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innsbPuchcD OFFIZIELLES MITTEILUNGSBLATT DER LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P. b. b. • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck

21. J u n i 1979/Nr. 6

Vorschau auf den Bedarf an Wohnungen Die Stadtplanung hat Prognosen für die Entwicklung bis 1991 erarbeitet - Mindestens 8500 Wohnungen sind neu zu bauen (Gr) In Ergänzung des Stadtentwicklungskonzeptes hat das Planungsamt der Stadtgemeinde Erhebungen über die Bevölkerungsentwicklung und über den Wohnbedarf in Innsbruck angestellt. Neigt nach diesen Studien die Bevölkerungsentwicklung dazu, bis 1991 keine großen Sprünge zu machen, so wäre es doch falsch, daraus ab-

Um zehn Fußballfelder mehr Grün Seite 7 Sei

Mühlauer Brücke wird zur Einbahn Seite 8 und 9

zuleiten, daß somit auch kein wesentlicher Neubedarf an Wohnungen gegeben wäre. Die Bevölkerungsstruktur zeigt nämlich, daß die Zahl von Einwohnern jener Jahrgänge, die in den nächsten Jahren eigene Familien gründen werden, besonders groß ist. Wohnungsbedarf entsteht im übrigen aus einer Reihe von Komponenten, die nicht nur die vorgemerkten Wohnungsuchenden betreffen, sondern auch in überbelegten oder mangelhaft ausgestatteten Wohnungen liegen, durch den Abbruch und die zweckentfremdende Nutzung von Wohnungen, die Zunahme der Haushalte oder auch durch die Steigerung der Ansprüche verursacht werden, welche die Bevölkerung hinsichtlich der Wohnfläche und der Ausstattung der Wohnungen stellt.Die Norm, jedem Haushalt müsse eine Wohnung zur Verfügung stehen, sei heute, so stellt die Studie fest, weitgehend erfüllt; sie werde jetzt ersetzt durch die Forderung, daß jeder Person ein Wohnraum zur Verfügung stehen sollte. Unter diesen Gesichtspunkten wür-

de sich bis 1991 - bei einer angenommenen Einwohnerzahl von 127.000 - ein Mehrbedarf von 4500 Wohnungen ergeben, der durch die Zunahme der Zahl der Haushalte bedingt wäre. 2000 Wohnungen müßten darüber hinaus als Ersatz für abgebrochene und zweckentfremdete Wohnungen geschaffen werden und 1700 bis 2000 Wohnungen wären nötig, um den Bedarf der Wohnungsuchenden zu dekken, den Überbelag von Wohnungen abzubauen und um Wohnungen zu ersetzen, die in ihrem Standard nicht mehr entsprechen. Die untere Grenze des Wohnungsbedarfes bis 1991 läge damit, unter der Annahme eines sehr geringen Bevölkerungs-

wachstums, bei etwa 8500 Ein« heiten; dies entspräche einer jährlichen Wohnbauleistung von rund 700 Wohnungen. Dieser Gesamtbedarf kann jedoch um 3000 Einheiten in derzeit bekannten und konkreten Wohnbauprojekten reduziert werden. Von den restlichen 5500 Wohneinheiten sollten, so schlägt die Stadtplanung vor, entsprechend der Zielsetzung, der Sanierung und dem Stadtumbau den Vorrang vor einer werteren flächenmäßigen Ausdehnung der Stadt einzuräumen, rund 2500 Wohnungen in den dicht verbauten Gebieten und rund 3000 durch Baulandnutzung außerhalb des dicht verbauten Gebietes gebaut werden.

Im Dom zur Firmung geführt Bürgermeister übernahm Patenschaft für junge Innsbrucker (Gr) Auch in diesem Jahr führten Bürgermeister Dr. Lugger und seine Gattin Innsbrucker Jugendliche •aus kinderreichen Familien zur Firmung. Die fünf Mädchen und fünfzehn Buben, die auf Kosten der

Stadtgemeinde mit festlicher Kleidung ausgestattet worden waren, versammelten sich am Morgen des Pfingstsamstages im Sitzungszimmer des Rathauses, wo sie von Bürgermeister Dr. Lugger und seiner Gattin begrüßt wurden. In kurzen Worten an die Firmlinge nahm der Bürgermeister auf die Firmung und ihre Bedeutung im Leben des jungen Menschen Bezug und überreichte anschließend zusammen mit seiner Gartin den Firmlingen zur Erinnerung an diesen Tag die Firmungsuhr. Nach dem gemeinsamen Gang in den Dom, wo die jungen Innsbruckerinnen und Innsbrucker von Bischof Dr. Rusch das Sakrament der Firmung erhielten, stärkten sie sich mit einer Jause in einem Gastbetrieb der Innsbrucker Altstadt. Im Autobus ging es dann nach Zell am Ziller. wo das Mittagessen eingenommen wurde. Die große Hitze legte eine Programmstellung nahe, die zum Berglsteinersee führte.was vonden Jugendlichen begeistert aufgenommen wurde. Die Fahrt ging dann weiter zum Umlberg, wo eine Erfrischung eingenommen und als Abschluß des Tages das Wildgehege besucht wurde. (Foto: Murauer)


In Zusammenarbeit stark

27. Bezirksfeuerwehrtag mit eindrucksvollen Filmpremieren (Gr) Am 2. Juni fand im Großen Stadtsaal der 27. Bezirksfeuerwehrtag statt, zu dem sich die Vertreter der verschiedenen Feuerwehreinheiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt unter dem Vorsitz des Bezirksfeuerwehrkommandanten Oberbrandrat Alois Muglach und im Beisein des Bezirksfeuerwehrinspektors Branddirektor Ing. Thomas Angermair versammelt hatten. Auch die Vertreter anderer Einsatzorganisationen, wie Hilfestationen des Zivil- und Katastrophenschutzes, Rettung, Polizei, Rotes Kreuz, Bundesheer, Gendarmerie, Bergrettung, Wasserrettung u. a., hatten der Einladung zur Teilnahme am Bezirksfeuerwehrtag Folge geleistet. Gibt der Bezirksfeuerwehrtag jeweils einen Überblick der erbrachten Leistungen und aktuellen Anliegen der Feuerwehr, so stand er diesmal darüber hinaus im Zeichen einer besonderen, vom Präsidenten des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes, Sepp Kast, ausgesprochenen Anerkennung für die so hervorragende Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren, wie sie in Innsbruck beispielgebend für ganz Österreich gegeben sei, wie auch im Zeichen der Forderung nach einer ausreichenden und für alle

gleich wirksamen Versicherung für die Feuerwehrmänner. Branddirektor Angermair verwies an Hand zahlreicher Beispiele aus der Praxis auf die sich ändernden Aufgabenstellungen für die Feuerwehr, die nur mit entsprechenden Einsatzmethoden gemeistert werden können. Dies gilt im besonderen für Unfälle mit strahlendem Material, mit gefährlichen Chemikalien und für Unfälle mit Schwerkraftfahrzeugen. Ein besonderer Hinweis galt dem in Innsbruck aufgebauten Katastrophen-Abwehrsystem und den während der letzten sechs Jahre in Innsbruck entwickelten Methoden der Menschenrettung und Brandbekämpfung bei Hochhausbränden. Über beides wurden Filme gezeigt, die schon weit über die Grenzen unseres Landes hinaus Beachtung gefunden haben. Höchstes Interesse fand auch ein Referat des Geophysikers Dr. Wöbking über moderne Erdbebenvorwarnung, auf das wir noch zurückkommen werden. Mit anerkennenden Worten würdigten Bürgermeister Dr. Lugger für die Stadt, Landesrat Dr. Parti als Feuerwehrreferent des Landes Tirol und Landesfeuerwehrkommandant Parti im Namen der Landesorganisation die Leistungen der Feuerwehr und verliehen Verdienstmedaillen wie Beförderungsurkunden.

Schüler auf der Bühne Mädchenhauptschule Pradl II führt Erlerntes vor (Th) Eine Leistungsschau, wie sie in dieser Weise nicht alle Jahre in einer Hauptschule geboten wird, führt dieser Tage die Mädchenhauptschule Pradl II vor. Es handelt sich dabei nicht um eine Präsentation von besonders gelungenen handwerklichen Arbeiten (obwohl gleichzeitig ein Basar auch diese Werke bereithält), sondern um ein Vorstellen des in den einzelnen Fächern und Klassen Erlernten. Dies geschieht in Form von kurzen Bühnenszenen, wobei Schülerinnen der verschiedensten Klassen und Altersstufen miteinander spielen. Im Fach Deutsch zum Beispiel wird das Goethegedicht „Der Zauberlehrling" vorgetragen und zugleich gespielt; den Physik-Chemieunterricht stellt die dritte Klasse anhand eines Laborversuches vor, wobei dem Zuschauer die vorgeführte Elektrolyse genau erläutert wird. Im Fach Englisch verabreden sich zwei Schülerinnen der ersten Klasse auf der Bühne per Telefon zu einem Kinobesuch. Ein in Kostümen in englischer Sprache vorgeführtes Theaterstück entführt das Publikum in sehr amüsanter Weise in die Zeit von König Artus. Seite 2

Theaterluft bringen auch die drei Darstellenden des Faches Geschichte auf die Bühne, indem sie die Biedermeierzeit mit Zylinder, Reifrock und Gesprächen über Schubert, Waldmüller usw. wiedererstehen lassen. Wie sich die Jugend die „neue Stadt" vorstellt ohne Autoabgase, Lärm, Beton wird im Fach Umweltkunde/Biologie deutlich. Die Vorführungen wechseln sich mit engagiert vorgetragenen Liedern, Flötenstücken und Volkstänzen ab, auf diese Weise wirken alle Schülerinnen der vier Hauptschulklassen mit. Die fünf Aufführungen, die vom gesamten Lehrkörper unter der Leitung von Frau Direktor Bader seit Beginn dieses Jahres erarbeitet wurden, ermöglichen den Eltern sich einen Überblick über das Wissen - und das Bühnentalent - ihres Nachwuchses zu machen. • Der Innsbrucker Alpenzoo erhielt eine neue Voliere für Greifvögel, die durch die Verwendung von Natursteinen und Holz besonders zur Geltung kommt.

Der Präsident des österreichischen Bundes-Feuerwehrverbandes, Sepp Kast, zeichnete Bürgermeister Dr. Lugger, Oberbrandrat h. c, und Vizebürgermeister Obenfeldner, Brandrat h. c. der Feuerwehr, beim 27. Bezirksfeuerwehrtag mit der Verdienstmedaille des Bundes-Feuerwehrverbandes aus. (Foto: Habermüller)

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• Dieser Tage fand in der Weiherburg die Jahreshauptversammlung der „Gesellschaft zur Errichtung und Erhaltung eines Alpenzoos" statt. Zum neuen Präsidenten wurde Bürgermeister Dr. Lugger gewählt, als Vizepräsidenten wirken für die nächsten drei Jahre Vizebürgermeister Reg.-Rat Obenfeldner und Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Parti. Zu Beginn der Sitzung sprach Bürgermeister Dr. Lugger ehrende Worte des Gedenkens für den kürzlich verstorbenen Gnjndungspräsidenten Komm.-Rat Josef Anton Mayr. • Im Rahmen der Städtepartnerschaft besuchte die Innsbrucker Polizeimusikkapelle auf Grund einer Einladung der Polizeimusikkapelle Freiburg die Stadt Freiburg. Nach einem Konzert vor dem Rathaus, wo beide Kapellen abwechselnd konzertierten, erfolgte ein Empfang durch die Stadtführung. • Umrahmt von flotten Weisen der Musikkapelle Amras wurde beim Dez-Einkaufszentrum die Firstfeier des neuen Quelle-Kaufhauses gefeiert. Unter der zahlreich erschienenen Prominenz sah man Gemeinderat Ing. Krasovic und Polizeidirektor Dr. Greiderer. Mit der Eröffnung des Quelle-Kaufhauses werden in Innsbruck 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. • Aus Anlaß ihres 15jährigen Bestandes lud die Unteroffiziersgesellschaft Tirol verdiente Persönlichkeiten zu einer kleinen Feier in die Unteroffiziersmesse der Fennerkaserne ein, um ihnen die von der Unteroffiziersgeseltschaft Tirol.

der österreichischen Unteroffiziersgesellschaft und der Europäischen Unteroffiziersvereinigung verliehenen Auszeichnungen zu verleihen. Vizebürgermeister Niescher und Gemeinderat Direktor Josef Thoman wurden mit dem Ehrenzeichen der Unteroffiziersgesellschaft Tirol ausgezeichnet. • Im Sinne einer Verbreiterung der Dienstleistungspalette ist die Sparkasse Innsbruck-Hall ins Reisegeschäft eingestiegen. Um keine neue Konkurrenz im Reisebürogeschäft herbeizuführen, beschloß man, mit einem bereits bestehenden Unternehmen, welches das entsprechende „Know-how" im Reisegeschäft mitbringt, zusammenzugehen und gründete die „Tiroler Sparkassen-Reisen Heinrich Menardi GesmbH". • Z u r Aufbringung eines Allwetterbelages am Ballspielplatz in der Kärntner Straße vergab der Stadtsenat einen Auftrag in der Höhe von 359.664 Schilling. • Vizebürgermeister Niescher eröffnete im Kongreßhaus eine von Wolfram Kranbichler organisierte Fotoausstellung, die sowohl historische Bilder aus der Zeit 1860 bis 1900 als auch moderne, durch spezielle Labortechniken verfremdete Fotografie zeigte. I N N S B R U C K - Offizielle« Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. H e r a u s g e b e r . E i g e n tümer und Verleger: Die S t a d t g e m e i n d e Innsbruck. C h e f r e d a k t e u r u n d für den Inhart verantwortlich: P a u l G r u b e r in der R e d a k t i o n : Ulla E h r i n g h a u s - T h t e n und W o l f g a n g W e g e r . Alle Innsbruck, Rathaus, Mana-Theresten-Straße 18. Druck: V e r l a g s a n stall Tyro&a Innsbruck E r i g a s a e 20.

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Ist die Innsbruckerin stillfreudig? Mehr Mütter stillen wieder- Auch Statistik zeigt Aufwärtsentwicklung - Enorme Vorteile für das Kind

LIEBE MITBÜRGER Am 15. Juni waren es genau fünfzig Jahre, seit das städtische Hallenbad in der Amraser Straße in Betrieb gegangen ist. Der Bau dieses Bades war damals eine Pionierleistung. Nicht nur in der Bauausführung kamen neue Verfahren und Geräte zum Einsatz, auch in der Ausstattung konnte das Bad mit Einrichtungen aufwarten, die einmalig waren. Über zehn Millionen Besuche kann das Hallenbad bis heute registrieren, und es war immer das Bestreben der Stadtführung bei der Preisgestaltung, das Bad allen Bevölkerungskreisen zugänglich zu machen. Wir dürfen uns über diese Leistung, die vor fünfzig Jahren in unserer Stadt erbracht wurde, auch heute noch freuen. Neben dem großen Freischwimmbad Tivoli ist in den letzten Jahren ein weiteres, modernes Hallenschwimmbad im Olympischen Dorf entstanden, in der Höttinger Au steht ein Hallenbad derzeit in Bau. das wir voraussichtlich bald seiner Bestimmung übergeben können. So hat die Pioniertat des Jahres 1929 ihre Fortsetzung in jeweils zeitgemäßer Form gefunden und die Stadtführung wird bestrebt sein, möglichst in verschiedenen Teilen der Stadt Schwimmbäder anzubieten, wobei im Hinblick auf dieganzjährige Benützbarkeit und die Wetterunabhängigkeit den Hallenbädern sicher eine Vorrangstellung zukommt. Im Wissen um den Freizeit- und Erholungswert des Schwimmens soll in unserer Stadt alles nach Möglichkeit gefördert werden, was im Sommer wie im Winter die Ausübung dieses Volkssportes und dieser Entspannung ermöglicht. Aus diesem Grund ist die Stadtgemeinde auch bemüht. Maßnahmen zu setzen, die den von der Bevölkerung als Bademöglichkeit genutzten Baggersee in der Reichenau in seiner Wasserqualität verbessern und ihn entsprechend ausstatten sollen.

(Th) Als vor kurzem die österreichische Gesellschaft für Kinderheilkunde in Wien ein Expertenseminar über das Stillen abhielt, war die Leiterin der Innsbrucker Mutterberatungsstellen, Dr. Birgit Streiter, die einzige in der Runde, die mit langjährigen und detaillierten Ergebnissen über das Stillverhalten der Bevölkerung aufwarten konnte. Die Zahlen, die von den Fachleuten mit großem Interesse aufgenommen wurden, spiegeln auch das Umdenken wider, das in diesem Bereich zur Zeit im Gange ist. Mehr und mehr Müttern wird klar, welch enormes „Startkapital" sie ihren Kindern mitgeben, wenn sie nicht der Flaschennahrung, sondern der Muttermilch den Vorzug geben. Aufgrund der seit jeher starken Frequenz der Innsbrucker Mutterberatungsstellen liegen den statistischen Zahlen (sie reichen bis 1926 zurück!) 80 bis 90 Prozent aller Innsbrucker Geburten zugrunde. Seit Mitte der sechziger Jahre ist es zu einem deutlichen Abfall der Stillhäufigkeit und Stilldauer gekommen. Erst in den letzten drei Jahren hat ein Umdenken eingesetzt. Einige Zahlen werden das verdeutlichen. Im Jahre 1946 stillten 95 Prozent der Frauen zwei Wochen lang, 52 Prozent sogar drei Monate. Dies bedeutet, daß fast alle Frauen wenigstens den Versuch machten, voll oder teilweise zu stillen, über die Hälfte hielt drei Monate durch. 1952 stillten immer noch 93 Prozent zwei Wochen lang, jedoch nur mehr 25 Prozent drei Monate. Danach fällt die Kurve rapid. 1960 stillten zwar noch 85 Prozent zwei Wochen, aber nur mehr elf Prozent drei Monate. Der Tiefpunkt der Stillfreudigkeit

wurde 1972 erreicht: Nur 48 Prozent, also weniger als die Hälfte aller Frauen, begannen überhaupt zu stillen, schmale fünf Prozent hielten drei Monate durch. Dann trat die Wende ein: 1978 lag der Prozentsatz der zwei Wochen lang Stillenden bei 58, der drei Monate lang Stillenden bei 17. Eine weitere Steigerung ist zu erwarten. Ähnliche Werte sind aus den USA, Schweden und Holland bekannt, allerdings steigt in diesen Ländern die Kurve der letzten Jahre stejler an. Wie in der Mutterberatung betont wird, stellt das Stillen die beste und natürlichste Art dar, eine gute Mutter-Kind-Beziehung aufzubauen. Zuwendung, Wärme, Geborgenheit können dem Kind in wohl einmalig direkter Weise vermittelt werden. Über die Qualität der Muttermilch sind sich - trotz verschiedener „Unkenrufe" - die Fachleute nach wie vor einig: Sie ist weit mehr als

Nahrung, ihre Schutzstorfe gegen Infektionen und Allergien und gegen Krankheiten im allgemeinen wirken lange über das Kleinkindesalter hinaus. Wie beneidet werden letzten Endes Mütter, deren Kinder nicht ständig kränkeln, nicht jedes ..Umagangl aufklauben", eben einfach weniger anfällig sind! Wenn trotzdem heute so viele Mütter zur künstlichen Kindernahrung greifen, so dürfte dies auch aus einem gewissen Mangel an Aufklärung und Beratung geschehen. Auch das Stillen will gelernt sein und die ersten gescheiterten, weil unergiebigen Versuche sollten nicht zum Resignieren führen. Vielmehr sollten die zahlreichen Möglichkeiten der Information genützt werden: alle Mutterberatungsstellen, die von der Stadt Innsbruck angebotenen Säuglingspflegekurse und ärztlichen Informationsabende. Zudem hat sich ein privater, aus engagierten Eltern bestehender Kreis gebildet, das in Verbindung mit den Mutterberatungsstellen arbeitende „Kontakt- und Informationszentrum für werdende Eltern" (Telefon 21 385). Auch hier werden Stillinformationen gegeben, frühkindliche Erziehungsfragen, Schwangerschaftsprobleme usw. besprochen. Eine gerade für junge Eltern wertvolle Informationsquelle!

Die ,,Sonnenzug"-Reisenden wurden in der Stadt Innsbruck herzlich empfangen Am 26. Mai machte der Sonnenzug, der 498 Körperbehinderte durch Österreich führte, von Bludenz kommend in Innsbruck Station. Am Hauptbahnhof begrüßte Vizebürgermeister Niescher die ,,Sonnenzugteilnehmer" und das sie begleitende Pflegepersonal herzlich im Namen der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol. Mit dem Vizebürgermeister waren als Mitglieder des gemeinderätlichen Sozialausschusses auch Stadtrat Dr. Rettenmoser und die Gemeinderäte Lamplmayr, Pirk! und Bachmann anwesend. Die Musikkapelle Amras spielte für die Gäste auf, während Bedienstete des städtischen Sozialamtes gemeinsam mit Angehörigen der Freiwilligen Rettungsgesellschaft an die Teilnehmer der Sonnenzugfahrt das Mittagessen verabreichten, zu dem sie von der Stadtgemeinde eingeladen waren.

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Herausforderung an die Zukunft

nicht nur auf die historischen Innenstadtbereiche, sondern auch auf die als Ensemble zu betrachtenden Stadtviertel erstreckt.

Innsbruck als Beispiel aktiver Stadterneuerung beim 13. Europäischen Gemeindetag in Den Haag (We) Rund zweitausend Gemeindevertreter und Fachbeamte führte ein internationaler Kongreß des Rates der Gemeinden Europas, der 13. Europäische Gemeindetag, zusammen, der vom 9. bis 12. Mai In Den Haag veranstaltet wurde. Neben einer großen politischen Debatte über das Thema „Was können die Gemeinden und Regionen von der bevorstehenden europäischen Direktwahl erwarten?" war traditionellerweise die Erörterung eines aktuellen Problems von gesamteuropäischem Interesse ein weiterer Schwerpunkt dieses Kongresses. Dieses Spezialthema war der Erneuerung des Wohn- und Lebensraumes gewidmet. Wie wir schon berichtet haben, war die Stadt Innsbruck neben anderen Städten, wie Antwerpen, Basel, Manchester, Mühlhausen, Rotterdam und Verona, vom Rat der Gemeinden Europas eingeladen worden, zu diesem Thema Stellung zu beziehen und durch eine Darstellung der Ziele, Grundsätze und Maßnahmen, die von der Stadtgemeinde zum Prozeß der Stadterneuerung eingeleitet wurden, einen Beitrag zu leisten. Das Thema der Erneuerung des Wohn- und Lebensraumes wurde nicht ohne Grund gewählt. Stadterneuerung ist heute zu einem internationalen Anliegen geworden, mit dem man sich in allen Städten, die über historisch gewachsene Stadtteile verfügen, auseinandersetzen muß. So ist diese aktuelle Erscheinung oft die vordringlichste Sorge der Gemeindeverwaltungen und wird als eine der größten sozialen Herausforderungen der achtziger Jahre angesehen. Zielsetzung dieses Kongresses war es nun, einen allgemeinen Überblick über die Verschiedenartigkeit der Probleme zu geben, die im Zusammenhang mit der Erneuerung des Wohn- und Lebensmilieus zu bewältigen sind. Durch die von den einzelnen Städten ausgearbeiteten Studien, welche zu einem umfassenden Bericht zusammengefaßt und durch eine Ausstellung ergänzt wurden, war dieser Kongreß für alle Teilnehmer ein qualitatives Erlebnis. Am Schlußtag dieses Europäischen

Gemeindetages wurde unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Lugger, der als Vizepräsident an der Spitze des internationalen Präsidialrates des Rates der Gemeinden Europas steht, eine Schlußresolution verabschiedet, deren Hauptpunkte im folgenden kurz vom Leiter des Innsbrucker Stadtplanungsamtes, Dipl.-Ing. Dr. Klotz, der selbst an diesem Kongreß teilgenommen hat, zusammengefaßt wurden, da diese auch für Planung und Entwicklung der Stadt Innsbruck, insbesondere im Hinblick auf die Erneuerung bestehender Wohnquartiere, von Bedeutung ist. • Es wird allgemein anerkannt, daß die Verbesserung der Lebens- und Wohnumwelt die große Herausforderung für die Zukunft von Städten und Dörfern darstellt. • Es wird mit Besorgnis darauf hingewiesen, daß eine wirksame Verbesserung der Lebensverhältnisse mehr Zeit, Geld, Organisation und schöpferisches Denken erfordert, als anfangs angenommen wurde. • Es wird darauf hingewiesen, daß einer zügigen Inangriffnahme der Sanierungsaufgaben nur dann Erfolg beschieden ist, wenn sich sowohl der öffentliche als auch der private Bereich gemeinsam und mit großer Anstrengung diesen Aufgaben widmet. • Verbesserung der Lebens- und Wohnumwelt ist in erster Linie als ein sozialer Prozeß zu betrachten, bei dem besonders das Wohlergehen der weniger begünstigten

Gruppen in der Gesellschaft auf dem Spiel steht. Entsprechend den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Randbedingungen jedes Stadtviertels muß eine Entscheidung zwischen einer völligen Erneuerung oder einer teilweisen Erneuerung des Bestandes getroffen werden. • Die Erneuerung der Lebens- und Wohnumwelt ist als ein ständiger Vorgang zu betrachten, der sich

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• Die Wahl zwischen wohnungsweiser Erneuerung oder Abbruch soll unter Beteiligung der Bewohner, Benutzer und Eigentümer getroffen werden. • Wenn auch davon ausgegangen wird, daß die Hauptverantwortung der Steuerung des Erneuerungsvorganges den Gemeinden zukommt, so soll doch die nationale Gesetzgebung die Verbesserung der Lebens- und Wohnumwelt fördern.

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ALTSTADT

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Malfatti-Neubau in Sicht Innallee, Pflegeheim mit 89 Betten - Pflegeintensivstation (Th) Entsprechend ihrem Grundsatz: „Dem Hilflosen helfen, nicht aber für den Sorglosen sorgen", hat die Tiroler Handels- und Gewerbebank beschlossen, die von der Caritas ins Leben gerufene Initiative zum Neubau eines Malfattiheimes wirkungsvoll zu unterstützen. Wo vor rund 100 Jahren ein privater Bürger - Alois Malfatti - eine soziale Großtat setzte, tritt nun wieder so Bürgermeister Dr. Lugger bei der Vorstellung des Projektes - privates Mäzenatentum in Erscheinung. Seite 4

Die Tiroler Handels- und Gewerbebank, die den 40-Millionen-Neubau mit Modell und Fotos in ihrem Schalterraum ausstellt, tritt auch an die Bevölkerung heran, sich mit Spenden an diesem karitativen Bauvorhaben zu beteiligen. Je nach der Höhe des Betrages erfolgt die Namensnennung der Spender in Tageszeitungen oder an der Ehrentafel am Eingang zum Heim. Der feierliche Spatenstich zu diesem dringend notwendigen Bauvorhaben erfolgte am 31. Mai.

Gemeinsam mit anderen Städten war auch Innsbruck mit Ausstellungstafeln zum Thema der Wohnerneuerung in Den Haag vertreten. Innsbruck stellte dabei seine Aktivitäten in der Erneuerungspolitik am Beispiel der Altstadt, des Villen-Saggen und des Stadtteiles Wilten-Ostzur Diskussion. Die Ausstellung gestaltet hat Dipl.-Ing. Kolb vom Innsbrucker Stadtplanungsamt. (Foto: Murauer)

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UNIVERSITÄTSSTADT INNSBRUCK

Namenforschung an der Universität Eine allgemeininteressante Publikation der Reihe „Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft" (H. M.) Wissenschaftliche Bücher können normalerweise nur mit einem sehr kleinen Käuferkreis von ..Eingeweihten" und Bibliotheken rechnen. Weil dadurch ihre Finanzierung schwierig wird, ist es oft schwer, für sie einen Verleger zu finden. Das Institut für Sprachwissenschaft an unserer Universität ist vielen Fachkollegen deshalb eine wertvolle Hilfe, weil es selbst einen Verlag betreibt, der eine Reihe von sprachwissenschaftlichen Büchern und Broschüren herausbringt. Und diese Reihe - sie nennt sich ,,Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft" - floriert überraschend gut: Seit dem Jahr 1953 sind etwa 80 Titel erschienen, die insgesamt nicht wenig zum Ruf Innsbrucks als Universitätsstadt beigetragen haben. Einige davon sollten nicht nur den Fachmann, sondern auch den Laien ansprechen, wenn er sich nur für das Thema interessiert. Dazu gehört sicher das Buch von Karl Finsterwalder mit dem Titel „Tiroler Namenkunde, Sprach- und Kulturgeschichte von Personen-, F a milien- und Hofnamen", das am Ende des letzten Jahres erschienen ist. In dieses Buch sind 4100 Namen (besonders natürlich die „interessanten" und „schwierigen") aufgenommen, die dann mit Hilfe alter urkundlicher Schreibungen, der mundartlichen Aussprache und der Gesetze der Sprachentwicklung erklärt werden.

In einem langen Einleitungsteil kann man erfahren, wie es überhaupt zur Bildung von Familiennamen gekommen ist, welche Arten von Namen es gibt, welche Dinge bei der Namengebung eine Rolle gespielt haben usw. Dabei ergeben sich so nebenbei interessante Ausblicke auf die Besiedlungsgeschichte von Tirol und auf die Kultur- und Rechtsgeschichte. Der Name gibt nämlich oft auch Auskunft über die Herkunft der ersten Namensträger - wenn es der eigene Name ist, über die Herkunft der Vorfahren - und über das, was sie getan haben.

erfordert allerdings viele Kenntnisse: allgemeingeschichtliche, rechtsgeschichtliche genauso wie sprachwissenschaftliche (daß „Tschiggfrei" nichts anderes ist als der alte Heldenname „Siegfried", der ins Ladinische aufgenommen wurde und von dort wieder ins Deutsche zurückgewandert ist, muß erst erkannt und bewiesen werden). Der Verfasser des Buches hat als

Wenn also jemand namens „Wörgötter" im Buch von Finsterwalder nachschlägt, dann erfährt er nicht nur, daß seine Vorfahren aus dem Unterinntal stammen müssen, sondern auch, daß die Bauern im Mittelalter herrschaftliche Dienste verrichten mußten; es gab ein eigenes Viertel, in dem die Bauern zum Nutzen der Herrschaft werkten, „werchat" genannt, und der Vorsteher dieser Bauern hieß „der Werchater". Wenn man im Einleitungsteil des Buches unter „bäuerliches Leben" nachliest, dann sieht man dort, daß überhaupt die größte Zahl der Namen von damals auf den „mühseligen Alltag des Bauern" (darunter auch seine Rechtsstellung) zurückgeführt werden kann. Aufschlußreiche Namen dieser Art gibt es also Hunderte. Sie zu erklären und zum Sprechen zu bringen,

(Gr) In eindrucksvoller Weise feierte der Tiroler Bauernbund am Pfingstmontag in Innsbruck sein 75jähriges Bestehen. Nach einer Festmesse vor dem Tiroler Landestheater, die Bischof Dr. Rusch in Konzelebration mit Weihbischof Mayr von Salzburg und Tiroler Äbten feierte, und einem anschließenden Festakt mit Ansprachen von Bundesobmann Landeshauptmann Eduard Wallnöfer, Bürgermeister Dr. Lugger, dem Obmann des Südtiroler Bauernbundes, Josef Ladurner-Gasteiger, und dem Präsidenten des österreichischen Bauernbundes, Roland Minkowitsch, wurde ein großer Festzug, der drei Stunden in Anspruch nahm, in den Straßen der Innenstadt zu einer imponierenden und gewinnenden „Demonstration des Friedens", aber wohl auch der Stärke und Dy-

Geograph und Germanist angefangen und ein Leben lang an der Erforschung der Namen des Alpenraums gearbeitet. Daß er seine Kenntnisse nicht nur in den Vorlesungen an der Universität weitergegeben, sondern in dieser Sammlung auch einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat, ist umso wichtiger, als gerade in der Namenforschung viele idealistische Amateure am Werk sind, denen aber eine solide wissenschaftliche Ausbildung fehlt. Daß die „Innsbrucker Beiträge" dieses Buch herausgebracht haben, ist also gleichzeitig ein Dienst für die Wissenschaft und für eine - hoffentlich interessierte - Allgemeinheit.

75 Jahre Tiroler Bauernbund Eindrucksvoller Festzug als „Demonstration des Friedens"

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namik des Bauernstandes in unserem Land. 8400 Menschen aus dem ganzen Land waren in 136 Autobussen in die Landeshauptstadt gekommen. Nahezu 27.000 Zuschauer säumten die Straßen, durch welche der Festzug mit seinen 45 Musikkapellen, 40 Schützenkompanien, über 100 Festwagen und, was besonders beeindruckte, den vielen Gruppen der Bäuerinnen und Jungbäuerinnen in ihren schmucken Trachten zog. In seiner Ansprache vor dem Landestheater hatte Bürgermeister Dr. Lugger die Teilnehmer der Jubiläumsfeier und des Festzuges in der Tiroler Landeshauptstadt, die an diesem Tage ganz im Zeichen der Tiroler Bauern stehe, herzlich begrüßt. Innsbruck sei „ihre" Stadt, mit der sie untrennbar verbunden seien. Nachdem von Sterzing in einer Delegiertenversammlung die Initiative zur Gründung des Tiroler Bauernbundes ausgegangen sei, habe sechs Monate später im Löwenhaustheater in Innsbruck die Gründungsversammlung des Tiroler Bauernbundes stattgefunden. Der Bürgermeister würdigte dann die Verdienste des Tiroler Bauembundes für das Land Tirol und die Landeshauptstadt, sein Festhalten an den Idealen, das Hervorgehen großer Politikerpersönlichkeiten, das der Bauernbund in allen Teilen des Landes gefördert habe, und die wirksame Vertretung des Bauernstandes, dem für die Versorgung der Bevölkerung und für die Erhaltung unserer Tiroler Landschaft höchste Bedeutung zukomme und der daher auch Anspruch auf entsprechende Hilfestellungen und eine angemessene Abgeltung seiner Leistungen habe. In der Gemeinsamkeit aller arbeitenden Menschen auf dem Land und in der Stadt gelte es, die Aufgaben der Zukunft zu meistern. (Nebenstehendes Foto: Birbaumer) Seite 5


Ab 1. August: Sperrmull auf Abruf Über die Telefonnummer 4 5 5 7 5 oder mit Postkarte kann die Sperrmüllabfuhr bestellt werden (Gr) Am 5. Juli wird wieder ein Turnus der Sperrmüllabfuhr abgeschlossen, der im ganzen Stadtgebiet Gelegenheit geboten hat, Wohnungen, Dachböden oder Keller von Gegenständen zu befreien, die ihrer Größe wegen nicht in den Müllgefäßen Platz finden konnten. Diese kostenlose Aktion der Stadtgemeinde hat bei der Bevölkerung viel Anklang gefunden und war zugleich auch ein Beitrag zur Reinhaltung der Umwelt, denn so manches sperrige Stück ist früher an ein Flußufer oder an ein anderes Plätzchen in der freien Natur geraten. Nun aber soll aus einer Reihe von Erwägungen des städtischen Amtes für Müllbeseitigung bereits ab 1. August eine etwas geänderte Form der Sperrmüllbeseitigung vorerst erprobt und über ein Jahr hin beobachtet werden: Jeder Einwohner unserer Stadt kann, wenn er Sperrmüll beseitigen lassen will, dies gleich dem Amt für Müllbeseitigung mitteilen. Telefonisch ist dies Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 45575 möglich, wobei man sich mit dem Müllbüro verbinden lassen soll. Es sind jedoch auch vorgedruckte Karten vorbereitet worden, mit denen man den Wunsch nach Sperrmüllabfuhr bekanntgeben kann. Diese Karten sind ab 1. August beim Portier des Rathauses in der Maria-TheresienStraße, beim Verkehrsverein Igls, im Städtischen Zentralhof in der Roßau oder auch bei jeder Müllpartie, die solche Karten mitführt, erhältlich. Auf dieser Karte kann man dann seine Wünsche bekanntgeben. Telefonisch oder wieder über eine Rückantwortkarte teilt dann das Amt für Müllbeseitigung den Termin mit. zu welchem der Sperrmüll abgeholt wird. Von dieser neuen Form der Sperrmüllabfuhr erwartet sich das Amt wesentliche Verbesserungen für

die Bevölkerung. Mußte man bisher warten, bis die Straße, in der man wohnt, an der Reihe war, was mitunter Monate dauern konnte, s o ist es jetzt möglich, die Sperrmüllabfuhr jeweils nach Bedarf in die W e ge zu leiten. Dies bringt z u m Beispiel besondere Vorteile, wenn ein Haushalt aufgelöst werden soll, wenn Wohnräume neu eingerichtet werden oder ein Keller oder Dach-

Für die Hilfestation 5 - Reichenau des Zivil- und Katastrophenschutzes der Stadtgemeinde Innsbruck werden ein Mehrzweckfahrzeug und ein Katastrophenanhänger mit umfangreichen Gerätschaften übergeben. Die Überreichung erfolgt am Sonntag, den 24. Juni, auf dem Platz vor der Pfarrkirche St. Paulus im Anschluß an die 10-UhrMesse durch Bürgermeister Dr. Lugger.

boden zu räumen ist. Die individuelle Abholung des Sperrmülls wird auch verhindern, daß es zu Stauungen in stark belebten Straßen kommt, was bisher unvermeidbar war, wenn die Gehsteige durchgehend mit abzuholendem Sperrmüll vollgestellt waren. E s wird aber auch weitgehend verhindert werden können, daß der ordentlich abgestellte Sperrmüll von besonderen „Interessenten" durchstöbert und

Freiburger Gärtner zu Besuch Gegenbesuch des Stadtgartenamtes Freiburg - Information (Th) Lebendige städtepartnerschaftliche Beziehungen führen oftmals auch zur Erweiterung der beruflichen Kenntnisse und geben Einblick in die anderswo angewandten Arbeitsmethoden. Ob es sich um ein Treffen zwischen Feuerwehreinheiten, den Angestellten der Bauhöfe oder den Schülern der Konservatorien handelt, der dabei geführte Informationsaustausch über die jeweiligen Arbeits- oder Studienprobleme läßt die Partnerstädte gerade durch ihre Mitbürger näher zusammenrücken. Bei dem kürzlich stattgefundenen B e s u c h des Stadtgartenamtes Freiburg standen naturgemäß Anlage und Pflege der stadtischen Grünanlagen im Mittelpunkt der GespräSeite 6

che. Die elf Freiburger Kollegen, die in Erwiderung eines Besuches des Innsbrucker Stadtgartenamtes vor drei Jahren in Freiburg der Tiroler Partnerstadt eine Visite abstatteten, besichtigten hier nicht nur die Stadt selbst, sondern vor allen Dingen die ausgedehnten Grünanlagen, die Innpromenaden, den Stadtpark, die Stadtgärtnerei usw. Ein offizieller Empfang durch die Stadtgemeinde, bei d e m Magistratsdirektor Dr. Schwamberger die Gäste herzlich willkommen hieß, sowie Ausflüge in die nähere und wertere Umgebung standen ebenfalls am Programm. Der kollegiale G e d a n k e n a u s t a u s c h , das ,,Fachsimpeln", kam während dieser Tage natürlich auch nicht zu kurz.

über die Straße verstreut wird. U m die neue Form der Sperrmüllabfuhr nach System und sinnvoll durchführen zu können, hat das Amt für Müllbeseitigung den Stadtbereich in fünf Abholbezirke eingeteilt. Für jeden dieser Bezirke gibt es vorgesehene Daten für die A b holung, zu denen auf jeden Fall gefahren wird und für welche die einlaufenden Meldungen gebucht werden. Sollten früher ausreichend Meldungen vorliegen, wird auch kurzfristiger gefahren. E s ist aber dafür Sorge getragen, daß der Zeitraum vom Eintreffen einer Meldung bis zur Abfuhr keinesfalls mehr als höchstens drei W o c h e n beträgt. Zum Schluß noch ein Hinweis darauf, was als Sperrmüll gilt: Sperrmüll sind nur aus Wohnungen bzw. Haushalten stammende G e g e n stände, die wegen ihrer Größe nicht in die Müllgefäße gegeben werden können, also zum Beispiel Möbelstücke, Matratzen, Betteinsätze, Herde, Öfen, Kühlschränke usw. Für die Sperrmüllabfuhr nicht in Frage kommen jede Art von B a u schutt, auch nicht abgebrochene Kachelöfen oder Zwischenwände, ebenso nicht alte Motorräder, M o torblocks von Autos, abgerissene Blechdächer, was alles (und noch mehr) schon als Sperrmüll abgestellt war und an den Einsatzfahrzeugen Schäden verursacht.

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r; M U T ein errolgreiches G e schäftsjahr der Tiroler Handelsund Gewerbebank konnte Direktor Dipl.-Vw. Dr. Herbert Schlegel bei der Generalversammlung am 17. Mai hinweisen: Erhöhung der Bilanzsumme um 15,8 Prozent (bei einem Durchschnitt des Volksbankensektors von 11,1 Prozent), Z u wachs der Spareinlagen um 21.6 Prozent, Ausweitung des Kreditgeschäftes um 18,2 Prozent und ein Reingewinn von 2.6 Millionen Schilling. Darüber hinaus Ausbau des Kundenservice und B a u weiterer Filialen. In der Nachfolge des um das Institut verdienten K o m m . Rates Josef Zeiger wurde G e m e i n derat K o m m . - R a t Dr. Carl Reissiegl z u m neuen O b m a n n des Vorstandes gewählt. • Die Innsbrucker Baufachmesse, deren Schwerpunkt heuer auf einer Rationalisierung im B a u w e s e n und auf Energieeinsparung lag, hat einen durchwegs zufriedenstellenden Verlauf genommen. A u c h die Informationsschau des Wirtschaftsförderungsinstitutes fand einen guten Anklang. Besonders vermerkt wurde die enge Zusammenarbeit der Messegesellschaft mit der Universität Innsbruck bei den Fachveranstaltungen für Solar-Technologie zur Erschließung und Nutzung der Sonnenenergie und für „ G e s u n d heitsurlaub in den B e r g e n " .

Golf-mehr als nur Sport Golfclub Innsbruck-Igls - 2 Plätze nicht weit vom Zentrum (We) Erst kürzlich, vom 10. bis 17. Juni, veranstaltete der Golfclub Innsbruck-Igls die „Internationalen Golftage", bei denen alle Mitglieder in- und ausländischer Clubs spielberechtigt waren. Golf, das bedeutet neben sportlichem Kräftemessen eine wunderbare Erholungsmöglichkeit in freier Natur. Tatsächlich ist Golf die geeignete Sportart, um die vom Alltagsstreß angespannten Nerven zu beruhigen. M a n kann und will wohl nicht den ganzen Tag ,,in der W i e se liegen", wie es ein erfolgreicher Werbeslogan der österreichischen Fremdenverkehrswirtschaft empfiehlt, denn „ m i t der Seele baumeln" kann man auch - zum B e i spiel - beim Golfspielen. Golf zählt heute neben Fuß-, B a s ket-, Volleyball und Tennis zu den auf der Welt verbreitetsten Sportarten und ist auf dem besten W e g , z u einem Volkssport z u werden. Immer mehr finden Gefallen an diesem Spiel, von dem manche immer noch glauben, daß es nur superreichen Managern, Agenten oder Filmstars vorbehalten wäre. Die Möglichkeit zur Erholung in freier Natur ist besonders Im Bereich einer Großstadt ein nicht

ersetzbares Gut, das wesentlich die Lebensqualität für jeden einzelnen mitbestimmt. Innsbruck ist reich an solchen Möglichkeiten und dazu gehören zweifellos die Golfplätze des Golfclubs Innsbruck-Igls, der 18-LöcherMeisterschaftsplatz Rinn und der 9-Löcher-Platz Sperberegg. E s ist s c h o n ein besonderes Erfolgserlebnis, den kleinen, weißen Golfball mit weniger Schlägen als der Partner dazu benötigt, in das entsprechende Loch, oder fachmännisch ausgedrückt, „ H o le" z u befördern. Kleinere und größere Turniere geben den Spielern Gelegenheit, ihr Können im Spiel miteinander zu m e s s e n . A b e r auch die Fremdenverkehrswirtschaft hat sich bereits auf die Golfspieler eingestellt, denn spielt man einmal Golf, s o will man dieses Vergnügen auch nicht im Urlaub missen. Einige Hotels in Innsbruck und Igls bieten sogar Sonderarrangements an, in denen die Spielgebühren im Hotelpreis bereits enthalten sind. Nähere Auskünfte erteilt gerne der Golfclub Innsbruck-Igls, Tel. 81 77, oder der Verkehrsverein.

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naturbelassenen rund 7000 Quadratmeter großen Areals wurde als Ballspielplatz angelegt, die andere Hälfte, bestückt mit einer stattlichen Reihe von Rundholz-Turn- und Klettergeräten, bietet vielfältige Betätigungsmöglichkeiten. Zum Abschluß noch ein Blick auf die Kostenseite. Die sehr anspre-

•I I ff

• Mit ..Turandot" werden, wie in einer Pressekonferenz in Innsbruck bekanntgegeben wurde, am 12. Juli 1979 die 57. Festspiele in der Arena von Verona eröffnet werden. Als weitere Opernauffuhrungen stehen ,,La Traviata" und ..Mefistofele" auf dem Programm. Ais Ballettaufführung wird Tschaikowskis ,,Nußknacker" gegeben

Ein Anziehungspunkt

für jung und alt: Spielplatz

und Innpromenaden

westlich

der

Universitätsbrücke. (Foto: Murauer)

Zehn Fußballfelder mehr Grün! Grünflächenzunahme kann sich sehen lassen - Promenaden sehr gefragt, drei neue Spielplätze (Th) In den letzten Jahren konnte das Grünflächenangebot im Stadtgebiet jährlich um rund 50.000 Quadratmeter erweitert werden. Eine Fläche, die in etwa der Größe von zehn Fußballfeldern entspricht! Auch wenn ein Teil davon auf die Erholungsflächen im Olympischen Dorf entfällt, so ist dem passionierten Innsbrucker Spaziergänger sicher nicht verborgen geblieben, daß neue Promenaden an Sill und Inn, eine Anzahl von neuen Spielplätzen, der Stadtpark beim Rapoldipark usw. zu anziehungskräftigen Oasen für Erholungsuchende ausgestaltet wurden. Mit viel Überlegung und „Gspür" gehen die Fachleute des Stadtgartenamtes dabei ans Werk und treffen Vorsorge, daß sowohl die ruhesuchenden Erwachsenen als auch die lärmfreudigen Kinder auf ihre Kosten kommen. Die Artenvielfalt der verwendeten Bäume und Sträucher, die gezielten Gruppierungen der einzelnen Pflanzensorten und die sorgsame Anlage der Wege und Sitzplätze - besonders auffallend an der Südseite der westlichen Innpromenade - lassen

Schulspielplätze geöffnet Um den Schulkindern während der Ferien zusätzliche Spielräume anbieten zu können, werden auch heuer wieder die Schulspielplätze in den schulfreien Monaten für die Jugend geöffnet. Die Areale bei den Volksschulen Pradl-Ost und Sieglanger und den Hauptschulen Hotting, Pradl und Reichenau sind von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 15 bis 20 Uhr frei zugänglich. In der Zeit zwischen 12 und 15 Uhr sind die Plätze im Hinblick auf die Mittagsruhe geschlossen.

die Bemühungen erkennen, mit jeder Grünanlage ein Stück Natur in die Stadt zu bringen. Obwohl sie schon im letzten Herbst regen Zulauf von Seiten der Jugend verzeichnen konnten, der letzte Schliff in Form von weiteren Geräten wird ihre Anziehungskraft nur noch steigern: die Spielplätze Sieglanger und Innpromenade West, nördliche Innseite, sind an schönen Nachmittagen zu „Tummelplätzen" geworden. Rutschen, Wippen, Schaukeln, Seil- und Klettergerüste, Tischtennistische usw. finden ihre Meister. Mit 100.000 Schilling hatte die Sparkasse Innsbruck-Hall die Ausstattung des Innpromenaden-Spielplatzes gefördert. Das Radfahren in der Freizeit erfreut sich ständig zunehmender Beliebtheit. Ob in den lauen, noch hellen Abendstunden oder am Wochenende, der in Richtung Kranebitten angelegte neue Radweg zeigt sich dicht befahren. Einer der Gründe dafür dürfte wohl auch sein, daß an seinem Ende in Kranebitten ein großer Spielplatz und eine Forstmeile „winken". In Ergänzung dieser Anlagen widmete die Stadtgemeinde nun eine wettere Fläche der Jugend: die RimmlWiese in der Innau. Diese, nur

auf dem asphaltierten Radweg erreichbare idyllische Wiese, die eine Lichtung im sonst dichten Auwald darstellt, liegt unterhalb der Bundesstraße, Zugang schräg gegenüber dem Parkplatz Waldspielplatz. Ein Teil des völlig

Viel Spaß auf der Schaukel: Sf.

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chenden Holzspielgeräte, die dauerimprägniert sind, weisen - soferne sie nicht ruiniert werden - eine „Lebensdauer" von rund 30 Jahren auf. Der reine Kaufpreis der z. B. auf der Rimmlwiese aufgestellten Geräte beträgt 85.000 Schilling. Wäre es nicht Aufgabe der Erwachsenen und Eltern dafür zu sorgen, daß Klettergerüste, Schaukeln usw. wenigstens einige Jahre alt werden dürfen? In diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, daß alle Jugendspielplätze allen Kindern offenstehen, nicht nur den in dem betreffenden Stadtviertel wohnhaften. Ein städtischer Spielplatz kann in keinem Fall als „Eigentum" der Anrainer betrachtet werden.

iger.

(Foto:

Murauer)

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Wegweiser durch die Verkehrsmaßnahmen während der Sanierung der Mühlauer Innbrücke 4 ANTON-RAUCH-STRASSE

ÌBV71

DIE BUNDESSTRASSENVERWALTUNG beginnt, wie schon bekanntgegeben wurde, anfangs Juli dieses Jahres mit der unerläßlich notwendig gewordenen Sanierung der Mühlauer Innbrücke, die sich sich auf das Tragwerk und die Fahrbahnplatte der Brücke erstreckt. Die für einen längeren Zeitraum vorgesehenen Arbeiten bringen es mit sich, daß von den vier Fahrspuren der Brücke jeweils nur eine Fahrspur und von den zwei Gehsteigen nur einer zur Verfügung stehen werden. Angesichts des großen Verkehrsaufkommens, das normalerweise von dieser Brücke zu bewältigen ist, wird sich diese Einschränkung in der Verkehrsabwicklung sehr erschwerend auswirken. Das städtische Tiefbauamt hat für die Dauer der Sanierungsarbeiten an der Brücke Maßnahmen ausgearbeitet, die zu einer möglichst reibungslosen Abwicklung des Verkehrs beitragen sollen und vom Stadtsenat beschlossen wurden. Trotzdem werden Engpässe unvermeidlich sein und wird es des Verständnisses der aktiven Verkehrsteilnehmer, aber auch der Bevölkerung in den betroffenen Straßenzügen bedürfen, um einigermaßen gut über die Runden zu kommen.

FÜR DEN STADTAUSWÄRTS FÜHRENDEN VERKEHR wird die Mühlauer

esse der Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Verkehrs, aber auch besonders im Interesse der Fußgänger erforderlich. Diese müssen nun zum Teil Straßen überqueren, die durch die Verkehrsmaßnahmen zu Hauptstraßen STADTEINWÄRTS wird der gesamte Verkehr, der von der Haller Straße bzw. DIE PEMBAURSTRASSE muß als Einbahnstraße in der Richtung Süd-Nord werden. So wird an der Kreuzung Bienerstraße-ing.-Etzel-Straße wegen der von der Schützenstraße aus dem Olympischen Dorf kommt, über die Reiche- geführt werden, wobei jedoch im Bereich zwischen Reichenauer Straße und durch den Bahnviadukt eingeschränkten Sichtverhältnisse eine Signalannauer Brücke, die Reichenauer Straße, Pembaurstraße, Bienerstraße und „An der Furt" ostseitig und im Bereich zwischen „An der Furt" und der lage errichtet werden, weitere Signalanlagen sind an den Kreuzungen BieKärntner Straße beidseitig der vorhandene Parkstreifen weiterhin zur Verfü- nerstraße-Claudiastraße und Bienerstraße-Kaiserjägerstraße sowie an der Tschurtschenthalerstraße zum Rennweg geführt werden. gung steht Kreuzung Tschurtschenthalerstraße-Rennweg erforderlich. DER VERKEHR AUS DER ANTON-RAUCH-STRASSE muß zur Gänze über den Hohen Weg, die Innstraße und die Pionierbrücke bei der alten Innbrücke DIE BIENERSTRASSE, die im Bereich westlich der Bahnunterführung ZUR ENTLASTUNG DER VERKEHRSSITUATION können auch die Kraftfahrer bereits Einbahnstraße ist, muß in ihrem östlich der Bahnlinie gelegenen Teil selbst beitragen. Der aus dem Osten kommende Verkehr auf der B 171 ins Zentrum geleitet werden. ebenfalls als Einbahnstraße geführt werden, wodurch auch beide Bahn- könnte schon in Hall auf die Autobahn ausweichen. Die aus dem Osten DIE HALLER STRASSE wird ab dem Knoten Reichenauer Straße-Schützen- durchlässe dem stadteinwärts führenden Verkehr zur Verfügung gestellt kommenden Benutzer der Dörferstraße haben die Möglichkeit, schon in Rum auf die Bundesstraße auszuweichen und so zur Entlastung des Kreuzungsstraße stadteinwärts gesperrt sein (Anlieger und Lieferanten ausgenom- werden können. bereiches Innstraße-Mariahirfstraße-innbrücke beizutragen. Am Morgen men). Umleitung in Richtung Stadt über die Reichenauer Brücke. AN DER KREUZUNG TSCHURTSCHENTHALERSTRASSE-RENNWEG wer- konzentriert sich, wie Erhebungen ergeben haben, ein guter Teil der absoluREICHENAUER STRASSE: Für den stadteinwärtsfließendenVerkehr müs- den sich die Verkehrsströme stadtauswärts am Rennweg und stadteinwärts ten Verkehrsspitze auf einen Zeitraum von lediglich 30 Minuten, der zwisen durchgehend zwei volle Fahrspuren zur Verfügung stehen. Für die aus der Tschurtschenthalerstraße überschneiden. schen 7.30 Uhr und 8 Uhr liegt Wer immer einen anderen Zeitpunkt für die gesamte Nordseite der Reichenauer Straße muß daher ein Halteverbot verAbfahrt von seiner Wohnung wählen kann, sollte dies, auch in seinem eigeordnet werden. Im Bereich zwischen der Prinz-Eugen-Straße und der Pem- VERKEHRSSIGNALANLAGEN werden an mehreren Kreuzungen im Inter- nen Interesse, tun. Brücke als Einbahn zur Verfügung stehen. In dieser Richtung kann auch die Zufahrt in die Stadtteile Mühlau und Arzl erfolgen.

baurstraße müssen die Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel geringfügig verschoben werden.


Mozartpreis für Gertrud Fußenegger

2600 Jahre alte Statuen und Gefäße Archäologische Sonderausstellung im Landesmuseum - Tirols Südkontakte im 1. Jahrtausend v. Chr. (Th) Die diesjährige Sommerausstellung im Landesmuseum Ferdinandeum wird allen Freunden der Ur- und Frühgeschichte sowie den Hobby-Archäologen - und davon gibt es in den letzten Jahren immer mehr - besonderen Genuß bereiten. „Padua vor den Römern", lautet der Titel der Exposition, die anhand von 680 Fundstücken einen Einblick in die venetische Kultur des letzten Jahrtausends vor Christus gibt. Die Funde stammen aus dem Stadtgebiet von Padua und dessen unmittelbarer Umgebung. Seit einigen Jahren sind hier die Fachleute in intensiven Grabungsarbeiten der norditalienischen Kulturgruppe der Veneter auf der Spur. Die Ergebnisse aus der vorrömischen Eisenzeit, vor allem aus der Zeit zwischen dem 8. und 4. Jahrhundert vor Christus werden nun präsentiert. Die in den Vitrinen übersichtlich und gut bezeichnet zur Schau gestellten Gefäße, Waffen, Münzen und Statuetten aus Ton und Bronze sind zum Teil Siedlungsfunde, zum Teil Grabbeigaben und Weihegaben aus Kultstätten. Besonders ansprechend: die plastisch verzierten Tongefäße und die zahlreichen Reiter- und Pferdefiguren aus Bronze in Miniaturgröße. Hochinteressant auch die fünf Grabstellen, die, obzwar teilweise schon römische Einflüsse spürbar sind, durchaus eine eigenständige Kunstrichtung aufweisen. Sie zeigen, entsprechend den damaligen Jenseitsvorstellungen, den Toten reitend oder in einem Wagen fahrend auf dem Weg in die Unterwelt.

Die überaus sehenswerte Ausstellung wird durch Objekte aus dem Fundus des Landesmuseums ergänzt, wobei besonders einige Bronzefunde einen regen Kulturund Handelsaustausch zwischen Tirol und dem Süden erkennen lassen. Die durch Bemühungen des Italienischen Kulturinstitutes nach Innsbruck vermittelte Ausstellung, die hier von Kustos Dr. ZemmerPlank betreut und ergänzt wurde, ist bis 7. Oktober von Dienstag bis Samstag, 9 bis 12 und 14 bis 16

Erfinderpreis ausgeschrieben In Erinnerung an Josef M a d e r s p e r g e r - Prämie von S 4 0 . 0 0 0 (We) In Erinnerung an den 200. Geburtstag des Tiroler Erfinders Josef Madersperger hat die Tiroler Landesregierung 1969 die Stiftung des Tiroler Erfinderpreises beschlossen. Dieser mit einer Prämie von 40.000 Schilling verbundene Preis wird heuer zum dritten Mal ausgeschrieben. Alle Tiroler, die ihren Einfällen der schöpferischer Phantasie freien Lauf lassen und das Erfinden nicht allein der wisSeite 10

senschaftlichen Forschung überlassen wollen, können sich daran beteiligen. Es werden aber nur Erfindungen zugelassen, die nach dem 30. Juni 1974 zur Patentierung angemeldet wurden. Entsprechende Anträge sind bis spätestens 31. Oktober 1979 bei der Kulturabteilung im Amt der Tiroler Landesregierung, Innsbruck, Neues Landhaus, Zimmer 259, einzureichen.

Uhr, und Sonntag, 9 bis 12 Uhr.zugänglich. Mit dieser Ausstellung wird der vom Italienischen Kulturinstitut initiierte seit Monaten in Innsbruck laufende Veranstaltungszyklus der Stadt und der Provinz Padua fortgesetzt. Nach den bisher durchgeführten Aktivitäten, über die wir bereits berichtet haben, stehen im Juni weitere Kunst- und Fotoausstellungen sowie ein Kammerkonzert am Programm.

(Gr) Im Raiffeisen-Saal wurde am 19. Mai an die Dichterin Gertrud Fußenegger, die mit Innsbruck durch ihr Universitätsstudium wie durch ihr literarisches Schaffen besonders verbunden ist, der ihr von der Johann-Wolfgang-von-GoetheStiftung zu Basel verliehene Wolfgang-Amadeus-Mozart-Preis 1979 feierlich überreicht. Das Werk der Preisträgerin würdigte Hofrat Dr. Schiffkorn, in ihren Dankesworten wies Gertrud Fußenegger auf die besondere Beziehung der Frau zur Sprache hin und kündigte die bevorstehende Herausgabe eines neuen, autobiographischen Werkes an, das auch Klarstellungen zum Lebensweg der Dichterin bringen werde. Am Vorabend hatte der Bürgermeister zu einem Empfang eingeladen, bei dem Stadtrat Komm.Rat Dr. Seykora die Wertschätzung der Stadt für die Dichterin zum Ausdruck brachte und ihr Schaffen würdigte, das sich in so besonderer Weise mit dem Menschen, seiner Bedrohung, aber auch der immer wieder durchbrechenden Hoffnung befasse.

Partnerschaft einmal anders Innsbrucker Maler helfen Freiburger Gerichtslaube restaurieren (We) Partnerschaftliche Treffen sind prädestiniert dafür, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Städten zu festigen. Man lernt sich kennen, schließt Freundschaft und beschließt, bald einen Gegenbesuch abzustatten. Besonders tief ins Herz geschlossen dürfte die Tiroler Malerinnung die Stadt Freiburg haben. Anläßlich eines Besuches im Jahre 1976 erklärten sich die Innsbrucker Maler spontan bereit, als Geschenk an die Stadt Freiburg bei der Renovierung der Gerichtslaube einen Beitrag zu leisten und die Erneuerung der stark verwitterten Renaissancemalerei an den Archivfenstern zu übernehmen. Der Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Gerichtslaube, dem ältesten Rathaus Freiburgs, wurde nämlich ausschließlich durch Spenden aus dem Handwerk und der Bürgerschaft ermöglicht. Im August des Vorjahres war es dann so weit, daß das Versprechen eingelöst werden konnte. Die übrigen Renovierungsarbeiten waren inzwischen so weit gediehen, daß die Innsbrucker mit der stilgetreuen Verzierung der Fenster beginnen konnten. Heute erstrahlt Freiburgs ältestes Rathaus wieder in neuem Glanz und ist zu einem Schmuckstück der Stadt geworden. Die kleine freundschaftliche Geste der Innsbrucker

Maler wurde jedenfalls von den Freiburgern begeistert aufgenommen und die Arbeiten fanden allgemein Bewunderung. Sollten Sie einmal in unserer Partnerstadt Freiburg verweilen, vergessen Sie nicht, der Gerichtslaube einen Besuch abzustatten, wo die Tiroler Malerinnung neue Akzente in der Freundschaft unter Partnerstädten setzte. • Zum Vorsitzenden des neu konstituierten Verwaltungsausschusses der Stadtwerke wurde Gemeinderat Ing. Krasovic, zu dessen Stv. Gemeinderat Hofer gewählt. Die nächste Ausgabe von ,,Innsbruck" erscheint am 19. Juli 1979 in einer Auflage von 55.500 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz des Mitteilungsblattes kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie das Mitteilungsblatt „Innsbruck" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32 4 66, damit wir das Nötige veranlassen können.

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Pfingsten und die Orgelmusik Große europäische Organisten in Innsbruck-Kultureller Höhepunkt während der Pfingsttage (We) Weit spannt sich der Bogen von abwechslungsreichen Konzerten über das musikalische Jahr in unserer Stadt. Wie jedes Jahr um die P f i n g s t t a g e , hatten auch heuer wieder die schönsten Orgeln Innsb r u c k s . . S a i s o n " und warteten mit einem hochwertigen Angebot von e r l e s e n s c h ö n e n Konzerten auf. Dem Innsbrucker Konzertbüro war es g e l u n g e n , eine Reihe namhafter internationaler Künstler zu verpflichten.

Den Auftakt zur Internationalen Orgelwoche bildete österreichische Orgelmusik in der Stiftskirche Wüten mit Peter Planyavsky und der Innsbrucker Sopranistin Doris Linser-Rainer. Beim zweiten Konzert, das in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut veranstaltet wurde, spielte E l s a Bolzonello Zoja an der Renaissanceorgel in der Silbernen Kapelle. Der A b e n d stand unter dem Motto: „ D i e Einflüsse von Giovanni Gabrieli und Girolamo Frescobaldi auf deutsche Komponisten." Auf der Metzler-Orgel, in der Pfarrkirche Dreiheiligen, präsentierte der Münchner Organist Karl Maureen in einer technisch wie musikalisch hervorragenden Darbietung ein reines B a c h - P r o g r a m m , wobei vornehmlich seltener gespielte Werke z u hören waren. Der

Abend des Pfingstsonntags brachte deutsche, italienische und französische Werke in der durch Maurice André populär gewordenen Verbindung von Orgel mit Trompete. A n d ré - Schüler G u y Touvrons und die Münchner Organistin S u s a n n e Doli waren die hervorragenden Interpreten dieses in Zusammenarbeit mit d e m Institut Francais in der Wiltener Stiftskirche aufgeführten K o n zertes. Willem Retze T a l s m a , der holländische Organist, der sich auf alte Musik unter Verwendung von originalen zeitgenössischen Instrumenten spezialisiert, brachte am Pfingstmontag vormittag im Norbertisaal des Stiftes Wirten z u s a m men mit d e m Kärntner Tenor Helmut Wildhaber Franz Schuberts Liederzyklus „ D i e schöne Müllerin" zur Aufführung.

Darbietungen durch diese Förderung die Musikfreunde für diesen Kunstgenuß nur 40 bzw. 50 Schilling zu berappen hatten.

A m A b e n d spielte der Schweizer Organist J e a n Claude Zehnder an der berühmten Ebert-Orgel in der Hofkirche deutsche, spanische und niederländische Orgelmusik des 16. Jahrhunderts. A m Pfingstdienstag ließ Willem Retze T a l s m a an der kleinen Landorgel in der Viller Pfarrkirche z u s a m m e n mit dem Hornisten H a n s Peter Probst die Orgelwoche mit „Musik aus dem Kreis um den Wiener Stephansdom" ausklingen. Die von der Stadt Innsbruck, dem Land, dem Bund, der Sparkasse Innsbruck-Hall und durch „Mitschneiden" vom ORF finanzierte Orgelwoche kostete alles in allem 200.000 Schilling. Erfreulich, daß trotz Qualität und Vielfalt der

Peter Planyavsky, Domorganist zu St. Stephan in Wien, eröffnete die Internationale Orgelwoche 1979 mit alter und neuer österreichischer Orgelmusik, begleitet von der Innsbrucker Sopranistin Doris RainerLinser.

Kirchenkonzerte im Sommer Ein umfangreiches Programm - Internationales Orgelsymposium (We) A u c h heuer wieder bieten die sommerlichen Kirchenkonzerte unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von Prof. Hans Erhardt in Igls und in der Basilika Wilten ein durchgehendes Programm. An musikalischen Köstlichkeiten in angenehm kühlen Kirchen erwarten die Innsbrucker Musikfreunde und die Gäste der Stadt in der Zeit vom 17. Juni bis 16. S e p tember in der Reihe „Kirchenmusikalische Weihestunde" vierzehn Konzerte, die von Vokal- und Instrumentalsolisten, Instrumentalgruppen und Chören gestaltet werden. Fünf dieser Konzerte werden in der Reihe „Geistliche A b e n d m u sik" in der Basilika Wilten wiederholt. D a s letzte Konzert wird vom

Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus unter dem Titel „Bayrische Orgelmusik des 17. und 18. Jahrhunderts" gestaltet. Jeweils an Donnerstagen in der Zeit vom 21. Juni bis 13. September finden in der Pfarrkirche Igls Orgelkonzerte statt. Auch die wöchentlichen Orgelkonzerte unter der Leitung von Prof. Kart B e n e s c h in der Silbemen Kapelle werden in diesem S o m m e r wieder durchgeführt. V o m 26. bis 28. August veranstaltet d a s Institut für Musikwissenschaft ein internationales Orgelsymposium. Das detaillierte Programm für alle Konzerte entnehmen S i e bitte unserem Veranstaltungskalender auf Seite 12.

Viel zu schade fürs Depot 1. Zoologische Ausstellung des Landesmuseums nach 21 Jahren

Wer furchtet sich vorm derzeit in der Weiherburg TiroT' zu sehen.

Tatzlwurm? Auch Sagentierdarstellungen sind bei Ausstellung ,,Zoologische Spezialitäten aus (Foto: Sparkasse)

(We) Vielleicht hat die Nostalgiewelle einen wesentlichen Anteil daran, daß zur Zeit eine spürbare Besinnung auf viele in V e r g e s s e n heit geratene und in Depots schlummernde Dinge stattfindet. In der Weiherburg wurde vor kurzem vom Tiroler Landesmuseum mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse eine zoologische Ausstellung eröffnet, In der viele Raritäten zu sehen sind, die aus den umfangreichen Depotsammlungen des Ferdinandeums und aus privater Hand stammen. Die Ausstellung „Zoologische S p e zialitäten aus TiroT vermittelt einen repräsentativen Überblick von der zoologischen Vergangenheit unseres Landes, wobei die Nähe des A l penzoos, der die in den Alpen in Vergangenheit und Gegenwart be-

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heimateten Tiere zeigt, einen interessanten Kontrast darstellt. A u s g e hend von zoologischen Darstellungen aus der Sagenwelt Tirols wie der Drache aus der Sillschlucht. der Tatzlwurm oder die Seeschlange vom Pillersee, leitet die Ausstellung über Fossilienfunde. Saurierfährten und ein 28.000 Jahre altes Skelett eines Höhlenbären zum letzten Tiroler Bären über, der 1971 in Osttirol erlegt wurde. Einen großen R a u m nehmen auch Kuriositäten aus der Tierwelt ein wie weiße R e he, eine albinotische G e m s e , albinotische Vögel und Kleintiere sowie Horn- und Geweihabnormitäten. Die Ausstellung Ist täglich, auch an Sonn- und Feiertagen, von 10 bis 17 Uhr geöffnet und Ist ein Interessanter Tip für eine lehrreiche Freizeitgestaltung. Seite 11


Grenzüberschreitend planen Dr. Alois Lugger zum Präsidenten der ÖGRR wiedergewählt Bei der am 7. und 8. Juni in Linz abgehaltenen Generalversammlung der österreichischen Gesellschaft für Raumforschung und Raumplanung (ÖGRR) wurde Innsbrucks Bürgermeister Dr. Alois Lugger einstimmig neuerlich zum Präsidenten des Kuratoriums dieser Gesellschaft gewählt. Die Generalversammlung wurde in einem umfassenden Bericht über die Linzer Stadtplanungsprobleme und die Regionalplanungsprobleme mit besonderer Gewichtung des Verkehrs im oberösterreichischen Zentralraum informiert und befaßte sich dann mit dem Zentralthema der diesjährigen Tagung: Verkehrs-

Planung aus der Sicht des Ökonomen, des Raumplaners und des Straßenverkehrsplaners. Die Grundthesen der überaus qualifizierten Vorträge waren, daß eine autogerechte Stadt- und Regionalplanung nicht mehr zu vertreten, daß aber dem Auto im Rahmen eines Gesamtverkehrskonzeptes, gemeinsam mit den Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs, ein entsprechender Stellenwert einzuräumen sei. Die vor allem seit einigen Jahren geänderten Einstellungen zum Autoverkehr seitens der Umweltgestalter hätten auch bereits zu grundsätzlichen Änderungen in den Methoden der Verkehrstechnik, der

B E S U C H E IM R A T H A U S

• Im Rathaus begrüßte Bürgermeister Dr. Lugger die Delegationsführer der elf nationalen Teams von Schwimmsportlern, die aus Ost und West zum Turnier der Nationen nach Innsbruck gekommen waren. Insgesamt waren 120 Aktive aus England, Dänemark, Spanien, der Schweiz, der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik, aus Griechenland, Ungarn, Jugoslawien, Polen und der UdSSR in Innsbruck vertreten.

THEATER: Landestheater: (Beginn: 19.30 Uhr) Eugen Onegm - Fr. 22., Mo. 25., Fr. 29. Juni Oer Bettelstudent - Sa. 23.. So. 24., Di. 26., S a 30. Juni Wölfe und Schafe - Do. 28. Juni Turandot - So. 1. Juli Kamm erspiele (Beginn: 20 Uhr) Kindertragödie - So. 24. Juni Fröhliche Geister - Ml. 27. Juni Es war die Lerche - Do. 28. Juni Clavigo- Fr. 29. Juni Candida - Sa. 30. Juni, So. 1. Juli KONZERTE: (Beginn: 20 Uhr) So. 24. Juni, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde Chorkonzert - Wittener Sangerknaben - Leitung und an der Orgel: Norbert Gerhold Mi. 27. Juni, Silberne Kapelle der Hofburg: Karl Benesch spielt Werke von Sweelinck, Seeger, FrescobakÄ, CterambaulL Robinson und Kauffmam. Mitwirkend: Franz Renwart (Flöte) mit Sonaten von CoreIH und Bach Do. 28. Juni, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr) - Orgelkonzert - Henk G. van Putten So. 1. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde - SoHstenkonzert - Sophie GroBruck (Sopran), Franz Renwart (Querflöte), Cornelia Wüfingseder (Querflöte). An der Orgel: Hans Erhard! Di. 3. JuH. Spanischer Saat, Schloß Ambras: Concenti» Musicus - Nikolaus Hamoncourt - Ouvertüren, Sonaten und Concerti von Fasch, Schmelzer, Bach, Vivaldi und Telemana

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• Univ.-Prof. Dr. AI Mashat, der in Wien akkreditierte Botschafter des Irak, stattete im Rathaus Bürgermeister Dr. Lugger im Beisein von Magistratsdirektor OSR Dr. Schwamberger seinen Antrittsbesuch ab. Der irakische Botschafter sprach sich besonders anerkennend für unsere Stadt aus, was nicht zuletzt darin zum Ausdruck kam, daß er den Wunsch äußerte, seine Botschaft sollte sich in Innsbruck befinden.

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Verkehrsplanung und des Verkehrsausbaues geführt Zugleich mit der Generalversammlung feierte die österreichische Gesellschaft für Raumforschung und Raumplanung auch ihr 25jähriges Bestehen. Aus der österreichischen Gesellschaft für Landesforschung von Kärnten hervorgegan• Im Rahmen der Padua-Veranstaltungen in Innsbruck laufen zur Zeit zwei weitere Ausstellungen: im Tiroler Kunstpavillon zeigt Tono Zancanaro Zeichnungen, in einer Kollektivausstellung wird darüber hinaus „Grafik in Padua heute" vorgestellt. Die Universitätsbibliothek präsentiert eine Photoausstellung mit dem Thema: „Unterwegs mit Francesco Petrarca". In der Galerie Annasäule sind 16 Werke der Gruppe „Enne", der Avantgardegruppe aus dem Padua der sechziger Jahre, zu sehen. gen, hat die Gesellschaft während ihres Bestandes dazu beigetragen, den Gedanken von Raumplanung und Raumordnung in der Öffentlichkeit wie auch in den Körperschaften und Universitäten zum Durchbruch zu verhelfen. Dies geschah besonders durch ihre Repräsentanten, wie den langjährigen Vorsitzenden des Vorstandes, Stadtrat Univ.-Prof. Dr. Rudorf Wurzer, und den langjährigen Präsidenten des Kuratoriums, Bürgermeister Dr. Alois Lugger. Aus Anlaß dieses Jubiläums würdigte Bürgermeister Dr. Lugger die Tätigkeit der österreichischen Gesellschaft für Raumforschung und Raumplanung und wies auf die Bedeutung hin, die gerade im Zeitalter des gesamteuropäischen Denkens den Bemühungen um grenzüberschreitende Planungen zukomme.

BBHBHHi VERANSTALTUNGEN

in in Mi. 4. Juli, Silberne Kapelle der Hofburg: Christine Neier spielt Werke von Gabrieli, Menila, Froberger, Pachelbel, Zipoli u. a. Do. 5. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr) - Orgelkonzert - William Kuhlmann So. 8. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde - Solistenkonzert-Alfred Sperlich (Violine), Claudia Gabrieli (Violoncello). An der Orgel: Christine Neier. Di. 10. Juli, Mi. 11. Juli, Spanischer Saal, Schloß Ambras: Kammerchor Walther von der Vogelweide - O. Costa - Senfl, Lechner, Marenzio, Palestrina, Lasso, Venosa, Monteverdi, Schütz, Bach. Mi. 11. Juli, Silberne Kapelle der Hofburg: Kurt Neuhauser spielt Werke italienischer und deutscher Meister des 16. und 17. Jahrhunderts Do. 12. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert - Helene Dugal So. 15. Juli, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde - Solistenkonzert - Josef Stolz (Tenor), Reinhard Schwaiger (Klarinette), Rudolf Schmölze (Klarinette), Johannes Gorgas (Fagott). An der Orgel. Hans Erhardt DI. 17. Juli, Spanischer Saal, Schloß Ambras: Ensemble ,,Les Huekjas" - Paul van Nevel Johannes Ciconia und seine Zeit Di. 17. Juli, Kongreßhaus, Dogana: Eröffnungs-

konzert des „Tiroler Sommers" - Bayrisches Staatsorchester Mi. 18. Juli, Silberne Kapelle der Hofburg: Emst Kubitschek spielt Werke von Kerll, Merula, Frescobaldi, Gabrieli und Froberger Do. 19. Juli - Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Orgelkonzert - Karl Maureen So. 22. JuH, Pfarrkirche Igls (Beginn: 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde und Mo. 23. Juli, Basilika Witten (Beginn: 20.30 Uhr): Geistliche Abendmusik - SoHstenkonzert - Rudolf Senn (Baß), Raimund Jahn (Viola), Raimund Jahn jun. (AltWockfk)te). An der Orgel: Hans Erhardt AUSSTELLUNGEN: Weiherburg: Sommerausstellung: Zoologische Spezialitäten Stadtarchiv, Badgasse 2: „Linie 1 bis 6" - Innsbrucker Straßenbahnen und ihre Geschichte Kongreßhaus Innsbruck, Rennweg: 18. Juni bis 5. Juli: Kunst und Landschaft in und um Padua 18. Juli bis 19. August: Kunstausstellung zum „Tiroler Sommer" - Zeichnungen von Bildhauern Kongreßzentrum Igls: 4. bis 30. Juli: Kunstausstellung Prof. Dr. Wartha

Tätigkeitsbericht der Stadtgemeinde In diesen Tagen ist den Innsbrucker Haushalten der „Bericht 1978 der Stadtgemeinde Innsbruck" zugegangen. Damit soll allen Mitbürgern die Möglichkeit geboten werden, in die vielseitigen Aufgaben Einblick zu nehmen, die von der Stadt zu erfüllen sind. Dabei spannt sich der Bogen sehr weit, er reicht von Neubauprojekten bis zu Service-Einrichtungen für betagte Mitbürger, von Schuleweiterungsbauten bis zur Neuanlage des Stadtparkes, von der Errichtung von Ortszentren bis zu Wohnhaussanierungen, von umfangreichen sozialen Leistungen bis zu Einrichtungen der Stromversorgung und was immer im Interesse der Bürger erforderlich ist. In einer Stadt von der Größenordnung Innsbrucks ist es für den einzelnen oft gar nicht mehr wahrnehmbar, was sich in anderen, entfernteren Stadtteilen tut. So soll dieser Tätigkeitsbericht Hinweise darauf geben und dazu anregen, in der eigenen Stadt einmal auch „auf Entdekkung" zu gehen. Was in einer Stadt geschieht, ist letzten Endes doch das Werk der gesamten Bürgerschaft. In einem eigenen Anhang aber, das wird vielleicht noch zu wenig beachtet, informiert der Jahresbericht über die Zuständigkeit der Stadtführung und der Stadtverwaltung und hilft in einem Wegweiser bei den verschiedensten Anliegen die richtige Stelle im Rathaus mit der entsprechenden Durchwahlklappe bzw. Zimmemummer zu finden. Der Jahresbericht ist auch beim Rathausportier oder im Pressereferat des Rathauses erhältlich.

Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21 : bis 30. Juni: Monika Posch-Pfeifle - Malerei 5. Juli bis 5. August: Martha Strale - Malerei Tiroler Kunstpavttlon, Rennweg 8a: bis 24. Juni: Grafik aus Padua 29. Juni bis 22. Juli: Eide Schmitt - Steeg Bilder aus 25 Jahren Tiroler Handelskammer, Meinhardstraße 14: 22. Juni bis 9. September: Bergerlebnis Tirol Tiroler Landesmuseum, Museumstraße 15: bis 30. September: Padua vor den Römern Zeughaus, Zeughausgasse: bis 30. September Das Wiener Bürgerliche Zeughaus - 3000 Waffen aus 5 Jahrhunderten Galerie Annasäule: bis 26. Juli: Padua-Ausstellung: Gruppe „Enne" 26. Juni bis Ende Juli: Zeitgenössische Kunst in Tirol am Beispiel von Zeichnungen Galerie Bloch, Herzog-Friedrich-Straße 5: 26. Juni bis Ende Juli: Zeitgenössische Kunst in Tirol am Beispiel von Zeichnungen Galerie Innsbruck, Tempistraße 2: bis Ende Juli: Demetrius Kristanoff - Aquarelle Galerie Maier, Sparkassenplatz 2: bis 30. Juni: Ludwig Frühling - ölkreiden, Misch technik 5. bis Ende Juli: Julius Zimpel - Grafik Galerie im Taxispalais, Maria-TheresienStraße 45: bis 8. Juli: Max Klinger - Druckgrafik 24. Juli bis 23. August: österreichische Malgrafik des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung .Albertina", Wien Galerie Zentrum 107, Innstraße 107: 21. Juni bis 4. JuK: Manfred Crepus - Tuschzeichnungen, Tempera, Aquarelle Galerie am Grillhof, Vii): 15. bis 29. Juni und 9. bis 21. Juli: Michael Berger - Grafiken

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1979/Nr. 6


DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE

Zum 97. Geburtstag Frau Hedwig Kolitsch, Innrain 105 (25. 5.) Zum 96. Geburtstag Frau Appolonia Aschbacher, Ing.Etzel-Straße 59 (24. 5.) Zum 95. Geburtstag Frau Käthe Bucher, Bäckerbühelgasse 22 (17. 5.) Zum 93. Geburtstag Herrn Hans Paur, Schneeburggasse 13 (26. 5.) Herrn Dr. Josef Gasser, Innrain 46 (11.6.) Frau Marie Fischer, Ing.-EtzelStraße 59 (11. 6.) Zum 92. Geburtstag Frau Johanna Jende, Vögelebichl 44 (22. 5.) Frau Rosa Schranz, Gabelsbergerstraße 24 (24. 5.) Frau Anna Krätschmer, Amraser Straße 63 (12. 6.)

•••••in

HtH.

Frau Elsa Sowa, Prof.-FickerWeg 19 B (14. 6.) Zum 91. Geburtstag Frau Maria Hofer, Rossbachstraße 14 (18. 5.) Frau Anna Huth, Kaiserjägerstraße (20. 5.) Frau Maria Praxmarer, Kaiserjägerstraße (5. 6.) Frau Maria Pauk, Kaiser-JosefStraße 15 (11. 6.) Frau Wolf Franziska, Gutenbergstraße 13 (13. 6.) Zum 90. Geburtstag Frau Marie Bauer, Erzherzog-Eugen-Straße 26 (23. 5.) Herrn Franz Prennthaler, Kohlweg 13 (26. 5.) Frau Margarethe Sandbichler, Dreiheiligenstraße 11 (31. 5.) Frau Margarete Hampel, Kärntner Straße 64 (2. 6.) Herrn Alois Lechner, Kaiser-FranzJosef-Straße 2 (2. 6.) Frau Luise Zeidler, Monte-PianoStraße 18 (3. 6.)

Herrn Anton Hinterwaldner, Kapuzinergasse 37 a (3. 6.) Frau Aloisia Gappmaier, Schullernstraße 5 (9. 6.) Frau Emma Pöschl, Dürerstraße 12 (10. 6.) Herrn Dr. Leo Christanell, Müllerstraße 18 (11. 6.) Frau Anna Hupfauf, Dorfgasse 20 (11.6.)

Zur diamantenen Hochzeit Frau Maria und Herrn Alois Lechner, Kaiser-Franz-Josef-Straße 2 (3. 6.) Frau Elisabeth und Herrn Alois Egg, Weingartnerstraße 67 (10. 6.)

Zur goldenen Hochzeit Frau Angelika und Herrn Josef Zobler, Kärntner Straße 60 (20. 5.) Frau Dr. Paula und Herrn Franz Toriser, Obexerstraße 59 (21. 5.) Frau Elsa und Herrn Anton Wildgruber, Hörmannstraße 9 (21. 5.) Frau Kornelia und Herrn Johann Brandl, Radetzkystraße 14 (24. 5.) Frau Elsa und Herrn Edmund Giesinger, Speckbacherstraße 17 (3. 6.) Frau Maria und Herrn Karl Liebl, Conradstraße 4 (4. 6.) Frau Aloisia und Herrn Karl Tausch, Richardsweg 3 (8. 6.) Frau Hedwig und Herrn Josef Nössing, Bürgerstraße 19 (8. 6.)

KURZ GEMELDET • In der Zeit vom 21. bis 24. Juni wird im Innsbrucker Stadtpark das „Österreichhaus der Stadt Wien" sein Quartier aufschlagen. Wien möchte mit dem Österreichhaus auf die gute Partnerschaft hinweisen, die die Hauptstadt in Kultur und Wirtschaft mit den Bundesländern verbindet. • Am 17. Mai versammelte sich eine Abordnung des Verbandes der Krippenfreunde Tirols unter ihrem Verbandsobmann Vizebürgermeister a. D. Reg.-Rat Haidl am Grabe des Wiltener Chorherrn Chrisostomos Mössl, der vor nunmehr siebzig Jahren alle Krippenfreunde, Krippenbauer und -Schnitzer zusammenfaßte und den ..Tiroler Krippenverein" gründete. • Keine Baustellen wird es während der Reisezeit auf der BrennerAutobahn geben. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die fünf Gegenverkehrsbereiche notwendig machten, sind bereits abgeschlossen. Die Brenner-Autobahn zählt mit etwa sieben Millionen Fahrzeugen pro Jahr zu den meistbefahrenen Straßen Europas. • In der Galerie Innsbruck im Hause Kranebitter in der Tempistraße wurde eine Ausstellung mit Werken des Innsbrucker Autodidakten Demetrius Kristanoff eröffnet.

AMTLICHE MITTEILUNGEN

EHESCHLIESSUNGEN Helmut Paulitsch, Lohbachufer 5. und Heidrun Pautrtsch, geb. Oberhofer, Lobbachuler F 124 Vladislav Kiselja. Hiiberstraße 17, und Dragica Kozma, Hiiberstraße 17 Helmut Neuner, Ahomhof 9, und Sibylle Fritz, Pradter Platz 7 a Robert Halewicz, An-der-Lan-Straße 34 b, und Monika Wendling, An-der-Lan-Straße 34 b Klaus Wappel, Gaswerkstraße 21, und Beatrix Nußbaumer. Nordkettenstraße 5 Roland Reichte. Innrain 100, und Anna Malaun, Domanigweg 3 Peter Schaber, Kugelfangweg 2ß. und Ilse Denifle. geo Mader, Kugelfangweg 28 Rudolf Zacsek, Leopoldstraße 41 b, und Monika Hofmann Leopoldstraße 41 b

Saunas abwechselnd gesperrt Als Orientierungshilfe für die Saunafreunde geben wir nachstehend die Sommersperren der städtischen Saunaanlagen bekannt: Sauna im Hallenbad Olympisches Dorf 2. Juli bis 6. August, im Hallenbad Amraser Straße 2. Juli bis 4. August, im Tivoli-Schwimmbad 6. August bis 2. September, im Dampfbad Salurner Straße 6. August bis 15. September.

Ludwig Brantner, Innstraße 9, und Josefine Edlinger, Innstraße 9 Helmut Kazianka, Tiergartenstraße 27, und Anna Eggbauer, Tiergartenstraße 27 Wolfgang Schumacher, Lieberstraße 3, und Susan Aban, Kärntner Straße 64 Dr. med. Peter Connert, Salurner Straße 3, und Irene Tinzl, Neumarkt am Wallersee, Moserkellergasse 14 Bader Karlheinz, Radetzkystraße 16. und Kathrine Lechleitner, Josef-Pöll-Straße 19 Ing. Ludwig Haider, Klammstraße 48, und Elisabeth Weilharter, Klammstraße 48 Ing. Anton Eberl, Grenzstraße 24, und Sieglinde Huber, Blasius-Hueber-Straße 10 Christian Wellech, Schneeburggasse 58, und Isabella Kromer, Kohlweg 10 Helmuth Ginther, Framsweg 44, und Michaela Weigl, Framsweg 44 Demetroi Zorzi, Brenner, Via San Valentino 36, Provinz Bozen, und Roswitha Ranalter, Reichenauer Straße 92 a Dr. jur. Robert Moll, Amraser Straße 63, und Susanne Crepaz, geb. Fuchs, Mils, Schützenstraße 48 Dr. jur. Siegfried Rainer-Theurl, Viktor-DanklStraße 1, und Maria Goller, Viktor-DanklStraße 1 Karl Sefz, Planötzenhofstraße 6, und Liana Lorenzi, Planotzenhofstraße 6 Wilmut Lutteri, Oberkoflerweg 10, und Klaudia Dierdorf, Oberkoflerweg 10 Dr. jur. Johannes Pezzei. Weißgattererstraße 24, und Silvia Larcher, Kranewitterstraße 12 e Hanns Adami, Sillhöfe 10, und Irmgard Tollinger, Heiblingstraße 2 Christoph Ballweg, Wörth am Main, Frühlingsstraße 3, und Ing. Elfriede Rainer, Radetzkystraße 5 Wolfram Schlegel. Weinhartstraße 1, und Monika Kraus, Weinhartstraße 1 Roman Schindl, Amraser Straße 69. und Elisabeth Moravitz. Amraser Straße 69 Roland Waldhof, Hunoldstraße 3. und Cacilia Schneider, Rum, Winkelweg 4

Franz Wipplinger, Schobergasse 9, und Maria Zöberer, geb. Hörtnagl, Schobergasse 9 Josef Winkel, Uferstraße 112, und Monika Seiter, Fischerhäuslweg 54 Walter Innerhofer, Weingartnerstraße 113, und Elisabeth Häup), Weingartnerstraße 113 Wilhelm Brunner, Grenzstraße 14, und Ilse Innerhofer, Grenzstraße 14 Robert Lörtjng, Andechsstraße 61, und Barbara Zöschg, Andechsstraße 61 Winfried Hofer, München, Klopstockstraße 6, und Angela Prttr acher, An-der-LanStraße 18 Dr. med. Wolfgang Hoffmann, Zell am See, Schillerstraße 18, und Hildegard Reiter, Schopfstraße 21 a Heinz Großgasteiger, Kranebitter Allee 100, und Barbara Hiefinger, Kranebitter Allee 100 Dr. med. Wolfgang Vogel, Dr.-Stumpf-Straße 10, und Dr. med. Claudia Miller, Haydnplatz 4 Nikolaus Haller, Freundsbergstraße 2, und Cornelia Schwarz, Durigstraße 24 Gerhard Mittermayr, Ried im Innkreis, Fischerstraße 5, 0 0 . , und Elisabeth Zeiger, Anichstraße 1 Peter Forst, An-der-Lan-Straße 41, und Anna Niederklapfer, Kajetan-Sweth-Straße 54 Johannes Grebenar, Schneeburggasse 13, und Angelika Beck, Radetzkystraße 42 Christian Lechner, Eichhof 9, und Ingeborg Rimml, Motz 61 Markus Huber, Lohbachufer 5, und Lydia Kienberger, Lohbachuter 5 Alois Konrad, Brucknerstraße 4, und Christine Rücker, Brucknerstraße 4 Otto Winter, Schrottstraße 1, und Ingeborg Mair. Schrottstraße 1 Erich Hell, Egger-Lienz-Straße 16, und Gabriele Hussl. Huchenstraße 11 Hans)örg Hagspiel. Aldrans. Lanser Straße 34, und Hannelore Meraner Amthorstraße 59 Josef Fuchs. An-der-Lan-Straße 22. und Anna Oberprantacher, An-der-Lan-Straße 22 Heinzpeter Schmiderer, Perthalergasse 17, und Ingrid Juen. Perthalergasse 17

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1979/Nr. 6

Franz Rauth. Arzler Straße 160. und Monika Maroni, Viktor-Franz-Hess-Straße 20 Paul Neßmann, Perthalergasse 1 c. und Andrea Holzner, Perthalergasse 1 c Roman Renz, Rudotf-Gremz-Straße 11, und Manda BabicUl. RudoH-Greinz-Straße 11 Hanns-Günter Villunger. Roßbachstraße 5, und Ursula Villunger, geb Sparer, Roßbachstraße 5 Dr. med. Gerhard Baldauf. Duilestraße 30. und Dr. med. Maria Nadalini, SHlgasse 6 Alfred Außertechner, Innrain 103, und Angelika Holzknecht, An-der-Lan-Straße 31 Mag. rer. soc. oec. Heinz Wacker. Franz-Fischer-Straße 55, und Cometa Pistiner. Mrtterhoferstraße 12 Erich Tameller, Freisingstraße 6, und Rudc+Pne Gautsch, Burgenlandstraße 8 a Dr. med. Herwig Kostron. S>egtangerufer 115, und Dr. med. Christa Kramz, Sieglangerufer 115 Eduard Tratter, Gumppstraße 57, und Gertraud Lageder, Amthorstraße 26 Edmund Zimmermann, An-der-Lan-Straße 18, und Ruth Luttinger. An-der-Lan-Straße 18 Mag. phil. Johannes Faber, Siegiangerufer 143. und Mag. phil. Annemarie Kucüc, Schärding, Strohmühlweg 109 Rudolf Ruhsam, Hormayrstraße 12. und Hetdrun Carpentari, geb. Somadossi. Hormayrstraße 12 Anton Nagele, Mariahilfstraße 38. und Rosemarie Vollstuber, Mariahilfstraße 38 Prof. Mag. rer nat. Wolfgang Bauer. Technikerstraße 38, und Elisabeth Pedamig, AntonRauch-Straße 1 Hans Krimbacher. Andechsstraße 61 und Andrea Lintner. Vül 38 a Walter Abolis, Lohbachweg B 24. und Siegiinde Auer, Lohbachweg B 24 Dipl -Vw. Nikiforos Davioös. Freisingstraße 3. und Helmtraud Bmi, geb Lischka Gutshofweg 10 Paul Pischel Egerdachstraße 28 und Anna Thumser. Selb Sanstraße 36 BRD

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O s w a l d Kofier. G r i n z e n s 20 c. und E l e o n o r a Stark Egger-Lienz-Straße 4 6 G e r h a r d E d e r . Barrhweg 3 2 . und Sieglinde K l a u s n e r . Kornerstraße 11

GEBURTEN Letizia P l a n k e n s t e i n e r (28. 5.), D o m p l a t z 3 A n d r e a s G r e g o r Köck ( 2 3 . 5 . ) , Andechsstraße 3 9 C a r o l i n e Pflugbeil (8. 5 ). H u n g e r b u r g w e g 2 Brigitte Hildegard Kleiner (4. 5.), Schillerstraße 14 S i e g m u n d J o s e f G u g g e n b i c h l e r (2. 5 ). K a i s e r jägerstraße 7 S y l v i a T e s z n e r (22. 3.), K i r s c h e n t a l g a s s e 14 M a r t i n a S o n j a Fritzer ( 3 0 . 4 . ) . Dr.-StumpfStraße 123 S i m o n Lechleitner (5. 5.). Andechsstraße 3 0 Miroslav M i s i c (28. 4.). S e i l e r g a s s e 9 M i c h a e l G e o r g W a l d n e r (4. 5.), Schrottstraße 8 S u s a n n e Sindy Mark (18.4.), Luis-ZueggStraße 8 B a r b a r a R e n a t e Ziller ( 4 . 5 . ) . K a i s e r - J o s e f Straße 7 Michael Markus Bonelli (7.5.), Lanser Straße 3 2 d Artur Kröll (1. 5.). C a n i s i u s w e g 123 a A l e x a n d e r M a n f r e d Hutz (1. 5.). F r a n z - F i s c h e r Straße 6 Nicole E r i k a M a c h e k (3. 5.), Haspingerstraße 2 B a r b a r a Ute H e i d e E g g e r (24. 4.). MatthiasSchmid-Straße 4 S t e f a n K a s e l (2. 5.). Müllerstraße 19 A n d r e a s Erik Heiß (20. 4.). Innerkoflerstraße 26 J a a p - D i e s t e r (6. 5.). Dr.-Stumpf-Straße 10 Markus Manfred Lebitsch (1.5.), KajetanSweth-Straße 54 T h o m a s T e s z n e r (2. 5.). Kranewitterstraße 12 R e g i n a H e l e n e R e t t e n b a c h e r (4. 5.), G r a u e r S t e i n - W e g 41 Eduard Josef Pranter (1.5.), Walderkammweg 4 S a n d r a Ingrid Findler ( 1 . 5 . ) J o s e f - S t a p f Straße 5 A n g e l i k a Stern (24. 4 ), K r i p p e n g a s s e 8 Daniel P a s c h i n g e r (29. 4 ), A d a m g a s s e 18 S u s a n n e Waltraud Pichler (24. 4.), L o h b a c h siedlung F 133 Adem Coskun (18.4.), Reichenauer Straße 150 Martin Hupfauf ( 3 0 . 4 . ) . K a i s e r - F r a n z - J o s e p h Straße 10 Gabriele Antonia Gstir ( 3 0 . 4 . ) , Stafflerstraße 16 M e s u t J a n i k (7. 4.). M e n t l g a s s e 16 Bettina Melanie Margarethe Ebenberger (17. 4 ), P e r t h a i e r g a s s e 1 c A r n o A l e x a n d e r Cincelli ( 2 8 . 4 . ) , R o s e g g e r straße 19 Christian Freitag (28. 4.), Lindenstraße 18 A l e x a n d e r J o s e f Taglieber ( 2 2 . 4 . ) , K a j e t a n Sweth-Straße 7 M e l a n i e Christina Reiter (24. 4.), V o g e l w e i d e r straße 7 B a r b a r a M a r t h a Müssiggang (22. 4.). S c h n e e burggasse 89 b G r e g o r Wächter (4. 5.). Burghard-BreitnerStraße 3 M i c h a e l B i k o w (10. 5.). Vögelebichl 21 M a r i a G i l l a r d u z z i (15. 5 ). Tiergartenstraße 3 9 Elisabeth Irmgard Haiti (6. 5 ), D a x g a s s e 7 C h r i s t o p h Wölger (12. 5.). Durigstraße 8 A n d r e a M a r i a C h r i s t i n a Q u i n g e r (9. 5.), A n dreas-Hofer-Straße 24 R o n a l d Walter Waltl (5. 5.). Premstraße 28 C h r i s t o p h J o h a n n Fröhlich (5. 5.), S c h n e e b u r g g a s s e 71 b Hülya B i l m e z (23. 4.), Egerdachstraße 4 P e t r a F r a n z i s k a Neuwirth ( 1 6 . 5 . ) , Mitterhoferweg 16 W e r n e r Günter W e i d i n g e r ( 1 1 . 5 ) . BedaW e b e r - G a s s e 19 M a r k u s A n d r e a s A n t o n E d e r (14. 5 ). Bienerstraße 21 J o s e f i n A g n e s Tschurtschenthaler (10. 5.), Burgenlandstraße 8 a D a n i c a S t a n k o v i c (25 4 ). Jahnstraße 3 3 S a b i n e Karin H o f f m a n n (27. 4.). S c h e u c h e n s t u e l g a s s e 14 K a t h a r i n a N o t b u r g a Mössner (2. 5.), G a l g e n b u helweg 5 Daniel Winkler (1. 5 ), Dr.-Glatz-Straße 2 P e t e r Palfrader (10. 5 ). Zollerstraße 7 R e b e k k a Manuela Maier (15.5.). AntonRauch-Straße 1 Patrick Liebhart (16. 5 ). Innstraße 2 8 Markus G e o r g Josef Gschwentner (9.5.). R e i c h e n a u e r Straße 9 9 M a n u e l a Veit (11. 5 ). Ampfererstraße 4 6 T h o m a s S c h i n d l (1. 5.). A n - d e r - L a n - S t r a ß e 18 Matthias Buchsteiner (13.5.), Meinhardstraße 16 S a b r i n a Ingeborg T s c h o n e r (6. 5 ), M a r i a - T h e resien-Straße 34 Michael Levente (2.5.), Richard-WagnerStraße 3 M i c h a e l a F i e g l (16. 5 ). Sieglangerufer 103 P e t r a F i e g l (16 5.). Sieglangerufer 103 N a d j a S i m o n e S c h w e i n d i n g e r (18 5 ). H ö h e n straße 2 a Helmut Zangerl (18.5), Franz-FischerStraße 4 2 P a t n c k E m s t T h o m a s S t r o s c h n e i d e r ( 1 6 . 5 ). Beethovenstraße 9 B i a n c a Hildegard Lechthaler (9. 5 ). L u i g e n straße 3 9

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M a r i a - L u i s e S t o r c h (17. 5 ). Mozartstraße 8 V e r o n i k a G i s e l a A b e r m a n n (5 5 ). G r a u e r S t e m - W e g 18 Hannes Wolfgang Baumgartner (17.5.). Freundsbergstraße 4 A r n o J a n Arthur L o c h s (17. 5 ). L o h b a c h u f e r 1 M a r i a W e g e r (17. 5.), Burgenlandstraße 10 Stefanie Herta A g n e s R a m m e r (19. 5 ), N a g i l lergasse 73 Martina Doris N a g e l e (9. 5.), A m r a s e r Straße 50 Mario Karl S t o l z l e c h n e r (14. 5.). S c h n e e b u r g g a s s e 13 A n d r e a s Moll (14. 5.), Fennerstraße 3 Stefan M o i s i (19. 5 ), Pradler Platz 4 Katharina M o s e r (13. 5.). Dr.-Glatz-Straße 2 S a s a P a n i c (5. 3.), Gabelsbergerstraße 2 Simon Wolfgang Seilner (16.5.), Schlosserg a s s e 11 Karoline Schittenkopf ( 9 . 5 . ) , G a b e l s b e r g e r straße 21 M a r k u s A l o i s Abfalterer (24. 5.), Fürstenweg 153 P e t e r Helmut S a n d n e r (29. 5.), R e i c h e n a u e r Straße 84 L i e s Marie Suntinger (18. 5.), Innrain 9 8 Ines Steindl (29. 5.), Kajetan-Sweth-Straße 8 Daniela Monz (18. 5.), Kajetan-SwethStraße 54 M a r l e n e Christine Stefan ( 2 9 . 5 . ) , A m r a s e r Straße 128 a Philipp A l e x a n d e r Dibiasi ( 2 6 . 5 . ) , H u n o l d straße 3 Martina Brigitte Innerhofer ( 1 6 . 5 . ) , Mariahilfstraße 4 8 Andreas Markus Holzer (14.5.). An-der-LanStraße 24 Johannes G e o r g Wolfgang Kubitschek (21.5.), Dreiheitigenstraße 10 Tanja Irina Kofier ( 1 3 . 5 . ) , Freundsbergstraße 12 Marco Camillo Siegl (18.5.). PhilippineWelser-Straße 8 2 A n t o n H e r r n e g g e r (22. 5.). K i r s c h e n t a l g a s s e 13 M a r c e l Kurt F e u c h t e r ( 1 9 . 5 . ) . R e i c h e n a u e r Straße 4 7 A r m i n Heribert J o s e f B u c h e r (16. 5.), S t o r c h e n straße 8 T h o m a s Z a c h l (22. 5 ), Durigstraße 8 R e y h a n O z d o g h a n (22. 5.). Gaswerkstraße 15 Martin J o h a n n e s Trolf (29. 5.), B a c h l e c h n e r straße 14 Alexandra E v a Nagl (22.5.), Sieglangerufer 1 0 3 M i c h a e l Moritz Tolloy (19. 5.). F l i e d e r g a s s e 3 Kerstin H a n n e l o r e K a h r ( 2 4 . 5 . ) , Hunoldstraße 2 2 Florian S i n g e r (18. 5.), Harterhofweg 91 V e r e n a P l o n e r (21. 5.), Innstraße 53 Eva Maria Balogh (17.5.), Gerhart-Hauptmann-Straße 48 Daniel Vujmilovic (25. 5.), Höttinger A u 8 0 Robert Josef Lang (29.5.), Speckbacherstraße 4 2 Z o r a n B a b i c (21. 5 ), H o f g a s s e 2 B e r n h a r d Kurt B ö h e i m ( 2 5 . 5 . ) , T e c h n i k e r straße 3 6 M a n f r e d J o s e f B e r g e r (29. 5.), A n - d e r - L a n Straße 2 2 Silke Andrea Schmid (23.5.), Defreggerstraße16 Judith M o n i k a E l i s a b e t h U m a c h (23. 5.), S o n nenstraße 4 0 Karoline H e l g a J o h a n n a Obitzhofer ( 2 0 . 5 . ) , Innstraße 5 B a r b a r a E v a M a r g a r e t e Schröder (25.5.), Schützenstraße 4 4 Astrid A n n e m a r i e S c h u b e r t (30. 4.). F r e u n d s bergstraße 10 Armin Höllthaler (22.5.), Z e u g h a u s g a s s e 10 Valerie Podhraski (22.5.), Peter-MayrStraße 11 O l i v i a Gürtler (22. 5.), Kranewitterstraße 10

STERBEFÄLLE Alfons Schlichterle. J u s t i z w a c h e b e a m t e r i. R., G r u p p e n i n s p e k t o r (75), A n der Furt 11 P a u l F r a n z M a r i a G i r o n c o l i . K a u f m a n n i. R. (83), Maria-Theresien-Straße 4 9 Hubert H e r m a n n S c h r e i e r , M a u r e r i. R. (51), Innstraße 4 9 A l f o n s Pitti, städt. Arbeiter i. R. (74), Ing - E t z e l Straße 5 9 M a r i a F i l o m e n a P e e r , L a n d e s b e a m t i n i. R., Offizial (85), Weißgattererstraße 17 Elisabeth Keiler, g e b . Maurer, H a u s f r a u (77). Höttinger Auffahrt 3 A l o i s Kurt P e t e r i t s c h , Elektromeister i. R., (78), Wömdlestraße 22 Maria Theresia Anderian, geb. Nairz, Hausfrau (66) , D o r f g a s s e 6 0 Maria Stephanie Laura Sauter. geb. Ballmann. H a u s f r a u (82), Bruder-Willram-Straße 5 H e l e n a M a r i a Mair, g e b . M o s s h a m m e r , Trafikantin i. R. (88), S p i n g e s e r Straße 15 Walter T h e o d o r Kier, kfm. Angestellter (27), A n ton-Rauch-Straße 24 H e d w i g M a k o w i e c k i , g e b . Trawöger, H a u s f r a u (67) , Andreas-Hofer-Straße 1 5 T h e r e s e J o s e p h a M a t u e l l a . F i n a n z b e a m t i n i. R. (90), Franz-Fischer-Straße 15 J o s e f A l o i s T r a m p o s c h , s t a d i . B e a m t e r i. R., Oberoffizial (78). L o h b a c h w e g A 16 Max F r a n z Oberforcher, Zertungsverkäufer i. R. (72), G u t s h o f w e g 12

Das „ K e h r b u c h " liegt jetzt auf Die Feuerpoiizeiordnung 1978 schreibt vor, daß jeder Eigentümer einer Feuerungsanlage (bei einer Anlage, die das ganze Haus heizt, der Hausbesitzer, bei einzelnen Feuerstellen in den Wohnungen der Wohnungsinhaber) bzw. der sonst hierüber Verfügungsberechtigte ein Kehrbuch führen muß. In dieses Kehrbuch hat der Rauchfangkehrer bzw. die mit den Reinigungsarbeiten betraute Person den Tag und die Art der durchgeführten Arbeiten einzutragen und durch ihre Unterschrift zu bestätigen. Die Stadtgemeinde gibt die nun fertiggestellten Kehrbücher zum Selbstkostenpreis von 5 Schilling je Stück ab sofort beim Portier des Alten Rathauses, bei der Außenstelle Igls des Verkehrsamtes und vom 21. Mai bis einschließlich 29. Juni jeweils von Montag bis Freitag, 14 bis 17 Uhr, bei den Schulwarten der Volksund Hauptschulen ab. Die Mieter städtischer Wohnungen, die ein Kehrbuch führen müssen, erhalten dieses über die städtische Gebäudeverwaltung bzw. die Hausmeister direkt zugestellt.

M a r i a L a n t h a l e r . O r d e n s s c h w e s t e r (85), Innrain 7 Christine M u l s e r , Schülerin (8), S i l l g a s s e 7 A l o i s Brindlinger, P o s t b e a m t e r i. R. (78), K l a p p holzstraße 4 4 J o h a n n M o s e r , B u n d e s b e a m t e r i. R., P o l i z e i gruppeninspektor (83), Defreggerstraße 13 S e b a s t i a n E t z e l s b e r g e r , Tischler i. R. (69), Innstraße 2 Ralf R o m e d G a s t e i g e r (5), Andechsstraße 4 6 O s w a l d T h e o d o r Staininger. Buchhalter i. R. (74), Höttinger A u 4 0 b R o s a F i s c h e r , g e b . R i e d e r , H a u s f r a u (84), Reut-Nicolussi-Straße 9 A d e l h e i d Mathilde Mitterrutzner, Haushälterin i. R. (79), F e m k r e u z w e g 6 G e o r g J o h a n n J o s e f Trautner, K a u f m a n n i. R . K i e b a c h g a s s e 12 L e o n a r d B e y e r , kfm. Angestellter i. R. (73) Hormayrstraße 17 E r n s t Würtele. Geschäftsführer i. R. (79). J a h n straße 13 Rudolf J a r a . Lagerleiter (58), K o h l w e g 4 Friedrich A l o i s G a l l o p . B u n d e s b a h n b e a m t e i i. R. (70). Sonnenburgstraße 2 2 T h e r e s i a Milar, g e b . Dlouhy, H a u s f r a u (58), R i chardsweg 4 a Irmgard Lindner, kfm. Angestellte (32), R i e d g a s s e 19 A n n a M a r i a F a l s e r , g e b . S i e b e r , H a u s f r a u (80), Claudiastraße 14 A n n a Mair, g e b . Danninger, H a u s f r a u (85), Dürerstraße 12 Dr. jur. L e o p o l d Karl A l o i s M a r k l , Rechtsanwalt (74), L a n s e r Straße 5 6 Friederike H a s l a c h e r , g e b . Steidl, H a u s f r a u (72) , Reut-Nicolussi-Straße 1 7 Dr. phil. Walter J o s e f S c h r e i b e r . Prof. an allgem e i n b i l d e n d e n höheren S c h u l e n i. R.. O b e r Studienrat (68), W a l l p a c h g a s s e 5 F r a n z X a v e r H e n i k l , K a u f m a n n i. R. (77), Innstraße 2 6 H e r t a Partoll, g e b . F i s c h e r , Verkäuferin i. R (65), Fischnalerstraße 12 F r a n z Z i m m e r m a n n , Hausverwalter i. R. (74) Kömerstraße 17 J o s e f Adolf Karl S o u c z e k , Elektroingenieur i. R (80), K a i s e r - F r a n z - J o s e p h - S t r a ß e 3 J o h a n n B e e r , Handelsvertreter i. R. (66). Stiftg a s s e 13 Engelbert J u l i u s Hofner, S c h n e i d e r m e i s t e r i. R. (78), B e d a - W e b e r - G a s s e 1 9 H e r m a n n J o s e f W e y r i c h , B a u i n g e n i e u r i. R. (68), Schützenstraße 6 8 Otto Martini, P o s t b e a m t e r i. R. (62), W i l h e l m Greil-Straße 1 2 Otto Martin A n t o n M o h r , Elektrotechniker i. R. (77), Hörmannstraße 15 A n n a R o s a Vojak, g e b . C a s o t t i , H a u s f r a u (71). W i e s e n g a s s e 10 Günther J o s e f P u h a n e , Autolackierer (22), K a j e t a n - S w e t h - S t r a ß e 13 Ferdinand Josef Schmiderer, Zollwachbeamter i. R. (83). Defreggerstraße 2 5 M a r i a n n a Thaler, g e b . P r a x m a y r , Kellnerin i. R. (73) , Landseestraße 1 A l o i s K l a m b a u e r , Kellereiarbeiter i. R. (69), Innrain 121 J o s e f F i s c h e r . S p a r k a s s e n a n g e s t e l l e r i. R. (70). Maria-Theresien-Straße 2 5 Maria A n n a Lechner, geb. Seelaus. Hausfrau (58), Kranebitter A l l e e 89 Friederike A m a l i a M a r i a M a e r t e n , g e b . S z a i vert, H a u s f r a u (81), Kranebitter A l l e e 24 Dipl.-Ing. A l f o n s Andreatta, Elektrotechniker i. R. (80), M u s e u m s t r a ß e 1 M a r i a Victoria B l a s c h k e , g e b . S c h w a r z , H a u s frau (73), B a c h g a s s e 2 0 M i c h a e l E m s t Gnigler, U h r m a c h e r m e i s t e r (53). Andechsstraße 6 3 C a c i l i a D o b i , g e b . Hölzl, H a u s f r a u (79), J a h n straße 2 2 T h e r e s M a r i a P e n z . g e b . H a c k l , H a u s f r a u (80). Tiergartenstraße 4 E g o n J u g , H a n d e l s a n g e s t e l l e r i. R. (70), L i n denhof 2

Ida T h e r e s i a M a r i a F r a n c i s c a M a r c e l , V o l k s schuldirektorin i. R., O b e r s c h u l r a t (85), K a i serjägerstraße 12 O l g a Fritz, g e b . B i a n c h i , H a u s f r a u (68), Rennweg 33 Andreas Auer, Bundesbahnbeamter i. R., W e r k m e i s t e r (94). Schöpfstraße 33 M a r i a E l e n a A n t o n i a Schiffer, g e b . Rigoni. H a u s f r a u (77), Bettelwurfstraße 18 M a r i a A n n a H e i s s , g e b . A u e r , H a u s f r a u (68), Bachgasse 3 M a r i a Lindner, g e b . G r a n i , H a u s f r a u (66). Tempistraße 2 J o h a n n K l i n g e n s c h m i d , P o s t b e a m t e r i. R., A d junkt (89), K i e b a c h g a s s e 2 M a r g a r e t h a A n n a Karoline K o p e n e t z , g e b . Ulim a n n , H a u s f r a u (57). Defreggerstraße 8 A g n e s F r a n z i s k a S c h w a i g h o f e r , g e b . Pfurtscheller, H a u s f r a u (60), E r z h e r z o g - E u g e n Straße 3 0 Albert P e r s c h o n , Gastwirt i. R. (76), T s c h i g g f reystraße 10 T h e r e s i a A n n a M a r i a Schmidt, g e b . Putzer, H a u s f r a u (81), R e i c h e n a u e r Straße 5 2 M a r i a Grüner, g e b . L a n e r , H a u s f r a u (84), Ing Etzel-Straße 5 9 Rudolf M o s s i , V e r s i c h e r u n g s a n g e s t e l l t e r i. R. (89), Dürerstraße 12 Margaretha A n n a Wanner, geb Humml, Hausfrau (84), Dr.-Stumpf-Straße 2 7 M a r i a Antonie Flister, g e b . Albrecht. H a u s f r a u (65), Höhenstraße 94 T a k a o H a y a k a w a , H o l z s c h n i t z e r (35). Nagillerg a s s e 79 K a t h a r i n a Mairhofer, g e b . R u f i n a t s c h a . H a u s frau (90), Egger-Lienz-Straße 36 Adolf W e i n z i e r i , städt. B e a m t e r i. R. (74), E r z herzog-Eugen-Straße 30 M a g d a l e n a A u e r , g e b . F o p p a , H a u s f r a u (87). Innallee 11 Sibylla A u g u s t a Malfertheiner. g e b . Rott, kfm. Angestellte i. R. (83), Bäckerbühelgasse 10 F r a n z X a v e r A s c h e r , Korrektor i. R. (66). L i n denhof 16 A n t o n i a M a r i a Hoppichler, g e b . Fisneider. H a u s f r a u (86), Neuhauserstraße 2 b Maria Niederwieser, geb. Mayrhofen Hausfrau (61 ), Innrain 3 5 Friedrich H e l m u t h Frank, S c h a u s p i e l e r (69). An-der-Lan-Straße 45 Hildegard G o l o b , g e b . G a m p e r , P o s t b e a m t i n i. R., T e l e g r a p h e n f a c h i n s p e k t o r (77), F a l l bachgasse 4 H e r m i n e M a y e r , g e b . Watzdorf. Geschäftsfrau i. R. (71), Mitterweg 54

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Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1979/Nr. 6


ERTEILTE

BAUGENEHMIGUNGEN

Tankstellenanlage. Amraser Straße 94. Martha Erdöl Ges m b. H.. Erlerstraße 17 Erweiterung Egerdachstraße 20. Dr. Wilhelm und Monika Steldl. Egerdachstraße 20 Betneb einer Saunaanlage. Ampfererstraße 50a. Polry-Kosmetik. Ges m b H.Ampfererstraße 50 a Hofverbauung. Fenster- und Turportale. Hofgasse I, Gastronom Ges. m. b. H & Co. Herzog-Fnednch-Straße 34/1 Büro- und Geschaftsumbau. Leopoldstraße 40, Carl Kroner KG. Leopoldstraße 40 Wo^nhausumbau und Neubau einer Garage. Loioacnweg E 104. Peter Morscher, Lohbachweg E 104 Verlegung der best Stutzmauer. Kirchgasse 11. Öea ö l - und Fettwerke Nachf. Rauch KG. Kirchgasse 11 Anbau Aurfang 8. Anton und Maria Widauer, Aurfang 8 Emfamitienwohnhaus. Lohbachweg E 98, Annemarie und Eduard Pichler. Negrellistraße 11 Innenumbau Frau-Hitt-Straße 9. Bauges. Krühs Ges. m b H.. Sparkassenplatz 2 Wohnhaus. Nagillergasse 74, Ennemoser Wchnbau Ges m. b. H., Nikodemweg 10 A-^oau. Hottinger Au 41 a, Dipl.-Ing. Kurt und Waltraud Kirchmair. Hottinger Au 41 a Dachgeschoßausbau und Abbruch des Stöcklgebaudes. Wilhelm-Greil-Straße 3, Gerlinde Inthal. Mullerstraße 31 Dachgeschoßausbau. Speckbacherstraße 12, Dr Hans-Chnstoph Hauser, Erich Wächter, Johannes Sachsen-Coburg. Speckbacherstraße 12. Dr Alfred Wächter, 9620 Hermagor Wohnhausanlage Klammstraße 7, 7 a-f, 9,9 a u. b. Fußeisen Bau Tirol GesmbH., Adamgasse 1 Hotzsiadel. Gp 1272 KG Hotting. Alfred Ried, Schneeburggasse 23 Ga-age'-a-'bau. Schneeburggasse 79, Hofrat Mag. Wenzel Josef u. Mag. Hermann Meindl, Scfineeburggasse 79 Kleingarage. Amraser Straße 106 a, Mag. Hermann Daurer. Amraser Straße 106 a E nfnedung Gpn 3513/2. 3513/7. 3515/8, 3515/9 KG Hotting. Osterr. Kindertreunde, Landesorg. Tirol. Salumer Straße 2 Propangasaniage. Oreiheiligenstraße 1 a, Gunther Kuen. Oreiheiligenstraße 1 a Propangasaniage Archenweg Nr. 52. Katzenberger Ges m b H Archen weg 52 Dachgeschoßausoau-Erweiterung u. Balkon, Anton-Rauch-Straße 19, Gunter Minarti. Anton-Rauch-Straße 19 Umbau. Gumppstraße 17, Peter Kollmann, Gumppstraße 19 AuBenkamin. Franz-Fischer-Straße 9. Fritz & Lutz Bau Ges. m. b. H., Franz-FischerStraße 1 Werkhalle u Sagespanesilo Fürstenweg 82, Erwin Schleinzer. Furstenweg 18 Flugdach u Werbeetnnchtung, Haller Straße 125a Richard BeMutti KG. Innrain 26 Kleingarage. Lohbachweg D 51, Emil Hell, Lohbachtveg D 51 Zwtschentrakt. Rechenhofweg 100, Heinz Speckbacher Rechenhofweg 100

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Ölfeuerungsanlage, Mitterweg 69, WalchWohnbau Ges. m. b. H., Blasius-HueberStraße 6 Ölfeuerungsanlage, Jahnstraße 14, Raiffeisen Bau Tirol Ges. m. b. H., Adamgasse 1 Wasserrechtl. Genehmigung, Am Roßsprung 5. Alexander Fischer, Am Roßsprung 5 Ölfeuerungsanlage, Richardsweg 19. Karl Mair, Richardsweg 19 Werbeeinrichtung. Gumppstraße 17. Peter Kollmann, Gumppstraße 17 Leuchtschrift, Sillhöfe 1 c, Motomat G e s . m b H . . Amraser Straße 54 Werbeeinrichtungen, Brunecker Straße 1, Tir. Konsumgenossenschaft reg. Gen. m. b. H., Essacherstraße 17. 6060 Hall i. T. Werbeeinrichtung, Wilhelm-Greil-Straße 18. Hotelplan Intern. Reiseorg., z. Hd. Herrn Dr. Peter Mühlegger, Wilhelm-Greil-Straße 18 Werbeeinrichtung, Langstraße 17, Peter Gandl, Langstraße 17 Steckschild, Adolf-Pichler-Platz 12. Dieter Tausch, Adolf-Pichler-Platz 12 Werbeeinrichtung. Reichenauer Straße 95 a, Hansjörg Pichler, Reichenauer Straße 95 a Leuchtschrift. Hilberstraße 17. Dr. Fred Beck, Hilberstraße 17 Markise, Museumstraße 1, Brigitte Buchmeier KG, Museumstraße 1 Schaukasten, Universitätsstraße-Jesuitenkirche. Jesuitenkolleg. Ibk., z. Hd. Herrn Rektor P. Josef Czerwinski S J , Sillgasse 6 Werbeeinrichtungen, Radetzkystraße 14, Hans Pirkhofer, Reichenauer Straße 95 Werbeeinrichtung, Maria-Theresien-Straße 4, Dipl.-Kfm. Alfred Ghedina, Maria-TheresienStraße 4 Steckschild. Bachlechnerstraße 21 bis 23, Internorm Kunststoffenster Ges. m. b. H., Bachlechnerstraße 21 bis 23 Werbeeinrichtung, Innstraße 43. Dr. Heinz Ensbrunner. Lagergasse 123, 8020 Graz Werbeeinrichtungen, An-der-Lan-Straße 33, Tisch und Küche, Haushaltsbedarf Ges. m. b. H., An-der-Lan-Straße 33 Werbeeinrichtungen, Bozner Platz 5, Institut f. Betriebs- und Vermögensberatungs Ges. m. b. H., Bozner Platz 5 Firmenschild, Hötlinger Au 14, Rudolf Bauer Ges. m. b. H., Höttinger Au 14

E R T E I LT E B A U G EN EH M I G U N G E N Johanna Glotz, Bergiselweg 20 a. Buch-, Kunst- und Musikalienhandel, beschränkt auf den Reisebuchhandel auf Kommissionsbasis usw. Johann Piegger, Amraser-See-Straße 56 a (DEZ), (Standortverlegung von SistransHO). Gast- und Schankgewerbe in der Betriebsform ,,Restaurant" „Gerhard Hanl K G " , Innrain 12, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Zweirädem und Autozubehör Eugen Guglia, An ich Straße 29 bis 31, Adressenvermittlung Helga Lamprechter, Wilhelm-Greil-Straße 18. Herstellung von Paßbildern mittels Automaten „Lertter Tankstellenbetriebsges. m. b. H.", Haller Straße 100, Handelsgewerbe, beschränkt

auf den Einzelhandel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen ..Sunstore Sonnenschutz Ges. m. b. H.", Höttinger Rain 4, Handelsgewerbe, beschränkt auf Markisen, Jalousien, Rolladen usw. ..Autorama" Ges. m. b. H. & Co KG, AmraserSee-Straße 60, Handelsgewerbe, beschränkt auf Neu- und Gebrauchtfahrzeuge, einschlägige Autoersatzteile, Zubehör usw. . Hermann Waitz, Fachgeschäft für Öfen und Herde" KG, Ing.-Etzel-Straße 3, Handelsgewerbe, jedoch unter Ausschluß von Lebensund Futtermitteln ,,Hermann Waitz, Fachgeschäft für Öfen und Herde" K G , Ing.-Etzel-Straße 3, Handelsagent Wilhelm Turner, Kärntner Straße 28, Verlegen, ausgenommen Verspannen und Spalieren, von Belägen aus Kunststoff, Gummi usw.

Termine für die Sperrmüll-Abfuhr VOM

25. JUNI BIS 5. JULI

Montag, 25. Juni, ab 6 Uhr:

Straße, Kirchmairgasse, Kirch- Mittwoch, 4. Juli, ab 3 Uhr: steig, Winkelfeldsteig, TummelMaria-Theresien-Straße, Salurplatzweg. Schloßstraße, Schloß ner Straße, Südtiroler Platz, BrixAmbras, Bichlweg. Luigenstraße, ner Straße, A d a m g a s s e , SterzinBleichenweg, Pfaffensteig. Egerger Straße dach.

Koflerstraße, Mirtererstraße, Dürerstraße. Schretterstraße, L a n d seestraße. Rilkestraße. SchwindMontag, 2. Juli, ab 3 Uhr: straße. Hans-Sachs-Straße. D i e n s t a g . 26. Juni, ab 6 Uhr: Bruder-Willram-Straße, Kernstockstraße. Seebergasse, Petzoldstraße. Grenzstraße, JosefPöll-Straße. Mittwoch, 27. Juni, ab 6 Uhr: Nordkettenstraße, Siegmairstraße, Lönsstraße, Mößlgasse, D o manigweg. Donnerstag, 28. Juni, ab 6 Uhr: Geyrstraße,

Philippine-Welser-

Herzog-Friedrich-Straße, Schlossergasse, Seilergasse, Kiebachgasse, Stiftgasse, R i sengasse. Hofgasse, Pfarrgasse, Domplatz, B a d g a s s e , Herzog-Otto-Straße, Herrengasse, Marktgraben.

Donnerstag, 5. Juli, ab 3 Uhr: Museumstraße, Wilhelm-GreilStraße, Landhausplatz, Brunekker Straße, Meinhardstraße. Gilmstraße, Sparkassenplatz, Erlerstraße, Angerzellgasse, Universitätsstraße, Sillgasse, Klara-Pölt-Weg.

Dienstag, 3. Juli, ab 3 Uhr: Burggraben, Stainerstraße, Adolf-Pichler-Platz, Colingasse, Fallmerayerstraße, Schmerlingstraße, Bürgerstraße, Anichstraße, Meraner Straße, Bozner Platz

Es kann nur jener Sperrmüll abgeführt werden, der bis zum angegebenen Abfuhrbeginn vor den Hauseingängen bzw. an den besonders bezeichneten Sammelplätzen bereitgestellt wird.

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1979/Nr. 6

..Minolta Vertriebsges. m. b. H.", Mariahilfpark 1 (Betriebsstätte von Wien 7. Seidengasse 19). Handelsgewerbe, beschränkt auf den Handel mit Büromaschinen. Büromöbeln usw., hier beschränkt auf den Einzelhandel Dr. Rudorf Sailer, Höttinger Au 76 Berater in Versicherung sang elegenheiten Petko Peneff. Kranebitter Allee 65, Erzeugung von Sauerkraut ..Brigitte s Trödlerladen Ges m b H ". Innstraße 43. Handel mit AJtwaren. beschränkt auf den Einzelhandel ..Dipl -Vw Alfred Jax Ges m b H.". Salumer Straße 15. Handelsagent ..Foto-Quelle Ges m. b. H.". Museumstraße i 0 (weitere Betriebsstätte von Wien VI. Mariahilfer Straße 23 bis 25). Fotograf .,Foto-Quelle Ges m b H ". Museumstraße ' 0 (weitere Betriebsstätte von Wien VII. Mariahilfer Straße 124). Fotohandel (Handel mrt Fotoartikeln und Fotoverbrauchsmaterial) ,,Schmiedekunst Ges. m. b. H.". Höttinger Au 40 b, Handelsgewerbe beschrankt auf Eisen- und Schmiedewaren ..PLAMO, Badewannenbeschichtungsges. m. b. H.", Col-di-Lana-Straße 29. Lackierergewerbe Barbara Preyer. Pradler Straße 23, Friseurund Perückenmachergewerbe Wolfgang Steinmayr. Mana-Theresien-Straße 57, Berater in Versicherungsangelegenheiten Sepp Helmut Steger, Universitatsstraße 28. Gastgewerbe in der Betriebsart. Restaurant ' Pregenzer Heinrich, Ptanötzenhofstraße 7. Handelsgewerbe, beschrankt auf den Imund Export von Heimtextihen alter Art .Telta Warenhandelsges. m. b. H 4 Co K G " . Museumstraße 26 (Betriebsstätte von Wörgl, Innsbrucker Straße 104). Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel, hier beschränkt auf Kaffee. Tee. Kaffeefilter usw Politakis Michael, Dr -Stumpf-Straße 55. Handelsgewerbe, beschränkt auf medizinischen Krankenhaus- und Labourbedarf Politakis Michael, Dr -Stumpf-Straße 55. Handelsagent, beschränkt auf die Vermittlung von Handelsgeschäften mrt medizinischem Krankenhaus- und Laborbedarf Messner Ingrid, Grillparzerstraße 6. Damenkleidermachergewerbe Franz Eberhard, Planötzenhofstraße 1. Elektroinstallation der Unterstufe Horst Fili, Egger-üenz-Straße 22 '1-5. Großhandel mit Drogen und Pharmazeutika ,,Vita-Drogerie-8etnebsges m b H " , Anichstraße 7 (Betriebsstätte von Vosendorf, Ortsstraße 18), Handelsgewerbe Helmut Hajny, Erlerstraße 17. Bereitstellen von maschinellen Einrichtungen und Geraten usw. .,Bild-Technik Ges. m. b H ", Radetzkystraße 29 (weitere Betriebsstätte von Bregenz. Aribergstraße 99 bis 101), Fotografengewerbe Franz Eberhard, Planötzenhofstraße 1, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Elektrogeräten und Elektromaterial Helga Kloos, Schmelzergasse 16 Gastgewerbe in der Betriebsart ,,Espresso-Buffet" (jedoch zeitlich befristet bis 31.12.1979) Hugo Huber, Kaiser-Franz-Joseph-Straße 2 Immobilienmakler „Eduard Wintner Ges. m. b. H ". Innstraße 67 Handelsgewerbe Harald Koller, Schützenstraße 66 Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel m l Maschinen Robert Troter, Innstraße 53. Schwarzdecker Christoph Thumer, Fallbachgasse 16, Keramiker Erich Schranz, Reut-Nicolus»-Straße 12, Handelsgewerbe, beschrankt auf den Einzelhandel mit Nahrungs- und Genu6mitteln Max Vieider, Peter-MayT-Straße 21, Handetegewerbe. beschränkt auf den Einzelhandel Elfriede Rorthinger, Amraser Straße 1. Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit textiler Kurzware usw. Susanne Polaczek. Sennstraße 14, Handelsgewerbe Walter Noll, Universitätsstraße 3. Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mrt Parfumeriewaren, die regelmäßig im Friseurgewerbe Verwendung finden Ingeborg Lechthaler, Tempistraße 16. Mietwagen-Gewerbe, beschränkt auf 1 Pkw b s zu 9 Sitzplätzen einschl. Fahrersrtz Rudolf Brandstätter, Haller Straße 159, Betneb einer Tankstelle Elfriede Sigwart, Anton-Melzer-Straße 7. Drukkergewerbe ,,FLAGA" Vertriebsgesellschaft fur Flaschengas (Propan) für Heiz-, Koch- und technische Zwecke Ges. m. b. H., Halter Straße 237 (weitere Betriebsstätte von Leobendorf.Korneuburg, Laaaer Straße) Handelsgewerbe eingeschränkt auf den Handel mit flussigem Gas (Propan, Butan), tur Koch-, Heiz- und technische Zwecke usw. ..Optik Mayer Ges. m. b. H . Marianitfstraße 14, Optikergewerbe Dr. Josef Hochreiter, Innrain 16 Gastgewerbe in der Betnebsart . Hotel-gami" Helmut Bodingbauer, Pradter Straße 83 Goidund S i i b c s c ^ T u e ö und ••' besc-'a-«* auf Gold- und Sifberschmied Horst Schmid. Weiherburggasse (Alpenzoo). Gastgewerbe tn der Betnebsart Butter'

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50 Jahre städtisches Hallenbad Am 15. Juni d. J . waren es genau 50 Jahre, daß das Hallenschwimmbad in der Amraser Straße seine Pforten Öffnete und somit ein weiterer Schritt getan war, dem Badebedürfnis der Innsbrucker Bevölkerung entgegenzukommen. Wie einer Presseaussendung des städtischen Gaswerkes - dem Bauherrn des Hallenbades - vom 7. Juni 1929 zu entnehmen ist, geht die

Von Josefine Justic

Idee, eine derartige Einrichtung zu schaffen, zurück in das Jahr 1918. Denn bereits im Februar dieses Jahres trug die Direktion des städtischen Gaswerkes dem Verwaltungsrat und dem Bürgermeister den Gedanken der Erbauung eines Bades auf dem Gelände zwischen dem Gaswerkgrundstück und der Pradler Schule vor. Das damalige erste Projekt umfaßte nicht nur ein Hallenbad, sondern stellte eine ausgedehnte Erholungseinrichtung mit offenem Schwimmbad, Sonnenbädern, einem Dampfbad und einer Kneippanstalt in Aussicht. Diese Vorschläge konnten aber weder beim Verwaltungsrat noch in der Gemeindestube ausreichend Gehör finden und wurden infolgedessen zurückgestellt. Nachdem dann in den Jahren 1926/27 das städtische Dampfbad in der Salurner Straße errichtet worden war, wurde das große Projekt des städtischen Gaswerkes hinfällig; der Wunsch und der Vorschlag für ein

Hallenschwimmbad blieb jedoch weiterhin aufrecht. So kam er auch am 26. März 1926 in einer Sitzung des Bauausschusses zur Sprache, und zwar auf Initiative des Gemeinderates Ing. Max Söllner hin, der zusammen mit Oberbaurat Konzert ein neues Hallenbad-Projekt ausgearbeitet hatte. Die Debatte darüber endete zwar nicht mit einer Zusage, aber immerhin mit dem Auftrag an das städtische Bauamt, einen Alternatiworschlag unter Einbeziehung der vorhandenen Ideen und einen Kostenvoranschlag auszuarbeiten. Beinhaltete der neue Entwurf von Gemeinderat Söllner die Verwendung der alten Gaswerkbauten als Schwimmhalle bzw. Garderobenräume, so wurde schließlich doch ein großzügiger Neubau mit den neuesten Einrichtungen beschlossen. Unter der Bauaufsicht von Oberbaurat Konzert begannen dann am 1. August 1927 die Arbeiten am neuen Hallenschwimmbad in Pradl. Die Firstfeier konnte noch im November des gleichen Jahres durchgeführt und die Bauarbeiten Mitte 1928 abgeschlossen werden. Nach langwierigen Innen- und Installationsarbeiten konnte sich das Hallenbad am 15. Juni 1929 endlich in voller Pracht seinen ersten Besuchern präsentieren: Damals gab es ein Schwimmbassin mit Unterwasserbeleuchtung im Umfang von 25 mal 11,7 Meter mit einem 7 Meter hohen Sprungturm, ein Nichtschwimmerbecken, 29 Wannenbäder im Parterre; 24 Brausen, 49 Fußreinigungsbäder,

96 Auskleidekabinen und 140 Kästchen im t Stock und weiters 13 Duschen und 105 Kästchen im Keller. Als besondere Einrichtungen wurden ein Paternosteraufzug - als erster in Westösterreich - , der Schwimmhalle, Galerie und Sonnenterrasse verband, und die bislang in Österreich einzigen Sonnenbäder am Dach der Halle hervorgehoben. Geheizt wurde das gesamte Hallenbad durch die Abwärme des Gaswerkes.

Abschließend noch der Kommentar der ,, Innsbrucker Nachrichten" anläßlich der Eröffnung: „Mit dem neuen Hallenschwimmbad, das nach seiner Vollendung sicherlich für die Bevölkerung eine sanitäre Wohltat bilden wird, vermehrt sich die Zahl der Volksbäder in Innsbruck in erfreulicher Weise. Man darf wohl auch hoffen, daß das neue Hallenschwimmbad, das in Ausdehnung und Ausstattung in der österreichischen Provinz nicht seinesgleichen hat, schon in der kommenden Fremdensaison außer der einheimischen Bevölkerung auch vielen Fremden gesundheitliche Erquickung und Erholung bringen wird."

VOR HUNDERT JAHREN

17. Juni: Im Gemeinderat wird der Ankauf des Haßlwanterischen Anwesens beschlossen und damit der erste Schritt für die Errichtung des pathologisch-anatomischen Institutes getan.

19. Juni: Der Privat-Dozent und Gymnasialprofessor Dr. Franz von Wieser wird von Kaiser Franz Joseph zum ao. Professor für Geographie an der Universität Innsbruck ernannt. Heute erinnert an ihn noch die vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum zu vergebende Franz-von-Wieser-Medaille.

28. Juni: Als Beitrag zur Anschaffung neuer Instrumente erhält die Musikkapelle Wilten von Erzherzog Ludwig Victor den Betrag von 100 fl geschenkt. 3. Juli: Infolge Blitzschlages wurde die Amraser Pfarrkirche ziemlich in Mitleidenschaft gezogen: „Herr Blitz, der gewaltsamste aller Thyrannen, schädigte einen Seitenaltar und setzte denselben in Brand . . . Der Thurm wurde arg mitgenommen und bedarf sein Helm, wenn er nicht einstürzen soll, gar dringend einer sofortigen Reparatur." 5. Juli: Anläßlich der ReichsratsWahlen schreibt der Bote über die Atmosphäre in Innsbruck: „Es wird in unserer Monarchie wohl kaum eine Landeshauptstadt geben, in welcher sich die Städtewahl in den Reichsrat so geräuschlos vollzieht wie in Innsbruck. In den Straßen und in den öffentlichen Localen herrscht das Alltagstreiben, und wenn nicht die Straßenecken mit kaum beachteten blaugrünen conservativen und gelben liberalen Placaten geschmückt wären, wüßten neun Zehntel der Bewohner ganz gewiß nicht, um welchen wichtigen politischen Vorgang es sich heute eigentlich handelt." 12. Juli: Finanziell vom Magistrat und der Sparkasse unterstützt, veranstaltet der Kunstverein für Tirol und Vorarlberg erstmals eine tirolisch-historische Kunstausstellung in den Räumen der Innsbrucker Universität.

Das städtische

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Hallenbad

in den dreißiger

Jahren.

(Original-Foto

im Stadtarchiv

Innsbruck,

Repro:

Murauer)

12. Juli: „Das Neueste, Beste, Praktischste und Billigste findet man doch nur im Wiener Bazar Innsbrucks billigster Einkaufsquelle", preist der Bote an. J.

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1979/Nr. 6


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