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An einen Haushalt P.b.b. ( J Erscheinungsort Innsbruck [~] Verlagspostamt 6020 Innsbruck

15. Juli 1987 / Nr. 7

Neuer Sillsteg schließt Lücke im Radwegenetz Architektonisch gestaltete Brücke zwischen Stadtpark Rapoldi und östlicher Museumstraße eröffnet f I h) So einladend der Rahmen in dem jetzt in Blüte stehenden Stadtpark Kapoldi war, so erfreulich war auch der Anlaß: am 6. Juli wurde der Sillsteg für Fußgänger und Radfahrer feierlich seiner Bestimmung iiluTgi'lu'ii. Teilnehmer an diesem von der Musikkapelle der Berufsl'i'iierwehr musikalisch umrahmten Festakt waren neben Bürgermeister Romuald Niescher, den Vi/ebiirgermeislern Rudolf Krebs und Ing. Artur Krasovie, zahlreichen Stadt- und (iemeinderäten auch Vertreter der mit dem Bau befaßten städtischen Abteilungen und privaten Firmen. I n seiner Eigenschaft als Baureferc nt ging Vizebürgermeistcr Krebs auf die Errichtung des Rad- und Fußsteges ein und betonte, daß dieser Übergang auch im 1 linblick auf seine vorübergehende Aufgabe als Ersatzsteg wahrend des Baues der neuen Sillbrücke angelegt wurde. Die neue Brücke, die in einer Länge von 29 Metern die Sill überspannt, dient aufgetrennten, jeweils 2,5 Meter breiten Bahnen den Radfahrern und FußgänUCTM. Sie wurde in kürzester Zeit

— Baubeginn war Dezember 1986 — unter der Leitung des städtischen Tiefbauamtes, Dipl.Ing. Gernot Randl, erstellt. Die Baukosten betragen 4,5 Millionen Schilling. Wie Bürgermeister Niescher betonte, zog die Stadtgemeinde bei Ein „umweltfreundliches" Bau werk wird übergeben — auch für die Podiesem Brückenneubau erstmals litiker ein Anlaß zum Freuen. Von links: Vizebürgermeister Ing. Artur einen Architekten zu Rate, um Krasovie, Bürgermeister Romuald Niescher, Vizebürgermeister Rudolf das äußere Erscheinungsbild, das Krebs. (Fotos: Murauer) Geländer, die seitlichen Anbindungen usw. künstlerisch zu ge- Aufgabe zur vollen Zufrieden- ein Kapital für die Stadt dar, so ist stalten. Architekt Dipl.-Ing. heit der Stadtväter. Bürgermei- es uns ein Anliegen, auch die SillFkkehard Hörmann löste diese ster Niescher: „Flußufer stellen ufer mit ihren Brücken und Promenaden mit Liebe zu gestalten. " Erfreuliches gab der Bürgermeister abschließend bekannt: Die Stadtgemeinde ist bemüht, das parkähnliche Gelände nördlich des Stadtparkes zumindest zum leil im Wege des (iiundstüeklausehes zu erwerben, um damit den Siadlpark zu erweitern.

Seil 30 Jahren Feuerwehr! auch er! Bahnumfahrung soll Stadt entlasten Seite 5

Innsbruck „rollet <tet"l IVerk indi tVerkehrsverbund 1I1I1S

Die Musikkapelle der Berufsfeuerwehr umrahmte musikalisch die Eröffnung des Steges für Fußgänger und Radfahrer über die Sill. Mit der Errichtung dieses Überweges ist die lluupl-Rudweguchsc, die vom Olympischen Dorf über die Reichenau und Pradl in die Stadtmitte führt, geschlossen.

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Sprechende Mülleimer äußerten auf der Bühne ihre Wünsche Schulentlaßfeier im Zeichen des Umweltschutzes (Th) Das für jung und alt eminent bedeutungsvolle Thema Umwelt stand heuer im Mittelpunkt der Schulentlaßfeier am 30. .Inni in der Hauptscluile Olympisches Dorf. Mit viel Begeisterung und Schwung, an Hand von Dias und in Form eines Theaterstückes führten Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Olympisches • Die kostenlose Ernährungsberatung für Kinder im städtischen Gesundheitsamt, Rathaus, Fallmerayerstraße 1, Parterre, wird auch im Sommer an jedem ersten Mittwoch des Monats von 14 bis 16 Uhr geboten. Dorf unter der Leitung der Direktoren Anton Reitmeier und Siegfried Schmid Umweltprobleme vor Augen. Sie nahmen dabei sowohl ihr eigenes Verhalten in puukto Umweltschutz unter die lupe als auch das der Erwachsenen und der Gesellschaft allgemein. Erzieherisch Wertvolles wurde dabei auch im Zuge der Erarbeitung dieses Themas geleistet: So besuchten Schülerinnen und Schüler nicht nur das Klärwerk in der Roßau, die Deponie

im Ahrental, inspizierten Grünanlagen, Spielplätze und ihre eigene Schule hinsichtlich ihrer Sauberkeit und hielten in Bild und Ton den Straßenverkehr zu Stoßzeiten fest, sondern sie halfen auch bei der Aufforstung im Gebiet der Mutterer Alm mit. 202 junge Menschen der Hauptschulen und der Polytechnischen Lehrgänge, die heuer mit Vorzugszeugnissen die Pflichtschule beenden, erhielten dann aus der Hand von Bürgermeister Niescher aktuelle Buchgeschenke: Für die Mädchen — „Die Frau in der Geschichte Tirols", für die Buben — „Tirols Geschichte in Wort und Bild". Bürgermeister Romuald Niescher, der mit Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic und Bezirksschulinspektor Erwin Steinlechner der Feier beiwohnte, dankte dem Lehrkörper für seinen Einsatz insbesondere in Vorbereitung dieser Veranstaltung. Den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern galt sein Glückwunsch, den er mit der Zusicherung verband, daß der leistungsbereite, tüchtige junge Mensch auch in Zukunft im Beruf seine Chance erhalten werde.

Jeweils am ersten Samstag: ein Flohmarkt für jedermann Stadt stellt Verkehrsinsel am Innrain dafür bereit (Eiz) In Innsbruck soll es künftig jeweils am ersten Samstag im Monat (mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage) von 8.00 bis 13.00 Uhr einen Flohmarkt geben, auf dem jedermann gebrauchte Waren anbieten darf: Dies beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bgm. Romuald Niescher. Die Stadtführung sieht darin nach dem Muster anderer Städte eine Bereicherung des urbanen l^ebens. Als Standort wurde der nordöstliche Feil der Verkehrsinsel zwischen den beiden Fahrbahnen des Innrain (nördlich der Einmündung der Bürgerstraße) bestimmt. „Nach Maßgabe des zeitlichen Eintreffens und der Verfügbarkeit von Standplätzen ist . . . das Feilbieten auf dem Floh- und Kuriositätenmarkt jedermann gestattet", heißt es in Seite 2

der unumgänglichen „Flohmarkt-Ordnung". Sie bestimmt weiters, daß hier „keine gewerblichen, insbesondere keine auf fortgesetzten Gewinn gerichteten Tätigkeiten ausgeübt werden dürfen". Feilgeboten und verkaufwerden dürfen nur Altwaren kleineren Ausmaßes; gebrauchte Bekleidung, Hausrat, Möbel und Sportgeräte; antiquarische Bücher, Schriften, Bilder, Fotos; Kunst- und Sammelgegenstände, auch Münzen; gebrauchtes oder selbstgefertigtes Spielzeug; Basteleien, selbstgefertigte kunstgewerbliche Gegenstände. Was wohl selbstverständlich ist: Die Standplätze sind in sauberem Zustand /.u verlassen; Zettel oder Plakate anzukleben ist nicht er laubt. Wer sich daran nicht hält, kann des Platzes verwiesen werden.

Szene aus dein Theaterstück „Streik der Mülleimer", aufgeführt von den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule O-Do/f. (i'liskuscs)

KURZ GEMELDET • Der Saggen wird von parkenden Autobussen entlastet, beschloß der Stadtsenat: Vorerst bis November sollen die Busse im Hof der Fennerkaserne parken können. Auch eine fahrbare WCAnlage soll hier aufgestellt werden. • Seinen Antrittsbesuch im Innsbrucker Rathaus stattete am 29. Juni der neue Botschafter Japans in Wien, Atsuhiko Yatabe, 57, ab; er wurde von Bürgermeister Romuald Niescher empfangen. Japan stellt in Innsbruck das fünftstärkste Touristenkontingent; auch der Alpenzoo unterhält zu Japan sehr enge Kontakte. • Zum dritten Mal fand heuer vom 5. bis 11. Juli im Dr.-StumpfHeim in Maurach am Achensee die Musizierwoche für Kinder statt. Die Woche, die in Zusammenarbeit zwischen dem Konservatorium und der ARGE Musikschulen veranstaltet wurde, stand unter der bewährten Leitung von Frau Ursula Voigt. • Das Fischerei-Ereignis der Alpenländer, die „Alpenfisch '87" findet heuer vom 17. bis 18. Oktober im Innsbrucker Kongreßhaus statt.

• Vor 30 Jahren wurde innerhalb der „Neuapostolischen Kirche in (')stei'reich" die organisatorische Einheit „Bezirk Innsbruck" geschaffen. Er besteht heute aus den ( icniciiiden IniisbruckWiescngasse, Ncu-Rimi, Jenbach, Keniaten, Kirelibiehl, Reutte, I lall i. T., Kufstein, Mayr-

hofen,Telfsund Zams. Dieses In biläum wurde am 21. Juni mit mehreren Veranstaltungen festlich begangen. • Innsbrucks Partnerstadt Freiburg im Breisgau wurde als Nummer 13 in die Reihe der deutschen Olympia-Stützpunkte aufgenommen, beschloß der Bundesausschuß Leistungssport des Deutschen Sportbundes. Ausschlaggebend dafür war die Führungsrolle, die Freiburg in der Sportmedizin spielt. 47 Athleten der A-, B- und C-Kader sind zur Zeit im Freiburger Raum beheimatet. • Sein 50. Bestandsjubiläum feierte der Trachtenverein „!)' Burgstodler" unter Obmann (ioti fried Lerchster: Er veranstaltete aus diesem Anlaß am 27. und 28. Juni mit großem Erfolg das diesjährige Bezirkstrachtenfest des Bezirksverbandes InnsbruckStadt und -Land. LHStv. Prof. Fritz Prior überbrachte die Grüße des Landes, Bgm.-Stellv. Ing. Artur Krasovic die Glückwim sehe der Stadt. Zahlreiche Trachtenvereine stellten sich zur Gratulation ein und nahmen mit dici Musikkapellen auch am Irst/ug durch das fahnengcschmücklc Höttinii teil. I.VNSHRl ( M l( SIADI \ \ ( I I R K II TIN Oll l/i 'Ilt-s MlK.llmiv lihilf Irr Landes luuplsludl. Herausgeht i. l - i « en liimcr imi Ver eger: die Stadlgemci idc Imishn ick. Cli .•fredaktcur um Hu ICH Inhalt eranlworllich: Alberi l / i i i g e i in der Rc dakliou Ulla rimigli ms II ien limi W ollganp Weuei. Alle 1 i n s b i i i k . K . i l h . i i s. M . i I;I 1 l i e i e s i e n S l .lite Kl V •1 (id t 1 ' S J I I I l l k ' l s U ' l l l l l !•• I n 1 i i i i s h n i , k. K i J u u l I U - M n Mi

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7


Feuerwehr übte Tauchen in Bergseen 30 Jahre Tauchergruppe der ßcrufsfeucrwelu

Liebe Mitbürger! Auch für eine Stadt wie Innsbruck, die eine Brücke in ihrem Wappen führt, ist ein Brückenneubau keine Alltäglichkeit. Wir haben am 6. Juli den Siflsteg für Fußgänger und Radfahrer vom Stadtpark Rapoldi zur König- Laurin-A llee seiner Bestimmung übergeben (Bericht auf Seite 1). Ich darf mit Überzeugung feststellen, daß es ein schönes, gelungenes Werk geworden ist. Im Herbst wird der Bau der neuen, großen Sillbrücke von der Dreiheiligen- zur Reichenuuer Straße begonnen. Seil dem 29. Juni mußte dafür die alte Sillbrücke für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden, weil im Bereich der Rampen Grabungen für neue Versorgungsleitungen erforderlich sind. J'u/Jgänger und Radfahrer können die Brücke bis zum Herbst weiterbenützen. Vor ihrem Abbruch wird ein Behelfssteg gebaut, der die gewohnte Verbindung aufrecht erhält. Die Anrainer werden während der einjährigen Bauzeit erhöhter Belästigung ausgesetzt sein. Für diese unvermeidlichen Er seh wernisse möchte ich Sie alle um Ver stündnis bitten. Wir haben uns sehr bemüht, daß die Brücke auch architektonisch hohen Ansprüchen gerecht wird und haben dazu eigens einen Architekten beauf tragt. Es soli ein Bauwerk werden, auf das die Bürger der Brückensiadt Innsbruck stolz sein können. Das sind wir ihnen schuldig, und auch dies gehört zur U'benscjualität in unserer Stadt.

Internat. TrainiiiL'slaj'ei Pl.msee

(li/) Innsbrucks „Mädchen lui alles", die Bern Is teueru ein, he sit/.t seit 30 Jahren auch eine viel seit ige Tauchergruppe: Zu diesem Jubiläum waren vom 24. bis 28. Juni .un Plansee bei Relitte die /.eile für ein Tauchertrainingslager aufgeschlagen, an dein auch Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck, Feuerwehrtaucher aus Oberösterreich und Kärnten, Taucher der Wasserrettung Tirol, des Tauchclubs Innsbruck (TCI) und des Tauchclubs „Austria-Sub" teilnahmen: Dieser Klub stellte seine Unterwasserstation am Achensee für die Übungen zur Verfügung. (Foto Holaus) Mit großem Einsatz dabei waren Einsatzbesprechung am Achensee. auch Feuerwehrtaucher aus der Partnerstadt Grenoble sowie aus Stellvertreter, Oberlöschmeister ein Unterwasser-Funktelefon, Hyere (bei Toulon), wo die Be- Wolfgang Kinzner, betreute den für das reges Interesse bestand. rufsfeuerwehr schon wiederholt tauchtechnischen Teil. Die Ge- An der Eröffnung hatten mit Tauchtrainingslager abgehalten samtleitung lag bei Branddirek- Bürgermeister Romuald Niehatte. tor Ing. Thomas Angermair und scher und Bgm.-Stellv. Rudolf Krebs auch die Bürgermeister von Getaucht wurde nicht nur am Ing. Wilhelm Gruber. Reuttc, Siegfried Singer, und Plansee, sondern auch im Vilsalp-, Traualp- und Alpsee im Im Vordergrund der praktischen Breitenwang, Willi Häsele, teilgeAußer fern sowie am Achensee. Übungen standen die erschwer- nommen. Branddirektor Ing. „Trotz des schlechten Wetters ten Bedingungen des Tauchens in Thomas Angermair sprach dem Landes feuerwehr-Komkonnten wir unser Programm er- Bergseen — Bedingungen, wie sie stellv. füllen, tauchtechnisch war die im Ernstfall auftreten. Auch Pro- mandanten, Fridl Schennach, beÜbung ein voller Erfolg", freut duktneuheiten wurden erprobt; sonderen Dank dafür aus, daß er sich der Leiter des Tauchcamps, etwa ein säurefester, durchstoßsi- die Errichtung des TauchtraiBrandrat Siegfried Naher. Sein cherer Trockentauehanzim sowie ningslagers entscheidend unterstützt hatte. Für „besondere Verdienste im Tauchdienst" verlieh der Landesl'euerwehrverband sein Silbernes Ehrenzeichen an Walter Lehr von der Berufsfeuerwehr Innsbruck und an Franz Kraushofer von der Landesfeuerwehrschule Oberösterreich.

Innsbruck erhält Sport IcrgYinnusi um

Bisher bedeutendster Kongreß im November in Innsbruck Mit erwarteten 3.500 Icilnchmern auch zahlenmäßig, bestimmt aber von der Bedeutung her der lusher wichtigste Kongnß wird im Spätherbst im Innsbrucker Kongrejihaus durchgeführt: Die ABTA (Association of Britsh travel Agens, Vereinigung der britischen Reiseveranstalter) wird vom A'. bis 12. November in der Tiroler lwideshauptStadt tagen. Hochkarätige Multiplikatoren somit, die entsprechend betreu! werden. Mitte Juni überzeugte sich eine AB'TA-i'ülirungsdelegation vom Stund der Vorbereitungen und zeigte sich begeistert. Auf dem Bild von links: Dir. Colin Brain, Bürgermeister Romuald Niescher, ABÌAPräsident Jack Smith und Colin Trigger (Vorsitzender). (Foto: Murauer)

Schon diesen 1 lei bst soll in Innsbruck nach dem Muster des Ski\iiinasiums Stams die erste Klasse eines Bundcs-ObcrstufenRealgymnasiums für Iiistungssporller eröffnet werden. Aufgenommen werden Burschen und Mädchen, die die >S. Schills!ute positiv abgeschlossen haben und denen der /ustandir.e Tachver band die lristung für diesen Schulbesuch bestätigt. Anmeldungen und nähere Auskünfte: Direktion des BORG, Fallmerayerstraße. Die Schule wird Jahre dauern.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

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Friedhof Mühlau um 9 Millionen Schilling erweitert leidliche I löiTining und Segnung — Innsbruck bis weit über das Jahr 2000 mit Friedhöfen versorgt (I\i/) „ I):is ist einer (KTschönsten I riedliolc, die ich kenne." So begeistert beurteilte Bürgermeister Komuald Niescher bei der feierlichen I \roffnung und Segnung am (>. Juli die jetzt um neun Millionen Schilling fertiggestellte Erweiterung des Friedhofes in Muhlau. Die zur Neige gehende (iral)reserve hatte sie notwendig gemacht. Auf zusätzlich rund 4.000 Quadratmetern Fläche werden in fünf (irabfeldern 253 Erdgräber Platz finden; auf dem terrassenartig gestalteten Hang 178 Urnen-Erdgrabstätten und in den Terrassenmauern zusätzlich 53 Urnen-Wandgräber. Zur Segnung der neuen Anlage waren Mitglieder des Stadtsenats Die Stuckführung bei der feierlichen Lröffnung und Segnung der iiiedhoj'serweiterung in Mühlau. I inks und des Gemeinderates zahlreich Pfarrer Bernd Hof, Dekan Heinz Schramm und Pfarrer Hermann Lugger. Daneben, von links: Bgm. Stc/lv. erschienen (Bild rechts). Bgm.- Rudolf Krebs, Bgm. Romuatd Niescher, StR. Dr. Bruno Wallnöfer, GR Herta Grasl, dahinter GR Helmut Stellv. Rudolf Krebs schilderte die Kritzinger, GR Karl Klotz, dahinter Bgm.-Stellv. Ing. Artur Krasovic, Alt-StR. Komm.-Rat Dr. Theodor SeySchwierigkeiten des Baus, ge- kora, selbst Bewohner von Mühlau; StR. Ing. Karl Stöckl, Mag.-Dir. OSR Dr. August Warn nies, GR Margakennzeichnet durch austretende rethe Unterwurzacher. (l'olos: Birhautner) Hangwässer, die gefaßt werden mußten, und durch die Notwen- tekt Ing. Luis Notdurfter aus weit über das Jahr 2000 hinaus den Friedhof Pradl-Ost winden digkeit des Bodenaustausches bis Feldkirch. Für 1988 ist noch die mit Friedhöfen versorgt ist", wie drei Hektar Grund erworben; fast in eine Tiefe von 1,50 Metern. Die Installierung der Außenbeleuch- der dafür zuständige Referent, die Hälfte ist ausgebaut. In Bauleitung lag in Händen der tung vorgesehen; sie wird weitere StR Dr. Bruno Wallnöfer, in sei- Mühlau stehen weitere naluvu Technischen Gebäudeverwaltung 300.000 Schilling kosten. ner Ansprache betonte. Inns- 10.000 m2 in Reserve — eine Sibeim Stadtbauamt; örtlicher Die Wege aus Granitwürfelpfla- bruck besitzt, gewachsen aus der cherung „auf Jahrzehnte" (WallBauleiter war Ing. Siegfried Ot- ster bedecken 560 Quadratmeter, Geschichte der Stadtteile, sieben nöfer). In Pradl-Ost ist künftig ter. Senatsrat Dipl.-Ing. Herbert die Plattenwege aus Tessinger städtische Friedhöfe und 16 auch ein Krematorium vorgeHosp, Stadtplaner Dozent Dr. Granit 270 m2. Rasen bedeckt nicht-städtische Friedhöfe und sehen. Arnold Klotz, OAR Schöpf, Ing. rund 1.800 m2, standortgerechte, Gedenkstätten. Diese Vielfalt Eine Aufgabe für die Zukunft Rück und sein Nachfolger als Lei- in die Landschaft passende Ge- soll erhalten bleiben. wird essein, auch in Hötting-West ter der Technischen Gebäudever- hölze wurden auf einer Fläche Die Stadt hat sich daher 1984 und nach einer geeigneten, anwaltung, OAR Ing. Jung, haben von weiteren 1.000 m2 gepflanzt, 1985 um die Sicherung von Er- sprechenden Friedhofslösiinji /.u sich monatelang mit dem Projekt berichtete Bgm.-Stellv. Krebs. weiterungsflächen bemüht. Für suchen. befaßt. Die Planung besorgte der In Innsbruck sind die Weichen Garten- und Landschaftsarchi- dafür gestellt, daß die Stadt „bis

Ausbau der Technikerstraße: Ausstellung, Bürgermitsprache

Vordringlich durch Besiedlung der Pecrgründe (Eiz) Das erhöhte Verkehrsaufkommen durch den Bau des Stadtteilzentrums Hötting-West und die schrittweise Besiedelung der l'eergriinde macht den Aushau der Icchnikerstraifc und ihrer Einhindung in die Kranehiller Allee für die Stadt zur vordringliehen Aul gäbe. Vor der I''.nlscheidiing über das „Wie" will die Stadt die betroffene Bevölkerung in einer Ausstellung über mögliche I Äsungen informieren und ihr an einem anschlie/// der ebenen ilache der Erweiterung — //// Vordergrund und links an ßenden Informations- und Disschließend ans Bild —finden 253 Erdgräber in fünf Grabfeldern Platz. kiissionsahcnd die Möglichkeit Auf den Terrassen (Bildmitte) sind 178 Urnen-Erdgrabstätten und 53 zur Mitspräche geben. Der InnsUrnen-Wandgräber vorgesehen. brucker Stadtsenat beschloß desSeite 4

halb unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher die Ausstellung der Haue im Speisesaal der llauptschiile llollingWest vom Freitag, den 24. Juli, bis einschließlich Dienstag, den 28. Juli, und zwar an den Wochentagen jeweils von 10 bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag von9 bis 12 l Ihr. Die Be\ölkerung ist aufgerufen, sich dort über den möglichen Ausbau zu informieren. Die Bürgerversammliing findet dann am Dienstag, den 28. Juli, um V) I h r ehendort statt. Auch da/u sind die Bewohner des Gebietes herzlich eingeladen.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7


ßahn-Süclumfalmmg soll Innsbruck vom (lüflcr/ug-Trunsit entlasten Stadi NI sdutti Arbeitsgruppe/ur Koordination mil ORB (li/)

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einer Sudumfahrung Innsbrucks ti ti ich die hisenbahn, wie dies den ÖBB vorschwebt, wäre dafür ein geeigneter Schritt. Welche Lösun.!1 im I )etail nicht nur den Vorstellungen der Hahn, sondern auch den Verkehrs-, Versorgungs- wie Umwcltschutzansprüchen der Stadt Innsbruck am besten gerecht wird, muß erst noch geklärt werden. Damit die Stadt rechtzeitig von allen Planungsschritten der Bahn erfahrt und auch ihre Vorstellungen in diese Planungen einbringen kann, beschloß der Innsbrucker Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Nie-

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I )ipl. I ug. Dr. Arnold Klotz, fünf städtische Ämter vertreten sein: Das Amt für Umweltschutz, das 1 ielbauamt,das Rechts-und Liegenschaftsamt, das Amt für Wirtschaftsförderung und das Stadtplanungsamt. Diese Arbeitsgruppe wird einerseits die Stadtführung in dieser für die Zukunft äußerst wichtigen Frage zu beraten haben, sie soll aber auch den ständigen Kontakt mit den Planungs- und Entscheidungsinstanzen der österreichischen Bundesbahnen pflegen. Der Stadtsenat brachte auch zum Ausdruck, daß eine später zur Verwirklichung vorgesehene Umfahrungslösung vor ihrer Realisierung einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterziehen sein wird.

Künftig mehr Wasser in der Sill: Mußzustand soll sich bessern Stadtwerke beschlossen höhere Restwassermenge (Hiz) Die vielfach beanstandete Wasserqualität der Sill in der Sillschlucht soll schon in naher Zukunft deutlich gehoben werden: Die Stadtwerke Innsbruck werden die Restwassermenge in der Sill entscheidend erhöhen. Der Verwaltungsausschuß der Stadtwerke unter Vorsitz von StR. Dr. Wilhelm Steidl beschloß dies am 5. limi, und der Innsbrucker Geincindcral genehmigte diesen Beschluß am 25. Juni, iir sieht vor: • Die Pflichtwasscrinenge für die hinnähmest recke des Kraft werkes „Obere Sill" wird auf 100 Sekundenliter angehoben; im September sollen 7(X) Sekunden liter fließen. Der Wasserrcchls bescheid aus tieni Jahre 1901 halle lui diese Strecke überhaupt kein Restwasser vorgeschrieben! • Für die Entnähmest recke ties Kraftwerkes „Untere Sill" soll die bisher vorgeschriebene Rest was sermenge von MXkml JOOSekim denliter angehoben, somit vci drei facht werden; auch Inei sollen im September 7O0 Sekuntli

Wasser im Sillbett verbleiben. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer Wasserrechtsverhandlung, bei der die Stadtwerke eine Erhöhung der Wasserentnahme von 9,1 auf 15 Kubikmeter/Sekunde für das Kraftwerk „Obere Sill" (ab Schleuse Matrei) und die Entnahme einer Betriebswassermenge von 1,9 ml aus der Ruetz bei der Wehranlagc des alten Ruetzkraftwerkes bis zum Jahre 2052 (^ Dauer der wasserrechtlichen Bewilligung für das Kraftwerk „Un tere Sill") beantragt hatten. Der entsprechende Bescheid d u i c h tlas A m i dei

Es ist soweit: Im Anschluß an seine Worte wird Wohnungsstadtrut Dr. Bruno Wallnöfer den neuen Mietern die Schlüssel überreichen; im Foto (von links) die Gemeinderäte Helmut Bachmarin und Margarete Unterwurzacher sowie Vertreter des städtischen Bau- und Wohnungsamtes. (Fotos: Eliskases)

Aufstockung am Fürstenweg brachte 18 neue Wohnungen Sanierung des Altbestandes — Wohnungsübergabc (Th) Mit der Übergabe der letzten sechs Wohnungen im städt. Wohnblock Fürstenweg 15— 21/FischnaIerstraße 1—11 wurde am 23. Juni der Schlußstrich unter eines der zur Zeit aktuellen Wohnbauprojekte gezogen. In der Rekordzeit von nur 15 Monaten war es hier der Stadtgemeinde gelungen, durch das Aufstocken des Altbaues insgesamt 18 neue Wohnungen zu schaffen. Es handelt sich dabei um drei Vierzimmer-Wohnungen, drei Dreizimmer-Wohnungen und zwölf Zweizimmer-Wohnungen, die, zeitgemäß ausgestattet, auch über Schall- und Wärmeschutzvorkehrungen verfügen. Beheizt werden die Räume mit Stadtgas. Parallel zu der vom städt. Bauamt geplanten und beaufsichtigten Aufstockung erfuhr der ge-

samte Block eine Sanierung. Wohnungsreferent Stadtrat Dr. Wallnöfer, der im Rahmen einer kleinen Feier in Anwesenheit der Mitglieder des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses unter Obmann Ing. Franz Barenth die Wohnungsschlüssel an die Mieter überreichte, wies in seinen Worten u. a. auch auf die günstige Lage der neuen Wohnungen hin, die sich nahe beim Stadtzentrum und dennoch in Reichweite vielfältiger Freizeit- und Erholungseinrichtungen befinden. Die Stadtgemeinde wird weiterhin bemüht sein, neben den Wohnungsneubauten auch die Wohnmöglichkeiten in Altbauten zu erweitern und zu verbessern. Die Kosten für Aufstockung und Sanierung beliefen sich auf insgesamt 21 Millionen Schilling.

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abgeführt weiden. Die erwähnte Restwassei Iilioliiui!1 koslet die Stadtwerke im Jain i und 2,3 Millionen Schil lini1.: Soviel Strom kann deshalb nicht ei /engt weiden. Die Verbcs senmg der ökologischen (gnaulai der Sill muß der Allgemeinheit diesen Linnahmeau.sfall wen

Di'/ Wohnblock hat optiseli sehr gewonnen: Im Zuge der Aujstockimg wurde mich der Ahbestuml sumeri und die iassude anveslrichen.

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VI RANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT ZU MONAT liinshriu-ker Slraßenl healer im Sommer 1987: „Der Diener zweier Herren" von Carlo ( ioldoni —• neu eingeriehtet und bearbeitet für das Innsbrucker Snaßcntheater von Günther Liedei iiiuUlünter Rainer— Beatrice: Ungine Jaufenthaler — Florindo: Ludwig Dornauer — Tebaldo: Ciünthcr Lieder — Blandina: Verena Schütz — Truffaldino: Günter Rainer (Do. 16. Juli, 18 Uhr— Reichenau, im Park hinter PaulusKirche; Fr. 17. Juli, 18 Uhr — Ursulinenhof; Sa. 18. Juli, 18 Uhr — Kurpark Igls; So. 19. Juli, 18 Uhr — Goldenes Dachl; Mo. 20. Juli, 18 Uhr — Treibhaus, Angerzellgasse; Di. 21. Juli, 18 Uhr — Hofgarten; Mi. 22. Juli, 18 Uhr — Hotting, Volksschule; Do. 23. Juli, 18 Uhr — Stadtpark Rapoldi; Fr. 24. Juli, 17 Uhr — DEZ; Sa. 25. Juli, 18 Uhr — Hungerburg; So. 26. Juli, 15 U h r Schwimmbad Tivoli, Wiltener Platzl; Mo. 27. Juli, 18 Uhr — St. Nikolaus, Walther-Park; Di. 28. Juli, 18 Uhr — O-Dorf, Innpromeiiade; Mi. 29. Juli, 18 Uhr — Kurpark Igls; Do. 30. Juli, 18 Uhr — Stadtpark Rapoldi; Fr. 31. Juli, 18 Uhr — Goldenes Dachl)

Kon/erte (Beginn: 20 Uhr — wenn nicht anders angegeben) So. 19. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Solistenkonzert — Anna-Kristin Mai (Alt), Raimund Jahn (Violine), Raimund Jahn jun. (Blockflöte), Hans Erhardt (Orgel) — Werke von Cima, Loeillet, Quantz, Boxberg, Telemann, Liszt, Metzner, Jahn Mo. 20. Juli, Basilika Wüten (Beginn: 20.30 Uhr): Programm wie Solisicnkon/ert in der Pfarrkirche Igls am 19. Juli Di. 21. Juli, Spanischer Saal, Schloß Ambras: 4. Ambraser Schloßkon/ert — Huelgas-Ensemble l^euven I eitung Paul van Nevel — Willem Bremer (Blockflöte, Cornetto, Dulcian) — Kees de Bruijn (Bariton) — John Dudley (Tenor) — Rene van Lacken (Fidel, Dulcian) — Katelijne van Laethem (Cantus) — O cicco mondo — Laudes vom 14. bis /(im 18. Jahrhundert Do. 23. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Dorthy de Rooij, Niederlande — Werke von Schnell, Carlos Seixas und .1. S. Mach So. 26. Juli, Tiroler I andesmuscum, Ferdinandeum (Beginn: 10 Uhr): l'un l'I e Sonntagsmatinee — Claudia (lahnclli (Violoncello), Nor-

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Straßentheater heuer erstmals mit eigenem Theaterwagen Auch heuer wiederfindet vom 13. bis 31. Juli das bei Einheimischen und Gästen beliebte Innsbrucker Straßen theater statt. Die Mimen sind erstmals mit einem Theaterwagen ausgestattet, den das städtische Kulturamt in Salzburg gekauft hat. Gezeigt wird Goldonis „Der Diener zweier Herren". Es spielen Brigitte Jaufenthaler, Ludwig Dornauer, Günther Lieder, Verena Schütz und Günter Rainer. (Foto: Murauer) bert Riccabona (Hammerklavier) lin: Missa solemnis brevis — Josef Haydn: Te Deum — Werke für Violoncello und Klavier von Ludwig van Beethoven Mo. 3. August, Basilika Wüten (BeSo. 26. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: ginn: 20.30 Uhr): Programm wie 20.30 Uhr): Solistenkonzert — Kirchenmusik der Klassik in der Clarino-Ensemble, Bremerhaven Pfarrkirche Igls am 2. August — Kirsten Frellsen (Sopran) — Mi- Di. 4. August, Spanischer Saal, kael Börresen (Klarinette) — MiSchloß Ambras: 6. Ambraser chael Turkat (Orgel) — Werke von Schloßkonzert — Ensemble CleCherubini, Bach, Börresen, Mesment Janequin, Paris — Dominisiaen, Telemann, Martini, Händel que Visse (Countertenor) — Bruno Boterf (Tenor) — Michel Lapleriie Mo. 27. Juli, Basilika Wüten (Beginn: (Tenor) — Philippe Cantor (Bari20.30 Uhr): Programm wie Soliton) — Antoine Sicot (Baß) stenkonzert am 26. Juli in der Pfarrkirche Igls Do. 6. August, Pfarrkirche Igls (BeDi. 28. Juli, Spanischer Saal, Schloß ginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Ambras: 5. Ambraser SchloßkonMiroslawa Semeniuk-Podrazza, zert — Emma Kirkby (Sopran) und Krakau — Werke von Buxtehude, Anthony Rooley (Laute) — The .Ian Lublin, Georg Muffat, J. S. "golden age"-revived — Antike Bach Themen in Gesängen des 16. und So. 9. August, Pfarrkirche Igls (Be17. Jahrhunderts ginn: 20.30 Uhr): Solistenkonzert — Hermann Vogl (Baß) — Waldo Mi. 29. Juli, Silberne Kapelle: OrgelGottardi (Violine) — Ulrich Winzkonzert — Dorthy de Rooij, Nieberger (Violoncello) — Hans Erderlande — Werke von Froberger, hardt (Orgel) — Werke von Corelli, Strozzi, de Araujo Tclcmann, Händel und J. S. Bach Do. 30. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Hu Mo. 10. August, Basilika Wüten (Bebert Meister, München — Werke ginn: 20.30 Uhr): Programm wie von Georg Muffat, Buxtehude und Solistenkonzert in der Pfarrkirche J. S. Bach li'ls am 9. August So. 2. August, Pfarrkirche Igls (Be- Di. 11. August, Spanischer Saal, ginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusik Schloß Ambras: 7. Ambraser der Klassik — Gabriele Enser (SoSchloßkonzert — Fretwork pran), Brigitte Hübner (Alt), Josef Gamben-Ensemble, London — Stolz (Tenor), Hermann Vogl (Baß) Wendy Gillespie, Richard Campbell, Julia Hodgson, Richard — Kirchenchor Igls-Lans, KamBoothhy, William Hunt — Songs merorchester— I^itung: Hans Lrand consorts pieces from the golhardt — W. A. Mozart: Kirchensoden age of english music nate Nr. 12 Johann Ernst Eher

Mi. 12. August, Silbeme kapcllc: Oigelkonzert — Michael Mayr — Werke von Gabrieli, Menila, Erbach, Sweelinck Do. 13. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Jacques Desrochcs, Kanada — Werke von Rossi, Zipoli, Kerll, Pachelbel, Johann (ì. Walther, .1. S. Bach So. 16. August, Tiroler Landesmuseum, Ferdinandeum (Beginn: 10 Uhr): 6. Sonntagsmatinee — Kurt Neuhauser und Gertrud Spat — Klavier zu vier Händen — Werke von W. A. Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schüben So. 16. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Solistenkon/eit — Leonhard Leeb (Trompete) — Andreas Juffinger (Orgel) — Werke von J. S. Bach, Händel, Kellner, Brahms, Krebs, W. A. Mozart, Ncruda Mo. 17. August, Basilika Wüten (Beginn: 20.30 Uhr): Programm wie Solistenkonzert in der Pfarrkirche Igls am 16. August Di. 18. August, Spanischer Saal, Schloß Ambras: 8. Ambraser Schloßkonzert — Akademie für alte Musik Berlin — Gotthold Schwarz (Baß) — Ernst Burghard Hilse (Traversflöte) — Stephan Mai (Violine) — Bettina Sitte (Violine) — Dörte Wetzel (Violine) — Ulrich Kiefer (Viola) — Karin Liersch (Violoncello) — Christian Horn (Kontrabaß) — Christine Schornsheim (Cembalo) Do. 20. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Gustav Auzinger, Rohrbach — Werke von J. S. Bach Sa. 22. August, Hofkirche: Festwoche der alten Musik — Michael Radulescu an der Ebert-Orgel — Deutsche Orgelmusik des 15. und 17. Jahrhunderts — Werke von Isaak, Kotter, Erbach, Kerll, Scheidt So. 23. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Solistenkonzert — Kammertrio Linz-Wien — Michaela Cutka (Barockgeige, Blockflöte) — Helmut Schaller (Blockflöte) — Wolfgang Jungwirth (Gitarre) — Werke von lux, Kaiser Leopold I, IxK'ke, Dowland, Telemann, Händel So. 23. August, Hofburg Riesensaal: Festwoche der alten Musik — Meister des Barocks — Barthold Kuijken (Traverso) — Sigiswald Kuijken (Violine) — Wieland Kuijken (Gambe) — Robert Können (Cembalo) — Trisonaten, Quartette und andere Kammermusik von I. S. Bach, Carl Ph. I Bach, lelcmann, Ramcau, I celaii (/•'orlM'lznn.u ciuf Seile 20)

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Kin Sommer voll Musik Ambraser Schloßkon/crtc 1987 /um

anni

( W l ' l I i l l S o i l l l l U T \ < ) l l M l l s i k 11 l i t i

dei Yogclwcidci

Jubiläen, wohin man schaut: 25

h e l l i l . i n k d e s I • n i l i c l e i i s \ o n I I» >l

Juli IT jini!4 werden lii'iii'i' die Ambra sei" SrhloHkoii/iM li', dir ( )r»elkon/t'ili- in Ij^ls b / w . in der \ \ illenci liasilika u n d d i e k o n / e r l e UM der Kcnaissance-()rj»el in d e r Silb e r n e n Kapelle leiern i l n ' 3 5 - J a h r Jiihihiuin.

I in Pmf. ( Mio Uli wai die Pressekonferenz, hei der das Programm der diesjährigen Schloßkonzerte dei ( )t teiitliclikcit vorgestellt wurde, auch Gelegenheit, Rückschau zu halten: „Als Zwei ma nnlleii ich, mit großen Schwierigkeiten, praktisch ohne Geld, wurde 1962 die Idee zu den Ambraser Schloßkonzerten geboren." Das erste Konzert im Jahr 1963 bestritt — wie auch heute noch —

( hol. IW),end

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His heute ist piaktisch jedes Konzert ausverkauft. Der Dank gali auch dem ORI-und Prof. Dr. Co sta für die Übernahme der Kon-

zerte. Das Jubiläumsprogramm entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender auf Seite 6. Karten von S 90,—bis S 180,— ^ibt es im Vorverkauf im Städtischen Verkehrsamt am Burggraben. An Konzerttagen fährt ab Bozner Platz um 19.30 Uhr ein Sonder- Zweites Semesterkonzert des Konservatoriums autobus zum Schloß Ambras. Besondere Leistungen aus den Vortragsabenden des Konservatoriums werden jeweils bei den Semesterkonzerten ( 2mal jährlich) der Öffentlichkeit vorgestellt. Beim 2. Semesterkonzert am 24. Juni im Konservatoriumssaal waren Hannes Mariacher (Saxophon), Ernst Theuerkauf (Viola), Verena Schebrak (Flöte), Gian Nicola Berti und Martin Barii Mehr als 50 Veranstaltungen im Programm (Klavier) sowie Harald Passerini (Trompete) die A userwählten. Ihr musikalisches Programm setzte sich zusammen aus Werken von J. Cr. (We) Musik und Show, als niveau- greßhaus ist nicht den Reichten' Bach, R. Nessler, A. Glazunov, R. Shchedrin und P. Hindemith. volle Unterhaltung für Einheimi- Weg gegangen, einfach irgend(Foto: Murauer) sehe und Gäste bietet das diesjäh- eine fertige Tournee-Musicalrige Sommerprogramm des Inns- Produktion ins Haus zu bringen, hrucker Kongreßhauses unter der sondern hat das Risiko auf sich Devise „innsbruck-Meiodic genommen, eine völlig neuartige Kirchenkonzerte: Berühmte Interpreten 1987". Absoluter Publikumshit Musikshow nach Maß zu entist die „Annamirl-Ballade". Wei- wickeln. Dank der Unterstützung (We) Ob die berühmte Ebert- 14. J uni bis 20. September die von iere Höhepunkte sind u. a. das durch die Sparkasse Innsbruck- Orgel in der Hofkirche, die Prof. Hans Erhardt betreute Rei„Country & Western Festival", Hall konnte dieses Projekt reali- Renaissance-Orgel in der Silber- he „Sakrale Konzerte in der nen Kapelle, die Orgeln in Wüten, Pfarrkirche Igls und in der Wiltedas Gastspiel „Gilberte Gil", die siert werden." „New-Orleans-Tage" mit dem Überhaupt wurde das Programm im Dom, in den Pfarrkirchen ner Basilika." Dabei sind auch schon traditionellen Sommerball — so Plankensteiner — mit spar- Igls, Mariahilf und St. Nikolaus Vokal- und Instrumentalsolisten, und der Jazzsession „Samuel samsten finanziellen Mitteln ab- — Innsbruck ist reich an wertvol- Instrumentalgruppen sowie ChöDeui Memorial Jazzband, Chi- gewickelt. Trotzdem ist es gelun- len Kirchenorgeln. Die intern. re mit Werken des Barocks und cago" sowie die Tanzveranstal- gen, mehr als 50 Veranstaltungen Orgelwoche, veranstaltet vom der Klassik zu hören. Dazu komtungen „Wiener Walzer Tanz- mit ca. 3.500 Mitwirkenden „auf Kulturamt der Stadt Innsbruck, men Darbietungen ausländischer vergnügen", „Big Band Tanz die Beine zu stellen". Die einzel- ist alljährlich zur Pfingstzeit der Gruppen und Solisten. Für die Tom" und „Volkstanz-Abend- neu Aufführirngstermineentneh- würdige Auftakt zur Saison der Orgelkonzertein der Pfarrkirche men Sie bitte u n s e r e m Veranstal- sommerlichen Orgelkonzerte. schule" . Igls, vom 1(S. Juni bis 17. Septem Insgesamt M Konzerte bietet vom her, jeweils donnerstags, konnten I (IMIKI l'lankensteiiier, Organi- t u i i L ' s k a l e n d e r ! sator der „Innsbruck-Melodie", ebenfalls wieder berühmte Orgazum „AunamiiT': „Das konnisten verpflichtet werden. Tin

Kongreßhaus: Innsbruck-Melodie

Die Orgeln erklingen wieder

Landschaften und Stimmungen

• DieFestwocheder alten Musik wird am 22. August mit einem Konzert von Michael Radulcscu an der lbert-Orgel in der Hofkirche eröffnet. Die Oper im Rah inen dei I estwoche, ( est is „Se nuianiidc", wird am 27. und 28. August im limici I anclcsthealcr szenisch aufgeführt. I )ic musikalische I eilung liegl bei Alan Cui us, die Inszenierung besorgt Mi reille I arroche.

Jubilüimisaiissiclliiim I. R. Unterberuer (We) Aus Anlaß des 150. Geburtstages des Innsbrucker Malers Franz Richard Unterbergei zeigt das Tiroler I andesmuseum

der Malerei der /weiten Hallte des 19. Jahrhundei ts ein. Seine Rüder aus Neapel und Venedig zahlen /u den stimmungsvollsten

bis einschließlich d. Seplcnihci in ciuci' S o n d e r a u s s t e l l u n g die \ ier zig schönsten Gemälde des

I ilcbnisgemaldcii

scuici

/eil.

Mil dieser Ausstellung wird nun erstmals ein repräsentativer !'.ni-

Künstlers. Seine I andschaftsge-

blick m das Schaffen dieses be-

malde nehmen so I )ir. l Iniv. I )o/eni Dt. ( ici t Amami einen hervorrauenden Platz iiuieihalb

d e u l e i i d e n Iniishi ucker M a l e r s vorgelegt u n d sein k ü n s t l e r i s c h e s Wirken ciilspiechciid gcwtiidigt.

besonderes Frlcbnis bieten vom 1. I uli bis 2(>. .August die Kon/ei le in der Silbernen Kapelle unici der I eilung von Prof. Karl Rcncsch. Der Hintritt zu den Konzerten ist größtenteils frei. Das Programm cui neh inen Sie bine unse ICH i \'ei ansialt ungskalcnder. l'mgianune sind auch im Stadt. Verkehrsamt am Rmggiabcn, im städt. Kon/ei I buio, Siadiluiiii gebäude, und an den runusorlen kostenlos ei 1

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Nun komm! Leben in die PeerhofSiedlung 48 Wohnuimcn besiedelt — Wenersehließunn und (irünraumüestaliium voll im Gans — Bewohner-Information (Wc) Dir lYcrliol'sicdhing nimm! desiali an. Mil Hochdruck wird der/eil nichl nur an (IIT lerligslellun^ »Irr ein/einen Wohn hü user, sondern auch an der (. rii n räum gcslalliinggcarheitet. Imsüdlichsten, \on der „Neuen Heimat" erriclilelen Gebäude, sind bereits die ersten Mieter eingezogen. Wohniingsstadtrut Dr. Bruno Wallnol'er übergab am 13. Juni die Schlüssel für die ersten 48 Wohneinheiten. Dein festlichen Ereignis entsprechend war auch die Zahl der Ehrengäste: Der Direktor der Neuen Heimat, Landtagspräsident Josef Thoman, konnte u. a. Landesrat Fridolin Zanon, Bürgermeister Romuald Niescher, Vizebürgermeister Rudolf Krebs, Mitglieder des Stadtsenates und des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses sowie die leitende Beamtenschaft mit Magistratsdirektor OSR Dr. August Wammes an der Spitze begrüßen. Stadtplanungschef Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz, von der Magistratsdirektion mit der Koordination aller Arbeiten auf den Peergründen betraut, wartete mit einem Informationsblatt auf, das mithelfen soll, daß sich die Bewohner in der neuen Umgebung

nend bei der Karl-InnerebnerStraße) zur Birnbaumallee am Harterhofgrund sowie /um Teichplateau und andererseits zum Innenhof der Wohnanlagen „Neue Heimat"/„BUWOG" fühicn, gebaut. Verantwortlich für die Gestaltung zeichnet das Büro flìr Neubau und Planung der städtischen Grünabieilung. Gleichzeitig werden auch die Böschungen begrünt, Einsaaten bzw. Rückpflan/.ungen der im Baustellenbereich zwischenzeitlich ausgegrabenen Gehöl/e werden vorgenommen. Am Beginn der Birnbaumallee oberhalb des Tosbeckens (Ausgleichbecken für den weiter oben liegenden Erste Wohnungsübergabe auf den Peergründen. Im Bild von rechts: Teich bei Hochwassei ) wird ein Baureferent Vizebürgermeister Rudolf Krebs, Gemeinderat Ing. Franz kleiner Aussichtspunkt mit Barenth, Vorsitzender des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses; Ruhebänken errichtet. Bänke Bürgermeister Romuald Niescher; der Direktor der „Neuen Heimat laden auch entlang der Wege zum Tirol", Landtagspräsident Josef Thoman; Wohnungsstadtrat Dr. Verweilen ein. Bruno Wallnöfer. (Foto: Eliskases) schneller einleben und zurechtfinden können. Pfarrer Gutheinz von der Pfarre St. Georg nahm die Segnung der Anlage vor, die Musikkapelle Reichenau sorgte für den klingenden Rahmen. Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer unterstrieh in seiner Ansprache, daß ca. ein Drittel der Fläche der Peer-

gründe als Grün- und Erholungsraum gestaltet wird. 15 Millionen Schilling sind für die Oberflächengestaltung und Grünplanung vorgesehen. Ein vielfältiges Fußwegenetz wird die einzelnen Anlagen erschließen. Derzeit werden die Wege, die einerseits vom I.ohbach (begin-

• Der Innsbrucker Kurt Fstermann, 27, erhalt heuer den Förderungspreis für Musik der Tiroler Sparkassen in Zusammenarbeit mit dem ORF in Höhe von S 50.000,—. Der Preisträger studiert an der Musikhochschule in Wien Orgel, Cembalo und Komposition.

Der ca. MX) Meter lange Heg vom Loh bach zum leichplateau im /.e/i Das schwierige Gelände macht im übereil Bereich des Weges die Lrnch truui der Peerhofsiedlung wird an beiden Seiten durch GraniiMein tung einer Saiursiein-Stützmauer notwendig. Besondere Rücksicht platten begrenzt. Entlang des Weges sind Sitzbänke vorgesehen. wird dabei auj den Baumbestand genommen. (Fotos: Murauer) Seite 8

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Die Struktur der Innsbrucker Bäder durchleuchtet M a r kl f o r s e l u i m . ' f ü r d i e I l a l l e n b ä d e r — Z u s a m m e n a r b e i t S t a d t w e r k e u n d M a i k e l m i ' • S i u d e n l e n d e i l ' m \ e i s i i a l (We)

Dienstleistungen

kolllHII

nur (hum wirksam wrlu'sserl werden, wenn Dclailkcnnlnisse Über knndenw mische sow ir klare Aussagen nher die Slrnktnr der Bcnnt/er und ihrer ( lewohnheiten xorlic^en. In diesem Sinne he sclilossen die Stadtwerke Innsbruck, als Betreiber \on drei modernen Hallenbädern andere»! dnreli die Nauseicene MarkelinyAbleilnn^ „Tiefen Forschung" zu betreiben. In der l'iiivcrsitiif fand man den idealen Partner.

Übungsleiter Mag. Wilfried Vyslozil: „Hin sicher für beide Teile Präsentation der Marktforschung für Innsbrucks Hallenbäder. Im Bild von links: Mag. Erich Schonger weit volles Projekt. Für die Stu- (Stadtwerke), Direktor Dr. Albert Scherer in Vertretung von GD Dkfm. Heinrich Ixickner, Bürgermeister denten, weil sie damit ein hochin- Romuald Niescher, Stadtrat Dr. Wilhelm Steidl sowie, als Jury, Dir. Dipl. -Ing. Gerhard Wurnig und Frau teressantes Übungsterrain vor- Gerda Dematté (Marketingabteilung Stadt werke), Mag. Angelika Ritter, Mag. Günther Botschen, Mag. Safanden, für die Stadtwerke, weil bine Erti (Universität Innsbruck). A/n Vortragspult Übungsleiter Mag. Wilfried Vyslozil (Foto: Birbaumer) sic clic für die weitere Führung und Ciestaltung der Bäder benö- ihrer Marktforschung. Dabei tigten Informationen bekamen." hatte eine Jury die Aufgabe, aus Und so war der Ablauf: 45 Stu- den sieben Darbietungen die bedenten des Instituts für Handel, ste auszuwählen. Der Preis — von Absa!/ und Marketing haben den Stadtwerken mit 3.000 S do- Ganztageskindergarten: renoviert und neues Team

Ein „Tag der offenen Tür" im Kindergarten Reichenau-Süd

(We) Unter neuer Leitung, renoviert und teilweise auch neu ausgestattet, so präsentiert sich seit kurzem der städtische Kindergarten Reichenau-Süd in der ReuthNikolussi-Straße. Grund für die Kindergartenleiterin, Eva Beyer, im Rahmen eines „Tages der offenen Tür" den Kindergarten vorzustellen. Zahlreiche Eltern nahmen das Angebot wahr und zeigten sich beeindruckt von der sonnigen, verkehrssicheren und ruhigen Lage des Kindergartens, den hellen Gruppenräumen und dem großen Turnsaal. Auch der große Dir. Dipl.-Ing. Gerhard Wurnig und Frau Gerda Dematté (links im Garten mit Schwimmbecken, Bild) mit den Preisträgern: Andreas Altmann, Vinzenz Gruber, Ulrike Kletterbaum, Schaukeln, Rutffugl, Martin Mumelter, Gaby Salzgeber, Marialuise Unterkircher (in alphabetischer Reihenfolge). (Foto: Birbaumer) sich, aufgeteilt in sieben Gruppen, während des vergangenen Semesters — für die Stadtwerke kostenlos — intensiv mil den Innsbrucker Bädei beli ìeheii he I a (At uriti ca. .1.000 Arbcilsstun den in dieses M a r k t f o r s c h u n g Projekt investiert. Übei 400 Ba dcgasle wurden befragl. Am 2(). Juni war es soweit: In der Mehr/weckhalle des Hallenba des A n n a s a Straße präsentierten clic Sliidcnlen in Anwesenheil von Bini'cnncisici Romualcl Nie scher und Stadtwerke Stadtrat I )i. Wilhelm Sieidl die L ruebnisse

schen und einem Indianerhaus imponierte den Besuchern. Da von den fünf Gruppen nunmehr eine als Ganztagesgruppe geführt wird, konnte man auch stolz die neu eingerichtete Küche, den Speisesaal sowie den angeschlossenen Ruheraum mit Schlafmöglichkeit vorzeigen. Im Kindergarten Reichenau-Süd sorgen acht geprüfte Kindergärtnerinnen und zwei Helferinnen für das Wohlbefinden der Kinder. Die Köchin legt Wert darauf, den Speiseplan mit der Diätassistentin der Stadt Innsbruck abzustimmen, damit der Mittagstisch für die Kleinen auch stets wohlbekömmlich ist.

tiert — ging an die Gruppe von Andreas Altmann. Kriterien t'üi die Bewertung waren die Präsen tat ion sowie die Geschlossenheit und Kreativität der Argumente. Das Ir^cbnisin Kur/e: Am stärksten favorisiert wird von den Innsbrnckern der sportliche ( h a rakter eines Hades: Schwimmen als Ausgleich /nr licrnl'shelasliin^. An /weiter Stelle steh! die Atmosphäre. Aliimeli w ie lui den sportlichen Schwimmern wird ein Ausgleich /in Hektik des Alltages t;ew huscht.

Hink in den J/rundlichen Speisesaal des Tageskindergartens Reichenau Sud. (Foto: Murauer)

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Innsbruck zahlt die Mehrkosten: Zeitkartenverbund „gerettet" Damil wird Realisierung bis Jahresende möglich Verkehrsmittel benutzt werden können. Das ist für jeden Pendler bequemer. Die Verbundkarte soll in der Woche um 20 S, im Monat um 80 S billiger sein als die bisherigen Einzelkarten zusammen. Den Verlust, der dadurch entsteht (im Fachjargon „Durchtarifierungsverlust", geschätzte Höhe: Mehrkosten zu übernehmen, die 1 bis 2 Mio. S jährlich) werden der durch die Zeitkartenverbilligung Bund, das Land und die Stadt anfallen. Dies erklärte der Vorsit- Innsbruck zu je einem Drittel bezende des (vom Stadtsenat einge- zahlen. Dies war der Durchbruch setzten) „Arbeitskreises Ver- bei den Verhandlungen: Die Aufkehrs- und Tarifverbund", StR. teilung auf die verstreuten Pendlergemeinden, denen dieser VerDr. Bruno Wallnöfer. Zwischen der Stadt und dem bund genauso zugute kommt wie „Projektteam Verkehrsverbund" der Stadt Innsbruck, wäre admides Landes besteht Übereinstim- nistrativ zu kompliziert. mung, als erstes einen Verbund Noch sind viele Details auszufür Zeitkartenbenützer zu reali- handeln. Vor allem sollen die öfsieren: Mit einer einzigen Karte fentlichen Verkehrsmittel durch Bürgermeister Niescher: Firmpate tür 16 kinder sollen ÖBB-, Post-, IVB- und die Harmonisierung der FahrFür 16 Innsbrucker Mädchen und Buben war auch heuer wieder Hur voraussichtlich einzelne private pläne attraktiver werden. germeister Romuald Niescher der Finnpate. Nach dem Finngottes dienst in der Pfarrkirche Neu-Arzl ging die Fahrt nach Hall, wo in der Burg Hasegg jedes Kind eine Münze zur Erinnerung an den Finn tag prägen konnte. Das festliche Mittagessen fand im Michaeierhof in Der bisher am längsten dienende Bürgermeister jubiliert Gnaden wald statt, wo der Bürgermeister die Geschenke an seine Firmdie Olympischen Winterspiele linge überreichte. Der Tag fand seinen Abschluß mit einer Dampferdurchführen durfte, und auch die fahrt am Achensee und einer Jause in Pertisau. Mit dabei waren auch Erhebung Innsbrucks zur „Euro- Senatsrat Dr. Hermann Schweizer und zwei Mitarbeiter des Jugendampastadt" und die erfolgreiche tes. Das Erinnerungsfoto, das den Bürgermeister mit seiner Galt in Entwicklung zur Kongreßstadt Gertrud und den Firmlingen zeigt, wurde im Stadtpark Rapoldi auf genommen. (Foto: Munnici•) ist sein Verdienst. (Li/) Das l msieiL'cn vom Privatauto aufol leni liehe Verkehrsmittel wiul lui Tagespendler im GioUiauui Innsbruck — einsehliel.Wich ( )i/ial im Westen und /ilici tal ini Osten — attraktiver, weil billiger und einfacher: Die Staili Innsbruck hat ihre Bereitsehalt erklärt, ein Drittel der

Alt-Bgm. Dr. Lugger — 75 Jahre

Jugend besucht jetzt die Partnerstädte Begegnungen in Aalborg, Grenoble und Freiburg sind Höhepunkte in den Ferien (Eiz) Die Zeit des Jugendaustausches mit Innsbrucks Partnerstädten ist da — für viele junge Bürger unserer Stadt ein Höhepunkt der Ferien:

Vom 18. bis 25. Juli kommen je zehn Jugendliche mit Begleitpersonen aus Aalborg, Freiburg, Grenoble, Sarajewo und (erstmals) aus Tbilissi nach Innsbruck

und lernen Land und Leute kennen: Neben der Landeshauptstadt steht eine Fahrt zum Achensee mit Dampferrundiahrt, /um Altbürgermeister DDr. Alois Höfemuseum Kramsach, zur Lugger vollendete am 11. Juli sein Münzprägung nach Hall sowie 75.1 ,ebensjahr und stand aus dieeine Patscherkofclwanderung sem Anlaß im Mittelpunkt zahlauf dem Programm. reicher Ehrungen und GratulaZum Gedankenaustausch mit tionen. Die Stadt Innsbruck jungen Innsbruckern, die dann feierte ihr mit 27 Amtsjahren bisvom 1. bis 8. August nach ( ìrenoher am längsten dienendes Stadtble fahren, bleibt gleichfalls Zeit. oberhaupt bei einem festlichen Vom 24. bis 31. August fahren Abendessen am Vorabend des zehn junge Innsbruckei nach Jubiläums-Geburtstages. Dabei Freiburg. Und an den (alle \ iei hob Bürgermeister Romuald NieJahre stattfindenden) Jut'end scher die vielen Verdienste des J uspielen in Aalboii1, Dänemark, bilars für die Stadt hervor; DDr. werden 77 junge Innsbi uekei Alois Luggers Name ist untrennSportler teilnehmen! bar mit den stürmischen Jahren Darüber hinaus besuchen Mitdes Wiederaufbaues und der Erglieder des So/ialausschusses weiterung der Stadt verbunden. und elei Gewerkschaft der Er hatte maßgebenden Anteil Junge I''reiburger Sportler trugen sich i/i.s Parinerschaflsbuch der Stadt Pflichtscliullchrer /u Studien daran, daß Innsbruck zweimal Innsbruck ein. Links Dr. Hoffmann (Partnerschaftsreferat). zwecken Aal borg. Seite 10

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Uni wünscht SoWi-Neubau auf Fennerkasernenareal Neubau dei so/ial- unti wirtschaftswissenschaftlichen Iakullät notwendiu — Städtebaulicher A k / c n l (We) Dir SoWi-lakultal (So/ial-

g e s c h r ä n k t inoL'lich.

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ne ist allerdings schon wegen ihrer Raumaufteilung nicht für eine Universität geeignet. Man denkt daher an einen Abbruch des alten, nicht dcnkmalgeschützten, (iebäudes und will nach einem Architektenwettbewerb hier ein

g c r s t i a ß c u a i e m a n im 1 i n k l a n r

Dei Univeisilätsneulniu \wndc sich mit ca. 250 Millionen Schil Im;1 /u Buche schlagen. Von Seilen t.\<.-] l Iniversität hol ! t man nun, dal.l sich neben dem Bund auch die Länder Tirol und V'orati berg finanziell beteiligen.

j>enaiicr P i l l i m i ^ als \ ili /ii kli-in

erwiesen. Nun holt! man, ani dem Areal der angelassenen Kennerkaserne den geeigneten Plat/j-ctlinden tu hahen. Warum ein Neubau unbedingt notwendig ist, und wie sieh die Universität die Verwirklichung dieses Planes vorstellt, erläuterten Rektor l niv.-Prol. Dr. Wolfram KrömiT, Prarektor Univ.-Prof. Dr. Rainer Sprung und Univ.-Prof. Dr. Manfried Gantner im Rahmen einer Landes-Pressekonferenz. Seit 1976 hat sich die Zahl der SoWi-Studenten beinahe verdoppelt. Pro Student steht bei den derzeitigen Verhältnissen eine Minifläche von 0,5 m2 zur Verfügung. Der übliche Durchschnitt beträgt aber 7,5 m2. Die einzelnen Institute sind — teils in Untermiete — über die ganze Stadt verstreut, was schlechte Arbeitsverhältnisse und für Professoren unii Schüler einen immensen Zeit vcrlust bedeutet. Seriöse, wettbewerbsfähige Forschung zu betreiben ist derzeit nur sehr ein-

Die Mut ui 1 IwtVMt'/i SiiiiJ.tc ctj/ciil

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mit d e n Voi Stellungen der S t a d t .

Bürgermeister Koinuald Nieseher zu diesen Plänen: „Innsbruck würde ein weiteres KiinfSferne-IIotel dringend henöiigen. Auf dem Areal der Kenner-

Schaufelräder zu Füßen der Annasäule Kunstvoll angelegte Blumenbeete sind den Eisenbahnjubiläen gewidmet (Th) Der blumengeschmückte Bereich um die Annasäule, das sogenannte „Greitergartele", steht im heurigen Sommer im Zeichen der Eisenbahn: Das aus Blumen gepflanzte Emblem nördlich der Annasäule weist auf das 150-Jahr-Jubiläum der Eisenbahn hin, südlich der Annasäule wird auf das 75-Jahr-Jubiläum der Mittenwaldbahn aufmerksam gemacht. Kaum erraten wird der Laie, wieviele Pflanzen für diese Beete notwendig waren: Es sind rund 1.000, wie der für den Entwurf und die Ausführung zuständige Fachmann des Stadtgartenamtes, Ing. Reinhold Zegg, verrät. Die Begonien, Chrysanthemen, Al-

m (//esc// \\t>clicn

ihre l'assunteli

tnit zwei aussageknij liiicn Hlumenheeten, die auf die Jubiläen der Eisetihahn hinweisen. Im Miuelpiuikt heider IJnbleine, deren Durch

ternantheren und Lobelien entstammen den städtischen Glashäusern und wurden — als besonders stämmige Exemplare ihrer Gattung — für diesen vielbeachteten Standort ausgesucht. Während der Anwuchszeit schützte ein leichtes Kunststoffgitter die Pflanzen — und zwar in erster Linie vor den Tauben. Diese zerrupfen, zum großen Ärger der Gärtner, die Jungpflanzen in so starkem Ausmaße, daß ständig Nachpflanzungen erforderlich sind. (Das Füttern der Tauben im Stadtzentrum sollte daher auch aus diesem Grunde unterlassen werden!) Die intensive Pflege der Beete während der Sommermonate, die auch das ständige Be-

niesseijeweils

j,3 Meier betraft,

schneiden der Pflanzen umfaßt, läßt noch eine Farbänderung innerhalb der Embleme erwarten: Die Schrift wird in Kürze auf gelbem Grunde prangen. Eine Farbauffrischung, die die Anlagen noch bunter und — für Blicke — anziehender macht. Seit kurzem zeigen sich auch alle anderen städtischen Grünanlagen im vollständigen Schmuck der Sommerblumen. In diesem Jahr sind es rund 50.000 Stück bzw. 25 verschiedene Arten von Blumen, die in Parks, in Beeten an den Straßen oder auf Verkehrsinseln Auge und Gemüt erfreuen. Das Auspflanzen erfolgte heuer aufgrund des kalten Wetters um drei Wochen später.

steht das heka/inle

siili.siei'le

Seliaujet-

rad; die Schrift ist 50 Zentimeter groß Aus Gründen der leichteren Ix?sbarkeit liegen die Uccie leicht schräg. (Voto: Muraucr)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

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Der Flächenwidmungsplan Innsbruck

an Sieglanger-Mentlberg — ist in Kraft getreten PLANZEICHENERKLÄRUNG 1 FESTLEGUNGEN 1 BAULAND §11 TROG WOHNGEBIET S 12 A b s 1 TROG GEMISCHTES WOHNGEBIET 5 12 Abs 2 TROG GEWERBE UNO INDUSTRIEGEBIET §13 Abs. 2 TROG 1 IG) | AUFSCHLIESSUNGSGEBIEJ Hier sind nur Betriebsanlogen zulässig,die für die benachbarte Wohnbevölkerung keine Gefahr für Leben und Gesundheit, insbes. durch s t a r k e Raucrv-Staub- oder L ä r m e n t w i c k l , befürchten lassen., MISCHGEBIET

§ U Abs. 1 TROG Sl

Spielplatz

Kindergarten

Sp

Sportplatz

Kirche

Vs Pa

Vblksschule Parkplatz

SONDERFLACHE IM BAULAND § 16 TROG Dg Fw

Dauerkleingarten Feuerwehr

2 FREILAND §15 TROG SONDERFLACHE IM FREILAND § 16 TROG Fin Informationsstelle F S I Spielplatz F Jh Jugendheim Schloß Menäberg FSp Sportplatz FLg LandesgerichtL Gefangenenhaus FTa Tankstelle I -..V-;;J

ÜBRIGE F L A C H E N IM FREILAND

3 HAUFTVERKEHRSFLÄCHEN 1

F Ti Tierheim FPa Parkplatz

|

§ 17 TROG

STRASSEN, WEGE UND PLÄTZE

i.WEITERE PLANZEICHEN • • •

PLANUNGSBEREICH

H.KENNTLICHMACHUNGEN 1 VERKEHRSANLAGEN 'é^E~~

m^M

BUNDESSTR A (BUNOESAUTOBAHN)

|

i l i f

HAUPTBAHN

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LANDESSTRASSE

2 VERSORGUNGSANLAGEN ^TTÀT

HOCHSPANNUNGSFREILEITUNG

[23

TRANSFORMATORENSTATION

3 FLACHEN UND ANLAGEN MIT NUTZUNGSBESCHRÄNKUNGEN WALD UND FORSTW1RTSCHAFTL GENUTZTE F L Ä C H E N SCHUTZWALD

©

NATURDENKMAL

GEWÄSSER SCHUTZWURDIGES GEBIET UM QUELLFASSUNG (p>H?

DENKMALGESCHÜTZTE ©I

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MATERIALABBAUGEBIET (LEHM)

GEBÄUDE

(0)2 Schk>n Mentlberg

Schloßkapelle Mentlberg

OFFENTUCHE 3 4

ULMU

GEBÄUDE 5 6

LandesgencMI Gefongenenhaus Pfarrkirche

5HA

Vohsschule und Kindergarten Feuerwehr

ATX

1HA

0

Nach einer Präsentation der Ergebnisse der Bestandsaufnahme sowie der als Amtsentwürfe des Stadtplanungsamtes erarbeiteten Planungsvorschläge für den Stadtteil Sieglanger/Mentlberg Seite 12

in einer Ausstellung sowie Bürgerversammlung in der Volksschule Sieglanger im Dezember 1985, wurde — nach Einarbeitung diverser Stellungnahmen und Behandlung durch den Bau-

ausschuß — der 1. Entwurf des Flächenwidmungsplanes Sieglanger/Mentlberg vom 12. 8.1986 bis 17. 9. 1986 zur allgemeinen Einsicht aufgelegt. Jeder, dem die Stellung eines Gemeindebe-

wohners zukommt, hatte das Recht, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen. Aufgrund der abgegebenen Stellungnahmen wurde der 1. Ent-

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

wurf überarbeitet und — nach einer Behandlung im Stadtsenat sowie entsprechenden Beratungen und einer Besichtigung durch den Bauausschuß — vom Gemeinderat die Auflage des 2. Ent-

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wurfes beschlossen, die vom 17. 2. 1987 bis 25. 3. 1987 erfolgt ist. Dieser 2. Entwurf, zu dem keine Stellungnahmen mehr eingelangt sind, wurde daraufhin vom Gemeinderat am 23.4.1987

200

300

400

500 M

als neuer Flächenwidmungsplan Innsbruck, Nr. SM-Fl, Teilplan Sieglanger/Mentlberg beschlossen und am 10. 6. 1987 von der Tiroler Landesregierung genehmigt. Er wurde, gem. § 27 des Ti-

roler Raumordnungsgesetzes, ab 22. 6. 1987 durch öffentlichen Anschlag während zweier Wochen kundgemacht und ist nunmehr am 7.7.1987 in Kraft getreten.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

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Schüler, Lehrer und Eltern feierten I lauptschulc I lölling-Wcsl besieht seit 10 Jahren — Umfangreiches Programm chen „Gegeneinanders" lieferte das anschließende Völkerballspiel Innrer gegen Kitern, bei dem zum lautstarken Protest der Schüler die Lehrer gewannen. Die anderen Programmpunkte des Festes umfaßten die Aufführung eines Schattenspieles, eines Sketches, die Ausstellung bemerkenswerter Schülerarbeiten, vielfältige Spielmöglichkeiten und den Start von rund 300 Luftballons. Lehrkörper und Schüler dankten im Rahmen des Festaktes auch ihrem demnächst in den Ruhestand tretenden Direktor, Oberschulrat Herbert Angerer, wobei insbeA n die 300 bunte Luftballons, versehen mit A bsenderkärtchen, wurden sondere sein demokratischer anläßlich des Jubiläums der Hauptschule steigen gelassen. (Birbaumer) Führungsstil und seine Menschlichkeit hervorgehoben wurden. (Th) Mit viel Schwung, Begeiste- an dem Fest teil. Der Vizebürgerrung und guten Einfällen feierten meister, der die Grüße der Stadt- Die Hauptschule Hötting-West, Lehrer und Schüler der Haupt- führung überbrachte, ging in die vor zehn Jahren in diesem schule Hötting-West am 4. Juli seiner Rede auf die schulmäßige aufstrebenden Siedlungsgebiet den 10jährigen Bestand ihrer Bil- Entwicklung dieses Stadtgebietes errichtet wurde, verzeichnete dadungsanstalt. Neben zahlreichen ein und würdigte dann die gute mals sechs Lehrer und 117 SchüSchülereltern und früheren Schü- Zusammenarbeit zwischen Leh- ler. Heute wird die Bildungsanlern nahmen auch Vizebürger- rern und Eltern an dieser Bil- stalt, die in der Tagesheimschule meister Ing. Artur Krasovic, et- dungsanstalt. auch einen Mittagstisch bietet, liche Gemeinderäte sowie Vertre- Eine Kostprobe dieses „Mitein- von 260 Schülern besucht; 30 ter der städtischen Schulbehörde anders" in Form eines sportli- Lehrer sind hier tätig.

Neues Innenfutter nach 24 Jahren Kamine der Heizzentrale im O-Dorf werden saniert — Baustelle in 40 Meter Höhe (Th) Für so manchen Bewohner Straße 41/43. Die hier in luftiger des Olympischen Dorfes stellte Höhe von 40 Metern laufenden sich in den vergangenen Wochen Arbeiten hängen mit der in undie Frage nach dem Grund für mittelbarer Nachbarschaft lieden Gerüstaufbau auf dem Dach genden Heizzentrale für das gedes Hochhauses An-der-Lan- samte Olympische Dorf zusammen: Die drei Kaminzüge, durch die die Rauchgase der Zentrale abgeleitet werden, erhalten ein neues Innenfutter. Gasheizungen belasten die Luft besonders wenig mit Schadstoffen. Aus dieser Überlegung heraus wurde bei der Errichtung der beiden Olympischen Dörfer diesem Heizmaterial der Vorzug gegeben. Eine Entscheidung, die sich als richtig erwiesen hat. Heute sind 1.787 Wohneinheiten, städtische und andere, an die Heizzentrale angeschlossen; darüber hinaus weiden die Räumlichkeiten der Post, der Polizei, der I lauptsclnile, des Kindergartens sowie verschiedene Geschäfte mit dem umweltfreundlichen kaniinsunit'nmii im Olympischen Gas beheizt. Dorf. (loto: Murauer) Wie der Bauleiter des StadtbauSeite 14

amtes, Ing. Christian Prantner, erklärte, wurden die Kamine im Zuge des Baues des Olympischen Dorfes im Jahr 1963 errichtet. Das damals verwendete BetonInnenfutter ist im Lauf der Zeit sehr brüchig geworden, eine Sanierung zeigte sich als erforderlich. Heute wird für die Auskleidung der Kamine Schamotte verwendet, ein keramisches Material, das sich durch besondere Säure- und Hitzebeständigkeit auszeichnet. Den Auftakt zu den Arbeiten bildete das Entfernen des Innenbelages, er wurde von Hand — der Arbeiter stand dazu in einem Förderkorb - von oben nach unten abgeschlagen. Bedenkt man, daß der kamindurchmescr nur 70 Zentimeter beträgt, war das wahrlich kein leichtes Unterfangen! Die neue Innenauskleidung bestellt aus Schamotte-Ringen, die, speziell nach Maß gegossen, fugeiKlicIit aufeinander gesetzt werden. Die Bauarbeiten in oft

Sie schlägt wieder: Schuluhr Mariahilf (Th) Die Bewohner von M;i M . 111111 wissen wieder, wieviel es geschlagen hat, denn seit kurzem ist nach zweijähriger Pause die Uhr an der Volksschule wieder in Betrieb. Auch das von vielen besondcis vermißte schöne Schlagwerk \w\\\ nun wieder zu jeder viertel Si un de seine wohlklingenden IÖIKhören. Von außen ist der Uhr ihre „Verjüngungskur" bzw. Reparatur nicht anzusehen, da das Ziffernblatt mit seinen römischen Ziffern nach altem Vorbild erneuert wurde. Im Innern jedoch hielt die moderne Technik Finzug. Anstelle des aus Messing verfertigten Uhrwerkes aus dem Jahre 1 *> 11, das bisher jeden Tag aufgezogen werden mußte, wurde nun eine Elektroanlage montiert, die üher Computer die genaue Zeit, inklusive der einstündigen Sommerund Winterverschiebung, bis zum Jahre 2009 gespeichert hat. Wenn das kein Fortschritt ist . . . Vom alten Uhrwerk mit seiner einfachen und doch zugleich komplizierten Technik kann sich Schulwart Gottfried Hdenhauser nicht trennen; über seinen Vorschlag verbleib! das Werk als Ausstellungsobjekt in tier Bil dungsanstall. Die Kosten für die Erneuerung betragen l)5.()(X) Schilling. (Foto: Muiauci) windumtoster Höhe werden bis Oktober dauern, die Kosten für die Kaniinsanierung belaufen sich auf 2,7 Millionen Schilling.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7


Nordkette: Schutzwälder sanieren!

Stacll verleiht Plleoebelielle

Sie sind „erheblich geschwächt" — Sanici uii^skon/cpl beschlossen

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i n e i n d e h e l l e n d einspi ingen:

Insgesamt 45 Pflegebehell'e, darunter Betten, Rollstülilc, I eihsiulile, Ciehhilien usw. winden mit Unterstützung des I an des Tirol angekauft, l )ie C ieräte, die leihweise und kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind im Büro l'iir „Soziale Dienste" im Wohnheim Hötting, Schulgasse, erhältlich. Bei Bedarf können sie auch zugestellt werden. Die rege Nachfrage, insbesondere durch Patienten der Hauskrankenpflege, läßt die Bedeutung dieses Services erkennen.

Alu-Sammelaktion an Schulen Jugendrotkreuz erfolgreich um Container bemüht Auch umweit bewußtes Handeln Service-Clubs, die die Aktion fiwird in den Schulen gelernt: Seit nanziert hatten, teil: Kiwanislangem bemüht sich das Jugend- Club Andechs Innsbruck und Inrotkreuz bereits um die Aufstel- ternational Innsbruck, Lionslung von Aluminium-Sammel- Club Zirl-Fragenstein, Rotarybehältern an Innsbrucks Pflicht- Club Innsbruck, Soroptimistschulen — jetzt ist das Ziel, an Club Innsbruck und Zonta-Club dem JRK-Referent HL Siegfried Innsbruck I. Als Vertreter der Weger seit langem arbeitet, Stadt waren Bgm.-Stellvertreter glücklich erreicht. In einer klei- Ing. Artur Krasovic, dazu JRKnen Feier am 2. Juli in der Haupt- Landesleiter Hofrat Dr. Margreischule Hötting-West wurden 42 ter und JRK-Bezirksleiter Reg.Sammelbehälter offiziell überge- Rat Erwin Steinlechner gekomben. An der Feier nahmen neben men. Sie fanden anerkennende Vertretern des Jugendrotkreuzes Worte für die vorbildliche Akauch Mitglieder der sechs tion.

u n d I a n d d a l 111 d i e n o t i g e n 1 01 beieilsiellen.

schluß des ( lenieindeiales

/u Be

weiter

heißt, im Rahmen dieses Projektes auch geeignete bauiechni.sche Maßnahmen l'iir den Lawinenschutz geprüft und, sofern solche für zweckmäßig erachtet werden, diese auch in das Projekt aufgenommen werden. Mit den betroffenen Waldbesitzern muß verhandelt werden, um ihre Zustimmung und Mitarbeit für die Projektsdurchführung zu sichern. Diese Schutzwaldbestände können nicht kostendeckend bewirtschaftet werden: öffentliche Zuschüsse sind gerechtfertigt. Dafür stehen nunmehr die Gelder des Katastrophenfonds (landesweit etwa 700 Millionen S) zur Verfügung, wovon auch ein Teil in Innsbruck gebraucht wird.

Eigener Stadtteil wird bevorzugt Übersiedlungen wurden unter die Lupe genommen (I h) Ausschlaggebend für einen Wohnungswechsel innerhalb des Sfadlgebietes ist in der Hauptsache der Wunsch nach einer räumlich besser entsprechenden b/w. einer zeitgemäßer ausgestatleten Wohnung. Die meisten Um-

mehrt Zuzüge bzw. Abwanderungen verzeichnen. Die größten diesbezüglichen Verluste wurden in der Inneren Stadt festgestellt, als Gewinner Nummer eins scheint die Höttinger Au auf.

/uge in Innsbruck werden von 20- E h f U n g e i l dlJTCll his 30jährigen vorgenommen, mit Abstand folgen die 30- bis 4.Sjährigen. Wie zu erwarten mäIJig isi die Lust auf einen Umzug bei den alleren Mitbürgern. Dies sind einige der Angaben, die das städtische Amt für Statistik und Finwohnerwescn im Rahmen einer Untersuchung über die laiiinliehc Mobilität der Bevölkeiiuig crai beitele. Ini Jahre 1986 wurden 7.857 innerstädiisehe Umzüge, das sind 34,6 Prozent, der sogenannten Wandermigsbeuegungen registriert. D i e / u / i i g c heutigen .U>,4 Prozent, die Weg /(ige 2^ Pro/en!. Wenngleich sich 20 bis M) Pro/eni aller Umzüge innerhalb des Stadtteiles abspielen, so gibt es dennoch Stadtviertel, die ver-

Bei der diesjährigen ordentlichen Vereinsversammlung der Tiroler Sparkasse Innsbruck-Hall am 16. Juni wurden durch den Hauptverband Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich besondere Verdienste um das Sparkassenwcseii erworben haben. Die große Sparkassen -Fluviinadel erhielten I andesral 1 )ipl. Ing. I ran/ kranchine!'. All Buigei meiste! Dr. Alois lugger, Hofrat leidmaiul Obenfeldncr und I I ISt\. Piol. Dr. Fritz Pi ioi. Pialal Alois Sui gc'i und k o m m , kat lleimann Iseluegnei winden mil dei Hircniiadel m ( iokl, kR Johann Felder mit der l'lirennadel m Silber ueehrl.

Divisional Neiiniiei ist I iroh neuer Militärkommandant /m licitimeli eines militärischen l-estuktes am 30. Juni in der litiicnkuserne in Innsbruck wurde der bisherige Militärkommandant von Virai, Korpskommandunl I'ric/i Sever (rechts) aus Anlaß seiner Ru/iestandsversetzung verabschiedet: sein Nachfolger, Divisional Riehard Neunirer, 4S (links), wurde vom Verteidigungsminister zum neuen Militärkommandanten von Tirol bestellt. Am l'estakt nahmen die Repräsentanten von Land und Stadt nahezu geschlossen teil (Mitte: ligm. Romuald Siescher). Neumrer stammt aus Bad Hüring; er maturierte !{)>() in K11Jstein, absolvierte die Militärakademie in Wiener Neustadt und beendete nach vielseitiger Verwendung 1969 die Generalstabs•\usbildung an der I andesverteidigungsakudemiein Wien. Seither war Divisional' Xcururcr u/s (ìencrulsfahsoj'f'izier in 'Tirol tätig.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

(Toto:

liirhaumer)

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Schüler als gute Schwimmer Zahlreiche Medaillen beim Be/irkssportfest dra Sollal, HS I, Pembaurstralle; mcinschali I'm I ubesübungen in Christian Rief, IIS Reichenau; Zusamnicnai heil mit dem Be- Christoph Barfholomes, HS zirksschulrat Innsbruck veran- Hötting-West; Michael Öhler, staltete Sport Wettbewerb für die HS II, Gabelsbergerstraße; OliInnsbiucker Pfliehtschüler war ver Preyer, HS Olympisches heuer dem Schwimmen gewid- Dorf. Im Brustschwimmen: Tanmel. 245 Miidchen und Buben im ja Bock, HS Ursulinen; Petra Alter zwischen 11 und 15 Jahren Gruber, HS Leopoldslraße; Santraten am 19. Juni an den Start im dra Sollat, HS Pcmbaurstraße; Tiroler Landessportheim und Christoph Bartholomes, HS qualifizierten sich im Kraulen, Hötting-West; Klmar GatterBrustschwimmen und bei den mair, HS PembaurstralSe; Oliver Staffelbewerben. Warenski, HS GabelsbergerstraAls Sieger gingen hervor: Im ße. Bei den Staffel bewerben Kr.niICH: Sonja Wilhelmer, HS Mädchen: HS Ursulinen; bei den II, (iabelsbergerstraße; Petra Staffelbewerben Knaben: HS CJruber, HS I^eopoldstraße; San- Pembaurstraßc. ( I li) D u unnici I clircrarbeilsize-

DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE Zur Diamantenen Hochzeit Frau Josefa und Herrn Franz Zorn (1. 6.) Zur Goldenen Hochzeit Frau Valerie und Herrn Wilhelm Maringele (12. 6.) Frau Emilie und Herrn Herbert Pawlowski (15. 6.) Frau Anna und Herrn Alfred Bauer (21. 6.) Frau Wilhclmine und Herrn Hugo Jauernig (22. 6.) Frau Reinholda und Herrn Josef Renn (28. 6.) Frau Anna und Herrn Johann Gross (1.7.) Frau Maria Rosa und Herrn Maximilian Motz (6. 7.) Frau Margarethe und Herrn Otto Gamauf (10. 7.) Frau Maria und Herrn Franz Jakits (10. 7.)

Zur Vollendung des 98. Iibensjahres I i.iu Anna 1 (orinami (25. 6.)

Zur Vollendung des 96. lebenswahres Frau Paula Tichy (18. 6.) Frau Anna Teutsch (30. 6.)

Zur Vollendung des 95. Lebensjahres Frau Luise Jedlitschka (11. 6.) Frau Maria Berchtold (21. 6.) Herrn Paul Costa (28. 6) Frau Amalia Graiss (28. 6.) Frau Maria Niedrist (29. 6.) Frau Maria Fink (6. 7.) Zur Vollendung des 94. Lebensjahres Herrn Alois Egg (15. 6.) Frau Maria Waschnig (1. 7.) Frau Margarete Kapsch (3. 7.) Frau Martha Heis (4. 7.)

Zur Vollendung des 93. Lebensjahres Herrn Arpad Romhanyi (19. 6.) Frau Hermine Grossi (5. 7.) Frau Maria Scarton (6. 7.)

Erfolgreicher Kuropa-Kongreß von Zonla International Unter dem Tagungsthema „Frieden" stand die erstmals in Österreich abgehaltene europäische Distriktskonferenz von Zonta International vom 12. bis 14. Juni im Innsbrucker Kongreßhaus, an der nahezu -100 Zonta-Mitglieder aus 15 Nationen teilnahmen. Höhepunkt der lagung war der Festvortrag der Historikerin Univ.-Prof. Dr. Frika Weinz.ierl, Wien, zum Thema „Der Beitrag österreichischer Frauen zum /rieden". Zonta ist ein weltweiter Serviceclub für Frauen in leitenden Positionen in 48 Ländern, der neben karitativen Zielen die Förderung der rechtlichen, politischen und beruflichen Stellung der Frau verfolgt. Dem Zonta-Club Innsbruck I gehören 40 Innsbruckerinnen an. Unser Bild, aufgenommen beim Empfang durch Land und Stadt, zeigt von links: Gesine Menardi, Innsbruck; Bgm.-Stellv. Ing. Ar tur Krasovic; die internationale Präsidentin Amey Grubbs; Dr. Christine Zschiegner, Innsbruck, (i'oto: Murauer) Frau Barbara Stummer (7. 7.) Frau Anna Wisiol (8. 7.) Zur Vollendung des 92. I^ebensjahres Herrn Anton Brankovsky (11. 6.) Frau Paula Palla (18. 6.) Herrn Dr. Fritz Münster (19. 6.) Frau Aloisia Sehraffl (21. 6.) Herrn Ferdinand Riedl (29. 6.) Frau Johanna Hohn (30. 6.) Frau Rosa Knapp (9. 7.) Zur Vollendung des 91. Ix'bensjahres Frau Antonia Vögele (14. 6.) Frau Rosa Bucher (16. 6.) Frau Pirosca Kotzmuth (20. 6.) Frau Aloisia Zungir (20. 6.)

Frau Paula Ziller (24. 6.) Frau Rosa Dipol (26. 6.) Frau Olga Ladurner (26. (•>.) Frau Amalia Pscheidl (5. 7.) Herrn Josef Weth (7. 7.) Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Frau Theresia Palrias (12. 6.) Frau Helene Binna (14. 6.) Frau Amalia Köchler (15. 6.) Frau Friederike Volland (22. 6.) Frau Amalia Auer (24. 6.) Frau Emma Hauke (24. 6.) Herrn Johann Schaber (24. 6.) Frau Ida Schöbel (27. 6.) Frau Justine Bedendo (30. 6.) Frau Johanna Kuppelwicser (9. 7. Frau Margarethe Herschkowit/ (10. 7.)

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Seite 16

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1,

Montag, Mittwoch und Freitag von 13 bis 18 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis IS Uhr, Telefon: 27 0 10. l'olleiiw.mulinisi I imi: lelefon 15 29

Sihulps.uhologisclHT Dienst, Mon b r ü c k , M i i l l c i s t i . I l a , lei. 21 S 0 6 , tag bis Freitag von 8 bis 16 Uhi uiul Di. Ik'limii / w e i f e t , Innsbruck, nach Vereinbarung, lelclon Andreas HolcrStr. 6, lei. 34 9 39; 31 4 24 I./2. August: Dr. Untci hol/ncr Alois, Anonyme Alkoholiker, von 19 bis 22 Absam, KrippsiiaIV M, k-li-l'on Uhr, lelclon 39 23 SO 0 52 23/63 (X), Dem. Winklci So/ialhera(iing Fainilienberatung, Paul, Innsbruck, Andechsstr. 3a, Montai! bis Hcilag von S bis 12 'Id -I-I 3 77; Uhr, lelefon 45 3 (X) 8. '). August: Di. I Intel win/achei Drogenberalungsstelle Verein KIT, Klaus, Götzens, Grics 26, Telefon Mentlgasse 12, Telefon 22 7 27, 0 52 34/87 27, Dr. Ludwig SteinMontag, Mittwoch, Freitag von 15 häuser, Innsbruck, Südtirolcr bis 21 Uhr, Dienstag, Donnerstag Plat/ 1, Tel. 26 4 11; von 11 bis 13 und von 15 bis 21 Uhr. 15. l<>. August: Dr. Zacharias Her- Verein Heilpüdugogische Pflege- und ben, Innsbruck, Salurner Straße 1, Adoptivfamilien, Mentlgasse 18, kl. 36 1 00, Dr. Peter Tschoppe, Telefon 20 0 04, Montag bis Freitag Innsbruck, Innrain 6—8, Telefon von 9.30bis 12.30 Uhr, Donnerstag 20 8 94; von 18 bis 20 Uhr Ix'benshilfeTirol, Sektion Innsbruck, Domanigweg 3, Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, Telefon 41 5 21 Weitere Angebote Energiesparen im Haushalt; Beratung: Arbeiterkammer, l.ieberstraße 1, Telefon 37 6 51/79, jeden Ar/lliihii Sonntagsdienst und kinMontag von 8 bis 12 Uhr und von (k-rar/tl. Bereitschaftsdienst (Not14 bis 18 Uhr. lalle): Iclefon 35 5 44 Sozialberatung für Alkohol- und Frauen helfen Frauen, FrauenzenDrogengef ährdete — Anonym und i r u i n - Frauenhaus, Museumstraße kostenlos: Montag bis Donnerstag 10, Iclefon 20 9 77 von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Innsbrucker Frauenhaus, Telefon Uhr, Freitag von 10 bis 12 Uhr, 42 1 12 Kaiser-Josef-Straße 13/111, Telefon 36 1 51: Beratung auch für Eltern hiiuenselhsthilfe nach Krebs, Ausund Angehörige. künfte Iclefon 43 72 94 Tiroler Sozialdienst — Familienbera.lohaimiler—Unfallhilfe (Spezialtung: Pradler Platz 6a, Tel. 45 2 82, wagen für Rollstuhlfahrcr): Telejeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr; fon 44 4 02 Herz-Sportgruppe: jeden Mitt'lelefonseelsorge, täglich von 8 bis 23 woch ab 17 Uhr unter der Leitung l In: lelefon 17 70 von Dr. Schwab; Der „Crune Bus"

für Senioren fahrt jeden Mittwoch und Freitag ab 14 Uhr vom Piadlei Plat/ 6a in die Erholungsgebiete dei weiteren Umgebung von Innsbruck — Anmeldung an den Tiro lei" Sozialdienst, Piadlei Platz 6a, Tel. (0 52 22)45 2 82. Beratungsstelle für hoclignidig Sehbehinderte und Blinde: Tiroler Mlindenveibaiai, Anuaser Straße 87, Iclefon 42 5 14-0; BeralungNdiensl für Fileni sehheliiiideru-r und blinder Kinder: I iroler Blindenverband, Ami asci Straße 87, lelefon 49 21 65. AIDS-Hilfe, l.andesstelle Tirol, Bozner Platz 1/3, Telefon 39 36 21; Beratungszeiten; Mo. bis Fr. 15 bis 17 Uhr, Mi. 15 bis 20 Uhr — anonym und kostenlos.

1.2. August: 11 I lossinann, Markigraben 2,'lei. 24381. Nacht 82786, Plat /er Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Str. 95, Tel. 42 3 04; 8. 9. August: C. Müller, Pradler Straße 3. lei. 45 1 51, Nacht 83 1 98, .1. Neumair, Schopfstraße 37, lei. 22 0 74 mal 22 0 13; 15. August: Plai/er Bestatlungsges.m.b.H., Reichenauer St raße 95, Tel. 42 3 04, H. Flossmann. Marktgraben 2, Telefon 24 3 81. Nacht 82 7 86; 16. August: J. Neumair, Schöpfst raße 37, lelefon 22 0 74 und 22 0 13. C. Müller, Pradler Straße 3, lelefon 45 1 51, Nacht 83 1 98;

Abschleppdienste Tierärzte 19. Juli: Dr. Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Telefon 42 2 12; 26. Juli: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Tel. 24 0 86; 2. August: Dr. Hermine Udovich und Dr. Astrid Lorenz, Col-di-LanaSt raße 27, Tel. 64 6 47; 9. August: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63; 15. August: Dr. Gert Heissl, Geyrstraße 1, Telefon 42 79 52; 16. August: Dr. Gert Heissl, Geyrstraße 1, Telefon 42 79 52;

Bestattungsunternehmen (von Samstag 12 Uhr bis Sonntag 24 Uhr, Feiertagsdienst von 0 bis 24 Uhr) 18./19. Juli: Platzer Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Straße 95, Tel. 42 3 04, H. Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24 3 81, Nacht 82 7 86; 25V26. Juli: J. Neumair, Schöpfstraße 37, Tel. 22 0 74 und 22 0 13, C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98;

18./19. Juli: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstr. 5, Tel. (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, Tel. (052 22) 63 1 83; 25./26. Juli: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnholstraße 33, Tel. (0 52 22) 27 0 91, 30 31 34, Peter Perterer, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon (0 52 22) 22 8 35, Hans Pletzer, Hall i. T., Gerbergasse 8 a, Telefon (0 52 23) 61 77, 25 40; 1./2. August: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstr. 5, Tel. (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, Tel. (0 52 22) 63 1 83;

8./9. August: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Tel. (0 52 22) 27 0 91, 30 31 34, Peter Perterer, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon (0 52 22) 22 8 35, Hans Pletzer, Hall i. T, Gerbergasse 8 a, Telefon (0 52 23) 61 77, 25 40; 15./16. August: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstraße 5, Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh GmbH, Innsbruck, Schusterbergweg 26a, Tel. (0 52 22) 63 1 83;

AMTLICHE MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN I HI se MI IFSSIMN(;I;N Mei heil Kaut li und Brigitte Bader, I lall (I. 6.) • Franz Kölner und I lisa beth Pargger(3.6.) • HansGolsci und Eveline Arnold (3. 6.) • Kurt Faes und Solange Pcreira(3. 6.) • Gerhard I tribadi und Claudia Brunner (5. 6.) • 1 lelmut Brunner, Birgit/., und Brigitte Bauim-atiner (5. 6.) • Walter Pletzer, Veils, und Ciabriele Außerlechner (5. 6.) • Erwin Klingenschmid, Ziri, und Margarethe Wegscheider (6. 6.) • Roland Hagenhofer und Marlene I rötscher (6. 6.) • Wolfgang Schmid und Gabriele Jankovec (6. 6.) • Peter

langl mal Martha I lol/mann (6. 6.) • oihmar Enser und Christine Berchtold (6. 6.) • Christian Reiter und Gabriele Stimpfl (6. 6.) • Manfred Koller, Wattens, und Evelyn Preindl (6. 6.) • Peter Baum und Manuela Hein/.le-Schneider (6. 6.) • Werner Mühlsteiger und Daniela Meier (6. 6.) • Werner Krafka und Monika Watzdorf(6.6.) • Christian Treibenreif und Silvia Weißbacher (10. 6.) • Markus Wernig und Doris Unterguggenberger (12. 6.) • Gerhard I-eitgcbSpörk und Romana Rieder (12. 6.) • Edward Hein/Je und Claudia I oscilli (12. 6.) • Egon Wimmci und Inge Haslwanler(12.6.) • Werner Schwienbacher und Karin Juffinger (12. 6.) •

Miachel L-rtl und Helga Sigmund (13. 6.) • Arthur Werner Baumgaitner und lng. Ulla Goldbrich (13. 6.) • Uwe Pfurtschellcr und Helga Huplauf (13. 6.) • Manfred Jenewein und Claudia Larch (13. 6.) • Mag. rer. soc. oec. Markus Schwab und Beate Gutmann (13. 6.) • Emil I laid und Damata Wölk (13. 6.) • Rudolf Buchberger und Doris Braun (13. 6.) • Peter Tassenbacher und Lydia Schatz (13. 6.) • Franz Schaffer und Maria Kanamüller, geb. Hofbauer (15. 6.) • Dr. med. univ. Bernhard Rittler und Ingeburg Pat/ell (15. 6.) • Dieter Spörr und Sylvia Rohregger, geb. Kotz (15. 6.)- Panto Pcric und RuzaJurkovic, geb. Geljic (17. 6.) • Siegfried

Sperling und Maria Pra\marer(17. 6.) • Dipl.-lng. Iran/ Starjakob und Manuela Berchtold (17. 6.) • Clemens Turri und Irmgard Meier, geb. Haslwanter(l9.6.) • Peter Hösel und Klaudia Göbbel (19. 6.) • Josef Naher und Irene Fässer (19. 6.) • Robert Thaler und Liane Bernhard (19. 6.) • Dipl.Ing. Ernst Bauer und Sabine Schlosser (19. 6.) • Raimund Schmidt und Cornelia Magerl (20. 6.) • Mag. phil. Thomas Stadler und Anne Chamberlain (20. 6.) • Herbert Laubhann und Angelika Büchele (20. 6.) • Mario Jenewein und Sabine Pegenauf (20. 6.) • Dipl.-lng. Peter Schüler und Mag. rer. nat. Renale Krismer (20. 6.) • Helmut Bock und Manuela Gruin-

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

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SCI' (20. (•>.) • Manfred ( indi und ( lau- • Jasmin Saxl (27. 5.) • Alexandra dia Reichl (20. 6.) • Herbert Mader Üner (30. 5.) • Magdalena Gogl und Wallraud Rossi (20. 6.) • Chri- (20. 5.) • Melanie Zott (27. 5.) • Lukas stian l'limami und Andrea Stuelcr Rosner (26. 5.) • Thomas Angerer (20. (•>.) • In;-',. Wolfgang Kästner und (29. 5.) • Felix Kreuzer (7. 6.) • Sabine Doris Schneller (20.6.) • Reinhard Ze- Auer (10. 6.) • Jared Egger (13. 6.) • gini und Silvia Böhler (20. 6.) • Karl Matthias Wedel (14. 6.) • Doris MöhSchnallcr und Ingrid Saurer (20. 6.) • ring (7. 6.) • Peter Putzer (14. 6.) • Ing. Jürk Habcl und Karin Caks Cornelia Fink (19.6.) • RenéRosatzin (20. 6.) • Gerhard Innerebner und (20. 6.)- Ramona Wippernig(ll. 6.) • Doris 1 leinecke (24. 6.) • Gerhard Patrizia Leuprecht (20. 6.) • Dominik Wiesei und I .ucia Cuocci (24.6.) • Al- Matt (22.6.) • Sandra Schwabl (23. 6.) bert Rcischitzegger und Barbara • Elisabeth Neurauter (23. 6.) • Ines Lusch geb. Mössmer (24. 6.) • Chri- Müller (17. 6.) • Michael Pelech stian Wolf, Völs, und Karin Palla geb. (22. 6.) • Stefan Zaderer (23. 6.) • FloKölTcl (24. 6.) • Johann-Joachim rian Moll (26. 6.) • Christoph SchilFramm und Elisabeth Strondl (24. 6.) cher (27. 6.) • Georg Kößler (30. 6.) • • Dr. phil. Johann Brunner und Rose- Stefan Trenkwalder (30. 6.) • Nikolas marie Einwaller (26. 6.) • Johannes Gottein (19. 5.) • Rafael Lorenz PeyBlaas und Regina Dopler (27. 6.) • chär (30. 5.) • Patrick Öttl (31.5.) • JoGottfried Strasser und Veronika Eb- hanna Anna Pfeifer (2. 6.) • Susanne ner (27.6.) • Hubert Eimer und Ange- Jasmin Huber (3. 6.) • Anna Nolte la Pflanzner (27. 6.) • Dr. med. univ. (4. 6.) • Julian Lucas Köll (4.6.) • VikPierre Mayer und Mag. pharm. Birgit toria Elisabeth Miess (5. 6.) • MagdaLunda, Schruns (27. 6.) • Reinhard lena Bosch (6. 6.) • Lukas Josef SteixWessiak und Angelika Lindner ner (6. 6.) • Katharina Anna Ladstät(27. 6.) • Klaus Marcher und Silvia ter (16. 6.) • Marcel Thomas ManiReinthaier (27. 6.) • Peter Flörl und gand (17. 6.) • Clemens Markus Offer Marion Pichler (27. 6.) • Florian (29. 6.) • Paul Maria Rossi (23. 6.) Waldner und Brigitte Gatz (27. 6.) • Alfred Frischmann und Barbara Haslwanter (27. 6.) • Ing. Walter STERBEFÄLLE Gasil und Helga Meierhofer geb. Fröhlich, Salzburg (27. 6.) • Siegfried Zöschg und Irene Faustmann, geb. Paul Koller (30. 5.) • Ernst Bechinsky (31. 5.) • Magdolna Pinter (1. 6.) • Biihn (27. 6.) Dipl.-Ing. Johann Wolf (1. 6.) • Emil Höllrigl (2. 6.) • Valentin Luschnig (2. 6.) • Johann Weithaler (2. 6.) • Josefa Martiner (3. 6.) • Anna Kratzer GEBURTEN (4. 6.) • Elisabeth Haas (7. 6.) • Rosa Perkmann (1. 6.) • Ing. Walter HamMaciej Czok (16. 5.) • Tanja Schett mer (2. 6.) • Maria Steger (4. 6.) • Hel(23. 5.) • Patrick Mitterbacher (24. 5.) ma Zwirner (4. 6.) • Senta Ainhirn

C

Wohin mit den Aluminiumdosen? Vor allem kohlesäurehaltige Getränke werden immer mehr in AluDosen abgefüllt. Ihr Anteil hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Im Jahr 1984 wurden in Österreich 300 Millionen derartiger Dosen verkauft. Auch Aluminiumdosen — sofern sie überhaupt gekauft werden müssen — gehören nicht in den Hausmüll! Sammelcontainer für Alu-Dosen gibt es einstweilen: • im Rathaushof • In Hötting, Schulgasse, beim Bauhof • am I.ohbachufer, beim Haus Kranebitter Allee 94 • im Olympischen Dorf, Kajetan-Sweth-Straße, gegenüber der 1 lauptschule • in Pradl, Amthorstraße, gegenüber Haus Nr. 18 • in der Reichenauer Straße, Eingang zum Campingplatz • in Wüten, Mandelsbergerstraße9, gegenüber der Berufsschule Weilers nehmen auch die • I•'irniii (irallmayr, I^eopoldstralie 53 • I irnia Katharina Plattner, Duilestraße 21—23 • I' irma Kagg-Kisen, Valiergasse 30 sowie alle Alteisenhändler Alu-Dosen entgegen. In IU-/iiy;iiil'die Alt bat terien-Sammlung weist das Umweltsiliuf/ami dir Stadt Innsbruck darauf hin, dal) (ieschäfte und Diinslslelli'ii, die- von ihren Kunden Altbatterien entgegennehmen, diesimi Städtischen /i-ntralhoi'in der Rossau bzw. bei der Beriil'sfeucrwi-lu am Tivoli abgeben können. Seite 18

STADTMAGISIRAT INNSBRUCK Abteilung II Seluilamt — Kindergarten Verwaltung

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtmagistrat Innsbruck, Abteilung II Schulami und Kindergartenverwaltung, Herzog-Friedrich-Straße 21/11, 6020 Innsbruck, Telefon 760/552/553. (Gegenstand: Lieferung und Montage einer Beleuchtungsanlage für den Mchrzwecksaal in der Hauptschule Müllerstraße, Müllerstraße 38 in Innsbruck. Ausschreibungsunterlagen können ab Donnerstag, den 16. Juli 1987 beim Schulamt und der Kindergartenverwaltung, Herzog-Friedrich-Siralk 21 / I I , gegen einen Unkostenbeitrag von S 100,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 24. Juli 1987, 10.00 Uhr, beim Stadtmagistrat Innsbruck, Abteilung II, Schulamt und Kindergartenverwaltung, Herzog-Friedrich-Straße 21 / II abzugeben oder zeit gerecht einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotseröffnung: Freitag, den 24. Juli 1987, 10.30 Uhr bei der Abicilunr II, Schulamt und Kindergartenverwaltung, Herzog-Friedrich-Slraßc 21 II, (<(ll() Innsbruck. Den Offertstellern steht es frei, der Anbotseröffnung beizuwohnen. DER ABTEILUNGSL1.11 LR i. V. Dr. Hoffmann e. h. (5. 6.) • Robert Natterer (5. 6.) • Aloisia Lampi (7. 6.) • Mag. pharm. Anna Winkler (7. 6.) • Franz Schiermayr (7. 6.) • Margherita Salchner (8. 6.) • Anna Watzl (8. 6.) • Anna Lindhofer (9. 6.) • Aloisia Oberherzog (10. 6.) • Gerhard Buchner (10. 6.) • Ernestina Stöckholzer (11. 6.) • Ernst Kern (12. 6.) • Maria Mühlthaler (14.6.) • Maria Peneder (14. 6.) • Josef Steiner (6. 6.) • Karl Richter (9. 6.) • Josefine Ottmann (13. 6.) • Friedrich Wolfgang (15.6.) • WalterRödhammer(15.6.) • Emma Sittauer (15. 6.) • Ida Lamprecht (16. 6.) • Larissa An der Lan (16. 6.) • Anna Kirchbichler (16. 6.) • Alois Bortolotti (16. 6.) • Helene Bernhart (17. 6.) • Hermann Neuhauser(17.6.) • Maria Wiedemann(17.6.)

• Werner Sumper (17. 6.) • I'aulina Bernegger (19. 6.) • Rudolf l'isccky (19. 6.) • Josef Jörg (I1). (>.) • Karl Mair (20. 6.) • Dipl. Ini'. Dr. techn. Klaus Lezuo (20. 6.) • Kieszenz Seebacher (20. 6.) • Anna Kuppelwieser (20. 6.) • Margaret ha Jancsch (21. 6.) • Blasius Penz (21. 6.) • Paula Rauch (21. 6.) • Paula Weitlaner (21. 6.) • Theresia Egg (17. 6.) • Hermann Ncuhauser(19.6.) • Heinrich Wesscnmayr (19.6.) • Dr. iur. Friedrich Nowakowski (21. 6.) • Paula Rauch (22. 6.) • Anna Nössing(23. 6.) • Elisabeth Bachmann (24. 6.) • Maria Vyroubal (24. 6.) • Mathilde Ebner (25. 6.) • Robert Krug (26. 6.) • Irma Altenedcr (26. 6.) • Anton Dierigl (28. 6.) • Rainer Guem (28. 6.)

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN hrrichlung eines Zubaues, Salurner Straße 15, Tourist Center Hotelbau GmbH & CoKG, Karl-KapfercrSt rafie 5 Errichtung eines Flugdaches, I^ehmweg 11 c, Irmgard u. Franz Mark Bauliche Änderungen, Johannesgasse 8, Frieda Pletzer, Johannesgasse 8 Ausbau des Dachbodens, AndreasI Ioler-St rafie 1, Dr. Georg ( .Schnitzer, Weiherburggasse 23 Yciyrößcrung des Bctriebsgeb., Archenweg 54, Glas Langer Ges.m.b.H., Archenweg 54 l'liit'dach, St. Bartlmä 3, Josef Obcrhanimci. Si. Bai lima 3 AnIsiui. kiin:1 des Wohnhauses, Dr.Siuinpl SiiaIV 12, I \;i llöllriegl, Di. Siiimpf-Slralie42 Resi,un anici Weiterung, Speck weg 3,

Ing. Karl l-.gger, lloiiingei .Autfahrt 7 Umwidmung, I.indcnbühelweg 20 a, Erika Pescoller, Lindenbühelweg 20 a Bauliche Maßnahmen, I.ohbachweg C 43, Rai ff eisen Bau Tirol Ges. m. b. H., Adamgasse 1 Umwidmung, Ferdinand-WeyrerStraße5, Ho&Ruck,So/.ialprojekt des Vereines /.. Förderung d. DO WAS, Ferdinand-Weyrcr-Slralle 21 Dachbodenausbau, Cìocthesirafie 9, Johanna und Oswald Kolhcidcr, Schillerstraße 14 Umwidmung im Kellergcsehoß, Körnerstralic9, Dklm. Dr. Anion Baier, Innrain M Erri chi uni.' von .1 Dach k api ei n sowie eines Balk ones, Zen L'ha usuasse 4 a, Hein/ köckci baiici, C lanaehsii. 7

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7


Auflage eines Flächenwidmungsplanes In

dei

( leiiienidciatss

vom 2>. 6. 1987 wurde dei I la chenwidiiHingsplan Nr. SO uk, Anitas, Bereich (icyrstralk — Andechsstralk — nürdl. Amraser-See-Straße zur Auflage beschlossen. F.s sind verschiedene Widmungsünderungen vorgesehen, u. a. auch eine Rückwidmimg in l'Yeiland im Bereich der Geyrstraße. Für diesen Entwurf wurde zur SicheDie Stadtplanung informiert Aufstockung, Josef-WilbergerStralk- 35, Alois CLARA, JosefWilbcrgcr-Straße 35 Adapticrung, Riesengasse 11, Ernst Dengg, Riesengasse 13 Abbruch, Peerhofstraße 2, Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11 Errichtung eines Einfamilienhauses, Karl-Innerebner-Straße 75 f, Astrid Nemeth, Unterbergerstraße 22 Errichtung eines Volksschulgebäudes, Habichtstraße 9, Stadtgemeinde Innsbruck, z. H. Magistratsabteilung IV Errichtung eines Trafohauses, Peerhofstraße 34, Alpenländ. Heimstätte, gemeinn. Wohnungsbau- u. Siedlungsges. m. b. H., ViktorDankl-Straße 6 Errichtung eines Wohnhauses mit Tiefgarage, Gp. 1615/3, KG Amras, Biolith Wohnbau Gesellschaft mbH z. H. RA Dr. Stoll, Müllerstraße 16 Wohnhaus mit 12 Wohnungen, Gp. 1395/3, KG Pradl, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 Abbruch d. bew. Lagerschuppens sowie Errichtung eines Gerätelagers; Runici Straße 18, Fritz Eisenbadui, «inner Straße 20

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 19. August 1987 in einer Auflage von oO.KX) Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz dei „Iniisbrucker Stadi naehi ichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrich ten" einmal mein ei halten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, MariaTheresien-Straße 18, Telefon 32 4 66.

i u n i ' e i n e i l ' c o r d n c l e n Vei b a u

Informationen /u den au Ige

uni' Ilauspci te \ c i lian.rl.

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Wortlaut und l'luii/ciclicuerklärung, sind während der Amtsstundcn in den Schaukästen des Stadtplanungsamtes, lallmerayerstraße 1, 4. Stock, vom 7. 7. bis 12.8. 1987, einsehbar. Darüberhinaus können weitere

gen Sachbcai bcitctn eingeholt

! Die Stadtplanung informiert

von (S.(K)

werden. .leder, dein die Stellung eines Ciemeindebewohneis zukommt, hat das Recht, innerhalb dei Auflegungsfrist zum Entwurf schriftlich Stellung zu nehmen. f Die Stadtplanung informiert

Dachbodenausbau, Tempistraße 4, Antonia Kremer, z. H. Arch. Siegfried Stoll, Bachlechnerstraße 23 Neu- bzw. Umbau von Garagen, Anton-Rauch-Straße 24, Theodor Kier u. Herbert Prantner, AntonRauch-Straße 24 Errichtung eines Hofeinfahrtstores, Conradstraße 1, Eigentümer d. Anwesens Conradstraße 1, z. H. Dipl.-Ing. Brandner, AntonRauch-Straße 5 Änderung des Büro- und Wohnhauses mit Tiefgarage, Framsweg 16, Dipl.-Ing. P. Lässer u. Dipl.-Ing. A. Feizlmayr, Framsweg 16 Erneuerung der Fenster im 2. OG, Innstraße 59, Peter u. Friederike Gollner, Innstraße 59 Garagenanbau, Hörtnaglstraße 13, Charlotte Hirt, z. H. Bmst. Raich, Hörtnaglstraße 9 Errichtung von 2 Kleingaragen, Gp. 178/8, KG Hötting, Franz Pilz, Höhenstraße 24 Umspannstelle, Schneeburggasse 54 a, Stadtwerke Innsbruck-EWI, Salurner Straße 11 Umwidmung, Dreiheiligenstraße 3, Dr. Reinhard Fuchs, Dreiheiligenstraße 3 Anbau eines Lagerraumes, Planötzenhofstraße 18, Kurt u. Christa Welzl, Grubenweg 17, 6071 Aldrans Umbau u. Sanierung des best. Objck tes; Innstraße 45, li veline Brandner und Ingeborg Weehselberger, Innstraße 45 Ölfeuerungsanlage, Ar/.ler Straße 43, Icnasscn Wohnungen, Minati i (inibii, Ar/.ler Straße 43 Ölfcucrungsanlagc, I'uinliolvveg 15, Aloisia Putz, Purnhotweg 15 Ölleuerungsanlage, Hörtnaglstraße 25, Monika Mair, Hörtnaglstr. 25 öll'cuerimgsanlage, Ischiggfreystraße 5, Monika u. Dipl.-Ing. Heinz örley, Tschiggfreystraßc 5 ölfeuerungsanlage, Fürstenweg 27, Tiroler Gemeinn. Wohnungsbauimd Siedlungsges. m. b. IL, Prandtaucrufer 2 ölleuerungsanlage, Fliedergasse 5, < itmtlier Wallnotcr, I liedergasse 5

Ölfeuerungsanlage, Feldstraße 9 c, K. Innerebner Ges. m. b. H., Innsbrucker Straße 29, 6060 Hall Ölfeuerungsanlage, St.-Georgs-Weg 21, Arthur Karner, St.-GeorgsWeg 21 Ölfeuerungsanlage, Pradler Straße 36, Komm.-Rat Erich FRITZ,

Pradler Straße 36 Ollcuerungsanlagc, Iemkicuzweg 8, Mag. Arch, llcnnaim limi1, Icrnk reu/weg 8 Ölfeuerungsanlage, SchloKield 10, Mag. pharm. Will'tied I ischcr, Schloßfcld 10 ( Mfeuerungsanlage, .loliamicsgasse 21, Frieda i,ener, .lohannesgassc 21 ( )lleiienmgsaiilagc, Mcinluiidstiaße I, I iiolcr Handels und (u-wrihe hank reg. Gen. mbl I, / II Ilei in Mag. Dr. Schwaiyci, Mcinhanl stiaße I ölfeuerungsanlage, llilgciisliaßc 14, Gerhard Mayregger, Habichtstraße 7 ( Ml'euerungsanlage, Sonnenstraße 18 a, Christine Riedl, Sonnenstraße 18 Ölfeuerungsanlage, Grenzstraße 13, Rosa Clamper, Grenzstraße 13 Ölfeuerungsanlage, Meinhardstraße 5, Dir. Rat Bernhard Wirtenberger, Sparkasse InnsbruckHall, Sparkassenplatz 1

INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AG

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbclriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5. Gegenstand: Lieferung und Montage einer Achsiiberprüfanlage (Riittelplalten) zur Überprüfung von LKW- und PKW-Achsen. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 100, — behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit Firmensitz oder mit einer Zweigniederlassung in den Bezirken Innsbruck-Stadt oder Innsbruck-Land. Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Freitag, den 31. Juli 1987, 11.00 Uhr, in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27 (Eingang Zimmer 25) eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können — auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt — nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 31. Juli 1987, um 11.00 Uhr im Sitzungszimmer (Zimmer 21) der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG. statt. Den Offertstellern steht es frei, an der Angebotseröffnung teilzunehmen.

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE ,Spar Österreichische Wai enhandelsAkliengesellschaft", Andcchsstraße 53 (weitere Betriebsstätte von Wörgl, MadcrshaehcrwcL' II), Fleischer „Spar Österreichische WarenhandelsAktiengesellschaft", Technikerstraße 32 (weitere Betriebsstätte von Wörgl, Madersbacherweg 11), Fleischer .Spar österreichische WarenhandelsAktiengesellschaft", leipziger Platz 1 (weitere Betriebsstätte von Wörgl, Madersbacherweg 11), Ilei scher „Pukowietz Gesellschaft m h. I I " , Andrcas-Hofer-Str. I, I in/elhandcl mit Nahrungs- und C ienußimlteln

Margit Nairz, Müllerstraße 3, Immobilienmakler „Kurfürst Waren Versand Gesellschaft m. b. H.", Pradler Str. 11 (Betriebsstätte von Hall i. T., Schlöglstr. 55), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel „Kurfürst Waren Versand Gesellschaft m. b. H.", Pradler Str. 11 (Betriebsstätte von Hall i. T., Schlöglstr. 55), Fotohandel, beschränkt auf den Einzelhandel Bemil leichtingcr, Mcntlgassc 7, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel mit Tierfutter usw., zeitl. befristet bis 31. 12. 1987 Theresia Maas, Marktgraben 14, Einzelhandel mit Schuhen und Schuhzuhehoi

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

Seite 19


Harald Schlednger, Ar/lcr Str. 4.1b, Edith Mailingcr, Edith-Stein-Weg 5, Handelsgewerbe Handelsgewcrhe, beschränkt auf den Großhandel Heide Haselwantcr, Her/ogSiegmund-Ufer 3—5 (Markthal„F. Peter Partii, Süßwaren — Großle), I landelsgewerbe, beschränkt handel — Import KG", Andcchs- (Fortsetzung von Seite 6) Galerie im laxispalais, Mariaauf Nahrungs- und Genußmitteln straße 30, Handclsgewerbe, beTheresien-Straße 45: Paul Klee — „Bianco Mode Gesellschaft m. b. schränkt auf den Großhandel mit Ausstellungen: 16. Juli bis 28. August (tgl. von 10 H.", Stadiweg 40, HandelsgewerSüßwaren bis 12 und von 14 bis 19 Uhr, So. be, beschrankt auf den Großhandel Stadtarchiv, Badgasse 2: „300 Jahre von 10 bis 12 Uhr, Feiertage geKarl Habel, Herzog-Friedrich-Str. mit Textilien aller Art Innsbruck-Panoramen" — bis 30. schlossen) 32, Handelsgewerbe, beschränkt Anita I irb, Mentlgasse 10, DachJuli; „Neue Werke der städt. auf Landesprodukte Portraitträger-Galerie" — ab 11. Atelier Hofinger,Tempistraße5: Kleine Künstler aus dem Kindergarten August (Mo. bis Do. von 8 bis 12 Axams — bis 1. August; 16. Innsund von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis brucker Kunst- und Rahmenwo13 Uhr) chen — 3. August bis 5. September (Mo. bis Fr. von 9 bis 12 Uhr und Tiroler Landesmuseum, Museumvon 14 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 straße 15: Franz Richard UnterberUhr) ger (1837—1902) — bis 6. September; Studio-Galerie: Erwerbungen, Theresien Galeric, Maria-Tlic-rcsienGeschenke, Leihgaben 1985—1987 Straße 10: Prof. Ernst Schroffen— bis 20. September (tgl. von 10 bis egger — bis 31. Juli (Mo. bis Fr. von 17 Uhr, Do. abends zusätzlich von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 19 bis 21 Uhr.) Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) Zeitkunst Innsbruck, Frierstraße 1: Tiroler Landeskundliches Museum William T. Wiley — bis 8. August im Zeughaus: Tierpräparation — (Di. bis Fr. von 13 bis 18.30 Uhr, Sa. Übernahme einer Ausstellung vom Das internationale Sommerprogramm des Kongreßhauses Innsbruck von 10 bis 12 Uhr) Naturmuseum in Luzern sowie Fr. 117. J u l i - 1 8 . 0 0 - 2 . 0 0 Innsbruck-Melody-Night-Shift '87 Präsentation von restaurierten Forum für aktuelle Kunst, AdolfPichler-Platz 8: Michael Schuster Hickman H.S. Choir, Northview Marching Band, Kamehameha Warrior Tierpräparaten nach der Hochwas— Leuchtkasten, Foto, Plexiglas, Hand, Sakae H.S. Symphonie Band, 22.00: Cesars Disco-Beach-Party serkatastrophe 1985 — bis 26. Juli; Aluminium — Hartmut Skerbisch Die Schiffahrt am Achcnsee — 6. S.i. 18. Juli -- 18.00 Brass-Time „Wie Engelsleben 3" — plastisches August bis 31. September (tgl. von American Musical Ambassadors (18.00), The Internationals, USA (20.30) Geschehen mit Maria Kocevar — 10 bis 17 Uhr, Do. abends zusätzbis 18. Juli (Di. bis Fr. von 10 bis 12 So. I1). Juli -- 20.30 B r a S S - T i m e Centennial High School Band, USA lich von 19 bis 21 Uhr) Uhr und von 16 bis 20 Uhr, Sa. von Mo. 20. Juli - 20.30 B r a s s - T i m e Waltham Forest Schools Wind Band, OB 10 bis 13 Uhr) Stadtturmgalerie, Herzog-FriedrichDi. 21. Juli -- 20.30 M o d e r n J a z z Speziai All American Stanford Jazzband, California Straße 21: Heinz Scheffler — Aquarelle — bis 31. Juli; HansStei- Weitere Veranstaltungen: American Show Mi. 22. Juli -- 20.30 ninger — 5. bis 30. August (Di. bis Revue, Jazz-Dance mit den Extraordinary Students of America Fr. von 14 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis Innsbrucker Bauerntheater, Ritterspiele, Gasthaus Bicrstindl: „Die Do. 23. Juli - 21.00 Die weithin unglaubliche Ballade vom einsamen Annamirl 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, Erbschaft von Falkenstein" Ins The Incredible Lonely Annamirls Ballad - Rock On The Sonn- und Feiertage von 10 bis 12 Mitte August (jeden Do., I i. uiul Mountains — Heimat-Music-Spektakel aus den Tiroler Bergen — Uhr) • : •• ••::.. .;. Sa. 20 Uhr) " Eintritt: S 100,Kunsthistorisches Museum — Volksbühne Blaas im Breinol.il, Fr. 24. Juli - 20.30 A m e r i c a n S h o w Spirit of America International Show Team Sammlungen Schloß Ambras: Maria-Theresien-Straße: „s'naniSa. 25. Juli - 20.30 Sommerserenade Prunkmöbel des 17. Jahrhunderts; sche Alter" — Regie Toni Pichlcr Erstes Stoiberger Akkordeonorchester »Harmonia«, BRD Portraitbilder — bis 30. September — bis ca. 22. August (Beginn tgl. (tgl. von lObis 16Uhr, außer Diens20.30 Uhr, außer Sonntag und Mo. 27. Juli - 20.30 M u s i k in U n i f o r m Original Tiroler Kaiscrjägermusikkapelle tag) Montag)

VERANSTALTUNGSKALLNDKR

Di. 28. Juli -

20.30

B r a S S - T i m e Huntingdon Youth Brass Band, GB

Mi. 29. Juli -

20.30

Sommerserenade Music for Youth Orchestra, USA

STADTWERKK INNSBRUCK

Die weithin unglaubliche Ballade vom einsamen Annamirl The Incredible Lonely Annamirls Ballad - Rock On The

Öffentliche Ausschreibung

Mountains — Heimat-Music-Spektakel aus den Tiroler Bergen — Eintritt: S 100,-

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck.

Big Band Concert Big Band Kramsach

Gegenstand : Teilei "iieuenmg des Maschendrahtzaunes im Umspannwerk Ost

Tag der Musik - Tag der AKM

Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

Do. 30. Juli — 21.00

II. 31. Juli Sa. 1. August

20.30

- 20.30

Unterhaltungsorchester Swarovski Wattens, Showband Peter & Pedros

Soninicrserenaden im Kongrelizentrum Igls (Beginn: 20.30 Uhr) Di. 14 l u h

Kammerorchester Concertino, Innsbruck Solist: Markus Fritz, Violine

Di. 21. Juli

Mitglieder der Cappelle Classica 1 iisciiihlc auf Originalinstrumenten

Di. 28. Juli

Mitglieder der Cappelle Classica Ensemble auf Originalinsirumenieii

Di. •1. AlllMN

Weilierblirg Streichquartett Roswitha lideiilhaler, ITólc Änderungen vorbehalten. VeranMallei: lieindenverkehrsverband Innsbruck, Igls und Umgehung

Seite 20

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 4. August 1987, 11.00 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebole, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigl werden. • Angchotscrüffiuing: Diese findet am Dienstag, den 4. August 1987, 11.00 Uhr bei den Stadt werken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sil/.ungs/.iniiner, s t a t t . D e n C )t feiIstelletii steht es frei, d e r s e l b e n b e i / i i w o h n e n .

GENI KAI

•K I I O N

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7


Jetzt im Sommer analysieren und investieren, im Winter bereits Energie sparen 2. Folge WÄRMEDÄMMUNG LEICHTGEMACHT Innendämmung: Das Hauptproblem bei der Innendämmung liegt in physikalischen Naturgesetzen begründet, wobei vor allem der sogenannte „Taupunkt" des in der Raumluft enthaltenen Wasserdampfes eine große Rolle spielt: Wenn an einem Bauteil eine gewisse Temperaturgrenze unterschritten wird (in der Praxis um die 10° C), kommt es zur Kondensation des Wasserdampfes, d. h. zur Tröpfchenbildung etwa an der Innenseite einer kalten Außenwand.

o

Wenn der Taupunkt nahe der Innen-Wandfläche liegt (Beispiele 1 und 2) können also vermehrt Probleme mit der Durchfeuchtung des Mauerwerks bzw. der Dämmschicht auftreten. Besonders dann, wenn wegen unzureichender Lüftung der Wasserdampfgehalt der Raumluft ständig hoch ist. Die einzige Möglichkeit, dieses Problem zu „umgehen", besteht darin, auf der „warmen Seite" des Bauteiles eine einwandfrei funktionierende „Dampfsperre" anzubringen (Folie, Alukaschierung), wie bei den Beispielen später dargestellt. Bei Außenwänden und Decken sollte deshalb grundsätzlich die Dämmschicht außen liegen, um den Taupunkt des Wasserdampfes möglichst weit nach außen, in die Dämmschicht zu verlagern. Den unterschiedlichen Temperaturverlauf in einem Mauerwerk ohne Dämmung, mit Außen- und mit Innendämmung und die dementsprechend unterschiedliche Lage des Taupunktes erklärt diese Grafik:

o

Weitere, in der Praxis häufig anzutreffende Schwierigkeiten bei Innendämmung: • Heizkörper müssen versetzt werden • Fenster- und Türanschlüsse sind anzupassen • Versetzen von Elektroinstallationen (Dosen, Schalter)

Als Vorteile der Innendämmung können gelten: • geringere Materialkosten als bei der Außendämmung • kurze Aufheizzeiten (kommt bei nur fallweiser Nutzung des Wohnraumes zum Tragen) • Räume können separat gedämmt werden • die Fassade wird von den Maßnahmen nicht berührt

Zur Innendämmung einige Beispiele: Dämmstoffplatten, verputzt Diese Konstruktion entspricht im Aufbau praktisch den überwiegenden am Außenmauerwerk angebrachten „Vollwärmeschutz'-Systemen. Der Innenputz sollte als Dampfbremse fungieren (z. B. Dispersionsanstrich).

Celsius

+10°

Beispiel 1: ungedämmtes Mauerwerk

Beispiel 2: Mauerwerk mit Innendämmung

Beispiel 3: Mauerwerk mit Außendämmung

Ein bauphysikalischer Nachteil der Innendämmung ist, daß nur die freiliegenden Wände erfaßt werden und Wärmebrücken (z. B. Deckenanschlüsse) noch stärker hervortreten können. Schließlich verringert jede Innendämmung die Wohnnutzfläche — was eine Tendenz zu eher geringeren Dämmstärken bewirken kann.

( \i 30-cm-Vollziegel (2) ursprünglicher Innenputz (3) Kleber 0t) 5-cm-Dämmplatten (5) Gewebearmierung (<•>> Unterputz (7) Innenputz

k = 0,5

Innsbrucker Stadtnachrichten, Jahrgang 1987, Nr. 7 — Die Stadtwerke informieren

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Außendämmung

Die großen Vorteile der Konstruktion: länge Lebensdauer, große Dämmstoffdicken möglich, keine Durchfeuchtung der Dämmschichten durch Kondensation (Hinterlüftung);

Mindestens 25 Prozent der für die Heizungeines Einfamilienhauses benötigten Energie geht über die Außenwände verloren. Der finanzielle Einsatz für die Verbesserung der Wärmedämmung dieses Bauteils liegt — verglichen mit einer Teilsanierung an Fenstern oder einfachen Dämmaßnahmen bei der Dachgeschoßdecke deutlich höher. Oft aber geht die Verbesserung der Wärmedämmung Hand in Hand mit einer bereits überfälligen oder vorbeugenden Sanierung, z. B. wegen Rissen im Außenputz, Frostabsprengungen oder Schimmelpilzbildungen. Damit sind die anfallenden Kosten nicht nur auf das Konto „Wärmedämmung" zu buchen. . . Beim Material ergibt sich gegenüber dem Neubau die Einschränkung, daß alle „einschaligen" Bauweisen, bei denen die ausreichende Wärmedämmung bereits im Baumaterial der tragenden Wand integriert ist, meist von vornherein ausscheiden (weil die tragenden Wände nicht ausgewechselt werden können).

Die großen Vorteile der Konstruktion: lange Lebensdauer, große Dämmstoffdicken möglich, keine Durchfeuchtung der Dämmschichten durch Kondensation (Hinterlüftung).

Außen- oder Innendämmung? Bevor wir zu einigen meistverwendeten Lösungen kommen, eine häufig gestellte Frage: Soll außen oder innen gedämmt werden? Die Antwort lautet: Grundsätzlich außen. Eine Innendämmung ist nur in zwei Fällen angebracht: • wenn eine Veränderung der Fassade nicht möglich ist (z. B. aus ästhetischen oder rechtlichen Gründen), • wenn das Gebäude nur fallweise benützt und eine rasche Aufheizung der Räume gewünscht wird.

Verputzte Außendämmung (Kompaktfassade): Wer sich für diese meist als „Vollwärmeschutz" bezeichnete Lösung entscheidet, sollte darauf achten, daß die nötigen Materialien (Dämmplatten, Kleber, Armierung, Putz) als Komplettsystem verarbeitet werden. Nicht zusammenpassende Komponenten und eine nicht fachgerechte Ausführung haben oft zu Bauschäden geführt. Die Kosten für derartige Systeme sind relativ günstig.

Alle weiteren Gesichtspunkte sprechen für eine Außendämmung: • Ein eventuell schlechter Zustand der Fassade (Risse) wird mitsaniert. • Es werden ,,Wärmebrücken" ausgeschaltet (siehe Skizze). • Der Taupunkt wird vom tragenden Mauerwerk in die Dämmschicht verlagert. • Die Wasserdampfdiffusion von innen nach außen wird bei einer ordnungsgemäßen Ausführung nicht verschlechtert. • Die Oberflächentemperatur an der Wandinnenseite erhöht sich: „zugiges Gefühl" an kalter Außenwand entfällt, die Behaglichkeit steigt. Der Nachteil: Höhere Kosten, weil in der Regel die Anschlüsse an Fensterleibungen, Fensterbänken oder Dachuntersichten anzupassen sind. Außendämmung: Fur die nachträgliche Außendämmung bieten sich vor allem folgende Konstruktionen an: Vorgehängte Fassade, hinterlüftet: CD Innenputz • ., 30 cm herkömmlicher Hohlblockziegel alter Außenputz (4) Lattung und Konterlattung (D je 5 cm Mineralwolle, senkrecht bzw. waagrecht angebracht ® äußere Fassade, Witterungsschutz (z. B. Eternit, Holz) (7) Hinterlüftung © Lüftungsschlitz (mit Gitter)

S

k = 0,31 Seite 22

1 ) Innenputz 2) 30 cm herkömmlicher Hochlochziegel -*; alter Außenputz y j Kleber © 8-cm-Dämmplatten (PV oder Hartschaum) © Putzmörtel mit Gewebearmierung ® Feinputz (

• ' . '-..

k = 0,36 Die Fortsetzung finden Sie in der August-Ausgabe der Innsbrucker Stadtnachrichten. Fragen dazu beantwortet Ihnen unser Energiesparberater, Herr Ing. Heuschneider, (telefonisch erreichbar unter 24 7 61 / DW285).

Innsbrucker Stadtnachrichten, Jahrgang 1987, Nr. 7 — Die Stadtwerke informieren


STADTWERKE INNSBRUCK

ÖltenIliehe Ausschreibung A u s s c h r e i b e n d e Stelle: S i a d i u e i ke I n n s b i u c k , H c k t r i z i t ü t s w c r k , S i i a ß c 11, dOlO I n n s b r u c k .

Naliiinci

'A.

(• enfiisi;iiid: I i c l e r u n r u n d \ l o n t a n e von k u n s i s i o l Icnsiei n I in d a s kialisvei k M11111.111 Dii1 AusscIireilMiiigsnnlei'liigt'ii k ö n n e n a h s u l m i bei d e n S t a d l w c i k c n Inns b r ü c k , S a l m IHM Si lalU- 11, I. S l o c k , / i m m c i I IO, L'CL'CII einen l I n k o s t e n b c i t r a g

von S MM.), heluiben oder ills Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebotesindbisspätcstens Dienstag, den4. Augusi I9N7, 10.30 Uhr, indcrCieneraldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurncr Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgereeht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden.

H i n I > i u h U ( ; i ) s c ii

Stadtbücherci Innsbruck

Anbotserölfinmg: Diese findet am Dienstag, den 4. August 1987, 10.30 Uhr bei den Stadt werken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt.

GENERALDIREKTION INNSBRUCKER VERKEHRSBETRIEBE AC

A

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Paslorstraße 5. (•egeiisland: Ausrüstung aller Stützen des Frau-Hitt-Warte-l.iftes der Nordkcticnbahn mit Seillageüberwachung samt den dazugehörigen Kabelfuhrungen und der erforderlichen Blitzschutzeinrichtung. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Innsbrucker Verkchrsbeti "iebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 100, — behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit dem Firmensitz innerhalb Österreichs. Abgabetermin: Alle Angebote müssen bis spätestens Donnerstag, den 6. 8. 1«>87, 11.00 Uhr, in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27 (Eingang Zimmer 25), deutlich beschriftet mit dem Vermerk „Angebot Stützenausrüstung Frau-Hitt-WarteI ift" eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 6. 8. 1987, Lim 11 Uhr un Sitzungszimmer (Zimmer 21) der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG. statt. Den Offertstellern steht es frei, an der Angebotseröffnung teilzunehmen. IWSHRIK KER VERKEHRSBETRIEBE A(i

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, l'usiorslraße 5. degensland: Lieferung einer von Hand verfahrbaren, I Intuii liciishuhiic

elektro-hydraulischen

Die Ausschreibungsunterlagen können ab solini bei der Innsbrucker Verkrliisbctriebc AG., 6010 Innsbruck, Paslorsiiaßc 5, gegen einen Unkostenbeiii.i)' \on S 300, — behoben oder als Nachnahmesendung auge foulen werden. 'Ieilnahiuehereehligt sind alle konzessionierten Firmen mit lirinensiiz inner halb ( hierrcichs. Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Freitag, den 7. Augusi 1987, ll.oo l In, in der Direktion der Innsbrucker Verkehrsbetriebe AG., 6010 Innsbruck, l'.isiorstraße 5, / i m m e r 27 (Lingang Zimmer 25) eingelangt sein Nach diesem A i i p u n k t einlangende Angebote können auch wenn das Da tuni des l'osisiempels vor diesem Termin liegt niehi mein berücksichtigt werden. AngebutserotTiiun^: Diese l'inde! am l i c i t a r , den 7. Aiu'iist 1987, um 11.00 Uhr im Sitzungszimmer (/unnici -1! ) dei I iinsbi inker Vei kein shell iebe AG. statt. Den Offertslellei n siebt es frei, an tier Angebolseröffinmg teilzunehmen.

brii 3,1. St. lei. 7()0~4 ( )9 Mo Di Do l ) - l l & lb-18 Mi 9-14 8i l()-|8 I r ( ) - l() O ~ l ) o . l Volksschule N r u - A r / . l Mo Di \)o I S -1S

und träumen Die Hexenausstellung auf der Riegersburg, Diskussionen über Hexen in den Medien — interessiert Sie dieses Thema auch? Die Stadtbücherei bietet Ihnen dazu folgende Literatur an:

1982. Der Hexenprozess gegen die Familie Pappenheimer im Jahre 1600 in München. Lohmeyer, Wolfgang: Die Hexe. Roman. Bertelsmann 1976. Schilderung des Hexenprozesses gegen die Postmeisterin Katharina Henot Bechstein, Ludwig: Hexenge- im Dreißigjährigen Krieg. schichten, Insel Verlag 1986. Die Er- Lohmeyer, Wolfgang: Der Hexenzählungen sind literarisch bearbei- anwalt. Roman. Bertelsmann 1979. tete Hexenprozeßakten, die erst- Friedrich Spee v. Langenfeld mals 1854 veröffentlicht wurden. (1591—1635), deutscher Jesuit, verBellingen, Barbara von: Luzifers faßt ein Traktat gegen den WahnBraut. Roman. Schröder Verlag sinn der Hexenprozesse. 1986. Die Geschichte einer jungen Märchen von Hexen und weisen Frau aus Köln, die in den Teufels- Frauen: Fischer Taschenbuch Verkreis eines Hexenprozesses gerät: lag 1987. In dieser ausführlich komhinterhältige Verhöre und grausa- mentierten Auswahl von Märchen me Foltern, eine wundersame Ret- wird das einseitige Bild von der Hetung, die Flucht durch das vom xe als böser Zauberin korrigiert. Dreißigjährigen Krieg heimgesuch- Miehelet, Jules: Die Hexe. Rogner und Bernhard 1974. Der Verfasser te Deutschland. will beweisen, daß eine volkstümli(iraichen, Gisela: Die neuen Hexen. che Hexenkultur und -religion imGespräche mit Hexen. Hoffmann mer schön „unterhalb" der offizielund Campe 1986. Wie groß die neue len christlichen Geschichte des Hexenbewegung ist, ob nur Mode- Abendlandes existiert hat. trend oder Religion, läßt sich nicht Schmöl/er 1 lüde: Phänomen 1 lexe. einschätzen; daß es eine wachsende Wahn und Wirklichkeit im Lauf der Zahl von lauten gibt, die sich als Jahrhunderte. Herold Verlag 1986. I le\en bezeichnen, die Magie und Die Autorin gibt einen Überblick Rimale praktizieren, zeigt das über die Geschichte der Hexen, ihre Buch. Verfolgung, ihre Verbindung zur Märchen- und Sagenwelt, ihre StelI lasier, 1 veline: Anna C ioldliu, letz- lung in der Gegenwart. te Hexe. Roman Benziger 1982. Der Seebacher-Mesa ritsch. Al lied: Roman Schilden den letzten Fall ei Hexen-Report. Bericht über eine IHM Hexenhinrichtung in Mittclcu- Massentragödie in der Steiermark, mpa (Glarus/Schweiz) 1782. 1425—1746. U-ykam Verlag 1972. Kunze, Michael: Straße ins Feuer. Prozesse gegen Hexen und ZaubeVom I eben und Sterben in der Zeit rer in der Steiermark. Mit Quellenties Hexenwahns. Kindler Verlag malerial.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1987, Nr. 7

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Zur Geschichte der Hungerburg His /UI Mute des 19. Jahrhunderts trug die Terrasse oberhalb des steilabfallenden grauen Gesteins tier Höttinger Breccie den Namen „auf Grauenstain". Das älteste Vorkommen dieser Waldflurbezeichnung findet sich in Von Dr. Herbert Woditschka einem von Erzherzog Sigmund dem Münzreichen 1454bezüglich eines Wald- und Weidestreites erlassenen Spruchbrief. Auch auf einer im Stadtarchiv Innsbruck verwahrten handgezeichneten Karte der Wälder am Höttinger Berg von ca. 1714 ist dieser Flurname eingetragen. Am 26. Juni 1836 erhielt die Gemeinde Hötting vom Tiroler Landesgubernium eine Rodungsbewilligung für einige ihrer Waldpar/.ellen „auf Grauenstain"; und am 4. April 1840 erfolgte deren Versteigerung, bei welcher als einer der Meistbieter auch der k.k. Landrat Dr. Joseph Andreas von Attlmayr, Besitzer der Weiherburg, im betreffenden Protokoll aufscheint. Nach einer von Attlmayr auf der ehemaligen Waldparzelle Nr. 9 seit 1840 durchgeführten teilweisen Rodung wandte er sich 1842 der Erschließung von Trinkwasser zu. In seinem Tagebuch, den „Weiherburger Memorabilien", schreibt er: „1842 Von Josephi bis Jakobi am Grauenstein Vorarbeiten und glückliches Brunnengra-

ben." In den Jahren 1845/46 wurde der Bau eines zweigeschossigen Wohngebäudes mit Stadel und Stallungen errichtet — diesem gab Attlmayr mit Bezug auf die neu gegrabene Quelle den Namen „Neuhof Mariabrunn" —, dessen Obergeschoß „für Herrschaften zum Aufenthalte im Sommer geeignet" war. Im Neuhof Mariabrunn befand sich auch eine Jausenstation; doch das Angebot dürfte eher bescheiden gewesen sein — so entstand der Spitzname „Hungerburg", welche Bezeichnung erstmals auf einer von Edmund von Wörndle gezeichneten Ansicht der Weiherburg und ihrer Höfe von 1850 sowie auf der Katastermappe der Gemeinde Hötting von 1856 begegnet. Am 22. September 1903 kam der Neuhof Mariabrunn in den Besitz von Sebastian Kandier, Kantineur der Klosterkaserne in Innsbruck. Über ihn schreibt Hugo Klein folgendes: „Schon bei militärischen Übungen auf der Hungerburg erwachte sein Interesse für dieses Gebiet und er erkannte bald, daß der prächtig gelegene Punkt mit dem großartigen Panorama für einen Kurort geradezu vorbestimmt sei. " Bereits 1904 begann Kandier mit dem Umbau des Neuhofs Mariabrunn in ein Hotel, wobei der Nord-Süd orientierte Altbautrakt durch einen West-Ost gerichteten Neu-

Hungarourgi gegen das Innta

bautrakt ergänzt wurde. Abgesehen vom Hotel Mariabrunn stammen noch folgende Bauten in der Höhcnsiedlung Hungerburg von ihm: die „Villa Kandierheim" (= Höhenstraße 132), die „Villa Karwendel" (= Höhenstraße 122) und die „Villa Felsen" ( = Höhenstraße 108). Kandier war auch der Initiator der Erschließung der Hungerburgterrasse durch die Hungerburgbahn (erbaut 1906). Demselben Zweck dienten auch die Anlegung des Wilhelm-Greil-Weges (1913 /14) und der Bau der Höttinger Höhenstraße (1927— 1930). Im Herbst 1911 traten die Brüder Karl und Franz Schwärzler mit einem faszinierenden Projekt an die Öffentlichkeit: Im ehemaligen Spörr'schen Steinbruch sollte der Hungerburgsee entstehen, dessen feierliche Eröffnung dann

am 4. August 1912 erfolgte. Vor dem über zwei Meter tiefen Badesee — der Zufluß u nule aus den Prantlschrofenq uellen gespeist — befand sich das Gasthaus „Seehof". Aus Anlaß der Eröffnung schreiben die „Neuen Tiroler Stimmen": „Den Glanzpunkt der Anlage bildet der Aussiehtsturm, der sich hoch ubei den jen seitigen Uferwänden erhebt. Der Hauptzugang befindet sieh liei einer Felsenhöhle am jenseitigen Ufer, wohin die Gaste durch einen Fährmann über den See gebracht werden. Ein 40 Meter hoher Lift bringt uns zueist /um Tore des Turmes. Die leinsieht aber, die man schon von duri aus genießen kann, wird staik überboten von jener, die man dann vom Söller des Turmes genießt. Weit rundherum bis hintci die Martinswand und den Bettcluui f können unsere Blicke schweifen." (Literatur: Franz-Hein/ Hye, Vom „Grauenstain" /in Hungerburg. Geschichte des Stadtteiles Hoch-Innsbruck. Ibk. 1982).

1887 VOR HUNDERT JAHREN 15. Juli: „Um einen mehrseitig geäußerten Wunsche zu entsprechen, hat die SüdbahnGesellschaft beschlossen, vom 17. Juli I. Js. an allen Sonn- und Feiertagen bis auf weiteres einen Separat-Personenzug von Innsbruck nach Kufstein einzuführen: ab Innsbruck 5 Uhr 30 Min. früh. Durch diesen Zug wird dem

Publicum Gelegenheit geboten, größere Partien in das schöne Unterinntal zu unternehmen." 11. August: „Der Wiltener I.aurentiusmarkt, von jeher ein großer Markt, war diesmal besonders von weit und breit besucht, der Auftrieb war so groß, daß der gewiß geräumige Marktplatz ( = der Platz vor der Basilika) vollkommen ausgefüllt wurde!'

13. August: „In der Sitzung des Gemeinderat lies kamen zuerst Anträge des Baucomités zur Behandlung. Für das Theater ergibt sich die Notwendigkeit mehrerer Reparaturen, als: Fensteranstrich, Ausbesserung der Facade und der Seiten, Herstellung von Dachrinnen und Ablaufröhren. Die Arbeiten, deren Gesamtkosten 2128 II betragen, wurden genehmigt. — Der 3. Punkt der Tagesordnung, der Antrag des Schuleomitcs, der Gemeinderath möge beschließen, es seien im kommenden Schuljahr Kiiulei aus den Vororten in unsere Seh nie unter Bezahlung des doppelten Schulgeldes wieder aiil'/iineh men, aber nur insoweit, als die Schülerzahl einer Ciasse 60 nicht Mick vom Aussichtsturm des Scchojs uuj''Hungerburg und Imitai um 1913. Links vom Innknie steht heute übersteigt, rief eine längere DeW. das Olympische Dorf. (Foto: Stemple, Repro: Murauer) batte hervor!'

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Innsbrucker Stadtnachrichten  

Ausgabe Juli 1987

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