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N A C H

OFFIZIELLES MITTEILUNGSBLATT

R I C H T E N DER

LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P.b.b. D Erscheinungsort Innsbruck D Verlagspostamt 6020 Innsbruck

18. April 1990 / Nr. 4

Ideenbörse zur Nutzung und Gestaltung des Raumes über der Altstadtgarage: Bürger-Vorschläge gefragt 12 Preise im Gesamtwert von 88.000 Schilling ausgesetzt — Alle Innsbrucker/innen können mittun Die Altstadtgarage soll noch heuer fertig werden. Spätestens dann will man wissen, wie man die rund 3.000 qm große Fläche, die wieder entsteht, am sinnvollsten nützt und gestaltet. Eines wird nicht möglich sein: Der Stadtsenat hat eine neuerliche Überbauung des Bereiches durch einen mehrgeschoßigen Hochbau einhellig ausgeschlossen. Auch wer hier einen Parkplatz haben will, wird keinen der zwölf Preise im Gesamtwert von 88.000 Schilling gewinnen, die für die besten Ideen und Gestaltungsvorschläge ausgesetzt sind. Davon abgesehen sind jedoch der Kreativität keine Zügel angelegt! Teilnahmeberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger, die in Innsbruck wohnen oder hier geboren sind, mit je einer Arbeit. Und so wird es gemacht: Sie lösen den Mittelbogen aus dieser Zeitung und lesen dessen erste und

(Eiz) Wie soll der Raum über der im Bau befindlichen Altstadgarage zwischen Markthalle und Churrasco-Haus künftig sinnvoll genutzt und dazu ansprechend gestaltet werden? Zur Beantwortung dieser Frage sollen alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker gute Ideen einbringen und Vorschläge machen können, beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher. Zu diesem Zweck wird in der vor Ihnen liegenden Nummer der „Innsbrucker Stadtnachrichten" eine „Öffentliche Ideenbörse" ausgeschrieben. Sie soll Vorschläge zur Nutzung und Gestaltung dieses städtischen Raumes bringen. In Blattmitte erfahren Sie alle Einzelheiten.

nen) Vorschläge beim Stadtplanungsamt eingelangt sein. Eventuelle perspektivische Darstellungen und andere Angaben können auf höchstens einem weiteren DIN-A-3-Blatt beigefügt werden. Die Jury prüft und wertet die eingelangten Ergebnisse am 10. Juli, die besten Vorschläge werden vom 12. bis 18. Juli ausgestellt. letzte Seite (13 und 16) genau mußten unterschiedliche Aspekte Und nun: Viel Erfolg bei Ihrer durch. Auf dem Mittelbogen fin- berücksichtigt werden — wie: kreativen Arbeit! den Sie sodann einen Plan (1: 250) innere Funktion der Garage, (Lesen Sie bitte weiter des in Rede stehenden Raumes. Staubereich für die Autos, Freiauf Seite 13 bis 16.) Auf ihm ist alles eingetragen halten der Uferpromenade, künf(Gebäude, Straßen, Zu- und Ab- tige Nutzungsmöglichkeiten und fahrtsrampen sowie Zugänge zur anderes. Die jetzt im Bau befindGeschäftsstraßenGarage, Lüftungsanlagen usw.), liche Anordnung (Plan auf der entsorgung für was bei Verwirklichung Ihrer Mittelseite) stellt die unter AbwäKartonagen geplant Ideen berücksichtigt werden gung aller Aspekte optimale muß. Auf diesem Plan können Situierung dar. (Eiz) Rund 3.300 Tonnen AltSie Ihrer Phantasie und Ihrem Sie haben längstens bis zum papier aus Haushalten wurZeichenstift freien Lauf lassen! 19. Juni 1990 Zeit: An diesem den 1989 gesammelt. Nun Bei der Situierung der Zu- und Tag müssen Ihre gezeichneten beschloß der Stadtsenat unter Abfahrtsrampe zur Tiefgarage (und kurz in Worten beschriebeVorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher, vorerst in der Innenstadt auch eine „Geschäftsstraßenentsorgung" einzuführen (1.500 bis 2.000 Tonnen Kartonagen jährlich). Die Sache rechnet sich: Die Entsorgung einer Tonne Müll ins Ahrntal kostet 1.375 S, 1.500 Tonnen Kartonagen somit 2,062.500 S. Die Kartonsammlung zur Wiederverwertung kostet nur 650.000 S.

Wohnanlage „Viadukt" nun voll besiedelt Seite 5

Ist-Zustand der Baustelle der Altstadt-Garage heute: Für diesen städtischen Raum wird mit Hilfe einer „Öffentlichen Ideenbörse" die bestmögliche Nutzung und Gestaltung gesucht. (Foto: Murauer)

für Gehsteigausbau Seite 9


Wieder Rekordergebnis bei Giftmüll-Frühj ahrssammlung „Initative für Umweltschutz" hat mitgeholfen (We) Die Frühjahrs-Giftmüllsammlung ist wieder „gelaufen" und sie brachte ein neues Rekordergebnis: 31,6 Tonnen Gesamtmenge und eine Beteiligung von 4891 Personen. Zum Vergleich die Zahlen der Frühjahrssammlungen der Vorjahre: 1989 wurden von 3714 Personen 28 Tonnen und 1988 von 2942 Personen 25 Tonnen Giftmüll abgegeben. Die Beteiligung ist somit gegenüber 1988 erfreulicherweise weit stärker (31,3 Prozent) angestiegen, als die abgegebene Menge (13 Prozent). Ein Beweis dafür, daß zwar immer mehr Menschen sich der Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Entsorgung von Problemstoffen bewußt sind, andererseits aber die Aufrufe zur Müllvermeidung bereits Früchte tragen. Unser Wohlstand verursacht weltweit ein Anwachsen der Müllberge. Allein in Innsbruck betrug das Hausmüllaufkommen im Jahr 1988 gut 40 Tonnen. 1984 waren es rund 35 Tonnen. Das Gebot der Stunde ist daher, Müll, wenn immer es möglich ist, gar nicht erst entstehen zu lassen. Dieses Gebot

Tivoli-Freizeitanlage öffnet am 28. April Saisonkarten ab 23.4. Das Freischwimmbad Tivoli öffnet seine Tore für seine heuer 29. Badesaison am 28. April. Der Vorverkauf der Saisonkarten (täglich von 9 bis 17 Uhr an der TivoliKasse) beginnt am 23. April. Was Innsbrucks 60.000 Quadratmeter große Freizeit- und Erholungsanlage inmitten der Stadt alles bietet, lesen Sie auf den Seiten 21 und 22. Die Innsbrucker Hallenbäder und Saunen sind heuer wegen der jährlichen Generalüberholung im Sommer zu folgenden Zeiten geschlossen: Hallenbad Amraser Straße: 9. Juli bis 5. August; Hallenbad Olympisches Dorf: 9. Juli bis 10. September; Hallenbad Höttinger Au: 13. August bis 9. September. Die Stadtwerke bitten um Verständnis für diese unumgänglich notwendige Maßnahme. Seite 2

richtet sich — so der Innsbrucker Umwelt-Stadtrat Dr. Josef Rettenmoser — vor allen an den Gesetzgeber und an die Verpackungsindustrie. Viel kann aber auch durch umweltbewußtes Verhalten jedes Einzelnen erreicht werden: Durch das Einkaufen umweltfreundlicher Produkte, durch Ablehnung von überflüssiger Verpackung und der täglichen Reklameflut, durch das Mitnehmen einer Tragtasche oder eines Korbes beim täglichen Einkauf und nicht zu letzt durch die Wiederverwertung von Altstoffen. Von besonderer Bedeutung ist aber in allen Fällen, wo sich der Kauf umweltproblematischer Produkte nicht vermeiden läßt, deren richtige Entsorgung. Giftstoffe dürfen nicht in den Hausmüll und in der Folge nicht im Arntal landen. Übrigens, die Errichtung einer Kompostieranlage auf der ehemaligen Mülldeponie Roßau ist in Vorbereitung. Ab 1991 wird es auch, laut Aussage von Dr. Rettenmoser, ein neues, aufkommensgerechtes Müllgebührensystem geben. Die nächste Giftmüllsammlung findet vom 25. bis 30. Juni statt. Eine permanente Abgabestelle ist im städtischen Zentralhof in der Roßau eingerichtet.

Wie jedes Mal aktiv bei den Sammlungen dabei: Umweltstadtrat Dr. Josef Rettenmoser (Zweiter von links). (Foto: Frischauf)

KURZ GEMELDET • Genau 1,974.660 kg Altglas wurden im Jahre 1990 von Innsbrucks umweltbewußten Bürgerinnen und Bürgern in den dafür aufgestellten 264 Containern gesammelt, berichtet die Abteilung Umweltschutz des Landes in einem Bericht an Bürgermeister Romuald Niescher. Die Stadt bezahlt dafür einen Entsorgungsbeitrag. • Die Erweiterung des Urnenhains und die Arkadenergänzung am Städtischen Westfriedhof nimmt Gestalt an: Am 28. März vergab der Stadtsenat die Lieferung und das Versetzen der Fertigteile aus Kunstseinbrecchie für die Urnenwände um 2,7 Mio. S. • Wappen und Schriftzug der

Bauen-Wohnen-Garten-Freizeit Von 19. bis 22. April auf dem Messegelände (We) Das Messegelände (alle sieben Hallen und die zwei Plätze im Freien) ist ausgebucht. 430 Aussteller warten nun auf die (hoffentlich) zahlreichen und kauffreudigen Besucher. Im Vorjahr waren es 50.000. Bauen, Wohnen, Garten, Freizeit sind auch heuer wieder die beherrschenden Themen der Frühjahrsmesse; erstmals ergänzt durch eine große Autoschau. 120 Modelle werden auf einer 4500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche präsentiert. Auch die Mode spielt wieder eine Rolle. Täglich werden vier Modeschauen präsentiert. Veranstalter ist die aus Innsbrucker Kaufleuten bestehende „Modepromenade". Die Messe ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 45 S. In der Halle 1 ist ein Kinder-

garten eingerichtet, wo die lieben Kleinen von ebenso lieben Kindergärtnerinnen betreut werden. Ebenfalls in der Halle 1 befindet sich wieder die große Sonderschau der Gärtner und Floristen „Blumen und Garten".

Stadt Innsbruck schmücken seit kurzem den ersten von drei neuen MD-87 SR-Jets der AUA. Dieser Flugzeugtyp, gefertigt von Mc Donnell Douglas in Long Beach, Kalifornien, bietet in der AUAVersion 107 Passagieren Platz und entspricht den strengsten Lärmschutzvorschriften, die in Innsbruck gelten. Die MD-87 ersetzt die DC-9 der AUA. Zwei weitere Maschinen werden Klagenfurt und Bregenz heißen. • Die Caritas führt ihre Frühjahrs-Kleidersammlung in Innsbruck am Samstag, den 28. April durch. Kleidersäcke gibt es bei den Pfarren, sie werden auch per Post zugestellt. Im Vorjahr wurden in Tirol 2.000 Tonnen Altkleider gesammelt. Die Caritas ersucht, möglichst noch tragbare Textilien abzuliefern. INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Albert Eizinger, in der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck, Rathaus, Maria-Theresien-Str. 18, Telefon 57 24 66. Gesamtherstellung: Jennydruck Innsbruck, Richard-Berger-Str. 5.

Schul-, Kultur- und Sportamt sind nun im Swarovski-Haus, Eingang Stiftgasse 16 Die Magistratsabteilung II, das städtische Schul-, Kultur- und Sportamt, war bisher im AltstadtRathaus, Herzog-Friedrich-Str. 21 (Stadtturmgebäude) untergebracht. Nun ist diese Abteilung in die oberen Stockwerke des SwarovskiHauses („Goldene Rose") übersiedelt. Der Eingang zu den Büros befindet sich in der Stiftgasse 16. Das „denkmalschutzge rechte"

Schild vor dem Eingang in der Stiftgasse ist noch nicht fertig, auch die Beschilderung im Inneren des neuen Hauses selbst ist vorerst provisorisch. Bis dahin werden die Besucher um Verständnis für die Provisorien ersucht. Die Magistratsabteilung II ist wie bisher telefonisch über die zentrale Rathaus-Vermittlung (Tel. 5360-0) erreichbar.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


„Frühjahrsputz": Lohbach entrümpelt Gleichzeitig auch Sanierung der Ufer- und Solanrisse — Kosten: 350.000 Schilling.

Liebe Mitbürger! Zur Diskussion um den A bbruch des Zeltes beim Treibhaus stelle ich folgendes fest: Die kulturelle Leistung des „Treibhauses" wird anerkannt und sehr geschätzt, die Stadt hat auch in den letzten sechs Jahren Subventionen von über 5,7 Mio. Schilling gegeben. Das Zelt beim Treibhaus ist ein Schwarzbau, die Lärmbelästigung der Anrainer enorm, laut Gutachten der Baupolizei besteht neben anderen Mängeln große Brandgefahr. Ein Schwarzbau kann nur saniert werden, wenn sofort ein Bauansuchen eingereicht wird, erst dann kann man überprüfen, ob eine Sanierung durch einen sogenannten „Aufbauplan" möglich ist. Gleichzeitig kann dann die Behörde zum Schütze der Anrainer bestimmte Auflagen verfügen. Dies habe ich den Verantwortlichen im Rahmen einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Diskussion wird teilweise bewußt verzerrt. Zur Debatte steht nicht und stand nie die kulturelle Arbeit und Bedeutung des Treibhauses, sondern ausschließlich Fragen des Rechtsstaates. Vor wenigen Tagen starben in den USA anläßlich eines Brandes in einem behördlich nicht genehmigten Tanzlokal über 80 junge Menschen. Gibt es im Zelt des Treibhauses eine Katastrophe mit nur einem Toten, dann nimmt mir diese Verantwortung niemand ab. Ein Eingreifen in das behördliche Verfahren wäre Amtsmißbrauch, die Gesetze gelten für alle Innsbrucker, auch für die Betreiber einer so wertvollen Stätte der Kultur wie das Treibhaus.

(We) Spaziert man den Lohbach entlang, so läßt es sich leicht vergessen, daß man sich eigentlich mitten im verbauten Stadtgebiet befindet. Keine Diskussion gibt es darüber, diese Naturoase nicht erhalten zu wollen. Im Gegenteil, es ist sichergestellt, daß der Bach als zentrales ökologisches Element dieses Gebietes erhalten bleibt, und die Stadtgemeinde befaßt sich — so Grünstadtrat Diplrlng. Eugen Sprenger — mit dem Gedanken, die Straßenbreite zu verringern und entlang des Baches eine romantische Promenade zu errichten. Doch so schön „Natur aus erster Hand" sein mag, man kann in der Stadt so ein Ref ugium doch nicht ganz sich selbst überlassen. Denn es gibt auch heute noch Mitbürger, die keinen Respekt vor der Natur haben, und sämtlichen Unrat, angefangen vom Einkaufswagerl bis zu Blechdosen, in den Fluten verschwinden lassen. So ist derzeit am und im ca. 2,7 km langen Lohbach, dessen westlichstes Teilstück am Fuß der Peergründe als Biotop gestaltet wurde, ein großer Frühjahrsputz im Gange. Gleichzeitig werden auch Auflandungen entfernt, um bei einem eventuellen Hochwasser einem Überfließen vorzubeugen. Ufer- und Solanrisse werden saniert und mit rauhem Steinwurf gesichert. Über die Beseitigung der verschiedenen Abflußhindernisse und über die dadurch erreichte Verbesserung der ökologischen Substanz „freuen" sich auch die Fische (Regenbogenund Bachforellen, Seiblinge etc.), die laut Kurt Mair, dem Fischereiberechtigten am Lohbach, in großer Zahl den Bach bevölkern. Die Arbeiten werden vom Büro für Planung und Bau der städtischen Grünabteilung durchgeführt und sind, wie Ing. Gerhard Dendl versichert, mit UnivrProf. Dr. Pechlaner vom Limnologischen Institut der Universität Innsbruck abgesprochen worden. Für die Dauer der Arbeiten

wurde die Beschickung des Lohbaches mit Grundwasser eingestellt, was die derzeit niedrige Wasserführung erklärt. Um die Fische zu schonen, wurden sie

teils herausgenommen bzw. in Rückzugsbereichen gesammelt. Die Kosten für den „Frühjahrsputz" inklusive Sol- und Ufersanierung belaufen sich auf rund 300.000 S. Stadtrat Dipl.-Ing. Eugen Sprenger ersucht in Hinkunft um ein rücksichstvolleres Verhalten gegenüber dem Lohbach. Keine Frage, der Lohbach soll ein Stück Natur „zum Angreifen" sein, Kinder sollen spielen dürfen — aber der Bach und das Ufer sollen sauber gehalten werden — zu unserem Nutzen und zum Nutzen der Flora und Fauna, die sich entlang dieser Naturoase enfaltet hat.

„Earth Day" in Innsbruck: Mit den IVB zum Nulltarif Weltweite Kundgebung für Umwelt und Frieden (We) Am 22. April soll „die größte Kundgebung in der Geschichte der Menschheit für den Umweltschutz" stattfinden. Es wird geschätzt, daß in fast allen Ländern der Erde rund 100 Millionen Menschen an den verschiedenen Aktionen zum „Earth Day 1990" teilnehmen. Auch in Innsbruck wird dieser „Tag der Erde" gefeiert: Am Samstag, den 21. April wird von 9 bis 13 Uhr von den mit Umweltfragen befaßten städtischen Magistratsabteilungen auf der Verkehrsinsel in der Maria-Theresien-Straße ein Informationsstand errichtet. Am Montag, den

22. April können anläßlich des „Earth Day" in Innsbruck alle Straßenbahnen und Busse der Innsbrucker Verkehrsbetriebe zum Nulltarif benützt werden. In den Innsbrucker Pflichtschulen wird ein Unterrichtstag unter einen Themenschwerpunkt gestellt, der unmittelbar Bezug zum „Earth Day" hat. Die Leitidee des „Earth Day": Unsere Umwelt ist gefährdet. Positive Veränderungen sind notwendig und möglich, wenn wir alle unser Verhalten so ändern, daß wir die Grenzen der Belastbarkeit unserer Erde nicht überfordern.

Ing. Gerhard Dendl, Grünstadtrat Dipl. Ing. Eugen Sprenger, Gemeinderat Peter Pipal als Vertreter der Wasserwacht und Kurt Mair, Fischereiberech tigter am Lohbach bei einem „Lokalaugenschein". (Foto: Birbaumer)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

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Treibhaus-Zelt ist nach dem Gesetz ein Schwarzbau Eingriff ins Behördenverfahren wäre Amtsmißbrauch Bürgermeister Niescher bietet Treibhaus-Leitung Ausweg an, doch sie beharrt auf dem Schwarzbau Der Bürgermeister schlug als „rechtlich einzig möglichen Ausweg" eine „rasche Eingabe" des Treibhauses vor, „aus der anstelle des Zeltes ein neuer Bau ersichtlich ist — dann kann man prüfen, ob für das Gebiet ein neuer Aufbauplan gemacht werden kann!' Wenn dies möglich ist, „könnte ich dieses Abbruchverfahren noch stoppen. Eine andere gesetzliche Möglichkeit gibt es nicht!' Bis 9. April (Redaktionsschluß dieser Zeitung) ist beim Magistrat keine solche Eingabe des Treibhauses eingelangt. Vielmehr äußerte sich die Treibhaus-Leitung Zeitungen gegenüber, das Treibhaus werde in Innsbruck „seine Zelte abbrechen" und die Kulturarbeit in der Stadt einstellen, wenn das Zelt abgebrochen wird — was bedeutet: wenn die Behörde nach dem Gesetz vorgeht, wozu sie verpflichtet ist. Bürgermeister Niescher unterstrich bei der Pressekonferenz, daß nicht nur von ihm, sondern vom gesamten Gemeinderat „die wertvolle kulturelle Arbeit des Treibhauses hoch geschätzt" werde. Diese Aussage könne man auch finanziell messen: „In der Funktionsperiode 1984 bis 88 hat das Treibhaus Jahressubventionen von insgesamt 2,700.000 S und Sondersubvention in einer

(Eiz) Einen geharnischten „Offenen Brief" hatte am 20. März Treibhaus-Chef Norbert K. Pleifer an den Bürgermeister gerichtet: Anlaß war ein Bescheid des Stadtmagistrats, der das Treibhaus-Zelt als „Schwarzbau" erkennt. Da kein Rechtsmittel dagegen eingebracht wurde, hat die Behörde den Abbruch angeordnet. Bürgermeister Romuald Niescher nahm zu den im „Offenen Brief" aufgeworfenen Fragen am 26. März in einer Pressekonferenz Stellung: „Es ist weder der Wunsch der Stadt Innsbruck noch mein persönlicher Wunsch, daß das Treibhaus die Stadt verläßt. Ich habe als Bürgermeister allerdings die Verpflichtung, den Rechtsstaat zu wahren." Doch zeigte Bgm. Niescher einen Ausweg und bot dazu die Hilfe der Stadt an. Höhe von 3,015.000 S erhalten, zusammen somit 5,715.000 S. Für 1990 sind 900.000 S als Jahressubvention vorgesehen, und für den Bereich der Sommerspiele weitere 1,2 Millionen Schilling!' Allerdings: „Der Bürgermeister hat auch die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß der Rechtsstaat eingehalten wird. Wenn ein Bürger einen Schwarzbau errichtet, muß er mit Problemen rechnen. Dasselbe gilt, wenn eine Institution wie das Treibhaus das tut!' Es wäre ein klarer Fall von Mißbrauch der Amtsgewalt, würde der Bürgermeister in dieses Verfahren jetzt eingreifen und etwa per Weisung den Abbruch stoppen. Doch hat der Bürgermeister den Treibhaus-Verantwortlichen den oben genannten möglichen „Ausweg" vorgeschlagen. In der Angelegenheit sind schon eine Reihe von Verfügungen ergangen: Die Behörde hat das Zelt

als nicht genehmigten Schwarzbau erkannt. Schon am 26. Juni 1989 hat sie die „Ersatzvornahme" (d. h. den Abbruch) angedroht. Am 21. Juli 1989 brachte das Treibhaus sodann ein Bauansuchen ein. Dazu gab es eine Stellungnahme der Bau- und Feuerpolizei an das Rechtsreferat, es sei eine „unmittelbare Gefahr für die Sicherheit der Zeltbesucher und Nachbarhäuser" gegeben. Am 13. Dezember v. J. kam es zu einem Parteiengehör und in der

Folge zu einer Stellungnahme des Treibhauses zum Schreiben der Baupolizei. Doch da das eingereichte Bauansuchen nicht genehmigungsfähig war, kam es am 12. Jänner 1990 zu einem ablehnenden Bescheid. Gegen ihn haben die Treibhaus-Verantwortlichen kein (!) Rechtsmittel ergriffen. So kam es zur Vollstreckungsverfügung vom 7. März 1990. Nach der Gesetzeslage ist nun der Abbruch auf Kosten jener zu verfügen, die den Schwarzbau errichtet haben. Bgm. Niescher: „Ich habe nicht die Absicht, mich des Mißbrauchs der Amtsgewalt schuldig zu machen. Wenn im Zelt ein Unglück passiert und ich habe nicht gehandelt — die schriftliche Stellungnahme der Bau- und Feuerpolizei läßt an Klarheit nichts zu wünschen übrig — entbindet mich niemand von der Verantwortung."

Umfrage zum Energiekonzept im Mai Stadtwerke erbitten Mithilfe der Bürger Die Stadtwerke erstellen zurzeit ein Energiekonzept für Innsbruck. Zur Erhebung der besonderen Verhältnisse bedarf es einer Umfrage, und dazu der Mithilfe der Bevölkerung. In nächster Zeit erhalten 800 Betriebe einen Fragebogen, zusätzlich werden 400 Hausbesitzer und 3.000 Wohnungsinhaber von Interviewern befragt. Die Stadtwerke ersuchen die Bevölkerung höflich um Mithilfe. Auskünfte: Telefon 5907-289.

Das Exekutivkomitee des weltweiten, bedeutsamen Gemeindeverbandes „IULA" tagte in Innsbruck Maßgebende Vertreter großer Städte und Gemeinden aus mehr als IULA-Präsident L. E. Ericsson (im hellen Mantel); rechts neben ihm der 20 Nationen und aus allen Erdteilen trafen sich A nfang April in der Lan- Gouverneur der mehr als acht Millionen Einwohner zählenden indonedeshauptstadt zur Tagung des Exekutivkomitees der „IULA". Die sischen Hauptstadt Djakarta. Die Delegierten waren von Innsbruck und „IULA" ist ein weltweiter, internationaler Gemeindeverband, dem auchden hier gebotenen Tagungsmöglichkeiten begeistert, sodaß nun die Innsbruck angehört. Bild: Ein Ausflug auf die Nordkette zählte für die Hoffnung besteht, einen großen Kongreß der IULA mit mehr als Teilnehmer zu den Höhepunkten des Rahmenprogramms. In Bildmitte 3.000 Teilnehmern nach Innsbruck zu bringen. (Foto: Murauer) Seite 4

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


Städtische Wohnanlage am Viadukt nun voll besiedelt 98 Mietwohnungen — hohe Wohnqualität — Innenhof parkähnlich gestaltet — Baukosten: 134,43 Mio. Schilling (We) „Wohnen am Viadukt", eine der schönsten städtischen Wohnanlagen der letzten Jahre, ist fertiggestellt, alle 98 Wohneinheiten sind besiedelt. Wohnungsreferent Gemeinderat Helmut Kritzinger: „Eine Anlage, auf die die Stadt Innsbruck stolz sein kann." — „Ein Referenzbau für unsere gemeinnützige Wohnbaugesellschaft", so Dir. Dr. Klaus Lugger von der „Neuen Heimat", die von der Stadtgemeinde mit der Errichtung dieses Projektes betraut worden war. Um die Wohnungssuchenden Familien nicht bis zur endgültigen Fertigstellung warten zu lassen, wurden die Wohneinheiten in insgesamt vier Abschnitten übergeben. Am 23. März erhielten die letzten 24 von insgesamt 98 Familien zusammen mit einem Blumengruß ihre Wohnungsschlüssel. Der Übergabefeier wohnten u.a. Wohnungsreferent Gemeinderat Helmut Kritzinger mit den Mitgliedern des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses Hermann Linzmair, Grete Unterwurzacher und Gertrud Lenzi, die Direktoren der Neuen Heimat, Dr. Klaus Lugger und Ing. Alois Leiter sowie Bauleiter Konrad Heiss und Wohnungsamtsleiter OAR Franz Wohlgemuth bei. Die Segnung der

Gemeinderat Helmut Kritzinger gratuliert zum neuen Heim. Links von ihm Dir. Ing. Alois Leiter, OAR Franz Wohlgemuth und (ganz links) Gemeinderat Hermann Linzmair. (Foto: Frischauf) Anlage nahm Pfarrer Gebhard Ringler von der zuständigen Reichenauer Wohnpfarre „St. Paulus" vor (die Grenze zur Pfarre Saggen bildet der Viadukt). Die Wohnanlage am Viadukt in der Ing.-Etzel-Straße westlich der von der Stadt 1986 sanierten „Trainkaserne" wurde von den Architekten Andreas Egger, Klaus Mathoy, Erich Pichler und Bernd Reymond in enger Zusammenarbeit mit der Innsbrucker Stadtplanung geplant. Die Reichhaltigkeit der Saggenfassaden spiegelt sich im Neubau durch Verwendung zeitgemäßer Architekturelemente wider. Zusammen mit der Revitalisierung der Trainkaserne, der Errichtung eines weiteren städtischen Wohn-

hauses im Geviert Bienerstraße/ Sebastian-Scheel-Straße mit 66 Mietwohnungen und Innsbrucks erstem Seniorenwohnheim sowie der Wohnanlage beim Blindenheim stellt dieser Wohnungsneubau ein großes und bedeutendes Projekt im Rahmen der Stadterneuerung in Innsbruck dar. Das Bauvolumen beträgt insgesamt rund eine halbe Milliarde Schilling. Von den 98 Wohneinheiten der Anlage „Am Viadukt" sind sechs als Einzimmer-, 24 als Zweizimmer-, 45 als Dreizimmer-, 21 als Vierzimmerwohnungen und eine als Fünfzimmerwohnung gestaltet. Die Anlage besticht nicht nur durch ihre zeitgemäße Architektur, sondern

auch durch die hohe Wohnqualität, die vor allem durch die Hofbebauung ereicht wird. Trotz der unterirdisch gelegenen Tiefgarage konnte ein großer Erdkoffer erhalten bleiben, wodurch eine Bepflanzung auch mit tiefwurzelnden Bäume ermöglicht wurde. Ein kleiner Zierteich, Rasenflächen, Bänke sowie Spiel- und Sportgeräte sorgen für ein angenehmes und natürliches Hofklima. Als Baumaterialien wurden ausschließlich hochwärmedämmende Tonziegel, natürliche Putze und Anstriche sowie ungiftige Dämmstoffe verwendet. Die Beheizung der Wohnungen erfolgt mit gasbetriebenen Zentralheizungen, wobei durch Einzelkonvectoren individuelles Sparen ermöglicht wird. Die Finanzierung der Wohnanlage erfolgte nach dem Bundes-Sonder-Wohnbauprogramm 1983 mit Zuschüssen von Bund, Land und Stadt, sodaß die Mieter die ersten drei Jahre lediglich 2,5 Prozent an Zinsen und Tilgung bezahlen müssen. Die Bruttomiete pro Quadratmeter beträgt 59,60 S; die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 134,430 Mio Schilling.

Eine Aufwertung der Ing.-EtzelStraße könnte sich die Baugesellschaft durch eine beidseitige Transparenz der Geschäftslokale im Viadukt vorstellen. Dazu wäre die Erstellung eines entsprechenden Projektes unter Zusammenarbeit Stadt, Bundesbahn und Architekten wünschenswert — so Dr. Lugger von der „Neuen Heimat". Die Eingangsbereiche bzw. -platze sollen durch eine entsprechende Straßenraummöblierung Die als kleiner Park gestaltete, nach außen hin abgeschlossene Hofanlage. Die „gute, alte" Blockrandver- und durch die Aufstellung eines bauung macht diese qualitätvolle Lösung möglich. (Foto: Frischauf) Brunnens aufgewertet werden. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

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Tiroler Landestheater Großes Haus

Werkraumtheater

So. 6. Mai, Kongreßhaus: Rockkonzert „Yngwie Malmsteen" Di. 8. Mai, Konservatoriumsssal: (Beginn: 19.30 Uhr — wenn nicht an- Die kahle Sängerin (Oper von Eugene 8. Kammerkonzert — Cleveland ders angegeben) Ionesco) — So. 22. April Quartet — Werke von: Franz SchuGlückliche Tage (Schauspiel von SaPeter Pan (Märchen von James Barbert: Quartettsatz c-Moll (D 703) muel Beckett) — So. 29. April (Prerie) — Beginn 16 Uhr — Do. 19. — A. Schönberg: Streichquartett miere), Di. 1., Fr. 11. Mai April, Do. 10. Mai Nr. 4 op. 37 — Anton Dvorak: Urfaust (Schauspiel von Johann Streichquartett F-Dur op. 96 Wolfgang Goethe) — Fr. 20. April ("Amerikanisches") Volksbühne Blaas (letztmalig) Mi. 9. Mai, Ursulinensaal: Aus der Elektra (Oper von Richard Strauss) - Maria-Theresien-Straße 8 Reihe Musik und Wort — GitarreSa. 21. April (Premiere blau) Sa. 28. (Beginn 20 Uhr, außer Montag) Mi. 25. April, Konservatoriumssaal konzert — Maria Isabell Sievers April (Premiere weiß), Mi. 2., Mi. (Beginn 19.30 Uhr): 6. Jeunesse(Buenes Aires), Stepan Rak (Prag) Jeden Topf seinen Deckel (Posse von 9., Mi. 16. Mai Konzert — Frans Brüggen (Flöte) Do. 10. Mai, Kongreßhaus, Saal Hermann Schuster) — bis 22. April Idomeneo (Oper von Wolfgang Ama— Gustav Leonhardt (Cembalo) — Tirol: 8. Symphoniekonzert — Der Susi ihr G'spusi (bäuerliches deus Mozart) — So. 22., So. 29. Lebendige „Alte" Musik — CanzoInnsbrucker Symphonieorchester Lustspiel von Hermann Schuster) April nen, Ricercaten, Toccaten und So— Edgar Seipenbusch (Dirigent) — 25. April bis 3. Juni Der Alpenkönig und der Menschennaten des 17. Jahrhunderts von — Barbara Daniels (Sopran) — feind (Schauspiel von Ferdinand Spadi, Frescobaldi, Selma, Corelli Diane Elias (Alt) — Werner HollRaimund) — Mi. 25., Do. 26. April, Leobühne u.a. weg (Tenor) — Artur Korn (Baß) Do. 3., So. 6., Fr. 11., So. 13., Fr. 18., Anichstraße 29 — Chor des Ungarischen RundDo. 26. April, Ursulinensaal: Aus der So. 20. Mai funks Budapest — Werk von: L.v. Die verhängnisvolle Perlenkette (KriReihe Musik und Wort — Volkmar Fidelio (Oper von Ludwig van BeetBeethoven: Missa solemnis D-Dur Braunberehens — Sarastro, Humaminalkomödie) — 21., 28. April, 5., hoven) — Fr. 27. April, Fr. 4., Sa. op. 123 nität und Herrscherphase 12., 19. Mai 12. Mai (letztmalig) Fr. 11. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: Romeo und Julia (Ballett von Sergei 8. Symphoniekonzert — ProProkofjew) — Sa. 5. Mai gramm wie am Do. 10. Mai Liederabend von Gabriele Fontana Mo. 14. Mai, Konservatoriumssaal: Do. 17. Mai Konzert des Ital. Kulturinstitutes West Side Story (Musical von Leo— Carlo Bernava (Klavier) — Wernard Bernstein) — Sa. 19. Mai (Preke von: Bach, Beethoven, Schumiere weiß) mann, Prokofiev, Liszt Mi. 16. Mai, Konservatoriumssaal Kammerspiele (Beginn 19 Uhr): Konzert des (Beginn 20 Uhr — wenn nicht anders Ungarischen Jugendorchesters angegeben) Sa. 19. Mai, ORF-Funkhaus (Beginn 16 und 20 Uhr): Musik im Studio Piaf (Schauspiel von Pam Gerns) — Großes Konzert Tiroler Solisten Do. 19., Fr. 20., Fr. 27. April, Fr. 4. (2. Teil) Mai Sa. 19. Mai, Kongreßhaus: FrühjahrsJugendtreff im Theater — Beginn 15 konzert der Bundesbahn-MusikUhr: Der goldene Brunnen (Märkapelle chen von Otfried Preussler) — Mi. So. 20. Mai, Tiroler Landesmuseum 25., Do. 26. April Ferdinandeum (Beginn 10 Uhr): Die Brüder von Bakara (Märchenmu- Einen musikalisch abwechslungs- und erlebnisreichen Abend konnten die sical) — Beginn 15 Uhr: Gastspiel Musikfreunde am 28. März im Innsbrucker Konservatorium erleben. Der Verein Sonntagsmatinee — Kurt Widmer (Bariton) — Gertrud Spat (Hamder Tiroler Kinderbühne — Sa. 28. „Hilfe für das autistische und wahmehmungsgestörte Kind" veranstaltete eine April, Do. 17., Fr. 18. Mai Benefizkonzert zugunsten betroffener Kinder. Auf der Bühne v.l. Martin Maier, merklavier) Butterbrot (Schauspiel von Gabriel Lise Karlsson, Agnes Voyth, Ina Haidinger, Anthony Kent, Katleen Jopp und (Fortsetzung des VeranstaltungsBarylli) — Sa. 28. April, Sa. 5., Fr. Herbert Meider. kalenders auf Seite 24) 18. Mai Der G'wissenswurm (Schauspiel von Konzerte So. 29. April, Hofgartencafe (Beginn Ludwig Anzengruber) — Sa. 12., (Beginn: 20 Uhr — wenn nicht anders 10 Uhr): Hofgartencafekonzert — Mi. 16., Do. 17., Sa. 19. Mai Gitarrenduo Margret Seebacher angegeben) F Tanzformation „Pippistrelli" (Balund Ulrike Maier — Texte von as Tiroler Osterfestival Sa. 21. April, Konservatoriumssaal lettgastspiel) — So. 13. Mai Heidi Knapp „Kunst & Religion" (Beginn 19.30 Uhr): Konzert des Sän- Mo. 30. April, Kongreßhaus: Gastpräsentierte sich heuer mit einem gerbundes der Blinden Österreichs Innsbrucker Kellertheater spiel „Andreas Vollenweider" umfangreichen Programm. Seit Adolf-Pichler-Platz 8 (Tel. 58 07 43) - Sa. 21. April, Kongreßhaus: Militär- Mi. 2. Mai, Konservatoriumssaal: dem 4. April fanden 9 Veranstalmusikkonzert zugunsten der „AkBeginn 20 Uhr tungen in Innsbruck statt. Die 2. Semesterkonzert des Konservation Edelweiß" letzten zwei Abende: toriums Einsamkeit des Gorillas — bis Ende Mittwoch, 18. April, 19. Uhr, April (jeden Mittwoch bis Sonntag) So. 22. April, Hofgartencafe (Beginn Fr. 4. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: MK: „Elias-Disco-Party" mit DJ 10 Uhr): Hofgartencafekonzert 6. Meisterkonzert — Wiener SymMan kann den Hintern schminken Roberto Talotta. Weiherburgquartett (Streichquarphoniker — Emil Tchakarov (Diriwie man will.... - ein Abend mit TexDonnerstag, 19. April, 20 Uhr, Jetett) — Gedenklesung für Hermann gent) — Oleg Maisenberg (Klavier) ten und Chansons von Kurt Tusuitenkirche: Timna Brauer singt Kuprian — Werke von: Alexander Skrjabin: cholsky — ab 23. April (jeden MonSospels & Spirituals (mit Eli Meiri Konzert für Klavier und Orchester tag und Dienstag) Mo. 23. April, Konservatoriumssaal und Jojo Mayer). fis-Moll op. 20 — Richard Strauss: (Beginn 17.30 Uhr): Vortragsstunde Frauen Krieg Lustspiel — von Tho(Beginn 20 Uhr)

Di. 24. April, Konservatoriumssaal: 7. Kammerkonzert — Martin Mumelter (Violine) — Alfons Kontarsky (Klavier) — Werke von: L. v. Beethoven: Sonate D-Dur op. 12/1 — Maurice Ravel: Sonate für Violine und Klavier — A. Schönberg: Fantasie op. 47 für Violine und Klavierbegleitung — L.v. Beethoven: Sonate Es-Dur op. 12/3

D,

mas Brasch — ab Mitte Mai

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der Klasse Münch (Klarinette)

Don Quixote op. 25

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Italienisch-Unterricht in Innsbruck immer mehr gefragt Ein attraktives Programm des Kulturinstitutes (We) Nicht nur immer mehr ita- brück, auch die Innsbrucker lienische Gäste zieht es nach Inns- freunden sich zunehmend mit dem „Italienischen" an. Im Italienischen Kulturinstitut sind Kindererholung derzeit 250 Mitglieder und zusätzlich gut 600 „Lernwillige" in Wildmoos inskribiert. An den Tiroler Auch heuer bietet das städtiSchulen gibt es für 2230 Schüler sche Gesundheitsamt für InnsItalienisch als Pflichtfach, 912 brucker Kinder von sieben bis Schüler haben die italienische 12 Jahren Erholungswochen. Sprache überdies als Freifach Neu ist das Feriendomizil. gewählt. Statt wie bisher in Obernberg Auch das neue Programm des werden die Kinder erstmals im Italienischen Kulturinstitutes, Heim Wildmoos untergedas laut Prof. Dr. Borsani ganz bracht. Es gibt drei Turnusse: im Dienst der Freundschaft zwiDer erste für Mädchen vom 7. schen den beiden Ländern steht, bis 25. Juli, der zweite für die kann sich wieder sehen lassen. Buben vom 28. Juli bis Von März bis Ende Juni sind u.a. 15. August und der dritte vier Konzerte, fünf Vorträge, sie(gemischt) vom 18. August ben Filme, eine Fotoausstellung, bis 2. September. Kostenbeisieben Videonachmittage (jeweils trag der Eltern 800 S, für den am Freitag um 14.30 Uhr) und ein gemischten, kürzeren Turnus Sommerball (am 20. Juni im 700 S. Nähere Auskünte bzw. Kongreßzentrum Igls) enthalten. Anmeldung in der städtischen Nähere Auskünfte erteilt gerne Mutterberatung, Salurner das Italienische Kulturinstitut im Str. 1, Montag bis Freitag von Trapp-Palais, Maria-Theresien8 bis 12 Uhr, Tel. 5360/630. Straße 38, 2. Stock, Tel. 58 33 73.

Prof. Franco Emilio Borsani (rechts), seit 1984 Direktor des Italienischen Kulturinstitutes, erhielt am 4. April bei einer Veranstaltung seines Institutes aus der Hand von Bürgermeister RomualdNiescher das Ehrenzeichen für Kunst und Kultur. Prof. Borsani hat sich um die Vertiefung der Freundschaft zwischen Italien und Österreich, um die Förderung der italienischen Sprache und als unermüdlicher Kämpferfür ein einiges Europa hohe Verdiensteerworben. Mitte: Kulturreferent StR. Girstmair. (Foto: Birbaumer)

Partnerschaftsstellen aus Freiburg und Aalborg zu Gast Partnerschaftliche Besuche im Monat April (We) Im Rahmen der partnerschaftlichen Beziehungen waren Anfang des Monats Vertreter der georgischen Freundschaftsgesellschaft in Tirol und in Innsbruck

Ich meine, die ersten Frühlingsboten gehören nicht in eine Vase, sondern in die freie Natur, wo sie einen wichtigen Zweck erfüllen. Was meinen Sie ? Helfen Sie mit, die Natur vielfältig zu erhalten. Es kommtauf jeden einzelnen an.

zu Gast. Das Aufenthaltsprogramm in Innsbruck umfaßte u.a. eine Besichtigung der olympischen Stätten, eine Fahrt auf den Patscherkofel, ein Empfang auf der Universität und der Besuch des Symphoniekonzertes am 5. April im Kongreßhaus. Vom 13. bis 16. April waren gleichzeitig unabhängig von einander zwei Gruppen aus Freiburg in Innsbruck: Die Partnerschaftsstelle Freiburg, die ihren Innsbrucker Kollegen einen Besuch abstattete und die Lebensrettungsgesellschaft Ortsgruppe Freiburg. Auch die Partnerschaftsstelle Aalborg nützte den schönen Frühling für eine Kurzvisite in Innsbruck. Die Aalborger kamen ebenfalls am 13. April in Innsbruck an, blieben aber einen Tag kürzer als ihre deutschen Kollegen. Dem Innsbrucker Partnerschaftsreferat, das seit kurze im Swarovskihaus (ehemals Hotel Goldene Rose) in der Altstadt sein Domizil hat, waren somit einige hektische Tage beschieden.

Referenten geben ihr Fachwissen den Lernwilligen komprimiert weiter. Ins Leben gerufen hat die „art didacta" Prof. Siegfried Parth, er organisiert sie noch heute gemeinsam mit Frau Mag. Edith Teindl. Bei einem Besuch im Rathaus

Französische Offiziersgattinnen aus Freiburg weilen derzeit für zwei Tage in Innsbruck, um die Stadt am Inn ein wenig kennenzulernen. Die Innsbrucker Kolpingfamilie (ca. 50 Personen) fährt vom 28. April bis 1. Mai nach Freiburg.

12. Sommerakademie „art didacta" in Innsbruck Vom 9. bis 20. Juli — 200 Teilnehmer erwartet, 40 °/o aus dem Ausland Das Dutzend wird heuer voll: Vom 9. bis 20. Juli findet in den Räumen der HTL in der Bachlechnerstraße die 12. „art didacta" statt. Zu diesem sommerlichen Angebot künstlerischer Weiterbildung werden an die 200 Teilnehmer erwartet, von denen rund 40 Prozent aus dem Ausland kommen. 28 Klassenleiter, durchwegs arrivierte Künstler und/oder Pädagogen, sowie zwei

stellte Prof. Parth das heurige Programm Bürgermeister Romuald Niescher vor (Bild), der es als „eine sehr wertvolle Bereicherung des kulturellen Angebotes in Innsbruck" wertete. Die Inskriptionsgebühr für Teil-

nehmer beträgt 1.800 S pro Woche; für Schüler, Studenten, Lehrlinge gibt es Ermäßigung. Anmeldung und Information: „art didacta '90", Technikerstraße 38, Top 7, Innsbruck; Telefon 84 7 90.

Prof. Parth (rechts) informierte Bgm. Niescher über das Programm der „art didacta '90", das von Keramik über Schmuckgestaltung, kreative Fotografie, Zeichnen, Malen und Aquarellieren bis zur Bildhauerei, Formfindung und Formgestaltung reicht. (Foto: Murauer)

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Auf der Wunschliste vieler Innsbrucker: Ein Kleingarten Anlage Moserfeldweg um fünf Gärten erweitert (We) Wohnen in der Stadt. Das heißt in den meisten Fällen, auf einen eigenen Garten, auf einen Freiraum vor der Haustür, den man selbst gestalten kann, verzichten zu müssen. Eine Möglichkeit für den Städter, ein Stück Natur für sich allein zu haben, ist, Besitzer eines Schrebergartens zu werden. Das Problem ist nur, daß die Stadt Innsbruck mit ihrem ohnehin knappen Flächenangebot über nur wenige entsprechend gewidmete Grundflächen verfügt. Aufgrund der Novellierung des Tiroler Raumordnungsgesetzes ist es nämlich seit 1984 nur mehr möglich, auf Grundflächen mit der Widmung „Sonderfläche im Freiland — Kleingärten", derartige Refugien zu errichten. Dazu kommt, daß sich diese Grundstücke nicht im Eigentum der Stadt befinden und dieselben erst — wenn dies überhaupt möglich ist — von den Eigentümern angekauft oder gepachtet werden müssen. Dennoch ist die Stadtgemeinde bemüht, immer wieder neue Möglichkeiten für die Errichtung von Kleingärten schaffen. Die

erste Kleingartenanlage mit 142 Gärten wurde 1979 in Amras/ Osterfeld errichtet. Weitere folgten: 32 in der Luigenstraße, 50 in Egerdach, 62 am Schusterbergweg, elf am Moserfeldweg, zehn am Fuchsrain, sechs am Arzler Exerzierweg, 26 in der Egerdachstraße/Andechsstraße. Insgesamt sind es acht Anlagen mit 339 Die Nachfrage nach Kleingärten steigt enorm. Im Bild die Anlage am Kleingärten. Und die Nachfrage Moserfeldweg, die um fünf Gärten erweitert wurde. (Foto: Eliskases) steigt enorm. Derzeit sind bei der städtischen Grundstücksverwaltung rund 600 (!) Bewerber vorgemerkt. Ein „Tropfen auf den heißen Stein": Am 29. März konnte die Stadt Innsbruck, nachdem im Spezielle Ausbildung zu Haltungsturnlehrern Vorjahr der Gemeinderat die Änderung des Flächenwid- (We) Haltungsschäden bei Kin- Kreuzschmerzen im Sitzen und mungsplanes zur Erweiterung dern sind im Zunehmen. Den Liegen sowie Schädigungen, die der Anlage am Moserfeldweg be- Grund dafür sieht das städtische eine Arthrosebildung, z. B. in der schlossen hatte und das Grund- Gesundheitsamt vor allem im Hüfte oder im Knie, beschleunistück angekauft wurde, fünf wei- Mangel an Bewegung im Zusam- gen. tere Kleingärten am Moserfeldweg menhang mit dem täglichen Fernin Arzl den neuen Pächtern über- sehkonsum, neben den Haltungsgeben. Zuvor mußte aber das schäden werden bei den laufenden Grundstück planiert und mit schulärztlichen Untersuchungen einer Humusschicht bedeckt wer- in bedenklichem Ausmaß auch den. Weiters waren der Anschluß Fußleiden konstatiert. Bleiben an die öffentliche Wasserversor- diese unbehandelt, sind als Folge gung und Auto-Abstellplätze zu Beschwerden schon im frühen Ererrichten. wachsenenalter zu erwarten, wie

Haltungsschäden schon im Volksschulalter vorbeugen!

Alpenzoo: Ein sonniges Gehege für die Murmeltiere Bauarbeiten werden schon im Sommer abgeschlossen sein — Kosten: 1,8 Mio. S (We) Wieder eine Neuigkeit aus dem Alpenzoo: Die Murmeltiere bekommen ein „neues Einfamilienhaus mit Garten in sonniger Lage". Alpenzoo-Boß Dr. Helmut Pechlaner führte am 28. April gemeinsam mit Senatsrat Dr. Otto Reisinger und Dr. Reinhard Neumayr, dem Obmann des Vereines der „Freunde des Alpenzoos", den symbolischen Spatenstich durch. Die neue Anlage, die wieder von Arch. Andreas Egger geplant wurde und unter der Bauaufsicht von Ing. Willi Gruber steht, wird ca. 1,8 Mio. S kosten. Rund ein Drittel dieser Summe konnte bereits aufgebracht werden. Der Alpenzooverein hofft nun auf weitere Mithilfe und Unterstützung. Das Jahr 1989 brachte dem Alpenzoo mit 327.605 Gästen einen neuen Besucherrekord. 68.227 Zoobesucher kamen mit der Hungerburgbahn und haben so Seite 8

Daher organisiert das städtische Gesundheitsamt im Kampf gegen die Haltungsschäden ein kostenloses Haltungsturnen an den Innsbrucker Pflichtschulen. Rund 700 Kinder beteiligten sich im Vorjahr daran. Da die Nachfrage JB-* sehr groß ist, werden derartige .*•# •*;-.$*? Kurse auch im Schuljahr 1990/91 nach Möglichkeit in allen Pflichtschulen angeboten. Vorteilhaft ist es, wenn die Turnstunden mit den Kindern von den eigenen Klassenlehrer gehalten v *: f :4 • , ?• * werden. 25 Lehrpersonen sowie sechs Kindergärtnerinnen besuchten daher einen Schulungskurs, der vom Jazztanzpädago-isv» gen und Leibeserzieher Mag. Gerhard Albertini und dessen Gattin durchgeführt wurde. Nähere Auskünfte über das Haltungsturnen gibt gerne das städtische Gesundheitsamt, FallDie Murmeltiere dürfen sich freuen: Eine neue, sonnige Anlage ist für merayerstraße 1, 1. Stock, Zimsie in Bau. (Foto: Alpenzoo) mer 325; Telefon: 5360/325. mitgeholfen, die Zufahrtsstraße zur Alpenzoo-Zwischenstation und die Parkplätze zu entlasten, fahren. Außerdem ist die Fahrt Mit jedem IVB-Fahrschein kann mit der Hungerburgbahn frei, man in die Hungerburgbahn um- wenn die Zoo-Eintrittskarte an steigen und ohne Aufzahlung bis der Talstation gelöst wird.

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Heuer 6,3 Mio. S für Gehsteigneubau und Sanierung Notwendig wäre mehr, doch können aus Budgetgründen nur diese Projekte in Angriff genommen werden (Eiz) Die Stadt Innsbruck wird heuer neue Gehsteige um 4,6 Millionen Schilling bauen, um 1,7 Mio. S werden bestehende Gehsteige erneuert, zusammen werden somit 6,3 Mio. S für Gehsteige aufgewendet, beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Nie-

scher am 28. März. Weitere Gehsteigprojekte, die das städtische Tiefbauamt vorbereitet hat, können aus finanziellen Gründen noch nicht realisiert werden. Die Neubauprojekte im einzelnen: Weingartnerstraße: Südseitig 60 m

Brigitte Leitgeb ist neue Direktorin der Leitgeb-Schule Die Tiroler Landesregierung verlieh die Leiter stelle der Volksschule Pradl-Leitgeb II an Frau Volksschul-Oberlehrerin Brigitte Leitgeb (links), die seit September 1989 an dieser Schule tätig ist und zuvor durch 21 Jahre an der Volksschule Reichenau IIgewirkt hatte. Die neue Volksschuldirektorin ist die Tochter des Tiroler Heimatdichters Josef Leitgeb (1897—1952), nach dem diese Schule benannt ist. Bürgermeister Romuald Niescher überreichte am 2. April Frau Leitgeb das Ernennungsdekret. — Über Vorschlag des Kollegiums des Bezirksschulrates Innsbruck-Stadt erhielt Frau Sonderschul-Oberlehrerin Lydia Tautscher-Saxl die Urkunde, die ihr Dank und Anerkennung der Stadt Innsbruck für außergewöhnlich gute Leistungen an Innsbrucks Pflichtschulen" attestiert. (SNS-Pressebild)

entlang der Wohnanlage „Frieden".

Müllerstraße: Nordseitig vom Einbindungsbereich LeopoldKarmelitergasse: Ostseitig 110 m straße nach Westen auf einer zwischen Menglgasse und Lie- Länge von 50 Metern. beneggstraße. Siebererstraße: Südseitig zwiMitterweg: Südseitig von der schen Falk- und KaiserjägerRehgasse 130 m nach Westen. Exlgasse: Ostseitig 180 m zwi- Ich spreche die teute an, die den schen Exlgasse und DrrStumpf- Motor ihres Wagens im Stand laufenlassen, weil ich meine, daß Straße. niemand unsere Luft vergiften Roßbachstraße: Südseitig entlang der neuerrichteten Wohn- darf Und Sie? Helfen Sie mit, beweisen Sie Zivilcourage! Es anlage, Länge 110 m. kommt auf jeden einzelnen an. , Vill: Ostseitig im Bereich der Ortsdurchfahrt auf einer Länge Straße 120 m im Zug vom Baumvon 100 Metern. sanierungsmaßnahmen (die Hartbeläge werden auf vorhanzusätzlich 400.000 S kosten denen Sandgehsteigen aufgewerden). bracht in der Koflerstraße (ostseitig zwischen der Mittererstraße Siegmairstraße: Ostseitig entlang und der Kranewitterstraße, Länge der Schule zwischen Kranewitter85 m); in der Gumppstraße (nord- und Josef-Pöll-Straße (Randseitig zwischen der Türingstraße begrenzung). und dem Haus Roßsprung Nr. 18, Fürstenweg: Nordseitig östlich Länge 130 m); in der Erzherzog- des Hallenbades im Bereich der Eugen-Straße (bei den Häusern Inseltankstelle auf einer Länge Nr. 54 und 56). von 6o Metern. In folgenden Fällen erfolgt eine 400.000 Schilling erfordert darGehsteigerneuerung: über hinaus die kleinflächige Igler Straße — Ortsdurchfahrt Aufbringung von GußasphaltVill: Entlang des Friedhofes auf belägen nach Gehsteigsanieder Westseite der Straße auf einer rungen. Diese Arbeiten führen Länge von 100 Metern. die städtischen Bauhöfe durch.

Was soll naturschutzrechtlich mit der Kranebitter Innau geschehen? Land ersucht Bevölkerung, Vorschläge zu machen Selten zeigt sich so klar das Dilemma zwischen dem Schutz der Natur und dem Anspruch der Bürger auf naturnahe Erholung wie bei den Kranebitter und Völser Innauen: Der seit 1972 geltende strenge Naturschutz für die Kranebitter Au hat sich praktisch nie durchsetzen lassen. Die beiden Nutzungsformen schließen einander jedoch aus: Wo Erholungsuchende lagern, grillen und sich tummeln, können am Boden keine Vögel brüten. Es gibt nurmehr sechs naturnahe Augebiete am ganzen Innlauf in Tirol, alle Wissenschaftler räumen der Erhaltung dieser letzten

Reste vorrangige Bedeutung ein. Was in der Praxis auf ein Verbot der bisher geübten Freizeitaktivitäten hinausläuft. In diese Richtung zielt auch der Entwurf über eine „Neuordnung" der Kranebitter und Völser Innauen, der Neuartige Radständer bieten mehr Sicherheit vor Diebstahl vom Amt der Landesregierung an In der Innenstadt gibt es bisher auf öffentlichen Flächen 650 Abstelldie betroffenen Gemeinden ver- möglichkeiten für Fahrräder, auf privaten Arealen (Klinik, Universität sandt wurde. usw.) zusätzlich 1.200. Seit diesem Frühjahr stellt die Stadt die oben Was denkt die betroffene Bevöl- abgebildeten Bügel auf, die in A bsprache zwischen Stadtplanung, Tiefkerung darüber? Die Bürger sind bauamt und der Radfahrervereinigung „Argus" konzipiert wurden: aufgerufen, ihre Meinungen und Der Radfahrer kann sein Gefährt nun mit dem Rahmen an dem verVorschläge direkt der Abteilung zinkten, 80 cm hohen Eisenrohr befestigen. An einem Bügel findet Umweltschutz beim Amt der beidseitig ein „Drahtesel" Platz. Die Lösung ist preisgünstig: Ein im Landesregierung bis spätestens Boden befestigter Bügel kostet rund 270 Schilling. Die Maßnahme ist 30. April mitzuteilen: Wilhelm- ein weiterer Schritt, das umweltschonende Radfahren im Stadtgebiet zu Greil-Straße 17, Tel. 508-650. fördern. (Foto: Murauer)

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Wochenend-, Sonnund Feiertagsdienste Ärztlicher Sonntagsdienst und kinderärztl. Bereitschaftsdienst (Notfälle): Telefon 57 55 44

Apotheken 21./22. April: Zentral-Apotheke, Anichstraße 2a, Telefon 58 23 87, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße45, Tel. 41 5 17, NordkettenApotheke, Haller Str. 1, Telefon 67 7 15, Solstein-Apotheke, Ampfererstr. Tel. 85 7 77; 28./29. April: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon 58 93 88, Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Telefon 58 64 20, Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56-58 (O.Dorf), Telefon 61 2 01, St.-Blasius-Apotheke, Völs, Bahnhofstraße 32a, Telefon 30 20 25; 1. Mai: St.-Anna-Apotheke, MariaTheresien-Straße 4, Tel. 58 58 47, Reichenauer Apotheke, Gutshofweg 2, Telefon 44 2 93, Stamser Apotheke, Höttinger Gasse 45, Telefon 83 5 21, Kur-Apotheke Igls, Igler Straße 56, Telefon 77 1 17, 5./6. Mai: Apotheke „Zum Andreas Hofer", Andreas-Hofer-Straße 30, Telefon 58 48 61, DreifaltigkeitsApotheke, Pradler Straße 51, Telefon 41 5 02, St.-Georg-Apotheke, Rum, Dörferstraße 2, Tel. 63 4 79, Lohbachapotheke, Techniker Straße 44, Telefon 89 13 60; 12./13. Mai: Apotheke „Zur Triumphpforte", Müllerstraße la, Telefon 57 65 70, Prinz-Eugen-Apotheke, Prinz-Eugen-Straße 70, Telefon 44 1 80, Mariahilf-Apotheke, Innstraße 5, Telefon 81 7 58, Apotheke „Zum Hl. Nikolaus", Mutters, Schulgasse 1, Tel. 58 76 36.

Zahnärzte (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 Uhr) 21./22. April: Dr. Wolfgang Raffeiner, Rum, Birkengasse 4, Tel. (0512) 62 1 29, Dr. Hanno Radi, Museumstr. 8/1, Tel. (0512) 57 31 86; 28./29. April: Dr. Helmut Zwerger, Andreas-Hofer-Straße 6, Telefon (0512) 57 49 39, Dr. Irene Scherfler, Seefeld, Münchner Straße 300, Telefon (05212) 32 75; 30. April: Dr. Hans Pirchmoser, Wilhelm-Greil-Straße 23, Telefon (0512) 58 34 44, Dr. Georg Manfred Rittler, Schillerstraße 17/11, Telefon (0512) 57 49 26; 1. Mai: Dr. Georg Manfred Rittler, Schillerstraße 17/11, Telefon (0512) 57 49 26, Dt. Walter Robatscher, Beda-Weber-Gasse 5, Tel. (0512) 43 2 57;

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5./6. Mai: Dr. Ingrid Salcher, Adamgasse 3-7, Stöckl II, Telefon (0512) 57 11 24, Dt. Hermann Rothbacher, Meinhardstraße9/II, Telefon (0512) 58 99 92; 12./13. Mai: Dr. Renate Scheibler, Arzler Straße 90, Telefon (0512) 64 4 17, Dr. Volkmar Scheibler, Meinhardstraße 11/5, Telefon (0512) 58 73 50.

Tierärzte (Angaben ohne Gewähr) 22. April: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 71 39 63; 29. April: Dr. Hermine Udovich und Dr. Astrid Lorenz, Col-di-LanaStraße 27, Telefon 64 6 47; 1. Mai: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Telefon 58 40 86; 6. Mai: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63; 13. Mai: Dr. Gert Heissl und Dr. Szabados, Geyrstraße 1, Tel. 49 21 59.

Rauchfangkehrer 21./22. April: Lukas Unteregger GesmbH, Anton-Rauch-Str. 16a, Telefon 66 9 39-0; 28./29. April: Gugler GesmbH, Franz-Fischer-Str. 22, Tel 58 60 80.

Abschleppdienste 21./22. April: Hans Graber, Steinach a.Br., Brennerstraße 5, Telefon (05272) 62 58, Helmut Kroh GmbH, Ibk., Schusterberg weg 26a, Telefon (0512) 63 1 83; 28./29. April: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon (0512) 30 31 34, Hans Pletzer, Hall LT., Gerbergasse 8a, Telefon (05223) 61 77, 25 40, Peter Perterer, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon (0512) 58 28 35;

1. Mai: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Tel. (0512) 30 31 34, Hans Pletzer, Hall LT., Gerbergasse 8a, Telefon (05223) 61 77, 25 40, Peter Perterer, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon (0512) 58 28 35; 5./6. Mai: Hans Graber, Steinach a.Br., Brennerstraße 5, Telefon (05272) 62 58, Helmut Kroh GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, Telefon (0512) 63 1 83; 12./13. Mai: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon (0512) 30 31 34, Hans Pletzer, Hall LT., Gerbergasse 8a, Tel. (05223) 61 77, 25 40, Peter Perterer, Ibk., Salurner Str. 15, Tel. (0512) 58 28 35.

Bestattungsunternehmen 21./22. April: C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98, J. Neumair, Schöpfstr. 37, Telefon 58 20 74 und 58 20 13; 28./29. April: Bestattung Platzer, Reichenauer Straße 95, Tel. 42 3 04, H. Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 58 43 81, Nacht 82 7 86; 1. Mai: J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74 und 58 20 13; C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98; 5./6. Mai: H. Flossmann, Marktgraben 2, Tel. 58 43 81, Nacht 2 7 86, Bestattung Platzer, Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04; 12./13. Mai: C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98, J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74 und 58 20 13.

Weitere Angebote Stillberatung in der Mutterberatungsstelle, Salurner Straße 4, 1. Stock, jeden Dienstag 10 Uhr.

Personalvertretungswahlen bei der Stadt und den Stadtwerken FCG gewann dazu und stellt Obmann bei Stadtwerken Die Personalvertretungswahlen bei der Hoheitsverwaltung des Innsbrucker Stadtmagistrates brachten folgendes Ergebnis : Es wurden 1.173 Stimmen abgegeben (Wahlbeteiligung: 87,71 Prozent). Auf die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) entfielen 734 Stimmen und 37 Mandate (bisher 713 Stimmen und 36 Mandate). Die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) erhielt 392 Stimmen und 19 Mandate (bisher 441 Stimmen und 20 Mandate). Obmann der

Stilltreffen der La-Leche-Liga, jeden 1. Mittwoch im Monat von 9— 11 Uhr, Marlies Luxner, Grillparzerstraße 6, Tel. 58 42 94. Ernährungsberatung, Diätberatung, Neues Rathaus, Fallmerayerstr. 1, Parterre, jeden 1. Mittwoch im Monat, 14 bis 16 Uhr. Frauen helfen Frauen, Museumstr. 10, Telefon 58 09 77. FrauenzentrumFrauenhaus für mißhandelte und obdachlose Frauen und ihre Kinder Zentrum Frauen im Brennpunkt: Stainerstraße 2, 2. Stock (Marktgraben), Telefon 58 76 08. Dienstag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr: Beratung und Information für arbeitssuchende und berufstätige Frauen/ Mütter sowie Durchführung verschiedener Kurse. Verein „Frauen gegen Vergewaltigung", Brixner Str. 3, Tel. 57 44 16. Vergewaltigte, bedrohte, belästigte Frauen und Mädchen können telefonisch Kontakt aufnehmen. Geboten wird psychologische, medizinische und rechtliche Beratung sowie Begleitung zu Polizei, Gericht, Ärztin/Arzt. Innsbrucker Frauenhaus, Tel. 42 1 12 Tagesmütter-Projekt: Stainerstraße 2, 2. Stock (Marktgraben), Telefon 58 76 08. Dienstag—Freitag 8.30— 12.00 Uhr: Wir suchen engagierte Frauen für den Beruf Tagesmutter, Tagesmutterausbildung und -Vermittlung. Tiroler Selbsthilfevereinigung im Kampf gegen den Krebs, Prandtauerufer 2, „Netzwerk", Telefon (0 51 2) 87 2 88 zur pers. Beratung jeden 1. Mittwoch im Monat 15 bis 18 Uhr und auf Wunsch auch privat, Telefon (0512) 41 63 62 oder 43 62 04. Eltern-Kind-Zentrum, Adamgase 4, Telefon 58 19 97 — Treffpunkt für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern; Geburtsvorbereitungskurse; Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Familienberatung im Eltern-KindZentrum, Telefon 58 72 70 — Sozialberatung: Dienstag 9 bis 13 Uhr; Mittwoch 18 bis 22 Uhr. Psychologische Beratung: Mittwoch 16 bis 18 Uhr. Medizinische Beratung: Dienstag 11 bis 13 Uhr.

PV für Arbeiter ist Ludwig Wopfner, für Angestellte Karl Braun. Bei den Innsbrucker Stadtwerken wurden 564 Stimmen abgegeben (Wahlbeteiligung: 94,3 Prozent). Die FCG erhielt 277 Stimmen und 12 Mandate (bisher 236 Stim- „Netzwerk", Beratungsstelle für Krebskranke und ihre Angehörimen und 10 Mandate). Auf die gen, Prandtauerufer 2, Tel. (0 51 2) FSG entfielen 263 Stimmen und 87 2 88 — Information, Pflege13 Mandate (bisher 362 Stimmen und Sozialberatung, Gespräche, und 17 Mandate). Als stimmenEntspannungs- und Gesundheitsstärkste Gruppe stellt nun die training — Montag, Dienstag, FCG erstmals mit Ing. Hermann Mittwoch und Freitag von 10 bis 12, Lindner den Obmann der Persodonnerstags von 14 bis 20 Uhr und nalvertretung. nach Vereinbarung.

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Babysitter-Zentrale „Zum guten Hirten", Tel. 89 26 10, Montag bis Donnerstag von 9 bis 11 Uhr, Freitag von 9 bis 11 Uhr und von 16.30 bis 18 Uhr. Johanniter—Unfallhilfe (Spezialwagen für Rollstuhlfahrer): Telefon 44 4 02 Telefonseelsorge, täglich von 8 bis 23 Uhr: Telefon 17 70 Frauenselbsthilfe nach Krebs für Tirol, Amraser Straße 120, Telefon 43 72 94, bietet: psychosoziale Beratung jeden 1. und 3. Freitag, 14.30 Uhr, Knollerstraße 4 / P ; ab 15 Uhr Gesprächsrunde. Schwimmen dienstags 18.15 Uhr; Anmeldung unter Tel. 5310/201 (Bürozeit); mit Schutz der Wasserrettung: Gymnastik speziell für die Wirbelsäule jeden 2. und 4. Mittwoch, 17.30 Uhr AIDS-Hilfe, Landesstelle Tirol, Bozner Platz 1/3, Telefon 56 36 21; Beratungszeiten: Mo. bis Fr. 15 bis 17 Uhr, Mi. 15 bis 20 Uhr — anonym und kostenlos. Rechtsladen — Verein zur Förderung von Rechts- und Sozialberatung, Angerzellgasse 4, Telefon 57 76 49, kostenlose Beratung und Hilfe vor allem bei Schuldenproblemen: Montag, Mittwoch, Freitag 10 bis 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag 16 bis 19 Uhr.

Bundesauszeichnungen an verdiente Mitarbeiter der Stadtgemeinde Innsbruck verliehen Bürgermeister Romuald Niescher überreichte am 5. April an neun Bedienstete der Stadt die ihnen vom Bundespräsidenten verliehenen Bundesauszeichnungen. Das Bild zeigt sitzend, von links: Amtsrat Adelheid Kuen (Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich); Kindergartendirektorin Lydia Pokorny (Silbernes Verdienstzeichen); Kindergartendirektorin Charlotte Schimana (Silbernes Verdienstzeichen). —Stehend von links: Prof. Dr. Günther Andergassen (Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich); OAR Johann Schiestl (Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich); Fachoberinspektor Herbert Vollgruber (Silbernes Verdienstzeichen der Republik Österreich); Stadtwerke-Gen. Dir. Dkfm. Heinrich Lackner; Bürgermeister Niescher; Magistratsdirektor OSR Dr. August Wammes; OAR Johann Senn (Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich); Sen. -Rat Dipl. -Ing. Reinhold Tiwald (Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich) und Sen. -Rat Dipl. -Ing. Heribert Nachtschatt (Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich). (Foto: Murauer) Eltern helfen Eltern! Elternkreis drogengefährdeter und drogenabhängiger Jugend, Sonnenburgstr. 16, 3. Stock, Innsbruck. Wöchent-

„Palmas" als vorösterliche Friedensgrüße aus Spanien Schöner Osterbrauch seit nunmehr 20 Jahren geübt (We) Alljährlich in der Vorosterzeit unternimmt das Ehepaar Jaime-Miguel Montanera Pomar aus Tarragona eine Reise nach Österreich, um als Zeichen des Friedens und der Freundschaft Palmengrüße zu überbringen. Neben neun anderen Orten ist seit nunmehr 20 Jahren auch Innsbruck im Reiseplan der "amics d'austria" enthalten. In Innsbruck fand am 2. April in der Volksschule Mariahilf die Übergabe der Palmenzweige statt. Anwesend waren dabei u.a. Bezirksschulinspektor Reg.-Rat Erwin Steinlechner, der Leiter des städtischen Schulamtes, AR Edmund Mauracher, und die Kinder der 3b- und 4a-Klasse mit ihren Lehrern und der Frau Direktorin. Frau Montanera sprach die Hoffnung aus, daß die kunstvoll aus echtem Palmenholz angefertigten „Palmas", die üblicherweise in Spanien bei der Prozession mitgetragen werden, am Palmsonntag in Innsbruck unter den Palmbuschen zu sehen sein wer-

den. Die Kinder überraschten die Gäste mit Liedern und Gedichten; Andreas Grünewald und Sophie Mathoy überreichten den spanischen Gästen eine Friedenskerze mit einem Kranz aus blauen Blüten. Am Palmsonntag fand in Mariazell ein freundschaftlicher Austausch und eine Segnung spanischer und österreichischer Palmenzweiae statt.

liches Treffen jeweils am Donnerstag um 19 Uhr, Telefon-Kontakt: 507/24 91.

Tirol, Zeughausgasse 3, Telefon 57 06 40: Mo. bis Do. von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr.

Familienberatung Olymp. Dorf, An- Anonyme Alkoholiker, von 19 bis 22 der-Lan-Straße 33, Telefon 64 8 69. Uhr, Telefon 56 23 80 Für Rechtsfragen, Familien- und Pollenwarndienst Tirol: Telefon 15 29 Partnerprobleme usw. stehen Ihnen ein Jurist, eine Ärztin und Lebenshilfe Tirol, Sektion Innsbruck, Domanigweg 3, Montag bis Freitag zwei Sozialarbeiterinnen für von 8 bis 17 Uhr, Telefon 41 5 21 kostenlose und anonyme Beratung zur Verfügung: Montag, Mittwoch Energiesparen im Haushalt; Beraund Donnerstag von 9.00 bis 12.00 tung TIWAG Abteilung StromverUhr und Dienstag von 19.00 bis rechnung, Lieberstraße 3, Tele21.00 Uhr. fon 506/23 64 oder 23 82, Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr, Gesprächsselbsthilfegruppe für Frauen 14.30 bis 16 Uhr, Freitag von 8.30 mit Eß-Brechsucht (Bulimie): bis 12 Uhr oder nach tel. VereinInformationen bei Frau Dr. Maubarung rer, Institut für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Sozialberatung für Alkohol- und Sonnenburgstr. 16, Tel. 507-24 90. Drogengefährdete — Anonym und kostenlos: Montag bis Donnerstag Sozialberatung für Behinderte und von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis Familienberatung des Landes 17 Uhr, Freitag von 10 bis 12 Uhr, Kaiser-Josef-Straße 13/III, Telefon 57 61 51: Beratung auch für Eltern und Angehörige. Freiwillige Rettung Innsbruck, Sillufer 3, Sozialdienst (Tel. 59 4-44): Nachbarschaftshilfe (rund um die Uhr Bereitschaftsdienst für soziale Notfälle); Seniorenalarm (Notrufhilfe für Alleinstehende). Beratungsstelle für hochgradig Sehbehinderte und Blinde: Tiroler Blindenverband, Amraser Str. 87, Telefon 42 5 14-0; Beratungsdienst für Eltern sehbehinderter und blinder Kinder; Tiroler Blindenverband, Amraser Straße 87, Telefon 49 21 65.

Frau Montanera Pomar (rechts vorne) übergab mit ihrem Mann die Palmholzzweige aus Tarragona an die Kinder der Volksschule Mariahilf.

(Fortsetzung auf Seite 27)

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Stadtsenat wählte diese Art von Wartehäuschen für Innsbruck aus 50 bis 100 Unterstände werden kostenlos errichtet (Eiz) Seit Juli vergangenen Jahres stehen in Innsbruck acht Prototypen von Wartehäuschen an IVB-Haltestellen. Sie sollen die Fahrgäste vor den Unbilden des Wetters zu schützen: Die Bevölkerung hat sie dankbar „angenommen". Vier Firmen hatten diese Unterstände probeweise aufgestellt, errichtet und gewartet. Am 28. März entschied der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher, welcher Typ künftg in Innsbruck an 50 bis 100 Haltestellen aufgestellt werden soll, wobei jeder einzelne Standort zwischen den IVB, dem Stadtplanungsamt, dem städtischen Tiefbauamt und der

um Schreiben, Malen unc Basteln werden viele ver schiedene Materialien verwendet. Das verlockende Angebot der Spielzeugindustrie läßt viele Eltern, die „das Beste für ihr Kind" wollen, ratlos dieser Fülle gegenüberstehen. Nur wenige denken daran, daß damit auch gesundheitliche Risiken verbunden sein können. Etwa 8 % der

Z

registrierten Vergiftungen werden von Spiel-, Mal- und Bastelmaterialien ausgelöst. Kinder sind von Natur aus gefährdeter als Erwachsene, sie können

Aufstellerfirma verhandelt werden muß. Die Stadtväter wählten den Prototyp der Firma „Ankünder" aus, der in der Conradstraße an der Haltestelle Claudiaplatz, Fahrtrichtung stadteinwärts, steht (Bild). Maßgebend dafür war neben dem äußeren Erscheinungsbild, der Funktionalität und Stabilität auch die wirtschaftliche Seite, denn die Häuschen werden nicht nur kostenlos von der Firma aufgestellt und ständig betreut, sie bringen der Stadt auch Einnahmen. Die angebrachten Werbetafeln werden die Unterstände finanzieren. Gedacht ist an zwei Varianten,

Für diesen Typ von Wartehäuschen als Wetterschutz für die Fahrgäste der IVB entschied sich der Stadtsenat am 28. März. Es steht in der Conradstraße, Fahrtrichtung stadteinwärts. (Foto: Eliskases) eine für ausreichend breite, die amt), im Einvernehmen mit den andere für schmale Gehsteige. IVB und dem Stadtplanungsamt Der Stadtsenat beauftrage die mit der Firma „Ankünder" einen Magistratsabteilung IV (Rechts- Vertragsentwurf auszuarbeiten.

Der aktuelle Umwelttip: Umweltfreundliche Mal- und Bastelmaterialien Gefahren nicht immer richtig erkennen und die Folgen ihres Handelns nicht sicher abschätzen. Deshalb sollten Sie bei der Auswahl sorgfältig vorgehen. Kinder stecken oft Blei-, Buntund Filzstifte in den Mund und kauen darauf herum. Die Außenlackierungen von Blei- und Buntstiften enthalten oft Schwermetalle wie Blei und Cadmium. Besonders bei Importware aus dem asiatischen Raum ist Vorsicht geboten, sie enthalten oft große Mengen von Schwermetallen. Die Produkte der bekannten europäischen Hersteller sind unbedenklich. Eine andere Alternative sind Bleiund Buntstifte ohne Lackierung, bei denen es ausgeschlossen ist, daß Kinder Lacksplitter verschlucken. Die beliebten, farbenprächtigen Filzstifte enthalten oft organi-

sche Lösungsmittel und sind in dieser Form abzulehnen. Es gibt im Handel aber auch Produkte, die auf wässriger Basis aufgebaut sind. Man erkennt sie daran, daß sie nicht nach organischen Lösungsmitteln riechen. Achten Sie darauf, daß selbst Wachsmalkreiden, die nicht besonders gefährlich sind, nicht in den Mund gesteckt werden! Sehr beliebt bei Kindern sind Knetmassen und Modellierwachse. Die an der Luft aushärtenden Massen bestehen im wesentlichen aus Bienenwachs, Färbemitteln, Füll- und Konservierungsstoffen. Sie sind für Kinder dann gefährlich, wenn sie Stücke davon verschlucken. Modelliermassen, die im Backrohr bei höheren Temperaturen aushärten, sind für Kinder grundsätzlich abzulehnen! Sie bestehen aus PVC mit Weich-

machern. Diese Weichmacher können verschiedene Allergien auslösen. Es können weiters giftige Dämpfe beim Aushärten im Backrohr entstehen. Salzteig oder Ton sind ungefährliche Alternativen. Beim Einkauf von Bastei- oder Malmaterialien sollten Sie auf folgende Warnhinweise achten: „Feuergefährlich", „Von Kin-

dern fernhalten", „Reizt Augen und Haut". Wenn Sie nicht genau erkennen können, ob das Produkt für Kinder geeignet ist, lassen Sie es lieber im Regal liegen!

UMWELTBERATUNG INNSBRUCK Müllerstraße 26, 6020 Innsbruck, Tel. 051 2/575656, Öffnungszeit: Di., Da, Fr., 9.00-17.00 Uhr. Seite 12

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ÖFFENTLICHE IDEENBÖRSE:

wie soll der Raum über der Altstadtgarage künftig genutzt und daher gestaltet werden ? Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit ihren Vorschlägen an der Entscheidung mitzuwirken

Die Luftaufnahmen zeigen die Situation vor Baubeginn der Altstadtgarage zwischen Churrasco-Haus und Markthalle. Foto oben: Alpine Luftbild Innsbruck. Foto unten: Höflinger + Weiser. Die Auf nahmen sind vom Bundesministerium für Landesverteidigung freigegeben. Zwischen Markthalle und Churrasco-Gebäude bzw. Innrain und Inn entsteht derzeit eine zweigeschoßige Tiefgarage, die Altstadtgarage. Im Rahmen einer öffentlichen Ideenbörse sollen, beschloß der Stadtsenat, Ideen zur Gestaltung dieser Fläche als öffentlich zugänglichen Bereich entwickelt, gesammelt und beurteilt werden, um eine Entscheidungsgrundlage für die Gestaltung und Nutzung zu

erhalten. Nähere Informationen dazu finden Sie auf Seite 16: „Beschreibung der gestellten Aufgabe". Die Ergebnisse dieser Ideenbörse werden mit den Maßnahmen des Verkehrsberuhigungskonzeptes abgestimmt. Auf dem Platz stand bis in die Mitte der Fünfzigerjahre ein mehrgeschoßiges Gebäude (Städtische Volksküche), bekannt unter dem Namen Fleischbank. Es wurde, bom-

benbeschädigt vor etwa 35 Jahren abgebrochen. Laut Beschluß des Stadtsenates ist derzeit eine neuerliche Überbauung (mit einem mehrgeschoßigen Hochbau) ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt an dieser Ideenbörse sind alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker (hier geboren oder wohnhaft) mit jeeiner Arbeit. Ausgenommen sind die Jurymitglieder, sowie die beim Stadtplanungs

amt, Tiefbauamt und bei der Abteilung IX des Stadtmagistrates Beschäftigten. Die Teilnahmeberechtigten können ihre auf den folgenden beiden Mittelseiten zeichnerisch dargestellten Ideen bis 19. Juni 1990 an das Stadtplanungsamt schicken. Die Jury tagt am 10. Juli, vom 12. bis 18. Juli werden die Arbeiten ausgestellt. .

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(Fortsetzung auf Seite 16) Seite 13


Kontur der Garage/Außenkante Außenwand (im Be

Zugang von der Markthalle zur Kassa — ^ Notausgang

seitl: Z-i

O O O O {SIS Ausfahrtsrampe

Einfahrtsrampe

Ein- und Ausfahrt (im Bau)

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Öffentliche Ideenbörse: Stadt setzt Preise aus Einreichung der Arbeiten bis 19. Juni 1990 — Sie werden anschließend in einer Ausstellung gezeigt (Fortsetzung von Seite 13)

einem Preis ausgezeichneten 5. bis 10. Preis: 3.600 S 11. Preis: Eine Jahreskarte der Arbeiten in den „Innsbrucker Auslober der Öffentlichen IdeenInnsbrucker Verkehrsbetriebe Stadtnachrichten" veröffentlicht und den Medien per Presseaussenbörse ist die Stadtgemeinde Inns(Zone I) im Wert von 3.500 S bruck. Adresse für Anfragen: 12. Preis: Eine 250-Punkte-Karte dung mitgeteilt. Stadtmagistrat Innsbruck — Stadt- Die Mitglieder der Jury für die städtischen Bäder im Rechtliche Voraussetzungen planungsamt, 6010 Innsbruck, Fall- StR. Dr. Bruno wallnöfer (Er Wert von 990 S. Die Verfasserin (der Verfasser) bemerayerstr. 1,4. Stock, Zimmer 447, satz: StR. Mag. Hermann Cirst- Die Jury kann in begründeten Aus- hält das geistige Eigentum an der Telefon 5360-447 und 448, Mon- mair); StR. Dipl.-lng. Eugen nahmefällen eine andere Auftei- eingereichten Arbeit. Die Arbeiten tag bis Donnerstag 8—12 und Sprenger (Ersatz: GR. Werner lung der Preise vornehmen. Die gehen mit dem Zeitpunkt der Ein1 4 - 1 7 Uhr, Freitag 8 - 1 2 Uhr. Plank); Vize-Bgm. Rudolf Gesamtsumme der Preise wird reichung in das Eigentum des AusUnterlage, Ausarbeitung Krebs (Ersatz: StR. Dr. Harald jedoch in jedem Fall vergeben. Die lobers über. Der Auslober besitzt Das vorliegende, herauszuneh- Hummel); CR. Erwin Trimmel Sachpreise können nicht in bar ab- das Recht der Veröffentlichung mende Mittelblatt ist die Planung- (Ersatz: GR. Rudolf Federspiel); Dr. gelöst werden. der Arbeit unter Nennung der Versunterlage, in der die Vorschläge in Franz Caramelle (Ersatz: Arch. Einreichung der Ideen fasserin (des Verfassers). Für alle Form zeichnerischer Entwürfe ein- Dipl.-lng. Ekkehard Hörmann); Die Arbeiten sind in einem fran- Angelegenheiten im Zusammenzutragen sind. Außer dieser Unter- Univ.-Doz. Dipl.-lng. Dr. Arnold kierten Kuvert an das Stadtpla- hang mit dieser Ideenbörse wird lage ist maximal noch ein weiteres, Klotz (Ersatz: Arch. Mag. Marga- nungsamt, „Ideenbörse", der Rechtsweg ausgeschlossen. einseitig bearbeitetes DIN A3- rethe Heubacher); akad. Maler Rathaus, 6010 Innsbruck bis Ausstellung, Archivierung großes Blatt (42 mal 29,7 cm) zuge- Reiner Schiestl (Ersatz: akad. spätestens 19. Juni 1990, 24 Uhr Nach Vorliegen des Ergebnisses lassen. Maler Claudius Moiling). (Datum des Poststempels) zu sen- werden alle Arbeiten unter NenDie Teilnehmer sollen auf der zur Die Vorprüfung besorgen das den bzw. dort (Fallmerayerstr. 1, nung des Namens der Verfasser Verfügung stehenden Blattfläche Stadtplanungsamt, das Tiefbau- 4. Stock, Zimmer 447) bis 19. Juni öffentlich ausgestellt. Ort und Öffnungszeiten der Ausstellung werden auch ihre Gedanken zum Entwurf amt und die Abteilung IX des 1990,12 Uhr, abzugeben. Stadtmag istrats. Bekanntgabe des Ergebnisses in den Medien bekanntgegeben. kurz schriftlich erläutern. Das Ergebnis wird unter Nennung Im Anschluß an die Ausstellung Die letzte Seite dieses Doppelblat- Preise als Anreiz tes sowie die Rückseite des even- Die besten Ideen werden mit Prei- der Namen der Verfasser der mit werden die Arbeiten archiviert. tuell weiteren Blattes sind mit sen prämiiert (jeweils inklusive Name, Adresse und Unterschrift Mehrwertsteuer): Vorname, der Teilnehmerin (des Teilneh1. Preis: 24.000 S Familienname: mers) zu versehen. Zur Vorprü2. Preis: 18.000 S fung und Beurteilung werden die 3. Preis: 12.000 S Postleitzahl, Arbeiten so aufgehängt, daß ledig' 4. Preis: Eine Reise nach Freiburg Ort, Straße, Nr.: lich die Mittelseiten des Doppelfür zwei Personen (Bahnfahrt Mit meiner Unterschrift anerkenne ich die Bedingungen für die Ideenblattes sichtbar sind. Dadurch ist erster Klasse, Unterkunft, Ver- börse und erkläre, daß die vorgelegte Idee mein geistiges Eigentum ist. bei der Jurysitzung eine gewisse pflegung, Betreuung) im Wert Anonymität der Teilnehmer gegevon 8.000 S Datum: Unterschrift: ben. Arbeiten ohne lesbare Angaben zur teilnehmenden Person können von der Stadtgemeinde verwertet, aber leider nicht prämiert werden.

Beschreibung der gestellten Aufgabe Die Altstadtgarage ist derzeit in Bau und soll im Herbst 1990 fertig sein. Sie befindet sich in der Innenstadt zwischen den Gebäuden Innrain 2 (Churrasco), dem Eckhaus Innrain 6 und Herzog-Sigmund-Ufer 1 (Markthalle). Dieser etwa 3.000 m 2 große Bereich steht überwiegend im Eigentum der Stadt Innsbruck und soll gemäß einem Beschluß des Stadtsenates eine allgemein nutzbare, im wesentlichen unbebaute, öffentlich zugängliche Fläche werden. Für die Art der künftigen Nutzung sowie die Gestaltung der Fläche sollen mit Hilfe dieser Ideenbörse Vorschläge gefunden werden. Zwingende Randbedingungen sind die örtlichen Gegebenheiten, wie bestehende

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bzw. im Bau befindliche Anlagen, z. B. Gebäude, Straßen, Rampen, Einfriedungen, Aufbauten, Lüftungsanlagen usw. sowie zu erhaltende Bäume. Diese Gegebenheiten sind aus dem Lageplan ersichtlich. Hinsichtlich der künftigen Funktionen soll der Entwurf folgende Aspekte weitestgehend berücksichtigen: • Lage am Fluß und seiner Uferpromenade (Fußweg und regionale Radwegverbindung) • Bezug zum anderen Flußufer • Lage zwischen Markthalle, dem Eckhaus Innrain 6 und dem Churrasco-Gebäude • Marktplatz (Kunstmarkt, Flohmarkt, Bauernmarkt etc.) • Haltestellenbereich für den öffentlichen Verkehr • teilweise Überdachung bzw.

Pergola f ü r Informations- und Kommunikationsbereiche, Telefonzellen etc. • Werbung (Litfaßsäulen) • Entsorgungsstation (Glas, Papier, etc.) • Verkauf von Erfrischungen • Öffentliche Toilettenanlage • Skulpturen, Beleuchtung, Wasser, Bäume und Pflaster. Die künftige Fläche muß zwar befahrbar sein (die statischen Voraussetzungen dafür sind gegeben), eine Nutzung durch den motorisierten Individualverkehr (etwa das Abstellen von Kraftfahrzeugen) ist allerdings auszuschließen. Die verkehrsmäßigen Gegebenheiten sind im Lageplan dargestellt und stellen eine zwingende Anforderung dar. Von besonderer Bedeutung für

die Teilnehmer ist der Umstand, daß bereits im Hinblick auf künftige Nutzungsmöglichkeiten die oberste Decke der Altstadtgarage um etwa 85 bis 110 cm gegenüber dem geplanten Flächenniveau abgesenkt wurde, um so ausreichend Raum für den eventuell erforderlichen Aufbau f ü r Pflasterungen oder Begrünungen sowie Verlegung von Rohren, Fundamenten etc. zu schaffen. Die Gestaltung des Bereiches soll entsprechend seiner Lage im Zentrum der Stadt ein städtisches Gepräge haben. Sie soll die vom Teilnehmer vorgeschlagenen Funktionen ebenso erfüllen wiejene, die sich aus den bereits vorgegebenen, z. B. verkehrlichen Anforderungen ergeben.

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Sechs neue Busse mit Rußfiltern I VB-Kurzzeit versuch mit Rußfilterbussen ergibt bereits positive Aspekte (We) Seit Ende November sind in Innsbruck probeweise zwei IV BBusse mit eingebauten Rußfiltern im Einsatz. Bereits im Kurzzeitversuch hat sich gezeigt, daß sich

Haltestellen sind für Autos „tabu"! (We) Öffentliche Verkehrsmittel haben beim Wegfahren von einer Haltestelle absoluten Vorrang. An diese Tatsache und in Hinkunft auch an weitere Bevorteilungen von Bussen und Straßenbahnen werden sich die Autofahrer gewöhnen müssen. Besonders rücksichtslos benehmen sich jene Verkehrsteilnehmer, die ihr Fahrzeug im Haltestellenbereich abstellen. Die Busse können dadurch nicht an den Fahrbandrand

deren Anschaffung im Interesse der Umwelt auf jeden Fall rentiert. Die durchschnittliche Filterung beträgt 80 Prozent. Zwar zeigt sich im Anfahrverhalten bezüglich Rußausstoß fast kein Unterschied zu den neuen Bussen ohne Rußfilter (bei beiden ergibt sich die Schwärzungsziffer 2), wohl aber wird der Unterschied im Vollastverhalten deutlich: Schwärzungsziffer 0,2 bei Bussen mit Rußfiltern, Schwärzungziffer 2 bei Bussen der neuen Bauart ohne Rußfilter. Deutlicher ist der Unterschied zu jenen Bussen, die zu Beginn der Achtziger-Jahre geliefert wurden: Die Schwärzungsziffer beträgt hier 5 (die Sichtbarkeitsgrenze beim

Rußausstoß liegt ungefähr bei der Schwärzungsziffer 4). Dieser Tage haben nun die Innsbrucker Verkehrsbetriebe sechs neue Dieselbusse mit Rußfiltern in Auftrag gegeben. Kostenpunkt: Rund 15 Millionen Schilling. Die Lieferung wird Ende des Jahres erfolgen. Sechs „Veteranen" können dadurch wieder ausgeschieden werden, was wieder ein, wenn auch kleiner, Beitrag zur Luftverbesserung in Innsbruck ist. Denn die neue BusGeneration unterscheidet sich bezüglich der Emissionen ganz wesentlichen von den Bussen der neuesten Bauart, auch dann, wenn diese nicht mit einem Rußfilter ausgestattet wären.

oder in die Busbucht fahren und S t a d t g e m e i n d e läßt g r u n d l o s müssen mitten auf der Fahrbahn

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anhalten. Dadurch wird der keine W o h n u n g e n leerstehen gesamte Verkehrsabiauf gestört,

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i s t e n s rechtliche oder technische Ursachen

die Fahrgäste sind beim Ein- bzw. Aussteigen gefährdet. Mit einer „Aktion scharf" (Abschleppen des Fahrzeuges und Anzeige) hofft die Stadtgemeinde nun diese Problem in den Griff zu bekommen.

Wie das Wohnungsamt dazu mit(We) Immer wieder werden dem teilt, wird all diesen Meldungen Wohnungsamt von aufmerk- verläßlich nachgegangen. Allersamen Bürgern der Stadt Inns- dings stellt sich bei genauer bruck telefonisch oder schriftlich Prüfung meistens heraus, daß leerstehende Wohnungen gemel- diese Wohnungen entweder aus det. technischen Gründen nicht bezogen werden können oder daß das Verlassenschaftsgericht deren Freigabe noch nicht verfügt hat. Die Freigabe kann sich leider (die Stadt hat darauf keinen Einfluß) oft über Monate hinziehen, was bei Außenstehenden den Eindruck erweckt, als ob die Wohnung nicht besetzt werden sollte. Es gibt auch Fälle, wo alleinstehende Wohnungsinhaber für längere Zeit im Krankenhaus untergebracht sind und die Wohnung aus diesem Grund leer steht. Auch den betagten Mitbürgern, die sich zur Übersiedlung in ein Altersheim entschließen, wird die Kulturinitiative „Kreative Freizeit" pflanzt Ahornbaum Wohnung nicht sofort entzogen Die Spenden, die Besucher der von Max Roland gestalteteten Kreuz- und eine bestimmte Zeit eingewegausstellung in der Doppelhauptschule Olympisches Dorf gegeben räumt, falls sie wieder zurück in hatten, verwendete die Kulturinitiative „Kreative Freizeit", um auf dem die eigenen „vier Wände" wollen. Platz gegenüber der Schule einen Ahornbaum zu pflanzen. Mit dabei Sind jedoch städtische Wohnunsein und während dessen den Unterricht mit Erlaubnis von Direktor gen endgültig frei und verfügbar, Siegfried Schmid „schwänzen" durften jene Klassen, die im Vorjahr zögert das Wohnungsamt keine den in der Schule veranstalteten Umweltwettbewerb gewonnen hatten. Minute, die Wohnung weiter zu Schüler der Musikhauptschule sorgten für die musikalische Umrah- vergeben. Wenn tatsächlich eine mung. Vom 8. bis 10. Juni veranstaltet die „Kreative Freizeit" im Wohnung leersteht, sind meist die Olympischen Dorf ein Kulturwochenende mit Dicherlesungen, Aus- oben genannten rechtlichen, stellungen und einem Jazzkonzert mit Florian Bramböck. technischen oder menschlichen (Foto: Eliskases) Gründe maßgebend. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

Um 803.616 Fahrgäste mehr Eine erfreuliche Frequenzzunahme verzeichneten die Innsbrucker Verkehrsbetriebe im Jahr 1989. Im Vorjahr wurden 41,141.289 Fahrgäste befördert. Das ist gegenüber 1988 eine Zunahme von 803.616 Fahrgästen bzw. von zwei Prozent. „N" nun auch an Wochenenden Die Obuslinie „N" (Bozner Platz — Ölberg — Hungerburg) verkehrt seit 25. März auch samstags und sonntags. Der entsprechend den Wünschen der Fahrgäste etwas abgeänderte Fahrplan bietet bessere Anschlüsse an andere Linien und vor allem am Sonntag zur Nordkettenbahn. Während der Sommerzeit fährt die Hungerburgbahn wieder bis 19,55 Uhr. „Grünes Licht" für Sprengseilbahn Für den Bau der Sprengseilbahnen „Seilbahnrinne" und „Kaminspitzen" wurde nun vom Bundesministerium für Verkehr die eisenbahnrechtliche Genehmigung erteilt. Die Sprengseilbahn „Seilbahnrinne", die Bestandteil des Verbauungsprojektes „Rastlboden-Lawine" ist, wird von der Stadt Innsbruck finanziert. Revisionszeiten der Bergbahnen Vom 23. bis 28. April ist der Fahrbetrieb der Hungerburgbahn wegen der jährlich notwendigen Revisionsarbeiten eingestellt. Die Nordkettenbahn legt vom 7. bis 23. Mai und die Patscherkofelbahn vom 17. April bis 6. Mai eine „Verschnaufpause" ein. Die Mutterer-Alm-Bahn fährt seit dem 17. April nicht mehr. Die Wiederaufnahme des Betriebes erfolgt in der Wintersaison 1990/91.

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DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE Zur Goldenen Hochzeit Frau Anna und Herrn Erich Vogelsang (9. 3.) Frau Ida und Herrn Johann Gastl (11. 3.) Frau Elfriede und Herrn Hubert Schuh (11. 3.) Frau Erna und Herrn Hermann Campregher (13. 3.) Frau Lotte und Herrn Dr. Ing. Erich Breschar (14. 3.) Frau Rosa und Herrn Josef Mader (16. 3.) Frau Margarethe und Herrn Alfons Savernik (17. 3.) Frau Margarethe und Herrn Edgar Perner (26. 3.) Frau Franziska und Herrn Josef Draxl (26. 3.) Frau Martha und Herrn Johann Moser (27. 3.) Frau Gertrud und Herrn Ernst Pöham (27. 3.) Frau Maria und Herrn Hubert Walser (27. 3.) Frau Isolde und Herrn Dr. Karl Durnthaler (28. 3.) Frau Anna und Herrn Ernst Oberhuber (28. 3.) Frau Rosa und Herrn Karl Mumelter (30. 3.) Frau Josefine und Herrn Anton Egger (1. 4.) Frau Maria und Herrn Anton Patzl (2. 4.) Frau Erna und Herrn Anton Casagrande (4. 4.) Frau Johanna und Herrn Ludwig Knoflach (6. 4.) Frau Eugenie und Herrn Gottfried Wendlinger (6. 4.) Frau Theresia und Herrn Franz Scheit (8. 4.)

Frau Ida und Herrn Hermann Schenk (9. 4.) Frau Rosa und Herrn Johann Pinamonti (10. 4.)

Zur Vollendung des 100. Lebensjahres Frau Johanna Ritzberger (17. 3.)

Zur Vollendung des 97. Lebensjahres Frau Adelheid Peinelt (27. 3.) Schwester Anna Knoflach (30. 3.)

Zur Vollendung des 96. Lebensjahres Frau Irma Steiner (1. 4.) Frau Hilde Tschan (6. 4.)

STADTMAGISTRAT INNSBRUCK: ZI. MD-9582/1989

Stellenausschreibung Bei der Landeshauptstadt Innsbruck gelangt zum 1. September 1992 die Stelle des Musikdirektors zur Neubesetzung, welche hiemit öffentlich ausgeschrieben wird. Das Aufgabengebiet des Musikdirektors umfaßt die künstlerische und organisatorische Leitung des Innsbrucker Symphonieorchesters, die musikalische Leitung des Tiroler Landestheaters sowie die Mitarbeit bei der Planung der Konzerte der Stadt Innsbruck und der Meisterkonzerte. Die Anstellung wird durch Sondervertrag geregelt und erfolgt zunächst auf die Dauer von 4 Jahren. Bewerber sollten nicht älter als 45 Jahre sein. Bewerbungen um die Stelle des Musikdirektors sind unter Beischluß von Ausbildungs- und Tätigkeitsnachweisen, eines Lichtbildes sowie eines kurzen Lebenslaufes und allfälliger Bezugsvorstellungen so zeitgerecht an den Stadtmagistrat Innsbruck, Magistratsdirektion, Maria-Theresien-Straße 18, A-6020 Innsbruck zu richten, daß diese bis spätestens 1. Juni 1990 eingelangt sind.

Zur Vollendung des 95. Lebensjahres

Zur Vollendung des 92. Lebensjahres

Frau Frau Frau Frau

Frau Maria Zuser (22. 3.) Herrn Friedrich Steiner (27. 3.) Herrn Heinrich Ramoser (2. 4.) Frau Anna Anton (3. 4.) Frau Anna Müller (6. 4.) Frau Aurelia Allgäuer (9. 4.)

Maria Thurner (30. 3.) Anna Wehinger (6. 4.) Katharina Erlacher (8. 4.) Maria Zanier (10. 4.)

Zur Vollendung des 94. Lebensjahres Frau Frau Frau Frau Frau Frau

Maria Leuprecht (11. 3.) Elisabeth Mahlknecht (17. 3.) Klara Flügel (18. 3.) Johanna Telfser (23. 3.) Alma Kuen (29. 3.) Rosa Edelhauser (9. 4.)

Zur Vollendung des 93. Lebensjahres Frau Amalia Reinhart (20. 3.) Frau Annemaria Eller (23. 3.) Frau Ida Riedl (26. 3.) Herrn Hermann Rauchenbichler (7. 4.) Frau Maria Frank (9. 4.)

„Immer streng gehabt und auch bescheiden gelebt"

Zur Vollendung des 91. Lebensjahres Frau Karolina Paolazzi (14. 3.) Frau Paula Sendung (15. 3.) Frau Julie Heuer (22. 3.) Herrn Maximilian Sentobe (26. 3.) Frau Margarethe Frischmann (29. 3.)

Ich lehne das Angebot überflüssiger Verpackungen von Waren ab, um Rohstoffe zu sparen und Müll zu vermeiden. Und Sie? Helfen Sie mit, es kommt auf jeden einzelnen an.

Frau Margarethe Albrich (30. 3.) Frau Ludmilla Hietz (31. 3.) Frau Theresia Erhart (3. 4.) Herrn Peter Schmuck (6. 4.) Frau Antonia Erhart (7. 4.)

Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Frau Rosa Kneringer (12. 3.) Frau Anna Okraleb (12. 3.) Frau Viktoria Werner (13. 3.) Frau Maria Geiger (15. 3.) Frau Margarethe Rafelsberger (15. 3.) Frau Maria Mercsanics (18. 3.) Frau Paula Bauknecht (19. 3.) Frau Josefine Schos (19. 3.) Frau Johanna Höhenwarter (24. 3.) Frau Marianna Kilzer (28. 3.) Frau Edith Haid (30. 3.) Herrn Dipl.-Ing. Dr. Alois Meixner (30. 3.) Frau Anna Schwaiger (2. 4.) Frau Cäcilie Mertely (3. 4.) Frau Irmingard Ziegler (3. 4.) Frau Maria Seidner (5. 4.)

Wieder ein 100. Geburtstag in Innsbruck (We) In Innsbruck, am Hofwaldweg 31, feierte dieser Tage Frau Johanna Ritzberger ihren 100. Geburtstag. Aus diesem Anlaß fand sich Stadtrat Dipl.-Ing. Eugen Sprenger bei der Jubilarin mit einem Geschenkskorb ein, um seine und auch die Glückwünsche von Bürgermeister Romuald Niescher zu überbringen. Frau Johanna Ritzberger wurde am 17. März 1890 in Kopfing in Oberösterreich geboren, ihre Eltern hatten dort einen großen Bauernhof. Johanna Ritzberger Seite 18

hatte 14 Geschwister. Seit dem Tod ihres Ehegatten im Jahr 1959 lebt Frau Ritzberger mit ihrer Tochter Hedwig zusammen. Das Geheimnis ihres hohen Alters: „Vielleicht weil ich es sehr streng gehabt und weil ich immer bescheiden gelebt habe". Als Ernährung bevorzugte sie eher vegetarische und biologische Kost; geraucht hatte sie nie. Zu den liebsten Beschäftigungen zählt für Frau Ritzberger heute das Radiohören. Ihre Lieblingssendung: Zur Feier eines 100. Geburtstages darfauch die Stadtgemeinde als Gra„Hallo Nachbar, Hallo Gast" im tulantin nicht fehlen. Stadtrat Dipl. Ing. Eugen Sprenger fand sich mit Regionalprogramm. einem Geschenkkorb bei Frau Johanna Ritzberger ein.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


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EHESCHLIESSUNGEN

Helmut Zobl und Edith Hard (2. 3.) • Peter Dejakum, Inzing und Monika Köfler (3.3.)- MarkusGfrei, Zirlund Carmen Rauth (3. 3.) • Harald Linzmaier und Helga Schernthaner (5.3.) • Nathanael Wölbitsch, Kärnten und Lieselotte Lafer, Götzens (9. 3.) • Ing. Enrico Kreitmayr und Gudrun Volpert, BRD (10. 3.) • Dr.med.univ. Thomas Benke und Dr.med.univ. Franziska Hirschberger, Inzing (10. 3.) • Elmar Öfner, Schwaz und Margareta Angebrand (10. 3.) • Roland Distelzwey, Ranggen und Maria Riml, Ranggen (10. 3.) • Dr.iur. Thomas Hofbauer und Anna Weiler, Thaur(10. 3.) • Giuseppe Longhi, Italien und Birgit Hamerl (15.3.) • Manfred Erlacher und Martina Lageder, Aldrans (16. 3.) • Steven Polgar und Simona Maciuga (16. 3.) • Andreas Lihl und Gabriele Steger (17.3.) • Karl Senfter, Nußdorf-Debant und Monika Gantschnig, Schlaiten (17. 3.) • Günter Plank und Christine Staudacher (17. 3.) • Heinz Richter und Sigrid Tasch (17. 3.) • Alfred Weber, Wenns und Sabine Liegerer (17. 3.) • Mario Tomann und Claudia Obex (17. 3.) Dr.med.univ. Elmar Weiskopf und Ruth Bachmann, Vorarlberg (23. 3.) Michel Schlim und Schiwa Almasbegui (24. 3.) • Rudolf Verdinek und Karoline Gruber (24. 3.) • Raimund Pernold und Swanhild Tetzl (24. 3.) Christian Bacher und Elisabeth Krall (24.3.) • Hans-Peter Perchthaler, Jenbach und Christine Prawisch, Aldrans (24. 3.) • Ing. Manfred Haller und Gabriela Innerhofer (24. 3.) • Christian Platter und Diana Röder, BRD (24. 3.) • Dr.med.univ. Josef Berger und Renate Greiderer (24. 3.) • Walter Pangratz, Oberhofen und Ilse Holper, Oberhofen (24. 3.) • Hussein Youssef und Andrea Werth (24. 3.) • Klaus Herm'andi, BRD und Christiane Joneck, BRD (26. 3.) • Mag. rer. nat. Christian Plössnig und Christa Müller (31. 3.) • Dr. med. univ. Jörg Tschmelitsch und Mag. rer. soc. oec. Marion Kulmitzer (31. 3.) • Christian Wildauer und Michaela Schrekkenthal, Ranggen (31. 3.) • Andreas Zdenek und Margit Cecco, Götzens (31. 3.) •

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GEBURTEN

Manuel Jelinek (19. 2.) • Aristidis Kottas (20. 2.) • Martin Wiedemair (20. 2.) • Bernhard Müller (24. 2.) • Christina Kupsa (23. 2.) • Beate Scheffknecht (27. 2.) • Stefanie Ablinger(27. 2.) • Sarah Zsäk (27. 2.) • Romina Schmidlechner (22. 2.) •

Die Stadt sucht Diplomkrankenschwestern oder -pfleger sowie Mitarbeiter mit Sanitätshilfsdienst-Ausbildung (SHD) für ihre Betagtenheime — Auch Teilzeitarbeit ist möglich! Für die Pflegestationen in den städtischen Betagtenheimen sucht die Stadt zusätzliche diplomierte Krankenschwestern/Krankenpfleger. Die Arbeit ist auch halbtägig als Teilzeitbeschäftigung möglich. Hinsichtlich der Bezüge Sonderregelung! Eine spätere Verwendung im Hauskrankenpflegedienst kann in Erwägung gezogen werden. Bewerbungen richten Sie bitte an das Personalamt der Magistratsdirektion, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer 151, Telefon 53 60-151 (Durchwahl).

Jacqueline Winkler (24. 2.) • Alessandra Ernstbrunner(l. 3.) • Raphael Heuberger (25. 2.) • Sandra Weissensteiner (28. 2.) • Thomas Michaeler (2. 3.) • Mattias Schröder (4. 3.) • Ines Reischer (2. 3.) • Alexandra Sevignani (13. 2.) • Martina Unterberger (1. 3.) • LauraNasrouei(23. 2.) • David Matt (4. 3.) • Veronika Berchtold(5. 3.) • Helmut Thorner (6. 3.) • Alexandra Willim (3.3.)- Zoran Stevanovic (15. 2.) • Maximilian Reitter (7. 3.) • Silvia Nowak (14. 3.) • Konstanze Simbriger (14. 3.) • Stefanie Lechner (5. 3.) • Manuel Vavruska (13. 3.) • Lisa Villunger (17. 3.) • Melanie Pescosta (11. 3.) • Manuela Glanznig (16. 3.) • Jennifer Klausner (17. 3.) • Laura Singer (19. 3.) • Martin Pörnbacher (10. 3.) • Jaqueline Weyer (11. 3.) • Tobias Eggensberger (14. 3.) • Leander Preßlauer (16. 3.) • Veronica Dimitrijevic (5. 3.) • Alexandra Winterle (19. 3.) • Ronny Mühlsteiger (19. 3.) • Nina Strasser (25. 3.) • Laura Dünser (15. 3.) • Jasmin Praxmarer (18. 3.) • Yannick Scherpereel (26. 3.) • Marcello Schermer (21. 3.) • Georg Saxl (27. 3.) • David Geiger (27. 3.) • Elisabeth Steger (31. 3.) • Florian Steinbock (18. 2.) • Teresa Voit (19. 2.) • Julia Köll (20. 2.) • Josef Danler (21. 2.) • Benjamin Daurer (24. 2.) • Andreas Knollseisen (26. 2.) • David Napravnik (27. 2.) • Manuel Hawel (4. 3.) •

Florian Schwab (4. 3.) • Tobias Huter (5. 3.) • Marion Blaas (6. 3.) • Julia Zavadil (6. 3.) • Daniela Thoma (6. 3.) • Julia Reisinger (6. 3.) • Christina Joas (6. 3.) • Christina Felderer (7. 3.) • Markus Gstrein (9. 3.) • Thomas Eigentier (13. 3.) • Lukas Sartori (17. 3.) • KristinaKleinlercher (20. 3.) • Sebastian Lechner (29. 3.)

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STERBEFÄLLE

Aloisia Riegler, 69(19. 2.) • Gottfried Gugler, 84 (20. 2.) • Rudolf Hollaus, 58 (20. 2.) • Dr.iur. Wilhelm Patzaurek, 74 (20. 2.) • Dr. phil. Wilfried Mignon, 77 (20. 2.) • Johann Meixner, 38 (20. 2.) • Ernst Barth, 47 (21. 2.) • Mathilde Augustin, 68 (21. 2.) • Rudolf Haselsberger, 76 (21. 2.) • Zäzilia Schweighofer, 88 (22. 2.) • Otto Dluhos, 57 (22. 2.) • Kreszenz Blaas, 61 (22. 2.) • Anna Auer, 93 (22. 2.) • Maria Spicar, 75 (22. 2.) • Emma Kienzl, 90 (22. 2.) • Antonia Niederwolfsgruber, 96 (22. 2.) • Heinz Fazzi, 78 (23. 2.) • Anna Mauthner, 73 (24. 2.) • Sophie Ritschi, 93 (24. 2.) • Frida Oelhofer, 77 (25. 2.) • Seraphina Powoden, 98 (25. 2.) • Margaritha Hittmair, 97 (26. 2.) • Matilda Kurz, 64 (26. 2.) • Herbert Kogler, 32 (26. 2.) • Erika Reisecker, 80 (20. 2.) • Ludwig Gassner, 65 (26. 2.) • Helmut Farbmacher,

Innsbrucker Symphonieorchester (Chefdirigent: Musikdirektor Edgar Seipenbusch) Mit September 1990 wird die Stelle eines 1. Tuttigeigers (Pflichtstück: Mozartkonzert KV 216, 218 oder 219) neu besetzt. Das Probespiel findet Mitte Juni 1990 in Innsbruck statt. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis spätestens 1. Juni 1990 erbeten an: Orchesterbüro, Stiftsgasse 16, 3. Stock, A-6010 Innsbruck, Telefon (0512) 583117

53 (26. 2.) • Pauline Weiss, 90(27. 2.) • MariaNußbaumer,78(27. 2.) • Maria Mühlauer, 94 (27. 2.) • Mag. pharm. Maria Prinster, 83 (27. 2.) • Stephanie Schwaighofer, 78 (27. 2.) • Josef Glantschnig, 76 (28. 2.) • Peter Fatycz, 64 (28. 2.) • Viktor Pfundner, 84 (28. 2.) • Anton Hofer, 87 (28. 2.) • Artur Huck, 86 (1. 3.) • Anton Hinterhuber, 83 (1. 3.) • Anna Dietl, 87 (1.3.)- Franz Huter, 81 (2. 3.) • Ludwig Frei, 88 (2. 3.) • MariaOberndorfer, 90 (3. 3.) • Agnes Hummel, 68 (3. 3.) • Anna Stumpf, 92 (4. 3.) • Safinaz Koeken, 2,5 Monate (5. 3.) • Ing. Karl Fleiß, 77 (5. 3.) • Frieda Stefan, 68 (5. 3.) • Maria Carli, 82 (5. 3.) • Georg Willeit, 79 (5. 3.) • Franz Ofer, 86 (6. 3.) • Edith Mayer, 55 (6. 3.) • Anton Menghini, 53 (6. 3.) • Franz Girtler, 70 (6. 3.) • Josef Steimle, 83 (7. 3.) • Anna Schlemmer, 69 (7. 3.) • Kreszenz Mair, 79 (7. 3.) • eorg Aschenbrenner, 85 (7. 3.) • Hubert Eberhöfer, 75 (8. 3.) • Mathilde Verdross, 76 (8. 3.) • Agnes Falkner, 69(8. 3.) • Werner Krawina, 34(8. 3.) • Franz Löschl, 87 (9. 3.) • Dr. phil. Alois Burtscher, 85 (9. 3.) • Verena Pardeller, 18 (10. 3.) • Franz Weber, 60 (10. 3.) • Josef Kohlberger, 67 (10. 3.) • Irmgard Hofer, 48 (10. 3.) • Ljubica Slezak, 50(11. 3.) • AnnaStriednig,81 (11. 3.) • Amalia Mörbe, 89 (12. 3.) • Johann Binder, 68 (9. 3.) • Mathias Rebitsch, 78 (10. 3.) • Anna Ortler, 81 (13. 3.) • Ida Sagstädter, 79 (14. 3.) • Friedrich Herdin, 79 (14. 3.) • Anton Kostner, 85 (14. 3) • Ing. Heinrich Cap, 61 (14. 3.) • Maria Rofner, 86 (14. 3.) • Norbert Wach, 43 (14. 3.) • Aloisia Rauter, 85 (15. 3.) • Felix Defner, 92 (15. 3.) • Walter Haid, 56 (16. 3.) • Anton Krall, 67 (16. 3.) • Anton Unterwurzacher, 80 (16. 3.) • Erich Tschugguel, 75(16. 3.) • Aloisia Keller, 84 (17. 3.) • Julia Szechenyi, 89 (18. 3.) • Roman Strickner, 81 (18. 3.) • Philipp Achenrainer, 53 (18. 3.) • Ida Hofer, 88 (19. 3.) • Karl Trager, 77 (19. 3.) • Aloisia Tomasi, 77 (21. 3.) • Anna Gaal, 81 (21. 3.) • Frieda Lieblein, 78 (15. 3.) • Johann Schiener, 44(17. 3.) • Maria Viertier, 85 (21. 3.)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

Seite 19


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STERBEFÄLLE

(Fortsetzung von Seite 19) • Paula Hastik, 82 (22. 3.) • Apollonia Juffinger, 95 (22. 3.) • Anna Schiendl, 91 (23. 3.) • Mathias Luckan, 70 (23. 3.) • Mag. phil. Ger-

hard Lichtenegger, 70(24. 3.) • Laura Schiebl, 83 (24. 3.) • Eduard Monz, 58 (24. 3.) • Elisabeth Hofmeister, 78 (24. 3.) • IdaSeidl, 81 (24. 3.) • Anna Joris,65 (24. 3.) • Josefine Jakobitzka, 87 (25. 3.) • Viktor Stibal, 79 (25. 3.) • Walter Beiler, 54 (25. 3.) • Emma Dengler, 75 (26. 3.) • Franz Hofer, 65 (26. 3.)

Bei Umweltsorgen oder Vorschlägen zur Verbesserung unserer Umwelt: Rufen Sie uns doch bitte an über

das grüne Telefon 53 60-352—Durchwahl Wir helfen Ihnen gerne und sind Ihnen dankbar. Ihr Amt für Umweltschutz

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN Neugestaltung der Nordfassade, Sparkassenplatz 2, SparkassenLiegenschafts-VerwaltungsGesellschaft mbH., Sparkassenplatz 1 nachträgl. Bewilligung baulicher Änderungen (v. 9.9.88), Lanser Straße 12, Dietrich Arnold Fenstereinbau, Innrain 9, Christine Falschlunger, Bozner Platz 1 Verkaufshalle mit Bürogeschoß, Amraser-See-Straße 56b, DEZEinkaufszentren Ges.m.b.H., Amraser Straße 56 Wohnhaus mit Tiefgarage, Kohlstattgasse 3 u. 5, Nogler & Daum, Bauprojektierungsgesellschaft, Speckbacherstraße 29 Portalneugestaltung, MariaTheresien-Straße 49, Dr. Elmar Kranewitter, Maria-TheresienStraße 5 Flugdach, Tempistraße 4, Antonia Kremer, Thüringer Straße 1, 7800 Freiburg Umwidmung, Karmelitergasse 4, Robert Pirker Lagerhalle, Dörrstraße 61, Walter Straka, Kajetan-Sweth-Straße 34 Verbau einer Terrasse, Lohbachweg F 131, Peter Gundolf Umwidmung und Umbau, Schidlachstraße 5, Ing. Hubert Bosch, Schidlachstraße 7 nachträgliche Baubewilligung (zu ZI. VI-2495/4/80 v. 7.7.80), JosefSchraffl-Straße 25, Ing. Hubert Steiner Durchführung diverser baulicher Maßnahmen, Kaufmannstraße 21b, Helmut und Angelika Lein, Wolfsgrube 9 Markise, Mariahilfstraße 14, Arslan Ges.m.b.H. z.H. Frau Selma Arslan Hotelzubauten, Badhausstr. 1, Josef Krautgasser Umbau im Dachgeschoß Änderung, Badhausstraße 6, Gottfried Pittl Glashaus, Amraser-See-Straße 56h, Anton Brugger, Klammstraße 12a Durchführung von Sanierungsarbeiten, Bäckerbühelgasse 10, Klaus Rott Ausbau des Dachgeschoßes, Liftanbau, Sonnenburgstraße 11, Dr. Lothar Tirala, Müllerstraße 13a Durchführung diverser baulicher Maßnahmen, Maria-TheresienStraße 13, Parfumerie Douglas Gesellschaft und Nikolaus Held, Mariahilferstraße 47, 1060 Wien

Seite 20

Einbau eines Schutzraumes in das Kellergeschoß, Josef-MayrNusser-Weg 2, Fröschl Bau AG & Co KG, Fassergasse 31, 6060 Hall i.T. Durchführung diverser baulicher Maßnahmen, Weingartnerstraße 94, Helmut und Ruth Probst, Erikaweg 8 Abbruch des westseitigen Anbaues, Zubau, Kelleranbau, Ing.-SiglStraße 40, Christof Mansbart, Sterzinger Straße 4 Schaffung eines zusätzlichen Aufenthaltsraumes, Reichenauer Straße 17, Josef Motz, Seilrain 76, 6181 Sellrain Umbau und Erweiterung des Institutes für Nuklearmedizin, Maximilianstraße 49, Amt der Tiroler Landesregierung, Landesbaudirektion, Herrengasse 1-3 Verbindungsbau zwischen den Objekten Elisabethstraße 2 u. 4, Elisabethstraße 2 u. 4, Seraphisches Liebeswerk für Tirol und Vorarlberg, Elisabethstraße 4 Um- und Zubau für ein Geschäftshaus mit Cafe und Wohnheim, Herzog-Otto-Straße 8, Diözese Innsbruck, z.H. Hr. Rechtsanwalt Dr. Larcher, Schmerlingstraße 2

Geschäftsadaptierung, Museumstr. 19, Andrea Arnold Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage und Synagoge, Sillgasse 15, Tiroler Gemeinnützige Wohnbau Ges.m.b.H., Südtiroler Platz 6—8 Änderung, Schneeburggasse 9, Dipl.Ing. Thomas Daxner Doppelgarage mit Schutzdach und Mauersockel für einen Zaun, Winkelfeldsteig 62, Ferdinand Happ Wohnungsumbau, Balkonanbau, Erlerstraße 3, Dipl.-Ing. Johannes Trentini, Museumstraße 11 Umwidmung, Klammstraße 11, Sparkasse Innsbruck-Hall Tiroler Sparkasse, Sparkassenplatz 1 Umwidmung Wohnhaus in Jugendherberge, Innstraße 93-95, Reinhard Jahn, Weiherburggasse 3 Vornahme eines Portalumbaues und einer Verkaufsraumänderung, Meraner Str. 3, Gottlieb Boßhart Abbruch, Riedgasse 1, Stadtgemeinde Innsbruck Mag. Abt. IV, hier Wohnhaus, Planötzenhofstraße 8, Dr. Franz und Anna Sachs, Plankenau 92, 5600 St. Johann im Pongau Schutzdach für Fahrräder, Defreggerstraße 10, Susanne Jakschitz Umbau, Innrain 38, Karin und Hermann Ettenauer

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert Der Gemeinderat beschloß am 29. März die Auflage folgender Entwürfe: Auflage des Entwurfes und Beschluß gem. § 28 (3) a) TROG: Hinsichtlich des folgenden Entwurfes hat der Gemeinderat gleichzeitig den Beschluß gem. § 28 (3) a) TROG über die dem Entwurf entsprechende Änderung des jeweiligen Planes gefaßt, wobei dieser Beschluß jedoch erst dann rechtswirksam wird, wenn innerhalb der Auflegungsfrist keine Stellungnahme zum jeweiligen Entwurf abgegeben wird.

schoben und der Planungsbereich als Wohngebiet ausgewiesen. Der Entwurf, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, ist während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsamtes, Fallmerayerstraße 1, 4. Stock, vom 10. 4. — einschließlich 8. 5. 1990 einsehbar. Darüberhinaus können weitere Informatio-

Änderung von Flächenwidmunes- und Bebauungsplänen Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. SM-F3, Mentlberg, östlicher Bereich, zwischen Auffang und Waldstraße (als Änderung des Flächenwidmungsplanes Nr. SMFl, Flächenwidmungsplan Innsbruck, Teilplan Sieglanger — Mentlberg, ZNr. 2860) Im vorliegenden Entwurf wird die Widmungsgrenze nach Osten ver-

nen zum aufgelegten Entwurf während der Parteienverkehrszeit von 8.00 bis 10.00 Uhr von den zuständigen Sachbearbeitern eingeholt werden. Jeder, dem die Stellung eines Gemeindebewohners zukommt, hat das Recht, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen.

Balkonanbau und Balkonvergrößerung, Speckbacherstraße 22, Herbert und Helmut Mader, Leopoldstraße 20 Umbau, Zeughausgasse 7, Manfred Egger, Bahnhofplatz 4, 6430 Ötztal-Bahnhof Änderung d. Werkstätten, PKWAbstellplätze u. Wendelfreitreppe, Speckbacherstraße 17, Hans Probst Glasdach, Amraser-See-Straße 56a, DEZ-Einkaufszentren Ges.m.b.H. Erneuerung der Fenster im 2. Stock, Innstraße 107, Klaus Danninger offenes Flugdach, Andechsstraße 69a, Gerhard Schützenhofer Umwidmung, bauliche Änderungen, Klostergasse 5, PrämonstratenserChorherrenstift Wüten, Klostergasse 7 Änderung der Garage, Eggenwaldweg 18, Brigitte Leismüller Anbringung einer Korbmarkise, Karmelitergasse 7, Remo Ennemoser, Stafflerstraße 17 überdeckter PKW-Abstellplatz, Trogerstraße 4, Alpenländische Heimstätte, Viktor-Dankl-Straße 6 Dachstuhlerneuerung, Kirchmayrgasse 1, Johann Riess Durchführung diverser baulicher Maßnahmen, Fürstenweg 109, Rifo Innenausbau Gesellschaft m.b.H., Reimmichlgasse 1 Balkone, Glashaus u. Garagen sowie Grundzusammenlegung, HansSachs-Straße 2, Rosina Gatterbauer, Wilhelm-Meyer-Straße 6, 5270 Mauerkirchen 2 Flugdächer, Franz-Fischer-Straße 8, 12, 14, M-Preis Warenvertrieb, Göthestraße 15 Hohlkörperdecke, Kirschentalgasse 5, Michael Mansbart, Höttinger Au 2 Portalumbau, Wilhelm-Greil-Straße 5, Verein zur Förderung der Sozialprojekte des Z6, Dreiheiligenstr. 9 Fensteraustausch, Schobergasse 9, Rifo Baugesellschaft mbH., Reimmichlgasse 1 bauliche Maßnahmen, FranzFischer-Straße 16, Hans Pregenzer jun. Sanierungsarbeiten, Grillhofweg 40, Sylvia Tschörmer Anbau, Vill-Unterberg 4, Josef Strobl Balkonüberdachung, Tiergartenstraße 77, Tullia Ressl Anbau einer Loggia, Pembaurstr. 17, Hans und Gabriele Erlacher

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN

Einladung

(Fortsetzung von Seite 20)

Verlängerung der bestehenden StützIm Rahmen der Städtepartnerschaft laden Innsbrucks Partnermauer, Helfentalweg 9c, Engelbert städte Freiburg/BRD und Grenoble/Frankreich je 10 InnsStern Aufstellung von 2 zusätzlichen Zubrucker Jugendliche zu einem einwöchigen Aufenthalt im schauertribünen, Olympiastr. 10, Ge- Werbeeinrichtung, Landhausplatz, Sommer dieses Jahres ein. neralsekretär Alexander Hadschieff Ing. Fred Benesch, Museumstr. 11 Das jeweilige Aufenthaltsprogramm beinhaltet BesichtigungsGarage, Badhausstraße 28, Franz und Werbeeinrichtungen, Leopoldstr. 41, und Ausflugsfahrten, Bade- und Discobesuche, Grillabende, Kurt Lechner Irmfried Maier Sportveranstaltungen usw. Innstraße 3, Wohnhaus mit Tiefgarage nach Ab- Werbeeinrichtung, Mühlbacher GmbH & Co KG, bruch des Altbestandes, Am See 1, Freiburg: Abreisetag: Sonntag, 29. Juli 1990 6200 Wiesing 485 Dr. Arno Walde, SchneeburgRückreisetag: Sonntag, 5. August 1990 Werbeeinrichtung, Haller Straße 121, gasse 78 Alter: 14—16 Jahre Alpina Offsetdruckerei Kompletter Ausbau des bereits ausgeJugendherberge Freiburg Unterbringung: bauten Dachgeschoßes, Daxgasse Werbeeinrichtung, Technikerstraße Aufenthalts- und Gp. 3732/1, Ankünder Gesell7, Dr. Christoph Pallua, SchöneggVerpflegskosten: Stadt Freiburg schaft, Bozner Platz 2 siedlung 10, 6060 Hall in Tirol Reisekosten: Stadt Innsbruck Liftschachtanbau, Museumstraße 7, Werbeeinrichtung, Kranebitter Allee 88, Hotelbedarf Kurth-Jäger & Co Sofie Jäger, Traudl Tschörner und Abreisetag: Samstag, 4. August 1990 Grenoble: Werbeeinrichtung, Höhenstraße 145, Dr. Neuner Otto Rückreisetag: Samstag, 11. August 1990 Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG, Fertigteilgarage und überdachter AbAlter: 15—17 Jahre (FranzösischPastorstraße 5 stellplatz, Grillhofweg 19, Sitour kenntnisse erwünscht) Produktionsgesellschaft, Bundes- Werbeeinrichtung, Maria-TheresienUnterbringung: Sportheim in Voiron Straße 46, Ing. Gruber und Langestraße 2a, Innsbruck-Rum (ca. 25 km von Grenoble) necker, Stephansplatz 6, 1010 Wien Um- und Zubau, Schießstandgasse Werbeeinrichtung, Innrain 4, AnkünAufenthalts-, 2b, Anton Heis der Gesellschaft, Bozner Platz 2 Verpflegs- und Änderung der Dachkapfer, StamserAußenwerbeanlage, Prinz-Eugenfeld 2, Siegfried Wallum Reisekosten: wie Freiburg Straße 70, Mag.pharm. Barbara Adaptierung der bestehenden RäumInteressenten melden sich bitte bis spätestens 30. Juni 1990 beim Langer lichkeiten im 1. OG, Langer Weg Referat Städtepartnerschaft, Stiftgasse 16, 4. Stock/Zimmer 663, 28, Mag. Gerhard Albertini u. An- Werbeeinrichtung, Schusterbergweg Telefon 53 60/663 oder 664 DW. 85, Karin Lindner, Schulstraße 9, drea Haller 6064 Rum Zu beachten: Sanierung und Erneuerung, Olym— Nur für Jugendliche mit ordentlichem Wohnsitz in Innsbruck piastraße 10a, Amt der Tir. Werbeeinrichtung, Kapuzinergasse 9, Adolf Berghammer Landes-regierung, Landesbaudi— Nur die jeweils ersten zehn Anmeldungen können berückWerbeeinrichtungen, Maria-Thererektion, Herrengasse 1—3 sichtigt werden! sien-Straße 27, Minit Fashion Erneuerung eines Flugdaches, HunoldGmbH. Industriestraße B 13, straße 16a, Haberkorn Gesellschaft Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche Günther und Monika Konvalinka, 2345 Brunn am Gebirge mbH Bewilligung, Lohbachweg D 64b, Tschiggfreystraße 27 Werbeeinrichtungen, Reichenauer Durchführung diverser baulicher Raiffeisen Bau Tirol Ges.m.b.H., Flüssiggasanlage, Haller Straße 247, Straße 151, Eigentümer des AnweMaßnahmen, Brandjochstraße 4a, Innrain 9 sens, Reichenauer Straße 151 J.G. Dörr KG Wohnungs- und Anlagentreuhand Gesellschaft mbH., Maria- Werbeeinrichtungen, Mariahilfstr. 14, Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche Ölfeuerungsanlage, Mitterweg 40a, Selma Arslan Bewilligung, Lohbachweg D 66, Dr. Dietrich Wolf, Maria-ThereTheresien-Straße 1 Hans-SachsRaiffeisen Bau Tirol Ges.m.b.H., sien-Straße 11 Lageranbau, Köldererstraße 5, Geiger Werbeeinrichtung, Straße 2, Rosina Gatterbauer, Innrain 9 Ölfeuerungsanlage, Schützenstraße und Platter Ges.m.b.H. Wilhelm-Greil-Straße 6, 5270 Propangasanlage, Reichenauer Stra18a, Königreichsaalverein der ZeuLiftanbau, Adamgasse 17, Arch. PeMauerkirchen gen Jehovas, z.H. Hr. Josef Pal, ße 144, Verein "Tennisclub IEV" ter Roman Linser, Claudiastr. 20 DrrStumpf-Straße 92 z.H. Hr. Ing. Gerhard Greil Abstellplatz und Einfriedung, Johan- Werbeeinrichtungen, Museumstraße 32a, Bruneckerstraße 2c, Ankün- Öltank, wasserrechtliche Genehmi- Ölfeuerungsanlage, Weingartnerstranesgasse 10, Anton Kircher der Gesellschaft mbH., Bozner ße 129, Vereinsheim Sonnenland Überdachung des Müllplatzes, Knapgung, Sieglangerufer 137, Ilona Platz 2 Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche penweg 16, Peter Auer Bystra Bewilligung, Gufeltalweg lla, Dr. Nachträgliche Bewilligung für eine Ölfeuerungsanlage, Pembaurstr. 30, Ölfeuerungsanlage, Fürstenweg 151, Mobil Oil Austria AG, SchwarzenHans und Dr. Waltraud Paul, bereits durchgef. Änderung, HelMarianne Abenthum-Mair, Franz, bergplatz 3, 1015 Wien Gufeltalweg llc fentalweg 9h, Ing. Werner und Hans und Josef Abenthum, FürGewerbebehördliche Bewilligung, ÄnMonika Lob, Maximilianstraße 9 Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche stenweg 141 Bewilligung, Lohbachweg D 62, derung der Kühlanlage, BurggraErweiterung, Amraser-See-Str. 56a, Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche Robert Lair ben 4—6, Andrä Hörtnagl DEZ-Einkaufszentren Bewilligung, Lohbachufer 33, Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche Betriebsanlagengenehmigung, Cafe, Holz- und Geräteschuppen, BilgeriFranz und Flora Lechner Bewilligung, Felseckstraße 17a, Mentlgasse 10, Nogler & Daum, straße 14, Gerhard Mayregger Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche Theresia Krapf, Felseckstraße 17a Speckbacherstraße 29 Wohnhaus und Schwimmbad, LinBewilligung, Monte-Piano-Straße 7, Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche denbühelweg 2a, Dr. Rudolf ThoSiegfried Kofier u. Ingrid Houdek Betriebsanlagengenehmigung, TexBewilligung, Lohbachweg D 64b, ma, Berchtoldsweg la tilschmälzetank, Haller Straße 41, Raiffeisen Bau Tirol Ges.m.b.H., Ölfeuerungsanlage, wasserrechtliche Tiroler Loden AG, General-EccherPortalumbau, Geschäftseinbau, Innrain 9 Bewilligung, Gufeltalweg lib, Dr. Maria-Theresien-Straße 49, Ruetz Straße 3 Brot Ges.m.b.H. & Co KG, SportBetriebsanlagengenehmigung, SquashWenn Sie als Wirtschaftstreibender die Hilfe der Stadtverwalplatzweg 2, 6175 Kematen anlage, Grabenweg 62, Gerhard Geringfügige Abänderungen, AntonKoller KG, Kranebitter Allee 88a tung benötigen: Eder-Straße 21, Hausberger ElekBetriebsanlagengenehmigung, Dachtrotechnik Gesellschaft mbH., bahnen-Dämmstoff-Produktion, Pacherstraße 7 Haller Straße 247, Dörr KG Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 3. Stock, Zimmer 178, Sportplatzanlage mit Tribühne, Änderung der Betriebsanlage, InnTelefon 53 60 Kl. 178 (Durchwahl). Franz-Baumann-Weg 8, Stadtgestraße 49, Helmut Kohlegger, Fallmeinde Innsbruck, Abteilung IV merayerstraße 8

Amt für Wirtschaftsförderung

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

Seite 21


Baugenehmigungen (Fortsetzung von Seite 21) Betriebsanlagengenehmigung, Universitätsbuffet (Mensa), Innrain 52, Universitätsdirektion, Dr. Friedrich Luhan Gewerbebehördliche Bewilligung, Cafe, Müllerstraße 27, Winfried Pöschl Betriebsanlagengenehmigung, Ferdinand-Weyrer-Straße 13, Gebrauchtmöbelmarkt Ho & Ruck Gebrauchtmöbel Gewerbebehördliche Genehmigung, Cafe, Burggraben 17/Stiftgasse 11, Schneider Kahre Ges.m.b.H., Bürgerstraße 19 Betriebsanlagengenehmigung, Fachmarkt-Zentrum, Andechsstr. 85, Isparent II-Grundverwertungsgesellschaft mbH., Meinhardstraße 5 Balkonerneuerung, Pradler Str. 42, Klaus Öhler Änderungen, Herzog-Friedrich-Str. 7, BTV-Real-Leasing Ges.m.b.H., Erlerstraße 5-9 Änderung des Bescheides vom 1.2.1989, ZI. VI-14429/1988, Jagdgasse 14, Artur Pokorny, Neder 88, 6094 Grinzens Umbau und Dachgeschoßausbau, Pradler Straße 38, Mag. Waltraud und Dr. Andreas Ratz, Pacherstraße 32 Betriebsgebäude (LKW-Einstellplätze, Lager, Arbeiterunterkünfte), Josef-Mayr-Nusser-Weg 2a, Fröschl Bau AG, Fassergasse 31, 6060 Hall i. Tirol EKZ-Sillpark Änderung, Museumstraße 38, Bauherrengemeinschaft, ISP-Leasing, Amraser Straße 1 Änderungen, Roßbachstraße 18-22, Wohnungseigentum, Tiroler Gemeinnützige Wohnbauges.m.b.H., Südtiroler Platz 8 Zusatzkamin, Innrain 25, Dipping. Horst Passer, Schneeburggasse 177 Ausbau des Dachgeschoßes und Sanierung der Wohnung i. 4. OG., Sonnenburgstraße 19, Gerhard und Claudia Blahut Neue Grundrißkonzeption, Zeughausgasse 9, Volland & Erb Änderung, Schöpfstraße 14, Martin Stubenböck, Weidengasse 3, 6064 Rum Wohnhaus sowie Grundzusammenlegung, Höttinger Au 46, Felix Wopfner, Landesstraße 3, 6176 Völs Umbau, Auffang 19, Liselotte Plörer, Klosteranger 39 Überdachter Verbindungsgang, Erlerstraße 5, Bank für Tirol und Vorarlberg, Erlerstraße 5—9 Bauliche Maßnahmen, Lohbachufer 10, Helmut und Annemarie Meisel Interner Umbau, Dachgeschoßausbau, Adamgasse 4, Elisabeth Maelzer, Schierngasse 5

Seite 22

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE „ÄHRENSTOLZ Backwaren und Mühlenindustrie Gesellschaft m.b.H.", Innrain 100 (weitere Betriebsstätte von Wien 12, Wolfganggasse 58—60), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel „ÄHRENSTOLZ Backwaren und Mühlenindustrie Gesellschaft m.b.H.", Innstr. 2 (weitere Betriebsstätte von Wien 12, Wolfganggasse 58—60), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel „ÄHRENSTOLZ Backwaren und Mühlenindustrie Gesellschaft m.b.H.", Brunecker Str. 1 (weitere Betriebsstätte von Wien 12, Wolfganggasse 58—60), Handelsgewerbe, hier, jedoch beschränkt auf den Einzelhandel „ÄHRENSTOLZ Backwaren und Mühlenindustrie Gesellschaft m.b.H.", Pradler Str. 34 (weitere Betriebsstätte von Wien 12, Wolfganggasse 58—60), Handelsgewerbe, hier, jedoch beschränkt auf den Einzelhandel „Familia Discount F.M. Zumtobel Gesellschaft m.b.H. & Co. KG", Innrain 100 (weitere Betriebsstätte von Dornbirn, Wallenmahd 46), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel „Familia Discount F.M. Zumtobel Gesellschaft m.b.H. & Co. KG", Höttinger Au 26 (weitere Betriebsstätte von Dornbirn, Wallenmahd 46), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel Erich Tipotsch, Michael-GaismairStr., Grundstücksnummer 377/2, Grundbuch 81136 Wüten, Gastgewerbe in der Betriebsart „Schnellimbiß" mit nicht mehr als 8 Verabreichungsplätzen und einer Öffnungszeit von Mo. bis Sa. von 8 bis 20 Uhr „Koch-Records Gesellschaft m.b.H", Langer Weg 28 (Betriebsstätte von Elbigenalp Nr. 91), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit Ton- und Bildträgern usw. Johann Kaufmann, Kugelfangweg 34, Handelsagent „KCBS Bau- und Planungsgesellschaft m.b.H.", Amraser Str. 54, Baumeister Hermann Kammerer, Defreggerstraße 19, Technisches Büro für Industriedesign Wilhelm Holzner, Schießstandgasse 9b, Güterbeförderung mit Kfz, für den Güterfernverkehr beschränkt auf 1 Lkw „Crystal Gallery Handels-Gesellschaft m.b.H.", Herzog-Friedrich-Str. 39, Gastgewerbe in der Betriebsart „Cafe" Peter Schett, Rennweg 1, Versicherungsagent „Speditionsgesellschaft m.b.H'.', Duilestraße 16, Spediteur

„Robert Geiger Transporte Gesellschaft m.b.H.", Pontlatzer Str. 47 (weitere Betriebsstätte von Hall i.T, Haller Au 19), Güterbeförderung mit Kfz beschränkt auf die Verwendung von 8 Lkw, hier jedoch beschränkt auf den Bürobetrieb „Anton Reiter" OHG, Herzog-Friedrich-Straße 10, Fotohandel, beschränkt auf den Einzelhandel mit Fotofilmen Ibrahim Dölek, Premstraße 53, TaxiGewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit 2 Pkw Angelika Saltuari, Leopoldstraße 19, Friseur und Perückenmacher „Wohnungs- und Anlagen Treuhand Gesellschaft m.b.H!', Maria-Theresien-Straße 1, Bauträger Petra Huber, Universitätsstraße 9— 11, Handelsagent Herbert Viertier, Freisingstraße 4, Handelsagent „MINIT Fashion Gesellschaft m.b.H:', Maria-Theresien-Str. 27 (Betriebsstätte von Brunn am Gebirge, Industriestraße B 13), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel mit Bijouteriewaren „EDV-Schulungszentrum Gesellschaft m.b.H. & Co KG", Südtiroler Platz 4/5. Stock, Veranstaltung und Vermittlung von Kongressen, Schulungsseminaren, Vorträgen und Ausstellungen „Chen Gesellschaft m.b.H. & Co KG", Angerzellgasse 10, Gastgewerbe in der Betriebsart „CafeRestaurant" Prof. Dr. Hanspeter Tusch, Hunoldstraße 3, Lebens- u. Sozialberater Franz Frühwirth, Haller Straße 201, Betrieb einer Tankstelle „Fundamenta-Immobilien Gesellschaft m.b.H", Riesengasse 5, Immobilienverwaltung „Fundamenta-Immobilien Gesellschaft m.b.H.", Riesengasse 5, Immobilienmakler

„Markus Hacksteiner KG", Amraser Straße 73, Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen der Unterstufe Josef Mössmer, Durigstraße 15, Mietwagen-Gewerbe, beschränkt auf 1 (einen) Pkw Josef Mössmer, Durigstraße 15, TaxiGewerbe, beschränkt auf 1 (einen) Pkw Peter Hilgarter, Tiergartenstraße 35d, Taxi-Gewerbe, beschränkt auf 1 (einen) Pkw Dipl.-Ing. Wilhelm Neier, Höttinger Gasse 23d, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Computer Soft- und Hardware Christine Fagschlunger, Innrain 9/ Top G 16 c, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Parfumeriewaren und Kosmetikartikeln Gerlinde Schieferer, Mitterweg 137, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" Leonhard Kapferer, Burggraben (im Gastgarten des Gasthofes „Stiftskeller"), Kleinhandel mit Christbäumen „ARED-A. Slupetzky Gesellschaft m.b.Hi', Südtiroler Platz 6 (weitere Betriebsstätte von Linz, Schubertstraße 20), Zimmer- und Gebäudereiniger Werner Cercek, Amraser-See-Str. 10, Betrieb einer Tankstelle „Freudenthaler & Co Gesellschaft m.b.H", Fischnalerstraße 12, Handelsagent „Memphis" Handelsgesellschaft m.b.H., Amraser-See-Straße 56a (Betriebsstätte v. Wien 9, Porzellangasse 51), Kleinhandel mit Sonderheften von Zeitschriften „Memphis" Handelsgesellschaft m.b.H., Amraser-See-Straße 56a (Betriebsstätte v. Wien 9, Porzellangasse 51), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Steile: Stadtwerke Innsbruck, Einkauf, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von Kabelabdecksteinen und Betonrohren Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Mitnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 26. 4. 1990, 10.30 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 26. 4. 1990, um 10.30 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotseröffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE

„Remo Perlot KG", Dr.-Glatz-Str. 30, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Dr. Herbert Prayer, Universitätsstraße 3/11, Bauträger Maria Haunholter, Wörndlestr. 19, Gastgewerbe in der Betriebsart „Espresso" Mag. Gerhard Entstrasser, KaiserFranz-Joseph-Straße 6, Handelsgewerbe, beschränkt auf EDV Hard- und Software im Büromaschinenbereich „Fritz Kutscha Gesellschaft m.b.H!', Stadiweg 17, Tankreinigung Gerhard Feichter, Bozner Platz 6, Versicherungsagent Ludwig Eichler, Rennweg 14, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kantine" „Baumarkt Würth-Hochenburger Tonwerk Fritzens Gesellschaft m.b.H.", Trenkwalderstraße 1, Einzelhandel mit pyrotechnischen Artikeln der Klassen I und II „Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H!', Radetzkystr. 11 (weitere Betriebsstätte von Linz, Stelzerstraße Nr. 5), Drogistengewerbe „Dr. Zoller & Partner Management Beratungs- u. Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H. & Co KG", Salurner Straße 15, Betriebs-

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 16. Mai 1990 in einer Auflage von 60.450 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Str. 18, Tel. 57 24 66, Telefax 57 12 71.

delsgewerbe, beschränkt auf Beleuchtungskörper aller Art sowie Elektroartikel „Errol u. Rainer REICHEL Gesellschaft m.b.H!', Stamser Feld 3 Shashi Raj DHAWAN, Höttinger (weitere Betriebsstätte von Wien 1, Au 21 (süd-westliche Ecke des Börseplatz 6), Brandgas- SchadenTankstellengeländes), Gastgewerbe beseitigung in der Betriebsart „Würstelstand" „SPAR Österreichische Warenhan- „Globale Baugesellschaft m.b.H!', dels-AG" (weitere Betriebsstätte v. Salurner Straße 15, Bauträger Wörgl, Madersbacherweg 11), Tech- Wolfgang Kaltenberger, Ing.-Etzelnikerstraße 32 (Standortverlegung Straße 16b, Taxigewerbe, bevon Lechaschau, Lechtaler Str. 17), schränkt auf 1 Pkw Handelsgewerbe, beschränkt auf Martin Mair, Hungerburgweg 8, den Einzelhandel Gastgewerbe in der Betriebsart „Gasthaus" zeitlich befristet bis Maria Strobl, Beethovenstraße 7, 31. 12. 1990 Herstellung von kunstgewerblichen Gegenständen „Bijou Brigitte modische Accessoires Aktiengesellschaft Niederlassung Jede überflüssig verbrauchte Wien", Amraser-See-Straße 56a tungsgesellschaft m.b.H. & Co (weitere Betriebs-stätte v. Wien 1, Energie belastet unnötig unsere KG", Salurner Straße 15, DienstGraben 14), Handelsgewerbe, beUmwelt. Umweltbewußt handelt, leistungen in der automatischen schränkt auf den Kleinhandel mit wer mit dem Brennstoff seiner Datenverarbeitung Modeschmuck, Goldund SilWahl wirtschaftlich umgeht. Evelin Litterbach, Stiftgasse 3, Hanberschmuck und modische AccesNützen Sie die kostenlose Enerdelsgewerbe, beschränkt auf den soires gieberatung der Stadtwerke InnsEinzelhandel „EBV-Autoleasing Gesellschaft bruck: Tel 5907-285 Durchwahl Rosemarie Ladner, Weingartnerm.b.H!', Bozner Platz 7 (weitere Bestraße 108, Werbungsmittler triebsstätte v. Wien 6, Linke WienManuela Kapferer, Brandjochstr. 10, Rosemarie Ladner, Weingartnerzeile 120), Handelsagent Zahntechniker straße 108, Werbeberater Peter Preisinger, Amthorstraße 8a, „Muigg & Partner Gesellschaft Wenn Sie sich in der Stadtverwaltung nicht zurechtfinden, nicht Handelsagent, eingeschränkt auf m.b.H.", Mentlgasse 12a, Dienstwissen, welche Stelle für Ihre Frage zuständig ist, oder Anregundie Vermittlung von Warenhanleistungen in der automatischen delsgeschäften mit elektronischen gen und Beschwerden vorbringen möchten, dann wenden Sie sich Datenverarbeitung und Informaund elektrotechnischen Artikeln an das tionstechnik Peter Preisinger, Amthorstraße 8a, „Muigg & Partner Gesellschaft Handelsgewerbe, eingeschränkt m.b.H.", Mentlgasse 12a, Hanauf elektronische und elektrotechdelsgewerbe Parterre, gegenüber dem Polizeiwachzimmer. Die Bediensteten nische Artikel Gerlinde Junker, Technikerstraße 1, dort helfen Ihnen gerne. Sie stellen auf Wunsch auch den Kontakt Mag. Georg Leitner, Framsweg 42, Einzelhandel mit pyrotechnischen zu dem Referenten her, der für Ihr Anliegen zuständig ist. Lebens- und Sozialberater Artikeln der Klassen I und II Dienststunden: Montag bis Donnerstag 8—12 und 14—17 Uhr, Petra Pfurtscheller, Franz-FischerMag. Dr. Robert Moll, Amraser Freitag, 8—12 Uhr. Telefon 5360-144 und 5360-145 Durchwahl. Straße 49 (Betriebsstätte von Straße 63, Bauträger Patsch, Dorfstraße Nr. 17a), HanFriedrich Passecker, Unterberger. delsgewerbe, beschränkt auf den „Spiess-Foto Gesellschaft m.b.H!', straße 19a (Standortverlegung von berater einschließlich der BetriebsGroß- und Einzelhandel mit Klagenfurt, WaidmannsdorferMitterweg 22, Fotograf organisatoren Lebensmitteln straße 1), Vermittlung des VerkauSilvia Wende, Claudiastraße 12, „Dr. Zoller & Partner Management „Licht-Ideen Handelsgesellschaft fes von Waren; Handelsagent. Beratungs- u. VermögensverwalDirektwerbe- und Adressenunterm.b.H!', Andechsstraße 85, Hannehmen Karl Thöni, Bozner Platz 6, VersicheSTADTWERKE INNSBRUCK rungsagent • Am 26. findet im Kongreß- „SPAR Österreichische Warenhan- Öffentliche Ausschreibung dels-Aktiengesellschaft", Techni- Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Einkauf, Salurner Straße 11, haus die erste „Arge-Alp-Disco" kerstr. 32 (weitere Betriebsstätte von 6010 Innsbruck statt. Eintrittskarten (50,— S) im Wörgl, Madersbacherweg Nr. 11), Vorverkauf gibt es bei allen Fotohandel (Handel mit Fotoarti- Gegenstand: Lieferung von Kabelabdeckplatten Schulsprechern, der Österreichikeln und Fotoverbrauchsmaterial) Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, schen Hochschülerschaft und in beschränkt auf den Einzelhandel Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unkostenbeitrag von den Raiffeisenbanken. Brigitta Vetter, Wilhelm-Greil-Str. 14/V S 100,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. (Standortverlegung von Rum, • Am 17. März fand in der Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 26.4. 1990, Wiesenweg Nr. 6), Handelsagent Olympiahalle im Rahmen der 10 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, Innsbrucker Stadtmeisterschaft Paul Holzmann, Andechsstraße 86, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Kfz-Servicestation im Rahmen Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch die diesjährige Vereinsmeistereines Tankstellengewerbes schaft des IEV statt. Bei den wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berückBeate Plattner, Maximilianstraße 3 sichtigt werden. Mädchen erzielten Julia Haß(Betriebsstätte v. Imst, Pfarrgasse 20) lacher, Katherine Heller Veronika Standortverlegung v. Imst, Kra- Abotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 26. 4. 1990, um 10 Uhr bei Lerch, Tanja Pfitscher und Julia mergasse 23), Handelsgewerbe, den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, Hotter, bei den Knaben Robert hier beschränkt auf den Einzelhan- statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotseröffnung beizuwohnen. Kopp und Christoph Lerch jeweils del mit Schallplatten usw. GENERALDIREKTI ON erste Preise. Im Kunstlauf machte „Perlot Metallbau Gesellschaft Margit Suen das Rennen. m.b.H.", DrrGlatz-Str. 30, Schlosser (Fortsetzung von Seite 22)

Bürgerservice im Rathaushof,

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

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YERANSTALTUNGSKALENDER YON MONAT ZU MONAT (Fortsetzung von Seite 6)

Ausstellungen Stadtarchiv, Badgasse 2: Wappen in Innsbruck Teil II. Bürger — Bauern— Adel — bis 15. Juni (Mo. bis Do. 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis 13 Uhr) Teutonia, katholische Mittelschulverbindung im TMV, Fallmerayerstr. 6, Keller: Ausstellung Benno Meliss — „Arbeiten von 1987 — 1990" — vom 19. bis 30. April ist der Teutonenkeller täglich außer sonntags ab 17 Uhr geöffnet Tiroler Landesmuseum, Ferdinandeum, Museumstraße 15: Peter Prandstetter — Aquarelle, Hinterglasmalereien, Zeichnungen — bis 29. April; Studio-Galerie: Attersee/ Lechner — Zwitterbilder — bis 28. April; Anton Christian — 8. Mai bis 10. Juni (Di. bis Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr, So. und Feiertage von 9 bis 13 Uhr, ab 2. Mai tgl. von 10 bis 17 Uhr, Do. abends. 19 bis 21 Uhr); Kinder im Museum — Ein Lobgesang aus Stein — 21. April; Gemahlte Mahlzeit — 5. Mai; Wo bist Du? — 19. Mai (jeweils samstags von 15 bis 16.45 Uhr) Zeughaus, Zeughausgasse (eine Ausstellung des Tiroler Landesmuseums): 500 Jahre Post in Tirol — 2. Mai bis 30. September (tgl. von 10 bis 17 Uhr, Do. abends 19 bis 21 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: Innsbrucker Fotoschau — 18. bis 25. April (tgl. von 17 bis 19 Uhr) Galerie Elisabeth und Klaus Thoman, Adamgasse 7a: Arthur Salner — Arbeiten auf Papier — bis 30. April (Mo. bis Fr. von 10 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18.3OUhr, Sa. von 10 bis 12.30 Uhr) Tiroler Kunstpavillon, (Kleiner Hofgarten), Rennweg 8a: Arthur Zeiger — 50 Jahre Gebrauchsgraphik — bis 29. April; Lois Salcher — 3. bis 27. Mai (Di. bis Sa. 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Stadtturmgalerie, Herzog-FriedrichStraße 21: Lierschof — Hans im Glück mit Braut 90 (70) — bis 28. April; Maurizio Bonato — 4. bis 26. Mai (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 und von 15 bis 19 Uhr) Galerie Veldidena, Heiliggeiststr. 8: Dora Czell — bis 21. April (Mo. bis Fr. von 9 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr) Die Kleine Galerie, Gumppstraße 21: Patricia Karg — Kreuz und Paradies — 14 Bronzekreuze und Bilder — 19. April bis 19. Mai (Mo. bis Fr. von 16 bis 18.30 Uhr, Sa. 10 bis 12 Uhr) Seite 24

TV-Saal, Druckhaus, Erlerstraße: Siegfried Goldberger — 7. bis 18. Mai (geöffnet während der Schalterzeiten) VHS-Galerie, Marktgraben 10, 1. Stk., Foyer: Othmar Heis — Aquarelle — April (Mo. bis Fr. von 8 bis 15 Uhr, außer an schulfreien Tagen) Galerie im Taxispalais, Maria-Theresien-Straße45: Sammlung Josef Kubier — nationale und internationale Graphiken der letzten drei Jahrzehnte — bis 27. April; Bruno Gironcoli — Zeichnungen und Objekte des Kärntner Künstlers — 8. Mai bis 7. Juni (Mo. bis Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr) Atelier Hofinger, Tempistraße 5: Engelbert Lap — Holzschnitte — Gedächtnisausstellung zum 20. Todestag — 20. April bis 26. Mai (Mo. bis Fr. von 9 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) Galerie-Cafe Munding, Altstadt: Sabine Lassnig — Acrylbilder und Akt-Kohlezeichnungen — bis 30. Mai

Kultur im Kreis in Igls: Anneliese Ackermann — Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen und Bilder in interessanter Mischtechnik — bis 30. April Turmbund-Literaturzentrum, Müllerstr. 3/1: Gruppe kreative Freizeit Olympisches Dorf — bis 28. April (Mi. und Fr. von 17 bis 19 Uhr) Kunsthalle Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 34 Hof/I: Lois Weizenbacher — 50 Architekturmodelle des Institutes für Raumgestaltung der Universität Innsbruck sowie der TU-München — bis 24. April (Mo. bis Fr. von 10 bis 13 Uhr und von 16 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 14 Uhr) Andechsgalerie (Möbelhaus Textilhof), Andechsstraße 48—52: Amort Anton und Bereiter Wolfgang — ab April (Mo. bis Fr. von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Sa. von 8 bis 12 Uhr) Sparkasse Innsbruck, Sparkassenplatz 1 (eine Ausstellung des Ital. Kulturinstitutes): Die sechs Häfen der Oberen Adria — Fotoausstellung — 18. April bis 3. Mai

gemeinsam musizierend das nächste Jeunesse-Abo-Konzert am 25. April um 19,30 Uhr im Konservatoriumssaal. • Das Familienreferat der Diözese veranstaltet auch heuer wieder die beliebten Familienurlaube, zu denen Ehepaare, Familien und Allein-erziehende mit ihren Kindern eingeladen sind. Zur Zeit des Redaktionsschlusses der Innsbrucker Stadtnachrichten waren noch Plätze frei im Haus St. Michael in Matrei am Brenner (22. bis 29.Juli), in Silvi Marina, Italien, (25. Juni bis 8. Juli sowie 7. bis 20. Juli), in Pineto, Italien, (19. August bis 1. September) und in Montesilvano Lido, Italien (19. August bis 1. September). Nähere Auskünfte unter der Telefonnummer 59847/47.

Kongreßhaus, Rennweg: Festkommers der Verbindung Alpinia — 28. April (20 bis 24 Uhr); Frühlingsball der Innsbrucker Serviceclubs — 5. Mai (20 Uhr); Gastspiel „HansPeter Heinzl" — 8. Mai (20 Uhr); 6. Tiroler Trödel Tage — 9. bis 13. Mai (10 bis 19 Uhr); Musical „West Side Story" — 12. Mai (20 Uhr); Sommerball des WIFI — 17. Mai (20 Uhr); Festakt „40 Jahre Bund der Tiroler Schützen" (mit Messe) — 20. Mai (9 bis 12.30 Uhr) Olympiastadion: Licht ins Dunkel — 26. u. 27. April; Kinderwunderwelt — 29. April; Chinesische Akrobaten — 4. bis 6. Mai Galerie Krinzinger (Hofhalle), AdolfPichler-Platz 8 (eine Veranstaltung des Innsbrucker Kellertheaters): „Omei, Omei, a Maikäfer — Kindertheater — Regie: Helga Leiseder-Moser — bis 29. April (tgl. 15 Uhr) Utopia, Tschamlerstraße 3: Benefizveranstaltung: Vernissage — Steinweh verleiht Flügel — von den Künstlern Karl Heinz Triendl und Robert Tribus; Diaprojekt „Einsteinzeit" anschl. Konzert von „Dreaming Bananas" u. „Ran Can Can" zugunsten des Tempelprojektes — 20. April; Lydia Lunch & Henry Rollins — eine Performance der anderen Art — 21. April; New Time Disco — 24. April; StattTheater Wien: Hermannsschlacht — 26. u. 27. April; Clan (BRD) — Jazz — Funk — 28. April; Kindertheater: Die dumme Augustine — 29. April (15.30 Uhr) Treibhaus, Theater im Turm, Angerzellgasse 8: C Marino Rivero: Bandoneon Bach + Co — 21. April; Jazzfrühstück um halbelf: Orchestra Latin — 22. April; Steve Coleman & Five Elemements — 24. April; Charles Bukowsky — dreckige Geschichten — 25., 26., 28. April; Mangelsdorff/Pauer/ Miklin + Trio — 27. April; Jazzfrühstück — Costa Bramböck Crew — 29. April Messegelände: Innsbrucker Frühjahrsmesse „Bauen, Wohnen, Freizeit, Garten" — 19. bis 22. April

• Zum Konzert der Rock-Lady Tina Turner am 13. Juni in Linz fahren Innsbrucker am besten mit dem „Kaiser Max". Der Zug fährt 11,35 am Innsbrucker Hauptbahnhof ab und ist um 15,01 in Linz. Die Rückfahrt erfolgt nach dem Konzert um 0,17 Uhr. Ankunft in Innsbruck: 5,47 Uhr. Die Fahrt inklusive Eintrittskarte kostet 650 S.

Kongreßhaus, Rennweg: Intern. Fechtturnier „Challenge Maximilian I!' — 29. April (11.30 Uhr) Tivolistadion: FCS : SV Casino Salzburg — 5. Mai (16 Uhr); FCS : VSE Egger St. Polten — 15. Mai (19.30 Uhr) Olympiastadion: Weltmeisterschaften im Sportkegeln — 20. bis 26. Mai

KURZ GEMELDET • Noch bis Ende April läuft unter Kontrolle der Landesregierung die Landesblindensammlung des Tiroler Blindenverbandes, der mehr als 1.000 Blinde und hochgradig Sehbehinderte betreut. • Der Verein für Konsumenteninformation betreibt seit einem Jahr auch eine Schuldenberatung. 1989 wurden 144 Fälle betreut, von denen 43 ganz und elf zum Teil gelöst werden konnten. Auskunft: Tel. 58 68 78. • Eine „Plattform für Alleinerzieher" hat sich in Innsbruck gebildet, die Betroffenen Beratung bietet: IngrEtzel-Straße 21, Tel. 65 13 86, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 11 Uhr. • Wer ein Musikinstrument an der Musikschule lernen will, darf den Mai nicht „verschlafen". Die Anmeldungen werden vom 2. bis 31. Mai, jeweils Montag bis Donnerstag von zehn bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr im Sekreteriat der Musikschule, Innrain 5, 1. Stock, Zimmer 109 entgegengenommen. • Frans Brüggen (Flöten) und Gustav Leonhardt (Cembalo) bestreiten getrennt und auch

Weitere Veranstaltungen

Sport

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


„Erlebnispark" Freibad Tivoli öffnet am 28. April 60.000 Quadratmeter Freizeitanlage inmitten der Stadt — Vielfältige Erholungs- und Spielmöglichkeiten Innsbruck hat seit 1961 das Freischwimmbad Tivoli; 1984/1985 wurde es renoviert und modernisiert. Der heurige Sommer wird die,,29. Badesaison", und für diese wird wie alle Jahre mit viel Einsatz, Sorgfalt, Umsicht und Schwung das „Tivoli" aus seinem Winterschlaf geholt. Bäume, Sträucher und Rosen werden geschnitten, die Blumenbeete in Ordnung gebracht, Spielgeräte überholt, die Wasserbecken werden blank poliert und frisch gefüllt, Sichtschutzmatten erneuert, Winterschäden behoben. Ab Samstag, den 28. April ist das „Tivoli" — die Freizeitanlage im riesigen Ausmaß von 60.000 Quadratmetern mitten im Stadtgebiet — vorbereitet auf seine Besucher. Betriebsleiter Siegfried Hilber, die Damen an den Kassen, die Badewarte sind in Spannung, die sich erst nach der Eröffnung legt — und das, obwohl sich diese Vorbereitung alle Jahre wiederholt. Die 15köpfige Belegschaft bemüht sich, während der fünfmonatigen Badesaison ca. 170.000 Badegästen einen angenehmen und sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Sie schaffen den Rahmen dafür, daß alle Einrichtungen sorgenfrei genossen werden können.

Drei Kassierinnen werden an zwei Tageskassen und einer Kasse für Punktekarteninhaber alles daran setzen, den Eintritt ins Tivoli möglichst rasch zu ermöglichen. Sechs Badewarte beobachten mit geschultem Blick das bunte Treiben im Wasser. Alle sind geprüfte Rettungsschwimmer und in Erster Hilfe ausgebildet, ihr „Geduldspegel" ist im Winter wieder nachgewachsen. Norbert Bartl wird sich eine Stunde lang an fünf Tagen jeder Woche ganz speziell den Badegästen widmen. Er bietet zum Mitmachen für alle an: Gymnastik zu Lande und Gymnastik im Wasser, Aerobic, Wasserschifahren und Ballspielen. Einmal in jeder Woche können Kinder sich künstlerisch betätigen und nach Herzenslust an einer eigenen Malwand malen.

Der Technische Dienst betreut die sogenannte „Bädertechnik" für die fünf verschiedenen Becken mit insgesamt 3.000 m2 Wasserfläche. Da gilt es, darauf zu achten, daß # die Wasserqualität in Ordnung ist, # die Temperatur des Wassers stimmt, # die Wärmerückgewinnungs- und die Solaranlagen funktionieren, damit nicht unnötig Energie verbraucht wird.

28.000 m2 Rasen-Liegeflächen laden zum Ruhen ein. 3.750 m2 Liegeflächen auf dem Kabinentrakt im Osten sind den Anhängern der Freikörper-Kultur vorbehalten und zwar getrennt für Damen, für Herren und gemischt.

nnsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

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Auf fast 12.000 m2 im südöstlichen Teil des Tivoli tummeln sich Sportler beim Fußball-, Handball- und Volleyballspiel ; die Kinderspielgeräte sind im südwestlichen Bereich dieses Geländes großzügig angeordnet; einen kleinen Teil bilden die Steingärten, die wunderschönen Rosen-, Blumen- und Sträucherbeete, die den Vergleich mit Gartenanlagen nicht zu scheuen brauchen.

dann vergnüglich, wenn die Sonne nicht vom Himmel brennt.

In 1.360 Kleiderkästchen kann die Straßenkleidung aufbewahrt werden. Mehr Raum bieten die 1.023 Kabinen, die es als Einfach- und Doppelkabinen gibt und auch saisonweise gemietet werden können. Liegen und Badetücher, Sonnenschirm und Schwimmanzug finden darin Platz und sind so jederzeit bei Bedarf an Ort und Stelle.

Die „Mutter-Kind-Station" mit den drei Kinderbecken, den Kinderspielgeräten und einem eigenen Kabinentrakt bietet den Kleinen mit ihren Begleitpersonen die Möglichkeit, unter sich zu sein und Gleichgesinnte zu treffen.

Drei Becken in unterschiedlicher Größe und Tiefe sind den Schwimmern vorbehalten, in einem Becken können Nichtschwimmer Kühlung finden und sich im Wasser bewegen und in drei untereinander mit Rutschen verbundenen Kinderbecken plantschen die Kleinsten. Rutsche und Wasserpilz gelten nach wie vor als Attraktion.

Der Sprungturm mit Plattformen bei einem, drei, fünf, sieben und zehn Metern bietet Sportlern die Möglichkeit, sich in der „Luft" zu erproben, um dann ins Wasser zu tauchen. Zum Springen gibt es ab heuer auch ein Trampolin, das sicher vielen Spaß machen wird und die Aufwärmzeit vor dem Sprung ins Wasser abkürzt. Für alle Fälle ist aber immer ein Schwimmer-Becken auf 25 Grad erwärmt — dadurch ist „Schwimmen" selbst

Das Freischachspiel lockt „Denker" ins Freie und verbindet ideal geistige mit körperlicher Betätigung.

Das Tivoli ist so ausgestattet, daß nationale und internationale Schwimm- und Spring wettkämpfe und auch Wasserball-Veranstaltungen abgewickelt werden können. Von 2.000 Tribünenplätzen kann das Wettkampfgeschehen verfolgt werden. Das Freibad Tivoli ist aber auch der Treffpunkt für die in Innsbruck zahlreichen Schwimmsportler. Die Schwimmvereine (der Landesverband Tirol, der Schwimmclub Innsbruck und der Tiroler Wassersportverein) benützen im Tivoli gemeinsam ein eigenes Gebäude. Ihre Mitglieder können sich dort treffen, sich auf ihr Training vorbereiten und für Veranstaltungen den eigenen und fremden Funktionären Räumlichkeiten anbieten, damit die organisatorischen Erfordernisse abgewickelt werden können. Geöffnet ist das „Tivoli" ab 28. April 1990 jeden Tag von 9—19 Uhr bis Mitte September. Für den Besuch der Freizeitanlage gibt es Saisonkarten, die preisgünstigen Punktekarten mit 50,100 und 250 Punkten (gültig für alle Bäder und Saunen in Innsbruck) und selbstverständlich auch Einzelkarten. Der Vorverkauf für die Tivoli-Saisonkarten beginnt am 23. April 1990. Die Tivoli-Kasse ist dafür jeweils in der Zeit zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet. Die Freizeitanlage „Tivoli" im Stadtgebiet von Innsbruck — also ganz nah und leicht erreichbar — bietet von Mai bis Oktober ideale Voraussetzungen für Entspannung, Sport und Spiel für alle Altersgruppen.

Veranstaltungshinweise für Innsbrucks Hallenbäder: Schwimmkurs für Kinder und Erwachsene in Kleingruppen in den Hallenbädern: Höttinger Au, Olympisches Dorf und Amraser Straße zu jeder gewünschten Zeit. Kinder-Spielnachmittag im Hallenbad Olympisches Dorf, jeden Mittwoch von 14.30 bis 17.00 Uhr. Schnorchelkurse in Gruppen mit max. 6 Personen, Lernziel: sicherer Umgang mit Flosse, Maske und Schnorchel. Richtiges Verhalten am und im Wasser, wie z. B. richtiges Heran- und Hineingehen in unbekanntes Wasser, Wahrnehmung von Hindernissen, richtiges Ausruhen und Hilfeleistung anderen gegenüber. Nähere Auskünfte: Telefon 5907/DW 289 Die Innsbrucker Hallenbäder und Saunen sind heuer wegen der jährlichen Generalüberholung zu folgenden Zeiten geschlossen: Hallenbad Amraser Straße: 9. Juli bis 5. August; Hallenbad Olympisches Dorf: 9. Juli bis 10. September Hallenbad Höttinger Au: 13. August bis 9. September Wir bitten um Ihr Verständnis. Seite 26

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4


Leserservice (Fortsetzung von Seite 11) Beratungs- und Hilfsstelle für Schwangere, „Reitet das Leben", Wilhelm-Greil-Straße5/1; Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Montag bis Donnerstag von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 58 88 75 od. 58 81 49

lienplanung und des Mutterschutzes, bei Partnerkonflikten und Sexualproblemen. Psychologische und Rechtsberatung nach Terminvereinbarung möglich. Selbsthilfegruppe Morbus-Bechterew, Jeden Montag Heilgymnastik in der Gruppe, jeden letzten Montag im Monat Treffen im Restaurant Muskete, Fischerstraße, Anmeldung Frau Pircher, Tel. 61 69 03, Frau Notdurfter, Telefon 61 70 13.

Jugendzentrum Z6, Dreiheiligenstraße 9, bietet Familien- und Partnerberatung, Drogenberatung und Tiroler Sozialdienst, Pradler Platz 6a, Telefon 45 2 82: Familienberatung Zivildienstberatung. Psychologijeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr sche, rechtliche und medizinische mit einem Rechtsanwalt, einem Beratung möglich. Dienstag bis Psychologen und Ärzten. — HerzFreitag von 9 bis 12 Uhr und von 17 Sportgruppe: Jeden Mittwoch ab bis 22 Uhr, sowie nach telefoni17 Uhr ärztliche und therapeutischer Vereinbarung. Tel. (0 52 22) sche Beratung. — Schlank ohne 56 27 15. Diät: jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr Sozialberatung — Familienberatung, informiert und berät Psychologe Zeughausgasse 3: Montag bis FreiDr. Peter Pilgermair — Anmeltag 8 bis 12 Uhr, Telefon 57 06 40 dung: Familienberatungsstelle Drogenberatungsstelle Verein KIT, Telefon 45 2 82. Mentlgasse 12, Telefon 58 27 27, Montag, Mittwoch, Freitag von 15 Dowas für Frauen, Durchgangsort für wohnungs- und arbeitssuchende bis 21 Uhr, Dienstag, Donnerstag von 11 bis 13 und von 15 bis 21 Uhr. Frauen und deren Kinder, Adamgasse 4, Telefon 56 24 77. Verein Heilpädagogische Pflege- und Adoptivfamilien, Mentlgasse 18, Ehe-, Familien- u. Lebensberatung der Diözese Innsbruck, WilhelmTelefon 58 00 04, Montag bis FreiGreil-Straße 5/1; Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr, Dontag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag von nerstag von 18 bis 20 Uhr 15 bis 19 Uhr und nach VereinbaJugendstelle Hotting West, Peerrung, Telefon 58 88 75 od. 58 81 49 hofstr. 3, Beratungung, Kontakt

und Information, auch für Er- Tiroler Plattform für Alleinerzieher, wachsene; Telefon 89 49 37 — Ing.-Etzel-Straße 21, Tel. 56 13 86: Mo. 9 bis 12.30 Uhr, Mo. und Mi. Beratung jew. Mittwoch und Donvon 16 bis 20 Uhr, Do. 17.30 bis 20 nerstag von 9 bis 11 Uhr Uhr und nach Vereinbarung Stottern Selbsthilfe Innsbruck: Jeden Selbsthilfegruppe für Herzkranke im Montag Selbsthilfeabend ab 19.30 Österr. Herzverband, Landesgruppe Uhr in der Kolping-Seniorenstube, Tirol, Dreiheiligenstr. 1, Tel. 57 0607, Dreiheiligenstr. 9. Betroffene ab Di. und Do. von 9 bis 11 Uhr, Do. 18. Lebensjahr willkommen. von 17 bis 19 Uhr. Kontaktadresse: Georg Goller, Ing.-Etzel-Str. 69 „Haus des Lebens", vorübergehende Wohnmöglichkeit der „Schwestern Initiative gegen Tierversuche Tirol, zum guten Hirten" für schwangere Postfach 87, erreichbar jeden Mo. Frauen und Mütter mit Kindern in und Do. von 12 bis 20 Uhr in der Krisensituationen; LebensberaAdamgasse 11 (Grünes Büro), Vertung und Hilfe bei Arbeits- und einsabend an jedem letzten Freitag Wohnungssuche, Grillhofweg 16, im Monat, 20 Uhr, selber Ort. 6080 Vill, Telefon 78 4 35 oder 77 1 34. Schulpsychologischer Dienst, Tempistraße 4, Montag bis Freitag von 8 Institut für Sozialberatung, Museumbis 16 Uhr und nach Vereinbarung, straße 25/1, Telefon 58 13 85: Mo. Tel. 57 70 46. bis Mi. von 16 bis 19 Uhr, Do. von 9 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung; med. Beratung: jeweils Mi. von 17 bis 19 Uhr; jur. Beratung: Di. ab 18 Uhr (Voranmeldung erwünscht).

AL-ANON Selbsthilfegruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholkranken; wöchentliches Treffen: Donnerstag 20 Uhr, Zollerstraße 6, 1. Stock, Tel. 56 23 80.

Zentrum für Ehe- und Familienfra- Verein Jugendland, Schönblickgen, Innsbruck, Anichstraße weg 12: Wohngemeinschaften für 24/11, Telefon 58 08 71, Beratungen Kinder zwischen 1 und 12 Jahren, Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr jugendliche Mädchen und Burund von 15 bis 18 Uhr und nach schen sowie eine Kinderkrippe für Vereinbarung möglich Kleinkinder vom 1. bis zum 4. Lebensjahr; regelmäßige VeranstalAEP-Familienberatung, Leopoldtungen für Kinder und Jugendstraße 31a, Tel. 57 37 98, Mo.—Fr. liche: Informationen tgl. 8 bis 17.30 17—19 Uhr: Kostenlose und anoUhr, Telefon 63 4 11. nyme Beratung in Fragen der Fami-

Stadtbücherei Innsbruck Burggraben 3, 1. St., Tel. 53 60-499 Mo, Di, Do 9— 11 u. 16—18 Uhr Mi 9—14 u. 16—18 Uhr Fr 9—16 Uhr O-Dorf, Volksschule Neu-Arzl Mo, Di, Do 15—18 Uhr Mi 9—12 Uhr

Waldsterben, Ökopolitik, Klimaschock usw. — Schlagwörter, die man jeden Tag in den Medien hören und lesen kann und worüber man oft zu wenig Hintergrundinformation hat. Hiezu eine Buchauswahl: Bedrohte Paradiese. Erkundungen in Europas schönsten Naturreservaten. Von Peter Schule. Mit Fotos und Karten. Geo-Buch 1987. 348 Seiten. Das Ende des blauen Planeten. Der Klimakollaps: Gefahren und Auswege. Mit Tabellen und Abbildungen. Beck Verlag 1989. 270 Seiten. Die Gärten des Poseidon. Wie lebt und stirbt das Mittelmeer? Von Rupert Riedl. Mit Fotos und Illustrationen. Ueberreuter Verlag 1989. 242 Seiten. Gefährdete Landschaft. Lebensräume auf der Roten Liste. Eine Dokumentation in Bildvergleichen. Mit Farbabbildungen. Von Alfred Ringler. BLV Verlag 1987. 195 Seiten. Gifte in unserer Umwelt. Toxische Gefahren von Arsen bis Zyankali. Von Otfried Strubelt. Mit Fotos und Tabellen. Deutsche VerlagsAnstalt 1989. 294 Seiten. Greenpeace. Der Umweltmulti — sein Apparat, seine Aktionen. Von Jochen Reiss. Daedalus Verlag 1988. 238 Seiten. Die große Kollision. Mensch und Natur. Von Günter Altner. Styria Verlag 1987. 144 Seiten. Der Theologe und Biologe analysiert die inneren Zwänge und Wurzeln einer Entwicklung, die unaufhaltsam den Kollisionskurs zwischen Mensch und Natur und die heutige Krise herbeigeführt hat. Die grüne Hölle — Ein bedrohtes Paradies. Bericht aus dem Regenwald. Von Janos Regös. Mit Farbabbildungen und Karten. Parey Verlag 1987. 130 Seiten. Klimaschock. Von Klaus Gerosa. Mit Abbildungen. Moewig Verlag 1987. 236 Seiten.

Thema des Buches: Klimaänderung durch Umwelteinflüsse, Ozonloch, Treibhausgase, UVStrahlung. Mord am Meer: Bestandsaufnahme der globalen Zerstörung. Von Ken Gourlay. Raben-Verlag 1988. 348 Seiten. Öko-Insel Österreich? Umweltpolitik auf dem Prüfstand. Von Toni Kofier und Oskar Stocker. Mit Tabellen und Abbildungen. Böhlau Verlag. 208 Seiten. Sind die Alpen noch zu retten ? Die Zerstörung eines Lebensraumes. Von Michael Heinrich. Mit Abbildungen und Karten. Heyne Verlag 1988. 172 Seiten. Tempo hundert. Soforthilfe für den Wald? Mit Tabellen, Illustrationen. Spiegel Verlag. 189 Seiten. Der Treibhauseffekt. Der Mensch ändert das Klima. Von ChristianDietrich Schönwiese und Bernd Diekmann. Mit Tabellen und Karten. Rowohlt Taschenbuch Verlag 1989. 214 Seiten. Die Umwelt ist uns anvertraut. Von Martin Rock. Mit Fotos. Grünewald Verlag 1987. 123 Seiten. Ein Buch zum Umweltproblem, das aus christlicher Sicht den einzelnen auf seine Verantwortung gegenüber der Natur als göttlicher Schöpfung hinweist. Umweltschutz im Alltag. Der Ratgeber für Umweltbewußte. Mit Abbildungen. Heyne Verlag. 236 Seiten. Vom neuen Leben. Alternative Wirtschafts- und Lebensformen in den Alpen. Von Hans Haid. Mit Abbildungen. Haymon Verlag 1989. 287 Seiten. Zeitbombe Radioaktivität. Von Wolfgang Hingst. Mit Tabellen. Orac Verlag 1987. 240 Seiten.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 4

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500-Jahr-Jubiläum „Post in Innsbruck" Die Post feiert heuer das Jubiläum ihres 500jährigen Bestandes, wobei Tirol und Innsbruck eine bedeutende Rolle spielen, sind es doch Rechnungsnotizen im Tiroler landes fürstlichen Raitbuch von 1490 — verwahrt im Tiroler Landesarchiv —, die die ersten und ältesten Belege für die Geschichte unserer Post darstellen. Es erhebt sich daher die Frage, warum hat sich dies so ergeben? Nun, am 16. März 1490 fand in Innsbruck — nach dramatischen Von Stadtarchivdirektor Sen.-Rat Univ.-Doz. Dr. Franz-Heinz Hye Jahren — die Übergabe des Landes vom greisen Erzherzog Sigmund an seinen Neffen und Adoptivsohn, den jungen König Maximilian I. statt, der sich aus diesem Grunde im Frühjahr 1490 in unserer Stadt aufgehalten hat. Gleichzeitig lief Maximilians europäische Politik auf vollen Touren: Im Nordwesten galt es, einerseits die unruhigen Niederländer zu besänftigen — zwei Jahre zuvor hatten sie den König immerhin in Brügge in schmählicher Haft gehalten —, und andererseits die Kontakte mit Anna, der Erbtochter des am 9. September 1488 verstorbenen letzten Herzogs der Bretagne zu vertiefen (dies führte im Dezember 1490 zur prokuratorischen Eheschließung mit Maximilian), während es im Osten endlich an der Zeit war, die

„Staendehaus und Post" = Altes Landhaus und Taxispalais (mit PostVerladerampe) um 1835. — OriginalStahlstich im Stadtarchiv; Repro: Murauer

ungarischen Invasoren zurückzuweisen und nach dem Tode des Königs Matthias Corvinus (4. April 1490) die eigenen Hoffnungen auf dessen Königreich zu verfolgen. Es gab somit Anlaß genug, verläßliche Boten in die diversen politischen Zentren zu entsenden. Für die Verbindung zu den Niederlanden war es damals offenbar besonders Johannet Dax (de Taxis), der eine solche sichere Verbindung herzustellen in der Lage war, was Maximilian im April 1490 erstmals auf der Strecke Innsbruck—Mecheln genutzt hat. Johannet de Taxis wurde noch in demselben Jahr zum ersten „Obrist Postmaister" ernannt. Ohne nun auf die weitere Entwicklung dieser Post von der Hof- zur allgemeinen Briefpost bzw. zur regelmäßigen Personenbeförderung (seit dem 18. Jh.) einzugehen, wollen wir uns hier den für die Post-Geschichte relevanten Gebäuden in Innsbruck zuwenden. An erster Stelle zu nennen ist dabei das heutige Haus Maria-Theresien-Straße 37, welches im 16. Jh. noch aus zwei Häusern bestanden hat, deren eines — nach R. Wurth — schon 1521 durch Gabriel I. v. Taxis erworben worden ist. Der Steuerkataster von ca. 1628 spricht hier dann bereits von den (zwei) „Behausungen", die Gabriels Uren kel „Herr Paulus von Taxis, gewesster Obrisster Posstmaister in

Tirol" (gest. 1613) besessen hat. Unter ihm erscheint dieser Gebäudekomplex 1588 erstmals als „Posthaus" bezeichnet. Auf Paul folgte eine Erbengemeinschaft bzw. nach 1628 sein Enkel Paul II. v. Taxis, der in der Innsbrucker Feuerordnung von 1642 als „Obrister Postmaister der Oberund Vorder-Österreichischen Landen" tituliert wird. Kraft Verleihung von 1645 durch die Erzherzogin-Witwe Claudia v. Medici war dieses Amt fortan erblich mit dieser Linie der Taxis verbunden, die 1642 in den Freiherrn- und 1680 in den Reichsgrafenstand erhoben wor-

1890

den ist. Schließlich war es Alexander von Thurn-Valsassina und Taxis, der 1793 das alte Posthaus verkauft hat, nachdem bereits 1784 sein Vater das einstige Fugger-Palais, einen Bau von Johann Martin Gumpp, gekauft hat. Dieses noch heute als „TaxisPalais" bezeichnet, obgleich es 1905 von der „Tiroler Landschaft" angekauft wurde, fungierte nun als neues bzw. zweites Posthaus, bis die bereits 1774 verstaatlichte Post im Jahre 1907 in ihren Neubau, die „Hauptpost" an der Maximilianstraße übersiedelt ist. Zur Erinnerung an die ehemalige Funktion des Taxis-Palais wurde dort 1984 ein historischer k.k. Briefkasten angebracht, der — täglich mehrfach geleert — ein gerne genutzter Gehilfe der Post und ihrer Kunden ist.

VOR HUNDERT JAHREN

19. April: „Kauflustige werden aufmerksam gemacht, daß die gerichtliche Versteigerung des Bade-Anwesens in Mühlau (= Anton-Rauch-Straße 30) am Dienstag den 22. April Vormittags 9 Uhr in Loco abgehalten wird!' 26. April: „Kundmachung. Im Auftrage des hohen LandesAusschusses wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß vom Montag den 28. April Abends die Aufnahme der Gebärenden in der neuen Anstalt, Tempistraße in Wüten, erfolgt, und nicht mehr im alten Spitalgebäude. Hausinspektion der Landesgebärklinik"

PflDST

Die offizielle Einweihung und Eröffnung der Landesgebärklinik (= heute Michael-GaismairStraße Nr. 1; seit 1978 sind dort Ämter der Tiroler Landesregierung untergebracht) durch den Abt von Wüten erfolgte am 1. Mai 1890. 29. April: „Placate an den Straßenecken hier laden die Arbeiter und Arbeiterinnen zu einer Volksversammlung am 1. Mai um halb 9 Uhr vormittags im Adambräu-Saale ein", berichtet der Bote für Tirol und gibt als Grund für diese Kundgebung die Diskussion um die Arbeitszeitverkürzung an. Ferner wird erklärt, „daß die Arbeiterschaft Innsbrucks weit davon entfernt sei, an Excesse und Krawalle zu denken, und die Einwohner Innsbruck in dieser Hinsicht vollkommen beruhigt sein können, und daß die hiesige Arbeiterschaft sich vor Einmischung aller fremden Elemente zu sichern im Stande ist" 30. April: Der ehemalige Innsbrucker Gemeinderat und Baumeister Josef Mayr verschied im 72. Lebensjahr. „Bauliche Spuren" Josef Mayrs sind noch heute in Innsbruck zu sehen: die Kloster- oder Fennerkaserne, das „Alte Gericht" in der Schmerlingstraße und das Sieberer'sche Waisenhaus (heute Volksschule). Bei allen diesen Baulichkeiten lag die Bauleitung in den Händen Josef Mayrs. J

Innsbrucker Stadtnachrichten  

Ausgabe April 1990

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