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innsbpuckep S T A D T N A C H

OFFIZIELLES

MITTEILUNGSBLATT

R I C

DER

H T E N

LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P.b.b. U lirscheinungsort Innsbruck D Verlagspostamt 6020 Innsbruck

18. Dezember 1986/Nr. 12

Budget: Auch 1987 auf Stabilisierungskurs Innsbrucks Zweimilliardenhaushalt nach dreitägiger Debatte beschlossen — Keine Mehrverschuldung (li/) Innsbrucks Stadtväter Höhe von zwei Milliarden 238,9 Fonds — etwa dem Wasserwirtwirtschaften wie ein verant- Millionen Schilling vor. Den schaftsfonds. Die „Feinabstimwortungsbewußter Familien- nötigen Zuschuß zu den Ein- mung" der Kreditaufnahmen vater: Sparsamkeit prägt die nahmen in Höhe von 45,6 Mil- erfolgt 1987 in Abwicklungsgenotwendigen Ausgaben, gebo- lionen Schilling will man durch sprächen. tene Vorsicht herrscht bei den Sparsamkeit wettmachen. Mit dem Budgetbeschluß für Investitionen. Damit soll der Im außerordentlichen Haushalt das Jahr 1987 ist die Halbzeit Sanierungs- und Stabilisie- (416,5 Millionen) will man bei der laufenden Gemeinderatsrungskiirs der letzten Jahre der Kreditaufnahme zurückhalfortgesetzt werden, der 1985 tend sein — doch müssen mehr erfreulicherweise erstmals kei- als 63 Millionen S für Schune IVIehrverschuldung und so- len (VS Igls, Erweiterung der gar noch einen kleinen Über- VS Angergasse), Kindergärten Heizöl mittel und schwer schuß gebracht hat. Nach drei- (Peergründe, Mitterweg) und tägiger Debatte am 10., 11. für den Jugendhort Reichenau (Eiz) Innsbruck war immer und 12. Dezember beschloß aufgewendet werden. schon beispielgebend in Tirol der Gemeinderat das Budget Weitere 100 Mio. S des außer- bei der strengen Begrenzung für 1987. Es sieht im ordentli- ordentlichen Budgets kommen des Schwefelgehaltes im Heizöl. chen Haushalt Ausgaben in (langfristig und günstig) aus Schon bisher durfte Heizöl der

periode (seit 1983) vollendet — das „Innsbrucker Modell" einer freien Mehrheitsbildung der Stadtsenatsparteien ohne Koalitionsabsprachen entpuppte sich zur Überraschung vieler als arbeitsfähig und stabil. Details zum Budget: Seite 4.

Noch bessere Luft ist das Ziel im Hausbrand verboten Sorten extraleicht und leicht maximal 0,3 Prozent Schwefel enthalten. Nachdem nun das Land Tirol das Ölfeuerungsgesetz geändert hat und damit den Gemeinden diese weitere Möglichkeit eröffnete, beschloß der Gemeinderat über Antrag des Rechtsausschusses am 28. November einstimmig diese neuerliche Änderung der Verordnung über den höchstzulässigen Schwefelgehalt von Heizölen: Ab 1. Jänner 1987 darf im l lausbrand nur mehr „Heizöl extraleicht" und „leicht" verwendet werden. Heizöl mittel und schwer sind verboten. Bereits gekauftes Öl darf bis 30. Juni 1987 verbraucht werden.

Kunst Förderung: Musik-Preisträge Seife 7

101 städtische Wohnungen übergeben Seite 9 Die „stillste Zeit im Jahr" sind die \ orweilinachtstage nicht mehr — ihren besinnlichen Reiz haben sie Feuerwehr ist für dennoch nicht verloren: Vom strahlenden Lichterbaum läßt sich auch der hastig Eilende zumindest einen kurzen A ugenblick lang verzaubern. Der Blick aus der Höhe des Stadtturms relativiert so manche Vii tun fälle gerüstet Hektik. Innsbrucks Stadtführung und die Mitarbeiter der Stadt wünschen allen Mitbürgern friedvolle, M geruhsame Weihnachtsfeierlage und ein glückliches, gesundes Jahr 1987! (Foto: Rirbaumer)Seite 10, 11


KURZ GEMELDET •

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Schi/xmidies Lizum

Familienfreundliche Seilbahnen Tageskarten bzw. Halbtagskarten für Familien (We) Kin familienfreundliches Angebot haben die Innsbrukker Bergbahnen und die Axamcr li/uni Ad ab der kommenden Wintersaison parat: 1 amilieii-Tages- bzw. FaniiUen-Halbtagskarten. Die Ermäßigung beträgt dabei ca. 20 Prozent auf den Normalpreis.

Medizinalbäder müssen geschlossen werden (We) Die Medizinalbäder im Dampfbad Salurner Straße werden Mitte kommenden Jahres ihre lore schließen. Bis dahin werden dringend notwendige Behandlungen unter Bedacht nähme des sozialen Aspektes weitergeführt. Die Verabreichuim von Massagen wird bereits mit Wirkung von 1. Jänner I'M 7 eingestellt, da dieses Sei vier auch in den übrigen Back in angeboten wird und darüber hinaus auch andere Einrichtungen außerhalb der Stadtwerke /in Verfügung stehen. Es gibt In-uh- in ganz Österreich keine ölicniliclien Bäder mehr, die dei ail ige I )ienstleistungen anbieten. I )ies ist die gesetzliche Aufgabe von Krankenanstalten oder privaten Einrichtungen. Die Stadt werke mußten Jahr für Jahr 1,3 Millionen Schilling zur Kostcnabdcckung zuschießen. Doch auch wenn man von der finanziellen Belastung absieht, der Umbau und die (ieneralsanierung des I lauses können nicht mehr aufgeschoben werden. Seite 2

Den Familienausweis, der zum Kauf der ermäßigten Familienkarten in den Schigebieten des Patscherkofels, der Mutter Alm, der Nordkette und der Axamer Lizum berechtigt, erhält man nach Ausstellung eines Antrages im Verkaufsbüro der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, Salurner Straße 11. Ausweisdokumente bzw. bei Kindern eine Geburtsurkunde sind mitzubringen. Fainilienfreundlich heißt aber, daß man auch gemeinsam Schi fahren geht. Deshalb ist dieser Familienausweis nur gültig, wenn mindestens drei Familienmitglieder, davon ein Klternteil, mit von der Partie sind. Die Gültigkeit der Ausweise ist für die Dauer einer Saison beschränkt; die Berechtigung wird jeweils vor Winterbeginn neu geprüft. Bei den Innsbrucker Bergbahnen kosten Familien-Tageskarten für Erwachsene S 172,— (Normalpreis S 215,—) und Halbtagskarten S 112,- (Normalpreis S 140,—). Die ermäßigte Kindertageskarte kostet S 96,- statt S 120,- bzw. die Halbtagskarte S 68,— statt S 85,-. In der Lizum beträgt der Preis für eine ermäßigte FamilienTageskarte für Erwachsene S 185,- (Normalpreis S 230,-) und für eine Halbtagskarte S 130,- (Normalpreis S 165,-). Kinder zahlen in der Lizum für die ermäßigte Tageskarte S 115,- statt S 140,- und für die ermäßigte Halbtagskarte S 80,- statt S 100,-.

# Auch heuer wieder findet am Direktion des Landeskrankcn24. Dezember um 17 Uhr vom hauses in einem Brief an BürBalkon des Goldenen Dachls germeister Romuakl Niescher ein weihnachtliches Turmbla- mit. sen statt. • Der Preis der Lkw-.lalneskarte für die Brennerautobahn wurde vom Bauten- im EinverChristbaummarkt Vom 18. bis einschließlich 23. nehmen mit dem FinanzminiDezember findet auch heuer sterium (für Dreiachser) ab beim Tivoli-Schwimmbad der 1. Jänner 1987 von 17.000 auf Christbaummarkt statt. Das 25.000 Schilling angehoben. reichhaltige Angebot umfaßt Karten, die vor Jahresende er11.000 Tannen, 7500 Fichten worben werden, sind bei einjähund 500 Zucht-Blaufichten. riger Geltungsdauer noch um Darüber hinaus werden Föhren, 17.000 S zu haben. Zirben und Wipfel mit Zapfen angeboten. Die Preise dürften sich im Rahmen des Vorjahres bewegen.

• Die seit 10. November laufende Impfung gegen Kinderlähmung wird auch im Jänner weitergeführt. Nähere Termine und Zeitangaben da/.u lesen # Zwei wichtige Termine für Sie auf Seite 23. Freunde des Wintersportes: Am 4. Jänner trifft sich im • Mehr als 20.000 Personen Rahmen der Vierschanzentour- besuchten heuer die „Senior aknee die internationale Springer- tuell" im Innsbrucker Kongreßelite auf der Bergiselsprung- haus. Auch der viermillionste schanze; die Rodelweltmeister- Besucher des Kongreßhauses schaften 1987 finden zwischen konnte im Rahmen dieser be17. und 25. Jänner in Igls statt. liebten Veranstaltungsleihe begrüßt werden. # Der von der Stadt Innsbruck vehement geforderte (und auch INNSBRIK KIK SI AI) IN A< IIKK 11 finanziell kräftig geförderte) TKN - Offi/ii-IU-s Millt-iliiiiKslilall Ianricshaiiplslatft. I Icrausucbei. I i; Notarztwagen war im ersten turner und Verleger: die Stadtgcinci Innsbruck. Chefredakteur und für Jahr nicht weniger als 53mal leInhalt verantwortlich: Albert l-izinj;' der Redaktion: Ulla l.hrmghauvIT bensrettend unterwegs und und Wolfgang Weger. Alle Innshru Rathaus, Maria-Thcrcsien-Straße wurde 538mal (von 943 EinsätTel. 32466. Druck: Waj'.nei'schc U zen) „unbedingt notwendig" zu Buchdruckerei liuchroithnei & Co. Patienten gerufen, teilte die

Müllabfuhr verschiebt sich in der Weihnachtswoche! Da die beiden Weihnachtsfeierlage, der 25. und der 26. Dezember, heuer auf Wochenlage (Donnerstag und Freilag) lallen, verschieben sich die Abholtage für den Hausmüll in Inns brück wie folgt: Dort, wo der Müll im Normalfall am Montag abgeholt wird, kommt das Müllauto bereits am Samstag, den 20. December. Ihre üblichen Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstag-Ahholstrecken absolvieren die Müllautos in der Weihnaclitswoclic jeweils einen lag früher. Wo der Freitag regelmäßiger Abholtag ist, kommen die Müllmänner diesmal am Samstag, den 27. De/.einber. Die ( 'li risi bau nie werden nach den Feierlagen so wie bisher von der normalen Hausmüllabftihr abgeholt. Es wird gebeten, die Bäume in der Nähe der Müllcontainer abzustellen und große re Bäume nach Möglichkeit etwas zu zerkleinern. Die Weihnachtsbäume werden dann nach vorhandenem Platz im Mull fahrzeug vorzu mitgenommen.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12


1200 Sterne unter einem Glasdach Blumenpracht in den (Jlashäusern der Stadtgärtnerei — Lehrlingspraxis (III) Die Stadtgarlncrci in (Irr 'l'ricntlgassc ist lui die Weilinachfs/cit geniste!. 12(10 Weihiiachfssteriic und NIX) Azaleen in Weil», Rosa und Kot sowie einige hundert /.\kl;imeii warten in diesen Wochen in den Glashäusern darauf, als I arhtiipten in festliche Weihnacht sdckoratioiicn ciiigchiiu-

Liebe Mitbürger! hi der Sitzung des Gemeinderutes am 28. November hal>e ich einen Bericht über die finanzielle Lage unserer Heimatstadt gegeben. Zuerst wurde der Rechnungsabschluß des Jahres 1985 diskutiert. An Stelle eines Verlustes von 49,6 Mio. S gab es einen Überschuß von 34,6, sicher ein überaus erfreuliches Ergebnis. Noch wichtiger ist die Tatsache, daß die Verschuldung von Innsbruck im Jahre 1985 tu du mehr gestiegen ist. lür das Jahr 1986 erwarte ich gleichfalls ein gutes Resultat, wenn auch das Iraumergebnis 1985 nicht leicht wiederholbar ist. Vor uns liegt das Jahr 1987 mit all seinen Problemen. Wir rechnen mit einem Minus von 45,7Mio. S, doch werden wir uns bemühen, durch Sparen und Rationalisieren dennoch positiv abzuschließen. Steigende Kinderzahlen in mehreren Stadtteilen erfordern den Neubau von zwei Volksschulen, zwei Kindergärten und einem Jugendhort. Der Wohnbau floriert, viele Investitionen sind erforderlich, der finanzielle Spielraum wird enger. Dennoch geht der Gemeinderat mit Zuversicht an die Arbeil. Nachdem es uns gelungen ist, den städtischen Haushalt in den letzten drei Jahren mit Überschüssen abzuschließen, wollen wir auch das vierte Jahr dieser lunktionsperiode erfolgreich bewältigen!

den /u werden. Aber auch der Anblick der reihenweise blühenden Usambaraveilchen und Primeln sowie der vielfältigen üppigen (irünpflan/en lassen den Besucher vorübergehend die kalte Jahreszeit vergessen. Vorgesehen ist diese Blütenpraeht in erster Linie für jene Räumlichkeiten, in denen sich Mitbürger zu festlichen Weihnachtsfeiern versammeln, so z. B. für die Wohnheime, verschiedene Festsäle, den Stadtsaal, das Kongreßhaus. Ein wei-

Praxis im Rahmen des Berufsschulunterrichtes: Gärtnerlehrlinge setzen im Stadtgartenamt ihre Kenntnisse in die Tat um.

terer Teil der Pflanzen ist für ganz besondere Blumenfreunde bestimmt — die Preisträger im Blumenschmuckwettbewerb. Neben der vollerblühten Pracht wächst bereits der Nachwuchs für den kommenden Sommer heran. So z. B. die Pelargonien, die aus Stecklingen gezogen werden und für Blumenkästen und Rabatte bestimmt sind. Zur „Winterfrische" von den Anlagen ins Glashaus übersiedelt ist die Hauswurz, die, dicht nebeneinander gepflanzt, symmetrische Muster bildet. Solange kein Schnee liegt, blüht es aber auch außerhalb der Glashäuser im Freigelände. Die rund 25.000 Stiefmütterchen in Blau und Gelb scheinen der Kälte /.u trotzen. Sie überwintern im Freien, um im zeitigen Frühjahr Blumenbeete und Verkehrsinseln zu zieren. Der überaus lange, trockene Herbst hat nicht nur, wie StadtDie Adventsterne entfalten jetzt gartendirektor Ing. Ernst Falch ihre ganze Pracht. (/•'.: Murauer) zufrieden bemerkt, zu einer Öl-

einsparung bei der Beheizung der Glashäuser geführt, sondern auch zu einer ungewöhn-, lieh langen Phase für die umfangreiche Herbst-Gartenarbeit. Die rund drei Wochen Vorsprung werden bei den Pflanzarbeiten im Frühjahr sehr von Vorteil sein. Die Stadtgärtnerei erfüllt (wie die Hofgartengärtnerei) neben ihrer eigentlichen Aufgabe seit rund 10 Jahren noch eine weitere: sie ist Ort der Praxis für die Lehrlinge der Landesberufschule der Gärtner. Wie Ing. Falch, der in seiner Freizeit an dieser Schule unterrichtet, erläutert, sind es alljährlich 100 bis 120 Lehrlinge, die hier im Rahmen der praktischen Übungen ihre theoretischen Kenntnisse in die Praxis umsetzen. Dies nicht nur, was das Blumenbinden oder das Glasschneiden für die Mistbeetfenster betrifft, auch die Bedienung eines automatischen Glashauses will gelernt sein.

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Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünschen der Innsbrucker Bevölkerung Bürgermeister Koinu.ikl Niescher Büryermeisterstellvertrvter Rudolf Krebs Bürqermeisterstellvt'rtretcr Inq. Artur Krasovic

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12

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Sparsamkeit bleibt oberstes Gebot 2,2 Milliarden Schilling an Gesamtausgaben stehen im Voranschlag für 1987 (Eiz) Das Budget ist in Zahlen gegossene Politik: Wo die Prioritäten für Ausgaben liegen, wo eingespart wird, ist an Ziffern klar abzulesen. In detaillierten und langen Verhandlungen, denen alle Beteiligten ein gutes, konstruktives und sachbezogenes Klima bescheinigten, haben sich die Stadtsenatsparteien ÖVP, SPÖ und TAB schon im Finanzausschuß auf folgenden Rahmen geeinigt: Von 1986 auf 1987 wird für den ordentlichen Haushalt eine Einnahmensteigerung um 5,83 Pro-

zent auf 2193,3 Millionen Schilling angenommen. Die Gesamtausgaben sollen um 5,74 Prozent auf 2238,9 Mio. S steigen. Den Abgang in Höhe von 45,6 Mio. S ist man entschlossen, einzusparen. Bei den Einnahmen kommen 837 Mio. S (38,16 Prozent) vom Bund aus den Abgabenertragsanteilen und 528,7 Mio. S (24,10 Prozent) aus den gemeindeeigenen Einnahmen (davon Gewerbesteuer 145 Mio. S, Lohnsummensteuer 140 Mio. S, Getränkesteuer 90 Mio. S und Grundsteuer 62,2

Investitionen nach Möglichkeit Im außerordentlichen Budget stehen 416,5 Millionen Schilling: die Summe der gewünschten, wohl auch gerechtfertigten Investitionen. Wieviel davon als Kredite tatsächlich aktiviert werden, wird erst 1987 in politischer „Feinabstimmung" festgelegt. Die bedeutendsten Vorhaben: 63 Mio. S für Schulen, Kindergärten (vier Neubauten) und den Jugendhort Reichenau. Gebraucht werden 78,8 Mio. S für Wohnhausinstandsetzung (Tur-

nusvereinshaus!). Für Straßen, Wege, Brücken (neue Sillbrükke!), ohne Grundeinlösen: 76,75 Mio. S. Für Grundstückskäufe sind 56,52 Mio. S veranschlagt. Für Sportplätze (Hötting-West, Wiesengasse, Neubau auf dem Müllberg in der Roßau) sind 13,51 Mio. S vorgesehen. Ins Klärwerk will man (Neuplanung!) 33,5 Mio. S investieren. Die Grünraumgestaltung (Peergründe, Erweiterung Baggersee) kostet 10,29 Mio. S.

Mio. S). Dazu rechnet die Stadt mit 45 Mio. S Bedarfszuweisungen und einem Erlös aus Benützungsgebühren von 148,4 Mio. S. Bei den Ausgaben dominiert der Sachaufwand mit 1308,6 Millionen Schilling (oder 58,45 Prozent aller Ausgaben; 1986 erst 58,21 Prozent), während der Personalaufwand 1987 samt Pensionen 930,3 Mio. S (oder 41,55 Prozent) betragen soll (heuer waren es noch 41,79 Prozent). Bei den Ausgaben für den Sachaufwand dominiert der Schuldendienst mit 314,4 Mio. S (1986 zahlte man noch fast um zehn Mio. S weniger zurück). Schon an zweiter Stelle steht Innsbrucks Beitrag zum Landeskrankenhaus mit 107 Mio. S. Ans Land Tirol sind 52,7 Mio. S als Umlage abzuliefern. Für Sozial- und Behindertenhilfe wird Innsbruck 77,7 Mio. S ausgeben. Zum Abgang des Landestheaters wird die Stadt 52,7 Mio. S zuschießen, um zwei Millionen mehr als heuer (das Land zahlt gleich viel). Einmalige Ausgaben stehen mit 20,7 Mio. S zu Buche.

Das Budget ist keine Hexerei (Eiz) Den meisten Mitbürgern ist das Budget ihrer ( ìcmeinde verständlich doch nicht allen ist alles klar. I )cshalb diese Erläuterungen: Das „ordentliche Budget" der Stadt ist vergleichbar dem Einkommen einer la milie: es muß zur Deckung des Aufwandes der Lebens haltung reichen. Das „1 in kommen" der Stadt bilden eigene Steuern und Abgaben sowie die (im Finanzausgleich geregelten) Abgabenertragsanteile aus dem Steuertopf des Bundes. Im Privathaushalt wie bei ilei Stadt gibt es fixe Verpflichtungen, und nur was darüber hinaus in der Geldbörse (Stadtkasse) bleibt, darf für Sonderwünsche verweiulet werden. Werden teure, langfristige Investitionen nötig, so sind Kredite vertretbar. Sie hil den das „außerordentliche Budget". Ihre Rückzahl uni1, samt Zinsen erfolgt aus dem ordentlichen Budget — sonst würde man ja nur ein neues Loch aufreißen, um ein altes zu stopfen. Das erklärt, wai um nicht alle Wünsche erfüllbar sind.

Gemeinderat: Alles tun, den Frieden zu sichern! Zum U NO-Friedensjahr legte Bürgermeister Romuald Niescher dem Gemeinderat die folgende Resolution vor; dieser verabschiedete sie einhellig in seiner Sitzung vom 28. November 1986: „Obwohl die Menschheit seit Jahrtausenden den Frieden ersehnt, beherrschen Krieg und Gewalt nach wie vor unseren Planeten. Vor allem unser Jahrhundert ist gezeichnet von zwei fürchterlichen Weltkriegen und vielen anderen kriegerischen Auseinandersetzungen, die Länder verheerten, Millionen Tote forderten und unschuldige Menschen in das Elend der Heimatlosigkeit führten.

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Die Spannungen zwischen den Supermächten sind Grund zu ernster Besorgnis, das angehäufte Potential an Nuklearwaffen bedeutet eine Gefährdung der ganzen Menschheit. Lokale Kriege in Asien, Afrika und Amerika fordern täglich neue Opfer; der internationale Terrorismus ist taub für alle Friedensappelle und trägt Blut und Gewalt auch in unbeteiligte Länder, und die Menschenrechte werden in sehr vielen Staaten der Welt mit Füßen getreten. Angesichts dieser weltpolitisch so kritischen Lage ruft der Innsbrucker Gemeinderat die österreichische Bundesregierung auf, in allen Kontakten mit anderen Staaten die

unbedingte Friedensliebe des österreichischen Volkes zu unterstreichen und im Rahmen der Vereinten Nationen die Bereitschaft zu bekunden, weiterhin für den Frieden zu arbeiten. Frieden ist untrennbar mit Freiheit verbunden. Einsatz für den Frieden bedeutet somit auch bedingungsloses Eintretenfür die Freiheit. Dieses Engagement für Frieden und Freiheit darf jedoch nicht wieder ein Kampf sein. Der Innsbrucker Gemeinderat ist überzeugt, daß die Förderung der Begegnung von Menschen, in welchem Rahmen immer, von der Kultur über den Sport bis zur Städtepartnerschaft, gegenseitiges Verständnis be-

gründet und einen echten Beitrag für den Frieden darstellt. Voraussetzung für den äußeren Frieden ist der innere Frieden. Auch das politische Klima in Innsbruck spielt eine Rolle. Solange wir uns unabhängig von der politischen Zugehörigkeit und Weltanschauung mit Achtung vorder menschlichen Würde des anderen und Respekt vor dessen Meinung gegenüberstehen und die Spielregeln der Demokratie beachten, ist dies nicht nur ein wichtiger Beitrag für das Wohlergehen unserer Stadt Innsbruck, diese persönliche Haltung gibt uns auch Kraft und Legitimation, wo immer wir tätig sind, glaubhaft für den Frieden einzutreten. "

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12


Eine Orgel, aus der Wasser fließt Innsbruck erhall Brunncnkunstwerk aus poliertem Chrom-Nickel-Stahl (We) Innsbruck ist berühmt als

Orgelstadt. Die „Orgel", die in Bälde den Platz zwischen Stadtwerkehochhaus und Holiday Inn zieren wird, ist jedoch mehr ein Kunstwerk für das Auge als für das Ohr. Denn außer einem Rauschen werden Peter Paul Tschaikners „Wasserorgel" keine Töne zu entlocken sein. Dafür aber reichlich Wasser, das aus jedem der 193 vertikalen Rohre fließen wird. Unti so kam es dazu: Im Verwallungsausschuß der Stadtwerke unter Vorsitz von Stadtrat Dr. Wilhelm Steidl hat man sich schon seit längerem Gedanken gemacht, wie man den Vorplatz im Bereich des Holiday Inn nach dem Schleifen der dort ehemals befindlichen Tankstelle verschönen könne. Man einigte sich auf ein Brunnenkunstwerk. Eine öffentliche Ausschreibung erfolgte, und eine Jury unter dem Vorsitz von Hofrat Dr. Erich Egg wählte aus den 59 anonym vorgelegten Ar- beiten Tiroler Künstler drei Entwürfe aus, die als gleichwertig eingestuft wurden: Helmut # Der Silvesterball in den Inns- Schobers „Süden", Prof. Heinbrucker Stadtsälen steht heuer rich Tillys „Stadtquelle" und die unter dem Motto „Vier Jahres- „Wasserorgel" von Peter Paul zeiten in Tirol". Mit einem Tschaikner. reichhaltigen Showprogramm Da nur ein Brunnen verwirkmischen sich Tanz und Folklore. licht werden kann, mußte eine

Der Untimeli f»'steht aus ll).i

oben offenen Rohren, aus denen Wasser nach unten fließt. Das höchste Rohr hat eine Höhe von zehn Metern. Durch die Verbindung der archetypischen Spirale mit dem nach unten fließenden Wasser entsteht, so der Künstler, die Illusion einer Aufwärtsbewegung. (Fotos: Birbaumer) Entscheidung getroffen werden. Einstimmig gab man sowohl im Verwaltungsausschuß wie auch im Stadtsenat der imposanten „Wasserorgel" den Vorzug, wenngleich man sich auch von den zwei anderen Modellen (unten abgebildet) beeindruckt zeigte.

Altgcmcinclcrat Dipl.-Ing. R. Kummer y In der ( icrncindcratssil/unt; am 2H. November gedachte Bgm. Komuald Niescher des am .V November 1986 im ''(). l.ebens|ahi verstorbenen Allt'.eineuulerales und Stadtrates Dipl. -lug. Robert Kummel. Dei Verewigte, schon in seinem Beruf als Journalist der sozialdemokratischen Idee verpflichtet, wirkte von unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg bis ins Jahr 1962 als gewählter Gemeinderat, später als amtsführender Gemeinderat und als Stadtrat. Dabei war er verantwortlich für die arbeitsreiche Magistratsabteilung VI, das Bauamt. Er arbeitete auch in zahlreichen wichtigen Ausschüssen des Gemeinderates maßgeblich mit. Das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und das Ehrenzeichen des Landes Tirol sind Ausdruck der Wertschätzung, die der Verewigte genoß. Die Stadt Innsbruck wird Dipl.-Ing. Robert Kummer ein ehrendes Andenken bewahren.

„Süden" von I lehnul Schober: Der Kun\iler sieht in seinem Werk „ S t a d ( ( / u e l l e " , i d i i n u l e II, \<>n I ' m / . H e m m li l i l l v . I h e l ' l a s t i k ein Symbol für das geteilte Tirol, ein Denkmal für das Selbst be - symbolisiert eine aus dem Boden springende Quelle, die als stufenhauptungs- und Freiheitsstreben der Südtiroler. Die vier Meterhohe förmiger Wasserfall in sich selbst und in das Becken zurückfallt. InBronzeskulptur weist in der Mitte einen klaffenden Riß auf. An der nerhalb der Plastik entsteht eine kreisförmige sprudelnde WasserStelle, wo die beiden Teile noch zusammenhatten — wie bei einem bewegung. In Aluminium gegossen undpatiniert, sollte der Brundurch Windbruch oder Blitzschlag bis zum Strunk gespaltenen nen den Anschein erwecken, als wäre er aus Silber. Das BrunnenBaum — entspringt die Wasserquelle, die an beiden Seiten derbecken besteht aus 12 (ìranitsegmenten; rundum den Brunnen wäSkulptur getrennt abrinnt und sich im Becken wieder vereinigt. re ein Fußgängerumgang aus rötlichem Porphyr vorgesehen. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12

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OSSI

VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT ZU MONAT

Tiroler I .andestheater (irolies Haus

— Dorothea Sessler (Violine) — kon/erte Maurice Ravel: „La valse", Cho(Beginn: 20 Uhr — wenn nicht anreografisches Poem — Felix Men(Beginn: 19.30 Uhr — wenn nicht ders angegeben) delssohn: Konzert für Violine anders angegeben) Sa., 20. Dezember, Kaiscr-Leound Orchester, c-Moll, op. 64 — HalK nahend — Die Fontäne von pold-Saal: Kammermusik — Robert Schumann: Symphonie Bachtschissarai (Boris Assafjew) Streichquartett des Collegium Nr. 4, d-Moll, op. 120 - F r . , 19., So., 21., Fr., 26., So., Musicum — Werke von Joseph So., 18. Jänner, Hofgartencafé (Be28. Dezember, Di., 6., Sa., 17., Haydn, Ludwig van Beethoven ginn: 10 Uhr) — HofgartcncaféMo., 19. Jänner (op. 2/5) und W. A. Mozart konzert — Michaela Rcsch Der ( irai von Luxemburg (Operet(KV 387) (Mezzokoloratursopran) — Gabi te von Franz Lehär) — Sa., 20., Mi., 24. Dezember, Hofkirche (BeGappmayr (Klavier) und Mo., 22. (Premiere), Sa., 27. ginn: 23 Uhr) — WeihnachtskonDi., 20. Jänner, Funkhaus, Studio Dezember, Fr., 2., So., 4., Fr., 9., zert auf der Ebcrt-Orgel — ReinTirol: Musik im Studio — Lina So., 11., Mi., 14., Sa., 18., Di., hard Jaud Akerlund (Sopran) — Ensemble 20., Mi., 21. Jänner So., 4. Jänner, Hofgartencafé (Beder IGNM, Basel Die Csärdäsfürstin (Operette von ginn: 10 Uhr) — HofgartencafcEmmerich Kaiman) — Do., 25., konzert — Volksmusikquartett Mi., 31. Dezember, Mo., 5., Sa., Walter Schneiderbauer — Ge- Weitere Veranstaltungen 24.Jänner dichte von Adalbert Köllemann Volksbühne Blaas im Breinößl, Der Bockcrcr (Schauspiel von UlMaria-Thcresien-Straße: „Wenn Mi., 7. Jänner, Konservatoriumsrich Becher und Peter Preses) — der Kuckuck ruft" — ländliche saal: 3. Kammerkonzert — Artis Mo., 29. Dezember Komödie in 3 Akten von Hans Quartett, Wien - W. A. Mozart: Der Teufel mit den drei goldenen Naderer — 25. Dezember bis 18. Streichquartett, B-Dur, KV 589 Haaren (Märchen von Gertrud Jänner (Beginn tgl. 20 Uhr, au— Alban Berg: Lyrische Suite für Fussencggcr) — Sa., 3. Jänner ßer Montag) Streichquartett — Johannes Cosi fan tutte (Oper von W. A. MoBrahms: Streichquartett, a-Moll, Innsbrucker Bauerntheater, Ritterzart) — Di., 30. Dezember op. 51/2 spiele, Gasthaus Bierstindl: Der Traum ein Leben (Schauspiel „Verzauberte Brüder" — russivon Franz Grillparzcr) — Do., 8., So., 11. Jänner, Hofgartencafe (Besches Märchen — bis Weihnachginn: 10 Uhr) — HofgartencafeDi., 13., Do., 15. Jänner ten (jeden Sa. und So. ab 16 Uhr) konzert — Blechflötenmusik aus Don Carlos (Oper von Giuseppe drei Jahrhunderten (Klasse Dr. Innsbrucker Kellertheater, AdolfVerdi) — Wiederaufnahme — Sa., Pichler-Platz 8 (Tel. 20 7 43): Heidrun Bcrmoser) — Lyrik von 10. Jänner (Beginn: 19 Uhr) „Offene Zweierbeziehung" — bis Tiroler Nachwuchsautoren Ein Sommernachtstraum (Schau21. Dezember und ab 30. Despiel von William Shakespeare) Do., 15., und Fr., 16. Jänner, Konzember bis Jänner 1987 (Beginn: greßhaus: 4. Symphoniekonzert — So., 25. Jänner (Premiere) tgl. 20 Uhr, außer Montag) — Innsbrucker SymphonicorcheKammcrspiele ster — Jovan Sajnovic (Dirigent) Leobühnc, Anichstraße 36: „Die (Beginn: 20 Uhr, wenn nicht anders angegeben) Kabale und Liebe (Schauspiel von Friedrich Schiller - Fr., 19. Dezember (letztmalig) Panoptikum — Zwangsvorstellungen von Karl Valentin — Do., 25., Mi., 31. Dezember, Sa., 3., Sa., 10., Do., 15. Jänner Oscar (Lustspiel von Claude Magnier) — Sa., 27. Dezember (Premiere), Fr., 2., Fr., 9., Mi., 14., Sa., 17., Fr., 23., So., 25. Jänner Ende gut, gar nichts ist gut (Jugendstück von Renate Welsh) — Fr., 16., Sa., 24. Jänner Einführung zu „Sommernachtstraum" — Do., 22. Jänner (Beginn: 20 Uhr) Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (Märchen von Gertrud Ein aktiver Beitrag zur Partnerschaft mit Tbilissi Fussenegger) — So., 21., Fr., 26., Leidernur kurze Zeit, vom 27. November bis 12. Dezember, war in InnsSo... 28. Dezember, Do., 1., Fr., bruck (Hagebank) eine Schau der schönsten Wandteppiche der georgischen 2., So., 4., Mo., 5., Di., 6., So., Künstlerin '/Asana Genoewna Marindaschwili zu bewundern. BürgermeiIN Jänner (Beginn: 15 Uhr) ster Romuald Niescher, der die Anstellung am 27. November in Anwesenheit der Künstlerin eröffnete, zeigte sich beeindruckt von den prachtvollen Tiroler Landestheater Gobelins und gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß dies der Beginn eines inWerkrauintheater tensiven Kulturaustausches zwischen den befreundeten Städten Tbilissi und (Beginn: 20 Uhr) Innsbruck werden möge. Im Bild von rechts: Hagebank-Direktor Werner Der goldene Westen (Schauspiel Perktold, Bürgermeister Romuald Niescher, Y.isana Genoewna Marindavon Sam Shepard) — So., 4., Fr., schwili, Georgien-Spezialist, Stadtrat Dr. faul Kummer, Dr. Hans-Dieter 16., Sa., 24. Jänner Hoff mann, Leiter des fartnerschaftsreferates. (l-'oto: Holzer, ÖSG)

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drei Blindgänger" Ins I mìe Jänner (jeden Sa., Beginn 20 Uhr)

Bälle im Kongreßhaus Drcikönigsball — 5. Janner Technikcrball — 17. Jänner Ball des ICV und TMV - 22. Jänner

... und in den Stadtsälen Silvcstcrball 'Touristik und Veranstaltungsmanagements — 31. Dezember Kärntnerball — 5. Jänner Maturaball Gymnasium Sillgasse — 7.Jänner Maturaball Gymnasium AdolfPichler-Platz — 8. Jänner Dcbütantcnbälle 'Tanzschule Polai — 9. und 10.Jänner Maturaball Gymnasium Reith mannstraße — 15. Jänner Wiltencr Schützenball — 17. Jannei

Ausstellungen Stadtarchiv, Badgasse 2: Jubiläumsausstellung anläßlich „100 Jahre Kindergartengebäude St. Nikolaus" — bis 27. Februar (Mo. bis Do. von 8 bis 12 und von 14 Uhr bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis 13 Uhr) Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15: Keramik aus Faenza — vom Mittelalter zur Gegenwart (in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut — bis 18. Jänner (Di. bis Sa. von lObis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage von 9 bis 12 Uhr) Stadtturmgalcrie, Herzog-Friedrich-Straße 21: Georg Loewit — Goldschmiedearbeiten — Kleinplastiken — bis 20. Dezember (Di. bis Fr. von 14 bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10 bis 12 Uhr) Atelier Hofinger, 'Tempistraße 5: Weihnachtsausstellung — bis 31. Dezember (Mo. bis FY. von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) Die Kleine Galerie, Gumppstraße 21: Wcihnachtsausstcllung — Prof. Widmoser, Prof. Spielmann, Kemetmüller, Amerstorfer, Semartin u. a. — bis 31. Dezember (Mo. bis Fr. von 16 bis 18.30 Uhr, Sa. von 10 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr) Galerie Annasäule (Elisabeth und Klaus Thoman), Adamgasse 7a: Georg Salner — Bilder — bis 23. Dezember (Di. bis Fr. von 10 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, Sa. von 10 bis 12.30 Uhr)

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Kunstförderung: Heuer war die Musik an der Reihe Preise der Slaclt Innsbruck dir künstlerisches Schaffen vergeben — Sieben Komponisten ausgezeichnet Teilgebiet, „Oper, kiir/opiT, Musical, Singspiel, I ihn- und I ernsiliinusik", w u r d e e i n t i n t tei

l'ieis

verge-

hen. Norbert /.rinn erhielt die sen Preis Im sein Werk „ l a i away". Dazu die Jury: „l'ine A r b e i l , d i e fur d i e / . u k i m t l c m i s'es e r w a r t e n l a ß t . " / . e h m s i u dieit dei/eit a m Innshiueker

Konservatorium. Burgermeister Romuald Niescher unterstrich in seiner Ansprache, daß die Stadtgemeinde mit der Vergabe dieses Preises dem kulturellen Schaffen besonderes Augenmerk schenken wolle und, ohne Bedingungen zu stellen, zu künstlerischem Wettstreit herausfordere. Der Bürgermeister dankte der Jury, der unter dem Vorsitz von Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic Musikdirektor Edgar Seipenhusch, KonservatoriumsdirekÜberreichung der Preise für künstlerisches Schaffen, Kunstzweig Musik, auf der Weiherburg. Von tor Dr. Bruno Wind, Prof. Dr. links: Kulturreferent Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic, Florian Bramböck, Michael Buchrainer, Othmar Costa, Bert Breit und Norbert Zehm, Thomas Larcher, Bürgermeister Romuald Niescher, Martin Lichtfuß, Prof. Raimund Cesar Bresgen angehörten, für Jahn, Prof. Dr. Günther Andergassen, Stadtrat Dr. Harald Hummel, Obmann des gemeinderät liehen ihre sachkundige Arbeit. Ausschusses für Kunst, Wissenschaft und Kultur. (Foto: Frischauf) Im Namen der Preisträger bedankte sich Martin Lichtfuß für (We) Nachdem, gemäß den „Reflektierend . . . Fragmente" Prof. Raimund Jahn für sein die öffentliche Anerkennung. Richtlinien, vor vier Jahren die für zwei Violinen, Viola und Werk „Ringeinatzgesänge" für Diese sei, da das Publikum eher bildende Kunst und vor zwei Violoncello. Thomas Larcher Bariton und großes Orchester wenig Interesse an zeitgenössiJahren die Dichtung zum Zuge ist mit seinen 23 Jahren der zugesprochen. Werke des Kom- scher Musik zeige, besonders kam, war heuer die Musik an jüngste Preisträger im Teilge- ponisten Raimund Jahn kamen wertvoll, um den Komponisten der Reihe. Die Rede ist vom biet Instrumentalwerk. Er, der bereits bei Konzerten des Inns- Mut zu machen, an die Kunst zu Preis der Landeshauptstadt 1973 am Innsbrucker Konser- brucker Symphonieorchesters glauben und die Aufgabe weiInnsbruck für künstlerisches vatorium seine Studien begann, zur Aufführung. terzuführen. Schallen, der am 5. November zählt heute unbestritten zu den im Icstlichcn Rahmen des Ma- besten Tiroler Pianisten. ximiliansaales auf der Weiher- Im Teilgebiet Vokalwerk wurde burg vergeben wurde. Martin Lichtfuß Erster. Sein Im Teilgebiet Instrumental- Werk nennt er „Kafka-Frag- Ausstellung in Handelskammer mit Geschenkideen werk erhielt Michael Buchrai- mente" für Sprecher, Bariton, ner den ersten Preis für sein gemischten Chor, Orchester (Th) Noch bis zum 21. Dezem- handeis organisiert. Sie bietet Werk „Episoden für Orche- und Synthesizer. Ein an- ber, täglich von 9 bis 19 Uhr sowohl für jene, die noch auf ster". Eine Kompositionsarbeit spruchsvolles, imponierendes kann sich der Besucher bei der Suche nach einem passenauf professionellem und hohem Stück, urteilt darüber die Jury. freiem Eintritt an festlich ge- den Weihnachtsgeschenk sind, Niveau — so die Jury. Buchrai- Martin I .ichtfuß, der bereits auf deckten Tischen, an funkeln- als auch für Liebhaber einer ner hat seit 1977 einen Lehrauf- mehrere kompositorische Er- den (iläseru und hochwerti- lest liehen Tischdekoration eine trag am Konservatorium in folge zurückblicken kann, ist gem Porzellan erfreuen. Prä- lulle von Ideen. Alle Waren Feldkirch und studiert dort bei derzeit Kapellmeister am Tiro- sentiert wird diese „Atmo- situi in Innsbrucker Beirieben Professor Nessler Komposition. ler Landestheater. Den zweiten sphäre des gepflegten Spei- erhältlich, daher bereitet z. B. Florian Bramhöck reichte ein Preis konnte Prof. Dr. (iünther sens1" in der Tiroler Handels- ein Nachkaul keinerlei SchwieBlasmusikwerk mit dem Titel Andergassen für sein Werk kammer unter dein Titel ,,l iir rigkeiten. „Concertino für Trompete und „Der Jahreskreis" für sich ver- 1-cslc und (ìaste — (ìlas, Kera- Im Kabinen der Ausstellung Blasorchester" ein und erhielt buchen. Dr. Andergassen, der mik und Por/ellan". werden auch praktische Vordafür den zweiten l'ieis zuge- aus der Innsbrucker Musiksze- Die vom Wnt.schaltslorde- führungen gezeigt: am Donsprochen. Florian Bramböck nc nicht mehr wegzudenken ist, rungsinstitut veranstaltete Schau nerstag von 17 bis 19 I h r die hat seit 1985 einen Lehrauftrag gilt als einer der schöpferisch- wurde in Zusammenarbeit mit Herstellung \on heilten Mixgeam Innsbrucker Konservato- sten Tiroler Komponisten. dem Landesgremium des I laus tränken, am I''reilag /wischen rium. Der dritte Preis ging an Ebenfalls ein zweiter Preis in und Kuchengeräte-, (ìlas-. Por l(> und I') l In (ilasu'redcThomas Lurcher für sein Werk der Sparte Vokalwerk wurde zellan- sowie Keramikwaren- lung.

Festliche Weihnachtstische

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Bald neue Wohnkultur im Yierkanter Turnusvereinshaus in der Innstraße wird in zwei Etappen generalsaniert sowie alle Decken werden abgetragen, ebenso das gesamte Dach. Der Umbau sieht auch die totale Veränderung der Wohnungsgrundrisse sowie die Neuanlage der Sanitär- und Heizungseinrichtungen vor. Um Innsbrucks Atemluft nicht weiter zu belasten, wird das Objekt künftig mit Gas beheizt. Auch der Dachboden — er ist, wie in vielen alten Wohnhäusern, äußerst geräumig — wird /u Wohnungen ausgebaut. Das weitläufige Dach war bisher mit unterschiedlichen Materialien, wie Blech, Eternit und Ziegel, bedeckt. Künftig erhält es eine Eindeckung mit Biberschwanzziegeln. Dies ist eine Auflage des Bundesdenkmalamtes. Sehr bewegt und zeitweise weDie Generalsanierung ist kürzlich angelaufen, (Fotos: Murauer) nig erfreulich war die Geschich(Fh) Nach gründlicher Vorbe- amt, Ing. Helmut Rofner. Der te des Turnusvereinshauses. Es reitung laufen nun die Arbei- Großteil der Innenwände (zum wurde zwischen 1712 und 1724 ten: Das Turnusvereinshaus Teil 70 bis 90 Zentimeter dick!) als „ärarisches Zucht- und östlich des Waltherparks in St. Nikolaus — es steht unter Denkmalschutz — wird unter Leitung und nach Plänen des Stadtbauamtes generalsaniert. Geschichtsträchtiges Haus in Alt-Hötting renoviert Das Vorhaben bildet aufgrund der Größe des Gebäudes und (Th) Der Kern von Alt-Höt- gel. Welche Bewandtnis es daseines überaus schlechten Bau- ting hat erneut an baulicher mit auf sich hat, ist der unweit zustandes das größte Stadter- Schönheit gewonnen. War es davon angebrachten Tafel des neuerungsprojekt Innsbrucks in im Vorjahr die Instandsetzung Stadtarchivs zu entnehmen. diesem Jahrzehnt. Zwei Bauab- des unverwechselbaren ge- Hier wird darauf hingewiesen, schnitte sind vorgesehen; der drungenen Kirchturms, so ist daß der östliche Teil des Hauses erste (nördliche) soll in 18 Mo- es heuer die kürzlich abge- der Rest des mittelalterlichen schlossene Renovierung des Wohnturmes der Herren von naten fertig sein. Der „Vierkanter" (vier Baukör- städtischen Wohnhauses un- Hötting ist. Seit dem 15. Jahrper umschließen einen 600 mittelbar daneben (Schulgasse hundert beherbergte das GeQuadratmeter großen Innen- 12), durch die das historische bäude mit seinem westlichen hof) prägt seit mehr als 250 Jah- Ensemble neuen Glanz erhält. Anbau die Glocken- und Stückren die Architektur der Innstra- Die — seit langer Zeit — ersten gießerei der Gießerfamilie Enam dorfer. An diese Zeit erinnert ße. Er wird nach Abschluß der Instandsetzungsarbeiten (Foto: Murauer) Arbeiten neben 70 zeitgemä- zweigeschossigen, unter Denk- die Kugel. ßen Kin- bis Vierzimmerwoh- malschutz stehenden Wohnnungen auch unter neuen Ar- haus umfaßten in erster Linie kaden zur Innstraße hin vier die Trockenlegung der AußenGeschäfte und auf der Innseite mauern sowie die Erneuerung 21 Garagen erhalten. Die Sa- der Dacheindeckung. Im Einnierung wird rund 80 Millio- vernehmen mit dem Denkmalnen Schilling kosten, wobei das amt wurden auch die Fenster Land Tirol zur Wohnbauförde- und die Fensterläden ausgening wegen der Bedeutung des tauscht, konnte nach altem MuProjektes eine Zusatzförde- ster eine neue Haustüre angefertigt werden und erhielt die rung gewährt. Begonnen wurde mit den Ar- Fassade einen Anstrich in beiten im Nordteil. Hier stellen freundlichem Gelb. Gesäubert vorerst die besonders umfang- und daher besser zu Geltung reichen Abbrucharbeiten das kommt nun auch ein Kurio größte Problem dar, erläutert sum: die in die Fassade eingeder Bauleiter vom Stadtbau- lassene steinerne Geschoßku-

Auch Mörserkugel gereinigt

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Der „ Wachtunn " des Jriiher auch als Gefängnis benützten Turnusvereinshauses bleibt selbstverständlich erhalten. Arbeitshaus für arbeitscheue Straffällige" errichtet. 1861 überließ die Stadtgemeinde, inzwischen Besitzerin, den Vierkanthof dem „Militär- und Einquartierturnus-Verein". Diese Gemeinschaft brachte liier jene Soldaten unter, die für Übungen oder Truppenaufmärsche in Innsbruck weilten und die in den Kasernen keine Unterkunft fanden. Andernfalls hätten die Bürger die Pflicht gehabt, die Landesverteidiger privat bei sich aufzunehmen.

Hilfe zum Helfen wäre notwendig! (Th) Wie anderen in den let/.len Jahren von privater Seite geschaffenen sozialen Projekten für Randgruppen der Gesellschaft, so droht auch dem DOWAS (Durchgangsort für wohnung- und arbeitsuchende Frauen und deren Kinder), Adamgasse 4, die unfreiwillige Beendigungseiner Arbeit. Der Grund dafür sind die spärlich fließenden finanziellen Mittel der öffentlichen Hand, die wohl den Sachaufwand decken, nicht aber die Personalkosten. Wie im Rahmen einer Pressekonferenz weiter bekanntgegeben wurde, haben in der von Psychologen und Pädagogen betreuten Wohngemeinschaft seit März 1986 19 Frauen und 6 Kinder aus schwierigsten sozialen Verhältnissen Unterkunft gefunden. Im gleichen Zeitraum mußten 43 Frauen wegen Platzmangels abgewiesen worden.

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Wieder 101 städtische Wohnungen übergeben Wohnungsreferent lobt termingerechte Fertigstellung — Dank dem Land für Wohnbauförderung

Wieder ist eine Baulücke ausgefüllt. Die „ Tiroler Gemeinnützige1' errichtete in der Egger-LienzStraße dieses schmucke Wohnhaus mit 28 Kleinwohnungen. (We) Die Schlüssel für insgesamt 101 Wohnungen an vier verschiedenen Standorten konnte Wohnungsreferent Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer dieser läge wieder an künftige Mieter übergeben: 38 Kleinwohnungen im Garconnierenhuus Egger-Lienz-Straße 42, sechs Wohnungen im aufgestockten Wohnblock Fürstenweg/Fischnalerstraße, 29 Wohnungen im Projekt Unterbergerst ralle/Ampfererstraße und 2S Wohnungen in der Wohnanlage Amraser-See-Straße 40. Nicht „Liebe auf den ersten Blick" war für die Tiroler Gemeinnützige Wohnbau- und Sialiungsgesellschaft das Bauvorhaben Egger-Lienz-Straße 42. Der Grund: die Lage am verkehrsreichen Südring. Bei der Wohnungsübergabe am 14. November waren sich jedoch alle einig: Das Werk ist gelungen — und noch dazu in einer Rekordbau/.eit von 12 Monaten. Modernste Schallschutzfenster mit getrennter Lüftimgsmöglichkeit sorgen, daß kein Lärm ins Innere dringt. Die Aufstockung des sogenannten „Rechenwegblockes" an der Ecke Fürstenweg/I'ischnalerstraße bringt nicht nur insgesamt IS neue Wohneinheiten, sondern auch gleichzeitig eine Sanierung des Altbestandes. Die ersten sechs Wohnungen wurden am 14. November übergeben.

Im Geviert Unterbergerstraße/ Ampfererstraße entsteht eine städtische Wohnanlage, bestehend aus neun viergeschossigen Häusern mit insgesamt 139 Wohnungen. Der zweite Abschnitt dieses großen Wohnbauprojektes mit 29 Wohnungen wurde ebenfalls am 14. November übergeben. Am 25. November schlug für das Wohnhaus Amraser-SeeStraße 40 die Stunde der Übergabe. Auch hier lassen eine gut ausgeklügelte architektonische Gestaltung, verbunden mit modernster Technik, die Lage am verkehrsreichen Südring fast vergessen.

Durch die Winkeljorm des Hauses und die A usrichlung nach Süden bietet dieses vom „Gemeinnützigen Wohnungswerk" errichtete Haus trotz seiner Lage am Südring einen vom Verkehrslärm abgetrennten Wohnbereich. (Fotos: Eliskases)

Auch eine Firstfeier mischte sich unter die Wohnungsübergaben. Das Richtfest am 13. November im Stadtteilzentrum Hotting- West betraf die Abschnitte der „ Wohnungseigentum" und des Siedlerbundes. (Foto: Frischauf)

rheuen unni ilei Leitung des Stadtrat Dr. Wallnöfer ühetn nine die Schlüssel Stadtbauamtes heim städtischen Wohnhaus Für- für 29 neue Wohnungen im Geviert Unterbergerstraße/A mpfererstraße. stenweg/Fischnulerstraße.

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„Rollende Bomben" unterwegs auf unseren Straßen Gefährlichkeit der transportierten wSehadstoffe nahm rapide zu — Giftstoffdatei der Feuerwehr (We) Der (.itiuntali in dei Nacht vom 12. auf 13. November am I'aschberg (ein Fernlasler fuhr auf zwei mit Giftfässern beladene Lkw auf) hat es uns wieder deutlich vor Augen geführt: Die Zeiten sind \orhei, wo ein umgestürzter Iteii/iiitanker die schwerste Belastung für die Umwelt und die Feuerwehren darstellte. Gefährlichkeit und auch die Menge der Schadstoffe und chemischen Gifte haben in unvorstellbarem Ausmaß zugenommen. Großräumige Schäden für ganze Bevölkerungsteile sind im Unglücksfall nicht auszuschließen. Tirol weist die höchste Frequenz von Gcfahrcntransportcn in Österreich auf, und die Hauptverkehrsader verläuft nun einmal am Südrand unserer Stadt. Nur der Tüchtigkeit und Uneigennützigkeit der Feuerwehrmänner, einer Portion Glück, daß sich das ausgeronnene Anilinöl und das Hydrochinon nicht entzündeten, sowie der Tatsache der in diesem Fall richtigen Deklarierung des mitgeführten Inhaltes ist es zu verdanken, daß Innsbruck am 13. November an einer großen Katastrophe vorbeigingDoch es gibt auch „schwarze Schafe" unter den Frachtern, die gefährliche Stoffe überhaupt nicht angeben oder auch

lU>ihgtjiige\ Antlinol utti/i aus den zarbeulten Fässern. Haue es ;u brennen begonnen, wure eine Katastrophe unvermeidbar gewesen. vorsätzlich falsch deklarieren. Dazu kommt ein immer härter werdender Konkurrenzkampf und damit verbunden eine oft übergebührliche Ausnützung der Fahrer und des Transportgerätes. Bei täglich 4000 Lkw, wovon rund 200 mit Schadstoffen beladen sind, ist eine lükkenlose Kontrolle nur schwer möglich. Ein vom Land Tirol eingerichtetes fahrbares Labor, durch das an Ort und Stelle stichprobenartig Stoffanalysen gemacht werden können, ist auch nur ein „Tropfen auf ei-

nem heißen Stein". Branddirektor Ing. Thomas Angermair fordert daher: „Die Kontrollen auf Straße und Bahn in Zusammenarbeit mit Polizei, Gendarmerie, Zoll und den speziell auf die Schadstoffkontrolle ausgebildeten und ausgerüsteten Dienststellen müssen verstärkt werden, um das sich ständig verändernde Schadstoffszenarium unter Kontrolle zu bringen."1 Doch mit dieser Forderung nach verstärkter Kontrolle begnügt sich die Feuerwehr der

Stadt Innsbruck, die schon in vielen Fällen Pionierarbeit geleistet hat, nicht. Schließlich sind es die Feuerwehrleute, die in erster Linie mit der Schadstoffabwehr konfrontiert sind und die durch heimtückische, auf Anhieb nicht erkennbare Reaktionen der mitunter falsch deklarierten Ladung in lebensbedrohliche Situationen kommen. Abgesehen von der Verantwortung für die Bevölkerung. Zur raschen Feststellung der Schadstoffdaten hat die Berufsfeuerwelir in einem Zeitraum von zwei Jahren eine Computer-Schadstoffdatei aufgebaut. Über Funkverbindung können über einen Monitor im Finsalzwagen die erforderlichen Daten in Sekundenschnelle aulgezeigt und sogar (lokiimenlationsreif ausgedruckt werden. Wenn man über die Beschaffenheit des Giftes Bescheid weiß, wenn man weiß, wie es reagiert, zum Beispiel bei Regen, Milze oder beim Zusammentreffen mit anderen Stoffen, dann ist schon \iel gewonnen. I ine enge Zusammenarbeit bestellt mit Besonders schwierig war die Bergung der verletzten iahrer. In den zerbeulten Fuhrzeugen ein- dem Chemischen Institut an geklemmt, mußten sie mit Bergescheren und Spreizgeräten von den tapferen Feuerwehrleuten befreit der Universität Innsbruck, wo werden. (Fotos: Berufsfeuerwehr Innsbruck) rund um die Uhr ein Sach-

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Die Feuerwehr ist für Schadstoffunfälle gerüstet Branddirektor Ing. Angermair fordert verstärkte Kontrollen und Maßnahmen auf Straße und Bahn

Bei Gif timfällen unentbehrlich: die Speziaitruppe der Berufs feuerwehr Innsbruck mit Vollschutz. (Fotos: Thomas Murauer) verständiger zur Beratung der Feuerwehr zur Verfügung steht. Der Fachausschuß Berufsfeuerwehren Österreichs unter dem Vorsitz des Innsbrucker Branddirektors konnte sich im Rahmen einer im Frühjahr abgehaltenen Tagung von der Effizienz dieses Systems an Hand praktischer Vorführungen überzeugen. Die Übungsannahme war folgende: Ein Lkw hat auf der Autobahn südlich von Innsbruck mehrere Fässer verloren. Die I-asser waren leck geworden, die Flüssigkeit ausgeronnen, und die Produktionsaufschrift war nur noch bruchstückhaft erkennbar. Über einen Computer wurden die wenigen vorhandenen Informationen eingetippt und über Datenfunk der Zentrale übermittelt. Nach 40 Sekunden standen dem Einsatzlciter folgende Informationen auf dem im Linsatzfahrzeug installierten Bildschirm zur Verfügung: chemische Summenformel, Literaturverweis, Brandschutzklasse, erforderliche Schutzmaßnahmen. Die Übung war somit ein guter Beweis für den richtigen Weg der Berufsfeuerwehr, mit Hilfe der Datenverarbeitung die Problematik der Schadstofferkennung in den (ìrifì zu bekommen. Aber auch die Ausrüstung der Feuerwehr, die moderne Technik und die Ausbildung der

Männer kann sich sehen lassen. Die Stadtgemeinde hat — da es um die Sicherheit der Bevölkerung geht — hier wahrlich nicht gespart. Auch das sollte nicht unerwähnt bleiben: Die Florianijünger nützen jede einsatzfreie Minute, um selbst Hand anzulegen. So ist zum Beispiel das große Schadstofftankfahrzeug mit einem Fassungsvermögen von 36.000 Litern in Eigenregie der Feuerwehr kon-

Vizebürgermeister Rudolf Krebs, ressortmäßig für das Feuerwehrwesen in Innsbruck zuständig, im Gespräch mit Branddirektor Ing. Thomas Angermair. Der Branddirektor bestätigt: Die Feuerwehr ist gerüstet. zipiert und zusammengebaut worden. 30 Mann der Berufsfeuerwehr, rund 200 freiwillige Feuerwehrleute — Innsbruck verfügt über zehn freiwillige Feuerwehreinheiten — sind Tag und Nacht für unsere Sicherheit bereit. Dazu kommen die mehr als 500 Helfer der 17 Hilfestationen, die im Katastrophenfall mobilisiert werden. Die Feuerwehr ist für den Unglücksfall somit bestens

Das Ausrüstungsfahrzcug da l aiawclu. 11 Vollschutzanzüge mit Atemschutzgeräten sind im Ernstfall stets griffbereit.

gerüstet. Doch das Übel müßte an der Wurzel beseitigt werden — daß es gar nicht erst zur Katastrophe kommen kann. Dies kann nur durch rigorose Kontrollen geschehen. Besonders gefährliche Güter sollten nur unter Begleitschutz durch unser Land fahren dürfen. Kurzum, die gesetzlichen Bestimmungen müßten verschärft werden — leider liegt dies nicht im Einflußbereich der Stadt.

.1/// Jn-.san hi.s ,.n .scch.s Maan ausziehbaren Halogenschein werfer können bis zu 300 m2 gut ausgeleuchtet werden.

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Stadtteil Reichenau erhält einen Jugendhort Archtitektenwettbewerb brachte 15 Arbeiten — Drei Preisträger und zwei Ankäufe — Baubeginn 1987 räume, vier Werkräuine sowie Küchen-, Personal- und Nebenräume umfassen. Auch eine Hausmeisterwohnung ist vorgesehen. Zur Information der Bevölkerung wurden die Wettbewerbsarbeiten im Zentralhof ausgestellt, die prämierten Projekte sind noch bis Jahresende im Vorraum des Stadtplanungsamtes, Rathaus, Fallmerayerstraße, 4. Stock, zu besichtigen. Bei der Eröffnung der Ausstellung am 13. November zeigte sich Vizebürgermeister Rudolf Krebs sehr erfreu! darüber, Den 1. Preis im A rchitekten Wettbewerb für den Jugendhort Reichenau errang das Projekt von Dipl. Ing. Joachim Ginther. Im Modellbild der Neubau gegenüber den Tennishallen und zwischen derdaß nun auch der bevölkerungsmäßig zweitstärkste StadtJugendherberge (rechts) und dem Campingplatz. teil Reichenau seinen eigenen (Ih) Der bevölkerungsreiche Arch. Robert Schlögl, Dipl.- chenauer Straße zwischen dem Jugendhort erhalt. Seinen Campingplatz und der Jugend- Dank für die reibungslose AbStadtteil Reichenau, in dessen Ing. Hable); Einzugsbereich rund 1200 2. Preis: Architekt Dipl.-Ing. herberge errichtet. Er wird vier wicklung des Wettbewerbes Pflichtschüler wohnen, erhält Fritz Schwaighofer (Mitarbei- Hortgruppenräume mit eige- richtete der Vizebürgermeister nun einen eigenen Jugendhort. ter: Dipl.-Ing. Rupert Gangl- nen Lernräumen für jeweils abschließend an die befaßten Für den Neubau schrieb die mayr, Dipl.-Ing. Erwin Hof- dreißig Kinder, zwei Freizeit- Abteilungen im Stadtbauamt. Stadtgemeinde einen Archi- bauer); tektenwettbewerb unter den 3. Preis: Architekten Dipl.Architekten und Zivilinge- Ing. Karl Heinz — Mag. Dieter nieuren für Hochbau in Inns- Mathoi — Dipl.-Ing. Jörg bruck-Stadt aus. Das Preisge- Streli. Hilfreiche Einrichtung für Eltern und Kinder richt unter Vorsitz von Archi- Außerdem wurden zwei Enttekt Dipl.-Ing. Heinz Wondra würfe angekauft: das Projekt (Th) Ein Drittel der Innsbruk- kommt auch ihrer eigenen aus Salzburg kam im Anschluß von Arch. Dipl.-Ing. Peter ker Volks- und Hauptschüler, Weiterbildung bzw. der ständian eine eingehende Vorprüfung Lorenz (Mitarbeiter: Gottfried nämlich 260, besucht einen der gen Auffrischung des Lehrstofdurch das städtische Hochbau- Heugenhauser) und das Projekt insgesamt sechs städtischen Ju- fes besondere Bedeutung zu. amt unter Dipl.-Ing. Gerhard von Arch. Dipl.-Ing. Eleonore gendhorte. Dies bedeutet, daß Durch die vielfältige Hilfe, die Leschinger zu folgendem Er- Bidwell. die Schülerinnen und Schüler das Kind im Hort erfährt, wird gebnis: Der neue Jugendhort, dessen ihre Nachmittage nicht zu die Hortnerin immer wieder zur 1. Preis: Architekt Dipl.-Ing. Baubeginn im kommenden Hause verbringen, sondern ih- oft einzigen Bezugsperson des Joachim Ginther (Mitarbeiter: Jahr geplant ist, wird in der Rei- re Schulaufgaben unter qualifi- Kindes. Hier kann es seine Prozierter Aufsicht und mit ent- bleme und Sorgen „abladen". sprechender Hilfe im Hort er- Eine schwere, aber auch schone ledigen und auch in ihrer Frei- Aufgabe für eine Erzieherin! zeit sinnvoll angeleitet werden. Um den bestmöglichen LernerDie Stadt Innsbruck beschäftigt folg für die Schüler zu erreizur Zeit 30 Hortnerinnen; ih- chen, ist die Hortnerin auch um nen obliegt die sicher schwere einen engen Kontakt mit der Aufgabe, die auch aus manch- Schule bemüht. mal schwierigen sozialen Fami- Nach den Lernst linden am lien stammenden Kinder zu för- Nachmittag beginnt für die dern und zum positiven Schul- Kinder endlich das Entspanabschluß zu führen. Wie wird nen: In Neigungsgriippeu könman Horterzieherin? Voraus- nen sie sich nach Lust und I misetzung ist eine Ausbildung als ne unter qualifizierter .AnleiKindergärtnerin, parallel dazu tung entfalten. Hoch im Kurs müssen weitere Unterrichtsfä- stehen kreative Tätigkeiten, cher belegt und positiv abge- wie keramisches Formen. schlossen werden. Weil sich der Theaterspielen oder MusizieDer Leiter des Hochbauamtes, Dipl.-Ing. Leschinger (links), er- Lehrstoff in der Pflichtschule, ren. Andere wieder lockt die läutert anläßlich der Pressekonferenz das prämierte Modell; vonden die Ilortncrin für den Nach- sportliche Betätigung. Von alrechts: Vizebürgermeister Krebs, Stadtplaner Dr. Klotz, Architekthilfeunterricht der Kinder be- len geschätzt wird das bewußte Dipl.-Ing. Ginther und Architekt Schlögl. (Fotos: Murauer) herrschen muß, laufend ändert, Erleben der Gemeinsamkeit.

Der Hort als zweites Zuhause

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Den typischen Charakter unserer Stadt erhalten Innsbruck schüt/t sein Stadtbild (We) Durili d:is im Juli 1<)7f> vom Iimler I andhig beschlossene Stadtkern- und Ortshildsilnif/gcsel/, :in dessen /.iislandcknmiucii die Skull Innsbruck iiKiligehlii hen Anteil hai, ist es dir I iroler I iindcsrcjjicrung möglich, ml Antrag einer (lenienide besonders

wertvolle Knsembles oder ganze Stadtteile zu Krhaltiingsoder Schutzzonen zu erklären. Innsbruck hat diese Chance in den vergangenen Jahren reichlich genützt: Die Maria-Theresien-Straße mit der Altstadt und Mariahilf wurde als Erhal-

Neue Schutzzonen — Basis: Stadtkern- und Ortsbildschutzgcsetz

(KM Schiit/zonen aufgenommen UCldcil.

S i ; i ( l i | ) | ; m e r Univ.-1)(>/.. Di'. A i

d e n / hinaus durch eine umfassende ei hallende Sladlei neue i lini'

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I uuk I loneu

und Aiilfabcn /u yeben, um ehe Wohnhe\olkei uns: und insbesondere junge lanulien zurückgewinnen zu können."

lieh und wirtschaftlich vcrlretbai ist. Neben

diesem

wichtigen

Aspekt der l.rhaltungspflicht enthält das Gesetz auch eine un I a u l e der .lain I n i m i c i u- e i n e klare Regelung über die Neu( )i ii'inalilät e r w o r b e n , clic e s bzw. Umgestaltung von Bau;M1I / n interpretieren, wenn 11 io LI 11 el i / u e i h a l l e n u n d w e i t e r - Vergleichsweise zur lihal- werken, wobei ein Sachverstänzuführen, ohne auf die schöp- tungszone sind die Bestimmun- digenbeirat beim Amt der Tiroferische Gestaltungskraft der gen für die Schutzzone etwas ler Landesregierung eingerichheutigen Formensprache in Ar- weniger streng. So besteht zwar tet ist. Ks gibt mehrere Arten chitektur und Städtebau zu ver- auch in der Schutzzone für al- von Förderungen, die gezichten. Historisch gewachse- le Gebäude Erhaltungspflicht, bräuchlichste ist die Gewähnen Stadtvierteln sind über eine doch nur unter der Vorausset- rung eines nicht rückzahlbaren rein restaurative Erhaltungsten- zung, daß dies technisch mög- Baukostenzuschusses. in > 111 Klotz: „ I n n s b r u c k hai sich

Neu: Schutzzone „Anton-Rauch-Straße"

kolaus, das Wiltener Platzl unii die Müllerstraße wurden Die Anton-Rauch-Straße, die als Schutzzonen ausgewiesen. bis auf wenige Ausnahmen bis Nun sollen Hötting-Dorf und zur Jahrhundertwende unverdie Anton-Rauch-Straße eben- baut war, bildet die Hauptverfalls in den „elitären" Kreis kehrs- und zugleich Villcnstra-

ße im Ortsteil Mühlau. Die Ausnahmen beziehen sich auf das ehemals landesfürstliche Fischmeisteramt am südlichen Ende der Straße (heute Richardsweg Nr. 1), das 1785 erbaute Badhaus (Anton-RauchStraße Nr. 28 und 30) sowie auf das ebenfalls zum Fischmeisteramt gehörige und vom mittelalterlichen Baukern geprägte Haus Nr. 10. Entsprechend der allgemeinen Entwicklung setzte Ende des 19. Jahrhunderts eine vorwiegend im Gründerzeitstil und im Landhauscharakter gehaltene Villenverbauung ein, die in der Zwischenkriegszeit ihre Fortsetzung mit Villen im Stil der „Neuen Sachlichkeit" fand.

Insbesondere der mittlere BeNördlich der Anton- Rauch-Straße gehören die Häuser weitgehend der gründerzeitlichen Bebauung an.

reich der Anton-Rauch-Straße ist durch eine beidseitige Verbanung mit charakteristischen Objekten gekennzeichnet, die ein geschlossenes Ensemble bilden. Auffällig ist die Verschiedenartigkeit der Baustile auf beiden Seiten der Anton-RauchStraße. Während südlich der Straße vorwiegend zwei- bis dreigeschossige Heimatstilbauten (Kreuzgiebel, Krüppelwalmdächer, Holzveranden, Polygonerker, holzverkleidete Ober- und Dachgeschosse, Malerei und Mosaikschmuck) und Objekte im Stil der „Neuen Sachlichkeit", kubische Baukörper mit zum Teil vorragen(Lesen Sie bitte weiter auf Seite 16)

//// St il der „Neuen Sachlichkeit" bzw. im I lei tua ist ilsind die Hauser entlang der südlichen Straßenseite. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12

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Die Stadtplanung informiert 4- Die Stadtplanung informiert 4 Die Stadtplanung informiert +

Anton-Rauch-Straße und Hötting-Dorf Zwei neue Schutzzonen in Innsbruck

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F 0 R T S C H R E IB U N G SUDTBIWKKLUHGSriK 5TADTKERN-UND ORTSBILDSCHUTZ

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• ERHAL1UNGSZ0NE • SCHUTZZONE E l KÜNFTIGE SCHUTZZONE

31V VERORDNUNGEN DER QUEUE LANDESREGIERUNG U M 1982

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Insgesamt acht Bereiche sind in Innsbruck bereits zu Erhaltungs- bzw. Schutzzonen erklärt worden: die Erhaltungszone Maria-Theresien-Straße/Mariahilf/Altstadt sowie die Schutzzone Villensaggen, Amras, Mühlau, Arzl, St. Nikolaus, Wiltener Platzl, Müllerstraße. Nun sollen auch die Anton-Rauch-Straße und „Hötting-Dorf als Schutzzonen ausgewiesen werden.

Der Entwurf umfaßt im wesentlichen, vom Dorfkern ausgehend, folgende Straßenzüge sowie deren Bebauung und charakteristische Freiflächen: Dorf gasse bis zur Brücke über den Höttinger Bach (Haus Nr. 33), Bildgasse, alte und neue Höttinger Pfarrkirche mit ihren Friedhöfen, Priesterseminar, Riedgasse (Anschluß an die Schutzzone St. Nikolaus), Höttinger Gasse, Stamser Feld, Kirschentalgasse, Die Abgrenzung der Schutzzone erfolgt nördlich der Anton-Rauch-Straße im Anschluß an die bestehende Schutzzone Mühlau (Bereich „ Gasthof Koreth ") bis einschließlich Richards weg Kindergarten weg und Mariahilfstraße (jeweils anschließend an die bestehende Erhaltungszone) sowie Nr. 1 und südlich der Anton-Rauch-Straße vom Haus Nr. 1 bis Haus Nr. 39. Die tiefe Abgrenzung verläuft im wesentlichen in einer parallel zur Straße verlaufenden Linie im Abstand von ca. Schneeburggasse einschließlich Haus Nr. 37. 25 bis 30 Metern.


den Zeltdächern. Mansardcngeschnß. scharllinigcr llachcnabgrenzung, klarer Fenster- und Balkongliedcrung, dasStraßenliild prägen, gehören die Häuser im nordlielien Abschnitt weitgehend dei' gründerzeitlichen Bebauum: an. Diese wurden meist um die Jahrhundertwende /um Ieil als zweigeschossige I mlamilienvillen konzipiert, i eil weise aufgestockt und zu dieii'esrhossigcn Zinsvillen umgcbaul. Dir (.emeinderat der Stadt Innsbruck hat in seiner Sitzung vom 28. November beschlossen, beim Amt der Tiroler Landesregierung für den Bereich beidseitig der AntonRaueh-Straße zwischen Haus Nr. 1 und Nr. 39 bzw. Richardsweg Nr. 1 eine Schutzzone gemäß $ 11 des Stadtkern- und Ortsbildschutzgesetzes zu erlassen (SchutzzonenBlick auf die alte Hattinger Pfarrkirche; im Vordergrund die Schulgasse. plan Nr. 9).

Neu: Schutzzone „Hötting-Dorf" Hötting-Dorf — dauernde Niederlassung des Menschen vermutlieh seit der jüngeren Steinzeit (etwa 2000 v. Chr.) — wurde bereits 1265 in Oberdorf (obere Dorfgasse), Mittcldorf (Brunnenplatz) und Unterdorf (Schneeburggasse, obere Höttinger Gasse und Kirschental)

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gegliedert. Hinzu kamen das An der Besiedlung hatte sich bis Ried im Bereich des Fallbaches in die Mitte des 19. Jahrhunund die Au westlich des Höttin- derts nicht viel geändert, bis ger Baches. Die Wohn- und dann im Zusammenhang mit Wirtschaftshäuser lagen im ge- dem Anwachsen Innsbrucks — schlossenen Bereich des Dorfes, von dem Hötting bis 1938 undas lange Zeit, wie alle anderen abhängig war — eine rege BauDörfer im Inntal, ein aus- tätigkeit einsetzte. In der Folge wurde die bäuerliche Siedlung schließliches Bauerndorf war. immer mehr von Städtern durchsetzt. Die Innsbrucker bauten sich in Hötting eigene Wohnhäuser, teils für sich, teils auch zur Vermietung, so daß das auf den Nordhängen der Stadt liegende Dorf immer mehr zu einem Vorort der Landeshauptstadt wurde. In den Jahren zwischen 1910 und 1934 kam es zu einer Verdoppelung der Häuser- und Einwohnerzahlen Höttings. In I lötfing gib! es eine Anzahl kulturgeschichtlich höchst interessanter Hauten, wie Der nördliche die Ansitze VVeiherburg, Bereich der Büchsenhausen, Lieclitenthiirn Kirschental(Schneebuig) und Lttnau gasse: Hier (IMali'atti-Schlößl) sowie die kommt der alte und neue I löttinger Kirtypisch dörfliche Charakter che. von Hötting gut I )as gebaute Abbild dieser jahrzum Ausdruck. tausendealten Entwicklung ist (Foto: heute innerhalb des weitgehend Birhaumer) dicht ver bau ten Stadtgebietes

(Foto: Birh(iufncr)

noch zu erkennen: Stark beeinflußt durch die Topografie, entstand eine straßenbegrenzende Verbauung, wurden Plätze gebildet; die Vielfältigkeit der Bau- und Raumstruktur ließ Straßen und Gassen unterschiedlicher Prägung und Dimension entstehen. Das Straßenbild wird entscheidend geprägt durch Hausgruppen in geschlossener Bauweise und freistehende Einzelhäuser, aber auch durch die daraus entstehenden vielfältigen und reizvollen Durchblicke, aufgelokkert durch Einzelbäume bzw. Baumgruppen. Zur Erhaltung dieser charakteristischen Ausdrucksform — auch nach notwendigen Sanierungsmaßnahmen, Erneuerungen und Weiterentwicklungen — ist für den Bereich „Hötting-Dorf" eine Schutzzone nach dem Stadtkern- und Ortsbildschutzgesetz wünschenswert. Der (iemeinderat der Stadt Innsbruck hat in seiner Sitzung vom 28. November beschlossen, beim Amt der Tiroler Landesregierung n'ir den Itere ich ,,llölting-Doil" die I ilassung einer Schutzzone gemäß S II des Shultkemuiid ()rtsbildscliiitzgeset/es /u beantragen (Schiil//oiicii|>lan Nr. 8).

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Bedeutsame Feier der evangelischen Mitbürger Drei Juhilacn und r.röf'fniinu des neuen (iemeinde/enlrums in I lottiniz-West mil viel Prominenz Cl'h) Gleich ein dreifaches In hilaiim feierte die evangelische Kirche der l)iö/ese Sal/Iinr^ ' Tirol am 22. N'o\ember im KaliiiHii eines 1 estakles: 125 .lahre l'roteslanfeiipatcnt, 25 Jahre l'roleslanlen^eset/ und 125 Jahre (>usfa\-AdolfVerein in Österreich.

Wenngleich die schwere Vergangenheit der evangelischen Kirche in Österreich in den Festreden immer wieder anklang, so stand die Feierstunde dennoch ganz, im Zeichen der erfreulichen Entwicklung des Miteinander und des Respektes der beiden großen Glaubensgemeinschaften voreinander. Augenscheinlich wurde dies auch durch die Vielzahl der Ehrengäste aus fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens, die Senior Pfarrer G ünther Jonischkeit begrüßen konnte. Den Festvortrag, der sich sowohl mit der Geschichte des Protestantismus als auch mit der heutigen Stellung der evangelischen Kirche belaßte, hielt Bischof Mag. Dieter Knall. Er wies dabei auf den harten Weg der Protestanten insbesondere in Tirol hin, der erst 1861 mit der Erlassung des Protestantenpatentes dazu führte, daß die evangelische Kirche ihre staatskirchenrechtliche Anerkennung erfuhr. Weiteren Entfaltungsraum brachte 1961 das Protestantengesetz, das der Kir-

Hohe Prominenz beim Festakt der evangelischen Kirche (von links): Senior Pfarrer Günther Jonischkeit, Superintendent Wolf gang Schmidt, Prälat Edgar Dietl vom Stift Fiecht, MinisterialratDr. Günter Sagburg, Bürgermeister Romuald Niescher, Bischof Dr. Reinhold Stecher, Landeshauptmannstellvertreter Dr. Fritz Prior, Bischof Mag. Dieter Knall. (Foto: Murauer) ehe u. a. das Recht der Selbstverwaltung in Bekenntnis, Lehre und Seelsorge sowie der freien Religionsausübung zugestand. Das dritte Jubiläum feierte der „Gustav-AdolfVerein" in Österreich. Diese 1861 in Wien gegründete Gemeinschaft hat finanziell tatkräftig beim Bau aller evange-

lischen Kirchen mitgewirkt. In Grußadressen brachten auch Landeshauptmannstellvertreter Dr. Frit/ Prior und Bischof Dr. Keinhold Stecher ihre Glückwünsche /um Ausdruck, wobei der Bischof auch auf das heute entspannte Verhältnis der Kirchen zueinander hinwies. Bürgermeister Romu-

aid Niescher ging in seinem Grußwort u. a. auf die Geschichte der evangelischen Christen in Innsbruck ein und erwähnte, daß sich 1869 die erste protestantische Gemeinde konstituierte und 56 Gläubige den ersten Gottesdienst im Hotel „Österreichischer Hof", dem heutigen Rathaus in der MariaTheresicn-Straße, feierten. Im Anschluß an die musikalisch vom Schusterquartett aus Linz umrahmte Jubiläumsfeier wurde das Gemeindezentrum in der Übung für Bautechniker, Zimmerer und Maler Technikerstraße, das einen neu(Th) Mit ganz besonderer Sorg- kleine Kapelle in der Dorfgasse en Stützpunkt der evangelifalt und großer Begeisterung in Hötting restauriert. Am schen Seelsorge im Westen der wird seit Ende Oktober eine Werk sind Schüler der höheren Stadt darstellt, eröffnet. technischen Lehranstalt in der Trenkwalderstraße aus den Ab- Was tun bei Beteilungen Hochbau, Tiefbau und Kunsthandwerk, die hier handliingsfehlern? unter qualifizierter Aufsicht (Th) Wenn ein Patieni mit seiTheorie in die Praxis umsetzen. nerärztlichen Behandlung nicht Am Beginn der für die Stadtge- zufrieden ist, weil er sich z. B. meinde finanziell günstigen In- falsch behandelt fühlt, so gibt es standsetzungsarbeiten (vorwie- jetzt die Möglichkeit, sich an die gend Materialkosten) stand das von der Ärztekammer eingeAuftragen eines neuen Verput- richtete Schiedsstelle zu wenzes, dann folgte das selbstkon- den. Nach einem formlosen struierte Dach mit Lärchen- Antrag des Beschwerdeführers schindeln und hölzernen Dach- an die Ärztekammer wird der rinnen, den Abschluß werden Fall von einer unabhängigen Malereien bilden. Kommission behandelt, der ein Diese Renovierung, die von Richter vorsteht und der ein Schülern und Lehrern sehr be- medizinisch erfahrener Jurist grüßt wird, ist sicher auch eine sowie zwei Ärzte angehören. gute Möglichkeit, in jungen Die Anrufung der Schiedsstelle Die praktische Übunguußc/liuIbiUi H<v LMUU inudiidenungi'lwn- Menschen das Interesse für altes ist nur vor der Befassung eines Gerichtes möglich. den Fachleuten sichtlich Freude. (Foto: Frischauf)Kulturuui zu wecken.

Schüler restaurieren Kapelle

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EDV macht Verwaltung transparenter Hinführung im Rathaus und bei den Stadtwerken läuft — Managerschulung (Li/) Das EDV-Zeitalter ist auch in der Kommunalverwaltung nicht aufzuhalten; die Bürokomiiuinikation hält Einzug: Die Installierung der technischen Systeme ist im Gang. Mit Jahresbeginn 1987 erfolgt die Umstellung der Registratur in den Ämtern des alten und des neuen Rathauses auf elektronische Datenverarbeitung: Das ist der Einstieg ins „VerwaltungsInformationssystem". Die Hilfe des Computers soll die Verwaltung, das heißt die Arbeit für den Bürger, transparent und effizienter machen. Dieser Tage ging auf der Weiherburg eine Veranstaltungsreihe zu Ende, in der hochrangig kompetente Fachleute das oberste Management des Rathauses — Abteilungsvorstände und leitende Mitarbeiter — sowie die Direktoren der Stadtwerke mit der unumgänglich notwendigen Theorie vertraut machten. Dieser EDV-Ausbildungszyklus wurde auf Anregung von Magistratsdirektor OSR Dr. August Wammes von der Stadt gemeinsam mit dem „Verein für elektronische Datenverarbeitung" (VED) durchgeführt, der die Vortragenden vermittelte. Der Kreis der behandelten Themen reichte von der Einführung in die Grundkenntnisse der EDV über Wirtschaftlichkeitsüberlegungen, Bürokommunika-

tion, EDV-Management, Zusammenarbeit der Fachabteilungen mit der EDV bis hin zum Projektmanagement. Das Resümee aus der Abschlußveranstaltung: Im EDVBereich der Stadt wird bereits in Projektteams gearbeitet, und es gibt entsprechende Gremien zu deren Lenkung und Kontrolle. Eines dieser Gremien: Für die beiden Bereiche Magistrat und Stadtwerke besteht bei den Stadtwerken bereits seit Jahren eine „EDV-Stabsstelle". Der

Generaldirektor der Stadtwerke ist ihr Vorsitzender. Zu den Aufgaben der Stabsstelle zählt die EDV-Gesamtplanung, Budgetplanung und Personalplanung, dazu generelle Maßnahmen und die Kontrolle. Entscheidungen treffen der Magistratsdirektor gemeinsam mit dem Stadtwerke-Generaldirektor. Das „ausführende Organ" ist die EDV-Abteilung bei den Stadtwerken; ihr Leiter und damit auch zuständig für die Systeminstallation ist Dr. Peter

Fritzer. Sein größter Auftrags„Kunde" derzeit sind die Ämter des Stadtmagistrats. Für die EDV-gerechte Formulierung der dort geäußerten „Wünsche" und ihre fachliche Koordination sorgt Herbert Kronlechner, seit einem Jahr Organisationsreferent für EDV bei der Magistratsdirektion, der zuvor mit ähnlichen Aufgaben in der Privatwirtschaft betraut war. Damit gibt es im Stadtmagistrat erstmals eine solche Verbindungsstelle zur EDV. Für die betroffenen Mitarbeiter im Innsbrucker Rathaus gibt es durch die Umstellung viel zu lernen.

Winterspektakel nicht nur für Gäste „Feuer und Schnee" im Bergiselstadion — Silvesterball — Seegrube: Schi total (Eiz) Innsbrucks Gästen soll im Winter mehr geboten werden: Dieses Ziel schwebt den Tourismus-Verantwortlichen schon länger vor. Nun trägt ein privater Veranstalter maßgeblich zur Bereicherung bei: mit einer Serie von akrobatisch garnierten Shows („Feuer und Schnee") im Bergiselstadion; mit der Installierung einer permanenten „Wisbi-Rennstrecke" auf der Seegrube („Wisbi" = „Wie schnell bin ich?" — im Vergleich zu einem Klasseläufer); mit dem Angebot des (versicherten) Fallschirmgleitens für jedermann und mit der Möglichkeit, „Surfen im Schnee" (Snow-Board), Monoski, Swing-

Bo und, im Spätwinter, das Firngleiten auszuprobieren. Zudem veranstaltet die junge „EFS Touristik- und Veranstaltungs-Management-Gesellschaft" einen Silvesterball im Großen Stadtsaal unter dem Motto „Vier Jahreszeiten in Tirol", mit Licht- und Tonspektakel und mit dem Stargast Rikki Patrick, der sich als „neuer Michael Jackson" einen Namen gemacht hat. Hinter „EFS" stehen die jungen Unternehmer Wolfgang Eder, Elisabeth Falkner und Wolfgang Santa. Eigentlich wollten sie mit Ausschnitten aus ihrer „Olympic City Winter-Show Feuer und Schnee" bereits das an Zu-

schauerschwund leidende Bergiselspringen im Rahmen der Vierschanzentournee" bereichern — doch die FIS legte ein Veto ein. So wird das Artistikspektakel (zu dem Gäste vom Ötztal bis zum Zillertal kommen werden) erstmals am 20. Jänner abends im Bergiselstadion in Szene gehen — mit Trickschanze, auf der namhafte Skiartisten ihr Können zeigen; mit Ö-3-Disco mit Wolfgang Pirchner, Schneerutschbahn für jedermann, Europas größter Video-Leinwand (15 mal 23 Meter), auf der die Sprünge in Zeitlupe zu sehen sind, sowie vielen anderen Attraktionen.

ÄV-Museum: Schätze im Depot Größere Ausstellungsräume wären dringend nötig (Eiz) Weit mehr als 20.000 Menschen haben allein heuer das Alpenvereinsmuseum im ÖAV-Haus in der WilhelmGreil-Straße gesehen — und doch lange nicht alles gesehen: Der Großteil der „Schätze" liegt im Depot, weil für ihre Präsentation kein Platz ist! Auf diesen bedauernswerten Umstand machte aus Anlaß der 75-JahrVor dem (iroßglocknerrelief im Alpenvereinsmuseum, von links: Feier des Museums am 25. November dessen verdienter (ehDer Erste und der Zweite ÖAV- Vorsitzende, Prof. Lois Oberwalder und Univ. Prof. Dr. Christian Smekal; Hypo-Direktor Hofrat Dr.renamtlicher) Kustos und DiWeingartner; der Jubilar und Direktor des AV-Museums, Prof.rektor, Prof. Dipl.-Ing. Ernst Dipl.-Ing. Ernst Bernt; Bürgermeister Romuald Niescher; RektorBernt, aufmerksam, der seinen lIniv.-Prof. Dr. Wolfram Krömer. (Foto: Gerold Benedikter)80. Geburtstag feierte. Seite 18

Zahlreiche Prominenz war zu dem Doppeljubiläum gekommen (Bild links) — an der Spitze Bürgermeister Romuald Niescher, der für die Museumswünsche durchaus Verständnis zeigte und bei möglicher Realisierung seine Mithilfe versprach, zumal diese Schätze — so ÖAV-Vorsitzender Prof. Lois Oberwalder — „gemeinsamer Kulturbesitz des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck" sind: historische Ausrüstungsgegenstände, Gemälde, Zeichnungen und Radierungen sowie eine der größten Reliefsammhingen.

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Zum Schutz vor Lawinen im Winter unentbehrlich Große und Kleine Lawinenkommission konstituiert (We) Zur Abwehr und Bekämpfung von Lawinengefahren sind in Innsbruck dir kleine und die Große I.awinenkomuiission eingerichtet, die dein Bürgermeister im Rahmeii des Ratastropliciihilfsdiensles /.iir Seile stehen. Beide Kommissionen müssen sich jedes Jahr neu konstituieren, wobei u. a. die Prüfung der V'beitsfnhigkeit, der personelZusu .imensetzung und die .iientliche Feststellung der Mitglieder erfolgt. Heuer traten die Kleine Lawinenkommission am 6. und die Große Lawinenkommission am 13. November, jeweils unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher, zu ihren ersten und konstituierenden Sitzungen zusammen. Während die Kleine Lawinenkommission für die tägliche Gefahrenbeurteilung zuständig ist und über eventuelle Wegsper-

ivn entscheidet, tritt die Große Lawinenkommission nur in besonderen Situationen zusammen, /.um Beispiel, wenn Evakuierungsinabnahmen notwendig sind. Für Innsbruck besieht ein Evakuierungsplan, in dem die lawinengefährdeten Gebiete mit den in diesem Bereich befindlichen Wohnobjekten ausgewiesen sind. Man unterscheidet zwei Zonen: eine rote Zone, in der mit Lawinenabgängen jederzeit gerechnet werden muß, und eine gelbe Zone, wo nur bei extrem starken und lange anhaltenden Schneefällen Lawinen zu erwarten sind. Zu den gefährlichen Lawinen auf der Nordkette zählen die Höttinger-Graben-Lawine, die Mühlauer-Klamm-Lawine, die Penzenlehnerlawine und die Rastlbodenlawine, die nun zur Verbauung ansteht.

Die neue Fußgängerbrücke über den Lohhach. (boto: Murauer)

Trocken über den Lohbach Neue Fußgängerbrücke im Bereich der Peergründe

(Th) Die gewaltigen Baumar»- den jeweiligen Wohnbaugesellnahmen auf den Peergründen schaften gestaltet werden. Wieim Westen der Stadt, die die der angenehm und auf verErrichtung von mehr als 500 kehrsfreiem Wege können nun Wohnungen zum Ziele haben, die Spaziergänger aus Richtung machen auch neue Wegver- Kranebitten die Siedlung erbindungen in diesem Bereich reichen. Die acht Meter lange erforderlich. Die Landschafts- und 1,90 Meter breite Fußgestaltung insgesamt und da- gängerbrücke — Kosten über mit auch die Planung des 200.000 Schilling - wurde mit Wegesystems liegt in Händen Hilfe eines Kranwagens auf der städtischen Grünabteilung. das fertige Fundament gesetzt. Vollversammlung Fremdenverkehrsverband Dies allerdings nur, soweit es Sie stellt die Verbindung zu (Ih) Der heuer erstmals fest- dacht. Das Schwergewicht in sich um städtische Flächen han- der Rad-Fußweg-Verbindung zustellende Rückgang im Städ- der Werbung soll in Zukunft delt, und nicht um jene, die von in der Lohbachsiedlung her. lelourismus um 14 Prozent verstärkt auf die „Sportstadt führte in Innsbruck-Igls zu ei- Innsbruck" gelegt werden, wonem Verlust von '200.000 bei man sich z. B. von dem geNächtigungen. Das bedeutet, planten Geschwindigkeitsrenwie der Obmann des Fremden- nen am Hafelekar besondere 22.500 Berufstätige pendeln täglich in die Stadt verkehrsverbandes Innsbruck- Resonanz im Ausland erwartet. Igls und Umgebung, Komm.- Als zu wenig ausgenützt wur- Von den rund 68.000 Arbeits- ben sich in diesem Zeitraum K;«l Dr. Fred Beck, bei einer den die Bobbahn und das Berg- plätzen, die in der Stadt Inns- ebenfalls ins Spitzenfeld der Pressekonferenz anläßlich der iselstadion bezeichnet. Negativ bruck zur Verfügung stehen, Innsbrucker EinpendlergemeinVollversammlung des Verban- auf den Wochendtourismus werden ein Drittel, das sind den vorgeschoben, was vor des am 25. November mitteilte, wirken sich die Ladenschlußzei- 22.500, von Berufstätigen be- allem darauf zurückzuführen ein Umsatzminus von 300 Mil- ten sowie die Sperre der meisten legt, die ihren ständigen Wohn- sein dürfte, daß gerade diese lionen Schilling. Die Folge Cafes und Restaurants an Sonn- sitz nicht in Innsbruck haben. Gemeinden beliebtes Zuzugsdieses enormen Rückschlages tagen aus. Erfolgreich arbeitete Der allergrößte Teil (84 Pro- gebiet von abwandernden Innsmüssen vermehrte Anstren- auch heuer das „Paradepferd" zent) dieser Berufstagesein- bruckern sind, die sich hier gungen sein, denn, so Beck, Kongreßhaus, das jährlich rund pendler kommt aus benachbar- ihre Einfamilienhäuser errich„es gibt kein Angebot, das 10 Prozent der Übernachtun- ten Gemeinden des Bezirkes ten, in Innsbruck aber weiternicht verbessert werden kann". gen bewirkt. hin ihrer Arbeit nachgehen. Innsbruck-Land. Konkrete Schritte wurden be- Nach wie vor harren die veralte- Das Amt für Statistik, Stadt- Andererseits sind die Gemeinreits gesetzt. So soll /.. B. eine ten Innsbrucker Bergbahnen forschung und Raumordnung den Natters, Grinzens, Axams neue Werbelinie in der Darstel- einer Modernisierung; auch hat eine Kennzahl entwickelt, und Birgit/ in den vergangelung von Innsbruck für mehr die geplante Kunstschneeanlage die das Ausmaß der Verflech- nen Jahren nach der IntensiAufmerksamkeit sorgen; auch am Patscherkofel ist, so war zu tung der Umlandgemeinden tät der Arbeitsmarktbeziehunwurden die Mittel für die Wer- hören, aufgrund bürokratischer mit dem Innsbrucker Arbeits- gen zur Landeshauptstadt etbung insgesamt um 37 Prozent Hindernisse bisher nicht ver- markt mißt. Nach diesem In- was zurückgefallen, was auf erhöht. Zur Belebung des Un- wirklicht worden. Beides wird dex liegen die Gemeinden Vols eine Sättigungstendenz in beterhaltungsprogrammes für die als lebenswichtig für den Frem- und Götzens, wie bereits vor zug auf Neuansiedlungen von Gäste ist auch an eine Zusam- denverkehr in der Zukunft be- 10 Jahren, klar in Führung. Innsbruckein schließen lassen menarbeit mit Vereinen ge- zeichnet. Ellbogen, Lans und Sistrans ha- könnte.

Mit neuen Impulsen voran

Völser und Götzener führen

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Fußgänger besonders stark gefährdet Sie sollen stärker betreut werden — Bilanz der „Aktion minus 10 Prozent" (li/) An jedem fünften Unfall in Innsbruck ist ein Fußgänger beteiligt; bei den Verkehrstoten ist's noch krasser: 1985 war jeder /.weite lote auf Innsbrucks Straßen ein Fußgänger! Sie sind, wie auch Rad- und Mopedfahrer, nicht nur schutzlos bei Zusammenstößen, sondern legen auch ein besonders leichtsinniges, oft uneinsichtiges Verhalten an den Tag. Sie sind in Zukunft verstärkt das Ziel von Bemühungen der „Aktion minus 10 Prozent" in Innsbruck. Im Rahmen dieser „Aktion" wurde — wie in allen anderen österreichischen Bezirken auch — Anfang Juni in Innsbruck ein Verkehrssicherheitskomitee konstituiert, dem VerkehrsStadtrat Dr. Harald Hummel vorsitzt. Es hat sich als Ziel die Senkung der Verkehrsunfälle mit Personenschaden um zehn Prozent durch entsprechende Aktionen gesetzt. Am 2. Dezember legte das Komitee auf einer Pressekonferenz Zwischenbilanz über seine Tätigkeit und gab einen Ausblick auf Vorhaben in der Zukunft. Dabei berichteten außer dem Vorsitzenden auch der Landesleiter des „Kuratoriums für Verkehrssicherheit", Dr. Max Gheri, Oberstleutnant Dr. Ferdinand

Was erhöhtes Tempo bewirkt (Eiz) Etwas schneller als erlaubt mit dem Auto in der Stadt — na und? Man hat ja gute Bremsen ... Irrtum: Es wäre unverantwortlich! Dr. Max Gheri (Bericht oben) erläutert dies an einem schier unglaublichen Beispiel: Ein Pkw fährt 50, ein (ganz gleicher) anderer 70 km/h. Beginnen beide Fahrzeuge an derselben Stelle gleich stark zu bremsen (etwa, weil ein unvorsichtiger Fußgängei auf die Straße springt) und bleibt das Auto, das 50 km/h gefahren ist, noch vor dem Fußgänger stehen, so hat das Auto, das 70 km/h fuln, an exakt dieser Stelle noch immer ein Tempo von 56 km/h! Fui den Fußgänger sind die Folgen unschwer auszumalen. Und für den Autolenker auch!

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Jaglitsch von der Bundespolizeidirektion sowie Senatsrat Dr. Otto Reisinger als Chef der Magistratsabteilung II (u. a. Schulamt). Es wurde, so StR Dr. Hummel, vorerst ein Flugblatt erstellt, das über Ämter, Kfz-Zulassungsstelle und Autofahrerklubs (bei Verkehrsüberprüfungen) ausgegeben wurde und wird (andere Bezirke haben es übernommen); es wurden zudem die Innsbrucker Volksschüler über einen Zeichenwettbewerb motiviert, der rund 500 junge Künstler tätig werden ließ: Er wurde am 15. November abgeschlossen. Die ersten drei Preisträger können noch vor Weihnachten ihre Preise in Empfang nehmen,

33 weitere erhalten Anerkennungen. Zufall oder nicht — in den ersten sechs Arbeitsmonaten des Komitees sanken in Innsbruck die Unfallzahlen mit Verletzten tatsächlich um rund sieben Prozent. In Zahlen: 1985 passierten zwischen 1. Juni und 30. November 686 Unfälle mit Personenschaden, 1986 waren es 637. Die Polizei wird im kommenden Frühjahr eine „Schwerpunktaktion Fußgängeraufklärung" setzen: Besonders ältere Menschen laufen selbst bei Rotlicht über die Kreuzung. Werden sie auf Verstöße aufmerksam gemacht, „sind sie kaum einsichtig" (Jaglitsch). Daß sich erst rund 65 Prozent der Männer (dafür etwa 20 Prozent mehr Frauen) angurten, ist ein weiterer Mangel, der geändert werden muß: Gelingt dies, ist das Ziel der „Aktion minus 10 Prozent" ohne weitere Mühe erreicht.

/yjarflamjta fttouHafrtj. i3s? (Eiz) In unserer Oktoberausgabe berichteten wir über Spielkarten mit Tiroler Motiven, die vor WO Jahren auf den Markt kamen. Ende November stellte Dr. Michael Forcher die Neuauflage dieser historisch und künstlerisch wertvollen Karten im Haymon- Verlag, Innsbruck, vor (Bild: Margarethe Maultasch als Schell-Dame aus der Serie Watter karten). Diese Watterkarten des Malers Edmund von Wörndle (das Bildpro gramm stammt vom Dichter Karl Domanig) entstanden 1878 und wurden 1886 neu auf gelegt. Daneben bringt der Haymon-Verlag, sonst auf tiro/bczogene Sachbücher spezialisiert, noch ein um 1815 entstandenes Tarockspiel mit Szenen aus den Tiroler Freiheitskriegen 1796-1800 für Liebhaber von Tirolensien als Nachdruck auf den Markt. Der Maler Placidus Altmutter schuf dafür vor 170 Jahren die Entwürfe. Beide Kartenspiele sind mit einer erläuternden Broschüre von Dr. Meinrad Pizzinini in Buchhandlungen erhältlich.

Klinik warnt alle „Falschparker"

Gratulation tür rüstige 100jährige im Wohnheim Saggcn! Im Wohnheim Saggen feierte am 2. Dezember Frau Maria Czue- Die Direktion des Landeskranschek gesund und geistig frisch ihren 100. Geburtstag. Stadtrat Dr.kenhauses appelliert eindringPaul Kummer überbrachte der Jubilarin die Gratulation von Bür-lich an alle Autofahrer: Die Retgermeister Romuald Niescher und einen Geschenkkorb. — Maria tungs- und Feuerwehrzufahrten Czueschek wurde als ältestes von zwölf Kindern eines k. k. Husa-dürfen im Interesse der Sicherrenoffiziers in Galizien geboren. In ihrer .1 ugendmachte sie das un-heit nicht verparkt werden, wie stete Wanderleben einer Soldatenfamilie mit: Sie ging in Ungarndies bisher gedankenlos gezur Schule und hat meist in Kasernen gewohnt. Die Jubilarin warschah! Die Einfahrt ist nur für nie verheiratet. Bis zu ihrer Pensionierung vor fast 40 Jahren arbeiPatiententransporte und Zulietete sie als Sekretärin in Wien. Von den elf Gesch wistern lebt nochferfirmen erlaubt. Ali sofort eine Schwester, heute 75 Jahre alt, in Innsbruck, (Foto: Birbaumer)wird abgeschleppt!

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Zur Duiiiiuiitenen Hochzeit

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Frau Maiy.arcthc unii Herrn Peter W i l l u - I m ( I n . I I.) Z u r ( •oldt'iitii

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Moih/eit

Zur Vollendung

I - r ; 11 a l i n i c l m d e i n n i I l e i i ii M ; i \ des 100. Lebensjahres K o h l . i ( 1 4 . I 1.) l i a u Maria ( '/ucschek (?.. 12.) I i a n Ilildei'ard inni II n i n I lulu i r k n o l l ( U., I I.) Frau Marianne und H c m i Anton / u r Vollendung Harassei ( I 1 ' . I I . ) des ')9. Lebensjahres Fran Marianne und Herrn I r a n / Herrn ( )swm Hotel ( . \ \ I I . ) Z;ic.h < 2 i . I I . )

I• r;nl I hsatielh und Herrn Ludwig

Trau Barbara kugler (2. 12.) Herrn Oskar Orschel (5. 12.) Iran Llisabcth Fischer (5. 12.) Zur Vollendung des 93. Leben.sjalire.s Frau Antonie Angcrer (12. 11.) Frau Maria Porzcr (14. II.) Frau Sophie I laimbl (IS. 11.) Frau Margarethe Janesch (2. 12.) Frau Rosina Widmann (9. 12.) Frau Martha Hubatschek (10. 12.)

(23. II.) I'iau Herta und Herrn Heinrich

/ u r Vollendung des 96. Lebensjahres Iran Lise Wosec/ek (II. 11.) Frau Maria Auer (8. 12.)

Wild (23. 11.) Frau Johanna und Herrn Josef Benko (24. 11.) Frau Hmilie und Herrn Richard Fmll (24. 11.) Frau Anna und Herrn Josef Engl (>f>. 11.) Frau Maria und Herrn Dr. Leopold Victoris (7. 12.) Frau l.rika und Herrn Dkfm. Karl ll.ivorka (8. 12.)

Zur Vollendung Zur Vollendung des 92. Lebensjahres des 95. Lebensjahres Frau Franziska Tschurtschenthaler Frau Maria Figallo (11. 11.) Frau Cäzilia Konrad (18. 11.) (18. 11.) Frau Marianne Obcrguggenberger Frau Amalic Walter (4. 12.) (20. 11.) Frau Maria Ebner (24. 11.) Zur Vollendung Herrn Frnst Baumbach (24. 11.) des 94. Lebensjahres Frau Maria Aigner (29. 11.) Frau Margarethe Hittmair(19. 11.) Frau Elisabeth Haas (2. 12.)

I1 leu holer (2.Ì. II.) F r a u A n n a u n d Herrn Paul Schuh

liau Maria Kra! (6. 12.) I lei n i I n s e l l i n k ( u . 1 2 . ) l i a u M a i ia P a t e r n o s t e r ( 7 . 1 2 . )

Z u r Vollendung des 9 1 . Lebensjahres Iran I lildei'.aid Späth ( I Y II.) Frau Anna Albrecht (21. II.) Frau Cäeilia Mairhofer (22. II.) Frau Aloisia Weis (23. 11.) Herrn Hermann Wiener (28. II.) liau lohanna Ingcnhaeli-Berenkainp (7. 12.) Herrn Josef Ditrich (7. 12.) Frau Amalic Wciss (9. 12.) Frau Rosa Adam (9. 12.) Z u r Vollendung des 9 0 . Lebensjahres Frau Anna Auer (16. 11.) Frau Gebhardina Jutz (22. 11.) Herrn Peter Sprenger (23. 11.) Herrn Andreas Hintner (27. 11.) Frau Berta Frech (2. 12.) Frau Marianne Gründler (2. 12.) Frau Anna Tammerl (6. 12.) Herrn Dr. Thomas Hussl (7. 12.) Frau Josefine Mach (10. 12.)

LESERSERYICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN VVochenend-, Sonniiiul Feiertagsdienste Apotheken 2O./2I. Dezember: Stadt-Apotheke. Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon 29 3 88, Bahnhof-Apotheke, Stcrzinger Straße 4, Telefon 26 4 20, Schützcn-Apothckc, Schützenstraße 56—58 (Olympisches Dorf), Telefon 61201, St.-Blasius-Apotheke, Vols, Bahnhofstraße 32a, Telefon 30 37 63; 25. Dezember: Apotheke „Zum hl. Kon rad", Bozner Platz 7, Telefon 25 8 17, Apotheke „Zur Universität", Innrain 47, Telefon 33 5 85 (28 711/433), SaggenApotheke, Claudiastraße 4, Telefon 28 0 92; 26. Dezember: Apotheke „Zur Tnumphpforte", Müllerstraße la, Telefon 36 5 70, Prinz-Fugen-Apotheke, Prinz-FugenStraLk 70, Telefon 44 1 80, Mariahill'-Apotheke, Innstraße 5. •Telefon SI 7 SS; 27./2K. Dezember: Alte Hol Apotheke, I Icrzog-Fricdiich Straße IM, Telefon 23 X 90, Apotheke „/um Andreas Hofer", Andreas-Hofcr-Straßc 30, 'Telefon 24 8 61, I )reifaltigkeits-Apotheke, Pradler Straße 51, Telefon 41 5 02, St.-Georg-Apotheke, Rurn, Dörferstraße 2, 'Telefon 63 4 79;

1. Jänner: Apotheke „Zum Tiroler Adler", Museumstraße 18, Telefon 24 3 29, Löwen-Apotheke, Innrain 103, Telefon 29 0 74, Linden-Apotheke, Amraser Straße 106a, Telefon 414 91, Apotheke „Zum Großen Gott", Schneeburggassc 71b, Telefon 87 6 60; 3./4. Jänner: Apotheke „Zur Triumphpforte", Müllerstraße la, 'Telefon 36 5 70, Prinz-Eugen-Apotheke, Prinz-EugenStraße 70, Telefon 44 1 80, Mariahilf-Apothcke, Innstraße 5, Telefon 817 58; 6. Jänner: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon 29 3 88, Bahnhof-Apotheke, Stcrzinger Straße 4, Telefon 26 4 20, Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56—58 (Olympisches Dorf),'Telefon 61 2 01, St.Blasius-Apotheke, Völs, Bahnhofstraße 32a, Telefon 30 37 63; 10./ II. Jänner: Apotheke „Zum hl. Konrad", Bozner Platz 7, Telefon 25 8 17, Apotheke „Zur l Iniversität", Innrain 47,'Telefon .U 5 85 (?.N 7 I I /433), SaggenApothcke, ( laudiastraßc 4, 'Telefon 28()lJ2; 17./18. Jänner: Apotheke „Zum 'Tiroler Adler", Museumstraßc 18, Telefon 24 3 29, l.owenApothcke, Innrain 103, 'Telefon 29 0 74, I inden-Apotheke, Amraset Straße lOoa, Telefon 41 4 91, Apotheke „Zum (iroßen

Gott", Schneeburggasse 71b, Telefon 87 6 60. Zahnärzte (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 Uhr) 20./21. Dezember: Dr. Maria Christina Baldauf, Ibk., Spcckbacherstraße 16a, Telefon

23 7 00, Dr. Gerhard Baldauf, Ibk., Speckbacherstraße 16a, Telefon 23 7 00; 24. Dezember: Dr. Alexander Bergsleitner, Ibk., Kranebitter Allee 144, Telefon 86 081, Dr. Gerhard Biedermann, Igls, Patscher Straße 18, Telefon 77 5 76; 25. Dezember: Dr. Walter Blaim, Ibk., Pradler Straße 75, Telefon

/ / / einem Kulturereignis gestaltete die „Cupella Oenipontunu" — 100 Innshrueker Sanger und Musiker — eine vom früheren Domkapellmeister Prof. Dr. Peter Webhofer editierte 300 Jahre ulte Messe des spanischen Barockkomponisten diovanni Felice Sances am 16. November im Wiener Stephansdom. Unter musikalischer Gesamtleitung von Kapellmeister Karl-llorst Wichmann sangen und spielten der l.xtrachor des Tiroler Landestheaters, der Innshrueker l.ehrerchor, der Bläserkreis Innsbruck und Mitglieder des Innsbrucker Symphonieorcheslers. (loto: Haslinger)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12

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42 5 48. Dr. Gertraud Biodi, Sccfcld, Innsbrucker Straße 525, Telefon (0 52 12) 33 66; 26. De/ember: Dr. Heinz Bosch, lbk., Frierstraße 15, Telefon 22 8 95, Dr. Gertraud Brabec, Thaur, Vigilgasse 4, Telefon (0 52 23)419 67; 27./2S. Dezember: Dr. Rainer Bracco, 1 lall, Pfannhauscrstraßc 1, Telefon (0 52 23) 75 20, Dr. Martin Brock, lbk., Müllerstraße 30, Telefon 24 0 74; 31. Dezember: Dr. Günther Crepa/., Hall, Stadtgraben 25, Telefon (0 52 23) 3171, Dr. Helmuth Dellemann, lbk., WilhelmGreil-Straßc 12, Telefon 27 3 71; 1. Jänner: Dent. Ludwig Dittmer, Seefeld, Münchner Straße 38, Telefon (0 5212) 24 42, Dr. Otto Freund, lbk., Innrain 36/1, Telefon 28 1 64; 3./4. Jänner: Dr. Hansjörg Duftner, Lans Nr. 154, Telefon 77 4 76, Dr. Bruno Erhart, lbk., Schützenstraße 40, Telefon 63 4 92; 6. Jänner: Dr. Paul Felder, lbk., Museumstraße 33/IV, Tür 35, Telefon 26 4 95, Dr. Richard Feuerstein, lbk., Anton-RauchStraße 30, Telefon 37 21 93; 10./11. Jänner: Dr. Othmar Nassberger, lbk., Schneeburggasse 50a, Telefon 88 6 65, Dr. Gerhard Münster, lbk., Claudiastraße 22, Telefon 214 22; 17./18. Jänner: Dr. Reinhold Drack, lbk., Anichstraßc 3, Telefon 24 4 08, Dr. Christian Fritz, lbk., Arzler Straße 168b, Telefon 62 2 58. Weitere Angebote

tuiif>, Montag bis I-'reitag von 8 bis 12 Uhr,"'Telefon 45 3 00 Dro^enberatun^sstelle Verein KIT, Mentlgasse 12, 'Telefon 22 7 27, Montag, Mittwoch, Freitag 15 bis 21 Uhr, Dienstag und Donnerstag 11 bis 13 und 15 bis 21 Uhr Verein Heilpädagogische Pflegelind Adoptivfamilien, Mentlgasse 18, Telefon 20 0 04, Montag bis Freitag 9.30 bis 12.30 Uhr, Donnerstag 18 bis 20 Uhr Lebenshilfe Tirol, Sektion Innsbruck, Domanigweg 3, Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, Telefon 41 5 21 Tiroler Sozialdienst — Familienberatung: Pradler Platz 6a, Telefon 45 2 82; jeden Mittwoch 17 bis 20 Uhr beraten RA Dr. Höfle, Psychologe Dr. Pilgermair, Dipl.Sozialarbciter Krismer. HerzSportgruppe: jeden Mittwoch ab 17 Uhr unter der Leitung von Dr. Schwab. Ärztliche ambulante Betreuung von Patienten nach einem Herzinfarkt. Gesprächsrunde „Ehescheidung und Scheidungswaisen": jeden Mittwoch 18.30 bis 20 Uhr unter Leitung von Psychologe Dr. Peter Pilgermair. Tierärzte 21. Dezember: Dr. Gert Heissl, Gcyrstraße 1, Telefon 42 79 52; 25./26. Dezember: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Telefon 24 0 86; 28. Dezember: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 20 27 83; I. Jänner: Dr. Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Telefon 42 2 12; 4. Jänner: Dr. Herminc Udovich und Dr. Astrid Lorenz, Col-diLana-Straßc 27, Telefon 64 6 47; 6. Jänner: Dr. Peter Wesscly, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63; I I . Jänner: Dr. Gert Heissl, Gcyrstraße 1, Telefon 42 79 52; 18. Jänner: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 20 27 83.

Ärztlicher Sonntagsdienst und kinderärztl. Bereitschaftsdienst (Notfälle): Telefon 35 5 44 Innsbrucker Frauenhaus, Telefon 421 12 Frauen helfen Frauen, Telefon 20 9 77 Frauenselbsthilfe nach Krebs, Auskünfte täglich von 8 bis 9 Abschleppdienste Uhr, Telefon 43 72 94 Johamiiter-Unfallhilfe (Spezial- 20./21. Dezember: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstraße 5, wagen für Rollstuhlfahrcr): TeleTelefon (0 52 72) 62 58, Helfon 44 4 02 mut Kroh GmbH, Innsbruck, Telefonseelsorge, täglich von 8 bis Schusterbergweg 26a, Telefon 23 Uhr: Telefon 17 70 (0 52 22) 63 183; Kinder- und Jnj>endteleion, Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr: 25./26./27./2S. Dezember: HansTelefon 27 0 10 jörg Holleis, Völs, BahnhofstraKettet das Leben, Montag bis Freiße 33, Telefon (0 52 22) 27 0 91, tag von 9 bis 12 Uhr und von 15 30 3134, Peter Perterer, Innsbis 19 Uhr, Telefon 28 8 75 bruck, Salurner Straße 15, TeleI'ollcnwarndienst Tirol: Telefon fon (() 52 22) 22 8 35, Hans Pletis ;><i zer, Hall i. T., Gerbergasse 8a, Sili ii lps\i höhnischer Dienst, Telefon (0 52 23) 61 77, 25 40; Montag bis Freitag von 8 bis 16 1./3./4./6. Jänner: Hans Gräber, Uhr und nach Vereinbarung, TeSteinach a. Br., Brennerstraße 5, lefon 314 24 'Telefon (0 52 72) 62 58, HelAnoinme Alkoholiker, von 19 bis mut Kroh GmbH, Innsbruck, 22 Uhr, Telefon 39 23 80 Schusterbergweg 26a, 'Telefon SozialbcraliuiK — Familienbera(0 52 22)63 183; Seite 22

10./ 11. .Immer: Hansjörg llolleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon (0 52 22) 27 0 91, 30 31 34, Peter Perterer, Innsbruck, Salurner Straße 15, Telefon (0 52 22) 22 8 35, Hans Pletzer, Hall i. T., Gerbcrgassc Nr. 8a, Telefon (0 52 23)6177, 25 40; ' 17./18. Jänner: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstraße 5, 'Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Kroh GmbH, Innsbruck, Schusterbergweg 26a, Telefon (0 52 22)63 183. Rauchiangkehrer 20./21. Dezember: Josef Kofier, Weinhartstraße 1, Telefon 316723; 25. Dezember: Fa. Anton Unteregger, Anton-Rauch-Straße 16a, Telefon 33 1 13; 26. Dezember: Helmut Gugler, Franz-Fischer-Straße 22, Telefon 26 0 80; 27./28. Dezember: Helmut Gugler, Franz-Fischer-Straße 22, 'Telefon 26 0 80; 1. Jänner: Gustav Reittcr, Weingartnerstraße Nr. 93, Telefon 34 3 28; 3./4./6. Jänner: Johann Riha, Bürgerstraße 19, 'Telefon 26 0 31; 10./11. Jänner: Matthias Windbichler, Gabelsbergerstraßc 2, Telefon 45 5 53; 17./18. Jänner: Matthias Windbichler, Gabelsbergerstraßc 2, Telefon 45 5 53. Bestattungsunternehmen (von Samstag, 12 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr, Feiertagsdienst von 0 bis 24 Uhr) 20./21. Dezember: J. Ncumair, Schopfstraße 37, Telefon 22 0 74 und 22 0 13, C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 151, Nacht 83 1 98; 25. Dezember: H. Flossmann, Marktgraben 2, 'Telefon 24 3 81, Nacht 82 7 86, Platzer Bcstattungsges.m.b.H., Rcichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04; 26. Dezember: C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, Nacht 83 1 98, J. Neumair, Schöpfstraße 37, 'Telefon 22 0 74 und 22 0 13; 27./28. Dezember: Platzer Bestattimgsgcs.m.b.l T, Reichenauer Straße 95, 'Telefon 42 3 04, II. Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24 381, Nacht 82 7 86; 1. Jänner: J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 22 0 74 und 22 0 13, ('. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 151, Nacht (S3 1 9,X; 3./4. Jüniicr: IT Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24 3 81, Nacht 82 7 86, Platzer Bestatlungsges.m.b.l I., Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04;

C

KURZ GEM ELI) I

• Line Tonbandkassettc mit zum Teil schon vergessener Weihnachtsmusik (Chor der Servitenkirchc, Ensemble des Sinfonieorchesters) und Worten von Bischof Dr. Reinhold Stecher sendet die Caritas Innsbruck auf Bestellung (Tel. 29181) um 140 Schilling zu. Der Erlös kommt Hilfsaktionen zugute. • Ab 1. Jänner gellen neue Formulare für Ansuchen uni „Förderung der allgemeinen Jugendarbeit" bzw. „Förderung von Jugendheimen". Als Einreichungstermin wurde die /-eil von Anfang Jänner bis 15. Juni des laufenden Jahres festgesetzt. Die Formulare bzw. nähere Auskünfte sind beim Referat für Jugendkultur, Ah stadtrathaus, Herzog-Fried rieh Straße 1, erhältlich. • Zur Unterstützung ilei' Finanzierung des geplanten Fisch Otterprojektes des Alpenzoos, das etwa 1,7 Mio. S kosten wird, führte der „Verein der Freunde des Alpenzoos" am 4. Dezember eine Bildcrversteigenmg durch, die rund 200.000 Schilling erbracht hat. Das Jubiläumsprogramm zum 25jährigen Bestand des Alpenzoos soll am 4. März 1987 mit der Eröffnung des neuen Vogelhauses beginnen. • Der traditionelle PresseBockbieranstich der Brau-A(i wurde heuer am 14. November im Besucherraum des Bürger brau Innsbruck vorgenommen. Redakteur Paul Muigg (tip) bewies dabei, daß er nicht nur mit glühenden Kohlen, sondern auch mit kühlem „ Kaiser- Fest bock" umgehen kann. 6. Jänner: ('. Müller, Pradler Straße 3, 'Telefon 45 151, Nacht 83 1 98, J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 22 0 74 und 22 0 13; 11. Jänner: Plat/.ei Bestattungsgcs.m.b.H., Reichenauer Straße 95, 'Telefon 42 3 04, H. Flossmann. Marktgraben 2, Tclclou 24 3 81, Nacht 82786; 17./18. Ja mier: .1. Neumair, Schöpfst ruße 37, Telefon 22 0 74 und 22 0 13, C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 151, Nacht S3 1 98.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12


AIMTLICIII

c

III! S( III II SSI N ( , I N

Manfred Ncßmann, Mariastcin, und Patricia Hackl (3. II.) • Johannes Wirth und Mag. rcr. nat. Silvia Hirsch (7. 11.) • Herbert Bosin, und Maria del PilarTorres Martinez (8. II.) • Dieter Schwei, Arnoldstein, und Maria Putzhuber( 14. 11.) • Anton Rubisoier und Ursula Muglaeh(14. 11.) • Werner Wopfner, Wattenberg, und Gabriele Singer (15. 11.) • Peter Kleine, Berlin, und Ilse Keldcrbacher (15. 11.) • Markus öttl und Gabriele Holaus (15. 11.) • Dietmar Grasl und Daniela Koman (15. 11.) • Hasan Kai und Sebahat Kilic (21. 11.) • Walter Bukovcc, Inzing, und Karin Glatz(22. 11.) • Dr. jur. Josef Danlcr, Lienz, und Dr. jur. Sabine Brunner (22. 11.) • Peter Geir, Obernberg am Brenner, und Silvia Weithas(22. 11.) • Dr. jur. Andreas Schuler und Christine Purtscher, Serfaus (22. 11.) • Dkfm. Hans-

M i l I I II I J N ( ; i N l INI) N A C H R I C H T E N

Bei Umweltsorgen oder Vorschlagen zur Verbesserung unserer Umwelt: Rufen Sie uns doch bitte an über

das grüne Telefon 26771-352 —Durchwahl Wir hellen Ihnen gerne und sind Ihnen dankbar. Ihr Amt für Umweltschutz

Jörg Vetter und Claudia Senn, Seefeld (22. 11.) • Mag. rer. nat. Wolfgang Hock und Manuela Soyer (22. 11.) • Dr. med. univ. Günter Miescnbeck und Anette Balzulat (28. 11.) • Max Huber und Sabine Neuner (28. 11.) • Alfons Schwanninger und Jacqueline Murphy (29. 11.) • Aldo Deutsch-Duppy und Christine Schädler (29. 11.) • Günter Kranebitter und Anita Schweiger (29. 11.) • Dr. med. univ. Stephan Huter und Brigitte Pomarolli (29. 11.)

Termine zur Polioimpfung Im städtischen Gesundheitsamt, neues Rathaus, Fallmeràycrstraße l/I, Zimmer 332, wird die Impfung in der Zeit vom 12. bis 23. Jänner von Montag bis Freitag nur vormittags von 8 bis 12 Uhr durchgeführt. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Schluckimpfung in den städtischen Mutterberatungsstellen von 14 bis 16 Uhr nach folgendem Plan: Montag, 12. Jänner: Salurncr Straße 4 (Telefon 27 048); Ander-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Angergasse 18 (Schule). Dienstag, 13. Jänner: Wörndlestraße 2 (Reichenau); Pcmbaurstraße 33 (Pradl); Speckbacherstraße 40 (Wiltcn); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der Schifasse (Hotting). Mittwoch, 14. Jiiniier: Roseggerstraße 1; Allerheiligenhöfe (Schule); Anton-Rauch-Straße 30 (Mühlau); der Muttcrbcratungsbtis steht an diesem Tag von 14 bis 15 Uhr in Amras (Feuerwehr) und von 15.15 bis 16 Uhr in Sieglanger (Kirche). Donnerstag, 15. Jänner: Salurncr Straße 4, Telefon 27 0 48; An-der-Lan-Straße 39 (Olympisches Dori); Innallee 3 (St. Niko-

laus); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der Fischnalerstraße. Freitag, 16. Jänner: Im Mutterberatungsbus von 9 bis 11 Uhr in der Technikerstraße. Montag, 19. Jänner: Salurner Straße 4, Telefon 27 0 48; Ander-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Angergasse 18 (Schule); Siegmairstraße 1 (Eingang: Lönsstraße). Dienstag, 20. Jänner: Wörndlestraße 2 (Reichenau); Pembaurstraße 33 (Pradl); Speckbacherstraße 40 (Wüten); der Mutterbcratungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr im Hofwaldweg (Sadrach). Mittwoch, 21. Jänner: Roscggerstraße 1; Krippengasse 4 (Ar/1); Igls (Postgebäude); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der HansUntermüllcr-Straße (Kranebitten). Donnerstag, 22. Jänner: Sahn ner Straße 4 (Telefon 27 0 48); An-der-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Innallee 3 (St. Nikolaus); der Mutterberafungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der Fischnalerstraße.

C

GEBURTEN

Thomas Tröber (22. 10.) • Julia Urschler (15. 10.) • Christina Urschler(15. 10.) • Nicole Schmider (24. 10.) • Monika Wieser (26. 10.) • Alexander Thoman (23. 10.) • Michael Meister (22.10.) • Matthias Fucik (23. 10.) • Sandra Winkler (27. 10.) • Matthias Egg (27. 10.) • Lisa Plattner (24. 10.) • Andreas Knoflach (23. 10.) • Benjamin König (31. 10.) • Bettina Grati (3. 11.) • Andreas Hechenblaikner (28. 10.) • Nicole Ludwiger (29. 10.) • Florian Köfler (2. 11.) • Nikola Haussteiner (1. 11.) • Christian Kolbitsch (4. 11.) • Christof Ostermann (6. 11.) • Marina Wohlfart (8. 11.) • Oliver Miller (10. 11.) • Lucia Colleselli (8. 11.) • Thomas Gstrein(8. 11.) • Christoph Glätzle(3. 11.) • Lisa Nössing (7. 11.) • Jacqueline Smerecnik (7. 11.) • Sabrina Peer (5. 11.) • Günther Tröber (10. 11.) • Manuel Weisz (11.11.) • Stephan Tötsch (16.11.) • Julia Schönherr (9. 11.) • Alexander Schwaiger (14. 11.) • Julia Erharter (18. 11.) • Claudia Hechenberger (20. 11.) • Andreas Winter (15. 11.) • Martin Schraffl (15.11.) • Simon Althaler (14. 11.) • Rene Mathä (14. 11.) • Hermine Stoff (2. 11.) • Katrin Leiter (21. 11.) • Herbert Steiner (17. 11.) • Manuel I.adinig(24. 11.) • Severin Zornbori ( 14. 11.) • Claudia Sabine Neussl (22. 10.) • Tobias Daniel Hcis (21. 10.) • Paul Michael Ruschitzka(22. 10.) • Michael Kurt Buchmayr (25. 10.) • Matthias Franz Anton Mayr(25. 10.) • Thomas Benno Brandt (26. 10.) • Claudia Lackner (27. 10.) • Angelika Herta Haßlacher (27. 10.) • Lukas Simon Adalbert Sigi (30. 10.) • Simon Martin Palllmber (31. 10) • Christof Karl Anton Merkl (31. 10.) • Simon Niedermoser (2. 11.) • Maria-Sofie Stadibauer (3. 11.) • Hannes Josef Seitlermann (4, II.) • Markus

Klaus Hader (5. 11.) • Richard Markus Dejakum (5. 11.) • Peter Johannes Neuner (6. 11.) • Paul Günther Neuner (6. 11.) • Katharina Johanna Zeller (8. 11.) • Marion Denise Unterlcchner (13. 11.) Sabrina Vanessa Schwarz (13. 11.) • Fabian Vincent Maria Schiffkorn (14. 11.) • Sabrina Irmgard Ingeborg Breitier (15. 11.) • Michaela Gabriele Maria Florian (16. 11.) • Michael Gregorius Steiner (16. 11.) • David Simon Kcndlbacher (18. 11.) • Lukas Günther Hörmanseder (18. 11.) • Stefan Richard Johann Krismer (21. 11.) • Elisabeth Katharina Mayr (24. 11.) • Roland Florian Gottfried Peißer (24. 11.) • Dominic-Li-On Liu (24. 11.) • Harald Matthias Brugger (20. 11.) • Daniel Schmid (23. 11.)

STERBEFÄLLE

j

Irmgard Fill (29. 10.) • Erna Grießenböck (1. 11.) • Richard Unterweger (1. 11.) • Gertrud Stremayr (1.11.) • Mag. pharm. Walter Kurz (3. 11.) • Hermine Fritz (3. 11.) • Dipl.-Ing- Julius Caspart (3. 11.) • Leopold Preißl (4. 11.) • Ludovika Rieger (4. 11.) • Anna Hochreiter (5. 11.) • Elisabeth Hauzenberger (5. 11.) • Frieda Penz (5. 11.) • Franz Beyrer (5. 11.) • Dipl.-Ing. Robert Kummer (5. 11.) • Ernst Winkler (6. 11.) • Elfriede Obertscheider (6. 11.) • Maria Kanzius (6. 11.) • Friedrich Eberl (8. 11.) • Siegfried Walser (8. 11.) • Elisabeth Schnalzger (9. 11.) • Huseyin Konuk ( 2. 11.) • Maria Beham

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 21. Jänner 1987 in einer Auflage von 57.100 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrukker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Straßc IS, Telefon 32 4 66.

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(4. 11.) • Theresia Neulinger ( 6. 11.) • Gottfried Mayr-Hasslcr (7.11.) • IrmaParth(7. 11.) • Maria Bichler (8. 11.) • Theodor Lindig (8. 11.) • Hildegard Härtung (8. 11.) • Alois Wasle (9. 11.) • Genovefa Duftner (9. 11.) • Maria Oberfrank (10. 11.) • Erwin Stoll (10. 11.) • Berta Bauer (10. 11.) • Erna-Luise Kirchmair (10. 11.) • Joseph Kofier (11. 11.) • Leopold Pareihs (11. 11.) • Dipl.-Ing. Karl Ricdmüller (11. 11.) • Maria Stadclmann(ll. 11. ) • Franz Tanzer (11. 11.) • Dr. phil. Veronika Eggert (12. 11.) • Walburg Rimi (12. 11.) • EmmaJaud(13. 11.) • GrieseldisBeck(14. 11.) • Margarita Esterle (14. 11.) • Hermann Spiegel (14. 11.) • Friderica Fedrizzi (14. 11.) • Sophia Steiner (15. 11.) • DinoTaddei(15. 11.) • Siegfried Plangger (15. 11.) ' • ZdzuslawWozniak(17. 11.) • Josef Lcchner (17. 11.) • Anna Haller

(17. II.) • Pamela Klcinliein/ (18. 11.) • Maria Ciresa( 19. 11.) • Alfred Sehafferer ( 19. 11.) • Gertraud Nussbaumer (20. 11.) • Jose! Hörmann (20. 11.) • StefanieGummerer (24. 11.) • Emma Rauch (15. 11.) • Karl Lauber (17. 11.) • Berta Ortwein (17. 11.) • Dr. med. univ. Dr. phil. Ernestine Lesky (17. 11.) • KarlUlrcich(19. 11.) • Karl Engl (21. 11.) • Sophia Regensburger (21. 11.) • Franz Orbes (22. 11.) • Artur Egger (22. 11.) • Marianne Pontiller (23. 11.) • Josef Schmid (25. 11.) • Alois Hofer (25. 11.) • Alois Bachmann (26. 11.) • Anna Genuin (27. 11.) • Elfrida Lienher (27. 11.) • Hermann Psenner (28. 11.) • Antonia Bohle (28. 11.) • Johann Manhartsberger (28. 11.) • Zäzilia Wimeder (28. 11.) • Alois Lamplmayr (28. 11.) • Anton Oswald (28. 11.) • Johann Scherl (30. 11.)

SIADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Abteilung Hausverwaltung, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von diversen Büroartikeln. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 3. Stock, Zimmer 317, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den W>. lannci 1987, 10 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurnci Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 16. Jänner 1987, um 10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Angebotsemllnung beizuwohnen. GENERALD1REKT1UN STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung

STADTWERKE INNSBRUCK

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salm ner Straße 11, 6020 Innsbruck. Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Abteilung Einkauf, Salur- Gegenstand: Lieferung von Stahlblechen, Stahlprofilen, Form- und Siener Straße 11, 6020 Innsbruck. derohren. Gegenstand: Lieferung von Textilien (Arbeitsbekleidung). Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unko Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 202, gegen einen Unko- stenbeitrag von S 300.— behoben oder als Nachnahmesemiimg angefoi stenbeitrag von S 100.— behoben oder als Nachnahmesendung angefor- dert werden. dert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 8. Jan Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 9. Jänner ncr 1987, 10 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Sa 1987, 10 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner lurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an Straße 11,2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese ein- diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht cingelan IM zusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 8. Jänner 1987, um Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 9. Jänner 1987, um 10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sit- 10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sit zungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Angebotseröff- zungszimmer, statt. Den Offertstcllern steht es frei, der Angebotseröllnung beizuwohnen. nung beizuwohnen. GENERALDIKI KTION S GENERALDIREKTION

Öffentliche Ausschreibung

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die ENTWÜRFE: Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HW-F5, HöttingWest, Bereich westlich der Sportankmen.

Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 63/fg, Amras, südlich Trientlgasse, Bereich Postareal. Dieser Bebauungsplanentwurf sieht in Teilbereichen eine Hö-

Der vorliegende Entwurf soll die Erhaltung der charakteristischen Verbauung und das weitgehend geschlossene Ensemble in diesem Bereich sichern.

Jeder, dem die Stellung eines Genieindebewohners zukommt, hat das Recht, innerhalb der Auflegungsfrist /um Entwurf schriftlich Stellung IM nehmen.

Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen I)n Entwurf sieht eine Reduktion der Sonderflächc Sportanlage westlich der Schule HöttingWest vor, wobei die reduzierte Mäche als Freiland gewidmet wird. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 52/ah, Igls, Bereich ehemaliges Golfhotcl, Patscher Straße. Der Planungsbereich umfaßt 2 freie Bauplätze, die zur Hälfte als Erciland gewidmet sind. Um zwei mogliehe Einfamilienhäuser zu errichten, wird die Geschoßflächendichte aus dem Entwurf herausgenommen.

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her/.onung von 13 auf 15 m vor. Entwurf des Schlitzzonenplanes Nr. 8, Schutzzone Hötting-Dorl. Der Bereich umfaßt im wesentlichen den Dorfkern von Hötting, die Riedgasse, Höttinger Gasse und die Kirschentalgasse und dient der Erhaltung des für das Ortsbild charakteristischen Gepräges. Entwurf Schutzzonenplan Nr. 9, beidseitig der Anton-RauchStraßc 1 und 39 bzw. Richardsweg Nr. 1.

Die Entwürfe, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsanites, Fallmerayerstraße 1,4. Stock, vom 16. Dezember 1986 bis 21. Jänner 1987 einsehbar. Darüber hinaus können weitere Informationen zu den aulgelegten Entwürfen während der Parteienverkehrszeit von 8 bis 10 Uhr von den zuständigen Sachbe-

BESCHLÜSSE: Es wurden die Bebauungspläne Nr. 13/k, Pradl, Bereich zwischen Pradler Brücke (Sill), Pradlcr,

arlx

beschlossen.

werden.

Reiehenauer, Pembaurund Kärntner Straße, 2. Entwuil', ZNr. 2852,

Nr. 16/qu, Innsbruck, Bereich Bienerstraßc — Sebastian-Scheel Straße, Nr. 102/h, Innsbruck, Bereich /wischen König-Laurin-Straße, Amraser Straße und Sill,

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12


ENERGIEBERATUNGSSTELLE ENERGIESPARSERVICE Te Raumheizung — Größter Energieverbraucher — Größte Energiesparmöglichkeit Wofür wende ich wieviel Energie auf? Diese grundsätzliche Überlegung sollte man vor jeder Energiesparmaßnahme anstellen. Ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt — berechnet vom Statistischen Zentralamt verbraucht seine Energie zu: 56 % 31 % 6,4% 6 % 0,6%

für die Raumheizung für das Auto für elektrische Haushaltsgeräte für Warmwasser und für die Beleuchtung

Der weitaus höchste Energiebedarf entfällt also auf den Sektor Raumheizung. Dort liegen daher die größten Einsparmöglichkeiten. Voraussetzungen für einen möglichst geringen Energiebedarf bei der Raumheizung sind: • der Wärmebedarf für das Haus bzw. die Wohnung ist so nieder wie möglich zu halten; • die Heizung soll möglichst verlustarm, auf den Wärmebedarf abgestimmt und gut regelbar sein. Das Ziel, den Wärmebedarf niedrig zu halten, wird durch eine entsprechend gute Wärmedämmung erreicht. Aber kennen Sie überhaupt den Wärmebedarf Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses? Nein? Im Zuge der Verstärkung unserer Serviceleistung haben wir eine Energieberatungsstelle eingerichtet. Unser Energieberater, Herr Ing. Herbert Heuschneider, • errechnet den überschlägigen Wärmebedarf für Ihr Haus oder Ihre Wohnung; • hilft Ihnen, einen Überblick über die zur Verfügung stehenden Energiearten und deren wirtschaftliche Anwendung zu gewinnen; • berät Sie bei der Auswahl und Zusammenstellung des passenden Heizsystems; • informiert Sie über sparsamen Energieeinsatz und mögliche Förderungen. Sie erreichen uns unter der Anschrift: Innsbrucker Stadtwerke Salurner Straße 11 6020 Innsbruck Telefon 247 61 - Durchwahl 285 oder 286

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12

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Mit einer kWh kann man...

... ein Mittagessen für 4 Personen kochen

-\

... eine 40-Watt-Lampe 25 Stunden brennen lassen

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>i V"

5

... 30 Liter Wasser für ein Duschbad auf 37° Celsius erwärmen

... 1 kg Wäsche waschen

... 5 Stunden fernsehen

... 7 Jahre lang 3x täglich die Zähne putzen

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12


S T A D I A ! \<.IS I KAl INNSHKl ( k AC.KAK . I O R S I I M ) ( . A R M N A M I / I . 1\ - 1043 1986

Öffentliche Ausschreibung u n i c i I nici n e h m u n g c n d e i ( l a i t e u m u l ( ri u n l l a c h c n g c s t a l t u n g mit Sitz im B u n d e s l a n d T i r o l , du- u h c i c i n s e l i l ; i ! ' i r c I i l.iln u n g c i i n a c h w e i s l i c h v c r l u g c n , n a c h ik-n B e s t i m m u n g e n d e i I n n s h i u c k c i V c r g a b c o i d n u n i ' . A u s s c h r e i b e n d e S t e l l e : Si ;u II mai 1 ist i;ii Iniishi i n k . A h i ci I u n i : I X . A m i a s c i Si r a t t e 5 , 6 0 2 0 I n n s h r u c k . G e g e n s t a n d : B e g r ü n u n g s - , B c p l l a n z u n g s - u n d P f l e g e a r b e i t e n un B e r e i c h

der IVergriinde. Die Ausschreibungsunterlagen können ah sofort hei der Magistratsabteilung IX, Aniraser Stratte 5, /.immer I, gegen einen I nkostenbeitrag von S 300.— bezogen oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 30. Jänner 1987, 10 Uhr bei der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer I, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum d<- Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebolseroiinung: Diese findet am Freitag, den 30. Jänner 1987, um 10 Uhr in der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 2, statt. Den OITertstellern steht es frei, der Angebotseröffnung beizuU

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STADTWERKE INNSBRUCK

A n g e b o t s e r o l i n u n g : D i e A n g c b o t s e r o l t n u i u 1 . ei tolgi a n s c h l i e ß e n d a u l Z i m m e r 4 1 6 in G e g e n w a r t d e r B i e t e i . Dl i< S T A D I B A I I M K 1 k l< ) k

STADTMAGISTRAT INNSBRUCK \ ( . R \ R , I O R S I - I M ) C A R I I SAMT ZI. l \ 1643 !")«()

Öffentliche Ausschreibung

unter Bauunteinehmungen mit Sitz in der Landeshauptstadt lnnshiuek, tue über einschlägige Erfahrungen nachweislich verfugen, nach den Bestimmungen der Innsbrucker Vergabeordnung. Ausschreibende Stelle: Stadtmagistrat Innshruck, Abteilung IX, Amraser Straße 5, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Erd-, Beton-, Stein- und Entwässerungsarbeiten für die Landschaftsgestaltung Peergründe. Die Ausschreibungsunterlagen können ah sofort bei der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 1, gegen einen Unkostenbeitrag von S 500.— bezogen oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 30. Jänner FÜR DEN STADTMAGISTRAT: 1987, 11 Uhr bei der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 1, DLR ABTEILUNGSLEITER: abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu . „ Dr. Götsch c. h. diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden.

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von Kabelverteilerkästcn. Icilnahmebercchtigt sind jene in Österreich ansässigen Firmen und Niederlassungen, die nachweislich derartige Netzbauteile an Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert haben. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1000.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 20. Jänner 1987, 11 Uhr in der Gcneraldircktion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebolscrüiinung: Diese findet am Dienstag, den 20. Jänner 1987, um I 1 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer,Statt"

tte I. 3 . S t o c k . Z i m m e r 4 0 2 . a b z u g e b e n o d e r z e i t g e r e c h t an d i e s e s e i n z u s e n d e n . A n g e b o t e , d i e his zu d i e s e m / e i l p u n k t nicht e i n g e l a n g t s i n d , k ö n n e n , a u c h w e n n d a s I )ai u m d e s l'c ist s t e m p e l s v o r d i e s e m I c r i n i n liciM. i n c h I m e i n h e i iieksichtis 1 ! u e r d e n .

GENERALDIREKTION

SI \DI MAGISTRAT IINNSKRUCK SIADIBAl \MI

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadthauamt Innsbruck, Amt lui Maschinen und I Ici/ungswcsen, Rottaugasse 4 , 6 0 2 0 Innsbruck.

(.cgilistami: Städtisches Wohngebäude Gutenbergstraße 2 / 4 / 6 ; Erneuerung der Heizzentrale und Umstellung von Koks- auf Gasfeuerung (für die Gasinstallation dürfen nur nach ONOKM geprüfte Rohrschwcißei eingesetzt werden) sowie Austausch der W i t c i l u n g s l e i t u n g e n . G e samlheizleistung: 2 5 8 kW. Tciliiahinchcrcchtigt sind alle konzcssionieiten Installalioiisliimen d e r Bezirke Innsbruck-Stadt und Innshiiick I and, welche nachweislich einschlägige Arbeiten zur Zufriedenheil dei jeweiligen Auftraggeber bereits durchgeführt haben. Das l.eistiiiig.sver/.eichnis kann ah sofort heim Amt lui Maschinen und I lei/ungswesen, städtischer Zentralhof, R o ß a u g a s s e 4 , Erdgeschoß, / i m

mer 19, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300.— behoben werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 19. Jänner 1987, 11 Uhr im Stadtbauamt Innsbruck, neues Rathaus, Fallmerayerstra-

Angebotseröft'nung: Diese findet am Freitag, den 30. Jänner 1987, um 11 Uhr in der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 2, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Angebotseröffnung beizuWOhnCn

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FÜR DEN STADTMAGISTRAT: DER ABTEILUNGSLEITER: Dr. Götsch e. h.

STADTMAGISTRAT INNSBRUCK AGRAR-, FORST- UND GARTENAMT ZI. IX - 1643/1986

Öffentliche Ausschreibung unter Unternehmungen mit Sitz in Österreich, die über einschlägige Erfahrungen nachweislich verfügen, nach den Bestimmungen der Innsbrukker Vergabeordnung. Ausschreibende Stelle: Stadtmagistrat Innsbruck, Abteilung IX, Amraser Straße 5, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Errichtung eines Tiefbrunnens im Bereich der Peergründe. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 1, gegen einen Unkostenbeitrag von S 300.— bezogen oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 30. Jänner 1987, 10.30 Uhr bei der Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 1, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. AngebotscroHiiuiig: Diese findet am I'reitag, den 30. Jänner 1987, um 10.30 Uhr in tier Magistratsabteilung IX, Amraser Straße 5, Zimmer 2, statt. Den ( Mfcrtslcllcrn steht es frei, der Angcbotsciolfiiung heizuwohncn

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I l'R DI N SI ADI MAGISTRAT: DLR ABI I II UNGSI.I ITI R: Dr. ( iotsch e. h.

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtluicherei nährend der »eilinaclitsferien: Am 24. und 31.1 )e/c-iiiber und am 2. .laimcr bleibt die Sladtbiulierei geschlossen. Am 2'). und Mi. Do/einber sowie am 5. .länner I9S7 ist die Stadllnicherei jeweils von ') bis I I I hr gcölTnct. Die Zweigstelle O-Dorl bleibt vom 24. Dc/ciuhcr bis 6. .laiiner geschlossen.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 12

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100 Jahre Liedertafel-Vereinshaus In diesem für Innsbruck jubiläunisreichen Jahr — es jubilierte u. a. der Stadtteil St. Nikolaus mil seinem Kindergartengebäude und seiner neugotischen Pfarrkirche, die Freiwillige Feuerwehr Igls, die „WolkenVon Josefine Justic steiner" — soll auch des lOOjährigen Bestehens der Heimstätte der Innsbrucker Liedertafel, des Hauses Bürgerstraße 14, gedacht werden. Die Innsbrucker Liedertafel, eine im Jahre 1855 gegründete Chorgemeinschaft, hatte vor ihrem Einzug in ihr bestehendes Heim eine 30jährige Wanderschaft von einem Innsbrucker Gasthaus zum nächsten hinter sich. Die Gründungsversammlung fand im Gasthaus „Zum Mondschein" (Mariahilfstraße 6) statt, aber schon zwei Jahre später zog man, mangels Platz, in den Gasthof Traube, Mariahilfstraße 22. Bereits im Okto-

ber I860 wechselte man von neuem den Vereinssitz und ließ sich in den größeren, adaptierten Räumlichkeiten im „Goldenen Kreuz" (heute Innstraße 13) nieder. Weitere spätere Zwischenstationen für die Innsbrucker Liedertafel waren das „Delevo" in der Maria-Theresien-Straße (1873-1878), der „Burgriese" in der Hofgasse (1878-1881) und schließlich der „Graue Bär" in der Universitätsstraße. Obwohl auch der Besitzer dieses letzten Domizils der Liedertafel in großzügiger Weise entgegenkam, wurde mit zunehmender Mitgliederzahl der Raumbedarf stetig größer, so daß nach diesen vielen Jahren des Umherziehens der Gedanke reifte, nun ein eigenes Vereinshaus als Heim für die Chorgemeinschaft zu schaffen. Eine günstige Gelegenheit zur Durchführung dieses Vorhabens ergab sich im Jahre 1884. Der Innsbrucker Baumeister

Johann Huter plante zu diesem Zeitpunkt, sein Wohnhaus an der Ecke Anichstraße/Bürgerstraße (Bürgerstraße 19) zu bauen, und der Vorstand der Liedertafel unter dem k. k. Oberpostdirektor Gustav Riederer, Ritter von Dachsberg, beauftragte ihn schnellentschlossen auch mit dem Bau des anschließenden Hauses Bürgerstraße 14. Die Finanzierung erfolgte zum einen Teil durch die Gewinne einer von der Liedertafel schon 1874 bis 1879 veranstalteten Effektenlotterie, zum anderen flössen auch reichlich Spendengelder von Förderern ein. So konnte am 3. Oktober 1886 das neue Vereinshaus der Innsbrucker Liedertafel — errichtet nach den für das Vereinsleben erforderlichen Bedürfnissen — eingeweiht werden; Gäste und Freunde aus nah und fern freuten sich mit den Innsbrucker Sängern. Auf die Geräumigkeit des neuen Hauses läßt eine Annonce im Anzeigenteil des Boten für Tirol vom 30. Oktober 1886 schließen, die lautet: „Die Innsbrucker Liedertafel beabsichti-

L

1886

get, ihren Sängersaal an mehreren lägen der Woche zu vermiethen. Der Saal mit den Nebenlokalitäten eignet sich besonders für Vereine zu ihren Versammlungen, dann im Fasching zur Abhaltung von Tan/unterhaltungen." Beträchtliche Schaden erlitt das Haus im Zweiten Weltkrieg, ilio jedoch nach dem Krieg durch jahrelange und von der Vereinsleitung der Liedertafel initiierte Wiederaufbauarbeiten wieder behoben wurden. So beherbergt das I laus Bürgerstraße 14 heute neben dem Innsbrucker Chor noch eine Tanzschule, seit 1964 findet auch die Studentenverbindung „Alemannia" hier Unterkunft, und der Sängersaal diente ab 1967 zeitweise sogar als Schulraum für das musisch-pädagogische Realgymnasium. Schließlich sei noch auf eine der zahlreichen künstlerischen Ausschmückungen dieses Hauses hingewiesen, nämlich auf die vom akad. Bildhauer Claudius Moiling geschaffene Büste des Minnesängers Oswald von Wolkenstein, die 1966 in einer Nische neben dem Haupteingang aufgestellt wurde. Mit diesem Kunstwerk erfüllte sich die Innsbrucker Liedertafel einen langgehegten Wunsch und weist damit auf ihr traditionsverbundenes Wirken hin.

VOR HUNDERT JAHREN

27. Dezember: Bei der Ratssitzung der (noch selbständigen Anm.) Gemeinde Wüten wird das Budget beraten. Als gewichtigste Ausgaben erscheinen jene für das Straßenwesen: Es ist an eine Regulierung der Hl. Geist-Straße und an die Errichtung einer neuen eisernen Brücke (über den Sillkanal, Anm.) beim Adambräu geDas festlich dacht. Ebenfalls bei dieser Sitdekorierte zung beschlossen wurde die BeSängerheim der Innsbruk- nennung der Verlängerung der (Innsbrucker) Bürgerstraße in ker LiederRichtung Süden nach dem Tirotafel am ler Freiheitskämpfer Andreas 3. Oktober 1886. Origi- Holer. nalfoto: Archiv der 28. De/.emher: „Wie seit einer Innsbrucker Reihe von Jahren fand auch Liedertafel, heuer im hiesigen Spital eine Repro: würdige Feier des WeihnachtsMurauer abends mit Christbaum und

Bescherung der Kranken statt. ... Zwei kleine Mädchen trugen mit bewunderungswürdiger Klarheit und Richtigkeit, die ihrem Gedächtnis alle I'.hiv machte, Gedichte vor, in denen sie die edle Gesinnung jener guten Menschen priesen, welche das Christkindchen mit seinen reichlichen Spenden auch den Weg in die düsteren Krankensäle und zu den armen Kranken finden ließen." 7. Jänner: In Innsbruck gründet sich

ein

T r a b r e n n verein,

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scine Veranstaltungen auf der Rennbahn im Saggen durchführen wird. Für die erste Schlitten wettfahrt am 23. d. M. gewährt der Gemeinderat eine Subvention von 100 fl. sowie die Benützung städtischer Dekorationsgegenstände. J.


Innsbrucker Stadtnachrichten