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S T A D T N A C H R 1 C H T E N

OFFIZIELLES

MITTEILUNGSBLATT

DER

LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P.b.b. • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck

16. August 1984/Nr. 8

Eine Hilfe der Stadt für junge Menschen Der Gemeinderat hat das „Jugendbeschäftigungskonzept der Stadtgemeinde Innsbruck" beschlossen (Gr) Der Innsbrucker Gemeinderat beschloß in seiner letzten Sitzung am 26. Juli das „Jugendbeschäftigungskonzept der Stadtgemeinde Innsbruck", das die im Stadtsenat vertretenen Parteien vorgelegt haben, um einen Beitrag zur Beschäftigung der jungen Menschen in Innsbruck zu leisten. Dieses Konzept sieht eine Reihe von Maßnahmen vor. So sollen zusätzliche Arbeitsplätze

ivoli-isat wird attraktivei ;ite 3

im Rahmen der Stadtverwaltung durch den Abbau von Dauerüberstunden geschaffen werden — 19 neue Arbeitsplätze konnten auf diese Weise bereits erzielt werden. Das Kontingent an Ferialpraktikanten und Ferialarbeitern, das im Jahr 1983 auf 45 und im Jahr 1984 auf 63 angestiegen ist, soll vorerst um bis zu zehn weitere Ferialpraktikanten erweitert werden. Für freiwerdende und nachzubesetzende Dienstposten sollen vorzeitig junge Arbeitskräfte eingestellt werden, was einerseits arbeitsuchenden Jugendlichen zugute kommt, anderer-

seits den Vorteil hat, daß beim Ausscheiden eines Bediensteten ein bereits eingearbeiteter Mitarbeiter nachfolgen kann. In verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung sollen Möglichkeiten geschaffen werden, um Jugendlichen mit abgeschlossener Berufsausbildung, aber ohne Praxis, die Gelegenheit zu bieten, sich in Form zeitlich befristeter Trainingsmaßnahmen praktische Kenntnisse anzueignen. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe sollen 1984/85 erstmals drei Kfz-Mechanikerlehrlinge einstellen, die Stadtwerke werden die Zahl der Lehrplätze auf

Straßentheater in Innsbruck: ein geglücktes Experiment, das fortgesetzt werden soll Von Mitgliedern des Schauspielensembles des Tiroler Landestheaters wurde als kulturelles Angebot für den Sommer die Aufführung der Komödie „Advokat Patelin " als Straßentheater vorgeschlagen. A Is gemeinsame Veranstaltung des städtischen Kulturamtes und des Fremden verkehrsverbandes Innsbruck-Igls und Umgebung konnten alle vorgesehenen insgesamt 20 Aufführungen an verschiedenen Plätzen der Stadt durchgeführt werden. Mehr als 3000 Personen haben sich die Aufführung vom Anfang bis zum Ende angesehen, mindestens weitere 1000 zum Teil. (Foto: Murauer)

57 erhöhen. Auch in anderen geeigneten Dienststellen sollen Lehrstellen eingerichtet werden, für die Stadtwerke ist eine kaufmännische Bürolehre vorgesehen. „Projektorientierte Maßnahmen", wie sie ein Aktionsprogramm des Sozialministeriums vorsieht, sollen arbeitslosen Jugendlichen in Jahresaktionen, die vor allem dem Umwelt-, Sozial- und Kommunalwesen dienen, Arbeit schaffen. Hiefür ist noch ein Verein als Projektträger zu gründen. Klein- und Mittelbetrieben des Handels und Gewerbes in Innsbruck, die beschäftigungslosen jungen Arbeitnehmern einen Lehrplatz bzw. einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, werden von der Stadtgemeinde gefördert (Näheres in den „Amtlichen Mitteilungen" dieser Ausgabe). Und schließlich werden für beschäftigungslose junge Arbeitnehmer Stellengesuche kostenlos im offiziellen Mitteilungsblatt der Stadt Innsbruck veröffentlicht. Anlauf- und Informationsstelle dafür wie für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Jugendbeschäftigungskonzept ist das Amt für Wirtschaftsförderung im Rathaus, 3. Stock, Zimmer 191, Tel. 26 7 71, DW 191.

Sommerfreuden im Kindergarten Seite 5


Neue Begegnungen ermöglichen 20 Jahre Austausch zwischen Partnerstädten (Th) Seit nunmehr zwanzig zu ist der Aufenthalt InnsbrukJahren weilen alljährlich in den ker Jugendlicher in Freiburg Sommerferien Jugendliche aus und in Grenoble. den Partnerstädten für die Dau- Als 1964 der erste derartige er einer Woche in der Stadt Jugendaustausch unter der Innsbruck. Das Gegenstück da- Leitung des Referates für Städtepartnerschaft erfolgte, ging man von der Überlegung aus, daß eine Städtepartnerschaft Luftflotte nicht nur die Stadtführungen, wird erweitert sondern vor allem die Bevölke(Th) Mit erfreulichen Zahlen rung und insbesondere die Jutrat kürzlich die Leitung der Ty- gend zusammenführen solle. rolean Airways zu Beginn ihres A m 30. Juli war es heuer soweit, 5. Betriebsjahres an die Öffent- und Vizebürgermeister Obenlichkeit. Die Steigerungsraten feldner konnte 30 junge Mengegenüber dem Vorjahr betru- schen aus Aalborg, Freiburg gen auf den Strecken Inns- und Grenoble im Bürgersaal bruck—Wien 15,3 Prozent, des Altstadtrathauses begrüInnsbruck—Frankfurt 17,2 Pro- ßen. Die kleine Feier, bei der zent, Innsbruck—Zürich 6,9 der Vizebürgermeister den JuProzent, die Strecke Inns- gendlichen die Stadt Innsbruck, bruck—Graz bleibt weiterhin ihre Geschichte und ihre Steldas „Sorgenkind". Diese zufrie- lung in der Gegenwart vorstelldenstellende geschäftliche Ent- te, war der Auftakt zu einer erwicklung führte dazu, daß eine lebnis- und abwechslungsreiDash 8 in Auftrag gegeben wur- chen Woche, in der den jungen de, welche, verglichen mit den Menschen bei Bergwanderunbisherigen Dash 7-Typen, hö- gen und an Badenachmittagen her, schneller und ähnlich leise Erholung und bei der Stadtbefliegt. Statt der bisher 37 Passa- sichtigung und dem Besuch des giere werden jedoch nur 26 Per- Alpenzoos auch Information geboten wurde. sonen Platz finden.

Vizebürgermeister Obenfeldner überreicht den sichtlich erfreuten Jugendlichen aus den Partnerstädten kleine Innsbruck-Erinnerungsbücher. (Foto: Murauer)

• Im Rathaus überreichte Bürgermeister Romuald Niescher an städtische Bedienstete Auszeichnungen, die ihnen vom Bundespräsidenten verliehen wurden. Mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet wurden O A R Karl Manifior und O A R Paul Wanker, das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich erhielt Amtsrat Maria Thaler, das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich erhielten die FachBaubeginn Landhausplatzgarage im September oberinspektoren Johann Barrl, (Th) Nun scheint die Land- disch den gesamten Landhaus- Alois Bechtler, Richard Reithausplatzgarage Wirklichkeit platz einnimmt, in 48 Meter mair und Walter Unterwurzzu werden. Nach zweijähriger Höhe über das Dach des Holi- acher. Verzögerung, die, wie Landes- day Inn. Der jetzt als Parkplatz • Vom 17. bis 30. Juli erfuhr rat Basetti und Architekt genutzte Teil vor dem Landhaus das Kulturangebot in Innsbruck Achammer bei der Vorstellung soll dann, entsprechend gepfla- durch die Japantage 1984 neudes Projektes betonten, in der stert, für Aufmärsche freigehal- erlich eine wertvolle Bereichebesonders großen Zahl der Ge- ten werden. Die Grünfläche rung. Abgesehen von den vernehmigungsverfahren mit öf- wird nach Abschluß der Bauar- schiedenen Ständchen im fentlichen und privaten Anrai- beiten wiederhergestellt, wobei Freien standen 13 Veranstalnern begründet liegt, soll nun gefällte Bäume ersetzt werden. tungen in geschlossenen Räuder Spatenstich Anfang Sep- Planung, Bau und Betrieb der men auf dem Programm. Betember unmittelbar nach A b - Garage liegen in Händen der sonderen Anklang bei den rund schluß der Feierlichkeiten zum Bauobjekt-Entwicklungsges.m. 6000 Zuschauern fanden die Gedenkjahr erfolgen. b.H. (boe), die Baukosten wer- Theater- und Ballettabende im Die Tiefgarage, die eine Ver- den 58 Millionen Schilling be- Kongreßhaus. bindung zur Tiefgarage des tragen. Holiday Inn erhalten wird, soll Für die Stadtgemeinde bringt • Zum ersten Mal veranstaltete in zwei Stockwerken 350 Auto- die Landhausgarage eine wei- das Kaufhaus Tyrol in Zusamabstellplätze aufnehmen. Die tere Möglichkeit zur Belebung menarbeit mit der NiederösterEin- und Ausfahrt ist in der des Wirtschaftsverkehrs in der reichischen LandeslandwirtWilhelm-Greil-Straße geplant, Innenstadt, wobei zugleich die schaftskammer und dem Landas Haupttreppenhaus vor Aspekte des Umweltschutzes desfremdenverkehrsamt Niedem Tiwag-Eingang. Entlüftet und des Stadtbildes Berück- derösterreich dieser Tage Niewird die Garage, die unterir- sichtigung finden. derösterreichische Weinwo-

350 zusätzliche Garagenplätze

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chen. Spitzenweine zu Superpreisen wurden von fünf Winzerverbänden angeboten, des weiteren auch Traubensaft. Ein eigener Informationsstand des Landesfremdenverkehrsamtes bot Beratung über Urlaubsmöglichkeiten in Niederösterreich an. • In Anwesenheit von Bürgermeister Romuald Niescher sowie zahlreicher weiterer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und einer Vielzahl von Fahnenabordnungen der Heimat-, Schützen- und Trachtenvereine sowie des Bundesheeres wurde am 6. Juli die Weihe des Ehrenteiles für 80 neu eingebettete Kriegstote am Soldatenfriedhof in Amras feierlich begangen. • Der Alpinist und Extrembergsteiger Wolfgang Nairz überreichte in Begleitung seiner Frau im Rathaus Bürgermeister Romuald Niescher ein Exemplar seines soeben erschienenen Bildwanderbuches „Tiroler Bergtouren".

INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN — offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Paul Gruber, in der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32466. Druck: Wagner'sche Univ.Buchdruckerei Buchroithner & Co.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8


Tivoli-Bad wird wieder attraktiver Generalsanierung und zahlreiche Neuerungen — Kosten: 30 Millionen

Liebe Mitbürger! Die Urlaubs- und Ferienzeit ist mir Anlaß, Ihnen herzlich zu wünschen, daß auch Sie in Tagen der Entspannung sich von zurückliegenden Strapazen erholen können und daß Sie neue Kraft für die Zukunft schöpfen. Jeder von uns hat seine Aufgabe und muß von Zeit zu Zeit Atem holen, um ihr wieder gewachsen zu sein. Wir wollen dabei nicht vergessen, daß es auch Mitbürger gibt, die heuer oder schon seit Jahren nicht in der Lage sind, Urlaub zu machen. Die Stadt ist bemüht, da und dort zu helfen, etwa durch Ferienaktionen für Jugendliche aus Heimen oder im Rahmen einer finanziellen Förderung von Ferienaufenthalten und schließlich auch durch Ferienturnusse für Betagte. Aber umfassend kann solche Hilfe leider nie sein. Um so dankbarer sollten jene, denen ein Urlaub gegönnt ist, ihn nehmen. Wenn er uns in ferne Lande führt, kehren wir dann doch immer wieder gerne in unsere Stadt zurück. Und wenn wir ihn in der unmittelbaren Umgebung unserer Stadt verbringen, gehen uns die Schönheiten der Natur, mit denen wir beschenkt sind, vielleicht wieder neu auf und finden wir uns bestärkt in der uns gestellten Aufgabe, auf den Erholungs- und Freizeitwert unserer Stadt zu achten und ihn noch zu vergrößern.

Innsbrucker Stadtnachrichten

(We) Die Angleichung des T i voli-Schwimmbades an den modernen Stand der Bädertechnik zählt neben dem Neubau des Triebwasserstollens für das Kraftwerk Obere Sill zu den „großen Brocken", die die Stadtwerke derzeit zu bewältigen haben. Nach 23 Jahren Betriebszeit kann das „Tivoli", was die Bädertechnik betrifft, nicht mehr mithalten. Z u vieles hat sich in der Zwischenzeit auf diesem Sektor getan, und das Bäder hy-

Therapieferien für Behinderte (Th) Alljährlich im Sommer ist das „Elisabethinum", das Heim für Körperbehinderte des Seraphischen Liebeswerkes in Axams, Treffpunkt für körperbehinderte Kinder, die das Jahr über in ihren Familien leben. Während der dreiwöchigen Ferien erfahren heuer die 59 Kinder vielfache Therapien, wie z. B. Logotherapie, Musiktherapie, Bewegungstherapie. Dafür stehen 26 Betreuer und 15 Therapeuten zur Verfügung. Diese von der Caritas getragene Ferienaktion soll einerseits ein Fortführen der wichtigen Therapien während des Sommers und andererseits ein Ausspannen der Eltern der behinderten Kinder ermöglichen.

gienegesetz 1978 brachte neue und strengere Auflagen. Undicht gewordene Schwimmbekken führen überdies zu großen Wasserverlusten, was die Betriebskosten gewaltig in die Höhe schnellen läßt. So haben sich die Innsbrucker Stadtwerke entschlossen — Bürgermeister Romuald Niescher informierte darüber in einer Pressekonferenz —, in das Tivoli-Schwimmbad rund 30 Millionen Schilling zu investieren und es so nicht nur einer Generalsanierung zu unterziehen, sondern es noch attraktiver zu machen. Letzte Erkenntnisse der Bädertechnik sollen dabei Anwendung finden, um die Betriebskosten zu senken und den Freizeitwert zu heben. Wie der für die Stadtwerke verantwortliche Stadtrat Dr. Wilhelm Steidl ausführte, werde dann der Bevölkerung

ab dem Sommer 1985 wieder ein elegantes und durch attraktive Neuerungen bereichertes Bad zur Verfügung stehen. Erste Vorarbeiten wurden schon geleistet, so u. a. die Erneuerung des Einlaßsystemes, die Montage einer Solaranlage, gekoppelt mit einer Wärmepumpe, sowie die völlige Neuerrichtung der Badewasserdesinfektionsanlage. Die große Sanierungswelle beginnt im September mit der Neuauskleidung sämtlicher Betonbecken, der Anhebung des Wasserspiegels auf Umgangsniveau, dem Einbau einer modernen Badewasseraufbereitungsanlage, der Erneuerung der Toiletten- und Brauseanlagen und der Neugestaltung des Kinderbeckens. E i ne 50 Meter lange Wasserrutsche wird dann zum Badespaß der kleinen Badegäste beitragen.

Erlebnisreiche Tagesausflüge Kinder der städtischen Heime genießen die Ferien (Th) Die vom Sozialamt in die Heime Pechegarten und Mariahilf eingewiesenen Kinder und Jugendlichen, die zum Teil nur tagsüber betreut werden, zum Teil aber auch ganz im Heim wohnen, verbringen den Sommer ähnlich wie manche Urlauberfamilie: das Wetter bestimmt das Programm. Weit

weggerückt sind die Schul- und Lernanforderungen, statt dessen locken an schönen Tagen der Zirbenweg, die Muttereralm oder einer der Waldspielplätze. Bei heißem Wetter wird den verschiedenen Schwimmbädern in und um Innsbruck der Vorzug gegeben. Die Ausflüge werden in kleinen Gruppen durchgeführt, groß ist die Freude der Kinder, die oft schon viel Unschönes erfahren mußten, über die neuen und vielfältigen Anregungen und Erlebnisse. Im August beginnt für alle 70 Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren, die den Sommer über in der Obhut der beiden Heime bleiben, die Sommerfrische, die mit einem Ortswechsel verbunden ist. Dafür zur Verfügung steht das stadteigene Erholungsheim in Westendorf, das in Turnussen je nach Alter für jeweils 14 Tage aufgesucht wird. Auch hier sind die engagierten Erzieherinnen bemüht, den Kindern Ferienfreuden zu ermöglichen. Seite 3


Umweltteppich für Innsbruck Initiativen für den Schutz unseres Lebensraumes (We) Um seine Freizeit im Grünen verbringen zu können, muß der Großstädter im allgemeinen irgendwo hinaus aufs Land fahren. Der Innsbrucker hat es da besser: er hat den Wald vor der Haustüre. Doch in Innsbruck ist Baugrund knapp geworden, und so ist unsere Stadt in besonderem Maße darauf angewiesen, vor menschlicher Willkür und unbegrenztem Zugriff geschützt zu werden. Wie Innsbrucks Stadtplaner Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz in einer Pressekonferenz des Bürgermeisters zu dieser Problematik ausführte, sind im Raum zwischen Telfs und Jenbach in den Jahren von 1971 bis 1981 1400 Hektar Grund für Siedlungszwecke verbraucht worden, was für Innsbruck eine 25prozentige und für das restliche Umland sogar eine 40prozentige Steigerungsrate bedeutet. So ist für Bürgermeister Romuald Niescher der Schutz unseres Lebensraumes nicht nur kommunale Notwendigkeit, sondern auch ein persönliches Anliegen. „Die Schönheit und der Erholungswert dieser Stadt müssen mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln geschützt werden", be-

tonte der Bürgermeister im Rahmen der Pressekonferenz und stellt sich dabei einen Umweltteppich vor, der, geknüpft aus erweiterten Schutzgebieten, über die Tiroler Landeshauptstadt gebreitet werden soll. Die Chance, daß diese „Vision" des Bürgermeisters verwirklicht werden kann, scheint durchaus realistisch. Schon heute steht rund die Hälfte der Fläche Innsbrucks unter Naturschutz. Nun kommt es darauf an, diesen Umweltteppich weiterzuweben. Naturschutzgesetz, Forstgesetz und die Karwendelschutzverordnung sind die gesetzlichen Instrumente dafür. Natürlich ist man in dieser Frage auch auf engsten Kontakt mit den Umlandgemeinden angewiesen, man wird Gespräche führen mit den zuständigen Ämtern der Tiroler Landesregierung, der Bundesforstverwaltung, der Landeslandwirtschaftskammer sowie mit den kompetenten Vereinigungen wie Alpen verein, Bergwacht etc. So wird man in aufgeschlossener Zusammenarbeit von behördlicher wie auch privater Seite die Schönheit und den Erholungswert von Innsbruck schützen und erhalten können.

Neue Kunststoffbahn am Tivoli Die alte Tartanbahn hat nach elf Jahren ausgedient (Th) Innsbrucks Leichtathleten können sich freuen: seit kurzem präsentiert sich der Tivoli-W-IPlatz mit einer nagelneuen Kunststoffoberfläche in einheitlichem Dunkelrot. Wie vielleicht einigen noch erinnerlich sein wird, wurde im März 1973 die damals erste Tartanbahn Österreichs am T i voli in Betrieb genommen. Sie löste die Aschenbahn ab und ließ damit neue Zeiten für die Sportler anbrechen. Nach elf Jahren intensivster Benützung mußte nun die Kunststoffoberfläche im Ausmaß von 5570 m erneuert werden. Dabei wurde im Bereich der Laufbahnen auf den bestehenden Untergrund eine 2

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neue 5-mm-Schicht aufgetragen. Im Bereich der Weit- und Stabhochsprunganlagen sowie im Sektor West mit den Hochsprung- und Speerwurfanlagen wurde zudem, um Pfützenbildungen zu vermeiden, der Untergrund entsprechend wasserdurchlässig gemacht. Gleichzeitig wurde die gesamte Bahn neu vermessen und markiert (3745 Laufmeter weiße Linien und farbige Markierungen). Die im Schul- und Vereinssport intensiv genutzte Anlage, auf der auch regelmäßig internationale Wettkämpfe ausgetragen werden, entspricht nun wieder voll den Richtlinien. Die Kosten der Arbeiten betrugen 2,6 Millionen Schilling.

Bürgermeister Niescher überreichte Ernennungsdekrete Im Rahmen einer kleinen Feier, an der mit Bürgermeister Romuald Niescher auch Stadtrat Dr. Schlenck, Bezirksschulinspektor Steinlechner und SR Dr. Reisigner teilnahmen, überreichte kürzlich der Bürgermeister an drei Lehrpersonen Dekrete, mit denen sie zu Direktoren ernannt wurden. Es sind dies: Volksschuloberlehrer Waltraud Mahringer, Volksschule St. Nikolaus, Volksschuloberlehrer Sieglinde Plössnig, Volksschule Arzl, und Hauptschulhauptlehrer Edith Schreyer, Hauptschule Wüten. (Foto: Eliskases)

Mehr Wissen bringt Vorteile 1000 Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen (Th) Für alle jene, die einen Berufseinstieg planen, die ihre berufliche Position festigen oder ausbauen wollen oder die sich beruflich verändern möchten, ist jetzt der Zeitpunkt, die entsprechenden Weichen zu stellen. Bedeutende Hilfe dabei könnte das Wifi-Schulungsprogramm 1984/85 mit seinen 1000 Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen bieten, das seit kurzem mit einem Umfang von 360 Seiten aufliegt.

Neu aufgenommen in die reichhaltige Palette der Schulungsveranstaltungen wurde z. B. ein Seminarpaket zum Thema „Werbung hilft verkaufen", ein Textverarbeitungskurs für Sekretariatskräfte, ein Lehrgang für technische Grafik. Bei der Festlegung neuer Veranstaltungen werden unter anderem auch Anregungen der heimischen Wirtschaft und Nachfragen von Seiten der Kursteilnehmer berücksichtigt.

Eine riskante Vorgangsweise Abstellen von Autowracks kann teuer kommen (Gr) Wer glaubt, sich seines Autowracks dadurch entledigen zu können, daß er es einfach auf irgendeiner öffentlichen Verkehrsfläche abstellt und dort seinem weiteren Schicksal überläßt, kann unliebsame Überraschungen erleben. Da nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung das Aufstellen von Kraftfahrzeugen oder Anhängern ohne polizeiliches Kennzeichen einer besonderen Bewilligung bedarf und dies auch für Fahrzeuge mit Wechselkennzeichen gilt, wird von der Behörde der Eigentü-

mer eines unzulässig abgestellten Fahrzeuges ermittelt und gegen diesen ein Strafverfahren eingeleitet, in dem Strafen bis zu 10.000 Schilling verhängt werden können. Die Behörde kann überdies solche Fahrzeuge entfernen lassen, wobei dann der Fahrzeughalter die aufgelaufenen Kosten zu bezahlen hat. Weshalb also solche Risiken eingehen, wo doch Autowracks ohne Kostenaufwand beispielsweise bei der Schretteranlage in Hall abgegeben werden können?

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8


Sommerfreuden im Kindergarten Steigende Auslastung der vier geöffneten Anstalten —Auch Mittagstisch (Th) Als die Stadtgemeinde 1981 erstmals drei Kindergärten während der Sommerferien geöffnet hielt, war das Interesse von sehen der Eltern äußerst gering. Im Jahr darauf wurden 131 Kinder angemeldet, 1983 waren es bereits 400. Im heurigen Jahr wurden nach den ersten vier von insgesamt sieben Wochen 290 Kinder gezählt, was eine neuerliche Steigerung erkennen läßt. Offen sind zur Zeit der Kindergarten im Olympischen Dorf, im Pechegarten, in der Lönsstraße und in der Bachlechnerstraße. In den beiden letztgenannten Anstalten besteht überdies die Möglichkeit der Einnahme des Mittagessens, wovon jeweils etwa die Hälfte der Kinder Gebrauch macht. Gedacht ist die Öffnung der Kindergärten im Sommer in erster Linie für die Kinder berufstätiger Eltern oder Elternteile. Die Kosten betragen pro Woche S 90.— (Ermäßigungen sind gültig), ein Mittagessen S 27,50.

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Einem vom Bürgermeister angeforderten Bericht ist zu entnehmen, daß vierzig städtische Zentralheizungsanlagen bisher bereits mit Heizöl „extra-leicht" oder Heizöl „leicht" beheizt wur-

Aus dem Stadtsenat

Sommer im Kindergarten mit Spielen und Baden.(Foto: Murauer)

Bleibenden Schäden vorbeugen Gesundheitsamt zur Masern-/Mumpsimpfung

(Th) Erstmals stand kürzlich Diese einmalige Schutzimpdie EDV-Anlage der Stadt im fung mit dem kombinierten Dienste der Gesundheitsvor- Impfstoff wird im Gesundsorge. Alle Eltern der Kinder heitsamt kostenlos verabreicht. des Jahrganges 1982 wurden Sie sollte möglichst alle Kinder verständigt, daß nun die Ma- ab dem 15. Lebensmonat bis sern-/Mumpsimpfung ange- zu einem Alter von dreieinhalb zeigt wäre. Jahren erfassen. Als gefürchtete Folgen einer Masernerkrankung sind immer wieder z. B. Nierenschäden und chronische MittelohrentzünDie letzten neun Wohnungen wurden übergeben dungen, die zu späteren Hörschäden führen, zu beobachten. (Gr) A n neun Familien, welche Mittelpunkt ihres persönlichen Eine Mumpserkrankung kann die im dritten Bauabschnitt des und familiären Lebens werden bei Buben zur späteren UnGoldenen-Dachl-Hauses nun- möge. Bürgermeister Niescher fruchtbarkeit führen. mehr fertiggestellten zeitgemä- verband mit seinen Wünschen Die Impfung wird im Gesundßen Wohnungen übernehmen den Hinweis auf die Notwen- heitsamt während des ganzen konnten, überreichte der für das digkeit, nunmehr verstärkt Jahres durchgeführt. ImpfzeiWohnungswesen zuständige alten Baubestand in Inns- ten: Montag bis Donnerstag amtsführende Stadtrat Dr. Eru bruck mit zeitgemäßen Woh- täglich 8 bis 10 Uhr, der Impfpaß sollte mitgebracht no Wallnöfer in Anwesenheit nungen zu versehen. von Bürgermeister Romuald (Foto: Birbaumer) werden. Niescher, dem Obmann des gemeinderätlichen Wohnungsausschusses, Gemeinderat Ing. Barenth, dem Obmann-Stellvertreter, Gemeinderat Warzilek, sowie weiteren Mitgliedern des Wohnungsausschusses die Wohnungsschlüssel.

Goldenes-Dachl-Haus ist saniert

Stadtrat Dr. Wallnöfer wies dabei auf den durch die Stadt erbrachten Beitrag zur Revitalisierung der Altstadt hin, der nun ein modernes Wohnen in einem historischen Gebäude ermögliche, und wünschte den neun Familien, daß ihnen die neue Wohnung Heimat und

15,9 Tonnen S0 weniger in der Luft

den. Vier Objekte werden, zum Teil auch nur abwechselnd zu umweltfreundlicheren Brennstoffen, mit Heizöl „schwer" (maximal 1 Prozent Schwefelgehalt) beheizt. In Kenntnis dieses Berichtes und der Möglichkeit, bei Umstellung sämtlicher Ölfeuerungsanlagen der Stadt, mit Ausnahme jener, die mit Heizöl „extra leicht" betrieben werden, auf das „Heizöl leicht Schwechat 2000 r" die S0 -Immission von 34,5 Tonnen auf 15,9 Tonnen senken zu können, stimmte der Stadtsenat einstimmig einer solchen U m stellung zu, auch wenn dadurch beim Ankauf der Öle Mehrkosten in der Höhe von 1,250.000 Schilling entstehen. 2

Innuferverbauung Der Stadtsenat informierte sich über die Stellungnahmen, die seitens der Bevölkerung im Zusammenhang mit der Ausstellung über die zur Diskussion stehenden Pläne für die Hochwasserschutzbauten am Inn abgegeben wurden. Hinsichtlich der vorgesehenen Baumaßnahmen am Herzog-Siegmund-Ufer und am linken Innufer wurden keine gravierenden Einwände gemacht. Vom Stadtsenat wurden diese beiden Teilabschnitte genehmigt. Die Stellungnahmen aus der Bevölkerung für den Bereich des Herzog-Otto-Ufers sollen jedoch in die weiteren Überlegungen für diesen Abschnitt, der nur zugleich mit der Verkehrsfrage zu lösen ist, mit einbezogen werden.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8

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VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT Z U MONAT — Michael Pirker (Querflöte) — Günther Silbernagl (Oboe) — Hans Erhardt (Orgel) — Vokalund Instrumentalmusik des Barock und der Klassik Fr., 21., bis So., 23. September, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Innsbruck — Österreichisches Orgelforum So., 23. September, O R F Studio Tirol, Funkhaus: Quintet à percussion Akroma So., 23. September, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Kammermusikkonzert — Streichquartett des Collegium Musicum, Innsbruck — Werke von Haydn, Beethoven und Schubert

Konzerte (Konzerte: 20 Uhr — wenn nicht anders angegeben) Sa., 18. August, Hofkirche: Orgelkonzert auf der Ebert-Orgel — Harald Vogel, Berlin So., 19. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Solistenkonzert — Mannheimer Barocktrio — Leitung: Hans Jürgen Thoma — Instrumentalmusik des Barock und der Klassik Mo., 20. August, Basilika Wilten (Beginn: 20.30 Uhr): Geistliche Abendmusik — Programm wie Kirchenmusikalische Weihestunde am 19. August Di., 21. August, Spanischer Saal, Schloß Ambras: 9. Ambraser Schloßkonzert — Telemann-Ensemble, Leipzig M i . , 22. August, Silberne Kapelle: Orgelkonzert — Karl Maureen, München — Werke von Merulo, Pellegrini, Trabaci, Rossi Do., 23. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Hemma Kronsteiner, Wien — Werke von Johann Kuhnau, Theodor Grünberger, J. S. Bach Sa., 25. August, Hofkirche: Festwoche der alten Musik — Konzert auf der Ebert-Orgel — Luigi Ferdinando Tagliavini — Werke von Willaert, A . und G . Gabrieli, Cabezon, Erbach So., 26. August, Spanischer Saal, Schloß Ambras: Festwoche der alten Musik — Europäische Lieder- und Lautenmusik des Barock — René Jacobs (Contratenor) — Konrad Junghänel (Laute) — Werke von Steffani, Rossi, Schein So., 26. August, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (Beginn: 10 Uhr): Sechste Sonntagsmatinee — Hermann Vogl (Bariton) — Hansjörg Angerer (Naturhorn) — Reinhard Jaud (Klavier) — Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und L. v. Beethoven So., 26. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Orgelkonzert Karl Maureen, München — Werke von J. S. Bach Mo., 27. August, Basilika Wilten (Beginn: 20.30 Uhr): Geistliche Abendmusik — Orgelkonzert — Karl Maureen, München — Werke von Telemann, van Eyck, V i valdi, Franck Mo., 27. August, Hofburg: Festwoche der alten Musik — „Correa nel seno amato" — Kantaten und

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Ben van OOsten, Den Haag, bestreitet das Orgelkonzert am 6. September in der Pfarrkirche Igls. Der niederländische Künstler hat sich als äußerst stilsicherer Interpret wie auch als Improvisator einen internationalen Namen gemacht.

Instrumentalwerke von A . Scarlatti, J. S. Bach, G . F. Händel Ausführende: Marjanne Kweksilber (Sopran), London Baroque Di., 28. August, Hofburg, Festwoche der alten Musik — Luigi Boccherini — Vier Streichquintette — Ausführende: Sigiswald Kuijken, Alda Stuurop, Lucy van Daal, Wieland Kuijken, Richte van der Meer Mi., 29., und Do., 30. August, Tiroler Landestheater (Beginn: 19 Uhr): Festwoche der alten Musik — Georg Friedrich Händel „Rodrigo" — Oper in drei Akten — Musikalische Leitung: Alan Curtis — Regie: Shirley Wynne — Bühnenbilder: Peter Mühler — Mitwirkende: D. Mazzucato, G . Banditelli, P. Rozario, J. E l wes, S. Friedmann, A . Dalton Mi., 29. August, Weiherburg: Philharmonisches Duo Berlin — Jörg Baumann, Klaus Stoll Do., 30. August, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Reinhard Jaud, Innsbruck — Orgelwerke italienischer und süddeutscher Meister Fr., 31. August, Spanischer Saal, Schloß Ambras: Festwoche der alten Musik — Vom Barock zur Klassik — Werke von Porta, Corradini, Corelli, Telemann, Mozart — Ausführende: Hans Martin Linde (Block- und Traversflöte), Pere Ros (Gambe), Rolf Junghans (Cembalo und Pianoforte) Sa., 1. September, Stiftskirche Wilten: Festwoche der alten Musik — Konzert auf den Orgeln der Wiltener Stiftskirche — Johann

Weitere Veranstaltungen

Fr., 30. August, bis So., 9. September: Platz neben dem Eisstadion: Österreichischer Nationalzirkus Sonnleitner (Orgel) — Christo- Sa., 1. September, Kongreßhaus, phe Coin (Violoncello) — Werke Saal Tirol: Großer Preis von Tirol von J. S. Bach — Internationales Tanzturnier So., 2. September, Pfarrkirche Igls Volksbühne Blaas im Breinößl, (Beginn: 20.30 Uhr): KirchenWienerwald: „Nix für unguat" — musikalische Weihestunde — SoLustspiel von Maximilian Vitus listenkonzert — Johannes Skoru— Regie: Helmut Haidacher — pa, Wien (Blockflöte) — Ingobis 18. August; „Der Sandler" — mar Rainer, Wien (Orgel) — Uraufführung — Regie: Helmut Werke von Merula Froberger, C. Haidacher — 15. September bis Ph. E . Bach, Andriessen 7. Oktober (Beginn: täglich Mo., 3. September, Basilika Wilten 20.30 Uhr, außer Montag) (Beginn: 20.30 Uhr): Geistliche Innsbrucker Bauerntheater, RitterAbendmusik — Solistenkonzert spiele, Gasthaus Bierstindl: Rau— Johannes Skorupa — Ingomar tenburg und Grallenstein, v. Hans Rainer — Werke von Telemann, Renz — ab 7. September — jeden van Eyck, Vivaldi, Franck Freitag und Samstag, Beginn: Do., 6. September, Pfarrkirche Igls 20 Uhr (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Ben van Oosten, Den Haag — Werke von Sweelinck, Ausstellungen Frescobaldi, J. S. Bach, Alexan- Stadtarchiv, Badgasse 2: „Innsbruck und die Erhebung Tirols dre Boely im Jahre 1809" - bis 31. OktoSo., 9. September, Pfarrkirche Igls ber (Mo. bis Do. von 8 bis 12 Uhr (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenund von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 musikalische Weihestunde — Sobis 12.30 Uhr) listenkonzert — Hermann Vogl (Baß) - Hertha Mergl (Querflö- Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15: Lante) — Waldo Gottardi (Violine) desausstellung „Die tirolische — Ulrich Winzberger (ViolonNation 1790-1820" - bis 14. cello) — Hans Erhardt (Orgel) — Oktober; Ausstellungsräume im Vokal- und Instrumentalmusik Erdgeschoß „Das Schönste aus des Barock den Sammlungen des FerdinanMo., 10. September, Kongreßhaus: deums" (tägl. von 10 bis 17 Uhr) José Feliciano Do., 13. September, Pfarrkirche Tiroler Landeskundliches Museum im Zeughaus, Zeughausgasse: Igls (Beginn: 20.30 Uhr): OrgelAndreas Hofer — Mythos und konzert — Michael Gallit, Wien Mißbrauch — bis 30. September; — Werke von J. S. Bach und Tirols Feuchtgebiete schützen — Franz Schmidt Leben erhalten — bis 30. SepSo., 16. September, Pfarrkirche Igls tember (Mo. bis Sa. von 10 bis (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchen17 Uhr, So. von 9 bis 12 Uhr) musikalische Weihestunde — Solistenkonzert — Ina Haidinger Fortsetzung auf Seite 15 (Sopran) — Rudolf Senn (Baß)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8


Bauernhöfe gestern und heute Sommerausstellung in der Tiroler Handelskammer (Th)Das Landschaftsbild T i rols wäre ohne bäuerliche A n wesen undenkbar. Die Bauernhöfe, je nach Talschaft in unterschiedlichem Stil, geben den Dörfern ihr unverwechselbares Gepräge. Diese Behausungen, einzeln und im Dorfensemble, stehen im Mittelpunkt der heurigen Sommerausstellung in der Handelskammer. Anhand von 250 Fotos wird dem Betrachter nicht nur die Vielfalt der bäuerlichen Architektur vor Augen geführt, sondern auch gezeigt, mit welchem Unternehmungsgeist oftmals neben der Landwirtschaft auch ein Gewerbe betrieben wurde. Die Ausstel-

lung, deren Gestaltung in enger Zusammenarbeit mit dem Tiroler Volkskunstmuseum erfolgte, ist noch bis 30. September täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. (Foto: Frischauf)

Initiative Hilfe (Gr) Das DOWAS, dessen A k tion „Ho und Ruck" sich gut entwickelt hat, ist nun dank der besseren räumlichen Voraussetzungen und der personellen Besetzung im Rahmen dieser A k tion in der Lage, noch wirksamer Entrümpelungen und Transporte durchzuführen und durchgehend auch gebrauchte Gegenstände zum Verkauf anzubieten (Ferdinand-WeyrerStraße 15/1, Telefon 3919 27). Arbeitslosen Jugendlichen soll

damit ein Arbeitstraining und eine Arbeitserprobung als Brücke in ein normales Arbeitsleben geboten werden. Die vom „DOWAS" übernommene Mitfahrzentrale (Brixner Straße 3/1, Innsbruck, Tel. 32 3 43) vermittelt billige Mitfahrmöglichkeiten in Pkw einschließlich Versicherungsschutz und will auch Fahrgemeinschaften vom Wohnort zum Arbeitsplatz und ein eigenes Service für Pendler ins Leben rufen.

Lärmschutz Auf vielfachen Wunsch aus unserem Leserkreis veröffentlichen wir auf Seite 14 die Verordnung zur Lärmbekämpfung im Bereich der Landeshauptstadt Innsbruck.

LESERSERVICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Wochenend-, Sonnund Feiertagsdienste Apotheken 18./19. August: Apotheke „Zum Tiroler Adler", Museumstraße 18, Telefon 24 3 29, LöwenApotheke, Innrain 103, Telefon 29 0 74, Linden-Apotheke, A m raser Straße 106a, Telefon 414 91, Apotheke „Zum Großen Gott", Schneeburggasse 71b, Telefon 87 6 60; 25./26. August: St.-Anna-Apotheke, Maria-Theresien-Straße 4, Telefon 25 847, Reichenauer Apotheke, Gutshofweg 2, Telefon 44 2 93, Stamser Apotheke, Höttinger Gasse 45, Telefon 83 5 21, Kur-Apotheke Igls, Igler Straße 50, Telefon 77117; 1./2. September: Zentral-Apotheke, Anichstraße 2a, Telefon 223 87, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße 45, Telefon 41517, Nordketten-Apotheke, Haller Straße 1, Telefon 37137, Solstein-Apothekc, Ampfererstraße 18, Telefon 85 7 77; 8./9. September: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon 29 3 88, Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Telefon 26 4 20, Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56—58 (Olympisches Dorf), Telefon 612 01, St.Blasius-Apotheke, Völs, Bahnhofstraße 32a, Telefon 34 5 04; 15./16. September: Alte Hof-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 19, Telefon 23 8 90, Apotheke „Zum Andreas Hofer", Andreas-

Hofer-Straße 30, Telefon 24 8 61, Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler Straße 51, Telefon 415 02, St.-Georg-Apotheke, Rum, Dörferstraße 2, Telefon 63 4 79. Zahnärzte (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 Uhr) 18./19. August: Dr. Ilse Geiger, Ibk., Anichstraße 29/11, Telefon 318 83, Dr. Hermine Schöpfer, Ibk., Müllerstraße 4, Telefon 27 2064; 25./26. August: Dr. Peter Priemer, Ibk., Tiergartenstraße 27a, Telefon 816 93; 1./2. September: Dent. Wilhelm Steinbacher, Ibk., Kaiser-FranzJosef-Straße 8, Telefon 32 3 96, Dr. Walter Steiner, Hall, Kiechlanger Nr. 5, Telefon 0 52 23/ 73 13; 8./9. September: Dent. Georg Stingi, Hall, Fassergasse 21, Telefon 052 23/7246, Dent. Kurt Tagwerker, Ibk., Dr.-Glatz-Straße 5, Telefon 43 7173; 15./16. September: Dr. Lothar Tirala, Ibk., Müllerstraße 2, Telefon 21 8 06, Dr. Peter Tschoppe, Ibk., Innrain 6—8, Telefon 20 8 94. Weitere Angebote Ärztlicher Sonntagsdienst und kinderärztl. Bereitschaftsdienst (Notfälle): Telefon 35 544 Innsbrucker Frauenhaus, Telefon 42112 Frauen helfen Frauen, Telefon 20 9 77 Frauenselbsthilfe nach Krebs,

Auskünfte täglich von 8 bis 9 Uhr, Telefon 43 72 94 Johanniter-1 tnfallhilfe (Spezialwagen für Rollstuhlfahrer): Telefon 44 4 02 Telefonseelsorge, täglich von 8 bis 23 Uhr: Telefon 36136 Kinder- und Jugendtelefon, Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr: Telefon 27 0 10 Rettet das Leben, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr, Telefon 28 8 75 Pollenwarndienst Tirol: Telefon 19 54. Tierärzte 19. August: Dr. Hermine Udovich und Dr. Astrid Lorenz, Col-diLana-Straße 27, Telefon 64 6 47; 26. August: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Telefon 24 0 86; 2. September: Dr. Hermine Udovich und Dr. Astrid Lorenz, Col-diLana-Straße 27, Telefon 64 6 47; 9. September: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44163; 16. September: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 20 27 83.

Hall i . T., Gerbergasse 8a, Telefon 052 23/6177, 25 40; 1./2. September: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstraße 5, Telefon 0 5272/6258, Helmut Kroh GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, Telefon 0 52 22/63183 ; 8./9. September: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon 0 52 22/27 0 91, Peter Perterer, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon 0 52 22/22 8 35, Hans Pietzer, Hall i . T , Gerbergasse 8a, Telefon 052 23/6177, 25 40; 15./16. September: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstraße 5, Telefon 0 5272/6258, Helmut Kroh GmbH, Ibk., Schusterbergweg 26a, Telefon 0 52 22/63183.

Bestattungsunternehmen 18./19. August: C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 1 51, J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 220 74, 22013; 25./26. August: Platzer Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04, H . Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24 3 81; 1./2. September: C. Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45151, Abschleppdienste J. Neumair, Schöpfstraße 37, Te18./19. August: Hans Graber, Steinlefon 220 74, 22 013; ach a. Br., Brennerstraße 5, Tele- 8./9. September: Platzer Bestatfon 0 52 72/62 58, Helmut Kroh tungsges.m.b.H., Reichenauer GmbH, Ibk., Schusterbergweg Straße 95, Telefon 42 3 04, 26a, Telefon 0 52 22/63 183; H . Flossmann, Marktgraben 2, 25./26. August: Hansjörg Holleis, Telefon 24 3 81; Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon 15./16. September: C. Müller, 0 52 22/27 091, Peter Perterer, Pradler Straße 3, Telefon 45 151, Ibk., Salurner Straße 15, Telefon J. Neumair, Schöpfstraße 37, Te0 52 22/22 8 35, Hans Pietzer, lefon 22 0 74, 22 013.

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UNIVERSITÄTSSTADT INNSBRUCK

200 Plätze in neuem Studentenheim Ein bleibender Wert, der aus Anlaß des Tiroler Gedenkjahres entstand (Gr) Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Landeshauptmannstellvertreter Dr. Fritz Prior bekanntgegeben, daß das aus Anlaß des 175-Jahr-Gedenkens an den Tiroler Freiheitskampf 1809 zum Bau vorgesehene Schüler- und Studen! 1* m i« 41k tenheim an der Technikerstraße 4<H « 1 life 4< It 1J i(H ! . S. 3fi"; Mm \ Si I I '«• M'T g ij termingerecht zum Schulbeginn I I I V • • I 1 ! il:; * a « 1984/85 zur Verfügung stehen 1 s f l u 8 8 s ? Ì8 fi ? è wird. ti i * ir nr ir AT > 11 f 1 n i « T L (BP it Ii IM 1 ! Ii » i Nach dem entsprechenden H Ii Beschluß des Tiroler Landtages, einem Ideenwettbewerb unter den Architekten Häusern bestehende Bauwerk zeitgemäße Wohnmöglichkeit. Tirols, aus dem Architekt in einer Bauzeit von 16 Mona- Verwaltet wird das neue Heim Norer als erster Preisträger ten fertiggestellt sein. Es bietet von der Österreichischen Stuhervorgegangen ist, und der dann 50 Schülern und 150 Stu- dentenförderungsstiftung, die Übertragung der Baudurch- denten in Ein- und Zweibett- vor 25 Jahren von der Österreiführung an die Tiroler Ge- zimmern mit allen entspre- chischen Hochschülerschaft gemeinnützige wird das aus acht chenden Nebenräumen eine gründet wurde, um Wohnungen für sozial bedürftige Studenten zu schaffen. Der Beitrag für das Studienjahr 1984/85 beträgt im Einbettzimmer monatlich 1415 Wertvoller Zuwachs in den letzten zehn Jahren Schilling und im Doppelbett(Gr) Mit einer Ausstellung, die möbel, Schlösser und Beschläge zimmer 1230 Schilling. Ansunoch bis 21. Oktober geöffnet oder Masken. Der Großteil der chen um Aufnahme können an ist, weist das Volkskunstmu- Exponate wurde käuflich er- des Studentenheim Rößl in der seum auf die zugunsten des worben, wobei die an sich knap- Au, Höttinger A u 34, oder an Museums erworbenen bzw. ge- pen Budgetmittel für Ankäufe Hofrat DDr. Wilhelm Kundrastifteten Kunstwerke oder son- von der Landesregierung fall- titz, Neues Landhaus, 3. Stock, stigen Zeugnisse der Volkskul- weise verständnisvoll aufge- Zimmer 332, Innsbruck, getur vergangener Jahrhunderte stockt werden. richtet werden. hin, wobei eine zunehmende Öffnung im Sinne der Einbeziehung auch volkskundlicher Exponate festzustellen ist. Der Tradition des Museums Sillstollen: Freigabe von S 154 Millionen entsprechend ist die Ausstellung von Sammlungsschwer- (We) Nach umfangreichen Vor- Innsbrucker Strombedarfes zu punkten, wie religiöse Volks- diskussionen wurde in der Sit- decken. kunst, bäuerliche Möbel oder zung des Verwaltungsausschus- Da der 1903 errichtete Stollen Kunst Schmiedearbeiten, ge- ses der Stadtwerke unter Vor- irreparable Schäden aufweist, prägt. So gelang es in den ver- sitz von Stadtrat Dr. Steidl grü- ist nun eine völlige Neutrassiegangenen 10 Jahren unter ande- nes Licht für den Baubeginn des rung des insgesamt 7,5 Kilomerem, einige bemerkenswerte 2. Teiles des Triebwasserstol- ter langen Stollens notwendig und z. T. sogar sehr bedeutende lens Obere Sill gegeben. Einhel- geworden. Sammlungsstücke zu erwerben, lig wurde festgestellt, daß eine Bekanntlich hat man bereits wie eine Weihnachtskrippe von Durchführung dieses Projektes 1981 mit den Arbeiten für den Johann Plank aus dem Ende des unmittelbar im Anschluß an 1. Bauabschnitt begonnen. Die19. Jh.s, eine Darstellung vom den Neubau des ersten A b - ser Teilausbau über eine Länge Tod Josefs im Glasschrein von schnittes wirtschaftlich zweck- von 4,9 Kilometern wird im Johann Giner, 42 Aquarelle zu mäßig und auch aus technischen Herbst vollendet sein. Da eine den Sonn- und Festtagsevange- Gründen richtig ist. Erneuerung auch des restlichen lien, vierzehn bäuerliche Kreuz- Das Kraftwerk Obere Sill ist ein Stollens nicht mehr lange aufwegstationsbilder aus der Zeit wichtiges Glied in der Strom- schiebbar ist und die weitere um 1800 aus der Umgebung versorgungskette für Innsbruck. Betriebsführung ein gewisses von Hall oder drei geschmiede- Mit einer Strommenge von 95 Risiko darstellt, kam man nach te Grabkreuze aus Landeck aus Millionen Kilowattstunden ver- gewissenhafter Abwägung zum derselben Zeit, weiters Bauern- mag es rund ein Fünftel des Schluß, den Neubau des Nord-

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Volkskunstmuseum: Neue Schätze

Im Herbst wird weitergebaut

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Die akademischen Funktionäre im Studienjahr 84/85 Die akademischen Funktionäre der Universität Innsbruck im Studienjahr 1984/ 85 sind: Rektor: Univ.-Prof. Dr. Josef ROTHLEITNER Prorektor: Univ.-Prof. Dr. Wolfram KRÖMER Katholisch-Theologische Fakultät Dekan: Univ.-Prof. Dr. Vladimir RICHTER Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Raymund SCHWAGER Rechtswissenschaftliche Fakultät Dekan: Univ.-Prof. Dr. Fritz RABER Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Norbert W I M M E R Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Dekan: Univ.-Prof. Dr. Hans LEXA Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Karl SOCHER Medizinische Fakultät Dekan: Univ.-Prof. Dr. Otto DAPUNT Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Hans G R U N I C K E Geisteswissenschaftliche Fakultät Dekan: Univ.-Prof. Dr. Johann MOSER Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Helmwart HIERDEIS Naturwissenschaftliche Fakultät Dekan: Univ.-Prof. Dr. Rudolf A L B R E C H T Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Maria K U H N E R T Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur Dekan: Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr. Karl R U D E L STORFER Prodekan: Univ.-Prof. Dr. Gilbert H E L M B E R G abschnittes gleich im Anschluß an die Fertigstellung des Südabschnittes vorzunehmen. Neben der Kostenseite und der A r beitsplatzsicherung sprach auch das Argument, daß nach Fertigstellung des gesamten Stollens mit einem vergrößerten Innendurchmesser die Kraftwerksleistung erheblich gesteigert werden könne, für den nahtlosen Weiterbau.

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Seit zwanzig Jahren Stadtteil Olympisches Dorf 1791 für die Olympischen Spiele gebaute Wohnungen wurden zum Kernstück eines neuen Stadtteiles (Gr) Vor nunmehr zwanzig Jahren wurde der erste Bauabschnitt des Olympischen Dorfes besiedelt. Die Stadtgemeinde Innsbruck selbst hatte fünf Wohnblocks mit je 78 Wohnungen, insgesamt also 390 Wohnungen, nach den Plänen der städtischen Hochbau-Entwurfsabteilung errichtet. Gemeinnützige Wohnbaugesellschaften bauten drei weitere Wohnblocks mit 299 Wohnungen. Zu diesen 689 Wohnungen des Olympischen Dorfes 1964 kamen im Lauf der folgenden Jahre noch 460 Wohnungen in Häusern, die von der Stadt errichtet wurden. Für das Olympische Dorf 1976 wurden schließlich weitere 35 Wohnhäuser mit 642 Wohnungen errichtet, deren Gestaltung das Ergebnis eines Architektenwettbewerbes war. So haben die beiden olympischen Dörfer schließlich einen Stand von insgesamt 1791 Wohnungen gebracht, die von etwa 6000 Menschen bewohnt werden. Im Umkreis dieser Häuser wurden weitere Wohngebäude errichtet, so daß das Olympische Dorf heute ein Stadtteil Innsbrucks von beträchtlichen Ausmaßen ist. Wo Menschen leben, gibt es neben der Wohnung noch eine Reihe weiterer Bedürfnisse. So entstanden im Laufe der Jahre

So stellte sich im Juni 1961 das Gelände dar, auf dem das erste Olympische Dorf für die Spiele 1964 errichtet werden sollte. Im Hintergrund rechts ist der Neubau der Kirche „ Pius X. " zu sehen, der ein Jahr zuvor fertiggestellt worden war. Wer das Olympische Dorf heute betrachtet, kann sich kaum vorstellen, daß dort vor wenig mehr als 20 Jahren noch weithin unbebautes Gebiet war. (Foto: Stadtbauamt-Neubauleitung) der Mehrzweckbau mit Kindergarten und Kinderhort, ein Heizwerk für das gesamte Areal, Nebengebäude für Post, Polizei, Feuerwehr und Sparkasse, die Erweiterung der Volksschule Rotadlerstraße um 6 Klassen und 2 Turnhallen, ein Netz von Straßen, Gehwegen, Ver- und Entsorgungsleitungen, weiters Grünanlagen mit Kinderspielplätzen, die Erweiterung der Volksschule Neuarzl um 12 Klassen und 6 Sonder-

klassen, der Neubau des Kindergartens Walderkammweg, der Neubau der großen Doppelhauptschule mit Sporthalle, Sportplatz und Räumen für Vereine und die Musikschule sowie schließlich auch der Neubau des Hallenbades und der Sauna, womit jedoch keinesfalls alle entstandenen Einrichtun-

gen, die der Bevölkerung dienen, vollständig aufgezählt sind. Großes Gewicht wurde von der Stadt bei der Gestaltung des Olympischen Dorfes darauf gelegt, neben den zahlreichen Kleinkinderspielplätzen im unmittelbaren Bereich der Wohnbauten ein großes Angebot an wohnungsnahen, für alle Altersstufen aktiv nutzbaren Grünflächen zu schaffen. Diesem Anliegen wurde vor allem im Rahmen des Hochwasserschutzes östlich der Grenobler Brücke Rechnung getragen. Eigens dazu erfolgte eine Verschiebung der Innachse nach Süden um maximal 11 Meter, was für die Gestaltung der Uferflächen einen Landgewinn von rund 9200 m brachte. Ein naturnaher Übergang von den Freiflächen zur Uferzone, Bermen, Böschungsverflachungen, bepflanzbare Buchten und andere Gestaltungsmaßnahmen haben eine für die gesamte Bevölkerung einladende Innpromenade geschaffen. Und schließlich ein weiterer Höhepunkt in diesem Bemühen: die Fußgängerbrücke vom Olympischen Dorf zum Baggersee. 2

Von der Grundfläche im Gesamtausmaß von 143.000 m , auf der die beiden olympischen Dörfer errichtet wurden, entfallen 123.000 m auf Freiflächen. Allen Wohnhäusern wurden Kleinkinderspielplätze zugeordnet. Einen besonders großzügigen Ausbau erfuhr der Innuferbereich mit seiner Promenade, der in naturnaher Gestaltung für alle Bevölkerungskreise ein reiches Erholungs- und Freizeitangebot bereithält. (Foto: Murauer) 2

Vom 29. März 1974 stammt dieses Bild, das aus Anlaß der Firstfeier der Abschnitte B und A 2 des Olympischen Dorfes 1976 gemacht wurde. Durch die An-der-Lan-Straße getrennt, stehen im Norden die Häuser des Olympischen Dorfes 1964, südlich hatten damals die Häuser des Olympischen Dorfes 1976 die Dachgleiche erreicht. (Foto: Frischauf)

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8

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Zur Goldenen Hochzeit Frau Hertha und Herrn Dr. Sebastian Marsoner, Innsbruck (14. 7.) Frau Gisela und Herrn Dipl.-Ing. Hans Plankensteiner, Innsbruck (16. 7.) Frau Anna und Herrn Franz Grüner, Innsbruck (28. 7.) Frau Maria und Herrn Johann Kuen, Innsbruck (30. 7.) Frau Grete und Herrn Otto Müller, Innsbruck (10. 7.) Zur Vollendung des 97. Lebensjahres Frau Elisabeth Wenger, Innsbruck (28. 7.) Zur Vollendung des 96. Lebensjahres Frau Marianne Zeiger, Innsbruck (26. 7.)

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D E R BÜRGERMEISTER GRATULIERTE

Frau Anna Reiffinger, Innsbruck (28. 7.) Frau Rosa Rittler, Innsbruck (2. 8.) Zur Vollendung des 95. Lebensjahres Frau Maria Bayr, Innsbruck (24.7.) Zur Vollendung des 94. Lebensjahres Frau Josefa Pamer, Innsbruck (3. 8.) Zur Vollendung des 93. Lebensjahres Frau Maria Köllemann, Innsbruck (14. 7.) Frau Auguste Zangerle, Innsbruck (10. 8.)

Zur Vollendung des 91. Lebensjahres Frau Irma Paulmichl, Innsbruck (12. 7.) Frau Helene Bonapace, Innsbruck (17. 7.) Herrn Anton Wenisch, Innsbruck (19. 7.) Frau Anna Draxl, Innsbruck (28. 7.) Frau Maria Thurner, Innsbruck (30. 7.) Frau Maria Dobretzberger, Innsbruck (3. 8.) Frau Anna Baumann, Innsbruck (6. 8.) Herrn Friedrich Ploner, Innsbruck (7. 8.) Frau Olga Laganda, Innsbruck (9.8.)

Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Frau Anna Spielmann, Innsbruck (15. 7.) Frau Vilma Schubitsch, Innsbruck (16. 7.) Frau Rosina Grossi, Innsbruck (17. 7.) Frau Magdalena Trafoier, Innsbruck (17. 7.) Frau Dr. Mag. Aurelia Zlatarovic, Innsbruck (19. 7.) Herrn Christian Hörl, Innsbruck (21. 7.) Frau Anni Egger, Innsbruck (22. 7.) Frau Filomena Gruber, Innsbruck (24. 7.) Frau Tusnelda Viksne, Innsbruck (1. 8.) Frau Antonie Brüll, Innsbruck (4. 8.) Frau Anna Manzi, Innsbruck (9.8.)

AMTLICHE MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN EHESCHLIESSUNGEN

Wenn Sie im Zusammenhang mit Ihren Wohnungsproblemen zunächst keinen Rat wissen, wohin Sie sich um Auskunft wenden sollen, dann wird die

Olivier Brunet, Versailles, Frankreich, und Mag. phil. Lydia Riedmann, Innsbruck (4. 7.) Walter Holzknecht, Ellbogen, T i rol, und Astrid Seitz, Innsbruck (4. 7.) Ing. Paul Haidacher, Kitzbühel, Tirol, und Irene Weidner, Innsbruck (6. 7.) Andreas Marksteiner, Innsbruck, und Cornelia Außersdorfer, Innsbruck (6. 7.)

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 19. September 1984 in einer Auflage von 56.300 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-TheresienStraße 18, Telefon 32 4 66.

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Wohnungsvermittlungsstelle bestrebt sein, Ihnen mit Hinweisen zu helfen, wie Sie Ihr Anliegen gezielt einer Erledigung zuführen können. Die Wohnungsvermittlungsstelle nimmt sich Zeit für Sie Rathaus, FallmerayerStraße 1, 2. Stock, Zimmer 367, Telefon 26 7 71/367 Durchwahl. Dr. med. univ. Markus Paulmichl, Meran, Italien, und Dr. med. univ. Martina Frick, Innsbruck (6. 7.) Heinz Duschek, Innsbruck, und Theresia Zangl, Innsbruck (7.7.) Friedrich Grill, Innsbruck, und Sabine Strohmayer, Innsbruck (7. 7.) Christian Frank, Innsbruck, und Eva Huber, Innsbruck (7. 7.) Othmar Prantner, Rum, Tirol, und Maria-Bianca Andre, Innsbruck (7. 7.) Markus Ludwiger, Innsbruck, und Anita Joham, Innsbruck (7. 7.) Georg Egger, Innsbruck, und Karin Schiestl, Innsbruck (7. 7.) Walter Lair, Innsbruck, und Ingeborg Jabinger, Innsbruck (7. 7.) Maximilian Segl, Kitzbühel, Tirol, und Doris Kössler, Innsbruck (7. 7.) Mag. phil. Theodor Hofko, Innsbruck, und Mag. phil. Waltraud Wagner, Reutte, Tirol (11. 7.)

Leonhard Krimbacher, Innsbruck, und Anita Wührer, Innsbruck (14. 7.) Christian Witschela, Innsbruck, und Elisabeth Rauch, Innsbruck (14. 7.) Karl-Heinz Dworschak, Innsbruck, und Gertrude Jellitsch, Inns-

bruck (14. 7.) Christian Nössing, Innsbruck, und Andrea Steinlechner, Innsbruck (14. 7.) Armin Keil, Innsbruck, und Christine Steiner, Matrei am Brenner, Tirol (14. 7.) Günther Penz, Innsbruck, und Helga Mayr, Innsbruck (14. 7.) Albert Rinnhofer, Klaus, Vorarlberg, und Angela Schuster, Innsbruck (14. 7.) Peter Straßer, Innsbruck, und Helga-Maria Schmiedt geb. Salviani, Wien (18. 7.) Konrad Stummer, Mutters, Tirol, und Angelika Hackhofer, Innsbruck (18. 7.) Erwin Eller, Innsbruck, und Erika Günther, Altenburg bei Linz, OÖ (20. 7.) Alfred Krappe, Neuburg an der Donau-Heinrichsheim, B R D ,

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Bekanntmachung Bei den Stadtwerken Innsbruck gelangen mit Schulbeginn — Bewerbungsfrist bis längstens Donnerstag, den 23. August 1984 — mehrere Lehrstellen für Bürokaufleute zur Besetzung. Bewerbungen sind, versehen mit den üblichen Beilagen (handgeschriebener Lebenslauf, Hauptschulzeugnisse), an die Stadtwerke Innsbruck, Generaldirektion, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck, zu richten bzw. können auf Zimmer 9 im II. Stock auch persönlich abgegeben werden. Für telefonische Auskünfte oder Rückfragen stehen Ihnen unsere Sachbearbeiter unter der Tel.-Nr. 24 7 61/Klappe 203 oder 211 zur Verfügung. Innsbruck, am 2. August 1984

Der Generaldirektor: Dipl.-Ing. Dr. h. c. Graziadei e. h. Obersenatsrat

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8


und Christina Graf, Innsbruck (21. 7.) Wilhelm Pfurtscheller, Innsbruck, und Maria Piffl geb. Bock, Innsbruck (21. 7.) Thomas Best, Vaterstetten, B R D , und Karin Steger, Innsbruck (21. 7.) Franz Pichler, Innsbruck, und Marianne Wallner, Innsbruck (21. 7.) Dr. jur. Franz Sulzenbacher, Innsbruck, und Sabine Mittermüller, Innsbruck (21. 7.) Bernhard Winkler, Innsbruck, und Elfriede Mair, Innsbruck (21. 7.) Christian Pöschl, Innsbruck, und Michaela Töll, Rum, Tirol (21. 7.)

Reinhold Benesch, Innsbruck, und Eva-Christina Korn, Innsbruck (27. 7.) Dipl.-Ing. Alfred Fraidl, Innsbruck, und Gabriele AI Amin geb. Ingenhaeff, Innsbruck (27. 7.) Dipl.-Ing. Dr. techn. Hans Teindl, Innsbruck, und Eleonore Geißler, Innsbruck (28. 7.) Dr. jur. Andreas Herdina, Innsbruck, und Dr. jur. Clivia Müchler, Innsbruck (28. 7.) Walter Hundegger, Innsbruck, und Maria Höbart, Innsbruck (28.7.) Walter Nairz, Innsbruck, und Daniela Genuin, Innsbruck (28. 7.) Giuseppe Scerbo, Brenner, Italien, und Andrea Nairz, Innsbruck (28. 7.)

GEBURTEN Renate Strahlhofer (30. 5.), Innsbruck Patrick Mühlsteiger (5. 6.), Innsbruck Vanessa Schrittwieser (8. 6.), Innsbruck Mario Pittracher (9. 6.), Innsbruck Robert Hilbrand (9. 6.), Innsbruck Melanie Fucik (12. 6.), Innsbruck Eva-Maria Hübner (14. 6.), Innsbruck Walter Rosina (14. 6.), Innsbruck Katharina Gappa (14. 6.), Innsbruck Michael Silier (7. 6.), Innsbruck

David Glieber (13. 6.), Innsbruck Marcel Lücke (14. 6.), Innsbruck Patricia Tanzer (23. 6.), Innsbruck Denise Zung (21. 5.), Innsbruck Nükhet Duman (23. 6.), Innsbruck Daniel Maximilian Jussel (29. 5.), Innsbruck Manuel Anton Vollgruber (1. 6.), Innsbruck Paul Philipp Polatschek (2. 6.), Innsbruck Andreas Johann Abfalterer (2. 6.), Innsbruck Martin Dismas Schöpf (5. 6.), Innsbruck Martina Jacqueline Oberschmid (8. 6.), Innsbruck Verena Katharina Johanna Dornauer (8. 6.), Innsbruck

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert -f ENTWÜRFE: Bebauungsplan Nr. 63/ex, Am ras, Bereich Amraser-SeeStraße — Gerhart-Hauptmann-Straße — Geyrstraße: Im Planungsbereich wurden Überarbeitungen des Bebauungsplanes hinsichtlich der öffentlichen Verkehrsflächen, insbesondere die Auflassung der geplanten Straße östlich der Gerhart-Hauptmann-Straße 17, der Geschoßflächendichten sowie der Bebaubarkeit der Grundstücke vorgenommen. Bebauungsplan Nr. 79/ac, Wilten, Geviert Speckbacherstraße, Franz-Fischer-Straße, Andreas-Hofer-Straße und Schöpfstraße: Der derzeit bestehende Bebauungsplan wurde gemäß den Zielsetzungen des Stadtentwicklungskonzeptes, insbesondere hinsichtlich der Gebäudetiefe der Blockrandbebauung sowie der Bebauungsmöglichkeiten im Hofbereich überarbeitet. Erschließungsplan Nr. 112/f, Kranebitten, Klammstraße zwischen Bundesstraße und Kranebitter-Boden-Weg: Die lt. Bebauungsplan vorgesehene Trassierung für den Ausbau der Klammstraße wird gemäß dem nunmehr vorliegenden Projekt des Tiefbauamtes in Details abgeändert. Bebauungsplan Nr. 77/n, Innsbruck, nordwestlicher Bereich zwischen Universitätsstraße und Kaiserjägerstraße (Fennerkaserne): Der derzeit noch rechtskräftige Verbauungsplan aus dem Jahre 1952 sieht geschlossene Bauweise ohne Höhenbestimmung vor, Straßen- und Baufluchtlinie orientieren sich am Bestand. Im Zuge der Verlegung der Fennerkaserne nach Kranebitten wurde dieser Bereich städtebaulich überarbeitet. Die Ein-

mündung der Kaiserjägerstraße in die Universitätsstraße soll den Verkehrsverhältnissen entsprechend aufgeweitet, die Wandhöhe gegenüber dem Bestand der Fennerkaserne um 2 bis 4 Meter reduziert werden. Bebauungsplan Nr. 51/bk, Bereich zwischen Mitterweg, Angergasse, Nagillergasse und Ingenuin-Fischler-Straße: Die im bestehenden Bebauungsplan vorgesehene zweigeschoßige Verbauung für Geschäfte ist

de Entwurf legt zusätzlich eine Geschoßflächendichte fest, wobei zur Sicherstellung der Bebauung im Sinne des aufgelegten Entwurfes Bausperre verordnet wird. BESCHLÜSSE: Es wurden der Flächenwidmungsplan Nr. 807fn, Hötting, Umbrückler Alm, sowie die Bebauungspläne Nr. 78/n, Innsbruck, Bereich Gänsbacherstraße 4, Nr. 66/an, Hötting-West, Silberweg im westl.

Änderung von Bebauungsplänen nicht realisierbar. Der Entwurf sieht die Herausnahme dieser Bebauung vor. Bebauungsplan Nr. 83/aw, Höttinger Au, Bereich zwischen Fürstenweg, Hutterweg, Santifallerstraße und Fischnalerstraße: Im Sinne der Zielsetzung einer maßvollen Verdichtung bereits bebauter Bereiche ist vorgesehen, die bestehenden städt. Häuser am Fürstenweg und an der Fischnalerstraße auf 5 Vollgeschoße aufzustocken. Bebauungsplan Nr. 45/o, Innsbruck, Bereich zwischen Maria-Theresien-Straße 42 und Hauptpost und Aufbauplan Nr. 45/01: Die Hauptpost soll zur Unterbringung neuer technischer Einrichtungen und Büros erweitert werden. Der vorliegende Entwurf schafft die rechtlichen Voraussetzungen. Bebauungsplan Nr. 55/ab, Hötting-Feld, Bereich zwischen Hinterwaldnerstraße und Schießstandgasse — Bausperre gem. § 29 TROG: Der bestehende Bebauungsplan enthält hinsichtlich der Bebauungsnormen nur allgemeine Bestimmungen. Der vorliegen-

Bereich, Nr. 78/o, Innsbruck, Bereich Rennweg Nr. 7 (nordöstl. vom Löwenhaus), beschlossen. Die Entwürfe, bestehend aus zeichnerischer Darstellung, Wortlaut und Planzeichenerklärung, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen des Stadtplanungsamtes, Fallmerayerstraße 1, 4. Stock, vom 14. August bis 19. September 1984 einsehbar. Darüber hinaus können weitere Informationen zu den aufgelegten Entwürfen während der Parteienverkehrszeit von 8 bis 10 Uhr von den zuständigen Sachbearbeitern eingeholt werden. Flächenwidmungsplan Nr. 80/ fr, Igls, Bereich der Umspannstelle Badhausstraße und 1 .unser Straße an der Gemeindegrenze: Für die Umspannstelle an der Badhausstraße wird eine Erweiterungsfläche gewidmet, als Arrondierung des Baulandes ergibt sich eine zusätzliche Baufläche. Flächenwidmungsplan Nr. 80/ fs, Wilten, Bereich Völser Straße, Mentlbergstraße — Bausperre gem. § 29 TROG: Der seit 1954 als Wohngebiet ausge-

wiesene Bereich ist aufgrund seiner Lage für Wohnzwecke nicht geeignet. Der vorliegende Entwurf beinhaltet die Rückwidmung in Freiland, wie sie auch im Stadtentwicklungskonzept 1980 vorgeschlagen wurde. Flächenwidmungsplan Nr. HW-F3, Hötting-West, Technikerstraße, westlicher Bereich: Im Anschluß an das bestehende Wohngebiet nördlich der Technischen Hochschule soll eine Lebensmitteluntersuchungsanstalt errichtet werden. Der gegenst. Entwurf sieht die Umwidmung in eine Sonderfläche vor. Flächenwidmungsplan Nr. 80/ fqu, Pradl, Bereich zwischen Andechsstraße und Egerdachstraße: Dieser Bereich ist bisher im Flächenwidmungsplan als unverbaubare Fläche — Sonderfläche im Bauland — Grünanlage — festgelegt. Im Stadtentwicklungskonzept ist dieser Bereich als gestalterisches und funktionales Gliederungselement vorgesehen. Der Entwurf beinhaltet die Umwidmung in Freiland. Bebauungsplan Nr. 52/ac, Igls, Lanser Straße im Bereich der Gemeindegrenze: Die geplante Begradigung der Lanser Straße im Bereich zur Gemeindegrenze ist nicht mehr aktuell, der Vorgartenabstand kann daher reduziert werden. Bebauungsplan Nr. 52/ad, Igls, Bereich zwischen Patscher Straße, Hilberstraße und Kurpark: Der bestehende Bebauungsplan wurde nach dem T R O G überarbeitet, es erfolgte unter Berücksichtigung des baulichen Bestandes und der besonderen ortsplanerischen Gegebenheiten eine Differenzierung und Detaillierung der Bebauungsmöglichkeiten.

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Martha Thaler (22. 5.), Innsbruck Oskar Perktold (22. 5.), Innsbruck Joseph Wisnecky (22. 5.), Innsbruck Sebastian Gurschler (23. 5.), Innsbruck Rudolf Rainer (24. 5.), Innsbruck Anna Dengl (24. 5.), Innsbruck Margaretha Moser (24. 5.), Innsbruck Katharina Hackh (26. 5.), Innsbruck Paula Obermascher (26. 5.), Innsbruck Rosa Becker (24. 5.), Innsbruck Albert Kerschbaumer (24. 5.), Innsbruck Siegfried Fleisch (25. 5.), Innsbruck Josef Eichler (24. 5.), Innsbruck Roman Haselwanter (26. 5.), Innsbruck Maria Vetter (27. 5.), Innsbruck Maria Wöll (27. 5.), Innsbruck Dr. jur. Günther Schöffel (28. 5.), Innsbruck Heinrich Eiter (28. 5.), Innsbruck Friedrich Tscheplak (28. 5.), Innsbruck Ida Schißel (30. 5.), Innsbruck Daniela Seidl (29. 5.), Innsbruck Franziska Haselwandter (30. 5.), Innsbruck Knabe Ager (29. 5.), Innsbruck Siegfried Bachlechner (31. 5.), Innsbruck Anton Vergörer (31. 5.), Innsbruck Wilhelm Rainer (1. 6.), Innsbruck Norbert Passler (1. 6.), Innsbruck Josef Leidlmair (2. 6.), Innsbruck Robert Tschaffert (2.6.), Innsbruck Daria Gritsch (3. 6.), Innsbruck Alexander Schoißwohl (3. 6.), Innsbruck Aloisia Knapp (3. 6.), Innsbruck Anton Powoden (4. 6.), Innsbruck Paula Praxmarer (4. 6.), Innsbruck Christine Zwerker (6. 6.), Innsbruck Rudolf Baldermann (5. 6.), Innsbruck Florian Lantschner (5. 6.), Innsbruck Zahl: St-49/1984 STERBEFÄLLE Lea Benedict (7. 6.), Innsbruck Ludwig Gugg (6. 6.), Innsbruck Aloisia Moser (7. 6.), Innsbruck Josef Mair (20. 5.), Innsbruck Siegfried Lageder (7. 6.), InnsCarola Mayrhofer (20. 5.), Innsüber die öffentliche Auflage des Geschwornen- und bruck bruck Schöffenverzeichnisses 1985 der Stadt Innsbruck Ernest Dadak (6. 6.), Innsbruck Helmut Teutschmann (20. 5.), Sylvia Frenademetz (7. 6.), InnsInnsbruck Gemäß § 20 des Geschwornen- und Schöffenlistengesetzes, B G B l . Nr. bruck Herta Dicht (20. 5.), Innsbruck 135/1946, in der heute geltenden Fassung wird das für das Jahr 1985 für Genoveva Dunkl (20. 5.), Inns- Johann Plankensteiner (7. 6.), die Stadtgemeinde Innsbruck erstellte Verzeichnis der Personen, die zum Innsbruck bruck Amte eines Geschwornen oder Schöffen berufen werden können, vom Georg Meinhart (20.5.), Innsbruck Josef Feuchter (7. 6.), Innsbruck 20. August bis einschließlich 29. August 1984 an Werktagen mit AusnahHilda Öfner Rizzi (21. 5.), Inns- Maria Hajek (9. 6.), Innsbruck me des Samstages von 8 bis 12 Uhr im städtischen Einwohneramt, Innrain Viktor König (8. 6.), Innsbruck bruck 10, I. Stock, Zimmer 5, zur öffentlichen Einsicht aufgelegt. Theodor Höchtl (21. 5.), Innsbruck Hedwig Steinlechner (7. 6.), Innsbruck Innerhalb der Auflagefrist kann jeder eigenberechtigte Staatsbürger we- Aloisia Primisser (21. 5.), Innsgen Eintragung von Personen, die nach dem Gesetz zum Amte eines GeMaria Müller (8. 6.), Innsbruck bruck schwornen oder Schöffen unfähig sind oder nicht berufen werden dürfen, Ernst Seibt (22. 5.), Innsbruck Elisabeth Cantotti (8. 6.), Innsbeim Stadtmagistrat Innsbruck, Einwohneramt, schriftlich oder zu Proto- Gisela Höllwarth (22. 5.), Innsbruck koll Einspruch erheben. In gleicher Weise können Befreiungsgründe gelTheresia Binder (8. 6.), Innsbruck bruck tend gemacht werden. Berta Kirchebner (23. 5.), Inns- Maria Steinhäusler (11. 6.), Innsbruck bruck Innsbruck, im August 1984 Dr. Fankhauser e. h. Anton Prem (11. 6.), Innsbruck Paula Mäser (22. 5.), Innsbruck Senatsrat

Wolfgang Gragger (9. 7.), Innsbruck Stephanie Undeutsch (7. 7.), Innsbruck Elena Gruber (10. 7.), Innsbruck Miriam Potocnik (12. 7.), Innsbruck Roman Brantner (14.' 7.), Innsbruck Nicole Jösslin (15. 7.), Innsbruck Barbara Gruber (16. 7.), Innsbruck Simone Hasibeder (17. 7.), Innsbruck Reinhilde Thonhauser (19. 7.), Innsbruck David Auer (12. 7.), Innsbruck Theresa Eicher (13. 7.), Innsbruck Sabrina Leo (19. 7.), Innsbruck Melanie Rivolta (20. 7.), Innsbruck Oliver Nussbaumer (25. 6.), Innsbruck Wolfgang Maria Eccher Pius (29. 6.), Innsbruck Stefan Josef Köhle (6. 7.), Innsbruck Sonja Elisabeth Mariacher (8. 7.), STADTMAGISTRAT INNSBRUCK Innsbruck ZL IV 7420/1984 Betreff: Friedhof Hötting, Verlängerung der Ruhefrist als sanitätspolizei- Johannes Michael Schlegel (9. 7.), Innsbruck liche Maßnahme Maria Anna Luise Franziska Zingerle (11. 7.), Innsbruck Sabine Rainer (11. 7.), Innsbruck Markus Werner Neussl (12. 7.), Innsbruck Die Friedhofsordnung für die städt. Friedhöfe (Gemeinderatsbeschluß Simon Josef Streicher ( 17.7.), Innsvom 12. Juli 1968) wird dahingehend geändert, daß § 22 Abs. 1 zu lauten bruck hat: Daniel Christian Motz (18. 7.), Die Ruhefrist für einen Leichnam beträgt grundsätzlich 10 Jahre. Dies gilt Innsbruck auch für die Asche Verstorbener in Urnen. Abweichend hievon beträgt die Lorenz Laurin Held (20. 7.), InnsRuhefrist für einen Leichnam im Höttinger Friedhof (§ 2 Abs. 2 lit. c) auf bruck Grund der dortigen besonderen Bodenverhältnisse aus sanitätspolizeiliSabine Spielberger (22. 7.), Innschen Rücksichten 30 Jahre. Diese Ausnahme bezieht sich jedoch nicht auf bruck die Ruhefrist für die Asche Verstorbener in Urnen. Simon Schindler (26. 7.), Innsbruck Der Bürgermeister: Innsbruck, am 31. Juli 1984 Oliver Michael Dieter Lutz (28.7.), Romuald Niescher Innsbruck Martin Johann Roßmeier (28. 7.), Innsbruck Carmen Maria Schöpf (31. 7.), STADTMAGISTRAT INNSBRUCK Innsbruck Amt für Statistik, Stadtforschung und Raumordnung

Elisabeth Maria Edith Malojer (11. 6.), Innsbruck Clemens Paul Moosburner (14.6.), Innsbruck Veronika Johanna Frajo-Apor (16. 6.), Innsbruck Brigitte Barbara Weinstabel (18. 6.), Innsbruck Mario Daniel Oleszkiewicz (20.6.), Innsbruck Fabio Alex Marco Robert Gottardis (20. 6.), Innsbruck Markus Johannes Hörtnagl (24.6.), Innsbruck Thomas Georg Maria Gress (25. 6.), Innsbruck Valerie Christine Maria M . Riccabona (26. 6.), Innsbruck Barbara Heel (30. 6.), Innsbruck Christine Heel (30. 6.), Innsbruck Stefan Schletterer (30. 6.), Innsbruck

Daniela Katharina Margarethe Kufner (23. 6.), Innsbruck Michael Stangl (14. 6.), Innsbruck Alexandra Kurz (26. 6.), Innsbruck Monika Juranek( 24.6.), Innsbruck Johann Auer (27. 6.), Innsbruck Fabio Cracolici (29. 6.), Innsbruck Sabine Fellner (2. 7.), Innsbruck Harald Gutsch (2. 7.), Innsbruck Andrea Kaltenböck (2. 7.), Innsbruck Alexandra Oberhauser (3. 7.), Innsbruck Daniel Harrasser (6. 7.), Innsbruck Michaela Kircher (2. 7.), Innsbruck Markus Denifle (3. 7.), Innsbruck Philipp Santa (10. 7.), Innsbruck Anja Triendl (7. 7.), Innsbruck Andreas Poll (7. 7.), Innsbruck Mario Tomasini (8. 7.), Innsbruck Alexander Spöck (14. 7.), Innsbruck

Kundmachung

Kundmachung

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Anna Holzknecht (11. 6.), Innsbruck Franz Pendi (10. 6.), Innsbruck Katharina Hochmann (10. 6.), Innsbruck Wolfdietrich Pern (10. 6.), Innsbruck Anna Manninger (10. 6.), Innsbruck Franziska Möschen (12. 6.), Innsbruck Dr. jur. Robert Gewitsch (11. 6.), Innsbruck Giuseppe Calandra (11. 6.), Innsbruck Wilhelm Lechner (13. 6.), Innsbruck Max Burmester (13. 6.), Innsbruck Rudolfine Eberle (13. 6.), Innsbruck Norbert Lerchner (13. 6.), Innsbruck Josefa Höllrigl (13. 6.), Innsbruck Isolde Fieglhuber (14. 6.), Innsbruck Josef Pircher (14. 6.), Innsbruck Gabriel Huber (11. 6.), Innsbruck Maria Sattler (11. 6.), Innsbruck Lorenz Bliem (13. 6.), Innsbruck Veronica Frenger (15. 6.), Innsbruck Richard Größl (16. 6.), Innsbruck Lorenz Bliem (16. 6.), Innsbruck Maria Meier (17. 6.), Innsbruck Johann Abolis (18. 6.), Innsbruck Engelbert Frischmann (19. 6.), Innsbruck Maria Erlacher (20. 6.), Innsbruck Wilhelm Meixner (18. 6.), Innsbruck Viktor Nicolodi (19. 6.), Innsbruck Ida Parth (20. 6.), Innsbruck Emilie Forster (21. 6.), Innsbruck Gustav Lattritsch (21. 6.), Innsbruck Martha Berger (20. 6.), Innsbruck Maria Domin (21. 6.), Innsbruck Anna Alex (23. 6.), Innsbruck Johann Gress (22. 6.), Innsbruck Karl Mayr (23. 6.), Innsbruck Josef Astner (22. 6.), Innsbruck Maria Brozek (21. 6.), Innsbruck Johann Motz (24. 6.), Innsbruck Knabe Hummel (24. 6.), Innsbruck Hubert Zanett (27. 6.), Innsbruck Franziska Gasser (27. 6.), Innsbruck Alfred Feyerer (28. 6.), Innsbruck Franz Partell (28. 6.), Innsbruck Karl Probst (29. 6.), Innsbruck

Helmut Hensler (30. 6.), Innsbruck Maria Eder (30. 6.), Innsbruck Anna Krall (30. 6.), Innsbruck Theresia Niedermoser (1. 7.), Innsbruck Adolfine Unterwurzacher (1. 7.), Innsbruck Maria Rogen (2. 7.), Innsbruck Walter Kappeller (2. 7.), Innsbruck Johann Hutzinger (3. 7.), Innsbruck Antonius Eberl (4. 7.), Innsbruck Maria Donke (5. 7.), Innsbruck Gottlieb Auckenthaler (5.7.), Innsbruck Franz Visintainer (5. 7.), Innsbruck Marie Jentschoujin (5. 7.), Innsbruck Rosa Wecht (6. 7.), Innsbruck Günther Thien (7. 7.), Innsbruck Rudolf Praxmarer (6. 7.), Innsbruck Ida Dipauli (6. 7.), Innsbruck Hermann Fiebrich (7. 7.), Innsbruck Gustav Scheibler (9. 7.), Innsbruck Gertraud Kriegler (9. 7.), Innsbruck Franz Pilz (11. 7.), Innsbruck Rosa Herber (12. 7.), Innsbruck Dipl.-Ing. Emil Forkapic (12. 7.), Innsbruck Rosa Radiherr (13. 7.), Innsbruck Mag. jur. Wolfgang Laturner (13. 7.), Innsbruck Karolina Juszko (12. 7.), Innsbruck Johann Bezek (12. 7.), Innsbruck Rudolf Preyer (12. 7.), Innsbruck Franziska Häninger (13. 7.), Innsbruck Juliana Torggler (15. 7.), Innsbruck Katharina Hörtnagl (15. 7.), Innsbruck Franz Haller (15. 7.), Innsbruck Johann Pokorny (15.7.), Innsbruck Regina Hupfau (16. 7.), Innsbruck Johann Kaspareth (16. 7.), Innsbruck Johann Santeler (17. 7.), Innsbruck Gerfried Kircher (17. 7.), Innsbruck Dindar Güner (18. 7.), Innsbruck Theresia Plattner (18. 7.), Innsbruck Dr. jur. Karl Hundegger (18. 7.), Innsbruck Johann Kobald (19. 7.), Innsbruck Franz Burgauner (20. 7.), Innsbruck Dr. med. univ. Dr. phil. Josef Magerl (20. 7.), Innsbruck

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Jugendbeschäftigungskonzept der Stadt Innsbruck Arbeitsplatzförderung

Förderungsrichtlinien (Gemeinderatsbeschluß vom 26. Juli 1984)

I. Die Stadt Innsbruck gewährt im Rahmen ihres Jugendbeschäftigungskonzeptes Klein- und Mittelbetrieben des Handels und Gewerbes in Innsbruck, die beschäftigungslosen jungen Arbeitnehmern einen Lehrplatz bzw. einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, nach Maßgabe der hiefür vorgesehenen Budgetmittel einen Förderungsbeitrag. II. Der Förderungsbeitrag beträgt S 10.000.— pro Lehr- oder Arbeitsplatz und wird nach folgenden Kriterien vergeben: 1. Der Lehr- bzw. Arbeitsplatz muß für mindestens ein Jahr sowie zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Die Zusätzlichkeit ist dann gegeben, wenn gegenüber dem Durchschnitt der Neueinstellungen der letzten drei Jahre ein weiterer Lehr- oder A r beitsplatz geschaffen wird. 2. Förderbar sind nur Lehrberufe bzw. Tätigkeiten, für welche das A r beitsamt einen nachweislichen Arbeitsplatzmangel feststellt. 3. Von den Erfordernissen der Zusätzlichkeit des Arbeits- oder Lehrplatzes (Abs. 1) und des Arbeitsplatzmangels (Abs. 2) kann abgesehen werden, wenn es sich um einen Lehr- bzw. Arbeitsplatz für einen am Arbeitsmarkt besonders benachteiligten Jugendlichen handelt. Darunter sind Jugendliche zu verstehen, deren Eingliederung in den Arbeitsprozeß durch ungünstige Lebensumstände, durch soziale Fehlanpassung, durch körperliche, psychische oder geistige Behinderung bzw. wegen Fehlens einer entsprechenden Berufspraxis besonders erschwert ist (insbesondere Sonderschüler, Jugendliche mit schlechten Lernerfolgen oder abgebrochener Berufsausbildung, Abgänger aus A H S , BHS, BMS mit fehlender Praxis, Jugendliche mit Vorstrafen, Behinderungen etc.). 4. Die Förderung kann nur gewährt werden, wenn Förderungsmaßnahmen des Bundes über das Arbeitsmarktförderungsgesetz (mit Ausnahme der Ausbildungsbeihilfe gem. § 19 Abs. 1 lit a A M F G ) , des Invalideneinstellungsgesetzes 1969 i. d. g. F. bzw. des Tiroler Behinderten- und Pflegebeihilfengesetzes vom 25. November 1964, LGB1.1965/12, i. d. g. F. nicht zur Anwendung kommen. 5. Soweit die Förderung Lehrbetriebe betrifft, haben diese die Ausbildungsberechtigung aufgrund der Bestimmungen des Berufsausbildungsgesetzes nachzuweisen. 6. Die Förderung kann nur jungen Arbeitnehmern bis zum 25. Lebensjahr mit ordentlichem Wohnsitz in Innsbruck gewährt werden. Es ist ein Nachweis darüber zu erbringen, daß sich diese vergeblich um einen Lehr- oder Arbeitsplatz bemüht haben (z. B. durch eine Bestätigung des Arbeitsamtes). 7. Die Zuschüsse werden mit Ablauf der vereinbarten Probezeit sowie nach Ablauf des ersten Jahres in Teilbeträgen von jeweils S 5000.— fällig. 8. Wenn das Lehr- bzw. Arbeitsverhältnis vor Ablauf eines Jahres aufgelöst wird, so ist der empfangene Zuschuß aliquot zurückzuzahlen. 9. Auf die Gewährung einer Förderung besteht kein Rechtsanspruch. III. 1. Die Förderungsansuchen sind beim Amt für Wirtschaftsförderung der Stadtgemeinde Innsbruck einzubringen. 2. Förderungsansuchen können stellen: a) jugendliche Beschäftigungslose bzw. deren gesetzliche Vertreter, b) das Arbeitsamt Innsbruck, c) Betriebe (Dienstgeber). IV. Über die Förderungsansuchen entscheidet der Stadtsenat. V. Diese Richtlinien treten mit 1. August 1984 in Kraft.

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ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN Tiefgarage, Höttinger A u 84b, Retter Bauges.m.b.H., Schöpfstraße 23a Zubau, Innrain 48, Hannelore Reiter, Oberlangkampfen 43, 6322 Kirchbichl, Ingeborg Gebhart, Schlotthofweg 15 Dachgeschoßausbau, Adamgasse 19, Florian Kotier, Kaspar-Weyrer-Straße 5 Einfamilienhaus, Holzgasse 11, Manfred Liebentritt, JosefSchraffl-Straße 5 Aufstockung, Fischerhäuslweg 36, Klaus Rotocnik, Fischerhäuslweg 36

Umbau und Lifteinbau, Maximilianstraße 13, Edith Rattacher, Erlerstraße 19 Drahtmaschenzaun, Holzgasse 2, Dipl.-Ing. Christine Stigler, Holzgasse 2 Wohnhausanlage mit Garagen, Gp. 300/3 K G Vili, Vili 72, 72a, b, c, Fritz & Lutz Bauges.m.b.H., Franz-Fischer-Straße 1 Lkw-Garage, Reimmichlgasse 9, Franz Winkler, Höhenstraße 17a 20 Fertigteilgaragen, Gpn. 1107/1 und 1103/2 K G Wüten, Eisenbahnersportverein Ibk., Wittenberg l b

Wenn Sie sich in der Stadtverwaltung nicht zurechtfinden, nicht wissen, welche Stelle für Ihre Frage zuständig ist, oder Anregungen und Beschwerden vorbringen möchten, dann wenden Sie sich an das

Bürgerservice Dienststunden: Montag, Mittwoch, Freitag, 9 bis 12 Uhr, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer Nr. 169, Tel. Nr. 26 7 71/169.

Planänderung-Aufstockung, Maximilianstraße 8, Redemptoristenkollegium Ibk., Maximilianstraße 8 Anbau, Gp. 153 K G Vili, Vili la, Land Tirol, z. Hd. Amt der Tir. Landesregierung, WilhelmGreil-Straße 9 Abbruch, Brückenplatz 1, Stadtgemeinde Innsbruck, z. Hd. d. Mag.-Abtlg. IV, hier Umbau, Museumstraße 31, OttoVerordnung zur Lärmbekämpfung Preminger-Institut, Schöpfstr. 21 im Bereiche der Landeshauptstadt Innsbruck Mehrfamilienhaus, Arzler Straße (Gemeinderatsbeschluß vom 20. Dezember 1976) 128, Nägele Wohnbauges. m.b.H., z. Hd. Hr. Duregger, Auf Grund des § 2 des Gesetzes vom 6. Juli 1976 zur Regelung bestimmter Rennweg 10 polizeilicher Angelegenheiten, LGB1. Nr. 60, wird unter Bedachtnahme Vereinshaus, Bleichweg 54, Eisauf die örtlichen Gegebenheiten der Landeshauptstadt Innsbruck zur A b schützenklub Tivoli, Beda-Wewehr ungebührlicherweise hervorgerufenen störenden Lärmes für den Beber-Gasse 8 reich der Stadtgemeinde Innsbruck verordnet: Kamin, Riedgasse 19, Helene G . Leimer, Riedgasse 19 Schaufensterbeschriftung, Andre§ 1 as-Hofer-Straße 15, Konsum Lärmschutz für besondere Tageszeiten Österreich reg. Gen.m.b.H., (1) Die Verrichtung lärmerregender Haus- und Gartenarbeiten ist an Fanny-von-Lehnert-Straße 4, Sonn- und gesetzlichen Feiertagen überhaupt, an Werktagen in der 5020 Salzburg Zeit von 12 bis 15 Uhr und von 20 bis 6 Uhr verboten. Dies gilt insbesondere für die Benützung von mit Verbrennungsmotoren betriebenen Werbeeinrichtung, Pembaurstraße 17, Dipl.-Vw. Heinz Bausch, Garten- und Arbeitsgeräten sowie für das Ausklopfen von Teppichen, Kranebitter Allee 100 Decken, Matratzen u. dgl. Werbeeinrichtungen, Sillgasse 12 (2) Die Bestimmungen des Abs. 1 finden keine Anwendung, soweit nach — Museumstraße 21, Peter Deden jeweiligen örtlichen Gegebenheiten eine Störung dritter, insbemartin, Sillgasse 12 sondere im betreffenden Objekt oder in der Nachbarschaft wohnender Werbeeinrichtungen, GutenbergPersonen, welche nicht dem Haushalt, von dem die Lärmerregung ausstraße 1, Allgemeine Bauspargeht, angehören, durch die dort bezeichneten Tätigkeiten ausgeschloskassen der Volksbanken, Gutensen ist. bergstraße 1 Werbeeinrichtungen, Pz. 1855/1 §2 K G Wilten, Ankünder Ges. f. Betrieb von Schnee-Erzeugungsgeräten Außenwerbung m.b.H., Bozner Platz 2 Der Betrieb von Schnee-Erzeugungsgeräten ist in der Zeit von 22 bis 6 Uhr verboten. §3 Betrieb von Modellflugkörpern Mit Verbrennungsmotoren ausgestattete Modellflugkörper dürfen in mit Wohngebäuden verbauten Teilen des Stadtgebietes nicht in Betrieb genommen werden. §4 Benützung von Tongeräten (1) Die Benützung von Tonempfangs- und -wiedergabegeräten wie Rundfunk- und Fernsehgeräten, Plattenspielern, Tonband- bzw. Kassettengeräten, Lautsprechern u. dgl. ist in öffentlichen Anlagen der Stadtgemeinde Innsbruck und in den von ihr betriebenen Sport-, Spiel- und Campingplätzen sowie Badeanstalten verboten. Dieses Verbot gilt nicht für gesetzlich erlaubte öffentliche Veranstaltungen aller Art. (2) In der Zeit der Nachtruhe, das ist von 22 bis 6 Uhr, dürfen die in Abs. 1 bezeichneten Tonempfangs- und -wiedergabegeräte nur in geschlossenen Räumen und lediglich mit solcher Lautstärke betrieben werden, daß sie außerhalb des Raumes, in welchem sie in Benützung stehen, nicht gehört werden können (Zimmerlautstärke).

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Werbeeinrichtungen, Gp. 3767 K G Hötting, Bahn-Werbung Ges. m.b.H., Brixner Straße 3 Werbeeinrichtung, Museumstraße 30, Schuster-Werbung Ges. m.b.H., Murlingengasse 48, 1120 Wien Werbeeinrichtung, Lindenhof 1, Dipl.-Vw. Heinz Bausch, Kranebitter Allee 100 Werbeeinrichtung, Wilhelm-GreilStraße 11, Josef Zach, WilhelmGreil-Straße 11 Werbeeinrichtung, Amraser Straße 6, Franz Praxmarer, Amraser Straße 6 Werbeeinrichtung, Amraser Straße 50, Holland Blumenmarkt, z. Hd. Hr. Kleimann, Brunnenstraße 151, 2201 Gerasdorf Werbeeinrichtung, Adamgasse 11, Franziska Fink, Adamgasse 11 Werbeeinrichtung, Museumstraße 1, Brigitte Buchmeier, Museumstraße 1 Werbeeinrichtung, Innerkoflerstraße 11, Rosa Tauber, Sportanlage Wilten-West, Innerkoflerstraße Nr. 11 Werbeeinrichtung, Hilberstraße, Otto Praxmarer Import Großhandel Ges.m.b.H. & Co. K G , Leipziger Platz 1 Werbeeinrichtungen, Prinz-Eugen-Straße 77, Wedl & Dick Ges.m.b.H., 6060 Müs Werbeeinrichtungen, Trenkwalderstraße 1, Baumarkt WürthHochenburger, Tonwerk Fritzens Ges.m.b.H., Ampfererstraße 60

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE Brigitte Berchtold, Egerdachstraße 8, Abdichten von Fenstern und Türen sowie sonstigen Bauteilen Brigitte Berchtold, Egerdachstraße 8, Maler und Anstreicher „INTEWA" Warenhandelsgesellschaftm.b.H.",Museumstraße38 (City-Interspar) Betriebsstätte v. Feldkirch, Leonhardsplatz 2), Handelsgewerbe, hier beschränkt auf den Einzelhandel mit Möbeln und Geschenksartikeln „Dr. Reinauer Gesellschaft m.b. H . " , Leopoldstraße 42a (Betriebsstätte von Wien 15, Märzstraße 23), Büromaschinenmechaniker

„Horst Thöny Gesellschaft m.b. H . " , Ing.-Etzel-Straße (Viaduktbogen 86), Gas- und Wasserleitungsinstallation „Horst Thöny Gesellschaft m.b. H " , Ing.-Etzel-Straße (Viaduktbogen 86), Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen und von Hochdruckzentralheizungsanlagen „Teximpex Textil-Import-Export Gesellschaft m.b.H.", Knappenweg 4c, Handelsgewerbe, beschränkt auf Textilien sowie neue und gebrauchte Textilmaschinen Roland Staudacher, Kaufmannstra-

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 8


ße 2, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Adolf Zobernig, Bachlechnerstraße 20, Vermittlung von Personenbefördcrungsleistungen des Taxigewerbes durch Taxifunk „Koch Gesellschaft m.b.H.", Müllerstraße 2, Handelsgewerbe „E. u. M . Plangger (OHG), Fürstenweg 51a, Betrieb einer Tankstelle Thomas Hye, Tummelplatzweg 1, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Kunigunde Pirker, Kranebitter Allee 144/Top 180, Gastgewerbe in der Betriebsart „Café-Restaurant" mit der täglichen Sperrstunde um 22 Uhr Heinz Köckerbauer, Cranachstraße 7, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel mit Sportgeräten und Textilien „ARTEGO Auto Wasch- und Servicegesellschaft m.b.H.", EggerLienz-Straße 3d (Betriebsstätte von Wien 21, Brünner Straße 57a), Dienstleistungen an Kraftfahrzeugen (Servicestation) „INNSPULL Warenhandelsgesellschaft m.b.H. & Co. Kommanditgesellschaft", Maria-TheresienStraße 18, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Textilien und Lederwaren Manfred Pfeifer, Karl-InnerebnerStraße 78, Raumgestaltung unter Ausschluß jeder an einen Befähigungsnachweis gebundenen Tätigkeit Harald Sailer, Andreas-HoferStraße 34, Großhandel mit kunstgewerblichen Artikeln „Freudenthaler jun. & Co. Gesellschaft m.b.H., Tankanlagen K G " , Fischnalerstraße 12, Reinigung von Öltanks Helmut Gössl, Seilergasse 5, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus", jedoch zeitlich befristet bis 31. 12. 1984 Patricia Lüth, Franz-Kotter-Weg 15, Anfertigung von Entwürfen für Möbel, Geschäfts- und Wohnungseinrichtungen sowie Raumgestaltung usw. Franz de Paul Mayr, Marktgraben 10, Handelsgewerbe, beschränkt auf Gold- und Silberschmuck Franz Jaufenthaler, Heiliggeiststraße 10, Handelsgewerbe Carolina Köck, Museumstraße 38 (City Interspar), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit Polstermöbeln „Tyromar Rolladen- und MarkisenVertriebsgesellschaft & Co. K G " , Erzherzog-Eugen-Straße 25, Baumeistergewerbe, eingeschränkt auf die Montage und das Versetzen von Fenstern und Türen „Beck Hotels Igls K G " , Igler Straße 51/53, Gastgewerbe in der Betriebsart „Hotel" „Beck Hotels Igls K G " , Viller Steig 2, Gastgewerbe in der Betriebsart „Hotel"

„Beck Hotels Igls K G " , Hilberstraße 17, Gastgewerbe in der Betriebsart „Hotel" „Beck Hotels Igls K G " , Hilberstraße 17, Gastgewerbe in der Betriebsart „Bar" „Beck Hotels Igls K G " , Hilberstraße 22, Gastgewerbe in der Betriebsart „Espresso" Dr. phil. Gerhard Watschinger, Grenzstraße 5, Herstellung von zur arzneilichen Verwendung bestimmten Stoffen und Präparaten, von Giften usw., Sterilisierung von Verbandmaterial Elisabeth Zitt, Habichtstraße 14, Gastgewerbe in der Betriebsart „Fremdenpension" Janine Kaier, Innrain 10, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" Werner Ischia, Seilergasse 4, Gastgewerbe in der Betriebsart „Weinstube" Aloisia Bair, Fritz-Konzert-Straße 4, Vermieten von Videokassetten „Foto Lamprechter & Co." KG, Wilhelm-Greil-Straße 18, Herstellung von Paßbildern mittels Automaten „Foto Lamprechter & Co." KG, Wilhelm-Greil-Straße 18, Fotohandel „Austria Email — E H T Aktiengesellschaft", Etrichgasse 24 (Betriebsstätte von Wien 14, Breitenseer Straße 76—80), Gas- und Wasserleitungsinstallation, eingeschränkt auf die Montage und Demontage der von der Gesellschaft vertriebenen Geräte an eine bestehende Installationsleitung Anna Maria Raschi, Weingartnerstraße 76, Handelsgewerbe Josef Praxmarer, Tiergartenstraße 131 (Standortverlegung von Navis Nr. 19), Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, beschränkt auf 2 (zwei) Lastkraftwagen (Güternahverkehr) Brigitte Gross, Haller Straße 3, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" Ing. Gerhard Hörtnagl, Badgasse 4, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" mit einer täglichen Aufsperrstunde von 16 Uhr Walter Neuner, Freisingstraße 4, Handelsgewerbe Siegfried Rainalter, Innerkoflerstraße 2, Reinigung von Dachrinnen unter Ausschluß jeder an einen Befähigungsnachweis gebundenen Tätigkeit „Sparkassen-Real-Service-TirolRealitätenvermittlungs-Gesellschaft m.b.H.", Bozner Platz 5, Immobilienmakler, jedoch zeitlich befristet bis 31. 12. 1984 „Hofer Tankstellenbetriebsgesellschaft m.b.H.", Burgenlandstraße 31, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Alfred Gabriel, Ing.-Etzel-Straße, Viaduktbogen 166, Spengler „SSI" Schäfer Shop Gesellschaft m.b.H., Durigstraße 5 (weitere Betriebsstätte v. Wels, Etrich-

Wenn Sie als Wirtschaftstreibender die Hilfe der Stadtverwaltung benötigen:

Amt für Wirtschaftsförderung Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer 171, 3. Stock, Zimmer 191, Telefon 26 7 71/171 bzw. 191. straße 5), Handelsgewerbe Christine Fringer, Sonnenburgstraße 12, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Margit Kölblinger, Museumstraße 22, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Uhren und Schmuck „K. Innerebner Gesellschaft m.b. H . " , Feldstraße 11, Erzeugung und Lieferung von Beton „Luis Lair Gesellschaft m.b.H.", Anichstraße 4, Herrenkleidermacher in Form eines Industriebetriebes Karl-Heinz Staudt, Roseggerstraße 18, Einzelhandel mit Tischtennisschlägerhölzern und Tischtennisschlägerbelägen Hubert Weber, Andechsstraße 49, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Ivo Capin, Rennweg, am Beginn des Innsteges östlich der do. Pappel, freies Gastgewerbe in der Betriebsart „Kiosk ohne betretbaren Kundenraum" mit der tägl. Betriebszeit von 8 bis 20 Uhr Andreas Amann, Amraser Straße 1, Kontaktlinsenoptiker Ingrid Renault, Amraser Straße 39, Chemischputzer Peter Wamser, Kranebitter Allee 8, Gastgewerbe in der Betriebsart „Stehbuffet", jedoch zeitlich befristet bis 31. 12. 1984 „Kleider Bauer Gesellschaft m.b. H . " , Museumstraße 9-11, Betriebsstätte von Wien 6, Mariahilfer Straße 111), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel Olga Beutl, Mariahilfpark 3, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus" Oswald Hofer, Badhausstraße 10, Gastgewerbe in der Betriebsart „Pension"

Veranstaltungskalender (Fortsetzung

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Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21: Helga von Hofe — Malerei — bis 9. September; Hugo Meinrad Schiechtl — 12. September bis 14. Oktober (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Tiroler Kunstpavillon, Rcnnwcg 8a: Eide Schmidt-Steeg, Igls — Grafik und Malerei — 30. August bis 23. September (Di. bis Sa. von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr), So. von 10 bis 12 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: Antiqui-

tätenmesse — vom 22. bis 30. September (tägl. von 11 bis 20 Uhr) Galerie Taxispalais, Maria-Theresien-Straße 45: Odilon Redon (1840-1916) - Lithographien — bis 19. August; Mario Negri — Skulpturen — 4. bis 29. September (Mo. bis Sa. von 10 bis 17 Uhr, So. von 9 bis 12 Uhr) Galerie Maier, Sparkassenplatz 2: Armin Brandstaller — Radierungen — 27. August bis 15. September (Mo. bis Fr. von 10 bis 12 und von 15 bis 18.30 Uhr, Sa. von 9.30 bis 12.30 Uhr) Galerie Claudiana: „Land Tirol" — bis Ende September (Mo. bis Fr. von 14 bis 18 Uhr und Sa. von 10 bis 12 Uhr) Tiroler Volkskunstmuseum, Universitätsstraße 2: „Ankäufe der letzten 10 Jahre" — bis 25. Oktober (tägl. von 12 bis 14 Uhr und von 18 bis 20 Uhr) WIFI, Ausstellungssaal der Tiroler Handelskammer, Meinhardstraße 12: „Tiroler Bauernhöfe — gestern und heute — Zeugnisse von Unternehmungsgeist und Kunstsinn" — bis 30. September (tägl. von 9 bis 19 Uhr) Galerie Krinzinger, Adolf-PichlerPlatz 8: Aloise — Artbrut — ab 16. September (Di. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Galerie Bloch, Herzog-FriedrichStraße 5 : Alfred Kubin — Zeichnungen — 16. August bis 15. September (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Galerie Innsbruck, Tempistraße 2: Bilder der Galerie; Engelbert Lapp — Holzschnitte — bis 15. September (Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr) Kunstkeramische Werkstätte Hans Loindl, Schloß Büchsenhausen, Weiherburggasse 11: 1. österreichische Ausstellung für Keramik und Porzellan (tägl. von 9 bis 18 Uhr, auch Sa. und So.) Galeothek, Herzog-FriedrichStraße 3: Tiroler Grafiken und Ausgrabungen — bis 30. September (Mo. bis Fr. von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) Galerie Böck, Brixner Straße 3/1: Michael Schmidt — Großformatige Ölbilder — bis 7. September; Irene Trawöger — Aktzeichnung und Ölbilder — 12. bis 28. September (tägl. von 12 bis 14 Uhr und von 18 bis 20 Uhr)

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Die dritte Schlacht am Bergisel Im Frieden von Preßburg (26. Dezember 1805) mußte Kaiser Franz I. von Österreich das Land Tirol an Bayern abtreten, das als Satellitenstaat von Napoleon Bonaparte (* 1769, f 1821) abhängig war. — Im Von Dr. Herbert Woditschka Jänner 1809 weilte Andreas Hofer (1767-1810), der Sandwirt vom Passeier, bei Erzherzog Johann in Wien, wo die Koordinierung des von Österreich unter anderem zur Rückeroberung Tirols geplanten neuerlichen Krieges gegen Napoleon mit einer bewaffneten Erhebung des Tiroler Volkes vereinbart und den Tirolern die Unterstützung durch österreichische Truppen zugesichert wurde. Anfang April brach dann der Aufstand los, und am Ende des Monats war Tirol mit Ausnahme von Kufstein in österreichischer Hand. Eine neuerliche Besetzung des Unterinntals, verbunden mit fürchterlichen Greueltaten durch die bayrische Soldateska, im Mai wurde durch die Initiative Andreas Hofers am 25. bzw. 29. Mai am

Bergisel mit großem Erfolg zurückgeworfen. Zur gleichen Zeit erließ Kaiser Franz, durch den Sieg von Aspern ermutigt, das verhängnisvolle Handbillett aus Wolkersdorf (Niederösterreich), worin er versprach, daß er künftig „keinen Frieden schließen wolle, der Tirol wieder von Österreich trennen würde". Durch die Niederlage von Wagram jedoch war Erzherzog Karl, der Oberkommandant der österreichischen Truppen, gezwungen, den Waffenstillstand von Znaim (12. Juli) zu schließen, der auch die Reste der österreichischen Truppen, die nach der Niederlage von Wörgl (13. Mai) noch im Lande verblieben waren, zum Verlassen Tirols zwang. Das Land war damit auf sich allein gestellt. Auf Befehl Napoleons brach Marschall Lefèbvre am 27. Juli mit zwei bayrischen Divisionen unter Kronprinz Ludwig und General Deroy und einer sächsischen Division unter General Rouyer — insgesamt 20.000 Mann — neuerlich von Salzburg auf und erreichte am 30. Juli Innsbruck. A m 1. August erhielt die sächsische Division den Befehl zum Vorstoß nach Brixen, doch wurde am 4. und 5.

August eines ihrer Regimenter in der sogenannten „Sachsenklemme" südlich von Sterzing vernichtet. Lefèbvre begab sich hierauf selbst mit 7000 Mann in den Raum Sterzing, wo er sich jedoch von den Kompanien der Tiroler Schützen eingekesselt sah. So mußte er sich über den Brenner nach Innsbruck zurückziehen. Auch bei der Pontlatzer Brücke bzw. bei Prutz im Oberinntal mußten die Bayern am 8./9. August eine schwere Niederlage hinnehmen. Der Tiroler Landsturm war nämlich dem Aufruf Andreas Hofers vom 31. Juli gefolgt, in dem es unter anderem hieß: „Setzet euer ganzes Vertrauen auf Gott! Es gilt jetzt nicht die Rettung unserer Habe, nein, augenscheinliche Gefahr droht unserer heiligsten Religion. Für diese haben wir das Werk begonnen, jetzt handelt es sich um die Vollendung desselben." Wie Franz-Heinz Hye nachgewiesen hat (vgl. Der Schiern 1984, S. 187-194), verwendete Hofer den Titel „Oberkommandant in Tirol" erstmals am 10. August, nachdem er — bis dahin nur Oberkommandant im südlichen Landesteil — nach der Emigration des bis dahin

ill Befreiungskampf am Bergisel am 13. August 1809. Aquarell von Jakob Plazidus Altmutter, 1819. (Original: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Repro: Murauer)

Erstrangierenden, Martin Teimer, des Oberkommandanten im Inntal, auch dessen Funktion hatte übernehmen müssen und damit auf dessen ersten Rang vorgerückt war. Nach den Tiroler Erfolgen bei Sterzing, Pontlatz und in der Lienzer Klause faßte Hofer den Entschluß, den Feind am 13. August am Bergisel anzugreifen und erließ am Vorabend der Schlacht von seinem Hauptquartier am Schönberg aus den Angriffsbefehl. A m Morgen des 13. August 1809 rückten 15.000 Tiroler Bauern in ihre Bereitstellungsräume wie in der Maischlacht ein. Den Oberbefehl hatte A n dreas Hof er; die Truppen am linken Innufer gegen Hötting hin befehligte Martin Firler, den linken Flügel westlich von Natters Georg Bucher, die Truppen von Natters bis zur Brennerstraße der Kapuzinerpater Joachim Haspinger, jene von der Brennerstraße über den Bergisel bis zur Sill Peter Mayr und den rechten Flügel östlich der Sili bis Amras Josef Speckbacher. Zwischen 8 und 9 Uhr früh entbrannte der Kampf auf der ganzen Linie. Die Vormittagsstunden vergingen unter erbitterten Gefechten beim Hußlhof, Ferrarihof, Lemmenhof und an der Wiltener Sillbrücke. A m Nachmittag führte Lefèbvre selbst den Hauptangriff seiner auf den Wiltener Feldern stehenden Truppen gegen das Zentrum am Bergisel, doch konnten die Tiroler den strategischen Plan Hofers verwirklichen: „Mier mießn'n Berg halten, der isch ünser Verlaß. Grad nit aufferlassen tiet es sie!" Die Bergiselstellung konnte bis zum Abend gehalten werden. Bayern und Tiroler hatten an diesem Tag an die 1000 Gefallene zu beklagen. A m Abend des 14. August folgte Marschall Lefèbvre dem Beispiel General Deroys von der Maischlacht und trat den Rückzug durch das Unterinntal an. Andreas Hof er hingegen zog am 15. August in Innsbruck ein und amtierte hier nun gleichsam als kaiserlicher Statthalter bis zum 21. Oktober, als er sich endgültig vor den neuerlich einrückenden Bayern zurückziehen mußte. Sieben Tage zuvor hatte der Friede von Schönbrunn das „bayerische Schicksal" Tirols bis auf weiteres (bis 1814) besiegelt.


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