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S T A D T N A C H R I C H T E N

OFFIZIELLES

MITTEILUNGSBLATT

DER

LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P.b.b. • Erscheinungsort Innsbruck D Verlagspostamt 6020 Innsbruck

25. Jänner 1989 / Nr. 1

Ein Festtag für Innsbruck: Premiere für neue Obusse Neuerbaute Pradler Sillbrücke feierlich eröffnet Bevölkerung gestaltete Jungfernfahrt der Elektrobusse und Brückeneröffnung am 17. Dezember zum Volksfest (Th) Dieser zweifache Festtag wird sicher in Innsbrucks Stadtgeschichte eingehen: Am 17. Dezember befuhren erstmals die neu eingesetzten Elektrobusse die in den vergangenen 14 Monaten errichtete Pradler Sillbrücke. Groß war das Interesse der Bevölkerung an diesem von Stadtmusikkapelle und Schützenkompanie Pradl festlich gestalteten Ereignis, an dem, mit Bürgermeister Romuald Niescher an der Spitze, Stadtführung und Gemeinderat teilnahmen. Vizebürgermeister Rudolf Krebs erinnerte als Baureferent u. a. an das Hochwasser der Sill 1985, das zum auslösenden Moment für den Neubau wurde. Bürgermeister Romuald Niescher gab seiner Freude über diesen zweifachen Festtag Ausdruck und ging dann auf Innsbruck als Brückenstadt ein: Seit 1945 sind im Stadtgebiet nicht weniger als 29 Brücken errichtet worden, wobei diese Zahl

Trotz klirrender Kälte (minus 10 Grad) nahmen hunderte Bürger an der Eröffnung der neuen Pradler Sillbrücke am 17. Dezember teil. Auf der Brücke links die neuen Obusse auf ihrer ersten Fahrt. auch Autobahnbrücken und Fußgängerstege berücksichtigt.

Der im Oktober 1987 in Angriff genommene Bau der Pradler Brücke stellte nicht nur an die Fachleute hohe Anforderungen (Statik: Dipl.-Ing. Horst Passer; Bauleitung: Stadt. Tiefbauamt, Dipl.-Ing. Gernot Randl), sondern erforderte — durch den Umfang und die Dauer der Baustelle — auch von den Anrainern und insbesondere von den Wirtschaftstreibenden Geduld und Verständnis. Die nun schräge Trassenführung des schlanken Bauwerkes ließ die Schaffung einer verkehrsberuhigten Zone auf 16 neue umweltfreundliche Oberleitungs-Großraumbusse, die jeweils der Pradler Seite sowie Verkehrs142 Fahrgästen Platz bieten, sind nun auf den zum Teil geänderten Li- neuregelungen an den Brückennien „O" und „R" eingesetzt. (Fotos: Eliskases) köpfen zu. Architektonisch ge-

staltet wurde die Brücke, die durch ein wohlgeformtes Tragwerk sowie durch verschiedene Gestaltungselemente gekennzeichnet ist, von Architekt Dipl.Ing. Ekkehard Hörmann. Die Baukosten betrugen 45 Millionen Schilling. (Fortsetzung Seite 3)

Konservatorium [in neuem Glanz »eite 4

Eishockeyschlager zum Olympiajubiläum Seite 5

leuer erstmals Inns-j Ibrucker SommerspielJ eile 6


Probleme mit Müllcontainern: Städtischer Zentralhof weiß Rat! Neue Deckelheber zum Selbstkostenpreis erhältlich Aus der Bevölkerung kommen manchmal Klagen: Die Deckel der Müllcontainer lassen sich nur schwer öffnen. Das Amt für Müllbeseitigung weist darauf hin, daß die Müllbehälter dem Hauseigentümer gehören. Dieser ist auch dafür verantwortlich, daß die Behälter ordentlich gewartet werden. Dazu gehört nicht nur die Reinigung, sondern auch, daß der Deckelheber klaglos funktioniert. Ist ein Behälter defekt, besorgt ein privater Schlosser- oder Spenglerbetrieb die Reparatur. Der Hauseigentümer muß dies veranlassen. Bei schwergängigen Deckelhebern genügt manchmal schon, daß man sie schmiert. Neue Deckelheber gibt der städtische Zentralhof in der Roßau, Amt für Müllbeseitigung, zum Selbstkostenpreis ab. Dort erfährt man auch, welche Firmen Müllbehälter reinigen oder reparieren: Telefon 45 5 75 Durch-

wahl 32,33 oder 34. Fällt oft sehr feuchter Müll an, bietet das Amt für Müllbeseitigung auch Einlagesäcke für die Container zu Selbstkosten an. Das Amt für Umweltschutz erinnert daran, daß nach dem Tiroler Abfallbeseitigungsgesetz und der geltenden Innsbrucker Müllabfuhrordnung die Deckel der Müllbehälter geschlossen zu halten und diese selbst so aufzustellen sind, daß sie Anrainer nicht durch üble Gerüche stören. Bedenken Sie zudem bitte, daß überflüssige Abfälle Innsbrucks Mülldeponie im Ahrntal rascher als notwendig füllen und damit erschöpfen! An Müllvermeidung und sinnvolle Mülltrennung sollte man deshalb schon beim Einkaufen denken. Öfter verwendbare Verpackung ist den Einweggebinden vorzuziehen. Altglas, Papier, Aludosen gehören in die dafür eigens aufgestellten Sammelcontainer !

Innsbruck: 1989 erstmals drei mobile Giftmüllsammlungen

Die Sternsinger statteten dem Rathaus ihren Besuch ab Dieser „majestätische" Besuch hat bereits Tradition: Am 4. Jänner besuchte eine Sternsingergruppe der Dompfarre das Rathaus, um für die Dreikönigsaktion '89 der Katholischen Jungschar Österreichs zu sammeln. Begleitet war die Gruppe von Propst Gotthard Egger, Pfarrschwester Burgi Zauner und dem Organisator aller fünf für St. Jakob sammelnden Sternsingergruppen, Kooperator Stanislaus Majewski. Bürgermeister Romuald Niescher (links), seine Stellvertreter Rudolf Krebs (rechts) undlng. Artur Krasovic (2. v. l.) sowie Magistratsdirektor OSR Dr. August Wammes empfingen die Sternsinger und übergaben ihre Spenden. Anschließend erhielten die Mädchen und Buben ein Buchgeschenk. (Foto: Murauer)

KURZ GEMELDET

• Das Innsbrucker Stadtarchiv feiert im April das Jubiläum seines 750-jährigen Bestandes. Da (We) Heuer wird es in Innsbruck lungen, an denen sich insgesamt das Stadtarchiv seit nunmehr 25 insgesamt drei Sammelwochen 8.450 Innsbruckerinnen und Jahren im ehemaligen städt. für Giftmüll aus Haushalten ge- Innsbrucker beteiligten und die Volksbad in der Badgasse sein ben. Die Termine stehen bereits das sensationelle Ergebnis von Domizil aufgeschlagen hat, gibt fest: Montag, 3. bis Samstag, 8. fast 50 Tonnen abgegebenen Pro- es gleichzeitig ein zweites JubiApril, Montag, 26. Juni bis blemstoffen erbrachten. Samstag, 1. Juli und Donnerstag, Umweltstadtrat Dr. Josef RettenUnterschriften für 19. bis Mittwoch, 25. Oktober. moser: „Durch die frühzeitige Damit reagiert die Stadtgemein- Bekanntgabe der Sammeltermidie Landtagswahl de auf den großen Erfolg der zwei ne für 1989 will man alle umweltUnterstützungserklärungen im Vorjahr erstmals durchge- bewußten Menschen rechtzeitig für Wahlvorschläge zur Tiroführten mobilen, über jeweils ei- über die wieder angebotenen Abler Landtagswahl können ne Woche ausgedehnten Samm- gabemöglichkeiten informieren. nicht, wie in Tagesmedien Damit hat man auch gleichzeitig irrtümlich gemeldet, bis 20. Letzte Impftermine die Sicherheit, daß man die nicht Februar, sondern nurmehr zum Hausmüll gegebenen Probis 10. Februar 1989 beim in diesem Winter blemstoffe, wie zum Beispiel Einwohneramt der Stadt Im städtischen Gesundheitsamt, Farben- und Lackreste, Fette, Innsbruck, Innrain 10, Neues Rathaus, Fallmerayer- Öle, Medikamente oder Autobat1. Stock, Zimmer 4 und 5, straße 1/1, Zimmer 332, wird die terien, auch tatsächlich los während der Amtsstunden Impfung gegen Kinderlähmung wird". von 8 bis 12 sowie 14 bis in der Zeit vom 30. Jänner bis Wer die Sammeltermine nicht ab17 Uhr geleistet werden. 3. Februar von Montag bis Frei- warten kann oder will, kann Gifttag von 8 bis 10 Uhr und Montag, müll jederzeit auch bei der Be- läum zu feiern. Anlaß für Stadt30. Jänner, bis Donnertag, 2. Fe- rufsfeuerwehr abgeben. Das Um- archivdirektor Univ.-Doz. Dr. bruar, auch nachmittags von 14 weltschutzamt plant auch im Hye, eine Jubiläumsausstellung bis 18 Uhr durchgeführt. Mit die- städtischen Zentralhof, Rossau zu gestalten, die am 26. Jänner sen Terminen endet die Impfsai- und im Bauhof West Dauerabga- von Bürgermeister Niescher erson des heurigen Winters. bestellen einzurichten. öffnet wird.

Problemstoffe daher nicht in den Müllkübel!

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• Wie aus einer Leserstatistik der Stadtbücherei hervorgeht, sind junge Leute im Alter zwischen 18 und 25 Jahren mit einem Anteil von 22,7 Prozent die besten „Kunden". Das geringste Interesse am Lesen scheinen die 50bis 60-jährigen zu haben. Ihr Anteil liegt bei 5,7 Prozent. Ab 60 (also mit der Pensionierung) steigt wieder das Bedürfnis für einen Büchereibesuch. • Nach der gutbesuchten, weihnachtlichen Musikstunde am 15. Dezember in der Johanneskirche lädt die Musikschule wieder zu einer öffentlichen Konzertdarbietung ein: Am Freitag, den 3. Februar, um 19 Uhr sind im renovierten Konservatoriumssaal bei freiem Eintritt ein Chor und ein Orchester sowie Ensembles und Solisten aus verschiedenen Klassen der Musikschule zu hören. INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Albert Eizinger, in der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 57 24 66. Gesamtherstellung: Jennydruck Innsbruck, Richard-Berger-Str. 5.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1


Wiedereinführung der Obusse: Eine neue Ära des öffentlichen Verkehrs begann

Liebe Mitbürger! Die Zuständigkeit der Gemeinde erstreckt sich auf fast alle Lebensbereiche der Menschen. Dies bestätigten eindrucksvoll die beiden letzten Monate, als feierlich der Schlußstrich unter drei große Vorhaben gesetzt werden konnte. Zunächst muß man auf die Bedeutung der Umstellung der Linien „R" und „O" von Diesel- auf Elektroantrieb sowohl in umweltrelevanter als auch in finanzieller Hinsicht verweisen. Die Belastung der Luft wurde wesentlich reduziert, den Innsbrucker Verkehrsbetrieben kostete diese Investition 130 Millionen Schilling. Das zweite Vorhaben war die Fertigstellung der Pradler Sillbrücke, der Aufwand betrug 45 Millionen Schilling. Die Anrainer — sowohl Bewohner wie auch ansässige Betriebe — mußten einiges mitmachen; die Verkehrsteilnehmer mußten auf andere Routen ausweichen. Jetzt hat sich die Lage normalisiert und wir haben eine schöne und hochwassersichere Brücke. Am 12. Jänner erfolgte der dritte Paukenschlag: Der Konservatoriumssaal in der Museumstraße wurde mit einem Aufwand von 5,24 Millionen Schilling renoviert. Kunst und Kultur haben eine neue und würdige Heimstätte gefunden. Ob Umweltschutz, Straßenverkehr, Hochwasserschutz, Musik und Gesang—A ufgäbe einer Gemeinde ist es, in allen Belangen der Mitbürger zeitgerecht vorzusorgen.

(We) Gut eine Stunde vor der Eröffnung der Pradler Sillbrücke am 17. Dezember war der IVBBetriebsbahnhof in der Pastorstraße Schauplatz einer feierlichen Zeremonie: Im Mittelpunkt standen 16 nagelneue, für Innsbruck gebaute, moderne GelenkObusse. Vor ihrer Inbetriebnahme gleichzeitig mit der Brückeneröffnung wurden sie durch den Pfarrer von Wüten, im Beisein von Bürgermeister Romuald Niescher und weiterer Mitglieder des Stadtsenates und Gemeinderates sowie der Repräsentanten der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und der Firmen gesegnet. Die Festredner, Bürgermeister Romuald Niescher und der Obmann des Ausschusses für Angelegenheiten der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, GR Dipl.-Ing. Oskar Lobgesang, waren sich darüber einig, daß Innsbruck mit dem Beschluß, wieder Obusse im städtischen Liniennetz einzusetzen, eine gute Entscheidung getroffen habe. Der Bürgermeister sprach vom Beginn einer neuen Ära in Innsbruck: Man habe erkannt, daß es mit der Umwelt Probleme gibt und nun auch im Bereich des öffentlichen Verkehrs die Konsequenzen gezogen. Wie bei allen Großprojekten wurde lange beraten, viel diskutiert, eine Menge von Beschlüssen war erforderlich. Allein die Diskussionszeit im Innsbrucker Gemeinderat betrug insgesamt 34

Das Durchschneiden des Bandes bei der Verkehrsfreigabe der neuen Pradler Sillbrücke war auch der „Startschuß" für die Inbetriebnahme der neuen Obusse. Im Bild, vordere Reihe von links, Baureferent Vizebürgermeister Rudolf Krebs, Bürgermeister Romuald Niescher, Stadtrat Dr. Wilhelm Steidl; dahinter die Stadträte Ing. Karl Stockt und Dr. Harald Hummel. (Foto: Eliskases) Stunden und 25 Minuten. Bgm. Niescher erinnerte auch an die harten und schwierigen Gespräche mit dem zuständigen Ministerium, die notwendig waren, um die „Nahverkehrsmilliarde", ohne die eine derartige Investition nicht möglich wäre, zu retten: Die Elektrifizierung der Linien „O" und „R" beläuft sich auf 130 Millionen Schilling. Bekanntlich wollte die Bundesregierung diese „Subvention" für den öffentlichen Verkehr zur Gänze streichen. Nur auf Grund des massiven Druckes der österreichischen Städte — allen voran

Innsbruck — konnte diese folgenschwere Entscheidung wenigstens zum Teil abgewendet werden. Die Einführung der Obusse auf den Linien „O" und „R" ist nur ein erster Schritt: Nach einer Konsolidierungsphase kommen voraussichtlich die ebenfalls stark frequentierten Linien ,,L" und „B" an die Reihe.

IVB reagierten rasch auf Klagen

(We) Rund sieben Wochen sind die neuen Obusse nun schon in Betrieb. Das Echo von Seiten der Fahrgäste ist größtenteils positiv, es wurden aber auch Klagen in Bezug auf die Länge der Fahrzeiten und die Fahrplangestaltung laut. „Premiere" in der Schützenstraße im O-Dorf Auch die Quietschgeräusche beim (We) Öffentlichen Verkehrsmit- Da auch in die Signalanlage eine ei- Bremsen werden von vielen als unteln soll, wenn immer es erforder- gene Busphase installiert wurde, angenehm empfunden. lich und möglich ist, der Vorrang (die Schaltung erfolgt über eine in Die Innsbrucker Verkehrsbetrievor dem privaten Verkehr einge- der Straße eingebaute Induktions- be, die alle Wünsche, Anregungen räumt werden. Ein wirkungsvoller schleife) kann der Bus auch unge- und Kritiken sehr ernst nehmen, sind bemüht, diese AnfangsSchritt in diese Richtung ist die hindert die Kreuzung passieren. Einführung einer eigenen Obus- Die Busspur ist durch blaue Tafeln schwierigkeiten so rasch wie mögSpur in der Schützenstraße. Be- mit einem Bussymbol sowie durch lich zu beheben. Ein neuer Fahrwohner des Olympischen Dorfes, Straßenmarkierungen deutlich ge- plan, abgestimmt auf die Wünsche die mit der Linie „ 0 " in die Stadt kennzeichnet. Das Befahren dieser der Fahrgäste (Sie finden ihn auf fahren, sind nun zumindest in die- Spur mit anderen Fahrzeugen, eben- Seite 17) wurde bereits erstellt, die sem Bereich schneller unterwegs: so das Halten und Parken, ist ver- Fahrzeit des ,,O" durch das Aufdas Steckenbleiben zu den Stoßzei- boten. Die Polizei führt verstärkte lassen einiger Haltestellen verten im täglichen Stau vor der Kreu- Kontrollen durch. Die Einführung kürzt, und auch die Quietschgezung Schützenstraße/Haller Stra- weiterer Busspuren (z. B. Techni- räusche werden bald verschwunden sein. ße gehört der Vergangenheit an. kerstraße) ist in Vorbereitung.

Durch eigene Busspur Vorrang für den öffentlichen Verkehr

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Ein kostbarer Raum voll Wohlklang und Schönheit Renovierter Konservatoriumssaal wurde am 12. Jänner mit einer Festveranstaltung feierlich eröffnet (Th) Der Konservatoriumssaal, diese traditionsreiche Stätte der Musik, erstrahlt nun in neuem Glanz: Nach nur fünfmonatiger Renovierungszeit wurde der ehemalige Musikvereinssaal in der Museumstraße am 17. Jänner im Rahmen einer Festveranstaltung wieder eröffnet. Die musikalische Einleitung des Abends hatte das Orchester des Konservatoriums übernommen, dann folgten Darbietungen der Wiltener Sängerknaben, der Musikschule der Stadt Innsbruck, des ConventusQuartetts, von Reinhard Jaud und Peter Ullrich, der Stubenmusik Ehrenstrasser-Oberlechner der Sängervereinigung Wolkensteiner, des Kammerchores „Walther von der Vogelweide", der Ballettschule Katharina Rizzi und des Tiroler Landestheaters. Bürgermeister Romuald Niescher, der mit Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic und zahlreichen Stadt- und Gemeinderäten Musikvereinssaal von 1911 an der Veranstaltung teilnahm, ging in seiner Ansprache u. a. auf die Geschichte des 1818 gegründeten Musikvereines und auf die Entwicklung der nachfolgenden städtischen Musikschule und des Konservatoriums ein. Der 1911 errichtete und nunmehr renovierte Saal stellt, so der Bürgermei-

deutung, musizieren die Schüler während des ganztägigen Schulbetriebes doch zumeist vor leeren oder halbleeren Stühlen. Zur entscheidenden Verbesserung der Raumakustik, die jetzt als sehr gut bezeichnet wird, trug auch die Unterkonstruktion des

Raumakustik verbessert

Mit einer Festveranstaltung wurde der restaurierte Konservatoriumssaal in der Museumstraße wieder eröffnet. (Zwei Fotos: Eliskases) ster, eine neue Visitenkarte für Innsbrucks Kulturleben dar. Dem Besucher wird der Erfolg der Renovierung sicher sofort auffallen: Die in Weiß und Gelb gehaltenen Räumlichkeiten, deren ausgewogene Raumproportionen, Architekturelemente und Stukkaturen nun zur Geltung kommen, zeigen sich — im wahrsten Sinne des Wortes — in neuem Licht. Mit Können, viel Behutsamkeit und Einfühlungsvermögen ist es dem von der Stadtgemeinde beauftragten Architekten Mag. Ing. Friedrich Wengler gelungen, den Foyers und dem großen Saal unter Wahrung der historischen Gegebenheiten zu neuer Schönheit zu verhelfen.

Im Mittelpunkt der Renovierung stand der 230 m2 große Saal, der das Auge so manchen Konzertbesuchers zum lustvollen Umherschweifen anregen könnte. Die zahlreichen, vielfach verstellbaren Lichtquellen an Wänden und Decke, die historisch oder in der Form nachempfunden neu sind, kommen nicht nur der Architektur des Raumes zugute, sondern in erster Linie den Musizierenden. Hier lag es bisher u. a. besonders im argen. Nun wird die Bühne in dieser Hinsicht, aber auch was ihre Verstellbarkeit und Erweiterungsmöglichkeit betrifft, einem kleinen Theater gerecht. Vom Konzertbesucher sicher besonders begrüßt werden die farblich abgestimmten, rostbraunen Polsterstühle. Dieser ungewohnte Komfort ist jedoch auch, was die Akustik des Saales betrifft, von großer Be-

neuen Parkettfußbodens und die (ebenfalls hinsichtlich der Wärmedämmung günstige) Isolierung des Deckengewölbes bei. Bauliche Akzente setzen nun auch die Bogenfenster, die, von den Vorhängen befreit, eine Sprossenunterteilung und Milchglasverglasung erhielten. An Atmosphäre gewonnen haben auch die beiden Foyers im Parterre und im ersten Stock. Marmorfußböden, entsprechende Leuchtkörper und — im Erdgeschoß — zudem neue Sitzmöbel und große Spiegel werten die Räume nun enorm auf. Bauliche Veränderungen an der Garderobe Ich fahre Innsbrucks Luft zuliebe möglichst oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und Sie? Helfen Sie mit, es kommt auf jeden einzelnen an. und an der Abendkasse lassen zudem die Eingangshalle größer erscheinen. Die Renovierung der Räumlichkeiten, die wegen der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit hohe Ansprüche an die Ausführenden stellte, erforderte Mittel in der Höhe von 5,2 Mio. Schilling.

Die Schönheit des Raumes kommt nun auch durch die stärkere Aus- Das Orchester des Konservatoriums setzte den Auftakt des Abends, leuchtung voll zur Geltung. (Foto: Frischauf) dann folgten weitere Darbietungen von Musik, Tanz und Gesang. Seite 4

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Innsbruck 25 Jahre Olympiastadt: Jubiläumsfeier mit Festakt und Eishockeyschläger UdSSR - CSSR Olympiasieger, Funktionäre, Mitarbeiter dazu eingeladen — IOC-Präsident Samaranch hat Kommen zugesagt (Eiz) Seit einem Vierteljahrhundert ist Innsbruck Olympiastadt! Am 29. Jänner jährt sich zum 25. Male der Tag, an dem die Mannschaften aus 36 Ländern ins zuschauergefüllte Oval des Bergiselstadions einzogen und Weltmeister Josl Rieder das olympische Feuer entzündete. Inzwischen hat Innsbruck auch die Olympischen Winterspiele 1976 ausgerichtet und zudem zweimal, 1984 und 1988, Weltwinterspiele für Körperbehinderte unter dem Patronat des Internationalen Olympischen Comites organisiert: Mit vier olympischen Veranstaltungen steht die Tiroler Landeshauptstadt mit Abstand an der Spitze aller Olympia-Austragungsorte. Anlaß genug, das heurige Jubiläum würdig zu feiern: Mit einem Festakt und dem Eishockeyspiel UdSSR CSSR, den beiden Gegnern des legendären Endspiels der Spiele 1976. Die Jubiläumsveranstaltungen werden am Samstag, dem 25. Februar 1989 stattfinden. Federführend dafür ist ein Komitee, das Bgm.-Stellv. und Sportreferent Rudolf Krebs leitet. Zu den Feiern werden nicht nur die österreichischen Wintersportverbände eingeladen, sondern auch alle österreichischen Medaillengewinner der beiden Winterspiele 1964 und 1976. Dazu die beiden erfolgreichsten Sportler dieser Spiele, Lidia Skoblikova und Rosi Mittermaier, sowie die erfolgreichsten Versehrtensportler. Schließlich erhalten alle Sportfunktionäre, die an den vier Spielen mitgearbeitet haben, eine Einladung. Auch der Bundeskanzler, der Vizekanzler und jene Ressortminister, die an der Vorbereitung und Durchführung der Spiele beteiligt waren, sollen nach Innsbruck kommen. Selbstverständlich werden auch die internationale Presse, Rundfunk und Fernsehen eingeladen. IOC-Präsident Samaranch hat schon erfreut zugesagt! Das Programm für die Jubiläumsfeiern am 25. Februar: • Am Vormittag werden die Ehrengäste die olympischen Kampfstätten besichtigen. • Am Nachmittag treffen um 15.30 Uhr — in Erinnerung an das Endspiel des Eishockeybewerbes 1976 — im OlympiaEisstadion die Auswahlmannschaften der UdSSR und der CSSR aufeinander. Dieser Eishockeyschlager wird sicher vielen Sportfreunden Genuß bereiten. Ein Schaulaufen und andere Einlagen werden das Programm bereichern. • Um 20 Uhr findet im Tiroler Landestheater ein Festakt statt. Die „Olympia-Gemeinden" See-

feld, Leutasch, Reith bei Seefeld, Telfs und Axams werden dazu

eingeladen. Die einzige Anspra- Studio Tirol führt durch das Proche des Abends wird IOC- gramm. Auch an diesem Festakt Präsident Samaranch halten. Im kann — nach Maßgabe der freien übrigen wird in einer Multivi- Plätze — die Bevölkerung teilsionsschau in Verbindung mit der nehmen! Darstellung der einzelnen Win- • Anschließend an den Festakt tersportarten auf der Drehbühne im Landestheater laden Landes(die Regie führt Intendant Hel- hauptmann Partl und Bürgermut Wlasak) Innsbrucks 25jäh- meister Romuald Niescher die rige Olympia-Geschichte den Zu- Ehrengäste zu einem Empfang in schauern in einer abwechslungs- den Riesensaal der Hofburg. reichen Bilderfolge vorgestellt. Sollte dieses JubiläumsproAktive Sportler sowie Olympia- gramm noch ergänzt werden, sieger werden hier mitwirken. wird dies in den Tagesmedien beManfred Gabrieli vom ORF- kanntgegeben.

Eröffnung der ersten Olympischen Winterspiele am 29. Jänner 1964 im Bergiselstadion: Erst eine Feuerschale steht. Seither hat Innsbruck vier Olympia-Veranstaltungen durchgeführt. (Foto: Frischauf)

I ii n a u e n: Erholung und Naturschutz Stadtsenat gegen Aussperrung Sonnenhungriger in der Sommer-Badesaison (Eiz) Das Land Tirol hat den Entwurf einer Verordnung der Stadt Innsbruck zur Begutachtung übermittelt, mit der die Kranebitter und Völser Innauen zu etwa zwei Dritteln zu Landschaftsschutzgebiet und nurmehr zu einem Drittel zum strengen Naturschutzgebiet erklärt werden sollen. Gegenwärtig ist die gesamte Kranebitter Innau strenges Naturschutzgebiet, somit auch das Verlassen der Wege strafbar. Dies läßt sich freilich, da wirklichkeitsfremd, bei der großen Zahl Erholungsuchender im Sommer nicht durchsetzen.

In seiner Sitzung am 11. Jänner unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher sprach sich der Innsbrucker Stadtsenat einhellig gegen den strengsten Schutz dieses beliebten Naherholungsgebietes der Innsbrucker aus. Neben dem sicher berechtigten Interesse, daß seltene Vögel hier ungestört brüten können sollen, dürfe das Erholungsinteresse der Bevölkerung nicht gänzlich außer acht gelassen werden. Die Stadt Innsbruck stimmt dem neuen Landesentwurf zwar grundsätzlich zu, möchte aber erreichen, daß das Betretungsver-

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr.

bot im künftig voll geschützten westlichen Drittel nur in der Zeit zwischen dem 1. Februar und dem 30. Juni gilt, da nach dieser Periode die Brut der Vögel sicher beendet ist. Weil in dem genannten Gebiet noch eine Reihe wirklich selten gewordener Vögel brütet, sprach sich der Stadtsenat für den vollen Naturschutz des westlichen Drittels der Kranebitter Innauen unter der Einschränkung aus, daß sich die Bevölkerung in der Badesaison hier erholen können soll. Bei einigem guten Willen sollte beides hier möglich sein. Seite 5


Tiroler Landestheater Großes Haus

Rennweg: Musik im Studio: Di. 21. Februar, Konservatoriumssaal: 5. Kammerkonzert — Dmitry Streichquartett Sonare Sitkovetsky (Violine) — Misha Do. 16. Februar, Kongreßhaus, Saal (Beginn: 19.30 Uhr — wenn nicht anMaisky (Violoncello) — Gerard Tirol: 5. Symphoniekonzert — Innsbrucker Kellertheater ders angegeben) Causse (Klavier) — Werke von: L. Innsbrucker Symphonieorchester Adolf-Pichler-Platz 8 (Tel. 58 07 43): v. Beethoven: Serenade D-Dur op. — Stephen Gunzenhauser (DiriIdomeneo (Oper von Wolfgang Ama8 — J. S. Bach: Goldberggent) — Thomas Christian (Violideus Mozart) — Do. 26. Jänner, „FONDUE" — von Felix Weyh — bis Variationen BWV 988 (In der Bearne) — Werke von: Johannes 12. Februar; „Trotz aller Therapie" Do. 2., Mi. 8., Mo. 13., Mo. 20. Febeitung für Streichtrio von Dmitry Brahms: Variationen über ein Thebruar — Komödie von Christopher DuSitkovetsky „in memoriam Glenn ma von Joseph Haydn op. 56a — rang — ab 16. Februar (tgl. 20 Uhr, Ein Walzertraum (Operette von Oscar Gould") Joseph Haydn: Konzert für Violine außer Montag) Straus) — Fr. 27. Jänner, Fr. 3., und Orchester C-Dur Hob. VII a: 1 Mi. 22. Februar, Kongreßhaus, Saal Sa. 4., Di. 7., Do. 9. Februar Tirol: 4. Meisterkonzert — Slowa— Sergej Rachmaninow: SymphoSchwarzwaldmädel (Operette von Volksbühne Blaas kische Philharmonie — Edgar Seinie Nr. 2 e-Moll op. 27 im Breinößl Leon Jessel) — So. 5. Februar Der Nußknacker (Ballett von Peter Iljitsch Tschaikowski) — Sa. 28. Maria-Theresien-Straße: „Ohne Hemd (17 Uhr), So. 29. Jänner, Mo. 6., und ohne Höschen" — Schwank Fr. 10., So 26. Februar von Hans Lellis — Regie: Pepi Die zwölf Geschworenen (Schauspiel Grießer — bis 5. Februar; „Tratsch von Reginald Rose und Horst Budum Eva" — bäuerliche Komödie juhn) — Mo. 30. Jänner, Sa. 18. Fevon Josef Rudolf Schwarz — bruar, Do. 23. Februar Regie: Kurt Blaas — 8. Februar bis Das Tagebuch der Anne Frank 5. März (tgl. 20 Uhr, außer Mon(Schauspiel von Frances Goodrich tag) und Albert Hackett) — Sa. 11. (Premiere weiß), Mi. 15. (Premiere Konzerte blau), So. 19., Di. 21., Mi. 22. Fe- (Beginn: 20 Uhr — wenn nicht anders bruar angegeben) Rigoletto (Oper von Giuseppe Verdi) — So. 12., Fr. 24. Februar So. 29. Jänner, Hofgartencafe (BeTanz Tanztheater München: „Geginn 10 Uhr): Hofgartencafekonschlossene Gesellschaft" — Di. 14. zert — Michaela Resch (MezzokoFebruar loratursopran) — Gabi Gappmayr (Klavier) Himmelfahrt-Marienbild als Dauerleihgabe für Landesmuseum Mo. 30. Jänner, Kongreßhaus, Saal Die Sparkasse Innsbruck-Hall trat wieder als Mäzen in Erscheinung. In FortsetKammerspiele Tirol: 4. Symphoniekonzert — zung einer seit Jahren bestehenden Gepflogenheit übergab kürzlich Generaldi(Beginn: 20 Uhr — wenn nicht anders Innsbrucker Symphonieorchester rektor Dr. Hubert Klingan (rechts im Bild) dem Direktor des Landesmuseums angegeben) — Edgar Seipenbusch (Dirigent) Univ.-Dozent Dr. Gert Ammann (links) ein Gemälde des Tiroler Barockmalers — Sohre Neidenbach-Rachbari Johann Georg Domenikus Grasmair (1691 — 1751). Das Kunstwerk, das die Jugendtreff im Theater: „Opern(Saxophon) — Werke von: Richard Himmelfahrt Mariens zeigt, bereichert nun als Dauerleihgabe die Barocksammwerkstatt" (für Jugendliche ab Strauss: „Metamorphosen" Studie lung des Museums. (Foto: Frischauf) 10 Jahren) — Beginn 15 Uhr — für 23 Solostreicher — Erich UrDo. 26. Jänner, Do. 2. Februar banner: Konzert für Saxophon und Fr. 17. Februar, Kongreßhaus, Saal penbusch (Dirigent) — Slowakischer Jugendtreff im Theater: „Die Schule Orchester (1979) — Alexander GlaTirol: 5. Symphoniekonzert — Philharmonischer Chor — Carmen der Ehemänner" — Beginn 16 Uhr sunow: Konzert für Saxophon und Innsbrucker Symphonieorchester Reppel (Sopran) — Marga Schiml — Do. 23. Februar Streicher — Claude Debussy: Ima— Stephen Gunzenhauser (Diri(Alt) — Wolfgang Müller-Lorenz Die Kleinbürgerhochzeit (Schauspiel ges Nr. 2: Iberia gent) — Thomas Christian (Violi(Tenor) Theo Adam (Baß) — Werke von Bertold Brecht) — Fr. 27. Jänne) — Werke von: Johannes von: Franz Schmidt (50. Todestag) — Di. 31. Jänner, Kongreßhaus, Saal Tiner, Sa. 4., Do. 16. Februar Brahms: Variationen über ein TheDas Buch mit sieben Siegeln rol: 4. Symphoniekonzert — InnsSie spielen unser Lied (Schauspiel von ma von Joseph Haydn op. 56a — So. 26. Februar, Hofgartencafe (Bebrucker Symphonieorchester — Neil Simon) — Sa. 28. Jänner, Joseph Haydn: Konzert für Violine Edgar Seipenbusch (Dirigent) — ginn 10 Uhr): HofgartencafekonMi. 1., So. 5., Do. 9., Sa. 11., So. 19. und Orchester C-Dur Hob. VII a: 1 Sohre Neidenbach-Rachbari (Sazert — Gitarrenduo Barbara Februar xophon) — Werke von: Richard — Sergej Rachmaninow: SymphoHeinzle und Ingeborg Jehart — Ich bin nicht Rappaport (Schauspiel Strauss: „Metamorphosen" Studie nie Nr. 2 e-Moll op. 27 Lyrik von Fritz Pechmann von Herb Gardner) — Fr. 3., Mi. 8., für 23 Solostreicher — Erich Ur- Fr. 17. Februar, Hage-Bank-Saal, Fr. 10., Mi. 15., Fr. 17., Mi. 22., banner: Konzert für Saxophon und Meinhardstraße 1: Klavierabend Bälle im Kongreßhaus Fr. 24. Februar Orchester (1979) — Alexander Glamit Prof. Geza Hegyei — Debussy Die Schule der Ehemänner (Schausunow: Konzert für Saxophon und und Bella Bartok Bauernbundball — Fr. 27. Jänner spiel von Jean Baptiste Moliere) — Streicher — Claude Debussy: Ima- Sa. 18. Februar, Franz. Kulturinstitut, Universitätsball — Sa. 28. Jänner So. 12., Sa. 18. Februar ges Nr. 2: Iberia Rennweg 13—15 (Beginn 16 Uhr): Ball d. Akad. Gymnasiums — Mi. Bezahlt wird nicht (Schauspiel von Jean Louis Caillat 1. Februar Dario Fo) — Sa. 25. Februar (Pre- So. 5. Februar, Hofgartencafe (BeTiroler Farbenball des ICV und des So. 19. Februar, Franz. Kulturinstitut, ginn 10 Uhr): Hofgartencafekonmiere) Rennweg 13—15 (Beginn 16 Uhr): Tiroler Mittelschülerverbandes zert — Innsbrucker Salontrio — Jean Louis Caillat heitere und satirische Texte (TMV) — Do. 2. Februar So. 12. Februar, Hofgartencafe (Be- So. 19. Februar, Hofgartencafe (Be- Ferrarischul-Ball — Fr. 3. Februar Werkraumtheater Sängerball — Sa. ginn 10 Uhr): Hofgartencafekon- Mühlauer ginn 10 Uhr): Hofgartencafekon(Beginn: 20 Uhr) zert — Manfred Mingier und Hazert — Tiroler Ensemble für Neue 4. Februar rald Oberlechner (Zither) — Texte Rosenmontagsball — Mo. 6. Februar Musik — indianische Lyrik Der Lechner Edi schaut ins Paradies von Hilde Eppensteiner (Fortsetzung Seite 14) (Schauspiel von Jura Soyfer) — So. Di. 14. Februar, ORF-Funkhaus,

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29. Jänner (Premiere), Fr. 10., Fr. 17. Februar

Fr. 3.,

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1


Eine „Kulturspritze" für den Sommer in Innsbruck Heuer erstmals „Innsbrucker Sommerspiele" mit Volkstheater, Volkskunst und echter Volksmusik (We) Der Ruf nach einer kulturellen Belebung während der Sommermonate, der in letzter Zeit besonders auch von Seiten des Fremdenverkers immer lauter wurde, ist nicht ungehört verhallt: Erstmals gibt es heuer von Mitte Juli bis Mitte August „Innsbrucker Sommerspiele". „Es werden keine Festspiele im üblichen Sinn, wie etwa in Salzburg oder Bregenz sein", räumt der geistige Vater dieser neuen Veranstaltungsreihe, Senatsrat Dr. Walter Frenzel ein, „wir wollen in Innsbruck nichts kopieren, sondern Originalität bieten".

Das Programm: Es können hier nur jene Stücke angeführt werden, die bereits sicher sind. Dazu gehört Georg Büchners „Woyzeck" mit Hans Brenner in der Titelrolle. Spielort ist die Fennerkaserne. „Der Sonnwendtag", laut Hans Weigl eines der Meisterwerke Karl Schönherrs, kommt am Bergisel vor dem Andreas-Hofer-Denkmal zur Aufführung. Für den „Postilion vom Zillertal", ein Stück, das gute Folklore bieten soll, und das als Volksoperette für Innsbruck neu inszeniert wurde, ist das Treibhaus als Aufführungsort vorgesehen.

Zweifellos hat Innsbruck mit den So wurde in Gesprächen zwiAmbraser Schloßkonzerten und sehen Kulturschaffenden, dem der Festwoche der alten Musik Fremdenverkehrsverband und zwei sommerliche Glanzpunkte dem Kulturamt der Stadt Innsauf musikalischem Gebiet, die bruck die Idee der „Innsbrucker Weltklasse bieten und auf die wir Sommerspiele" geboren. Mit den Innsbrucker mit Recht stolz sein Markenzeichen Tirols, Volkskönnen. Doch eine Stadt wie Inns- kunst, Volkstheater und Volksbruck, in der Kunst und Kultur ei- musik, basierend auf der Erfahne große Tradition haben, wo rung mit anderen Tiroler VolksMenschen zu Hause sind, die für schauspielen, bot sich die Mögkulturelle Veranstaltungen durch- lichkeit an, originell zu sein, ohne Eingebunden in die „Innsaus begeisterungsfähig sind und etwas zu kopieren. Dabei war brucker Sommerspiele" wird die nicht zuletzt alljährlich von man sich bewußt, daß als wichtig- auch das bereits bestehende und tausenden Gästen aus aller Welt ste Voraussetzung einer neuen, sich großer Beliebtheit erfreuenbesucht wird, muß ganz einfach sommerlichen Kulturattraktion de „Straßentheater". Vorgesehen die Chance nützen und sich auch zunächst der Einheimische dazu für 1989 ist ein „Volksfaust". In kulturell besser „verkaufen". stehen muß und sich damit iden- einer Aufführung von der Dauer tifizieren kann. Nur so kann echte einer knappen Stunde werden mit und unverfälschte Volkskunst ge- dem Volksbuch von Faust als unterboten werden, die dann auch dem Überleitungsrahmen anspruchsvollen Fremdengast schiedliche Szenen aus verschiegefällt. Zusätzlich soll Inns- denen Faustdramatisierungen gebruck, wie dies bei der alten Mu- spielt. Dabei wird darauf geachsik bereits gelungen ist, durch Se- tet, daß das Publikum, auch minare, Symposien und interna- wenn es nicht während der ge(Th) Die italienische Sprache fin- tionalen Austausch zu einem samten Spieldauer anwesend ist, det immer mehr lernwillige Zentrum von Volkstheater-, dennoch abgeschlossene EpisoFreunde: Im laufenden Winterse- Volksmusik- und Volkskunstfor- den miterleben kann. mester besuchen 715 Studenten, schung werden. Im Kongreßhaus werden jeweils das sind um 100 mehr als im Vorjahr, die 38 Sprachkurse des Institutes. Wie Direktor Prof. Dr. Franco Borsani weiters mitteilte, werden auf Wunsch erstmals auch spezielle Kurse für Bankfachleute und Ärzte bzw. medizinisches Personal angeboten.

Veranstaltungen und Sprachkurse sind beliebt

am Montag Blasmusikkonzerte mit den besten Musikern Tirols unter der Leitung von Kapellmeister Andreas Bramböck stattfinden. Blasmusikkonzerte auch mit symphonischer Musik, wie zum Beispiel Guldas Cellokonzert. In der Dogana wird eine Maskenausstellung zum Besuch einladen. Hier werden aber keine Masken etwa in Vitrinen gezeigt, sondern mit Puppen echte Tiroler Fasnachtszüge inszeniert und so ein mystisches Schauspiel geboten. Im Rahmen der „Innsbrucker Sommerspiele" soll auch der „Exlpreis" für die drei besten Tiroler Volkstheaterproduktionen des Frühjahres 1989 vergeben werden. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury, die prämierten Stücke werden in Innsbruck aufgeführt. Für die Betreuung der „Innsbrucker Sommerspiele" konnte der Grazer Dramaturg Dr. Eckehard Schönwiese gewonnen werden. Für die Organisation der Spiele wurde der Verein „Kulturinitiative Tirol" gegründet. Obmann ist Kammerrat Hermann Binder. Die Kosten betragen 12,5 Mio. S. 8,5 Mio. werden durch Subventionen gedeckt (vom Land, der Stadt Innsbruck, vom F W InnsbruckIgls, der Handelskammer und der Tir. Fremdenverkehrswerbung). Der Rest wird durch den Kartenverkauf und Sponsoren gedeckt.

Als vielfältige Palette präsentiert sich das Veranstaltungsprogramm für die kommenden Monate, das drei Konzerte mit klassischer Musik, sieben Vorträge in deutscher, englischer und italienischer Sprache sowie eine Ausstellung mit Werken von zwei Trientiner Künstlern bietet. Fünf Spielfilme, z. T. jüngsten Datums, und neun Musikschule: Ein weihnachtliches Ständchen bei Bürgermeister Niescher im Rathaus kostenlose Videovorführungen ge- A m 19. Dezember wartete ein Stimmbildungschor der Klasse Marie-Luise Thüringer in Begleitung von drei ben Interessierten Einblick in das Gitarristen der Klassen Liebl, Kofler und Heinzle bei Bürgermeister Romuald Niescher im Rathaus mit Filmschaffen des Nachbarlandes. einem Ständchen auf (Bild). Auch Kulturreferent Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic ließ sich diese musiAber auch die zum neunten Mal kalische Verschnaufpause in der Hektik der Vorweihnachtszeit nicht nehmen. angebotene Reise zum Karneval Bereits am 15. Dezember veranstaltete die Musikschule der Stadt Innsbruck beifreiem Eintritt in der Johannach Venedig gibt Gelegenheit, neskirche am Innrain eine weihnachtliche Konzertstunde. Ein Orchester, vier Holzbläserensembles, zwei den Menschen Italiens und ihrem Chöre und ein gemischtes Ensemble boten neben bekannten Weihnachtsliedern auch weihnachtliche Werke Kulturschaffen näherzukommen. u. a. von Purcell, Bach, Telemann und Mozart dar. (Foto: Murauer) Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1

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Aus der Budget-Debatte des Innsbrucker Gemeinderates für das Jair 1989: Die Berichte der amtsführenden Stadträte zu ihren Ressorts

Geordnete Finanzverwaltung, doch leider keine volle Kasse

Sport: Neubauten, Sanierungen erfordern große Investitionen

Im kulturellen Bereich wird auch im Jahr 1989 nichts eingespart

Um Erdgasanschluß bemüht, aber der Preis muß stimmen

(Eiz) Es war nicht nur der letzte Voranschlag dieser Gemeinderatsperiode, es war auch das letzte Budget, das Finanz-Stadtrat Dr. Hermann Knoll (er tritt heuer in den Ruhestand) dem Gemeinderat zur Beschlußfassung vorlegte — mit einem lachenden, einem weinenden Auge: Er übergebe dem kommenden Finanzreferenten „eine geordnete Finanzverwaltung..., leider keine vollen Kassen". Innsbrucks Finanzen seien aber so gelagert, „daß auch die künftige Stadtrat Dr. Hermann Knoll Entwicklung der Stadt abgesichert ist". Einnahmen im ordentlichen Haushalt: 2.304,200.000 Schilling, Ausgaben 2393,400.000 Schilling; Zuschußbedarf: 89,2 Mio. Schilling. Auch heuer wird äußerste Sparsamkeit notwendig sein.

(Th) Auch nach dem kürzlich fertiggestellten Neubau der Pradler Sillbrücke werden die Bauarbeiten in diesem Stadtgebiet weitergehen: Wie Vizebürgermeister Rudolf Krebs als Baureferent im Rahmen der Budgetdebatte betonte, soll in der nächsten Niedrigwasserperiode, also im Winter 1989/90, mit der Silluferverbauung begonnen werden. Die sehr umfangreichen Vorbereitungsarbeiten, an denen Fachleute der verschiedensten Richtungen wie Flußbau, Vizebgm. Rudolf Krebs Naturschutz, Limnologie und der städtischen Grünabteilung mitwirken, sind soweit gediehen, daß nun als nächster Schritt Gespräche mit den Grundeigentümern aufgenommen werden können.

(We) 122 Millionen Schilling gibt die Stadt Innsbruck 1989 für die Kultur aus. Dies bedeutet eine Steigerung von ca. vier Prozent gegenüber dem Vorjahr, womit — wie Kulturreferent Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic in der Budgetdebatte des Innsbrucker Gemeinderates ausführte — die Leistungen des vergangenen Jahres auch heuer wieder realisierbar sind. Den „Löwenanteil" des Kulturbudgets verschlingt mit 45 Mio. das Tiroler Landestheater, gefolgt von Vizebgm. Ing. Artur Krasovic der Musikschule mit 14 Mio. Schilling. Für die 1989 erstmals auf dem Programm stehenden „Innsbrucker Sommerspiele" wird die Stadt 1,5 Mio. S „zuschießen". Rund sechs Mio. Schilling fließen der Altstadterhaltung zu.

(We) Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Stadtwerke durch Ausschöpfung aller Rationalisierungsmöglichkeiten, die Sicherung der Versorgung mit Strom, Gas und Wasser, eine Steigerung der Dienstleistung der Bäder durch ausreichende und sinnvolle Investitionen sowie eine Verbesserung des Kundenservice und der Kundenfreundlichkeit ist für Stadtrat Dr. Wilhelm Steidl auch der Leitfaden für das Jahr 1989. Der Erfolgsplan der Stadtwerke sieht für 1989 Stadtrat Dr. Wilhelm Steidl Aufwendungen in der Höhe von 1,16 Milliarden Schilling und Erträge von 1,094 Milliarden Schilling vor. Der Investitionsplan beinhaltet Aufwendungen von rund 136 Mio. Schilling.

Der Straßenbau in Innsbruck berücksichtigt mehr und mehr die Bedürfnisse des Menschen und nicht, so der Baureferent, allein die des Autofahrers. Als Beispiel kann die Erschließung der Peersiedlung durch eine einzige Straße hervorgehoben werden, darüber hinaus gibt es dort nur unterirdische Zufahrten zu den Garagen.

Im Tiroler Landestheater, das im Großen Haus eine Auslastung von 74,31 Prozent und in den Kammerspielen von 62,85 Prozent verzeichnen kann, ist einiges in Bewegung geraten. Neben einer neuen Satzung und der bereits erfolgten Bestellung eines neuen Direktors wird heuer auch der Intendantenposten ausgeschrieben. Auch eine stufenweise Renovierung des Musentempels am Rennweg wird nach 20 Jahren wieder notwendig. Mit der kommenden Spielzeit wird die Fünf-Tage-Woche eingeführt. Am Spielplan müsse — so der Kulturreferent — laufend im positiven Sinne „gefeilt" werden, wenn auch die Auslastung des Theaters, im Vergleich zu anderen Bühnen nichts zu wünschen übrig lasse. Leider ist es heuer noch nicht gelungen, das Tiroler Landestheater in das Programm der „Innsbrucker Sommerspiele" einzubauen. Die geplante 5Tage-Woche bietet die Möglichkeit, die Konzerte darauf abzustimmen, sodaß zumindest ein Abend an einem spielfreien Tag des Theaters stattfinden könnte.

Bezugnehmend auf den Anschluß Innsbrucks an das Erdgasnetz, bedauerte Dr. Steidl, daß bis heute noch kein verbindliches Angebot der „Tiroler Ferngas" vorliege. Der Einsatz von Erdgas würde zwar den für Innsbruck besonders aus Umweltgründen dringend notwendigen Austausch von Ölund Kohleheizungen durch Gasheizungen erleichtern, doch müsse in erster Linie der Gasabgabepreis konkurrenzfähig sein. Die Stadtwerke werden alle Hebel in Bewegung setzen, damit die noch offenen Fragen so rasch wie möglich abgeklärt werden können. Das Jahr 1989 bringt bekanntlich die Einführung der Jahresablesung und-abrechnung. Dabei war man bemüht, für den Kunden möglichst gut ver-

Der Rahmen des außerordentlichen Haushalts (der Investitionen) umfaßt 432 Mio. S; sie werden nach Maßgabe der Notwendigkeit und der finanziellen Möglichkeiten realisiert. Die letzte Budgetrede der laufenden Funktionsperiode nützte StR. Dr. Knoll zu einem Rückblick auf die wechselnden Voraussetzungen der letzten sechs Jahre. Äußerste Sparsamkeit machte die ungünstige Ausgangslage des Jahres 1983 wett. von 1984 bis 1986 ging es erfreulich aufwärts, 1987 kam der Bruch: Beachtlicher Rückgang bei Abgabenertragsanteilen und Gewerbesteuer, sprunghaftes Ansteigen des Abgangs beim Landeskrankenhaus. In diesem Jahr mußten viele Vorhaben zurückgestellt werden. Die Ausgangslage für das Jahr 1988 stellte sich als besonders schwierig dar, doch gestalteten sich die Einnahmen im Verlauf des Jahres besser als befürchtet: Es dürfte zu einem ausgeglichenen Abschluß für 1988 kommen. Immer wieder werde Innsbrucks „hohe Verschuldung" angeführt, doch stünden ihr „ganz beachtliche Investitionen gegenüber" (Knoll). Zwischen 1983 und 1987 seien 1.258 Mrd. S investiert, doch nur 898,7 Mio. S aufgenommen worden — der Rest von fast 360 Mio. S wurde aus eigenen Mitteln aufgebracht. Die mit Beginn des Jahres 1989 in Kraft getretene Steuerreform „schmälert die Einnahmen der

Gemeinden in besorgniserregender Weise" — stärker als bei Bund und Ländern. Der Einnahmenausfall sei noch gar nicht abzuschätzen. Der Finanzausgleich ab 1989 benachteilige die Gemeinden (nicht nur Innsbruck!) weiter, wobei die Aufgaben nicht geringer werden. Deshalb war die Erstellung des Voranschlages für 1989 nur möglich, weil alle Ressortverantwortlichen — ohne Rücksicht auf das Wahljahr — „ihre Wünsche im Interesse der Stadtgemeinde weitgehend eingeschränkt" hätten, lobte der Finanzreferent. Was beweise, daß auch der Voranschlag für 1989 „kein Wahlbudget, sondern die sachliche Fortsetzung der von den Regierungsparteien gemeinsam getragenen Finanzpolitik in dieser Stadt" sei.

Groß sind die geplanten Investitionen auf dem Sportsekton Vorgesehen sind z. B. für Sportplätze 17,5 Millionen Schilling, für Turn- und Sporthallen 1,5 Millionen Schilling und für das Bergiselstadion 2,2 Millionen Schilling. Fertiggestellt und der Schule bzw. den Vereinen zur Benützung übergeben wird im laufenden Jahr das Sportzentrum Hötting-West, das neben zwei Fußballfeldern auch eine Leichtathletikanlage aufweist. Große finanzielle Mittel wird die Sanierung des TivoliStadions erfordern, dessen Sitzplätze, Toilettenanlagen, Pressekabinen usw. sich in schlechtem Zustand befinden. Auch die Flutlichtanlage bedarf einer Erneuerung.

Die bisher nicht gegebene Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer sind z. B. die Beweggründe für den Ausbau der Arzler Straße. Ebenfalls vor der Verwirklichung steht der Bau der Karl-Innerebner-Straße; aus Gründen der Finanzierung noch ungelöst ist das Problem der Lärmbelästigung durch die Autobahn im Bereich Sieglan- Um den Schirennsport der Juger. gend zu fördern, ist geplant, eine Trainingsstrecke auf dem Patscherkofel zu errichten. Darüber hinaus sollen die bisherige Rennstrecke und die Familienabfahrt durch den Bau einer Pistenüberführung getrennt und damit unabhängig voneinander benutzbar gemacht werden. Beachtlich sind die Beträge, die die Stadtgemeinde für die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren ausgibt: Nahezu 60 Millionen Schilling sind für diese schlagkräftigen Einheiten vorgesehen. Nach dem Neubau der Feuerwache in Amras sind nun räumliche Veränderungen Neben den Sanierungsmaßnahmen in den Altschulen sind in einzelnen in Arzl und — in Form eines Stadtteilen auch immer wieder Neubauten erforderlich. Im Bild First- Neubaues — in der Peerhofsiedfeier an der Volksschule in Igls. (Foto: Frischauf) lung ins Auge zu fassen.

Ca. 1.700 junge Leute besuchen die Musikschule der Stadt Innsbruck, der Anteil der Nicht-Innsbrucker beträgt 20,5 Prozent. Am Konservatorium studieren 450 Schüler. Die räumliche Trennung Musikschule - Konservatorium hat sich auch im pädagogischen Sinne bewährt. Der renovierte Konservatoriumssaal konnte dieser Tage feierlich eröff-

net werden. Das Land Tirol hat nunmehr zugesagt, 75 Prozent der Kosten des Konservatoriums zu übernehmen und auch die Musikschule stärker zu beteilen. Die Konzerte der Stadt Innsbruck (Symphonie-, Kamnierund Meisterkonzerte) hatten 1988 insgesamt 3664 Abonnenten. Ein größerer Saal mit ca. 2.000 Plätzen wäre wünschenswert, um die Nachfrage für Abos der Meisterkonzerte befriedigen zu können. Zum Bereich Kindergarten/ Schule stellte Vizebgm. Krasovic u. a. fest, daß der Aufwand der Stadt für ein Volksschulkind 10.000 S und für ein Hauptschulkind 13.000 S betrage. Die Stadt betreibt 22 VolksHauptschulen, 12 Hauptschulen, vier Sonderschulen und zwei polytechnische Lehrgänge.

ständliche Strom-, Gas- und Wasserrechnungen zu gestalten. Zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Bäder wurde ein Bäderkonzept erarbeitet, welches vom Rechnungshof gelobt und beispielgebend dargestellt wurde. 1986 wurde auch mit der Umsetzung einer konsequenten Werbelinie für die Bäder begonnen, schöne Erfolge konnten bei den verschiedenen Schwimmkursen erreicht werden. Auch die Bäderordnung wurde überarbeitet und zum Beispiel die Badehaubenpflicht abgeschafft. Ebenfalls bewährt hat sich die Einführung der familienfreundlichen Punktekarte. Voll im Laufen ist derzeit die Generalsanierung des Dampfbades Salurner Straße: Hier entsteht in stilgerechter Renovierung eines der schönsten Saunabäder Westösterreichs. Die Wiedereröffnung ist für den Juni 1989 geplant. Eine Frequenzbelebung des Hallenbades Amraser Straße erhoffen sich die Stadtwerke durch die Vermietung des Obergeschoßes und die damit verbundene Verwendung des Bades für Wassertherapie. Der Ausbau des Grundwasserfeldes Höttinger Au, die Vorarbeiten zur Sanierung der Höttinger Quellen sowie die Errichtung einer Fernüberwachungsund Fernwirkanlage dienen der Kinderbadefest im Hallenbad Olympisches Dorf. Rund 500 Kinder Versorgungssicherheit beim lernten bei Schwimmkursen der Stadtwerke das Schwimmen. Jeden Wasser und werden im Jahr Mittwoch ist nun JCinderbadetag". (Foto: Murauer) 1989 fortgesetzt.


An welche Sozialstation bzw. Altenstube kann ich mich wenden? In Ergänzung zu unserem Bericht über die seit 15 Jahren tätige Altenbetreuung in der DezemberAusgabe unserer Zeitung geben wir nun die Einzugsgebiete der j eweiligen Sozialstationen bzw. Altenstuben bekannt. Wie bereits festgehalten wurde, ist dieser Hilfsdienst von sechs Stützpunkten innerhalb des Stadtgebietes aus tätig, was der älteren Bevölkerung erleichtert, ihre Anliegen an diese Stellen heranzutragen. Sozialstation Hötting, Tel. 81 6 86/35: Altstadt, Linkes Innufer, Innere Stadt, Hötting, Hungerburg-Hötting Sozialstation Olympisches Dorf Tel. 63 4 62: Wüten, Mühlau-

Schießstand, Arzl-Süd, Olympisches Dorf Sozialstation Reichenau, Tel. 45 4 21: Pradl-Nord, Pradl-West, Reichenau Sozialstation Pradl, Tel. 49 29 73: Pradl-Mitte, Pradl-Süd, Pradl-Ost, Amras Sozialstation Saggen, Tel. 56 18 66: Dreiheiligen, Saggen, Mühlau, Hungerburg-Mühlau, Arzl Sozialstation Ulfiswiese, Tel. 85 6 70: Höttinger-Au, Lohbachsiedlung, Hörtnaglsiedlung, Hötting-West, Wilten-West, Sieglanger, Wiltenberg, Vill, Igls

Größte Touristik-Fachmesse 2000 Spezialisten erstmals im Kongreßhaus (Th) Österreichs größte touristi- Stelle das Tiroler Angebot kensche Veranstaltung, die ATB nenlernen. (Austrian Travel Business), die Besonderes Interesse für diese seit 13 Jahren ausschließlich in ausschließlich dem FachpubliWien abgehalten wird, übersie- kum zugängliche Messe zeigten delt heuer erstmals in ein Bundes- Australien, Saudi-Arabien und land und findet vom 22. bis 25. Japan. Jänner in Innsbruck statt. Rund Für Innsbruck bedeutet diese 2000 Teilnehmer aus 37 Ländern, vom Kongreßhaus organisierte darunter 800 Reisebüroagenten Veranstaltung vorerst eine starke und zahlreiche Vertreter von und wertvolle Belebung der WirtLuftlinien werden an Ort und schaft im Jänner.

Bosheitsakt wenige Tage vor Weihnachten im O-Dorf Die Sanierungskosten des Schadens, den Unbekannte kurz vor Weihnachten am Haus An-der-Lan-Straße 41 anrichteten, werden rund 50.000 Schilling an Steuergeldern kosten. Während der Nachtstunden waren dort lagernde Teilwollsäcke angezündet worden, wobei die Hitze- und Rauchentwicklung nicht nur das Mauerwerk und den Plafond in Mitleidenschaft zogen, sondern auch eine Telefonleitung zerstörten. (Foto: Murauer)

Vier Hauptschulen in Innsbruck unter neuer Führung Berufstitel und Dekrete für Pflichtschulpädagogen Bürgermeister Niescher überreicht die Dekrete an die Ausgezeichneten (Th) Verdiente Pflichtschullehrer standen im Mittelpunkt einer kleinen Feier, zu der Bürgermeister Romuald Niescher am 22. Dezember in das Altstadtrathaus geladen hatte. In Anwesenheit von Bgm.-Stv. Ing. Artur Krasovic, Bezirksschulinspektor Reg.Rat Erwin Steinlechner und SR Dr. Otto Reisinger überreichte der Bürgermeister Dekrete der Ernennung, der Verleihung von Berufstiteln sowie des Dankes und der Anerkennung- Das Stadtoberhaupt nahm diese Gelegenheit auch dazu wahr, um seiner Wertschätzung für die Tätigkeit der Geehrten Ausdruck zu verleihen und ihnen im Namen der Stadtgemeinde zu danken. Das Dekret der Ernennung zum Direktor erhielten HauptschulSeite 10

oberlehrer Hermann Hudelist, HS Leopoldstraße, und die Sonderschuloberlehrer Dr. Ingeborg Ramsauer und Waltraud Reisigl. Hauptschuloberlehrer Johannes Karnthaler wurde mit der Leitung der Hauptschule Olympisches Dorf II betraut. Mit dem Berufstitel „Oberschulrat" ausgezeichnet wurden Volksschuldirektor Norbert Gaßner, Ich spreche die Leute an, die den Motor ihres Wagens im Stand laufen lassen, weil ich meine, daß niemand unsere Luft vergiften darf. Und Sie? Helfen Sie mit, beweisen Sie Zivilcourage! Es kommt auf jeden einzelnen an. VS Pradl-Ost, Direktor Franz Karnthaler, PL Pradl-Ost, Direk-

tor i. R. Theodora Schneider, VS Siebererstraße, Direktor Adolf Unterasinger, VS Neu-Arzl I. Der Berufstitel „Schulrat" wurde verliehen an Direktor Dorothea Baumgartner, VS Pradl-Leitgeb I und an Volksschuloberlehrer Friederike Püspöck, VS Neuarzl I. Das Dekret „Dank und Anerkennung" erhielten Sonderschuldirektor Dr. Helga Tanda, Volksschullehrer Christiane Arbeiter und Maria Trefalt, Volksschuloberlehrer Monika Jäger, Maria Richter, Angela Schösser, Monika Troha, Sonderschuloberlehrer Anneliese Schmida, Lydia Tautscher-Saxl, Josef Zigala und Religionslehrer- bzw. -Oberlehrer Annemarie Schuller und Filomena Schwerma.

• Prof. Hans Psenner, Gründer und langjähriger Leiter des Alpenzoos, tritt nun als Hobbymaler an die Öffentlichkeit: Im Hotel-Cafe Alt-Igls in Igls sind eine Auswahl von Tieraquarellen zu sehen. • Mit einem ungewöhnlichen Ereignis eröffnen die Jeunessekonzerte die zweite Saisonhälfte: Der Auftritt des ersten österreichischen Frauenorchesters am 6. März, der sicher wieder dazu beitragen wird, die immer noch bestehenden Vorurteile gegen weibliche Orchestermusiker abzubauen. Neben Werken von Bottesini, Rossini und Mendelssohn stehen vier wiederentdeckte Regimentsmärsche der preußischen Prinzessin Anna Amalia (18. Jhdt.) auf dem Programm. • Unter dem Motto „Urlaub '89 — gut geplant ist halb gereist" findet vom 17. bis 19. Februar im Kongreßhaus Innsbruck wieder die große Ferienmesse statt.

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Stadtsenat lehnt „Luft-Mopeds" ab Nachdem sich schon der Innsbrucker Gemeinderat mit Nachdruck gegen den Betrieb von Ultraleichtflugzeugen im Stadtgebiet von Innsbruck ausgesprochen und einen entsprechenden Antrag dem Stadtsenat zur selbständigen Erledigung zugewiesen hatte, faßte dieser am 21. Dezember v. J. einhellig einen gleichlautenden Beschluß: Die Stadt wird alle rechtlichen Möglichkeiten ergreifen, damit die „Luft-Mopeds" hier nicht fliegen dürfen. Die Lärmbelästigung der Bevölkerung sei schon durch den Straßenverkehr und den durch Innsbruck rollenden Transit und nicht zuletzt durch den vorhandenen Flugbetrieb groß genug, sodaß diese unnotwendige zusätzliche Belästigung der Menschen nicht geduldet werde, wurde in der Debatte betont. Auch im Naturschutzpark Karwendel — zu einem beträchtlichen Teil Innsbrucker Gemeindegebiet — seien diese Fluggeräte nicht erwünscht.

„Grüner Zweig" für Stadt Innsbruck Umweltpreis des Tiroler Forstvereins: Stadt vorbildlich bei Luftreinhaltung (Eiz) Der Tiroler Forstverein vergibt seit 5 Jahren für vorbildliche Initiativen im Umweltbereich den „Grünen Zweig". Am 19. Dezember wurde dieser „Tiroler Umweltpreis", wie schon kurz berichtet, an die Stadt Innsbruck (und weitere 10 Gemeinden) verliehen: Die Landeshauptstadt hat sich vorbildlich um die Luftreinhaltung bemüht und alle gesetzlichen Möglichkeiten ausgeschöpft, um in ihrem Bereich den Schwefelgehalt im Heizöl zu senken. Mehr noch: Innsbruck wurde zum legistischen Vorreiter für die Gemeinden Tirols, weil die Stadt beim Land durchgesetzt hat, daß alle Gemeinden selbst noch strengere Vorschriften erlassen dürfen. Diese Möglichkeit haben dann auch die übrigen Mit-Preisträger ausgeschöpft: Ich wähle beim Einkauf von flüssigen Produkten möglichst solche Behälter, die ich der Wiederverwertung zuführen kann. Plastikflaschen schneiden dabei am schlechtesten ab. Und Sie? Helfen Sie mit, Rohstoffe zu sparen und Müll zu vermeiden. Es kommt auf jeden einzelnen an.

Landesrat Hermann Ennemoser übergab an Bürgermeister Romuald Niescher als „Urkunde"für den „Grünen Zweig" des Tiroler Forstvereines eine Tafel aus Zirbenholz. (Foto: EHskases) Hall, Kitzbühel, Kufstein, Ampaß, Ebbs, Erl, Fritzens, Oberndorf, Walchsee und Zeil am Ziller. Wie Landesforstdirektor Dr. Herbert Scheiring bei der Preisverleihung hervorhob, wurde dadurch ein ganz wesentlicher Beitrag zur Verminderung der Schwefeldioxidbelastung der Luft geleistet: Im Vergleich zu

1976 sank im Stadtzentrum von Innsbruck der SO2-Wert auf 16 Prozent. Das ehrgeizige Ziel, die Luftbelastung auf etwa 10 Prozent des früheren Höchststandes zu reduzieren, sei (zumindest bei SO2) in erreichbare Nähe gerückt. Auch das Bürgerkomitee Vomp erhielt für seine unermüdliche Arbeit den „Grünen Zweig".

Verkehrsstudie Peer-Gründe: Womit fährt man in die Stadt? Universität führt Befragung durch — Stadt fördert

(Eiz) Die Stadt Innsbruck fördert finanziell die Diplomarbeit eines künftigen Bauingenieurs, die ihr als Gegenleistung wichtige Erkenntnisse bringen soll: Welche Verkehrsmittel benutzen die Bewohner der Peergründe-Siedlung (Hötting-West) für ihre Fahrt in die Stadt, zur Arbeit, zur Schule und zum Einkaufen? Die Untersuchung über das Verkehrsverhalten der Bewohner eines sehr jungen Wohngebietes kann sich in der Folge durchaus auf den Fahrplan der Buslinie zu den PeerHöttinger „Prinzenpaar" übernahm Schlüssel des Rathauses gründen auswirken. Die StadtfühDie Höttinger Faschingsgilde feiert heuer ein rundes Jubiläum: Zum rung legt nämlich auf die Versor20. Mal in ununterbrochener Folge gibt es ein Faschingsprinzenpaar. gung dieses Stadtteils mit öffentliHarald I. „von der Hungerburg" und Karin I. „von der Tuschwiesen" chen Verkehrsmitteln großen übernahmen am 7. Jänner, assistiert von einem würdigen Hofstaat undWert, was schon die Anlage einer begleitet von einer anmutigen „Prinzengarde", von Bürgermeister Ro- eigenen Busspur in der Technikermuald Niescher den symbolischen Schlüssel des Rathauses, während straße zeigt. Untersucht werden die Musikkapelle Hötting faschingsverkleidet auf der Maria-Theresien- soll die Verkehrsmittelwahl der geStraße ein Ständchen gab. Die Höttinger werden in diesem Fasching schlossenen Siedlung, und zwar in übrigens noch die „Freiburger Glunkis" besuchen: Die Faschingsgilde Abhängigkeit von der sozialen Struktur des Gebietes; von der in der Partnerstadt wird heuer 50 Jahre alt. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr.

Fahrweite, den Fahrzielen und Fahrzeiten; von der Verfügbarkeit eigener Fahrzeuge; von der Bedienungsqualität durch das öffentliche Verkehrsmittel. In der 4. Februarwoche wird, wenn normale Witterungsverhältnisse herrschen, die das normale Verkehrsverhalten nicht beeinflussen — alles andere würde das Ergebnis mindern —, eine (nach dem Zufallsprinzip ausgewählte) Anzahl von Haushalten in diesem Gebiet, und in ihr jedes einzelne Familienmitglied, nach der Wahl der Verkehrsmittel befragt werden. Dazu werden Interviewer (nur nach vorhergehender schriftlicher Benachrichtigung) die Familien aufsuchen. Die Bewohner werden gebeten, im eigenen Interesse bei dieser von der Stadt geförderten und befürworteten Untersuchung nach bestem Wissen mitzutun und behilflich zu sein. Seite 11


Altstadt-Baustellen sollen die Saison möglichst wenig stören Stadtsenats-Weisung für die Baustellen-Genehmigung (Eiz) Immer wieder hört man Klagen aus der Bevölkerung über störende Baustellen in der Altstadt während der Fremdenverkehrssaison. Das Thema beschäftigt seit jeher auch die Gremien der Stadt. Eine klare Aussage traf unlängst der Stadtsenat, wobei er einer Empfehlung des Altstadtausschusses beitrat: Für den Bereich der Altstadt und für die Maria-Theresien-Straße (nördlich der Meraner Straße) gilt in Hinkunft folgende Regelung: • Für Langzeitbaustellen, bei denen die Bautätigkeit länger als drei Monate dauert, soll keine wie immer geartete Unterbrechung vorgesehen werden, um die Bauten möglichst zügig abzuschließen. • Kurzzeitbaustellen, die eine Bauzeit bis zu drei Monaten erfordern, sollen zeitlich so angesetzt werden, daß sie nicht in die Sommerhauptsaison fallen, die von Anfang Juli bis 15. September reicht.

In Vollziehung dieses Stadtsenatsbeschlusses erhielt das Rechts- und Liegenschaftsamt (Mag. Abt. IV) nun von der Magistratsdirektion die Weisung, Bewilligungen für „Sondernutzungen am öffentlichen Gut, das sich im Eigentum der Stadtgemeinde befindet" (es handelt sich hier um Straßengrund, der für Baustelleneinrichtungen benötigt wird) nur nach den oben erwähnten Kriterien zu gestatten. Alle Genehmigungen von Baustelleneinrichtungen auf Straßengrund (gemäß § 19 des Tiroler Straßengesetzes) haben eine klare Befristung des Beginns und des Endes zu enthalten. Die Einhaltung des angegebenen Zeitraumes muß von den städtischen Or- Schnorchelkurse in den städtischen Bädern gehen weiter! ganen kontrolliert werden. Auch Die Schnorchelkurse sind der Hit in den städtischen Bädern. Am 4. und das Straßen- und Verkehrsamt 5. Jänner luden die Stadt werke zu „Schnupperkursen"; klar, daß sich sowie das Tiefbauamt der Stadt zahlreiche Nixen und Wasserflöheeinfanden. Tauchlehrer Dieter Kucherhielten den Auftrag, in ihrer Tä- ling zeigtemitviel'Geduld, wieviel Spaß das Schnorcheln bereitet, wenn tigkeit diese Grundsätze best- man es richtig macht (Bild). Die Schnorchelkurse gehen weiter! A nmelmöglich zu beachten. dungen bei den Stadtwerken, Telefon 59 07 / 289 DW.

Bestellungen und Beförderungen beim Stadtmagistrat Innsbruck Dr. G. Loinger Magistratsdirektor-Stellvertreter, Dr. M. Jäger Vorstand des Straßen- und Verkehrsamtes Im Rahmen der Stadtverwaltung Innsbruck sind folgende Personalmaßnahmen erfolgt: Bestellungen: Zum Magistratsdirektor-Stellvertreter: Senatsrat Dr. Gerhard Loinger. Zum Vorstand des Straßen- und Verkehrsamtes: Oberrat Dr. Martin Jäger. Beförderungen: Zum städt. Senatsrat: prov. Oberrat Dipl. Tzt. Franz Winkler. Zum städt. Oberrat: prov. Rat Dipl.-Ing Walter Marberger. Zum städt. Oberamtsrat: Amtsrat Bernd Kollmann. Zum städt. Amtsrat: die Amtssekretäre Ing. Peter Perfler und Ing. Helmut Rofner. Zum städt. Amtssekretär: die Oberrevidenten Ing. Hubert Kluge und Albert Lackner. In die V. Dienstklasse, Verwen-

dungsgruppe a: Vertragsangestellte Mag. Edith Margreiter. In die V. Dienstklasse, Verwendungsgruppe b: Vertragsangestellter Herbert Kronlechner. Zum städt. Fachoberinspektor: die Fachinspektoren Karl Gassler, Peter Hager und Gerhard Kastner. In die V. Dienstklasse, Seite 12

Verwendungsgruppe c: Vertragsangestellter Udo Plaikner. Zum Oberbrandmeister der V. Dienstklasse: Oberbrandmeister Othmar Moritz. Zum Brandmeister der V. Dienstklasse: Brandmeister Adolf Stuefer. Zu

städt. Oberrevidenten: Die Revi- Zum städt. Fachinspektor: Die denten Helmut Krainer, Dietmar Oberkontrollore Kurt Weyer und Lener und prov. Revident Ger- Herbert Zangerl. Zum Oberhard Wurnitsch. In die IV. Dienst- löschmeister der IV. Dienstklasse: klasse, Verwendungsgruppe b : Oberlöschmeister Manfred StauDie Vertragsang. Ing. Marius der. In die Verwendungsgruppe Hupfauf und Ing. Ingrid Sparer. P 1: Fachadj. Siegfried Gessl.

Wichtige Information zur Landtagswahl am 12. März 1. Am Sonntag, dem 12. März 1989, findet durchgehend von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Landtagswahl statt. Dazu besteht Wahlpflicht. Ausgenommen hievon sind Personen, die wegen Krankheit, Gebrechlichkeit oder aus sonstigen triftigen Gründen verhindert sind, an der Wahl teilzunehmen. Eine ungerechtfertigte Nichtteilnahme ist mit einer Geldstrafe bis zu S1.000,—, im Falle der Uneinbringlichkeit mit Arrest bis zu zwei Wochen bedroht. 2. Für Wähler, die sich voraussichtlich am Wahltag an einem anderen Ort als dem ihrer Eintragung in das Wählerverzeichnis aufhalten werden und deshalb ihr Wahlrecht nicht ausüben könnten, besteht die Möglichkeit, im städt.

Einwohneramt, Innrain 10, 1. Stock, Zimmer 4 und 5, während der Amtsstunden (Montag bis Donnerstag 8.00—12.00 Uhr und 14.00—18.00 Uhr, Freitag 8.00—12.00 Uhr) bis spätestens 9. 3. 1989 eine Wahlkarte zu besorgen. Aber auch mit einer Wahlkarte ist die Wahlausübung nur in Tirol möglich. Aus Krankheits-, Alters- oder sonstigen Gründen bettlägerige Wähler werden, sofern sie sich rechtzeitig eine Wahlkarte besorgt und ein entsprechendes Ansuchen gestellt haben, von einer Sonderwahlbehörde am Wahltag aufgesucht. 3. Für Wahlkartenwähler sind in den Stadtsälen Wahlkartensprengel eingerichtet.

4. Die Wahllokale im „Gasthof Pradler H o f , im „Cafe-Restaurant Hungerburg" sowie in der „alten Volksschule Igls" wurden aufgelassen. Die neuen Wahllokale befinden sich: Für die Sprengel 80 und 82 im Tiroler Landessportheim, Olympiastr. 10a, für den Sprengel 103 im Bildungsheim Seehof, Gramartstraße 10 sowie für die Sprengel 144 und 145 in der neuen Volksschule Igls, Habichtstraße 9. Für weitere Auskünfte steht das Wahlamt (Magistratsabteilung I, Haspingerstraße 5, Telefon 53 60/ 616—618) gerne zur Verfügung. Der Abteilungsleiter Dr. Kaspar, Senatsrat

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1


Bis jetzt kein Grund für Smogalarm in Innsbruck Innsbruck mißt und beurteilt die Luftbelastung nach denselben Grenzwerten und Kriterien wie Graz (We) Es stimmt, die Kessellage ist für Innsbruck in Bezug auf die Luftqualität besonders bei Inversionslagen ein Nachteil. Es wäre falsch zu behaupten, daß unsere Stadt während der kalten Jahreszeit keinerlei Probleme mit der Luft hätte. Trotzdem schnitt die Tiroler Landeshauptstadt im Vergleich zu manchen anderen Städten, wie die Meßergebnisse beweisen, heuer (bis Mitte Jänner) noch gut ab. Nehmen wir zum Beispiel die die Uhr an drei Stellen vorgenomStadt Graz, wo in letzter Zeit im- men: Am inneren Ring in der mer wieder Smogalarm gegeben Fallmerayerstraße/Ecke Maxiwerden mußte. In Graz wurde in milianstraße, in der Reichenau diesem Winter bei den Stickstoff- (Andechsstraße), und im OlymDorf (An-der-LanDioxiden bisher ein maximaler pischen Dreistunden-Mittelwert von Straße). Veröffentlicht wird der 0,92 mg/Kubikmeter gemessen. jeweils höchste Wert an der am In Innsbruck bewegen sich die stärksten belasteten Meßstelle. täglichen höchsten Dreistunden- Gemessen werden die SchadstofMittelwerte zwischen 0,08 und fe Schwefeldioxid, Staub, StickStickstoff0,25 mg je Kubikmeter Luft. Nur stoff-Monoxid, einmal, und zwar am 10. Jänner, Dioxid und (in der An-der-Lanist der Dreistunden-Mittelwert Straße) auch Ozon. Die Daten aufgrund einer speziellen werden halbstündlich ermittelt, Inversionssituation am Vormit- daraus der Dreistunden-Mitteltag auf 0,28 mg/cbm und dann wert errechnet und die Werte am Nachmittag nochmals kurz- automatisch an den Computer fristig auf einen absoluten der Zentrale in der Bürgerstraße Höchstwert von 0,32 mg/cbm ge- übermittelt. Gerüchte, die besastiegen (in Graz 0,92!). Die nach- gen, man nehme Werte aus den folgende Wetterfront hat bei uns Bereichen der Hungerburg und zum Glück aber gleich wieder für der Seegrube — mit sicherlich bessere Verhältnisse gesorgt. besserer Luft — entbehren jeder Grundlage. Horror-Gerüchte über Innsbrucks Luftbelastung Nun sind Gerüchte im Umlauf, denenzufolge in Innsbruck fast permanent Smogalarm herrschen müßte, hätten wir die gleich strengen Grenzwerte wie die steirische Landeshauptstadt.

Die technische Ausrüstung der Landesforstdirektion zur Messung der Innsbrucker Luftwerte wird in nächster Zeit durch ein Kohlenmonoxid-Meßgerät ergänzt werden, sodaß in Bälde dieses noch bestehende Manko behoben sein wird.

zu unternehmen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Wie UmweltStadtrat Dr. Josef Rettenmoser betont, hat dieser Aufruf aber immer seine Berechtigung, auch ohne Smogalarm.

Ich fahre auf der Autobahn höchStickstoff dioxidwerte in stens 100 km/h, um den SchadInnsbruck und Graz nach stoffausstoß des Kraftfahrzeuges selben Kriterien gemessen zu verringern. Und Sie? Helfen Sie Doch muß klar gesagt werden, mit, die Luftqualität zu verbesdaß es nicht die Kohlenmonoxid- sern, es kommt auf jeden einzelwerte sind, die in Graz zum nen an. Smogalarm führen, sondern die Stickstoffdioxidwerte, und die werden in Innsbruck wie in Graz Kleintierhaltung in nach denselben Kriterien gemes- Wohnheimen möglich sen und beurteilt. Diese Nachricht wird viele BeSollten in Innsbruck ähnlich wohner städtischer Wohnheime hohe Werte wie in Graz registriert freuen: In den Wohnheimen werden, würde sich die Stadt Pradl, Saggen und Hötting dürselbstverständlich nicht scheuen, fen in Zukunft Kleintiere (Vogel, den Smogalarm auszurufen. Hamster, Maus) gehalten werAllerdings werden erst mit dem den. Dies hat GesundheitsstadtInkrafttreten des Smogalarm- rat Dipl.-Ing. Eugen Sprenger gesetzes Zwangsvorschriften entschieden, nachdem sich der möglich sein: Zur Zeit kann an Tierschutzverein für Tirol darum die Autofahrer nur appelliert bemüht hatte. Voraussetzung für werden, nicht unnötige Fahrten eine Tierhaltung ist, daß die Tierhalter gesundheitlich in der Lage sind, für die Betreuung ihres Tieres selbst zu sorgen. Die Haltung von Hunden oder Katzen ist leider aufgrund des begrenzten Raumes nicht möglich.

Steinerne Hochzeit:

Dazu Ing. Günther Zeber vom Seit 67 Vi Jahren städtischen Umweltschutzamt: verheiratet! „Innsbruck beurteilt Smogsituationen haargenau nach denselben Am Christtag 1988 feierten in Grenzwerten und Kriterien wie Pradl Anton und Antonie ZeGraz, nämlich nach dem bundesdrosser das sehr seltene Fest der einheitlichen Smogalarmgesetz, „Steinernen Hochzeit": Die beiwelches zwar noch nicht in Kraft den — 90 und 88 Jahre alt — sind ist, aber bereits als Regierungsseit 67 !/2 Jahren verheiratet! vorlage vorhanden ist. Nach dieSozial-Stadtrat Dipl.-Ing. Eugen sen Kriterien hat es in Innsbruck Sprenger überbrachte an ihrem in diesem Winter noch nie eine Gnadenhochzeit in Innsbruck: Seit 70 Jahren verheiratet! Ehrentag die Glückwünsche der Luftbelastung gegeben, die die Isabella (94) und Georg Schuster (bald 95) im Olympischen Dorf sind Stadt, einen Geschenkkorb und Auslösung eines Smogalarmes seit 70 Jahren verheiratet: Am 27. Dezember v. J. konnte das Paar im Blumen. — Das körperlich und nach den Kriterien erlaubt Kreis seiner großen Familie das äußerst seltene Fest der Gnadenhoch- geistig erstaunlich rüstige Paar hätte." zeitfeiern. Die Glückwünsche der Stadt, Blumen und einen Geschenk- besorgt noch selbst alle HausarTatsächlich entsprechen in Inns- korb überbrachten Bürgermeister Romuald Niescher (links) und beiten ohne fremde Hilfe. Anton bruck die Meßgeräte und -nor- Sozial-Stadtrat Dipl.-Ing. Eugen Sprenger (2. v. r). Das Jubelpaar Zedrosser war Abteilungsleiter men einschließlich des dazugehö- stammt aus dem Außerfern. 1930 übersiedelte es nach Sistrans, wo Ge- der Gebietskrankenkasse. Sein renden Maßnahmenkataloges org Schuster bis 1956 Lehrer und Schuldirektor war, und in der Pension Vater war vor dem Krieg Sportden modernsten wissenschaft- nach Innsbruck. Eine Tochter betreut nun das betagte, immer noch an Stadtrat in Innsbruck. Auch das lichen Erkenntnissen. Die Mes- allem sehr interessierte Paar: Isabella Schuster kocht, bügelt, näht und Jubelpaar war immer sportlich: sungen werden durch die Landes- strickt; beide lesen täglich Zeitung und sehen fern. Sie haben fünf Kin- Bergwandern war die liebste Freizeitbeschäftigung. forstdirektion täglich rund um der, acht Enkel und neun Urenkel. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1

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YERANSTALTUNGSKALENDER YON MONAT ZU MONAT (Fortsetzung von Seite 6)

Galerie im Taxispalais, Maria- Die Kleine Galerie, Gumppstraße 21: Theresien-Straße 45: Rudolf Eduard Freiherr von HandelKongreßzentrum Igls Schönwald — Zeichnungen — bis Mazzetti (1885—1950) — Aquarell 2. Februar; „Baujahre" — Bautenund Öl — bis 4. Februar; Gertraud Ball „Vorsorge Finanz Service" — 21. Bauherren-Preise — 7. bis 26. FeSchönauer — 6. bis 25. Februar Jänner bruar (tgl. von 10 bis 12 und von 14 (Mo. bis Fr. von 16 bis 18.30 Uhr. Ball Physikotherapieschule Innsbis 19 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Sa. von 10 bis 12 Uhr) bruck — Fr. 3. Februar Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich- VHS-Galerie, Marktgraben 10, 1. Brauchtumsball Igls — Sa. 4. Februar Stock: „Bilder und Zeichnungen Straße 21: 10 neue Mitglieder (Auvon Prof. Mag. Inge Hock und ihgustin, Bielowski, Gutmann, Hed. . . und in den Stadtsälen ren Schülern" 2. Teil — bis Ende wig, Oberwalder, Pechmann, PilJänner (Mo. bis Fr. von 8 bis 15 Maturaball der Villa Blanka — Do. ser, Tscherni, Ruprechter, Zauner) Uhr, außer an schulfreien Tagen) — bis 4. Februar (Di. bis Freitag 26. Jänner von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Theresien Galerie, Maria-TheresienGarnisonsball — Fr. 27. Jänner Uhr und von 15 bis 19 Uhr) Straße 10: Günther Frohmann — Ball der Roten Herzen — Sa. 28. Jänbis 28. Februar (Mo. bis Fr. von 9 ner Tiroler Kunstpavillon, (kleiner Hofbis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, garten): 10 neue Mitglieder (AuguFaschingsball Tiroler Rentner- und Sa. von 9 bis 12 Uhr) stin, Bielowski, Gutmann, HedPens. Senioren — Mi. 1. Februar wig, Oberwalder, Pechmann, PilTiroler Künstlerschaft und Künstler (von 14 bis 20 Uhr) ser, Tscherni, Ruprechter, Zauner) der Gruppe „Tiroler SteinITV Maskenball — Do. 2. Februar — bis 4. Februar (Di. bis Sa. von 9 Bildhauer", Peergründe (Hof): Unteroffiziersball — Fr. 3. Februar bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr) „Steinskulpturen in der PeerhofAlpenvereinsball — Sa. 4. Februar Maskenball ÖVP Frauenbewegung — So. 5. Februar (von 19 bis 24 Uhr) Patschenball — Di. 7. Februar

Weitere Veranstaltungen Leobühne, Anichstraße 36: „Der kühne Schwimmer" von Arnold & Bach — von Anfang Februar bis Ende März (Beginn jed. Sa. 20 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: „Quasimodo — Glöckner von Notre Dame" — Musical Gastspiel — 15. Februar (20 Uhr); Frisurenschau der Fa. Schwarzkopf — 23. Februar (18.30 Uhr) Tiroler Landestheater, Großes Haus: Olympiaabend der Stadt Innsbruck — 25. Februar Treibhaus, Theater im Turm, Angerzellgasse 8: Warten auf Godot — 26. Jänner; Mozart für Kinder — 27. und 28. Jänner (15 Uhr); Treibhaus-Blues-Nacht —27. Jänner; Inner Circle-Reggae Sunsplash Jamaica — 28. Jänner

Ausstellungen Stadtarchiv, Badgasse 2: „750 Jahre Innsbrucker Stadtarchiv — 25 Jahre in neuen Räumen" — 26. Jänner bis 24. Mai (Mo. bis Do. von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis 13 Uhr) Tiroler Landesmuseum, Ferdinandeum, Museumstraße 15: Druckgraphik des Deutschen Expressionismus — bis 27. März (tgl. von 10 bis 17 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: Urlaub 1989 — 17. bis 19. Februar (tgl. von 10 bis 18 Uhr; Cartoons von Dietmar Kainrath — Leasing, Golf etc. — 21. Februar bis 5. März (tgl. von 17 bis 19 Uhr)

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Siedlung" — Erich Keber, Gerbert Ennemoser, Peter Kuttler — bis Mai) Franz. Kulturinstitut, Rennweg 13— 15: Helmut Christof Degn — 27. Jänner bis 3. März; „La Grande Parade" — 17. bis 19. Februar Galerie Kultur im Kreis Igls, Hilberstraße 24: Bergith Worsch — Bildhauerin (geöffnet während der Banköffnungszeiten); Hotel AltIgls — Hans Psenner (geöffnet von 10 bis 22 Uhr); KIK, Hilberstraße 22 — Martha Exenberger — Arbeiten aus Glas (tgl. von 16 bis 20 Uhr) — jew. bis Ende Jänner Galerie Cafe Munding, Altstadt: Christina Troger — Katzenmotive in Pastell — bis 27. Februar Galerie Dieter Tausch, Adolf-PichlerPlatz 12: Rupert Larl — Fotobilder und Geschichten — bis 4. Februar (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Atelier Hofinger, Tempistraße 5: Danielle Roche — Radierungen und Plastiken — bis 25. Februar Galerie Veldidena, (Werthaus), Heiliggeiststraße 8: Franz Greger (Meisterklasse Prof. A. Lehmden) — bis 28. Jänner (Di. bis Fr. von 16 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr) Turmbund-Literaturzentrum, Müllerstraße 3/1: Die Wüste lebt — Fotos aus Israel — bis 14. Februar (Mi. bis Fr. von 17 bis 19 Uhr)

Sport Olympiastadion Innsbruck: Eisschnellauf: Nat. Rennen (300, 500, 1000, 1500 m — 29. Jänner (17.30 Uhr); Schlußwettkämpfe; Schulaktion Eisschnellauf an den Schulen Tirols — 9. Februar (13.30 Uhr); Österr. Juniorenmeisterschaften 89 + Rahmenbewerb (nat.) — (D: 500,1500 m, H: 500, 3000 m) — 11. Februar (Beginn 17.30 Uhr), (D: 1000, 3000 m, H: 1500, 5000 m) — 12. Februar (Beginn 10 Uhr); Herren-Weltcup — (500, 1500 m) — 18. Februar, (500, 1000, 5000 m) — 19. Februar, (Beginn jew. 10 Uhr); Int. Juniorenrennen (Jun. C, D, E) — (100, 300, 500, 700 m) — 25. Februar (Beginn 17.30 Uhr), (500, 700, 1000, 1500 m) — 26. Februar (Beginn 9.30 Uhr) Sehenswerte Innsbruck-Bilder in der Kleinen Galerie in Pradl Olympia-Bob-Rodel- und SkeletonDie kleine Galerie in der Gumppstraße 21 zeigt bis zum 4. Februar Aquarelle und bahn Igls: Gästebob — 25. Jänner Ölbilder von Eduard Freiherr von Handel-Mazzetti. Der Künstler, der 1885 in (vormittags); Weltcup Skeleton — Innsbruck geboren wurde, besuchte von 1921 bis 1923 die Kunstakademie in 26. und 29. Jänner; Gästebob — 1. München bei Prof. Gröber. Bereits 1922 fand seine erste große Ausstellung im Februar (vormittags) und am 2. FeGlaspalast in München statt. 1937 wurde er auf der Pariser Weltausstellung mit bruar (abends); Österr. Meisterder Goldmedaille für Malerei ausgezeichnet. Es gelang dem Künstler bereits zu schaften — Rodeln — 4. und 5. FeLebzeiten, eine große Anhängerschaft und viel Anerkennung zu finden bruar; Gästebob — 8. Februar Handel-Mazzetti kommt mit seiner klaren, detailreichen Ausdrucksart der bie(vormittags) und am 9. Februar dermeierlichen Darstellung sehr nahe, was in seinen Stadtansichten von Inns(abends); Franz. Meisterschaften bruck besonders deutlich wird. Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von Zweier-Viererbob — Skeleton — 16 bis 18.30 Uhr und an Samstagen von 10 bis 12 Uhr frei zugänglich. 13. bis 18. Februar.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1


Innsbrucker Seniorenratgeber wurde nun neu aufgelegt Wertvolle Information ist kostenlos erhältlich (Th) Eine Fundgrube an Information für die älteren Mitbürger, überarbeitet und mit aktuellen Daten gespickt, liegt nun wieder vor: Der von der Stadtgemeinde herausgegebene Seniorenratgeber. Wer je z. B. vor den Fragen stand „Wer hilft mir im Krankheitsfall?", „Wem steht die Pflegebeihilfe zu?" oder „Auf welche Begünstigungen habe ich Anspruch?", der wird in der vom städtischen Sozialamt zusammengestellten Broschüre auch darauf Antwort finden. Im Anhang sind in alphabetischer Rei-

henfolge alle privaten und städti sehen Dienste und Stellen, die speziell für den alten Menschen von Bedeutung sein könnten, an geführt. So z. B. Begegnungsund Beratungsstellen, die ambulanten Dienste usw. Anlaß zur Neuauflage dieser, kostenlos in den Sozialstationen (siehe Seite 10!), beim Bürgerservice im Rathaushof und im Pressereferat erhältlichen Broschüre, ist das 15jährige Bestehen der ambulanten städtischen Altenbetreuung sowie die laufende Ausweitung der sozialen Dienste in den letzten Jahren.

DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE Zur Gnadenhochzeit Frau Isabella und Herrn Georg Schuster (27. 12.) Zur Diamantenen Hochzeit Frau Margarethe und Herrn Ing. Otto Wanjek (16. 12.) Frau Aloisia und Herrn Karl Markt (31. 12.) Frau Maria und Herrn Josef Patzleiner (7. 1.) Zur Goldenen Hochzeit Frau Berta und Herrn Siegfried Sturm (17. 12.) Frau Karolina und Herrn Richard Kugler (21. 12.) Frau Antonie und Herrn Heinrich Wilberger (21. 12.) Frau Notburga und Herrn Dr. Walter

Millonig (22. 12.) Frau Maria und Herrn Josef Gstir (23. 12.) Frau Hilde und Herrn Bruno Moser sen. (24. 12.) Frau Herta und Herrn Dr. Herbert Rainer (27. 12.) Frau Gertraud und Herrn Dipl.-Ing. Ferdinand Kleiner (31. 12.) Frau Herta und Herrn Dipl.-Ing. Ernst Neuhauser (31. 12.) Frau Elsa und Herrn Dipl.-Ing. Adolf Müller (31. 12.) Frau Eleonora und Herrn Heinrich Lampert (2. 1.) Zur Vollendung des 100. Lebensjahres Frau Natalie Lubomirska (12. 12.)

Innsbrucker Seniorenratgeber

Zur Vollendung des 98. Lebensjahres Herrn Kornelius Türp (17. 12.) Zur Vollendung des 91. Lebensjahres Frau Filomena Beinstingel (19. 12.) Frau Anna Schwarz (5. 1.) Zur Vollendung des 96. Lebensjahres Herrn Karl Khuen (12. 12.) Frau Maria Zimmerl (12. 12.) Zur Vollendung des 95. Lebensjahres Herrn Otto Schluifer (2. 1.) Frau Agnes Mistelberger (6. 1.) Zur Vollendung des 94. Lebensjahres Frau Erina Prantner (16. 12.) Frau Anna Ausserer (24. 12.) Frau Karolina Senn (3. 1.) Zur Vollendung des 93. Lebensjahres Herrn Johann Pomaroli (18. 12.) Frau Maria Mühlauer (27. 12.) Zur Vollendung des 92. Lebensjahres Frau Emma Kopff (16. 12.) Frau Eva Niedermaier (24. 12.) Frau Julie Baumgartner (29. 12.)

Der Seniorenratgeber enthält viele wertvolle Tips für die Angehörigen der älteren Generation.

Frau Anna Strickner (31. 12.) Frau Berta Herman (3. 1.) Zur Vollendung des 91. Lebensjahres Frau Maria Buchroithner (12. 12.) Frau Genoveva Melzer (12. 12.) Frau Elisabeth Egg (13. 12.) Herrn Walter Messner (17. 12.) Frau Elisabeth Gröbner (20. 12.) Frau Mag. Maria Ramert (21. 12.) Frau Natalie Brattia (25. 12.) Herrn Anton Schulnig (28. 12.) Frau Antonia Kögl (1. 1.) Frau Frieda Seyer (1. 1.) Frau Maria Zorn (1. 1.) Frau Maria Honeck (7. 1.) Frau Marianne Auffinger (9. 1.) Herrn Dr. Hans Guberth (9. 1.) Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Frau Albina Paljuh (14. 12.) Frau Paula Gstir (16. 12.) Herrn Sebastian Feyersinger (19. 12.) Frau Wilhelmine Kopelstätter (20. 12.) Frau Maria Hatzi (24. 12.) Frau Maria Praxmarer (24. 12.) Frau Mathilde Walch (30. 12.) Frau Josefine Delazzer (2. 1.) Frau Elisabeth Stichlberger (2. 1.) Frau Elisabeth Schweitzer (7. 1.) Frau Rosa Maria Kögl (9. 1.) Herrn Franz Aurig (10. 1.) Frau Agnes Ortner (10. 1.)

LESERSERYICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Wochenend-, Sonnund Feiertagsdienste

straße 45, Telefon 41 5 17, Nordketten-Apotheke, Haller Straße 1, Telefon 67 7 15, Solstein-Apotheke, Ampfererstraße 18, Tel. 85 7 77;

Apotheken 11./12. Februar: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Tele28./29. Jänner: St.-Anna-Apotheke, fon 58 93 88, Bahnhof-Apotheke, Maria-Theresien-Straße 4, TeleSterzinger Straße 4, Tel. 58 64 20, fon 58 58 47, Reichenauer ApoSchützen-Apotheke, Schützentheke, Gutshofweg 2, Tel. 44 2 93, str. 56—58 (O-Dorf), Tel. 61 2 01, Stamser Apotheke, Höttinger St.-Blasius-Apotheke, Völs, BahnGasse 45, Telefon 83 5 21, Kurhofstraße 32a, Telefon 30 37 63; Apotheke, Igls, Igler Straße 56, Telefon 77 1 17; 18./19. Februar: Apotheke „Zum Andreas Hofer", Andreas-Hofer4./5. Februar: Zentral-Apotheke, Straße 30, Telefon 58 48 61, DreifalAnichstraße 2a, Telefon 58 23 87, Burggrafen-Apotheke, Gumpptigkeits-Apotheke, Pradler Str. 51,

Telefon 41 5 02, St.-Georg-Apotheke, Rum, Dörferstraße 2, Telefon 63 4 79.

Zahnärzte (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 Uhr) 28V29. Jänner: Dr. Gerhard Bachler, Ibk., Innstraße 7, Tel. 88 9 18, Dr. Johann Bauer, Ibk., MichaelGaismayr-Straße 7/1, Tel. 26 2 50; 4./5. Februar: Dr. Maria Christina Baldauf, Ibk., Speckbacherstr. 16a, Telefon 58 37 00, Dr. Gerhard Baldauf, Ibk., Speckbacherstraße 16a, Telefon 58 37 00;

11./12. Februar: Dr. Walter Blaim, Ibk., Pradler Straße 75, Tel. 42 5 48, Dr. Gertraud Bloch, Seefeld, Innsbrucker Straße 525, Tel. (0 52 12) 33 66; 18./19. Februar: Dr. Gerhard Biedermann, Igls, Patscher Straße 18, Telefon 77 5 76, Dr. Max Berger, Ibk., Wilhelm-Greil-Straße 16/111, Telefon 58 83 74. Tierärzte (Angaben ohne Gewähr) 29. Jänner: Dr. Michael Schönbauer, Andechsstraße 48, Tel. 49 16 77; 5. Februar: Dr. Arne Messner, Schidlachstr. 8, Tel. 24 0 86 (58 40 86);

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12. Februar: Dr. Gert Heissl und Dr. Szabados, Geyrstr. 1, Tel. 49 21 59; 19. Februar: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 20 27 83 (58 02 21).

Weitere Angebote

kenbesuche, Merkblätter, Theater. AIDS-Hilfe, Landesstelle Tirol, Bozner Platz 1/3, Telefon 56 36 21; Beratungszeiten: Mo. bis Fr. 15 bis 17 Uhr, Mi. 15 bis 20 Uhr — anonym und kostenlos.

behinderte und Blinde: Tiroler Blindenverband, Amraser Straße 87, Telefon 42 5 14-0; Beratungsdienst für Eltern sehbehinderter und blinder Kinder; Tiroler Blindenverband, Amraser Straße 87, Telefon 49 21 65.

Rechtsladen, Angerzellgasse 4, Tele- Beratungs- und Hilfsstelle für fon 37 6 49: Rechtsberatung mit unSchwangere, „Rettet das Leben", terschiedlichen Schwerpunkten jeMontag bis Freitag von 9 bis 12 weils Dienstag von 19.30 bis 21.30 Uhr, Montag bis Donnerstag von Stillberatung in der MutterberatungsUhr. 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbastelle, Salurner Straße 4, 1. Stock, rung. Telefon 28 8 75 oder 28 1 49. Eltern helfen Eltern! Elternkreis drojeden Dienstag 10 Uhr. gengefährdeter und drogenabhän- Jugendberatung: Kaiser-Josef-Str. 1, Ernährungsberatung, Diätberatung, giger Jugend, Sonnenburgstr. 16, Montag, Mittwoch und Freitag von Neues Rathaus, Fallmerayerstr. 1, 2. Stock, Innsbruck. Wöchentli13 bis 18 Uhr, Dienstag und DonParterre, jeden 1. Mittwoch im Moches Treffen jeweils am Donnerstag nerstag von 9 bis 18 Uhr, Telefon: nat, 14 bis 16 Uhr. um 19 Uhr, Telefon-Kontakt: 27 0 10 724/24 93. Frauen helfen Frauen, Museumstraße Pollenwarndienst Tirol: Telefon 15 29 10, Telefon 20 9 77. Frauenzen- Familienberatung Olymp. Dorf, An- Schulpsychologischer Dienst, Montrum-Frauenhaus für mißhandelte der-Lan-Straße 33, Telefon 64 8 69. tag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und und obdachlose Frauen und ihre Für Rechtsfragen, Familien- und nach Vereinbarung, Tel. 31 4 24 Kinder Partnerprobleme usw. stehen Anonyme Alkoholiker, von 19 bis 22 Ihnen ein Jurist, eine Ärztin und Zentrum Frauen im Brennpunkt: Uhr, Telefon 39 23 80 zwei Sozialarbeiterinnen für koMaria-Theresien-Straße 40 (Hof), Sozialberatung — Familienberatung, stenlose und anonyme Beratung 1. Stock, Tel. 58 76 08. DienstagMontag bis Freitag von 8 bis 12 zur Verfügung: Montag, Mittwoch Freitag 8.30— 12.00 Uhr und DonUhr, Telefon 45 3 00 und Donnerstag von 9.00 bis 12.00 nerstag 17.00— 19.00 Uhr: BeraUhr und Dienstag von 19.00 bis Drogenberatungsstelle Verein KIT, tung und Information für arbeitsMentlgasse 12, Telefon 22 7 27, 21.00 Uhr. suchende und berufstätige FrauMontag, Mittwoch, Freitag von 15 en/Mütter sowie Durchführung Gesprächsselbsthilfegruppe für Fraubis 21 Uhr, Dienstag, Donnerstag verschiedener Kurse. en und Eß-Brechsucht (Bulimie): von 11 bis 13 und von 15 bis 21 Uhr. Selbsthilfegruppe Morbus-Bechterew, Informationen bzw. Anmeldung Verein Heilpädagogische Pflege- und Jeden Montag Heilgymnastik in zu einem Vorgespräch bei Frau Dr. Adoptivfamilien, Mentlgasse 18, der Gruppe, jeden letzten Montag Maurer, Institut für Medizinische Telefon 20 0 04, Montag bis Freitag im Monat Treffen im Restaurant Psychologie und Psychotherapie, von 9.30 bis 12.30 Uhr, Donnerstag Muskete, Fischerstraße, AnmelSonnenburgstraße 16, Telefon 507von 18 bis 20 Uhr dung Frau Pircher, Tel. 61 69 03, 24 92 oder 24 93, jeden Mittwoch Institut für Sozialberatung, MuseumFrau Notdurfter, Telefon 61 70 13. zwischen 9 und 11 Uhr. straße 25/1, Telefon 213 85: Mo. bis Ambulante Herzgruppe, Europa- Tiroler Sozialdienst, Pradler Platz 6a, Mi. von 16 bis 19 Uhr, Do. von 9 bis Fitneß-Center, Salurner Str. 15/11. Tel. 45 2 82: Familienberatung je12 Uhr sowie nach Vereinbarung; Für Herzkranke wird kostenlos den Mittwoch von 17 bis 19 Uhr; med. Beratung: jeweils Mi. von 17 eine leichte Musikgymnastik sowie Herz-Sportgruppe jeden Mittwoch bis 19 Uhr; jur. Beratung: Di. ab 18 ein therapeutisches Gruppengeab 17 Uhr. Uhr (Voranmeldung erwünscht) spräch unter fachärztlicher Leitung angeboten. Voranmeldung: Sozialberatung für Behinderte und „Zentrum für Ehe- und FamilienfraFamilienberatung des Landes gen", Innsbruck, Anichstr. 24/11, Telefon 19 8 44 Tirol, Zeughausgasse 3, Telefon Beratungen Montag bis Freitag von Innsbrucker Frauenhaus, Tel. 42 1 12 57 06 40: Mo. bis Do. von 9 bis 12 8—12 Uhr und von 15—18 Uhr und Uhr und von 15 bis 17 Uhr. nach Vereinbarung möglich. Tagesmütter-Projekt: Maria-Theresien-Straße 40 (Hof), 1. Stock, Lebenshilfe Tirol, Sektion Innsbruck, Telefon 58 76 08. Dienstag—FreiDomanigweg 3, Montag bis Freitag Abschleppdienste tag 8.30—12.00 Uhr und Donnersvon 8 bis 17 Uhr, Telefon 41 5 21 tag von 17 bis 19 Uhr: Wir suchen 28./29. Jänner: Hans Graber, Steiengagierte Frauen für den Beruf Energiesparen im Haushalt; Beranach a. Br., Brennerstr. 5, Teletung: Arbeiterkammer, LieberstraTagesmutter, bilden Frauen zu fon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh ße 1, Telefon 37 6 51/79, jeden Tagesmüttern aus, vermitteln GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, Montag von 8 bis 12 Uhr und von Tagesmütter. Telefon (0 52 22) 63 1 83; 14 bis 18 Uhr. Johanniter—Unfallhilfe (Spezial4./5. Februar: Hansjörg Holleis, wagen für Rollstuhlfahrer): Tele- Sozialberatung für Alkohol- und Völs, Bahnhofstraße 33, TeleDrogengefährdete — Anonym und fon 44 4 02 fon (0 52 22) 27 0 91, 30 31 34, kostenlos: Montag bis Donnerstag Hans Pletzer, Hall i. T., GerberTelefonseelsorge, täglich von 0 bis 24 von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 gasse 8 a, Telefon (0 52 23) 61 77, Uhr: Telefon 17 70 Uhr, Freitag von 10 bis 12 Uhr, 25 40; Frauenselbsthilfe nach Krebs für Kaiser-Josef-Straße 13/III, TeleTirol, Amraser Straße 120, Telefon fon 36 1 51: Beratung auch für El- 11./12. Februar: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstr. 5, Tele43 72 94, bietet: psychologische Betern und Angehörige. fon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh ratung jeden 1. und 3. Freitag, GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, 14.30 Uhr, Knollerstraße 4/P; ab Freiwillige Rettung Innsbruck, Sillufer 3, Sozialdienst (Tel. 59 4 44): Telefon (0 52 22) 63 1 83; 15 Uhr Gesprächsrunde. SchwimNachbarschaftshilfe (rund um die 18./19. Februar: Hansjörg Holleis, men dienstags 18.15 Uhr, AnmelUhr Bereitschaftsdienst für soziale dung, Telefon 53 10/201 (BüroVöls, Bahnhofstr. 33, Tel. (0 52 22) Notfälle); Seniorenalarm (Notrufzeit), mit Schutz der Wasserret27 0 91, 30 31 34, Hans Pletzer, hilfe für Alleinstehende). tung. Systemgymnastik jeden 2. Hall i. T, Gerbergasse 8a, Teleund 4. Mittwoch, 17.30 Uhr. Kran- Beratungsstelle für hochgradig Sehfon (0 52 23) 61 77, 25 40; Ärztlicher Sonntagsdienst und kinderärztl. Bereitschaftsdienst (Notfälle): Telefon 35 5 44

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Bestattungsunternehmen (von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 24 Uhr, Feiertagsdienst von 0 bis 24 Uhr) 28./29. Jänner: J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74 und 58 20 13, C. Müller, Pradler Str. 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98;

Ich werfe Medikamente, Farbreste, Batterien und ähnliches nicht in den Hausmüll Und Sie? Nutzen Sie die von der Stadt durchgeführten Giftmüllsammlungen. Helfen Sie mit, Boden und Grundwasser zu schützen. Es kommt auf jeden einzelnen an. 4./5. Februar: H. Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 58 43 81, Nacht 82 7 86, Platzer GmbH, Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04; 11./12. Februar: C. Müller, Pradler Straße 3, Tel. 45 1 51, Nacht 83 1 98, J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 58 20 74 und 58 20 13; 18./19. Februar: Platzer GmbH, Reichenauer Str. 95, Telefon 42 3 04, H. Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 58 43 81, Nacht 82 7 86;

Rauchfangkehrer 28./29. Jänner: Markus Riha, Bürgerstraße 19, Tel. 58 60 31; 4./5. Februar: Matthias Windbichler, Gabelsbergerstraße 2, Tel. 45 5 53; 11./12. Februar: Matthias Windbichler, Gabelsbergerstr. 2, Tel. 45 5 53; 18./19. Februar: Michael Graupp, Trientlstraße 22, 6060 Hall i. T., Telefon (0 52 23) 76 45.

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 22. Februar 1989 in einer Auflage von 60.300 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, MariaTheresien-Straße 18, Telefon 57 24 66, Telefax 571271.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1


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Ludwig Schmuck, 42 (25. 11.) • Christine Zeisler, 36(26. 11.) • Maximilian Motz, 83 (27. 11.) • Johann Bruch, 61 (28. 11.) • Josef Zung, 85 (29. 11.) • oder Vorschlägen zur Verbesserung unserer Umwelt: Helmut LaferundIngridGohr(5.12.) Paula Köchl, 83 (29. 11.) • Tusnelda Rufen Sie uns doch bitte an über • Johann Huber, NÖ und Veronika Kopeinigg, 67 (29.11.) • Josefine WieHuber, NÖ (5. 12.) • Roland Schaffler ser, 79(29. 11.) • Christine Stecher, 44 und Margit Widmoser (5. 12.) • (29. 11.) • Rudolf Zampedri, 76 Dr. iur. Peter Mayr und Dr. iur. LiseWir helfen Ihnen gerne und sind Ihnen dankbar. (30. 11.) • Karl Brunner, 77 (1. 12.) • lotte Singer, Salzburg (7. 12.) • Franz Anna Demetz, 87 (1. 12.) • Berta PlöIhr Amt für Umweltschutz Rieder und Regina Pfeiffer (9. 12.) • rer, 78 (2. 12.) • Albert Liedmair, 63 Dr. med. univ. Franz Gottinger, An(2. 12.) • Friederika Trautner, 91 gath, und Claudia Mauracher, An(3. 12.) • Ernst Singer, 71 (3. 12.) • Nigath (9. 12.) • Helmut Pittl und Bar- ner (6. 12.) • Sari Lisa Anni Pfandl Schmolmüller (9. 12.) • Christina kolaus Kirchner, 46 (4. 12.) • Robert bara Wolf (9. 12.) • Werner Fuchs und (15. 12.) • Frederica Maria Irene Sum- Rohrer (9. 12.) • Tamara Walder Zuttion, 58 (5. 12.) • Mag. phil. lisa Ingrid Fuchs (10. 12.) • Rainer Gold- mereder(23. 12.) • Theresa Lydia Lin- (11. 12.) • Johanna Ransmayr (12. 12.) Meindl, 68 (5. 12.) • Lotte Parzer, 67 schald und Elisabeth Eder (10. 12.) • da Martha (23. 12.) • Margaretha Eb- • Ricarda Giuliani (10. 12.) • Julia (6. 12.) • Rosa Thum, 82 (6. 12.) • Marco Agostini und Barbara Vogl ner (24. 12.) • Katharina Elisabeth Pircher (18. 12.) • Daniel Eigentier Marta Duftner, 74 (6. 12.) • Ludwina (10. 12.) • Dipl.-Ing. Wolfgang Kofier Pernter (27. 12.) • Peter Paul Franz (15. 12.) • Sabrina Lechner (15. 12.) • Stiller, 61 (6. 12.) • Maria Meraner, 96 und Maria Graber (10. 12.) • Dr. iur. Eugen Pfeifer (28. 12.) • Clemens Christian Penz (8. 12.) • Theresa Ma- (7. 12.) • Alfred Stark, 84 (7. 12.) • Christoforo Lauscher und Silvia Pan- Philipp Niederholzer (28. 12.) • Ulla ringer (17. 12.) • Jasmin Fritz (17. 12.) Maria Gassler, 80 (8. 12.) • Aloisia holzer, OÖ (10. 12.) • Klaus Ullrich Solveig Schwamberger (29. 12.) • Pa• David Purtscher (19. 12.) • Verena Rofner, 87(8. 12.) • Maria Rossmann, und Isolde Muskat (10. 12.) • Dr. med. trick ElkjarSanin (31. 12.) • Rene MiKapelari (24. 12.) • Edith Fluch 94 (9. 12.) • Heinrich Stelzel, 78 univ. Manfred Hinteregger und Mag. chael Witting (30. 12.) • Daniel Kurz (24. 12.) • Hileni Altindag (28. 12.) • (10. 12.) • Franz Haller, 67 (10. 12.) • iur. Karin Schwendinger, Vorarlberg (1. 12.) • Michael Berghammer (3. 12.) LaurinHaun (13. 11.) • Monika Hau- Praxedes Werkner, 78 (10. 12.) • Aloi(10. 12.) • Jahos Horvath, Schweiz, • Simon Strobl (29. 11.) • Daniela ser (21. 12.) • Nadja Steiner (22. 12.) • sia Esterhammer, 79 (11. 12.) • Gaund Dr. med. univ. Andrea GuggenWaldner (5. 12.) • Thomas Medicus Johannes Dibiasi (23. 12.) • Eugenia briela Rode, 77 (11. 12.) • Maria Dobberger (23. 12.) • Cengiz Örnek und (6. 12.) • Christoph Wanner (1. 12.) • Feldner (30. 12.) • Peter Tomasi ler, 79 (11. 12.) • Dr. phil. Gustav Nesrin Sayin (28. 12.) • Alessandro Sandra Hauser (1. 12.) • Stefanie Peru (21. 12.) • Laura Fick (31. 12.) • Kori- Lochs, 81 (11. 12.) • Leopoldine BinWeithas und Susanne Schröcksnadel (4.12.) • Thomas Haszprunar (2. 12.) na Winter (28. 12.) • Simon Mayr der, 55 (10. 12.) • Heinrich Kisch, 83 (28. 12.) • Franz Winkler und Edel(11. 12.) • Maria Moser, 73 (13. 12.) • • Christina Seidl (3. 12.) • Clemens (4. 1.) • Verena Bellutti (31. 12.) traud Spieler (28. 12.) • Gerhard Riha Elise Biedermann, 69(15. 12.) • Stana Nicodimou (6. 12.) • Claudia Innerund Bettina Strickner (28.12.) • Mag. Marinkovic, 61 (15. 12.) • Wilfried hofer(10. 12.) • Tanja Niederl (3. 12.) phil. Helmut Weichselbaumer und Schwab, 65 (15. 12.) • Luise Miller, 74 STERBEFÄLLE • Sebastian Rech (9. 12.) • Aristotelis Brigitte Gmachl-Pammer (28. 12.) • (16. 12.) • Cäcilia Nennig, 68 (16. 12.) Kottas (5. 12.) • Michael Fink (6. 12.) Mag. rer. soc. oec. Johannes Verdross • Notburg Braun, 89 (16. 12.) • Franz • Stefan Petri (7. 12.) • Sabine und Gertrude Geisler, Hall (28. 12.) • Thöni, 74(17. 12.) • Viktor Kittler, 74 Schmolmüller (9. 12.) • Andreas Friedrich Koch, 77 (22. 11.) • Jolanda Richard Wimberger und Sabine Un(17. 12.) • Richard Ruech, 31 (18. 12.) terdorfer(30.12.) • Adel Mohamed El Schmolmüller (9. 12.) • Thomas Prexl, 64 (24. 11.) • Dr. med. univ. Sayed, Kufstein, und Mag. phil. Erika Leitner, Kufstein (30. 12.) • Klaus Steck, Rum, und Christine Mair (30. 12.) • Hermann Krismer und Karin Victorin, BRD (30. 12.) • Mag. rer. Maria-Theresien-Straße — O-Dorf nat. Paul Torggler und Dipl.-Ing. Montag bis Freitag Sonntag Samstag Andrea Brida (30. 12.) • Dr. med. *5 Min.: 6.40—7.00 *5 Min.: 5.40, 6.25—7.10, 7.18-7.38 univ. Paul Dietl und Sabine Buchner * 7 - 8 Min.: 11.13-19.20, 19.30, 19.45 10 Min.: 5.40-6.40, 7.00-13.00 (30. 12.) • Markus Scheiber und Mar15 Min.: 6.00-20.00 15 Min.: 13.00-20.00 10 Min.: 5.45—6.25, 7.38—7.58, 8.03—11.13 git Hammerl (30. 12.) • DursunGedik 20 Min.: 20.00—23.20 20 Min.: 20.00-23.20 20 Min.: 20.00—23.20 und Güler Kaya (2. 1.) • Franz Gam- Nachtbus „O/R" ab Hbhf.: 24.00 ( M o - S o ) per und Marianna Albrecht (2. 1.) • O-Dorf — Maria-Theresien-Straße Wolfgang Schallmoser und Ingrid *5 Min.: 7.10—7.30 *5 Min.: 6.50—7.55 Bhatti (4. 1.) • Jochen Umbach, 10 Min.: 6.00—7.10, 7.30—13.10, 13.15 *7—8 Min.: 11.45—20.00, 20.10 Schweiz, und Antonia Seibl (5. 1.) • 15 Min.: 6.25—19.55 15 Min.: 13.25-19.55, 20.05 10 Min.: 6.00—6.50, 8.03—11.33 Rudolf Kollnig, Südafrika, und El20 Min.: 20.05—23.45 20 Min.: 20.05-23.45 20 Min.: 20.25—23.45 friede Wasle, Rum (5. 1.) • Wolfgang *an schulfreien Tagen = 10-Min.-Verkehr Schöpf und Sieglinde Pleßnitzer, Kärnten(7.1.) • Markus Haselsberger Maria-Theresien-Straße — Reichenau und Roswitha Karner, Absam (7. 1.)

EHESCHLIESSUNGEN

Bei Umweltsorgen

das grüne Telefon 53 60-352—Durchwahl

j

Die neuen, abgeänderten Fahrpläne der Obuslinien

LINIE „O"

Linie „R"

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GEBURTEN

Montag bis Freitag *6 Min.: 7.06—7.48 *7—8 Min.: 11.24-19.24, 19.38, 19.53 10 Min.: 5.40—6.20, 6.27—6.57, 7.48—11.18 20 Min.: 20.10-23.10

Samstag

Sonntag

10 Min.: 5.35—12.55 15 Min.: 13.08-19.53 20 Min.: 20.10-23.10

15. Min.: 6.08—19.53 20 Min.: 20.10—23.10

Reichenau — Maria-Theresien-Straße

Patrizia Ingeborg Raudner (22. 11.) • *6 Min.: 6.57-7.45, 7.53, 7.58 Christoph Georg Philipp Mautner 10 Min.: 6.05-12.45, 12.56 (28. 11.) • Lukas Christian Raphael *7—8 Min.: 11.05, 11.15, 11.25-19.40 15 Min.: 6.35—19.50, 1959 10 Min.: 6.07—6.57, 8.07-10.57, 19.40—20.10 15 Min.: 13.03-19.48, 20.01 Maximilian Geiler (28. 11.) • Nora 20 Min.: 20.11—23.31 20 Min.: 20.11—23.31 20 Min.: 20.10—23.30 Daisy Daum (2. 12.) • Elena Palmira Adam (4. 12.) • Stephan Karl Schlat- *an schulfreien Tagen = 10-Min.-Verkehr ter(5. 12.) • Alexander Gerhard Platt- An Samstagen, Sonn- und Feiertagen gelten die Abfahrtszeiten in Richtung Stadtmitte ab Haltestelle „Durigstraße"

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• Manuel Gratzl, 2 Monate (16. 12.) • Maria Schwemberger, 83 (15. 12.) • Johann Enthofer, 70 (17. 12.) • Anna Muglach, 88 (19. 12.) • Rosa Rabl, 93 (20. 12.) • Franz Auer, 69 (20. 12.) • Johann Aigner, 60 (20. 12.) • Margarethe Umlauf, 82 (21. 12.) • Josef Lefor, 67 (22. 12.) • Stephanie Pany, 88 (23. 12.) • Andreas Feilegger, 60 (24. 12.) • Maria Katnig, 83 (25. 12.) • Wilhelm Pock, 64 (25. 12.) • Walter Colleselli, 49 (25. 12.) • Maria Göd, 76 (25. 12.) • Isidor Heftberger, 75 (26. 12.) • Josefa Haslinger, 89 (27. 12.) • Willibald Nowacek, 78

(27. 12.) • Maria Lienbacher, 90 (27. 12.) • Johann Dal Pont, 100 (19. 12.) • Hermine Hatzi, 69(21. 12.) • Anna Staudinger, 86 (22. 12.) • Maria Posch, 83 (22. 12.) • Udo Hochwimmer, 17 (23. 12.) • Michael Ostapenko, 93 (23. 12.) • Dipl.-Ing. Robert Lezuo, 94 (26. 12.) • Anna Jandl, 83 (28. 12.) • Aloisia Eder, 61 (28. 12.) • Olga Krapf, 70 (29. 12.) • Elisabeth Hirn, 65 (29. 12.) • Robert Ullmann, 79 (30. 12.) • Hermann Girardi, 84 (31. 12.) • Peter Troger, 81 (1. 1.) • Bernhard Pitscheider, 76(1.1.) • Otto Schluifer, 95 (2. 1.)

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN Einfamilienwohnhaus, Obexerstraße 12, Dr. Walter Lukas, Lanser Straße 15 a, 6071 Aldrans Anbau eines Kellers, Pirmingasse 11, Ing. Herbert Sitar

Errichtung einer Einfriedung, Steinbockweg 34, Josef Gostner Aufstellung eines Pavillons, Sparkassenplatz, Kunsthalle Innsbruck z.H. Herrn Atzinger, Maria-

Wenn Sie sich in der Stadtverwaltung nicht zurechtfinden, nicht wissen, welche Stelle für Ihre Frage zuständig ist, oder Anregungen und Beschwerden vorbringen möchten, dann wenden Sie sich an das

Bürgerservice im Rathaushof, Parterre, gegenüber dem Polizeiwachzimmer. Die Bediensteten dort helfen Ihnen gerne. Sie stellen auf Wunsch auch den Kontakt zu dem Referenten her, der für Ihr Anliegen zuständig ist. Dienststunden: Montag bis Donnerstag 8—12 und 14—17 Uhr, Freitag, 8—12 Uhr. Telefon 5360-144 und 5360-145 Durchwahl. Theresien-Straße 34 Dachflächenfenster, Kaiser-FranzJosef-Straße 4, Kurt Treffner Umwidmung und bauliche Änderungen, Bergiselweg 3, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Umbau des städt. Dampfbades, Salurner Straße 6, Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11 Kleingarage, Luigenstraße 50, Jo-

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + ENT WURFE: Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HW-F8, Hötting-West, Bereich Vögelebichl, nordseitig der Lohbachsiedlung. Der ggst. Planungsbereich ist als Wohngebiet ausgewiesen. Dabei werden vier neue Bauplätze für Einfamilienhäuser geschaffen und gleichzeitig zwei bestehende Objekte in den Entwurf aufgenommen. Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HW-F9, Hötting-West, Bereich zwischen Allerheiligenhofweg Nr. 10a und 14 Der vorliegende Entwurf sieht eine geringfügige Erweiterung des Baulandes als Wohngebiet-Aufschließungsgebiet vor.

wird aufgelassen. Als Verbindung bis zum Spielplatz wird dafür ein Fußweg vorgesehen. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 51/bt, Höttinger Au, Bereich zwischen Inn und Dr.-Stumpf-Str., westlich des Hauses 55 (2. Entwurf, Z-Nr. 2988) Gegenüber dem 1. Entwurf wird die Straßenbreite der Uferstraße um eine Parkspur sowie die Breite des Radweges im Bereich des Hauses Nr. 102 geringfügig reduziert. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 51/bu, Höttinger Au, Bereich Scheuchenstuelgasse 2 (2. Entwurf, ZNr. 2987) Im Planungsbereich wird die Baufluchtlinie an der Scheuchenstuel-

Die Entwürfe, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsamtes, Fallmerayerstr. 1, 4. Stock, vom 28.12. 88—2. 2.1989, einsehbar. Für den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 77/o, Innsbruck, Bereich zwischen Sillgasse und Klara-PöltWeg und dessen Aufbauplan Nr. 77/ol, (2. Entwurf, ZNr. 2982) wird die Auflagefrist im Sinne des § 26 Abs. 2 TROG auf 2 Wochen herabgesetzt (28. 12. 88—12. 1. 89). Darüber hinaus können weitere Informationen zu den aufgelegten Entwürfen während der Parteien-

Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 5/an, Arzl, Bereich zwischen Bettelwurfstr. — Col-di-Lana-Str. — Pontlatzer Str. — Pasubiostraße Im ggst. Planungsgebiet wird die Geschoßflächendichte von 0.5 auf 0.55 und die Bebauungsdichte von 0.25 auf 0.33 erhöht. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 9/d, Wüten, Bereich MichaelGaismayr-Str. 1 und dessen Aufbauplan Nr. 9/dl Durch diesen Entwurf mit Aufbauplan wird ein dreigeschoßiges Archivgebäude an der südlichen Grundstückgrenze ermöglicht. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 23/p, Lohbachsiedlung, Bereich zwischen Vögelebichl Nr. 58 und Spielplatz Die geplante Verlängerung der Straße Vögelebichl nach Westen

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gasse geringfügig nach Westen verlegt. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 77/o, Innsbruck, Bereich zw. Sillgasse und Klara-Pölt-Weg und dessen Aufbauplan Nr. 77/ol, (2. Entwurf, ZNr. 2982) Die Änderung ggü. dem 1. Entwurf ist die Reduktion der Wandhöhe von 15.0 m auf 12.5 m und somit von 5 auf 4 Vollgeschoße. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 84/s, Hötting-Hungerburg, südlich der Hungerburgterrasse, zw. den Häusern Nr. 106 und 130 Im vorliegenden Entwurf sind offene Bauweise und zwei Vollgeschoße festgelegt. Darüber hinaus ist in einem kleinen Teilbereich zusätzlich eine talseitige Wandhöhe mit 10.0 m und der absolut höchste Punkt mit 848.5 m fixiert.

verkehrszeit von 8.00—10.00 Uhr von den zuständigen Sachbearbeitern eingeholt werden. Jeder, dem die Stellung eines Gemeindebewohners zukommt, hat das Recht, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen. BESCHLÜSSE: es wurden der Bebauungsplan Nr. 60/ac, Hötting, Bereich Ölberg der Aufbauplan Nr. 63/fh3, Pradl, Gumppstr., Bereich Schutzengelkirche und der Änderungsentwurf der örtlichen Bauvorschriften gem. § 20 TROG für die KG Igls und Vill (2. Entwurf) beschlossen.

hann Plattner Umbau und Zubau, Mentlgasse 12 a, Dipl.-Ing. Hannes Hunger, Tiergartenstraße 27 a Vordach, Viaduktbogen 117, Dr. Maurizio Bonato, Lorerstraße 14, 6060 Mils Hubtisch-Anlage-Anbau, Landhausplatz 2, Tiroler Wasserkraftwerke AG, Gebäudeverwaltung Wohn- und Geschäftshaus, Pacherstraße21, Hausberger Elektrotechnik Errichtung eines Rauchfanges, Rumer Straße 10, Fritz Eisenbacher Autowerkstätte mit Ausstellungssalon, Exlgasse 16, ALAG Delta Grundstücksverwaltung, Kundmanngasse 21, 1030 Wien 143 Kleingartenhäuschen, Gpn. 553/6 und 556, KG Amras, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Dachgeschoßausbau, Schrottstraße 38, Josef Reifer Anbau, Weissgattererstraße 36, Maria Anna Schreiner, Lorerstraße 17, 6060 Mils Planänderung, Philippine-WelserStraße 74-80 b, Tiroler Gemeinnützige Wohnungsbau und Siedlungsgesellschaft, Fürstenweg 27 Dachgeschoßausbau, Premstraße 37, Hermann Larcher Lagerschuppen, Gp. 1734/2, KG Pradl, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Holzschuppen, Höttinger Gasse 12 d, Pflegestätten der Adventisten, Nußdorfer Straße 5, 1090 Wien Änderungen, Ing.-Etzel-Straße 16, 16 a-g, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 Um- und Aufbau für eine Umwidmung des Dachgeschoßes, Riedgasse 13, Dipl.-Ing. Otto Zieger und Dipl.-Ing. Wolfgang Eccher drei Flugdächer, Josef-WilbergerStraße 10, SAE ElektrifizierungsGes.m.b.H., Salurner Straße 18 Kleingarage, Vintlergasse 8, Hedwig Wieser, Gerhart-HauptmannStraße 70 Einfamilienwohnhaus, Hörtnaglstraße 30 a, Dr. Klaus Pümpel, Conradstraße 12 Einfamilienwohnhaus, Gramartstraße 30, Mag. Anton und Michaela Molk, Kaiser-Franz-JosefStraße 10 Sanierung, Herzog-Friedrich-Straße

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7, BTV-Real-Leasing Ges.m.b.H., Erlcrstraße 9 Änderungen, Am Rain 8 a, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 Fensteraustausch, Seilergasse 18, Gertrud Welzl Flugdach, Rosengasse 12, Leopold und Ottilie Hobel Lagerhalle, Roßaugasse 4, Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung IV Umwidmung Lagerhalle — Ausstellungshalle, Maria-TheresienStraße 34, Innsbrucker Kunstverein z. H. Herrn Johannes Atzinger Wohnhausaufstockung, Anbau eines Wintergartens, Holzgasse 12 a, Dipl.-Ing Bernhard Zösmayr Neubau einer Wohnanlage m. Geschäftslokalen, Bienerstraße 27 c-f, Neue Heimat Tirol, Siedlungsgesellschaft, Gumppstraße 47 Zubau für ein Stiegenhaus, Höttinger Au 32, Verein Gemeinn. priv. Kindergarten Müllhäuschen und Verlängerung des bewilligten Flugdaches, Hörtnaglstraße 9, Ing. Irmgard Raich Flugdach, Stützmauer, Viller Berg 1 a, AGA-Werke Wien Gesellschaft mbH, Prinz-Eugen-Str. 72, 1040 Wien Ausbau des Dachbodens für Wohnzwecke, Innstraße 23, Dr. Clemens Dreschke Planänderung, Technikerstraße 5464, Franz-Baumann-Weg 11-21, Wohnungseigentum, Tiroler Gemeinn. Wohnbau-Ges.m.b.H., Südtiroler-Platz 6-8 Schaffung eines zusätzlichen Hauseinganges, Stamser Feld 5, Arno Tautermann Einfamilienhaus, Klammstraße 124, Dr. Stephan Laske, HansUntermüller-Straße 5 Einfamilienhaus, Klammstraße 126, Dr. Norbert und Eva Beyer, Roßbachstraße 3 Umwidmung, Finkenbergweg 20 Fritz Eisenbacher, Rumer Straße 20 Wohnhaus mit 6 Wohneinheiten, Fürstenweg 151, Hans und Josef

Abenthum, Fürstenweg 141 Umgestaltung des Einganges, Defreggerstraße 13, Karl Perger Aufstockung der bewilligten Lagerhalle um ein Stockwerk, Franz Juffinger, Egger-Lienz-Straße 130 Dachgeschoßausbau mit Dachanhebung sowie Liftanbau, FranzFischer-Straße 48, Raimund Berger, Anichstraße 12 Wohnhausum- und anbau, Fassadenrenovierung und Fensteraustausch, Innstraße 79, Irmgard Pötscher, Grete-Gulbranson-Weg 22, 6700 Bludenz Generalsanierung, Hunoldstraße 22, Stadtgemeinde Innsbruck, Mag. Abteilung IV Adaptierung, Maria-TheresienStraße 37, Gebrüder Dallinger, Rathausplatz 1, 5020 Salzburg Abbruch, Eggenwaldweg 18, Brigitte Leismüller Kleingarage, Fürstenweg 155, Johann Stolz Änderung Top 10, Innstraße 27/41, Edgar Hernegger, Dörferstraße 2c, 6065 Thaur; Tir. Elementbau Ges.m.b.H., Museumstraße 11 Einfamilienhaus, Höhenstraße 90 a, Mag. Sybille May, Höhenstraße 90 Geschäftsportal-Umbau, MariaTheresien-Straße 15, Verlagsanstalt Tyrolia, Exlgasse 20 Umbau, Pontlatzer Straße 54, Christine Geiger, Pontlatzer Straße 47 Geschäftsumbau, Maria-TheresienStraße 38, Miller Optik OHG, Meraner Straße 3 Einfamilienwohnhaus, Framsweg 12, Dipl.-Ing. Lobgesang, Framsweg 36 Geschäftsumbau, Maria-TheresienStraße 8, Michael Norz Umbau der bestehenden Wohnung, Museumstraße 21, Ramesh Arora Flugdach, Gänsbacherstraße 8, Eckhard Volgger Durchführung diverser baulicher Maßnahmen, Klosterangerstr. 36, Dr. Kantner Terrassenverbau, Lehmweg 15, Margot Kraft

STADTMAGISTRAT INNSBRUCK — Abteilung IV, Rechtsamt ZI. IV —6950/1988

Ausschreibung von 7 Vitrinen im Arkadenbereich des städt. Hauses Innstraße 2 Im städt. Haus Innstraße 2 gelangen beidseitig der Arkade entlang der Innstraße 7 Vitrinen zwischen den vier dortigen Geschäftslokalen zur Vermietung. Die zwei straßenseitig gelegenen Vitrinen haben eine Breite von 82 cm, Höhe von 98 cm und Tiefe von 32 cm, die fünf gebäudeseitig gelegenen eine Breite von 94 cm, eine Höhe von 99 cm und eine Tiefe von 20 cm. Interessenten werden eingeladen, ihre Anbote an die Magistratsabteilung IV, Rechtsamt, Innsbruck, Rathaus, Fallmerayerstraße 1/II/378, zu richten. Nähere Auskünfte können auch bei der genannten Adresse unter Tel.-Nr. 53 60/378 eingeholt werden. Für die Stadtgemeinde Innsbruck: Der Abteilungsleiter: Dr. Loinger, Senatsrat

Stadtmagistrat Innsbruck

Einschreibung in die städt. Kindergärten und Schülerhorte 1.

Die Einschreibung in die städt. Kindergärten für das Schuljahr 1989/90 findet am 23. und 24. Februar 1989 jeweils von 8.00—11.30 Uhr und von 14.00—16.30 Uhr in den betreffenden Anstalten statt. Mitzubringen sind die Geburtsurkunde und das Impfzeugnis des Kindes.

2.

Die Einschreibung in die städt. Schülerhorte findet ebenfalls am 23. und 24. Februar 1989 jeweils von 10.00—12.00 Uhr und von 14.00— 18.00 Uhr statt. Um Mitnahme der letzten Schulnachricht wird gebeten.

3.

In den Anstalten, in denen die Nachfrage die vorhandenen Plätze übersteigt, bleibt der Kindergarten- bzw. Hortleitung die Auswahl vorbehalten. Die Kindergarten- und Hortverwaltung ist jedoch bemüht, durch allfällige mögliche Zuweisungen an andere städt. Anstalten den Elternwünschen weitestgehend zu entsprechen. Der Abteilungsleiter: Senatsrat Dr. Reisinger eh.

Bezirksschulrat Innsbruck-Stadt

Schülereinschreibung in die städt. Pflichtschulen 1.

Die Einschreibung aller zwischen dem 1. September 1982 und dem 31. August 1983 geborenen Kinder findet am 23. und 24. Februar 1989 jeweils von 8.00—12.30 Uhr und von 15.00—17.00 Uhr an der zuständigen Sprengelvolksschule statt. Vorschulpflichtige Kinder werden aufgenommen, wenn sie schulreif sind.

2.

Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, die Kinder bei der Einschreibung vorzustellen und folgende Urkunden mitzubringen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, allenfalls Taufschein, Vormundschaftsnachweis. Auch Kinder mit körperlichen und geistigen Gebrechen sind zu melden.

3.

Zur selben Zeit findet die Einschreibung in die städt. Hauptschulen und den Polytechnischen Lehrgang statt. Um Mitnahme der letzten Schulnachricht wird gebeten.

4.

Erziehungsberechtigte, die der Einschreibungspflicht ihrer schulpflichtigen Kinder nicht nachkommen, begehen eine strafbare Übertretung des Schulpflichtgesetzes. Für den Vorsitzenden: Senatsrat Dr. Reisinger eh.

Flugdach, Dorfgasse 60, Josef Kain Dachterrasse, Kapuzinergasse 20, JoWohn- und Geschäftshaus, Schneehann Zittera, Schneeburggasse 60 burggasse 21, Gesell, z. Schaffung 15 Fertigteilgaragenboxen auf dem v. Wohnungseig., Rennweg 12,1031 bestehenden Parkplatz, AndechsWien straße 59, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 nachträgliche Bewilligung für überdachten Sitzplatz, Franz Fischer- Anbauten, Köldererstraße 3 u. 5, GeiStraße 31, Karl-Heinz Rubner ger und Platter, Köldererstraße 5 Dachgeschoßausbau, Adamgasse 17, Anbau, Thomas-Riß-Weg 7 a, Arch. Peter Linser, Claudiastr. 20 Wohnungs- und Anlagen Treuhand, Fallmerayerstraße 7 Wohn- und Geschäftshaus, Grillparzerstraße 5 a, Raumstudio Zainzin- Adaptierung d. Stöcklgebäudes, Hötger, Grillparzerstraße 5 tinger Gasse 17, Ing. Peter Mayr Änderungen, Lohbachweg C 43—49, Balkonverbau u. Überdachung, D 62—58, Raiffeisen Bau Tirol, Gerhart-Hauptmann-Straße 29, Adamgasse 1 Vinzenz Voglsberger Grundriß u. Nutzungsänderung der Flugdach, Pontlatzer Straße 72, Berta Garage, Sillhöfe 8, Ök.-Rat Ing. und Mathias Jank, Langstraße 39 Ferdinand Tollinger, z. H. Herrn Sanierung, Kohlweg 15, Dr. Gerda Arch. Widmann, Innrain 6—8 Fuchs-Kapeller Um- und Zubauten am Betriebsge- Planänderung, Rilkestraße 1, Arch. bäude, Kranebitter Allee 22, Egon Lorenz Peter, Maria-TheresienNeurauter, Andreas-Hofer-Straße Straße 37 292, 6100 Seefeld Anbauten, Fürstenweg 109, RIFO InErrichtung eines Heizraumes und Kanenausbau, Gesellschaft mbH., min, ISP Leasing Ges.m.b.H., Reimmichlgasse 1 Meinhardstraße 5 Dachgeschoßausbau, Müllerstraße

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1

Seite 19


28, Helmut Hörtnagl Zubauten u. überdachten Balkon, Kaufmannstraße 38, Brigitte Konrad, Reichenauer Straße 82 Dachgeschoßausbau, Josef-SchrafflStraße 20, Martha Kapeller Wohnungsumbau, Museumstraße 17 b, Norbert Wieser, Schneeburggasse 40 Holzgartenhäuschen, Schönblickweg 12, Verein Jugendland Holz- und Geräteschuppen 24 a, Hanno und Andrea Plewka Planänderung, Rennweg 29, Irmgard Lantos, Magtstraße 4 Abbruch des bestehenden Einfamilienhauses und 5 Wohneinheiten, Mitterweg 40 a, Dr. Dieter Wolf, Lindenbühelweg 26 Umbau, Top 3, Dreiheiligenstraße 17, Dipl.-Ing. Richard Pümpel

Aufstockung des ostseitigen erdgeschoßigen Gebäudes, Fürstenweg 123, Ernst Oberhuber Ausbau von 3 Zimmern, Diele, Bichlweg 8, Dr. Franz Sulzenbacher Geländeanschüttung, Klammstraße 11, Herta Kleinheinz Sanierung der Gartenveranda, Haller Straße 7, Friederike Prantl Umwidmung eines Raumes, Salurner Straße 1, Westtreuhand GmbH. & Co. Flugdach, Kaufmannstraße 16 b, Hubert Schneidermayer Umgestaltung und Durchbruch zum Haus Maximilianstraße 17, Maximilianstraße 15, Ludwig Bittner Flugdach, Gaswerkstraße 1, Eigentümer des Anwesens Gaswerkstraße, Helmut Kröss, Amraser Straße 35 Überdachung d. Kistenlagerplatzes,

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Einkauf, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck Gegenstand: Lieferung von Papierbleikabeln für das Jahr 1989

Schnellmanngasse 14, Johann Stolz, Schnellmanngasse 12—14 Adaptierung, Walderkammweg 4, Heinz Lassnig Werbeeinrichtungen, Archenweg 48, Heimat Werbung, Südtiroler Platz 6/8 Werbeeinrichtungen, Roßaugasse 11, Herbert Franzelin Werbetafeln, KG Amras, Gp. 679/1, Heimat Werbung, Südtiroler Platz 6 Werbeeinrichtungen, Andechsstraße 85, Ankünder Gesellschaft für Außenwerbung mbH, Bozner Platz 2 Werbeeinrichtungen, Egger-LienzStraße 122—126, Ankünder Gesellschaft für Außenwerbung mbH, Bozner Platz 2 Werbeeinrichtung, Riesengasse 10, Herta Mair Plakattafeln KG Amras, Gp. 780/1, Außenwerbung Dr. Schuster KG, Spittelauer Lände 13, 1090 Wien Plakattafeln, Parkplatz Sillgasse, Ankünder Ges.m.b.H., Bozner Platz 2

Werbeeinrichtungen, Arzler Straße 43 b, Mag. Gertraud Bosch Werbeeinrichtungen, Viktor-FranzHeß-Straße 1, Landes-Hypothekenbank Tirol, Meraner Straße 8 Werbeeinrichtungen, Pradler Straße 51, Ludwig Tachezy Ges.m.b.H., Museumstraße 22 Werbeeinrichtungen, Technikerstraße 44, Elisabeth Kristan Werbeeinrichtungen, Pradler Straße 4, Dr. Maurizio Bonato, Lorerstraße 14, 6060 Mils Werbeeinrichtungen, Maria-Theresien-Straße 34, Stefin-Mode-Handelsgesellschaft, Hellbrunn 16, 5034 Salzburg Werbeeinrichtungen, Bienerstraße 24, Arch. Heinz Planatscher, Goethestraße 15 a Werbeeinrichtungen, Hans-MaierStraße 9, Heimatwerbung GmbH., Südtiroler Platz 6/5 Werbeeinrichtung, Anichstraße 10, Winkler Gaststättenbetriebsges.

C

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE

Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.500,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

Egon Hübner, Defreggerstraße 29, Werbevertreter Maria Haselmann, Innstraße 42, FriAbgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 6. Februar 1989, seur und Perückenmacher 10.30 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Str. 11, Josef Türtscher, Freundsbergstr. 14, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. AngeGüterbeförderung mit Kraftfahrbote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das zeugen, deren höchste zulässige Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt Nutzlast 600 kg nicht übersteigt werden. „UNA Personalkreditvermittlungsgesellschaft m.b.H." (weitere BeAnbotseröffnung: Diese findet am Montag, den 6. 2. 1989, um 10.30 Uhr bei triebsstätte von Hall i. T, Unterer den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, Stadtplatz 4), Bruneckerstraße 2, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotseröffnung beizuwohnen. Personalkreditvermittlung GENERALDIREKTION „Mosse Werbung Gesellschaft m.b.H.", Amraser Straße 41, Werbeberater STADTMAGISTRAT INNSBRUCK „Mosse Werbung Gesellschaft Abteilung IV m.b.H.", Amraser Straße 41, WerAmt für Vertragsangelegenheiten bungsmittler Helmut Bauer, Herzog-SigmundBetrifft: Laufende Wäschereinigung für städt. Dienststellen Ufer 1, Taxi-Gewerbe, beschränkt

auf 1 Pkw Norma Bulut, Clemens-HolzmeisterStraße 5/T 26, Feilbieten im Umherziehen Norma Bulut, Innstraße 49, Videothek — Vermieten von bespielten Bildtonträgern aller Art inklusive dazugehöriger Rekorder Ursula Dorighelli, Unterbergerstraße 5/III/T 9, Handelsagent „DS V. Beteiligung und Treuhand Gesellschaft m.b.H. & Co Leasing OHG", Andreas-Hofer-Str. 43, Vermieten von Anlagegütern ausgenommen Kraftfahrzeuge Sylvia Oberhöller, Defreggerstr. 12, Handel mit Altwaren Christian Preisinger, Amrser-SeeStraße 56a, Betrieb einer Kraftfahrzeug-Servicestation Rainer Gerzabek, Schützenstraße 62,

Einladung zur Anbotstellung.

STADTWERKE INNSBRUCK

Die Stadtgemeinde Innsbruck beabsichtigt, die laufende Wäschereinigung für die nachfolgend angeführten städtischen Dienststellen auf die Dauer von 5 Jahren, ab 1. 3. 1989 zu vergeben:

Öffentliche Ausschreibung

1. alle städtischen Heime, 2. alle städtischen Volks- und Hauptschulen sowie die Sonderschule Siebererstraße; 3. alle städtischen Kindergärten und Kinderhorte; 4. weitere Dienststellen, wie Rathaus (Alt- und Neubau), Gesundheitsamt, Mutterberatung, Wirtschaftshof, Jugendherberge, Tuberkulosenfürsorge, Desinfektion-Fürsorgeabteilung, Feuerwehr, Schlachthof, Zentralhof, Marktamt, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Schul- und Sportamt.

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Einkauf, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck Gegenstand: Lieferung von kunststoffisolierten Kabeln und Leitungen für das Jahr 1989 Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.000,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 6. Februar 1989, 11.00 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Str. 11, Es ergeht daher die höfliche Einladung, schriftliche Anbote hiefür bis späte- 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angestens 31. Jänner 1989 bei der Mag. Abteilung IV einzubringen. Anfragen unter bote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Tel.-Nr. 53 60, Kl. 383, oder auf Zimmer 383 im II. Stock des Neuen Rathauses. Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Der Abteilungsleiter: Innsbruck, am 25. 11. Anbotseröffnung: Diese findet am Montag, den 6. 2. 1989, um 11 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotseröffnung beizuwohnen. (Dr. Loinger) Senatsrat

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GENERALDIREKTION

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1


Die neuen Bädertarife ab 1. Jänner 1989

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Wasserwerk, Salurner Str. 11, 6020 Innsbruck

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 16. 2. 1989, 10 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Donnerstag, den 16. 2. 1989, um 10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer. Den Offertstellern steht es frei, der Angebotseröffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

Buch-, Kunst- und Musikalienverlag, beschränkt auf den Musikalienverlag Ing. Josef Ursprunger, Bienerstr. 21, Drucker „Turbocristal Schnee-Erzeugungssysteme Vertriebsgesellschaft m.b.H.", Dr.-Stumpf-Straße 117, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Kunstschnee-Erzeugungsanlagen Anneliese Haltmeier, Andechsstraße 59/24, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Markus Mauracher, Fennerstraße 2c, Bereitstellung von Geräten und maschinellen Einrichtungen zum Zwecke der körperlichen Ertüchtigung Edwin Schwarz, Ampfererstraße 12, Taxi-Gewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit 1 (einem) Pkw Dr. Friedrich Neuner, Anichstraße 22 (weitere Betriebsstätte von Klagenfurt, Waagplatz 8), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel Dr. Friedrich Neuner, Maria-Theresien-Straße 42 (weitere Betriebsstätte von Klagenfurt, Waagplatz 8), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel Werner Müller, Mitterweg 56/Top 1, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Hilde Dünser, Bienerstraße 14, Handelsagent Susanne Mühlberger, Salurner Str. 15, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel ausgenommen Nahrungs- und Genußmittel „Marketing Service Marketing- und Betriebsberatungsgesellschaft m.b.H.", Andreas-Hofer-Str. 31, Betriebsstätte einschließlich Be-

triebsorganisator Ingo Achammer, Marktgraben 13, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Textilien „Kosmetikartikel-Handelsgesellschaft m.b.H.", Marktgraben 10(weitere Betriebsstätte von Linz, Landstraße 11), Masseur Anton Meinschad, Hunoldstraße 3 (Standortverlegung von Seefeld, Hotel Bergland), Masseur, zeitlich befristet bis 31. 12. 88 „Holland Blumen Markt Gesellschaft m.b.H.", Innrain 46 (weitere Betriebsstätte von Hagenbrunn, Industriestraße 11), Blumenbinder Friedrich Größwang, Südtiroler Platz 1, Hauptbahnhof (Ankunftshalle-Ausgang), Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Rauchrequisiten Manfred Falger, Wilhelm-GreilStraße 19a, Handelsgewerbe Gerhard Müller, Schneeburggasse 89, Handelsagent „ILBAU Gesellschaft m.b.H.", Dr.Glatz-Straße 34 (weitere Betriebsstätte von Spittal/Drau, Ortenburgerstraße 27), Baumeistergewerbe in der Form eines Industriebetriebes, hier j edoch beschränkt auf den Bürobetrieb Veronika Kluibenschedl, Speckbacherstraße 25, Handelsagent, beschränkt auf die Vermittlung von Warenhandelsgeschäften im textilen Bereich Werner Lamprecht, Egger-LienzStraße 90, Friseur- und Perückenmacher Horst Christoph Knab, Völser Straße 29a, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. „Videopool, Audio-Video Vertriebsgesellschaft", Innstraße 15, Handelsgewerbe, beschränkt auf den

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1. Brause- und Wannenbad Brausebad Wannenbad x) Wannenbad ermäßigt

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Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Wasserwerk, Salurner Straße 11,4. Stock, Zimmer 424, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

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Gegenstand: Lieferung von 1 Stück PKW, 3türig, ca. 75 PS, mit Rücknahme von 1 Stück Gebrauchtfahrzeug und Lieferung von 1 Stück Kombi, ca. 75 PS, Allradantrieb, mit Rücknahme von 1 Stück Gebrauchtfahrzeug. Dem Bieter steht es frei, auch nur über ein Fahrzeug ein Angebot abzugeben.

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23, 36, 23,

2. Schwimmbad Erwachsene Schüler und Senioren Kinder 50-Punktekarte 100-Punktekarte 250-Punktekarte Block 10 x 250-Punktekarte Kabinenzuschlag Kabinenzuschlag für Doppel-Saisonkabine Kabinenzuschlag für Einfach-Saisonkabine Für geschlossene Einheiten (Bundesheer, Polizei, Gendarmerie) Saisonkarte Kinder Saisonkarte Schüler Saisonkarte Erwachsene (Kabine) Saisonkarte Erwachsene (Kästchen) Halbtageskarte ab 14.00 Uhr Schwimmbad ermäßigt (Präsenzdiener, Studenten . . . ) Spätkarte ab 16.00 Uhr

43,— 23,— 16,— 220,— 420,— 945,— 8.700,— 20,— — —

35,— — 23,— — 14,— — 220,— 220,420,— 420,945,— 945,— — 20,— — 470,— — 260,— —

23,— 23,— — 185,— — 545,— — 1.415,— — 970,— — 23,—

— — — — — —

23,— —

23,— 14,—

— —

3. Sauna Sauna normal Sauna ermäßigt und Senioren Zuschlag für Kabine Zuschlag für Kabine und Ruhebett

81,— 58,— — 25,—

81,— 58,— — —

81,58,20,25,-

4. Solarium

70,—

70,-

5. Wäscheleihgebühr

17,—

17,—

17,-

6. Sonstiges Fön und Waage Schlüsseleinsatz Schlüsseleinsatz / Saison

1,— — —

1,— 50,— 100,—

1,— —

7. In den Sommermonaten Liegewiese und Sonnenbad

13,—

x) Wannenbadtarif DBS auch für HBA

Einzelhandel mit Elektrowaren, Fernsehgeräten, Radiorecordern, usw. Waltaud Brandmaier, Herzog-Friedrich-Straße 22, Friseur und Perückenmacher Adolf Berghammer, Kapuzinerg. 9, Gastgewerbe in der Betriebsart „Gasthaus" Moheyeldin Ibrahim, Schneeburg-

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1

gasse 31, Feilbieten von Naturblumen im Umherziehen von Ort zu Ort oder von Haus zu Haus, eingeschränkt auf die Ausübung in den Gemeinden Mayrhofen, Zeil am Ziller, Ramsau, Kaltenbach und Fügen, zeitlich befristet auf die Zeiträume von 15.12. bis 15. 4. und 1. 7. bis 30. 9. eines jeden Jahres (Fortsetzung Seite 23)

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Neufestsetzung von Gebühren A. Kanalbenützungsgebühren Die Gebührensätze für die Kanalbenützungsgebühren werden ab 1. 1. 1989 wie folgt festgesetzt: bisher 1. Allgemeine Kanalpauschaltarife neu Normal-Kanalgebühr je Auslauf und Jahr 209,04 215,28 Landwirtschaftstarif 189,12 je Auslauf und Jahr 194,76 209,04 Fingierte Ausläufe je Auslauf 215,28 1,83 Mehrwasser je m3 1,92 1,83 Mehrwasser für Landwirtschaft 1,92 Ritschengebühren je Auslauf und Jahr bei vorhandener Hauskläranlage 52,56 54,12 Für Wasserklosett bei 52,56 54,12 vorhandener Hauskläranlage Für Wasserklosett 102,36 105,48 ohne Hauskläranlage 2. Sondertarife St��dtische Bäder — 0,96 0,98 Kanalgebühr für Mehrwasser je m3 3. Zählertarife bei einer jährlichen Wasserableitung bis 5.000 m3 je m3 von 5.001 m3 bis 20.000 m 3 je m3 von 20.001 m3 bis 100.000 m3 je m3 über 100.000 m3 je m3

2,93 2,57 2,38 2,15

2,84 2,49 2,31 2,09

Zu diesen Tarifen tritt die Umsatzsteuer im gesetzlichen Ausmaß. B. Müllgebühren Gebühr für jede anrechenbare Wohneinheit je Jahr Gebühr für jede anrechenbare Geschäftseinheit je Jahr Pauschalgebühr je 120 1 / 240 1 Mülltonne 800 1 Container 3 m3 Großraumbehälter 5 m3 Großraumbehälter

neu

bisher

164,—

156,—

239,—

228,—

unverändert unverändert unverändert unverändert

1.508,— 7.744,— 17.890,— 29,820,—

Bei der Vorschreibung der Gebühr ist die jeweilige gesetzliche Umsatzsteuer hinzuzurechnen. C. Gehwegreinigungsgebühren Die Gebührensätze für die Erhebung der Gehwegreinigungsgebühren werden ab 1. 1. 1989 wie folgt festgesetzt für bebaute Grundstücke je m2 Klasse I Klasse II Klasse III

für unbebaute Grundstücke je m2

1989

bisher

1989

bisher

67,70 45,— 31,20

65,70 44,— 30,30

20,— 11,50 8,90

19,50 11,20 8,60

3. Urnengräber a) Wandnischen I. Kategorie (für 2 Aschenkapseln) 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr f. 10 Jahre la. Kategorie (für 3 Aschenkapseln) 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre II. Kategorie (für 4 Aschenkapseln) 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre III. Kategorie (für 6 Aschenkapseln) 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre b) Urnenblöcke für 2 Personen 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre c) Urnenerdgräber aa) Randgräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre bb) Reihengräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre d) Kombinierte Urnenwand- und Urnenerdgräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre Beisetzungsgebühr (§ 5) I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse Beisetzung einer Urne in einer Sammelgrabstätte

neu

bisher

3.368,— 8.747,— 4.422,—

3.207,— 8.330,— 4.211,—

8.439,— 21.092,— 11.604,—

8.037,— 20.087,— 11.051,—

134.461,—

128.058,—

4.034,—

3.842,—

13.448,—

12.808,—

2.503,— 8.747,— 4.997,—

2.384,— 8.330,— 4.759,—

3.367,— 11.099,— 5.861,—

3.206,— 10.570,— 5.582,—

4.229,— 13.449,— 6.725,—

4.028,— 12.808,— 6.405,—

4.419,— 15.465,— 8.837,—

4.208,— 14.728,— 8.416,—

1.002,— 2.696,— 1.349,—

954,— 2.567,— 1.285,—

1.887,— 5.146,— 2.580,—

1.797,— 4.901,— 2.457,—

1.361,— 3.717,— 1.887,—

1.296,— 3.540,— 1.797,—

5.590,— 17.166,— 8.611,—

5.324,— 16.348,— 8.201,—

1.024,— 751,—

975,— 715,— AHO. 4/Ö,—

121,— 23,—

115,— 22,—

964,—

918,—

1.102,— 2.194,— 733,— 1.888,—

1.049,— 2.089,— 698,1.798,—

241,—

229,—

1.879,—

1.789,—

473,— 440,— 157,—

450,— 419,— 149,—

Graböffnungsgebühr (§ 6)

D. Friedhofgebühren Grabbenützungsgebühren 1. Erdgräber a) Kindergräber 10 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre b) Reihengräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre c) Randgräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre

Seite 22

d) Wandgräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre e) Arkadengräber (Erdarkaden) (Gemeinderatsbeschluß vom 31. 3. 1976) 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre 2. Grüfte a) Familiengrüfte und sonstige Grüfte — 100 Jahre Erneuerungsgebühr nach jeweils 50 Jahren b) Sammelgrüfte 50 Jahre, je Gruftplatz

neu

bisher

679,— 1.481,—

646,— 1.410,—

1.481,— 4.036,— 2.025,—

1.410,— 3.844,— 1.928,—

2.025,— 6.059,— 2.693,—

1.928,— 5.770,— 2.565,—

1. Erdgräber a) bei Kindergräbern b) bei sonstigen Erdgräbern c) bei Frei- und Anatomiegräbern 2. Grüfte 3. Urnengräber a) für die Beisetzung einer Urne in einem Urnengrab b) für die Beisetzung einer Urne in einer Gruft c) für die Beisetzung einer Urne in einem Erdgrab d) für die Aufstellung einer Urne bei Freigräbern

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bisher

Gebühren für die Benützung der Aufbahrungs- und Kinsegnungshalle (§ 7)

Enterdigungsgebühr (§ 10)

1. Benützung der Aufbahrungshalle I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse

neu 1.922,— 1.158,— 388,— 196,— 23,—

bisher 1.830,— 1.103,— 369,— 186,— 22,—

2. Aufbewahrung I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse

1.270,— 619,— 312,— 121,— 41,—

1.209,— 589,— 297,— 115,— 39,—

3. Dekoration I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse

1.922,— 964,— 502,— 252,— 41,—

1.830,— 918,— 478,— 240,— 39,—

619,— 314,— 196,— 81,— 23,—

589,— 299,— 186,— 77,— 22,—

4. Beleuchtung I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse 5. Benützung der Einsegnungshalle (einschließlich Aufbahrung und Dekoration) I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse 6. Zusätzliche Dekoration (nur über besonderes Verlangen) I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse V. Klasse

1.233,— 428,— 370,— 138,— 23,—

1.174,— 407,— 352,— 131,— 22,—

979,— 486,— 238,— 238,— 238,—

932,— 463,— 226,— 226,— 226,—

581,— 870,— 1.442.—

553,— 828,— 1.373.—

2. Umlegungsgebühr Nachlegungsgebühr (Fortsetzung von Seite 21) Elisabeth Unterberger, Stafflerstr. 23, Vermieten von Baumaschinen Ibrahim Dölek, Premstraße 53, Mietwagengewerbe, beschränkt auf 1 Pkw „Harald Hundegger Sanitär & Heizungsinstallation Gesellschaft m.b.H.", Innstraße 38a, Gas- und Wasserleitungsinstallation, beschränkt auf die Wasserleitungsinstallation

a) Verabschiedungen und Urnenbeisetzungen an Samstagen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen b) Körperbestattungen an Samstagen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen Notgruftgebühr (§ 14) für den ersten Monat für jeden weiteren angefangenen Monat Sonstige Gebühren (§ 15)

131,— 131,— 131,— 336,— 669,— 336,—

196,— 1.157,—

186,— 1.102,—

582,— 1.157,—

554,— 1.102,—

2.125,— 3.808,—

2.024,— 3.626,—

772,196,-

735,— 186,—

779,—

742,—

2. Beistellung von Urnenplatten (StS-Beschluß vom 14. 5. 1969)

2.467,—

2.349,—

3. Beistellung von Betonglocken (StS-Beschluß vom 14. 5. 1969)

772,—

735,—

1.721,—

1.639,—

861,—

820,—

1.922,—

1.830,—

33.615,— 3.364,—

32.014,— 3.204,—

196,—

186,—

1. Ausstattung mit Dauerfundamenten (StS-Beschluß vom 4. 12. 1974) je Einzelgrab

4. Ausstattung mit Trittplatten je Einzelgrab

je Einzelgrab 6. Bewilligung des gruftartigen Ausbaues 7. Änderungsgebühren a) für eine Gruft b) für einen Gruftplatz 8. Vorübergehende Einstellung einer Leiche

Diese Gebührenerhöhungen treten mit 1.1. 1989 in Kraft. E. Hundesteuer Die Hundesteuer wird ab 1. 1. 1989 wie folgt neu festgesetzt:

Tiefer-, Um- und Nachlegungsgebühr (§ 9) 1. Tieferlegungsgebühr a) für die erste Tieferlegung (2,20 m) b) für die zweite Tieferlegung (2,60 m) c) Kindergräber für die erste Tieferlegung (2,20 m) für die zweite Tieferlegung (2,60 m) d) Anatomiegräber für die erste Tieferlegung (2,20 m) für die zweite Tieferlegung (2,60 m)

im Einzelfall für drei Jahre Beisetzungszuschlag (§ 13)

138,— 138,— 138,— 353,— 703,— 353,—

5. Neuversetzung der Trittplatten nach einer Beerdigung

Friedhofsbenützungsgebühren (§ 8) für 10 Jahre für 15 Jahre für 25 Jahre

Amtsarzt Friedhofsverwalter oder Stellvertreter Friedhofswärter 4 Grabarbeiter je Verwaltungskostenbeitrag Gebeineenterdigung Berechtigungsgebühr für gewerbliche Arbeiten (§ 12)

neu 858,— 1.191,—

715,— 992,—

433,— 598,—

361,— 498,—

288,— 401,—

240,— 334,—

353,— 353,—

336,— 336,—

„Dentaldepot Lanzinger Gesellschaft m.b.H.", Adamgasse 3—7a, Großhandel mit Drogen und Pharmazeutika, beschränkt auf den Handel mit original verpackter Dentalpharmazeutika Wolfgang Skutnik, Bozner Platz 3, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, deren höchste zulässige Nutzlast 600 kg nicht übersteigt „W & B Computersysteme Gesellschaft m.b.H.", Dorfgasse 28,

bisher

Für einen Hund 460,— 440,— für den zweiten Hund 690,— 655,— für jeden weiteren Hund 920,— 870,— für Wachhunde und Hunde, die in Ausübung eines Berufes oder Gewerbes gehalten werden (§ 3 der Hundesteuerordnung) je Hund 130,— 120,— als Zwingersteuer für jeden Hund 230,— 225,— Höchstsatz je Zwinger (§ 4 Abs. 2) 920,— 870,— In diesen Beträgen sind S 10,— für die Hundesteuermarke als Abgeltungt für Mehraufwand enthalten. Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Computerwaren Robert Danzer, Gumppstr. 77/4/20, Handelsagent Markus Mauracher, Fennerstraße 2c, Betrieb eines Solariums Markus Mauracher, Fennerstraße 2c, Betrieb einer Sauna „Autohaus VOWA Gesellschaft m.b.H.", Haller Straße 165, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen,

eingeschränkt auf zwei (2) Abschleppfahrzeuge „Sprecher + Schuh Niederspannung Gesellschaft m.b.H.", Defreggerstraße 27 (weitere Betriebsstätte von Linz, Bäckermühlweg 1), Handelsgewerbe, eingeschränkt auf elektrische und elektronische Schalt-, Steuer- und Schutzgeräte usw. Paul Fülöp, Lahntalweg 6/T 18, Psychologische Beratung

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Seite 23


Mag. theol. Albert Jaschke, Haspingerstraße 10, Psychologische Beratung Annemarie Weiland, Kugelfangweg 38/9, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Helmut Ziesel, Schubertstraße 3/II (Standort verlegt von Wattens, Neubaugasse Nr. 19), Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Gerhard Mayr, Claudiastraße 18, Einrahmen von Bildern Purshotam Dass Nagpal, Mentlgasse 7, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel mit Milch und Milchprodukten, Obst, Gemüse, Butter usw. Robert Gasteiger, Körnerstr. 3/DG, Vermittlung des Verkaufes von Waren Andrea Wieser, Stafflerstraße 11/IV, Psychologische Beratung Klaus Schelkshorn, Grauer-Stein-

Weg 35, Anbieten persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten als Bote Herbert Gruber, Mariahilfstraße 10, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Textilien und Bekleidung, Wirk-, Strick- und Kurzwaren sowie Hüten usw. Gerhard Rauscher, Maximilianstr. 4, freies Gastgewerbe Andrea Böhm, Maximilianstraße 49, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Herbert Buzzi, An-der-Lan-Str. 28b, Versicherungsmakler Richard Ullmann, Geyrstraße 82, Versicherungsmakler Dipl.-Ing. Andreas Koutny, Oppolzerstraße 3, Vermittlung des Verkaufes von Waren Mag. Dr. Harald Pöttinger, Arzler Straße 57, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AG

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5 Gegenstand: Lieferung und Montage einer hydraulischen Dreistempelhebebühne zum Heben von Gelenk- und Normalbussen. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Bezugsstelle: Materialverwaltung, Erdgeschoß, Zimmer-Nr. 18, Tel. 0 52 22 53 07/128 oder 129 DW. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit Firmensitz innerhalb Österreichs. Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Freitag, den 10. Feber 1989, 10 Uhr, in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27 eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können — auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt — nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 10. Feber 1989, um 10 Uhr im Sitzungszimmer (Zimmer 21) der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG. statt. Den Offertstellern steht es frei, an der Angebotseröffnung teilzunehmen. GENERALDIREKTION

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Einkauf, Salurner Straße 11, 6010 Innsbruck Gegenstand: Lieferung von Guß- und Bleimuffen für Papierbleikabel Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.000,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 6. Februar 1989, 10 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotseröffnung: Diese findet am Montag, den 6. 2. 1989, um 10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotseröffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION Seite 24

WC-REINIGUNGSMITTEL Verwendung: Diese Mittel werden im Toilettenbereich eingesetzt und sollen reinigen, bleichen, desinfizieren und Kalkablagerungen auflösen. Hauptsächlichstes Kaufmotiv der Konsumenten für diese Reinigungsmittel dürfte die Angst vor Viren, Bakterien und Pilzen im WC-Bereich sein. Zusammensetzung: • WC-Reiniger: Flüssige Produkte enthalten Substanzen und Duftstoffe sowie einen Säurezusatz zur Kalksteinentfernung. Pulverförmige Mittel enthalten zusätzlich Bleichmittel. • WC-Beckensteine: Diese bestehen großteils aus Paradichlorbenzol (ein chlorierter Kohlenwasserstoff) sowie aus waschaktiven Substanzen und Phosphaten. • Sanitärreiniger: Sie sind stark alkalisch und enthalten aktive Chlorverbindungen, die beim Gebrauch Chlorgas zur Bleichung und Desinfektion freisetzen. • Desinfektionsmittel: enthalten Phenole oder Formaldehyd. Gefahr für den Menschen: Die gemeinsame Verwendung von WC-Reinigern und einem Sanitärreiniger führt zur Freisetzung von hochgiftigem Chlorgas. WC- und Sanitärreiniger wirken zudem ätzend auf Haut, Schleimhäute und Augen. Diese Mittel sollten daher außerhalbderReichweitevon Kindern aufbewahrt werden. Gefahr für die Umwelt: Das in WC-Beckensteinen hauptsächlich verwendete Paradichlorbenzol wird in konventionellen Kläranlagen sowie in Seen und Flüssen kaum abgebaut, sodaß mit Langzeitschäden zu rechnen ist. Ebenso beeinträchtigen Desinfektionsmittel die Arbeit von Kläranlagen. Alle waschaktiven Substanzen belasten Abwässer und Umwelt, während Phosphate zur Überdüngung (EUTROPHIERUNG)von Gewässern beitragen. Alternativen __ Die desinfizierende Wirkung der WC-Beckensteine ist schon lange umstritten. Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz kamen zum Schluß, daß diese WCBeckensteine am Clo-Schüsselrand und im Spülkasten mehr duften als reinigen. Dies führte zur Aufforderung des deutschen Umweltbundesamtes, WC-Beckensteine, die Paradichlorbenzol enthalten, nicht mehr zu verwenden. Die Verwendung spezieller WC-Reinigungsmittel erscheint nicht unbedingt notwendig: Kalkstein- und Eisenablagerungen lassen sich umweltfreundlich mit Essig entfernen, und zur Reinigung des WC-Bereiches genügen CloBürste und ein Allesreiniger beziehungsweise Schmierseife. Wird fortgesetzt! (Aus der Broschüre „Giftmüllsammlung", herausgegeben vom Amt der Tiroler Landesregierung. Die Broschüre ist im Amt für Umweltschutz, Rathaus, Fallmerayerstraße, erhältlich.)

und Informationstechnik Bernd Nachtschatt, Hechenbergweg 4, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, deren höchstzulässige Nutzlast 600 kg nicht übersteigt „Sembella Gesellschaft m.b.H.",

Schusterbergweg 77 (weitere Betriebsstätte von Timelkam, Aderstraße 35), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Großhandel mit Tapeziererbedarf und Möbeln, ausgenommen Büromöbel (Fortsetzung Seite 27)

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Woher kommt der Strom und wie teuer ist er? Elektrische Energie ist eine sogenannte Sekundärenergie. Sie muß also aus einer in der Natur vorkommenden ,,Primärenergie" umgewandelt werden. Österreich ist in der glücklichen Lage, rund 70 Prozent der elektrischen Energie aus Wasserkraft gewinnen zu können. Die restlichen 30 Prozent kommen aus Wärmekraftwerken, die vorwiegend mit Kohle befeuert werden.

Wasser ist nicht gleich Wasser Wenn man von Stromerzeugung spricht, muß man auf noch einen Unterschied hinweisen: zu unterscheiden ist zwischen Lauf- und Speicherkraftwerken:

Strom aus Wasserkraft Wasserkraft hat von der finanziellen Seite betrachtet — einen unschätzbaren Vorteil: sie kostet nichts, verursacht also keine,,Brennstoffkosten". Fürsiegilt allerdings dasselbe wie für die Sonnenenergie: sie ist nur solange kostenlos, solange man sie nicht nützt. Stromerzeugung aus Wasserkraft setzt zunächst den Bau, dann Betrieb und Instandhaltung entsprechender Kraftwerke voraus. Wie teuer oder billig ist also Strom aus Wasserkraft?

Laufkraftwerk * liefert 24 Stunden, das ganze Jahr hindurch, Strom und dient damit der Grundlastdeckung; * muß die von Natur dargebotene Wassermenge verarbeiten; bei überdurchschnittlich hoher Wasserführung steigt der Anteil der kostengünstigen Wasserkraft im Gesamtenergiedargebot;

Darüber könnte man Bücher schreiben. Stark vereinfacht, gilt folgendes:

* kann hinsichtlich seiner Erzeugung nicht genau kalkuliert werden; eventueller Überschuß muß zu Niedrig-Preisen exportiert werden;

* Der billigste Strom kommt aus alten, längst steuerlich „abgeschriebenen" Werken, die zum Teil noch in der Pionierzeit der Stromerzeugung vor80, 90 Jahren gebaut wurden.

* verursacht, bezogen auf die erzeugte Kilowattstunde, in den ersten Nutzungsjahren (im Vergleich zu thermischen Anlagen) relativ höhere Baukosten.

* Relativ teuren Strom liefern neue Wasserkraftwerke, für die noch hohe Rückzahlungen zu leisten sind. Dazwischen liegen sämtliche Abstufungen in der Preisskala. Generell gilt: Wasserkraftwerke verursachen keine Kosten für Primärenergie, sie sind mit nur geringen Personalkosten belastet, aber sie haben den Nachteil hoher Baukosten (das 2- bis 4fache von Wärmekraftwerken gleicher Leistung). Strom aus Wasserkraft ist eine Investition in die Zukunft. So wie wir heute von den alten Kraftwerken unserer Eltern- und Großelterngeneration profitieren, werden unseren Kindern und Enkeln die von uns heute gebauten, im Moment noch teuren, Werke zugute kommen.

Speicherkraftwerk * wird gezielt (nur stundenweise) eingesetzt zur Abdeckung der „Bedarfsspitzen" vor allem im Winter; * hohes Wasserangebot im Frühjahr und Sommer wird in den Winter „verlagert" (Jahresspeicher); * gesicherte Leistung: Spitzenstrom ist für die inländische Stromerzeugung wertvoll und hat hohen Wert bei Export- bzw. Tauschverträgen; * Baukosten sehr hoch (Staudämme, Stollensysteme).

Innsbrucker Stadtnachrichten, Jahrgang 1989, Nr. 1 — Die Stadtwerke informieren

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Warum kein einheitlicher Strompreis in Österreich? Dazu vielleicht ein kurzer Blick zunächst auf die Organisationsstruktur der österreichischen Elektrizitätswirtschaft, wie sie 1947 im 2. Verstaatlichungsgesetz festgelegt wurde.

Stadtwerke

Verbundgesellschaft (VG), Sondergesellschaften des Verbundkonzems wie Donaukraft, ODK, EKW u. a.

Private, genossenschaftliche und kommunale Elektrizitätswerke

Aufgabe der VG ist die überregionale Stromverteilung im gesamten Bundesgebiet und der Stromaustausch mit dem Ausland. Die Sondergesellschaften sind für Bau und Betrieb von Kraftwerken, z. B. entlang großer Flußsysteme (z. B. Donaukraftwerke) bzw. in bestimmten Alpenregionen (z. B. Tauemkraftwerke) zuständig.

In ganz Österreich gibt es einige hundert private bzw. genossenschaftliche und gemeindeeigene Elektrizitätswerke, die zum Teil eigene Kraftwerke und Versorgungsgebiete haben.

9 Landesgesellschaften und andere E-Werke Sie beliefern die Stromkunden und andere E-Werke im jeweiligen Bundesland und betreiben das Leitungsnetz in ihrem Versorgungsgebiet. Die meisten erzeugen auch selbst Strom in ihren Kraftwerken.

Eine Reihe großer Städte Österreichs werden von eigenen Stadtwerken mit Strom beliefert

Die Struktur der österreichischen Stromversorgung ist also föderalistisch. Es gibt keine staatliche Einheitsgesellschaft wie etwa in Frankreich und Italien. Da alle E-Werke eigene Wirtschaftskörper (z. B. Aktiengesellschaften) bilden, gibt es auch keinen Einheits-Strompreis. Es kann ihn auch nicht geben, weil sich die Stromerzeugungs- und Verteilstrukturen historisch äußerst unterschiedlich entwickelt haben. Und damit auch die Kosten.

Wer legt den Strompreis fest? Der Strompreis ist seit Jahren ein Thema, das quer durch alle Bevölkerungsschichten für hitzige Diskussionen sorgt. Wie kommt der Strompreis aber wirklich zustande? Wird er von den E-Werken willkürlich festgelegt oder unterliegt er gesetzlichen Regelungen? VORWEG, DER STROMPREIS IST GESETZLICH GEREGELT. Gesetzliche Grundlage ist das Preisgesetz, dem auch der Strompreis unterliegt. Nach der Regelung des Preisgesetzes haben E-Werke Strompreisanträge an die Preisbehörde, das Wirtschaftsministerium, zu richten, das dann nach genauen Prüfungen darüber entscheidet. Konkret läuft ein Strompreisverfahren folgendermaßen ab:

Die Interessensvertretungen sind natürlich darauf bedacht, im Sinne der Gruppen, die sie vertreten (Haushalte, Wirtschaftstreibende, Landwirte) einen möglichst niedrigen Strompreis in diesen Verhandlungen zu erreichen. Dementsprechend fundiert müssen die Preisanträge der E-Werke begründet sein.

[Antrag des E-Werkes um Erhöhung der Stromtarife VORPRUFUNGSKOMMISSION Mitglieder: BM. f. Wirtschaftl. Angel., Energiesektion (Vorsitz) BM. f. Wirtschaftl. Angel., Preissektion, Finanzministerium, Bundeswirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer Arbeiterkammer Antragsteller PREISKOMMISSION Mitglieder: BM. für Wirtschaftl. Angel., Preissektion (Vorsitz) BM. für Wirtschaftl. Angel., Energiesektion BM. für Land- und Forstwirtschaft Finanzministerium Sozialministerium Bundeswirtschaftskammer Landwirtschaftskammer Arbeiterkammer MINISTERENTSCHEIDUNG PREISBESCHEID

Entwicklung der Umsatzsteuer auf Energie in Österreich: ab 1.1.1973

Seite 26

ab 1.1.1981

ab 1.1.1984

Innsbrucker Stadtnachrichten, Jahrgang 1989, Nr. 1 — Die Stadtwerke informieren


Edith Alton, Südtiroler Platz 6, Hauptbahnhof Abfahrtshalle (Untergeschoß), Betrieb einer öffentlichen Bedürfnisanstalt „DOB Handelsgesellschaft m.b.H.", Handelsgewerbe, beschränkt auf Textilien aller Art, Jahnstraße 30 (weitere Betriebsstätte von Götzis, Im Buch 42) Burghard Juen, Amraser-See-Str. 56a, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" „Linherr Weinhandel Gesellschaft m.b.H.", Rennweg 16, Handelsgewerbe „Autoplan-Autohandelsgesellschaft m.b.H.", Harterhofweg 2 (weitere Betriebsstätte von Völs, Gewerbezone 1, Standortverlegung von Reutte, Innsbrucker Straße 38, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Kraftfahrzeugen usw. Mario Haller, Südtiroler Platz 10, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Ivo Ronald Johann Waldner, Anichstraße 20/111, Vermittlung des Verkaufes v. Waren Ing. Josef Ursprunger, Bienerstraße 21, Handelsagent Jerzy Zaremba, Tiergartenstraße 25 b, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel Paulina Deutsch, Wörndlestraße 20/1, Vermittlung des Verkaufes von Waren Karl Reich, Rumer Straße 10, Vermittlung des Verkaufes von Waren Mag. Dr. Rafi Djanani, Kranebitter Allee 13 b, Psychologische Beratung Kurt Herran, Höttinger Gasse 6/10, Werbegrafik Günther Kofier, Fischnalerstraße 19/C 2, Handelsagentur „Texdata Textilverwaltungs-Gesellschaft m.b.H.", Kranewitterstraße 36, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, eingeschränkt auf die Tätigkeit der Informationsanbieter „Karl Struppe Gesellschaft m.b.H.", Peerhofstraße 3 (weitere Betriebsstätte von Wien 11, Hasenleitengasse 73), Handelsgewerbe, hier jedoch beschränkt auf den Einzelhandel Melitta Forster, Schneeburggasse 24, Friseur und Perückenmacher Christian Rigger, Kugelfangweg 38, Vermittlung des Verkaufes von Waren Eva Sabine Kolitscher, Gletscherblick 32, Färb- und Stilberatung „Synchron Data, Datenverarbeitung Gesellschaft m.b.H.", Bettelwurfstraße 2 (Standortverlegung von Neu-Rum, Kugelfangweg 17), Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik usw. „Future World, Computer Handels-

Gesellschaft m.b.H.", FranzFischer-Straße 18, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Handel mit EDV-Anlagen, Personal Computern und deren Zubehör „Autobetriebsgesellschaft m.b.H., Albus", Salurner Str. 15/11, Mietwagen-Gewerbe mit vier (4) Omnibussen „Autobetriebsgesellschaft m.b.H., Albus", Salurner Str. 15/11, Ausflugswagen-Gewerbe mit einem (1) Omnibus Anna Maria Stanger, Amraser Straße 110 a/83, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Beatrix Oberhauser, Sillhöfe 3/Top 4, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Martin Lener, Ing.-Etzel-Straße 69 a, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Günther Hauser, Josef-WilbergerStraße 49, Handel mit Altwaren „LB-Leasinggesellschaft m.b.H.", Museumstraße 20 (Betriebsstätte von Wien 1, Parkring 18—20), Vermietung von beweglichen Investitions- und Konsumgütern aller Art Reinhold Meindl, Weingartnerstraße 147, Taxigewerbe, beschränkt auf 1 Pkw Heinz Winsauer, Maximilianstraße 2, Fotograf Heinz Winsauer, Maximilianstraße 2, Fotohandel „D.M.D. Immobilien und Kreditvermittlungsgesellschaft m.b.H.", Innstraße 21, Personalkreditvermittlung „Dorner & Hochrainer Gesellschaft m.b.H.", Salurner Straße 18, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" mit der tägl. Sperrstunde von 22 Uhr Wanda Schlesinger, Leopoldstraße 42, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Kinderschuhen und Kinderbekleidung Margit Kölblinger, Sparkassenplatz 3, Gold- und Silberschmied und Juwelier Gert Schaffer, Gutenbergstraße 12, Vermittlung des Verkaufes von Waren Friedrich Koller, Andechsstraße 63, Vermittlung des Verkaufes von Waren „Ideal-Bau Gesellschaft m.b.H.", Mitterweg 5/II, Baumeistergewerbe Anna Maria Eder, Zeughausgasse 10, Psychologische Beratung Reinhard Hauser, Brucknerstraße 9, Versicherungsmakler Ing. Clemens Tausch, Roseggerstraße 24, Vermittlung des Verkaufes von Waren usw. Manfred Reppe, Pontlatzerstraße 70, Handelsagent Peter Niedermoser, Heiliggeiststraße 4, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Nähmaschinen, Nähmaschinenersatzteilen usw.

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INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE A-6010 Innsbruck, Pastorstr. 5, Tel. 53 07 - 0

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1989, Nr. 1

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Die Stadtrechtsbestätigungsurkunde von 1239 Manche von jenen Innsbruckern, welche dem Stadt Jubiläum 1180 — 1980 ablehnend gegenüberstanden, werden sich gerade zu Beginn dieses Jahres daran erinnern, daß sie einst in der Schule gelernt haben, Innsbruck habe im Jahre 1239 von Herzog Otto II. von Andechs-Meranien das Stadtrecht erhalten und sei damals — also erst vor 750 Jahren — zur Stadt erhoben worden.

ben bzw. mit (Stadtrechts-)Privilegien begabt habe. Auch die 1842 vom damaligen Magistrat aus der Taufe gehobene „Herzog-OttoStraße" ist ein Relikt aus dieser überholten Gründungsgeschichte unserer Stadt; — die Ehre eines Straßennamens hätte eigentlich Markgraf Berchtold verdient. Ebenso wie sich in allen Wissenschaften erfreulicherweise ein Trend zu besserer und neuerlicher Erforschung auch von vermeintlich bereits geklärten Problemen beobachten läßt, gilt dies auch für die Geschichtswissenschaft, wo man sich heute verstärkt bemüht, Geschichtsschreibung nur noch auf der Basis intensiver und kritischer Geschichtsforschung zu betreiben. Dabei zeigt sich, daß manche Urkunden früher entweder ungenau oder gar irrig gelesen oder unrichtig verstanden und interpretiert worden sind. Ein Beispiel dafür ist die Innsbrucker Stadtrechtsbestätigungsurkunde von 1239. Bei dieser begnügte sich die ältere Geschichtsschreibung mit der Feststellung des Ausstellers — Herzog Otto's II. von Andechs-Meranien —, der Datierung (9. Juni 1239) und der Feststellung der der Stadt darin eingeräumten Rechte; — die

Von Stadtarchivdirektor Sen.-Rat Univ.-Doz. Dr. F.-H. Hye

Diese Lehrmeinung beruhte auf der älteren, unkritischen Innsbrucker Geschichtsschreibung und wurde uns von unseren Lehrern mit der besten Absicht weitergegeben. Zur Untermauerung dieser irrigen Geschichtsdarstellung berief man sich zudem gerne auf den — verdienstvollerweise schon 1913 von Karl Klaar in den Bereich der Geschichtsklitterung verwiesenen — Namen „Ottoburg" sowie auf eine von einem Anonymus erfundene und noch 1924 von Anton Lanser neuerlich zum Gebrauch im Unterricht publizierte Inschrift, wonach Herzog Otto I. von AndechsMeranien Innsbruck 1234 mit Stadtmauer und Graben umge-

einleitenden Bemerkungen im ersten Satz dieser Urkunde aber wurden als unwesentlich übergangen. Doch gerade in diesem Satz bekundet Herzog Otto II., daß das hiemit von ihm seiner Stadt und ihren darin ansässigen Bürgern („civitati nostre Insbruke et universis civibus in ea manentibus") bestätigte Recht auf seinen Großvater und dessen Vater bzw. auf seine „VorGroßväter" zurückgehe und daher von den Innsbruckern bereits erbrechtlich innegehabt werde („ius subscriptum a proavis nostris iure hereditario ad tempora nostra deductum"), wobei die Formulierung „a proavis" in besonderer Weise zum Ausdruck bringt, daß die hierauf angeführten Stadtrechte nicht auf einmal, sondern durch mehrere Privilegien u. zw. ausschließlich von Otto's II. Urgroßvater Markgraf Berchtold (V.) von AndechsIstrien und seinem Großvater, Herzog Berchtold (VI., gest. 1204) von ' Andechs-Meranien ausgestellt worden sind und keines dieser Rechte auf Otto's gleichnamigen Vater zurückgehe.

1889 VOR HUNDERT JAHREN

21. Jänner: „Kundmachung. Auf Grund Erlasses der hohen k.k. Statthalterei wird hiemit bekannt gegeben, daß das von den Herren Luis Hirsch, August Riedinger und Hermann Ritter von Schwind vorgelegte Projekt für eine schmalspurige Dampfstraßenbahn von Innsbruck nach Hall durch 14 Tage zu Jedermanns Einsicht aufliegt und daß allfällige Einwendungen oder Bemerkungen mündlich oder schriftlich hieramts eingebracht werden können. Die Trassenbegehung wird am 11. und eventuell 12. Februar d. Js. stattfinden und die hiemit betraute Commission am 11. Februar 10 Uhr Vormittags beim Hochquellbrunnen in Hall zusammentreten." 22. Jänner: „Morgen seitens des Technischen Clubs Besichtigung der Verankerungskammern der Mühlauer Kettenbrücke, sodann Stadtrechtsbestätigungsurkunde Herzog Otto's II. von Andechs- Besichtigung der elektrischen in der Meranien von 1239 mit anhängendem Reitersiegel des Ausstellers. Sie Kraftübertragung wurde falsch interpretiert. (Original: Stadtarchiv; Foto: Birbaumer) Rauch'schen Mühle in Mühlau."

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Aus den in dieser Urkunde von 1239 angeführten Rechten geht dann überdies hervor, daß die Privilegierungen Innsbrucks bereits in der Phase des Marktortes (also zumindest vor 1187) bzw. vor der Stadterhebung (zwischen 1187 und 1204) begonnen haben. Dementsprechend wurde bei der Zuweisung der handelspolitischen Monopolstellung Innsbrucks im Bereich der Grafschaft zwischen Melach und Ziller Innsbruck noch als Markt („forum") bezeichnet, welche Formulierung auch in die Bestätigungsurkunde von 1239 wörtlich übernommen wurde, wie dies für die Bestätigung von Privilegien charakteristisch ist. Im Rahmen der gesamtösterreichischen Städtegeschichte nimmt daher das Innsbrucker Stadtrecht, wie wir die Summe aller bis zum Jahre 1204 verliehenen und im Jahre 1239 bestätigten Stadtrechtsprivilegien für Innsbruck nennen, einen Spitzenplatz ein, wenn man beachtet, daß die älteste im Original erhaltene Stadtrechtsverleihungsurkunde, ausgestellt am 22. April 1212 durch Herzog Leopold VI. von Österreich aus dem Hause Babenberg für die Stadt Enns, und das von demselben Herzoge ausgestellte Stadtrecht für Wien erst aus dem Jahre 1221 datieren.

23. Jänner: „Bekanntmachung. In dem am 1. September 1889 zu eröffnenden neuen Waisenhause in Innsbruck werden von Seite der Stadtgemeinde vierzig katholische Knaben und vierzig katholische Mädchen aus dem deutschen Antheile vom Lande Tirol, welche vollkommen gesund sind und in einem Alter von sechs bis zehn Jahren stehen, gegen eine monatliche Zahlung von zehn Gulden in vollständige Verpflegung genommen. Stadtmagistrat Innsbruck. Der Bürgermeister: Dr. Falk." 31. Jänner: „Kronprinz Erzherzog Rudolph |. Von Mayerling nächst Baden, wohin sich Kronprinz Erzherzog Rudolph vorgestern abends zu einem Jagdausfluge begeben hatte, kommt uns soeben die tieferschütternde Nachricht zu, daß Se. k. und k. Hoheit einem plötzlichen Tode, infolge eines Schlaganfalles, erlegen sei." — (So die erste Version der Verlautbarung.)


Innsbrucker Stadtnachrichten