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S T A D T N A C H R I C H T E N OFFIZIELLES

MITTEILUNGSBLATT

DER

LANDESHAUPTSTADT 15. Februar 1984/Nr. 2

A n einen Haushalt P.b.b. • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck

Ausgaben reduzieren, Begonnenes fortführen Stagnierende Einnahmen bei wachsenden Aufgaben setzen dem Haushaltsplan für 1984 enge Grenzen (Gr) Nach zweieinhalbtägigen Beratungen am 26., 27. und 28. Jänner hat der Innsbrucker Gemeinderat die Haushaltssatzung 1984 genehmigt. Sie sieht in der ordentlichen Gebarung Einnahmen in der Höhe von 1.858,508.800 Schilling und Ausgaben in der Höhe von 1.906,675.500 Schilling vor, woraus sich ein Zuschußbedarf von 48,166.700 Schilling ergibt. Im außerordentlichen Haushalt sind Ausgaben in der Höhe von 278,834.400 Schilling vorgesehen. Wenn es gelungen ist, die Ausgaben zu reduzieren, ohne dabei die vordringlichen Verpflichtungen einzuschränken, so ist dies der Erfolg des gemeinsamen Bemühens aller im Stadtsenat vertretenen Parteien. S T RD r Kno11

Darauf wies der Finanzreferent Vorlage des Budgets anerkender Stadt, amtsführender Stadt- nend hin. Dies sei besonders rat Dr. Hermann Knoll, bei der wichtig geworden, da sich auf

der finanziellen Ebene für Innsbruck ernstzunehmende Probleme ergeben hätten. Einerseits würden die Einnahmen kaum Steigerungen aufweisen, andererseits habe der Kostendruck auf der Ausgabenseite ständig zugenommen. Die Gemeinde stehe von allen Gebietskörperschaften dem Menschen am nächsten und sei mit seinen Wünschen und Nöten unmittelbar konfrontiert. Um so bedauerlicher sei es, daß die Gemeinden in Österreich bei der Aufteilung des Steueraufkommens immer wieder benachteiligt würden.

So mußte, um die finanzielle Gestion Innsbrucks in den kommenden Jahren zu meistern, der Voranschlag 1984 auf der Ausgabenseite auf das Notwendigste eingeschränkt werden, wozu der Finanzausschuß auch eine einstimmig angenommene Entschließung vorgelegt habe. Darüber hinaus müßten die Gemeinden endlich auch im Finanzausgleich besser bedient werden und habe Innsbruck auch berechtigte Wünsche an das Land Tirol in der Förderung seiner auch dem Land dienenden Aktivitäten. Andererseits müsse die Stadt auch von ihren Mitbürgern eine sozial vertretbare Honorierung städtischer Leistungen verlangen. Im außerordentlichen Haushalt können heuer keine neuen Vorhaben in Angriff genommen werden. Trotzdem sind 200 Millionen Schilling für Investitionen vorgesehen. Davon entfallen u. a. auf den Bau von Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen 59 Millionen, auf die Weiterführung des Sanierungsprogrammes alter Volks- und Hauptschulen sowie Kindergärten 13,5 Millionen, auf die Abwasserbeseitigung und Klärwerksanierung 42,9 Millionen, auf die Wohnhauserweiterung und -Sanierung 30,8 Millionen und auf Grundstücksankäufe 20 Millionen Schilling.

340mal Essen auf Rädern Seite 3 Bürgermeister Romuald Niescher übergab den Stadtschlüssel an den Faschingsprinzen Im Rahmen eines bunten und vielfältigen Faschingstreibens mit Innsbrucker Gruppen und Gastdelegationen, vor allem aus dem größeren Raum der Partnerstadt Freiburg, übergab Bürgermeister Romuald Niescher im Rathaus symbolisch den Stadtschlüssel an Prinz Otto I. und Prinzessin Inge I. Vom Balkon des Rathauses wurde dies der Bevölkerung in launigen Worten mitgeteilt. (Foto: Birbaumer)

Olympiamuseum an dritter Stelle Seite 7


Richtfest für neues Wohnhaus 33 Mietwohnungen — Besiedelung im Oktober (We) Die Gemeinnützige Hauptgenossenschaft des Siedlerbundes errichtet derzeit auf einem 1653 Quadratmeter großen Grundstück zwischen dem erst vor kurzem fertiggestellten „Wohnpark Schmuckgasse" und der Reichenauer Straße im Auftrag der Stadt Innsbruck ein Wohnhaus mit 33 Mietwohnungen und ebenso vielen Pkw-Abstellplätzen. A m 31. Jänner fand die Firstfeier für diesen Neubau statt, an der auch Bürgermeister Romuald Niescher, der Obmann des Siedlerbundes, Reg.-Rat Schumacher, Architekt Mag. Lottersberger sowie Vertreter der Baufirmen und der Arbeiterschaft teilnahmen. Bei den Wohneinheiten handelt es sich um eine Garsonniere, 21 Zweizimmerwohnungen, 3 Dreizimmerwohnungen und 8 als Maisonnetten gestaltete Vierzimmerwohnungen, die voraus-

sichtlich im Oktober dieses Jahres übergeben werden. Das Besiedelungsrecht hat die Stadtgemeinde, die Wohnungen im Erdgeschoß sind behindertengerecht ausgeführt. Die Baukosten belaufen sich auf 37,18 Millionen Schilling, wobei diesem Objekt eine Förderung des Landes Tirol nach dem Bundes-Sonderwohnbaugesetz 1982 zuteil wird. Die Stadt Innsbruck leistet durch ihre Hilfestellung in bezug auf die Grundbeschaffungskosten durch Zurverfügungstellung des Grundstückes und durch die Übernahme eines 25prozentigen Anteiles der Annuitätenleistung eine doppelte Förderung, was zu einer wesentlichen Milderung der Miethöhen beitragen wird. Das Bauvorhaben Klappholzstraße, das in gleicher Weise gefördert wird und 23 Wohneinheiten aufweist, wird im Frühjahr 1985 fertiggestellt werden.

Neues Streugut wird erprobt Unschädliche Alternative zu Salz und Splitt (Th) Im Bemühen, zu den bisher verwendeten Streumitteln im Winter, wie Splitt und in Ausnahmefällen auch Salz, eine weitere Alternative zu finden, gelangt derzeit im ebenen Stadtgebiet versuchsweise auch das Mittel Plantabon — Eis-Ex zum Einsatz. Dieses schmutzigweiße, grobkörnige Auftaumittel unterscheidet sich in seiner chemischen Zusammensetzung wesentlich vom feinkörnigen, rötlich gefärbten Streusalz. Planta-

Letzter Termin für die Abgabe von Subventionsansuchen zur „Förderung der allgemeinen Jugendarbeit" ist der 31. März 1984. Ansuchen, welche die „Förderung von Jugendheimen" betreffen, müssen bis 31. Mai 1984 abgegeben werden. Das Subventionsansuchen ist zusammen mit dem Ergänzungsblatt, das im Kulturamt aufliegt, schriftlich bis zu den genannten Terminen im Kulturamt, Altstadt-Rathaus, HerzogFriedrich-Straße 21, 1. Stock, einzureichen. Seite 2

bon — Eis-Ex besteht aus anorganischen und organischen Stickstoffverbindungen, ist völlig chlor- und natriumfrei und enthält keine toxischen Stoffe oder Schwermetalle. Somit treten beim Einsatz dieses Streumittels auch die bei Salz gegebenen Beeinträchtigungen für Pflanzen und Tiere nicht ein. Zudem kommt es weder zu einer Zerstörung von Eisen und Metallen noch zu Schädigungen von Beton. Der bisherige Einsatz des Mitteis bei beginnender Glättebildung am Abend hat gezeigt, daß der gefährliche Eisfilm, der die Fahrbahnen zu diesem Zeitpunkt zu überziehen begann, zehn Minuten nach dem Streuvorgang weggetaut war. Nicht geeignet hingegen ist das Streumittel für dicke Eisschichten sowie zum Wegtauen von Neuschnee. Die Kosten des umweltfreundlichen Auftaumittels liegen jedoch über dem Vierfachen des bisher verwendeten Streugutes. Dennoch wird die Stadtgemeinde den Versuch im Interesse des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit weiterführen.

Längs der Reichenauer Straße entsteht ein neues Wohnhaus. Trotz ' der relativ kleinen zur Verfügung stehenden Grundfläche konnten in die mit 3007 m angegebene Gesamtnutzfläche ca. 70 m als Kinderspielplatz eingeplant werden. (Foto: Frischauf) 2

• Der in Salzburg akkreditierte türkische Generalkonsul Alaeddin Gülen stattete am 24. Jänner im Rathaus seinen Antrittsbesuch ab und wurde dort von Bürgermeister Romuald Niescher in Anwesenheit von Magistratsdirektor OSR Dr. August Wammes empfangen.

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cordino"-Ländern auf Grund verbesserter Finanzierungsangebote und vermehrter Beratung zu stärken und weiter auszubau• Die Glückwünsche der Stadt überbrachte Kulturstadtrat Dr. Schlenck gemeinsam mit der Leiterin des städtischen Kulturamtes, Frau Senatsrat Dr. Donath, dem Innsbrucker Künstler Professor Franz Thurner, der am 28. Jänner seinen 85. Geburtstag feierte.

• Seit Anfang Dezember gibt das Amt für Umweltschutz der Stadtgemeinde regelmäßig den Schwefeldioxydgehalt der Luft der Öffentlichkeit bekannt. Diese Werte werden nun auch täglich im Rathausdurchgang Maria- • Trotz der äußerst schlechten Theresien-Straße zur Einsicht- Schneeverhältnisse im Dezemnahme ausgehängt. ber konnte in diesem Monat eine Nächtigungssteigerung bei den • Die Stadtmusikkapelle Am- Wintergästen verzeichnet werras hielt kürzlich ihre General- den. Sie betrug in Innsbruck 15,2 versammlung ab, in der Obmann Prozent, in Igls 8,4 Prozent. Ferdinand Neu und Kapellmeister Dir. Bramböck in ihren Äm- • Anläßlich des Gedenkjahres tern bestätigt wurden. Insgesamt 1809—1984 findet am 18. Fewaren die Amraser im abgelaufe- bruar im Tiroler Landestheater nen Jahr 81 mal im Einsatz, rund eine Festvorstellung von George 200 Stunden mußten allein für Fräsers Schauspiel „Gericht in Proben aufgewendet werden. Mantua" statt. Das traditionelle Frühjahrskonzert wird am 12. Mai im Innsbrucker Stadtsaal stattfinden. INNSBRUCKER STADTNACHRICH• Als „Privatbank für Nordund Südtirol" begann die SAVERÖSSLER BANK A G im Jänner in Innsbruck ihre Tätigkeit. Ihre Zielsetzung ist es, die wirtschaftlichen Beziehungen in den „Ac-

TEN — offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Paul Gruber, in der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32466. Druck: Wagner'sche Univ.Buchdruckerei Buchroithner & Co.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2


Täglich rollen 340 warme Mahlzeiten Zwanzig neue Warmhaltegefäße und fünfter Kleinbus für „Essen auf Rädern"

Liebe Mitbürger! Innsbruck ist von einem großen Naturraum umgeben, der im Norden weit ins Karwendel reicht und beispielsweise an die Gemeinde Scharnitz grenzt. Es erscheint mir an der Zeit, in Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden einen geschützten „Umweltteppich" f ü r den Großraum Innsbruck zu schaffen, der dieses einmalige Erholungsgebiet erhält und aufwertet. Das neue Naturschutzgesetz bietet dazu eine Reihe von Möglichkeiten durch die Erklärung zum Landschaftsschutzgebiet, zum Ruhegebiet, zum Naherholungsgebiet oder Naturschutzgebiet durch Verordnung der Landesregierung. Auch die „Karwendelschutzverordnung" m ü ß t e eine zeitgemäße Neufassung erfahren, und das Forstgesetz ermöglicht überdies die Ausweisung eines Gebietes als Erholungswald. Nach einer Bestandsaufnahme und eingehender Diskussion in der Öffentlichkeit sollte unter Mitwirkung kompetenter Vereinigungen, wie des Alpenvereins, der N a turschutzorganisationen, der Bergwacht usw., in enger Z u sammenarbeit mit den Nachbargemeinden und der U m weltschutzabteilung des A m tes der Tiroler Landesregierung ein ausgewogenes Gesamtkonzept erstellt und durchgeführt werden. D a f ü r möchte ich mich im Namen der Stadt Innsbruck mit aller Kraft einsetzen.

(Th) Die seit 1971 laufende A k tion „Essen auf Rädern" der Stadtgemeinde hat nicht nur das Vorjahr mit einem Rekordergebnis von 83.000 verteilten M a h l zeiten abgeschlossen, sondern das neue Jahr mit begrüßenswerten Neuanschaffungen begonnen. Wie zum Teil bereits berichtet, machte die besonders in den Wintermonaten steigende Zahl von Beziehern des Zustelldienstes die Anschaffung eines fünften Fahrzeuges notwendig. Dies bedeutet für die täglichen Ausfahrten eine beachtliche Reduzierung der zuzustellenden Mahlzeiten pro Wagen, was sich positiv für die Essensbezieher in verkürzten Zustellzeiten bemerkbar macht. Wurden bisher alle Mahlzeiten in der Küche des Wohnheimes Hötting zubereitet, so tritt nun eine Änderung insofern ein, als das zusätzliche Fahrzeug vom Innsbrucker Wohnheim in der Dürerstraße versorgt wird. Seine Zustellbereiche sind demzufolge Pradl und Amras. Zulieferung und Verteilung des Essens liegen seit Jahren in den H ä n d e n von Helfern der Freiwilligen Rettungsgesellschaft, die Kosten d a f ü r trägt die Stadtgemeinde. Die zweite Neuerung betrifft die Warmhaltegefäße, in denen die in Einweggeschirr verpackten Mahlzeiten transportiert werden. Zwar leisteten bisher die im städtischen Zentralhof gebauten Holzkisten gute Dienste, dennoch wurde jetzt schaumstoffisolierten Aluminiumbehältern der Vorzug gegeben. Die zwanzig Gefäße, die in ihrer Inneneintei-

lung eine Sonderanfertigung darstellen, haben jeweils die M a ße 80/60/40 Zentimeter und wiegen 18 Kilogramm. Die neuen Behälter führen ebenfalls zu einer Verkürzung der Zustellzeit, da sie mit 20 Portionen um fünf Portionen mehr als früher aufnehmen können. Kostenpunkt pro Kiste 8900 Schilling.

Zur Zeit beziehen 340 Personen das „Essen auf R ä d e r n " . Dieser Kreis wechselt n a t u r g e m ä ß sehr stark, dennoch gibt es Stammkunden, die seit Anbeginn mit dabei sind. Der Großteil jedoch kann die kritischen Situationen meistern und wird gesund oder tritt ü b e r h a u p t einen Heimaufenthalt an.

254 Blumenschmuck-Preisträger Gold-, Silber- und Bronzemedaillen verliehen (Th) Für ihre Mühe um artenreich bepflanzte Gärten oder Balkone ausgezeichnet wurden am 30. Jänner im Großen Stadtsaal 254 Innsbrucker Blumenfreunde. Die Prämierung i m Garten- und Blumenschmuckwettbewerb 1983 nahm Bürgermeister Romuald Niescher vor, der in Anwesenheit des a m t s f ü h renden Stadtrats Dr. Kummer, zahlreicher Ehrengäste sowie der Mitglieder der Jury die Preisträger herzlich willkommen hieß und ihnen f ü r ihren Beitrag zu einem schöneren Stadtbild dankte. Die 14 Gewinner der Goldmedaillen, die eine große Blumenschale mit nach Hause nehmen konnten, sind: Gertrud Preyer, Hötting; Karl Heidegger, Hötting; Leopold Rauch, Amras; Konstantin Petrovic, Igls; Dr. Günther Zeidl, Igls; Dr. Dietmar Kettl, Igls; Christi Framm, Hötting; Karolina Berchtold, Hötting; Maria Bär, Hötting; Monika Schwarzenberger, Mühlau; Frieda Löffler, Arzl; Maria

Mayr, Amras; Thomas Kistl, Pradl; Erika Mayr, Vili. Weitere 115 Blumenfreunde erhielten aus der Hand des Bürgermeisters die Silbermedaille und einen Blumengruß in Form einer duftenden Hyazinthenschale, 125 Personen nahmen die Bronzemedaille und als Blumengruß einen feurigen Azaleenstock entgegen. Stadtgartendirektor Ing. Falch, der als Verantwortlicher der Veranstaltung wiederum gesorgt hatte, d a ß sich der Große Stadtsaal in frühlingsverheißender Blütendekoration zeigte, dankte allen Hobbygärtnern f ü r ihren unermüdlichen Einsatz, sei es in Haus- oder Schrebergärten, auf Baikonen oder an Blumenfenstern. Im Anschluß an die von den M ü h l a u e r Sängern musikalisch umrahmte Preisverteilung führte Stadtgartendirektor i . R . R u dolf Dichtl die Gäste in sehr ansprechender Weise mit H i l f e von Dias durch die Internationale Gartenschau M ü n c h e n 1983.

Die Goldmedaillengewinner im Garten- und Blumenschmuckwettbewerb Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2

1983.

(Foto: Murauer) Seite 3


Die Violine stand im Mittelpunkt Seminar am Konservatorium — 60 Teilnehmer (We) Lehrer, Orchestermusiker, Schüler und ganz allgemein Freunde des Geigenspieles versammelten sich am 3. Februar im Konservatorium am Innrain, um an einem vom Konservatorium der Stadt Innsbruck veranstalteten Violinseminar teilzunehmen. Die Organisation dieses Seminars, das von den Teilnehmern mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, lag in den H ä n den von Fachgruppenvorstand Vortragsabende: ein kostenloser Musikgenuß für alle Genau 1941 Schüler erlernen derzeit am Konservatorium und an der Eduard Eichwalder. Musikschule ein Instrument. In den öffentlichen Vortragsabenden Als Vortragende konnten Eduerfolgt die erste Bewährung vor dem Publikum. Im Bild: Michael ard Melkus, Professor an der Mair (Gitarre) mit seinem Lehrer Peter Heiss während des Unter- Wiener Musikhochschule, sowie richts. Es war einer jener Schüler, die beim Vortragsabend am die Dozentin an der Fachakade25. Jänner im Konservatoriumssaal ihr Können beweisen konnten. mie für Musik in Augsburg, LyDer nächste Vortragsabend, zu dem wie immer alle Musikfreunde dia Dubrowskaja, gewonnen werden.

herzlich eingeladen sind, findet am 29. Februar um 19.30 Uhr im Konservatorium, Museumstraße, statt. Eintritt istfrei. (F.: Murauer)

Geheimnisvoll funkelnde Schätze Phantastische Handelskammer-Schau geht zu Ende (Th) Wer Freude am Schönen empfindet, sollte die Schau „Minéralien aus fünf Kontinenten", die noch bis 18. Februar im Ausstellungssaal der Handelskammer gezeigt wird, nicht versäumen. Selten wird dem Innsbrucker die milliardenalte Erdgeschichte am Beispiel der Mineralien in so eindrucksvoller und zugleich phantastisch-schöner Weise dargeboten. Freundschaftliche Beziehungen zwischen dem Wirtschaftsförderungsinstitut und der AFAG-Ausstellungsgesellschaft in N ü r n berg f ü h r t e n dazu, d a ß eine der spektakulärsten Mineralien-

Sammlungen Europas der Innsbrucker Bevölkerung zugänglich gemacht werden konnte. Viel zum Genuß der Ausstellung trägt die Präsentation bei: jede der ausgestellten Stufen liegt in einer eigenen dunklen „ H ö h l e " und wird punktuell angestrahlt. Da glitzert ein Malachit aus A f r i ka neben einem honigfarbigen Phantom-Calcit aus den U S A , eine vier Kilogramm schwere E i senblüte aus der Steiermark neben einem vierzig Kilogramm schweren schwarzen Wolframit aus Portugal oder dem zwei M i l liarden Jahre alten H ä m a t i t aus Skandinavien.

Dichtung als Wettbewerbsthema Preis für künstlerisches Schaffen ausgeschrieben (We) Alle zwei Jahre wird von der Stadt Innsbruck der Preis f ü r künstlerisches Schaffen verliehen, wobei die Kunstzweige M u sik, Dichtung und bildende Kunst miteinander abwechseln. Wettbewerbsthema für das Jahr 1984 ist der Kunstzweig Dichtung mit den Teilgebieten Lyrik, dramatische Dichtung und erzählende Dichtung. Das Städtische Kulturamt wendet sich in seiner Ausschreibung an alle Kunstschaffenden, die entweder Seite 4

in Tirol geboren sind oder seit mindestens sechs Jahren ihren ordentlichen Wohnsitz in Tirol einschließlich Südtirol haben. Die zu bewertenden Arbeiten müssen in den letzten fünf Jahren geschaffen worden sein und sind in der Zeit vom 15. März bis 15. Juni 1984 im Kulturamt der Stadt Innsbruck, Rathaus, Herzog-Friedrich-Straße, abzugeben. Näheres wird Ihnen gerne unter der Telefonnummer 26771/544 mitgeteilt.

Geboten wurden ein Referat zur Aufführungspraxis barocker Musik, praktische Übungen zur Interpretation und Auszierung, Meisterkurse mit den Schwerpunkten 18., 19. und 20. Jahrhundert sowie eine Diskussion

mit Dozenten und Lehrern des Konservatoriums. Eine Konzertdarbietung von Lydia Dubrowskaja war der musikalische H ö hepunkt dieser Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen M u sizieren ausklang.

Atlas Tyrolensis im Kleinformat Aus Anlaß des Gedenkjahres der Tiroler Freiheitskämpfe 1809 präsentiert der Volksbundverband Tirol in der Schalterhalle der Sparkasse eine kleine Ausstellung über den „reduzierten Atlas Tyrolensis" und eine Andreas-Hofer- und Freiheitskampf-Gedächtnismedaille. Der Atlas Tyrolensis, der nun in seiner neuen A u flage vom Originalmaßstab 226 mal 117 cm auf 95 mal 89 cm geschrumpft ist, dürfte als gebrauchsgünstige Verkleinerung vor allem für Unterrichtszwecke willkommen sein.

Händeis „Rodrigo" wiederentdeckt Vorschau auf die Festwoche der alten Musik (We) Der H ö h e p u n k t des musikalischen Sommers in Innsbruck, die „Festwoche der alten M u s i k " , wird heuer vom 24. A u gust bis 1. September veranstaltet. Das Eröffnungskonzert findet am Freitag, den 24. August, auf der Ebert-Orgel in der Hofkirche statt. Luigi Ferdinando Tagliavini spielt dabei Werke von Willaert, A . und G . Gabrieli, C a bezon und Erbach. Gleich darauf, am Samstag, den 25., und am Sonntag, den 26. August, steht schon das eigentliche Ereignis dieser Festwoche, die Oper „Rodrigo" von Georg Friedrich Händel auf dem Programm. Die 1707 in Florenz uraufgeführte Händel-Oper, die als verschollen galt und nun wieder aufgefunden wurde, kann nun in Innsbruck unter der musikalischen Leitung von Alan Curtis ihre Wiederentdeckung feiern. Regie f ü h r t Shirley Wynne, für die Bühnenbilder zeichnet Peter Mühler verantwortlich. Auch unter den Mitwirkenden findet man klingende Namen, wie Daniela Mazzucato, Gloria Bandit a l i und Patrizia Guella.

Unter dem Titel „Correra nel sono amato" erklingen am 27. A u gust im Riesensaal der Hofburg Kantaten und Instrumentalwerke von Scarlatti, Bach und H ä n del, dargebracht von „London Baroque" mit Marjanne Kweksilber (Sopran). Der 28. August wird, ebenfalls im Riesensaal, von der Musik Luigi Boccherinis beherrscht, das Ensemble K u i j ken präsentiert vier Streichquintette. Rene Jacobs und Konrad Junghänel erfreuen uns am 29. A u gust im Spanischen Saal mit europäischen Liedern und Lautenmusik des Barock, und am 30. August, ebenfalls auf Schloß Ambras, kann man sich von Hans Martin Linde (Flöte), Pere Ros (Gambe) und Rolf Junghans (Cembalo) „vom Barock zur Klassik" führen lassen. A m 31. August gibt es im Landestheater die vielgewünschte Wiederholung der Cesti-Oper „Titus", und zum Abschluß spielt Johann Sonnleitner am 1. September ein Bach-Konzert auf den Orgeln der Wiltener Stiftskirche.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2


Auch Instrument des Umweltschutzes Stadtwerke-Wirtschaftsplan beschlossen — Versorgung auch für die Zukunft (We) Überaus vielfältig ist die Aufgabenstellung der Innsbrucker Stadtwerke. In ihrem Verband sind die Unternehmungen Elektrizitätswerk, Gaswerk, Wasserwerk sowie die fünf Bäder der Stadt zuzüglich der Freizeitanlage Roßau zusammengeschlossen und unter eine einheitliche Führung gestellt. Dies mit der Zielrichtung, die Versorgung der Innsbrucker Bevölkerung mit der Lieferung von Energie und anderer Dienstleistungen nicht nur in der S T R Dr. Steidl Gegenwart, sondern auch für einen in die Zukunft gerichteten Zeitraum vorsorglich in optimaler Weise zu gewährleisten. Der Erfolgsplan des Jahres 1984 weist zu erwartende Aufwendungen in der H ö h e von 1009,4 M i l lionen Schilling auf. Der geplante Ertrag liegt in der H ö h e von 939,5 Millionen Schilling, so daß sich unter Berücksichtigung von Tarifanpassungen ein präliminierter Verlust von 39,2 M i l l i o nen Schilling ergibt. Der Sonderfinanzplan u m f a ß t ein Investitionsvolumen von 207,6 M i l l i o nen Schilling, wobei allein 184 Millionen auf den zweiten Bauabschnitt der Stollenerneuerung des Kraftwerkes „Obere S i l l "

entfallen. A l s weiteres großes Vorhaben der Stadtwerke scheint auch die Generalsanierung des Freibades Tivoli auf, die sich mit voraussichtlichen Gesamtkosten von 25 Millionen Schilling zu Buche schlagen wird. Für Instandhaltungen und Reparaturen müssen in diesem Jahr 79,8 Millionen Schilling aufgewendet werden, wobei 46,8 M i l lionen auf das E-Werk, 6,7 M i l lionen auf das Gaswerk, 23,4 Millionen auf das Wasserwerk und 2,9 Millionen auf die Bäder entfallen. Die Stadtwerke, die

Große sportliche Leistungen Winterspiele für Körperbehinderte ein Erfolg (We) M i t einer eindrucksvollen Schlußfeier im Olympiastadion und der Siegerehrung durch Schwedens Königin Sylvia gingen am 20. Jänner die 3. Weltwinterspiele für Körperbehinderte, die sich in Innsbruck erstmals offiziell mit olympischen Ringen schmücken durften, zu Ende. Generalsekretär Berti Neumann konnte eine erfreuliche Bilanz ziehen. Nicht nur aus menschlicher Sicht waren diese Spiele ein großer Erfolg, sondern gerade die sportlichen Leistungen, welche die Behinderten erbrachten, ließen die Welt aufhorchen. Zur E r ö f f n u n g und zur Schlußfeier, aber auch zu den einzelnen Bewerben war eine so große Anzahl begeisterter Sportfreunde gekommen, wie es wohl niemand zu hoffen gewagt hätte. Österreich war mit insgesamt 67 erk ä m p f t e n Medaillen die erfolgreichste Nation dieser Winterspiele. Innsbruck d ü r f t e wieder einmal ein Meilenstein sein — und dies nicht nur f ü r die weitere

Aufwärtsentwicklung des Behindertensportes in aller Welt, sondern besonders für das Recht der Behinderten auf eine aktive Teilnahme in der Gesellschaft.

derzeit 54 Lehrlinge ausbilden, erfüllen somit eine große wirtschaftsfördernde Funktion im Bereich der Landeshauptstadt. Der politisch zuständige Referent und Obmann des Verwaltungsausschusses der Stadtwerke, Stadtrat Dr. W i l l i Steidl, sieht als Schwerpunkte seiner zukünftigen Arbeit vor allem eine gute Personalpolitik, sinnreiche Rationalisierungsmaßnahmen, Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, die volle A u s s c h ö p f u n g der Methoden des modernen Managements sowie die Ergreifung aller zielführenden M a ß nahmen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens Stadtwerke. Darüber hinaus fordert der Stadtwerke-Stadtrat eine umweltfreundliche Energiepolitik. Es m ü ß t e n vor allem M a ß n a h men gesetzt werden, die das Heizen mit Gas und Strom attraktiver machen. Auch das Angebot in den Bädern soll verlockender gestaltet werden. Bereits ab März tritt eine neue Saunaeinteilung in Kraft (Seite 12 dieser Ausgabe), f ü r die Benützung der Damen-Sonnenbäder entfällt der Zuschlag und in allen Bädern kommen moderne Solarien zur Aufstellung. Die E i n f ü h r u n g einer ermäßigten Familienkarte ist in Vorbereitung.

Kanalisation für Am ras Der Stadtsenat nahm einen Bericht des Amtes für Vertragsangelegenheiten zur Kenntnis, aus dem sich ergibt, d a ß f ü r den Bereich des

Aus dem Stadtsenat Grabenweges nunmehr der Bauumlegungsbescheid des Amtes der Tiroler Landesregierung vom 2. August 1982 in Rechtskraft erwachsen ist. Damit ist die Voraussetzung d a f ü r gegeben, d a ß seitens der Stadtgemeinde auch A m ras in die städtische Kanalisation und die Aufarbeitung der Abwässer im Klärwerk Roßau einbezogen werden kann.

Ausbau der Haller Straße Der Stadtsenat stimmte der Leistung eines der Stadt zugedachten Interessentenbeitrages f ü r das i m Rahmen des Ausbaues der Tiroler Straße (B 171) im Bereich R u m erforderliche Entwässerungsprojekt zu. Dadurch trägt die Stadt, obwohl das vorgesehene Entwässerungsprojekt f ü r die Stadtgemeinde Innsbruck erst auf lange Sicht in einem derzeit rein landwirtschaftlich genutzten städtischen Gebiet wirksam werden kann, dazu bei, d a ß das Verkehrsprojekt zum Ausbau der Tiroler Straße i m Bereich der Gemeinde R u m zum Tragen kommen und in der Folge davon, wie sich die Stadt erwartet, auch die Verkehrsbelastung im Olympischen D o r f wesentlich reduziert werden kann.

Förderung für Erholungszentren

Königin Sylvia, bekannt für ihr engagiertes Eintreten für eine weitestgehende Integration der Behinderten in die Gesellschaft, und Bürgermeister Romuald Niescher bei der Schlußfeier im Olympiastadion. (Foto: Frischauf)

Für das Sparkassen-Sportund Erholungszentrum A b sam/Gnadenwald sowie den Erholungsraum südöstliches Mittelgebirge wurden vom Stadtsenat Subventionen in der H ö h e von je 80.000 Schilling gewährt.

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2

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VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT Z U MONAT Tiroler Landestheater (Beginn: 19.30 U h r — wenn nicht anders angegeben) Gericht in Mantua (Georg F r ä s e r / Franz Massarech) — Sa., 18. — Festvorstellung anläßlich des T i roler Gedenkjahres 1809 — 1984 — Beginn: 20 Uhr, Fr., 24. Februar, M o . , 5., M i . , 7., M o . , 12., Do., 15., Sa., 17. M ä r z Der Rosenkavalier (Richard Strauss) — Beginn: 18.30 — So., 19., So., 26. Februar, So., 4. März (zum letzten Male) Jugendtreff i m Theater — Beginn: 15 U h r — D i . , 21. Februar, Do., 1. M ä r z Die vier Grobiane (Ermanno WolfFerrari) — M i . , 22. Februar, Fr., 2., Fr., 9., So., 11., So., 18. M ä r z Eine Nacht in Venedig (Johann Strauß) — Do., 23., Sa., 25. Februar, Do., 8. M ä r z Das Feuerwerk (P. Burkhard) — M i . , 29. Februar (Premiere) — Sa., 3., D i . , 6. M ä r z Der Zarewitsch (Lehär) — Sa., 10. M ä r z (zum letzten Male) Jugendtreff im Theater — Aktionsspiel — mitsingen, mitspielen, mittanzen — Carmina Burana (Carl O r f f ) — f ü r Jugendliche ab 14 Jahren — Beginn: 15 U h r — M i . , 14., Fr., 16. M ä r z

Kammerspiele (Beginn: 20 U h r — wenn nicht anders angegeben) Gottes vernachlässigte Kinder (Mark M e d o f f ) — Sa., 18., ö f f e n t liche Generalprobe — Beginn: 16 Uhr, So., 19. (Premiere), — Fr., 24., M i . , 29. Februar, Do., 1., Fr., 2., Fr., 16., Sa., 17., So., 18. M ä r z Seniorentreff in der Kantine — Beginn: 15 Uhr — Do., 23. Februar Die Physiker (Friedrich D ü r r e n m a t t ) — Sa., 25. Februar L'isola disabitata (Joseph Haydn) — Sa., 3. M ä r z (Premiere) Colombe (Jean Anouilh) — So., 4., Sa., 10., M i . , 14. M ä r z Gastspiel der S t u d i o b ü h n e Innsbruck — Do., 15. M ä r z

Konzerte (Beginn: 20 U h r — wenn nicht anders angegeben) Do., 16., und Fr., 17. Februar, K o n greßhaus, Saal Tirol: 5. Symphoniekonzert — Edgar Seipenbusch (Dirigent) — Innsbrucker Symphonieorchester — Walter Klien (Klavier) — Hans Pfitzner: Ouvertüre zu Kleists „Kätchen von H e i l b r o n n " , op. 17a — W. A . Mozart: Konzert f ü r Klavier und Orchester Nr. 24, c - M o l l , K V 491 — Franz Schmidt: Symphonie Nr. 4, C - D u r M i . , 22. Februar, Konservatoriums-

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Max Hechenleitner, Hermann Vogl, Gotthardt Schubert, Eduard Lehmann sind die „ Vier Grobiane" in Ermanno Wolf-Ferraris Oper, die derzeit im Tiroler Landestheater gespielt wird. Mit von der Partie ist auch die Konservatoriumsschülerin Marisa Altmann-Althausen (Gesangsklasse Hechenleitner), welche in diesem Stück die Rolle der Magd übernommen hat. (Foto: Kirchner) saal: Duo-Abend Vladislav und Ranko Markovic Do., 23. Februar, Konservatoriumssaal: M u s i k i m Studio — Hans Kiemer singt Lieder von Gänsbacher, Netzer, Lazzari, Zwetkoff — A m Flügel: Bojidar Noev Fr., 24. Februar, Servitenkirche (Beginn: 18.30 Uhr): „Les petits Chanteurs de Paris" — Chormusik von Rameau bis Debussy und Poulenc Fr., 24. Februar, H o f g a r t e n c a f é : Musiksektion des Turmbundes — Konzert Manfred Mingier (Zither) Mo., 27. Februar, Konservatoriumssaal: Konzert der Reihe „Lehrer stellen sich vor" — Lydia Noeva — J. S. Bach: Sonate f ü r Violine solo Nr. 1 — L . v. Beethoven: Sonate f ü r Klavier und Violine Nr. 5, op. 24 — A . D v o f ä k : Klavierquartett, op. 81 — Mitwirkende: Bojidar Noev, Brigitte Themessl, Klaus Hasslwanter und Helmut Leisz M i . , 29. Februar, Konservatoriumssaal (Beginn: 19.30 Uhr): Öffentlicher Vortragsabend — Musik am Konservatorium Do., 1. M ä r z , Pfarrkirche Mühlau: Orgelkonzert Philip Swanton — Mitwirkende: Andreas Bierbaum und Eckehard Finte — Leitung: R. Jaud und M a x Engel Sa., 10. M ä r z , ORF-Landesstudio, Funkhaus: Gruppo di Musica Contemporanea „ B r u n o Maderna" — Musik von Maderna, Bussotti, Sciarrino, Petrassi, Unterhofen Valdambrini, Stockhausen — Eine Veranstaltung des „Istituto Italiano di Cultura" Do., 15., und Fr., 16. M ä r z , Kongreß-

haus, Saal Tirol: 6. Symphoniekonzert — Mathias Caridis (Dirigent) — Lothar Koch (Oboe) — F. Schubert: Symphonie Nr. 3, D - D u r — W. A . Mozart: Konzert f ü r Oboe und Orchester, C-Dur, K V 314 — Béla Bartók: Konzert f ü r Orchester

Weitere Veranstaltungen Volksbühne Blaas im BreinösslWienerwald: Die Schwindelnichte — bis 4. März; Die australische M e l k k u h — Posse in 3 Akten — vom 8. M ä r z bis 1. A p r i l — Beginn: 20 U h r — täglich außer Montag Leobühne, Anichstraße: Der keusche Josef — bis 31. M ä r z — jeden Samstag — Beginn: 20 U h r Kongreßhaus, Rennweg: Internationale Katzenausstellung — 17. und 18. M ä r z (Sa. von 9 bis 18 Uhr, So. von 9 bis 17 Uhr)

Bälle in den Stadtsälen K A J - B a l l — 17. Februar M ü h l a u e r Sängerball — 18. Februar Maturaball der H T L — 24. Februar Südtiroler Ball — 25. Februar ITV-Maskenball — 1. M ä r z Unteroffiziersball — 3. M ä r z

Ausstellungen Stadtarchiv, Badgasse 2: Freskenzyklus von Rudolf Stolz in der ehemaligen Bahnhofshalle — bis 23. M ä r z (Mo. bis Do. von 8 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr, Fr. von 8 bis 12.30 Uhr) Tiroler Kunstpavillon, Rennweg 8a: Friedrich Plahl — bis 4. März;

Ekke Degn — Malerei — 8. M ä r z bis 1. A p r i l (Di. bis Sa. von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21: M o n i k a Frühling — Keramik — bis 18. M ä r z (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 und von 15 bis 19 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Galerie A n n a s ä u l e , Adamgasse 7a: Gottfried Mairwöger — Bilder — bis 20. Februar; Herbert Scheibl — Bilder — 22. Februar bis 18. M ä r z (Di. bis Fr. von 10 bis 12.30 U h r und von 15 bis 18.30 Uhr, Sa. von 10 bis 12.30 Uhr) Kongreßhaus, Rennweg: Kunstausstellung des Verbandes Österr. G a lerien moderner Kunst — 16. bis 18. M ä r z (ganztags geöffnet) W I F I , Ausstellungssaal der Tiroler Handelskammer, Meinhardstraße 12: Mineralien aus f ü n f Kontinenten — bis 19. Februar; Blumenausstellung — 25., 26. Februar (täglich von 9 bis 19 Uhr) Galerie d'Ecole, Volksschule M a r i a hilf, Kindergartenweg 3: Oswald Rampi — Aquarelle und Zeichnungen — bis 2. M ä r z (Mo. bis Fr. von 16 bis 19 Uhr) Galerie im Taxispalais, M a r i a Theresien-Straße 45: 10 Jahre Landesdenkmalamt Südtirol — Fotodokumentation — 28. Februar bis 25. M ä r z (Mo. bis Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr, So. von 10 bis 12 Uhr) Kleine Galerie, G u m p p s t r a ß e 21: A l mut Egg-Blumenthal — Aquarelle — bis 18. Februar; Prof. Erwin Lutz-Waldner — Impressionen aus E l b a — Öl, Pastell, Aquarell — 22. Februar bis 17. M ä r z (Mo. bis Fr. von 16bis 18.30Uhr, Sa. von 10 bis 12 Uhr) Ynsprugger Werkstatt, Innrain 41: Apokalypse des Johannes — Ausstellung der Malerin Irmgard Schmidt, Füssen — bis 28. Februar; Ausstellung Schwarzmair — 16. bis 31. M ä r z (Mo. bis Fr. von 16 bis 19 Uhr, Sa. und So. von 10 bis 12 Uhr) Galerie Innsbruck, Tempistraße 2: Künstler des „Ver S a c r u m " , wie Ferdinand Andre, Kolo Moser, C a r l M o l l , M a x Kurzweil, Leopold Blauenstein, sowie andere Künstler der Wiener Secession und original T h o n e t m ö b e l ab 1830, Origin a l s t o f f d r u c k e n t w ü r f e von Josef H o f f m a n n , Kolo Moser, Otto Prutscher — bis 31. M ä r z (geöffnet während der Geschäftszeiten) Galerie Claudiana, Herzog-Friedrich-Straße 3: Oswald Köberl — Aquarelle, Ölbilder — ab 10. Februar ( M o . bis Sa. von 14 bis 18 Uhr)

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Sparflamme auch für den Straßenbau Obwohl Höchststand von 47.000 zugelassenen Kraftfahrzeugen registriert wurde (Th) Der Verkehr, der Straßenausbau und die Straßenreinigung standen im Mittelpunkt der Budgetrede von Vizebürgermeister Hof rat Obenfeldner. Zur Zeit sind in der Tiroler Landeshauptstadt 47.000 Kraftfahrzeuge zugelassen. Dies bedeutet, daß, statistisch gesehen, jeder der 43.000 Haushalte über ein Auto verfügt. In naher Zukunft werde sich der Gemeinderat auch mit der Fortschreibung des t .»x Generalverkehrsplanes befassen, wobei schon obenfeldner heute feststehe, so betonte der Redner, daß dieser Plan eher als Richtlinie denn als Programm aufzufassen sein wird. Bisher ist aus finanziellen Gründen weniger als die Hälfte des Generalverkehrsplanes verwirklicht worden. V b g m

A u f dem Sektor Bundesstraßenbau mit dem vollen Ausbau des Südringes und der Verbreiterung der Olympiabrücke ist es nun an der Stadtgemeinde, f ü r grünes Licht zu sorgen, da die Mittel f ü r die Verwirklichung der Vorhaben bereitstehen. A l s derzeit noch offen wurde die Frage des Ausbaues der B 171 und der H a l ler Straße bezeichnet. Im Bereich der Landesstraßen steht die Beendigung des Ausbaues der Arzler Straße auf dem Programm. Allerdings nur in

dem bereits begonnenen Teilstück. Der geplante und dringend erforderliche Weiterbau in Richtung Mühlau muß aus finanziellen Gründen aufgeschoben werden. Die Häufigkeit der Verkehrsunfälle hat in Innsbruck erfreulicherweise abgenommen, dies im Gegensatz zu allen übrigen Bundesländern. Stark zugenommen hingegen haben die Fälle von Fahrerflucht (1981: 872, 1983: 1033). Ein besonderes Anliegen ist der

Welche Arbeit liegt mir besonders? „Berufskundliche Tage" als Entscheidungshilfe (Th) Welchen handwerklichen Beruf ein junger Mensch ergreift, hängt oft davon ab, in welche Werkstätten er Einblick nehmen konnte. U m der Jugend Gelegenheit zu geben, sich sowohl über die bekannten als auch im besonderen über seltenere Berufssparten informieren zu können, veranstaltete die Tiroler Handelskammer vom 16. bis 20. Jänner die „Berufskundli-

chen Tage" im Wirtschaftsförderungsinstitut. Z u m zehnten M a l wurde dabei den Schulabgängern der Polytechnischen Lehrgänge und der Hauptschulen Gelegenheit geboten, sich die Praxis in den Werkstätten von 26 Berufen anzusehen. Über 4000 Jugendliche verfolgten die Demonstrationen, und zwar heuer mit mehr Interesse als in den vergangenen Jahren. (F.: Birbaumer)

Stadtgemeinde in Zusammenarbeit mit der Polizei die Entschärfung jener Kreuzungen und Straßenzüge, bei denen große Unfallhäufigkeit registriert wurde. Dazu gehören z. B. die Kreuzungen Haller Straße/Schützenstraße, I n n r a i n / A n i c h s t r a ß e sowie die Egger-Lienz-Straße. Stark zurückgegangen sind die Unfälle an den neu ampelgeregelten Kreuzungen. Aufgrund der Budgetkürzungen sind auch die M i t tel f ü r den Ausbau der Gemeindestraßen auf weniger als die H ä l f t e des Vorjahresbetrages ge-

sunken, sodaß geplante Vorhaben, wie z. B. der Ausbau des Innrains, derzeit nicht mehr weitergeführt werden können. Die Reinigung des Straßennetzes ist, so betonte der Redner, nicht zufriedenstellend, allerdings kommt hier erschwerend die stark angegriffene Straßenoberfläche hinzu, deren Sanierung nicht i m gewünschten A u s m a ß erfolgen kann. Im Rahmen der Budgetdebatte ging Vizebürgermeister H o f r a t Obenfeldner auch auf die Sportanlagen ein, hob die Leistungen der vergangenen Jahre hervor, bestritt jedoch dennoch nicht einen gewissen Nachholbedarf an Sportanlagen. Aber auch hier setzt heuer das Budget Grenzen.

Olympia eroberte dritte Stelle 1. Betriebsjahr des Olympiamuseums erfolgreich (Th) Nach dem Volkskunstmuseum und dem Museum Ferdinandeum ist das Olympiamuseum im Goldenen-Dachl-Haus die am meisten besuchte Sammlung in Innsbruck. Rund 32.000 Personen, davon 5000 Kinder, suchten in den vergangenen zwölf Monaten die Wiederbegegnung mit den olympischen Ereignissen in Innsbruck. Eindeutig das meiste Interesse ruft der olympische Wintersport im Sommer (!) hervor, wurde doch der stärkste Besucherandrang in den Monaten Juni (2420 Personen), Juli (5583 Personen) und August (7209 Personen) verzeichnet. Den größten Ansturm hatten die zwei fremdsprachlich versierten Angestellten des Museums am 3. August zu bewältigen, als sich 640 Personen vom „Geiste Olympias" berühren lassen wollten. Nur eine zeitweise Sperre machte in diesen Fällen eine Besichtigung möglich. Mit Abstand die eifrigsten Betrachter der viersprachig dargebotenen Filme, Sportgegenstände, Briefmarken, Medaillen, Fotos, Abzeichen usw. sind die Gäste aus den U S A . Die Innsbrucker und Inländer hingegen scheinen seltener das Bedürfnis nach Auffrischung der olympischen Erinnerungen zu verspüren. Das Museum ist seit seiner E r ö f f n u n g um zahlreiche Leihgaben reicher geworden. So z. B. um die Skier von Christi Haas und Franz Klammer, die Ausrü-

stung von Karl Schnabl, die Siegerrodel von K a r l Feistmantl, den Bob von Erwin Thaler und als neueste Errungenschaft das Biathlongewehr von A l f r e d Eder. Die prominenteste ausländische Widmung im Gästebuch stammt von Marielle Goitschel. Während des Winters ist das M u seum täglich, auch am Wochenende, von 10 bis 12 U h r und von 15 bis 19 U h r geöffnet. Der E i n trittspreis beträgt 20.— Schilling. Kinder und Pensionisten bezahlen die Hälfte.

Heinrich Menardi t Kommerzialrat Heinrich M e nardi, seit 1960 Präsident der T i roler Handelskammer, ist am 22. Jänner im 65. Lebensjahr unerwartet verstorben. Nicht nur in der F ü h r u n g des familieneigenen Unternehmens, auch i m organisatorischen A u f b a u der Verkehrswirtschaft und der Jahrzehnte hindurch f ü h r e n d e n Position in der Tiroler Handelskammer hat Präsident Menardi wesentlichen Anteil am A u f b a u der Wirtschaft in unserem L a n d genommen. Durch seinen persönlichen Einsatz hat er zahlreiche Initiativen, die f ü r die Stadt Innsbruck, das Land Tirol und die Republik Österreich von großer Bedeutung waren, mitbestimmt und zum Tragen gebracht. Z u sammenarbeit und sozialer Ausgleich waren ihm dabei immer besonderes Anliegen.

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Mehr tun zur Wirtschaftsförderung Vor allem Klein- und Mittelbetriebe brauchen Hilfe (Gr) Auf die Notwendigkeit, die kleinen und mittleren Betriebe zu fördern, hat der für die Belange der Wirtschaft, der Wirtschaftsförderung und des Fremdenverkehrs zuständige Vizebürgermeister Ing. Artur Krasovic in der Budgetdebatte des Gemeinderates eindringlich hingewiesen. Die Stadtgemeinde habe schon vor zehn Jahren dazu besondere Initiativen ergriffen und im weiteren auch diesbezügliche Maßnahmen gesetzt. Schließlich sei auch Vbgm. Krasovic die Bildung eines Gemeinderatsausschusses für Wirtschaftsförderung Ausdruck des Bemühens gewesen, konkrete Formen und gangbare Wege der Wirtschaftsförderung zu suchen.

Ausgehend von den im Budget vorgesehenen Ansätzen, wies Vizebürgermeister Krasovic u. a. daraufhin, daß von der Stadt angebotene Förderungen seitens

der Wirtschaft noch nicht voll in Anspruch genommen würden. Dies treffe etwa zu für die Zinsenzuschüsse für gastgewerbliche Betriebe oder für die Förde-

gewerbes, Hilfestellung bei Übersiedlung und Umsiedlung von Betrieben oder ein Überdender öffentlichen Hand ken der Ladenschlußzeiten seien weitere Anliegen im Interesse der rung von Betrieben zur Nahver- Wirtschaft, der immerhin auch sorgung. Gefragt sei hingegen die 200 Millionen Schilling, weldie Anliegerabgabenstützung, che die Stadt über den außerorfür die im vergangenen Jahr ein dentlichen Haushalt ausgeben Nachtragskredit in der Höhe fast wird, Aufträge bringen. eines Drittels der veranschlagten Für den Fremdenverkehr in InnsPost genehmigt worden sei. Wie bruck werden von den Wirtdie Förderung zur Schaffung schaftsbetrieben selbst 25 Milvon Jugendarbeitsplätzen mehr lionen Schilling aufgebracht, zum Tragen kommen könne, dar- von der Stadt zusätzlich 7 Millioüber müsse man im Ausschuß nen Schilling, die insgesamt wieder für den Fremdenverkehr einnoch reden. Für die Zukunft sollte man erwä- gesetzt werden. gen, den Unternehmen Zuschüsse zur Entschädigung für Bau- • Die Freiwillige Rettung Innsmaßnahmen auf der Straße zu bruck, die anläßlich der 3. Weltgeben. Eine Überarbeitung der winterspiele mit der DurchfühVergabeordnung, die Beschleu- rung des Sanitätsdienstes beaufnigung der Baugenehmigungs- tragt war, hatte dabei mehr als 20 verfahren für Betriebe des Gast- Hilfeleistungen zu verzeichnen.

11.000 auf der Stellungsstraße Im Jahr 1983 insgesamt 338 Zivildienstanträge

Einen Wert von rund 2,5 Millionen Schilling repräsentiert dieses neue Schaumtankfahrzeug der Innsbrucker Berufsfeuerwehr. Da der Einsatzwagen in Eigenregie von den Männern der Berufsfeuerwehr gebaut wurde, beliefen sich die tatsächlichen Kosten nur auf rund eine Million Schilling. (Foto: Berufsfeuerwehr)

Brandbekämpfung mit Schaum Feuerwehr baut Schaumtanker in Eigenregie (We) Ein neues Schaumtankfahrzeug steht seit kurzem bei der Innsbrucker Berufsfeuerwehr auf Abruf bereit. Dieser Einsatzwagen, der die Schlagkraft der Feuerwehr entscheidend verbessert, wurde in einem Zeitraum von 18 Monaten unter Aufwendung von 5000 Arbeitsstunden vom Kommando der Berufsfeuerwehr konzipiert und von den Florianijüngern in den feuerwehreigenen Werkstätten zusammengebaut. Ungefähr 200mal im Jahr sind es Seite 8

brennbare Flüssigkeiten, wie Kraftstoffe und Heizöle, aber auch eine Vielzahl chemischer Flüssigkeiten, die das Brandgeschehen bestimmen. In diesen Fällen, aber auch zur Verhinderung von Bränden und Explosionen, zum Beispiel bei Gasaustritt, muß Löschschaum eingesetzt werden. Das neue Fahrzeug „spielt alle Stückeln", was die Schaumerzeugung betrifft, und ist mit 6000 Liter Schaumbildner in einem Tank und mit vierzig 25-Liter-Kanistern bestückt.

(We) Das Militärkommando Tirol lud am 26. Jänner die Tiroler Presse in das Militärkasino in der Fennerkaserne zu einem Empfang, in dessen Rahmen auch personelle Zahlen bekanntgegeben wurden. So mußten von den insgesamt 11.000 Stellungspflichtigen aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg, die sich in der Innsbrucker Stellungsstraße in der Conradkaserne mustern ließen, 1190 als untauglich wieder entlassen werden. Von den Wehrpflichtigen haben 3200 in Tirol ihren Grundwehrdienst abgeleistet, 1250 Tiroler erhielten ihren Einberufungsbefehl nach Salzburg. Im Jahr 1983 wurden insgesamt 338 Zivildienstanträge gestellt, wovon 142 genehmigt wurden. Über 137 Anträge ist die Entscheidung noch ausständig, 59 wurden abgewiesen. In der Praxis wird bei zwei Dritteln aller Anträge positiv für die Antragsteller entschieden.

In 75 Minuten nach Rotterdam (We) Nach Wien, Zürich, Graz und Frankfurt ist nun auch Rotterdam der Tiroler Landeshauptstadt nähergerückt. Jeden Freitag um 10.55 Uhr startet vom Rotterdamer Flughafen eine Boeing B 737-200 mit Zielrich-

tung Innsbruck, der Rückflug erfolgt um 12.50 Uhr, wobei ab Rotterdam eine günstige A n schlußverbindung nach London-Gatwick besteht. Die Generalvertretung für diese neue Flugverbindung Innsbruck-Rotterdam und zurück hat das Reisebüro Tyrol-Air, welches sich seit kurzem in der Maria-Theresien-Straße 23 (ehemals Sparkassen-Reisen) einquartiert hat.

Hohe Ehrung für SR Dr. Donath Am 18. Jänner überreichte der deutsche Generalkonsul in Innsbruck, Malte Madlung, an Frau Senatsrat Dr. Gertrud Donath im Beisein auch des Freiburger Stadtrates Philip Ernst, der die Grüße des Freiburger Oberbürgermeisters überbrachte, und von Bürgermeister Niescher und Stadtrat Dr. Schlenck das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland I. Klasse. Generalkonsul Madlung würdigte die europäische Städtepartnerschaft, die zwischen Innsbruck und Freiburg i . Br., nicht zuletzt durch das engagierte Wirken Frau Dr. Donaths als Leiterin des Referates für Städtepartnerschaft, besonders zum Tragen gekommen sei.

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UNIVERSITÄTSSTADT INNSBRUCK

Auf der Suche nach Rohstoffreserven Forschungsaufträge erkundeten Vorkommen von Erzen und Baurohstoffen Nordtirol war im Mittelalter, und über dieses hinausgehend, vor allem bekannt durch seine silberreichen Kupfererze. Dazu gesellten sich noch reiche Bleierzbergbaue und ein sehr produktives Goldvorkommen. Nach dem ersten Niedergang der Bergbaue — bedingt durch die Erschöpfung der Reicherze und zum Teil ausgelöst durch abbautechnische Schwierigkeiten wie Wassereinbrüche etc. — hat man dann zur Zeit der Herrschaft von Maria Theresia die ersten Voraussetzungen für eine systematische Erkundung von Rohstoffen geschaffen. Gefördert vom Staat, hat eine intensive Suchphase eingesetzt, in deren Zuge auch in Nordtirol sehr viele Versuchsstollen zur Auffindung von Erzen, Kohle etc. vorgetrieben wurden. Ausgelöst durch die weltweite Rohstoffverknappung, hat man in Österreich mit Beginn des Jahres 1978 über eine kurz zuvor geschaffene Bund/Bundesländerkooperation zur Sicherung der Rohstoffe in Österreich neuerdings eine Prospektionsphase eingeleitet. Im Zuge der Rohstoffsicherung wurden Rohstoffprojekte, Nord- und Osttirol betreffend, vergeben. Das Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Innsbruck unter der Leitung von o. Univ.-Prof. Dr. H. Mostler hat sich um solche Projekte beworben und war in der Folge mit zwei Rohstofforschungsschwerpunkten in den letzten fünf Jahren maßgeblich beteiligt. In erster Linie wurden erzlagerstättenkundliche Untersuchungen durchgeführt, die sich zunächst an bereits bebauten Erzvorkommen, d. h. an ehemaligen Bergbauen, orientierten, um zu ergründen, ob und inwieweit noch wirtschaftlich verwertbare Substanz vorhanden ist bzw. ob man in deren Nachbarschaft noch weitere Erzlagerstättenkörper zu erwarten hat. Von den insgesamt acht an das Institut für Geologie vergebenen Projekten, die Erzvorkommen Tirols betreffend, sind sechs abgeschlossen. Bei diesen Projek-

ten ging es einerseits um die Abklärung, ob wirtschaftlich verwertbare Kupfer-, Blei-, Zinkerze mit einem entsprechenden Silbergehalt auftreten, andererseits sollten Molybdän-, Wolfram und Golderze neu erkundet werden. Während es mit den Kupfererzen in Tirol schlecht bestellt ist (mit Ausnahme des Fahlerzbergbaus im Schwazer Raum, der zur Zeit unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Dr. O. Schulz, Institut für Mineralogie und Petrographie der Universität Innsbruck, untersucht wird), haben die Untersuchungen hinsichtlich der BleiZink-Vererzung (hier ist insbesondere das Zink angesprochen) sehr vielversprechende Ergebnisse erbracht. Die Untersuchungen hinsichtlich der Wolframerze haben insofern Früchte getragen, als die VÖEST-ALPINE die Untersuchungsergebnisse verwerten und eine weitere Prospektionsphase mit Erfolg anschließen konnte. Neben den Untersuchungen verwertbarer Erzvorkommen, die insgesamt sehr schwer zu erkunden und vor allem, finanziell gesehen, sehr aufwendig sind, hat das Institut auch Projektaufträge, den Sektor Baurohstoffe be-

treffend, übernommen. Hiebei geht es um die Erkundung von Bau- und Dekorsteinen, um die Aufsuchung von Tonvorkommen für die Ziegelerzeugung, vor allem aber um die Prospektion hochqualitativer Karbonatgesteine, die für die Zuckerindustrie, Waschmittelindustrie, chemische Industrie, Farben und Lacke etc. große Bedeutung haben. Bei den Baurohstoffen wurden insbesondere hochwertige Gleisbettungsschotter, Material für Edelsplitt (für Straßendecken) und bestens geeignete Werksteine erkundet. Insgesamt wurden 14 wirtschaftlich verwertbare Vorkommen entdeckt, darunter fünf Großvorkommen. Auf dem Sektor der Füllerindustrie wurden hochwertige Baryte (Schwerspat) entdeckt, die, fein vermählen, in der Lack- und Farbenindustrie, in der chemischen

Industrie und in der Medizin verwendet werden. In Verbindung mit den Baurohstoffen wurde auch ein Projekt abgeschlossen, das sich um Vorkommen für die Mineralwolleerzeugung bemüht hat. Wie die Projektergebnisse auf dem Erzsektor zeigen, ist die Aussicht auf größere, wirtschaftlich verwertbare Erzlagerstätten in Tirol eher gering. Allein in Nordtirol gibt es zwar mehr als 200 Erzvorkommen (vorwiegend Kupfer, Blei, Zink, Antimon, Molybdän, Wolfram und Gold), aber es handelt sich fast ausschließlich um nicht rationell hereingewinnbare Vorkommen. Anders jedoch steht es um die Rohstoffe für die Füllerindustrie, zumal diese mit wesentlich geringerem finanziellem Aufwand erschlossen werden können, wobei die Veredelung dieses Materials in Klein- und Mittelbetrieben die Tiroler Wirtschaft ankurbeln könnte. Es müßte bei der Auswahl der Vorkommen sehr umsichtig vorgegangen werden, damit man beim Abbau dieser nicht zu sehr mit den Interessen des Fremdenverkehrs kollidiert.

Selbsthilfe junger Menschen Zwei Projekte des DOWAS zur Arbeitsbeschaffung (Gr) DOWAS, der Verein zur Förderung des Durchgangsortes für wohnungs- und arbeitssuchende Jugendliche im Alter von

16 bis 25 Jahren, will mit zwei Selbsthilfeprojekten der Problematik arbeitsloser junger Menschen begegnen. In einer von viel persönlichem Einsatz und unmittelbarer Hilfsbereitschaft getragenen Zuwendung werden wohnungs- und arbeitslos gewordene Jugendliche nicht nur in die vom Verein geführten Wohngemeinschaften vorübergehend aufgenommen, es sollen nun auch im Rahmen der Aktion „Ho und ruck" der An- und Verkauf von Altwaren, Entrümpelungen u. ä. durchgeführt und so für die Jugendlichen Arbeit geschaffen werden.

Die Aktion „Hilfreiche Hände" vermittelt von den Wohngemeinschaften betreute junge Menschen kurzfristig für Arbeiten und Dienstleistungen, sei es nun Die Gaststube der Alpwirtschaft Froneben nach dem Umbau Möbel tragen, mit dem Hund Die Alpwirtschaft Froneben, die, wie bereits berichtet, in den ver- ausgehen oder Arbeiten, für welgangenen Monaten umgebaut und vergrößert wurde, verfügt jetzt che die jungen Menschen eine auch über eine geräumige und gemütliche Gaststube fürfünfzig Per- Ausbildung haben. Vermittsonen. Die Wiedereröffnung der beliebten Raststätte, die im Eigen- lungsstelle ist vorläufig der DOtum der Stadtgemeinde steht, aber von einem Pächter geführt wird, WAS in der Völser Straße 19, Telefon 23705. erfolgte Mitte Jänner.

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Zur Goldenen Hochzeit Frau E m m a und Herrn M a r t i n M u n d s c h ü t z , Innsbruck (15. 1.) Frau Mathilde und Herrn Franz Praxmarer, Innsbruck (10. 2.) Frau A n n a und Herrn Johann Swoboda, Innsbruck (4. 2.) Frau Hermine und Herrn Hermann Auer, Innsbruck (5. 2.) Frau Mathilde und Herrn Gustav Schmiedl, Innsbruck (5. 2.) Zur Vollendung des 100. Lebensjahres Frau E . Czabeck, Innsbruck (11. 1.) Frau A . Rappold, Innsbruck (21. 1.) Zur Vollendung des 97. Lebensjahres

DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE Zur Vollendung des 95. Lebensjahres

Zur Vollendung des 92. Lebensjahres

Frau Fanny Schwemberger, Innsbruck (13. 1.) Frau Ludmilla Glätzle, Innsbruck (20. 1.) Frau Luise Primisser, Innsbruck (3. 2.)

Frau Walburga Mayr, Innsbruck (17. 1.) Herrn Franz Silier, Innsbruck (25.1.) Herrn Johann Oberhauser, Innsbruck (6. 2.) Frau Elisabeth Wegener, Innsbruck (1. 2.)

Zur Vollendung des 94. Lebensjahres

Zur Vollendung des 91. Lebensjahres

Herrn Karl Lamprecht, (20. 1.)

Innsbruck

Frau Rosa Traube, Innsbruck (12. 1.) Zur Vollendung des 96. Lebensjahres

Zur Vollendung des 93. Lebensjahres

Frau Dr. Hildegard Steinacker, Innsbruck (3. 2.)

Frau M a g d a Smolenski, Innsbruck (7. 2.)

Herrn Johann Schreier, (15. 1.) Frau Augustine Schneid, (21. 1.) Frau Franziska Tornasi, (22. 1.) Frau A n n a Gstrein, (24. 1.)

Frau M a r i a Plattner, Innsbruck (28. 1.) Frau A m a l i a Höpperger, Innsbruck (31. 1.) Frau Eleonora Tschadek, Innsbruck (5. 2.) Herrn Richard Klausmeyer, Innsbruck (7. 2.) Frau A n n a Platzer, Innsbruck (8. 2.) Frau Kreszenz Krapf, Innsbruck (10. 2.) Frau M a r i a Jäckel, Innsbruck (10.2.)

Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Innsbruck Innsbruck Innsbruck Innsbruck

Herrn Dipl.-Ing. Hans Steiger, Innsbruck (11. 1.) Frau M a r i a Petri, Innsbruck (14. 1.) Frau Ida Leiter, Innsbruck (22. 1.) Frau Johanna Fauster, Innsbruck (23. 1.) Frau M a r i a Strobl, Innsbruck (7.2.) Herrn Georg Schuster, Innsbruck (7. 2.)

LESERSERVICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Wochenend-, Sonnund Feiertagsdienste Apotheken 18./19. Februar: Zentral-Apotheke, A n i c h s t r a ß e 2a, Telefon 22387, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße 45, Telefon 41517, Nordketten-Apotheke, Haller Straße 1, Telefon 37 137, Solstein-Apotheke, A m p f e r e r s t r a ß e 18, Telefon 85777; 25./26. Februar: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Telef o n 293 88, Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Telefon 26420, Schützen-Apotheke, Schützenstraße 46—58 (Olympisches

• In der Konzertreihe „Lehrer stellen sich vor" des Innsbrucker Konservatoriums ist am 27. Februar die Leiterin einer V i o l i n klasse, Lydia Noeva, zu Gast. Weitere Mitwirkende sind B o j i dar Noev, Brigitte Themessl, Klaus Hasslwanter und Helmut Leisz. • Vom 28. Februar bis 1. M ä r z findet am Innsbrucker Konservatorium am Innrain ein Orgelseminar unter dem Thema „Die obligate Orgel in den Kantaten Bachs" statt. Philip Swanton wird dabei zwei Kantaten ( B W V 170 + 35) mit Schülern des K o n servatoriums erarbeiten. Seite 10

D o r f ) , Telefon 61201, St.-BlasiusApotheke, Völs, B a h n h o f s t r a ß e 32a, Telefon 34504; 3./4. März: A l t e Hof-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 19, Telefon 23 890, Apotheke „ Z u m A n dreas H o f e r " , Andreas-HoferStraße 30, Telefon 24861, Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler Straße 51, Telefon 41502, St.Georg-Apotheke, R u m , Dörferstraße 2, Telefon 63479; 10./11. März: Apotheke „Zur Triumphpforte", Müllerstraße la, Telefon 36 5 70, Prinz-Eugen-Apotheke, Prinz-Eugen-Straße 70, Telefon 441 80, Mariahilf-Apotheke, I n n s t r a ß e 5, Telefon 81758.

Weitere Angebote Ärztlicher Sonntagsdienst und kinderärztl. Bereitschaftsdienst (Notfälle): Telefon 35544 Innsbrucker Frauenhaus, Telefon 42112 Frauen helfen Frauen, Telefon 20 9 77 Frauenselbsthilfe nach Krebs, Ausk ü n f t e täglich von 8 bis 9 Uhr, Telef o n 437294

Johanniter-Unfallhilfe (Spezialwagen f. Rollstuhlfahrer): Tel. 44402 Telefonseelsorge, täglich von 8 bis 23 Uhr: Telefon 36136 Kinder- und Jugendtelefon, Montag bis Freitag von 13 bis 19 U h r : Telefon 27010 Rettet das Leben, Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, 15 bis 19 Uhr, Telefon 28875

Deutlich bessere Luftqualität Günstiges Wetter und Folge laufender Bemühungen

Ü b e r Antrag des Amtes für U m weltschutz hat der Stadtsenat beZahnärzte kanntlich die Veröffentlichung Luftbelastungswerte für (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 der Uhr) Schwefeldioxyd aus Abgasen 18./19. Februar: Dent. Josef Brun- von Heizungen und Kraftfahrner, Ibk., H ö h e n s t r a ß e 22, Telefon zeugen beschlossen. Im abgelau827 33, Dr. G ü n t h e r Crepaz, H a l l , fenen Monat J ä n n e r zeigten dieStadtgraben 25, Telefon 05223/ se Werte nun eine sehr erfreuli3171; che Tendenz: Die f ü r die mensch25./26. Februar: Dr. W i l f r i e d C o n liche Gesundheit unschädlichen nert, Ibk., Adamgasse 15/1, Telef o n 20475, Dent. Ludwig Dittmer, Belastungsgrenzen der von der Seefeld, M ü n c h n e r Straße 38, Te- Akademie der Wissenschaften festgelegten L u f t q u a l i t ä t s z o n e n lefon 05212/2442; 3./4. März: Dr. Reinhold Drack, I und II konnten an insgesamt 26 Ibk., A n i c h s t r a ß e 3, Telefon Tagen eingehalten werden, die 24408, Dr. H a n s j ö r g Duftner, durch Verordnung der Tiroler Lans, Haus Nr. 58, Telefon 0 52 22/ Landesregierung für Innsbruck 77476; vorübergehend noch als zulässig 10./11. März: Dent. M a x Elsässer, ' erklärten Werte der Zone III waLans Nr. 117, Telefon 05222/ 77118, Dr. Barbara Lassnig, ren an 4 Tagen gegeben und wurThaur, Langgasse 37, Telefon den nur an einem einzigen Tag, nämlich am 2. Jänner, über05223/6162.

schritten. Wenn man bedenkt, d a ß die J ä n n e r w e r t e im vergangenen Jahr noch 8mal, 1982 noch 12mal und 1981 gar noch 22mal eine Überschreitung der Zone III angezeigt hatten, ist die Tendenz zur Verbesserung unverkennbar. Das A m t f ü r Umweltschutz f ü h r t das nun vorliegende Ergebnis, es ist das beste Jännerergebnis seit 10 Jahren, einmal auf die günstige Wettersituation, dann aber auch auf das immer stärkere Wirksamwerden der laufenden B e m ü h u n g e n um die Verbesserung der L u f t q u a l i t ä t zurück. Die Meßergebnisse können durchaus als Ermutigung und A n s p o r n zur Fortsetzung dieser B e m ü h u n g e n im Zusammenwirken mit der Wirtschaft und Bevölkerung unserer Stadt genommen werden.

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Pollenwarndienst 1954.

Tirol:

Telefon

Tierärzte 19. Februar: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44163; 26. Februar: Tzt. Gert Heissl, Geyrstraße l , Telefon 427952; 4. März: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 202783; 11. März: Dr. Arne Messner, Schidlachstraße 8, Telefon 24086.

Bestattungsunternehmen 18./19. Februar: J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 22074, 22013, C . Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45 151;

EHESCHLIESSUNGEN A l f o n s Zagler, Innsbruck, und C h r i stina Wilhelmer, Innsbruck Dr. med. Andreas Lang, Mosbach, B R D , und Brigitte Stix, Innsbruck E d w i n Niklas, Innsbruck, und Margit Unterwurzacher, Innsbruck Norbert Thomaseth, Seis am Schiern, und Verena Mayr, Innsbruck Edgar Lorig, Innsbruck, und Verena Lorig geb. Nehmer, Innsbruck Gerald Wanivenhaus, Innsbruck, und M o n i k a Weichselbaumer geb. Anranter, Innsbruck M a g . phil. Erwin Schneider, Innsbruck, und Francisca Bebelman, Innsbruck Ronald Sinic, Innsbruck, und Marlen Selm, Innsbruck Gerhard Huber, Innsbruck, und Irmgard Starzer geb. Schaumberger, Innsbruck

GEBURTEN Ines Martina A d o l f Rauth (27. 12.), Innsbruck Christian Leopold Engelbert Silvester Markart (31. 12.), Innsbruck M a r i a Theresia Zita Caroline Steiner (14. 12.), Innsbruck Johannes Knoflach (26. 12.), Innsbruck Maria-Elena Margarethe Marrollo (29. 12.), Innsbruck Teresa Nagy (30. 12.), Innsbruck Felix Böser (30. 12.), Innsbruck Stefan Gasser (31. 12.), Innsbruck Julia Knoflach (2. 1.), Innsbruck H a m i d Mohammadkhami (2. 1.), Innsbruck Maximilian Gottein (2. 1.), Innsbruck Michael Pradler (3. 1.), Innsbruck Georg Hiebl (5. 1.), Innsbruck

25./26. Februar: Platzer Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Straße 95, Telefon 42304, H . Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 243 81;

f o n 05272/6258, Helmut K r o h G m b H , Innsbruck, Schusterbergweg 26a, Telefon 05222/63 1 83;

05222/27091, Peter Perterer, Innsbruck, Salurner Straße 15, Telefon 052 22/22 8 35, Hans Pietzer, H a l l i. T , Gerbergasse 8a, Telefon 05223/6177, 2540.

Abschleppdienste

25./26. Februar: H a n s j ö r g Holleis, Völs, B a h n h o f s t r a ß e 33, Telefon 05222/27091, Peter Perterer, Innsbruck, Salurner Straße 15, Te- Rauchfangkehrer lefon 052 22/22 835, Hans Pietzer, 18./19. Februar: Anton Unteregger, Hall i. T , Gerbergasse 8a, Telefon A n t o n - R a u c h - S t r a ß e 16a, Telefon 05223/6177, 2540; 33 1 13; 3./4. März: Hans Graber, Steinach 25./26. Februar: Helmut Gugler, a. Br., Brennerstraße 5, Telefon Franz-Fischer-Straße 22, Telefon 05272/6258, Helmut Kroh 26080; G m b H , Innsbruck, Schusterberg- 3./4. März: Helmut Gugler, Franzweg 26a, Telefon 05222/63 183; Fischer-Straße 22, Telefon 26080;

18./19. Februar: Hans Graber, Steinach a. Br., Brennerstraße 5, Tele-

10./11. März: H a n s j ö r g Holleis, 10./11. März: Gustav Reitter, Weingartnerstraße 93, Telefon 34328. Völs, B a h n h o f s t r a ß e 33, Telefon

Manuel Rossi (12. 1.), Innsbruck Christian Plangger (14. 1.), Innsbruck David Waroschitz (14.1.), Innsbruck Sabrina Resch (14. 1.), Innsbruck Elisabeth Mader (14. 1.), Innsbruck Ivon Svehla (18. 1.), Innsbruck Stefan-Josef Schöbel (18. 1.), Innsbruck Christoph Lorenzi (20. 1.), Innsbruck Jonathan Sparber (21.1.), Innsbruck Nico Delle-Karth (21. 1.), Innsbruck Michel Reuter (22. 1.), Innsbruck David Egger (23. 1.), Innsbruck Theresa Roykowski (23. 1.), Innsbruck

Malermeister i. R. (72), Innsbruck Leopoldine Magdalena Juliana Fiala geb. Posch, Hausfrau (81), Innsbruck Walter Josef Ferrari, Arbeiter i . R. (64), Innsbruck M a r i a Dalliogeb. Micheluzzi, Hausfrau (91), Innsbruck Friedrich A l o i s Bucher, Bundesbahnbeamter i. R. (65), Innsbruck Judith E v a M a r i a Alber, Schülerin (19), Innsbruck M a r t i n Tausch, K i n d (1 Tag), Innsbruck Dorothea A n t o n i a M a r i a Vetter geb. Sternbach, Hausfrau (83), Innsbruck

3./4. März: J. Neumair, Schöpfstraße 37, Telefon 22074, 22013, C . Müller, Pradler Straße 3, Telefon 45151; 10./11. März: Platzer Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Straße 95, Telefon 42304, H . Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24381.

STADTMAGISTRAT INNSBRUCK

Einschreibung in die städt. Kindergärten und Jugendhorte 1. Die Einschreibung in die städt. Kindergärten für das Schuljahr 1984/85 findet am 28. und 29. Februar 1984 jeweils von 8 bis 11 Uhr und von 14 bis 17 Uhr in den betreffenden Anstalten statt. 2. Mitzubringen sind der Geburtsschein und das Impfzeugnis des Kindes. In den Anstalten, in denen die Nachfrage die vorhandenen Plätze übersteigt, bleibt der Kindergartenleitung die Auswahl vorbehalten. 3. Die Einschreibung in die städt. Jugendhorte findet erst im Herbst 1984 statt und wird rechtzeitig verlautbart. Der Abteilungsleiter: Senatsrat Dr. Reisinger eh. Roland H o f e r (2. 1.), Innsbruck Carmen Russ (3. 1.), Innsbruck Melanie Zingerle (4. 1.), Innsbruck Andreas Stillebacher (4. 1.), Innsbruck Michael Föger (17. 1.), Innsbruck Stefan Rettmeyer (20. 1.) Innsbruck Claudia Graller (23. 1.), Innsbruck

c

STERBEFÄLLE

Alice Angela Zimmermann geb. Trotter, Hausfrau (71), Innsbruck Conrad M a r k l , Ordensbruder (63), Innsbruck Walter Hermann Fritz Huck-Keil,

Klaus Peter Mussner, Hilfsarbeiter (39), Innsbruck Wilhelm Josef Hofer, Sägermeister i . R . (82), Innsbruck Rosina Regina Aloisia Fiechtl geb. Strobl, Hausfrau (82), Innsbruck M a r i a Johanna Sprenger geb. Federspiel, Hausfrau (91), Innsbruck Johann Franz Natterer, Lagerarbeiter i . R. (76), Innsbruck Ernestine Stolz geb. Reinstadler (7. 1.), Innsbruck Johann Senn (11. 1.), Innsbruck Leopoldine Fischer geb. Renner (11. 1.), Innsbruck Rosa M a r i a Troger geb. Lechner (10. 1.), Innsbruck E m i l i a Angela G r o h geb. Dalla Torre

M i t Rücksicht auf § 34 des Personenstandsgesetzes, welches das Recht auf Einsicht in Personenstandsurkunden regelt, k ö n n e n in H i n k u n f t bei den amtlichen Mitteilungen, wie Eheschließungen, Geburten, Sterbefälle etc., nur mehr der Name sowie das Datum und der Ort des Ereignisses, nicht aber die genaue Wohnadresse bekanntgegeben werden. Die „ I n n s b r u c k e r Stadtnachrichten" bitten ihre Leser um Verständnis. (9. 1.), Innsbruck Ferdinand Karl Wegscheider (2. 1.) Innsbruck A l f o n s Ladner (9. 1.), Innsbruck Josef Frick (8. 1.), Innsbruck Sylvester Füller (8. 1.) Innsbruck Paula Maringer geb. Wagner (27. 12.), Innsbruck Johanna M a i r geb. Resch (26. 12.), Innsbruck M a r i a Rejhons geb. Schlögl (6. 1.), Innsbruck Hermann Pircher (6. 1.), Innsbruck Rosina Plattner geb. Rofner (6. 1.), Innsbruck M a x Matthias A n t o n Peintner (8.1.), Innsbruck Franz Kirschner (4. 1.), Innsbruck Josef A l o i s Dietrich (31. 12.), Innsbruck Leo Karl Krismer (28. 12.), Innsbruck Juliana Crescentia Rasner geb. Schneider (24. 12.), Innsbruck Josef Wamser (19. 12.), Innsbruck Agnes Bernatschke (31. 12.), Innsbruck Friedrich Putzker (17. 1.), Innsbruck Dr. jur. Otto Lorenz (20. 1.), Innsbruck Gabriele Wallner (18. 1.), Innsbruck M a r i a Herzlich (16. 1.), Innsbruck Wilhelm Meier (16. 1.), Innsbruck A n n a Sulzenbacher (16. 1.), Innsbruck

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2

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Neue Saunaangebote in den städtischen Bädern SAUNEN

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11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30

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HALLENBAD OLYMPISCHES DORF HALLENBAD A M R A S E R STRASSE

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11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30 11.30—21.30

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16.00—21.30 16.00—21.30 16.00—21.30 16.00—21.30 16.00—21.30

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D = Damensauna, H = Herrensauna, G = gemischte Sauna

Josef Krab (17. 1.), Innsbruck Josef Händler (16. 1.), Innsbruck Theresia Schoner (16. 1.), Innsbruck Elfrieda Ofer (18. 1.), Innsbruck Barbara Blatte (18. 1.), Innsbruck Martina Senn (16. 1.), Innsbruck Martha Breiner (16. 1.), Innsbruck Valerie Bernhart (19. 1.), Innsbruck

Stefanie Eiterer (19. 1), Innsbruck Josef Franschitz (20 1.), Innsbruck Karolina Seppi (26. 1.,), Innsbruck Maria Brunbauer (27. 1.), Innsbruck Rosa Kerschbaum (27.. 1.), Innsbruck Irmgard Zonta (24. 1..), Innsbruck Paulina Prinz (24. 1.) , Innsbruck Angela Raffeiner (24. 1.), Innsbruck

Rosa Trenkwalder (25. 1.), Innsbruck Hermine Karr er (24. 1.), Innsbruck Josef Guggenberger (26. 1.), Innsbruck Creszentia Hagen (25. 1.), Innsbruck Elisabeth Markschläger geb. Müller (11. 1.), Innsbruck

Rudolf Johann Hupfau (12. 1.), Innsbruck Kurt Plank (12. 1.), Innsbruck Martin Dorner (5. 1.) Innsbruck Maria Anna Sofia Basetti (2. 1.), Innsbruck Johann Riedl (31. 12.), Innsbruck

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN

STADTWERKE INNSBRUCK

Ölfeuerungsanlage, Wolfsgrube 15, Dr. Hans Gant Ölfeuerungsanlage, Römerstraße 59, Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk Innsbruck, Heinz Seebacher, Pontlatzer StraSalurner Straße 11, 6020 Innsbruck. ße 50 Gegenstand: Lieferung von Antrieben für die Füllschieber der Turbinen- Ölfeuerungsanlage, Arzler Straße 126, Nägele Wohnbauges.m.b.H., hauptschieber sowie von Kühlwasserschiebern für die Turbinen des HauptRennweg 10a kraftwerkes im Kraftwerk Obere Sill. Ölfeuerungsanlage, GalgenbühelDie Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsweg 8, Bruno Melichar bruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S150.—behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

Öffentliche Ausschreibung

Ölfeuerungsanlage, Klammstraße 49, Dipl.-Ing. Dr. Heinz Tiefenthaler Ölfeuerungsanlage, Innstraße 69a, Eduard Wintner, Innstraße 67 Ölfeuerungsanlage, Kranebitter A l lee 138—152, Gemeinn. Bau- und Siedlungsgen. „Frieden", Kugelfangweg 9a Ölfeuerungsanlage, Reithmannstra-

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 23. FeSTADTWERKE INNSBRUCK bruar 1984,11.30 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Öffentliche Ausschreibung Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr be- Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. rücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 23. Februar 1984, um Gegenstand: Lieferung von 1250 A-Niederspannungs-Leistungsschaltern in 11.30 Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sit- Kompaktbauweise. zungszimmer, statt. Teilnahmeberechtigt sind jene in Österreich ansässigen Firmen, die nachG E N E R A L D I R E K T I O N weisbar derartige Netz-Bauteile zur Zufriedenheit der Elektrizitätsversorgungsunternehmen geliefert haben. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 150.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

STADTWERKE INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Freitag, den 2. März 1984, Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Verwaltungsdirektion, Salur- 10.30 Uhr in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. ner Straße 11, 6020 Innsbruck. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch Gegenstand: EDV-Endlos-Formulare. wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr beDie Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Inns- rücksichtigt werden. bruck, Salurner Straße 11,3. Stock, Zimmer 17, gegen einen Unkostenbeitrag Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, den 2. März 1984, um 10.30 von S 200.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Uhr bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. Abgabetermin: spätestens 2. März 1984, 11 Uhr. GENERALDIREKTION Seite 12

GENERALDIREKTION

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2


ße 8, Gemeinn. Hauptgen. des Siedlerbundes, Innrain 95 Ölfeuerungsanlage, Zimmeterweg 23, Dr. Michael M o t z Propangasanlage, Gsetzbichlweg 3f, Dr. Nasser Hintaye Ölfeuerungsanlage, Geyrstraße 4, Juliane Hundsbichler Ölfeuerungsanlage, Seriesweg 6, Dr. Karl Rainer Ölfeuerungsanlage, Badhausgasse 1, Josef Krautgasser Ölfeuerungsanlage, Col-di-LanaStraße 10—12, D k f m . Hans Walter Hess, 6073 Sistrans Nr. 278 Ölfeuerungsanlage, Edith-SteinWeg 3 und 5, Österr. Realitäten A G z. H d . Hr. A r c h . Fred Achammer, Karl-Kapferer-Straße 5 Ölfeuerungsanlage, Zimmeterweg 23, Alois M o t z Ölfeuerungsanlage — wasserrechtl. Gen., Karl-Innerebner-Straße 101c, Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang A n der L a n , Karl-Innerebner-Str. 86 Werbeeinrichtungen, Amraser Straße 1, Elmar Köhle Ges.m.b.H. Werbeeinrichtungen, Salurner Straße 15, Holiday Inn International z. H d . Dir. N . Schopf Werbeeinrichtungen, Maria-Theresien-Straße 46, Julius M e i n l A G , Julius-Meinl-Gasse 3—7, 1171 Wien Werbeeinrichtung, Schützenstraße

46d, B I P A Parfumerien Ges. m.b.H., Straße 3, 2351 Wr. Neudorf Werbeeinrichtung, Exlgasse 49, E l i sabeth Neuhauser Werbeeinrichtungen, Reichenauer Straße 6—14, A n k ü n d e r Ges. m.b.H., Bozner Platz 2 Werbeeinrichtungen, Leopoldstraße 42a, Sefra Seidler & Franzel, Leopoldstraße 42 Werbeeinrichtungen, Bozner Platz 3, Oswald Rampi Ges.m.b.H. & Co. K G , Viaduktbogen 46—48 Werbeeinrichtung, Egger-LienzStraße, P z . 1136 K G Wilten, A n k ü n d e r Ges. f. Außenwerbung m.b.H., Bozner Platz 2 Werbeeinrichtungen, Schöpfstraße 4a, Video-Computer Ges.m.b.H. z. H d . H r . Walter Angerer, Fallmerayerstraße 3 Werbeeinrichtungen, Marktgraben 29 — Schlossergasse 1, Julius M e i n l A G , Julius-Meinl-Gasse 3—7, 1171 Wien Werbeeinrichtungen, Erlerstraße 19, Julius M e i n l A G , Julius-MeinlGasse 3—7, 1171 Wien Werbeeinrichtungen, Anton-RauchStraße 8, E L A N Mineralölvertrieb A G , Kapuzinergasse 43 Werbeeinrichtungen, Fischnalerstr. 44, A n k ü n d e r Ges. f ü r Außenwerbung m.b.H., Bozner Platz 2

S T A D T W E R K E INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Bäderbetriebe, Amraser Straße 3, Hallenbad, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Freibad Tivoli, Baumeisterarbeiten. Die Ausschreibungsunterlagen können ab Montag, den 6. Februar 1984, bei den Stadtwerken — Bäderbetriebsleitung — Amraser Straße 3, Hallenbad, gegen einen Unkostenbeitrag von S 50.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 21. Februar 1984, 11.15 U h r i n der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, den 21. Februar 1984, 11.15 U h r bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Obergeschoß, Sitzungszimmer, statt. Dem Offertsteller steht es frei, der A n g e b o t s e r ö f f n u n g beizuwohnen. GENERALDIREKTION

S T A D T W E R K E INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Bäderbetriebe, Amraser Straße 3, Hallenbad, 6020 Innsbruck. Gegenstand: E i n z ä u n u n g e n i m Bereich des Freibades T i v o l i . Die Ausschreibungsunterlagen k ö n n e n ab Montag, den 6. Februar 1984, bei den Stadtwerken — Bäderbetriebsleitung — Amraser Straße 3, Hallenbad, gegen einen Unkostenbeitrag von S 50.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

S T A D T W E R K E INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von Preßkabelschuhen, Preßverbindern und K o m paktklemmen f ü r Papierbleikabel bzw. Kunststoffkabel an das Elektrizitätswerk Innsbruck. Die Ausschreibungsunterlagen k ö n n e n ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 150.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 28. Februar 1984,11.30 U h r in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, den 28. Februar 1984, um 11.30 U h r bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION STADT W E R K E INNSBRUCK

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 21. Februar 1984, 11 U h r i n der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, k ö n n e n , auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, den 21. Februar 1984,11 U h r bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Obergeschoß, Sitzungszimmer, statt. Dem Offertsteller steht es frei, der A n g e b o t s e r ö f f n u n g beizuwohnen. GENERALDIREKTION

S T A D T W E R K E INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von Asbestzement-Druckrohren der M a r k e „ E T E R N I T " f ü r das Kraftwerk „Obere S i l l " . Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 150.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden.

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Verwaltungsdirektion, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Baumeisterarbeiten als selbständige Regiearbeiten, betreffend Ausbesserungsarbeiten an der Fassade des Verwaltungsgebäudes, Salurner Straße 11, i m Zuge eines Fassadenanstriches. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,3. Stock, Zimmer 17, gegen einen Unkostenbeitrag von S 100.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Spätestens 1. M ä r z 1984, 11 Uhr.

Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Donnerstag, den 23. Februar 1984,11 U h r in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, k ö n n e n , auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Donnerstag, den 23. Februar 1984, u m 11 U h r bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt.

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Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2

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AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE V

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„NOVA Lichtdecken, Anstrich und Malerei Gesellschaft mit beschränkter H a f t u n g " , Schneeburggasse 60, Maler und Anstreicher „ S c a n d Trade Warenhandelsgesellschaft m . b . H . " , Franz-FischerStraße 40, Handelsgewerbe, bes c h r ä n k t auf Nahrungs- und Genußmittel, Holzschuhe und Sportbekleidung „Farrow-Fashion M o d e Gesellschaft m . b . H . " , Prinz-Eugen-Straße 72, Handelsgewerbe

Ausstellungen (Fortsetzung von Seite 6) Galerie Maier, Sparkassenplatz 2/II: Josef Kern — Malerei — bis 18. Februar; Rudolf Wacker — „ F r ü h e Arbeiten aus den Jahren 1910 — 1922" — 23. Februar bis 17. M ä r z (Mo. bis Fr. von 10 bis 12 und von 15 bis 18.30 Uhr, Sa. von 9.30 bis 12.30 U h r ) Galerie Krinzinger, Adolf-PichlerPlatz 8: Symbol Tier — Malerei, Zeichnung — Anzinger, Attersee, Goeys, Bohatsch, Caramelle, C i bolka, Disler, Klinkan, Oberhuber, Schmalix, Schwarzkogler, Walde, Werkner — bis 9. März; Turi Werkner — 13. M ä r z bis 7. A p r i l (Di. bis Fr. von 10 bis 12 U h r und von 16 bis 20 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Galerie Böck, Brixner Straße 3/1: Kollektivausstellung — H o l z und Linolschnitte — bis 2. März; anschließend Eva-Maria Wolzt — Aquarelle (täglich von 12 bis 14 Uhr, 18 bis 20 Uhr) Turmbund, L e o p o l d s t r a ß e 6 / l : Hans Crepaz (Wien) — Zeichnungen — bis 27. Februar; anschließend Robert Roubin (Salzburg) — A q u a relle ( M o . bis Fr. von 9 bis 12 U h r und von 17 bis 19 Uhr) Galeothek, Herzog-Friedrich-Straße 3: Lotte Sterzinger (1921 — 1977) — Zeichnungen, Ölbilder — bis 25. Februar; Christian Hess — Gedächtnisausstellung — M ä r z (Mo. bis Fr. von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr, Sa. von 9 bis 12 Uhr) Galerie Bloch, Herzog-FriedrichStraße 5: Zepp-Sperl — bis 2. M ä r z ; Eduard Angeli — Zeichnungen — 5. M ä r z bis 31. M ä r z (Di. bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 13 Uhr) Ital. Kulturinstitut, Universitätsneubau, Parterre: Die Photographie des Futurismus — in Zusammenarbeit mit dem Institut f ü r Kunstgeschichte — 15. M ä r z bis 6. A p r i l Institut francais, Rennweg 13: Photographien von Marie Brume — 23. Februar bis 27. M ä r z (nur nachmittags g e ö f f n e t )

Seite 14

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Josef Köck, Patscher Straße 9, Gastgewerbe i n der Betriebsart „Fremdenpension „Quelle Aktiengesellschaft", Karmelitergasse 21 (weitere Betriebsstätte von L i n z , Industriezeile 47), Elektromechanikergewerbe usw. „Osmos Plast A B Gesellschaft m . b . H . ' ', K l a m m s t r a ß e 46 (Standortverlegung von H a l l i . T., Löfflerweg, Tiroler Zollfreizone), Handel, beschränkt auf den Import mit Waren aller A r t „Alfred Kärcher Gesellschaft m . b . H . " , Schneeburggasse 140 (Betriebsstätte von Wien 22, Obachgasse 26), Erzeugung und Reparatur von Dampfkesseln, eingeschränkt auf die Erzeugung und Reparatur von Schnelldampferzeugern usw.

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 14. M ä r z 1984 in einer Auflage von 56.300 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat i m Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Telefon 32466.

„Alfred Kärcher Gesellschaft m . b . H . " , Schneeburggasse 140 (Betriebsstätte von Wien 22, Obachgasse 26), Handel mit Schnelldampferzeugern, Tankinnenreinigern, Dampfstrahlreinigern und verwandten Geräten „Doppelmayr Seilbahn-Vertriebsgesellschaft m . b . H . " , Leopoldstraße 33 (Betriebsstätte von Wolfurt, Rickenbacherstraße 10), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit Schiliften, Sesselbahnen usw. Rosemarie Huber, Daxgasse 16, F u ß pfleger Doris U d , I n g . - T h o m m e n - S t r a ß e 3, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Nahrungsund G e n u ß m i t t e l n Johann Fahrner, H ö t t i n g e r A u 26, Kleinhandel mit M i l c h , Obst, Gemüse, Butter, Eiern, Naturblumen und C h r i s t b ä u m e n „ D M - D r o g e r i e M a r k t Gesellschaft m . b . H . " , Amraser Straße 56a, Drogistengewerbe

S T A D T W E R K E INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von G l ü h l a m p e n , Leuchtstofflampen, Mischlichtlampen, Quecksilberdampflampen und Natriumdampflampen. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 150.— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Dienstag, den 28. Februar 1984, 11 U h r i n der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Dienstag, den 28. Februar 1984, um 11 U h r bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION S T A D T W E R K E INNSBRUCK

Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung von A ) Papierbleikabeln, B) kunststoffisolierten Kabeln und Leitungen. Teilnahmeberechtigt sind in Österreich ansässige Firmen, die in der Lage sind, nachweisbar in Österreich erzeugte Kabel und Leitungen zu liefern. Die Ausschreibungsunterlagen sind getrennt nach A ) und B) und können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 10, gegen einen Unkostenbeitrag von S 150.—behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Montag, den 27. Februar 1984. Angebote A ) Papierbleikabel sind bis 11 Uhr, Angebote B) kunststoffisolierte Kabel und Leitungen sind bis 11.30 U h r in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11, 2. Stock, Zimmer 4, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusenden. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Montag, den 27. Februar 1984, für die Angebote nach A ) um 11 Uhr, für die Angebote nach B) um 11.30 U h r bei den Stadtwerken Innsbruck, 6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION

Neufestsetzung von Gebühren Der Gemeinderat des Landeshauptstadt Innsbruck hat bei der Beschlußfassung über den Jahreshaushalt f ü r das Jahr 1984 u. a. nachstehende Abgaben neu festgesetzt: Kanalbenützungsgebühren 1. Allgemeine Kanalpauschaltarife: N o r m a l - K a n a l g e b ü h r je Auslauf und Jahr Landwirtschaftstarif je Auslauf und Jahr Fingierte Ausläufe je Auslauf Mehrwasser je m Mehrwasser f ü r Landwirtschaft Ritschengebühren je Auslauf und Jahr bei vorhandener Hauskläranlage für Wasserklosett bei vorhandener Hauskläranlage f ü r Wasserklosett ohne Hauskläranlage 3

S S S S S

185.88 168.12 185.88 1.63 1.63

S

46.92

S S

46.92 90.96

S

0.85

2. Sondertarife: Städtische Bäder Kanalgebühr f ü r Mehrwasser je m

3

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, Nr. 2


3. Zählertarife: Bei einer jährlichen Wasserableitung bis 5000 m je m über 5000 m je m über 20.000 m bis 100.000 m ' je m über 100.000 m je m 3

3

3

J

3

2.52 2.22 2.05 1.86

S S S S

3

3

3

Zu diesen Tarifen tritt die Umsatzsteuer im gesetzlichen Ausmaß. Müllabfuhrgebühren

s s s s

6,43 6.04 5.69 5.32

S S

220.20 7.66

III. Sondertarife: 1. Alte M ü h l a u e r Brunnen: Pauschaltarifpreis je 1/16 Brunnenrecht und Jahr Mehrwasserpreis je m 2. Mandelsberger Interessenten: Mehrwasserpreis je m 3

S s s s

7,07 6.64 6.26 5.85

242.22 8.43

Die Gebührensätze für die M ü l l a b f u h r g e b ü h r e n werden für das Haushalts6.26 S 5,69 jahr 1984 wie folgt festgesetzt: Gebühr f ü r jede anrechenbare A l l e vorstehend nicht a n g e f ü h r t e n Tarife sowie die Zählermieten erfahren eiWohneinheit je Jahr S 156.— ne E r h ö h u n g im Rahmen der Bewilligung. Gebühr f ü r jede anrechenbare Die vollständigen Wassertarife können bei den Stadtwerken Innsbruck jederGeschäftseinheit je Jahr S 228.— zeit eingesehen werden. Pauschalgebühr je Die Verrechnung erfolgt nach Nettopreisen, die Umsatzsteuer wird den jewei90 1/220 1 Mülltonne S 1.113.— ligen Rechnungsbeträgen zugeschlagen. 800 1 Container S 7.744.— 3 m Großraumbehälter S 17.890.— 5 m Großraumbehälter S 29.820.— 3

3

3

Bei der Vorschreibung der G e b ü h r ist die jeweilige gesetzliche Umsatzsteuer hinzuzurechnen.

Bädertarife ab Februar 1984

Gehwegreinigungsgebühren

3 ° =>

Die Gebührensätze f ü r die Erhebung der Gehwegreinigungsgebühren werden für das Haushaltsjahr 1984 wie folgt festgesetzt: für bebaute f ü r unbebaute Grundstücke Grundstücke je m je m Klasse I S 58.40 S 17.30 Klasse II S 39.40 S 10.— Klasse III S 26.90 S 7.50 3

ÖI

Die Hundesteuer wird f ü r das Haushaltsjahr 1984 wie folgt festgesetzt: Für einen H u n d f ü r den zweiten H u n d f ü r jeden weiteren H u n d f ü r Wachhunde und Hunde, die in A u s ü b u n g eines Berufes oder Gewerbes gehalten werden, je H u n d als Zwingersteuer f ü r jeden H u n d Höchstsatz je Zwinger

S S S

S S S

380.— 570.— 760.—

90.— 190.— 760.—

Der Abteilungsleiter: Senatsrat Dr. Schmid

Innsbruck, im J ä n n e r 1984

Die neuen Wassertarife Für die Lieferung von Wasser durch die Stadtwerke Innsbruck gelten ab 1. J ä n n e r 1984 (Verrechnungsmonat J ä n n e r 1984) die nachstehend auszugsweise bekanntgegebenen Tarifsätze, wobei die bisherigen Tarifsätze zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft treten.

1. Normal-Wassertarif: Pauschaltarifpreis je Auslauf u. Jahr ... S für landwirtschaftliche Anwesen je Auslauf und Jahr S Pauschalwassermenge aufgrund des verrechneten Pauschaltarifpreises je Auslauf und Jahr 54 m 2. Mehrwasser-(Überwasser) Preis je m .. S 3

II. Zählertarif (Zonentarif): Für gewerbliche Betriebe und Anstalten mit gesonderter Messung f ü r die Jahresverbrauchsmenge

1. Brause- und Wannenbad Brausebad Wannenbad Wannenbad ermäßigt f ü r Blinde

242.22

202.20

S

222.42

7.66

8.43

s

S — — —

2. Schwimmbad Erwachsene 1 Oer-Block Erwachsene Schüler, Senioren, Studenten und Präsenzdiener 10er-Block Schüler Kinder 10er-Block Kinder Kabinenzuschlag F ü r geschlossene Einheiten (Bundesheer, Gendarmerie, Polizei) ... Saisonkarte Kinder Saisonkarte Schüler Saisonkarte Erwachsene-Kästchen Saisonkarte Erwachsene-Dauerkabine ... Halbtageskarte ab 14 U h r S p ä t k a r t e ab 16 U h r

S

3

T3

XXX

220.20

1. Allgemeine Pauschaltarife:

Bruttopreis (inkl. 10% U S t . gerundet)

EH 3

e

3. Sauna Sauna Sauna ermäßigt und Senioren 1 Oer-Block am Tag Zuschlag f ü r Schwimmen Zuschlag f ü r Kabine Zuschlag f ü r Kabine u. Ruhebett

Nettopreis

c

2 6 -| <ox

3

Hundesteuer

a

« U f i

35.275.19.146.13.100.17. 19.

68.— 47.— 588.— 19.—

17. 31. 17.

28.— 239.—

— —

19.—

11. —

17.—

19.— 152.— 458.— 801.— 1.224.— 19.— 12. —

— — — — — — —

68.— 47.— 588.— 19.—

68. 47.— 588.—

22.—

17.— 22.—

4. Solarium

20.—

20.—

5. In den Sommermonaten (Liegewiese, Sonnenbad) Verlängerung der Badezeit auf maximal f ü n f Stunden — Zuschlag f ü r alle Kartenrelationen (nicht f ü r Kinder)

11.—

Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1984, N r . 2

STADTWERKE INNSBRUCK

Seite 15


teln und gerauchtem Fleische, oder Macaroni mit Parmesankäse und Rahm. 6. Einen Kapaun mit Muscheln. 7. E i n Stück schwarz Wildpret, oder ein Wildgeflügel in Sauce. 8. E i n Inkleidungen, als M a n n in Weibs- diandl, oder ein Fasan. 9. Eine und als Weib in Mannskleidern" Turte, oder Mandelbögen. 10. Einen sauern Salat. 11. L i m o n i zu erscheinen. War das Gubernium auf die E i n - sulzen, oder ein Blanc-manger. haltung von Sitte und Ordnung 12. Eine schweinerne S c h ü n k e . " bei den Redouten bedacht, so Z u berappen war f ü r diese Köstsorgte es aber auch f ü r das leibli- lichkeiten 1 f l . 30 kr. pro Person. che Wohl der Gäste und auch da- U m die Mitte des vorigen Jahrfür, d a ß man sich dieses zu hunderts — nach Konrad Fischerschwinglichen Preisen gönnen naler erstmals 1841 — fanden konnte. In einem mit 20. Jänner auch sogenannte Armenredou1778 datierten Avertissement ten statt: Wohltätigkeitsveran(= Verordnung) ist dazu zu le- staltungen im Fasching, deren sen: „ D a man nichts außer Acht Erlös den A r m e n der Stadt zuguzu lassen gedenket, was bey A b - te kam. Bei diesen Redouten haltung der Redouten zur Noth- wurden dann auch regelrechte wendigkeit, Gemächlichkeit, Einlagen und Programme geVergnügen, und allseitiger Z u - bracht; — im Jahr 1841 wurde friedenstellung des dabey sich das „Hoflager Erzherzog Ferdieinfindenden Publikums mittel- nands und der Philippine Welser oder unmittelbar abzielen, oder i m Ambras" in Szene gesetzt. dahin ausgedehnet werden 1854 schuf sogar der bekannte könnte, als hat man vorzüglich Dekorationsmaler Josef Bartindie Gattungen und Preise aller ger die Dekorationen f ü r die daselbst vorfindlichen Eßwaa- Abwicklung der „ H e r m a n n s ren und Getränke zu dem Ende schlacht im Teutoburger Walde' '. durch gegenwärtiges Avertisse- Diese Redouten wurden i m übriment jedermänniglich bekannt gen nicht im Ferrarischen Palais, sondern in den 1885 abgebrochemachen wollen . . . " Neben nichtalkoholischen Ge- nen „Redoutensälen" abgehaltränken, Konfekt und Extra- ten. weinen sind hier auch vier Nach der Errichtung der Stadtverschiedene Soupées ange- säle 1885—90 anstelle der letzteführt, deren reichlichstes hier ren fanden auch wieder in alter wiedergegeben sei: „1. Eine Tradition derartige Faschingserbraune Suppe mit einer kälber- eignisse statt. Organisiert wurnen Brust, oder ein Krebspfan- den sie aber nun von Vereinen zel. 2. E i n Fricanteau mit oder Gesellschaften, wie z. B. der Tartuffeln, oder Hasché-Paste- Innsbrucker Liedertafel oder der teln mit Austern. 3. E i n Fricassèe Offiziersgesellschaft. Diese letzvon H ü h n e r n , oder a u f g e d ü n - ten Innsbrucker Redouten gehen stete einheimische Enten. 4. Tau- bis in die 50er Jahre und leiten ben mit Linsen, oder ein Reh- über zu jener A r t von Veranstalschlegel in der Sauce. 5. Eine tungen, wie wir sie heute gerne Casterolpastete mit Schlipfblat- besuchen.

Im nnsbrucker Faschingserinnerungen So wie heute der Fasching beherrscht wird von Bällen, Kränzchen, Gschnas festen und zweimaligem närrischen Treiben in der Innenstadt, waren es in früheren Jahren die verschiedenen Redouten, die als beliebteste Von Josefine Justic Karnevalsunterhaltungen unsere Stadt zwischen Neujahr und Aschermittwoch belebten. In einer „ B a a l - O r d n u n g " vom 29. Dezember 1779, die durch das k. k. oö. Landesgubernium

erlassen wurde, waren Redouten für den 9., 16., 23. und 30. Jänner sowie 3., 6., 7. und 8. Februar festgesetzt, „die alle um acht U h r abends anzugehen und bis anderen Tages f r ü h um 5 U h r zu dauern haben". Zu diesen Redouten, die im Palais Ferrari stattfanden, wurden alle maskierten Personen — zumindest eine Larve m u ß t e man tragen — nach Bezahlung des Eintrittsgeldes zugelassen. Was die Maskierung betraf, gab es strengere Vorschriften, wenn es heißt, d a ß es z. B. bei Strafe verboten war, in „Geschlechtsver-

I

1884

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VOR H U N

28. Februar: „Im Schaufenster der Kunsthandlung von C . A . Czichna ist eine Serie hochinteressanter Photographien der Oberinnthaler-Bahn ausgestellt. Dieselben wurden über Auftrag der Bauunternehmung „Redlich und Berger" von dem Czichna'schen Kunstinstitute aufgenommen." Es sind dies Bilder, die anläßlich des Baues und der bevorstehenden E r ö f f n u n g der Arlbergbahn (1882/84) angeferEintrittskarte für die Liedertafel-Redoute am 15. Februar 1896, die tigt wurden. A n m . : In der noch bis Ende M ä r z laufenden Ausunter dem Motto „Es war einmal" stand. Original im Stadtarchiv. (Repro: Murauer) stellung i m Innsbrucker Stadtar-

chiv sind im übrigen einige dieser Photographien zum Bau der A r l bergbahn zu sehen. 5. März: Aus dem AnzeigenBlatt des Boten: E i n „Zahnkünstler A l . R. v. M e r s i " , empfiehlt in der Landhausstraße 3 (= heute Meraner Straße 5) i m 3. Stock „eine von ihm erfundene Methode, mit welcher einzelne Zähne schmerzlos ohne Entfernung der Wurzeln, ohne Stift und ohne Klammern i m Munde leicht und dauerhaft befestigt werden können. " J.


Innsbrucker Stadtnachrichten