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S T A D T N A C H R I C H T E N OFFIZIELLES

MITTEILUNGSBLATT

DER

LANDESHAUPTSTADT

A n einen Haushalt P.b.b. • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck

21. M a i 1 9 8 0 / N r . 5

Basis für ein menschenwürdiges Leben

Generalversammlung der Österreichischen Gesellschaft für Raumforschung und Raumplanung (Gr) Raumforschung und Raumplanung mögen als Begriffe recht abstrakt erscheinen, wenn es jedoch darum geht, ob G r ü n d e im Erholungsbereich verbleiben oder Baugrund werden, wenn Baugrund in Grünland rückgewidmet werde soll, dann wird deutlich, wie unmittelbar solche M a ß n a h m e n den einzelnen betreffen. Die Innsbrucker Tagung der Ö G R R hat zudem gezeigt, in welchen D i mensionen sich die Themen heute stellen: so sprach Landesamtsdirektor H o f r a t D r . Kathrein über die Initiativen Tirols

in der grenzüberschreitenden Raumplanung, Univ.-Prof. D r . Stiglbauer, Wien, über grenzüberschreitende Raumordnung in Österreich, und Landesamtsdirektor-Stellv. H o f r a t Dr. U n kart, Kärnten, über die Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria und die grenzüberschreitende Raumplanung. A u f eine sehr aktuelle Problemstellung hat Bürgermeister D r . Lugger, langjähriger Präsident der Gesellschaft, deren ebenso langjähriger Vorstandsvorsitzender Univ.-Prof. Stadtrat D r . Wurzer ist, hingewiesen: „ D i e

uneingeschränkte Nutzung von Grund und Boden hat dazu beigetragen, in unseren Städten — aber nicht nur dort — f ü r lange Zeit unveränderbare Strukturen zu schaffen . . . Es ist wohl ein Gebot der Stunde, aus der Vielzahl der diskutierten Möglichkeiten der Verwertung des natürlich begrenzten und unvermeidbaren Gutes Grund und Boden jene als Grundlagen der Entscheidungen über die künftigen Entwicklungsschritte auszuwählen, die möglichst vielen Menschen Freiheit, Würde und Lebensqualität sichern. Dann — und nur dann — wird das Eigentum an Grund und Boden seine Respektierung auch für die Zukunft bewahren — nicht

durch den formellen Eigentumsschutz allein, sondern aus der inneren Kraft seiner Bestimmung für die menschliche Gesellschaft als Basis für ein freies und menschenwürdiges Leben für viele.

mal das Wort „BUS

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Innsbrucker Kost nach alten Rezepten Seite 12

Freundlich-heitere Fassaden 404 städtische Blumenkisten frisch bepflanzt (Th) Wenn sich die „ E i s m ä n ner" bis Mitte M a i ausgetobt haben, dann ist es alljährlich soweit: die Blumenkisten der Stadtgemeinde werden an ihre Sommerstandorte verfrachtet, um an zahlreichen öffentlichen G e b ä u d e n , wie Schulen und Kindergärten, die Fassaden zu beleben. Standort Nummer eins ist selbstverständlich das Goldene-Dachl-Haus, dessen weltberühmte Ansicht zusätzlichen Reiz durch 108 Blumenkisten erhält. In die insgesamt 404 Blumenbehälter wurden 500 Pelargonienstöcke, hängender und stehender Sorte in den Farben Rosa, Rot und Lila und 1300 Petu-

nien in den Farben Rot, Rosa, Weiß und Blau gepflanzt. Die Pelargonien u n d Petunien wurden in der Städtgärtnerei aus Samen bzw. Stecklingen gezogen, üppiges Wachstum wird nicht zuletzt durch die im besonderen Mischungsverhältnis zubereitete Spezialerde gewährleistet werden. Die Zahl der Innsbrucker B l u menfreunde, die an ihren Fenstern und Baikonen für blühendes G r ü n sorgen, ist ständig im Zunehmen begriffen. Wer neu in den Kreis eintreten m ö c h t e , dem steht die Stadtgärtnerei am Sillzwickel neben dem Gaswerk gerne mit Rat u n d Tat zur Seite. (Foto: Murauer)


Altstadtfest der Universität als Auftakt der 800-Jahr-Feier am 21. Juni (Ma) Das Organisationskomitee für das Altstadtfest schrieb einen Plakatwettbewerb zur Werbung für das Fest aus, an dem alle Studenten der Universität teilnahmeberechtigt waren. Unter den 37 eingelangten Entwürfen wählte eine Jury, bestehend aus Frau Dr. Gertrud Donath vom städtischen Kulturamt, dem akademischen Maler Reiner Schiestl, Univ.-Prof. Arch. Josef Lackner und Univ.-Doz. Dr. Werner Maleczek die drei besten Plakate aus (siehe nebenstehendes Murauer-Foto). Der Entwurf von stud.techn. Johannes Türtscher gewann den ersten Preis in der Höhe von 10.000 Schilling. Ein

Teil der eingesandten Plakate wird zwischen dem 19. und 31. Mai im Ausstellungsraum der Hypo-Bank, Filiale Universität, zu sehen sein. Das Altstadtfest beginnt mit einem Einzug des Grafen von Andechs und seinen Dienstmannen um 16 Uhr. Bei der Triumphpforte, an der alten Grenze zwischen Innsbruck und Wüten, wird er den Grundstein der Stadt in Empfang nehmen und die Maria-TheresienStraße hinunter zum Goldenen Dachl führen, wobei ihm der Bürgermeister und der Stadtsenat behilflich sein werden. Dann hält Berchtold V. vom Goldenen Dachl aus eine zu

Gäste aus Freiburg pflanzten drei Sommerlinden 250 Freiburger waren anfangs Mai im Rahmen einer Partnerschaftsfahrt, welche die ,,Freie Wähler-Vereinigung" Freiburgs durchgeführt hat, nach Innsbruck gekommen. Stadtrat Dr. Simon, der Initiator dieser Fahrt, überbrachte als Geschenk des Freiburger Oberbürgermeisters Dr. Keidel einen Scheck für die Pflanzung von drei Sommerlinden, die unter großer Anteilnahme der Gäste vorgenommen und von Stadtrat Dr. Rettenmosser in Anwesenheit der Gemeinderäte Dr. Ebenberger und Plank im Namen der Stadt Innsbruck begrüßt und bedankt wurde. Stadtrat Dr. Rettenmoser sagte, er werde sich für die Aufstellung einer ,,Freiburger" Bank in der Nähe der drei Sommerlinden einsetzen, wofür der Omnibusunternehmer Albert Rachfuß, der die Freiburger nach Innsbruck gebracht hatte, spontan 100 DM spendete. Die Gäste aus der Partnerstadt waren von der Stadtgemeinde zu einem Tiroler Abend im Großen Stadtsaal eingeladen worden und hatten Gelegenheit, sich mit ihrer Partnerstadt Innsbruck vertraut zu machen. (Foto: Hof er)

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Herzen gehende Rede. Das bunte Programm des Altstadtfestes bietet zwei besondere Attraktionen: Vor dem Dom stehen ein Podium und Mikrophone allen zur Verfügung, die etwas Musikalisches, Szenisches, Kabarettistisches, Pantomimisches, Dichterisches oder ähnliches zum besten geben wollen. Die zeitliche Begrenzung jeder Darbietung liegt bei etwa 10 Minuten. Im Hof des Alten Rathauses kann endlich jeder alles das sagen, was er schon immer sagen

wollte. An diesem „HydePark-Corner" gibt es ebenfalls ein Podium und ein Mikrophon, 7 Minuten müßten für die Verkündigung der neuesten Heilsbotschaften genügen. Alle Innsbrucker und Auswärtige sind einzeln oder in Gruppen eingeladen, daran teilzunehmen, und mögen sich wegen der Zeiteinteilung unter Bekanntgabe des Themas beim Pressereferat der Österreichischen Hochschülerschaft, Josef-Hirn-Straße 7, Telefon 20 7 50 melden. (Foto: Murauer)

• Innsbrucker Jugendorganisationen, die in diesem Sommer Kindererholungsaktionen durchführen, können bei der Stadtgemeinde ein Ansuchen um einen Kostenzuschuß für unterstützungswürdige Kinder einbringen. Die Vormerkung ist bis zum 15. Juni, die Schlußmeldung bis zum 15. September im Kulturamt, Altstadtrathaus, einzureichen.

• Ein Kleinplastikwettbewerb wird im Rahmen der 2. Internationalen Sommerakademie für plastische Formgebung an der Höheren Technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Innsbruck veranstaltet. Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen sind bei der Volkshochschule, Rennweg Nr. 1, erhältlich, Abgabeschluß ist der 4. Juli. • Auf besonderes Interesse aus Gründen der Aktualität stieß der Vortrag über „Olympia und Olympische Spiele", den Univ.-Dozent Dr. Fritz Krinzinger im Rahmen einer Veranstaltung der Archäologischen Gesellschaft Innsbruck hielt.

• Ab 25. Juni werden auch heuer wieder jeden Mittwoch um 20 Uhr Orgelkonzerte in der Silbernen Kapelle in der Hofburg stattfinden. Die Gastorganisten aus Österreich, Deutschland und Kanada werden auf die Orgel abgestimmte Werke aus dem 15. bis 17. Jahrhundert zu Gehör bringen. • Bis 1. Juni ist im Ausstellungssaal der Tiroler Handelskammer eine Informations-und Leistungsschau, die unter der Devise „Werbung in Tirol" steht, zu sehen.

INNSBRUCKER STADTNACHRICHT E N - offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, E i g e n t ü m e r und Verleger: D i e Stadtgemeinde Innsbruck. C h e f r e d a k t e u r und f ü r den Inhalt verantwortlich: Paul G r u b e r , in der R e d a k t i o n : U l l a E h r i n g h a u s - T h i e n und W o l f g a n g Weger. A l l e Innsbruck, Rathaus, M a r i a - T h e r e s i e n - S t r a ß e 18, T e l . 32 4 66. D r u c k : Wagner'sche U n i v Buchdruckerei, Buchroithner & C o .

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1980, Nr. 5


Hundertvierzigmal das Wort „Bus,66 1

Straßenmarkierungen sind wieder im Gange - 5500 Meter Schutzwege (Th) Alljährlich im Frühjahr, wenn der Boden die notwendigen Plusgrade erreicht hat, fällt der Startschuß für die Straßenmarkierungsarbeiten im Stadtgebiet. Zwei Varianten werden dabei angewendet: die thermoplastische Dauermarkierung und die normale Farbmarkierung.

Liebe Mitbürger! Nach einem langen Winter sind wir besonders erfreut, wenn es in unserer Stadt wieder zu grünen begonnen hat. Schon seit vielen Jahren hat die Stadtgemeinde in einer Reihe von M a ß n a h m e n das G r ü n in unserer Stadt vermehrt, etwa durch den Ausbau der Inn- und Sillpromenaden, durch die Neuanlage des großen Stadtparkes, durch eine Reihe weiterer Grünanlagen aber auch durch zahlreiche Einzelpflanzungen. Wie sehr der Innsbrucker Bevölkerung das G r ü n am Herzen liegt, hat sich auch darin gezeigt, d a ß sie sich in den letzten Wochen in einem so erfreulichen A u s m a ß an einer A k t i o n beteiligt hat, deren Ziel es war, mehr G r ü n in die Stadt zu bringen, und wir bedanken uns herzlich auch beim Oberbürgermeister unserer Partnerstadt Freiburg, der durch eine Besuchergruppe einen Scheck übermittelt und so die A k tion gefördert hat. Was mir nach so viel Erfreulichem zu wünschen bleibt: wir sollten noch viel mehr darauf bedacht sein, das G r ü n in unserer Stadt auch zu pflegen und zu erhalten. Nicht selten wird mutwillig und oft wohl auch gedankenlos zerstört oder beschädigt, was mit großen Kosten und zur Freude vieler geschaffen wurde. Sollte der Schutz des G r ü n s in der Stadt nicht unser alle Anliegen sein, fragt sich

Überall dort, wo i n absehbarer Zeit keine Grabungsarbeiten vorgesehen sind und die Straßenoberfläche intakt oder neu ist, werden thermoplastische Markierungen angebracht. Die mit dieser Arbeit betraute Firma fräst dazu maschinell zirka zwei Zentimeter tief die Asphaltdecke ab und füllt diese Vertiefung anschließend mit flüssigem Kunststoff. Der Vorteil dieser Methode, die allerdings rund sechsmal so teuer kommt als die herkömmlichen Farbanstriche, liegt in ihrer Haltbarkeit. Diese Art von Markierungen sind fünf bis zehn Jahre gut sichtbar. A u s G r ü n d e n der Verkehrssicherheit sind im Stadtgebiet sechzig Prozent aller Überwege bereits in der dauerhaften F o r m ausgef ü h r t . Die restlichen vierzig Prozent, die alljährlich den ersten Programmpunkt bei den Straßenmarkierungsarbeiten darstellen, konnten im heurigen Jahr bereits vor Ostern fertiggemalt werden. Insgesamt gibt es in Innsbruck auf 122 Kreuzungen 270 Fußgängerüberwege mit 3511 Einzelstrichen. Seit dem V o r j a h r führt die Stadtgemeinde einen Teil der alljährlichen Farbmarkierungsarbeiten selbst durch. Der A n kauf einer Maschine und die Bereitstellung einer Arbeitertruppe macht nun einen zügigeren A b l a u f der Arbeiten m ö g lich. A u s verkehrsbedingten G r ü n d e n k ö n n e n die Markierungen im Stadtgebiet nur i n den Nachtstunden und selbstverständlich nur bei trockenem Wetter angebracht werden. Das Ausmaß der verschiedenen Linien und Zeichnungen ist eindrucksvoll: 33 Kilometer gelbe Sperr- und Leitlinien, 29 Kilometer weiße Randlinien, 3,8 Kilometer blau-weiße Linien zur Kennzeichnung der Kurzparkzonen, 70 Bushaltestellen werden durch das zwei- bis dreimal

gepfeile, „ S t o p " und „ B u s " würden eine Fläche von 2400 m bedecken. 2

geschriebene Wort „ B u s " gekennzeichnet, 53mal fordert das auf den Asphalt gemalte Wort „ S t o p " die Autofahrer zum Halten auf. Alle Abbie-

Für das heurige Jahr stehen für die Farbmarkierungen Mittel in der Höhe von rund 1,4 Millionen Schilling zur Verfügung, ein Teil davon wird zur Erweiterung des Netzes der thermoplastischen Markierungen verwendet.

Die städtische Markierungstruppe

bei der A rbeit (Foto:

Murauer)

Igls-Vili feiert Innsbruck Schüler spielen Theater im Kongreßhaus Igls (Th) M i t einem originell gestalteten und reizend gespielten Theaterstück feierte der jüngste Ortsteil von Innsbruck, IglsV i l l , das 800-Jahr-Jubiläum der Landeshauptstadt. Schülerinnen und Schüler der Volksschule Igls-Vili ließen auf der Bühne das für die Stadt am Inn entscheidende Ereignis ihrer Geschichte wiedererstehen: vor 800 Jahren erwarb Graf Berchtold V. von Andechs vom Kloster Wilten jenen Grund im Tauschwege, auf dem sich in der Folge die Stadt am Inn ausbreiten konnte. Die Kinder, die sich mit Eifer und zum Teil sichtlichem Talent in A b t , Graf, H o f f r ä u l e i n oder grimmigen T o r h ü t e r verwandelt hatten, agierten in den liebevoll genähten zeitgenössischen Kostümen mit spürbarer Freude. Bemerkenswert auch die musikali-

sche Untermalung, die aus mittelalterlicher Instrumentalmusik, Liedern und C h ö r e n bestand. Den eindrucksvollen Schlußpunkt setzten ein Bläserensemble und ein Rundtanz der Hofleute. Initiator und Leiter des Abends war Direktor Johann Erhardt, dem Bürgermeister D r . Lugger, der mit Mitgliedern des Stadtsenates und des Gemeinderates an der Veranstaltung teilgenommen hatte, seine Anerkennung f ü r diese gelungene „ H u l d i gung an die Stadt Innsbruck" und seinen herzlichen Dank aussprach. Z u m E r f o l g beigetragen haben weiters: die M u sikkapelle Igls-Vill, der gemischte C h o r l Igls-Lans, die Lehrer der Volksschule, die f ü r Bühne und K o s t ü m e Verantwortlichen . . .

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Die Tage der edlen Düfte Z u m achten M a l : Parfümwoche in Innsbruck (Th) M i t spektakulären Sprüngen von drei Fallschirmspringern mitten hinein in den Platz vor dem Goldenen Dachl in der Altstadt wurde die heurige Parf ü m w o c h e des Gremiums des Parfümeriewarenhandels, die vom 2. bis 10. M a i abgehalten wurde, e r ö f f n e t . Im Verlauf dieser Tage wurden in ganz T i rol von den in die bekannten lila Biedermeierkostüme gekleideten Hostessen rund 1500 Luftballons und 300.000 mit P a r f ü m bestäubte lila Marabufedern an Passanten verteilt. Ziel dieser alljährlichen Werbewoche, die heuer bereits zum

achten Male stattfand und an der sich allein in Innsbruck 35 Fachgeschäfte beteiligen, ist es, das P a r f ü m als willkommenes Geschenk gerade im F r ü h j a h r und am Muttertag in Erinnerung zu rufen. Wie bei dieser Gelegenheit zu erfahren war, hat nicht nur die Vielfalt der P a r f ü m s o r t e n einen neuen H ö h e p u n k t erreicht, sondern es ist auch in zunehmendem M a ß e gelungen, die Herren „ d u f t b e w u ß t e r " zu machen. Das zur Zeit am meisten gefragte P a r f ü m f ü r Damen zeichnet sich durch eine würzige, warme, orientalische Duftnote aus.

BRUCK Festakt - ohne fremde Federn

Ein Bildband zum Stadtjubiläum ,,800 Jahre junges Innsbruck" vorgestellt (Gr) Im Nobertisaal des Stiftes Wilten wurde am 6. M a i das erste Exemplar eines eben fertiggestellten repräsentativen Bildbandes, der zum J u b i l ä u m des 800jährigen Bestandes der Stadt Innsbruck erschienen ist, an Bürgermeister D r . Lugger übergeben. E i n Liebhaber Orchester unter D r . G ü n t h e r A n dergassen gab der kleinen Feierstunde, an der auch Vizebürgermeister Niescher, eine Reihe von Stadträten und Gemeinderäten, der A b t des Stiftes W i l ten, P r ä l a t Stöger, und zahlreiche weitere Gäste teilnahmen, die festliche Note. D r . Walter Myss, Leiter des Verlages Wort und Welt und zugleich A u t o r und Gestalter des Buches, erwies sich auch in der Vorstellung der neuen P u Seite 4

blikation nicht nur als Kenner des Werdens und des vielschichtigen Lebens der Stadt, die auch im Buch ihren Ausdruck fanden, sondern zugleich als ein Bürger, der seine Stadt liebgewonnen hat und dies auch zum Ausdruck bringt. Einen Weg in neue Dimensionen ist der Fotograf Leopold Scheyda, von dem die Aufnahmen des Buches im wesentlichen stammen, i n seinen Bildfaszinationen gegangen. So konnte Bürgermeister Dr. Lugger mit Recht die Neuerscheinung würdigen und dem Autor, dem Fotografen wie auch allen übrigen Mitarbeitern, die zum Zustandekommen dieses repräsentativen Innsbruck-Buches beigetragen haben,danken. (F.: Hofer)

Mittelpunkt der Festwoche, mit welcher die Stadt Innsbruck vom 21. bis 29. Juni ihr 800jähriges Bestehen feiert, wird am Freitag, den 27. Juni, der Festakt im K o n greßhaus sein, zu dem auch der Bundespräsident sein Erscheinen zugesagt hat. Ganz bewußt wurden zur Gestaltung dieses Festaktes nicht internationale Spitzenk r ä f t e aufgeboten. Innsbruck will ein Spiegelbild des Lebens in der Stadt geben. So werden der Bläserkreis Innsbruck, die Stadtmusikkapelle InnsbruckAmras, der Kinderchor der Singschulen der Stadt Innsbruck und der Chor des Innsbrucker Konservatoriums aufgeboten sein, dem Festakt im Kongreßhaus die entsprechende Note zu geben.

Graf Berchtold aus der Volksschulklasse G r o ß e Emsigkeit erfüllt die Volksschule Mariahilf. E l f Buben und drei Mädchen lernen eifrig ihre Rollen, M ü t t e r zerbrechen sich die K ö p f e , wie sie mit einfachen Mitteln entsprechende K o stüme schaffen könnten,

Bühnenbild, Regie, Plakatentwürfe ziehen Schüler wie Lehrer überdies i n ihren Bann. Was ist die Ursache dieses emsigen Treibens? A u c h die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der Volksschule Mariahilf wollen ihren Beitrag leisten, wenn Innsbruck i m Juni sein achthundertjähriges Bestehen feiert. Die Direktorin der Schule, Frau Gertrud Heuberger, hat mit schlichten, den Kindern entsprechenden Reimen die Begebenheit der Stadtgründung vor 800 Jahren in vier Akten dramatisiert. Eindringlich wird darin geschildert, wie Anbruggen zu klein wird, eine Bürgerdelegation bei G r a f Berchtold von Andechs vorstellig wird, der G r a f mit dem Propst von Wilten die Bedingungen f ü r den Erwerb des Grundes auf der anderen Innseite aushandelt und die G r ü n d u n g des neuen Ortes schließlich dem Volk verkündet wird. A m 6. und 9. Juni werden die kleinen Schauspieler das dramatische Geschehen in einer A u f f ü h r u n g i m Saal des Pfarrkindergartens Mariahilf lebendig werden lassen.

Ein Ball der Stadt Innsbruck E i n großes gesellschaftliches Ereignis verspricht der „Ball der Stadt Innsbruck" zu werden, der am Abend des 28. Juni im Kongreßhaus stattfinden wird und zu dem die Vorbereitungen bereits auf vollen Touren laufen. Es sollen noch keine Geheimnisse verraten werden, doch werden die E h rengäste und die Innsbrucker Bevölkerung die Dogana i n einer Dekoration sehen, die ihnen ein völlig neues Bild vermittelt, und auch die übrigen Räume werden mit Überraschungen aufwarten. Der Reinerlös des Balles soll einem guten Zweck dienen und wird deshalb der Freiwilligen Rettung Innsbruck und der Bergrettung zugute kom-

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Austausch von Geben und Nehmen Stadtentwicklung: Ausgleich unter Bürgern und mit dem Umland (Gr) Die Erarbeitung von Stadtteil-Entwicklungskonzepten hat Amtsf. Gemeinderat D r . Bruno Wallnöfer, der f ü r den Ressortbereich Raumordnung und Stadtentwicklungsplanung zuständig ist, bei der Budgetberatung f ü r das Jahr 1980 in Aussicht gestellt. A u f diesem Wege, der bereits erste Ergebnisse gebracht hat, sollen die Zielsetzungen des vom Gemeinderat beschlossenen Stadtentwicklungskonzeptes f ü r die einzelnen Stadtteile konkretisiert werden und schließlich Schritt f ü r Schritt in die Flächenwidmungs- und Bebauungspläne einfließen. Da Landeshauptstadt und Umland aufeinander angewiesen und in einen Funktionsaustausch des gegenseitigen Gebens und Nehmens eingebunden seien, müsse es ständiges Anliegen der Stadtgemeinde sein, den Kontakt zu den Nachbargemeinden durch Direktkontakte wie auch durch Zusammenarbeit in den großräumigen Raumordnungsorganen weiter zu verdichten und zu ver-

bessern, was unter anderem auch in der Förderung von Erholungsprojekten in Umlandgemeinden durch die Stadt Innsbruck seinen Ausdruck gefunden habe. Fachgutachten und Konzepte, welche insbesondere die Bereiche der Stadtwirtschaft und des Arbeitsmarktes i n Innsbruck betreffen, seien den Raumordnungsorganen des Landes zugeleitet worden. Sie sollen Entscheidungshilfen bei der Erarbeitung eines Industriefachkonzeptes f ü r Innsbruck-Land und vor allem zentrale Bausteine des für die Stadt Innsbruck und ihr Umland integriert zu erstellenden Wirtschaftskonzeptes sein. In der Stadt Innsbruck selbst konnten Entwicklungsprobleme, die lange angestanden sind, gelöst werden, etwa im Bereich Wilten-Mentlgasse, in Altpradl und im Bereich Innrain-Ursulinen. Dabei sei es i m Sinne einer sinnvollen Stadterneuerung darum gegangen, bisher abgeschlossene und abgegrenzte städtische R ä u m e einer neuen Vielfalt urbaner Funktionen

des Wohnens, des Wirtschaftens und der Freizeit zu ö f f n e n . Immer müsse die Stadtentwicklungspolitik den Interessensausgleich, die Konfliktlösung, die Bürgernähe, die Qualitätsbezogenheit und das Gemeinwohl der Bürger zum Ziele haben, und darin habe sich die überwiegende Mehrheit des Innsbrucker Gemeinderates immer gefunden, dazu habe auch die Beamtenschaft in dem zuständigen Bereich stets beigetragen. Die auf allen Ebenen steigende Bedeutung der planenden Verwaltung und die Erfordernisse

der Stadtentwicklungspolitik werden es jedoch notwendig machen, auch die Verwaltungsstrukturen und deren Organisation laufend zu ü b e r p r ü f e n und eine ressortübergreifende K o o r dinierung im Rahmen der Stadtverwaltung verstärkt sicherzustellen. A u f politischer Ebene k ö n n e die Stadtentwicklungsplanung nur informieren, anregen und überzeugen. Im Bereich der Administration aber werde es erforderlich sein, nach M a ß g a b e der aus der Praxis geschöpften Erfahrungen ein ausgewogenes Instrumentarium abgestufter Koordinierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zugunsten der planenden Verwaltung schrittweise aufzubauen.

Sensationelle Dachkonstruktion Schule Hötting-West: 36 Meter lange Leimbinder (Th) Eine Hallendachkonstruktion, wie sie nicht oft in Innsbruck zu sehen ist, wird derzeit an der Turnhalle der Hauptschule Hötting-West montiert. Das Spektakuläre daran sind die Holzleimbinder, die 36 Meter lang, zwei Meter hoch und 48 Zentimeter dick sind. Mit diesen eindrucksvollen Maßen gehören sie zu den längsten in Westösterreich erzeugten Leimbindern. Der Transport zur Schule und die Montage erregten dementsprechende Aufmerksamkeit. Die Errichtung der Turnhalle und der dazugehörenden Garderobetrakte stellte die dritte Ausbaustaufe der Hauptschule Hötting-West dar. Die Dreifachhalle, die über eine Z u schauertribüne verfügt, wird im

Endausbau drei Normalturnhallen, die durch mobile Trennwände abgeteilt werden können, umfassen, Licht wird durch 54 Lichtkuppeln einfallen. Wie groß der Bedarf an geräumigen Turnhallen nicht nur für den Schulsport, sondern auch für den Vereinssport ist, zeigt die Auslastung der ersten Dreifachturnhalle in Innsbruck, die sich in der Hauptschule Olympisches Dorf befindet. So gut wie täglich wird hier von den verschiedenen Vereinen in den unterschiedlichsten Sportarten trainiert, wobei die Halle sowohl im ganzen als auch durch die Vorhänge unterteilt genützt wird.

Bei der Hauptschule Hötting-West wird eine Dreifachturnhalle gebaut; die dabei verwendeten Leimbinder für die Dachkonstruktion gehören zu den längsten, die in Westösterreich erzeugt wurden. (Fotos: Murauer)

Die neue Turnhalle in HöttingWest wird E n d e des Jahres in Betrieb gehen.

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VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT ZU MONAT Theater Landestheater (Beginn: 19.30 Uhr) „Manon" — Freitag, 23., Montag, 26., Donnerstag, 29., Mittwoch, 4., Freitag, 6., Dienstag, 10., Donnerstag, 12., Samstag, 14., Montag, 16. Juni „Gigi" — Samstag, 24. Mai, Montag, 9. Juni ,,Parsifal" (Beginn: 18 Uhr) — Sonntag, 25. Mai (letzte Vorstellung bis 1982) „Fürst Igor" — Dienstag, 27. Mai, Mittwoch, 11. Juni (letztmalig) „Die Befristeten" — Mittwoch, 28., Freitag, 30. Mai, Montag, 2., Dienstag 3., Donnerstag, 5. Juni „König Ottokars Glück und Ende" — Samstag, 31. Mai (Premiere), Sonntag, 8., Sonntag, 15. Juni „Falstaff" — Sonntag, 1., Dienstag, 17. Juni „Die Hochzeit des Figaro" — Samstag, 7. Juni (letztmalig)

Kammerspiele (Beginn: 20 Uhr) „Das Mädel aus der Vorstadt" — Freitag, 23. Mai „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern" — Samstag, 24., Donnerstag, 29. Mai

„Der kleine Prinz" — Sonntag, ren — jeden Samstag, bei Regen 25., Freitag, 30. (Beginn: 15 auch am Sonntag (Samstag, 31. Uhr), Samstag, 31. Mai (Beginn: Mai geschlossen) 15 Uhr), Samstag, 7. (Beginn: „Die Zofen" von Jean Genet — 15 Uhr), Samstag, 14. Juni (BeSamstag, 24. Mai, im Juni jeden ginn: 15 Uhr) Donnerstag, Freitag und Samstag „Der Raub der Sabinerinnen" — „ W a s heißt hier Liebe" — Rote Montag, 26. Mai Grütze, Berlin — Dienstag, 27., Gastspiel der Städt. Bühnen OsnaMittwoch, 28. Mai (Beginn: 17 brück — Dienstag, 3., bis SonnUhr) — im Juni jeden Sonntag, tag, 15. Juni (ausgenommen Dienstag und Mittwoch montags und dienstags)

Theater am Landhausplatz

Innsbrucker Kellertheater

(Beginn: 20.30 Uhr)

(Beginn: 20 Uhr)

„Eine Clown-Sauberei" (Beginn: 15 Uhr) — für Kinder ab 3 Jah-

„Zufälliger Tod eines Anarchisten" von Dario Fo — bis Ende Mai, im Juni Gastspiele (Montag geschlossen) „Geschäft am Nachmittag" — 9. Juni bis 28. Juni täglich außer Montag „KuK Scharfrichter" — 9. Juni bis 28. Juni, Nachtstudio, Freitag und Samstag, 22.30 Uhr

Tiroler Volksbühne Blaas: (Beginn: 20 Uhr) „Birnstingls Kidnapping" Schwank in drei Akten Juni (Montag geschlossen)

bis

30. Mai: Blumenbinderwettbewerb, 29. Mai bis 5. Juni: Fotoschau, 7. und 8. Juni: Tag der offenen Tür des Apothekerverbandes Kongreßzentrum Igls: bis 29. Mai: Dr. med. Seibert — Kunstausstellung, 4. bis 29. Juni: Hilde Nobel — Grafik Galerie Maier, Sparkassenplatz 2: bis 31. Mai: Hubert Berchtold — Ölbilder, Grafiken, 2. bis 28. Juni: Rudolf Traley — Aquarelle Galerie im Taxispalais, Maria-Theresien-Straße 45: bis 15. Juni: Gottfried Wiegand — Zeichnungen, 24. Juni bis 30. August: Segantini — Gemälde, Zeichnungen Galerie Ynsprugger Werkstatt, Innrain: bis Ende Mai: Inge C. Pohl: Neue Bilder und „Colormeals" Galerie Bloch, Herzog-FriedrichStraße 5: bis Ende Mai: Arno Heinz — Zeichnungen, 3. bis Ende Juni: Gottfried Hehlenwein — Zeichnungen

„Eine Clown-Sauberei", am Landhausplatz.

im Theater

Konzerte (Beginn: 20 Uhr)

Donnerstag, 22., bis Dienstag, 27. Mai: Internationale Orgelwoche 1980 — komplettes Programm (Beginn: 20 Uhr) im Textbeitrag auf Seite 9 „Himmel der Besiegten" — Komö- Freitag, 30. Mai, Großer Stadtdie in zwei Akten von Karl saal: 1. Schlußkonzert der PrüWittlinger — bis Mitte Juni fungskandidaten des Konservatoriums Freitag, 30. Mai, Kongreßhaus, Saal Tirol: Lustige Musikanten Ausstellungen: Montag, 2. Juni, Weiherburg: Cappella Oenipontana singt und spielt Turmbund, Leopoldstraße 6: bis Werke von Purcell, Corelli, Sau20. Juni: Motive aus Innsbruck ces — Martin Gunolf, Inge Höck, Toni Höck, Prof. Walter Hone- Mittwoch, 11. Juni, Konservatoriumssaal (Beginn: 19 Uhr): 9. der, Hans Niss, Walter Reitmair, öffentlicher Vortragsabend des Maria Romay, Prof. Max SpielKonservatoriums mann, Hubert Vogt Galerie Zentrum 107, Innstraße 107: Freitag, 13. Juni, Großer Stadtsaal: 2. Schlußkonzert der Prübis 22. Mai: Manfred Schulz — fungskandidaten des KonservaZeichnungen, ab 19. Juni: Engeltoriums bert Krismayr — Malerei, Grafik Kongreßhaus Innsbruck, Rennweg: Sonntag, 15. Juni, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenbis 27. Mai: Innsbrucker Fotomusikalische Weihestunde schau — Naturfreunde, 29. bis

Bauerntheater - Ritterspiele

Susanne Doll-Bittlmayer und das ,,Quintette de Cuivres Guy Touvron" (Bild oben Mitte) bestreiten das Konzert am Pfingstsonntag, das im Rahmen der Internationalen Orgelwoche in der Wiltener Stiftskirche stattfindet.

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Theaterprogramm, das Freude macht Beim Schauspiel weiter „Regiekollektiv" — keine Preiserhöhung 1980/81 (We) W ä h r e n d die heurige Theatersaison noch voll im Gange ist, rüstet das Theater schon für die nächste Spielzeit, und ein komplettes Programm für 1980/81 liegt bereits vor. Neben den Erfolgsgaranten Oper, Operette und Musical wird auch das Schauspiel, das man durch eine noch sorgsamere Stückauswahl und durch weitere Verbesserungen der Bühnenleistung f ü r das Publikum attraktiver zu machen versucht, eine gewichtige Rolle einnehmen. Intendant Helmut Wlasak bekennt sich auch in seinem 14. Intendantenjahr in Innsbruck zum Ensembletheater und will Gäste nur dort einsetzen, wo ei-

ne Besetzung aus eigenen Reihen nicht möglich ist. Die Theatersaison 1980/81 erö f f n e t am 27. September im Großen Haus mit Peter Iljitsch Tschaikowskis Oper ,,Pique Dame", weitere Opernpremieren sind am 25. Oktober „Die Zauberflöte" von W . A . M o zart, am 10. Jänner ,,Die Kluge" von Carl O r f f , Wagners „Tristan und Isolde" am 8. März und Giacomo Puccinis „Madame Butterfly" am 7. M a i . Eine Operette bzw. ein Musical steht am 4. Oktober mit „Paganini" von Franz Lehär, am 14. Dezember mit „Boccaccio" von Franz von Suppé und am 2. A p r i l mit

Neue Bilder von Inge C. Pohl Gefilmte Malerei erstmalig in Innsbruck (We) In der Galerie „ Y n s p r u g ger Werkstatt" ist bis Ende M a i eine Ausstellung der Innsbrucker Malerin Inge C . P o h l zu sehen. Die Künstlerin, die vor einigen Jahren noch sehr naturalistisch gearbeitet hat, übersetzt in den jetzt gezeigten Kompositionen, die in Mischtechnik ausgeführt sind, die N a t u r n ä h e in ein Naturgefühl. Die Intensität ihrer

Malerei wird durch mehrschichtige Untermalungen erreicht, wodurch mehrere transparente Töne übereinander z u einem „ F a r b e r e i g n i s " gesteigert werden. Die Ausstellung erfährt durch den Film „ C o l o r m e a l s " , der durch gefilmte Malerei die Möglichkeiten der Bildgestaltung in bewegten F ä r b - und Formabwandlungen erweitert, eine lebhafte und interessante Ergänzung.

„Burnburry" von Oskar Wilde auf dem Premierenprogramm. A n Schauspielpremieren sind am 28. September Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig", am 15. November Luigi Pirandellos „Sechs Personen suchen einen Autor", am 28. Jänner „Die Irre von Chaillot" von Jean Giraudoux und am 23. A p r i l Ferdinand Raimunds „Gefesselte Phantasie" vorgesehen. Die Kammerspiele warten mit Premieren von „Iphigenie auf Tauris", „Monsieur Chasse oder Wie man Hasen jagt", „Wunschloses Glück", „Die tollen Geschäfte von Ivar Kreuger" sowie „Spitzenhäubchen und Arsenik" auf. Für die Kleinen wird „Rumpelstilzchen" gespielt. Die Wiederaufnahmen richten sich nach den Publikumswünschen, vorgesehen sind „ K ö n i g Ottokars Glück und E n d e " , „ C a r m e n " und „ D e r Vogelhändler".

Spitzenreiter in der Arena von Verona (We) Die Arena von Verona kann im heurigen Sommer mit ausgesprochenen Spitzenreitern aufwarten. „ A i d a " , „ C a r m e n " und „ L a G i o c o n d a " , das sind

S ä n g e r des Trientiner Konservatoriums gaben ein Konzert in Innsbruck Mit Werken von Palestrina, Passerau, Marencio, Monteverdi, Debussy, Bruckner, Baumann, Dallapiccola, Poulenc und O. di Lasso begeisterte der ,,Coro Polifonico" die Innsbrucker Konzertfreunde. Das ,,Amato-Trio" vom Innsbrucker Konservatorium sorgte für instrumentale Abwechslung. (Foto: Hofer)

Opernwerke, die für Verona bereits Tradition haben und die zahlreiche Opernfreunde wieder zu einem Besuch der Arena verlocken werden. „ L a G i o c o n d a " von Amilcare Ponchielli wird am 10., 13., 16., 19., 25. Juli und am 2., 8., 15. August gespielt, „ C a r m e n " von Georges Bizet steht am 12., 17., 20., 26., 31. Juli und am 10., 13., 16., 19., 24. August

Stadtengel Seit 29. April hat der Kleine Hofgarten einen steinernen Wächter. Der Stadtengel, eine Kunststeinplastik von Erich Keber, ist neben Werken von Franz Baumann, Siegfried Parth, Peter Bär, Franz Brunner, Annette Holzapfel und Patrizia Karg, die bis 29. August den Innenhof des Stadtturms schmücken, ein Beitrag der Tiroler Künstlerschaft zur 800Jahr-Feier. Im Bild Bürgermeister Dr. Lugger im Gespräch mit Erich Keber. (F. : Frischauf) auf dem Programm, und Verdis „ A i d a " beherrscht am 27. und 30. Juli sowie am 1., 3., 9., 12., 14., 17., 22., 26., 28., 30. A u gust die Arena. Verdis ,,Messa di Requiem" am 7. August und „Sterne des Balletts" am 23., 27. und 29. August stellen weitere H ö h e p u n k t e dar. A u f keinem Fall sollte man sich darauf verlassen, Karten noch an der Abendkasse zu bekommen, denn bereits jetzt sind die V o r bestellungen am 12., 19., 20., 26. und 27. Juli sowie am 1. und 3. August ausverkauft. Verona erwartet heuer ü b e r 500.000 Besucher.

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U N I V E R S I T Ä T S S T A D T INNSBRUCK

Hilfreich in konkreten Anliegen Zweites Kontaktgespräch zwischen Stadtsenat und Akademischem Senat (Gr) Probleme der Universität seien auch Probleme der Stadtgemeinde, sagte Bürgermeister Dr. Lugger einleitend zum K o n taktgespräch zwischen den M i t gliedern des Stadtsenats und den A m t s f ü h r e n d e n Gemeinderäten einerseits sowie den M i t gliedern des Akademischen Senates der Universität Innsbruck andererseits, das kürzlich zum zweiten M a l stattfand, und von Rektor U n i v . - P r o f . D r . Braunsteiner auch im Namen der U n i versität ausdrücklich begrüßt wurde. Es hat sich erneut erwiesen, daß solche Kontaktgespräche notwendig sind, die gegenseitige Verbundenheit fördern und in konkreten Anliegen auch hilfreich sein können. Der Vorstand des Institutes f ü r Meteorologie und Geophysik, Univ.-Prof. D r . Pichler, wies darauf hin, daß seit nunmehr genau 75 Jahren Unterlagen zur Stadtklimatologie erarbeitet werden und eine sehr homogene Beobachtungsreihe zur Verfügung steht. Es wäre daher eine wissenschaftliche Auswertung, welche die Erforschung des Stadtklimas von Innsbruck zum Ziel hat, naheliegend, und sicher auch f ü r die Stadtgemeinde und ihre Bevölkerung, vor allem in Hinblick auf die Bemühungen zur Verbesserung der L u f t q u a l i t ä t , sehr hilfreich. Die Universität wird nun der Stadtgemeinde ein detailliertes Programm des Arbeitsprojektes zum Stadtklima und eine A u f stellung der hiefür erforderlichen finanziellen Mittel vorlegen, worauf die Stadtgemeinde die Möglichkeiten einer finanziellen Beteiligung ü b e r p r ü f e n wird. Der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Univ.P r o f . D r . Pernthaler, wies darauf hin, daß es f ü r die H ö r e r des rechtswissenschaftlichen Studiums im dritten Studienabschnitt besonders wertvoll wäre, wenn sie Einblick in das tatsächliche Funktionieren einer Verwaltungspraxis gewinnen könnten. Magistratsdirektor D r . Schwamberger wies darauf hin, d a ß ähnliche Kontakte f r ü Seite 8

her bereits bestanden h ä t t e n , und wird eine Verwirklichung dieses Vorschlages in die Wege leiten. Univ.-Dozent Dr. M a leczek gab anschließend einen Bericht über das unter seinem Vorsitz vorbereitete Altstadtfest, das als A u f t a k t zur Festwoche anläßlich der 800-JahrFeier der Stadt Innsbruck v o n der Universität veranstaltet werden soll. Amtsf. Stadtrat D r . Schlenck gab seitens der Stadtgemeinde einen Überblick zu den übrigen von der Stadtgemeinde vorbereiteten Veranstaltungen der Festwoche. Der Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft, A n t o n Kofier, verwies auf Verbesserungen f ü r die Studenten, die in letzter Zeit erreicht werden konnten, wie die Gültigkeit des Schülerausweises der Innsbrucker Verkehrsbetriebe auch während der Sommermonate oder die Realisierung der K i n derkrippe f ü r die Kinder studierender Eltern, f ü r welche nun die Stadtgemeinde Räume angeboten und weitere Subventionen in Aussicht gestellt hat. Besondere Anliegen der Studenten

sind weiters eine Unterstützung der öffentlichen Hand f ü r die Mensa, w o f ü r die Stadtgemeinde die bestehenden Möglichkeiten ü b e r p r ü f e n wird, und in besonderer Weise das Wohnungsproblem. Vizebürgermeister Niescher gab Einblick in die Wohnungssituation Innsbrucks, die durch den Mangel an Bauland bedingt ist und sich auch darin zeigt, daß 1300 Familien f ü r Wohnungen vorgemerkt sind. Wie auch Bürgermeister D r . Lugger betonte, werde die Wohnungsfrage f ü r Studenten, aber auch f ü r Bedienstete der Universität weiterhin das besondere Anliegen der Stadt bleiben, und man werde Abhilfe finden müssen.

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A u c h eine Reihe von Verkehrsfragen, die mit den Erfordernissen der Universität in Verbindung stehen, wurden eingehend erörtert, wobei Vizebürgermeister Reg.-Rat Obenfeldner die Z u s a m m e n h ä n g e und Möglichkeiten aus der Sicht der Stadt aufzeigte und weitere Gespräche mit dem Amtsf. Gemeinderat f ü r Fragen des Verkehrs, Dipl.-Ing. Lobgesang, vereinbart wurden. Besonderes Gewicht darf sicher der ausführlich besprochenen Notwendigkeit beigemessen werden, einerseits von Studienarbeiten mit einem Bezug auf die Stadt Innsbruck, die an der Universität durchgeführt werden, die Stadtgemeinde zu verständigen, andererseits von der Stadtgemeinde Aufgabenstellungen, zu deren Bewältigung die Universität einen Beitrag leisten könnte, an die zuständigen Institute der Universität heranzutragen.

Student sein in Innsbruck"

Eine Aktionswoche der Hochschülerschaft (Gr) Innsbruck ist in Österreich die Stadt mit dem höchsten A n teil der Studenten an der Gesamtbevölkerung, nämlich 13 Prozent. Diese Tatsache und die Sorge, die Studenten könnten in eine Isolation gegenüber

Eine Aufnahme von dokumentarischem Wert Bürgermeister Dr. Lugger, flankiert von zwei berühmten Tirolern, Luis Trenker und Prof. Clemens Holzmeister, die sich anläßlich des 80. Stiftungsfestes der katholischen Mittelschulverbindung Cimbria in der Weiherburg als Bundesbrüder trafen. Im Bild von links nach rechts: Vizebürgermeister Romuald Niescher, Vorsitzender des Tiroler Mittelschülerverbandes, Philistersenior Dir. Friedrich, Luis Trenker, Bürgermeister Dr. Lugger und Prof. Clemens Holzmeister. (Foto: W. Weger)

der Bevölkerung geraten, haben die Österreichische Hochschülerschaft veranlaßt, unmittelbar vor den Feierlichkeiten zum S t a d t j u b i l ä u m im Juni eine eigene Aktionswoche durchzuf ü h r e n , u m die Kontakte zur Bevölkerung zu verbessern, Ressentiments abzubauen, eine kulturelle Zusammenarbeit anzubieten und auf die vordringlichen Anliegen der 15.000 in Innsbruck lebenden Studenten, wie die Wohnungsfrage, die soziale Situation, den Studiendruck und anderes hinzuweisen. Im Rahmen dieser Woche sollen im besonderen M a ß e D i rektkontakte zur Bevölkerung gesucht und Information angeboten werden. Vorgesehen sind Flugblattaktionen, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Jugendpolitik in Innsbruck", die V o r f ü h r u n g eines Videofilmes über die Lage der Studenten und mit Interviews auch aus der Bevölkerung, eine Plakatund eine Fotoausstellung in der Innenstadt, eine Reihe von K u l turveranstaltungen für jung und alt sowie auch das Setzen stadtpolitischer Aktivitäten und Alternativen.

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1000 Sträucher, 12 Bäume Neues Grün um den Reichenauer Verkehrsknoten (Th) Obwohl die Haller Straße mit den sie begleitenden großzügigen Grünanlagen zweifelsohne die repräsentativste Stadteinfahrt darstellt, konnte vor kurzem der Tupfen auf das berühmte , , i " gesetzt werden. Die Begrünung um den Reichenauer Verkehrsknoten. Auf 650 m Grund, aufgeteilt auf mehrere Verkehrsinseln und Verkehrsteiler, wurde eine Fülle von Pflanzen gesetzt: 12 Bäume, 600 Sträucher und 400 Bodendecker. Die Bäume — fünf Baumhasel und sieben Zierkirschen —, die durchwegs eine H ö h e von drei bis vier Metern aufweisen, sind bewährte „ S t a d t p f l a n z e n " . Dies heißt in erster Linie, daß sie widerstandsfähig gegen Abgase und Staub sind und daß sie auch mitten im Straßenverkehr ihr volles Wachstum und — im Falle der Zierkirschen — im F r ü h j a h r ihre wunderbare rosa Blütenpracht entfalten. 2

Wo es der an der Hochbrücke besonders intensive Straßenverkehr zuließ, wurden Sträucher gepflanzt, darunter Forsythien, Schneebälle, Berberitzen usw., wo dies aus Sichtgründen nicht ratsam erschien — die Kreuzung m u ß f ü r die Verkehrsteilnehmer voll einsehbar bleiben —, griffen die Fachleute des städtischen Forst-Agrar-Gartenamtes zu kriechenden Sträuchern, die maximal vierzig Zentimeter hoch werden. M i t lebhafter H e r b s t f ä r b u n g und bunten Früchten tragen jedoch auch sie zur freundlichen Gestaltung der Straßen bei. Den reichen Grünschmuck im Stadtgebiet, der besonders im F r ü h j a h r wohltuend ins Auge fällt, läßt sich die Stadtgemeinde einiges kosten: allein heuer wurden bisher Pflanzen im Wert von über einer halben Million Schilling eingekauft und gesetzt!

Wiltener Kelch nach Ambras Saison in Schloß Ambras begonnen - Führungen

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Zu Pfingsten: Orgeln erklingen Internationale Orgelwoche — erlesene Höhepunkte (Th) Wiederum f ü n f Orgeln werden in den kommenden Pfingsttagen vom 22. bis 27. M a i im Rahmen der Internationalen Orgelwoche in Innsbruck erklingen. E i n abwechslungsreiches Programm, neue Organisten und neue Ensembles werden die besten Voraussetzungen schaffen, um die Orgelmusik größeren Kreisen zugänglich und vertraut zu machen. Wie sieht nun das heurige Programm i m einzelnen aus? Den Eröffnungsabend in der Wiltener Stiftskirche am Donnerstag, den 22. Mai, um 20 Uhr bestreitet der Sieger des PaulHofhaimer-Wettbewerbes und Gewinner der Paul-HofhaimerPlakette 1979, Brett Leighton aus Sidney, dessen Repertoire

(We) Der Kelch von Wilten, September täglich außer Diensder zu den Prachtstücken des tag in der Zeit von 10 bis 16 U h r Wiener Kunsthistorischen M u - zugänglich. Im Rahmen der seums zählt, wird nach über 40 Porträtgalerie wird eine A u s Jahren anläßlich der 800-Jahr- stellung über Kaiserin Maria Feier wieder in Innsbruck im Theresia gezeigt. Schloß Ambras zu sehen sein. A m 2. Juni findet in Gegenwart von Frau Minister Firnberg eine Präsentation dieses bedeutenden, mit der Geschichte Innsbrucks eng verbundenen Objektes der mittelalterlichen Goldschmiedekunst statt. Der über drei Kilogramm schwere silberne Kelch ist im Auftrag des Grafen Berchtold von A n dechs um die Zeit von 1170 bis 1180 von einem niedersächsischen Meister angefertigt worden. Wasserwacht säubert G e l ä n d e rund um den Baggersee Unabhängig von diesem Ereigmit der Bäderbetriebsleitung der Stadtwerke nis sind im Schloß Ambras seit In Zusammenarbeit 1. M a i die Waffensammlung, führten dieser Tage Mitglieder der Innsbrucker Wasserwacht eine Reichenau die Kunstkammer, der Spani- Säuberung der Ufergebiete des Baggersees in der sche Saal, das Hochschloß mit durch. Nach vier Stunden intensiver Arbeit waren 25 Säcke mit der Porträtgalerie und den zeit- Abfällen aller Art gefüllt. Die Wasserwacht, die sich alljährlich genössisch ausgestatteten Räu- auch der Säuberung der Inn- oder Sillufer widmet, setzte damit ermen den Besuchern bis zum 30. neu t eine A ktion im Dienste der Bevölkerung. (Foto: Hof er)

Werke aus fünf Jahrhunderten umfassen wird. Erstmals in Innsbruck spielt Guido Donati aus Turin. E r wird sich am Freitag, den 23. M a i , um 20 U h r auf der Orgel in der Silbernen Kapelle den Formen der Toccata und der Idee der Variation in der europäischen Musik des 16. und 18. Jahrhunderts widmen. A m Samstag, den 24. M a i , u m 20 U h r gibt es die Kombination Orgel und Flöte i n der Pfarrkirche Dreiheiligen zu h ö r e n : Heinz L o h m a n n , Berlin, an der Orgel und W i l t r u d Bruns, Frankfurt, Flöte. Großartig zu werden verspricht das P o n t i f i kalamt am Pfingstsonntag u m 10 U h r in der Wiltener Stiftskirche, bei dem Orgel, Orchester, C h ö r e und Gesangssolisten die Missa solemnis C - D u r K V 337 von Wolfgang Amadeus M o zart zu G e h ö r bringen. Ein H ö hepunkt dürfte das Konzert am Pfingstsonntag um 20 Uhr ebenfalls in der Stiftskirche Wilten werden. Auf dem Programm: das Bläserensemble Guy Touvron aus Lyon (Schüler von Maurice André!) und Susanne Doll-Bittlmayer aus München an der Orgel. A m Pfingstmontag gastiert um 20 Uhr in der H o f k i r c h e Harald Vogel, Bremen, an der Orgel, begleitet von Holger Eichhorn, Berlin, Z i n k . Der Schlußpunkt der Orgelwoche wird am Dienstag, den 27. M a i , um 20 Uhr in der Pfarrkirche V i l i gesetzt: der oft gehörte Gast aus W i e n , Herbert Tachezi, spielt Werke aus dem 17. Jahrhundert.

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K U R Z I N F O R M A T I O N Z U M S T A D T E N T W I C K L U N G S K O N Z E P T (I)

Nicht eine Stadt nur für sich allein Innsbruck in einen größeren Raum eingebunden—Austausch von Leistungen (Gr) In umfangreichen Vorarbeiten wurde das Stadtentwicklungskonzept 1979 erstellt, dem der Innsbrucker Gemeinderat im Februar dieses Jahres seine Zustimmung gegeben hat. Seine Zielvorstellungen werden Entscheidungshilfen i n allen Belangen sein, bei denen es um die Entwicklung und weitere Gestaltung unserer Stadt geht. Anliegen einer Artikelreihe, mit der wir heute beginnen, soll es sein, in groben Zügen auch die Bevölkerung über das Stadtentwicklungskonzept zu informieren. Innsbruck ist nicht eine Stadt nur f ü r sich selbst. Es ist eingebunden i n einen größeren Raum und steht mit diesem in

Kinderkrippe (Th) F ü r Mütter oder Erziehungsberechtigte, die berufstätig sind oder die auch nur f ü r Stunden ihre Kinder fremder Obhut anvertrauen m ö c h t e n , steht i n der A m t h o r s t r a ß e N r . 10 eine von privater Seite gebotene Möglichkeit zur Verfügung. In einer „ K r a b b e l s t u b e " k ö n n e n Kinder ab acht Wochen bis zu vier Jahren i n der Zeit v o n Montag bis Freitag von 7 bis 18.30 U h r untergebracht werden. D i e monatlichen Kosten betragen f ü r die ganztägige Betreuung mit Essen 2200 Schilling, f ü r die halbtägige Betreuung mit Essen 1100 Schilling. Wissenswert in diesem Zusammenhang sind die Zuschüsse des A r beitsamtes, die bei einer ganztägigen Unterbringung des K i n des pro Monat eine Vergütung bis z u 1000 Schilling, bei einer Halbtagsunterbringung bis zu 500 Schilling betragen.

vielfältiger gegenseitiger Beziehung. So war immer schon die Leistungsfähigkeit der Verkehrswege, in deren Schnittpunkt die Stadt Innsbruck entstanden ist, f ü r Werden und Entwicklung der Stadt ausschlaggebend. Große Wandlungen brachte der Bau der Brennerbahn, bringt heute die E i n bindung Innsbrucks in das A u tobahnnetz und wird in Z u kunft die geplante Flachbahn unter dem Brenner und der ebenfalls diskutierte Ausbau der Verkehrsverbindungen zwischen Feldkirch und Lofer f ü r Innsbruck bringen. Im Hinblick auf seine engere Umgebung ist Innsbruck in der typischen Funktion eines Ballungsraumes, das heißt, seine wirtschaftlichen und kulturellen Aktivitäten wirken sich auf einen größeren Raum aus, wogegen Innsbruck selbst aus dem Ballungsraum wieder Gegenleistungen erhält wie beispielsweise Erholungsmöglichkeiten.

spiele damit verbundener Leistungen, f ü r die der Stadt hohe Ausgaben erwachsen, sind das Landestheater, Kongreßzentrum, Konservatorium, der Beitrag zur Technischen Fakultät und zum Landeskrankenhaus, die Versorgung des Nahverkehrs (nach H a l l , ins Stubaital), Aufwendungen f ü r den regionalen Fremdenverkehr oder die Einbeziehung in Kanäle und Klärwerk. Die Steuerkraft verlagert sich immer mehr an die Peripherie der Stadtregionen, wobei jedoch die Leistungen der Nachbargerneinden f ü r A r beitsmarkt, Naherholung, Energie- und Wasserhaushalt nicht übersehen würden dürfen. Tatsache ist jedoch auch, daß bereits jeder dritte, dem in Innsbruck ein Arbeitsplatz geboten wird, seinen Wohnsitz und seine Familie außerhalb Innsbrucks hat und in die Stadt einpendelt, was auch f ü r die Gestaltung des Verkehrs Konsequenzen haben m u ß . Es gilt nun, in regionaler Zusammenarbeit ein Entwicklungskonzept für den Großraum Innsbruck zu erstellen, dessen Ziele unter anderem die

Abstimmung des Gesamtverkehrs auf die gegebenen Erfordernisse (Tarif- und Verkehrsverbund im öffentlichen Verkehr), die Verteilung von Nutzungen und Einrichtungen im Hinblick auf die Gesamtstruktur des Raumes, die Erhaltung der typischen Siedlungs- und Raumstruktur, die Forcierung von Stadt- und Dorferneuerung (um die Beanspruchung weiterer Freiflächen zu vermindern), und die Sicherung von regionalen Erholungsgebieten und Freizeiteinrichtungen sein müßten.

Erfolgreiche Hypo (Gr) Wie der leitende Direktor der Landes-Hypothekenbank T i r o l , H o f r a t D r . Albert M a i r , in einer Pressekonferenz ausf ü h r t e , weitete sich die Bilanzsumme der Bank im Jahr 1979 um rund 1,5 Milliarden Schilling oder 16,06 Prozent auf 10,9 Milliarden Schilling aus. Gemessen an der Bilanzsumme zählt die Landesbank zu den bedeutendsten Tiroler Geldinstituten. Der Umlauf der eigenen P f a n d - und Kommunalbriefe wurde um 1,1 Milliarden Schilling oder 18 Prozent auf 7,2 Milliarden Schilling erhöht, im Ausleihungsbereich hat die Forcierung des langfristigen Geschäftes die Erfolgsverbesserung gebracht.

Innsbruck ist als Landeshauptstadt Verwaltungs-, Geschäfts-, Bildungs- und Kulturzentrum f ü r das ganze L a n d T i r o l . Bei-

Guter Rat ist gar nicht teuer Unentgeltliche Rechtsauskunft in Tirol (Gr) Es ist ein zeitgemäßes A n liegen, die Bevölkerung mit fachkundigem Rechtsrat zu versorgen. U m auch bei schwierigen Problemen unentgeltlichen und zuverlässigen Rechtsrat zu erteilen, gibt es allein i n T i r o l 150 Rechtsberatungsstellen, wie Einrichtungen der Gerichte, Notariate, Rechtsanwaltschaft, Gebietskörperschaften, Kammern und Interessenvertretungen. W i e aber soll der Bürger Seite 10

wissen, an welche Stelle er sich am besten wenden soll? U m diese Informationslücke zu schließen, hat das Bundesministerium f ü r Justiz i n Zusammenarbeit mit den örtlichen Stellen nun auch f ü r T i r o l einen Wegweiser f ü r unentgeltliche Rechtsauskunft herausgegeben und an 5000 Persönlichkeiten und Stellen verteilt, die erfahrungsgemäß von Ratsuchenden in Anspruch genommen werden.

Helblinghaus: Nun Restaurierung der Nordseite

(Th) Nachdem die Ostseite des Helblinghauses in der HerzogFriedrich-Straße im Vorjahr einer gründlichen Erneuerung unterzogen worden war — und seither durch ihre neuartige Färbelung die laut Bundesdenkmalamt genau der ursprünglichen entspricht, zu mancher Diskussion Anlaß gab — folgt nun die Nordseite. Auch hier werden sämtliche Fenster und Fensterstöcke ausgetauscht, brüchig gewordene Gesimse (siehe Foto) erneuert und die reichen Stuckarbeiten von Grund auf instand gesetzt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. (F. : Murauer)

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Fröhliche Ferien auch daheim Jugendhort in den Sommermonaten geöffnet (Th) Für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren steht in den Sommermonaten während der Ferienzeit eine zusätzliche Erholungsmöglichkeit bereit, die zudem — und dies mag für viele Eltern von besonderer Bedeutung sein — Aufsicht und Anleitung der Kinder gewährleistet: der Jugendhort Kaisergarten am Hohen Weg in St. Nikolaus. Vielseitig und abwechslungsreich ist das Angebot an E i n richtungen, das von einem äußerst geräumigen Schwimmbecken (17 Meter lang!) über einen zünftigen Fußballplatz bis zu Klettergerüsten, Wippen, Schaukeln usw. reicht. Das Gesamtareal, das sich wohlverborgen hinter einer schützenden Mauer befindet, überrascht durch seine Ausdehnung.

Rund 10.000 m Garten, der zum Teil mit Obstbäumen (Zwischenverpflegung!) bestanden ist, erlaubt allen größtmögliche Bewegungsfreiheit. Der Ferienhort, der auch unter dem Schuljahr als Jugendhort geführt wird, ö f f n e t am 7. Juli seine Tore und bleibt bis 23. August in Betrieb. Von 8 bis 11 Uhr und von 14 bis 18 Uhr werden die Jugendlichen und Kinder von Kindergärtnerinnen und Erziehern betreut und angeleitet. Pro Woche entstehen den Eltern d a f ü r Kosten in der H ö h e von 71 Schilling, wobei in diesem Preis eine tägliche Jause eingeschlossen ist; Ermäßigungen können gewährt werden. A u s k ü n f t e und Anmeldungen: Städtisches Kindergartenreferat, Altes Rathaus, HerzogFriedrich-Straße 21, 2. Stock, Telefon 26 7 71/Klappe 359. 2

Ein Schaufensterwettbewerb Initiative des Wirtschaftsförderungsinstitutes Anläßlich der 800-Jahr-Feier der Landeshauptstadt Innsbruck veranstaltet das Wirtschaftsförderungsinstitut der Tiroler Handelskammer in der Zeit der Festwoche vom 21. bis 29. Juni 1980 einen Schaufensterwettbewerb unter dem Motto: „1180 bis 1980 —Innsbruck — die Hauptstadt von T i r o l — ein Treffpunkt Europas". Dieser Wettbewerb soll ein Beitrag der Wirtschaft zu diesem Großereignis sein und der Stadt f ü r Einheimische sowie in- und ausländische Besucher ein festliches Gepräge geben. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Tiroler Handelskammer, die in Innsbruck ein straßenseitig oder in einer Passage gelegenes Schaufenster besitzen. Die Bewertung der Schaufenster erfolgt nach folgenden K r i terien: Idee, Blickfang, Warengruppierung, Sauberkeit, Preisauszeichnung, Beleuchtung. Die Bewertung erfolgt f ü r 16 Branchengruppen, wobei je-

weils an die Firmenleitung und an den Dekorateur der prämierten Schaufenster Gold-, Silberoder Bronzemedaillen mit D i plom vergeben werden. Die Branchen sind: 1. Textilien — Oberbekleidung — Pelze, 2. Textilien — Meterware und Wäsche, 3. Schuhwaren, 4. Schmuck und Uhren, 5. Fotografen — Optiker, 6. Papier — Bürobedarf — Buchhandel — Verlage, 7. Apotheken — Drogerien — Parfumerien — F r i seure, 8. Lebensmittel — Zuckerwaren — Spirituosen, 9. Elektrowaren — Nähmaschinen — Fahrräder, 10. Eisenund Glaswaren — Haus- und Küchengeräte, 11. Autosalons, 12. Sportartikel — Spielwaren — Reiseandenken, 13. Möbel — Tapeten — Teppiche, 14. Reisebüros — Banken, 15. H ü te — Taschen — Handschuhe, 16. Blumengeschäfte. Beim Wirtschaftsförderungsinstitut der Tiroler Handelskammer kann entsprechendes Dekorationsmaterial bezogen werden.

Langeweile ist ausgeschlossen: vom Schwimmbad bis zum Fußballplatz reichen die Freizeiteinrichtungen im Jugendhort Kaisergarten. (Foto: Murauer)

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DER BÜRGERMEISTER G R ATUI iERTE

Zur Vollendung des 102. Lebensjahres: Frau Katharina Kovatschitsch, Innrain 53 (26. 4.) Zur Vollendung des 96. Lebensjahres: Frau Mathilde Huber, Dürerstraße 12 (6. 5.) Frau Johanna Madl, Sternwartestraße 4a (11. 5.) Zur Vollendung des 95. Lebensjahres: Frau Anna Singer, Anichstraße 36 (12. 4.) Frau Sofie Löffler, Dürerstraße 12 (2. 5.) Zur Vollendung des 94. Lebensjahres: Frau Karolina Niedermaier, Riesengasse 10 (14. 4.) Frau Josefine Sonn, Freundsbergstraße 8 (23. 4.) Herrn Johann Damberger, Roseggerstraße 51 (9. 5.) Zur Vollendung des 93. Lebensjahres: Frau Johanna Schwamberger, Dürerstraße 12 (15. 4.) Zur Vollendung des 92. Lebensjahres: Frau Katharina Pirkl, Dürerstraße 12 (29. 4.) Herrn Dr. Gustav Federspiel, Sonnenburgstraße 1 (3. 5.) Zur Vollendung des 91. Lebensjahres: Frau Alice Neumann, Innallee 11 (17. 4.) Frau Käthe Ploner, Seb.-ScheelStraße 13 (21. 4.) Frau Josefine Speri, Dürerstraße 12 (26. 4.)

Frau Maria Sedlmayer, Innrain 103 (30. 4.) Frau Maria Puchinger, Schulgasse 8a (7. 5.) Frau Anna Weber, Noldinstraße 14 (11. 5.) Zur Vollendung des 90. Lebensjahres: Herrn August Schiener, Schulgasse 8a (12. 4.) Frau Helene Zabusch, Speckbacherstraße 45 (13. 4.) Frau Martha Köllensperger, Adamgasse 9a (16. 4.) Herrn Dr. Josef Miller, Sillgasse 6 (22. 4.) Frau Johanna Preisinger, Ing.Etzel-Straße 59 (24. 4.) Frau Maria König, Wilh.-GreilStraße 14 (7. 5.) Zur goldenen Hochzeit Frau Erna und Herrn Erich Span, Pradler Straße 69 (19. 4.) Frau Angelika und Herrn DDr. Kurt Häsele, Schneeburggasse 215 (21. 4.) Frau Philomena und Herrn Peter Profunser, Lindenstraße 15 (22. 4.) Frau Maria und Herrn Peter Schmider, Andechsstraße 55 (22. 4.) Frau Karolina und Herrn Franz Wagner, Schubertstraße 6 (23. 4.) Frau Emma und Herrn Emil Stecher, Kapuzinergasse 23 (1. 5.) Frau Alberta und Herrn Hans Lomberger, Roseggerstraße 25 (3. 5.) Frau Paula und Herrn Hubert Wallner, Eichhof 6 (3. 5.) Frau Magdalene und Herrn Josef Wegan, Pradler Platz 7 (3. 5.) Frau Julie und Herrn Heinrich Granzer, Stafflerstraße 23 (6. 5.) Frau Almine und Herrn Heinrich Uhlir, Amraser Straße 56 (11. 5.)

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Innsbrucker Kost nach alten Rezepten Altstadtwirte kochen im Juni mit Muskatblüh und Sauerampfer (We) A l s Beitrag der Altstadtgastronomie zur 800-Jahr-Feier der Stadt Innsbruck haben sich die beiden Sprecher der A l t stadtwirte, Gemeinderat Werner Plank (Gasthaus Weißes Rößl) und Ernst Dengg (Altstadtstüberl) etwas besonderes einfallt i lassen. Gemeinsam mit Landesarchivar U n i v . - P r o fessor D r . Steinegger wurden aus alten, handgeschriebenen Rezeptbüchern, wie dem K o c h buch der M a r i a Pumb (1795), dem Kochbuch der Philippine Welser (1595) und den Kochbüchern der Grafen von G ö r z (1480), die köstlichsten und bekömmlichsten Speisen von A n no dazumal herausgesucht. Diese spezielle Tiroler Kost nach jahrhundertealten Originalrezepten wird man nun,

nachdem dieser Tage in der Landesberufsschule Absam von den Fachlehrern Sonntag und Seelos ein Großteil dieser Rezepte durchprobiert wurde, im Monat Juni in sechzehn A l t stadtgasthäusern goutieren können. E i n besonderes M e r k m a l der Küche im alten Innsbruck war die reichliche Verwendung von den verschiedensten Gewürzen, welche die Speisen so bekömmlich machten und den Geschmack ungemein beeinflußten. Doch wo bekommt man heute noch M u s k a t b l ü h , Sauerampfer oder Mutterkraut? Die Altstadtwirte werden sich etwas einfallen lassen müssen. Wer jedoch selbst Gusto hat, sich als Koch zu versuchen, vielleicht noch ü b e r einen klei-

nen Gewürzgarten verfügt und sich etwa über ein „kälbernes Z o p f f l e i s c h " darübertraut, für den seien hier ein paar Originalrezepte abgedruckt. Für das Gelingen kann jedoch keine Verantwortung übernommen werden.

die Torte während des Backens mit Ei. Nach dem Backen bestreue die Torte mit Zucker. Kälbernes Zopf fleisch: Schneide vom Kalbfleisch 2 fingerlange und 2 fingerbreite und 2 messerrückendicke Streifen ab und klopfe sie mit einem Fleischhammer. Schneide drei Bänder daraus und flechte einen Zopf. Bestreiche eine Kasserolle mit Butter und lege etwas Speck auf den Kasserolleboden. Röste darin das Zopffleisch auf beiden Seiten rosig an, gieße Fleischbrühe auf und richte das Zopffleisch an.

Schmalztorte: Nimm 1 Pfund (50 dag) Schmalz, rühre es dreiviertel Stunden lang schaumig, 1 Pfund Zucker, 3 Eidotter und 4 ganze Eier werden darunter Sauerampfersoße: Zuerst wiege gerührt, reibe das Gelb einer Zi- Sauerampfer und Petersilie fein trone hinein, würze mit Zimt auf. Danach zieh Mandeln die und mische 3 Vierlinge (48 dag) Haut ab und zerkleinere sie Mehl dazu und unterrühre al- fein. Füge 2 hartgesottene Eier les. Streiche den Teig messer- und ein in Essig aufgeweichtes dick auf Oblaten oder in eine Hausbrot bei und unterrühre gefettete Tortenform. Gib eine alles gut in einer Schüssel. GieMarmeladefülle hinein. Mache ße Weißwein und ein wenig Esvom übrigen Teig ein Gitter sig dazu und zuckere die Soße, und lege es darauf. Bestreiche so daß sie delikat schmeckt.

LESERSERVICE D E R INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Mariahilf-Apotheke, 5, Telefon 81 7 58.

Wochenenddienst der Apotheken 24./25. Mai: Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Telefon 29 3 88, Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Telefon 26 4 20, Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56—58 ( O - D o r f ) , Telefon 61 2 01, St. BlasiusApotheke, Völs, B a h n h o f s t r a ß e 32a, Telefon 34 5 04; 26. Mai: Zentral-Apotheke, A n i c h straße 2a, Telefon 22 3 87, Burggrafen-Apotheke, G u m p p s t r a ß e 45, Telefon 41 5 17, Nordketten-Apotheke, Haller S t r a ß e 1, Telefon 37 1 37, Solstein-Apotheke, A m p f e r e r s t r a ß e 18, Telef o n 85 7 77; 31. Mai/1. Juni: Alte H o f - A p o theke, Herzog-Friedrich-Straße 19, Telefon 23 8 90, Apotheke „ Z u m Andreas H o f e r " , A n d r e a s - H o f e r - S t r a ß e 30, Telefon 24 8 61, Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler S t r a ß e 51, Telefon 41 5 02, St.-Georg-Apotheke, R u m , D ö r f e r s t r a ß e 2, Telefon 63 4 79; 5. Juni: Apotheke „ Z u m Tiroler A d l e r " , M u s e u m s t r a ß e 18, Telef o n 24 3 29, L ö w e n - A p o t h e k e , Innrain 103, Telefon 29 0 74, Linden-Apotheke, Amraser Straße 106a, Telefon 41 4 91; 7./8. Juni: Apotheke ,,Zur Triumphpforte", Müllerstraße l a , Telefon 36 5 70, P r i n z - E u gen-Apotheke, Prinz-EugenS'caße 70, Telefon 44 1 80,

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Innstraße

Zahnärztlicher Wochenendund Feiertagsdienst (Notdienst) (Samstag und Sonntag von 9 bis 11 Uhr) 24./25. Mai: Dr. E d u a r d Willert, Bozner Platz 2, T e l e f o n 27 0 57, Dent. Paul W i n k l e r , Andechsstraße 3 a, Telefon 44 3 77; 26. Mai: D r . M a x W o r d a jun., Pradler Straße 38, Telefon 41 3 75, D*" H e i n z Achleitner, Fischnalers^aße 4, Telefon 85 1 80; 31. Mai/1. Juni: D r . Ferdinand Bayer, Metzental 14, Axams, Telefon 0 52 27/81 29, D r . Gerhard Biedermann, Patscher Straße 18, Igls, 75 76; 5. Juni: D r . Walter B l a i m , Pradler Straße 75, T e l e f o n 42 5 48, D r . Heinz Bosch, E r l e r s t r a ß e 15, Telefon 22 8 95; 7./8. Juni: D r . A l i c e Brettschneider, M e i n h a r d s t r a ß e 16, Telefon 34 1 78, D r . Rainer Braco, P f a n n h a u s s t r a ß e 1, H a l l in T i r o l , Telefon 0 52 23/75 20.

Weitere Notdienste Ärztlicher Sonntagsdienst und kin-

derärztl. Bereitschaftsdienst (Notfälle): Telefon 35 5 44 Johanniter-Unfallhilfe (Spezialwagen f ü r Rollstuhlfahrer): Telef o n 46 94 93 Telefonseelsorge, täglich 8—11 U h r und 16—23 U h r : Telefon 36 1 36 Kinder- und Jugendtelefon, M o n tag bis Freitag 13—19 U h r : Telefon 27 0 10

Tierärztlicher Sonntagsdienst 25. Mai: D r . Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63; 26. Mai: D r . G ü n t h e r Holluscheck, Angerzellgasse 2, Telefon 21 3 32 bzw. 62 4 87; 1. Juni: D r . Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Telefon 42 2 12; 5. Juni: Tzt. Gert Heissl, Geyrstraße 1, Telefon 42 79 52; 8. Juni: D r . Peter Wessely, Pradler Straße 30, Telefon 44 1 63.

Sonntagsdienst der Bestattungsunternehmen 25. Mai: C . Müller, Pradler Straße 6, Telefon 45 1 51; 26. Mai: J . Neumair, Marktgraben 14, Telefon 22 0 74, 22 0 13; 1. Juni: H . Flossmann, Marktgraben 2, Telefon 24 3 81; 5. Juni: J . Neumair, Marktgraben

14, Telefon 22 0 74, 22 0 13; 8. Juni: C . Müller, Pradler Straße 6, Telefon 45 1 51, Platzer Bestattungsges. m . b . H . , Reichenauer S t r a ß e 95, Telefon 42 3 04.

Wochenendabschleppdienst (Freitag, 20 U h r bis Montag, 7.30 Uhr) 24./25./26. Mai: H a n s j ö r g Holleis, Innsbruck-Völs, B a h n h o f s t r a ß e 33, Telefon 0 52 22/27 0 91; 31. Mai/1. Juni: Helmut K r o h GmbH, Innsbruck, Schusterbergweg 26a, Telefon 0 52 22/ 63 1 83(84), Hans Pietzer, H a l l in T i r o l , Gerbergasse 8a, Telefon 0 52 23/61 77, 25 40; 5./7./8. Juni: H a n s j ö r g Holleis, Innsbruck-Völs, B a h n h o f s t r a ß e 33, Telefon 0 52 22/27 0 91.

Foto für Seniorenausweis Der Seniorenausweis, der bisher nur in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis gültig war, kann ab sofort bei den bereits bekannten Ausgabestellen kostenlos mit einem Lichtbild versehen werden. Dadurch erübrigt sich das Mittragen eines zweiten Ausweises.

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AMTLICHE MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN

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EHESCHLIESSUNGEN

1

Andreas Gridling, Burgenlandstraße 28, und Angelika Klotz, Burgenlandstraße 28 Erich Pflanzer, Herzog-FriedrichStraße 10, und Hella Heintschel geb. Pawlowski, H ö h e n s t r a ß e 5 A l o i s Sudi, H ö t t i n g e r Gasse 8a, und M a r i n a Versfeld, Innstraße 5 A l f r e d A r n o l d , M i l s , Brunnholzstraße 21, und Roswitha Tomac, P a c h e r s t r a ß e 32 Sta. M a r i a Flores, R u m , A h o r n straße 1, und L o l i t a Jaro, Rennweg 40 Ing. Hans Jürgen Stoll, Höttinger Gasse 11, und M a g . pharm. Susanne Wnek geb. Poisel, Glasmalereistraße 4 Dipl.-Ing. Othmar Mäser, Lahntalgasse 4, und Lucretia Trevisani, Lahntalgasse 4 Gerhard Baumgartner, Leopoldstraße 38, und E v a Buchegger geb. Oberlechner, H a l l in T i r o l , D r . - K r a j n c - S t r a ß e 12b Mustafa Bulut, Hofwaldweg 15, und N o r m a Döltl, Hofwaldweg 15 Herbert Jende, Vögelebichl 44, und Britta Wippich, W o l f e n b ü t t e l , Görlitzer Straße 6a Paul Spörr, Pradler Straße 32, und Anita Karner, An-der-LanS t r a ß e 29 Josef Weißsteiner, Kajetan-SwethS t r a ß e 7, und Christine Taglieber, Kajetan-Sweth-Straße 7 Hubert Fellner, Kranebitter Allee 24, und Brigitte Deschler, H o henweiler, H u b 148, V b g . G ü n t e r Leismüller, Klappholzstraße 33, und Rosa Hager, Tiergartenstraße 5 Helmut Dierigi, Perthalergasse l c , und Judith Nebowitzky, Weinh a r t s t r a ß e 25b Dipl.-Ing. Gottfried Pausch, B l a sius-Hueber-Straße 4, und E v a Gutternig, Oberlienz 42, T i r o l Eugen H o l l i , Philippine-WelserStraße 84, und Aloisia Unterpertinger, Philippine-Welser-Straße 84 Bernhard Dornauer, L ö n s s t r a ß e und Susanne Ruhsam, Lindenhof 10 Riccardo Porpaczy, Egger-LienzStraße 104, und E v a Schuhmann geb. Vasselai, Egger-Lienz-Straße 104 Walter Eisendle, Allerheiligenweg 9, und Christina R ä c h , Kampen, H a u p t s t r a ß e 15, B R D Peter A r m e l l i n i , B r a n d j o c h s t r a ß e

1, und Erna Bachlechner, Brandjochstraße 1 M a n f r e d Bedebikovic, Pacherstraße 34, und Andrea Cincelli, A n zengruberstraße 7 Franz S c h i f f l , Resselstraße 13, u n d Isolde M a r i n i , Resselstraße 13 Werner Wieser, Roseggerstraße 15, und Romana Köfler, Innrain 66 Werner Zaggl, Schützenstraße 41, und Gisela Platzgummer, S c h ü t zenstraße 41 Walter Eller, Weiherburggasse l c , und Claudia M a i r , Weingartnerstraße 8 Ing. Erich H o f e r , Riedgasse 2, u n d Helga Angerer, Riedgasse 2 Gerhard Mutschlechner, Lindenhof 15, und Inge F ü r r u t h e r , Defreggerstraße 31 M a g . rer. nat. Wolfgang Scheicher, A n der Furt 13, und B a r bara Barbach, Noldinstraße 8 Ludwig Eder, Meran, V i a Matteotti 22, Prov. Bozen, und Irene Innerhofer, Schöpfstraße 49 Franz Mader, A n - d e r - L a n - S t r a ß e 37, und Brigitte Zipperer, JosefHirn-Straße 1 Leonhard Wenzel, Kajetan-SwethStraße 48, und M a r i a Stram schak, D r . - S t u m p f - S t r a ß e 41 Siegfried Mostögl, R a d e t z k y s t r a ß e 44, und Christa Ölz geb. H a berfellner, Radetzkystraße 44 D r . jur. Robert Rerych, U f e r s t r a ß e 80, und Christine Lang, Müllerstraße 28 D r . med. K a r l F ü r h a p t e r , K u g e l fangweg 28, und Anneliese M o ser geb. Roidinger, Dr.-Ing.Riehl-Straße 4a D r . med. K a r l Schroll, Sillhöfe 3a, und M a r i a Frotschnig, Ainet 146 Oswald Büchele, H ö h e n s t r a ß e 41c, und Annemarie Simoni, H a l l in Tirol, Bahnhofstraße 1 Gerhard Dengg, R a d e t z k y s t r a ß e 20, und Evelyne Brantner, Sieglangerufer 103 Ing. Franz H a c k l , Panzing 12, und Barbara Scherz, Natters, H e i n rich-von-Schullern-Weg 21 Werner P o l l , Vögelebichl 5, und Elisabeth Cizerl, S e n n s t r a ß e 16 Peter Heuberger, Mitterweg 69, und Gabriele Güttier, Mitterweg 69 Otto Böckl, Galgenbühelweg 5, und Stephanie Zeller, Ursulinenweg 57 D r . med. Joachim Straub, Seb.Scheel-Straße 11, und Sigrid M a u r h a r d , Luigenstraße 121 Hermann Guem, Reut-NicolussiStraße 13, und Carmen K i r c h ebner, Viktor-Franz-Hess-Straße 22 M a r i o Manojlovic, Dr.-Stumpf-

Straße 94, und A n i t a Huemer, Reut-Nicolussi-Straße 17 Gregor Köll, C r a n a c h s t r a ß e 7, und Gerlinde Köck, A n d e c h s s t r a ß e 39 Georg Rappold, Botanikerstraße 4, und Gabriele Huber geb. Heinrich, V i k t o r - D a n k l - S t r a ß e 6 K a r l Gessi, Schützenstraße 58, und Astrid H e c k l , Kugelfangweg 34 Gerhard G a b i , A n i c h s t r a ß e 30, und Michaela W a r u m , T u x , Lanersbach 360 Richard Fuchs, Josef-Pöll-Straße 9, und A n n a Weitzer geb. Warscher, Lohbachufer 6d Gerhard Spöttl, Klausener Straße 5, und Brigitte Tangl, Klausener Straße 5 Otto Gschwendner, Pradler Straße 50, und Ingeborg Heschl, Pradler Straße 50 Werner Ploner, Wolfsgrube 4, und Gabriele R i p f l , P r e m s t r a ß e 2 G ü n t h e r Fuchs, Schneeburggasse 209, und M a r i a D u l l n i g , Schneeburggasse 209 Franz Burger, Schützenstraße 50, und Beatrice Wieser, Schützenstraße 50 Franz Burgauer, An-der-Lan-Straße 31, und Doris Schaffer, Haspingerstraße 5 Herbert Eckerieder, Lindenhof 1, und Petra Pletzenauer, H a l l in T i r o l , Schlöglstraße 23 M a r t i n Burkhart, Kirschentalgasse 25, und E r n a Kartnaller geb. Mayer, Kirschentalgasse 25 Dieter Angermair, R u m , Kugelfangweg IIb, und K a r i n Schwarz, D u r i g s t r a ß e 24

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GEBURTEN

*\ /

T a n j a V o j i n o v i c (18. 3.), D ö r r straße 9 Natalie A n n a Carolina Stornig (27. 3.), A n d e c h s s t r a ß e 21 Michael Ebenberger (30. 3.), Tiergartenstraße 25a Thomas Georg Nigl (29. 3.), A m p fererstraße 48 Christian Waldauer (26. 3.), K a jetan-Sweth-Straße 8 Sabrina Tamara Sanin (24. 3.),

L a n g s t r a ß e 33 S o n j a Glück (31. 3.), Kohlstattgasse 2 Marco Kurt Eccher (27. 3.), L o h bachufer 13 Marijane Vidovic (22. 3.), H ö t tinger A u 28 Philipp Ingo Mader (26. 3.), Stafflerstraße 5 Martin Peter M a r i a Moser (7. 3.), Kohlweg 10 Sabine Susanne Hildegard Neuner (23. 3.), Pradler Straße 69 Christian Doris M a r t i n Stecher (28. 3.), G r a m a r t s t r a ß e 124 Florian Greil (28. 3.), AndreasH o f er-Straße 28 Andreas Raich (25. 3.), GrauerStein-Weg 49 Manuel Granbichler (23. 3.), Tierg a r t e n s t r a ß e 25 Gregor Johannes J ä g e r (25. 3.), Reichenauer S t r a ß e 99 Ulrich M a n f r e d Josef Brennsteiner (22. 3.), K a r l - S c h ö n h e r r - S t r a ß e 8 K a r l Fischer (25. 3.), Andreas-Hofer-Straße 8 Andreas W i l f r i e d Alexander P o mardi (27. 3.), J a h n s t r a ß e 37 Barbara Teresa Ramoser (23. 3.), H ö h e n s t r a ß e 132 Julia Andrea U l l a Brandner (7. 4.), C l a u d i a s t r a ß e 11 J ö r g Schobesberger (5. 4.), F ü r stenweg 41 David M a x i m i l i a n Knut (4. 4.), A n d e c h s s t r a ß e 63 M a r i o Treichl (8. 4.), H o r m a y r straße 5 Thomas Massimo (4. 4.), Uferstraße 30 Martina Gleirscher (3. 4.), Bienerstraße 16 Christian Kappeller (2. 4.), H ö t t i n ger A u 82 Michael Emanuel Doppler (4. 4.), Mitterweg 63b Stephan Georg Haidacher (3. 4.), Fürstenweg 39 Tamara Reinwald (2. 4.), Erzherz o g - E u g e n - S t r a ß e 52 Petra Johanna G r a f (2. 4.), D r . S t u m p f - S t r a ß e 10 Gabriele A s t r i d Plössl (30. 3.), Purtschellerstraße 4 Sabrina Sonnleitner (7. 4.), Klosterangerstraße 25

Wenn Sie sich in der Stadtverwaltung nicht zurechtfinden, nicht wissen, welche Stelle für Ihre Frage zuständig ist, oder Anregungen und Beschwerden vorbringen m ö c h t e n , dann wenden Sie sich an das

Bürgerservice Dienststunden: Montag, Mittwoch, Freitag, 9 bis 12 U h r , Rathaus, M a r i a - T h e r e s i e n - S t r a ß e 18, 2. Stock, Z i m m e r 167.

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Michael Bernhard Mälzer (8. 4.), Wilhelm-Greil-Straße 19 Marion-Lisa Mühlberger (15. 4.), Franz-Fischer-Straße 26 Sabrina Pramstaller (11. 4.), Barthweg 24 Markus Helmut Antretter (15. 4.), Gerhart-Hauptmann-Straße 50 Mario Pritzi (13. 4.), An-der-Furt 14 Roland Ferdinand Käfinger (5. 4.), Frau-Hitt-Straße 10 Christine Katharina Brandt (13. 4.), Freundsbergstraße 24 Thomas David Franz Fritz (11. 4.), Walderkammweg 4 Herbert Ernst Storch (7. 4.), Mozartstraße 8 Angelika Elisabeth Tausch (11. 4.), Pontlatzer Straße 46 Ernst Falger (9. 4.), Schrottstraße 17 Florian Gerhard Albrecht (16. 4.), Bruder-Willram-Straße 7 Robert Michael Mair (10. 4.), Schützenstraße 56 Harald Rupp (19. 4.), Kohlstattgasse 1 Gustav Fredrik Schubert (13. 4.), Patscher Straße 18 Marion Yvonne Göbbel (14. 4.), Rehgasse 21 Raffael Tizian Csebits (18. 4.), Kohlweg 4 Ursula Katharina Gerstenbräun, (21. 4.), Viktor-Dankl-Straße 14b Theresa Elisabeth Maria Inama (21. 4.), Karl-Innerebner-Straße 92 Markus Norbert Karl Johann Mair (7. 4.), Uferstraße 44 Carina Christine Sabine Larcher (17. 4.), Erzherzog-Eugen-Straße 52 Herbert Silier (28. 4.), Schützenstraße 44 Simone Gruber (26. 4.), LuisZuegg-Straße 4 Stefan Steger (23. 4.), Mandelsbergerstraße 7 Isabelle Maria Grimm (24. 4.), Vögelebichl 39 David Christian Stephl (30. 4.), Klammstraße 52a Birgit Manuele Bednar (26. 4.), Bachlechnerstraße 12 Oliver Walter (23. 4.), Obexerstraße 25 Britta Elisa Monika Bertignoll (22. 4.), Kaufmannstraße 2 René Klaus Feichtner (21. 4.), Reichenauer Straße 100 Judith Elisabeth Endstrasser (26. 4.), Hofwaldweg 33 Nicole Gabriele Haslwanter (25. 4.), Noldinstraße 6 Stefan Franz Scheidl (28. 4.), Brucknerstraße 16 Monika Eva Höpperger (22. 4.), Hofwaldweg 7 Eva Maria Kahrer (25. 4.), A n dechsstraße 63 Rudolf Steiner (17. 4.), Völser Straße 61c Seite 14

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STERBEFÄLLE

Maria Anna Antonia Fürsinn geb. Redtenbacher, Hausfrau (75), Mittenwaldweg 31 Adelhaid Unterweger geb. Schilcher, Hausfrau (89), Innallee 11 Aloisia Bertha Faulhammer geb. Fabbro (74), Höhenstraße 149 Margaretha Egger geb. Schrott, Hausfrau (77), Rotadlerstraße 9 Johann Pfister, Schuhmacher i . R. (77), An-der-Lan-Straße 29 Jakob Schmid, Bundesbeamter i . R., Kriminaloberstleutnant (73), Rennweg 1 Alice Maria Augusta Schumacher geb. Fischer, Hausfrau (79), Gutenbergstraße 1 Anna Karg geb. Fiedler, Hausfrau (60), Knollerstraße 2 Alfons Andrä Nikolaus Moser, Heizungsinstallateur i . R. (78), Riedgasse 3 Maria Amalia Pucsko geb. Lukan, Hausfrau (87), Ampfererstraße 28 Oskar Ingenuin Fischler, Fleischhauermeister (60), Langstraße 18 Heinrich Kranebitter, Landesbeamter i . R. (77), Felseckstraße 3 Otto Albert Mitzneg, Hilfsarbeiter i. R. (71), Riesengasse 4 Hedwig Maria Habenbacher, Lehrerin i. R. (49), Nordkettenstraße 3 Josef Schmidt, Kraftfahrer i . R. (69), Klappholzstraße 30 Franz Kuntschner, Spengler i . R. (72), Kärntner Straße 64 Artur Scheiflinger, Bundesbahnangestellter i . R. (62), Lohbachweg E 94 Anna Karner geb. Nones, Hausfrau (84), Anton-Rauch-Straße 12 Carolina Dick, Hausfrau (85), Goethstraße 14 Albertina Maria Kuen, Buchhalterin (45), Andechsstraße 63 Karl August Gundolf, Gartenarchitekt i . R. (79), Höttinger Au 62 Paula Holzhammer, Hausfrau (88), Leopoldstraße 4 Karl Johann Betz, Landwirt i . R. (80), Gletscherblick 6 Dr. jur. Anton Peter Jawecki, Bundesbeamter i . R., Wirklicher Hofrat (75), Obexerstraße 9 Margaretha Biber, Sekretärin i . R. (68), Gutenbergstraße 16 Karolina Fellier geb. Wegscheidel, Hausfrau (71), Mentlgasse 22 Adelheid Graus, Angestellte i . R. (80), Zeughausgasse 2 Rosa Thalhammer geb. Ecker, Hausfrau (88), Perthalergasse 13 Anna Maria Konstanzia Leopoldine Emilie Pastor, Ordensschwester (96), Reimmichlgasse 2 Adolf Karl Josef Jäger, Zolldirektor i . R. (82), Schidlachstraße 15

Andreas Kreuzer, Hausschuherzeuger i . R. (75), Burgenlandstraße 27 Robert Lienbacher, Tapezierer (27), Walderkammweg 4 Katharina Theresia Kainz geb. Wurzer, Hausfrau (76), An-derLan-Straße 41 Ing. Otto Ernest Johann Engelbrecht, Städtischer Beamter i . R., techn. Oberamtsrat (79), Schubertstraße 15 Maria Aloisia Lang geb. Lapper, Hausfrau (83), Brucknerstraße 11 Emanuel Bernward Margreiter, Bundesbahninspektor i . R. (67), Lönsstraße 20 Franz Karl Unterkircher, Fleischhauermeister i . R. (74), Müllerstraße l a Peter Helfer, Bundesbeamter i . R., Polizeirayonsinspektor (68), Lindenhof 5 Janina Maria Wanda Oettinger geb. Jaworski, Hausfrau (75), Bruder-Willram-Straße 13 Rosa Lindner geb. Corsi, Hausfrau (84), Karwendelstraße 7 Maria Beyer geb. Jantschitz, Hausfrau (75), Hormayrstraße 17 Edmund Franz Janda, kfm. Angestellter i . R. (67), Andechsstraße 61 Erwin Gottfried Karl Taschner, Kaufmann (77), Schöpfstraße 49 Marianna Schwarz geb. Koch, Hausfrau (60), Dr.-Stumpf-Straße 59a Maria Scharmer geb. Senfter, Köchin i . R. (85), Innstraße 2 Edmund Johann Teuchert, Landesbeamter i . R., Fachinspektor (83), Dürerstraße 12 Ottilia Theres Heinricher geb. Sokopf, Hausfrau (82), Geyrstraße 55 Aloisia Jörger geb. Schafferer, Raumpflegerin i . R. (67), Eichhof 20 Laura Strasser, Arbeiterin i . R. (87), Innrain 53 Peter Koch, Sparkassenangestellter (24), Dorfgasse 30b Philomena Stephania Eliskases geb. Glatz, Hausfrau (78), Karwendelstraße 9e Hubert Mlinaric (22), GerhartHauptmann-Straße 58 Alexander Josef Franz Schatz, Kind (3), Weiherburggasse 21 Maria Louise Francisca Zauner geb. Hosp, Hausfrau (62), Angerzellgasse 2

Georg Otto Sauer, Ordenspriester, Kooperator (69), Pradler Straße 27 Rosa Josefine Leber geb. Thöni, Hausfrau (66), Haydnplatz 5 Eva Zobl geb. Koller, Hausfrau (75), Gumppstraße 48 Dr. phil. Mag. pharm. Erich A l fred Linser, Professor an allgemeinbildenden höheren Schulen i. R., Oberstudienrat (76), FrauHitt-Straße 15 Humbert Theodor Grossi, städtischer Beamter i . R., Fachinspektor (80), Pacherstraße 19 Albertina Anna Prast geb. Pradler, Hausfrau (93), Mandelsbergerstraße 5 Maria Agnes Johanna Sofia Weimar geb. Tusch, Hausfrau (62), Kapuzinergasse 33 Ing. Robert Johann Peinstingl, Baumeister, Landesbeamter i. R., Bauoberinspektor, Regierungsrat (77), Weißgattererstraße 25 Anna Mair, Ordensschwester (72), Kaiserjägerstraße 12 Blasius Penz, Schmiedemeister i . R. (92), Lohbachweg E 115 Maria Kofier geb. Gschirr, Hausfrau (95), Körnerstraße 17 Juliana Kapferer geb. Walter, Hausfrau (77), Seb.-Scheel-Straße 16b Mathilde Thurnbichler geb. Rinner, Gastwirtin i . R. (76), Pontlatzer Straße 51 Paulina Peer geb. Salchner, Geschäftsfrau i . R. (92), Ing.Etzel-Straße 59 Ing. Anton Sebastian Munaretto, Bauleiter (72), Amraser Straße 101 Katharina Kleissl, Diplomierte Kinderkranken- und Säuglingsschwester (69), Fischnalerstraße 22 Carolina Barater geb. Egger, Bedienerin i . R. (69), ErzherzogEugen-Straße 37 Hermengilde Karoline Jünger geb. Ragas, Hausfrau (82), Riesengasse 1 Dr. jur. Leopold Weiler, Landessekretär des Tiroler Kriegsopferverbandes i . R. (70), Innrain 81 Hermine Kobald geb. Kern, Hausfrau (79), Roseggerstraße 33 Olga Helff-Hilber geb. Schmid, Hausfrau (90), Kaiser-JosefStraße 6 Norbert Georg Karpitschka, Installationsmeister und Kupferschmied i . R. (86), Egerdachstraße 26

ERTEILTE BAUGENEHMIGUNGEN Geschäftseingang-Änderung, Hofgasse 4, Peter Pfisterer, Hofgasse 4 Dampfkesselaustausch und Rückgewinnungsanlage — gewerberechtl. Gen., Ing.-Etzel-Straße

11, Österr. Brau A G , Ing.Etzel-Straße 11 Umbau, Gumppstraße 77, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 Betriebsanlagenänderung, WilhelmGreil-Straße 11, Josef Zach, Wil-

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Wenn Sie als Wirtsehaftstreibender die H i l f e der Stadtverwaltung benötigen:

Amt für Wirtschaftsförderung Rathaus, M a r i a - T h e r e s i e n - S t r a ß e 18, 2. Stock, Z i m m e r Nr. 139 und Nr. 168, Tel. Nr. 26 7 71/168 oder/139

helm-Greil-Straße 11 Umgestaltung und Einrichtung von Geschäftslokalen, Radctzkystraße 29, Julius M e i n l A G , JuliusMeinl-Gasse 3—7, 1171 Wien Umbau im E r d g e s c h o ß , Schießstandgasse 2b, Anton Heis, Schießstandgasse 2b A n b a u , Viller Steig 2, Dr. Fred Beck, Hilberstraße 17, 6080 Igls Garagenumbau, Vogelweiderstraße 7, D r . Hans Anders, D r . Eberhard Ceipek, Vogelweiderstraße 7 Dachgeschoßausbau und U m b a u , Bürgerstraße 13, Dusan F o r k a pic, Anichstraße 19 Kleingarage, Arzler Straße 134, A n n a Geir, Arzler Straße 134 Umbau, Maria-Theresien-Straße 21/23, Sparkasse Innsbruck-Hall, Sparkassenplatz 1 Ölfeuerungsanlage, Lanser Straße 42, D k f m . H a n s j ö r g SammernFrankenegg, Lanser Straße 42 Ölfeuerungsanlage, Anichstraße 42, D r . Ernst Ganahl, A n i c h straße 42 Ölfeuerungsanlage, S t a f f l e r s t r a ß e 2, Dipl-Ing. Helmuth Fleischer, Stafflerstraße 2 Ölfeuerungsanlage, Weißgattererstraße 23, D r . P a u l Flach, W e i ß gattererstraße 23 Ölfeuerungsanlage, Amraser-SeeStraße 10, A r a l Austria Ges. m . b . H . , St. B a r t l m ä 6 Ölfeuerungsanlage, Rennweg 20, Esso Austria A g , Argentinierstraße 23, Wien Ölfeuerungsanlage, Duilestraße 20,

Die nächste Ausgabe der „Innsbrucker Stadtnachrichten" erscheint am 16. Juni 1980 in einer Auflage von 55.300 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32 4 66.

Raiffeisen-Warenverband T i r o l reg. Gen.m.b.H., Südtiroler Platz 8 Ölfeuerungsanlage, Leonhardsweg 4, Lore Meingast, Leonhardsweg 4 Ö l f e u e r u n g s a n l a g e , Defreggerstra37, Frieda Janesch, Defreggerstraße 37 Ölfeuerungsanlage, Gramartstraße 55, D r . Werner Kiendler, G r a m a r t s t r a ß e 55 Ö l f e u e r u n g s a n l a g e , Mitterweg 149, Lorenz Lair, Fürstenweg 142 Ö l f e u e r u n g s a n l a g e , Gletscherblick-

weg 30c, M a g . Markus Miller, S a d r a c h s t r a ß e 29 Ölfeuerungsanlage, Maximilianstraße 23, Republik Österreich, Post- und Telegrafendirektion f ü r T i r o l und Vorarlberg, M a x i milianstraße 2 Ölfeuerungsanlage, Klosterangerstraße 29a, Rupert und A n n a Hanser, Klosterangerstraße 29a Ölfeuerungsanlage, Tiergartenstraße 35—35e, T i r . Gemeinn. W o h nungsbau und Siedlungsges. m . b . H . , Prandtauerufer 2 Ölfeuerungsanlage, Mühlenweg 9, Ing. Hans Hiesmayr, Zeughausgasse 7 Ö l f e u e r u n g s a n l a g e , Erlerstraße 11, Hotel C a f é Central G e s . m . b . H . & C o K G , Erlerstraße 11 Werbeeinrichtung, Reichenauer S t r a ß e 95a, Die „ C h a n c e " , Vermittlungsverkauf Ges.m.b.H., Innrain 109

AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE Otto Schiessl, M u s e u m s t r a ß e 5, Friseur und P e r ü c k e n m a c h e r M a x Maurer, A r z l e r Straße 208, Gastgewerbe in der Betriebsart „Bar" „Isoliertechnik G e s . m . b . H . " , G a belsbergerstraße 2, Abdichter gegen Feuchtigkeit und Druckwasser Gertraud Hatzi, A r z l e r Straße 39, Blumenbinder Gernot Klaus Christler, Storchengasse 13 b e s c h r ä n k t auf Parfumerie- und Haushaltswaren Richard Kapferer, G r a ß m a y r s t r a ße 18, Fiaker, beschränkt auf die A u s ü b u n g mit einem (1) Droschkenfahrzeug Dipl.-Ing. Siegfried Gurschler, Haller Straße 145, Baumeister Hedwig Rosemarie B l a t t l , Leopoldstraße 10, Gastgewerbe, in der Betriebsart „ K a f f e e h a u s " Margit Gstadtner, Pradler Straße 72, Feilbieten v o n Naturblumen i m Umherziehen von Ort zu Ort oder von Haus zu Haus ,, Lift-Aufzug-Handel-FabrikationVerwaltung-Ges.m.b.H.", Burgenlandstraße 8, Handelsgewerbe, beschränkt auf Liftanlagen jeder A r t , Einzelteile usw. Karen Mary Kleinfeller, Defreggerstraße 8, Handelsgewerbe, beschränkt auf den G r o ß h a n d e l mit kunstgewerblichen Erzeugnissen Johann Huber, Ing.-Etzel-Straße 19, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit N a h rungs- und G e n u ß m i t t e l n Johann Huber, Ing.-Etzel-Straße 19, Kleinhandel mit Naturblumen V i k t o r Wanner, Reichenauer Straße 14, Buch-, Kunst- und M u s i kalienhandel, b e s c h r ä n k t auf den

Kleinhandel mit Schulbüchern f ü r die 1. und 8. Schulstufe der V o l k s - und Hauptschulen Franz Pfister, Franz-Konzert-Straße 7 (1., 2. und 3. Stock), Gastgewerbe, in der Betriebsart „Fremdenheim" „ H o l z k n e c h t K G " , Sonnenburg straße 8, Tischler, b e s c h r ä n k t auf F u ß b o d e n s c h l e i f e n und Parkettverlegung „ H o l z k n e c h t K G " Sonnenburg straße 8, Verlegen, ausgenommen Verspannen und Spalieren, von Belägen aus Kunststoff, G u m m i und Linoleum sowie von textilen Belägen

„ H o r s t H ö c k , G e s . m . b . H . " , Pof.Ficker-Weg 17a, Handelsgewerbe, beschränkt auf den G r o ß handel mit H o l z „ K l ö c k n e r - M ö l l e r Elektrizitätsges. m . b . H . " , S c h ö p f s t r a ß e 39 (Betriebsstätte von Wien II, Obere A u g a r t e n s t r a ß e 20), Erzeugung elektrischer Schalt-, Steuer- und Regelgeräte, Transformatoren und Drosseln usw., hier jedoch b e s c h r ä n k t auf eine Ü b e r n a h m e stelle und den Verkauf eigener Produkte Werner Herbert H a n l , L ö n s s t r a ß e 24, Kleinhandel mit üblichen Reiseandenken (ausgenommen Lebensmittel sowie solche Devotionalien und Reiseandenken, die der Punzierungspflicht unterliegen) Werner Herbert H a n l , L ö n s s t r a ß e 24, Handelsgewerbe, b e s c h r ä n k t auf den Einzelhandel mit Schreibund Papierwaren, S ü ß w a r e n einschließlich Speiseeis in handelsüblicher Verpackung usw. Johanna Stein, I n n s t r a ß e 37, H a n del mit Altwaren „Ferrari Gastgewerbe Ges.m.b.H.", A n d r e a s - H o f e r - S t r a ß e 4, Gastgewerbe in der Betriebsart , , C a f é " „ J o h a n n G r a ß m a y r , Glockengießerei und Spritzenfabrik" K G , L e o p o l d s t r a ß e 53, D u r c h f ü h r u n g der periodischen P r ü f u n g von Handfeuerlöschern nach Ö n o r m F 1052 (Löscherwart A ) Dorothea Neuner, Marktgraben 1 (Standortverlegung von St. Johann i . T . , Hauptplatz N r . 7), Schönheitspfleger Elisabeth Oleszkiewicz, Ing.-SiglS t r a ß e 12, Handelsgewerbe „ R E A L Anlagen Peter Vorst K G " , L e o p o l d s t r a ß e 38, Versicherungsmakler

Ausschreibungen für das zentrale Verwaltungsgebäude der Stadt Linz Die Stadt L i n z plant die Errichtung eines zentralen V e r w a l t u n g s g e b ä u d e s . Es ist beabsichtigt, in absehbarer Zeit folgende Arbeiten f ü r das Bauhaupt- und die Baunebengewerbe auszuschreiben: Rohbauarbeiten, Zimmermannarbeiten, Spenglerarbeiten, Fassade, A b dichtungsarbeiten, Estricharbeiten, T r e n n w ä n d e , a b g e h ä n g t e Decken, Kunst- und Natursteinarbeiten, Blitzschutz, Mittelspannungsanlagen, E-Installationen und Beleuchtung, Schwachstrom, Heizung, L ü f t u n g , Sanitär, Sprinkler, Zentrale Leittechnik. A n einer Anbotlegung interessierte Firmen 30. M a i 1980 ihr Interesse der

werden eingeladen,

bis

Bauplanungs- und Errichtungsgesellschaft der Stadt L i n z , Gesellschaft m . b . H . , Pfarrgasse 1, Postfach 102, 4010 L i n z mitzuteilen. Je nach Bedarf und Zweckmäßigkeit ist es möglich, die a n g e f ü h r t e n Leistungsbereiche auch an mehrere Firmen zu vergeben. Es wird gebeten, gleichzeitig mit der Bewerbung bekanntzugeben, wie viele Mitarbeiter bei der Firma derzeitig beschäftigt sind und welche Bauvorhaben bisher bearbeitet wurden (Referenzliste mit Auftragssummen). Durch die Entgegennahme der Bewerbungsschreiben werden f ü r die B a u planungs- und Errichtungsgesellschaft der Stadt L i n z G e s . m . b . H . keinerlei Verpflichtungen b e g r ü n d e t .

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1980, N r . 5

Seite 15


Berchtold VI. von Andechs, seit 1180 Herzog von Meranien (Istrien), tritt uns in der Innsbrucker Stadtgeschichte erstmals im Jahre 1180 entgegen, als er gemeinsam mit seinem gleichnamigen Vater die unsere Altstadt begründende Tauschurkunde für das Kloster Wilten ausgestellt hat, deren Original zwar verloren, die uns aber in Von Hartmann Egger einer um 1186/88 von Herzog Berchtold VI. gemeinsam mit seinen Söhnen Eckbert, Otto und Heinrich ausgestellten Neuausfertigung im Stiftsarchiv Wilten überliefert ist. Dieser Herzog Berchtold (VI.) von Andechs-Meranien ist untenstehend auf einer Nachzeichnung nach einem Bild aus der 1353 angefertigten „Schlackenwerther Handschrift" inmitten seiner Kinder dargestellt. Er war Herr über große Ländereien, die sich von Schwaben bis Istrien hinzogen, deren gewiß

nicht unwichtigster Teil im mittleren Inntal zwischen Melarti und Ziller lag. Nachdenklich reicht der wappengeschmückte Herzog seiner Frau Agnes die Hand, deren Geschlecht in dem südlich von Leipzig gelegenen Groitzsch beheimatet war. Der Ehrenplatz neben der Mutter ist der Tochter Hedwig vorbehalten. Ihr opfervolles Leben an der Seite ihres Gatten, des schlesischen Herzogs Heinrich L , endete 1243 in Trebnitz bei Breslau, das sich bald nach ihrer Heiligsprechung (1267) zu einem Zentrum ihrer Verehrung entwickelte. Neben Hedwig thront mit einer Königskrone am Haupt die Tochter Agnes. Ihre Verbindung mit dem französischen König Philipp II. beantwortete Papst Innozenz III. mit dem Interdikt über Frankreich, da Philipp zur Ermöglichung seiner Ehe mit Agnes seine frühere Gattin verstoßen hatte. Agnes verstarb 1201 nach kaum fünfjähriger Ehe. Die neben Agnes thronende Königin

ist die Tochter Gertrud, aus deren Ehe mit dem ungarischen König Andreas II. das am Bild ganz links sitzende Töchterlein Elisabeth entsproß. Königin Gertrud fiel einem Mord zum Opfer, Elisabeth aber wurde Landgräfin in Thüringen und nach ihrem Tod als hl. Elisabeth weltweit als Patronin der Armen und Kranken verehrt. A u f den Stufen vor der Mutter sitzend ist das jüngste Kind abgebildet: Tochter Mechthild, seit 1214 Äbtissin im Benediktinerinnenkloster Kitzingen und dort 1254 verstorben. Der erste der beiden Söhne im Bischofsornat gleich neben dem Vater ist sein gleichnamiger Sohn Berchtold, der 1218 zur damals äußerst einflußreichen Stellung eines Patriarchen von Aquileja aufrückte und 1251 verstarb. Die neben ihm abgebildeten drei weiteren Söhne sind diejenigen Andechser, welche die eingangs erwähnte Neuausfertigung des Grunderwerbsvertrages zu Innsbruck als Zeugen bestätigt haben: Sohn

Eckbert wurde 1203 Bischof von Bamberg. In seinem Bischofspalast wurde 1208 der Stauferkönig Philipp von Schwaben ermordet, worauf Eckbert selbst und sein Bruder Heinrich (am Bildrand rechts) wegen angeblicher Mitschuld 1209 der Reichsacht verfielen und die Andechser aller ihrer Güter, so auch Innsbrucks, für verlustig erklärt wurden. Obwohl die Brüder später von Acht und Bann befreit wurden, trug dieses tragische Ereignis viel zum bald folgenden Zerfall des Hauses Andechs bei, dessen Stammburg am Ammersee Heinrich niederreißen ließ. Heinrich war es auch, der 1209 dem Stift Wilten für sich und seine Mutter Agnes einen Jahrtag gestiftet hat. So bleibt zu guter Letzt noch der Sohn Herzog Otto I., der als ältester die männliche Linie weiterführte. Ihm gelang es, nachdem seine Familie bezüglich des Verdachts an der Beihilfe zum Mord an König Philipp v. Schwaben rehabilitiert worden war, im Jahre 1232 vom Fürstbischof von Brixen die neuerliche Belehnung mit der Grafschaft im Inntal zu erlangen, womit auch die Stadt Innsbruck wieder an das Haus Andechs zurückkam und hierauf bis zum Aussterben der Andechser im Mannesstamme 1248 in deren Hand verblieb.

JAHREN 24. Mai: die bekannte Wiltener Glockengießer-Firma Johann Graßmayr liefert 4 Kirchenglocken nach Bosnien, ferner wurden 2 Glocken für Antwerpen verladen, die nach Grahamstown am Kap der Guten Hoffnung bestellt sind. 10. Juni: Das neue Gebäude der Stadtgemeinde Innsbruck zur Unterbringung der Handelsschule in der Fallmerayerstraße (Nr. 12) geht seiner Vollendung entgegen: „Sämmtliche Lokalitäten sind mit Gasbeleuchtung und vorzüglicher Ventilation eingerichtet. Die Stadtgemeinde hat für diese Schule ein großes Opfer gebracht, welches, mit Rücksicht auf die Frequenz, deren sich dieselbe schon im erDie Familie des Grafen Berchtold VI. von Andechs-Meranien in der ,,Schlackenwerther Hand- sten Jahre zu erfreuen hat, kein J. schrift". (Nachzeichnung des Verfassers) vergebliches sein wird " . Seite 16

Innsbrucker Stadtnachrichten - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1980, Nr. 5

Innsbrucker Stadtnachrichten  

Ausgabe Mai 1980

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