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Innsbrucks OFFIZIELLES MITTEILUNGSBLATT DER LANDESHAUPTSTADT

An einen Haushalt P. b. b. • Erscheinungsort Innsbruck • Verlagspostamt 6020 Innsbruck

13. Mai 1976 Nr. 5

Straßenbahnen oder Großraumbusse? Umstellung der öffentlichen Verkehrsmittel auf die Erfordernisse des G e n e r a l v e r k e h r s p l a n e s wird sorgfältig geprüft (Gr) - Was der Verkehrsteilnehmer empfindet, wenn er in Burggraben oder Museumstraße plötzlich einer gegen die Einbahn fahrenden Straßenbahn gegenübersteht, ist natürlich auch den Verantwortlichen und vor allem den Verkehrsplanern War man bisher der Auffassung, daß die Straßenbahn erhalten werden und deshalb die notwendigen baulichen Voraussetzungen geschaffen werden sollten, um sie in den genannten Straßen in ihrer Fahrtrichtung umzudrehen, so gaben nun vor allem zwei Momente doch Anstoß zu neuen Überlegungen: Neben den Kosten, die mit diesen Änderungen verbunden wären, entstünden an neuralgischen Punkten des zentralen Verkehrsnetzes der Stadt für längere Zeit

klar: Es kann sich hier nur um ein kurzes Zwischenstadium in der Verwirklichung des Generalverkehrsplanes handeln, die Fahrtrichtung der öffentlichen Verkehrsmittel muß sobald als möglich umgekehrt werden.

Baustellen, die nur äußerst schwer und unter größten Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung zu verkraften wären. Und so rückte die Alternative: Großraumbusse statt der Straßenbahnen - in den Mittelpunkt der Erwägungen. Der Aufsichtsrat der Innsbrucker Verkehrsbetriebe möchte sich im Interesse der sachlich richtigen Entscheidung über eine Reihe von Fragen Klarheit verschaffen: Welche Möglichkeiten ergeben

Ein Ausflugsbus für Betagte Altenbetreuuna führt nun auch Fahrten ins Grüne durch (Th) Innsbrucks soziale Dienste sind um ein Fahrzeug reicher geworden. Im Rahmen einer kleinen Feier übernahm dieser Tage Bürgermeister Dr. Lugger einen mittelblauen VW-Bus, der von der Raiffeisenbank Hötting und der Raiffeisenzentralkasse Innsbruck der städtischen Altenbetreuung zur Verfügung gestellt wurde (siehe nebenstehendes Murauer-Bild). Dieser Bus wird es in Zukunft ermöglichen, daß alte und gebrechliche Mitbürger zu einem oft lange entbehrten Tapetenwechsel kommen. Auch in Innsbruck gibt es zahlreiche betagte Menschen, die ihre vier Wände seit Jahren nicht mehr verlassen haben, weil sie körperlich dazu nicht mehr in der Lage sind. Die Altenbetreuung mit Sitz im Wohnheim Hötting wird hier nun in verstärktem Maß helfend eingreifen können und mit dem Fahrzeug sowohl Ausflugsfahrten als auch Fahrten zu Theater- und Konzertabenden durchführen. Neben dem Herauslösen der Menschen aus dem Alltag wird gleichzeitig auch das Ziel verfolgt, die Betagten untereinan-

der bekannt zu machen und damit der zunehmenden Vereinsamung entgegenzuwirken. Bereits jetzt sind hundert alte Menschen, die sich auf Anhieb für diesen neuen kostenlos gebotenen Service interessierten, vorgemerkt. Als Begleiter bzw. Chauffeur fungieren während der Fahrten zwei Sozialarbeiter, auch eine Krankenschwester wird für alle Fälle mit von der Partie sein. In Innsbruck leben zur Zeit rund 11.000 Personen, die über 70 Jahre alt sind, rund 3000, die schon ihren 80. Geburtstag gefeiert haben und rund 1000 in einem Alter über 85 Jahren. Da der Großteil von ihnen in Privathaushalten zumeist allein wohnt und es zudem vorzieht, in der gewohnten Umgebung so lange als möglich zu bleiben, werden die Hilfeleistungen der öffentlichen Hand unter Berücksichtigung dieses Umstandes erweitert. Essen auf Rädern, Hauskrankenpflege, die Altenstube und die Altenbetreuung erfahren nun durch den Einsatz dieses Fahrzeuges eine bedeutende Ergänzung.

sich für die Linienführung der Straßenbahn in der Anpassung an den Generalverkehrsplan? Welche Kosten sind damit verbunden, welchen Zeitraum würden die Arbeiten erfordern und welche Ausweichmaßnahmen im Straßenverkehr müßten dabei getroffen werden? Welche Investitionen sind in den nächsten Jahren erforderlich, wenn die Straßenbahn aufrechterhalten werden soll? Und andererseits: Was wären die Voraussetzungen für die Auflassung des Straßenbahnbetriebes in Innsbrucks Innenstadt und den Ersatz durch Großraumbusse auf Flüssiggasbasis, welche Kosten und welche innerbetrieblichen Maßnahmen wären damit verbunden? Wie könnten die Straßenbahnen der innerstädtischen Linien für den Verkehr nach Igls und ins Stubaital weiterverwendet bzw. angepaßt werden oder welche anderen Verwertungsmöglichkeiten wären gegeben? Die Klärung dieser Fragen soll rasch und in enger Zusammenarbeit der Innsbrucker Verkehrsbetriebe mit den Stadtwerken und dem Stadtbauamt erfolgen.

Wenn die Ergebnisse der verschiedenen Erhebungen, über die auch die Öffentlichkeit in umfassender Weise informiert werden soll, vorliegen, wird man das Für und Wider nüchtern abwägen und in der Frage der öffentlichen Verkehrsmittel eine Lösung finden können, die jenen, die sie in Anspruch nehmen, das attraktivste Angebot bringt und den Interessen der Verkehrsteilnehmer wie der gesamten Bevölkerung am besten entgegenkommt.

Bemühungen um Fennerkaserne Seite 2

Neue Sätze für Wohnbeihilfe Seite 4

Achtung: Sperr müliabfuhr ! Seite 8


Seit 1985um Fennerkaserne bemüht I S - Ä ü r Die Stadtgemein.de hät ein geeignetes Grundstück zur V e r l e g u n g der Kaserne bereit (Gr) Es ist vielen Bürgern unserer Stadt unverständlich, daß mitten in der inneren Stadt und zudem an einer verkehrsmäßig ungünstigen Stelle die Fennerkaserne (früher Klosterkaseme) nach wie vor in Betrieb steht. Und dies, obwohl der alte Bau auch als Kaserne den heutigen Erfordernissen nicht mehr gerecht wird und es der allgemeinen Entwicklung entsprechen würde, Kasernen aus der Mitte der Städte an die Peripherie zu verlegen. Hat man sich zuwenig bemüht, hier eine Änderung herbeizuführen? Wenn man bedenkt, wie sinnvoll es wäre, beispielsweise Teile des Areals der Kaserne, die derzeit als Sport- und Übungsfläche dienen, in den Hofgarten einzubeziehen und so die grüne Lunge im Stadtzentrum zu vergrößern, wie dringend erforderlich Erleichterungen in der Parkplatzfrage und der Bewältigung des fließenden Verkehrs an dieser Stelle sind, die bei Auflassung der Kaserne möglich wären, erhält diese Frage besonderes Gewicht. Die städtebauliche Notwendigkeit einer Kasernenverlegung war schon unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von der Stadtführung erkannt und wahrgenommen worden. Damals scheiterte eine Lösung an der Besatzungsmacht. Im November 1965 griff der Bürgermeister das Anliegen neuerlich auf. Er trat an den Verteidigungsminister mit der Bitte heran, die Möglichkeiten für die Verlegung der Kaserne zu überprüfen. Seitens des Ministeriums wurde damals die grundsätzliche Bereitschaft dazu unter der Voraussetzung erklärt, daß die Stadtgemeinde Innsbruck für den Bau einer neuen Kaserne ein ge-

Erfreuliches für Hätting Mit einigen Angelegenheiten, die besonders den Höttingern am Herzen liegen, befaßten sich dieser Tage die Stadtführung oder die zuständigen städtischen Stellen. So ist der Auftrag ergangen, für den untersten Teil der Höhenstraße im Bereich der Engstelle die Möglichkeit der Errichtung eines Gehsteiges in der Weise, wie er am Hohen Weg besteht, zu überprüfen. Die Führung einer Omnibuslinie, allenfals bis zum ö l b e r g , wird derzeit bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben überprüft. Schließlich wurde vom Innenministerium mitgeteilt, daß die Verlegung der Polizeiwache von der Schulgasse in die Anlage Mariahilfpark in allernächster Zeit erfolgen werde, sodaß der Grundfreimachung für den Bau des Höttinger Veranstaltungszentrums dann nichts mehr im Wege steht.

eignetes Areal zur Verfügung stellt. Ein entsprechendes Grundstück in Kranebitten, das ursprünglich für die Errichtung des neuen Zentralfriedhofes vorgesehen war, wurde von der Stadt angeboten und vom Ministerium sowohl seiner Lage als auch seinen Ausmaßen nach akzeptiert. Im Mittelpunkt langwieriger Verhandlungen, die dann vor allem mit dem Finanzministerium aufgenommen werden mußten, stand die Frage des Wertes der beiden Tauschgrundstücke, wobei nach den Vorstellungen des Finanzministeriums sich für die Stadt ein Aufzahlungsbetrag von mindestens 200 Mill. S ergeben hätte. Diesen Forderungen lag zugrunde, daß für die Fennerkaserne ein Betrag herangezogen wurde, wie er im freien Grundverkehr bei Annahme einer 90prozentigen Verbauung des Areals eventuell zu erzielen wäre. Demgegenüber vertrat die Stadt die Ansicht, daß ein Grundtausch im Bereich der öffentlichen Hand und zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben nicht nach rein privatkapitalistischen G e sichtspunkten erfolgen könne. Bei Aufrechterhaltung der eingenommenen Standpunkte ist es dann nicht zu einer Einigung gekommen. Die Erwartung, es könnte möglicherweise noch in der ersten Hälfte des Jahres 1971 eine endgültige Entscheidung in der gegenständlichen Angelegenheit erzielt werden, wie sie im Parlament in der Beantwortung einer von Tiroler Nationalräten gestellten Anfrage ausgesprochen worden und deren Erfüllung bereits überfällig war, rückte somit wieder in weite Ferne. Inzwischen wurde von seiten des Bundes versucht, das Areal der Klosterkaserne anderweitig zu verkaufen. Schließlich wurde von der Republik Österreich im M a i 1975 allgemein zur Anbotstellung für den Kauf des Kasernenareals eingeladen. Um im Kreis der Interessenten zu bleiben, hat die Stadt Innsbruck im Rahmen dieser Ausschreibung ein Kaufanbot gestellt. Soweit bekannt wurde, hat außer ihr kein Interessent angeboten. Seitens der Bundesgebäudeverwaltung wurde der Stadt jedoch mitgeteilt,

Fußgängersteg

daß wegen der großen Differenz zwischen dem ermittelten Verkehrswert des Areals und dem von der Stadtgemeinde Innsbruck vorgeschlagenen Kaufpreis das Anbot nicht angenommen werden könne. Auf Grund dieser Sachlage hat die Stadt Innsbruck gegenüber dem zuständigen Bundesminister neuerdings ausgesprochen, daß sie größtes öffentliches Interesse an der Verlegung der Fennerkaserne hat. Angesichts der großen Baugrundnot der Stadt Innsbruck sei eine unbefristete Reservierung des für den Neubau der Kaserne vorgesehenen Grundes in Kranebitten aber kaum möglich, weshalb gebeten wird, eine Mitteilung darüber zu geben, ob die Verlegung der Kaserne auf den von der Stadt Innsbruck bereitgestellten Ersatzgrund seitens des Bundes nun überhaupt noch beabsichtigt sei. Und damit sind wir auch beim

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Die Stadtgemeinde hat sich bereit erklärt, für die Materialkosten aufzukommen, die zur Abdeckung des Fußgängersteges der Karwendelbahnbrücke mit Welleternit erforderlich sind. Die Montagearbeiten wird die Brükkenmeisterei der österreichischen Bundesbahnen auf ihre Kosten durchführen. Damit wird dem Zustand ein Ende gesetzt, daß Benützer des Fußgängersteges durch die darüberfahrenden Züge Beschmutzungen erfahren.

letzten Stand im mehr als zehnjährigen Bemühen, das Areal der Fennerkaserne für dringende Erfordernisse der Stadt freizubekommen. Nach langen Vorgesprächen und einem für beide Seiten gegebenen Interesse an einer Verlegung der Fennerkaserne wäre eine klare Entscheidung nun sicher an der Zeit.

BESUCHE IM RATHAUS

+ Der in Prag residierende, für Österreich mitakkreditierte Botschafter Nordkoreas, Ri W o n Born, stattete Bürgermeister Dr. Lugger seinen ersten offiziellen Besuch ab. + Niyazi Kalenderli, der seit einem Jahr in Salzburg wirkende Generalkonsul der Türkei, wurde von Bürgermeister Doktor Lugger zu einem Gespräch empfangen. •f Der in Wien akkreditierte Botschafter der Republik Frank-

reich, Dr. George Gauchér, stattete in Begleitung des französischen Generalkonsuls in Innsbruck, Elisabeth de Miribel, im Rathaus einen offiziellen Besuch ab. INNSBRUCK - Offizielles Mitteilungtblattder Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: Die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur und für den Inhalt verantwortlich: Paul G r u b e r ; in der Redaktion: U l l a Thien und Dr. Walter Frenzel. A l l e Innsbruck, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18. Druck: Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck, Exlgasse 20.

Fritz Sperling, der erfolgreichste Tiroler Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck (Bildmitte im Murauer-Foto), nahm im Rathaus aus der Hand des Bürgermeisters Dr. Lugger einen Ehrenpokal entgegen, den die Firma Philipp Haas & Söhne gewidmet hat. Sperling hat sowohl im Zweierwie im Viererbob hervorragende Ergebnisse erzielt.

Seite 2 Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 197cVNr. 5


eiflachen durch Innverbauung? Innufergestaltung im Olympischen Dorf in enger Koordination von Stadt, Land und Bund (Gr) - Dank guter Koordination zwischen der Landesbaudirektion und der Stadt Innsbruck ist es möglich geworden, daß im Rahmen der beabsichtigten Innverbauung durch die Bundeswasserbauverwaltung der von der Stadt betriebene Ausbau der Innpromenade im Olympischen Dorf nicht nur durch die kurz darauf folgenden Arbeiten für die Innregulierung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, sondern darüber hinaus anläßlich der Innregulierung die Innpromenade voraussichtlich auch vergrößert werden kann.

LIEBE MITBÜRGER W o Menschen auf gedrängtem Raum zusammenleben wie in unseren Städten, gibt es auch Interessen verschiedenster Art. Sosehr diese in sich berechtigt sein mögen, in der Praxis des Zusammenlebens ist es nicht immer leicht, sie auf einen Nenner zu bringen. Dies ist aber erforderlich, wenn nicht Dissonanzen das gute Einvernehmen der Bürger stören sollen. Als aktuelles Beispiel dafür kann uns in diesen Tagen die Holzhammerbrücke dienen. Die Notwendigkeit dieser Brücke mit den anschließenden Verkehrseinbindungen stand schon seit Jahrzehnten außer Frage. Ebenso die für die Brücke vorgesehene Trasse. Nun sind aber viele Anrainer der Trasse in der Bebauung ihrer Grundstücke im Lauf der Jahre sehr nahe an die Trasse herangerückt und in Anbetracht des großen Wohnungsbedarfes hat man ihrem Drängen nach Ausnahmen Rechnung getragen. Jetzt aber wehren sich die Bewohner dieser Häuser sicher begründet gegen die Immissionen durch Lärm und Abgase, die durch den Brükkenbau für sie entstehen würden, während die Anrainer der Universitätsbrücke auch ihrerseits mit Recht eine Entlastung ihres Bereiches durch die Holzhammerbrücke erwarten und die zahlreichen Verkehrsteilnehmer an dieser Stelle auch eine Verbesserung der Verkehrssituation fordern. Das nun vorliegende unabhängige Gutachten, das vom Bautenministerium für die Ausführung der Holzhammerbrücke eingeholt wurde, soll zum gemeinsamen Nenner in dieser Frage führen. Ich würde mich freuen, wenn er die lange Tunnellösung bringen würde, der auch von der Bürgerinitiative der Vorrang gegenüber den anderen Lösungen gegeben wird.

Erster Anlaß für diese erfreuliche Abstimmung und Verbesserung im Interesse der Bewohner des Olympischen Dorfes war ein Gespräch zwischen dem Stadtbaudirektor und dem Leiter der Abteilung Wasserbau beim Amt der Tiroler Landesregierung, die auch die Angelegenheiten der Bundeswasserbauverwaltung wahrnimmt. In weiteren Bera-

tungen zwischen Land und Stadt erwies es sich zunächst als sinnvoll, die Innverbauung im Abschnitt des Olympischen Dorfes gegenüber dem ursprünglichen Zeitprogramm so vorzuziehen, daß sie im Rahmen des laufenden Fünfjahresprogramms noch berücksichtigt und ihre Durchführung für das Jahr 1977 in Aussicht genommen werden

• Sieben Millionen Schilling bewilligte der Stadtsenat für die Verbesserung der Verkehrseinrichtungen, wie Verkehrssignalanlagen, Markierungen sowie Fußgängerüberwege. Rund fünf Millionen Schilling wurden für die Erneuerung und Ersthersfellung von Gehwegen freigegeben.

• Unter dem Titel „Stadtbaukunst in Innsbruck" wurde vom Institut für Baukunst und Bauaufnahmen der Technischen Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Institut in Innsbruck und dem Stadtmagistrat eine Darstellung der bedeutendsten Straßen- und Platzräume von Innsbruck herausgebracht. Sie wurde vom Vorstand des Wiener Institutes an Bürgermeister Dr. Lugger im Beisein des Baureferenten der Stadt, Vizebürgermeister Reg.Rat Obenfeldner, übergeben.

• Im Rahmen einer akademischen Feier an der Universität Innsbruck wurde der Direktor der kunsthistorischen Abteilung des niederösterreichischen Landesmuseums, Univ.-Prof. Hofrat Dr. Rupert Feuchtmüller, mit dem Mozart-Preis der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung ausgezeichnet. • In Vertretung von Bürgermeister Dr. Lugger gab Stadtrat Niescher vor dem Goldenen Dachl das Startzeichen für den Autohärtetest „Rund um die Welt: Tirol - Tirol". Das Team Lins/Plattner wird dabei in dreißig Tagen mit einem Porsche die Welt umrunden. • Wie einer kürzlich vom Stadtbauamt erstellten Studie zu entnehmen ist, würde der Ausbau von Dachgeschossen im Stadtgebiet einen Wohnraumzuwachs von 15 Prozent bringen. • In Zusammenarbeit mit der Centralen Marketinggesellschaft der Deutschen Agrarwirtschaft veranstaltete das Kaufhaus Tyrol „Deutsche Spezialitäten-Wochen", die mit vielen kulinarischen Besonderheiten aus dem weiten Bereich der Bundesrepublik Deutschland bekannt machten.

• Ein 23jähriger Schlosser aus der Steiermark wurde der glückliche Gewinner des Fertigteilhauses in Igls, das als Hauptpreis der Olympia-Bausteinaktion dieser Tage übergeben wurde. Insgesamt waren 763.690 Bausteine eingezahlt worden, die einen Bruttoerlös von 38,184.500 Schilling erbracht hatten. Mit Bürgermeister Dr. Lugger und Vizebürgermeister Regierungsrat Obenfeldner nahmen Mitglieder des Stadtsenates und des Olympischen Komitees an der Feier teil.

kann. Ein Anliegen, für das sioh der Leiter der Abteilung Wasserbau bei den zuständigen Bundesstellen inzwischen mit Erfolg eingesetzt hat. So besteht berechtigte Erwartung, daß mit der Regulierung am linken wie am rechten Innufer flußabwärts ab der Reichenauer Brücke noch im Jahr 1977 begonnen werden kann. Dabei sind auch wesentliche Verbesserungen gegenüber früheren Formen der Verbauung vorgesehen. So sollen vor allem die Belange des Naturschutzes und der Fischerei mehr als bisher berücksichtigt und das vor zehn Jahren ausgearbeitete Projekt unter diesem Gesichtspunkt überholt werden. Die Stadt wird ihrerseits bei der Anlage der Innpromenade jene Bereiche, die im Zusammenhang mit der Innregulierung in Anspruch genommen werden, aussparen, damit nicht getätigte Investitionen schon nach kurzer Zeit wieder zunichte gemacht würden. Es hat sich im Rahmen der Koordination jedoch noch eine weitere Möglichkeit ergeben, die sowohl bei der Abteilung Wasserbau des Landes wie auch bei den zuständigen Bundesstellen auf Verständnis gestoßen ist: Wenn das Flußbett des Inns anläßlich der Regulierung etwas nach Süden verschoben würde, ließen sich die Erholungsflächen der Innpromenade im Olympischen Dorf entsprechend vergrößern, worauf vom Leiter des städtischen Gartenamtes besonders hingewiesen wurde. Es ist in Aussicht genommen, die damit zusammenhängenden Fragen, vor allem die technische Möglichkeit im Rahmen der Flußverbauung und die wirtschaftliche Vertretbarkeit, überprüfen zu lassen. So darf mit guten Aussichten erwartet werden, daß schon in absehbarer Zeit im Bereich des Olympischen Dorfes nicht nur eine Sanierung der dort einen schlechten Zustand aufweisenden Innufer, sondern im Zusammenhang damit möglicherweise auch eine Ausweitung der Erholungsflächen erfolgen wird.

INNSBRUCK

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1976/Nr.5

das offizielle Mitteilungsblatt hauptstadt,

wird

kostenlos

der Landesjedem

brucker Haushalt zugestellt. Auflage

Innsder-

zeit: 51.500 Stück.

Seite 3


Ab 1. Mai neue Sätze für die Wohnbeihilfe Erleichterungen vor allem für Bezieher kleinerer Einkommen Mit Wirksamkeit vom 1. Mai 1976 wurde durch die Tiroler Landesregierung die Wohnbeihilfe für Wohnungen, die nach dem Wohnbauförderungsgesetz 1968 errichtet wurden, vor allem für Bezieher kleinerer Einkommen angehoben. Wir haben in der Nummer 2 unseres Mitteilungsblattes umfassend über die Voraussetzungen informiert, die für die Inanspruchnahme dieser Wohnbeihilfe erforderlich sind.

Die nächste Ausgabe von „Innsbruck" erscheint am 10. Juni und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz des Mitteilungsblattes kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie das Mitteilungsblatt „Innsbruck" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, Tel. 32 4 66, damit wir das Nötige veranlassen können. Um unsere Leser auf dem letzten Stand zu halten, veröffentlichen wir in der untenstehenden Tabelle die neuen Sätze. Die mit 1. M a i in Kraft getretene Verbesserung wirkt sich vor allem in der Form aus, daß die sogenannte zumutbare W o h nungsaufwandsbelastung, also jener Teil der Miete, den der Mieter selbst zu tragen hat, zum Teil beträchtlich verringert wurde. Am besten lassen sich die Auswirkungen der neuen Sätze an konkreten Beispielen zeigen: Hat ein Ehepaar mit einem Einkommen von 6400 Schilling, einer

65 qm großen Wohnung mit einer Miete von 3300 Schilling bei einer anrechenbaren W o h nungsaufwandsbelastung von 2100 Schilling bisher 1460 Schilling an Wohnbeihilfe erhalten, so erhöht sich diese nun auf 1652 Schilling ab 1. M a i 1976. Eine vierköpfige Familie mit einem Einkommen von 7000 Schilling hat in einer 90 qm großen Wohnung bei einer Miete von 4300 Schilling und einem anrechenbaren Wohnungsaufwand von 2930 Schilling bisher 2440 Schilling an Wohnbeihilfe erhalten, ab 1. Mai 1976 erhält diese Familie 2580 Schilling. In diesem Zusammenhang muß darauf hingewiesen werden, daß für die Bemessung der Wohnbeihilfe nicht das Bruttoeinkommen herangezogen wird. Vor Anwendung der in der Tabelle festgehaltenen Sätze werden vom Bruttoeinkommen abgezogen: die steuerfreien Bezüge, die Sozialversicherungsbeiträge, das berücksichtigte Kraftfahrzeugpauschale, der berücksichtigte Freibetrag, die Lohnsteuer, die Familien- und die Geburtenbeihilfe, über Antrag kann auch das Einkommen der letzten drei Jahre als Bemessungsgrundlage herangezogen werden, was in den meisten Fällen eine beträchtliche Verringerung des Monatseinkommens und damit eine Erhöhung der Wohnbeihilfe mit sich bringt. Falls sich im Zusammenhang mit der Wohnbeihilfe bzw. mit den nachstehend veröffentlichten neuen Sätzen Fragen ergeben, vor allem auch, was die nicht in allen Fällen in gleicher Weise gegebene anrechenbare Wohnungsaufwandsbelastung betrifft, so steht die zuständige Stelle im Neuen Rathaus, Fallmerayerstraße Nr. 1, 2. Stock, Zimmer 369, jederzeit gerne zur Verfügung.

Annasäule wird restauriert Mit Rücksicht auf die Sommergäste zwei Etappen vorgesehen Laut einer Mitteilung der Landesbaudirektion wurde im Rahmen der denkmalpflegerischen Betreuung der Annasäule 1975 mit den Sanierungsarbeiten am Fundament der Säule begonnen. Heuer sollen nun die Restaurierungsarbeiten am Säulenschaft fortgesetzt werden. Neben dem Witterungseinfluß bilden vor allem die Luftverschmutzung und die Autoabgase eine Gefährdung des Denkmals. Zum Großteil Versinterungen weisen die der Schlagregenseite abgekehrten Sockelreliefs und das die Statue der Madonna tragende Kapitäl auf - aber auch die am Säulenschaft befestigten Engel und der Schaft sind versintert. Diese Sinterschicht wird mit Hilfe einer speziellen Paste entfernt, ein Verfahren, das schon bei anderen Restaurierungen erfolgreich Anwendung fand.

Im Anschluß an die allgemeine Reinigung der Säule ist die Aufbringung eines atmungsfähigen Kunstharzoberflächenschutzes notwendig, der den schädlichen Ablagerungen auch weniger Haftungsmöglichkeit bietet und zugleich eine bessere Reinigung des Denkmals mit Wasser und Bürste erlaubt. Um zu Beginn der Sommerreisezeit nicht eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt eingerüstet zu haben, war es notwendig, die Restaurierungsarbeiten, die nur während der warmen Jahreszeit erfolgen können, auf die Jahre 1976 (Kapitäl und Säulenschaft) und 1977 (restliche Arbeiten und Sockel) aufzuteilen. Mit der Durchführung der Arbeiten ist der Bildhauer und Restaurator Adalbert Kuttler in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt beauftragt.

Zumutbarer Wohnungsaufwand in Prozenten des monatlichen Familieneinkommens Anz. d. Fam.- bis Mitglieder 4.000

1 2 3 4 5 6 7 8 9

über 4.000 bis 4.500 1 —

über 4.500 bis 5.000 3 1

über 5.000 bis 5.500 5 3 1

über 5.500 bis 6.000 7 5 3 1

über 6.000 bis 6.500 9 7 5 3 1

über 6.500 bis 7.000

über 7.000 bis 7.500

über 7.500 bis 8.000

über 8.000 bis 8.500

über 8.500 bis 9.000

über 9.000 bis 9.500

11 9 7 5 3 1

13 11 9 7 5 3 1

14 12 10 8 6 4 2

15 13 11 9 7 5 3 1

16 14 12 10 8 6 4 2

17 15 13 11 9 7 5 3 1

über • 9.500 bis 10.000 18 16 14 12 10 8 6 4 2

über über 10.000 12.000 bis für jew. 12.000 weitere für jew. 300 weit. 400

1 % mehr jedoch höchstens 23%

Für jedes weitere Familienmitglied um zwei Prozent weniger. Seite 4

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Lendeshauptstadt - Jahrgang 1976. Nr. 5


Jugendherberge öffnete ihre Tore Innsbruck bietet den J u g e n d w a n d e r e r n ein Haus der europäischen Spitzenklasse (Th) Unter den Jugendwanderern hat es sich bereits herumgesprochen: Die neue Jugendherberge in Innsbruck muß man erlebt haben. Der Neubau in der Reichenau, der dieser Tage offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde, seine Feuertaufe aber während der Olympischen Spiele erfolgreich hinter sich gebracht hatte, kann sich in der Tat sehen lassen. In geradezu idealer Lage neben dem Campingplatz am Inn entstand in knapp zweijähriger Bauzeit eine Herberge mit angeschlossenem Studentenheim, die sowohl von ihrer Konzeption als

Der

fünfstöckige

Trakte

der

Te

herbergt

Jugendherberge.

auch der Innenausstattung her zu den Spitzenhäusern dieser Art in Europa zählen dürfte. Vorbei sind die Zeiten der großen muffigen Schlafsäle mit 30 bis 40 Betten, der wenigen, ständig feuchten Gemeinschaftswaschräume und der düsteren Eßsäle. Die neue Herberge verfügt über insgesamt 200 Betten, die größtenteils in Sechsbettzimmern liegen. Großzügig angelegte sanitäre Anlagen - pro Stockwerk mit 36 Betten stehen in freundlichen Kabinen zwölf Waschbecken, vier Duschen und vier W C bereit - sowie Frühstücks-, Speise- und Fernsehräume bieten den Jugendlichen Hotelkomfort zu kleinen Preisen. Für Selbstversorger stehen zudem Küchen mit Elektrokochplatten bereit. Der neben der Herberge liegende fünfstöckige Trakt des Studentenwohnheimes wird neben

der Beschaffung von zusätzlichem Wohnraum für Studenten in den Sommerferien ebenfalls als Jugendherberge dienen. Hier sind es 56 geräumige Zweibettzimmer, alle mit Waschbecken,

das

Studentenwohnheim,

rechts (Toto:

die

Murauer)

tonplatten gestaltete Außenfassade. Einzelwanderer und Gruppenreisende halten sich in Innsbruck die W a a g e ; fünf Omnibusparkplätze und 50 Pkw-Parkplätze an der Nordseite des Hauses stehen für den motorisierten Teil der jungen Gäste zur Verfügung. Der Altersdurchschnitt der Jugendwanderer liegt bei 20 Jahren, wobei zwar der Großteil aus dem deutschsprachigen Raum kommt, insgesamt aber bis zu 40 Nationen gezählt wurden. Voranmeldungen sind bisher schon in reichem Maße eingelaufen, in der Hauptreisezeit sind während einiger Tage bereits alle Betten vergeben. Bauherr und auch für den Betrieb verantwortlich ist das Tiroler Jugendherbergswerk. Die Gesamtbaukosten inklusive Einrichtung belaufen sich auf 40 Millionen Schilling und wurden durch Stadt, Land und Bund aufgebracht. Mit der Fertigstellung der neuen Jugendherberge erfolgte gleichzeitig auch die Schließung der Herberge in der Rennerschule. Diese Herberge war 1937 in Betrieb genommen worden und galt damals - sie wies bereits Duschen und Elektrokocher auf - als die modernste in Osterreich. Der Neubau in der Reichenauer Straße wurde wiederum nach den neuesten Erkennt-

nissen des Herbergswesens e*. stellt und findet, wie sich bereits zeigte, bei den Jugendwanderern von heute - und das sind die Gäste von morgen - große Zustimmung.

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1! m

Innsbrucker, von denen man spricht • In einer Feierstunde im Landhaus überreichte Landeshauptmann Wallnöfer zahlreichen Persönlichkeiten bundesstaatliche Orden und Dekrete über die Verleihung von Berufstiteln. Mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Osterreich ausgezeichnet wurden Hofrat M a g . Dr. Johann Auer und Hofrat Mag. Dr. A l fred Bichler; mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Osterreich Gremialvorsteherstellvertreter Wilhelm Nairz. Der Berufstitel „Medizinalrat" wurde verliehen a n : Dr. Hermann Hueber, Dr. Hans Schellberg und Dr. Josef Schienz; der Berufstitel „Baurat h. c." an Dipl.-Ing. Doktor techn. Edgar Neuhauser. • Mit Entschließung des Bundespräsidenten wurde an Prof. M a g . Dr. Margarethe Schweiger und Prof. M a g . Dr. Ilse Westreicher der Berufstitel „Oberstudienrat" verliehen.

Dusche und W C ausgestattet, die für die Jugendlichen mit etwas mehr Taschengeld bereitgehalten werden. Der Mittelpunkt der gesamten Anlage und zugleich zentraler Treffpunkt der Jugendlichen ist die als Atrium sehr geschmackvoll gestaltete Halle im Erdgeschoß. Die in ihrer Mitte befindliche Sitzmulde lädt zum Gespräch und zur Kontaktaufnahme geradezu ein. Auch ein Vortragssaal für abendliche Veranstaltungen wurde eingeplant. Frei Haus erhalten die Jugendlichen die prachtvolle Aussicht, die ihnen durch die unverbaute Lage des Hauses in alle Himmelsrichtungen geboten wird. Nach W e sten und Süden sogar mit Blendschutz, denn hier wurde leicht getöntes Glas verwendet. Architektonisch interessant ist die häufige Verwendung des Achteckes sowie die mit Waschbe-

INNSBRUCK das offizielle Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt, kann auch beim Rathausportier, Maria-Theresien-Straße 18, gratis bezogen werden.

In

freundlichen

terkunft.

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1976VNr.5

Sechsbettzimmern

finden

Jugendliche

aus

aller (Foto:

Welt

Un-

Murauer)

Seite 5


Generalsanierung der Weiherburg

r u n g s a r b e i t e n in d e r W e i h e r b u r g

Ehemaliges Jagdschloß M a x i m i l i a n s für Repräsentations- und Ausstellungszwecke genützt

in Z u s a m m e n a r b e i t mit d e m L a n -

Die

Sanierungs-

werden

und

selbstverständlich

desdenkmalamt (Fr)

Vielen

Liebhabern

mittelbaren bung

ist

die

stattliches

der

Innsbrucker

un-

Umge-

Weiherburg

als

Baudenkmal aus

lan-

gungen

gewährt,

möglich

mentation

worden. Im e i n z e l n e n s i n d d i e Adaptierungen

Repräsentationstrakt

d e n e r Begriff. U m d a s J a h r 1460

zweite Obergeschoß

von einem reichen Bergwerksbe-

gen, das auf

sitzer

penzoo-Einganges

aus

Schwaz

erbaut,

hat

her

zu

folgenden

vorgesehen.

desfürstlicher Zeit ein liebgewor-

der charakteristische Ansitz, dem

schoß denkt m a n a n eine D o k u -

ge-

der

betreten

wird

Als

Höhe

des A l -

von

Norden

ist.

über

den

Winterspielen Auch

das

das

wird

herangezo-

zu

in

und

Ausstellungs-

herangezogen

neben

werden

Reserveräumlichkei-

ten auch z w e i

eine

Obergeschoß

zu

Räume

umfassen,

die der Sparkasse zu

Dokumen-

tationszwecken

Verfügung

stehen.

Im

zur

dritten

Obergeschoß

wird auch eine Hausmeisterwohnung

dessen

auch

durchgeführt,

Beratung

besonders

denkmalpflegerischer und

in

ästhe-

tischer Hinsicht sehr wertvoll

Innsbruck.

dritte

teilweise

zwecken

Olympischen

Adaptie-

So

werden

kung

die

Schindeln, die

teils

in

Stiegen

Balkendecken, die

aus Schmiedeeisen,

menfenster

mit

Holzrah-

Holz- oder

der

nach

Par-

Handläufe

der

putz

Boden-

Naturstein,

die

sprossen,

ist.

Dachdek-

kett u n d K l i n k e r n , d i e

die

untergebracht.

mit

beläge

etwa

Grob-

dem

Färbelung

Blei-

und

Fein-

Altbestand auch den

und

histori-

schen W e r t dieses alten Ansitzes Im

vierten

den

sich

Obergeschoß das

Ende

Stiegenhauses

und

befin-

des

neuen

Räumlichkei-

ten für die D i r e k t i o n des A l p e n zoos

sowie der

Dachböden.

Zugang

Das

zu

den

Erdgeschoß

wird für die Besucher des A l p e n -

1

Für 15 Millionen Sdiilling wird die Weiherburg generalsaniert und für die Repräsentationsaufgaben der Stadt sowie für verschiedene Ausstellungszzoecke adaptiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich in ein bis eineinhalb Jahren abgeschlossen sein, (Foto: Frischauf) K a i s e r M a x i m i l i a n I. d e n N a m e n

G a r d e r o b e , eine H a l l e , ein

fet u n d ein a n s c h l i e ß e n d e s F o y e r

den

Besitzer

gewechselt.

1569

nand

diesen Adelssitz seiner

II.

Erzherzog

So

machte

Schwiegermutter,

Ferdi-

der

Mutter

Philippine Welsers, zum Nach

zahlreichen

Präsent.

weiteren

Be-

erreicht

man

hier

„Maximilianssaal" Wohnturm,

der

rund

nen Platz bietet. für

das

Buffet

tionsräume

Buf-

Persowird

Repräsenta-

allerdings

von

der

Stadt

Innsbruck

erwor-

ist

schen

Dienste

keinen

beabsichtigt, gastronomi-

der

mosphäre

Aus

1123 e i n g e s a n d t e n

von

403

Blättern

österreichischen

Künst-

der

nahegelege-

nalen

Jury

die

Inns-

diesjährigen

Preisträger ausgewählt. V o n den insgesamt

14

Preisen ging

Preis d e r L a n d e s h a u p t s t a d t bruck,

mit

10.000

die repräsentativen

Räumlichkei-

ten für E m p f ä n g e , A u s s t e l l u n g e n usw. zunutze machen

möchte.

notwendigen

Einrich-

Speisenaufzug, A n -

usw.,

sind

im

Baupro-

gramm vorgesehen.

geschoß, seitlich v o n

zu betreten, wird eine Reihe von

nen, w o b e i

1975

begon-

zuerst einmal

Dach-

s t ü h l e u n d D ä c h e r in A n g r i f f nommen wurden, um die terliegende weiteren

darun-

Bausubstanz

Schäden

Ursprünglich

zu

war

rungsprogramm

vor

schützen.

ein in

Saniemehreren

Etappen vorgesehen, doch ten sich im Laufe d e r Arbeiten

zwei

als

Dinge:

ursprünglich

m e n , u n d d a ß es war, Zug

die

zeig-

begonnen daß

größerer Aufwendungen te,

ge-

es

bedurf-

angenom-

zweckmäßiger

Sanierungen

in

einem

d u r c h z u f ü h r e n . D i e s ist

nun

d a n k e i n e s K r e d i t e s v o n 15 M i l l . Schilling,

den

Innsbruck-Hall bruck

Seite 6

zu

die der

Sparkasse Stadt

vergünstigten

InnsBedin-

Niedereiner

Innsbrucker beim

ebenfalls

Preise

Werkner,

1 9 4 8 in

an

geborenen

b o r e n , mit hielt d e n Preis

Wien

sowie bei

und

an-

Shows

Film und

in

Fern-

konn-

erringen.

Turi

Innsbruck

ge-

beachtlichen Ausstel-

lungserfolgen

D a v i d Scheffknecht. Der Künstler

Künstler

Graphikwettbewerb

mit

des 1952

wurde

im

Ausland,

15.000 S

Landes in mit

Tirol.

Dieter

Innsbruck

gebo-

dem

Preis

Kammer der gewerblichen schaft für Tirol

er-

dotierten

der Wirt-

prämiert.

Im E r d g e s c h o ß u n d e r s t e n O b e r -

de

Spätherbst

Staatz,

der

sehen e i n e n N a m e n . D e r z e i t lebt

Mit den Sanierungsarbeiten wurim

in

Inns-

S dotiert,

d e n 1 9 4 7 in D o r n b i r n

Zwei ten

ren,

richte

ver-

internatio-

Ausstellungen

Stadt

anderwärts

Künstler

tungen, wie

die

Zeit

österreich, und arbeitet an

nerelles

sich

Innsbruck,

wahrt werden, zurückgreifen.

Fuchs,

da

Stadt

chen sein w i r d .

zur

g e w a n d t e Kunst, m a c h t e sich bei

beschlossen,

der

die

besuchte die Hochschule für

Sanierungsprogramm

At-

verpflichtet

z w a r auf der Westseite zu errei-

nen „Villa B l a n k o " zu bedienen. dafür

und

bleiben und d a z u auf zahlreiche

Die

letzten

des Ortes

Leihgaben

M i e t p a r t e i e n w u r d e 1975 e i n g e -

ben. Mit dem Auszug der

Möbeln

haviourismus.

120

sich b e i B e d a r f d e r

historischen

Graphikwettbewerb

Es

1911

mit

der

1976 v o n e i n e r

einrichten.

wurde

Jahr

lichkeiten etwa Gemälden

bruck

der zu Umbauten

führte,

auch Räum-

schen

Restaurationsbetrieb

im

und

der

großen

ständigen

Weiherburg

aus,

Ausstattung

südlichen

s i t z w e c h s e l n , w a s a u c h stets w i e die

aufnehmen, das diesem

der

Enzyklopädie des magischen Be-

Die Stadt der

von

bei

l e r n w u r d e n z u m 15. O s t e r r e i c h i -

den im

Buffet

nur

unterstreichen.

A u c h zwei junge Innsbrucker Künstler unter den Prämierten

„Weiherburg"

öfteren

ein

auch

und

Im ü b r i g e n a b e r w i r d m a n

15. Österreichischer Graphik Wettbewerb Innsbruck 1976

g a b , des

zoos

bewahren

Ausstellungsräumen darunter

das

Osten

her

eingerichtet,

Untergeschoß

südlichen W o h n t u r m s

mit

santem gotischem Gewölbe im ersten O b e r g e s c h o ß

des

impound

die ehe-

malige Sakristei der H a u s k a p e l le, d i e

sich n a c h A b n a h m e

Verputzes

als

ein

rundum

W a n d m a l e r e i e n aus der

des mit

zweiten

H ä l f t e d e s 16. J a h r h u n d e r t s a u s geschmückter Nach wird

Raum

gehöriger dieser

einem

entpuppte.

Restaurierung

Raum

Glanzpunkt

sicher

der

burg. Die H a u s k a p e l l e im Obergeschoß zigen

soll

in

Bei der

Nützung

lungstraktes

im

ersten

ihrem

Zustand erhalten

zu

Weiherjet-

bleiben.

dieses Ausstelersten

Oberge-

Innsbruck -

Das mit Blatt von Sea".

dem „Preis der David Sdieflknedit

Offizielles Mitteilungsblatt

Landeshauptstadt trägt den Titel

Innsbruck" ausgezeichnete JFhe Divine Lights of the (Foto: M . Klingler)

der LandeshauptstaaH -

J o h r g a n g 1976 N r . 5


Preise für Fassadenrestaurierung ü b e r 200 private und öffentliche Hausherren beteiligten sich an der A k t i o n (Fr) Tiroler Malerinnung und WIFI hatten 1974 eine Sonderschau unter dem Titel „I-PunktFarbe" durchgeführt, die Vorschläge für die Restaurierung von Hausfassaden in Innsbruck brachte. Die Anregung fiel auf sehr fruchtbaren Boden und bescherte dem Innsbrucker Stadt-

Die

Preisträger

des

wenden müßte, etwa auch durch den Ausbau von Dachböden, überreichte die Preise für folgende Objekte-. Den ersten Preis zu 25.000 S für das Haus Riesengasse 8 an Hermine Baumgartner. Vier zweite Preise zu je 15.000 S an: Gilmstraße, Bezirkshaupt-

Tassadenwettbewerbs.

(Toto:

Birbaumer)

bild rund 200 frisch gestrichene, und zum Teil auch nach innen restaurierte Häuser. Häuser aus den repräsentativsten Bauepochen, aus Spätgotik, Barock und Gründerzeit traten aus dem Grau von Verwitterung und Staub und ganze Straßenzüge zeigen nun wieder, nach Ablauf von Denkmalschutzjahr und Olympischen Winterspielen, ein farbenprächtiges Gesicht. Der von den privaten und öffentlichen Hausbesitzern durch so zahlreiche Teilnahme an der Fassadenaktion bewiesene Bürgersinn erfuhr in der Tiroler Handelskammer eine kleine A n erkennung in Form einer Preisverleihung für die gelungensten Fassadenrestaurierungen. Bürgermeister Dr. Lugger, der in seiner Ansprache allen Initiatoren und Teilnehmern der Aktion dankte und darauf verwies, daß man sich nun in verstärktem Maß wieder dem alten Hausbestand und seinen Möglichkeiten, vor allem für Wohnzwecke zu-

mannschaft Innsbruck; Erlerstraße 8/Sparkassenplatz 1, Sparkasse der Stadt Innsbruck-Hall; Herzog-Friedrich-Straße 30, Anna Weber, Fa. Neuböck; Defreggerstraße 35, Dipl.-Ing. Wolfgang Beier. Sechs dritte Preise zu je 10.000 S an: Adamgasse 19, Florian Kofier; Marktgraben 19, Schuhhaus Dialer; Herzog-Friedrich-Straße Nr. 9, Franz Baumann; HerzogFriedrich-Straße 11, Dipl.-Ing. Paul Baumann; Kindergartenweg 1 (Pfarrhaus), Pfarrer Josef Wieser; Vili 21, Josef Lener. Zehn vierte Preise zu je 5000 S an: Wilhelm-Greil-Straße 19, Komm.-Rat M e n a r d i - M . Jäger; Sparkassenplatz 2, Sparkasse der Stadt Innsbruck-Hall; MariaTheresien-Straße 21, 23-25, 27 und Erlerstraße 8, Sparkasse; Anichstraße 1, Josef Zeiger; Stiftsgasse 12, Ludwig Strickner; Herzog-Friedrich-Straße 15, Stadt Innsbruck; Maximilianstraße 15, Ludwig Bittner, Hotel „Neue Post"; Nageletal 2, Pich-

Neuerscheinung

Gründungstages der Öffentlichkeit vor. Ein Werk, das den breiten Fächer Tiroler Produktion im Bergbau, Handel, Verkehr, Fremdenverkehr, in Fabriken, Gewerbe und Banken sowie die ärarischen Betriebe und die Entwicklung der gewerblichen Wirtschaft von den Anfängen bis in die heutigen Tage in gefälliger und leicht faßbarer Weise ausbreitet. Zu den durchwegs schönen Illustrationen aus Vergangenheit und Gegenwart ersteht vor dem Leser ein stets erfolgreich tätiges Land, das nicht nur aus Freiheitskämpfern und Skifahrern bestand.

Erich Egg - Wolfgang Pfaundler - Meinrad Pizzinini: „Von allerley Werkleuten und Gewerben". Eine Bildgeschichte der Tiroler Wirtschaft, herausgegeben von der Kammer der gewerblichen Wirtschaft Tirols. Mit 335 Abbildungen. Verlagsanstalt Tyrolia. Rauch-Druck Innsbruck. Einen beinahe 400 Seiten starken Prachtband, geschrieben und gestaltet von den bekannten Autoren Egg, Pfaundler und Pizzinini, legte die Kammer der gewerblichen Wirtschaft Tirols als Geburtstagsgeschenk anläßlich der 125. Wiederkehr ihres

„I-Punkt-Farbe'

ler; Vili 18, Johann Treichl; Meinhardstraße 12, Tiroler Handelskammer.

Sparkasse, Tiroler Handelskammer und die Stadt Innsbruck übergaben die ihnen zugesprochenen Geldpreise an Landeskonservator Dipl.-Ing. Josef Menardi zur weiteren freien Verwendung bei denkmalpflegerischen Aufgaben.

Ehrenzeichen für Kunst und Kultur Das vom Gemeinderat der Stadt Innsbruck mit Beschluß vom 20. November 1975 geschaffene Ehrenzeichen für Kunst und Kultur wurde vom Gemeinderat in seiner Sitzung vom 31. März 1976 18 Persönlichkeiten zugesprochen, die sich im besonderen Maß um das kulturelle Leben der Stadt Innsbruck verdient gemacht haben. Die Ehrung fand kürzlich in feierlichem Rahmen im Saal Innsbruck des Kongreßhauses statt. Die diesjährige Vergabe des Ehrenzeichens richtete sich sowohl nach der persönlichen Leistung, galt in vielen Fällen aber auch jener kulturellen Institution, der der Ausgezeichnete beson-

ders verbunden ist. Letzten Endes aber sollten die Ausgezeichneten ihre Anerkennung euch stellvertretend für alle erfahren, die sich in Innsbruck dem kulturellen Leben verpflichtet wissen. So fiel die Wahl besonders euch auf jene Persönlichkeiten, die unabhängig von ihrem beruflichen Schaffen und ihren dienstlichen Verpflichtungen sich um Kunst und Kultur echte Verdienste erworben und deren Werte anderen Menschen zugänglich gemacht haben. In dieser Tätigkeit haben die Ausgezeichneten neue Fundamente zu künstlerischem Schaffen gelegt und Wege zur Begegnung mit Kunst und Kultur erschlossen.

1 § 'r$i

Neben Bürgermeister Dr. Lugger, Vizebürgermeister Reg.-Rat Haidl und Vizebürgermeister Reg.-Rat Obenfeldner von links nach redits die Träger des Kulturehrenzeidiens : Altgemeinderat Maria Kaiser, Dr. Franz Hölbing, Prof. Karl Goritschan, Prof. 'Norbert Gerhold, Altsladtrat Komm.-Rat Ing. Toni Fritz, Volksschuldirektor Johann Erhardt, Dr. Fianz Elena, Hof:at Dr. Erich Egg, Hofrat Dr. Franz Colleselli.

Von links nach rechts: Chorleiter Franz Winkler, Sepp Tanzer, Prof. Wolfgang Pfaundler, Llniv.-Prof. witz, Univ.-Prof. Dr. Otto v. Lutterotti, Prof. /ose/ Artur Kanctscheider.

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgong 1976/Nr. 5

Prof. Otto Dr. Heinz Kölblinger,

Ulf, Prof. v. MackoProfessor


Innsbruck ist eine „junge Stadt" A b e r die Einwohnerzahl unserer Stadt wächst nun langsamer und erreicht n a c h ! 9 8 0 neue Spitze Wie einer Zusammenstellung des „Statistischen Jahrbuches österreichischer Städte 1974" über die Privathaushalte nach G r ö ß e und F a m i l i e n in Statutarstädten und in G e m e i n d e n mit mindestens 10.000 E i n w o h n e r n e n t n o m m e n w e r d e n k a n n , ist Innsbruck unter d e n G r o ß s t ä d t e n Österreichs die Stadt mit der g r ö ß t e n durchschnittlichen K i n d e r z a h l in F a m i l i e n mit K i n d e r n . W i e n hat z . B. d i e niedrigste A n z a h l , w ä h r e n d die kleineren Statutarstädte und d i e G e m e i n d e n mit mindestens 10.000 Einw o h n e r n eine im V e r g l e i c h mit d e n g r o ß e n Städten z u m Teil wesentlich höhere Kinderzahl aufzuweisen haben. Die L a n d e s h a u p t s t a d t Tirols gilt bisher hinsichtlich des G e b o r e nenüberschusses s o w i e des A l tersaufbaues d e r Bevölkerung immer noch als eine „ j u n g e S t a d t " . S o hatte Innsbruck in den letzten 20 J a h r e n stets einen beachtlichen Geburtenüberschuß zu v e r z e i c h n e n . Die Z a h l d e r G e b o r e n e n ü b e r t r a f d i e Z a h l der Gestorbenen jährlich durchschnittlich um fast 400. Seit d e m

J a h r e 1970 sinkt a b e r a u c h in Innsbruck d i e Z a h l d e r G e b o r e nen l a n g s a m a b , w a s bei einer u n g e f ä h r g l e i c h b l e i b e n d e n Sterb e r a t e sich auf d i e positive G e b u r t e n b i l a n z entscheidend ausz u w i r k e n beginnt. S o betrug der G e b o r e n e n ü b e r s c h u ß 1975 nur mehr 189 K i n d e r . D a z u d e m z a h lenmäßig schwache Geburtsj a h r g ä n g e (1951-1955) in d a s Alter der Familiengründung k o m m e n , w i r d mit e i n e m weiteren S i n k e n der Z a h l d e r G e b o renen in Innsbruck in d e n nächsten J a h r e n z u rechnen sein. Dies d ü r f t e a l l e r d i n g s in e i n i g e n J a h r e n , w e n n die starken G e burtsjahrgänge der sechziger J a h r e nachrücken, w i e d e r eine W e n d e des d e r z e i t i g e n Trends mit sich b r i n g e n . Die Z u w a n d e r u n g , in d e n letzten J a h r e n der d o m i n i e r e n d e Faktor f ü r d i e starke Bevölkerungszun a h m e in unserer Stadt, beginnt sich e b e n f a l l s abzuschwächen, d i e Z a h l d e r E i n w o h n e r Innsbrucks w i r d d a h e r nur mehr l a n g s a m w a c h s e n b z w . im H i n blick auf d i e schon sehr klein gew o r d e n e n noch b e s i e d e l b a r e n

Termine für die Sperrmüllabfuhr Vom 17. bis 20. Mai Montag, 17. Mai, ab 6 Uhr: Schlachthofgasse, MatthiasSchmid-Straße, Kärntner Str., M o l t k e s t r a ß e , Lützowstraße, A n d e r Furt, Prinz-Eugen-Str. Dienstag, 18. Mai, ab 6 Uhr: Reichenauer Straße, O s w a l d Redlich-Straße, P r a d l e r S a g g e n , Fennerstraße, G e n e r a l Eccher-Straße. Mittwoch, 19. Mai, ab 6 Uhr: Egerdachstraße, Renkstraße, M i t t e r h o f e r s t r a ß e , Lutterottistraße, M a d e r s p e r g e r s t r a ß e , K r a v o g l s t r a ß e , Reithmannstr.

gasse, V a l i e r g a s s e , S t a d l w e g , Etrichgasse, Roßaugasse, Grießauweg, Archenweg. Mittwoch, 26. Mai, ab 6 Uhr: H a l l e r Straße, F e r d i n a n d Weyrer-Straße, Dörrstraße, Fuchsrain, M o s e r f e l d w e g (der Sperrmüll aus d e n O b j e k t e n Fuchsrain und M o s e r f e l d w e g muß v o r d e n betreffenden Bahndurchlässen g e l a g e r t werden), K u g e l f a n g w e g , K a j e tan-Sweth-Straße. Freitag, 28. Mai, ab 6 Uhr: An-der-Lan-Straße, Schützenstraße, Rotadlerstraße, W a l d e r k a m m w e g , S p i n g e s e r Str., Langkofelstraße, M o n t e Piano-Straße, Pasubiostraße, Bettelwurfstraße, P o n t l a t z e r Straße, Col-di-Lana-Straße.

Donnerstag, 20. Mai, ab 6 Uhr: V i l l e r Straße (einschl. d . O b jekte b e i m K r a f t w e r k Lemmenhof), V i l i , a e s a m t e r Kurort Es kann nur jener Sperrmüll abIgls. geführt werden, der bis zum angegebenen Abfuhrbeginn vor Vom 24. bis 28. Mai den Hauseingängen bzw. an den besonders bezeichneten Montag, 24. Mai, ab 6 Uhr: Sammelplätzen bereitgestellt Andechsstr., H i r s c h b e r g g a s s e , wird. Freundsbergstr., G u t s h o f w e g , Wörndlestr., Klappholzstr., Radetzkystraße. Dienstag, 25. Mai, ab 6 Uhr: Reut-Nicolussi-Str., Durigstr., Wopfnerstr., Burghard-Breitner-Straße, Roßbachstr., H e g nerstr., Bertha-von-SuttnerW e g , L a n g e r W e g , TrientlSeite 8

D a m i t ist d i e erste A k t i o n zur S p e r r m ü l l a b f u h r in d i e s e m J a h r a b g e s c h l o s s e n . Ein zweites M a l wird die Sperrmüllabfuhr im Herbst, und z w a r a b 6. S e p tember, d u r c h g e f ü h r t . W i r w e r d e n d i e Termine d a n n w i e d e r zeitgerecht b e k a n n t g e b e n .

Flächen i n n e r h a l b des S t a d t g e bietes z e i t w e i s e s o g a r stagnieren. Die G r ü n d e für diese Entwicklung sind in d e r v o r n e h m l i c h in den vergangenen zehn Jahren e r f o l g t e n Bevölkerungsverschieb u n g in das U m l a n d v o n Innsbruck und der d a m i t in Z u s a m menhang stehenden Wohls t a n d s a u f l o c k e r u n g und Reduzierung der W o h n b e v ö l k e r u n g besonders im Stadtkern z u suchen w i e auch in d e r Ä n d e r u n g der Familienstruktur im a l l g e m e i n e n . M i t 31. D e z e m b e r 1975 z ä h l t e Innsbruck 121.933 Einwohner. Die im J a h r e 1970 v o m A m t f ü r Statistik, Stadtforschung und

R a u m o r d n u n g erstellte Bevölkerungsprognose für Innsbruck („Innsbruck, Stadt v o n m o r g e n , in d e n J a h r e n 1885-2000") z e i g t f ü r d a s J a h r 1975 einen e r r e c h neten W e r t v o n 119.500 E i n w o h nern. D i e s e i n e r z e i t i g e V o r a u s berechnung und d i e W i r k l i c h k e i t liegen demnach ziemlich beis a m m e n . Die Z a h l e n d e r Praxis h a b e n d i e P r o g n o s e w e r t e bisher s o g a r noch etwas ü b e r t r o f f e n . Die statistische Prophezeiung aus d e m J a h r 1970 hat für 1980 einen W e r t v o n 127.800 E i n w o h ner für d i e L a n d e s h a u p t s t a d t T i rols v o r a u s g e s a g t . Z u f o l g e d e r nunmehr z u e r w a r t e n d e n s i n k e n d e n G e b o r e n e n z a h l e n und der geringeren Zuwanderung d ü r f t e d i e E i n w o h n e r z a h l Innsbrucks in d e n nächsten J a h r e n , aller Wahrscheinlichkeit nach, unter den vorausberechneten Werten liegen.

DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE

MW Zum 100. Geburtstag Frau A n n a M a r i n e l l , Innallee 11 (29. 4.) Zum 98. Geburtstag Frau K a t h a r i n a Kovatschitsch, Innrain 53 (26. 4.) Zum 96. Geburtstag Frau Frieda Freinademetz, A n ton-Rauch-Straße 31 (16. 4.) Frau M a r i a W e i s e r , Dürerstraße Nr. 12 (11. 5.) Zum 95. Geburtstag Frau Theresia G e b a u e r , Ing.-Etzel-Straße 59 (18. 4.) Zum 94. Geburtstag Frau D o r a G r a b m a y r , O b e r k o f l e r w e g 3 (15. 4.) Frau A n n a Blattner, Innallee 11 (10. 5.) Zum 93. Geburtstag Frau Ida H a a s , Schmerlingstraße Nr. 2 (17. 4.) H e r r n H e i n r i c h A i l e , Anichstraße Nr. 2 A (4. 5.) Frau A n n a M ö ß m e r , H ö t t i n g e r G a s s e 21 (8. 5.) Zum 92. Geburtstag Frau M a t h i l d e H u b e r , straße 12 (6. 5.)

Dürer-

Zum 91. Geburtstag Frau Maria Hell, Ing.-EtzelStraße 59 (17. 4.) Frau F r i e d a Schär, Bilgeristraße Nr. 11 (21. 4.) Frau Rosalie H a r t m a n n , A m See Nr. 3 (22. 4.) Frau M a r i a V ö g e l e , Innstraße 13 (28. 4.) Frau Sofìe Löffler, Dürerstraße Nr. 12 (2. 5.)

H e r r n M a x Thummerer, Lienz-Straße 39 (6. 5.)

Egger-

Zum 90. Geburtstag Frau M a r i a n n e G e l i n e k , M a r i a Theresien-Straße 13 (13. 4.) Frau K a r o l i n a N i e d e r m a i e r , Riesengasse 10 (14. 4.) Frau Elisabeth Götzenauer, A m p f e r e r s t r a ß e 10 (16. 4.) F r a u J o s e f i n e S o n n , Freundsbergstraße 8 (23. 4.) Frau Therese S i e g e l , straße 3 (29. 4.)

Freising-

Frau A n n a Schatzer, Langstraße Nr. 8 (1. 5.) H e r r n J o h a n n D o r n b e r g e r , Roseggerstraße 51 (9. 5.) Zur goldenen Hochzeit A l o i s i a und J o s e f Kircher, L i n d e n h o f 10 (13. 4.) Anna und Ludwig Jabinger, Luis-Zuegg-Straße 1 (17. 4.) A n n a und Eugen Probst, H u n g e r b u r g - H ö t t i n g 15 (19. 4.) A n n a und A d o l f Berger, K a r w e n d e l s t r a ß e 8 (24. 4.) Stephanie und A u g u s t Feistm a n t l , Trogerstraße 1 A (26. 4.) M a r i a und J o s e f H o l z e r , A n dechsstraße 61 (26. 4.) A n t o n i e und K a r l H a u s e r , L a n g straße 33 (3. 5.) J o h a n n a und J o s e f V o g l , L o h bachufer 53 (3. 5.) J o s e f a und J o s e f R i e d l b a u e r , Sonnenburgstraße 15 (4. 5.) M a r g a r e t h e und U n i v . - P r o f e s s o r Dr. H e r m a n n H ä m m e r l e , S i e bererstraße 5 (10. 5.) Berta und A l o i s Buchleitner, Dr.Ing.-Riehl-Straße 8 (10. 5.)

Innsbruck - O f f i z i e l l e s M i t t e i l u n g s b l a t t der L a n d e s h a u p t s t a d t - J a h r g a n g 1976/Nr. 5


25.

VERANSTALTUNGEN

26.

3 ; Johannes Brahms, Quartett op. 51/1. (20 Uhr, Konservatoriumssaol) Italienisches Kulturinstitut - Streichquintett . V e n e z i a " . (20 Uhr, Konservatoriumssaal) M a i : Innsbrucker Serenadenensemble - Konzert der Mozartgemeinde. M o z a r t , Serenade N r . 11; Beethoven, Hornsonate op. 17, Sextett op. 71. 3 Uhr, Konservatoriumssaal) a i : Popkonzert - Roger Wittacker. (20 Uhr, Kongreßhaus) J u n i : Musik im Studio - Basler Bläserquintett. (20 Uhr, ORF) J u n i : Innsbrucker Streichquartett G e z a A n d a , Klavier. (20 Uhr, G r . Stadtsaal) J u n i : Beginn der Internationalen Orgelwoche: Hans und Martin Haselböck. (20 Uhr, Wiltener Stiftskirche) J u n i : Orgelkonzert - Elsa Bolzonello-Zoja. (20 Uhr, Silberne Kapelle) J u n i : Orgelkonzert - Alfred Halbartschlager. (20 Uhr, Pfarrkirche Dreiheiligen) J u n i : Pontifikalamt; Joseph Haydn, Theresienmesse. (10 Uhr, Pfarrkirche St. Jakob) J u n i : Orgelkonzert - René Saorgin, Nizza. (20 Uhr, Wiltener Stiftskirche) J u n i : Orgelkonzert - W i l l e m RetzeTalsma. (10 Uhr, Festsaal Ferrarischule) J u n i : Bläserensemble - Gerolamo Frescobaldi, Orgel - Achille Berruti. (20 Uhr, Wiltener Stiftskirche) J u n i : Orgelkonzert — Johann Sonnleitner. (20 Uhr, Pfarrkirche Vili) J u n i : Meisterkonzert; Arienabend Ingrid Bjoner und James King. (20 Uhr, Kongreßhaus)

S

THEATER Landestheater: (Beginn: 19.30 Uhr) Maß für Maß - Fr. 14. (gesdil. Vorst. 14.30 Uhr), M o . 17., M o . 24., Fr. 28. M a i , S a . 5. Juni (zum letzten Male) Anatevka - S a . 15., M i . 19., Do. 20., So. 23., M i . 26., Do. 27., S a . 29., So. 30. M a i , D i . 1., M i . 2., Fr. 11. Juni La Traviata - So. 16., D i . 18., D i . 25. M a i , Fr. 4., So. 6., Do. 10. Juni Intermezzo - Fr. 21., M o . 31 M a i Lohengrin - S a . 22. M a i (zum letzten Mole) Die Fledermaus - M i . 9. Juni Kammerspiele : (Beginn: 20.00 Uhr) Der Talisman - Fr. 14. M a i , Fr. 4. Juni Die Stühle - S a . 15., Do. 20., Do. 27., Sa. 29. M a i , M i . 2. Juni Los Machado - M i . 19. M a i (Gastspiel Pequeno Teatro de Madrid) Taxifahrt - Fr. 21., M i . 26., Fr. 28., So. 30. M a i , S a . 5. Juni

Les chaise / Le nouveau locafaire Sa. 22. M a i (Gastspiel) A slight accident - M o . 24. M a i (Vienna's English Theatre, geschl. Vorst.) Blick zurück im Zorn - D i . 25. Bürger Schippel - Do. 3. Juni Teatro tascabile di Bergamo - D i . 8., M i . 9. Juni Ives Lebreton - Do. 10., Fr. 11. Juni

1. 1. 3.

4. KONZERTE: 14. M a i : Symphoniekonzert; Dirigent: Edgar Seipenbusch; 8 Solisten und 3 Chöre. Gustav Mahler, 8. Symphonie EsDur (1909). (20 Uhr, Kongreßhaus) 15. M a i : Chorkonzert des Gesangsvereins .Eintracht". (20 Uhr, Konservatoriumssaal) 17. M a i : Meisterkonzert; Misha Dichter — Klavier. Ludwig van Beethoven, Sonatine G-Dur, op. 79; Robert Schumann, Davidsbündlertänze op. 6; Sergej Prokofleff, 3. Klaviersonate op. 28; Franz Liszt, Ungarische Rapsodien. (20 Uhr, Kongreßhaus) 19. M a i : Kammermusikzyklus; Alban Berg Quartett. Franz Schubert, Quartettsatz C - M o l l , DV 703; A l b a n Berg, Quartett op.

5. 6. 6. 7. 7.

8. 8.

11. J u n i : Orgelkonzert ser. (20

Uhr, Wiltener

Kurt NeuhauStiftskirche)

AUSSTELLUNGEN: Stadtarchiv, Badgasse 2: bis 30. September: Die alten Stadtviertel von Innsbruck II: Silbergasse und Kohlstatt (Dreiheiligen). Stadtturmgalerie, Herzog-Friedrich-Straße 21: bis Ende M a i : Verkaufsausstellung der Tiroler Künstlerschaft. A b J u n i : Sommerverkaufsausstellung. Tiroler Kunstpavillon, Rennweg 8 a : bis 22. M a i : Leobold Fedz - M a l e r e i . 28. M a i bis 19. J u n i : Karl Hons Walter Kühn - M a l e r e i . Kongreßhaus, Rennweg 3 bis 5: bis 18. M a i : Franz Lettner, Rainer Schiestl, Karl Pfeifle - O l , Porträts, Projekte, bis 31. M a i : Vladimir Kavan - Bilder und Zeichnungen. Tiroler Landesmuseum, Museumstraße 15: Anfang Juni bis Ende J u l i : Karl Plattner — M a l e r e i . Galerie im Taxispalais, Moria-Theresien-Straße 45: 18. M a i bis 6. J u n i : Arch. Helmut Grimmer Gedächtnisausstellung. Galerie Meier, Sparkassenplatz 2: bis Ende M a i : Alfred Karger - A q u a relle. 5. bis Ende J u n i : M o n i k a Posch-Pfeiffle — Aquarelle. G a l e r i e Zentrum 107, Innstraße 107: 13. bis 26. M a i : Dieter Donik - N a i v e Hinterglasmalerei. Galerie Bloch, Maria-Theresien-Str. 10: bis Ende M a i : Erich Tschinkel - O l . 3. bis Ende J u n i : Gottfried Heinwein - Zeichnungen. Vorbehaltlich allfälliger Änderungen durch den Veranstalter.

AMTLICHE MITTEILUNGEN EHESCHLIESSUNGEN Richard Hirsch, Dr.-Stumpf-Straße 61, und A l o i s i a Told, Gutenbergstraße 16 Klaus Breuer, Falkstraße 31, und M a rianne Roßmeier, Frau-Hitt-Straße 16 Arno Niederkofler, Dr.-Ing.-Riehl-Straße 4 a , und Juliane W i l d , Dr.-Ing.Riehl-Straße 4 a Gottfried Thaler, Rehgasse 25, und Heidemarie Jandrasits, Rehgasse 25 Erich Gfrerer, Fischerhöuslweg 16, und Monika Schindl, Anichstraße 20 Alfred Bauer, Dorfgasse 54 a , und Regina Dautz, Dorfgasse 54 a Günther Friedrich, Schützenstraße 60, und Elisabeth Berger, Reichenauer Straße 94 d Walter G a b i , Fischerhöuslweg 29, und Brigitte M a y r , Fischerhöuslweg 29 Eduard Plankensteiner, Bachlechnerstraße 22, und Margarethe Klotz, A n dechsstraße 63 Franz M u i g g , A b s a m , Rhombergstraße Nr. 39, und Ingrid Wieser, Roßbachstraße 28 Jürgen Hemrich, Reichenauer Str. 91, und Christine Kreutz, Reichenauer Straße 91 A d o l f Scheiber, Barthweg 26, und Kann Haley, geb. Duller, Barthweg 26 Heribert Holzschuster, Breitenwang, Mühler-Feld-Straße 1, und Andrea Wohlgemuth, Ampfererstraße 1 W u n i b a l d Wallnöfer, Höttinger Gasse Nr. 1, und M a r i a Schmitz, München, Ranertstraße 1 Dr. phil. Volker Seigrad, Völs, PrinzEugen-Straße 20, und Renate Erhart, Nageletal 14 A d a m Racki, Mariahilfpark 4 d , und Lucyna Peschek, geb. Chec, M a r i a hilfpark 4 d G e b h a r d Ratz, Lohntalweg 2, und Hermine Schaber, geb. Prenner, Lahntalweg 2 Prof. Johcnn W a n k a , Linz, Eigenheimweg 25, und Helene Bartenstein, geb. Wagner-Kassberger, Linz, Landstraße 28 Norbert Pfretschner, Innrain 36, und Liselotte Schmid, Luis-Zuegg-Straße 10 Helmuth Ripfl, Leutasch, Kirchplatz N r . 145, und Ida Pfurtscheller, A l drans, Mayrweg 3

Paul W i r t h , Dr.-Glatz-Straße 13, und A l o i s i a Fuetsch, Seilergasse 2 Franz Schafferer, Mutters, Burgstall 27, und G e r d a Kapferer, Innsbruck, Eichlerstraße 15 Bernd-Uwe Steinhuber, Andechsstraße N r . 31, und Dorothee Kühne, Iserlohn, Caller W e g 1, BRD Gerhard Moharitsch, Pradler Straße 59, und Elisabeth Kogler, Langstraße 11 Johann Beer, Stiftgasse 13, und Berta Lottersberger, geb. Berchtold, Stiftgasse 13 Helmut Holzknecht, Lohbachweg F Nr. 144, und Anita W e n z e l , Lohbachweg F N r . 144 Johann Angelmayer, Gerhart-Hauptmann-Straße 44, und Angela Ramo, Gerhart-Hauptmann-Straße 44 Dr. med. Otto Stapf, Imst, Beinlandweg 12, und Brigitta Außerlechner, Kreuzgasse 15 Erich G i u l i a n i , Ampfererstraße 3, und Danica Kolovratar, Pettnau, Kellertal 116 Dr. jur. Dr. rer. pol. Harald Wiesner, Erzherzog-Eugen-Straße 24, und M a ria Flasch, W i e n , Quellenstraße 137 Wilhelm Reiter, Höttinger A u 54, und Renate Reiter, geb. Posch, Höttinger Au 54 Dr. med. Gebhard Gmeiner, Hormayrstraße 12, und Margit Handle, geb. Silberbauer, Volders, Bundesstroße 4 a Josef Fuchs, Fischnalerstraße 16, und Erika Stadler, Fischnalerstraße 16 Hansjörg Kraus, Erzherzog-Eugen-Straße Nr. 44, und Catharina Lemmen, Erzherzog-Eugen-Straße 44 Andreas Adelsberger, Riedgasse 73, und Anna Pradler, geb. Gerhart, Riedgasse 73 Bruno G a s p e r , Pradler Saggen 17, und Maria Eggbauer, Fischbach 12 a , Steiermark Dr. jur. Harald Burmann, A b s a m , Amtsschmiedhöhe 3, und Dr. jur. Eleonora Fernhuber, Kaiser-Josef-Sfraße 13 Max Kofier, Mayrhofen, Jakob-MoserW e g 226, und Margarete Falger, Premstraße 53 M a g . rer. nat. Gerhard Tarmann, N o r d kettenstraße 2, und M o n i k a Prem, St. Ulrich am Pillersee 133 M a x i m i l i a n Probst, Sieglangerufer 77, und M a g d a l e n a Probst, geb. Auer, Sieglangerufer 77

Johann Singer-Rumerskirch, M e r a n , V i a Piave 8, und Waltraud Schützenhuber, Höttinger A u 76 Herbert Klingler, Wiesengasse 49 a , und Gertraud Zeiger, geb. Tiefenbacher, Leopoldstraße 65 Josef Ribis, Navis, Oberweg 31, und Monika Liedmair, Beda-Weber-Gasse N r . 19 Alois Abfalterer, Fürstenweg 153, und Hannelore Bacher, Hunoldstraße 3 Michael N a g e l e , Leopoldstraße 37, und Jutta Raspotnik, Pradler Platz 1 Hans Wimmer, Höhenstraße 3, und Annelore Heuschneider, Beda-WeberGasse 19 Otto Dluhos, Reichenauer Straße 36, und Sieglinde Zacks, Höttinger A u 82 Dipl.-Ing. Karl Sporschild, AntonRauch-Straße 1 a , und Dr. phil. Eva Prucker, Peter-Mayr-Straße 13 Dr. jur. Bernhard Eccher, Riedgasse 13, und Franziska Seidl, Amthorstr. 28 Peter Watschinger, Roseggerstraße 2, und Gabriele Rössler, Roseggerstr. 2 Norbert Böhler, Speckbacherstraße 38, und Ingrid Ballarmi, Hunoldstr. 11 Kurt W e i ß , Mößlgasse 4, und Anna Grassi, geb. Ortler, Mößlgasse 4 Dietmar Gscheidlinger, Uferstraße 42, und Waltraud Pfurtscheller, Uferstraße 42 Erich Etschmann, Andreas-Hofer-Str. 4, und Margarethe Krallinger, AndreasHofer-Straße 4 Walter Watzdorf, Defreggerstraße 33, und Aloisia Maccani, BurghardBreitner-Straße 6 Josef Oberouer, Col-di-Lana-Straße 21, und Veronika Mayer, geb. Travisan, Col-di-Lana-Straße 21 Heinz Jenewein, Andreas-Hofer-Str. 27, und Lieslotte Fresenberger, Museumstraße 36 Gerhard Natterer, Schneeburggasse Nr. 12 a , und Emma Leitner, Innerkoflerstraße 6 Herbert Jäger, Gabelsbergerstraße 23, und Edeltraud Zimmermann, geb. Kieln, Mutters, Schulgasse 49, Tirol Albert Thurner, Erzherzog-Eugen-Str. 7, und Ute Enkelmann, Köln-Parz, Linder Höhe 9, BRD Martin Danesch, Vomp, Vomperberg 3, Tirol, und Elisabeth Melauner, FritzPregl-Straße 5

Innsbruck - Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt - Jahrgang 1976/Nr. 5

Peter Auer, Fennerstraße 6, und M a r garet Taibon, Fennerstraße 15 Karl Grafenhofer, Universitätsstraße 15, und Hannelore Oberthanner, Kranebitter-Boden-Weg 23 Friedrich Cech, Egger-Lienz-Straße 92, und Marta Sedlackova, geb. Nohavov a , Egger-Lienz-Straße 92 Josef G r i m m , Reichenauer Straße 96, und M a r i a Keller, geb. Kraus, Reichenauer Straße 96 Ernst Humer, Speckbacherstraße 18, und Johanna Jenny, geb. Bucher, Speckbacherstraße 18 Kurt Plieger, Schützenstraße 66, und W a l p u r g a Riederer, Schützenstraße 60

GEBURTEN Martin Siegfried Josef Hörtnagl (19. 3.), Hörmannstraße 7 René Herbert Krippeis (25. 3.), Johannesgasse 23 Regina Flora Zaggl (27. 3.), Mitterweg 40 i Daniela Gitterle (28. 3.), Pontlatzer Straße 42 Semra Arslan (29. 3.), Universitätsstraße 28 Thomas Friedrich Kernbichler (30. 3.), Roßbachstraße 10 Karin Augschöll (30. 3.), Grassmayrstraße 10 M a r k Heil (31. 3.), Schobergasse 9 Manon Milanovic (1. 4.), Luigensfraße N r . 60 Brigitte M a r i a Keuschnigg (2. 4.), Claudiastraße 11 Klaudia Koppelhuber (3. 4.), Klammstraße 22 Roswitha Ingeborg Anna M a r i a K a l tenegger (3. 4.), Goethestraße 2 Klaus Christian Eiter (3. 4.), Andechsstraße 5 Stefan Erhart (3. 4.), Duilestraße 20 Daniela Regina Hofer (3. 4.), Lohbachufer 5 Michael Prast (4. 4.), Perthclergosse 1 Claudia Löscher (4. 4.), Beda-WeberGasse 19 Alexander Mitterbacher (4. 4.), Kugelfangweg 38 Karin Jaschke (5. 4.), Dr.-Stumpf-Straße 60

Seite 9


Mortin Josef Nußboum (6. 4.), Schüt lenstfoBe 46 Alexander Ernst Tusch (6. 4.), Reichen ouer Straße 93 Paul Anton Rhomberg (7- 4.), Stern wartestraße 17 o Gerhard Heimut Soppen (27. 3.}, Lang kofelstraße 7 Romana G a b r i e l a Alexandra Müßig gang (1. 4.), Exerzierweg 13 Barbara Valtiner (3. 4.), Höltinger Au Nr. 43 a Petra A l o i s i a Eller (4. 4.), Haymongasse 2 Wolfram Manuel Santner (5. 4 ), Höttinger Au 40 Tania Hermine Kuen (5. 4.), Radetzkystraße 52 Christina Haid (6. 4.), Schrottstraße 35 Barbara Christa Pichler (6. 4.), Nageletal 2 Andrea Isabella Köll (7. 4.), AmraserSee-Straße 5 Esther Angelika Holzner (7. 4.), EggerLienz-Straße 92 Barbara Gritsch (7. 4.), Kreuzgasse 10 Gilbert Vogl (8. 4.), Weiherburggasse Nr. 5 Peter Michael Mehrle (9. 4.), Haller Straße 157 I Rosa M a r i a Franz (10. 4.), Eckenried 5 Andreas Franz Spiegl (10. 4.), W e i n gartnerstraße 66 Sigrun Helgard Zeindl (10. 4.), Roßbach straße 1 Markus Stefan Strobl (13. 4.), Framsweg 38 Andreas Josef Maximilian Wackerle (13. 4,), Kochstraße 10 Andreas Reinhard Eisendle (13. 4.), Vili 3 Johannes Karl Monz (14. 4.), Innstr. 89 Roman Alfons Gottardi (12. 4.), Hoher W e g 13 Magdalena M a r i a Elisabeth Pernthaler (13. 4.), Philippine-Welser-Straße 27 Elisabeth Margarethe Raich (21. 4.), G u tenbergstraße 10 Andreas Müller (19. 4.), Bachlechnerstraße 14

STERBEF Amalie Anna M a r i a Berger, geb. Saßud e l l i , Hausfrau (83), Mitterweg 80 Franz Jordan, Musiker (58), Eichlerstraße 16 Martha M a r i a Hauck, geb. Ellinger, Hausfrau (86), Sonnenstraße 10 a Katharina W a l d l , Postbeamtin i. R., Oberoffizial (86), Anichstraße 36 Enrico M a r i a Giuseppe Simone G u glielmo Alexis G i o v a n e l l i , Bundesbeamter i. R., Hofrat (91), KaiserFranz-Joseph-Straße 9 Elisabeth M a r i a f f i , geb. Wesselenyi, Hausfrau (73), Eichlerstraße 11

STADTMAGISTRAT

INNSBRUCK

BEKANNTMACHUNG über die Errichtung eines Urnengräberfeldes auf dem städtsichen Friedhof Prodi Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung vom 29. A p r i l 1976 beschlossen, daß die Stadtgemeinde Innsbruck auf dem städtischen Friedhof Pradl unter Zugrundelegung des Strukturplanes des Stadtbauamtes Innsbruck vom 16. Jänner 1976 ein Urnenerdgräberfeld errichtet. Hiebei gelten folgende Grundsätze: A. Gestaltungsrichtlinien 1. Die einzelnen Urnenerdgräber haben ein Ausmaß von 1,00 x 1,00 m (Platz für 6 Urnen). 2. Zwischen der Gräbern werden von der Friedhofsverwaltung niveaugleiche Trittplatten aus Natursteinen verlegt (zirka 20 cm Breite). Andere Einfassungen sind untersagt. 3. Die auf den Urnenerdgräbern zu errichtenden Denkmäler dürfen ein Ausmaß von 1,00 m Höhe und 0,70 m Breite nicht überschreiten. G r a b m a l sockel sind verboten, es sei denn, sie stellen ein gestaltungsmäßiges Element dar und sind vom gleichen Material wie der Grabstein. B. Grabbenützungsgebühren Die Grabbenützungsgebühren für ein Urnenerdgrab betragen (einschließlich Fundamentierung und Plattenweg) für 10 Jahre S 2370.-, für 25 Jahre S 5925.-, Verlängerungsgebühr für 10 Jahre S 3150.-. Innsbruck,

6. M a i 1976 Für

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den Bürgermeister: Dr. Weißkirchner

Wilhelm Kaller, Landesbeamtar i. 8. (81), Gumppstraße 59 Dr. phiI. M a r i a Anna Catharina Christina M a y r , Professorin an allgemeinbildenden höheren Schulen i. R. (90), Innerkoflerstraße 12 Helene Sofia Pomaroli, Büroangestellte (51), Defreggerstraße 14 Karl Kuprian, Bäckermeister i. R. (79), Schulgasse 8 a Elisabeth Weiskopf, geb. Riss, Hausfrau (76), Höttinger Au 35 Friedrich Kapfinger, gymnastisch-phisikalischer Heilpfleger (62), G r i l l p a r zerstraße 3 Anna Johanna Gritsch, geb. M a y r , Hausfrau (66), Innstraße 6 Rosa Feichtner, geb. Neßing, Hausfrau (81), Purnhofweg 70 Karl Liedoll, Postbeamter, Oberoffizial (61), An-der-Lan-Straße 29 Prof. Alfred Arno Strobel, Kulturredakteur i. R. (78), Domplatz 3 Michael Prast (1 Tag), Perthalergasse 1 Alfons M o n z , Bodenleger (37), Erzherzog-Eugen-Straße 39 Martin N a g ! , kfm. Angestellter (21), Roseggerstraße 49 Wilhelm Georg Gardener, Handelsreisender i. R. (66), Rudolf-Greinz-Straße 3 Andreas Guggenberger, Vertragsangestellter i. R. (70), An-der-Lan-Straße N r . 45 Johann Carl M a r i a Popp, Betriebsleiter i. R. (81), Jagdgasse 12 Julius Johann Rainer, Bundesbahnbeamter i. R., Schaffner (69), Innrain N r . 53 Karolina Zischg, geb. Obertimpfler, Hausfrau (85), Hilberstraße 10 A l o i s i a Aigner, geb. Ostermünchner, Hausfrau (83), Schulgasse 4 Agnes Hensler, geb. Regensburger, Hausfrau (80), Rudolf-Greinz-Str. 1 Richard Perpaczy, Bundesbahnbeamter i. R., Assistent (76), Fischerhäuslweg N r . 18 M a r i a Anna M a n t i , geb. Griesmann, Hausfrau (79), Verdroßplatz 4 Paula Anna Senn, geb. Happacher, Hausfrau (73), Rudolf-Greinz-Str. 3 Gertraud Wilhelmine Schlögl, geb. Reder, Hausfrau (45), Prandtauerufer 2 Alice Ruele, geb. Marchetti, Hausfrau (68), Ahornhof 7 Agnes M a r i a Rieder, Hausfrau (74), Prinz-Eugen-Straße 63 Antonia Wilhelm, geb. Bologniani, Hausfrau (58), Roseggerstraße 19 Josef Plattner, Zimmermann i. R. (89), Speckbacherstraße 26 Rudi Dreer, Postbeamter i. R., Oberoffizial (61), Heiliggeiststraße 7 Johann Karl Schattanek, Bundesbahnbeamter i. R. (80), Sonnenburgsfr. 16 M a r i a A l o i s i a Zacharda, geb. Thomoset, Hausfrau (89), Innallee IT Anna Hacksteiner, geb. Eder, Hausfrau (89), Egger-Lienz-Straße 43 Johann S o p p l a , Tischler i. R. (63), PrinzEugen-Straße 77 Karl Johann Sorapera, Malermeister (51), Weingartnerstraße 14 M a r i a Anna Herrmann, geb. Eibel, Hausfrau (54), Egger-Lienz-Straße 48 Adolf Ignaz Palka, Schuhmachermeister i. R. (74), Speckbacherstraße 39 Elisabeth Sophie Anna M a r i a Sitte, geb. Sauter, Hausfrau (71), Schillerstr. 21 Rudolf Franz Zung, Tapezierer (47), Klappholzstraße 42 Anton Karl Köll, Lagerarbeiter i. R. (54), Andreas-Hofer-Straße 53 Josef Julius Froschmayer, Disponent i. R. (71), Grillparzerstraße 3 Anton Ennemoser, Baumeister i. R. (98), Maria-Theresien-Straße 27 Ottokar Franz Simonek, Finanzbeamter i. R., Amtsdirektor (67), Schubertstraße 14 Alfred Lorenz Karl Bertoldi, Magistratsbeamter, Oberoffizial (45), Heiliggeiststraße 2 Rosa Gritzer, Köchin (34), Gramarfstraße 4 b Johann Bacher, Buchhalter (77), Freisingstraße 11 M a r i a Unterberger, geb. Rieser, Hausfrau (75), Gumppstraße 34 Franz Blasius Maurer, Hilfsarbeiter i. R. (64), Canisiusweg 15 Aloisia Johanna M a d l , geb. Speiser, Hausfrau (79), Innrain 53 Heinrich Jakob Ziller, Bundesbahnbeamter i. R. (81), Ing.-Etzel-Straße 59 Wilhelm Anton Höpfl, Bundesbahnbeamter i. R., Assistent (76), Dürerstraße 12 Friederike M a r i a Sandbichler, geb. Steiner, Hausfrau (68), Pafscher Straße 4 M a r i a Genovefa Tassotti, geb. Ebner, Hausfrau (59), Am Roßsprung 12 Max Josef Gaßler, Angestellter der Tiroler Handelskammer i. R. (74), Höttinger A u 27 Leopold Gruschi, Bundesbeamter, Polizeibezirksinspektor (59), Langstraße 33 rianna Huber, geb. Möschen, Hausfrau (73), Josef-Pöll-Straße 19

Walter M a t h a , Kellermeister (28), Rennweg 16 Annamaria Christ, geb Pezzei, Hausfrau (93), Innallee 11 Amalia W o l f f , geb. Kirchebner, Hausfrau (87), Innrain 53 Paulina Janesch, geb. Grubelnik, Gastwirtin i. R. (79), Defreggerstraße 37 Dr. jur. Jutta Gerhilde H ö l l r i g l , geb. Kneringer, Hausfrau (66), Dr.-StumpfStraße 42 a Johann Musenbichler, Bundesbahnbeamter ì. R. (93), Weinhartstraße 1 Aloisia Biechi, geb. Scartezzini, Hausfrau (74), Ing.-Etzel-Straße 59 Anna Volderauer, Ordensschwester (75), Innrain 7 Klaus Schobesberger, Elektriker (23), Fuchsrain 13 Tanja Hedwig Peer (9 Monate), Luigenstraße 41 Anna M a r i a Koller, geb. Ott, Handelsangestellte i. R. (77), Schöpfstraße 49 Friedrich Schöpf, Spengler- und G l a sermeister (67), Galgenbühelweg 10 Elisabeth M a r i a Trauschke, Landesbeamtin i. R., Oberoffizial (75), Fallmerayerstraße 4 Hermann Bartholomäus Ratz, G a r a g e n meister i. R. (76), Zimmeterweg 26 Wilhelm Traugott, Buchhalter i. R. (67), Heiliggeiststraße 7 Josefa Lachner, geb. Tobias, Hausfrau (77), Innrain 53 Emil Falkner, Postbeamter i. R. (90), Lohbachweg C 42

ERTEILTE

Carolina Josefa Rosalia W u e l z , geb. Kreihansl, kfm. Angestellte i. R. (83), Mozartstraße 10 Max Mösinger, Gewerkschaftssekretär (56), Reichenauer Straße 47 Antonia Anna Delladio, geb. Dollinger, Hausfrau (84), Innrain 53 Eugen Joseph Berjeaud, Kaufmann i. R. (82), Goethestraße 14 Hermann Andreas Heiss, Bundesbahnbeamter (41), Bachgasse 3 Josef Leithmayr, Schuhmachermeister i. R. (72), Haspingerstraße 11 Sigmund M a r i a Leo Böhnisch, Handelsreisender i. R. (66), Philippine-WelserStraße 19 Heinrich Hugo Flacht, Bundesbahnbeamter i. R., Oberinspektor (71), Hörmannstraße 9 Ingrid Corrente, Aufräumerin i. R. (47), Sebasttan-Scheel-Straße 1 Christine Burgstaller, Serviererin (32), Pacherstraße 32 Anna M a r i a Hörl, geb. Forster, Hausfrau (66), Rennweg 34 Margarita M a r i a Rabanser, geb. Beer, Hausfrau (66), Roßbachstraße 8 Erich Wenger, Bundesbahnbeamter i. R. (63), Karwendelslraße 9 c Bertha M a r i a Huber, geb. M a l l a u n , Hausfrau (79), Schmerlingstraße 6 M a r i a Anna Francisco M o r i g g l , Buchhalterin i. R. (92), Innrain 53 Franz Schnölier, Maurerpolier i. R. (70), Pacherstraße 1 Michael Mathias Hartlieb, Bundesbahnbeamter i. R. (78), Pechestraße 5

BAUGENEHMIGUN GEN

Ölfeuerungsanlage, Klara-Pölt-Weg 2, Tiroler Gebietskrankenkasse für Arbeiter und Angestellte, Museumstr. 33 Ölfeuerungsanlage, Olympiastraße 10 a , Amt der Tiroler Landesregierung, Landhaus Ölfeuerungsanlage, Maria-TheresienStraße 33-35, A-Gerngross Grundstücke, Mariahilfer Straße 38-48, Wien Ölfeuerungsanlage, Anichstraße 29 und 31, Eichberger Ges. m. b. H., A n dreas-Hofer-Straße 4 Ölfeuerungsanlage, St. Bartlmä 2 a, österr.-ital. Handelsgesellschaft SCITA Ölfeuerungsanlage, Waldstraße 23, A n na Steden, Goethestraße 17 Ölfeuerungsanlage, Gramartstraße 12, Grete Stöckl Ölfeuerungsanlage, Fischerhäuslweg 42, Hans Stillebacher Ölfeuerungsanlage, Hungerburg-Hötting Nr. 42, Agnes Plattner, 6094 Grinzens Nr. 78 Ölfeuerungsanlage, Trientlgasse 50, Günter Hanl Ölfeuerungsanlage, Innrain 100, Huter & Söhne, Innrain 102 Ölfeuerungsanlage, Trientlgasse 4, Republik Österreich, Bundesgebäudeverwaltung I, Herrengasse 1 Ölfeuerungsanlage, Finkenbergweg 18, Univ.-Prof. Dr. Friedrich Fetz Ölfeuerungsanlage, Mariahilfstraße 6, Johann Ischia, Amraser Straße 6 Ölfeuerungsanlage, Planötzenhofstr. 4, Dipl.-Ing. Helmut Brenner, Amraser Straße 6 Ölfeuerungsanlage, Weingartnerstraße Nr. 78, Johann und Josefine Häupl Teilunterkellerung, Andreas-Hofer-Straße 5, Robert Lackner Umbau der erdgeschossigen Geschäfts-

AUSGESTELLTE

räume, Erlerstraße 4, Bank für Tirol und Vorarlberg, Erlerstraße 9 Müll-Containerhäuschen, Beda-WeberGasse 17. Nogler 8< Daum, Speckbacherstraße 29 Wohnanlage mit Tiefgarage, Riedgasse N r . l O c - k , Bau GesmbH Fritz & Lutz, Franz-Fischer-Straße 1 Dachgeschoßausbau, Weiherburggasse N r . 31 c, Verein der Tiroler Gastwirte und Hotelfachschule, z . H d . Kommerzialrat Karl Marberger, M e i n hardstraße 12 Doppelgarage, Dr.-Stumpf-Straße 119, M a r i a Seidemann Näherei betriebsgebäude, Col-di-LanaStraße 17, H. Hemära und M . Ratz O H G , Dörrstraße 51 Ausbau des Dachgeschosses, Gumppstraße 22, Hannes Schett A n b a u , Verbindungsgang, Umbau, Hilberstraße 8, Engelbert u. Vera Stiebleichinger, Simonsweg 3, Igls A n b a u , Anichstraße 11, Dr. Alois Danner, z, H d . Helmut Danner G a r a g e , Überdachung des Hofes, Kirschentalgasse 30 b, Erwin Gasser Hofseitiger A n b a u , Ing.-Etzel-Straße 11, österr. Brau A G Umwidmung, Schlossergasse 25, Helmut Zack, Schlossergasse 27 Anbau, Dr.-Stumpf-Straße 38, Ing. Klaus Dittrich Chemischreinigung gew.-pol. Gen., Claudiastraße 9, Sofort-Chem.-Putzund Waschdienst, Stadtgraben 19, Holl G a r a g e , Schüfzenstraße 68, Benno W a s le, Schüfzenstraße 66 Abtragung von Baulichkeiten, A m r a ser Straße 3 (altes Gaswerk), Stadtgemeinde Innsbruck, Magistratsabfeilung IV

G E

„Autohaus Köllensperger Ges. m. b. H . " , Kirschentalgasse 10, Kraftfahrzeugmechanikergewerbe in Form eines Industriebetriebes Siegfried Cacky, Maximilianstraße 9/1, Persona Ikreditvermitt lung Traugott Rupprechter, Anton-Rauch-Straße 17, Immobilienmakler gem. § 259 G e w ö 1973 Egon Hackhofer, Franz-Fischer-Str. 24, Beförderung von Müll usw. Gerhard Santifaller, Panzing 12, Werbegestalter .Stieglbrauerei zu Riedenburg bei Salzburg, Franz Huemer & Comp." O H G , Primelweg 1 (weitere Betriebsstätte von Salzburg, Kreuzbrücklstraße 9), fabriksmäßiger Betrieb für Biererzeugung usw., hier jedoch beschränkt auf eine Verkaufsniederlage Kurt Karbacher, Pembaurstraße 10, Herrenkleidermacher Hugo Schwinghammer, Riedgasse 29, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Großhandel mit Sanitär- und Heizungsbedarf Inge Koppelstätter, Mandelsbergerstr. 1, Einzelhandel mit Nohrungs- und G e nußmitteln usw.

Dr. Hans Mansbart, Am Gießen 17, Werbungsmittler Ing. Herbert Lipowec, Lohbachufer 1, Einzelhandel mit ärztlichen, medizinischen Artikeln usw. „Nino De Martiis G e s . m. b. H . " , Haller Straße 229 (weitere Betriebsstätte von Villach, Piccostraße 14), Handelsgewerbe usw., h i e r : beschränkt auf den Großhandel mit Raupen und Raupenersatzteilen Gottfried Gattermair, Amthorstraße 44, Handel mit Altwaren Josef Jäger, Westbahnhof-Kiosk, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Ing. Heinrich Hochrainer & Sohn, Bauund Tischlermeister O H G , Schneeburggasse 39, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Holz sowie Eisen- und Metallwaren Ingrid M a i r , Purnhofweg 43, Handelsagent gem. § 103 Abs. 1 lit. b Ziffer 24 G e w ö 1973 Ingeborg Hofbauer, Igls, Bilgeristraße 20, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel Ingeborg Hofbauer, Igls, Bilgeristr. 20, Fotohandel gem. § 103 Abs. 1 lit. b

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Ziffer 18 G e w O 1973, beschränk! auf den Einzelhandel mit Filmen G e o r g Jörer, Wiesengasse 16, Handelsagentengewerbe Michael Satzger (Betriebsstätte von W i e n I, Annagasse 3 a), Innrain 25, Handelsgewerbe, hier beschränkt auf den Kleinhandel mit Leder- und Pelzbekleidung Hildebert Schatz, Poltenhüttenweg 40 m, Handelsgewerbe Dieter Köstenbaumer, Defreggerstr. 8, Friseur- und Perückenmacher Hansjörg Larch, Rodetz kystroße 22, Handelsgewerbe M a r i t a Johanna Müllner, Höttinger Ao 54, Friseur- und Perückenmachergewerbe Siegfried Schubert, Haymongasse 2, Mietwagengewerbe, beschränkt auf 1 Pkw bis zu 9 Sitzplätzen Berta Babouk, Johannesgasse 15, Handelsgewerbe, beschränkt auf Gärfässer Autohaus Köllensperger G e s m b H , Kirschentalgasse 10, Gastgewerbe in der Betriebsart .Buffet" Autohaus Köllensperger G e s m b H , Kirschentalgasse 10, Gastgewerbe in der Betriebsart .Werkskantine" Josef Kogler, Feldstroße 9, Säger gem. § 103 Abs. 1 lit. b Ziff. 38 G e w O 73 Edith Schwarz, Lindenbühelweg 12, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Stahl, Metallen, Eisen-, Stahl- und Metallwaren Gertraud Dettelbacher, Mentlgasse 22, Taxigewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit einem (1) Pkw Franz Braumüller, Burgenlandstraße 24, Taxigewerbe, beschränkt ouf die Ausübung mit 1 Pkw Lothar Niederwieser, Innstraße 105, Elektroinstallationsgewerbe im Berechtigungsumfang der Unterstufe Auernig Immobilien O H G , Speckbacherstraße 32, Immobilienverwaltung gemäß § 263 G e w O 73 Café Kreid - Oberhauser K G , Bozner Platz, Zentrum Kreid, Gastgewerbe in der Betriebsart .Kaffeehaus" Monika Feldkircher, Anichstraße 29, Werbeunternehmung (weitere Betriebsstätte von Lochau, Hörbranzer Straße 20) Peter Sollerer (verzogen von Vomp, Vomper Straße 10), Salurner Straße N r . 15, Einzelhandel mit Lebens- und Genußmitteln, Haushaltsartikeln, Wasch- und Putzmitteln Helmuth Plattner, Siegmairstraße 20, Einbau von fabriksmäßig hergestellten Tür- und Fensterstahlzargen unter Ausschluß jeder Tätigkeit, die einem gebundenen, handwerksmäßig oder konzessionierten Gewerbe vorbehalten ist O E N I P O N T A N A Finanz- und Immobilien G e s e l l s c h a f t m b H , Schmerlingstraße 6. Immobilienverwaltung O E N I P O N T A N A Finanz- und Immobilien Gesellschaft m b H , Schmerlingstraße 6, Immobilienmakler Gertraud M a d e r , Amraser Straße 88, Handelsagent gem. § 103 (1) lit. b Ziffer 24 G e w O 1973 Peter Mitterer, Innrain 122, Betrieb einer Tankstelle Kongreßhaus-Gesellschcft mbH, Rennweg 3-5, Garagierung gem. § 103 Abs. 1 lit. c Ziffer 8 G e w O 1973 Josef Kuen, Kranebitter Allee 20, Kraftfahrzeugmechanikergewerbe Kongreßhaus-Gesellschaft mbH, Rennweg 3-5, Veranstaltung von Kongressen, Konzerten, literarischen Abenden, Gesellschaften, Vorträgen, Ausstellungen aller Art Harry Walter, Burgenlandstraße 31, Betrieb einer Tankstelle Gebrüder Sulzer Gesellschaft mbH (weitere Betriebsstätte von Wien III, A m Heumarkt 13), Etrichgasse 10, G a s und Wasserleitungsinstallation „Emonta Arznei- und Körperpflegemittel Gesellschaft m b H " , Amthorstr. 8 a , Handelsgewerbe, beschränkt auf den Im- und Exporthandel mit kosmetischen und diätetischen Produkten Günther Mumeiter, Monte-Piano-Str. 18, Elektroinstallation der Unterstufe W a l t e r Rißbacher, Fischerhäuslweg 7 (Betriebsstätte von Brixlegg, Innsbrucker Straße 47), Handelsgewerbe, hier: beschränkt auf ein Verkaufsbüro Auto-West Kraftfahrzeug Service- und Vertriebsgesellschaft mbH, Haller Straße 167 (Betriebsstätte von Leonding-Hart, Haidfeldstraße 37), Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art Wilhelm Großrubatscher, Ampfererstraße 28, Taxigewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit 1 Pkw bis zu 9 Sitzplätzen einschließlich Fahrersitz Atzwanger Anlagenbau Gesellschaft m b H , Maria-Theresien-Straße 49, Aufstellen von Niederdruckzentralheizungsanlagen Atzwanger Anlagenbau Gesellschaft m b H , Maria-Theresien-Straße 49, Aufstellung von Lüftungsanlagen der

Oberstuf« (einschließlich Klimaanlogen) Atzwanger Anlagenbau Gesellschaft mbH, Maria-Theresien-Straße 49, G a s und Wasserleitungsinstallation gem. § 163 G e w O 1973 W i l l i b a l d Sitter, Müllerstraße 25, Schuhmacher gem. § 94 Ziffer 73 G e w O 1973

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Katharina Schafleitner, Blasius-HueberStraße 12, Damenschneiderhandwerk Franz Foidl jun., Kranebitter Allee 20, Einzelhandel mit festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffen Peter Braun, Moserfeldweg 63, Verlegen von losen und geklebten Kunststoffböden und -wandbelägen unter Ausschluß jeder an einen Befähigungsnachweis gebundenen Tätigkeit Karl Karbacher, Pembaurstraße 10, Herrenschneiderhandwerk Josef Zach, Wilhelm-Greil-Straße 10, Gast- und Schankgewerbe in der Betriebsform .Restaurant" Josef Zach, Wilhelm-Greil-Straße 11 (4. und 5. Stock), Gast- und Schankgewerbe in der Betriebsform .Fremdenheim" Josef Zach, Gilmstraße 3, Sodawassererzeugung usw. Josef Zach, Wilhelm-Greil-Straße 11, Fleischhauerund Fleischselchergewerbe Josef Zach, Wilhelm-Greil-Straße 11, Einzelhandel mit Nahrungs- und G e nußmitteln Josef Zach, Wilhelm-Greil-Straße 11, Handel mit Schlacht- und Stechvieh Karl Roner, Gramartstraße 26, Taxigewerbe, beschränkt auf die Bedienung des Taxistandplatzes in Innsbruck, Bozner Platz, und weiters beschränkt auf 1 P K W Katharina N a d i c h , Dr.-Stumpf-Straße 44, Marktf ierantiegewerbe, beschränkt auf den Detailhandel mit Nahrungsund Genußmitteln usw. Rosa Gleinsler, Amras N r . 9, Einzelhandel mit Textilien usw. Josef Wurzer, Olympiastraße 10, Einzelhandel mit Spielapparaten Josef Wurzer, Olympiastraße 10, Handel mit Schallplatten Josef Wurzer, Olympiastraße 10, Einzelhandel mit Verkaufsautomaten Josef Wurzer, Olympiastraße 10, Verleih von Spielapparaten Dipl.-Vw. Herwig Nachtmann, Noldinstraße 2, Handelsagenturgewerbe Josef Larcher, Dreiheiligenstraße 1 a , Groß- und Einzelhandel mit Eisenwaren sowie Beleuchtungskörper Karl Karbacher, Mcria-Theresien-Str. 49, Einzelhandel mit Herrenoberbekleidung usw. , B L G Bauleistungsgesellschaft m. b. H . " , Archenweg 62 (verzogen nach Hall in Tirol, Löfflerweg 20), Baumeistergewerbe Alfred Streicher, Lohbachsiedlung 74 a , Taxigewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit 1 P K W Polio Raimund, Kaufmannstrcße 7, Terrazzomachergewer be Pollo Raimund, Kaufmannstraße 7, Tischlergewerbe, beschränkt auf das Verlegen von Klebeparketten Mathilde K i n d l , Leopoldstraße 32, Einzelhandel mit Nahrungs- und Genußmitteln usw. Hermann Pinzger (verzogen nach W ö r g l , Innsbrucker Straße, G p 92/1 und 93/1), Innrain 122, Betrieb einer Tankstelle Franz Burgauner, Salurner Straße 6, Masseurgewerbe Johann Senoner (fortgeführt für Rechnung der Witwe Johanna Senoner), Ahornhof 11, Taxigewerbe, beschränkt auf die Ausübung mit 1 P K W bis zu max. 9 Sitzplätze einschließlich Fahrersitz Dr. Hugo Linser, Leopoldstraße 42, Gast- und Schankgewerbe in der Betriebsform eines .Kaffeehauses" Tiberio Schaller, Heiliggeiststraße 21, Einzelhandel mit Textilien Rudolf Miklaufz, Holzgasse 15, Herstellung von Kaltmetallisierungsmitteln usw. Anton Plank, Lohbachsiedlung 72 a , Verlegen von Natur- und Kunststeinplatten im Sandbett ohne Bindemittel zum Zwecke der Herstellung begehbarer Flächen bzw. W e g e Anton Plank, Lohbachsiedlung 72 a , Garten- und Grünflächengestaltung, beschränkt auf das Begrünen im Zu-

sammenhang mit vorausgegangenen Planierungsarbeiten Anton Plank, Lohbachsiedlung 72 a , Durchführung von Planierungsarbeiten mittels Raupen- und Caterpillarfahrzeugen unter Ausschluß jeder Tätigkeit, die einem Befähigungsnachweis unterliegt Bruno Eisner, Maria-Theresien-Straße N r . 53, Handelsgewerbe, beschränkt auf Orientteppiche «EZ-Shop Warenhandelsgesellschaft m. b. H. & C o . K G " , Amraser-See-Straße 56 a (DEZ), Einzelhandel mit W a ren aller Art .EZ-Shop-Bau-Betriebsund Verwaltungsgesellschaft m. b. H . " , Mentlgasse 11, Einzelhandel mit allen im freien Verkehr gestatteten Waren .EZ-Shop-Bau-Betriebsund Verwaltungsgesellschaft m. b. H . " , Mentlgasse 11, Anmietung von Geschäftsräumen (insbesondere Shops) in Verbrauchermärkten und Einkaufszentren, deren Verwaltung und Verwendung insbesondere durch Weiter- bzw. U n tervermietung Hermann Schmuck, Arzler Straße 213, Fotografengewerbe Traugott Rupprechter, Anton-Rauch-Straße 17, Vermittlung des Kaufes, Verkaufes und Tausches, der Pachtung, der Verpachtung von Realitäten und die Vermittlung von Hypothekardarlehen (Realiätenvermittlung) Hemlut Potocnik, Fischerhäuslweg 36, Malergewerbe (Zimmermclerund Anstreichergewerbe) Hermann Zschiegner, Franz-Fischer-Straße 31, Isolierergewerbe Anton Wanek, Roßbachstraße 4, Kraftfahrzeugmechanikergewerbe Anton Wanek, Roßbachstraße 4, Handelsagentur, beschränkt auf die Erzeugnisse der Fa. „Silektro GesmbH., Zürich", das sind Bodenbearbeitungsund -pflegemasichnen usw. Anton Wanek, Roßbachstraße 4, Einzelhandel mit Bodenbearbeitungs- und -pflegemaschinen und Bodenreintgungs- und -Pflegemittel Gerhard Gstraunthaler, Höttinger A u N r . 14 (verzogen nach Hall in Tirol, Burgfrieden 74), Handelsagenturgewerbe, beschränkt auf die Vermittlung von Handelsgeschäften mit Bauwaren aller Art .Fritz Prause O H G " , Sparkassenplatz 2, Handelsgewerbe, hier: beschränkt auf den Einzelhandel mit Antiquitäten und Kunstgegenständen Leopold Kaltenrinner, Mariahilf 48, Schuhmachergewerbe Josef H a i d , Höttinger Au 64, Lastfuhrwerksgewerbe mit Zugtieren (§ 1 a , Abs 1, Abschnitt b, Ziffer 30 der GewO) Franz Gärtner, Franz-Fischer-Straße 6, Faseur-, Friseur- und Perückenmachergewerbe Johann W a l s e r , Bozner Platz 4, A n bietung persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als „Dienstmann" Josef Gleißner, Maria-Theresien-Straße Nr. 21, Handel mit Baumaterialien Josef Gleißner, Maria-Theresien-Straße Nr. 21, Holzhandel Josef Gleißner, Maria-Theresien-Straße Nr. 21, Agenturgewerbe Josef Gleißner, Maria-Theresien-Straße Nr. 21, Kommissionswarenhandel Wilhelm Gscheidlinger, Gabelsbergerstraße 23, Handel mit Sportartikeln Franz Niederkofler, Schidlachstraße 6, Kraftfahrzeug e lektrikerhandwerk Werner H a n l , An-der-Lan-Stroße 26, Handel mit Altmetallen Lothar C l a d r o w a , Michael-GaismayrStraße 15 a , Kommissionswarenhandel Lothar C l a d r o w a , Michael-GaismayrStraße 15 a , Im- und Exporthandel Lothar C l a d r o w a , Michael-GaismayrStraße 15 a , Handel mit Akkumulatoren Josef Wischin (verzogen nach Grinzens Nr. 97 a), Amraser Straße 69, Handelsagentur Christine Lackstätter, Innstraße 63, A n bietung persönlicher Dienstleistungen, soweit diese unter die G e w O fallen Franz Fiby, Pradler Straße 23, Handel mit Tapeziererbedarfsartikeln .Wegscheider Farben G e s m b H * (Betriebsstätte von Linz), Franz-FischerStraße 15, fabriksm. Erzeugung von Farben, Lacken Gustav Lantschner, Adolf-Pichler-Platz Nr. 10, Herstellung von zur öffentlichen Aufführung bestimmten Filmen (Laufbildern) Dr. Ing. Wilhelm Zorn, Brixner Str. 3, Technische Beratung in Organisationsfragen, Produktionssfeigerung und Verkaufserweiterungen Franz Braumüller, Burgenlandstraße 24,

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Taxigewerbe, beschränkt auf die Verwendung eines Pkw, erwe tert auf einen 2. Pkw .Lukas Kunz Fleisch-Wurst-Verkaufsgesellschaft m b H " , Fischnalerstraße 12 (weitere Betriebsstätte von W i e n III, Baumgasse 131), Handel mit N a h rungs- und Genußmitteln, hier: beschränkt auf den Einzelhandel mit Wildbret und Geflügel .Lukas Kunz Fleisch-Wurst-ProduktionsGesellschamt m b H " , Amraser Straße N r . 33 (weitere Betriebsstätte von W i e n III, Baumgasse 131), Handel mit Nahrungsund Genußmitteln, hier: beschränkt auf den Kleinhandel mit Wildbret und Geflügel . K a r l Böhnisch INTEGRAL Gastechnik Gesellschaft m b H " , Haller Straße 35, Gas und Wasserleitungsinstallation . K a r l Böhnisch INTEGRAL Gastechnik Gesellschaft m b H " , Haller Straße 35, Planung und Aufstellung von Zentral he izungs-, W a r m w a sserberei tungsund Lüftungsanlagen . K a r l Böhnisch INTEGRAL Gastechnik Gesellschaft m b H " , Haller Straße 35, Groß- und Einzelhandel mit elektrischem und sonitärem Installationsmaterial Alois Seka, fortgeführt für Rechnung der Witwe Josefine Seka, HerzogFriedrich-Straße 36, Photogrophengewerbe .Mannesmannröhrenund Eisenhandel A G , Zweigniederlassung Innsbruck", Franz-Fischer-Straße 7, Handel mit Mannesmannröhren Herbert Dertnig, Langer W e g 21, Tischlergewerbe Herbert Dertnig, Langer Weg 21, fabriksm. Erzeugung von Sonnenschutzeinrichtungen Erich Gampenrieder, Anton-Rouch-Slraße 13 b, Handelscgenturgewerbe Julius Schubert, Haymongasse Nr. 2, Mietwagengewerbe, beschrenkt auf die Ausübung mit 2 Pkw Johann Bator, Pembaurstraße 37, Kommissionswarenhandel .Patterer & Hammerle O H G " , Andechsstraße 69 (Agip-Tankstelle), Kleinhandel mit Waren aller Art .Patterer & Hammerle O H G " , Andechsstraße 69 (Agip-Tankstelle), Serviceleistungen an Kraftfahrzeugen ,dh - Shop Frauenhuber K G " , Amraser Straße 1 (weitere Betr. von Solzburg, Hauptstraße 1), Einzelhandel mit Textilien .Erste Tiroler Fruchtsoftpresserei, Landesproduktenbrennerei und Likörfabrik S. Schindler" O H G , AndreasHofer-Straße 13, Gast- und Schankgewerbe in der Betriebsform einer Branntweinschenke .Erste Tiroler Fruchtsaftpresseret, Landesproduktenbrennerei und Likörfabrik S. Schindler" K G , Müllerstr. 27, Weinhandel .Erste Tiroler Fruchtsoftpresserei, Landesproduktenbrennerei und Likörfabrik S. Schindler" K G , Stiftgasse 2, Handel ohne Beschränkung auf bestimmte Waren. Josef Moosbrucker, Schöpfstraße 8, Tischlerhandwerk .Erku Präzisionsteile Gesellschaft m b H " , Kaufmannstraße 23, Erzeugung von Kunststoffteilen Anton Minatti, Anichstraße 6, Detailhandel mit allen im freien Verkehr gestatteten Waren Herbert Blachfelner, Andreas-HoferStraße 39, Einzelhandel mit Gemisch twaren Herbert Blachfelner, Zollerstraße, Marktfahrergewerbe . G e o r g Fischer" O H G , Leopoldstraße Nr. 11, Handel mit Gebetbüchern „Georg Fischer" O H G , Leopoldstraße N r . 11, Verlag von Heiligenbildern Maria Franziska Knab, Schneeburggasse 24, Einzelhandel mit Parfümeriewaren Maria Franziska Knab, Schneeburggasse 24, Kleinhandel mit Zierfischen und Aquariumzubehör Tobias Gritsch, Andreas-Hofer-Straße Nr. 36, Kunststoff beschichtung von O l - , Kraftstoff- und Speiseöltanks sowie von ölauffangwannen (als Schutz gegen Wassereinbrüche und Verunreinigungen) Josef Lanik, Reichenauer Straße 97, Handelsager.turgewerbe Gerlinde M a r k l , Obexerstraße 25, Teppich-(Perser-) Kunststopf erei Christi Strickner, Pradler Straße 44, Einzelhandel mit Nahrungs- und G e nußmitteln Ferdinand Oberhuber, fortgeführt für Rechnung der Witwe Kctharina Oberhuber, Museumstraße 19, Schuhmachergewerbe Ing. Klaus M a i r , Geyrstroße 32, Technisches Büro :

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Ein neuer Hofgärtner sorgt für Ordnung W e n n sich der Frühling endlich sein Recht verschafft hat und a l les mit Eifer an die G a r t e n a r b e i t geht, d a n n scheint es a n der Z e i l , an einen A l t v o r d e r e n d e r Innsbrucker Gärtnerzunft zu d e n k e n , der es z u s t a n d e b r a c h te, im H o f g a r t e n so exotische D i n g e , w i e „ O r a n g e n - und C i troni-Bäum in e i s e n b e s c h l a g e nen Kübeln, A l o e n in irdenen Geschirren, Spanische Weichselb ä u m e , Pfersching, A p r i k o s e n , N ö s p e l e n , M i r a b e l l e n und Reng l o t s " g e d e i h e n zu lassen. A u f S p a l i e r e n , mit G l a s h a u s und O r a n g e r i e natürlich. A b e r trotzd e m bleibt d i e F r a g e : w a r das W e t t e r d a m a l s besser, w ä r m e r ?

V o n Dr. W a l t e r Frenzel

D a m a l s , das w a r 1797, als der H o f zu Innsbruck einen gewissen J a k o b Trieth z u m neuen H o f g ä r t n e r bestellte und ihn mit einem 12 Punkte umfassenden Dienstvertrag nebst Inventar der G a r t e n u t e n s i l i e n v e r s a h . U n d es w a r nötig g e w o r d e n , den Hofg a r t e n unter straffe und k u n d i g e Führung z u stellen, „ d a m i t der U n f u g , welcher bisher durch den gestatteten a l l g e m e i n e n Einlauf in den H o f g a r t e n g e t r i e b e n w o r d e n und d i e vielen Beschädigungen a b g e h a l t e n w e r d e n " . N u r mehr „ d i s t i n g u i r t e und e h r b a r e P e r s o n e n " sollten durch das g r o ß e Tor „ g e g e n ü b e r der Reitschul a m R e n n p l a t z " eingelassen w e r d e n , w o b e i eine Tafel die „Warnigung gegen Beschädigungen und U n f u g " deutlich machte. Öffnungszeiten, Kontrollrundgänge durch Gärtner und P o l i z e i w a c h e w a r e n festgelegt und a m A b e n d w a r e n „ e t w a noch a n w e s e n d e Personen mit A n s t a n d und guter A r t zu eri n n e r n " , d a ß nun geschlossen würde. D o c h J a k o b Trieths H a u p t a u f g a b e l a g , für einen G ä r t n e r n a türlich, im G a r f e l n . W o b e i diese A u f g a b e größte Ausmaße a n n a h m . Er hatte die W e g e mit S a n d und Mörtelschutt a u f z u schütten, zu w a l z e n und rechen, und z w e i m a l d i e W o c h e von L a u b und T a n n e n n a d e l n a b z u kehren. S p a l i e r e w a r e n a u s z u bessern, A l l e e b ä u m e zu entästen und d i e „ a m R e n n p l a t z e stehende P a p e l und w i l d e n K a s ' a n i e n b ä u m e in g e h ö r i g e r Zeit fleißig zu stutzen". N e u a n z u l e gen w a r v o r a l l e m auch die ,.Plantage von wilden Kastan i e n b ä u m e n " , aus d e r man „ d i e jungen Bäume a u s g e h o b e n und theils a n d e r Straße unterm LöK s n h a u s ausgesetzet, und theils

zu den A l l e e n a m Innrain verw e n d e t w o r d e n " . G u t e 180 J a h re sind a l s o heute diese Bäume und prachtvollen Schattenspend e r alt. Die Nützlichkeit in Form e i n e r „geräumigen Pflanzschule v o n a l l e r h a n d guten K e r n - , Frühund W i n t e r o b s t " w u r d e J a k o b Trieth e b e n f a l l s v o r g e s c h r i e b e n . D i e jungen O b s t b ä u m e sollten d a n n a n das L a n d v o l k zu e i n e m g e r i n g e n Preis verteilt w e r d e n , „ H e r r n und bemittelte B a u m l i e b h a b e r " hatten mehr zu z a h l e n . So wollte man den O b s t a n b a u verbreiten. U n d d a m i t nun nichts erfror im W i n t e r und durch späte Fröste im Frühjahr, hatte Trieth „ B a u m d e c k e n von Stroh und starkem S p a g a t selbst zu m a c h e n " , ü b e r d i e Baumschule w a r ein K a t a l o g zu f ü h r e n , f ü r jedes abgegebene Bäumchen w a r ein neues zu z i e h e n und überhaupt: verkauft durften Setzlinge nur dann werden, w e n n hohe A n w e i s u n g und V o r wissen bei des H e r r n G o u v e r neurs E x z e l l e n z garantiert w a ren. Trieths A u f g a b e n w a r e n d a m i t noch längst nicht zu Ende. D a w a r noch d i e O b s o r g e über S p r i n g b r u n n e n und W a s s e r r ö h ren, das „ E i n w i n t e r n der G a r t e n C a n a p e e s " , das Instandhalten v o n G l a s h a u s , O r a n g e r i e und W e r k z e u g und d i e V e r s o r g u n g des H e r r n G o u v e r n e u r s mit O b s t und Gemüse. U n d zur p ü n k t l i chen Erfüllung a l l dieser O b l i e genheiten stand ein umfassendes W e r k z e u g i n v e n t a r zur V e r f ü g u n g . N e b s t H a u e n , Pickeln und H a c k e n , S c h a u f e l n , Rechen, S p a t e n , G a b e l n und Scheren a l ler G r ö ß e n und G a t t u n g e n auch so wichtige D i n g e w i e g r o ß e und kleine „ b l e c h e r n e i n w e n d i g roth angestrichene Spritzkibl, ein neues grosses S a n d g i t t e r , . . . 2 Radi Truhen (Schubkarren), 1 S t e i n w a g e l e mit 4 Räder, 1 G r a t t e n mit 2 Räder, 3 H a n d s a g e l e n und 2 kleine alte G a r -

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ten H ä u e l e n " . Idyllisches A r k a d i e n o h n e Explosionsgeräusche! Idyllisch auch d i e B e z a h l u n g v o n J a k o b Trieth. N e b s t kleinen Einkünften aus jenen Erträgnissen des G a r t e n s , die nicht bei H o f e verspeist w u r d e n , eine „ B e s o l d u n g v o n jährlichen 200 G u l d e n und das H o l z A e q u i v a l e n t v o n 25 G u l d e n zu B e h a i t z u n g seiner W o h n u n g und des G l a s h a u s e s " . U n d d a m a n nicht v o r a u s s e h e n konnte „ w e l c h e V e r ä n d e r u n g mit diesem G a r t e n früher o d e r später e r f o l g e n d ü r f t e , . . . so behält m a n sich e b e n s o eine h a l b j ä h rige Dienst-Aufkündigungs-Zeit v o r " . O b und im F a l l e w a n n v o n letzterer Bestimmung G e b r a u c h gemacht w u r d e , ist leider nicht mehr festzustellen.

VOR HUNDERT JAHREN

17. M a i : Der Tiroler Bote w e i ß v o n einer Desertion zu berichten: „Am letzten Samstage s p r a n g ein Reservist des Kaiserjäger-Regiments, der sich m a r o d g e m e l d e t hatte, kurz vor der ärztlichen Visite aus einem Fenster des hiesigen G a r n i s o n s s p i tals und entwich . . "

26. M a i : Der Innsbrucker G e meinderat beschließt, „ e i n e aus Z i n k g e g o s s e n e 9 Fuß hohe Statue W a l t h e r ' s v o n der V o g e l weide anzukaufen". Dieses S t a n d b i l d hätte ursprünglich die Front des M a x i m i l i a n e u m s in München schmücken sollen, „ w a s d a f ü r b ü r g e , daß d a s s e l -

be den Anforderungen der Kunst und des guten Geschmacks e n t s p r e c h e " , und w a r nun dortselbst um den M e t a l l preis v o n 250 G u l d e n zu h a b e n . Die Statue steht heute im W a l therpark. 31. M a i : A u c h v o r hundert J a h ren a k t u e l l : „ D e r als der W u t f i v e r d ä c h t i g e H u n d , ein herrenloser Pudel, ist gestern unter den S y m p t o m e n derselben verendet. In F o l g e dessen w u r d e n auch a l l e H u n d e , v o n denen es erwiesen w a r , d a ß sie mit ihm in Berührung g e k o m m e n sind, n i e d e r g e m a c h t . . ." I.Juni: „ D i e f r e i w i l l i g e Feuerw e h r von P r a d l hielt ihre erste ö f f e n t l i c h e Ü b u n g , welche w i der alles Erwarten b e f r i e d i g e n d a u s f i e l . " W a s hatte sich der T i roler Bote w o h l a n d e r e s e r w a r tet? A n e r k e n n e n d geht es w e i ter: „ D a s U n t e r n e h m e n dieser w a c k e r e n M ä n n e r ist umso mehr zu schätzen, d a sie sich Duxer und K a p p e selbst schafften." 12. Juni: Eine Statistik ergibt für d i e Universität f o l g e n d e Hörerz a h l e n : Theologische Fakultät 151, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 179, M e d i z i nische Fakultät 58, P h i l o s o p h i sche Fakultät und Pharmazie 180 - z u s a m m e n a l s o 568 ordentliche und außerordentliche Hörer.

Innsbruck  

Ausgabe Mai 1976