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LAND ESHAUi» 1 S T ADI 22. Oktober 1986/Nr. 10

An einen Haushalt P.b.b. D Erscheinungsort Innsbruck D Verlagspostamt 6020 Innsbruck

Luftraum von Innsbruck unter Kontrolle Früherkennungssystem für Inversionslagen — Meteorologisches Meßnetz im Bereich der Stadt Von Inversionslagen will man sich in Zukunft nicht mehr überraschen lassen: Kin Früherkennunj»ssystem, verleih über das jjan/e Stadtgebiet, wird bereits im kommenden Winter über unsere Luft wachen und einen vollständigen Überblick über die meteorologische Situation in Innsbruck geben. Derartige „Wind- und Wärmespione" sind bzw. werden beim VOEST-Hochhaus im Olympischen Dorf, im Bereich des Hauptbahnhofes, am Flughafen, in der Nähe des Alpenzoos, auf der Hungerburg, am Rastelboden, auf der Seegrube und am Hafelekar installiert. Von den einzelnen Meßstellen werden die Angaben über Wind-

Stadtteil Amras kanalisiert

richtung, Windstärke und Temperatur zur Zentrale am Flughafen gefunkt, wo durch Experten der Wetterdienststelle die Auswertung erfolgt. Aus dem erstellten Temperaturprofil ist dann klar ersichtlich, wann, in welcher Form und wo sich eine Inversionslage aufbaut bzw. auflöst. Das Früherkennungssystem beruht — wie UmweltschutzStadtrat Dr. Josef Rettenmoser erläuterte — auf folgender Überlegung: Die Schadstoffbelastung in der Kessellage von

Innsbruck tritt besonders dann auf, wenn weder der Wind geht, noch ein Luftaustausch nach oben möglich ist. Beim Luftaustausch steigt warme Luft mit den Schadstoffen auf, und kalte Luft sinkt ab. Dieser Luftaustausch wird jedoch bei Inversionslagen verhindert, weil sich in der Tallage ein „Kältesee" bildet und darüber eine warme Luftschicht liegt. Diese Luftverhältnisse können durch das Früherkennungssystem in verschiedenen Höhenlagen mit den Temperatur- und Windmessern festgestellt werden. Was bringt es nun praktisch, wenn man über die Bildung einer Inversionslage informiert ist? Es können rechtzeitig Maßnahmen gesetzt werden, die zu

einer Verminderung des Schadstoffausstoßes führen, wie zum Beispiel die Drosselung von Heizanlagen oder Beschränkungen des Kfz-Verkehrs. Ein bundeseinheitliches Smogalarmgesetz ist in Ausarbeitung. Inversionslagen stellen besonders für ältere und kranke Menschen sowie für Kleinkinder eine nicht zu unterschätzende Belastung dar. Deshalb gilt auch

Die Impfzeit beginnt wieder! In dieser Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" weisen wir unsere Leser auf zwei wichtige Impftermine hin: die jetzt aktuelle Grippeimpfung und die nach wie vor sehr wichtige Impfung gegen die Kinderlähmung. Näheres dazu und die Fermine lesen Sie auf Seite 11. hier der Grundsatz: Vorbeugen ist besser als heilen, /.war / e i -

gen die Kcmüliiiii^cn der Stadt Innsbruck in Sachen sauberer I ilkt \iiii Jahr /ii Jahr nachweisbar nielli Ixlolg, Inversionsla^en wird man jedoch nur durch eine recht/citijje Diagnose und eine entsprechende Therapie in den (irilT bekommen.

Drei Firstfeiern auf den Peergründen Seite 5 Eine Woche lang, vom 23. bis 29. September, nut eine hochrangige Delegation aus Innsbrucks T'reundschaftsstadt Tbilissi ( Tiflis, (ìeorgien) zu ( inst in Tirol — hier: kurz vor dem A bflug. Von links: StR Skull Dr. o'iUi neuen Hummel: Dolmetscherin Mag. Platzgummer-Kienpointner; Alt-Bgm. Dr. Lugger; Bürgermeister Beirieben Anreiz Säur Meskischwili von Tbilissi; Bürgermeister Rotnuald Niescher; verdeckt, StR Dr. Wilhelm Steidl. Ausführlicher Bildbericht auf Seite 12/13.


KURZ GEMELDET • Der „Verein der Freunde des Alpenzoos" hat es sich zum Ziel gesetzt, zum 25-Jahr-Jubiläum dem Zoo (im September kommenden Jahres) ein neues, naturnahes Fischottergehege zu schenken. Es wird rund 1,7 Mio. S kosten. Die Finanzierung soll durch die eben erschienene Fischotter-Medaille unterstützt werden. Sie ist bei allen Geldinstituten erhältlich. • Vom 9. Oktober bis 14. November 1986 zieren rund 40 Bilder in Mischtechnik von Besonders Schulklassen ließen sich die Chance nicht entgehen, bei Wieslaw Skowronski die frischder Weltraumausstellung in der Dogana des Kongreßhauses in getünchten Wände der StadtInnsbruck Raketenmodelle und Satelliten „im Original" aus näch- bücherei Innsbruck. Die Ausster Nähe zu betrachten. (Fotos: Murauer) stellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei (Mo., Di., Do., 9 - 1 1 , Mi., 9—14 und nachmittags 16—18, Sowjetrussen und Amerikanerin an einem Tisch Fr., 9—16 Uhr) zu besichtigen.

Innsbruck lud Raumfahrer ein (Eiz) Ganz normale Menschen, keine Spur von James Bond: das ist der erste Eindruck, wenn man ihnen gegenübersitzt. Aus Anlaß des Weltraumkongresses lud Bürgermeister Romuald Niescher die Astronauten des Westens, die Kosmonauten des Ostens und die Organisatoren des Kongresses, mit Prof. Dr. Johannes Ortner, dem Geschäftsführer der österr. Gesellschaft für Sonnenenergie und Weltraumfragen, an der Spitze,

zu einem Mittagessen. Die Teilnehmer hatten klingende Namen: unter anderen Valerie V. Ryumin, UdSSR, drei Raumflüge (Sojus 25, 32 und 35); DDR-Generalmajor Sigmund Jahn, Flug im Sojus 31, und die, weil Ersatz, der Challenger-Katastrophe entkommene Barbara Morgan, USA. Bgm. Niescher: „Die Weltraumforschung sollte nur dem Frieden und der Entwicklung der Menschheit dienen . . . "

• Der Flughafen Innsbruck konnte von Jänner bis August des laufenden Jahres das Passagieraufkommen gegenüber demselben Zeitraum 1985 um 22 Prozent steigern: von 99.450 auf 121.189. Hauptgrund dafür sind die gut ausgebuchte neue Verbindung der „Dan-Air" von und nach London sowie die stark frequentierten Urlaubsflüge der „Tyrolean Airways". • Volksanwalt Dr. Franz Bauer hält am Dienstag, dem 28. Oktober 1986, von 9 bis 13 Uhr in

Innsbruck, Amt der limlcr Landesregierung, Neues 1 ;uuihaus, 1. Stock, Zimmer 102, einen Sprechtag ab. Anmekluii gen dazu sind schriftlich min telefonisch an das Amt der 1 iroler Landesregierung, Bcratungs- und Beschwerdestelle, 6020 Innsbruck, Altes Landhaus, Telefon (0 52 22) 2N 7 01. Klappe 711, Durchwahl, /u richten.

Buchwoche mit Autorenlesungcn Bis 9. November hat der Bucli freund wieder Gelegenheit, im Ausstellungssaal der Timlei Handelskammer in rund 3000 Bänden zu schmökern. Die Buchausstellung 1986 bietet zudem die Sonderschau „Der Wein in der Literatur — Lesen und Genießen". Bei Aulorenlesungen kommen folgende Schriftsteller zu Wort: Hugo Portisch, Christian Paul Berger, Helmut Schinagl, Sigmund Kripp, Otto Grünmandl, Kai I Mittermaier und Alfred Kolleritsch. INNSBRIK Kl K SI ADI \ A< IIKK IITKN — Offizielles Miltriliiiicshliill der Landesh:iiiplsl:iill. I lernusr.ebci. l in ti tümer und Verleger: die Stadtgenieuulr Innsbruck. Chefredakteur und lui den Inhalt verantwortlieh: Alberi Hi/mgei, in der Redaktion: Ulla Khringhaus-1 Inen und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck. Rathaus, Maria-Theresicn-SlraUe IN. Tel. 32 4 66. Druck: WagncrVhc Univ.Huchdruckcrci Buchroithncr & ( 'o.

Denkanstöße für den „guten Ion" im Kathans

Empfang der Stadt Innsbruck für die Astronauten und die Organisatoren des Weltraumkongresses: Bürgermeister Romuald Niescher beiseiner Tischrede. Auf dem Bild rechts von ihm Barbara Morgan (USA), ganz, rechts Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Cap (Innsbruck), ganz links (ìeneraltnajor Sigmund Jahn, Kosmonaut aus der DDR, daneben Valerie Ryumin ( UdSSR), der an drei Weltraumflügen teilgenommen hat. Seite 2

„Amtskappel-Menlalität", dazu geschrobencs Aniisdeutsi //. vor allem aber überheblich-unfreundliches Verhalten will Bürgermeister Romuald Niescher im Innsbrucker Rathaus geachtet und daraus verbannt wissen. Auf Anregung von Magistruisdirektor Dr. August Watnmes wurde deshalb eine kleine liroschitre erstellt und allen städtischen Bediensteten überreicht. \ ersehen mit humorvollen Zeichnungen (von Thomas Posch), soll dieser „Ma gist ra tier- Knigge" Denkanstöße liefern und so helfen, stets den richtigen Ton und die entsprechende Einstellung im Umgang mit dem Hinget z.u finden.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10


„Maßgeschneiderte" Spielgerätc Attraktive Kinderspielplätze durch sorgfältige und genaue Planung ( I h ) I m k|iiu I M V I I

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Liebe Mitbürger! In der ersten Oktoberhälfte war Innsbruck wieder einmal Tagungsort für einen aufsehenerregenden Kongreß: Neun prominente Astronauten aus West und Ost, mehr als 1000 Weltraumexperten weilten in unserer Stadt. Das Beispiel dieses Musterkongresses, den die tüchtige Kongreßhausführung vor einem Jahr für Innsbruck gewinnen konnte, macht deutlich, was unsere Chance ist: Innsbruck im neutralen Österreich, in landschaftlich reizvoller Umgebung, ist wie kaum eine andere Stadt geeignet für Begegnungen aus Ost und West. Menschen aus allen Gesellschaftssystemen fühlen sich wohl bei uns. Wenn das Kongreßhaus seine Kosten selbst nicht zur Gänze deckt, so wirkt es doch auf zahlreiche Wirtschaftssparten so befruchtend, daß die A ufwendungen dafür mehr als gerechtfertigt sind: Man nennt das Umwegrentabilität. 1000 ausgesprochen gute Gäste (dazu Z äh leu Kongreßteiln eh DÌ er) sind nicht alles: 130 Journalisten berichteten vom Weltraumkongreß in alle Welt — Innsbruck kam dabei immer vor. Und wem es hier gefallen hat, der kommt mogli cherweise als Urlaubsgasi wieder. Der Urlauberrückgang im heurigen Sommer soll uns anspornen, alle ( hancen zu nützen: Wir haben sie!

der an der korpei lichen Bewegung am deutlichsten /uni Ausdruck. Schier unermüdlich wird geschaukelt, geklettert und gerutscht, wobei das Spielen offensichtlich erst im Kreise von Gleichgesinnten so richtig Spaß macht. Innsbrucks öffentliche Kinderspielplätze sind, das kann sicher behauptet werden, reich mit Spielgeräten ausgestattet. Die Anlage der Plätze, die Auswahl der Geräte und ihre Aufstellung liegt in Händen der Entwurf- und Neiibauleitung in der städtischen Grünabtcilung. Hier wird nicht nur die Gestaltung der städtischen Grünflächen im allgemeinen (Geländeniodellierung, Einteilung in Ruhe- und Spielbereiche, Wegeführung, Bepflanzung usw.) festgelegt, sondern auch von vorneherein, wo welches Spielgerät stehen wird. Wie jeder, der mit Kindern zu tun hat, weiß, ist Spielzeug nicht gleich Spielzeug. Das eine vermag Kinder zu fesseln, das andere wird schnell weggelegt. Die Stadtgemeinde, die jährlich ein bis zwei neue größere Grünanlagen bereitstellt, gibt allein für die darin aufgestellten Spielgeräte durchschnittlich 130.000 Schilling aus. (Die Kosten für die Aufstellung und die aus Sicherheitsgründen starke Verankerung sind hier nicht enthal-

DieSchwingboje, hierum Spielplatz in der Angergasse, findet beiFotos: Murauer) geisterten Zuspruch. ten.) Verständlich, daß sie bemüht ist, diesen Betrag in attraktive und den neuen Entwicklungen folgende Geräte anzulegen. Nahezu unschlagbar sind, was ihre Anziehungskraft betrifft, die Rutschen und Schaukeln. Um den Kindern allerdings ein längerfristiges Spielvergnügen zu ermöglichen, genügt es nicht, so der zuständige Fachmann, Ing, Gerhard Dendl, nur ein bis zwei Geräte in einer Ebene nebeneinander aufzustellen. Erst in Verbindung mit z. B. einem Spielhaus, einer zweiten Rutsche oder Schaukel, eventuell einer Kletterwand oder einigen Schaukel-

pferden wird das Spielareal zum Erlebnisbereich. Um die Spielgeräte den jeweilig unterschiedlichen Gegebenheiten am Platz anzupassen, werden sie „maßgeschneidert". Dies bedeutet, daß sie entsprechend den Plänen des Amtes zusammengesetzt und postiert werden. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist ein großes Gerät, das „alle Stückln spielt", noch längst nicht die beste Lösung, denn dann behindern sich die Kinder vielfach gegenseitig. Fingerspitzengefühl ist also auch hier vonnöten! Wie Spielplatzbesucher feststellen werden, unterscheiden sich die ( ieräte auch in den verwendeten Materialien. So wird z. B. aus städtebaulichen Gründen in den Stadtrandgebieten unii auf Waldspielplätzen gerne dunkles Holz verwendet, im Stadtgebiet jedoch buntes Melali oder Plastik. Seil iinul /wei Jahren erobert sich ein neues Spielgerät die Herzen der Kin<l< -i : die I'ederwippc in vielerlei ( u stall. Sie erfordert Kraft und Schwung und fördert zugleich die Geschicklichkeit und das Gleichgewicht. Auch diese neuen Geräte sind selbstverständlich, bevor sie auf den Markt kommen, hinsichtlich ihrer SiRutschen und Schaukeln — nach wie vor die begehrtesten Geräte cherheit strengen Prüfungen unterworfen. am Spielplatz. Auch hierum Mitterweg.

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Turniisvcrcinshaus wird renoviert Nacli Beseitigung der letzten rechtlichen Hürden gab der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher „grünes Licht" für die Renovierung des

Aus dem Stadtsenat Turnusvereinshauses. Innsbrucks größtes Stadterneuerungsprojekt in diesem Jahrzehnt sieht im Endausbau 70 Wohnungen und vier Geschäfte, dazu 21 Garagenabstellplätze vor. Die Gesamtkosten liegen zwischen 70 und 80 Millionen Schilling. Die erste Baustufe, derzeit in Arbeit, umfaßt 39 Wohnungen und vier Geschäfte. In 18 Monaten werden rund 46 Mio. S dafür verbaut sein.

Dörferstraße durch Arzl verbreitert Auch der Verbreiterung der Dörferstraße durch Arzl steht nichts mehr im Weg: Der Stadtsenat beschloß die Beteiligung an den Kosten (etwas mehr als die Hälfte zahlt das Land). Der Ausbau zwischen Krippengasse und Lehmweg kostet fast sieben Millionen Schilling, auf Innsbruck entfallen 2,850.000 Schilling. Für die Grundeinlösen muß die Stadt rund 4,6 Mio. S lokkermachen. Der Stadtsenat beschloß einhellig die notwendigen Budgetschritte.

Ortsgebiet von Amras wird kanalisiert Ordnungsgemäße Abwasserentsorgung durch Anschluß an Kanalnetz (Th) Der Stadtteil Amras geht mit großen Schritten seiner vollen Kanalisierung entgegen. Was im Vorjahr mit dem Bau des Hauptsammelkanals am Grabenweg begonnen wurde, findet heuer im Verlegen der Kanalrohre in der Geyrstraße und in der Luigenstraße seine Fortsetzung. Diese sowohl für die Stadtführung als auch für die Anrainer erfreuliche Tatsache wird auch vom Leiter des Amtes für Stadtentwässerung, SR Dipl.Ing. Heribert Nachtschatt, mit Erleichterung kommentiert: „Ein großer Brocken ist damit erledigt!" Die Kanalisierungsarbeiten, die im Sommer im nördlichen Teil der Geyrstraße begonnen haben, werden zur Zeit im südlichen Teil weitergeführt, wobei insgesamt auf einer Länge von 390 Metern Rohre verlegt werden. Im Anschluß daran folgen noch heuer die ersten 100 Meter in der Luigenstraße. Abgesehen von den erschwerten Verkehrsbedingungen für die Anrainer bietet die Baustelle in der Geyrstraße auch für die Bauausführenden einige Schwierigkeiten. Dies betrifft in erster Linie die besonders tiefe Verlegung des Kanals, die erforderlich ist, um das notwendige Gefälle zu er-

Kanalverlegung in der Geyrstraße in Amras. zielen. Bis zu fünf Meter tief muß der Schacht gepölzt werden. Fest steht bereits, wie es im kommenden Jahr weitergehen wird. Das Programm enthält den noch fehlenden nördlichen Teil des Bichlweges, das östliche Teilstück in der Philippine-Welser-Straße, den Kirchsteig und den Winkelfeldsteig.

(Foto: Murauer)

Sind diese Arbeiten fertiggestellt, ist Amras, bis auf einen kleinen Bereich in der östlichen Luigenstraße, der aber erst im Zuge eines Straßenausbaues kanalisiert werden kann, voll an das Abwassernetz angeschlossen. Hält man sich die Kosten von 7000 bis 10.000 Schilling für einen Laufmeter verlegten Kanals vor Augen, werden die Summen verständlich, die in Amras erforderlich sind. Heuer müssen acht Millionen Schilling und im nächsten Jahr sieben Millionen Schilling aufgewendet werden.

Sfcidtbildsorgen Maßnahmen gegen die unschöne Verklebung der Auslagenscheiben mancher Geschalte mit Werbeplakaten will der Stadtsenat in der Novelle der Bauordnung durch das Land verankert sehen. Auch Verkaufskioske, wie Würstelstände, sollen künftig einer Genehmigungspflicht durch die Bauordnung unterliegen. Damit will man ihre unschöne Inflation stoppen.

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Atlas Tyrolensis (Th) Nun ist es auch für den Normalbürger erschwinglich geworden, geistig im Tirol des 18. Jahrhunderts zu wandern. Möglich wird dies durch die Volksausgabe des „Atlas Tyrolensis", dieses kartograliUS-Botschafter Ronalu v, minder in Innsbruck Bei seinem Antrittsbesuch in Tirol stattete der Botschafter der USAschen Meisterwerks des Bauern aus Oberperfuss, Peter Anich. in Österreich, Ronald S. Lauder (links), seit 2H. April in Wien akkreditiert, Bürgermeister Romuald Niescher im Rathaus einen Be-Die 104 Seiten starke Kartensuch ah. Dabei bezeichnete Bgm. Niescher die USA als „den Ga-sammlung erschien im Verlag Tyrolia und kostet 209 Schilranten dafür, daß Österreich ein freies Land ist". Lauder bot seine Hilfe beim Knüpfen von Wirtschaftskontakten an. (Foto: Murauer)ling.

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beherrschen die zwischen den Rohbauten herausragenden Kräne das Bild auf den Peergründen. Dennoch hat die Stadtgemeinde bereits alle Wohnungen an Familien, die einen dringenden Wohnbedarf nachweisen konnten, vergeben. Im Vordergrund die aus drei Häusern bestehende Anlage der Wohnungseigentum. (Fotos: Eliskases)

Zeit der Firstfeiern angebrochen Zügiger Baufortschritt auf den Peergründen — Besiedelung etappenweise (We) Es ist genau 16 Monate her, daß nach einer langen Zeit der politischen Willensbildung und einer Kette Städte- und raumplanerischer Überlegungen auf den Peergründen die erste Grundsteinlegung stattfand. Nun sind bereits fünf von sechs Abschnitten mit mehr als 400 Wohnungen in Bau, und drei der von der Stadtgemeinde mit der Errichtung der einzelnen Wohnanlagen betrauten gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften konnten dieser Tage das Richtfest feiern. Die erste war am 24. September die „Wohnungseigentum", die im Westen des Areals eine Anlage mit 62 Wohnungen errichtet. Ihr folgte am 30. September die Tiroler Gemeinnützige Wohn-

bau- und Siedlungsgesellschaft mit einem Projekt, das insgesamt acht Häuser mit 71 Wohneinheiten umfaßt. Am 2. Oktober war die Neue Heimat an der Reihe. Dieses südlichste Bauwerk auf den Peergründen wird nach seiner Fertigstellung 84 Familien ein neues Heim bieten. Die Baukosten für alle drei Wohnbauprojekte belaufen sich auf rund 250 Millionen Schilling. Insgesamt wird auf den Peergründen — das Stadtteilzentrum Hötting-West eingerechnet — mehr als eine Milliarde Schilling in Bewegung gesetzt, womit durch die Bebauung der Peergründe neben der Linderung der Wohnungsnot in Innsbruck auch wesentliche Impulse für die Wirt-

schaftsförderung und die Sicherung der Arbeitsplätze gegeben werden. Die Übergabe der Wohnungen wird etappenweise zwischen 1987 und 1989 erfolgen. Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer, der gemeinsam mit Mitgliedern des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses, den Repräsentanten der Wohnbaufirmen, der Stadtplanung und des Wohnungsamtes sowie der Arbeiterschaft an den Firstfeiern teilnahm, versprach, daß man gleich nach den Firstbäumen mit dem Pflanzen von echten Bäumen beginnen werde, so daß bei der Besiedelung der Wohnungen auch schon viel Grün in der Anlage selbst das Auge erfreuen wird.

Auch die Tiroler Gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft feierte schon das Richtfest. Am Rednerpult Dir. Dr. Otmar Riz. (F. : Frischauf)

l'irstjeicr der Wohnungseigentum am 24. September: Von rechtsSeit dem 2. Oktober schmückt auch das Projekt der Neuen Heimat nach links: Stadtplanungschef Univ.-Doz. Dipl.-lng. Dr. Arnold ein Firstbaum. Gemeinsam mit Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer beKlotz, Wohnungsamtsleiter Franz Wofilgemuth, Landesrat Frido-sichtigten auch u. a. Dr. Klaus Lugger, OAR Wofilgemuth, Landtagspräsident Dir. Thoman, Frau GR Herta Grasl und Architekt lin Zanon, der Obmann des gemeinderätlichen WohnungsausschusDipl. -Ing. Thurner (von links nach rechts) den Rohbau. ses, Ing. Franz Barenth, und WE-Direktor Dipl. - Vw. Franz Haid. Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10

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für Berufstätige — Mi., 22., Mi., 29. Oktober (Beginn jeweils 15 Uhr), Do., 6. (Beginn: 20 Uhr), (Beginn: 19.30 Uhr, wenn nicht anDi., 11. (Beginn: 15 Uhr), Fr., ders angeben) 21. November (Beginn: 20 Uhr) I K-i lockerer (Schauspiel von Ul- Panoptikum — Zwangsvorstellunrich Bcchcr/Pcter Prcses) — Mi., gen von Karl Valentin — Sa., 8., 22., Mo., 27., Mi., 29.Oktober, Sa., 15., So., 16., Mi., 19., Sa., So., 3., So., 9., Fr., 21., So., 22. November 23. November Der Engel von Prag (Oper von Ce- Tiroler Landestheater sar Bresgen) — Do., 23. Oktober, Werkraumtheater Sa., 1., Mi., 5., Fr., 7., Mo., 10., (Beginn: 20 Uhr) Di., 11. November Cosi fan tutte (Oper von W. A. Mo- Aus der Fremde (Ernst Jandl) — 26. zart) - Sa., 25., und Di., 28. Oktober, 1., 7., 22. November (Premiere), Mo., 3. Oktober, Jolifanto Bambla — 14., 15. NoDo., 6. November vember Die Csardas! ürstin (Operette von Emmerich Kaiman) — So., 26. Konzerte Oktober, Di., 4., Mi., 12., So., (Beginn: 20 Uhr, wenn nicht anders 16., Sa., 22. November Der Traum, ein Leben (Schauspiel angegeben) von Franz Grillparzer) — Sa., Sa., 25. Oktober, Kongreßhaus, Saal Tirol: Festkonzert 75 Jahre 15., und Di., 18. (Premiere), Mi., Sängervercinigung Wolkcnstci19. November ner Mo., 27. Oktober, Kongreßhaus, Tiroler Landestheater Saal Tirol (Beginn: 19 Uhr): Kamnierspiele Gastspiel Ivan Rebroff (Beginn: 20 Uhr, wenn nicht anders Mi., 29. Oktober, Kongreßhaus, angegeben) Saal Tirol: Musikanten-Starparade Kabale und Liebe (Schauspiel von Friedrich Schiller) - Do., 23., Do., 30., und Fr., 31. Oktober, Kongreßhaus, Saal Tirol: 1. Symphoniekonzert — Innsbrucker Symphonieorchester — Dirigent: Edgar Seipenbusch — Gustav Mahler: Symphonie Nr. 7, c-Moll Fr., 31. Oktober, Großer Stadtsaal: Konzert der Polizeimusik und Gendarmeriemusik Tirol Sa., 1. November, Kongreßhaus, Saal Tirol: Gastspiel STS Di., 4. November, Kongreßhaus, Saal Tirol: Gastspiel Constantin Wecker Mi., 5., und Do., 6. November, Großer Stadtsaal (Beginn: 9.30 und 11 Uhr): 1. Schuljugendkonzert Sa., 8. November, ORF-Studio Tirol, Funkhaus, in Zusammenarbeit mit dem ORF und der Galerie St. Barbara: Ensemble de percussion de Nantes (Institut Francais) /(//i,'(S(/;/.///( tun ilwaler: „Der So., 9. November, Hofgartencafé liockerer" von Ulrich Becher und (Beginn: 10 Uhr): Hofgartencal'eter f'reses halte am 1. Oktober im fekonzert — Gitarrentrio Mariirolcr I Aindestheater Premiere. gret Seebacher, Ulrike Maier, Links im liilil Winfried Gözlitz und Gerald Huber — Lyrik von Karl rechts Kmi Müller-Waiden. Regie Öbelsberger fuhrt Irmi.: Kainratli. Di., 11. November, Konservatoriumssaal: 2. Kammerkonzert — Roger Salander (Klarinette) — Fr., 24., Sa., 25., Do., 30., Fr., 31. Harald Ossberger (Klavier) — Oktober, Sa., 1., Di., 4., Mi., 5., Claude Debussy: Premiere Mi., 12., Do., 20. November Rhapsodie für Klarinette und Jugcndtreft „Jolifanto Bambla" — Klavier — Frich Fder de Lastra: Thcatcrgruppe ani (iymnasium

Tiroler Lundcstheater Großes Haus

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Ein slawisches Programm (Ischaikowski, Liszt, ih,>nik) bringt tias 2. Symphoniekonzert am 17. und 18. November. Ludovtt Rajter (linkes Bild), mit seinen 80 Jahren immer noch stark engagiert, dirigiert das Innsbrucker Symphonieorchester. Solist ist Dezsö Ranki, rechts (Klavier).

Pentagramm für Klarinette und Klavier — Francis Poulcnc: Sonate für Klarinette und Klavier — 1. Strawinsky: Drei Stücke für Soloklarinette — Johannes Brahms: Sonate für Klarinette und Klavier Es-Dur, Nr. 2, op. 120 Mi., 12. November, Konservatoriumssaal: Konzert der Mozartgemeinde — Klavierkonzert Prof. Kontarsky Fr., 14. November, Großer Stadtsaal: Konzert des Tiroler Sängerbundes 1860 Do., 13., bis Sa., 15. November, Kongreßhaus (ganztägig): 7. Alpcnländischer Volksmusikwcttbewerb — Fr., 14. November, 20 Uhr: Volkstanzabend, Sa., 15. November, 20 Uhr: Festabend, Abschlußkonzert So., 16. November, Hofgartencafé (Beginn: 10 Uhr): Griechische Lieder, gesungen von Lcfteris Gregoriadis Mo., 17., und Di., 18. November, Kongreßhaus, Saal Tirol: 2. Symphoniekonzert — Innsbrucker Symphonicorchestcr — Ludovit Rajter (Dirigent) — Dezsö Ranki (Klavier) - P. I. Ischaikowski: „Romeo und Julia" (Phantastische Ouvertüre) — Franz Liszt: Konzerte für Klavier und Orchester Nr. 1, Es-Dur — Anton Dvofäk: Symphonie Nr. 8, G-Dur, op 88 So., 23. November, Konservatoriumssaal: Klavierabend Detlev F.isinger — Zum 100. Todestag von Franz Liszt So., 23. November, Hofgartencafé (Beginn: 10 Uhr): Hofgartencafékon/crt: Verena Schebrak (Querflöte), Elisabeth Giacomuz/.i (Gitarre und Gesang)

Ausstellungen Stadtarchiv, Badgasse 2: Jubiläumsausstellung anläßlich 100 Jahre Pfarrkirche St. Nikolaus und 100 Jahre Kindergartengebäude St. Nikolaus — bis 27. Februar 1987 (Mo. bis Do. von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis 13 Uhr) Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15: Glas 1905-1925 - vom Jugendstil zur ART DECO (veranstaltet vom Österr. Museum für angewandte Kunst in Wien in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Fcrdinandeum in Innsbruck — bis 9. November (Di. bis Sa. von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage von 9 bis 12 Uhr, Mo. geschlossen) Stadtturmgalerie, I lerzog-Fricdrich-Straße 21 : Frciburger Künstler — Referat Städtepartnerschaft Innsbruck-Freiburg — bis 12. November; Georg Loewit — Dieter Manhartsberger — 19. November bis 20. Dezember (Di. bis Fr. von 14. bis 18 Uhr, Sa. von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertage von 10 bis 22 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg 3: Senior aktuell '86 - 7. bis 9. November (von 9.30 bis 18.30 Uhr) Atelier Hofinger, Tempistraße 5: Hans Magister — Arbeiten der letzten Jahre Mischtechnik — bis 8. November; Hans Boresch — Landschaftsradierungen — 9. bis 28. November (Mo. bis Fr. von 9 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) ( l-'orlsctzung auf Seile 23)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10


Die Stadt als kunstmä/en Wettbewerbsthema 1986: Musik Übcruahc der Invise erl'olut am X Dezember (Wc)

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Heim Icilgcbiel „Instrumcntalwerke" h;it die Jury, bestehend aus l'iol. Cesar Brcsgcn, Prof. 1 )i. ( Xlimar Costa, Konservaloriumsdirektor Dr. Bruno Wind, Musikdirektor Edgar Seipenbuseh und Bert Breit, unter dem Vorsitz, von Kulturreferent Vi/.ebürgermeister Ing. Artur Krasovic den 1. Preis Michael Iluchrainer aus Lienz, den zweiten Preis Florian Bramhöck aus Innsbruck und den dritten Preis Thomas Larcher aus Schwaz zuerkannt. Mir das zweite Teilgebiet „Vokalwerke" wurde für den ersten Preis Martin Lichtfuß auserkoren. Weiters wurden zwei zweite Preise vergeben, und zwar an Prof. Dr. Günther Andergassen und Prof. Raimund Jahn, beide aus Innsbruck. Beim dritten Teilgebiet „Oper, Kurzoper, Musical, Singspiel bzw. Film- und Fernsehmusik" ging der dritte Preis an Norbert

/.ehm aus Innsbruck. Fin erster b/w. /weitet Preis wurde nielli vergeben. Die Verleihung dei Preise erfolgt am X De/ember durch Bürgermeister Romuakl Nie scher. Die eisten Preise werden mit je S 30.()()().—, die zweiten Preise mit je S 20.000.— und die dritten mit je S 15.000.—honoriert. Die Gesamtzahl der Einsendungen belief sich auf 19, wobei zehn für das erste, sechs für das zweite und drei für das dritte Teilgebiet abgegeben wurden. Der Preis für künstlerisches Schaffen der Landeshauptstadt Innsbruck wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Die Zweige „bildende Kunst", „Dichtung" und „Musik" wechseln sich dabei ab. Teilnehmen können alle Kunstschaffenden, die entweder in Innsbruck geboren sind oder seit mindestens sechs Jahren ihren Wohnsitz in Tirol, einschließlich Südtirol, haben. Der nächste Wettbewerb findet im Jahre 1988 statt. Das Wettbewerbsthema wird dann wieder die „bildende Kunst" sein.

„Bausteine für Arbeitsplätze" Verein „Jugendland" feiert einjähriges Bestehen In diesen Tagen feiert der in Innsbruck ansässige Verein Jugendland, eine Organisation zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen, sein einjähriges Bestehen. Schwerpunkt der Arbeit des noch jungen Vereins ist die überbrückende Betreuung und Beschäftigung von am Arbeitsmarkt benachteiligten Jugendlichen m vereinseigenen Werkstätten und Verkaufseinrichtungen. Unter tier Leitung von Facharbeitern stellen die Jugendlichen selbslenlworlene Holzspielsachen und Pluschlie re her. Durch intensive Autbauarbeil, idealistischen Einsatz und große Eigenleistungen haben die Mitarbeiter von Jugendland innerhalb nur eines Jahres das größte Jugendbeschäftigungsprojekt Tirols au Igebaul, in dem

nunmehr bis zu 50 Mädchen und Burschen mit Unterstützung der Arbeitsmarktverwaltung beschäftigt werden können. Trotz größter eigener Anstrengungen und tier Zuschüsse der öffentlichen Hand braucht Jugendland die Unterstützung einer aufgeschlossenen Bevölkerung, um zusätzliche Arbeitsplätze auch für jene .lus'cudli eben schaffen zu können, denen derzeit die Aufnahme verwehrt werden muß. l'ine vor kurzem gestartete .Iiigciulland-Bausteinaktion soll mithelfen, daß, wer arbeiten will, auch Arbeit findet. Einzahlungsscheine liegen in den Filialen der BTV auf und können auch bei Juuend land, Universitätsir. 14, 6020 Innsbruck, Telefon 312442, angefordert werden.

Selten und begehrt: Die Hoiiiaiiner-l'lukette Im achten Orgelwettbewerb um den Paul-Hofhaimer-Preis der Landeshauptstadt Innsbruck hat die Jury Andrea Marcon aus Italien den ersten Preis zuerkannt. Im Rahmen des Preisträgerkonzertes am II. September in der Wiltener Stiftskirche überreichte Kulturreferent Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic dem jungen Organisten die begehrte Plakette. (Foto: Eliskases)

200 edle, formschöne Gläser Ausgestellte Kostbarkeiten im Landesmuseum (Th) Ein „Muß" für die Freunde formschöner Linienführung, der zarten Dekors und des künstlerisch bearbeiteten Glases im allgemeinen ist die bis 9. November laufende Ausstellung „Glas 1905-1925, vom Jugendstil zur Art deco" im Tiroler Landesmuseum. Die als Wanderausstellung durch die Landeshauptstädte konzipierte Schau präsentiert 200 Gläser aus der einzigartigen Glassammlung des Österreichischen Museums für angewandte kirnst in Wien. Vielfältig wie die Formen der Objekte — Vasen, Pokale, Dosen oder Trinkgläser — ist auch die Ari der Bearbeitung, / u bewundern sind /. lt. Kristallgläser mit iink'rsdiH-dlk'lit.-m Schilift und Schliff, l'arhgläsei in Kot, \ ioidi und drim, Gläser mil Mak'ivi in Sclmaiv und (iold oder mit Itron/itdekoreu. Entstanden sind diese Kostbarkeiten in der Zeit von 1905 bis 1925 in den Ländern der österreichisch-ungarischen Monarchie bzw. den Nachfolgestaaten. Entworfen wurden sie von bekannten Künstlern wie Kolo

Moser oder Emil Hoppe. Auch die Herstellung lag in Händen bedeutender Firmen. Zur Ausstellung, die, wie Direktor Univ.-Doz. Dr. Gert Ammann betonte, den Beginn der Zusammenarbeit mit anderen Museen darstellt, liegen ein Faltprospekt und ein Katalog auf.

/// der (ìlasausstellung sind auch Trinkgläser in unterschiedlicher Form und mit vielerlei Verzierung zu hewunden. Im Bild ein Likör- und ein Weinglas nach den i.ntwürfen von Josef Hoffmann, l(>l().

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Stadt gibt neuen Betrieben Anreiz Wirtschal'tsförderung verbessert — Investitionsprämie winkt (li/) Noch vor der Sommerpause beschloß der Innsbrucker ( iemeinderat eine bemerkenswerte neue Wirtschaftsförderung durch die Stadt: Künftig winkt für Betriebe des Gewerbes und der Industrie, die im Stadtgebiet ein neues Betriebsgebäude errichten, eine Investitionsprämie bei Betriebsgründungen und Betriebserweiterungen „nach Maßgabe der hiefür vorgesehenen Budgetmittel", wie es in den beschlossenen Richtlinien heißt. Die Motivation für diese Maßnahme liegt nicht zuletzt in der kritischen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die Prämie wird für neue Anlagen gewährt, die auf nichtstädtischen Grundstücken errichtet werden und deren Errichtung dem öffentlichen Interesse nicht widerspricht. Bei Neugründungen orientiert sich die Höhe der Prämie an jenem Betrag an Lohnsummen- und Gewerbesteuer, der für die der Betriebsgründung folgenden vier Jahre entrichtet wird, heißt es in den Förderungsrichtlinien. Eine Betriebsgründung — so weiter in diesem

Text — liegt dann vor, wenn ein neuer Betrieb errichtet wird, der als selbständiger Gewerbebetrieb im Sinne der Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes anzusehen ist und gesondert zur Gewerbesteuer veranlagt wird. Die Rückerstattung der Gewerbesteuer erfolgt in jährlichen Teilzahlungen aufgrund der vom Förderungswerber vorzulegenden Gewerbesteuerbescheide in der Höhe der entrichteten Gewerbesteuer zu jenem Anteil, der auf die Stadtgemeinde Innsbruck entfällt. Spätere Änderungen durch die Bescheide des Finanzamtes müssen berücksichtigt werden. Die Schlußabrechnung erfolgt nach Maßgabe der endgültigen und rechtskräftigen Veranlagung für die vier Förderungsjahre. An Lohnsummensteuer wird jener Betrag rückerstattet, der sich aus der Jahreserklärung ergibt, soweit die erklärte Abgabe tatsächlich entrichtet wurde. Bei Betriebserweiterungen, die einer Betriebsgründung im obigen Sinne nicht entsprechen, ist die Höhe der Prämie mit jenem

Anteil an der Lohnsummensteuer zu bemessen, welcher für die im Wege der Betriebserweiterung neu geschaffenen Arbeitsplätze in den auf die Erweiterung folgenden vier Jahren entrichtet wird. Rückerstattet wird dabei der auf die zusätzlich geschaffenen Arbeitsplätze entfallende Betrag, der sich aus der Jahreserklärung ergibt, soweit die erklärte Abgabe tatsächlich entrichtet wurde. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Investitionsprämie besteht nicht. Die Förderungsansuchen sind vom Betriebsinhaber bei der Finanzabteilung des Stadtmagistrats Innsbruck samt erforderlichen Unterlagen einzureichen. Die Richtlinien dafür können beim Amt für Wirtschaftsförderung (Rathaus Maria-There-

Viele Gäste blieben heuer aus Städtetourismus in Innsbruck stark betroffen

(Th) Als einen „gewaltigen Einbruch" bezeichnete der Obmann des Fremdenverkehrsverbandes Innsbruck-Igls und Umgebung, Komm.-Rat Dr. Fred Beck, in der Ausschußsit/ung des Verbandes am 9. Oktober das Ergebnis der heurigen Sommersaison in Innsbruck. Der Rückgang bei den Nächtimingen betrug in Innsbruck (ohne Igls) von Jänner bis einschließlich September 16 Prozent, wobei der Juni mit minus 32 Prozent, der Juli mit minus 22 und der August mit minus 17 Prozent besonders ins Gewicht lallen. Bei den Beherbergern spürten die gewerblichen Beiriebe den Schwund mit minus 19 Prozent am stärksten; auch ( 'ampingplätze und Jugendherbergen stagnierten, während die Privatvermieter leicht zulegen konnten. In der Nationenreihung stechen die Gäste aus den USA mit 45 1 lisalnlli, die jüngste Büdiereibesucherin Prozent weniger ÜbernachtunOh aus l-Jisabeth einmal eine echte Leseratte wird? „ Früh übt sich gen", besonders hervor, gefolgt dachte jedenfalls ihre Mutti, Frau Pauline Koller, Lehrerin aus Völs von den Gästen aus Großbriund eifrige liüchereihenüfzerin, als sie ihr 20 luge junges Töchter-tannien mit minus 34 und ;ius lein mit in die Stadtbücherei nahm. Bibliothekar Peter Kolar rea-Japan mit minus 25 Prozent. gierte rasch und begrüßte Mutter und Kindmit einem Blumenstrauß.Zuwächse von 19,5 Prozent

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sien-Straße, 2. Stock, Zimmer 171) bezogen werden. Über Wunsch werden sie auch zugesandt. Nach Begutachtung durch das Amt für Wirtschallsförderung entscheidet über die Ansuchen der Stadtsenat. Faßt dieser den nötigen Grundsatzbeschluß, so ist vom Betriebsinhaber nach Ablauf jedes Steuerjahres ein entsprechendes Auszahlungsansuchen an die Finanzabteilung zu richten. Dem Förderungsansuchen sind folgende Unterlagen beizuschließen: Bau- und Betriebsanlagen-Genehmigungsbescheid; Nachweis über (zusätzlich) beschäftigte Arbeitskräfte; Steuerbescheide, Jahreserk lärmigen und Zahlungsnachweise. Förderungsansuchen können nur innerhalb von vier Jahren ab Inkrafttreten dieser Richtlinien eingebracht werden (somit bis zum 24. Juli 1990), da die Gültigkeit der Förderungsmaßnahme auf diesen Zeitraum begrenzt ist.

hingegen gab es bei den Übernachtungen der Gäste aus Italien, von 11,9 Prozent aus Frankreich und 11,6 Prozent aus Deutschland. In Igls betrug der Rückgang bis einschließlich September zehn Prozent. Auch hier bedeutet das Ausbleiben der Amerikaner mit 47 Prozent den größten Rückschlag, gefolgt von den Holländern mit 30 und den Inländern mit 29 Prozent. Das Bergwanderprogramm des Verbandes stieß, wie berichtet wurde, auch heuer auf lebhaftes Interesse; das erstmals angebotene Radwanderprogramm verzeichnete einen erfolgversprechenden Beginn. Erfreuliches hört man aus dem Kongreßhaus: Es bezeichnete das heurige Jahr als das bestausgelastete seit seiner Gründung vor 13 Jahren! Bemerkenswert: Kongreßtouristen aus den l ISA stornierten nicht. Dem Winter sieht man im Tourismus optimistisch entgegen. Besonders werbewirksam dürften die Rodelweltmeisterschaften in Igls im Jänner 1987 werden.

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Karwendelbahn-Unterführung genau im Zeitplan Z w e i s p u r i g e I hiivhlaliil ;ih IS. Novenihei gesichert (F.iz) I )u' Innsbruckcr Stadtführung lui größtes lnlcrcs.se am zügigen Baulm iscln ni ilei" neuen Kai w e mie Ih; ihn In ueke ubci ilie I loltingcr Au — schon um den von tier Höttinger-AuSperre schwer betroffenen A n liegci lii inen keine unnötig lange I hiiststrccke zuzumuten: |)ies unterstrichen Bgm.-Stellv. Rudolf Krebs und Stadtrat Dr. Bruno Wallnüfer am 2 3 . Septembei bei einem Besuch auf

der Baustelle gemeinsam mit Senatsrat Dipl.-Ing. Otto Müller, im Stadtbauamt für den Tiefbau verantwortlich. Dipl.-Ing. Viktor Berger, Geschäftsführer der Arbeitsge-

Senior aktuell, ein Jüngling von zehn Jahren / u m 10. Mal findet heuer vom 7. bis 9. November die beliebte Informationsschau „Senior aktuell" im Kongreßhaus statt. Von eher bescheidenen Anfängen heraus wurde die „Senior aktuell" im Lauf dieses Dezenniums zu einem echten Erfolgshit; im Vorjahr wurden 20.000 Besucher gezählt. Wie Direktor Georg Lamp mitteilt, wird man im Rahmen dieser Veranstaltung voraussichtlich den viermillionslcn Besucher des Kongreßhauses begrüßen können.

Millimeterarheit mit 130 T o n n e n Stahl

ineinsehalt ilei am Bau beteiligten Firmen, versicherte: „Wir w e i d e n Irisls'eieehl Icilii1."

Das

bedeutet, daß /um geplanten Stichtag, dem 15. November, die 1 lötlinger Au an dieser Stel le wieder zweispurig befahl bai sein wird. Bis dahin ist Arbeit exakt nach einem minutiös ausgetüftelten Plan zu leisten: Derzeit wird die neue Stahlbrücke seitlich der bestehenden Brücke Stück für Stück von den Spezialisten der Lienzer Stahlbaufirma Wito aus angelieferten Einzelteilen zusammengeschweißt. Nach Fertigstellung wird diese Konstruktion auf einer Teflon-Cileitbahn an die Stelle der bisherigen Brücke geschoben. Die Stahlbaufirma, die bereits mit der Verbreiterung der Europabrükke unter schwierigsten Verhältnissen betraut war, hat bei der 77 Meter langen, 136 Tonnen schweren Konstruktion eine Toleranz von plus/minus zwei Millimeter einzuhalten. Der Einsatz von mehr Schweißern, wie er auch von Anrainern wiederholt verlangt wurde, könnte die Arbeit nicht beschleunigen, unterstrichen Ing. Hubert Brandstätter und Montagemeister Kurt Steiner von der Firma Wito, weil die Einzelteile der Brücke aus Gründen der Statik nur in vorgegebener Reihenfolge zusammengeschweißt werden können.

Baustellenbesichtigung Karwendelbahn-Unterführung am 23. September. Von links: Ing. Brandstätter, Montagemeister Steiner, Bgm.-Stellv. Rudolf Krebs, Dipl.-Ing. Berger, StR Dr. Bruno Wallnöfer, Senatsrat Dipl. -Ing. Müller. (Foto: Murauer) Daß es sich bei dieser „derzeit größten Baustelle in Innsbruck" (so Bgm.-Stellv. Krebs) auch konstruktionsmäßig und technisch um einen „Leckerbissen" handelt, zeigt die Einschätzung durch Univ.-Prof. Dr. Tschemmernegg, der die Pläne des Projektanten und die statischen Berechnungen als Prüfer zu beurteilen hatte: Diese Konstruktion (Brücke in einer Kurve mit Steigung, also in einer Schraubenlinie) beinhalte so ziemlich alle Schwierigkeiten, die eine Brücke überhaupt aufweisen kann. „Wir haben unsere besten Leute hier im Einsatz", betonte Ing. Hubert Brandstätter von der Stahlbaufirma. Eine Ausführung in Stahlbeton hätte nicht nur eine deutlich längere Sperre

der Straße (und der Bahnlinie) erfordert, sondern wäre mit rund 400 Tonnen Gewicht auch bedeutend schwerer geworden. Auch wenn mit 15. November zwei Fahrbahnspuren geöffnet werden können, wird die Straße an dieser Stelle erst im Frühjahr 1987 endgültig fertig. Es werde aber nicht mehr erforderlich sein, die Straße nach dem 15. November nochmals zu sperren, versicherte Dipl.-Ing. Viktor Berger. Die Delegation der Stadtführung nahm diese Berichte zur Kenntnis. Stadtrat Dr. Bruno Wallnöfer bemerkte, die Stadt wäre dankbar, wenn das gesetzte Zeitlimit nicht nur eingehalten, sondern vielleicht sogar noch unterschritten werden könnte.

Wohnungsnaher Spielplatz Neue Anlage entsteht in der Ampleieistiaße ( I h ) In einigen Monaten wird sich dieses unwirtliche Gelände ( Biltl links) als ansprechend gestalteter Jugendspielplatz in tier Atnpfcrcrstraße präsentieren: Noch heuei soll eine hügeligbewegte Landschaft entstehen; die Fundamente für die Spielgeräte sind bereits gegossen. BeAn diese/ Siell,- i'ni\ielii unter der I eitung der städtischen (ìriinuh- pflanzt wird das I7S Quadrattcilung der Jugendspietplutz Ampjcrcrstnißc. (i'oto: Murauer) meter große Aieal im nächsten

Jahr. Wie von der städtischen Griinplammg /u erfahren w.ii, wird die neue Anlage neben einer großen Wiesenspielfläche einen Kleinkinderbereich sowie verschiedene Spielgeräte aufweisen. Auch Sitzbänke und ein Trinkbrunnen sind geplant. Die Kosten werden sich auf 1,350.000 Schilling belaufen.

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AUS DKR ARBEIT DER UNIVERSITÄT INNSBRUCK:

Probleme im Hochgebirge analysiert Symposium mit französischen, deutschen und Schweizer Geographen Am Institut für Geographie der Universität hat die Hochgebirgslorschung eine lange Tradition, und sie wird nach wie vor mit großer Intensität betrieben. Die besondere Aktualität dieser Thematik, u. a. bedingt durch die zahlreichen Interessenkonflikte bei der ökonomischen Inwertsetzung der Berggebiete, hat das Institut daher veranlaßt, zu einer Tagung über die „Probleme des ländlichen Raumes im Hochgebirge" einzuladen. An diesem Symposium, das im September 1986 stattfand und an dem in 24 Referaten ein breites Spektrum wichtiger Fragen behandelt wurde, nahmen Wissenschaftler aus Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Österreich teil. Unter den Vortragenden waren auch Fachkollegen aus den Partnerstädten Grenoble und Freiburg, und zwei Referate wa-

ren dem Kaukasus gewidmet, wo sich mit Tbilissi eine weitere Partnerstadt von Innsbruck befindet. Die breite regionale Streuung der Referenten und ihrer Arbeitsgebiete (Alpen sowie andere europäische und außereuropäische Hochgebirge) erlaubte es den Tagungsteilnehmern, aktuelle Tendenzen kennenzulernen, Gesetzmäßigkeiten herauszuarbeiten und die Situation des eigenen Untersuchungsraumes in allgemeine Entwicklungen einzuordnen. Thematische Schwerpunkte bildeten die vielfälligen Strukturwandlungen und deren Rahmenbedingungen, ferner Fragen der Landwirtschaft und des Tourismus sowie mit der Industrialisierung im Berggebiet verbundene Probleme. So bot J. Herbin (Grenoble) eine interessante Analyse der jüngsten

Bevölkerungsentwicklung in den französischen Alpen. Dort ist nach einer über 100 Jahre dauernden Periode der Abwanderung seit der Mitte der siebziger Jahre wieder eine positive Wanderbilanz und damit auch ein Wiederanstieg der Bevölkerungszahl zu verzeichnen. Dies hat seine Ursachen im raschen Wachstum der Umlandgemeinden der städtischen Wirtschaftszentren (z. B. Grenoble), der touristischen Erschließung der Hochgebirgstäler und der verstärkten Einrichtung von Alterswohnsitzen in den klimatisch begünstigten Südalpen. Von Bedeutung für einen Vergleich der westlichen Industriestaaten mit den sozialistischen Ländern waren die Ausführungen von J. Radvanyi (Paris) und J. Stadelbauer (Freiburg). Die beiden Referenten schilderten die Möglichkeiten der Inwertsetzung des ländlichen Raumes im Großen Kaukasus und den damit verbundenen Wandel der Kulturlandschaft. Sie zeigten, daß dort in bezug auf die Landflucht, den Ausbau der Infra-

strukturen, der Modernisierung der Landwirtschaft und der Erschließung für den Fremdenverkehr grundsätzlich ähnliche Entwicklungen zu beobachten sind wie im Westen, nur laufen sie mit einer deutlichen zeitlichen Verzögerung ab. Zudem wird der gesamte Strukturwandel von den Elementen des sowjetischen Wirtschaltsund Planungssystems überlagert. Fragen der Industrialisierung standen im Mittelpunkt der Referate von H. Gebärdt (Köln) und W. Keller (Innsbruck). Darin wurde, u. a. anhand von Beispielen aus Tirol, auf die seit den Konjunktureinbrüchen der 70er Jahre notwendig gewordene Förderung des endogenen Potentials und den Aul bau regionaler Wirtschaf tskreisläulc hingewiesen. Einen weiteren Diskussionspunkt bildeten die sozioökonomischen und deniographischen Strukturen von Berggemeinden, die im Einzugsbereich von Industriebetrieben liegen. Die Tagungsergebnisse, die nicht nur für die Wissenschaft, sondern vor allem auch für die Praxis von Bedeutung sind, werden in den Innsbrucker Geographischen Studien veröffentlicht. Peter Haimayer

Strom-Symposium in Innsbruck Die kommunale E-Wirtschaft und ihre Probleme (We) Aktuelle Probleme der kommunalen Elektrizilals-Versorgungsunternehmen standen im Mittelpunkt eines Symposiums, das am 18. und 19. September in Innsbruck stattfand. Nach Bozen (1982) und Köln (1984) hatten nun erstmals die Stadtwerke Innsbruck die ehrenvolle Aufgabe, dieses italieStadtwcrke-Messestand — im Dienste der Beratung nisch-deutsch-österreichische ( ic fragt und stark frequentiert war der Informationsstand der Stadt-Treffen von Fachleuten der wcrkc auf der Innsbrucker Messe — heuer erstmals im I. Stock der kommunalen E-Wirtschalt ausHalle II in „modernem Gewand" und überdies in „guter Gesell-zurichten. schali " mit den Beratungsabteilungen des Wirtschaftsförderungsin150 Teilnehmer aus den gestitutfs. i.nergiejachleute der Stadtwerke standen Rede und Ant- nannten drei Ländern und Gäwort, erstellten Wärmebedarfsberechnungen und gaben umwelt-ste aus Ungarn, Jugoslawien, freundliche Heiztips. Große Nachfrage galt auch dem Innsbruckerder Schweiz, Dänemark und Wasser und speziell den verschiedenen Härtegraden. Norwegen waren nach InnsDie Stadt werke, die früher auch mit einer Geräteschau auf der Mes-bruck gekommen. Schwerse vertreten waren, widmen sich nunmehr ausschließlich der Inforpunkthema dieses Symposiums tnation — schließlich gibt es in Innsbruck genügend qualifiziertewar die Steigerung der Wirtiächgeschäfte, und die Stadtwerke wollen hier nicht als Konkurrenz schaftlichkeit durch technische in i'.rscheinung treten. • (Foto: Frischauf)und organisatorische VerbesseSeite 10

rungen, wie dies zum Beispiel durch den Einsatz der EDV möglich ist. Die Innsbrucker Stadtwerke wenden schon seit etwa 20 Jahren die elektronische Datenverarbeitung an; vor zwei Jahren wurde der Umstieg auf eine Anlage der letzten Generation durchgeführt. Der Bereich der grafischen Datenverarbeitung (EDV-Kinsatz in der technischen Administration, in der Prozeßsteuerung) wird in Innsbruck noch nicht angewendet. Es ist jedoch geplant, in den kommenden Jahren verstärkt in diesen Bereich vorzudringen. So ist es für Innsbruck wertvoll, aus den Erfahrungen anderer Städte Anregungen für die zukünftigen Vorhallen zu gewinnen. Auch Innsbruck hofft, zu diesem I {rl'ahrungsaustausch beitjetrauen /u haben.

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Ausbau bedeutet mehr Sicherheit V e r b r e i t e r n d ' d e r k k m i m s t r a ß c in K r a n c b i t l c n macht B i i s / u l a h i I nioiilieli (Th) Seil Mille September isl es nun soweit: die klammslraßc in kranchiltcn wird ausgebaut. 1st man mit den Verhältnissen dori vertraut, wird verslandlieh, daß die Bevölkerung diese Bauarbeiten durchwegs begrüßt. Insgesamt zu schmal und ohne (iehsleig, zu steil bei der Einmündung in die Bundesstraße und vor allen Dingen für den öf-

fentliehen Verkehr nicht befahrbar, so präsentierte sich bisher der Zubringer in dieses Siedlungsgebiet. Die Pläne des städtischen Tiefhaiiaintcs sehen, wie Dipl.-Ing. (iernot Kandl erläutert, eine Verbreiterung der Straße auf 6,5 Meter, das sind zwei Fahrspuren, dazu einen zwei Meter breiten Gehsteig und ein fünfzig Zentimeter breites Stfirainnibord vor. Ausgebaut wird im 1. Bauabschnitt der südliche Teil bis zur Abzweigung der Hans-Untermüller-Straße bzw. bis zu den „klammstuben". Der anschließende zweite Bauab-

G rippeimpfung jetzt wieder aktuell! (Th) Mit dem Heranrücken der kühleren Jahreszeit steigt auch die (iefahr einer Grippeinfektion. Das städtische Gesundheitsamt rät deshalb jetzt zur vorbeugenden Grippeimpfung, wobei sich das heuer verabreichte Serum gegen drei Virusstämme richtet. Wie die Weltgesundheitsorganisation bekanntgab, ist in diesem Winter jedoch mit einem vierten, erst im Sommer entdeckten Virusstamm zu rechnen. Die Immunisierung dagegen sollte in Form einer Nachimpfung Ende November erfolgen, früher steht (.las Impfsei um niehl bereit. Besonders empfohlen wird die Grippeimpfung älteren und abwehrschwaehen Personen sowie jenen, die unter Liingcnoder Bronchialerkran klingen leiden. Die Implung isl beim Hausarzt oder im ( iesundheitsamt (Montag bis Donnerstag, 8 bis 10 Uhr, I. Stock, Zimmer 332) erhall lieh.

sili ni 11 iiinhilW die NerbiviUniiig der I lans-l nleiimiller Straße, in deren östlichem Hereich, bei der I iiiimiiidiing der

A ndreas-Dipauli-Straße, die l nikelirschleife lui den lins geplant ist, sowie den Anschluß an die Hundesstraße. Neben der Verbesserung der Straßenverhältnisse für die Autofahrer und Fußgänger (weniger Abgase und Lärm bei zügiger Fahrweise) ist es besonders die Führung des Busses bis in das Siedlungsgebiet, die von der Bevölkerung gutgeheißen wird. Hält man sich die Bushaltestelle jetzt an der Bundesstraße vor Augen, so ist dies durchaus verständlich. Je nach Witterungsverlauf sollen die Bauarbeiten im Sommer bzw. Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein. Begonnen wurden sie im engsten Teil der Klammstraße; Wartezeiten sind daher von Anfang an unvermeidlich. In diesem Bereich sind die meisten der insgesamt sechs Stützmauern in der Höhe zwischen zwei und drei Metern erforderlich. Die größte Veränderung, auch hinsichtlich der Trassenführung, bringt die Einbindung der Klammstraße in die Bundesstraße. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten wird die Abzweigung rund 160 Meter weiter östlich liegen; von hier führt die Klammstraße dann im Bo-

gen und m leichter Steigung aul\\ai Is. I )ie e\trem schlechten Sicht \ ei hall uisse und ilei si ai kc I li ihenunlei schied bishei ma chen luci einen weiträumigen Straßen ver la ul er ! order I ich. Einschließlich d e r Fläche lui

die vier geplanten Busbuehlen loste die Stadtgemeinde Im den -Ausbau der Rlamnisiiaßc ( u m i d e im .Ausmaß von •!>()() O u a i l i al i n e l e i n v< in d e n ,A ni ai nei n e m . I )ie ( r e s a m i k o s t e n I in dieses

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Drei Tropfen Serum auf Zucker Impfung gegen die Kinderlähmung läuft wieder an Mit der Schluckimpfung gegen die Kinderlähmung hat die moderne Vorbeugemedizin einen ihrer größten Triumphe gefeiert. Dies gilt auch für Innsbruck, wo es seit Einführung der Schluckimpfung im Jahre 1960 keinen Fall an Polioerkrankung mehr gegeben hat. Voraussetzung für den Sieg über diese Menschengeißel, die mit schweren Lähmungen und oft auch mit Tod endete, war eine möglichst lückenlose Durchimpfung der Bevölkerung. Diese Voraussetzung muß allerdings auch heute noch gegeben sein, denn die Gefahr eines erneuten Auftretens der furchtbaren Infektionskrankheit besteht nach wie vor und kann mit dem Nachlassen des Impfschutzes in der Bevölkerung von Jahr zu Jahr größer werden. Von besonderer Wichtigkeit ist die Impfung des neu hinzugekommenen Geburtsjahrganges, da Kleinkinder gegen diese Erkrankung besonders anfällig sind. Ein vollkommener Impfschutz

wird nur durch die Teilnahme an drei aufeinanderfolgenden Impfungen erreicht, wobei zwischen der ersten und zweiten Impfung ein Abstand von sechs bis zehn Wochen und zur dritten Impfung ein Abstand bis zu einem Jahr eingehalten werden soll. Die Impfung der Kleinkinder kann und soll bereits nach dem vollendeten dritten Lebensmonat erfolgen. Aus epidemologischen Gründen wird die Impfung bundeseinheitlich nur in der kalten Jahreszeit verabreicht. Für den Bereich der Stadt Innsbruck ist die Impfung in der Zeit vom 10. November bis 5. Dezember 1986 und vom 21. Jänner bis 6. Februar 1987 festgesetzt. Da die Ansteckungs- und Erkrankungsgefahr im Kindesalter sehr groß ist, werden alle Schulanfänger im November 1986 in den Schulen wiedergeimpft, wenn die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis dazu geben. Die Schüler der achten Schulstufc erhalten im Jänner 1987 eine Auffrischungsimpfling in den Schulen. Alle, die im Rahmen der Impfaktion I()8VK6 die beiden ersten Tciliinplungen erhallen haben, sollen bei der |ct/.l a n l ä u t e n d e n linplakiion die dritte Teilimpfung bekommen. Die Impfung besteht in

dei I in na lune von drei Tropfen

/'<•/ s//i///(/;r led i/e/' Kldnim.straJ.ic in Krunebillen: hier wird die lras.se geändert und in Richtung Osten geführt, (loto: Idiskases)

Implsiolf auf einem Stück /.ukker oder mit Wasser. Bis / u m vollendeten 21. Lebensjahr ist die Impfung kostenlos. Erwachsene leisten einen l Inkostenbeitrag von l> Schilling. Wo und wann Sie sich und Ihr Kind impfen lassen k ö n n e n , e n t n e h m e n Sie bitte der Tabelle auf Seile I«S.

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Innsbruck hat auch in Georgien Freunde: Besuch aus Tbilissi — Sport- und Kulturkontakte geplant Hochrangige Delegation mit Bürgermeister Säur Meskischwili studierte Kommunalprobleme in Innsbruck (Eiz) Fast eine Woche lang, vom 23. bis 29. September, weilte eine Delegation aus Innsbrucks Freundschaftsstadt Tbilissi (Tiflis), Sowjetrepublik Georgien, unter Führung von Bürgermeister Säur Meskischwili zu einem informativen Besuch in Tirol: sechs Persönlichkeiten der Stadtführung und ein Volksmusikquartett. Die Auf gute Tiroler Art willkommen geheißen wurde die Delegation Freundschaft zwischen Innsaus Tbilissi am Innsbrucker Hauptbahnhof: mit einem Schnapsl bruck und Tbilissi wurde 1982 und den flotten Märschen der Musikkapelle Reichenau. Links Bür- geschlossen; das Land Tirol ungermeister Säur Meskischwili, daneben Bgm. Romuald Niescher. terhält schon seit 17 Jahren

Schlüssel von Tiflis für Bgm. Niescher

freundschaftliche Kontakte zur Sowjetrepublik Georgien. Die Gäste aus dem KaukasusStaat hatten schon vor ihrer Ankunft sehr gezielte Wünsche geäußert: Sie wollten u. a. die Müllentsorgung genau studieren, aber auch die Bautätigkeit in Innsbruck kennenlernen. Beides wurde zu ihrer Zufriedenheit erfüllt — und mehr: in Betriebsbesuchen (Steinbockwerke, Rum; Tyrolit, Schwaz; Swarovski, Wattens) lernten sie die Arbeitswelt kennen; in der Sparkasse wurde eine Fotoausstellung über Tbilissi und in der Doppelhauptschule O-Dorf eine Ausstellung georgischer Kinderzeichnungen eröffnet. Das Georgische Quartett eroberte die Herzen der Tiroler bei einem Volksmusikabend. Einen Tag lang fuhr die Delegation durch Tirol. Bürgermeister Niescher: „Städtefreundschaften sind ein Beitrag zur Völkerverständigung und damit zur Sicherung des Friedens!"

An der Organisation unserer Müllentsorgung waren die Gäste aus Georgien im Detail interessiert. Bgm.-Stellv. Rudolf Krebs (2. v. l.) gab die Erläuterungen. Links Magistratsdirektor Dr. Wammes.

Dynamo Tiflis nach Innsbruck?

Die Kontakte Innsbruck — Tbilissi sollen intensiviert werden: Das ist das Ergebnis eines GeBei einem Empfang, den die sprächs, wie es weitergehen soll. Stadt Innsbruck für die Gäste Vorbereitet wird ein Jugendaus Tbilissi auf der Weiherburg austausch. Bergsteiger(verbänGruppenfoto auf dem Timmeisjoch im Verlauf der Fahrt durch Tirol: Nach Bewirgab und an dem auch zahlreiche de) tung durch Bgm. -Stellv. Ing. Artur Krasovic aufdessen Jagdhütte in St. Sigmund be- werden einander besuchen; Stadt- und Gemeinderäte sodie Schachverbände werden suchten die Gäste aus Tbilissi das Kühtai und besichtigten den Tiwag-Speicher Finwie die leitenden Beamten Kontakt aufnehmen: Der Großstertal und das Schachtkraftwerk Kühtai der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz. Von der des Stadtmagistrats teilnahmen, meister von Tbilissi — er traiFahrt durchs ötztal bei Prachtwetter zeigten sich die Besucher beeindruckt. Daß sie überreichte Bürgermeister Säur niert derzeit die spanische der Zöllner am Timmeisjoch auch ohne Paß kurz über die Grenze ließ, erschien den Meskischwili an Bürgermeister Mannschaft — soll nach InnsSowjetbürgern bemerkenswert. Romuald Niescher symbolisch bruck kommen. Die Boxverden Schlüssel der Stadt Tiflis. bände nehmen Kontakte auf. „Wir leben in Ländern mit unDie Universitäten werden ihre terschiedlichen GesellschaftsZusammenarbeit verstärken. systemen und wünschen beide, An einen Professoren- und Studaß wir in Frieden leben. Ich dentenaustausch ist gedacht. glaube, daß die Freundschaft Im Verlauf der Arbeitsgespräche wur- und dem besseren Verständnis zwi- lens, die auf die Eindämmung des Dynamo Tiflis kann zu einem von Stadt zu Stadt ein Weg in Für seine Stadt erhielt Bürgermeister Säur Meskisch wili (links) von de folgende gemeinsame Erklärung schen unseren Ländern dienen und Wettrüstens, die Erreichung der Sta- Spiel nach Innsbruck kommen, diese Richtung ist", sagte Nie- Bgm. Romuald Niescher einen alten Stich von Innsbruck. Dieser beschlossen: einen Beitrag zum Kampf für den bilität und die Sicherheit auf der stellte Bgm. Meskischwili in Abschied von Innsbruck: Bürscher. erhielt den „Schlüssel" der Stadt Tiflis und eine Plastik. germeister Säur Meskischwili. Frieden leisten. Welt abzielt, große Bedeutung bei Aussicht. Wir, die Vertreter der Partnerstädte Tbiund rufen die anderen über Kernlissi und Innsbruck, haben im Laufe ei- Wir sind uns unserer Verantwortung Kommunalprobleme niger Jahre positive Erfahrungen mit für die Geschicke der Welt bewußt waffen verfügenden Mächte dazu der gegenseitigen Verständigung und und geben unserer tiefen Besorgnis auf, diesem Beispiel zu folgen und im Vordergrund den freundschaftlichen Kontakten ge- über die heute aufder Welt bestehen - die Kernwaffenversuche einzustel„Tbilissi ist dabei, seine Müllsammelt und erklären, daß die Kontakäußerst gefährliche Lage durch len. Wir haben nicht das Recht, die entsorgung umzustellen", erte zwischen unseren beiden Städten äu- Bedrohung der Menschheit mit der Menschheit gebotene Chance, läuterte Bürgermeister Säur ßerst fruchtbar und nützlich für beide kier atomaren Auslöschung Aus- trotz der atomaren Bedrohung zu Meskischwili das große InterSeiten waren. Die in diesen Jahren ent-idruck. Wir werden mit aller Ent- überleben, zu verpassen. esse seiner Delegation an alstandene gute Basis unserer freund- schlossenheit unsere Kräfte dafür Wir, die Vertreter der Partnerstädte, len damit zusammenhängenden schaftlichen Beziehungen eröffnet einsetzen, daß das von den Vereintenhaben selbst die segensreichen AusFragen. Bgm.-Stellv. Rudolf weitreichende Perspektiven für die wei-Nationen zum internationalen Jahr wirkungen der wechselseitigen KonKrebs und die Fachleute des tere Zusammenarbeit, Festigung und des Friedensproklamierte Jahr 1986 takte erlebt. Wir werden uns auch in Zentralhofes gaben erschöpVertiefung der Kontakte auf allen Ebe- zu einem Jahr der aktiven Maßnah- Zukunft für die Festigung des Friefend Auskunft. Dazu besuchnen und zur Förderung des Friedens menfür die umfassende und allseiti- dens und des gegenseitigen Verten die Georgier Stadterneueund der Verständigung zwischen unse- ge Beseitigung der Kernwaffen und ständnisses einsetzen und unsere rungsprojekte (Trainkaserne), ren Völkern. der anderen Massenvernichtungs- freundschaftlichen Kontakte erweidas Hallenbad Hötting-West tern sowie Delegationen und InforDie Vertreter der Partnerstädte sind derwaffen wird. und Neubauten auf den PeerAnsicht, daß die wachsenden partner- Wir messen der Verlängerung des mationen über die verschiedensten Bürgermeister Meskischwili als „Müllarbeiter": Er wollte es ganzgründen, wo Stadtrat Dr. Bruno schaftlichen Beziehungen der Stärkung einseitigen sowjetischen Morato- Probleme des sozialen und kulturelBetriebsbesuch bei den Steinbock-Kleiderwerken in Rum. Stadtrat genau wissen, wie Innsbrucks Müllentsorgung organisiert ist und Wallnöfer sachkundig die Fühdes Vertrauens zwischen Ost und West riums als einer Geste des guten Wil- len Lebens austauschen. rung besorgte. wie sich unsere Mülltonnen handhaben lassen. Dr. Wilhelm Steidl (rechts) betreute an diesem Tag die Gäste.

Partnerschaft — ein Beitrag zur Erhaltung des Friedens Gemeinsame Erklärung der Städte Tbilissi und Innsbruck

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Stolze Leistung der Feuerwehren Bezirks-Feuerwehrtag Innsbruck 1986: Technische Hinsätze stiegen stark nen Acetylengasflaschen zu explodieren drohten — jene Gefahrensituation, bei der kürzlich zwei Salzburger Feuerwehrmänner den Tod fanden und acht schwer verletzt wurden. Ein Ergebnis der hervorragend ausgerüsteten, geschulten und organisierten Feuerwehren in Innsbruck: Schon seit Jahren weist die Landeshauptstadt mit Abstand die niedrigste Feuer- Alois Bonolotti (rechts) ist 50 schadensbelastung pro Kopf Jahre Mitglied der II Wiltender Bevölkerung auf. West. Er wurde dafür von BürWie berichtet, begann die Be- germeister Romuald Niesclier Bgm. Romuald Niescher (Mitte) bei der Ehrung verdienter Feuer- rufsfeuerwehr mit der elektro- ausgezeichnet. wehrmänner. Von links: Bgm.-Stellv. Krebs; Bezirkskommandant nischen SchadstoffdatenspeiMuglach; Branddirektor Ing. Angermair. Rechts: HB1 Sebastian cherung: Der Anschluß an die ren nicht verzichten könne, Motz, FF Jgls; daneben HBI Josef Feller, FF Vili: beide geehrt für Großrechenanlage der Stadt- Innsbruck rüstet seine Feuer50jährige Mitgliedschaft. (Fotos: Gerhard Achammer) werke steht kurz bevor. Ein Ser- wehren Jahr für Jahr mit bevice, dessen sich zunehmend trächtlichen Mitteln aus; der (Eiz) Eine beeindruckende Lei- sowie andere Ehrengäste. Die auch die Feuerwehren der Um- Sach- und Personalaufwand bestungsbilanz wurde auf dem 31. Feuerwehrmusikkapelle um- landgemeinden bedienen. trug in den letzten beiden JahBezirks-Feuerwehrtag des Feu- rahmte die eindrucksvolle Ver- Bürgermeister Romuald Nie- ren jeweils rund 50 Millionen erwehrverbandes Innsbruck- anstaltung. scher sparte nicht mit Lob: „Ich Schilling. Stadt am 13. September unter Wie der Bezirksfeuerwehrin- halte unsere Berufsfeuerwehr Auch Bgm.-Stellv. Rudolf Vorsitz von Bezirkskomman- spektor, Branddirektor Ing. für die beste in Österreich." Krebs sieht diese Aufwendundant Alois Muglach gelegt. Ne- Thomas Angermair, festhielt, Dennoch stelle sich immer wie- gen als „die beste Versicheben den Spitzen der Innsbruk- wurden von allen Einheiten zu- der heraus, daß man zusätzlich rungsprämie, die die Stadt Innsker Berufsfeuerwehr nahmen sammen im Jahre 1984 nicht auf die freiwilligen Feuerweh- bruck zahlen kann". < •. daran die Kommandanten und weniger als 2362 Einsätze geleiDelegierten aller zehn freiwilli- stet (1985 waren es schon 3105, gen Wehren der Landeshaupt- somit um 743 Einsätze mehr). stadt teil, dazu Bürgermeister Während 1984 die freiwilligen Romuald Niescher, der ressort- Feuerwehren nur 26mal alar- Stadt führt neue Mitarbeiter in die Arbeit ein zuständige Vize-Bgm. Rudolf miert werden mußten, war dies Krebs, Landesfeuerwehrkom- 1985 (Hochwasser!) 221mal (Eiz) „Der Steuerzahler kommt am 22. September die neu in für unsere Gehälter auf — wir den Dienst der Landeshauptmandant Hermann Parti, der Fall. Landesfeuerwehrinspektor Ing. Zusammen gab es in beiden sind ganz besonders verpflich- stadt getretenen Mitarbeiter. Karl Bair, Vertreter von Polizei Jahren somit 5467 Ausrückun- tet, ihm ein gutes Service zu bie- Mit dieser Einführung wurde und Gendarmerie, Magistrats- gen und Hilfeleistungen: Dar- ten", so motivierte Magistrats- eine vor Jahren gepflogene direktor Dr. August Wammes unter waren 13 Brände, bei de- direktor Dr. August Wammes Übung fortgesetzt. Die „Neuen" erfuhren, daß 75 bis 80 Prozent der Arbeit des Magistrats Dienstleistungen am Bürger bedeuten (von der Müllabfuhr bis zur Kindergartenund Altenheimbetreuung, von der Grünflächengestaltung bis zu den Leistungen des Konservatoriums): Dieser Bereich ist teuer. Nur 20 bis 25 Prozent der Arbeit umfaßt der eigentliche „behördliche" Bereich, der Vollzug der Gesetze. Der Instanzenzug wurde eingehend erläutert. Knapp über 40 Prozent der Ausgaben muß die Stadt für ihre 1912 Mitarbeiter und 1 I'M) Pensionisten antuenden, Inhrte Blick in den Burgcrsaal des Altstadtrathauses bei der Schulung der neuen städtischen Mitarbeiter. Personalchef Walter Schwamm Rechts: Magistratsdirektor Dr. August Wammes bei seinen Ausführungen; sitzend: Persona/referent aus. Die Stadt werke zählen d()2 Walter Schwamm. • ' ' • • . •; • • •• • . (Foto: Murauer) Aktive und o()2 Pensionisten.

Der Bürger muß der König sein

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Interessenschleier trübt die Wahrheit über Gas Kostenl'aktoivn heim IVcisvcrglcich mit anderen I lei/stolfen „vergessen" ( Liz ) Keim Auto weili |cdcr, daß er siili in die eigene I ascile lugl, wenn er die Kilomelei kosten nur an der llcnzüiicchiiiing mißt und Steuer, \ersicherung, Rcparaluren und Amortisation „vergißt". Heim Vergleich der Wirtschaftlichkeit diverser llcizungsarten scheint ein Schleier geschäftlicher Interessen diese klare Logik /u trüben: Offenbar weil die Werbeaktion der Sladtwcrkc für das umweltfreundliche das bei der Hcvolkerung so gut ankam, wurden aiioiivm von wem wohl? — l'reisvergleiche an

l Insaehliehe Kampagne

das ( lasnet/ gelegt, schlafen, allerdings incisi in einem anderen lludgcltopf des erhallen und ständig ausgebaut I laushalles als die Lncrgicko- weiden. I n M/dem muß dei Wicnci I lausliall in etwa vleielislen."

Auch dei Vergleich mit dem Wiener ( iaspreis isl unzulässig. Wien ist ans Ijdgasnctz angeschlossen, rund 90 Prozent der

vicl an ( iesamlenei L'iekoslen aufwenden, weil d( n I dei Si K un

deutlich teurer ist. Den Vorwurf der Konkurrenz, Zeitungen lanciert, die (im Sinne des Auto-Hcispicls), laut Di- Haushalte (d. s. 750.000 Ab- die Stadtwerke geben die Flüsrektor Dipl.-lug. Gerhard Wurnig von den Stadtwerken, „weder nehmer!) verwenden Gas; siggas-Verbilligung der OMV zulässig noch schlüssig"' sind. Innsbruck muß Gas in der Gas- (seit Jahresbeginn 40 Prozent) ( ias isl nur dann teurer als ande- den aber aufgehoben durch die mischanlage aus Flüssiggas er- nicht zur Gänze dem Kunden re Hei/stoffe, wenn man „ver- /ahlreichen Verwendungsvor- zeugen, erst 13 Prozent der weiter, bestreiten diese vehegißt", daß man dafür geringere teile von (»as, die sich auch als Haushalte (rd. 6000 Abneh- ment: Innsbrucks Stadtgas wurInvestitionskosten, geringere Kosteneinsparungen nieder- mer) sind angeschlossen. Den- de zwar seit Jahresbeginn „nur" um 18 Prozent verbilligt. JeInst and halt ungskosten (Servidoch: „Der Rohstoffkostenance, Kaminkehrer) aufzuwenden teil am Gaspreis beträgt nur hai: daß der Verbrauch im rund 40 Prozent. Mit den vernachhinein zu bezahlen ist (was bleibenden 60 Prozent des Gaseine Einsparung von rund 4 preises müssen Personalkosten, Prozent an Knergiekosten beNetzinstandhaltungen und Indeutet), daß der Feuerraum vestitionen finanziert werden", weit weniger verrußt wird (gegibt Dir. Wurnig zu bedenken. messener Spareffekt: rund 3 „Bei einer betriebswirtschaftProzent). Wenn man vergißt, lich verantwortlichen Preisbildaß der Brennstoffbeschafdung, und diese schreibt das fimgsaufwand bei Gas entfällt, Gesetz den Stadtwerken vor, der Komfort größer ist, kein wirkt sich eine 4()prozentige Schmutz und Ruß anfällt, vor Rohstoffpreissenkung bei volallem aber die Umweltbelaler Weitergabe höchstens mit stung ungleich geringer ist. einer 16prozentigen GaspreisDie Dekrete ihrer Ernennung zu neuen Schuldirektoren überreichte Dir. Wurnig: „Der reine Preisvergleich zwischen Öl und Gas am 9. September Bürgermeister Romuald Niescher an: Johann senkung aus." ist nicht geeignet, eine Aussage Feistmantl (HS Müllerstraße), Anton Triendl (HS Willen) und Er-Noch läuft die Aktion für die über die dem Kunden entste- na Paulweber (VS Allerheiligen). An Schwester Angustia Grüner,Umstellung auf Gas! Über alle Fragen — auch Investitionshilhenden Gesamtheizkosten zu Direktorin der HS der Ursulinen, wurde der Berufstitel Oberschulfen — kann man sich auch rat verliehen. Bei der kleinen Feier, in der auch verdiente Pädagogen liefern, da dabei eine Reihe telefonisch informieren: Teleausgezeichnet wurden, waren auch Bgm.-Stellv. Ing. Artur Krasokosten verursachender Faktovic und der Leiter der Magistratsabteilung II, Sen.-Rat Dr. Otto fon 24 7 61 - 285 oder 286 ren unberücksichtigt bleiben." (Foto: Murauer) (Durchwahl). Liner dieser Laktoren ist der Reisinger, anwesend. Wirkungsgrad der Heizungsaulage. Wurnig: „Die Lrfahrung zeigt, daß bei älteren Anlagen — und die meisten Heizanlagen in Innsbruck sind eben Höchstgericht „verordnet" Zusatztafeln — Gesetzesänderung dauert zu lang mehrere Jahre alt — der .lahreswirkungsgrad von (ìashei/uii- (liiz) liin jüngst publiziertes lir- hahnstraße auf der linken Stra- weis: „Gilt auf der linken Stragen im Schnitt um etwa S bis 10 kenntnis des Vcrwaltungsge- ßenseite befindet, auf der rech- ßenseile" oder „Gilt links". Prozent besser ist als jener von nehtshofes bereitet derzeit so ten Straßenseite (oder über der Einfacher und weitaus billiger Ölheizungen. Min Lnergieko- gut wie allen Statiteli in Öster- 1 aluhahn) kundgemacht wer- wäre es, die Straßenverkehrs-

Verkehrsschilderwald wächst kräftig

reich Kopfzerbrechen Innsbruck isl keine Ausnahme: In I iiihahustraßcu auf der linken Straßenseite verordnete Kurzparkzonen sind auch in Innsbruck auf dei linken Seite durch die entsprechenden Verkehrsschilder angezeigt und # Die Tirolci Arbeiteikammei kundgemacht. Der Vcrwalhält am Montai',, dem 21. ( )klo- tiingsgcrichlshof hai nun als ber, von 1.^ bis 17 Uhi in dei rechtens erkannt und festgeLieberslraße I ihre umfassende, stellt, daß nach der Straßenverkostenlose Knergiesparbera- kehrsordnung eine Kurzparkzone, die sich in einer I intunu ab.

stcmcrglcich auf !\ut/wärniebasis zeigt, dal» der Gasheizer derzeit mil etwa 2(1 Prozent höheren Hiennsloffkoslen rechnen nini» als der Olheizer. Diese Lnergieinelnkosten wer-

den muß — die (bisherigen) Schilder links sind zwar erlaubt, sie allein genügen jedoch nicht für die rechtswirksame Kundmachung der Kurzparkzone.

I in echter Sehilda-Streieh: Nun müssen m allen österreichischen Stallten, in denen es l'inbalinen mit Kur/pai k/onen links gibt, zusal/lich /u den Talchi links auch auf ilei reihten Straßenseite die gleichen Tafeln angebiachl weiden mit dem I Im

ordnung n\ novellieren. I in entsprechender Vorstoß in diese Richtung erfolgte bereits idler den Städtebund, doch bis die Novelle (iesetzeskralt erlangt, dauert es Monate. In Innsbruck kosten die /.usalz-Verkehrszeichen I 10.000 Schilling. Der Stadtsenat beschloß unter Vorsitz von Bürgermeister Komuald Niescher, sie anbringen zu lassen. Die Schilder links bleiben als /.usalz.liinwci.se stehen.

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Weniger Unfallopfer bleiben das Ziel „Aktion minus 10 Prozent" ist weiterhin aktiv — Zeiehenwettbewerb läuft (I \\y.) Sehr zaghaft nur steigt die Bereitschaft der Autofahrer /um ( iurtentragen: Lagen die früher erhobenen Zahlen in liiiisbiuck (trotz Strafandrohung!) noch unter 60 Prozent, so ergaben die Zählungen des „Kuratoriums für Verkehrssicherheit" (KfV) vom 18. September etwas bessere 71 Prozent: Das bedeutet, daß immer noch 29 von lüü Autofahrern unangegurtet unterwegs sind! „Könnten wir die Gurtentragequote merkbar steigern, wäre die Zahl der Verkehrsverletzten in einem Jahr um zehn Prozent leicht zu senken", meinte Dr. Max Gheri vom KfV auf der 4. Sitzung des Verkehrssicherheitskomitees der Stadt Innsbruck im Rahmen der „Aktion minus zehn Prozent", die am 6. Oktober unter Vorsitz von Verkehrsstadtrat Dr. Harald Hummel stattfand. Die Aktion soll, wie berichtet, eine breite Bewußtseinsbildung

in der Bevölkerung auslösen, um durch überlegtes, rücksichtsvolles, defensives Fahren sowie entsprechendes Verhalten als Fußgänger die Zahl der Unfälle mit Verletzten in einem Jahr um zehn Prozent zu senken. Bereits angelaufen ist ein Zeichenwettbewerb, der ein druckfähiges Plakat zum Ziel hat: 127 Klassen beteiligen sich daran, berichtete Senatsrat Dr. Otto Reisinger. Am 15. November liegen die Arbeiten vor. In Planung steht nun ein Aufsatzwettbewerb, an dem nicht nur Volksschüler, sondern auch Besucher der allgemeinund berufsbildenden höheren und mittleren Schulen teilnehmen können. Den Teilnehmern am Mal- wie am Aufsatzwettbewerb winken schöne Preise. Das Verkehrssicherheits-Flugblatt, mit dem an das Verantwortungsbewußtsein der

Filme, Vorträge, Konzerte Veranstaltungen im Italienischen Kulturinstitut (Th) Mit einer Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen, nämlich Filmvorführungen, Vorträgen, Konzerten, Videonachmittagen und zwei Ausstellungen, wartet das Italienische Kulturinstitut (Maria-Theresien-Straße 38c) in den kommenden Wochen auf. Die beiden Vorträge, die diesmal, wie Direktor Prof. Dr. Franco E. Borsani erläuterte, alle in italienischer Sprache und nicht wie bisher auch in Französich oiler Englisch gehalten werden, nehmen den jeweils 50. Todestag zum Anlaß, um sich /um einen mit der Literalin (iia/in Deledda, der einzigen Nobclpreisträgerin Italiens, und dem Schriftsteller Luigi Pirandello /u beschäftigen. Die fünf angebotenen Filme, die aus tieni Vorjahr und aus diesem .Iaht stammen, weisen ebenso wie die Videofilme an den Freitagnachmittagen (Eintritt frei) berühmte Namen auf. Virtuose Musik aus Italien erklingt, gespielt von österreichischen Solisten, am 24. November. Seite 16

Neben der Präsentation von Radierungen von Luigi Marcon ausTreviso ab 10. November in der Hypobank am Bozner Platz ermöglichte das Institut in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum auch eine Ausstellung von Keramiken aus Faenza. Diese überaus kostbaren Stücke werden ab 9. Dezember im Landesmuseum gezeigt.

Verkehrsteilnehmer appelliert wird, liegt nun auch in den städtischen Büchereien (Burggraben, Außenstelle O-Dorf und Ursulinen-Bücherei), in der Gebietskrankenkasse sowie bei der Führerschein- und Zulassungsstelle der Polizei auf. Es wird dazu von ÖAMTC und ARBÖ im Rahmen der kostenlosen herbstlichen Fahrzeugbeleuchtungs-Prüfaktion an alle Autofahrer verteilt. Ing. Karl Archivdirektor Umv.-Doz. Dr. Pobitzer vom Roten Kreuz sag- Franz-Heinz Hye (links) überte zu, es auch an die Teilnehmer nimmt in Lissabon den lleder Erste-Hilfe-Kurse im Zuge roldsstab als wissenschaftlicher des Führerscheinerwerbs zu Leiter für den Kongreß in Innsverteilen. bruck.

Heraldik-Kongreß in Innsbruck Stadtarchivdirektor wird wissenschaftlicher Leiter Vom 8. bis 13. September dieses Jahres war Lissabon Tagungsort des XVII. Internationalen Kongresses für Genealogie und Heraldik. Dieser Kongreß wird alle zwei Jahre abgehalten, bisher vorwiegend in den Hauptstädten der europäischen Staaten (so etwa in Paris, Madrid, Helsinki; 1970 in Wien). Die wenigen Ausnahmen bildeten bisher Barcelona, Edinburgh, Lüttich und München. Beim diesjährigen Kongreß in Lissabon wurde beschlossen, den nächsten Kongreß 1988 in Innsbruck abzuhalten. Präsident des Innsbriicker Kongresses wird der derzeitige Vorsitzende der österreichischen Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft „Adler" in

Volksmusikfreunde unter sich 7. Alpenländischer Volksmusikwettbewerb Vom 13. bis 15. November wird Innsbruck wieder zum Treffpunkt von Sängern und Musikanten der alpenländischen Volksmusik. Bereits zum 7. Mal wird heuer dieser Volksmusikwettbewerb im Innsbrucker Kongreßhaus durchgeführt. Es gibt dabei weder ideelle noch materielle Preise, die Jury begnügt sich mit der Erarbeilung einer schriftlichen Beur-

teilung und Beratung sowie einer Urkunde als Anerkennung für die Teilnahme. Die Veranstaltung wird auch durch ein attraktives Rahmcnprogarainm begleitet, wie offenes Singen und Musizieren, einen Volkstanzabend ( 14. November), Festabend (15. November), Auftritte in Altersheimen und eine Gottesdienstgestaltunii.

•• •

Wien, Archivdirektor llot'rat Dr. Berthold Waldstcin-Wartenberg, sein. Die wissenschaftliche Leitung des liinsbrucker Kongresses wurde, zugleich mit der Funktion des Generalsekretärs, dem Direktor des Innsbriicker Stadtarchivs, Senatsrat IJniv.-Dozenl Dr. Franz-Heinz Hye, übertragen. Dazu wurde ihm bei der feierlichen Schlußsitzung der 1984 in Helsinki geschaffene Heroldsstab dieser Kongresse überreicht. Dozent Hye, der in Lissabon auch auf der Liste der Vortragenden stand, empfahl für den Innsbriicker Kongreß das Rahmenthema „( ìenealogie und Heraldik als Antrieb und Ausdruck staatlicher Politik". Dieses Tagungsthema wurde vom Bureau permanent des Congrès gutgeheißen und bei der Schlußsitzung in der mittelalterlichen Burg von Vila Vocosa öffentlich proklamiert. # Der jugoslawische Generalkonsul in Salzburg, Bosko Vranes, stattete am 15. Oktober Bgm. Romuald Nieseher seinen Antrittsbesuch ab. — In Begleitung des thailändischen Honorarkonsuls in Innsbruck, Dr. Armin Sautter, war Thailands Botschafter Dr. Suchati ( huthasmit zum Abschiedsbesuch im Rathaus.

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DI K IU K(,l \<A\\ IS II \i (;KA'I I i il IM i Zur I iserneii I loch/eil Tiau

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Zur Diamantenen Iloeh/eit I l,ui

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Rathgcber ( 13. 9.)

/.ur Nullendung des 102. Lebensjahres I lau Ida Auci (25. 9.)

Zur Vollendung des 9 1. Lebensjahres

Zur Vollendung des *>K. Lebensjahres

Frau Anna Poschl (11. 9.) Frau Maria Benda (13. 9.) Herrn Karl Wascl(14. 9.) Herrn Alfred Schatz (17. 9.) Frau Fmma Cìritscher (21. 9.)

1 ran Marie I autori ( 10. 10.)

I r a n Katharina inni I l e n i i Hermann lìaininingcr ( 2 0 . 9.)

Frau Marianne und Herrn Dr. Norbert Benzer (20. 9.) Frau Frieda und Herrn Julius Rist (4. 10.) / u r (ioldenen Hoch/eit Frau Margarete und Herrn Dki'm. Kurt Zabe (13. 9.) Frau Anna und Herrn Karl Fhrenstrasscr (14. 9.) Frau Flma und Herrn Dipl.-lng. Walter Fritz (15. 9.) Frau Gertrud und Herrn Dipl.-lng. Fugen Bausc-Adam (16. 9.) Iran Irma und Herrn Franz Hciniseh (19. 9.) Frau Vittorina und Herrn Josef Kimmerl(19. 9.) Frau Stefanie und Herrn Ing. Max Hafran (22. 9.) Iran Irma und Herrn Josef Hörhager (26. 9.) Frau Marianne und I lerrn Johann Pontiller (26. 9.) Frau Rosa und Herrn Anton Unterdorfer (28. 9.) Frau Frieda und Herrn Vinzenz Weber (29. 9.) Frau Josefine und Herrn Jakob Huber (5. 10.) Frau Maria und Herrn Hermann Albreeht(6. 10.) Frau Rosa und Herrn Alois I.air (6. 10.) Frau Fxleltraud und I lerrn Dr. AIIons Leuprecht (6. 10.)

I iaii Willielinine Schotten ( 19. 9. Iran Joscia Mossner ( 19. 9.) Iran Apollonia Julfinger (26. 9.) Iran Martha Hngelhardt (27. 9.) Frau Henriette Peyehär (28. 9.) Frau Grete Blöder (2. 10.)

Zur Vollendung des 97. Lebensjahres

Heim Ma\ Kiuhner (27. 9.) Iran Greti Oberhammer (2. 10.) Frau Maria Schiffer (7. 10.) Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Iran Marie Frtl (12. 9.) Herrn Dr. Kurt Stiele (15. 9) Frau l.udwina Baumgartner (23. «M

Herrn Ludwig Planner (26. 9.) Frau Mathilde Tüchler (1. 10.) Frau Maria Seyringer (4. 10.) Herrn Hugo Hellebrand (7. 10.)

Frau Theresia (inadlinger ( 10. 10.) Zur Vollendung des 96. Lehensjahres Frau Monika Mair (11. 9.) Zur Vollendung des 95. Lebensjahres Frau Maria Dedek(15. 9.) Frau Maria Schiller (7. 10.) Zur Vollendung des 94. Lebensjahres Frau Frau Frau Frau

Maria Stampfer (21. 9.) Karolina Pellizzari (24. 9.) Berta Hundertpfund (30. 9.) Emma Torggler (9. 10.)

Zur Vollendung des 93. Lebensjahres Herrn Paul Fuchs (12. 9.) Frau Elisabeth Kern (19. 9.) Frau Maria Krössbacher (21. 9.) Frau Maria Ludwig (22. 9.) Herrn Orpheo Gozzaldi (9. 10.) Zur Vollendung des 92. Lebensjahres Herrn Dipl.-lng. Dr. Walter Neuzil (13.9.)

Gelungenes privates Spieltest am „Gänseplatz" Privatinitiative wird in der Angergasse großgeschrieben: Eine Gruppe von kinderreichen Müttern organisierte am neuen öffentlichen Kinderspielplatz in der Angergasse ein Kinderspielfest, das mit seinem reichhaltigen, abwechslungsreichen Programm mehr als 100 Kinder anzog und bestens unterhielt. Diese Veranstaltung, in deren Verlauf die Kinder für ihre Spielflüche den Namen „ Gänseplatz" wählten (nach der Brunnenplastik von Helmut Millonig), war — so die Organisatorinnen — der Auftakt zu geplanten monatlichen Aktivitäten, die in erster Linie schulpflichtige Kinder ansprechen sollen. (Foto: Murauer)

I I S I R S I R V K i;D I K I N N S I S R U C K E R S T A D T N A C I I K K U l i N Woche ne nel-, SOIIIIund Feier Apotheken 2S./26. Oktober: Zentral-Apotheke, Amchstraße 2a, Telefon 22 3 87, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraßc 45, Telefon 415 17, Nordketten-Apotheke, Haller Straße I, Telefon 39 12 34, Solstein-Apotheke, Ampfereist raße 18, Telefon 85 7 77;

L/2. November: Stadt-Apotheke, I Icrzog-Friedrich-Straße 25, Teli Ion 29 3 88, Bahnhof-Apotheke, Sterzingcr Straße 4, Telefon 26 4 20, Schützen-Apotheke, Schützcnstraße 56-58 (Olympisches Dorf), Telefon 61 2 01, St.Blasius-Apotheke, Völs, Bahnliotstraßc 32a, Telefon 30 37 63; 8./M. November: Alte Hof-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 19, Telefon 23 8 90, Apotheke „/um Andreas Holer", An-

dreas-Hofcr-Straßc 30, 'Telefon 24 8 61, Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler Straße 51, Telefon 41 5 02, St.-Georg-Apotheke, Rum, Dörferstraße 2, Telefon 63 4 79; 15./16. November: Apotheke „Zur 'Triumphplorte", Mullerstraße la,Telefon 36 5 70, PrinzFugen-Apotheke, Prinz-FugenStraße 70, Telefon 44 1 80, Mariahilf-Apotheke, Innstraße 5, Telefon 817 58.

Zahnärzte (Samstag und Sonntag von 9 bis II Uhr) 2S./26. Oktober: Dr. Theresia Schlemmer, Ibk., Innrain 11 (Ursulinenhof), Telefon 22 0 17, Dr. Theo Saxer, Rum, Dörferstraße 9/1,'Telefon 64 5 14; L/2. November: Dr. Irene Scherfler, Seefeld, Münchner Straße 300, Telefon (0 52 12) 32 75, Dr. Herbert Seeber, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon 20 1 18;

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8./'). November: Dent. Norbert Abschleppdienste Springeth, Ibk., Salurncr Straße 25./26. Oktober: Hans Graber, IS, Telefon 28 9 19, Dent. WilSteinach a. Br., Brennerstraße 5, helm Steinbaeher, Ibk., Kaiser'Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Franz-Josef-Straße 8, Telefon Kroh GmbH, Ibk., Schusterberg32 3 96; weg 26a, Telefon (0 52 22) 15./ Io. November: Dr. Walter 63 183; Steiner, 1 lall, Kieehlangcr Nr. 5, 1./2. November: Hansjörg Holleis, Telefon (0 52 23) 73 13, Dr. Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon Ludwig Steinhauser, Ibk., Südti(0 52 22) 27 0 91, 30 31 34, Peter roler Platz 1, Telefon 26 411. Perterer, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon (0 52 22) 22 8 35, Weiten1 Angebote Hans Pletzcr, Hall i. T, Gerbergasse 8a, Telefon (0 52 23) 61 77, A r/l lit her Sonntagsdienst und 25 40; kiiuhrar/ll. Bereitschaftsdienst (Notlalle): Telefon 35 5 44 8./9. November: Hans Graber, Innsbrucker I-'rauenhaus, Telefon Steinach a. Br., Brennerstraße 5, 42 1 12 Telefon (0 52 72) 62 58, Helmut Frauen helfen Frauen, Telefon Kroh GmbH, Ibk., Schusterberg20 9 77 weg 26a, Telefon (0 52 22) Frauenselhstliilfe nach Krebs, 63 183; Auskünfte täglich von 8 bis 9 15./16. November: Hansjörg HolUhr, Telefon 43 72 94 leis, Völs, Bahnhofstraße 33, TeJohanniter-Unfallhilfe (Spcziallefon (0 52 22) 27 0 91, 30 31 34, wagen für Rollstuhlfahrcr): TelePeter Perterer, Ibk., Salurner fon 44 4 02 Straße 15, Telefon (0 52 22) Telefonseelsorge, täglich von 8 bis 22 8 35, Hans Pletzer, Hall i. T., 23 Uhr: Telefon 17 70 Gerbergasse Nr. 8a, Telefon Kinder- und Jugendteleion, Mon(0 52 23) 61 77, 25 40. tag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr: Telefon 27 0 10 Rettet das Leben, Montag bis Frei- Bestattungsunternehmen tag von 9 bis 12 Uhr und von 15 (von Samstag, 12 LJhr, bis Sonntag, 24 Uhr, Feiertagsdienst von 0 bis bis 19 Uhr, Telefon 28 8 75 Pollenwarndienst Tirol: Telefon 24 Uhr) 15 29 2S./26. Oktober: C. Müller, PradSchulpsychologischer Dienst, ler Straße 3, Telefon 45 151, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Nacht 83 198, J. Neumair, Uhr und nach Vereinbarung, TeSchöpfstraße 37, Telefon 22 0 74 lefon 314 24 und 22 013; Anonyme Alkoholiker, von 19 bis 1. November: Platzcr Bestattungs22 Uhr, Telefon 39 23 80 ges.m.b.H., Reichenauer Straße Sozialberatung — Familienbera95, Telefon 42 3 04, H. Flosstung, Montag bis Freitag von mann, Marktgraben 2, Telefon 8 bis 12 Uhr, Telefon 45 3 00 24 3 81, Nacht 82 7 86; Drogenberatungsstelle Verein 2. November: J. Neumair, SchöpfKIT, Mentlgasse 12, Telefon straße 37, Telefon 22 0 74 und 22 7 27, Montag, Mittwoch, 22 0 13, C. Müller, Pradler StraFreitag 15 bis 21 Uhr, Dienstag ße 3, Telefon 45 151, Nacht und Donnerstag 11 bis 13 und 15 83198; bis 21 Uhr8./9. November: H. Flossmann, Verein lleilpädagogische PflegeMarktgraben 2, Telefon 24 3 81, iiiid Adoptivfaniilien, MentlgasNacht 82 7 86, Platzer Bestatse 18, Telefon 20 0 04, Montag tungsges. m.b.H., Reichenauer bis Freitag 9.30 bis 12.30 Uhr, Straße 95, Telefon 42 3 04; Donnerstag 18 bis 20 Uhr 15./16. November: ( . Müller, laiiiilienberatiing und HerzPradler Straße 3, Telefon 45 151, Sporlgruppe des Tiroler SozialNacht 83 1 98, J. Neumair, dienstes, Pradler Platz 6, Telefon Schöpfstraße 37, Telefon 22 0 74 45 2 82, jeden Mittwoch 17 bis und 22 0 13. 20 Uhr. 1ierär/te 2(>. Okiober: Dr. Hermine UdoMili und Dr. Astrid Lorenz, Col di I ana Straße 27, Telefon 6-Wi-W;

2. No\ember: Dr. Josef Stolz, Hgerdachstraße 8, Telefon 422 12; 9. November: Dr. Peter Wessely, Pradlcr Straße 30, Telefon 44 1 63; 16. November: Di. (iert Hcissl, (Jcyrstraße I, Telefon 42 7952. Seite 18

Rauch tiingkehrer 1. November: Matthias Windbichlcr, Gabelsbcrgerstraßc 2, Telefon 45 5 53; 2. November: Wwe. Antonie Graupp, Schillerstraße 2, 'Telefon 33 40 75; 8./9. November: Wwe. Pauline Habenbacher, Pradler Saggen 2, Telefon 44 2 95; 15./16. November: Anton Spielmann, Stamscr Feld 4, Telefon 85 3 74.

Termine zur Polioimpfung Im städtischen Gesundheitsamt, neues Rathaus, lallmcrayerstraße l/I, Zimmer 332, wird die Impfung in der Zeit vom 10. Oktober bis 5. Dezember von Montag bis Freitag nur vormittags von 8 bis 12 Uhr; vom 24. November bis 5. Dezember von Montag bis Donnerstag auch nachmittags von 14 bis 18 Uhr durchgeführt. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Schluckimpfung in den städtischen Mutterberatungsstellen von 14 bis 16 Uhr nach folgendem Plan: Montag, 10. November: Salurner Straße 4 (Tel. 27 0 48); Ander-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Angergasse 18 (Schule). Dienstag, 11. November: Wörndlestraße 2 (Reichenau); Pembaurstraße 33 (Pradl); Speckbacherstraße 40 (Wüten); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der Schulgasse (Hotting). Mittwoch, 12. November: Roseggerstraße 1; Allerheiligenhöfe (Schule); Anton-RauchStraße 30 (Mühlau); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 15 Uhr in Amras (Feuerwehr) und von 15.15 bis 16 Uhr in Sieglanger (Kirche). Donnerstag, 13. November: Salurner Straße 4 (Tel. 27 048); An-der-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Innallee 3 (St.

Nikolaus); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der lischnalerstraße. Montag, 17. November: Sal inner Straße 4 (Tel. 27 0 48); Ander-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Angergas.se 18 (Schule); Siegmairstraßc 1 (Eingang: Lönsstraße). Dienstag, 18. November: Wörndlestraße 2 (Reichenau); Pembaurstraße 33 (Pradl); Speckbacherstraße 40 (Wüten); der MuUerberalungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in Sadrach (Hofwaldweg). Mittwoch, 19. November: Roseggerstraße 1; Krippengasse 4 (Arzl); Igls (Postgebäude); tier Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der Hans-Untermüllcr-Siraßc(Kranebitten). Donnerstag, 20. November: Salurner Straße 4 (Tel. 27 0 48); An-der-Lan-Straße 39 (Olympisches Dorf); Innallee 3 (St. Nikolaus); der Mutterberatungsbus steht an diesem Tag von 14 bis 16 Uhr in der Fischnalerstraße. Freitag, 21. November: Im Mutterberatungsbus von 9 bis 11 Uhr in der Technikerstraße. Nachimpiungsteriiiin: Monlag, 24. November, von 14 bis 16 Uhr in der Mutterberatungsstelle, Salurner Straße 4 (Tel. 27048).

STADTMACISTRAT INNSBRUCK ZI. MI) - 3641/1986

Öffentliche Ausschreibung A u s s c h r e i b e n d e Stelle: Stadtmagistrat Innsbruck, Beschaffungsamt, l a l l m e r a y e r s t r a ß e 1, 6 0 2 0 Innsbruck. G e g e n s t a n d : Rcinigungsmaterial für die Hausreinigung. Die A u s s c h r e i b u n g s u n t e r l a g e n k ö n n e n a b sofort beim Stadlmagistiat Innsbruck, Fallmerayerstraße 1, 2. Stock, Z i m m e r }i>(\ b e h o b e n werden. A b g a b e t e r m i n : Die A n g e b o t e sind bis spätestens Montag, den 24. Nov e m b e r 1986, 12 U h r im Stadtmagistrat Innsbruck, l-allnu-iavcistial.k 1. 2. Stock, Z i m m e r 3 9 6 , a b z u g e b e n oder/.eitgerccht an dicsi-s (.•in/usenden. A n g e b o t e , die bis zu diesem Z e i t p u n k t nicht eingelani'.i sind, koniu-n, auch wenn das D a t u m des Poststempels vor diesem'Termin I R T I , mein IIKIII berücksichtigt werden. Angehotseröffniing: Diese findet am Dienstag, den 2.V N o v e m b e r 11AS6, um S Uhi im Stadtmagistrat Innsbruck, Beschaffungsamt, Falhncrayerstral.k I, 2. Stock, / m i n i e r .WS, stall. D I R MA(ilSI R A I N I H K I k IOK Dr. Wainnics, ( )bcrscnatsnit

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10


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bald k l appiiu'ei . Sisliails. u n d R e

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s( HI il•SSUNGEN

Werner Palasei und Anna l'uiupei niek (5. <•).) • Rado Suine und In grid Draxler (5. y.) • Johann Aucr und Angelika Altcnburgcr (5. l>.) • Dr. jur. Günter At/.l und l.uisa Habichcr, Weer (5. 9.) • Raimund Hberharter, Strass im Zillertal, und Agnes Kinigadner (5. 9.) • Stefan Eichhörner, Leisach, und Maria Klin.i-Iei (5. 9.) • Robert Prader und Ruth Büchlmann (5. 9.) • Ing. Harald laxer, Sistrans, und Christine Illmaier (5. 9.) • Robert Hilkersberger, Rum, und Renate (iritseh (5. 9.) • Walter Purtseheller unti Monika Planer, St. Veit in Dctreggen(6. 9.) • Ci unter dramshammer und Karin Unser (6. 9.) • Mag. rer. soe. oee. Dr. jur. Franz. Pegger und Margarete Rcissigl (6. 9.) • Hermann Götzl, Natters, und Claudia Mittermayer (6. 9.) • Michael Cadez und Christine Dicchtl, Wattens (6. 9.) • Harald Brecher und Karin Gruber (6. 9.) • Wolfgang Feischi und Petra Häninger (6. 9.) • Josef Goreis und Veronika Goriup (6. 9.) • Dr. phil. Mario Simoni und Judith Lang (8. 9.) • Bernhard Wegscheider und Evelyn Egg (8. 9.) • Rudolf Rainer und Irene Rath geb. BieberSehieho (9. 9.) • Manfred Weisz und Maria Rainer, Neustift (10. 9.) • Markus Coli, Inzing, und Gabriele Gatt (10. 9.) • Eduard Wenzl und Birgit Maier (12. 9.) • Eduard Zimmermann, Hall, und Cecilia Lamprecht (12. 9.) • Reinhard Lederwasch und Angelika Lchncr (13. 9.) • Dr. med. univ. Thomas Schmid und Dr. med. univ. Marlis

Die nächste Ausgabe der „Innsbrueker Stadt nachrichIcn" erscheint ani 19. November I98o in einer Aullage von 57.100 Stuck uiul wird kostenlos jedem Inns brücket" Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten l a g in den Besitz der „Inns

brucker Stadtnachrichten" k o m m e n , ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrueker St adi nach richten" einmal nicht eilialten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereierat im Kai haus, Maria-Thcresien-StraBe 18, Telefon 32 4 66.

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das grüne Telefon 26771-352—Durchwahl Wir helfen Ihnen gerne und sind Ihnen dankbar. Ihr Amt für Umweltschutz Hirsch berger, Inzing (13. 9.) • Josef Mair, Ranggen, und Sonja Kuen (13. 9.) • Vincenzo Riso, Gioia Tauro, und Barbara Saurwcin, Aldrans(13. 9.) • Harald Prutti und Claudia Reiningcr( 13. 9.) • Mario Ziller und Irma Kellner geb. Jankovec(13.9.) • Jürgen Lieb und Vera Majnic (13. 9.) • Andreas Rcisch und Helga Wintersteiger ( 13. 9.) • Ing. Bernhard Matausch und Ingrid Schranz (13. 9.) • Wolfgang Wilhelm und Henriette Haider, überperfuss (13. 9.) • Christian Knapp und Andrea Struggi ( 13. 9.) • Masahiko Fujioka, Japan, und Kazuko Oniki, Tokio (13. 9.) • Mag. phil. Hanspeter Roither und Christine Schatz geb. Winkler (13. 9.) • Franz Sukdolak, Axams, und Edda Bocca (15. 9.) • Ing. Christian Markeli und Josefine Bauer geb. Ranner (15. 9.) • Bernhard Föger und Dr. med. univ. Maria Bester (19.9.) • Wilhelm Lamprecht und Ute Pöttler (19. 9) • Ernst Hanni und Daniela Windsberger ( 19. 9) • Reinhard Angcrer und Ursula Jestl (20. 9.) • (iünter Ehcim und Gabriele Rohrmoser (20. 9.) • Christian Grati und Carmen Schiechtl (20. 9.) • Franz Hofbauer und Gudrun Hintcrbcrger, Besselbrunn (20.9.) • Michael Gimplinger und Ulrike Rieder, Völs (20. 9.) • Wolfgang Mattersberger und Brigitte Melmer (20. 9.) • Antonio Andino, Genua, und Monika Raggi (20.9.) • Otto Aucr und Hildegard l.ener, Pl'ons (20. 9.) • Herbert Gaugg und Maria Haslwantei (20. (>.) • Christian Wanka, Rum, und Barbara Grunbacher (20. 9.) • ( luislian Piegger, Schonberg, und Kerstin Schmid (20. ( M • Dr. phil Erwin Gasscr, Wien, und Rita Strail(2(). 9.) • Siegfried Grati und Biigitte Leiner ( 24. °.) • Herben Duller und Regina Duller geb. Schwarz (2(>. l).) • Helmut Tscholl und Dorothea Auraeher (2(>. 9.) • I )i u t . soi'. oec. Johannes Entho lei.

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(2(>.*J.) • Josef Ro.sam und Manuela Wurz.enrainer geb. Saurwein (27. 9.) • Armin Mildner unii Bii Uli .lursitzka (27. l>.) • Peter 1 )an

ninger, Rum, und Magdalena Harpfgeb. Pal (27. 9.) • Reinhard Binder und Sabine Lorenz (29. 9.) • Essam-Eldin Ahmed, Mayrhofen, und Rosmaric Kreidl, Mayrhofen (1. 10.) • Hans-Joachim Bossek, BRD, und Hanna Szot, BRD (1. 10.) • Hermann Birschncr und Ilse Rohrer (1. 10.) • Josef Salchner, Gschnitz, und Elena Carli (4. 10.) • Andreas Cantonati und Monika Waldncr (4. 10.) • Willi-

Wandern im Herbst Animili li, Ulrich: Die Lust am Aufstieg. Was den Bergsteiger in die Höhe (reibt. Mit Fotos. 1984. Der Autor, selbst passionierter Bergsteiger und von Beruf Psychologe, fragt nach den Gründen der Bergleidenschaft. Tasker, Joe: Eishölle am Everest. Durch Winterstürme zum Gipfel der Welt. Mit Fotos. 1985. Eine Gruppe englischer Alpinisten versuchte

Neues in der Stadt-v| bucherei l'JNOdcn Mount I-.wiest u l v r die schwierigste R o u t e zu besteigen. Hin wichtiger Beitrug /in I • verest I iterai tir. MiclK'k'r, Toni: Die Alpen im Luftbild. Bildband. 1985. l'ausi*, Walter: Klassische Alpe IHM pici. Neu beai beitele Aullage. Mit Fotos, Skizzen und Karten. I1AS6.

NeuliiiL'er(-l. 10. ) • I )ietiuai ( i o b e l und

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Martin 1.archer und Katharina I :.hrenstrasser(4. 10.) • Gerhard Prock und Marion Bernhart, Polling (4. 10.) • Helmut Stern und Ingrid Ciotseh (4. 10.) • Günther Singer und Silvia Rizzoli (4. 10.) • Alfred Monz und Mag. pharm. Renate Krennhubergeb. Oettinger(4. 10.) • József Huszar, BRD, und Erika Ferrea u geb. Kleinhans, BRD (4. 10.)

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GEBURTEN

Manuel-Alexander Buchegger (13.8.) • Elias Neureiter (23. 8.) • Claudia Mutard (28. 8.) • Peter

Höhne, Ernst: Hüttenziele. Auf leichten Wegen für Genießer zu 58 schön gelegenen Berghütten in den Alpen. Mit Fotos und Kartenskizzen. 1985. Grassi, Gian Carlo: Gran Paradiso. Die 100 schönsten Touren. Mit Fotos und Anstiegsskizzen. 1984. Dumler, Helmut: Die Weitwanderwege der Dolomiten. Mit zahlreichen Fotos und Skizzen. 1985. Der Autor beschreibt die 6 markierten Weitwanderwege, die die Dolomiten in Nord-SüdR ich lung durchqueren. IVIenara, Hanspaul: Höhenwege Dolomiten. 50 lohnende Rundwandcrungen. Mit Farbfotos. 1085. Hin liebenswertes, anregendes Dolomi ten-Wanderbuch, das man lui e leu Nicht I li >clialpinislen uni empfehlen kann. Mair, Waller: ( Mlirolei Wan derbuch. Über 4 0 0 Wanderungen zwischen H o h e n laue m und den Karnischen AI pen, dem ( iroßglocknci und den I lenzer Dolomiten. Mil Fotos und einer Übcrsichls karte. 1984. .Viir/, Wollgang: Tiroler Bergtouren, l'in Bildwanderbuch. Mit einer Übersichtskarte. I9K4.

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Hirn (2. 9.) • Markus Teichmann PctcrStimpcl(17. 9.) • Stefanie Si(17.8.) • Nathalie Rieder(31.8.) • mone Angerer (17. 9.) • Franziska Cyrühia Obwegeser (4. 9.) • Chri- Julia Schöbel (18. 9.) • Julia Anstina Dclac (2. 9.) • Olivia Schö- drea Maria Gfrercr (18. 9.) • Evencgger (30. 8.) • Alexander Kopp line Christina Wieser (20. 9.) • (13.«.) • MichaclMclmcr(4.9.) • Markus Ferdinand Wolf (29. 9.) Katja-Jennifer Trawöger (3. 9.) • Caroline Cammerlandcr (6. 9.) • STERBEFÄLLE Sabincllalberfellner(5.9.) • WcrIRI l'irker(9. 9.) • BarbaraStricßmg (<>. {>.) • Jasmin Gürtler (1. 9.)Anna Knab(l. 9.) • Aloisia Moser • Martin Winklingcr (5. 9.) • Julia (1. 9.) • Franz Platter (2. 9.) • Massi (13. 9.) • Eva-Maria Ent- Franz Osler (2. 9.) • Martina Kreistrasser (3. 9.) • Martina Oster- ner(3.9.) • BertaJellinek(3. 9.) • mann (4. 9.) • NurYüksel(11.9.) Karl Prader (3. 9.) • Artur Stau• Aleksandar Stojanovic(ll. 9.) • dinger (3. 9.) • Josef Holzleitner Dijana Marinkovic (4. 9.) • Zadok (5.9.) • Anna Rieder (5.9.) • AnPosch (17. 9.) • Manfred Greil na Gurschler (7. 9.) • Emilia Wie(19.9.) • Liesa Stecher (20. 9.) • ser (5. 9.) • Irma Lindinger (6. 9.) Martin Schafferer (14. 9.) • Clau- • Maria Schmid (6. 9.) • Wolfgang dia Wallner (16. 9.) • Johanna Ma- Bader (6. 9.) • Ida Jäger (6. 9.) • ria Gertrud Schäfer (22. 8.) • So- Alois Feichtinger (7. 9.) • Hansi phia Dorothea Agnes Schäfer Nagel (7. 9.) • Rudolf Knaller (22. 8.) • Lukas Philipp Aucr (7. 9.) • Ernestina Amerstorfer (25. 8.) • Sabrina Wötzinger (8.9.) • AloisiaKrctzschmar(8.9.) • KarlMayr(8.9.) • Ing. Matthias (25. 8.) • Daniel Azccm Ahmed (26. 8.) • Hannah Finti (29. 8.) • Brugger (8. 9.) • Franz Wanner Florian üeßlbauer (31. 8.) • Flo- (9. 9.) • Franz Rieser (9. 9.) • rian Lukas Mattcrsdorfer (31. 8.) • Aloisia Gstraunthalcr (11. 9.) • Albuin Friedrich Lconhard Pczzei Franz Schwingshammer (11. 9.) • (4.9.) • Benjamin David Bierbaum Helmuth Brunner (11. 9.) • Aure(7.9.) • Gilbert Dreschke (9. 9.) • lia Gassner (11. 9.) • Dipl.-Ing. Franz Patrick Staller (9. 9.) • Sabri- Karl Rott (12. 9.) • Jovita Falschna Cäeilia Stern (12. 9.) • Myriam lunger (12. 9.) • Adolf Pfeifer Martina Charlotte Hildegard Bin- (12.9.) • Elisabeth Vogl ( 12. 9.) • der (13. 9.) • Stefan Franz Prasch- Paula Lindebner-Hubai (12. 9.) • berger (15. 9.) • Stefan Robert Manuela Novak (13. 9.) • MarianHochrainer (16. 9.) • Martin Josef na Lagger (13. 9) • Sandra Walcher

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(13. 9.) • Franziska Kutschern (14.9.) • Franziska Karbon ( 14.9.) • Friedrich Fuhrmann ( 14. 9.) • AntonStorf(14.9.) • Maria Peschke (14. 9.) • Eleonore Köllenspcrger (15. 9.) • Dr. jur. Josefine Schönhofer (12. 9.) • Siegfried Andres (14. 9.) • Herbert Edenhauscr (16. 9.) • Rosa Malik (16. 9.) • Erich Koman (16. 9.) • Gertrud Defrance.sco (16. 9.) • Anna Mittersackschmöller (17. 9.) • Rudolf Karl (18. 9.) • Franz Wagner(18.9.) • Anna Eckerieder (18. 9.) • Maria Kraker (19. 9.) • Gottfried Eiter (20. 9.) • Wilhelmine Subic (21. 9.) • Aurclius Dal-

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la Giovanna (22. 9.) • Eddinnl Schliechtherle (22. 9.) • Iran/ Ruetz (23. 9.) • Anna Heidi (24. 9.) • Josef Kantschieder (26.9.) • JohannHelbok(26. 9.) • Anna Draxl (26. 9.) • Notburga Mayr (28. 9.) • Olga Spieiniann (28. 9.) • Franz Kindl (29. 9.) • Elisabeth Neupauer (30. 9.) • Wilhelmine Röhmer (2. 10.) • Dr. mcd. univ. Josef Fischler (3. 10.) • Petar Kovac (2. 10.) • Ludwig Wollner (4. 10.) • Adolimc Heinzle (4. 10.) • Hildegund Poch geb. Ecke (5. 10.) • Dipl.-Vw. Dr. rcr. oec. Anton Zaunschirm (6. 10.) • Franziska Jansky (6. 10.)

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN

Ölfeucrungsanlage, Prof.-FickerWeg 28, Gertrude Krössbacher Ölfeuerungsanlagc, Schnccburggasse 75, Alexander Brunncr und Veronika Kurz Ölfeucrungsanlage, Sadrachstraße 5, Hansjörg Köchler und Gretc Amort Ölfeuerungsanlage — wasserrechtliche Genehmigung, Hinterwaldnerstraße 17a, Dr. Bernd Ausserer, Sternwartestraße 18a Ölfeucrungsanlage — wasscrrechtl. Genehmigung, Josef-SchrafflStr. 25a, Andreas Rainer Ölfeuerungsanlage, Graßmayrstraße 2, Dr. Klaus Steiner

Ölfeuerungsanlage — wassenveht liehe Genehmigung, Kir.schentalgasse 22, Erna Lörting Ölfeuerungsanlage, A Merlici ligenhofweg 28, Ing. Helmut Passer, Adamgasse 7a Personenaufzug, Egger-Lienz-Str. 42, Tiroler Gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsges.m. b.H., Prandtauerufer Nr. 2 Kleinlastcnaufz.ug, Feldstraße 11, Ing. Staudacher & Stocker Kleinlastenaufzug, Klostergasse 7, Prämonstratenser-Chorherrenstift, Verwaltung Personenaufzug, Maximilianstraße 8, Redcmptoristen, Postfach 8

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert -f Die BESCHLÜSSE: ENTWÜRFE: bereich bleibt gegenüber dem Entwurf des Bebauungsplanes Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. 80/gj, Innsbruck, Bereich zwischen Museumstraße, Hauptbahnhof, Salurncr Straße, Landhausplatz und Hrlerstraßc. Aufgrund von städtebaulichen Untersuchungen wird im vorlie-

1. Entwurf unverändert. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 63/ff, Pradl-Amras, Bereich zwischen Amraser Straße und Vintlergasse. Dieser Bebauungsplanentwurf sieht die Auflassung des ca. 3 m breiten Weges zwischen Amra-

Nr. 107/1), Innsbruck, Bereich zwischen Innrain und Bürgerstraße. Im vorliegenden Entwurf wurden die Höhenunterschiede und Gebäudetiefen den bestehenden Nachbarobjekten angeglichen.

Es wurden die Flächenwidmungspläne AL—17, Arzl, Bereich an der Rumer Gemeindegrenze zwischen Haller Straße und Canisiusweg, 2. Entwurf, /Nr. 2847, H A - F l , Hötting, Teilplan

Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen geiulen Flächenwidmungsplancniwurf Kerngebiet ausgewiesen. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. AL—B3, Arzl, nordwestlicher Bereich zwischen ÖBB und Kreuzgasse. I Much die Festlegung des höchsten absoluten Gebäudepunktes wurde im gegenseitigen Ben-ii-h eine geringfügige Höhen-

irdii/KTimg erreicht. I niuiiri des Bebauungsplanes Nr. I.Vk, Pradl, Bereich zwischen l'radler Brücke (Sill), l'i.ulki, Reichenauer, Pcmbain und Kärntner Straße (?.. L niwuri", /.Nr. 2852). Aulgnmd einer Stellungnahme wurde im Bereich Reichenauer Straße l> die Baufluchtlinie geändert. Der resi liehe Planungs-

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ser-Sec-Straße und dem Umkehrplatz in der Vintlergasse vor. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 67/w, Wilten-Sieglanger, Bereich zwischen Fa. Huter und Völser Straße. Die im Bebauungsplanentwurf festgelegten Bestimmungen wurden weitgehend auf den baulichen Bestand abgestimmt. Erfassung einer Bausperre für den Planungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 67/w, Wilten-Sieglangcr, Bereich zwischen Fa. Huter und Völser Straße. Die Bausperrc soll die Fortsetzung der lockeren Bebauung, wie sie im Bestand gegeben ist, sichern.

Die Entwürfe, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsamtcs, Fallmcrayerstraße 1, 4. Stock, vom 21. Oktober bis 26. November 1986 einsehbar. Darüber hinaus können weitere Informationen zu den aufgelegten Entwürfen während der Parteienverkehrszeit von 8 bis 10 Uhr von den zuständigen Sachbearbeitern eingeholt werden. Jeder, dem die .Stellung eines (•emeindehewohiiers /.ukoniml, hat (his Rechi, innerhalb der Aiit'k'guiigsfrisl /.um Entwurf schriftlich Stellung /u nehmen.

llottinger Au, 2. Enlwurl, / N r . 2830, XO/gh, Pradl-Amras, Bereich zwischen Reichenauer Straße und Grcnobler Brücke, die Bebauungspläne Nr. 10/av, Willen, Bereich Mentlgassc 12a, Nr. 52/ag, Igl.s, Bereich l.anser Straße 12, Nr. 63/fe, Pradl-Amras, Be reich zwischen Reichenauer Straße und Grenobler Brücke, Nr. 66/as, Hotting West, Bereich Kindergarten IVcr gründe mit Aulbauplan Ni. 66/asl, Nr. «)3/k, Willen, Beicich /\\i seilen Innrain, Innci kollerstra ßc und MandelsbcrgcislralV, .'. I n t w u r l . / N i . 2X3 /, beschlossen.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10


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und Omnibuslinien im innerstädtischen Bereich. Die Karte ist übertragbar, das heißt sie kann auch am entwerteten Tag von mehreren Personen hintereinander benützt werden. Bei einer Entwertung einer entsprechenden Anzahl von Tagen kann diese Karte von mehreren Personen gleichzeitig benützt werden. Die 5-Tage-Umwelt-Netzkarte ist beim Fahrer bzw. Schaffner und in den Vorverkaufsstellen erhältlich.

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Aiissi'liri-ilieiule Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurnei Straße 1 1, 6020 Innsbruck. (it'gen.slatui: Lieferung eines Bezugsleistungsüberwachungssystems für das Kraftwerk Untere Sill. Dir Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken liiiislii uek, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostcnbcitrag von S 300.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 6. November 1986, II Uhr in der Gcneraldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden.

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Sahirner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Verkauf des Baulagers in Mühlbachl für den Neubau des Triebwasserstollens des Oberen Sillwerkes. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 7. November 1986, 10 Uhr in der Gcneraldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 7. November 1986, um 10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIRLKTION

Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 6. November 1986, um 11 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Den Offertstellern steht es frei, der Angebotseröffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

STA D I M AC; ISTR AI IN N S B RUCK VA. MD - 3642/1986 STADTMAGISTRAT INNSBRUCK ZI. MD - 3643/1986

Öffentliche Ausschreibung

Öffentliche Ausschreibung unter Firmen mit Sitz in Innsbruck. Ausschreibende Stelle: Stadtmagistrat Innsbruck, Beschaffungsamt, Fallmerayerstraße 1, 6020 Innsbruck. Gegenstand: diverse Büroartikel. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort beim Stadtmagistrat Innsbruck, Fallmeraycrstraße 1, 2. Stock, Zimmer 396, behoben werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 10. November 1986, 12 Uhr im Stadtmagistrat Innsbruck, Fallmerayerstraßc 1, 2. Stock, Zimmer 396, abzugeben oderzcitgcrccht an dieses einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, den 11. November 1986, um 8.30 Uhr im Stadtmagistrat Innsbruck, Beschaffungsamt, Fallmerayerstraße 1, 2. Stock, Zimmer 395, statt.

unter Firmen mit Sitz in Innsbruck. Ausschreibende Stelle: Stadtmagistrat Innsbruck, Beschaffungsamt, Fallmerayerstraßc 1, 6020 Innsbruck. Gegenstand: diverse Papiersorten. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort beim Stadtmagistrat Innsbruck, Fallmeraycrstraße 1, 2. Stock, Zimmer 396, behoben werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 10. November 1986, 12 Uhr im Stadtmagistrat Innsbruck, Fallmeraycrstraße 1, 2. Stock, Zimmer 396, abzugeben oder zeitgerecht an dieses einzusenden. Angebote, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, den 11. November 1986, um 8 Uhr im Stadtmagistrat Innsbruck, Beschaffungsamt, Fallmerayerstraße 1, 2. Stock, Zimmer 395, statt. DER MAGISTRATSDIREKTOR Dr. Wammes, Obersenatsrat

DER MAGISTRATSDIREKTOR Dr. Wammes, Obersenatsrat

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE STADTMAGISI RAT INNSBRUCK Beschaffungsamt ZI. MI) - 3791/1986

„AVI" Alpenländische Veredelungsindustric Gesellschaft m. b.H., Amraser Straße 61 (Betriebsstätte von Graz, VinzenzMuchitsch-Straßc 36), fabriksmäßige Herstellung, Verarbeiunii i I innen mit Sitz in der Landeshauptstadt Innsbruck nach den Betung und Veredelung chemischstimmungen der Innsbrucker Vergabcordnung über die Lieferung (und metallurgischer Erzeugnisse, Abänderung) von hier beschränkt auf ein technii ,i I lONiück Arbeitsanzügen verschiedener Größen in der Farbe Dunkelsches Beratungsbüro lil;iu. in 100% Baumwollausführung, bestehend aus Bluse und Latzhose, Maria Trcnkwalder, Salurner StraTKIJ'I-I verstellbar. It. Muster, welches im Beschaffungsamt des Stadtmagiße 15, Personalbereitstellung stiates Innsbruck, neues Rathaus, Zimmer 396, in den Amtsstunden — Siegfried Laiminger, Fisch nalertäglich von 8 bis 12 Uhr — besichtigt werden kann. straße 30, Einzelhandel mit LeDas Angebot muß mit Stoffbemustcrung im verschlossenen Kuvert mit der bensmitteln Aufschrift „Öffentliche Ausschreibung von Arbeitsanzügen" bis längstens Helga Halli id Siess, l'iobstcnhol!• reilag, den 7. November 1986, 8 Uhr im Zimmer 396 des neuen Rathauweg 2a, Auffinden und Feststelses, Fallincraycrstraße 1, vorliegen, wo anschließend auch die Angebot slung von unterirdischen WassereiolTniing stattfindet. Später einlangende sowie Alternativangebote weradern und Störzonen und deren den niehl berücksichtigt bzw. ist eine Lieferfrist von 30 Tagen nach Erhalt Neutralisation usw. lies Zuschlages bindend einzuhalten. Helga Halfrid Siess, Probstenholweg2a, psychologische Beratung DER MAGISTRATSDIREKTOR Dr. Wammes, Obersenatsrat „Adii Besim OGH", Innrain 7

Öffentliche Ausschreibung

Seite 22

(Raiffeisensäle), Betriebsstätte von Wien I, Graben 30, Handel.sgewerbe, hier beschränkt auf den Handel mit Teppichen sowie zeitlich befristet vom 5. Juni bis 14. Juni 1986 Susan Froidl, Andcchsstraße 4 4 / 3a, Vermieten von Videofilmen „Rudolf Rainer Gesellschaft m.b. 11.", Tschainlerstiaße 3. Handelsagent Manfred Längerer, Adamgasse 11, Handelsgewerbe, beschränkt auf Tapeten, Tapeziererbedarf sail ikel einseh ließlieh Tapezicrerwerkzeuge usw Oswald Wallner, Hottinger Gasse 14, I (iimicl mit Altwaren „Wcdl & Dick Gesellschalt m.b. II.", 1 ler/.og-Friedrich-Straßc > (weitere Betriebsstättc von Mils, Dorfstraße 18), Fleischer „Computer-Programm Service

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10


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Kai I haunll, Riedgasse 2 , Vermieten Min I )inekgeräten und Masflnnen, ausgenommen Kral'tlalu /cuge „1-leiseli Diskont Markt Gesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft", Höttingcr Au 24 (Ik'triebsstätte von Wörgl, Innsbrucker Straße 106), Fleischer „Gärtner Immobilienverwaltung Gesellschaft m.b.H.", Fürstenweg 20, Immobilienmakler Manfred Offenzeller, Rcut-Nicolussi-Straße 11, Herstellung gesellschaftlicher Kontakte /wischen Personen verschiedenen ( ieschlechts usw. Renate Rabedcr, Rcichenauer Straße 76b, Handelsagent „Metzger-Video Gesellschaft m.b. H.", Pradler Straße 5, Vermieten von Videofilmen

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Margarete Ham, Aliliansei NtiaIV 15, psychologische Beratung „I ady-O Bai-Bctricbs-( iesellsclialt m.b.H.", Bruncfkei Straße 2, Gastgewerbe in dei Betriebsart „Bar" „Siegfried Mailand Gesellschaft m. b.H.", Valiergasse 3Kb, I landelsgewerbe, beschränkt auf Lebensmittel „Stibleichinger Hotclbetricbs KG", Hilbcrstraßc 8, Hotclwagcn-Gewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit 1 (einem) Personenkraftwagen Herbert Winkler, Leopoldstraßc 65, Baumeister Otto Kurz, Pradler Straße 59/IV, Handelsgewerbe, beschränkt auf Lebens- und Genußmittel sowie Souvenirs Reinhard Jahn, Weiherburggasse 3, Vermieten von Sportgeräten, Fahrrädern usw.

I VERANSTALTUNGSKALENDER I Mana-Theresien-Straße: „Besuch in der Laurcnzinacht" — (iortsetzung von Seite 6) ländl. Lustspiel in 3 Akten von Die Kleine Galeric, Gumppstraße Ridi Walfried - Regie: Kurt 21 : Stefan Dcmartin — InnsbrukBlaas — bis 2. November; „Hilfe, ker Stadtansichten — bis 8. NoWurstvergiftung" — bäuerliches vember; Prof. Heinrich C. BcLustspiel in 3 Akten von Erich rann — 11. bis 29. November Hagemeister — ab 4. bis 30. No(Mo. bis Fr. von 16 bis 18.30 vember (Beginn: tgl. 20 Uhr, auUhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr) ßer Montag) ORF-Landesstudio Tirol, Renn- Innsbrucker Bauerntheater, Ritterweg 14: Galeriepräsentation der spiele, Gasthaus Bierstindl: „Die „Kleinen Galerie" (KemetmülWilde Frau" von Felix Mittcrer — ler. Geisler, Amerstorfer, Alf, bis Fnde Oktober (tgl. 20 Uhr, Lutz-Waldner, Prof. Rampi, außer Montag) Prof. Spielmann, Prof. Widmo- ( )lympiastadion: Hishockey-Bunser u. a.) — bis 22. November dcsliga: KCR Innsbruck-WLV (tgl. von K bis 20 Uhr) — 25. Oktober; Eishockey-BunTiroler Handelskammer, Meindesliga: HCR Innsbrufk I.uhardstraße 14: Huehaiisstelliing stenau — 28. Oktober (Beginn: ll>Xh mil Sonderschaii „Der 19.30 Uhr) W i m in d e i I ilei a h n I esen Großer Stadtsaal: Kabarett „Die

Ausstellungen

und ( ienießf n"

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ber (täglich von ) bis 19 Uhr) ginn: 20 Uhr) Galerie Krinzinger, Adoll-Pichler- Innsbrucker Kellertheater, Adolf Platz N: Peter Emch - ZeichnunPifhlfr-Plat/8 (Telefon 20 743): gen 1980- 1984 - bis 8. Novem Allei nifi end „Bildbcschiciber (I )i. bis Fr. von 10 bis I ."* 111uI biiiu1." \on Heiner Mullei und von In bis 20 Uhr, Sa. von 10 bis „Stimmen" von Sam Shepaid 13 Uhr) bis 2. November (Verlautbarung in Presse und Rundfunk beachWeitere Veranstaltungen ten) - (tgl. 20 Uhr, außer Montag); „Weininger Nacht" von Kongicßhaus, Kennweg: Moden Joshua Sobol — vom 14. bis 30. schau Rossignol — 12. Novembei November, jeweils Freitag, (Beginn: 20 Uhr; bis 23 Uhr) Samstag und Sonntag Volksbühne Mlaas im Breinoßl,

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Montag, 27. Oktober, ab 6 Uhr: Andechsstiaße, 1 lirschbcrggasse, Fre u ndsbergst ra ße, Gutshofweg, Wörndlestraße, Reichenauer Straße. Dienstag, 28. Oktober, nl> 6 Uhr: Renkstraße, Mitterhoferstraße, Lutterottistraße, Madersbergerstraße, Kravoglstraße, Reithmannstraße, F.gerdachstraße. Mittwoch, 29. Oktober, ab 6 Uhr: Prinz-Hugen-Straße, Oswald-Redlich-Straße, Pradler Saggen, Fennerstraße, General-Hcchcr-Stratie. Donnerstag, 30. Oktober, al) 6 Uhr: Schlachthof gasse, MatthiasSchmid-Straßc, Kärntner Straße, Moltkcstraße, Lützowstraße, An-der-Furt, Kapuzinergassc. IVIoHtaj», 3 . November, ab 6 Uhr: Zeughausgassc, Kohlstattgassc, Scbastian-SchcclStraßc, Weinhartstraße, König-Laurin-Allcc, Dreiheiligenstraße, Grillparzcrstraßc, Jahnstraße. Dienstag, 4. November, ab 6 Uhr: Erzhcrzog-Eugcn-Straßc, Sennstraße, Gutenbergstraße, Verdroßplatz, Haydnplatz, Raimundstraße, Hugo-Wolf-Straße. Mittwoch, 5. November, ab 6 Uhr: Bruckncrstraße, ViktorDankl-Straßc, Beethovenstraße, Stifterstraße, Mozartstraße, Schillerstraße. Donnerstag, 6. November, al) 6 Uhr: (ioethestraße, Schubertstraße, Ing.-Etzel-Straße, Claudiastraße, Claudiaplat/, Kaiser- Franz-Josef-Straße. Montag, 10. November, ab o l In: lalkstral.W1, Kaiserjagerstraße, Schumannstraße, Conradstraße, Richard-WagnerStraße, Llisabfthstraßf. Dienstag, I I . \o\einber, ab (> l In: Giinsbacherstraße, Bienerstraße, Siebererslraße, Rennweg, Tschurtschenthalerstraße, Karl-Kapferer-Straße,

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5 Uhr: R ietlgassc, P robst e n li o (weg ( I agerung des Sperrmülls aus den Objekten Probstenhofweg in der Einmündung Riedgassc), Nagcletal Nr. 1 und 2 (Lagerung ebenfalls in der Einmündung Riedgassc), Bäckerbühelgasse (Lagerung des Sperrmülls aus den Objekten Bäckcrbühclgasse je zur Hälfte in der Ried- bzw. St.-NikolausGasse), Löfflerwcg, St.-Nikolaus-Gasse. Donnerstag, 13. November, ab 5 Uhr: Höttinger Gasse, Stamser Feld, Schöneck-Umgebung, Weiherburggasse, Franz-KotterWcg, Fallbachgasse, Schmclzergasse. Montag, 17. November, ab

6 Uhr: Anton-Rauch-Straße, Holzgasse, Schloßfeld, Eckenried, Richardsweg, Oberkoflcrweg, Thomas-Riss-Weg, Joscf-Schraffl-Straße, Wurmbachweg, Buchweg, Schillcrweg, Schönblickweg, Finkenberg weg. Dienstag, 18. November, ab 6 Uhr: Hauptplatz, Kirchgassc, Stcrnbachplatz, Mühlenweg, Arzlcr Straße, Kalkofenweg, Wolfsgrube, Helfentalweg, Zimmeterweg, Schrottstraße, Nikodemweg, Seidenweg, Schlöglgasse, Framsweg. Mittwoch, 19. November, ab

6 Uhr: Schobergasse, Purnhofweg, Krippengasse, Schnellmanngasse, Franz-Wach-C lasse, Johannesgasse, Eggenwaklweg, Canisiusweg, Weinberggasse. Rumer Straße, Lehmweg, Exerzierweg, Schusterbergweg, Kreuzgasse, Barthweg, Pfeisweg. I s kann nur jener Sperrmüll abgeführt «erden, der bis /um angegebenen

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1986, Nr. 10

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Sankt Nikolaus und Mariahilf Das Stadtarchiv hat es sich zum Program in gemacht, nicht nur Jubiläen der Stadt selbst, sondern auch solche der einzelnen Stadtteile gebührend zu würdigen. So begeht der Stadtteil links des Inn in diesem Jahr die Feier des lOüj ährigen Bestandes des ersten städtischen Kindergartengebäudes und der vor 100 Jahren geweihten neuen Pfarrkirche von Sankt Nikolaus, welche ein Werk des berühmten Wiener Dombaumeisters und Architekten Friedrich v. Schmidt ist und außer Zweifel die schönste im Stil der Neogotik erbaute Kirche Tirols darstellt. Aus diesem Anlaß hat das Stadtarchiv bereits im Frühjahr eine Festschrift zur Geschichte von „Ur-Innsbruck" herausgebracht und widmet dieser Thematik nun auch eine Jubiläumsausstellung. Inhaltlich beginnt die von Archivdirektor Senatsrat Univ.Doz. Dr. Franz-Heinz Hye zusammengestellte Ausstellung mit der Gründung des Marktes Innsbruck am linken Innufer um die Mitte des 12. Jahrhunderts, wobei der Uferstreifen zwischen dem Höttinger und dem Tuftbach aus dem Verband der Muttergemeinde Hötting herausgelöst worden ist. — Gewisse Gemeinsamkeiten mit dieser älteren Dorfgemeinde hat Innsbruck aber auch nach dieser Tren-

nung beibehalten. Ein besonderer Hinweis gilt diesbezüglich der im Höttinger Wald liegenden Stadtalm bzw. Innbrückleralm, deren Name seit etwa 100 Jahren zur „Umbrükkler"alm verballhornt worden ist. Nach der Gründung und Anlage der Altstadt rechts des Inn (ab 1180) sank der alte Markt in die Rolle einer einfachen Vorstadt ab, der man es ohne weiteres zumuten konnte, daß dort auch das Asyl der unheilbar kranken Aussätzigen oder Leprosen situiert wurde. Gerade dieses seit 1313 urkundlich nachweisbare Sondersiechenoder Leprosenhaus und seine 1502 geweihte kleine Kirche wurden aber zum Ausgangspunkt für die Entwicklung der Seelsorgsund schließlich Pfarrkirche von Sankt Nikolaus. Auch das unweit vom Leprosenhaus errichtete zweite städtische Bruderhaus — ein Wohnheim für gealterte Handwerker — hat stärker in die Geschichte dieses Stadtteils eingewirkt, als man dies von Einrichtungen dieser Art gewohnt ist. Als es nämlich für seinen ursprünglichen Verwendungszweck nicht mehr gebraucht worden ist, wurde es neuen Funktionen zugeführt und schließlich 1886 durch einen erheblichen Um- und Erweiterungsbau zum ersten städ-

tischen Kindergartengebäude Innsbrucks umgestaltet — ein Zusammenhang, der erst im Zuge der heurigen Jubiläumsforschungen bekanntgeworden ist. Selbstverständlich befaßt sich die Ausstellung auch mit anderen Einrichtungen und Bauten der „Kotlacken", wie z. B. des ersten staatlichen Zucht- und Strafarbeitshauses in Innsbruck, mit dem alten Landes-

hauptschießstand in Mariahilf und vielem mehr, doch um dies alles Revue passieren zu lassen, lädt das Stadtarchiv die Bevölkerung wieder sehr herzlich ein, diese Ausstellung — selbstverständlich bei freiem Eintritt — zu besuchen. Die Ausstellung wird vom 17. Oktober 1986 bis zum 27. I i bruar 1987 gezeigt und ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 U M und von 14 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Gegen Voranmeldung und entsprechende Vereinbarung sind gelegen! liehe Sonderführungen nach 18 Uhr möglich.

Einfahrt aus dem Osten in den Ortsteil St. Nikolaus um 1840 über den „Neuen Weg" oder die „Kaiserstraße", heute Innstraße. Damals verlief die Straße noch unmittelbar am Innufer. Seit etwa 1880/90 erstreckt sich hier ein im Zuge der lnnregulierung gewonnener Park.

1886

VOR HUNDERT JAHREN

22. Oktober: Der Bote für Tirol wirbt für Tiroler Spielkarten: „Es wurde mit Freude begrüßt, als Dr. Karl Domanig und Eduard v. Wörle, der berühmte Maler, die Tiroler Spielkarten reformierten. War ja der Gedanke, auf den Karten das geschichtliche und Cult urleben des Landes darzustellen, die Karten gleichsam als Mittel des Anschauungsunterrichtes zu benützen, ein ebenso glücklicher als patriotischer. Anstatt der nichtssagenden und blöden Figuren auf andern Karten, begegnen U n u r l i t i b a u l i ^ ( I n d i Un ni) p i i\\» Unni uns hier die in der I^ndesgeschichte berühmten GestalJ)cr ini Julir 1863 neu erbaute, seit dem Spätmittelalter nachweisbare alle I.andeshauptschießstand, an dessen Stelle heute die ten: Kaiser Rudolf, Herzog Wohnanlage Mariahilfpark steht. 1893 wurde dieser Hauptschieß- Friedrich mit der leeren Tastund in die A rzler A u verlegt, wo heute das Olympische Dorf steht. sche, Kaiser Max. I. und Kaiser Franz I., Oswald von WolNunmehr befindet er sich im Eggen wald in Arzl.

kenstein, Margaret he Maultas c h e . . . denen Peter Anich, Speckbacher und P. Haspinger folgen." 9. November: Aul dein „schwarzen Brett" der Universität ist folgende Kundmachung des Rektors angebracht: „Nach in der Stadt seit mehreren Tagen umlaufenden Gerüchten sind in allerletzter /eil wiedci lalle vorgekommen, d;iü Studierende ihre Zwistigkeiten mit dei Walte zum Austrag gebracht haben . . . tier unter/eichiiete Rector sieht sieh veranlaßt. die gesammle Studentenschaft neuerdings zu ermahnen, sieh der Austragung ihrer etwaigen Streitigkeiten durch die Waffen in Zukunft /u enthalten..." J.


Innsbrucker Stadtnachrichten