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OFFIZIELLES

MITTEILUNGSBLATT

An einen Haushalt P.b.b. • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck

R 1 C H T EN

DER

LANDESHAUPTSTADT 16. Mai 1984/Nr. 5

Ein neuer Stützpunkt für soziale Dienste Sozialstation Ulfiswiese eröffnet — Beratung und Hilfe für behinderte und für betagte Mitmenschen 3. Mai im Rahmen einer kleinen will, ist von Montag bis Don- unter der Nummer 85670 erFeier eine Sozialstation der nerstag in der Zeit von 14 bis reichbar, wobei außerhalb der Stadtgemeinde Innsbruck ihrer 16 Uhr und am Freitag von 11 bis Öffnungszeiten rund um die Uhr Bestimmung übergeben und von 12 Uhr geöffnet. Für den Mitt- die Möglichkeit besteht, Sorgen Pfarrer Johannes Hopfgartner woch ist in der Zeit von 14 bis 16 und Wünsche mittels Anrufbegeweiht. Uhr ein „Behindertentreff ' vor- antworter den Sozialarbeitern Bürgermeister Romuald Nie- gesehen, in dessen Rahmen auch mitzuteilen, die sich dann ihrerscher, Sozialreferent Stadtrat Dr. die Möglichkeit geboten wird, seits unmittelbar nach Anhören Kummer, die Mitglieder des So- mit behinderten Menschen ins der Gesprächsaufzeichnung mit Hilfe für Wohnunj zialausschusses mit Stadtrat Dr. Gespräch zu kommen und deren dem Anrufer in Verbindung setzen. Bei Bedarf werden auch Meisinger an der Spitze, Hofrat Anliegen zu erfahren. und Haushalt Dr. Huber als Vertreter des Telefonisch ist die Sozialstation Hausbesuche durchgeführt. Seite 4 Landes, Magistratsdirektor Dr. Wammes und der Leiter des städHundert Jahre tischen Sozialamtes, SR Dr. Schweizer, waren gemeinsam mit Müllabfuhr Behinderten und den Sozialar- Winterfremdenverkehr: neuerlicher Aufschwung Seiten 7 bis 10 beitern, die in diesem „Stützpunkt der Nächsterdiebe" in Hin- (We) Wie Kommerzialrat Dr. brück eine Gästesteigerung von kunft ihren Dienst versehen wer- Beck in der Ausschußsitzung 1,8 Prozent auf, in Igls war ein Für ein Gesamt den, zur Eröffnung gekommen. des Fremdenverkehrsverbandes Zuwachs von 26 Prozent zu verVerkehrssystem Die Sozialstation, die Behinder- Innsbruck-Igls und Umgebung zeichnen. Betrachtet man die Seiten 11 bis 14 ten und Betagten Hilfe bieten berichtete, wies der März in Inns- Zeitspanne von November bis März, so kann man für Innsbruck und Igls ein Plus von 8,4 Prozent feststellen. Somit konnte nach dem eher schlechten Winter des vergangenen Jahres wieder ein erfreulicher Aufschwung verzeichnet werden. Besonders gut scheint die Innsbruck-Werbung bei unseren südlichen Nachbarn eingeschlagen zu haben, denn bei den Gästen aus Italien liegt eine Steigerung um 45 Prozent vor. Aufgrund der zunehmenden Schiunfälle, die vielfach eine stationäre Behandlung erfordern, hat sich der Fremdenverkehrsverband auf Anregung von Direktor Georg Lamp entschlossen, einen Innsbrucker KlinikService ins Leben zu rufen. Der Sinn dieses Service ist, neben eiDie Städtepartnerschaft Innsbruck—Freiburg hat sich in zwanzig Jahren bestens bewährt nem freundlichen Besuch am Krankenbett den Gästen auch im Mit einer Delegation des Gemeinderates der Partnerstadt Freiburg beging die Stadt Innsbruck das zwanRahmen des Möglichen bei der zigjährige Bestehen der europäischen Städtepartnerschaft Innsbruck—Freiburg. Der Festakt im RieAbwicklung verschiedener den sensaal der Hofburg stand sowohl im Zeichen der historischen Gemeinsamkeit, dem das Programm wie Unfall betreffender Erledigunder äußere Rahmen Rechnung trugen, als auch der vielfältigen partnerschaftlichen Beziehungen und gen behilflich zu sein. Zielsetzungen für die Zukunft. Siehe auch Seite 3! (Foto: Murauer) (We) Innsbruck ist um eine soziale Einrichtung reicher. In der kommunikativen Wohnanlage Ulfiswiese, die auf ein harmonisches Zusammenleben der Bewohner zugeschnitten ist und in die auch der behinderte Mensch voll integriert ist, wurde am

Wieder ein erfreuliches Plus


Ein neues Postamt für Amras Postschalterstelle im DEZ in Betrieb genommen (We) Die Post ist in ihrem Bestreben, dem Kunden entgegenzukommen, wieder ein Stück weitergekommen. Der von der Be-

„Little Flower" verdient Hilfe und Förderung (Gr) In der Schalterhalle der Sparkasse Innsbruck-Hall zeugte eine eindrucksvolle Fotoausstellung von einem nicht weniger eindrucksvollen Engagement der jungen Innsbruckerin Claudia Vilanek, die nach der Matura in einem mehrmonatigen spontanen Einsatz im kleinen indischen Lepradorf Sunderpore die Notwendigkeit, Mühe, aber wohl auch Beglückung unmittelbarer Hilfe an den Ärmsten der Armen erfahren hat. Mit der Ausstellung über diese „kleine Blume" („Little Flower") christlicher Nächstenliebe will Claudia Vilanek um die dringend nötige finanzielle Hilfe für dieses Projekt der Mitmenschlichkeit werben. (Konto: Sparkasse Innsbruck-Hall, 00113213 87, „Lepradorf Bruder Christdas".)

völkerung und auch von der Stadtführung schon lange geäußerte Wunsch nach einem eigenen Postamt für Amras ist am 16. April in Erfüllung gegangen. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste, unter ihnen Vizebürgermeister Ing. Krasovic als Vertreter der Stadt Innsbruck, eröffnete der Präsident der Post- und Telegraphendirektion für Tirol und Vorarlberg, Dr. Carozzi, die neue Postschalterstelle im DEZEinkaufszentrum. Das neue Amraser Postamt, in dem alle Postdienste, von der Paketaufgabe bis zum Valutenverkauf, durchgeführt werden, verfügt über eine Fläche von insgesamt 87 Quadratmetern und ist, am westlichen Eingang des D E Z gelegen, für die Amraser Bevölkerung bequem erreichbar. Darüber hinaus ist das neue Postamt für die rund 50 im D E Z befindlichen Geschäfte eine willkommene Erleichterung bei der Erledigung des Postverkehrs. Vizebürgermeister Ing. Krasovic gab seiner Freude über die neue Amraser Post Ausdruck und dankte für das von Seiten der Post dem Anliegen der Stadt entgegengebrachte Verständnis.

• Unter dem Motto :,, Gesunde Kinder, unser Reichtum" fand am 28. April im Innsbrucker Kongreßhaus der Weltgesundheitstag 1984 statt. Der Vorstand der Univ.-Kinderklinik, Univ.Prof. Dr. Heribert Berger, sprach zum Thema „Gesunde Kinder, unsere Verantwortung", DDr. Egon Hofreiter, SOS-Kinderdorf, zum Thema „Kinder ohne Eltern, Ziele und Wege".

nationalen Musikwettbewerben als Juror zu fungieren. Ferner referierte der Innsbrucker Geiger an Universitäten und Musikhochschulen in Kentucky, Ohio und Indiana über Mozartinterpretation, hielt Meisterkurse und gab Violinabende.

• Vom Bundesamt für Eichund Vermessungswesen werden zwischen Mai und Oktober dieses Jahres im Bereich der Stadt • Jeden Montag und Donners- Innsbruck Vermessungsarbeiten tag am Sportplatz Reichenau so- durchgeführt, die nicht irgendwie am Dienstag und Freitag am welchen Bau- oder VerkehrsUniversitätssportgelände am maßnahmen, sondern nur der Fürstenweg, jeweils in der Zeit Kartenberichtigung dienen. zwischen 16 und 18 Uhr, bietet die Innsbrucker Raiffeisen-Fuß- • Mit „Ho & Ruck", einer ballschule allen interessier- Arbeitsbeschaffungsaktion des ten Buben im Alter zwischen 6 DOWAS für arbeitslose Jugendund 10 Jahren die Möglichkeit, liche, können Wohnungen und unter Anleitung von Fachkräf- Dachböden entrümpelt, Altmöten zwanglos und unentgeltlich bel repariert, transportiert und das Fußballspielen zu erlernen. verkauft oder auch Flohmärkte Nähere Auskünfte unter der beschickt werden. Aufträge werTelefonnummer 418665 oder den unter der DOWAS-Nummer 458362. 23 7 05 zu jeder Zeit entgegengenommen. Sie tragen zur Entla• A m 25. April fand im Inns- stung der Haushalte bei und könbrucker Kongreßhaus die Pre- nen zugleich entscheidende HilEin „Marsch für Europa ' von Innsbruck nach Straßburg miere des neuen Fremdenver- fe für Jugendliche werden. Am Morgen des 24. April verabschiedete Vizebürgermeister Hof rat kehrswerbefilms „Winter in Ferdinand Obenf eidner vor der Jugendherberge in der Reichenauer Tirol" statt. Straße eine der sieben Gruppen, die aus Anlaß des Europatages, der INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN — offizielles Mitteilungsblatt der am 5. Mai begangen wurde, in europäischen Städten zu einem • Eduard Eichwalder, Vorstand Landeshauptstadt. Herausgeber, EigenMarsch nach Straßburg aufbrachen. Anliegen dieses nunmehr zum der Abteilung für Saiteninstrutümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den 12. Maldurchgeführten,, MarschesfürEuropa"ist es, aufdieNot- mente am Konservatorium der Inhalt verantwortlich: Paul Gruber, in der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien wendigkeit der Vereinigung Europas hinzuweisen, dadurch einen Stadt Innsbruck, unternahm vor und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck, Beitrag zur Friedenssicherung für Europa zu leisten und schließlich kurzem eine Vortrags- und KonRathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32466. Druck: Wagner'sche Univ.dazu beizutragen, daß europäische Menschen auch zu persönlicher zertreise in die Vereinigten StaaBuchdruckerei Buchroithner & Co. Freundschaft finden. (Foto: Birbaumer) ten, wobei er eingeladen war, bei 4

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5


Gemeinden auf dem Weg nach Europa Zwanzig Jahre Städtepartnerschaft: Freiburger Gemeinderäte in Innsbruck

Liebe Mitbürger! Am Europatag, dem 5. Mai, haben wir mit einer Delegation des Gemeinderates unserer Partnerstadt Freiburg i. Br. in unserer Stadt des nunmehr zwanzigjährigen Bestehens der europäischen Partnerschaft zwischen Freiburg und Innsbruck gedacht. Ich halte die lebendige und vor allem auch die Jugend einbeziehende Pflege der europäischen Städtepartnerschaften für eine der vordringlichen Aufgaben, die den Gemeinden heute gestellt sind. Auch ein nur flüchtiger Blick zurück in die Geschichte Europas, in die Zerrissenheit, Voreingenommenheit und Feindschaft seiner Völker läßt die Notwendigkeit erkennen, sich mehr als bisher des Gemeinsamen und Verbindenden bewußt zu werden. Viel Leid und Zerstörung wäre den Menschen unseres Kontinents erspart geblieben, wären schon früher Schritte zur Verständigung von Gemeinde zu Gemeinde gesetzt worden. Sich selbst auf die eigenen Werte zu besinnen und sie zu pflegen, zugleich aber auch über die nationalen Grenzen hinweg Eigenart und Qualitäten der anderen schätzen zu lernen und so gegenseitig die jeweils eigenen, aus ihrer Tiefe heraus lebendig erhaltenen Werte in die Weite der europäischen Vielfalt einzubringen, schafft jenes Werk der Verständigung, das vor allem Auftrag an die Gemeinden ist.

(Gr) Europäische Städtepartnerschaft ist ein Weg der Gegenseitigkeit, auf dem Gemeinden unseres Kontinents über nationale und politische Grenzen hinweg aufeinander zugehen, um sich in tieferem Verständnis und wachsender Wertschätzung zu finden. Diese Feststellung, die Bürgermeister Romuald Niescher an den Anfang seiner Rede beim Festakt in der Hofburg setzte, fand ihren Ausdruck und ihre Bekräftigung, als der Oberbürgermeister von Innsbrucks Partnerstadt Freiburg i. Br., Dr. Rolf Böhme, mit einer Delegation seines Gemeinderates nach Innsbruck gekommen war, um hier am 5. Mai, dem Europatag des Jahres 1984, des zwanzigjährigen Bestandes dieser Städtepartnerschaft zu gedenken. Im November des vergangenen Jahres war in Freiburg mit Innsbrucker Gästen dieser Anlaß wahrgenommen worden. Es sind die gemeinsame Sprache und die Jahrhunderte hindurch gegebene geschichtliche Verbundenheit der beiden Städte, die dieser Partnerschaft ihre besondere Note verleihen, worauf in den Festansprachen der beiden Bürgermeister ausdrücklich hingewiesen wurde. So war es auch kein Zufall, daß der Freiburger Kaiserjägeroffizier Georg Hauger, der 1823 Hofers Gebeine von Mantua nach Innsbruck gebracht hatte, im Gedenkjahr der 175. Wiederkehr des Freiheitskampfes besondere Würdigung fand. Nach Hinweisen darauf, wie sehr die Idee der europäischen Verständigung über die Städtepartnerschaft in unserer Bevölkerung zum Tragen gekommen ist, bekannte sich Bürgermeister Niescher mit klaren Worten zur Pflege der europäischen Städtepartnerschaften. Nur im unmittelbaren und engen Kontakt, der von der Gemeinde her mit den Bürgern besteht, könne dieses für die Zukunft Europas ent-

scheidende Anliegen in den Herzen der Menschen wachgerufen, in ihre Überlegungen einbezogen, in konkreten Taten verwirklicht und als Folge davon über die nationalen Grenzen hinweg mit den Menschen anderer Gemeinden als gemeinsame Initiative für Europa wahrgenommen werden. Mit dieser Absichtserklärung verband der Bürgermeister den Dank an alle, die sich um die Städtepartnerschaft Innsbruck—Freiburg verdient gemacht haben, an ihrer Spitze die beiden Altbürgermeister Dr. Lugger und Dr. Keidel, und kündigte an, daß die Stadt Innsbruck die Absicht habe, den Platz vor der Jesuitenkirche in Innsbruck „Pater-Karl-Rahner-Platz" zu benennen, um so einen Freiburger Bürger zu ehren, der in unserer Stadt gewirkt und weltweite Aufmerksamkeit gefunden hat. Auch Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Böhme wußte die gemeinsamen Wurzeln und die Besonderheit in der Beziehung der beiden Partnerstädte mit zahlrei-

Drei Besichtigungsprogramme, von denen jenes zum Thema Stadtentwicklung und Stadtgestalt besonderes Interessefand (unser Bild), machten die Gäste mit den Innsbrucker Gegebenheiten vertraut.

Bei der Begrüßung der Freiburger Gäste im Bürgersaal des alten Rathauses trug sich Oberbürgermeister Dr. Böhme auch in das Goldene Buch der Stadt Innsbruck ein. (Fotos: Murauer) chen Hinweisen zu belegen, würdigte das in zwanzig Jahren Partnerschaft Geleistete und gab der Überzeugung Ausdruck, daß die europäische Zukunft nur auf starken Städten aufgebaut werden könne. Der Innsbruck-Freiburg-Dialog sollte sich in der konkreten weiteren Entwicklung so gestalten, daß er zu einem selbstverständlichen Bestandteil der kommunalpolitischen Diskussion wird. Gemeinsame Fragen fänden sich genug: Wie lösen wir die Verkehrsprobleme, die sich durch die Lage beider Städte im Zentrum großer Fremdenverkehrsgebiete ergeben? Wie können die Städte ihren Nutzen aus der Entwicklung des Fremdenverkehrs ziehen, ohne sich zu „vermarkten"? Welchen Beitrag können die Universitäten in unseren Städten zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung leisten? Wie kann der Dialog Stadt und Hochschule intensiviert werden? Wie fassen wir die Kräfte unserer Stadt und des jeweiligen Umlandes zum beiderseitigen Vorteil am besten zusammen und schaffen mehr Solidarität zwischen der Stadt und dem Umland? Eine Liste von Fragen, die sich verlängern ließe. Im Zeichen eines konkreten Erfahrungsaustausches stand denn auch das weitere Programm für die Freiburger Gäste.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5

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Hilfe für Wohnung und Haushalt Darlehen bei wirtschaftlicher Notwendigkeit (Gr) Im Jahr 1983 hat die Stadtgemeinde über zwei Millionen Schilling als zinsenlose Darlehen im Rahmen der Wohnbauförderung oder zur Förderung der Haushaltsgründung und Familienbildung vergeben. Auf Darlehen zur Bezahlung des Baukostenzuschusses für Mietwohnungen, die von der Stadt zuge-

Schützenzeitung Aus Anlaß des Gedenkjahres 1984 hat der Bund der Tiroler Schützenkompanien eine prachtvolle Festausgabe der „Tiroler Schützenzeitung" herausgegeben. Für die Redaktion zeichnen der Bildungsoffizier im Bund der Tiroler Schützenkompanien, Hofrat Dr. Hans Auer, und der Pressereferent im Südtiroler Schützenbund, Dr. Toni Ebner, verantwortlich.

wiesen wurden, und zur Entrichtung von 10 Prozent der Baukosten für Mietwohnungen, E i gentumswohnungen, Eigenheime sowie Zu-, Um- und Aufbauten entfallen von diesem Betrag 728.500 Schilling, die sich auf 27 Darlehenswerber verteilen, auf Darlehen zur Förderung der Haushaltsgründung und Familienbildung 1,280.000 Schilling, die 51 Darlehens werbern zugute kamen. Beide Darlehensaktionen, die nur für Wohnungen bzw. Bauvorhaben und Haushaltsgründungen im Stadtgebiet von Innsbruck in Frage kommen, wurden durch einen Beschluß des Gemeinderates im Jahr 1973 ins Leben gerufen. Nähere Auskünfte werden im Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, III. Stock, Zimmer 176, Tel. 26 7 71/176 gegeben.

Das neue Alpenzoohaus vom Ententeich aus gesehen. Die Errichtung dieses Zweckbaues wurde durch eine gemeinsame Finanzierung von Stadt und Land ermöglicht.

Neuigkeiten aus dem Alpenzoo 223.000 Zoobesucher im abgelaufenen Jahr

(We) Das Alpenzoohaus ist fer- zoologische Rarität, aus Bern tig. Durch die Errichtung dieses eingetroffen sind. Bei vielen SäuZweckbaues, der sich gut in die getieren gibt es trächtige WeibNachbarschaft von Zoo und chen, der Nachwuchs wird tägWeiherburg einfügt, kann man lich erwartet. im Alpenzoo nun endlich unter Mit der Erneuerung der Bärenoptimalen Arbeitsbedingungen und Fuchsfreianlage soll heuer Neue Chloranlage im Tivoli — Baggersee abgefischt die internen Arbeitsabläufe or- noch begonnen werden. Zahlreiganisieren und durchführen. che Verbesserungen, wie Fließ(We) Zum Zeitpunkt des Er- Verweilen im Wasser ein. Neben Aus dem Tierreich wird u. a. ge- wasser und die Errichtung eines scheinens dieser Ausgabe der dem umfassenden obligatori- meldet, daß sich ein Pärchen Rei- großzügigen Klettergartens, sind „Innsbrucker Stadtnachrichten" schen Frühjahrsputz wurde be- herenten am Teich angesiedelt vorgesehen. dürfte — Badewetter vorausge- reits im Rahmen der ersten Bau- hat, aus dem Wisent-Quartett Die Jahreskarte kostet seit acht setzt — im Tivoli-Schwimmbad stufe der Sanierung des Tivoli- durch den Ankauf eines Kuhkal- Jahren unverändert für Erwachschon reger Betrieb herrschen. Freibades eine moderne, den Si- bes namens „Luna" vom Wild- sene S 200,— und für Kinder Das Familien- und das Nicht- cherheitsbestimmungen voll ent- park Zürich-Langenberg ein S 100,—. Kindergartengruppen schwimmerbecken laden mit sprechende Chloranlage für die Quintett wurde und echte Alpen- brauchen keinen Eintritt mehr Temperaturen von 25 Grad zum Desinfektion des Wassers im steinhühner, heute schon eine zu bezahlen. Osten des Areals, abgesondert vom Badebetrieb, errichtet. Die „Philippine" Fläche des Damen-Sonnenbades (Gr) Die kürzlich erfolgte Eröff- auf dem Dach der Umkleidekanung des vegetarischen Restau- binen wurde aufgrund der gro- Tyrolean: Bestes Monatsergebnis seit Bestehen rants ..Philippine" in der Müller- ßen Nachfrage auf das Doppelte straße 9 ist das jüngste Projekt vergrößert. (Gr) Der Flugverkehr von und sich mit 24.928 Passagieren, eindes „Z 6", das sich nun mit zwei Auch in der Freizeitanlage Roß- nach Innsbruck hat im Monat schließlich der Graz-Verbindung, Vereinen — einem für das Ju- au fand bereits ein allgemeiner März mit den 9170 Linienpas- ein Passagierzuwachs um 18 Progendzentrum und einem für die Frühjahrsputz statt, um für die sagieren, welche die Tyrolean zent. Für die Frachtbeförderung Sozial- und Kulturprojekte—als Badegäste hygienisch einwand- Airways Luftfahrtgesellschaft ist für die gleiche Zeit im VerRechtsträger konstituiert hat. freie Verhältnisse zu schaffen. verzeichnen kann, seinen bis- gleich zum Vorjahr eine SteigeDer bewußteren Haltung zu Er- Gleichzeitig war man bemüht, herigen Höhepunkt seit Beste- rung von 30,5 Prozent zu vernährung und Umwelt Rechnung durch eine generelle Abfischung hen dieser Fluggesellschaft er- zeichnen. tragend und neue Möglichkeiten eine Ordnung in den Fischhaus- reicht. Vor allem im Rahmen der Seit Tyrolean am 1. April 1980 staatlicher Subventionierung für halt des Sees zu bringen. Verbindung Innsbruck—Wien den Flugbetrieb aufgenommen arbeitsplatzfördernde Maßnah- Erfreulich sind die Befunde des konnten im März mehr Passagie- hat, wurden von ihr mehr als men nützend, soll hier arbeitslo- Hygiene-Institutes der Medizi- re als je zuvor verzeichnet wer- 300.000 Passagiere befördert. Für sen Jugendlichen mit Transit- nischen Fakultät der Universität den. Durch die Umstellung auf diese positive Entwicklung ausarbeitsplätzen eine Überbrük- Innsbruck, die dem Baggersee tägliche Flüge wurde auch auf schlaggebend dürften nicht zukungshilfe geboten werden. Das Roßau, basierend auf den regel- der Strecke Innsbruck—Frank- letzt die Pünktlichkeit und VerRestaurant spricht alle Bevölke- mäßig durchgeführten Wasser- furt bzw. Frankfurt—Innsbruck läßlichkeit im Flugbetrieb, der rungsschichten an und ist täglich untersuchungen, eine konstant das beste Monatsergebnis er- kundenfreundliche Flugplan, von 11.30 Uhr bis 14 Uhr und von gute Wasserqualität bescheini- zielt. die maßvolle Tarifpolitik und die 18.30 Uhr bis 23 Uhr geöffnet. gen. Im ersten Vierteljahr 1984 ergibt intensive Marktbetreuung sein.

Für die Badesaison gut gerüstet

Mehr Flugverkehr mit Innsbruck

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5


UNIVERSITÄTSSTADT INNSBRUCK

Die Weltliteratur als ein Gesamtgefüge

Information über zwei Bauvorhaben

Österreichs erste Lehrkanzel für Vergleichende Literaturwissenschaft

Die Brennerautobahn, der vom Bautenministerium die Planung und Errichtung des Ausbaues der Innsbrucker Straße (B 174), zwischen der Einmündung der FritzPregl-Straße und der Ostseite der Olympiabrücke übertragen wurde, hat dem Bürgermeister ihre Stellungnahme dazu übermittelt. Die von ihr in die engere Auswahl ge-

Im Leben der österreichischen Universitäten bedeutete es eine gewisse Überraschung, daß gerade Innsbruck die erste Lehrkanzel für Vergleichende Literaturwissenschaft, auch Komparatistik genannt, erhielt. Diese wurde 1970 begründet und Prof. Dr. Zoran Konstantinovic, bis dahin an der Universität Belgrad tätig, anvertraut. Im Jahre 1974 wurde dann die Lehrkanzel zu einem Institut ausgeweitet. Daraufhin erhielten auch die Universitäten Wien und Klagenfurt entsprechende Lehrstühle und Institute. Die Vergleichende Literaturwissenschaft versteht sich als ein Bindeglied zwischen den einzelnen Philologien, vor allem der Germanistik, Romanistik, A n glistik und Slawistik, darüber hinaus auch der Klassischen Philologie und der Orientalistik. Sie geht jeweils von einem bestimmten literarischen Phänomen aus und verfolgt dieses in seinen die sprachlichen Grenzen überschreitenden Veränderungen und Wirkungen. Auf diese Weise erarbeitet sie einerseits die Grundlagen für eine Theorie der Literatur, öffnet andererseits aber auch den Blick für die Weltliteratur als Gesamtgefüge. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen sind sowohl die verschiedensten Kontaktbeziehungen zwischen den einzelnen Literaturen als auch jene oft so überraschenden typologischen Ähnlichkeiten im literarischen Schaffen, die auf keinerlei nachweisbaren Kontakten beruhen, sondern nur durch bestimmte Bedingungen erklärt werden können. Dies führt die Betrachtungen zur Untersuchung gemeinsamer gesellschaftlicher Hintergründe, ähnlicher psychologischer Verhaltensweisen und sowohl geographischer als auch kultureller Gegebenheiten. Das literarische Werk wird auf diese Weise aus dem Verfahren einer ausschließlich auf seine ästhetische Autonomie bezogenen Interpretation herausgenommen und in umfassendere Zusammenhänge gestellt. Der Gedanke der grenzüberschreitenden Betrachtung literarischer Phänomene hat jedoch auch als Impuls dahin gewirkt, daß sich der Vergleichenden Literaturwissenschaft noch ein weiteres Aufgabengebiet erschloß. Es ist das Gebiet der Beziehungen zwischen Literatur und anderen Formen der menschlichen Tätigkeit, vor al-

lem der Kunst in ihren verschiedensten Ausdrucksweisen — als Malerei und Musik, als Bildhauerei, Architektur oder Kunst des Tanzes zum Beispiel —, aber auch als Strukturbildung der Gesellschaft, der Hinterfragung philosophischer Probleme, der Untersuchung der menschlichen Psyche, der Berufung auf die Religion, aber nichtsdestoweniger auch des wirtschaftlichen Lebens, da das literarische Werk im gegebenen Falle sogar Widerspiegelung ganz konkreter ökonomischer Theorien sein kann. Alle diese Fragen sind gleichfalls systematisch zu bearbeiten. Ein solch immenses Arbeitsgebiet hat natürlich im Rahmen der Vergleichenden Literaturwissenschaft zu Schwerpunktbildungen geführt. So ist die Komparatistik in Innsbruck zwar bemüht, in der Lehre den Studenten einen Gesamtüberblick über die Problematik des Faches zu geben, konzentriert sich aber in der Forschung auf Fragen der Theoriebildung und auf den Versuch, durch Untersuchungen der Beziehungen zwischen den mitteleuropäischen und südosteuropäischen Völkern die geistige Aura eines in der Vergangenheit

historisch geprägten Raumes auch in seinen literarischen Zusammenhängen zu erkennen. Zu diesem Zweck veranstaltete das Institut schon eine größere Anzahl von Symposien, vor allem mit den Wissenschaftlern der Nachbarländer. Im Jahre 1979 fand in Innsbruck der Internationale Komparatistenkongreß statt, der 600 Vertreter aus allen Ländern der Welt zusammenführte. Die vierbändigen Akten dieser Begegnung sind ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung der internationalen Komparatistik. Eine eingehendere Vorstellung des Faches bieten dem interessierten Leser die Vertreter der Innsbrucker Komparatistik im 4. Band der Neuausgabe des Reallexikons der Deutschen L i teraturgeschichte von Merker und Stammler. In den vierzehn Jahren ihres Bestehens hat sich die Innsbrucker Komparatistik als wertvolle Pflegestätte für den Ausbau internationaler Beziehungen und als produktiver Ausbildungsort junger, talentierter Kräfte erwiesen, von denen insgesamt fünfzehn — nicht nur Inländer und Südtiroler, sondern auch Ausländer — bisher den Doktortitel der Vergleichenden Literaturwissenschaft erwerben konnten. Sie haben mit Erfolg ihren Wirkungsbereich vor allem in den Medien — in Presse und Rundfunk —, an den einzelnen österr. Kulturinstituten und Lektoraten im Ausland sowie in Verlagen und verschiedenen kulturellen Institutionen gefunden.

Motivation zur Innovation Broschüre und Service der Handelskammer (We) Innovation — für manche Unternehmen eine wirtschaftliche Notwendigkeit, eine Selbstverständlichkeit auch im Sinne der Arbeitsplatzsicherung — für andere immer noch ein geheimnisumwittertes Fremdwort. Die Projektgruppe „Innovation" der Tiroler Handelskammer unter der Leitung von Dr. Herbert Tolloy hat daher eine Broschüre „Innovation heute, für den Markt von morgen" erarbeitet, die besonders die vielen Kleinund Mittelbetriebe aus Industrie

und Gewerbe ansprechen und ihnen Motivation für eine verstärkte Innovationspolitik geben will. Nähere Auskünfte über das in der Broschüre angebotene Innovationsservice geben gerne das WIFI der Tiroler Handelskammer, Telefon 33 711/259, die Sektion Industrie der Tiroler Handelskammer, Telefon 35651/ 236 und das Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wirtschaftsförderung, Telefon 28701/835.

Aus dem Stadtsenat nommenen zwei Varianten unter 13 von zuständigen Fachleuten ausgearbeiteten Projekten sowie eine weitere, von der Brennerautobahn erstellte Variante, sollen zusammen mit allen vorliegenden Projekten den verschiedenen Körperschaften sowie der Bevölkerung zur Stellungnahme und Diskussion vorgelegt werden. Erst nachher soll die Entscheidung fallen. Die gleiche Vorgangsweise soll für die von der Bundeswasserbauverwaltung vorgelegten Detailprojekte zum zweiten Bauabschnitt der Innverbauung für den Bereich zwischen der Universitätsbrücke und dem Innsteg auf der rechten bzw. zum Hohen Weg auf der linken Flußseite gelten.

Nahezu 4 Millionen für Gehwege Zur Erstherstellung und Erneuerung von Gehsteigen stehen im Jahr 1984 nahezu 4 Millionen Schilling zur Verfügung. Von diesem Betrag entfallen auf die Erstherstellung 2 Millionen Schilling, auf die Erneuerung bestehender Gehwege 1,912.500 Schilling. Neuerstellungen erfolgen am Fürstenweg, in der Michael-Gaismayr-Straße, in der General-EccherStraße, in der Reichenauer Straße und am Mitterweg. Aufträge für diese Projekte wurden vom Stadtsenat anschließend vergeben.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5

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VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT ZU MONAT Tiroler Landestheater (Beginn 19.30 Uhr — wenn nicht ananders angegeben) Das Feuerwerk (Paul Burkhard) — Sa., 19., So., 27. Mai, Mo., 4., Mo., 11. Juni Liebe für Liebe (W. Congreve) — So., 20. Mai (Premiere), Mo., 21., Mi., 23., Di., 29., Do., 31. Mai, Fr., 8., M i . , 13., Fr., 15. Juni Pelléas et Mélisande (Claude Debussy) — Di., 22., Do., 24. Mai Andorra (M. Frisch) — Fr., 25. Mai (Wiederaufnahme), Mi., 6. Juni Eine Nacht in Venedig (J. Strauß) — Sa., 26. Mai Aida (G. Verdi) — M i . , 30. Mai, Fr., 1. Juni, So., 3., Di., 5., Do., 7., Sa., 9., Di., 12., Do., 14., So., 17. Juni Meistersinger von Nürnberg (R. Wagner) — Sa., 2. Juni, Beginn 17 Uhr Zarewitsch (F. Lehàr) — 10. Juni Eine Nacht in Venedig ( J. Strauß) — 16. Juni Kammerspiele (Beginn 20 Uhr — wenn nicht anders angegeben) Jugendtreff im Theater — HighwayHighweh, eine Sehnsuchtsshow für Jugendliche ab 14 Jahren (Beginn 15 Uhr) — Fr., 18. Mai (letztmalig) Der Kontrabaß (P. Süsskind) — Sa., 19. Mai (letztmalig) Die Zeit und die Conways (J. B. Priestley) — Di., 22. Mai, Do., 24. Mai, Mi., 30. Mai, Fr., 1. Juni, Do., 7., Do., 14. Juni Jugendtreff im Theater, Don Juan — Eine Collage, Moliere-Weigel-Mozart, ab 14 Jahre (Beginn 15 Uhr) — M i . , 23., Mi., 30. Mai, Fr., 1., Fr., 8., Fr., 15. Juni Aufführung der Opernklasse — Fr., 25., Sa., 26. Mai Werkraumtheater: Die Eisernen (A. Nicolai) — So., 27. Mai (Premiere), Do., 31. Mai, So., 3., Fr., 8., So., 10., Sa., 16., So., 17. Juni Colombe (J. Anouilh) — Sa., 2., Sa., 9. Juni L'isola disabitata (J. Haydn) — Mo., 4., Mo., 11. Juni

Konzerte (Beginn: 20 Uhr — wenn nicht anders angegeben) Fr., 18. Mai, Konzert der Stadtmusikkapelle Mühlau — Großer Stadtsaal Sa., 19. Mai, Konservatoriumssaal: Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft Eintracht Sa., 19. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: Frühjahrskonzert der Bundesbahnmusikkapelle So., 20. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: Südamerikafestival Seite 6

Mi., 23. Mai, Konservatoriumssaal — Violinsonatenabend mit Oswald Sallaberger (Bach, Mozart, Ravel) Fr., 25. Mai, Institut Francais, Chansonabend — Michael Montanaro Sa., 26. Mai, Großer Stadtsaal,

Do., 7., — Di., 12. Juni, Internationale Orgelwoche Do., 7. Juni, Großer Stadtsaal, Konzert des Großen Chores und des Orchesters des Konservatoriums: J. Haydn: Symphonie Nr. 31, DDur („Hornsignal"), W. A . Mo-

Juni, 10 Uhr; Mi., 13. Juni, 10 Uhr; Fr., 15. Juni, 10 Uhr Zither, Konservatoriumssaal, Fr., 8. Juni, 16.30 Uhr Blechbläser-Ensemble, Leitung Hans Zorn, Jesuitenkirche, Abendmesse, So., 10. Juni, 18 Uhr Viola, Konservatoriumssaal, M i . , 13. Juni, 16.30 Uhr Kammerchor und Studierende — Gottesdienstgestaltung, Jesuitenkirche, So., 17. Juni, 11 Uhr

Weitere Veranstaltungen

Margit Szuggar, Günter Rainer, Sonja Höfer, Brigitte Jaufentaler, Zita Weber (von links nach rechts) in Paul Burkhards „Feuerwerk", das derzeit mit viel Erfolg im Tiroler Landestheater aufgeführt wird. (Foto: Dietmar Kirchner) Chansonabend des Vereins zur Förderung der Tiroler Künstler Sa., 26. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: „Tirol singt und spielt", Volksmusik zum Gedenkjahr mit Sängern und Musikanten aus allen Landesteilen Mi., 30. Mai, Konservatoriumssaal (Beginn: 19.30 Uhr): öffentl. Vortragsabend, Studierende des Konservatoriums Do., 31. Mai, Großer Stadtsaal — Konzert der Musikfreunde Innsbruck Fr., 1. Juni, Kongreßhaus, Saal Tirol: 7. Meisterkonzert — Philharmonia Orchestra, London, Vladimir Ashkenazy (Klavier und Dirigent), Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 18, B-Dur, K V 456, Beethoven: Symphonie Nr. 6, F-Dur, op. 68 („Pastorale") So., 3. Juni, Landesmuseum Ferdinandeum (Beginn: 10 Uhr): Sonntagsmatinee —Wolfgang Praxmarer, Gitarre — Otto Rastbichler, Tenor — Armin Kölbl, Klavier So., 3. Juni, Kongreßhaus, Dogana, Treibhaus-Konzert Mo., 4. Juni, Konservatoriumssaal, Wohltätigkeitskonzert der Universität Notre Dame, USA, GleeClub Di., 5. Juni, Stiftskirche Wilten (Beginn: 20.30 Uhr): Boris Pergamenschikow — Cello-Suiten von J. S. Bach

zart: Symphonie Nr. 41, C-Dur, K V 551 („Jupiter"), u. a., Orchestereinstudierung Max Engel, Choreinstudierung Günther A n dergassen, Leitung: Bruno Wind Mi., 13. Juni, Großer Stadtsaal, Schülerschlußkonzert — Reifeprüfungskonzert, L. v. Beethoven: Ouvertüre „Leonore III", J. N . Hummel: Konzert für Trompete und Orchester, C. M . v. Weber: Ouvertüre zu „Freischütz" u. a. Do., 14. Juni, Stiftskirche Wilten (Beginn: 19.30 Uhr): Orgelkonzert des Konservatoriums So., 17. Juni, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Solisten und Chorkonzert: Josef Stolz, Tenor — Günther Silbernagl, Oboe — Kirchenchor Igls-Lans — Leitung und an der Orgel Hans Erhardt

Staatliche Lehrbefähigungsund Abschlußprüfungen Klavier, Konservatoriumssaal, Mo., 21. Mai, 10 Uhr, 16.30 Uhr; Mo., 28. Mai, lOUhr, 14Uhr, 16.30Uhr; Di., 29. Mai, 10 Uhr, 14 Uhr, 16.30 Uhr; Mi., 30. Mai, 10 Uhr, 16.30 Uhr Orgel, Stiftskirche Wilten, Fr., 25. Mai, 15 Uhr, 16.30 Uhr Gitarre, Konservatoriumssaal, Fr., 8.

Volksbühne Blaas im Breinößl-Wienerwald: „Der verflixte Führerschein" (oder „Der Fahrradibürgermeister") — Lustspiel von H . Haidacher, Regie: Pepi Grießer — bis 26. Mai; „Endstation" — Volksstück von Eva Ebner — 27. bis 31. Mai — Beginn: täglich 20 Uhr, außer Montag Leobühne, Anichstraße: Sturm im Maßkrug — bis Ende Juni — jeden Samstag — Beginn: 20 Uhr Innsbrucker Bauerntheater, Ritterspiele, Gasthaus Bierstindl: Der schurkische Kuno von Drachenfels —18. und 19. Mai; Die falsche Braut — ab 25. Mai — jeden Freitag und Samstag, Beginn: 20 Uhr Innsbrucker Kellertheater, AdolfPichler-Platz 8, Telefon 20 7 43: König Ubu (Alfred Jarry) — bis Ende Juni — Beginn: tägl. 20 Uhr, außer Montag

Ausstellungen Stadtarchiv, Badgasse 2: Innsbruck und die Erhebung Tirols im Jahre 1809 — bis 31. Oktober (Mo. bis Do. von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis 12.30 Uhr) Tiroler Kunstpavillon, Rennweg 8a: Ludwig Schwarz (Telfs) — Bildhauerei — bis 27. Mai; Tirol: Tendenzen '84 — 29. Mai bis 30. Juni (Di. bis Sa. von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21: Christine Piberhofer (Innsbruck) — Zeichnungen — bis 27. Mai; Inge Höck (Innsbruck) — Mosaik — 30. Mai bis I. Juli (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 und von 15bis 19Uhr, So. von lObis 12Uhr) Kleine Galerie, Gumppstraße 21: Ernst Nepo — ö l , Pastell, Aquarell — bis 19. Mai; Tiroler Malerei 1900—1940 — ab 21. Mai (Mo. bis Fr. von 16 bis 18.30 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr) Zeughaus, Zeughausgasse: Sonderausstellung über Feuchtbiotope — bis 30. September (Mo. bis Sa. von 10 bis 17 Uhr, So. von 9 bis 12 Uhr) (Fortsetzung auf Seite 22)

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5


Hundert Jahre im Dienste der Sauberkeit Vom Müllfuhrwerk bis zum allradgetriebenen Spezialfahrzeug — Rund 32.000 Tonnen Müll pro Jahr Das ganze Jahre hindurch, jeweils von Montag bis Freitag pünktlich um sechs Uhr früh, rücken die Männer der Innsbrucker Müllabfuhr mit ihren Fahrzeugen aus. Zu einer Zeit, wo viele Innsbrucker noch in ihren Betten träumen und — was manchmal unvermeidlich ist — durch das Scheppern der Müll-

behälter unsanft gestört werden. Doch nur dieser frühe Arbeitsbeginn garantiert, daß die Innsbrucker Müllbrigade in noch relativ verkehrsarmen Straßen ihren Dienst versehen kann. Außer an diesen Lärmbelästigungen, für die man von seiten der Müllabfuhr um Verständnis bittet, nimmt der Bürger gewöhnlich

wenig Notiz von den „guten Geistern" im Dienste der Sauberkeit. Wir haben uns an sie gewöhnt.

A uf ein Jahrhundert BeZM.stand blickt die städtische Einrichtung der Müllabfuhr nun zurück. Sieht man von der Einführung der sogenannten „Kehrichtwagen" in der Mitte des vorigen Jahrhunderts ab, so bedeutete der am 8. November 1883 gefaßte und mit Wirkung 1. Jänner 1884 in Kraft getretene Beschluß des Innsbrucker Gemeinderates, „... daß von Neujahr an in Häusern an leicht zugänglichen Plätzen Gefäße oder Behältnisse aufzustellen sind, in welche von sämmtlichen Hauspartheien diefesten Abfälle und Unrathsbestandtheile hineingegeben werden müssen..." und der Inhalt dieser Gefäße von städtischen Arbeitern täglich geleert und in einem eigens bereitgehaltenen Wagen entfernt wird, den Beginn dieser von der Stadt betriebenen Dienstleistungseinrichtung. Daß man bis zu diesem Zeitpunkt mit Umweltverschmutzungsproblemen noch nicht sosehr konfrontiert war und daher auch die Beseitigung der Abfälle sorgloser gehandhabt wurde, möge ein Beschluß des Polizei- und Sanitätsausschusses des Gemeinderates vom 7. Jänner 1880 über die Reinhaltung der beiden Innufer verdeutlichen: „Hinsichtlich des rechten Innufers seien die städtischen Arbeiter und die Anrainer aufzufordern, den Kehricht und die sonstigen A bfälle nur mehr bei den Ritschenausflüssen bei der städtischen Fischbank und oberhalb der Fleischbank (Innrain 4, 1955 abgetragen) in

den Inn zu werfen, und zwar derart, daß die Abfälle von der Ritsche fortgespült werden können; zu diesem Zwecke wären an diesen beiden Orten auch transportable hölzerne Schußrinnen anzubringen; bezüglich der Reinhaltung des linken Innufers aber hält es die Sektion

rungsverein wegen einer geeigneten Abhilfe gegen die Straßenverunreinigung bei der Stadtgemeinde intervenierte, wurde dieser Angelegenheit bei der Sitzung der Polizeisektion am 18. November die Dringlichkeit zugesprochen und die Herren Ausschußmitglieder aufge-

Zum Feiern keine Zeit In diesem Jahr begeht die Innsbrucker städtische Müllabfuhr nun ihren 100. Geburtstag — oh-

Die Anfänge der Müllabfuhr für das Rathsamste, wenn die dortigen Abfälle durch städtische Arbeiter von Zeit zu Zeit weggeräumt und in den Inn geworfen werden; zugleich wäre dort eine Warnungstafel anzubringen, daß die Abfälle in das Wasser einzuteeren seien Was aber die Verunreinigung der Straßen in der Stadt betraf, so befaßte sich derselbe Ausschuß ein Jahr später, am 28. Oktober 1881, mit dieser Problematik, und Bürgermeister Dr. Falk machte hiezu erstmals den Vorschlag, Müllgefäße als Sammelstellen des häuslichen Abfalles anzuordnen: „... man solle die Hausbesitzer verhalten, ein gewöhnliches Petroleumsfaß das statt des Bodens ein Gitter hätte, anzuschaffen, um während des Tages die Abfälle von Küche, den Kehricht usw. hineinwerfen zu können. ... Morgens würde dann das Faß abgeholt, geleert und wieder auf seinen Platz gestellt werden. " Nachdem im November desselben Jahres auch der gemeinderätliche Bauausschuß mit dieser Sache befaßt war und im Mai 1882 sogar der Innsbrucker Verschöne-

fordert, „die in früheren Sitzungen gestellten Anträge reiflich in Erwägung zu ziehen, um bei der nächsten Sitzung einen definitiven Antrag für dem Gemeinderath stellen zu können". Am 14. März 1883 wird dieses Thema dann auch im Gemeinderat diskutiert, und Bürgermeister Dr. Falk teilt hiezu mit, „daß die Polizeisektion berathen habe, auf welche Weise der Verunreinigung der Straßen der Stadt, welche bedeutend überhand genommen habe, gesteuert werden könne, und habe sich auf ein System geeinigt, nach welchem der Hausunrath trockenen Inhaltes in Tonnen entleert und sodann durch städtische Fuhrwerke abgeführt werden soll, wie dies in Hall durchgeführt würde. Die weitere Berathung und Schlußfassung über diesen Gegenstand wirdfür eine der nächsten Sitzungen vorbehalten". Schließlich kommt es dann im November 1883 zur obenwähnten Beschlußfassung und im Dezember zur Kundmachung derselben im „Boten für Tirol". Mit 1. Jänner 1884 wird die städtische Müllabfuhr in Betrieb ge-

ne große Feiern und ohne Blasmusik, denn der tägliche Kampf gegen Unrat und Schmutz geht weiter. Die bei der letzten Volks- und Gebäudezählung ermittelten 117.000 Einwohner und 10.000 Gebäude in Innsbruck werden bis auf geringe Ausnahmen (einige gewerbliche Betriebe und

nommen. Reichten in den Anfangsphasen die „Fassein" aus, um den anfallenden Abfall zu sammeln, so waren später wohl größere Behältnisse notwendig geworden. Im Jahre 1926 wurden deswegen auch 80-LiterBlechtonnen mit Deckeln als Müllgefäße eingeführt und statt der offenen Fuhrwerke schaffte die Stadt geschlossene Müllwagen an. Im selben Jahr gab die Tiroler Landesregierung mittels Verordnung den Anschlußzwang an die städtische Müllabfuhr bekannt, und die Müllordnung, die 1935 erlassen wurde, belehrte über die Ausnahmebestimmungen vom Anschlußzwang, die Bestimmungen über Aufstellung, Zugänglichkeit und Erwerb der Einheitsmüllbehälter und anderes. Aber auch für die Endablagerung der Abfälle mußte von der Stadtgmeinde gesorgt werden: Bis 1945 standen dafür die Plätze am Sillspitz, dem Gebiet an der Einmündung der Sill in den Inn, und die Fläche eines alten Inneinbruches unterhalb des Gasthauses „Peterbrünnl" im Westen der Stadt zur Verfügung. Als diese beiden Gebiete vollständig ausgelastet waren, wurde die Deponie in derRoßau in Betrieb genommen, die jedoch im Jahr 1975 ebenfalls an die Grenze der Belastbarkeit gelangte. Die nächste und heute noch bestehende Endablagerungsstätte für Innsbrucks Müll befindet sich seit 1975/76 im Ahrntal, einem kleinen Seitental des Wipptales.

jnnsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5

Josefine Justic

Seite 7


ZUWACHS AN MÜLLVOLUMEN, MÜLLGEWICHT UND ANSCHLÜSSEN AN STÄDT. MÜLLABFUHR

Müllmenge 1983 :

DIE

IN PROZENT (1975 = 100)

MULLVOLUMEN

STADTTURM

MIT D E M IM J A H R 1983 IN INNSBRUCK ANGEFALLENEN H A U S M U L L KÖNNTE E I N FUSSB A L L F E L D 5 5 M E T E R HOCH AUFGESCHÜTTET W E R D E N .

MÜLLGEWICHT

i "

ANSCHLÜSSE

FUSSBALLFELD

1976

1977

1978

1979

1980

1981

1982

M ü l l g e w i c h t 1983

1983

GEWICHTSVERGLEICH

1975 = 1007.

schwer zugängliche, entlegene Objekte) durch die städtische M ü l l a b f u h r von Haus- und Sperrmüll „ e n t s o r g t " . Allein i m Jahr 1983 wurde von insgesamt 14 Müllpartien (sechs Kübelpartien, sieben Containerpartien, eine Sperrmüllpartie) mit 59 Müllarbeitern i m täglichen E i n satz eine Müllmenge von 31.784 Tonnen, das entspricht einem Volumen von 352.000 Kubikmetern, eingesammelt und auf die Mülldeponie Ahrntal gebracht. Das heißt, gemessen an der E i n wohnerzahl, produziert jeder Innsbrucker durchschnittlich 276 Kilogramm Müll pro Jahr.

Alles über die Müllgefäße Rund 6000 Stück 90-Liter-Eisenkübel, 7356 Stück 240-LiterGroßmülltonnen aus Plastik

Müllmenge ges. Tonnen

Erhöhung

und 5305 Stück 800-Liter-Container wurden somit i m Vorjahr in der Regel einmal wöchentlich entleert. D a die Müllgefäße i m Besitz der jeweiligen Hauseigentümer sind, müssen diese auch selbst f ü r die regelmäßige Reinigung und f ü r eventuell anfallende Reparaturen sorgen. Die 800-LiterContainer können von jedem einschlägigen Handwerksbetrieb repariert werden, aber auch der städtische Wirtschaftshof, Roßaugasse 4, nimmt diesbezügliche A u f t r ä g e gerne entgegen. Bei den 240-Liter-Plastik-Großmülltonnen werden kleine Reparaturen, wie etwa abgebrochene Haltebolzen, lose Räder etc., von der städtischen M ü l l a b f u h r unentgeltlich durchgeführt. E r satzdeckel müssen i n Rechnung gestellt werden. F ü r die A u f -

Hausmülltonnen

Sperrmülltonnen

°7o

1975

24.800

100

23.700

1.100

1976

26.600

107,3

25.500

1.100

1977

27.373

110,4

26.224

1.149

1978

28.220

113,8

27.118

1.102

1979

29.083

117,3

27.954

1.129

1980

29.908

120,6

28.779

1.129

1981

30.729

123,9

29.744

985

1982

31.306

126,2

30.281

1.025

1983

31.784

128,2

30.630

1.154

Seite 8

378 Stück = 31.800.000 kg OSTERR. E-LOK

REIHE

10W (84 TONNEN)

tragserteilung genügt ein A n r u f . Für die Reinigung von Müllgefäßen gibt es ebenfalls Firmen, die diese Aufträge erfüllen. Wer seinen Müllcontainer vor extremer Verschmutzung und aggressiven Müllrückständen schützen will, kann bei der städtischen Müllabfuhr Containersäcke erwerben. Diese Säcke sind besonders dort, wo sehr feuchter Müll anfällt, empfehlenswert.

sentlichen i m gesamten Stadtgebiet von Innsbruck Anschlußzwang an die öffentliche Müllabfuhr. Es wird der anfallende Müll aus Haushalten und auch aus gewerblichen Betrieben, sofern es sich u m hausmüllähnliche A b fälle handelt und die Menge nicht mehr als f ü n f Kubikmeter pro Woche beträgt, a b g e f ü h r t .

Mit dem Anschluß ist das Recht auf eine wöchentliche Entleerung der Müllgefäße und die unentgeltliche Sperrmüllabholung Anschlußpflicht verbunden. Wenn die EntferIm Interesse einer geregelten und nung nicht zu groß ist, werden ordnungsgemäßen Beseitigung die Müllgefäße von den Mülldes H a u s m ü l l s besteht i m we- m ä n n e r n vom Aufstellungsort zum Verladeort wieder zurücktransportiert. Angeschlossene Wohneinheiten (We) und Geschäftseinheiten (Ge): Bei der Beseitigung von Sperrmüll gibt es i n Innsbruck zusätzErh. Erh. Ge We lich zur A k t i o n „Sperrmüll auf % °7o A b r u f " , welche unter der Tele31.721 162.414 100 100 fonnummer 45 5 75 i n Anspruch genommen werden kann, noch 34.612 109,1 173.423 106,8 eine Sperrmüllabholung nach straßenweiser Ausschreibung. 34.505 108,8 174.157 107,2 Dabei wird der Sperrmüll i m 34.193 107,8 175.366 108 Jahr i n einem Drittel des Stadtgebietes abgeholt, so d a ß prak34.744 176.437 109,5 108,6 tisch alle drei Jahre derselbe Straßenzug wieder an die Reihe 178.350 109,8 34.985 110,3 kommt. Insgesamt kostete die Einsammlung, Abfuhr und Be181.397 111,7 36.205 114,1 seitigung des Hausmülls im ab183.278 112,8 37.103 117 gelaufenen Jahr 42,9 Millionen Schilling, wovon über 27 Prozent 185.490 114,2 37.612 118.6 allein auf die Deponie entfallen.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, N r . 5


Die Müll-Fahrzeugflotte Der Einsatz moderner Müllfahrzeuge verbessert die Transportkapazität. Durch eine möglichst hohe Verdichtung wird dabei das Volumen des Mülls verringert, so daß eine größere Müllmenge auf einer Abholstrecke transportiert werden kann. Es ist derzeit möglich, den losen Müll von einem Viertel bis zu einem Sechstel des Volumens zu verdichten. In Innsbruck sind seit Jahren mit Erfolg zwei Müllfahrzeugtypen im Einsatz: Das reparaturfreundliche Trommelmüllfahrzeug, welches außer seinem hohen Verdichtungsgrad die Eigenschaft hat, den Müll durch die drehende Trommel intensiv zu vermischen und so bereits im Fahrzeug ideale Voraussetzungen für die Ablagerung und die biologische Neutralisierung schafft. Das sperrmülltaugliche Preßmüllfahrzeug hat einen korrosionsbeständigen Aluminiumaufbau. Das Füllvolumen beträgt maximal 15 Kubikmeter. Beide Fahrzeuge sind mit hydraulischen Verladeeinrichtungen ausgestattet. Für steile Strecken verfügt die Müllabfuhr noch über ein allradgetriebenes Spezial-Bergmüllfahrzeug mit Trommelaufbau.

Die Müllabfuhr kommt immer am gleichen Tag der Woche, außer es ist ein Feiertag, so daß sich der Abfuhrtag um einen Tag verschiebt. Sind die Müllgefäße nicht zugänglich, muß das Objekt noch einmal eigens angefahren werden, was eine gesonderte Verrechnung dieser Leistung zur Folge hat. Sehr oft ist auch die Zufahrt zu Objekten oder zu den Aufstellungsplätzen der Müllgefäße nicht möglich. Mit gutem Willen wäre hier Abhilfe zu schaffen, zumal ja auch Feuerwehr und Rettung im Ernstfall diese Wege benützen müssen. (Foto: Frischauf)

1975 wurde der Verkauf der 90-Liter-Blechtonnen eingestellt. Die Müllabfuhrverordnung legt fest, daß diese Müllgefäße nur mehr bis Ende 1984 verwendet werden dürfen und nach Ablauf des Jahres die Abholung eingestellt werden muß. Auf diesen Umstand wurde die Bevölkerung in den vergangenen Jahren Rationelles Arbeiten wiederholt aufmerksam geIn den letzten Jahren konnten die macht. Bis jetzt wurden aber erst in allen Bereichen nahezu explo- drei Viertel der in Verwendung dierenden Kosten durch den Ein- befindlichen 90-Liter-Blechtonsatz moderner Fahrzeuge und nen durch 240-Liter-Großmüllinsbesondere durch die sukzessi- tonnen bzw. durch 800-Literve Umstellung auf größere Müll- Container ersetzt. gefäße wesentlich in Grenzen gehalten werden. Seit 1975 wurde eine Steigerung Müllfahrzeuge des Müllgewichtes um rund 30 Prozent und des Müllvolumens Betriebsstd. Anzahl um rund 50 Prozent festgestellt, wobei die Zahl der Anschlüsse 19.860 18 1975 an die öffentliche Müllabfuhr um 15 Prozent anstieg. 21.452 20 1976 Diesem Mehr an Müll konnte 21.317 1977 20 nur durch den Einsatz moderner Betriebsmittel, durch mehr und 20.806 1978 19 vor allem größere Müllgefäße begegnet werden. Die Umstel21.136 20 1979 lung auf größere Müllgefäße ist ein sehr langwieriger Prozeß, da 20.693 19 1980 die Behälter vom jeweiügen Hauseigentümer bei der Stadt20.932 19 1981 gemeinde erworben werden müs19.426 19 1982 sen und selbstverständüch über Eigentum nicht so ohne weiters 19.099 19 1983 verfügt werden kann. Bereits

ENTWICKLUNG FÜR

EINE

DER

TONNE

1975 ILOHNKOSTEN

KOSTEN

MÜLL

FÜR E I N S A M M L U N G , A B F U H R

1975 -

UND DEPONIE

1983 :

1977 ABTRANSPORT

1979

1981

E^SONST.AUFW.

1983 |

| DEPONIE

Müllgefäße

Müllarbeiter Anzahl

Verrechn.Stunden

901

72

121.336

72

2401

8001

23.200

123

2.831

121.276

21.000

651

3.246

65

116.652

18.000

1.321

3.600

63

111.152

17.000

1.929

3.927

62

108.391

16.000

2.674

4.129

62

107.688

14.000

3.756

4.427

62

108.717

13.000

4.690

4.717

61

108.418

10.000

5.900

5.060

59

101.341

6.000

7.356

5.305

jnnsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5

Seite 9


Die Kosten Eine saubere Umwelt hat auch ihren Preis. Die Verrechnung der Leistungen der Müllabfuhr erfolgt nach Wohn- bzw. Geschäftseinheiten und nicht nach der Anzahl der zu entleerenden Müllgefäße. Einmal jährlich wird der Tarif pro Einheit festgelegt. (Eine Wohneinheit ist jeder bewohnte Raum über sechs Quadratmeter, ausgenommen Gänge, Bad, WC etc., eine Geschäftseinheit ist eine Teilfläche von 16 Quadratmetern von geschäftlich bzw. gewerblich geDie Parade der Mülltonnen. Links im Bild die 90-Liter-Blechtonne, die seit 1975 nicht mehr verkauft nutzten Flächen.) Für eine Wohneinheit werden und ab 1. Jänner 1985 auch nicht mehr abgeholt wird. Die zweite im Bild ist die 240-Liter-Kunststoffderzeit S 171,60, für eine Ge- mülltonne auf Rädern, die zum Preis von derzeit S 600,— zu erwerben ist. Als dritter der 800-Literschäftseinheit S 250,80 pro Jahr Container, ebenfalls auf Rädern, für den man derzeit S5600,— berappen muß. 60-Liter-Müllsäcke sind in Rollen zu 10 Stück zum Preis von derzeit S 25,— erhältlich. verrechnet. Diese Art der Verrechnung hat den Vorteil, daß die Höhe der Für Lagerflächen über 200 QuaKosten nicht von der Anzahl der dratmeter gibt es außerdem die Müllgefäße abhängig ist. So Möglichkeit einer pauschalen dürfte es eigentlich keine über- Verrechnung der Müllabholung quellenden Müllgefäße geben, pro Gefäß und Jahr. da sich die Müllabfuhrgebühr, gleichgültig, wie viele Gefäße in Die Abfallbeseitigung Verwendung stehen, weder erhöht noch vermindert. Es müß- Mit der Erschöpfung der Müllten lediglich vom Hauseigentü- deponie in der Roßau wurde mer eine genügend große Anzahl Ende 1976 die Deponie im Ahrnvon Müllgefäßen angeschafft tal und Mitte 1977 zusätzlich die werden. Deponie für Aushub- und AbFür fallweisen Übermüll, zum bruchmaterial in Kranebitten in Beispiel während der Feiertage, Betrieb genommen. können Müllsäcke gekauft wer- Die Mülldeponie im Ahrntal den, welche, neben die Müllgefä- wurde aufgrund von Expertenße gestellt, von der Müllabfuhr gutachten anfänglich als Rottedeponie geführt, mußte aber wemitgenommen werden.

Produktivitätssteigerung

1975-1983

MÜLLGEWICHT B E Z O G E N A U F EINE MÜLL AR BEIT E R S T U N D E IN P R O Z E N T (1975= 100)

1976 1975 = 100

Seite 10

gen der dort herrschenden klimatischen Verhältnisse bereits nach einem Jahr auf eine geordnete Deponie umgestellt werden. Die Änderung der Deponietechnik und die Installierung einer provisorischen Entgasungsanlage, die das durch Überdruck ausströmende Gas nur teilweise erfaßte, erbrachte schon eine Reduzierung der Gas bzw. Geruchsemissionen. Das Stadtbauamt hat in weiterer Folge gemeinsam mit einem schweizerischen Planungsbüro (Büro für Kies und Abfall in Uttingen/Bern) ein Projekt für eine Zwangsentgasung ausgearbeitet. Diese Anlage wurde im Winter 1980/81 im Ahrntal installiert, und sie war damit die erste Anlage dieser Art, die in Österreich in Betrieb ging. Seit dieser Zeit sind keine Störungen mehr aufgetreten. Durch die Absaugung und Abfackelung von durchschnittlich 700 Kubikmeter Faulgas pro Stunde konnten die Geruchsbelästigungen im Ahrntal praktisch eliminiert werden. Seit einem Jahr sind nun Bemühungen im Gange, diese nicht unbedeutenden Energiemengen nutzbringend zu verwerten. Im Rahmen einer thermischen Nutzung könnte dabei ein Wirkungsgrad von rund 70 Prozent erzielt werden. Mit der derzeitigen Betriebsweise kann auch in Hinkunft eine ordnungsgemäße und umweltfreundliche Müllentsorgung für die Stadtgemeinde Innsbruck gewährleistet werden. Bezogen auf das jetzige Schüttniveau und bei den derzeitigen Anliefermen-

gen von rund 60.000 Tonnen an Haus- und Gewerbemüll im Jahr, kann im Ahrntal zur Entsorgung der Stadt Innsbruck noch für einen Zeitraum von ca. 15 Jahren das Auslangen gefunden werden. Ab diesem Zeitpunkt wird man auf eine regionale Lösung und eine höherwertige Verfahrenstechnik kommen müssen, denn die wenigen geeigneten Deponieräume im Raum Innsbruck und Umgebung wird man dringend für die geordnete Unterbringung der verfahrenstechnischen Restmengen und der nicht unerheblichen Mengen an Aushub- und Abbruchmaterial benötigen.

Auskünfte und Anregungen Für alle Auskünfte und Anregungen bezüglich Haus- und Sperrmüll steht die städtische Müllabfuhr im städtischen Zentralhof Reichenau, Roßaugasse 4, Tel. 45575, gerne zur Verfügung. Alle über die hier gegebene Information hinausgehenden Auskünfte bekommen Sie beim Amt für Umweltschutz oder beim Amt für Stadtentwässerung und Abfallbeseitigung im Neuen Rathaus, Fallmerayerstraße. In der nächsten Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten", welche am 13. Juni erscheint, werden wir ein kleines Alphabet der Abfallbeseitigung veröffentlichen, das Ihnen unter dem Titel „Wohin mit dem Abfall" zur ständigen Information dienen soll.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5


Fortschreibung des Generalverkehrsplanes Durch umfassende Planung soll ein funktionierendes Gesamtverkehrssystem geschaffen werden Während bis Ende der 60er Jahre in Innsbruck wie in allen vergleichbaren österreichischen Städten noch durch relativ einfache organisatorische Einzelmaßnahmen der städtische Verkehr aufrechterhalten werden konnte, erzwang die weitere stürmische Verkehrsentwicklung große Investitionen zur Bewältigung des Verkehrs und zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit. (Zugelassene Fahrzeuge im Stadtgebiet von Innsbruck: 1960: rd. 16.000 Kfz, 1970: rd. 32.000 Kfz, 1980: rd. 50.000 Kfz, 1984: rd. 56.000 Kfz, zuzügl. Pendler und Fremdenverkehr.) Anfang der 70er Jahre stand wohl das Autobahnnetz im Bereich von Innsbruck mit Ausnahme der in der Zwischenzeit errichteten Südtangente zur Verfügung, es fehlte jedoch im Bereich des Stadtgebietes ein zusammenhängendes, leistungsfähiges Hauptverkehrsstraßennetz. Lediglich die Haller Straße sowie Teilstrecken des Südringes und der Amraser Straße entsprachen den Verkehrserfordernissen. A l le übrigen Strecken — soweit sie überhaupt bestanden — wiesen hinsichtlich der Querschnittsgestaltung und des Kreuzungsausbaues unzulängliche Zustände

Der Generalverkehrsplan Die Entscheidungsfindung für den weiteren Ausbau und die Entwicklung der städtischen und regionalen Verkehrsinfrastruktur verlangte die Erstellung eines Generalverkehrsplanes mit der Zielsetzung, mittel- und langfristige Maßnahmen für eine geordnete Entwicklung innerhalb des Planungszeitraumes (1990) aufzuzeigen und damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu erhalten. Die Planungsprinzipien bestanden in der Schaffung eines Verkehrssystems, das die wirtschaftliche Entfaltung, die Sicherung des historischen Baubestandes und die Verbesserung der Lebensqualität besonders zu berücksichtigen hatte: • Bündelung des Verkehrs auf leistungsfähige, dem prognostizierten Bedarf angepaßte Hauptverkehrsstraßen,

auf und waren bereits zum damaligen Zeitpunkt ausgelastet, zum Teil sogar stark überlastet. Das übrige Straßennetz war ein Rastersystem. Es fehlte eine klare Gliederung und eine eindeutige Zuordnung der Funktionen der einzelnen Straßen. Es wurden Straßen als Durchzugsstraßen herangezogen, die sich auf Grund ihrer Breite, der Kreuzungsgestaltungen u. a. verkehrstechnischer Merkmale hiefür nicht eigneten, weil sie lediglich Anrainerfunktionen erfüllen konnten. Hohe Unfallzahlen, lang anhaltende Verkehrsstauungen und daraus resultierend eine Verschlechterung der Umweltbedingungen, große Zeitverluste und Behinderungen aller Verkehrsteilnehmer mußten hingenommen werden. Vor allem in den Sommermonaten, aber auch das ganze Jahr über nahmen während der absoluten Verkehrsspitzen die Behinderungen ein unerträgliches Maß an. Und nicht zuletzt stand die wirtschaftliche Entwicklung, vor allem der Innenstadt, auf dem Spiel, da hierfür ein funktionierendes Gesamtverkehrssystem von ausschlaggebender Bedeutung ist.

fristigen Konzept planen und durchführen zu können. Ein Sofortprogramm, das in weniger als drei Jahren Bauzeit eine grundlegende Entflechtung des Verkehrs und den ersten Schritt zur Verbesserung im Sinne der Planungsprinzipien mit sich bringen sollte: 1. Durchführung einer Verkehrsorganisation in der Innenstadt mit weitreichender Verkehrsberuhigung durch Schaffung eines leistungsfähigen Verkehrsringes um den Stadtkern. Die Fußgängerzone Altstadt wurde bereits im Zuge der Bearbeitung des Generalverkehrsplanes im Mai 1972 realisiert. 2. Neubau der Grenobler Brükke und Ausbau der anschließenden Hauptverkehrsstraßen Hal-

ler Straße und Langer Weg mit Anschluß des Olympischen Dorfes. 3. Bau der Freiburger Brücke und Fortsetzung des Südringes nach Westen bis zur Höttinger Au zur Entlastung der Universitätsbrücke und der Innenstadt und Ausbau der Egger-LienzStraße bis zum Autobahnanschluß Innsbruck-West. Während die zwei erstgenannten Maßnahmen zeitplanmäßig verwirklicht werden konnten, erfuhr der Neubau der Grenobler Brücke durch den Einspruch von Bürgern eine Verzögerung, so daß der gesamte vorgesehene Hauptverkehrsstraßenausbau im Westen der Stadt erst Ende dieses Jahres abgeschlossen werden wird.

Mehr Verkehrsfluß, weniger Stau und Lärm

Diese baulichen und organisato- gung erreicht werden. Durch den rischen Maßnahmen dienten Bau von Einsteiginseln wurden einerseits der Verbesserung des die Sicherheit und der Komfort Verkehrsflusses und damit dem verbessert, durch die ErweiteAbbau von Stauungen und der rung von Linien an die SiedReduzierung von Lärm- und Ab- lungsgebiete heran und die Vergasbelastungen und andererseits dichtung der Intervalle wurde zur weitgehenden Befreiung der die Attraktivität gesteigert. Wohnbereiche der Stadt vom Der Bau von Parkgaragen und „Fremdverkehr" und zur Rück- die Einführung der gebühführung der Straßen auf ihre lo- renpflichtigen Kurzparkzonen kale Funktion. brachten entscheidende VerbesHand in Hand konnte für den öf- serungen für den ruhenden Verals Entscheidungshilfe fentlichen Verkehr in verkehrs- kehr mit sich. • Verdrängung des quartier- und bautechnischer Weise eine Neben der Verbesserung des öffremden, nicht gebietsbezoge- Bevorzugung und Beschleuni- fentlichen Verkehrs wurde der nen Verkehrs aus dem Bereich der Innenstadt und den übrigen Wohngebieten (Verkehrsberuhigung), • Lösung des ruhenden Verkehrs, • Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, • Förderung des Fußgängerund Radverkehrs, • Reduzierung von Lärm- und Abgasbelastungen. Im April 1973 lag der von Dr. Knoflacher, Wien, mit dem städtischen Tiefbauamt erarbeitete Generalverkehrsplan für Innsbruck vor, gerade noch rechtzeitig, um für die kurzfristig an Innsbruck vergebenen Olympi- Die Realisierung der Fußgängerzone in der Altstadt warder Auftakt schen Winterspiele 1976 die für die Maßnahmen, die sich aus dem Generalverkehrsplan ergeben. erforderlichen Verkehrsbauten Damit ist auch die Richtung gewiesen: nichteine autogerechte Stadt, und verkehrsorganisatorischen sondern für alle am Verkehr beteiligten Gruppen ein sinnvolles und Maßnahmen nach einem lang- funktionierendes Gesamtverkehrssystem! (Foto: Murauer)

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Bau von Rad- und Fußwegen vorangetrieben, um den „Modalsplit " , das Verhältnis des motorisierten Individualverkehrs zu den übrigen Verkehrsarten, zugunsten der letzteren zu verändern. Nicht zuletzt hat die Verbreiterung von Gehsteigen, vor allem in den Kreuzungsbereichen, die Signalisierung der Schutzwege über stark frequentierte Fahrbahnen einschließlich der Einrichtungen für unsere

blinden Mitbürger und der Bau von Behindertenrampen im Bereich der Schutzwege vor allem die Sicherheit, aber auch die Attraktivität erheblich gesteigert. Das 1980 fertiggestellte Stadtentwicklungskonzept hat wesentliche Aussagen des Generalverkehrsplanes übernommen und seinerseits wertvolle Grundlagen für die Fortschreibung des Generalverkehrsplanes erarbeitet.

Verbesserte Methoden und aktuelles Datenmaterial

Darstellung oben: Die wichtigsten Maßnahmen, die nach der Erstellung des Generalverkehrsplanes im Jahre 1973 eingeleitet bezieh

sweise durchgeführt wurden,

Darstellung unten: Das Radwegenetz nach dem Stand vom Oktober 1983 und die vorgesehenen, teils auch schon verwirklichten verkeljrsberuhigt igten Gebiete der Stadt.

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Die nunmehr vorliegende Fortschreibung des Generalverkehrsplanes, ebenfalls von Univ.-Prof. Dr. Knoflacher durchgeführt, stellt in Anpassung an die in der Zwischenzeit stattgefundenen organisatorischen und baulichen Maßnahmen, insbesondere im übergeordneten Straßennetz, eine Fortsetzung der seinerzeit angestrebten Ziele mit verbesserten Methoden und aktuellem Datenmaterial dar. Eine grundsätzliche Korrektur der seinerzeit angestrebten Absichten des Generalverkehrsplanes war nicht erforderlich, da die seinerzeitige politische Zielsetzung der Schaffung eines funktionierenden Verkehrssystems als Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entfaltung und Sicherung der Existenzbedingungen des einzelnen sowie der Verbesserung der Lebensqualität unter weitgehender Schonung der historischen Bausubstanz und Berücksichtigung der menschlichen Verhaltensweisen mehr denn je Gültigkeit hat. Aus dem verkehrsplanerischen Hauptziel, den Verkehr sicher, für die Umwelt erträglich und schließlich flächensparender zu gestalten, wurden u. a. folgende Ziele und Strategien eingehender präzisiert: • Gewährleisten der erforderlichen Mobilität für die Bevölkerung durch Schaffung von entsprechenden Leistungsreserven in den einzelnen Verkehrssystemen, um Impulse für eine geordnete Stadtentwicklung zu setzen. • Gewährleistung der wirtschaftlichen Entwicklung durch Nutzung des öffentlichen Straßenraumes in erster Linie für den motorisierten Verkehr, den Fußgänger- und Radverkehr und damit verbunden die Unterbringung des ruhenden Verkehrs

weitgehend in Garagen außerhalb des Straßenraumes. • Bevorzugung des öffentlichen Verkehrsmittels gegenüber dem motorisierten Individualverkehr und Erhöhung der Attraktivität durch entsprechende Ampelschaltungen, neue L i nien, eigene Trassen, direkte Verbindung durch Schwerpunkte untereinander, Zuordnung von Wohnungen und Arbeitsplätzen zu den Haltestellen u. a. • Verkehrsberuhigung in den Wohn- und Arbeitsbereichen durch Bündelung des motori-

sierten Individualverkehrs auf wenige, leistungsfähige Straßen. • Förderung des Radfahr- und Fußgängerverkehrs durch den weiteren Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes und durch Verkehrsberuhigung. • Förderung des nicht motorisierten Individualverkehrs und des öffentlichen Verkehrs durch Verbesserung der Informationssysteme. • Erhaltung des historischen Stadtbildes durch flächensparende Organisation des Verkehrs und Einfügung des Hauptverkehrsstraßennetzes in den Baubestand. • Verbesserung der Lebensqualität, Reduzierung von Lärmund Abgasbelastungen durch Verbesserung und Erweiterung eines leistungsfähigen Hauptverkehrsstraßennetzes und weitgehende Verkehrsberuhigung der dazwischenliegenden Bereiche durch Verlagerung des Durchgangsverkehrs aus dem Stadtzentrum, durch den Bau von Radwegen und Bevorzugung des öffentlichen Verkehrsmittels.

Ergebnisse und Durchführung der Fortschreibung Zur Ermittlung bzw. Überprüfung eines künftig realisierbaren Verkehrsnetzes wurden insgesamt vier Varianten einer eingehenden Prüfung nach umweltund verkehrstechnisch bedeutsamen Größen unterzogen. Es wurde dabei die bereits im Generalverkehrsplan 1973 unterstrichene dominierende Bedeutung des Südringes und das Erfordernis eines durchgehenden vierspurigen Ausbaues vom Westen der Stadt bis zur Haller Straße in Rum bestätigt. Verkehrsentlastungen im innerstädtischen Bereich, aber auch in den übrigen Wohngebieten, wie z. B. im Olympischen-Dorf, erfordern den weiteren Ausbau entsprechend leistungsfähiger Verbindungen. Es konnte auch nachgewiesen werden, daß entsprechend einem seinerzeitigen Vorschlag der Bundesstraßenverwaltung die Schaffung einer zweiten Verkehrsebene in der Herzog-Otto-Straße eine städtebaulich und verkehrsplanerisch anzustrebende Entlastung des Straßenzuges Marktgraben — Burggraben und teilweise auch der Museumstraße zur Folge hätte. Restriktionsmaßnahmen

in der Innenstadt ohne begleitende Maßnahmen würden laut Prof. Knoflacher bei der relativ geringen räumlichen und zeitlichen Ausdehnung der Stadt wirtschaftliche Schäden und damit verbunden einen weiteren Einwohnerschwund in der Innenstadt bewirken. Weiters wurde festgestellt, daß der Bau einer Autobahn-Halbanschlußstelle Innsbruck-Mitte für die Verkehrsbeziehungen von und nach Westen eine bessere Integrierung der dzt. nicht ausgelasteten Südtangente in das städtische Straßennetz und damit eine Verkehrsentlastung im Stadtbereich ergeben würde. Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Untersuchungen klar, daß der Weiterbau im Bundesstraßennetz für die Lösung der Verkehrsprobleme in Innsbruck vordringlich ist. Erst die Schaffung eines leistungsfähigen Hauptverkehrsstraßennetzes bringt die Voraussetzungen zur wirksamen Realisierung der Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, welchen in der vorliegenden Fortschreibung ebenfalls breiter Raum gewidmet wurde.

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Maßnahmen für ruhenden und öffentlichen Verkehr wurden die Voraussetzungen für rung des HauptverkehrsstraßenDie Lösung für den ruhenden Verkehr liegt im Zentrum nach wie vor im Bau von Garagen. Gleichzeitig muß durch die Erweiterung der Gebührenpflicht auf den öffentlichen Abstellflächen, soweit sie in Zukunft überhaupt noch dem ruhenden Verkehr zur Verfügung gestellt werden können, der Belegungsgrad den Erfordernissen entsprechend laufend angepaßt werden. Aber auch die gewachsenen Wohngebiete Pradl, Saggen und insbesondere Wilten weisen in der Parkraumbilanz erhebliche Parkplatzdefizite auf. In diesen Gebieten sind im Rahmen der Planungen zur Verkehrsberuhigung geeignete Standorte für Parkgaragen festzulegen. Der weitere Ausbau und die Verbesserung des Liniennetzes sowie die Verdichtung des öffentli-

chen Verkehrs soll die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem motorisierten Individualverkehr steigern, um diesen auf das Ausmaß einzuschränken, das vom öffentlichen Verkehrsmittel nicht abgedeckt werden kann. Als vordringlichste Maßnahme wird die Führung einer Straßenbahnlinie vom Zentrum über Pradl und die Reichenau ins Olympische Dorf angeführt. Aber auch die bestehenden L i nien sollen auf diese Weise zur Verbesserung der Bedienung dem in den letzten Jahren erfolgten Strukturwandel angepaßt werden. Verkehrs- und Betriebstechniker müssen daher weiterhin eng zusammenarbeiten, um diese Vorstellungen konkretisieren und im gegebenen Fall in entsprechender Ausgewogenheit verwirklichen zu können.

die Realisierung von verkehrsberuhigten Zonen geschaffen. So konnte in den letzten Jahren insbesondere die Innenstadt weitgehendst verkehrsberuhigt werden, weitere Zonen sind das Gebiet Ampfererstraße— Unterbergerstraße und alle jene Gebiete, in denen auf Grund der Attraktivitätssteige-

netzes der gebietsfremde Verkehr auf dieses zurückgelagert werden konnte. Die für die Verkehrsberuhigung vorgesehenen Gebiete sind in großen Zügen das Wohngebiet im Westen der Stadt, die Wohngebiete in Wilten, Pradl, in der Reichenau, im Saggen und im Olympischen Dorf.

Vorrang für die Anliegen des Umweltschutzes

Nicht zuletzt wurden auch die Probleme des Umweltschutzes vorrangig behandelt: Die Zunahme des Kraftfahrzeugverkehrs in den vergangenen 25 Jahren führte auch zu einem starken Ansteigen der Verkehrsbelastung. Die Folge davon war eine gravierende Verschlechterung des Verkehrsflusses und damit eine starke Zunahme der Lärm- und Abgasentwicklung. Bereits im Zuge der Bearbeitung Mehr Augenmerk auf Rad- und Fußgängerverkehr des Generalverkehrsplanes 1973 wurden die Auswirkungen hinDie zunehmende Wertschätzung staltung des übergeordneten sichtlich der CO-Belastung im des Fahrrades als alternatives Straßennetzes wird das unterge- Analyse- wie im Prognosenetz Verkehrsmittel ist praktisch in al- ordnete Straßennetz wesentlich dargestellt. Bei Betrachtung der len mitteleuropäischen Ländern entlastet. Prinzipiell sind daher beiden Pläne fiel besonders die festzustellen. Eine Verkehrserhe- die erforderlichen Maßnahmen deutlich reduzierte Verunreinibung im Rahmen der Erstellung zuerst im übergeordneten Stra- gung der Innenstadt nach Reades General verkehrsplanes 1973 ßennetz zu setzen und ist der lisierung der vorgeschlagenen ergab, daß bereits damals 22,6 °7o Ausbau der Verkehrsberuhi- Maßnahmen auf. aller Fahrten in Innsbruck mit gungsmaßnahmen im selben Durch die in der Zwischenzeit dem Fahrrad bewältigt wurden. Ausmaß nachzuziehen. durchgeführten Maßnahmen In absoluten Zahlen ausge- Mit den in den letzten Jahren ge- konnten die flächenhaft über das drückt, waren dies rund 39.000 setzten Maßnahmen zum Abbau ganze Stadtgebiet verteilten Bewegungen täglich und damit von Engstellen, Stauungen und Stauungen trotz Verkehrszunahmehr Fahrten als mit dem öffent- unzureichender Erschließung, me praktisch zur Gänze abgelichen Verkehrsmittel. Der öf- d. h. mit der Schaffung eines baut werden. Auf das gesamte fentliche Verkehr hat allerdings funktionierenden Straßennetzes Stadtgebiet bezogen, hat sich das in der Zwischenzeit mächtig aufgeholt und diese Zahl stark überboten. Im Rahmen der Fortschreibung wurde in Anlehnung an das Stadtentwicklungskonzept ein Radwegenetz entwickelt, das ausgehend von den Wohngebieten mit möglichst guten Anbindungen an Schul- und Sportstätten einerseits zum Stadtzentrum führt und dem Schüler, Berufsund Einkaufsverkehr dienen wird und andererseits die Erholungsgebiete am Stadtrand und außerhalb der Stadt erschließt und dem Freizeitverkehr gewidmet ist. Zum Teil führen diese Radwege durch die sogenannten verkehrsberuhigten Zonen, so daß in diesen Bereichen keine ge- Um ein zusammenhängendes Radwegenetz zu erreichen, sind an besonderten Investitionen erfor- sonders neuralgischen Punkten umfangreiche Baumaßnahmen notderlich werden. wendig, wie hier im Bereich des nördlichen Kopfes der Innbrücke. (Foto: Murauer) Mit der bautechnischen Ausge-

als die zweckmäßigste und zielführendste „Schutzmaßnahme" überhaupt ergeben. Auf den verbleibenden Hauptverkehrsstraßen, wie innerstädtische Verteilerringe, zum Zentrum führende Straßen und Bundesstraßen, wurden als weitere Schutzmaßnahmen bereits realisiert: • Schaffung von „grünen Wellen" zum Abbau der durch unnötigen Stau verursachten Abgasemissionen, • Tempoverminderung zur Reduzierung des Ausstoßes von Kohlenmonoxyd und Kohlenwasserstoffen. In der Fortschreibung des Generalverkehrsplanes ist neben den Maßnahmen hinsichtlich der Bündelung des Verkehrs auf Hauptverkehrsstraßen und der Verdrängung des quartierfremden Verkehrs aus den Wohngebieten (Verkehrsberuhigung) vor allem die Steigerung und Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und die Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs vorgesehen, so daß eine stärkere Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf diese Verkehrsarten stetig möglich wird. Mit der vorliegenden Fortschreibung des Generalverkehrsplanes wurde ein weiterer Schritt in einem kontrollierten Planungsprozeß zur Verbesserung der Entscheidungsgrundlagen hinsichtlich der weiteren positiven Beeinflussung der Stadtentwicklung gesetzt. Es wurden mit der Möglichkeit des quantitativen Nachweises der Auswirkungen einer vorgesehenen Maßnahme anstelle der emotionalen Beurteilung notwendiger Eingriffe die Grundlagen für die Abschätzbarkeit der Auswirkungen zukünftiger Entscheidungen auf das Gesamtsystem und damit die größtmögliche Garantie für eine positive Entwicklung geschaffen.

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Zigeunerbaron zur Eröffnung Die Programme des Tiroler Landestheaters ber Sylvio Lazzaris „Der Feuerturm", am 26. Oktober Nedbals „Polenblut", am 25. November „Don Giovanni" von Mozart, am 15. Dezember Wilders „Wir sind noch einmal davongekommen", am 14. Jänner ein Ballettabend mit den Werken „Der Neubeginn" von Raimund Jahn und „Der wunderbare Mandarin" von Bartók, am 16. Februar Lortzings „Waffenschmied", am 9. März Nestroys „Liebesg'schichten und Heiratssachen", am 30. März Ralph Benatzyks „Im weißen Rößl", am 28. April „LaBoheme" von Puccini und am 23. Mai Brechts „Dreigroschenoper' '. Musik auf der Die Kammerspiele eröffnen am Weiherburg 13. Oktober mit Ibsens „John Gabriel Borkmann". Weitere (We) Wer Konzertdarbietungen Premieren folgen am 17. Novemlieber in kleinem, hausmusikber mit Kesselrings „Spitzenähnlichem Rahmen genießen häubchen und Arsenik", am 29. möchte, ist bei den von der Sparkasse Innsbruck-Hall im Maxi- Dezember mit Eduardo de Phimiliansaal der Weiherburg ver- lippos „Filu me na Maturano", anstalteten Konzerten an der am 28. Februar mit Richard richtigen Adresse. Auch für die Nashs „Der Regenmacher", am Musiker ist dabei der hautnahe 2. April mit der Haydn-Oper Kontakt mit dem Publikum von „L'incontro Improviso" und am besonderem Reiz. Bis zur Som- 20. April mit Molières „Die merpause stehen noch zwei Kon- Schelmenstreiche des Scapin". zerte auf dem Programm: am 26. Das Märchen von Gert Richter Mai „Musik des Mittelalters und „Der kleine Muck" wird die Kinder Renaissance" und am 16. Ju- der in die Kammerspiele locken, ni unter dem Titel „Serenade" im Werkraumtheater sind drei Werke von Beethoven, Leonard Produktionen vorgesehen. Auch de Call und Albrechtsberger. Die der neugeschaffene „JugendKonzerte beginnen jeweils um 19 treff" wird in der neuen Spielzeit Uhr, Max Engel spricht verbin- mit Überraschungen aufwarten können. dende Worte. (We) Einer der großen Opernhöhepunkte der laufenden Saison, Verdis „Aida", war noch nicht gespielt, und schon wurde das Geheimnis des Spielplanes 1984/ 85 gelüftet und von Intendant Wlasak im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben. „Der Zigeunerbaron" von Johann Strauß ist dazu ausersehen, am 29. September im Großen Haus die neue Spielzeit zu eröffnen. Am 2. Oktober hat Shakespeares „Wie es auch gefällt" Premiere, es folgen am 7. Okto-

Das anspruchsvolle Programm der vier Musikprofessoren aus Sarajevo umfaßte die Sonate in As-Dur, op. 110, und die F-Dur-Romanze von Beethoven sowie die Cello-Sonate e-Moll, op. 38, und das Scherzofür Violine und Klavier c-Moll von Brahms. Den A bschluß bildete das Trio B-Dur, op. 11, von Beethoven, für dessen mitreißende Wiedergabe die Künstler begeisterten Applaus ernteten. (F.: Eliskases)

Musikalischer Gruß aus Sarajevo Beethoven-/Brahms-Abend im Konservatorium (We) Im Rahmen der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Sarajevo und Innsbruck fand am 28. April im Saal des städtischen Konservatoriums ein Beethoven-/Brahms-Abend statt, der von vier Musikprofessoren der „Gesellschaft der Musikkünstler" aus Sarajevo gestaltet wurde. Dabei zeichneten sich die beiden Pianistinnen Jasenka Dimitrijevic und Sanja Lagumdzija durch natürliche Musikalität, lebendiges Temperament und hohe Anschlagskultur aus. Die Streicher, der Geiger Faruk Sijarik und der Cellist Branko

Hutterer, begeisterten durch sichere Technik, blühenden Ton und spannungsreiches Spiel. Der im Oktober 1980 abgeschlossene gegenseitige Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Olympiastädten hat das Ziel, gemeinsame Aktivitäten auf kulturellem, sportlichem, wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Gebiet zu entfalten. Angesichts des Niveaus dieser Konzertdarbietung ist es zu hoffen, daß die Kontakte unseres Konservatoriums mit der Musikschule Sarajevo vertieft werden.

„Höfische Feste" auf Ambras Sonderausstellung vermittelt lebendigen Eindruck (We) Die großen Feste des 16. Jahrhunderts an den Höfen von Wien, München, Prag und Innsbruck werden derzeit in einer kleinen Sonderausstellung, die man gleichzeitig mit dem Besuch der kunst- und kulturhistorischen Sammlungen besichtigen kann, wieder lebendig. Durch eine Vereinigung der vorhandenen Ausstellungsstücke zu Pesaro und Urbino luden zu einem italienischen Abend jeweils einem vollkommenen Zu einem Informationsabend, bereichert durch Musik, Tänze und Bild läßt die Ausstellung erahkulinarische Kostproben, lud die Region um Pesaro und Urbino die nen, wie es bei Hochzeiten, TauInnsbrucker Bevölkerung in die Dogana des Kongreßhauses. Vize- fen oder Turnieren, die sich, unbürgermeister Ing. Arthur Krasovic bedankte sich bei den Gastge- terbrochen von Banketten oder bern im Namen der Stadtgemeinde für die hervorragenden Darbie- Tanz, über mehrere Wochen ertungen. (Foto: Murauer) streckten, zuging. Bezugsperson

ist dabei Erzherzog Ferdinand II (1529 bis 1595) in seiner Rolle als Teilnehmer, Veranstalter und Programmator dieser „Höfischen Feste". Nach der prunkvollen Ausgestaltung des Spanischen Saales präsentiert sich nun auch das als „antecamera" vorgelagerte Kaiserzimmer in neuem Glanz. Für die gelungene Restaurierung zeichnet der akademische Restaurator Frambert Wall-Beyerfels verantwortlich. Die Sammlungen auf Schloß Ambras sind täglich, außer Dienstag, in der Zeit von 10 bis 15.30 Uhr zugänglich.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5

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Zur Goldenen Hochzeit Frau Luise und Herrn Mayr, Innsbruck (17. 4.) Frau Dr. Gudrun und Herrn Dr. Georg Mathis, Innsbruck (19. 4.) Frau Elsa und Herrn Johann Kofler, Innsbruck (1. 5.) Frau Hilde und Herrn Anton Wechselberger sen., Innsbruck (2. 5.)

Zur Vollendung des 99. Lebensjahres Frau Agatha Steiner, Innsbruck (11. 4.) Frau Anna Singer, Innsbruck (12.4.)

Zur Vollendung des 95. Lebensjahres Herrn Anton Krall, Innsbruck (11. 4.) Frau Alice Neumann, Innsbruck (17. 4.) Frau Maria Sedlmayer, Innsbruck (30. 4).

SMB

DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE

Zur Vollendung des 94. Lebensjahres

Zur Vollendung des 92. Lebensjahres

Frau Helene Zabusch, Innsbruck (13. 4.) Herrn Dr. Josef Miller, Innsbruck (22. 4.) Frau Maria König, Innsbruck (7.5.)

Frau Rudolfine Hrstka, Innsbruck (17. 4.)

Zur Vollendung des 93. Lebensjahres Herrn Dr. Wilhelm Arbesser, Innsbruck (20. 4.) Frau Johanna Fritsche, Innsbruck (24. 4.) Frau Aloisia Kluibenschädl, Innsbruck (25. 4.) Frau Wilhelmine Schmid, Innsbruck (29. 4.)

Frau Anna Geissler, (19. 4.)

Innsbruck

Frau Aloisia Diefenbach, Innsbruck (21. 4.) Frau Elisabeth Wotschitzky, Innsbruck (23. 4.) Frau Anna Katschthaler, Innsbruck (25. 4.) Frau Anna Unger, Innsbruck (8. 5.) Frau Berta Pembaur, Innsbruck (10. 5.)

Zur Vollendung des 91. Lebensjahres Herrn Julius Laas, Innsbruck (11.4.) Frau Johanna Putzer, Innsbruck (11. 4.) Frau Elsa Kindler, Innsbruck (18.4.) Frau Luise Hodny, Innsbruck (20.4.) Herrn Hubert Fitz, Innsbruck (20. 4.) Frau Maria Plattner, Innsbruck (25. 4.) Frau Gabriele Eccher, Innsbruck (26. 4.) Herrn Dr. Siegmund Ljuba, Innsbruck (2. 5.) Frau Maria Gaim, Innsbruck (7. 5.)

Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Frau Ida ölz, Innsbruck (12. 4.) Herrn Max Stotz, Innsbruck (23.4.) Frau Katharina Jordan, Innsbruck (27. 4.)

LESERSERVICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Wochenend-, Sonnund Feiertagsdienste Apotheken 19./20. Mai: St.-Anna-Apotheke, Maria-Theresien-Straße4, Telefon 25 8 47, Reichenauer Apotheke, Gutshofweg 2, Telefon 44 2 93, Stamser Apotheke, Höttinger Gasse 45, Telefon 83521, KurApotheke Igls, Igler Straße 50, Telefon 77117; 26./27. Mai: Zentral-Apotheke, Anichstraße 2a, Telefon 223 87, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße 45, Telefon 41517, Nordketten-Apotheke, Haller Straße 1, Telefon 37137, Solstein-Apotheke, Ampfererstraße 18, Telefon 85777;

Georg-Apotheke, Rum, Dörferstraße 2, Telefon 63 4 79; 11. Juni: Stadt-Apotheke, HerzogFriedrich-Straße 25, Telefon 29388, Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Telefon 26420, Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56—58 (Olympisches Dorf), Telefon 61201, St.-Blasius-Apotheke, Völs, Bahnhofstraße 32a, Telefon 34504.

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richten" erscheint am 13. Juni 1984 in einer Auflage von 56.300 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Telefon 32 466.

19./20. Mai: Hansjörg Holleis, Völs,

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5


Schöpfstraße 37, Telefon 22074, 22013; 9./10. Juni: Platzer Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Straße 31. Mai: Platzer Bestattungsges. 95, Telefon 42 3 04, H . Flossmann, Bestattungsunternehmen m.b.H, Reichenauer Straße 95, Marktgraben 2, Telefon 24381; 19./20. Mai: Platzer BestattungsTelefon 42304, H . Flossmann, 11. Juni: C. Müller, Pradler Straße 3, ges.m.b.H., Reichenauer Straße Marktgraben 2, Telefon 243 81; Telefon 45151, J. Neumair, 95, Telefon 42 3 04, H . Flossmann, Schöpfstraße 37, Telefon 22074, 2./3. Juni: C. Müller, Pradler Straße Marktgraben 2, Telefon 243 81; 9./10./11. Juni: Hans Graber, Stein22013. 3, Telefon 45151, J. Neumair, ach a. Br., Brennerstraße 5, Tele- 26./27. Mai: C. Müller, Pradler Stra-

2./3. Juni: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstraße33,Telefon05222/ 27091, Peter Perterer, Innsbruck, Salurner Straße 15, Telefon 0 52 22/22 835, Hans Pietzer, Hall i. T., Gerbergasse 8a, Telefon 05223/6177, 2540;

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EHESCHLIESSUNGEN

Helmut Weinold, Innsbruck, und Christine Machalitzky, Innsbruck (6. 4.) Josef Verrando, Innsbruck, und Christine Schrott, Landeck (6. 4.) Hermann Eder, Innsbruck, und Gabriele Wachtier, Rum (7. 4.) Johann Vogth, Innsbruck, und Diana Abolis, Innsbruck (7. 4.) Hermann Bechtler, Innsbruck, und Ingrid Raithmayr, Innsbruck (7. 4.) Gerhard Rainer, Innsbruck, und Corina Caf, Innsbruck (7. 4.) Wolfgang Lederer, Innsbruck, und Edeltraud Steger, Innsbruck (7.4.) Dr. jur. Helmut Kern, Innsbruck, und Barbara Flora, Innsbruck (7. 4.) Thomas Suchyna, Innsbruck, und Monika Kraker, Innsbruck (7. 4.) Dr. phil. Herbert Klingler, Hall in Tirol, und Edith Low geb. Heinz, Innsbruck (11. 4.) Karl Weißenbacher, Innsbruck, und Helga Kerschbaumsteiner, Innsbruck (11. 4.)

fon 05272/6258, Helmut Kroh GmbH, Innsbruck, Schusterbergweg 26a, Telefon 05222/631 83.

Wenn Sie im Zusammenhang mit Ihren Wohnungsproblemen zunächst keinen Rat wissen, wohin Sie sich um Auskunft wenden sollen, dann wird die

Wohnungsvermittlungsstelle bestrebt sein, Ihnen mit Hinweisen zu helfen, wie Sie Ihr Anliegen gezielt einer Erledigung zuführen können. Die Wohnungsvermittlungsstelle nimmt sich Zeit für Sie Rathaus, Fallmerayerstraße 1, 2. Stock, Zimmer 367, Telefon 26771/367 Durchwahl. Holger Thams, Neufahrn, BRD, und Dr. jur. Marina Descovich, Innsbruck (11. 4.) Christoph Striebeck, Hamburg, BRD, und Dr. jur. Ulrike Meiler, Innsbruck (11. 4.) Mag. phil. Thomas Mitteiberger, Dornbirn, und Martha Egger, Innsbruck (13. 4.) Walter Forst, Innsbruck, und Simone Pietzer, Innsbruck (14. 3.) Wolfgang Prasch, Innsbruck, und Karin Pechlaner, Innsbruck (14. 3.) Walter Reisinger, Innsbruck, und Maria Santer, Innsbruck (14. 3.)

Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + ENTWÜRFE: Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. 80/f n Hötting, Umbrückler Alm: Die durch Brand zerstörte Umbrückler Alm soll wieder aufgebaut wer-

Höhenfestlegungen im VillenSaggen die Möglichkeit der Erweiterung für diese halböffentliche soziale Einrichtung geschaffen werden. Entwurf des Erschließungspla-

Änderung von Bebauungsplänen den. Voraussetzung zur Erlassung des Baubescheides ist die Widmung Sonderfläche im Freiland — Alm und Ausflugsgasthaus, welches hiemit beantragt wird. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 78/n, Innsbruck, Bereich Gänsbacherstraße 4: Anlaßfall für die Bebauungsplanänderung sind die seit Jahren laufenden Bemühungen einer Studentenheimerweiterung in der Gänsbacherstraße. Es soll unter Beachtung der bisherigen Dichte- und

ße 3, Telefon 45151, J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 22074, 22013;

nes Nr. 66/an Hötting-West, Silberweg im westlichen Bereich: Im Bereich der Häuser Knappenweg Nr. 7 und Silberweg Nr. 16 beantragen die Eigentümer der Liegenschaften die Änderung der Straßenfluchtlinie derart, daß dem Bestand in der Natur entsprochen wird. Die Entwürfe liegen mit Wortlaut, planlicher Darstellung und Planzeichenerklärung während der Amtsstunden im Stadtbauamt, 4. Stock, Zimmer 446, bis 19. Juni zur Einsichtnahme auf.

Christian Jenewein, Innsbruck, und Daniela Steger, Innsbruck (14. 3.) Hugo Maier, Innsbruck, und Karolina Grassnig, Steinach am Brenner (14. 3.) Jürgen Kieninger, St. Georgen im Schwarzwald, BRD, und Dagmar Keiler, Innsbruck (14. 3.) Werner Auer, Innsbruck, und Brigitte Prechtl, Innsbruck (18. 4.) Thomas Faulhammer, Innsbruck, und Gülcan Inevi, Emek/Ankara, Türkei (18. 4.) Mag. phil. Friedrich Ludescher, Innsbruck, und Maria Bramböck, Innsbruck (25. 4.) Ulfried Gach, Innsbruck, und Susanne Döderer, Innsbruck (25.4.) Dr. phil. Christian Sossau, Innsbruck, und Christine Plattner, Innsbruck (25. 4.) Mauro Frezzini, Guidonia Montecelio, Italien, und Astrid Rupp, Innsbruck (25. 4.) Dieter Oberkofler, Innsbruck, und Angela Fink, Innsbruck (25. 4.) Dr. med. Leopold Perfler, Völs, Tirol, und Barbara Waltl, Innsbruck (25. 4.) Peter Rimi, Innsbruck, und Brigitte Schönfelder, Innsbruck (27. 4.) Wilfried Zimmermann, Innsbruck, und Sybille Holzknecht geb. Nairz, Innsbruck (27. 4.) Bernhard Bügelmayer, Innsbruck, und Dietlinde Karpellus, Innsbruck (27. 4.) Gerhard Schneider, Innsbruck, und Andrea Fritz, Innsbruck (27. 4.) Thomas Reim, Mühlacker, BRD, und Ingrid Stübinger geb. Mair, Innsbruck (28. 4.) Maximilian Mühlsteiger, Innsbruck,

und Anita Sonnendorfer, Wattens, Tirol (28. 4.) Dr. rer. nat. Christian Lubich, Innsbruck, und Margareta Gruber, Innsbruck (28. 4.) Hubert Wohlwend, Mils, Tirol, und Andrea Zavadil, Innsbruck (28.4.) Roland Larcher, Innsbruck, und Sabine Wurscher, Innsbruck (28.4.) Gerhard Schwitzer, Innsbruck, und Ulrike Zelodec, Innsbruck (28. 4.) Erwin Bortolotti, Innsbruck, und Rosemarie Orgler, Innsbruck (28. 4.) Klaus Potocnik, Innsbruck, und Ingeborg Magerl, Wattens, Tirol (28. 4.)

GEBURTEN Daniela Sala (26. 3.), Innsbruck Nathalie Turnier (29. 3.), Innsbruck Manuela Kapeller (31.3.), Innsbruck Simone Lörting (3. 4.), Innsbruck Ines Meier (29. 3.), Innsbruck Nadine Lössl (28. 3.), Innsbruck Barbara Tonhofer (31.3.), Innsbruck Alois Scherz (2. 4.), Innsbruck Stefan Vögele (4. 4.), Innsbruck Susanne Schöch (1. 4.), Innsbruck Christoph Steinlechner (2. 4.), Innsbruck Martina Völker (11. 4.), Innsbruck David Mark (8. 4.), Innsbruck Tamara Falch (10. 4.), Innsbruck Somaiya Attiya (13. 4.), Innsbruck Petra Kneißl (13. 4.), Innsbruck Matthias Aberfeld (10. 4.), Innsbruck René Mair (29. 3.), Innsbruck Srecko Tolic (25. 3.), Innsbruck Daniel Zemann (8. 4.), Innsbruck Bernhard Kljaic (9. 4.), Innsbruck Katharina Mayr (14. 4.), Innsbruck Martin Windischer (17. 4.), Innsbruck Andreas Kolozs (1. 4.), Innsbruck Alexandra Bergmann (9. 4.), Innsbruck Michael Fedesin (17. 4.), Innsbruck Clemens Herbert Johann Forster (28. 3.), Innsbruck Christine Schüller (31.3.), Innsbruck Stefanie Schauer (3. 4.), Innsbruck Kathrin Watzinger (5.4.), Innsbruck Ewald Badstuber (5. 4.), Innsbruck

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das grüne Telefon 26771-351—Durchwahl Wir helfen Ihnen gerne und sind Ihnen dankbar. Ihr Amt für Umweltschutz

Daniela Huber (6. 4.), Innsbruck Philipp Ziegler (6. 4.), Innsbruck Marion Wackerneil (8. 4.), Innsbruck Thomas Maria Simon (10. 4.), Innsbruck Clemens Markus Jud (12. 4.), Innsbruck Clemens Michael Juen (13.4.), Innsbruck Katrin Gabriele Gleirscher (15. 4.), Innsbruck Christoph Walter Mantl-Mussack (16. 4.), Innsbruck Stella Sidonie Oesch (16. 4.), Innsbruck Ingrid Claudia Blumthaler (16. 4.), Innsbruck Patricia Retter (16. 4.), Innsbruck Wolfgang Klaus Kramer (18. 4.), Innsbruck Nina Maria Ulrike Emilie Niederkofler (19. 4.), Innsbruck Manuel Philipp Binder (19.4.), Innsbruck Clara Feßler (24. 4.), Innsbruck Peter Christian Knoflach (26. 4.), Innsbruck Sonja Sabine Hell (26.4.), Innsbruck Christina Baumann (27. 4.), Innsbruck Astrid Baumann (27. 4.), Innsbruck Denise Sarah Schreyer (29.4.), Innsbruck

STERBEFÄLLE

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Maria Dietrich (11. 4.), Innsbruck Clara Müller (12. 4.), Innsbruck Karl Gapp (13. 4.), Innsbruck Maria Radesinsky (14.4.), Innsbruck Erwin Litterbach (17.4.), Innsbruck Marianne Dörfler (17.4.), Innsbruck Hellmut Juen (16. 4.), Innsbruck Theresia Grammel (16. 4.), Innsbruck Elfrieda Pitschieler (17. 4.), Innsbruck Martha Strele (18. 4.), Innsbruck Aloisia Senn (19. 4.), Innsbruck Alfred Nemec (19. 4.), Innsbruck Crescenzia Kapferer (19. 4.), Innsbruck Elisabeth Kahl (19. 4.), Innsbruck Bettina Lechner (18. 4.), Innsbruck Aloisia Witting (20. 4.), Innsbruck Hermann Moser (19. 4.), Innsbruck Karl Gelb (20. 4.), Innsbruck Kamila Blachfellner (20. 4.), Innsbruck

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AngeZubau, Knappenweg 1, Anton Mair bote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn Garage, Gramartstraße 57, Dr. Karl das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichKatzlberger, Adamgasse 15 tigt werden. Bankfiliale, Schützenstraße 46c, Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, dem 5. Juni 1984, um 11 Uhr Creditanstalt-Bankverein, Mariabei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, SitzungszimTheresien-Straße 36 mer, statt. Anbau, Kaspar-Weyrer-Straße 5, DoDen Offertstellern steht es frei, derselben beizuwohnen. ris Kofier G E N E R A L D I R E K T I O N Änderung, Schneeburggasse 66, nuin-Fischler-Straße 11—13, A n künder Ges.m.b.H., Bozner Platz Nr. 2 Werbeeinrichtung, Wilhelm-GreilStraße Nr. 14, Victoria LebensVers. AG., z. HD. Fil.-Dir. H . Mümmler, Wilhelm-GreilStraße 4 Werbeeinrichtung, Höttinger Au 26, Franz Schweighofer, Hotel Savoy, Höttinger Au 26 Werbeeinrichtungen, Amraser-SeeStraße 56a, dm-Drogeriemarkt Ges.m.b.H, Filiale 637, Anichstraße7 Überdachung, Schießstandgasse 2b, Anton Heis, Dorf gasse 11 Garage, Klammstraße 69, Franz Giakomini

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Öffentliche Ausschreibung

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STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Erneuerung der Dacheindeckung des Wohnhauses III beim Kraftwerk „Obere Sill". Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 450.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Angebotseröffnung: Dienstag, den 29. Mai 1984,10.30 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer. Den Offertstel- Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 7. Juni 1984, 11 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner lern steht es frei, der Angebotseröffnung beizuwohnen. Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenGENERALDIREKTION den. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, dem 7. Juni 1984,11 Uhr STADTWERKE INNSBRUCK bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION

Öffentliche Ausschreibung

Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Erneuerung der Fernsehüberwachungsanlage im Kraftwerk STADTWERKE INNSBRUCK „Obere Sill". Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 250.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 7. Juni 1984,11.15 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin hegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, dem 7. Juni 1984, 11.15 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION

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Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von 3M-Scotch-Gießharzmuffen sowie 3M-ScotchZubehör. Die Ausschreibungsunterlagen können ab Montag, dem 7. Mai 1984, bei den Stadt werken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 250.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: spätestens 28. Mai 1984, 10.30 Uhr. GENERALDIREKTION

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Adolf Strauss, Seilergasse 9, Gastgewerbe in der Betriebsart „Restaurant" Heinrich Holzer, Col-di-LanaStraße 12, Aufstellung und Vermietung von Unterhaltungsspielautomaten „ZZ-Agentur Stoll Gesellschaft m.b.H. Transporte K G " , Kaufmannstraße 14, Güterbeförderung mit Kfz (Fernverkehr), beschränkt auf 3 Lkw und weiters beschränkt auf Presseprodukte usw. „Souvereign Systems B. V. Filiale Innsbruck", Schlachthofgasse 2, Handel mit Computern und deren Zubehör Dorothea Tiefenbrunner, Ing.Etzel-Straße 19, Wäschewarenerzeuger Birgit Schwanzer, Gumppstraße 59, Werbegestalter Ing. Peter Haditsch, Mentlgasse 18, Betrieb eines technischen Büros auf dem Fachgebiet „Innenarchitektur" „PS Werbegesellschaft m.b.H. & Co. K G " , Defreggerstraße 38, Werbegrafik Barbara Philipp, Heiliggeiststraße 12, Handel mit Altwaren Barbara Philipp, Heiliggeiststraße 12, Privatgeschäftsvermittlung, beschränkt auf die Verkaufsvermittlung Rudolf Ruetz, Amraser-See-Straße 56a (weitere Betriebsstätte v. Kematen, Bahnhofstraße 1), Bäckergewerbe, hier beschränkt auf einen Verkaufsstand Heinrich Lechleitner, Schützenstraße 46g, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik Wolfgang Daum, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kantine", Kranebitten, Baugelände der Landwehrkaserne Paul Höller, Goethestraße 12, Güterbeförderung mit Kfz, beschränkt auf die Ausübung mit 5 Lkw Dipl.-Ing. Mohamed Mehdi Vanii, Gufeltalweg 34a (Standortverlegung von Hall i . T., Hötzendorfplatz 2), Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen usw. Dipl.-Ing. Mohamed Mehdi Vanii, Gufeltalweg 34a (Standortverlegung von Hall i . T., Hötzendorfplatz 2), Aufstellung von Lüftungsanlagen der Oberstufe usw. Andrea Spörr, Seilergasse 13 (Standortverlegung von Lans Nr. 42), Gold- und Silberschmied und Juwelier Josefa Pretterer, Sillgasse 3, Gastgewerbe in der Betriebsart „Gasthaus" Alfred Brunhumer, Sparkassenplatz 2, Antiquitäten- und Kunstgegenständehandel Herbert Tschörner, Hinterwaldnerstraße 17b, Versicherungsmakler „familia" F. M . Zumtobel Gesellschaft m.b.H. & Co., Höttinger Au 26 (Betriebsstätte von Dornbirn,

Marktstraße 67), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel „familia" F. M . Zumtobel Gesellschaft m.b.H., Innrain 100 (Betriebsstätte von Dornbirn, Marktstraße 67), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Alfred Vedovelli, Gumppstraße 22, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Peter Stolz, Prinz-Eugen-Straße 79, Handelsgewerbe, beschränkt auf Einzelhandel mit Lebensmitteln Friedrich Holzmann, MatthiasSchmid-Straße, Schlachthof, Handelsagent, beschränkt auf Vermittlung von Vieh und Fleisch Friedrich Holzmann, MatthiasSchmid-Straße, Schlachthof, Handelsgewerbe, beschränkt auf Handel mit Vieh und Fleisch Raoul Senoner, Gumppstraße 42, Herstellung von Temperaturreglern Herbert Gyß, Mößlgasse 16, Pressefotograf Roswitha Kinspergher, Friseur und Perückenmacher, Schneeburggasse 71 „Teppich-Paule, Franz Paule K G " , Roßaugasse 30 (Betriebsstätte von Ried im Innkreis, Bayrhammergasse 7), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel mit Teppichen usw. Thomas Schwabe, An-der-LanStraße 38 (Betriebsstätte von Völs, Aflinger Straße 2), Friseur und Perückenmacher Hagen Müller, Petzoldstraße 1, Handelsagent Susanne Lari, Eichlerstraße 16, Einzelhandel mit Sportartikeln Hans Hundegger, Claudiastraße 12, Einzelhandel mit Papier- und Schreibwaren, Zeitschriften usw. Karoline Herb, Rechenhofweg 101, Einzelhandel mit Nahrungs- und Genußmitteln usw. Augustin Fischer, Reut-NicolussiStraße 12, Einzelhandel mit Nahrungs- und Genußmitteln Abdel Hamid El-Sherbiny, Rennweg 1, Im- und Exporthandel „TB-Hanel Technisches Büro für Elektrotechnik Gesellschaft m.b. H . " , Res sei Straße 41, technisches Büro für Elektrotechnik „Buchhandlung und Antiquariat Klemens Dankl Gesellschaft m.b.H.", Bürgerstraße 28, Vermietung von Videokassetten Walter Patreider, Schützenstraße 10, Montage und Demontage von vorgefertigten Winkelprofilen und Fachböden usw. Helmut Peer, Pestalozzistraße 17, Werbegestalter „P. Dussmann Dienstleistungsgruppe Gesellschaft m.b.H.", Wilhelm-Greil-Straße 19, Bewachungsgewerbe Edith Schiestl, Gramartstraße 46, Gastgewerbe in der Betriebsart „Gasthaus" „Otto Praxmarer, Import-Großhandel, Gesellschaft m.b.H. & Co.

K G " , Leipziger Platz 1, Handelsgewerbe „Saggen Plastik Hans und Kurt Erlacher O H G " , Pembaurstraße 17, Vermieten von Gerüsten Hansjörg Steinmayr, Gufeltalweg 5, Handelsgewerbe Franz Lindner, Kranebitter Allee 5, Karosseriebauer „Dr. Reinauer Gesellschaft m.b. H . " , Leopoldstraße 42a (Betriebsstätte von Wien XV, Märzstraße 23), Handelsgewerbe, beschränkt auf Büromaschinen einschließlich Registrierkassen usw. „Prental Handelsgesellschaft m.b. H . " , Maria-Theresien-Straße 49, Handelsgewerbe, beschränkt auf Textilien, Baby- und Kinderausstattungsartikel usw. Stefan Polaschek, Falkstraße 33, Versicherungsmakler Peter Demartin, Sillgasse 12 (Standortverlegung von Kematen, Axamer Straße 3), Handel

Feri Michael Gillming, Museumstraße 19, Herstellung von künstlichen Fingernägeln Gerhard Schlesinger, Brunecker Straße (Bundesbahnbetriebsgebäude), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Nahrungs- und Genußmitteln Reinhard Löffler, Schöpfstraße 49, Versicherungsmakler Reinhard Löffler, Schöpfstraße 49, Berater in Versicherungsangelegenheiten Josef Resch, Erlerstraße 19, Buch-, Kunst- und Musikalienverlag, beschränkt auf den Musikalienverlag für Tiroler Künstler der Unterhaltungsbranche „Management Data, Datenverarbeitungs- und Unternehmungsberatungsgesellschaft m.b.H.", Mariahilfpark 1 (weitere Betriebsstätte von Wien IX, Julius-TandlerPlatz 3), Betriebsberatung „Management Data, Datenverarbei-

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Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Gaswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Gasdruckregler, Gasfilter und Odoriereinrichtung. Teilnahmeberechtigung: Alle einschlägigen Fachfirmen. Die Ausschreibungsunterlagen können ab Montag, dem 7. Mai 1984, bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,4. Stock, Zimmer 9, gegen einen Unkostenbeitrag von S 450.—, betreffend Gasdruckregler, Gasfilter und Odoriereinrichtung, behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 29. Mai 1984, 9.55 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Dienstag, den 29. Mai 1984,10 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer. Den Offertstellern steht es frei, der Angebotseröffnung beizuwohnen. GENERALDIREKTION

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung eines Batterieladegerätes und einer Gegenzellenschalteinrichtung für die 110-V-Notstrombatterie im Kraftwerk Obere Sill. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 250.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 7. Juni 1984,11.30 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin hegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, dem 7. Juni 1984, 11.30 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION

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tungs- und Unternehmungsberatungsgesellschaft m.b.H.", Mariahilfpark 1 (weitere Betriebsstätte von Wien IX, Julius-TandlerPlatz 3), Vermietung von elektronischen Datenverarbeitungsmaschinen usw. Ludmilla Wechdorn, Maximilianstraße 5, Einzelhandel mit Goldund Silberwaren, unechtem Schmuck, Bijouteriewaren und Uhren Konrad A . Roider, Hormayrstraße 8, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, beschränkt auf die Entwicklung und Herstellung von Software Christina Rist, Pradler Straße 32, Kleinhandel mit Obst und Gemüse „Umdasch Industriegesellschaft m.b.H.", Höttinger Gasse 12b (Betriebsstätte von Amstetten, Reichsstraße 23), fabriksmäßige Erzeugung von Holzwaren, Möbeln, Türen usw., hier LadenbauVerkaufsbüro Dipl.-Kfm. Hanno Vogl-Fernheim, Höttinger Au 45a (EZL. 2917 II, KG Hötting), Gastgewerbe in der Betriebsart „Hotel garni" „Greiter & Greiter Betriebsberatung Gesellschaft m.b.H.", Kaiserjägerstraße 40, Betriebsberater einschließlich Betriebsorganisator Werner Hanl, Lönsstraße 24, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Land- und Baumaschinen „Stelrad Radiatoren- und Kesselwerke Gesellschaft m.b.H.", Kapuzinergasse 11 (Betriebsstätte von Wien X , Triester Straße 33), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit technischen Gasen usw. Johann Harpf, Salurner Straße 16, Vermittlung von Personenbeförderungsleistungen des Taxigewerbes durch Taxifunk Lieselotte Büchele, Obexerstraße 18, Gastgewerbe in der Betriebsart „Büffet" Peter Pfötscher, Schneeburggasse 14, Gold- und Silberschmied und Juwelier Robert Urbanner, An-der-LanStraße 45, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel mit Maschinen sowie Eisen- und Metallwaren Peter Sürth, Zeughausgasse 4c, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel mit Büromaschinen Gerhard Schützenhofer, Innstraße 91, Karosseriebauer Robert Stibernitz, Angergasse 9, Uhrmacher Hans Weiss, Gerhart-HauptmannStraße 36, Versicherungsmakler Olga Larcher, Innrain 100, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Papier- und Büroartikeln „Richard Schöps & Co. Gesellschaft m.b.H.", Maria-Theresien-Straße 51—53 (Betriebsstätte v. Wien Seite 22

X X I , Franz-Jonas-Platz 7), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Kleinhandel Dipl.-Ing. Erwin Vogl-Fernheim, Höttinger Au 45a (EZL. 2917 II, KG Hötting), Gastgewerbe in der Betriebsart „Hotel garni" Dietmar Kohlhaupt, Hunoldstraße 3 (Standortverlegung von Hall i. T , Weinfeldstraße 13), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Flurfördergeräten usw. Dietmar Kohlhaupt, Hunoldstraße 3 (Standortverlegung von Hall i. T , Weinfeldstraße 13), Werbegestaltung Mag. Roderich Urschler, Holzgasse 2a, Handelsagent Mag. Roderich Urschler, Holzgasse 2a, Betrieb eines Schreibbüros Helene Giner, Amraser Straße 1, Blumenbinder „Gregor, Egger & Co. Gesellschaft m.b.H.", Sillgasse 12 (Betriebsstätte v. Wien I, Goldschmiedgasse 6), Berater in Versicherungsangelegenheiten Dietrich Arnold, Lanser Straße 12, Mietwagengewerbe, beschränkt auf 1 Pkw bis zu 9 Sitzplätzen einschließlich Fahrersitz sowie beschränkt auf die Gäste der eigenen Hotel- und Restaurationsbetriebe usw. Gerhard Kirschner, Exerzierweg 5/II, Handelsagent, beschränkt auf die Vermittlung von Handelsgeschäften mit Büromaschinen „Interfab Freizeitanlagenbau Gesellschaft m.b.H.", AntonRauch-Straße 8c, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Spiel- und Sportgeräten „Milan Servis Buchbinderei Gesellschaft m.b.H.", Andreas-HoferStraße 5, Buchbinder Wilfried Fischer, Olympiastraße 10, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Sportleraufbaupräparaten Egon Mitterer, Sillhöfe 5, Maler und Anstreicher Mahrouse Abd el Malak, Dr.Stumpf-Straße 125, Feilbieten von Naturblumen im Umherziehen von Ort zu Ort oder von Haus zu Haus Dieter Kleisch, Reichenauer Straße 144, Masseur Mag. rer. soc. oec. Martin Hauser, Purnhofweg 39, Handelsagent Rudolf Eberhard, Speckbacherstraße 38, Versicherungsmakler Ingrid Hanspeter, Felseckstraße 33, Erzeugung von kunstgewerblichen Gegenständen aus Borten Harald Sailer, Andreas-Hofer-Straße 34, Handel mit Altwaren und Einzelhandel mit üblichen Reiseandenken Karl Barta, Erzherzog-Eugen-Straße 54, Werbeberater Josef Aigner, Marktgraben 10, Handelsgewerbe Wolfgang Blaim, Arzler Straße 158 E, Adressenvermittlung Christine Geiger, Pontlatzer Straße 47, Handelsgewerbe, beschränkt

auf den Handel mit Bier und alkoholischen Getränken Dr. Gabriel Dako, Tiergartenstraße 25, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit gebrauchten Fahrzeugen „Raiffeisen Immobilien- und Baubetreuungs-Gesellschaft m.b.H.", Adamgasse 1, Baumeister „Raiffeisen Bau Tirol Gesellschaft m.b.H.", Adamgasse 1, Baumeister Helmut Kohlegger, Innstraße 49, Gastgewerbe in der Betriebsart „Büffet" (tägliche Sperrstunde 22 Uhr) „Hoval Gesellschaft m.b.H.", Leopoldstraße 41b (Betriebsstätte von Rankweil, Bundesstraße 70), Gasinstallation, eingeschränkt auf den Anschluß von Geräten der Firma Hoval „Hoval Gesellschaft m.b.H.", Leopoldstraße 41b (Betriebsstätte von Rankweil, Bundesstraße 70), Aufstellung von Niederdruckzentralheizungsanlagen usw. Reinhard Löffler, Andechsstraße 48, Betrieb eines Tonstudios Kurt Schacher, Hunoldstraße 3, Versicherungsmakler Gertraud Maria Ullmann, GerhartHauptmann-Straße 30, Damenkleidermacher Josef Eisendle, Andechsstraße 44, Gastgewerbe in der Betriebsart „Cafe-Restaurant" Monika Hanser, Marktgraben 10, Schönheitspfleger (Kosmetiker) „Karl Früh Lüftungs- und Klimaanlagen Gesellschaft m.b.H.", Andreas-Hofer-Straße 43, Handelsagent „Karl Früh Lüftungs- und Klimaanlagen Gesellschaft m.b.H.", Andreas-Hofer-Straße 43, Handelsgewerbe Johann Mangott, Innrain 26, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Max Bucher, städt. Schlachthof, Handelsgewerbe, beschränkt auf Stech- und Schlachtvieh sowie Großhandel mit Fleisch Kurt Seiwald, Amthorstraße 38, Werbegrafik Karl Winter, Monte-Piano-Straße 18, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Kraftfahrzeugen Hans Migglautsch, Noldinstraße 11, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Nahrungsund Genußmitteln Dr. Rudolf Scherzer, Gumppstraße 1, psychologische Beratung Ing. Franz Tschaikner, Reichenauer Straße 91, Baumeister Martin Telser, Radetzkystraße 50, Güterbeförderung mit Kfz für den Güterfernverkehr, beschränkt auf 2 Lkw „Apotheke zur Triumphpforte und Drogengroßhandel — Leopold Bichler K G " , Müllerstraße la, Drogistengewerbe Hermann Nikolaus Zoller, Leopoldstraße 47, Bäcker

Ausstellungen Fortsetzung von Seite 6 Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15: Peter Willburger — Grafik — bis 17. Juni; Die tirolische Nation 1790— 1820 — Landesausstellung 1984 — 6. Juni bis 14. Oktober (Mo. bis Sa. von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr, So. von 9 bis 12 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: Euromedia 1984 — Europas Medienlandschaft im Umbruch — 25. Mai (14 bis 18 Uhr), 26. Mai (9 bis 17 Uhr); Innsbrucker Fotoschau — 29. Mai bis 6. Juni (16 bis 18 Uhr) Galerie im Taxispalais, Maria-Theresien-Straße 45: Werner Berg 1904—1981 — Ölbüder und Holzschnitte — bis 26. Mai; Neuere Tiroler Kunst, Süd-, Nord-, Osttirol — 29. Mai bis 1. Juli (Mo. bis Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr) Galerie Maier, Sparkassenplatz 2: Josef Dobrowsky — Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen — bis 19. Mai; Hans Boehler — Ölbilder, Zeichnungen — 22. Mai bis 9. Juni; Armin Pramstaller — Radierungen — 14. bis 30. Juni (Mo. bis Fr. von 10 bis 12 und von 15 bis 18.30 Uhr, Sa. von 9.30 bis 12.30 Uhr) Galerie Krinzinger, Adolf-PichlerPlatz 8: Zwischenbilanz — Neue Deutsche Malerei — bis 23. Mai; Erwin Bohatsch — Malerei — 25. Mai bis 16. Juni (Di. bis Fr. von lObis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Galerie Bloch, Herzog-FriedrichStraße Nr. 5: Wilhelm Thöny — Zeichnungen — bis 2. Juni; M i chaela Schweeger — ab Juni (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Galerie Annasäule, Adamgasse 7: Fritz Panzer — Neue Bilder — bis 20. Mai; anschließend Peter Krawagner — Neue Arbeiten (Di. bis Fr. von 10 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, Sa. von 10 bis 12.30 Uhr) Turmbund, Leopoldstraße 6/1: E l mar Kopp — Aquarelle — bis 8. Juni (Mo. bis Fr. von 9 bis 12 Uhr, Mo. und M i . von 17 bis 19 Uhr) Galerie Innsbruck, Tempistraße 2: Miller-Aichholz — Ölbilder, Aquarelle — ab 7. Mai (geöffnet während der Geschäftszeiten) Galeothek, Herzog-Friedrich-Straße 3: Hubert Hatzi — Ölbilder — bis 16. Juni (Mo. bis Fr. von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) Galerie d'Ecole, Kindergartenweg Nr. 3: Ernst Degasperi — Federzeichnungen, Graphiken — bis 18. Mai; Dina Larot aus Wien (Raum I), Felix Mackowitz, Innsbruck (Raum II) — 12. (Vernissage) bis 29. Juni (Mo. bis Fr. von 16 bis 19 Uhr)

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STADTMAGISTRAT INNSBRUCK FRIEDHOFSBEHÖRDE Zahl: IV-Friedh. 199/1984 Betr.: Erlöschen des Benützungsrechtes durch Zeitablauf

Kreutz Juliane, 17. 8. 1982 1962 24 Klein Anna, 20. 4. 1983 1973 Hanusch Maria, 8. 3. 1981 24a 1956 Happl Maria, 6. 1. 1983 36 1973 40 Hansel Anna, 22. 10. 1982 1972 Bei Durchsicht der Grabbücher stellt die Friedhofsbehörde fest, daß hinsichtHeilig Gabriele, 27. 12. 1983 lich einer Reihe von Grabstätten jener Zeitraum abgelaufen ist, für den eine 53 1973 Grabbenützungsgebühr bezahlt wurde. 84 Fischer Chri11. 4. 1983 53 Immel Johanna, Talstraße 3, D-7022 Leinfelden stine, 1963 Spruch 54 32 Stetson Edgar, 4700 Broadway, Simpson Asti, 18. 9. 1983 New York, NY-10040 1963 Die Friedhofsbehörde stellt gemäß § 29 Abs. 1 lit. a Innsbrucker Friedhofs- 64 Steidl Gottfried, Innsbrucker Heiss Luise, 23. 10. 1982 26 ordnung vom 12. Juli 1968 fest, daß das Benützungsrecht an folgenden GrabStraße 80, 6130 Schwaz 1972 stätten infolge Ablaufes des Zeitraumes, für den eine Grabbenützungsgebühr 64 Brattenberger 17. 1. 1983 67 Brattenberger Jeanna, 32 rue bezahlt wurde, erloschen ist. de la Breche aux Loups, Johann,1973 F-75012 Paris 64 76 unbekannt Slivka Oskar, 15. 3. 1983 1973 Grab- GrabName u. Anschrift der vormals zuletzt beiges. Benützg.-Recht Arkade VI/4 unbekannt Schmitt Wolf- 14. 3. 1946 feld Nr. Benützungsberechtigten im Jahre... erloschen gang, 1945 am... Arkade VI/11 unbekannt Galle Franz, 18. 7. 1948 1945 I. Friedhof West: III. Friedhof Hötting: Alter Teil: E 46 Christensen Gertrud, SikelSchweng Berta 30. 7. 1982 3 175a Pilsinger Hedwig, Dorfgasse Kuntner Julia, 30. 3. 1983 gatan 2, S-41481 Göteborg 1931 Nr. 60a, hier 1973 H 39— 40 Rohm Alfons, Sillgasse 11/1, Benner Berta 1. 2. 1983 IV. Friedhof Mühlau: hier 1969 Wand 32 Bleyer Franziska, 441 Campus Dr. Juda Adele, 28. 2. 1980 16. 3. 1982 K 184—185 Hofmann Elly, Rechengasse 1, Hofmann Drive, Buffalo 26, N.Y., USA 1949 G hier Gabriele, 1972 Wand 8 Harold Josef, Franz-Fischer- Harold Amalia, 1. 1. 1983 189—190 Wörndle Elisabeth, UniverL Wörndle Elisa- 17. 2. 1983 oben Straße 5a/II, hier 1952 beth, 1973 sitätsstraße 13, hier V. Friedhof Igls: I 40 Schwab Cilli, In der Ulle 12, Schwab Franz- 20. 8. 1983 Neuer Teil: 6080 Igls Josef, 1973 Gschnitzer The- 2. 12. 1982 4 Gschnitzer Theresia, Kapu178 rese, 1942 zinergasse 30, hier Den vormals Benützungsberechtigten wird gemäß § 29 Abs. 3 Innsbrucker 7 229 Karolina Karmelio, Lendgasse Karmelio Karo- 5. 5. 1982 Friedhofsordnung 1968 aufgetragen, binnen drei Monaten nach Anschlag lina, 1942 Nr. 22, 6060 Hall dieses Bescheides an der Amtstafel der Stadtgemeinde Innsbruck, das Grab9 Semolic Maria, Marcottini 3, Tschandl Anto- 24. 8. 1982 36 denkmal einschließlich sonstiger auf der Grabstätte befindlicher Gegenstän1-34070 Doberdo del Lago (GO) nia, 1972 de zu entfernen. Bei Nichteinhaltung dieser Frist werden diese Gegenstände 87 Zalar Mario, 15. 10. 1983 9 unbekannt ohne Anspruch auf Entschädigung zugunsten der Stadtgemeinde Innsbruck 1973 für verfallen erklärt. Aichner Anna, Roseggerstr. 45, Aichner Viktor, 9. 5. 1983 9 200 hier 1973 Rechtsmittelbelehrung Wille Maria, Ing.-Thommen- Stainer Franz, 6. 11. 1983 9 222 Gegen diesen Bescheid ist ein Rechtsmittel zulässig. Dieses hat einen begrün1963 Straße 8, hier deten Berufungsantrag zu enthalten und ist binnen zwei Wochen, gerechnet 10 46 Tomas Zarko, Weiherburggasse Zarko Tomas, 25. 4. 1982 vom Tage der Zustellung an, beim Stadtmagistrat Innsbruck schriftlich oder 1972 Nr. 35, hier telegrafisch einzubringen. Die Berufung ist zu vergebühren: die Eingabe mit 10 74 Dragomir Bizic, Bauerngasse Bizic Gojko, 13. 11. 1983 120 Schilling, Beilagen mit 30 Schilling pro Bogen, maximal mit 180 SchilNr. 1, hier 1973 ling. Palmann Franz, Mitterberg 14, Palmann Chri- 5. 3. 1982 10a 15 8962 Gröbming, Stmk. stine, 1942 Begründung 11 Wagner Margarethe, KaiserSuska Maria, 25. 7. 1983 145 Das Benützungsrecht an einer Grabstätte wird grundsätzlich nur beschränkt Franz-Josef-Str. 10/IV, hier 1973 auf einen bestimmten Zeitraum gegen Bezahlung einer entsprechenden Kaufmann 13 192 Koch Martin, 6134 Vomp 68 4. 11. 1983 Grabbenützungsgebühr zugewiesen. Nach Ablauf dieses Zeitraumes erlischt Maria, 1973 das Benützungsrecht gemäß § 29 Abs. 1 Ut. a Friedhofsordnung 1968, sofern 18 64 Brünnler Henriette, AngerWeran Leopol- 19. 1. 1982 der Benützungsberechtigte nicht vorher um eine Verlängerung des Benütdine, 1972 zellgasse 8, hier zungsrechtes ansucht. Evan- 64 Berka Hermine, Cottagegasse Matzner Karo- 9. 6. 1983 Gemäß § 28 Abs. 5 Innsbrucker Friedhofsordnung ist der jeweilige Nachfolgel. III Nr. 62/3, 1190 Wien lina, 1933 ger im Benützungsrecht dem Stadtmagistrat Innsbruck unverzüglich mitzuUrnenhain alt Fracalossi Maria, AndreasPisetta Adolf, 1. 3. 1982 teilen. In den Fällen, in denen dieser Verpflichtung nicht nachgekommen 1972 Block6,Nische2 Hofer-Straße 26, hier wurde oder in denen aus anderen Gründen die Benützungsberechtigten nicht Urnenhain 16. 12. 1982 Feichtinger Karl, Pacherstraße Feichtinger ausfindig gemacht werden konnten, mußte die Zustellung dieses Bescheides, neu 178 Nr. 14, hier Karl, 1965 gestützt auf § 43 Innsbrucker Friedhofsordnung in Verbindung mit § 29 AVG, Urnenhain Sternbauer Alois, StelzhamStangl Theo- 27. 12. 1982 im Wege der öffentlichen Kundmachung erfolgen. Die Friedhofsbehörde neu 244 merstr. 27, 4950 Altheim, OÖ dor, 1973 hatte daher mit Bescheid das bereits eingetretene Erlöschen des Benützungsrechtes festzustellen. II. Friedhof Ost (Pradl): 16 Todorovic Nikola, Breitweg Todorovic Da- 1. 6. 1982 261 Der Entfernungsauftrag stützt sich auf die im Spruch zitierte Gesetzesstelle. Nr. 52,6060Absam nica, 1972 Eine dreimonatige Frist kann wohl als angemessen bezeichnet werden. Dies 16 262 insbesondere auch in Hinblick auf den akuten Mangel an Grabstätten. Stanojevic Zyorad, 6130 Stanojevic Rad- 14. 2. 1982 Vomperbach 100 mila, 1972 Innsbruck, 11. April 1984 Der Abteilungsleiter: 18 135 Unterrainer Alois, West PirUnterrainer 13. 3. 1982 Senatsrat Dr. Loinger Friedrich, 1968 montkade 107a, Den Haag

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Mittendorfer Marianne, Burgenlandstraße 21, hier 127 Klein Karl, Kahlenbergstraße 3, 1190 Wien Hanusch Maria, Defregger13 straße 36, hier Happl Maria, Premstraße 32a, 48 hier 124—125 Mader Edeltraud, 6135 Stans Nr. 199 71 unbekannt

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 5

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Die Errichtung der Annasäule In der Nacht zum 26. Juli ( = A n natag) 1703 verlegten die Bayern ihr Heerlager von Wilten nach Hötting und flohen dann über Ziri und Scharnitz aus Tirol. A m 1. März 1704 erklärte der Abgesandte des Brixner Fürstbischofs Kaspar Ignaz Graf Künigl Von Dr. Herbert Woditschka (1702—1747) in einer Sitzung des Engeren Ausschusses des Tiroler Landtags in Bozen, es sei notwendig, aus Dankbarkeit für die 1703 erfolgte Befreiung vom Feind ein Gelöbnis abzugeben. Nachdem in der Sitzung vom 4. März die Meinungen über den Inhalt eines solchen Gelöbnisses noch sehr verschieden waren, wurden am 7. März folgende drei Punkte beschlossen: 1. Das Fest Mariä Empfängnis soll im ganzen Land Tirol gefeiert werden; überdies soll eine Marmorsäule mit der Jungfrau und Gottesmutter Maria und den Diözesanpatronen Kassian (Brixen) und Vigilius (Trient) vor dem Landhaus errichtet und jede Samstagnacht dort eine Lampe angezündet werden. 2. Jährlich soll am 26. Juli (= Annatag), an welchem Tag der Feind

die Haupt- und Residenzstadt Innsbruck verlassen hat, von der Stadtpfarrkirche zu St. Jakob aus eine Prozession zur Votivsäule gehalten werden — aus diesem Grund erhielt diese Mariensäule den Namen „Annasäule" —, desgleichen sollen von der Landeskasse je ein Gulden als Almosen an zwölf Bedürftige gegeben werden. 3. Ein gleiches Almosen soll am 9. September ( = Fest Mariä Geburt), an welchem Tag der Feind die Stadt Trient verlassen hat, gegeben werden. A m 15. März 1704 erfolgte in der Mariahilfkirche in Innsbruck das feierliche Gelöbnis der Tiroler Landstände zur Errichtung der Annasäule. Der Auftrag wurde um 4000 Gulden an Cristoforo Benedetti (1660—1735) in Castione bei Mori (Trentino) vergeben, dessen Werkstatt, abgesehen von zahlreichen profanen Kunstwerken, etwa fünfzig Altäre geschaffen hat. Die Goldschmiedearbeiten führte Anton Kuprian aus, die Steinmetzarbeiten am Sokkel, der auf drei Stufen ruht, wurden vom Hofsteinmetz Georg Philipp Appeller und Baumeister Hanns Mayr ausgeführt. Die Kosten für die Aufstellung

der 12,8 Meter hohen Säule betrugen 2275 Gulden. Als Aufstellungsort der Annasäule wird im Gelöbnis von 1704 festgelegt, die Dankessäule werde „gleich vor dem Landthauß" errichtet, das heißt vor dem Bauvorgänger des heutigen Alten Landhauses, dem sogenannten St. Georgenhof. Die tatsächliche Aufstellung 1706 erfolgte dann jedoch in der Mitte der Maria-Theresien-Straße nördlich vom Landhaus. Als Vorbilder für die barocke Innsbrucker Mariensäule kann einerseits die Mariensäule am Marienplatz in München angesehen werden, die Kurfürst Maximilian I. 1638 in Erinnerung an seinen Sieg am Weißen Berg bei Prag errichten hatte lassen, andererseits die 1647 von Kaiser Ferdinand III. in Wien am Hof aufgestellte Mariensäule. Der Sockel der Annasäule ist mit den vier Statuen der heiligen Anna (Nordseite), des heiligen Kassian (Patron der Diözese Brixen; Westseite), des heiügen Vigilius (Patron der Diözese Trient; Ostseite) und des heiligen Georg (bis 1772 Patron des Landes Tirol) geziert. Die auf dem Sockel ruhende korinthische Säule aus rotem Marmor ist mit einer Marienstatue geziert, deren Origi-

nal sich seit 1958 in der Kirche des Benediktinerklosters Fiecht bei Schwaz befindet. Die Inschriften unter den Statuen des Kassian, Vigilius und Georg sind in der Form eines sogenannten Chronogramms verfaßt, das jeweils die Jahreszahl 1703 ergibt. Die Inschrift auf der Nordseite lautet in deutscher Übersetzung: „Der Jungfrau Maria, der unbefleckten Mutter, der Tochter der seligen Anna, setzte das Land Tirol zufolge eines Gelöbnisses dieses Denkmal als ewiges Zeichen schuldiger Dankbarkeit, da die Feinde, sowohl Bayern als auch Franzosen, welche im Jahre 1703 in Tirol eindrangen, auf beiden Seiten jedoch vertrieben wurden, und zwar aus Innsbruck gerade am Fest der heiligen Anna, aus Trient aber am Fest der Geburt der seligen Jungfrau Maria." A m 26. Juli 1706 fand die feierliche Enthüllung der Annasäule statt.

OR H U N D E R T JAHREN 15. Mai: „Um dem vielseitigen Wunsche des Publicums Rechnung zu tragen, hat sich der Innsbrucker Verschönerungsverein entschlossen, probeweise vom 15. Mai bis 15. September Reitthiere für das Gebirg zu tarifmäßigen Sätzen beizustellen. Aufträge nimmt entgegen Frau Witwe Anna Baur, Tabaktrafik, Margarethenplatz. ' ' 16. Mai: „Thierschutzfreundliches. Vor einigen Tagen fiel ein Hund (Rattler) in den Sillcanal, welcher jedenfalls zugrunde gegangen wäre, da keine Möglichkeit war, herauszukommen. Ältere Maurer, welche in der Nähe waren, ergötzten sich daran. E i nige junge .Mörtelbuben' hatten weichere Herzen, und einer davon wagte sich in den Sillcanal, um das arme Thier zu retten. Er zog dasselbe aus dem Wasser, trocknete es und ließ es laufen. "

23. Mai: „Die junge und so kräftig aufblühende Section Innsbruck-Wilten des .Oesterreichischen Touristenclub', welche jetzt nahezu 100 Mitgüeder zählt, hat beschlossen, am Habicht (3274 M.), der als Aussichtspunkt ersten Ranges in den deutschen Alpen gilt, eine Unterkunftshütte zu bauen, welche Die Neustadt mit der Annasäule. Stahlstich vonJ.H. Martens, um 1840. (Original: Stadtarchiv, Repro: den Namen ,Innsbrucker-Hütte' tragen wird." W. Murauer.)


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