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INNSBR Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker,

Stodt-, Natur-, Kulturerlebnis Innsbruck. Blick von der Mühlauer Aussicht auf die Stadt. Im Hintergrund die Nockspitze. (Foto: Die Fotografen)

Inhaltshinweise: Projekt Schienengondelbahn

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Neue Stadtbücherei in der Colingasse Alles über den Schulbeginn Waldentwicklungsplan: Bürger können mitwirken Leitlinien für eine moderne Verwaltung

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„Gesunde Stadt" .zieht Bilanz

IMPRESSUM „Innsbruck - Die Landeshauptstadt informiert": Offizielle Mitteilungszeitung. Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur: Wolfgang Weger. In der Redaktion: Gerd Andreaus, Mag. Catharina Rudig, Bri(]itta Stingl. Sekretariat: Barbara Zorn. Adresse für alle: Historisches Rathaus, Herzog-FriedrichStraße 21, 6020 Innsbruck; Telefon: 57 24 66 ocitv 53 60 Durchwahl 930 bis 933; Fax: 58 24 93; E-Mail: rms.inn@tirol.com; Satz und Druck: Athesia-Tyrolia, Exlgasse 20, 6020 Innsbruck; Tel.: 28 29 11; Fax: 28 29 11 - 490; Auflage: 94.000 Stück; geht per Post an alle Haushalte in Innsbruck und Umgebung. Alleinige Anzeigenannahme: Athesia Innsbruck, Exlgasse 20, 6020 Innsbruck, Telofon 282202; Fax: DW 8. Akquisitionsleitung: Dr. Stefan Fassl.

ein arbeitsintensiver Herbst und Winter stehen nun vor der im Frühjahr 2000 geplanten Gemeinderatswahl bevor. Ich bin sehr froh darüber, daß es mir noch vor dem Sommer gelungen ist, bei den Bundesstellen in Wien bezüglich des Grundkaufs für den Bau der Theaterprobebühne und der Veranstaltungsgarage ein positives Ergebnis zu erzielen. Damit steht der Errichtung der nun schon so lange gewünschten Probebühne nichts mehr im Wege. Durch eine Verbindung der City-Garage und der Congress-Garage kann gleichzeitig die schon lange dringend erforderliche Veranstaltungsgarage errichtet werden. Oberirdisch ist am heutigen Parkplatz im Bereich des Hofgartenkiosks ein Veranstaltungsplatz geplant. Bezüglich der Machbarkeitsstudie für die Errichtung der kleinen Eishalle bin ich der Meinung, daß diese gleichzeitig mit der Renovierung des Olympiastadions ausgeschrieben werden soll, damit die kleine Eishalle schon zur Verfügung steht, wenn das Stadion für die Sanierung geschlossen werden muß. Durch die neue kleine Eishalle kann künftig beim Betrieb der großen Halle eine jährliche Einsparung von ca. drei Mio. S erzielt werden; außerdem ist das renovierte Stadion dann verstärkt auch für andere Veranstaltungen verwendbar. Auch bezüglich des Rathaus-Neubaues sind die notwendigen Grundstückskäufe getätigt. Der Gemeinderat hat kürzlich neben der Flächenwidmung auch die städtebauliche, architektonische und wirtschaftlich-rechtliche Weiterentwicklung dieses Großprojektes, das auch die Errichtung eines Congress-Hotels vorsieht, beschlossen. „Über die Bühne" sind u. a. auch die Zielsetzungen und der städtebauliche Wettbewerb für die Neunutzung der Areale „Tivoli-Alt" und Frachtenbahnhof. Laut Bauzeitplan wird das neue Fußballstadion spätestens im September 2000 fertig sein, die Außenanlagen sollen zum Jahresende spielfertig werden. Die Fertigstellung des neuen Leichtathletikzentrums und der großen Sporthalle im Bereich der Universitäts-Sportstätten ist noch in diesem Jahr zu erwarten. Somit ist nach Abbruch der bestehenden Anlagen das Areal des derzeitigen Fußballstadions samt Leichtathletikanlage für eine Wohnnutzung verfügbar. Zusammen mit dem Frachtenbahnhof entsteht eine große zentral gelegene Fläche, für die durch einen gemeinsamen städtebaulichen Wettbewerb die bestmögliche Nutzung, Bebauung und Gestaltung gefunden werden soll. Am 25. September wird die 67. Innsbrucker Herbstmesse durch EU-Kommissär Dr. Franz Fischler eröffnet. Die großzügigen Umbaumaßnahmen gewährleisten, daß Innsbruck auch als Messestadt konkurrenzfähig bleibt. Der Herbst wird auch Rathaus-intern mit der Durchführung der Mitarbeitergespräche im Sinne der gemeinsam erarbeiteten Leitlinien für eine bürgernahe Verwaltung wieder Fortschritte bringen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr großes Engagement bei der Umsetzung und Weiterführung der Verwaltungsreform. Es ist dies ein fortlaufender Prozeß, der notwendig ist, um die gesamte Dienstleistungs- und Unternehmensgruppe der Stadt Innsbruck immer wieder im Sinne von Bürgernähe, Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit den Erfordernissen der Zeit anzupassen.

Ihr

Bürgermeister

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Aufbruchstimmung am Messeplatz Innsbruck Vom 25. September bis 3. Oktober ist in der Landeshauptstadt Innsbruck wieder Messezeit. Zum 67. Mal öffnet die Herbstmesse ihre Tore. 1999 ist ein besonderes Jahr, denn das Messegelände wurde in den vergangenen Monaten umgestaltet. Eine neue repäsentative Halle wurde gebaut. Das Schaufenster Tirols präsentiert sich in einem neuen Kleid, moderner, übersichtlicher und mit einer verbesserten Infrastruktur. Mit 570 Ausstellern und rund 140.000 erwarteten Besuchern ist die Herbstmesse die größte Leistungsschau Tirols. Die Konkurrenz ist groß, in vielen Städten werden neue Congress- und Messezentren gebaut. Auch Innsbruck hat die Notwendigkeit erkannt und nach der großzügigen Erweiterung und Modernisierung des Congress nun auch das Messegelände baulich und infrastrukturell auf einen zeitgemäßen Standard gebracht. Nach reiflicher Überlegung fiel der Entschluß, die Messe am traditionellen Standort zu belassen und nicht, wie z. B. in Bozen, an der Peripherie ein neues Gelände aus dem Boden zu stampfen. Für beide Varianten gibt es Vor- und Nachteile. Die Innsbrucker Herbstmesse bleibt jedenfalls im Bereich der Innenstadt im Geviert Ing.-Etzel-Straße/Sieberer-

Erfreuliche Tourismusbilanz Mit 2,2 Prozent Nächtigungszuwachs im Juni kann Innsbruck auch zum Ende des ersten Halbjahres eine positive Entwicklung verzeichnen. Besonders starke Zuwächse wurden bei Gästen aus Übersee verzeichnet, wobei die Aufenthaltsdauer von einem Tag auf mehrere Tage gesteigert werden konnte. Besonders die Gäste aus Japan haben Innsbruck und seine Umgebung „zum Wandern" entdeckt, der Zirbenweg ist Spitzenreiter der geführten Wanderungen. Die starke Zunahme von Gästen aus anderen Kontinenten läßt sich anhand der Juni-Statistik eindrucksvoll belegen: 22.000 Gäste aus den USA, 9.000 aus Süd- und Südostasien, 3.400 aus Japan, 3.300 aus Australien und 1.200 aus Brasilien besuchten die Tiroler Landeshauptstadt.

straße/Kaiserjägerstraße/Kapuzinergasse und trägt so auch zur Attraktivierung des Stadtlebens bei. Der Messeplatz Innsbruck ist zugkräftiger geworden und bietet eine bedeutende Qualitäts- und Komfortverbesserung für Aussteller und Besucher. Die Baukosten des Hallenneubaus im Süden des Geländes belaufen sich auf 130 Mio. S. Die drei Gesellschafter Stadt Innsbruck und Land Tirol (je 35 Mio. S), die Wirtschaftskammer (20 Mio. S) und die Innsbrucker Messe mit einer Eigenleistung von 40 Mio. S haben dieses Investitionsvolumen aufgebracht.

Was ist alles neu? Zunächst der Eingangsbereich im Süden des Geländes mit Garderoben und Foyers. Von dort gelangt man in die neue, am ehemaligen Freigelände Süd errichtete 3.940 Quadratmeter große Halle 4, von wo es wetterfeste

Über und Zugänge zu den benachbarten Hallen gibt. In einer Tiefgarage ist Platz für 140 PKWs. Die Halle 1 wurde umgebaut, im Untergeschoß wurde ein neues zusätzliches Restaurant errichtet, das von der bekannten Sistranser Metzgerei Piegger betrieben wird. Der Haupteingang ist an der gewohnten Stelle geblieben. Auch der Eingang Falkstraße ist unverändert. In der neuen Halle hat die Messeleitung nun einen zentralen Kindergarten eingerichtet, in dem die Kinder gut beaufsichtigt eine fröhliche Zeit verbringen können, während die Eltern durch die Messe flanieren. Die Ausstellungsfläche beträgt nun 43.000 Quadratmeter, wobei 24.000 Quadratmeter auf Hallen und 19.000 aufs Freigelände entfallen. l-'ortsetzung auf Seite 4

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Eingang Süd-EG Autoabstellplätze gibt es beim Olympia-Stadion und in der Resselstraße (östlich des Schwimmbades). Shuttlebusse bringen die Besucher alle 15 Minuten kostenlos zur Messe. Von den Tiefgaragen „Sillpark" und „Citygarage" in der Kaiserjägerstraße kommt man auch zu Fuß bequem zur Messe.

...wo sich die

Die 67. Innsbrucker Herbstmesse mit der Fachmesse „Alpine Landwirtschaft" am Freigelände Nord bietet

Sonderschauen auch heuer wieder zahlreiche Sonderschauen. Die Schau „Vielfalt und Innovation in der Landwirtschaft" (Halle 3, Untergeschoß) streicht die Bedeutung der Bauern für unser Land heraus. Auch der „Treffpunkt Landeck" (Halle 2, Untergeschoß) und der Jägerverband mit „Wild und schön - die Jagd in Tirol" (Halle 4) sind vertreten.

In der neuen Halle 4 zeigt die Gemeinschaftsschau des Tiroler Möbelhandels „Wohntrends 2000" Die be liebte Modepromenade („MODELIFTing") geht in der Halle 1 (Obergeschoß) über die Bühne. Weitere Fixpunkte sind die Ausstellung „Südtirol" mit neuer Ausrichtung auf typische Qualitätsprodukte in der Halle 5 und die WIFI-Sonderschau „Virtuelle Welten des Tiroler Handwerks und des Gewerbes" in der Halle 2 (Obergeschoß), und natürlich die Weinkost (Halle 6), die täglich bis 23 Uhr geöffnet ist. Die Messe ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Preise bleiben mit 70 S für Erwachsene und mit 35 S für Jugendliche bis 15 unverändert. Kinder bis zu zehn Jahren haben in Begleitung Erwachsener freien Eintritt. Beim Vorweisen einer Fahrkarte (Tarifverbund) kostet der Eintritt nur 50 S. Der Kindergarten ist von 9 bis 1 7 Uhr geöffnet. (WW)

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Projekt Schienengondelbahn Innbrücke - Alpenzoo - Hungerburg Nach der Wohlmeinung im Stadtsenat hat auch der Innsbrucker Gemeinderat in seiner Sitzung am 15. Juli mit großer Mehrheit das Projekt „Schienengondelbahn" von der Innbrücke auf die Hungerburg befürwortet und somit den Innsbrucker Nordkettenbahnen „Grünes Licht" für die Fortführung der Planungsarbeiten gegeben. Eine endgültige Entscheidung für den Bau der Bahn ist damit nicht verbunden. Das von Nordkettenbahn-Eigentümervertreter DI Franz Kranebitter und Geschäftsführer Dieter Grepl im Gemeinderat vorgestellte Projekt unterscheidet sich wesentlich von der im Vorjahr präsentierten ersten Variante. Das Fotomontage der geplanten Talstation bei der Innbrücke. neue Projekt ist schlanker und eleganter und kombiniert die Vorteile einer denkbar. Die Aufgabe der IVB sei - so nor der Mehrheit im Gemeinderat. Gruppenumlaufbahn mit denen einer IVB-Direktor DI Martin Baltes - nicht Die Kosten für das Projekt wurden Hängebahn (Weltneuheit). An einer mit 200 Mio. S veranschlagt. 100 Mio. die Erhaltung eines Reliktes, sondern durchgehenden Schiene werden auf S würden die Bahnbetreiber selbst auf- die Erhaltung und der Ausbau einer efStraßenlaternenniveau über dem Wasbringen. Die andere Hälfte müßte von fizienten Nahversorgung. (WW) ser drei Gruppen mit fünf zusammen- der öffentlichen hängenden Gondeln geführt. In jeder Hand finanziert OPTIK Gondel ist Platz für 25 Personen. Auch werden; auch eiGAERTNER GEHT ES K A U M Rollstühle, Kinderwägen und Mountainne EU-Förderung bikes werden mitgenommen. Das Einist denkbar. Ein BRILLEN steigen geschieht bei stillstehenden Ausbau der Bahn KONTAKTLINSEN Gondeln. Neben der Station „Innin das O-Dorf HÖRGERÄTE brücke" (auskragend in den Inn auf ei- bzw. zum Flugha6020 Innsbruck ner Platte) sind weitere Stationen im Be- fen wäre möglich. Leopoldstr. 16 reich des Löwenhauses und am Alpen- Eine WeiterS 0512/575974 zoo vorgesehen. Die Bergstation ist im führung der alten Öffnungszeiten: Symholfott Hang nördlich des Parkplatzes auf der Hungerburgbahn Mo-Fr 8.30- 18 Uhr Hungerburg geplant. Vom Alpenzoo bis käme dann in FraSa 9-12 Uhr Damit wir uns richtig verstehen: zur Hungerburg verläuft die Trasse unge, wenn sich InIm-Ohr-Hörgerät terirdisch. Die Innquerung ist im Bereich teressenten dafür ugen Bei Vorlage einer gültigen des hölzernen Innsteges vorgesehen. finden. Allerdings Verordnung ab seien dafür Zu„Die Gondelbahn wäre nicht nur eine iptiker j städtebauliche Chance und Attraktion schüsse von sei„sie werden sehen!" ten der IVB nicht für Einheimische und Gäste, sondern könnte vor allem eine attraktive Nahverkehrsverbindung direkt zum Alpenzoo und weiter auf die Hungerburg sein, was eine starke verkehrsmäßige Entlastung für den Hangbereich nördlich des Inn Innsbruck, Haller Straße 9 und 15, Telefon 05 12/26 69 44 bedeuten würde", war der Te-

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INNSBR "TÄrgus" nahm RadwegVerbindung unter die Lupe Bei einem Pressegespräch am 2. Juli präsentierte Planungs-Stadtrat Ing. Martin Krulis gemeinsam mit DI Martina Gura und Philipp Spitzer von der Radlerlobby „Argus" sowie DI Hubert Maizner von der städtischen Verkehrsplanung eine ErfahDor repräsentative Eingangsbcicich dci neuen Stadtbücherei im rungsstudie über die FahrInnenhof Colingasse/Fallmerayerstraße. Das Stadtbüchereiteam istradverbindung zwischen bereits beim Übersiedeln. (Foto: G. Andreaus) Hötting-West (Bereich Technik) und Zentrum (Universität). Der Stadtsenat hat den Bericht ernstgenommen und bereits SanierungsmaßnahGenau nach Zeitplan wur- dro für die Kinder und men in die Wege geleitet. den die Bauarbeiten für die Jongleureinlagen von RenaStadtrat Krulis: „In Innsneue Stadtbücherei in der te Missethon. Auch für Stär- bruck wird viel für die RadColingasse 5a (Innenhof) kung ist vorgesorgt. fahrer getan und das Radabgeschlossen. Funktionen, geräumig und wegnetz kontinuierlich weiMit einem Tag der offebehindertengerecht hat das ter ausgebaut. Jüngstes Beinen Tür am 1. Oktober Architekturbüro Nußbaumer spiel ist der neue Radweg stellt sich der neue städti- die Stadtbücherei-Neu ge- entlang der Sill- bzw. Innsche „Büchertempel" in plant. Über 35.000 Medien promenade von der Generalder Colingasse den Freun- (Bücher, Zeitschriften, CD- Eccher-Straße bis zur in Bau den des Lesens vor. Roms, Literatur auf Kassetbefindlichen Unterführung Zwischen 10 Uhr und te und CD) werden in dem der Grenobler Brücke." „opon end" wird ein abNeubau auf zwei Ebenen Interessant die Feststelwechslungsreiches Eröffpräsentiert. Dazu kommen lung der Argus-Leute, daß nungsprogramm geboten, Musical-CDs und Spiele, die insgesamt 3/4 der Bevölkebei Schönwetter auch im in Zusammenarbeit mit dem rung im „Umweltverbund" hauseigenen Garten - mit Jugendreferat der Stadt aus(also zu Fuß, mit öffentliJazz Brunch (Musikschule gesucht wurden. In Vorbe- chen Verkehrsmitteln oder der Stadt), einem eigenen reitung sind zwei Internet-Armit dem Rad) unterwegs Clownprogramm mit Pi Pe- beitsplätze. (A.G.) sind und nur ca. 20 Prozent STADTBUCHEREI

Neue Stadtbücherei: Tag der offenen Tür

mit dem PKW. 27 Prozent der Innsbrucker/innen ziehen das Rad für ihre täglichen Fahrten im Stadtgebiet vor. Bei der Prüfung der Radwegverbindung zwischen der Hauptuniversität und der Technik wurde für jeden der untersuchten Abschnitte Bestandsaufnahmen durchgeführt und Maßnahmen zur Verbesserung aufgezeigt. Martina Gura: „Oft sind es gerade Kleinigkeiten, die die Sicherheit, Schnelligkeit und den Komfort für den Radfahrer ausmachen." Kritikpunkte sind u. a. manche Ampelschaltungen mit zu wenig Grünphasen, ein schlechter Belag, unnötig gewordene Stopptafeln oder auch Sträucher, die in die Fahrbahn hängen. Auch die Öffnung mancher Busspuren für die Radfahrer könnte eine Hilfe sein, hob Martina Gura hervor. Als erste Maßnahme wurden von der Verkehrsplanung die Phasenschaltungen der Ampeln verbessert, die Kommunalbetriebe haben bereits für eine bessere Beleuchtung des Radweges Sorge getragen. (WW)

In Innsbruck kann man sich sicher fühlen Mit einer österreichweiten Erfolgsbilanz und einer erfreulichen Innsbrucker Kriminalstatistik wartete Innenminister Mag. Karl Schlögl bei der Eröffnung der renovierten Wachzimmer Wüten und Hotting am 30. Juli auf: Rund um 2 Prozent ist im Schnitt die Kriminalität bundesweit zurückgegangen, um 9 Prozent in Innsbruck - dabei ist die Aufklärungsquote in der

Landesmetropole von 41 auf 49 Prozent gestiegen. „Die Menschen in Innsbruck können sich durch den Einsatz unserer Polizei sicher fühlen", bedankte sich Bürgermeister Dr. Herwig van Staa für die Arbeit der Exekutive. „Auch auf dem Verkehrssektor hat die Exekutive einen beachlichen Aufgabenbereich zu bewältigen", so Polizeidirektor Mag. Arnold

Stattmann. 13 Millionen Fahrzeuge im Transitverkehr, mehrere Millionen Besucherund Pendler-PKW und über 60.000 zugelassene Fahrzeuge im eigenen Behördenbereich sind die aussagekräftige Statistik. Mit dem neuen Wachzimmer Wüten verfügt die Verkehrsüberwachungsgruppe nunmohr über einen modernen Stützpunkt. Über 15 Mio. S wur-

den in die Sanierung der beiden Wachzimmer investiert der Exekutive stehen nun modernste Arbeitsräume mit neuester Technik zur Verfügung. Zwei weitere Zusagen des Innenministeriums: Das Personal wird aufgestockt, und noch im nächsten Jahr soll mit einem Neubau auf dorn Areal der Polizeidirektion in der Kapuzinergasse begonnen werden. (A. G.)

INNSBRUCK INK)RMIKR1 -SBPTEMBIiR 1999


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Für 1013 Abc-Schützen beginnt die Schulzeit Für insgesamt 7092 Schüler/innen an den Innsbrucker Pflichtschulen läuten am 13. September die Schulglocken ein Schuljahr ein, das diesmal über eine Jahrtausendwende geht. Als Schulstadt liegt Innsbruck mit seinem qualifizierten Angebot im Pflichtschulbereich im österreichischen Spitzenfeld. Schulstadtrat Dr. Lothar Müller: „Ständige Weiterbildung des Lehrpersonals ist entscheidend, damit unsere Schulen ihr hohes Niveau weiter ausbauen können und den Kindern die bestmögliche Ausbildung geboten werden kann." 1013 „Abc-Schützen" werden sich an diesem September-Montag zum ersten Mal auf den Weg zur Schule machen. 4054 Kinder sind es insgesamt, die in 195 Klassen der 23 städtischen Volksschulen unterrichtet werden. 260 Lehrer/innen sorgen für einen qualitätsvollen Unterricht. Daß 2643 Schüler/innen eine der zehn städtischen Hauptschulen besuchen, beweist die Akzeptanz und Attraktivität dieses Schultyps. Um vier Klassen (auf nunmehr 111 Klassen) mußte der Hauptschulbereich aufgestockt werden. 279 Lehrer gestalten den Unterricht. In den vier städtischen Sonderschulen (Allgemeine Sonderschule Siebererstraße, Sonderpädagogisches Zentrum Siegmairstraße, Heilstättenschule in der Klinik, Blinden- und Sehbehindertenschule) werden in 33 Klassen 227 Kinder unterrichtet. 236 Schüler/innen interessieren sich für den breitgefächerten Unterricht an der polytechnischen Schule.

Ein Novum und Schwerpunkt im beginnenden Schuljahr ist die Umsetzung der „Verläßlichen Volksschule". Diese Initiative des Unterrichtsministeriums sieht verschiedene Aktionsprogramme vor, etwa für Leseerziehung, Sport oder Gesundheit. Ziel ist es, den auch im internationalen Vergleich anerkannt hohen Standard zu halten (Österreichs Volksschulen liegen im Spitzenfeld). Der im Vorjahr gestartete EnglischUnterricht in der 1. und 2. Klasse Volksschule wird weiter ausgebaut. Bis in zwei Jahren soll der VS-Bereich auch in die Computerarbeit eingebunden sein.

Berufsorientierung in Hauptschulen An allen Innsbrucker Hauptschulen besteht ab heuer die Möglichkeit, eine Schwerpunktklasse zu besuchen (vom fremdsprachlichen bis zum sportlichen Bereich). Die Schüler können im Sozialen Lernen (als verbindliche Übung angeboten) die Klasse als Team erle-

bon und im Umgang miteinander demokratische Kultur erfahren. Die verbindliche Übung „Berufsorientierung" (in der 3. und 4. Klasse im Vorjahr eingeführt) hilft den Schülern bei der Berufswahl. In Zukunft soll das sprachliche Angebot über Englisch und Italienisch hinaus erweitert werden.

Englisch im Kindergarten Mit einem ersten „Feeling" für Englisch und neuen Projekten starten auch Innsbrucks Kindergärten in das Kindergartenjahr 1999/2000. Neben der Kinderbetreuung liegt der Schwerpunkt in der Fortbildung für das pädagogische Personal der Kindergärten und Horte. Spielerisch werden die Kleinen vorerst in den drei Kindergärten Reichenau, Reichenau-Süd und Erzherzog-Eugen-Straße mit der englischen Sprache vertraut gemacht. In Zusammenarbeit mit der Musikschule wird „musikalische Früherziehung" angeboten. Fortgesetzt wird das in Deutschland, Salzburg und in Innsbruck schon im Vorjahr bewährte Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten". Unter dem Motto „Freunde sind wichtiger als Spielzeug" werden die Kinder in ihrer Kreativität gefördert: durch Arbeiten mit Fortsetzung auf Seite 8

Nahen Frank.

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Hauptschuld) sind mit ihrem Anqcbot „in". Moderner Physiksool in der HS Gdbelsbergerstraße. (Foto: G. Andrcaus)

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INNSBRÜ i'orlscizmix von Seite 7 Naturmaterialien und Aufenthalt und Erlebon im Freien. „Kinder holen Hilfe" ist das Motto, um in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr das Verhalten in Notfällen zu erlernen. Um sprachliche Schulung geht es auch beim Projekt im Kindergarten Dreiheiligen und Pechegarten: Kinder nichtdeutscher Muttersprache werden unterstützt.

Großes Angebot an Kindergärten In den 27 Kindergärten der Stadt (mit 90 Gruppen) werden ab Herbst 1.993 Kinder betreut. Neun Tagesheim-, 13 Regel- und fünf Halbtagskindergärten stehen zur Auswahl. Um die Betreuung kümmern sich 124 Kindergärtnerinnen, 55 Kindergartenhelferinnen, 8 Mittagstischzubereiterinnen. 375 Kinder sind in den acht Schülerhorten gemeldet. Beschäftigt sind 27 Hortner/innen und 8 Horthelferinnen.

Millionen für Innsbrucks Schulen Mit Investitionen in mehrstelliger Millionenhöhe werden Innsbrucks Pflichtschulen und Kindergärten ausgebaut. Generalsanierungen, neue Turnhallen, mehr Klassenzimmer und Kindergartenräume stehen auf dem Bauprogramm. Auch im EDV-Bereich wird aufgerüstet.

Hötting erhält neue Turnhalle

/Kindergartenbau (inklusive Einrichtung) investiert die Stadt insgesamt 23 Mio. Schilling. Noch Ende des heurigen Jahres wird mit der „Aufstockung" des Pfarrkindergartens Amras um zwei Gruppen begonnen. Fertigstellung: voraussichtlich im Frühjahr 2001. Im Multifunktionsgebäude des Projektes „Wohnen am Lohbach" werden neben Räumen für „Betreutes Wohnen", für Vereine und Studentenwohnungen auch ein Kindergarten mit fünf Gruppen und ein Schülerhort mit vier Gruppen integriert.

Im Herbst 2001 werden Höttings Volksschüler und die Vereine „ihre" neue Turnhalle haben. Die Turnhalle wird direkt an das Volksschulgebäude in der Schulgasse 4 angebaut. Die funktionelle Planung von Arch. Dipl.-Ing. Philipp Stoll ermöglicht die Nutzung des großzüE-Mails und Surfen gigen Eingangsbereiches im Internet auch für kleinere Schulveranstaltungen. Die Pflichtschulen werden mit ihrer In der Turnhalle (15 mal 27 EDV untereinander und an das landesMeter, lichte Höhe: 5,5 Meter) weite Tiroler Schulnetz angeschlossen. können auch kleinere Turniere Verwaltungsagenden (etwa Rundschreiben) erfolgen nunmehr per PC, ausgetragen werden. Kostenpunkt: 35 Mio. Schilling, Schulklassen können ihre E-Mails abdazu kommen noch 2,5 Mio. „Probelauf" der neuen multimedialen Bibliothek in der schicken und im Internet recherchieren. HS Reichenau mit Dir. Wolfgang Haslwanter und seinem für die Einrichtung. Den Zugriff zu jugendgefährdeten Da(Foto: G. Andreaus) Team. teien verhindert ein Filter. Anfang Herbst Vorerst auf dem Reißbrett wird die multimediale Bibliothek in der entsteht ein weiterer Turnhallenbau auf Ebenfalls ein richtungweisender AkHS Reichenau mit sechs Computerardem Areal des Schulkomplexes in der zent für die Jugendbetreuung wird mit beitsplätzen eröffnet. Eine Bibliothek, Siebererstraße. Rund eine Mio. S sind dem Haus der Kinder und der Jugenddie den modernen Unterrichtsmethoden für die Planung bereits ausgewiesen. kultur (östlich der Hauptschule Höttingentspricht, bekommt die Hauptschule West) gesetzt. Baubeginn des 16-MilNeue Kindergärten am Fürstenweg. (A. G.) lionen-Projekts (von der städtischen Hochbau-Planung entworfen) ist im Voraussichtlich nächsten Frühjahr. im Herbst 2001 ist der neue KinderBereits gebaut wird an der Erweitegarten in Arzl berung der Volksschule Sieglanger: Die Das neue Kursprogramm zugsfertig. Vier zwei zusätzlichen Klassen und ein Gruppen können in Workraum (ein ca. 5.-Mio.-Projekt) wer1999/2000 dem optisch gelunden im Herbst zur Verfügung stehen. genen Bau (PlaJe drei Millionen sind für laufende In• EDV und > Allgemeine Berufliche nung Arch. Hanak) standhaltungen im Volks- und HauptInformationstechnologie Aus- und Weiterbildung betreut werden. schulbereich vorgesehen. Dazu die an• Sozial- und Dienstleistungsberufe • Technik stehenden Großsanierungen (FassaParallel zum Kin• Betriebswirtschaft Sprachen den und Fenster) in den Volksschulen dergarten-Neubau Dreiheiligen, Pradl-Leitgeb (insgesamt erhält die Volks5,2 Mio.) und die in Kürze abgeschule Arzl zwei A-6010 Innsbruck • Salumer Straße 1 Tel.:0512/59660-0 • Fax:0512/585681 e-mail: bfi.anmfildunn@tirol.com • Internet: www.bfi-tirol.or.at schlossene Sanierung (mit Dach) an neue Klassenzimder VS Hötting (4,5 Mio.). (A.G.) mer. In den Schul-

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Waldentwicklungsplan: Burger können mitwirken! In Innsbruck startet ein Pilotversuch in Sachen Bürgermitsprache: Wie sich der Wald, bevorzugter Erholungsraum der Bewohner/innen der Landeshauptstadt, in Zukunft entwickeln soll, welche seiner Funktionen, zu denen vor allem der Schutz vor Naturgewalten zählt, in welchen Bereichen dominiert - an solchen forstlichen Grundsatzentscheidungen können Bürger/innen von Innsbruck künftig aktiv mitwirken. Wer sich meldet, wird ausreichend über forstliche Zusammenhänge unterrichtet. Anlaß ist die Neuerarbeitung des „Waldentwicklungsplanes", die nach dem Forstgesetz alle zehn Jahre vorgeschrieben ist und von der Landesforstdirektion verantwortlich durchgeführt wird. „Der Waldentwicklungsplan wird wesentlicher Teil des .Umweltplanes Innsbruck1 sein und soll daher besonders sorgfältig ausgearbeitet werden", betont Vizebgm. DI Eugen Sprenger.

Stark belastetes Ökosystem Nur wenige der Wanderer an den grünen Hängen der Nordkette, zwischen Paschberg und Lans oder am Mentelberg sind sich dessen bewußt, daß sie sich in einem höchst sensiblen Ökosystem bewegen: Der Wald um Innsbruck, so grün er erscheinen mag, ist „anthropogen", also durch Menschen stark belastet. Soll er jene Funktionen nachhaltig erbringen, die alle von ihm erwarten, so sind forstliche Maß-

nahmen notwendig, die eine langfristige Planung erfordern. Zum besseren Verständnis die vier „Funktionen" des Waldes: Der Wald in unserem Gebirgsland hat vier „Funktionen": Er soll Menschen, Siedlungen und Straßen vor Lawinen und Muren schützen (= Schutzfunktion); er soll auf Wasserhaushalt und Klima ausgleichend wirken, Schadstoffe aus der Luft filtern und Frische an heißen Sommertagen bieten (= Wohlfahrtsfunktion); er dient den Menschen als Erholungsraum (= Erholungsfunktion). Das alles kann er besser, wenn er gepflegt und bewirtschaftet wird und der nachhaltige Rohstoff Holz erzeugt wird, d.h. wenn er auch

wirtschaftlichen Nutzen bringt (= Nutzfunktion). Der unter Bürgermitsprache nun zu erstellende „Waldentwicklungsplan" wird festlegen, welche der oben angeführten vier Funktionen des Waldes in welchem Bereich rund um Innsbruck im öffentlichen Interesse künftig den Vorrang genießen sollen. Wer mittun will, ist eingeladen, sich zu melden! Angesprochen sind engagierte Bürger/innen mit Herz, denen der „Lebensraum Wald" um ihre Heimatstadt ein Anliegen ist. Kompetenter Ansprechpartner bei der Landesforstdirektion ist DI Kurt Ziegner. Adresse: Bürgerstraße 36, Telefon: 0664-36 39 175; E-mail: k.ziegner@tirol.gv.at.

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Das neue Rettungsboot der FF Wilten.

(Fotos: Murauer)

Feierliche Bootstaufe Am 11. Juli fand nach einer von Feuerwehrkurat Pfarrer Helmut Gatterer in der Pfarrkiche „Maria am Gestade" im Sieglanger zelebrierten heiligen Messe in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Herwig van Staa und Feuerwehrreferent Vizebgm. Univ.-Prof. Dr. Norbert Wimmer die „Weihe" eines neues Rettungsbootes der Freiwilligen Feuerwehr Wilten statt. Als „Taufpatin" fungierte Frau Karin Wimmer, die Gattin des Innsbrucker Vizebürgermeisters (Bild oben IL). Bürgerinnen und Bürger, Abordnungen anderer Einheiten, sogar aus Freiburg, waren gekommen. Glückwünsche („Immer eine Handbteit Wasser unter dem Kiol1") überbrachte auch der Kommandant der BFI, Christoph Wegscheider. Bgm. Dr. Herwig van Staa hob ebenso wie Vizebgm. Dr. Wimmer die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren nicht nur für die Sicherheit, sondern auch für das florierende Leben in den Stadtteilen hervor. Kommandant Peter Pfeifer dankte der Stadt für den finanziellen Beitrag und erinnerte dabei auch an das kürzlich erhalte-

ne Tanklöschfahrzeug sowie an die Leistungen der Stadt für den Sieglanger. Die FF Wilten ist neben der Berufsfeuerwehr die einzige Einheit, die mit einem Rettungsboot ausgestattet ist und daher auch über das entsprechende Know-how (22 ausgebildete Bootsführer und Rettungsschwimmer) verfügt. Das alte Boot hat nach 25 Jahren ausgedient. Das neue Rettungsboot (Gesamtkosten 470.000 S) ist fünf Meter lang, wiegt gut eine Tonne und bringt 175 PS aufs Wasser. Das Boot wurde durch den Bezirksfeuerwehrverband (Stadt), den Landesfeuerwehrverband (Land Tirol) und durch Sponsoren (Raiffeisen-Landesbank, Flughafen, Gärtnerei Pfeifer im Sieglanger, Fa. Porr, BAWAG, Bank Austria, Sparkasse und BTV) finanziert. Bei der Sponsorensuche hat sich neben Bezirks-Feuerwehrkommandant Anton Larcher und FF-Wilten-Kommandant Peter Pfeifer vor allem Vizebgm. Dr. Wimmer verdient gemacht. Im Rahmen der Bootstaufe wurde Siegfried Schneider für seine langjährigen Verdienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen. (WW)

Beim Bemühen, möglichst rasch „Licht" in die bislang unbeachteten unterirdischen Löschwasserbehälter aus der Kriegszeit zu bringen, bekam die Stadt „Schützenhilfe" von Brandoberkommissär Johann Zimmermann. Der Großvater dieses Amraser Florianijüngers, Karl Zimmermann, war 1939 der Dienststelle Feuerschutzpolizei im Stadtturm zugeteilt. Johann Zimmermann, Chronist der FF Amras, hat aus aktuellem Anlaß die Unterlagen seines Großvaters speziell auf die Frage des Standortes der Löschwasserbehälter durchforstet und ist fündig geworden. Eine handschriftliche Aufzeichnung Karl Zimmermanns vom 26. Juli 1944 beweist, daß zu diesem Zeitpunkt neben fünf Schwimmbädern und einem Tiefbrun-

nen (Adambräu) bereits zehn Löschwasserbehälter in Innsbruck zur Verfügung standen. Ein nach dem 26. Juli 1944 erstellter Lageplan weist bereits 19 Löschwasserbehälter auf. Nach diesem Lageplan gibt es derartige Löschwasserbehälter u. a. am Adolf-Pichler-Platz, am Vorplatz des heutigen Einkaufszentrums „Sillpark", am Haydnplatz, im Bereich Museumstraße/Ecke Brunnecker Straße und in der Neuhauserstraße. Die Lagerbehälter sind, laut dieser handschriftlichen Aufzeichnung, mit einem Füllschacht und Saugkupplungen ausgestattet, weshalb auf ein Niveau unterhalb der Straßenoberfläche zu schließen ist. Die Stadt ist derzeit dabei, Lage und Ausmaß der Behälter zu erkunden. (WW)

In der Stollenfrage muß Bund tätig werden Die Lage und (Bau-)Situation der Innsbrucker Luftschutzstollen ist genau erhoben, das von der juridischen Fakultät der Universität im Auftrag der Stadt erstellte Gutachten spricht deutlich von der rechtlichen Zuständigkeit des Bundes (als Rechtsnachfolger deutschen Eigentums). Die zuständigen Bundesstellen (Bundeskanzleramt, Finanz- und Innenministerium) werden seit zwei Jahren ständig informiert, die Reaktionen des Bundes beschränkten sich aber auf monatelanges Briefeschreiben und interne Kompetenzabklärungen. „Die Mißachtung der Bundesstelle ist unerträglich", kritisiert Bürger-

meister Dr. Herwig van Staa: „Unverständlich, vor allem vor dem Hintergrund der Tragödie in Lassing im Vorjahr und der aktuellen Situation in Schwaz." 1,5 Mio. Schilling hat die Stadt bisher in Untersuchungen und Sicherungsmaßnahmen investiert. Bgm. van Staa: „Gemeinsam mit Baureferent Vizebgm. Dr. Norbert Wimmer haben wir alle Maßnahmen ergriffen, um eine Gefährdung für Menschen und Sachen auszuschließen." Den letzten Appell richtete Innsbrucks Bürgermeister an den Bundeskanzler: „Die Republik Österreich soll endlich tätig werden!" (A. G.)

INNSBRUCK INIORMIHRT-SEPTI'MBHR 1999


1INNSBR

Bürgerversammlungen in Mühlau und Arzl Vor dem Sommer lud Bürgermeister Dr. Herwig van Staa gemeinsam mit den Mitgliedern des Stadtsenates und des Gemeinderates zu Bürgerversammlungen in den Innsbrucker Stadtteilen Mühlau und Arzl ein. Zahlreiche Bürger/innen waren am 23. Juni in den Mehrzwecksaal in Arzl und am 28. Juni in den Mehrzwecksaal der Mühlauer Volksschule gekommen. Themen in Arzl waren u. a. der Kanalanschluß, die schon lange gewünschte Gehsteigerrichtung am Schusterbergweg und die Umbenennung des Nicodemweges in Dr.-Hans-Klocker-Straße. Bürgermeister Dr. Herwig van Staa sagte zu, daß für den von ihm sehr geschätzten Künstler ein anderer würdiger Platz an sein Gedenken gefunden wird. In Mühlau betraf die erste Wortmeldung das Parkplatzproblem, für das allerdings niemand eine unmittelbare Lösung anzubieten wußte, weil es die dafür notwendigen Flächen einfach nicht gibt. Ob für das Gasthaus Koreth ein Grünstreifen in Parkplätze umgewandelt werden könne, versprach der Bürgermeister prüfen zu lassen, ebenso ob die Einführung einer Kurzparkzone in der Anton-Rauch-Straße sinnvoll ist. (Die Erhebung ist bereits gemacht, die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet.)

Weiters wurde der Wunsch geäußert, die IVB-Haltestelle in der Anton-Rauch-Straße besser kennzuzeichnen, daMühlau Arzl mit Autofahrer sich Die von Univ.-Prof. Dr. Franz Heinz Hye gestalteten Wappen rechtzeitig darauf ein- der Stadtteile Mühlau und Arzl. stellen können und die Geschwindigkeit reduzieren. Die 40te jemand einen Platz anbieten können, Stunden-Kilometer-Beschränkung werdie Fläche anmieten oder kaufen, um sie de leider fast nie eingehalten, wurde Klader Jugend zur Verfügung zu stellen. Kulge geführt. Wünschenswert wäre auch tur- und Jugendstadträtin Hilde Zach vereine IVB-Vorverkaufsstelle in Mühlau. sprach, sich an der Platzsuche zu beteiPositiv konnte der Bürgermeister die Anligen und sich dafür einsetzen zu wollen. frage eines Pfarrkirchenratmitglieds beMit der Bitte, bei der Erstellung des antworten, ob es möglich sei, ähnlich Bebauungsplanes mitwirken zu können, wie in den städtischen Friedhöfen eine rannten die Mühlauer beim BürgermeiAbfalltrennung einzurichten. Die Stadt ster offene Türen ein. wird den gewünschten Platz dafür zur Es sei wichtig, betonten auch Verfügung stellen. Planungsstadtrat Ing. Martin Krulis und Stadtplanerin Dipl.-Arch. Erika Ein großes Anliegen ist für die MühlauSchmeissner-Schmid, daß die Mühlauer Bevölkerung die Schaffung eines er/innen ihre Interessen bekanntgeben. Spielplatzes für die Jugend, der zentral Die Bevölkerung sei, wie in anderen gelegen sein müßte, so daß er sich Stadtteilen auch, herzlich zur Mitarbeit gleichzeitig auch als Treffpunkt eignet. eingeladen. (WW) Ergebnis: Die Stadt Innsbruck wird, soll-

Dem Föhn auf der Spur Ah 7. September steht Innsbruck im Blickpunkt dor meteorologischen Fachwelt. Übor 100 internationale Experten werden zehn Wochen von der Alpenmetropole am Irin aus (Jas komplexe Thema Wetter im Alponraum und den Föhn im speziellen erforschen. 12 Länder (alle Alpenanrainor von Frankreich bis Slowenien, dazu USA, Kanada und Großbritannien) beteiligen sich an diesem größten, jemals im AI penraum durchgeführten meteorologischen Experiment im Rahmen der „MeSOSCale Alpine Programme" (MAP). Vor dem Hintergrund der extremen Nieder-

I N N S B R U C K INI C)RMIi;kl

schläge (mit Lawinenkatastrophen, Murenabgängen, Überschwemmungen, mit Toten und Millionenschäden) bekommt die Erforschung des intensiven Alpenwetters eine besondere Aktualität und Bedeutung. „Diese Untersuchungen werden dazu beitragen, die Prognose der speziellen Wetterereignisse in den Alpen zu verbessern und letztlich auch eine rechtzeitige Warnung vor Katastrophen Wetterlagen ermöglichen", so Univ.-Prof. Dr. Reinhold Steinacker, Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien und Koordinator des 250-Mio.-S-Pro)ektes.

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Mit hurricanerprobten Flugzeugen (ausgerüstet mit Radargeräten) fliegen die Wissenschaftler sogar ins Zentrum des Wettergeschehens. Drei Forsohungsflugzeucjo (mit großer Reichweite und einem niederen Geräuschpegel) werden vom Alpen-Airport zu ihren acht bis neun Stunden langen Beobachtungsflügen starten. Dabei kann es auch ausnahmsweise zu Landungen nach 20 Uhr kommen.

Interessierte Innsbrucker/innen können Wetterflieger und Meßstationen am Flughafen, Fürstenweg 174 a, besichtigen. (A. G.)

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DIE LANDESHAUPTSTADT

Hochzeitsjubiläumsfeiern im Bürgersaal

Jubilare

Am 16. und 17. August lud Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger diamantene bzw. goldene Hochzeitsjubiläumspaare in den Bürgersaal des Historischen Rathauses ein.

100. Geburtstag Frau Maria Ehrlich (I4.8.) 98. Geburtstag Frau Maria Foglar (15.8.) Frau Karolinc Putzl (31.8.)

Anläßlich des 60- bzw. 50jährigen Eheversprechens sprach der Innsbrucker Sozialreferent den Jubilaren seinen Respekt für die langjährige Treue aus. Vbgm. Sprenger

übergab den Jubiläumspaaren einen Blumenstrauß und die vom Land Tirol gestiftete Jubiläumsgabe als Zeichen der Würdigung der gemeinsam verbrachten Jahre.

97. Geburtstag Frau Antonia Cernin (1.8.) Herr Karl Fischbacher (2.8.) Frau Hilde Tausch (21.8.) 96. Geburtstag Frau Dr. Hilde Stipperger (3.8.) Frau Elfriede Mayer (8.8.) Frau Maria Krauscher (11.8.) Frau Maria-Rosa Winkler (14.8.) Herr Walter Bergmann (22.8.) 95. Geburtstag Frau Waltraud KirchlechnerBrunner (20.8.) Frau Anna Gutsch (20.8.) Frau Maria Prader (25.8.) 94. Geburtstag Frau Helene Kupferschmidt (3.8.) Frau Maria Senoner (7.8.) Frau Maria Puels (I5.8.)

16. August; Diamantene Hochzeiten: Ai ///.; i n id Alois Korin (24.5.); Martha und Alois Mathoi (27.5.). Goldene Hochzeiten: Eleonore und Karl Berger (11.5. - bereits 1998); Maria und Josef Federspiel (4.5. Theresia und Anton Pletzer (9.5.); Maria und Alfred Kopacin (10.5.); Mathilde und Arthur Zaggl (14.5.); Margarethe und Ernst Panisch (21.5.); Frieda undlng. Josef Sevignani (25.5.); Hermine und Alois Schen ker (28.5.); Juliane und Andreas Predazzer (28.5.); Maria und Josef Sauerwein (30.5).

93. Geburtstag Frau Anna Hörmann (3.8.) Herr Rudolf Richter (4.8.) Herr Eduard Pagnacco (5.8.) Frau Christin,! Gsteu (5.8.) Frau Amalia Medwed (14.8.) Frau Cornelia Caecilia Ghedina (14.8.)

Herr Alois Korin (25.8.) Frau Kathanna Psenner (26.8.) Frau Hilda Schwammberger (30.8.) Frau Rosa Kreuzberger (30.8.) 92. Geburtstag Frau Elisabeth Nagler-Palfrader (3.8.) Frau Berta Handle ((i.B.) Frau Maria Runggatscher (10.8.) Frau Katharina Sutter (15.8.) Frau Hermine Bolik (20.8.) Herr Aucjur.t Hanspeter (20.8.) Frau Anna Reindl (21.8.) Frau Stefanie Jungbauer (24.8.) /•(irl.scl.iiiii;

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II

17. August; Diamantene Hmh/nten: Theresia und Ividmand Winkler (3.6.); M^ria und Johann Haas (17.6.). Goldene Hochzeiten: Veronika und Franz Lugmayr (26.2.); Filomena und Josef Mair (1.3.); Gertrud und Maximilian Sc hnvider (7.4); Waltraud und Richard Zwanzleitner (16.5.); Gertrude und Heinz Haniger (4. 6.); Adelheid und Karl Kienzner (4. 6.); Gertrud und Hans Klement (4. 6.); Elfriede und Reinhold Kleinlercher (13.6.); Waltraud und Johann Hager (15.6.); Irmtraud und Josef Klammer (15.6.) Gertraud und Johann Zeiger (21.6.); Franziska und Karl Gamper (25.6.); Gertrude und Raul Ott (27.6.); Genoveva und Andra Heis (27.6.). (Die Fotografen)

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Jubilare im Heim am Hofgarten Vizebgm. DI Eugen Sprenger gratulierte am 13. August zwei Bewohnern des Heimes am Hofgarten zum 100. Geburtstag. Die überaus rüstigen Jubilare sind Ludwig Trebo (21.7.1899) und Maria Ehrlich (14.8.1899). Beide haben ein erfolgreiches Rezept für ein langes Leben. Ludwig Trebo, der 48 Jahre bei der Bahn beschäftigt war und heute noch aktiv im Heimbeirat mitwirkt, verriet der Heimleitung: „Ich habe immer nur mit der Ga-

bel gegessen und nicht mit dem Löffel." Maria Ehrlich lebt seit nunmehr neun Jahren im Heim am Hofgarten. Besonderes Interesse erwecken bei der stolzen Mutter, Großmutter und Urgroßmutter die Geschehnisse rund um das englische Königshaus. Auch sie schwört auf ein Geheimnis für ein hohes Alter und strahlendes Aussehen: „Immer kalt duschen, wenig Sonne und eine Kanne Kamillentee pro Tag."(CR)

JAHR DER ALTEREN GENERATION

Wie verschönere ich meine Stadt? Viele der Innsbrucker Seniorinnen und Senioren nehmen - sofern es ihr Gesundheitszustand zuläßt - die zahlreichen von privater wie öffentlicher Seite angebotenen Unterhaltungs- und Bildungsveranstaltungen gerne an, informieren sich in den Medien über alles Neue und Wissenswerte und sind an allem interessiert, was sich in ihrer Heimatstadt tut. Für die Stadt Innsbruck ist natürlich auch interessant zu wissen, welche Ideen ältere Menschen z. B. zur Verschönerung der Stadt haben. Auf Anregung des gemeinderätlichen Seniorenausschusses startet daher ab sofort die Aktion „Wie verschönere ich mei-

ne Stadt?" Alle Seniorinnen und Senioren sind eingeladen, sich daran zu beteiligen und Ideen und Vorschläge für Maßnahmen einzusenden, die zur Verschönerung bzw. Attraktivitätssteigerung der Stadt beitragen. Die zehn besten Vorschläge werden vom Seniorenausschuß ausgewählt und prämiert. Als Preise winken drei Mal je 12 Tage Erholungsaufenthalt in Westendorf im Sommer 2000 sowie als 4. bis 10. Preis je eine „Innsbruck Card". Einsendeadresse: Stadt Innsbruck, Seniorenbüro, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 6010 Innsbruck. Einsendeschluß ist der 1. Oktober.

Betriebe mit Seniorenservice bitte melden! Zu den von der Stadt Innsbruck im „Jahr der älteren Generation 1999" gestarteten Aktionen für Seniorinnen und Senioren gehört auch die Überarbeitung und Aktualisierung des „Innsbrucker Seniorenratgebers" und die Neuauflage im Seit 65 Jahren ein Ehepaar Am 7 0. Juli feierten Raimund und Pauline Pointner das seltene Ju- Herbst. Die Stadt Innsbruck biläum der „Eisernen Hochzeit". Das Ehepaar, das nunmehr seit lädt alle Unternehmen wie 65 Jahren verheiratet ist, wohnt seit Jänner dieses Jahres in einer Handwerks- und Fachbetrieder neu errichteten Seniorenwohnungen im Wohnheim Reichenau. be, Geschäfte, Banken, Versi-

cherungen etc. ein, besondere Leistungen für Seniorinnen und Senioren dem Innsbrucker Seniorenbüro bekanntzugeben. Die Veröffentlichung erfolgt kostenlos. Schriftliche Meldungen sind bis spätestens 1. Oktober 1999 erbeten. Adresse: Seniorenbüro, Rathaus, Maria-TheresienStraße 18, 6020 Innsbruck, Telefax: 5360 - 1299. (WW)

Trotz ihres hohen Alters, Raimund Pointner ist 93 Jahre alt, seine Gattin Pauline 91, nehmen die beiden sehr aktiv am gesellschaftlichen Leben im Wohnheim teil. Anläßlich des seltenen Hochzeitsjubiläums besuchte Vbgm. DI Eugen Sprenger das Ehepaar und überbrachte die Glückwünsche der Stadt Innsbruck, einen Geschenkkorb und einen großen Blumenstrauß.

Nach 15 Jahren wieder Primiz in der Pfarre Saggen

Am 20. Juni wurden sechs Theologen von Bischof Dr. Alois Kothgasser zu Neuprie-

Jubilare Fortsetzung von Seite I Frau Maria Kölbl (26.8.) 91. Geburtstag Mi-ir Macj. Hormann Jung (2.8.) Frau Herta Mycinski (7.8.) Herr Florian Schallegger (8.8.) Frau Ida Herko (9.8.) Herr Ing. August Kunstl (14.8.) Frau Magdalena Becker (16.8.) Frau Elisabeth Mihalovitz (19.8. Frau Theresia Hupfauf (20.8.) Frau Carolina Schiesser (21.8.) Frau Olga Preck (26.8.) Frau Maria Wiedner (28.8.) Frau Sicjnd Siegel (30.8.) 90. Geburtstag Frau Elisabeth Arquin (4.8.) Herr Ludwig Pfeifhofer (6.8.)

II

Frau Wiltrudis Loacker (8.8.) Frau Mathilde Zambra (11.8.) Frau Gertraud Wallner (15.8.) Frau Maria Gratl (15.8.) Herr Ferdinand Steiner (15.8.) Herr Dipl.-Ing. Viktor Faber (16.8.) Frau Magdalena Laschitz (17.8.) Frau Lama Anderka (18.8.) Frau Josefine Dölcher (18.8.) Herr Anton Hell (19.8.) Frau Gertrude Löffler (19.8.) Frau Mag.pharm. Gabriele Kiechl (21.8.) Frau Elsa Prucker (21.8.) Herr Anton Huettl (24.8.) Frau Paula Bacher (25.8.) Herr Anton Rudolf Resch (31.8.) Frau Hilde Schmidegg (31.8.)

stern geweiht. Roland Buemberger stammt aus Innsbruck und feierte daher die Primiz in seiner Heimatpfarre Saggen. „Nach 15 Jahren wieder eine Primiz und ein Grund zum Fei-

ern", stellten Landtagspräsident Ing. Helmut Mader und Bgm. Dr. Herwig van Staa unisono fest. In seinem Grußwort wies der Bürgermeister auf die Bedeutung des Priesterberufes hin und drückte die Hoffnung aus, daß in Innsbruck die Pfarren weiterhin mit Priestern besetzt werden können. Bei der feierlichen Primizmesse v.l.n.r.: Mit Primiziant Georg Schödl aus Absam, Altpfarrer Mons. Heinz Schramm, Primiziant Roland Buemberger, Pfarrer Mons. Dr. Adolf Karlinger und Konzelebranten.

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - SEPTEMBER 1999


Saggen lädt zum Stadtteilfest gen"; 15 Uhr: Einmarsch und Platzkonzert der Polizeimusik Innsbruck, anschließend Festbieranstich durch Bgm. Dr. Herwig van Staa und ISF-Präsident DI Eugen Sprenger; ab 18 Uhr sorgen die „Gletscher-Vagabunden" für Stimmung und Unterhaltung bis 1 Uhr früh. Für Kinder steht eine Hupfburg zur Verfügung und Betreuer/innen des Jugendheimes Saggen gestalten ein abwechslungsreiches Nachmittagsprogramm. Zuhören und verzaubern lassen heißt es bei den „schönsten Tiroler SaDas Wohnheim Saggen in der Ing. -Etzel-Straße gen", gelesen von Pepi Griesser. wartet ein abwechslungsreiches Programm. Der Eintritt ist Beim „Tag der offenen Tür" an beiden Tagen frei. „Speis' (ebenfalls ab 14 Uhr) besteht für und Trank" werden zu humanen alle Besucher/innen des StadtPreisen angeboten. Das Stadtteilfestes die Möglichkeit, das teilfest findet bei jedem Wetter Wohnheim Saggen näher kenstatt. nenzulernen und sich dabei 11. September: ab 14 Uhr über Wohnheime im allgemeimusikalischer Auftakt mit der nen, vor allem aber über die Pflegephilosophie des Wohn„Heimcombo Wohnheim Sagheimes Saggen zu informieren. Das Wohnheim Saggen wurde erst kürzlich mit einem besonJetzt passendes deren Pflegegütesiegel ausgezeichnet, das bisher nur an neun österreichische Wohn- und Pflegeheime verliehen wurde. 12. September: 10 Uhr: Festgottesdienst in der Heimwir kommen kapelle; 10 bis 15 Uhr: Früh> zu Ihnen!* schoppen mit dem „Alpenblitz Tirol"; 12.30 Uhr: Festakt im Garten mit Festansprachen anläßlich des 90-Jahr-Jubiläums.

Das Wohnheim Saggen feiert sein 90jähriges Bestehen mit einem großen Stadtteilfest, zu dem alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker herzlich eingeladen sind. Der Garten des ISF-Wohnheimes wird am 11. und 12. September zum Treffpunkt für jung und alt. Auf die Besucher

Eheschließungen Veröffentlichung erfolgt nur mit Zustimmung der Ehepaare. (Christian Mayr, Ibk., und Christina Pernstich (14.7.) Martin Prantl, Stains, und Johanna Fankhauser, Ibk. (15.7.) Diotmai Neumayer, Ibk., und Sylvia Kössler (I6.7.) Gaudi:n/ Trapp, Vadu//l icc.htenstein, und Joanna Van Maasdijk, Winchester/Rxjland (16.7.) Ing. Hein/ Sellemond, Ibk., und Eva Hauser (17.7.) Peter Biller, Ibk., und Mary Lemus Lindarte (17.7.)

Stephan Manzl, Ibk., und Christine Hauser (17.7.) Hubert Pancheri, Ibk., und Verena Wieset (17.7.) Moulay Billouch, Ibk., und Sigrid Moser (17.7.) Gerhard Karbon, Ibk., und Jasmin Gruschi (17.7.) Adip Berisha, Völs, und Verena Jenewein (17.7.) Michael Bartl, Ibk., und Andrea Mathoi (17.7.) Hans Kolin, Ibk., und Maria Kluckner, Leutasch (20.7.) Dipl.-Ing. Jürgen Lanner, Ibk., und Manuela Fabits (23.7.) Juraj Rohäc, Ibk., und Alena Golianovä (23.7.) Harald Oberlechner, Ibk., und Isolde Jordan (23.7.) Mag.rer.nat. Michael Bachmann, Bregenz, und Mag.rer.nat. Christine Krenn, Hörbranz (24.7.) Ing.Dr.phil. Peter Baumgartner, Ibk., und Mag.phil. Ingrid Bergner (24.7.) Dr.med. Michael Schreiber, Mannheim/Deutschland, und Sylvia Vollgruber, Ibk. (24.7.)

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Die (lest hiehte des Wohnheime \ ist <iiif Seile 22 zu lesen. " liit Si-ninM-Mirsuiiüi/i'ii und AI tiTslicimr hiclen wir im Vni -Di I Sciviic.

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rei Paare konnten an den Feiern für Hoch/eitsjubilare am 16. und 17. August nicht teilnehmen. Vizebgm. DI Eugen Sprenger besuchte die Jubilare zu Hause. Diamantene Hochzeit feierten: Margarethe und Dr. Hermann Moritz (24. 6.). Goldene Hochzeiten: Aloisia und Anton Wierer (30. 5.); Maria und Alfred Kopacin (10. 5.).

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INNSBRUCK INI O k M I I R I

STADT

Marod Böni, Oberhelfenschwil/Schweiz, und Claudia De Cillia, Ibk. (24.7.) Dr.med.univ. Michael Harrer, Ibk., und Mag.phil. Michaela Jessner (26.7.) Dr. jun.Hermann Fixl, Ibk., und Verena Triendl, Rinn (28.7.) Walter Loidelsbacher, Ibk., und Escalona Yudisleidis Montero (31.7.) Florian Edelmann, Ibk., und Carmen Tröber (31.7.) Markus Hofer, Tristach, und Bettina Hoch, Ibk. (31.7.) Reinhard Amort, Ibk., und Gerlinde Schaffler (31.7.) Dipl.-Ing. Anton Fuchs, Ibk., und Irmgard Grüner (6.8.) Wolfgang Kohle, Ibk., und Michaela Glaser (6.8.) Thomas Kopeitka, Axams, und Maria Bodner, Ibk. (7.8.)

Werner Schobesberger, Ibk., und Anna Martin, Baden (7.8.) Walter Striedner, Ibk., und Hannelore Märky (7.8.) Bernhard Lang, Ibk., und Klaudia Horvat (7.8.)

Alfred Haidenberger, Kais am Großglookner, und Dr.med.univ. Jasmin Quendler, Ibk. (7.8.) Ing. Robort Steyer, Völs, und Cornelia Stenzel, Ibk. (7.8.) Andreas Rudolph, Ibk., und Mag.phil.Dr.phil. Miriam Leitner (7.8.) Mario Haller, Ibk., und Andrea Roitner (9.8.) Wolfgang Eibl, Schwaz, und Petra Stock (10.8.)

Fortsetzung auf Seile IV

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BÜRGERSERVICE 'SENIORENBÜRO im Rathaushof Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gern bei allen Anliegen, die Sie an die Stadt haben. Sie stellen auf Wunsch auch den Kontakt zu jenem Referat her, das zuständig ist.

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Familien-Bergmesse am Patscherkofel

Innsbruck - eine Stadt in Zahlen „Eine Stadt in Zahlen" ist eine kleine Broschüre, in der wesentliche statistische Daten über die Stadt Innsbruck erfaßt sind. Erstellt wurde diese informative Übersicht, die alle wesentlichen Themenbereiche

umfaßt, vom „Amt für Information und Organisation" der Stadt Innsbruck. Die Broschüre wird im Bürgerservice im Rathaushof kostenfrei an interessierte Bürgerinnen und Bürger abgegeben.

11 Tiwa i Veröffentlichung erfolgt nur mit Zustimmung der Ehepaare. Fortsetzung van Seite III Christian Forster, Völs, und Michaela Dellapozza (12.8.) Mario Ragg, Ranggen, und Claudia Goldfried (13.8.) Wolhjang Mair, Rietz, und Anna Schweigl (14.8.) Roman Huber, Ibk., und Maria Schaschl, Klagenfurt (14.8.) Rudolf Lechle, Ibk., und Mag.rer.soc.oec. Karin Eiterer (14.8.) Heinrich Ladner, Ibk., und Luzia Oberhauser (14 8) Andreas Ferian, Ibk., und Alexandra Kotier, Silz (14.8.) Udo Mehrle, Ibk., und Gabriele Mehrle (14 8.) Nicola Rimauro, Ibk., und Brygida Dunal, Gdansk/Polen (18.8.) Daniel Peglow, Ibk., und Dr.med.univ. Ulrike Pupp (18.8.)

Franz Staudacher, Ibk., und Susanne Grässle (19.8.) Guido Landers, Ibk., und Erika Filipitsch (20.8.) Mag.iur. Elmar Denz, Ibk., und Astrid Holzknecht (20.8.) Mag.phil.Mag.theol. Bruno Eller, Schmirn, und Mag.phil. Gerlinde Loizenbauer, Ibk. (21.8.) Emil Kirzenberger, Picheisdorf, und Jasmin Kandil, Ibk. (21.8.) Martin Hasibeder, Ibk., und Andrea Pozsony, Budapest (21.8.) Wilhelm Klein, Ibk., und Brigitte Stern (21.8.) Hannes Hofer, Ibk., und Petra Buckovez (21.8.) Claus-Christian Spari, Telfs, und Gabriele Auer (21.8.) Werner Gallo Ibk., und Ines Posch I (21.8.)

Im Vorjahr war sie ein voller Erfolg und für alle, die daran teilgenommen haben, ein schönes Erlebnis: die FamilienBergmesse im Gasthaus Boscheben am Patscherkofel. Am Sonntag, 19. September, lädt das Referat Jugend, Frau und Familie wieder alle, vor allem Familien mit Kindern, herzlich ein, mit Kooperator Paul Kneussl die heilige Messe in luftigen Höhen zu feiern. Beginn ist um 11.30 Uhr. Für die musikalische Gestaltung des katholischen Gottesdienstes sorgen Simona Winkler und Barbara König mit einem Kinderchor. Vor- und nachher spielen Schüler/innen der städtischen Musikschule fröhliche Weisen. Das Gasthaus Boscheben bietet spezielle Menüs zu be-

sonders familienfreundlichen Preisen an. Kinder fahren mit der Patscherkofelbahn gratis. Für alle Kinder gibt es auch eine süße Überraschung. Die Patscherkofelbahn fährt von 9 bis 12 Uhr und von 12.45 bis 17 Uhr im 7-Minuten-Takt ab Igls. (WW)

Alpengarten Am Patscherkofel kann direkt neben der Bergstation Österreichs höchstgelegener botanischen Garten bewundert werden. Er ist seit 1930 im Besitz der Leopold-Franzens-Universität und wird von dort auch betreut. Der Garten ist bis Mitte September (je nach Witterung auch länger) täglich von 9 bis 17 Uhr frei zugänglich.

Geburten Veröffentlichung erfolgt nur mit Zustimmung der Eltern. Merlin Lindner (19.6.) Tobias Johannes Hell (26.6.) Ramazan Sayin (30.6.) Jasmina Durkovic (1.7.) Martin Stiebleichinger (2.7.) Hannes Frei (5.7.) Carmen Reinhart (6.7.) Katharina Gritsch (6.7.) Johann Katzlinger (7.7.) Amir Mehtic (7.7.) Maid Mehtic (7.7.) Zemii Mehtic {7.7.) Lea Dorer (7.7.) Carina Neidhart (8.7.) Arno Penz (9.7.) Manuel Hradsky (11.7.) Alexander Plesche (12.7.) Pia Fuchs (13.7.) Simon Fuchs (13.7.) Marco Pignatelli (13.7.) Philip Braunias (13.7.) Isabel Hartlieb (14.7.) Dominik Gratl (15.7.) Adriana Krieber (15.7.) Ricarda Maier (15.7.) Marco Schliernzauer (15.7.) Maria Sokolova (15.7.) Felix Schwitzer (15.7.) Pia P r a x m a r e r ( 1 6 . 7 . ) Pia M e i l e r (16.7.)

Jakob Bergmann (16.7.) Kevin Klingler (17.7.) Lea Auer (17.7.) Hasan Polat (17.7.)

IV

Simon Jug (18.7.) ZehraGünal (18.7.) Lukas Schobesberger (19.7.) Sena Peker (19.7.) Greta Lukasser (20.7.) Hermann Nagiller (20.7.) Lara Gruber (20.7.) Florian Heinrich (20.7.) Nurten Yalman (20.7.) Stefan Hochstaffl (20.7.) Alina Freitag (20.7.) Philipp Prudlo (21.7.) Andreas Guirguis (21.7.) Anna Greil (21.7.) Mirjam Kritzinger (21.7.) Matthias Stuchetz (22.7.) Maurizio Manzo (22.7.) Florian Bischofer (22.7.) Stefanie Rahm (22.7.) Angelina Müller (23.7.) Max Kleiner (23.7.) Jana Menghini (24.7.) Alma Kohlhuber (24.7.) Angeln Winkler (24.7.) Anna Gradl (25.7.) Julia Schernthaner (25.7.) Thomas Graf (25.7.) Anicl Prosic (25.7.) Kurij Diiksha (26.7.) Coline; Plattner (26.7.) Niklas Lechner (26.7.) Stefan Lintner (26.7.) Victor Fürlinger (26.7.) Carina Lanzinger (26.7.)

19. September, 11.30 Uhr, Familienbergmessc Lena Schobesberger (26.7. Ramona Binder (27.7.) Johanna Silbernagl (27.7.) Daniel Singer (27.7.) Tanja Neurauter (27.7.) Magdalena Platter (27.7.) Chiara Juri (28.7.) Nikolaus Fedorcio (28.7.) Sophia Nocker (29.7.) Silan Er (30.7.) Merve Ünlü (31.7.) Jonas Molara Armija (31.7.) Johannes Wach (1.8.) Alexandar Stevanovic (1.8.) Aylin Arikan (1.8.) Sabrina Bettazza (2.8.) Philipp Groß (2.8.) Gerhard Holzmann (2.8.) Bernhard Putzer (3.8.) Paul Stöger (3.8.) Andiea Schwitzer (3.8.) Milal Erdogan (3.8.) Amu Imsirovic (3.8.) Maximilian S t r a u ß (4.8.)

Max Ablinger (4.8.) Kaum Hashem (4.8.) Michael Leitner (4.8.) Lisa Bulut (4.8.)

INNSBRUCK INFORMIERT

herkolol.

Michelle Bulut (4.8.) Thomas Andergassen (5.8.) Maximilian Nachbaur (5.8.) David Knie (5.8.) Kevin Wettstein (5.8.) Mehsa Yayar (6.8.) Dennis Fritz (7.8.) Mirko Buricic (7.8.) Cornelia Rier (7.8.) Isabella Rier (7.8.) Fabian Norz (8.8.) Mona Weithas (8.8.) Fabian Walder (10.8.) Orhan Evren (10.8.) Claudia Grundl (10.8.) Roman Aigner (10.8.) Michael Oberhuber (1 1.8.) Jakob Larch (I 1.8.) Martin Braunegger (1 1.8.) Rene Albrich (12.8.) Chantal Gander (13.8.) Mahmouil Noaman (13.8.) Philip Nevinny-Stickel (13.8. Vicent Klausriegier (13.8.) Manuel Erb (15.8.) Paula Kopeitka (16.8.) Timothy Fuchs (17.8.)

SI RV IC I HI 11 AC ,1: - SHPTKMBIR IW9


Sterbefälle Adolf Pichler, 06 (1.7.) Elfriodc Deuschle, 8) (1.7.) Werner Kapavik, 5G (1.7.) Eleta B a u h o f e r , 97 (1.7.) KonraH Stattmann, 63 (2.7.) Crosoentia Hofer, 92 (2.7.) Gertraud Wallenta, 62 (2.7.) Anna Graf, 100 (3.7.) Dr.iur. Otto Salcher, 84 (4.7.) Franziska Sair, H6 (4.7.) Cäoilie Huber, 09 (4.7.) Augusta Staud, 96 (4.7.) Dkfm. Gerbnut Bielowski, 72 (4.7.)

Märkte im September

Maria S e i d e m a n n , 79 (14.7.) Johann Kuen 91 (14.7.) Josef Leitner, 85 (15.7.) Hennann Meier, 56 (15.7.) Franziska Krimbacher, 05 (15.7.) Maria Untertroger, 87 (16.7.) Barbara Mayr, 01 (17.7.) Josef Walter, 78 (17.7.) Praxedi:, Gersdorf, 77 (18.7.) Rosa Winterle, 84 (18.7.) Johann Haider, 73 (18.7.) Rosa Mair, 86 (19.7.)

S T E I N M E T Z

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Karl Schweikher, 68 (20.7.) Franz Peer, 78 (21.7.) Johann Haus, 39 (21.7.) Mag.phil.Dr.phil. Josefine Benigni, 62 (21.7.) Egon Hackhofer, 57 (22.7.) Monika Neuhauser, 87 (23.7.) llseGratzer, 79 (24.7.) Leopoldine Schlechtleitner, 86 (24.7.) Maria Danner, 82 (24.7.) Michael Aigner, 88 (24.7.) Evelyn Bayer, 39 (24.7.) Margarete Pirker, 86 (24.7.) Friedrich Schweiger, 80 (24.7.) Theresia Moser, 78 (27.7.) Irma Aigner, 64 (27.7.) Irmgard Lindner, 76 (28.7.) Steve Janek, 4 (28.7.) Aloisia Hupf, 93 (28.7.) Anna Weyermüller, 93 (29.7.) Maria Schatzer, 87 (29.7.) Hermine König, 79 (30.7.) Herwig Rieser, 44 (30.7.) Rosa Lintner, 65 (31.7.) Marta Niedermaier, 85 (31.7.) Ludwig Greier, 90 (31.7.) Dipl.-Ing. Ferdinand Kleiner, 86 (31.7.) Pauline Altenburger, 89 (31.7.) Hedwig Berger, 89 (31.7.)

Schauraum u. Büro: 6 0 2 0 II3K., AMRASFk SIR. 97 BEIM PRADlhR FRIfDHOF

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Gewerbescheine Bewilligungspflichtige, gebundene Gewerbe FLAGA Flüssiggas Vertriebsges.m.b.H., Gas- und Wasserleitung:,Installateure, Haller Str. 237 Ing. Volker Ried GmbH., Elek-

trotechniker gem. § 127 Z. 7 GewO 1994, Valiergasse 58 Klumair Markus, Erzeugung von pyroteohnischen Artikeln sowie von Zündmitteln und sonstigen Sprengmitteln, die nicht dem Schieß- und

Im September wird Innsbrucks Marktguschehen zum letzten Mal nach den 30 Paragraphen der Marktordnung aus dem Jahr 1981 bestimmt. Ab 1. Oktober ist dann die neue Marktordnung die Richtlinie. Der Begriff „jährliche Märkte" wird mit der neuen Regelung aus Innsbrucks Marktkalender großteils verschwinden. „Nostalgische" Namen - wie etwa Laurenzimarkt (August) oder Brigittaund Gallimarkt (Oktober) - gehören der Marktvergangenheit an. Im September wird es dann auch den letzten der jährlich insgesamt sechs Krämermärkte geben. Aufstellungsort für den vierten Krämermarkt am 25. September ist der Marktplatz (auf dem Areal über der Altstadtgarage). Hier findet auch der Wochenmarkt (ausgerichtet vorwiegend auf Textilien) jeden Samstag vormittag (7 bis 13 Uhr) statt! Jeden Samstag vormittags (bis 13 Uhr) ist am Franziskanerplatz der Trödlermarkt eine Fundgrube. Am 1. und 3. Samstag von 8 Uhr bis Mittag ist der Rathaushof letztmalig für den Flohmarkt reserviert (Ab Oktober auf dem Marktplatz). Eine interessante Adresse ist auch der „Flohmarkt am Hafen". Jeden Samstag von 6.30 bis 13.30 Uhr präsentieren zwischen 50 und 60 Aussteller ihr vielfältiges Angebot im Freigelände des Hafen-Areals. Auch Bauern haben die Adresse Innrain 149 als Standort für ihren Bauernmarkt entdeckt und bieten landwirtschaftliche Qualitätsprodukte an. Der Obst- und Gemüsemarkt in der Reichenau (vor der Apotheke) und im Olympischen Dorf (Mehrzweckhalle) bietet „Vitaminreiches" jeweils am Freitag und Samstag von 7 bis 13 Uhr an. Groß ist das Angebot der Bauernmärkte, wie etwa in St. Nikolaus (Brunnenplatzl), am Wiltener Platzl und in Hötting-West (jeden Samstag vormittag von 7.30 bis 12 Uhr), am Franziskanerplatz jeden Donnerstag von 10 bis 14 Uhr, am Sparkassenplatz jeweils am Freitag von 9.30 bis 15 Uhr. Mit zwei Terminen wartet der Verein WAMS in seinen Geschäftsräumlichkeiten am Innrain 100 auf: mit einer Versteigerung am 3. und mit Markttagen am 17./18. September. (A. G.) Sprengmittelgesetz unterliegen, und Handel mit diesen Erzeugnissen gem. § 127 Z. 2 GewO 1994, eingeschränkt auf den Handel mit pyrotechnischen Artikeln der Klasse II, III und IV, hier jedoch eingeschränkt auf einen Bürobetrieb, Franz-Fischer-Str. 9 PLANET Immobilien GmbH., Immobilientreuhänder (Immobilienmakler, Immobilienverwalter, Bauträger) gem. § 127 Z. 15 GewO 1994, eingeschränkt auf Bauträger, Fallmornyerstr. 8

Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Brixnor Str. 3 Bellutti-Planen GmbH., Zusammenstellen von Warensortimenten aus einem Lagerbestand zum Zwecke des anschließenden Versandes, Haller Str. 125b Dippel Peter Jan, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Innstr. 40

TIWAG - Tiroler Wasserkraftwerke AG, Technisches Büro für Technische Physik gem. § 127 Z. o GewO 1994, eingeschränkt auf Schall- und Schwingungstechnik (Schwingungslehre und Erschütterungen), Akustik (technische Akustik) sowie Wärme- und Feuchtigkeitstechnik, Edunrd-WallnöferPlatz 2

Ecke Karl, Betrieb eines Tonstudios, Sebastian-Scheel-Str. 9 Fritz Bernhard, Anbieten persönlicher Dienste an nicht öffentlichen Orten im Sinne einer Hausmeistertätigkeit, Andochsr.tr. 12 Haimayer Robert, Werbeagentur, Meinhardstr. 4 Hain Arno, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Jahnstr. 20

Freie Gewerbe Stachl KEG, Werbeagentur, Pfadler S;u|(jen I 4 AKD Transport GmbH., Güter beförderuny mit KFZ, deren höchstzulässige Nutzlast 600 kg nicht übersteigt, Feldr.tr. 1 1a Atelier Horny & Bartl OEG,

Hochschwarzer Klaus Franz, Beratung betreffend die zweckentsprechende Ausleuchtung von Räumlichkeiten unter Verwendung von zugelieferten Beleuchtungskörpern, Philippine-Welser-Str. 39 Hofherr Georg Rupert, PublicRelations(Öffentlichkeitsarbeit-)Berater, Dr.-Stumpf-Str. 85a

INNSBRUCK INIORMIFRT - SFRVICFBFIFAC.F - SFPTFMBFR 1 W


STADT

INNSBRUCK

Wenn Sie als Wirtschaftstreibender die Hilfe der Stadt benötigen:

AMT FÜR WIRTSCHAFT UND TOURISMUS Historisches Rathaus in der Altstadt, Herzog-FriedrichStraße 21,2. Stock, Tel. 53 60 - 922 DW. Fax 53 60 - 909, e-mail: Wirtschaft.tourismus@EUnet.at

Gewerbescheine Fortsetzung von Seite V Hofinger Nikolaus Johannes, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Andreas-HoferStr. 14

Homer Robert, Gewerbe gem. § 143 Z. 7 GewO 1994 in der Betriebsform „Buffet", Haller Str. 164 Horner Robert, Betrieb einer Tankstelle, Haller Str. 164 International Telephone Discount GesmbH. & Co. KG, Pri vatgeschäitsvermittlung, eingeschränkt auf die Vermittlung von Kunden an Fernmeldebetreiber mit Zurverfügungstellung von Telefonkabinen, Brunecker Str. 12 Leitinger Maximilian, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Andechsstr. 57 Loyen Stephan, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Valieiqasse 58/I. Panta Rhei Informationsmanagement GmbH., Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Feldstr. 1 Rambelli Stefano, Vermittlung von selbständigen Künstlern, Künstleragentur, Rechengasse 7 Schittenkopf Gottfried, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik, Karmelitergasse 9 Stojilkovic Ratomir, Gewerbe qi'in. t) 143Z. 7 GewO 1994 in der I U -Im -I J:;art „Buffet", Amraser Str. 94

Troppmair Rosa Maria, Beratung von Personen über Inhalt und Ablauf von Seminaren, Betriebseröffnungen, Präsentationen, Vermittlung von dafür erforderlichen Dienstleistungen, Koordination und Kontrolle des Ablaufes ^Organisation von Veranstaltungen), Arzler Str. 43d Nicht bewilligungspflichtige, gebundene Gewerbe Singh Sukhdev, Gastgewerbe gem. § 1 24 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Imbißstube" mit dem Berechtigungsumfang gem. § 142 Abs. 1 Z. 2-4 leg cit, Z 2 beschränkt auf Imbisse, hier jedoch beschränkt

VI

auf nicht mehr als 8 Verabreichungsplätze, Dr.-Glatz-Str. 26 Stecher Elektronik GmbH., Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, Viaduktbogen 75 Treffner Ferdinand Leopold, Gastgewerbe gem. § 1 24 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Gasthaus" mit dem Berechtigungsumfang gem. § 142 Abs. 1 Z. 2-4 leg cit, Klostergasse 6 Unterlechner Karin, Fremdenführerin gem. § 124 Z. 6 GewO 1994, Haspingerstr. 8 Wagner Alfred, Handelsagent gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, Stamser Feld 1 Weidacher & Srisai OEG, Gast gewerbe gem. § 124 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Buffet" und mit dem Berechtigungsumfang gem. § 142 Abs. 1 Z 2-4 leg cit, Kaiserjägerstr. 1 Albatros Traves Service Ges.m.b.H., Reisebürogewerbe gem. § 124 Z. 14 GewO 1994, Rennweg 1 Bachmann Sigrid, Fremdenführerin gem. § 1 24 Z. 6 GewO 1994, Schillerstr. 21 Bier & Mehr Heimservice Ges.m.b.H., Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, eingeschränkt auf den Handel mit Bier und alkoholfreien Getränken, Ing.Etzel-Str. 11 Blaha Josef, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Textilien, Sterzinger Str. 6 Duschek Christa, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, Purnhofweg 66 Ericsson Schrack BusinessCom Telefonanlagenvertriebs AG, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, Valiergasse 56 Furtner Johann, Gastgewerbe gem. § 124 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsform „Restaurant" und mit dem Berechtigungsumfang gem. § 142 (1) Z. 2-4 leg cit, Herzog-Friednch-Str. 14 Gesselbauer Volker, Handelsgewerbe gem. § 1 24 Z. 10 GewO 1994, beschränkt auf den Einzelund Großhandel mit Sportartikeln und Textilien, Innrain 1

Golf-Media Plan Perthen KEG, Handelsyewerbe gem. § 1 24 Z. 10 GewO 1994, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Golf-Sportartikeln, Höttinger Au 40 Heinz Leitner KG, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, beschränkt auf den Einzelhandel, insbesondere Textilien, Meraner Str. 6 Heiss Karl-Heinz, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, Franz-Fischer-Str. 1 Horner Robert, Handelsgewerbe gem.§ 124Z. 10 GewO 1994, eingeschränkt auf den Einzelhandel, Haller Str. 164 . Hrissanthakis Antonios, Gastgewerbe gem. § 124 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Cafe" und mit dem Berechtigungsumfang gem. § 142 (1) Z. 2-4 leg cit, Z. 2 eingeschränkt auf Imbisse, Reichenauer Str. 144 II Tempo Gastronomie GmbH., Gastgewerbe gem. § 124 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Restaurant" und mit dem Berechti-

gungsumfang gem. § 142 (1) Z 24 leg cit, Tomptstr. 32 Jahn Gertraud, Gastgewerbe gem. § 1 24 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Jugendherberge" und mit dem Berechtigungsumfang gem.§ 142 (1) Z 2-4 leg cit, Innstr. 93-95 Jaritz Günter, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Hard- und Software, Mitterweg 110 Jugoslawischer Kultur- und Sportverein Bratstvo in Tirol, Gastgewerbe gem. § 124 Z. 8 GewO 1994 in der Betriebsart „Buffet" und mit dem Berechtigungsumfang gem. § 142 (1) Z. 2-4 leg cit, Hutterweg 1a Knoflach Johann, Buchhalter gem. § 124 Z. 2a GewO 1994, Andechsstr. 52d Kofier Gernot, Handelsgewerbe gem. § 124 Z. 10 GewO 1994, Etrichgasse 20 Kuprian KEG, Kosmetik gem. § 124Z. 11 GewO 1994, Brucknerstr. 1a

Neue Kursprogramme für das Wintersemester Die Volkshochschule Innsbruck (VHS) und das BFI haben ihre neuen Kursprogramme für das Wintersemester herausgebracht. Die Bildungsinstitute bieten wieder ein breites Angebot, das von Kursen, Vorträgen, Theatergesprächen bis zu Lesungen reicht. Die Schwerpunkte liegen bei Sprachen, Kreativität, Gesundheit, Persönlichkeitsbildung, Gymnastik/Sport und EDV. Mit den neuen und umfassenden Angeboten ist somit wieder für Weiterbildung und

aktive Freizeitgestaltung gesorgt. Die Programme liegen in der VHS bzw. am BFI auf und werden auf Wunsch auch gerne kostenlos zugesandt. Anmeldungen sind ab sofort persönlich oder telefonisch in der VHS am Marktgraben 10, Telefon (0 51 2) 588 882, von Montag bis Freitag von 8 bis16 Uhr bzw. beim BFI, Salurner Straße 1, Telefon (0 51 2) 59 6 60, von Montag bis Donnerstag 7.30 bis 19 Uhr und freitags von 7.30 bis 17 Uhr möglich. (CR)

Institut Francais en mois de septembre Im Französischen Kulturinstitut am Rennweg beginnt im September wieder ein neues Semester. Geboten werden Intensivkurse (2 x pro Woche) sowie Superintensivkurse (4 x pro Woche) für Anfänger, Leichtfortgeschrittene und Fortgeschrittene. Vom 20. September bis 1. Oktober „läuft" die „Remise en forme" mit einer Generalwiederholung für GeiWi- und SoWi-Studenten vor dem Einstufungstest. Auskünfte über Kurstermine, Gebühren etc. untor der Telefon-Nummer (0 51 2) 58 13 92. Am 17. September um 17

Uhr findet im „Institut Francais" die Vernissage zur Ausstellung „Die Schlösser der He de France" von Francois Cusson statt. Die Ausstellung ist vom 20. September bis 8. November geöffnet. Freunde Korsikas können vom 18. bis 24. September fünf korsische Hirten beim internationalen HirtentrefIcii in Tuns erleben. Filmvorluhiungun, korsische Gesänge sowie Olivenöl, Canistrelli, Weine und Trauben werden geboten. Am 20. September spielt in der Kirche von Trins „A Filetta" eine korsische Polyphonie. Eintritt ist frei.

INNSBRUCK INFORMIERT- SKRVICHBHILACiH - SHPTHMBI-R 1999


DIE STADTPLANUNG INFORMIERT

Neue Flächenwidmungs- und Bebauungspläne Der Gemeinderat der Stadt Innsbruck hat in seiner Sitzung am 15. Juli auf Antrag von Stadtrat Inq. Martin Krulis die Auflage u.a. der Entwürfe folgender Flächenwidmungs- und Bebauungspläne beschlossen: Du; Lntwurle, bestellend aus zeichnerischer Darstellung und Legende, sind während der Amtsstunden in den Schaukästen der Stadtplanung, Fallmerayerstraße 1, 4. Stock, innerhalb der unten angegebenen Fristen einsehbar. Zusätzlich sind im Referat für Stadtkernund Ortsbildschutz, Fallmerayerstraße 1, 5. Stock, ebenfalls die Pläne für die Bereiche Innsbruck (IN-F2 und IN-B2),

Muhlau (MU-B2) und Hotting Dorf (HÖ-B2) während der unten genannten Fristen einzusehen. Darüber hinaus können weitere Infoi mationen zu den aufgelegten Entwürfen während der Parteienverkehrszeit von 8 bis !() Uhr eingeholt werden. Personen, die in der Gemeinde einen Wohnsitz haben, und Rechtsträger, die in der Gemeinde eine Liegenschaft oder einen Betrieb besitzen, haben das Recht, eine schriftliche Stellungnahme zu den Entwürfen abzugeben. Die Fristen für die Planeinsicht und die Abgabe einer Stellungnahme sind vom 3. August bis 7. September 1999.

Entwurf des Bebauungsplanes Nr. MÜ-B2, Mühlau, Bereich Ferdinand-Weyrer-Straße 2 bis 10 und Haller Straße 41 (gem. § 56 Abs. 3 TROG). Es werden die Straßenflucht an der Haller Straße geringfügig adaptiert und die Bebauungsbestimmungen unter Berücksichtigung des Bestandes neu festgelegt.

Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. IG-F1, Igls - Vill, Bereich KG Igls und KG Vill, ausschließlich der Gebiete unterhalb der ausgeprägten Geländestufe zum Bereich Ahrntal-Zenzenhof-Pembaurhof-Sillschlucht, jedoch ausgenommen den Bereich der geplanten Wohnanlage „Am Bichl" an der Badhausstraße (2. Entwurf), und Entwurf des Bebauungsplanes Nr. IG-B1a-e, Igls, a) Bereich Igls-Zentrum zwischen Brunnenweg und Obexerstraße; b) Bereich Lanser Straße, Obexerstraße; c) Bereich Bilgeristraße, Badhausstraße, Heiligwasserweg, jedoch ausgenommen den Bereich der geplanten Wohnanlage „Am Bichl" an der Badhausstraße; d) Bereich Patscher Straße, Gletscherblickweg; e) Bereich Badhaus (gem. § 56 Abs. 3 TROG) (2. Entwurf), sowie Entwurf des Bebauungsplanes Nr. IG-B2, Vill (gem. § 56 Abs. 3 TROG) (2. Entwurf). Im Sinne einer raumplanungsrechtlichen Umsetzung des Stadtteilentwicklungskonzeptes Igls/Vill wurden erste Planentwürfe bereits aufgelegt. Die dazu eingelangten Stellungnahmen konnten teilweise berücksichtigt werden, woraus sich die nun vorliegenden zweiten Entwürfe ergeben.

Sonnenstraße

Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 55/aqu, HöttingWest, zwischen Oppolzerstraße, Sonnenstraße, Rosengartenstraße und Botanikerstraße (gem. § 56 Abs. 3 TROG). Der Plan stellt einen Vorgriff auf eine Bebauungsplanbearbeitung dar. Unter Berücksichtigung der Baustruktur werden Erweiterungsmöglichkeiten, jedoch bei Beschränkung der Baudichten, festgelegt.

Entwurf des Bebauungsplanes Nr. HÖ-B2, HöttingDorf, Bereich zwischen Höhenstraße, Schulgasse und nördlich des Altenwohnheimes Hotting (gem. § 56 Abs. 3 TROG). Unter Berücksichtigung des Bestandes werden die Bebauungsregeln neu festgelegt, womit auch der Anbau einer Turnhalle an die Volksschule ermöglicht wird.

INNSBRUCK INI O R M l i R T

Entwurf des Flächenwidmungsplanes Nr. HW-F19, Hötting-West, Bereich Kranebitten (3. Entwurf), und Entwurf des Bebauungsplanes Nr. HW-B1 Hötting-West, Bereich Kranebitten (gem. § 56 Abs. 3 TROG) (3. Entwurf). Die zu den bereits aufgelegten Planentwürfen eingelangten Stellungnahmen wurden /um Teil in die nun vorliegenden Entwürfe eingearbeitet. Änderungen orgeben sich in verschiedenen Detailbereichen, insbesondere auch im „Klammbachviertel".

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Verlautbarung über das Eintragungsverfahren Auf Grund der im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung" vom 12. April 1999 veröffentlichten Entscheidung des Bundesministers für Inneres, mit der den Anträgen auf Einleitung der Verfahren für ein

Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Zimmer Nr. 172 (Hofeingang), durchführen. Eintragungen können an nachstehend angeführten Tagen und zu folgenden Zeiten vorgenommen werden: Donnerstag, 9. und Freitag, 10. September jeweils 8 bis 20 Uhr; Samstag, 11. und Sonntag, 12. September jeweils 8 bis 12 Uhr; Montag, 13. bis einschl. Donnerstag, 16. September jeweils 8 bis 16 Uhr. stattgegeben wurde, wird verlautbart: Für die Stimmberechtigten in den Innsbrucker Heimen sowie für Dio Stimmberechtigten können innerhalb des vom Bundesmini- Besitzer von Stimmkarten in den Innsbrucker Krankenanstalten stur für Inneres gemäß § 5 Abs. 2 des Volksbegehrengesetzes wurde eine Fliegende Eintragungsbehörde eingerichtet, und 1973, BGBI. Nr. 344 i.d.F. BGBI. Nr. 160/1998, festgesetzten wird diese Behörde die eintragungswilligen Stimmberechtigten Eintragungszeitraumes, das ist auf Antrag zur Abgabe ihrer Unterschrift aufsuchen. von Donnerstag, den 9. September 1999, Informationen dazu sind unter Tel. 5360-617 erhältlich. bis (einschließlich) Donnerstag, den 16. September 1999, Stimmberechtigte, die in der Stimmliste der Stadtgemeinde in den Text des Volksbegehrens Einsicht nehmen und ihre Zu- Innsbruck eingetragen sind, können bis einschließlich Montag, stimmung zum beantragten Volksbegehren durch einmalige ei- den 13. September, während der vorgenannten Eintragungszeigenhändige Eintragung ihrer Unterschrift (Familien- und ten, die Ausstellung von Stimmkarten mündlich oder schriftlich Vorname) in die Eintragungslisten erklären. Die Eintragung hat beim städt. Einwohneramt, Innrain 10, 1. Stock, beantragen (Tel. außerdem das Geburtsdatum und die Adresse des Stimm- 53 60 Kl. 528-534). berechtigten zu enthalten. Vor der Eintragung muß die Identität Nach Maßgabe der sinngemäß anzuwendenden Bestimmungen nachgewiesen werden (Lichtbildausweis). der Nationalrats-Wahlordnung 1992 gelten für das EintragungsEintragungsberechtigt sind alle Männer und Frauen, die am Stich- verfahren folgende tag (3. August 1999) das Wahlrecht zum Nationalrat besitzen und Verbote: in einer Gemeinde des Bundesgebietes den Hauptwohnsitz ha- Gemäß § 13 des Volksbegehrengesetzes 1973 im Zusammenben. Demnach sind alle Personen, die die österreichische Staats- hang mit § 58 der Nationalrats-Wahlordnung 1 992 ist im Umkreis bürgerschaft besitzen, vor dem 1. Jänner 1999 (spätestens am von 20 m vom Eingang des Gebäudes, in dem sich die Eintra31. Dezember 1998) das 18. Lebensjahr (Jahrgang 1980 und äl- gungsstelle befindet, jede Art der Werbung, die das Volksbeter) vollendet haben und vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen gehren zum Inhalt hat, insbesondere auch durch Ansprachen an sind, berechtigt, sich in die Eintragungslisten einzutragen. Stimm- die Stimmberechtigten, durch Anschlag oder Verteilen von Aufberechtigte, die ihren Hauptwohnsitz in einer anderen Gemein- rufen, ferner jede Ansammlung sowie das Tragen von Waffen jede haben, benötigen zur Ausübung ihres Stimmrechtes eine der Art verboten. Das Verbot des Tragens von Waffen bezieht Stimmkarte. sich nicht auf jene Waffen, die während der Zeit des EintraDie Eintragungslisten liegen während der Eintragungsfrist an fol- gungsverfahrens im betreffenden Umkreis von im Dienst befindlichen Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes und Justizgender Adresse auf: Städtisches Einwohneramt, Innsbruck, Innrain 10, 1. wachebeamten nach ihren dienstlichen Vorschriften getragen werden müssen. Stock. Dort ist auch der Text des Volksbegehrens angeschlagen. Kör- Übertretungen dieser Verbote werden von der Bezirksverwaltungsperbehinderte können die Eintragung im barrierefrei erreich- behörde mit einer Geldstrafe bis zu 3.000 S, im Fall der Uneinbaren Büro des städtischen Behindertenbeauftragten im Alten bringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen geahndet.

Familien-Volksbegehren

Kundenfreundliche Marktordnung Ab 1. Oktober wird Innsbrucks Marktgeschehen neu geregelt. Übersichtlich, kundenfreundlich und gestrafft ist die neue „Marktordnung der Landeshauptstadt Innsbruck", mit nunmehr 14 Paragraphen (bisher 30) die verbindliche Richtlinie. Der Marktplatz zwischen Churrasco und Markthalle ist einer der zentralen Punkte des Marktgeschehens. Hier finden der Händlermarkt (jeweils am Mittwoch von 7 bis 18.30 Uhr), der Thomasmarkt (immer am Montag nach dem Fest der hl. Lucia, heuer am 13. Dezember) und der anschließende Weihnachtsmarkt (bis 24. Dezember) statt.

VIII

In der Karwoche, der ersten Juni-, Juli- und Augustwoche und während der Innsbrucker Herbstmesse „gehört" der Marktplatz den Wochentrödelmärkten. Auch der Floh- und Kuriositätenmarkt (bisher im Rathaushof) präsentiert ab Oktober sein Angebot am ersten und dritten Samstag von 7 bis 13 Uhr am Marktplatz (im Dezember wegen des Thomas/Weihnachtsmarktes nicht möglich). „Schon die von mir initiierte und im Auftrag der Wirtschaftsförderung durchgeführte Studie über die Märkte zeigt, daß das Interesse der Bevölkerung groß und Innsbruck ein interessanter Marktplatz ist", be-

tont StR Peter Moser, zuständig auch für das Marktwesen: „Die neue benutzer- und kundenfreundliche Regelung ist sicher ein Impuls. Die Märkte sind eine Belebung für Wirtschaft und Tourismus!"

Flohmarktbeschicker Achtung! Der Marktplatz darf frühestens um 6 Uhr beschickt weiden und ist bis spätestens 1 4 Uhr wieder /u räumen. Die Ver-

kaufsstände oder -flächen dürfen höchstens 5 Meter lang und 1,5 Meter breit sein. Von der Stadt wird der Marktplatz gebührenfrei zur Verfügung gestellt. „Es dürfen aber weder Müll noch unverkaufte Gegenstände zurückgelassen werden", appelliert Klaus Seirer (Marktamt). Hotline für das Marktgeschehen: Städtisches Marktamt, Tel. 53 60/890, bzw. Amt fur Wirtschattsförderung: Tel. 53 60/924. (A.G.)

Leib und Seele im Haus der Begegnung Im Haus der Begegnung findet vom 4. bis 6. Oktober die Tagung „Leib und Seele, Der Körper der Medizin die Seele der Psychotherapie/Theologie" statt. Informationen bzw. Anmeldung: Haus der Begegnung, Tschurtschenthalerstraße 2a, Tel. (0 51 2) 58 78 69.

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - SEPTEMBER 1999


Innsbrucker Kulturpanorama

aos und Licht" chenthema 2000 Die Festwochen der Alten Musik haben wieder deutlich gemacht, daß Innsbruck in diesem Genre zu den ersten Adressen der Welt zählt. Sie sind zu einem bedeutenden Forum für die Interpretation der Musik des 13. bis 18. Jahrhunderts geworden. Rene Jacobs war es wieder gelungen, die weltweit besten Interpreten in Innsbruck zu vereinen. Schloß Ambras, das Landestheater, der Riesensaal der Hofburg, Congress Innsbruck, Silberne Kapelle, Kaiser-Leopold-Saal, Dom, Wiltener Stiftskirche und Hofkirche waren die Schauplätze dieser grandiosen Konzert- und Opernerlebnisse. „Highlights" waren die Mazzocchi-Oper „La Catena d'Adone", Claudio Monteverdis „La guerra d'amore", Händeis Alexanderfest, von Mozart interpretiert, und die Mozartoper „Cosi fan tutte" unter der Leitung von Rene Jacobs. Insgesamt 31 Veranstaltungen vom 13. bis 29. August. Ein breites Solo- und Kammermusikrepertoire eröffnete sich den Teilnehmern der Sommerakademie. Klassisches Orchester auf historischen Instrumenten, historische Tanzpraxis und die morgendliche Choralschola waren die Höhepunkte. Die f nstwochon dor Alten Musik 2000 (vom 11. bis 27. Au

Glanzvoll und vielbejubelt waren wieder die Veranstaltungen des „Innsbrucker Sommers". Allen voran der „Tanzsommer" und die „Festwochen der Alten Musik". Die „Guerre amorose" sind verklungen, ebenso wie das NewOrleans-Jazzfestival, das in der letzten August-Woche heiße Stimmung vom Mississippi an den Inn brachte. Mit dem Utopia-Festival „Voices" vom 25. September bis 2. Oktober klingt der „Innsbrucker Sommer 1999" endgültig aus. gust) werden unter dem Motto „Chaos und Licht" stehen. Renaissance aus Italien, Musik aus der Zeit Dantes, Petrarcas, Bocaccios stehen im Mittelpunkt. Die Festwochen 2000 spannen den Bogen von „La Divisione del Mondo" von Giovanni Legrenzi und „Griselda" von Alessandro Scarlatti über Claude Lejeunes „Le printemps" (mit dem Ensemble Clement Janequin untoi Domique Visse) bis zu Rameaus „La Tempete" und Rebels „Les Elements". Vom 27. bis 29. Juni veranstalten die „Innsbrucker Fest- Vene ous dot fc^twuLhcn-Aulluhrui)g„Lj wochen" aus Anlaß guerra d'amore". (Foto: S. Hoppe) dos 250. Todestacjos von Johann Sebastian Bach mit „Das wohltompotiorto Klagemeinsam mit dem ORF und vier" und der Cembalist Potor „Jeunesse" ein Bach-Festival. Waldner mit den Goldberg-VaZu hören sind Thomas Larcher riationen. (WW)

INNSBRUCK INI-ORMIERT- SERVICEBEILAGE - SEPTEMBER

Voices-Festival im Utopia Vom 25. September bis 2. Oktober findet im Rahmen des Innsbrucker Sommers im Kulturzentrum Utopia „Voices! 1999" statt. Das diesjährige Festival setzt sich mit der Stimme als ureigenstes Instrument im traditionellen und experimentellen Sinn auseinander. Der Veranstaltungszyklus unter dem Motto „Die letzten Nomaden Europas" bringt den Besuchern die Kulturen der Samen, der Roma/Sinti und der Gitanos näher. Berit Nordland (30.9.), Ruza Nikolic-Lakatos (25.9.) und Virginia Gamez (2.10.) fungieren mit ihren Konzerten und Tanzdarbietungen als Botschafter dieser drei Kulturen. Von besonderem Interesse sind heuer Radiokunstwerke, die sich mit der Stimme als Klang und Geräusch auseinandersetzen. Hörspiele wie „Winter im Kopf" und „Beyond Borders" (beide 27.9.) sowie „Klangort" und „Auf Blau zugehen/Just and Thongs" (beide 29.9.) werden als experimentolle Klangerlobnisse zu hören sein. Weitors steht am 28.9. eine Le:;unq von llija Jovanovic zum Ihoma „Nirgends zu Hause" am Programm. Insgesamt will dio Veranstaltung auf den Roichtum der Stimme sowie auf die verschiedenen Musikstile, Sprachneuschöpfungen und Sprachreflexionen aufmerksam machen und unser Gehör dafür sensibilisieren. Infos: Utopia, Tschamlerstr. 3, Toi. (0 51 2) 58 85 87. (OR)

IX


INNSBRU Freiburg lädt ein: 4 Städte, 4 Stimmen Im Rahmen der Konzertreihe „4 Städte, 4 Stimmen" steht am 6. September um 20 Uhr im Innsbrucker Konservatoriumssaal ein internationaler Musikgenuß auf dem Programm. Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft zur Förderung der Partnerstädte Freiburgs organisiert und bringt vier Künstleraus Freiburg, Padua, Granada und Innsbruck zusammen. Die Vokalisten um Alexander Gums (Baß-Bariton, Freiburg), Katia Pellegrino (Sopran, Padua), Lourdes Sanchez Tarrio (Sopran, Granada) und Alexander Weesiack (Baß, Innsbruck) werden in Begleitung des Freiburger Pianisten Bernhard Ren-

zikowski Lieder von Komponisten ihrer Heimatländer vortragen. Unter anderem sind Werke von Brahms, Verdi, Granados und Schubert zu hören. Das Konzert in Innsbruck ist der Auftakt einer Tournee der Künstler durch die anderen drei Partnerstädte (7. September Padua, 8. September Freiburg und 11. September Granada). Ziel der Veranstaltung ist es, das Interesse an den Partnerstädten in der Bevölkerung zu wecken und zu fördern. Der Eintritt zu den Konzerten ist kostenlos, Karten (maximal 2 Stück pro Person) können in der Innsbruck-Information, Burggraben 3, abgeholt werden. (CR)

Multi-Kulti-Fest" in der Universitätsstraße Für 24. und 25. September ist das erste „UniversitätsStraßenfest" geplant. An den beiden Tagen lädt die Universitätsstraße zum Flanieren und entspannten Unterhalten ein. Die Besucher/innen erwartet eine Vielzahl verschiedenster kulinarischer Genüsse aus aller Welt und ein multikulturelles Showprogramm. Das „Universitäts-Straßenfest" wird am Freitag, 24. September, um 14 Uhr, mit einem italienischen Showblock eröff-

Komm, tanz mit mir! Im September steht Innsbruck erneut im Zeichen des Tanzes. Das „FolkloreTanzfest" am 10. September ab 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle des Olympischen Dorfes sowie der Workshop „Musizieren und Tanzen" vom 10. bis 1 2. September im Haus der Begegnung laden Interessierte zum gemeinsamen Erlernen von

1. Jeunesse-Konzert im Dom Die Jeunesse-Konzerte der Saison 1999/2000 lassen aufhorchen. Im Rahmen dor Konzertreihe stehen bis Juni 2000 insgesamt 16 Kon/orte auf dem Programm, die einen breiten musikalischen Bogen spannen. Zu Saisonauftakt wird am 14. September um 20 Uhr im Dom zu St. Jakob Bruckners Messe in f-Moll zu hören sein. Am Konzert unter der Leitung von Musikdirektor Georg Schmöhe wirken das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, der Motetten- sowie der Kammerchor Wörgl und ein Solistenquartett mit.

Tänzen ein. Das Folklore-Orchester „Ohrwurm" und der „Verein zur Pflege und Förderung von Musik und Tanz" haben es sich zum Ziel gesetzt, wieder möglichst viele mit der Lust am Tanzen anzustecken. Die Teilnehmer des Tanzfestes werden von erfahrenen Tanzpädagogen angeleitet, sodaß es für alle möglich ist, unkompliziert und schnell Volkstänze zu erlernen. Selbst notorische Nichttänzer sollen bei den vergangenen Veranstaltungen zu wahren „Tanzfans" geworden sein. Der Workshop stellt das „Miteinander tanzen" in den Mittelpunkt. Die einfach arrangierten Musikstücke sind leicht erlernbar und laden zum Mitmachen ein. Bei den Tänzen handelt es sich um einfache bis mittelschwere Kreistänze. Ziel des Seminars ist es, spontan Menschen unterschiedlichen Alters zusammenzubringen und für das gemeinsame Tanzen zu begeistern. Der Workshop wird von Hans Dieter Schotsch, Leiter des Folkloreorchesters „Ohrwurm", musikalisch untermalt, als Tanzlnitorin fungiert Ellen Gcrull Anmeldung und Infos: Haus der Begegnung, Tschurtschenthalerstr. 2a, (0 51 2) 58 78 69.

Freitag 14-22 Uhr t ä q l i c l l Samstag 9 16 Uhr

24.9.99 Tomboia 25.9.99

net. Bis zum Samstag nachmittag unterhalten unter anderem spanische Musikanten, afrikanische Trommler, lateinamerikanische Tänzer sowie eine griechische Brauchtumsgruppe das Publikum. Durch das gesamte Programm führt Victor Haid alias „Herr Reindl". Der Samstag wird mit einem internationalen Frühstück eingeleitet. Aber auch zu Mittag können sich die Besucher des Festes mit lukullischen Gaumenfreuden aus den verschiedenen Ländern weiter verwöhnen lassen. Kinder sind während des Festes eingeladen, in der von zwei Kindergärtnerinnen betreuten „Kinderwelt" Spiele aus „aller Herren Länder" auszuprobieren, mit Afrikanern Trommeln zu lernen und sich von Gauklern verzaubern zu lassen. An beiden Tagen werden um 20 Schilling Lose verkauft, die interessante Preise (Gutscheine für Dienstleistungen oder Waren aus den Läden der Universitätsstraße) versprechen. (CR)

„Per Pedes" ins Sacher „Per Pedes" lädt im September unter dem Titel „Tafelsitten und höfische Etikette am Hofe der Habsburger" kulinarische Rundgänge durch die Hofburg mit anschließender Kaffeejause im Sacher ein. Die Veranstaltung findet mittwochs um 15 Uhr statt und kostet 160 Schilling. Treffpunkt beim Sacher.

Neben den Rundgängen stehen auch „Per Pedes"-Führungen zum Thema „Verlorene Welten" am Programm. Interessierte erfahren dabei mehr über Alltagsgeschichten aus Innsbruck vom Biedermeier bis in die 50er Jahre. Treffpunkt ist jeweils am Samstag um 18 Uhr beim Stadtturm. (CR)

200 „Klassiker" in Innsbruck Von Brüssel zum Salzburgring führt die „Euroclassic '99", an der über 200 klassische Autos teilnehmen. Am 8. September wird Inn:; brück das Etappenziel für die alten Autos (mindestens über 20 Jahre) sein. In einer „Parade" durch die Innenstadt wer-

den die Klassiker zum Landestheater fahren (voraussichtlich nach 16 Uhr). Die Euroclassic wird an die 500 Teilnehmer und Begleitpersonen nach Innsbruck bringen. Auf dem Vorplatz gibt es einen offiziellen Empfang für alle Autofans.

I N N S B R U C K I N F O R M I E R T - SliRVICIiBKILACJH - S I P T l - M m - R


BINNSBRII

Eine neue Theater-Ära beginnt: Mit Shakespeare als Leitstern Gemeinsam mit Musikdirektor Georg Sohmöhe, Schauspielleiter Klaus Rohrmoser (aus Innsbruck), Tanztheaterleiterin Maria Luise Jaska, Betriebsdirektor Harald Mayr, dem technischen Direktor Werner Oberweger, dem Ensemble (Schauspieler/innen, Sänger/innen, Tänzer/innen, Chor) und dem ganzen Theaterteam erfolgt optimistisch der Start in die neue Theatersaison. Der Spielplan ist vielseitig: Oper, Schauspiel, Operette/Musical (auch Ur- und Erstaufführungen) sind ausgewogen vertreten, und auch neue Tanztheaterkreationen kommen nicht zu kurz. „Ich freue mich, daß erstmals in der Geschichte des Innsbrucker Landestheaters mit Brigitte Fassbaender eine Frau an der Spitze des Musentempels am Rennweg steht und daß diese Frau Kammersängerin Brigitte Fassbaender ist", schreibt Kulturstadträtin Hilde Zach im neuen Spielplanheft. Freude über das Engagement in Innsbruck verspürt auch Brigitte Fassbaender, wie sie in einem Gespräch mit „Innsbruck informiert" versicherte. „Innsbruck hat ein wunderschönes Theater mit motivierten Leuten. Die Übernahme der Intendanz in Innsbruck ist eine schöne Abrundung für mein Leben, das immer der Bühne gehört hat. Theaterluft ist Lebenselexier für mich. Ich bin gerne dem Ruf in diese traditionsreiche Stadt gefolgt." Für Fassbaender muß Theater anregen und darf auch aufregen. Provokation um ihrer selbst willen lehnt sie ab, wenngleich - wenn es die Thematik ergibt - sie die Provokation auch nicht scheut. Was sie nicht will,

Am 25. September hebt sich mit der Verdi-Oper „Otello" der Vorhang im Großen Haus des Tiroler Landestheaters für die Theatersaison 1999/2000. Es ist eine Premiere in zweifacher Hinsicht, denn auch Brigitte Fassbaender hat als Intendantin Premiere - und, wie sie selbst meinte, dabei auch eine gehörige Portion an Lampenfieber.

„Zauberflöte" (8. 4.); das Musical von Jule Styne „Gypsy" (13. 5.) und die Oper von Ernst Krenek „Johnny spielt auf" (24. 6.). In den Kammerspielen haben Premiere: Molieros „Der eingebildete Kranke" (26. 9.); Egon Prantls „Willingers Kinder" als Urauff ü h r u n g ( 1 7 . 1 0 . ); d i e Tanzt heater-U rauf-

ist, daß die Menschen schimpfend aus dem Theater gehen. Theater soll in dieser Stadt wieder die größtmögliche Akzeptanz bekommen. „Auch der Unterhaltungswert spielt eine wesentliche Rollo." Hinter der ersten Aufführung der neuen Spielzeit, Verdis „Otello", versteckt sich in der Dichtung auch schon Skakespeare, der für Fassbaendor sozusagen als Leitstern fungiert. Nicht zu verwundern, daß ah; /weite:; Stück Shakespears „König Lear" zu einem Theaterbesuch einlädt (Promiere am 2. Oktober). „Shakespeare hat wie kein zweiter die Theaterszene dieses Jahrhunderts befruchtet, und sein Geist wird im Tiroler Landestheater immer wieder spürbar sein", betont Fassbaondor. So z. B. auch beim Tanztheater „Liebe, Macht und Leidenschaft", das am 17.

Juni 2000 in den Kammerspielen Premiere hat. Die weiteren Premieren im Großen Haus: das Bern stein-Musical „Westside Story" (8. 10.); die lyrische; Tragödie von Bellini „Capuleti e Montecchi" in konzertanter Auffuhrung (16. 10.); Offenbachs Opera-bouffon „Orpheus in der Unterwelt" (30 10.); „Hansel und Gretel", das Marchonspiel von Hum perdinck (27. 11.); „Irma La Douce" von Marguerite Monnot (18. 12.); das Tanztheator „Winter was hard/Sommerfrische und andere A u s f l ü c h t e " (15. 1 ) ; d i e H ä n -

dd-Opei „Partenope", als österreichische Erstaufführung (5. 2.); Die Oper von Manfred Trojahn nach William Shakespeare „ W a s ihr w o l l t " (11.

3.); die Nestroy-Posse „Höllenangst" (1. 4.), Mo/arts

INNSBRUCK INrORMlKRT-SKRVICHBmLAGK- SHPTriMBtiR

fühi ung „Prometheus neun/Strauß, Strauß nurdu allein" (13. 11); Ken Ludwigs Farce „Otello darf nicht platzen" (4. 12.); die Komödie „Das Ende vom Anfang" von Sean O'Casey und Felix Mitterer; Uraufführung der Tiroler Fassung in Co-Produktion mit Meran und Bruneck (29. 1.); Henrik Ybsens „Gespenster" (4. 3.); die Kammeroper „Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte" (14. 4.); Brechts „Im Dickicht __Li der Städte" (20. 5.) und die Uraufführung des Tanztheaters „Liebe, Macht und Leidenschaft", Choreographie Maria Luise Jaska (1 7. 6.). Nähere Informationen zum Spielplan, über die Eintrittspreise und TheaterAbos gibt gerne das Theaterbüro von Montag bis Freitag von 8.30 bis 16 Uhr, Kassahalle im Großen Haus, Telefon (0 51 2) 52 0 74 - 134. Fin Abo bietet bis zu 50 Prozent Preisnachlaß gegenüber dein normalen Kartenverkauf und sichert den Platz auch bei ausverkauften Vorstellungen. Zusätzlich gibt es die monatliche Theaterzeitung. Die Theaterkasse ist ab 13. September wieder von Montag bis Samstag von 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen ab 17.30 Uhr. Theaterkasse: Tel. 52 0 74 - 4. (WW)

XI


CINNSBRÜ Eva Maria Prokop in der Andechsgalerie Auch im September werden in der Andechsgalerie wieder Werke einer jungen österreichischen Künstlerin zu sehen sein. Die gebürtige Welserin Eva Maria Prokop stellt Arbeiten zu archetypischen Themen aus. Bei den gezeigten Exponaten der Künstlerin, die am Mozarteum die Klasse für Malerei und Grafik besucht hat, handelt es sich um kleinformatige Wasserfarben- bzw. Deckfarbenmalereien, sogenannte Gouachen. Menschendarstellungen, das Hauptthema von Eva Maria Prokop, kommen in ihren Arbeiten in jeglicher Form D/'e zwei zur Ausstellung „British Skulpture" gehörenden Bronze- und Gestaltungstechnik immer wieder vor. Besonders intensiv damen genießen sichtlich die Atmosphäre im Ambraser Schloßpark. (Foto: H. Fidler) setzt sich die Künstlerin mit der Mann-Frau-Beziehung auseinander. Vor allem deren Hinterfragung findet Ausdruck in ihren Arbeiten. Eva Maria Prokop präsentiert vom 15. bis 30. September in der Galerie im schaftsskulptur bis hin zu den Andechshof unter anderem BilIm Ambraser Schloßpark ist der von tanzenden Frauen, jaKünstlern der 90er Jahre und noch bis 30. September die von genden Männern, Koren (griehebt die Vielfalt der entstandeder Galerie Thoman präsentierchische Korbträgerinnen, tranen Arbeiten zum Thema te Ausstellung „British Sculptugende Elemente bei Tempeln), „Skulptur im Freien" hervor. re" zu bewundern. Die Ausstellung zeigt, über den Park verDer Ambraser Schloßpark ist streut, eine Auswahl von Arbeinicht nur in Hinsicht auf die inten bekannter britischer Bildteressante Kombination von hauer (von Henry Moore über Skulptur und Landschaft der William Turnbull bis Edward Al- ideale Ort zum Bewundern der lington). Arbeiten, sondern auch um ein spannendes und kontrastreiSchon in den dreißiger JahZum 24. Mal findet vom 25. ches Wechselspiel zwischen ren waren Henry Moore und September bis 3. Oktober die zeitgenössischer Kunst und der Barbara Hepworth mit ihren abTiroler Kunst- und AntiquitätenRenaissancearchitektur des strakten Arbeiten international messe im Congress Innsbruck Schlosses zu erleben. erfolgreich, aber erst nach dem statt. Heuer wird das Forum für 9. Weltkrieg waren ihre Werke Sammler und Kenner erstmals Rundgänge finden jeweils in f milichtausstellungen zu se- freitags um 19 Uhr und nach in der Dogana aufgebaut. Auch IKMI. Die Verbindung von Skulpdieses Mal werden wieder edVereinbarung statt. Außerdem tur und Natur bekam damit eine ist es für Jugendgruppen mög- le Teppiche, Volkskunstmöbel, neue Bedeutung. Die ExpositiBiedermeier und Jugendstil-Inlich, an Kunstspaziergängen on „British Sculpture" spannt terieur sowie handgefertigter teilzunehmen. Infos und Terden Bogen von den Pionieren Schmuck, Silber, Glaskunst minvereinbarung unter Telefon der zeitgenössischen Landund Grafiken zu erstehen sein. (0 51 2) 57 58 02. (CR) Neben den Verkaufsständen zeigen namhafte Galerien Werke heimischer und internationaler Künstler. Die heurige Son derausstellung ist den „Photo Am 18. und 19. September schwarze Thahitiperlen, Edelgraphien" des österreichischen finden in den Stadtsälen wieder steine, Opale aus Australien und Künstlers Heinrich Kühn gedie Internationalen Innsbrucker Mexiko, Heilsteine für Esoteriker, Mineralien- und Schmucktage Feng-Shui-Kristalle und Zierge- widmet. Öffnungszeiten täglich von 10 bis 19 Uhr, Eintritt: 110 statt. Gezeigt werden u.a. Minegenstände. Geöffnet ist SamsSchilling. Seniorentag: 27.9. ralien, Meteorite, Fossilien, Süß- tag, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, (halber Eintritt und Präsent); wasserperlen aus China, 1Ö bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Archen (kleine Schiffe mit Männern und Frauen, die über das Meer fahren), Frauen als Seiltänzerinnen und Szenen am Strand. Die Vernissage zur Ausstellung findet am 14. September um 18 Uhr statt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15 bis 19 Uhr, Samstag von 10 bis 1 7 Uhr. (CR)

Britische Skulpturen im Schloßpark Ambras

Werke der jungen Künstlerin Eva Maria Prokop sind vom 15. bis 30. September in der Andechsgalerie in der Altstadt zu sehen.

Kunst- und Antiquitätenmesse im Congress

Mineralien- und Schmucktage

XII

„Serata d'Arte" am 29.9. mit dem Amadeus Quartett; Damentag: 30.9. (halber Eintritt und Präsent). (CR)

Kongreß für Sportmedizin Vom 22. bis 24. September ist Congress Innsbruck Tagungsort für den 10. europäischen Kongreß für Sportmedizin. Im Mittelpunkt der Tagungen, an denen rund 200 Referenten, Spitzenärzte aus ganz Europa teilnehmen, stehen Themen wie Sportunfälle, Sportorthopädie sowie Vorsorge- und Leistungsmedizin. Der Kongreß bietet - so Univ.Prof. Dr. Ernst Raas - ein ideales Forum zur Vermittlung neuester Erkenntnisse und neuer Strategien.

INNSBRUCK INFORMIERT - SLiRVICUBLilLAGH - Sl

<MBHR 1999


Werke von Rudi Wach im Barockkeller der Hofburg Unter dem Titel „Aus der Unterwelt" sind noch bis 3. Oktober Skulpturen und Zeichnungen vom Thaurer Künstler Rudi Wach im Barockkeller der Innsbrucker Hofburg zu sehen. Wachs Arbeiten zeichnen sich durch ein einsames Wagnis fernab aller gängigen Stile und Moden aus. Der Bildhauer und Zeichner stellt in seinen Werken ein anderes Bild vom Menschen dar. Er zeigt nicht das „Glatte" und „Makellose", sondern er will uns den Blick auf das „Wahrhaftige" des Menschen vermitteln. Mit den abstrakten Figuren zum Zyklus „Aus der Unterwelt" begann der Bildhauer

Innsbruck lebt, verarbeitet in seinen Zeichnungen das, was er an inneren Bildern in sich vorfindet. Wer sich auf die Zeichnungen des Künstlers einläßt, spürt die Glut, in der diese entstanden. Die „wildaggressiven Ballungen" der Striche und ihre feinen Verästelungen fesseln den Beobachter und machen Wachs Liebe zum Menschen deutlich. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, Einlaß ist bis 16.30 Uhr. Skulpturen und Zeichnungen von Rudi Wdch sind noch bis 3. Ok- Im September führt der Künstler einmal pro Woche tober Im Barockkeller der Hofburg zu besichtigen. persönlich durch die Ausstellung. Die Termine werden in umfangreiches zeichnerisches 1998. Parallel zu den bildWerk. Der Künstler, der heu- den Tagesmedien kurzfristig hauerischen Arbeiten entstand bekanntgegeben. (CR) te in Mailand, Pietrasanta und seit den 60er Jahren auch ein

Bea Scherb: Vom Tanz zur Kunst Mit Cha-Cha, Rumba Samba begeisterte sie bei den Europameisterschaften in Helsinki, tanzte für Österreich in Moskau

Und holte ;;K h 1' U i L -1 n ul ihn -in B r u d e r d e n „Staatsmeister" in

den lateinamerikanischen Tänzen. 15 Jahre später fasziniert Beatrix Scherb bei einem Ärztekongreß in Budweis (Tschechische Republik): Sie tanzte den „Schmerz" (das Kongreßthema) und gab ihm bedrückenden Ausdruck in seiner Vielfalt vom Weltschmerz bis

zum Schmerz des Kranken. „Scherb gibt uns eine Lehre, daß Kunst eine Annäherung an ein menschliches Problem ermöglicht", schreibt Heber Ferraz Leite treffend im Buch über die „Performances" der Künstlerin (in drei Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch), vorgestellt im Sommer in Rovereto. ***"* Für die Magistra der Naturwissenschaften ist der Künstler „ein Therapeut, eine religiöse Person, die auf den Ursprung gehen will". Malerei (auf das zarte besinnliche Aquarell folgte in den 90er Jahren Acrylmalerei mit starken Farben) und „Performance" („mit Kör[><•[. Licht und Musik die Sinne ansprechen - eine Kunstart außer der Norm") sind ihr ganz individueller Weg. 1986 war der offizielle Start in die Kunstszene mit einer Ausstellung im Tabakmuseum in Wien. Intensiv der (internationale) Ausstellungs- und Performancekalender der letzten Zeit: u.a. Ausstellungsbeteiligungen

im City Museum (Krumau, Tschechien), in der Galleria Due Spine in Rovereto (Weihnachtsausstellung 98, im Juni die Buchpräsentation „performances") sowie die Performances vor dem Tiroler Kunstpavillon anläßlich der „Feuerberge", anläßlich des Festes der Freien Künste 98 im Geburtshaus Adalbert Stifters (in Oberplan und am Hauptplatz von Krumau), im gotischen Keller der Hofburg und die Performance zu Texten und Bildern von Gina Larcher im Innsbrucker Forum für Gesamtkunstwerk. Im November wird Mag. Scherb anläßlich dor Wiedereröffnung der

W;K|IHM'

sehen Universitätsbuchhand lung wieder in einer Performance zu sehen sein. Botoili gen wird sich die Professorin für Biologie, Physik und Chemie auch am Kunstpreis der Diözese Innsbruck zur Jahrtausendwende mit Ausstellung im Stift Wüten (inklusive Katalog). Thema: „Zeitenwendezeitenende - Apocalypse now" - für die feinfühlige, aber durchaus kritische Künstlerin sicher eine Herausforderung. (A. G.)

INNSBRUCK INFORMIERT- SERVICEBEILAGE- SEPTEMBER 1999

Mehr Sicherheit beim Bergsilvester Das Millenniums-Bergsilvester wirft seine Schatten voraus: Der Stadtsenat hat auf Initiative des „Bergsilvester-Erfinders" Stadtrat Rudi Federspiel beschlossen, dem Veranstalter des Silvester-Events (Innsbrucker Stadtmarketing) eint; einmalige Subvention in der Höhe von 300.000 Schilling für Sicherheitsmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Der Betrag wird in ein speziell erweitertes Sicherheitskonzept investiert, das in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Rettung ausgearbeitet wurde. Dio Erfahrungen der letzten Jahre haben c|c;zoiqt, daß Sicherheitsmaßnahmen unumgänglich sind, um die Qualität der Veranstaltung nicht in Frage zu stellen. Das inhaltliche Konzept dos Millenniums-Bergsilvostors folgt den seit 1994/95 voranstalteten Events. Auf der Seegrube ist ein Bergfeuerwerk geplant, und wenn die Schnoeverhältnisse es zulassen, werden Bergfeuer die umliegenden Berge in Szene setzen.

Xlll


TAG

TALTUNGEN INNSBRUCK

1. BIS 16. SEPTEMBER 1999

Mi 1

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Goldenes Dachl, 11 Uhr: Gendarmeriemusik Tirol • Treibhaus, 21 Uhr: „Din Knllnnrin Anni" von Herbert Rosendorfcr, Aufführung des Stadt Theaters Innsbruck

Do 2

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödu; von Michael Pertwee und John Chapman • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzert, Karen de Pastel, Werke von: Frescobaldi, Muffat, Bruhns, Albrechtsberger, W.A. Mozart, Karen de Pastel, J.S. Bach • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: RAR, Blues Gang • Treibhaus, 21 Uhr: „Die Kellnerin Anni" von Herbert Rosendorfer, Auffuhrung des Stadt Theaters Innsbruck Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Igls, Alter Schulgarten, 20.30 Uhr: Tiroler Abend, Musikkapelle Igls-Vill, Brauchtumsgruppe Igls-Vill, Jakob-Stainer-Chor Absam • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Sportfreunde Stiller, Poper Pop • Treibhaus, 21 Uhr: „Die Kellnerin Anni" von Herbert Rosendorfer, Aufführung des Stadt Theaters Innsbruck

Sa 4

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Kulturgasthaus Bierstindl, 19.30 Uhr: Dämmerschoppen mit der summerhill dixie band; 21 Uhr: Frauen-Disco

so 5

Landesmuseum Ferdinandeum, 10.30 Uhr: „Innsbrucker Sommer '99" - 5. Matinee, Richard Strauss und Tirol, Lieder nach Gedichten des Innsbruckers Hermann von Gilm • Kulturgasthaus Bierstindl, 11 Uhr: Frühschoppen mit der summerhill dixie band • Hofgarten, 11 Uhr: Stadtmusikkapelle Innsbruck-Arzl • Stadtcafe, 11 Uhr: Jazzbrunch • Igls, ca. 11 Uhr: Musikkapelle Igls-Vill • Goldenes Dachl, 11.30 Uhr: Turmmusik mit dem Innsbrucker Bläserchor • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Amadeus-Ensemble Tirol, Walter Enko (Violine), Reinhard Koll (Violine), Romed Gasser (Viola), Lucia Tenan (Violoncello), Ning-Ching Zeller-Chen (Oboe), Werke von: Peter Suitner, Gordon Jacob, L.v. Beethoven

Mo 6

Konservatoriumssaal, 20 Uhr: „4 Städte, 4 Stimmen", Lourdes Sanchez Tarrio, Sopran (Granada), Katia Pellegrino, Sopran (Padua), Markus Wessiack, Bass (Innsbruck), Alexander Gums, Baß-Bariton (Freiburg), Bernhard Renzikowski, Piano (Freiburg), Werke von: Johannes Brahms, Giuseppe Verdi, Enrique Granados, Franz Schubert

Di 7

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman

Do 9

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Hofgarten, 19 Uhr: Verein Transit Tango, Argentinischer Tango zum Mittanzen • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzert, Karl Maureen, Werke von: Georg Böhm, Dietrich Buxtehude, J.S. Bach

Fr 10

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Utopia, 22 Uhr: Gay Disco

Sail

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Goldenes Dachl, 11 Uhr: Musikkapelle Brandenberg • Utopia, 21 Uhr: Soma Raza, Musik aus Venezuela

So 12

Kulturgasthaus Bierstindl, 17 Uhr: DJ-Cafe mit Kuchen • Hofgarten, 11 Uhr: Stadtmusikkapelle Innsbruck-Saggen; 19 Uhr: Verein Transit Tango, Argentinischer Tango zum Mittanzen • Stadtcafe, 1 1 Uhr: Jazzbrunch • Igls, Alter Schulgarten, 11 Uhr: Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl • Goldenes Dachl, 11.30 Uhr: Turmmusik mit dem Innsbrucker Bläserchor • Congress Igls, 20 Uhr: „Internationale Pianisten 99", Andrii Zheltonoh (Moskau), Werke von: Frederic Chopin, Franz Liszt, Sergei Rachmaninov • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Innsbrucker Holzbläserquartett, Konrad Zeller (Oboe), Lutz Landwehr (Oboe u. Englischhorn), Ning-Ching Zeller-Chen (Oboe u. Englischhorn), Franziska Weibel-Nykiel (Fagott), Canzonen und Sonaten von Corradini, Telemann, Pergolesi und Trio C-Dur op 87 von L.v. Beethoven

Di 14

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Dom zu St. Jakob, 20 Uhr: Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Georg Schmöhe (Dirigent), Regina Klepper (Sopran), Katharine Goeldnor (Mezzosopran), Kurz Azesberger (Tenor), Marcos Fink (Baß), Wörgler Motettenchor, Wörgler Kammerchor, Messe f-Moll von Anton Bruckner

Mil5

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Vom Landhaus in die Altstadt, 20 Uhr: Marsch der Polizeimusik Innsbruck

Do 16

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: Jam-Session • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Orgelkonzert, Hans Stockmeier, Werke von: Muffat, Vivaldi, J.S. Bach, W.A. Mozart, Werner Rottler, Gaston Litaize

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TAG

VERANSTALTUNGEN INNSBRUCK Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im HüiiMiparadios", Boulevardkomödie von Michael Pivtwci! und John Chapman • Volksbühne Blaas, 20

Fr 1 7

Uhr: „Du; Pfarrhau:;k<>m<> die", Prämiere • Congress Ibk., 20 Uhr: Ein Feuerwerk dor Musik • Utopia, 21 Uhr: B-Ton DJs, Drum n'bass bis Elnktro

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Sa 1 8

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Kulturgasthaus Bierstindl, 15 Uhr: Kinder-Pup pentheater „Was der Rabe sah"; 20 Uhr: Kabarett Markus Linder-Gerhard Sexl „Doppelpack" • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Goldenes Dachl, 11 Uhr: Musikkapelle Auer bei Bozen • Congress Ibk., 20 Uhr: Internationale Trachtenfestspiele • Utopia, 21 Uhr: Sugarcane Sound System, Reggea & Ska

so 1 9

Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Hofgarten, 11 Uhr: Stadtmusikkapelle Innsbruck-Saggen; 15 Uhr: St. Augustinus Drum Band, Niederlande • Stadtcafe, 11 Uhr: Jazzbrunch • Igls, Alter Schulgarten: 11 Uhr: Musikkapelle Ampass • Goldenes Dachl, 1 1.30 Uhr: Turmmusik mit dem Innsbrucker Bläserchor • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Streichquartett des Collegium Musicum Innsbruck, Waldo Gottardi, Sonja Matakas (Violine), Karl Schallenmüller (Viola), Ulrich Winzberger (Violoncello), Werke von: Boccherini, Joseph Haydn, L.v. Beethoven Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman

Mi 2 2

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Goldenes Dachl, 11 Uhr: Bundesbahnmusik Innsbruck

Do 2 3

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Utopia, 21.30 Uhr: Politisches Kabarett „Die Kameraden"

Fr 2 4

Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: The Pure, CD-Präsentation • Utopia, 21 Uhr: Be Real-HipHop Jam, Blumentopf & Me Renee & Most Wanted Sound System

Sa 2 5

Großes Haus, 19.30 Uhr: „Otello", Oper, Premiere • Kellertheater, 20.30 Uhr: „Im Ferienparadies", Boulevardkomödie von Michael Pertwee und John Chapman • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Goldenes Dachl, 1 1 Uhr: Stadtmusikkapelle InnsbruckAllerheiligen • Utopia, 20 Uhr: „Voices", Ruza Nikolic-Lakatos, Musik der Roma • Kulturgasthaus Bierstindl, 21 Uhr: Latin-Disco Kammerspiele, 20 Uhr: „Der eingebildete Kranke", Komödie, Premiere • Kulturgasthaus Bierstindl, 17 Uhr: DJ-Cafe mit Kuchen • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Stadtcafe, 11 Uhr: Jazzbrunch • Goldenes Dachl, 1 1.30 Uhr: Turmmusik mit dem Innsbrucker Bläserchor • Pfarrkirche Igls, 20.30 Uhr: Streichquartett Oenipontana, Markus Fritz, Andrea Ludescher (Violine), Ernst Theuerkauf (Viola), Susanne Fritz (Violoncello), Michael Öttl (Gitarre), Werke von: W.A. Mozart, M. Castelnuovo-Tedesco, L.v.Beethoven

Mo 2 7

Pfarrsaal St. Paulus, 19.30 Uhr: 7. Paulus-Konzert, Amadeus-Ensemble Tirol, Walter Enko, Reinhard Koll (Violine), Romed Gasser, Bernhard Ernst (Viola), Lucia Tenan (Cello), Werke von: W.A. Mozart, Peter Suitner, Johann M. Marzat, Ludwig van Beethoven

PI

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Utopia, 21 Uhr: Deutschland Phunk, Jazz, Funk, Soul

MI

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Großes Haus, 19.30 Uhr: „Otello", Oper • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Goldenes Dachl, 15 Uhr: Postmusik Innsbruck

Do 3 0

Kammerspiele, 20 Uhr: „Dur eingebildete Kranke", Komödie • Volksbühne Blaas, 20 Uhr: „Die Pfarrhauskomödie" • Kulturgasthaus Bierstindl, 20 Uhr: „FRATZ" • Utopia, 20 Uhr: „Voices", Bent Noidland, Joik-Melodien

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Ausstellungskalender Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Museumstraße 15 „Präsentation Legat von Prof. Franz Lettner" - bis 30. September tägl. 10 bis 17 Uhr, Donnerstag Abendöffnung 19 bis 21 Uhr. Zeughaus Zeughausgasse „Schlangen: Mythologie und Wirklichkeit", Gastausstellung des Wallner-Happ-Reptilienzoos KEG. Fütterung (nur für Erwachsene) jeden Do. um 19 Uhr-bis 31. Oktober tägl. 10 bis 17 Uhr, Donnerstag Ab<>ndöffnung 19 bis 21 Uhr. Maximilianeum Goldenes Dachl Gedenkraum Kaiser Maximilian I. im Goldenen Dachl Di. bis So. 10 - 12.30 und 14 - 17 Uhr. Schloß Ambras Rüstkammer, Kunst- und Wunderkammer, Spanischer Saal, Innenhof und Bad der Philippine Welser, kunsthistorische Schätze und wundersame Kuriosa wie Riesen, Zwerge und Graf Dracula, täglich geöffnet, geführter Rundgang 14 Uhr. „Für Aug' und Ohr" im Hochschloß, historische Musikinstrumente - bis 31. Oktober, tägl., außer Dienstag, 10 bis 17 Uhr. Johannes Maria Pittl - bis 31. Jänner 2000, tägl. 10 bis 18 Uhr. Skulpturenpark „British Sculpture" von Henry Moore bis Rachel Whiteread - bis September, tägl. 7 - 20 Uhr; Führungen freitags 19 Uhr. Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck Rennweg 1 Sonderausstellung Rudi Wach „Aus der Unterwelt" - bis 3. Oktober

Tiroler Volkskunstmuseum Universitätsstraße 2 „Archäologie und Volkskunst aus Dagestan. Völker zwischen Kaukasus und Kaspischem Meer" - bis 7. November Mo. bis Sa. 9- 17 Uhr, So. 9 - 12 Uhr. Hofgarten Rennweg 8 „3Dimensional", Plastiken von Hellmut Bruch, Christoph Freimann, Gerhard Frömel, Ewerdt Hilgemann, Andre van Lier, Josef Linschinger, Jan van Munster, Ben Muthofer, Helmut Nindl und Jochen Scheithauer - bis Juni 2000 Glockenmuseum Grassmayr Leopoldstraße 53 Jeden Freitag um ca. 13.00, 14.00 und 16.00 Uhr findet im „Glockenmuseum" der Glockengießerei Grassmayr ein Glockenguß statt. Sonderausstellung 400 Jahre Glockengießerei Graßmayr bis 31. Dezember Mo. bis Fr. 9- 18 Uhr, Sa. 912 Uhr. Sonn- und Feiertage geschlossen. Andechsgalerie Innrain 1, Altstadt Eva Maria Prokop „Gouachen" - Eröffnung: 14. September, 18 Uhr - bis 30. September; Di. bis Fr. 15 -19 Uhr, Sa. 10- 13 Uhr. Alpenverein-Museum Wilhelm-Greil-Straße 15 „Schätze und Geschichten im Alpenverein-Museum", jeden Samstag (Mai-Okt.) findet um 11 Uhr eine Führung statt. Mo., Di., Do. Fr. 10- 17 Uhr, Mi. 12-19Uhr, Sa. (Mai-Okt.) 10- 13 Uhr. Kaiserjägermuseum Bergisel 1 Sonderausstellung „Krieg in

den Dolomiten 1915 - 1917"bis 31. Oktober tägl. 9-17 Uhr. Galerie Augustin Museumstraße 28, Ecke Meinhardstraße Kurt Heizmann, Aquarelle Neue Arbeiten - Eröffnung: Do. 9. September, 19.30 Uhr - bis 2. Oktober Mo. 15- 18 Uhr, Di. bis Fr. 10 - 12 und 15- 18 Uhr, Sa. 1012 Uhr. Tiroler Kunstpavillon Kleiner Hofgarten, Rennweg 8a Annemarie Laner - bis 5. September „Zeichnung" - 9. bis 29. September Di. bis Fr. 9 - 12 und 14 - 18 Uhr, Sa. 10 - 12 und 14 - 18 Uhr, So. 10- 12 Uhr. Stadtturmgalerie Herzog-Friedrich-Straße 21 Elfriede Gerber - bis 4. September Silvie Riant - 8. bis 28. September Di. bis Fr. 15- 19 Uhr, Sa. 10 - 12 und 15 - 19 Uhr. Kunstraum Innsbruck Maria-Theresien-Straße 34 „Cuba - Landkarten der Sehnsucht" - bis 18. September „Ein anderes Bild vom kubanischen Film", Filmplakate aus der Sammlung Helmut Groschup - bis 11. September Mo. bis Fr. 11 -18.30 Uhr, Do. 11 - 20 Uhr, Sa. 10- 13 Uhr. Galerie im Taxispalais Maria-Theresien-Str. 45 Michelangelo Pistoletto - bis 10. Oktober Di. bis So. 11 - 18 Uhr, Do. 11 - 20 Uhr. Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Adamgasse 7a Erwin Bohatsch „Zwischenbilder", Werke der 80er und 90er Jahre - bis 30. September

Mo. bis Fr. 10- 12.30 und 15 bis 18.30 Uhr, Sa. 10 - 12.30 Uhr. Galerie Edition Thomas Flora Herzog-Fnedrich-Str. 5/III Nino Malfatti „Zeichnungen aus der Wüste" - Eröffnung: 2. September, 19 Uhr - bis 25. September Rudolf Haas, Mischtechniken - Eröffnung: 28. September, 19 Uhr-bis 23. Oktober Di. bis Fr. 15- 19 Uhr, Sa. 10 - 13 Uhr Französisches Kulturinstitut Rennweg 13 Francois Cusson, „Die Schlösser der lie de France" Vernissage: 17. September, 1 7 Uhr - bis 8. November Congress Innsbruck Rennweg 3 „24. Tiroler Kunst- und Antiquitätenmesse" mit Sonderausstellung Heinrich Kühn 25. September bis 3. Oktober tägl. 10- 19 Uhr. Stadtsäle Universitätsstraße „Int. Innsbrucker Mineralienund Schmucktage" - 18. September, 10-18 Uhr, 19. September 10-17 Uhr. Messegelände Innsbrucker Herbstmesse 25. September bis 3. Oktober, 9- 18 Uhr. Volkshochschule Marktgraben 10,1. Stock, Foyer „Freude mit Farben - Aquarelle von Karl-Werner Gritsch" bis 24. September. VHS-Teilnehmer/innen des Fotoworkshops von Bert Ilsinger zeigen ihre Fotografien - 27. September bis 29. Oktober Mo. bis Fr. 8- 16 Uhr. Hafen „Cats'r'us", Internationale Katzenausstellung, 25. und 26. September

Sprengelaktivitäten im September „Tanz-Cafe" So. 26. September, 17 bis 20 Uhr, Seniorenresidenz, Neuhauserstr. 5. „Schlager von gestern für Leute von heute", moderiert von Roland Staudinger. „Gesund durch Bewegung":

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Jeweils Dienstag u. Donnerstag, 9 bis 10 Uhr, Mittwoch 19 bis 20 Uhr, im Gymnastikraum des Wohnheimes Reichenau, Reichenauor Str. 123. „Wer macht mit bei der Gymnastik im Wald?" Dazwischen wird langsam gelaufen.

Joden Dienstag, 18 bis 19 Uhr, Treffpunkt Schloßparkeingang Ambras/Tummelplatz. Kostenlos. Ausflüge Jeden Mittwoch ab 13.30 Uhr. Ausflug in den Gasthof „Bergland", Kreith bei Mutters (Station der Stubaitalbahn „Außerkreith").

Die Veranstaltung „Zeit für mich", Gesprächskreis für pflegende Angehörige, findet ab Mitte September einmal pro Woche jeweils von 15 bis 1 7 Uhr statt, auf Wunsch auch von 19.30 bis 21.30 Uhr. Nähere Informationen unter Telefon 33 7 37/24.

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INNSBR

Heißer Kampf um die Golden Gloves von Innsbruck Im Sog der drei Boxgalas im Olympia-Stadion mit Länderkämpfen gegen Irland, England und heuer gegen Italien knüpft Innsbruck an seine große Boxtradition an. Am 11. September wird um die „Golden Gloves von Innsbruck" gekämpft. Im Herbst wird es im OlympicGym in Neu-Rum ein Turnier geben, offiziell gewertet vom Amateurboxverband. Der Großkampftag um die „Goldenen Handschuhe" in der Loitgebhalle beginnt um 16 Uhr mit den Nachwuchskämpfen. „Eine gute Chance, Erfahrung zu sammeln und den Innsbrucker Nachwuchs aufzubauen", so Organisator Hansjörg Weitenbacher (Boxring Innsbruck). Höhepunkt der offenen Stadtmeisterschaften sind die Kämpfe der internationalen und

matadors, mehrfachen Staatsmeisters und WM-Teilnehmers Dimitrijevic im Halbschwergewicht gegen den Meister aus Tschechien. Noch im Herbst werden die Boxer in Innsbruck ein zweites Mal in das Seilgeviert steigen. Sobald die Umbauarbeiten am Olympic-Gym an der Austraße in Neu-Rum abgeschlossen sind, wird der neue großzügige Sportsaal mit einem „Ring frei" offiziell eröffnet. Karl Heißenberger, mehrfacher Staatsmeister in den 60ern und Trainer vor Ort: „Mit solMit täglichem Training bereitet sich Robert Kruckenhauser (rechts,chen Veranstaltungen wird es mit Sparring-Partner Hannes Sailer) auf die Kick-Box- WM Ende Sep-gelingen, wieder eine interestember in Madrid vor. Teilnehmer aus 40 Nationen haben gemel- sante Innsbrucker Boxszene det. Erklärtes Ziel des achtfachen Staatsmeisters, Europameistersaufzubauen und an die großarund Weltmeisters: der zweite WM-Titel im Superschwergewicht. tigen Erfolge der Traditionsclubs ESV (Eisenbahnersportverein, Sektion Boxen) und BCI Tschechien und Österreich haallgemeinen Klasse - Beginn: (Boxclub Innsbruck) anzuben gemeldet. Höhepunkt: der 19.30 Uhr. Internationale Spitschließen!" (A.G.) Kampf des Innsbrucker Lokalzenleute aus der Slowakei,

50 Innsbrucker Sportler bei Jugendspielen in Aalborg Vom 25. bis 31. Juli fanden in Innsbrucks dänischer Partnerstadt Aalborg internationale Jugendspiele statt. Aus Innsbruck waren 50 junge Sportler/innen auf Einladung der Stadt Aalborg mit

Der Innsbrucker Künstler l qnn Scoz beteiligte sich, wie omh Künstler der anderen 25 Partnerstädte Aalborgs, an einem Kunstprojekt zur Ausschmückung des Aalborger Stadionhaupteinganges.

dabei. Insgesamt beteiligten sich rund 1500 Jugendliche aus den 25 Partnerstädten Aalborgs an den spannenden Wettkämpfen. Bürgermeister Dr. Herwig van Staa, der in seiner Funktion als Präsident der Kammer der Gemeinden Europas am 26. Juli die Eröffnungsansprache hielt, wies dabei auf die Bedeutung dieser Spiele auch als Beitrag zur internationalen Völkerverständigung hin. Van Staa hob in seiner Ansprache die Notwendigkeit hervor, sich im Rahmen des volkerverbindenden Bandes der Partnerschaften dafür einzusetzen, daß national-egoistisches Denken abgebaut wird und die Menschen in Europa und in aller Welt trotz aller zu respektierenden Eigenheiten mit einer Stirn me sprechen, wenn es gilt, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen und den Frieden /u sichernd (WW)

Sporttermine im September (ÖM = Österr. Meisterschaft) FUSSBALL: Tivoli-Stadion: Sa. 18., 17 Uhr: FC TirolSturm Graz VOLLEYBALL: Hotting West, Mi. 15., 20 Uhr: VVT Hagebau - Puchov; Leitgebhalle, Sa. 25., 18 Uhr: VC Garten Hauer - IAC II; Hotting West, Mi. 29., 20 Uhr: VVT Hagebau - Bratislava; Leitgebhalle, Sa. 25., 18 Uhr: VC Garten Hauer - IAC II BASKETBAI I : I r i k ^ So. 19., 17 Uhr:TI/DSG/l. EMD Linz AMERICAN FOOTBALL: Tivoli Wh So. 12., 14 Uhr/So. 19., 16.30 Uhr/So. 26., 13 Uhr: Papa Joes Raiders West WANDERN: Standschützenkaserne Kranebitten: So. 5., 6

INNSBRUCK INFORMIERT- SERVICEUEIEAGI' - SEPTEMBER 1999

bis 13 Uhr: 22. Internationaler IVV-Fit-Wandertag Publikumseislauf in der Olympiahalle: Mittwoch und Samstag 14 bis 16.45 und 20 bis 21.45 Uhr. Sonntag 13.30 bis 16.30 Uhr. Zirbenweglauf 1999 Am 26. September lindet zum ersten Mal der „Zirbenweglauf" statt. Der Start zu diesem Berglauf erfolgt um 11.30 Uhr bei der Tulfeinalm am Glungezer. Die ca. 9,5 km lange Strecke führt über den Zirbenweg bis zum Ziel bei der Bergstation der Patscherkofelseilbahn. Die Strecke weist keine nennenswerten Steigungen auf und kann von durchschnittlich trainierten Läufern problemlos bewältigt werden. Nähere Auskünfte und Anmeldungen unter Telefon 0664241 75 19.

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Vorhang auf und toi, toi, toi! Der September steht in Bozen ganz im Zeichen des Theaters. Am 9. 9. 99 wird das neue Stadttheater am Verdiplatz seiner Bestimmung übergeben. Das vom Stararchitekten Marco Zanuso geplante Theater soll im Kulturleben der Stadt neue Akzente setzen. Bespielt werden die zwei Bühnen (Großer Saal) und Kammertheater in deutscher und italienischer Sprache, geführt wird das Haus von einer Stiftung, in der Stadt und Land vertreten sind. Am 10. und 11. September lädt das neue Stadttheater zu Tagen der offenen Tür. Auch „neugierige" Nachbarn (aus Innsbruck und Umgebung zum Beispiel) sind bei den Tagen der offenen Tür herzlich willkommen. Bozen hat wieder ein großes, schönes Stadttheater. Nach langer Planungs- und kurzer Bauzeit kann der Musentempel nun seiner Bestimmung übergeben werden. Zur Verfügung

zupassen. Das kleinere Kammertheater bietet den Theaterleuten vor allem Spielraum Spielraum für die unterschiedlichsten Bühnen- und Saalgestaltungen. Wie sich das neue Stadttheater anfühlt, probiert man am besten aus. Erste Möglichkeiten dazu bieten sich an den Tagen der offenen Tür. Hier das Programm:

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Zu Gast bei König Laurin ist das Motto des diesjährigen Bozner Altstadtfestes: In den

Tage der offenen Tür Am 10. und 11. September gibt es von 10 bis 18 Uhr Führungen durch das Theater, die auch einen Blick hinter die Kulissen erlauben. Die Führungen dauern 45 Minuten, sind auf Gruppen von 1 5 Personen beschränkt und erfolgen in einem Zeitabstand von 15 Minuten. Während der Führungen zeigt sich das Theater mit seinen üblichen Tätigkeiten (Auf- und Abbau, Proben, Aufführungen). Im

Blick in den Saal des neuen Bozner Theaters. stehon über 1000 Sitzplätze, 800 im Großen Saal und an die 240 im Kammertheater. Bespielt wird das Haus vom Teatro Stabile und den Vereinigten Bühnen Bozen. Alle anderen Theater- und Musikveranstalter haben jedoch auch ein Hausrecht. Die große Bühne entspricht den modernsten technischen Anforderungen. Auf die Akustik im Großen Saal hat man ganz besonderes Augenmerk gelegt. Eine mobile Wandverkleidung ermöglicht es, die akustischen Qualitäten den spezifischen Merkmalen der jeweiligen Aufführung an-

Bozen lädt wieder zum Altstadtfest

Gassen und auf den Plätzen der Altstadt kann man vom 10. bis 12. September trefflich feiern. 26 Vereine der Stadt laden zum Altstadtfest, das inzwischen für alle Boznerinnen und Bozner, aber auch für die Gäste von auswärts zur lieben Tradition geworden ist. Geboten wird neben Kulinarischem natürlich auch viel Musik. Gefeiert wird von Freitagabend bis Sonntagabend. Am Samstag und Sonntag gibt es ab 10 Uhr Festbetrieb.

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Großen und im Kleinen Saal finden sowohl am Freitag als auch am Samstag den ganzen Tag über Veranstaltungen, Workshops und Aufführungen statt. Nur bei in sich geschlossenen Aufführungen wird ersucht, sich an die Beginnzeiten zu halten. Und noch ein Hinweis: Die Tage der offenen Tür richten sich auch an Kinder. Der Eintritt ist frei. Parkplätze gibt es bequem und günstig im Parkhaus Bozen Mitte, das direkt gegenüber dem Stadttheater liegt. Vom Zugbahnhof ist das Theater in knapp fünf Minuten zu Fuß zu erreichen.

Alts Lud tfest in Bozen vom 10. bis 12. September. (Studio Cristo)

11. Bozner Herbstmesse In Bozen-Süd beginnt am 11. September die Internationale Herbstmesse. Sie bleibt bis zum 19. September geöffnet. Interessant an der Messe ist nicht nur die Messe selbst, sondern auch die neue Struktur, in welcher die Messe untergebracht ist. Sie besticht durch klare Linien. Unmittelbar neben dem Messegelände ist eine Eisenbahnhaltestelle eingerichtet. Auf einer Fläche von 263 nr' präsentiert sich die Österreichische Gemeinschaftsausstellung im Sektor A, zwischen

den Gängen 4 und 5. 10 Firmen aus Österreich sind vertreten. Aus Innsbruck kommen das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Tirol, die Casinos Austria und Hafnerei Legenstein, Weiherburggasse 1. Die Warenpalette der österreichischen Aussteller umfaßt u. a. alpenländische Volkskunst, mundgeblasene Gläser, Edelstahlheizkamine, Landhausmode, Teppiche, Modellbauwerkzeuge sowie Aus- und Weiterbildung. Am 16. 9., 19.30 Uhr, ist Österreichtag.

Zu Messezeiten kann Bozen-Süd demnach am h tieqm'in mit Zug (RK htuncj Meran) erreicht werden.

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGB - SEPTEMBER 1999


INNSB Innsbrucker Musikschule jetzt auf CD bis hin zum Singschulkonzert. Neben der Darstellung der musikalischen Vielfalt lag Musikschuldirektor Mag. Wolfram Rosenberger besonders auch die Präsentation der Singschule am Herzen. Von der Musikschule kommt für die Laienmusik sowohl im weltlichen wie im kirchlichen Bereich der Nachwuchs. Musikschulen sind auch für die Nachwuchsförderung von Berufsmusikern von Bedeutung, weil vor allem im MusikschulunMusikschuldirektor Mag. Wolfram Rosenbergerterricht junge präsentiert Bgm. Dr. Herwig van Staa die Dop- Talente früh erpel-CD „Die Musikschule im Jahreswechsel". kannt werden. (Foto: C Rudig) Der gelungene Tonträger gilt als Visitenkarte der Musikschumit viel Einsatzfreude bei der le und spiegelt das Niveau des Entstehung der Doppel-CD mit musikalischen Unterrichts bzw. dem Titel „Die Musikschule im der Schülerinnen und Schüler Jahreswechsel" mit. wider. Erhältlich ist die DoppelDie CD enthält die wichtigCD im Fachhandel und direkt sten Konzerte des Schuljahres bei der Musikschule Innsbruck, 1998/99, vom WeihnachtskonInnrain 5. (CR) zert über das Faschingskonzert Die Innsbrucker Musikschule präsentiert ihre Nnohwuohsmusikerinnen und musiker auf CD. 500 dor rund 2400 Schülerinnen und Schüler wirkten

Innsbrucker Mädchen bei den Sängerknaben Seit Februar 1998 gibt es auch für talentierte Mädchen die Möglichkeit an der musikalischen Ausbildung der Wiener Sängerknaben teilzunehmen. Im vergangenen Schuljahr konnten insgesamt fünf Mädchen diese Volksschule besuchen. Unter ihnen war Katharina Retter, die als erstes Mädchen aus Tirol bzw. Westösterreich dort ihre musikalischen Fähigkeiten ausbauen konnte. Die Volksschule ist als Ganztagsschule organisiert, wobei drei Stunden Musikunterricht am Tag stattfinden. Jedes Kind lernt zusätzlich zur gesanglichen Ausbildung ein Instrument. Katharina besuchte zuerst in Innsbruck die Musikschule und kam über ein Vorsingen bzw. eine Stimmanalyse zu den Wiener Sängerknaben. Das musikalisch sehr talentierte Mädchen (Sopran) konnte dann die vierte Schulstufe in Wien besuchen. Für Katharina Retter war es das schönste Schuljahr, und sie konnte sich nur schwer von der Schule trennen. Ihre Klassenkameraden sind jetzt in Reisechöre eingeteilt worden und gastieren auf der ganzen

Welt. Für Mädchen ist dies bis jetzt noch nicht möglich, da sich die traditionellen Strukturen erst

Katharina Retter, das bisher einzige Mädchen aus Westösterreich, das bei den Wiener Sängerknaben ein Schuljahr verbringen konnte. (Foto: C. Rudig) langsam aufweichen. Katharina hat jedoch große Pläne: Sie will Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin oder Malerin werden. Ab Herbst besucht sie eine Ballettschule in Wien, wo sie ihr musisches Talent tänzerisch umsetzen kann.(CR)

Mozartfestival in Rovereto vom 17. bis 26. September Ein besonderer kultureller Leckerbissen ist alljährlich das Internationale Mozartfestival in Rovereto. Die Zeit, die Mo/ait auf der Durchreise durch Italien in Ro vereto verbracht hat, hat auf die Stadt und ihre Bewohner einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Daraus entstand die Idee zu einem Internationalen Mozartfestival, das nun jene besondere Atmosphäre widerspiegelt, die damals im 17. Jahrhundert im Zandonai-Theater und in den Palästen der Stadt spürbar war. „Mozart als Kind" ist das Mot to des 12. Festivals, das vom

17. bis 26. September 1999 stattfindet. Die künstlerische Leitung hat Cesare Mazzoni inne. Das Eröffnungskonzert „Le Stanze di Wolfgang Amade" (nach dem Theaterstück „Die Zimmer Wolferls) findet am Freitag, den 17. September, 21 Uhi, im Theater Zandonai statt Dei Italienisch-Östorreiohi

sehen Gesellschaft ist es in Zusamm en a rb e it mit der Tiroler Sparkasse möglich, Festival-Besuchern aus Tirol die Teilnahme durch cm KartenvorvorknufsAii(|i;b()t

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Innsbruck zu erleichtern. Das Programmheft und Karten im Vorverkauf gibt

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es in Innsbruck an der Information in der neuen Schalterhalle der Tiroler Sparkasse am Sparkassenplatz 1, Telefon (0 51 2) 59 10 958 (Frau Verena Gander). Es hegen dort auch Hotellisten für eventuelle Zimmerreservierungen auf. Die Eintrittspreise liegen zwischen 15.000 und 50.000 Lire. Auskünfte gibt auch gerne das Festival-Büro in der Via Mercerie 14, in 38068 Rovereto. Telefon: 0039 0464 439988. Email: Festimoz@tin.it. Rovereto liegt südlich von Trient und hat eine Autobahnausfahrt. (WW)

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INNSBR

Abfalltrennung im Haushalt Glasabfälle z. B. werden eingeschmolzen und neue Glasprodukte erzeugt. Aus entsorgtem Papier werden z. B. wieder Zeitungen und aus Kartonagen neue Kartons. Verpackungen aus Metall sind besonders wertvolle Recyclingstoffe. Aluminium z. B. ist zu fast 100 Prozent wiederverwertbar: Motorteile, Felgen und andere Bestandteile des Fahrzeug- und Flugzeugbaus können aus dem wieder-

Ein durchschnittlicher Haushalt „produziert" pro Tag rund 1,19 kg Abfall. Auf das gesamte Stadtgebiet hochgerechnet, sind das etwa 158 Tonnen. Werden diese Abfälle ordnungsgemäß getrennt und richtig entsorgt, landen pro Haushalt nur noch ein gutes halbes Kilo pro Tag in der Restmülltonne und in Folge auf der Deponie. Der überwiegende Teil des täglich anfallenden Mülls ist nämlich wiederverwertbar. gewonnenen Rohstoff erzeugt werden. Kunst- und Verbundstoffe werden zu ca. 32 Prozent einer stofflichen Verwertung zu-

Sammelcontainer für Bunt- und Weißglas Hohlglasbehälter wie Flaschen, Flacons, Lebensmittelgläser, Kosmetikfläschchen, Trinkgläser (kein Bleikristall). Überzeugen Sie sich, daß keine? Pfandflaschen dabei sind,

sie sollen wiederbefüllt werden! Nicht zum Glas: Verschlüsse und Deckel, Porzellan, Keramik, Fensterglas, Spiegelglas, Drahtglas, Glasgeschirr, Glühlampen

Sammelcontainer für Metall Weißblechdosen, Getränkedosen, Konservendosen, Alufolien, Getränkeverschlußkappen, spachtelreine bzw. tropffreie Färb-und Lackdosen.

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Nicht zum Metall: Verbundstoffe, Druckgaspackungen, Spraydosen, Gaskartuschen etc. (mit Restinhalton).

geführt und leisten dadurch als sekundärer Rohstoff wertvolle Dienste. Bioabfall wird kompostiert und als natürlicher Dünger

wieder in Anbauflächen eingebracht. Problemstoffe werden durch Fachleute einer speziellen Entsorgung zugeführt, um Umweltschäden und negative gesundheitliche Auswirkungen zu vermeiden. Dem geringen Aufwand, der erforderlich ist, um Abfälle im Haushalt zu trennen, steht der Vorteil einer sauberen und gesunden Umwelt gegenüber, auch für künftige Generationen.

Sammelcontainer für Papier und Karton Zeitungen, Illustrierte, Prospekte, Postwurf, Hefte, Bücher, Schreibpapier, Kataloge, Fensterkuverts, Papiersäcke, unbeschichtetes und sauberes Papier, Kartons,

Schachteln, Wellpappe. Nicht zum Papier: Tiefkühlverpackungen (beschichtete), Kohlepapier, Zellophan, Tapeten, Getränkeverpackungen

Für Kunststoff und Verbundstoff Kunststoff-Folien, Stympor, Getränke-, Kaffee-, Vakuum , Tiefkühl-Verbundstoff (Milch), Blister (Tabletten-)Verpackun gen, ausgespülte Put/mittel-

und Kosmetikleergebinde. Nicht dazu: Alles, was nicht Verpackungen sind: z.B. Kinderspielzeug, Zahnbürsten, Kleiderbügel, Strumpfhosen.

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - SEPTEMBER 1999


INNSBR Wer Abfälle nicht trennt, muß mit Strafen rechnen

Bioabfälle Obst- und Gemüsereste, Fleisch- und Essensreste, Eierschalen, Kaffeesud und Filter, Teesud bzw. -beutel, Schnittblumen, Holzwolle, Haare, Federn, Gartenabfälle, Katzenstreu. Nicht zum Bioabfall: Glas, Metall, Kunst- und Verbundstoffe, Staubsaugerbeutel, Wegwerfwindeln, Problemstoffe, Restmüll.

Restmüll Abfälle, die keiner Verwertung zugeführt werden können. Dazu gehören u. a auch kaputtes Porzellan und Keramik, Zigarettenstummel und -asche, Staubsaugerbeutel, Zahnbürsten, Wegwerfwindeln. Nicht zum Restmüll: Abfälle, die einer Verwertung zugeführt werden können! Das sind sämtliche Verpackungen, Bioabfall, Problemstoffe.

Probleme beim Mülltrennen? Die Abfallberatung der Stadt Innsbruck bietet kostenfrei Informationsblätter über die richtige Vorgangsweise bei der Mülltrennung an. Diese in den Größen A3 und A4 erhältlichen Infoblätter geben Auskunft darüber, welche Stoffe wie zu entsorgen sind. Die Infoblätter sind wahlweise als Aufkleber oder Poster sowie in sieben Sprachon orhältlich und können z.

B. bei den Hausmüllcontainern angebracht werden. Aufkleber und Poster können kostenfrei bei der Abfallberatung der Stadt Innsbruck angefordert werden. Informationsmöglichkeiten bestehen auch bei den jährlichen mobilen Problemstoffsammlungen, bei denen auch ein Abfallberater für nähere Auskünfte zur Vorfügung steht.

Restmüll muß weniger werden Im Rahmen des Innsbrucker Umweltplann:, wurden von der Arbeitsgruppe „Abfall" relevante Daten rund um das Innsbrucker Müllaufkommen erhoben. Eine der Zielvorgaben der Studie betrifft eine deutliche Reduktion des Restmüllaufkommens. Derzeit entfallen auf jeden Innsbrucker jährlich rund 230 kg Restmüll. Dieses Aufkommen auf 180 kg/Person zu senken, soll u. a. durch verbesserte Entsorgungsangebote und gerechtere Kostenaufteilung erreicht

werden. „Eine weitere Angebotsverbesserung wäre ein zweiter Recyclinghof, für den eine Fläche von rund 5.000 m' er forderlich wäre", spricht sich DI Steiner vor allem für mehr Service aus. Die Notwendigkeit eines weiteren Recyclinghofes wird auch von Umweltreferent Vbgm. Sprenger bestätigt: „Es ist jedoch nicht leicht, einen geeigneten Standort zu finden. In der Bevölkerung bestehen immer noch Bedenken, wenn der Begriff Abfälle im Spiol ist."

Ebenso wie beim Autofahren das Nichtanhalten bei einer roten Ampel gesetzeswidrig ist und zur Bestrafung des Autofahrers führt, unterliegt auch die Abfalltrennung gesetzlichen Vorschriften, deren Mißachtung unter Strafe gestellt werden kann. Die Abfallberatung der Stadt Innsbruck und „Innsbruck informiert" sind schon seit längerem bemüht, über richtiges Mülltrennen und über die gesetzlichen Vorgaben des Abfallwirtschaftsgesetzes zu informieren. Diesmal soll auf ein besonders heikles Thema hingewiesen werden: Unverbesserliche Bürger/innen, die ihren gesamten Hausmüll ungetrennt über die Mülltonne entsorgen, müssen künftig mit Strafen rechnen. Ebenso jene Personen, die ihren gesammelten Müll unsortiert bei Sammelinseln deponieren. Diese Strafen werden aufgrund des Bundesabfallwirtschaftsgesetzes sowie auf Basis des Tiroler Abfallwirtschaftsgesetzes ausgesprochen, mit dem auch Gemeinden

verpflichtet sind, dafür zu sorgen, daß nur Restmüll auf die Deponien kommt. Somit sind die Gemeinden auch zur Kontrolle über die Einhaltung der Gesetze verpflichtet. Die Kontrollen dienen auch dem Schutz jener Bürger/innen, die ihren Müll ordnungsgemäß trennen: Sie sollen nicht durch unnötig verursachte Müllgebühren belastet werden. Die Stadtgemeinde Innsbruck will weiterhin vorrangig den Weg der Information und Aufklärung beschreiten und ist gerne bereit, bei Unklarheiten über Abfall- oder Mülltrennung zu beraten. Daher werden vorerst nur jene Fälle zur Anzeige gebracht, in denen schwere oder regelmäßige Mißachtungen des Gesetzes registriert werden. Besonders problematisch erweisen sich wilde Müllablagerungen bei Sammelinseln, die zu massiven hygienischen Problemen führen können: Ratten und Ungeziefer finden hier ideale Lebensverhältnisse und ausreichend Nahrung, einer unkontrollierten Vermehrung steht nichts mehr im Wege. (BS) MM

„Saubere Standplätze'

Die Umweltberatung Tirol informiert über richtige Abfalltrennung bei den Sammelinseln: Anton-Eder-Straße Leitgebschule / Pradler Straße Fischnalerstraße Schützenstraße/ Otto-Neururer-Straße Igls, Eislaufplatz Johann-Strauß-Straße Ecke Kar melitei Straße/ Liebeneggstraße Markthalle Peter-Mayr-Straße Landhausplatz Haydnplatz Hotwaldweg

10. September

9.30 bis 12.30 Uhr

10. September 11. September

13 bis 16 Uhr 9.30 bis 12.30 Uhr

11. September 1 7. September 1 7. September

13 bis 16 Uhr 9.30 bis 12.30 Uhr 13 bis 16 Uhr

18. 18. 24. 24. 25. 25.

9.30 bis 12.30 Uhr 13 bis 16 Uhr 9.30 bis 12.30 Uhr 13 bis 16 Uhr 9.30 bis 12.30 Uhr 13 bis 16 Uhr

September September September September September September

Wenn Sie mehr über „richtiges Mülltrennen" erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an die Städtische Abfallberatung, Telefon 53 60-35 50 (Herr Baumann), oder an die Umweltberatung Tirol, Speckbacherstraße 2, Telefon 57 56 56 (Dienstag bis Freitag 9 bis 12 Uhr).

INNSBRUCK INFORMIERT- SERVICFBFIFAGF - SEPTEMBER

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INNSB Sicherheit für Kinder Gerade zu Schulbeginn muß im Straßenverkehr verstärkt auf die Kinder Rücksicht genommen werden. Von der Stadt (im speziellen vom Amt für Straßen- und Verkehrsrecht in Zusammenarbeit mit der Tiefbau-Planung und Neubau) wurde ein Sicherheitspaket geschnürt: Sämtliche Bodenmarkierungen (Zebrastreifen, die Symbole „Achtung Kinder") werden überprüft, die Polizei wird um eine verstärkte Überwachung der Schulbe-

reiche ersucht, und an besonders neuralgischen Stellen kommt das mobile Radargerät zum Einsatz (es macht den Fahrer deutlich auf die aktuell gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam). Wer den Einsatz des mobilen Radargeräts an sensiblen Straßenstellen wünscht, kann das Gerät beim Amt für Straßen- und Verkehrsrecht (Tel. 53 60 DW 403, 408 oder 409) oder bei Stadtrat Rudi Federspiel (53 60/922) anfordern. (A. G.)

Kinder helfen Kindern 3.300 S an die Clown-Doktoren des Vereins „Rote Nasen" übergeben. Mit einer Exklusiv-Vorstellung bedankten sich die Clown-Doktoren bei den Kindergartenkindern und den engagierten Tanten für die t z z Spende. Von den Schülerinnen und Schülern der Volksschule Siebererstraße wurden unter der Anleitung von Diplomkrankenschwester Andrea Kolb große Seidenbilder gemalt und zum Verkauf angeboten. Der Erlös der Aktion kommt zur Gänze der kinderkardiologischen AbteiStRinZach, Univ.-Prof. Hammerer undlung der Universitätsklinik Andrea Kolb freuen sich über den zugute. Im Beisein von großen Erfolg der Benefizaktion. StRin Hilde Zach konnte In(Foto: B. Stingl) itiatorin Andrea Kolb dem Eltern und im Umfeld des KinLeiter der Kinderherzstation, dergartens zum Verkauf angeUniv.-Prof. Dr. Ignaz Hammerer, boten. Am 2. Juli wurden die ereinen Scheck in Höhe von zielten Einnahmen in Höhe von 76.500 S überreichen. (BS) Anläßlich des diesjährigen Clown-Festivals bemalten die Kinder dos Kindergartens Angergasso Stofftaschen mit Clown-Motiven. Die bunt gestalteten Taschen wurden den

Eltern-Kind-Zentrum wieder geöffnet Ab 13. September ist das Eltern-Kind-Zentrum wieder geöffnet. Mütter mit Kleinkindern und werdende Mütter und auch Frauen und Männer, die Kinder betreuen, sind herzlich oinqoladon, am aktuellen Kursprogramm des Vereins teilzunehmen. Neben Vorbereitungskursen auf Geburt und Elternschaft, geleiteten Eltern-Kind-Gruppen und Familienberatung bietet das Zentrum auch Vorträge zu erziehungsre-

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levanten Themen. Die renovierten Räumlichkeiten, in der Adamgasse 4, laden in frischen Farben zum Spielen, Reden, Wickeln und Toben ein. Das Programmheft mit den Kursangeboten kann von 19 bis 21 Uhr unter (0 51 2) 29 26 12 angefordert werden. Interessierte können sich in der Zeit vom 6. bis 10. September von 9 bis 12 Uhr unter (0 51 2) 58 19 97 zu den Kursen anmelden. (CR)

Salon „Innsbruck" auf Fährschiff in Liverpool

Am 26. Juli eröffnete StR Ing. Martin Krulis auf dem Liverpooler Fähr schiff „Royal Daffodil" den Salon „Innsbruck" und nützte das daraus resultierende mediale Interesse, um Innsbruck als Urlaubs-, Fourismus- und Kongreßstadt zu bewerben. Das Fährschiff des Verkehrsunternehmens Merseytravei verbindet auf dem Wasserweg zwei Stadtteile Liverpools. In seiner Eigenschaft als Vizepräsident der „Europäischen Fransportkommission der Gemeinden und Regionen" pflegt StR Krulis intensive Kontakte zum Vorsitzenden der Kommission, Mark Dowd, Stadtrat von Liverpool und Vorsitzender des Fransportunternehmens Merseytravei. Im Zuge dieser Zusammenkünfte wurde vereinbart, einen der beiden neu errichteten Salons auf den Namen „Innsbruck" zu taufen. V.l. Capt. Dennis Fitherington, Hugh Lloyd (Bürgermeister von Wirrai, einem der Stadtbezirke von Liverpool), StR Krulis. (Foto: Merseytravei)

Jazz-Festival am Marktplatz war Erfolg Erstmals fand das New-Orleans-Jazz-Festival in Innsbruck am Mark tpla tz sta tt und brach te Original-Flair aus der Partnerstadt am Mississippi an den Inn. Initiator StR Rudi Federspiel hob bei der Eröffnung am 24. August die guten partnerschaftlichen Beziehungen, auch auf universitärer Ebene, mit New Orleans hervor.

Freundeskreis Pesthaus Am 1. Juli fand im Neuen Landhaus d\o Gründung des Freundeskreises „Pest haus" statt. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Medizin, der Pflöge, des Hebammenwesens, dm Apotheken und aller damit zusammenhängenden Berufs- und Lebensbereiche zu erforschen

und autzuarbeiten; auch die Gründung eines Museums ist geplant. Obmann ist Univ.-Prof. Dr. Franz Daxecker, zu den Mitbegründern zählt u. a. Landessanitätsdirektor Dr. Christoph Neuner, der Leiter des Stadtarchivs, DDr. Lukas Morscher, und Gemnindorätin Veronika Erhard.

INNSBRUCK INFORMIERT - ShRVIChBFILAGH - SHPTHMBliR 1999


Gesundheit

Nichtraucher- und RaucherBeratung. Haller Str. 3, Mo. bis Fr. 10- 12.30 Uhr und 15 - 18.30 Uhr, Tül. 26 80 25.

Tiroler Verein zur Förderung sozial-medizinischer Betreuung und Rehabilitation. Südtiroler Hat/ 4/0. St., I d . 57 46 05, Fax: 56 69 65. Anlaufstollo für Pflege-, Rehabilitations- und Gesundheitsfragen; Hilfen für pflegende Angehörige.

Verein der Angehörigen und Freunde Psychisch Kranker Tirols (HPE). Hilfestellung und Beratung für Angehörige psychisch Kranker. Auskünfte: Elfriede Schatz, Tel. (0 52 42) 71 5 40.

Städtische Hauskrankenpflege des Sozial- und Gesundheitssprengels InnsbruckStadt: ambulante Krankenpflege, Physiotherapie und Logopädie, Dürerstraße 9, von Mo. bis Do. 8 bis 17 Uhr, Fr. 8 - 12 Uhr, Telefon 33 7 37/61 und 33 7 37/62. Wochenenddienst, Hauskrankenpflege: 0676/49 77 107 und 0676/49 77 094; Ambulante Betreuung 0663/85 64 24. Sozial- und Gesundheitsstationen. Geschäftsführung, Lönsstraße 23, Tel. 33 7 37-25 od. 27, Fax: -29. Dreiheiligen: Kaiserjägerstr. 12, Tel. 58 93 43. Hötting: Schulgasse 8a, Tel. 29 51 09. Hötting-West: Viktor-Franz-Hess-Str. 5, Tel. 28 56 70. Olympisches Dorf: An-der-Lan-Str. 37/39, Telefon 33 7 37-60. Pradl: Dürerstr. 12, Tel. 39 29 73. Reichenau: Reichenauer Str. 147, Tel. 34 54 21. Wüten, Innere Stadt: Kaiser-JosefStr. 5, Tel. 33 7 37-40. Saggen: Brucknerstr. 14, Tel. 56 18 66.

BER

NG

Gesellschaft für psychische Gesundheit - Psychohygiene Tirol. Karl-Schönherr-Str. 3. Beratung, Begleitung und Therapie. Therapeutische Wohngemeinschaften, Berufstraining, Tagesstruktur, Gruppen- und Freizeitangebote. Auskunft: Tel. 58 51 29, 58 90 51,57 22 59. PSP - Psychosozialer Pflegedienst Tirol. Beratung und Betreuung von psychisch Kranken, betreute Wohngemeinschaften, Beschäftigungsinitiative, Freizeitangebote. Änichstr. 13/1, Mo. - Fr. 8 12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung, Tel. 57 27 50-0. Psychoanalytische Ambulanz des Innsbrucker Arbeitskreises für Psychoanalyse „Vokus". Kostenlose Beratungsgespräche bei psychischen Problemen. Colingasse 7, Tel. 58 28 27. Mo. 8 bis 12 Uhr und Do. I6 bis 18 Uhr. Tiroler Hospizgemeinschaft. Verein der Caritas für Sterbcbe-

HILFE

„Beratung und Hilfe A-Z" erscheint viermal jährlich, im März, Juni (diesmal ,iu:,ii;ihm',weiM! im Juli), September und Dezember, und ist eine Gratis Serviceleistung der Stadt Innsbruck, um Beratungs- und HilfseinMchtuiKjcM die Möglichkeit zu geben, ihre Leistungen der Bevölkerung anzubieten. Alle Vereine werden gebeten, etwaige Änderungen selbsttätig bekanntzugeben. „Innsbruck informiert" kann für die Richtigkeit und Aktualität der Daten keine Verantwortung übernehmen. gleitung und Lebensbeistand: Betreuung von Schwerstkranken (Hauskrankenpflege), 24-StundenBereitschaft, Beratung und Begleitung von Angehörigen. Mo. bis Do. 8 - 1 2 Uhr, Tel. 72 70/38.

Multiple-Sklerose-Gesellschaft. Treffen jeden letzten Freitag im Monat, 14-17 Uhr im Rettungsheim Innsbruck, Sillufer 3, 6. Stock; Auskünfte: Anneliese Lagger, Tel. 56 59 21.

Aids-Hilfe-Tirol. Brunecker Str. 8/P., Tel. 56 36 21; Mo. bis Fr. 10 - 15 Uhr; Beratung: Di. 12 - 15 Uhr, Mi. 16- 18 Uhr u. Fr. 11 - 15 Uhr, HIV-Antikörper-Test: Di. 13.30- 15 Uhr, Mi. 16.30 - 18 Uhr; Männertelefon: Di. 19 - 21 Uhr. Anonym und kostenlos.

Lebens- und Sozialberatung für Stotternde und Angehörige. Brixner Straße 3/1. Stock (ÖSIS-Zentrum), Tel. 56 34 02. Psychologische Beratung jeweils Di. u. Mi. ab 19 Uhr oder nach tel. Vereinbarung.

Frauenselbsthilfe nach Krebs für Tirol. Amraser Str. 120, 6. Stock (Lift), Tel. 39 54 80, kostenlose Hilfe bei Krebsproblemen, auch für Männer. Gymnastik, 17.30 Uhr; Schwimmen, Dienstag, 18.30 Uhr.

Essen auf Rädern. Tel. 36 58 39-0 Selbsthilfe Tirol. Dachverband der Tiroler Selbsthilfevereine und -gruppen, Maximilianstraße 35. Auskünfte: Di. bis Fr. 9 - 12 Uhr; Tel. 57 71 98, Fax: 56 43 11.

UND

Verein Netzwerk - Hilfen für ein Leben mit Krebs. Medizinische Hauskrankenpflege; Lymph- und Physiotherapie; psychotherapeutische Beratung; Seminare Tel. 28 72 88, Mo. bis Fr. 10- 12 Uhr. Tiroler Selbsthilfevereinigung im Kampf gegen den Krebs. Maximilianstraße 35. Beratung Do. 9-11 Uhr, Telefon 58 91 42. Kontaktstellen: 34 54 14; 26 09 74; 56 43 47; (0 52 34) 68 7 50. Krebshilfetelefon. Ärztinnen und Ärzte geben Auskünfte. Mo. bis Fr. 18-20 Uhr, Tel. 57 57 60. Arbeitsgemeinschaft Sehen. Licht & Auge - Informationsdienst, Licht-, Sehhilfen- und Hilfsmittelberatung, Terminvereinbarung: Mo. bis Do. 9 - 11 Uhr, Ing.-Etzel-Str. 21, Tel. 578-578. Selbsthilfegruppe MorbusBechterew. Jeden Mo., 19 Uhr, Heilgymnastik in der Gruppe, Vorträge, Beratung. Tel. 26 15 31 oder 2779 82. Selbsthilfegruppe für Herzkranke. Üuturr. Her/verband, Landesgruppe Tirol, Dreiheiligenstr. 1, Tel. 57 06 07, Di., Do. 9- 11 Uhr.

Stottern-Selbsthilfegruppe. ÖSIS (Österr. Selbsthilfe-Initiative f. Stottern), Brixner Str. 3/1., Tel. und Fax 58 48 69. Montag bis Mittwoch 8.15 bis 11.45 Uhr. Jeden 1. Montag im Monat ab 19.30 Uhr Selbsthilfeabend. Schlaganfallforum Tirol. Maximilianstr. 35, Tel. 57 71 98. Regelmäßige Treffen der Patienten- und Angehörigengruppe. Österreichische Diabetikervereinigung (ÖDV). Servicestelle für Diabetiker u. Angehörige, Beratung in nichttherapeutischen Fragen, div. Info-Material. Jeden 1. und 3. Do. im Monat, 9.30 - 11.30 Uhr, im Tiroler Verein zur Förderung sozialmed. Betreuung und Rehabilitation, Südtiroler Platz 4/8, Telefon 57 46 05-17. Diabetikerschulungen der Univ.-Klinik. Diabetes- und Fettstoffwechselambulanz, Innere Medizin, Änichstr. 35. Diabetikerschulungon für Typ-I- und Typ-Il-Diabetiker. Anmeldungen: Tel. 504/32 97 von 8 - 1 6 Uhr. Einzelberatungen nach tel. Vereinbarung möglich. österreichische Diabetikervereinigung. Für Kinder und Jugendliche: I lelga Freitag, Lindenstr. 18, 39 42 69;Dr. Lena Heijbel, Dr. Pierer Klinik, 59 09-210. Sozialtherapeutische Arbeitsgemeinschaft Tirol (START). Mut;i!UM):;traßi: 10/2.(3. Stock. Beratungs- und Betreuungszentrum für psychisch Erkrankte. Mo. bis Fr. 9-14 Uhr, Tel. 58 44 65.

INNSBRUCK INFORMIFRT- SFRV1CFBFIFAC.F - SFPTFMBFR

Med. Gesellschaft für Inkontinenzhilfe. Sie kennen jemanden, der seinen Harn oder Stuhl nicht halten kann? Seine Situation kann verbessert werden! Beratungsstelle Innsbruck: Speckbacherstraße 1, Tel. 58 37 03, jeweils Mo. und Do. von 16.30 - 18 Uhr. Kostenlos, auch anonym! Tiroler Selbsthilfegruppe für Eltern von Kindern mit DownSyndrom. Anlaufstelle und Erfahrungsaustausch für betroffene Eltern. Treffen: Jeden letzten Mittwoch im Monat, ab 20 Uhr, Viaduktbogen 20. Auskünfte: Renate Golle, Unterbergerstr. 9b, Tel. 29 14 84. Die Johanniter. Hauskrankenpflege, Mo. bis So. 6 - 22 Uhr (auch an Feiertagen). Büro: Mo. bis Fr. 7 - 16 Uhr, Tel. 24 11 20. Innsbrucker Sozialfonds (ISF). Altenwohn- und Pflegeheime: Heim am Hofgarten, Pradl, Reichenau, Hötting u. Saggen. Tages- und Kurzzeitpflege: Tel. 53 31-555. Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr. Rainbows Tirol. Eine gruppenpädagogischo Methode unterstützt Kinder, die vom Verlust wichtiger Bezugspersonen (Scheidung, Trennung, Tod) betroffen sind. Jahnstr. 17, Tel. 56 13 86. CF - Team, Tiroler Eltern-Arbeit Mukoviszidose. Information und Unterstützung für Eltern von an Cystischer Fibröse bzw. Mukoviszidose erkrankten Kindern. Auskünfte: Markus Götz, Nordkettenstr. 11, Tel. 36 35 57. Netzwerk Eßstörungen. Anorexie - Bulimin Adipositas. Hotline Eßstörungen für Betroffene, Angehörige und Experten. Di., Mi. 15 - 18 Uhr, Fr. 11-13 Uhr. Fritz-Pregel-Str. 5, Tel. 57 60 26. avomed. Arbeitskreis für Vorsorgemedizin in Tirol. Diabetikerberatungen bei Praktikerinnen und Internistinnen; Ernährungsberatung; Fortbildungsveranstaltungen in Sozial- und Gesundheitssprengeln; Gesundheitsunterricht an Hauptschulen durch Ärztinnen und Lehrerinnen; Zahnprophylaxe an Behindorteneinrichtungen, Kindergärten, Volksschulen; Anichstraße 6; Tel. 58 60 63; Fax: 58 30 23; e-mail: avomed@tirol.com.

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- 11 Uhr, Mo. 16 - 18 Uhr. Tel. 53 60-172, Fax: DW -1 148 Ambulante Suchtprävention Sozial- und Gesundheitssprengel Ibk.-Stadt. Haydnplat/ 5. Auskünfte und Neuanmeldungen: Mo. bis Do. 9 bis 12 Uhr. Tel. 33 7 37-21.

Caritas Innsbruck „Treffpunkt Lebensraum". Integrierter Kindergarten. Schülerhort und Tagesstätte (für behinderte Erwachsene). Paul-Hofhaimer-Gasse 8, Telefon 58 29 14.

„KOMFÜDRO". Anlaufstelle der Caritas für Drogenkranke. Ing.-Etzel-Str.1, Mo. bis Fr. 11 - 15 Uhr. Tel. u. Fax: 56 14 03.

Caritas - Bereich der Behindertenarbeit. Heiliggeiststr. 16, Mo.-Fr. 8- 12 und 13.30- 17 Uhr, Tel. 72 70-0.

Eltern helfen Eltern! Elternkreis drogengefährdeter und -abhängiger Jugend, Bürgerstr. 18, Kontakt & Co. Treffen jeweils am Do. ab 19 Uhr, Toi. 0664-222 12 41.

Kindergarten für alle. Kindergarten für behinderte und nichtbehinderte Kinder. Franz-Fischer-Str. 12, Tel. 58 71 21. Mo. - Fr. 7.3013.30 Uhr.

EKS Innsbruck. (Erwachsene Kinder von suchtkranken Eltern/Erziehern) jeden Mittwoch 19.30 Uhr (Frauengruppe), jeden 1. Mittwoch im Monat: offene, gemischto Gruppe, c/o Pfarrhaus Auferstehungskirche (Reichenau), Gutshofweg 8, Tel. 26 65 25.

Integrativer Hort „Bärenhöhle". Hort mit Mittagstisch für behinderte und nichtbehinderte Kinder. Peerhofstr. 3, Tel. 29 17 74, Mo. bis Fr. 11 - 17.30 Uhr. Ferienbetreuung von 8.30 - 16.30 Uhr.

Verein KIT - Beratungsstelle für Drogenabhängige und Suchtgefährdete. Elternberatung: Mentlgasse 12/P., Telefon 58 27 27, Mo. 15 - 18 Uhr, Mi. 10 - 13 Uhr, Do. 15- 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung, Telefon (0 52 42) 64 5 62 od. (0 52 72) 66 47. Drogen- und Alkoholberatung. Anonym und kostenlos, Mo. - Do. 10- 12und 15- 17Uhr,Fr. 10- 12 Uhr. Kaiser-Josef-Str. 13/111, Tel. 57 61 51; Beratung auch für Eltern und Angehörige. Anonyme Alkoholiker. 19 - 22 Uhr, I d . 0663-05 47 61. „Mentlvilla". Notschlafstelle für Drogenkranke, Mentlgasse 20, Tel. 56 43 51. Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 16 - 10 Uhr; Samstag, Sonnund Feiertag ganztägig. AL-ANON. Familiengruppen für Angehörige und Freunde von Alkoholikern; Meeting jeden Donnerstag, 20 Uhr. Zollerstraße 6/II, Tel. 0663/05 47 61 von 19 bis 22 Uhr. Kontakt & Co Suchtpräventionsstelle Tirol. Bürgerstraße 18, Id. !)H 57 30, Fax: 58 57 30-20, Mo. bis Do. 8 bis 16 Uhr. Informationen zu Sucht- und Suchtvorbeugung; Projektunterstützung; Beratung an Schulen; Seminare und Vorträge.

Behinderung Behindertenbeauftragter der Stadt Innsbruck. MMag. Mein hard Erlacher. Hilfe in Angelecjenheiten Betroffener. Rathaushof, beim „Bürgerservice": Mo. bis Fr. 8

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Zentrum St. Franziskus. Elisabethstraße 2 - 4, Wohn-, Arbeitsund Therapiestätten für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen. Telefon 58 24 40, Fax: 58 18 45. Beratungsstelle für hochgradig Sehbehinderte und Blinde. Tiroler Blindenverband, Amraser Str. 87, Tel. 33 4 22; Beratungsdienst für Eltern sehbehinderter oder blinder Kinder. Sozialberatung für Menschen mit Behinderung. Zeughausgasse 3, Tel. 57 06 40, Fax: 56 31 33, Mo. - Do. 9 - 12 und 15 - 17 Uhr. Heilpädagogische Familien. Mentlgasse 12a, Tel. 58 00 04, Fax: 58 00 04-12. Beratung für: Familien mit behinderten Mitgliedern, Pflege- und Adoptivfamilien. Mo. Fr. 8.30 - 11.30 Uhr, Do. 18 - 20 Uhr und nach tel Vereinbarung. Verein Eule. Beratungs- und Therapiezentrum für autistische, entwicklungsverzögerte, teilleistungs/wahrnehmungsgestörte Menschen. Etrichgasse 18a, tel. Anmeldung: 39 44 20 od (0 52 23) 41 6 86. Fax: 34 39 12. Rehabilitationsstätte für autistische, wahrnehmungsgestörte und psychotische Kinder und Jugendliche. Therapien und Beratung: Andreas-Hofer-Str. 30/III (tel. Vereinbarung); Leitung: DDr. Eszter-G. Banffy, Telefon 58 72 45, Fax: 58 13 43. Autismusberatung. Jeden Do. 9 11 Uhr. Bogen zur Schnecke, Ing.Etzel-Str. 20, Tel. 0676-47 63 067 od. 58 72 45. Tomatis-Institut Westösterreich. Therapie bei Lernschwierig-

keiten, Legasthenie, Hörstörungen, Sprachanbahnung, Depressionen und motoischer wie geistiger Behinderung. Höttinger Au 45a. Leitung: DDr. Eszter-Gabnella Banffy, Tel.'58 72 45. Behindertensportverein Innsbruck. Breiten- und Leistungssport. Auskünfte: Dir. Hans Jilg, Bürgerstr. 12, Stöcklgebäude, III. Stock, links, Tel. 29 34 55. Do. 9.30 - 11 Uhr. Tiroler Behindertensport-Verband. Fischerstr. 33, Telefon 58 78 68; Fax: 28 28 36. Lebenshilfe Tirol. Kontaktstelle für Integration und Beratung. Andechsstr. 52a. Tel. 34 16 41-0, Fax: 34 16 51. Frühförderung, Arbeitsassistenz, Psychotherapie, ambulantes Wohnen. Mo., Do., Fr. 9 - 12 Uhr, Di. 15 - 18 Uhr, Mi. 12 - 15 Uhr. Österr. Zivilinvalidenverband Landesverband Tirol. Beratung für Behinderte. Anichstr. 24/IV, Tel. 57 19 83, Mo. bis Fr. 8 - 12 und 14 - 16 Uhr; Fr. 8- 12 Uhr. IWO - Tiroler Verein integriertes Wohnen. Ambulante Betreuung für geistig behinderte und psychisch kranke Menschen, Müllerstr. 27/II, Tel. 57 82 12. Freiwillige Rettung Innsbruck. Sillufer 3, Sozialdienst, Telefon 33 4 44-22: Bereitschaftsdienst für soziale Notfälle rund um die Uhr; Hausnotrufhilfe für Alleinstehende. Mobiler Hilfsdienst (MOHI). Sillgasse 15, Ambulante Dienste für behinderte und pflegebedürftige Personen, Tel. 57 95 83, Fax: 57 95 83-20, Mo. - Do. 9 - 17 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr. Aids-Betreuung: Tel. 39 12 09; Pradler Str. 10 Selbstbestimmtleben-lnitiative: Tel. + Fax: 57 98 98, Michael-Gaismayr-Str. 5, Mo.-Do. 9- 14 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr. Die Johanniter. Fahrdienst, Krankentransporto: tägl. 6.30 - 23.30 Uhr, Josef-Wilberger-Str. 48; Fahrtenannahme und Auskünfte zu Erste-Hilfe-Kursen: Mo. bis Fr. 6.30 19 Uhr, Sa., Sonn- und Feiertage 6.30 - 13 Uhr, Tel. 24 11 10. Hauskrankenpflege und soziale Dienste: Mo. bis So. 6 - 22 Uhr, Anfragen: Mo. bis Fr. 7 - 16 Uhr, Telefon 24 1 1 20. Malteser Hospitaldienst. Leo poldstr. 41, Frei/eitaktivitäten für Behinderte, Fahrdienst, Krankon transporte, Erste-Hilfe-Kurs, Tel. 58 04 58, Fax: 58 04 58-8, Mo. Fr. 8-11.30 Uhr. Psychosozialer Pflegedienst. Anichstr. 13/1, Tel. 57 27 50, An fragen: Mo. - Fr. 8.30 - 12.30 Uhr, Nachbetieuun<| für psychisch Fr

krankte nach stationären Aufenthalten in dor Psychiatrie. Ambulance Unfallhilfsdienst Innsbruck. Monte-Piano-Straße 18, Toi. 26 77 55. Rettungsdienst, Krankentransporte, Behindertenfahrten, Katastrophenschutz.

Hilfe und Beratung bei Ernährungsproblemen Netzwerk Eßstörungen. Anorexie - Bulimie - Adipositas. Hotline Eßstörungen für Betroffene, Angehörige und Experten. Di., Mi. 15 - 18 Uhr, Fr. 11 - 13 Uhr. Fritz-Pregel-Str. 5, Tel. 57 60 26. Österr. Kneippbund. Schöpfstr. 6A, Tel. u. Fax: 58 93 18; Mo. - Do. 9 - 1 2 Uhr; Information, Beratung, Gymnastik, Wassergymnastik, Positives Denken. Ernährungs- und Diätberatung. Jeden 1. Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr tel. Ernährungs- und Diätberatung durch DDA/EMB Ursula Ringel, Diätassistentin in den ISF-Heimen und städt. Kindergärten, Tel. 34 12 51/61.

Frauen Selbsthilfe Verein Aktion Tagesmütter des Katholischen Familienverbandes Tirol. Seilergasse 7, Tel. 58 32 68. Mo. bis Fr. - 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung. Kinderkrippe und Kindergarten der Scheuchenstuel-Stiftung. Kinderbetrouung ganztags ab VI-i Jahren. Kravoglstr. 16, Tel. 34 59 60. Frauenberatungsstelle des Zentrums Frauen im Brennpunkt. Stainorstr. 2/III (Marktgraben). Terminvereinbarung: Tel. 58 76 08. Beratung bei: Arbeitssuche, Wiedereinstieg, Arbeitsplatzkonflikten, Aus- und Weiterbildung. Tagesmütterprojekt des Zentrums Frauen im Brennpunkt. Staini:i:;tr. 'Jl\\\ (Maiktgrabon), Tel. 58 76 08, Mo. bis Fr. 8.30 - 1 2 Uhr. Ausbildung, Vermittlung und Anstellung von Tagesmüttern; Elternberaturu). Frauenselbsthilfe nach Krebs für Tirol. Krebsbibliothek für Laien. Kostenlose Ausleihmöglichkeit für Bücher (S 100 Einsatz), Kassetten etc. Gesprächsmöglichkeit nach Terminvereinbarung: Tel. 34 35 13. Tiroler Frauenhaus für mißhandelte Frauen und Kinder.

INNSBRUCK INFORMIERT- SI{RVICHBI-ILA(;i< - SHPTKMBhR VW)


Schutz, Unterkunft und Hilfe für mißhandelte oder bedrohte Frauen und ihre Kinder. Sozialarbeiterische, psychologische, juristische und medizinische Beratung; Tele fnn rund um die Uhr. Tel. 34 21 12. Frauen helfen Frauen. Frauenzentrum/Frauenhaus, Museumstraße 10, Tel. 58 09 77. Fax 56 22 59. e-mail: fraucn.hclfen@tiro).com. Frauenzentrum: Gespräche von Frau zu Frau und kostenlose rechtliche, sozialrechtliche, finanzielle und psychologische Beratung anonym und kostenlos. Mo. bis Do. 9 - 1 3 Uhr und nach Vereinbarung. Frauenhaus: Zuflucht und Hilfe für mißhandelte Frauen und ihre Kinder. Geschützte Wohnungen. Verein „Frauen gegen VerGEWALTigung". Beratung, rechtliche Information, Begleitung zu Polizei und Gericht; Selbsthilfegruppen und Gesprächsrunden, Selbstverteidigungskurse von Frauen für Frauen, Informationen über Schwangerschaftsabbrüche. Kostenlos und vertraulich. Mo. 15-17 Uhr, Di. - Fr. 9- 11.30 Uhr, Mi. 18 - 20 Uhr, Tel. 57 44 16, Postfach 764. Verein Interventionsstelle Innsbruck. Unterstützung von Frauen, die Gewalt in der Familie erfahren haben. Mo., Di. Fr. 8 -12 Uhr, Mi., Do. 14- 17 Uhr. Tel. 57 13 13. Familienberatung „Haus des Lebens". Vorübergehende Wohnmöglichkeit der „Schwestern vom guten Hirten" für Schwangere und Mütter mit Kindern in Krisensituationen; Völs, Bahnhofstr. 4, Telefon 30 42 17. DOWAS für Frauen. Wohngemeinschaft für wohnungs- und arbeitssuchende Frauen und deren Kindern. Dr.-Stumpf-Str. 118, Tel. 29 54 98. Beratung in Krisensituationen: Adamgasse 4/II, Tel. 56 24 77. Mo., Mi., Do., Fr. 8- 12 Uhr, Mi. u. Do. 17 - 20 Uhr, Di. 13 - 17 Uhr. Familien- und Schwangerenberatung der Caritas. Wilhelm Greil-Str. 5/I; Mo. - Fr. 9 - 12, Mo. -Do. 15-17 Uhr, Di. 15bis19Uhr, und nach Vereinbarung, Telefon 58 88 75 oder 58 81 49. Stillambulanz. Sozial- und Gesundheit sstation Wüten/Innere Stadt, Kaiser-Josef-Str. 5. Tel. 33 737-40. Mi. 14 bis 16 Uhr. Fachberatung bei Stillproblemen.

Erziehungsberatung Erziehungsberatung. Wenns zwischen Kind(ern) und Erwachsenen schwierig wird: Information, Beratung, Therapie. Zentrale: Anichstr. 40, Tel. 57 20 93 oder

57 57 77; Außenstellen: Peerhofstr. 3, Tel. 28 13 96. O-Dorf: An-derLan-Str. 33a, Tel. 20 24 66.

traulich, anonym, kostenlos. Sillgasse 8, Tel. 1708.

SHG „Hyperaktives Kind" und SHG „Legasthenie". Treffen jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 - 1 1 Uhr, Maximilianstraßo 35. Auskünfte: 37 76 79 (Frau Steger) und (0 52 62) 63 4 26 (Frau Koch).

Familienberatung

Schulpsychologie - Bildungsberatung. Beratung bei Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, Schullaufbahnfragen, schulischen und persönlichen Problemen. Tempistraße 4, nur nach Vereinb., Tel. 57 70 46.

Jugendberatung und Jugendtreffs Jugendzentrum Z6. Dreiheiligenstr. 9. Beratung über Familie und Partnerschaft, Drogen, Zivildienst. Psychologische, rechtliche, medizinische Beratung möglich. Mo. und Do. 14- 16 Uhr, Di. bis Sa. 17-22 Uhr, sowie tel. Vereinbarung, Tel. 56 27 15 od. 58 08 08. Berufs-Informationszentrum. Tiroler Wirtschaftskammer, Meinhardstraße 14, Tel. 5310-444 DW.: Information und Beratung für Jugendliche ohne Berufsausbildung bis 25. Mo. - Fr. 8.30 - 1 2.30, Mo., Di. und Fr. 13.30 - 16.30 Uhr. K I Z Innsbruck. Kriseninterventionszentrum (Kontakt- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Not). Jahnstraße 30, Tel. 58 00 59. Mo. bis Fr., 14 bis 20 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag, 16 bis 20 Uhr; Notschlafstelle: täglich und rund um die Uhr. Bei akuten Krisen kurzzeitige Aufnahmemöglichkeit für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren. Infoeck. Kaiser-Josef-Str. 1 (Ecke Anichstraße), Tel. 17 99, Mo. - Fr. 12- 18 Uhr. Jugendzentren. Hutting West: Viktor-Franz-Hess-Straße 7a, Tel. 29 49 37; Mo., Mi., Do., Fr., Sa.: 16.30 - 21.30 Uhr. O-Dor<: Pontlatzerstraße 38, Tel. 26 22 07; Mo., Di., Mi., Fr., Sa.: 17 bis 22 Uhr. Pradl: Pradler Platz 6b, Telefon 34 21 66; Mo., Di., Do., Fr., Sa.: 16 bis 21 Uhr. Kinder- und Jugendanwalt. Be ratung, Hilfe bzw. Vermittlung bei Konflikten zwischen Kindern, Jugendlichen, Eltern, Behörden - ver-

INNSBRUCK INIORMII'RT

Zentrum für Ehe- und Familienfragen. Anichstr. 24. Partnerschafts-, Lebens-, Familienplanungsberatung, Erziehungsberatung. Auskünfte: Tel. 58 08 71, Mo. bis Do. 9 - 13 und 14 - 18 Uhr, Fr. 9 - 13 Uhr. Familienberatung bei Gericht. Museumstraße (Europahaus), 2. Stock. Tel. 59 30-776, Di. 8.30 - 12 Uhr. Beratung in Scheidungs- und Familienangelegenheiten durch Juristen und Lebensberaterinnen. Partner- und Familienberatung des Instituts für Sozialberatung. Museumstr. 25/I, Telefon 58 13 85, Fax: 58 13 85-4; Mo. und Mi. 15-18 Uhr, Di. und Do. 10- 13 Uhr, sowie n. Vereinb.; juristische und medizinische Beratung nur nach Voranmeldung. AEP-Familienberatung. Leopoldstr. 31a, Tel. 57 37 98, Mo. 16 - 19 Uhr, Di. 17 - 19 Uhr, Do, Fr. 9 - 12 Uhr: Kostenlose und anonyme Beratung: Familienplanung, Mutterschutz, Partnerkonflikte, Sexualprobleme. Psychologische und Rechtsberatung nach Terminvereinbarung. Gynokologische Beratung durch eine Frauenärztin 1. u. 3. Dienstag im Monat. Meditation Mittwoch 1 0 - 1 2 Uhr. Frauenbibliothek: Mo. 17 - 20, Do. 10 - 12 Uhr. K I S T 74 - Beratungsstelle Innsbruck-West für Familien, Kinder und Einzelpersonen. Hilfe bei Familien-, Erziehungs-, Sozialfragen und Lebensschwierigkeiten. Mo. bis Fr. tel. Vereinbarung 8.30 bis 12.30 Uhr. Karl-Innerebner-Str. 74, Tel. 28 37 24. Familienberatung im ElternKind-Zentrum Innsbruck. Adamgasse 4, Tel 58 72 70. Gynäkologische Beratung: Mo. 12 bis 14 Uhr. Med. Beratung in der Schwangerschaft, nach der Geburt: Mo. 10 bis 12 Uhr. Sozialberatung, pädagogische Beratung: Di. 9 bis 15 Uhr und Mi. 16 bis 20 Uhr. Psychologische Beratung, Beratung für Alleinerzieherinnen: Mi. u. Do. 8 bis 12 Uhr. Tiroler Sozialdienst. Pradler Platz 6a, Tel. 34 52 82: Familienberatung Mi. 17 - 20 Uhr. Herz-Sportgruppe: Mi. ab 17 Uhr (ärztliche und therapeutische Betreuung). Familienhilfe der Caritas. Hilfe bei Erkrankung oder Überlastung der Mutter/des Vaters. Hoiligyoiststr. 16. Mo. bis Fr. 8 - 12 und 14.30 - 17 Uhr. Tel. 72 70-36.

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„T A K T I K". Kinder- und entwicklungspsychologische Praxis. Arbeitsgemeinschaft für verhaltensauffällige Kinder; Diagnostik, Beratung, Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung, klinisch-psychologische Behandlung. Auskünfte: Mo. 8 - 10, Mi. 9 - 1 1 , Fr. 13 - 15 Uhr. Roscggerstr. 26. Fax + Tel.: 39 28 39. Verein zur Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher in Tirol. Innrain 1, Telefon 52 0 33-129, Fax: 58 32 38.

Beratung - allgemein Telefonseelsorge. Notrufnummer 142. Wenn Sie mit einem Problem alleine sind: Wir sind Tag und Nacht für Sie da. Die Johanniter. Josef-WilbergerStr. 48., Mo. bis Fr. 7 - 16 Uhr, Tel. 24 11 20. Vinzenzgemeinschaften Innsbruck. Weingartnerstr. 114. Beratungs-, Vermittlungs- und Besuchsdienste. Tel. 57 48 62. ÖGB - Mobbingberatung. Rat im Umgang mit Mobbing am Arbeitsplatz. Sieglinde Auer, Psychotherapeutin. Für Arbeitnehmer/innen, kostenlos, anonym. ÖGB-Haus, Südtiroler Platz 14-16, 2. Stock, Zi. 203. Beratung und Telefon: nur Montag 17 bis 19 Uhr, Telefon 59 7 77/203 DW. Verein COMEMO. Förderung und Erhaltunq von mentaler Gesundheit und Alltagskompetenz. Bei: Depression , Belastungsreaktionen, Angst-/Abhängigkeitserkrankungen, Panikattacken, Einbußen an Lebenssinn und Selbstkontrolle. 6040 Innsbruck, Postfach 938, Tel. 34 65 81. Verein Haus des Lebens. Tiroler Verein ?ur Förderung der Selbsthilfe bei Depression, Angst und anderen seelischen Erkrankungen in Form von Semi-Selbsthilfe. Gruppentreffen: Di. und Fr. 14.30 - 18 Uhr, Fr. 19 - 21 Uhr, Sozial- und Gesundheitsstation Wüten, KaiserJosef-Str. 5. Einzelgespräche und Beratung nach tel. Vereinbarung. 57 24 09 (9 bis 11 Uhr). Manns-Bilder - Beratung für Männer, l.oopoldstr. 35. Telefon 57 66 44. Mo. und Mi. 17 - 20 Uhr und nach Vereinbarung. Für Männer, die professionelle Hilfe bei einem Mann in Partnerschafts- oder Soxualf ragen suchen und/oder ihre Gewalttätigkeit stoppen wollen. Anonym und kostenlos. Homosexuellen-Initiative Tirol (HOSI). Innrain 100/1. Stock: Hilfe für Frauen und Männer bei Problemen und rechtlichen Schwierig-

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keiten; AIDS-Aufklärung. Info: Tel. 56 24 03, jeweils Do. 20.30 bis 22.30 Uhr.

los Frauen, die sich gegenüber Männern (aber auch Männer, die sich gegenüber Frauen) an ihrem Arbeitsplatz benachteiligt fühlen. Mo. 9 - 18.30 Uhr und Di. bis Fr. 9 - 15 Uhr. Leipziger Platz 2. Tel. 34 30 32, Fax: DW -10, E-mail: atbdkO12@ibm.net.

Tiroler Plattform für Alleinerziehende. Jahnstraße 17, Tel. u. Fax: 56 13 86; Beratung jew. Mi. und Do. 9 - 11 Uhr. Mo. 17 - 19 Uhr im Sozial- und Gesundheitssprengel Hötting-West, Viktor-FranzHess-Str. 5, Tel. 28 56 70. Verein Jugendland. Schönblickweg 12: Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche. Kinderkrippe (1. bis 3. Lebensjahr). Kinder- und Jugendveranstaltungen. Auskünfte: 8-17 Uhr, Tel. 26 34 11. Kinderzentrum Arbeitskreis zur Förderung der Kreativität. Andieas-Hofer-Str. 30/3. Stock; Leitung: DDr. Eszter-G. Banffy, Tel. 58 72 45, Fax: 58 13 43. Kmderschutzzentrum Tangram. Beratung (auch tel.) bei Vernachlässigung, körperlicher Mißhandlung und sexueller Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Schöpfstraße 19, Stöcklgebäude, Tel. 58 37 57, Mo. -Do. 8- 12 und 14- 15 Uhr, Fr. 812 Uhr; kostenlos und anonym. Verein Selbstorganisierter Kindergruppen. Brixner Straße 3/I, Tel. 50 82 94. Mo., Mi. und Fr. 9 - 1 1 Uhr. Beratung für Eltern, die Kindergruppen gründen wollen oder Betreuungsplätze suchen. Initiative 40 Tirol. Für Arbeitssuchende; ab 40: Beratung, Initiativgruppen, Arbeitsgruppen und Hilfe bei der Arbeitssuche. Jeden 1. Mittwoch im Monat 1 3 - 1 6 Uhr. Bewerber-Infonachmittag kostenlos. Info- und Termintelefon: 563 567, Südtiroler Platz 8V. Mo. bis Do. 9 12 und 1 3 - 1 6 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr.

Referat Frau und Familie. Service- und Koordinationsstelle der Stadt Innsbruck, Stiftgasse 16/11, 6020 Innsbruck, Tel.: 53 60/670 oder Kl. 675, Sprechstunden: MoDo 8 - 1 2 Uhr, 14-17 Uhr, Fr. 8 12 Uhr u. nach Vereinbarung Gleichbehandlung im Beruf Information & Beratung. Fühlen Sie sich als Frau an Ihrem Arbeitsplatz wohl? Die Regionalanwältin für Gleichbehandlungsfragen unterstützt und berät kosten-

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Verein Alt und Jung - zur Förderung der Begegnung zwischen den Generationen. Information und Beratung in allen Lebenslagen. Südtiroler Platz 4/5. Stock, Tel./Fax: 57 33 18.

Sozialwäscherei im Bogen 36. Ing.-Etzel-Straße, Viadukt 36, Tel. und Fax: 56 06 23. Ein Beschäftigungsprojekt des Vereins für Obdachlose - Arbeitsplätze und Jobtraining für Langzeitarbeitslose waschen, bügeln, für soziale Einrichtungen, Bedürftige und für alle. Mo. bis Fr. 8.30 bis 17 Uhr.

Sozialökonomischer Betrieb Ho & Ruck - Gebrauchtmöbel. Arbeitsplätze und Qualifizierung für Langzeitarbeitslose; Gebrauchtmöbelmarkt, Übersiedlungen, Entrümpelungen; Mo. - Do. 9 - 1 2 und 13 - 18 Uhr, Fr. 9 - 18 Uhr, Sa. 9 - 13 Uhr, langer Sa. bis 17 Uhr, Ferdinand-Weyrer-Str. 13, Tel. 26 77 31.

Bäderinformation der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG. zu Schwimm- und Schnorchelkursen, Wassergymnastik, Animation im Freibad Tivoli, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen. Tel. 502/56 9 1 , Mo. bis Do. 8.30 - 12 und 1 4 - 1 7 Uhr, Fr. 8.30- 12 Uhr und in allen Hallenbädern.

Verein WAMS. Sozialökonomischer Betrieb mit Arbeitsplätzen für Langzeitarbeitslose. Second-HandLaden WAMS: Innrain 100. Preisgünstige Gebrauchtwaren aller Art. Mo. bis Fr. 9 - 12 und 14- 18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr. Second-Hand-Sammelstelle KLAMOTTE, Durigstr. 5/1, Tel. 39 15 59. Abgabestelle für Kleider, Schuhe und Gebrauchtwaren aller Art, Mo. bis Do. 8.30 17 Uhr, Fr. 8.30 - 15.30 Uhr. Second-Hand-Sammelstelle BOGEN 97 (Wams und Caritas), Viaduktbogen 97, Ing.-Etzel-Straße. Abgabemöglichkeit für Textilien und Schuhe rund um die Uhr!

Energieberatung der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG. Salurner Str. 11, Tel. 502/55 55; Mo. - Do. 8.30 - 12 und 14- 17 Uhr, Fr. 8.30- 12 Uhr. Beratung betreffend Gas, Wasser und Strom; Verleih von Strommeßgeräten, Energiespar-Videos.

Verein für Bewährungshilfe und soziale Arbeit. Kaiser-JosefStr. 13, Tel. 58 04 04 (Beratung, Betreuung Straffälliger). Haftentlassenenhilfe: Sillgasse 15, Tel. 56 21 39 (Beratung, Krisenintervention, Unterstützung bei Wohnraumbeschaffung, Arbeitssuche). Wohn- u. Kriseneinrichtung (DOWAS): Brunecker Str. 12, Tel. 57 23 43: Betreutes Wohnen; Wohnraumbeschaffung (Mo. - Fr. 9 - 12; Mo. und Do. 15 -18 Uhr). Außergerichtlicher Tatausgleich: Kiebachgasse 2/3, Tel. 57 65 03 (Konfliktregelung in Strafsachen, Beratung, Prävention).

INSIEME Beratung. Templstr. 2/III, Tel. 56 16 36. Beratung bei: Berufsplanung; Arbeitssuche von Mädchen und Frauen; wirtschaftl. und sozialen Belangen werdender Mütter; rechtlichen, sozialen und psychologischen Belangen von Familien, Partner/innen, Jugendlichen und Kindern. Di., Mi. 9.30 - 12.30, Do. 1 6 - 1 9 Uhr und nach Vereinbarung.

Koch-, Wäschewaschmöglichkeit, Jobbörse. Kleiderausgabe an Bedürftige: Viaduktbogen 35, Tel. 57 52 67: Möglichkeit zur Körperhygiene: Mo. - Fr. 9 - 1 1.30 Uhr.

BSD - Bahnhof-Sozialdienst der Caritas. Hauptbahnhof, Uhrturmgebäude, Tel. 58 13 05. Anlaufs-, Abklärungs- und Weitervermittlungsstelle für eine Vielfalt von Problemen; Krisenintervention. Weiterer Schwerpunkt: niederschwellige Obdachlosigkeit. Verein für Obdachlose. Barwo Sozialberatung: Müllerstraße 27 (Stöcklgebäude), Tel. 58 17 54. Mo. - Fr. 8.30 - 12 Uhr. Bei Problemen wegen Arbeits- und Wohnungslosigkeit. Teestube, Kapuzinergasse 45, Tel. 57 73 66. Mo. - Sa. 8.15 - 14 Uhr: Tageszentrum für Obdachlose: Beratung, Dusch-

ISKS

Energieberatung für den Privathaushalt Energie Tirol. Adamgasse 4/3. St., Tel. 58 99 13. Mo. bis Do. 9 - 12.30 und 14 - 17 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr (Telefonische Voranmeldung).

58 12 76. Rat und Hilfe in Wohnroohtsangelorjnnhnitnn. Innsbrucker Haus- und Grundeigentümerverein. Landesverband Tirol. Rat Lind Hilfe für Vermieter. Sdiöpfstr. 20, Tel. & Fax: 58 43 40. Mo. bis Fr. 10 - 12 und 13-14 Uhr sowie nach Vereinbarung. „Konfliktursache: Religion". Religion/Kitche/Sekte/Esoterik Persönliche Beratung und psychologische Begleitung. Familien- und Schwangerenberatung der Caritas, Wilhelm-Greil-Str. 5/I. Tel. 58 88 75. Terminvereinbarung: Mo. bis Fr. 9 12 und Mo. bis Do. 15-17 Uhr. kult & co tirol. Sekten + Kulte + Religionen. Beratung und Information. Meinhardstr. 8 / 1 , Tel. 508-29 96. Fax: 58 03 28. Email: kult.co@tirol.gv.at. Mo. bis Do. 8 12 und 14- 17 Uhr, Fr. 8- 12 Uhr. Pensionistenverband Bezirk Innsbruck-Stadt. Salurner Str. 2, 3. Stock, Zimmer 302. Beratung und Hilfestellung in pensions- und sozialrechtlichen Angelegenheiten. Mo., Mi., Fr. von 9 - 11 Uhr. Tiroler Seniorenbund - Pensionistenbund. Kostenlose Auskünfte und Rechtsberatung für Mitglieder, diverse Aktivitäten. Adamgasse 5, Tel. 58 01 68, Mo. bis Fr. 8 - 12 Uhr.

Marktamt der Stadt Innsbruck. Innrain 24, Tel. 53 60-504. Lebensmittelangelegenheiten, Pilzbeschau, Ungezieferbeseitigung, Marktwesen, Bedenklichkeit von Gebrauchsgegenständen und dgl.

Verein zur Beratung und Betreuung von Ausländern und Ausländerinnen in Tirol. Beratung in allen fremdenrechtlichenund arbeitsmarktrelevanten Angelegenheiten. Blasius-Hueber-Str. 6. Mo., Di., Do., Fr. 8.30 - 12 Uhr und Mi. 16-20 Uhr. Tel. 57 71 70/577172/57 71-15 57, Fax: 58 14 31.

Verein für Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft. Bürgerstraße 2/II. Mo. bis Fr. 9- 12 Uhr. Tel. 56 16 02, Fax: 56 16 0220. Beratungen zu „Entmündigung und Sachwalterschaft".

Tierschutzverein. Altes Landhaus, Tel. 56 68 18, Mo. bis Fr. 9 12 und 14-17 Uhr; Tierheim Mentlberg, Völser Str. 55, Tel. 58 14 51, Mo. bis Fr. 15 - 18 Uhr. Nur in Notfällen Tel. 0663-9159489.

Patienten-Anwaltschaft. Beratung und Rechtsinformation für Psychiatriebetroffene. Mo. bis Fr. 10 -12 Uhr und nach Vereinbarung. Psychiatrisches Krankenhaus Hall, Thurnfeldg. 14, Tel. (0 52 23) 53 4 18.

Tierschutz aktiv Tirol. Jahnstraße 8 (Cafe Rapunzel), Tel. 56 06 06/19, jeden Mo. 17 - 20 Uhr, Informationsmaterial, Videos, Beratung. e-mail-Adresse: gabriela.kompatscheKo)uibk.ac.at. Homepage: http://homepage.uibk.ac.at/homepage/c 108/c 10851 /. Postzuschriften nur an PF 137, 6010 Innsbruck.

Mieterschutzverband. Salurner Straße l8/lll;Tel. u. Fax: 57 40 35, Rat und Hilfe in Miet-, Pacht- und Wohnrechtsfragen. Mo., Di. und Do. 8 - 1 1 und 14 - 16 Uhr. Tiroler Verein der Mieter und Wohnungseigentümer. Adam(jasse 7, Tel. !// 77 !//, Rechtsberatung im Miet- und Wohnungseigentiimsier.ht; Mo. bis Fr. 9.30 - 12.30 Uhr und nach tel. Vereinbarung. Mietervereinigung Österreichs. Landesoicjanisation Tirol, Adamgasse 9, Tel. 58 24 31 oder

Fördermittel Beforderungsverein. Der Verein zur I ich it den mg gemeinnütziger Tätigkeiten until-.tützt und fördert gemeinnützige Tätigkeiten und Aktivitäten durch volle oder teilweise; Übernahme der anfallenden Kosten. Für 1999 sind noch Geldmittel verfügbar. Auf Anfrage wird das Formular für Förderungsansuchen zugesandt. Beförderungsverein: Postfach 50, 6010 Innsbruck.

INNSBRUCK INFORMIERT- SERVICEBEII ,AC.E - SEPTEMBER 1999


Wer hat Dienst?

Ärztlicher Funkbereitschaftsdienst In Notfällen am Wochenende - auch für Kinder: Sa. 7.00 Uhr bis Mo. 7.00 Uhr; an Feiertagen: vom Vortag 19.00 Uhr bis zum Tag nach dem Feiertag 7.00 Uhr. Telefon 36 00 06.

Apotheken Sa. 4. September Apotheke „Zum Andreas Hofer", Andreas-Hofer-Straße 30, Tel. 58 48 61 Dreifaltigkeits-Apotheke, Prad lei S t r a ß e 5 ) , T e l . 3 4 15 0 2

Lohbach-Apotheke, Techniker Straße 44, Tel. 29 13 60

iApotheken Boroitschuflsdicnstej \ a n Wochenenden, heiertagenj und in der Nacht abrufbar über Tonbandservice der

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So. 5. September Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, I d . 58 93 88 Saggen-Apotheke, Claudiastraße 4, Tel. 58 80 92 Apotheke am Mitterweg, Mitterweg 58a, Tel. 29 22 99

Apotheke Mühlau, Hauptplatz 4, Tel. 26 77 15 Rumer-Spitz-Apotheke, Seriesstraße 1 1, 6063 Neu-Rum, Telefon 26 03 10

Nova-Park-Apotheke, Arzler Straße 43b, Tel. 26 70 58 Stamser Apotheke, Höttmger Gasse 45, lel. 28 35 21

Sa. 11. September Apotheke „Zur Universität", Innrain 47, Tel. 57 35 85

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Spiel-Raum - Raum für Mutter-Vater-Kind: 4 Okto ber bis 6. Dezember, 14 bis 15.30 Uhr (6 bis 12 Monate), 15.30 bis 17 Uhr (3 bis 6 Monate), 12 Einheiten, 750 S. Mutter-Kind-Gruppe (6 bis 12 Monate), Feldenkraisfür Kleinkinder: 30 September bis 21. Oktober, 15.30 bis 16.30 Uhr, 4 Einheiten, 200 S. Mutter-Kind-Gruppe: 20. September bis 29. November, 9.15 bis 10.15 Uhr (9 bis 12 Monate), 10.15 bis 11.15 Uhr (6 bis 9 Monate), 10 Einheiten, 500 S. Spielgruppe für Kleinkinder (12 bis 18 Monate): 22. September bis 24. November, 14.45 bis 15.45 Uhr, 10 Einheiten, 500 S. Eltern-Kind-Turnen: ab 20. September jeden Mo., 14 bis 15 Uhr (3 bis 5 Jahre), 15 bis 16 Uhr (TA bis 2 Jahre), 16 bis17 Uhr (2 bis 3 Jahre), VS Dreiheiligen, Jahnstr. 5, 50 S. Eltern-Kind-Turnen (2 bis 4

Jahre): 1. Oktober bis 6. Dezember, 15 bis 16 Uhr, 10 Einheiten, 500 S. Eltern-Kind-Turnen: 1. Ok tober bis 6. Dezember, 14 bis 15 Uhr (27 2 bis 3'/ 2 Jahre), 15 bis 16 Uhr (17* bis 272 Jahre), Volksschule Angergasse (Turnsaal), Angergasse 18, 10 Einheiten, 500 S. Eltern-Kind-Turnen (2 bis 3 7 2 Jahre): 20. September bis 29. November, 14.30 bis 15.30 Uhr, Volksschule Neu-Arzl II./Turnsaal, Rotadlerstr. 10 (Eingang Walderkammweg), 10 Einheiten, 500 S. Freispielgruppe für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren:

Impulstag „Unsere Angst - Anstoß zu Wagnis und Wandel" - Sa. 25. September, 9 bis 12 Uhr, RaiffeisenSaal am Marktplatz, Innrain 7. Info: JUFF-Frauenreferat, MichaelGaismair-Str. 1, Tel. 508-3581.

Ausstellung „Häusliche Lebensbäume" - Eine Ausstellung gegen Gewalt an Frauen. - 1. bis 15. September, Hauptpost, Maximilianstraße. Montessori-Seminar „Gemeinsam wachsen", Tel. 28 37 24.

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So. 26. September Apotheke „Zum Tiroler Adler", Museumstraße 18, Tel. 72 27 Löwen-Apotheke, Innrain 103, Tel. 58 90 74 Amraser-Apotheke-DEZ, Amraserseestr. 56a, Tel. 325-302

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Sa. 11./So. 12. September Dr. Alexander Bergsleitner, Km nebittei AI!«M: 144, T e l . 2 8 6 0 8 1

Dr. Bernhard Klima, Arzler Str. 43b, Tel. 26 55 50 Sa. 18./So. 19. September Dr. Werner Netzberger, An dechsstr. 46/I., Tel. 34 52 60

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INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - SEPTEMBER 1999


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Leitlinien für eine moderne, bürgernahe Verwaltung Seit 21. Juli gibt es neue Leitlinien der Stadtverwaltung als Maßstab und Grundlage für die Arbeit der Mitarbeiter/innen im Stadtmagistrat. Qualität, Transparenz, Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Rechtssicherheit, Bürger- und Mitarbeiterorientierung sind die sieben Hauptpunkte und Zielvorgaben der Leitlinien. Vor fünf Jahren wurde mit der Verwaltungsreform begonnen. Nun setzen die Mitarbeitergespräche ein: Die Basis dafür sind die Leitlinien, wobei Ideen und Zielsetzungen von der Verwaltung selbst erarbeitet wurden. In mehreren Workshops (zwischen Dezember '98 und März '99) entwickelten die Abteilungsleiter das Leitbild, das anschließend der politischen Diskussion zugeführt wurde. In Kraft gesetzt wurden die Leitlinien über Weisung von Bürgermeister Dr. Herwig van Staa, nach dem Stadtrecht auch Vorstand des Stadtmagistrats. „Ein Zeichen, daß die Verwaltungsreform in Richtung Qualität und Effizienz Früchte getragen hat." Stark in den Vordergrund rückt der selbst erarbeitete „Leistungskodex" die Partnerschaft zwischen Bürger/innen und Verwaltung: Als Partner und Kunden sind die Innsbrucker/innen der Mittelpunkt der Leistungserbringung. Dazu wurden und werden Rahmenbedingungen geschaffen, die sich an den Bedürfnissen der Bürger/innen orientieren (u.a. rasche Erreichbarkeit, verbesserte technische Ausstattung - etwa mit Computervernetzungen - oder Beschwerdemanagement). Auch die Wirtschaftlichkeit ist in den Leitlinien verankert, mit dorn Bekenntnis zu einem kostenbewußten Umgang anvertrauter Ressourcen und zur Sparsamkeit.

Effizienzsteigerung Maßstäbe in eigener Sache setzen die Leitlinien mit der „Mitarbeiterorientierung", ausgehend von der Überzeugung, daß nur zufriedene Mitarbeiter/innen die Basis für ein optimales Arbeitsklima sind und nur über Motivation eine Unternehmenskultur zu erreichen ist, die letztlich eine bürger-

nahe und effiziente Verwaltung garantiert. Vorgesehen ist eine ausgewogene Verteilung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung. Die Verbesserung der Verwaltung wird ein permanenter Prozeß bleiben: In einer weiteren Koordinierung und Vernetzung der Verwaltungsabläufe liegt die Chance für eine Steigerung der Effizienz. Ziel sind leistungsstarke und motivierte Mitarbeiter/innen mit besonderer Sach- und Führungskompetenz und Eigenverantwortung (dafür wird ein entsprechendes Fortbildungsprogramm geboten, eine leistungsgerechte Entlohnung wird angestrebt). Gefordert ist auch die Politik: Sie hat klare Ziele vorzugeben, die dann die Verwaltung umsetzen wird den Leitlinien entsprechend.

Motivierte und engagierte Mitarbeiter/innen Die „Leitlinien" sind die Ausgangsbasis für die bereits begonnenen Mitarbeitergespräche. Dieser nächste Schritt der Verwaltungsreform (von der Personalvertretung begrüßt) wird auf allen Ebenen geführt (vom Magistratsdirektor über die Abteilungsleiter, die Amtsvorstände, Referenten und alle Mitarbeiter). Pro Jahr ist mindestens eine Gesprächsrunde geplant - die erste „Runde" soll Ende 1999 abgeschlossen sein. Magistratsdirektor Dr. Gerhard Loinger, Chef der inneren Verwaltung: „Ziele sind Leistungssteigerung, Qualitätsverbesserung und eine stärkere Motivation und Einbindung der Mitarbeiter/innen." In den Gesprächen werden konkrete Ziele vereinbart, deren Erreichung nach bestimmten Kriterien gemessen wird, etwa nach Erledigungszeit eines Verfahrens, Rückmeldungen aus der

INNSBRUCK INIORMIIiRT-SEPTHMBLR

Bevölkerung, Erfüllung des Plansolls. Um eine Standortbestimmung ihrer Verwaltungstätigkeit zu bekommen, hat die Stadt eine Bürgerbefragung geplant (u.a. hinsichtlich der Akzeptanz, der Qualität, der Kosten der Mitarbeiterkompetenz). Anregungen und Ideen können jederzeit im Bürgerservice im Rathaushof eingebracht werden. (A.G.)

Die Stadt mit den schnellsten Verfahren Zuerst Verwaltungsreform, dann Leitbild - bewußt entschied man sich in Innsbruck für diese Reihenfolge zu Recht, wie die Erfahrung zeigt. In anderen österreichischen und deutschen Städten wurde das Leitbild zuerst erstellt - die eigentliche Reformarbeit blieb aber auf der Strecke. Seit den Gemeinderatswahlen 1994 wird intensiv an der Verwaltungsreform gearbeitet. Die (Erfolgs-) Bilanz: Die Führungspositionen wurden von 90 auf 43 reduziert, die Zahl der Abteilungen von 12 auf 7, die Zahl der Ämter von 70 auf 33 herabgesetzt. Die über 12.000 Leistungen der Stadtverwaltung wurden in 200 Kernprodukten zusammengefaßt (sie werden von Produktverantwortlichen betreut, die für die Bürger die direkten Ansprechpartner sind). Für die erfolgreiche Reformarbeit gibt es auch universitäre Anerkennung: Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien attestiert, daß die Verfahren für Betriobsanlagengenehmigungen in Innsbruck wesentlich rascher abgewickelt werden als in anderen Landeshauptstädten. Und auch die Statistik spricht für die strukturellen Maßnahmen. Nach der beachtlichen 12,75-Prozent-Einsparung an Personal seit Reformbeginn hat Innsbruck den geringsten Personalstand unter den Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern.

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Die Fraktionen im Gemeinderat zum Im Juli wurden die Leitlinien der Innsbrucker Stadtverwaltung, die auch Basis für die beginnenden Mitarbeitergespräche sind, von Bürgermeister Dr. Herwig van Staa durch Verfügung in Kraft gesetzt. Aktueller Anlaß, die Erfolge der Verwaltungsreform in Richtung Qualität, Effizienz und Bürgernähe zu „durchleuchten". Lesen Sie bitte hier die Stellungnahmen der Gemeinderatsfraktionen zum Thema „Leitlinien der Stadtverwaltung".

Das Alte Hathaus in der Mana-Theresien-Straße: Zentrum der Stadtverwaltung.

Politik/Verwaltung: Noch immer ein schlampiges Verhältnis! Wir haben in den letzten Jahren immer wieder über „die Verwaltungsreform" diskutiert. Aber Hand aufs Herz: Welchen Gehalt, welches Ziel hatten diese Diskussionen? Ging es dabei um mehr, als um herzeigbare Personalreduktion, um - begrüßenswerte - Beschleunigung der Aktenläufe, um Optimierung des EDV-Einsatzes? Ich glaube, daß sich die Mitarbeiterinnen in diversen Arbeitskreisen sehr viel angetan haben. Was aber noch keineswegs an- und ausdiskutiert ist, ist das Verhältnis „zwischen Politik und Verwaltung". Eines ist klar, die Politik kann nicht die Kundschaft der Verwaltung sein. Sie kann sich aber auch nicht auf das bloße Kontrollieren der Durchführung politischer Entscheidungen beschränken. Denn deren Rechtfertigung und Le-

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gitimation folgt ganz anderen Kriterien als denen der Verwaltung. Aus Erfahrung mit großen Projekten und ebenso aus Überzeugung plädiere ich für die vielzitierte Teamarbeit. Voraussetzung dafür sind eine strukturierte und andauernde Kooperation und Kommunikation und dabei das Ermöglichen der „Politikkritik", analog zur „Verwaltungskritik". Und daß das Ganze stets unseren Bürgerinnen zu dienen hat, ist doch wohl selbstverständlich. StR Dr. Lothar Müller

SPO Innsbruck

Reform bedeutet: Verwaltung den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft anzupassen Bei voller Aufrechterhaltung der Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger ist es bisher gelungen: die Führungspositionen zu halbieren - schnellere Genehmigungsverfahren; die Zahl der Dienstposten um 20 % zu verringern - ausgabenseitige Sanierung der Stadtfinanzen; Erhöhung des Investitionshaushaltes um jährlich 100 Millionen - Sicherung und Schaffung neuer Arbeitsplätze. Durch die Fortführung dieser tiefgreifenden Reform der gesamten Dienstleistungs- und Unternehmensgruppe Stadt Innsbruck wird die Eigenwirtschaftlichkeit der einzelnen Sparten erhöht. So können die vorhandenen Arbeitsplätze auch in Zukunft auf Dauer abgesichert werden. Nur

auf diese Weise kann das vorhandene Angebot der städtischen Daseinsvorsorge erhalten und qualitativ verbessert werden. Die Reform verlangt von den Mitarbeitern mehr Arbeit, persönlichen Einsatz und wenn notwendig auch Verzicht. Allerdings werden ä la longue die Bürgerinnen und Bürger die Gewinner sein und damit auch die städtischen Mitarbeiter. GR Wolfgang Steinbauer

Verwaltungsstrukturen unbefriedigend Eine Verwaltungsreform sollte zwei Ziele verfolgen: Schaffung klarer Zuständigkeiten und Motivation der Mitarbeiter. Die Zusammenlegung verschiedener Ämter mit unterschiedlichsten Aufgabenbereichen wie Kultur, Gesundheit, Marktwesen, Jugendfürsorge, Soziales, Sport, Frauen- und Jugendangclogenhoiten hat jedoch eine Monsterabteilung geschaffen ohne innere Beziehung. Auch die Verwaltungseinheiten Gartenamt, Land- und Forstwirtschaft sowie Umwelt haben zur Bauabtniluru) keinerlei Bezug. Die Effizienz ist auch durch die Auflassung von Ämtern zum Teil nicht bes-

ser geworden, weil durch die Einführung der Entscheidungsebene „Referenten" die Hierarchie erweitert wurde. Positiv ist zu sehen, daß die Mitarbeiterschaft sich auch mit den Kosten ihrer „Produkte" auseinandergesetzt hat und damit ein entsprechendes Leistungsund Kostenbewußtsein geschaffon wurdn. Vize-Bgm. DI Eugen Sprenger Innsbrucker Volkspartei

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INNSBR1LC

Thema Leitlinien der Stadtverwaltung Ich weiß nicht, wo ich hin will ... aber dafür, ich bin schneller dort. Das heißt „Effizienz" - ein Schworpunkt im neuen, vom Bürgermeister verordneten „Leitbild" der Stadtverwaltung. Die ganze schöne „Effizienz" ist für die Katz, wenn die „Effektivität" fehlt: das klare Ziel, das schnell und kostengünstig erreicht werden soll. Lehrbuch der Betriebswirtschaft, erstes Kapitel. Unsere fleißigen Mitarbeiterinnen „streben nach klaren Zielvorgaben" und kriegen sie nicht. Zuständig für Zielvorgaben sind die Chefs. Und die haben in den letzten zwei Jahren ganz effizient das meiste ignoriert, was die Mitarbeiterinnen in ihren Qua-

Stadtverwaltung für Bürgerorientierung

litntszirkeln an Verbesserungsvorschlägen erarbeitet haben. Klar zu sagen, welches Ziel mit welchem Aufwand erreicht werden soll, davor scheut sich die großkoalitionäre Politik. Das wäre ja hinterher überprüfbar. Lieber wolkig alles versprechen, was gut, schön und teuer ist. StR Mag. Gerhard Fritz

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Warum Selbstverständlichkeiten hinterfragen! SELBSTVERSTÄNDLICH sind - wie in jedem Dienstleistungsbetrieb QUALITÄT TRANSPARENZ WIRTSCHAFTLICHKEIT EFFIZIENZ RECHTSSICHERHEIT BÜRGERORIENTIERUNG MITARBEITERORIENIIE RUNG. NICin VERSTÄNDLICH ist, daß für die Erarbeitung der „Leitlinien der Innsbrucker Stadtverwaltung" monatelange Diskussionen geführt wurden! Eine gute und zukunftsweisende Kommunalpolitik im

Interesse der Bürger wird es nur in einer Symbiose zwischen engagierter Politik und einer motivierten Verwaltung geben! Diese Selbstverständlichkeiten werden in meinen Ämtern schon lange erfolgreich praktiziert. StR Rudi Federspiel

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INNSBRUCK INFORMIERT-SEPTEMBER 1999

Mit Verfügung dos Bürgermeisters wurden als weiterer Reformschritt in der Stadtverwaltung die „Leitlinien der Innsbrucker Stadtverwaltung" erlassen. Als einer der wesentlichen Eckpfeiler wurde dabei die „BÜRGERORIENTIERUNG" festgeschrieben. Im einzelnen sollen die Bürger und Bürgerinnen im Rahmen der städtischen Zuständigkeit in ihrer Gestaltung der Lebensumstände unterstützt werden. Auch in der Begegnung mit den Bürgern wird auf Freundlichkeit und Entgegenkommen gesetzt. Der Tiroler Seniorenbund begrüßt grundsätzlich das Festschreiben von Leitlinien, wobei die Interessen der Bürger noch verstärkt wahrgenommen werden sollen. Es ist jedoch sicherzustellen, daß die guten Ansätze auch wirk-

lich gelebt werden und im Rahmen der Mitarbeitergespräche noch zu verfestigen sind. An dieser Stelle sei noch erwähnt, daß die Neugründung des Seniorenbüros im Rathaus durch GR Helmut Kritzinger maßgeblich unterstützt wurde. Der Tiroler Seniorenbund hat somit durchgesetzt, daß die Interessen der Senioren und Seniorinnen in der Landeshauptstadt verstärkt wahrgenommen werden. GR Mag. Hannes Verdross

Tiroler Seniorenbund

Verwaltungsreform eine Totgeburt Die Innsbrucker Verwaltungsreform ist ein typisches Van-Staa-Projekt. Laut angekündigt, langsam angegangen und zum Schluß nicht viel übrig geblieben. Bürgerfreundlich, kostengünstig, effizient und transparent hätte sie werden sollen, das genaue Gegenteil ist eingetreten. Nicht nur, daß der Rechnungshof das Reförmchen in seinem letzten Bericht als ineffizient und keinesfalls bürokratieabbauend beurteilt, steigen seit heuer die Personalkosten der Stadt schon wieder! Auch kam es in der Ära van Staa zu keiner Entpolitisierung der Verwaltung. Lediglich die Niescher-

Günstlinge wurden durch Van-Staa-Günstlinge ersetzt, und jetzt wird uns das auch noch als Verwaltungsreform verkauft! Hätte man es ernstgenommen mit der Bürgernähe, gäbe es längst die Möglichkeit, über das Internet Amtsgeschäfte zu erledigen, sowie „multifunktionale Beamte" in den Stadtteilen, anstatt der alten versteinerten Strukturen! GR Günter Hämmerle

Liberales Forum

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Innsbruck - Internationalität, Gäste, aktive Partnerschaften Zahlreiche prominente Gäste weilten aus Anlaß der Eröffnung der Festwochen dor Alten Musik zum Teil auch auf Einladung von Bürgermeister Dr. Herwig van Staa in Innsbruck. Zu den treuesten Innsbruck-Besuchern zählt der Oberbürgermeister von Freiburg, Dr. Rolf Böhme, der sich auch heuer mit seiner Gattin die Festwocheneröffnung im Spanischen Saal und die Vernissage zur Ausstellung von Gilda Aita

Innsbruck im Sommer, das ist Kultur- und Stadterlebnis inmitten einer herrlichen Naturlandschaft. Kein Wunder, daß Innsbruck in diesen Monaten zu den begehrtesten Reisezielen zählt. „Vom Tanzsommer über die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik bis zum New-Orleans-Jazzfestival - der „Innsbrucker Sommer" erfreut Einheimische und Gäste und findet international Beachtung", freut sich Kulturstadträtin Hilde Zach über diesen Erfolg. in der Bauernrüstkammer von Schloß Ambras sowie am 14. August die erste Opernpremiere der Mazzocci-Oper „La catena d'Adone" im Tiroler Landestheater nicht entgehen

ler Landestheater bei der Opernpremiere teilte. Der Empfang im Gotischen Keller der Hofburg im Anschluß an die Opernpremiere wurde von der Kulturstiftung der Deutschen Bank, die auch

cherte, daß Innsbruck sowohl in der Vorbereitungsphase wie später beim Betrieb mit der tatkräftigen Unterstützung Freiburgs rechnen könne. Oberbürgermeister Dr. Rolf Böhme hatte bereits anläßlich eines Innsbruck-Aufenthaltes vor vielen Jahren eine Almwanderung auf der Nordkette unternommen. Von diesem Ausflug war Dr. Böhme derart begeistert, daß er während seines jetzigen Aufenthaltes in Innsbruck den Wunsch äußerte, diese Tour nochmals zu unternehmen.

Aktive Städtepartnerschaften In Begleitung von Tourismusstadtrat Rudi Federspiel wurde die Bergwanderung am 15. August für die Gäste aus Freiburg zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis. Die Beziehungen zu InnsBürgermeister Dr. Herwig van Staa im GeEmpfang im Barockkeller: v. I. Festwochenpräsiden-brucks Partnerstädten sind spräch mit dem Oberbürgermeister der Part- tin Hilde Schwarzkopf, Dir. Gerold Frischmann von intakt. Dahinter steht ein klanerstadt Freiburg, Dr. Rolf Böhme. der Deutschen Bank, Stadträtin Hilde Zach. res Konzept, das besonders im Bereich der Kultur immer ließ. Neben den höchsten zu den Hauptsponsoren der wieder zu gegenseitigen AkRepräsentanten von Stadt Innsbrucker Festwochen der tivitäten führt. Die Partnerund Land wohnten u. a. Alten Musik zählt, gestiftet. auch EU-Kommissär Dr. Bei seiner Ansprache bei städte sind somit immer wieder Anlaß für Kontakte, VerFranz Fischler, der Vizepräder Eröffnungsfeier der anstaltungen und Projekte, sident der Bregenzer FestFestwochen der Alten Musik spiele, Prof. Dr. Egon Humwies das Innsbrucker Stadt- vor allem im Bereich der Mupeler, und der Bürgermeioberhaupt erneut auf die Be- sik, aber auch der bildenden Kunst und im Bildungs- und ster von Vietri Sul Mare, deutung einer Universität Wissenschaftsbereich. So Cesare Marciano, der einder Künste für die Tiroler z. B. die gegenseitigen Aufstigen Wirkungsstätte des Landeshauptstadt hin. Die Tiroler Künstlers Peter Willgeplante Kunstuniversität in tritte der Symphonieorchester der Städte Innsbruck burger, der Eröffnungsfeier Innsbruck war auch Gebei. Helmut Lohner war es u. sprächsthema zwischen den und Freiburg, die Verpflicha., der am 14. August mit beiden Stadtchefs, weil Frei- tung des Freiburger Barockorchesters bei den Bgm. van Staa bei der Festburg bekanntlich eine beInnsbrucker Festwochen wochenoper „La Catena deutende Musikuniversität Bürgermeister Lesare Marciader Alten Musik (im Jahr d'Adone" die Loge im Tirobesitzt. Dr. Böhme versino aus Vietri Sul Mare.

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INNSBRUCK INFORMIERT-SEPTEMBER


BINNSBR 2000 winder mit Vivaldi:; „Vier Jahreszeiten" in Ambras mit dabei) oder der Sarajevo-Schwerpunkt im Bierstindl, um nur einige Beispiele zu nennen. Umfangreich sind aber auch die Kontakte und Austauschveranstaltungen von Vereinen und anderen privaten Organisationen vor allem mit Freiburg. Von Mai bis Mitte August hat es elf derartige Veranstaltungen gegeben, bei denen das Partnerschaftsreferat mitgewirkt hat. In den letzten Jahren stand vor allem auch die partnerschaftliche Hilfe für die in großer Not befindlichen Städte Sarajevo und Tbilissi/Georgien im Vordergrund. Die Hilfe Innsbrucks bestand dabei immer aus Sachleistungen, wodurch verhindert wurde, daß Spendengelder in anderweitige Kanäle fließen konnten. Eine Ausnahme hat die Stadt Innsbruck nur bei SOS-Kinderdorf International gemacht, indem die Wiedererrichtung des SOS-Kinderdorfes in Sarajevo und nun auch des Kinderdorfes im Kosovo mit einer Geldzuwendung unterstützt wird. Auch die Kontakte mit Innsbrucks jüngsten Partnerstädten New Orleans und Krakau sind rege. So ist es neben der universitären Zusammenarbeit zwischen Innsbruck und New Orleans gelungen, mit dem Jazzfestival eine beliebte Veranstaltung aus New Orleans in Innsbruck zu etablieren.

Innsbruck zu Gast. 50 Jugendliche aus Innsbruck beteiligten sich heuer an den Jugendspielen in Aalborg und konnten dort schöne Erfolge erzielen. Vom 11. bis 26. Juli waren auf Einladung der Stadt Innsbruck zehn Kinder aus der polnischen Partnerstadt Krakau in Wildmoos zu Gast. Am 22. Juli stand ein Besuch der Landeshauptstadt am Programm, und Bgm. Dr. Herwig van Staa ließ es sich nicht nehmen, die Kinder persönlich bei einer Stadtführung zu begleiten. Das Innsbrucker Stadtoberhaupt betonte, daß es schön sei, daß es Kinder sind, die sozusagen als erste offizielle Gäste aus Krakau ihrer Partnerstadt Innsbruck einen Besuch abstatten.

Der „Wundersee" in Wildmous ist heuei wieder „erschienen" und so groß und schön wie selten zuvor. Rund 15.000 Kinder haben seit 1922 in dem ursprünglich für die Ferienkolonie Hötting errichteten Heim abwechslungsreiche Ferientage verbracht. Auch heuer waren wieder drei Gruppen mit je 77 Kindern in Wildmoos zu Gast. Das Ferienheim Wildmoos wird seit vielen Jahren von Regierungsrat Erwin Steinlechner fürsorglich betreut.

Karlinger-Schützlinge in Innsbruck

Seit zehn Jahren lädt Msgr. Dr. Adolf Karlinger, derzeit Pfarrer im Innsbrucker Stadtteil Saggen, u. a. auch Kinder von bedürftigen Familien aus der Gegend um Tschernobyl in sein „Haus der Jugend" nach Königswiesen/Oberösterreich auf einen dreiwöchigen Erholungsurlaub ein. Traditionell ist dabei auch ein Aufenthalt in Tirol, bei dem die Kinder bei Gastfamilien untergebracht sind. Am 20. Juli stand ein Besuch in Innsbruck auf dem Programm, der von Stadtrat Dr. Lothar Müller organisiert wurde. Zum Abschluß waren die Kinder vom Restaurant Stiftskeller eingeladen, Kinder aus Krakau wo sie von Caritas-Bischof am Wildmoos-See Dr. Alois Kothgasser herzlich begrüßt wurden. DaIn der Adventzeit war Innsbruck mit einem Stand am nach ging es mit Kutschen Krakauer Weihnachtsmarkt zur Pfarrkirche Saggen, wo vertreten, und erst kürzlich wa- die Gasteltern die Kinder in ren zehn Kinder aus Krakau in Empfang nahmen. (WW)

INNSBRUCK INFORMIERT- SEPTEMBER

Bgm. van Staa mit den Kindern aus Krakau im Volkskunstmuseum. Rechts im Bild Günther Steixner vom Partnerschaftsreferat der Stadt Innsbruck. Mit dabei war auch die zehnjährige Maria (nun Marici) Lami aus Zams (links im Bild), die mit ihrer Mutter vor sechs Jahren nach Krakau übersiedelte. Marici besucht dort eine polnische Schule; ihre Mutter, Marlies Lami, leitet das Österreich-Institut in Krakau.

Die Kinder aus Tschernobyl waren bei ihrem Innsbruck-Aufenthalt auch vom Restaurant Stiftskeller eingeladen. Rechts Bischof Dr. Alois Kothgasser, links Dr. L othar Müller. (Fotos: W. Weger)

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Sarajevo weiß Hilfe aus Innsbruck zu schätzen

SFOR-Soldaten beim Verladen der Hilfsgüter. Die Aktion wurde durch Unterstützung der Regionalleitung der Telecom Austria AG, DI Herbert Frech, ermöglicht. GR Egon Saurer und die Leiterin der Telecom-Rechnungsstelle, Maria Ringer (beide Bildmitte), zeichneten für die Organisation verantwortlich. (Foto: l/V. Weger)

13 Militär-LKW stark war das SFOR-Kontingent, das sich, voll beladen mit Hilfsgütern für Kosovo-Flüchtlinge, am 28. Juli von Innsbruck über Graz nach Bosnien auf den Weg machte. „Es ist der letzte Hilfstransport", bedauert Eleonora Moser, Flüchtlingsbeauftragte der Volkshilfe und Initiatorin der BosnienHilfe: „Mit der Auflösung dieser SFOR-Einheit im Februar 2000 verfügen wir über

keine Transportkapazitäten mehr." Die humanitäre Leistungsbilanz nach vier Jahren: Insgesamt 165 LKWs brachten Hilfsgüter nach Bosnien (allein in den letzten drei Monaten waren es 68 LKWs). Für die SFOR-Fahrer bedeutet der humanitäre Einsatz Visoko (dem Stützpunkt in der Nähe von Sarajevo) - Innsbruck und retour insgesamt über 1800 Kilometer Fahrt.

Telecom Austria unterstützte Sarajevo-Aktion Auf Initiative des Innsbrucker Telecom-Mitarbeiters GR Egon Saurer kam im Juli eine großzügige Spendenaktion der Telecom Austria für Innsbrucks Partnerstadt Sarajevo zustande. Daß der Transport sicher und unbehelligt in Sarajevo ankam, dafür stand in bewahrter Weise die SFOR in Zusammenarbeit mit Msp2 gerade. Insgesamt wurden

22 SFOR-LKW mit Büromöbeln sowie 3500 funktionstüchigen Telefonapparaten von Innsbruck nach Sarajevo geschickt. Vor Ort kümmerte sich Obstlt. Friedrich Scheibler, der schon persönlich Hilfsladungen nach Sarajevo begleitet hatte, um einen perfekten Ablauf. Die Hilfsgüter kommen dem Roten Kreuz und der Erzdiözese Sarajevo zugute.

Mitglieder der SFOR-Einheit (griechische und österreichische Soldaten unter dem Kommando von Oberleutnant Thomas Knofler) beluden selbst die LKWs mit den Hilfsgütern. Bildmitte, Eleonore Moser, die seit Jahren mit Engagement die Hilfsaktionen für Sarajevo organisiert. (Foto: G. Andreaus)

Firma Dachser sponsert Dachs-Forschungsprojekt Im Rahmen eines Wildforschungsprojektes des Alpenzoos Innsbruck werden

seit drei Jahren freilebende Dachse im Bereich des Gschnitztales wissenschaftlich erforscht. Sieben Dach-

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se wurden mit einem Sender ausgestattet und können so praktisch Tag und Nacht in entsprechendem Abstand „verfolgt" werden. Lebens- und Essensgewohnheiten, Schlafdauer, Temperament, Liebesleben - nichts bleibt dabei geheim. „Nomen est Omen" dachte sich Dr. Gerd Wecker vom Logistik-

IGSBS

Unternehmen „Dachser" in München bei einem Besuch im Innsbrucker Alpenzoo und beschloß spontan ein Öko-Sponsoring für dieses Projekt zu übernehmen. Bei einem Pressegespräch im Trinser Hof überreichte Dr. Wecker (im Bild zweiter von links) Alpenzoo-Direktor Dr. Michael Martys einen Scheck in der Höht.1 von 500.000 S. Rechts Mag. Christian Kollinsky (leitet das Forschungsprojekt) mit dem zahmen Dachs „Zockl". (Foto: W. Woc-jer)

Förderpreise Ab dem Jahr 2000 will die Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV) der Universität Innsbruck jährlich 100.000 Schilling zur Förderung von Forschung und Lehre an der Juristischen bzw. der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zur Verfügung stellen. Die Tiroler Sparkasse würdigt die Zusammenarbeit mit der Universität mit Innovationspreisen in Form von finanziellen Zuschüssen. Seit 1995 wurden Fördermittel in der Gesamthöhe von 2,5 Mio. S vergeben.

INNSBRUCK INFORMIERT-SEPTEMBER 1999


iINNSBR T T P

Die „Gesunde Stadt" zieht Bilanz Im Rahmen des Projektes „Gesunde Stadt" leistet die Stadt Innsbruck eine Vielfalt an Aktivitäten im Gesundheitsbereich. Die umfangreiche Bilanz wird im Jahresbericht 1998 präsentiert. „Der Gesundheitsprävention und -förderung kommen als Säulen gesundheitlicher Versorgung eine zentrale kommunalpolitische Bedeutung zu", so Innsbrucks Gesundheitsstadtrat und Österreich-Vorsitzender des Städtenetzwerkes, Peter Moser. „Gesundheit für alle" war das Bekenntnis und die Forderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als 1986 die „Ottawa Charta", die erste internationale Konferenz zur Gesundheitsförderung,

einberufen wurde. September 1992 wurde das Gesunde Städte Netzwerk Österreich gegründet und aufgebaut Innsbruck war als Gründungsmitglied von der Stunde Null an dabei. Die „Umfassende Gesundheitsförderung" wird im Jahresbericht '98 dokumentiert (erarbeitet von der Abteilungsleitung Soziales, Kultur, Gesundheit und Sport). Die Arbeit für eine Verbesserung der Lebensqualität der Bürger/innen ist ressortübergreifend: Der

Mit einem Musical gegen Suchtgefahren Drogen- über die Eß-/Naschsucht bis zur Fernseh-/Spielsucht. Auf den störenden pädagogischen Zeigefinger verzichtet das Tanzpädagogenpaar und Inhaber des Bewegungszentrums Innsbruck (BZl): Statt dessen gibt es eine „coole Story" und heiße Rhythmen (u.a. Bill Haley), zu denen 30 Mädchen und Buben des Team-Ensembles des BZl tanzen. Beim jugendlichen Publikum ist der „Klassenzimmerzauber" ein Hit. Die drei Aufführungen Anfang Juli im Theater an der Sill waren ausgebucht. Die nächsten Termine, ebenfalls im „Sill-Theater" in der Kravoglstraße 19: 30. September und 2. Oktober, jeweils um 15 Uhr. Die Aufführungen sind Mir Kinder ab 8 Jahren sehenswert und für Lehrer/innen als Fortbildung empfehJugend tanzt für Jugend: das Team-Ensemble da BZl lenswert: Den Pädagogen wird zudem eine Hör-CD(Foto und ein Lehrerhandbuch für einen Einsatz im Unterricht angeboten. Geschrieben wurde das KindermuKontaktadresse: BZl, Langer Weg 28, sical im Auftrag von kontakt&co, der Innsbruck, Tel.: 39 36 24. kontakt&co, Suchtpräventionsstelle des Landes, Suchtprävention des Landes Tirol, Bür„als ein suchtpräventives Angebot für gerstraße 18, Innsbruck, Telefon die Volksschulen". Der Begriff Sucht ist 68 57 30. (A. G.) dabei weitgesteckt und reicht von der Schwungvoll und einprägsam ist der „Klassenzimmerzauber", ein Tanztheater, in dem die Kinder mit den Problemen und der Vielfalt der Sucht konfrontiert werden. „Wir wollen über das Spiel auf der Bühne unverkrampft, spielerisch und vor allem lustvoll Inhalte vermitteln", bringt das Autoren- und Tanzpädagogenehepaar Mag. Gerhard und Brigitte Albertini die Zielrichtung auf den Punkt.

INNSBRUCK INI ÜRMIliR'I - SEPTEMBER 1999

Sozial- und Gosundheitssprengel, das Referat Jugond, Frau und Familie oder das Amt für Verkehrsangelegenheiten sind ebenso miteingebunden wie die Abteilung Erziehung, Bildung und Gesellschaft oder die Kommunalbetriebe und das städtische Medienservice. Auf 39 Seiten wird Bilanz gezogen, vom sauberen Wasser über die Aktionen für Gesundheitsprophylaxe, Umweltmaßnahmen bis zu den Schulaktionen für eine gesunde Haltung, Seniorenangeboten und der Melanomvorsorge, dem Gratis-Hautcheck am Tivoli und Baggersee. (A. G.)

Einheitliche Drogenpolitik Eine humane Drogenpolitik in Europa und stärkere Prävention forderten die Drogenexperten aus 23 Städten in Halle an der Saale auf der internationalen Konferenz der „European Cities on Drug Policy". Die Vertreter dieses Städtebündnisses (auch Innsbruck ist integriert) betonten, daß letztlich vor allem die Kommunen mit den Problemen der Drogensucht konfrontiert sind. Es müßten realistische Konzepte in Zusammenarbeit mit kommunalen Institutionen, der Polizei und der Justiz erarbeitet werden - denn: „Mit Verboten allein ist es nicht getan." Kritisiert wurde, daß (inter)nationale Vorgaben der tatsächlichen Situation der Städte nicht gerecht werden: Vor dem Kongreßgremium betonte Stadtrat Peter Moser: „Die EU ist weit von einer einheitlichen Drogenpolitik entfernt. Die Probleme werden letztlich den Kommunen überlassen." Am 6. und 7. Oktober wird von der ambulanten Suchtprävention unter dem Motto „Wenn die Sehnsucht zur Sucht wird - Wege zwischen Allmacht und Ohnmacht in der Beziehungsarbeit bei Abhängigkeitserkrankungen" im Bildungsheim Seehof (Hungerburg) ein Seminar veranstaltet. Anmeldung im Sozial- und Gesundheitssprengel der Stadt, Lönsstraße 23, Tel. 33 7 37/21. (A.G.)

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INNSBR Gedenktafel am Ceburtshaus von Otto Ampferer Das Geburtshaus des berühmten Innsbrucker Geologen Otto Ampferer (heute Höttinger Gasse Nr. 16) ziert eine von Höttinger Breccie umrahmte Bronzetafel. Die Gedenktafel für den Wegbereiter des Konzeptes der Plattentechnik wurdo am 28. Juni von Bürgermeister Dr. Herwig van Staa, Univ.-Prof Dr. Rainer Brandner vom Institut für Geologie und Paläontologie und dem Leiter des Innsbrucker Stadtarchivs, Dr. Lukas Morscher, „enthüllt". Bürgermeister Dr. Herwig van Staa dankte der Univer-

f

sität Innsbruck für ihre Initiative, den berühmten Innsbrucker mit der Anbringung dieser Tafel zu würdigen. Die Vorbereitungsarbeiten und die Finanzierung haben die Geologische Bundesanstalt in Wien und das Stadtarchiv Innsbruck übernommen. Das Geburtshaus Otto Ampferers soll noch heuer generalsaniert werden. Im Anschluß an die Enthüllung der Gedenktafel veranstaltete das Institut für Geologie und Paläontologie im Vortragssaal der Bergstation Nordkette ein OttoAmpferer-Symposium.

Pestkapelle renoviert

Die Pradler Pestkapelle erstrahlt in neuem Glanz. Es ist dies ein Verdienst des Seniorenbeirates des Wohnheimes Pradl, der beim Innsbrucker Stadtarchiv die Renovierung der südlich des Heimes gelegenen Kapelle anregte. Die Kapelle wurde vor mehr als 300 Jahren errichtet und erinnert an die Verstorbenen der Flecktyphus-epidemie, im Volksmund Pest

genannt, die in den Jahren 1611/12 in Innsbruck viele Opfer forderte. Wegen der Ansteckungsgefahr wurden die Verstorbenen nicht in den Friedhöfen der Stadt, sondern außerhalb des Stadtbereichs bestattet. Ursprünglich befanden sich auf den Feldern von der Sill bis in die Reichenau sieben Kapellen, die bis auf die Fieberkapelle und die Pradler Pestkapelle nicht mehr existieren.

Stubaitalbahnhof: Remise wird saniert Die alte Remise des Stubaitalbahnhofes, seit vielen Jahren Heimat des Vereins „Tiroler Museumsbahnen", wird saniert. Der Spatenstich zu den mit rund 3,6 Mio. S veranschlagten Maßnahmen erfolgte am 22. Juli im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Die Finanzierung des Projektes erfolgt mit Unterstützung der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol, des Tourismusverbandes Innsbruck/lgls, der IVB und Stubaitalbahn GmbH sowie durch private Spender. Der historische Eingangsbereich des rund 96 Jahre alten Gebäudes bleibt erhalten, darüber hinaus soll die Halle künftig eine mu-

seale Präsentation der historischen Bahnen ermöglichen und zusätzlich eine Galerie als Ausstellungsfläche erhalten. Bgm. van Staa bekannte sich zu den Tiroler Museumsbahnen „als wichtige Einrichtung in der Stadt, mit der Kontinuität der Geschichte dokumentiert und sonst Unwiederbringliches erhalten wird". Der Spatenstich sei Ausdruck dafür, daß sich die Stadt sehr wohl ihrer Geschichte bewußt sei und mit diesem Erbe sorgfältig umgehe. Gemessen an der Bevölkerungszahl hat Innsbruck mit 18 musealen Einrichtungen die größte Museumslandschaft Österreichs aufzuweisen. (BS)

Der heilige Sebastian steht wieder gerade

Nach der Renovierung fand die Kreuzweihe durch den Pfarrer von Amras, Stephan Lang, im Beisein u. a. von Heimbewohnern und des Leiters des Innsbrucker Stadtarchivs, DDr. Lukas Morscher, statt.

Der Innsbrucker Verschönerungsverein setzt sich als gemeinnütziger Verein u. a. für die Erhaltung, Pflege und Sanierung des Ortsbildes und der Wanderwege rund um Innsbruck ein. Wieder konnten kürzlich zwei Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. So wurde der vom seinerzeitigen LandeshauptmannStellvertreter Dr. Grüner 1912 am Erlerweg errichtete Bildstock des „Heiligen Sebastian", der im Laufe der Jahre mehr und mehr nach vorne sank, saniert. Wolters konnten die von einer Lawine weggerissenen Stege über den Höttinger Bach erneuert werden. Der Wanderweg von der Hungerburg über Gramart zum Höttinger Bild erhielt

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INNSBRUCK INFORMIERT-SEPTEMBER

zwei neue stabile Holzstege mit Geländer und lädt Wanderer ab sofort wieder zum Passieren ein.

/ //. Sebastian am Erlerweg.

Der Innsbt ucker Verschönerungsverein hat wegen Umbauarbeiten vorübergehend sein Büro am Sparkassenplatz 2/2/14 eingerichtet. Die Telefonnummer (58 00 36) blieb gleich.


INNSB DTT

Neues Notburgaheim am Kapuziner-Areal

Diabetes-Bus in Innsbruck Am 4. Oktober, /wischen 9 und 17 Uht, besteht ciie Gelegenheit, sich im Diabetes-Informationsbus ohne Krankenschein und kostenlos über den eigenen Blutdruck, die Cholestcrinwerte, den Body-Mass-Index und vor allem den Blutzuckerwert zu informieren. Der Info-Bus (unter der Schirmherrschaft der Österreichischen Diabetes-Gesellschaft) wird am Marktplatz oder auf der Hotelladezone am Marktgraben stehen.

Mit dem Spatenstich am 29. Juni erfolgte der Auftakt zum Bau des neuen Notburgaheimes am Areal des Kapuzinerklosters. 64 Seniorinnen und Senioren werden in dem Neubau ebenso eine Heimat finden wie zwei Kindergartengruppen des Seraphischen Liebeswerks. Das Projekt Notburgaheim umfaßt eine Fläche von 5000 rrf. Die Zimmer sind - wie Architekt Richard Gratl bei der Vorstellung des Projektes ausführte, so geplant, daß die meisten Bewohner den Ausblick auf den Garten der Kapuziner genießen können. Pro Geschoß werden sechs bzw. sieben Einheiten untergebracht sein, die durch einen zentralen Wohnraum miteinander in Verbindung gebracht werden. Die im Erdgeschoß geplante Kapelle, der Festsaal und eine Cafeteria sollen eine Öffnung „nach draußen" fördern. Von der Kapuzinergasse aus wird die Tiefgarage mit voraussichtlich 52 Pkw-Abstellplätzen zu erreichen sein. Durch die Verlängerung des Klara-Pölt-Weges wird eine durchgehende Fuß- und Radwegverbindung

zwischen Kapuzinergasse und Museumstraße entstehen. Die Stadt Innsbruck wird das derzeitige Notburgaheim am Innrain kaufen, um den jetzigen Standard an Riegebetten halten zu können. Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen im Male n i o r e fattiheim und im Heim am Hofgarten (Umstellung von Drei- bzw. ZweibettIN zimmer auf Einbettzimmer) wird dort die Bettenanzahl vermindert. (BS)

n

Residenz

VELDIDENAPARK NSBRUCK

Samstag, den 4.9.1999 von 10 - 17 Uhr

Erleben Sie einen Tag in der Senioren Residenz mit Information und Unterhaltung. Frühschoppen, Flohmarkt, Tombola, Gedächtnistraining, einen Vortrag über Homöopathie und vieles mehr Spatenstich für das neue Notburgaheim. V. /.: Bgm. Dr. van Staa, Bruder Karl Martin (Provinzial der Kapuziner), StR Ing. Martin Krulis, GRin Unterwurzacher, StR Dr. Müller, Vizebgm. DI Sprenger.

Information erhalten Sie i m l i r der 'IV1. Nr. 0512/5302, Neuhauser Str. 5, (»020 Innsbruck

Küchenumbauten in den Wohnheimen Zunächst die erfreuliche Nachrieht fur alle Bewohner dos Wohnheimes Mot ting: dem Wunsch nach dorn Verbleib der eigenen Wohnheimküche wurde entsprochen und eine Generalsanierung des Küchenbereiches beschlossen. Im Wohnheim Pradl wird der Küchen-

bereich adaptiert, um die technischen Voraussetzungen fur die Anwendung des „Cook & Chill"-Verfahrens bei „Essen auf Rädern" zu schaffen. „Cook & Chili" ist eine moderne Zubereitungsmethode, bei der die bereits gegarten Speisen schockgekühlt und erst kurz

INNSBRUCK INI;()UMILRT-SliPTliMßIiR 1999

vor dem Verzehr wieder erhitzt werden. Die Zustellung der Speisen erfolgt in gekühltem Zustand. Der Bezieher kann seine Mahlzeit jederzeit erwärmen und wird somit vom Zeitpunkt der Essenszustellung unabhängig. (BS)

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INNSBR

Zum 90jährigen Jubiläum des Wohnheimes Saggen Die Anfänge einer institutionalisierten Altersversorgung, Armenfürsorge und Krankenpflege sind im Mittelalter zu suchen. Zunächst nahmen sich fast ausschließlich kirchliche Institutionen der karitativen Fürsorge in den von ihnen errichteten Herbergen, den sogenannten

samen Lebensabend verbrachte, traf dagegen nur auf eine verschwindende Minderheit der Bevölkerung zu. Den Beginn einer stationären Altenbetreuung kann man in Innsbruck etwa in das letzte Viertel des 19. Jh. datieren. Durch Stiftungen einzelner wohlhabender Bürger wurde der Bau von Heimen für alte und hilflose Menschen Von DDr. Lukas Morscher veranlaßt. Förderer für das Kapferer'sche Männerversorgungshaus am InnHospitälern, an. Wie schon der Name rain waren Simon, Martin und Josef „Hospital" sagt, stand diese Einrichtung Kapferer, weitere Gönner waren Alois Malfatti, der ein Heim für verwahrloste in enger Beziehung zur FremdenbeKnaben einrichtete, das im Jahre 1873 herbergung. Vor allem Paß- und Gebirgsübergänge sowie Kreuzungen be- als Versorgungshaus für ältere Menschen umgestaltet wurde, und schließdeutender Verkehrswege waren die Orte, wo solche sozialen Einrichtungen lich Hans von Sieberer, der im Jahre 1908 das Greisenasyl in der Ing.-Etzelansässig waren. Erst später, als sich in Straße stiftete. den Städten immer mehr Menschen ansiedelten, mußte man sich auf eine anAm 23. April 1908 erfolgte die Grunddere Art um alte und kranke Stadtbürsteinlegung durch Herrn v. Sieberer ger kümmern. und Bürgermeister Greil. Aus Anlaß seines 60jährigen Regierungsjubiläums gestattete Kaiser Franz Joseph die Benennung des Heimes in „KaiserFranz-Joseph-Jubiläums-Greisenasyl". Bei der Einweihungsfeier am 29. August 1909 hat der Kaiser gleichzeitig die Schlußsteinlegung Einweihung des Greisenasyls im Saggen am 29. August 1909 durchvorgenommen. den Kaiser. (Original im Stadtarchiv Innsbruck) Die Eröffnung erfolgte am 9. Oktober 1909. In seiner Lange vor der staatlichen SozialgeSitzung vom 4. November 1909 besetzgebung war „Alter" in erster Linie schloß der Innsbrucker Gemeinderat ein existentielles Problem der unteren Schichten. Betroffen waren demnach einstimmig, Herrn v. Sieberer, der bisher jede Form einer öffentlichen Ehrung im 19. Jh. insbesondere Handwerker, abgelehnt hatte, die Ehrenbürgerwürde Arbeiterinnen sowie Taglöhnerinnen. Diese fielen aus den traditionellen Le- zuzuerkennen. benswelten heraus, verfügten über keiDie Gesamtkosten für den Bau benen Grund und Boden und waren meist trugen 609.000 Kronen. Voranschlagt auch nicht in der Lage, Ersparnisse für waren für das Haus 520.000 Kronen, Notzeiten zurückzulegen. Die Lebens- für die Zentralheizung 40.000 Kronen, realität des vermögenden Greises, der für die Kalt- und Warmwasserleitung im Kreise seiner Familie einen geruh12.000 Kronen, für die elektrische Be-

leuchtung 10.000 Kronen, für die Bildhauerarbeiten 8.000 Kronen, für die Altäre der Kapelle 7.000 Kronen, für die Einrichtung der Küche und Speisesäle 12.000 Kronen. Herr v. Sieberer stellte 620.000 Kronen zur Verfügung. Die Stadt verpflichtete sich, die gesamten Infrastrukturen wie Kanalisation, Gasanschluß und Elektroleitungen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Zimmer wurden nur für jeweils 2 Personen errichtet, und als Neuerung konnten nunmehr Verheiratete auch im Alter zusammen wohnen, was bisher nie möglich gewesen war. Weitere bedeutende Entwicklungsschritte waren im Jahre 1964 der Bau eines Lastenliftes, 1979/80 die Errichtung von Einzelzimmern mit Wasserversorgung, 1983 die Installierung einer Gaszentralheizung sowie 1997/98 die Sanierung der Heimkapelle und der Eingangshalle.

Johann v. Sieberer (11.10.1830-27.4.1914) Besuchte das Gymnasium in Hall und Salzburg, Rechtsstudium in Wien. Von 1856 - 1860 im Sekretariat Erzherzog Albrechts tätig, dann im Dienste der Versicherungsgesellschaft „Österreichischer Phönix". Sammelte hier ein enormes Vermögen an. 1909 wurde er in den Freiherrenstand erhoben. Da er selbst früh Waise war, beschloß er, sein Vermögen zum Nutzen der Armen und Waisen zu stiften. 1886 -1889 wurde in Innsbruck ein Waisenhaus samt Schule und Kapelle errichtet. Dieses wurde durch eine überaus großzügige Stiftung abgesichert. Außerdem stiftete er Universitätsstipendien und Legate. Nebenbei ließ er 1901 auf eigene Kosten die fehlendem Türme der Jesuitenkirche errichten. 1904 stiftete er in Erinnerung an die Vereinigung Innsbrucks mit Wüten den (alten) Vereinigungsbrunnen am Bahnhof. Er wurde auf eigenen Wunsch in der Gruft des Waisenhauses bestattet.

INNSBRUCK INI ORMIBRT - SEPTEMBER 1999


Innsbrucks neues Krematorium bringt Bürgern 40 Prozent Ersparnis <is derzeit (fernste

wohl

nio

Krematorium

Die v o n der Stcult mit d e m

die Angehörigen bleiben im

kalkuliert

B.ui und Betrieb beauftragte

verändert die Bestattuncjsun

Krematorium außerordent-

das Innsbrucker

K o m m u n a l b e t r i e b e AG hat

teinehmen des jeweiligen

lich moderat. Es wird daher

Koni niun.il be-

die B e v ö l k e r u n g e i n g e h e n d

Vertrauens.

auf längere Sicht auch keinen

triebe AG (1KB) /wischen Prad

i n f o r m i e r t und d a f ü r voreje-

Bisher

Mitteleuropas luihm die Innsbruck er

betrugen

fur Inns

Gewinn abwerfen.

brucker die Gesamtkosten einer Kremierung in Salzburg ATS 10.358. ; hievon entfielen auf die hohen Transportkosten allein ca. ATS 6.000.-. In Zukunft, so der neue Geschäftsbereichsleiter Ulrich Mayerhofer, sinken die Kosten für in Innsbruck Verstorbene um rund 40 Prozent, nämlich auf ATS 6.753.-. Die

Kremierung

kostet

ATS 5.500.-; hinzu addieren sich noch ATS 50.- für die Aschenkapsel

und

ATS

1.203.- für die Sargzustellung ins ler Friedhof und Autobahn in

sorgt, daß die hochmoderne

Betrieb. Innsbrucks Bürgermei-

Einäscherungsanlage weder

ster Herwig van Staa hob in die-

Rauch noch Geruch emit-

sem Zusammenhang hervor,

tiert. Ansprechpartner für

Krematorium.

Damit

Die 1KB informiert diskret und unverbindlich unter Telefonnummer 502/5999 oder 502/5103

daß diese architektonisch ansprechende Kultstätte (Planung: Elenore Bid well) auf den Tag genau fertig und der ge-

Ein Service für Tirol

schätzte Kostenrahmen von knapp 40 Mio. ATS noch geringfügig

unterschritten

wurde.

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden der Innsbrucker Kommunalbetriebe A (,!

zuletzt trägt die Feuerbestattung durch Schonung des Grundwassers und den sparsamen Umgang mit Friedhofsflüchen auch unserem gesteigerten

Laut 1KB Vorstandsvorsitzendem Bruno Wallnöfer ent spricht das Krematorium einem Wunsch immer breite rer

Bevölkerungskreise.

Denn die Zahl der Bürger, die eine Feuerbestattung be Vorzügen, nimmt Jahr fur Jahr zu.

sonderer psychischer Belastung heim Tod eines liehen Angehörigen petrol

Well technisch beherrschen und steil

ICH werden müssen.

ern/ii können, sprirlil nr.in niclil j;er

Tür

spricht

A(i garantierl jedenlalls daliir, dals die

ne iiher Slerhen und Jod. So mag

/uiiiiclisl einmal die finanzielle Seite

l-'eiierbeslatlinig im Kreinatoriuin

auch die Trage nach der Ucslallungs arl

oh l.nihesiallu ii:; oder Ieuerbe

slalluiig. oh I rneiihaiii oder Iinigrab lur \iele im aklnen Lehen \ou i;e

die reucrbestatlung

Die liiiishniclser Koniiuiiiialheiriehe

die \usgabeii fur die Kreniierung werden durch KosleiisenKung hei der

Innsbruck in einem pietätvollen und würdigen Rahmen stattfindet.

Bestallung, hei den l ; ricdliolsge buliren und hei der Herstellung der

In Innsbruck betrug diese

ringer \klualilat sein.

(irabställc mehr als wellgcmacht.

Quote im Jahr 1996 trotz

Wie in allen Lebenslagen, schiil/t aher

\uch die (irabpllcge und die spätere

noch fehlendem Kremato-

auch hier zcilgerechle Inlonnalion

hciseizung \on Verstorbenen in der

rium bereits 23 Prozent, in

und \orsorgr wir iihcrsliir/len Till

seihen drabslalfe werden hei I i'iieu

Graz lassen sich 50 Prozent

Scheidungen, die ja /iiineisl unler he

grähern wesentlich erleichtert. Nicht

einäschern.

linwcllsehul/bewulslsein Kec

In unserer hnchtcdinisiertni Zeit, in der\iele Menschen meinen, die ganze

Mil herzlichen (iriißen Ihr Dr. Bruno Wallnöfer I 'orsl and si 'orsil render

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG


INNSBR I. September: „Se. Excel lenz der Herr Eisenbahnminister Ritter von Wittek traf gestern nachmittags hier ein und begab sich sofort zu dem neuen Gebäude der k. k. Staatsbahndirection, welches er in allen Theilen eingehend besichtigte. Sowohl über die herrliche Lage des Gebäudes, wie auch über dessen zweckmäßige Einteilung und über die solide Bauausführung sprach Se. Excellenz die vollste Befriedigung aus. Mit dem Abendschnellzuge setzte er seine Reise nach Wien fort." I 1 . September: „Einer unserer Mitarbeiter hatte kürzlich Gelegenheit, das neu eingerichtete Amtszimmer des Bürgermeisters im neuen Rathhause, dem ehemaligen österreichischen Hof,

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Handkoloriertes Trachtenfoto um die Jahrhundertwende.

zu sehen, und sendet uns darüber folgenden Bericht: Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß eine Stadt von der Bedeutung wie Innsbruck auch die Pflicht besitzt, für ihre obersten Functionäre würdige Amtslocale herzustellen, und das ist im neuen Rathshause jetzt geschehen. Für den Bürgermeister wurde ein Amtszimmer eingerichtet und zwar in derartiger Weise, daß er sich nicht zu schämen braucht, darin Kaiser und

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Könige zu empfangen. Das Zimmer macht den besten und prachtvollsten Eindruck, was umso erfreulicher ist, als die ganze Arbeit durch Innsbrucker einheimische Meister ausgeführt worden ist. Eine ganze Reihe von Firmen hat für das Zimmer Werke beigestellt." 14. September: „Gestern früh um 5 Uhr trat eine Unterbrechung in der elektrischen Leitung ein, welche dadurch verursacht wurde, daß eine Schneelawine, mit Erd- und Steinmassen vermischt, in den Mühlauer Bach niedergieng, welche oben in der Nähe des Trinkwasserstollens den Bach verlegte. Infolge des Unwetters kam so viel Gerolle und Schutt herab, daß das Bassin des Elektricitätswerkes in ganz kurzer Zeit damit angefüllt war. Es mußte nun der Schotter erst herausgeräumt werden, damit man wieder reines Wasser in die Rohrleitung bekommt." Aufgrund der Aufräumungsarbeiten war die Gemeinde Arzl am 13. September ohne Trinkwasser. 22. September: Anläßlich des Landesfestes in Passeier hat gestern die Gemeinde Wüten ein Fest beim Andreas-Hofer-Denkmal am Bergisel veranstaltet. Schüler und Schülerinnen der oberen Klassen der Volksschule, Abteilungen

K. u. k. Staatsbahndirektion bzw. heutige Bundesbahndirektion an der Claudiastraße (Ansichtskarte 1898/99). Originale im Stadtarchiv

der Freiwilligen Feuerwehr, die Standschützen, die dienstfreie Mannschaft der Gemeindepolizei und „eine Menge anderen Publicums" versammelten sich im Halbkreise vor dem Standbild Hofers. „Punkt elf Uhr kam in sieben Zweispännern der Gemeindevorsteher mit den Mitgliedern des Gemeindeausschusses, der hochw. Herr Pfarrer mit mehreren Herren des Stiftes Wüten angefahren und wurden von dem Berg-Isel-Commandanten, der die Gedenkstätte festlich beflaggen und die Polier sprechen ließ, begrüßt." Das Gemeindehaus, das Gebäude des Landeskulturrates und das Kloster Wüten trugen aus Anlaß dieser Andreas-Hofer-Feier Fahnenschmuck. 29. September: „Das vor fünf Jahren vom Landesverband für Fremdenverkehr eingesetzte Tiroler Volkstrachten-Comite in Inns-

Die nächste Ausgabe von „Innsbruck - die Landeshauptstadt informiert" erscheint am Donnerstag, den 30. September 1999 in einer Auflage von 94.000 Stück und wird kostenlos mit der Post jedem Haushalt zugestellt. Redaktions- und Anzeigenschluß ist am Mittwoch, 15. September 1999. Sollten Sie „INNSBRUCK INFORMIERT" einmal nicht erhalten, fragen Sie Ihren Briefträger danach oder teilen uns das mit: Rathaus-Medienservice, Historisches Rathaus, Herzog-Friedrich-Straße 21, 3. Stock, Telefon 57 24 66, Telefax 58 24 93, e-mail: rms.inn@tirol.com

brück, welches durch Aufrufe und Flugschriften, sowie durch bedeutende Subventionierung von Schützencompagnien und Musikkapellen wohl das Meiste zur Wiederbelebung unserer alteinheimischen, farbenprächtigen Nationalcostüme beigetragen hat", veranlaßte die Herausgabe von Ansichtspostkarten mit echten Volkstrachten aus Nord- und Südtirol. Der bekannte Innsbrucker Kunstmaler Franz Burger hat die Anfertigung der betreffenden Originalaquarelle übernommen und die erste Serie, der vom „Tiroler Volkstrachten-Comite" in Innsbruck überprüften Trachtenkarten, ist bereits im Verlag von Karl Stückers Kunstanstalt in München erschienen. „Die erste Serie umfaßt Costümbilder aus Seilrain, Stubai, Alpbach, Oetzthal, Wippthal und Pfitsch, die einzelnen Trachten sind von Herrn Burger mit außerordentlichem Fleiße und bis ins kleinste Detail genau wiedergegeben, auch die Reproduction muß im allgemeinen mit Rücksicht auf den dabei verfolgten Zweck als trefflich gelungen bezeichnet werden." Bald dürfte eine weitere Serie der Trachtenkarten, speziell mit Kostümbildern aus Südtirol, erscheinen. ( Au\i:<'\iit

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Innsbruck informiert  

Ausgabe September 1999

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