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S T A D T N A C H R I C H T E N

OFFIZIELLES MITTEILUNGSBLATT DER

LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P.b.b. D Erscheinungsort Innsbruck D Verlagspostamt 6020 Innsbruck

20. Mai 19X1/Nr. 5

Hallenbad Höttinger Au ist eröffnet Sportbecken, Nichtschwimmerbecken und Kleinkinderbecken - Saunatrakt mit zwei Kammern (Gr) Für Innsbrucks Bevölkerung steht seit dem 25. April dieses Jahres ein neues Bad zur Verfügung: Das Hallenbad Höttinger Au wurde vom Bürgermeister in Anwesenheit der Vizebürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, des Magistratsdirektors und einer Reihe gela-

Wieder Leben in den Volieren

Neuer Stollen für den Strom Seite 5

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dener Gäste seiner Bestimmung übergeben. Ein lange erwartetes Bad, nicht nur aus dem Bedürfnis nach weiteren Bädern, wie es im Bäderkonzept der Stadt Berücksichtigung finden soll, sondern, wie Bürgermeister Dr. Lugger in seiner Eröffnungsrede (Bild oben) sagte, auch deshalb, weil die Bevölkerung schon seit einer Reihe von Jahren aus der vorhandenen Baustelle auch die Erwartung einer baldigen Fertigstellung abgeleitet hat. Wenn das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben" stimme, darauf verwies sowohl der Baureferent der Stadt, Vizebürgermeister Reg.-Rat Obenfeidner, wie Bürgermeister Dr. Lugger, dann müsse dieses neue Hallenbad jedenfalls eine ganz hervorragende Sache geworden sein. So bedauerlich die Verzögerungen waren, die als Folge von Einsprüchen einer Anrainerin eingetreten sind, und so nachdrücklich der Bürgermei-

ster auf die Notwendigkeit einer beispielhaft genauen Einhaltung der baurechtlichen Verfahrensvorschriften gerade durch die öffentliche Hand hinwies, die lange Bauzeit hatte tatsächlich auch ihr Gutes: So konnte noch besonders der Entwicklung auf dem Energiesektor Rechnung getragen werden und durch die eine oder andere Verbesserung nicht nur eine günstige Beeinflussung der Baukosten, sondern auch der

laufenden Betriebskosten erzielt werden. Mit den technischen Daten des Bades, das vom Bürgermeister in die Zuständigkeit der Stadtwerke mit ihrem Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses, GR Ing. Krasovic, sowie ihrem Generaldirektor OSR Dipl.-Ing. Graziadei übergeben wurde, verwies Vizebürgermeister Obenfeldner auch mit Dank auf die für Planung und Bau des 45-Millionen-Projektes Verantwortlichen: Baudirektor-Stellvertreter SR Dipl.-Ing. Hosp besorgte die Planung, für die Statik zeichnet Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Meisel, für die wassertechnischen Anlagen, für Heizung und Lüftung OAR Chrysanth Kofier von den Stadtwerken, für die elektrotechnischen Anlagen Ing. Adolf Jenewein und für die Bauleitung OAR Ing. Franz Kofier und AR Ing. Hermann Jung von der Neubauleitung des Bauamtes verantwortlich. Das Institut für Bauphysik der Universität mit seinem Vorstand Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Friedrich Brandstaetter hat wertvolle Beratung geleistet. (Fotos: Murauer)


Viele Möglichkeiten für Sport Gute Voraussetzungen auch für die Grundarten (We) Innsbruck ist nicht nur eine Wintersportstadt, sondern bietet das ganze Jahr hindurch den am Sport Interessierten eine breite Palette von Möglichkeiten. 103 Sportvereine mit über 33.000 aktiven Mitgliedern, die in den verschiedensten Sportarten aktiv sind, beweisen, wie sehr der Sport für die Bevölkerung in unserer Stadt von Bedeutung ist. In der Budgetdebatte des Gemeinderates unterstrich der Sportreferent der Stadt Innsbruck, Vizebürgermeister Obenfeidner, die Wichtigkeit des Sports nicht nur für die körperliche, sondern auch für die geistige Entwicklung junger Menschen und gab dann einen Überblick, was von der Stadt bisher geleistet wurde und was man noch schaffen müßte. Turnen, Schwimmen und Leichtathletik sind wohl die Grundlagen jedes Sports. Ohne entsprechendes Training in diesen drei Grundsportarten wird man auch in den übrigen Sportarten keine guten Leistungen erzielen können. Deshalb war die Stadt besonders bemüht, durch die Errichtung von Turnhallen hier gute Voraussetzun-

gen zu schaffen und besonders die Turnvereine bei der Zuteilung zu berücksichtigen. Erst vor kurzem konnte die neue Halle in der Hauptschule Hötting-West in Betrieb genommen werden, in welcher nun der Handballsport eine besondere Berücksichtigung findet. Trotzdem herrscht noch immer Bedarf an neuen Hallen — besonders für das Gewichtheben und Ringen sind nicht gerade die besten Voraussetzungen gegeben —, und die Geräte in manchen Hallen bedürften einer baldigen Erneuerung. Beim Schwimmsport ist erfreulich zu bemerken, daß die Universität ihr Schwimmbad nun auch den Sportvereinen zur Verfügung stellt und für die badefreudige Bevölkerung die neue Halle in der Höttinger Au endlich geöffnet werden konnte. Mit dem Ausbau des Tivoli W 1 wurde eine mustergültige Anlage für Leichtathletikveranstaltungen geschaffen, und es ist ein gemeinsames Bemühen des Sportamtes und des Sportausschusses, diesen Platz auch in Zukunft der Leichtathletik zur Verfügung zu stellen.

Willkommensgruß der Stadt für japanisches Prinzenpaar Im Rahmen eines Empfanges, den die Stadt Innsbruck für den japanischen Prinzen Tomohito Mikasa und seine junge Frau Prinzessin Nokubo Aso in der Villa Blanko gab, begrüßte Vizebürgermeister Niescher gemeinsam mit Vizebürgermeister Reg.-Rat Obenfeldner und amtsführendem Gemeinderat Dr. Ebenberger die hohen Gäste aus Japan. Prinz Mikasa, ein Freund Tirols, ist ein besonderer Förderer der touristischen Verbindungen zwischen Japan und Tirol. Da der japanische Prinz auch an der Spitze der Betreuungsorganisation für Behinderte in seinem Land steht, hat er mit sichtlicher Freude die von Vizebügermeister Niescher ausgesprochene offizielle Einladung zur,,Behinderten-Olympiade", die 1984 in Innsbruck durchgeführt werden soll, angenommen. (Foto: Frischauf)

KURZ GEMELDET • Die Andechsstraße, deren nördlicher Teil schon längere Zeit vier Spuren aufweist, wird nun weiter ausgebaut. Derzeit hat man begonnen, diese wichtige Verbindung mit der Autobahnanschlußstelle InnsbruckOst zwischen den Häusern 20 und 30 zu verbreitern. Im Endausbau wird die Andechsstraße in ihrer ganzen Länge eine Fahrbahnbreite von 14 Metern, einen Fahrbahnteiler und beidseitig Parkspuren und Gehwege aufweisen.

• Beim 28. Bezirks-Feuerwehrtag in Hötting überreichte der Bezirks-Feuerwehrkommandant aus Sterzing an Branddirektor Ing. Angermair Ehemalige Bielefelder Straßenbahn in Innsbruck das ihm für verdienstvolles ZuSeit kurzem fährt wieder eine neue Straßenbahn in unserer Stadt. sammenwirken vom LandesGanz neu ist sie zwar nicht, denn sie hat schon etliche Schienenki- feuerwehrverband Südtirol ver„Ehrenkreuz in lometer im Teutoburger Wald hinter sich gebracht. Dem ehemals liehene Silber". achtachsigen Gelenktriebwagen, der sich nur durch die angenehm breite Doppeltür beim vorderen Eingang und durch die zwei Lichter von den im Betrieb befindlichen Straßenbahnen unterscheidet, • In Innsbruck in der Wiesenwurde nun in den IVB- Werkstätten das Mittelteil herausoperiert. gasse 16 wurde von der Firma Es wurde in die sechsachsige Zweirichtungsstraßenbahn aus Ha-,,Allround" mit einem Aufgen eingesetzt, die nun auf der Strecke nach Igls, auf acht Achsen wand von 19 Millionen Schilverlängert, ihren Dienst tut. Da nur die ,,Hagener" über zwei ling ein neues Tenniscenter erFührerstände verfügen und in Igls keine Umkehrschleife angelegt richtet. Die Anlage umfaßt zwei werden kann, mußte diese,, Transplantation" vorgenommen wer- Hallen mit je drei Plätzen sowie den. (Foto: Murauer) ein einladendes Sportcafe. Seite 2

• Die in der Maria-TheresienStraße ansässige Firma Rajsigl feierte ihr 70jähriges Firmenjubiläum. Das Süßwarenspezialgeschäft war als Zweigniederlassung des Salzburger Unternehmens gegründet worden, der Standort des ersten Geschäftes befand sich in der Altstadt. • Für seinen besonderen Einsatz bei der Herstellung des neuen Großtanklöschfahrzeuges der Städtischen Berufsfeuerwehr auch außerhalb der normalen Dienstzeit wurde der Hauptbrandmeister Hans-Peter Mayer von Bürgermeister Dr. Lugger der Dank ausgesprochen. • Im Hallenbad in der Amraser Straße, das wegen Umbauarbeiten vorübergehend gesperrt wurde, sind die Sauna, der Friseursalon und das Fußpflegeinstitut weiter geöffnet. INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN - offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Paul Gruber, in der Redaktion: Ulla Ehringhaus-Thien und Wolfgang Weger. Alle Innsbruck, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32 4 66. Druck: Wagner'sche UnivBuchdruckerei Buchroithner & Co.

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1981, Nr. 5


Kleinstkinder paddeln und tauchen Säuglingsschwimmen — Kurs des Städtischen Gesundheitsamtes

Liebe Mitbürger! Am ersten Mai-Wochenende war verschiedenen Jugendzentren aus unserer Stadt, aber auch aus dem übrigen Tirol, ihrem Wunsch entsprechend, Gelegenheit geboten, sich in Innsbrucks Altstadt mit ihren Anliegen und Absichten selbst darzustellen. Bedauerlicherweise ist im Zusammenhang damit in unserer Stadt auch eine Hausbesetzung erfolgt. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß im Widerspruch zu den Gesetzen ausgeübte Gewalt anstehende Probleme nicht löst und von der Gemeinschaft der Menschen, die in der Stadt leben, auch nicht hingenommen werden kann. Was wir als Gemeinschaft jedoch ebenso erkennen und ernstnehmen müssen, ist die neue Situation, in der jedenfalls ein Teil unserer Jugend heute steht. Haben wir uns bisher ausreichend damit befaßt, wie die Wirklichkeit des Lebens für sie aussieht? Waren wir, wenn sie etwa Aktivitäten echten sozialen Engagements oder schöpferischer Tätigkeit entfalten wollte, entsprechend aufgeschlossen, oder ist sie vielleicht mehrfach vor Barrieren formaler Ablehnung und vorschnellen Unverständnisses gestanden? Keine Gewalt, aber Platz auch für aufbauende Engagements unserer Jugend, das sollte für uns alle Erkenntnis wie Verpflichtung der letzten Tage sein.

(Th) Zu der stattlichen Reihe der vom Städtischen Gesundheitsamt angebotenen Kurse gesellt sich nun ein weiterer: das Säuglingsschwimmen. Abgesehen von vereinzelten privaten Initiativen in verschiedenen Bundesländern leistet die Stadt Innsbruck damit auf diesem Sektor Pionierarbeit für Österreich. Das Hauptanliegen des Kurses liegt einerseits in der Verhütung von tödlichen Unfällen (laut Statistik ertrinken von Kindern bis zu sechs Jahren am häufigsten die zweijährigen!), andererseits jedoch auch darin, dem Kleinstkind die Freude am nassen Element so bald wie möglich zu erschließen. Wenngleich der gesundheitliche Wert des Schwimmens unbestritten ist, Spaß macht es nur demjenigen, der es auch voll beherrscht. Wasserscheu, Angst vor dem Tauchen, dem Springen usw. sind — so die Fachleute — ausschließlich Reaktionen des Kindes auf negative Erfahrungen. Beim Säuglingsschwimmen (irreführend so genannt, da die Kinder Paddelbewegungen erlernen) geht es in erster Linie darum, daß das Kind in engem Kontakt mit einem Elternteil und — weil es mehr Spaß macht — in der Gruppe unter der Anleitung von Fachkräften erlernt, sich über Wasser zu halten. Neben den vielfach instinktiv gemachten Arm- und Beinbewegungen ist es wichtig, das Kind durch das spielerische Beispiel, das Vorbild der anderen, durch Aufmunterung und Lob auch dazu anzuleiten, sich mit offenen Augen und geschlossenem Mund unter Wasser zu bewegen sowie das Auftauchen zu üben. Falsch wäre es allerdings, anzunehmen, daß dem Kleinkind verschiedene Schwimmstile beigebracht würden (z. B. Kraulen), nicht der Schwimmstar, sondern das sich sicher im Wasser fühlende Kind wird angestrebt. Daß einem solchermaßen geübten Kind der nachfolgende Schwimmunterricht, der wünschenswerterweise ab dem vierten oder fünften Lebensjahr

erfolgen sollte, wenig Probleme bereiten wird, liegt auf der Hand. Nun Näheres zu dem Kurs im Gesundheitsamt. Dem eigentlichen Unterricht voraus geht eine zwei- bis dreimonatige Vorbereitungszeit zu Hause, in der das Kleinstkind (ab acht Wochen) in der Badewanne gemeinsam mit einem Elternteil entsprechend vorbereitet wird. Wie dabei vorzugehen ist, erfahren die Eltern in einem eigenen Vortragsabend. Im Alter von fünf bis sechs Monaten (bis zu einem Jahr) beginnt das wöchentliche Lernen in der Gruppe im Hallenbad Olympisches Dorf. Die Dauer des Kurses hängt im wesentlichen vom Kind ab, bis zum zweiten Lebensjahr sollten allerdings erhebliche Fortschritte erzielt worden sein. Die Kosten des Kurses trägt das Städtische Gesundheitsamt, pro Schwimmstunde im Hallenbad ist jedoch ein Beitrag von

Der Erfolg ist deutlich zu sehen: das Kind hält ohne Panik unter Wasser Mund und Nase geschlossen, die Augen jedoch sind offen. S 30.— zu leisten. Der erste Vortragsabend findet am 26. Mai statt. Anfragen und Anmeldungen sind erbeten an das Städtische Gesundheitsamt, Rathaus, Fallmerayerstr. 1, Zimmer 336, Telefon 26 7 71/Klappe 336 Durchwahl.

Das Wohljühlen des Kindes steht beim Säuglingsschwimmen im Vordergrund. Inmitten von Gleichaltrigen und durch den engen Hautkontakt mit der Mutter fallt die Gewöhnung an die neue Umgebung leicht. Das eigentliche ,,Schwimmen" dauert anfangs nur einige Minuten, das Kind selbst bestimmt durch sein Verhalten in der Folge die Dauer.

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Wieder Leben in den Volieren Alpenzoo betreut Vogelkäfige bei Weiherburg (Th) In die drei Volieren unterhalb der Villa Bianca ist wieder Leben eingekehrt. Die Käfige, die z. B. noch im Jahre 1958 nicht weniger als 250 Vögel beherbergt hatten, danach jedoch zum Leidwesen vieler Innsbrucker leer gestanden sind, lohnen jetzt wieder einen Besuch. Die 1937 vom Verein „Tiroler Vogelwarte" errichteten Volieren wurden vom Alpenzoo übernommen und mit Hilfe einer Subvention der Stadtgemeinde instand gesetzt. In Zukunft wird hier — um Zuchterfolge zu erzielen — nur ein Vogelpaar pro Flugkäfig zu sehen

sein. Zur Zeit sind es je ein Paar Rotschwanzbussarde, Mönchsoder Kuttengeier und Schmutzgeier. Der Alpenzoo selbst kann im Frühjahr mit einer von Tag zu Tag reichhaltiger werdenden „Kinderstube" aufwarten, un-

ter anderem kamen vor kurzem Wildkatzen und Frischlinge zur Welt. Auf dem Bausektor stehen zwei neue Gehege auf dem Programm: die Wildkatzenanlage, die der Verein der Freunde des Alpenzoos im Rahmen einer Bausteinaktion finanzieren wird, und das Wolfsgehege, dessen Errichtung die Sparkasse Innsbruck-Hall unterstützt. Um den Alpenzoo auch für Behinderte leichter begehbar zumachen, wird die Stadtgemeinde Fahrspuren anlegen. Viel Anklang bei den Tierfreunden werden auch der neue Zoowegweiser und ein Kompaß über Alpentiere finden. Der auch in Fachkreisen wegen seiner Zuchterfolge sehr geschätzte Alpenzoo konnte im Vorjahr 230.000 Besucher zählen. 1982 feiert diese Bildungseinrichtung ihr zwanzigjähriges Bestehen.

Postlose Zeit in Arzl zu Ende Stadt bot Räume für Post - Seit 4. Mai geöffnet (We) Am 4. Mai ging ein langjähriger Wunsch der Arzler Bevölkerung in Erfüllung. Bürgermeister Dr. Lugger und Ressortbürgermeister Niescher hatten sich gemeinsam mit dem Präsidenten der Post- und Telegraphendirektion, Dr. Carozzi, vor dem Haus Krippengasse 4 in Arzl eingefunden, um unter den Klängen der Arzler Musikkapelle die neue Poststelle zu eröffnen. „Klein, aber mein", werden

sich die Arzler denken,die nun nicht mehr wie bisher einen weiten Weg auf sich nehmen müssen, um zum Beispiel ihre Einschreibbriefe oder Päckchen in Empfang zu nehmen oder verschicken zu können. Bürgermeister Dr. Lugger unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen der Post und der Stadtgemeinde und drückte die Hoffnung aus, daß die Arzler über das neue Postamt gute Nachrichten bekommen mögen.

Die,, Vorläufer" des Alpenzoos, die Volieren bei der Villa Bianca, sind jetzt wieder einen Besuch wert.

Die Stadt bekundete Beileid In Telegramm die Verdienste Nittels gewürdigt Über einhelligen Beschluß des Innsbrucker Stadtsenates hat Bürgermeister Dr. Lugger im Hinblick auf die Trauer Sitzung, mit welcher der Wiener Gemeinderat des ermordeten Wiener Stadtrates Heinz Nittel gedachte, an Bürgermeister Leopold Gratz folgendes Beileidstelegramm gerichtet: ,,Der Stadtsenat der Landeshauptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung am 5. Mai beschlossen, dem Gemeinderat der Bundeshauptstadt Wien namens der ganzen Bevölkerung der Landeshauptstadt Innsbruck das aufrichtige Beileid anläßlich des gewaltsamen Todes von Herrn amtsführenden Stadtrat Heinz Nittel zu übermitteln. Der Stadtsenat bekundet seinen Respekt vor dem Lebenswerk Heinz Nittels, der sich mit besonderer Sachkenntnis, großem Fleiß und unbeirrter Grundsatztreue der Lösung entscheidender und wichtiger Probleme im Interesse der Wiener Bevöl-

• Die „Hüftanseilmethode" stand im Mittelpunkt des 2. Symposions des Österreichischen Alpenvereines zum Thema „Sicherheit". Rund 70 Experten aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich beBürgermeister Dr. Lugger, Vizebürgermeister Niescher und derfaßten sich im Anschluß an die Präsident der Post- und Telegraphendirektion, Dr. Carozzi, warenReferate mit der — wie die Erzur feierlichen Eröffnung der neuen Poststelle in Arzl gekommen. fahrung gezeigt hat — proble(Foto: Postdirektion) matischen Methode Seite 4

kerung gewidmet hatte. Über die feige Gewalttat erschüttert, bekundet der Stadtsenat seine Überzeugung, daß alle demokratischen Kräfte mehr denn je zusammenstehen müssen, um den Frieden im Lande zu stärken und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung zu verteidigen. In dieser Gesinnung spreche ich Ihnen im eigenen und im Namen der gesamten gewählten Gemeindevertretung die Versicherung unseres herzlichen Mitgefühls aus."

Großer Bahnhof für Behinderte (We) In der Zeit vom 28. bis 31. Mai wird in Österreich wieder der Sonnenzug unterwegs sein. Rund 360 körperbehinderte Menschen aus ganz Österreich sowie Delegationen aus Ungarn, Jugoslawien, Italien, Ägypten und Israel nehmen an dieser Fahrt teil. Am Freitag, den 29. Mai, um 13.14 Uhr macht dieser „Zug der Nächstenliebe' ' am Innsbrucker Hauptbahnhof Station, wo die Stadtgemeinde die Reisegäste zum Mittagessen einlädt. Musikkapellen und Trachtengruppen werden durch ihr Spiel Frohsinn und Freude verbreiten, und auch die Innsbrucker Bevölkerung ist herzlich eingeladen, beim Willkommensgruß dabeizusein.

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1981, Nr. 5


Ein neuer Stollen für den Strom Kraftwerk „Obere Sill" deckt ein Fünftel des Innsbrucker Strombedarfes (We) Die Stromversorgung der Stadt Innsbruck erfolgt zu einem großen Teil aus stadteigenen Kraftwerken. Von besonderer Bedeutung ist dabei das Kraftwerk „Obere Sill", unterhalb der Europabrücke, das mit einer Strommenge von 95 Millionen Kilowattstunden im Jahr rund ein Fünftel des Strombedarfes der Innsbrucker deckt. Dieses Kraftwerk wird durch einen in den Jahren 1901 bis 1903 errichteten, 7,3 Kilometer langen Triebwasserstollen gespeist, der nun nach rund 80 Jahren Betriebszeit insbesondere in seinem ersten Teil, von der Schleusenanlage in Matrei bis etwa zum Gasthaus ,,Alte Post" an der Brenner-Bundesstraße, zahlreiche Schäden aufweist. Diese sind einerseits auf das Alter des Stollens, andererseits aber auch auf dessen hangnahe Lage und in einigen Bereichen auf betonaggressive sulfathaltige Bergwässer zurückzuführen.

Da die Betriebssicherheit des Stollens nun trotz regelmäßig ausgeführter Reparaturarbeiten auf Dauer nicht mehr gewährleistet ist, wird dieser 5,2 Kilometer lange Stollenabschnitt auf einer tiefer im Berg gelegenen Trasse neu errichtet. Für die Führung der neuen Trasse waren umfangreiche geologische Untersuchungen notwendig, wobei darauf Bedacht genommen wurde, daß bei einer

späteren Neuerstellung des restlichen Stollenabschnittes ein zügiger Trassenverlauf bis zum Wasserschloß (Endpunkt des Stollens und Beginn der Druckrohrleitungen) gegeben ist. Mit der Herstellung der Baustelleneinrichtung wurde bereits am 21. April begonnen, so daß der Stollenanschlag in Bälde erfolgen kann. Bis zur voraussichtlichen Fertigstellung des Bauvorhabens im Herbst 1983

Für mehr Verkehrssicherheit Brennerautobahn: Neue Wechselverkehrszeichen (Gr) Von der Brennerautobahn wurde erstmals in Österreich ein von der italienischen Firma Variosistem entwickeltes, in Österreich gemeinsam mit den Firmen Schrack Elektrotechnik

AG und Bayer hergestelltes Wechselverkehrszeichen aufgestellt, das dem Autofahrer bis zu 32 konkrete Informationen liefern kann und — weltweit erstmalig — überdies auch gleichzeitig den gefährdeten Bereich in Kilometern anzeigt. Dadurch kann verhindert werden, daß der Autofahrer vom unerwarteten Eintreten einer kritischen Situation, wie Glatteis, Nebel oder einer Unfallstelle, überrascht wird, was sehr oft zu spektakulären Massenunfällen führt. Die zwei neuen Wechselverkehrszeichen in einer Schildergröße von zwei mal drei Metern sind schwenkbar auf einem Stahlmast montiert, werden von der Kommandozentrale der Hauptmautstelle Schönberg aus bedient und sind an den beiden Autobahnauffahrten Ost und West so installiert, daß der Kraftfahrer gegebenenfalls die Das neue Wechselverkehrszei- Autobahn vor Beginn der Mautstrecke auch noch verlaschen der Brennerautobahn. (Foto: Birbaumer) sen kann.

kann der alte Stollen in Betrieb bleiben, wodurch größere Energieausfälle vermieden werden. Der Stollenvortrieb erfolgt über einen Fensterstollen in der Nähe der bestehenden Mühlbachleitung, die ebenso wie die Beileitung für den Falkasenerbach verlängert werden muß. Entsprechend den Ergebnissen der Gesteinsuntersuchungen wird man im Bereich des Gleirschgrabens eine Störzone durchorten müssen. Südlich davon wird der Stollen in Quarzphyllit und nördlich im Gneis verlaufen. Der Fensterstollen wird zunächst im Sprengverfahren ausgebrochen. Anschließend erfolgt der Vortrieb des südlichen Stollenastes maschinell unter Einsatz einer Stollenfräse. Diese Vortriebsart ist besonders wirtschaftlich und hat den Vorteil, daß dabei praktisch keine Erschütterungen auftreten und das umliegende Gestein nicht aufgelockert wird. Der Fräsdurchmesser für den Stollen beträgt 3,70 Meter, der lichte Durchmesser 3,10 Meter. Durch Anordnung eines Verschlußorganes im Stollen wird die Möglichkeit geschaffen, vor allem in Niederwasserzeiten den Stollen zur Speicherung heranzuziehen und auf diese Weise die Leistung des Oberen Sillkraftwerkes bei Netzbelastungsspitzen zu erhöhen. Die Auftragssumme für die Bauarbeiten beträgt auf derzeitiger Preisbasis 139,1 Millionen Schilling.

Erfolgreiche Hypo (Gr) Trotz verschärfter Wettbewerbsbedingungen und eines unsteten Marktgeschehens, verbunden mit hektischen Zinsausschlägen, gelang es der Hypo Tirol, ihre Aufwärtsentwicklung im Geschäftsjahr 1980 fortzusetzen und ein durchaus zufriedenstellendes Geschäftsergebnis zu erreichen. Die Bilanzsumme konnte um 1,07 Milliarden auf 11,99 Milliarden Schilling erhöht werden, neue Filialen wurden in St. Johann und Fulpmes errichtet, weitere sind vorgesehen.

Subventionen für Kultur und Jugend Über Antrag des Kulturausschusses wurden zur Förderung von Chören und Gesangvereinen, für Maßnahmen der Kulturpflege, zur Förderung von Schrifttum und Sprache, zur Förderung von Galerien und zur Förderung von Ausstellungen Subventionen in der Höhe von insgesamt 243.000

Aus dem Stadtsenat Schilling vergeben. Über Antrag des Jugendausschusses kamen Innsbrucker Vereinen und Organisationen zur Förderung der allgemeinen Jugendarbeit Subventionen in der Höhe von insgesamt 240.000 Schilling zu.

Nachtstreifen: mehr Sicherheit Dem Stadtsenat wurde ein Bericht des Polizeidirektors zur Kenntnis gebracht, wonach im 1. Vierteljahr 1981 durch die Nachtstreifen der Kriminalpolizei 1004 Personen angehalten und perlustriert wurden. 46 Personen wurden festgenommen, 65 Kraftfahrzeuge überprüft, 38 Hotelkontrollen durchgeführt und 14 Anzeigen wegen Verwaltungsübertretungen erstattet.

Sanierung von Schulen, Heimen Neben dem Neubau von Schulen und Heimen gilt auch der Überholung bestehender Einrichtungen besonderes Augenmerk. So wurden vom Stadtsenat für die Erneuerung der Einrichtung der Mädchenhauptschule Wüten, der Knabenhauptschule Leopoldstraße und der Volksschule AltWilten Aufträge in der Höhe von 671.367 Schilling und für den Einbau einer Warmwasserpumpenheizung im Wohnheim Saggen ein Auftrag um 2,280.199 Schilling vergeben.

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VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT ZU MONAT Konzerte (Beginn: 20 Uhr) Donnerstag, 21., und Freitag, 22. Mai, Großer Stadtsaal (Beginn: 9.30 und 11 Uhr) — 4. Schuljugendkonzert Donnerstag, 21. Mai, Großer Stadtsaal: Schlußkonzert des Blaskapellmeisterlehrganges Freitag, 22. Mai, Kongreßhaus: Wohltätigkeitskonzert der Lebenshilfe Tirol „Wohl in die Maienzeit" — Volksmusik Samstag, 23. Mai, Großer Stadtsaal: Konzert des Blechbläserensembles des Konservatoriums Sonntag, 24. Mai, Großer Stadtsaal: G. Friedrich Händel: „Der Messias" Montag, 25. Mai, Komm, JosefHirn-Straße 7: Jazzkonzert — Tom van der Geld and children at play Dienstag, 26. Mai, Pfarrkirche Dreiheiligen: Orgelkonzerte — Sergio Vartolo (Contratenor, Orgel, Cembalo), Marianne Rönez (Barockgeige) — Musik von und um Girolamo Frescobaldi Dienstag, 26. Mai, Kongreßhaus: Black Dyke Mills Band — „Weltmeister in Blasmusik' ' Freitag, 29. Mai, Komm, JosefHirn-Straße 7: Jazzkonzert — Sam Rivers/Dave Holland Quartett Mittwoch, 3. Juni, Kongreßhaus: 7. Meisterkonzert — Gewandhausorchester zu Leipzig — Dirigent: Kurt Masur — Solist: Christian Funke (Violine) — Robert Schumann: Symphonie Nr. 4 d-Moll, op. 120, Bela Bartók: Konzert für Violine und Orchester, D. Schostakowitsch: Symphonie Nr. 1 f-Moll, op. 10 Mittwoch, 3. Juni, Komm, JosefHirn-Straße 7: Jazzkonzert — Ernst Jandl + Neighbours Donnerstag, 4. Juni: Stiftskirche Wüten: Internationale Orgelwoche — Kurt Rapf Freitag, 5. Juni, Kongreßhaus: Georg Tanzer Freitag, 5. Juni, Silberne Kapelle: Internationale Orgelwoche — Johann Sonnleitner Samstag, 6. Juni, Pfarrkirche Dreiheiligen: Internationale Orgelwoche — Camerata Amsterdam Sonntag, 7. Juni, Stiftskirche Wüten: Internationale Orgelwoche — Gerd Zapf, Hans Brösel (Trompeten), Klemens Schnorr (Orgel) Montag, 8. Juni, Hofkirche: Internationale Orgelwoche — Musi-

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Donnerstag, 11., Sonntag, 14., calische Compagney und ReinMittwoch, 17., Sonntag, 21. Juni hard Jaud an der Ebertorgel Boccaccio (F. v. Suppe) — SamsDienstag, 9. Juni, Basilika Wütag, 30. Mai, Samstag, 13. Juni ten: Internationale Orgelwoche Vogelhändler (C. Zeller) — Sonn— Emil Bächtold tag, 7. Juni Mittwoch, 10. Juni, Stadtsaal (Beginn: 19 Uhr): Schülerkonzert der Musikschule Krug Kammerspiele Freitag, 12. Juni, Großer Stadt(Beginn: 20 Uhr — Tel. 21 7 71) saal: Erstes SchülerschlußkonEin seltsames Paar (N. Simon) — zert Freitag, 22., Donnerstag, 28. Samstag, 13. Juni, Großer StadtMai, Samstag, 6., Mittwoch, 10., saal: Konzert des Orchester der Freitag, 12., Mittwoch 17., DonMusikfreunde nerstag, 18., Freitag, 19. Juni Sonntag, 14. Juni, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchen- Im Rahmen der Internationalen Monsieur Chasse oder wie man Hasen jagt (G. Feydeau) — musikalische Weihestunde Orgelwoche spielt am Freitag, den Samstag, 23. Mai Montag, 15. Juni, Komm, Josef- 5. Juni, um 20 Uhr Johann SonnHirn-Straße 7: Jazzkonzert — leitner auf der Orgel in der Silber- Ballettwerkstatt — Der Tanz von A—M — Sonntag, 24. Mai Dave-Friedmann-Quartett nen Kapelle. (Foto: Murauer) Ist das nicht mein Leben? (B. Mittwoch, 17. Juni, KonservatoClerk) — Mittwoch, 27., Freitag, riumssaal (Beginn: 19 Uhr): 8. rich-Straße 21: Bis 13. Juni: 29. Mai, Mittwoch, 3., Freiöffentlicher Vortragsabend Prof. Franz Lettner — Malerei tag, 5., Samstag, 13. Juni Sonntag, 21. Juni, Pfarrkiche Igls Tiroler Handelskammer, Mein(letztmalig) (Beginn: 10.30 Uhr): Kirchenhardstraße: Bis 8. Juni: Tischler- Die tollen Geschäfte des Ivar Kreumusikalische Weihestunde ausstellung ger (Bendrik/Bergquist) — Kleine Galerie, Gumppstraße 21: Samstag, 30. Mai, Donnerstag, Bis 5. Juni: Josef Widmoser — Ausstellungen 4., Sonntag, 7., Donnerstag, 11., Landschafts- und BlumenaquaSamstag, 20. Juni Stadtarchiv, Badgasse 1: Seit 12. relle Mai: „Vom Grauen Stain zur Galerie Maier, Sparkassenplatz 2: Gaslicht (P. Hamilton) — Sonntag, 31. Mai, Sonntag, 14., Sonntag, Hungerburg" — 75 Jahre StandBis 6. Juni: Herbert Böckl — 21. Juni (letztmalig) seilbahn Grafiken, 8. bis 30. Juni: LeoGalerie Innsbruck, Tempistraße 2: pold Birstinger — MischtechniBis 31. Mai: Marc Chagall — Innsbrucker Kellertheater ken das grafische Werk Galerie Annasäule, Maria-There- (Beginn: 20 Uhr — Tel. 20 7 43) Tiroler Landesmuseum — Ferdisien-Straße 29: Ab Anfang Juni: Zwei Einakter „Protest" und nandeum, Museumstraße 15: Bis Martha Jungwirth — „Berliner „Audienz" (Vaclav Havel) — Ende Juni: Max Spielmann — Veduten"; Aquarelle gleichzeitäglich außer Montag Malerei, Grafik, Bronzeemailartig Ausstellung „Projekt Situabeiten tion Schweiz" Tiroler Landeskundliches Museum Galerie Krinzinger, Adolf-Pichler- Theater am Landhausplatz im Zeughaus, Zeughausgasse: (Beginn: 20 Uhr — Tel. 33 9 91) Platz 8: 31 Schweizer Zeichner Bis Ende September: Hans Jahne Galerie & Librothek Bock, Innrain „Büroklammern" und „Ein klei— Insekten und Spinnen aus 6—8: Bis Mitte Juni: Jyeti Munes Kammer spiel" (Brigitte Edelstahl und in Zeichnungen kerjee — Miniaturen, Öl, PastellSchwaiger) — bis 24. Mai Galerie Zentrum 107, Innstraße objekte Mensch, ich lieb dich doch! — ab 107: Bis 28. Mai: Erich Haus18. Juni (Premiere) täglich außer laden — Farbgrafik, 25. Juni bis Montag 9. Juli: Sissy Hörmann — Male- Theater rei Galerie Töpferscheibe, Marktgraben 13: Bis 30. Mai: Lilo Schrammel — Porzellan und Keramik Institut Francais, Rennweg 13: Bis 5. Juni: George Sand — 57 Schwarzweißfotografien, 10. Juni bis 4. Juli: „Pares naturels francais" — 46 Fotos über Naturschutzgebiete in Frankreich Galerie im Taxispalais, Maria-Theresien-Straße 45: Bis 6. Juni: Künstlerplakate von Picasso bis Warhol Tiroler Kunstpavillon, Rennweg 8a: Bis 21. Juni: Moswitzer — Plastiken Stadtturmgalerie, Herzog-Fried-

Tiroler Landestheater (Beginn: 19.30 Uhr — Tel. 21 7 71) Die gefesselte Phantasie (F. Raimund) — Freitag, 22., Sonntag, 24. Mai, Samstag, 6., Mittwoch, 10., Freitag, 12., Montag, 15., Dienstag, 16. Juni Tristan und Isolde (Richard Wagner), Beginn: 18 Uhr — Samstag, 23., Donnerstag, 28. Mai, Montag, 8., Donnerstag, 18. Juni Bunbury (Wilde/Weigl) — Montag, 25. Mai, Montag, 1., Donnerstag, 4., Freitag, 19., Samstag, 20. Juni Madame Butterfly (G. Puccini) — Mittwoch, 26., Freitag, 29., Sonntag, 31. Mai, Mittwoch, 3., Freitag, 5., Dienstag, 9.,

Bauerntheater — Ritterspiele (Beginn: 20 Uhr — Tel. 24 9 60) Der schurkische Kuno von Drachenfels — Freitag, 22., Samstag, 23. Mai Autostopp ins Kittchen — Freitag, 12., Samstag, 13., Freitag, 19., Samstag, 20. Juni

Tiroler Volksbühne Blaas (Beginn: 20 Uhr — Tel. 25 9 02) Die verflixten Herztropfen (Schwank von Emil Stürmer) — bis 24. Mai Rendezvous im Bauernkasten (Lustspiel von Lullis) — 26. bis 31. Mai (im Juni geschlossen)

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1981, Nr. 5


Wiedergeburt von St. Bartlmä Fertigstellung Ende '81 — Umgebungsgestaltung (We) Es war ein Stückchen uraltes Innsbruck, das Bartholomäuskirchlein in der sogenannten Kammerau an der Sill, südöstlich des Stiftes Wüten, bis es am 15. Dezember 1944 durch Bomben zerstört wurde. Ur-

ster Dr. Lugger, Vizebürgermeister Reg.-Rat Obenfeldner, Komm.-Rat Präsident Heinrich Menardi und Komm.-Rat Toni Fritz angehören. Der Leiter des Altstadtreferates i. R., Reg.-Rat Ing. Thurner, wurde vom Denkmalamt mit der Bauleitung betraut und hat mit viel Liebe in zäher Kleinarbeit die Rekonstruktions- und Ausführungspläne bereits erstellt. Es mag vielleicht problematisch erscheinen, im Jahre 1981 eine romanische Kirche wieder erstehen zu lassen, und es handelt sich dabei sicher um einen Grenzfall der heimischen Denkmalpflege, doch rechtfertigen mehrere Gründe den Wiederaufbau. Es handelt sich hier um die wohl älteste kirchliche KultEine Botschaft aus vergangener stätte in diesem Raum, das Zeit sind die Fresken, die aus Fundament ist noch voll erhalden Trümmern der Kirche ge- ten, und der Neubau wird auf dem bestehenden Mauerring borgen wurden aufgesetzt. Darüber hinaus kundlich erwähnt wird St. konnten viele OriginalbestandBartlmä erstmals 1275, doch teile der Kirche von dem damadürfte die Kirche als Rundbau ligen Landeskonservator, Osmit romanischem Kern schon in wald Graf Trapp, aus den karolingischer Zeit, also im Trümmern gerettet werden. So 8./9. Jahrhundert, entstanden sein. Viele Jahre lang war es ein Herzenswunsch des Abtes von Wilten und vieler Innsbrucker Bürger, dieses Wiltener Kleinod Auch Fußballer pflegen wieder erstehen zu lassen. Nun wird er endlich Wirklichkeit. Es (We) Über Einladung der Fußwurde ein Arbeitsausschuß ins ballsektion der Gewerkschaft Leben gerufen, dem der Abt der Gemeindebediensteten weilvon Wilten, Prälat Stöger, te Anfang Mai die Grenobler LHStv. Dr. Prior, Bürgermei- Magistrats-Fußballmannschaft

das Ölbergrelief über dem Portal, beide gotischen Glocken, Portalsteine, Fresken, sämtliche Schlußsteine des gotischen Netzrippengewölbes, Porträtköpfe und vom Barockaltar die Hauptfigur des hl. Bartholomäus, die nun als baugeschichtliche Dokumente in die Kirche zurückkehren werden. Mit den Arbeiten wird in diesen Tagen begonnen, und man hofft, alles

bis Jahresende fertigstellen zu können. Die Kosten belaufen sich auf rund drei Millionen Schilling, Stadt und Land haben Subventionen in Aussicht gestellt. Wer selbst ein Scherflein zum Wiederaufbau beitragen möchte, die Kontonummer bei der Sparkasse lautet 0200000040 — „Wiederaufbau St.-Bartlmä-Kirche, Stift Wilten ". (F. : Denkmalamt)

Ein interessantes Programm Ambraser Schloßkonzerte - 9 Veranstaltungen (We) In der Zeit vom 30. Juni bis 18. August wird das Schloß Ambras wieder im Zeichen festlicher Konzertveranstaltungen stehen. Eine Reihe berühmter Ensembles und Instrumentalso-

Sportfreunde aus Grenoble die Städtepartnerschaft

„Munisport Grenoble" unter der Führung des Grenobler Gemeinderates Royer in Innsbruck. Auf dem Besuchsprogramm standen neben einem Freundschaftspiel auf dem Tivoli, das die Innsbrucker mit 2:0 Toren für sich entscheiden konnten, ein Empfang im Bürgersaal des Altstadtrathauses und eine Besichtigung der Innsbrucker Sehenswürdigkeiten. Das Freundschaftsband zwischen den Grenobler und den Innsbrucker Sportlern wurde im vergangenen Jahr geknüpft, als die Innsbrucker Fußballsektion in Grenoble zu Gast war. Der Gegenbesuch der Grenobler in Innsbruck sollte die Freundschaft festigen, und man Im Hintergrund stehend die Fußballmannschaft ,,Munisport" will nun in Zukunft — ähnlich aus der Partnerstadt Grenoble, die Anfang Mai in Innsbruck zu wie mit der Partnerstadt FreiGast war und mit den Innsbrucker Fußballern der Gewerkschaftburg — auch mit Grenoble reder Gemeindebediensteten auf dem Tivoli-Sportplatz ein Freund-gelmäßig Fußballkontakte pfleschaftsspiel austrug. (Foto: Ville de Grenoble) gen.

listen — zum Teil alte Stammgäste bei den Schloßkonzerten — werden im Spanischen Saal des Schlosses Ambras konzertieren. Beim Eröffnungsabend am 30. Juni bietet das Wiener Ensemble Concentus Musicus unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt barocke Musik von Händel, Vivaldi, Purcell und Bach. Dr. Costa beschert uns am 7. und 8. Juli mit dem Kammerchor Walther von der Vogelweide sechs Motetten von Bach. Am 14. Juli gastiert das Adrian-Willaert-Ensemble aus Freiburg bei den Schloßkonzerten mit Gesellschaftsmusik um 1600, während am 21. Juli H. M. Linde mit Tochter sowie R. Hildebrand und P. Ros französische und italienische Musik spielen. Bruce Dickey, „der Welt bester Zinkenspieler", ist mit seinem Ensemble erstmals auf Schloß Ambras und bringt am 28. Juli Werke von Frescobaldi und Monteverdi. London-Baroque stehen am 4. August und das Collegium Vocale aus Köln mit der Madrigalkomödie am 11. August auf dem Programm. Den Abschlußabend am 18. August bestreiten Mumelter, Engel und Talsma mit Werken von Veracini, Vivaldi, Corelli und Haydn.

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Grünanlagen lösten „Lustgärten" ab Stadtgemeinde um kräftige Zunahme des öffentlichen Grüns bemüht (Th) Die Grünanlagen im Stadtgebiet sind in zweifacher Hinsicht von Bedeutung: zum einen wirken die Bäume dem „Backofeneffekt" im verbauten Gebiet entgegen und tragen zugleich zur Luftbefeuchtung, Kühlung und Staubfilterung bei, zum anderen dient das öffentliche Grün als Erholungsund Spielfläche der Wohn- und Arbeitsbevölkerung. Allerdings, so betonte amtsführen-

Freiburger Besuch

der Stadtrat Dr. Kummer in seiner Rede zum Haushaltsvoranschlag im Gemeinderat, hat die funktionale Bedeutung der Grünflächen für das Stadtgebiet erst in den letzten Jahrzehnten an Boden gewonnen. Die Lust am Anlegen von Gärten und Parks ist viel älter und dürfte anderen Motiven entspringen.

Mit gutem Beispiel ging in dieser Richtung Erzherzog Ferdinand II. vor, der 1581 in der Nähe der Hofburg einen prächtigen Park mit Springbrunnen zur Belustigung des Hofes anlegen ließ. Ein architektonisch schön gestalteter Garten entstand 1683 beim Palais Ferrari, der heutigen Ferrarischule. Die sogenannten Englischen Anlagen nördlich des Kongreßhauses verdanken ihre Entstehung

1820 dem damaligen Gouverneur Graf Chotek. Beeindruckend muß zu dieser Zeit auch die Schwarzpappelallee zwischen Hofburg und Kettenbrücke gewirkt haben. Der Bürgerausschuß beschloß 1852 die Errichtung und Bepflanzung des „Neuplatzes", des späteren Bozner Platzes. Vom Spitalsfriedhof zur öffentlichen Grünanlage, diese Wandlung machte 1895 der Adolf-Pichler Platz durch. Der besonders wegen seines dichten Baumbestandes geschätzte Stadtteil Saggen erfuhr seine Verbauung gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die äußerst großzügige Bepflanzung sowohl der Gärten als auch der Fahrbahnränder wird in den heute noch vorhandenen 700 privaten Bäumen und 600 Al-

leebäumen deutlich. Leider fand hier in dieser Hinsicht ein Umdenken statt, manche Neubauten mit ihren schwach humusierten Tiefgaragen lassen kaum noch einen Baumwachstum zu. Als typische Bauweise der Zwischenkriegszeit entstanden in weiten Teilen von Pradl die Wohnblöcke. Die in ihrer Mitte gelegenen ruhigen Innenhöfe, die auch heute noch als zweckentsprechend angesehen werden, erfahren nach und nach eine Erneuerung und Neugestaltung. Nach der Fertigstellung des Innenhofes im Eichhofblock folgt nun die Fläche im Schlachthofblock.

Mit Hilfe einer Situationsanalyse hinsichtlich aller Kategorien Die Bediensteten des Standesan öffentlichem Grün (wobei amtes der Partnerstadt Freiauch das wichtige private Grün burg waren am vergangenen erfaßt wurde) konnte der absoWochenende nach Innsbruck lute und ortsbezogene Fehlbegekommen, um mit ihren Innsstand an öffentlichen Grünfläbrucker Kolleginnen und Kolchen ermittelt werden. Fazit legen Erfahrungsaustausch zu dieser Erhebung: Nach wie vor pflegen und die gegenseitige mangelt es an wohnungsnahen Verbundenheit zu bekräftigen. Spielplätzen und Grünflächen. Stadtrat Dr. Knoll begrüßte die Die Bemühungen der StadtgeGäste im Bürgersaal des Alten meinde werden daher sowohl in Rathauses in Vertretung des diese Richtung zielen als auch Herrn Bürgermeisters und wür- Austria-Versicherung ließ Grünanlage gestalten darauf, den Baumbestand im digte die Bedeutung des gegenStadtgebiet weiter zu erhöhen, seitigen Fachgespräches. Vor (Th) Eine neue Umgebungsge- Direktor Rainer übergab dann wobei hier im besonderen die allem im Bereich des Personen- staltung erhielt vor kurzem das die Fläche in Anwesenheit von vermehrte Bepflanzung der standwesens gab es dazu reich- älteste Denkmal in der Reichen- Vizebürgermeister Niescher an Straßenränder in den Stadterlich Gelegenheit, zumal beim au: den Bereich um zwei Steine Bürgermeister Dr. Lugger. weiterungsgebieten vorgesehen Innsbrucker Standesamt die aus Höttinger Breccie, die sich Wenngleich das Areal nur eine ist.

Ältestes Denkmal der Reichenau

Staatsangehörigen der Bundesrepublik Deutschland den größten Anteil an Personenstandfällen von Ausländern stellen und auch das neue Personenstandgesetz Anlaß zu einem umfangreichen Erfahrungsaustausch bot.

in der als „Roßsprung" bezeichneten Flur unterhalb des Dotterbichls, neben dem Fußballplatz Reichenau, befinden und von denen einer im Original aus dem 16. Jahrhundert erhalten ist, ließ die Austria-Versicherung gärtnerisch gestalten.

Sandkiste und einige Bänke umfaßt, so dürfte es doch bei den Betagten des in der Nähe liegenden Wohnheimes und für Eltern mit Kleinkindern zu einem beliebten Rastplatz werden. Wie kommt der „Roßsprung" zu seinem Namen? Die im „Tiroler Landreim" aus dem Jahre 1556 überlieferte Begebenheit erzählt von einem Knaben, der ein Pferd von Herzog Siegmund dem Münzreichen geritten und dabei einen Graben übersprungen habe. Zur Erinnerung an diesen gewaltigen Sprung — Historiker wiesen den Graben als künstlichen Zufluß von der Sill zum Amraser See nach — waren die Steine gesetzt worden. Stadtarchivdirektor Dr. Hye ist es 1973 gelungen, den verschollenen historischen Stein, der mit dem österreichischen Bindenschild und einem Kreuz geEiner der beiden ,,Roßsprung"-Steine ist im Bild links zu sehen. ziert ist, wieder aufzufinden (Foto: Frischauf) und heben zu lassen. Seite 8

Hunde und ihre Kehrseite Für den Bereich der Stadt Innsbruck nimmt die Zahl der Hunde ständig zu, was sicher für die Tierliebe eines großen Teiles der Bevölkerung spricht. In vielen Fällen ist die Haltung eines Hundes vielleicht auch ein Mittel gegen die Vereinsamung, Blinde können auf sie angewiesen sein. So freuen sich viele über die Hunde, auch solche, die selbst keinen Hund als Haustier halten. Hart strapaziert und in Frage gestellt wird diese Einstellung aber dann, wenn Hundebesitzer zusehen, wie ihre vierbeinigen Begleiter Gehsteige, Sandkisten und Spielplätze von Kindern, Hausund Geschäftsfassaden, Autos u. a. m. mit ihren Exkrementen beschmutzen. Muß das wirklich sein?

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UNIVERSITÄTSSTADT INNSBRUCK:

Hilfestellungen der Wissenschaft Lösungsvorschläge des Instituts für Bauphysik beim Bau des Hallenbades (Gr) Beispiele dafür, daß Forschungs- und Lehrtätigkeit an unserer Universität sich nicht ohne sehr konkrete praktische Auswirkungen vollziehen, sind unter anderem auch im Bereich des Institutes für Bauphysik an der Technischen Fakultät unter seinem Vorstand Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Friedrich Brandstaetter in letzter Zeit besonders deutlich geworden.

Neuer Ordinarius Dr.-Ing. habil. Gerhard I. Schuèller wurde vom Bundespräsidenten mit Wirksamkeit vom 1. April 1981 zum ordentlichen Universitätsprofessor für Mechanik an der Universität Innsbruck ernannt. Aus Salzburg kommend, absolvierte Schueller die Innsbrucker HTL 1961 und graduierte 1967 an der TH Graz zum Dipl.-Ing. Er promovierte 1970 als Assistent an der Standford University in Kalifornien und hat sich durch

So konnte das Institut eine wertvolle Hilfestellung beim Bau des neuen Hallenbades Höttinger Au leisten. Um Energie einzusparen, war nach Fertigstellung des Rohbaues, bedingt durch die Verzögerung des Baues und die inzwischen eingetretene Energiekrise, eine Reduzierung der lichten Höhe der Schwimmhalle auf drei Meter in Diskussion gekommen. Die Folgen wären jedoch gewesen, daß die Dachkonstruktion ihre architektonische Wirksamkeit verloren hätte, die obere Reihe der Bullaugenfenster an der Südfront der Halle in Mitleidenschaft gezogen worden und für den Badbesucher eine bedrückende Raumwirkung entstanden wäre. Die Hilfe des Institutes für Bauphysik, die von den Stadtwerken in Anspruch genommen wurde, bestand nun darin, daß zunächst die Unmöglichkeit, eine Unterdecke dampfdicht auszuführen, nachgewiesen und auf die statische Überlastung der Dachkon-

den dann Wege gefunden, um die Bauhöhe der Halle zu belassen, jedoch gleichzeitig einerseits die Wärmedämmung in allen Bereichen des Baues bis auf die höchsten Wärmeschutzgruppen der dafür geltenden Normen zu verstärken und andererseits eine Wärmerückgewinnungsanlage einzubauen. Damit verspricht der Bau nun alle Erwartungen hinsichtlich der Architektonik, des Energieverbrauches sowie des Wärme-, Feuchtigkeits- und Schallschutzes zu erfüllen. Weitere Hilfestellungen, die bereits geleistet wurden oder auf dem Programm stehen, betreffen z. B. den Lärmschutz bei der Umspannstation Innsbruck-West, Messungen des Schallschutzes, bevor Neubauten zur Benützung freigegeben werden, Sanierungsvorschläge mit gleichzeitiger Energieein-

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 17. Juni 1981 in einer Auflage von 55.300 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der ,, Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die ,, Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32 4 66.

sparung für Einrichtungen des Klärwerkes Roßau, schalltechnische Beratungen bei der Einrichtung von Musikräumen in Schulen und Erschütterungsmessungen bei Sprengungen für die Neuerstellung des Triebwasserstollens für das Kraftwerk „Obere Sill".

Behinderte Kinder lernen

Forschungs- wie durch Beratertätigkeit einen internationalen struktion durch Einbauten für Sonderkindergarten: größtmögliche Förderung Namen vor allem im Hinblick auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Tragwerken erworben.

Raumakustik und Wärmeschütz aufmerksam gemacht (Th) Nicht zuletzt aus Anlaß werden konnte. Gemeinsam mit des Jahres der Behinderten sei den Technikern der Stadt wur- wieder einmal auf eine weniger bekannte städtische Einrichtung aufmerksam gemacht: den Sonderkindergarten in der Daniel-Sailer-Schule (SiebererBesuch aus Bosnien-Herzegowina in Innsbruck Waisenhaus) im Saggen. Behinderte Kinder, gleichviel ob sie einen leichten Entwick(Gr) Die Möglichkeiten einer Wirtschaftsunternehmungen oder eine engeren wirtschaftlichen Zu- an. Auf österreichischer Seite lungsrückstand schwere Mehrfachbehinderung sammenarbeit wurden ins Auge haben an dem Gespräch auch gefaßt, als sich Bürgermeister der Präsident der Tiroler Han- aufweisen, werden je nach Art Dr. Lugger im Beisein des für delskammer, KR Menardi, und und Grad der Behinderung in die Wirtschaftsförderung zu- führende Mitarbeiter der Kam- kleinen Gruppen oder Einzeltherapien gefördert und angeständigen amtsführenden mer teilgenommen. Stadtrates Ing. Stöckl, des Stadtrates KR Dr. Seykora und Im Rahmen des Gespräches wie des Gemeinderates Ing. Kraso- auch der Kontakte zwischen vic mit einer Wirtschaftsdelega- den Vertretern der Wirtschaftstion aus Bosnien-Herzegowina kammern und von Besuchen in traf, die sich am 5. und 6. Mai Tiroler Wirtschaftsunternehin Innsbruck aufhielt. Der ju- men ergab sich eine Reihe von goslawischen Delegation unter Möglichkeiten zur engeren geder Leitung des Generalsekre- genseitigen Zusammenarbeit, tärs der Wirtschaftskammer die nun ins Auge gefaßt werden Bosniens und der Herzegowina, und auch bei der Innsbrucker Dusan Simsic, gehörten leiten- Messe und bei jugoslawischen de Herren dieser Wirtschafts- Messeveranstaltungen ihren kammer und Vertreter von Niederschlag finden sollen.

Mehr wirtschaftliche Kontakte

leitet. Neben der unbedingt erforderlichen Früherfassung ist dabei die enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus von größter Bedeutung. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ist es immer wieder möglich, Kinder nach und nach kindergarten- und sogar schulfähig zu machen. Nähere Auskünfte, auch über die mögliche Förderung von älteren behinderten Kindern, erteilt die Leiterin, Frau Christine Zigala, unter der Telefonnummer 26 8 26 oder direkt im Kindergarten. (Foto: Murauer)

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KURZINFORMATION ZUM STADTENTWICKLUNGSKONZEPT (VIII)

Eine intakte technische Infrastruktur Ausreichend Wasser, Strom und Wärme - Umweltfreundliche Entsorgung Abwasser- und Abfallbeseitigung — ausreichend versorgt sein. Aus dem Trinkwasserwerk Mühlau und den Hochbehältern bzw. Pumpwerken Klarerhof, Angerle und Arzl ist über ein 250 Kilometer langes Verteilungsrohrnetz ein hoher Stand der Wasserversorgung gewährleistet, der Ausbau des Grundwasserwerkes Höttinger Au dient einer weiteren Verbesserung der Versorgungskapazität. Mit Elektrizität versorgen die Einrichtungen der Stadt außer dem Stadtgebiet auch die Nachbargemeinden Sistrans, Aldrans, Lans, Rans, Patsch, Natters, Mutters, Kreith und Teile von Schönberg durch eigene Erzeugung wie auch über Umspannwerke durch Zufuhr von der TI WAG. Über ein zunehmend auszubauendes und zu sanierendes 108 Kilometer langes Rohrnetz wird aus der neuen Gasmischanlage mit einer derzeitigen Kapazität von 100 Gcal/h das umweltfreundliche Stadtgas angeboten, und als Zielvorstellung sollen einmal 60 Prozent des Wärmebedarfes über Fernheizwerke gedeckt werden. Ein mittelfristiges und ein langfristiges Energiekonzept dienen dazu, den Bedarf

an Strom, Gas und Wasser auch für die Zukunft sicherzustellen. Waren vor 20 Jahren nur 42 Prozent des Baulandes durch ordnungsgemäße Tiefkanäle entwässert, so sind nun über 89 Prozent des ausgewiesenen Baulandes kanalmäßig erschlossen und an ein mechaFreiburgs Stadtrat nisch-biologisches Klärwerk angeschlossen, das auf Grund der Friedrich Simon f Zunahme der Menge und der Der Stadtrat der Partnerstadt Belastung des Abwassers weiter Freiburg und langjährige Frakausgebaut werden muß. In der tionsvorsitzende der „Freien Abfallbeseitigungsanlage AhrnWählervereinigung" Dr. Friedtal kann der Müll von 200.000 rich Simon ist am 1. Mai im AlEinwohnern verarbeitet werter von 65 Jahren gestorben. den. Das der Stadt nach dem Mit ihm verliert nicht nur unseTiroler Abfallbeseitigungskonre Partnerstadt einen profilierzept vorgeschriebene Verfahren ten, redegewandten und von erwies sich jedoch als probleder Liebe zu seiner Stadt gematisch, weshalb Umstellungen prägten Kommunalpolitiker, im Gange sind. der dem Gemeinderat seit 1956 Das Stadtentwicklungskonzept angehörte, sondern auch Innsformuliert hinsichtlich der Einbruck einen besonderen Freund richtungen der technischen Inder partnerschaftlichen Bestrefrastruktur folgende Grundsätbungen. Stadtrat Dr. Simon ze und Ziele: hat gegenseitige Begegnungen, • Die technische Infrastruktur nicht zuletzt auch über die von ist entsprechend den Anfordeihm herausgegebene Zeitung, rungen hinsichtlich Funktionsimmer gefördert und zum Teil fähigkeit, Attraktivität und auch selbst in die Wege geleitet. Umweltqualität der Stadt, der Seinen vielen Innsbrucker Stadtteile und der Region ausFreunden wird er unvergessen zubauen. bleiben. • Es sollten Maßnahmen getroffen werden, um übermäßigen Verbrauch an Wasser und Energie einzuschränken. • In der Energie- und vor allem auch der Wärmeversorgung sollen Formen angestrebt werden, die eine erhebliche Verminderung der Umweltbelastungen ermöglichen, wie etwa Fernwärme, Gas oder Solarenergie. • In der Abfallbeseitigung ist verstärkt auf eine Wiederverwertung von Abfällen wie Glas, Papier usw. hinzuwirken. • Die regionalen ZusammenBehinderte verbringen Gratisurlaub in Spanien hänge der Ver- und Entsorgung Am 1. Mai um 9 Uhr vormittag hatten sich am Innsbrucker im Bereich der technischen InHauptbahnhof 55 behinderte Menschen eingefunden, um eine frastruktur sind sowohl hinUrlaubsreise nach Spanien anzutreten. Anläßlich des 30jährigen sichtlich der Bedarfsdeckung Bestandsjubiläums von Hotelplan in Innsbruck hat das Schweizer als auch der Beschränkungen Reiseunternehmen diese Urlaubsfahrt der Stadt Innsbruck zum besonders zu beachten; eine Geschenk gemacht. Bürgermeister Dr. Lugger und Hotelplan-Di- verstärkte Abstimmung und rektor Rijkenberg waren bei der Verabschiedung der Behinderten- Koordination der Gemeinden gruppe anwesend. (Foto: Birbaumer) ist weiterhin anzustreben. (Gr) Wenn ein Siedlungsraum funktionsfähig und attraktiv erhalten werden soll, muß er mit Einrichtungen der technischen Infrastruktur — das sind insbesondere die Anlagen der Wasser-, Energie- und Wärmeversorgung sowie der

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Entwurf des Änderungsplanes Nr. 83/ar, Höttinger Au-Ost, zwischen Höttinger Au, Layrstraße und Fürstenweg: Die Neubearbeitung des Flächenwidmungsplanes zieht gemäß dem Tiroler Raumordnungsgesetz die Erstellung neuer Bebauungspläne nach sich, im vorliegenden Entwurf entsprechen die vorgesehenen Bebauungsnormen weitgehend dem Bestand. Änderungsplan Nr. 80/ev, Pradl, zwischen GeneralEccher-Straße—Reichenauerstraße und Innfluß: Der Entwurf soll einen städtebaulich sinnvollen Grund-

Änderung von Bebauungsplänen tausch ermöglichen, wobei im gegenständlichen Bereich gleichzeitig Zielvorstellungen des Stadtentwicklungskonzeptes hinsichtlich der Fuß- und Radwege mit berücksichtigt werden. Änderungsplan Nr. 80/eu, Pradl, zwischen Reichenauerstraße—Gumppstr. und Pembaurstraße: Die Überprüfung der in diesem Bereich ausgewiesenen öffentlichen Baufläche ergibt eine Reduktion derselben zugunsten anderer notwendiger Nutzungen (Wohngebiet — Mischgebiet — Kindergarten — Jugendhort). Änderungsplan Nr. 55/x, Hötting zwischen Sonnenstraße—Kaspar-Weyrer-Str. —Botanikerstraße und Oppolzerstraße: Im Wohngebiet des beschriebenen Geviertes sollen die veralteten, aber noch rechtskräftigen Abstandsbestimmungen für Baulichkeiten durch die Bestimmungen der Tiroler Bauordnung ersetzt werden. Es wird im Sinne der Zielvorstellungen des Stadtentwicklungskonzeptes die Geschoßflächendichte mit 50 Prozent limitiert. Die Änderungsplänen Nr. 8/es, et und 78/k wurden nach erfolgter Auflage vom Gemeinderat beschlossen.

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Die Turnusse werden gemischt geführt, da sich dies besonders für Geschwisterpaare als günstig herausgestellt hat. Bei Schönwetter steht die Bewegung der Jugendlichen in frischer Luft an erster Stelle, wobei hier Geländespiele, sportliche Wettkämpfe und leichte Wanderungen am beliebtesten sind. Bei Schlechtwetter lassen

Gemeinschaftsspiele, Bastelarbeiten, Filmvorführungen und Bücher keine Langeweile aufkommen. Anfragen und Anmeldungen sind ab sofort erbeten an das Städtische Gesundheitsamt, Fallmerayerstraße 1, Zimmer 336, Telefon 26 7 71/336 Durchwahl.

Bald schon Einkaufszentrum Umbau auf Rhomberggründen bis Herbst fertig? Für zahlreiche Feuerwehrmänner gab es ehrenvolle Auszeichnun-(Gr) Leitende Herren von In- schäfte verschiedener Brangen. Oberbrandrat Dr. Lugger und Brandrat Reg.-Rat Obenfeid- terspar und der mit dem Um- chen, ein Selbstbedienungsrener wurden zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr ernannt und mitbau beauftragte Architekt ha- staurant mit Café-Konditorei zwei schönen, beschrifteten Glastellern zur Erinnerung an ihre ak-ben im Rahmen einer Presse- und ein „Wiener Kaffeehaus" tive Feuerwehrzeit überrascht. (Foto: Berufsfeuerwehr) konferenz das Einkaufszen- angeboten werden. Den Kuntrum vorgestellt, das auf den den sollen überdies 240 Parkehemaligen Rhomberggründen plätze zur Verfügung stehen. an der Amraser Straße entstehen soll. 54 Firmen sind an den umfangreichen Bauarbeiten be- • Über seine höchst interes4110 Einsätze der Innsbrucker Feuerwehren teiligt, bei deren planmäßigem santen Forschungen zur KultFortgang mit der Eröffnung des statue der Artemis von Ephesos (We) Am 25. April trat im Ver- Feuerwehren in Gegenwart und Einkaufszentrums bis Herbst sprach der Kustos am Antikeneinshaus Hötting der Bezirks- Zukunft auseinander. Die Feu- 1981 gerechnet werden kann. museum Basel, Dr. Gerhard feuerwehrverband Innsbruck- erwehrhilfe muß nicht nur In ihm sollen dann der Bevölke- Seiterle, im Rahmen eines VorStadt zu seinem 28. Bezirkstag schnell, sie muß vor allem auch rung von Innsbruck ein Inter - tragsabends der Archäologizusammen. Bezirks-Feuerwehr- sachverständig sein. Die Aufga- spar-Markt, etwa 20 Fachge- schen Gesellschaft. kommandant Alois Muglach be, Brände zu bekämpfen, ist konnte zu dieser festlichen Ver- längst nicht mehr der alleinige anstaltung Bürgermeister Dr. Schwerpunkt der EinsatztätigDER BÜRGERMEISTER Lugger, Vizebürgermeister Nie- keit der Feuerwehren. scher und den für das Feuer- Bürgermeister Dr. Lugger lobte GRATULIERTE wehrwesen in unserer Stadt zu- vor allem die vorbildliche Koorständigen Ressortbürgermeister dination aller Hilfseinheiten Frau Alice Neumann, Innallee 11 Reg.-Rat Obenfeldner sowie und dankte allen, die zur Stelle Zur Vollendung des (17. 4.) zahlreiche verdiente Ehrengäste sind, wenn der Hilferuf ertönt. 103. Lebensjahres: Frau Käthe Ploner, Seb.-Scheelvon Land und Stadt begrüßen. Verstand, Ausbildung, Koordi- Frau Katharina Kovatschitsch, InnStraße 13 (21. 4.) rain 53 (26. 4.) Bezirks-Feuerwehrinspektor Frau Josefine Speri, Dürerstraße 12 nation, Kameradschaft, Ver(26. 4.) Branddirektor Ing. Angermair antwortung und Nächstenliebe Zur Vollendung des Frau Maria Sedlmayer, Innrain 103 sind die Attribute, welche die gab einen umfassenden Tätig(30. 4.) keitsbericht über die zwei ver- Berufsfeuerwehr und alle frei- 95. Lebensjahres: Frau Anna Weber, Noldinstraße 14 gangenen Jahre und setzte sich willigen Feuerwehren auszeich- Frau Karolina Niedermaier, Rie(11.5.) sengasse 10 (14. 4.) mit der Aufgabenstellung der nen.

Feuerwehr gab Rechenschaft

Frau Josefine Sonn, FreundsbergZur Vollendung des straße 8 (23. 4.) Herrn Johann Damberger, Ro- 91. Lebensjahres: seggerstraße 51 (9. 5.) Frau Helene Zabusch, Speckbacherstraße 45 (13. 4.) Zur Vollendung des Herrn Dr. Josef Miller, Sillgasse 6 Preisgünstige Erholungsaktionen der Stadt (22. 4.) 94. Lebensjahres: Frau Maria König, Wilhelm-GreilFrau Johanna Schwamberger, (Th) Für Kinder im Alter zwi- eines im Obernbergtal. Die vom Straße 14 (7. 5.) Dürerstraße 12(15. 4.) schen sieben und zwölf Jahren Städtischen Gesundheitsamt bietet die Stadtgemeinde all- durchgeführten zwei Turnusse Zur Vollendung des jährlich in den Sommermona- im Juli und August belasten zu- Zur Vollendung des 90. Lebensjahres: ten Gelegenheit, sich in Ge- dem die Familienkasse nicht 93. Lebensjahres: Frau Monika Wolf, Dürerstraße meinschaft mit Gleichaltrigen stark: die Stadtgemeinde hebt Herrn Dr. Gustav Federspiel, 12 (14. 4.) Sonnenburgstraße 1 (3. 5.) bei Spiel und Sport zu erholen. lediglich die für die Zeit anteilsFrau Maria Bauhof, Ing.-EtzelSchauplatz des dreiwöchigen mäßige Kinderbeihilfe ein. Der Straße 59 (14. 4.) fröhlichen Aufenthaltes unter Aufenthalt umfaßt neben der Zur Vollendung des Frau Anna Windhager, Defreggerder Aufsicht von Fachkräften Unterbringung, der Betreuung 92. Lebensjahres: straße 22 (14. 4.) und Helfern ist das Jugendheim und Verpflegung auch die Hin- Herr Andrä Pühringer, Pradler Frau Karoline Meindl, Schulgasse des österreichischen Alpenver- und Rückreise per Bus. Straße 35 (8. 4.) 8a (18. 4.)

Viel Freude im Jugendlager

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Herrn Dr. Wilhelm Arbesser, Op- Zur Diamantenen Hochzeit Frau Maria und Herrn Leopold francesco, Sebastian-Scheelpolzerstraße 3 (20. 4.) Langstadl, Blasius-HueberStraße 18a (21. 4.) Frau Anna und Herrn Sebastian Frau Johanna Fritsche, WeinhartStraße 15 (19. 4.) Frau Rosa und Herrn Josef NeuGurschler, Holzgasse 13 (2. 5.) straße 2 (24. 4.) Frau Maria und Herrn Franz Nehauser, Höhenstraße 6 (25. 4.) Frau Aloisia Kluibenschädl, Siebe- Zur Goldenen Hochzeit stelberger, An-der-Lan-Straße 52 Frau Wilhelmine und Herrn Rudolf Frau Frieda und Herrn Alois Inrerstraße 4 (25. 4.) (19. 4.) Ondracek, Goethestraße 4 (25. Frau Olga Rameder, Reithmannfeld, Gerhart-Hauptmann-Stra- Frau Maria und Herrn Julius Schu4.) straße 8 (27. 4.) ße 4 (13. 4.) bert, Maximilianstraße 6 (19. 4.) Frau Notburga und Herrn Anton Frau Wilhelmine Schmid, Stern- Frau Rosa und Herrn Paul Jüttner, Frau Anna und Herrn Dipl.-Ing. Stimnicker, Weingartnerstraße wartestraße 34 (29. 4.) Gumppstraße 41 (15. 4.) Eduard Leitner, Hugo-Wolf71 (30. 4.) Herrn Josef Facinelli, Knoller- Frau Ilona und Herrn Herbert Straße 1 (20. 4.) Frau Ida und Herrn Johann Klima, straße3 (11. 5.) Öttl, Weiherburgg. 23b (17. 4.) Frau Agathe und Herrn Anton DeHechenbergweg 3 (4. 5.)

LESERSERVICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Wochenenddienst der Apotheken 23./24. Mai: Apotheke „Zum hl. Konrad", Bozner Platz 7, Telefon 25 8 17, Apotheke „Zur Universität", Innrain 47, Telefon 26 7 11, Saggen-Apotheke, Claudiastraße 4, Telefon 28 0 92; 28. Mai: Zentral-Apotheke, Anichstraße 2a, Telefon 22 3 87, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße 45, Telefon 41 5 17, Nordketten-Apotheke, Haller Straße 1, Telefon 37 1 37, Solstein-Apotheke, Ampfererstraße 18, Telefon 85 7 77; 30./31. Mai: Apotheke „Zum Tiroler Adler", Museumstraße 18, Telefon 24 3 29, Löwen-Apotheke, Innrain 103, Telefon 29 0 74, Linden-Apotheke, Amraser Straße 106a, Telefon 41 4 91; 6./7. Juni: St.-Anna-Apotheke, Maria-Theresien-Straße 4, Telefon 25 8 47, Reichenauer Apotheke, Gutshofweg 2, Telefon 44 2 93, Stamser-Apotheke, Höttinger Gasse 45, Telefon 83 5 21, Kur-Apotheke Igls, Igler Straße 50, Telefon 71 17; 8. Juni: Apotheke „Zum Tiroler Adler", Museumstraße 18, Telefon 24 3 29, Löwen-Apotheke, Innrain 103, Telefon 29 0 74, Linden-Apotheke, Amraser Straße 106a, Telefon 41 4 91; 13./14. Juni: Zentral-Apotheke, Anichstraße 2a, Telefon 22 3 87, Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße 45, Telefon 41 5 17, Nordketten-Apotheke, Haller Straße 1, Telefon 37 1 37, Solstein-Apotheke, Ampfererstraße 18, Telefon 85 7 77; 18. Juni: Apotheke „Zur Triumphpforte", Müllerstraße la, Telefon 36 5 70, Prinz-Eugen-Apotheke, Prinz-Eugen-Straße 70, Telefon 44 1 80, Mariahilf-Apotheke, Innstraße 5, Telefon 81 7 58; 20./21. Juni: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon 29 3 88, Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Telefon

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26 4 20, Schützen-Apotheke, Johanniter-Unfallhilfe (SpezialwaSchützenstraße 56 (Olympisches gen für Rollstuhlfahrer): TeleDorf), Telefon 62 2 01, St.fon 44 4 02 Blasius-Apotheke, Völs, Bahn- Telefonseelsorge, täglich 8—11 Uhr hofstraße 32a, Telefon 34 5 04. und 16—23 Uhr: Telefon 36 1 36 Kinder- und Jugendtelefon, Montag bis Freitag 13—19 Uhr: Zahnärztlicher WochenendTelefon 27 0 10 und Feiertagsdienst Rettet das Leben, Montag bis (Notdienst) Freitag 9—12 Uhr, 15—19 Uhr, (Samstag und Sonntag von 9 bis Telefon 28 8 75 11 Uhr) 23./24. Mai: Dr. Elisabeth Claudia Tierärztlicher Kraft, Hall, Faistenbergerstraße Sonntagsdienst 15, Telefon 0 52 23/66 76, Dr. Adolf Kuhnert, Anichstraße 24. Mai: Dr. Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Telefon 42 2 12; 3/II, Telefon 24 4 08; 28. Mai: Dr. Walter Kunst, Mera- 28. Mai: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63; ner Straße 3, Telefon: 28 20 74, Dr. Robert Heissl, Ing.-Etzel- 31. Mai: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 20 27 83; Straße 23, Telefon 21 8 98; 7. Juni: Dr. Günther Holluschek, 30./31. Mai: Dr. Heinz Hofbauer, Angerzellgasse 2, Telefon Hall, Wallpachgasse 8, Telefon 21 3 32 bzw. 62 4 87; 0 52 23/72 48, Dr. Alois Unterholzner, Absam, Krippstraße 13, 8. Juni: Tzt. Gert Heissl, Geyrstraße 1, Telefon 42 79 52; 0 52 23/63 00; 14. Juni: Dr. Josef Stolz, Eger6./7. Juni: Dent. Kurt Machek, Tempistraße 2, Telefon 24 1 61, dachstraße 8, Telefon 42 2 12; Dr. Gerhard Kunwald, Völs, 18. Juni: Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63; Riehlstraße 3, Telefon 34 80; 8. Juni: Dent. Hermann Misse- 21. Juni: Tzt. Walter Mayr, Innrain 33, Telefon 20 27 83. thon, Anichstraße 9, Telefon 21 4 46, Dr. Harald Münster, Claudiastraße 22, Telefon Sonntagsdienst der 21 4 22; Bestattungsunternehmen 13./14. Juni: Dr. Ernst Nepo, 24. Mai: J. Neumair, Marktgraben Gutenbergstraße 1, Telefon 14, Telefon 22 0 74, 22 0 13; 31 1 32, Dr. Lucas Nepo, Bozner Platz 5/V, Telefon 27 0 34; 28. Mai: C. Müller, Pradler Straße 6, Telefon 45 1 51; 18. Juni: Dr. Liane Netzer, Reichenauer Straße 45/1, Tele- 31. Mai: J. Neumair, Marktgraben 14, Telefon 22 0 74, 22 0 13; fon 44 4 01, Dent. Werner Nie7. Juni: H. Flossmann, Marktgradermoser, Maria-Theresien-Straben 2, Telefon 24 3 81, Platzer ße 1, Telefon 29 8 93; Bestattungsges.m.b.H., Reichen20./21. Juni: Dr. Klaus Reeh, auer Straße 95, Telefon 42 3 04; Maria-Theresien-Straße 49, Telefon 24 0 27, MR Dr. Erich 8. Juni: J. Neumair, Marktgraben 14, Telefon 22 0 74, 22 0 13, Oberhofer, Erzherzog-EugenPlatzer Bestattungsges .m.b.H., Straße 20, Telefon 27 9 97. Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04; Weitere Notdienste 14. Juni: C. Müller, Pradler StraÄrztlicher Sonntagsdienst und kinße 6, Telefon 45 1 51; derärztl. Bereitschaftsdienst 18. Juni: J. Neumair, Marktgra(Notfälle): Telefon 35 5 44 ben 14, Telefon 22 0 74, 22 0 13;

21. Juni: H. Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24 3 81, Platzer Bestattungsges.m.b.H., Reichenauer Straße 95, Telefon 42 3 04.

Wochenendabschleppdienst (Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 7.30 Uhr) 23./24. Mai: Hansjörg Holleis, Innsbruck-Völs, BahnhofStraße 33, Telefon 0 52 22/27 0 91, Hans Pletzer, Hall in Tirol, Gerbergasse 8a, Telefon 0 52 23/ 61 77, 25 40; 28./30./31. Mai: Helmut Kroh GmbH., Innsbruck Schusterbergweg 26a, Telefon 0 52 22/ 63 1 83 (84); Ó./7./8. Juni: Hansjörg Holleis, Innsbruck-Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon 0 52 22/27 0 91, Hans Pletzer, Hall in Tirol, Gerbergasse 8a, Telefon 0 52 23/61 77, 25 40; 13./14. Juni: Helmut Kroh GmbH., Innsbruck, Schusterbergweg 26a, Telefon 0 52 22/63 1 83 (84); 18./20./21. Juni: Hansjörg Holleis, Innsbruck-Völs, Bahnhofstraße 33, Telefon 0 52 22/ 27 0 91, Hans Pletzer, Hall in Tirol, Gerbergasse 8a, Telefon 0 52 23/61 77, 25 40.

Nach Aldrans zum Innenstadt-Tarif Im Hinblick auf die beginnende Wanderzeit sei darauf aufmerksam gemacht, daß InnenstadtFahrscheine der IVB seit Jahresbeginn auch auf der Igler Strecke, allerdings nur bis Aldrans, gültig sind. Der Fahrschein für die nachfolgenden Stationen bis Igls kostet wie bisher S 13.—.

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EHESCHLIESSUNGEN

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Edmund Leismiiller, Scharnitz, Feldweg 277, Tirol, und Brigitte Steinegger, Eggenwaldweg 20 Franz Bock, Museumstraße 35, und Zita Hackl, Museumstraße 35 Otto Stürzer, Schillerstraße 11, u. Dr. phil. Ciaire Gilbert, Luxemburg, Boulevard Grande-Duchesse-Charlotte 2 b Mahmoud Rabie, Höttinger Au 82, und Imelda Lingg, Höttinger Au 82 Alexander Stabentheiner, Domanigweg 4, und Dagmar Pfeifer, Fürstenweg 185 Alfred Berchtold, Pfarrgasse 1, und Margarete Möllinger, Pfarrgasse 1 Max Tomann, Schlachthofgasse 10, und Margarete Tomann geb. Rauth, Schlachthofgasse 10 Karl Wernhart, Museumstraße 27, und Patricia Schwierz, Museumstraße 27 Christian Widermann, Zollerstraße 7, und Maria Jaufer, Zollerstraße 7 Rudolf Liensberger, Mandelsbergerstraße 13, und Maria Mauler geb. Seekirchner, Mandelsbergerstraße 13 Dr. phil. Lothar Brandstötter, Schierngasse 7, und Mag. phil. Elisabeth Bauer-Bargeth, Schierngasse 7 Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Beier, Defreggerstraße 35, und Prof. Mag. phil. Dr. phil. Barbara Heigl, Salzburg, Peilsteinerstraße 3 Friedrich Kluibenschädl, Unterbergerstraße 19, und Lydia Trenkwalder, Unterbergerstraße 19 Maximilian Egger, Pembaurstraße 29, und Gerlinde Stocker, Pembaurstraße 29 Dragisa Stanojevic, Weinberggasse 2, und Radojka Stanculovic, Weinberggasse 2 Martin Wieser, Höttinger Au 29, und Monika Lackner, BlasiusHueber-Straße 14 Hermann Mairhofer, An der Furt 15, und Cornelia Wolf, Hofwaldweg 8 Martin Krulis, Frau-Hitt-Straße 9, und Anna Bacher, Frau-HittStraße 9 Dieter Hauptlorenz, Schneeburggasse 49b, und Susanne Seewald, Leopoldstraße 31a Dipl.-Ing Karl Mayr, Sarntal, Europastraße 4, Provinz Bozen, und Dr. med. Susanne Pichl, Klammstraße 15

Ing. Franz Nigl, Storchenstraße 8, und Claudia Told, Lohbachweg C48 Dr. med. Friedrich Kneidinger, Josef-Hirn-Straße 5, und Dr. med. Elisabeth Pretzl, Dr.Stumpf-Straße 40 Johann Ostkamp, Kugelfangweg 24, und Monika Lainer, FranzFischer-Straße 25 Hodjatollah Mohammadkhani Aminabadi, Museumstraße 33, und Roswitha Wimmer, Museumstraße 33 Werner Inwinkl, Dr.-Stumpf-Straße 43, und Theresia Widauer, Dr.-Stumpf-Straße 43 Ludwig Haider, Patsch, Gänsbichl 13, Tirol, und Marina Wieser, Am Roßsprung 14 Dr. med. Willi Moll, Amraser Straße 63, und Johanna Rechberger, Schusterbergweg 34 e Harald Förster, Schützenstraße 58, und Dkfm. Susanne Kozel, Wien, Anton-Langer-Gasse 48 Günter Eber, Innrain 102, und Martha Viertl, Innrain 102 Walter Campestrini, Erlerstraße 14, und Helga Anna Steidl geb. Prantl, Erlerstraße 14 Helmut Bidner, Langstraße 28, und Astrid Walcher, Völs, Innsbrukker Straße 30c Walter Hauser, Schrottstraße 21, und Monika Sperr, Schrottstraße 21 Günther Geiger, Ziri, Weinbergweg 1, und Ingrid Oberweger, Freundsbergstraße 10 Wolfgang Sentobe, Kapuzinergasse 29, und Cornelia Leitner, Kapuzinergasse 29 Gerhard Lang, Rudolf-GreinzStraße 1, und Renate Zweifler, Völs, Karl-Fischer-Gasse 67 Günter Steixner, Reichenauer Straße 51, und Cornelia Tapfer, Höttinger Au 76 Klaus Liedmair, Pontlatzer Straße 44, und Mary Reitler, Pontlatzer Straße 44 Reinhold Dopfer, Karmelitergasse 6, und Rita Pramstaller, Tiergartenstraße 35 Dr. jur. Rudolf Riccabona, Lönsstraße 3, und Dr. med. Ursula Brandner, Kranebitter Allee 94a Viktor Mallaun, Schützenstraße 58, Gabriele Gressenberger, Schützenstraße 58 Karl Luber, Erzherzog-Eugen-Straße 35, und Berta Brandner geb. Wasle, Erzherzog-Eugen-Straße 35 Wolfgang Gröger, Wien, Sandleitengasse 9—13, und Elfriede Birnbaumer, Harterhofweg 83 Walter Eder, Radetzkystraße 58, und Stefanie Bertol geb. Hor-

manseder, Radetzkystraße 58 Dipl.-Ing. Peter Aigner, Roßbachstraße 28, und Christine Weißenhofer, Wien, Simon-DenkStraße 8 Roman Holzmann, Saurweinweg 13, und Silvia Jenewein, Inzing, Klotzweg 20 Johann Kneidinger, Fliedergasse 7, und Alice Wagner, Amraser Straße 13 Peter Ruetz, Axams, Olympiastraße 1, und Silvia Brunner, Andechsstraße 55 Karl Schlesinger, Kindergartenweg 10, und Ingrid King, Kindergartenweg 10 Jörg Riegler, Ahornhof 5, und Roswitha Birzer, Rum Franz Bernsteinger, Höhenstraße 24, und Angelika Nili, Höhenstraße 24 Werner Schöggl, Schönberg im Stubaital 103, und Eva Schernhammer, An-der-Lan-Straße 32a Bernd Nöhrer, Dorfgasse 30b, Michaela Rabl, Dorfgasse 30b Majid Meysami, Beda-Weber-Gasse 17, und Ulrike Berghammer, Beda-Weber-Gasse 17

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GEBURTEN

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Florian Sixta (2. 4.), Andechsstraße 48 Birgit Gruber (13. 3.), Kugelfangweg 21 Iris Pienz (15. 3.), Franz-FischerStraße 48 Claudia Mayr (16. 3.), AndreasHofer-Straße 24 Clemens Kuchling (19. 3.), Mosengasse 5 Susanne Pauer-Kern (19. 3.), Mariahilfpark 1/207 Ralph Preiser (20. 3.), Spingeser Straße 4 Segane Peychär (23. 3.), MariaTheresien-Straße 17/19 Doris Kassl (24. 3.), Müllerstraße 19 Andrea Auer (25. 3.), Innstraße 50 Markus Speiser (26. 3.), KajetanSweth-Straße 54 Katharina Pausch (27. 3.), BlasiusHueber-Straße 4 Walter Harm (28. 3.), Schneeburg-

gasse 116 Antonia Vrbos (31. 3.), Weingartnerstraße 113 Thomas Nagele (31. 3.), Dr.Stumpf-Straße 61/4 Elisabeth Maria Frisch (26. 3.), Josef-Schraffl-Straße 3 Guillane Fiona Brenda Kerschbaumer (6. 4.), Mitterweg 63b Sandra Anna Maria Wurscher (2. 4.), Beda-Weber-Gasse 7 Andreas Herbst (23. 3.), Pradler Straße 1 Cornelia Spöttl (1. 4.), Klammstraße 21 Tanja Maria Fuchs (4. 4.), Schneeburggasse 109 Christian Ramjee Wallenta (29. 3.), Perthalergasse 17 Armin Werner Finkenstedt (31. 3.), SchöpfStraße 13 Thomas Florian Kammerlander (29. 3.) Dr.-Stumpf-Straße 80 Stefanie Auhuber (31. 3.), Erzherzog-Eugen-Straße 10 Wolfgang Högler (6. 4.), Daxgasse 13 Thomas Plank (30. 3.), Tiergartenstraße 25a Michael Florian Gasser (1. 4.), Prinz-Eugen-Straße 64a Elisabeth Mühlbacher (28. 3.), Dr.Glatz-Straße 12 Christoph Richard Gugl (1. 4.), Lohbachufer 24 Georg Günther Erich Stoffaneller (3. 4.), Kugelfangweg 24 Daniel Otto Habicher (6. 4.), Ahornhof 11 Simon Riedmann (25. 3.), LuisZuegg-Straße 22 Sabine Barbara Wingert (31. 3.), Wolkensteingasse 12 Philipp Daniel Zahn (22. 3.), Herzog-Friedrich-Straße 19 Angelika Maria Klausner (25. 3.), Egger-Lienz-Straße 10 Thomas Josef Triendl (26. 3.), An-der-Lan-Straße 28a Nina Karen Egger-Büssing (29. 3.), Luis-Zuegg-Straße 2 Verena Benko (24. 3.), Gumppstraße 53 Evren Bozkir (23. 3.), Bichlweg 37 Michael Kopainigg (7. 4.), Planötzenhofstraße 1 Armin Manuel Josef Mitteregger (4. 4.), Premstraße 34

Wenn Sie sich in der Stadtverwaltung nicht zurechtfinden, nicht wissen, welche Stelle für Ihre Frage zuständig ist, oder Anregungen und Beschwerden vorbringen möchten, dann wenden Sie sich an das

Bürgerservice Dienststunden: Montag, Mittwoch, Freitag, 9 bis 12 Uhr, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer 168.

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Maria Renate Fatycz (6. 4.), FranzWach-Gasse 14 Michael Theodor Johann Gitterle (2. 4.), Pradler Straße 30 Florian Bemsel (15. 4.), ViktorDankl-Straße 9 Manuela Waibl (11. 4.), Pradler Straße 69 Nina Maria Fischnäller (9. 4.), Am Roßsprung 12 Martin Maximilian Mandi (30. 3.), Pradler Straße 69 Anton Sebastian Roderich Skrabal (9. 4.), Leonhardweg 15 Sandro Peter Gundolf (2. 4.), Franz-Fischer-Straße 43 Veronika Lerch (8. 4.), Sillufer 9 Nadja Rimml (31. 3.), Kranebitter Allee 203 Karl Wilhelm Schaur (31. 3.), Heiliggeiststraße 6 Florian Franz Josef Hausberger (9. 4.), Fischnalerstraße 14 Simone Elisabeth Koller (26. 3.), Schützenstraße 56 Nina Mayer (10. 4.), Reichenauer Straße 100 Thomas Günter Beck (9. 4.), Schrottstraße 5 Bernhard Schwab (22. 4.), Hörtnaglstraße 43b Marion Margarete Singer (11. 4.), Klappholzstraße 22 Stefan Andreas Netzer (14. 4.), Höttinger Au 14 Cornelia Glatz (16. 4.), Langstraße 44

Gönn Dir wasdurch Saunaspass Markus Josef Grosch (15. 4.), Amraser Straße 11 Julia Waldegger (17. 4.), Prinz-Eugen-Straße 84b Naime Rammal (31. 3.), Mitterweg 110 Benedikt Vincent Kölbl (20. 4.), Tiergartenstraße 25 Jasmin Friederike Wackerle (7. 4.), Johannesgasse 15 Marijo Condric (27. 4.), Knollerstraße 10 Maria-Eugenia Ada Josefa Francisca Beirer (27. 4.), Fürstenweg 54 Michaela Helene Christine Leiter

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(24. 4.), Patscher Straße 20 Michael Wolfgang Fritz (23. 4.), Bürger Straße 10 Thomas Johannes Baldauf (23. 4.), Anton-Rauch-Straße 5 Markus Gabor Csäki (11. 4.), Innrain 10 Sabrina Maria Madura (22. 4.), Dr.-Glatz-Straße 6a Stefan Richard Eller (20. 4.), Viktor-Dankl-Straße 7 Markus Johann Schuler (18. 4.), Gumppstraße 8 Hannes Norbert Mayrhofer (16. 4.), St.-Nikolaus-Gasse 23 Ivonne Haslacher (19. 4.), Burgenlandstraße 9 Matthias Wieser (23. 4.), An-derLan-Straße 31 Matthias Pletzer (20. 4.), Fuchsrain 35 Tobias Brunner (22. 4.), Dr.Stumpf- Straße 85b Anina Außermaier (28. 4.), Holzgasse 7 Valerie Simone Sliwa (27. 4.), Ander-Lan-Straße 33 Renate Oberhauser (17. 4.), Höttinger Au 25 Peter Majorkovits (22. 4.), Fürstenweg 41 Alexandra Wagner (20. 4.), Hechenbergweg 4 Gabriel Brunner (22. 4.), Dr.Stumpf-Straße 85b Alexandra Weisinger (2. 4.), Dreiheiligenstraße 1 Sebastian Tschaikner (2. 4.), Mandelsbergerstraße 6 Stefan Michalek (2. 4.), Höhenstraße 48 Andrea Zacherl (3. 4.), BurghardBreitner-Straße 5 Klaus-Martin Wallnöfer (3. 4.), Scheuchenstuelgasse 9 Michael Derndorfer (4. 4.), St.Nikolaus-Gasse 15 Christian Schnuderl (5. 4.), Innrain 33 Sarah-Ibolja Bihari (5. 4.), Wopfnerstraße 12 Cathrin Silier (8. 4.), Amthorstraße 12 Bernd Oberthanner (10. 4.), Klammstraße 9a Vera Stadelmann (13. 4.), Schusterbergweg 34e Andrea Fellner (14. 4.), Kranebitter Allee 24 Anna Egg (15. 4.), Radetzkystraße 7 Manuela Gstrein (18. 4.), Roseggerstraße 18 Mario Mitterrutzner (18. 4.), Ampfererstraße 50 Barbara Lener (19. 4.), Klammstraße 19 Mar lena Dittmer (21. 4.), Mariahilfpark 1/504 Martina Hirner (21. 4.), Speckbacherstraße 32 Christina Stummer (21. 4.), Höttinger Au 43 Martin Steger (26. 4.), Beda-Weber-Gasse 17

Georg Berger (26. 4.), Gumppstra- Theresia Ortler geb. Marosbruni, Hausfrau (86), Mentlgasse 4 ße 17 Andrea Lux (26. 4.), Beethoven- Anna Elisabeth Dati geb. Krafka, Weberin i. R. (86), Dürerstraße straße 7 12 Regina Schwarz (28. 4.), Dr.-Ing.Elisabeth Kunigunde Griesser geb. Riehl-Straße 47 Glock, Hausfrau (74), HöhenVerena Schweiger (28. 4.), Fischstraße 128 nalerstraße 12 Sylvia Kerin (29. 4.), Gerhart- Richard Johann Martini, Gärtner i. R. (78), Dörrstraße 53a Hauptmann-Straße 17a Philipp Lehmann (29. 4.), Clau- Helmut Engelbert Pernlochner, städtischer Beamter (53), Arzler diastraße 4 Straße 83 Ingo Aberham (30. 4.), MittenAlois Schober, Bundesbahnbeamter waldweg 3 i. R. (57), Schlöglgasse 3 Anna Stabentheiner geb. Peer, Hausfrau (82), Ing.-Etzel-Straße STERBEFÄLLE 59 Wilhelmine Grundner geb. Bretz, städtische Vertragsbedienstete i. Maria Magdalena Nagiller geb. DoR. (78), Erlerstraße 10 rigatti (87), Egger-Lienz-StraEduard Gottfried Julius Miller, Beße 16 ruf sschuldirektor (53), GumppEmerich Rasberger, Korrektor i. R. straße 38 (82), Ing.-Etzel-Straße 59 Dr. jur. Rudolf Franz Josef Anton Troger, Buchdruckermeister (79), Bachgasse 22 Werner Vetter, Finanzbeamter i. R., Amtsrat (82), Kaiserjäger- Wilhelm Florian Figl, Druckereiangestellter i. R. (76), Langstraße 3 straße 16 Karl Steu, Bundesbeamter i. R. (72), Elma Anna Valentina Czabeck geb. Brennerstraße 5a Falkensteiner, Hausfrau (72), Dipl.-Ing. Konrad Kurt Ernst Franz-Fischer-Straße 29 Mayr, Angestellter der Tiroler Wasserkraftwerke AG i. R. (78), Sigrun Huberta Praschak, Dolmetscherin i. R. (78), StafflerstraHöhenstraße 99 ße 4 Franziska Loos geb. Mutschlechner, Hausfrau (70), Bienerstraße Josef Franz Johann Galovic, Bundesbahnbeamter i. R. (88), An27 der-Lan-Straße 34a Maria Amalia Lamprecht geb. Hammer, Hilfsarbeiterin i. R. Max Johann Wirtenberger, Landwirt i. R. (87), Dorfgasse 19 (71), Innstraße 2 Ing. Alfons Franz Braunegger, Josefa Kaserer geb. Wiesauer, Hausfrau (71), Franz-Fischertechn. Angestellter i. R. (69), Straße 27 Körnerstraße 19 Mathilde Franziska Bertha Anna Stefanie Schärmer geb. Tschemaschar, Hausfrau (57), KapuzinerHuber geb. Pötsch, Hausfrau gasse 3 (96), Dürerstraße 12 Peter Paul Lenzi, Kaufmann i. R. Emma Johanna Alge geb. Maier, Hausfrau (80), Anichstraße 29 (85), Brandjochstraße 1 Antonia Mitterhofer, diplomierte Josef Lantscherat, Prof. an allKrankenschwester i. R. (69), gemeinbildenden höheren SchuFürstenweg 7 len i. R., Oberstudienrat (90), Schumannstraße 6 Mag. phil. Hermann Leopold Josef Proksch, Bundesbeamter i. R., Franz Josef Scheibenstock, städtischer Beamter (47), Salurner Hofrat Prof. (67), HinterwaldStraße 6 nerstraße Ila Dr. jur. Hermann Otto Hämmerle, Franz Karl Hofer, Kaufmann i. R. (78), Mariahilfpark 3 Universitätsprof. i. R. (83), Emma Hohenegger geb. Steiner, Siebererstraße 5 Hausfrau (71), Pradler Saggen 6 Ernesta Oberegger geb. Zocchi, Hausfrau (55), Schützenstraße 56 Erica Marie Anna Bertha Martha Ketzler, Fotografenmeisterin i. Elmar Albert Hirn, Buchhändler R. (77), Museumstraße 33 i. R. (70), Müllerstraße 23a Alfred Brandauer, Bäcker (52), Alois Meixner, Kraftfahrer i. R. (86), Knollerstraße 7 Kirschentalgasse 13 Dr. phil. Maria Anna Theresia Franz Josef Rogginer, Fürsorgerentner (75), unsteten AufenthalMurr, Lehrerin an allgemeinbiltes denden höheren Schulen (55), Philippine-Welser-Straße 8 Crescentia Rager geb. Platzer, Anna Johanna Hofmann geb. Hausfrau (89), Kranebitter Allee Heinrich, Hausfrau (83), Prinz118 Eugen-Straße 88 Josef Harold, städtischer Beamter Jakob Josef Perauer, Schmied i. i. R., Amtssekretär (82), FranzR. (78), Innrain 53 Fischer-Straße 5 a Dr. med. Siegfried Tapfer, Univer- Rudolf Fettner, kfm. Angestellter sitätsprofessor i. R. (80), Kaiseri. R. (85), Anton-Rauch-Straße Franz-Joseph-Straße 15 33

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Schneeburggasse 51 Franz Ludwig Kaltschmid, Buchhändler i. R. (79), Habichtstra- Maria Theresia Buchstätter, Landesvertragsbedienstete i. R. (72), ße 12 Pradler Straße 77 Maria Theresia Anna Hechenblaikner, Handarbeitslehrerin i. R. Hermann Emil Peter Kammerer, Finanzbeamter i. R., Fachober(78), Ing.-Etzel-Straße 59 inspektor (71), Hormayrstraße Hedwig Glotzer geb. Jud, Haus15 frau (95), Unterbergerstraße 15 Eduard Johann Frankford, Kauf- Margarethe Maria Gatt geb. Rausch, Hausfrau (86), Eichlerstraße 9 mann i. R. (42), Dr.-StumpfVinzenz Jedlaucnik, Schmied i. R. Straße 2 (80), Schusterbergweg 45 Rudolf Janach, Hilfsarbeiter i. R. (50), Erzherzog-Eugen-Straße 46 Ernst Max Blasius Mader, Hilfsarbeiter (46), Pfarrgasse 8 Emilie Pitsch geb. Kreiner, HausSigrid Stefanitsch geb. Puff, Hausfrau (91), Landseestraße 2 frau (53), Sieglangerufer 77 Max Huber, Bundesbeamter i. R., Polizeibezirksinspektor (81), Peter Mitterer, Zeitungslieferant (38), Premstraße 30a Lindenstraße 7 Ernst Johann Pramhofer, Fotograf Brunhilde Schwarz geb. Resch, Hausfrau (84), An-der-Lan-Strai. R. (75), Körnerstraße 18 ße39 Dr. med. Ernst Paul Franz Christoph Attlmayr-Meranegg, Fach- Franziska Lenzi geb. Krikowa, Hausfrau (80), Brandjochstraße 1 arzt für Innere Medizin (56), Hugo Dagostin, Finanzbeamter i. Sonnenstraße 10 R., Rechnungsdirektor, RegieFriederike Henriette Freinademetz, rungsrat (83), Schuberstraße 14 Hauptschullehrerin i. R. (74), Aloisia Weltschreiber geb. LörgetAnton-Rauch-Straße 31 bohrer, Hausfrau (57), AmthorKaroline Wenzel geb. Wilhelm, straße 51 Hausfrau (78), Luigenstraße 60 Ludovicus Johann Moser, Polier i. Ludmilla Helene Schwarz geb. Jemnig, Hausfrau (90), Innallee R. (74), Amthorstraße 51 11 Maria Nestelberger geb. Fadl, Hausfrau (77), An-der-Lan- Johann Kluckner, Landwirt (49), Philippine-Welser-Straße 101 Straße 52 Josef Haid, Maurerpolier i. R. (70), Hermine Lenninger geb. Rott,

Wenn Sie als Wirtschaftstreibender die Hilfe der Stadtverwaltung benötigen:

Amt für Wirtschaftsförderung Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer Nr. 139 und Nr. 168, Tel. Nr. 26 7 71/168 oder 139 Hausfrau (86), Magtstraße 3 Johanna Volgger geb. Volgger, Hausfrau (58), Gries am Brenner, Egg 432, Tirol Franz Josef Grießer, Hotelangestellter i. R. (72), Kernstockstraße 4 Johann Klausner, Zeitungsausträger i. R. (81), Weingartnerstraße 112 Johann Huber, Portier (70), Mozartstraße 12 Adolf Grießer, Vertreter i. R. (76), Speckbacherstraße 53 Maria Frieda Anna Müller, Geschäftsfrau i. R. (72), Liebeneggstraße 6 Margarethe Hell, Büroangestellte i. R. (78), Salurner Straße 14 Johanna Maria Somweber, Verkäuferin (36), Pradler Straße 44 Stephanie Gabriele Theresia Schneider geb. Czernikowsky, Hausfrau (86), Monte-PianoStraße 18

Franz Ferdinand Zagler, Mechaniker i. R. (48), Stafflerstraße 8 Hildegard Emilie Gruber, Kunstmalerin i. R. (81), JosefSchraffl-Straße 10 Hubert Alexander Alois Capello, Fahrverkäufer i. R. (71), Defreggerstraße 46 Katharina Maria Engelmann geb. Narr, Hausfrau (75), Langstraße 26a Helene Adele Frieda Schwärzler geb. Dittmar, Hausfrau (91), Kaiserjäger Straße 12 Johanna Maria Geißler geb. Thaler, Hausfrau (87), Lindenstraße 24 Hermann Seelos, kfm. Angestellter i. R. (79), Peter-Mayr-Straße5 Rosa Notburg Schuchter geb. Leitner, Raumpflegerin i. R. (72), Josef-Pöll-Straße 22 Josef Rauch, Bäcker i. R. (73), Sonnenburgstraße 12

Offrimi;<gszeiten der Bäder und Saunen Bäder

Montag

Höttinger Au Hallenbad, Telefon 82 3 39 8.00-20.00 Kassaschluß 19.00 Olympisches Dorf Hallenbad, Telefon 61 3 42 9.00-21.30 Kassaschluß 20.30

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

8.00-20.00 19.00

8.00-20.00 19.00

8.00-20.00 19.00

8.00-20.00 19.00

8.00-20.00 19.00

9.00-21.30 20.30

9.00-21.30 20.30

9.00-21.30 20.30

9.00-21.30 20.30

9.00-19.30 18.30

Tivoli Freibad, Telefon 42 3 44

Saunen

Amraser Straße Telefon 42 5 85 Kassaschluß

Feiertage

9.00-18.00 17.00

9.00-18.00 17.00

Sonntag

Feiertage

geöffnet bis Ende September täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr

Montag

Salurner Straße Telefon 25 4 30 Kassaschluß

Sonntag

Damen 9.00-14.00 Gemischt 14.30-21.00 19.30

Herren 9.00-21.30 20.00

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Herren 9.00-21.00

Damen 9.00-21.00

Herren 9.00-21.00

Damen 9.00-21.00

Herren 8.00-19.30

19.30

19.30

19.30

19.30

18.00

Herren 9.00-21.30 20.00

Damen 9.00-21.30

Herren 9.00-21.30

Damen 9.00-19.30

20.00

20.00

18.00

Damen 9.00-14.00 Gemischt 14.30-21.30

20.00

Damen Herren Herren Damen Gemischt Gemischt Gemischt 9.00-21.30 10.00-21.30 9.00-21.30 10.00-21.30 10.00-21.30 10.00-21.30 10.00-21.30 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 Herren Herren Damen Gemischt Herren Mitte April-Mitte Oktober 16.00-21.30 16.00-21.30 16.00-21.30 16.00-21.30 16.00-21.30 Mitte Oktober-Mitte April 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00

Olympisches Dorf Telefon 61 3 42 Kassaschluß Tel 1° 3 \\ Kassaschluß

Höttinger Au Telefon 82 3 39 Kassaschluß

Herren Gemischt Damen Gemischt Gemischt Gemischt 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 11.30-21.30 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 20.00

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1981, Nr. 5

Seite 15


Was, schon wieder ein StadtJubiläum? — So oder ähnlich wird sich mancher Mitbürger fragen, wenn er die Überschrift dieses Artikels liest. Und in der Tat, Innsbruck hat auch heuer wieder allen Grund, sich auf seine Geschichte zu besinnen und sich vor allem jene vitale Entwicklung in Erinnerung zu Von SR Dr. Franz-Heinz Hye bringen, die unserer Stadt in den ersten 100 Jahren nach der Gründung der Altstadt beschieden war. Wurde im Jahre 1180 der ursprüngliche Markt am linken Innufer durch die Erwerbung des heutigen Altstadtgrundes über die Innbrücke herüber vergrößert und damit der Anstoß zur Stadtwerdung von Innsbruck (zwischen 1187 und 1204) gegeben, so wuchs diese junge Stadt schon nach wenigen Jahrzehnten über ihre engen Grenzen hinaus, d. h. am wirtschaftlichen Lebensnerv der Stadt, an der Brennerstraße, bildete sich schon bald nach der Anlage der mit Ringmauer und Graben befestigten Altstadt eine südliche Vorstadt, die heutige MariaTheresien-Str aße. Als sich diese Vorstadtsiedlung

zu entwickeln begann, unterstand ihr Gebiet noch dem Hofmarkgericht des Stiftes Wilten, dessen Grenze gegen Innsbruck bzw. gegen den Stadtgerichtsbezirk damals noch entlang der Linie Marktgraben—Burggraben—Rennweg—Herrengasse verlief. In ihrer Siedlungsstruktur und Lage tendierte diese Vorstadtsiedlung naturgemäß mehr zur Stadt als zur Dorfgemeinde Wilten, was auch in der Bezeichnung dieser Siedlung als „Neustadt" („nova civitas") zum Ausdruck kam. Zudem lag es auch im Interesse der Stadt, diese Vorstadt angegliedert zu erhalten. Die über diese Frage sicherlich geführten Verhandlungen zwischen dem damaligen landesfürstlichen Stadtherrn von Innsbruck, Graf Meinhard II. von Tirol-Görz, und dem Stift Wilten endeten daher offenbar zur beiderseitigen Zufriedenheit in einem am 5. Juni 1281 abgeschlossenen Vertrag, kraft dessen das Stift vor nunmehr genau 700 Jahren gegen eine bedeutende Weinzollbefreiung dem Landesfürsten und damit seiner Stadt Innsbruck die volle Gerichtsgewalt in der Innsbrucker Neustadt („omnem iudiciariam potestatem . . . in nova civitate in

Insprvkk") übertragen hat. Diese Urkunde, deren Original noch heute im Wiltener Stiftsarchiv verwahrt und bei der Jubiläumsausstellung im Schalterraum der Sparkasse gezeigt wird, stellt somit eines der ältesten Beispiele für die Vergrößerung eines Gerichtsbezirkes

1881

dar, und einen solchen bildete das Stadtgebiet von Innsbruck bis 1849. Die Südgrenze der Innsbrucker Neustadt von 1281 lag allerdings noch nicht bei der heutigen Triumphpforte, sondern beim Alten Landhaus. Der südlich davon liegende, etwas engere Teil der Maria-Theresien-Straße, wie die Neustadt seit 1873 heißt, kam erst später zur Stadt und wird erstmals in der Stadtordnung von ca. 1440 als Teil des städtischen Burgfriedens betrachtet.

VOR HUNDERT JAHREN

16. Mai: Am gestrigen Abend brach in der Innsbrucker Spinnfabrik Herrburger und Rhomberg ein Großbrand aus, der trotz des raschen Eisatzes der Feuerwehr das Fabriksgebäude bis auf die Grundmauern zerstörte. Nur Waren und Wolle aus den untersten Räumlichkeiten konnten vor den Flammen gerettet werden. Das Fabriksgebäude ist bei mehreren Assecuranz-Gesellschaften versichert. 18. Mai: Im Schloß Ambras werden gegenwärtig verschiedene Restaurierungs- und Adaptierungsumbauten vorgenommen, letztere hauptsächlich, um die von Laxenburg (Niederösterreich) dahin überbrachten Kunstgegenstände geeignet unterbringen zu können. Es befindet sich daher dort alles in einem Zustande, bei dem man mit Recht sagen kann, daß gegenwärtig im Schloß nichts zu sehen ist. 21. Mai: „Künftigen Montag, den 23. Mai, um 2 Uhr nachmittags beginnt die öffentliche unentgeltliche Impfung in der Wohnung des Stadtarztes Dr. Glatz (Maria-Theresien-Straße Nr. 13, Lindner-Haus, zweiten Stock) und wird jeden nächstfolgenden Montag zur gleichen Stunde dort fortgesetzt."

21. Mai: „Das alte rühmlichst bekannte Bad Egerdach bei Amras wird am 24. Mai eröffnet und ist, wie allgemein bekannt, bestens zu empfehlen gegen Magen- und DarmcaUrkunde vom 5. Juni 1281 (Originalgröße 19x8,5 cm), kraft wel-tarrh, dann gegen Kopfschmercher Graf Meinhard II. von Tirol-Görz vom Stift Wilten die Ge- zen, Heiserkeit, Husten, Verrichtsgewalt über die Innsbrucker Neustadt erworben hat. Origi- dauungsstörungen, Schwindel, nal im Stiftsarchiv Wilten. (Foto: Margarete Hye- Weinhart) Leberleiden usw. Für gute Re-

stauration aus Küche und Keller und entsprechende Unterkunft ist bestens gesorgt. Josef Scheiber, Badinhaber." 27. Mai: „Kundmachung des k.k. Statthalters betreffend das Statut für die Landes-Gebärklinik in Innsbruck. § 1. In der Gebärklinik finden Frauenspersonen, ledige sowohl als verehelichte, unentgeltliche Aufnahme, wenn sie im achten Monat schwanger sind. Verheiratete Frauenspersonen werden in einer von den übrigen ganz abgesonderten Abtheilung untergebracht. Alle Personen haben ohne Ausnahme die Verpflichtung, dem Unterrichte auf dieser Klinik zu dienen." 1. Juni: Im großen Sitzungssaal des Alten Landeshauses ist seit einigen Tagen das Modell eines Andreas-Hofer-Denkmales von Franz Reichard ausgestellt. Es trägt auf dem Sockel die Inschrift „Andreas Hofer 1809" und zeigt den Helden von Tirol, „wie er mit der Fahne in der Linken und dem gezückten Schwerte in der Rechten über eine Kanone hervorschreitet". Reichard befindet sich zurzeit an der Kunstakademie in München und ist ein ehemaliger Schüler der Innsbrucker Modellierschule. 7. Juni: In der Gemeinderatssitzung wird die Bausektion mit der Aufgabe betraut, „bezüglich des Neubaues der Staatsgewerbeschule aus den drei vorliegenden Plänen den tauglichsten zu bestimmen und hinsichtlich des Kostenvoranschlages, der Bauaufsicht und Bauführung dem Gemeinderath Bericht zu erstatten". W.


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