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Hummer

December IW5

Bundespräsident Franz Jonas besucht Innsbruck Am Freitag, den 26. November, morgens, traf Bundespräsident Franz Jonas zu seinem ersten offiziellen Besuch in Tirol am Innsbrucker Hauvtbahnhof ein. Eine Ehrenkompanie des Vundesheeres und die M i l i tärmusitkapelle erwarteten den Herrn Bundespräsidenten am Vahnhofsplatz. Unter den Klängen der Bundeshymne schritt er, von Landeshauptmann Ök.Rat Eduard Wallnö'fer und dem Militärkommandanten für Tirol und Vorarlberg, General Josef Vrunner, begleitet, ihre Front ab. Anschließend begab sich der Herr Bundespräsident in die für ihn vorbereiteten Näume im Hotel „Europa". Um 11) Uhr empfing Landeshauptmann Wallnöfer den Herrn Bundespräsidenten im Alten Landhaus. Davor hatten die Höttinger Schützen Aufstellung genommen, deren Musikkapelle die Landeshymne, das Andreas-Hofer-Lied, spielte. Gegen 11 Uhr fuhr der Herr Bundespräsident zur Neuen Universität, um dort zwei feierliche Promotionen sul) 5U8picii8 P^g68iclonti8 rei pul>1icg6 vorzunehmen. Die Ausgezeichneten waren zwei Doktorinnen, nämlich die Innsbrucker Medizinerin Fräulein Elisabeth Ganner und die Philologin Varmh. Schwester Maria Elarina Mätzler aus Andelsbuch in Vorarlberg. Nach seiner Promotionsrede lieh sich das Staatsoberhaupt auch die Eltern der Geehrten vorstellen. Dieser

seltenen akademischen Feier wohnte eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Ehrengästen, Freunden, Bekannten und Studenten bei. Die Tiroler Landesregierung gab zu Ehren des hohen Gastes wie der beiden Neodoktoren ein Festessen im Hotel „Maria Theresia". Nach einigen Besichtigungen am Nachmittag außerhalb von Innsbruck lud der Herr Bundespräsident zu einem Abendessen im Varocksaal des Hotels „Europa". Am Vormittag des folgenden Samstags stattete das Staatsoberhaupt dem Innsbruckor Wohnheim für Betagte einen Besuch ab, wobei die Pradler Musikkapelle konzertierte. Am Portal empfing Landtagspräsident Bürgermeister Dr. Alois Lugger den hohen Besucher und gab seiner Freude Ausdruck, diesen Bau, den Stadt und Land gemeinsam geschaffen hatten, zeigen zu dürfen. Nach der Vorstellung des Stadtrates besichtigte der Herr Bundespräsident, in dessen Begleitung sich auch der Landeshauptmann mit seinen beiden Stellvertretern befand, das Heim. Bundespräsident Franz Jonas äußerte sich sehr anerkennend über den schönen Bau, in dem er selbst gerne ein Zimmer haben würde. Eine Stadt — sagte er —, die für ihre alten Leute so vorsorgt, sei gewiß auf dem rechten Wege. Um die Mittagsstunde verließ der Herr Bundespräsident die Landeshauptstadt Tirols.

Die neueren Aktenbestände des Stadtarchives Die neueren Aktenbestande des Stadtarchives, d.h. seit zirka 1800, sind bei dem Brande des Archives im Anschluß an den Bombenangriff vom 15. Dezember 1!Ul so gut wie unversehrt geblieben. Obwohl in den l. Archiuranm am 17. Dezember Feuer einbrach und es dorl am 11. Jänner l ü l l i immer noch rauchte, während von den Stellagen Eiszapfen hingen, wurden die anschließenden drei Näume kaum beschädigt. Verluste haben die neueren Allenbeständo einzig durch übereilte und znlm'nig üborlogto Abgabe größeren Nmfangos zu den Altpapiersammlungen erfahren. Der eine oder andere Faszikel mag auch bei den Abtrnnsporten (nach Issls und in den Sternbachansitz) verlorengegangen sein. Jedenfalls wird man dies im Zuge der jetzt angelaufenen Nouausstollung nachprüfen tonnen. Um dies zu ermöglichen, soll hier cin Überblick über die vor dem Brande vorhandenen Bestände gegeben werden. Die beiden Abbildungen sollen den Zustand des Ar-

chivgebäudes nach dem Brande vor Augen führen. Das erste B i l d zeigt den ausgebrannten Lang-Trakt, in dem die Papiergroßhandlung Leonhard Lang ihre Geschäftsräume hatte. Neben dem Tordurchgang, der vom ersten in den zweiten Nathaushof führte, sieht man die Luftschutzuermauorung der Telefonzentrale und anschließend ein dreiteiliges vergittertes Fenster. Dahinter befand sich der große Archivranm mit den älteren Beständen, die durch den Einbruch des Feuers von den oberen Stockworten schworen Schaden erlitten. Am linken Nande des zweiten Bildes sind zwei tleine Fenster sichtbar, hinter denen sich der Arbeitsraum für zwei Personen befand. Davor steht die Benzinpnmpe für den großen Feuerwehrtank, der mit etlichen tausend Litern die größte Gefahr für das Archiv bedeutete, aber während des Brandes tlnglos ausgepumpt werden konnte. Das hohe Fenster knapp rechts von der Pumpe gehört zu dem Archivraum I I I mit den neueren Vistandoli, die


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im folgenden beschrieben werden sollen. Weiter nach rechts folgen die Räume des Wasserbauamtes und der Feuerwehr. Darüber sieht man das ausgebrannte ^angsche Papierdepot, dessen Ballen ja — wie der Beauftragte für die Papierversorgung in Wien noch während des Brandes erklärte! — überhaupt nicht brennen sollten. Was enthielt nun der Archivraum I I I nach einer I n ventarisierung vom Jänner 1944 und einer Übersicht oom 1. November 1936 (von A. Viehweider)? A n allen vier Wänden standen Negale Zu je neun Neihen und überdies ein doppelseitiges in der M i t t e des Raumes. I n der untersten Reihe waren die Zeitungen aufgestellt, nämlich der „Vote für T i r o l " seit' 1821, die ..Innsbrucker Nachrichten" seit 1903, der „Tiroler Anzeiger" seit 1930 und die „Volkszeitung" seit 1932, dazu das „Innsbrucker Tagblatt" von 1889 und die „ T i roler Stimmen" von 1888 und 1889. Die zahlreichen Bände der „Wiener Zeitung" waren damals im Haus Burggraben 3 aufgestellt. I h r e Erhaltung bis heute bereitete besondere Schwierigkeiten, denn sie mußten mehrmals verlagert werden, und als man sie einem anderen Institut abgeben wollte, wurde überall die Annahme verweigert. Links von der T ü r standen 64 Faszikel „Domizil", und zwar! 1899/1901 — je zwei 1901 und 1902 — 1903 — je zwei 1904/6 — je drei 1907/14 — je zwei 1915/18 sechs 1919 — drei 1920 — acht 1921 und drei 1922.

Daran schlössen sich 11 Faszikel „Ehesachen": 1806/37 ^ 38/64 — 65/94 — 95/1904 — 1905/09 — 10/13 — 14/17 — 18/20 — 21/27 — 28/31 — 32/34. Dann 20 Faszikel „Friedhof"! 1789/1859 — 60/68 — 69/79 — 80/96 — 97/1906 — 1907/11 — 12/15 — 16/18 — 19/20 — 21/23 — 24 — 25/26 — 27/28 — 1929 — 30 — 31 — 32 — 33 und zwei 1934. Auf der Rückwand standen 29 Faszikel „Geistliche Stiftungen", die wahrscheinlich zum Teil als Altpapier abgegeben wurden! 1806/11 — zwei 1812 — 13/15 - 16/19 — 20/22 — 23/24 — 25 — 26 — zwei 1827 — 28 — 29 — 30/32 — 33/34 — 35/37 — 38/40 — 1841 — 42/43 — 44 — 45 — 46 — 4? — 48 — 49 — 50/52

Nummer 1^

— 53/56 — 57/63 — 64/88. Weiters 11 „Geistlich": 1889/97 — 98/1905 — 06/09 — 10/12 — 13/15 — 16/18 — 19/21 — 22/24 — 25/27 — 28/31 — 32/34. Es folgten 8 Faszikel „ W a h l " : 1919/20 — 21/26 ^ 27/28 zwei 192!) ^ 30/32 - ^ 33/34 — 35/38. Den übrigen Teil der Nückwand sowie mehr als die Hälfte der angrenzenden Längswand (gegen die Wasserbauamtskanzlei nahmen die 140 Faszikel „Gewerbe" von 1806 bis 1922 ein! 1806/10 — 11 ^ 12/13 — 14/16 — 17/19 — 20/22 — 23/24 — 25/26 - je einer 1827 bis 1840 — 41/42 — 43/44 — 45 — 46 ^ 47 — 48 — 49/50 — 51/52 — 53/55 — 56/60 — 61/67 — 68/72 — 73/74 — 75/79 — 80/82 — 83/84 - - 85 — 86/87 — 88/89 — 90 — 91 — 92 — je zwei von 1893 bis 1903 — je vier 1904 und 1905 — fünf 1906 bis 1908 — vier 1909 — drei 1910 — vier 1911 — drei 1912 — fünf 1913 — drei 1914 und 1915 — zwei 1916 und 1917 — drei 1918 und 1919 — sechs 1920 fünf 1921 und 1922. I n einigen freien Reihen waren alte medizinische Bücher, die wohl dem Städtischen Gesundheitsamte gehörten, provisorisch aufgestellt sowie die kleine französische Bibliothek, die etwa 1937 der Stadt geschenkt worden war. Letztere Bücher waren nach dem Umsturz von 1938 in Rucktörben, deren Wände mit Marmelade beschmiert waren, in das Stadtarchiv gebracht worden. Nach drei Faszikeln „Kanzlei" von 1909/16 — 17/24 und 25/34 und zwei „ K u l t u r " von 1895/1920 und 21/34 füllten die restlichen Neihen dieser Wand wie auch einen Teil der angrenzenden Fensterwand die 55 Faszikel „ M i l i t ä r " ! 1806/09 — 10 — 11/15 - ^ 16/22 — 23/ 31 — 32/47 — zwei 1848 — 49 — 50/51 — 52/55 — 56/58 — 59 — 60/65 — 66 — 67/90 — 91/1909 — je vier 1910 bis 1913 — sechs 1914 — drei 1915 — fünf 1916 — vier 1917 und 1918 — zwei 1919 — 20/21 und 22/34. Die neueren Faszikel „ M i l i t ä r " mußten vor einiger Zeit an die Landesregierung (Heeresevidenzstelle) abgetreten werden. An den Bestand „ M i l i t ä r " schlössen sich 5 Faszikel „Präsidial" von 1880/95 - 96/1903 - 04/08 — 09 — 1910 an und 8 „Pension" von 1806/45 — 46/89 —


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l)0,/96 — 97/1902 — 03/0!) 10/ 1K 1 3/20 und 2 1/34. Die restlichen Stellagen dieser Wand wie auch die Hälfte jener an der Türseite (rechts von der Türe) füllten die Faszikel „ S a n i t ä t " , insgesamt 52 Stück! 1806/25 — 26/29 — 30/43 — 44/56 — 57/74 — 75/89 1890 — 91 — 92 — 93 ^ 94 — 95 — zwei 1896 — 97 — 98 — je zwei 1899 und 1900 — 1901 — 02 — drei 1903 — je zwei von 1904 bis 1909 — 10 — 11 — 12 — zwei 1913 — 14 — 15 — 16 — 17 — 18/19 — 20/21 — 22/24 — 25/26 — 27/28 — 29/30. Die letzten 4 Reihen enthielten die 20 Faszikel „Schule": 1806/24 — 25/40 — 41/62 — 63/85 — 86/98 — 99/1904 — 05/ 07 — zwei 1908 — drei 1909 und je zwei 1910 bis 1913. Die dem Eingang zugewendete Seite der Mittelstellage enthielt noch 6 Faszikel „Schule", je zwei 1914 bis 1916. I n den leeren Reihen darunter standen 1938 ebenfalls Bücher der französischen Bibliothek. Daran schlössen sich 40 Faszikel „Steuer" von 1806 bis 1924 und 8 „Wertzuwachsabgaben" von 1913 bis 1924, weiters 15 „Domizil" von 1922 bis 1928 und 9 „ S t i f t u n g "

uon 188!) bis 1934, schließlich ein Faszitel „ 2 l o l l e r - S e i mal'd-Stiftung" 1897/1931 und zwei . . X I " von 1924 bis 34 ( „ X I " waren Stiftungen). Die gegenüberliegende Stellagenseite nahm 39 Faszikel „Versicherung" uon 1909 bis 1931 auf. dann 8 „Veterinär" von 1910 bis 1934 und 4 „ I V " ( - Sozialversicherung). Den Nest füllten die Wiltener Akten, 31 Faszikel von 1805 bis 1903, ein „ D o m i z i l " 1901/03, sechs „Wiltcner Bauten" 1889/1903, zwei „Ortsschulrat" 1893/1903, einer „Polizei" und zwei „Wohnungsfürsorge" 1919/29. Hinter dem Arbeitsraum waren in dem tk'inen Archioraum I I die Kommunalakten von 1806 bis 1899 aufgestellt, dann die Vaualten von 1806 bis 1899. die Einlaufprotokolle von 1787 bis 1867 und schließlich einige Separatfaszikel. Über weitere Aktenbestände, die sich im Polizeiarchiu und in zwei Räumen im Hause Vurggraben 3 befanden, soll anderorts berichtet werden. Dr. K a r l Schadelbauer

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von Dr.

Innsbruck vor hundert Jahren Dezember 1865: 10. stirbt der Stadtchrouist Gottfried Pusch, jubil. k. k. Gubcruial-Rcgistrant, im 80. Lebensjahr. l2. wird bekanntgegeben, daß der Knnstgärtl:cr Untcrraiucr noch einige hunderttausend Weißdornpflanzcn zur Anlage lebender Zäune in seiner Baumschule züchtet. «8. berichtet der „Bote": „Die schöne Sitte der Weihnachtsgeschenke an Familienmitglieder, Freunde und Bekannte nimmt auch seit einigen Jahren unter uns immer mehr und mehr zn, und an den Schaufenstern der Verkaufsgewölbe findet man zu diesem Zwecke ebenso schöne als sinnig gewählte und geordnete Weihnachtsgeschenke. Anch die Wagner'sche Univcrsitätsbnchhandlnng hat Heuer zum ersten Male aus vcrchicdencn Fächern der Literatur die schönsten und gcdicgcndstcn Werke, zum Teile in hier nie gesehener kostbarer nnd eleganter Ansstattnng, zn diesem Zwecke zusammengestellt." — findet bei empfindlicher Kälte der „Thomasmarkt" statt, bei dem fo viele Schweine aus dem Oberinntal zinu Verkauf angeboten wurden wie fast nie znvor (das Pfund 23 bis 26 Neukreuzer). 2N. beschließt die Generalversanuulnng der Mitglieder des

Lcsccasiuos, 40 Blätter aufzulegen, und zwar alle Tiroler Zeitungen, dann den Volksboten, die Wiener Zeitung, die Kölnische Zeitung, di>c Kölnischen Blätter, die Abendpost, die Alte Presse, das Vaterland, die Fliegenden Blätter, den Kladderadatsch, das Deutsche Museum, die Wiener Literatur-Zeitnng usw. 23. veröffentlicht der „Bote" bescheidene „Politische Weihnachtsgedanken". Sie beginnen: „Die Christenheit begeht wieder eines der gemütlichsten, crhabcusteu und Poesiereichsten Iahrcsfestc, das Weihnachtsfest, die Feier der Heiligen Nacht. Nicht bloß die Menschen, nicht bloß die Religion und Poesie, anch die Politik tritt im Festgcwaude herau, um an diesen: Feste im feierlichen Bunde teilzunehmen. Und in der Tat hat das schöne Wcihnachtsfest auch für den Politiker eine vielseitige Bedeutung. Für ihu findet in dieser Feier die Verherrlichung des Symbols ihren vollen Ansdrnck, wird der Gedanke der Emanzipation des Menschengeschlechtes durch Geist, Wahrheit und Liebe wieder wach, und es durchzittert ihu in dieser Heiligen Nacht die Erinnerung au den Moment, wo der allgemeine Fortschritt auf Grund der Gleichberechtigung sich zur Lebensfrage für alle Völker gestaltete . . ."

Das Wichtigste vom letzten Monat November 1965: 2. feiert der akad. Maler und Gewerbeschulprofcssor Friedrich A l . Antoniacomi seinen 85. Geburtstag. — begeht das Buudcsheer seine Gedenkfeier für die Gefallenen beider Weltkriege am Bcrgiscl. 4. wird die Hotclfachschnle „Villa Blanka" feierlich eingeweiht. 5. werden die Knltnrtage der Gewerkschaftsjugend mit einer Ausstellung „20 Jahre Befreiung Österreichs" eröffnet. «».findet die Hnbcrtusfeier des Tiroler Iägertages im Schloß Ambras statt. — hält der Bezirks-Trachtenvcrband (mit 23 Vereinen) seme Herbsttagung ab. 7. stirbt der Landesinnnngsmcistcr der Tiroler Spengler nnd Knpferschmi>ede Johann Pohs im 73. Lebensjahr. 7. vollendet Aurel Erw. Lackner, der 3? Jahre lang Direktor der Kammerlichtspiele war, sein 70. Lebensjahr. — besuchen die Innsbrncker sehr zahlreich die Allerscelenfcier an der Landcsgcdächtnisstätte Tnmmelplatz. — wird in Obernberg das Heim für die Alpenvereinsjngend eröffnet. 8. schließen sich die Studiobühnen, Ring-Studio, EollegeStndio nnd der Schauspiclkreis der Germanisten an der Universität, znm Theater im Zentrum 107 (Inustraße 107) zusammen. Als Premiere wird am 11. d. M . Bccketts „Eudpicl" aufgeführt. 9. vollendet Fran Oberstudienrat Prof. Dr. Marianne Mayr das 80. Lebensjahr. IN. findet die feierliche Verleihung der Olympiamcdaillcu au die Angehörigen der Sicherheitsdirektion, Polizei und Gendarmerie statt nnd am 18. ebenso an 103 Bedienstete der Innsbrncker Verkehrsbetriebe. 13. hält der Innsbrnckcr Kartellverband im Großen Stadtsaal den Iahresanirittskommcrs ab. 14. wird der bisherige Pfarrvikar der Landschaftlichen Kirche Mariahilf, Josef Wicscr, feierlich znm dortigen Pfarrer installiert. Msgr. Propst Dr. H. Hubcr verliest vor der Kirche vor zahlreichen Ehrengästen die Ernennungsurkunde nnd hält anch die Festpredigt.

15. werden 8 langjährige Mitglieder des künstlerischen »nd technischen Personals des Landcstheatcrs geehrt nnd erhalten Diplome, nnd zwar für 25jährige Dienstzeit die Schauspieler Rudolf Tlusty, Edith Voewer und Marion Richter sowie der Bühnentechnikcr Franz Aichinger nnd für 40jährigc Dienstzeit Tischlermeister Rndolf Grnszka, Bühnenmeister Franz Kirchcr, Obcrgewandmeister Ferdinand Madl nnd Neqnisitcnmcister Anton Ploner. 17. feiert die Volkshochschule Innsbruck, die sich großer Beteiligung der Bcvölkeruug an allen ihren Kurscu und Vorträgen crfrcnt, zugleich mit der ihr angegliederten Arbcitcrmittelschnlc ihr 20jährigcs Bestehen, Letztere scheidet allcrdiugs uunmchr aus nud wird iu Anerkennung ihrer Verdienste nm die Erwachsenenbildung mit 1. Iäuucr IWl', von: Buud überuommeu. Beim Festakt im Großeu Stadtsaal, an dein die Spitzen der Behörden teilnahmen, hielt Uuiv.-Prof. Dr. Kerschagl, Präsident des Verbandes österreichischer Volkshochschulen, die Festrede. 18. überreicht Bürgermeister Dr. Alois Lugger au vier verdieute städtische Beamte — Obcrfürsorgcrin Martha Brcnninger. Oberkontrollor Peter Gasteiger, Kauzleidirektor Karl Schneider und Fachinpektor Aldo Tomaselli — die ihnen vom Herru Bundespräsidenten verliM'nen Auszeichnungen. — besucht eine Delegation russischer Schulfachlcutc deu Grillhof, wo sie von Landeshauptmann-Stellvertreter Doktor Prior und Stadtrat Dir. Haidl begrüßt wird. ^

fiudet im Städtische,: Kouscrvatorium eine Gedenkfeier ^um 25, Todestag Josef Polls, des Begründers der „Wolkcnsteincr", statt.

21. verleiht die Musikkapelle Amras die Ehrenmitgliedschaft au Stadtrat Dir. Haidl. Gleichzeitig erhält Lehrer Audr. Bramböck von: Landesverband der Blasmnsikkapcllen das neugeschaffene „Grüuc Verdienstzcichen", 28. hält Uuiv.-Prof. Dr. Gottfried Hciuzrl 5. .s. eineu Vortrag „Die Eausa Habsburg vor demchristlichenGewissen".


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Nus den Partnerstädten I m Oktober fand ein Treffen des Katholischen FamilienVerbandes mil dem „Maison de la Famille" statt. Vom 1. bis ! l . November weilte der Bürgermeister von (Grenoble. D i p l . - I n g . Hubert Dnbedont, in Begleitung seines K'abinetlchefs N. Goy Nevache in Innsbruck. Es war dies der erste offizielle Besuch in der Partnerstadt nach seiner Wahl am l l. M a i heurigen Jahres. Der Besuch galt der Vertiefung der Partnerschaft nnd vor allem der Besichtigung der Olympischen .^tampfstätteu nnd Bauten. Da in (Grenoble die X. Olympischen Winterspiele l!!W ausgetragen werden, sammelte der Bürgermeister der Schwesterstadt eingehende I n formationen über die Vorbereitung und Durchführung der Olympischen Winterspiele in Innsbruck. Freiburg: A n : 15. November wird der Grundstein für den Bertoldsbrunnen gelegt, der an der Stelle des am 27. November l!»l4 zerstörten Denkmals von 1807 erstehen soll. Er erinnert an den Stifter der Stadt, Herzog Bertolt» I I I . von Zähringen. Grenoble: Das Organisationskomitce der X . Olympischen Winterspiele 1968 versendet eine überreich mit prächtigen B i l dern (viele färbig) ausgestattete Werbebroschüre. Von der darin enthaltenen Beschreibung der Landschaft wie der Stadt seien einige Sätze herausgegriffen!: „ M a n mag nns eingangs die Bemerkung crlanbcn, daß keine Stadt Frankreichs Anspruch darauf erheben kann, in eine Landschaft von solch majestätischer Schönheit eingebettet

zu sein wie Grenoble. Zusammen mit Innsbruck ist es die einzig bedeutende Stadtansicdlung inmitten der Alpen. Errichtet auf den beiden Ufern der Is^re, ist Grenoble eine Stadt mit einem wunderbaren Panorama. Auf allen Straße», an jeder Ecke erhebt sich vor I h n e n das Gebirge — weit entfernt oder greifbar nahe. . ." „Was in dieser gastfreundlichen Stadt gebaut worden ist, steht in irgendeiner Verbindung mit dem Tourismus nnd der Vorbestimmnng dieser Stadt. I m Sonnner nnd im Winter jedes Jahres reißt der endlose Strom faszinierter Besucher von alleu Kontinenten in ihren Straßen nicht ab. Es gibt lein Land der Erde, in dem die Tonristcn eine derartige Bautätigkeit auslösen, einen derartigen Willen, ihnen den Aufenthalt in einer bannenden Landschaft angenehm, beqnem und zufriedenstellend zu gestalten. Die Anziehungskraft Grenobles geht anch voir seiner Universität ans, deren Wachsen unglaublich ist. I n absehbarer Zeit wird die Stadt eine Universitätsbevölkernng von 18—20.W0 verzeichnen können. Die Fakultät der Naturwissenschaften, eine der erstrangigsten Frankreichs, allein würde genügen, nm Grenoble seine Berühmtheit zu sichern . . ." „Grenoble, diese überragende Stadt inmitten des reichsten und mannigfaltigsten französischen Fremdenverkehrsgebietes, ist in nnscrem Jahrhundert mit einem Schlage die bekannte und attraktive Großstadt der Berge geworden, der Berge, die faszinieren, von den keiner dem anderen gleicht, die Leidenschaften entfesseln und Berufungen wecken . . ."

Ausstellungen im Monat Dezember Tiroler Kunstpavillon, Nennweg 8 a: Weihnachtsverkaufsansstellung; Holz- nnd Bronzeplastiken, Keramiken und kunstgewerbliche Arbeiten heimischer Künstler. Galerie im Taxispalais: WeihnachtsverkaufsaussteNung; Ölgemälde, Aquarelle uud Graphiken. Neue Universität, Kuusthistorisches I n s t i t u t : I u g e Pohl, Aquarelle und Zeichnungen. I n g e Pohl, akad. M a l e r i n , wurde 1941 in Neichenberg geboren, studierte au der Akademie der bildenden Künste in Wien Malerei und Graphik bei den Professoren M a r t i n

und Elsner und uahm im Jahre 1962 an der von Oskar Kokoschka geleiteten Sommerakademie in Salzburg teil. 1963 erhielt sie einen Knnstcrzichcrpreis der Meisterschule. 1964 beendete sie ihre Stndien an der Akademie mit einer D i plomarbeit bei Professor H. Bocckl. I m Jahre 1965, uahm sie an der Ansstcllnng „ I n n g e Künstler aus Oberösterreich" i m Linzer Landesmuseum teil. Handelskammer: „Felle. Leder, Pelze." Zentrum 107. Innstraße: Wcihnachtsverkaufsausstellung. Volksschule Dreiheiligen: Kripftenausstellnng.

Von den ältesten Innsbrucker Ablaßbriefen Allenthalben kann man jetzt in den Blättern lesen, daß Papst Paul V l . eine Reform des Ablaßwesens durchzuführen beabsichtige. Besonders die heute nicht mehr verständliche Zeilangabe bei der Ablaßgewährnng, also z. B. ^Ntägigcr Ablaß, soll abgeschafft werden. Damit wird ein heikles Thema,

das in letzter Zeit allerdings mehr in den Hintergrund getreten war, wieder aktuell. Es mag daher nicht uninteressant sein, hierorts einen Blick ans die ältesten Ablaßbriefe zu wer» fcu, die für Iunsbrucker Gotteshäuser erhalten sind. Vorausgeschickt sei, daß der angebliche, immer wieder an»


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geführte Ablaßbrief des Bischofs Johann von Delmo für die Kirche in Innsbruck vom Jahre „1027" falsch datiert ist und daher wegfällt. Er gehört wirklich i n das Jahr 1327. M ö g l i cherweise geht der I r r t u m auf eine schlechte Abschrift im Pfarrarchiv S t . Jakob zurück. Die ältesten Ablaßbriefe für die Kirchen in Wiltcn, I n n s bruck, Hötting und I g e l s stammen aus dem 13, Jahrhundert. I u ganz T i r o l haben sich weit über 100 Ablaßbriefe vor dem Jahr 1300 erhalten. Für diese Ablaßverlcihungcn lassen sich hauptsächlich zwei Gründe feststellen, nämlich der Wunsch, den Besnch einer bestimmten Kirche zu heben nnd zweitens, einen Kirch- nnd Klosterbau zu fördern. Diese Ablaßbriefe des 13. Jahrhunderts waren durchaus in bester Absicht ausgestellt und haben es keineswegs nur auf die Geldspenden der Gläubigen abgesehen gehabt. Bei den Ablässen für einen Kirchenbesuch an bestimmten Tagen, wie besonders dem Kirchweihtag der betreffenden Kirche oder den Festen der Kirchenpalrone, war eine Spende überhaupt nicht verlangt. So verleiht Erzbischof Philipp von Salzburg am 22. Februar 1254 allen denen einen 40tägigcn Ablaß, die die Stiftskirche von Wiltcn am Kirchweihtag fromm aufsuchen! „ää eänäem oc^Io^i<»ni äevote cuncullerint." Bischof Heinrich von Regensdnrg gewährt am 26. Oktober 1284 den Besuchern der Kirche in Innsbruck für mehrere Marien- nnd Apoftclfestc sowie den Wcihetag der Kirche und den Tag des heiligen Nicolaus eine 40tägige Indulgcnz unter der Bedingung, daß sie der Verehrung wegen dorthin gingen! „cauzg 6evoti«m5 conlillxorint." F ü r den frommen Besuch der leider durch Bombeu zerstörten S t . Bartholomänskirche in Wilten stellte Erzbischof Johann von Ninive am 21. I n n i 1293 einen Ablaßbrief ans. Die Zeitangabe bei den Ablässen, wie 40 oder 100 Tage, 1 oder 10 Jahre usw. erinnert noch an die nrsprünglich überaus harte Bußprar,is. Wenn einem Sünder eine Buße von mehreren Wochen, Monaten oder sogar I a h r e u aufgetragen wnrde, so ist es begreiflich, daß ihm die Erwerbung eines oder mehrerer Ablässe eine wesentliche Erleichterung brachte. Durch die später immer mehr und mehr eingeführten Bußmilderungen winden jene Zeitmaße immer nnverständl icher. I u diese erste Gruppe von Ablässen für frommen Kirchcnbcsuch gehören auch einige Verleihungen Bischof Brunos von

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Brir.en für das Kloster Wilten mit etwas abweichenden Be dingnngcn. I m Jahre 12-Ì9 erlaubte er den Ehorherreu, im ganzen Bistum zu predigen und Beichte zu höreu und ge. währte den Teilnehmern an den Predigten einen Ablaß vou 20 Tagen. Weitcrs verlieh er einen 40tägigcn jenen Andächtigen, die an den Mittwoch-Prozessionen von der S t i f l s in die Pfarrkirche teilnehmen. Für die zweite Art, den Butznachlatz zugunsten eines K i r chcnbaues, sei der Gnadenbrief des Bischofs Heinrich von Ehicmscc von: 29. J u n i 1270 für die „ecclegw in I:n5prui!io in nanore deati lacccki" augcführt. Nachdem die St. Jakobs« Kirche durch einen Brand schweren Schaden erlitten hatte - „per incendium ßlävem 5U5tinuelit le^ianem" - , branchie man natürlich für den Wiederaufbau eine tätige Mithilfe der Gläubigen, denn mit einem frommen Besuch allein wäre in diesem Falle nicht geholfen gewesen. Di>c Ablaßwerber mußten da schon ein Almosen geben, Baumaterial liefern oder kirchliche Gegenstände beschaffen- vielleicht genügte auch Mitarbeit am Bau. Daß man anch bei diesen Ablässen korrel! vorging, beweisen Ablaßbriefe für den Tom zu Briren vom Jahre 1274. I n einem wird ausdrücklich augcführt. daß der Ablaß mir bis znr Vollendung des Baues Gültigkeit habe, in einem anderen wird verboten, den Brief durch Almosen sammler herumtragen zu lassen. Wenn man sich über die verhältnismäßig große Zahl der Ablaßbriefe Wundern mag, so darf man auch nicht übersehen, daß die damalige Bcvölkcruug das Ansehen einer Kirche nach der Zahl der Ablässe, die darin gewonnen werden konnten, beurteilte. Es werden sich daher die Geistlichen bemüht ha> ben, für ihre Kirchen Ablaßbriefe zn erhalten. Vielfach mag die Ausstellung eines solchen Wohl anch ein Akt der Dankbarkeit eines durchreisenden Kirchcnfürstcn für gute Aufnahme gewesen sein. So weilte in der Fastenzeit und zn Ostern 1286 ein Bischof Johann eines Bischofssitzes in Kleinarmcnien im Stifte Wilten. Er erteilte Ablässe für die Stiftsuud Pfarrkirche in Wiltcn, die Kirchen Zu I g e l s , Hötting und Patsch, wie anch für die St.-Johannes-Kirche im Frauenilostcr zn Wilten. Erzbischof Johann von Ninivc weilte offenbar M i t t e J u n i 1293 in Wiltcn nnd verlieh dabei ebenfalls für die Kirchen von Hötting und I g e l s Ablässe. D r . K a r l Schadelbauer

Verzeichnis über die im M o n a t November 1965 ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden bei der Stadtgemeinde Innsbruck Obcrdanner Ottilie, Dreiheiligenstraße 8, Einzelhandel mit Nahrungs- nnd Gcnnßmitteln, Wasch- nnd Putzartikeln. — Margreiter Sebastian, Amraser-See-Staßc 6, Einzelhandel mil Möbeln. ^ Schröclsuadcl Peter, Bozncr Platz 1, Wcrbeuniernehnmng. — Meurcr, gcb. vou I n f e l d , Isolde, Amraser Slraße 15>, Handelsagcnturgcwcrbe (chem. techu. Artikel). — .Uinigaduer Walter, Gumftpstraßc 25, Gast- und Schaukgcwerlic in der Vctricbsform „Kinobnffet". — D r . Kindl Arthur, Schöpfstraßc 15,, Realitäten- und HypothckenvermittIiiugsgcwerbe. — Wischin Lesley geb. Roberts, I n n r a i n 40, Fußpflcgcrgcwcrbc. — Sohm Helmut, Iug.-Sigl-Straße 3l), Haudclsagentnrgcwerbe. — Kofler Erika, An-dcr-Lan-Straßc Nr. 33, Damenklcidcrmachergcwcrbe. — Grähle Wolfram, Fürstcnweg 25>, Einzelhandel mit Uhren, Gold nnd Silberwaren. — Nicderachcr Joses, Ködcrerftraße 3, fabriksmäßigc Ansübnng vonchemischenNeinignngs- und Färberciarbeiten. - D i p l . - I n g . Krippcndorff Wolfgang, Huuuldftraßc 3, Großhandel mit Uhrcusurnüuren und Uhrmachcrwcrkzeugen. — Echocidcrmaycr gcb. Schober Margarethc, Dr.-Glatz-Straßc Nr, 18, Verlegen von Kuuststoff- und Gummibodeubclägen.

^ Nibcrreiter Helmut, Bcethovenstraßen 8, Werbcgcstaltnng (Ausstcllungs-, Messe- nnd Schanfenstergestaltnng). ^ Mayrliofer Wielaud. Ploncrgasse 2. ElektroinstallationsgewrrbeUnterstnfe. ^ - Nösslcr Hubert. Innstraßc 5!» (Slöckl). Tischlcrgcwcrbe. „MicNväschcrci Vollmanu H (5o." OHbi., Gn<enbergstraßc 3, Wäscher- und Wäschcbüglergewerbe. - Ludwig Wilhelm, Priuz-Eugcu-Ttraße 88, Kleinhandel mit EleNro waren, Eleklrogerätcn nsw. (Zweigniederlassung von Wien). Wcnisch sllcraiidcr, Haller Straße 71 .i, Handel und fabrilsmäßigc Erzeugung von Parketten, Fußböden, leisten und Schicru. — Polatschck K a r l , Ferdinand-Weyrcr-Slraßc 7. sabriksmäßigc Erzeugung vou Herren-, Damen- und Kinderobcrbclleiduug. ^ Earinger Siegfried, Nudolf-Greinz-Straße Nr. 1, Schnhmachergewerbe, zeitlich befristet bis 31. Dezember 1966. — Laganda Adolf. Schützenstraße. Block 8. Einzelhandel mit Gcmischtwaren. Stapf Thomas, Muscumslraße Nr. 1, fabriksmäßige Baumwoll-Buutwcoerei, Färberei uud Appretur und Konfcktiouicruug der erzeugten Artikel (Zweig Niederlassung von Imst).


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Nachwelsunq ülicr dic i

l<»7, durcha.efiilirtcn Ttadtlnaqijtrat I n

Taringer, Rudolf lbrcin-, ^traßl,' I, Schuhmacherund Handel. Adolf Palla, ^nnslraßc 55, Schuhe machergeiverbe und Handel, Alois »äsevl'öck. ,^ng.-EtzelStraßc 39, Speditionsgewcrbe. Werner Zöllner, Er;hei> ^og-Eugcn°Straßc 26, Handclsagentnrgrwerbc. Mayr >!rcö;en;, Schnreburggasse 23, GcmischOvarcnhandcl. - MatI»ildc Piccolrna;, Köldererstraße 7, Gemischtwarcnhandel. '.'Idols 3cheil>cr, Bäckerbühclgasse l4, Schlosscrgewcrbe. Rudolf Jursillta, Heilig-Geist-Straße 8, Näckcrgewcrbc. Alois Rabl, Schlachthof Handel mit Vieh und Fleisch. Baumann, Neuhailsersliaßc 6, Handel. Siegfried

er. Dr.-Glah-Straße 18. Verlegen von Knust« slosi mid ^»iiuimiboden. - Anneliese Lauterjuna, Dreiheili-» qenslraße 5>. Einzelhandel »lit Äiaschincn. >tarl Beschauer, C>les!nl'H.", Salnrncr Straße U> sur Xn'paralnr von .^f^, - „ L i p l . I n g . Eriä) Werner und Adolf Bcrudlbaner O M " . Vohbachsirdlnuq N^', (Lr° ',e»ssunss elektrotechnischer und elellromechanischcr sowie elektronischer Geräte. ^ Nndolf Josef Tchoel'cl, Adauigassc 6. Frenidcnsührer.

Baugenehmigungen (Wenn nicht anders angeführt, entspricht die Anschrift für das Bauobjekt anch jener des Bauherrn.) Aufstockungsarbeiteu, Hoher Weg 8, Margarete Leitgeb. Einfricdnng, Niescngasse 14, Waldhart Reininger. .Uleiugaragc, Fickerlvcg 22, Alftenländische Heimstätte, I n n rain 29.' Einfriedung, Pontlatzer Straße 64, Friedrich Seber. Wohnhaus, Wettcrherrenweg >5>, Ätar, Wolf, Kaftnzincrgassc Nr. 16, 1 Wohnung. Umbau nnd Anbau, Pradler Straße 4, Raimund Stander, Prahler Straße 55. Abstcllraum, Pradler Straße 2, Josef Hagleitner. Wohnhans uud Klcingaragc, Lohbachsiedlnng 75 a, Armin Nhombcrg, Angcrgassc 25, 1 Wohnnug. Holzzerklciucruugsanlagc gewcrbcvol. Genehiuignng, Duileslraße 20 a, Tiroler Landesprudukteu und Importges. m. b. H., Fnrstcnwcg 70. Einfriedung, Mittcrweg 121, Iohauu Stippler. Anbau und Garage, Wurmbachweg 17, Dr. Otto Ledermair. Planäuderuug, Brenucrstraße 7, I n g . Ferdinand Tollinger, Sillhöfe Nr. 4. Abbruch und Wiederaufbau, Heiligwasscrwiesc 5, Verein „Tir. Pfadfinder", Hcrzog-Fricdrich-Straßc 15. Zuban, Montc-Piano-Straße 21, Albert Kanins, Anbau, Amrascr Straße 76, Kouuu.-Rat Alfons Walde. Doppelwohnhans Gp. 1221/9^, K'G. Pradl. „Neue Heimat". Gumppstraße 47, 20 Wohnungen. Ausbau des Dachgeschosses, Schicßstaud>gasse 3, Nofa Heis. Umbau der Backstube, Hilbcrstraß>c 24, Dr. Frauz Heller, ^toseggcrstraßc 17. Einbau-Propangasanlagc, Etrichaassc 18, ^iichthaus Haid G. m. b. H.. Frau-Hitt-Straßc 8. Olsencruugsanlage, Vandhans, Amt der Tiroler Landesregierung, ^andesbandireklion, Herrengasse 1. <^aragenanlage/Planänderung. Ampfererstraßc !l, i/A. Josef ^homan, ^iathaus. Olfeuerungsanlage, Wörndleslraße l4, Dr. Erhard Wunsch. Villach. 'w.-Oktober-Straße >7, Wohuhaus. Grauer Stein 11. Iol,ann Mnglach. waldncrstraße:i, 1 Wohnung.

Wohnhaus, Grauer Stein N, Hilde und Helmut Hupfanf. Dorfgasse 20, 1 Wohnung. Gasthof - - Höttinger Alpe, Gp. 3577/1, KG. Hotting, Mag.Abteilnng IV, hier. Olfencruugsanlage. Kravoglstraße 12, RA. Dr. Johann Cammcrlandcr, Bonner Platz 2. Nohnhaus/Klcingaragc, Schlerngasse 6, Josef Chizzali, Schlcrngasse 8, 1 Wohnung. Ölfeucrungsaulagc, Schidlachstraßc 2, „Modernbau Ges. m. b. H,", ^icbcneggstraße 6. Uuispaunstcllc Amrascr Straße 18, E W I Innsbruck, Salurncr Straße 11. Tcchnikerzentrum, Fischimlcrstraße 26, Vereinigung Technikcrhaus, Fischnalerstraße 24—26. Erhöhung des Daches am Seitenflügel, Musenmstraße 1, Dr. Ernst Unterberger z. H. H. Dr. Fuchshuber, Anichstraße Nr. 34. Errichtung von Wohnräumen und Umbau — Planänderung, Badhausstraße 20, Nikolaus Lanthaler. Kleingaragc, Elaudiastraßc 9, Karl Ncumayr. Klcingaragc, Krippcngassc 6, Peter Stern, Kripftengasse 11. Garagcnanlagc, Fran-Hitt-Straße 1, Anton Gritsch, Anichstraße 18. Ölfcncrungsanlagc, Kanfmannstraße 5l), Josef Wurzer, Leopoldstraße 23. Errichtung eines Flngdachcs, Steinbockweg 30, Fa. Stefanie Netti, Seilergassc 5. Vitrincnanlagc, Maria-Theresien-Straßc 53, „Wohnungscigcntum", Siidtirolcr Platz 6/IV. Lagerhaus I I , Egger-Lieuz-Straße 1 c, Firma „Südland". Flugdach, Etrichgassc 18, Ing.e Max. nnd Richard Haid, Maria-Thcresien-Straße 34. Garage, Ar^lcr Straße 168 k, Dr. Christian und Frau Nuth Fr ih, ^Ifeuerungsaulage, Nechcnhoswcg 103. Dr, Max Schnh, Mu° scumstraße, „Fa. Pror,auf". Aufstclluug eines Backofens, Schuceburggasse 3, gen', pol. Genehmigung, Franz Scharnier, Schneeburggasse 3. Anbau. Mittelweg 40 c, Karl Kiudl.

Neuerwerbungen der Stadtbücherei Arpe Verncr: Tchallspiclsül)rcr. Eiuc (beschichte des Dramas. Mit Fotos. Geleitwort vou Gustav Gründgcns. Ein Nachschlagewerk, das anch die Inhaltsangaben der einzelnen Drameu briugt. Fraulfnrt n.M.: Bnchergilde Gutenberg 19<'»3, <<> ' 7 Seiten.

Bodmcr Frederick-. Die Sprachen der Welt. Geschichte, Grammatik. Wortschatz in vergleichender Darstellung. Das Buch bietet ciucn Überblick über Entstehung und Entwicklung der alten und neuen Sprachen, erweitert und vertieft das Sprachgefühl und gibt wertvolle Hinweise znm Erlernen der


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Iuusbruck

Fremdsprachen. Frankfurt a. M.: Büchcrgildc Gutcuberg o. I . 678 Seiten. Euler Friedrich K.: Kranlenlettüre. Erfahrungen — Folgerungen — Ratschläge. Stuttgart: Hippokrates 1964. 103 Seiten. Kmcut Herbert: Englisch für den Fremdenverkehr. Ein Praktisches Lehr- und Übungsbuch für Fortbilduugsschulcu uud höhere Schulen der Fremdenverkehrsgcwerbe. Wien: Verlag für Jugend nnd Volk 1937. 160 Seiten.

Numuicr 12

19 bedeutende Romauc voi: Grimmclshauscus „Timplizissimus" bis zu Musils „Maun ohne Eigenschaften" wcrdcu vou namhafteil in- uud ausländischen Gcrmanistcu auf ihre Slrul tur hiu untersucht. Eine Geschichte der literarischen Gattung „Roman", wie man sie sich nicht besser wünschen lanu. Strcsan Hermann: Heinrich Voll. Einführung in Leben nnd Werk des Schriftstellers Heinrich Voll. Der Kölner Dichter wird vor allem als Meister der Kurzgeschichte gewürdigt. Berlin: Colloaninm-Verlag 1964. 93 Seitcu. (Köpfe des 20. Jahrhunderts. Band 35.)

Lepmauu Iella: Die Kinderbuchbrücke. Mit Geleitwort von Nabl Franz: Die zweite Heimat. Mit Foto des Dichters. Earl ZuÄmayer. Völkerverständigung durch Kinderbücher. Das neue Buch des 80jährigcn Dichters steht in der NachAls Deutschland noch im tiefsten Elendsteckte,wurde in Mün- folge der „Steirischcn Lcbenswandernug". Sprachliche Knlchcn im Hans der Kunst die Internationale Iugendbibliuthek tur nnd feine Empfindsamkeit zeichnen das Werk ans. Graz: eingerichtet. Kinder der verschiedensten Sprachen laseu dort Lcykam 1963. 240 Seiten. Kinderbücher aus aller Welt, sie diskutierten darüber, sie hörten Märchen, spielten Theater, malten und zeichneten im Nicmcrschmid Werner: Die Himmel wechseln. Eingeleitet Malstudio nnd vertraten die Länder der Welt eifrig und ernst- nnd ausgewählt vou Erust Naudak. Der Verfasser bemüht haft in einer Iugend-UNO. Das war Iella Levmanns Idee sich, Wesen und Werdegang des Dichters darznlegen. I m nnd Werk. Frankfurt: Fischer 1964. 209 Seiten. Anschluß darau fiudcn wir eine Answahl vou Gedichten sowie von epischen uud Prosawcrkeu. Zuletzt ciue Lebcnstafel Strich Fritz: Goethes Faust. Mit Vorwort. Aus dem Vor- uud Bibliographie. Nicmcrschmid wurde 1895 iu Maria-Eulesungsmanuskript des 1963 verstorbenen Berner Germani- zcrsdorf in Niederöstcrrcch geboren uud lebt als Schriftsteller sten entstand hier ein Faustbuch, das uicht uur den Fachmann iu Wieu. Graz/Wien: Stiasny 1960. 128 Seiten. (Stiasuyzn bereichern, sondern breite Leserschichtcu in die Dichtung Büchcr. Band 54.) einzuführen vermag. Klarheit, meisterhafte Schlichtheit der Sprache und Verständlichkeit zeichnen diesen Faustkommentar Schaukal, Richard von (1874—1942): Musik der ruheudeu aus. Bern-. Francke 1964. 167 Seiten. Welt. Mit Einleitung von Nilhelm Alt. Das Buch gibt cincn guten Einblick in das Schaffen des österreichischen Dichters, Vergara William C.: Das Blaue vom Himmel heruutcrdcr sich als Essayist, Literarhistoriker, Lyriker und Novellist gefragt... und vierhundertmal exakt beantwortet. M i t Zeichbetätigte. Als Lyriker stand er dem Symbolismus uahe, faud nungen. Ein Frage- uud Autwortbuch für alle Leser, besonaber eigene sangbare Töne. Graz/Wien: Stiasny 1960. 128 ders empfehlenswert für Jugendliche um 15 Jahre. Es setzt Seiten. (Stiasny-Bücher, Baud 72.) eiuc gewisse Vorbildung voraus. Den Fragen liegt kein bebestimmtes System zugrunde, sie sind wahllos angeführt wie Schnitzlcr Arthur (1862—1931): Große Szeue. Mit Einleisie eben gestellt wurden. Sie betreffen die Suche uach den Geheimnissen nnd Kräften der Natur. Eiu Inhaltsverzeich- tung von Herbert Foltinek. Inhalt: Die Fremde. Dcr Ehrennis ermöglicht das Auffinden interessanter Fragen. Abwechs- tag. „Große Szene." Aphorismen. Mein Kritiker. Lebcnstafel. Bibliographie und Knrzbiographie. Graz/Wien: lungsreiche Lektüre. Düsseldorf: Ecou 1961. 356 Seiten. Stiasny 1959. 128 Seiten. (Stiasny-Bücher, Band 53.) Niese, Benno von: Die deutsche Novelle von Goethe bis Schveyvogl Friedrich: Bild und Sinnbild der Welt. EingeKafka. Interpretationen. 1. Band: Das bedeutende Buch verbindet die Frage nach dem Baugcsetz der Novelle mit dem Ver- leitet von Moriz Enzingcr. Kurzer Überblick über Leben und such, Gruudzügc ihrer Eutwickluug von: Ausgaug des 18. Werk des 1899 iu Maucr bei Wieu gcborcucu österreichischen Jahrhunderts bis hin zu den Grenzfällen der Gegenwart Schriftstellers, der 1959 Chefdramaturg des Burgthcatcrs an einer Reihe ausgeprägter Beispiele sichtbar zu machcu. wurde. Inhalt: Lyrik. Essay. Epik. Drama. Lcbenstafel nnd Nchaudclt werdcu Werke von Schiller, Kleist, Brentano, Bibliographie. Graz/Wien: Stiasny 1959. 127 Seiten. Eicheudorff, Ehamisso, Tieck, Grillparzer. Droste-Hülshoff. (Stiasny-Bücher, Band 60.) Gotthelf. Stifter, Mörike, Keller, Meyer, Hauptmann, HofSchrcyvogl Joseph (1768—1832): Samuel Brinks letzte mannsthal, Th. Mann, Kafka. 350 Seiten. — 2. Band: Es sind vertreten: Goethe, Kleist, Arnim, Hoffman, Büchucr, Liebe. Mit einer Einleitung von Werner Röttingcr, InHall: Stifter, Naabe, Keller. Meyer, Fontane, Kafka, Keyserling. Die Schöpfuug vou Haydu. Samuel Brinks letzte Licbcsgcschichte. Das Sonntagsblatt oder Unterhaltungen von Thomas Storm, Schnitzler. I n der Einleitung befaßt sich Wiese nut dem „Spielraum des novellistischen Erzählens". 355 Seiten. Ncst. Natur und Erziehung. Netrachtuugcn übcr ciucn BcscnDüsseldorf: Bagcl 1963/64. sticl. Der Apollosaal. Lcbcustafcl uud Bibliographie. Schrcyvogl förderte die Theater- und Literaturbcslrcbuu Wiese, Benno vuu: Der deutsche Roman. Vom Barock bis gen dcr Klassik in Österreich uud führte das Burgthcatcr zur Gegenwart. Struktur und Geschichte. Hcrausgcgcbcu vou ciucm Höhepunkt sciucr küustlcrischcu Eutfaltuug zu. Er schuf Beuuo vou Wiese. 2 Bände. 1. Band: Vom Barock bis zur Bühncnwcrkc, die sich an spanische Vorbilder aulchncn, uud späten Romantik. 442 Seiten. 2. Band: Vom Realismus war eiu geistvoller Novellist Graz/Wien: Stiasuy 1959. bis zur Gegeuwart. 455 Seiten. 128 Seiten. (Stiasny-Bücher, Band 48.)

Erscheint einmal im Monat. Jahresabonnement 8 20.—, Einzeln 8 2.—. Erhältlich beim Rathaus-Portier. — Verleger, Eigentümer und Herausgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck.-^ Vcrantw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadclbauer, Innsbruck, Rathaus. 3. Stock, Zimmer Nr. 190. Fernsprecher Nr. 26771/190. - Druck: Fcliziau Rauch. Iunsbruck.


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