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Fötor Matthias Weger

Hungerburgbahn: Erfolgreich in das zweite Frühjahr Frequenzzahlen i m ersten Betriebsjahr haben alle Erwartungen übertroffen. (Bericht Seite 4) Amtliche Mitteilung » A n einen Haushalt • Erscheinungsort Innsbruck und Umgebung » Verlagspostamt 6 0 2 0 Innsbruck » Postgebühr bar bezahlt • ANZBL (ANZBL 0 0 A 0 20002)

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D I E BÜRGERMEISTERIN

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Innsbruck ist sowohl für uns Einheimische als auch für unsere Gäste eine liebenswerte Stadt Für die Tirolerinnen und Tiroler ist Innsbruck die Landeshauptstadt mit rund 53.500 qualifizierten Arbeitsplätzen sowie mit einem großen Angebot für Bildung und Kultur. Was mich besonders freut, ist, dass viele Bürgerinnen und Bürger so großen Anteil am Leben in der Stadt nehmen und sich mit den Entscheidungen kritisch auseinandersetzen. Es kommt aber natürlich vor, dass Dinge, die den einen nicht mehr zeitgemäß erscheinen, für andere erhaltenswert sind und umgekehrt. Die Politik und ich meine damit die demokratisch gewählten Mandatare - muss aber immer das Gesamtinteresse vor Augen haben, und auch da gibt es naturgemäß verschiedene auch fachlich begründete Meinungen.

Innsbruck macht mit Vielfalt Eindruck

Auf 443.000 Fahrgäste kann die Hungerburgbahn im ersten Betriebsjahr 2008 verweisen. (Foto: M. Weger)

INHALTSHINWEISE Hungerburgbahn: Gesetzte Ziele übertroffen

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Maßnahmen für die Sicherheit

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Kindergärten und H o r t e im Sommer

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Garten- und Blumenschmuckwettbewerb

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Ein Radfahrkoordinator für Innsbruck

14-17

IMPRESSUM „Innsbruck - Die Landeshauptstadt informiert": Offizielle Mitteilungszeitung. Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Die Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabteilung I, Amt für Bürgerservice und Öffentlichkeitsarbeit. Redaktion: Medienservice Stadt Innsbruck. Adresse: Fallmerayerstraße 2, 6020 Innsbruck; Tel.: 57 24 66, Fax: 58 24 93; E-Mail: post.medienservice@innsbruck.gv.at Chefredakteur: Wolfgang Weger. In der Redaktion: Mag.a Elisabeth Hohenauer, Mag.a Natalie A. Saboor, Matthias Weger; Sekretariat und Veranstaltungen: Sandra Dirisamer. Satz & Druck Athesia-Tyrolia Druck GmbH, Exlgasse 20, 6020 Innsbruck; Tel.: 28 29 I I ; E-Mail: muessigang@athesia.at Auflage: 108.088 Stück; geht per Post an alle Haushalte in Innsbruck und Umgebung. Anzeigenannahme: Athesia Innsbruck, Exlgasse 20, 6020 Innsbruck Tel. 28 22 02-24; Fax: D W 8. Akquisitionsleitung: Rudolf Kachina. E-mail: r.kachina(5)athesia-innsbruck.at

Im internationalen „Konzert" der Städte hat sich die Tiroler Landeshauptstadt spätestens seit den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976 weltweit vor allem als Wintersportstadt einen Namen gemacht. Der Ruf Innsbrucks als Sportstadt ist aber auch in der Sportbegeisterung der Innsbruckerinnen und Innsbrucker und in den vielen kleinen und großen Events begründet. Für mich als Bürgermeisterin zählt aber vor allem Bürgermeisterin Hilde Zach auch das Attribut Innsbrucks als Bildungsstadt. Von (Foto: W. Weger) den Kindergärten und Horten über Volks- und Hauptschulen, den neuen Mittelschulen, den Gymnasien bis hin zu den Universitäten und der Fachhochschule bis zu den Weiterbildungseinrichtungen ist das Angebot qualitätvoll und in seiner Vielfalt beachtenswert. Ein ausgesprochenes Qualitätsmerkmal für den Standort Innsbruck ist die große Zahl an Arbeitsplätzen, die gerade jetzt für die Existenz der Mitbürgerinnen und Mitbürger für die Möglichkeit von Familiengründungen überlebenswichtig sind. Daher muss auf die Bestandssicherung unserer heimischen Betriebe ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Mitte März fällt die Entscheidung über die Wahl der neuen Stadtmarketingchefin oder des neuen Stadtmarketingchefs. Es gilt, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Amt für „Wirtschaft und Tourismus" und dem Tourismusverband Innsbruck, Strategien zu entwickeln, die die Stadt in ihrer Gesamtheit für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch für die Gäste lebendig und lebenswert gestalten. Rund 139.500 Einwohnerinnen bzw. Einwohner (inklusive der Studentinnen und Studenten sowie der Nebenwohnsitze) und 3,5 Mio. Tagesgäste mit 1,3 Mio. Nächtigungen zufrieden zu stellen, ist eine große Herausforderung.

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ab sofort kann man Kitz, Kaninchen & Co. vorbestellen. Auch bei Frank's Oliven gibt's wieder neue Genießerideen: Sabine und Markus lassen Topfen, Schafskäse und Frühlingskräuter heftig miteinander flirten. Was dabei herauskommt, kredenzen sie als köstliche Aufstriche. Ballast abwerfen heißt auch, hochwertige Ballaststoffe zu sich nehmen. Geschmackvoller als mit Bäcker Lener gelingt das kaum. Lener-Brotspezialitäten überzeugen mit echter Kornkraft und sind mit zudem Natursole gewürzt. - Genießen Sie mit Laib und Semmling!

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AKTUELL

Hungerburgbahn: Erhoffte Frequenz um 21 Prozent übertroffen A m I . D e z e m b e r 2 0 0 7 w u r d e m i t e i n e m g r o ß e n Fest d i e F e r t i g stellung der neuen Hungerburgbahn gefeiert. Nach d e m ersten B e t r i e b s j a h r g i b t es e i n e m e h r als z u f r i e d e n s t e l l e n d e B i l a n z . In den Ansprachen aller Festredner kam damals die Erwartung zum Ausdruck, dass die neuen Bahnen, die die City mit der Hungerburg und darüber hinaus mit einem der höchsten Punkte der Stadt, dem Hafelekar,

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ie Hungerburgbahn verkehrt unter der W o c h e von 7 bis 19.30 Uhr und an Samstagen, Sonnund Feiertagen von 8 bis 19.30 Uhr im 15-Minuten-Takt. Von der Hungerburg auf die Seegrube kann man von 8.30 bis 17.30 Uhr und von der Seegrube auf das Hafelekar von 9 bis 17 Uhr fahren. Die F r ü h j a h r s r e v i s i o n w i r d vom 14. bis 2 1 . A p r i l durchgeführt. Das K o m b i - T i c k e t A l p e n z o o kostet 10 € (Kinder 5 € ) und schließt das Parken in der Congress-/City-Garage, die Fahrt mit Hungerburgbahn und den Eintritt in den Alpenzoo ein. Bei einer Fahrt bis zur Seegrube ist die G r a t i s N u t z u n g der Congress-Citygar a g e von 8 bis 18 Uhr inbegriffen. Mit Dauerausweisen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe kann kostenlos im IVB-Büro Stainerstraße ein Zusatzticket für die Hungerburgbahn gelöst werden. Achtung Skifreaks und S n o w b o a r d e r : Beim Kauf einer Tages- oder Halbtageskarte für den N o r d p a r k ist das Parken in der Garage ebenfalls inbegriffen. Jeden F r e i t a g f ä h r t die N o r d k e t t e n b a h n a u c h v o n 18 bis 23.30 U h r a u f d i e S e e g r u b e , w o neben dem Ausblick auf das nächtliche Innsbruck im Restaurant Seegrube der Abend bei einem festlichen Dinner genossen werden kann, w w w . l e i n g a r t n e r . a t

verbinden, von Einheimischen und Gästen angenommen werden. Nachdem ein gutes Jahr vergangen ist, nützten die Gesellschaftsvertreter der Innsbrucker Nordkettenbahnen, Dr. Hanspeter Haselsteiner (STRABAG) und Michael Seeber (LeitnerGruppe), gemeinsam mit INKB-Geschäftsführer Thomas Schroll die Gelegenheit, Bilanz über das erste Betriebsjahr der neuen Hungerburgbahn zu ziehen. Und diese Bilanz ist rundum erfreulich: Hatte man für das erste Jahr mit einem realistischen Szenario von 367.500 Fahrgästen gerechnet, so waren es tatsächlich 443.000 Personen, die die neue Hungerburgbahn benützten. 51,7 Prozent der Fahrgäste kommen aus Tirol, 48,3 Prozent sind Touristen. Ca. zehn Prozent der einheimischen Gäste nutzen die Bahn für tägliche Wege von der Hungerburg in die Stadt und wieder zurück. Freuen dürfen sich auch der A l penzoo mit einem Plus von 15 Prozent sowie die Gastronomie und die Almpächter, die ebenfalls einen Gästezuwachs verzeichnen konnten.

Was nun noch fehlt und die Frequenzzahlen weiter verbessern könnte, ist eine das Naturerlebnis ergänzende zusätzliche Attraktion auf der Seegrube. Da die angestellten Über-

Die neue Hungerburgbahn mit Aufwärtstrend. (Foto: INKB)

legungen bislang nicht das erhoffte Ergebnis brachten, kam der Einfall, einen Ideenwettbewerb auszuschreiben. Die drei besten Ideen sollten dann prämiert und eine davon auch umgesetzt werden, so Dr. Haselsteiner, der den Start des Wettbewerbs für den Herbst dieses Jahres in Aussicht stellt. www.nordkettenbahnen.com

Innsbruckerlnnen erfolgreich in Montreux Für die 700 jungen Teilnehmerinnen aus über 40 Städten ging es bei den International Children's Wintergames in Montreux um Medaillen und ums gegenseitige Kennen lernen. Innsbruck präsentierte sich zusammen mit Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer auch als Austragungsort der ersten olympischen Winter-Jugendspiele 2012. Hier die Ergebnisse aus Innsbrucker Sicht: Ski Alpin, Riesentorlauf (Mädchen): Bronze: Johannes Angerer; Snowboard, Riesentorlauf (Mädchen): Gold: Theresa Tauber, Silber: Julia Covi, Bronze: Franziska llmer; Boardercross (Mädchen): Gold: Theresa Tauber, Bronze Julia Covi; Riesentorlauf (Burschen): Gold: Andreas Tonhauser, Silber: Lukas Bacher, Bronze: Jakob Bacher. (EH) (Foto: w. Teix)

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Hochwasserschutz am Inn Vier Bauabschnitte bis 2012 A m orografisch linken Innufer zwischen Ö B B Brücke und Grenobler Brücke werden derzeit i m B e r e i c h des S i l l z w i ckels B a u m a ß n a h m e n Schlüsselübergabe in der Volksschule Igls-Vill. Letzte Reihe v.l. Bürz u m Hochwasserschutz germeisterin Hilde Zach, Klassenlehrerin Barbara Poli, Bildungsdurchgeführt. stadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Direktorin Franziska Insgesamt w e r d e n die Falschlunger, Stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer, Diakon Dr. Harald Früchtl und Bezirksschulinspektor Ferdinand Tremi mit den HochwasserschutzmaßnahKindern der 4b-Klasse im neuen Gebäudeteil. (Foto: M. Weger) men in vier Bauabschnitten hergestellt und sollen gemeinsam mit dem künftigen Naherholungsgebiet im Bereich der Sillmündung im Jahr 2012 fertig gestellt sein. herrschte in Igls akuter PlatzD e r V o r m i t t a g a m 2.

VCksschule Igls-Vdl großzügig erweitert

F e b r u a r stand in der Volksschule Igls-Vill ganz i m Z e i c h e n d e r Feierlichkeiten zur Eröffnung u n d S e g n u n g des E r w e i terungsbaus. Bgm. Hilde Z a c h und Stadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer richteten in ihren Grußworten den Dank an alle an der Realisierung des Projektes Beteiligten und gratulierten zur gelungenen Schulerweiterung. „Die Lehrpersonen leisten eine äußerst qualitätsvolle Arbeit", betonte Bgm. Zach, „und das neue Schulhaus bietet dazu die besten Rahmenbedingungen." Gesegnet wurde der neue Gebäudeteil von D i a k o n Dr. Harald Früchtl. M i t Gedichten und musikalischen Einlagen der Volksschulkinder wurde der Festakt umrahmt. In den Stadtteilen Igls und Vili wohnen besonders viele Familien mit Kindern. Die Volksschule Igls ist deshalb eine wachsende Pflichtschule - innerhalb von vier Jahren verdoppelte sich die Schülerzahl. V o r der Errichtung des Erweiterungsbaues

mangel. Drei Klassenräume, drei Gruppenräume, ein Mehrzweckraum bzw. Bibliothek und ein Lehrmittelraum sind auf den beiden Geschossebenen im Neubau verteilt. Mit dem Erweiterungsbau stehen jetzt acht Klassenräume zur Verfügung. Jeder Jahrgang kann nun zweifach geführt werden. Mit dem neu eingebauten Lift sind alle Etagen barrierefrei erreichbar. Im Erdgeschoß wurde weiters ein behindertengerechtes W C installiert. Das Investitionsvolumen für den Bau betrug 800.000 Euro. Baubeginn war Mitte Februar 2008. Bereits vor Schulbeginn konnte der Erweiterungsbau fertig gestellt werden. Kürzlich wurde unter anderem auch die Volksschule Leitgeb I und II erweitert und die Sanitärräume und Garderoben für die Leitgebhalle erneuert In Planung sind der Erweiterungsbau der Volksschule Reichenau und der Neubau des Sonderpädagogischen Zentrums für schwer behinderte Kinder. ( M W )

Im ersten Bauabschnitt erfolgt eine Ufersicherung auf einer Länge von 360 Metern entlang der Haller Straße und die Anhebung des Rad- und Fußweges auf einer Länge von 240 Metern sowie die Errichtung einer 42 Meter langen Stützmauer. Anschließend erfolgt die Wiederbegrünung und Bepflanzung des Gebietes.

ten Abschnittes ist bis Mitte Mai geplant, und die Begrünung soll bis Ende Juni erfolgen. Aufgrund der Baustelle kann die IVB-Haltestelle „ B u r t o n Store", vis-à-vis vom Hofer-Markt, von den Linien 4 und E in dieser Zeit nicht bedient werden. Fahrgäste der Linie 4 können stadtauswärts die Haltestelle „Haller Straße" benützen und für die Fahrgäste der Linie E wurde eine Ersatzhaltestelle in der RichardBerger-Straße, Ecke Haller Straße eingerichtet. Weimers ist der Radweg während der Bauzeit gesperrt, als A l ternative steht für Radfahrer, die aus dem Osten der Stadt kommen, der kreuzungsfreie Radweg an der Sil! zur Verfügung. ( M W )

Für das gesamte Projekt fallen Kosten von ca. 9,8 Mio. Euro an. 85 % der Baukosten werden vom Bund übernommen, 15 % trägt die Stadt Innsbruck. Die Fertigstellung des ers-

Vizebgm. DI Eugen Sprenger und Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter (Bild oben) präsentierten das Hochwasserschutzprojekt am 20. Jänner bei einem Lokalaugenschein im Beisein von Tiefbauamtsvorstand DI Dr. Walter Zimmeter, Ing. Gerhard Dendl (Projektmanagement Stadt Innsbruck) und Christian Schreiner vom Baubezirksamt Innsbruck, Wasserwirtschaft (Foto: M. Weger)

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SICHERHEIT

Mit vereinten Kräften für die Sicherheit in der Stadt Die U m t r i e b e und Übergriffe von Drogendealern u n d a n d e r e n K r i m i n e l l e n v o r a l l e m aus d e m N a h f e l d d e r N o r d a f r i k a n e r s z e n e lassen d i e A l a r m g l o c k e n l ä u t e n . Der für die Sicherheit in Innsbruck zuständige Vizebürgermeister D r . Christoph Platzgummer will es nicht hinnehmen, dass Bürgerinnen und Bürger sich auf öffentlichen Flächen und in diversen Einrichtungen nicht mehr frei und ohne Angst aufhalten können. „Die Gewährleistung der Sicherheit ist Voraussetzung für eine offene Stadt und ein tolerantes Zusammenleben der Bürgerinnen. Allerdings geht es auch nicht ohne Präventivbewusstsein und Eigenverantwortlichkeit" Platzgummer fordert vom Bund als maßgeblicher Gesetzgeber und als zuständiges Organ für die Polizei alle Maßnahmen ein, um Übergriffe, wie man sie in letzter Zeit kennt, vermeiden und auch ahnden zu können. Das sind neben einer verstärkten und sichtbaren Polizeipräsenz auch entsprechende rechtliche Möglichkeiten. „Es ist gesetzlich Vorsorge zu treffen, dass illegale Asylwerber und vor allem kriminelle Angehörige aus Drittstaaten mittels aufenthaltsbeendender Maß-

nahmen außer Landes gebracht werden können. Dabei ist auch die EU gefordert, entsprechende Regelungen international auszuhandeln. W e r als Asylwerber straffällig geworden ist, hat kein Anrecht auf einen Aufenthalt in unserem Land", ist Dr. Platzgummer überzeugt. „Dazu muss sich der Bund endlich bekennen, und ich erwarte mir auch vom Land Tirol entsprechende Unterstützung."

minaldienstgruppe und in Zusammenarbeit mit der Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck alle Möglichkeiten aus, um den Aufenthalt für illegal zugewanderte Kriminelle in Innsbruck so unattraktiv wie möglich zu machen.

Solange es aber rechtliche Voraussetzungen - wie sie auch Polizeidirektor Dr. Thomas Angermair fordert - nicht gibt, sei eine Verschärfung der Schub- Sicherheitsreferent Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer. Im Bnklang mit der Polizei um wirksamere Gesetze haftbestimmungen ein Gebot zur Aufrecherhaltung der Sicherheit bemüht der Stunde. Es sei unzumutbar, dass derartige Kriminelle lediglich auf „Die Szene wird von der Polizei befreiem Fuß angezeigt werden und binobachtet, auf Veränderungen w i r d nen kurzer Zeit wieder die Bevölkerung sensibel reagiert. Es kommen verstärkt gefährden, so Platzgummer. Polizistinnen und Polizisten des StadtDie Polizei schöpft derzeit durch verstärkte Präsenz (auch mit Polizeihunden), der Installierung einer Kri-

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polizeikommandos Innsbruck zum Einsatz", hebt Landespolizeikommandant Mag. Helmut Tornac hervor. ( W W )


STADTTEILLEBEN

Neu-Arzl/Olympisches Dorf viel los im Osten der Stadt D a n k d e r r ü h r i g e n F ü h r u n g des V e r b a n d e s N e u - A r z l / O l y m p i s c h e s D o r f u n t e r Prof. Friedl Ludescher und m i t GR C h r i s t o p h K a u f m a n n als „ M o t o r u n d soziale S e e l e " g i b t es i m j ü n g s t e n I n n s b r u c k e r S t a d t t e i l e i n reges L e b e n . Gute Stimmung bei Jung und A l t und ein integratives Miteinander waren tonangebend beim Neujahrsempfang am 23. Jänner im neuen Mehrzweckzentrum O-Dorf, zu dem der Ver-

band Neu-Arzl/Olympisches D o r f ( V N O ) mit seinen 23 Vereinen geladen hatte. Für die musikalische U m rahmung sorgte die O-Dörfler Tanzlmusig und die Rockband Bloomora, die im Keller des „O-Dorf-centrums" ihren Proberaum hat. Friedl Ludescher konnte

neben zahlreichen O-Dörflern, Bewohnerinnen der Seniorenwohnungen im Hause und den Repräsentanten der Vereine u.a. Bgm. Hilde Zach, Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer mit Gattin Andrea, StRin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, den neuen Leiter des Seelsorgeraumes Dr. Anno Schulte

Die langjährigen Vereinsmitglieder Heidi Gerhold und Ing. Markus Rieglhofer (Bild links) sowie Bgm. Hilde Zach wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs geehrt V.l. Obmannstv. Roland Gruber, Bgm. Hilde Zach, GR Christoph Kaufmann, Obmannstv. Hans Sedetzky und Vereinsobmann Prof. Friedl Ludescher. (Fotos: w. Weger)

Amras: Mit Gemeinschaftssinn ins Jahr 2009 zustehen, so Bürgermeisterin Hilde Zach bei ihrer Festrede. Ihren Gemeinschaftssinn präsentierten die Amraser auch an diesem Abend: Traudì Scherkl, Organisatorin der Amraser Adventsonntage beim Brunnenmacher, übergab den Reinerlös der Veranstaltung in Höhe von 5080 € an Kinderkrebshilfe-Obmann Günther Hausenbichler. Im Rahmen des Programms ließ Mag. Ferdinand Neu, Obmann der Arbeitsgemeinschaft Amras, das vergangene Jahr Revue passieren und blickte auf das Jahr 2009. Große Projekte wie der Neubau des Vereinsheims und die Einhausung der A 12 stehen bevor. Festobmann Harald Tschurtschenthaler stimmte auf das Dorffest am One Spende an die Kinderkrebshilfe. V.l.: Mag. Ferdinand 3. und 4. Juli ein. Infos gibt's Neu, Bgm. Hilde Zach, Traudì Scherkl, Günther Hauauf der neu überarbeiteten senbichler (Kinderkrebshilfe Tirol), VS-Direktor OSR Homepage des Stadtteils unChristian Bramböck und Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer. (Foto: £ Hohenauer) ter www.amras.at (EH)

Zahlreiche Amraserinnen und A m r a s e r folgten a m 2 1 . Jänner d e r E i n l a d u n g des O b m a n n s d e r Arbeitsgemeinschaft Amras, Mag. Ferdinand N e u , z u m Neujahrsempfang i m Gemeindesaal. Die gewachsene Gemeinschaftskultur sei das Geheimnis, um die derzeitige Wirtschaftskrise gemeinsam durch-

Herbrüggen, Alt-Obmann Ing. Sepp Dag und die Vertreter der IIG, Dr. Christian Karl und Hans Newerkla, begrüßen. Der offizielle Teil des Abends begann mit einem filmischen Rückblick, der u.a. die Höhepunkte des vergangenen Jahres beleuchtete. Dazu zählten u.a. die Innuferreinigung, an der alle Vereine teilgenommen hatten, der Aufstieg des SVO Handball Innsbruck zum bayerischen Bezirksmeister 2008, das Frühjahrsfest der Musikkapelle Speckbacher, das Jubiläum 50 Jahre Volksschule Neu-Arzl, die Kirchturmsanierung der Kirche St.Pius X., die W e i t e r führung der Sanierung der IIG-Häuser mit Wärmeisolierung und Fenstertausch, die Eröffnung des Familienbades Olympisches D o r f und als Höhepunkt die Durchführung des 7. Kulturadvents. In ihrer Ansprache lobte Bürgermeisterin Hilde Zach das Engagement aller im V N O zusammengeschlossenen Vereine und hob die Bedeutung des toleranten und friedvollen Miteinanders von allen Menschen, die hier beheimatet sind, hervor. ( W W )

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RESSORTS

Engagierte Arbeit für Arzl Zum

zweiten

Mal tagte

27. Jänner d e r

am

Stadtteilaus-

schuss A r z l u n t e r d e m V o r s i t z von

Bürgermeisterin

Mehr Freiräume fur die J u g e n d u n d d e n Familien verpflichtet

Hilde

Zach und unter reger Beteiligung der Arzler Bevölkerung in d e r V o l k s s c h u l e A r z l . „Ich danke dem Arzler Unterausschuss für die engagierte Arbeit im Stadtteil", so Zach in ihren Eröffnungsworten. UnterausschussVorsitzender Mag. Josef Kunzenmann lobte die A r b e i t des Bürgerbüros im Rathaus und berichtete über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr. So waren u.a. die Erneuerung von

S t a d t r ä t i n Mag.a C h r i s t i n e O p p i t z - P l ö r e r ist politisch verantwortlich für das A m t „Kinder- und Jugendbetreuung", für die Bereiche „Schulen", „Frauen, Familien und Senioren", zusammengefasst im Amt für Erziehung, Bildung und Gesellschaft, sowie für das Gesundheits- und Marktwesen.

schen Naturraum und der neue Schülerhort Dreiheiligen bieten 150 Kindern Platz. Der Kindergarten Angergasse konnte durch Vergrößerung um eine Gruppe erweitert werden. Auch im heurigen Sommer wird es wieder in Turnhallen ein Bewegungs program m für 6- bis 12-Jährige geben. Für weitere Schritte zur Realisierung eines Neubaus für das SonderpädagoInnsbruck i n f o r m i e r t : „Sie haben sich als Fa- gische Zentrum Siegmairschule werde ich milien-Stadträtin zum Ziel gesetzt, weiter am Be- mich besonders einsetzen." kenntnis Innsbrucks als eine familienfreundliche Stadt zu arbeiten. Wo liegen die Prioritäten für „Durch die Besiedelung der neuen Wohngebiete das laufende Jahr?" am ehemaligen Lodenareal und ab 2012 auch am Areal der Eugenkaserne wird die Kinderzahl in der S t a d t r ä t i n Mag.a C h r i s t i n e O p p i t z - P l ö Reichenau steigen. Gibt es hier schon Pläne?" r e r : „ W i r haben ein Arbeitsprogramm mit „Ja, die Erweiterung des Kindergartens, die zehn Punkten entwickelt, das die Wege aufWörndleschule wird um sechs Klassen verzeigt, die dafür sorgen, dass Kinder und Famigrößert und auch der Kindergarten Reichenau wird einen Zubau erhalten."

Bodenmarkierungen und Verkehrs-

,,Sind im laufenden Jahr neue Initiativen für die Jugend angedacht?" „Auch hier ist es mir ein Anliegen, mehr stadtteilbezogene Räume und Plätze für Jugendliche zu schaffen. Angedacht ist auch ein Jugendzentrum für Mädchen. Das v o r zwei Jahren im Sinne von sozialem Frieden und Miteinander initiierte Nachbarschaftsfest am letzten Dienstag im Mai soll heuer als Stadtteilfest am Tivoli stattfinden."

spiegeln sowie die Errichtung eines Geländers am Kalkofenweg möglich. W e i t e r e Anliegen sind verkehrsberuhigende

Maßnahmen

am

Fuchsrain sowie eine Neuregelung für die Arzler Osteinfahrt auf der Landesstraße von Rum kommend. Nach 20 Jahren sind im Vereinsheim A r z l nun einige

Renovie-

rungsarbeiten fällig. Einstimmige Zustimmung des Stadtteilausschusses fand das Vorhaben einer Generalsanierung. Für die Abhaltung von W e t t k ä m p fen und Festen am Arzler Fußballplatz w i r d ein Stromanschluss benötigt. Vizebgm. D r . Christoph Platzgummer versprach, sich um die Erledigung zu kümmern. Ein weiteres Wunschprojekt ist die Errichtung einer Schaftränke unterhalb des Hafelekars. Aufgrund eines Umbaus des Kreuzungsbereiches beim

Nova-Park

w i r d die Verlegung der dortigen Müllsammelinsel notwendig. Ein alternativer Platz wäre ein Grundstück der IIG ca. 50 Meter westlich gegenüber dem derzeitigen Standort. Der

Stadtteilausschuss

be-

schloss eine umfassende Prüfung der Optionen. ( M W ) www.stadtteilausschuss-arzl.at

„Gibt es auch heuer wieder spezielle geschlechtsund altersspezifische Aktionen?" „Ich denke z. B. an die .Lange Nacht des Fraulien gerne in Innsbruck leben und alles finden, enfilms' aus Anlass des Internationalen Frauwas sie zum Wohlfühlen brauchen. Kinder entages. Die Veranstaltung soll zur und Jugendliche brauchen gewisse Freiräume Bewusstseinsbildung beitragen. Mit der Verund trotzdem Geborgenheit und Ziele. Eltern teilung von .symbolischen Gehaltsscheren' bzw. Alleinerzieherinnen müssen unterstützt wollen wir auf die immer noch vorhandene werden, damit sie Familie und Beruf vereinSchlechterstellung der Frauen im Berufsleben baren können." hinweisen. Die Gesundheitstage im Rathaus (22723. April), die Aktion ,Unsere Berge für „Stichwort Kinderbetreuungseinrichtungen: Gibt es Innsbrucks Seniorinnen' (23./24. September) Verbesserungen, wo liegen die Schwerpunkte ?" und die Erholungsurlaube in Westendorf sind „Ein Schwerpunkt ist der weitere Ausbau der beliebte und gerne angenommene Fixpunkte. Kindergärten und Schülerhorte, wobei es für Mit der Fertigstellung der Universitätsstudie, die Familien wichtig ist, dass Betreuungsmögdie das Rollenbild der 40- bis 60-Jährigen belichkeiten in den Stadtteilen angeboten werleuchtet, werden w i r auch mehr auf die Beden können, um weite Wege zu ersparen. Ein dürfnisse dieser Altersgruppe eingehen Meilenstein ist bereits die Errichtung des mulkönnen." tifunktionalen Hauses für Kinder von zwei bis 14 Jahren in alterserweiterten Gruppen im S t a d t r ä t i n Mag.a Christine O p p i t z neuen W o h n - und Lebensraum Tivoli. KinP l ö r e r hat ihr Büro im ersten Stock des dergarten und Schülerhort sind ganzjährig Rathauses, Zimmer 1334, Eingang Mariageöffnet. Darüber hinaus gibt es alterserweiTheresien-Straße 18 (Lift). Familiensprechterte Gruppen in den Kindergärten Arzl, Instunde jeden Montag von 16 bis 17 Uhr, nerkoflerstraße und Peerhofsiedlung. Jugendsprechstunde zwischen 17 und 18 Das Konzept, Kinder schon ab zwei Jahren Uhr (Bitte um Voranmeldung). Vereinbaaufzunehmen, hat sich bewährt und bedeutet rungen für spezielle Termine unter Telefür viele Familien eine große Hilfe. Der komfon 5360 1334 (Verena Lautsch). Mail: plett erneuerte und ganzjährig geöffnete Christine. oppitz@magibk.at Schülerhort Kaysergarten mit einem fantastiStadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

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I N N S B R U C K INFORMIERT - M Ä R Z 2009

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SOZIALES

ISD-Bilanz: Bedarf an Heimplätzen steigt weiter I m vergangenen Jahr stieg die Z a h l der N e u anmeldungen für einen P l a t z in e i n e m W o h n u n d Pflegeheim d e r Innsb r u c k e r Soziale D i e n s t e G m b H (ISD) erstmals a u f m e h r als 720. „ D i e Situation ist akut", so Innsbrucks Sozial réfèrent Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger. 180 Innsbruckerlnnen sind derzeit außerhalb von Innsbruck untergebracht., Aus diesem Grund muss die bereits ge-

neue W o h n - und Pflegeheim Lohbach mit 128 Betten in Betrieb geht. Aber auch in den Jahren danach bleibt der Bedarf an Heimplätzen groß.

e i t H e r b s t 2007 w a r i m neuen W o h n - und Lebensraum a m Tivoli die Initiative „ G e m e i n schaft und K o m m u n i k a t i o n " (GeKo) aktiv.

Ebenfalls 2009 w i r d die Generalsanierung des Hauses A des Wohnheims Hotting abgeschlossen. Damit setzt Innsbruck die große Heimoffensive fort. Im letzten Jahr konnten bereits die W o h n - und Pflegeheime Tivoli und das generalsanierte W H Saggen eröffnet werden.

Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Innsbruck, des Studienganges Soziale Arbeit am MCI sowie der Wohnbauträger Neue Heimat T i r o l , MG und Z I M A hatten sich zum Ziel gesetzt, Menschen in ihrer neuen Lebenssituation und mit ihren unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen zu unterstützen.

Im Bereich der ambulanten Dienste vermittelte die ISD 2008 für 192 Personen eine H aus k r a n k e n pflege und für 175 Personen eine Haushaltshilfe. Eine Erfolgsgeschichte ist das Innsbrucker Menü Service. Seit 2001 wurde die Zahl der verkauften Portionen um 76 Prozent gesteigert. Mehr als 180.000 Essen wurden im vergangenen Jahr ausgeliefert. Insgesamt betreuen die rund 1000 ISDSozialreferent Vizebgm. DI Eugen Spren- Mitarbeiterinnen sieger und ISD-Geschäftsführer Dr. Hubert ben Wohnheime, zwei Innerebner. (Foto: £ Hohenauer) K i n d e r g ä r t e n , zwei Obdachlosenheime und die schlossene Station Bl im ambulanten Dienste. Diese Heim am Hofgarten überTätigkeiten sind für die A n gangsweise wieder in Begestellten oft mit körperlitrieb genommen w e r d e n " , chen und psychischen Beberichtet ISD-Geschäftslastungen verbunden, daher führer Dr. Hubert Innerstarten die ISD im heurigen ebner. Z u einer Entspannung wird es erst kommen, Jahr ein betriebliches Gesundheitsprojekt. (EH) wenn Ende des Jahres das

Innsbruck im Internet:

www.innsbruck.at 10

Gemeinwesenarbeit im Tivoli-Neu

„Das ist hervorragend gelungen, mein Dank gilt allen Beteiligten für ihren Einsatz", so Wohnungsstadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter bei der Abschlusspräsentation im W o h n h e i m Tivoli am 5. Februar. Drei Semester beschäftigten sich 17 Studentinnen im Rahmen des Studienganges Soziale Arbeit unter der Anleitung von Dr. Ingrid Wagner, Lehrbeauftragte am MCI, mit dem Thema „ G e r n ein w e s e n a r b e i t " . Durch die Umsetzung von

konkreten Projekten wurden die rund 1700 Bewohner im „ T i v o l i " in der ersten Wohnphase unterstützt. „Gemeinwesenarbeit ist ein wichtiger Bereich der sozialen Arbeit. Mit der Initiative wurde den Bewohnerinnen die Möglichkeit zu einer intensiven Nachbarschaftspflege geboten", so Dr. Ingrid Wagner. So stand z.B. 22 Wochen lang jeden Montag der Vormittag im Zeichen der Veranstaltung „Multimedia für Seniorinnen bzw. Senioren". „Unsere Gruppe ist stetig gewachsen, durch mehr Bekanntschaften hat sich ein größeres Heimatgefühl entwickelt", berichtete Elisabeth Neier von der Multimediagruppe. „ M i t diesem Pilotprojekt konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, die als Basis für weitere Projekte und Aktivitäten bei der Besiedelung künftiger Bauvorhaben eingesetzt w e r d e n k ö n n e n " , freut sich StRin Dr. Pokorny-Reitter über das erfolgreiche Resümee. ( M W )

V.l. Dr. Ingrid Wagner, Elisabeth Neier, Ekaterina Vasileva mit Sohn Anton und Wohnungsstadträtin Dr. Marie-Luise PokornyReitter. (Foto: M. Weger)

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2009


JUGEND

Gut betreut auch im Sommer in Kindergärten u n d Horten M i t sieben K i n d e r g ä r t e n und d r e i S c h ü l e r h o r t e n w e r d e n in I n n s b r u c k i m h e u r i g e n S o m m e r so v i e l e s t ä d t i s c h e Betreuungseinrichtungen wie noch nie geöffnet haben. „Damit reagieren wir auf die W ü n sche der Eltern, mehr Einrichtungen in den Stadtteilen zu öffnen", so Familienstadträtin Mag.a Christine Oppitz-

Plörer.

dern einen „Feriensommer in der Stadt" zu ermöglichen, so Oppitz-Plörer. Die Kindergärten und Schülerhorte haben vom 13. Juli bis 28. August geöffnet. Alle zehn Einrichtungen bieten Mittagessen an und verfügen über großzügige Freiflächen, der Schülerhort Kaysergarten sogar über ein Schwimmbad. Ergänzt wird das Sommerangebot durch den Ferienzug und die Öffnung der Turnhallen.

Plörer. Jährlich werden 35.000 € in Fortbildungsmaßnahmen und 40.000 € in pädagogische Projekte investiert. Den Eltern soll mit einem qualitätsvollen Betreuungsangebot die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert werden. „Die Stadt sieht in ihrem Leitbild Kindergärten nicht nur als erste außerfamiliäre Bildungseinrichtung, sondern auch als familienergänzende Betreuungseinrichtung." W i e der Familienbericht gezeigt hat, ist Innsbruck bei der Kinderbetreuung im Vergleich top. „ W i r ruhen uns aber nicht auf dem Erfolg aus, sondern versuchen im Sinne der Familien ständig Verbesserungen zu erreichen", so Stadträtin Oppitz-Plörer. Detaillierte Informationen über die Ferienbetreuung entnehmen Sie bitte der beigelegten Broschüre „Kiju Sommer 2009". (EH)

In den Osterferien und am Pfingstdienstag haben die Kindergärten Innerkoflerstraße, Tivoli und Lönsstraße sowie die Schülerhorte Domanigweg und Tivoli ganztags geöffnet. Insgesamt besuchen rund 2700 Kinder die zehn SchülerAmtsleiterin Mag.a Brigitte Berchtold und Die Preise Stadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer horte und 28 Kinderpräsentierten die Kinderbetreuungsangebotegärten der Stadt Inns}e-ssojp-uaipan>TMMM der Stadt Innsbruck. (Foto: £ Hohenauer)bruck. Im Bereich der }e - ssojp-uaLpan>|(gojU! Kindergärten bietet die zi - 8i z 9i i ze eg o "iai Z 3£ji?.i}sjaiped-|3i?ipiw Stadt eine Voll Versor„Die Erfahrungen zeigen, dass der gung. 220 MitarbeiterinBedarf an Sommerbetreuung groß ist", nen sorgen für die quaberichtet Amtsleiterin Mag.a Brigitte IB'SSOJP'MMM litätsvolle Betreuung. Berchtold vom A m t für Kinder- und je - uoe(î)zs - ssojp-uaipen>) „ W i r legen großen W e r t Jugendbetreuung. Im vergangenen Som0 - 9Z S t?9 / ZP ZS 0 "|91 p "JlsjejoijjatJnv ' r 'bsw auf Aus- und Fortbilmer besuchten 393 Kinder einen Kindung", betont Stadträtin dergarten, 231 einen Schülerhort. Mag.a Christine OppitzEs gehe vor allem darum, den Kin-

stehen Kopf! SSOÌKI uaipiRi

ZVAH3S

insn^e-do} puis ajejeo pun uaipn>| aiiw

Pläne und Visionen Auf Initiative von Kinder- und Jugendstadträtin Mag.a Christine OppitzPlörer besprachen die Leiter der vier städtischen Jugendzentren des Vereinsjugendhilfe Innsbruck im neuen Jugendzentrum Tivoli Erfahrungen und Projekte. Im Bild v.l. Jugendzentrumsleiter Stefan Deggenfellner (Pradl), Werner Sieber (Hötting-West), StRin Mag.a Oppitz-Plörer, Vereinsobmann Harald Schuster sowie die Leiter Mag. Norbert Leschinger (Skyline) und Dipl.-Päd. Matthias Windischer (Tivoli). v/ww.junges-innsbruck.at (Foto: E. Hohenauer)

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S3iunejsbun||3}snv sajdsun burmejsebneN uabaM

dDiieiio abj|euiu|3 :jejne>|sbunui|OM pun j a n e q j s n e H b u n ) i p v


47 Blumenfreunde konnten sich über den Gewinn einer Goldmedaille freuen.

(Fotos: M Weger)

Innsbrucker Garten- u n d Blumenfreunde ausgezeichnet A l l j ä h r l i c h w e r d e n i m R a h m e n eines Festaktes d i e G e w i n n e r i n n e n u n d G e w i n n e r des G a r t e n - u n d B l u m e n s c h m u c k w e t t b e w e r b e s ausgezeichnet. A m 4. Februar k o n n t e n i m G r o ß e n S t a d t s a a l i n s g e s a m t 230 M e d a i l l e n d u r c h Bürgermeisterin Hilde Zach und Grün r ä u m réfèrent V i z e b ü r g e r m e i s t e r D I Eugen S p r e n g e r ü b e r r e i c h t w e r d e n . Auch Stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer, Baudirektor DI Hubert Maizner und Vertreter des Gartenamtes sowie der T i r o l e r Gärtner wohnten der Veranstaltung bei. „Ein Dank gilt allen Garten- und Blumenfreunden. Ihre Arbeit ist für eine hohe Lebensqualität in unserer Stadt unverzichtbar", so Zach und Sprenger unisono.

Seit 1967 bedankt sich die Stadt Innsbruck bei Hobbygärtnern und Blumenfreunden, die mit ihrer Blumenpracht einen wesentlichen Beitrag zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen, mit Preisen und Auszeichnungen. Heuer wurden 47 Goldmedaillen, 152 Silbermedaillen und 31 Anerkennungspreise vergeben. Die Jury des Stadtgartenamtes hat zahlreiche Objekte begutachtet und bewertet. „ M i t dieser Feier möchten w i r für den Beitrag, den Sie durch

Ihre Arbeit zur Schönheit der Stadt leisten, Danke sagen", so der Leiter des Gartenamtes. Ing. Thomas Klingler. Die Stadt Innsbruck betreut über 133 ha Grünfläche, 11.500 Bäume sind im Baumkataster erfasst, und 80.000 Blumenzwiebeln sprießen alljährlich im Frühling im städtischen Grünraum. Weiters betreuen die 113 Mitarbeiter im Gartenamt 62 Spielund Parkanlagen und 38 Sportplätze. Eine besondere Ehre wurde Bürgermeisterin Hilde Zach zuteil. Sie wurde mit dem „Goldenen Ehrenzeichen der Tiroler Gärtner" ausgezeichnet. Obmann Peter Pfeifer und sein Stellvertreter Christian Jägerbauer überreichten die Auszeichnung und bedankten sich für das große Engagement der Stadt im Grünbereich. (MW)

Die Goldmedaillengewinner der Kategorie „ G a r t e n " : A r z l : Ingeborg Basti, Annemarie Krotthammer; Igls: Martha Gruber, Angela Bradi, Martha Mayregger, Lydia Schwaiger, Iris Wilfling; H ö t t i n g : Anneliese Holzer, Manya Lörting-Schuster; P r a d l : Waltraud Geliert, Helmut Liebhard; W ü t e n : Dr. Peter Kaltschmid, Ursula Kerber; S c h r e b e r g a r t e n Luigenstraße: Helga Reiter; S c h r e b e r g a r t e n Schusterberg: Manfred Forst; Schrebergarten A m r a s - E g e r d a c h : Monika Karrer; S c h r e b e r g a r t e n O s t e r f e l d : Margit Schnöller. Die Goldmedaillengewinner der Kategorie „ B l u m e n " : A m ras: Susanne Bock, Hanna Hofer, Birgit Hundsbichler, Mag. Ferdinand Neu und Annemarie Keil, Inge Rastner; A r z l : Monika Kircher, Frieda Löffler, Elisabeth Pernlochner, Gertraud Sparber; Innenstadt: Barmherzige Schwestern; Igls: Albert Astenwald, Gerda Schafferer, Edith Zimmermann; V i l i : Karin u. Hansi Eisendle, Wilhelmina Jenner, Martina Klingenschmid, Gabi Lechthaler, Bürgermeisterin Hilde Zach wurde mit dem Elisabeth Rofner; H ö t t i n g : Petra Angermaier, Hedy Auer, Martina Herskovits, „Goldenen Ehrenzeichen der Tiroler Gärtner" Petra Larcher, Anita Lechner, Gerlinde Nocker; P r a d l : Anni Hackhofer, ausgezeichnet, übergeben von Obmann Peter Pfeifer (I.) und seinem Stellvertreter Monika Hupfauf, Renate Oberhäuser; W ü t e n : Regina Mair; M ü h l a u : Hilde Christian Jägerbauer (r.). Lener, Ernst Waldner.

I N N S B R U C K I N F O R M I E R T - M Ä R Z 2009


DIE LANDESHAUPTSTADT S E R V I C E B E I L A G E Über 100: Dank guter Bergluft, Genen u n d Wein Die Jubilarin, die in der Senioren Residenz Veldidenapark w o h n t , freute sich über den Besuch und den farbenfrohen Blumenstrauß. „Meine stabile Gesundheit verdanke ich der guten T i r o l e r Bergluft", lächelte das Geburtstagskind, das 1905 in W i e n geboren w u r d e . Das Lesen der Tageszeitung, Bücher sowie kurze Ausflüge zählen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. „ E i n G l a s e r l W e i n ist die Milch der A l t e n " dass dieses „ R e z e p t " j u n g hält, beweist Frau Juliana K e l l e r . A m 16. Februar gratulierte Vizebgm. DI Eugen Sprenger der rüstigen Hun-

A m 4. Februar k o n n t e Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger Frau M a r g a r e t h e Krebs z u m 104. G e b u r t s t a g g r a t u l i e r e n . dertjährigen im W o h n h e i m Saggen. „ W e n n ' s mir so gut geht wie bisher, packe ich schon noch ein paar Jahre", so die Jubilarin. Jeden Tag liest sie die Zeitung - ohne Brille. Verantwortlich für das hohe A l t e r seien ihre guten Gene - beide Eltern wurden über 90 - und „alle Tag a Glaserl W e i n am A b e n d " . Frau Juliana Keller w u r d e am I I . Februar 1909 in St. Veit bei Graz geboren. Nach Innsbruck kam sie in den 30er Jahren, als sie A r b e i t in einer

Metzgerei fand. 1939 heiratete sie und w u r d e Mutter von zwei Söhnen und einer T o c h ter. Heute hat sie sieben Enkel und vier Urenkel. Ihren r u n den Geburtstag feierte sie ausgiebig mit ihrer Familie. Die Blasmusik spielte auf und am Tanzparkett beeindruckte sie mit einem Linkswalzer. Alleine einkaufen gehen, k o c h e n , w a s c h e n - alles kein P r o b l e m für Frau Hild e g a r d F i c h i e r . Das klingt nicht w e i t e r außergewöhnlich - w e n n man nichtwüsste,

dass sie am 18. Februar ihren 100. Geburtstag feierte. „ M i t W o n n e fahre ich mit der Elektrischen", beschreibt sie ihre regelmäßigen Ausflüge. Z u m Frisör geht es alle zwei W o c h e n . „Die müssen ja auch etwas verdienen", begründet Frau Pichler, die auch m i t 100 Jahren W e r t auf ein gepflegtes Äußeres legt. „Ich gehe leidenschaftlich gerne essen", t r o t z t sie dem M e n ü b r i n g dienst. „Geraucht habe ich nie", begründet sie i h r hohes Alter. (EH/NAS)

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wmum Aus Lidoe zum /MenscAen. 16 Std. Erste Hilfe Tageskurs Fr. 20. + Sa. 21. März Fr. 3. + S a . 4. A p r i l 8:00-12:00 u. 13:00-17:00 Uhr € 35,— inkl. Kurspaket, Kursort: Innsbruck Sillufer 3 Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger gratulierte den „Geburtstagskindern" Frau Margarethe Krebs zum 104. sowie Frau Juliana Keller und Frau Hildegard Pichler zum 100. Jubelfest, (V. I. n. r.) (Fotos: N. Saboor, E Hohenauer)

Frühjahrskonzert der Stadtmusikkapelle Amras Das Frühjahrskonzert der Stadtmusikkapelle Amras, das bereits zur Tradition geworden ist, findet am 2 7 . M ä r z um 20 Uhr im Congress Innsbruck - Saal T i r o l statt. U n t e r der Leitung von Kapellmeister Paul Bramböck und unter der regen Mitwirkung der Musikantinnen w u r d e ein Festabend der Blasmusik konzipiert, der auch im Zeichen des 80. Geburtstages von Andreas Bramböck und des 50. Geburtstages von Florian Bramböck steht. Mit einer Uraufführung der „Suite 1809" mit den Sätzen „Schweigen im Dezember, Feiern im August und Marsch durchs W i p p t a l " von Florian Bramböck k o m m t auch das Gedenkjahr ins Spiel. Kartenvorverkauf: Kartenhotline der Musikkapelle: 0699/81209143; E-mail: konzert(q)amras.at

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16 Std. Erste Hilfe Abendkurs 8 . - 3 0 . April jeweils Mi. u. Do. 20:00-22:00 Uhr kostenlos Kursort: Innsbruck Sillufer 3 Information und Anmeldung: www.roteskreuz-innsbruck.at schulung@roteskreuz-innsbruck.at Tel.: 0512 / 33 444

Lernen Sie helfen, aber richtig


BUNT GEMISCHT

Rathaus: Antrittsbesuch aus Wien u n d Mailand Indjein-Untersteiner ist als österreichische Generalkonsulin in Mailand Nachfolgerin von Eva Maria Ziegler. Gesandter D r . G e o r g Stillfried ist 2008 nach vier Jahren als österreichischer Botschafter in Kuwait zurück in die Heimat berufen w o r d e n . Eine enge Zusammenarbeit sowie ein reger Austausch gehörten zu den definierten Zielen beider Seiten. Insbes o n d e r e im Rahmen der A l p e n k o n v e n t i o n sei eine engere Zusammenarbeit möglich, um völkerverbindende, gemeinsame Standards zu finden, so Bürgermeisterin Hilde Zach. Auch hinsichtlich der aktuellen Problematik um die sogenannte „Marokkaner-Szene" sei ein EinGesandter Dr. Georg Stillfried, Bürgermeisterin greifen Italiens w ü n Hilde Zach und Generalkonsulin Dr. Theresa schenswert. (NAS) Indjein-Untersteiner. (Foto: N. Saboor)

Einen A n t r i t t s b e s u c h statteten der Abteilungsleiter für Südtirol und Südeuropa im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, Dr. G e o r g Stillfried, und Generalkonsulin Dr. jur. Theresa Indjein-Untersteiner Bürgermeisterin Hilde Z a c h a m 9. F e b r u a r a b .

Eine Institution geht in d e n verdienten Ruhestand Für Generationen von Frauen w a r die Wäscheboutique „ C h a r l o t t e " a m Marktgraben die Adresse für exquisite Wäsche.

Seka ihr Geschäft m i t Leib und Seele. „Sie ist eine Instit u t i o n " , zeigte sich Bürgermeisterin Hilde Zach bei einem Besuch am 19. Februar von der Geschäftsfrau angetan und Seit mehr als einem halben meinte: „Sie ist eine Wienerin, Jahrhundert betreibt die gedie der Provinz einen Hauch bürtige W i e n e r i n Charlotte von Verruchtheit gebracht h a t " WÊÊÊBB Nun, mit 81 Jahren, hat Frau Charlotte beschlossen, die Geschäfte bleiben zu lassen und etwas ruhiger zu treten. „ M i r t u t das Herz w e h " , gibt sie zu. „Zahlreiche Frauen sind an mich herangetreten, dass ich sie zum Weitermachen überreden soll", so Bgm. Zach. Doch Charlotte geht nun in den verdienten Ruhestand. Bis es aber so weit ist, besteht Schwerer Abschied: Charlotte zeigte beim Totalabverkauf noch die Bürgermeisterin Hilde Zach ein paar ihrer exquisiten Stücke, die es Möglichkeit, schöne Stücke günstig zu erwerben. (EH) nun im Ausverkauf gibt

Bio-Frühstück im Wohnheim Reichenau A n jedem ersten Sonntag i m M o n a t w e r d e n die Bew o h n e r i n n e n des I S D W o h n h e i m s Reichenau z u m Frühstück m i t außergewöhnlichen Spezialitäten verwöhnt.

scher Betriebe sind überzeugende A r g u m e n t e : „Mir schmeckt Bio einfach viel besser", freut sich Heimbewohnerin Hedwig Tragseil. Nachdem sich die Marke im Lebensmittelhandel etabliert hat, sollen hinkünftig weitere Gas-

In Zusammenarbeit mit BIO v o m BERG, die Marke der T i r o l e r Bergbauern, w i r d regelmäßig ein Tiroler BioFrühstück aufgetischt Dazu gehören Bio-Äpfel aus Inzing, Bio-Eier aus W ö r g l und Bio-Korbkäse aus Kolsass. „ W i r verfolgen das Ziel, durch ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot die Geschmacksempfindung und die Freude Bio schmeckt einfach besser Maria Casari, am Essen unserer BewohDI Wendelin Juen, Heinz Gstir und ner aufrecht zu erhalten", Hedwig Tragseil. (Foto: MedienwerkstattICarli) so Diätologin Birgit Thaler. Nicht nur die schonende Bet r o n o m i e b e t r i e b e , Kantinen handlung von Pflanzen und bzw. Großküchen mit ProTieren, der Schutz der U m dukten von B I O v o m BERG w e l t und die Stärkung heimibeliefert w e r d e n . (NAS)

Aus Alt mach Neu: Nähen für alle! O b nähen oder häkeln, ob alte Socken flicken oder neue Pullover stric k e n - a l l das ist seit S o m m e r 2008 i m ISD-Sozialr a u m in d e r Dreiheiligenstraße erlernbar. Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger stattete der kleinen Werkstatt am 5. Februar einen Besuch ab. „Eine wertvolle Hilfestellung für Menschen, die sich handwerklich betätigen möchten", kommentierte Sprenger das Angebot. Die Gruppe ist für Menschen gedacht, die gerne nähen lernen möchten oder sich als Hobbyschneider weiterentwickeln möchten. „Frauen und Männer, egal in welchem Alter, sind herzlich eingeladen", so Schneidermeisterin und Projektleiterin Anni Wurzinger. Treffpunkt

ist jeden letzten Donnerstag im Monat von 15.30 bis 17 Uhr in der Dreiheiligenstraße 9. Die Teilnahme ist kostenlos! Infos bei Anni Wurzinger, 06506418639. (NAS)

Das kleine Model Florine präsentiert eine von Anni Wurzinger selbst gemachte Winterjacke. Links ihre Mutter Alexandra Schröder, rechts Vizebgm. DI Eugen Sprenger.

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D

Das Rathaus als Spielplatz W o für gewöhnlich die Gemeinderäte tagen, haben am (schulfreien) 19. M ä r z die Kinder das Sagen. D e r Plenarsaal im 6. Stock des Rathauses verwandelt sich für den SpieleTag „just 4 f u n " in einen großen Spielplatz. A u f Initiative des Referats Frau, Familie, Senioren erw a r t e t Kinder von sechs bis 15 Jahren von 8 bis 16.30 U h r die ganze W e l t der Spiele. Und dann heißt es: „Gemeinsam m i t Looping

Louie fliegen w i r durch das Rathaus - mit Alißaba suchen wir Goblin's Gold - verflixxt, ob uns Los banditos die Mittagsjause klauen?- Lotti Karotti und der zerstreute Pharao begleiten uns in den Nachmittag - w i r tanzen Twister - und am Ende ist uns allen klar — w e can't stop!" Damit der kleine Hunger die Spielfreude nicht verdirbt, bitte eine Jause mitnehmen! Anmeldungen unter Telefon 5360-4204. (EH)

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Innsbrucker Spielbusfest Kinder im Alter von e i n b i s 12 J a h r e n können sich am Sonntag, 22. M ä r z , beim Innsbrucker Spielbusfest austoben! Das Fest findet von 12 bis 15 Uhr im Rapoldipark statt und ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Spielbus

^ O N D E S * ^

URSULINEN

D e r Freundeskreis der Ursulinen lädt z u m Frühlingsfest Samstag, 2 1 . März 2009, Beginn 16.00 Uhr, W R G Ursulinen, Fürsten weg 86 Gastreferentin: Dr. W a l traud Fuchs-Mayr, Leiterin der Abteilung JUFF/Land Tirol

der Kath. Jungschar und dem Spielmobil der Kinderfreunde Tirol.

Der Nachtwächter zieht durch die Stadt Im März/April lässt das FerPedes-Team, jeweils am Mittw o c h , den N a c h t w ä c h t e r durch die Stadt ziehen.

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M i t t w o c h , 4. M ä r z , 19 U h r : Lesung von Irene Prugger, G e o r g Aichinger und Julia R h o m b e r g Trägerinnen des Preises der Stadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen 08. Mit einer Einführung von Carolina Schutti, Eintritt frei! Freitag, 20. März, 19 U h r : Publikumsdiskussion i m Rahmen der A k t i o n „Innsbruck liest" Am Podium die Mitglieder der Jury Harald Klauhs, Jürg Amann und Christa Kofier, die wissenschaftliche Leiterin Doris Eibl und die Autorin bzw. der Autor Moderiert von Anna Rottensteiner

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Stadtbücherei

Innsbruck

Colingasse 5a, Tel. 53 60-14 98; Montag 14 bis 19 Uhr; Dienstag bis Freitag durchgehend von 10 bis 17 Uhr stadtbuecherei@magibk.at

"

emil" lässt kleine Kinder Künstler werden

„ N u r Künstler und kleine K i n d e r sehen das L e b e n , w i e es i s t " , e r k a n n t e bereits H u g o von Hofmannsthal. Die Kinderkrippe „ e m i l " hat sich dieses Sprichwort zu Herzen genommen und seine VAbis 3-jährigen Kinder zu kleinen Künstlern werden lassen. Im Fokus stand das Experimentieren mit Farben und das Herausfinden, wie viele Farbschattierungen Farben haben können, wenn man sie mit W e i ß oder Schwarz mischt. Mit großen und kleinen Pinseln, Schaumstoffstempeln, Rollen, Struktur paste und Spachteln ging es ans W e r k . „Jedes Kind konnte selbst entscheiden, wie es sein Gemälde gestalten will", so Krippenleiterin Marina Marinelli. Im Büro von Frauen im Brennpunkt am Marktgraben 16 können die Bilder mon-

Mit Hellebarde, Laterne und großem H u t geht er auf seine nächtliche Tour. Bei dieser Stadtführung der anderen A r t werden hintergründige Geschichten vom Leben „anno dazumal" lebendig. T e r m i n e : 4., I L , 18. und 2 5 . M ä r z sowie I . und 8. A p r i l . T r e f f p u n k t 19 U h r beim Stadtturm. Dauer eine Stunde. Einzelticket 10 € . A n meldung nur für Gruppen notwendig. Telefon 57 50 89.

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tags bis freitags von 8 bis 12 Uhr - nach telefonischer Vereinbarung unter 20303 I — besichtigt werden. Die Ausstellung ist bis Mitte April zu sehen. Die Kinderkrippe „ e m i l "

Die erste Vernissage: Julian Suitner und Ehern vor seinem blauen Kunstwerk. (Foto: N. Saboor)

in der Kajetan-Sweth-Straße I ist von 7.30 bis 14 U h r geöffnet und hat die Möglichkeit zum Schnuppern, wenn man auf der Suche nach einem Betreuungsplatz ist. (NAS)

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AMTLICHE MITTEILUNGEN

Eheschließungen Veröffentlichung

erfolgt mit Zustimmung der Ehepaare

Haci Yusuf Kaya, Innsbruck, und Joanna Malgorzata Bielawska, Ostermundigen/ Schweiz (14.1.) Goran Vuletic, Innsbruck, und Melanie Nisandzic (14.1.) Thomas Franz Gschwentner, Innsbruck, und Monika Anna Maria Starjakob (17.1.) Thomas Friedrich Resch, Völs, und Mag.rer.nat. Karola Anna-Maria Franziska G r o t h (17.1.) Dr.med.univ. Philipp Chri-

stoph Kuno Hörmann, Völs, und Nathalie Steiner, Innsbruck (23.1.) Bernhard Forcher, Innsbruck, und Tamara Anna Egger (24.1.) Robert Johann Werner W e n g e r , Innsbruck, und Petra Bertalan (31.1.) Roland Aufschnaiter, Innsbruck, und Nicole Manuela Eberhard (7.2.) Markus Walter Kotier, Innsbruck, und Jolanda Paula W i t t i n g , Ziri (7.2.)

Geburten Veröffentlichung

erfolgt mit Zustimmung

Minna A l e e m (17.11.) Tu Wen Jing Liu (19.11.) Nikolas Johannes T h ö n i (6.12.) Mina M o h a m a d i (14.12.) SaraSahin (20.12.) Renée A d o m a k o (21.12.) Emanuel Messner (22.12.) Leonides Felix Nikolaus Pallw e i n - P r e t t n e r (22.12.) Uli Stamenova (22.12.) Flora Katharina Herta W a t schinger (24.12.) Elias Valentin Leon Peter Dobeinigger (25.12.) Braden Stephen Guolla (26.12.) Natalie H o t t e r (27.12.) Angelina Denes (27.12) Alina Sophie Anselma T r a m posch (29.12.) Kira Ivana Elisabeth Kunczicky(30.l2.) Tarik Foric (31.12.) Amy O b e r t a u t s c h ( I. I.) Felix Gernot Haslacher (2.1.) Simon Naschberger (2.1.) Iskender A l t u n t a s (2.1.) Fabian Daniel Spiß (4.1.) Severin Meinrad Ivanusch (5.1.) Andra N e u n e r (5.1.) Anastazia Carevic (6.1.) Mert Ali Ç e t i n (6.1.)

der Eltern

Maria Josefa Schlacher (6.1.) Emma Jäger (6.1.) Magdalena Maria Hell (7.1.) Safiya I b r a g i m o v (7.1.) Berrà Nazmiye Kamiloglu (7.1.) Hanna Lederle (8.1.) Nora Elisabeth Matuella (8.1.) Angelina Redmann (8.1.) Simone Riepler (8.1.) Christoph Alexander S ü r t h (8.1.) Resul Unlü (8.1.) Batuhan D e m i r e l (8.1.) Noah A u e r (9.1.) Julia Kink (9.1.) Lisa Daniela M e t t l e r (9.1.) Carolina Anna N e u w i r t h (9.1.) Elena Alexandra O b e r s t e i ner (9.1.) Laura Erika Silier (9.1.) Diana Daniela Saurer ( 10.1.) Ali Efe Borucu (10.1.) Helena Nike Marie Jeller (10.1.) Kevin Albert Juen ( 10.1.) Sophie Marie Elisa M a t t l e (II.I.) Dominic Benjamin Bachler (11.1.) Lena Kircher (I 1.1.) Luca Davide De Lucia ( 12.1.)

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Laura G u t w e n g e r (12.1.) Theresa Barbara Längle (12.1.) Schirin Jolie H a ß l w a n t e r (12.1.) Julia Anna Klingler (12.1.) Anna Katharina Lampacher (12.1.) Görkem S e i e n (13.1.) Gregor Konstantin U n t e r rainer (13.1.) Celine Chantal Rottensteiner (13.1.) Sandrina Ingrid Hildegard Gfäller(l3.l.) Samuel Adrian Helaku Kelderer(l3.l.) Theo Peter H i ß m a y r ( 14.1.) Julia Miriam Janisch (14.!.) Hamid Ahmed A b d e l (14.1.) Benedek Bartalovics ( 14.1.) Simon Leon Rieger (14.1.) Emma Johanna Geisler (14.1.) Lorenz Werner Geisler (14.1.) Julius Manfred Gassner (15.1.) Elisa Lener (15.1.) Tobias L e p p e r t (16.1.) Emily Seelaus (16.1.) Johannes Gottfried Emil Speckle (16.1.) Leo Unterasinger (16.!.) Habil Ç i t a k ( 16.1.) Simon Ludwig Josef Seitner (16.1.) Vincent Josef Lorenz ( 17.1.) Moritz Raneburger (17.1.) Johanna Marianna Schlechtleitner (17.1.) Zoe Stöffler (17.1.) IpekSu Ö z t ü r k ( l 7 . l . ) David Fabian Brantner (18.1.) Evin Rashid (18.1.) Lea Eveline N i e d e r k o f l e r (19.1.) Lorena Falbesoner ( 19.1.) Lea Lanbach (19.1.) Christina T h a u r e r (19.1.) Victoria T h a u r e r (19.1.) Emir Baki M u t l u (19.1.) Sophia Katharina Nagler (21.1.) David Emanuel Schieferer (21.1.) Marcella Schinagl (21.1.) Marco Volderauer (21.1.) Valentina Volderauer (21.1.) Valerie Anna A r n o l d (22.1.) Laura Früh (22.1.)

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AMTLICHE MITTEILUNGEN/NACHRUFE A m Beginn der Gemeind e r a t s s i t z u n g a m 2 9 . Jänn e r s t a n d das G e d e n k e n a n z w e i m i t d e r S t a d t Innsbruck eng verbundene Persönlichkeiten. Bürgermeisterin Hilde Zach erinnerte, dass am 13. Dezember vergangenen Jahres P r o f e s s o r A n t o n H e l l nach kurzer schwerer Krankheit im 88. Lebensjahr gestorben ist. Prof. Hell wirkte über viele Jahre als Musiker im Innsbrucker Symphonieorchester mit. A b e r nicht nur als Musiker hat er dem Symphonieorchester gedient. Als Betriebsratsobmann hat er in entscheidender Weise zur Lösung vielfältiger, den Klangkörper betreffender Fragen beigetragen. Seine besondere Beziehung zur Jugend kam durch die Lehrtätigkeit an der Musikschule und am Konservatorium zum Ausdruck. Prof. Hell war auch Obmann des 1958 gegründeten „Innsbrucker Bläserensembles". Die Stadt Innsbruck würdigte die Verdienste des Verstorbenen mit der Verleihung des Kulturehrenzeichens. GR. Franz Xaver Gruber gedachte A l t - G e m e i n d e r ä t i n H e r t a G rasi, die am 9. Jänner im 87. Lebensjahr nach langer und mit großer Geduld ertragener Krankheit gestorben ist. Herta Gras! gehörte vom 20. Oktober 1977 bis zur Wahl am 24. September 1989 dem Innsbrucker Gemeinderat an und war Mitglied zahlreicher Ausschüsse. Im Gemeinderatsclub w a r sie bereits seit 1971 in ihrer Eigenschaft als Stadtleiterin der ÖVP-Frauenbewegung aktiv. Herta Gras! war eine ganzheitliche Persönlichkeit mit Interesse für jede A r t von Politik im Großen wie im Kleinen. V o m Land Tirol wurde sie vor allem für ihren langjährigen Einsatz für Frauen, Mütter, Familien, Kinder und Seniorinnen

und durch eine Reihe v o n Gute-Nacht-Geschichten für Kinder, die in der Sendereihe von Radio Tirol „Das Pech-

wurden. Gerade auch die kleinen Dinge im Leben, die Geschichte oder Geschichten machen, hatten es ihr angetan, und sie verstand es wunderbar, daraus Erzählungen zu machen.

mandi k o m m t " ausgestrahlt

(WW)

I m Gedenken 1986 mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet. In der Öffentlichkeit bekannt wurde sie vor allem auch durch ihre „Sendungen für die Frau"

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(II.) Margot Maria P l a t z e r , 67 (5.I.) Ferdinand Josef Rier, 67 (5.1.) Leopold Manfred A n g e r e r , 49(5.1.) Barbara V i d g a y , 95 (5.1.) Hilda Juliana M ü l l e r , 86(7.1.) Heinrich Rudolf H u b e r , 78 (7.1.) Hermine Adele U l l r i c h , 95 (7.1.) Josef V o c k e n h u b e r , 80 (7.1.) Margaretha Paula Gisela B r u n n e r , 86 (8.1.) W a l t e r S t e i n l e c h n e r , 98 (8.1.) Maria S a u r w e i n , 49 (8.1.) Herta G r a s l , 86(9.1.) G e r t r u d P a n w i n k l e r , 67 (9.1.) Anna W a r m e r , 89 ( 10.1.) Maria Anna Aloisia B r u n n e r , 94(10.1.) Herlinde Johanna H e c h e n b e r g e r , 76(10.1.) Paulina K o f i e r , 97(10.1.) Anselma T r a m p o s c h , 57 (11.1.) Ruth Mathilde K o f i e r , 93 (II.I.) Charlotte Berta Z e i s l e r , 83 (II.I.) Engelbert Jakob H e r r n e g g e r , 45(13.1.) Hildegard S c h w e i g e r , 8 0 (13.1.) Anna M i c h l m a y r , 97(13.1.) Herbert Johannes Petrus H a t z i , 78(14.1.)

Maria H e i n z , 57(14.1.) Karl Ernst P e c h l a n e r , 77 (14.1.) Margareta U n t e r t h u r n e r , 79 (14.1.) Reinhard Peter K r a i n e r , 61 (14.1.) Bruno Robert G r o s s m a n , 96 (15.1.) Gerhard Paul P o s t l e r , 88 (15.1.) Oswald Alois S t e i n l e c h n e r , 87(15.1.) Friedrich F e r k , 67(15.1.) Grete Käte F r i t z , 98 ( 15.1.) Alfons Josef Juen, 81 (15.1.) Elisabeth Friederika M a y r , 91 (15.1.) Ingeborg Margarete Jansen, 69(15.1.) Ing. Peter M a y r , 47 ( 16.1.) Anna W a f f l e r , 81 (16.1.) Anna Luise v a l e r , 85 ( 16.1.) Erwin Franz K ö p f l e , 81 ( 17.1.) Siegrid Egger, 69 ( 18.1.) Heribert Alois M ü l l n e r , 64 (18.1.) Dr.med. Eleonore P u r t s c h e l ler, 87 ( 18.1.) W a l t e r Johann Z u n g , 80 (19.1.) Peter P a r t l i c , 56 (20.1.) Karl Matthias Oskar Z ö t t l , 80 (20.1.) Friederika Cäcilia P e e m ö l l e r , 90(21.1.) Dr.med.univ. Johann Josef W i e n i n g e r , 81 (21.1.) Mario Josef Manuel S c h m e l z e r , 23 (21.1.) Franz M a y e r , 75 (21.1.)

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W e r n e r Alfred S t ö g e r , 67 (22.1.) Ing. Josef Fussi, 79(23.1.) Viola Anna E i s e n b a c h e r , 64 (23.1.) Notburga G s t i r , 92 (23.1.) Dr.iur. Josef S o l d e r , 97 (24.1.) Helmuth M a y e r , 67(24.1.) Theresia Irmengard K o f i e r , 91 (24.1.) Dr.phil. Robert Josef Maria Franz A n t o n W i n k l e r , 84 (25.1.) Anna K a i s e r . 96 (25.1.) Ali K o c , 23(25.1.) Maria Adelheid F u m a n e l l i , 93(26.1.) Hertha A l b e r t , 84 (26.1.) Bernd Hermann F e r n e r , 45 (26.1.) Eugenia Elisabeth P r ü n s t e r , 95(27.1.) Auguste Alma S o n n l e i t h n e r , 89 (29.1.) Gerald Christian S e c h b e r g e r , 52(30.1.) Barbara S a x l , 88 (30.1.) Marianna G a l l o p , 96 (31.1.) Erwin Michael K l e c k e r , 49 (31.1.) Gertrude T a u s c h , 86 (31.1.) Johanna Rita Maria S e e b a c h e r , 94 ( 1.2.) Anton S c h w a b , 80 ( 1.2.) Frida Z e n o n i a n i , 84 ( 1.2.) Karoline Maria T r i e n d l , 92 (2.2.) Irmgard Marie H e g e r , 90 (2.2.) Alois Erich N e u m a y r , 73 (2.2.)

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D I E STADTPLANUNG INFORMIERT

Flächenwidmungs- und Bebauungspläne D e r G e m e i n d e r a t der Landeshauptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung a m 29. Jänner 2009 die Auflage der folgenden Entwürfe beschlossen: E n t w u r f des Ö r t l i c h e n (als teilweise oder gänzliche der Hangstufe am Lohbach, zeit von 8 bis 10 Uhr eingeholt Raumordnungskonzeptes Änderung der Teilflächenwidzwischen Lahntalweg im Weswerden. Nr. H W - Ö I 9 , Höttingmungspläne Nr. HW-FI, ZNr. ten und Höttinger Rain im Personen, die in der GeW e s t , Bereich südlich Karl2645; Nr. HW-F9, ZNr. 2984; Osten, mit Ausnahme des Bemeinde einen Wohnsitz haben, Innerebner-Straße, westlich Nr. HW-F 16, ZNr. 3393; Nr. reichs unterhalb von St Georg und Rechtsträger, die in der Nocksteig (als Änderung des HW-F22, ZNr. 3615; Nr. HW(teilweise als Änderung des Gemeinde eine Liegenschaft Örtlichen RaumordnungskonF23, ZNr. 3640; Nr. HW-F25, Bebauungsplanes Nr. 66/be, oder einen Betrieb besitzen, zeptes 2002, ZNr. 4000) (gem. ZNr. 3770) (gem. § 36 Abs. I ZNr. 3641) (gem. §56 Abs. 2 haben das Recht, bis späte§ 32 TROG 2006) und 2 sowie § 107 Abs. 3 TROG 2006) stens eine W o c h e nach Aufgrund aktueller Erhebungen TROG 2006) Es erfolgt eine planungsrecht-Ablauf der Auflegungsfrist werden die Festlegungen dem eine schriftliche Stellungnahme Es erfolgt eine planungsrecht- liche Neubearbeitung eines großen jetzigen Widmungsbestand samt liche Neubearbeitung eines großen Teilbereiches von Hötting-West zum Entwurf abzugeben. einer geringfügigen Neukonfigu- Teilbereiches von Hötting-West mit der Festlegung von Verkehrs- Beschlossen wurde zurierung der Baulandgrenze westlich hinsichtlich der Flächenwidmung flächen und Bebauungsregeln, imd e m : Entwurf des Örtlichen des Nocksteiges angepasst dem Bestand entsprechend. Wesentlichen dem Bestand ent- Raumordnungskonzeptes Nr. Entwurf des Flächenwidsprechend und mit detaillierten HW-ÖI6, Hötting-West, BeEntwurf des Allgemeinen mungsplanes Nr. HW-F32, Höhen- sowie Dichtebeschrän- reich Kranebitten, zwischen Bebauungsplanes Nr. H W Hötting-West, Bereich zwikungen. B5, Hötting-West, Bereich des Klammbach, Inn, Landesstraße schen Lahntalweg und Allergewidmeten Baulandes nördlich B-171, westlich Leopold-KneE n t w u r f des Ergänzenheiligenhöfe im Westen, der Hangstufe am Lohbach, belsberger-Weg den Bebauungsplanes N r . Schneeburggasse und Höttinger zwischen Lahntalweg im WeSA-B2/3, KG Innsbruck, BeFlächenwidmungsplanentwurf Rain im Osten und der Hangsten und Höttinger Rain im reich zwischen Falkstraße, Sie- Nr. HW-F3I, Hötting-West, stufe am Lohbach im Süden Osten, mit Ausnahme des Bebererstraße, Claudiastraße, Bereich Kranebitten, zwischen reichs unterhalb von St. Georg Ing.-Etzel-Straße und KapuziKlammbach, Inn, Landesstraße (teilweise als Änderung des nergasse (als Änderung der B-171, westlich Leopold-KneBebauungsplanes Nr. 66/be, Bebauungspläne Nr. SA-B2 belsberger-Weg ZNr. 3641) (gem. § 56 Abs. I teilweise, ZNr. 3573 und Nr. Flächenwidmungsplanentwurf TROG 2006) und Entwurf SA-B2/l,ZNr. 3644) (gem. § Nr. RE-F7, Reichenau, Bereich des Ergänzenden Bebau56 Abs. 2 TROG 2006) Mozwischen Reichenauer Straße, ungsplanes Nr. H W - B 5 / I , dell. Hegnerstraße, Radetzkvstraße, Hötting-West, Bereich des geFür die geplanten Umbau- und Langer Weg, Gumppstraße. widmeten Baulandes nördlich Neubaumaßnahmen am Messe- Andechsstraße, Klappholzstraße areal werden die planungsrecht- und Kragvoglstraße lichen Voraussetzungen geschaf- Allgemeiner Bebauungsplanfen. entwurf Nr. RE-B6, Reichenau. Bereich zwischen Reichenauer Entwurf der Schutzzone N r . 5, Am ras (gem. § 8, Stadt- Straße, Burghard-BreitnerStraße, Hegnerstraße. Radetzund Ortsbildschutzgesetz kvstraße, Gumppstraße, GrünSOG 2003) Es erfolgt eine Neubearbeitungzone südlich der Andechsstrader Schutzzone auf der Basis ße, Klappholzstraße und Krades Stadt- und Ortsbildschutzge-voglstraße setzes - SOG 2003 Ergänzender BebauungsplanDiese Entwürfe sind während entwurf Nr. RE-B6/1. Reichender Amtsstunden im Stadtmaau, Bereich zwischen Reichengistrat Innsbruck in den Schau- auer Straße, Burghard-Breitkästen der Magistratsabteilung ner-Straße, Hegnerstraße, RaIII / Stadtplanung einsehbar. detzkystraße, Gumppstraße, Die Auflegung der Entwürfe Grünzone südlich der Andechserfolgt vom 9. Februar bis straße, Klappholzstraße und einschließlich 9. März 2009. Kravogl straße. Informationen zu den aufFür den Gemeinderat gelegten Entwürfen können Dipl.-Ing. Maizner e.h. während der ParteienverkehrsBaudirektor

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Die weibliche Seite des Kinos in der langen Nacht des Frauenfilms Bereits zum achten Mal lädt das städtische Referat Frau, Familie, Senioren ins M e t r o pol-Kino zu diesem frauenspezifischen Kinoevent. Anlass ist der Internationale Frauentag am 8. März. „So wie sich in Filmen die Bilder bewegen, sollte sich auch unsere Gesellschaft hin zur Gleichheit der Geschlechter bewegen", ist Frauenstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer der Meinung. Bis Mitternacht werden ausgewählte Filme über die Leinwände flimmern. D e r Eintritt beträgt für jeden Film 3 € . Bei „ O h , w i e schön ist Panama" und „ D i e drei Räu-

))

E l f F i l m e f ü r J u n g u n d A l t r u n d u m das T h e m a „ F e m i n i s m u s " machen auch heuer die „ L a n g e N a c h t d e s F r a u e n F i l m s " a m 7. M ä r z z u e i n e m a u ß e r g e w ö h n l i c h e n cineastischen Ereignis.

7. März 2009 LangeNachtdesFrauenFilms

Eine Veranstaltung der Stadt Innsbruck zum Internationalen Frauentag

STADT

Bei „ O h , w i e schön ist Panama" und „Die drei Räuber" haben Kinder in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt!

INNSliRl

b e r " haben Kinder in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt. Eine süße Überraschung für

U h r im oberen Barbereich. P r o g r a m m : 14.10 U h r „ O h , wie schön ist Panama", 15 U h r „ D i e drei Räuber", 15.30 „Bibi Blocksberg", 16.30 U h r „Max Minsk/ und ich", 17.30 U h r „ A . R . O . G " , 18.15 U h r „Persepolis", 20 U h r Eröffnung, 20.30 U h r „Sukkar Banat - Caramel", 20.30 U h r „ O r l a n d o " , 22.15 U h r „ W a t e r " , 22.15 U h r „Irina Palm".

die lange Kinonacht verteilt die Stadt Innsbruck bei der offiziellen Eröffnung ab 20

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Innsbruck liest" 10.000 Gratis-Bücher

Z u m sechsten Mal veranstaltet das städtische Kulturamt die erfolgreiche Literaturinitiative „Innsbruck liest". Die A k t i o n startet am 12. M ä r z um 20.15 Uhr mit einer Autorenlesung im ORF T i r o l

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M i t d e r V e r t e i l u n g v o n 10.000 G r a t i s - B ü c h e r n und e i n e m literarischen R a h m e n p r o g r a m m r ü c k t das L e s e n i m M ä r z w i e d e r in d e n M i t t e l p u n k t des S t a d t g e s c h e h e n s . Kulturhaus. A u t o r und Buch bleiben bis 10. März eine Überraschung. Die Verteilung der Bücher findet ab 13. M ä r z an folgenden Plätzen statt Stadtbücherei Innsbruck (Colingasse 5a), IKBKundencenter (Salurner Straße I I ) , IKB-Recyclinghof (Rossaugasse 4a), alle RLB-Bank-

stellen in Innsbruck-Stadt, die Buchhandlungen Golf-Verlag (Grassmayrstraße 8), Morawa (Anichstraße 5), Phönix (Marktgraben 21), Studia (HerzogSiegmund-Ufer 15), Thalia (Museumstraße 4), Tyrolia (Maria-Theresien-Straße 15), W i e derin (Sparkassenplatz 4), T T Aboservice in den Rathaus

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Galerien, IVB-Bus in der M u seumstraße mit Signierstunde (Platz v o r dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum). Die Bücher werden gesponsert von der IKB A G , Raiffeisen-Landesbank T i r o l A G , Land T i r o l , IVB und Stubaitalbahn G m b H sowie W i r t schaftskammer T i r o l , Buch& Medienwirtschaft. Infos: D r . Karin Zangerl, Referat Kultur - Konzepte und V e r a n s t a l t u n g e n , T e l . 5360-1651. (EH)

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STADTLEBEN

Musikschule: Musik von u n d für die J u g e n d Viel U n t e r h a l t u n g und Lehrreiches bietet die Musikschule der Stadt Innsbruck i m März.

Ausschließlich für Schulklassen finden am 17. u n d 18. M ä r z , jeweils um 8 Uhr, 9.30 Uhr (reserviert für Innsbrucker Volksschulen) und I I Uhr, im Saal des T i r o ler Landeskonservatoriums (PaulHofhaimer-Gasse), Konzerte mit „Archipelago" statt.

Klassenweise Reservierungen für die Konzerte Bürgermeisterin Hilde Zach mit den Siegern des um 8 U h r und I I Wettbewerbs „Musik in kleinen Gruppen" im letzten U h r erbeten unJahr. (Foto: Musikschule Innsbruck) ter: Musikschule der Stadt Innsbruck, Innrain A m Sonntag, I . M ä r z , fin5, 6020 Innsbruck, Telefon det „ M u s i k i n k l e i n e n ( M o n t a g bis D o n n e r s t a g ) G r u p p e n " , ein W e t t b e w e r b 585425-105 oder per E-Mail: des T i r o l e r Blasmusikverbanthomas.zeiler@magibk.at des, statt. A b 15 Uhr stellen oder wolfram.rosenberger@ sich insgesamt 15 Holz- bzw. magibkat Blechbläserensembles aus dem Musikbezirk Innsbruck-Stadt Das von den Lehrern der einer Jury. D e r W e t t b e w e r b Musikschule Innsbruck Andreas sowie die Verleihung der U r Lackner, Thomas Steinbrucker kunden um 19.30 U h r gehen und Gerd Bach mann, initiierte im Vortragssaal der MusikEnsemble , Archipelago" hat es schule Innsbruck über die sich zur Aufgabe gemacht, durch Bühne. D e r Eintritt zu dieser A u f t r i t t e , Beratungen und Veranstaltung ist frei! Workshops Musik in ihrer Vielfalt zu vermitteln. Archipel bedeutet eine Gruppe von Inseln einschließlich Teilen von Inseln, dazwischen liegende Gewässer und andere natürliche Gebilde, die so eng miteinander in Beziehung stehen, dass diese eine geographische, wirtschaftliche und politische Einheit bilden. Diese Definition von „ A r c h i p e l " bzw. „Archipelago" (engl, für Archipel) spiegelt den Kerngedanken der Gruppe, deren Mitglieder aus Amerika und Wenn viele kleine „Musikinseln" eine Einheit bilden: Europa stammen, Archipelago für Schulklassen am 17. und 18. März. (Foto: Archipelago) wider. (MAS) Der „ P r i m a la Musica Landeswettbewerb 2009" findet v o m 12. bis 2 0 . M ä r z in Imst statt. Von der Musikschule Innsbruck werden heuer insgesamt 47 Schülerinnen daran teilnehmen.

AbendMusic - - Lebensmusik: Quelle der Lebenskraft D i e h e i l e n d e K r a f t in d e r Musik steht im Mittelp u n k t des K o n z e r t a b e n d s „ S u la c e t r a a m o r o s a " a m 2 2 . M ä r z u m 20 U h r i m Collegium Canisianum.

am Cembalo begleitet. U m 19.15 U h r gibt es ein Einführungsgespräch. Karten unter www.lebensmusik.at und bei allen Ö - T i c k e t Vorverkaufsstellen. (EH)

Die italienische Komponistin Barbara Strozzi lässt in ihrer Kantate „ L ' A s t r a t t o " einen unglücklichen Liebhaber trostspendende Melodien erfinden, um seine Liebesqualen zu lind e r n . In Alessandro Scarlattis Orpheus-Kantate beschließt d e r mythische Sänger, in die U n t e r w e l t hinabzusteigen, ganz auf die Macht der Musik vertrauend. Und auch das berühmte Harfensolo aus Georg Friedrich Händeis O r a t o r i u m „Saul", mit dem David die Heilung des depressiven K ö nigs bewirkt, ist zu hören. D i e deutsche Sopranistin U l r i k e Hofbauer w i r d beim K o n z e r t von der Harfenistin Margret Köll, dem Lautenisten Julian Behr und Peter Waldner

Die Tiroler Harfenistin und JakobStainer-Preisträgerin Margret Köll ist im Rahmen der Konzertreihe AbendMusic-Lebensmusik zu hören. (Foto: Armin Unke)

„Jeunesse" mit Salsa u n d einer P r o g r a m m ä n d e r u n g Auf dem Programm stehen „Jeunesse" - die musikaStreichquartette von Joseph lische Jugend Ö s t e r r e i c h s Haydn, Ludwig van Beetho- lässt auch i m M ä r z w i e vens op. 18/5, sechs Bagatellen d e r v o n sich h ö r e n . von A n t o n von W e b e r n und „•Alles Salsa! Feurige Musik als besonderes aus Kuba" heißt Gustostückerl es am 6 . M ä r z Schuberts wunderum 10 und 14.30 schönes StreichUhr in den Urquartett „ D e r T o d sulinensälen am und das Mädchen". Marktplatz. MuDie Eintrittskarten s i k f r e u n d e ab behalten ihre neun Jahren sind eingeladen, bei Milagros Pihera Ibaceta bringtGültigkeit, w w w . einem „ f e u r i g - kubanisches Flair in die Ur- minettiquartett.at m u s i k a l i s c h e n " Sulinensäle. (Foto:]. Malloth) Eintrittskarten zu allen Jeunesse-VerFest p u r e r Leanstaltungen gibt es bei Mag. bensfreude mitzumachen. Eva Steinbacher unter 0699 D e n Jeunesse-Konzertter10996746, unter der E-Mailmin am I 7. M ä r z um 20 U h r Adresse innsbruck@jeuneswird statt dem dänischen „Faise.at und im Internet: zo Q u a r t e t " das „ M i n e t t i www.jeunesse.at (MAS) Q u a r t e t t " wahrnehmen.

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STADTLEBEN

Musikalische Weltreisen u n d festliche Premierenzaubereien Das 5. K a m m e r k o n z e r t w i r d am 4 . M ä r z um 20 U h r im Konzertsaal des T i r o l e r Landeskonservatoriums veranstaltet. Das Ensemble „ d u arteto Casais" interpretiert Stücke von Joseph Haydn, D i mitri Schostakowitsch und Johannes Brahms. Das Tschaikowski Symphonieorchester Moskau spielt am 9. M ä r z um 20 U h r im Congress Innsbruck (Einführungsgespräch um 19 Uhr) zum 4 . M e i s t e r k o n z e r t auf. Unter der Leitung von Chefdirigent Vladimir Fedoseyev werden Stücke von Ludwig van Beethoven und Pjotr IIjitsch Tschaikowski zum Besten gegeben. Orchestralen Klängen kann man am 19. u n d 2 0 . M ä r z (jeweils 2 0 U h r ) beim 5. Symphoniekonzert im Congress Innsbruck lauschen, wenn das Tiroler Symphonieorchester mit Andres OrozcoEstrada (Dirigent) und François Leleux (Oboe) sein Können zum Besten gibt. W e r k e von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss und Antonin Dvorak entführen Zuschauer und -hörer in andere W e l ten. Das 6. K a m m e r k o n z e r t am 2 5 . M ä r z findet um 20 U h r im Konzertsaal des T i roler Landeskonservatoriums statt Mit Freunden für Freunde zu musizieren, ist Triebfeder von Violinist Christian Altenburger, der deshalb gemeinsam mit dem „Ensemble des Festovals Loisarte" konzertiert. W e r k e des Tiroler K o m p o nisten W e r n e r Pirchner und A n t o n i n Dvorak füllen den Abend. Das Symphonieorchester des Finnischen Rundfunks mit Sakari O r a m o (Dirigent) und Antti Siirala (Klavier) lädt

M i t S y m p h o n i e k l ä n g e n aus S p a n i e n , R u s s l a n d u n d F i n n l a n d g e h t es b e i d e n K o n z e r t e n g e h t es künstlerisch i m März besonders zu. am 3 1 . M ä r z zum 5. M e i s t e r k o n z e r t um 20 U h r in das Congress Innsbruck. Auf dem Programm stehen W e r k e von Franz Schubert, Franz Liszt und Jean Sibelius. Das Einführungsgespräch findet um 19 U h r statt. Lust auf „ B e g e g n u n g e n " ? So lautet nämlich der Name der Konzert-Sonntagsmatinee mit W e r k e n von Peter Sculthorpe, Christian Wegscheider, Martin Köhler und T o r u Takemitsu, die am 2 9 . M ä r z um I I U h r im Canisianum ( T s c h u r t s c h e n t h a l e r s t r . 7) stattfindet Mitglieder des TSOI spielen, der Eintritt ist frei. M i t drei Premieren wart e t das T i r o l e r L a n d e s t h e a t e r z u m Frühlingsbeg i n n auf. A m 7. M ä r z w i r d „ D a s F e s t " , ein Stück von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov, um 19.30 U h r im Großen Haus aufgeführt. D i e Premiere von „ D a s Rheingold - Zauber der M u s i k " von Richard Wagner (konzertante Aufführung) fin-

spielen. Selbige sind Schauplatz der Matinee „ I h r s e i d es n i c h t w e r t " - Einführungsmatineen zu „Das Fest" und „Nacht, M u t t e r des Tages" am I . M ä r z um I I U h r . D e r Eintritt ist frei. D i e Reihe „ v o l l M o n d " wird am I I . M ä r z mit „ W e i ß e r M o h n " , dem neuen T r a k l - R o m a n von Clemens Lindner, um 22 U h r im Foyer der Kammerspiele fortgesetzt.

„ E r n a h a t e i n K l e i d " heißt das Stück aus der Reihe „Erw i n " , das am 8. M ä r z um I I U h r auf der Probebühne 2 (Eingang A b o b ü r o . Durchgang Christian Attenburger studierte bereitsvom Landestheater zur SOWI) während der Schulzeit an der Wiener aufgeführt wird. Karten kosten Musikuniversität. Auf Empfehlung Zubin Mehtas begann er ein Studium 3 und 5 Euro und sind an der an der Juilliard School of Music in Kassa des T L T zu kaufen. VeNew York. (Foto: Inge Prader) ronika Cadet, Performancekünstlerin und Stelzentänzerin, entführt Zuschauer ab vier Jahdet am 14. M ä r z um 19.30 ren in Ernas W e l t . Begleitet U h r im Großen Haus statt. w i r d sie dabei von Musik aus „ N a c h t , M u t t e r des T a nahen und fernen Ländern: Die g e s " ist ein Stück von Lars Reise führt durch ganz Europa, N o r é n , das am 15. M ä r z in d u r c h den alpenländischen den Kammerspielen Premiere Raum bis hin nach Osteuropa feiert. und von der weit entfernten Z u m letzten Mal aufgeführt Mongolei bis nach Südamerika! werden „ T a r t u f f e " am I I .

W e r an der „ W e r k s t a t t T a n z 4 " (Probentag für fünf verschiedene Stücke) teilnehmen möchte, sollte sich am 19. M ä r z um 19 U h r beim Bühneneingang des T L T einfinden. Achtung: Beschränkte Teilnehmerzahl, Zählkarten gibt es an der Kassa, der Eint r i t t ist frei! „ D i e I L I A S " heißt die Neuübertragung H o mers von Raoul Schrott, w e l che am 2 9 . M ä r z von I I bis 17 U h r von Brigitte Fassbaender, Raoul Schrott und Klaus Rohrmoser mit Ensemblemitgliedern des TLT im Großen Haus gelesen wird. Karten Das im Februar uraufgeführte Tanzstück „Carmen - Don Juan" von Birgit sind um 15 Euro an der TheaScherzer steht auch im März auf dem Programm. (Foto: TLTlLarl) terkasse erhältlich. (NAS) M ä r z im Großen Haus und „ B e r n a d a A l b a s H a u s " am 13. M ä r z in den Kammer-

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Andechsgalerie: Was zurück bleibt ... Erinnerungen Eine Videoinstallation von A n n j a Krautgasser ist i m März in d e r Galerie i m Andechshof zu sehen.

Die in Hall in Tirol geborene Künstlerin belegte nach ihrem A r c h i t e k t u r s t u d i u m visuelle Mediengestaltung an der Universität für Angew a n d t e Kunst in W i e n . Es folgten M e d i e n - und V i deoinstallationen an internationalen Festivals und Ausstellungen. Annja Krautgasser ist als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sinnbilder für den Wandel der Zeit zeigt Annja Akademie der bilKrautgasser in der Andechsgalerie. (Foto: Krautgasser) denden Künste in W i e n tätig. 2009 erhielt sie das Staatsstipendium „ . . . w h a t remains..." ist ein für bildende Kunst. Ausstellungsprojekt über die Annäherung an O r t e und den damit verbundenen Assoziationen und Erinnerungen. Gezeigt werden räumliche Momentaufnahmen als Sinnbilder für den Wandel der Zeit, Bedeutungsverschiebungen und das, was zurück bleibt - von architektonischen Portraits zu fragmentarischen Fragestellungen.

Die Vernissage in der Galerie im Andechshof, Innrain I, findet am 4 . M ä r z um 18 Uhr statt. Die Ausstellung ist v o m 5. b i s 2 8 . M ä r z zu sehen. Öffnungszeiten: Di. bis Fr. von 15 bis 19 U h r und Sa. von 10 bis 13 Uhr. (EH) www.annjakrautgasser.net

Kunst in d e n Gewächsh ä u s e r n d e r Botanik Das Institut f ü r Botanik der Universität veranstalt e t i m M ä r z w i e d e r eine Kunstausstellung in d e n Gewächshäusern. D e r T i r o l e r Künstler Herbert Danler präsentiert v o m I I . b i s 2 4 . M ä r z (täglich von

13 bis 17 U h r ) seine W e r k e zwischen Pflanzen, Bäumen und Kakteen. „Landschaft und Spontanarchitektur in Lithographie und Ölmaltechnik im Kontrast zur gewachsenen Nat u r " ist das Thema der Ausstellung. Prof. Dr. Sigmar Bortenschlager lädt zur Vernissage am 10. M ä r z um 19.30 U h r herzlich ein. Univ.-Prof. Dr. Christian Smekal wird den Künstler vorstellen. Werke von Herbert Danler sind ab 11. März in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens zu bewundern.

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Aquarelle von Ernst Degn im Stadtmuseum Ernst Degn (1904-1990), in S c h ä r d i n g / O b e r ö s t e r reich geboren, studierte zunächst a n d e r A k a d e mie der bildenden Künste in W i e n u n d w u r d e d u r c h Begegnungen m i t den Künstlerkollegen Alfred Kubin u n d A l b i n EggerLienz in s e i n e r k ü n s t l e r i schen L a u f b a h n s t a r k geprägt. Im Jahr 1930 ließ sich Ernst Degn in Innsbruck nieder. Seine Tätigkeit als Zeichenlehrer an der Innsbrucker Realschule gab ihm zeitlebens die Möglichkeit, ein privates Atelier zu betreiben und sich d o r t künstlerisch ohne Einschränkungen zu entfalten. Das A t e lier diente ihm sowohl als A r beitsraum als auch als Rückzugsgebiet, zu dem Besucher nur selten Zugang hatten. Seine Bilder hielt e r größtenteils unter Verschluss und viele bedeutende W e r k e blieben auch seiner Familie w e i t gehend unbekannt.

1938 bis ca. 1960 entstanden sind. In der Schau werden unter anderem auch Bilder präsentiert, die er im Laufe seiner Stationierung in Serbien während des Zweiten W e l t krieges malte und die abseits des Kriegsgetöses ein friedliches Bild der Landschaft wiedergeben. Als ambitionierter Künstler, der sogar seine Aquarellfarben selbst herstellte, w a r es ihm ein Bedürfnis, die Landschaft, die Szenerie und die Menschen nicht nur abzubilden, sondern v o r allem die unterschiedlichsten Stimmungen auf dem Blatt festzuhalten. Kuratiert w i r d die Ausstellung von Helmut Christof Degn, Sohn des Malers, der als freischaffender Künstler in W i e n tätig ist. Öffnungszeiten: Mo. — Fr. 9 - 1 7 Uhr, Stadtarchiv/Stadtmuséum, Badgasse 2.

Das Stadtmuseum Innsbruck zeigt nun vom 18. März bis 10. April in der Ausstellung „Ernst Degn D e r Süden" s t i m mungsvolle Aquarelle des Künstlers, die Stimmungsvolle Aquarelle von Ernst Degn. im Z e i t r a u m v o n (Foto: StadtarchivIStadtmuseum)

Die sinnliche Entdeckung Afrikas André Hellers „Afrika A f r i k a ! " konnte bis jetzt auf seiner Europatournee rund drei Millionen Besucherinnen verzeichnen. A u c h in Innsbruck w a r die Begeisterung für das magische Zirkusereignis groß. Daher gibt es am 26. April (19 U h r ) e i n e w e i t e r e Show in d e r O l y m p i a h a l l e . Ticket-Hotline 01-96096. Kartenvorverkauf in allen Ö - T i cket-Filialen, bei Innsbruck-Info 53560 und in allen T i r o l e r Sparkassen und Raiffeisenbanken, oetickethotline Olympiaw o r l d : 341034. W e i t e r e Infos unter www.afrika-afrika.com und www.showfactory.at

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INNSBRUCKER VERANSTALTUNGSKALENDER BIS 5. MÄRZ 2009 Großes Haus, 19.30 Uhr: „Tartuffe", Komödie von Molière • Kulturgasthaus Bierstindl, I I Uhr: Figurentheater; 20 Uhr: Dobrek Bistro, Konzert • Kellertheater, 20 Uhr: „Oskar und die Dame in Rosa" von Eric-Emmanuel Schmitt • Musikschule, Vortragssaal, 15 Uhr: Wettbewerb vom Tiroler Blasmusikverband „Musik in kleinen Gruppen"; 19.30 Uhr: Verleihung der Urkunden • p m k , 21 Uhr: Hellbastard (uk), Indyus (ibk) bv faulzahn & grauzone Trash Metal Musikschule, Vortragssaal, 15, 17 und 19 Uhr: Vorbereitungskonzerte „Prima la Musica" • Pauluskirche, 19 Uhr: Vorkonzert mit Studentinnen des Konservatoriums Ibk., Duo für Violinen; 19.30 Uhr: 46. Paulus-Konzert, quartett.kultur, S. Kirchmair, B. Aichner (Violine), R. Gasser (Viola), V. Abermann (Violoncello), Werke: J. W. Kalliwoda, J. Haydn, Ch. Reimeir, A. Dvorak Treibhaus, 21 Uhr: Jammin' Tuesday Großes Haus, 19. 30 Uhr: „Carmen - Don Juan", Tanzstück von Birgit Scherzer • Caritas-Integrationshaus, 15 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Barbara Balldini „Von Liebe, Sex und anderen Irrtümern", Kabarett • Gasthaus S a n d w i r t a m Inn, 20 Uhr: „Der flotte Dreier" Comedy aus Tirol • Musikschule, Vortragssaal, 15, 17 und 19 Uhr: Vorbereitungskonzerte „Prima la Musica" • Konservator»unissaal, 19 Uhr: 5. Kammerkonzert, Cuarteto Casais, Werke: Haydn, Schostakowitsch, Brahms Großes Haus, 19.30 Uhr: „Zar und Zimmermann", Komische Oper von Albert Lortzing • Caritas-Intégrationshaus, 16 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 » Kulturgasthaus Bierstindl. 20 Uhr: «rista Posch „Heut verschenk ich meinen Mann", Chansons • Musikschule, Vortragssaal, 15, 17 und 19 Uhr: Vorbereitungskonzerte „Prima la Musica" • Treibhaus, 20 Uhr: Daniel Glattauer; 21 Uhr: Socia!!brium

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INNSBRUCKER VERANSTALTUNGSKALENDER&BE IT.MÄRZM» Großes Haus, 19.30 Uhr: „Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)", Phantastische Oper von Jacques Offenbach • Kammerspiele, I 1.30 Uhr: „Super Andi", Stück von Bernhard Aichner • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Die Seichten Mädchen „Europas Studenten Schlittern In Die Not", Chanson-Kabarett; 21 Uhr: Kami! Szlachta, Oscar Germes Castro „undergroundowe piosenki", Konzert • T h e a t e r an der Sili, 20.15 Uhr: „Die 7 Todsünden", Tanztheater • Ursulinensäle a m M a r k t p l a t z , 14.30 Uhr: Jeunesse Concertino, „ÎAIIes Salsa! Feurige Musik aus Kuba" • Musikschule, Vortragssaal, 15, 17 und 19 Uhr: Vorbereitungskonzerte „Prima la Musica" • Haus des Gastes/Igls, 20.30 Uhr: Trio D' Anches, F. Oberhofer (Oboe), W . Hang! (Klarinette), K. Siepmann (Fagott), Werke: J. Haydn, G. Auric, W . A. Mozart, J. Francaix • Treibhaus, 21 Uhr: Hugo Race True Spirit; 22.05 Uhr: Drum'n'Groove • p m k , 21 Uhr: Cor (d), Johnnie Rook (d), Discopowerboxxx (xi) Release-Show der Punk-Pi raten aus Rügen! by faulzahn & grauzone Großes Haus, 19.30 Uhr: „Das Fest", Stück von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Salsa Libre Frühjahrsfest • Konservatoriumssaal, 20 Uhr: Vokalensemble Vocappella Ibk., „Caramba mi amor, caramba", Südamerikanische Lieder von Liebe und Schmerz • Treibhaus, 21 Uhr: Erik Truffaz, Rendez:Vous I Paris • p m k , 21 Uhr: TShirtDruckWettbewerb D.I.Y 09, Zwischenrunde live_Dreist (wien/ibk), Alm (Ibk) by shirt24@cunst&co Großes Haus, I I Uhr: „Erwin 6", Erna hat ein Kleid; 19.30 Uhr: „Zar und Zimmermann", Komische Oper von Albert Lortzing • Kulturgasthaus Bierstindl, I I Uhr: Figurentheater; 20 Uhr: Soap & Skin, Innpuls • Saal T i r o l , 20 Uhr: Kabarettabend Michael Niavarani • Casineum i m Casino, 20 Uhr: Internationaler Frauentag, I Stangl, „Der Frauenflüsterer", Kabarett • G r a u e r Bär, I I Uhr: Matinee, Fagotto,uartet J. Gschirr, S. Tschörner (Texte) • p m k , 14 Uhr: Internationaler Frauentag, Tattoo und Tabu - Identität der Frau der 68er Jahre by choke media & agnes h ove Musikschule, Vortragssaal, 15, 17 und 19 Uhr: Vorbereitungskonzerte „Prima la Musica"; Probesaal/3. Stock, 19.30 Uhr: Musizierstunde der Jazzklavierklasse Mag. Christian Wegscheider • Congress Ibk./Saal T i r o l , 20 Uhr: 4. Meisterkonzert, Tschaikowsk! Symphonieorchester Moskau, Vladimir Fedoseyev (Dirigent), Werke: Beethoven, Tschaikowski

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10 Kulturgasthaus Bierstindl, 20.30 Uhr: SOS - Studio Open Stage • Treibhaus, 21 Uhr: Jammin' Tuesday Großes Haus, 19.30 Uhr: „Tartuffe", Komödie von Molière • Kammerspiele, 10 Uhr: „Super Andi", Stück von Bernhard Aichner • Caritas-Integrationshaus, 15 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 « Gasthaus Sandwirt a m Inn, 20 Uhr: „Der flotte Dreier", Comedy aus Tirol • Musikschule, Vortragssaal, 15, 17 und 19 Uhr: Vorbereitungskonzerte „Prima la Musica" • Treibhaus, 21 Uhr: Svaeng:Finnland:Fotzhobel-Attacken Großes Haus, 19.30 Uhr: „Zar und Zimmermann", Komische Oper von Albert Lortzing • Caritas-Integrationshaus, 16 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 » Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Prosa Festival • Kellertheater, 20 Uhr: „Biografie: Ein Spiel" von Max Frisch • Treibhaus, 20.30 Uhr: Vollmondtrommeln; 21 Uhr: Leni Stern, Africa

Fr

Großes Haus, 19.30 Uhr: „Das Fest", Stück von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Prosa Festival • T h e a t e r an der Sili, 20.15 Uhr: „Die 7 Todsünden", Tanztheater » Treibhaus, 21 13 Uhr: Steve Lukather & Band; 22 Uhr: Jolly jumpers vakuum • pmk, 21 Uhr: Botanica (n.y.) Melancholie, Temperament, Leidenschaft, by InnPuls

Sa

Großes Haus, 19.30 Uhr: „Zauber der Musik V Das Rheingold" • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Prosa Festival • Congress Ibk Saal T i r o l , 20 Uhr: Bläserphilharmonie Mozarteum Salzburg, Gastkonzert zum Gedenkjahr 14 Andreas Hofers • Kellertheater, 20 Uhr: „Biografie: Ein Spiel" von Max Frisch • Treibhaus, 20 Uhr: Daniel Glattauer, Gut gegen Nordwind ; 21 Uhr: Sofa Surfers & Anita Koch! • pmk, 21 Uhr: Goth Thing, the dark side of electronic music by Bühne Innsbruck

So

15 fenbach • Kammerspiele, 20 Uhr: „Nacht, Mutter des Tages", Stück von Lars Norén • Kulturgasthaus Bierstindl,

Großes Haus, 19.30 Uhr: „Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)", Phantastische Oper von Jacques OfI I Uhr: Figurentheater • Grauer Bär, I I Uhr: Matinee, C. Preißl (Gitarre), Ch. o. Ehlinger (Texte)

Mo 16

Di

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Congress Ibk/Saal T i r o l , 20 Uhr: Abba Mania • p m k , 21 Uhr: The Real Danger (ni) melodie punkrock by firefly & monster zero

Kellertheater, 20 Uhr: „Biografie: Ein Spiel" von Max Frisch • Musikschule, Vortragssaal, 18.30 Uhr: Musizierstunde der Violinenklasse Mag. David Arroyabe • Konservatoriumssaal, 20 Uhr: Jeunesse „Minetti Quartett", 17 Werke: J. Haydn, L. van Beethoven, A. von Webern, Schubert • Treibhaus, 21 Uhr: Jammin' Tuesday

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INNSBRUCKER VERANSTALTUNGSKALENDER

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G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „Carmen - D o n Juan", Tanzstück von Birgit Scherzer • C a r i t a s - I n t e g r a t i o n s h a u s , 15 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: Kings of UK, Konzert • G a s t h a u s S a n d w i r t a m I n n , 20 Uhr: „ D e r flotte Dreier", Comedy aus T i r o l • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografie: Ein Spiel" von Max Frisch • T r e i b h a u s , 20 Uhr: Andreas Vitasek; My Generation G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „Das Fest", Stück von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov • C a r i t a s - I n t e g r a t i o n s h a u s , 16 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografie: Ein Spiel" von Max Frisch • C o n g r e s s I b k . / S a a l T i r o l , 20 Uhr: 5. Symphoniekonzert, T i r o l e r Symphonieorchester Ibk., Francois Leleux (Oboe), W e r k e : W . A. Mozart, R. Strauss, A. Dvorak • P f a r r k i r c h e D r e i h e i l i g e n , 20 Uhr: Studierende Musikuniversität Mozarteum, W e r k e : H. Schütz • H a f e n , 18.45 U h r : A m o n A m a r t h , Obituary, Legin of the Damned and Kepp of Kalessin, Full of hate T o u r • T r e i b h a u s , 20 Uhr: Andreas Vitasek; My Generation; 21 Uhr: David Krakauer's Klezmer Madness G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „Das Fest", Stück von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov • L a n d e s j u g e n d t h e a t e r / J o s e f - W i l b e r g e r - S t r a ß e 15, 19 Uhr: „ D i e Nibelungen", Rockmusical » K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: Michal Müller (Cz) „Ziegether"; 20.15 Uhr: Tanzboden Rosa • T h e a t e r a n d e r Sili, 20.15 Uhr: „ D i e 7 Todsünden", Tanztheater • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • C o n g r e s s Ibk./Saal T i r o l , 20 Uhr: 5. Symphoniekonzert, Tiroler Symphonieorchester Ibk., Francois Leleux (Oboe), W e r k e : W . A. Mozart, R. Strauss, A. Dvorak • L a n d s c h a f t l i c h e P f a r r e M a r i a h i l f , 20 Uhr: Frau W o l l e , lustige und spannende Märchen und Weisheitsgeschichten für Erwachsene „Rätsellust und Liebeslist", Benefizveranstaltung zur Unterstützung „ W a r m e Stube für alte Menschen in A r m e n i e n " • H a u s des G a s t e s / l g l s , 20.30 Uhr: Volksmusik aus dem Alpenland, W . Seebacher (Klarinette, Hackbrett, Okarina), Ch. Köll (Zither, Osttiroler Hackbrett), I. Kapferer (Geige, Okarina), M. Seebacher (Gitarre), Ch. Perniza (Harfe, Zither, Gitarre), A. Dienz (Bassgeige, Hackbrett, Gitarre) • T r e i b h a u s , 20 Uhr: Andreas Vitasek; My Generation; 22 Uhr: Pakava it, RussenSka und Balkan Beat • p m k , 22 Uhr: Alien Explorer feat. Conforce (rush hour / holland) final live act: fritz teufe! support John e. flash & meister //visuals: sehtest by djs aus mitleid & aut.ark G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „ Z a u b e r der Musik V Das Rheingold" • L a n d e s j u g e n d t h e a t e r / J o s e f - W i l b e r g e r S t r a ß e 15, 19 Uhr: „ D i e Nibelungen", Rockmusical • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: Tune Up, Konzert • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • O l y m p i a h a l l e , 19.30 Uhr: Starmania Live on T o u r • T r e i b h a u s , 20 Uhr: Andreas Vitasek; My Generation; 22 Uhr: Russkaja, Kasatchok Superstar • p m k , 21 Uhr: Thalija ( W i e n ) , Zulu (l.a) Post Rock Orchestra by workstation G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „Les Contes d'Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen)", Phantastische O p e r von Jacques Offenbach • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , I I Uhr: Figurentheater; 19.30 Uhr: D K K • L a n d e s j u g e n d t h e a t e r / J o s e f W i l b e r g e r - S t r a ß e 15, 19 Uhr: „ D i e Nibelungen", Rockmusical • G r a u e r B ä r , I I Uhr: Matinee, H. W i n d e r (Gitarre), K. Cosumano (Mezzosopran), Ch. W . Bauer (Texte) • C o l l e g i u m C a n i s i a n u m , 20 Uhr: AbendmusicLebensmusik, „Su La Cetra A m o r o s a " , Von der Kunst, zu überleben, Musik als Quelle der Lebenskraft vita & anima, U. Hofbauer (Sopran ), M. Köll (Barockharfe), J. Behr (Laute), P. Waldner (Cembalo & Orgelpositiv), St. Haas (Laute) K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: M A M - Musical Landscapes - live Konzert • M u s i k s c h u l e , V o r t r a g s s a a l , 15

Mo 2 3 Uhr: Musizierstunde der Violinenklasse W a l t e r En ko; 18.30 Uhr: Musizierstunde der Fachgruppe Zupfinstrumente • T r e i b h a u s , 20 Uhr: Lynn Arriale Randy Breckker K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20.30 Uhr: Jeezlouise & Eyepenny, Konzert • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • T r e i b h a u s , 21 Uhr: Jammin' Tuesday

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C a r i t a s - I n t e g r a t i o n s h a u s , 15 Uhr: „Räuber Klau auf Autoschau", Handpuppenbühne/Buntes Puppenkarussell, ab 3 » K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: Freiflug - Die Improshow • G a s t h a u s S a n d w i r t a m I n n , 20 Uhr: „ D e r flotte D r e i e r " , Comedy aus T i r o l • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • M u s i k s c h u l e , V o r t r a g s s a a l , 16.30 Uhr: Musizierstunde der Hackbrettklasse Christine Perniza; P r o b e s a a l / 3 . S t o c k , 18 Uhr: Musizierstunde der Querflöteklasse W a l t r a u t Mischitz • K o n s e r v a t o r i u m s s a a l , 19 Uhr: 6. Kammerkonzert. Christian Altenburger, Ensemble des Festivals Loisiarte, W e r k e : Pirchner, Dvofak • T r e i b h a u s , 21 Uhr: popa chubby

Do 26

G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „Zauber der Musik V Das Rheingold", Das Rheingold • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: BlöZinger „ B - Z u g " , Kabarett • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • T r e i b h a u s , 20 Uhr: Jeffery Broussard & The Creole Cowboys • p m k , 21 Uhr: The Scarabeus Dream (Aut) • Knalpot (ML) & A r beitsgruppe Verschub/Stellwerk 2 (Ibk) by InnPuls G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „ Z a r und Z i m m e r m a n n " , Komische O p e r von A l b e r t Lortzing • L a n d e s j u g e n d t h e a t e r / J o s e f - W i l b e r g e r - S t r a ß e 15, 19 Uhr: „ D i e Nibelungen", Rockmusical • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 20 Uhr: Divan Tulip Ungarisch, Osteuropäisch, Türkisch, Balkan!

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XII


I N N S B R U C K E R VERANSTALTUNGSKALENDER27.BIS3I.MÄRZ2009

Fr 27

K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • T h e a t e r a n d e r S i l i , 20.15 Uhr: „ D i e 7 Todsünden", Tanztheater • M u s i k s c h u l e , V o r t r a g s s a a l , 19 Uhr: Konzert der Erwachsenen Musikschule Ibk. Schüler » C o n g r e s s I b k / S a a l T i r o l , 20 Uhr: Frühjahrskonzert der Musikkapelle Amras • T r e i b h a u s , 19.30 Uhr: Reithmann-Theater „ D i e Benachrichtigung", Vaclav Havel; 20 Uhr: Offbeat Ambassador • p m k , 21 Uhr: Cyness (d), Trigger Effect (can) Grindcore & W o l v e r i n e Blues by grauzone G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „ Z a r und Z i m m e r m a n n " , Komische O p e r von A l b e r t Lortzing • L a n d e s j u g e n d t h e a t e r / J o s e f - W i l b e r g e r - S t r a ß e 15, 19 Uhr: „ D i e Nibelungen", Rockmusical • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , 16 Uhr: Theater Fragali „Frau Schnösel und ihr Schneckengarten", Kindertheater; 20 Uhr: Tanzhaus • K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • Saal T i r o l , 20 Uhr: D e r Große Chinesische Zirkus • T r e i b h a u s , 19.30 Uhr: Reithmann Theater „ D i e Benachrichtigung", Vaclav Havel; 21 Uhr: Attwenger, Da Dog is a hund • p m k , 2 ! Uhr: Nof(at)x (cover moneymachine) by firefly concerts

So 29

G r o ß e s H a u s , 19.30 Uhr: „Zauber der Musik V Das Rheingold" • K u l t u r g a s t h a u s B i e r s t i n d l , I I Uhr: Figurentheater • G r a u e r B ä r , 11 Uhr: Matinee, G. Heiss (Harfe), J. Singewald (Querflöte), E. Gitterle (Texte) • L a n d e s j u g e n d t h e a t e r / J o s e f - W i l b e r g e r - S t r a ß e 15, 19 Uhr: „ D i e Nibelungen", Rockmusical

t

M u s i k s c h u l e , V o r t r a g s s a a l , 18.30 Uhr: Musizierstunde der Fachgruppe Streichinstrumente • T r e i b h a u s , 19.30 Uhr: Reithmann-Theater „ D i e Benachrichtigung", Vaclav Havel K e l l e r t h e a t e r , 20 Uhr: „Biografìe: Ein Spiel" von Max Frisch • M u s i k s c h u l e , V o r t r a g s s a a l , 19 Uhr: Musizierstunde der Fachgruppe Blockflöte • C o n g r e s s I b k . / S a a l T i r o l , 20 Uhr: 5. Meisterkonzert, Symphonieorchester des finnischen Rundfunks, Sakari O r a m o (Dirigent). A n t t i Siirala (Klavier), W e r k e : Schubert, Schubert/Liszt, Sibelius • T r e i b h a u s , 19.30 Uhr: Reithmann-Theater „ D i e Benachrichtigung", Vaclav Havel; 21 Uhr: Jammin' Tuesday M i n e r a l i e n - u n d S c h m u c k t a g e - Stadtsäle, So. I. März, 10 bis 18 U h r T i r o l e r F r ü h j a h r s m e s s e : Messegelände, 12. bis 15. März, www.fruehjahrsmesse.at E u r o A n t i k : Messegelände, 27. bis 29. März, www.euroantik.at

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Tiroler Frühjahrsmesse lädt zum Informieren und Kaufen Wohnen, Garten, Auto, S p o r t , M o d e u n d viel U n terhaltung - mit mehr A u s s t e l l e r n als j e z u v o r ist das A n g e b o t a u f d e r F r ü h j a h r s m e s s e v o m 12. bis 15. M ä r z r i e s i g . Über 500 Aussteller zeigen auf einer Gesamtfläche von 40.000 Quadratmetern ihre neuesten Produkte. 40.000 Besucher w e r d e n erwartet. Die größte Baufachmesse Westösterreichs, die „hausbau", bietet alles rund ums energieeffiziente W o h n e n . Die heurige Gartenschau ist die größte, die jemals auf der Frühjahrsmesse präsent i e r t w u r d e . Im Autosalon w e r d e n die Neuheiten der Autobranche präsentiert. Die „Sport alive 0 9 " stehen ganz im Zeichen von Trendsportarten. Dazu gibt's

Sportbekleidung und Sportgeräte. Highlights sind Mountainboarder, Slackliner, M o torrad-Stunt-Shows und faszinierende Modelle aus dem Auto-Tuning-Bereich, darunt e r ein 7 0 0 - P S - M o n s t e r Chevy Coupé, Baujahr 1937. Die Aussteller in der M o dehalle präsentieren die neuen Trends in Mode und Styling für sie und ihn. Vier mal täglich finden Modeschauen statt. Für Spaß und Unterhaltung sorgt das ORF Radio Tirol mit prominenten Gästen. Kulinarisch verwöhnen die Messerestaurants und die W e i n kost. Tiroler Frühjahrsmesse, 12. bis 15. M ä r z , M e s se I n n s b r u c k , t ä g l i c h v o n 9 bis 18 U h r . w w w . f r u e h j a h r s m e s s e . a t (EH)

Sammelsurium - Die Stadt aus einem anderen Blick Eine S c h a c h t e l g e f ü l l t m i t e i n e m alternativ gestalt e t e n Stadtplan, 20 Postkarten und e i n e m außergewöhnlichen Stadtführer soll d i e V i e l f ä l t i g k e i t d e r B e w o h n e r Innsbrucks aufzeigen. Auch die unterschiedliche Sichtweisen auf die Stadt sowie der Dialog soll gefördert werden. „Die eigene Heimat, der W o h n o r t werden leider oft stiefmütterlich behandelt", so Lisa Überbacher, kreativer Kopf des Vereins ZEITGEIST, über ihr Projekt. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Stadtführern wollen wir die Leserinnen nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten schicken und Restaurants bewerten, sondern sie bestärken, sich Zeit zu nehmen, Plätze zu finden und Ecken

selbständig zu erforschen", so Überbacher. „Aktiv erleben, statt passiv Top-Tipps abhaken", lautet das M o t t o des sechsköpfigen Teams. „ W i r wollen den Bewohnerinnen die Augen öffnen und sie auffordern, sich die Zeit zu nehmen, wirklich herauszufinden, was Innsbruck alles zu bieten hat", so Lisa Überbacher. Die „Innsbruck-Schachtel" erscheint in einer limitierten und mit Hand durchnummerierten Auflage von 900 Stück und liegt zur freien Entnahme bei verschiedenen Kulturinitiativen, Innenstadtgeschäften, der Uni Innsbruck sowie Cafés auf. Das Projekt w i r d gefördert von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol, der T K I O P E N 08 und v o m bmiukk. (MAS)

WW XIV

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Ausstellungskalender Schloss A m b r a s Schlossstraße 20 Kunsthistorisches M u s e u m (Habsburger Porträtgalerie bis 31. März geschlossen), tägl. 10-17 Uhr S t a d t m u s e u m Innsbruck Badgasse 2 Stadtgeschichte - bis 6. März • „Ernst Degn ( 1904-1990) - D e r S ü d e n " , A q u a r e l l e - 18. März bis 10. April; Mo. bis Fr. 9 - 17 Uhr Stadtturmgalerie Herzog-Friedrich-Straße 21 „schemenweiß", Thomas H ö r l - bis 14. März • W o b i t t e geht's z u m Vorstand? Sezession W i c h t e l g a s s e 25. März bis 9. Mai; ; Di. bis Fr. 1 4 - 18 Uhr, Sa. 1 1 - 1 5 Uhr Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Museumstraße 15 Christoph H i n t e r h u b e r - 6 . März bis 24. Mai; Di. bis So. 9 - 18 Uhr Apothekenmuseum Winkler Herzog-Friedrich-Straße 25 „ P h a r m a z i e in Z e i t e n des Krieges - das Jahr 1809", ganzjährig; ausschließlich geführte Besichtigungen; Terminvereinbarung Mo. bis Fr. 8 - 1 8 Uhr, Sa. 8 - 1 2 Uhr, Tel. 58 93 88 Kunstpavillon Rennweg 8a sound c h a r a c t e r s - bis 7. März • Für G o t t , Kaiser und V a t e r l a n d , Franz Kapferer - 20. März bis 2. Mai; Di. bis Fr.

1 0 - 12 und 1 4 - 18 Uhr, Sa. I I - 17 Uhr Café R e s t a u r a n t Schloss Ambras Schlossstraße 20 Zvonko Dimitrijevic, A k t und P o r t r a i t - bis 30. April; täglich 1 0 - 17 Uhr aut. architektur und T i r o l im Adambräu/Welzenbacherplatz I Vilanova A r t i g a s , Lina Bo B a r d i , Paulo Mendes da Rocha. Eine Spurensuche in Brasilien v o n G ü n t e r Richard W e t t - b i s I I . April; Di. bis Fr. I I - 18 Uhr; Do. 1 1 - 2 1 Uhr, Sa. I I - 17 Uhr Galerie in d e r Senioren Residenz V e l d i d e n a p a r k Neuhauserstraße 5 Silvia Muigg-Spörr, „ B e r ü h r e n lassen" - W e b - u n d A c r y l b i l d e r - bis 14. März • W a l t e r W e i d n e r , Bilder „ I n s p i r a t i o n e n " - 20. März bis 10. Mai; tägl. 9 - 19 Uhr Galerie Elisabeth & Klaus T h o m a n Maria-Theresien-Straße 34 John M A r m l e d e r „ S u n n y side u p , o v e r easy and soft b o i l e d " - bis 28. März; Di. bis Fr. 1 2 - 18 Uhr, Sa. 1 0 - 17 Uhr Galerie Rhomberg Tempistraße 2 - 4 T o m Wesselmann, Druckg r a f i k e n , Steel Cuts u n d Leinwandbilder - b i s 21. März; Mo. bis Fr. 9.30 - 18 Uhr, Sa. 9.30 - 12.30 Uhr und nach Vereinbarung

Kunstraum Innsbruck Maria-Theresien-Straße 34/Arkadenhof Tobias R e h b e r g e r - 14. März bis 30. April; Di. bis Fr. I I - 18 Uhr. Sa. I I - 17 Uhr

FO.KU.S Erlerstraße, BTV StadtForum C o l d C u t s - 19. März bis 9. Mai; Mo. bis Fr. I I - 18 Uhr; Sa. I I bis 15 Uhr

Galerie i m Taxispalais Maria-Theresien-Straße 45 Stefan Löffelhardt, Tal G r u n d , T h e Valley F l o o r bis 12. April; Di. bis So. I I - 18 Uhr, Do. 11 - 20 Uhr

Galerie Kugler Hörtnaglpassage/Burggraben 6 Florian B a u d r e x e l , T o b i a s H a n t m a n n - 7. März bis I I . April; Di. bis Fr. 1 0 - 12 und 15 - 18.30 Uhr, Sa. 10-12.30 Uhr

Galerie der Volkshochschule im VHS-Haus, Marktgraben 10/1., Foyer A r b e i t e n aus d e m K u r s G e r h a r d Strizel „Reiseskizz e n " - bis 17. April; Mo. bis Fr. 8 - 16 Uhr Galerie Sandhofer Claudiastraße 10 Paulina Sadowska, „ W h a t ' s Hidden A n d Exsposed" 17. März; Mo., Di., Mi. 1 4 - 18 Uhr, Do. 1 7 - 2 1 Uhr, Fr. 1 2 17 Uhr

Galerie Johann W i d a u e r Erlerstraße 14 H u b e r t Kiecol - bis 3 I. März; Di. bis Do. 1 4 - 18 Uhr, Fr. 9 13 Uhr G a l e r i e Glass A r t Müllerstraße 3 „Unter Wasser, Under W a t e r " , J. Rybak ( C Z ) , B. Weinmayer (A), H. Blomquist & K. W e s t m a n (S), K. W e i d a u e r ( D ) - bis 20. Mai; Di. bis Fr. 1 0 - 12.30 Uhr und 15.30-19 Uhr. Sa. 1 0 - 14 Uhr

Galerie Nothburga Innrain 41 C h r i s t o p h Luger u n d James Clay - bis 14. März • A n d r e a Varesco u n d James Clay 24. März bis 18. April; Mi. bis Fr. 1 6 - 19 Uhr, Sa. 1 0 - 12.30 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Tel. 56 37 61

Fotoforum Adolf-Pichler-Platz 8 W a l t e r Schels, Beate Lak o t t a , N o c h m a l Leben - bis 21. März; Di., Mi., Fr. 15 - 19 Uhr, Do. 1 5 - 2 1 Uhr, Sa. 1 0 16 Uhr

Galerie Maier im Palais Trapp/Maria-Theresien-Straße 38 Franz G r a b m a y r , B i l d e r bis 14. März • O t t o Eder. S k u l p t u r e n - bis 14. März; Di. bis Fr. 1 0 - 13 Uhr und 1 5 - 18 Uhr; Sa. 1 0 - 13 Uhr

Botanischer Garten Botanikerstraße Herbert Danler „ L a n d s c h a f t und S p o n t a n a r c h i t e k t u r in Lithographie und Ö l m a l t e c h n i k in K o n t r a s t z u r gewachsenen N a t u r " - 10. bis 24. März; tägl. 7.30 - 19 Uhr

Kunstinterventionen am D o m zum Tiroler Gedenkjahr „ F r e i h e i t zwischen Selbstbehauptung und Verblendung. Religion. Politik. Kultur. 1809-2009" Im Blick auf das Tiroler Gedenkjahr 2009 zeigen Künstler im Innsbrucker D o m St. Jakob und auf dem Domplatz in der Fastenzeit bis O s t e r n temporäre Kunstinterventionen zu diesem Thema. Sie sollen die Dombesucher und Passanten zum Nachdenken anregen. A m Domplatz mahnen ähn-

lich einem Soldatenfriedhof 200 weiße Kreuze. Portraitaufnahmen mit Slogans w i e „Mein Körper ist eine Waffe", „Mein K ö r p e r gehört nicht m i r " oder „Mein K ö r p e r ist ein Schlachtfeld" stellen einen Bezug her zum T i r o l e r Freiheitskampf, zugleich aber auch zu Gegenwartsthemen. Im D o m ist ein 7 x 11 Meter großes Fastentuch des Vorarlberger Künstlers A l f r e d Graf aufgehängt, auf dem bei

längerem Betrachten das k r i sen- und kriegsgeschüttelte Heilige Land zu sehen ist. U n t e r dem Fastentuch steht im Z e n t r u m der Bodenrosette in der Mitte des Domes ein Esel. Es handelt sich um jenen Esel, mit dem der Südtiroler Künstler Erich Kofier Fuchsberg im Jahre 1996 den I. Preis des Kunstwettbewerbs der Diözese Innsbruck gewonnen hat. Den Kunstpreis hatte die Diözese anlässlich

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des 200-Jahr-Jubiläums des T i roler Herz-Jesu-Gelöbnisses ausgeschrieben. D e r Esel ist ein Symbol für Bescheidenheit und Frieden.

Weitere Kunstinterventionen Für die Z e i t von O s t e r n bis Pfingsten sind w e i t e r e t e m poräre Kunstinterventionen von Simone T h u r n e r und A l fons Planer an der Domfassade und im D o m geplant.

xv


SZENE

Skandinaventango und Wiener Soundcollagen A m I I . M ä r z verwandelt sich das T r e i b h a u s (Angerzellgasse 8) in eine finnische Sauna. „ S v a e n g " kommen aus dem hohen N o r d e n und bringen M u n d h a r m o n i k a s , Tango und viel W i t z mit. Das virtuose Q u a r t e t t beginnt um 21 Uhr, Eintritt im Vorverkauf 15 Euro, Abendkassa 18 Euro. Z u m Abkühlen begibt man sich am Besten Richtung „ P o l a r k r e i s 1 8 " , die am 12. M ä r z um 21 U h r im W e e k e n d e r C l u b gastieren. Stilistisch mischt die D r e s d n e r Band Pop, Synthie-Pop und Indietronic und ist ganz allein Schuld am aktuellen O h r w u r m „Allein, allein". Eintritt: 13 € .

Die Innsbrucker Veranstalter haben wieder keine Kosten und Mühen gescheut, d e m musikaffinen P u b l i k u m Neues zu bieten.

Wenn „Polarkreis I8" ins Weekender kommen, ist sicher keiner „allein, allein"! (Foto: Veranstalter)

Herrenmagazine kann man nicht nur lesen, sondern auch hören. Z u m Beispiel am 13. M ä r z um 21 U h r im W e e k -

Chansons von Christa Posch im Bierstindl A m 5. M ä r z ( 2 0 U h r ) l ä d t das B i e r s t i n d l z u e i n e m Chansonabend m i t Christ a Posch und P e t e r L u d wig (Klavier) ein.

Die Protagonistin des Abends u n t e r dem M o t t o „ H e u t verschenk ich meinen Mann" ist eine Frau mit Vergangenheit, aber auch mit Z u kunft. „ G u t gelaunt und mit verschmitzter Hinterhältigkeit" macht sie sich einmal nachdenklich, einmal f r i v o l , m i t Charme, W i t z und Feingefühl Gedanken über all die Ungereimtheiten, die ihr beim Ä l -

XVI

t e r w e r d e n so widerfahren, singt und erzählt von erlebten Absurditäten und melancholischen Erkenntnissen. Geboren in Bozen, MaxReinhardt-Seminar W i e n , Theater in der Josefstadt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Bayrisches Staatsschauspiel, Z ü r cher Schauspielhaus, Münchner Kammerspiele, Münchner Volkstheater. Eigene musikalische Produktionen („Erogene Z o n e " , ,,[Himmels]Macht Liebe") Zahlreiche Hauptrollen in TVFilmen (u.a. in Filmen von X. Schwarzenberger, Peter Patzak, F. X . Bogner), zuletzt in Susanne Zankes „Bauernprinzessin" - Trilogie (ORF/BR) und in T V - S e r i e n ( „SISKA", „Der Alte", SOKO, Tatort etc.). «rista Posch ist die deutsche S y n c h r o n s t i m m e von Charlotte Rampling. Karten b e k o m m t man im Bierstindl vorab über eine Karten-Hotline unter Telefon 575757 oder verena. mueller@bierstindl.at www.krista-posch.de

e n d e r . Vielleicht verrät die vierköpfige Newcomer-Indieband „ H e r r e n m a g a z i n " dann, w a r u m sie ihr Debütal-

bum „Atzelgift" genannt haben...? „Thalja" kann man nicht erklären. Das 14-köpfige Bandkollektiv aus W i e n muss man hören. „ W e n n w i r auf die Bühne gehen, wissen wir nicht, was passieren w i r d . W i r stellen uns im Kreis auf und spielen einfach", e r l ä u t e r t ein Bandmitglied die einleuchtend simple Vorgangsweise der Band. Ergebnis sind nicht selten psychedelische Soundcollagen zum Staunen, Lachen, W e i n e n , Tanzen und Mitsummen. A m 2 1 . M ä r z um 21 U h r im p m k (Viaduktbögen 16), der Eintritt kostet 7,30 Euro. (MAS)

Landesjugendtheater: Wagner als Rockmusical werkstelligen. W e r gespannt „ D i e Nibelungen - Das Muist auf das Ergebnis, sollte sical" lautet der Arbeitstitel sich den P r e m i e r e n t e r m i n für die erste Jugend-Produkam 2 0 . M ä r z im Landesjution des Landesjugendtheaters, gendtheater (Josef-Wil bergerdie in Zusammenarbeit mit Straße 15, neben dem Fruchtdem Musikgymnasium BORG hof) v o r m e r k e n . Volders ausgearbeitet wurde. Die Schule war für die musiW e i t e r e Spieltermine: kalische Gestaltung des RockA m 21., 22., 27., 28., 29. März, musicals verantwortlich, die am 3., 4., 5., 17., 18., 19., 24., szenische Aufarbeitung führte 25., 26. A p r i l , am 1,2.. 8., 9., das Landesjugendtheater 10., 15., 16., 17., 22., 23. und durch. Die Musiknummern 24. Mai. Die Vorstellungen werden vom Orchester, C h o r beginnen um 19 Uhr, Karund Solisten live gesungen tenvorverkauf unter 575362. und gespielt, was den K o m www.landesjugendtheater.at ponisten und musikalischen (MAS) Leiter Alexander Giner und Sybille G i n e r als V o c a l coach v o r Herausforderungen stellte. Doch auch die szenische Aufarbeitung mit über 40 Dars t e l l e r n , die v o n V o l k m a r Seeböck (Regie) und Edith Drasch! (Produktionsleitung) durchKriemhild und ihr Gatte Siegfried werden gespielt geführt w i r d , w a r von Sarah Peischer und Rafael Haider. nicht leicht zu be(Foto: Landesjugendtheater)

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Bibliotheken: Die direkte Verbindung zur Literatur „ D i e E l f - elf Innsbrucker Bibliotheken laden e i n " i s t das M o t t o f ü r d i e A k tionswochen der Innsbruc k e r B ü c h e r e i e n v o m 2. bis 12. M ä r z . Auf Initiative des städtischen Kulturamts findet bereits zum v i e r t e n Mal ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen statt. Inhaltlich reicht der Bogen von „Ritter Rüdiger" mit Toni Knittel über Pup2. M ä r z , I 5 U h r , Bücherei der Pfarre H ö t t i n g : Die Lesung mit „Ritter Rüdiger" aus „Die Königskinder" von Bluatschink Toni Knittel garantiert Phantasie, Spannung und viel Humor für Kinder von 4 bis 10 Jahren im Pfarrsaal Hötting. 4. März, 19 U h r , Stadtbücherei: Lesung mit Irene Prugger, Georg Aichinger und Julia Rhomberg - den drei Preisträgern des Preises der Stadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen im Bereich Literatur. 5. M ä r z , 15 U h r , Bücherei St. P i r m i n : „Märchen vom Verzaubern und Verwandeln" erzählt von Barbara Beinsteiner für Kinder ab 7 Jahren im Pfarrsaal St. Pirmin. 5. März, 19.30 U h r . Bücherei der Ursulinen: „Vielleicht bin ich ja ein Wunder" - Christine Haiden, Chefredakteurin der „Welt der Frau" berichtete über ihr Buchprojekt, das 100Jährige zu W o r t kommen lässt. 6. M ä r z , 16 U h r , Bücherei A r z l : „Das Schatzkästlein des Riesen Blauhaar", ein Puppenkarussell von Julia SchumacherFritz für Kinder ab 4 Jahren. 6. März, 19.30 U h r . Bibliot h e k St. Paulus: „Liebeslyrik", ein Potpurri von Texten zu Liebe und anderen Schwierigkeiten, gelesen von Martina Dähne.

pentheater bis zu Lesungen. Mit den Aktionswochen soll Kultur in die Stadtteile hinausgetragen werden. 800 Besucherinnen w u r d e n im Vorjahr gezählt. Heuer beteiligen sich die öffentlichen Büchereien Allerheiligen, Arzl, Hötting, Hungerburg, Mühlau, Saggen, St. Paulus, St. Pirmin, Ursulinen, die Innsbrucker Stadtbücherei und die Frauenbibliothek AEP. (EH) Schauspielerin am Tiroler Landestheater, und Martin Kolozs, Autor und Verleger im Pfarrsaal St. Paulus. 7. März, 15 U h r , Bücherei H u n g e r b u r g : „Es gibt so Sachen mit dem Drachen". Es zeichnet und liest der „Drachologe" Franz S. Skelenitzka für Kinder ab 8 Jahren. 7. März. 15 bis 19 Uhr. Frauenbibliothek A E P : „Lieblingslektüre" - Lesungen zum Internationalen Frauentag 2009. Mitarbeiterinnen des Vereins AEP lesen aus ihren Lieblingsbüchern. Die Besucherinnen können bei Speis und Trank in die Vielfalt der Frauenbibliothek schnuppern. 10. März, 16 U h r . Bibliothek Saggen: Afrika in der Literatur - J.M. Coetzee, Doris Lessing, Henning Hankell und der Literaturnobelpreisträger 2008 Le Clézio, präsentiert von Silvia Hohenauer. 11. M ä r z . 14.30 U h r , Bücherei Mühlau: Ein garantiert heiterer Nachmittag mit dem Tiroler Mundartdichter Sepp Kahn.

B1

Öffentliche Frauenbibliothek AEP, Müllerstraße 26 Telefon: 0512 / 58 36 98, aep.frauenbibliothek@aon.at www.aep.at Mo + Do 16.30-19.30 Uhr Fr 10.00-13.00 Uhr

B2

Öffentliche Bücherei Allerheiligen, St.-Georgsweg 15 Telefon: 0650 / 900 8048, buch@pfarre-allerheiligen.at www.allerheiligen.bvoe.at Mo + Mi + Fr 17.00-19.00 Uhr Do 15.00-17.00 Uhr

B3

Öffentliche Bücherei Arzl, Krippengasse 4/1. Stock Telefon: 0512 / 26 35 57, http://buecherei.innsbruck-arzl.at Di + Fr 17.00-19.00 Uhr Mi 16.00-18.00 Uhr

B4

Öffentliche Bücherei der Pfarre Hötting, Schulgasse 2 Mi + Fr 15.30-18.30 Uhr

B5

Öffentliche Bücherei Hungerburg, Gramartstraße 4 Telefon: 0512/29 22 19-72, www.hungerburg.at Mo 15.00-17.00 Uhr Mi + Fr 17.00-19.00 Uhr

BS

Öffentliche Bücherei Mühlau, Hauptplatz 3 muehlau-buch@bibl iotheken.at Di 9.00-11.00 Uhr Mi 19.00-20.00 Uhr Fr 16.00-18.00 Uhr

B7, Bibliothek St. Paulus, Reichenauer Straße 72 Telefon: 0512/34 42 91-15, fuertinger@chelIo.at Di + Mi 15.00-19.00 Uhr (ausgenommen Schulferien) B8

Öffentliche Bücherei St. Pirmin, Radetzkystraße 51 Do 16.30-19.00 Uhr So 9.45-10.15 Uhr sowie nach dem Gottesdienst von 11.00-12.00 Uhr

B9

Öffentliche Bibliothek Saggen, Erzherzog-Eugen-Str. 8 (Unterkirche) Telefon: 0512 / 57 25 09, buecherei-saggen@gmx.at Mo 15.00-17.00 Uhr Fr 17.00-19.00 Uhr So 10.00-12.00 Uhr

BIO

Öffentliche Bücherei Ursulinen, Fürstenweg 86 Telefon: 0512/22 416-62, ursulinen.buecherei@tsn.at www.ursulinen.tsn.at/buecherei Mo 16.00-18.00 Uhr Di 4-Do 10.00-13.00 Uhr Mi 16.00-20.00 Uhr Fr , 17.00-19.00 Uhr

B11

Stadtbücherei Innsbruck, Colingasse 5a Telefon: 0512 / 56 33 72, post.stadtbuecherei@innsbruck.gv.at www.innsbruck.bvoe.at Mo 14.00-19.00 Uhr Di bis Fr 10.00-17.00 Uhr

Die B-Linie der Bibliotheken 2003 Entdecken Sie das vielfältige Programm von elf Innsbrucker Bibliotheken zum Kennenlernen, Stöbern und Staunen Innsbrucker Bibliotheken - die direkte Verbindung zu Literatur und mehr

12. M ä r z , 19.30 U h r . Bücherei Allerheiligen: „Geiger trifft Gitarre" Eine Lesung von Otto Licha mit Musik von Hanno Winder im Pfarrsaal Allerheiligen.

Das Tanztheater von Katharina Rizzi „Die 7 Todsünden" hat am 27. Februar im Theater an der Sili (Kravoglstraße 19) Premiere, www.theater-sill.at Weitere Vorstellungen am 6., 13., 20. und 27. März, am I 7. und 24. April sowie am 8. und 15. Mai. beginn jeweils um 20.15 Uhr. Reservierungen unter Theatertelefon: 36 29 29 oder e-mail: theater.sill@aon.at

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Elf innsbrucker Bibliotheken laden ein 2.-12. März 2009

XVI


Kulturstadt Bozen W ä h r e n d das S t a d t t h e a t e r i m Frühling m i t der Tanz- und Musikreihe „ S p r i n g Emotions 0 9 " aufhorchen lässt, lädt das Ö t z i - M u s e u m ab 10. März zu einer internationalen Mumien-Ausstellung

„Spring Emotions 2009", die Tanz- und Konzertreihe am Stadttheater Bozen, wird am 10. M ä r z mit dem „ A l o n z o King's Lines Ball e t " aus San Francisco eröffnet Der Choreograph Alonzo

Spring Emotions geht am 24. März mit dem Gastspiel

„Ballet Biarritz"

(Fotos: Presseamt Bozen)

King hat einen ausdrucksstarken Tanzstil entwickelt, der zeitgenössische Bewegungselemente mit klassischer Technik verbindet. Gekonnt verbindet er Tanz mit klassischer Musik, marokkanischen und indischen Klängen bis hin zum Jazz. Das Ballett wurde 1982 in San Francisco von Alonzo King gegründet. Bei seinem ersten Auftritt in Bozen zeigt der afroamerikanische Choreograph zwei unterschiedliche Werke, die einen tiefen Einblick in seine Musikalität geben: Rasa und The Radius of Convergence, Rasa entstand im Jahr 2007 zu traditioneller indischer Tabla-Musik von Zakir Hussain (Gewinner eines Grammy Awards); The Radius of Convergence hingegen zu den Saxophon-Melodien von Pharoah Sanders.

der „ K i b b u t z C o n t e m p o rary Dance C o m p a n y " weiter. Grandiose Bilder, expressive Stücke und vor allem hervorragende Tänzerinnen

WM XVIM

und Tänzer machen die Company rund um ihren künstlerischen Leiter Rami Be'er zu einem außergewöhnlichen Tanzerlebnis. Das Ensemble ist in Bozen mit Upon reaching the sun in italienischer Erstaufführung zu sehen. Das „ B a l l e t B i a r r i t z " rund um Thierry Malandain bringt am 7. A p r i l „Séduction", ein Stück, das Carmen und Don Juan in ihrer Einsamkeit als gefallene Liebhaber/in zeigt. Am 8. A p r i l werden in „ B a l l e t Mécaniq u e " drei Choreographien gezeigt, die die besondere Musikalität Malandains unter Beweis stellen. Am 22. A p r i l kommen die „ B a l l e t b o y z " von Michael Nunn und William Trevitt nach Bozen. „Greatest Hits" vereint die schönsten Choreographien, die das Ensemble

im Repertoire hat. Das Stück „Broker, Fall" von Maliphant eröffnet den Abend. Das Stück wurde im Jahr 2004 mit dem Laurence Olivier als beste neue Tanzproduktion ausgezeichnet. Theaterkasse Bozen Tel.:+ 39 0471 053 800 Fax:+39 0471 053 801 tickets@ntbz.net www.ntbz.net

Das Konzert Engels over Berlin" von Ute Lemper, am 17. April, ist eine sehr persönliche Hommage an die Stadt Berlin.

Mumienausstellung i m Ötzi-Museum Mit über 60 Mumien, zahlreichen Begleitfunden und wertvollen Beigaben bietet die Ausstellung „Mumien. Der Traum vom ewigen Leben" faszinierende Einblicke in das weit- und zeitumspannende Phänomen der Mumifizierung. Die Besucherinnen begeben sich auf eine Reise durch verschiedene Naturräume und Kulturen - von den Dinosauriern über Ötzi und das Alte Ägypten bis in die heutige Zeit. Für die Ausstellung wird das

Südtiroler Archäologiemuseum komplett umgestaltet. Die bestehende Dauerausstellung wird, außer der Etage mit dem Mann aus dem Eis, neu mit dem Mumienthema

bespielt. Ötzi wird das Herzstück der Ausstellung sein. W i c h t i g e r Hinweis: Für den Auf- und Abbau der Ausstellung bleibt das Südtiroler Archäologiemuseum vom 23. Februar bis 10. März sowie vom 26. Oktober bis 5. November 2009 geschlossen. Öffnungszeiten: Di bis So von 10 bis 17.30 Uhr, Montag geschlossen. Im Juli und August auch montags geöffnet. www.iceman.it

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SPORTSTADT

Funsport-Zentrum am Paschbergweg eröffnet „Seit meinem Amtsantritt war ich bemüht, eine geeignete Halle zu finden", betont Sportr e f e r e n t Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer. Schließlich fiel die W a h l auf die Tollinger-Hallen am Paschbergweg, die bisher als Tennishallen genützt wurden. Die Stadt Innsbruck schloss einen 60-jährigen Bestandsvertrag mit dem Eigentümer. Der Bestandzins für die beiden Hallen beträgt rund 7000 €/Monat. Nach Umbauarbeiten und Investitionen in H ö h e von 100.000 € steht nun die südliche Halle für Funsportarten zur Verfügung. Damit hat Innsbruck als erste österreichische Stadt außerhalb W i e n s ein derartiges Sportzentrum. „Die Halle ist ein großer Schritt, auch außerhalb des Vereinssports Trendsportarten anzubieten", freut sich Vizebgm. Platzgummer über ein zusätzliches, wetterunabhängiges

Trendsportarten genützt werden. Bezüglich des Angebots will man sich je nach Nachfrage flexibel zeigen. Feedback v o n den S p o r t l e r n an das Sportamt sei - so Sportamtsleiter Romuald Niescher erwünscht.

Beachvolleyball und Streetsoccer t r o t z Regen und Schnee - T r e n d s p o r t a r t e n können in Innsbrucks erster Funsporthalle seit 7. Februar auch „ i n d o o r " gespielt w e r d e n .

Derzeit sind die Plätze von Montag bis Freitag unter Tags Schulklassen, Jugendlichen und Verbandsvereinen vorbehalten, abends und an den W o chenenden w e r d e n sie frei vermietet. Die nördliche Halle w i r d noch bis März 2010 als Tennishalle genützt. Für die VerSchüler des Reithmanngymnasiums testeten den Indoor-Beachvolleyballplatz. wendung danach gäbe es verIm Bild v.l.: Romuald Niescher, Mag. Matthias Schipflinger, Vizebgm. schiedene Ideen, so PlatzgumDr. Christoph Platzgummer, Mag. (FH) Ing. Michael Außerhofer. mer - von einem Kletterzen(Foto: £ Hohenauer) t r u m über eine neue Bleibe für die Leichtathleten bis hin 400 T o n n e n Sand w u r d e n Sportangebot für die Innsbruzu einer weiteren Funsporthalle. zwei Beachvolleyballplätze ercker Bevölkerung. „ D e r Bedarf ist da", so Mag. Matthias Schipflinger von der OSVI, die mit der Betreibung der Hallen beauftragt ist. A u f

richtet, daneben ein Streetsoccerplatz. Alternativ kann die Halle auch für Beachsoccer, Badminton und andere

Buchungen sind via Internet bzw. Telefon möglich: www.tennisball.at/innsbruck, Tel. 360110. (EH)

Innsbruck fiebert der Handball-EM 2010 entgegen Gespielt w i r d in der Vorrunde in Linz, Graz, W i e n e r Neustadt und Innsbruck, die Hauptrunde in Innsbruck und W i e n und ab dem Semifinale in W i e n . Damit ist Innsbruck, w o die Spiele vom 19. bis 28. Jänner in der Olympiahalle ausgetragen w e r d e n , neben W i e n einer der zwei Hauptspielorte. Die Vorbereitungen auf das Sportgroßereignis sind in Innsbruck voll angelaufen. Mit dem ins Leben gerufenen Projekt „Handball Fieber T i r o l " soll die dynamische Sportart noch populärer gemacht werden. Schon im Jänner gab's den „Tag des T i r o l e r Handballs" in der Olympiahalle. Im April

Vizeweltmeister Kroatien sowie die Deutschen, bei denen Handball seit dem W M - T i t e l 2007 einen enormen Boom erlebt, sind heiße Kandidaten. Welche Mannschaften in Innsbruck spielen werden, steht nach der Gruppenauslosung am 3. Juli in W i e n fest.

Nach Europas Spitzenfußballern i m letzten Jahr k o m m t 2010 die europäische Handballelite nach Innsbruck. Die Handball-Europameisterschaft der Männer, das größte und bedeutendste Handballereignis des Kontinents, w i r d v o m 19. bis 3 1 . Jänner 2010 in Österreich ausgetragen. startet ein Nachwuchs-Handballturnier, ab Juni steht Handball m i t dem I n n s b r u c k e r Volksschulen-CUP und vielem mehr am Programm. „Diese Veranstaltung bietet mit ihrer gesamten Vorbereitungszeit eine tolle Chance, einen bei uns noch eher als Randsportart gelebten Sport in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen und damit, wie ich hoffe, einen starken Entwicklungs- und Popularitätsschub zu erreichen",

so Sportreferent Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer, der Vorsitzender des lokalen Organisationskomitees in Innsbruck ist.

A m 3. M ä r z beginnt der K a r t e n v o r v e r k a u f . Tickets sind ausschließlich über Vienna-Ticket erhältlich (Link unter w w w . e u r o 2 0 I O . a t ) . Tagestickets für Innsbruck kosten in der V o r r u n d e zwischen 20 und 60 € , in der Hauptrunde zwischen 24 und 90 € .

Seit O k t o b e r 2008 kämpfen 36 europäische Nationalmannschaften um die Teilnahme am Turnier, 16 Teams können sich qualifizieren. Das Ticket fix in der Hand haben bis jetzt Titelverteidiger Dänemark und Gastgeber Österreich. A b e r auch Weltmeister Frankreich,

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I n f o s : www.handballfiebertirol.at, www.euro20IO.at. (EH)

W

xix


Vereinsporträt „ I n n s b r u c k i n f o r m i e r t " s t e l l t an d i e s e r Stelle I n n s b r u c k e r S p o r t v e r e i n e v o r . Bei I n t e r e s s e b i t t e ein E-Mail an p o s t . m e d i e n s e r v i c e @ i n n s b r u c k . g v . a t

rauen 09 Lauftreff STADT

INNSBRU

s e n d e n . Es s o l l t e einen b e s o n d e r e n Anlass w i e z. B. ein Jubiläum o d e r b e s o n d e r e a k t u e l l e Erfolge g e b e n .

Doppelt gekickt hält besser!

REFERAT FRAU FAMILIE SENIOREN

Fit in den Frühling: Frauen Lauftreffs starten wieder Raus aus d e n W i n t e r s t i e f e l n , r e i n in d i e L a u f s c h u h e h e i ß t es a b 3 1 . M ä r z f ü r alle F r a u e n , die etwas f ü r i h r e Fitness und G e s u n d heit t u n wollen. Laufen ohne Leistungsdruck unter fachkundiger Anleitung der Laufwerkstatt, bei jeder W i t t e r u n g und kostenlos sind die Grundsätze des Frauen

Lauftreffs, den das Referat „Frau, Familie und Senioren" wieder wöchentlich organisiert. Treffpunkt ist bis 13. Oktober jeden Dienstag um 18 U h r am Parkplatz Natt e r e r See. Für interessierte Frauen heißt es: „Einfach hinkommen und mitmachen". Infos unter Tel. 5360-4204. (EH)

S p o r t t e r m i n e im März Änderungen B O B / R O D E L N , Bob- und Rodelbahn Igls: 8. März, 12 Uhr. Olympiaworld Bob- und Rodelwettbewerb F U S S B A L L , Tivoli Stadion: 14. März, l 5 . l 5 U h r : F C W a cker-FC Lustenau; 20. März, 19 Uhr: FC W a c k e r - S K N St. Polten T U R N E N , O - D o r f , 7. März, 8 Uhr, EM Qualifikationsturnier Männer H A N D B A L L , O - D o r f : 7. März, 17.30 Uhr: SVO-lsmaning II; ab 14 Uhr: HIT-Fivers R I N G E N , Hötting-West, 14. März, 8 Uhr, Österr. Staatsmeisterschaft T I S C H T E N N I S , Wörndleschule, 28. März, 14 Uhr, und 29. März. 9 Uhr: TI Bundesliga

XX

vorbehalten! B E W E G U N G S - und GESUNDHEITSBEREICH, „Rücken-fit": VS Ampass, Mo. von 1 6 - 1 7 Uhr, und Mi. von 1 0 - 1 1 Uhr. Volkshaus Reichenau. „Fit durch Ballspiele": VS Kettenbrücke Fr. von 20 21.30 Uh. „Konditionsgymnast i k " Volkshaus Reichenau, Mi. von 9 - 1 0 Uhr. „Fit durch Yoga": Andreas-Hofer-Str. 13., Mi. 1 7 - 18 Uhr. „Sanfte Fitness mit Q i Gong": Resselstr. 18, Di. von 19 bis 20 Uhr. Kursprogramm/Sommersemester und Info bei Christina Zwick, A S K Ö / C l u b Aktiv, Salurner Str. 2, fitness@askoetirol.at, 0676/84746463.

Infos auch unter: . www.olympiaworld.at . www.innsbruck.at/Sport& Freizeit/Veranstaltungen/ Veranstaltungskalender . www.tirol4you.at

Im „ n o r m a l e n " Leben arbeiten Hans-Peter und KarlHeinz W e i n o l d im Sicherheitsdienst. Sonst gehen die 52-jährigen Zwillinge einem außergewöhnlichen Hobby nach: Sie betreiben einen Karate-Kickboxverein, der v o r allem Jugendlichen verm i t t e l n soll: „ S p o r t statt Drogen und weg von der Straße!" In den 60er Jahren begannen die beiden B r ü d e r - angespornt durch die damaligen Kung-Fu-Filme - mit dem Kampfsport „ W i r trainierten täglich im Freien, wie w i r es von den Filmen kannten ohne Lehrmeister. Begonnen haben w i r mit Shotokan-Karate, eine Zeit lang trainierten w i r Taekwondo und kamen über den Heeressportverein Innsbruck zum Kickboxen", resümiert Karl-Heinz W e i n old. „Dabei wurde viel Freizeit geopfert. Viele nahmen von uns mit der Z e i t Abstand,

da w i r nur noch Sport im Kopf hatten." D o c h es hat sich gelohnt: In ihrer Laufbahn haben sie große Erfolge vorzuweisen: Darunter den I. Weltmeist e r t i t e l in der Geschichte Österreichs im Kampfsport, 15 Staatsmeistertitel, 12 Landesmeistertitel sowie internationale Meistertitel. N e benbei o r g a n i s i e r e n sie Kampfsport-Veranstaltungen, deren Erlös immer wohltätigen Zwecken diente - u. a. für die Kinderkrebshilfe und für Kinder mit zystischer Fibrose. D o c h t r o t z allem gilt: Nie stehen bleiben, immer an sich weiterarbeiten! „Dieses Prinzip half uns, in Kontakt mit den ShaolinMönchen zu kommen. Uns fasziniert ihre Perfektion", erklärt Hans-Peter Weinold. Kontakt: Kick-BoxVerein-Gebrüder W e i n o l d , Franz-Baumann-Weg 7, Innsbruck. Tel. 0650 2630880, kbv.weinold(q)chello.at

2008 gewannen Charly und Peter Weinold bei der Martial Arts Marathon Weltmeisterschaft den Weltmeistertitel für Österreich - obwohl keiner der Teilnehmer über 35 Jahre alt war. (Foto: Gebrüder Weinold)

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Siegerinnen in der Klasse Kinder bis zehn Jahre. Die Preise wurden von Sportamtsleiter Romuald Niescher (Bild links) übergeben.

(Fotos: Triebwerk)

Sportfreaks stürmten die Wintersporttage Auf der Mutterer A l m , am Patscherkofel und am N o r d park für 5 bzw. 10 € den ganzen Tag Skifahren und neue Sportarten testen - diese einmalige Möglichkeit lockte viele Sportbegeisterte aus der Stadt auf die Pisten. Alleine an den Skirennen nahmen fast 500

D i e S t a d t I n n s b r u c k l o c k t e a m 7. u n d 8. F e b r u a r m i t einmaligen Angeboten z u m W i n t e r s p o r t . Starter teil. G r o ß war der Andrang auch beim Kinderland, beim Snowtubing und bei den Snowbikes. Tags daraufging's gratis aufs

platze, ganz besonders aber die Tiroler Wasserkraftarena, w u r d e n gestürmt. „ A n diesen zwei Tagen haben w i r wieder gesehen, wie

Eis. Die Innsbrucker Eislauf-

groß das Potential an bewe-

Märkte im März

Mit Herannahen des Frühlings erwacht auch w i e d e r die Marktszene. >• Nach der Winterpause w i e d e r geöffnet sind die „ M ä r k t e für landwirtschaftliche Erzeugungsund Verarbeitungsprod u k t e " in der Reichenau (auf dem öffentlichen Parkplatz vor der Apotheke auf dem Gutshofweg). Frisches Gemüse, B a u e r n p r o d u k t e und sonstiges Vitaminreiches w i r d samstags von 7 bis 13 Uhr angeboten. > Der Marktplatz ist Stando r t für den H ä n d l e r m a r k t , jeden Freitag geöffnet von 7 bis 18.30 Uhr.

am Hafengelände, Innrain 149, landwirtschaftliche Qualitätsprodukte an. • Jeden Samstagvormittag (bis 13 Uhr) ist am Franziskanerplatz der T r ö d e l m a r k t eine Fundgrube. > Groß ist das Angebot der B a u e r n m ä r k t e , wie etwa in St. Nikolaus (Brunnenplatz!, samstags, 8.30 bis I I Uhr), am Wiltener Platz! (samstags, 7.30 bis 12 Uhr), in HöttingW e s t v o r der Hauptschule (jeden Samstag von 7.30 bis 12 Uhr) sowie am Sparkassenplatz (jeweils Freitag von 8.30 bis 14.30 Uhr).

>• Ebenfalls auf dem Marktplatz w i r d am ersten und dritten Samstag von 7 bis 13 U h r der F l o h - u n d K u r i o s i t ä t e n m a r k t abgehalten. >> Eine interessante Adresse für verschiedenste Artikel ist der „ F l o h m a r k t a m H a f e n " . Jeden Samstag von 6.30 bis 13.30 Uhr präsentieren Aussteller ihr vielfältiges A n gebot. Auch Bauern bieten

D i e ideale Gelegenheit g ü n stige A r t i k e l f ü r K i n d e r einz u k a u f e n o d e r selbst aus d e n M a r k t z u b r i n g e n , sind Tauschmärkte. V A m Freitag, den 27. Feb r u a r findet im Haus Tschamlerstraße 10 von 14 bis 20 Uhr der F l o h m a r k t des S O S K i n d e r d o r f e s statt. U. a. werden Textilien, Bücher, Möbel, Haushaltswaren angeboten.

>• Kinder-Sommerbekleidung, Sportartikel (z.B. Fahrräder, Inlineskates), alles fürs Baby, Spielsachen und auch Erstkommunionkleidung bietet der Tauschmarkt der P f a r r e S t . F i r m i n am Freitag, den 13. M ä r z von 16 bis 19 Uhr. A n nahme: 12. März von 17 bis 19 Uhr, Auszahlung bzw. Rückgabe: 14. März von 9 bis 12 Uhr. > Der Tauschmarkt im Pfarrh e i m H ö t t i n g f i n d e t am Samstag, den 14. M ä r z von 9 bis ! 2 Uhr statt. Annahme: 13. März von 17.30 bis 20 Uhr; Auszahlung /Rückgabe: 14 März von 17.30 bis 18.30 Uhr. A n genommen werden: Bekleidung für Kinder bis 16 Jahre, Sommerschuhe und Gummistiefel bis Größe 38, Spielzeug, CDs, Videos, DVDs, Kinderbücher, Puzzles, Autositze, Sportartikel. Der Reinerlös geht an die Pfarre Hötting. Für das leibliche W o h l werden Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Informationen unter Telefon 282898.

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gungshungrigen Innsbruckerlnnen ist. Ich bin mir sicher, dass w i r bei vielen die Freude an Bewegung und Sport gew e c k t h a b e n " , f r e u t sich Sportamtsleiter Romuald Niescher über den Erfolg der 6. Innsbrucker Wintersporttage. (EH)

> Der Tauschmarkt für Kinderartikel in der D o m p f a r r e S t . J a k o b (Pfarrsaal) findet am Samstag, den 2 1 . M ä r z von 9 bis 12 Uhr und am Sonntag, den 2 2 . M ä r z von 10 bis 12 Uhr statt Annahme: 20. März von 9 bis I I Uhr; Auszahlung: 23. März von 8 bis I I Uhr. >- Die 65. Tauschzentrale für Kinderartikel und Sportgeräte w i r d am Samstag, den 2 1 . M ä r z von 9 bis 15 U h r in der M e h r z w e c k h a l l e O D o r f C e n t e r , KajetanSweth-Straße I, abgehalten. Annahme: 20. März von 14 bis 19 Uhr, Auszahlung: 22. März von 9 bis 12 Uhr. > D i e P f a r r e W i l t e n veranstaltet am 2 7 . u n d 2 8 . März einen Frühjahrstauschmarkt für Kinderartikel. Annahme am Freitag, den 27. März von 8 bis I I U h r und von 16 bis 18 Uhr. Verkauf am Samstag, den 28. März von 8 bis 12 Uhr. Rückgabe am 30. März von 8 bis 10 Uhr und von 17 bis 18 Uhr. ( M W )

XXI


UMWELT

Mobile Problemstoffsammlung vom 30. März bis 4. April In den Innsbrucker Stadtteilen w e r d e n einzelne Sammelstellen eingerichtet und nach einem genauen Zeitplan v o m Sammelwagen der IKB angefahren.

Als U n t e r s t ü t z u n g für den F r ü h j a h r s p u t z d e r Innsbruckerinnen und Innsbrucker f ü h r t die Innsbrucker K o m m u n a l b e t r i e b e A G ( I K B ) v o m 3 0 . M ä r z bis e i n schließlich 4. A p r i l 2009 w i e d e r eine P r o b l e m s t o f f s a m m l u n g durch und bietet d a m i t die Möglichkeit, gesammelte Sonderabfälle b e q u e m zu entsorgen.

Die M i t a r b e i t e r der IKB nehmen d o r t Problemstoffe wie Farben und Lacke, Haushaltsreiniger, Lösemittel, Medikamente, Konsumbatterien, Autobatterien usw. entgegen. Auch ÖLI-Behälter können abgegeben und gegen neue Speiseölgefäße ausgetauscht w e r d e n . Altkleider w e r d e n im Rahmen der ProblemstoffA k t i o n nicht gesammelt.

der IKB (Telefon 502 5771) gerne zur Verfügung. Im Recyclinghof in der Rossaugasse können alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker kostenlos entsorgen, was nicht in die Restmülltonne gehört oder passt — alle W e r t s t o f f e wie Verpackungsmaterial, Papier etc. Auch Problemstoffe wie alte Medikamente, Lacke, Ö l etc. oder alte Elektroge-

Problemstoffe auch im Recyclinghof Rossau, bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck (Hunoldstraße 17, jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr) oder im Bauhof H ö t t i n g - W e s t (Bachlechnerstraße 27, jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr) abgegeben werden. Für Informationen zur A b fallentsorgung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Während des Jahres können

räte, Möbel und dergleichen sind auf dem Recyclinghof am besten untergebracht. V o n der Gratis-Entsorgung ausgenommen sind Altreifen und größere Mengen an Baustellenabfällen. Im Recyclinghof ist auch die Abgabe von größeren W e r t stoffmengen (Glas, Papier, Karton, Kunststoff- und Metallverpackungen, Styropor), die beispielsweise bei Übersiedlungen oder Räumungen anfallen, möglich. Dadurch w e r d e n die W e r t s t o f f s a m melinseln entlastet, was zu einem sauberen Erscheinungsbild der Stadt beiträgt.

Problemstoff sa m ml un 30. März bis 4. April 2009 Donnerstag, 2. A p r i l 2009

M o n t a g , 30. März 2009 • Sieglanger bei Volksschule

8.00 -

9.45 Uhr

• Geyrstraße/Freiwillige Feuerwehr Amras

• Fischnalerstraße bei Haus Nr. 1 - 5

10.30 - 12.15 Uhr

• Viktor-Franz-Hess-Straße/Kolpinghaus

13.00 -

• Wiltener Platzf/Verkehrsinsel

15.30 - 17.15 Uhr

• Speckbacherstraße/ Kreuzung Franz-Fischer-Straße

• Kaufmannstraße vor Friedhof

18.00 - 19.30 Uhr

• Bienerstraße 27 b/Nähe M-Preis

• Reichenauer Straße/Pauluskirche

18.00 -

• Reichenauer Straße/Pauluskirche

14.45 Uhr

19.30 Uhr

Peerhofsiedlung/Clemens-Holzmeister-Straße

• Karl-Innerebner-Straße 70 bei Volksschule Dienstag, 31. März 2009 • Arzl/Nova Park

8.00

-

9.45 Uhr

Freitag, 3. A p r i l 2009 • Innstraße/Zwickel bei Haus Nr. 63/65

8.00 -

9.45 Uhr

• Andechsstraße bei KIK

10.30 - 12.15 Uhr

• Schneeburggasse/Großer Gott

13.00

- 14.45 Uhr

• Kreuzung Sennstraße/Falkstraße

10.30 - 12.15 Uhr

• Kranebitten/Gasthof Klammstube

15.30

- 17.15 Uhr

• Pradler Pfarrkirche

13.00 - 14.45 Uhr

• Schützenstraße/Freiwillige Feuerwehr Neuarzl

18.00 - 19.30 Uhr

• IgIs beim Parkplatz gegenüber Apotheke

15.30 - 17.15 Uhr

• Gumppstraße bei Schutzengelkirche

18.00 - 19.30 Uhr

» Gumppstraße bei Schutzengelkirche

18.00 - 19.30 Uhr

• Wiltener Platzl/Verkehrsinsel

18.00 - 19.30 Uhr

M i t t w o c h , I . A p r i l 2009 Samstag, 4. A p r i l 2009

• Mühlau/Hauptplatz

8.00 -

9.45 Uhr

• Höttinger Kirchplatz

10.30 -

12.15 Uhr

• An-der-Lan-Straße bei Stadtteilzentrum/M-Preis

• Radetzkystraße/EinmündungReut-Nicolussi-Straße

13.00 -

14.45 Uhr

» Bozner Platz gegenüber Apotheke

• An-der-Lan-Straße auf Höhe Haus Nr. 26 a

15.30 -

17.15 Uhr

Mitterweg/Rückseite Merkur-Markt (Innpromenade) 18.00 -

19.30 Uhr

Haydnplatz bei Wertstoffsammelinsel

19.30 Uhr

msm

.'.'H'UJIMIldjnCWITI

XXI

18.00 -

I n f o - H o t l i n e 0 8 0 0 500 502 I w w w . i k b . a t

8.00 -

9.45 Uhr

10.30 - 12.15 Uhr

IKB

Abfall

Gut organisiert und übersichtlich in die einzelnen Wertstoffe eingeteilt ist die Abgabemöglichkeit im Recyclinghof Rossau, Rossaugasse 4. Die Abgabe ist kostenlos. Öffnungszeiten: Von Montag bis Freitag von 8 bis I 7 Uhr sowie samstags von 8 bis 12 Uhr. Nähere Informationen: Recyclinghof Rossau Rossau gasse 4 a, Telefon 502-7831 E-Mail: recyclinghof@ikb.at

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Sa. 2 8 . / S o . 2 9 . M ä r z MR Dr. Bernhard Rhomb e r g , Kajetan-Sweth-Straße 5 4 / 1 , Tel. 263443

Ärztlicher Funkbereitschaftsdienst In Notfällen am Wochenende - auch für Kinder: Fr. 20 U h r bis Mo. 7 Uhr; an Feiertagen: vom Vortag 20 U h r bis zum Tag nach dem Feiertag 7 Uhr. Tel. 36 00 06.

Apotheken So. I. M ä r z Apotheke „ Z u m Andreas Hofer", Andreas-HoferStraße 30, Tel. 58 48 61 L o h b a c h - A p o t h e k e , Technikerstraße 3, Tel. 29 13 60 L i n d e n - A p o t h e k e , Amraser Straße 106 a, Tel. 34 14 91 St.-Georg-Apotheke, Dörferstraße 2, Rum, Tel. 26 34 79 Sa. 7. M ä r z Apotheke „Zur Triumphp f o r t e " , Müllerstraße la, Tel. 72 71-20 Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler Straße 5 1 , Tel. 34 15 02 Apotheke „ Z u r Mariah i l f ' , Innstraße 5, Tel. 28 17 58 Vellenberg-Apotheke, Burgstraße 4, Götzens, Tel. 05234/33 8 55 S o . 8. M ä r z Apotheke „ Z u r Universit ä t " , Innrain 47, Tel. 57 35 85 Prinz-Eugen-Apotheke, Prinz-Eugen-Straße 70, Tel. 34 41 80 Rumerspitz-Apotheke, Seriesstraße I I, N e u - R u m , Tel. 26 03 10

AN W O C H E N E N D E N , S O N N - UND F E I E R T A G E N J o h a n n e s - A p o t h e k e , Innsbrucker Str. 40, Axams, Tel. 05234/68 8 00 Sa. 14. M ä r z St.-Anna-Apotheke, Maria-Theresien-Straße 4, Tel. 58 58 47 Burggrafen-Apotheke, Gumppstraße 45, Tel. 34 15 17 St.-Blasius-Apotheke, Aflinger Straße 7, Völs, Tel. 30 20 25 S o . 15. M ä r z Apotheke „ Z u m Tiroler A d l e r " , Museumstraße 18, Tel. 72 27 L ö w e n - A p o t h e k e , Innrain 103, Tel. 58 90 74 A p o t h e k e M ü h l a u , Hauptplatz 4, Tel. 26 77 15 K u r - A p o t h e k e , Igler Straße 56, Tel. 37 71 17 Sa. 2 1 . M ä r z Apotheke „ Z u m Andreas Hofer", Andreas-HoferStraße 30, Tel. 58 48 61 L o h b a c h - A p o t h e k e , Technikerstraße 3, Tel. 29 13 60 L i n d e n - A p o t h e k e , A m raser Straße 106 a, Tel. 34 14 91 St.-Georg-Apotheke, Dörferstraße 2, Rum, Tel. 26 34 79 So. 22. M ä r z S t a d t - A p o t h e k e , HerzogFriedrich-Straße 25, Tel. 58 93 88

18. M ä r z i n I n n s b r u c k : „ T a g d e r D a r m g e s u n d h e i t " Rund 5000 Österreicherinnen erkranken jährlich an Darmkrebs, ca. 50% von ihnen sterben daran. Das müsste nicht so sein! Durch rechtzeitige Koloskopie (Darmspiegelung) könnten 90% der Darmkrebs-Erkrankungen vermieden werden! Aber nur wenige nützen diese wirksame medizinische Darmkrebs-Vorsorge! Aufklärung und Motivation vor allem der älteren Menschen regelmäßig zur Koloskopie zu gehen, ist daher ein Schwerpunktthema des „Darmgesundheitstages" am Mittwoch, den 18. März von 6.30 Uhr bis 20.30 Uhr in den Ursulinensälen am Innrain in Innsbruck. Eintritt frei!

Apotheke „ A m Mitterw e g " , Mitterweg 58a, Tel. 29 22 99 S a g g e n - A p o t h e k e , Claudiastraße 4, Tel. 58 80 92 Sa. 2 9 . M ä r z B a h n h o f - A p o t h e k e , Südt i r o l e r Platz 5 - 7 , Tel. 58 64 20 No va-Park-Apotheke, Arzler Straße 43b, Tel. 26 70 58 T i v o l i - A p o t h e k e , Olympiastraße 37, Tel. 89 00 05 C y t a - A p o t h e k e , Giessenweg 15, Völs, Tel. 30 21 30 So. 30. M ä r z S o W i - A p o t h e k e , Kaiserjägerstraße I, Tel. 58 26 46 S o l s t e i n - A p o t h e k e , Ampfererstraße 18, Tel. 28 57 77 Amraser-Apotheke-DEZ, Amraser-See-Straße 56a, Tel. 325-302 Apotheke „ Z u m Hl. Nik o l a u s , Schulgasse I, Mutters, Tel. 54 86 36

Zahnärzte

Tierärzte N o t r u f der Innsbrucker Tierärzte T e l e f o n 0 6 6 4 / 2 5 5 92 53 So. I. M ä r z D r . A s t r i d L o r e n z , Col-diLana-Straße 29, Tel. 26 46 4 7 * S o . 8. M ä r z D r . I n g r i d K o l l e r , Fischnalerstraße 14, Tel. 28 55 17* S o . 15. M ä r z D r . A r n e M e s s n e r , Schidlachstraße 9, Tel. 58 40 8 6 * So. 22. M ä r z T z t . Josef O e t t l , T z t . C l e m e n s H a i d , Pacherstraße 24. Tel. 34 34 2 0 * So. 29. M ä r z Dr. Roswitha Hofmann, Andechsstraße 48/8, Tel. 39 16 7 7 * * (nach telefonischer Vereinbarung)

Rauchfangkehrer So. I. M ä r z W a l t e r O r t n e r , A m raser Straße 59, Tel. 34 33 55 oder 0664/33 46 504

Sa., S o . 9 - 1 1 U h r So. I. M ä r z Dr. Peter Priemer, Tiergartenstraße 27 a, Tel. 281693 Sa. 7. M ä r z / S o . 8. M ä r z D r . S u s a n n e P r o l i , Dr.Ferdinand-Kogler-Straße 30, Tel. 393340 Sa. 14,/So. I 5. M ä r z Dr. Reinhard Pümpel, Maria-Theresien-Straße 23, Tel. 572325 Sa. 2 1 . / S o . 2 2 . M ä r z D r . D i e t m a r R e s c h , Leopoldstraße 5 0 / 1 , Tel. 586655

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - MÄRZ 2009

Sa. 7./So. 8. M ä r z F r a n z j i r k a , Universitätsstraße 25, Tel. 58 30 93 oder 0664/542 09 59 Sa. 14,/So. 15. M ä r z Norbert Mitterdorfer, Gumppstraße 49, Tel. 34 70 40 oder 0664/304 00 45 Sa. 2 1 . / S o . 2 2 . M ä r z M i c h a e l G r a u p p , Ing.-EtzelStraße 93/Viaduktbogen, Tel. 57 06 28 oder 0664/204 37 50 Sa. 2 9 , / S o . 3 0 . M ä r z L u k a s U n t e r e g g e r , Schusterbergweg 83, Tel. 26 62 52 oder 0664/917 43 17

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INFORMATION/SOZIALES

Donnerstag-Ausflüge mit d e n Sozialen Diensten (ISD) Großer Beliebtheit bei Jung und A l t erfreuen sich die Donnerstag-Ausflüge der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD). Hier das März-Programm: D o n n e r s t a g , 5. M ä r z : „Besichtigung m i t Führung durch die Bibliothek der A K " , Treffpunkt: 14.30 U h r vor der Arbeiterkammer, Maximilianstraße 7, freier Eintritt, danach Einkehr. D o n n e r s t a g , 12. M ä r z : „Besichtigung der Firma Krischan Panoptikum", Brillen- und Kontaktlinseninstitut, Treffpunkt 14.30 U h r v o r dem Geschäft, Stainerstraße 3, danach Einkehr ins Café Munding. D o n n e r s t a g , 19. M ä r z : Z u m Landesfeiertag „ F ü h r u n g d u r c h die Kirche St. Josef i n d e r M a r i a - T h e r e s i e n - S t r a ß e " (vis a vis vom Landhaus) mit anschließender Besichtigung der Kunstkammer des Servitenklosters, Treff-

punkt 14.30 Uhr v o r der Kirche St. Josef, freier Eintritt, danach Einkehr im Restaurant Theresienbräu. D o n n e r s t a g , 26. M ä r z : „Besuch der Tirol Milch, V a l i e r g a s s e 1 5 " , Anreise durch die Linie R bis Haltestelle Volkshaus Pirmin möglich, Treffpunkt 9.30 Uhr bei der Tirol Milch, Besichtigung mit Führung ca. 2 Stunden, danach Einkehr in einem nahe gelegenen Café. Infos u n d A n m e l d u n g : ISD-Sozialzentrum Reichenau, Reichenauer Straße 123, Tel.: 93001-7560, Mo. - Fr. 10 12 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.isd.or.at Für Personen, denen es zu beschwerlich ist, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, besteht die Möglichkeit, mit dem Bus der ISD abgeholt zu werden. Anmeldung (Tel. 93001-7520) mindestens drei Tage vorher.

BÜRGERSERVICE und SENIORENBURO Neues Rathaus, Zentraleingang in den RathausGalehen Telefon 5360, Durchwahl 1001 bis 1005 Fax: 53 60-1701, e-mail: buergerservice@magibk.at Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 8 bis 17.30 Uhr, sowie freitags von 8 bis 12.00 Uhr

BÜRGERBÜRO IGLS Igler Straße 58 (bei der Post) Telefon 53 60-23 60, e-mail: igls@innsbruck.gv.at Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 14 bis 18 Uhr

BÜRGERBÜRO ARZL Krippengasse 4 (altes Gemeindehaus) Telefon 0664 81 I 87 90 und 53 60-23 62 e-mail: arzl@innsbruck.gv.at Öffnungszeiten: Montag von 14 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr

FUNDSERVICE Fallmerayerstraße 2 (ebenerdiger Eingang, große Glastüre) Tel. 53 60-1010 und 101 I • Fax 53 60-1015 e-mail: post.fundwesen@innsbruck.gv.at www.fundamt.gv.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr

I m Z e i t r a u m v o m 13. J ä n n e r b i s 10. F e b r u a r w u r d e n folgende Fundgegenstände abgegeben: Mit einem W e r t größer als 100 Euro gem. § 42a SPG: 2 Geldbeträge, 2 Geldtaschen und Einkaufsgutscheine

Universität: Das Zentrum für Alte Kulturen stellt sich vor V o m 12. bis 14. März öffnet das Zentrum für Alte Kulturen seine Pforten und will der Bevölkerung das breite Spektrum der Forschung präsentieren. Seit März 2008 bilden das Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik, das Institut für Archäologien sowie der Bereich Grazistik und Latinistik des Instituts für Sprachen und Literaturen der Universität Innsbruck im A t r i u m am Langen W e g das Z e n t r u m für Alte Kulturen. Das Forschungs-, Lehr- und Studienzentrum stellt mit einem eigenen Museum und hochkarätigen internationalen Veranstaltungen und Kongressen eine Bereicherung für den ganzen Stadtteil dar. Die Besucherinnen erwartet ein buntes Programm für Jung und Alt: So finden neben Vor-

XXIV

Mit der Übersiedlung einiger Institute d e r U n i v e r s i t ä t I n n s b r u c k i n das e h e m a l i g e BTV-Gebäude a m Langen W e g entstand v e r g a n g e n e s Jahr ein n e u e r C a m p u s : Das Z e n t r u m f ü r A l t e K u l t u r e n i m A t r i u m h a u s . trägen und Präsentationen zu aktuellen Forschungsgebieten und Museumsführungen auch eine historische Modenschau von der Urzeit bis ins Mittelalter sowie ein mittelalterlicher Schwertkampf statt. Kostproben aus der antiken Küche Roms sowie diverse Vorfüh-

rungen (Töpfern, Spinnen und Weben am vorgeschichtlichen Webstuhl) runden das breite Angebot ab. Einen besonderen H ö h e punkt der Veranstaltung stellt eine Lesung von Raoul Schrott aus seiner Neuübersetzung der llias am 13. März dar.

Die Veranstaltungen beginnen am 12. und 13. März jeweils um 18 U h r und am 14. März bereits um I I Uhr. W e i t e r e Informationen unter www.uibk.ac.at/news/zak

Metropol: Große Opern als Kinoerlebnis Das Metropol-Kino präsentiert exklusiv die „Live O p e r a " Saison 2008/09 aus internationalen Opernhäusern. A m S a m s t a g , d e n 2 1 . M ä r z (Beginn 18 Uhr) w i r d die Bellini-Oper „ L a S o n n a m b u l a " aus der MET übertragen. Eintrittspreis: 30 € . Tickets ab sofort an der Kinokasse erhältlich, telefonisch unter 2833 10 oder als e-Ticket im Internet auf http://www.metropol-kino.at/opera I n n s b r u c k i n f o r m i e r t vergibt an die ersten zwei Anrufer am M i t t w o c h , 4. März, Punkt 17 Uhr, je zwei Eintrittskarten. Telefon: 572466.

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SICHERHEIT

Tirolweite Einsatzzentrale: Vom Notruf bis zur Alarmierung Die Leitstelle T i r o l in d e r Innsbrucker H u n o l d s t r a ß e ist die l a n d e s w e i t e K o m m u n i k a t i o n s d r e h s c h e i b e in S a c h e n E i n s a t z k o o r d i n a t i o n u n d ist d a m i t ö s t e r r e i c h w e i t e s V o r b i l d . 18 Mitarbeiterinnen wickelten im vergangenen Jahr 444.652 Telefongespräche ab und k o o r d i n i e r t e n 220.781 Einsätze - von der Notrufannahme bis hin zur Alarmierung und Disposition der notwendigen Einsatzmittel. Mit dieser Steigerung von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr präsentierten die Geschäftsführer der Leitstelle, Mag. Ing. Martin Eberharter und Ing. G e r n o t Vergeiner, nach der schwierigen Aufbauphase eine positive Bilanz für 2008. „Ich bin überzeugt, dass die Leitstelle Tirol zur zentralen Vermittlungsstelle für alle Blaulichtorganisationen mit Aus,-D nähme der Polizei w i r d " , zeigte sich auch LH-Stv. A n t o n Steixner zufrieden. Überzeugen will man vor allem durch qualitätvolle Arbeit.

sätze der Feuerwehren, der Wasserrettung sowie teilweise der Rettung und Krankentransporte über die Leitstelle koordiniert. „In Innsbruck musste die Leitstelle 2008 mit Großveranstaltungen wie der Fußball-EM besondere Herausforderungen meistern", berichtete Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer. Die Landeshauptstadt sei mittlerweile über die Leitstelle voll versorgt. Daher werden mit Ende 2009 die 26-Prozent-Anteile der Stadt an das Land übertragen. „Es braucht keine finan-

zielle Beteiligung mehr", so Vizebürgermeister Platzgummer. Die Beteiligung ergab sich aus der Historie der Leitstelle. 2002 sollte die veraltete Alarmzentrale der Innsbrucker Berufsfeuerwehr neu errichtet werden. Gleichzeitig gab es Pläne des Landes für eine Integrierte Landesleitstelle. Um doppelte Kosten zu verhindern, beschlossen Stadt Innsbruck und Land Tirol eine Leitstelle in der Landeshauptstadt zu errichten. Wobei sich die Stadt am Bau und den ersten Betriebsjahren beteiligte, erläuterte Vizebgm. Platzgummer, der sich selbst wesentlich für die Errichtung der Leitstelle in Innsbruck engagierte. Damit konnten wertvolle kostensparende Synergieeffekte erzielt werden. (EH)

A u c h ein neues Rettungsgesetz soll die Rahmenbedingungen ändern. Derzeit Die Leitstelle in der Hunoldstraße bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck ist die moderne Einsatz-Drehscheibe für werden unter ande- Tirol. Bild rechts: Die Leitstellenleiter Mag. Ing. Martin Eberharter (I.) und Ing. Gernot Vergeiner (r.) mit Vizerem tirolweit alle Ein- bürgermeister Dr. Christoph Platzgummer und LH-Stv. Anton Steixner zogen eine positive Bilanz.

Flughafen Innsbruck ist wichtiger Standortfaktor Der Flughafen Innsbruck beforderte im letzten Jahr 970.000 Passagiere. Mit 1300 Mitarbeiterinnen ist er einer der größten Arbeitgeber der Region. Auch eine geballte Kompetenz für Katastropheneinsätze ist am Flughafen vorhanden. „Für unsere Stadt ist der Flughafen nicht wegzudenken. Mit dem Flughafen wird aber ganz Tirol bedient", so Bürgermeisterin Hilde Zach, die am 16. Februar mit Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch Bilanz zog.

„Die Tiroler Flughafenbetriebsges.mbH ist ein gesundes Unternehmen und weiterhin stabil", so Falch. Der Geschäftsreiseverkehr ist derzeit rückläufig, die Passagierzahlen sind gleichbleibend. Spannend wird der Sommer — Falch rechnet mit einem Minus von bis zu fünf Prozent Bgm. Zach zu möglichen Personalkürzungen bei der Tyrolean Airways: „Ich Bürgermeisterin Hilde Zach und Flughafen- habe ein gewisses Standing - auch im direktor Mag. Reinhold Falch zogen Bilanz. Bund", kündigte sie an, sich für den (Foto: N. Saboor) Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen.

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STANDPUNKTE

Innsbrucker Rathaus bekommt einen „Anwalt" der Radfahrer I n n s b r u c k soll e i n e n o c h r a d f a h r f r e u n d l i c h e r e S t a d t w e r d e n . W e n n a u c h s c h o n v i e l in d i e s e R i c h t u n g g e s c h e h e n ist, so e r schweren laut Verkehrsstadtrat Dipl.-HTL-Ing. W a l t e r Peer die A u f s p l i t t e r u n g der Zuständigkeiten auf politischer wie auch auf B e a m t e n e b e n e ein ergebnisorientiertes Planen und U m s e t z e n weiterer radfahrfreundlicher Maßnahmen. W a s Innsbruck braucht, sei ein „Kümmerer", der Problemstellungen erfasst, koordiniert und umsetzbar aufbereitet, damit Entscheidungen getroffen werden können. In diesem Sinn schlägt StR Walter Peer die Installierung eines Radfahrkoordinators vor, dessen Posten in Radfahren soll Spaß der Magistratsmachen. ordnung verankert und im Bereich der Baudirektion angesiedelt sein soll. Seine Aufgabe ist eine möglichst treffsichere Koordination der gesamten Radaktivitäten, damit in Innsbruck das Radfahren

möglichst sicher ist und uneingeschränkt Freude macht. Peer denkt fürs Erste neben der Lückenschließung und der Erweiterung des Radwegenetzes u. a. an überdachte Fahrradständer, an eine bessere Routenbeschilderung und an ein Fahrrad-Routing im Internet. Auch ein verlässlicher Winterdienst, ein mit Licht, Klingel und guten Bremsen ausgestattetes Rad sowie eine Disziplinsteigerung bei den Radfahrern wären von Vorteil. D e r Radkoordinator soll ein A n walt und eine „Feedback"-Einrichtung für die Radfahrerinnen sein, er soll Beschwerden aufnehmen und Verbesserungsvorschläge ausarbeiten und nicht zuletzt in einem Projektmanagement mit dem städtischen Tiefbau Strategien für Radanlagen-

Planung zum richtigen Z e i t p u n k t und deren Finanzierung entwickeln. Dazu g e h ö r e n auch die genaue Kenntnis der Bebauungspläne, das Wissen bezüglich privatrechtlicher Vertragsabschlüsse und - w e n n notwendig - das Hineinreklamieren von Servituten. Radfahren soll sicherer und attraktiver werden StR Peers Ziel ist es, dass in Innsbruck das Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsmittel funktioniert. Auch der Radverkehr muss als ein Teil des Umweltverbundes gesehen werden. Der Privat-PKW kann und soll nicht abgeschafft werden, aber es muss klar zum Ausdruck kommen, dass in der Stadt die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, eine Fahrt mit dem Rad oder auch manchmal das Zufußgehen angenehmer und praktischer sind. V o r allem soll jahresdurchgängig der Anteil der Radfahrer, sowohl beim Berufsverkehr als auch beim Freizeitverkehr, gesteigert werden. „Die Fortbewegung mit eigener Muskelkraft hat nicht nur verkehrstechnische und um weitplanerische, sondern auch für jeden Einzelnen gesundheitliche Aspekte", so Peer. ( W W )

Ein Feuerwehrauto für die Partnerstadt Achtung Radfahrer! Kr akau Der Radweg am linken Innufer Die Übergabe eines in im Bereich der Haller Straße ist Innsbruck ausgedienten Feuerwehrautos an die w ä h r e n d der E r r i c h t u n g der staatliche Feuerwehr Hochwasserschutzmaßnahmen Krakau war der Grund bis ca. Mitte Mai gesperrt. Für für die Fahrt einer InnsRadfahrer aus dem Osten der brucker Delegation in Stadt ist dies aber kein Grund, die polnische Partnerstadt Der Aufenthalt das Rad im Frühling im Keller wurde für diverse Fachgespräche zu den Themen Sicherheit, Soziales und Tourismus sowie stehen zu lassen. Als Alternative zum Kennenlernen von Krakau genützt V.l. der Kommandant der staatlichen Feuerwehr steht der kreuzungsfreie Radweg in Krakau, Ryszard Gaczot, Frau Maryla Sprenger, der stellvertretende Präsident der Stadt entlang der Sil! zur Verfügung, Krakau, Tadeusz Trzmiel, der Direktor der Abteilung für Sicherheit und Krisenmanagement der Stadt Krakau, Antoni Nawrot, mit den Vizebürgermeistern DI Eugen Sprenger und Dr. der in naturnaher Umgebung ins Christoph Platzgummer, Bezirksfeuerwehrkommandant Toni Larcher und Dir. Dr. Peter Zentrum führt. ( M W ) Kreinik (Villa Blanko).

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(Foto: Stadt Krakau)

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STANDPUNKTE

Die Fraktionen im Gemeinderat zum Thema „Radfahrkoordinator" Innsbruck ist eine radfahrfreundliche Stadt Die Mobil-Studie zeigt, dass die Innsbruckerlnnen gerne mit dem Rad fahren. Innsbruck liegt damit im Spitzenfeld der österreichischen Landeshauptstädte. Noch nie wurde so viel in den Ausbau der Radwegnetze investiert wie in den letzten Jahren. Eine eigene Radwegkarte untermauert dies. Natürlich müssen noch Lückenschlüsse erfolgen, woran das Verkehrsamt arbeitet. Keine leichte Aufgabe, denn es kann nicht nur mit dem Rotstift eine Linie im Verkehrsnetz der Stadt gezogen werden. Es gilt, ein geordnetes „Nebeneinander" von öffentli-

chen, privaten und Radfahrverkehr zu ermöglichen. Die Ergebnisse müssen dann im Verkehrs- und Limweltausschuss behandelt werden. Auf keinen Fall darf es dazu kommen, dass eine Gruppe gegen die andere ausgespielt wird. Dazu braucht es Verständnis und Disziplin eines jeden Verkehrsteilnehmers. Gemeinderat Hans Haller Mitglied des Umweltausschusses

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Hilde Zach Für Innsbruck

Anwalt der Radfahrer Kilometerlange Fahrradwege, Fahrstreifen für Fahrräder gegen die Einbahn — in Innsbruck ist das Fahrrad jenes Verkehrsmittel, mit dem man sich in vielen Teilen der Stadt am schnellsten fortbewegen kann. Aber auch bereits gut funktionierende Systeme können verbessert werden. Die Planung und Umsetzung radfahrfreundlicher Maßnahmen gestaltet sich in Innsbruck jedoch schwierig, weil die Kompetenzen in unterschiedlichen Teilen der Verwaltung angesiedelt sind. Ein Radfahrkoordinator würde als zentrale AnSprech- und Auskunftsperson die Abläufe entscheidend verbessern.

Radfahrerinnen könnten sich mit ihren Anregungen, Wünschen oder Beschwerden direkt an den Radfahrkoordinator wenden - dieser wiederum direkt Verbesserungsvorschläge ausarbeiten. Der Radfahrkoordinator wird somit nicht nur zur Drehscheibe bei der Erweiterung und Verbesserung des Radwegnetzes, sondern zum Anwalt der Rad fahrenden Bevölkerung. Stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer

SPO Innsbruck

INNSBRUCK INFORMIERT - MÄRZ 2009

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nnsbruck hat sich zum Ziel gesetzt, eine radfahrerfreundliche Stadt zu sein. U m w e l t - S t a d t r a t Dipl.-HTL-Ing. W a l t e r Peer ist dabei, ein Maßnahmenpaket zu schnüren, das von einer Prioritätenreihung beim Netzausbau bzw. Lückenschlüssen über Abstellplätze bis zur Verkehrssicherheit alles Wichtige enthält. Im „Paket" ist auch ein Radkoordinator, der sich um die Kooperation zwischen den zuständigen Ämtern und Referaten der Stadt kümmert.

StR Dipl.-HTL-Ing. Watter Peer und DI Martin Baltes präsentieren die neuen Fahrradständer in der Innsbrucker Anichstraße. (Foto: N. Saboor)

Lesen Sie bitte hier die Stellungnahmen der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zum Thema „Radfahrkoordinator".

Radfahren - (Noch-)Stiefkind der Stadtpolitik? Alle Bemühungen, dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen, scheitern, wenn es keine Koordination gibt. Radfahren ist schnell, flexibel, staufrei und die Förderung des Radverkehrs daher ein MUSS für die Stadtpolitik. EineN Radfahrkoordinatorln nur zu ernennen, ist aber zu wenig. DieseR muss ausschließlich für den Radverkehr zuständig sein. Salzburg etwa hat einen Radfahrkoordinator. Dort gibt es bereits Servicestationen, überdachte Radabstellanlagen, geöffnete Einbahnen, großteils durchgängige Radwege, entschärfte Kreuzungen und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.

DM

Das alles wäre auch in Innsbruck dringend notwendig. Die Einträge auf www.radlspur.at, der GRÜNEN Homepage zur Verbesserung des Innsbrucker Radnetzes, zeigen das. Daher begrüßen die GRÜNEN die Bestellung einer Koordinatorin/eines Koordinators als ersten richtigen Schritt. GRin Mag.a Sonja Pitscheider www.radlspur.at

Dt E GRÜNEM INNSBRUCK

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STANDPUNKTE

Vorrang für umweltfreundliches und sicheres Radfahren 80% aller zurückgelegten Verkehrswege in d e r Stadt sind kürzer als 5 k m . Das Fahrrad ist dafür ein rasches, günstiges und u m weltschonendes Verkehrsm i t t e l . Dafür gilt es Bewusstsein zu schaffen und das A n g e b o t f ü r Radler w e i t e r zu optimieren. Dazu zählen das Schließen d e r Lücken des Radwegenetzes (z.B. Marktplatz) sowie die w e i t e r e Installierung v o n Rahmen-Fahrradständern (schonen Reifen und schützen besser v o r Diebstahl) und Schließfächern (Lagern von Gegenständen v o r Radt r a n s p o r t ) . Bewusstseinsbildung umfasst aber auch den Bereich Sicherheit. Hier

gilt es den Radfahrern ihre V e r a n t w o r t u n g f ü r einen sicheren V e r k e h r

klarzu-

machen und diese auch verstärkt zu überwachen. D e r Radfahrkoordinator soll als Drehscheibe zwischen allen Verkehrsteilnehmern, Polizei, Politik und Verwaltung helfen, das Fahr radfahren noch attraktiver und sicherer zu gestalten. GR Franz X. Gruber Obmann des Verkehrsausschusses

OVP Innsbruck www.oevp-innsbruck.at

Disziplin statt Koordination Innsbrucks V e r w a l t u n g braucht keinen neuen K o ordinator für die Errichtung v o n Radwegen. W a s die Stadt braucht, sind verantwortungsvolle Verkehrst e i l n e h m e r , insbesondere t r i f f t dies die Radfahrer. W e r das Verkehrsleben beo b a c h t e t , d e r stellt fest, dass die Disziplin der Radler leider immer mehr abn i m m t . Bei allem Positiven, welches das Radfahren f ü r G e s u n d h e i t und U m w e l t m i t sich bringt: W e r bei Rotlicht in Kreuzungen einfährt, w e r gegen die Einbahnstraßen unterwegs ist o d e r einfach ohne H a n d zeichen über doppelte Sperrlinien (!) und von Rad-

wegen in Hauptverkehrsadern abbiegt, ohne auf den V e r k e h r zu a c h t e n , d e r bringt sich und andere in Gefahr. W a s neue Radwege betrifft: Diese dürfen nicht auf Kosten von Parkplätzen gehen. Schließlich zahlen Hausbesitzer u n d M i e t e r eine Menge Abgaben dafür. Eines steht fest: M e h r Bürokratie durch K o o r d i n a t o r e n schafft keine V e r kehrssicherheit. Gute Fahrt in den Frühling! LAbg. Richard Heis FPÖ-Stadtparteiobmann

FPO

Hat Innsbruck keine wichtigen Probleme? Die Fraktionen wurden kürzlich eingeladen, zum Thema „Radfahrkoordinator" in Innsbruck Stellung zu nehmen. Ist das ein Faschingsscherz oder haben wir wirklich keine anderen Sorgen in dieser Stadt? Vorerst: Herr Stadtrat Peer soll seinen „Radfahrkoordinat o r " haben, wenn er will! W i r fordern aber Frau Bürgermeisterin Zach und Sicherheitsreferent Vize-Bgm. Dr. Platzgummer ultimativ auf, endlich Verhandlungen mit der Bundesregierung zur Verbesserung der Sicherheitslage in Innsbruck aufzunehmen. Erfreulicherweise wurde der von Kollege Hager und uns eingebrachte dringende Antrag in der letzten Gemeinderatssitzung von allen Fraktionen ausgenommen der linken Grü-

nen - unterschrieben. Das heißt, (fast) alle in Innsbruck haben erkannt, wie prekär die Lage ist und dass die Gesetze endlich verschärft werden müssen, damit kriminelle Drittstaatsangehörige nicht mehr „Katz und Maus" mit unserer Exekutive und Legislative spielen können! Die Innsbrucker Bevölkerung hat es nämlich satt, immer nur leere Versprechungen zu hören und falsche Statistiken präsentiert zu bekommen. Rudi Federspiel Liste Rudi Federspiel

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FEDERSPIEL

Verkehrsentlastung leicht gemacht Den zusätzlichen Posten eines Radfahrkoordinators einzurichten, ist keine Lösung. Innsbruck muss sich das Ziel setzen, „Radfreundlichste Stadt Österreichs" zu werden. Das geht nur, wenn alle Gemeinderäte und Stadtsenatsmitglieder an einem Strang ziehen. Überall in der Stadt kleine Arbeiten vorzunehmen, reicht dafür nicht aus. Anstatt einen K o ordinator einzusetzen, wäre es wirtschaftlicher, m i t dem Radfahrerclub, dem Klimabündnis oder ähnlichen O r ganisationen zusammenzuarbeiten. Tausende Radfahrer bewegen sich täglich auf ihrem Drahtesel durch die Stadt. Eigentlich sollte sich die Stadt im Sinne des U m -

weltschutzes und des täglichen Verkehrsproblems redlich darum bemühen, optimale Bedingungen für „Radler" herzustellen. Genügend Platz sparende Abstellplätze und ein durchgehendes Radwegenetz w ü r d e n zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer b e i t r a g e n . Es braucht endlich Nägel m i t Köpfen und ein klares Bekenntnis zur radfreundlichsten Stadt Österreichs. Julia Seidl Liberales Innsbruck

Die Freiheitlichen

Die Redaktion von „Innsbruck informiert" ist für die Inhalte der Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich. Die diversen Artikel auf den werden weder korrigiert, umgeschrieben, zensiert oder sonst in irgend einer Art und Weise verändert.

P o l i z e i 1 3 3 (Europa-Notruf 112)

Feuerwehr 122 16

inri

liberales Innsbruck Standpunkteseiten

Rettung 144 Alpiner Notruf I 4 0 INNSBRUCK INFORMIERT - MÄRZ 2009


STANDPUNKT/VEREINSPORTRÄT

Klare Spielregeln müssen her Es ist eine Tatsache, dass Radfahren umweltschonend und gleichzeitig gesund ist. Aber es ist auch Faktum, dass es in Zusammenhang mit Radfahrern jedes Jahr zahlreiche Unfälle gibt und insbesondere ältere Gemeindebürger/innen kommen „oft unter die Räder". Deshalb begrüßt der Tiroler Seniorenbund die Initiative, in unserer Stadt einen Radfahrkoordinator einzurichten. Es muss im Zusammenspiel von Autoverkehr, Fußgängern und Radfahrern ganz einfach klare Spielregeln geben, die eingehalten werden müssen. Radfahren etwa am Gehsteig ist eine äußerst gefährliche Sache, genauso wie das Fahren mit dem Rad gegen die Einbahn.

Klare Spielregeln und in einigen Bereichen auch bauliche Maßnahmen müssten reichen, um hier ein vernünftiges Nebeneinander zu erzielen. Ein Radfahrkoordinator der Stadt könnte sich exklusiv um diese Dinge kümmern. Innsbruck sollte sich hier ein Beispiel an der Partnerstadt Freiburg nehmen. Da funktionieren diese Dinge einwandfrei. Also nicht „das Rad neu erfinden", sondern ganz einfach gut funktionierende Beispiele nachahmen. Helmut Kritzinger Tiroler Seniorenbund

Vereinsporträt „Innsbruck i n f o r m i e r t " stellt an dieser Stelle Innsbrucker Vereine vor. Bei Interesse bitte ein E-Mail an post.medienservice@innsbruck.gv.at senden. Es sollte einen besonderen Anlass wie z. B. ein Jubiläum oder besondere aktuelle Erfolge geben.

Es ist normal, verschieden zu sein \ jeda gheat zu ana Minderheit, a jedn geht's wos o; an jeda hot a Handicap, an jedn geht's aso... (W. Ambros)

Ob sich ein Mensch tatsächlich „behindert" fühlt, hat neben einem Handicap sehr oft mit massiven EinTIROLER schränkungen zu tun, die SENIORENBUND das ganz „normale" Leben mit sich bringt. Gibt es bei uns I n s g e s a m t 5700 K i n d e r wirklich für cheres Tirol will mit dieser jede und jesicherheitswesten wurGroßaktion erreichen, dass den die Möglichkeit das eiden i m Rahmen einer schulpflichtige Kinder besgene Leben selbst zu geA k t i o n des V e r e i n s Siser geschützt sind und bei stalten? Einen lustigen Kicheres T i r o l verteilt. den Eltern eine entsprenofilm zu genießen? Ein Die Übergabe an 46 Kinchende Bewußtseinsbildung Fußballmatch am Tivoli ander der Volksschule Leitgeb erfolgt. „Ich freue mich zusehen? Die Lokale der I erfolgte durch Rudi W a r sehr, dass ihr durch die schönen Altstadt zu erkunzilek, Präsident des Vereins neuen Westen im Straßenden? Einen Arbeitsplatz unSicheres T i r o l , in Anweverkehr besser zu sehen ter fairen Bedingungen zu seid!", kommentierte Fasenheit von LH G ü n t e r finden? Eine erfüllende Partmilienstadträtin Mag.a Platter, Stadträtin Mag.a nerschaft zu leben? Und ist es in Innsbruck wirklich Christine Oppitz-Plörer die Christine Oppitz-Plörer möglich, eine Schule in dem von der Stadt Innsbruck und Landesrat Dr. BernStadtteil zu besuchen, in unterstützte Aktion. (NAS) hard Tilg. Der Verein Sidem man aufgewachsen ist? Der Verein Integration Tirol hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vision einer „Inklusiven Gesellschaft" nicht nur für viele vorstellbar zu machen, sondern diese auch zu leben. Kein Mensch ist wie ein anderer. Und obwohl w i r alle verschieden sind, hat jeder Mensch Träume und Ziele, besondere FähigkeiKleine Leuchtkäfer erhellen ab sofort den Innsbrucker Straßenverkehr.

Mehr Sicherheit für Schüler

ten, Vorlieben und natürlich auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Einfach zu sagen, wer „dazu" gehören soll und wer nicht, bringt uns nicht weiter. Ein gemeinsames Entwickeln von Strategien, die jedem und jeder individuelle Chancen eröffnen, aber schon. Im Herbst 2008 hat Österreich die UN-Konv e nt i o n „Rechte von Menschen mit Behinderungen" ratifiziert und sich somit dazu verpflichtet, behinderte Menschen als gleichwertige Bürger und Bürgerinnen unseres Landes anzuerkennen. Jetzt liegt es an uns, gemeinsam anders zu sein! Die Familienberatungsstelle des Vereines Integration Tirol steht allen Betroffenen und deren Angehörigen unentgeltlich zur Verfügung, um sich Hilfe, Rat und Unterstützung in Fragen der Integration zu holen. Mag.a Ulli Schindl-Helldrich Tel. 0676/845556 13 Dr. Walter Krög Tel. 0676/845556 12 Michael-Gaismair-Straße 7 Integration in Schule, Arbeit und Freizeit, Hilfe bei Pflegegeld- und RehaBescheiden, Rechtsberatung www.integration-tirol.at

(Foto: N. Saboor)

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lichter

Junge Rodler aus Sarajevo zu Gast Nachwuchssportler aus Innsbrucks Partnerstadt Sarajevo besuchten Bürgermeisterin Hilde Zach am 23. Jänner im Rathaus. Z u m JuniorenWeltcup im Rennrodeln verbrachten die drei 16und 17-Jährigen gemeinsam mit ihrem Trainer Faruk Catal drei Wochen in der Landeshauptstadt. A m 24. und 25. Jänner fand das Weltcup-Finale im Igler Eiskanal statt, das gleichzeitig als Generalprobe für die 2010 zugesprochene Junioren-WM galt. „Ich freue mich, dass ihr euch für diesen großen Wettkampf qualifizieren Bürgermeisterin Hilde Zach, Farukkonntet", gratulierte BürCatal (Generalsekretär Eissportdub germeisterin Hilde Zach ALFA) mit den drei Rodlern Jasmin den jungen S p o r t l e r n . Topalovic, Haris Belic und Kerim Catal. (Foto: N. Saboor) (NAS)

Ethik-Seminar: Empfang für beteiligte Organisationen Seit sechs Jahren bietet das Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie gemeinsam mit der Klinikseelsorge ein Ethik-Begleitseminar zu den Sezierübungen an der Medizinischen Universität. Bürgermeisterin Hilde Zach, der dieses Engagement überaus wichtig erscheint, lud als Dankeschön alle Beteiligten zu einem Empfang am 2. Februar in den Bürgersaal. Bgm. Zach dankte speziell Stadtrat a.D. Dr. Lothar Müller, der als Leiter der Klinikseelsorge dieses Angebot maßgeblich organisiert hat. Unterstützt wird dieses Seminar durch die Stadt Innsbruck und die TILAK sowie durch den Sponsor BTV/ProMed. Im vergangenen Wintersemester haben alle 340 Studentinnen und Studenten, die den Sezierkurs besuchten, am Ethik-Begleitseminar freiwillig teilgenommen, die Vortragenden verrichten ihre Tätigkeiten ehrenamtlich. (MW)

job t i m e i m DEZ: Berufsmöglichkeiten ausgelotet Einen Messetag lang war das DEZ-Einkaufszentrum Plattform für die job-time 09. 300 Schülerinnen und Schüler aus den Tiroler Hauptschulen und Polytechnischen Lehrgängen blickten hinter die DEZ-Kulissen und das mit starkem Praxisbezug. Die von | den DEZ-ShopC— ^J^jk^^A

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" 1 l P a r t n e r n sowie den Messe-Kooperationspartnern AMS, BF! und BIZ angebotenen 105 Workshops wa-

Schüler der Hauptschule Ziri lernten im Work- r e n komplett shop von der Konditorei Muraurer, wie man ausgebucht Einige Kuchen und Torten verziert (Foto: DEZ) T i r o l e r Schulen mussten auf die job time 2010 vertröstet werden. Frühzeitige Anmeldung ist ratsam. „Praxis bedeutet nicht immer Vergnügen. Praxis bedeutet in erster Linie Professionalität. In der Schule wird viel gesprochen, heute aber führt euch der W e g direkt in die Praxis mit der Möglichkeit, genau hinzuschauen", so DEZ-Hausherr Hannes Hess.

Kleine Piraten versenden Flaschenpost

Eine ungewöhnliche Postsendung machte sich am 19. Februar auf die Reise. Per Flaschenpost gingen Grüße der Kinder vom Kindergarten Hungerburg den Inn hinunter. Gemeinsam mit Stadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Kindergartenleiterin Monika Ribis wurde die Flasche von der Innbrücke ins Wasser geworfen. Grund für die ungewöhnliche Entsendung ist ein Projekt über Seefahrt und die Meere. „ W i r hoffen, dass uns der Finder antwortet", so Leiterin Monika Ribis. Grund für Hoffnung gibt es durchaus: „Letztes Mal schrieb eine ältere Dame, sie hätte die Flasche an der Donau gefunden und legte Süßigkeiten mit in das Ant- Stadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (I.) Der Empfang für die Teilnehmerinnen am Ethik-Seminar diente mit Kindergartenleiterin Monika Ribis und den wortpaket." auch als Plattform zum Austausch unter den Organisationen. kleinen Piraten von der Hungerburg. (MAS) (Foto: M. Weger) (Foto: N. Saboor)

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Mit Begeisterung beim Semesterferienzug dabei In den Semesterferien war der Innsbrucker Ferienzug wieder unterwegs. 79 verschiedene Veranstaltungstermine standen am Programm und sorgten für eine spannende W o c h e für alle 4- bis 15-Jährigen. „Innsbruck als familienDruckfrisch: „ k o n s " freundliche Stadt bietet mit dem Ferienzug Kindern und Zeitung des Landeskonservatoriums Jugendlichen erlebnisreiche Ferientage", so Familienstadträtin Die erste Ausgabe von „kons", der neuen Zeitung des Mag.a Christine Oppitz-Plörer zum gelungenen Programm: Tiroler Landeskonservatoriums, wurde am 30. Jänner „Bei dem abwechslungsreichen Angebot ist für jeden etwas von Kulturlandesrätin BeaPassendes date Palfrader und Konserbei." Veranstalvatoriumsdirektor Klaus tungen wie Duregger im Landeskon„Speedv on servatorium vorgestellt. Ice", eine Mo„kons" erscheint zweideschau, ein mal jährlich und informiert Ausflug in die über die vielfältigen AktiNationalparkvitäten des Landeskonserwelten Mittervatoriums. Berichtet wird sili und ein über studienrelevante TheWorkshop für mutige MädKulturlandesrätin Beate Palfrader m e n w i e Aufnahmeprüund Konservatoriumsdirektor Klaus fungen, neue Lehrende, chen konnten StRin Mag.a Christine Oppitz-Plörer überreichte Duregger stellten „kons", die neue musikalische Erfolge, Kon- heuer erstmalig am 23. Jänner in der VS Innere Stadt die Programmhefte den Schülerinnen der „TigerZeitung des Tiroler Landeskonser- z e r t t e r m i n e und vieles besucht w e r entenklasse" mit Klassenlehrerin Christina Purtden. ( M W ) vatoriums,vor. (Foto: Land Tiroi/Panzi) m e h p ^ grafische Gescheller (hinten rechts). (Foto: M. Weger) staltung der Zeitung basiert auf einem Ideenwettbewerb, an dem sich Schülerinnen und Schüler der „ H T L für Bau Dank den Seniorenstubenleiterlnnen und Kunst - Abteilung Höhere Grafik und KommunikatiIm Seniorenheim St. Raphael begrüßte am 16. Februar onsdesign" beteiligt haben. (NAS) Seniorenstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, in A n wesenheit von Seniorenbund-Obmann GR. Helmut Krit156 Seiten voiler Innsbrucker Geschichte zinger, 35 Leiterinnen, die sich in den Pfarreien und Bis auf den letzten Stehplatz gefüllt war der Bürgersaal Stadtteilen größtenteils ehrenamtlich für ältere Mitmenschen im Historischen Rathaus, als am 18. Februar der 156 einsetzen. Das vom städtischen Referat „Frau, Familie Seiten starke Katalog „zur Innsbrucker Stadtgeschichte" und Senioren" organisierte Jahrestreffen dient als Plattform, präsentiert wurde. um den Dialog und die Vernetzung der Seniorenstuben „Dieses Buch bietet untereinander zu fördern und zu intensivieren. „ D e r einen Leitfaden durch Austausch untereinander, der verschiedenen Generationen die Dauerausstellung und Kulturen, w i r d dank Ihnen gepflegt", so Stadträtin im Stadtmuseum. Ein Mag.a Oppitz-Plörer: „Damit tragen Sie einen großen Lesebuch für InnsTeil zum sozialen Frieden bei, den w i r in unserer Stadt brucker", so Bgm. genießen dürfen", ergänzte sie. „Dafür gebührt Ihnen, Hilde Zach. auch im Namen der Stadt Innsbruck, Dank und Anerken„Besonders wichtig nung." (NAS) war uns, die wertV.l.: Stadtarchivleiter DDr. Lukas Mor- vollen Exponate in scher, die Autorinnen Dr. Gertraud Zeindl den Mittelpunkt zu und Mag.a Ingrid Bubestinger sowie stellen", erläuterte Bürgermeisterin Hilde Zach bei der |s/|ag a Ingrid BubeBuchpräsentation im Historischen Rat- ^ e r |hpe Schwes_ haus. (Foto: £ Hohenauer) , ^> . ter und Co-Autorm Dr. Gertraud Zeindl gab einen Einblick in das W e r k , das die Geschichte Innsbrucks von den frühen Siedlungen bis zu den Olympischen Spielen 1976 darstellt. Das Stadtmuseum zeigt noch bis 6. März seine DauerSeniorenstadträtin Mag.a Christine Oppitz-Plörer (ganz rechts) beausstellung zur Stadtgeschichte. Der Katalog ist um dankte sich bei den Seniorenstubenleiterlnnen. (Foto: N. Saboor) 17,90 € erhältlich, www.innsbruck.at/stadtmuseum (EH)

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WOHNBAU

Neue Heimat Tirol: 70 Jahre u n d optimistisch in die Zukunft Die „ N e u e H e i m a t T i r o l " feiert heuer das 70. Jahr ihres Bestehens. A m 26. Jänner 1939 vor allem für die Südtiroler Umsiedler ( O p t a n t e n ) gegründet, hat sich das i m Hälfteeigentum von Land T i r o l und Stadt Innsbruck stehende U n t e r n e h m e n - wie Aufsichtsratsvorsitzender Dr. D i e t m a r Bachmann b e t o n t - heute z u m größten gemeinnützigen W o h n bau träger Tirols entwickelt. Nach dem Krieg hat die Neue Heimat Tirol entscheidend am Wieder-

aufbau des zerbombten Innsbruck mitgewirkt. Insgesamt kann die N H T heute auf den Bau v o n 15.000 Wohnungen verweisen. Die Errichtung leistbarer Wohnungen, Qualität und Wohnzufriedenheit, die Sanierung des alten Baubestandes und nicht zuletzt Energiebewusstsein sind für die N H T nicht nur Schlagworte, sondern nachvollziehbare Anliegen, betonen die G e schäftsführer Prof. Dr. Klaus Lugger und DI (FH) Alois Die Neue Heimat Tirol feiert ihr 70-jähriges Bestehen. Leiter und freuen sich, nach V.l. NHT-Geschäftsführer Alois Leiter, Aufsichtsratsvorder Errichtung der Passivsitzender Dietmar Bachmann und NHT-Geschäftsführer Wohnanlage am Tiroler LoKlaus Lugger. (Foto: platzermedia)

RLB: Finanzielle Unterstützung für Klimaschutz u n d Energieeffizienz Schon gewusst? Mit nur 40 Teelichtern à 30 Watt (= 1200 Watt) lässt sich ein 120 Quadratmeter großes Passivhaus im Winter einen Tag lang behaglich warm heizen! Das Passivhaus, die „Königsdisziplin" des energieeffizienten Sanierens, ist derzeit in aller Munde. Denn vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftskrise und der weltweiten Klimadiskussion gewinnen Energiesparmaßnahmen immer mehr an Bedeutung. Allein in Tirol beträgt das Sanierungspotenzial der zwischen 1945 und 1991 gebauten Objekte 80.000 Gebäude. Doch was, wenn das Geld zum Sanieren fehlt? Im Zuge ihrer Sanierungsoffensive stellen die Tiroler Raiffeisenbanken die finanziellen Mittel dafür bereit, dass in

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den nächsten beiden Jahren 4.000 Objekte energieeffizient saniert werden können. Die Finanzierungslösungen mit Wohngeld um 0 Prozent (inkl. Landesförderung für Sanierer und Renovierer) kommen von den Tiroler Raiffeisenbanken. Die IG Passivhaus Tirol bringt im Rahmen der Partnerschaft mit Raiffeisen das fachliche Know-how für energiesparende Maßnahmen ein. Die Sanierung von Bausubstanz, z. ß. durch Investitionen in erneuerbare Energie oder energiesparende Maßnahmen, steigert die Lebensqualität ebenso wie den Wert der sanierten Objekte, garantiert einen Einsparungseffekt und leistet nicht zuletzt einen Beitrag zum Klimaschutz. (NAS)

denareal von der Stadt Innsbruck nun auch den Zuschlag für den Bau der Wohnanlage (ebenfalls als Passivhaus) am Areal der Eugenkaserne bekommen zu haben. Sie muss Anfang 2012 beziehbar sein, weil sie zunächst als Unterkunft für die jungen Sportlerinnen der Olympischen Welt-Jugendspiele dienen wird. Die N H T verfügt heute über ein Stammkapital von 139 Mio. € . Das Bauvolumen beträgt 2009 rund 100 Mio. €. Seit 2004 besitzt die N H T mit der „Stadtbau" auch eine gewerbliche „Tochter", deren Erträge ebenfalls dem sozialen Wohnbau zugute kommen. Als Geburtstagsgeschenk an die rund 12.000 Mieterinnen bekommen alle den gesetzlich geforderten Energieausweis ihrer W o h n u n g gratis, freut sich Dr. Lugger diesen Beweis für die soziale Einstellung und das Energiebewusstsein der Neuen Heimat erbringen zu können. ( W W ) Auszeichnung für barrierefreies Bauen Die konsequenten Bemühungen der Neuen Heimat Tirol ( N H T ) , alle ihre Neubauten barrierefrei zu errichten, wurden nun öffentlich anerkannt. Der für die Wohnbauförderung zuständige LHStv. Hannes Gschwentner und der Präsident des Vereines Sicheres Tirol, Rudi Warzilek, überreichten den NHT-Geschäftsführern Dir. DI (FH) Alois Leiter und Prof. Dr. Klaus Lugger das Zertifikat „Sicheres Wohnen - barrierefreies Baue n " im Rahmen einer Feierstunde am Innsbrucker Lohbach. Hier in der Technikerstraße 74 82 entstanden zwischen November 2006 und O k t o b e r 2009 243 geförderte Mi et- und Eigentumswohnungen. Sämtliche Wohnungen wurden barrierefrei errichtet. www.n6ueheimattirol.at

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STADTGESCHICHTE

Die Weiherburg, Pionierstätte des Fremdenverkehrs D i e f r ü h e I n d u s t r i a l i s i e r u n g G r o ß b r i t a n n i e n s a m B e g i n n des 19. J a h r h u n d e r t s f ü h r t e d a z u , dass sich B r i t e n s c h o n b a l d n a c h d e m Ende d e r napoleonischen Z e i t lange A u f e n t h a l t e und v o r all e m Gesundheitsreisen in die k l i m a t i s c h günstigen M i t t e l g e b i r g s lagen d e r A l p e n leisten k o n n t e n . D e n n T u b e r k u l o s e und Rachitis h a t t e n d a m a l s in E n g l a n d e p i d e m i s c h e A u s m a ß e a n g e n o m m e n . Was zunächst überall fehlte, waren touristische Infrastrukturen und entsprechende Quartiere für diese Gäste. Die Weiherburg konnte beides bieten: Die Nähe zu Innsbruck mit seiner imperialen Geschichte, seinem TheaterAus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum von Dfkm. Peter Loewit und Konzertleben und seinen Sehenswürdigkeiten, bot reiche Abwechslung für einen längeren Aufenthalt. Der Ansitz selbst, seine sonnige, nebelfreie Lage sowie das schlossartige Ambiente, war genau das, was die Gäste suchten. Besitzer der Weiherburg war damals der angesehene Landrat Josef v. Attlmayr, der 1827 die Tochter des Vorbesitzers Philipp v. Wörndle geheiratet hatte. Dank seiner guten Beziehungen folgten höchste Repräsentanten Österreichs und Bayerns seinen Einladungen auf die Weiherburg. Der spätere bayrische König Maximilian II. war hier zu Gast, ebenso Kaiser Ferdinand, Erzherzog Johann oder Fürst Metternich, um nur einige zu nennen. Attlmayr ließ den Ansitz in den Jahren 1833 und 1834 gründlich renovieren und gewann durch die Aufstockung des Mitteltraktes einige Zimmer dazu. Diese konnte er bereits im Herbst 1834 an die englische Familie Townshend vermieten, die den ganzen W i n t e r hier verbrachte und bis zum April 1835 blieb. Die Townshend sind damit die ersten namentlich bekannten Langzeit-Touristen im Raum Innsbruck. Sie vermittelten nicht nur andere Gäste, sie kamen im Herbst 1839 auch selbst wieder und brachten ihren schwerkranken Freund Richard Tooth mit.

Trotz aufopferungsvoller Pflege verstarb Tooth im Feber 1840 auf der W e i herburg und wurde knapp oberhalb des Ansitzes bestattet. Dieses sogenannte Engländergrab ist heute ein stiller Rastplatz im östlichen Teil des Alpenzoos. Z u seiner Pflege ist der jeweiligen Besitzer der Weiherburg, also derzeit die Stadt Innsbruck, testamentarisch „auf weltewige Zeiten" verpflichtet.

Schluss auf die Hälfte ab. Stammgäste, die über viele Jahre den ganzen Sommer hier verbrachten, trugen zur langen Verweildauer bei. Aber auch noch in anderer Weise wurde die Weiherburg zur Pionierstätte des Tourismus. Denn hier wurden „Kochenlernerinnen", also Lehrlinge aufgenommen und ausgebildet, die in neu entstehenden Hotels und Pensionen als Köchinnen hoch geschätzt wurden. Die Weiherburg war kein luxuriöses Schloss-Hotel, sie war „nur" eine ein-

Die Zunahme der Anfragen aus England veranlassten Josef v. Attlmayr in den Jahren 1641 und 1842 die Weiherbürg neuerlich aufzustocken. Die so gewonnenen Räume waren die ersten für diesen Das westseitig gelegene Burgtor bildete damals den Zweck gebauten Fremden- Haupteingang zum alten Ansitz, der überdachte Stiezimmer im Raum Innsbruck. genaufgang führte ab 1841 direkt zur öffentlich zu1859 übernahm sein Sohn gänglichen Schlosskapelle. StadtarchivIStadtmuseum Innsbruck, Sammlung Kreutz, Sign.: K.R/PL-2389 Richard den Besitz. Er gestaltete den alten Ansitz zur Fremdenfache Fremdenpension, ein vergleichspension mit etwa 20 Zimmern aus weise kleiner, aber in seiner A r t perund legte 1864 ein Gästebuch an, das fekter Betrieb. Das persönliche Bebis zur Schließung der Pension im mühen der Besitzer um ihre Gäste Herbst 1910 den Aufenthalt von etwa war spürbar, die liebevolle Ausgestaltung 2500 Personen belegt. Erwartungsgevon Haus und Garten sichtbar. Der mäß finden sich in den ersten Jahren Erholungswert für den Gast war hoch, fast ausschließlich britische Gäste. Bald deshalb florierte die Pension über Jahraber kamen Touristen aus LISA in grozehnte. Darüber hinaus pflegte Attlmayr ßer Zahl dazu, die dann bis zum Ende die aristokratische Geschichte des A n des Betriebes permanent 25 bis 30% sitzes - von Sigismund dem Münzreider Gästeschar stellten. Ab etwa 1880 chen und Kaiser Maximilian bis zu den bildeten Europäer aus vielen Ländern, Besuchen Kaiser Ferdinands und Erzvon Finnland bis Malta, von Russland herzog Johanns in jüngster Zeit. Das bis Frankreich, einen großen Teil des wohlhabende Bürgertum hatte hier internationalen Publikums. bereits um die Mitte des 19. JahrhunSoweit es sich aus diesen Eintragungen entnehmen lässt, betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer anfangs etwa zwei Monate und sank bis zum

derts die Möglichkeit, an einer Lebensform teilzunehmen und Privilegien zu genießen, die bisher ausschließlich dem Adel vorbehalten waren.

PP! I N N S B R U C K I N F O R M I E R T - M Ä R Z 2009

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INNSBRUCK VOR 100 JAHREN 3. M ä r z : ( E i n D o l m e t s c h a u f d e m Innsb r u c k e r B a h n h o f e . ) Auf dem Innsbrucker Bahnhofe steht seit einigen Monaten ein der deutschen, italienischen, französischen und englischen Sprache kundiger Portier in Verwendung, der bei seiner definitiven A n stellung zum Dolmetsch er-

Bahnbeamte um I900. (Orig. Stadtarchiv KRIPUK-806)

nannt werden soll. Es wäre wünschenswert, daß diese Bestellung noch v o r Beginn der Reisesaison erfolgt, und daß dem reisenden Publikum seine Dienstbestimmung äußerlich kenntlich gemacht werde. 3. M ä r z : ( E i n e f a t a l e V e r w e c h s l u n g . ) Es wird uns folgende Begebenheit erzählt Ein Handlungsgehilfe eines hiesigen Schnittwarengeschäftes nahm dieser Tage von seinem Chef den Monatslohn, enthalten in einem «ouverte, entgegen. Der Handlungsgehilfe öffnet das K o u v e r t , e n t n i m m t demselben die Banknoten im Betrag von 140 Kronen, steckt anstatt der Banknoten das Kouvert in die Tasche und die Banknoten übergibt e r , in der Meinung, er habe das Kouvert in der Hand, dem Ofenfeuer.

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8. M ä r z : (30 K i l o a u f d e n F u ß gefallen.) Einen 19 Jahre alten Schlosser der Südbahn ist am Samstag 10 Uhr nachts ein Bremsklotz auf den linken Fuß gefallen und verursachte ihm schwere Quetschungen. Die Rettungsabteilung überführte ihn vom Bahnwärterhaus in der Karmelitergasse in seine in der Stafflerstraße gelegene Wohnung. 9. M ä r z : ( A n d r e a s - H o f e r - M a r s c h . ) In dem bekannten Musikverlage von Anton Aubitsch, Innsbruck, ist soeben ein sehr schneidiger Andreas Hofer-Marsch von M. M ora wetz (Konzertmeister des Innsbrucker städtischen Orchesters) erschienen, welcher allen Musikkapellen bestens empfohlen werden kann. Der Marsch ist leicht ausführbar und doch sein gehalten, sehr melodiös und von echt patriotischem Empfinden durchdrungen. Derselbe ist für Harmoniemusik arrangiert und im Marschbuchformat mit allen Stimmen klar und deutlich gedruckt auernregel

Hier im Bild Bauarbeiten am Eisenbahnviadukt um I935. (Orig. Stadtarchiv Ph-27017)

zu beziehen. Die Komposition ist Sr. k. und k. Hoheit dem Herrn Erzherzog Eugen gewidmet und von demselben auch angenommen worden. Unstreitig gehört dieser Marsch zu den besten Kompositionen, die in dieser A r t geschaffen wurden. 16. M ä r z : ( E i n N o t schrei v o m Pfarrplatz.) Daß der Pfarrplatz infolge seiner mangelhaften Ueberwachung das Schmerzenskind der Stadt bildet, braucht wohl nicht mehr erwähnt werden, aber daß sich d o r t das lichtscheue Gesindel den Spaß erlauben kann, die Schlüssellöcher der Haustüren mit HolzNr.

16

Ist der Märzenschnee nass und schwer, gibt's kalifornische Freiland-Erdbeer.

mobst-gemuse niederwieser A-6020

INNSBRUCK

• M U S F U M ST R A S S F 1 9 • T E I :

588406

Die nächste Ausgabe von „Innsbruck - die Landeshauptstadt informiert" erscheint am Donnerstag, dem 2. April 2009, in einer Auflage von 108.088 Stück und wird kostenlos mit der Post jedem Haushalt zugestellt. Redaktions- und Anzeigenschluss ist am Mittwoch, 18. März 2009. Sollten Sie „INNSBRUCK INFORMIERT" einmal nicht erhalten, fragen Sie Ihren Briefträger danach oder teilen uns das mit: Rathaus-Medienservice, Fallmerayerstraße 2 (Ecke Fallmerayerstraße/Colingasse), 1. Stock, Tel. 57 24 66, Fax 58 24 93, e-mail: post.medienservice@innsbruck.gv.at

pfropfen zu verstopfen und sich vielleicht im versteckten Winkel über die Bemühungen des heimkehrenden Hausbewohners noch lustig zu machen, möchte man denn doch nicht für möglich halten. Es wäre wirklich bald an der Zeit, daß die Sicherheits-Verhältnisse am Pfarrplatz sich besserten! 20. M ä r z : ( B a u t e n d e r Südbahn in Innsbruck.) Die Materiallieferung zum Baue des neuen Schleppgeleises für die Verlegung des Si II bettes hat bereits begonnen. In der nächsten W o c h e beginnt man mit dem Einrammen der Piloten für die Joche der über die Sili und den Sillkanal führenden Brücken. Die Erdarbeiten dürften erst im A p r i l begonnen w e r d e n können. - Der Südbahnviadukt am südöstlichen Ende der Museumstrasse w i r d derzeit um ein Stück verbreitert. Die Südbahn baut dort ein neues, direktes Z u fahrtsgeleise zum SüdbahnLebensmittelmagazin und zum neuen Bahnhofspostamte. Das Geleise zweigt auf der Brücke des Viaduktes ab, weshalb auch die Verbreiterung der Pfeiler des Viadukts nötig wurde. Aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum von Ulrike Maurer

I N N S B R U C K I N F O R M I E R T - M Ä R Z 2009


Die Andreas Hofer-Straße wird demnächst heller und sicherer. Dies sieht das innovative Beleuchtungskonzept vor, das die IKB derzeit umsetzt. Profitieren werden Anwohner, Busse und Straßenbahnen sowie der allgemeine Verkehr.

Neue IKB-Beleuchtung macht Andreas Hofer-Straße heller und sicherer

®

ie Andreas-Hofer-

weil es folgende Vorteile

aus der Andreas Hofer-

Der gesamte Andreas

Straße im Inns-

aufweist:

Straße ein „ w o h n l i c h e r "

Hofer-Straßenzug w i r d in

und jedenfalls attraktiver

die Z o n e „ S t r a ß e " und in

Bereich.

die Z o n e „ H a l t e b e r e i c h "

brucker Stadtteil

W i l t e n w i r d demnächst in

• Das bisher gelbe w i r d durch

neuem Licht erstrahlen.

weißes Licht ersetzt.

Alfons Sillaber von der Inns-

Dadurch ist eine viel

unterteilt. In den Halte• Die neue Beleuchtung

zonen ist die Beleuchtung

brucker K o m m u n a l b e t r i e b e

bessere W a h r n e h m u n g der

bezieht nicht nur den

heller. Dadurch w i r d die

A G (IKB) erläutert das inno-

U m g e b u n g m ö g l i c h . Dies

Straßen räum sondern auch

Sicherheit f ü r die Straßen-

vative Beleuchtungskonzept:

k o m m t d e m W u n s c h nach

die Fassade der Häuser m i t

bahnbenützer b e i m Fin-

„Das Straßenlicht ist heller

mehr Sicherheit, der

ein. So ist auch nachts

und Aussteigen e r h ö h t , weil

und d a m i t auch sicherer f ü r

inzwischen v o r allem bei

räumliches Sehen gewähr-

Passagiere v o n v o r b e i -

die Anwohner, Busse und

Fußgängern besonders

leistet. Durch die spezielle

fahrenden Fahrzeugen

Straßenbahnen sowie f ü r den

ausgeprägt ist, entgegen.

Form des Reflektors w i r d

besser w a h r g e n o m m e n

allgemeinen Verkehr."

W e i t e r s besitzt weißes

jedoch eine Blendwirkung

werden können.

Licht die Eigenschaft,

für den Straßenverkehr und

Das neue Straßenlicht ist vor

Farben besser zur Geltung

f ü r die Bewohner in den

allem deshalb wegweisend,

zu bringen. D a m i t entsteht

Häusern v e r m i e d e n .

Die IKB ist m i t ihren Dienstleistungsbereichen auch für die öffentliche Beleuchtung zuständig. Vor drei Jahren beauftragte uns die Stadt Innsbruck mit der Erstellung eines Straßenlichtkonzeptesfür die Andreas-Hofer-Straße. Unser Geschäftsbereich Strom Netz entwickelte daraufhin einen Vorschlag, der von der

Stadtführung als innovativ und wegweisend beurteilt wurde. Bereits ein erster Beleuchtungstest zeigte zahlreiche Vorteile auf. Die neue Straßenbeleuchtung erfordert auch neue Leitungen bzw. Aufhängungen. Die IKB dankt vorab allen Eigentümern für ihre Unterstützung bei den geplanten Arbeiten. Als Gegenleistung wird dieser Straßenzug um noch einiges attraktiver, was wiederum allen Bewohnern zugute kommt. Apropos Beleuchtung: Die IKB überprüft derzeit im gesamten

IKB

Innsbrucker s Kommunatbetriebe

Stadtgebiet mit einem Minibagger und einem HightechPrüfgerät die Lichtmasten auf ihre Standfestigkeit. Diese Masten sind ja vielen Belastungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt, die sichtbare aber auch unsichtbare Schäden hinterlassen. Mittels eines „Masten-EKG" werden diese nun aufgespürt und an Ort und Stelle behoben. Mitfreundlichen Grüßen Ihr Dr. Elmar Schmid, Vorstandsvorsitzender


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