren Kindern auf. Dr.-Stumpf-Straße 118, Tel. 29 54 98. Beratungsstelle für Frauen in Krisensituationen: Adamgasse 4/II, Tel. 56 24 77. Mo. - Fr. 8 - 12 und Mi. 17 - 20 Uhr.

BERATUNGSSTELLE FÜR SCHWANGERE UND FAMILIEN

Monat in der Erziehungsberatung, Anichstraße 40, 20 Uhr. Kontakttelefon: 77 6 79 oder 57 20 93 SCHULPSYCHOLOGISCHER DIENST Templstr. 4, Mo. - Fr. 8 - 16 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 57 70 46.

JUGENDBERATUNG U N D JUGENDTREFFS JUGENDBERATUNG Kaiser-Josef-Str. 1 (Ecke Anichstraße), Tel. 58 70 10, Mo. - Fr. - 13 - 18 Uhr, persönliche und telefonische Beratung für Jugendliche, anonym und kostenlos BERUFS-INFORMATIONSZENTRUM Handelskammer, Meinhardstraße 14, Tel. 5310-444 DW: Information und Beratung für Jugendliche bis 25, die noch keine Berufsausbildung haben, über Berufe und Bildungswege. Mo. - Mi. und Fr. 8 - 17 Uhr, Do 8 - 12 Uhr.

K I Z INNSBRUCK Kriseninterventionszentrum für Kinder und Jugendliche, Jahnstraße 30, Tel. 58 00 59. Kontakt- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Not. Persönliche und telefonische Beratung täglich - auch an Sonn- und Feiertagen - von 16 bis 22 Uhr; bei akuten Krisen kurzzeitige Möglichkeit der Aufnahme von Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren. JUGENDZENTREN: J u g e n d z e n t r u m Hötting-West: Viktor-Franz-Hess-Straße 7a, Telefon: 29 49 37; Mo. bis Sa. 18 bis 22 Uhr; So. und Di. Ruhetage J u g e n d z e n t r u m O-Dorf: Pontlatzerstraße 38, Tel. 26 62 07; Di. bis Sa. 18 bis 22 Uhr Jugendzentrum Pradl: Pradler Platz 6 b; Telefon 42 1 66, Mo. bis Fr. 17 bis 21 Uhr; Sa. 17 bis 22 Uhr; So. und Mi. Ruhetage

Wilhelm-Greil-Str. 5/1; Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr und Mo. - Do. 1 5 - 1 7 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 58 88 75 oder 58 81 49.

FAMILIENBERATUNG

TAGESMÜTTER-PROJEKT

PARTNER- UND FAMILIENBERATUNG DES INSTITUTS FÜR SOZIALBERATUNG

Stainerstr. 2/II (Marktgraben), Tel. 58 76 08. Di. - Fr. 8.30 - 12 Uhr

BABYSITTER-ZENTRALE "ZUM GUTEN HIRTEN" Fürsten weg 114 - Amberggasse, Telefon 89 41 32, Di. u. Do. 9 - 11 Uhr, Mi. u. Fr. 16.30- 18 Uhr.

STILLBERATUNG Mutterberatungsstelle, Salurner Str. 4, 1. Stock, jeden Mo. 16 Uhr und darüber hinaus gegen Voranmeldung Tel. 5360-633

ERZIEHUNGSBERATUNG ERZIEHUNGSBERATUNG Beratung in Erziehungs- und Lernfragen, Anichstr. 40, Tel. 57 20 93 od. 57 57 77, kinderpsychologische Beratung und Therapie. Bürozeiten: Mo. - Do. 8 - 12.30 und 13.30 - 17.30 Uhr, Fr. 8 - 12.30 Uhr. Außenstelle Peerhof, Peerhofstr. 3, Tel. 28 13 96, Mo., Di. und Do. 8.30 - 12.30 und 14 - 17 Uhr, Fr. 8.30 - 12 Uhr.

SELBSTHILFEGRUPPE HYPERAKTIVES KIND Wir treffen uns jeden 1. Donnerstag im

SERVICEBEILAGE - STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

Museumstr. 25/1., Tel. 58 13 85; Mo. Mi. 15 - 18 Uhr, Do. 9 - 12 Uhr sowie nach V e r e i n b a r u n g ; med. Beratung: jeweils Mi. 17 - 19 Uhr; jur. Beratung: jeweils Mo. ab 18.45 Uhr, nur nach Voranmeldung. AEP-FAMILIENBERATUNG Leopoldstr. 31a, Tel. 57 37 98, Mo. - Do. 17 - 19 Uhr, Fr. 10 - 12 Uhr: Kostenlose und anonyme Beratung in Fragen der Familienplanung und des Mutterschutzes, bei Partnerkonflikten und Sexualproblemen. Psychologische und Rechtsberatung nach Terminvereinbarung. Frauenbibliothek mit 2.500 Bänden; Öffnungszeiten Mo. 17-20, Do. 10 -12 Uhr. FAMILIENBERATUNG O-Dorf, An-der-Lan-Str. 33, Tel. 64 8 69. Für Rechtsfragen, Familien- und Partnerprobleme usw. stehen ein Jurist, zwei Psychotherapeutinnen und Sozialarbeiterinnen sowie eine Ärztin nach tel. Anmeldung kostenlos und a n o n y m zur Verfügung. Mo., Mi. und Do. 9 - 1 2 und 1 7 - 2 0 Uhr Fortsetzung auf Seite 6

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Fortsetzung von Seite 5

BERATUNG - ALLGEMEIN

EHE-, FAMILIEN- U. LEBENSBERATUNG DER DIÖZESE INNSBRUCK Wilhelm-Greil-Str. 5/1; Mo. - Fr. 9 - 12 Uhr, Di. 15 - 19 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 58 88 75 od. 58 81 49. FAMILIEN- U N D ALTENHILFE DER CARITAS Familien in vorübergehenden Notsituationen finden Unterstützung durch ausgebildete F a m i l i e n h e l f e r i n n e n ; ältere pflegebedürftige Menschen werden in ihren Wohnungen betreut, Erlerstraße 12, Mo. - Fr. 7.30 - 12 und 14.30 - 18 Uhr, Tel. 58 38 36. ZENTRUM FÜR EHE UND FAMI LI EN FRAG EN Anichstr. 24/11. Hilfe in Fragen Partnerschaft, Familienplanung und Schwangerschaft, bei Ängsten und Depressionen, bei Konflikten mit K i n d e r n und J u gendlichen (Tel. Voranmeldung Mo. und Fr. 8 - 12 und 15 - 18 Uhr, Tel. 58 08 71, erbeten); Arztberatung jeden 2. und 4. Di. im Monat (19 bis 21 Uhr); Jur. Beratung jeden 2. Mo. ab 18 Uhr. FAMILIENTELEFON Tel. 57 74 69, Mo. - Sa. 9 - 13 Uhr, Mo. 1 7 - 2 1 Uhr; erste Anlaufstelle bei Problemen oder Sorgen in den Bereichen Familie/Ehe/Partnerschaft, Erziehungs- und Schulangelegenheiten und Rechtsbelangen. Wir nehmen uns Zeit und bemühen uns, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. SOZIALBERATUNG FAMILIENBERATUNG Zeughausgasse 3, Mo. - Fr. 8 - 12 Uhr, Tel. 57 06 40. TIROLER SOZIALDIENST Pradler Platz 6a, Tel. 45 2 82: Familienberatung jeden Mi. 1 7 - 1 9 Uhr beraten RA Dr. Höfle, Psychologe Dr. Pilgermair, Dipl.SA. Krismer, Univ.-Prof. Dr. Dienst! und Dr. W. Riccabona. - HerzSportgruppe: Jeden Mi. ab 17 Uhr findet die ärztliche und therapeutische Betreuung der ambulanten Herzgruppe unter der Leitung von Dr. W. Riccabona statt. K I S T 74 BERATUNGSSTELLE INNSBRUCKWEST FÜR FAMILIEN, KINDER U. EINZELPERSONEN Hilfe bei Familien-, Erziehungs-, Sozialfragen und sonstigen Lebensschwierigkeiten. Die Stelle ist von Mo. bis Fr. besetzt. Telefonische Vereinbarung zwischen 8.30 und 12.30 Uhr. Karl-Innerebner-Str. 74, Tel. 28 37 24.

TIROLER PLATTFORM FUR ALLEINERZIEHENDE Ing.-Etzel-Str. 21, Tel. 56 13 86; Beratung jew. Mi. und Do. 9 - 1 1 Uhr. EINZELHILFE DER CARITAS Für Menschen in verschiedensten Notsituationen. Erlerstraße 12, Mo. - Fr. 9.30 11.30 Uhr, Mi. 17 - 19 Uhr und telefonische Vereinbarung, Tel. 58 68 36-10. VEREIN JUGENDLAND Schönblickweg 12: Wohngemeinschaften für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, jugendliche Mädchen und Burschen sowie eine Kinderkrippe für Kleinkinder vom 1. bis zum 3. Lebensjahr; regelmäßige Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche: Informationen täglich 8 - 1 7 Uhr, Tel. 63 4 11. ELTERN-KIND-ZENTRUM Adamgasse 4, Tel. 58 19 97: Treffpunkt für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern ; Geburtsvorbereitungskurse; Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr. Familienberat u n g im E l t e r n - K i n d - Z e n t r u m , Tel. 58 72 70 - Sozialberatung: Di. 8 - 14 Uhr; Mi. 18 - 22 Uhr. Psychologische Beratung: Do. 9 - 1 3 Uhr. Medizinische Beratung: Di. 10.30- 13 Uhr. GESTALTTHERAPEUTISCHE KINDERGRUPPE Domplatz 7, 3. Stock: Kinder erleben Probleme, können aber oft nicht darüber reden. Wir versuchen zu helfen. Anfragen: Dr. Helena Braunhofer, Tel. 27 51 26 oder Andrea Noriller, Tel. 05375/25 57. LEBENSHILFE TIROL Sektion Innsbruck, Domanigweg 3, Mo. Fr. 8- 17 Uhr, Tel. 41 5 21. TIROLER SCHÜLERNOTRUF Beratung, Betreuung in persönlichen, rechtlichen Fragen: Mi. bis Fr. 16 bis 19 Uhr; Tel. 58 33 09. UHS-Schulservice (Referats-, Sponsor-, Schüleraustausch-Service): Union Höherer Schüler, Salurner Straße 4, Telefon wie oben; Fax: 58 93 99. SCHULDNERBERATUNG RECHTSLADEN Kostenlose Rechts- und Sozialberatung bei schwierigen sozialen Situationen, vor allem bei Schuldenproblemen. Angerzellgasse 4, Tel. 57 76 49; Mo., Mi., Fr. 10 -

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AG

Stellenausschreibung Wir suchen zum ehesten Eintritt

BUSFAHRER(INNEN) Voraussetzungen : O O • •

Führerschein " B " (mind. 3jährige Praxis) Mindestalter: 22 Jahre Wohnort: Innsbruck, Innsbruck-Land einwandfreier Leumund

Die Ausbildung für die Führerscheine " C " bzw. " D " wird von uns bezahlt. Interessenten wollen sich bitte umgehend an die Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 1. Stock, Zimmer 27, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, wenden.

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13 Uhr, Di., Do. 16 sehe Anmeldung!

18 Uhr. Telefoni-

TELEFONSEELSORGE Tel. 17 70 rund um die Uhr. Wenn Sie mit einem Problem alleine sind: Wir sind Tag und Nacht für Sie da. INSIEME BERATUNG Templstr. 2/III, Tel. 56 16 36. Beratung bei: Berufsplanung und Arbeitssuche von Mädchen und Frauen, wirtschaftl. und sozialen Belangen werdender Mütter, rechtlichen, sozialen und psychologischen Belangen von Familien, Partner/innen, Jugendlichen und Kindern. INITIATIVE GEGEN TIERVERSUCHE TIROL Postfach 87, jeden Do. 16 - 20 Uhr, Adamgasse 11 (Grünes Büro), Vereinsabend an jedem letzten Fr. im Monat, 20 Uhr, selber Ort. TIERSCHUTZVEREIN Altes Landhaus, Tel. 508/564, Mo. - Fr. von 9 - 12 und 14 - 17 Uhr außer Mittwoch vormittag; Tierheim Mentlberg, Tel. 58 14 5 1 ; werktags 15 - 18 Uhr. Außerhalb der Bürozeiten nur in Notfällen Tel. 58 40 65. ENERGIESPAREN IM HAUSHALT Beratung TIWAG Abteilung Stromverrechnung, Lieberstr. 3, Tel. 506/23 64 od. 23 82, Mo.- Do. 8.30 - 12 Uhr, 14.30 16 Uhr, Fr. 8.30 - 12 Uhr od. nach tel. Vereinbarung. ENERGIESPARBERATUNG DER STADTWERKE INNSBRUCK Salurner Str. 11, Tel. 59 07/553; Mo. Do. 8.30 - 12 Uhr und 1 4 - 1 7 Uhr, Fr. 8.30- 12 Uhr. MIETERVEREINIGUNG ÖSTERREICHS Landesorganisation Tirol, Adamgasse 9, Tel. 58 24 31. Rat und Hilfe in allen Wohnrechtsangelegenheiten. MIETERSCHUTZVERBAND Salurner Straße 18/111; Tel. 57 40 35: Rat und Hilfe in allen Wohnrechtsfragen. Sprechstunden Mo. 15.30 17.30 Uhr, Do. 11 - 13 und 15.30 17.30 Uhr.

SOZIALPROJEKT HO & RUCK Abholung gebrauchter Möbel (in brauchbarem Zustand); gratis; Tel. (2)67 731. KINDERSCHUTZZENTRUM TANGRAM Beratung bei Vernachlässigung, körperlicher Mißhandlung und sexueller Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Schöpfstraße 19, Stöcklgebäude im Hof, Innsbruck, Telefon 58 37 570. Öffnungszeiten: Mo., Di., Fr. von 8.30 - 12.15 und 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung. Sozialarbeiterin, Psychologin und Pädagogin b e r a t e n Sie kostenlos und anonym, auch telefonisch. TIROLER VEREIN DER MIETER U. WOHNUNGSEIGENTÜMER Adamgasse 7, Tel. 57 77 57: Rechtsberatungen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht; Mo. - Do. von 1 0 - 1 2 Uhr und von 14.30 - 16.30 Uhr, Fr. von 13 15 Uhr HOMOSEXUELLEN-INITIATIVE TIROL (HOSI) Adamgasse 11: Hilfe für Frauen und Männer bei Problemen und rechtlichen Schwierigkeiten; AIDS-Aufklärung. Info: Telefon 56 24 03, Do. 20.30 bis 22 Uhr. SOZIALBERATUNG BARWO Hilfe bei Wohnungs- und Arbeitssuche, Behördenkontakten; Andreas-Hofer-Str. 4/19; Mo. bis Fr. 8.30 - 12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung; Tel. 58 17 54. SOZIALWÄSCHEREI des "Vereines zur Beratung und Betreuung von Obdachlosen", Ing.-Etzel-Str., Viaduktbogen 35; k o s t e n g ü n s t i g e s Waschen und Bügeln; Mo. bis Fr. 8.30 11.30 Uhr; Tel. 58 07 03.

FLUCHTLINGSBERATUNG KONTAKTSTELLE DER CARITAS FÜR FLÜCHTLINGSBETREUUNG Beratung, Betreuung und Hilfe für Flüchtlinge, Erlerstr. 12, Mo. 9 - 1 2 Uhr, Mi. 9-12 u. 17-19 Uhr, Fr. 9-12 Uhr und Vereinbarung, Tel. 58 68 36-15/16.

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Einkauf, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von duktilen Druckrohren Klasse K 9, Formstücken mit Zubehör für Trinkwasser Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.500,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden (Tel. 5907 Klappe 672). Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 8. April 1993, 9 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Z i m m e r 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotöffnung: Diese findet am Donnerstag, den 8. April 1993, 9 Uhr, bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotsöffnung beizuwohnen GENERALDIREKTION

SERVICEBEILAGE - STADTNACHRICHTEN

- APRIL 1993


STADTMAGISTRAT INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtmagistrat Innsbruck Objekt: Ausbau der Kläranlage Innsbruck Ausschreibung: Gegenstand des Angebotes ist die Lieferung und Montage der gesamten haustechnischen Ausrüstung. Folgende Leistungen sind in der Ausschreibung enthalten: • • • • • • • • • •

Heizung Lüftung und Abluftbehandlung Sanitär Brauchwasserversorgung Isolierung Druckluftversorgung Trinkwasserversorgung Regelungstechnik Aufzugsanlage Sonstiges

Montagezeit: Juni 1993 bis Anfang 996 Die Angebotsunterlagen können ab Montag, den 5.4.1993 beim Amt für Stadtentwässerung und Abfallbeseitigung, Fallmerayerstr. 1, 6020 Innsbruck, Tel. 5360-0, gegen einen Spesenersatz von 4.400,— inkl. MwSt. abgeholt werden. Angebotsabgabe: Die Angebote sind bis spätestens 3.5.1993, 11 Uhr, im Stadtbauamt, 3. Stock, Zi. 403, in einem verschlossenen Umschlag abzugeben. Angebotseröffnung: Stadtbauamt, Zi. 416, am 3.5.1993, 11.05 Uhr. Der Stadtbaudirektor: OSR Dipl.-Ing. Müller

Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen: Gemeinderatssitzung vom 2S.2.I993 AUFLAGE DES ENTWURFES: Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HA-F6, Höttinger Au, Bereich nördlich der Universitätssportstätten. Im Planungsbereich werden für eine geplante Tennisanlage die bestehenden Widmungen "Sonderfläche im Freiland - Sportanlage und Studentenheim" und "Freiland" in "Sonderfläche im Freiland - Tennisfreiplätze mit Klubhaus" umgewidmet. AUFLAGE DES ENTWURFES UND BESCHLUSS GEM. § 28 (3)a) TROG: Hinsichtlich des folgenden Entwurfes hat der Gemeinderat gleichzeitig (gem. § 28 (3) a) TROG) den Beschluß über die dem Entwurf entsprechende Änderung des Planes gefaßt, wobei dieser Beschluß jedoch erst dann rechtswirk sam wird, wenn innerhalb der Auflegungsfrist keine Stellungnahme zum Entwurf abgegeben wird. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 10/bg, Wüten, Bereich zwischen Schöpfstraße und Tempistraße (als Änderung der Bebauungspläne Nr. 10/au, ZNr. 2693 und Nr. 10/az, ZNr. 3005) Entsprechend den städtebaulichen Zielsetzungen einer besseren Baulandausnutzung und der im Planungsbe-

reich teilweise bereits überschrittenen Bebauungsplanbestimmungen wird die Geschoßflächendichte von 0,6 auf 0,8 und die Bebauungsdichte von 0,3 auf 0,4 erhöht. Alle übrigen Festlegungen bleiben gegenüber dem rechtskräftigen Bebauungsplan unverändert. Die Entwürfe, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsamtes, Fallmerayerstraße 1,4. Stock, vom 9. 3. 1993 bis einschließlich 6. 4. 1993 einsehbar. Darüber hinaus können weitere Informationen zu den aufgelegten Entwürfen während der Parteienverkehrszeit von 8 bis 10 Uhr von den zuständigen Sachbearbeitern eingeholt werden. Jeder, dem die Stellung eines Gemeindebewohners zukommt, hat das Recht, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen. Beschlüsse: Es wurde der Bebauungsplan Nr. 63/gf, Pradl, Bereich Wiesengasse, Kaufmannstraße und westlich Plonergasse beschlossen.

Fernsehentsorgung wohin mit alten Geräten? In fast jedem österreichischen Haushalt steht heutzutage mindestens ein Fernsehapparat. Jedes Kind kennt dieses Gerät und weiß, wie man es bedient. Was sich hinter der Mattscheibe befindet, entzieht sich aber meist der Kenntnis der Fernseh-Konsumenten. Die Kunststoffteile (Gehäuse, Schalter, usw.) sind zumeist mit Flammschutzmitteln beschichtet. Beim Verbrennen entstehen Dioxine und Furane. Die Bildröhre besteht aus zwei Glasteilen unterschiedlicher Rezeptur und ist innen mit Cadmiumsulfid in Pulverform beschichtet. Cadmiumsulfid hat bei Tierversuchen erbgutverändernde und krebserregende Wirkung gezeigt. Die Platinen (Leiterplatten) werden aus glasfaserverstärktem Polyester und Epoxidharz hergestellt. Die aufgelösten Bestandteile sind größtenteils Edelmetalle. Die Kondensatoren bestehen aus Aluminium und getränktem Papier. Als Tränkmittel wurden bis vor etwa 10 Jahren polychlorierte Biphenyle (PCB) verwendet, heute Mineralöle und Wachse. PCB-hältige Konden-

satoren sind als gefährlicher Abfall einzustufen. Kabel enthalten Kupferdrähte und Isolierungen aus Weich-PVC, Gummi oder Polyäthylen. Beim Verbrennen entstehen Dioxine. Rund 300.000 neue Fernsehapparate und 200.000 Personalcomputer werden jährlich in Österreich verkauft. Alte TV-Geräte und Computer, die weder fürs Kellerstüberl noch für den Flohmarkt geeignet waren, landeten bisher zumeist bei der Sperrmüllabfuhr. Als Sperrmüll darf ein Fernsehgerät aber seit März 1992 nicht mehr entsorgt werden: Das Umweltministerium hat festgestellt, daß Fernsehapparate und andere elektronische Geräte wegen ihrer Bestandteile als Problemstoffe anzusehen sind. Am besten, Sie geben Ihr Gerät beim Kauf eines neuen dem Händler zurück. Bei manchen Händlern ist die Annahme gratis, bei anderen erfolgt sie nur gegen eine Entsorgungsgebühr. Ansonsten ist für die Annahme die Stadt Innsbruck, Städtischer Wirtschafts- und Zentralhof, Roßaugasse 4, zuständig.

UMWELTBERATUNG % ^ < 9 INNSBRUCK <M>(3)<^ Müllerstraße 26. Telefon 57 56 56, Telefax 58 05 24 GENEHMIGUNGEN Erteilte Baugenehmigungen Werbeeinrichtungen

Pradler Straße 41, ADEG Austria Augasse 1, 6060 Hall i.T. Schneeburggasse 3, Robert Großgasteiger Konditorei, Schneeburgg. 4 Salurner Straße 15, TOURIST CENTER HOTELBAU GesmbH., Karl-Kapferer-Str. 5 Dreiheiligenstraße 2, Tiroler Gebietskrankenkassc. Klara-Pölt-Weg 2 Werbeeinrichtungen - Verlängerung, Graßmayrstr. 23, Dr. G rupe Werbung GesmbH., Jakob-Staincr-Gasse 25, 1130 Wien Andechsstraße 85, GREIF Möbelmarkt, Andechsstr. 85 Schneeburggasse 51, Wolfgang Saurwein Raumaustatter. Schneeburgg. 51 Mitterweg 9, EKD-Elektrokundendienst Ges.m.b.H., Mitterweg 9 Leopoldstraße 44, Orientteppiche GH. Fatahi. Amraser Str. I

SERVICEBEILAGE - STADTNACHRICHTEN

- APRIL 1993

Andreas-Hofer-Straße 44, Ankünder GesmbH., Bozner Platz 2 Salurner Straße 11, Stadtwerke Innsbruck, Salurner Str. I I Fritz-Konzert-Straße 4, Happy Pizza, Inh. Trois Johann, Fritz-Konzert-Str. 4 Maria-Theresien-Straße 1, Hagebank Tirol, Meinhardstr. 1 Bilgeristraße 24, Wolfgang Platzer, Eichlerstr. 14, 6080 Igls Südtiroler Platz 14-16, Amt der Tiroler Landesregierung, Landeshochbau, Herrengasse I Pontlatzer Straße 63, Royal Cosmetic VertriebsgesmbH., Pontlatzer Str. 63 Pfarrgasse 5, Carl Alois Walde KG, Innstr. 23-25 Viaduktbogen 88, Pepino Bodner Handels- und Vermittlungsgesellschaft OEG, Ing.-Etzel-Str. 88 Dreiheiligenstraße 8, Georg Früh, Cafe Rubin, Dieiheiligenstr. 8 Höttinger Au 48, Firma M. Kirchmair, Milser Str. 24, 6060 Hall i.T. Fortsetzung auf Seite 10

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Fr. 23. April, 15.30 Uhr Jeunesse-Kinderkonzert Das Zimmer im Turm Konservatoriumssaal

Tiroler Landestheater Großes Haus (Tel. 520 74-4, Beginn 19.30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.)

Sa. 24. April, 19 Uhr Kammerkonzert Jeanette de Boer (Hammerflügel) Edward VVitsenburg (histor. Harfe) Tiroler Landesmuseum, Ferdinandeum

La Traviata (Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi) Sa. 10. und Fr. 23. April

Sa. 24. April Konzert "Gen Rosso" Congress Innsbruck

Lamento (Tanztheater von Eva-Maria Lerchenberg-Thöny nach Texten von Hermann Broch) Mi. 7. und Fr. 30. April Oedipus Rex (Opernoratorium in zwei Akten von Igor Strawinski) Herzog Blaubarts Burg (Oper in einem Akt von Béla Bartók) Do. 8., Fr. 16. und Mi. 21. April

APRI VERANSTALTUNGEN (ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN) Kellertheater

Theater an der Sili

Eine Nacht in Venedig (Operette von Johann Strauß) So. 11., Do. 15., Di. 20., Do. 22. und So. 25. April

(Tel. 58 07 43; Adolf-Pichler-Platz 8 Beginn 20 Uhr)

(Tel. 56 14 61, Jahnstraße 25 - Beginn 19.30 Uhr)

Kasimir und Karoline Sa. 17., So. 18., Sa. 24., Mi. 28. und Do. 29. April

"Mathematik der Liebe" (von Esther Vilar) Soloprogramm mit Heide B irkner jew. Mo. und Di. bis 27. April

"Stolpergeister" (Schwarzes Theater von Günther Riedl) jeweils Samstag bis Sa. 19. Juni; Sa. 29. Mai keine Vorstellung!

Kammerspiele (Beginn 20 Uhr) Auf Wiedersehen Kinder (Nach einem Drehbuch von Louis Malle) Mi. 7., Do. 15., Fr. 16., Mi. 21., Do. 22. und Fr. 23. April Sa. 17. April Sonderveranstaltung kür Kinderkrebshilfe Bunter Abend Foyer der Kammerspiele So. 18. April, 11 Uhr Theater im Gespräch im Foyer der Kammerspiele So. 18. April Liederabend mit Assia Davidov Sa. 24. April Die Zauberflöte Gastspiel Laokoon Group So. 25. April Carmina Burana/Moor's Pavan und Der Weibsteufel Gastspiel Gärtnerplatztheater und Tanztheater Landestheater Mo. 26. April Rosetta klopft Gastspiel Laokoon Group Di. 27. April Mov'in Gastspiel Paradogs Mi. 28,/Do. 29. April Cités Citées Gastspiel Plaisir D'offrir

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So. 25. April, 10 Uhr Hofgartencafé-Konzert Herbert Meider (Bariton) - Antonella Costantini (Klavier) Hofgartencafé

"Volksvernichtung" (von Werner Schwab) jew. Mi. bis So. vom 15. bis 30. April

Leobühne (Tel. 58 74 16, Anichstraße 29 Beginn 16 Uhr) "Es war die Leiche" (von Ephraim Kishon) Sa. 24. April (Premiere), Sa. 1., Sa. 8., Sa. 15. und Sa. 22. Mai

Volksbühne Blaas

Konzerte (Beginn 20 Uhr, wenn nicht anders angegeben) Mi. 14. April Neue Lehrer stellen sich vor Miki Hiroko Konservator! umssaal Mi. 14. April, 10.30 Uhr 2. Schuljugendkonzert Congress Innsbruck

(Tel. 58 60 01/43 1 73, Maria-Theresien-Str. 8 - Beginn 20 Uhr)

Do. 15. bis Mi. 21. April Landeswettbewerb "Jugend musiziert" Konservatorium

"Der blitzg'scheite Michl" (Ländliche Satire von Karl Wittlinger) tägl. außer Mo. und Di. bis 18. April (am 9. April keine Vorstellung)

So. 18. April, 10 Uhr Hofgartencafé-Konzert MS Dixie-Kapelle - Leitung: Erich Reiter und Gottfried Jaufenthaler Texte von S.N. Amerstorfer Hofgartencafé

"Kein Auskommen mit dem Einkommen" (Lustspiel von Fritz Wemper) ab 21. April

Bierstindl (Tel. 63 70 63/20 58 68, Klostergasse Beginn 15 Uhr) Das Gespenst von Canterville (von Oscar Wilde) jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag bis 30. April, außer Sa. 3. bis So. 18. April

Mo. 19. April Gastspiel "Stephanie Werger" Congress Innsbruck

Di. 27. April 7. Kammerkonzert Carmina Quartett, Zürich - Thomas Larcher (Klavier) - Josef Niederhammer (Kontrabaß) - Werke von: Joseph Haydn, Karol Szymanowski, Franz Schubert Konservatoriumssaal Do. 29./Fr. 30. April 7. Symphoniekonzert Kasper de Roo (Dirigent) - Thomas Larcher (Klavier) - Werke von: Igor Strawinsky und W.A. Mozart Congress Innsbruck, Saal Tirol

Kirchenkonzerte Di. 6. April, 19.30 Uhr Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach - Wilfried Jochens (Evangelist) - Albert Hartinger (Christus) - Mona Spägele (Sopran) - David Cordier (Alt) - Peter Grönlund (Tenor) -Frederilc Martin (Baß) - Salzburger Bachchor Barockorchester "Sol sol la sol" Landesgedächtniskirche St. Paulus, Reichenauer Str. 68 Sa. 24. April, 20 Uhr Kirchenkonzert Collegium vocale - Gambenensemble Reinhard Jaud - Hubert Hoffmann Pfarrkirche St. Nikolaus

Ausstellungen

Mi. 21. April Gastspiel "Herman van Veen" Congress Innsbruck

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Museumstraße 15 Sicht der Dinge 3 - Kleiden>prache 100 Jahre Mode aus dem Frauenmuseum Meran - bis 3. Oktober DAD Autriche/DAD Austria - 7. April bis 6. Juni 23. Österr. Graphikwettbewerb (Moderne Galerie) - 16. April bis 16. Mai Di. bis Sa. 10 - 12 und 14-17 Uhr, So. 10- 13 Uhr.

Do. 22. April, 19.30 Uhr 8. Jeunesse-Konzert 12 Saxophone bilden ein Orchester Konservatoriumssaal

Galerie im Andechshof Innrain 1, Altstadt Gerold Wucherer - Objekte. Videoinstallation, "Dépendance Mexiko" -

Di. 20. April 6. Meisterkonzert Katia und Marielle Labeque (Klavier) - Werke von: W.A. Mozart und Maurice Ravel Congress Innsbruck, Saal Tirol

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vom 8. bis 28. April Mo. bis Fr. 15- 19 Uhr, Sa. 10- 13 Uhr. Stadtarchiv Badgasse 125 Jahre Brennerbahn - bis 9. April Mo. bis Do. 8 - 12 und 14- 18 Uhr, Fr. 8- 13 Uhr. Stadtturmgalerie Herzog-Friedrich-Str. 21 Alois Höfer- Aquarelle, Blumen und Landschaften - bis 10. April Gerhard Gutruf- 14. April bis 8. Mai Di. bis Fr. 15- 19 Uhr, Sa. 10-12 und 15- 19 Uhr. Kunstpavillon, Kleiner Hofgarten Rennweg 8a 13 Künstler aus Tirol (Bonn II) - bis 9. April Magnus Pöhacker und Gruppe von Avramidisschüler - 15. April bis 9. Mai Di. bis Sa. 9 - 12 und 15- 18 Uhr, So. 10- 12 Uhr. Kleiner Hofgarten Rennweg 8a "Figuren im Stein" - Karin Bachlechner, Georg Eigentier, Markus Florian, Birgit Pichler - bis Mai. Galerie Bertrand Kass Heiliggeiststraße 6A Isabel Say, Paris - bis 14. April Mo. bis Sa. von 17- 19 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 58 92 66. Galerie Villa Falk Falkstraße 1 Erwin Kastner - bis 15. April Di. bis Sa. 17 - 19 Uhr, Sa. 10 - 12 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 58 97 63.

Mo. bis Fr. 10- 12 und 15 Sa. 9.30- 12.30 Uhr.

18.30 Uhr,

Fotoforum West Fürstenweg 20 Andreas Zipperle - Passerwasser - bis 17. April Fr. 17- 19 Uhr, Sa. 10- 13 Uhr.

Mo. bis Fr. 8 - 18 Uhr, Sa. 8 - 12 Uhr, Sonn- und Feiertage und vom 6. bis 14. April geschlossen. Galeriecafe Munding Kiebachgasse 16 Gerlinde Bommer - "Venezianische Impressionen" - bis 3. Mai. Botanischer Garten Hötting, Botanikerstraße "Rund um den Äquator" - Nutzpflanzen aus der Tropenwelt - bis 13. April tägl. von 10- 13 Uhr.

Congress Innsbruck Renn weg 3, Foyer 2 Art '93 - Ölbilder, Aquarelle, Skulpturen - bis 12. April tägl. von 16-20 Uhr. Galerie am Grillhof Grillhofweg 100, Vili Wilhelm Kufferath - Objekte bis 7. Mai

AK-Bildungsheim Seehof Hungerburg, Gramartstraße 10 Menschen/Arbeitsimpressionen/Körper - Bilder des ÖGB-Fotoclubs Kufstein - bis 23. April.

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Altstadt So. 11. April, II Uhr Musikkapelle Ranggen So. 18. April, 11 Uhr Newton High School Band, USA Do. 22. April, 15 Uhr Joel Barlow High School Choir, USA Sa. 24. April, 10 Uhr/So. 25. April, 11 Uhr Gastspiel Paradogs - "Farbenspinner" Eine Veranstaltung des Tiroler Landestheaters

Jugendzentrum Z 6

Galerie im Andechshof Innrain 1 - Altstadt Geöffnet Mo bis Fr 15-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr

8. bis 28. April

GEROLD WUCHERER Objekte, Videoinstallation, ,,Dépendance Mexiko"

Galerie Elisabeth und Klaus Thoman Adamgasse 7a Arthur Salner - "Bilder - Bruchstücke" - bis 24. April Mo. bis Fr. 10- 12.30 und 15 - 18.30 Uhr, Sa. 10 - 12.30 Uhr.

Fr. 23. April "Attwenger" Brachiale Volksmusik auf Linz Sa. 24. April Techno Express - Disco So. 25. April Hallenfußballturnier der Tiroler Jugendzentren Sa. 26. oder So. 27. April Z6-Straßenfest

Congress Innsbruck Rennweg (Beginn 20 Uhr, wenn nicht anders angegeben): Mi. 7. April Kabarett: Hans Söldner Do. 29. April bis Mi. 5. Mai, 17 bis 19 Uhr "40 Jahre Kamera-Club Innsbruck" - Innsbrucker Fotoschau

Galerie Orms Höttingergasse 11 Jan Kubicek, Pavel Rudolf, Vladimira Sedlakova, Jiri Valoch - bis 9. April Di. bis Fr. 15.30 - 18.30 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 29 47 91.

Messegelände Innsbruck (Tel. 59 8 38 - Falkstraße 2 - 4) 21. bis 25. April, 9 - 18 Uhr Innsbrucker Frühjahrsmesse Autoschau, Modepromenade, Gesundheit '93, Weinkost

Galerie im Taxispalais Maria-Theresien-Str. 45 Michael Wolf - Bilder aus Krakau bis 16. April Maria Lassnig - Bilder, Aquarelle, Zeichnungen - 20. April bis 12. Mai Di. bis Sa. 10- 12 und 14- 19 Uhr, So. 10- 12 Uhr.

Café Central (am Sparkassenplatz) Pianoabend jeden Sonntag von 18-20 Uhr

Galerie D'Ecole Bienerstraße 29/1 Gabi Brock - "Puppen - Objekte" bis 9. April Mo. bis Fr. 16- 18 Uhr. Galerie Maier Sparkassenplatz 2/11 Robin Christian Andersen bis 26. April

Hypo Bank (Innrain - Klinik) Jyoti - "Sag' es mit..." - bis 18. April.

Olympia Eissportzentrum (Beginn 20 Uhr, wenn nicht anders angegeben) Eröffnung der Ausstellung Mittwoch, 7. April, 18 U h r

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Mi. 17. April Live-Sendung "Wetten daß...?"

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Fortsetzung von Seite 7

Erteilte Baugenehmigungen Hilberstraße 18, Tiroler Sparkasse, Hilberstr. 18, 6080 Igls Wilhelm-Greil-Straße 14, Osten. Verkehrsbüro AG. Wilhelm-Greil-Str. 14 Maria-Theresien-Straße 49, Fa. Crocodiles, z.Hd. Lichthaus Haid. Trient!gasse 43 Bürgerstraße 22, RA Dr. Josef Neier, Colingasse 5 Erlerstraße 18, Girocredit Bank AG, Seeböckgasse 32, 1160 Wien Grabenweg 2, Alois Wild GmbH., Grabenweg 4 Etrichgasse 30, Tanzer Erich Ges.m.b.H. & Co K G , Etrichgasse 30 Schneeburggasse 67b, Z-Länderbank Austria AG. Museumstr. 20 Radetzkystraße 31, Z-Länderbank Bank Austria AG, Museumstr. 20 Höttinger Au 44, AS Bauelemente Ges.m.b.H., Höttinger Au 44 Leopoldstraße 36, Erich Graf, Leopoldstr. 36 Kranebitter Allee 138, Joakimidis Ges.m.b.H., Kranebitter Allee 144/180 Amraser Straße 39, Vera Stiebleichinger, Hotel Aipin-Park, Pradler Str. 28 Südtiroler Platz 1, Z-Länderbank, Landesdirektion Tirol, Museumstr. 20 Aufzugsanlagen Andechsstraße 85, Hans Wetscher Möbelhaus GmbH. & Co K G , 6263 Fügen 60 Adamgasse 4, Elisabeth Maelzer, Schierngasse 5 2 Aufzugsanlagen, Höttinger Au 72a, TIGEWOSI, Fürstenweg 27 Museumstraße 3, C & S - ImmobiliengesmbH., Opernring 17, 1010 Wien 3 Aufzugsanlagen, Adamgasse 28, SELENE-Raiffeisen Immobilien, Jacquingasse 16-18, 1030 Wien Simonsweg 3, E.V.Stiebleichinger, Hilberstr. 8, 6080 Igls 2 Aufzugsanlagen, Feldstr. 1 la, P & RLeasing Ges.m.b.H., Maria-TheresienStr. 1 2 Aufzugsanlagen, Tiergartenstr. 127 u. 129, Mitterweg 174 u. 176, InnbauWohnbau GesmbH.. Fischnalerstr. 12 2 Aufzugsanlagen, Salurner Str. 1, Tirotel-Immobilienverw. u. Vermittlungsges.m.b.H., Speckbacherstr. 29 2 Aufzugsanlagen, Salurner Str. 1, Tiroler Bauernbund, Brixner Str. 1 Kleinlastenaufzug, Ing.-Etzel-Str. 30, Schlüsselverlag LS. Moser. Ing.-EtzelStr. 30 2 Lastenaufzüge, Feldstr. 11 a, P & R Leasing GesmbH., MariaTheresien-Str. 1 Kleinlastenaufzug, Ing.-Etzel-Str. 30, Schlüsselverlag LS. Moser GesmbH., Ing.-Etzel-Str. "30 Kleinlastenaufzug, Herreng. 8, CA-Leasing Immobilien GmbH., Meinhardstr. 5 Personenaufzug, Edith-Stein-Weg 2, Biolith-Wohnbau GmbH., Amraser-SeeStr. 14 Hunoldstraße 3, Wohnungseigentum, Südtiroler Platz 6 Andreas-Hofer-Straße 38, PROFIL WohnbaugesmbH., Amraser Str. 1 Maria-Theresien-Straße 16, Dipl.-Vw. Dr. Rubatscher, Josef-Hirn-Str. 1 Personenaufzüge, Egger-Lienz-Straße, Kammer der gew. Wirtschaft, Meinhardstr. 14 Kleinlastenaufzug, Weißgattererstr. 38a, Dr. Klaus Neuner, Anichstr. 40 Kleinlastenaufzug, Salurner Str. 15, CASINO AUSTRIA AG. Dr.-Karl-Lueger-Ring 14, 1015 Wien Personenaufzug, Sparkassenplatz 2, Sparkassen Liegenschaftsverwaltungs GmbH., Erlerstr. 10 Pradler Straße 57, BPB Bau-Planungs-

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G E N E H M I G U N G E N

STADT gesmbH., Innsbrucker Str. 29, 6060 Hall i.T. Weingartnerstraße 129, SonnenlandHaus, Weingartnerstr. 129 Personenaufzug, Dr.-Ing.-Riehl-Str. 3, ÖBB-Elektrobauleitung Uttendorf, 5723 Uttendorf/Pinzgau Meinhardstraße 14, Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Tirol, Meinhardstr. 14 Personenaufzüge, Grabenweg 5,7, Hypo-BTV Immobilienleasing, Bozner Platz 5 Personenaufzüge, Sterzinger Str. 2, H. Garber, Imp.-Export GesmbH., Leopoldstr. 54 Ölfeuerungsanlagen Wasserrechtliche Bewilligung, Weinberggasse 7, Hans Hochenburger, Weinberggasse 7 Am See 1, Wohnpark Igls Ges.m.b.H., Amraser-See-Str. 14 Wasserrechtliche Bewilligung, Arzler Straße 136, Thomas Kerschbaumer. Arzler Str. 136 Klappholzstraße 15, Gertrude Panwinkler, Klappholzstr. 15 Bleichenweg 52,52a, 52b, 52c, Modembau Ges.m.b.H., Liebeneggstr. 6 Mitterweg 125b - d, IF-Gastbetriebe Ges.m.b.H., Valiergasse 10 Valiergasse 10, Ing. Kurt Batkowski, Valiergasse 12 Wasserrechtliche Bewilligung, Lanser Straße 2, Dr. Franz Sulzenbacher, Bichlweg 8 Wasserrechtliche Bewilligung, lieichenauer Straße 50, Marlene Holzer, Reichenauer Str. 50 Wasserrechtliche Bewilligung, Winkelfeldsteig 4, Herbert Todeschini, Winkelfeldsteig 4 Anton-Rauch-Straße 3,5,7, Bauges.m.b.H. Fritz & Lutz, FranzFischer-Str. 1 Pertingerweg 8a, Josef Egger, Pertingerweg 8a Wasserrechtliche Bewilligung, Canisiusweg 133, Dr. Nikolaus Neu, Canisiusweg 133 Wasserrechtliche Bewilligung, Canisiusweg 135, Mag. Joachim Stockinger, Canisiusweg 135 Wasserrechtliche Bewilligung, Land-

INNSBRUCK seestraße 4, Dipl.-Ing. Armin Prettner, Landseestr. 4 Dörrstraße 81, Metallbau Kohlegger Ges.m.b.H. & Co. K G , Dörrstr. 81 Amraser-See-Straße 56h, Brugger Anton, Klammstr. 12A Höhenstraße 118b, Dipl.-Ing. Wolfgang Kritzinger, Erzherzog-Eugen-Str. 3 Wasserrechtliche Bewilligung, Ing.Sigl-Straße 12, Wilfried Zechner, Ing.Sigl-Str. 12 Perthalergasse 1, Norbert Resch, Perthalergasse 1 Propangasanlagen Gramartstraße 119, Wolfgang Steidl, Gramartstr. 119

Ausgestellte Gewerbescheine Dipl.-Ing. Mohammad Kiafar, Höttinger Au 24, Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel mit Teppichen und Textilien "Studia Studentenförderungs Ges.m.b.H.", Herzog-Sigmund-Ufer 15, Buch-, Kunst- u. Musikalienhandel, eingeschr. auf die Ausübung des Buchhandels "Installationen Steffan KG", Bachgasse 2. Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen Karin Koller, Salurner Str. 15/1, Beratung von gesunden Personen über gesunde Lebensführung usw. "Österr. Fernwärmeges.m.b.H.", Beda-Weber-Gasse 19, Erzeugung und Fortleitung von Wärme für Fabrikationsund Raumheizzwecke Ing. Roman Christian Motz, Peerhofstr. 36, Baumeistergewerbe "Sanesco medizinisch-technische Geräte Ges.m.b.H.", Andreas-Hofer-Str. 37 (Betriebsst. v. Wien 14, Gurkgasse 16), Verleih von medizinischen Geräten "Sanesco medizinisch-technische Geräte Ges.m.b.H.", Andreas-HoferStr. 37 (Betriebsst. v. Wien 14, Linzer Str. 46), Handelsgewerbe, beschr. auf den Kleinhandel "TSG-Transport- und Speditions Ges.m.b.H.", Haller Str. 257, (weitere

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Betriebsst. von Volders, Kreuzbichl weg 1), Güterbeförderung mit Kfz., mit 10 Lastkraftwagen, eingeschr. auf den Transport von Flüssiggas mit Tankfahrzeugen, hier jed. beschr. auf die Ausübung mit 5 (fünf) Lastkraftwagen Alois Johann Fauster, Hunoldstr. 5 (Standortverlegung von Hall i.T., Tschidererweg 8), Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel mit Eiweiß-Kohlehydratkonzentraten, Elektrolyt-Mineraldrinkkonzentraten sowie Protein- und Müsliriegel Beatrix Gruber, Kiebachgasse 7, Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel "Aqua-PLAN Technisches Büro Ges.m.b.H.", Adolf-Pichler-Platz 12, Technisches Büro auf dem Fachgebiet der Kulturtechnik Martin Mödlagl, Salurner Str. 16/1 (Standortverlegung von Ma. Enzersdorf a. Geb. Südstadt Zentrum I, Top 12), Versicherungsmakler. "Miro Gastgewerbeges.m.b.H.", Fallmerayerstr. 10, Gastgewerbe. Michael Steiner, Technikerstr. 62, TaxiGewerbe, beschr. auf die Ausübung mit einem Pkw. "Lezzet Ovacin & Bulut Ges.m.b.H.", Salurner Str. 18. Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel mit Lebensmitteln Franz Hiessböck, Falkstr. 8, Lebensund Sozialberater Robert H o m e r , Kärntner Str. 40, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen "Tectrade Handels-GmbH", MariaTheresien-Str. 16, Handelsgewerbe Ing. Dietmar Berauer, Pirmingasse 15. Handelsagent Manfred Friessnegg, Anton-Rauch-Str. 25, Handelsagent Kurt Starrach, Adamgasse 19, Handelsagent "Toys "R" Us Handelsges.m.b.H.", Andechsstr. 85 (weitere Betriebsst. von Ansfelden, Haid, Ikeaplatz 4). Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel Gerhart Wendlandt, Bozner Platz 6, Versicherungsmakler Nathanael Wölbitsch, Universitätsstr. 14, Antiquitäten- und Kunstgegenständehandel, eingeschr. auf Bilder (Gemälde) "M & E Stany Warenhandels-KEG", Maximilianstr. 5, Handelsgewerbe Dorn Decebal LUCA-BOIER, Mariahilfpark 1/Top 109, Handelsgewerbe, beschr. auf den Im- und Export Dorn Decebal LUCA-BOIER, Mariahilfpark 1/Top 109, Handelsagent Anuschka Lehnhart, Innerkoflerstr. 2, Aufräumen, Zusammenkehren, Teppichklopfen, Staubwischen, Staubsaugen "Metasys Produktionsges.m.b.H.", Hunoldstr. 12, Zusammenbau von medizinisch-technischen Geräten aus vorgefertigten zugekauften Teilen Petra Egger, Haller Str. 129, Kosmetiker, eingeschr. auf das Anbringen künstlicher Fingernägel "Schmankerl-Gastro Ges.m.b.H. & Co. KG", Kiebachgasse 9, Gastgewerbe in der Betriebsart "Kaffeehaus" Reinhard Öfner, Josef-Stapf-Str. 2, Gastgewerbe in der Betriebsart "Restaurant"' Ing. Manfred Nemati, Mitterweg 174/36, Betrieb eines Zeichenbüros "Ruetz Brot Ges.m.b.H. & Co. KG", Hauptbahnhof - Abfahrtshalle (Betriebsst. v. Keniaten, Sportplatzweg 2), Bäcker, eingeschr. auf eine Verkaufsniederlassung Rainer Raggi, Innrain 133, Elektroinstallation der Unterstufe Dr. Hieronymus Praxmarer, EduardBodem-Gasse 5, Dienstleistungen in der autom. Datenverarbeitung usw. Wolfgang Kozak, Universitätsstr. 3, Streich- und Saiteninstrumentenerzeuger


Barbara JOVY, Salumer Str. 15, Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel mit Textilien Ing. Rudolf Köck, Eduard-BodemGasse 5-7 (Standort verlegt v. Thaur, Dörferstr. 7). Betriebsberater einschl. Betriebsorganisation "Huber GmbH", Valiergasse 49, Handelsgewerbe "Huber GmbH", Valiergasse 49, Verrichtung v. manuellen und maschinellen Erdarbeiten Karin Vettori, Kajetan-Sweth-Str. 48/2/5, Güterbeförderung mit Kfz, deren höchste zulässige Nutzlast 600 kg nicht übersteigt "SABU Orientteppiche, Sattler & Dr. Butschek OEG", Maria-Theresien-Str. 34, Handelsgewerbe Glaudia Saxer, Mariahilfstr. 42, Handelsgewerbe, eingesehr. auf Dekorationsmaterial "Österreichische Fernwärmeges.m.b.H.", Hans-Untermüller-Str. 5-7, Erzeugung und Fortleitung von Warme für Fabrications- und Raumheizzwecke Fayed Mahmoud Abd El Salam, Mariahilfstr. 36/Top 2, Feilbieten von Naturblumen usw. Barbara MARTIN, Maria-TheresienStr. 7, Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel mit Parfumeriewaren "Kröll & Lexl OEG", Lindenhof 4, Handelsgewerbe Michael Steiner, Technikerstr. 62, Mietwagen-Gewerbe, beschr. auf die Ausübung mit einem Pkw "Business rent a car 2000 Ges.m.b.H.", Haller Str. 119, Vermieten von Kraftfahrzeugen ohne Beistellung eines Lenkers Dipl.-Ing. Edward Bublik, Pradler Str. 36, Handelsgewerbe, eingesehr. auf Baustoffe "Elektrotechnik Ing. Walther Geets und Zöhrer OHG", Kugelfangweg 38, Elektroinstallation der Unterstufe Christian Stock, Anzengruberstr. 1, Gastgewerbe in der Betriebsart "Cafe" Dr. Angelika KARL, Eduard-BodemGasse 5, Chemisches Laboratorium "Siebenförcher Wohndesign GmbH", Dreiheiligenstr. 3, Handelsgewerbe Christine Kutzschbach, Burggraben 21, Färb- und Stilberatung "Österreichische Fernwärmeges.m.b.H.", Santifallerstr. 2, Erzeugung und Fortleitung von Wärme usw. "Österreichische Fernwärmeges.m.b.H.", Egger-LienzStr. 22, Erzeugung und Fortleitung von Wärme usw. "BWT Aktiengesellschaft", Haller Str. 190, fabriksmäßige Erzeugung und den Vertrieb von Eisen- und Metallwaren usw., hier beschr. auf den Bürobetrieb Werner Kainz, Exlgasse 21, Handelsgewerbe, beschr. auf den Großhandel "Rienhoff GmbH", Fürstenweg 180 (Betriebsst. von Wien 3, Ungargasse 37), Vermieten von Kfz. ohne Beistellung eines Lenkers "Rienhoff GmbH", Südtiroler Platz 1 (Betriebsst. von Wien 3, Ungargasse 37), Vermieten von Kfz. ohne Beistellung eines Lenkers Achaz Jörg Sehäfermeier-Kossenhaschen, Maria-Theresien-Str. 49 (Cafe "Taxis"), Gastgewerbe in der Betriebsart "Cafe" Ingeborg Husek, Sparkassenplatz 2, Handelsgewerbe, beschr. auf den Kleinhandel mit Goldwaren, Juwelen, Perlen sowie Uhren "Anton Schlecker Ges.m.b.H", Speckbacherstr. 16a, Handelsgewerbe, beschr. auf den Einzelhandel Sabine Wagner, Amraser Str. 85, Erstellung von Layout (Erstellung einer Druckvorlage anhand eines vorgegebenen Schaltplanes)

EINE AKTION VON DER UMWELTBERATUNG INNSBRUCK IN ZUSAMMENARBEIT MIT: AMT FÜR UMWELTSCHUTZ, INNSBRUCKER ABFALLBERATUNG, ENERGIE TIROL, FORUM ÖSTERREICHISCHER WISSENSCHAFTLER FÜR UMWELTSCHUTZ, GREENPEACE, ÖSTERREICHISCHER INFORMATIONSDIENST FÜR ENTWICKLUNGSPOLITIK, VERKEHRSCLUB ÖSTERREICH, LEHRERSERVICESTELLE DES P I .

© Mo.26.4.

Di.27.4.

Mi.28.4.

Do.29.4.

1 4 . 0 0 - 1 8 . 0 0 Uhr:Mobil mit und ohne Auto

14.00 - 1 8 . 0 0 Uhr: > Mobil mit und ohne Auto

1 4 . 0 0 - 1 8 . 0 0 Uhr: n* Mobil mit und ohne Auto

14.00 - 1 8 . 0 0 Uhr: t w Mobil mit und ohne Auto

19.00 Uhr:-Ra,ka-sâie) Schadstoffreduktion aus dem Hausbrand im Städtischen Bereich

19.30 Uhr: (Raka-Saie) Symposium Verkehr

1 9 . 3 0 U h r : (MehrzwecklialleO-Dwf)

22.00 U h r IKinollmima*™ "Superstau", Satirische Urlaubsreisen

Multivisionsschau Greenpeace

Parallel zu den oben angeführten Veranstaltungen wird ein Schul- und Jugendprogramm an verschiedenen Schulen angeboten. Nähere Informationen erhalten Sie unter den Innsbrucker Telefonnummern:57 56 56 oder 455 75 / 75

Fr.30.4. 1 1 . 0 0 - 1 8 . 0 0 Uhr: Markttag und Fußstadttag in der Innsbrucker Innenstadt 1 4 . 0 0 - 1 8 . 0 0 Uhr: ,«»,.5«, Mobil mit und ohne Auto 19.00 Uhr: ••-.«»»*) "Amazonia", Menschenstimmen aus dem Regenwald 20.30 Uhr: "Verkehrte Satiren"

Das P r o g r a m m der Innsbrucker Klimatage ersehen Sie aus dem hier abgebildeten Plakat. Ergänzend dazu werden folgende Ausstellungen und ein spezielles Schul- und Jugendprogramm angeboten: Ausstellungen in den Raiffeisensälen: M o . - F r : 11 - 18 U h r • • • •

"Energie und Umwelt": Erneuerbare Energien, Wärmedämmung, Energieverbrauch im Haushalt, Heizung "Regenwald": Tier- und Pflanzenwelt. Indianische Völker, Regenwaldzerstörung "Motive zum Thema Alu-Dosen": Gewinnung, Herstellung, Recycling Schautafeln zum Innsbrucker Verkehrskonzept und über die Aktivitäten des Amtes für Umweltschutz

Schul- und J u g e n d p r o g r a m m in den Raiffeisensälen

Io. 14- 18 Uhr i. 9/11 Uhr 14-18 Uhr li. 9/11 Uhr r.

Workshop "Schulprojekt Energiekonzept" Multivisionsschau Greenpeace Workshop "Aludosen" Multivisionsschau Greenpeace Aktion "Abgasfreier Schultag" 10 Uhr Schülerpressekonferenz

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- APRIL 1993

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Sa. 24,/So. 25. April Hansjörg Holleis Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon 30 31 34 Hans Pletzer Hall i.T., Gerbergasse 8a, Telefon (0 52 23) 61 77 Peter Perterer Salurner Straße 15, Telefon 58 28 35 Ajax Unfallhilfe Amraser Straße 6, Tel. 58 32 32, nachts: 41 3 85

APOTHEKEN Sa. 3. April St.-Anna-Apotheke Maria-Theresien-Straße 4, Tel. 58 58 47 Reichenauer Apotheke Gutshofweg 2, Tel. 44 2 93 Stamser Apotheke Höttinger Gasse 45, Tel. 28 35 21 Kur-Apotheke Igls, I»ler Straße 56, Tel. 77 1 17 So. 4. April Apotheke "Zum Tiroler Adler" Museumstraße 18, Tel 58 43 29 Löwen-Apotheke Innrain 103, Tel. 58 90 74 Linden-Apotheke Amraser Straße 106a, Tel. 414 91 Apotheke "Zum hl. Nikolaus" Mutters, Schulgasse 1, Tel. 58 76 36 Sa. 10. April Zentral-Apotheke Anichstraße 2 a, Tel. 58 23 87 Burggrafen-Apotheke Gumppstraße 45, Tel. 415 17 Apotheke Mühlau Hauptplatz 4, Tel. 26 77 15 Solstein-Apotheke Ampfererstraße 18, Tel. 28 57 77 So. 1 I.April St.-Anna-Apotheke Maria-Theresien-Straße 4, Tel. 58 58 47 Reichenauer Apotheke Gutshofweg 2, Tel. 44 2 93 Stamser Apotheke Höttinger Gasse 45, Tel. 28 35 21 Kur-Apotheke Igls. lg 1er Straße 56, Tel. 77 1 17 Mo. 12. April Apotheke "Zum Tiroler Adler" Museumstraße 18, Tel 58 43 29 Löwen-Apotheke Innrain 103, Tel. 58 90 74 Linden-Apotheke Amraser Straße 106a, Tel. 41 4 91 Apotheke "Zum hl. Nikolaus" Mutters, Schulgasse 1, Tel. 58 76 36 Sa. 17. April Stadt-Apotheke Herzog-Friedrich-Straße 25, Tel. 58 93 88 Bahnhof-Apotheke Sterzinger Straße 4, Tel. 58 64 20 Schützen-Apotheke Schützenstraße 56-58 (O-Dorf), Tel. 26 12 01 St.-Blasius-Apotheke Völs, Bahnhofstraße 32 a, Tel. 30 20 25 So. 18. April Zentral-Apotheke Anichstraße 2 a, Tel. 58 23 87 Burggrafen-Apotheke Gumppstraße 45, Tel. 415 17 Apotheke Mühlau Hauptplatz 4, Tel. 26 77 15 Solstein-Apotheke Ampfererstraße 18, Tel. 28 57 77 Sa. 24. April Apotheke "Zum Andreas Hofer" Andreas-Hofer-Straße 30, Tel. 58 48 61 Dreifaltigkeits-Apotheke Pradler Straße 51, Tel. 41 5 02 St.-Georg-Apotheke Rum, Dörferstraße 2, Tel. 26 34 79 Lohbach-Apotheke Technikerstraße 44, Tel. 29 13 60

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So. 4. April Platzer Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04 Hugo Flossmann Marktgraben 2, Telefon 584381, Nacht 28 27 86 So. II. April Josef Neumair Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74 Carl Müller Pradler Straße 3, Telefon 45 151, Nacht (2)83 1 98 Mo. 12. April Hugo Flossmann Marktgraben 2, Telefon 58 43 81, Nacht 28 27 86 Platzer Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04 So. 18. April Carl Müller Pradler Straße 3, Telefon 45 I 51, Nacht (2)83 1 98 Josef Neumair Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74 So. 25. April Platzer Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04 Hugo Flossmann Marktgraben 2. Telefon 58 43 81, Nacht 28 27 86

RAUCHFANGKEHRER Sa. 3./So. 4. April Wtw. Helga Reitter Kranewitterstr. 12i Tel. 43 3 55 od. 4104 23 Sa. 10. April Jirka & Mayr Rauchfangkehrer BetriebsgmbH Universitätsstr. 25 Tel. 58 30 93 So. II. April Franz Jirka Universitätsstr. 25 Tel. 58 30 93 Mo. 12. April Allons Mitterdorfer Lindenhof 14 Tel. 47 0 40 Sa. 17,/So. 18. April Ing. Anton Larcher GesmbH Anton-Rauch-Str. 16 Tel. 26 48 25 Sa. 24,/So. 25. April Lukas Unteregger GesmbH Anton-Rauch-Str. 16 Tel. 26 62 52 od. (0663) 85 77 42


Hör- und Sehfehler werden bereits in den Kindergärten erkannt 42 Unregelmäßigkeiten, von den 431 Mädchen waren es nur 25. Längst nicht immer stellen die Fachleute Hörschäden fest, oft sind es auch zu große Rachenmandeln, chronische Mittelohrentzündungen oder einfach Ohrenschmalzpfropfen, die das normale Hören beeinträchtigen. vergangenen Schuljahr 797 Kindern. (Th) Im Vorjahr untersuchten die AuAuch in diesen Fällen wurden die Eltern Bei 67 Kindern, das sind 8,4 Prozent, genärzte 1.539 Kinder. In 187 Fällen, das aufgefordert, weitere Schritte zu unterwaren die Befunde auffällig. Dies betraf sind 12,15 Prozent, wurden die Eltern benehmen. insbesonders das männliche Geschlecht: nachrichtigt, daß ihr Kind zur Abklärung Von 366 untersuchten Buben zeigten der festgestellten Auffälligkeit fachärztlich Nach der Kindergartenzeit führt das untersucht werden städtische Gesundsollte. Wenngleich heitsamt die Audie genaue Untersugenüberprüfungen chung des Kindes in in den Pflichtschuder Ordination nicht len mit Hilfe des unbedingt eine Brille Roda-Testes weiter. zur Folge hat, so geIm Zuge der jährlilingt es dennoch imchen Schuluntersumer wieder, einer chung hielten die Schwachsichtigkeit Ärzte auch fest, oder z. B. dem Schiewieviele Kinder len auf die Spur zu Brillen tragen: In kommen. Damit kann der ersten Schulsturechtzeitig Lern- oder fe waren es im VorKontaktproblemen in jahr 5,11 Prozent, in der Schule vorgeder vierten bereits beugt werden. 11,78 Prozent. Für Auch die Hörtests Stadtphysika Dr. mit einem transportaDoris Renner liegt blen Gerät zeigten indiese Steigerung im teressante Ergebnisnormalen Rahmen. se. Die mit der Tatsache ist, daß jeUntersuchung beaufder fünfte Bub heutragten Logopäden te schon BrillenträReichenau-Süd in der widmeten sich im Für den fröhlichen Thomas ist die Augenuntersuchung im Kindergarten ger ist. • (Foto: Murauer) Reut-Nicolussi-Straße mit Frau Dr. Färber-Fried! ein spannendes Spiel. Neben den ärztlichen Reihenuntersuchungen in den Pflichtschulen, denen alljährlich sämtliche Schülerinnen und Schüler unterzogen werden, richtet das städtische Gesundheitsamt sein Augenmerk auch auf die Gesundheit der kleinen Besucher in den Kindergärten. Fachleute achten nicht nur auf entsprechende Zahnpflege, sondern inspizieren auch Augen und Ohren der Vier- bis Sechsjährigen.

Hebamme kommt zu werdenden und jungen Müttern ins Haus Gute Nachricht für werdende Mütter: Im Sozial- und Gesundheitssprengel InnsbruckStadt ist nun auch eine Hebamme tätig. Frau Veronika Böwing-Erhard, die zuvor auf der Entbindungsstation im Sanatorium Hochrum gearbeitet hat, widmet sich nun den jungen Innsbrucker Müttern. Die für Westösterreich neue Einrichtung hat sich bisher in W i e n und in Salzburg sehr bewährt.

(Th) Frau Böwing-Erhard, die seit sieben Jahren sehr engagiert im Berufsleben steht, möchte - in Zusammenarbeit mit den Gynäkologen - sowohl den sogenannten Risiko-Schwangeren helfend zur Seite stehen, als auch in der Nachbetreuung nach ambulanten Geburten wirksam sein. Wie sie aus Erfahrung weiß, können Risikogeburten bei entsprechender Vorsorge bzw. durch Früherkennung verhindert werden. Voraussetzung dafür sind regelmäßige

Betreuung und intensive Gespräche mit der Schwangeren. Dabei können Ängste und Unsicherheiten abgebaut werden. Einen weiteren Arbeitsbereich stellt die Nachsorge nach den ambulanten Geburten dar. Verläuft eine Entbindung problemlos, so kann die junge Mutter die Krankenanstalt drei Stunden nach der Geburt verlassen. Die anschließende fachliche Betreuung von Mutter und Kind während der nächsten zwei Wochen übernimmt die Hebamme.

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Sie kommt ein- bis zweimal täglich, ist darüber hinaus über ein Personenrufgerät jederzeit erreichbar und kann so jegliche Hilfestellung z. B. bei der Nabelpflege, beim Stillen und für die Pflege des Säuglings geben. Voraussetzung für eine ambulante Geburt ist jedoch, so die Hebamme, daß die Wöchnerin zu Hause während des Wochenbettes von Familienangehörigen unterstützt wird. Sollten zudem Kinder zu versorgen sein, so könnte eine Familienhelferin beigezogen werden. Frau Böwing-Erhard, die in der Mutterberatungsstelle, Sai urner Straße 4, Telefon 5360/631 erreichbar ist, bereitet werdende Mütter auch im Rahmen des Schwangerenturnens auf das freudige Ereignis vor. •

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Bekommen wir bald die Rechnung serviert? Innsbruck veranstaltet erstmals "Klimatage" Vom 26. bis 30. April finden in Innsbruck Klimatage statt. Mit Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Workshops, Kinofilmen etc. werden Denkanstöße gegeben, wie jeder durch sein persönliches Verhalten dazu beitragen kann, daß wir unseren sorglosen U m gang mit der Umwelt einmal nicht teuer bezahlen müssen. Ein Umdenken ist notwendig.

(we) Die Natur beginnt zurückzuschlagen. Die angenehmen und ehemals bei nicht übermäßigem Genuß gesunden Sonnenstrahlen werden immer aggressiver. Eine Folge des Ozonlochs, das von Jahr zu Jahr größer wird. Der Hautkrebs lauert. Nach internationalen Berechnungen soll es auf der Erde, bedingt durch die SchadstoffEmissionen, die zu einer Änderung der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre führen, in den nächsten Jahrzehnten um ca. drei Grad wärmer werden. Die Folgen dieses Treibhauseffektes, die in ihrer Dramatik noch nicht absehbar sind, sind einerseits eine fortschreitende Verwüstung und andererseits das Abschmelzen der Gletscher und damit ver-

bunden das Ansteigen des Meeresspiegels und die Überflutung nieder gelegener Länder. Vernichtet ein mörderisches Klima das Leben auf der Erde? Sagen Sie nicht, ich kann da nichts tun! Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Stadt Innsbruck veranstalten die Umweltberatung Innsbruck gemeinsam mit der Innsbrucker Abfallberatung, dem Amt für Umweltschutz, der "Energie Tirol", dem Forum österreichischer Wissenschaftler für Umweltschutz, Greenpeace, dem Österreichischen Informationsdienst für Entwicklungspolitik, dem Verkehrsclub Österreich und der Lehrerservicestelle vom 26. bis 30. April die Innsbrucker Klimatage.

Aufrütteln und Denkanstöße für die eigene Handlungsweise zu geben, ist der Sinn dieser ersten Klimatage. Z. B. wie kann wirksam Energie gespart werden; welche Auswirkungen haben unsere Einkaufsgewohnheiten auf das Weltklima? Doch auch die Unterhaltung soll nicht zu kurz kommen. Am 30. April findet ein Markttag und gleichzeitig der schon seit einigen Jahren bekannte Stadtfußtag statt. In der verkehrsberuhigten Innenstadt wird es Marktstandln, LiveMusik, Straßentheater und Info-Stände zu den verschiedensten Themenbereichen geben. Die Anmeldung von Schulklassen zum Schulprogramm ist unter der Telefonnummer 45 5 75/75 bzw. 57 56 56 möglich. Hier bekommt man auch alle näheren Informationen zu den Klimatagen. Das komplette Programm lesen Sie bitte im Serviceteil dieser Ausgabe auf Seite 11. •

Stadtfußtag am 30. April: Breite Information über die Neugestaltung der Museumstraße Im Rahmen der Klimatage findet am 30. April von 14 bis 18 Uhr der "Stadtfußtag" statt. In dieser Zeit sind der Marktgraben, der Burggraben sowie die Museumstraße bis zur Sillgasse für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Ausnahmen gibt es für Straßenbahnen und Busse, Fahrräder und natürlich für den Zulieferverkehr.

(we) Der Bevölkerung wird an diesem Tag ausreichend Gelegenheit geboten, sich über das Verkehrskonzept ein genaues Bild zu machen. Information wird am Stadtfußtag großgeschrieben. Man sollte dieses Angebot nützen ! Im Bereich der Fa. Unterberger in der Museumstraße soll eine Original-Nachbildung "Gusto" auf die "neue" Museumstraße machen. Das Amt für Straßenbau und generelle Verkehrsplanung wird ein realistisches Modell aufbauen, wie sich die Museumstraße nach dem Ausbau präsentieren wird. Z. B. wie breit wird der Gehsteig sein, wo werden die Radwege verlaufen, wie werden Straßenbahnen und Obusse geführt werden. Bei einem Informationsstand des Amtes für generelle Verkehrsplanung erfährt man anhand von Plänen alles Wissenswerte, wie es ganz allgemein mit dem Verkehrskonzept weitergeht. Darüber hinaus werden Fachbeamte für Fragen zur Verfügung stehen.

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Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe werden in einem Infobus über das neue Liniennetz informieren. Weiters werden verschiedene Gruppierungen wie z. B. die städtische Abfallberatung, der Wissenschaftsladen und Greenpeace Info-Stände aufbauen. Es wird verschiedene Marktstandln geben und am Marktgraben wird die Band "Gruppe Süden" im Latin-Sound mit u. a. kritischen Texten zur Dritte-Welt-Problematik für eine gute, aber auch nachdenkliche Stimmung sorgen. In einer koordinierenden Sitzung am 26. März im Neuen Rathaus unter Vorsitz von Verkehrsausschuß-Obmann GR Ing. Martin Krulis, an der u. a. auch Vertreter der Geschäftsleute der Museumstraße teilnahmen, deponierten diese ihre Sorgen und Ängste betreffend die Neugestaltung dieses Straßenzuges. Durch die Streichung der Rennweggarage sei eine neue Situation entstanden. Der Umbau der Museumstraße werde nicht akzeptiert, wenn die vorgesehenen Begleitmaßnahmen nicht

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erfüllt werden. Bereits jetzt wäre ein gravierender Geschäftsrückgang zu verzeichnen. Vor allem könne man während der Bauarbeiten und bis zum Abschluß der Gesamtgestaltung inklusive der Führung von Straßenbahn und Obussen in beiden Richtungen nicht auf eine Zufahrtsmöglichkeit zu den Geschäften verzichten; weiters müsse ein Shuttlebus-Verkehr für die Kunden in der Museumstraße eingerichtet werden. Auch für die Zeit nach dem Ausbau müsse die Zuliefermöglichkeit für die Versorgung der Geschäfte garantiert werden. Ing. Krulis betonte, daß es das Schlimmste für die Lebensqualität der Stadt wäre, jetzt alles abzubrechen und nicht weiterzumachen. Je weiter man den Ausbau der Museumstraße hinausschiebe, um so später werde man zu einer guten Lösung kommen. Ein Kleinbusbetrieb wäre realistisch und eine gute Zwischenlösung. Beim Stadtfußtag am 30. April werde man auch einen Bauzeitplan für die Museumstraße präsentieren. Das Wichtigste sei eine gute Information und das gemeinsame Gespräch, damit man zu einer für alle Betroffenen akzeptablen Lösung komme. •


Revitalisiertes Schloß Büchsenhausen Arbeitsstätte für Maler und Bildhauer Der Osttrakt von Schloß Büchsenhausen wurde revitalisiert und dient nun als Atelierhaus der Förderung junger Künstler. Um 2,8 Mio. S haben Stadt und Land gemeinsam geeignete Räume für junge Tiroler Maler bzw. Bildhauer geschaffen.

(we) Schloß Büchsenhausen ist ein kulturell wie geschichtlich höchst bedeutender Innsbrucker Ansitz. Im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts und dann 1913 hat es sein heutiges Ausmaß erhalten. In dem 1913 angebauten Osttrakt haben nun die Stadt Innsbruck und das Land Tirol für die Kunst eine neue Heimstatt geschaffen. Für 2,8 Mio. S. wurde das Gebäude saniert und acht Ateliers für junge Tiroler Künstler errichtet. Die ersten, von der Jury ausgewählten "Glücklichen", die nun für die

Dauer von zwei Jahren im prachtvollen Rennaissance-Ansitz wirken und werken dürfen, sind Sigrid Widmoser, Peter A. Larcher, Johannes Posch, Christian Rock, Nikolaus Schletterer und Marcus Szedenik. Die Verwaltung des nunmehrigen AtelierSchloßteiles liegt in der Hand der Künstlerschaft. Die Jury, die jeweils die Auswahl der Künstler trifft, setzt sich aus Vertretern der Künstlerschaft (3) und des Landes Tirol (2) zusammen. Die Idee, den Osttrakt von Büchsenhausen kulturellen Zwecken zuzuführen, stammt von Bürgermeister Romuald Niescher. Sein ursprünglicher Plan war es, hier das Haus der Alpen zu errichten. Nun, da es für das Haus der Alpen einen neuen Standort am Fenner-Areal gibt, freut sich das Stadtoberhaupt, daß mit sechs

jungen Künstlern neues Leben in die alten Räume einziehen konnte. Landesrat Fritz Asti zeigt sich erfreut über das gute Klima und die unbürokratische Vorgangsweise, wie diese Einrichtung für junge Tiroler Künstler zustande gekommen ist: "Ein Muster der guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land." Das Kunstförderungsprogramm des Landes umfaßt auch Start- und Arbeitshilfen sowie Kunstankäufe. Außerdem werden Ausstellungsprojekte im In- und Ausland wie auch die Tätigkeit von Galerien und Kunstzentren gefördert. Denn - so Landesrat Asti - "im Rahmen einer sozial abgesicherten Gesellschaft bedeutet Künstler zu sein, ein Leben voller Risiken." Über die Verwendung des prachtvollen, großen Saales werden derzeit noch Gespräche geführt. Sicher ist, daß er auch als Ausstellungssaal dienen wird. Vielleicht wird es, wie in alten Zeiten, hier auch wieder einen Künstlerball geben. Der Bürgermeister versprach, daß sich die Stadt auch um den schönen Gastgarten "kümmern" werde. •

"art didacta": Kreativ sein unter fachlicher Anleitung er revitalisierte Osttrakt von Schloß Büchsenhausen, wo nun Künstlerateliers eingerichtet sind. (Fotos: Eliskases)

Ei' in Blick in das Atelier des akademischen Bildhauers Marcus Szedenik, der sich auch freundlicherweise als "Modell" für unsere Titelseite zur Verfügung gestellt hat.

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(we) Vom 10. bis 16. Juli haben künstlerisch talentierte Menschen wieder Gelegenheit, sich bei der "art didacta" die notwendige Fertigkeit in einem von ihnen gewählten Zweig für Bildende Kunst anzueignen. Angeboten werden die Fachbereiche Bildhauerei, plastisches Formen und Gestalten, Keramik, Malerei, Naturzeichnen, Freihandzeichnen und Aquarellieren. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Unter der Telefonnummer 28 47 90 bekommt man alle notwendigen Informationen. Jeder, der Interesse hat, kann mitmachen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Voraussetzung ist allerdings, daß man während dieser Woche jeweils den ganzen Tag Zeit hat. Dem Begründer und Leiter dieser nunmehr 15. Internationalen Sommerakademie "art didacta", Prof. Siegfried Parth, ist es auch für heuer gelungen, ein renommiertes Dozententeam nach Innsbruck zu bringen. •

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Spatenstich für den neuen Kindergarten in Igls Fernkreuzweg in Igls, an dem neben Gemeinderäten auch führende Beamte und Techniker teilnahmen. Nach den Plänen der Architektengemeinschaft Dipl.-Ing. Ginther/Schlögl wird an der Stelle des vor einigen Monaten abgetragenen Altbaues ein moderner Neubau mit mehreren Gruppen- und Aufenthaltsräumen, Garderoben und Waschräumen errichtet. Das großzügige Stiegenhaus kann teilweise auch als Spielfläche verwendet werden. Als Bodenbeläge für die Aufenthaltsräume werden Parkettbeläge gewählt, in den Naßräumen und im Stiegenhaus sind keramische Böden vorgesehen. Den Kindergarten heizt ein gemischtes System von Fußbodenheizung und Radiatoren. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich Bürgermeister Romuald Niescher und Stadtrat Mag. Hermann Girst14 Mio. S. • mair beim Spatenstich für den neuen Kindergarten in Igls. (Murauer)

(Th) "Wenngleich die Zeit der Neubauten von Bildungsanstalten vorüber ist, wird die Stadtgemeinde auch weiterhin - wo es die Zunahme der Kinderzahl erfordert entsprechende Schritte setzen. Aktuell ist dies derzeit bei den Kindergärten in Arzl, Hötting und Igls", erklärte Bürgermeister Romuald Niescher am 15. März beim Spatenstich für den neuen Kindergarten am

Frauenplattform hilft bosnischen Opfern von Vergewaltigungen (Th) Opfer des Krieges im ehemaligen Jugoslawien sind im besonderen Maße die Frauen. Die Massenvergewaltigungen lösen in der Bevölkerung tiefes Mitgefühl aus. Um Solidarität zu beweisen und zu helfen, schlössen sich Tiroler Frauen über alle Parteigrenzen hinweg zur Tiroler Frauenplattform "Kriegsopfer: Vergewaltigte Frauen" zusammen. Diese Initiative plant in Zusammenarbeit mit Care-Österreich konkrete Projekte: In Bosnien-Herzegowina sollen gemeinsam mit Gynäkologen oder örtli-

chen Frauengruppen Beratungsstellen aufgebaut werden, in denen speziell geschulte lokale Sozialarbeiterinnen den mißhandelten Frauen psychosoziale Betreuung und Hilfe anbieten. Darüber hinaus tritt die Frauenplattform für die Anerkennung von Vergewaltigung als Kriegs verbrechen sowie als Migrationsgrund für Frauen und Kinder ein. Für diesen Personenkreis sollte auch die Visumspflicht aufgehoben werden. Spenden erbeten: Konto 630.103 bei der Raiffeisenzentralkasse Tirol. •

Früheres "Haus der Jugend" in Pradl wurde zum Flüchtlingsheim (Th) 50 Bosnier und zwölf Asylwerber aus Afrika wohnen seit kurzem im ehemaligen "Haus der Jugend" in der Gumppstraße in Pradl. Das geräumige, im Eigentum der Caritas stehende Gebäude war in den vergangenen Monaten unter der Leitung der Kontaktstelle der Caritas für Flüchtlingsbetreuung instandgesetzt worden, wobei insbesondere Mitglieder der Pfarrgemeinde Neu-Pradl als zukünftige Anrainer tatkräfti-

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ge Hilfe leisteten. Finanziert wurde die Adaptierung des zuletzt als Schule genutzten Gebäudes durch das Land Tirol, die Stadt Innsbruck, das Stift Wüten und die Caritas. Den in Zwei- bis Sechsbettzimmern untergebrachten Männern, Frauen und Kindern, die unter der Aufsicht eines Heimleiters ihren Tagesablauf regeln, stehen mehrere Küchen sowie Gemeinschaftsräume zur Verfügung. •

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Sozialwäscherei und kostenlose Bekleidung für Bedürftige (Th) Wer keine eigene Waschmaschine besitzt, wird für die nun gebotene Möglichkeit dankbar sein: Seit kurzem betreibt der "Verein zur Beratung und Betreuung von Obdachlosen in Tirol" in der Ing.-Etzel-Straße, Bogen 35, eine Sozialwäscherei. Wie Vereinsobmann Pfarrer Günther Jonischkeit erläutert, können hier z. B. Obdachlose, Mindestrentner und Flüchtlinge zum Selbstkostenpreis ihre Wäsche waschen und auf Wunsch auch bügeln lassen. Als Waschkosten werden 35 Schilling für vier Kilogramm berechnet. Räumlich verbunden mit der Wäscherei ist die Kleiderausgabestelle für Bedürftige, die 1992 von 982 Personen in Anspruch genommen wurde. Hubert Katzlinger, Geschäftsführer des Vereines: "Seit der Eröffnung vor einem Jahr verzeichnen wir steigende Nachfrage, die Armut in Tirol nimmt zu." Die gut erhaltenen und kostenlos erhältlichen Kleidungsstücke stammen von den Sozialprojekten "Klamotte" und "Wams", regelmäßig in den gängigen Größen zugekauft werden Unterwäsche und Schuhe. Vor der Neueinkleidung nehmen die Klienten die angeschlossenen Duschund Waschmöglichkeiten gerne in Anspruch. •

Kurzzeitpflege: 15 Pflegebetten im Blindenheim (Th) Das Blindenheim in der Ing.-Etzel-Straße nimmt schon seit Jahren auch nichtblinde Pflegebedürftige in seinen Pflegetrakt auf. Zu den bisher bestehenden 52 Dauerpflegebetten und der elf Betten umfassenden Tagesstation für Pflegebedürftige werden weitere 15 Betten für die Kurzzeitpflege zur Verfügung gestellt. Die Umbaukosten tragen Stadt Innsbruck und Land Tirol, die Kosten der Einrichtung in der Höhe von einer Million Schilling übernimmt die Tiroler Volkshilfe. In Tirol werden siebzig bis achtzig Prozent der Pflegebedürftigen in den Familien betreut. Weil diese Dauerpflege höchste Ansprüche an die pflegenden Personen stellt, ist es erforderlich, Entlastungen anzubieten. Die pflegebedürftigen, zumeist alten Menschen können ab Mai z. B. für die Zeit eines Urlaubes oder eines Kuraufenthaltes dem Blindenheim anvertraut werden. •


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Zentrale Verkehrssteuerung" um 17 Millionen bestellt: Ein Ding, das viele "Stückeln" spielt

Ampelprogramm ändern. Die "Zentrale Verkehrssteuerung" kann mehrere Programme versorgen, die tagesabhängig anders laufen. Heute und in Zukunft müssen die Programme vorher erstellt werden. Für später sind noch ganz andere Möglichkeiten vorgesehen: "Wir können eines Tages Fahrwegschaltungen machen (Eiz) Was die "zentrale Verkehrssteue- pelkoordinierung besser dem Verkehrs- für Rettung und Feuerwehr", berichtet Dipl.-Ing. Zirnmeter. Erhält beispielsrung" ist, was sie können wird, erklärt fluß anpassen können. Dipl.-Ing. Walter Zirnmeter vom städti- Derzeit kann man nur zwischen zwei oder weise die Feuerwehr die Nachtricht: schen Amt für Straßenbau und Verkehrs- drei unterschiedlichen Signalprogramm- "Alarm in Hötting-West", gibt sie in anlagen: Das "Herz" ist eine leistungsfähi- Umlaufzeiten wählen. Künftig wird dies ihren Computer, der mit dem Verkehrsrechner im Rathaus verbunden ist, das ge Computeranlage, die im Keller des praktisch unter beliebig vielen möglich sein. entsprechende Streckenprogramm ein Neuen Rathauses in der Fallmerayerstraße und erhält praktisch eine "grüne Welle" arbeiten wird. In einem Raum im 4. Stock Dauer der Ampelphase zum Einsatzort. Dasselbe wird für die stehen die Monitore und Bedieneinheiten. nach Verkehrsaufkommen Rettung gelten. Nach einer Prioritätenliste werden nach und nach die Ampeln in der Stadt an den Es wird aber auch eine verkehrsabhän- Das wichtige Anliegen der BeschleuniComputer angeschlossen. gige Steuerung möglich sein. Dazu wer- gung des öffentlichen Verkehrs wird über Fällt derzeit eine Ampel aus, sieht man das den Induktionsschleifen in die Straßen- das (von den IVB ebenfalls schon bestellnur an Ort und Stelle. Der Reparaturtrupp decke eingebaut, die die aktuellen te) "IBIS-System" erfolgen: Künftig wird ist auf eigene Kontrollfahrten, Meldungen Verkehrsdaten an den Zentralcomputer sich ein Bus über Funk bei einer Ampel der Polizei oder aus der Bevölkerung an- melden. Dann kann man das dafür opti- anmelden können, worauf er sofort "Grün" gewiesen (bei Ampelausfall: Telefon male Programm schalten. bekommt - die Grünphase des restlichen 29 20 14 rund um die Uhr - mit Anrufbe- Schon heute gibt es mehrere Programme - Verkehrs wird beschnitten. Dabei hängen antworter und Fernabfrage). In Zukunft jenes für die morgendliche Verkehrsspitze "IBIS" und Verkehrsrechner nicht zusamwird die Störung im "Kommandoraum" läuft in der Regel von 6.30 bis 8.30 Uhr. men; durch den Verkehrsrechner können unverzüglich angezeigt; jedoch Störungen des restdie Reparatur kann sofort lichen Verkehrs durch die in Angriff genommen Bevorzugung des öffentliwerden. Die zentrale Stöchen Verkehrs minimiert rungsbehebung hat ihren werden. Sitz im "Bauhof für VerZur Bedienung der "Zenkehrsleiteinrichtungen" tralen Verkehrssteuerung" (Bauhof Innsbruck-West wird im städtischen Bauin der Bachlechnerstraße). amt ein "VerkehrsingeTritt eine Störung am Wonieurs-Arbeitsplatz" eingechenende auf, wird künfrichtet: Hier können u. a. tig ein Elektriker in BeSignalprogramme mit dem reitschaft über PersoComputer erstellt werden. nenruf automatisch verDie neue, soeben von der ständigt; über FernabfraStadt bestellte Anlage ge erfährt er dann den Ort wird den Verkehr nicht der Panne. verringern, aber sie wird ihn besser koordinieren; Doch das allein wäre zu es können damit sogar wenig für so viel Geld: lokale Staus "abgebaut" In Zukunft können auch werden: Die Nerven der die Verkehrsströme über Lenker werden geveränderbare Ampelzyschont. Flüssiger Verklen besser koordiniert kehr bedeutet zudem werden. geringere SchadstoffproDerzeit ist das nur sehr beschränkt möglich über Die Burgenlandsti aße soll noch heuer an den Verkehrsrechner angesc blossen werden: duktion. Alles zusamdrei kleinere Koordinie- Die Aufnahme des Probebetriebes ist für Jänner 1994 geplant. (Foto Werner Nosko) men sollte dazu beitragen, daß sich der Bürger rungszentralen: Sie stehen in der Museumstraße, am Langen Weg und Dann schalten die Ampeln auf "Tagespro- auch im Verkehrsfluß etwas wohler fühlt, den manche derzeit wieder einmal am Südring. Diese Zentralen sorgen dafür, gramm". "unzumutbar" finden. daß alle Lichtsignalanlagen synchron "lau- Neben zeitabhängigen Signalprogrammen fen"; sie bestimmen den "Versatz" von ei- können auch verkehrsabhängige Program- Wie sagte unlängst ein Wiener Kollege auf Besuch in Tirol? "Was Ihr in Innsbruck als ner Kreuzung zur nächsten. me geschaltet werden. Ab einer gewissen Die neue Zentrale wird auch hier neue Verkehrsstärke (gemessen über Indukti- Stau bezeichnet, nennt man in Wien noch • Möglichkeiten bieten: Sie wird die Am- onsschleifen) kann der Computer dann das lange Fließverkehr..." A m 24. März vergab der Stadtsenat nach erfolgter Ausschreibung die Lieferung und Installierung der "Zentralen Verkehrssteuerung" für die Stadt um fast 17,4 Millionen Schilling. Diese Entscheidung bedeutet, nach jahrelangen Vorbereitungsarbeiten, den Start in eine Zukunft mit größerer Verkehrsflüssigkeit und weniger Stau. Gegen Jahresende soll die Anlage geliefert werden; 1994 ist der Anschluß der 32 wichtigsten "Knotenpunkt-Stejergeräte" geplant, 1995 weiterer 32 - im Lauf des Jahres 1996 sollen alle Ampeln mit der Anlage verbunden sein.

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2,2 Millionen vom Land Tirol für Innsbrucks Feuerwehren

Dabei wird die politische, wirtschaftliche, kulturelle sowie soziale Entwicklung Tirols im Hochmittelalter aufgearbeitet - als eine die Alpen überspannende Region im Herzen Europas, die von "Modernität" geprägt war.

Von den 8,4 Millionen Schilling, die die Landesregierung am 9. März aus dem Landesfeuerwehrfonds freigab, fließen 2,2 Mio. S nach Innsbruck: Das Geld erhalten die Berufsfeuerwehr und die zehn Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks für die Anschaffung von Ausrüstung und Geräten. Die Stadt Innsbruck gibt für ihre Berufsfeuerwehr im heurigen Jahr 85,9 Mio. S (laufender Betrieb) plus 4,4 Mio. S für Investitionen aus. Die Freiwilligen Feuerwehren erhalten von der Stadt 3,4 Mio. S Zuschüsse, dazu 2,6 Mio. S für Investitionen: Insgesamt wendet die Stadt für diesen Bereich heuer somit mehr als 96 Millionen Schilling auf.

werden, wurden vom Stadtsenat am 17. März an die Steirische Ferngas Ges.m.b.H. vergeben, die sie schon in der Vergangenheit ausgeführt hat und die über die besten Prüfgeräte verfügt.

"Der Dom zu St. Jakob - was geschieht hinter dem Bauzaun?" ist Thema eines Farblichtbildervortrags, den Dr. Franz Caramelle am 15. April um 20 Uhr im Sparkassensaal, Erlerstraße 16, im Anschluß an die 111. Jahreshauptversammlung des Innsbrucker Verschönerungsvereins halten wird. Zum Vortrag sind Gäste willkommen.

Gasrohrnetz der Stadt wird heuer nochmals überprüft

1995 Doppelausstellung auf Schloß Tirol und im Stift Stams

Claudio Monteverdi "beherrscht" Ambraser Schloßkonzerte !993

Aufgrund technischer Richtlinien muß das gesamte Gasrohrnetz der Stadt (wie schon 1992) heuer nochmals überprüft werden. Diese Arbeiten, die rund 1,2 Mio. S kosten

Aus Anlaß der 700. Wiederkehr des Todesjahres Meinhard II. wird 1995 im Schloß Tirol bei Meran und im Stift Stams die erste gemeinsame Landesausstellung stattfinden.

Die diesjährigen Ambraser Schloßkonzerte (22. Juni bis 10. August) werden im Zeichen der Musik von Claudio Monteverdi stehen. Anlaß ist der 350. Todestag dieses großen Komponisten. Eine Besonderheit ist heuer auch die Einführung von etwa halbstündigen Künstlergesprächen, die vor ausgewählten Konzerten stattfinden und den Konzertbesuchern die Möglichkeit bieten sollen, die Musiker und ihr Programm besser kennenzulernen.

IW-Jahreshauptversammlung mit Vortrag über den Dom-Umbau

y * * y** K U R Z G E M E L D E T

Neu auf dem Büchertisch Reinhold Stecher: "Ein Singen geht über die Erde" - Österliche Bilder und Gedanken. Tyrolia Verlag Innsbruck Wien; 88 Seiten, gebunden, 22 Aquarelle von Reinhold Stecher. 248,- S. "Ein Singen geht über die Erde" lautet der Titel des neuesten Buches von Bischof Dr. Reinhold Stecher. In diesem Buch, das Gedanken und Bilder zur Osterzeit enthält, stellt unser Bischof erstmals seine Aquarelle nun auch in Buchform vor. Das Anliegen des Autors ist es, mit diesem Buch eine Ahnung vom Erlöstsein des Menschen zu vermitteln. Dieses Bemühen wird auch durch in den im Buch abgedruckten Aquarellen deutlich, die das Spiel der Schöpfung durch Symbole wie Licht, Nebel, Schatten oder Sonne meditieren. Diese Spiele der Natur seien, so Bischof Stecher, letztlich ein Vorspiel dessen, was Kreuz und Auferstehung für unsere Welt bedeuten. - Das Autorenhonorar kommt zur Gänze der Domrenovierung zugute, (we) Günther Rathner, Maria Seiwald: Behandlungsmöglichkeiten für Eßstörungen (Magersucht, Eß-Brechsucht, Fettsucht) in Österreich: Ein Therapieführer. Herausgegeben und erhältlich beim Verein "Netzwerk Eßstörungen: Anorexie - Adipositas", FritzPregl-Straße 5, Innsbruck.

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Eßstörungen treten immer häufiger auf, sie sind mit Scham, Schuldgefühlen, Ängsten und anfänglicher Verleugnung der Schwere des Problems verbunden. Der erste Therapieführer für ganz Österreich enthält einerseits alle öffentlichen Einrichtungen, die eine Behandlung für Eßstörungen anbieten, andererseits alle freipraktizierenden Psychotherapeuten, Ärzte und Psychologen, die sich speziell mit Eßstörungen befassen. Das Buch soll Betroffenen und Angehörigen eine Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit Fachleuten sein. (Th) Gerhard Stalla (Hrsg.): "Inn - herrlich strömender, grünblauer Fluß." Rosenheimer Verlagshaus, 208 Seiten, 5 Abbildungen, 258,- S. Zahlreiche Schriftsteller haben ihre Begegnung mit dem Fluß, vom Engadin über Tirol nach Ober- und Niederbayern, beschrieben; 40 Autoren fanden Aufnahme in dem neuen Buch. Es faßt vieles zusammen, was über den Ursprung, die Schiffahrt, die Menschen, Dörfer und Städte sowie die Landschaft geschrieben wurde, durch die der Inn fließt - in Sagen, Gedichten, Erzählungen und Romanen. Ein "Lesebuch" für alle Freunde des Inns und für Genießer schöner Literatur, (eiz)

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"Festival der Träume" entführt in die Zeit der Jahrhundertwende Vom 8. bis 16. Mai darf am Parkplatz im Bereich des Landestheaters, auf der Rasenfläche vor dem Stadtcafe, im Innenhof der Hofburg, entlang der RennwegPromenade, im Kongreßhaus und auf der Fläche vor dem Hofgartenpavillon geträumt werden. Die Träume führen in die Vergangenheit; es wird u. a. einen historischen Jahrmarkt mit schönen, restaurierten Buden geben sowie eine Schaukel von Europas einzigem originalgetreuen Jahrmarkt um die Jahrhundertwende. Auch alte Kinderspiele werden in Zusammenarbeit mit dem Landestheater gezeigt. Veranstalter sind das JUFF des Landes Tirol, die Hypobank und die Agentur Josef Resch. Auch das Jugendreferat der Stadt Innsbruck ist mit von der Partie. Familienpaß attraktiviert Verkehrs- und Tarifverbund Eine weitere Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs bedeutet die Einführung eines Tiroler Familienpasses, der für ein


Jahr zum Preis von 50 S bei jedem Bahnhof erworben werden kann. Als Familiengröße für den Erwerb des Passes genügt ein Elternteil und ein Kind. Der Ausweis ist österreichweit gültig bei den ÖBB und den Bundesbussen, innerhalb von Tirol bei den IVB, der Allertai- und Stubaitalbahn sowie bei diversen Busunternehmen. Mit dem Familienpaß fahren die Eltern zum halben Preis; dazu wird der Fahrpreis für maximal zwei mitfahrende Kinder berechnet. Alle weiteren Kinder fahren gratis. Im Bürgerservice der Stadt im Rathaushof liegt ein ausführlicher Faltprospekt auf.

Sprechstunden des Patientenanwaltes an der Klinik Landesvolksanwalt Dr. Helmuth Tschiderer hält jeweils Montag und Donnerstag von 15.00 bis 16.30 Uhr in der Frauenund Kopfklinik, Eingangshalle rechts, für Patienten des Landeskrankenhauses Sprechstunden als "Patientenanwalt" ab. In dringenden Fällen ist er außerhalb dieser Zeit im Landhaus telefonisch erreichbar: Tel. 508-503 DW.

Rund um die Uhr: Beratung und Hilfe für Jugendliche im " K I Z " Das Kriseninterventionszentrum für Jugendliche ("KIZ") in der Jahnstraße 30 (Telefon 58 00 59), rund um die Uhr, auch an Sonn- und Feiertagen erreichbar, hat schon in den ersten drei Monaten seines Bestandes seine Notwendigkeit unter Beweis gestellt: Eine große Zahl von Jugendlichen machte von der Beratungsmöglichkeit persönlich oder telefonisch Gebrauch; 20 blieben gleich dort (was kurzfristig möglich ist) - im Schnitt viereinhalb Tage. Ziel der KIZ-Arbeit ist es, Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen Hilfe anzubieten. Ab April leitet Josef Seewald aus Mieders, Diplom-Sozialarbeiter und Familientherapeut, das KIZ. - Im Trägerverein des KIZ sind neben mehreren Vereinen auch das Land Tirol und die Stadt Innsbruck vertreten.

Statt ÖSG nun: "Gesellschaft für Ost-West-Beziehungen" Die "Österreichisch-Sowjetische Gesellschaft" hat sich nach dem Zerfall der Sowjetunion umbenannt und heißt nun "Gesellschaft für Ost-West-Beziehungen". Von Tirol aus werden direkt mit Rußland, Georgien, der Ukraine und den anderen GUS-Staaten Kontakte gepflogen. Dem neu gewählten Vorstand gehören u. a. an: Alt-Bgm. DDr. Alois Lugger als Präsident; Vizepräsidenten sind Ing. Hermann Einkemmer, Ing. Rudolf Gasteiger, SR Dr.

Trotz Service-Einrichtungen zeigen manche Hundebesitzer keine Einsicht Das Verunreinigen von öffentlichen Ver(we) Immer wieder ist die Bürgerser kehrsflachen - die 3.500 in Innsbruck gevicestelle der Stadt Innsbruck mit Be meldeten Hunde produzieren täglich imschwerden empörter Bürger über unein merhin ca. eine Tonne Kot - ist durch sichtige Hundebesitzer konfrontiert Bestimmungen der StraßenverkehrsordInnsbruck solle doch endlich durch ent nung genau geresprechende Maßgelt und bei Strafe nahmen in dieser verboten. Sache tätig werden. Damit sich die Hundebesitzer leichDabei rennt man ter tun, wurden in im Rathaus "offene Innsbruck an vieTüren" ein, denn len Orten Hundedie Stadt Innsbruck kotautomaten aufhat schon vor Jahgestellt. Zum Preis ren auf die tatsächvon drei Schillich aktuelle Hunling erhält man dekot-Problematik Plastikhandschuh, reagiert. Leider Pappschaufel und mangelt es aber eiSackerl, um das nerseits am guten Häufchen ordWillen mancher Hundebesitzer und nungsgemäß entandererseits an der sorgen und in den unzureichenden nächsten PapierVollziehung der korb werfen zu Gesetzes- und Verkönnen. Obwohl ordnungsbestimimmer mehr Hunmungen durch die debesitzer eine verExekutive. antwortungsvolle Seit 1976 gibt es Mit den "Gassi-Automaten" ist das "Gassi" Einstellung zeigen eine Verordnung kein Problem. und sich an die Bedes Innsbrucker Gemeinderates, mit der stimmungen halten, gibt es auch nicht generell für läufige Hündinnen und für wenige "schwarze Schafe", die durch ihr alle Hunde in Parkanlagen und Märkten rücksichtsloses Verhalten den Ruf aller ein Leinenzwang vorgeschrieben wurde. Hundebesitzer inklusive ihrer Vierbeiner Die Ausdehnung dieses Leinenzwanges schlecht machen. auf das gesamte Stadtgebiet wird derzeit Die Stadt Innsbruck hofft, durch intensidiskutiert. Bereits seit 1973 ist das Mitve Aufklärungsarbeit und durch eine nehmen von Hunden auf städtische verschärfte Vollziehung der geltenden Spielplätze auf Grund einer Bestimmung Verbotsvorschriften diese Mißstände der "Spielplatzordnung" untersagt. besser in den Griff zu bekommen. •

Paul Kummer und NR-Abg. Lothar Müller. Geschäftsführer ist Albert Holzer. Außer Reisen und Vorträgen organisiert der Verein Kurse (Ikonenmalen; Sprachen). Adresse: Haydnplatz 5; Information: Tel. 58 84 61.

Mit der Bahn ermäßigt zur Landesausstellung in Kufstein Die Österreichischen Bundesbahnen gewähren zum Besuch der Tiroler Landesausstellung 1993 in Kufstein eine Fahrpreisermäßigung von ca. 30 Prozent für Hin- und Rückfahrt. Die Ermäßigung wird

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bei der Rückfahrt gewährt, wenn die für den jeweiligen Tag benützte Eintrittskarte vorgewiesen wird.

Fotowettbewerb: "Solidarität zwischen den Generationen" Im "Jahr der älteren Generation" veranstaltet der "Tiroler Verein zur Förderung sozial-medizinischer Betreuung und Rehabilitation" einen Fotowettbewerb zum Thema: "Solidarität zwischen den Generationen". Einsendeschluß: 15. Mai; an den Verein, Südtiroler Platz 4/8. Stock, Telefon 57 46 05.

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Wichtige Information für Gartenbesitzer: Wasserzähler nur in Einzelfällen sinnvoll! W i e spart man die Kanalbenützungsgebühr für Abwasser, das nicht der Abwasserbeseitigungsanlage zugeführt w i r d - etwa, weil es der Gartenbewässerung dient? - Aufgrund zahlreicher Anfragen aus der Bevölkerung gibt die städtische Finanzabteilung die folgende Information.

Seit 1. Jänner 1992 werden in Innsbruck die Kanalbenützungsgebühren nach der Menge der in die öffentliche Abwasserbeseitigungsanlage eingeleiteten Abwässer bemessen. Dadurch ist eine weitgehende Gebührengerechtigkeit gegeben und gleichzeitig bietet dieses System auch Anreize, um Wasser zu sparen.

Da eine Messung der Abwassermenge selbst nur mit großem Aufwand möglich wäre, gilt die dem Wasserleitungsnetz entnommene Menge als dem Kanal zugeführt. Nachweislich nicht in den Kanal abgeleitetes Wasser kann bei der Gebühr in Abzug gebracht werden, wenn die Menge 60 m3 übersteigt.

Ä

' ekanntlich sind die Pfeiler des "Eisernen Innstegs" unterspült; bei Überschreiten einer bestimmten Hochwassermarke im Frühjahr muß der Steg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Feuerwehr schließt dann zwei bewegliche Absperrvorrichtungen; Schilder bei den benachbarten Brücken weisen zugleich auf die Sperre des Innsteges hin. - Inzwischen wurde das Projekt für die Stegsanierung zur wasserrechtlichen Bewilligung eingereicht. Mit den Arbeiten (Kosten: Voraussichtlich sechs Millionen S) wird in der Niederwasserperiode 1993/94 begonnen. (Foto: Frischauf)

Für die privaten Abnehmer kann hiebei die Berücksichtigung des für die Gartenbewässerung verwendeten Leitungswassers in Betracht kommen. Zum Nachweis der versprengten Wassermenge ist ein geeichter Subzähler unmittelbar vor dem jeweiligen Gartenauslauf von einem befugten Handwerker einzubauen. Manipulationen müssen ausgeschlossen sein. Die Kosten von ca. S 2.000,— bis S 5.000 — sind vom Grundeigentümer zu tragen. Aber Achtung! Unter 60 m3 kann eine Berücksichtigung nicht erfolgen, da einerseits der Verwaltungsaufwand für Ablesung und Vorschreibung zu groß wäre, andererseits die Kosten des Zählereinbaues und der Wartung außer Verhältnis zu den Einsparungen bei der Gebühr stehen würden. Nur besonders große Gartenanlagen erreichen einen Verbrauch von über 60 m3! Zur Ermittlung der jeweils für die Gartenbewässerung nötigen Menge könnte folgende Überlegung dienen: Der Wasserverbrauch für jede in einem Anwesen lebende Person kann im Durchschnitt mit 50 m3 pro Jahr angenommen werden. Die darüber hinausgehende Menge (Differenz zum Gesamtverbrauch) kann der Gartenbewässerung zugerechnet werden, soweit nicht größere Wassermengen außerhalb der gewöhnlichen Haushaltsführung verbraucht werden. Vor Durchführung eines Zählereinbaues ist jedenfalls das Einvernehmen mit den Stadtwerken Innsbruck, Hebedienst, Tel. 5907, Klappe 649, herzustellen. •

Müllabfuhr holt vom 19. bis 23. April Strauch privaten Baum- und Strauchschnitt ab W i e in den Vorjahren w i r d auch heuer wieder der Baum- und Strauchschnitt, der auf privaten Liegenschaften anfällt, von der städtischen Müllabfuhr entgeltlich abgeholt. Bei Bedarf kann auch ein "Häckseldienst" angefordert werden.

Beim Abholen von Baum- oder Strauchschnitt beträgt der Preis für die Abholmannschaft plus Transport je angefangene halbe Stunde S 300,—. Für jede weitere Viertelstunde wird ein Betrag von S 150,— in Rechnung gestellt. Zu diesen Beträgen kommen noch 10% MwSt. Dieser Preis beinhaltet die Anfahrt, das Beladen und den Abtransport auf die Grünkompostieranlage der Stadtgemeinde Innsbruck. Die Kosten der Kompostierung werden nicht in Rechnung gestellt. Die heurige Entsorgung erfolgt vom 19. bis 23. April. Anmeldungen werden ab 5. April im städtischen Müllbüro unter der Telefonnummer 45 5 75 Klappe 33

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oder 34 (Durchwahl) oder schriftlich unter der Adresse Amt für Müllbeseitigung, Roßaugasse 4, 6020 Innsbruck, entgegengenommen. Die Anforderung zur Abholung eines Baum- und Strauchschnittes muß durch den Liegenschaftseigentümer bzw. durch dessen gesetzlichen Vertreter (z. B. Hausverwaltung) erfolgen. Der abzuholende Baum- und Strauchschnitt ist am bekanntgegebenen Abholtermin ab 7 Uhr früh am Straßenrand bereitzulegen. Nicht mitgenommen werden ganze Bäume, Baumstämme und Äste, die einen Durchmesser von mehr als 10 cm haben. Diese müssen auf alle

STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

Fälle zerkleinert bereitgelegt werden. Die bessere Möglichkeit, den im Garten anfallenden Baum- und Strauchschnitt zu verwerten, ist jedoch die Verwendung als Strukturmaterial für den eigenen Kompost. Die gehäckselten Äste eignen sich dafür bestens und sorgen für die richtige Durchlüftung und somit für die schnellere Zersetzung des Kompostmaterials. Die Stadt Innsbruck bietet daher heuer erstmalig auch einen Häckseldienst an, der bei der Innsbrucker Abfallberatung angefordert werden kann (Tel.-Nr. 45 5 75 Klappe 75 - Durchwahl). Die Stadtgemeinde fördert diesen Dienst mit einem Zuschuß von S 200,— pro Stunde für maximal 2 Stunden im Jahr, sodaß dem Bürger nur mehr Kosten in der Höhe von voraussichtlich S 250,— bis 350,— pro Stunde erwachsen.


Die „ideale Energie" Erdgas auf dem Prüfstand Ein Blick zurück Menschliches Leben ist ohne Feuer nicht denkbar. Das unbefangene Verhältnis zum Feuer und zu Verbrennungsvorgängen hat sich allerdings in den letzten Jahren deutlich verändert. Schadstoffemissionen aus Feuerungsanlagen - mitentscheidend für die hohe Luftverschmutzung - wurden erst in jüngster Vergangenheit kritisch unter die Lupe genommen. Staatliche Emissionsschutz-Auflagen leiteten erste Schritte zur Entlastung der Umwelt ein. Nicht nur Industrie und Gewerbe, sondern auch Haushalte und Kleinverbraucher mit ihrem hohen Anteil am Energiebedarf wurden in die Umweltschutzmaßnahmen einbezogen.

vorn. Erdgas ist, das zeigen Untersuchungen kompetenter Institutionen, der emissionsärmste, umweitschonendste fossile Brennstoff. Seine Vorteile für die Natur und den Menschen liegen auf der Hand.

Umweltschonende Förderung

transportiert und belastet weder Schiene noch Straße. Der umweltschonende Transport passiert in einem weitverzweigten Leitungsnetz, das an das europäische Verbundsystem angeschlossen ist und die vielen Verbraucher mit den ErdgasLagerstätten verbindet.

Die Förderung von Erdgas beeinMit geringem Materialaufträchtigt die Landschaft kaum. Was man sieht, sind Bohrinseln im Meer wand nutzbar oder auf dem Festland ein Erupti- Erdgas gelangt als Primärenergie onskreuz, unter dem sich die La- ohne Umwandlung unterirdisch von gerstätten befinden. der Förderung zum Kunden. Energie-Umwandlungsstufen entfallen und ersparen dadurch der UmUnauffälliger Transport Erdgas wird bei uns unterirdisch welt Belastungen.

Das Erfüllen möglichst vieler Anforderungen in Hinblick auf Ökologie und Ökonomie - bestimmen heute Marktposition und Entwicklungschancen einer Energie. Und wie schneidet dabei Erdgas ab? Das ist ein zentrales Thema für uns in Innsbruck.

Umweltpluspunkte für Erdgas In puncto Umweltverträglichkeit hat Erdgas im Vergleich mit anderen fossilen Energieträgern die Nase

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Landschaft beim Bau einer Pipeline.

Prometheus

. und ein Jahr danach

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(„ der Vorausdenkende ") gilt in der griechischen Mythologie als Wohltäter der Menschen, ein freundlich gesinnter Titan. Er versuchte Zeus zu täuschen und brachte der Menschheit heimlich das Feuer zurück, das ihr Zeus als Strafe entzogen hatte. Die Vergeltungfür diese Tat war hart. Prometheus wurde an einen Felsen geschmiedet und war einem Adler ausgeliefert. Dieser zerfleischte ! ihm Tag für Tag die Leber, die Zeus über Nacht wieder nachwachsen ließ. Von seinen Leiden wurde Prometheus durch Herakles erlöst.

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Speicherbar Erdgas ist zu wirtschaftlich vertretbaren Investitionen und Kosten speicherbar und kann unabhängig von der Jahreszeit angeboten werden.

Technisch sicher Produktion, Transport, Speicherung und Anwendung von Erdgas sind seit langem erprobt.

Versorgungssicher Die sicher verfügbaren und die wahrscheinlichen Erdgasreserven reichen nach heutigen Erkenntnissen - den momentanen Verbrauch unterstellt - noch ca. 150 Jahre.

möglichkeiten stehen Anlagen und Geräte nach neuestem technischem Stand zur Verfügung.

Wettbewerbsfähig Erdgas steht im Wettbewerb mit allen anderen Energien. Erdgas kann andere Energien ersetzen, aber auch von diesen ersetzt werden. Der marktbezogene Preis sorgt dafür, daß Erdgas jederzeit wettbewerbsfähig bleibt.

Schadstoffarm Erdgas besteht überwiegend aus Wasserstoff und Kohlenstoff. Schadstoffbildende Bestandteile, wie zum Beispiel Schwermetalle,

Tivoli-Saison vom 1. 5. - 26. 9. 1993, täglich von 9 bis 19 Uhr Saisonkartenvorverkauf ab 21. 4. 93 täglich einschließlich Samstag und Sonntag von 8-17 Uhr an der Tivolikasse. Bitte Foto mitbringen!

Erdgas - eine Energie fürs Heizen, Warmwasserbereiten und Kochen

Baggersee -Saison vom 15. 5. - 12. 9. 1993 täglich von 9 bis 19 Uhr Saisonkartenvorverkauf ab 8. 5. 93 täglich einschließlich Samstag und Sonntag von 8-17 Uhr an beiden Kassen. Bitte Foto mitbringen!

Sie liegen geografisch günstig und können mit vorhandener Technik erschlossen werden.

Schwefel, Chlor oder Fluor, sind im Erdgas praktisch nicht vorhanden.

Sparsam im Einsatz

Wie man sieht: Erdgas kommt der „idealen" Energie schon sehr nahe. Neben den hier aufgezeigten Kriterien hat Erdgas aber weitere entscheidende Anwendungsvorteile. Es bietet hohen Komfort - moderne Erdgasgeräte werden allen Ansprüchen gerecht. Durch die gute Regulierbarkeit der Geräte sichert Erdgas ein hohes Maß an Behaglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Zusätzlich hilft Erdgas Raum sparen, denn Erdgasheizungen brauchen weder einen Brennstofflagerraum und bis 50 kW Nennwärmeleistung auch keinen Heizraum.

Den Anforderungen gewachsen Eine Vielzahl von Anwendungsund Energiespartechniken ermöglicht einen rationellen Umgang mit Erdgas. Brennwertgeräte, Blockheizkraftwerke, Gaswärmepumpen, Niedertemperaturkessel und viele andere Geräte haben hohe Wirkungsgrade, d.h. eine optimale Energieausnutzung.

Vielseitig einsetzbar Erdgas kann zur Erzeugung aller Energieformen - Kraft, Wärme, Licht eingesetzt werden. Für eine breite Palette von Anwendungs-

Und zum Beginn der Badesaison Schwimmkurse (Nichtschwimmer und Fortgeschrittene) für Kinder und Erwachsene in Kleingruppen in den Hallenbädern: Höttinger Au, Olympisches Dorf und Amraser Straße zu jeder gewünschten Zeit. Für nähere Auskünfte wählen Sie bitte unser Service-Telefon: G (0512)5907/559

und Innsbruck atmet auf


Die Rehabilitierung Galileo Galileis Der Briefwechsel zwischen Galilei und Erzherzog Leopold V. in Innsbruck In seinem Antwortbrief an den Erzherzog schreibt Galilei ironisch: "Heute weiß ich, wie sehr es sich gehört zu gehorchen und an die Entscheidungen der Oberen zu glauben als an Beschlüsse, die höchsten Erkenntnissen entspringen, an die mein kleiner Geist nicht aus sich heraus heranreicht." "Die Schrift, die ich ihnen übersende, stützt sich auf die Erdbewegung und entVon Univ.-Prof. hält einen jener physikalischen Gründe, die ich im Anschluß an die Erdbewegung Dr. Franz Daxecker entwickelt habe. Ich empfehle sie Ihnen daher als eine Dichtung oder viel mehr als sere Kenntnis der Strukturen der physi einen Traum, und als solchen mögen sie sehen Welt in gewisser Weise vom Wort Euer Hoheit empfangen. Wie oft hängen sinn der Hl. Schrift gefordert wäre." die Dichter an ihren PhanDie "Salzburger Nachtasien und daher habe ich richten" schreiben in ihrer noch immer eine gewisse Ausgabe vom 2. 11. 1992 §CU4^Ù Schwäche für meinen kritisch, "daß der Papst Traum." Galilei lebte weimit der Bemerkung, Galiterhin in der Hoffnung, leis Richter hätten 'in gudaß es ihm trotzdem noch tem Glauben gehandelt', wttvt. gelingen möge, das Lehrnicht nur das Opfer, sonamt der Kirche für das dern auch die Täter freiheliozentrische System zu gesprochen habe" und gewinnen. weiter: "Die Versöhnung nU4t& mu, e*. Im Tiroler Landesarchiv zwischen Kirche und Wis'l^Metti*? ?i ï frù±. frlxn-t't//te 4ttyef£h7ft64Ì a/ért mJ$v ?>' arnfrit£Z£>a<i befindet sich ein weiterer senschaft war aber wohl Brief Galileis vom 16. ein Leitmotiv des Papstes, • crmmiiniajnofo, <%»t tn s/tdCx. Ac#. arrux^ta-y^ 'U-Jtn'^n. vuuücm. èu a-4^ April 1621 an den Erzherder den Prozeß der Rehazog Leopold V. (in italiebilitierung schon kurz nischer Sprache), in dem nach dem Beginn seines er neben vielen HöflichPontifikates einleitete." keitsformeln auf seine anDer Florentiner Galilei geschlagene Gesundheit vertrat das Weltbild des hinweist. Kopernikus, nach dem die '• •''•' tf atit-Srn-fr Erde um die Sonne kreist, (Literatur dazu: Ludwig und fand dafür auch wisBieberbach, "Galilei und g•farijL tteJ~V senschaftliche Beweise. die Inquisition", München ' 'itvh/<xi#irù 9V fotftùih'mJ' /uio Er unterschätzte aller1942. - "L'opere die Galidings den Widerstand jeleo Galilei", Edizione Na%tec*?t<(\ itUa^fc^/UtSfaJj UtJ ner, die sich als Hüter des zionale, Bd. XII, S. 390 alten Weltbildes sahen. 391. - Johannes HernieEin Prozeß wurde eingeben, "Galilei". Rowohlt, iCjMIX XV-^t-^O—^. leitet und am 25. Februar Hamburg 1991.) • 1616 erhielt Galilei von :. ••//'• .... ..& / :/-0/•.'//.' .£ Ott... Kardinal Bellarmino die Ermahnung, alles Irrtümliche seiner Auffassungen ir <W<rfV£ï>(ÏHÏ* aufzugeben. Sein Werk "Dialog über die beiden hauptsächlichsten Weltsy- Die erste Seite der Schrift Galileis über "Ebbe und Flut". Original im Tiroler LandesDie Unterschrift steme, das ptolemäische archiv. von Galileo Galilei.

Der "Osservatore Romano" berichtet in seiner Wochenausgabe in deutscher Sprache vorn 6. November 1992 über eine Rede von Papst Johannes Paul II. vor der päpstlichen Akademie der Wissenschaften: "Das schmerzliche Mißverständnis zwischen Wissenschaft und Glauben gehört der Vergangenheit an... Galilei habe in seiner genialen Vorstellungskraft erkannt, daß nur die Sonne als Zentrum unseres Planetensystems in Frage kommt. Die Theologen hätten hingegen geirrt durch das Festhalten an der Vorstellung, daß un-

und das kopernikanische" war dann der Anlaß, daß er vor die Inquisition kam. Am 22. Juni 1633 schwor er seinem "Irrtum" ab, Folterungen wurde er nicht unterworfen, er wurde zu Hausarrest verbannt. Es bestanden verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Florenz und Tirol: Cosimo II. Medici hatte 1608 Maria Magdalena von Österreich, die Schwester Erzherzog Leopolds V und Kaiser Ferdinands II. geheiratet. Cosimo IL regierte von 1609 bis 1621 als Großherzog von Toscana. 1626 heiratete Leopold V. Claudia von Medici. Erzherzog Leopold V (seit 1619 Gubernator von Tirol) hatte 1618 von Galilei dessen Schrift über die Sonnenflecken erbeten, dieser kam dem Wunsch nach und schickte ihm auch die Arbeit über "Ebbe und Flut" zu, datiert vom Jänner 1616. Diese 20seitige Handschrift Galileis befindet sich im Tiroler Landesarchiv.

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STADTNACHRICHTEN - APRIL 1993

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INNSBRUCK

1. April 1893: "Kundmachung. Wegen Reparatur der sogenannten großen Sillbrücke in Wüten im Zuge des Fürstenweges Km 4.6 - 4.8 ist der Verkehr mit Wägen über diese Brücke vom 4. bis einschließlich 8. April d. Js. nicht gestattet. Der k. k. Bezirkshauptmann: de Maurizio." 4. April: "Kundmachung. Die hierländigen Buchhandlungen werden hiemit eingeladen, Verlagswerke, welche vaterländische Stoffe in einer für die Jugend geeigneten Form behandeln, sammt Preisangabe hieramts bekannt zu geben. K. k. Landesschulrath für Tirol. 5. April: "Der Erzherzog Leopolds=Brunnen war in der Sitzung der zweiten Section der k. k. Centralcommission für Kunst und historische Denkmale Gegenstand der Verhandlung. Regierungsrath Dr. Ilg referierte hierüber Folgendes: Wie die heutige Sachlage ist, so sollen Einzelbestandteile eines alten Kunstwerkes nun wieder künstlerisch vereinigt werden. Diese Aufgabe wäre die einfachste von der Welt, wenn wir irgend welche Abbildungen von dem Brunnen in seiner ehemaligen Erscheinung besäßen. Nun besitzen wir aber keine

alte Darstellung des Denkmals, sondern bloß einige kurze Beschreibungen." 5. April: "Bekanntmachung. In der Mädchenabtheilung des von Sicherer'sehen Waisenhauses sind mehrere Plätze für Zahlzöglinge zu besetzen. Die hierauf Reflektirenden haben sich hinsichtlich der Aufnahmsbedingungen an die städtische Armenkanzlei zu wenden." 5. April: "Als Kapellmeister sucht ein für Kirche und Orchester tüchtig gebildeter, militärfreier, junger Mann, dessen Bestreben ist, einer Gemeinde zum Wohle die musikalische Entwicklung zu fördern, unter bescheidenen Ansprüchen Engagement."

19. April: "Se k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. April d. Js. dem Aichmeister Rudolph Weber in Innsbruck das

Alte Ansicht der Psychiatrischen, Haut- und Ohrenklinik in Innsbruck

8. April: "Unentgeltliches Ambulatorium für FI als-, Nasenund Ohrenkrankheiten. Vom 10. April an findet im Hörsaale der Augenklinik täglich eine unentgeltliche ambulatorische Behandlung von Hals=, Nasen- und Ohrenkrankheiten statt. Mit der Leitung des Ambulatoriums wurde Privatdocent Dr. Georg Juffinger beauftragt. Stunde 10 bis 11 Uhr vormittags." Ansicht des Leopoldsbrunnens auf der Tiroler Landesausstellung 1893

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Die 1882-1885 erbaute neugotische Pfarr che von St. Nikolaus auf einer alten Photog phie. (Alle Originale im Stadtarch

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goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht." 27. April: "Glockenguß. Vorgestern abends wurden in der Werkstätte des J. J. Graßmair in Wüten die drei neuen Glocken für die Kirche von St. Nikolaus gegossen, welche seinerzeit auch in der Landesausstellung zu sehen sein werden." 29. April: "Der Gemeinderath stimmt dem Beschluß der Generalversammlung der hiesigen Sparcasse, betreffend die Vertheilung von Dienstbotenprämien zu. Hienach werden diese Dienstbotenprämien nicht mehr ausgeschrieben werden, sondern jedem Dienstboten, der mindestens 18 Jahre in einer Familie in Tirol und Vorarlberg gedient hat, wird ein Sparcassebüchl per 100 Goldkronen gespendet." W.

Stadtnachrichten  

Ausgabe April 1993

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