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I nnsbruck ! m sportlichen Aufwind • Wintersporthighlights BergiI sel-Springen und RodelWM • Innsbrucker Bergbahnen werden wieder attraktiv »Volksbefragung für Olympische Winterspiele 2006 am 9. März • Finanzierung von „Tivoli Neu" sowie Sanierung des Olympiastadions und der Bobund Rodelbahn gesichert.

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Amtliche Mitteilung • An einen Haushalt • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck • P.b.b.

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INHALT: Der Budgetbericht des Bürgermeisters 3 Erneuerung der Innsbrucker Sportstätten gesichert 3 Budgetberichte der Vizebürgermeister 4 Architektenwettbewerb Rathaus-Passage Innsbruck 5 Silvester in Innsbruck

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Bergiselspringen und Rodel-WM

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Information zur Olympia-Volksbefragung am 9. März 8 Wissenschaftspreis der Stadt für Forschung an der Uni 9 SOS-Kinderdorf International in Innsbruck

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Brennerarchiv bekommt neues Domizil

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Innsbruck-Ausstellung in New Orleans

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Die Fraktionen im Gemeinderat zum Budget 16-17 Rathausjubiläum 1997

INNSBR liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker! Am 22. Dezember feierte Diözesanbischof Dr. Reinhold Stecher, Ehrenbürger der Landeshauptstadt Innsbruck, seinen 75. Geburtstag. Reinhold Stecher, 1921 in Innsbruck geboren und am 15. Dezember 1980 von Papst Johannes Paul II. zum zweiten Diözesan-Bischof von Innsbruck berufen, war Zeit seines Lebens als Schüler, Student, Priester, Religionslehrer und Bischof eng mit der Tiroler Landeshauptstadt verbunden. Sein Leitbild lautet „Dienen und Vertrauen". Bischof Stecher ist nicht nur ein großartiger Seelsorger, er ist auch Kunstschaffender, Autor und vor allem toleranter Mensch. Unser Bischof hat im vergangenen Sommer in seiner „Geburtstagsrede" für das Goldene Dachl, im Sinne unseres Wahrzeichens, den Wunsch geäußert, „verbaut mir diesen wunderbaren Blick nach Süden in den nächsten 500 Jahren nicht mit weiteren Architekturrülpsern". Als Bürgermeister möchte ich zum Geburtstag unseres Bischofs versprechen, daß ich stets bemüht sein werde, sofern es in meiner Macht steht, in dieser Stadt nur Dinge zuzulassen, die ich vor meinem Gewissen verantworten kann. Und noch eines: es ist ein Geschenk für eine Stadt, so einen Bischof zu haben. Ich weiß aus meinen internationalen Funktionen, daß Bischof Stecher nicht nur in Österreich, sondern auch im Ausland eine allseits geschätzte und anerkannte Persönlichkeit ist. Auch wenn Dr. Stecher heute bereits ein Senior ist, so wird er auch von der Jugend ernst genommen und als Vorbild akzeptiert. Es war eine richtige Entscheidung, daß das Land Tirol Bischof Stecher 1987 die höchste Auszeichnung, den Ehrenring, verliehen hat, und daß die Stadt Innsbruck ihn 1993 zum Ehrenbürger ernannte. Hochgeschätzter Herr Bischof, herzlichen Glückwunsch im Namen der Stadt Innsbruck und persönlich zum 75. Geburtstag. Möge Gott den Seelsorger Dr. Stecher noch lange in Innsbruck wirken lassen und unserer Stadt wieder einen Bischof schenken, der versucht, in gleicher Weise grundsatztreuer Priester wie toleranter Mensch zu sein.

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IMPRESSUM „Innsbruck - Die Landeshauptstadt informiert": Offizielle Mitteilungszeitung. Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur: Wolfgang Weger. In der Redaktion Gerd Andreaus, Mag. Nicola Berchtold, Brigitta Stingl. Sekretariat: Barbara Zorn. Adresse für alle: Historisches Rathaus, Herzog-FriedrichStraße 21, 6020 Innsbruck; Telefon: 57 24 66 oder 53 60 Durchwahl 930 bis 933; Fax: 58 24 93; Druck: Athesia-Tyrolia, Exlgasse 20, 6020 Innsbruck; Tel: 28 29 11; Fax: 28 29 11 - 490; Satz: Druckhaus Innsbruck, Fürstenweg Nr. 77a, Tel: 28 15 05. Auflage: 61.000 Stück; geht per Post an alle Innsbrucker Haushalte. Alleinige Anzeigenannahme: Werbeagentur Helmut Haid, Bettelwurfstraße 2, 60 20 Innsbruck, Postfach 138; Telefon 26 47 87; Fax: DW 4. Akquisition: Otto Hauser, Telefon: 26 47 87.

Bürgermeister

Bischof Stecher feierte am 22. Dezember seinen 75. Geburtstag. Ein Datum, das nicht nur den beliebten Oberhirten nachdenklich machen muß: ist doch damit auch seine Rücktrittserklärung verbunden. Ein überwiegender Teil der Innsbruckerinnen und Innsbrucker und vor allem die Katholiken der Diözese können sich einen Abschied von ihrem Bischof Reinhold nur schwer vorstellen. Über die Geburtstagsfeier der Stadt für Bischof Stecher werden wir in der Februar-Ausgabe von „ Innsbruck informiert" berichten.

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Budget '97: Stadt Innsbruck weiter auf Erfolgskurs Harden Schilling. Dies bedeutet erstmals seit Jahrzehnten einen ausgeglichenen Haushalt. Einer geschätzten Einnahmensteigerung von 4,41 Prozent steht eine Ausgabensteigerung von 1,51 Prozent gegenüber. Trotz Leistungsausweitungen wie z. B. im Kindergartenbereich Größte Sparsamkeit und Zurückhal- tik wird durch eine große Wohnbauofist der Anteil der Personalausgaben tung bei den Ausgaben sind Eckpfeiler fensive, durch die Planung und Errich- für die Aktiven am Gesamtbudget um für die weitere Konsolidierung der Fi- tung neuer Kinderbetreuungseinrich23,6 Prozent zurückgegangen. Bei nanzen. Entscheidend sind auch die tungen (z. B. Kindergärten in Hötting, den Abgabenertragsanteilen ist der Fortführung der Verwaltungsreform so- Amras und Arzl), durch die Errichtung ordentliche Haushalt auf der Einnahwie die Neustrukturierung bzw. Aus- des Altenwohn- und Pflegeheimes am menseite durch Steigerungen im Ausgliederung städtischer Betriebe. Zur ehemaligen Campingplatz-Areal in der maß von 9,93 Prozent gekennzeichArbeitsplatzbeschaffung trägt u. a. die Reichenau sowie durch den Bau von net. Realisierung von großen InvestitionsStudenten- und Lehrlingsheimen beIm außerordentlichen Haushalt, dem vorhaben (Rathaus, SoWi-Universität. stimmt. Investitionsprogramm der Stadt, sind Tivoli Neu, Sanierung der Sportstätten, 750 Mio. S vorgesehen: um 100 MilWohnbauoffensive, Erneuerung der Einnahmen und Ausgaben be- lionen mehr als 1996. Ein beachtlicher Seilbahnen etc.) bei. Die Familienpoli- laufen sich „pari" auf 3,6271 MilBeitrag, durch den die Wirtschaft belebt und Arbeitsplätze gesichert werden. Von 138 Prozent im Jahr 1983 konnte der Verschuldungsgrad Innsbrucks bis 1995 auf 48,8 Prozent abgesenkt werden. Der Einsatz der Die von der Universität Innsbruck Stadt Innsbruck erstellte mittelfristige Finanzplanung hat sich gelohnt: 1996 - 2000 bestätigt, daß sich nach unzähligen Innsbruck auf einem guten Weg beVerhandlungsrunfindet. Allerdings kann - betont auch den mit Bund und Innsbrucks Finanzdirektor Dr. Elmar Land konnte nun Schmid - die nunmehr erarbeitete soeine Einigung begenannte „freie Finanzspitze", die den züglich der Aufteinotwendigen finanziellen Spielraum lung des Finanzieermöglicht, nur bei konsequenter Fortrungsschlüssels setzung des eingeschlagenen Sparfür die Neuerrichprogrammes erhalten bleiben. tung des Fußballstadions inklusive der Verlegung der Leichtathletik-Anlage zu den Univer- Weingartner (links) bei einer am 6. Desitätssportstätten, die Sanierung des zember gemeinsam mit Bürgermeister Olympia-Stadions mit dem Eislaufring Dr. Herwig van Staa (im Bild rechts), sowie die Erneuerung der Bob- und LHStv. Herbert Prock und VizebürgerRodelbahn erreicht werden. meister Univ.-Prof. Dr. Norbert WimDie Finanzspritze des Bundes bemer abgehaltenen Landes-Pressekonträgt 226 Mio S; das Land Tirol betei- ferenz. Insgesamt werden in den komligt sich in höherem Ausmaß, als bisher menden drei bis vier Jahren ca. 600 zugesagt. Dies bestätigten StaatsseMio. S für den Sport in Innsbruck inkretär Mag. Karl Schlögl (Bild Mitte) vestiert. Foto: Bernhard Aichner und Landeshauptmann Dr. Wendelin Der Voranschlag Innsbrucks für 1997 hat am 2. und 3. Dezember den Gemeinderat „passiert" und ist mit großer Mehrheit angenommen worden. Bürgermeister Dr. Herwig van Staa, gleichzeitig auch Finanzreferent der Tiroler Landeshauptstadt, bezeichnete in seiner Budgetrede die Fortsetzung der Sanierung der städtischen Finanzen, die Arbeitsplatzbeschaffung und -Sicherung sowie familien-, kinder-, jugend- und seniorenfreundliche Maßnahmen als die Schwerpunkte dieses Budgets.

Innsbrucker Sportstätten: Finanzierung ist gesichert

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Im Wettbewerb bestehen! Nicht die in „Zahlen gegossene Politik" stellte Bau- und Sportreferent Vizebgm. Univ.-Prof. Dr. Norbert Wimmer in den Vordergrund seiner Rede zum Budget '97: ihm ging es um die Positionierung und Weiterentwicklung Innsbrucks als Stadt der Wirtschaft, des Sports und der Kultur. Aber auch um ein Bekenntnis zu einer Stadt, in der die Betreuungsfunktionen erhalten bleiben und ein Netz für ein existenzwürdiges Auskommen garantiert bleibt. Ein zentrales Thema wird die Schaffung von Arbeitsplätzen sein. Die anlaufende Bauoffensive bringt zumindest auf dem Bausektor eine Entlastung. Letztlich wird man aber ein Wirtschaftskonzept erarbeiten und durch bessere Rahmenbedingungen Anreize für Betriebe schaffen müssen. Als Sportstadt zeigt die Landesmetropole durchwegs „Managementfähigkeit". Nach den erfolgreichen Verhandlungen mit Bund und Land ist die Finanzierung der Sportstätten gesichert. Ermöglicht wird dadurch auch der Bau von 600 Wohnungen auf dem dann frei werdenden Tivoli-Areal. „Der gesamte Komplex ,Tivoli-Neu' wird einer der Maßstäbe sein, an denen die jetzige Stadtregierung gemessen wird."

mair-Hauptschule (ein Sportzentrum für Schule und Vereine). Auf der Wunschliste des Sportreferenten stehen u. a. die Adaptierung des Fußballplatzes Sieglanger (im Budget vorgesehen) und der Ausbau des Hartplatzes in der Wiesengasse zu einem Rasenplatz (Gespräche mit dem Fußballverband werden bereits geführt).

Kurzfristig wird eine „positive Gestaltung" der Volksbefragung zur Olympiabewerbung 2006 am 9. März ein Schwerpunkt sein müssen, „um die internationale Szene positiv zu beeindrucken." Letztlich werden Winterspiele 2006 ein unersetzbares Wirtschaftsereignis und der Imageträger sein, um den Lebensstandard halten zu können. Von den sportlichen Großprojekten darf aber nicht der Breitensport überdeckt werden. Fast 60 Mio. S investiert die Stadt etwa Von „Haien" umgeben war Vizebürgermeister Univ.in den Neubau der Doppel- Prof. Dr. Norbert Wimmer anläßlich der Eröffnung des turnhalle der Michael-Gais- Eislaufplatzes bei der Markthalle. (Foto: B. Stingl)

Sozialausgaben neu verhandeln! Vizebürgermeister DI Eugen Sprenger ist politischer Referent für die Bereiche Soziales, Umwelt, Grünanlagen sowie Land- und Forstwirtschaft. Im Rahmen der Budgetdebatte des Innsbrucker Gemeinderates forderte DI Sprenger weitere Diskussionen um die Neuaufteilung der Sozialhilfeausgaben zwischen Land, Gemeinden und Stadt Innsbruck, da Innsbruck derzeit allein 80 Prozent des gesamttiroler Gemeindeanteiles zu tragen hat. Das Jahr 1996 brachte vor allem auch im Sozialbereich bedeutende Veränderungen: so wurde z. B. durch eine Änderung des Tiroler Rehabilitationsgesetzes bei der Behindertenhilfe eine Ausga-

benexplosion von ca. 23 Mio. S ausgelöst. Die Ausgaben für Sozialhilfe konnten ebenso wie im Vorjahr bei einem Betrag von 118 Millionen S netto stabilisiert werden. Mit der Umsetzung des Altenhilfekonzeptes wurde bereits begonnen: ein bedeutender Schritt war der Spatenstich für das Wohnheim Reichenau, das als erstes integriertes Stadtteilzentrum geführt werden wird. Weiters wurden die Sozialstationen O-Dorf und Mühlau neu errichtet. Die baulichen Sanierungsmaßnahmen in den Wohnheimen werden auch 1997 fortgesetzt. Mit der Vizebgm. Sprenger beim „ Tag der offenen Tür" an- Erweiterung der Kinderkrippe läßlich des fünfjährigen Bestehens der Tagespflege im Blindenheim. (Foto: B. Stingl) Pechegarten konnte das Klein-

kinderbetreuungsangebot auf 25 Kinder ausgebaut werden. In seinem Bericht über die Agenden des Umweltressorts lobte Sprenger die Innsbrucker Bürger „die außerordentlich fleißig Wertstoffe sammeln". Bei Altpapier konnte gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 35 Prozent erzielt werden, bei Altglas waren es 10 Prozent, bei Altmetall 15 Prozent, bei Kunststoff 25 Prozent und bei Giftmüll 25 Prozent. Die neue Kläranlage (Gesamtaufwand 1 Mrd. S) ist bereits in Betrieb. Konkrete Projekte für Lärmschutzmaßnahmen in Arzl und im Viaduktbereich sind bereits in Bearbeitung. Gesamtkostenschätzung: ca. 120 Mio. S. In Sachen „Grün" konnte Sprenger von 200 neugepflanzten Bäumen sowie über die Errichtung von 17 Streetballplätzen berichten. Etwa 40 Mio. S wurden für die Pflege von Parks und Grünanlagen aufgewendet. 1997 ist die Errichtung einer Promenade mit Radweg im Bereich Sillmündung und Grenobler Brücke sowie der Bau einer Skateboardanlage im Westen der Stadt geplant.

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Rathaus-Passage: Entscheidung zwischen Perrault und Canali

Projekt Perrault

Projekt Canali

Zum Projekt Perrault (Planer der Berliner Sportstätten):

Der Wettbewerb „Rathaus-Passage Innsbruck" wurde prolongiert: Die Jury (Vorsitz: Univ.-Prof. Arch. Otto Steidle) hat zwar aus den auf sehr hohem Niveau stehenden Entwürfen von neun international renommierten Architekten die Projekte von Dominique Perrault aus Paris und Guido Canali aus Parma ausgewählt, allerdings mit dem Zusatz, diese überarbeiten zu lassen und erst dann die endgültige Entscheidung zu treffen. Die Vorstellungen der Auslober konnten, teils in städtebaulicher, teils in funktioneller Hinsicht noch nicht ganz erfüllt werden. Perrault und Canali werden sich mit ihren Entwürfen nach der Überarbeitung wieder der Jury stellen. Die Stadt Innsbruck und die Investorengruppe („RathausPassagen-Errichtungsgesellschaft") hoffen, daß im Februar eine Entscheidung zwischen dem Entwurf von Perrault und Canali getroffen werden kann.

Der Eingang in der Maria-TheresienStraße zur Rathauspassage wird durch einen Glasvorbau markant gekennzeichnet. Die Passage selbst ist durch ein Glasdach teilweise geschützt. Das Rathaus besticht durch seine eher zurückhaltende Art und eine öffentlich zugängliche Terrasse auf dem Dach. Der Adolf-Pichler-Platz als Grünraum wird aufgewertet. Trotz allen städtebaulich und architektonischen Vorzügen erfüllt das Projekt Programmvorgaben in Bezug auf kommerzielle Flächen und Funktionalität noch nicht. Im Handelsbereich besteht ein Defizit; der Marktbereich könnte intensiver genutzt und die Nord-Süd-Verbindung attraktiver gemacht werden.

Guido Canali, Parma, Aurelio Galfetti, Lugano, Günther Domenig, Graz, Massimilianeo Fuksas, Rom/Paris, Heinz, Mathoi, Strehli, Innsbruck, Rüdiger Kramm, Darmstadt; Peter Lorenz, Innsbruck; Josef Lackner, Innsbruck, und Dominique Perrault, Paris, beteiligten sich an diesem Wettbewerb. Arch. Peter Lorenz begrüßte „diese neue Entwicklung in Innsbruck", daß renommierte europäische Architekten zu einem städtebaulich so bedeutsamen Wettbewerb eingeladen werden.

Die historisch bedingte parzellenartige Gliederung des Projekts in Verbindung mit einer Nord/Süd-Passage entlang dem Adolf-Pichler-Platz charakterisieren die besonderen räumlichen und funktionalen Qualitäten des Entwurfs. Kleinräumige Höfe und Gassen entstehen auch im Bereich der an sich großzügig gedachten Rathauspassagen. Das Verhältnis der Nutzfläche zur Verkehrsfläche muß verbessert werden. Die Programmanforderung im Rathausbereich ist unterschritten. Im Ost-West Bereich fehlt

Zum Projekt Canali:

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der Passage die entsprechende Sogwirkung. Additive Architekturmotive sollten reduziert werden.

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Innsbruck feiert in's Jahr 1997 Der letzte Tag, die letzte Nacht im alten Jahr ist immer wieder ein ganz besonderes Ereignis, das gefeiert werden will. Innsbruck hat sich deshalb auch heuer viel einfallen lassen, damit Einheimische und Gäste Lust bekommen, Silvester in der Stadt zu zelebrieren: Auf die „Nacht der Nächte" werden die „Trenser Buam" vor dem Goldenen Dachl, die „Torpedos" in der Maria-Theresien-Straße (bei der Annasäule) sowie eine „Disco" am Herzog-Otto-Ufer einstimmen

SilvesterProgramm: Maria-TheresienStraße: „Flotte Musik und kulinarische Köstlichkeiten" (Die „Torpedos" und die Innenstadt-Gastronomie präsentieren fröhliche Silvesterlaune) He rzog- Fried ri chStraße: „Stimmungsvoll ins Neue Jahr" (vor dem Goldenen Dachl bieten die „Trenser Buam" ab 21 Uhr Folklore und eine tolle Stimmung zum „Aufwärmen") Herzog-Otto-Ufer: „Silvesterbummel am Inn" (ab 20 Uhr wird ein internationaler Melodienreigen bei stimmungsvollen Beleuchtungseffekten und Wasserspielen serviert.) Um Mitternacht: Großes Silvester-Feuerwerk (12 Glockenschläge und ein großes Silvesterfeuerwerk in einer Klangwolke leiten den Jahreswechsel ein)

Gemeinsam in der Stadt den Jahreswechsel feiern: das Bergsilvester ist zum Anziehungspunkt vor allem anderem auch für Gäste aus dem oberitalienischem Raum geworden. Zu Neujahr sind in Innsbruck praktisch alle Hotels ausgebucht. •.•.:•:-•••• :•••.•- . • • . • •••• •:

mächtigen Klangwolke. Die Initiative zum Bergsilvester stammt von StR. Rudi Federspiel, organisiert wird Silvesterbummel das Fest auch in diesem Jahr vom Referat für Wirtam Inn schaft und Tourismus der Romantisch beleuchtet Stadt Innsbruck. wird die Promenade am Inn, Erstmals fahren heuer die die nicht nur Verliebte einIVB-Busse im Halbstundenlädt, einen Silvesterbummel takt in die Innenstadt; um zu unternehmen. Für „be0.30 und 1.30 Uhr fahren zaubernde" Stimmung sorgen auch Gaukler und Feuerschlucker. Kulinarisch verwöhnen wieder zahlreiche Standin, bei denen - natürlich - auch mit Sekt auf das Neue Jahr angestoßen wird. Das Innsbrucker Symphonieorchester setzt „Alles Walzet beim diesjährigen NeuDen ganzen Abend über jahrskonzert einen ungastimmen Licht- und Wasserrischen Schwerpunkt mit spiele auf den großen AuMelodien, die von Ferenc genblick ein, bis es schließSantha, Violine und Guslich „Alles Walzer" heißt - der zav Maläcsik, Cimbal inDonauwalzer wird diesmal terpretiert werden. Natürals zauberhaftes Ballett inslich dürfen beim Neujahrszeniert. Punkt 12 Uhr erklinkonzert auch Werke von gen die Glocken des Doms, Johann und Joseph dem „Silvestertanz" unter Strauß sowie von Franz freiem Himmel steht nichts Lehär nicht fehlen. Diriim Wege - besonders stimgiert wird das Innsbrucker mungsvoll bei enem großarSymphonieorchester von tigen Feuerwerk in einer und dazu mitreissen, die Straßen zu Tanzböden zu machen.

die Busse zurück. Ankunft und Abfahrt ist beim Marktgrabenterminal. Das Innsbrucker Bergsilvester ist eine „Erfolgsstory", die heuer bereits zum dritten Mal wiederholt wird. Letztes Jahr kamen rund 40.000 Besucher - Einheimische wie Gäste - in die Altstadt, um den Jahreswechsel stimmungsvoll zu feiern.

Neujahrskonzert: Das Jahr beginnt „ungarisch Arild Remmereit. Unterstützt wird das Neujahrskonzert von der Raiffeisen- Landesbank-Tirol. Übrigens: mit Rücksicht auf alle Langschläfer beginnt das Innsbrucker Neujahrskonzert am 1. Jänner traditionell erst um 17 Uhr. Nähere Informationen und Kartenreservierungen: Tourist Information, Telefonnummer 5356-31 (Fax: 5356-43).

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INNSBR 45. Bergiselspringen mit neuem Reglement Am 4. Jänner 1997 ist die Internationale VierschanzenSpringertournee bereits zum 45. Mal in Innsbruck zu Gast. Ein neues Reglement, das nur bei dieser Tournee zur Anwendung kommt, läßt noch mehr Spannung bei den einzelnen Durchgängen erwarten. Etwa 20.000 Zuschauer der Veranstaltung hat das werden die Entscheidungen „Organisationskomitee Berbei der dritten Tourneestati- gisel-Skispringen". 279 ehon in Innsbruck „live" miterrenamtliche Funktionäre steleben, viele davon kommen hen zur Mitarbeit zur Verfüaus dem benachbarten Aus- gung. Die Gesamtkosten land. Europaweite Fernsehdes Skispringens betragen Live-Übertragungen und das ca. 5,6 Mio. S und werden große mediale Interesse an durch Sponsoren, Subvendieser Springertournee sind tionen und Eintrittsgelder fieine gute Gelegenheit, Innsnanziert. bruck als „Sportstadt" zuUm das optische Erscheipräsentieren. nungsbild der Anlage zu verbessern, wurden im SomErheblichen Anteil an einer perfekten Durchführung mer von der Stadt Innsbruck

die Kommentatorengebäude saniert. Die Anzeigentafel wurde neu gestaltet. Erstmals in der Geschichte der Tournee müssen sich die Skispringer über einen neuen Modus qualifizieren: mittels „K.O.-System" werden die Teilnehmer für das Finale ermittelt. Für alle, die „live" dabei sein wollen: das Qualifikationsspringen beginnt am 3. Jänner um 12.00 Uhr (Eintritt: 60 S). Der erste Wertungsdurchgang startet am 4. Jänner um 13.30 Uhr, das Finale um 14.30 Uhr (Eintritt: Erwachsene 140 S, Jugendliche bis 18 Jahre: 60S).

Rodel-WM: „Heiße" Rennen auf eisiger Bahn Die 32. Kunstbahn-Rodel-Weltmeisterschaft wird vom 17. bis 19. Jänner in Innsbruck-Igls ausgetragen. Die besten Rodler der Welt werden am Start sein. Darunter auch die Tiroler Titelverteidiger: Markus Prock, Angelika Neuner und Markus Schmidt sowie Tobias und Markus Schiegl. Spannende Wettkämpfe sind angesagt: die Sportler hoffen auf Unterstützung durch zahlreiche Zuschauer. Weltmeisterschaft hat sich das Organisationskommitee (OK) einiges einfallen lassen: u. a. wird die „Geschichte der Rodel" von Kindern dargestellt (Ausstellung dazu im Volkskunstmuseum). Bei der anschließenden Eis-Party ist „heiße" Stimmung angesagt (Eintritt frei!). Die sportlichen Wettkämpfe beginnen am 17. Jänner um 12.50 Uhr mit dem Mannschaftsbewerb. Der Damen- und Doppelsitzerbewerb findet am Samstag statt, Beginn 11 Uhr. „Start frei" für die Rodel-WM Schwungvoll wird es am 1997 in Innsbruck! (Foto: D. Hochfilzer) Abend beim WM-Ball im Die WM-Eröffnungszeremonie findet in Igls am 16. Jänner um 18 Uhr statt. Für den feierlichen Auftakt der

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Festzelt (Beginn 20 Uhr). Der letzte Wettkampftag steht im Zeichen der Herren. Der 1. Rennlauf beginnt um 11.30 Uhr. Die Eintrittspreise auf der Rodelbahn: Erwachsene 100 S pro Tag oder 200 S für alle drei Wettkampftage; Kinder ab 14 Jahren zahlen 50 S pro Tag. Für die Anfahrt zur Rodel-WM wird ein eigener Shuttledienst eingerichtet. Die 32. Kunstbahn-RodelWeltmeisterschaft ist einer der sportlichen Höhepunkte dieser Saison und wird auch dazu beitragen, Innsbruck für einige Tage in den sportmedialen Mittelpunkt zu rücken. Zahlreiche Medien und TV-Anstalten werden von diesem Großereignis berichten und damit auch Innsbruck weltweit präsentieren. Über vier Stunden „live" sendet z. B. der ORF.

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INNSBR

Informationspaket für Olympia geschnürt Am 9. März findet die Volksbefragung über eine neuerliche Bewerbung von Innsbruck-Tirol für Olympische Winterspiele 2006 statt. Die Vorarbeiten zur umfassenden Information der Tiroler und Innsbrucker Bevölkerung sind abgeschlossen. Alle Aspekte im Zusammenhang mit einer neuerlichen Kandidatur wurden erhoben und kritisch hinterfragt. Die Datenerfassung und -auswertung der unabhängigen Expertenteams erfolgte ohne politischen Einfluß, die Objektivität der Ergebnisse ist somit gesichert. Der zusammenfassende Bericht der Arbeitsgruppen unterstreicht die große Chance, durch dritte Olympische Winterspiele (OWS) in Innsbruck-Tirol einen wirtschaftlichen und touristischen Entwicklungsschub einzuleiten. Besonders in arbeitspolitischer Hinsicht könnten neuerliche Spiele auch ein wirksames Mittel gegen steigende Arbeitslosenquoten darstellen. Umfangreiche Investitionen in infrastrukturelle und olympiabedingte Erfordernisse hätten direkten Einfluß auf den Wirtschafts- und Stellenmarkt. Eine Bewerbung steigert zudem die Möglichkeit Innsbruck/Tirol im In- und Ausland touristisch noch wirksamer zu präsentieren.

ihrem Abschlußbericht fest. Die zu erwartenden Einnahmen resultieren überwiegend aus den Posten Fernsehrechte (4,5 Milliarden S) und Sponsoring (3,2 Milliarden S). 1,2 Milliarden S können aus Kartenverkäufen, Lizenzen und sonstigen Nebengeschäften erzielt werden. Diesen Zahlen stehen Ausgaben für Veranstaltungskosten in Höhe von 5,35 Milliarden und olympiabedingte Investionen von 2,05 Milliarden S gegenüber. Der verbleibende Überschuß ist für infrastrukturelle Investitionen, die unabhängig von der Durchführung Olympischer Spiele erforderlich sind (808 Millionen S) und für einen Nachnutzungsfonds zur Erhaltung von Objekten, insbesondere der Sportstätten (733 Millionen S) vorgesehen. 1 Milliarde Gewinn Berechtigten Befürchtungen der Besind möglich völkerung, daß Olympische Spiele er„Über eine Milliarde Schilling Gehebliche Preissteigerungen zur Folge winn können durch Olympische Winhaben könnten, bringt Bürgermeister terspiele 2006 erwirtschaftet werden. Dr. Herwig van Staa großes VerVon diesem Einnahmenüberschuß ständnis entgegen, hofft jedoch, dieprofitiert die gesamte Bevölkerung", ses Problem durch Abkommen mit der stellt die „Arbeitsgruppe Finanzen" in Wirtschaft in den Griff zu bekommen.

Verkehr kommt auf die Schiene

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Weitere Bedenken, daß Tirol im Falle dritter Olympischer Winterspiele von einer Verkehrslawine überrollt werden könnte, zerstreut der Bericht der Arbeitsgruppe Verkehr. Die bereits bestehende gute Verkehrsinfrastruktur ermöglicht eine Verlagerung des zu erwartenden Verkehrsaufkommens auf öffentliche Verkehrsmittel. Gezielte Maßnahmen zur Einschränkung des Individualverkehrs (z. B. begrenzte Parkplätze oder generelle Einbeziehung der Fahrpreise in die Eintrittskarten) würden eine Schwerpunkt-

2006

Innsbruck Tirol mäßige Ausrichtung auf den öffentlichen Verkehr unterstützen. Neue Verkehrsinfrastrukturen sind dazu nicht erforderlich, wohl aber eine frühere Realisierung jener Projekte, die bereits im Innsbrucker Verkehrskonzept vorgesehen sind: z. B. Autobahnanschluß Innsbruck-Mitte mit Anbindung an den öffentlichen Verkehr; Ausbau Südring - Olympiabrücke; Umgestaltung Haupt- und Busbahnhof mit neuer Fußund Radwegbrücke über das Bahnhofsgelände und die Sill.

600 neue Wohnungen am Tivoli-Areal Für das O-Dorf 2006, in dem etwa 2800 Sportler unterzubringen wären, ist derzeit das Tivoli-Areal vorgesehen. Rund 600 Wohnungen werden nach Verlegung der Sportstätten, auf diesem Areal entstehen, unabhängig davon ob in Innsbruck Olympische Winterspiele stattfinden oder nicht. Das IOC verlangt beispielhaften Umweltschutz, eine Forderung der nach Ansicht der Arbeitsgruppe Natur und Umwelt entsprochen werden kann. Voraussetzung ist, daß schon in der Vorbereitungszeit Maßnahmen gesetzt werden, die zu einer anhaltenden Verbesserung der Umweltsituation führen. Ein Umweltplan, der alle umweltrelevanten Themen einbezieht, bietet die Möglichkeit, traditionelle Ansätze im Bereich Naturhaushalt/Ressourcenschutz zu erweitern. Fortsetzung auf Seite 9

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Stadt „belohnt" Forschung an der Universität

Festliche Preisverleihung im Maximiliansaal der Weiherburg. V. I. Stadträtin Hilde Zach, Dr. Thomas Müller, Dr. Günther Weiss, BM Dr. Herwig van Staa, Dr. Georg Gärtner, Dr. Grießer für Dr. Jan Olav Henck, Rektor Dr. Christian Smekal, Dr. Peter Wagner. (Foto: F. Eliskases) Fortsetzung von Seite 8

Ein „JA" ist noch kein Garant Ein „JA" der Tiroler Bevölkerung kann für unser Land einen wichtigen Schritt zur Sicherung unseres sozialen und wirtschaftlichen Lebensraumes bedeuten. Ein positives Ergebnis der Volksbefragung ist jedoch noch keine Garantie dafür, daß Innsbruck-Tirol den Zuschlag für „Olympische Spiele 2006" erhält. Zuvor muß Innsbruck den Wettbewerb mit anderen nationalen Bewerbern (Steiermark, Kärnten, Salzburg) bestehen. 1998 fällt die Entscheidung, welche Stadt vom Ö O C (Österreichisches Olympisches Komitee) auserwählt wird. Danach gilt es, die Mitglieder des IOC von den einmaligen Qualtitäten Innsbruck-Tirol zu überzeugen. Alle Bürger, die noch Fragen zur Bewerbung Innsbrucks um „Olympische Winterspiele 2006" haben, können sich direkt an das Olympiabüro wenden: Historisches Rathaus, Herzog-FriedrichStraße 21. Fax: 5360-929 oder E-mail: olympia 2006@aon.at.

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m Rahmen einer vom „Collegium Musicum" musikalisch umrahmten Feierstunde in der Weiherburg überreichte Bürgermeister Dr. Herwig van Staa am 13. Dezember die mit je 40.000 S dotierten Preise des Jahres 1996 der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Universität. Die Laudatio hielt Rektor Univ.-Prof. Dr. Christian Smekal.

Univ.-Doz. Dr. Georg Gärtner und Dr. Hans Ettl („Syllabus der BodenLuft- und Flechtenalgen"); Dipl. Chem. Dr. Jan Olav Henck (Konformationspolymorphie n-Butylsubstituierter Arzneistoffe) und Univ.-Doz. Dr. Peter Wagner für spezielle mathematische Entdeckungen. In seinen Begrüßungsworten betonte der Bürgermeister, daß diese Preise auch die enge Zusammenarbeit der Stadt Innsbruck mit der Universität nach Außen zum Ausdruck brächten. „Die Vertiefung der Beziehungen zwischen Stadt und Universität sind mir ein wichtiges Anliegen", unterstrich das Stadtoberhaupt. In erster Linie seien die Preise aber ein Dank der Stadt Innsbruck an jene Persönlichkeiten, die in der Forschung tätig sind. Dr. Smekal bestätigte zu Beginn seiner Laudatio die vom Bürgermeister angesprochene gute Zusammenarbeit und hob hervor, daß diese in den letzten Jahren zunehmend besser werde. Große Leistungen erbringe die Stadt derzeit bei der Errichtung von neuen Studentenwohnungen. Österreich liege bei den Ausgaben für die Forschung mit 1,5 Prozent unter dem EUDurchschnitt (1,9 Prozent). Forschung werde praktisch nur auf Universitätsebene betrieben, deshalb wisse es die „Alma Mater" besonders zu schätzen, wenn die Stadt ihre Leistungen würdige, betonte der Rektor.

Die Preisträger sind: Dr. Thomas Müller für seine Arbeit „Endemische infantile Leberzirrhose in Tirol Do 9.1.20.451 - eine ökogeneti- Singles Paare Fr 10.1.19.15 h sche Erkrankung"; Kinder-RocICnRoll Di 21.1.17.30h Dr. Günther RocfCnRoil+Boogie Di 28.1. 18.45h DI 21.1. 19.00h. Weiss (Mechanis- Schüler+Lehrilnge Dlscofbx-Intenslvkurs DI 7.1.19.00 h men, die zu Blutar- Jazzdance-WbrkshopSa 18.1.15.00 h mut bei chroni- In Kürze wieder Anfängerkurse für Paare, Singles, Studenten, Schüler + Kinder schen Erkrankungen führen); Dr. Heribert INFOMMTION + ANMELDUNG BEQUEM PER TEL 578058 Stoiber (Aids ODER MO. -fit AB 17.00 H IM ZENTRUM BÜRGERST* 10 Forschung);

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INNSBRlIi: Im Tourismus liegt die Zukunft von Igls Dem Tourismus wird im Leitbild des Igler Entwicklungskonzeptes, erarbeitet und in der Sitzung des Stadtteilausschusses am 13. Dezember von DI Friedrich Rauch präsentiert, eine tragende wirtschaftliche Rolle zuerkannt. Die Bestandsaufnahme der letzten zwei Jahrzehnte ergibt vorerst allerdings eine rückläufige Entwicklung für den Igler Tourismus. Die veraltete Infrastruktur und die stärkere internationale Konkurrenz sind der Hauptgrund, daß das Angebot in der Gastronomie und Hotellerie zurückging: 1982 gab es noch 35 Betriebe, 1996 sind nur mehr 21 geöffnet - die Bettenanzahl weist ein Minus von 35 Prozent auf. Dabei sieht DI Rauch den Tourismus als einen tragenden Wirtschaftszweig für Igls: „Mit der Privatisierung der Patscherkofelbahn und der Inbetriebnahme der Beschneiungsanlage gibt es eine wesentliche Weichenstellung für Igls." Dazu kommt die bedeutende Rolle, die Igls als zweitwichtigster Naherholungsraum für Innsbruck spielt. Empfohlen wird auch eine verstärkte regionale Ver-

netzung im Tourismusbereich, im speziellen eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Patsch. Die Verkehrsanalyse ergibt eine Verkehrsbelastung, die „hausgemacht" ist: Eine Untersuchung aus dem Jahr 1994 zeigt, daß von den 5800 nördlich von Vill gezählten Pkw nur elf Prozent dem Durchgangsverkehr zuzuschreiben sind, die dominierende Belastung kommt vom Ziel und Quellverkehr. Vor dem Hintergrund der Igler Gesamtverkehrsentwicklung (die derzeit 9300 PKW werden auf 12000 ansteigen) will das Leitbild die Umfahrungsvariante in einem Tunnel trotz erheblicher Bedenken nicht „ad acta" legen: man sollte sich diese Option einer südlichen Umfahrung für die Zukunft offen lassen! Noch im Jänner wird das Entwicklungskonzept dem gemeinderätlichen Bauausschuß zur Kenntnis gebracht. Anschließend werden sich die Igler und Viller in einer (wahrscheinlich gemeinsamen) Versammlung im Kongreßzentrum Igls über die Entwicklung ihres Stadtteils informieren können.

20 Prozent weniger Lärm im Winterflugverkehr Erfolgreich sind die Bemühungen des Innsbrucker Flughafens, von nur lärmarmen Flugzeugen angeflogen zu werden. Flughafendirektor Mag. Reinhold Falch: „Innsbruck verlangt schon seit einigen Jahren die Erfüllung der strengsten Lärmschutzkriterien ,Chapter III'. Durch die Umstellung der anfliegenden Gesellschaften auf modernere und leisere Fluggeräte kann im Winterflugplan die Lärmbelastung weiter reduziert werden." Die relativ lauten Douglas MD-80 (obwohl sie den Chapter Ill-Bestimmungen entsprechen) werden von den Gesellschaften verstärkt durch die neuesten Airbusse und die BAe-146-Generation ersetzt. Laut Flugplan werden bereits im Winter um 20 Prozent weniger MD-80 Jets auf dem AlpenAirport landen, im Sommer wird diese Zahl noch einmal um 50 Prozent reduziert. Mit „offenen Karten" spielen will der Flughafen in Sachen Lärmdiskussion. Flughafen Direktor Falch. „Wir wollen nichts verheimlichen!" Schon eine Analyse und eine vernünftige Auswertung der bereits beste-

Nordkettenbahn: Ausdruck des Aufbruchwillens in Innsbruck „Die Bahn ist ein Aushängeschild und ein Ausdruck des Aufbruchswillens." Unter diesem Motto stand die trotz Zeitdruck und Brand pünktlich erfolgte Neueröffnung des Restaurants Seegrube am 13. Dezember. Vor allem wird es notwendig sein, die Skepsis gegen eine direkte Anbindung der Nordkette vom Stadtzentrum aus (Kongreßhaus), abzubauen. „Auch in der Part-

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nerstadt Grenoble führt eine Seilbahn mitten aus der Stadt auf den Festungsberg," meint Nordkettenbahnen Eigentümer DI Kranebitter: „Eine zeitgemäße Verbindung aus der Stadt zur Hungerburg ist in Innsbruck notwendig und bringt eine enorme Komfortverbesserung und Attraktivität." Von der Marketingstrategie der Bergbahnen können Innsbrucker Wintersport-

freaks schon jetzt profitieren: Durch den attraktiven Preis mußten auch andere Skigebiete im Nahfeld der Skistadt ihre Preise reduzieren. Ziel ist es, Seegrube und Hafelekar zum Treffpunkt der Skifahrer und Snowboarder zu machen und auszubauen. Auch für die Innsbrucker/innen soll (wieder) der Wahlspruch sein: „Fahrn wir auf unsere Grubn!"

henden Lärmmeßanlagen (betreut vom Umweltamt) brächte einen Aufschluß. DI Reto Manitz (Flughafen-Marketing): "Eine Zuordnung des Lärmpegels und nicht nur eine Messung des Überfluglärms erfolgt aber derzeit nicht." Überlegt wird, im charterstarken Februar mit einer dritten Meßstation in Eigeninitiative Messungen durchzuführen und dann die Daten richtig und umfassend auszuwerten. Beachtlich ist die wirtschaftliche und touristische Bedeutung des Flughafens für Tirol und Innsbruck. Der Innsbrucker Flughafen (im Besitz von Bund, Land und Stadt) und die angesiedelten Firmen bieten rund 1000 sichere Arbeitsplätze. Groß ist auch das Investitionsvolumen: allein 75 Mio. Schilling kostete die neue Ankunftsthalle, jährlich werden durchschnittlich rund 30 Millionen investiert.

Alles inklusive in Igls Unter dem Produktnamen „Cucoolo" wurde vom Tourismusverband und dem Reisebüro „Eurotours" für Igls ein Familien All-Inclusive-Angebot ausgearbeitet. IglsClub-Urlaube werden 1997 über den großen deutschen Reiseveranstalter „IST" in mehreren europäischen Ländern angeboten. Die auf Familienurlaube ausgerichteten Pauschalarrangements beinhalten neben familiengerechtem Preis-Leistungsverhältnis zahlreiche Club-Attraktionen wie Sport- und Animationsprogramm, Kinderbetreuung etc. Der Veranstalter garantiert Igls 10.000 Nächtigungen.

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Christoph Wegscheider ist der neue Branddirektor

Dr. Graziadei neuer Kontrollamtschef Nachfolger von Dr. Klaus Strassern als Kontrollamtsdirektor der Stadt Innsbruck ist der Innsbrucker Verwaltungsbeamte Dr. Edgar Graziadei. Der neue Kontrollamtschef hat 1975 an der Hochschule für Welthandel in Wien zum Dr. rer.soc.oec. promoviert und war zuletzt Organisationsleiter der Magistratsabteilung VI. Insgesamt gab es für den auf eine Zeit von fünf Jahren begrenzten Posten 13 Bewerber. Nach einer Vorauswahl wurden sechs zu einem Hearing im Kontrollausschuß geladen, und daraufhin ein Dreier-Vorschlag für den Stadtsenat erstellt. Im Stadtsenat fiel die Wahl auf Graziadei. Diese Entscheidung wurde im Ge-

meinderat einstimmig bestätigt. Um die Unabhängigkeit zu wahren und eine möglichst breite Akzeptanz zu haben, wird der Kontrollamtschef als einziger Beamter vom Gemeinderat gewählt. Zu den Aufgaben des Kontrollamtes zählen die Gebarungsprüfung des Stadtmagistrates, aller Gesellschaften mit städtischer Beteiligung sowie von Stiftungen, Fonds und Anstalten, an denen die Stadt zumindest mehrheitlich beteiligt ist. Auch die Subventionen werden vom Kontrollamt unter die Lupe genommen. Das Kontrollamt der Stadt Innsbruck ist vergleichbar mit dem Rechnungshof auf Bundesebene.

Wenn Ing. Christoph Wegscheider am 2. Jänner offiziell als Branddirektor Innsbrucks bestellt wird, so übernimmt der jüngste Feuerwehrkommandant (Jahrgang 1961) Österreichs eine „wohl bestelltes Haus", aber auch die Notwendigkeit „struktureller Anpassungen". Die Sicherheit der Innsbrucker/innen wird für den auf fünf Jahre bestellten Amtsvorstand das Anliegen Nummer eins sein: „Die Bürger können sich darauf verlassen, daß die Berufsfeuerwehr mit bestens ausgebildetem Personal und entsprechender Technik zur Verfügung steht". Begonnen hat der Absolvent der HTL (Tiefbau) seine städtische Karriere im Tiefbauamt, auf eigenen Wunsch wechselte er 1990

zur Berufsfeuerwehr und wurde nach eineinhalb Jahren Offiziersausbildung in Graz Kommandant der „Wachabteilung A" (im dualen Führungssystem). Die Berufung in die Kommandozentrale in der Hunoldstraße 17 erfolgte über ein vielfältiges Ausscheidungsverfahren (Hearings auf Beamten-Stadtsenats- und privater Betriebsberatungsebene). Auf sein hochqualifiziertes 98-Mann Team mit einem Maximum an technischer Ausrüstung kann sich der Branddirektor verlassen: „In 30 Sekunden sind wir auf der Straße". Die Motivation „vor Ort", ist hundertprozentig. Eines Feinschliffs bedarf es nur noch im „Innenverhältnis", dann, „wenn einmal nicht die Alarmklingeln schrillen".

Blinden- und Pflegeheim Innsbruck Das Blindenheim ist ein Zuhause für Blinde und Pflegebedürftige. Seiner Geschichte und seinem Namen nach ist das Blindenheim eine Pflegestätte für Sehbehinderte. Seit dem Umbau 1981 - 85 werden im Blindenheim alle Pflegeplatzsuchenden aufgenommen - Blinde jedoch vorrangig. Das Blindenheim ist eine gesellschaftlich notwendige Einrichtung, aber alle, die hinter dieser Einrichtung stehen, sehen ihre erste Aufgabe darin, das Heim in ein »Zuhause« für seine Bewohner zu verwandeln. Heimträger ist der Blindenfürsorgeverein für Tirol und Vorarlberg.

Einige wichtige Punkte unserer Leistungen:

Dauerpflege 56 Plätze Neben einer ganzheitlichen pflegerischen und medizinischen Fürsorge wird das persönliche Gespräch und das Wohlbefinden in den Mittelpunkt des Umganges mit den Menschen im Heim angesehen.

Kurzzeitpflege 12 Plätze Seit Mai 1993 unterstützen wir mit einer Station für Kurzzeitpflege (in der Regel 1 bis 4 Wochen) Pflegende in der Betreuung Angehöriger, womit die Möglichkeit geschaffen wurde, daß Pflegebedürftige eine z. B. nach einem Krankenhausaufenthalt intensivere Pflege erhalten, bzw. Angehörige selbst einmal Urlaub machen, sich von der Pflege erholen und neue Kraft schöpfen können.

Tages pflege io Plätze Grundlage ist hiefür der Versuch, vorallem Berufstätige in der Pflege bedürftiger Angehöriger zu unterstützen und kann auch tageweise in Anspruch genommen werden. Die Tagespflege ist täglich von 8 - 1 8 Uhr geöffnet.

• Ambulantes Baden

Wenn es schwierig ist, einen Pflegepatienten zu Hause zu baden, besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung das Behindertenbad in der Tagesstation zu beanspruchen.

Wir freuen uns auf Sie! Blinden- und Pflegeheim, 6020 Innsbruck, Ing.-Etzel-Str. 71, Tel. 0512/59632

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INNSBR Polytechnische Schule - die große Chance auf eine Lehrstelle Von Anfang an wurde der Innsbrucker PL-2000 in der Siegmairstraße 1 als Vollversuch geführt mit der Wahl zwischen kaufmännischer, technischer - ökologischer und human-kreativer Richtung. PL Direktor Herbert Mattersberger setzt auf einen hochqualifizierten Lehrkörper, eine moderne Ausstattung und legt auch Wert auf das Schülerniveau: nur Schüler der achten Schulstufe (Hauptschule oder allgemeinbildende höhere Schule) werden aufgenommen. „Innsbruck ist das Musterbeispiel für die Durchführbarkeit des PL2000", kann der LehrgangsDirektor im dritten Schulversuchsjahr resümieren. Im Bezug auf Lehrerqualifikation (allein im technischen Fachbereich unterrichten

Aufwertung für den Polytechnischen Lehrgang: ab dem Schuljahr 1997/98 wird der bisherige Schulversuch „PL 2000" als Regelschule geführt. In das im November beschlossene Schulgesetz sind auch wesentlich die Erfahrungen des PI-2000 Pradl-Ost miteingeflossen. drei Ingenieure) und von der technischen Ausstattung her (von der modernen Drehbank bis zur Computerausrüstung) zählt der Poly Pradl Ost zu den führenden Schulen dieser Sparte in Österreich. Anerkannt wird der hohe Ausbildungsstand im speziellen in der Metallverarbeitung auch durch die Innungsmeister des metallverarbeitenden Gewerbes. Diese Positionierung (erst Ende Oktober im Seminar von fünfzig PL-2000-Direktoren bestätigt) war für das Unterrichtsministerium mit ein Grund, die fast dreijährigen Innsbrucker Erfahrungen in

Ehrenvolle Auszeichnungen für die Stadt Innsbruck Anläßlich des 3. Speyerer Qualitätswettbewerbes 1996 wurde der Stadt Innsbruck eine besondere Anerkennung für die Modernisierung ihrer Verwaltung ausgesprochen. Die von Rektor Univ.Prof. Dr. Klaus Lüder unterzeichnete Urkunde der Hochschule für Verwaltung swissenschaften Speyer nahm Bürgermeister Dr. Herwig van Staa am 12. Dezember persönlich entgegen. Bei dem vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas (CCR) gemeinsam mit der Europäischen Vereinigung für Eisenbahnjournalisten durchgeführten „Europäischen Preis des

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öffentlichen Verkehrs" ist der Stadt Innsbruck der 3. Preis zuerkannt worden. Die Verleihung der Urkunde erfolgte im Rahmen eines Verkehrskongresses, den der Deutsche Städtetag am 12. und 13. Dezember in Innsbrucks Partnerstadt Freiburg veranstaltete. Planungsstadtrat Ing. Martin Krulis nahm den Preis für Innsbruck entgegen, der aus europäischer Sicht die Leistungen der Stadt Innsbruck bezüglich der Förderung des öffentlichen Verkehrs und der Eindämmung des Individualverkehrs würdigt. Der erste Preis wurde Straßburg, der zweite Preis Lindau zugesprochen.

die neue gesetzliche Regelung einzubauen. Der „PL2000" wird in Innsbruck „eins zu eins" in die Polytechnische Schule übernommen. Derzeit bietet der „PLPradl-Ost" in sieben Klassen 14 Fachbereichsgruppen an, vom Bürokaufmann über die Elektrotechnik, die Metallverarbeitung bis hin zum Tourismus oder Pflegeberuf. Zwei berufspraktische Wochen bieten die Möglichkeit, praktische Erfahrungen vor Ort zu sammeln. Positive Nebenerscheinung dieser „Schnupperlehre": in dieser Zusam-

menarbeit mit 150 Betrieben wird der Grundstein für sehr viele Lehrverhältnisse gelegt. Grundsätzlich gute berufliche Chancen gibt Direktor Mattersberger den Absolventen des „PL" in Zukunft Polytechnische Schule: „Erhebungen zeigen, daß trotz angespannter Lage die Schüler bei entsprechender schulischer Leistung gute Chancen haben und eine Lehrstelle finden." Die Einschreibtermine für das Schuljahr 97/98 in die Polytechnische Schule in der Siegmairstraße: 19. und 20. Feber, von 8 bis 12.30 Uhr und 15 bis 17 Uhr in der Direktion. Ausführliche Info-Blätter werden rechtzeitig über die Hauptschulen verteilt.

Neue Doppelturnhalle für die Gaismair-Hauptschule Fast zwölf Meter unter Straßenniveau war die Grundsteinlegung Anfang Dezember für die Doppelturnhalle der Hauptschule Wilten-West, tief in der Baugrube. Für Vizebgm. Dr. Norbert Wimmer als Sport- und Baureferent Grund für eine zweifache Freude: „Diese beiden Turnhallen werden eine fühlbare Verbesserung des Angebots für den Sport sowohl im schulischen Bereich wie auch für die Vereine bringen. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 57 Mio. S sind sie auch ein Impuls für die heimische Bauwirtschaft." Zufrieden ist auch Schulstadtrat Dr. Lothar Müller: „Diese Winter-

bauoffensive ist auch ein Teil der Qualität dieser Stadt." Gebaut werden die übereinanderliegenden Turnhallen „unterirdisch", mit den Normmaßen 15 mal 27 Meter. „Natürliche" Beleuchtung mit Tageslicht gibt es über einen großzügigen Lichtschacht. Der Zugang erfolgt durch einen Stiegenabgang, in dem auch ein behindertengerechter Lift eingebaut ist. Das Terrassendach der Hallen wird als Pausenfläche genützt werden. „Betriebsfertig" werden die Turnhallen im Schuljahr 98/99 sein. Für fast 600 Schüler und zahlreiche Sportvereine wird dann eine neue „sportliche" Ära beginnen.

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DIE LANDE5HÄUPTSTAD

Diamantenes" Ehepaar: 105 und 95 Jahre alt

Jubilarein Innsbruck Diamantene Hochzeit (60 Jahre) Frau Elisabeth und Herr Ludwig Pfeifhofer (23.11.) Frau Maria und Herr Dr. Leopold Vietoris (7.12.) Frau Erika und Herr Dkfm. Karl Hovorka (8 1 2 )

Frau Elisabeth und Herr Otto Stark (12.12.) Goldene Hochzeit (50 Jahre) Frau Margarethe und Herr Joset Thoman (18.11.) Frau Kitty und Herr Erich Mutschlechner (21.11.) Frau Anna und Herr Maximilian Schwemberger (23.11.) Frau Maria und Herr Herbert Plank (15.12.) Frau Paula und Herr Walter Hajny (15.12.) 100. Geburtstag Herr Dr. Thomas Hussl.(7.12.) 97. Geburtstag Frau Elisabeth Schoissengeyer (19.11.)

Frau Irene Stigger (11.12.) 96. Geburtstag Frau Maria Nagele (20.11.) Frau Martina Turnier (26.11.) Frau Marcellina Ghedina (11.12.) 95. Lebensjahr Frau Elsa Hauser (18.11.) Herr Franz Rothmeyer (23.11.) Frau Agnes Huter (24.11.) Frau Maria Huck (27.11.) Frau Josefa Kirschner (29.11.) Frau Aloisia Nemec (30.11.) Frau Aloisia Valenti (5.12.) Frau Stefanie Giwiser (5.12.) Frau EvaSchulnig (9.12.) 94. Geburtstag Frau Ottilie Castellitz (23.11.) Frau Elisabeth Pietersteiner (27.11.)

Frau Klothilde Ludwig (1.12.) Herr Wilhelm Liepert (10.12.) 93. Geburtstag Frau Katharina Rothauer (22.11.)

(20.11.) Herr Erhard Rusch (24.11.) Herr Josef Purner (25.11.) Frau Anni Schweiger (1.12.) Frau Josefine Auer (1.12.) Frau Olga Engele (3.12.) Frau Anna Filomena Vuillemin (3.12.) Frau Hildegard Prickner (5.12.) Frau Maria Hueber (5.12.) Frau Stefanie Detomaso (5.12.) Herr Adolf Pirchl (7.12.) Frau Maria Schweigl (7.12.) Frau Maria Oberegger (11.12.) Frau Hildegard Comper (14.12.) 90. Lebensjahr Frau Anna Unterpertinger (21.11.)

Maria und Dr. Leopold Vietoris Zum „Diamantenen" Hochzeitsjubiläum von Univ.-Prof. Dr. Leopold und Maria Vietoris am 7. Dezember überbrachte Vizebürgermeister Dipl.-Ing. Eugen Sprenger die Glückwünsche der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol. Univ.-Prof. Vietoris ist mit 105 Jahren der älteste Innsbrucker Bürger. Seine Gattin ist 95 Jahre alt. Trotz dieses hohen Alters erfreuen sich die Eheleute bester Gesundheit und geistiger Frische. Prof. Vietoris korrespondiert noch immer mit Mathematikkollegen in aller

(Foto: B. Stingl) Welt. Täglich treffen mehrere Briefe für ihn ein und Prof. Vietoris betrachtet es als selbstverständlich, alle Schreiben zu beantworten. Seine Briefe „tippt" er selbst auf der Schreibmaschine. Betreut werden die beiden Jubilare von einer Tochter, die mit dem Ehepaar im gemeinsamen Haushalt lebt. Tiefe Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Innsbruck bewies Prof. Vietoris, als mit einem Gläschen Wein auf das besondere Hochzeitsjubiläum angestoßen wurde: „Zum Wohl auch der Stadt Innsbruck".

Frau Aloisia Jöbstl (23.11.) Frau Maria Gürtler (26.11.) Frau Anna Bader (1.12.) Herr Eugen Foissner (2.12.) Frau Teophila Juretschka (2.12.) Frau Frieda Rist (3.12.) Frau Adelheid Saurwein (3.12.) Frau Maria Weissbacher (6.12.) Herr Georg Kraft (6.12.) Frau Maria Schulnig (6.12.) Frau Magdalena Hanke (7.12.) Herr Eduard Usenik (7.12.) Herr Johann Zach (9.12.) Frau Rosa Barisitz (9.12.) Frau Maria Spörr (11.12.) Herr Roman Klampfer (12.12.) Herr Richard Endl (12.12.) Frau Berta Heinzle (13.12.) Frau Theodora Mayrhofer (14.12.)

Eheschließungen Oliver Steinriegler, Innsbruck und Alexandra Scharmann

Frau Theresia Eppensteiner

Frau Frieda Elisabeth Schuster (12.12.) Herr Richard Piccolruaz

Frau Ottilie Maria Aichholzer

(12.12.)

(13.12.)

(11.12.)

(22.11.)

Gerhard Hähner, Innsbruck, und Elisabeth Schuber, Völs (22.11.)

Frau Amalia Juen (13.12.) 92. Geburtstag Frau Maria Müller (18.11.) Frau Maria Mauser (18.11.) Frau Rosa Oberhöller (20.11.) Frau Maria Liebl (23.11.) Frau Maria Kleinheinz (30.11.) Herr Ing. Karl Zani (30.11.) Frau Barbara Perktold (3.12.) Herr Franz Nothdurfter (3.12.) Herr Mathias Müller (6.12.) Herr Georg Barbach (6.12.)

91. Geburtstag Frau Martha Wintersberger

Fortsetzung auf Seite 2

„Immer nah - immerfür Sie da"

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Tel. 0512

580058 6x in Innsbruck


Dr. Thomas Hussl feierte den 100. Geburtstag

(Foto: B. Stingl)

Anläßlich des 100. Geburtstages von Dr. Thomas Hussl am 7. Dezember besuchte Vizebürgermeister Dipl.-Ing. Eugen Sprenger den Jubilar und überbrachte die Glückwünsche der Stadt Innsbruck. Der ehemalige HNO-Facharzt Dr. Hussl erfreut sich guter Gesundheit, wenngleich seine Mobilität inzwischen sehr eingeschränkt ist. Mit Stolz erzählte er, daß teilweise auch seine Söhne und Enkelkinder in medizinischen Berufen tätig sind, bzw. Medizinstudien betreiben.

Margit Majerotto, 54 (7.11.) Emma Gasser, 62 (8.11.) Kurt Reichenbach, 86 (8.11.) Josef Stolz, 84 (10.11.) Barbara-Gagel, 84 (10.11.) Regina Strasser, 69 (11.11.) Charlotte Lange, 97 (11.11.) Roswitha Wilhelmer, 52(11.11. Luise Genta, 87 (12.11.) Ing. Erich Sailer, 72 (13.11.) Ludwig Lamprecht, 81 (13.11.) Heinrich Fazzi, 84 (13.11.) Anna Rieser, 86 (14.11.) Kurt Waschnig, 29 (14.11.) Olga Hupfauf, 85 (15.11.) RosaLezuo, 50 (16.11.) Jonann Irowec, 48 (17.11.) Antonia Benedetto, 79 (17.11.) Johanna Gruber, 76 (17.11.) Pia Rieger, 91 (17.11.) Martha Heizmann, 88 (18.11.) Maria Lintner, 75 (18.11.) Maria Giacomuzzi, 83 (18.11.) Josef Mitterer, 34 (19.11.) Maria Liegerer, 70 (19.11.) Thomas Sträub, 82 (19.11.)

Rudolf Matschek, 93 (20.11.) Maria Sailer, 87 (20.11.) Maria Denifle-Obex, 92 (22.11.) Gabriele Gissinger, 94 (22.11.) Elfriede Braier, 91 (23.11.) Franz Muster, 60 (24.11.) Karolina Parschalk, 93 (24.11.) Stephania Kolland, 91 (25.11.) Josef Nigg, 50 (25.11.) Anna Schrott, 93 (25.11.) Alexander Waffler, 73 (25.11.) Katharina Kofier, 85 (25.11.) Josef Kohler, 82 (25.11.) Maria Merth, 87 (27.11.) Matthias Juen, 74 (27.11.) Ludwig Hübl, 85 (27.11.) Frieda Islitzer, 76 (27.11.) Bartholomäus Fibrich, 86 (27.11.) Maria Kronlachner, 89 (28.11.) Margarethe Krottmayr, 75 (28.11.) Johann Feichtner, 75 (29.11.) Franz Keil, 71 (30.11.) Paula Madl, 90 (30.11.)

Geburten Ing. Lucas Schneider, Innsbruck, und Beate Oberthanner, Inzing (23.11.) Markus Hell, Innsbruck, und Susanne Probst (23.11.) Christian Thielmann, Innsbruck, und Sandra Pfurtscheller (30.11.) Robert Enderle, Innsbruck, und Claudia Eller (30.11.) Rudolf Kaltenböck, Innsbruck, und Waltraud Kindler (2.12.) Dragisa Stanojevic, Innsbruck, und Olivera Mitrovic (5.12.) Andreas Leutgeb, Innsbruck, und Martina Haagen (6.12.) Harald Gapp, Wildermieming, und Carmen Niederkofler, Innsbruck (7.12.) Dr.iur. Heinrich Schell, Kematen, und Mag.iur. Silvia Rass (7.12.) Gerald Rauter, Völs, und Andrea Fasser (7.12.) Helmuth Mayr, Rum, und Ursula Christ (7.12.) Angelo Danelli, Portalbera/Italien, und Liane Haid, Innsbruck (7.12.) Bernd Lederer, Innsbruck, und Claudia Teufl (7.12.) Gilberto Marchesin, Jesolo/Italien, und Mag.phil. Vera Longato, Innsbruck (11.12.) Thomas Knolz, Innsbruck, und Karin Lamprecht (13.12.) Michael Boateng, Innsbruck, und Ruth Sapong-Antwi. Linz (13.12.) Dipl.-Ing. Erich Fritsch, Innsbruck, und Ulrike Weigl (14.12.) Thomas Wöber, Innsbruck, und Angelika Wimmer (14.12.) Hans Salcher, Innsbruck, und Marie-Pierre Krins (14.12.) Norbert Gritsch, Völs, und Petra Kirchmair (14.12.) Vilmos Orban, Innsbruck, und Barbara Fischer, Nürnberg (14.12.)

IPiaGunsch (1.11.) Jonathan Pasqualini (6.11.) Bianca Gratl (9.11.) Mariella Petritsch (11.11.) Stefan Mayr (12.11.) Paul Benzer (12.11.) Robert Lechner (14.11.) Julia Pörnbacher (14.11.) Stefanie Pörnbacher (14.11.) Selin Kiran (15.11.) Matthias Kivdic (15.11.) SasaTepic (17.11.) Kathrin Gorgos (19.11.) Thomas Landauer (20.11.) Rebecca Gruber (21.11.) RitaGebert (21.11.) Mario Egger (22.11.) Sarah Geris (23.11.) Janine Schneeberger (23.11.) Julian Voit (25.11.) Denise Franzi (28.11.) Markus Maurer (28.11.) Simon Ladner (29.11.) Sebastian Braunias (2.12.) Simone Geljic (2.12.) Daniel Schreiber (3.12.) Tobias Leichter (3.12.) Nikolaus Eigenstiller (3.12.) Alexander Kirchner (4.12.) Anna Unterlechner (5.12.) Laura Jenewein (6.12.) Janine Auer (7.12.) Gabriel Obwegeser (8.12.) Simon Sabath (12.12.)

S t e r b e f ä11 e Dipl.-Ing. Dr.techn. Otto Frenzl, 89 (1.11.) Barbara Gneist, 89 (1.11.) Ingeborg Schärferer, 62 (3.11.) RosaPalz, 90 (3.11.) Brunhilde Ziller, 71 (3.11.) Josef Salvenmoser, 77 (3.11.) Frieda Zauner, 82 (4.11.) Serafina Koch, 77 (5.11.) Fndolin Lebeda, 73(5.11.) Aloisia Lintner, 60 (5.11.) Johann Edlinger, 68 (5.11.) Wilfried Stöhr, 70 (7.11.)

m i g u n g en Wohnanlage, Hinterwaldnerstr. 13, 13a, 13b, Ing. Walter Plörer, Föhrenweg 7, 6064 Rum Öllagerraum, Andreas-Hofer-Str. 31. Ingeborg Neuner, Franz-Plattner-Str. 32b, 6170 Zirl Garagen und Stellplätze, Leo poldstr. 36, Dipl.-Vw. Klaus Schiechtl, Leopoldstr. 34 Änderung zu Bescheid vom 1.7.1987, ZI. VI-6674/1987, KG Arzl, Gp. 758/2, Herbert Höbst, z.Hd. RA. Dr. Markus Baldauf, Maximilianstr. 13 Einfamilienwohnhaus - Abänderung, Heiligwasserweg 10a, Leopold Brennacher, Sennstr. 8 Lagerschuppen, Langer Weg 35, Ralph Marajer, Radetzkystr. 14 Glashaus und ein Flugdach, Dr. Klaus Suckert, Josef-Pöll-Str. 3 Überdachter Abstellplatz für einen Pkw mit Pergola, Wilfried Heinz, Weingartnerstr. 82 Änderung zu Bescheid vom 6.5.1996, ZI. VI-12408/1995, Amraser Str. 59, Allgemeine Baugesellschaft A Porr AG., Siemensstr. .43 Wohnanlage (2 Wohnhäuser mit einer gemeinsamen Tiefgarage), Mitterweg 157 u. 159, Neue Heimat Tirol, Gumppstr. 47 Ausstellungspavillon samt PKW-Abstellplatz, Haller Str. 165, Porsche Konstruktionen KG., Fanny-von-Lehnert-Str. 1, 5020 Salzburg Aufstellung einer Litfaßsäule, Erzherzog-Eugen-Straße, ViktorDankl-Straße, Ankünder Gesellschaft für Außenwerbung mbH., Bozner Platz 2 Änderung zu Bescheid vom 21.8.1996, ZI. 111-3117/1996, Günter Westland, Grillhofweg 24, 6080 Vill Wohnanlage (15 Wohneinheiten), Weingartnerstr. 152, Stadt-

gemeinde Innsbruck, Mag. Abtlg. IV Geräteschuppen, Gramartstr. 7, Österr. Kinderfreunde, Landesorganisation Tirol, Salurner Str. 2 Aufstellung einer Litfaßsäule, Sieglanger, Kirche Maria an Gestade, Ankünder Gesellschaft für Außenwerbung mbH. Einfamilienwohnhaus, Lanser Str. 68, Dipl.-Ing. Hannes Wiesflecker, Lanser Str. 32d KFZ-Garage in der Nordecke, Mag. Johannes Hastaba, Innerkoflerstr. 20 Gastronomiebetrieb, UTZ u. Mathoi OEG, Viaduktbogen 30 Doppelwohnhaus mit Garage, Lohbachweg E 105, Anton Thönig, Moosgasse 20b, 6065 Thaur An- und Umbauten Interne Änderungen, Kranebitter Allee 6, Biolith Wohnbau Gesellschaft, Amraser-See-Str. 14 Einbau von Solarelementen, Wolfgang Gunsch, Weiherburggasse 15 Fahrradabstellraum, Miteigentümer des Anwesens, Schützenstr. 29 Parkplatzumgestaltung, Amraser-See-Str. 64, DEZ-Einkaufszentren GesmbH., Amraser-See-Str. 56a Zubau an der Ostseite, Pasch bergweg 3, Allround Sport- und Freizeitanlagen GesmbH., Raggnitzstr. 58, 8047 Graz Wohnhausaufstockung, RA. Dr. Walter Hofbauer, Zimmeterweg 6 Zubau, Dipl.-Ing. Franz Schwarz, Amberggasse 11 Dachterrassenverglasung, Univ.-Prof. Dr. John Ren Chen, Andreas-Di-Pauli-Str. 11a Stützmauer, Sylvia Jäger, Höhenstr. 25 Nachträgliche Baubewilligung,

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Flugdach, Kleingartenhaus Nr. 25, KG. Amras, Gp. 556, Gerhard Nairz, Radetzkystr. 18 Gestaltung der Geschäftsfassade, Innrain 2, Notburga Tyrler, Marktgraben 1 Bad- und Vorraumeinbau im DG., Dipl.-Ing. Klemens Troger, Bachgasse 22 Zubau Bürogebäude, Erlerstr. 5, Bank für Tirol und Vorarlberg, Erlerstr. 5-9 Bauliche Maßnahmen (Teilausbau des Dachgeschoßes), Stafflerstr. 16, Eigentümer des Anwesens Stafflerstr. 16, z.Hd. Mag. Vuketich und Bressan, Müllerstr. 5 Anbau - Kleingartenhaus Nr. 117, nachträgliche Bewilligung, KG. Amras, Gp. 556, Johann Weitzer, An-der-Lan-Str. 45 Um- und Zubau, Bichlweg 43, Karl Hruby, Viktor-Franz-Hess-Str. 5 Balkonverglasung, Hans Popp, Klappholzstr. 24 Dachänderung, Dipl.-Ing. Alexander Hintaye, Gsetzbichlweg 3e, 6080 Igls Diverse bauliche Maßnahmen, Mag. Markus Huber, Richardsweg 38 Um- und Zubauten, Anton Zmeck u. Brunhilde Blaha, Gaswerkstr. 4A 10 Balkone an der Südfassade im 1 OG, Sillhöfe 10, Dr. Franz Tollinger, Sillhöfe 2 Durchführung div. baulicher Maßnahmen, Innstr. 6, Johann Stöckl Ferienanlage „Alphof", 6281 Gerlos, Nr. 125 Zu- und Umbau, Kranebitter Allee 67, Siegfried und Margareta Auer, Niederstr. 154, 6082 Ellbogen Zu- und Umbauten, Kranewitterstr. 42, Dr. Walter Brandmayr, Andechsstr. 38b Dachgeschoßausbauten Dachgeschoßausbau, Leipziger Platz 2, Kaffeevertrieb Praxmarer GesmbH., Gewerbezone 2, 6176 Völs Dachgeschoßausbau, Ing. Stefan und Josef Tschuggnall, Sebastian-Kneipp-Weg 11 Dachgeschoßausbau, Zeughausgasse 7, RAIKA-Silz-Haiming, Tiroler Str. 78, 6424 Silz Umwidmungen Umwidmung des best. Lagergebäudes in ein Laborgebäu-

de.Völser Str. 14, Dr. Volkmar Philadelphy, Andreas-Hofer-Str. 28 Umwidmung der im Keller gelegenen Räume als Lagerräume, Josef Mösserer, Peter-Mayr-Str. 22 Umwidmung der best. Wohnung u. Nutzung als Montessorischule, Liebeneggstr. 4, Verein „Brückenpfeiler", z.Hd. Hrn. Gernot Candolini, Mosengasse 5 Umwidmung in eine Imbißstube, Viaduktbogen 33 u. 34, Christine Ferian, Höttinger Au 40b Werbeeinrichtungen Werbeeinrichtung, Fa. Athletenschmiede Antretter & Brennsteiner OEG, Eduard-Bodem-Gasse 8 Werbeeinrichtung, Fa. Stoll LISA GesmbH., Eduard-BodemGasse 8 Werbeeinrichtung, Fa. Wasserbetten Irene Würz, Eduard-BodemGasse 3 Werbeeinrichtung, EduardBodem-Gasse 9, HILTI Austria GesmbH., Altmannsorfer Str. 165, 1231 Wien Werbetafel, Fa. MZK-BRIKO Sportartikel GesmbH., EduardBodem-Gasse 8 Werbeanlage, UNI MaschinenHandelsgesmbH., Eduard-BodemGasse 6 Werbebeschriftung, Stainerstr. 2, Fa. FANTUR GesmbH., Weiherburggasse 5 Werbeeinrichtungen, Wolfgang DENZEL Kraftfahrzeuge AG., Langer Weg 15 Werbeeinrichtung, Haller Str. 1, Ali Beik Seif-Tabrizi-Zahra, Schützenstr. 46g Werbeeinrichtungen, Museumstr. 14, Ruetz & Fagschlunger OHG., Sportplatzweg 2, 6175 Keniaten Werbeeinrichtung, AWD Gesellschaft für Wirtschaftsberatung GesmbH., Eduard-Bodem-Gasse 8 Werbeeinrichtung, Antiquitäten C. Juen Kunst & Trödel, Mariahilfstr. 10 Werbeanlagen, Farn. Gassner, Gasthaus „Engl", Innstr. 22 Leuchtschild, Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft, Sparkassenplatz 1 Werbeeinrichtung, Innrain 16, Arch. D.I. Michael Schwärzler, Wopfnerstr. 3a, 6130 Schwaz Werbeanlage, Valiergasse 58, P & R Leasing, Technikerstr. 1 Werbeeinrichtung, Peter Zebisch, Heiliggeiststr. 10

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 22. Jänner 1997 statt. 14 Uhr Debatte zur Volksbefragung über die Bewerbung Innsbrucks und Tirols für Olympische Winterspiele 2006. 17 Uhr Beginn der Tagesordnung. Stadtsaal, 1. Stock, Adlersaal. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

G e w e r b e s c h e i ne „Ruetz & Fagschlunger OHG", Museumstr. 14 (weitere Betriebsstätte von Kematen, Sportplatzweg 2), Bäcker gem. § 9 4 Z 5 9 GewO 1994 Petkov Ognian, Pacherstr. 32/4/33, Schilderhersteller Mag. Arno Gisinger, KaiserFranz-Josef-Str. 4, Fotografen „CHS Tour Services GmbH", Amraser Str. 79 (Standort verlegt von Götzens, Kirchplatz 9), Reisebüro „Anton Schlecker GesmbH.", Fürstenweg 25 (weitere Betriebsstätte von Bludenz, Wichnerstr. 14), Einzelhandel mit pyrotechnischen Artikeln „Stickler Consult GmbH.", Innstr. 29/Top 8, Technisches Büro auf dem Fachgebiet für Verkehrsplanung Johanna Bernhart, Unterbergerstr. 27, Werbungsvertreter Klaus Ploner, Blasius-HueberStr. 16, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Lebensmittel „Quality Products Handels GmbH.", Valiergasse 58 (Standort verlegt von Götzens, Mittelgasse 2), Handelsgewerbe „Österreichische FernwärmegesmbH.", Kranebitter Allee 88, Erzeugung und Fortleitung von Wärme Andreas Plautz, Kiebachgasse 5, Gastgewerbe (Restaurant) „Hydraulik Michler GesmbH. & Co KG", Valiergasse 61, Maschinen- und Fertigungstechniker, eingeschränkt auf die Erzeugung und Reparatur von Gelenkwellen Friedrich Klimpke, Kömerstr. 15/111, Handelsagent Ralph Kerschbaumer, An-derLan-Str. 31, Beratung von Personen über Inhalt und Ablauf von Seminaren usw. (= Organisation von Veranstaltungen) Martin Andreas Jochum, Innstr. 35, Handelsgewerbe Sylvie Korb, Hans-Maier-Str. 13, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Großhandel mit Edelsteinen „Heli Trans Bedarfsflugunternehmen GesmbH.", Fürstenweg 180 (Standortverlegung von St. Anton a.A., Stadle 277), Handelsgewerbe mit Waren aller Art „Gasthaus Seilerhäusl - Kaufmann - Fischer - OEG", Dreiheiligenstr. 13, Gastgewerbe (Gasthaus) Cardillo Danilo, Innstr. 10, Güterbeförderung mit Kfz. Mag. Anna Findl-Ludescher, Botanikerstr. 3, Lebens- und Sozialberater Gerold Scholz, Höhenstr. 143, Handelsgewerbe Michael Graupp, Viaduktbogen 93, Rauchfangkehrer Martin Amprosi, Claudiastr. 8,

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Gastgewerbe in der Betriebsart „Restaurant" „Ulrich Fuchs, Büromaschinen GesmbH.", Rennweg 34 (Standort verlegt von Wörgl, Peter-Anich-Str. 9a), Handelsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit Büromaschinen, Büromöbeln, Zubehör und Software Gordana Lazarevic, Noldinstr. 12, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus", Z. 2 eingeschränkt auf Imbisse und Konditoreiwaren, zeitlich befristet bis 30.6.1997 Helga Thaler, Hocheggweg 12, Partnervermittlung Heinrich Tavernini, BernhardHöfel-Str. 14, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel mit Maschinen und Geräten für die Reinigung und Sanierung von Wasserleitungen und den dazugehörigen Produkten Herbert Fankhauser, Haller Str. 227, Handelsgewerbe Anton Zimmerling, EduardBodem-Gasse 8, Vermögensberater und Verwalter von beweglichem Vermögen „Wigpol Versicherungs- und Rückversicherungsmakler GesmbH", Gutenbergstr. 3, Beratung in Versicherungsangelegenheiten „Wigpol Versicherungs- und Rückversicherungsmakler GesmbH", Gutenbergstr. 3, Versicherungsmakler Andreas Pichler, Pontlatzer Str. 46, Marktfahrer Hansjörg Schmieder, Museumstr. 7, Handelsgewerbe Eva Arnold, Leopoldstr. 35, Handelsgewerbe Mag. Gerd Blöder, EduardBodem-Gasse 3, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung „Bellutti-Planen GmbH.", Haller Str. 125b, Kunststoffverarbeiter Bernhard Aichner, Luis-ZueggStr. 2/93, Pressefotograf „Online Consulting GmbH.", Wilhelm-Greil-Str. 2/I, Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung usw. Leonhard Sparber, AloisSchrott-Str. 22, Versicherungsagent Helmuth Felder, Franz-FischerStr. 53, Unternehmensberater „Vespa Center Richard Kroneder GmbH.", Viaduktbogen 59/60, Handelsgewerbe, eingeschränkt auf Zweiradfahrzeuge, Ersatzteile und Zubehör „Alpenland-BauträgerGesmbH.", Höhenstr. 5, Bauträger Johann Heinrich Klausner, Fischnalerstr. 12, Gastgewerbe in der Betriebsart „Kaffeehaus", z. Z. eingeschränkt auf Imbisse und


Konditoreiwaren, zeitlich befristet bis 31.12.1996 „Dehbalaie & Co. Gastronomie KEG", Rechengasse 1, Gastgewerbe in der Betriebsart „Restaurant" Franz Josef Holzknecht, Museumstr. 38 (weitere Betriebsstätte von Neustift, Rain Nr. 464), Handelsgewerbe, eingeschränkt auf den Einzelhandel mit Reiseandenken, Spirituosen usw. Mag. Marcus Alexander Held, Eduard-Bodem-Gasse 8, Vermögensberater und Verwalter von beweglichem Vermögen Herbert Hubl, Hormayrstr. 8/24, Handelsagent Waltraud Seeböck, Franz Fi scher-Str. 55, Film- und Videoproduktionen Leonhard Sparber, Alois-Schrott Str. 55, Vermittlung von Bausparverträgen „Dartclub Cafe Monte Carlo Innsbruck", Kapuzinergasse 10, Gastgewerbe „Mair Böden GmbH.", Fürsten weg 87, Bodenleger Otto Bundschuh, Technikerstr. 5/39, Maler und Anstreicher

Harald Hackhofer, Franz Fischer-Str. 24, Güterbeförderung mit Kraftfahrzeugen, deren höchstzulässige Nutzlast 600 kg nicht übersteigt „Horvath + Partner GmbH.,,, Eduard-Bodem-Gasse 7, Radiound Videoelektroniker Gelf Gerhard, Haller Str. 227, Handelsgewerbe Dipl.-Vw. Ing. Franz Wiesler, Egger-Lienz-Str. 1d, Gas- und Wasserleitungsinstallateur Maria Brigitte Kahler, AmraserSee-Str. 56a, DEZ EG 25 (weitere Betriebsstätte von Hall LT., Rosengasse 9), Handeisgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Textilien Johann Silberberger, Klappholzstr. 50, Bodenleger „ST-Installationstechnik GesmbH.", Bettelwurfstr. 15, Zentralheizungsbauer „ST-Installationstechnik GesmbH.", Bettelwurfstr. 15, Lüftungsanlagenbauer Ing. Hannes Zehenter, Klap pholzstr. 18a, Handelsgewerbe Herwart Schurtl, Tiergartenstr. 79, Vermittlung von Bausparverträgen

Amt für Gewerberecht bietet „Information total Wer ein Gewerbe führt oder sich in nächster Zeit dafür entschließt, sollte sich den 18. Jänner vormerken: An diesem Tag führt das Amt für Gewerberecht (Magistratsabteilung II) in der Haspingerstraße 5 erstmals eine Informationsveranstaltung zum Thema „Selbständige Gewerbeausübung" durch. An diesem „Tag der offenen Tür" wird jedem Interessierten die Gelegenheitfür umfassende Information geboten oder auch nur um einmal das Amt kennenzulernen. Sachverständige des Gewerberechtes, der Gewerbetechnik (Amt für Umweltschutz und Abfallbeseitigung), des Umweltund Nachbarschaftsschutzes werden ebenso anwesend sein wie Vertreter des WIFI-Tirol, des Förderungswesens/Jungunternehmensgründungswesens und

des städtischen Amtes für Wirtschaft und Tourismus. Kurzvorträge im Stundenrhythmus, „Gewerberecht allgemein, der schnellste Weg zur erforderlichen Gewerbeberechtigung" und die „20 wesentlichen Fragen vor Betriebsgründung" runden das Info-Angebot ab. Das Programm: 9 Uhr Eröffnung und Begrüßung: 9.15; 10.15und 11.15 Uhr Vorträge zum Thema „Gewerberecht allgemein; der schnellste Weg zur erforderlichen Gewerbeberechtigung"; 9.35, 10.35 und 11.35: Führungen; 9.55, 10.55 und 11.55 Uhr Kurzvortrag „Die 20 wesentlichen Fragen vor Betriebsgründung." 9.00 bis 14.00 Uhr: Durchgehende Beratung an den Ständen.

Sauna - Vorbeugende Medizin für den Körper Die wohltuende Saunawirkung ergibt sich hauptsächlich durch Wärme- und Kältereize und das Schwitzen. Beim Saunieren erhöht sich z.B. die Hauttemperatur auf 38 bis 43°C, die Körpertemperatur selbst bleibt nahezu unverändert. Dies wird nur dadurch erreicht, weil sich der Körper durch Schwitzen Kühlung verschafft. Rund 1,5 Liter Schweiß verliert der Mensch bei drei Saunagängen. Eine der wichtigsten medizinischen Auswirkungen des Wechsels kalt-warm sind: • bessere Durchblutung auch im Bereich der Atemwege • Ausscheidung von Gewebswasseransammlungen • Förderung der Abwehrkräfte • Stärkung des vegetativen Nervensystems • Erneuerungsprozeß der Haut • vorübergehender Gewichtsverlust durch Wasserverlust. Saunieren unterstützt eine Schlank-

heitskur - „schlanksaunieren" allerdings ist nicht möglich. Die Temperaturschwankungen werden oft auch als „Heilfieber" bezeichnet. Bei Erkrankungen sollte aber immer der Arzt über die Saunatätigkeit entscheiden. Die idealen Öffnungszeiten abgestimmt auf die Arten „Damen", „Herren" und „Gemischt" in den vier Saunen der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG erleichtern Ihnen das „Vorbeugen". Die Saunen sind bestens ausgestattet und machen das „Vorbeugen" zum Vergnügen.

Höttinger Au, Tel. 28 23 39: Montag: 9 - 22 Uhr (Damen) Dienstag: geschlossen Mittwoch bis Samstag: 11 22 Uhr (Gemischt) Sonntag: 1 2 - 2 2 Uhr (Gemischt) Olympisches Dorf, Tel. 26 13 42: Montag; geschlossen Dienstag: 9 - 21 Uhr (Damen) Mittwoch: 10-21 Uhr (Herren) Donnerstag: 10 -17 Uhr (Damen); 17-21 Uhr (Gemischt) Freitag: 12 -17 Uhr (Herren); 17-21 Uhr (Gemischt) Samstag, Sonntag: 1 0 - 2 1 Uhr (Gemischt)

Amraser Straße, Tel. 34 25 85: Montag: 10-21 Uhr (Herren) Dienstag: 1 0 - 2 1 Uhr (Gemischt) Mittwoch: geschlossen Donnerstag: 9 - 21 Uhr (Damen) Freitag: 10- 15.30 Uhr (Herren); 15.30 - 21 Uhr (Gemischt) Samstag: 1 0 - 2 1 Uhr (Damen) Sonntag: 1 2 - 2 1 Uhr (Gemischt) Salurner Straße, Tel. 502/56 95: Montag: 1 2 - 2 2 Uhr (Gemischt) Dienstag: 1 0 - 2 2 Uhr (Gemischt) Mittwoch: 1 0 - 2 2 Uhr (Damen) Donnerstag: geschlossen Freitag: 10 - 15.30 Uhr (Damen); 15.30 - 22 Uhr (Gemischt) Samstag: 10 - 15.30 Uhr (Herren); 15.30 - 22 Uhr (Gemischt) Sonntag: 1 0 - 2 2 Uhr (Gemischt)

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Sporttermine im Jänner VOLLEYBALL: Hotting West: Sa. 4. bis Mo. 6. Jänner, 9 - 18 Uhr: ARGE ALP-Cup; Int. Volleyballturnier BASKETBALL: Leitgebhalle: Sa. 11. Jänner, 20 Uhr: Bundesligaspiel TI/DSG Güssing EISHOCKEY: Olympiastadion: Sa. 18. Jänner, 8 - 17 Uhr: Eishockeyturnier „Regent" EISKUNSTLAUF: Olympiastadion: Sa. 11. Jänner, 8 - 1 7 Uhr; So. 12. Jänner, 8-16.30 Uhr: Tiroler Meisterschaft So. 26. Jänner, 8 - 16.30 Uhr Tiroler Meisterschaft EISSCHNELLAUF: Olympiastadion - Außenbahn: Mi. 1. Jänner, 18 Uhr: Funktionärsrennen Sa. 4. Jänner, 18 Uhr, So. 5. Jänner, 10 Uhr: Internationale Rennen Sa. 11./So. 12. Jänner, 10 Uhr: Intern. Dreibahnen-Tournee Sa. 18. Jänner, 18 Uhr: Internationale Rennen; Ausweichtermin für Österr. Junioren Meisterschaft

Sa. 25. Jänner, 18 Uhr: So. 26. Jänner, 10 Uhr: Internationale Rennen; Ausweichtermin Weltcup EISSCHIESSEN: Mo. 6. Jänner, 6 - 16 Uhr: Eisschießturnier, Landesmeisterschaft Sa. 25. Jänner, 7 14.30 Uhr: Eisschießturnier, Unterlieger Ost und West Herren BOB: Olympia Bob- und Rodelbahn Igls: So. 5./Mo. 6. Jänner, 14 Uhr: Tiroler/Österr. Meisterschaft 2er-Bob Sa. 11. Jänner, 14 Uhr: Österr. Meisterschaft 4er-Bob Mo. 20. bis So. 26. Jänner, 14 Uhr: Europa-Cup 2er- und 4er-Bob SKELETON: Olympia Bob- und Rodelbahn Igls: Sa. 11. Jänner, 10 Uhr: Österr. Meisterschaft RODELN: Olympia Bob- und Rodelbahn Igls: Mo. 13. bis So. 19. Jänner: Weltmeisterschaft Kunstbahnrodeln SKISPRINGEN: Bergisel: Sa. 4. Jänner: Bergiselspringen

70 Jahre Tiroler LandesEis- und Stocksportverband In Innsbruck wurde 1926 der Tiroler Landes-Eis- und Stocksportverband gegründet, womit wesentlich zur Popularisierung dieser Sportart beigetragen wurde. 1936 wurden die 1. Österreichischen Meister am Herzsee bei Innsbruck gekürt und im selben Jahr konnte die Tiroler Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen eine Goldmedaille erringen. Während der Kriegsjahre kam der Spielbetrieb fast völlig zum Erliegen. Ein neuer großer Abschnitt der Vereinsgeschichte wurde 1970 geschrieben: Stocksport wurde zum Ganz-

jahresbewerb und auch die Damen begann diesen Sport zu entdecken. 132 Vereine mit über 9000 Mitgliedern sind im Tiroler Landes-Eis- und Stocksportverband vertreten. Während der 70jährigen Verbandsgeschichte erzielten die Tiroler Stockschützen zahlreiche internationale und nationale Erfolge. Engagierte Jugendarbeit trägt seit vielen Jahren wesentlich zum Erfolg der Sportart „Eisstock- und Stockschießen" bei. Nähere Informationen über Trainingsmöglichkeiten und Aktivitäten unter Telefon 504 DW 8721 oder 05238/88532 (Ing. Karl Rosenberger).

Die Märkte im Jänner Am Dienstag, 14. Jänner wird auf dem Platz der Altstadtgarage der erste Krämermarkt abgehalten Wochenmarkt: Jeden Samstag Vormittag (7 bis 13 Uhr) findet dieser Textilmarkt auf dem Platz über der Altstadtgarage bei der Markthalle statt. Trödlermarkt: Samstag Vormittag bis 13 Uhr am Franziskanerplatz Kunstgewerbemarkt: an jedem Samstag am Vorplatz des Landesmuseums Bauernmärkte: St. Nikolaus (Brunnenplatzl), Wiltener Platzl und Hötting-West (jeden Samstag Vormittag von 7 bis 13 Uhr; Sparkassenplatz jeweils am Freitag von 10 bis 14 Uhr; am Franziskanerplatz jeden Donnerstag von 10 bis 14 Uhr; auf dem Vorplatz der Geisteswissenschaftlichen Universität am Donnerstag von 11 bis 15 Uhr; in der Kleeblattresidenz, Neuhauserstraße 5, jeden Samstag ab 9 Uhr.

Stadtbücherei

Innsbruck Burggraben 3, Tel. 5360-499 Mo,Di, Do 9-11,16-18 Mi 9-14,16-18 Fr9-16

Zeitschriften zum Ausleihen Abenteuer & Reisen, Adesso, Alpin, Althaus Modernisierung, Apple Macintosh, Architektur aktuell, Architektur & Wohnen, Art, Audio, Auto Focus, Auto Motor & Sport, Auto Revue, Bauen, Benni, Bergsteiger, Bike, Bild der Wissenschaft, Bühne, Der Bunte Hund, Burda International, Camera Austria, CD Multimedia, Chip, Cinema, Color Foto, Dos International, Du, Ecos , Ecoute, Eisenbahn Magazin, Elegance, Elektor, Eltern, Emma, Esotera, Essen & Trinken, Fenster, Fisch & Fang, Flug-und Modelltechnik, Flug Revue, Foehn, Fono Forum, Foto Magazin, Gartenpraxis, Gegenwart, Gewinn, Geo, Geo Spezial, Geo Wissen, Gusto, Inn, Image Hifi, Junge Zeit, Konsument, Medizin heute, Merian, Miba, Musikexpress, National Geographie, Natur, News, Newsweek, Ökotest, Oggi, ORF Nachlese, Parnass, PC Praxis, Photographie, PM Magazin, Profil, Promobil, PS, Psychologie heute, Raum und Zeit, Der Reitwagen, Rotpunkt, Selber machen, Selbst ist der Mann, Spektrum der Wissenschaft, Spiegel, Sport, Spotlight, Schöner wohnen, Stereoplay, Stiftung Warentest, Das Tier, Tiroler Heimatblätter, Tiroler Impulse, Tour, Tours, Trend, Umweltschutz, Video, Vogue, Männer Vogue, Wohnung und Gesundheit, Wohnidee, Wunderwelt, Yacht, Zuhause Tageszeitungen: Tiroler Tageszeitung, Kurier, Standard Die Zeitschriften können eine Woche entliehen werden.

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INNSB Stadtteilorientiertes Angebot in Hötting-West Rat- und hilfesuchenden Bewohnern stehen zahlreiche Einrichtungen in den Räumen der SGS Hötting-West, Viktor-FranzHess-Straße 5, zur Verfügung. Allgemeine Information und Beratung Montag bis Freitag von 8 bis 10 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13 bis 14 Uhr steht eine Mitarbeiterin der Sozial- und Gesundheitsstation für Beratung und/oder Vermittlung in sozialen und gesundheitsbezogenen Fragen sowie zur Krisenintervention zur Verfügung. Jugendamt Ein/e Mitarbeiter/in des städtischen Jugendamtes berät jeden Dienstag von 8 bis 12 Uhr und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr bei Jugend und Familie betreffenden Fragen. Verein „Frauen im Brennpunkt"

Die Zielsetzung, im Stadtteil Hötting-West ein möglichst umfangreiches Beratungs- und Serviceangebot anbieten zu können, wurde von der Sozial- und Gesundheitsstation Hötting-West bereits erfolgreich umgesetzt. Jeden ersten Montag im Monat von 19 bis 20 Uhr gibt die ausgebildete Tagesmutter Sonja Musenbichler Interessierten Auskünfte zu allen Fragen rund um das Thema „Tagesmutter". Mutter-Eltern-Beratung Mittwoch von 8.30 bis 11.30 Uhr steht Kinderkrankenschwester Ulrike Premminger Eltern und von Babys für einschlägige Fragen zur Verfügung. Eine Müttergruppe der Mutter-Eltern-Beratung trifft sich jeden Donnerstag von 13.30 bis 16.00 Uhr. Seniorennachmittag

5. Jänner: Gratis-Schifahren am Patscherkofel Am 5. Jänner laden die neuen Eigentümer der Patscherkofelbahn zum „Tag der offenen Tür" auf den Innsbrucker Hausberg ein. Der „Gratis-Schitag" bietet Gelegenheit, das Pistenangebot am Patscherkofel ausgiebig zu testen. Für Schneesicherheit sorgt bei Bedarf die neue Beschneiungsanlage. Besondere Höhepunkte am „Tag der offenen Tür": die „100 Jahre Skilauf-Show" bei der Teams aus verschiedenen Ländern in traditioneller Schiausrüstung zu sehen sind (Beginn: 12 Uhr), sowie das „OlympiaRevival". Schigrößen von „einst", wie Franz Klammer, Hanni Wenzl, Karl Schranz & Co, werden ab 13.30 Uhr einen Super-G-Bewerb austragen und so mancher wird sich wehmütig an jene Zeiten erinNeue Servicenummer des Roten Kreuzes Neben der Notrufnummer 144 für Akutfälle steht ab sofort auch die Kurzwahlnummer 1774 zur Verfügung.

nern, als der Patscherkofel noch regelmäßig im Welt-CupKalender vertreten war. Intensive Bemühungen, den Schizirkus wieder nach Innsbruck zu holen, gibt es von Seiten des Österreichischen Schiverbandes.

Am Mittwoch von 14 bis 17 Uhr treffen einander die Seniorinnen und Senioren des Stadtteils. Lebens- und Sozialberatung Freitag von 13 bis 17 Uhr gibt ein Lebens- und Sozialberater Hilfestellung bei der Lösung persönlicher Probleme. Plattform für Alleinerziehende Jeden Montag von 17 bis 19 Uhr steht Mag. phil. Dr. med. Ingrid Riedl, Lebens- und Sozialberaterin, Alleinerziehenden (aber auch beiden Elternteilen) für Fragen und Anliegen zur Verfügung, ausgenommen

rechtliche Beratung. Rechtsberatung kann bei der Plattform für Alleinerziehende, Jahnstraße 17, in Anspruch genommen werden. Rainbow-Gruppen Scheidungskinder und Halbwaise finden in Rainbow-Gruppen erforderliche Hilfe und Unterstützung. Regelmäßige Treffen werden auch 1997 abgehalten. Die Termine hiefür werden rechtzeitig bekannt gegeben. Nähere Informationen zu allen Beratungsund Hilfsangeboten: Sozialund Gesundheitsstation Hötting-West, DSA Iris Stigger, Telefon 28 56 70 (Montag bis Freitag 8 bis 10 Uhr; Montag bis Donnerstag 12 bis 13 Uhr) oder Mag. Markus Winsauer, Telefon 52 0 53 - 41 (vormittags)

Innsbrucker Sozialfonds Zuwendung • Geborgenheit • Betreuung • Pflege im Alter Wenn Sie sich jetzt über einen Wohnheim- und Pflegeplatz informieren wollen: Mag. Peter Pock, Abteilung: Zentrale Heimanmeldung, Kaiserjägerstraße 12. ISF-Servicetelefonnummer: 5331-555. Sprechstunden: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Enquete für mehr Frauenrechte Wenn auch in Tirol immerhin an die 300 Frauen im weiten Feld der Politik tätig sind, „ so erfordert es doch immer noch viel Kraft und Engagement, sich durchzusetzen", betonte STRin Hilde Zach anläßlich des ersten Treffens Tiroler Politikerinnen aller Couleurs Ende November auf der Weiherburg: „Mit einer Alibifunktion ist weder der Frau noch der Sache selbst gedient!" „Sisyphus ist müde - wir nie" war das bezeichnende Motto der Enquete. Daß die „Sisyphusarbeit" nicht umsonst ist, bestätigte Innsbrucks Bürgermeister Dr. Herwig van Staa (übrigens der einzige Mann bei

dem vom Frauenbüro der Stadt organisierten Treffen): „Gleich zu Beginn meiner Amtszeit habe ich als ersten Schritt zur Gleichbehandlung die Frauen hinsichtlich Pragmatisierung mit den Männern gleichgestellt." Ein Umdenken in dieser sensiblen Frage ortet auch Frauenpolitikerin Zach (neben GRin Veronika Erhard eine der Initiatorinnen des ersten Mandatarinnen-Tages): „Es ist erfreulich, daß die Frauen auch im traditionsbewußten Land Tirol in allen Funktionen auf dem Vormarsch sind, sei es auf der Universität, in Unternehmen oder in der Politik."

Nach einer mehrstündigen Diskussionsrunde der Gemeinderätinnen, sowie der Abgeordneten zum Landtag, Bundesrat und Nationalrat wurde eine Resolution verfaßt: „Die Regierungsmitglieder und Abgeordneten des Tiroler Landtages werden aufgefordert, das Tiroler Gleichbehandlungsund Frauenförderungsgesetz ohne jede weitere Verzögerung zu beschließen. In einem zweiten Schritt sollen noch in dieser Legislaturperiode die Tiroler Gemeinden in den Geltungsbereich des Tiroler Gleichbehandlungsgesetzes und Frauenförderungsgesetzes einbezogen werden."

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Innsbrucker Kulturpanorama

¥ Publikumsmagnet Maximilianeum Eine positive Bilanz kann das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum für das Jahr 1996 ziehen: knapp 130.000 Besucher wurden bei den zahlreichen Ausstellungen im Museum sowie in dem im Juni eröffneten Maximilianeum gezählt. Doch nicht nur die Besucherzahlen lassen auf ein erfolgreiches Jahr schließen, auch das umfangreiche Rahmenprogramm zeigt, daß die Innsbrucker Museen einiges zu bieten haben. Bewährt haben sich nicht nur themenspezifische Führungen, sondern auch Filmvorführungen. Zudem werden immer wieder Bilder- und Künstlergespräche organisiert, um den Besuchern einen breiten Einblick in die jeweiligen Ausstellungen zu ermöglichen. Insgesamt standen im vergangenen

Jahr etwa 500 (Rahmen) Veranstaltungen auf dem Programm, die unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Verein „Per Pedes"und der Initiative „KiM Kinder im Museum" durchgeführt wurden. Fixer Bestandteil des FerdinandeumAngebotes ist auch die Musik. Kammer- Vokalund Cäcilienkonzerte werden im kommenden Jahr ebensowenig wie Sommerkonzerte fehlen. 1996 war (aus Museumssicht) das Jahr des Maximilianeums. Die binnen kürzester Zeit errichtete „Außenstelle" des Ferdinan- Einladender Blick in's Maximilianeum deums, die auf Initiative (Foto: Coccagana)

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der Stadt Innsbruck errichtet wurde, zog seit der Eröffnung im Juni dieses Jahres bereits über 16.000 Besucher an. Zu sehen sind in der „Schatzkammer" für Kaiser Maximilian im Goldenen Dachl-Haus erlesenste Exponate und bedeutende Erinnerungsstücke. Ein Videoführer erläutert in sechs Sprachen die europäische Bedeutung des Kaisers sowie die zentrale Stellung Tirols und der Residenzstadt Innsbruck. Übrigens: das Maximilianeum ist an allen Weihnachtsfeiertagen (einschließlich dem 24. Dezember) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Besuch lohnt sich sicher nicht nur für Väter, die ihren Kindern einmal ein etwas anderes (Weihnachts-) Programm bieten möchten.

Konzert-Highlights Auf die Konzerte der Stadt im Jänner darf man schon jetzt gespannt sein: so ist bei den Synphoniekonzerten am 9. und 10. des Monats der russische Pianist Grigory Sokolov im Congress Innsbruck zu hören. Der Künstler ist regelmäßig Gast in allen großen Konzertsälen Europas und hat für seine letzte CD-Einspielung mit Werken von Brahms den „Diapason D'OR Preis" erhalten. Am 23. Jänner wird die American Sinfonietta das Meisterkonzert im Congress bestreiten, dirigiert von Michael Palmer. Die Trompete bläst David Hickman, dessen Art, Musik zu machen, die New York Times folgendermaßen beschrieb: Hickman differenziert in seinen Interpretationen so subtil, wie

man es normalerweise nur von Geigern oder Cellisten hört". Am 29. Jänner steht wiederum ein Kammerkonzert im Konservatorium am Programm, bei dem das Takacs Quartet zu hören sein wird. Das Takacs Quartet spielt im Rahmen der Kammerkonzerte im Konservatorium.

Grafik und Video im Museum Bereits zum 25. Mal fand heuer der Österreichische Grafikwettbewerb statt. Einer der Preisträger ist der Innsbrucker Grafiker Nikolaus Schletterer, dem am 28. Jänner die mit 70.000 Schilling dotierte Auszeichnung verliehen wird. Die Ergebnisse des Bewerbes,

der als Gradmesser der jungen Kunstentwicklung in Österreich gilt, sind vom 29. Jänner bis 16. Februar im Ferdinandeum zu sehen. Im selben Zeitraum steht das Landesmuseum zudem ganz im Zeichen von Videokunst: im Rahmen von „ferdinandeum video 11" zeigt Hans

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Weigand seine Arbeiten, die sich hauptsächlich mit den technischen Medien Fotografie und Video beschäftigen. Weitere Programmpunkte bilden eine Schau aktueller Videokunst sowie Videos der Medienwerkstätten Wien und Bozen.


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Auftakt zum „Zammhock'n" im KulturgastHaus „Durchs Reden kommen die Leut'zusammen" ist das Motto des von Stadträtin Hilde Zach initiierten „Zammhock'ns" mit Innsbrucks zahlreichen kleinen und großen Kulturinitiativen. Der Startschuß zum Kulturstammtisch fiel kürzlich im KulturgastHaus Bierstindl, wo Leiterin Margit Drexel und Kulturmanager Robert Renk die Gelegenheit nutzten, „ihr" Haus vorzustellen. „Für uns ist es das Wichtigste, daß sich im Bierstindl das Publikum zwischen drei und 80 Jahren wohl fühlt", betonte Drexel, für die „der gegenseitige Austausch" eine große Rolle spielt: „Das Haus ist weder ideologisch noch generationsmäßig festzumachen und dies ist ein gutes Konzept,

um Feindbilder und Vorurteile abzubauen". Das Bierstindl lebt auch und gerade durch die gelungene Mischung aus Veranstaltungen, Gasthaus und den insgesamt 19 Vereinen, die im Haus vertreten sind:

Buntes Programm von den Alt-Innsbrucker Ritterspielen, der Initiative Minderheiten, dem Figurentheatertreff Tirol, dem Theater Pandora über den Tiroler Landes-Schützenbund und den Landesverband Tiroler Volksbühnen bis hin zu WEB, der „Wissens-Erfahrungs-Bildungs-Börse der Senioren".

Trotz bis zu 40 Veranstaltungen pro Monat beträgt die Auslastung im Bierstindl 70 Prozent. Schwerpunkte werden vor allem auf Literatur und Kabarett gelegt. Es sei sehr positiv, daß die „Organisation des Hauses gefestigt ist" und die „Gastronomie auf ordentlichen Füßen steht", betonte Stadträtin Hilde Zach. Beim Land Tirol liege nun die Verantwortung für die bauliche Altlast. „Es ist mir schon klar, daß es nicht leicht ist, die verschiedensten Agenden des KulturgastHauses unter einen Hut zu bringen, aber ein Hut muß da sein", betonte die Kulturstadträtin, die feststellte, daß das „intergenerationelle Projekt des Hauses" gelungen sei. Das Rezept für

die funktionierende Mixtur des Hauses ist laut Robert Renk einfach: es besteht aus „ Liebe zur Kultur" und der Tatsache, daß „wir alle ein bißl narrisch' sind".

Offene Ohren für Kunst und Kultur Einmal im Monat wird sich Stadträtin Hilde Zach Zeit nehmen, zu den verschiedensten Kulturinitiativen zu gehen und „zwei offene Ohren" für deren Probleme oder auch Anregungen zu haben. Die informellen Treffen sollen dazu beitragen, daß der Austausch zwischen Kultur und Politik besser funktioniert.

Museen und Galerien im Jänner Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Museumstraße 15 „Albin Egger-Lienz zum 70. Todestag" - bis 6. Jänner Rudi Wach, Skulpturen und Zeichnungen - bis 6. Jänner „25. Österreichischer Graphikwettbewerb Innsbruck 1997" - 29. Jänner bis 16. Februar „Ferdinandeum video 1 1 " 29. Jänner bis 16. Februar Di. bis Sa. 10 - 12 und 1417 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-13 Uhr, Mo. geschlossen.

Maximilianeum - Goldenes Dachl Gedenkraum Kaiser Maximilian I. im Goldenen Dachl tägl. 10- 18 Uhr

Volkskunstmuseum Unversitätsstraße 2 „Schlitten und Rodel - vom Transportmittel zum Sportgerät" - bis 1 6. Februar Mo. bis Sa. 9 - 1 7 Uhr, Sonn- und Feiertag 9- 12 Uhr.

Cafe Kröll

12.30 Uhr. Kunsthalle Innsbruck Ferdinand-Weyrer-Str. 13/11 Johannes Atzinger, „Schönscheu" - bis 6. Jänner 1997 Di. bis Fr. 16- 19 Uhr, Sa. 10-13 Uhr.

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Hofgasse 6 Peter Paul Tschaikner - bis 10.Jänner

Kleeblatt Residenz Innsbruck

Stadtarchiv Innsbruck

Galerie Orms

Badgasse 2 150 Jahre Neubau des Tiroler Landestheaters - bis 24. Jänner Mo. bis Do. 8- 12 und 14 18 Uhr, Fr. 8 - 13 Uhr

St. Nikolaus Gasse 6 Heiner Thiel - 7. bis 18. Jän-

Schloß Ambras Karl Prantl - „Steine" bis Mai Die Ausstellung ist täglich zu den Parköffnungszeiten frei zugänglich. „Der Georgsaltar Kaiser Maximilian I. und die Sammlung spätmittelalterlicher Bildwerke"; tägl. außer Di 10 - 17

Galerie Augustin Museumstr. 28/Ecke Meinhardstraße Prof. Ernst insam - „Landschaft, Licht und Schatten" bis 7. Jänner Mo. 15- 18 Uhr, Di. bis Fr. 10- 12 und 15- 18.30 Uhr, Sa. 10- 12 Uhr.

Galerie Bertrand Kass Heiliggeiststr. 6A Yoly Maurer, Walter Hessler,

„Phantasie" - bis 4. Jänner, 1. und 2. Jänner geschlossen; Finissage: 4. Jänner, 11 Uhr. täglich 17 - 19 Uhr.

Neuhauserstraße 5 Anneliese Ackermann, „Hommage ä Monet" - bis Ende Jänner

ner

Di. bis Fr. 15 bis 18.30 Uhr. Galerie Rhomberg Tempistraße 2-4 Ferdinand Szecheny „Rosen" - bis 15. Jänner Mo. bis Fr. 9 - 13 und 14.30 - 18 Uhr, Sa. 10 - 12 Uhr.

Galerie Elisabeth und Klaus Thoman Adamgasse 7a Julia Bornefeld bis 10. Jänner Mo. bis Fr. 10- 12.30 und 15- 18.30 Uhr, Sa. 10-

Galerie 44 Maria-Theresien-Str. 44 Anna Magicart - Ein Jahr mit 13 Monden - bis 4. Jänner Hof garten Prof. Erich Keber - Freiskulpturen in Marmor und Granit, Querschnitt aus 50 Jahren bis September

Kunstraum Innsbruck Maria-Theresien-Straße 34 „Pop-Art und Hyperrealism in den U.S.A." - bis 11. Jänner Mo. bis Fr. 11 - 18.30 Uhr,

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Spielraum für Experimente in der Provinz Jung und frech ist das Programm der Provinz, des Theaters im Westen und daran wird sich auch in der Spielsaison 1997 nichts ändern. Trotz finanzieller Schwierigkeiten hat sich das Team der Provinz rund um Clemens Aufderklamm entschlossen, weiterzumachen. Gleich zu Beginn des Jahres wird mit Franz Xaver Kroetzs „Bauerntheater" ein starkes, unüberhörbares Stück auf die Bühne gebracht, bei dem die „Dramaturgie der Schlachtschüssel" (Benjamin Heinrichs zur Uraufführung 1994 in Hamburg) herrscht. Für die Regie zeichnet Walter Sachers verantwortlich, der als Leiter des Forum Schauspiel Tirol im kommenden Jahr auch in der „Pro-

Theaterpilze geben Gas Ein Tanzspaß der besonderen Art erwartet Kinder im Theater an der Sill: „Theaterpilze geben Gas" ist der Titel des Schattentheaters in zwei Akten, bei dem ein Kapellmeister, Sängerknaben, eine Dompteuse mit dressiertem Äffchen, ein Clown und Tanzgirls mitspielen. Die Musik dazu kommt von verschiedenen Operetten, die Günther Riedl zusammenmixt. Infos: 36 29 29.

vinz" verstärkt zum Einsatz kommen wird: Sachers Schauspielschüler präsentieren in dem Theater ihre Produktionen, die zwar nicht immer perfekt sind, immer aber mit sehr viel Liebe zum (Schau-) Spiel und der Lust an Spontanität entstehen. So steht ab März mit „Innsbruck 6020" eine Mischung aus der „Lieben Familie" und „Beverly Hills 90210" auf dem Programm. In bester Stegreifmanier werden nur die Charaktere und der Handlungsboden festgelegt sein, alles andere ist im besten Sinne des Wortes „live".Mitspielen können auch die Zuschauer - wenn sie zuvor „läuten" und auch der Titelsong zur Produktion steht bereits fest. Übrigens: in der Mitte wird

- ganz wie im ausländischen Fernsehen - ein Werbeblock eingeschaltet. Weitere Highlights in der Provinz: „Dreckwäsche" von Thomas Gassner nach dem Roman „Trainspotting" sowie eine etwas andere Art der Lesung, bei denen alle - Literaten, nicht Literaten oder solche, die es noch werden wollen, ihre Texte vortragen können. Nähere Informationen: Provinz, Thetaer im Westen, Jahnstraße 25, Tel.: 56 14 61. Übrigens: Als erstes Theater ist die Provinz seit kurzem auch im Internet vertreten. Unter http:// pcwww.uibk.ac.at/sO6user2/c saa5366 sind Rezensionen zu lesen oder auch Kartenbestellungen möglich.

„Hilfe, das Volk kommt" ins Kellertheater Korruptionsaffären, Bombenanschläge, bestochene Abgeordnete, Parteiengetümmel, Mafia: die Ermittlungen des Untersuchungsrichters Feiice Chiappa beschäftigen sich mit all jenen Dingen in der Politik, die (nicht nur) für Italien typisch sind. „Hilfe, das Volk kommt" ist eine Farce - und Dario Fos respektlose Antwort auf Italiens

Skandalpolitik, lustvoll interpretiert vom Ensemble des Innsbrucker Kellertheaters. Der Irrwitz der Realität und der des Theaters scheinen sich dabei gegenseitig übertrumpfen zu wollen. Regie führt Evelyn Fröhlich, gespielt wird Dienstag bis Samstag bis Anfang Februar. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

„Hochzeit" im Landestheater Elias Canettis „Hochzeit" steht am Jänner-Programm des Tiroler Landestheaters. Das 1932 entstandene Drama erzählt von einem Haus, in dem eine Heirat stattfindet und seinen Besitzern, die dieses Haus erbaut haben, darin wohnen, es versorgen oder in seinen Besitz kommen möchten. Es erzählt von den Beziehungen dieser Menschen zueinander, von ihrer Selbstsucht und Besitzgier. Regie führt Dietrich Hübsch, für die Choreographie zeichnet Josette Gatineau verantwortlich.

Figurentheater im Bierstindl Wenn Kasperls Schneeball von einer Hexe verzaubert wird, Stephan eine neue Mutter für sein Hühnerei sucht oder ein Schloßgespenst spukt, dann ist Figurentheater mit im Spiel. Vom 2. bis 5. Jänner sind auf Einladung des „Figuren-Theater-TreffTirol" die Bühnen „Fabularia", „Trippl Tropf", „Namlos" und „Tupiak" im KulturgastHaus Bierstindl zu sehen. Menschen ab vier sind eingeladen, mitzuerleben wie „Kasperl König wurde" oder der freche Wichtel Zwichtel „das Sonnenpferd findet, um in den Besitz eines Goldenen Haares zu kommen". Alle Aufführungen finden jeweils um 15.30 Uhr statt. Kartenvorbestellungen: Tel.: 57 57 57.

Jubel um Innsbrucker Capellknaben in Athen Einen großen Erfolg feierten die Innsbrucker Capellknaben bei ihrem Konzert zugunsten der „Spastic Society" am 7. Dezember im „Megaron" in Athen. Rund 2300 Athener waren fasziniert und belohnten die Sänger aus Innsbruck mit ihrem Leiter Howard Arman mit frenetischem Applaus. Das zweistündige Programm spannte einen Bogen von Gregorianische Chorälen über Stille Nacht bis zum Griechischen Weihnachtslied „Sti gonja mas kokino". Beim anschließenden Empfang gratulierten der griechische Außen-

minister Theodoros Pangalos, Kulturminister Evangelos Venizelos und der Bürgermeister von Athen, Dimitrios Avramopoulos dem Chor zu seiner Leistung und luden ihn ein, 1997 wieder nach Athen zu kommen. Die Innsbrucker Capellknaben zählten einst unter Erzherzog Siegmund dem Münzreichen zu den Mitgliedern der Innsbrucker Hofmusik. 1991 wurde der Chor wiederbegründet und stellt seither eine wertvolle Bereicherung auf dem Sektor „Alte Musik" für die Tiroler Landeshauptstadt dar.

Auch ein Ausflug zur Akropolis war bei der Konzertreise der Innsbrucker Capellknaben nach Athen eingeplant.

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INNSBR Dance-Events im Utopia Als relaxte Ball-Alternative startet das „Utopia Dance Department" ab Jänner mit Top DJ's und Live-Bands einen neuen Schwerpunkt. Die „DanceEvents" steigen jeden Freitag und Samstag - bei bewußt niedrig gehaltenen Preisen. Das Programm des Utopia Dance Events ist dicht gedrängt und bietet für (fast) jeden Geschmack etwas: eine „Tiger-Fete" lädt ebenso zum Tanzen ein wie eine „GirlieParty" oder die „Villa Fete" mit Daß im Congress Innsbruck das ganze Jahr über interessante Ver-Musik aus den 60er und 70er Jahren. Freuen dürfen sich alle anstaltungen stattfinden, ist bekannt. Seit kurzem ist das umfangreiche Angebot auch über Internet abrufbar. Vom aktuellen „Tanz- und Musikfans" zudem Veranstaltungskalender bis hin zum „Newsletter" wird Informati- schon jetzt auf den 10. Jänner, on auf über 30 Seiten geboten. Internet-Adresse: http://www. con- wenn die Wiener Band „Planet e" Vokalstil kühl inszeniert. gress-innsbruck.at

Jugendmusikwettbewerb: Talente gesucht Gelegenheit, ihre musikalischen Leistungen unter Beweis zu stellen, haben auch in diesem Jahr wieder alle jungen Musiker/innen beim Wettbewerb „Prima la musica". Der Landesbewerb für Tirol und Südtirol wird vom 10. bis 16. März in Innsbruck ausgetragen, die Finalrunde aller Bundesländer vom 20. bis 25. Mai in St. Polten. Anmeldungen sind bis 17. Jänner unter der Telefonnummer 508-37 72 oder 508-37 73 möglich. Der Wettbewerb rich-

tet sich an klassische Instrumente spielende sowie singende Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre. Zugelassen sind alle Blasinstrumente, Akkordeon und Schlagzeug solistisch, alle übrigen Instrumente im Ensemble. Erstmals wird auch eine Wertungsgruppe „Vokalensembles" ausgeschrieben. Den Siegern winken neben der Einladung zum Bundesbewerb öffentliche Konzertauftritte, eine CD-Aufnahme sowie Sach- und Geldpreise.

Manfred Mann gastiert im Treibhaus „Ha! Ha! said the clown", „Fox on the run" oder „Raggamaffin Man": mit ihren Songs hat Manfred Mann's Earth Band Popmusikgeschichte geschrieben. Am 27. Jänner ist die Band

ines der größten Ballette der Klassik, „Schwanensee" nach der Musik von Tschaikowsky, wird am 22. Jänner im Congress Innsbruck zu erleben sein. Es tanzt das Russische Staatsballett. Die Geschichte über Treuebruch, Verzeihung, Kampf und schließlich den Sieg der Liebe, das seit jeher ein Synonym für künstlerischen Ausdruck, Grazie und Körperbeherrschung ist, wird sicher auch die Innsbrucker Tanzfreunde begeistern. Für die Choreographie zeichnen Lew Iwanow, Marius Petipa und Alexander Gorsky verantwortlich. Karten sind in der Innsbruck-Info, Tel.: 53 56 sowie an allen WVS-Stellen erhältlich. (Foto: Robert Rathbone)

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„Planet e" gastieren am 10. Jänner im Utopia.

rund um den gebürtigen Südafrikaner im Innsbrucker Treibhaus zu hören. Die Besucher dürfen sich schon jetzt auf gute Melodien, emotionale Qualität und etwas „Mini-Moog" freuen.

Innsbruck: eine Sache der Ansicht Der gelernte Innsbrucker kennt seine Stadt. Er weiß, daß nicht alles Gold ist, was (auf dem Dachl) glänzt und daß es neben der Schokoladenseite auch noch eine andere, sich den Touristenblicken entziehende gibt. Der gelernte Innsbrucker findet wahrscheinlich auch ohne viel Nachdenken einige Gründe, die Stadt zu verlassen - oder eben dazubleiben. Genau 61 dieser Für und Wider fanden Autoren in dem im Michael GaismairVerlag erschienenen Buch „Ansichtssache". Die Texte geben Ausblicke und Einsichten in die Verhältnisse der Stadt und bilden ein Mosaik von literarischen Artikeln und Sachbeiträgen, die weder ausgewogen noch

objektiv sein wollen, entstanden aus Interesse, Parteilichkeit und Leidenschaft. Das Buch ist all jenen zu empfehlen, die über Innsbruck nicht nur in geschönten Prospekten lesen möchten. Alle, die die Stadt trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer großen und kleinen Schönheitsfehler lieben, werden in „Ansichtssache" sicher auch ein Stück „ihres" Innsbruck wiederfinden. Unter den Autoren finden sich Bischof Dr. Reinhold Stecher ebenso wie z. B. Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Umweltanwalt Dr. Sigbert Riccabona oder auch ein 12jähriger, der über den Hofgarten schreibt. Das Buch ist um 248 Schilling erhältlich.

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INNSBR „Innsbruck" geht in die Luft

Kinderrodeln aus der Zeit nach 1900.

(Foto: Frischauf)

Vom Transportmittel zum Sportgerät Anläßlich der Rodel-WM 1997 in Innsbruck/Igls wurde von Dr. Herlinde Menardi im Volkskunstmuseum eine sehenswerte Ausstellung über die Entwicklungsgeschichte der Rodel zusammengestellt. Transportschlitten sind bereits aus dem vorchristlichen Altertum geschichtlich belegt. Erst ab dem 15. Jahrhundert wurden Schlitten für Vergnügungsfahrten verwendet. In Innsbruck

wurden Schlittenrennen schon unter Erzherzog Ferdinand II. (1564-1595) durchgeführt. Bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck wurde Rodeln olympische Disziplin. Die Ausstellung ist bis 16. Februar geöffnet: Montag bis Samstag 9 bis 17 Uhr; Sonnund Feiertag 9 bis 12 Uhr. Am 1. Jänner ist geschlossen. Eintritt frei! Der Katalog zur Ausstellung kostet 75 S.

Tiroler Sportgeschichte Das Tiroler Sportgeschehen von Anbeginn bis zum Jahr 1955 wird in diesem bisher einmaligen Buch mit interessanten Berichten, originellen und einzigartigen Bildern sowie dokumentarischen Hintergründen eindrucksvoll dargestellt. Der Autor, Dr. Karl Graf, investierte zwölf Jahre intensiver Forschungsarbeit, um alle wesentlichen Daten und Ereignisse des Tiroler Sports zu erheben. Persönliche Erinnerungen ehemaliger Sportgrößen flössen in die Arbeit ebenso ein wie zeithistorische Betrachtungsweisen. Das Buch dokumentiert in beeindruckender Weise gleichermaßen politische und gesellschaftliche Veränderungen sowie Entwicklungen in den Bereichen Mode und Technologie. Reminiszenzen an „anno dazumal" werden geweckt, heute

beinahe „Unvorstellbares" lädt auch zum Schmunzeln ein. Wer kann sich z. B. heute noch ein Autorennen im Saggen vorstellen? Für Sportinteressierte aller Altersklassen ein faszinierendes Werk: Tiroler Sportgeschichte, Haymon Verlag, 490 S. Erhältlich im Buchhandel.

Nicht nur der Heißluftballon „Stadt Innsbruck", sondern insgesamt 25 Ballonteams werden vom 1. bis zum 8. Februar in die Luft gehen. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Kindernachmittag auf der Skiübungswiese der Patscherkofeltalstation und die „Nacht der Ballone" im Bereich der Hofburg. Erwartet werden insgesamt 100 Ballonfahrer aus dem Ausland; auch für ansonsten „Ballonunerfahrene" Passagiere besteht die Möglichkeit, mit an Bord genommen zu werden. Für die Organisation der Ballonwoche zeichnet wieder das Referat für Wirtschaft und Tourismus der Stadt Innsbruck verantwortlich. Nähere Informationen: Tel.: 37 71 01.

Vereinigte Bühnen Wien in Innsbruck vertreten Seit kurzem ist es für Innsbrucker/innen leichter, an Informationen über die Musicals der Vereinigten Bühnen Wien zu kommen: Mag. Almut Wolfsgruber steht als Repräsentantin des Raimund Theaters und des Theaters an der Wien als Ansprech-

partnerin für alle Westösterreicher gerne zur Verfügung. Zu den Erfolgsproduktionen der Vereinigten Bühnen Wien zählen unter anderem „Die Schöne und das Biest" oder „Elisabeth". Nähere Informationen: Tel. und Fax: 26 80 98.

Die nächste Ausgabe von „Innsbruck - die Landeshauptstadt informiert" erscheint am Donnerstag, den 30. Jänner 1997 in einer Auflage von 61.000 Stück und wird kostenlos jedem Haushalt zugestellt. Sollten Sie „INNSBRUCK INFORMIERT" einmal nicht erhalten, fragen Sie Ihren Briefträger danach oder teilen uns das mit: RathausMedienservice, Historisches Rathaus, Herzog-Friedrich-Straße 21, 3. Stock; Telefon 57 24 66, Telefax 58 24 93.

Otto Mathe: Ein Teufelskerl mit Herz

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Ein „Teufelskerl mit Herz" war der Innsbrucker Rennsportler Otto Mathe, dem der Berenkamp-Verlag nun ein Buch gewidmet hat. Autorin der Text- und Bilddokumentation eines rasanten Lebens ist Gabriele Geutebrück.

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VERANSTALTUNGEN INNSBRUCK 31.12.1996 BIS 14.01.1997 Großes Haus: 19.30 Uhr: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß • Kammerspiele: 20 Uhr: „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse", Theater für Kinder ab 6 Jahre von Christine Nöstlinger; 20.30 Uhr: „Casa Matriz - Wiederaufnahme", „Eine Mutter für gewisse Stunden", Komödie von Diana Raznovich • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Theater an der Sill: 20 Uhr: „Die Vögel" - Silvestervorstellung mit anschließender Silvesterparty (Eintritts 250,--) • Goldenes Dacht: 11 Uhr: Musikkapelle Kreith • Igls, Dorfplatz: 15 Uhr: Musikkapelle Ellbogen • Griechisches Kulturinstitut, Cafe Elektra: Silvesterfeier • Altstadt und Innufer: ab 21 Uhr: „BERGSILVESTER", LiveMusik, Disco, Wassershow, Feuerwerk Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Congress Ibk., Saal Tirol: 17 Uhr: Innsbrucker Neujahrskonzert 1997, Arild Remmereit (Dirigent), Gergely Szücs (Violine, Cello, Kontrabaß), Rudolf Ruha (Cimbal), Werke von: Antonin Dvorak (Slawische Tänze), David Popper (Ungarische Rhapsodie op 68), Peter lljitsch Tschaikowsky (Romeo und Julia, Fantasie-Ouvertüre), Zoltän Kodäly (Häry Jänos), Camille Saint-Saens (Der Schwan), Vittorio Monti (Csardas), Nicolaj Rimsky-Korsakow (Hummelflug) sowie Werke von Franz von Suppe, Franz Lehär, Johann Strauß Vater, Joseph Strauß und Johann Strauß Sohn Großes Haus: 19.30 Uhr: „La finta giardiniera", komische Oper von Wolfgang Amadeus Mozart - zum letzten Mal • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • KulturgastHaus Bierstindl: 15.30 Uhr: Figurentheaterwoche: „Wie Kasperl König wurde" mit der Bühne FABULARIA aus Wien • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz

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Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hochzeit", Drama von Elias Canetti • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • KulturgastHaus Bierstindl: 15.30 Uhr: Figurentheaterwoche: „Das Schloßgespenst" mit der Bühne TRIPPL TROPF; 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Congress Ibk.: 20 Uhr: Neujahrskonzert „10 Jahre Brass Band Hall" Kammerspiele, Werkraum: 20 Uhr: „Casa Matriz" - „Eine Mutter für gewisse Stunden", Komödie von Diana Raznovich • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • KulturgastHaus Bierstindl: 15.30 Uhr: Figurentheaterwoche: „Stephan und sein Ei" mit der Bühne NAMLOS; 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Hotel Gründwalderhof, Patsch: 20 Uhr: Blue und Boogie Woogie, Prof. Oscar Klein, Dana Gillespie, Joachim Palden, Harry Hering Großes Haus: 19.30 Uhr: „Schlafes Bruder", Oper von Herbert Willi • Kammerspiele, Werkraum: 20 Uhr: „Casa Matriz" - „Eine Mutter für gewisse Stunden", Komödie von Diana Raznovich • KulturgastHaus Bierstindl: 15.30 Uhr: Figurentheaterwoche: „Das goldene Haar vom Sonnenpferd" mit der Bühne TUPILAK • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Hofgartencafe: 10 Uhr: Matinee, Gösta Müller (Kontrabaß), Benjamin Lechner (Schlagzeug), Patrick Lechner (Klavier), Texte von Helga Kullak-Brückbauer • Stadtcafe: 11 Uhr: Jazzbrunch, Peter Gartner Gruppensax

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Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Haus des Gastes, Igls: 20.30 Uhr: Streichquartett Collegium Musicum Innsbruck Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Treibhaus: 20 Uhr: Musikkabarett aus Bayern, Sixpack Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hochzeit", Drama von Elias Canetti • Kammerspiele: 20 Uhr: „... Zeit, Scherben...", „My father's Vertigo/Two Pears III", Tanztheater von Amanda Miller, „Slapping Stones", Tanztheater von Willian Anthony • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Congress Ibk., Saal Tirol: 20 Uhr: 4. Symphoniekonzert, Kasper de Roo (Dirigent), Grigorij Sokolow (Klavier), Werke von Ludwig van Beethoven und Dmitrij Schostakowitsch • Treibhaus: 20 Uhr: Musikkabarett aus Bayern, Sixpack

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I Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hochzeit", Drama von Elias Canetti • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo KulturgastHaus Bierstindl: 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz; 24 Uhr: Mitter1 0 nachtslesung Robert Musil „Der Mann ohne Eigenschaften" • Congress Ibk., Saal Tirol: 20 Uhr: 4. Symphoniekonzert, Kasper de Roo (Dirigent), Grigorij Sokolow (Klavier), Werke von Ludwig van Beethoven und Dmitrij Schostakowitsch • Treibhaus: 20 Uhr: Musikkabarett aus Bayern, Sixpack

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I Großes Haus: 19.30 Uhr: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß • Kammerspiele: 20 Uhr: Tatort Tango, „Libertango" und „4 Janis for Joplin" Tanztheater von Mauricio Wainrot, „Only to wait", Tanztheater von William Anthony • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • KulturgastHaus Bierstindl: 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Theater an der Sill: 16 Uhr: „Theaterpilze geben Gas", Schattentheater getanzt vom Kinderensemble des Theaters an der Sill • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Treibhaus: 20 Uhr: Father of Techno

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Großes Haus: 19.30 Uhr: „The Black Rider", Musical von Robert Wilson/Tom Waits/William S. Burroughs • Kammerspiele, Foyer: 20 Uhr: Soloabend „Die ganze Regierung kann mich...", Emo Cingl liest Texte von Egon Friedeil, Fritz Grünbaum, Loriot, Alfred Polgar, Roda Roda u.a. • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Hofgartencafe: 10 Uhr: Matinee, Hannes Humer (Tenor), Alexander Pezzei (Gitarre), Lyrik von Michael Voldrich • Konservatoriumssaal: 11 Uhr: Musik des 20. Jahrhunderts, Musik und Hinterglasmusik • Stadtcafe: 11 Uhr: Jazzbrunch, Marc Hess „Four 4 Swing" Treibhaus: 10.30 Uhr: Jazzfrühstück Kammerspiele: 10.30 und 14.30 Uhr: „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse", Theater für Kinder ab 6 Jahren von Christine Nöstlinger - zum letzen Mai • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Haus des Gastes, Igls: 20.30 Uhr: Blazersolisten Innsbruck • Treibhaus: 20 Uhr: Flamenco & Comedy & Jonglage

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Gesetze & Verordnungen

Das Recht der Umwelt m

Aussendung vom Dezember 1996

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STADT

INNSBRUCK


Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker! Sie halten nunmehr eine weitere Aussendung für die Innsbrucker Umweltsammelmappe in Händen. Thema dieser Broschüre sind Gesetze und Verordnungen zum Bereich „Umweltschutz". Das Bekenntnis zum umfassenden Umweltschutz ist Bestandteil des österreichischen Verfassungsrechtes. Umfassender Umweltschutz ist die Bewahrung der natürlichen Umwelt als Lebensgrundlage des Menschen vor schädlichen Einwirkungen. Der umfassende Umweltschutz besteht insbesondere in Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft, des Wassers und des Bodens sowie zur Vermeidung von Störungen durch Lärm. Der Bund, die Länder und alle Städte und Gemeinden sind daher angehalten, ihre Politik danach auszurichten. Im Sinne dieses Bekenntnisses zum umfassenden Umweltschutz haben der Bundesgesetzgeber, der Landesgesetzgeber und der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck eine Reihe von Normen beschlossen, die alle dem Umweltschutz dienen. Im europäischen Vergleich haben wir daher sehr hohe Umweltstandards, um die wir auch beneidet werden. Möge diese Broschüre eine Hilfe beim Überblicken aller gängigen Normen zum Umweltschutz sein. Gesetze alleine bewirken noch wenig, aber sie sind Grundlage der Arbeit der Stadtverwaltung und sie sollen Richtschnur sein für unser aller praktisches Handeln.

Vizebürgermeister Dipl.-Ing. Eugen Sprenger Umweltreferent der Landeshauptstadt Innsbruck


UMWELTSCHUTZ BRAUCHT RECHTE J | Seit den 60ger Jahren wird in Österreich dem Umweltschutz immer mehr Bedeutung zuerkannt. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, werden laufend rechtliche Grundlagen in Form von Gesetzen und Verordnungen geschaffen und diese ständig erweitert und ergänzt. . , Bei der Durchführung und Überwachung der Umweltgesetze gibt es eine Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, d. h., daß die verschiedensten Stellen für den Umweltbereich zuständig sind. • Diese Kompetenzverteilung ist durch Kompetenztrennung, Aufgabenteilung, aber auch durch eine Zersplitterung der Zuständigkeiten gekennzeichnet. Dieser Umstand erschwert leider sehr oft einheitliche und klare Regelungen.

BEISPIEL Für gefährliche Abfälle liegt die Kompetenz in Gesetzgebung und Vollziehung allein beim Bund. Für nicht gefährliche Abfälle liegt diese bei den Ländern - außer der Bund macht von der sogenannten Bedarfskompetenz Gebrauch und regelt, wie etwa bei der Verpackungsverordnung und bei der Bioabfalltrennung, die Vorgangsweise selbst.


LOMPETENZVERTEILUNG BUND - LAND Im wesentlichen gibt es vier Modelle, wie die Aufgaben der Gesetzgebung und Vollziehung zwischen Bund und Ländern verteilt sind. Dies gilt auch für den großen Bereich Umweltschutz.

Gesetzgebung + Vollziehung = Bundessache

Gesetzgebung = Bundessac Vollziehung = Landessache

Grundsatzgesetzgebung = Bundessache Ausführungsgesetzgebung + Vollziehung = Landessache

O tzgebung + Vollziehung = LandessacfTe Grafik aus: Staat und Recht, Manz Verlag Schulbuch, 3. Auflage, 1995


IFiNSBRUCKERSTÄDTREcihlT Im Rahmen der Verfassung ist für die Regelung der Gemeindeorganisationen grundsätzlich die Landesgesetzgebung zuständig, soweit die Zuständigkeit nicht ausdrücklich beim Bund liegt. Einer Gemeinde mit mindestens 20.000 Einwohnern ist auf deren Verlangen durch Landesgesetz ein eigenes Statut (Stadtrecht) zu verleihen.

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ORGANE DER LANDESHAUPTSTADT INNSBRUCK LAUT STADTRECHT

Gemeinderat (40 Mitglieder) Stadtsenat (I I Mitglieder) Bürgermeister mit zwei Stellvertretern Verwaltungsausschüsse für wirtschaftliche Unternehmungen Stadtmagistrat mit seinen Bediensteten

Innsbruck ist eine Stadt mit eigenem Statut. Die Landeshauptstadt verfügt einerseits über ein eigenes Stadtrecht und hat andererseits neben den Aufgaben der Gemeindeverwaltung auch jene der Bezirksverwaltungsbehörde zu erledigen. Daneben ist die Stadt Innsbruck ein selbständiger Wirtschaftskörper. Sie hat das Recht, Vermögen aller Art zu besitzen, zu erwerben und darüber zu verfügen. Weiters kann die Stadt wirtschaftliche Unternehmungen betreiben und im Rahmen der finanzrechtlichen Bestimmungen ihren Haushalt selbständig führen und Abgaben bzw. Gebühren (z. B. Abfallgebühren) vorschreiben. .


IE WICHTIGSTEN GESETZE VERORDNUNGEN IM UMWELT- UND ABFALLBEREICH Bereich Umwelt Gewerbeordnung BGBI. (Bundesgesetzblatt) Nr. 194/1994 Forstgesetz BGBI. N r . 440/1975 idF (in dieser Fassung) Luftreinhaltegesetz für Kesselanlagen BGBI. Nr. 380/1988 idF Düngemittelgesetz BGBI. N r . 513/1994

Immissionsschutz/Immissionsgrenzwertvereinbarung BGBI. Nr. 443/1987 Wasserrechtsgesetz BGBI. Nr. 213/1959 D Waschmittelgesetz BGBI. Nr. 300/1984 CQ Chemikaliengesetz BGBI. Nr. 326/1987 idF Umweltorganisationsrecht, Umweltförderungsgesetz BGBI. Nr. 185/1993 Störfallinformationsverordnung BGBI. Nr. 391/1994 Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz BGBI. Nr. 697/1993 Pflanzenschutzmittelgesetz BGBI. Nr. 476/1990

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TIP Zum Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz und zum Recht auf Umweltinformation liegen beim Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie zwei interessante Broschüren auf, die Sie über die Abfallberatung der Stadt Innsbruck, Tel. 34 55 75-35, kostenlos beziehen können.


T i r o l e r Naturschutzgesetz ( T N S c h G ) 1991, LGBI. N r . 9/1991

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Die „Baulärmordnung" (LGBI. Nr. 44/1976) regelt den Lärm, der durch Bauarbeiten und Baumaschinen erzeugt wird. Das „Tiroler Olfeuerungsgesetz" (LGBI. Nr. 43/1977 idgF) und die diesbezüglichen Verordnung (LGBI: Nr. 28/1982) regelt Ausstattung, Betrieb und Emissionen von Ölfeuerungen Im Tiroler Luftreinhaltegesetz (LGBI. Nr. 68/1973) werden Luftverunreinigungen und Luftreinhaltemaßnahmen behandelt.

Die Verordnung zur Lärmbekämpfung im Bereich der Landeshauptstadt Innsbruck (GR-Beschluß vom 20.12.1976) regelt die Verrichtung von lärmerregenden Haus- und Gartenarbeiten wie Rasenmähen, Teppichklopfen und dgl. sowie die Benützung von Tongeräten.

UJ In der Verordnung zum Schutz von städtischen Parkanlagen O (GR-Beschluß vom 2.4.1970 idgF) wird die Benützung und Schonung der öffentlichen Park- und Grünanlagen geregelt.

Bereich Abfall

. BUND

I) Altlastensanierungsgesetz (AISAG) BGBI. Nr. 299/1989 idF BGBI. Nr. 325/1990, 760/1992, 185/1993 und 818/1993. II) Das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG), BGBI. Nr. 325/1990 idF BGBI. Nr. 417/1992, 715/1992, 185/1993, 230/1993, 257/1993, 155/1994 und 434/1996 mit nachstehenden Verordnungen bildet die Grundlage für die Regelung von Abfallvermeidungs-, verwertungs- und -behandlungsmaßnahmen.


Altölverordnung BGBI. N r . 383/1987 idF BGBI. N r . 125/1988 Lampenverordnung BGBI. N r . 144/1992 Batterieverordnung BGBI. N r . 514/1990, BGBI. N r . 3/1991 Problemstoffverordnung BGBI. N r . 7 7 I / I 9 9 0 1 Verordnung über die Festsetzung gefährlicher Abfälle BGBI.

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Nr. 49/1991 Abfallnachweisverordnung BGBI. Nr. 65/1991 Verordnung über die Trennung von Bauabfällen BGBI.

CQ Nr. 259/1991 Verordnung über die Sammlung biogener Abfälle BGBI. Nr. 68/1992, BGBI. Nr. 456/l994 2) Verpackungsverordnung BGBI. Nr. 645/1992, BGBI. Nr. 334/1995, Nr. 648/I996 3 ' Kühlgeräteverordnung BGBI. Nr. 408/1992, BGBI. Nr. 662/1992, BGBI. Nr. 168/19954>

1) In der Aussendung der Innsbrucker Umweltsammelmappe vom April 1996 zum Thema Giftmüll finden Sie Entsorgungsmöglichkeiten für alle im Haushalt anfallenden Problemstoffe. 2) Seit Mai 1996 ist das ganze Stadtgebiet Innsbruck an die „Biotonne" angeschlossen. Der gesammelte Bioabfall wird in der Kompostieranlage in Pfaffenhofen zu Kompost verarbeitet. Der „Tirol-Kompost" (Fertigkompost) wird ständig geprüft und entspricht allen Kriterien für Qualitätskompost laut Önorm S 2200 und Anforderungen des österreichischen Kompostgüteverbandes. 3) Die ÄRA (Altstoff-Recycling-Austria), gegründet von der Wirtschaft, organisiert die Sammlung, den Transport und die Wiederverwertung der getrennt gesammelten Verpackungen (Kunststoffe, Verbundstoffe, Metalle, Glas, Papier). Die Stadtgemeinde Innsbruck stellt der ÄRA Standplätze für die öffentlichen Sammelinseln zur Verfügung, ist aber nicht für die Entsorgung der gesammelten Verpackungen verantwortlich. 4) Derzeit wird beim Kauf eines neuen Kühlgerätes vom Handel ein Entsorgungsbeitrag von ÖS 100,- eingehoben. Der Handel ist verpflichtet, bei Neukauf eines Kühlgerätes das Altgerät zurückzunehmen.


Ab 1. J채nner 1997 Vorteile f체r alle, die mit der Zeit gehen!

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG

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Tip-Top ist der zeitgestaffelte Tarif!

Ermäßigte Eintrittskarten:

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Normale Eintrittskarten: Es gilt der Normaltarif von Betriebsbeginn bis Betriebsende. Preisvorteile erhalten Sie über 10er Block oder Bonusscheine.

20 Schilling Vorteil beim Kauf von Betriebsbeginn ~#/e SaunO^ ( bis 14:00 Uhr. Der Aufenthalt in der Sauna ist bis 17:00 Uhr möglich. Übersehen Sie die Zeit, müssen Sie 50 Schilling nachzahlen. Zusätzliche Preisvorteile über Bonusscheine oder 10er Block. Einzelkarte 10er Block*

S 100,S 750,-

Einzelkarte 10er Block*

*teilbar, übertragbar, verschafft direkten Einlaß.

Betriebsbeginn

S 120,S 900,*teilbar, übertragbar, verschafft direkten Einlaß.

Betriebs' beginn

Preise gültig in allen 4 Saunen Preisvorteile durch Bonusscheine: 25 % günstiger mit dem großen Bonusschein* S 750,-(Wert S 1.000,-) 20 % günstiger mit dem mittleren Bonusschein S 400,- (Wert S 500,-) 16 % günstiger mit dem kleinen Bonusschein S 210,-(Werts 250,-)

Bonusscheine sind Zahlungsmittel für alle Saunen, Hallenbäder und für das Tivoli. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. * kann geteilt werden und ist übertragbar

Unser Saunapersonal berät Sie gerne!


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Einsendeschluß: 20. Februar 1997 *bis max. S 25.000,-für einen Haushalt

Tip-Top-Gewinnkarte 1. • JA, ich möchte 1 Jahr Gratisstrom für meinen Haushalt gewinnen! 2. • JA, ich möchte einen der wertvollen Gutscheine für die Saunen, Schwimmbäder und Solarien der Innsbrucker Kommunalbetriebe gewinnen! 3. Ich bin Saunabesucherln

ja

nein

bei „ja" bitte weiter mit Frage 5 4. Ich war noch nie in einer Sauna, würde es aber gerne ausprobieren - an einem allgemeinen Schnuppertag ohne Betreuung - gemeinsam mit Bekannten im Rahmen eines qualifiziert betreuten Sauna-Kennenlem-Kurses. 5. Der Tip-Top-Tarif bringt ab 1. 1. 1997 die Preisermäßigung für alle. Bis 14 Uhr gekaufte Karten erlauben einen Aufenthalt bis 17 Uhr und kosten um 17 % weniger als normal. Diesen Tip-Top Tarif finde ich attraktiv. 6. Ermäßigungen bis zu 25 % durch 10er Block oder Bonusscheine finde ich gut.

Teilnahmeberechtigt sind alle vollständig ausgefüllten Gewinnkarten. Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über das Gewinnspiel wird kein Schriftverkehr geführt. Die Mitarbeiter der 1KB AG sind von der Teilnahme ausgenommen.


in unseren Saunen: Hallenbad Amraser Straße, Tel. 34 25 85 Hallenbad Höttinger Au, Tel. 28 23 39 Hallenbad Olympisches Dorf, Tel. 26 13 42 Dampfbad Salurner Straße, Tel. 502/56 94

Bäder-Service-Telefon:

0512/502/56 91

Porto beim Empfänger einrieben!

Absender: Name: Straße: PLZ/Ort: Telefon:

An die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG Tip-Top-Gewinn Salurner Straße 11 6020 Innsbruck


ÄCHTUNG Kühlgeräte zählen nicht zum Sperrmüll, sondern zu den Problemstoffen und können im Recyclinghof, Roßaugasse 4/A, gegen Entrichtung eines Entsorgungsbeitrages von derzeit M ÖS 440,- abgegeben werden. fH

LAND Auf Landesebene regeln die Abfallgesetze der Länder die Abfallwirtschaft hinsichtlich nicht gefährlicher Abfälle, sofern nicht der Bund von der Bedarfskompetenz Gebrauch macht.

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Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz LGBI. Nr. 50/1990 Tiroler Abfallgebührengesetz LGBI. Nr. 36/1991 idgF Tiroler Kanalisationsgesetz LGBI. Nr. 40/1985 idgF r

GEMEINDE

Laut Tiroler Abfallwirtschaftsgesetz und Tiroler Abfallgebührengesetz müssen alle Tiroler Gemeinden eine eigene Müllabfuhr- und Abfallgebührenordnung erstellen. Diese ist der Landesregierung zur Begutachtung vorzulegen. Müllabfuhrordnung Stadt Innsbruck 1992 Gemeinderatsbeschluß vom 16.12.1991 in der Fassung des Beschlusses des Stadtsenates vom 22.12.1993, zuletzt geändert durch die Verordnung des Gemeinderates vom 30.5.1996. Abfallgebührenordnung Stadt Innsbruck 1992 Gemeinderatsbeschluß vom 16.12.1991 in der Fassung der Beschlüsse vom I 6.7.1 992 und 27.1.1 994, zuletzt geändert durch die Verordnung des Gemeinderates vom 30.5.1996.

Die angeführten Gesetze und Verordnungen können bei den auf der letzten Seite angegebenen Stellen eingesehen werden.


MÜLLABFUHRORDNUNG Die Müllabfuhrordnung regelt unter anderem, welche Behälter verwendet werden müssen und wie oft diese entleert werden. Der Liegenschaftseigentümer beantragt Behälter für Restmüll und Bioabfall, die von der Stadtgemeinde Innsbruck für die Dauer der Benützung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Als Behälter für Restmüll und Bioabfall stehen folgende Typen zur Verfügung:

Restmüll-Behälter

Bioabfall-Behälter

60-Liter-Restmüllsack I 20-Liter-Kunststoffbehälter 240-Liter-Kunststoffbehälter 800-Liter-Container

20-Liter-Bioabfailsack" I 20-Liter-Kunststoffbehälter2) 240-Liter-Kunststoffbehälter

1) Nur für Liegenschaften, die aus verkehrstechnischen Gründen nicht erreicht werden können. 2) Anträge auf prozentuelle Befüllung (25%, 50% oder 75%) sind nur bei Biotonnen (120- und 240-Liter-Behälter) möglich.

Mindestvorhaltevolumen Das geringstmögliche Müllvolumen, das pro Kopf und Woche festgesetzt wurde. Derzeit liegt es für Restmüll und Bioabfall zusammen bei 15 Liter pro Woche und Person im Haushalt.

BEISPIEL Einfamilienhaus (6köpfige Familie), 15 Liter x 6 Personen = 90 Liter Müllvolumen. Die Liegenschaft müßte gemäß Mindestvorhaltevolumen mit einem 60-Liter-Restmüllsack und einer zu 25% (= 30 Liter) befüllten I20-Liter-Biotonne bei wöchentlicher Abholung auskommen.

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MÜLLABFUHRORDNUNG Sperrmüll Zweimal jährlich kann vom Liegenschaftseigentümer eine Sperrmüllabholung bei der öffentlichen Müllabfuhr beantragt werden. Der Sperrmüll darf frühestens am Vorabend des Abholtages bereitgestellt werden. Bis zur Übernahme der Abfälle durch die Müllabfuhr bleibt der Liegenschaftseigentümer für diese verantwortlich. ..-.-.

Benützungsregeln für Abfallbehälter Am Tag der Abholung (Entleerung) sind die Zugänge unversperrt und zugänglich zu halten. Ist der Müllabfuhr eine Abholung z. B. durch versperrte Türen oder eine verparkte Zufahrt nicht möglich, wird eine kostenpflichtige Sonderabholung durchgeführt. Für die Reinigung der Abfallbehälter ist der Liegenschaftseigentümer verantwortlich.

ABFALLGEBÜHRENORDNUNG Die Stadtgemeinde Innsbruck erhebt zur Deckung des Aufwandes, der ihr durch die Entsorgung von Abfällen und die Abfallberatung entsteht, Abfallgebühren.

Gebühren arten Abfallgebühren werden erhoben als

O Grundgebühr abhängig von der Anzahl der Wohnräume bzw. nach Nutzflächeneinheiten. Derzeit ÖS 95,17 zuzgl. 10 % USt. je Nutzflächeneinheit und Jahr.

BEISPIEL Einfamilienhaus mit 6 Wohnräumen. = 6 Nutzflächeneinheiten ä ÖS 95,1 7 zuzgl. I 0 % USt pro Jahr öS 95,17 x 6 Wohnräume = öS 571,02 zuzügl. 10 % USt.


und als

© „weitere Gebühr" abhängig vom Volumen der beantragten bzw. zwingend vorgeschriebenen Abfallbehälter. Derzeit ÖS 0,302 zuzügl. 10 % USt. je Liter und Woche.

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BEISPIEL?

Familie) bei wöchentlicnertm> leerung 15 Liter x 6 Personen = 90 Liter (Mindestvolumen) Behältervolumen x Literpreis x Anzahl der jährlichen Entleerungen 90 Liter x ÖS 0,302 x 52 = ÖS 1.41 3,36 zuzügl. 10% USt pro

Zuschläge zur „weiteren Gebühr" Der Einheitssatz erhöht sich um 20 %, wenn der Transportweg zwischen Aufstellplatz der Abfallbehälter und der mit Abfallsammelfahrzeugen befahrbaren Verkehrsfläche mehr als 30 Meter beträgt oder mehr als 10 Stufen aufweist; um 30 %, wenn Restmüll in Abfallbehälter unter Verwendung eines Abfallverdichtungsgerätes eingebracht wird.

Abschläge von der „weiteren Gebühr" Werden die Abfallbehälter unmittelbar an der mit Abfallsammelfahrzeugen befahrbaren Straße zur Abholung bereitgestellt, vermindert sich die „weitere Gebühr" um 20 %.

Fälligkeit der Abfallgebühren Die Abfallgebühr ist zu einem Viertel des Jahresbetrages am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig. Wenn der gesamte Jahresbetrag unter ÖS 400,- liegt, wird dieser am 15. Mai fällig.

Die Abfallberatung der Stadt Innsbruck und das städtische Müllbüro beraten Sie kostenlos in allen Abfallfragen. Tel. 34 55 75-35

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WEITERE INFORMATIONEN ERHALTEN SIE BEI DEN FOLGENDEN STELLEN: J | STADTMAG ISTRAT Amt für Umweltschutz und Abfallbeseitigung Fallmerayerstraße 1, 6020 Innsbruck Tel. 53 60-352

ABFALLBERATUNG DER STADT INNSBRUCK Roßaugasse 4, 6020 Innsbruck Tel. 34 55 75-35 UMWELTBERATUNG INNSBRUCK Müllerstraße 26, 6020 Innsbruck Tel. 57 56 56 ARBEITE? " " " ~ ~ ' ~ ~" ' Abteilung Umwelt- und Verkehrspolitik Schöpfstraße 2, 6020 Innsbruck Tel. 53 40-382

. " • •

AMT DER TIROLER LANDESREGIERUNG Abteilung Umweltschutz Altes Landhaus, 6020 Innsbruck , Tel. 508-0 U M W E L T A N W A L T FÜR T I R O L Brixner Straße 2, 6020 Innsbruck Tel. 56 71 70 ;:7,:••• "., BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT JUGEND UND FAMILIE Radetzkystraße 2, 1031 Wien Tel. 0 22 2/71 I 58-0 UMWELTBUNDESAMT WIEN Spittelauer Lände 5, 1090 Wien Tel. 0 22 2/31 304-0 13

.


ISAT

Bürgermeister

( Stabsteile BGM )-

Magistratsdirektor

MA-I Allgemeine Servicestelle und Rechtsmittel

MA-II Allgemeine Bezirks- und Gemeindeverwaltung

Personalwesen Information und Organisation Allgemeine Präsidialangelegenheiten und Bürgerservice

Standesamt und Personenstandsangelegenheiten Gewerberecht Strafen Straßen- und Verkehrsrecht

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MA-IM • Stadtplanung • Verkehrsplanung • Bau-, Wasserund Betriebsanlagenrecht • Bau- und Feuerpolizei Stadtvermessung.


STADTMAGISTRATES IN

— Ä T Stabstelle MD )

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( KontrollabteilungJ \

MA-IV • Gemeindeabgaben • Finanz- und Rechnungswesen • Wirtschaft und Tourismus • ZivilrechtsangeJ^legenheiten • Liegenschaftsverwaltung • Wohnungsservice

MA-V • Kultur

MA-VI • Betriebliches Rechnungswesen

• Erziehung, Bildung und Gesellschaft • Sport

• Berufsfeuerwehr • HochbauPlanung

• Soziales

• GebäudeInstandhaltung

• Jugendwohlfahrt und soziale Einrichtungen

• Tiefbau-Planung und Neubau

• Gesundheit, Markt- und Veterinärwesen

• Gestellungsbetrieb

• Tiefbau-Instandhaltung . •• • Umweltschutz und Abfallbeseitigung • Grünanlagen • Land- und Forstwirtschaft

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WERFEN SIE DIESE AUSSENDUNG NICHT WEG. HOLEN SIE SICH DIE PRAKTISCHE UMWELT-SAMMELMAPPE ZUM SELBSTKOSTENPREIS VON ÖS 20 - IN FOLGENDEN GESCHÄFTEN:

Die hmsbmcker Sammelmappe.

BORTOLOTTI Stefan, Reuth-Nicolussi-Str. 2 • DEZ-Riepenhausen, Amraser-See-Str. 56a • FREYTAG-BERN DT U N D ARTARIA, Wilhelm-Greil-Str. 15 • GHEDINA Alfred, Maria-Theresien-Str. 4 • GIDL Wolfgang, Erzherzog-Eugen-Str. 19 • HUBER Markus, Stainerstr. 2 • JEGGLE Max, Burggraben I • JEGGLE Max, Claudiaplatz • Kaufhaus TYROL, Maria-TheresienStr. 33 • LARCHER Olga, Innrain 100 • LEINER Anna, Innrain 20 • Papier VIEIDER, Marktgraben 25 • RICCABONA Angelika, Schützenstraße 64 • SCHENK & SPIEL, Wilhelm-Greil-Str. 5 • SCHMID Ernst, Leopoldstraße 2 • STUDIA, Herzog-Sigmund-Ufer 15 • WAGNER'SCHE Universitätsbuchhandlung, Museumstr. 4 • W A L C H Josef, Amberggasse 6 • WANNER Viktor, Reichenauer Str. 15

UMWELT WIR SCHAUEN DRAUF

Folgende Aussendungen sind noch aktuell und können beim Stadtmagistrat, Amt für Umweltschutz und Abfallbeseitigung, Tel. 53 60-352, bei der Abfallberatung, Tel. 34 55 75-35, oder der Umweltberatung, Tel. 57 56 56, kostenlos angefordert werden: Umweltfreundliches Heizen 1993 • Müll-Abc 1994 • Eigenkompostierung 1994 • Chemie im Haushalt 1994 • Klimabündnis 1994 • Recyclinghof 1995 • Abfalltrennung auf dem Friedhof 1995 • JL996 Wassejrl996_. . „ _ _ _ _ _ _ _ _ _ L _


TAG

VERANSTALTUNGEN INNSBRUCK

15. BIS 29. JÄNNER 1997

Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hochzeit", Drama von Elias Canetti • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Treibhaus: 20 Uhr: Flamenco & Comedy & Jonglage Großes Haus: 19.30 Uhr: „Schlafes Bruder", Oper von Herbert Willi • Kammerspiele: 20 Uhr: „Romeo und Julia", Tragödie von William Shakespeare • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett Alf Poier: Himmel, Arsch und Gartenzwerg

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Großes Haus: 19.30 Uhr: „Don Carlos", Oper von Giuseppe Verdi - zum letzten Mal • Kammerspiele: 20 Uhr: „Romeo und Julia", Tragödie von William Shakespeare • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • KulturgastHaus Bierstindl: 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett Alf Poier: Himmel, Arsch und Gartenzwerg

SA18

Großes Haus: 19.30 Uhr: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß • Kammerspiele, Werkraum: 20 Uhr: „Casa Matriz" - „Eine Mutter für gewisse Stunden", Komödie von Diana Raznovich • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • KulturgastHaus Bierstindl: 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Theater an der Sill: 16 Uhr: „Theaterpilze geben Gas", Schattentheater getanzt vom Kinderensemble des Theaters an der Sill • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Treibhaus: 20 Uhr: Irish Folk, Dervish Großes Haus: 19.30 Uhr: „The Black Rider", Musical von Robert Wilson/Tom Waits/William S. Burroughs • Kammerspiele, Foyer: 20 Uhr: Einführungssoiree zu „Hoffmanns Erzählungen" • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Hofgartencafe: 10 Uhr: Matinee, Eva & Agnes Silbernagl (Bratsche), Gedichte von Ernst Brandl • Stadtcafe: 11 Uhr: Jazzbrunch, Stefan Costa • Treibhaus: 10.30 Uhr: Jazzfrühstück, Florian Bramböck und die Erben

MO20

Treibhaus: 20 Uhr: Meisterkonzert für Höhrer

DI 2 1

Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo ter Reitmeir

MI22

Großes Haus: 19.30 Uhr: „The Black Rider", Musical von Robert Wilson/Tom Waits/William S. Burroughs - zum letzten Mal Kammerspiele: 20 Uhr: Tatort Tango, „Libertango" und „4 Janis for Joplin" Tanztheater von Mauricio Wainrot, „Only to wait", Tanztheater von William Anthony • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Congress Ibk.: 20 Uhr: Russisches Staatsballett, „Schwanensee" • Treibhaus: 20 Uhr: Jazzmusik aus der Stille: Koch & Schütz & Studer

DO23

Großes Haus: 19.30 Uhr: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß • Kammerspiele, Foyer: 20 Uhr: Soloabend „Die ganze Regierung kann mich...", Emo Cingl liest Texte von Egon Friedeil, Fritz Grünbaum, Loriot, Alfred Polgar, Roda Roda u.a. • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz »Congress Ibk., Saal Tirol: 20 Uhr: 3. Meisterkonzert, American Sinfonietta, Michael Palmer (Leitung), Robert Roux (Klavier), David Hickman (Trompete), Werke von: Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johann Nepomuk Hummel, Franz Schubert • Treibhaus: 20 Uhr: Theologen-Gschnas

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Großes Haus: 19.30 Uhr: „Schlafes Bruder", Oper von Herbert Willi • Kammerspiele: 20 Uhr: Tatort Tango, „Libertango" und „4 Janis for Joplin" Tanztheater von Mauricio Wainrot, „Only to wait", Tanztheater von William Anthony • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Theater an der Sill: 20 Uhr: Das Jugendtheater Innsbruck zeigt „Die Perle Anna", Lustspiel • KulturgastHaus Bierstindl: 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz; 24 Uhr: Mitternachtslesung Robert Musil „Der Mann ohne Eigenschaften" • Konservatorium, Probesaal: 14.30 und 17.15 Uhr: Kinderjeunessekonzert, Kein Bahndampf für Jonas • Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett: Lachen ist der Hoffnung letzte Waffe

SA25

so26 MO27

Di 2 8 MI 29

Haus des Gastes, Igls: 20.30 Uhr: Volksmusikgruppe Pe-

Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hoffmanns Erzählungen", Phantastische Oper von Jaques Offenbach • Kammerspiele, Werkraum: 20 Uhr: „Casa Matriz" - „Eine Mutter für gewisse Stunden", Komödie von Diana Raznovich - zum letzten Mal • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Theater an der Sill: 16 Uhr: „Theaterpilze geben Gas", Schattentheater getanzt vom Kinderensemble des Theaters an der Sill; 20 Uhr: Das Jugendtheater Innsbruck zeigt „Die Perle An- cü na", Lustspiel • KulturgastHaus Bierstindl: 20 Uhr: Kabarett Gerhard Sexl „Midlife Krise" • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: X „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Golde- : ^ nes Dachl: 14.30 Uhr: Tiroler Fasnachtsbrauchtum, Mullerlaufen • Igls, Dorfstraßen: 16 Uhr: Mullerlaufen • Mehr- Q^ zwecksaal Hötting: 20 Uhr: „Maskerer Schaug'n" • Nashville Country Saloon: 20 Uhr: Helt Oncale & Band, USA • CD Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett: Lachen ist der Hoffnung letzte Waffe LU Z Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hochzeit", Drama von Elias Canetti • Stadtcafe: 11 Uhr: Jazzbrunch, Bernie Fauster Swing I Company • Treibhaus: 10.30 Uhr: Jazzfrühstück O Großes Haus: 19.30 Uhr: „Die Fledermaus", Operette von Johann Strauß • Treibhaus: 20 Uhr: Manfred Mann's Earth- LU Cd band Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Haus des Gastes, Igls: 20.30 Uhr: Divertimento Innsbruck O • Treibhaus: 20 Uhr: Mara Glen & Soul Band § Kammerspiele: 20 Uhr: „... Zeit, Scherben...", „My father's Vertigo/Two Pears III", Tanztheater von Amanda Miller, „Slap- ^ ping Stones", Tanztheater von Willian Anthony - zum letzten Mal • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dar- —! io Fo • Konservatoriumssaal: 20 Uhr: 3. Kammerkonzert, Takacs Quartett, Werke von: Wolfgang Amadeus Mozart, Bela Bartanda Miller, „Slappi" • Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett Steinbock & Rudle: Salzstangerl

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TAG

VERANSTALTUNGEN INNSBRUCK

30. BIS 31. JÄNNER 1997

DC T. •<

Großes Haus: 19.30 Uhr: „Hoffmanns Erzählungen", Phantastische Oper von Jaques Offenbach • Kellertheater: 20 Uhr: LJJ „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Theater an der Sill: 20 Uhr: Das Jugendtheater Innsbruck zeigt „Die Perle Anna", CD Lustspiel • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die vier Weiber vom Berghof" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: LJJ „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Konservatoriumssaal: 19.30 Uhr: Jeunessekonzert, „Ein Fest für Schubert", ZX Osttiroler Viergesang, Josef Oberwalder (1. Tenor), Andreas Rauchegger (1. Bass), Elmar Tönig (2. Bass), Eduard Lehmann o (Bariton), Norbert Riccabona (Klavier) • Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett Steinbock & Rudle: Salzstangerl

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Großes Haus: 19.30 Uhr: „Schlafes Bruder", Oper von Herbert Willi • Kammerspiele: 20 Uhr: Tatort Tango, „Libertango" und „4 Janis for Joplin" Tanztheater von Mauricio Wainrot, „Only to wait", Tanztheater von William Anthony • Kellertheater: 20 Uhr: „Hilfe, das Volk kommt" von Dario Fo • Theater an der Sill: 20 Uhr: Das Jugendtheater Innsbruck zeigt „Die Perle Anna", Lustspiel • Volksbühne Blaas: 20 Uhr: „Die hölzerne Jungfrau" • Provinz, Ein Theater im Westen: 20 Uhr: „Bauerntheater" von Franz Xaver Kroetz • Treibhaus: 20 Uhr: Kabarett Steinbock & Rudle: Salzstangerl

Bälle im Jänner 1997 (Beginn 20 Uhr falls nicht anders angegeben)

Sa. 4. Jänner: Congress Innsbruck: Dreikönigsball des Italienischen Hilfswerkes Mehrzwecksaal Am ras: Ball der Schützenkompanie Am ras Mehrzwecksaal Hötting: Ball des Turnvereines Friesen Vereinsheim Reichenau: Ball der Kameradschaft G.O. Viktor Graf Dankl So. 5. Jänner: Festsaal Olympisches Dorf: Kärntner-Ball Fr. 10. Jänner: Stadtsäle: Maturaball BRG Reithmannstraße Sa. 11. Jänner: Congress Innsbruck: Debütantenball der Tanzschule Polai Stadtsäle: Maturaball HBLA für Wirtschaftliche Berufe Festsaal Olympisches Dorf: Ball der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl Mehrzwecksaal Arzl: Ball der Freiwilligen Feuerwehr Arzl Mehrzwecksaal Hötting: Ball des Berg- und Skisportvereines Hötting Fr. 17. Jänner: Congress Innsbruck: Ball der HTL 2

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Mehrzwecksaal Hötting: Ball des Athletikclubs Hötting

Mehrzwecksaal Hötting: Ball der Stadtmusikkapelle Hötting

Sa. 18. Jänner: Congress Innsbruck: Ball der Handelsakademie und Handelsschule Mehrzwecksaal Mühlau: Ball der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau Mehrzwecksaal Hötting: Ball der Mullergruppe Hötting

Sa. 1. Februar: Messehalle, 19.30 Uhr:

Fr. 24. Jänner: Congress Innsbruck: Bauernbundball Großer Stadtsaal: Maturaball BORG Fallmerayerstraße

Mehrzwecksaal Hötting: Ball des Sängerbundes Hötting Sa. 25. Jänner: Congress Innsbruck: Universitätsball Mehrzwecksaal Mühlau: Ball der Schützenkompanie Mühlau Mehrzwecksaal Arzl: Ball der SpeckbacherSchützenkompanie Arzl Mehrzwecksaal Hötting: Ball der Pfadfindergruppe Hötting Gemeindesaal Patsch, 20.30 Uhr: Ball der Schützenkompanie Patsch Fr. 31. Jänner: Stadtsäle: Maturaball Akademisches Gymnasium

Mühlauer Musikball

Mehrzwecksaal Arzl: Ball des Trachtenvereines D'Gleirschtaler Mehrzwecksaal Am ras: Ball der Freiwilligen Feuerwehr Am ras Festsaal Olympisches Dorf: Ball der SpeckbacherSchützenkompanie Mehrzwecksaal Hötting: Ball der Freiwilligen Feuerwehr Hötting Fr. 7. Februar: Congress Innsbruck: Maturaball BRG Sillgasse Stadtsäle: Maturaball BRG Adolf-Pichler-Platz

Mehrzwecksaal Hötting: Ball der Schützenkompanie Hötting Jugendzentrum Z6: „Wasserball Sa. 8. Februar: Congress Innsbruck: Ball der Wirtschaft und freie Berufe Mehrzwecksaal Am ras: Ball des Ski-Club-Amras Mehrzwecksaal Arzl: Maskenball der Stadtmusikkapelle Arzl

Di. 11. Februar: Mehrzwecksaal Hötting: Ball der Faschingsgilde Hötting

Ticket Service: Buchungen für ganz Österreich Durch die Anbindung des Innsbruck Ticket Service an die EDV des Wiener Veranstaltungsservice (WVS) ist es seit kurzem möglich, von Tirol aus Karten für Veranstaltungen in ganz Österreich zu kaufen. Für eine bessere Vermarktung der Eintrittskarten sind umgekehrt Tiroler Veranstalter an das Computer-System angeschlossen. Der Zusammenschluß des Städtischen Konzertbüros Innsbruck, des Tiroler Landestheaters, der Veranstaltungsagentur Resch mit dem Innsbruck Ticket Service geht auf eine Initiative von Kulturstadträtin Hilde Zach und Tourismusstadtrat Rudi Federspiel zurück. Auf der gemeinsamen Datenbasis werden 200 Spielstätten (Theater, Opernhäuser, Hallen, Stadien, etc.) sowie Zutrittssysteme für Ausstellungen, Museen, Touristenattraktionen betreut. Derzeit sind insgesamt 350 Vertriebsstellen in allen Bundesländern (außer Vorarlberg) angeschlossen. Im Angebot des Innsbruck Ticket Service sind über 450 Veranstaltungstermine. Der Kunde kann zudem gleich am Bildschirm sehen, welche Karten für eine gewünschte Veranstaltung noch zu haben sind bzw. wie teuer diese sind. Die Originalkarten werden dann direkt am Schalter ausgedruckt.

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-z. LJJ CD < LJJ 1 I <


INNSBR Kostenlose Entsorgung von Christbäumen Ausgediente Christbäume werden von der städtischen Müllabfuhr in der Zeit vom 7. bis 17. Jänner kostenlos abgeholt. Die Bäume sollten von jeglichem Behang und Schmuck befreit sein! Christbäume bis zu einer Größe von ca. einem Meter werden im Rahmen der Biomüllsammlung mitgenommen und zur Kompostieranlage

gebracht. Bei größeren Wohnanlagen werden die Liegenschaftseigentümer oder Hausverwaltungen gebeten, bis spätestens 10. Jänner mit dem städtischen Müllbüro unter Telefon 34 55 75 DW 33 und 34 einen Abholtermin zu vereinbaren. Diese Bäume werden auch heuer dem Alpenzoo zu Heizzwecken zur Verfügung gestellt.

Seniorenstuben laden ein Die Seniorenstuben des Sozial- und Gesundheitssprengels Innsbruck-Stadt (SGS) organisieren regelmäßig interessante und abwechslungsreiche Seniorennachmittage. Alle Innsbrucker Senioren sind zur Teilnahme herzlichst eingeladen. Seniorenstube Pradl (Dürerstraße 12, Tel. 39 29 73), jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr. 9. Jänner: Feier für die Geburtstagskinder" vom November bis Jänner; 16. Jänner: Basteln für den Faschingsball; 23. Jänner: Tanznachmittag mit

Vorführung einer Seniorentanzgruppe; 30. Jänner: Filmnachmittag. Altenstube Hötting (Schulgasse 8a, Tel. 29 51 09): 9. Jänner: Fahrt nach Mutters zum Krippenschauen, Abfahrt mit Stubaitalbahn vom Hauptbahnhof um 13.50 Uhr; jeweils 14.30 Uhr: 14. Jänner: Singkreis und Geburtstagsfeier; 16. Jänner: Gedächtnistraining; 23. Jänner: Basteln für den Faschingsball; 28. Jänner: Singkreis; 30. Jänner: Diavortrag von OSR Rudolf Winkler „Schönes Österreich."

Erfolgreiche Aktion Rettet das Kind" MW

Durch die Weihnachtshilfe des Landesverbandes Tirol der Österreichischen Gesellschaft „Rettet das Kind" konnte auch heuer wieder etwa 600 bedürftigen Tiroler Kindern, darunter ca. 150 aus dem Großraum -Olnnsbruck, eine kleine Weihnachtsfreunde bereitet werden. Es wurde nicht nur Geld über-

geben, es wurde genau darauf geachtet, was die Kinder am dringendsten benötigen - in manchen Fällen ging man sogar gemeinsam das „ChristkindlGeschenk" einkaufen. Die Gesellschaft „Rettet das Kind" bedankt sich bei allen Spendern mit einem herzlichen „Vergelt's Gott".

RLB Tirol eröffnete Zweigstelle Altstadt Am Burggraben, im Eckhaus beim Altstadteingang, hat die Raiffeisen-Landesbank kürzlich eine neue Zweigstelle eröffnet. Architekt DI Peter Lorenz ist es gelungen, moderne Architektur mit dem historischen Stadtkern zu verbinden. Teile der alten Stadtmauer wurden freigelegt und in das Banklokal integriert.

Die neue RLB-Altstadt-Zweigstelle „spielt auch außerhalb der Dienstzeit alle Stückeln": Nachtresor, Münzzählautomat, Münzrollengeber, Kontoauszugdrucker, Geldausgabeautomat, und ein Konto-Service-Terminal (Überweisungen, Konto-, Umsatz- und sonstige Infos) stehen rund um die Uhr zur Verfügung.

Großes Interesse für Senioreneinrichtungen Zu „Tagen der offenen Tür" hatten die Sozial- und Gesundheitsstationen Hötting und Saggen sowie die Tagespflege des Heimes am Hofgarten eingeladen. Das Interesse der älteren Bevölkerung war bei allen Terminen enorm. In Hötting und im Heim am Hofgarten bestand auch Gelegenheit, das Wohn- und Riegeheim zu besichtigen. Besonders erfreulich war, daß viele Besucher, die sich ein Altenheim ganz anders vorgestellt hatten, ihre bisher vorherrschenden negativen „Klischeevorstellungen" korrigierten. Im Mittelpunkt des Interesses standen vor allem Fragen nach den Kosten eines Wohnheimplatzes. Im Heim am Hofgarten wurden darüber hinaus auch Pläne und das Modell des in Bau befindlichen Wohnheimes Reichenau ausgestellt. Hier war die Nachfrage nach Anmeldemöglichkeiten für Seniorenwohnungen in dem neuen Heim besonders groß. In der Tagespflegestätte nützten viele Angehörige pflege-

bedürftiger Personen das Informationsangebot und konnten sich von der hohen Qualität der Einrichtung überzeugen. In der Tagespflege werden pflegeoder betreuungsbedürftige Personen tagsüber betreut, haben Kontakt zu anderen älteren Menschen und kehren am Abend wieder in ihren Familienverband zurück. In den beiden Sozial- und Gesundheitsstationen wurden die zahlreichen Gäste über das vielfältige Angebot der ambulanten Dienste, wie Essen auf Rädern, Haushaltshife, Hauskrankenpflege und vieles mehr informiert.

Vergrößerter Recycling-Hof in der Rossau Seit kurzem ist der vergrößerte Recycling-Hof der Innsbrucker Kommunalbetriebe wieder geöffnet. In der Rossaugasse 4 können alle Problemstoffe kostenlos abgegeben werden, Unkostenbeiträge sind nur für die Entsorgung von

Kühlschränken (440 Schilling) sowie Autoreifen (33 Schilling ohne Felgen, 55 Schilling mit Felgen) zu zahlen. Den Recycling-Hof gibt es seit drei Jahren, er ist Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Winterheft „Tirol"

Im Direktflug nach Hamburg

Mit der gewohnten Vielfalt an Beiträgen zur Geschichte, Kirche, Kunst, Architektur sowie dem Land und seinen Bewohnern wartet auch die 49. Ausgabe der zweimal jährlich von der Heimatwerbung herausgegebenen, zweisprachigen Zeitschrift „Tirol - immer einen Urlaub wert" auf. Themen der Winternummer 96/97 sind neben einem 95 Seiten starken Informationsteil u.a. die Seligsprechung der Tiroler Märtyrer Gapp und Neururer sowie ein Beitrag von Dr. Norbert Hölzl über „Tiroler Dörfer in aller Welt". 216 Seiten, erhältlich im Buchhandel, beim Tourismusverband und bei der Heimatwerbung, Südtiroler Platz 6, 80 S.

Seit 21. Dezember bietet Tyrolean Airways einen Linienflug nach Hamburg an. Bis 22. März startet eine Dash 8/300 jeden Samstag vom Innsbrucker Flughafen aus in Richtung Hansemetropole. Dieses Angebot des Tiroler „Homecarriers" bringt auch einen Impuls für den Wintertourismus. Bereits in Betrieb ist das neue Administrations- und Betriebscenter der Tyrolean Airways östlich des Flughafengebäudes. Am 24. Jänner wird das neue Hauptquartier offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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INNSBR Frau und Familie: Veranstaltungstips Jänner - März 1997 Anmeldungen ab sofort, Mo. bis Fr. 8 - 1 2 Uhr, Haydnplatz 5, Parterre rechts, Tel. 5360/633. Geburtsvorbereitung für Paare: Haydnplatz 5, Parterre: Do. 9., Mo. 13., Mo. 20., Mo. 27. Jänner, Mo. 3., Do. 6., Mi. 12. und Mi. 19. Februar, jeweils 18 bis 20 Uhr Kosten: ÖS 800 —

Spiel und Bewegungsgruppe für Säuglinge und Krabbelkinder: An-der-Lan-Straße 37-39: 10. Jänner bis 21. März 1997, jeden Freitag, ausgenomen am 14. Februar für 3 bis 6 Monate, 9 bis 10 Uhr Kursleiterin: Dipl. Physiotherapeutin Petra Syrow Kosten: 10 Einheiten

ÖS 500,— Schwangerschaftsgymnastik: Volksschule Saggen, Siebererstraße 7: Jeden Montag, Dienstag und Mittwoch, 19 bis 20 Uhr Schwangerenschwimmen: Hallenbad Pradl: Jeden Montag , 18 bis 19 Uhr Säuglingspflegekurs: Haydnplatz 5, Parterre rechts, 21. und 22. Jänner, 14- 15.30 Uhr Säuglingsgymnastik: Hayndplatz 5, Parterre rechts, 13. Jänner bis 17. März 1997, jeden Montag für 6 bis 10 Monate, 9 bis 10 Uhr mit Dipl.Physiotherapeutin Susanne Schober für 3 bis 6 Monate, 10 bis 11 Uhr mit Dipl.Physiotherapeutin Claudia Haid Kosten: 10 Einheiten ÖS 500,-

„Meine Rolle als Mutter" Fachvortrag Mag. Astrid Höpperger 16. Jänner, 14 bis 15.30 Uhr in den Räumen des Sozial- und Gesundheitssprengeis Hotting West Viktor-Franz-Heß-Straße 7 Tel.: 28 56 70

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Eltern-Kind-Turnen: Volksschule Angergasse, Turnsaal: 10. Jänner bis 21. März 1997, jeden Freitag, ausgenommen am 14. Februar für 2 bis 3 Jahre, 14 bis 15 Uhr für 1 bis 2 Jahre, 15 bis 16 Uhr Kursleiterin: Kindergärtnerin Ingrid Rieder Kosten: 10 Einheiten ÖS 500,— Spielgruppe für Kleinkinder (2 bis 3 Jahre): Volksschule Amras, Turnsaal: 13. Jänner bis 1 7. März 1997, jeden Montag, von 15 bis 16 Uhr, ausgenommen am 10. Februar Kursleiterin: Dipl. Ergotherapeutin Eva Lantscher Kosten: 9 Einheiten ÖS 450,—

• Am 18. Jänner findet im Neuen Landhaus zwischen 9 und 12 Uhr ein JUFF-Impulse-Tag zum Thema „Mutter und Sohn" statt. Referentin ist die Psychotherapeutin Dr. Claudia Breuss-Villani. Informationen erteilt das JUFFFrauen-Referat, Telefon 508 - 35 81. • Das SOS-Hermann-Gmeiner-Sozialzentrum veranstaltet vom 22. Jänner bis 9. April im KI-S-T in der Karl-InnerebnerStraße 74 das Seminar „GordonFamilientraining/Konfliktkultur". An zehn Abenden zu je vier Stunden wird ein Programm für Eltern und Erzieher/innen geboten, das

Sicherheit im Umgang mit Erziehungsproblemen und Konfliktsituationen ermöglicht. Referentin ist die autorisierte Gordon-Trainerin Dipl.-Kfm. Elisabeth Bielowski. Kosten für die 40 Seminarstunden inkl. Material: 3200 S. Paare bezahlen 5.500 S. Anmeldungen bis spätestens 15. Jänner schriftlich an „K-l-S-T", Karl-Innerebner-Straße 74 oder telefonisch unter der Nummer 28 37 24. • „Vom Umgang mit Konflikten" heißt ein Vortrag des Katholischen Bildungswerkes am 17. Jänner im Pfarrsaal „Maria am Gestade" im Sieglanger. Referentin ist Mareta Luchner.

Ernährungstips per Telefon

Kaufleute bieten Service

Im Rahmen der „Gesunden Stadt 2000" bietet die Magistratsabteilung V (Soziales, Kultur, Gesundheit und Sport) einmal im Monat eine Ernährungsund Diätberatung über dasTelefon an. Die Diplomdiätassistentin Ursula Ringel steht jeden ersten Dienstag im Monat für Anfragen zur Verfügung und gibt Ratschläge für eine richtige Ernährung. Seit 20 Jahren betreut die Diätspezialistin die städtischen Wohn- und Kinderheime, die Aktion „Essen auf Rädern" und die Kindergärten mit Mittagstisch. Die Telefonnummer: 36 44 69 Die vorläufig eingeplanten Termine der Diätberatung via Telefon: 7. Jänner, 4. Februar; 2. und 4. März, jeweils zwischen 14 und 16 Uhr.

„Nach-tragend" nennt sich der Gratiszustellservice der Firmen Hörtnagl, Haidegger, Sportler Witting und Wagner'sche Buchhandlung. Ab einem Betrag von 500 S können Kunden ihre Einkäufe im Geschäft zurücklassen. Die Zustellung erfolgt zweimal täglich zur vereinbarten Zeit. Dieser neue ganzjährige Service bietet besonders bei schweren oder sperrigen Waren eine Erleichterung für die Kunden. Die blaue Innenstadt-Karte, die das Parken in den Innenstadtgaragen um 10 S verbilligt, ist neben den öffentlichen Verkehrsmitteln ab sofort auch in den Innsbrucker Taxis (Telefon 53 11) gültig: Der Fahrgast fährt um 10 S billiger. Die Taxis, in denen die Karte angenommen wird, sind entweder an ihrer Rufnummer zu erkennen, bzw. ein Fensteraufkleber (Abbildung) zeigt auch von außen an „Hier gilt die Innenstadt-Karte!"

Womit haben unsere Großeltern gespielt? Einen interessanten Einblick in die Welt und die Geschichte des Spielens gab der städtische Kindergarten Pradl unter dem Motto „Spielen einst und jetzt". Die fast siebzig Jahre des Kindergartens in der Pembauerstraße 20 (errichtet im Jahr 1929) sind auch ein Spiegelbild des Spielens und des Spielzeugs. Ein Puppenwagen aus den Vierziger Jah-

ren, Porzellan- und Waldorfpuppen, Holzspielzeug und Matador waren unter anderem die „Spielzeug-Hits". Heute sind Lego- und Steckbaukästen aus Plastik „in"; den modernen Overhead-Projektor bedienen die Kinder sogar selbst, die „Laterna Magica" von einst mußte noch von der Kindergärtnerin bedient werden.

Hier gilt die Innenstadt-Karte Sie parken und fahren. Wir zahlen.

5311-TAXI

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Österr. Herzverband, Landesgruppe Tirol, Dreiheiligenstr. 1, Tel. 57 06 07, Di., Do. 9 - 11 Uhr.

Gesundheit TIROLER VEREIN ZUR FÖRDERUNG SOZIALMEDIZINISCHER BETREUUNG UND REHABILITATION Südtiroler Platz 4/i. Stk., Tel. 57 46 05, Fax: 56 69 65. Zentrale Anlaufstelle für Pflege-, Rehabilitations- und Gesundheitsfragen; Hilfen für pflegende Angehörige (Information, Beratung, Vermittlungen, Kurse für Laienhelfer usw.); Gesundheitserziehung und -bildung; Einbindung der Senioren in die Sozialmedizin. STÄDTISCHE HAUSKRANKENPFLEGE Ambulante Krankenpflege, Physiotherapie und Logopädie durch dipl. Fachpersonal. Physiotherapie, Heilgymnastik, Heilmassage, Rot- und Blaulichtbehandlung, Kryotherapie, Lasertherapie. Logopädie: Eßund Schluckstörungen, Stimra, Hör-, Sprach- und Wahrnehmungsstörungen nach Schlaganfällen, Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern. Information, Anmeldung: Soziale Dienste, Dürerstraße 12, Tel. 36 58 39. Wochenend-Notdienst: Tel. 0663/85 84 09 oder 0663/85 54 10. SOZIAL- UND GESUNDHEITSSTATIONEN Dreiheiligen: Heim am Hofgarten, Tel. 58 93 43. Hötting: Schulgasse 8a, Tel. 29 51 09. Hötting-West: Viktor-FranzHess-Str. 5, Tel. 28 56 70. Olympisches Dorf: An-derLan-Str. 37/39, Tel. 52053-60. Pradl: Dürerstr. 12, Tel. 39 29 73. Reichenau: Reichenauer Str. 147, Tel. 34 54 21. Wüten, Innere Stadt: KaiserJosef-Str. 5, Tel. 52053-40. Saggen: Brucknerstr. 14, Tel. 56 18 66. Wochenendienst: 0663/856424. ESSEN AUF RÄDERN Auskünfte: Tel. 36 58 39-0 SELBSTHILFE TIROL Dachverband der Tiroler Selbsthilfevereine und -gruppen, Maximilianstraße 35, Eckeingang. Büro- und Beratungszeiten: Mo. bis Fr. 9 - 12

SELBSTHILFEGRUPPE OHRENSAUSEN Tinitus, Kontakttelefon (ab 19 Uhr): Christian Polin (05223) 37 7 42. Uhr; Tel. 57 71 98, Fax: 56 43 11. GESELLSCHAFT FÜR PSYCHISCHE GESUNDHEIT PSYCHOHYGIENE TIROL Beratung, Begleitung und Therapie für Personen, die psychische Gesundheitsdienste in Anspruch nehmen wollen: Betreutes Wohnen, Therapeutische Wohngemeinschaften, Berufstraining, Tagesstruktur, Gruppen- und Freizeitangebote. Auskunft: Tel. 58 51 29, 58 90 51, 57 22 59. TIROLER HOSPIZGEMEINSCHAFT Verein der Caritas für Sterbebegleitung und Lebensbeistand: Betreuung von Schwerstkranken in den letzten Lebens-Phasen (Hauskrankenpflege), 24-Stunden-Bereitschaft, Beratung und Begleitung von Angehörigen, Ausbildungskurse für Interessierte und Fachpersonal. Mo. bis Do. 8- 12 Uhr, Tel. 58 68 36/38. AIDS-HILFE Landesstelle Tirol, Bruneckerstr. 8/P., Tel. 56 36 21; Beratungszeiten: Di. u. Fr. 12 - 15 Uhr, Mi. 16 - 19 Uhr; Blutabnahme: Di. 13 - 15 Uhr, Mi. 16.30 - 18 Uhr; anonym und kostenlos. FRAUENSELBSTHILFE NACH KREBS FÜR TIROL Amraser Str. 120, 6. Stock (Lift), Tel. 39 54 80, kostenlose Hilfe bei Krebsproblemen, auch für Männer. Telefonische Informationen und Vereinbarung von Gesprächsterminen mit der Landesvorsitzenden Elis. Wagner-Dembicky, von 8.30 - 10 Uhr werktags. Tel. 34 35 13, 57 90 30 oder 39 14 52. Jeweils am 1. und 3. Freitag Gesprächsrunden, vielfach mit Vorträgen, im Vereinsheim Knollerstraße AIP. (Pradl). Psychosoziale Beratung, On-

kol. Dipl.-Krankenschwester, Merkblätter, Seminare. Psychologische Vorbereitung auf eine Brustoperation durch Betroffene. Psychotherapie mit Psychoonkologen. Regelmäßige Infobriefen. Gymnastik jeden Mittwoch, 17.30 Uhr; Schwimmen in erwärmtem Wasser, Dienstag, 18.30 Uhr. NETZWERK FÜR EIN LEBEN MIT KREBS Versch. Berufsgruppen versuchen, für Krebserkrankte und deren Angehörige ein Netz zu sein. Angebote: Medizinische Hauskrankenpflege; Lymphund Physiotherapie; psychotherapeutische Beratung. Informationen: Tel. 28 72 88, Mo. bis Fr. 10- 12 Uhr. TIROLER SELBSTHILFEVEREINIGUNG IM KAMPF GEGEN DEN KREBS Maximilianstraße 35. Beratung Do. 9 - 11 Uhr, Tel. 58 91 42. Vorträge von Fachärzten 1 x monatlich (Infoblatt TT); Basteln jeden 2. Freitag 14.30 17 Uhr; Wassergymnastik jeden Mo. 19 - 20 Uhr, Hallenbad Amraserstraße; Geselliges Beisammensein jeden 1. Montag im Monat, 19 Uhr, Hotel Alpinpark, Pradler Straße 28. Kontaktstellen: 34 54 14; 26 09 74; 36 17 59; (05234) 87 50. KREBSHILFETELEFON Erfahrene Ärztinnen und Ärzte geben Auskünfte über Ursachen, Erkennung, Behandlungsmöglichkeiten und Selbsthilfegruppen. Mo. bis Fr. 18 20 Uhr, Tel. 57 57 60. SELBSTHILFEGRUPPE MORBUS-BECHTEREW Jeden Mo. Heilgymnastik in der Gruppe, Anmeldung Frau Pircher, Tel. 61 69 03(26 04 87), Frau Notdurfter, Tel. 26 05 1 7. SELBSTHILFEGRUPPE FÜR HERZKRANKE

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MULTIPLE SKLEROSEGESELLSCHAFT Bezirksgruppen InnsbruckStadt und Innsbruck-Land. Regelmäßige Treffen jeden letzen Freitag im Monat, 1 4 - 1 7 Uhr im Rettungsheim Innsbruck, Sillufer 3, 6. Stock; Kontaktadresse Fr. Anneliese Lagger, Tel. 56 59 21. STOTTERN SELBSTHILFE ÖSIS, Brixner Straße 3/1. Stock, Tel. 58 48 69. Unser Büro ist jeweils am Donnerstag ganztägig besetzt. LANDESVERBAND FÜR PSYCHOTHERAPIE Die zentrale Informations- und Auskunftsstelle für Psychotherapeutische Behandlungen. Di. 10- 12 Uhr. Tel. 56 59 58. SCHLAGANFALLFORUM TIROL Dachverband der Tiroler Selbsthilfevereine. Maximilianstr. 35 (Eckhaus), Tel. 57 71 98. Selbsthilfegruppen für Schlaganfallpatienten: Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 16 Uhr. Selbsthilfegruppen für Angehörige: Jeden 2. Dienstag im Monat um 18.30 Uhr jeweils im Dachverband der Tiroler Selbsthilfevereine. DIABETIKERSCHULUNGEN DER UNIV.-KLINIK Diabetes- und Fettstoffwechselambulanz, Innere Medizin, Anichstr. 35. Diabetikerschulungen für Typ I- und Typ IIDiabetiker, 7 Nachmittage, jeweils von 14 - 15.30 Uhr. Anmeldungen: Tel. 504/32 97 von 8 - 1 6 Uhr. Einzelberatungen nach tel. Vereinbarung möglich. SOZIALTHERAPEUTISCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT TIROL (START) Museumstraße 1/2. Stock. Beratungs- und Betreuungszentrum für psychisch Erkrankte. Angebote: Soziale Rehabilitation, Ergotherapie, Angehörigenarbeit, Freizeitaktivitäten

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und Psychotherapie. Kontaktaufnahme: Mo. bis Fr. 9 - 13 Uhr, Tel. 58 44 65. NICHTRAUCHER- UND RAUCHER-BERATUNG Haller Str. 3, Mo. bis Do. 10.30- 12 Uhr und 16 - 18.30 Uhr, Tel. 26 80 25. VEREIN DER ANGEHÖRIGEN UND FREUNDE PSYCHISCH KRANKER TIROL (HPE) Hilfestellung und Beratung für Angehörige psychisch Kranker. Informationen: Frau Elfriede Schatz, Tel. (05242) 71 5 40. EA-AB SELBSTHILFEGRUPPE FÜR BEZIEHUNGSSÜCHTIGE Fritz-Pregl-Straße 5; Tel. 26 55 86, Treffen jeden Mo. 20 Uhr. MED. GESELLSCHAFT FÜR INKONTINENZHILFE Sie kennen jemanden, der seinen Harn oder Stuhl nicht halten kann? Seine Situation kann verbessert werden! Beratungsstelle Innsbruck: Speckbacherstraße 1, Tel. 58 37 03, jeweils Mo. und Do. von 16.30 - 18 Uhr. Kostenlos; auch anonym! TIROLER SELBSTHILFEGRUPPE FÜR ELTERN VON KINDERN MIT DOWNSYNDROM Anlaufstelle und Erfahrungsaustausch von betroffenen Eltern, eine Möglichkeit, die psychischen Probleme nach der Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom gemeinsam zu meistern und zu verarbeiten. Treffen: Jeden letzten Mittwoch im Monat, ab 20 Uhr, Viaduktbogen 20. Kontaktadresse: Renate Golle, Unterbergerstr. 9b, Tel. 29 14 84. DIEJOHANNITER Hauskrankenpflege, Mo. bis So. 6.30 - 22 Uhr (auch an Feiertagen). Büro: Mo. bis Fr. 8 16 Uhr, Tel. 24 11 20. INNSBRUCKER SOZIALFONDS (ISF) Vier Altenwohn- und Pflegeheime unter einem Dach: Heim am Hofgarten, Pradl, Hötting und Saggen. Zusätzlich bieten wir die Tages- und Kurzzeitpflege im "Heim am Hofgarten" an. Nähere Auskünfte über die ISFServicehotline: 5331-555,

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Sprechstunden: Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr (Mag. Peter Pock). VERBAND DER DIPLOMIERTEN PHYSIOTHERAPEUTEN TIROLS Salurner Straße 1/2, Tel. 58 49 21, Fax:57 06 64-23. Bürozeiten: Mo. bis Fr. 9 bis 12 Uhr.

Drogen AMBULANTE SUCHTPRÄVENTION SOZIAL- UND GESUNDHEITSSPRENGEL IBK-STADT Haydnplatz 5. Auskünfte und Neuanmeldungen: Mo. bis Do. 9 bis 12 Uhr. Tel. 52 0 53-21. „KOMFÜDRO" Anlaufstelle der Caritas für Drogenkranke. Ing.-Etzel-Str. 1, Mo. bis Fr. 11 bis 15 Uhr. Tel. 56 14 03 ELTERN HELFEN ELTERN! ELTERNKREIS DROGENGEFÄHRDETER UND -ABHÄNGIGER JUGEND Sonnenburgstraße 16/11. Treffen jeweils am Do. ab 19 Uhr, Tel. 58 63 35. VEREIN KIT BERATUNGSSTELLE FÜR DROGENABHÄNGIGE UND SUCHTGEFÄHRDETE Elternberatung: Mentlgasse 12/P., Tel. 58 27 27, Mo. 15 18Uhr,Mi. 10- 13Uhr,Do. 15 - 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung, Tel. (05242) 64 5 62 od. (05272) 66 47. SOZIALBERATUNG FÜR ALKOHOL- UND DROGENGEFÄHRDETE Anonym und kostenlos, Mo. Do. 10 - 12 und 15 - 17 Uhr, Fr. 10 - 12 Uhr. Kaiser-JosefStr. 13/111, Tel. 57 61 51; Beratung auch für Eltern und Angehörige. ANONYME ALKOHOLIKER 19-22 Uhr, Tel. 0663-05 47 61. „MENTLVILLA" Notschlafstelle für Drogenkranke, Mentlgasse 20. Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 16 10 Uhr, an Samstagen, Sonnund Feiertagen ganztags geöffnet.

AL-ANON Familiengruppen für Angehörige und Freunde von Alkoholikern; Meeting jeden Donnerstag, 20 Uhr. Zollerstraße 6, Tel. 0663/05 47 61 von 19 bis 22 Uhr.

Behinderung BEHINDERTENBEAUFTRAGTER DER STADT INNSBRUCK Im Rathaushof, beim „Bürgerservice": Mo. und Mi. 14 - 16 Uhr, Di. und Do. 1 0 - 1 2 Uhr. Hilfe in Angelegenheiten Betroffener. Tel. 5360-172 DW. INTEGRIERTER KINDERGARTEN, INTEGRIERTER SCHÜLERHORT UND TAGESSTÄTTE DER CARITAS Betreuung behinderter Kinder in Kleingruppen, Therapieangebote (Logopädie, Ergo-, Schwimmund Physikotherapie), Paul-Hofhaimer-Gasse 8, Tel. 58 29 14. BEHINDERTENBERATUNG DER CARITAS Erlerstr. 12, Mo. - Fr. 8 -12 und 13.30- 17 Uhr, Tel. 58 68 36. SERVICEBÜRO ELISABETHINUM Knollerstraße 1, Beschäftigungseinrichtung für Menschen mit Körperbehinderungen. Wir übernehmen Computer-, Versand-, Schreibarbeiten u.a. Telefon 35 36 39, Fax: 35 36 40. Bürozeiten: Mo. -Do. 8- 16, Fr. 8- 12 Uhr BERATUNGSSTELLE FÜR HOCHGRADIG SEHBEHINDERTE UND BLINDE Tiroler Blindenverband, Amraser Str. 87, Tel. 33 4 22; Beratungsdienst für Eltern sehbehinderter oder blinder Kinder. ARGE SEHEN Informationen-Beratungen-Schulungen für sehbehinderte Kinder, Jugendlich, Erwachsene, deren Angehörige und Betreuer. Ing.Etzel-Straße 21, und in allen Bezirken. Auskunft und Terminvereinbarung: Mo. bis Do. 9 - 1 1 Uhr, Tel. 578-578. SOZIALBERATUNG FÜR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG Zeughausgasse 3, Tel. 57 0 6 4 0 , M o . - D o . 9 - 1 2 und 1 5 - 1 7 Uhr.

HEILPÄDAGOGISCHE FAMILIEN Mentlgasse 12a, Tel. 58 00 04,

Fax: 58 00 04-12. Beratung für Familien in besonderen Situationen: Familien mit behinderten Mitgliedern, Pflegefamilien, Adoptivfamilien. Hilfsmittelberatung und Beratung für barrierefreies Planen, Bauen und Einrichten für Senioren und behinderte Personen jeweils freitags. Mo. - Fr. 8.30 - 11.30 Uhr, Do. 18 - 20 Uhr und nach tel. Vereinbarung. VEREIN EULE Beratungs- und Therapiezentrum für autistische, entwicklungsverzögerte, teilleistungswahrnehmungsgestörte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Therapie im Zusammenarbeit mit der Tiroler Landesregierung und den Univ.Kliniken. Außerdem wird versucht, Eltern/Familien durch Information, Beratung und Unterstützung, neue Kraft für die Bewältigung der verschiedenen Probleme zu vermitteln. Etrichgasse 18a, Tel. Anmeldung: 39 44 20 od (05223) 41 6 86. BEHINDERTENSPORTVEREIN INNSBRUCK Breiten- und Leistungssport für körperbehinderte Menschen. Auskünfte bei: Dr. Hans Jilg, Ampfererstr. 3, Tel. 29 34 55, oder Dipl.-Ing. Hubert Mayr, Tiergartenstr. 93, Tel. 28 38 90. TIROLER BEHINDERTENSPORT-VERBAND Höttinger Au 72a/ll/23, Tel. 28 43 96; Fax: 28 28 36. LEBENSHILFE TIROL Kontaktstelle für Integration und Beratung. Franz-FischerStraße 20. Tel. 57 73 67. FrühFörderung, Beratung, Arbeitsassistenz, Psychotherapie, ambulantes Wohnen. Mo., Do., Fr. 9- 12 Uhr, Di. 17- 19 Uhr, Mi. 9- 14 Uhr. ÖSTERR. ZIVILINVALIDENVERBAND LANDESVERBAND TIROL Beratung für Behinderte. Anichstr. 24/IV, Tel. 57 19 83, Mo. bis Fr. 8- 12 und 14- 16 Uhr; Fr. 8 - 12 Uhr. DIE JOHANNITER Fahrdienst, Krankentransporte und Fernfahrten: tägl. Fahrdienst von 6.30 - 23.30 Uhr, Josef-Wilberger-Str. 48;

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Fahrtenannahme: Mo. bis Fr. 6 - 19 Uhr, Sa., Sonn- und Feiertags 6 - 1 3 Uhr, Tel. 24 11 10. Erste-Hilfe-Kurse: Anfragen Mo. bis Fr. 6 - 19 Uhr, Sa.-, Sonn- und Feiertags 6 - 1 3 Uhr, Tel. 24 11 10. Hauskrankenpflege und Soziale Dienste: Mo. bis So. 6.30 22 Uhr, Anfragen: Mo. bis Fr. 8 - 16 Uhr, Tel. 24.11 20. REHABILITATIONSSTÄTTE FÜR AUTISTISCHE, WAHRNEHMUNGSGE STÖRTE UND PSYCHOTISCHE KINDER UND JUGENDLICHE Beratung für Familien, AndreasHofer-Str. 30/III (tel. Vereinbarung); Leitung: DDr. Eszter-G. Banffy, Tel. 58 72 45, Fax: 58 13 43. IWO - TIROLER VEREIN INTEGRIERTES WOHNEN Ambulante Betreuung für geistig behinderte und psychisch kranke Menschen, Müllerstr. 27/II, Tel. 57 82 12. FREIWILLIGE RETTUNG INNSBRUCK Sillufer 3, Sozialdienst, Telefon 33 4 44: Nachbarschaftshilfe (rund um die Uhr Bereitschaftsdienstfür soziale Notfälle); Hausnotrufhilfe für Alleinstehende. MOBILER HILFSDIENST (MOHI) Sillgasse 15, Ambulante Dienste für behinderte und pflegebedürftige Personen, Tel. 57 95 83, Fax: 57 95 83-20, Mo. - Do. 9-17 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr. Aids-Betreuung: Tel. 39 12 09; Selbstbestimmtleben-Initiative: Tel. 39 22 16, Pradler Str. 10, Mo.-Do. 9- 14 Uhr, Fr. 9- 12 Uhr. MALTESER HOSPITALDIENST Leopoldstr. 41, Freizeitaktivitäten und Ausflüge für Behinderte, integrative Spielgruppen, Behindertenfahrdienst, Krankentransporte, Sanitätsbetreuung, Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber, Tel. 58 04 58, Fax: 58 04 58-8, Mo. - Fr. 8 11.30 Uhr. PSYCHOSOZIALER PFLEGEDIENST Anichstr. 13/1, Tel. 57 27 50, Anfragen: Mo. - Fr. 8.30 -12.30

Uhr. Ambulante Nachbetreuung für psychisch Erkrankte nach stationären Aufenthalten in der Psychiatrie. AMBULANCE UNFALLHILFSDIENST INNSBRUCK Monte-Piano-Straße 18, Tel. 26 77 55. Rettungsdienst, Krankentransporte, Behindertenfahrten, Katastrophenschutz.

Hilfe und Beratung bei Ernährungsproblemen VEREIN NETZWERK ESSTÖRUNGEN Anorexie - Bulimie - Adipositas, Beratungen: Mo. bis Do. 9-12 Uhr, Fr. 9 - 15 Uhr, Abendtermine möglich. Kreativgruppe und Selbsthilfegruppe, Elterngruppe ab Jänner 1997, Anmeldung und Information: FritzPregel-Str. 5, Tel. 57 60 26 ÖSTERREICHISCHER KNEIPPBUND Schöpfstr. 6A, Tel. 58 93 18, Fax wie Telefon; Bürozeiten: Mo. - Do. 9 - 12 Uhr; Information, Beratung, Anwendung, Gymnastik, Wassergymnastik, Gewichtsreduktion, Seniorentanz, Positives Denken.

Frauen Selbsthilfe VEREIN AKTION TAGESMÜTTER DES KATHOLISCHEN FAMILIENVERBANDES TIROL Seilergasse 7, Tel. 58 32 68. Mo. bis Fr. - 9 - 12 Uhr. AKTION GLÜCKSPILZ Hutterweg 1a. Eine Initiative für alleinerziehende Mütter und berufstätige Mütter. Für Kinder ab 4 Jahren. Mo. bis Fr. 9 - 12 Uhr. Monatlich 3.000 S. Tel. 28 68 88.

Ausleihmöglichkeit für Bücher (S 100,— Einsatz je Buch); weiters Broschüren, Kassetten, Merkblätter. Ausführliche Gespräche mit unserer Bibliothekarin nach Terminvereinbarung, Tel. 34 35 13, möglich. TIROLER FRAUENHAUS FÜR MISSHANDELTE FRAUEN UND KINDER Schutz und Unterkunft für mißhandelte oder bedrohte Frauen und ihre Kinder; Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensperspektiven, Begleitung von Frauen zu Ämtern und Gerichten, Betreuung und Förderung der Kinder; sozialarbeiterische, psychologische, juristische und medizinische Beratung; der telefonische Beratungsdienst ist rund um die Uhr besetzt. Tel. 34 21 12 FRAUEN HELFEN FRAUEN Museumstraße 10. Frauenzentrum/Frauenhaus; Schulnachhilfe-Terminvereinbarungen: Do. 9 - 14 Uhr. Wohnungen für obdachlose Frauen und ihre Kinder; kostenlose Rechtsberatung: Mo. bis Do. 9-14 Uhr sowie jeden Di. 17.30- 19.30 Uhr, Terminanmeldung: Tel. 58 09 77. VEREIN „FRAUEN GEGEN VERGEWALTIGUNG" Wilhelm-Greil-Str. 1, Mo. 15- 17 Uhr, Di. - Fr. 9 - 11.30 Uhr, Mi. 20-22 Uhr, Tel. 57 44 16 direkt, sonst Anrufbeantworter. Anonyme und kostenlose Beratung, Unterstützung, rechtliche Informationen sowie Begleitung zu Polizei und Gericht für Frauen, die sexuelle Gewalt erleben/erlebt haben. Wir geben Adressen von Therapeutinnen und Rechtsanwältinnen sowie Informationen über Schwangerschaftsabbrüche weiter. Selbstverteidigungskurse für Frauen; kostenloser Bücher- und Filmverleih zum Thema sexuelle Männergewalt gegen Frauen.

ZENTRUM FRAUEN IM BRENNPUNKT Stainerstr. 2/III (Marktgraben). Tel. 58 76 08. Mo. -Fr. 8.30- 12 Uhr: Beratung und Information für arbeitssuchende und berufstätige Frauen/Mütter; Tagesmütterprojekt; Verschiedene Kurse.

FAMILIENBERATUNG „HAUS DES LEBENS" Vorübergehende Wohnmöglichkeit der „Schwestern vom guten Hirten" für schwangere Frauen und Mütter mit Kindern in Krisensituationen; Lebensberatung; Völs, Bahnhofstr. 4, Tel. 30 42 17.

FRAUENSELBSTHILFE NACH KREBS FÜR TIROL KREBSBIBLIOTHEK FÜR LAIEN Kostenlose, zeitungebundene

DOWAS FÜR FRAUEN Durchgangsort für wohnungsund arbeitssuchende Frauen; nimmt in seiner betreuten

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - JÄNNER 1997

Wohngemeinschaft Frauen mit deren Kindern auf. Dr.-StumpfStr. 118, Tel. 29 54 98. Beratungsstelle für Frauen in Krisensituationen: Adamgasse 4/II, Tel. 56 24 77. Mo. und Fr. 8- 12 Uhr, Di. 13-17 Uhr, Mi. und Do. 8- 12 und 17-20 Uhr. FAMILIEN- UND SCHWANGERENBERATUNG DER CARITAS Wilhelm-Greil-Str. 5/I; Mo.-Fr. 9 - 12, Mo. - Do. 15 - 17 Uhr, Di. bis 19 Uhr, Fr. 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 58 88 75 oder 58 81 49. TAGESMÜTTER-PROJEKT Stainerstr. 2/II (Marktgraben), Tel. 58 76 08. Di. -Fr. 8.30- 12 Uhr. STILLAMBULANZ Sozial- und Gesundheitsstation Wüten, Innere Stadt, Kaiser-Josef-Str. 5, Parterre, Tel. 52 0 53-41. Mi. 14 bis 16 Uhr. Fachberatung bei Stillproblemen.

Jrziehungsberatung ERZIEHUNGSBERATUNG Wenn's zwischen Kind(ern) und Erwachsenen schwierig wird: Information, Beratung, Therapie. Zentrale: Anichstr. 40, Tel. 57 20 93 oder57 57 77; Außenstellen: Peerhofstr. 3, Tel. 28 13 96.0-Dorf: Ander-Lan-Str. 33a, Tel. 20 24 66. SHG „HYPERAKTIVES KIND" UND SHG „LEGASTHENIE" Treffen jeden letzten Mittwoch im Monat von 9 - 1 1 Uhr, Maximilianstraße 35. Kontakttelefon: 37 76 79, Frau Steger und (05262) 63 4 26, Frau Koch.

Schulpsychdlogische Beratung SCHULPSYCHOLOGIE BILDUNGSBERATUNG Beratung bei Lern- und Verhaltensschwierigkeiten, Schulbahnfragen und sonstigen schulischen und persönlichen Problemen. Tempistraße 4, nur nach Vereinb., Tel. 57 70 46.

Jusendberatun JUGENDZENTREN Jugendzentrum Hotting West: Viktor-Franz-Hess-Straße 7a, Tel. 29

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49 37; Mo., Mi., Do., Fr., Sa.: 17 bis 22 Uhr, Di. und So. Schließtag. Jugendzentrum O-Dorf: Pontlatzerstraße 38, Tel. 26 22 07; Mo., Di., Mi., Fr., Sa.: 17 bis 22 Uhr, Do. und So. Schließtag. Jugendzentrum Pradl: Pradler Platz 6b, Tel. 34 21 66; Mo., Di., Do., Fr., Sa.: 16 bis 21 Uhr, Mi. und So. Schließtag. JUGENDZENTRUM Z6 Dreiheiligenstr. 9: Familien- und Partnerberatung; Drogenberatung; Zivildienstberatung, Psychologische, rechtliche und medizinische Beratung möglich. Di. bis Fr. 9 - 12 Uhr und 17 - 22 Uhr, sowie tel. Vereinbarung, Tel. 56 27 15 od. 58 08 08. BERUFS-INFORMATIONSZENTRUM Tiroler Wirtschaftskammer, Meinhardstraße 14, Tel. 5310-444 DW.: Information und Beratung für Jugendliche bis 25 über Berufe und Bildungswege. Mo. - Fr. 8.30 - 12.30, Mo., Di. und Fr. 13.30- 16.30 Uhr. K I Z INNSBRUCK Kriseninterventionszentrum (Kontakt- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Not). Jahnstraße 30, Tel. 58 00 59. Persönliche und telefonische Beratung täglich - auch an Sonn- und Feiertagen - von 16 bis 22 Uhr; bei akuten Krisen kurzzeitige Möglichkeit der Aufnahme von Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren. INFOECK Kaiser-Josef-Str. 1 (Ecke Anichstraße), Tel. 58 55 66, Mo. - Fr. 12- 18 Uhr: KINDER-UND JUGENDANWALT Beratung, Hilfe bzw. Vermittlung bei Konflikten zwischen Kinder, Jugendlichen, Eltern, Behörden - vertraulich, anonym, kostenlos: Kinder- und Jugendanwalt, Sillgasse 8, Tel. 1708.

Familienberatunj ZENTRUM FÜR EHE- UND FAMILIENFRAGEN In der Beratungsstelle, Anichstr. 24, stehen dipl. Ehe- und Familienberaterinnen, Psychologinnen, Arztinnen und Juristinnen in allen Fragen zur Partnerschafts- und Lebensberatung, Familienplanung sowie zur Jugend-, Kinder- und Erziehungsberatung zur Verfügung. Information und Voranmeldung: Tel. 58 08 71, Mo. bis Do. 9-13 und 14- 18 Uhr, Fr. 9- 13 Uhr.

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PARTNER- UND FAMILIENBERATUNG DES INSTITUTS FÜR SOZIALBERATUNG Museumstr. 25/I, Tel. 58 13 85, Fax: 58 13 85-4; Mo. bis Do. 10 - 13 und 15 - 18 Uhr, sowie nach Vereinbarung; med. Beratung: jeweils Mi. 17 - 19 Uhr; jur. Beratung: jeweils Mo. ab 18.45 Uhr, nur nach Voranmeldung.

TIROLER SOZIALDIENST Pradler Platz 5a, Tel. 34 52 82: Familienberatung jeden Mi. 17 - 19 Uhr: RA Dr. Höfle, Psychologe Dr. Martin Kopp, Dipl.SA. Wusch, Dr. W. Riccabona. - Herz-Sportgruppe: Jeden Mi. ab 17 Uhr ärztliche und therapeutische Betreuung der ambulanten Herzgruppe unter der Leitung von Dr. W. Riccabona.

AEP-FAMILIENBERATUNG Leopoldstr. 31a, Tel. 57 37 98, Mo.-Do. 17-19Uhr, Fr. 10-12 Uhr: Kostenlose und anonyme Beratung in Fragen der Familienplanung und des Mutterschutzes, bei Partnerkonflikten und Sexualproblemen. Psychologische und Rechtsberatung nach Terminvereinbarung. Frauenbibliothek, Öffnungszeiten: Mo. 17 - 20, Do. 10- 12 Uhr.

Beratung-Allgemein

K I S T 74 BERATUNGSSTELLE INNSBRUCK-WEST FÜR FAMILIEN, KINDER U. EINZELPERSONEN Hilfe bei Familien-, Erziehungs-, Sozialfragen und sonstigen Lebensschwierigkeiten. Mo. bis Fr. tel. Vereinbarung 8.30 bis 12.30 Uhr. Karl-Innerebner-Str. 74, Tel. 28 37 24. FAMILIENBERATUNG O-Dorf, An-der-Lan-Str. 33, Tel. 26 48 69. Für Rechtsfragen, Familien- und Partnerprobleme usw. stehen ein Jurist, zwei Psychotherapeutinnen und Sozialarbeiterinnen sowie eine Ärztin nach tel. Anmeldung kostenlos und anonym zur Verfügung. Mo., Mi. und Do. 9-12 und 17 - 20 Uhr. FAMILIENBERATUNG IM ELTERN-KIND-ZENTRUM INNSBRUCK Adamgasse, Tel. 58 72 70. Gynäkologische Beratung: Dr. Andrea Waitz-Penz, Mo. 12 bis 14 Uhr. Medizinische Beratung in der Schwangerschaft, nach der Geburt: Dr. med. Dorothea Pramstrahler, Mo. 10 bis 12 Uhr. Sozialberatung und pädagogische Beratung: Dr. Barbara Nagele-Fritz, Di. 9 bis 15 Uhr, Dr. Sonja Steixner, Mi. 16 bis 20 Uhr. Psychologische Beratung und Beratung für Alleinerzieherinnen: Dr. Melanie Madlung, Mi. u. Do. 8 bis 12 Uhr.

EA-AB SELBSTHILFEGRUPPE FÜR BEZIEHUNGSSÜCHTIGE Fritz-Pregl-Str. 5, Tel. 26 55 86, Treffen jeden Mo. 20 Uhr. MANNS-BILDER BERATUNG FÜR MÄNNER Leopoldstr. 35. Tel. 57 66 44. Öffnungszeiten: Mo. und Mi. 1 7 - 2 0 Uhr und nach Vereinbarung. Männer, die professionelle Hilfe bei einem Mann in Partnerschafts- oder Sexualfragen suchen und Männer, die ihre Gewalttätigkeit stoppen wollen, werden anonym und kostenlos beraten. TIROLER PLATTFORM FÜR ALLEINERZIEHENDE Jahnstraße 17, Tel. u. Fax: 56 13 86; Beratung jew. Mi. und Do. 9 - 11 Uhr. - „Rainbows" - für Kinder in stürmischen Zeiten. Mo., Di. und Fr. 9 - 12 Uhr. BÄDERINFORMATION DER INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE AG zu Schwimm- und Schnorchelkursen, Wassergymnastik, Animation im Freibad Tivoli, Öffnungszeiten und Eintrittspreise. Bäderservicetelefon: 502/5691 oder Kundeninformation: 502/5559, Mo. bis Do. 8.30 - 12 und 14 - 17 Uhr, Fr. 8.30 - 12 Uhr und in allen Hallenbädern. MARKTAMT DER STADT INNSBRUCK Innrain 24, Tel. 5360-503/504. Lebensmittelangelegenheiten, Pilzbeschau, Ungezieferbeseitigung, Marktwesen, Bedenklichkeit von Gebrauchsgegenständen und dgl. VEREIN JUGENDLAND Schönblickweg 12: Wohngemeinschaften für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, jugendliche Mädchen und Burschen sowie Kinderkrippe für

Kleinkinder vom 1. bis zum 3. Lebensjahr; regelmäßige Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche: Informationen täglich 8 - 1 7 Uhr, Tel. 26 34 11. KINDERZENTRUM ARBEITSKREIS ZUR FÖRDERUNG DER KREATIVITÄT Andreas-Hofer-Str. 30/3. Stock; Leitung: DDr. Eszter-G. Banffy, Tel. 58 72 45, Fax: 58 13 34.

KINDERSCHUTZZENTRUM TANGRAM Beratung bei Vernachlässigung, körperlicher Mißhandlung und sexueller Ausbeutung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Schöpfstraße 19, Stöcklgebäude im Hof, Tel. 58 37 57, Mo. - Do. 8 - 1 2 und 14- 15 Uhr, Fr. 8- 12 Uhr; Sozialberaterinnen, Psychologinnen und Pädagoginnen beraten kostenlos und anonym, auch telefonisch. TELEFONSEELSORGE Tel. 17 70, rund um die Uhr. Wenn Sie mit einem Problem alleine sind: Wir sind Tag und Nacht für Sie da. VEREIN FÜR SACHWALTERSCHAFT UND PATIENTENANWALTSCHAFT Bürgerstraße 2/II. Mo. bis Fr. 9- 12 Uhr. Tel. 56 16 02, Fax: 56 16 02-20. Beratung zum Themenkreis „Entmündigung und Sachwalterschaft,,. PATIENTENANWALTSCHAFT Beratung und Rechtsinformation für Psychiatriebetroffene. Mo. bis Fr. 8.30 - 12 Uhr, 13.30 - 16.30 Uhr. Psychiatrisches Krankenhaus Hall, Thurnfeldg. 14, Hall i.T., Tel. (05223) 53 4 18. SOZIALPROJEKT HO & RUCK GEBRAUCHTMÖBEL Sozialökonomisches Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose; Gebrauchtmöbelmarkt, Übersiedlungen, Entrümpelungen; Mo. - Do. 8 - 1 2 und 13- 17 Uhr, Fr. 8 - 18Uhr, Sa. 9-13 Uhr, langer Samstag 9-17 Uhr. Ferdinand-WeyrerStr. 13; Tel. 26 77 31. INSIEME BERATUNG Templstr. 2/III, Tel. 56 16 36.

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Beratung bei: Berufsplanung und Arbeitssuche von Mädchen und Frauen, wirtschaftl. und sozialen Belangen werdender Mütter, rechtlichen, sozialen und psychologischen Belangen von Familien, Partner/innen, Jugendlichen und Kindern. Öffnungszeiten: Di., Mi. 9.30 - 13 und 14.30 - 18 Uhr, Do. 9.30- 13 und 14.3019 Uhr und nach Vereinbarung. MIETERSCHUTZVERBAND Salurner Straße 18/111; Tel. 57 40 35: Rat und Hilfe in allen Wohnrechtsfragen. Sprechstunden Mo., Di. und Do. von 11 - 13 und 15.30- 17.30 Uhr. HOMOSEXUELLENINITIATIVE TIROL (HOSI) Innrain 100/1. Stock: Hilfe für Frauen und Männer bei Problemen und rechtlichen Schwierigkeiten; Aufklärung über AIDS. Info: Tel. 56 24 03, jeweils Do. 20.30 bis 22.30 Uhr. TIROLER VEREIN DER MIETER UND WOHNUNGSEIGENTÜMER Adamgasse 7, Tel. 57 77 57: Rechtsberatungen im Miet- und Wohnungseigentumsrecht; Mo. bis Fr. von 9.30 - 12.30 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung MIETERVEREINIGUNG ÖSTERREICHS Landesorganisation Tirol, Adamgasse 9, Tel. 58 24 31 oder 58 12 76. Rat und Hilfe in allen Wohnrechtsangelegenheiten. ENERGIEBERATUNG DER TIWAG Lieberstraße 3, Tel. 506-2364, Mo. bis Fr. 9 - 12 und 14 - 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. ENERGIEBERATUNG DER INNSBRUCKER KOMMUNALBETRIEBE AG Salurner Str. 11, Tel. 502/5555; Mo. - Do. 8.30- 12 und 14 - 17 Uhr, Fr. 8.30 - 12 Uhr. Wir beantworten gerne Ihre Fragen betreffend Gas, Wasser und Strom; Verleih von Strommeßgeräten, Energiespar-Videos. BSD - BAHNHOF-SOZIALDIENST DER CARITAS Hauptbahnhof, Uhrturmgebäude, Tel. 58 13 05. Anlaufs-, Abklärungs- und Weitervermitt-

lungsstelle für eine Vielfalt von Problemen; Krisenintervention; Niederschwellige Obdachlosigkeit. VEREIN SELBSTHILFEGRUPPE ZUR BEWÄLTIGUNG VON STRESS UND MOBBING AM ARBEITSPLATZ Südtiroler Platz 14 - 16, 2. Stock, Zimmer 203, Tel. 59777/203 DW (nur Montag zwischen 17 und 19 Uhr). Der Verein bietet Beratung bei psychologischen Problemen am Arbeitsplatz. Dieses Beratungsangebot erfolgt in Zusammenarbeit mit dem ÖGB und ist für alle Arbeitnehmerinnen kostenlos und auf Wunsch anonym. TIERSCHUTZVEREIN Altes Landhaus, Tel. 508/564, Mo. bis Fr. 9 - 12 und 14 - 17 Uhr; Tierheim Mentlberg, Völser Str. 55, Tel. 58 14 51, Mo. bis Fr. 15 - 18 Uhr. Außerhalb der Bürozeiten nur in Notfällen Tel. 58 40 65. INITIATIVE FÜR TIERRECHTE - TIROL Radetzkystr. 47, Tel. 36 53 70, jeden Mo. 1 5 - 1 9 Uhr, Informationsmaterial, Videos, Beratung. ENERGIEBERATUNG FÜR DEN PRIVATHAUSHALT ENERGIE TIROL Adamgasse 4/3. Stk., Tel. 58 99 13. Mo. bis Do. 9- 12.30 und 14-17 Uhr, Fr. 9- 12 Uhr (Telefonische Voranmeldung erbeten). VEREIN SELBSTORGANISIERTER KINDERGRUPPEN Brixner Straße 3/I, Tel. 58 82 94. Sprechstunden: Mo., Mi. und Fr. 9 - 11 Uhr. Beratung von Eltern die selbst Kindergruppen gründen wollen, oder Betreuungsplätze für ihre Kinder suchen. VEREIN FÜR BEWÄHRUNGSHILFE UND SOZIALE ARBEIT Geschäftsstelle Innsbruck: Kaiser-Josef-Str. 13, Tel. 58 04 04 (Beratung, Betreuung Straffälliger). Haftentlassenenhilfe: Sillgasse 15, Tel. 56 21 39 (Beratung, Krisenintervention, Unterstützung bei Wohnraumbeschaffung, Arbeitssuche)

Wohn- u. Kriseneinrichtung (DOWAS): Brunecker Str. 1 2, Tel. 57 23 43: Betreutes Wohnen; Wohnraumbeschaffung (Mo. - Fr. 9 - 12; Mo. und Do. 15- 18 Uhr) Außergerichtlicher Tatausgleich: Kiebachgasse 2/3, Tel. 57 65 03 (Konfliktregelung in Strafsachen, Beratung, Prävention) VEREIN ZUR BERATUNG UND BETREUUNG VON OBDACHLOSEN Barwo Sozialberatung: Müllerstraße 27 (Stöcklgebäude), Tel. 58 17 54 (Mo. - Fr. 8.30 12.30 Uhr) - bei Arbeitslosigkeit, Wohnungs- und damit verbundenen Problemen. Teestube, Mentigasse 20, Tel. 577 366 (Mo. - Fr. 7.30 - 16 Uhr, Sa. 8.30 - 13 Uhr): Tageszentrum für Obdachlose, Beratung, Dusch-, Koch-, Wäschewaschmöglichkeit, Jobbörse. Kleiderausgabe an Bedürftige, Sozialwäscherei: Viaduktbogen 35, Tel. 57 52 67: Möglichkeit zur Körperhygiene (Mo. - Fr. 9 - 11.30 Uhr; Sozialwäscherei auch Mi. 12 - 15-30 Uhr). Aufträge unterstützen ältere Langzeitarbeitslose! VEREIN WAMS Sozialökonomischer Betrieb mit Arbeitsplätzen für Langzeitarbeitslose. Second-Hand-Laden WAMS: Innrain 100. Preisgünstige Gebrauchtwaren aller Art. Mo. bis Fr. 9- 12 und 14- 18 Uhr, Sa. 9- 12 Uhr. Second-Hand-Sammelstelle KLAMOTTE, Durigstr. 5/1, Tel. 39 15 59. Abgabestelle für Kleider, Schuhe und Gebrauchtwaren aller Art - Hauptsache: ganz und sauber! Mo. bis Do. 8.30- 17 Uhr, Fr. 8.30 - 15.30 Uhr. Second-Hand-Sammelstelle BOGEN 97, Viaduktbogen 97, Ing.-Etzel-Straße. Abgabemöglichkeit für Textilien und Schuhe rund um die Uhr! Verein Wams und Caritas. ZEITTAUSCH FÜR ALT UND JUNG - VEREIN FÜR NACHBARSCHAFTSHILFE Maximilianstr. 35, Tel. 58 91 42, Mo. und Fr. 9- 12 Uhr, Do. 14-18 Uhr; jeden ersten Mittwoch im Monat Stammtisch im Wienerwald (Maria-TheresienStr.) ab 18 Uhr; Tauschzentrale für gegenseitige Hilfeleistung: Nachbarschaftshilfe wie

INNSBRUCK INFORMIERT - SERVICEBEILAGE - JÄNNER 1997

Einkaufen, Begleitung zum Arzt; handwerkliche Hilfe, Betreuung von Älteren und Alleinstehenden, Kontakte zwischen Älteren und Jüngeren. DIE JOHANNITER Josef-Wilberger-Str. 48., Mo. bis Fr. 8 - 16 Uhr, Tel. 24 11 20. ZENTRUM FRAUEN IM BRENNPUNKT Stainerstr. 2/III (Marktgraben); Tel. 58 76 08, Mo.- Fr. 8.3012 Uhr; Beratung, Information und Kurse für Frauen zu den Themen Arbeitssuche, Fortbildung, Rechtsfragen u. Kinderbetreuung. Tagesmütter-Projekt: Ausbildung, Vermittlung u. Anstellung von Tagesmüttern. REFERAT FRAU UND FAMILIE Service- und Koordinationsstelle der Stadt Innsbruck, Stiftgasse 16/11, 6020 Innsbruck, Tel.: 5360/670 oder Kl. 675, Sprechtstunden: Mo-Do 8 - 1 2 Uhr, 1 4 - 1 7 Uhr, Freitag 8-12 Uhr u. nach Vereinbarung. VEREIN COMEMO Förderung und Erhaltung von mentaler Gesundheit und Alltagskompetenz. Gerontopsychologisches Konsultationsservice. Beratung, Psychodiagnostik, computergestütztes kognitives Training, Gruppenund Einzeltherapien, Angehörigengruppen. Bei: Depression, Anpassungsproblemen, Belastungsreaktionen, Angst-/Abhängigkeitserkrankungen, Panikattacken, Einbußen an Lebenssinn, Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstkontrolle. 6040 Innsbruck, Postfach 938. Tel. 34 65 81.

Fördermittel BEFÖRDERUNGSVEREIN Der Verein zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeiten unterstützt und fördert gemeinnützige Tätigkeiten und Aktivitäten durch volle oder teilweise Übernahme der anfallenden Kosten. Für 1996 sind noch Geldmittel verfügbar. Auf Anfrage wird das Formular für Förderungsansuchen zugesandt. Zuschrift an Beförderungsverein: Postfach 50, 6010 Innsbruck.

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Die vom Gemeinderat beschlossenen neuen Gebühren und Tarife für 1997 Der Innsbrucker Gemeinderat beschloß in seiner Budget-Sitzung am 2. und 3. Dezember auch die ab 1. Jänner 1997 geltenden neuen Gebühren, Tarife und Abgaben. Achtung: Zu allen Tarifen kommt noch die Umsatzsteuer im gesetzlichen Ausmaß. 1. KANALBENÜTZUNGSGEBÜHREN Die Gebührensätze für die Kanalbenützungsgebühren werden ab 1.1.1997 wie folgt festgesetzt: pro m3 Abwasser S 17,--.

2.KANALANSCHLUSSGEBÜHREN Der Einheitssatz für die Bemessung der Kanalanschlußgebühren wird ab 1.1.1997 mit S 33,-- festgesetzt. 3. A B F A L L G E B Ü H R E N Die Gebührensätze für die Müllabfuhr werden für das Haushaltsjahr 1997 wie folgt festgesetzt: 1) Grundgebühr pro Wohnraum- und Nutzungsflächeneinheit, je Woche S 1,92; S 100,-/Jahr. 2) Weitere Gebühr, je Liter (Einheitssatz) 0,33 3) Müllsack (60 l/je Abfuhr) im Sinne des § 6 Abs. 1 29,60 4. G E H W E G R E I N I G U N G S G E B Ü H R E N Die Gebührensätze für die Erhebung der Gehwegreinigungsgebühren werden ab 1.1.1997 wie folgt festgesetzt:

Klasse I Klasse II Klasse III

für bebaute Grundstücke je m2 101,-

69,-53,--

fürunbebaute Grundstücke je m2 34,24,-19,-

5. FRIEDHOFSGEBÜHREN Die Friedhofsgebühren für die städt. Friedhöfe in Innsbruck werden mit Wirkung vom 1.1.1997 wie folgt neu festgesetzt: A / G R A B B E N Ü T Z U N G S G E B Ü H R E N (5 4) 1. Erdgräber a) Kindergräber 10 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre (§27) b) Reihengräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für10 Jahre (§27) c) Randgräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre (§27) d) Wandgräber 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre (§27) e) Arkadengräber (Erdarkaden) 10 Jahre 25 Jahre Verlängerungsgebühr für 10 Jahre (§27) 2. Grüfte a) Familiengrüfte und sonstige Grüfte- 100 Jahre (§33) (Erneuerungsgebühr nach jeweils 50 Jahren 6.270,-) b) Sammelgrüfte (§32) 50 Jahre, je Gruftplatz (Verlängerungsgebühr (§29) für 25 Jahre 12.540,--) 3. Urnengräber a) Urnennischen Kategorie la (für 2 Aschenkapseln) 10 Jahre 3 . 8 0 2 , - ; 25 Jahre 11.406,Verlängerungsgebühr für 10 Jahre Kategorie Ib (für 3 Aschenkapseln) 10 Jahre 5.323,-; 25 Jahre 15.969,Verlängerungsgebühr für 10 Jahre Kategorie II (für 4 Aschenkapseln)

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1.165, 2.330,2.330, 6.990, 3.262,3.262,. 9.786. 4.567, 5.220, 15.660, 7.308, 7.308, 21.924, 10.231,

209.000,-

20.900,-

5.323,-

7.452,-

10 Jahre 6.463,--; 25 Jahre 19.389,Verlängerungsgebühr für 10 Jahre 9.048,Kategorie III (für 6 Aschenkapseln) 10 Jahre 7.605,-; 25 Jahre 22.815,Verlängerungsgebäur für 10 Jahre 10.647,b) Urnenblöcke (für 2 Aschenkapseln): 10 Jahre 3.802,-; 25 Jahre 11.406,Verlängerungsgebühr 5.323,-c) Urnenerdgräber aa) Randgräber 10 Jahre 2.936,-; 25 Jahre 8.808,Verlängerungsgebühr für 10 Jahre 4.110,-bb) Reihengräber 10 Jahre 2.097,-; 25 Jahre 6.291 , Verlängerungsgebühr für 10 Jahre 2.936,d) Kombinierte Urnenwand- und Urnenerdgräber 10 Jahre 8.282,-; 25 Jahre 24.846,Verlängerungsgebühr für 10 Jahre 11.595,e) Für überzählige Aschenkapseln in den betreffenden Wand nischen und Urnenblöcken ist der Aufpreis auf die der Kapselanzahl entsprechende Kategorie zu entrichten. B/ B E I S E T Z U N G S G E B Ü H R (5 5) 1. Beisetzungen auf städt. Friedhöfen a) Erd- und Urnengräber, Grüfte 986,-b) Armen- und Anatomiegräber 99,-c)Urnensammelgrab (inkl. Urnenaufbewahrung, Einsegnungshalle, Graböffnung und Grabpflege 1.468,d) 50 % Nachlaß bei Kindern bis zum 10. Lebensjahr; gilt nicht für Sozialtarif und Kinder-Sammelbeisetzungen 2. Beisetzungen auf nichtstädtischen Friedhöfen bei Inanspruchnahme städt. Friedhofseinrichtungen: Verwaltungskostenanteil 329,-A) Körperbestattungen und Enterdigungen a) Kindergräber 1.585,-b) Sonstige Erdgräber 3.170,c) Frei- und Anatomiegräber 1.585,-B) Grüfte 2.538,-C) Urnenbeisetzungen und Entnahmen a) Urnengräber (Nischen) 420,b) Grüfte 2.538,c) Erdgräber 840,d) für die Aufstellung einer Urne auf einem Urnengrab ist anstelle der Graböffnungsgebühr eine Aufstellungsgebühr zu entrichten. 210,e) bei Freigräbern 420,D)dringliche Nebenarbeiten Beseitigung von Fundamenten, Grabdenkmälern, Einfassungen, Grabplatten, und/oder Anpflanzungen (Bäume, Sträucher) je angefangene 1/2 Stunde und Arbeiter 185,D/ G E B Ü H R E N FÜR DIE BENÜTZUNG DER A U F B A H U N G S UND EINSEGNUNGSHALLE 1. Aufbahrungshalle a) Benützung I.Tarif 1.273,-II.Tarif 1.273,MI.Ta.rif 1.273,Sozialtarif 127,-b) Aufbahrung I.Tarif 1.120,II.Tarif 840,-III.Tarif 560,Sozialtarif 56,-c) Dekoration I.Tarif 1.600,II.Tarif 1.200,-III.Tarif 800,-Sozialtarif 80,-d) Beleuchtung I.Tarif 568,-II.Tarif 426,-III.Tarif 284,Sozialtarif 28,-2. Einsegnungshalle a) Benützung, Aufbahrung, Dekoration I.Tarif 1.048,--

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Il.Tarif III.Tarif • Sozialtarif b) Zusätzliche Dekoration (über besonderes Verlangen) I.Tarif II.Tarif III.Tarif Diese Gebühren vermindern sich bei Kindern bis zu 10 Jahren um Hälfte.

786,-524,-53,480,360,-240,die

E/ FRIEDHOFSBENÜTZUNGSGEBÜHREN (5 8) für 10 Jahre 1.500.-; für 25 Jahre 4.500,Bei Kindern vermindert sich diese Gebühr um die Hälfte. Bei Freigräbern wird diese Gebühr nicht eingehoben. F/ TIEFER-. UM- UND NACHLEGUNGSGEBÜHR (5 9) A) Tieferlegungsgebühr a) erste Tieferlegung (2,20 m) 1.232,b) zweite Tieferlegung (2,60 m) 1.761 ,-c) Kinder- und Anatomie: erste Tieferlegung: 616,zweite Tieferlegung: 880,B) Umlegungsgebühr (524) 657,C) Nachlegungsgebühr 493,G / ENTERDIGUNGSGEBÜHR (5 10) 1. Exhumierung a) ein Organ der Sanitätsbehörde Amtsarzt 370,b) ein Organ der Friedhofsverwaltung. 370,c) Mithilfe durch Friedhofsarbeiter (10% Nachlaß bei Exhumierung zwecks Tieferlegung) 3.170,d) Verwaltungskostenbeitrag 900,2. Gebeine-Enterdigung Einsatz eines Friedhofsarbeiters 792,--

H/ BERECHTIGUNGSGEBÜHR FÜR GEWERBLICHE ARBEITEN im Einzelfall 310,für drei Jahre 1.850,1/ BEISETZUNGSZUSCHLAG (5 13) a) Verabschiedungen und Urnenbeisetzungen an Samstagen 986,an Sonn-und Feiertagen 1.972,b) Körperbestattungen an Samstagen 2.958,an Sonn- und Feiertagen 5.916,-

1/ NOTGRUFTGEBÜHR (5 14) für den ersten Monat 1.000,für jeden weiteren angef. Monat 250,-Sicherstellungsgebühr (2-fache Grabgebühr) 4.660,K/ SONSTIGE GEBÜHREN (5 15) 1. Grabeinrichtungen a) Errichtung von Dauerfundamenten je Einzelgrab 2.163,b) Beistellung von Urnenplatten je Platte 1.797,c) Instandsetzung oder Einhebung und Begrünung einer Grabstätte (Erdgrab) samt Nebenkosten c 1) je angefangene 1/2 Std. und Arbeiter 185,c 2) Entsorgung von Grabsteinen 400,d) Beistellung einer Urnenglocke 970,e) Erstaustattung mit Trittplatten e 1) je Einzelgrab Ost II 3.190,e 2) je Doppelgrab Ost II 4.220,e 3) je Einzelgrab Mühlau II 4.120,e 4) je Doppelgrab Mühlau II 5.150,e 5) je Einzelurnengrab Mühlau II 1.545,-f) Neuversetzung der Trittplatten nach einer Beerdigung f 1) je Einzelgrab 1.236,f 2) je Doppelgrab 1.390,2. Bewilligungsgebühr für den gruftartigen Ausbau von Erdgräbern 2.700,3. Änderungsgebühr anstelle der Grabbenützungsgebühr: für eine Gruft 47.025,für einen Gruftplatz 4.700,4. Vorübergehende Einstellung zwecks Überführung: einmalige Gebühr 310,-

6. VIEHMARKTGEBÜHREN UND MARKTGEBÜHREN Die Marktgebühren werden mit Wirkung 1.1.1997 wie folgt festgesetzt: I. Überlassung von Marktplätzen anläßlich der Obst- und Gemüsemärkte in der Reichenau (§ 2 lit. c Marktordnung) Für den laufenden Meter Verkaufsstand 20,-Angefangene Laufmeter oder Quadratmeter werden als volle berechnet. II .Überlassung von Marktplätzen anläßlich der Obst- und Gemüsemärkte im Olymp. Dorf (§ 2 lit. d, Marktordnung)

Für den laufenden Meter Verkaufsstand 25,Angefangene Laufmeter oder Quadratmeter werden als volle berechnet. III. Überlassung von Marktplätzen anläßlich der Händlermärkte an Samstagen (§ 2 lit.e, Marktordnung) 1. Für den laufenden Meter Verkaufsstand 25,2. Für regelmäßige Marktbeschicker, Vierteljahresgebühr in der Höhe des Zehnfachen der Gebühr Angefangene Laufmeter oder Quadratmeter werden als volle berechnet. IV. Überlassung von Marktplätzen anläßlich der jährlichen Märkte (§ 2 lit.f) Marktordnung) 1. Für den laufenden Meter Verkaufsstand 40.~ 2. Für den Thomasmarkt erhöhen sich die Tarife auf 45,3. Für die Aufstellung eines Würstelstandes, pro laufenden Meter 4 0 , 4. Für die Aufstellung eines Kastanienkessels 40,Angefangene Laufmeter oder Quadratmeter werden als volle berechnet. 7. GEHSTEIGABGABE Gem. § 3 Abs. 6 Gehsteigabgabegesetz wurden die durchschnittlichen Kosten für die Herstellung von 1 m2 zeitgemäßer Gehsteigfläche vom zuständigen Amt mit S 3.490,-- festgestellt und der Einheitssatz für die Bemessung der Gehsteigabgabe ab 1.1.1997 mit S 34,90 festgesetzt. 8. ERSCHLIESSUNGSBEITRAG Der Einheitssatz für die Bemessung des Erschließungsbeitrages wird gem. § 19 Abs. 5 TBO und in Übereinstimmung mit dem Gemeinderatsbeschluß vom 5.12.1995 ab 1.1.1997 mit 4 % des für das Jahr 1997 geltenden Erschließungskostenfaktors (§19 Abs. 6 TBO) festgesetzt, das sind S 63,60. 9. HUNDESTEUER Die Hundesteuer wird ab 1.1.1997 wie folgt neu festgesetzt: Für einen Hund 930,Für jeden zweiten Hund 1855,Für jeden weiteren Hund 2.720,-Für Wachhunde und Hunde, die in Ausübung eines Berufes oder Gewerbes gehalten werden (§ 3 Abs. 1 der Hundesteuerordnung), je Hund 310,Ermäßigter Steuersatz gem. § 3 Abs. 2 der Hundesteuerordnung, je Hund 575,als Zwingersteuer für jeden Hund 465,Höchstsatz je Zwinger (§ 4 Abs. 2) 1.855,In diesen Beträgen sind S 10,- für die Hundesteuermarke und Befestigungsring als Abgeltung für Mehraufwand inkludiert. 10. WASENMEISTEREIGEBÜHREN 1. Beseitigung eines Tierkadavers: Wasenmeistergrundgebühr 100,+ Kadavergewicht je kg-Tarif It. Verordnung Amt der Tir.Landesregierung (z.Z. S 2,15/kg) + 1 0 % MWSt. Bei Abholung zusätzlich Fuhrgebühr-Tarif It. Fuhrpark (z.Z. S 12/km) + 20 % MWSt. 2. Beseitigung verdorbener Nahrungsmittel oder sonstiger Abfälle aus der Nahrungsmittelindustrie und dem Nahrungsmittelgewerbe je kg wie in lit.1. 3. Vorbereitung, Öffnung eines Kadavers zur Untersuchung (Sektion) 100,4. Aufladen eines Großtierkadavers auf das Transportfahrzeug 150,5. Fuhrgebühr bei Benützung eines LKW's je Kilometer Fahrstrecke: Tarif It. Fuhrpark 6. Dienstgang zu einer Partei 100,7. Fütterung und Pflege eines in Kontumaz befindlichen oder nach § 13 Abs. 2 der Wasenmeisterordnung in Verwahrung genommenen Hundes, je Tag 100,8.Auslösen eines eingefangenen und in Verwahrung genommenen Hundes durch dessen Eigentümer It. BGBI. 150,9. Abhäuten eines Kadavers und Ausfolgung der Haut (Fell) an den Eigentümer 200,10.Tötung eines Tieres auf Verlangen des Eigentümers 300,Zu den Entgeltsätzen der Punkte 3 bis 11 tritt die Umsatzsteuer (derzeit 20 % ) .

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Der Bürgermeister: Dr. Herwig van Staa

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So. 12. Jänner Carl Müller, Pradler Straße 29, Tel. 34 51 51. FAX: 36 47 87 Josef Neumair, Schöpfstraße 37, Tel. 58 20 74

ÄrztlicherFunkbereitschaftsdienst In Notfällen am Wochenende auch für Kinder: Sa. 7.00 Uhr bis Mo. 7.00 Uhr; an Feiertagen: vom Vortag 19.00 Uhr bis zum Tag nach dem Feiertag 7.00 Uhr. Tel. 36 00 06.

Apofleken Mi. 1. Jänner Apotheke „Zum Tiroler Adler,,, Museumstraße 18, Tel. 28 43 29 Löwen-Apotheke, Innrain 103, Tel. 58 90 74 Linden-Apotheke, Amraser Straße 106a, Tel. 34 14 91 Apotheke „Zum Hl. Nikolaus,,, Mutters, Schulgasse 1, Tel. 58 76 36 Sa. 4. Jänner Apotheke „Zur Universität,,, Innrain 47, Tel. 57 35 85 Nova-Park-Apotheke, Arzler Straße 43b, Tel. 26 70 58 Amraser Apotheke, InnsbruckDEZ, Tel. 325-302 St.-Blasius-Apotheke, Völs, Bahnhofstraße 32a, Tel. 30 20 25 So. 5. Jänner Apotheke „Zum Tiroler Adler,,, Andreas-Hofer-Straße 30, Tel. 58 48 61 Dreifaltigkeits-Apotheke, Pradler-Straße 51, Tel. 34 15 02 Lohbach-Apotheke, Technikerstraße 44, Tel. 29 13 60 Mo. 6. Jänner Stadt-Apotheke, Herzog-Friedrich-Straße 25, Tel. 58 93 88 Bahnhof-Apotheke, Sterzinger Straße 4, Tel. 58 64 20 Schützen-Apotheke, Schützenstraße 56-58 (O-Dorf), Tel. 26 12 01 Apotheke am Mitterweg, Mitterweg 58a, Tel. 29 22 99 Sa. 11. Jänner Apotheke „Zur Triumphpforte,,, Müllerstraße 1a, Tel. 57 65 70 Prinz-Eugen-Apotheke, PrinzEugen-Straße 70, Tel. 34 41 80 Mariahilf-Apotheke, Innstraße 5, Tel. 28 17 58 Rumer-Spitz-Apotheke, Ser lesstraße 11, Neu-Rum, Tel. 26 03 10 So. 12. Jänner Apotheke „Zur Universität,,, Innrain 47, Tek 57 35 85 Nova-Park-Apotheke, Arzler Straße 43b, Tel. 26 70 58

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AN W O C H E N E N D E N , SONN- UND F E I E R T A G E N Änderungen vorbehalten Amraser Apotheke, Inns bruck-DEZ, Tel. 325-302 St.-Blasius-Apotheke, Völs, Bahnhofstraße 32a, Tel. 30 20 25 Sa. 18. Jänner Apotheke Bozner Platz „Zum Hl. Konrad,,, Bozner Platz 7, Tel. 58 58 17 Saggen-Apotheke, Claudia Straße 4, Tel. 58 80 92 Apotheke „Zum Großen Gott,,, Schneeburggasse 71b, Tel. 28 76 60 So. 19. Jänner Apotheke „Zur Triumphpforte,,, Müllerstraße 1a, Tel. 57 65 70 Prinz-Eugen-Apotheke, Prinz-Eugen-Straße 70, Tel. 34 41 80 Mariahilf-Apotheke, Innstraße 5, Tel. 28 17 58 Rumer-Spitz-Apotheke, Seriesstraße 11, Neu-Rum, Tel. 26 03 10 Sa. 25. Jänner Apotheke „Zum Tiroler Adler,,, Museumstraße 18, Tel. 28 43 29 Löwen-Apotheke, Innrain 103, Tel. 58 90 74 Linden-Apotheke, Amraser Straße 106a, Tel. 34 14 91 Apotheke „Zum Hl. Nikolaus,,, Mutters, Schulgasse 1, Tel. 58 76 36 So. 26. Jänner Apotheke Bozner Platz „Zum Hl. Konrad,,, Bozner Platz 7, Tel. 58 58 17 Saggen-Apotheke, Claudiastraße 4, Tel. 58 80 92 Apotheke „Zum Großen Gott,,, Schneeburggasse 71b, Tel. 28 76 60

Zahnärzte Sa.,

So. 9 - 1 1 Uhr

Mi. 1. Jänner Dr. Herlinde Preyer, MariaTheresien-Str. 1, Tel. 58 98 93

Dr. Claudia Pittracher, Maxi milianstr. 5, Tel. 58 10 90 Sa. 4./So. 5. Jänner Dr. Peter Priemer, Tiergartenstr. 27a, Tel. 28 16 93 Dr. Reinhard Pümpel, Sparkassenplatz 2/III, Tel. 57 23 25 Mo. 6. Jänner Dr. Wolfgang Raffeiner, Birkengasse 4, 6064 Rum, Tel. 26 21 29 Dr. Walter Steiner, Kichlanger 5, 6060 Hall LT., Tel. (05223) 57 3 13

Dr. str. Dr. str.

Sa. 11./So. 12. Jänner Renate Scheibler, Arzler90, Tel. 26 44 17 Dietmar Resch, Leopold50/1, Tel. 58 66 55

Sa. 18./So. 19. Jänner Dr. Bernhard Rhomberg, Kajetan-Sweth-Str. 54/I, Tel. 26 34 43 Dt. Hermann Rothbacher, Meinhardstr. 9/II., Tel. 58 99 92 Sa. 25./So. 26. Jänner Dr. Ingrid Salcher, Adamgasse 7, Tel. 57 11 24 Dr. Markus Sandbichler, Leipzigerplatz 1, Tel. 36 50 36

Sa. 12 U h r - S o . 24 Uhr, Feiertags 0 Uhr - 24 Uhr Mi. 1. Jänner Platzer, Reichenauer Straße 95, Tel. 34 34 33 Hugo Flossmann, Marktgraben 2, Tel. 58 43 81, Nacht 28 27 86 So. 5. Jänner Josef Neumair, Marktgraben 14, Tel. 58 20 13 Carl Müller, Pradler Straße 29, Tel. 34 51 51. FAX: 36 47 87 Mo. 6. Jänner Hugo Flossmann, Marktgraben 2, Tel. 58 43 81, Nacht 28 27 86 Platzer, Reichenauer Straße 95, Tel. 34 34 33

So. 19. Jänner Platzer, Reichenauer Straße 95, Tel. 34 34 33 Hugo Flossmann, Marktgraben 2, Tel. 58 43 81, Nacht 28 27 86 So. 26. Jänner Josef Neumair, Marktgraben 14, Tel. 58 20 13 Carl Müller, Pradler Straße 29, Tel. 34 51 51. FAX: 36 47 87

o Mi. 1. Jänner Klaus Angermair, Lohbachweg D 68, Tel. 28 74 74 Sa. 4./So. 5. Jänner Wtw. Helga Reitter, Kranewitterstr. 12i, Tel. 34 33 55 oder 41 04 23 Mo. 6. Jänner Jirka & Mayr Rauchfangkehre r BetriebsgmbH., Universitätsstr. 25, Tel. 58 30 93 Sa. 11./So. 12. Jänner Franz Jirka, Universitätsstr. 25, Tel. 58 30 93 Sa. 18./So. 19. Jänner Alfons Mitterdorfer, Gumppstr. 47/Stöcklgebäude, Tel. 34 70 40 oder 0663/915 45 14 Sa. 25./So. 26. Jänner Ing. Anton Larcher GesmbH., Dörrstr. 70, Tel. 26 62 52 oder 0663/05 55 50

Tierärzte Mi. I.Jänner Dr. Peter Wessely, Pradler Straße 30, Tel. 34 41 63 So. 5./Mo. 6. Jänner Tzt. Gerhard Ohnmacht, Innstraße 81, Tel. 29 14 29 So. 12. Jänner Dr. Peter Szabados, Geyrstraße 1, Tel. 39 21 59 So. 19. Jänner Dr. Thomas Schuster, Gutenbergstraße 12, Tel. 57 83 18 So. 26. Jänner Dr. Michael Schönbauer, Andechsstraße 48, Tel. 39 16 77

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INNSBR

SOS-Kinderdorf - Von Innsbruck aus in die ganze Welt Die Idee wurde im Jahr 1949 in Innsbruck geboren, in einem kleinen Ort oberhalb von Imst entstand das erste „Dorf". Heute, 47 Jahre später, bieten die von Hermann Gmeiner gegründeten SOS-Kinderdörfer in 125 Ländern der Welt ein Zuhause für Kinder, die nicht zu den priviligierten zählen. Die Koordination der insgesamt 1.480 Einrichtungen - darunter nicht nur die „Dörfer", sondern auch Schulen, Sozialzentren und Krankenhäuser - erfolgt in Innsbruck. Es sind nur 44 Mitarbeiter, die von SOS-Kinderdorf International (KDI), dem übrgeordneten Dachverband, von der Tiroler Landeshauptstadt aus sämtliche Bauvorhaben betreuen. Sie sind zudem für das Finanzcontrolling zuständig und koordinieren die weltweiten Projekte. Auch die Schulung der Kinderdorfmütter erfolgt zu einem Großteil in der Innsbrucker Zentrale mit Sitz in Amras. Für eine reibungslose Kommunikation der Mitarbeiter auf allen fünf Kontinenten ist KDI inszwischen mit 55 Ländern per E-Mail verbunden. Zwar sind alle SOS-Kinderdorf-Einrichtungen sehr dezentral organisiert, doch das „know-how" aus fast 50jähriger Erfahrung wird von Innsbruck aus in die ganze Welt „geliefert". Und ganz egal, ob ein Dorf in Guatemala, Neu Guinea, Island oder Zimbabwe steht: das, was die SOS-Kinderdörfer zu dem machen, was sie sind, ist rund

Eine Mutter, Geschwister, ein Zuhause um den Globus gleich. „Ein Kind braucht eine Mutter, Geschwister, die Geborgenheit eines Hauses, die Gemeinschaft eines Dorfes": diese Prinzipien begleiten die von Heinz Kutin weitergeführte Idee Hermann Gmeiners auch heute noch in allen Kulturkreisen. Die Herausforderungen, denen sich die Kinderdorf-Mütter stellen müssen,

Wieder lachen können die Kinder im SOS-Club Sarajevo.

sind groß: fast alle Kinder haben aus den verschiedensten Gründen tiefe seelische Wunden erleiden müssen. Sie alle haben ihre Sorgen, Ängste und Nöte, die nur mit sehr viel Zuwendung abgebaut werden können. Eine Mutter betreut in Europa etwa sechs Kinder, in Afrika oder Asien sind es ca. zehn. Irisgesamt haben etwa 100.000 Menschen in den Kinder- und Jugendeinrichtungen ein neues Zuhause. Rund eine halbe Million finden in den Krankenstationen, Sozialzentren und Nothilfeprogramme Hilfe und Unterstützung. Weltweit sind fast 4.000 Mütter im Einsatz, die bei regelmäßigen Treffen in Innsbruck Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch haben.

Innsbruck hilft Kindergarten in Sarajevo Eines der jüngsten Projekte ist das „Dorf" in Sarajevo mit dem Kindergarten „Skenderija", für den Innsbruck insgesamt drei Millionen Schilling spendet. Mit dieser Unterstützung setzt die Stadt ein weiteres Zeichen der Städtefreundschaft für den Wie-

INNSBRUCK INFORMIERT - JÄNNER 1997

(Foto: Grgic)

deraufbau. Informationen über die SOS-Kinderdörfer können über Internet (www.sos.or.at/sos) bzw. über email (sos-kdi@sos-kd.org) abgerufen werden.

Taten statt Worte Zu den SOS-Kinderdörfern ist seit kurzem ein Bildband im BerenkampVerlag erschienen. Autor von „Taten statt Worte" ist der ORF-Journalist Kurt Arbeiter, für die Bilder zeichnet Toni Silberberger verantwortlich.

Frauen zwischen 24 und 40 Jahren, die Interesse daran haben, als SOS-KinderdorfMutter zu arbeiten, können sich an Frau Borutta, Stafflerstraße 10 a, Tel.: 59 18 wenden. SOS-Kinderdorf bietet die Möglichkeit zum Schnuppern, eine gute Ausbildung und soziale Sicherheit.

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INNSBR Architektonisch provokantes Zuhause Brenner-Archiv Ein architektonisch provokantes Zuhause bekommt das Innsbrucker „BrennerArchiv". Für das Forschungsinstitut wurde das Haus der Österreichischen Hochschülerschaft in der Josef-Hirn-Straße aufgestockt, wo dem Institut nun rund 400 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die Übersiedelung der rund 30.000 Bücher und der unzähligen Archivarien, die zuvor aus Platzmangel teilweise in Kartons gelagert werden mußten, wird voraussichtlich ein bis zwei Monate in Anspruch nehmen. Bei der Aufstockung fällt besonders die sich vier Meter nach Norden richtende Auskragung ins Auge, bei der versucht wurde, Alt und Neu in einen spannenden Dialog zu bringen. In dem in Stahlleichtbauweise ausgeführtem Ge-

Verhandlungen mit Bund und Land führte. Gegründet wurde das Brenner-Archiv vor über dreißig Jahren durch einen Vertrag zwischen der Republik Österreich und dem

Innsbrucks Haus der Literatur \rmn vrwr\ wrm\ «nr| snrt P ^ T I

Das Innsbrucker,, Brenner Archiv" bekommt in einer architektonisch interessanten Erweiterung ein neues Zuhause. (Foto: Kresser)

schoß ist das Archiv des Institutes untergebracht. Bei der Innengestaltung legte der ausführende Architekt, Univ.-Prof. Josef Lackner, auf eine transparente Raumanordnung wert, in der zehn

Büros, ein Depot, eine Bibliothek und ein Ausstellungsraum Platz finden. Die Idee zu dieser Erweiterung hatte Bürgermeister Dr. Herwig van Staa, der in der Folge auch die entsprechenden

Ein herzliches „Thank you den Rundblick vom Stadtturm MM

„Sehr viel Steirer und Wiener gehen auf den JurnV, an dritter Stelle werden die Deutschen liegen." Rein „aus dem Gefühl heraus" gibt das Stadtturmpächter-Ehepaar Herbert und Elisabeth Wilding eine „Besucherstromanalyse", die dann auch die offizielle Statistik '96 für ganz Innsbruck bestätigt, die die Österreicher an erster Stelle der Innsbruck Besucher führt. Über 120.000 Besucher len sich die 360 Grad Perspektive, 51 Meter über Altwaren es noch im OlympiaJahr 1976. „Deshalb bin ich stadtniveau geben. Traditioauch für Olympia 2006 in nell stark die Italiener im Juli und August, immer mehr Innsbruck," so Wilding konkommen aber auch Besusequent. Knapp über 88.000 Besucher waren es cher aus dem östlichen Europa. Eine neue „Vorliebe" in der Turmsaison '96, die zwischen dem 1. März und für einen Blick über Inns31. Oktober die 148 Stiegen brucks Dächer ortet Wilding in Angriff nahmen. Touristen bei den Japanern. „Sie aus ganz Europa, Übersee machten schon immer SightSeeing, aber ebenerdig, und dem Fernen Osten wol-

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,Turmgeher' waren sie nie, bis jetzt!" Dafür bestätigt ihnen der „Turmchef" den sprichwörtlichen Charme und die Höflichkeit des Fernen Ostens: „Sie gehen nicht, ohne ein ,Thank you' und ,Good-bye'." Ein „Thank-you" bekommt Wilding auch von den US-Gästen; sie kehren aber oft um, weil es „too much" ist, oder weil es keinen „Elevator" (Lift) gibt. Über die Weihnachts/ Neujahrstage ist das Tor zum Stadtturm bis zum 6. Jänner 1997 wieder offen: täglich zwischen 10 und 16 Uhr (außer bei Schneefall).

Herausgeber der Innsbrucker Kulturzeitschrift „Der Brenner", Prof. Ludwig von Ficker. Ziel des Institutes war es, die zahlreichen Manuskripte und umfangreichen Korrespondenzen aus der Redaktion für die wissenschaftliche Nutzung sicherzustellen. Heute widmen sich die vier festen Mitarbeiter des Archivs sowie zahlreiche Projektanten auch eigenen Publikationen und einer regen editorischen Tätigkeit. Neben den „Brenner-Studien" zeichnet das Innsbrucker „Haus der Literatur" auch für die Herausgabe der „Trakl-Studien" verantwortlich. Ein weiterer Schwerpunkt gilt der Organisation von Ausstellungen, Lesungen, Buchpräsentationen, Vorträgen und Symposien. Im Frühjahr 1997 soll das Institut in seinen neuen Räumen eröffnet werden. „Der 20. März ist der 30. Todestag Fickers und damit eine passende Gelegenheit", meint der Leiter des Archivs, Univ.-Prof. Walter Methlagl. Zu den derzeit wichtigsten Projekten des Brenner-Archivs zählen die Erstellung einer historisch-kritischen Ausgabe der Werke und des Briefwechsels Georg Trakls sowie eine Forschungsarbeit zu Ludwig Wittgenstein.

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INNSB

Viel beachtete InnsbruckAusstellung in New-Orleans Planungs-Stadtrat Ing. Martin Krulis ist nun auch als „Katalysator" für die junge Partnerschaft mit New-Orleans aktiv. Mit viel Einsatz und wenig Mitteln organisierte er eine Innsbruck-Ausstellung im „World Trade Center" und war in New-Orleans bei den verschiedensten Organisationen und Einrichtungen unterwegs, um für Innsbruck Werbung zu machen. Seit der Vertragsunterzeichnung am 4. Juli 1995 durch Bürgermeister Dr. Herwig van Staa und Councilman At-Large Jim Singleton sind Innsbruck und New-Orleans offiziell Partnerstädte. Die Freundschaft der Universitäten mit gegenseitigen Austauschprogrammen „lebt schon seit zwei Jahrzehnten. Gut und gern 500 Studenten kommen alljährlich im Rahmen dieses universitären Freundschaftsabkommens nach Innsbruck. Daß diese junge Partnerschaft zwischen den Städten nun ebenfalls nicht nur auf dem Papier besteht, bewies der von Stadtrat Rudi Federspiel initiierte Jazzsommer 1996. Zahlreiche Musiker aus New-Orleans waren in Innsbruck und musizierten auch gemeinsam mit heimischen Talenten in verschiedenen Innsbrucker Lokalen. Im November war Stadtrat Ing. Martin Krulis in offizieller „Mission" nach New-Orleans gereist. Nach seiner Rückkehr berichtete er über seine Aktivitäten jenseits des „großen Teiches". „Ich habe alle Gelegenheiten genutzt, um Innsbruck in ein gutes Licht zu setzen und die Partnerschaft auf verschiedenen Ebenen einzuleiten", so der Innsbrucker Planungs-Stadtrat, der in New-Orleans im viel frequentierten „World Trade Center" eine InnsbruckAusstellung auf die Beine gestellt hat. Auf 18 Schautafeln wurde die Tiroler Landeshauptstadt von ihren besten Seiten dargestellt. Stadtrat Krulis wußte aber noch von weiteren Aktivitäten zu berichten: z. B. von einer Gastvorlesung an der Universität zum Thema „Entwicklung einer alpinen Stadt". Ein Empfang beim Rektor der Universität, Dr. O'Brian, Kontakte mit Fachprofessoren, ein Treffen mit der Stadtplanerin und weiteren Fachbeamten zu einem Erfahrungsaustausch, ein Treffen mit dem Zoodirektor, das eine Kooperation des Inns-

brucker Alpenzoos mit dem Zoo von New-Orleans einleiten soll, Gespräche mit Mitgliedern der Regierung fanden statt: alle mit dem Ziel, diese junge Partnerschaft dynamischer und lebendiger werden zu lassen. Selbstverständlich stattete Krulis auch jenen zwei Klassen der Ben Franklin High-School, die mit zwei drit-

ten Klassen des Innsbrucker Sillgassen-Gymnasiums freundschaftlich verbunden sind, einen Besuch ab und überbrachte Grüße aus Innsbruck. Stadtrat Krulis ist offiziell vom Innsbrucker Stadtsenat mit dieser „Mission" beauftragt worden. Mit von der Partie war auch Henner Kröper, der seine Fühler für den Jazzsommer 1997 ausstreckte. Die Ausstellung, die auch vom Tourismusverband unterstützt wurde, wurde mit größter Sparsamkeit unter Mithilfe des städtischen Referates für Stadtkern- und Ortsbildschutz erstellt.

Stadtrat Krulis wurde auch im Rathaus u. a. von Councilman At-Large Jim Singleton empfangen, der 1995 für die Stadt New Orleans den Partnerschaftsvertrag in Innsbruck unterzeichnet hatte.

„Shake hands" und „informations about Innsbruck" in der Ben Franklin HighSchool in New-Orleans.

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INNSBR

Stellungnahme der Fraktionen zum Budget der Landeshauptstadt 1997 Der Haushaltsplan, der nach dem Gesetz die Grundlage für die Führung der Finanzwirtschaft und damit letztlich der gesamten Stadtverwaltung darstellt, ist einerseits ein finanzielles Ziffernwerk und andererseits die politische Grundsatzentscheidung der Stadtführung. Der Innsbrucker Gemeinderat hat dem Haushaltsvorschlag für 1997 mit großer Mehrheit zugestimmt. Hier die Stellungnahme der Fraktionen:

Sparkurs nicht auf Kosten der Leistungskraft! Die Gemeinde muß so wie der Bund und die Länder spaT I ren. Diese Notwendigkeit drückt sich auch im kürzlich beschlossenen Budget für das Jahr 1997 aus. Zu diesem Sparkurs bekennen sich auch die Innsbrucker Sozialdemokraten. Was sie nicht wollen, ist eine Politik der verbrannten Erde. Auch in Zukunft müssen die wichtigsten kommunalen Leistungen von den Kindergärten zu den Schulen, über den öffentlichen Verkehr und die Elektrizitätsversorung bis zu den Sportanlagen und Bädern gewährleistet sein. Weder leere Versprechungen oder Großmannssucht noch populistische Clownerien sind angebracht. Mehr denn je zuvor sind konkrete Taten und meßbare Leistungen gefragt. Neben der weiteren Sanierung des Finanzhaushaltes und der Überwindung nach wie vor dominierender parteipolitischer Interessen müssen die eingeleiteten Weichenstellungen (Klärwerk, Stadtkern um bau, Wohnbauoffensive, SoWi, Rathausneubau, Tivoli neu, Eisstadion, Bergiselstadion, Olympia, etc.) konsequent fortgesetzt werden. Innsbruck soll auch in Zukunft eine Stadt sein, in der sich die Bürger wohl fühlen und auf die sie stolz sein können. Vbgm. Univ.-Prof. Dr. Norbert Wimmer

Sparprogramm sichert Arbeitsplätze In Folge der Fortsetzung des sozial ausgewogenen Sparkurses bei den Verwaltungsausgaben ist es möglich geworden, daß im Budget 1997 und folgende Jahre

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- auf Basis der Vergleichszahlen 1994 weit mehr als 100 Mio. S dauerhaft eingespart werden. Insbesondere ist es dadurch möglich geworden, den Investitionshaushalt für 1997 um 100 Millionen Schilling im Vergleich zum Jahr 1996 aufzustocken und damit wesentliche Wirtschaft- und arbeitsmarktpolitische Akzente zu setzen. Der Weg des eisernen Sparens im Verwaltungsvollzug zeigt sich — _. deutlich beim Personalaufwand. Der Anteil der Personalausgaben für die in einem aktiven Dienstverhältnis stehenden Mitarbeiter am Gesamtsbudget ist nunmehr auf 23,6 % zurückgegangen. Damit liegt Innsbruck in einem bundesweiten Vergleich der Städte über 50.000 Einwohner an erster Stelle. Dieses bemerkenswerte Ergebnis konnte trotz einer Leistungsausweitung, wie z.B. im Kindergartenbereich, erreicht werden. Durch diese Maßnahmen können auch langfristig die Arbeitsplätze und unser soziales Netz in unserer Stadt gesichert werden und damit die Zukunft unserer Kinder, Familien und die Daseinsfürsorge für unsere ältere Generation.

Bgm. DDr. Herwig van Staa

Halbzeitbudget und Bauboom Im Dezember-Gemeinderat wurde ein weiteres Sparbudget von der Innsbrucker Volkspartei mitbeschlossen. Wie die Finanzstudie von Univ.-Prof. Gantner aufzeigt, wurde der Konsolidierungskurs schon 1984 unter der ÖVP-Stadtführung eingeleitet. Die Prokopf-Verschuldung konnte ein weiteres Mal gesenkt werden. Die ÖVP spricht sich für eine sparsame

Personalpolitik, für den sparsamen Umgang beim Sachaufwand und für einen BürokraInnsbrucker tieabbau aus. Volkspartei Die freie Finanzmasse wird eingeengt durch den hohen Kostenbeitrag beim Tiroler Landeskrankenhaus, bei den Kosten für den Nahverkehr, bei der hohen Beteiligung am Landestheater und bei den Sozialkosten. Hier muß mit dem Land weiter verhandelt werden, war eine Forderung der Innsbrucker Volkspartei. Gemeinsam mit VBM DI Eugen Sprenger haben wir uns eingesetzt für: mehr Mittel für die Jugendarbeit, Sozialarbeit, für die Kleinkunst und Kleintheaterszene. Erfreulich ist, daß der vor 2 ü. Jahren, federführend durch die Stadtplanung, eingeleitete Wohnbauboom, der vielen Menschen Arbeit gibt, fortgesetzt wird und daß auch für die Sportstättensanierung (Tivoli Fußballplatz und Eisstadion) die Weichen gestellt wurden. Auch für neue Kindergärten, Turnhallen, Altenheime, Umweltschutz, Rad- und Fußwege, Wirtschaftsförderungsmaßnahmen werden verstärkt Mittel vorhanden sein. StR Ing. Martin Krulis

Kritische Arbeit für ein Innsbruck mit Zukunft Wirtschaftlich kritische Zeiten, die europaweit die öffentlichen Haushalte vor große Probleme stellen, erfordern konstruktive Zusammenarbeit aller Kräfte. Wir Freiheitliche haben aus dieser Überlegung dem Budget '97 im Interesse einer positiven Entwicklung für unsere Stadt zugestimmt und sind der Meinung, daß dies auch der Wunsch der Bevölkerung ist. Bei der finanziell angespannten Lage zur Erfüllung der Maastrichtkriterien ist zu erwarten, daß das Budget 97/98 zur Nagelprobe für die gesamte Stadtregierung wird. Zustimmen heißt aber keinesfalls Kritiklosigkeit! Wir sind und werden immer dagegen sein, wenn die Interessen der Innsbrucker/innen auf

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INNSBR das in eindrucksvoller Weise anhand von Zahlen und Fakten. Viel zu hoch dotiert mit 84,5 Millionen Schilling ist das Landestheater, hier wäre die nächste Streichung angebracht. Das Land zahlt eine gleich große Summe für dieses Theater, von dem man eine akzeptable Regie sehen möchte. Es gibt Personen, die seit drei Jahren nicht mehr in dieses Haus hineingehen, abgesehen von den vielen ehemaligen Abonnenten. Im allgemeinden sollten mit einem Theater Gewinne eingespieltwerden und nichtständig größere Verluste. Eine wahre Fundgrube für ße/ den Kindergärten und Horten wird im Budget der Landeshauptstadt Innsbruck nicht das nächstjährige Sparprogramm könnte gespart. (Foto, Kindergarten Bachlecherstraße: B. Stingl) dort vorhanden sein oder man bemüht dem Spiel stehen. Wir haben unsere VorstelGeneration sich, den Standort Innsbruck als Thealungen im Bereich der Verwaltung oder beim die Schuldenterstadt aufzuwerten. Sparwillen eingebracht. last für die GR Helmut Kritzinger

Gebührenerhöhungen haben wir genau unter die Lupe genommen: Wir haben dazu beigetragen, daß die Kindergartengebühren nicht erhöht wurden. Wir haben uns auch gegen die Millioneninvestition für das Haus der Kunst ausgesprochen und sind nach wie vor gegen die hunderte Millionen Schilling für die SOWI, eine Fehlplanung, die erst noch zum Tragen kommen wird. Unverständlich die Ablehnung der Parteien für den Verkauf von Mietwohnungen, denn hunderte Millionen hätten in den Bau sozialer Mietwohnungen investiert werden können.

Wir Freiheitliche erwarten uns ein flexibles Wirtschaftskonzept, das Innsbruck als Standort für Betriebe interessant macht und damit Arbeitsplätze schafft. Wir werden das für den Bürger nur schwer durchschaubare politische Szenario genau beobachten und uns für die Interessen der Innsbrucker/innen einsetzen! Wir werden aber auch bemüht sein, neue Chancen zu erschließen und für eine positive Stimmung und Motivation zu arbeiten, damit Innsbruck eine lebenswerte Stadt mit Zukunft bleibt!

StR Rudi Federspiel

Grenzen der Sparsamkeit Bei der Abstimmung übers Budget geht es weniger um die konkreten Zahlen. Es geht um die gesamte „Regierungs"politik. Wir stehen in Opposition zur Regierungskoalition van Staa/Wimmer. Daher wollen wir auch deren Budget nicht mittragen. Zum Unterschied von der FPÖ: Die klammert sich an ihr Regierungsamt und bleibt der Budget-Abstimmung einfach fern, stimmt also weder dafür noch dagegen. Das ist Roßtäuscherei. Sparen ist auch für GRÜNE selbstverständlich: Wir dürfen nicht der nächsten

DIE GRÜNEN

———————

heutige Politik

hinterlassen.

DIE INNSBRUCKER GRÜNEN »,-.

. „

D o

IVIIl (jeill rvd-

senmäher quer durch zu sparen, ist aber wenig intelligent. Das ist eigentlich eine Nicht-Entscheidung. Es gibt wichtige Aufgaben im Interesse der Bürgerinnen - und es gibt unsinnige Ausgaben, die ganz weggespart werden können. Bei den Gebühren gilt: Sicher muß z.B. die Müllabfuhr kostendeckend bezahlt werden. Also müssen wir unnötige Kosten durch Rationalisierung einsparen, damit Sie nicht übermäßig belastet werden. Hohe Gebühren belasten gerade Durchschnittsverdienerlnnen und Ärmere viel härter als eher Gutgestellte. Sparen mit sozialem Augenmaß - das fehlt uns doch bei diesem Budget. StR Mag. Gerhard Fritz

Weniger Bürokratie, dafür mehr Markt!

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Liberales Forum

Wir anerkennen, daß seit dem Amtsantritt von BM van Staa zumindest daran gegangen wurde einige Dienstposten y j n d er V e r w a l t u n g

einzusparen. Effizienter, schneller und kundenfreundlicher ist sie aber trotzdem noch nicht geworden. Denn wo bleiben flexiblere Öffnungszeiten - etwa am Samstag vormittag oder abends während der Woche? Wo bleiben Vereinfachungen und Konzentrationen von Genehmigungsverfahren? Überall wird von Liberalisierung der Gewerbeordnung gesprochen, in Innsbruck wird ein Bedarfserhebungsverfahren eingeleitet, wenn ein Wirt ein paar Tische und Stühle auf die Der Haushaltsplan für Straße stellen will! Diese bürokratische 1997 zeichnet sich durch und wirtschaftsfeindliche Gesinnung ist Straffen und Sparen aus. dafür verantwortlich, daß viele Betriebe in Die besondere Kunst die Umlandgemeinden abwandern und aber liegt darin, daß man Arbeitsplätze und Steuereinnahmen für nichts zerstört hat. Auch Tiroler Seniorenbund die gesamte soziale Integration wird im immer verlorengehen. Auch ist eine Sanierung des Budgets über massive Erbisherigen Umfang beibehalten. Ganz höhungen der Wasser- (+7,0%), Abwichtig, ja beinahe eine Kernaufgabe, war wasser(+8,9%) und Müllgebühren die Einsparung in der Verwaltung. Das al(+7,0%) grundsätzlich abzulehnen. Geles waren Gründe, die Beifall und Zurade in Zeiten von Sparpaketen sind die stimmung brachten, weil man mit dem Bürgerinnen schon bis an die Grenze des Sparen ernst machte und auch von heiliZumutbaren belastet. Das Liberale Fogen Kühen nicht zurückschreckte. rum fordert daher schon seit Jahren die Der anfängliche Unmut hat sich gelegt; Ausgliederung aller nicht der Hoheitsveres wurde bei der Budgetvorstellung im Inwaltung dienenden Betriebe und Abteinsbrucker Gemeinderat die Partitut für lungen . GR Günter Hämmerle das „Streichkonzert" geschrieben und

Innsbruck auf Sparkurs

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INNSBR Eislaufspaß am Marktgraben und in Igls Größter Beliebtheit bei jung und alt erfreuen sich die Ende November eröffneten Kunsteislaufanlagen über der Altstadt-Garage und am Parkplatz in Igls. Etwa 2 Mio. S investierte die Stadt für beide Eislaufplätze. Bunt und freundlich präsentiert sich das optische Erscheinungsbild beider Anlagen. Insgesamt 20 Alu-Tafeln wurden von Innsbrucker Schulklassen und Kindergärten mit unterschiedlichsten Wintermotiven bemalt und schmücken die „Banden" und „Container" rund um die beiden Eislaufplätze. Die Initiative zu dieser „Malaktion" kam vom Referat für Wirtschaftsföderung und

Bunt und fröhlich sind die Banden der Eislaufplätze, die Innsbrucker Schul- und Kindergartenkinder gestalteten. (Foto: F. Eliskases)

Tourismus. „Eingeweiht" wurde der Eislaufplatz bei der Markthalle von zwei Nachwuchsmannschaften des Innsbrucker Eishockeyvereines

„Die Haie", die vor begeistertem Publikum ihr großes Können „mit Puck und Schläger" demonstrierten. Für die sportliche Eröffnung sorgten auch Nach-

wuchssportler des Innsbrucker Eislaufvereines: mit Eiskunstlaufdarbietungen und einer Vorstellung der noch relativ neuen Sportart „Short-track".

Auszeichnungen für Lehrer/innen Seinen Dank für „ihren Einsatz für die Stadt und ihre Jugend" sprach Bürgermeister Dr. Herwig van Staa kürzlich jenen Lehrern und Lehrerinnen aus, die zum Direktor/ zur Direktorin ernannt wurden sowie jenen, die mit Dank und Anerkennung der Tiroler Landesregierung den verdien-

ten Ruhestand antreten. Gleichzeitig überreichte der Bürgermeister die Dankund Anerkennungsdekrete der Tiroler Landesregierung und der Stadt Innsbruck. Bei der Feierstunde im Historischen Rathaus betonte der Bürgermeister, daß es in der heutigen Zeit nicht leicht sei, Lehrer zu sein:

„Bei den großen Veränderungen unserer Gesellschaft wird immer mehr Verantwortung auf die Schule abgewälzt". Die Stadt Innsbruck habe das Schulwesen daher immer als sehr wichtigen Bereich angesehen und ihm erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt.

Folgende Dekrete wurden ausgehändigt: Ernennung zum Direktor bzw. Direktorin: HOL Karin Kleinbauer, HS Gabelsbergerstraße VOL Rosmarie Kröll, VS Pradl-Leitgeb II VOL Margarethe Kuen, VS Fischerstraße Versetzung in den Ruhestand: Sonderschuldirektorin Waltraude Mostler, Heilstättenschule Die Versetzung in den Ruhestand ist mit der Verleihung von Dank und Anerkennung der Tiroler Lan-

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desregierung verbunden. Dank und Anerkennung der Tiroler Landesregierung VD Helga Aeberli, VS St. Nikolaus HOL Waltraute Awecker, HS Wüten HOL Johann Berger, HS Reichenau VD Hartmann Eppacher, VS Mühlau VD Klaus Gastl, VS Altwilten HOL Gerhild Hauser, HS Reichenau

VD Gertraud Kopp, HS Mariahilf HOL Elisabeth Krainz, HS Wüten HL Ursula Mattersberger, Heilstättenschule HOL Helmar Oberlechner, HS Leopoldstraße und Bezirksbildstelle VD Margit Ploner, VS IglsVill VD Gerd Schwendinger, VS Sieglanger HOL Susanne Tiechl, HS Wüten HOL Siegfried Weger, HS Hötting-West

Dank und Anerkennung der Stadt Innsbruck: HL Helmut Baumann, HS Wüten OLfWE Helga Brandt, HS Pembaurstraße HOL Anneliese Greil, HS Wüten HL Wolfgang Haslwanter, HS Reichenau HOL Alfred Kern, HS Leopoldstraße VtL Ingeborg Lichtenberger, HS Pembauerstraße HOL Dieter Lintner, HS Pembauerstraße SOL Theresia Mayer, Sonderschule SOL Elfriede Otter, Sonderschule schwerstbehinderte Kinder HOL Anna Pircher, HS Wüten HOL Rosmarie Strasser, HS Wüten OLfWE Gisela Troppmair, VS Hötting LdPL Michael Winkler, PL Pradl Ost

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330.000 Kubikmeter Schnee werden per Computersimulation gestartet Einmal „losgelassen", beschleunigen die Schneemassen auf 250 Km/h , rasen mit 70 Meter pro Sekunde auf dem 75 Prozent Gefälle der Rumerspitze talwärts und zwängen sich in die Mühlauer-Klamm. Zum Glück „nur" auf Knopfdruck via Bildschirm in der Hofburg: In einer eigens entwickelten und einzigartigen Computersimulation geht das Institut für Lawinen und Wildbachforschung der Mühlauer-Klammlawine auf den Grund. Das Ergebnis ist die Grundlage für die nötigen Verbauungen. Am 21. Jänner 1951 zeigte die „Klammlawine" ihre Wucht und Gefahr. 270.000 Kubikmeter Schnee rasten in dem größten Lawinenjahr Westösterreichs von der Rumerspitz bis in die Mühlauer Kirchgasse, zuerst als Staublawine, dann komprimiert als Naßschneelawine, und zerstörten das alte E-Werk. Der „Supergau", mit dem nach wissenschaftlicher und statistischer Erfahrung der „Lawinen- Branche" einmal in 150 Jahren zu rechnen ist, steht aber erst bevor - bei extremen Schneefällen und durch Überlagerung von Lawinenabgängen beiderseits der Arzler Scharte, von der Schusterreißen und der Rumerspitz, durchaus möglich. Über 30 Hektar groß ist das Abbruchgebiet im Bereich des langgezogenen Grades der Rumer Spitze (2450 Meter), „gespeist" von einem „Rinnensystem": Der östliche, der mittlere und der westliche Graben oder „Bruchgraben" (dieser mündet direkt in die Mühlauer-Klamm) sind die drei ausgeprägtesten Rinnen. Zwischen den 2450 Metern Gipfelhöhe und den 580 Metern von Mühlau baut die Rumerspitz-Lawine auf den fast 1900 Höhenmetern mit durchschnittlichen 75 prozentigen Gefälle ihre vernichtende Energie auf. Für einen „Supergau" wären die Stützverbauung am Gamsanger (unterhalb der Rumerspitze), die drei Bremskegel und vier Ablenkdämme in der „Klamm" als Schutz unzureichend. Die Wildbach- und Lawinenverbauung, von der Stadt beauftragt, arbeitet an einem Projekt, um auch diesen Teil Innsbrucks, übrigens die einizige von Lawinen unmittelbar bedrohte Stadt Europas, wirkungsvoll vor der „weißen Gefahr" zu schützen. Wie „marschiert" die Lawine in diesem Rinnensystem, können die

Schneemassen „überspringen", welche Verbauung hat den besten Eeffekt und wo? Grundsatzfragen für die Ingenieure der Wildbach- und Lawinenverbauung, mit den bisher gängigen Methoden kaum zu berechnen. Nun druckt ein Hochleistungsrechner des Instituts für Wildbach- und Lawinenforschung der forstlichen Bundesversuchsanstalt die Antwort aus. „Die Dynamik und inneren Kräfte bei Staublawinen verlaufen ähnlich wie die Explosion in den Verbrennungssräumen von Motoren," so Dr. Horst Schaffhauser, Institut für Wildbach und Lawinenforschung. „Wir können nun die dynamischen Vorgänge in der Staublawine simulieren." Über eine eingespielte Luftbildaufnahme des Lawinengebietes des Rumerspitz- Massivs, wird ein Berechnungsgitter gelegt und in 60.000 „Würfel" aufgeteilt. 330.00 Kubikmeter Schnee wurden in der Simulation „gestartet", um 60.000 mehr als im Katastrophenjahr 1951. Das Ergebnis, bedeutend auch

für die Erstellung des Gefahrenzonenplanes. Das kritische Potential für einen Supergau liegt im „westlichen" Bereich, im „Bruchgraben" und unterhalb der bereits bestehende Stützbauten. Vor allem, wenn die rund 1,5 Kilometer „Kompression" der Mühlauer Klamm durch andere Lawinenabgänge etwa von der „Schuster Reißen" vorgefüllt wäre, „würde die Rumerspitz Lawine auf dem 14 prozentigem Klammgefälle wahrscheinlich erst unter der Schweinsbrücke zum Stehen kommen",warnt DI Manfred Pittracher von der Wildbachund Lawinenverbauung. Eine Verbauung im Abbruchgebiet halten die Experten nicht für sinnvoll, aus landschaftsästethischen und finanziellen Gründen (70 Mio Baukosten). Zwei Bauwerke werden es sein, die am Eingang und Ende der Klamm, oberhalb und unterhalb des Rosnerweges, die Kraft der Lawine brechen sollen, jeweils 20 Meter hoch aus Beton und Stahl in einer nicht durchgehenden Gitterstruktur. Die Sperrenstellen sind bereits vermessen, die detaillierten Pläne der Sperren werden noch ausgearbeitet. Nach Abschluß der Naturschutz- und Wasserrechtsverfahren rechnen die Techniker der Lawinenverbauung mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren.

Zwischen Mandlspitz und Rumerspitz erstreckt sich das Abbruchgbiet der Mühlaurer Klammlawine. (Foto: G. Andreaus)

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INNSBR Neues Bürgerservice im Rathaus-Innenhof Knapp 10 Jahre nach Eröffnung des ersten Innsbrucker Bürgerservice im Oktober 1987 stehen allen ratsuchenden Bürgern seit 9. Dezember neue, zusätzliche Räumlichkeiten vis-ä-vis den alten, weiter bestehenden Büros zur Verfügung. Antrittsbesuch des norwegischen Botschafters im Rathaus. GD Dr. Gerhard Moser gibt das Amt des Honorarkonsuls an Dir. Peter Für Bürgermeister Dr. HerGaugg ab. V. I. Consul Dir. Peter Gaugg, Alt-Consul GD Dr. Ger- wig van Staa, der es sich hard Moser, Botschafter Dkfm. Selmer mit Gattin, BM Dr. Herwig nicht nehmen ließ, Ratsuvan Staa. . . . ... (Foto: W. Weger) chende bei der Eröffnung gleich selbst zu „bedienen", ein weiterer Schritt zu mehr Kundenfreundlichkeit. Die neuen Räumlichkeiten seien zudem ein Signal, daß das Bürgerservice auch wähDie eventuelle neuerliche wollen, vernahm Botschafrend des Baus des neuen Olympiabewerbung Inns- ter Selmer gerne und er sagRathauses im Hof bleibt. brucks sowie die Erfahrun- te zu, Innsbruck zur Ver„Wir hoffen, daß es den gen, die die norwegische wirklichung dieses VorhaInnsbruckern jetzt noch leichbens hilfreich zur Seite zu Stadt Lillehammer 1994 mit ter fällt, in die Infostelle der Olympischen Winterspielen stehen. Stadt zu kommen und dieses gemacht hatte, waren zenOffizieller Anlaß für die Service zu nutzen", betonen trale Themen beim offiziellen lnnsbruck-„Visite" des nordie vier Miatrbeiter/Innen. Antrittsbesuch des seit zwei wegischen Botschafters war Über 20.000 Kontakte zählt Jahren in Wien akkreditierdie am 9. Dezember vollzodie Infostelle pro Jahr. Wichten Botschafters von Nor- gene Übergabe des Amtes tiges Ziel neben der Serviwegen, Dkfm. Erik Christian des Generalkonsuls von celeistung für die Bürger/inSelmer bei Bürgermeister BTV-GD Dr. Gerhard Moser nen ist es, die FachabteilunDr. Herwig van Staa im an BTV-Vorstandsdirektor gen des Magistrats zu entlaInnsbrucker Rathaus. Vor Peter Gaugg. Botschafter allem die Tatsache, daß LilSelmer hatte seine diplomalehammer und ganz Norwe- tische Karriere 1961 mit gen noch lange von diesen dem Eintritt in das Königlich Spielen profitieren werden, Norwegische Außenministeinteressierte das Innsrium begonnen. Zuletzt war brucker Stadtoberhaupt. Botschafter Selmer u. a. in Berlin und Genf sowie in der Die Vision des BürgermeiSlowakischen Republik sters, in einem künftigen tätig. GD Dr. Gerhard MoHaus der Kunst in Innsbruck ser war seit 1973 norwegieinmal eine Edvard MunchAusstellung veranstalten zu scher Konsul in Innsbruck.

Norwegens Botschafter: Lillehammer profitierte durch Olympia

sten. So könnten in Zukunft auch behördliche Ersterledigungen von den Mitarbeitern des Bürgerservice durchgeführt werden. Ob sich Bürger über Einrichtungen des Stadtmagistrats erkundigen, ob sie wissen möchten, welche Unterlagen sie für bestimmte behördliche Verfahren brauchen oder ob es darum geht, Kontakte mit Land, Gericht oder der Polizeidirektion herzustellen: die Mitarbeiter/innen des Bürgerservice haben für jeden Ratsuchenden „zwei offene Ohren" und nehmen sich die Zeit, jede Anfrage positiv zu erledigen, „auch wenn die Beratung manchmal bis zu einer Stunde dauert". Das Bürgerservice steht von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von Montag bis Donnerstag von 14 bis 17 Uhr offen. Telefonisch sind die Mitarbeiter/innen des Bürgerservice zu erreichen unter: Tel.: 5360 D W 144,146, 1450,1451 (Fax: 5360 D W 1299, 1452)

Auf Inititative von StR Rudi Federspiel werben Telefonwertkarten mit Innsbruck-Motiven ab Jänner weltweit für die Tiroler Die neue, kundenfreundliche Bürgerservicestelle im Rathaushof. Landeshauptstadt. (Foto: N. Berchtold)

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SINNSB Gesunde Stadt" ernst genommen Umfangreich war das Programm der „Gesunden Stadt 2000" im letzten Jahr. „Unser breites Angebot fand bei der Bevölkerung ein großes Echo", bilanzieren Gesundheitsstadtrat Peter Moser und Stadtphysika Dr. Doris Renner. Die Gesundheit der Frauen war im letzten Jahr einer der Schwerpunkte der „Gesunden Stadt 2000" (seit 1992 ist Innsbruck Mitglied im Österreich Netzwerk dieses Projektes der Weltgesundheitsorganisation). „Kampf dem Hautkrebs" war das Sommerthema: Über die Stadtgrenzen hinaus gefragt war der unkonventionelle Gratis Hautcheck durch Fachärzte der Innsbrucker Hautklinik am Baggersee und am Tivoli. Bereits zum Standardangebot der „Gesunden Stadt" gehört die Prophylaxe von Haltungsschäden: Flächendeckend wird unter dem Motto „Sinnvolle BewegungGesunde Haltung" an Innsbrucks Pflichtschulen Haltungsgymnastik angeboten. Schwerpunkt der „Gesunden Stadt" werden auch 1997 die Arbeit für die Gesundheit im allgemeinen und

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ast „alle Stückerln spielt" der neue Physiksaal in der Technischen Hauptschule in der Gabelsbergerstraße: Fernsehen, Videoanlage und Overheadprojektion gehören seit dem Beginn des Schuljahres ebenso zum modernen Standard wie die elektrischen Anschlüsse und Meßgeräte an den Versuchsplätzen. Seit der Einführung der

Frauenthemen im speziellen sein. Zum Thema „Frauen und Gesundheit" werden sich in Innsbruck am 20. und 21. Februar auch die Experten der 26 Mitgliedsstädte des österreichischen Netzwerkes treffen. Gesundheitsstadtrat und Österreichs Netzwerkesprecher Peter Moser: „Wir erwarten uns von diesem zweitägigen Symposion wertvolle Impulse." Bereits im Jänner wird für übergewichtige Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren ein eigenes Ernährungsprogramm gestartet, erarbeitet mit dem Arbeitskreis für Vorsorgemedizin. In einem InfoBlatt werden die Jugendlichen und Eltern auf die Kurse aufmerksam gemacht: Unter dem Motto „Durchfs DickICHt" werden Physiotherapeuten und Diätassistenten in zehn Doppelstunden Tips und die Einstellung für ein Leben mit Normalgewicht vermitteln. Ein Fixpunkt ist auch 1997 die Vorsorgeuntersuchung gegen Hautkrebs: Am Baggersee und am Tivoli sind drei Termine eingeplant, wieder in Zusammenarbeit mit den Fachärzten der Hautklinik.

Gemeinsam die Gewalt gegen Kinder bekämpfen Die aufgedeckten Fälle von Kindesmißbrauch sind offensichtlich nur die Spitze eines Eisbergs, Experten befürchten eine große Dunkelziffer. Auf breiter Ebene will die Stadt die „Gewalt gegen Kinder" bekämpfen. Ein erster konkreter Schritt wurde bereits Ende November gemacht: Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendanwaltschaft und Behörde diskutierten mit den Verantwortungsträgern von Schule, Kindergarten und Hort. „Uns geht es um die Herstellung eines Informations-Netzwerkes. Jede Kindergärtnerin, jede Hortnerin, jeder Hortner und jeder Lehrer muß wissen, wie er/sie sich verhalten soll und an wen man sich im Verdachtsfall wenden kann", umreißt Schulstadtrat und Initiator Dr. Lothar Müller die Zielrichtung dieses ersten Workshops. Aus dem täglichen Umgang und ihrer Erfahrung sind es vor allem die Kindergärtnerinnen und Hortner/innen, die die Ursachen des veränderten Verhaltens von Kindern zu deuten wissen. Schon der erste Erfahrungsaustausch zeigte die Notwendigkeit einer forcierten

Ganz „gierig" auf Physik technischen Hauptschule in der Gabelsbergerstraße vor fünf Jahren gehört Physik zu den Trägerfächern. Insgesamt 1.38 Mio. S wurden in die Generalsanierung des Phsysiksaals und des Vorbereitungsraumes investiert (ein zeitgerechter Unterricht war In dem 50 Jahre alten Physiksaal nicht mehr

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möglich). Weitere 180.000 bis 250.000 S werden noch in die Anschaffung von Lehrmitteln fließen. Eine Investition, die sich auch auf die Schüler motivierend auswirkt: „Die Schüler können nun selbst an den Versuchen mitarbeiten und sie hautnah erleben, sie sind ganz „gierig" auf den Physikunterricht",

Ausbildung im Umgang mit derartigen Konfliktsituationen. (Anonyme) Anzeige erstatten oder das direkte Gespräch mit den Eltern suchen? Ein Grundrezept wird sich wegen der individuellen Lagerung der Fälle kaum erstellen lassen. Als „interdisziplinäre Ebene" zwischen Beratung und Hilfestellung hat sich das Jugendamt mit einigem Erfolg in das hochsensible Thema eingearbeitet. Mit Unterstützung des speziell ausgebildeten Personals werden Problemlösungen versucht: von der Bearbeitung von Mitteilungen von Mißhandlungen (strengste Vertraulichkeit wird zugesichert) bis zum therapeutischen Angebot, mit dem bereits gute Erfahrungen gemacht wurden. Zwischen den Extremen „Anzeige oder Therapie" bieten sich mehrere gute Projekte an. Sowohl Polizei, Justiz, Jugendamt und -anwaltschaft bieten sich als kompetente Ansprechpartner an. Tirols Jugendanwalt Preishuber: „Wir müssen eine verstärkte Vernetzung der betroffenen Institutionen anstreben, in die auch die Kindergärtnerinnen und Lehrer miteingebunden sind!" freut sich Dirketorin Karin Kleinbauer über den pädagogischen Nebeneffekt. Sanierungs- und Ausbauarbeiten wurden auch im Kindergarten Olympisches Dorf durchgeführt. Mit 740.000 öS wurde ein Gruppenraum eingerichtet, drei Sanitärräume wurden umgebaut und neue Beleuchtungen und Elektroinstalltionen wurden angeschafft.

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100 Jahre Innsbrucker Rathaus und andere Jubiläen Zu den nicht immer dankbaren Aufgaben des Stadtarchivs gehört es, rechtzeitig auf Jubiläen hinzuweisen, die der Stadt in's Haus stehen. Nach den - trotz Meinungsunterschieden mit großem Erfolg für die Stadt absolvierten Jubiläen der Gründung unVon Stadtarchivdirektor Univ.-Doz. Dr. Franz-Heinz Hye

brucker Innenstadt, so hat man allen Grund, sich mit Dankbarkeit des edlen Stifters und seiner bald einhundertjährigen, bis dato nicht gerade intensiv genutzten Schenkung zu erinnern. Im Stadtbild von Innsbruck ist sein Name durch die „Langstraße" in Pradl präsent. Das zweite anstehende Gedenkjahr gilt der Gründerdynastie unserer Stadt, den Grafen von Andechs, die im Jahre 1248, also vor bald 750 Jahren, mit Herzog Otto II. von Meranien, Markgrafen von Istrien und Grafen von Andechs im Mannesstamme ausgestorben sind. Ihnen und ihrer weiträumigen Politik im Jahre 1998 zu gedenken, ist nicht nur aus Innsbrucker

serer Altstadt ( 1980 ), des Pfarrjubiläums von St.Jakob (1993) und des Goldenen Dachl im vergangenen Jahr sei für die kommenden Jahre auf einige wichtige Jubiläumstermine hingewiesen, deren Wahrnehmung zweifellos unumgänglich ist. Zeitlich an erster Stelle steht dabei das Jubiläum „100 Jahre Rathaus Maria-TheresienStraße 18". Es bezieht sich auf die großherzige Schenkung des Innsbrucker Papiergroßhändlers Leonhard Lang, der sich angesichts der schon damals akut gewordenen Raumnot der Stadtverwaltung dazu entschlossen hat, unter gewissen Bedingungen sein weitläufiges Stadthaus, einst das Palais der Grafen Künigl in InnsDas WO Jahre alte Innsbrucker Rathaus. (Foto bruck, später renommiert als „Hotel d' Autriche", der StadtgeSicht ein absolutes Muß. Allerdings meinde als ein Rathaus zu schenken. kann Innsbruck im Vergleich mit den Mit dem Hauptgebäude an der Mariaübrigen andechsischen Städte-GrünTheresien-Straße, dessen Innenhof dungen als die bedeutendste Stadt ein westseitiger Saaltrakt abschloß, bezeichnet werden, die von diesem war auch ein respektables, damals bayerischen Grafenhaus initiiert wornoch unverbautes Garten-Grundstück den ist. Die Spuren dieser Dynastie verbunden, welches bis zur Fallmelassen sich noch heute vom Frankenrayerstraße zurückreicht. Dieses erland über Bayern, Tirol und Aquileia möglichte bereits 1938/39 den bebis Dalmatien bzw. von Schlesien und stehenden Erweiterungsbau an der Ungarn bis Burgund verfolgen. Ein Fallmerayerstraße und soll nunmehr entsprechend organisierter internatioein zweites Mal eine längst nötige naler Kongreß könnte Innsbruck einzweite Ausbaustufe des Rathauses ermal mehr als ein mitteleuropäisches möglichen. Bedenkt man die gegen- Zentrum mit Geschichte präsentieren. wärtigen Grundpreise in der InnsEbenfalls in das Jahr 1998 fällt der

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350.Todestag der Tiroler Landesregentin Claudia dei Medici, welcher vielseitig agilen Frau die Stadt Innsbruck und das Land Tirol beiderseits des Brenners wesentliche Initiativen in den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Landesverteidigung verdanken. Schließlich jährt es sich im Jahre 1999 zum 150. Mal, daß Innsbruck im Jahre 1849, mit der damals erlassenen neuen Landesverfassung auch offiziell und verfassungsrechtlich zur Landeshauptstadt von Tirol deklariert worden ist. Nach der - mit einer Unterbrechung von 1806 bis 1814 - bis zum Jahre 1849 gültigen, alten, landständischen Verfassung genoß bis dahin Meran den Ehrenvorrang der Landeshauptstadt von Tirol, der ihr von Herzog Friedrich IV. („ mit der leeren Tasch") im Jahre 1418 ausdrücklich bestätigt worden ist. Zwei Jahre später hat derselbe Herzog und Landesfürst durch den Ankauf und die Adaptierung des später (1494/96) mit dem Goldenen-Dachl-Erker gezierten Neuenhofes in Innsbruck seine Residenz aufgeschlagen und damit unserer Stadt die Funktion und Stellung einer Residenzstadt gegeN. Berchtold) ben bzw. Innsbruck zur Verwaltungsmetropole des Landes gemacht. So war Innsbruck zwar der Zentrale Ort des Landes, Meran aber die Landeshauptstadt. Diese Zweigleisigkeit währte somit von 1420 bis 1849 und endete erst mit der verfassungsmäßigen Deklaration von Innsbruck als Landeshauptstadt „der gefürsteten Grafschaft Tirol mit dem Lande Vorarlberg." Wie aus obigen Ausführungen einmal mehr ersichtlich wird, ist Innsbruck eine Stadt mit Geschichte. Lebendig aber wird die Geschichte nur durch angemessene Aktualisierung zur rechten Zeit am rechten Ort.

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IKB-Spezialisten sorgten für behaglichen Jahrswechsel eihnachten fiel diesmal ebenso auf einen Mittwoch wie Neujahr. Während tausende Arbeitnehmer diese ideal liegenden Feiertage für „günstige" Urlaube nützten, hatten die Uhren bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben anders zu gehen: Dutzende Spezialisten sorgten während der gesamten Feiertagszeit dafür, daß die Bewohner der Landeshauptstadt lückenlos mit Energie und Wasser versorgtwurden. Diese aus Kundensicht zurecht als normal empfundene „Selbstverständlichkeit" ist jedoch aus Sicht der 1KB und ihrer Mitarbeiter immer wieder ein Bravourstück.

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• Weihnacht in der Kälte

der Festtage im Dienst sein. Zum Beispiel die Spezialisten in der Lastverteilung und Steuerung. Denn wenn Gas und Strom auf Höchstlast arbeiten, ist ein hochqualifiziertes Verteilungsmanagement notwendig - 24 Stun-

den, rund um die Uhr. All diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG garantierten während der Feiertage eine perfekte Versorgungssicherheit und werden das auch im neuen Jahr tun.

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG M o k r i / i i „ t s* p f K

Denn natürlich hätten auch die Servicetrupps am Heiligen Abend oder zu Silvester gerne frei gehabt oder ein paar Urlaubstage im Kreis ihrer Familie verbracht. Stattdessen rückten sie bei klirrender Kälte aus, um Störungen bei Strom, Gas und Wasser im Eiltempo zu beheben. Denn wer sitzt schon zu Weihnachten gerne im Dunkeln? Auch Wasserleitungen frieren bekanntlich gerne an Festtagen ab. Neben den Service-Leuten mußten aber noch zahlreiche weitere IKB-Leute während

Ein Danke an unsere Techniker Sehr geehrte Kundinnen und Kunden der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG! Ein „elektrisches" Weihnachtsgeschenk, das man nicht gleich ausprobieren kann, macht wenig Freude. Eine zugefrorene Wasserleitung und eine kalte Gasheizung würden ebenso die festliche Stimmung verderben und die nettesten Neujahrswünsche trüben. Eben dies war in den vergangenen Tagen nicht der Fall. Alles funktionierte ganz gewohnt - eben wie immer. Bloß - ganz so selbstverständlich ist das alles ganz

und gar nicht. Ein großes Team tüchtiger IKB-Techniker stand während der gesamten Feiertage rund um die Uhr im Einsatz. Am Heiligen Abend, zu Stefani, ebenso zu Silvester und am Neujahrstag. Für Sie, liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ist und soll das alles selbstverständlich sein. Nur so können wir Sie als Kundinnen und Kunden der 1KB auf Dauer zufriedenstellen. Ich aber möchte bei dieser Gelegenheit einmal unseren tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren

unermüdlichen Einsatz auch bei Kälte, Regen und Schnee danken. Ebenso bedanke ich

mich bei den Familien unserer IKB-Mitglieder für das Verständnis, daß gerade ihr Mann oder ihr Sohn nicht vor dem Christbaum Stille Nacht, Heilige Nacht mit anstimmte, sondern genau zu dieser Zeit in einer verschneiten Baugrube oder in einem Heizungskeller eine gestörte Versorgungsleitung wieder in Schwung brachte. Dafür nochmals Danke! Ein glückliches 1997 wünscht Ihnen ganz herzlich Ihr Dr. Bruno Wallnöfer

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG


2. Jänner: »Die Neujahrs=Entschudligungskarte der Gemeinde Hötting bietet diesmal wieder die Fortsetzung der in früheren Jahren begonnenen Beschreibung der im Gemeindegebiet liegenden Edelsitze. Heuer ist die Weyerburg gewählt. Ein Bild stellt dieselbe in ihrer heutigen Gestaltung mit dem landschaftlichen Hintergrund dar, ein anderes, von Herrn R. v. Attlmayr entworfen, zeigt Kaiser Maximilians Jagdschloß mit dem Weyerhaus im Jahre 1500.«

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mester der Fall ein, daß die Frequenz die Ziffer 1000 überschritt.«

Alte Ansicht der Weiherburg gegen Osten.

4. Jänner: »Schadenfeuer. Das Landfeuersignal, das unser Türmer am 1. ds. 3/4 12 Uhr nachts gab, erwies sich doch als richtig. Es ist nämlich die Säge des Müllers irn Poltenthal, zwischen Judenstein und Tulfes gelegen, niedergebrannt.« 7. Jänner: »Fremdenverkehr in Innsbruck. Der Nachweisung über den Fremdenverkehr in Innsbruck ist für den Monat December 1896 zu entnehmen: Angemeldet wurden im ganzen 1939 Fremde, welche in Innsbruck übernachteten. Ueberhaupt hat die Fremdenfrequenz in Innsbruck im Jahre 1895 neuerlich eine Steigerung um nicht weniger als 19.076 Personen erfahren, indem im

abgelaufenen Jahre der gesammte Fremdenbesuch in unserer Stadt (ohne die Vororte mit in Rechnung zu ziehen) sich auf 72.939 Personen belief.« 8.Jänner: »Beeidigung des Bürgermeisters. Gestern um 11 Uhr vormittags hat in dem neuen, schmucken Sitzungssaal des Gemeinderathes, im Adlersaale der Stadtsäle, die feierliche Beeidigung des neugewählten Bürgermeisters Wilhelm Greil durch Se. Excellenz den Herrn Statthalter Graf Merveldt stattgefunden. Der Aufgang zum Saale, sowie der Adlersaal selbst waren mit lebenden Pflanzen geschmückt. Der neue Sit-

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zungssaal, in dem auch die Oelbildnisse der beiden Altbürgermeister Dr. Tschurtschenthaler und Dr. Falk, sowie das Kästchen mit der Stadturkunde mitgewandert sich, macht einen freundlichen, würdigen Eindruck.«

25. Jänner: In der Sitzung des Gemeinderates »berichtet der Obmann der Polizei=Section Gemeinderath Dr. Kofier über die Besteuerung der Radfahrer, die im § 4 der zu erlassenden Radfahr=Ordnung mit 3 fl. für das Kalenderjahr in Aussicht genommen ist. Zur Einhebung dieser Steuer ist die landesgesetzliche Genehmigung nothwendig. Da zur Beschlußfassung über diesen Punkt die Anwesenheit von Zweidritteln der Gemeinderäthe erforderlich ist, mußte dieselbe verschoben werden, weil um einen Gemeinderath zu wenig anwesend waren.« 28. Jänner: »Glockengießerei Graßmayr. Die altbekannte Benedictinerabtei Emaus in Prag hat den Glockengießer Josef Graßmayr in Wüten mit dem Gusse zweier Geläute betreut; eines mit 5500 Kilo Gesammtgewicht für die Stiftskirche in Emaus und ein kleineres für die Scalkakirche in Prag.«

8. Jänner: »Ein neuerliches Geschenk des Herrn v. Sieberer. Herr v. Sieberer, dem die Stadt Innsbruck so viel zu danken hat, hat seinen bisherigen Spenden für die Waisenkinder Innsbrucks eine neue hinzugefügt. Er bittet daher, den Gemeinderath in Kenntnis zu setzen, daß er ab 1. Jänner 1897 Jnrsbiuck ein Drittel der Verpflegskosten zu seinen Lasten übernehmen werde.«

22 Jänner: »Von der Universität. Im laufenden Wintersemester sind an der hiesigen Universität inscribiert: 304 Theologen, 280 Juristen, 281 Mediciner, 128 Philosophen, 11 Pharmaceuten, daher eine Gesammtfrequenz von 1004 Studierenden. Seit dem Bestände der Ansicht der Herzog-Friedrich-Straße mit Universität tritt in Alte Stadtturm gegen Norden. diesem Winterse(Originale im Stadtarchiv)

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