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S T A D T N A C H R I C H T E N

OFFIZIELLES MITTEILUNGSBLATT DER

LANDESHAUPTSTADT 17. April 1991 / Nr. 4

An einen Haushalt P.b.b. D Erscheinungsort Innsbruck D Verlagspostamt 6020 Innsbruck

Im Juli beginnt die Umstellung auf Erdgas Der Spatenstich für die 4,2 km lange, rund 20 Millionen S teure Anschlußleitung erfolgte am 26. März (Eiz) Mit einem symbolischen Spatenstich, den Bürgermeister Romuald Niescher und der Obmann des Verwaltungsausschusses der Stadtwerke, GR Ing. Gerhart Greil, vornahmen, begannen am 26. März bei der Grenobler Brücke die Arbeiten zur Verlegung der Anschlußleitung von der Kopfstation Ampaß, der Erdgasschiene Tirol, zur Gasmischanlage der Stadt Innsbruck am Sillzwickel: Bereits Anfang Juli soll durch das 4,2 km lange Rohr mit einem Durchmesser von 273 mm Erdgas in die Stadt strömen, da am 15. Juli nach einem ausgeklügelten Plan sektorenweise mit der Umstellung der Geräte der Gaskunden begonnen wird (Umstellungsplan in Blattmitte).

zwickel entschied, nachdem das alte Gaswerk neben dem Hallenbad ausgedient hatte. Damals wurden zugleich auch die Weichen für den weiteren Ausbau des Gasversorgungsnetzes in Innsbruck gestellt, das heute die notwendige Infrastruktur bildet, um künftig auch Erdgas zu den Kunden befördern zu können.

An der Spatenstichfeier nahmen ner Ansprache die Bedeutung der Erdgas-Leitung verläuft Mitglieder des Stadtsenates und Erdgas-Entscheidung für die auf dem rechten Innufer Gemeinderates, leitende Beam- Umwelt wie für die Energieverten des Stadtmagistrates mit sorgung der Stadt Innsbruck, Die Trassierung der Stichleitung Mag.-Dir. OSR Dr. August während Bürgermeister Niescher mußte u. a. danach ausgerichtet Wammes, und der Stadtwerke an den „entscheidenden Tag vor werden, daß zu beiden Seiten des mit Gen.-Dir. Dkfm. Herbert nunmehr 18 Jahren" erinnerte, an Rohres mindestens vier Meter SiLackner an der Spitze, sowie dem sich Innsbruck — was cherheitsabstand zu bewohnten maßgebende Behörden des Lan- durchaus nicht selbstverständlich Gebäuden eingehalten werden des und Vertreter der Baufirmen war — für die Errichtung der um- müssen. Und auch zu Bäumen: Flüssiggas- Ihre Wurzeln könnten die Rohre teil. Verwaltungsausschuß-Ob- weltfreundlichen mann Ing. Greil unterstrich in sei- Luft-Mischanlage auf dem Sill- gefährden. Direktor Dipl.-Ing.

Herwig Herbert vom Gas- und Wasserwerk: „Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand — auch zu anderen, schon verlegten Leitungen — hat die Wahl einer Straße als Trasse für die Stichleitung nach eingehender Prüfung ausgeschlossen." (Forts. Seite 15)

Tivoli-Schwimmbad öffnet am 1. Mai Seite 2

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Crste Sammelaktion für Gartenabfälle Seite 3

Im Herbst neue Parkschein-Automal

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Innsbruck kauft acht moderne Niederflur-Busse (We) Ab Herbst werden in Innsbruck acht moderne Niederflurbusse im Einsatz sein. Eines dieser Fahrzeuge fährt bereits im Probebetrieb auf der Linie LK. Der Aufsichtsrat der Innsbrucker Verkehrsbetriebe unter Vorsitz von StR. Ing. Artur Krasovic hat am 21. März die Bestellung beschlossen. Die acht Busse kosten zusammen 19 Millionen Schilling. Die Planung für die Oberleitungen der neuen Obuslinie in den Westen der Stadt ist voll im Gange. Das Behördenverfahren läuft; der Baubeginn A nj'ang Aprilfeierte die Stadtbücherei mit einer „ Werbe wache'' ihren 50. „Geburtstag''. Eine der Jubiläums- erfolgt voraussichtlich noch veranstaltungen war auch den jüngsten Büchereikunden gewidmet. Kinderbuchautorin Sybille Kalas (im heuer. (Lesen Sie dazu auch Bild rechts) las aus ihren Tierbüchern und schilderte auch anhand von Dias den zahlreich erschienenen Kin- Seite 12!) dern die Entstehung ihrer Bücher. (Foto: Eliskases)


Saisonkartenvorverkauf an der Tivoli-Kasse schon ab 22. April Badebetrieb ab 1. Mai täglich von 9 bis 19 Uhr (We) Wenn auch der „Wettergott" Einsicht hat, beginnt am 1. Mai in Innsbruck die Badesaison: Das Tivoli und die Freizeitanlage Rossau laden wieder zum Baden, Bräuneschwingen und zu allerhand weiteren sportlichen Aktivitäten ein. Wer vor hat, im heurigen Sommer öfter dem TivoliSchwimmbad einen Besuch abzustatten, ist gut beraten, sich eine Saisonkarte anzuschaffen. Ab Montag, den 22. April ist täglich von 8 bis 17 Uhr eine Kasse geöffnet. Im Vorverkauf erspart man sich eventuell lange Wartezeiten. Die Saisonkarten haben übrigens bei Schlechtwetter auch in den Hallenbädern Gültigkeit. Auch heuer wird im Tivoli wieder ein buntes Animationsprogramm angeboten: „Fit in den Tag", eine leichte Morgengymnastik, Aerobic, Gymnastik im • Der Tiroler Blindenverband führt seine heurige Landesblindensammlung im April durch. Die sozialen Einrichtungen des Verbandes dienen über eintausend Sehgeschädigten.

Wasser, verschiedene Ballspiele und sogar Wasserschifahren. Das Animationsprogramm des Tages mit den Beginnzeiten wird jeweils an einer Tafel beim Haupteingang bekannt gemacht. Zum Mitmachen — es ist gratis — sind alle Badegäste eingeladen. Jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr können sich die kleinen TivoliBesucher nach Herzenslust an im Mutter-Kind-Bereich aufgestellten Malwänden künstlerisch „austoben". Farbtöpfe und Pinsel stehen zur Verfügung. Erstmals wird heuer jeweils eine Stunde vor Kassaschluß auch das Osttor geöffnet, um den Weg zu den Parkplätzen in der Anzengruberstraße und in der AntonEder-Straße abzukürzen. Derzeit ist im Tivoli aber noch die Putzbrigade im Einsatz, um die Spuren, die Herbst und Winter hinterlassen haben, zu beseitigen. Die Bäume werden zurückgeschnitten, der von Ästen und Laub gesäuberte Rasen bereits zum ersten Mal gemäht, die Blumenanlagen gepflegt und vor allem die Schwimmbecken einer Intensivreinigung unterzogen.

Weltgesundheitstag 19.—21. April Kostenlose Gesundheitstests „Im Katastrophenfall sei vorbereitet!", unter diesem Motto der Weltgesundheitsorganisation für 1991 steht auch die 12. Gesundheitsausstellung vom 19.—21. April im Kongreßhaus Innsbruck (jeweils ab 9 Uhr, täglich bis 18 Uhr). Daß „Gesundheit lernbar" ist, wird Dr. Christoph Neuner, Landessanitätsdirektor, nach der Eröffnung begründen. Dem Besucher stehen in diesen drei „gesunden" Tagen Fachleute in Vorträgen und Beratungen zur Verfügung. Unter dem Thema „Sicher leben" beschäftigt man sich am Freitag Nachmittag vor allem mit Unfallverhütung, Kindersicherheit und Selbstschutz im Alltag. Außerdem gibt es die Möglichkeit zu ko-

KURZ GEMELDET

• Die 5a-Klasse des Gymnasiums Adolf-Pichler-Platz freut sich bereits auf die Fahrt in die Partnerstadt Freiburg vom 28. April bis 1. Mai: Im Rahmen dieses Besuches wird es einen Empfang im Rathaus, eine Stadtführung, die Besichtigung der Münsterbauhütte und einer Uhrenfasowie einen Ausflug nach Wasserfläche um ein Drittel größer — 23,5 Mio. S brik Colmar im Elsaß geben. (Eiz) Endlich ist es soweit: Nach Fahrrad-Abstellanlage vor. Auch • Der Verein Jugendland veranlanger Verzögerung (durch lang- umfangreiche Kanal- und Was- staltet im Juli im Kinder- und Juwierige Behördenverfahren, Ab- serleitungsverlegungen sind not- gendheim Arzl wieder drei siedlung von Betrieben u. a.) soll wendig. Die Verwirklichung des „Kreativwochen" für Acht- bis heuer im Herbst mit der Vergrö- 23,5 Millionen Schilling teuren Zwölfjährige. Schlafgelegenheißerung des Baggersee-Erho- Vorhabens wird Anfang Oktober ten sind vorhanden, die Kosten lungsgebietes begonnen werden. begonnen und soll bis zur Bade- pro Turnus betragen 1.600 SchilAm 3. April genehmigte der saison 1992 so weit gediehen sein, ling. Nähere Information erteilt Stadtsenat unter Vorsitz von Bür- daß die Freizeitanlage den Erho- der Verein, Schönblickweg 12, Tegermeister Romuald Niescher lungssuchenden im Sommer 1992 lefon 63 4 11. das vom Bauamt und vom wieder zur Verfügung steht. Ab- • Das Zentrum „Frauen im Grünanlagen-Planungsamt erar- schließende Arbeiten sind im Brennpunkt" veranstaltet am 8. beitete, vom Projektausschuß Herbst 1992 geplant. und 15. Juni bereits zum zweitengründlich diskutierte Projekt. Es sieht die Vergrößerung der WasZahlreiche Ämter sind übersiedelt serfläche um rund ein Drittel, die Bürgerservice gibt gerne Auskunft! Vergrößerung und Bepflanzung der Liegewiesen, den Bau eines Im Zuge der Umorganisation im Stadtmagistrat sind mehrere Betriebsgebäudes mit SanitäranDienststellen übersiedelt. Welche Ämter betroffen sind und wo sie lagen, den Bau eines Vereinsgenun zu finden sind, sagt man Ihnen gerne im Bürgerservice im Ratbäudes mit einer Bahnengolfanhaushof (Parterre), Telefon 53 60, Durchwahl 144 und 145. Sobald lage sowie den Ausbau des Josefdie Übersiedlungen beendet sind, wird der „Wegweiser durch die Mayr-Nusser-Weges mit AdaptieÄmter und Dienststellen des Magistrats" aktualisiert erscheinen rung eines (bescheidenen) Parkund allen Haushalten zugeschickt. platzes und die Errichtung einer

Stadtsenat genehmigte Projekt zum Ausbau des Baggersees

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stenlosen Seh-, Hör- und Reaktionstests, Bludruckmessung, Cholesterin- und Blutzuckerbestimmung sowie Ernährungsund Raucherberatung. Im Zeichen eines runden Jubiläums steht der Samstag: „100 Jahre Kneipp in Tirol". Univ.Prof. Dr. Max Halhuber stellt in seinem Festvortrag um 10 Uhr die Frage: „Ist das Kneipp'sche Gedankengut 1991 noch aktuell?". Ab 15 Uhr gibt es „Gesundheitsgespräche mit Musik und Humor", parallel dazu findet von 14—17.30 Uhr eine Diabetikerberatung statt. Der Sonntag beginnt mit den „Tiroler Herzgesprächen" unter der Leitung von Dr. Erwin Knapp.

mal den Kurs AUTOnom, der Frauen eine Einführung in technische Autowartung und reparaturen bietet. Die Kosten betragen 450,— Schilling. Anmeldungen beim Zentrum, Stainerstraße 2, Telefon 58 76 08. • Vom 22. bis 25. April findet auf dem Messegelände die „FAFGA 91" als attraktive Fachmesse für Wirte und Hoteliers statt. • Vom 1. bis 15. Juni führt der Tiroler Sozialdienst wieder eine Senioren-Erholungsaktion in San Benedetto/Tronto („Palmenriviera") durch. Kosten samt Reise: 5.600 S. Zuschuß ist möglich. Auskünfte: Tel. 45 2 82. • Der Postsportverein Tirol veranstaltet am 21. April ab 10 Uhr für alle Altersklassen (einschl. Kinder und Jugend) den 1. internationalen Ambraser Schloßparklauf über unterschiedliche Strecken. Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich. INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur: Albert Eizinger, in der Redaktion: Ulla EhringhausThien, Birgit Pfeifer und Wolfgang Weger. Sekretariat: Barbara Zorn. Alle Innsbruck, Altstadt-Rathaus, HerzogFriedrich-Straße 21, Tel. 57 24 66. Gesamtherstellung: Jennydruck Innsbruck, Richard-Berger-Str. 5.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4


Stadt organisiert den Abtransport von Baum- und Strauchschnittabfällen Erste Baum- und Strauchschnitt-Sammelaktion vom 22. bis 25. April 1991

Liebe Mitbürger! Bei der Eröffnung der Innsbrucker Frühjahrsmesse verwies der Präsident der Tiroler Handelskammer mit Stolz auf die guten Daten unserer Wirtschaft, gehört doch Österreich sowohl beim Export wie auch beim Import zu den 20 führenden Ländern unserer Erde. Auch in Innsbruck spürt man Dynamik und Investitionswillen unserer Betriebe wie auch der öffentlichen Hand. Die Baustellen an der Ecke Museumstraße/Burggraben und beim ehemaligen Hotel „Wilder Mann" gehören bald der Vergangenheit an, das gilt auch für das seit Jahren leerstehende ^Alt-Innsprugg" neben dem Rathaus in der Maria-Theresien-Straße. An der Ecke Museumstraße/'BruneckerStraße entsteht ein großer Komplex mit Büros, Wohnungen und einem 100-Betten-Hotel, beim Hotel Scandic Crown wird das Casino errichtet, in der Roßau mit dem neuen Klärwerk (Kosten ca. 580 Mio. S) das teuerste städtische Projekt der Nachkriegszeit, aus dem alten Kolpinghaus in Dreiheiligen wird ein modernes Heim für Krankenschwestern und Pflegepersonal. Dazu kommen zahlreiche Tiefbauten im Zusammenhang mit der Umstellung auf Erdgas und der Verkehrsberuhigung. Viele Innsbrucker werden sich über die zahlreichen Baustellen ärgern, ich bitte jedoch um Verständnis, dienen sie doch der Erfüllung wichtiger Bedürfnisse, der Umwelt und dem Stadtbild und sind eben Zeugnis einer blühenden Wirtschaft!

(We) Ab sofort veranstaltet die Stadt Innsbruck zweimal jährlich eine Baum- und StrauchschnittSammelaktion; die erste vom 22. bis 25. April 1991. Was ist zu tun? Man vereinbart mit dem städtischen Zentralhof unter der Telefonnummer 45 5 75-32 oder -34 einen Abholtermin. Das Schnittgut (kleinere Abfälle zusammengebunden, große Äste lose) muß dann zur vereinbarten Zeit am Straßenrand bereitgelegt werden. Die Abholung erfolgt vorerst kostenlos. Das Schnittgut muß frei von Verunreinigungen sein. Alljährlich im Frühling stellt sich für Gartenbesitzer die selbe Frage: Wohin mit dem Schnittgut von Bäumen, Hecken und Sträuchern? Ideal wäre natürlich, wenn eine Möglichkeit zur Aufbereitung und Kompostierung des Baum- und Strauchschnittes auf dem eigenen Grundstück Ich meine, die ersten Frühlingsboten gehören nicht in eine Vase, sondern in diefreie Natur, wo sie einen wichtigen Zweck erfüllen. Was meinen Sie ? Helfen Sie mit, die Natur vielfältig zu erhalten. Es kommt auf jeden einzelnen an. möglich wäre. Doch dazu haben nur wenige die Möglichkeit. Oft fehlt es auch am notwendigen Know-How; viele scheuen auch den Arbeitsaufwand. Doch irgendwohin müssen die Abfälle. Also wird das Schnittgut verbrannt oder zum Hausmüll gegeben. Das erste ist, weil es zu Anrainerbelästigungen führt, polizeilich verboten; zum Hausmüll gegeben, führt es zu technischen Problemen bei den Müllfahrzeugen, zu unnötigen Kosten bei der Übergabe an den Deponiebetreiber (derzeit 382 S pro Tonne) und zu einer Verschwendung des wertvollen Deponieraumes im Ahrntal. Daher bietet die Stadtgemeinde nun Hilfe an. Voraussetzung dafür war, daß die Kompostieranlage des Gartenamtes, in der die Grünabfälle aus den städtischen Anlagen verarbeitet werden sollen, voll eingesetzt werden kann. Dies ist nun nach einer Erweiterung des Geräteparks der Fall.

Die Verarbeitung des Schnittgutes in der städtischen Kompostieranlage kostet natürlich auch Geld, jedoch wird hier hochwertiger Kompost gewonnen, der in den Grünanlagen als Bodenverbesserer eingesetzt werden kann. Wichig ist jedenfalls, daß nun auch Baum- und Strauchschnitt aus privaten Grundstücken, sofern dies nicht durch den Eigentümer selbst geschieht, einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden kann. Achtung! Die Sammelaktion der Stadtgemeinde ist nur als spezieller Service für jene Gartenbesitzer zu sehen, die selbst keine Möglichkeit haben, die Grünab-

fälle abzutransportieren. Selbstverständlich besteht weiterhin die Möglichkeit, Grünabfälle jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr im städtischen Zentralhof, Rossaugasse 4, und im Straßenbauhof West, Bachlechnerstraße 27, abzugeben. Darüberhinaus ist auch ganzjährig eine Selbstanlieferung direkt zur Kompostieranlage auf der ehemaligen Mülldeponie in der Rossau (Zufahrtstraße nördlich des Baggersees) möglich. Betriebszeiten sind Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 11.30 Uhr und freitags von 7.30 bis 11.30 Uhr. Nähere Auskünfte unter der Telefon-Nr. 45 5 75-66.

Meßdaten signalisieren: Die Stadt hat 1990 sehr gut gewirtschaftet Mehr Schulden zurückgezahlt — Freie Finanzspitze (Eiz) Überaus erfolgreich schloß die Stadt Innsbruck im März das Haushaltsjahr 1990 ab: Alle für die Jahresrechnung maßgebenden Meßgrößen bestätigen, daß die Stadt gut gewirtschaftet hat. Dies hat auch deshalb besondere Signalwirkung, weil 1990 das erste Budgetjahr der neuen Funktionsperiode des Gemeinderates war. Finanz-Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer: „Eine Trendwende ist erfolgreich eingeleitet." Für die Beurteilung des „Gesundheitszustandes" der Finanzen einer Gebietskörperschaft gibt es mehrere Meßgrößen („Indikatoren"). Etwa die Antwort auf die Frage, ob der ordentliche Haushalt einen Überschuß oder Abgang aufweist. In Innsbruck konnte der im Budget für 1990 präliminierte Abgang von 59 Mio. S in einen Überschuß von 29 Mio. S verwandelt werden, was eine Verbesserung gegenüber dem Voranschlag von exakt 88,9 Mio. S bedeutet. Die Stadtführung hatte sich für 1990 ein hohes Ziel gesetzt: Nur so viele neue Schulden sollten aufgenommen werden, wie alte Kredite zurückgezahlt werden konnten („Netto-Neuverschuldung Null"). StR. Dr. Wallnöfer: „Dieses Ziel haben wir nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen!' Neu aufgenommen wurden (für Investitionen) 122 Mio. S, zurückgezahlt wurden 134 Mio. S. Die Schuldensenkung um gut elf Millionen ist zwar nicht überwältigend, wichtig ist jedoch die Tendenz: „Seit Jahrzehnten sind in Innsbruck die

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Schulden immer nur gestiegen." Noch aussagekräftiger ist die „freie Finanzspitze". Das ist der Überschuß der laufenden Einnahmen über die laufenden Ausgaben — oder, einfacher, die Frage, ob die laufenden Verpflichtungen der Stadt mit den laufenden Einnahmen abgedeckt werden können. Liegen die laufenden Einnahmen über den regelmäßigen Ausgaben, spricht man von einer „freien Finanzspitze" . Sie erst ermöglicht finanziellen Handlungsspielraum. Bei diesem Indikator konnte Innsbruck im abgelaufenen Jahr erstmals seit 1986 wieder „schwarze Zahlen" schreiben: 1990 wurden 7,1 Mio. S an „freier Finanzspitze" erwirtschaftet (1986 war es eine Million gewesen). Sen.-Rat Dr. Elmar Schmid, Leiter der Finanzabteilung: „Das bedeutet, daß sich die Struktur der Gemeindefinanzen seit dem Einbruch im Jahre 1987 doch bedeutend verbessert hat." „Obwohl die Stadt alle notwendigen Leistungen erbracht hat, wurde gut gewirtschaftet" (Wallnöfer). Seite 3


Gemeinsam zum Wohl der Stadt und der Universität Akademischer Senat und Stadtsenat tagten — Anliegen der Universität — Übereinstimmung in zahlreichen Fragen (Eiz) Stadtführung und LeopoldFranzens-Universität ziehen an einem Strang, wenn es um Anliegen geht, die beide berühren. Unmittelbaren Kontakt nehmen Rektor und Bürgermeister bei Bedarf auf. Für die Behandlung komplexerer Fragen gibt es den „Kontaktausschuß", in dem Vertreter des Akademischen Senats und des Stadtsenats beraten. Und von Zeit zu Zeit treffen sich diese beiden Gremien sozusagen „im Plenum". Dies war — erstmals in der laufenden Gemeinderatsperiode — am 12. März 1991 der Fall. In die Uni geladen hatte Rektor Univ.-Prof. Dr. Rainer Sprung. Gekommen waren beide Organe nahezu vollzählig. Die Tagesordnung enthielt diesmal überwiegend Wünsche der Universität an die Stadt, der Rektor Sprung erst einmal Blumen streute: „Innsbruck ist von einer Stadt mit Universität zu einer Universitätsstadt geworden." SoWi-Fakultät Anlaß für dieses Kompliment: Die aktiven Bemühungen der Stadt für die Verwirklichung der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auf dem Fenner-Areal, „im Herzen der Stadt, in einer wahrhaft imperialen Umgebung", wie Rektor Sprung Bürgermeister Romuald Niescher zitierte. Für diese Bemühungen dankte der Rektor der Stadtführung im Namen der Universität offiziell. Zur SoWi gab es den ersten Konsens: Stadt und

Blick in den Sitzungssaal des Akademischen Senats bei der gemeinsamen Sitzung mit dem Stadtsenat. Universität richten an den Bund kularbiologie gab es eine gemeinden gemeinsamen Appell, ehest- same Wohlmeinung: Zu diesem möglich die Voraussetzungen für Thema hatte es im vergangenen den Baubeginn zu schaffen: Die Jahr ein Hearing mit dem GeStadt hat ihre Vorleistungen er- meinderat gegeben. bracht. Der Bund ist mit der Bekanntgabe des Preises für ein Naturhistorisches Museum Büchsenhausen kleines Teilgrundstück säumig. Stadt und Universität stimmen Fahrradwege, Verkehrskonzept auch darin überein, daß das TiroDem Wunsch der Universität ler Museumskonzept am Standnach mehr Fahrradwegen werde ort Büchsenhausen ein ökolodie Stadt im Verkehrskonzept so gisch-naturhistorisches Museum gut es geht entsprechen — „dem berücksichtigen soll. Der BürgerFahrrad widmet die Stadt dabei meister: „Die Gespräche mit dem laufen erfolgversprehöchste Priorität", wie Bürger- Land meister Niescher betonte. Die chend." künftige SoWi-Fakultät etwa wird selbstverständlich nur mit Universitätskindergarten öffentlichen Verkehrsmitteln, per Die Universität strebt die ErrichRad oder zu Fuß erreichbar sein... tung eines Kindergartens für ihre Auch für die Schaffung eines in- Angehörigen an: „Vorwiegend terfakultären Institutes für Mole- für Studierende und den Mittelbau, für Professoren nur in geringerem Umfang" (Sprung). Ein eigener Kindergarten sei aus der Besonderheit des Uni-Betriebes notwendig, „der keine 'Sperrstunden' kennt" (Sprung). Im Haus Müllerstraße 55 seien dafür Räumlichkeiten vorhanden, doch koste die Adaptierung drei bis fünf Millionen Schilling. — Bürgermeister Niescher sagte die Behandlung im Stadtsenat zu: „Wir fördern auch andere private Kindergärten."

Wohnungssuchenden (die bei den strengen Richtlinien der Stadt rund 6.000 Menschen repräsentieren), bei zwei bis fünf Jahren Wartezeit auf eine städtische Wohnung sei solches nicht zu verantworten. Zum Bau eines neuen Studentenheimes (nach Ansicht der Universität fehlen in Innsbruck 600 bis 900 Studentenbetten, um die Situation auf diesem Wohnungsmarkt zu entspannen) werde die Stadt bei ihrem geringen freien Finanzspielraum nur wenig beitragen können. Stadt fördert stadtbezogene Forschung Auf fruchtbaren Boden bei der Stadt fiel dagegen die Anregung des Rektors, die Stadt möge stadtbezogene Forschungen der Uni fördern. Die Stadt wird Themen bekanntgeben, an denen sie Interesse hat. Die Universitätsdirektion soll die „Clearing-Stelle" sein, die solche Themen dann weitervermittelt. Magistratsdirektor OSR. Dr. August Wammes: „Solche Arbeiten hat die Stadt schon bisher immer gefördert." Zusammenarbeit bei Universitätssportstätten

„Bestens" funktioniere die Zusammenarbeit bei der Nutzung Städtische Wohnungen der Universitäts-Sportstätten, für Studenten wurde einhellig festgestellt. Die Gemeinsame Sitzung Akademischer Senat — Stadtsenat am 12. März. Nicht verwirklicht werden kann Anlagen würden „für das TraiVon links: Bgm.-Stv. Dipl.-Vw. Michael Passer; Bgm. Romuald Nie- er Uni-Wunsch, städtische Woh- ning von Spitzensportlern wie für scher; Rektor Univ. -Prof. Dr. Rainer Sprung; Prärektor Univ. -Prof. Dr. nungen an Studenten zu vergeHans Moser; Frau Dekanin Herlinde Hudelist-Pissarek. (Fotos: SNS) ben: Bei 2.000 vorgemerkten (Fortsetzung Seite 20) Seite 4

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4


1991 ist wieder ein Jahr der Volkszählung Auch Haus-, Wohnungs- und Arbeitsstättenzählung — Ab Anfang Mai teilen 800 Zählorgane die Listen aus Die Gründe für die Durchführung einer solchen überaus aufwendigen und auch kostspieligen Erhebung — allein in Innsbruck werden rund 800 Personen mit der Abwicklung des Zählvorganges beschäftigt sein — sind viel-

VOLKSZÄHLUNG 1991

jeder zählt ! fältig. Um nur die herausragendsten zu nennen, sei hier darauf hingewiesen, daß politische Entscheidungen auf allen Ebenen ohne ausreichende statistische Grundlagen undenkbar sind. Die Verwaltung, aber auch die Wirtschaft und nicht zuletzt die Wissenschaft bauen ihre Planungen und Maßnahmen auf die Ergebnisse dieser Zählungen auf. Für die Gemeinde und damit letzlich auch für deren Bürger hängt sehr viel vom Ergebnis dieser Zählung ab. So richtet sich etwa die Höhe der Ertragsanteile der Bundeseinnahmen, die an die Gemeinden fließen, bis zum Jahr 2001 nach der 1991 ermittelten Einwohnerzahl. Der mitunter erhobene Vorwurf, eine Volkszählung sei im Zeitalter der EDV-Datenbank anachronistisch, da eine Zusammenführung mehrerer solcher Dateien ohnehin ein noch besseres Ergebnis liefern würde, kann leicht entkräftet werden. Zunächst ist eine solche Zusammenführung von Dateien aufgrund der Rechtslage von vornherein unzulässig. Außerdem ist einer der Grundsätze der Volkszählung die AnonymiAnonymität bleibt gewahrt tat, d.h. der Einzelmensch ist nicht als solcher, sondern nur in der Gesamtheit der Bevölkerung als namenlose Person interessant. Befürchtungen, daß Einzelheiten aus dem persönlichen Bereich der zu zählenden Person irgendwo bekannt oder festgehalten werden, sind völlig unbegründet, da im maßgeblichen Zählformular,

Mit Stichtag 15. Mai wird in ganz Österreich wieder eine Volkszählung durchgeführt. Es ist dies die fünfte nach dem Zweiten Weltkrieg und sie setzt eine 120-jährige Zähltradition fort. Eine ganze Reihe von Daten aus diesen Volkszählungen können deshalb in Österreich bis 1869 zurückverglichen werden. Gleichzeitig mit der Volkszählung findet — wie schon seit 1951 — auch eine Häuser- und Wohnungszählung sowie eine Arbeitsstättenzählung, ausgenommen land- und forstwirtschaftliche Arbeitsstätten, statt. Alle drei statistischen Großerhebungen sind sogenannte Querschnittszählungen und sollen ein möglichst genaues Abbild der österreichischen Gesamtbevölkerung, des Häuser- und Wohnungsbestandes sowie der Wirtschaft zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, eben dem 15. Mai 1991, liefern.

Alle jene, denen diese sicher nicht ganz einfache Vorgangsweise unklar ist, werden höflich eingeladen, sich an die Innsbrucker Volkszählungszentrale im Kleinen Stadtsaal zu wenden, wo sich für jeden Einzelfall sicher eine Lösung finden wird. Die in dieser Volkszählungszentrale beschäftigten Beamten des Stadtmagistrates helfen ebenfalls auch dann gerne allen Innsbruckern beim Ausfüllen der Zählpapiere, wenn diese es vorziehen, ihre Zählpa-

dem „Personenblatt", kein Na- len". Dieser Gesetzestext besagt me aufscheint. Darüber hinaus damit, daß jene Personen, die sind alle mit der Zählung befaß- über zwei oder mehrere Wohnsit- Amt für Statistik hilft weiter ten Personen und Organe zur ze verfügen, dort ihr Personenstrengsten Geheimhaltung der ih- blatt abgeben werden, wo sie sich piere direkt in der Zentrale abzunen im Rahmen der Zählung be- die überwiegende Zeit aufhalten. geben. kanntgewordenen Tatsachen ver- Studenten oder Wochenpendler An die Mitbürger der Stadt ergeht pflichtet. beispielsweise haben sich dem- die höfliche Bitte, sich am ZuDiese Zählorgane werden ab An- nach am Studien- bzw. Arbeitsort standekommen eines möglichst fang Mai alle Innsbrucker Haus- zählen zu lassen, es sei denn, sie vollständigen und richtigen Erhalte aufsuchen, die vorgesehe- sind verheiratet und ihre Familien gebnisses der Volkszählung nen Formulare austeilen und leben in einer anderen Gemeinde. durch ihre Mitarbeit zu beteilinach einigen Tagen die ausgefüll- Dann können sie sich auch in der gen. ten Zählblätter wieder abholen. Gemeinde, in der die Angehöri- Wer sich bereits jetzt über die staAuf Wunsch werden die Zähler gen wohnen, zählen lassen. Trifft tistische Großerhebung inforselbstverständlich auch bei der si- dies zu, so müssen diese Personen mieren will, kann sich gerne an anstelle des „Personenblattes" das zuständige Amt für Statistik, am Studien- oder Arbeitsort ein In main 10, 2. Stock, Telefon Listen vollständig ausfüllen „Ergänzungsblatt" ausfüllen. 53 60/523 wenden. Es werden inseher nicht ganz einfachen und Aufgrund dieses Ergänzungs- besondere jene Personen gebeumfangreichen Ausfüllarbeit be- blattes wird das Österreichische ten, sich mit dem Amt in Verbinhilflich sein. Da ein Großteil der Statistische Zentralamt eine end- dung zu setzen, die voraussichtZählblätter im Österreichischen gültige Entscheidung über die lich während der Zählzeit zwiStatistischen Zentralamt in Wien Zugehörigkeit dieser Person zu schen dem 10. und 20. Mai nicht elektronisch gelesen wird, sind einer Gemeinde treffen. in Innsbruck sind. die Formulare mit Bleistift zu beschriften. Für jeden Haushalt ist eine Zählungsliste (früher Haushaltsliste), ein Wohnungsblatt und für jede im Haushalt lebende Person ein Personenblatt auszufüllen. Bei Hausbesitzern kommt noch ein Gebäudeblatt hinzu. Die vollständige und wahrheitsgemäße Beantwortung aller Fragen ist verpflichtend! Das erwähnte „Personenblatt", das die eigentliche Grundlage für die Feststellung der Einwohnerzahl einer Gemeinde darstellt, werden alle Personen ausfüllen, die in Innsbruck ihren ordentlichen Wohnsitz haben. Ein solcher ordentlicher Wohnsitz ist immer an dem Ort begründet, Neun Jahre war Fridolin Zanon in der Landesregierung auch für Sport „an dem sich die zu zählende Per- zuständig: In Würdigung seiner Verdienste für Innsbruck verlieh ihm son in der erweislichen oder aus der Gemeinderat das Sportehrenzeichen der Landeshauptstadt. Bürden Umständen hervorgehenden germeister Romuald Niescher überreichte es im Rahmen einer kleinen Absicht niedergelassen hat, ihn Feieram 12. März. Von rechts: Bgm. Niescher; A It-Landesrat Fridolin bis auf weiteres zum Mittelpunkt Zanon; LHStv. Ing. Helmut Mader; Sportreferent Bgm.-Stellv. Dipiihrer Lebensbeziehung zu wäh- Vw. Michael Passer; GR Dr. Rainer, Obmann des Sportausschusses.

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Tiroler Landestheater (Angaben ohne Gewähr)

Großes Haus (Beginn 19.30 Uhr wenn nicht anders angegeben) Das tapfere Schneiderlein (Märchen der Gebrüder Grimm) — Do. 18. April (Beginn 14 Uhr) Ungarische Hochzeit (Musical von Nico Dostal) — Sa. 27. April, Do. 2., Fr. 3., So. 12. und Fr. 17. Mai Die Entführung aus dem Serail (Oper von Wolfgang Amadeus Mozart): Mi. 24., Fr. 26. April, Mi. 15. und Sa. 18. Mai Der Meteor (Schauspiel von Friedrich Dürrenmatt) — Fr. 19. April Tannhäuser (Oper von Richard Wagner) — So. 21., Do. 25., So. 28. April, Mi. 1., Do. 5., Mi. 8., Fr. 10. und Do. 16. Mai (Beginn 18.30 Uhr) Spartakus (Ballett von Aram Chatschaturjan) — Sa. 4., Do. 9., Sa. 11. und So. 19. Mai

Kammerspiele (Angaben ohne Gewähr) (Beginn 20 Uhr wenn nicht anders angegeben) Die Fahrt mit dem Dampfwagen und Frühere Verhältnisse (Schauspiel von Johann Nestroy) — Sa. 20., Mi. 24. April, Sa. 4., So. 5. und Sa. 18. Mai Endspurt (Schauspiel von Peter Ustinov) — Fr. 19., Fr. 26. und So. 28. April, Mi. 15. Mai Jonas in der Wüste — Jugendtreff im Theater — Do. 25., Sa. 27. April, Do. 2. und Mi. 8. Mai (Beginn 15 Uhr) Die Ahnfrau (Schauspiel von Franz Grillparzer) — Do. 25. April Sibirien (Schauspiel von Felix Mitterer) — Fr. 10., Do. 16. und Fr. 16. Mai

Werkraumtheater

„Eine kleine Lachmusik" — Das Mozart-Kabarett von Theo Peer — jeweils Mittwoch bis Sonntag bis Ende April, mit Ausnahme am 26., 27. und 28. April

Mi. 24. April, Turmbund-Literaturzentrum, Müllerstraße 3/1.: Musikabend mit Lyrik — Margit Nagler und Gertrud Kaufmann (Zither) — Texte von Tiroler Autor/inn/en Tiroler Kunstpavillon/ Do. 26. April, Konservatoriumssaal: Hofgarten S. Lasarov (Violoncello) — Martha Lasarov (Klavier) „Salieris Mozart" — eine Produktion des Innsbrucker Kellertheaters — Sa. 27. April, Kongreßhaus: Frühjahrskonzert der StadtmusikkapelDo. 18., Mo. 22., Di. 23., Mi. 24., le Wüten Fr. 26. und Sa. 27. April Sa. 27. April, Olympiahalle: Gastspiel „Albano & Romina Power" Volksbühne Blaas: So. 28. April, Hofgartencafe (Beginn (Maria-Theresien-Straße 12) 10 Uhr): Hofgartencafekonzert — täglich außer Montag und Dienstag Michaela Resch (Mezzokoloratur) „Ein munterer Vogel" von Curd Han— Jan Aarsen (Klavier) no Gutbrod — bis 26. Mai So. 28. April, Konservatoriumssaal: Preisträgerkonzert des WettbewerTheater an der Sill: bes „Jugend musiziert" (Jahnstraße 25) Mo. 29. April, ORF-Landesstudio Ti„Tarot" (Schattenballett) — jeden rol, Rennweg 14: Gernot Wolfgang Samstag bis 27. April — Florian Bramböck — Eigene Kompositionen Volks- und Märchenbühne Di. 30. April, Konservatoriumssaal: Innsbruck: 7. Kammerkonzert — Hagen (Amraser Straße 128a) Quartett (Salzburg) — Heinrich Schiff (Violoncello) — Werke von: „Sechse kommen durch die ganze D. Schostakowitsch: StreichquarWelt" — heiteres Spiel für Kinder tett Nr. 14; Franz Schubert: ab 4 Jahren von Eugen AndergasStreichquintett C-Dur op. 163 D sen—Sa. 20. April (Beginn 15 Uhr) 956

Konzerte (Beginn 20 Uhr wenn nicht anders angegeben) Do. 18. und Fr. 19. April, Kongreßhaus, Saal Tirol: 7. Symphoniekonzert — Kasper de Roo (Dirigent) — Klaus Thunemann (Fagott) — Werke von: Fr. Mendelssohn: Hebriden, W.A. Mozart: Fagottkonzert B-Dur KV 191, G.U. Faur'e: Pelleas und Melisande, Suite f. Orchester op. 80, B. Bartok: Tanzsuite Fr. 19. April, Konservatorimssaal: Konzert der Innsbrucker Liedertafel

(Angaben ohne Gewähr) Zündstoff — Schauspiel von Tom So. 21. April, Hofgartencafe (Beginn 10 Uhr): Hofgartencafekonzert — Kempinski — So. 21., Sa. 27. April, Mi. 1., Fr. 3., Do. 9., Sa. 11. und So. Schüler aus den Klassen Jaufent19. Mai (Beginn 20.30 Uhr) haler und Reiter — Texte von Helma Giannone

Leobühne (Anichstraße 29) „Der eingebildete Kranke stirbt" — von Moliere — unter der Leitung von Eckehard Schönwiese — Sa. 20., Sa. 27. April, Sa. 4., Sa. 11. und Sa. 25. Mai (Beginn 20 Uhr)

Mo. 22. April, Probesaal des Konservatoriums: Musik für 2 Blockflöten aus 4 Jahrhunderten — Kubischek und Schreiner

Di. 23. April, Konservatoriumssaal: Konzert des Italienischen Kulturinstitutes — Italienischösterreichischer Jazz — R. Magris Kellertheater (Klavier) — M. Castelli (Saxo(Adolf-Pichler-Platz 8 — Tel. 58 07 43 phon) — J. Wohlgenannt (Kontra— Beginn 20 Uhr wenn nicht anbaß) — A. Schneider (Schlagzeug) ders angegeben)

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Fr. 3. Mai, Sparkassensaal, Erlerstraße 16: Musik Intensiv — Gesprächskonzert mit Martin Mumelter — Werke von: Hans Werner Henze: Fünf Nachtstücke für Violine und Klavier; Richard Dünser: „Zwieklang" für Violine und Klavier — Siegfried Mauser (Klavier) Fr. 3. Mai, Konservatoriumssaal (Beginn 18 Uhr): Holzbläserkammermusik der Klasse Fintl So. 5. Mai, Kongreßhaus: Konzert des Kiwanis-Club — Klavierabend Rudolf Buchbinder Mo. 6. Mai, Konservatoriumssaal: 8. Kammerkonzert — Prager Streichquartett — Werke von: W. A. Mozart: Streichquartett G-Dur 387; Leos Janacek: Streichquartett Nr. 2 „Intime Briefe"; Anton Dvorak: Streichquartett As-Dur op. 105 Di. 7. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: 7. Meisterkonzert — Japan Philharmonie Orchestra — Ken-Ichiro Kobayashi (Dirigent) — Keiko Urushihara (Violine) — Werke von: W. A. Mozart: Violinkonzert Nr. 5 KV 219; Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll Do. 9. Mai, Jesuitenkirche (Beginn 9.30 Uhr): Dommusik in der Jesuitenkirche — J. Haydn — Theresienmesse Sa. 11. Mai, Olympiahalle: Gastspiel „Fats Domino"

So. 12. Mai, Olympiahalle: Gastspiel „Rod Steward" Mo. 13. Mai, Konservatoriumssaal: Klavierkonzert des Italienischen Kulturinstitutes — Silvio Sirsen Di. 14. Mai, Hofkirche (Beginn 20.30 Uhr): Internationale Orgelwoche 1991 — Konzert auf der Ebertorgel mit Brett Leighton Mi. 15. Mai, Kirche St. Nikolaus (Beginn 20.30 Uhr): Internationale Orgelwoche 1991 mit Harald Feller Mi. 15. Mai, Konservatoriumssaal: 4. Semesterkonzert des Tiroler Landeskonservatoriums Do. 16. Mai, Kirche Mariahilf (Beginn 20.30 Uhr): Internationale Orgelwoche 1991 mit Claas Stock Do. 16. Mai, Konservatoriumssaal: Schlußkonzert des Absolventenlehrganges für Blasorchesterleiter — Militärmusik Tirol Fr. 17. Mai, Hagebanksaal, Meinhardstraße 1: Gitarrenabend mit Hanno Winder — Werke von: Ponce, Mertz, Tarrega, Turina sowie Eigenkompositionen

Ausstellungen Tiroler Landesmuseum, Ferdinandeum, Museumstraße 15: Serge Sabarsky — Aquarelle des deutschen Expressionismus — bis 21. April (täglich von 10 bis 17 Uhr); 22. Österreichischer Graphikwettbewerb Innsbruck 1991 — bis 12. Mai (täglichvon lObis 12undvon 14bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 12 Uhr, ab 1. Mai täglich von lObis 17Uhr); Alltag-Spiele-Religion — Antikes Leben im Spiegel der griechischen Vasenmalerei — 15. Mai bis 30. Juni (täglich von 10 bis 17 Uhr, Do. von 19 bis 21 Uhr) Stadtarchiv, Badgasse 2: „100 Jahre Innsbrucker Straßenbahn" — bis 7. Juni Stadtbücherei, Burggraben 3: „Sichtbare Träume" — Ölbilder von Genoveva Kahr-Graf — bis Anfang Mai; Tmv Teutonia 1876, Fallmerayerstraße 6, Keller: Josef Oberauer — Arbeiten in Eitemperatechnik 1990/91 — bis 30. April (täglich von 18.30 bis 20 Uhr) Galerie im Andechshof, Innrain 1/Altstadt: Andrea Holzinger — Drei Farben, drei Demensionen — bis 24. April; Sabine Goschup — Folienmalerei — 7. bis 25. Mai (Mo. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Stadtturmgalerie, Herzog-FriedrichStraße 21: Ekke Degn — bis 27. April; Christine Susanna Prantau(Fortsetzung Seite 31)

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Glanzvolles „Adieu" Wlasaks mit vielen „Leckerbissen" Programm der 25. Spielzeit des Tiroler Landestheaters — Abschiedsjahr von Intendant Helmut Wlasak (We) Als einen „Kompromiß zwischen dem, was man kann, was man muß, was man darf" bezeichnete Kammerschauspieler Intendant Helmut Wlasak wohl etwas untertreibend den Spielplan des Tiroler Landestheaters für die Saison 1991/92. Wären alle Kompromisse so glanzvoll und grandios wie der des Intendanten in seinem Abschiedsjahr, wäre das Leben wohl schöner.

Der Spielplan umfaßt, wie Wlasak in einer Pressekonferenz im Barocksaal des Hotels Europa in Anwesenheit der Kulturchefs des Landes und der Stadt, Landesrat Fritz Astl und Stadtrat Mag. Hermann Girstmair, mitteilte, im Großen Haus drei Schauspielund vier Opernpremieren, zwei Operetten, ein Ballett und ein Märchen sowie in den Kammerspielen sechs und im Werkraum

Städtische Musikschule: Im Mai ist wieder Anmeldezeit Für Vierjährige: „Musikalische Früherziehung" An der Musikschule der Stadt Innsbruck werden schon im Mai die Weichen für das nächste Schuljahr gestellt. Interessenten haben die Möglichkeit, sich vom 2. bis 31. Mai (Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr) in der Musikschule, Innrain 5, 1. Stock, für das gewünschte Instrument anzumelden. Unterrichtet werden neben Klavier, Orgel und Cembalo alle Streich- und Blasinstrumente, Schlagzeug, Gitarre, Zither, Harfe sowie Stimmbildung und Sologesang. Für Vorschulkinder ab vier Jahren bietet sich der Kurs „Musikalische Früherziehung" an, dem die Singschule oder die Ausbildung auf für Kinder dieses Alters geeigneten Instrumenten (Blockflöte, Violine, Klavier, Gitarre) folgt.

Singschulklassen sind in den Volksschulen Allerheiligen, Angergasse, Arzl, Fischerschule, Gilmschule, Igls, Leitgebschule, Mariahilf, Neuarzl, Reichenau, St. Nikolaus, Siebererschule und Siegmairschule eingerichtet. Die Teilnahme am Singschulunterricht ist für Kinder ab dem siebten Lebensjahr die beste Einführung zum Erlernen eines Instrumentes. Die Anmeldung für die Singschule kann in den Volkschulen jeweils ab der zweiten Schulstufe erfolgen.

drei Schauspiele. Die Stücke, und vor allem die Besetzungsliste, lassen das Herz jedes Theaterfreundes höher schlagen. Die Opern: Mozarts „Zauberflöte" (Theo Adam als Sprecher sowie u. a. Barbara Daniels, Gertude Jahn, Jutta Geister), Bizets „Carmen" mit, man lese und staune, Agnes Baltsa, die Alban Berg Oper „Lulu" als Innsbrucker Erstaufführung inszeniert von Brigitte Fassbaender (die auch einen sensationellen Liederabend geben wird) und wohl auch als „sein" Abschiedsstück die „Daphne" von Richard Strauß (Gabriele Fontana, Louise Werner). Den Schauspielbereich mit ausschließlich österreichischen Autoren eröffnet Hochwälders „Das heilige Experiment" aus Anlaß des 500. Geburtstages des Jesuitenbegründers Ignatius von Loyola. Weiters HerzmanovskiOrlandos „Kaiser Joseph II. und die Bahnwärterstochter" sowie Nestroys „Lumpazivagabundus" . Als Ballettaufführung darf man sich auch im Abonnement auf das „Dornröschen" freuen. Lehars „Lustige Witwe" und Strauß' „Fledermaus" sind die

Operetten der Saison 1991/92; für die kleinen Theaterfreunde gibt es den „Robin Hood". Das Mozart-Gedenkjahr erfährt seinen Höhepunkt durch eine Mozart-Woche vom 30. November bis 6. Dezember. „Die Zauberflöte", „Cosi fan tutte", ein Kammermusikabend, "Die Entführung aus dem Serail", ein Liederabend mit Gabriele Fontana und „Idemoneo" werden aufgeführt; dazu am ChristkönigsSonntag als Bischofsmesse in der Jesuitenkirche die „Missa solemnis" sowie eine Woche darauf in der Wiltener Stiftskirche die „Krönungsmesse". Dazu noch sozusagen als „Spezialität des Hauses" eine WagnerGala mit Ausschnitten aus dem „Ring der Nibelungen" mit Heldentenor Siegfried Jerusalem. Das detaillierte Programm des Großen Hauses, der Kammerspiele (die ersten vier Produktionen finden wegen des Umbaues auf der Probebühne statt) sowie des Werkraumes lesen Sie bitte auf Seite 31.

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Auch das ist Kunstförderung: Galerie im Andechshof Galerie steht jungen Künstlern kostenlos für Ausstellungen zur Verfügung (We) Ein lange von der Stadtgemeinde gehegter Wunsch ist Wirklichkeit geworden: Die Galerie im Andechshof, in der jungen Künstlern die Gelegenheit ge-

geben werden soll, sich bzw. ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen, wurde am 3. April von Kulturstadtrat Mag. Hermann Girstmair eröffnet.

Kulturstadtrat Mag. Hermann Girstmair (im Bild rechts) bei der Eröffnung der neuen städtischen Galerie im Andechshof. Ab 7. Mai stellt Sabine Groschup Folienmalereie aus. (Foto: Frischauf)

Die erste Künstlerin, die in der neuen städtischen Galerie ausstellt, ist Andrea Holzinger. Die Ausstellung „Drei Farben — drei Dimensionen" ist noch bis 24. April geöffnet. Der Vernissage wohnten u. a. die Mitglieder des gemeinderätlichen Kulturausschusses Dr. Herwig van Staa und Norbert Jäckel sowie der Leiter der städtischen Kultur-, Schul- und Sportabteilung, SR Dr. Otto Reisinger, und Kulturamtsleiter Dr. Walter Frenzel bei. Selbstverständlich waren auch die Künstlerin und mit ihr viele Kunstfreunde anwesend. Zwei Tubaspieler vom Landeskonservatorium umrahmten die Ausstellungseröffnung mit „Klangaspekten". Stadtrat Mag. Hermann Girstmair drückte in seiner Ansprache die Hoffnung aus, daß diese Initiative der Stadt zum Erfolg der jungen Künstler beitragen möge.

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Wo kann ich in Innsbruck welche Sportart erlernen? Sportführer für Gäste und Einheimische ist in Ausarbeitung — Stadttourismus unter die Lupe genommen (Th) Der in Innsbruck weilende Gast soll in Zukunft auch die Möglichkeit haben, an unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten teilzunehmen oder sogar eine neue Sportart zu erlernen. Wie Vizebürgermeister Dipl.-Vw. Michael Passer auf einer Pressekonferenz am 15. März erklärte, wird von der Leopold-FranzensUniversität Innsbruck derzeit im

Auftrag der Stadtgemeinde ein Sportführer erarbeitet, der neben sämtlichen in Innsbruck ansässigen Sport verbänden und -vereinen mit ihrem jeweiligen Kursangebot für alle Altersstufen, den Sport- und Freizeitanlagen, Fitneßstudios usw. auch alle Pisten und Loipen enthalten wird. Durch Erläuterungen soll der Leser zudem eine Vorstellung er-

Mehr Raum zum Wohnen und Arbeiten für Behinderte Elisabethinum im Saggen wird räumlich erweitert

halten, um welche der vielfach neuen Sportarten es sich jeweils handelt. Die auch der Information der einheimischen Bevölkerung dienende Broschüre soll bis Jahresmitte vorliegen. Ein zweites, ebenfalls in Ausarbeitung befindliches Konzept befaßt sich mit dem Tourismus in Innsbruck, wobei die kürzlich vom Tourismusverband Innsbruck-Igls erstellten Unterlagen über die Tourismusgesinnung der Innsbrucker Bevölkerung und eine vorliegende Pilotstudie über das südöstliche Mittelgebirge einschließlich Vill und Igls mitver-

wendet werden. In der Innsbruck-Untersuchung wurde z. B. nicht nur die ständig sinkende Aufenthaltsdauer der Gäste, sondern auch die mangelnde Auslastung der Betten, ausgenommen die Ein- und Zweisternbetriebe, aufgezeigt. Ziel der vom Stadtsenat beim Institut für Fremdenverkehrsentwicklung in Wien in Auftrag gegebenen Arbeit ist neben einer umfangreichen Bestandsaufnahme die Entwicklung zukunftsorientierter Strategien und Maßnahmen für den Tourismus in Innsbruck.

auch die Arbeits- und Therapiestätten verlangen mehr Raum. Das neue „Haus St. Franziskus", dessen vom Land geförderte Errichtung bzw. Adaptierung 27 Leiter des Italienischen Institutes nimmt Abschied Millionen Schilling (ohne Einrichtung) erfordert, soll nach den (Th) In seiner Funktion als Leiter kulturelle Leben in Innsbruck beIch fahre Innsbrucks Luft zuliebe Vorstellungen der Fachleute auch des Italienischen Kulturinstitutes reichert, sondern er hat auch der möglichst oft mit öffentlichen zu einem Begegnungsort von be- präsentierte kürzlich Prof. Dr. italienischen Sprache viele neue Verkehrsmitteln. Und Sie ? Helfen hinderten mit nichtbehinderten Franco Borsani zum letzten Mal Freunde — Schüler und ErwachSie mit, es kommt auf jeden ein- Menschen werden. Die vorwie- das Veranstaltungsprogramm. sene — gewonnen. Was der begeizelnen an. gend aus Spendengeldern stam- Prof. Borsani, der dem Institut sterte „Europäer" für sein Innsanschließenden Villa in der Elisa- mende Finanzkraft des Seraphi- seit 17 Jahren vorsteht und im Ju- brucker Publikum schon lange bethstraße erweitert. Ein ebener- schen Liebeswerkes ist, so die ni in den Ruhestand tritt, hat in plante, ist nun zum Abschied gediger Verbindungstrakt zwischen Aussage der Finanzchefin, der- dieser Zeit durch die von ihm ge- lungen: Eine der vorgesehenen setzten Aktivitäten nicht nur das Kulturreisen führt nach Mailand den Gebäuden soll Empfangs- zeit völlig erschöpft. und schließt einen Opernabend in und Verwaltungräume sowie — der Mailänder Scala mit ein. Die im Untergeschoß — die Kapelle zweite Reise hat Ravenna zum beherbergen. Erforderlich wird Ziel. Weitere Höhepunkte des die Vergrößerung durch äußerste umfangreichen Programmes sind Beengtheit im Wohnbereich, weil Arbeiten der Künstlervereinigung „Die Brücke" der Auftritt eines italienisches, so Bruder Markus Präg auf einer Pressekonferenz, den inzwi- (Th) Für Kunstfreunde ein Ereig- koschka und Egon Schiele als österreichischen Jazzquartettes, des schen erwachsen gewordenen be- nis ist die noch bis 21. April lau- Vertreter des Wiener Expressio- eine Theateraufführung Stückes „La leggenda del santo nismus zu sehen. Die Ausstellung fende Ausstellung im Tiroler hinderten Menschen nicht zumutbar ist, weiterhin in Mehr- Landesmuseum Ferdinandeum ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöff- bevitore" von Joseph Roth in Zubettzimmern zu leben. „Auch „Zeichnungen und Aquarelle des net; letzte allgemeine Führung: sammenarbeit mit dem Assessorat für Kultur der Region Latium Expressionismus". 20. April, 15 Uhr. diesen Mitmenschen muß die deutschen sowie der mit Musikbeispielen Möglichkeit geboten werden, sich Die von Prof. Serge Sabarsky aus begleitete Vortrag „Mozart in ItaNew York organisierte Wanderzurückziehen zu können." Aber lia" des Direktors des Museums ausstellung zeigt einen repräsentativen Querschnitt von Werken Obwohl es für mich manchmal der Künstlervereinigung „Die umständlich ist, kaufe ich FlaBrücke", die 1905 in Deutschland schenmilch, weil ich nicht zum gegründet wurde und durch zwei Anwachsen des Müllberges beiNeben der bekannten Weih- Jahrzehnte hindurch die Kunsttragen möchte. Und Sie ? Helfen nachtskarten-Aktion bietet UNI- entwicklung in Deutschland beSie mit, es kommt auf jeden einstimmte. Präsentiert werden ArCEF auch Frühjahrskarten, zelnen an. Brief- und Geschenkpapier, Post- beiten von Max Beckmann, Otto karten, Spiele usw. zum Verkauf Dix, Lyonel Feininger, George der Mailänder Scala, Gampiero an. Der Reinerlös kommt eben- Grosz, Erich Heckel, Ernst LudTintori. Weiters geboten werden falls den notleidenden Kindern wig Kircher, Oskar Kokoschka, moderne Filme, Videonachmitder Dritten Welt zugute. Verkauf August Macke, Franz Marc, Otto tage und eine Ausstellung. bei der Österr. Liga für die Ver- Mueller, Emil Nolde, Max PechDie interimistische Leitung des einten Nationen, Hofburg, Nord- stein, Egon Schiele und Karl Institutes bis Oktober liegt ab Jutrakt, Dienstag, 10—12 Uhr, Schmidt-Rottluff. Ergänzend da- Ernst Ludwig Kircher, Bildnis Dr. ni in Händen von Frau Dr. Carla zu sind Arbeiten von Oskar Ko- AlfredDoeblin, 1917, Tuschpinsel. Burghi. Mittwoch 16—18 Uhr. (Th) Das Elisabethinum im Saggen, diese vom Seraphischen Liebeswerk der Franziskaner geführte Einrichtung für behinderte Menschen, wird durch den Ankauf der unmittelbar westlich

Ein Opernabend in der Scala sowie Konzerte und Vorträge

Landesmuseum präsentiert Werke deutscher Expressionisten

UNICEF-Aktion Frühjahrskarten

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Friedhofswettbewerb: 1. Preis wurde nicht vergeben Neubau mit Krematorium am Ostfriedhof— Zwei gleichrangige 2. Preise — Ein 3. Preis und drei Ankäufe (Th) Die Pläne der Stadtgemeinde, ein Krematorium zu errichten, nehmen konkrete Formen an. Die Ergebnisse des im Vorjahr ausgeschriebenen Architektenwettbewerbes, bei dem die Erarbeitung eines Vorentwurfes für eine zentrale Friedhofseinheit mit Einsegnungshalle, Krematorium, Verwaltungs-, Personal- und Wirtschaftsbereich gefordert wurde, liegen nun vor und wurden am 13. März bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Standort der neuen Anlage ist der städtische Ostfriedhof bzw. der neue Teil des Pradler Friedhofes. Das ausgedehnte Areal am Fuße des Paschberges, zwischen Am-

Sie stellten die Wettbewerbsergebnisses der Öffentlichkeit vor, von links: Bürgermeister Niescher, Vizebürgermeister Krebs, Baudirektor OSR Dipl. Ing. Hosp, Dipl. -Ing. Leschinger, Leiter des Amtes für HochbauPlanung.

Geschichte der Stadtgemeinde erworben werden. Auf dieser Fläche wird in mehreren Baustufen der größte Friedhof von InnsSachpreisrichter: Vizebürgerbruck angelegt. Parallel dazu meister Rudolf Krebs, Stadtwerden jedoch, so der Bürgermeirat Dr. Bruno Wallnöfer, Gester, die einzelnen Stadtteilfriedmeinderat Erwin Trimml. höfe nicht nur beibehalten, sonFachpreisrichter: Die Archidern, wo es möglich ist, auch ertekten Dipl.-Ing. Herbert weitert. Missoni, Mag. Roland HagBaureferent Vizebürgermeister müller, Dipl.-Ing. Klaus KaRudolf Krebs ging auf das Ergebda, Baudirektor OSR Dipl.nis des Wettbewerbes ein, zu dem Ing. Herbert Hosp. 28 Tiroler Architekten und Zivilingenieure Arbeiten eingereicht raser Straße im Osten und der hatten, die vom Amt für HochIgler Auffahrt im Westen, konn- bau-Planung einer Vorprüfung te, so Bürgermeister Romuald unterzogen wurden. Das PreisgeNiescher, vor 15 Jahren durch den richt unter Vorsitz von Architekt zweitgrößten Grundtausch in der Dipl.-Ing. Herbert Missoni hatte

Die Jury des Wettbewerbes

nach intensiven Beratungen am 11. und 12. März einstimmig den Beschluß gefaßt, keinen ersten Preis, sondern zwei gleichrangige zweite Preise zu vergeben. Erst nach Überarbeitung der Projekte 5 und 11 wird (in einigen Monaten) eine endgültige Entscheidung fallen. Den 2. Preis teilen sich: Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Weiler, Mitarbeiterin Dipl. -Ing. Regina Noldin, Innsbruck und Architekt Dipl.-Ing. Eleonore Bidwell, Mitarbeiter Ernst Mair, Innsbruck. Das Preisgeld beträgt jeweils 80.000 Schilling. Der 3. Preis, dotiert mit 50.000 Schilling, ging an die Architekten Dipl.-Ing. Ines und Reinhold

Bosch, Innsbruck. Drei Projekte kaufte die Stadtgemeinde an. Für die Errichtung des neuen Friedhofsgebäudes, das dann die jetzt am Westfriedhof befindliche zentrale Friedhofsverwaltung beherbergen wird, muß mit Kosten von 55 Millionen Schilling gerechnet werden. Wie in anderen Großstädten, so nimmt auch in Innsbruck seit Jahren die Zahl der Urnenbestattungen zu. 1970 betrug ihr Anteil 8,5 Prozent, heute sind es fast 23 Prozent. Mit der Errichtung des Krematoriums entfallen dann die jetzt noch erforderlichen Überführungen zur Einäscherung nach Salzburg.

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V Der Entwurf von Architekt Dipl.-Ing. Weiler (Projekt Nr. 5) „wird von einer über die gesamte Front laufenden Pfeilerstellung bestimmt, hinter der sich der Zugang zur Einsegnungshalle einerseits und ein großzügiger Vorbereich für die Aufbahrungszellen andererseits befindet". (Fotos: Frischauf)

Das Projekt der Architektin Dipl.-Ing. Bidwell (Nr. 11) Jaßt die Betriebsräume zu einem wandbildenden Bauwerk zusammen, vor dessen ruhiger Fläche der Großraum der Einsegnungshalle, die Zellstruktur des A ufbahrungsbereiehes und der Glockenträger als deutliche Zeichen in Erscheinung treten."

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Die neuen Parkschein-Automaten sind schon bestellt Sie drucken Standort, Parkgebühr, Parkzeitende und Datum aus — 55 Stück werden heuer geliefert (Eiz) Dies ist bereits ein Schritt im Einklang mit dem künftigen Verkehrsberuhigungskonzept: Am 3. April beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher die Bestellung neuer Parkschein-Automaten für Innsbruck. Das Rennen machte die Innsbrucker Firma Technic. Sie wird noch heuer 55 Automaten liefern, die technisch „alle Stückeln" spielen: Standort,

Parkgebühr, Parkzeit-Ende und Datum werden auf der Quittung, die hinter die Windschutzscheibe zu legen ist, elektronisch ausgedruckt. Es entfällt daher das bisher notwendig gewesene „Ankreuzen" von Datum und Parkzeit bzw. -dauer, das nicht nur Ausländern Mühe bereitet hat. Die Automaten werden thermostatgesteuert beheizt (und benötigen daher Stromanschluß). Sie

können auf Standsäulen oder an der Wand befestigt werden. Sie erkennen sechs verschiedene Münzen und lesen auch Magnetkarten. Ein beleuchtetes Display informiert den Kunden. Mit den vom Gemeinderat bereits genehmigten neun Millionen Schilling können heuer 55 Parkscheinautomaten angeschafft und aufgestellt werden. Insgesamt wurden 100 Automaten bestellt, da die Stadt ja auch die Ausweitung der gebührenpflichtigen Kurzparkzonen im Sinn hat. Voraussetzung dafür ist, daß der Landtag eine Novelle zum Tiroler KurzparkzonenabgabegeSo werden sie aussehen: Innsbrucks setz beschließt, die auch das Anneue Parkschein-Automaten. rainerparken rechtlich möglich macht. Mit dem Inkrafttreten dieser Novelle ist kaum vor Ehrenringträger Herbst zu rechnen. Univ.-Prof. Von a u S S 6 n gut L e s b a r , hinter d , e Uindsc Scheibe legen

Doz. Dr. Arnold Klotz wurde Stadtplaner von Wien Innsbrucks „Stadtplaner", Baudirektor-Stellvertreter Univ.-Doz. Dr. Arnold Klotz (Mitte), schied mit 1. April aus den Diensten der Stadt: Er erhielt nach Ujähriger Tätigkeit in Innsbruck die ehrenvolle Berufung zum Leiter der Gruppe Planung in Wien. Dies stellt auch dem Innsbrucker Stadtplanungsamt (seit Jahresbeginn „Bereichsleitung Planung") ein vorzügliches Zeugnis aus. Am 13. März würdigten StR. Dr. Wallnöfer und Bgm. -Stellv. Krebs die Leistungen des Scheidenden. Bei einem Abschiedsabend überreichte Bürgermeister Romuald Niescher (rechts) als Erinnerungsgeschenk eine Federlithographie „Plan und Ansicht der k. u. k. Haupt- und Provincialstadt Innsbruck um 1845" von Josef Teply. Links StR. Dr. Bruno Wallnöfer.

W. Baumgartner f

Am Karsamstag verstarb in Innsbruck im 84. Lebensjahr Universitätsprofessor Dr. Wolfgang Baumgartner, ehemaliger VorI N N S B R U C K ' stand der 1. Lehrkanzel für GeRMRflSER-STRRSSE riatrische Chirurgie. Der Gebezahlt15 - S meinderat hatte ihm am 26. JänNo. • 00003/199 1 ner 1978 den Ehrenring der Stadt PRRKZEITENDE Innsbruck verliehen. Der in Meran Geborene genoß aufgrund seiner hervorragenden menschlichen und fachlichen Qualitäten hohes Ansehen und hatte um Innsbruck und seiner Menschen willen verlockende Angebote an andere Universitäten ausgeschlaDer Parkschein enthält alle wich- gen. Nur zwei Tage nach seinem Ableben starb seine Frau. tigen Daten gedruckt.

14=15

DO 21.FEB

Politiker im Dribbeln unerreicht Gemeinderäte wurden Magistrats-Hallenfußballmeister Daß sie auch sportlich nicht „schmähstad" sind, bewiesen Innsbrucker Gemeinderäte, die an der traditionellen Hallenfußball-Meisterschaft der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (Hauptgruppe I) des Stadtmagistrats teilnahmen und — zur allgemeinen Überraschung — auf Anhieb den Turniersieg schafften. Das Turnier fand — wie alle Jahre — am 19. März (Josefitag) statt; sieben Mannschaften mit insgesamt 78 Teilnehmern kämpften bis aufs Letzte um den begehrten Titel. Die Veranstaltung verlief unfallfrei. Seite 10

Das Ergebnis: 1. Innsbrucker Gemeinderäte (10 Punkte, Torverhältnis 19 : 12); 2. Mag.Abteilung VI, Bauamt (9 Punkte, 19:11); 3. Mag.-Abteilung III, Finanzabteilung (9 Punkte, 20:13); 4. Mag.-Abteilung I (Bezirksverwaltungsbehörde) mit Magistratsdirektion (7 Punkte, 16:14); 5. Berufsfeuerwehr (3 Punkte, 13 : 18); 6. Mag.-Abteilung II, Schul-, Kultur- und Sportamt (2 Punkte, 15 : 22); 7. Städtischer Zentralhof (2 Punkte, 10 : 22). Torschützenkönig wurde Kurt Eigenstiller (Gemeinderäte, 13 Tref- Die erfolgreiche Mannschaft der Innsbrucker Lokalpolitiker mit Magifer) vor Horst Heissenberger, stratsdirektor OSR Dr. August Wammes als Gratulant (2. v. L); links Org Mag.-Abt. II, 9 Tore. nisationsreferent Karl Braun, rechts Landessportreferent Eduard Hofer.

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Erneuerung und Neubau von Gehwegen in der Stadt 1991: Insgesamt 4,7 Mio S für 700 Meter neue Gehwege zuzüglich 310 Metern Gehsteigsanierung (We) Jedes Jahr wird vom Stadtbauamt ein Programm zur Erneuerung bzw. Hrstherstellung von Gehsteigen im Stadtgebiet erstellt. In der Sitzung des Stadtsenates vom 20. März unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher wurde für das Jahr 1991 die Freigabe der dafür im Budget vorgesehenen Mittel beschlossen und damit wieder grünes Licht gegeben für eine Reihe von Bauvorhaben, die der Sicherheit der Fußgänger dienen. Für die Erneuerung von Gehsteigen wird ein Betrag von 1,7 Mio. Schilling benötigt, während sich die Erstherstellung von Gehsteigen heuer mit drei Mio. S zu Buche schlägt. Dazu kommen für laufende Erhaltungsarbeiten an Gehsteigen 680.000 S. Saniert werden in der Müllerstraße der südseitige Gehsteig vor der Einmündung Leopoldstraße in Richtung Westen auf eine Länge von 50 Metern, in der Siegmairstraße der ostseitige Gehsteig entlang des Schulgebäudes und in der Höttinger Au der südseitige Gehsteig von der Layrstraße in Richtung Osten auf eine Länge von 150 Metern. Neue Gehsteige werden errichtet: In der Tiergartenstraße südseitig

vom derzeitigen Ausbauende in steig vom derzeitigen AusbauenRichtung Westen auf eine Länge de in Richtung Norden auf eine von 130 Metern; der westseitige Länge von 100 Metern; der nordGehsteig des Kohlweges auf eine seitige Gehweg in der KranewitLänge von 60 Metern; in der terstraße zwischen Koflerstraße Anton-Kogler-Straße der nord- und Landseestraße auf eine Länseitige Gehsteig zwischen der ge von 100 Metern; der nordseitiBrückenüberführung Amraser- ge Gehsteig in der BurgenlandSee-Straße und Andechsstraße straße entlang der Häuser 24 bis auf eine Länge von 150 Metern; 28 auf eine Länge von ca. 35 Meder nordseitige Gehweg im Be- tern. Wie Dipl. Ing. Hans Ripper reich Falkstraße und Kaiserjäger- vom Innsbrucker Stadtbauamt in straße auf eine Länge von 120 einem Gespräch mit den StadtMetern gleichzeitig mit den dort nachrichten ausführte, ist man erforderlichen Baumsanierungs- bei der Erstellung des Gehsteigarbeiten; der westseitige Gehweg programmes bemüht, in Bezug in der Kohlstattgasse; in der Sa- auf die Priorität nach Möglichdrachstraße der ostseitige Geh- keit auf die Wünsche aus der Be-

„Unterwelt" der Kirschentalgasse wird saniert Bauarbeiten in vier Abschnitten von Ende April bis Mitte Dezember (We) Grabungsarbeiten im Stra- dinieren. Auch werden bei Bürßenbereich bedeuten besonders gerversammlungen die jeweiligen für die Wohnbevölkerung immer Anrainer über die Bauabwickeine Belastung. Auch Gewerbe- lung und die dadurch entstehenbetriebe und Geschäfte leiden an den Behinderungen informiert. den Behinderungen durch die Nach der Höttingergasse und eiAufgrabungen, durch den Bau- nem Teilstück der Leopoldstraße lärm und durch die Schmutzent- im Vorjahr ist heuer die Saniewicklung. Deshalb ist die Stadt rung bzw. Erneuerung des unterbemüht, Arbeiten am unterirdi- irdischen Versorgungsnetzes in schen Versorgungsnetz bestmög- der Kirschentalgasse an der Reilich mit allen Beteiligten zu koor- he: Aufgrund der beengten Bauverhältnisse ein eher kompliziertes Projekt. Wegen der notwendigen Sanierung der denkmalgeschützten Stützmauern im oberen Bereich der Kirschentalgasse und in der Schneeburggase hat auch das Denkmalamt ein Wort mitzureden.

Die Arbeiten wurden in vier Bauie Gasabschnitte unterteilt. Begonnen m M werkwird in der letzten Aprilwoche im * S brücke oberen Teil mit der Stützmauerin der Amraser sanierung. Gleichzeitig wird im Straße heißt ab Bereich Mariahilf bis zur Einjetzt Friedensfahrt der Autofirma Köllensperbrücke. Das ger mit den Grabungsarbeiten be„Umtaufen" begonnen. Der zweite Bauabsorgte in Erfülschnitt, von der Schneeburggasse lung eines Gehinunter bis zum Haus Nr. 29 meinderatsbewird Anfang Juni in Angriff geschlusses der nommen. Ende August bis Mitte Pradler Pfarrer Oktober wird im Bereich der Siard Hörtnagel Häuser Nr. 29 und Nr. 21 gebaut. in Anwesenheit Der vierte Bauabschnitt von Mitvon Bürgermeite Oktober bis Mitte Dezember ster Romuald betrifft die Strecke vom Haus Nr. Niescher, seiner beiden Stellvertreter Dipl.-Vw. Michael Passer und Rudolf Krebs, wei- 21 bis zur Einfahrt der Fa. Köllenterer Mitglieder des Stadtsenates und Gemeinderates sowie der Beam- sperger. Jeweils nach Beendigung tenschaft. (SNS-Pressebild) der einzelnen Abschnitte wird das TT-^

völkerung einzugehen. Gleichzeitig muß aber auch auf die Erfordernisse hinsichtlich Reinigung, Schneeräumung und Entwässerung Rücksicht genommen werden. Als dringend eingestuft, aber aus Kostengründen heuer nicht mehr realsierbar, sind GehsteigBauvorhaben in der WilhelmGreil-Straße, in der Kaiser-FranzJoseph-Straße, in der Haller Straße, in der Salurner Straße, in der Reichenauer Straße, in der Botanikerstraße sowie in der Körnerstraße, Lönsstraße, Amthorstraße, Burgenlandstraße und Kranewitterstraße.

fertige Straßenstück sofort asphaltiert. Die Abteilung „Planung und Bau" der Stadtwerke, die die Arbeiten koordniert, ist bemüht, Ich werfe Medikamente, Farbreste, Batterien und ähnliches nicht in den Hausmüll Und Sie? Nützen Sie die von der Stadt durchgeführten Giftmüllsammlungen. Helfen Sie mit, Boden und Grundwasser zu schützen. Es kommt auf jeden einzelnen an. den Zugang, wenn möglich auch die Zufahrt zu den einzelnen Gewerbebetrieben, auch während der Bauarbeiten aufrecht zu erhalten. Mit Behinderungen ist jedoch zu rechnen. Die Zufahrt von der Mariahilf straße aus wird lediglich von Fronleichnam (30. Juni) bis zu dem darauffolgenden Sonntag nicht möglich sein. Die Umleitung wird über den Sigismund-Epp-Weg und den Kindergartenweg geführt. Die Arbeiten dienen einer besseren Versorgungssicherheit; die derzeit noch im Untergrund liegenden Rohre sind ca. 90 Jahre alt. Beteiligt sind neben der Post das Wasser-, Gasund Elektrizitätswerk. • Aus Anlaß des Jubiläums „10 Jahre Seniorenstudium" findet am 25. und 26. April der 1. Internationale Seniorenstudentenkongreß statt. Mehr als 1.000 Senioren studieren an der Uni Innsbruck.

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Grundsteinlegung für neue städtische Mietwohnanlage Derzeit das größte Mietwohnprojekt in Innsbruck (We) Im Dezember des Vorjahres wurde mit der Errichtung der städtischen Mietwohnanlage „Bachlechnerhof" in der Höttinger Au begonnen. Zur Grundsteinlegungsfeier luden die mit dem Bau beauftragten Firmen, die „Tiroler Gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft" und die „BUWOG" am 13. März 1991. Gemeinsam mit dem Wohnungsreferenten der Stadt, Gemeinderat Helmut Kritzinger, waren u. a. auch Frau Gemeinderat Getraud Lenzi als Mitglied des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses, TIGEWOSI-Direktor Dr. Othmar Riz, Stadtplaner Dozent Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz, Wohnungsamtsleiter OAR Franz Wohlgemuth sowie das Architektenteam Parson/Kritzinger gekommen, um den offiziellen Baubeginn zu feiern. Das 5833 Quadratmeter große Grundstück wurde im Jänner 1989 von der Stadt Innsbruck angekauft. Insgesamt werden 112 Mietwohneinheiten (56 Stadtwohnungen von der TIGEWOSI und 56 Bundeswohnungen von der BUWOG) errichtet. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 156 Mio S; der Anteil der Wohnbauförderung des Landes beträgt

101 Millionen. Die Wohnungen, die mit speziellen Schallschutzeinrichtungen zur Bundesstraße und Gas-Etagenheizungen ausgestattet werden, sollen im November 1992 übergeben werden. Wohnungsreferent Helmut Kritzinger, der auch die Grüße von Bürgermeister Romuald Niescher überbrachte, dankte den bauausführenden Firmen für den zügigen Baufortschritt. GR Kritzinger unterstrich in seiner Ansprache, daß derzeit rund 2000 Wohnungssuchende Familien im städtischen Wohnungsamt gemeldet seien. Der soziale Wohnbau dürfe daher nicht stagnieren. Um zusätzlichen städtischen Wohnraum zu beschaffen, müßte unbedingt die Ausweisung von Wohngebieten im Flächenwidmungsplan der Stadt erfolgen — unabhängig vom Dachgeschoßausbau, der ebenfalls in verstärktem Ausmaß voranzutreiben sei. Weiters forderte GR Kritzinger eine möglichst rasche Änderung des Mietrechtes und weiterhin eine entsprechende Zuteilung von Wohnbauförderungsmitteln. Dr. Riz warnte in seiner Ansprache, daß der soziale Wohnbau in Hinkunft nicht mehr finanzierbar sein werde, wenn die Preise in diesem Ausmaß weiterstiegen. Sein Dank galt Architekt Parson für die in enger Zusammenarbeit mit • Am 24. Juli kommt im Inns- der Stadt Innsbruck durchgebrucker Kongreßhaus das führte Planung dieses derzeit Bernstein-Musical „Mass" zur größten städtischen Wohnbauvorhabens. Aufführung.

Teilansicht der neuen, geförderten Eigentumswohnanlage in der Weingartnerstraße. Die Schlüssel für die insgesamt 37 Wohnungen übergab Wohnungsreferent Gemeinderat Helmut Kritzinger an die künftigen Eigentümer. (Foto: TIGEWOSI) Seite 12

In der Höttinger Au errichtet die Tiroler Gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgesellschaftgemeinsam mit der BUWOG eine neue Mietwohnanlage. Am 13. März wurde im Rahmen einer kleinen Feier die Grundsteinurkunde eingemauert. Im Bild v. L: TIGEWOSI-Direktor Dr. Othmar Riz, Wohnungsreferent Gemeinderat Helmut Kritzinger, TIGEWOSI-Prok. Csaba Dregelyvari, Gemeinderätin Gertraud Lenzi und BUWOG-Prok. DipL-Ing. Sandor Kovats. (Foto: Murauer)

Neue Eigentumswohnanlage in der Weingartnerstraße fertig Zwei Jahre Bauzeit — Gesamtkosten rund 54 Mio. S (We) Die Übergabe neuer Wohnungen zählt im Jahresablauf einer Gemeinde wohl zu den erfreulichsten Ereignissen. Am 21. März war es soweit, daß die Wohnanlage Weingartnerstraße mit insgesamt 37 geförderten Eigentumswohnungen an die künftigen Besitzer übergeben werden konnte. Neben dem Wohnungsreferenten der Stadt Innsbruck, Gemeinderat Helmut Kritzinger, waren u. a. auch Landes rat Fritz Astl und der Direktor der mit dem Bau beauftragten Tiroler Gemeinnützigen Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft, Dr. Othmar Riz, zur Wohnungsübergabe gekommen. Die Wohnanlage auf dem 5270 Quadratmeter großen Grundstück umfaßt vier Häuser mit zwei Garconnieren, sechs Zweizimmerwohnungen, 23 Dreizimmerwohnungen und sechs Vierzimmerwohnungen. 37 Tiefgaragenplätze sind vorhanden. Die Planung lag in den Händen von Arch. Dipl.-Ing. Fritz Schwaighofer und Arch. Mag. Anton Nagler. Die Wohnanlage ist Teil eines Planungskonzeptes, das die Verbauung südlich und nördlich der Weingartnerstraße vorsieht. Die Verbauungsstudie wurde im Zuge eines Wettbewerbes in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt erarbei-

tet. Baubeginn war Frühjahr 1989. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 53,9 Mio. S. Der Anteil der Wohnbauförderung des Landes beträgt 35 Mio. S. Als Energieträger wählte man eine Wärmepumpe, kombiniert mit einer Fußbodenheizung, die mit Grundwasser betrieben wird und somit günstige Betriebskosten sichert.

Bus mit Behindertenlift „auf Probe" (We) Von den kürzlich bestellten neuen IVB-Niederflurbussen (Bericht auf Seite 1), die im Herbst geliefert werden, sind einer mit einem Behindertenlift und ein anderer mit einer Rampe ausgestattet. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe wollen erproben, welches System besser geeignet ist. Die restlichen Busse sind dann später entsprechend nachrüstbar. Weiters hat der IVB-Aufsichtsrat den Ankauf von zehn gebrauchten Großraum-Gelenkbussen von der Stadt Wien beschlossen. Durch diese Anschaffung können wieder einige noch ältere Innsbrucker Fahrzeuge in den „Ruhestand" geschickt werden. Die Gelenkbusse werden hauptsächlich für Einschubfahrten verwendet werden.

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Seit fünf Jahren leistet Notarztwagen Erste Hilfe Bisher über 8000 Einsätze — Herzprobleme im Vordergrund — Geschulte Laien als Ersthelfer erforderlich (Th) Wer jemals auf ihre Hilfe angewiesen war, weiß diese Einrichtung ganz besonders zu schätzen: Der rund um die Uhr bereitstehende Notarztwagen kann heuer auf die ersten fünf Jahre seines Einsatzes zurückblicken. Zwei Stellen sorgen dafür, daß in Notfällen schnellstens Hilfe geleistet wird. Zum einen die Freiwillige Rettung Innsbruck, die das Fahrzeug betreut und die Rettungssanitäter stellt, zum anderen die Klinik für Anästhesiologie und allgemeine Intensivmedizin mit der Abteilung für Notfallmedizin, die die Ärzte — 40 Anästhesisten mit Notarztdiplom — bereithält. Die jährlich anfallenden Kosten des Spezialwagens in der Höhe von zwei Millionen Schilling tragen Stadt und Land gemeinsam. Seit Beginn der mobilen notärztlichen Versorgung im Oktober 1985 wurden 8.187 Einsätze registriert, pro Jahr wird der Wagen rund 1500 mal angefordert, im Durchschnitt sind dies fünf Ausfahrten am Tag. Die meisten Gesundheitsprobleme treten zwischen 10 und 12 am Vormittag und zwischen 20 und 23 Uhr am Abend auf. Über sechzig Prozent sind internistische und ein Großteil davon das Herz betreffende Fälle, wobei, wie Prof. Gunnar Kroesen, der Leiter der Abteilung Notfallmedizin, erklärt, Atem-, Herz- und Kreislaufstillstand, Anfälle von Angina pectoris, Ver-

Auch in Innsbruck gibt es künftig zwei „Sporthauptschulen"

dacht auf Herzinfarkt oder Bewußtlosigkeit im Vordergrund stehen. Mit 23 Prozent an die zweite Stelle reihen sich die Notfälle im Zusammenhang mit Unfällen. Immer wieder gerufen wird der Notarztwagen auch,

Beste technische Ausstattung wenn Krampfzustände, Atembeschwerden, allergische Schockzustände etwa nach Insektenstichen oder plötzliche Blutungen auftreten. Der große Vorteil des Spezialwagens liegt in seiner umfangreichen Ausstattung mit medizinischen Geräten, die es im Bedarfsfalle, z. B. bei größeren Verkehrsunfällen, erlaubt, als medizinische Station zu fungieren, wo die Verletzten vor dem Transport ins Krankenhaus erstversorgt werden. Ganz besondes bewährt sich die Ausrüstung bei Atem-, Herzund Kreislaufstillstand, allein in den ersten drei Betriebs jähren des Wagens konnten 89 Menschen primär gerettet werden. Wird der Notarztwaeen angefor-

dert, so dauert es im Durchschnitt sieben Minuten, bis er zur Stelle ist. Befindet sich der Patient in Kliniknähe, verkürzt sich die Zeit; wohnt er auf der Hungerburg, dauert es etwas länger. Immer sind es aber gerade diese „kostbaren" ersten Minuten, insbesonders bei Notfällen mit Lebensbedrohung, die es, so Prof. Kroesen, in Zukunft unbedingt zu nützten gilt. Ausgebildete Helfer müßten bei Herz- und Kreislaufstillstand den Patienten in den ersten drei Minuten beatmen und eine Herz-Druck-Massage ausführen, um eine Gehirnschädigung durch Sauerstoffmangel zu vermeiden. Statistische Untersuchungen in mehreren europäischen Großstädten und in den USA haben ergeben, daß die Ef-

fizienz von Notarztwagen und -hubschraubern gering bleibt, solange nicht der Laie als Ersthelfer wirkt. Prof. Kroesen: „Der Patient stirbt den Hirntod, obwohl das Herz gerettet werden kann." Ersthelfer sind unverzichtbar Das Institut für Notfallmedizin plant deshalb, die entsprechenden Kenntnisse für eine Erstversorgung ab April in ErsthelferKursen zu vermitteln. Wünschenswert wäre, so Prof. Kroesen, daß sich 10 Prozent der Bevölkerung, das sind rund 13.000 Mitbürger, dieser Ausbildung unterziehen. So mancher Mitmensch, vielleicht auch aus der eigenen Familie, hätte dann im Notfalle eine größere Chance zu überleben.

Hauptschüler präsentierten ihre ersten Computerarbeiten Interessante Ergebnisse der Hauptschule Reichenau (Th) Seit dem laufenden Schuljahr arbeiten — die „Innsbrucker Stadtnachrichten" wiesen bereits darauf hin — alle Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Hauptschulklassen auch mit dem Computer. Dabei gelangt das Gerät in allen Unterrichtsfächern zum Einsatz. Die Ergebnisse der „Einstiegsphase" der Klassen 3a und 3b präsentierte die Hauptschule Reichenau in der Hegnerstraße am 21. und 22. März im Rahmen einer eelunse-

nen Ausstellung. Auf zahlreichen Schautafeln wurden die in einer intensiven Woche erarbeiteten Unterlagen vorgestellt, wobei z. B. in Deutsch ein handschriftlicher Aufsatz einem Computerschriftsatz gegenüberstand, in Biologie die Vor- und Nachteile der Computerarbeit aufgezeigt wurden und in Mathematik die exakten Kreisgraphiken die Betrachter beeindruckten. Sowohl bei den Aufgaben in Geometrisch Zeichnen als auch bei den im Fach Bildnerische Erziehung angefertigten Einladungs-

(Eiz) Die unlängst durchgeführte Schülereinschreibung hat ergeben, daß Schwerpunkthauptschulen bei der Bevölkerung sehr „gefragt" sind und positiv angenommen werden. Derzeit gibt es bereits: • Die Musikhauptschule an der Hauptschule Olympisches Dorf I; • Die Technische Hauptschule an der HS Pembaurstraße; • Die Sprachlich-Berufsorientierte Hauptschule an der HS Wüten; • Tagesheimschulen an den HS Olympisches Dorf I und II sowie an der Hauptschule HöttingWest. Nun sollen zwei weitere Schwerpunkthauptschulen geschaffen werden: Der Stadtsenat stimmte zu, daß an der Hauptschule Hötting-West und an der HS Reichenau jeweils eine Sporthauptschule geführt wird. Die Landesregierung wird die notwendige Bewilligung erteilen; zuvor war die Die Einstiegsphase in die Arbeil mit dem Computer liegt hinter ihnen, Stadt Innsbruck als Schulerhalter die Schülerinnen und Schüler stellten die in einer Woche erarbeiteten zu befragen. Ergebnisse vor. (Foto: Frischauf)

karten gaben die Schülerinnen und Schüler der „Handarbeit" gegenüber dem Computerausdruck den Vorzug. Im Fach Physik wurde ein Computer zerlegt und sein Inneres vor Augen geführt und auf der Geschichtstafel konnte man die Entwicklung des Computers zurück bis zur Rechenmaschine mit den Holzkugeln verfolgen.

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Ich gehe zum Einkauf mit eigenem Behälter oder mitgebrachtem Plastiksack, um Rohstoffe zu sparen und Plastikmüll zu vermeiden. Und Sie ? Es kommt auf jeden einzelnen an.


Sicherung des Sillschluchtweges um 3,5 Millionen S Hangbrücke erfordert zwei Millionen, Ufersicherung der Sill weitere 1,5 Mio. S — Baubeginn im Herbst Allein die Brücke wird rund zwei Mio. S kosten. Zugleich muß an dieser Stelle das Ufer der Sill um weitere 1,5 Mio. S befestigt werden, damit die Hangrutschung zur Ruhe kommt: Beide Hänge der Sillschlucht wandern konstant um wenige Zentimeter im Jahr aufeinander zu, ergab ein geologisches Gutachten. Bereits vor zwei Jahren mußte die Stadt deshalb die (erst 33 Jahre alte) Bogenbrücke über die Sill sanieIch wähle für Fahrten in der Stadt das Fahrrad oder ein öffentliches Verkehrsmittel, weil es billiger, vernünftiger und umweltfreundlicher ist. Und Sie ? Helfen Sie mit, es kommt aufjeden an. ren und die Hauptträger erneuern, weil die massiven Balken wie Streichhölzer geknickt worden

(Eiz) Seit der Weg in die Sillschlucht unweit des Spielplatzes durch eine Hangrutschung ins Flußbett „abstürzte" und unpassierbar wurde, ist der beliebte Wanderweg durch die Schlucht gesperrt: Seine Begehung wäre lebensgefährlich. Bekanntlich hat die Stadt vor Jahresfrist die Erhaltung des Sillschluchtweges übernommen, weil der Innsbrucker Verschönerungs-Verein dazu finanziell nicht mehr in der Lage war. Am 13. März beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher, die Hangrutschung durch den Bau einer Hangbrücke zu sanieren.

Behördenverfahren durchgeführt werden, die geraume Zeit benötigen, so das Naturschutzund das Wasserrechtsverfahren. Darüber hinaus muß auch noch die Förderung der Wasserbaumaßnahmen beantragt werden, die der Stadt eine bedeutende finanzielle Entlastung bringt.

waren. Diese Hangbewegung muß ständig beobachtet werden. Der nunmehr gefaßte Beschluß bezieht sich auf rund 50 Laufmeter des Sillschlucht-Weges, der in den Fluß gestürzt ist: Hier wird der Weg künftig auf einer Hangbrücke verlaufen. Das Amt für Brücken-, Wasser- und Straßenbau der Stadt hat dafür ein generelles Projekt ausgearbeitet. Es sieht eine vierfeldrige, schlanke, gut gegliederte Stahlträgerbrücke mit Holzbohlenbelag vor, die ge-

Baggersee untersucht

gen geringfügige Hangbewegungen unempfindlich ist. Zu ihrem Schutz müssen die Sillufer in diesem Bereich gesichert werden. Dafür müssen rund 400 Tonnen Flußbausteine und etwa 200 Kubikmeter Beton (neben ca. 25 Tonnen Brückenbauteilen) durch das Flußbett zur Baustelle transportiert werden, was nur bei Niederwasser möglich ist. Aber nicht nur deshalb kann mit Baubeginn nicht vor Spätherbst gerechnet werden: Zuvor müssen

Auch heuer sollen die Badegäste des Baggersees in kontrolliert sauberem Wasser schwimmen: Das Institut für Zoologie der Universität, Abteilung Limnologie, erhielt vom Stadtsenat den Auftrag für die Wasserkontrolle. Die Kosten: Fast 80.000 S. Der Gesundheitszustand der Fische wird durch das Institut für Fischforschung in Thaur kontrolliert, was zusätzlich 50.000 S kostet.

In Arzl gedeihen Edelkastanien Stadtgemeinde bepflanzte Abhang der Lehmgrube (Th) Die frühere Lehmgrube in und Neubau von Grünanlagen z. Arzl, die im Zuge der Errichtung T. Bäume und Sträucher wählten, des an ihrem Fuße liegenden Ver- die sonst in südlicheren Gefilden einsheimes abgeflacht, aufge- vorkommen, wegen des besonschüttet und teilweise bepflanzt ders sonnigen und geschützten wurde, erhielt in diesem Frühjahr Standortes aber auch hier gedeiihren „letzten Schliff". Die im hen werden. Unter den 500 Bäuunteren Teil des 6.500 Quadrat- men sind Hopfenbuchen, Blumeter umfassenden Abhanges meneschen, Edelkastanien, Vogesetzten Gehölze haben sich gelkirschen und Eichen. Das grüprächtig entwickelt, vielfach trie- ne Erscheinungsbild des Hanges ben auch die zur Hangbefesti- vervollständigen 600 Sträucher gung waagrecht eingelegten Wei- wie z. B. Felsenbirnen, Dirndlden aus. Im März wurde die obere sträucher, Weißdorne und Rosen. Hälfte der Böschung mit 1.100 Die Bepflanzungskosten von Eine für vielerlei Kinderspiele geeignete befestigte Flüche wurde kürz(Foto: Frischauf) Gehölzen bepflanzt, wobei die 450.000 Schilling beinhalten auch lich im Stadtpark Rapoldi geschaffen. Fachleute des Amtes für Planung eine dreijährige Pflege.

Zum Laufen und Spielen geeignet

Neue Fläche mit Plattenbelag im Stadtpark Rapoldi (Th) Der Stadtpark Rapoldi, der nicht zuletzt aufgrund seiner vielfältigen Benutzungsmöglichkeiten (Kinderspielplätze, Sportflächen, Liegewiese, Ruhebereiche) zu allen Jahreszeiten ein Anziehungspunkt für die Bevölkerung ist, bietet seit kurzem eine neue Spielfläche. Der bisherige Schotterplatz im Osten des Geländes im Ausmaß von 600 Quadratmetern erhielt im März einen Plattenbelag, der nun zu vielerlei Aktivitäten einlädt. Mit 1.100 Bäumen und Strauchern begrünt wurde im März der Abhang Wie Ing. Gerhard Dendl vom der früheren Lehmgrube in Arzl. (Foto: Murauer) städtischen Amt für Planung und Seite 14

Neubau von Grünanlagen erläutert, sollen hier Kinder nach Herzenslust laufen können und Platz zum Dreiradfahren sowie für verschiederne Spiele haben. Auch für die ersten wackligen Übungen am Kinderfahrrad ist hier der geeignete Raum. Zugute kommt die nun fußgängerfreundliche und nach Regen rasch trocknende Fläche auch dem Straßentheater, das hier alljährlich gastiert und den Musikanten bei Platzkonzerten. Die Kosten für die Gestaltung beliefen sich auf 400.000 Schilling.

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Erdgas-Umstellung bedingt viele Straßenbaustellen Stadtwerke ersuchen um Verständnis — Rad- und Fußwegachse von Grenobler Brücke zur Kärntnerstraße (Fortsetzung von Seite 1) Die Leitung führt daher von der Kopfstation östlich der Autobahnraststätte in Ampaß zum Inn und verläuft ab dem Baggersee entlang des Innbegleitweges bis zur Grenobler Brücke. Am Gasthof „Sandwirt" vorbei, wird sie zwischen Inn und der Jugendherberge bzw. der Landesfeuerwehrschule bis zum Sillzwickel gelegt. Auf diesem Abschnitt wird über ihr eine Fuß- und Radwegpromenade angelegt, die weiter der Sill entlang bis zum Stadtpark führen soll.

Promenaden am Inn werden bestmöglich geschont Auf der Höhe der Gasmischanlage unterfährt die Gasleitung die Sill mit einem Düker. Die Baudauer beträgt etwa vier Monate, die Kosten werden auf rund 20 Mio. S geschätzt. Während ab Juli bereits Erdgas durch die Leitung fließt, dauern die abschließenden Arbeiten zur Wiederherstellung des Erholungsbereiches entlang des Inns voraussichtlich noch bis Ende August. Wer die Innpromenade zwischen Grenobler Brücke und Baggersee kennt, kann sich vorstellen, daß eine acht Meter breite, baumfreie Trasse einen gewaltigen Eingriff ins Erholungsgebiet bedeutet.

Allerdings ist man bemüht, so viele Bäume wie möglich zu erhalten. Dazu Dipl.-Ing. Leonhard Steiger, Leiter der Grünabteilung der Stadt (Abt. IX): „Wir haben schon eine Bestandsaufnahme aller Gewächse gemacht. Bei einer gemeinsamen Begehung wird nun im Detail festgelegt, wo die Leitung möglichst baumschonend verlaufen wird." Bei besonders erhaltenswerten Exemplaren kann der Sicherheitsabstand auf beiderseits zwei Meter verringert werden — nur muß dort die Leitung entsprechend tiefer liegen. Die Stadtwerke ersuchen die Bevölkerung um Verständnis für die auftretenden Behinderungen während der Bauzeit. Auch die Straßen in der Stadt müssen heuer wegen der Arbeiten an den Gasrohren an vielen Stellen aufgegraben werden.

Bürgermeister Ronwald Niescher (links) und der Obmann des Verwaltungsausschusses der Stadtwerke, GR Ing. Gerhart Grell, nahmen gemeinsam am 26. März den symbolischen Spatenstich für die 4,2 km lange Erdgas-Anschlußleitung von der Kopfstation bei Ampaß zum Gaswerk am Sillzwickel vor. Anfang Juli soll durch das am Innufer verlegte Rohr bereits Erdgas strömen. (Foto: Eliskases)

Gas in Innsbruck seit 131 Jahren

Bergisel-Wettbewerb: 400 Arbeiten erwartet Das Interesse der Architekten am weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb der Stadt Innsbruck zum Ausbau der Bergisel-Arena zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum hält an. Nachdem sich 539 Architekten aus 36 Ländern dazu angemeldet hatten, bestellten nun 401 Architekten die genauen Unterlagen mit dem Modell, was ein guter Indikator für die Teilnahme am Wettbewerb ist: Nach Aussage des Stadtplanungsamtes ist mit 350 bis 400 Teilnehmern zu rechnen. Abgabetermin für die Arbeiten ist bekanntlich der 3. Juni 1991; im September tritt die Jury zusammen, anschließend werden die prämiierten Arbeiten öffentlich ausgestellt.

Erdgas-Geräteaktion bis 18. Mai Neue Geräte machen sich bezahlt Umstellungsfähige Geräte werden kostenlos adaptiert Die mit Stadtgas betriebenen Geräte sind für Erdgas nicht geeignet. Sind sie neuerer Bauart, können sie umgebaut werden. In vielen Fällen ist jedoch eine Neuanschaffung ratsam: Neue Geräte bieten höhere Sicherheit und machen sich oft schon durch bessere Energienutzung bezahlt. Die Stadtwerke bieten Neugeräte zu günstigem Preis mit vorteilhaften Finanzierungsmöglichkeiten an: Alles Wissenswerte erfährt man noch bis 18. Mai im

Informationsbüro, Salurner Straße 11, wo geschulte Mitarbeiter die Kunden beraten (Montag bis Freitag 8.30 bis 18 Uhr, am Samstag von 8.30 bis 12 Uhr). Haushalte, die keine persönliche Mitteilung über die Notwendigkeit des Austausches ihrer Geräte bekommen haben, brauchen derzeit nichts zu unternehmen: Ihr Gerät ist auf Erdgasbetrieb umstellbar. Sie werden noch rechtzeitig unterrichtet, wann bei ihnen die kostenlose Umstellung erfolgt.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4

Am 20. November 1859, vor mehr als 131 Jahren, brannte in Innsbrucks Straßen erstmals Gaslicht. Damals wurde das Gas noch aus Holz erzeugt. Nach der Wassergasund Steinkohlegaserzeugung neben dem Hallenbad Amraser Straße wurde dort 1964 eine Leichtbenzin-Spaltanlage in Betrieb genommen, die bis zum 21. Oktober 1974 ihren Dienst versah. An diesem Tag ging die Flüssiggas-LuftMischanlage am Sillzwickel in Betrieb. Ihr Leistungsvermögen: 116 Megawatt. Am 13. Jänner 1987 wurde mit einer Abgabemenge von 14.630 NM3/h die Kapazitätsgrenze nahezu erreicht: Der Verbrauch betrug damals 93 Prozent der maximal möglichen Stundenleistung. Ohne Abschluß des ErdgasLieferungsvertrages hätte Innsbruck die Gasmischanlage ausbauen und die Kunden weiter mit dem etwas teureren Flüssiggas-Luft-Gemisch bedienen müssen. Zum Thema Transportsicherheit: Flüssiggas kommt mit der Bahn, Erdgas per Pipeline.

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Erdgas Umstellung: Sektoren - Zeitplan Strom

Sektor Nr.

Datum von bis

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15.7.-17.7. \%.}.-%J. 22.7.-24.7. 25.7.-27.7. 29.7.-30.7.

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Wasser Bäder

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1 3

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Sektor Nr.

8 9 10 11 12 WL 13

Datum von bis

5.8.7.8.8.8.12.8.19.8.-

6.8. 7.8. 9.8. 16.8. 19.8. ?3.8.

Änderungen vorbehalten —

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Jede Gaskunde erhält ca. 10 Tage vor dem Umstelltermin eine schriftliche Verständigung. Die Zugehörigkeit einzelner Grenzstraßen ist aus diesem Plan leider nicht ersiehtlieh. Auskünfte darüber erhalten Sie unter: Tel.5907/554.

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Flughafen Innsbruck—Kranebitten

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Glasklarer Fall: Milchflasche gegen Tetra-Pak Weg von der Wegwerfgesellschaft: Das Mehrwegglas als Lehrbeispiel für die nötige Umorientierung (bp) Ob man seine Milch im Packerl oder in der Flasche kaufen soll, darüber wurden schon viele heiße Diskussionen geführt. Während die einen die Milchflasche als „Modeerscheinung" abtun, glauben die anderen an die ökologische Sinnhaftigkeit der Mehrwegflasche. Eines sei gleich vorweggenommen: Milchflaschen belasten die Umwelt weit weniger als die Tetra-Paks. Die Milchpackerln machen nämlich rund 5 Prozent des Haushaltmüllaufkommens aus, während eine Flasche bis zu 40 Mal wiederbef üllbar ist,bevor sie in den Altglascontainer gehört. Kritiker werden genau hier einhaken und auf die Natronlauge hinweisen, die zur Reinigung der Mehrweggläser verwendet wird. Ihnen sei gesagt, daß nur 5 bis 6 Prozent der Lauge täglich erneuert werden und der Konsument auch hier aktiven Umweltschutz betreiben kann. Für die ReiniIch wähle beim Einkauf von flüssigen Produkten möglichst solche Behälter, die ich der Wiederverwertung zuführen kann, Plastikflaschen schneiden dabei am schlechtesten ab. Helfen Sie mit, Rohstoffe zu sparen und Müll zu vermeiden. Es kommt auf jeden einzelnen an. gung von Milchflaschen mit verkrusteten und schimmligen Rückständen braucht der Hersteller nämlich eine wesentlich aggressivere Natronlauge. Darum: Mehrwegflaschen vor der Rückgabe gründlich, am besten

Neuapostolische Kirche 70 Jahre in Innsbruck

mit kaltem Wasser, waschen. Argumente auf einen Blick: • Am gesamten Müllberg sind die Verpackungsmaterialien der Molkereiprodukte mit 8 bis 10 Volumsprozent beteiligt, die Tetra-Paks mit 5 Prozent. • Bei Anlieferung von Frischmilch geschieht gleichzeitig der Rücktransport von Leergebinden, es gibt also keine Extratour. • Milchpackerln werden aus Skandinavien importiert. Mehrweg-Glasflaschen werden mit heimischen Rohstoffen in Österreich erzeugt. • Für 1 kg Verbundkarton sind rund 2,6 kg Rohmaterial erforderlich. Für 1 kg Glas etwa 1,1 kg. Eine Studie des Umweltministeriums kommt zum Schluß, die Verpackungsindustrie hätte bei ihrer Vergleichsuntersuchung über die Umweltauswirkungen der beiden Gebindearten mit veralteten Zahlen operiert. Leider ist die Flaschenmilch nicht • Die Innsbrucker Baufirma Johann Huter und Söhne, ein bis 1829 zurückreichendes Familienunternehmen (etwa 315 Mitarbeiter, 283 Mio. S Umsatz) erhielt von der Landesregierung das Recht, das Landeswappen im geschäftlichen Verkehr zu führen.

Die Abfüllanlage des Innsbrucker Milchhofes schafft etwa 8.000 Flaschen pro Stunde. Eine Mehrweg-Glasflasche macht bis zu 40 Umläufe. Der Konsument sollte die Flasche nach Verwendung mit kaltem Wasser waschen, so kann der Milchhof für die Reinigung eine weniger aggressive Natronlauge verwenden. Nur 5 bis 6 Prozent der Lauge werden täglich erneuert. (Foto: Milchhof) so lange haltbar wie die in den Packerin. Sie erwärmt sich in der Kiste viel schneller, weil die Flaschen vor der warmen Luft nicht so abgeschirmt sind. Trotzdem wird für den umweltbewußten Menschen in der Kontro-

300.000 gingen in die „Zooschule" Alpenzoo ist Tirols bestbesuchte „Büdungstätte" (bp) Genau 308.548 Besucher nutzten im Vorjahr die Möglichkeit, hautnah die Tiere unserer Heimat beobachten zu können. Obwohl etwa 70.000 mit der Hungerburgbahn zum Alpenzoo gelangten, macht die hohe Besucherzahl eine weitere Verkehrsberuhigung notwendig. So sollen im Rahmen der Innuferverbauung am Hohen Weg zusätzliche Park-

Seit dem Jahre 1921 gibt es in Innsbruck neuapostolische Christen. Anfangs von St. Gallen und Wien aus seelsorglich betreut, erhielten sie 1929 einen eigenen Priester. Gottesdienste fanden zuerst in gemieteten Räumen statt; seit 1967 steht in der Wiesengasse die eigene Kirche. — Zum 70-Jahr-Jubiläum stellt sich die Neuapostolische Gemeinde mit mehreren Veranstaltungen der Öffentlichkeit vor: Am 28. April um 17 Uhr im Kolpinghaus Innsbruck-West in der ViktorFranz-Hess-Straße 7 mit einem festlichen Musikvortrag und Information; am 4. Mai ist „Tag der Offenen Tür" in der Kirche Wiesengasse 23; am 7. und 21. Mai finden im Kolpinghaus West jeweils um 19.30 Uhr Gesprächsrunden über die neuapostolische Glaubenslehre statt. Fischotter „Schorschi" soll im Frühjahr für Nachwuchs sorgen. Seite 18

verse Mehrwegflasche gegen Tetra-Pak die Flasche gewinnen. Als Konsument können Sie die weiteren Entwicklungen lenken. Bestätigen Sie durch den Kauf von Milchprodukten in Flaschen Ihr Interesse am Mehrwegglas!

platze geschaffen werden. Geplant ist auch ein neues Eingangsgebäude, um den Gästestrom zu entflechten. Im heurigen Jahr werden die ehemaligen Bussardvolieren umgebaut, um neue Lebensräume für Eisvögel, Wiedehopf und Beutelmeise zu schaffen. Um diesen Plan verwirklichen zu können, überreichte Gen.-Dir. Hubert Klingan im Namen der Tiroler Sparkassen 140.000 Schilling. Der 1979 gegründete „Verein der Freunde des Alpenzoos" hat bisher mehr als 4 Millionen Schilling aufgebracht. Das jüngste Projekt, die neue Murmeltieranlage, wird in wenigen Wochen fertiggestellt. Doch auch für die Flora unseres Landes ist im Alpenzoo gesorgt. Neu entstanden ist ein Alpensteingarten, der mit Natursteinen aus dem Ötztal ideale Lebensbedingungen für Hochgebirgspflanzen bietet. Bleibt nur zu hoffen, daß die Blumen gedeihen und die Besucher ihre Sammelleidenschaft im Zaum halten.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4


DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE Zur Goldenen Hochzeit (50 Jahre) Frau Hildegard und Herrn Heinrich Walz (13.3.) Frau Ilse und Herrn Karl Hamerl (15.3.) Frau Rudolfine und Herrn Stefan Wörgötter (15.3.) Frau Käthe und Herrn Heinrich Jäger (17.3.) Frau Leopoldine und Herrn Anton Plattner (21.3.) Frau Isabella und Herrn Hermann Schmidberger (26.3.) Frau Maria und Herrn Ing. Josef Kunst (29.3.) Frau Frieda und Herrn Eduard Turnier (29.3.) Frau Maria und Herrn Josef Schwitzer (31.3.) Frau Mathilde und Herrn Johann Maurer (2.4.) Frau Margarethe und Herrn Diplr Ing. Ernst Alf (5.4.)

Zum 101. Lebensjahr Frau Johanna Ritzberger (17.3.)

Zum 98. Lebensjahr Frau Adelheid Peinelt (27.3.)

Zum 97. Lebensjahr

Zum 95. Lebensjahr Frau Frau Frau Frau Frau

Maria Leuprecht (11.3.) Elisabeth Mahlknecht (17.3.) Klara Flügel (18.3.) Johanna Telfser (23.3.) Alma Kuen (29.3.)

Zum 93. Lebensjahr Frau Maria Zuser (22.3.) Herrn Heinrich Ramoser (2.4.) Frau Anna Anton (3.4.)

Zum 92. Lebensjahr Frau Frau Frau Frau Frau Frau

Maria Haas (9.3.) Karolina Paolazzi (14.3.) Juliana Heuer (22.3.) Margarethe Frischmann (29.3.) Margarethe Albirch (30.3.) Ludmilla Hietz (31.3.)

Zum 91. Lebensjahr Frau Anna Okraleb (12.3.) Frau Viktoria Werner (13.3.) Frau Maria Geiger (15.3.) Frau Margarethe Rafelsberger (15.3.) Frau Maria Mercsanics (18.3.) Frau Johanna Höhenwarter (24.3.) Frau Marianna Kilzer (28.3.) Frau Edith Haid (30.3.) Herrn Dipl.-Ing.Dr. Alois Meixner (30.3.) Frau Anna Schwaiger (2.4.)

Frau Irma Steiner (1.4.)

Zum 90. Lebensjahr Zum 96. Lebensjahr Frau Margarethe Vasary (10.3.) Frau Maria Thurner (30.3.)

Frau Franziska Speilmann (9.3.) Herrn Karl Löffler (12.3.) Frau Filomena Moser (16.3.)

Sie kann sich noch persönlich an Kaiser Franz-Josef erinnern Sie ist Innsbrucks Zweitälteste Bürgerin: Frau Johanna Ritzberger (Mitte) konnte am 18. März ihren 101. Geburtstag feiern! Die Jubilarin, die bei ihrer Tochter Hedi Ritzberger (links) in Sadrach wohnt, machte beim Besuch von StR. Dipl.-Ing. Eugen Sprenger (rechts), der mit einem Geschenkskorb auch die Grüße von Bürgermeister Romuald Niescher überbrachte, einen erstaunlich rüstigen Eindruck. Frau Ritzberger ist geistig noch sehr aktiv und an allem interessiert. Die aus dem Bezirk Schärding, O.Ö., stammende Frau hat fünf Kindern das Leben geschenkt. 1925 kam sie nach Innsbruck; ihr Mann war Werkmeister im Ruetz-Kraftwerk. Es dürfte nicht mehr viele Innsbrucker geben, die sich wie Frau Ritzberger noch persönlich an Kaiser Franz-Josef erinnern können: Er hat ihr bei einer Ausfahrt in Wien aus einer Kutsche zugewinkt... Übrigens: Auch Innsbrucks älteste Bürgerin, Frau Gnadlinger, stammt aus Oberösterreich.

Frau Elisabeth Gerstenberger (18.3.) Frau Elisabeth Kirchebner (20.3.) Herrn Josef Prantl (20.3.) Frau Mathilde Hatzi (21.3.) Herrn Johann Gruber (22.3.) Herrn Johann Steffner (23.3.)

Frau Leopoldine Slamar (25.3.) Frau Notburga Grünauer (29.3.) Herrn Anton Koch (1.4.) Herrn Ing. Adolf Bauer (3.4.) Herrn Eugen Probst (3.4.) Frau Adelheid Mühringer (4.4.)

LESERSERVICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Wochenend-, Sonn- und Feiertagsdienst

(0 51 2) 88 9 18 27./28. April: Dr. Baldauf Gerhard, Speckbacherstraße 16 a, Telefon (0 18./19. Mai: Zentral-Apotheke, An51 2) 58 37 00; Dr. Baldauf Maria Apotheken ichstraße 2 a, Tel. 58 23 87, Christina, Speckbacherstraße 16 a, 20./21. April: Apotheke „Zur Tri- 4./5. Mai: Apotheke „Zum Tiroler Burggrafen-Apotheke, GumppTelefon (0 512) 58 37 00 Adler", Museumstraße 18, Tel umphpforte", Müllerstraße 1 a, straße 45, Tel. 41 5 17, Nordketten58 43 29; Löwen-Apotheke, Inn1. Mai: Dr. Berger Max, WilhelmTel. 57 65 70, Prinz-EugenApotheke, Haller Straße 1, Tel. 67 rain 103, Tel. 58 90 74; LindenGreil-Straße 16/3. Stk., Telefon Apotheke, Prinz-Eugen-Straße 70, 7 15, Solstein Apotheke, AmpfererApotheke, Amraser Straße 106a, (0 51 2) 58 83 74; Dr. Bauer JoTel. 44 1 80, Mariahilf-Apotheke, straße 18, Tel. 85 7 77; Tel. 41 4 91; Apotheke „Zum Grohann, Michael Gaismayrstraße lnnstraße5,Tel.81 7 58, Apotheke ßen Gott", Schneeburggasse 71b, 20. Mai: St.-Anna-Apotheke, Maria7/1., Telefon (0 51 2) 58 62 50 „Zum Hl. Nikolaus", Mutters, Tel. 87 6 60 Schulgasse 1, Tel. 58 76 36; Theresien-Straße 4, Tel. 58 58 47, 4./5. Mai: Dr. Biedermann Gerhard, Patscher Straße 18, 6080 Igls, TeleReichenauer Apotheke, Gutshof9. Mai: Stadt-Apotheke, Herzog27./28. April: Apotheke „Zum hl. weg 2, Tel. 44 2 93, Stamser Apotfon (0 52 22) 77 5 76; Dr. BergsleitFriedrich-Straße 25, Tel. 58 93 88, Konrad", Bozner Platz 7, Telefon heke, Höttinger Gasse 45, Telefon ner Alexander, Kranebitter Allee Bahnhof-Apotheke, Sterzinger 58 58 17, Apotheke „Zur Universi83 5 21, Kur-Apotheke Igls, Igler 144, Telefon (0 51 2) 86 0 81 Straße 4, Tel. 58 64 20, Schützentät", Innrain 47, Tel. 57 35 85, Straße 56, Tel. 77 1 17 Apotheke, Schützenstraße 56-58 9. Mai: Dr. Blaim Walter, Pradler Saggen-Apotheke, Claudistraße 4, (O-Dorf), Tel. 61 2 01, St.-BlasiusStraße 75, Telefon (0 51 2) 42 5 48; Tel. 58 80 92, Nova-ParkApotheke, Völs, Bahnhofstraße 32 Zahnärzte Dr. Bloch Gertraud, Innsbrucker Apotheke, Arzler Straße 43 b, Tel. (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 a, Tel. 30 20 25; Straße 525,6100 Seefeld, Telefon (0 67 0 58 Uhr) 52 12) 33 66 11./12. Mai: St.-Anna-Apotheke, Maria-Theresien-Straße 4, Tel. 20./21. April: Dr. Alber Markus, 11./12. Mai: Dr. Dellemann Hel1. Mai: Stadt-Apotheke, Herzog58 58 47, Reichenauer Apotheke, Meinhardstraße 3/IV, Telefon muth, Wilhelm-Greil-Straße 12, Friedrich-Straße 25, Tel. 58 93 88, Gutshofweg 2, Tel. 44293, Stamser (0 51 2) 57 12 83; Dr. Bachler GerTelefon (0512) 58 73 71; Dr. Brabec Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Apotheke, Höttinger Gasse 45, hard, Innstraße 7, Telefon Gertraud, Vigilgasse 4, 6065 Straße 4, Tel. 58 64 20, SchützenApotheke, Schützenstraße 56-58 (O-Dorf), Tel. 61 2 01, St.BlasiusApotheke, Völs, Bahnhofstraße 32 a, Tel. 30 20 25;

Tel. 83 5 21, Kur-Apotheke Igls, Igler Straße 56, Tel. 77 1 17

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4

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Thaur, Telefon (0 52 23) 41 9 67 18./19. Mai: Dr. Kraft Elisabeth, Faistenbergerstraße 15, 6060 Hall LT., Telefon (0 52 23) 66 76; Dr. Brock Martin, Müllerstraße 30, Telefon (0 51 2) 58 40 74 20. Mai: Dr. Bracco Rainer, Pfannhauserstraße 1, 6060 Hall LT., Telefon (0 52 23) 75 20; Dr. Drack Reinhold, Anichstraße 3 (0 512) 5 8 44 08 Bereitschaftsdienst des 1. Tiroler Zahnprothesenreparaturstudios: Jeden Samstag, Sonn- und Feiertag von 9—15 Uhr, Leipziger Platz 2; Telefonische Voranmeldung (43 5 28) empfohlen!

Tierärzte 21. April: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Tel. 58 40 86 28. April: Dr. Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Tel. 42 2 12 1. Mai: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Tel. 44 1 63

Gemeinsam zum Wohl der Stadt und der Universität (Fortsetzung von Seite 4) Hobbymannschaften" zur Verfügung gestellt.

Institut für Sportmedizin Großes Interesse an der Errichtung eines Institutes für Sportmedizin zeigt die Medizinische Fakultät. Es soll neben der Betreuung von Spitzensportlern vor allem der wissenschaftlichen Untersuchung der Prophylaxe des Breitensports dienen: Wann nützt er der Gesundheit, wann schädigt er sie? Die Medizin hat dafür in ihrem Strukturplan ein Ordinariat beantragt. Die Stadt wird diese Bemühungen nach Kräften politisch unterstützen. Kultur Die Studenten werden eingeladen, ihre Vorstellungen zu Kulturveranstaltungen der Stadt bekanntzugeben. Dem Wunsch der Studenten nach besserer Einbindung in den Kontaktausschuß Stadt/Universität (siehe oben) wollen sowohl der Stadt- als auch der Akademische Senat nachkommen. — Die Studenten beklagten auch das Fehlen eines kleineren bis mittleren Saales für kulturelle Veranstaltungen im weitesten Sinn. Die Stadt sagte ihre Hilfe zu, nach einer solchen Möglichkeit zu suchen. Seite 20

5. Mai: Dr. Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Tel. 42 2 12 9. Mai: Dr. Gert Heissl und Dr. Szabados, Geyrstraße 1, Tel. 49 21 59

beraten RA. Dr. Höfle, Psychologe Dr. Pilgermair, Dipl.SA. Krismer, Univ.-Prof. Dr. Franz Dienstl und Dr. Wolfgang Riccabona. — HerzSportgruppe: Jeden Mittwoch ab 17 Uhr findet die ärztliche und therapeutische Betreuung der ambulanten Herzgruppe unter der Leitung von Dr. Wolfgang Riccabona statt. — Schlank ohne Diät: Jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr informiert und berät Psychologe Dr. Peter Pilgermair. Die Anzahl je Kurs ist beschränkt. Anmeldung erbeten.

KURZ GEMELDETJ

• Jugendliche ab 15 Jahren sind jeden Mittwoch von 17 bis 21.30 Uhr in den Schülerclub am Domplatz 7, 2. Stock,, eingeladen. Je19./20. Mai: Dr. Thomas Schuster, weils um 19 Uhr wird in einem Gutenbergstraße 12, Tel. 57 83 18 Raum ein Gesprächskreis zu eiWeitere Angebote: nem jugendbezogenen Thema angeboten. So am 17. April: „Was EKA, Erwachsene Kinder von Alkoheißt Freundschaft?" und am 24. holikern (Selbsthilfegruppe) trefApril: „Fernsehen zum Gernsefen sich j eden Freitag um 20.3 0 Uhr Stillberatung in der Mutterberatungsin der Beda-Weber-Gasse 8. hen: Videos selfmade". stelle, Salurner Straße 4, 1. Stock, AEP-Familienberatung, Leopoldstrajeden Mo. 16 Uhr und darüberhin- • In der Generalversammlung ße 31a, Tel. 57 37 98, Mo.—Do. von aus gegen Voranmeldung Tele- des Vereines „Ambraser Schloß17 bis 19 Uhr, Fr. von 10 bis 12 Uhr: konzerte" am 12. März 1991 wurfon 53 60-633 Kostenlose und anonyme Beratung Stilltreffen der La-Leche-Liga, jeden de der bisherige Vorstand einin Fragen der Familienplanung und 1. Mittwoch im Monat von 9 bis 11 stimmig wiedergewählt. An der des Mutterschutzes, bei PartnerUhr, Marlies Luxner, Grillparzer- Spitze des Vereines steht weiterkonflikten und Sexualproblemen. straße 6, Tel. 584294; jeden 3. hin Präsident Dr. Carl Reissigl, Psychologische und RechtsberaMittwoch im Monat von 15 bis 17 sein Stellvertreter ist Dr. Otto Reitung nach Terminvereinbarung. Uhr, Kathrin Geißler, Amraser singer. Der künstlerische Leiter, Umfangreiche Bibliothek. Straße 56/4/24, Tel. 44110. Prof. Howard Arman, berichtete Frauenselbsthilfe nach Krebs für Ti- Ernährungsberatung, Diätberatung, über positiv verlaufene Verhandrol, Amraser Straße 120, Telefon Neues Rathaus, Fallmerayerstr. 1, lungen mit dem Dirigenten Rene 43 72 94, bietet: psychosoziale BeParterre, jeden 1. Mittwoch im Jacobs. ratung jeden 1. und 3. Freitag, Monat, 14 bis 16 Uhr. 14.30 Uhr, Knollerstraße4/P, ab 15 Uhr Gesprächsrunde. Schwimmen Ernährungs- und Diätberatung, Fürgraben), Telefon 58 76 08. Dienstag stenweg 86 (in den Räumen der diensttags 18.15 Uhr; Anmeldung bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr: Beraöffentl. Bücherei Ursulinen). Jeden unter Tel. 53 10 / 201 (Bürozeit); tung und Information für arbeits1. und 3. Mittwoch im Monat von mit Schutz der Wasserrettung. suchende und berufstätige Frauen/ 17 bis 18 Uhr. Gymnastik auch speziell für die Mütter sowie Durchführung verWirbelsäule jeden 2. und 4. Mitt- Frauen helfen Frauen, Museumstr. 10, schiedener Kurse. woch, 17.15 Uhr. Bei uns bleiben sie Telefon 58 09 77. FrauenzentrumVerein „Frauen gegen Vergewaltianonym! Frauenhaus für mißhandelte und gung", Brixner Str. 3, Tel. 57 44 16. obdachlose Frauen und ihre Kinder Tiroler Sozialdienst, Pradler Platz 6a, Vergewaltigte, bedrohte, belästigte Telefon 45 2 82: Familienberatung Zentrum Frauen im Brennpunkt: Frauen und Mädchen können teleStainerstraße 2, 2. Stock (Marktjeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr fonisch Kontakt aufnehmen. Geboten wird psychologische, medizinische und rechtliche Beratung sowie Begleitung zu Polizei, Gericht, Ärztin/Arzt. 12. Mai: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Tel. 58 40 86

Innsbrucker Frauenhaus, Tel. 42 1 12 Tagesmütter-Projekt: Stainerstraße 2, 2. Stock (Marktgraben), Telefon 58 76 08. Dienstag—Freitag 8.30—12.00 Uhr: Wir suchen engagierte Frauen für den Beruf Tagesmutter, Tagesmutterausbildung und -Vermittlung. „Netzwerk", Hilfen für ein Leben mit Krebs. Zentrum für Kranke, ihre Angehörigen und Betreuer. Prandtauerufer 2, Telefon (0 51 2) 87288 (neue Tel.Nr. 28 72 88) — Information, Pflege-und Sozialberatung, Gespräche, Entspannungsund Gesundheitstraining — MonDer Botschafter von Zaire in Österreich, Prof. Dr. Ekanga Botombele tag bis Freitag von 10—12 Uhr und Bokonga (links), stattete am 13. März in Begleitungseiner Gattin, einer nach Vereinbarung. gebürtigen Belgierin, Bürgermeister Romuald Niescher (rechts) im Altstadt-Rathaus seinen Antrittsbesuch ab. Es war der erste Besuch aus Eltern-Kind-Zentrum, Adamgase 4, Telefon 58 19 97 — Treffpunkt für Zaire im Rathaus. Zaire ist so groß wie Deutschland und Frankreich zuwerdende Eltern und Eltern mit sammen und reich an Bodenschätzen (Kupfer, Kobalt, Gold, DiamanKleinkindern; Geburtsvorbereiten). Es besitzt einen Nationalpark, der „schöner ist als jener von Ketungskurse; Montag bis Freitag nia" (Dr. Bokonga) und bemüht sich, eine Regierungsform nach westlivon 9 bis 18 Uhr. Familienberatung chem Muster zu führen. Der Botschafter ist seit einem Jahr in Österim Eltern-Kind-Zentrum, Telereich akkreditiert; zuvor war er in Paris. Den Tirol-Besuch hatte die Firfon 58 72 70 — Sozialberatung: ma Mils-Elektronik organisiert, die einen weltweiten Ruf auf dem Dienstag 9 bis 13 Uhr; Mittwoch 18 bis 22 Uhr. Psychologische BeChiffriergerätesektor genießt. (SNS-Pressebild)

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ratung: Mittwoch 16 bis 18 Uhr. Medizinische Beratung: Dienstag 11 bis 13 Uhr.

und Information, auch für ErFamilientelefon, Telefon 57 74 69, Jeden Montag Heilgymnastik in (Mo. bis Sa. von 9 bis 13 Uhr, Mo. der Gruppe, jeden letzten Montag wachsene; Telefon 89 49 37 — Mo. 17 bis 23 Uhr); erste Anlaufstelle im Monat Treffen im Restaurant und Mi. von 16 bis 20 Uhr, Do. bei Problemen, Sorgen oder FraMuskete, Fischerstraße, Anmel17.30 bis 20 Uhr und nach VereinBabysitter-Zentrale „Zum guten gen in den Bereichen Famidung Frau Pircher, Tel. 61 69 03, barung Hirten", Tel. 89 26 10, Montag bis lie/Ehe/Partnerschaft, bei ErzieFrau Notdurfter, Telefon 61 70 13. Donnerstag von 9 bis 11 Uhr, Freihungs- und Schulangelegenheiten Selbsthilfegruppe für Herzkranke im tag von 9 bis 11 Uhr und von 16.30 Österr. Herzverband, Landesgruppe Dowas für Frauen, Durchgangsort und in Rechtsbelangen. Wir nehbis 18 Uhr. für wohnungs- und arbeitssuchende Tirol, Dreiheiligenstr. 1, Tel. 57 0607, men uns Zeit, zuzuhören und beFrauen und deren Kinder, AdamDi. und Do. von 9 bis 11 Uhr, Do. mühen uns, Ihnen LösungsmöTelefonseelsorge, täglich von 8 bis gasse 4, Telefon 56 24 77. von 17 bis 19 Uhr. glichkeiten aufzuzeigen. 23 Uhr: Telefon 17 70 Ehe-, Familien- u. Lebensberatung AIDS-Hilfe, Landesstelle Tirol, Boz- Lebenshilfe Tirol, Sektion Innsbruck, „Haus des Lebens", vorübergehende der Diözese Innsbruck, WilhelmDomanigweg 3, Montag bis Freitag Wohnmöglichkeit der „Schwestern ner Platz 1/3, Telefon 56 36 21; Greil-Straße 5/1; Montag bis Freivon 8 bis 17 Uhr, Telefon 41 5 21 zum guten Hirten" für schwangere Beratungszeiten: Mo., Mi., Do. von tag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag von Frauen und Mütter mit Kindern in 15 bis 17 Uhr, Di. von 15 bis 19 Uhr, Sozialberatung für Alkohol- und 15 bis 19 Uhr und nach VereinbaKrisensituationen; LebensberaFr. von 14 bis 17 Uhr — anonym Drogengefährdete — Anonym und rung, Telefon 58 88 75 od. 58 81 49 tung und Hilfe bei Arbeitsund und kostenlos. kostenlos: Montag bis Donnerstag Wohnungssuche, Grillhofweg 16, Tiroler Plattform für Alleinerzieher, von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis Rechtsladen — Verein zur Förderung 6080 Vill, Telefon 78 4 35 oder 17 Uhr, Freitag von 10 bis 12 Uhr, Ing.-Etzel-Straße 21, Tel. 56 13 86: von Rechts- und Sozialberatung, 77 1 34. Kaiser-Josef-Straße 13/III, TeleBeratung jew. Mittwoch und DonAngerzellgasse 4, Telefon 57 76 49, fon 57 61 51: Beratung auch für Johanniter-Unfallhilfe, nerstag von 9 bis 11 Uhr Roseggerkostenlose Beratung und Hilfe vor Eltern und Angehörige. straße 30: Behindertenfahrdienst, Stottern Selbsthilfe Innsbruck: Jeden allem bei Schuldenproblemen: Hauskrankenpflege, KrankentransMontag, Mittwoch, Freitag 10 bis Freiwillige Rettung Innsbruck, SillMontag Selbsthilfeabend ab 19.30 porte — Fernfahrten, Öffentliche 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag 16 ufer 3, Sozialdienst (Tel. 59 4 44): Uhr in der Kolping-Seniorenstube, Kurse (Erste Hilfe, Hauskrankenbis 19 Uhr. Nachbarschaftshilfe (rund um die Dreiheiligenstr. 9. Betroffene ab pflege . . .); Fahrtenannahme: Mo. Uhr Bereitschaftsdienst für soziale 18. Lebensjahr willkommen. Eltern helfen Eltern! Elternkreis drobis Fr. 8 bis 19 Uhr, Sa. 9 bis 17 Uhr, Notfälle); Seniorenalarm (NotrufKontaktadresse: Georg Goller, gengefährdeter und drogenabhänSo. 10 bis 17 Uhr, Tel. 44402 hilfe für Alleinstehende). Ing.-Etzel-Str. 69 giger Jugend, Sonnenburgstr. 16, 3. Stock, Innsbruck. Wöchent- Beratungsstelle für hochgradig Seh- Institut für Sozialberatung, Museum- Initiative gegen Tierversuche Tirol, liches Treffen jeweils am Donnersstraße 25/1, Telefon 58 13 85: Mo. behinderte und Blinde: Tiroler Postfach 87, erreichbar jeden Mo. tag um 19 Uhr, Telefon-Kontakt: bis Mi. von 16 bis 19 Uhr, Do. von Blindenverband, Amraser Str. 87, und Do. von 12 bis 20 Uhr in der 507/24 91. 9 bis 12 Uhr sowie nach VereinbaTelefon 42 5 14-0; Beratungsdienst Adamgasse 11 (Grünes Büro), Verrung; med. Beratung: jeweils Mi. für Eltern sehbehinderter und blineinsabend an jedem letzten Freitag Famiiienberatung Olymp. Dorf, Anvon 17 bis 19 Uhr; jur. Beratung: der Kinder; Tiroler Blindenverim Monat, 20 Uhr, selber Ort. der-Lan-Straße 33, Telefon 64 8 69. Di. ab 18 Uhr (Voranmeldung erband, Amraser Straße 87, TeleFür Rechtsfragen, Familien- und wünscht). fon 49 21 65. Schulpsychologischer Dienst, TempiPartnerprobleme usw. stehen straße 4, Montag bis Freitag von 8 Ihnen ein Jurist, eine Ärztin und Beratungs- und Hilfsstelle für Zentrum für Ehe- und Familienfrabis 16 Uhr und nach Vereinbarung, zwei Sozialarbeiterinnen für Schwangere, „Rettet das Leben", gen, Innsbruck, Anichstraße Tel. 57 70 46. kostenlose und anonyme Beratung Wilhelm-Greil-Straße5/1; Montag 24/11, Telefon 58 08 71, Beratungen zur Verfügung: Montag, Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, MonMontag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr AL-ANON Selbsthilfegruppe für und Donnerstag von 9.00 bis 12.00 tag bis Donnerstag von 15 bis 17 Angehörige und Freunde von und von 15 bis 18 Uhr und nach Uhr und Dienstag von 19.00 bis Uhr und nach Vereinbarung, TeleAlkoholkranken; wöchentliches Vereinbarung möglich 21.00 Uhr. fon 58 88 75 od. 58 81 49 Treffen: Donnerstag 20 Uhr, ZolSelbsthilfegruppe Morbus-Bechterew, lerstraße 6, 1. Stock, Tel. 56 23 80. Gesprächsselbsthilfegruppe für Frauen Jugendzentrum Z6, Dreiheiligenstraße 9, bietet Familien- und Partmit Eß-Brechsucht (Bulimie): nerberatung, Drogenberatung und Informationen bei Frau Dr. Zivildienstberatung. PsychologiMaurer, Institut für Medizinische sche, rechtliche und medizinische Psychologie und Psychotherapie, Beratung möglich. Dienstag bis Sonnenburgstraße 16, Telefon 507Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 17 24 90. bis 22 Uhr, sowie nach telefoniSozialberatung für Behinderte und scher Vereinbarung. Tel. (0 51 2) Familienberatung des Landes 56 27 15. Tirol, Zeughausgasse 3, Telefon 57 06 40: Mo. bis Do. von 9 bis 12 Sozialberatung — Familienberatung, Zeughausgasse 3: Montag bis FreiUhr und von 15 bis 17 Uhr. tag 8 bis 12 Uhr, Tel. 57 06 40 Anonyme Alkoholiker, von 19 bis 22 Drogenberatungsstelle Verein KIT, Uhr, Telefon 56 23 80 Mentlgasse 12, Telefon 58 27 27, Pollenwarndienst Tirol: Telefon 15 29 Montag, Mittwoch, Freitag von 15 bis 21 Uhr, Dienstag, Donnerstag Jugendberatung, Kaiser-Josef-Str. 1 von 11 bis 13 und von 15 bis 21 Uhr. (Ecke Anichstraße), Telefon 58 70 10, Mo. bis Fr. von 13 bis 18 Uhr, Heilpädagogische Familien, Mentlpersönliche und telefonische Beragasse 18, Telefon 0512/58 0004, Be- Sondierungsbohrungen im Pfeilerbereich des „eisernen lnnstegs" wurtung für Jugendliche, anonym und ratungsstelle mit den Schwerpunk- den über Auftrag der Stadt nach Ostern durchgeführt. Sie waren notkostenlos. ten: Behinderung in der Familie, wendig geworden, nachdem sich der Inn hier um rund drei Meter eingePflegefamilien, Adoptivfamilien. tieft („gekolkt") hat, was man bei Niederwasser bereits mit freiem Auge Mobiler Hilfsdienst (MOHI) — amMo. bis Fr. von 9.30 bis 12.30 Uhr, sieht: Die gemauerten Pfeilervorgründe sind sichtbar unterwaschen. bulante Dienste für behinderte und Do. von 18 bis 20 Uhr. Die Bohrungen haben den Zweck, zu untersuchen, wie tragfähig die pflegebedürftige Personen, Tel: 49 12 09 (Mo. bis Do. von 8 bis 17 Uhr, Jugendstelle Hotting West, Peer- Pfeiler noch sind. Ein Sachverständiger wird der Stadt darüber ein GutFr. von 8 bis 12 Uhr) (Foto: Frischauf) hofstr. 3, Beratungung, Kontakt achten erstellen.

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jeden ersten und dritten Mittwoch Verein Jugendland, Schönblickweg 12: Wohngemeinschaften für im Monat. Kinder zwischen 1 und 12 Jahren, Energiesparen im Haushalt; Berajugendliche Mädchen und Burtung TIWAG Abteilung Stromverschen sowie eine Kinderkrippe für rechnung, Lieberstraße 3, TeleKleinkinder vom 1. bis zum 3. Lefon 506/23 64 oder 23 82, Montag bensjahr; regelmäßige Veranstalbis Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr, tungen für Kinder und Jugend14.30 bis 16 Uhr, Freitag von 8.30 liche: Informationen tgl. 8 bis 17 bis 12 Uhr oder nach tel. VereinUhr, Telefon 63 4 11. barung Tierschutzverein für Tirol: Altes Landhaus, Tel. 508/564; Tierheim Energiesparberatung der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, TeMentlberg, Tel. 58 14 51; werktags lefon 59 07 / 553; Montag bis Donvon 15 bis 18 Uhr. Außerhalb der nerstag von 8.30 bis 12 Uhr und von Bürozeiten nur in Notfällen Tele14 bis 17 Uhr, Freitag von 8.30 bis fon 584065. 12 Uhr. Österreichischer Kneippbund: Ortsverein Innsbruck, Schöpfstr. 6A, Servicebüro Elisabethinum, Sillgasse 12/301: BeschäftigungseinrichTel. 5893 18; Bürozeiten: Mo. bis tung für Menschen mit KörperbeDo. von 9bis 12 Uhr; Information, hinderungen. Wir übernehmen Beratung, Anwendung, GymnaComputer-, Versand-, Schreibarstik, Wassergymnastik, Gewichtsbeiten u. ä. und bieten sämtliche reduktion, Seniorentanz, Positives selbsthergestellten Produkte zum Denken. Verkauf an. Rufen Sie uns an: Tel. Berufstrainingszentrum der Gesell0 51 2 / 58 16 96, Fax: 0 51 2 / schaft für Psychische Hygiene, 57 99 74. Bürozeiten: von 8 bis Peter-Mayr-Straße lb, Telefon: 11.30 Uhr und von 12.30 bis 16 Uhr. 56 31 41, Integrationshilfe bei Arbeitsplatzproblemen für Personen Malteser Hospitaldienst, Leopoldmit psychischen Beeinträchtigunstraße 41, Behindertenfahrdienst, gen. Anfragen: Mo. bis Do. von Krankentransporte, Sanitätsbe7.30 bis 16 Uhr. treuung, Ausflüge, Erste Hilfe Kurs für Führerscheinbewerber... ErErziehungsberatung — Beratung in reichbar unter Tel. 58 04 58 Mo. bis Erziehungs- und Lernfragen, Do. von 18 bis 20 Uhr. Anichstraße 40, Telefon: 57 20 93

Abschleppdienste: 27./28. April: Hans Graber, Steinach, Brennerstraße 5, Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh Ges.m.b.H., Innsbruck, Schusterbergweg 26 a, Telefon 63 1 83;

27./28. April: Bestattung Platzer, Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04, Bestattung Hugo Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 58 43 81, Nacht 82 7 86;

1. Mai: Bestattung Josef Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74, 1. Mai: Hansjörg Holleis, Völs, BahnNacht 58 20 13, Bestattung Carl hofstraße 33, Telefon (0 52 22) 30 Müller, Pradler Straße 3, Telefon 31 34, Hans Pletzer, Hall i.T., Ger45 1 51, Nacht 83 1 98; bergasse 8a, Telefon (0 52 23) 61 77, Peter Perterer, Innsbruck, Salurner Straße 15, Telefon 58 28 35; Ajax 4./5. Mai: Bestattung Hugo Flossmann, Marktgraben 2, Telefon Unfallhilfe, Innsbruck, Amraser 58 43 81, Nacht 82 7 86, Bestattung Straße6, Tel. (0512) 58 32 32, nachPlatzer, Reichenauer Straße 95, Tets: (0 51 2) 41 3 85 lefon 42 3 04,

4./5. Mai: Hans Graber, Steinach, Brennerstraße 5, Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh Ges.m.b.H., Innsbruck, Schusterbergweg 26 a, Telefon 63 1 83;

9. Mai: Bestattung Carl Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98,Bestattung Josef Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74, Nacht 58 20 13;

9./11./12. Mai: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon (0 11./12. Mai: Bestattung Platzer, Reichenauer Straße 95, Telefon 52 22) 30 31 34, Hans Pletzer, Hall 42 3 04, Bestattung Hugo Flossi.T., Gerbergasse 8a, Telefon (0 52 mann, Marktgraben 2, Telefon 23) 61 77, Peter Perterer, Inns58 43 81, Nacht 82 7 86; bruck, Salurner Straße 15, Telefon 58 28 35; Ajax Unfallhilfe, Innsbruck, Amraser Straße 6, Tel. 18./19. Mai: Bestattung Josef Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon (0512) 58 32 32, nachts: (0 51 2) 41 58 20 74, Nacht 58 20 13, Bestat3 85 tung Carl Müller, Pradler Str. 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98; 18./19./20. Mai: Hans Graber, Stei-

nach, Brennerstraße 5, Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh 20. Mai: Bestattung Hugo Flossod. 57 57 77, kinderpsychologische „Parkinson — Selbsthilfeverein mann, Marktgraben 2, Telefon 58 Ges.m.b.H., Innsbruck, SchusterBeratung und Therapie. BürozeiÖsterreich", Landesgruppe Tirol, 43 81, Nacht 82 7 86, Bestattung bergweg 26 a, Telefon 63 1 83; ten: Mo. bis Fr. von 8 bis 12.30 Uhr Telef. Auskunft 0512/58 72 93 nur Platzer, Reichenauer Straße 95, Teundvonl3.30bisl7.30Uhr,Fr.von abends ab 19 Uhr da keine Gelefon 42 3 04, 8 bis 12.30 Uhr. schäftsstelle. Regelmäßige ZusamBestattungsunternehmen menkünfte (außer an Feiertagen Tiroler Selbsthilfevereinigung im und während der Schulferien): Je- (von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 24 Rauchfangkehrer: Kampf gegen den Krebs, Prandden 1. Freitag im Monat ab 15 Uhr Uhr, Feiertagsdienst von 0 bis 24 tauerufer 2, „Netzwerk", Telefon in der Altenstube Saggen, Bruck20./21. April: Lukas Unteregger Uhr) (0 512) 87 2 88 zur pers. Beratung nerstraße 14, zum ErfahrungsauGesmbH., Anton-Rauch-Straße jeden 1. Mittwoch im Monat 15 bis stausch. Jeden Dienstag von 16.30 20./21. April: Bestattung Carl Mül16a, Tel. 66 9 39 - 0 18 Uhr und auf Wunsch auch pribis 17.30 Uhr in der Gilmschule, ler, Pradler Straße 3, Telefon vat, Telefon (0 512) 41 63 62 oder Gilmstraße 4 zur Gruppengymna45 1 51, Nacht 83 1 98,Bestattung 27./28. April: Gugler GesmbH., 43 62 04. Gesundheitsgymnastik stik unter Anleitung eines erfahreJosef Neumair, Schöpfstraße 37, jeden zweiten und vierten DonFranz-Fischer-Straße 22, Telefon nen Therapeuten. Telefon 58 20 74, Nacht 58 20 13; nerstag im Monat — Schwimmen 58 60 80

AMTLICHE MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN

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EHESCHLIESSUNGEN

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Peter Stricker, Innsbruck, und Irene Auer (6.3.) • Markus Pattis, Innsbruck, und Monika Gasser (6.3.) • Johannes Posch, Innsbruck, und Sophie Schinnerl, Thaur (9.3.) • Dr.iur. Johannes Schöfer, Innsbruck, und Mag.phil. Elisabeth Torggler (9.3.) • Otto Pirkwieser, Innsbruck, und Birgit Orbini (9.3.) • Christian Androschin, München, und Dr.med.univ. Christine Klien, Hohenems (9.3.) • Herbert Fuchs, Innsbruck, und Felista Gatonye (9.3.) • Thomas Tschulnigg, Innsbruck, und Angelika Freiei-

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Wenn Sie sich in der Stadtverwaltung nicht zurechtfinden, nicht wissen, welche Stelle für Ihre Frage zuständig ist, oder Anregungen und Beschwerden vorbringen möchten, dann wenden Sie sich an das

Bürgerservice im Rathaushof, Parterre, gegenüber dem Polizeiwachzimmer. Die Bediensteten dort helfen Ihnen gerne. Sie stellen auf Wunsch auch den Kontakt zu dem Referenten her, der für Ihr Anliegen zuständig ist. Dienststunden: Montag bis Donnerstag 8—12 und 14—17 Uhr, Freitag, 8—12 Uhr, Telefon 5360-144 und 5360-145 Durchwahl. sen, Sistrans (9.3.) • Ronald Koxeder, Innsbruck, und Astrid Eisenstecken, Patsch (13.3.) • Jürgen Debeutz, Knittelfeld, und Klaudia Einödhofer

(13.3.) • Charles Bonner, Irvine/California/USA, und Ann Marie Bruce (15.3.) • Hannes Kirchebner, Innsbruck, und Dagmar Kössler (15.3.) •

Reinhold Rattacher, Telfs, und Franziska Krebs (15.3.) • Dipl.-Ing. Dietmar Menges, Innsbruck, und Robin Murray, Ampass (16.3.) • Roland Vedlin, Innsbruck, und Andrea Tröbinger (16.3.) • Alexander Suen, Rum, und Caroline Vedlin (16.3.) • Mag.iur. Gerhard Wagenhofer, Innsbruck, und Mag.phil. Maria Ammersdorfer (16.3.) • Martin Ploner, Innsbruck, und Angelika Platzer (16.3.) • Christian Bittner, Salzburg, und Mag.pharm. Sylvia Rhomberg, Innsbruck (16.3.) • Cary Meister, Oklahoma, USA, und Jo Ellen Coldiron (22.3.) • Karl Neurauter, Innsbruck, und Lydia Rossi (22.3.) • Elmar Fantin, Innsbruck, und Elisabeth Zass

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koff (8.3.) • Manuela Theresa Siehs (8.3.) • Florian Wolf (8.3.) • Lukas Pfeiffer (9.3.) • Anna Innerhuber (9.3.) • Michaela Hofreiter (9.3.) • Andreas Gaßler (10.3.) • Daniel Jelavic (10.3.) • Tobias Zimmermann (10.3.) • Benjamin Christian Haller (10.3.) • Christoph Waldner (11.3.) • Matthias Told (11.3.) • Hannes Oberhauser (11.3.) • Fabian Koner (12.3.) • Lisa Anker (12.3.) • Sabrina Dallapozza (13.3.) • Tanja Kofier (14.3.) • Susanna Neuhauser (14.3.) • Vanessa Sabrina Nowara (14.3.) • Viktor Paul Dreschke(15.3.) • Maria Motz (15.3.) • Mohammed Abdel-Fatah (15.3.) • Cansu Duman (16.3.) • Ingo Günther Mader (16.3.) • Nina Wett (17.3.) • Simon Riedl (18.3.) • Nurten Keles (18.3.) • Christina Lamprecht (18.3.) • GEBURTEN Bettina Lusch (19.3.) • MariaMagdalena Messner (19.3.) • Jasmin Michael Schutte (1.1.) • Ricarda Ma- Karina Pfurtscheller (19.3.) • Johanria Friedle (3.2.) • Jana Christina Da- nes Prem (21.3.) • Oliver Gerd Kurt nelutti (9.2.) • Gerhard Rieser (11.2.) • Nairz(21.3.) • Stefanie Bader (22.3.) • Michael Rieser (11.2.) • Resul Ünlü Victoria Vyslozil (22.3.) • Anna Hei(15.2.) • Nina Haslwanter (16.2.) • Ja- seler (22.3.) • Tina Wallum (23.3.) • kob Schneider (16.2.) • Daniel Dan- Alexander Pienz (27.3.) • Emanuel ninger (17.2.) • Danijel Majic(25.2.) • Neuhauser (27.3.) • Katharina Rimml Valentina Cordelia Pohl (25.2.) • Kri- (28.3.) stin Erika Hiltpolt (26.2.) • Stephan Hütter (27.2.) • Sebastian Bachmann (27.2.) • Lukas Mayr (28.2.) • Astrid STERBEFÄLLE Bihler (2.3.) • Sandra Spiric (2.3.) • Andreas Binder (2.3.) • Slavica Brkic (2.3.) • Paul Lassnig (2.3.) • Jennifer Anna Pertl, 84 (25.2.) • Klara Valler, Winkler (3.3.) • AmirIbrahim (4.3.) • 80 (27.2.) • Anna Cerny, 86 (28.2.) • Stefanie Laimer (5.3.) • Tobias Enne- Josefine Seyer, 86 (1.3.) • Maria Saurmoser (5.3.) • Olivia Winkler (5.3.) • wein, 73 (1.3.) • Elfrieda Holz, 72 Stefanie Puik (6.3.) • Hannah Schlet- (2.3.) • Martha Kunert, 80(2.3.) • Roterer(6.3.) • Theresa Christina Erhart land Neubacher-Steinhans (2.3.) • (6.3.) • Thomas Starjakob (8.3.) • Anna Kremser, 88 (3.3.) • Wilhelm Sandro Valduga (8.3.) • Lisa Schisch- Unterberger, 73 (4.3.) • Clara Watz(23.3.) • Michael Pfeifenberger, Innsbruck, und Barbara Riedlmayer (23.3.) • Werner Brunner, Innsbruck, und Monika Noisternig (23.3.) • Christian Driendl, Völs, und Regina Pfeifer (23.3.) • Andreas Biechl, Niederndorf, und Edda Hämmerle, Hohenems (23.3.) • Harald Deschmann, Innsbruck, und Ingeborg Kolin (23.3.) • Markus Schuler, Innsbruck, und Daniela Majoni (23.3.) • Ing. Karl Kapferer, Innsbruck, und Michaela Kofier (25.3.) • Adefris Kassaye, Ampass, und Wabayehu Eshetie, Innsbruck (27.3.) • Khaled Mizouar, Innsbruck, und Waltraud Fiegl (27.3.)

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dorf, 81 (4.3.) • Alois Kapferer, 85 (4.3.) • Siegfrieda Thaler, 86 (4.3.) • Margaretha Singer, 76 (5.3.) • Harald Ortler, 24 (5.3.) • Siegfried Mandl, 79 (5.3.) • Josef Seebacher, 86 (5.3.) • WilhelmineGstrein, 80(7.3.) • Josefine Gächter, 91 (7.3.) • Max Brandstoetter, 81 (7.3.) • Friedrich Mitterer, 83 (7.3.) • Heinrich Gurschler, 80 (7.3.) • Wilhelm Pfeifer, 87 (8.3.) • Clementine Mair, 88 (9.3.) • Ingeburg Langfischer, 69 (9.3.) • Maria Niedrist, 98 (9.3.) • Aloisia Hofer, 89 (10.3.) • Hildegard Mayr-Seppi, 91 (10.3.) • Maria Roilo, 86 (10.3.) •

Franz Schödl, 75 (12.3.) • Johann Winkler, 81 (12.3.) • Edeltrudis Heel, 74 (13.3.) • Hildegard Danzer, 82 (13.3.) • Martha Heis, 97 (13.3.) • Anna Fabschütz Planinschek, 77(13.3.) • Katharina Kaserer, 18 (14.3.) • Josef Lercher, 69 (14.3.) • Friedrich Wieser, 81 (14.3.) • Anton Pichler, 87 (14.3.) • Hermina Volgger, 78 (14.3.) • Anna Völkl, 88 (15.3.) • Ilse Hindelang, 82 (16.3.) • Alfons Sillaber, 77 (16.3.) • Hans Berger, 79 (16.3.) • Herta Lerchenmüller, 85 (17.3.) • Maria Künstner, 82 (17.3.) • Marianna Geoghegan, 65 (20.3.)

Bei Umweltsorgen oder Vorschlägen zur Verbesserung unserer Umwelt: Rufen Sie uns doch bitte an über

das grüne Telefon 53 60-352—Durchwahl Wir helfen Ihnen gerne und sind Ihnen dankbar. Ihr Amt für Umweltschutz

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN

Änderungen, General-FeuersteinStraße 13, Dr. Bernd Klima, Höhenstraße 94 Umwidmung der Büroräume Top 203 zu einer Wohnung, Museumstraße 28, S. Finanzberatung Sparkasse, Anichstraße 24 diverse Umbauarbeiten, ThomasRiß-Weg 8, Helga Hartmann, Thomas-Riß-Weg 8 Sanierung, Hofgasse 2, DDr. Walter Nowak, Hofgasse 2 Änderung der genehmigten AusfühMagistratsabteilung II rung und Teilverzicht, WinkelfeldReferat Jugendkultur steig 62, Ferdinand Happ, WinkelZahl II — 93/1991. feldsteig 62 Adaptierung des bestehenden DachKostenzuschuß zur Kindererholung geschoßes, Höttinger Gasse 15, Innsbrucker Jugendorganisationen und -Institutionen, die im Sommer 1991 Raimund Berger, Anichstraße 12 Kindererholungsaktionen durchführen, können bei der Stadtgemeinde Einbau einer Stiege, DrrStumpfInnsbruck einen Antrag um Kostenzuschuß für unterstützungswürdige KinStraße 45a, Helmut und Renate der einbringen. Maier, Dr.-Stumpf-Straße 45a Dieser Zuschuß kann nur für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Vordach, Leopoldstraße 1, ChristoLebensjahr mit ständigem Wohnsitz in Innsbruck beansprucht werden. Bei pher Letti & Deutsch Gesellschaft unentgeltlicher Unterbringung und Erholungsaufenthalten von weniger als m.b.H., Leopoldstraße 1 14 Tagen wird grundsätzlich kein Zuschuß gewährt. Einfamilienwohnhaus, Schusterbergweg 22, Karl und Johanna SchätDie Vormerkung der Ferienkinder ist bis zum 17. Juni 1991, die Schlußmelzer, Arzler Straße 174 dung nach Beendigung der Ferienaktion bis zum 16. September 1991 unter mit PKWVerwendung der Formulare vorzunehmen, die beim Referat Jugendkultur Hofeinfahrt Abstellplätzen, Tempistraße 1, Dr. der Magistratsabteilung 11 (Swarovski-Haus, Eingang Stiftgasse) erhältlich Rosa und Artur Stürzenbaum, sind. Nur termingerecht abgegebene Formulare können berücksichtigt werStafflerstraße 12 den. Der Aktionsträger ist für die Auswahl der Innsbrucker Kinder voll verantwort- Anbau an der Westseite sowie Grundzusammenlegung, Kaufmannstralich und bestätigt mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der Angaben. Bei ße 23, TARBUK Industriegüter, unrichtigen Angaben der Teilnehmerzahl sowie bei Nichtbeachtung vorgeKaufmannstraße 23 nannter Bedingungen ist die Zuerkennung jeglichen Zuschusses verwirkt. Konditorei mit Backstube im KellerDie Magistratsabteilung II, Referat Jugendkultur, behält sich die Besichtigung geschoß und 1 Wohnung, Josefder Unterkünfte, insbesondere in sanitärer Hinsicht, vor. Stapf-Straße 15, Ernst Heiss, Josef-Stapf-Straße 15 Der Abteilungsleiter Zweifamilienwohnhaus, Gletscherim Auftrag: blick 34, Hermine und Sabine KoDr. Franzel, Senatsrat litscher, Gletscherblick 32 Ausbau des Dachgeschoßes, Dorf-

gasse 10, Georg Mader, Dorfgasse 10 Ausbau eines Dachraumes, Noldinstraße 1, Evelyne Person, Noldinstraße 1 Umbau und Sanierung, Patscher Straße 4, Hans-Dieter Spörr, Patscher Straße 4 Flugdach, Rosnerweg 8, Harald Mayr, Rosnerweg 8 Einbau eines Büro- und Ausstellungsraumes, Viaduktbogen 42, Kurt Thielmann „Wintergarten und Solartechnik", GerhartHauptmann-Straße 52 Zu- und Umbau des Wohnhauses, Tschiggfreystraße 7, Dipl.-Ing. Wolfgang Marsoner, Tschiggfreystraße 7 Gartenhäuschen, Barthweg 20f, Brigitte Stocker, Ritter-WaldaufStraße 25, 6112 Wattens Innenumbau-Zweigstelle, Claudiaplatz 2, Creditanstalt Bankverein, Landesdirektion Tirol, MariaTheresien-Straße 36 Aufstellung von Litfaßsäulen, Klinik, Wüten, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Wohnhaus, Gramartstraße 6, HEBA BAU Gesellschaft m.b.H., Amraser Straße 54 Änderung des Garagenaufbaus, Höttinger Gasse 8, Raimund Berger, Anichstraße 12 Brückensanierung, nachträgliche Bewilligung, Höhenstraße, Dr. Albert Fiegl, Löfflerweg 32 Änderung, Purnhofweg 56 u. 56a, Georg und Ines Wach, Purnhofweg 56 Anbau eines landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäudes, Eggenwaldweg 18, Brigitte Leismüller, Eggen-

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waldweg 20 Kammerspiele-Renovierung, Universitätsstraße 1, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Dachbodenausbau, Innstraße45, Roland Wechselberger, Innstraße 45 bauliche Änderungen und Umwidmung, Leopoldstraße 42b, Troja Gastronomie und Handelsgesellschaft m.b.H., Bozner Platz 1 Mehrfamilienhaus mit Doppelgarage und Abstellplatz, ProfrFicker-Weg 12, 12a, Ing. Ferdinand Gruber, Roßbachstraße 24 Änderungen, Weingartnerstreaße 129, Verein Sonnenland, z.Hd.Hr. Prof. Friedrich Rock, Fürstenweg 50 Sanierung, Leopoldstraße 22, Tiroler Wasserkraftwerke AG, Landhausplatz 2 Balkon, Oswald-Redlich-Straße 2, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 teilweise Umwidmung des Dachgeschoßes, Kohlstattgasse 3, Klaus Tschuggnall, Franz-Fischer-Straße 17 Umbau des Frisiersalons in ein Espresso, Universitätsstraße 3, Franz Innerhofer, Außerweg 18, 6143 Navis drei Dachgaupen, Schrottstraße 13, Dr. Eduard Klotz, Schrottstraße 13 Entfernung einer Stahlsäule, Kranebitter Allee 88, Wadi Rizk, Kranebitter Allee 88 Liftschachtanbau, Änderung des Liftschachtkopfes, Museumstraße 7, Josef Wolf, Museumstraße 7 Anbau eines Personenaufzuges, Leopoldstraße 31a, Dr. Heribert Schar, Maria-Theresien-Straße 1 Sanierung der Fassade, Museumstraße 1, Robert Kuttner, Museumstraße 1 Sanierung und Umbau, Lindenbühelweg 17, Zita Kraft, Lindenbühel weg 17 Doppelwohnhaus, Lohbachweg C 54, Norbert und Bernhard Steiner, Lohbachweg C 52 Dachausschnitt für Dachterrasse, Johannesgasse 13, Zenzi Stumpf, Johannesgasse 13 Wohnhaus mit 7 Wohnungen und einer Tiefgarage, Am See 1, Wohnpark Igls Gesellschaft m.b.H., Amraser-See-Straße 14 Einbau eines Brandschutztores, Michael-Gaismair-Straße 10 und 12, Fritz und Lutz, Franz-FischerStraße 1 Selbstbedienungswaschanlage, Dörrstraße 71, Manfred Feistmantl, Reinigungstechnik, Dorf 15b, 6123 Terfens Stallgebäude und Heustadl, Schneeburggasse 140, Anneliese Wopfner, Dr.-Stumpf-Straße 45 Kleingarage, Bergiselweg 19, Dr. Franz Ladinig, Bergiselweg 19 Wintergarten und Flugdach, Brunder-Willram-Straße 15, Ing. Heinz Kolbitsch, Bruder-WillramStraße 15

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Flugdach und eine offene Verladerampe, Langer Weg 29, AMFMilch- und Fleischvermarktung, Langer Weg 29 Umbau und Dachgeschoßausbau, Innstraße 10, Walter Koch, Wilhelm-Greil-Straße 5 Umwidmung, Lindenhof 1, Johann und Gertrude Pohl, Lindenhof 1 Änderung, Herzog-Otto-Straße 8, DOM-Galerie Bauprojekt Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Schmerlingstraße 2 Um- und Zubau, Pontlatzer Straße 63, Dkfm. Fritz Lechleuthner, Anif Nr. 390, 5081 Anif 2 Fertigteil-Service-Boxen, Fürstenweg 103, Mietwerstatt Gesellschaft m.b.H., z.Hd.Hrn. Markus De Col, Fürstenweg 103 Verlängerung der best. Abbundhalle sowie Neubau einer Halle, Völser Straße 60e, Johann Huter & Söhne KG, Völser Straße 60e Zubau von Büroräumen sowie Grundzusammenlegung, Trientlgasse 45, Johann Rathgeber Gesellschaft, Trientlgasse 45 Um- und Zubau des best. Wohnhauses Lagerraumneubau und Garagenbau, In der Ulle 6, Mag. Georg Säxinger, In der Ulle 6 Zubau einer Holzzuschneidewerkstätte, Ampfererstraße 60, Baumarkt Würth - Hochenburger, Ampfererstraße 60 Autoabstellüberdachung, Tiergartenstraße 126 und 126a, Tiroler Gemeinnützige Wohnungsbau und Siedlungsgesellschaft, Fürstenweg 27 Zu- und Umbau, Haller Straße 31, Dr. Hans Nagiller, Jochberg Nr. 372, 6373 Jochberg Fertigteilgarage und Anbau eines Holzschuppens, KG. Amras, Gpn. 9 und 10, Josef Gollner, Geyrstraße 6 Dachgeschoßausbau, Generalsanierung des Wohnhauses, Liebeneggstraße 2, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Änderung und Zusammenlegung der Geschäfte, Kranewitterstraße 2 und 2a, Viktor und Thomas Peintner, Kranewitterstraße 2 überdachter Abstellplatz, Zubau eines Windfanges, Solsteinstraße 5, MAg. Gottfried Hörmanseder, Sternwartestraße 17a Werbeeinrichtung, Innstraße 59, Michael Cadez, Etrichgasse 28 Werbeeinrichtung, Bozner Platz 7, Mag. Ferdinand Müller, Bozner Platz 7 Werbeeinrichtung, Haller Straße 133, Tiroler Frischgetränke Gesellschaft m.b.H., Haller Straße 133 Werbeeinrichtung, Salurner Straße 1, Naturfreunde Tirol, Salurner Straße 1 Werbeeinrichtungen, AndreasHofer-Straße 34, Gerhard Sailer, Andreas-Hofer-Straße 34 Werbeeinrichtungen, Grabenweg 4, F. M. Zumtobel Gesellschaft m.b.H.,

Wallenmahd 46, 6851 Dornbirn Werbeeinrichtung, Sillhöfe 10, Franz Tollinger, Sillhöfe 10 Werbeeinrichtungen, MariaTheresien-Straße 37, Arch. Peter Lorenz, Maria-Theresien-Straße 37 Werbeeinrichtung, Mitterweg 25a, Firma AGFA Lichthaus, Trientlgasse 43 Werbeeinrichtung, Fürstenweg 67, ESCOM COMPUTER, Pembaurstraße 19 Werbeeinrichtung, Amraser-SeeStraße 56, Josef Polak Drive-In Gesellschaft m.b.H., Amraser-SeeStraße 56 Werbeeinrichtungen, Innrain 46, Ha

raid Schlesinger, Viaduktbogen 117 Werbeeinrichtung, Salurner Straße 7, Nemati Ges.m.b.H., ErzherzogEugen-Straße 26 Werbeeinrichtungen, Meinhardstraße 1-3, HAGEBANK, Meinhardstraße 1 Werbeeinrichtung, Kugelfangweg 46, Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 8 Werbeeinrichtungen, Museumstraße 38, Achammer-Tritthart, KarlKapferer-Straße 5 Werbeeinrichtungen, Egerdachstraße, Hermann Unterpertinger, Thurnfelsstraße 18, 6176 Völs

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert

Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen: Gemeinderatssitzung vom 22. März 1991 AUFLAGE DER ENTWÜRFE: Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HA-F4, Höttinger Au, Bereich westlich der Universitätssportstätten: Um die Errichtung eines Bauernhofes zu ermöglichen, wird der vorliegende Planungsbereich, der derzeit zum Teil als öffentliche Grünfläche und zum Teil als landwirtschaftliche Grünfläche ausgewiesen ist, in Freiland umgewidmet. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. SM-B3, Klosteranger, zwischen Völser Straße und ÖBB: Der vorliegende Bereich wird bebauungsplanmäßig entsprechend dem Tiroler Raumord-

gleichzeitig gem. 28 (3) a) TROG den Beschluß über die dem Entwurf entsprechende Änderung des jeweiligen Planes gefaßt, wobei dieser Beschluß jedoch erst dann rechtswirksam wird, wenn innerhalb der Auflegungsfrist keine Stellungnahme zum jeweiligen Entwurf abgegeben wird. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 34/g, Innsbruck, Bereich Meinhardstraße 12 (2. Entwurf, ZNr. 3129) und dessen Aufbauplan Nr. 34/gl, Innsbruck, Hofverbauung im Bereich Meinhardstraße 12 und 14 (2. Entwurf, ZNr. 3130) (als Änderung des Bebauungsplanes Nr. 34/f, ZNr. 2920):

Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen nungsgesetz bearbeitet. Dabei sind im gesamten Planungsbereich offene Bauweise, je nach Widmungskategorie 1 bis 2 Vollgeschoße, z. T. talseitig 3 Vollgeschoße und eine Geschoßflächendichte von 0,6 ausgewiesen. Die Klosterangerstraße und die Fußgängerunterführung sind auf ein Projekt des Tiefbauamtes abgestimmt. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 16/w, Innsbruck, Bereich zwischen Erzherzog-EugenStraße, Matthias-Schmid-Straße und Sill: Um die baurechtlichen Voraussetzungen für eine Betriebserweiterung zu schaffen, werden im vorliegenden Entwurf geschlossene Bauweise, der höchste Punkt der baulichen Anlage mit 10 m sowie eine Baugrenzlinie zwischen Mischgebiet und öffentlicher Grünanlage festgelegt. AUFLAGE DER ENTWÜRFE UND BESCHLUß GEM. 28 (3) a) TROG: Hinsichtlich des folgenden Entwurfes hat der Gemeinderat

Im vorliegenden 2. Entwurf wird das hofseitige Gebäude von der östlichen Grundstücksgrenze geringfügig abgerückt und der erdgeschoßige Baukörper nördlich des öffentlichen Durchganges um 4 m nach Westen erweitert. Alle übrigen Festlegungen bleiben gegenüber dem 1. Entwurf unverändert. Die Entwürfe, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsamtes, Fallmerayerstraße 1,4. Stock, vom 9. April bis einschließlich 7. Mai 1991 einsehbar. Darüber hinaus können weitere Informationen zu den aufgelegten Entwürfen während der Parteienverkehrszeit von 8 bis 10 Uhr von den zuständigen Sachbearbeitern eingeholt werden. Jeder, dem die Stellung eines Gemeindebewohners zukommt, hat das Recht, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen.

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nnsbruck ist eine sonnige Stadt. Obwohl die Verhältnisse sehr geeignet sind, wird diese kostenlose Energie zu wenig genutzt, die Sonne scheint auf die meisten Dächer in unserer Stadt umsonst. Prinzipiell kann man die Sonnenenergie passiv oder aktiv nutzen. Passiv geschieht dies

I

Der aktuelle Umwelttip: Die Sonne scheint umsonst

tor zurückgeführt. Eine elektronische Steuerung sorgt dafür, daß die Pumpe nur in Betrieb geht, wenn die Temperatur im Kollektor höher ist als jene im Speicher. Wie funktioniert eine So- Der Boiler (Wärmespeicher) laranlage für sollte so dimensioniert sein, daß eine Speicherung von WarmWarmwasserwasser bis zu mehreren Tagen aufbereitung? möglich ist, Trotzdem muß bei Die einstrahanhaltendem Schlechtwetter die lende SonnenMöglichkeit bestehen, das energie wird im Warmwasser mit anderen EnerKollektor in giequellen aufzuheizen (ElekWärme umgetroheizstab, über Wärmetauwandelt. Diese scher aus der Zentralheizung Wärme wird bzw. Kachelofen). über ein in der Funktionsschema einer Solaranlage: (1) Sonnen- geschlossenen Standort, Neigung und kollektor, (2) Rohrleitungen mit Wärmeträger- Anlage zirku- Richtung der Kollektoren medium, (3) Boiler, (4) Wärmetauscher, (5) Pum- lierendes Medipe, (6) elektronische Regelung, (6) Nachheizung. um (Wasser mit Dacheinbau Am häufigsten bietet sich eine Frostschutzdurch richtige Bauplatzwahl, mittel) zum Boiler geführt, wo integrierte Aufstellung im Dach Ausrichtung des Gebäudes zur ein Wärmetauscher die Wärme an. Die Dachfläche sollte dabei Sonne, geschickte Anordnung an das Brauchwasser überträgt. möglichst südorientiert sein und der Räume und Fenster, geeigne- Das durch die Wärmeabgabe einen Neigungswinkel von 30— te Dämmung. Windbremsende abgekühlte Medium wird mit 50 Grad haben. Bepflanzung kann den Energie- Hilfe einer Pumpe zum Kollek- Ideal sind: bedarf eines Gebäudes stark herabsetzenen. Bauwillige können in der Umweltberatung Fachliteratur einsehen. Aktiv kann die Sonnenenergie mit verschiedenen technischen Methoden gebunden und ins Gebäude transportiert werden. Stromerzeugung mit photovoltaischen Zellen ist teuer und wo ein Stromanschluß vorhanden ist, noch nicht sinnvoll. Sonnenkollektoren nutzen die Wärme- Müllerstraße 26, 6020 Innsbruck, Tel. 051 2/575656, strahlung. Verschiedene Firmen Öffnungszeit: Di., Do., Fr., 9.00-17.00 Uhr. bieten fertige Anlagen an, die wir Interessenten gerne weitervermitteln. Es bietet sich aber auch die Möglichkeit, Solaranlagen selbst zu bauen.

UMWELTBERATUNG INNSBRUCK

— 45 Grad bei ganzjähriger Nutzung; — 30 Grad bei Sommernutzung und — 5 bis 60 Grad bei Winternutzung. Eine Abweichung von der Idealen Südorientierung der Dachfläche bis zu 20 Grad nach Osten oder Westen fällt fast nicht ins Gewicht. Bei größerer Abweichung verringert sich der Strahlungsempfang, wobei es günstiger ist, nach Westen abzuweichen als nach Osten. Für einen Fünf-PersonenHaushalt sollte der Warmwasserspeicher etwa 500 Liter fassen; dafür wäre eine Kollektorfläche von 10 qm vorzusehen. Frei aufgestellte Anlagen Ist ein Dacheinbau nicht möglich, kann die Solaranlage auch frei aufgestellt werden, z. B. im Garten, an einem Hang oder auf einem Flachdach. Auf die landschaftlichen Gegebenheiten sollte Rücksicht genommen werden. Es ist darauf zu achten, daß die Leitungen vom und zum Speicher möglichst kurz gehalten werden. Wenn Sie die Möglichkeit haben und eine Solaranlage bauen wollen, wenden Sie sich an die Umweltberatung. Wir fassen einige Bauherren zu einer Gruppe zusammen und helfen bei Auslegung und Materialbestimmung, vermitteln das Werkzeug zum Bau der Kollektoren und die Kenntnisse zum Einbau. Nutzen Sie erneuerbare Energiequellen, vielleicht bereitet auch Ihnen die Sonne das Warmwasser bald umsonst!

schaft m.b.H!', Museumstraße 38 (EZ Sillpark), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel Carlo Benvenuti, Leopoldstraße 41/1II, Ständig von einem Auftraggeber beauftragter Warenpräsentator Josef Salchner, Wörndlestraße 19, Kleinhandel mit Obst und Gemüse „Country Life Gastronomie- und Handelsgesellschaft m.b.H!', Maria-Theresien-Str. 9, Handelsgewerbe Christine Kern, Amraser Str. 56, Friseur und Perückenmacher Wolfgang Hager, An-der-Lan-Str. 45, Wärme-, Kälte-, Schall- und Branddämmung usw. Hans Jörg Lais, Franz-Kotter-Weg 9,

Taxigewerbe, beschränkt auf 2 Pkw Johann Dollinger, Pechestraße 10, Taxi-Gewerbe beschränkt auf die Ausübung mit 1 Pkw Irmgard Cristofori, Jahnstraße 13, Immobilienmakler „Familia Discount F.M. Zumtobel Gesellschaft m.b.H. & Co KG", Grabenweg 4 (weitere Betriebsstätte v. Dornbirn, Wallenmahd 46), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel Rudolf Strassegger, Museumstraße 11/1. Stk., Vermittlung von Leasingverträgen aller Art Manfred Primus, Reichenauer Straße 48, Vermittlung von Clubmitgliedschaften Aloisia Siegele, Bürgerstraße 2, Ver-

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C

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE

Monika Caks, Burghard-BreitnerStr. 15, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Rauchrequisiten, Papierwaren usw. Dieter Franz Kohlpaintner, Südtiroler Platz 2 (Betriebsstätte von WalsSiezenheim, Reischlweg 91), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Pelz- und Lederbekleidung Werner Lichtmannegger, Dörrstraße 51, Zahntechniker Sabernig Heinz, Innstraße 113,

Kunststeinerzeuger, beschränkt auf einen Bürobetrieb Brigitte Wintner, Andreas-Hofer-Str. 24, Handelsgewerbe, beschränkt auf Altwaren Alfred Houska, Höttinger Gasse 1, Betrieb einer Fotokopieranstalt Mag. Vera Linde-Weld, Karmelitergasse 21, Handelsagent Markus Kohler, Kajetan-Sweth-Str. 11, Handelgewerbe, beschränkt auf Kosmetikartikel und Modeschmuck „l'herbier de provence Handelsgesell-


mittlung von Werkverträgen, beschränkt auf Werkverträge betreffend die Durchführung von Betriebs- und Unternehmensanalysen Peter Zier, Egger-Lienz-Straße 3a, Handelsgewerbe Werner Fink, Grenzstraße 20, Handelsgewerbe, beschränkt auf Fahrzeuge und Baumaschinen „Wagner'sche Univ.-Druckerei Buchroithner & Co. Gesellschaft m.b.H!', Matthias-Schmid-Str. 12, Buchbinder in der Form eines Industriebetriebes Brigitta Hagspiel, Holzgasse 4, Gärtner, beschränkt auf Friedhofsgärtnerei Roswitha Beck, Bilgeristraße 11, Handelsagent Reinhard Hauser, Museumstraße 11/1, Vermittlung von Leasingverträgen Brigitte Arnold, Josef-WilbergerStraße 49, Federkielsticker Daniel Lechleitner, Innstraße 26, Taxi-Gewerbe, beschränkt auf 2 Pkw „Realconnect Beratungs Gesellschaft m.b.H!', Sillgasse 9, Immobilienmakler „Nova Computer & Management Gesellschaft m.b.H. & Co. KG", Bürgerstraße 22, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel „Austrodent Handelsgesellschaft m.b.H!', Müllerstraße 2 (weitere Betriebsstätte von Graz, Brandhofgasse 22), Großhandel mit Drogen und Pharmazeutika, eingeschränkt auf dentalpharmazeutische Artikel „Austrodent Handelsgesellschaft m.b.H!', Müllerstraße 2 (weitere Betriebsstätte von Wien 7, Seidengasse 42), Elektroinstallation der Unterstufe „Mesrur Kasapoglu Frisiersalon Gesellschaft m.b.H!', Innstraße 43, Friseur und Perückenmacher „MBB-Holding AG", Fürstenweg 68 (Betriebsstätte von Wien 4, Argentinierstr. 22), Werbungsmittler „Buchhandlung und Zeitungsbüro Morawa & Co", Museumstraße 38 (Einkaufszentrum Sillpark), Buch, Kunst- und Musikalienhandel Herbert Felbermair, Maximilianstraße 37/11, Handelsagent, beschränkt auf die Privatgeschäftsvermittlung von Produkten der Fa. Amway Kreszenz-Christine Ausserhofer, Rehgasse 23, Taxi-Gewerbe, beschränkt auf 1 Pkw Nikolaus Bacher, Leopoldstraße 56, Kleinhandel mit Christbäumen Waltraud Riedmann, Erlerstraße 17, Fußpfleger Waltraud Riedmann, Erlerstraße 17, Kosmetiker Günter Schuh, Bachlechnerstraße 17, Vermittlung der Vermietung von Geräten aller Art Günter Schuh, Bachlechnerstraße 23,

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Organisation von Veranstaltungen aller Art Christine Egger, Kajetan-SwethStraße 9, Warenpräsentator Margit Berger, Höttinger Auffahrt 1/4/23, Handelsagent „Concepta, FachausstellungenMessen-Kongresse Gesellschaft m.b.H!', Amraser-See-Straße 14, Werbungsmittler Anton Obrist, Mariahilfstraße 24, Handelsgewerbe Alexander Schifferegger, Schützenstraße 17, Adressenvermittlung Gerhard Platzer, Pradler Straße 29, Handelsagent Armin Staudigl, Kranebitter Allee 88a, Handelsagent Tanja Weigert, Andechsstraße 59, Werbegrafik-Designer

Ausübung mit 1 Pkw Sebastian Kaserer, Bilgeristraße 18, Vermieten von Sportgeräten usw. Markus Hafele, Anichstraße 5a, Fleischer „Utronix Softwareengineering Gesellschaft m.b.H!', Wilhelm-GreilStraße 14, Handelsgewerbe, beschränkt auf Soft- und Hardware Walter Radi, Amraser-See-Str. 56a (weitere Betriebsstätte von Saalfelden, Almerstraße 15), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel hier beschränkt auf den Kleinhandel mit Textilien Sigrid Margarete Bacher, Schützenstraße 60, Innenraumberater „Käthe Hautum Gesellschaft m.b.H!', Amraser-See-Straße 56a (Betriebsstätte von Pasching, Plus-

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 15. Mai 1991 in einer Auflage von 60.450 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Altstadt-Rathaus, Herzog-Friedrich-Straße 21, Tel. 57 24 66, Telefax 58 24 93.

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AG S T R A S S E N B A H N L I N I E N • O B U S L I N I E N • O M N I B U S L I N I E N H U N G E R B U R G B A H N • N O R D K E T T E N B A H N • PA T S C H E R K O F E L B A H N • L I F T E

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5 Gegenstand: Lieferung von Bus-Reifen Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 100,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Bezugsstelle: Einkauf, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 18, Tel. 0 5 1 2 / 5307 / 129 DW. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit Firmensitz oder Niederlassung in Tirol Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Montag, den 22. April 1991, 9 Uhr in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27, eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können — auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt — nicht mehr berücksichtigt werden. Die Kuverts sind deutlich mit dem Vermerk „Angebot Busreifen" zu beschriften. Anbotseröffnung: Diese findet am Montag, den 22. April 1991, um 9 Uhr, im Sitzungszimmer (Zimmer 21) der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG statt. Den Offertstellern steht es frei, an der Anbotseröffnung teilzunehmen.

Michael Braun, Speckbacherstraße 8, Zahntechniker Marina Ballweber, Müllerstraße 3, Friseur und Perückenmacher „Drivers All Handelsgesellschaft m.b.H!', Gabelsbergerstraße 23, Handelsgewerbe „RSL-Vidofilmproduktion Gesellschaft m.b.H!', Dr.-Stumpf-Straße 117, Produktion von nicht zur öffentlichen Aufführung bestimmten Laufbilder aller Art Theresia Hofstätter, Brennerstraße Gp. 1767/2 Wüten, Gastgewerbe in der Betriebsart „Schnellimbiß" „Car Dress Design Vertriebsgesellschaft m.b.H!', Bachlechnerstraße 46, Fertigung von textilem Autound Motorradzubehör in der Form eines Industriebetriebes Robert Stolz, Amraser Straße 75, Taxi-Gewerbe, beschränkt auf die

kaufstraße 7), Handelsgewerbe, hier beschränkt auf den Einzelhandel mit Stoffen und Kurzwaren „KTW-Unternehmensberatung für Betriebswirtschaft und Informatik Gesellschaft m.b.H!', Rennweg 7 (Betriebsstätte von Wörgl, Ladestraße 14), Betriebsberater einschließlich der Betriebsorganisation usw. Anton WALTER, Fliedergasse 21,

Handelsagent, beschränkt auf die Privatgeschäftsvermittlung von Produkten der Fa. Amway „INNBAU -Immobilien, Maklerund Verwaltungsgesellschaft m.b.H!', Fürstenweg 151, Immobilienmakler „Berlhofer Farben Gesellschaft m.b.H'.', Amraser Straße 17, Handelsgewerbe, beschränkt auf Farben, Lacke und Zubehör Johannes Hauer, Mariahilfpark 3, Top 507 (Standortverlegung von Absam, Weissenbachweg 5), Handelsagent, beschränkt auf die Privatgeschäftsvermittlung mit Produkten der Fa. Amway Mag. pharm. Gertraud Bosch, Arzler Straße 43b, Herstellung, Abfüllung oder Abpackung von Stoffen und Präparaten, die zur arzneilichen Verwendung bestimmt sind usw. Dipl.-Ing. Manfred Knolz, Rennweg 24, Technisches Büro auf dem Fachgebiet Elektrotechnik „HMS Immobilien Gesellschaft m.b.H!', Pradler Straße 59, Personalkreditvermittlung Dipl.Vw. DDr. Erwin Stockhammer, Maria-Theresien-Straße 38, Technisches Büro auf dem Fachgebiet Innenarchitektur Reinhard Staudt, Ing.-Etzel-Straße, Viaduktbogen 83, Kraftfahrzeugmechaniker Heinz Sabernig, Innstraße 113, Handelsgewerbe, beschränkt auf Terrazzoplatten u. -stufen, Kunststeinplatten usw. „Reichenauer-Apotheke, Dr.Mr. Gert

Im Rahmen der Möglichkeiten des Jugendbeschäftigungskonzeptes der Stadt Innsbruck finden arbeitslose Jugendliche unbürokratische Beratung und Hilfeleistung. Die Informationsstelle für

Jugendbeschäftigung im Alten Rathaus, Maria-Theresien-Straße, 3. St., Zimmer 191, Telefon 53 60, Klappe 190, steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4


Breuer KG!', Gutshofweg 2, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel „Reichenauer-Apotheke, Dr.Mr. Gert Breuer KG!', Gutshofweg 2, Drogistengewerbe „Rathner Schuhcouture Handelsgesellschaft m.b.H", Museumstraße 38 (weitere Betriebsstätte von Vöcklabruck, Stadtplatz 7), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel „ÖFA — Akkumulatoren Gesellschaft m.b.H!', Neuhauserstraße 10 (weitere Betriebsstätte von Wien 23, Siebenhirtenstraße 12), Handelsgewerbe

Alfred Rumer, Dreiheiligenstraße 33, Uhrmacher, zeitlich befristet bis 30.6.91 Bernhard Brunner, Anichstraße 29, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel „Baumeister Ing. Anton Appier Gesellschaft m.b.H!', Patscher Straße 18, Güterbeförderung mit Kfz. für den Güterfernverkehr beschränkt auf die Ausübung mit 1 Lkw Mag. Harry Anderwald, Arzler Straße 33, Technisches Büro auf dem Fachgebiet Elektrotechnik Charlotte Sengthaler, Museumstraße 5/III (Standortverlegung von Wörgl, Steinbacherstr. 2), Han-

Wenn Sie als Wirtschaftstreibender die Hilfe der Stadtverwaltung benötigen:

Amt für Wirtschaftsförderung Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 3. Stock, Zimmer 178, Tel. 53 60 Kl. 178 (Durchwahl).

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck Gegenstand: Lieferung von Drehstromschützen Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. (TelefonNr. 0 51 2/59 07 Klappe 201 DW). Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 29. April 1991,11 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Anbote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotöffnung: Diese findet am Montag, den 29. April 1991, 11 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotöffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

StaDttDCrteJnnsbcucft Öffentliche Ausschreibung Im Hallenbad Amraser Straße 3,6020 Innsbruck, wird das Buffet samt Nebenräumlichkeiten ab 5. August 1991 neu verpachtet. Bewerbungen sind unter Beibringung der entsprechenden Nachweise (Lebenslauf, Leumund und Zeugnisse) bis längstens Montag, den 13. Mai 1991 einlangend, an die Stadtwerke Innsbruck, Bereichsleitung Bäderbetriebe, Salurner Straße 6, 6020 Innsbruck, zu richten. Die näheren Bedingungen können ab sofort in der Bereichsleitung Bäderbetriebe, im 1. Stock des Dampfbades, Salurner Straße 6, behoben und Besichtigungstermine unter der Tel. Nr. 42 5 85-DW 10 vereinbart werden. GENERALDIREKTION

STADTMACISTRAT INNSBRUCK

Kundmachung Ordentliche Volkszählung; Häuser- und Wohnungszählung und Arbeitsstättenzählung am 15. Mai 1991 Aufgrund des Bundesgesetzes vom 16. April 1980 (BGB1. Nr. 199/1980), in der Fassung der Novelle vom 28. Februar 1990 (BGB1. Nr. 149/1990), über die Vornahme von Volkszählungen (Volkszählungsgesetz), der Verordnung der Bundesregierung vom 15. Mai 1990 (BGB1. Nr. 311/1990), über die Bestimmung des Zähltages und der Verordnung des Bundesministers für Inneres vom 19. Feber 1991 (BGB1. Nr. 73/1991) über die zur Verwendung gelangenden Drucksorten, ist mit Stichtag 15. Mai 1991 eine ordentliche Volkszählung durchzuführen. Die Drucksorten für die Volkszählung (Zählungslisten und Personenblätter) werden den Haushalten mittels Zählorganen ab 6. Mai 1991 zugestellt und nach ordnungsgemäßer Ausfüllung auch wieder abgeholt werden. Zur Ausfüllung der Zählungsliste und der Personenblätter ist der Haushaltsvorstand verpflichtet. Ist der Haushaltsvorstand verhindert, so sind die Volkszählungsdrucksorten, soweit als möglich, von den Angehörigen, Mitbewohnern oder vom Hauseigentümer, allenfalls durch Bevollmächtigte, auszufüllen. Die mit einem Volkszählungsausweis versehenen Zählorgane werden die Haushalte entsprechend beraten, nötigenfalls werden sie bei der Ausfüllung helfen. Den zur Ausfüllung verpflichteten Personen steht es frei, die ausgefüllten Drucksorten auch unmittelbar bei der für die Durchführung der Volkszählung, Häuser- und Wohnungszählung und Arbeitsstättenzählung eingerichteten Volkszählungsstelle im Kleinen Stadtsaal, Universitätsstraße I, die täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet ist, gegen Empfangsbestätigung bis spätestens 26. Mai 1991 abzugeben. In dieser Volkszählungsstelle werden auch Auskünfte erteilt und können allenfalls fehlende Drucksorten behoben werden. Aufgrund des Bundesgesetzes über die Bundesstatistik vom 1. April 1965 (BGB1. Nr. 91/1965) und der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten vom 17. Jänner 1991 (BGB1. Nr. 19/1991), mit der statistische Erhebungen über bestehende Häuser und die darin befindlichen Wohnungen und sonstigen Räumlichkeiten angeordnet werden, ist gleichzeitig mit der Volkszählung auch eine Häuser- und Wohnungszählung durchzuführen. Die Erhebungsbogen für die Häuserzählung werden den Hauseigentümern oder deren Bevollmächtigten zugestellt. Die Erhebungsbogen zur Wohnungszählung sind von den Haushaltsvorständen auszufüllen und werden diesen gemeinsam mit den Fragebogen zur Volkszählung von den Zählorganen ausgehändigt. Die Hauseigentümer oder deren Bevollmächtigte und die Haushaltsvorstände sind verpflichtet, die Erhebungsbogen zur Häuser- und Wohnungszählung vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Außerdem wird aufgrund des Arbeitsstättenzählungsgesetzes vom 14. Februar 1973 (BGB1. Nr. 119/1973) und der Verordnung der Bundesregierung vom 10. Jänner 1991 (BGB1. Nr. 7/1991), zum selben Stichtag eine Arbeitsstättenzählung angeordnet. Zählorgane werden den Inhabern nichtlandwirtschaftlicher Arbeitsstätten, bzw. deren Vertretern die dafür vorgesehenen Zählblätter aushändigen und nach Ausfüllung auch wieder einsammeln. Alle Angaben, die bei der Volkszählung, Häuser- und Wohnungszählung und Arbeitsstättenzählung gemacht werden, werden geheimgehalten und nur für die Statistik, keinesfalls zu Besteuerungszwecken, verwendet. Die mit den statistischen Großzählungen befaßten Organe haben über die Angelegenheiten, die ihnen im Rahmen der Volkszählung, Häuser- und Wohnungszählung und Arbeitsstättenzählung zur Kenntnis gelangen, gegenüber jedermann strengstes Stillschweigen zu bewahren. Wer seiner Verpflichtung nach dem Volkszählungsgesetz, dem Bundesgesetz über die Bundesstatistik bzw. den anderen oben zitierten Gesetzen nicht nachkommt, insbesondere wissentlich unwahre und unvollständige Angaben macht, oder sonst durch Handlungen oder Unterlassungen die Richtigkeit oder Vollständigkeit der Zählung sowie ihre Durchführung überhaupt gefährdet oder die Geheimhaltungspflicht verletzt, begeht, wenn darin keine strenger zu bestrafende Handlung gelegen ist, eine Verwaltungsübertretung und kann von der Bezirksverwaltungsbehörde bestraft werden. Innsbruck, am 17. April 1991.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4

Der Bürgermeister: Romuald Niescher

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delsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit Schallplatten, Musikkassetten, Videos usw. Die Stadtgemeinde Innsbruck stellt ein: Dr. Hans Rudolf Huber, Exlgasse 47, Public-Relations(Öffentlichkeitsarbeit-)Berater „Stastny Optik Gesellschaft m.b.H!', Defreggerstraße 8, Kontaktlinsenoptiker Elke Wurnig, Höttinger Au 27, Lebens- und Sozialberater für das Jugendamt, die ambulante Altenbetreuung sowie die SozialeinGeorg Traugott, Kranebitterbodenrichtung Hunoldstraße. weg 28 (Standort verlegt von Gmunden, Graben Nr. 6, EinzelBewerbungen richten Sie bitte an das Personalamt der Magistratsdirekhandel mit Waren ohne Beschränkung tion, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer 151, Telefon „Exklusiv-Moden Handels53 60 - 151 (Durchwahl). Gesellschaft m.b.H!', Adamgasse 14, Handelsgewerbe, beschränkt auf Textilien, Lederwaren und Straße 21, Handelsgewerbe be29), Werbeberater übung mit drei Pkw Stoffe schränkt auf den Einzelhandel Georg Steffan, Bachgasse 2, Gas- und Rosemarie Steiner, Bürgerstraße 2/1. Harald Huter, Kaiser-Josef-Straße 11 (Standortverlegung von Axams Nr. Anna Hersich, Schneeburggasse 51a, Wasserleitungsinstallation Stk., Vermittlung von Werkverträ29), Werbemittlung Tapezierer und Bett warenerzeuger, „Tomasini & Eisner Gesellschaft gen, beschränkt auf Werkverträge beschränkt auf das Nähen von Vorm.b.H!', Karmelitergasse 21, Gastbetreffend die Durchführung von Rupert Strobl, Adamgasse 9a, Handelsagent hängen gewerbe in der Betriebsart Betriebs- und Unternehmensana"Kaffeehaus" lysen „Hausberger Elektrotechnik Gesell- „Bauernladen und Mostschänke GeDaniela CACCAVO, Pontlatzerstraschaft m.b.H!', Pacherstraße 20, sellschaft m.b.H!', Leopoldstraße Verena Wagensonner, Frauenanger 6, ße 39, Handelsgewerbe, beHandelsgewerbe, beschränkt auf 32, Handelsgewerbe, beschränkt Fremdenführergewerbe schränkt auf den Einzelhandel den Einzelhandel auf den Einzelhandel mit Lebens- „Stuck & Design G. Windhager Geund Genußmitteln sellschaft m.b.H!', Ing.-EtzelHarald Huter, Kaiser-Josef-Straße 11 „Hausberger Elektrotechnik Gesellschaft m.b.H!', Anton-Eder- Christine Garger, Sparkassenplatz 2, Straße, Viaduktbogen 114, Stukka(Standort Verlegung von Axams Nr. teur Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Richard Rauscher, Amraser-SeeDipl.-Ing. Hans Krätschmer, NeuStraße 56a, Handelsgewerbe, berauthgasse 22, Bauträger schränkt auf den Einzelhandel mit Textilien „Ramoser-Gastronomie Gesellschaft Zum ehestmaligen Eintritt wird ein ambitionierter m.b.H!', Römerstraße 62, Gastge- „CES Kaffeehaus Gesellschaft werbe in der Betriebsart Restaurant m.b.H!', Technikerstraße 1, GastTECHNIKER „Reisebüro im Schloß Gesellschaft gewerbe in der Betriebsart „Cafem.b.H!', Hofgasse 5, Reisebüro Restaurant" mit mehrjähriger Planungs- und Bauleitungspraxis sowie erfolgreich abgelegEvelin Flecker, Moltkestraße 3, Konrad Wolchowe, Lönsstraße 15, ter HTL-Reifeprüfung, Fachrichtung Tiefbau, für die Aufgabengebiete PlaMietwagen-Gewerbe, beschränkt Taxi-Gewerbe, beschränkt auf die nung und Ausschreibung von Hoch- und Tiefbauarbeiten, Bauleitung samt auf die Ausübung mit zwei Pkw Ausübung mit einem Pkw Abrechnung, vorwiegend für Aufgaben des Gas- und Wasserwerkes gesucht. Evelin Flecker, Moltkestraße 3, Taxi- „TRENTINI & CIE. VerfahrenstechNeben dem schulischen Erfordernis sind für die Aufgabenstellungen FachGewerbe, beschränkt auf die Ausnik Gesellschaft m.b.H!', Salurner kenntnisse im Bereich des Hoch- und Tiefbaues sowie Erfahrung auf dem Gebiet der Planung von Gas- und Wasserversorgungsanlagen erforderlich. Zudem werden Vermessungskenntnisse und umfassendes Wissen auf dem EDVSektor (PC) für Bedienung und Wartung der Anwendersoftware sowie Programmerstellung vorausgesetzt.

Ergotherapeuten/-therapeutinnen für den Bereich der städtischen Betagtenheime sowie Personal für den Pflegehilfsdienst (SHD-Kräfte), Sozialarbeiter, Sozialarbeiterinnen

Staotmtfftellnnsbcucft

StaDtmecftellnnslKucft Öffentliche Ausschreibung

Weiters wird ein

ROHRNETZMONTEUR mit abgelegter Lehrabschlußprüfung im Lehrberuf Gas- und Wasserleitungsinstallateur für den Bereich des Gaswerkes gesucht, dessen Aufgabengebiet die Verlegung von Gashochdruck- und Gasniederdruckleitungen einschließlich der Hausanschlußleitungen umfaßt. Bewerber mit Führerschein C werden für diese Stelle bevorzugt. Allgemeine Anstellungserfordernisse für die ausgeschriebenen Stellen sind: — Österreichische Staatsbürgerschaft — Bei männlichen Bewerbern abgeleisteter Grundwehrdienst — Höchstalter von 30 Jahren — Hauptwohnsitz im Raum Innsbruck — Gesundheitliche Eignung für den Baustelleneinsatz — Für die Stelle des Technikers wird Führerschein B vorausgesetzt Ihre schriftliche Bewerbung mit handgeschriebenem Lebenslaufund Zeugniskopien richten Sie bitte bis längstens 2. Mai 1991 an die Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209. . ,• . •

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Der Generaldirektor: DKfm. Lackner Obersenatsrat

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck Gegenstand: Lieferung von Öl- und Gießharztransformatoren Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.000,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. (Telefon-Nr. 0 51 2/59 07 Klappe 201 DW). Abgabetermin: Die Anbote sind bis spätestens Donnerstag, den 16. Mai 1991, 9 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Anbote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotöffnung: Diese findet am Donnerstag den 16. Mai 1991,9 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotöffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4


Straße 1, Vermieten von Anlagegütern und Waren aller Art Sebastian Kaserer, Bilgeristraße 18, Handelsgewerbe, beschränkt afu den Einzelhandel mit Skiwachsen, Ersatzteilen für Skibindungen usw. „Ing. Heinrich Mussmann Gesellschaft m.b.H", Valiergasse 30, Güterbeförderung mit Kfz. für den Güternahverkehr beschränkt auf sechs Lkw „Externa Innsbruck Informationstechnik und Unternehmensberatung Gesellschaft m.b.H!', EggerLienz-Str. 130, Betriebsberater ein-

schließlich der Betriebsorganisation „Externa Innsbruck Informationstechnik und Unternehmensberatung Gesellschaft m.b.H!', EggerLienz-Straße 130, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik „Externa Innsbruck Informationstechnik und Unternehmensberatung Gesellschaft m.b.H!', EggerLienz-Straße 130, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Büromaschinen, deren Bestandteile usw. (Fortsetzung auf Seite 30)

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck Gegenstand: Lieferung von fabriksmäßig gefertigten, transportablen Transformatorstationen aus Aluminium in Containerbauweise Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. (TelefonNr. 0 51 2/59 07 Klappe 201 DW). Abgabetermin: Die Anbote sind bis spätestens Freitag, den 10. Mai 1991, 10 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Anbote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotsöffnung: Diese findet am Freitag, den 10. Mai 1991, 10 Uhr, bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotsöffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AG S T R A S S E N B A H N L I N I E N • O B U S L I N I E N • O M N I B U S L I N I E N H U N G E R B U R G B A H N N O R D K E T T E N B A H N • PATSCHERKOFELBAHN • LIFTE

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5 Gegenstand: Lieferung und Montage zweier Stromversorgungsanlagen für die Verlängerung der Obuslinie „O" Richtung Westen. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.200, — behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Bezugsstelle: Einkauf, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 18, Tel. 0 51 2 / 53 07 / 129 DW. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit Firmensitz innerhalb Österreichs. Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Dienstag, den 30. April 1991, 10 Uhr, in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27, eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können — auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt — nicht mehr berücksichtigt werden.

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AG S T R A S S E N B A H N L I N I E N O B U S L I N I E N O M N I B U S L I N I E N H U N G E R B U R G B A H N N O R D K E T T E N B A H N P A T S C H E R K O F E L B A H N • LIFTE

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5 Gegenstand: Lieferung und Montage eines Schraubkompressors (Leistung: ca. 4,5 m3 / min.) Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Bezugsstelle: Einkauf, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 18, Tel. 0 51 2 / 53 07 / 129 DW. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit Firmensitz innerhalb Österreichs. Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Freitag, den 26. April 1991, 11 Uhr, in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27, eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können — auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt — nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 26. April 1991, um 11 Uhr, im Sitzungszimmer (Zimmer 21) der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG statt. Den Offertstellern steht es frei, an der Anbotseröffnung teilzunehmen.

Stadtmagistrat Innsbruck Abt. II — Referat für Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften Zahl: II — 1577 / 1990

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Innsbrucker Gastfamilie für Schüler aus Georgien gesucht Im Rahmen der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Tbilissi / Georgien/ UdSSR und Innsbruck hat die Stadt Innsbruck ein einjähriges Stipendium für den Besuch an der Bundes-Handelsakademie Innsbruck eingerichtet. Ein löjähriger Schüler aus Tbilissi wird für das Schuljahr 1991/92 in Innsbruck zu Gast sein. Die Stadt sucht eine Innsbrucker Gastfamilie, die bereit ist, diesen Schüler für die Zeit ab 1. September 1991 bis etwa 15. Juli 1992 bei sich aufzunehmen und für Unterbringung, Verpflegung, Reinhaltung der Leibwäsche, Kauf von Schulartikeln und ein kleines Taschengeld zu sorgen. Von Vorteil wäre es, wenn diese Familie gleichaltrige Kinder hätte, die ebenfalls die Handelsakademie bzw. eine andere AHS oder BHS besuchen. Interessenten mögen sich bitte unter Angabe ihrer finanziellen Vorstellungen schriftlich an den Stadtmagistrat Innsbruck, Abteilung II, Referat für Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften, Stiftgasse 16, 6010 Innsbruck, wenden. Für den Bürgermeister: Dr. Hans-Dieter Hoffmann Senatsrat

INNSBRUCKER SYMPHONIEORCHESTER

Stellenausschreibung

Am Innsbrucker Symphonieorchester (Chefdirigent: Musikdirektor Edgar Seipenbusch) werden mit 1. September 1991 folgende Stellen neu besetzt: Ein dritter Schlagzeuger; ein Tutticellist. Zum Probespiel erfolgen besondere Einladungen mit Bekanntgabe der Probespielstellen. Probespieltermin: Juni 1991. Anbotseröffnung: Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte bis spätestens 10. Diese findet am Dienstag, den 30. April 1991, um 10 Uhr, im Sitzungszimmer Mai 1991 an: (Zimmer 21) der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG statt. Orchesterbüro, Stiftgasse 16/3. Stock, A-6010 Innsbruck, Telefon 0 51 2 — Den Offertstellern steht es frei, an der Anbotseröffnung teilzunehmen. 58 31 17.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4

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11, Handelsagent, beschränkt auf Peter Peyer, Maria-Theresien-Straße „Jörg Gastro Gesellschaft m.b.H!', die Privatgeschäftsvermittlung mit Anichstraße 10/Keller, Gastgewer33-35 (Haupteingang des KaufProdukten der Firma Amway be in der Betriebsart „Bar" hauses Tirol), Gastgewerbe in der Peter Prugger, Mentlgasse 12a, Betriebsart „Stehbuffet", be- „Hausberger Elektrotechnik Gesell- Dragan Milenkovic, Innstraße 21, Bäcker schränkt auf die Verabreichnung Aufstellung von Automaten schaft m.b.H!', Anton-EderMag. Kurt Steiner, Amraser-Seevon Pizzen und frisch gepreßten Straße 21, Gastgewerbe in der Be- Nural Altin, Höttinger Au 21, Betrieb Straße 56a (DEZ), HandelsgewerFruchtsäften, zeitl. befristet bis von Tankstellen triebsart „Kaffeehaus" be, beschränkt auf den Einzelhan30.6.1992 „Hausberger Elektrotechnik Gesell- Peter Pölleritzer, Meinhardstraße 16, del mit Textilien Handelsgewerbe, beschränkt auf schaft m.b.H!', Anton-Eder„Country Life Gastronomie- und Daniel Wagner, Andechsstraße 63, den Einzelhandel mit Textilien Straße 21, Gastgewerbe in der BeAnkündigungsunternehmer Handelsgesellschaft m.b.H!', Irene Pröller, Lehmweg 5, Erzeugung triebsart „Pension Garni" Maria-Theresien-Straße 9, Drogi- Harald Stuefer, Tempistraße 20, Anvon kunstgewerblichen Gegen„Hypo Consult Versicherungs- und kündigungsunternehmer stengewerbe ständen Vermögensberatungs-Gesellschaft Verena Berger, Sillgasse 12/503, Han- „Sanin Weine-Vinothek WeinhandelsVerm.b.H", Anichstraße 10/11, Versi- „Personal-Computer-Studio gesellschaft m.b.H!', Edith-Steindelsagent triebsgesellschaft m.b.H!', Leocherungsmakler Weg 5, Handelsgewerbe, beschränkt Karl Truhlar, Pontlatzerstraße 63, poldstraße 38, Dienstleistungen in auf den Groß- und Einzelhandel mit „Hypo Consult Versicherungs- und Handelsgewerbe, beschränkt auf der automatischen DatenverarbeiWein und Spirituosen Vermögensberatungs-Gesellschaft Kosmetikartikel tung m.b.H!', Anichstraße 10/11, Bera„Galerie Krinzinger Gesellschaft Karl-Heinz Priewasser, Anichstraße ter in Versicherungsangelegenhei- „Ing. Peter Maderböck Gesellschaft 21, Handelsgewerbe, beschränkt m.b.H. & Co KG", Adolf-Pichlerm.b.H", Johannesgasse 12, Auften auf den Einzelhandel mit Uhren, Platz 8, Antiquitäten- und Kunststellung von NiederdruckzentralPeter Drack, Pontlatzer Straße 63, Gold- und Silberschmuck gegenständehandel, beschränkt heizungsanlagen und WarmwasVermietung von Billardtischen und auf den Einzelhandel mit Kunstge- Friedrich Schmutzler, Wilhelmserbereitungsanlagen der OberstuSpielautomaten (beschränkt auf Greil-Straße 21, Handelsgewerbe, genständen fe usw. Darts) beschränkt auf den Einzelhandel Birgit Zarre, Leopoldstraße 28a, Han„Möldner-Gesellschaft m.b.H!', Sa- „Rifo-Projekt Entwicklung Gesell- „Ing. Peter Maderböck Gesellschaft delsagent m.b.H!', Johannesgasse 12, Aufschaft m.b.H!', Reimmichlgasse 1, lurner Str. 18, Handelsgewerbe, beManfred Reppe, Wörndlestraße 19, stellung von Lüftungsanlagen (einImmobilienmakler schränkt auf den Groß- und EinzelHandelsgewerbe, beschränkt auf schl. Klimaanlagen) der Oberstufe Gesellschaft m.b.H'.', handel mit Zeitungen und Zeit- „Nemati den Einzelhandel mit Wurst, Käse, Amraser-See-Straße 56a, Gastge- Rudolf Fischer, Pontlatzerstr. 15, Güschriften und Faschingsartikels soBrot, Milchprodukten, Gewürzen terbeförderung mit Kfz. bewerbe in der Betriebsart „Buffet" wie Einzelhandel mit Reiseandenund Getränken schränkt auf zwei Lkw., einer daErich Ortner, Innstraße27, Farbberaken „Rapid Gebäudereinigung und Wavon beschränkt auf ein Gesamtgetung im Bauwesen renhandel Gesellschaft m.b.H!', Herbert Galuschka, Pastorstr. 7, Verwicht von 3,5 t Elisabeth Nagele, Sonnenburgstraße mittlung von Vereinsmitgliedern Schöpfstraße 6a, Denkmal^ Fassaden- und Gebäudereiniger „WIP-Taxi-Mietwagen Gesellschaft m.b.H!', Innrain 77, Taxi-Gewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit einem Pkw „WIP-Taxi-Mietwagen Gesellschaft m.b.H!', Innrain 77, MietwagenGewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit einem Pkw Mag. Karl Kratzer, Fürstenweg 71, Dienstleitstungen in der automatsichen Datenverarbeitung usw. „B. Zarr'e Gesellschaft m.b.H!', Leopoldstraße 28a, Handelsgewerbe Tivoli SAUNEN Höttinger Au Olymp. Dorf Amraser Str. Salurner Str. Franz Marx, Bauerngasse 3, HandelTel. 82 3 39 Tel. 42 5 85 Tel. 58 54 30 Tel. 42 3 44 Tel. 61 3 42 sagent, eingeschränkt auf die Privatgeschäftsvermittlung mit ProHerren Gemischt Damen geschl. geschl. Montag dukten der Firma Amway 10—22** 11—22* 10—21 * Andreas Beikircher, Mentlgasse 5/313, Handelsagent, eingeHerren Herren Damen Gemischt geschl. Dienstag schränkt auf die Privatgeschäfts16—21 * 9—21* 10—22** 10—21 * vermittlung mit Produkten der Firma Amway Damen Gemischt Gemischt Herren geschl. Mittwoch „Magnus Consulting Gesellschaft 10—22** 11—22* 10—21 * 16—21 * m.b.H!', Bürgerstraße 2, Betriebsberater einschl. der BetriebsorganiGemischt Gemischt Damen 10-17.30 Damen geschl. Donnerstag satoren 16—21 * 11—22* Gem. 17.30-21 * 9—21* „ÄHRENSTOLZ Backwaren- und Mühlenindustrie Gesellschaft Damen Gemischt Herren 10-17.30 Herren Gemischt Freitag m.b.H!', Wilhelm-Greil-Straße 23 10—22** 16—21 * 11—22* Gem. 17.30-21 * 10—21 * (Betriebsstätte von Wien 12, Wolfganggasse 58-60), HandelsgewerHerren Damen Herren 10-15.30 Gemischt Gemischt Samstag be, hier beschränkt auf den Einzel11—22* 10—21 * 10—21 * Gem. 15.30-22 ** 16—21 * handel „ÄHRENSTOLZ Backwaren- und Gemischt Gemischt Gemischt Gemischt geschl. Sonntag Mühlenindustrie Gesellschaft 12—22* 12—22** 12—21 * 12—21 * .. m.b.H!', Wilhelm-Greil-Straße 23 (Betriebsstätte von Wien 12, Wolfgeschl. Feiertage wie Werktage geöffnet ganggasse 58-60), Erzeugung von Backwaren usw., hier beschränkt auf den Verkauf und die Endferti* Kassaschluß 20 Uhr ** Kassaschluß 20.45 Uhr gung der im Hauptbetrieb erzeugten Waren (Fortsetzung von Seite 29)

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1991, Nr. 4


VERANSTALTUNGSKALENDER

v(Fortsetzung von Seite 6) er — 30. April bis 25. Mai (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. vom 10 bis 12 u. von 15 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10 bis 12 Uhr) Tiroler Kunstpavillon, Rennweg 8a: Kellertheater — bis 28. April; Ilse Prandstetter — 2. bis 26. Mai (Di. bis Sa. von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10 bis 12 Uhr)

Kleine Galerie, Gumppstraße 21: Kurt Heizmann — Aquarelle aus der Toskana und dem Tiroler Raum — 3. bis 30. April; Gabi Micheloni — bis 25. Mai (Mo. bis Fr. von 16 bis 18.30 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Galerie im Taxispalais, MariaTheresien-Str. 45: Werkstatt Kollerschlag — bis 17. Mai (Mo. bis Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr) Galerie Krinzinger, Adolf-PichlerPlatz 8: Hermann Nitsch — bis 11. Mai (Di. bis Fr. von 10 bis 12 und von 16 bis 20 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr)

Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Adamgasse 7a: Florin Kompatscher — Skulpturen und Zeichnungen — bis 3. Juni (Mo. bis Fr. von 10 bis 12.30 Uhr und von 15 bis Weitere Veranstaltungen: 18.30 Uhr, Sa. von lObis 12.30Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: BurdaGalerie Bertrand Kass, HeiliggeistModenschau — Do. 18. April (Bestraße 6A: Walter Gundolf bis 3. ginn 20 Uhr); Weltgesundheitstag Mai; Janacek, Seywald, Frisch— 100 Jahre Kneipp Tirol — 19. bis mann — bis 30. April; Helmut 21. April; Frühjahrskonzert der Ditsch (Argentinien) — 3. bis 18. Wiltener Stadtmusikkapelle — Sa. Mai (Mo. bis Sa. von 17 bis 19 Uhr, 27. April; Gastspiel-Musikal und nach Vereinbarung) „HAIR" — Do. 2. Mai; Öster-

Theatersaison 91/92 auf einen Blick Großes Haus Schauspiel Fritz Hochwälder: DAS HEILIGE EXPERIMENT (Premiere am 29. 9. 1991) Fritz von Herzmanovsky-Orlando: KAISER JOSEPH II. UND DIE BAHNWÄRTERSTOCHTER (Premiere am 21. 12. 1991) Johann Nestroy: DER BÖSE GEIST LUMPAZIVAGABUNDUS (Premiere am 21. 3. 1992) Oper Wolfgang Amadeus Mozart: (Premiere am 28.9.1991) DIE ZAUBERFLÖTE Wolfgang Amadeus Mozart: DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (Wiederaufnahme) Wolfgang Amadeus Mozart: IDOMENEO (Wiederaufnahme) Wolfgang Amadeus Mozart: COSI FAN TUTTE (Wiederaufnahme) Georges Bizet: CARMEN (Premiere am 9. 11. 1991) Alban Berg: LULU (Premiere am 29. 2. 1992) Richard Strauss: DAPHNE (Premiere am 25. 4. 1992) Operette/Musical Franz Lehar: DIE LUSTIGE WITWE Johann Strauss: DIE FLEDERMAUS Jerry Bock: ANATEVKA Ballett Peter Iljitsch Tschaikowsky: DORNRÖSCHEN

Mag. art. Josef Oberauer, Zeichenlehrer am Akademischen Gymnasium Angerzellgasse, stellt bis 30. April im Heim der katholischen Mittelschulverbindung Teutonia 1876 in der Fallmerayerstrafie, seine neuesten Werke in Eitemperatechnik aus. Geöffnet täglich, außer sonntags, von 18.30 bis 20 Uhr. Galerie-Cafe Munding, Kiebachgasse 16: Ilse Latzelsberger-Schultz — bis 29. April Kunsthalle Innsbruck, FerdinandWeyrer-Straße 13/11: Walter Gundolf — Malerei an die Wand — bis 4. Mai (Di. bis Fr. von 16 bis 19. Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr)

reichische Staatsmeisterschaften in 10 Tänzen — Sa. 4. Mai; Fechtturnier „Challenge Maximilian I!' — So. 5. Mai;

Treibhaus, Angerzellgasse 8 (Beginn 20 Uhr wenn nicht anders angegeben): „Töchter" — von Catharine Hayes — Do. 18., Fr. 19., Mi. 24., Do. 25., Fr. 26., Sa. 27. April; Les Galerie Orms, Höttingergasse 11: RicMc Cann + Band — Soul, Blues, cardo Curti — Metallobjekte bis Jazz — Sa. 20. April; Catherine 24. Mai (Di. bis Fr. von 15.30 bis Hayes: Töchter — Mi. 24., Do. 25., 18.30 Uhr und nach Vereinbarung Fr. 26. und Sa. 27. April; unter Tel. (0 51 2)89 47 91)

Das „Juff des Landes und das Referat für Jugendkultur der Stadt veranstalten am 14. September am Flughafen ein Fest für junge l^ute zwischen 12 und 25 Jahren. Jugendorganisationen, die aktiv mitmachen möchten, wenden sich rasch an das Amt der Landesregierung, Tel. 59 39 / 228. für kulturelle Initiativen: Referat für Jugendkultur, Stiftgasse, Tel. 53 60 / 687.

(Premiere am 12. 10. 1991) (Premiere am 19. 1. 1992) i-

(Wiederaufnahme)

(Premiere am 21. 5. 1992)

Kammerspiele Märchen Curt Werner & Thomas Enzinger: ROBIN HOOD Schauspiel Ödön von Horvath DON JUAN KOMMT AUS (Premiere am 19. 10. 1991) DEM KRIEG Loriot: (Premiere am 30. 11. 1991) DRAMATISCHE WERKE Jerome Kilty: (Premiere am 5. 1. 1992) GELIEBTER LÜGNER J. B. Moliere: (Premiere am 22. 2. 1992) DIE SCHULE DER FRAUEN Alejandro Casona: BÄUME STERBEN AUFRECHT (Premiere am 4. 4. 1992) Jura Soyfer: BROADWAY-MELODIE 1492 (Premiere am 15. 5. 1992) Werkraumtheater George Tabori: MEIN KAMPF Paul Robinson Hunter: ZELDA Ljudmila Rasumowskaja: LIEBE JELENA

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etrus Canisius in Innsbruck 1562 ist ein bedeutendes Jahr in der Geistesgeschichte Innsbrucks: Damals wurde durch den Provinzial Petrus Canisius das Innsbrucker Jesuitenkolleg und die damit verbundene Schule (heute Akademisches Gymnasium) feierlich eröffnet. Dennoch ist Canisius, der Verfasser des berühmten Katechismus (im Volksmund „Canisi" genannt), in weiten Kreisen der Bevölkerung nicht genügend bekannt. Von OR Dr. Emmerich Beneder In Innsbruck-Arzl macht ein Fresko auf dem Haus Canisiusweg 7 auf ihn aufmerksam. Es zeigt Canisius als Religionslehrer zusammen mit einem Mitbruder. Vor ihm stehen Knaben, hinter ihm lauschen Erwachsene den Worten dieses großen Katecheten. Nachdem Canisius 1571 als Hofprediger nach Innsbruck berufen wurde, ist er oft zu Fuß nach Arzl gegangen. Dort hat er nach der Überlieferung im oberen Stockwerk dieses Hauses den Kindern Religionsunterricht erteilt. In Beda Webers Buch „Tirol und die Reformation" lesen wir: „Canisius zog die Herzen der Kinder so ganz an sich, daß sie ihm schon von weitem entgegenliefen und mit Gewalt von ihm getrennt werden mußten."

bruck ist das Herz und das Leben des ganzen Landes und wird vom guten Kaiser sehr geschätzt und geliebt." Solange Canisius in Innsbruck blieb, wurde das Jesuitenkolleg von Personen des höchsten Ranges in Kirche und Staat besucht. Alle wollten von Canisius einen Rat erbitten. Auch Paula Merend, eine Mystikerin aus Innsbruck, die später Novizenmeisterin im Augustinerinnenkloster Inzigkofen (in Hohenzollern) wurde, war mit Canisius bekannt. Und wenn der Kaiser in Innsbruck Hof hielt, waren fast alle Nationen Europas vertreten: Italiener, Spanier, Franzosen, Polen, Deutsche, Böhmen und Niederländer, die auch die Jesuitenkirche (= ehemalige Salvatorkirche) aufsuchten. Für die Stadtbewohner war das ein erfreuliches und anregendes Schauspiel. Innsbruck wurde für kurze Zeit ein Treffpunkt Europas. Am 4. Jänner 1572 verwandelte sich plötzlich das Bild: Die Stadt wurde während 40 Tagen von Erdbeben heimgesucht. Mauern barsten, Häuser stürzten ein und die Erde senkte sich an vielen Orten. Das Volk geriet in solche Panik, daß man Türme abzutragen begann, um nicht von den einstürzenden Massen erdrückt zu werden. Viele Innsbrucker verließen die Stadt und wohnten mitten im Winter in Zelten auf freiem Felde. Canisius tröstete, half, und suchte, „allen alles zu werden".

„Das Tirolerland", schrieb Canisius an Ordensgeneral P. Laynez, „verdient unsere besondere Aufmerksamkeit, denn es ist besser katholisch als irgendein anderes So verdiente er sich nicht nur die Gebiet Deutschlands... Inns- Wertschätzung Erzherzog Ferdi-

Blick von Süden auf die Hofkirche (links) und das erste Jesuitenkolleg mit der Salvatorkirche (rechts), um 1600. Original im Tiroler Landesarchiv (Repro: Murauer)

nands sondern auch der Bevölkerung. Im Auftrag des Ordens mußte jedoch Canisius 1577 Innsbruck verlassen und mit Provinzial Hoffäus auf Visitationsreisen gehen. Seinen Lebensabend verbrachte er in Freiburg (Schweiz), wo er am 21. Dezember 1597 im 77. Lebensjahr starb. Im Jahre 1925 wurde er heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer ernannt. Seinen Festtag feiern wir

1891

am 27. April. Innsbruck hat sein Andenken in Ehren gehalten und nach einem Gemeinderatsbeschluß (vom 3. Dezember 1964) in Arzl eine Straße nach ihm benannt. Bischof Rusch hat 1964 Canisius zum Patron der neugegründeten Diözese Innsbruck erwählt und ihm 1970 die neu erbaute Pfarrkirche in der Höttinger Au gewidmet. Wer mehr über das Leben und Wirken des heiligen Canisius erfahren möchte, lese in der Festschrift „Ich bin bei Euch — 25 Jahre Diözese Innsbruck 1964—1989", S. 124—138 nach.

VOR HUNDERT JAHREN

22. April: Der in Innsbruck neu- chen. (Anm.: Es handelt sich dagegründete Verein „Deutsche bei um die heutige Volksschule Landsleute aus Böhmen" ver- Altwilten, Leopoldstraße 15.) sammelte sich um die Vereinsleitung zu wählen. Gleich bei der 1. Mai: Ein vom Innsbrucker durchgeführtes konstituierenden Sitzung wurden Turnverein Schauturnen bewies „aufs neue, auch die Mitglieder des Vergnügungs-Komitees gewählt. mit welchem Eifer und Erfolge die edle Turnerei in unserem 25. April: „Dem Vernehmen nach Turnverein gepflegt wird. Die Leiwird von den hiesigen Arbeitern stungen, welche die Vorturnerder 1. Mai durch Abhalten einer Riege am Reck zum Besten gab, Volksversammlung am Vormit- riefen wiederholt den lebhaftetag und Nachmittag durch einen sten Beifall der Anwesenden herAusflug nach Kematen gefeiert vor." werden", meldet der Bote für Ti4. Mai: Für zwei Wochen wird im rol. Rundsaal des Ferdinandeums das 29. April: „Bauvergebung. Die Original des bekannten HistoGemeinde Wüten beabsichtigt rienbildes von Karl Anrather ein neues Schulhaus zu bauen „Der Kanzler Wilhelm Bienner und wird dieser Bau im Offertwe- auf dem Landtage zu Innsbruck" ge vergeben. Es werden daher Un- ausgestellt. „Das Gemälde ist von provincialternehmungslustige eingeladen, hervorragendem diesbezügliche Offerte bis inclu- historischen und localen Interessive 12. Mai bei der Gemeinde- se und läßt dem jungen strebsaVorstehung in Wüten zu überrei- men Tiroler Künstler eine schöne Zukunft prognosticieren." 12. Mai: Der Bote für Tirol kündigt für Samstag, den 16. Mai „die Eröffnung der DampfTrambahn Hall—Innsbruck" an. „Nach dem nunmehr veröffentlichten Fahrplan werden an Wochentagen vom Berg-Isel nach Hall 11 Züge, außerdem noch 7 Züge vom Berg-Isel bis zum Dollinger(= Haller Straße Nr. 7) verkehren. An Sonn- und Festtagen fahren überdies noch 5 Züge vom Berg-Isel bis zum Dollinger. An Wochentagen fahren die Züge nach Hall und zurück, vormittags alle 2 Stunden, nachmittags stündlich, an Sonntagen auch vormittags stündlich. Es werden 18 Stationen angefahren." J.

Innsbrucker Stadtnachrichten  

Ausgabe April 1991

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