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5. S t c > ck, ^ l in m r r N r . I YO er N r . 2 d 7 7 I / 1 9 0

März I964

7. Jahrgang

Das Kraftwerk Untere Die S i l l , die am Brenner entspringt und bei I n n s bruck in den I n n mündet, ist ein Hochgebirgsflnß. I h r e Fallhöhe von insgesamt 738 Meter überwindet sie in mehreren ausgeprägten Steilstufen. Die erste ist jene zwischen Vrennersee und Stafflach, die mit Rückficht auf die hier noch geringe Wasserführung keine große Bedeutung hat. Eine nächste Gefällsstufe beginnt in M a t r e i ' sie ist die steilste und hat bei einer Länge von nur l ,5 Kilometer eine Fallhöhe oon 83 Nieter. Sie wird durch das schon um die Jahrhundertwende errichtete Brennerwerk ausgenützt. Daran schließt sich eine Stufe, die bei einer Erstreckuug von 8,7 Kilometer einen Höhenunterschied von 197 Meter aufweist. Diese sicherte sich um die Jahrhundertwende die Stadt Innsbruck und erbaute 1903 das heule größte Kraftwerk der Stadt, das Sillwerk. Die unterste Stufe endlich, welche bei der Stefansbrücke beginnt und beim S i l l f a l l endigt, hat bei einer Länge von rund 6 Kilometer eine Fallhöhe von 113 Meter i fie soll nunmehr, und zwar wiederum durch die Stadt Innsbruck ausgebaut werden. Die ersten Bemühungen seitens der Stadt Innsbruck zur Nutzbarmachung dieser Gefällsstrecke setzten bereits vor fünfzig Jahren ein und es wurde 1909 ein Projett zur wasserrechtlichen Vorverhandlung eingereicht. Gleichzeitig interessierte sich auch die damalige Südbahugesellschaft im ^nsammenhang mit Untersuchungen über die Elektrifizierung der Brennerlinie um diese Gefnllsstrecke und reichte ebenfalls ein ähnliches Projett ein. Einer weiteren Verfolgung dieser miteinander konkurrierenden Projetle wurde durch den ersten Weltkrieg und seinen ''Ausgang ein Ende gesetzt, 1919 nahm die Stadt ihre Bemühungen um Eigenstrombeschaffung erneut auf und wandte sich in weiser Boraussicht einem weit größeren Projett, der energiemi rtschasllichen Stützung des Achensees zu. den sie zu diesem Zweck erworben hatte. Das Acheiiseelraftweit wurde in den Jahren 1921 bis 1927 erbaut, wobei sich die Stadlgemeinde eine Mehlheitsbeteiligung sicherte. Wenige Jahre später war der ständig steigende Euer giebedarf Beranlassung. sich wieder mit dem Projekt an der Unteren S i l l unter Einbeziehung des aus dem Stnbaital kommenden Nuetzbaches zu befassen. Mannigfaltige und gründliche Studien fühlten 1939 zur neuerlichen Einreichung eines Projektes, das dem in-

zwischen ausgebrochenen zweiten Weltkrieg zum Opfer fiel. I n der Zwischenzeit mußte die Stadt einem anderen noch wichtigeren Problem ihre ganze Kraft widmen, dem Ausbau der Trinkwasserversorgung. Diese, noch aus dem vorigen Jahrhundert stammend, konnte für die Bedürfnisse der wesentlich gewachsenen Bevölkerung nicht mehr genügen. Noch während des Krieges wurde mit dem Bau eiues neuen Trinkwasser- und Elektrizitätswerkes in Mühlau begonnen, das 1945 aber völlig zum Erliegen kam. Nach 1915 war die Stadtgemeinde durch die Weiterführung dieses Baues weitgehend i n Anspruch genommen. Sillwerk, Achenseewert und Trinkwasserwerk sind Zeugen der immer wieder bewiesenen vorausschauenden Politik der Stadtgemeinde. Aber schon 1955, zwei Jahre nach Abschluß der Arbeiten in M i i h l a u , wurden mehrere Wahllösungen für die Untere S i l l ausgearbeitet und gegeneinander in technischer und wirtschaftlicher Hinficht verglichen. Das Ergebnis liegt nunmehr als baureifer Entwurf für die Kraftwertsstufe Untere S i l l vor. Das Kraftwerk nützt die Wasser des Sillflusses und des Nuetzbaches aus. Der Nuetzbach wird unterhalb des Nuetzwerkes der ÖVV. südlich der Stefansbrücke gefaßt, wobei ein Teil des Wassers dem Unterwasserkanal des Nuetzwcrkes, der größere Teil aber über eine Wehranlage dem Vachbett entnommen wird. Ein llberleitungsstollen, der den Vurgstallrücken zwischen dem S i l l - und dem Stubaital dnrchörlerl. nimmt das Wasser auf und leitet es bis zu einem Becken neben dem bestehenden Sillwerk. I n dieses Becken wird zusätzlich noch das Nestwasser der S i l l eingeleitet, welches über ein Wehr dem Sillbett entnommen wird. Der Wasserspiegel dieses Beckens liegt rund 10 Meter über jener Stelle, an der das bestehende Sillwerk hellte sein Wasser dein Sillsluß tvieder zurückgibt. Die Ausüiit zung dieser Gesällsstufe erfolgt in einem antomatisch arbeitenden Zwischentraftwert. Das dem Zwifchenlraftwerk entströmende Wasser wird mit dem Unterwasser des bestehenden Sillwerkes in einem M ü n dungsgelinne vereinigt lind dein Hauptslollen zugeführt, der 5.7, Kilometer lang ist lind für eine Wassermenge von 28.<> Kubilmelerseknnden ausgelegt werden soll. Der Stollen verläuft anfänglich linksseitig der


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Amtsblatt der ^andeshanplsladl Iunsdruck

S i l l , überquert später den Sillfluß in einer Trogbrücke und verläuft dann ani rechten Sillufer. Er liegt fast in seiner ganzen scinge in standfestem Fels aus Slubaier wneisen und Quarzphyllit und durchfährt nur knapp nach seinem Beginn eine etwa 100 Meter lange Tonstrecke. Der Stollen endigt auf der oberen LemmenhofTerrasse und ergießt dort sein Wasser in ein Speicherbecken von rund 40.000 Kubikmeter Fassungsraum. Dieses Becken dient als Wasserschloß zur Spitzendeckung und als Reserve in Störungsfällen. Das Becken wird auf Fels gegründet und an der Talseite durch einen Erddamm abgeschlossen. Vom Wasserschloß führt ein Druckschacht Zum Krafthaus, das am rechten Sillufer südlich des Sillfalles errichtet wird. Die installierte Kraftwerksleistung wird zirka 31.400 Kilowatt betragen. Die Iahreserzeugung erreicht 150 Millionen Kilowattstunden, wovon 49 Millionen Kilowattstunden im Winter und 101 Millionen Kilowattstunden im Sommer anfallen. Der Speicher gestattet auch i n den M i n termonaten das Kraftwerk bei Bedarf bis zur vollen Leistung zu betreiben. Die Baukosten sind mit rund 350 Millionen Schilling veranschlagt. Da das Kraftwerk am Südrand der Stadt liegt, kann die Energie direkt in das Netz eingespeist werden und es fallen jegliche Übertragungskosten weg. Die Bauzeit beträgt rund zweieinhalb Jahre, so daß die Inbetriebnahme im Herbst 196li erfolgen kann. I n längstens eineinhalb Jahren wird aber das Zwischenkraftwerk bereits seine Energielieferung aufnehmen, ^um Zeitpunkt des Vollbetriebes werden, vorsichtig geschätzt, im Versorgungsgebiet der Stadt Innsbruck etwa 320 Millionen Kilowattstunden benötigt. Hievon werden 133 Millionen Kilowattstunden aus der Eigener-

zeugung des bestehenden Sillwerkes und des Mühlauer Wertes gedeckt. Bereits mit Betriebsbeginn wird die gesamte Winlererzeugung und ein (Großteil der Som mererzeugung des Unteren Sillwerkes im eigenen Netz verwertet werden können und die volle Ausnutzung etwa um 1970 erreicht werden. Bei der gewählten Lösung waren nicht nur energiewirtschaftliche (Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Es war auch auf die Wahrung des Landschaflsbildes und besonders auch auf städtebauliche Belange zu achten. Das Landschaftsbild wird durch den Bau praktisch überhaupt nicht verändert. Die Wasserfassungen liegen abseits von Verkehrswegen und werden im Zusammenhang mit den bereits bestehenden Kraftwerken an der S i l l und Nuetz errichtet, so daß sie nicht in Erscheinung treten. Der gesamte Kraftabstieg und die Maschinenkaverne sind unterirdisch, lediglich der Speicher am Lemmenhof mit dem Vetriebsgebäude wird fichtbar sein. Innsbruck ist die Stadt am I n n und an der S i l l und ihre besondere Schönheit verleihen ihr diese Flüsse. Es war daher von vornherein klar, daß der Lauf der S i l l nicht gestört werden darf, um so mehr als ihre Bedeutung im Nahmen der künftigen Entwicklung des Stadtbildes gegenüber hente noch wesentlich zunehmen wird. Diese Einsicht war Veranlassung, das Kraflwasser bereits beim S i l l f a l l wieder in das Bett einzuleiten. Die Wasserfracht der S i l l liegt zum Teil weit über das der auszunützenden Wassermenge und im Sommer werden noch erhebliche Wassermengen über das Wildbett abfließen. Die landschaftliche Schönheit der Sillschlucht wird, soweit sie überhaupt zugänglich ist, kaum eine Beeinträchtigung erfahren. Direktor D i p l . - I n g . A l b i n Eroce

Die Wünsche unserer betagten Mitbürger Das Ergebnis einer Stichprobenerhebung Fortsetzung und Schluß) Magistratsrat Dr. Funkhäuser, Vorstand des Statistischen Amtes Basteln und Malen, Vriefmarkensammeln, Kegeln, Betätigung: Reisen, Wandern, Fotografieren usw. Vom BienenDie vielverbreitete Ansicht, daß die Hauptnot der zuchten bis zur Jagd, vom Dichten bis zum Kreuzwortalten Leute die Langeweile oder die Veschäftigungsrätselauflösen werden nicht weniger als 40 verschielosigkeit ist, hat sich nach den Ergebnissen dieser I n n s - denerlei Lieblingsbeschäftigungen von unseren alten brucker Erhebung im allgemeinen als nicht richtig Mitbürgern betrieben. herausgestellt. Lediglich 15 Prozent bekannten, daß sie Die regelmäßigen Wasthaus- oder Kaffeehausbesuche unter Langeweile leiden. Nicht nur, daß die alten nehmen nicht sehr viel Zeit in Anspruch. Wie aus der Innsbrucker sich mit ihren kleineren oder größeren Erhebung hervorging, besuchen nur etwa 10 Prozent Sorgen uud ihren Tätigkeiten durchaus als ausgeeine Gaststätte, hingegen wird das Kontaktbedürfnis, lastet empfinden, sondern die alten Leute nehmen das ja in: Alter bekanntlich teilweise sogar znnimmt. darüber hinaus noch sehr regen Anteil am Zeitgednrch Besuche lind ^usammenlünsle im kleineren kreis schehen. 91 Prozent haben ein Radio, 20 Prozent befriedigt. Wenn die allen Leute nicht mehr in der haben sogar selbst oder in erreichbarer Nähe einen Lage sind, viele Besuche zu machen, so freuen sie sich Fernsehapparat' 92 Prozent lesen Zeitungen oder um so mehr, wenn sie Besuche erhalten. Aus den ErZeitschriften mit großem Interesse, sei es nun den polihebnngsblältern wurde herausgezählt, daß 40 Prozent tischen Teil, die Nachrichten über den Sport oder die keine Besuche mehr machen können oder üieiiiaüdeü sonstigen Tagesneuigleiten; jeder sechste benützt eine mehr haben, den sie besuchen möchten, lind 23 Prozent Leihbücherei. 45 Prozent gehen immer noch ins Kino, leine Besliche mehr erhalten. 11 Prozent ins Theater, 12 Prozent ins Konzert und Von allen befragten Mitbürgern gehen noch 7!> Probesuchen Vorträge. Zur Ausnützung der den alten zent spazieren, Itt Prozent können wegen Krankheit Leuten verbleibenden Zeit werden sehr mele, znm Teil oder lsiebrechlichteil das Halls nicht »lehr verlassen, ganz verschiedenartige Hobbies betrieben. Handarbeider Nest hat leine Lnst mehr. Spaziergänge zu nnlerten und Kartenspiele zählen zu der beliebtesten Freinehmen. hat Angst vor dem Slraßenverleln', vor Überzeitgestaltung. Es folgt der Häufigkeit uach Musizieren. fall und anderem mehr.


Nummcr A

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbnicl

Auf die Frage, ob sich die allen Leute im heutigen Straßenverkehr noch zurecht finden tonnen, liaben ,^!_' Prozent mit Ja geantwortet^ «>^ Prozent haben an. gegeben, die derzeit gültigen Einrichtungen zur Regelung des Verkehrs zu kennen: an einer Verkehrserziehung interessiert zeigten sich nur ltt Prozent, Die öfter erhobene Forderung, entsprechend der längeren Erhaltung der Arbeitsfähigkeit den betagten Menschen die Möglichteil zu bieten, länger als bieder zu arbeiten, das Pensionsalter anstatt ^u s^n!!,,, Innanfzusetzen, mag sozialpolitisch interessant und dislulabel sein, würde aber der persönlichen Meinung und dein Wunsche der alten Innsbrucker nur teilweise ent^ sprechen. Es haben zwar l.'l Prozent der Männer an^ gegeben, noch prende an einer weiteren Betätigung zu haben, wobei hier aber zum größten Teil nicht an eine ganztägige Arbeitsleistung gedacht wurde, sondern mehr an die Verrichtung einer leichteren Arbeit und teils auch uur während einiger Stunden täglich. Von den Frauen erklärten überhaupt 72 Prozent von vornherein keine weitere Betätigung mehr zu wünschen oder leisten zu können. Ein Prozentsatz, der im Hinblick auf die Tatsache, das; die Frauen größtenteils schon durch die Hausarbeit voll in Anspruch genommen sind nnd daher wohl keine besondere Freude mit einer zusätzlichen Arbeit haben, durchaus verständlich erscheint. Erholung: I m Jahre 1W3 verbrachten rund 4(1 Prozent der betagten Mitbürger einen Erholungsurlaub außerhalb der Stadt oder uahmen einen Bade- oder Kuraufenthalt. l)0 Prozent sind zu Hause geblieben. Von den Urlaubern konnte ungefähr die Hälfte die Ferien bei Verwandten verbringen. Insgesamt 52 Prozent der alten Innsbrncker hatten in der letzten Zeit einen größeren Ausflug oder eine Ausfahrt gemacht. Geregelter Tagesablauf: Eine Frage, die unter Umständen auf drohende Verwahrlosung aufmerksam machen sollte, war die Frage nach einem geregelten Tagesablauf (regelmäßig aufstehen, sich waschen, regelmäßige Einnahme von M a h l zeiten usw.1. Diese Frage wurde von fast allen (94 Prozent) mit Ja beantwortet. Sie alle haben eine geordnete Tageseinteilung, ihr mehr oder weniger regelmäßiges Essen. Was v e r m i s s e n unsere betagten Mitbürger am meisten: Rund die Hälfte erklärte sich mit den gegebenen Umständen als vollkommen einverstanden, sie ist zufrieden. Die andere Hälfte aber sah endlich einmal eine (Gelegenheit, alles das offen bekennen zu können, was einem auf dein Herzen liegt, zumal ja die Beantwortung des vom Statistischen Amt ausgegebenen Fragebogens vollste (Geheimhaltung des Namens der einzelnen zugesichert hat. Neben dem Lärm und den unguten Wohnverhältnissen waren mit Abstand die am häusigsten genannten (Gründe der Unzufriedenheit eine angegriffene Gesundheit und „zuwenig (Held". M i t der Verbesserung der finanziellen Situation scheint in den Augen der alten Leute ein (Großteil der Altersprobleme gelöst werden zu können. Eine weitere große (Gruppe vermißt ihren verstorbenen Ehepartner oder den Sohn oder die verstorbene Tochter.

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Weiters werden besonders gewünscht ein allgemeiner Preisstopp, eine bessere Qualität der Lebensmittel, der Besuch der Binder und Verwandten, Reisen. eine Kohlenatlion für alle Leute, mehr Heiser für Alle und Kranke. Haushaltshilfen, liebevollere Behandlung und mehr Verständnis, ab nnd zu ein freundliches Wort, Familienanschluß, das (Gefühl, gebraucht zu werden, der Kontakt mit (Gleichaltrigen, die auf ent sprechender Bildungsstufe stehen, mehr Höflichkeit und Respekt seitens der jüngeren Zeitgenossen, mehr Rücksicht der Verkehrsteilnehmer auf alte Leute, Grünanlagen in unmittelbarer Wohnnähe, mehr Ruhebänke, Wege ohne motorisierten Verkehr, ein modernes A l tersheim, ein Allerspslegeheim. ein Retonvaleszentenheim, mehr Würdigung der geleisteten Arbeit, „der Dank des Vaterlandes". Was s c h l a g e n die alten Leute vor: Die Vorschläge, Anregungen uud Wünsche unserer alten Mitmenschen gehen in die Hunderte. Sie wurden daher in gleichartige Gruppen zusammengefaßt. A n erster Stelle steht der Wunsch nach Tagesheimen, eventuell mit Verpflegsmöglichkeit. in denen gebastelt werden kann, in denen die Frauen Handarbeiten können unter gleichzeitigem Austausch der Tagesneuigkeiten und Karten gespielt werde«: darf. Diese Tagesheime sollten mit Radio und eventuell auch mit Fernsehapparaten ausgestattet sein. Von sehr vielen wurde an die Stadtgemeinde die Bitte gerichtet, Autobusfahrten für Alte durchzuführen uud einen Vücherzustelldienst, vor allem für die nicht mehr Gehfähigen. einzurichten. Oft wurde der Wunsch nach einem Altersheim, einem Alterspflegeheim zu erschwinglichen Preisen und die Errichtung eines RekonvaleszentenHeimes laut. Besonders hoch im Kurs steht bei vielen die Gesellschaft ,.?lo 3<^necwt6". eine Gesellschaft, die schon weit über 1000 Mitglieder zählt und mit ihren Wandergruppen, Arbeits- und Geselligkeitsreisen es verstanden hat, vielen alten Leutcu eiueu Lebensinhalt, Zerstreuung und Unterhaltung zu bieten. Der Wunsch dieser alten Leute geht daher dahin, die Stadtgemeinde zu bitten, dieser Gesellschaft bei der Erweiterung und dem Ausbau die entsprechende weitere Unterstützung zu gewähren. Wenn diese Erhebung auch gezeigt hat, daß ein großer Teil unserer alten Leute in Einlommensvcrhältnissen leben, die hinreichend sind, um wenigstens die notwendigsten Bedürfnisse befriedigen zu können, fo kann eine vorhandene finanzielle Grundlage nie die Geborgenheil ersetzen, die normalerweise innerhalb einer Familie gewährt wird. Altern zu müssen, ohne hilfreiche, verständige Menschen in unmittelbarer Nähe zu haben, ist nach einem Leben in der Gemeinschaft, nach einem Leben, das znm großen Teil mit Arbeit für die Gemeinschaft alisgefüllt war. niederdrückend und traurig. Wenn auch die vorhandene Lebenszusriedenheit der betagten Mitbürger uns sagt, daß die Ausgliederung, die Vereinsamnng der alten Leute in I n n s bllick nicht so schwer ins Gewicht fällt, wie man vielleicht angenommen hat. so bleiben aber die relativ kleinen Prozentsätze jener, deren finanzielle Existenz nicht gesichert ist, und auch jener, die der Vereinsamnng nnd vollkommenen Verlassenheit preisgegeben sind, besonders berücksichligungswürdig.


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Alt Gemeinderat Komm. Rat Josef Langt gestorben Am l3. Februar verschied in seinem Innsbrucker Heim. Wilhelm-Greil-Slraße <>, Herr Joses Langl, der sich dllrch mehr als ein halbes Jahrhundert für die T i roler Wirtschaft und Öffentlichkeit überaus verdient gemacht hatte. Als Angehöriger der damaligen Großdeutschen Partei gehörte Genannter i n den Jahren 191« und UM) dem provisorischen Tiroler Landtag an und von 1925 bis 1929 war er Mitglied des Innsbrukter Gemeinderates, in dessen Nahmen er in der Dienstund Nechtssettion, in der Sektion für den Schlachthof sowie im großen Wirtschaftsausschuß tätig war. Josef Langt stammte aus Vlattnitz (Sudetenland), wo er am l). Jänner 1tt?2 geboren worden war. Als selbständiger Schneidermeister ließ er sich 1^96 in Wien nieder, von 1901 bis 1953 übte er sein Gewerbe in Innsbruck aus, wo er mit 15 bis 20 Angestellten bald eine der größten Werkstätten führte. I n Innsbruck fühlte er sich schon früh seinen Berufskollegen verbunden und interessierte sich für die allgemeinen beruflichen Belange. Sach- und Fachkenntnis sowie hoher Idealismus führten dazu, daß er bereits 1903 Genossenschaftsobmann wurde. Seine kameradschaftliche und soziale Einstellnng zeigt sich vor allem in den Kriegsjahren ab 1914, wo er mit vorbildlicher I n i t i a t i v e dafür sorgte, daß die Witwen von gefallenen Schneider-

meister» nicht nur das Gewerbe fortführen dnrflen, sondern auch die nötigen Materialien für die damals hauptsächlich vorherrschenden Heeresausträge erhielten. Bis 191tt fungierte Lang! als stellvertretender Obmann und dann bis 1936 als Obmann des Hauvlverbandes der Tiroler Gewerbeverbände und Gewerbegenossenschaften nnd wirkte in jenen oft schwierigen Seiten als führender Sprecher des Tiroler Gewerbes. Von 1921 bis 193l) war er als Vizepräsident der I n d u strie- und Handelskammer tätig. 1931 wurde er zum Ehrenmitglied des Tiroler Handels- und Gewerbebundes ernannt, 1934 zum Ehrenmitglied der Kleidelmacher-Genossenschaft. 1937 erhielt Lang! in Würdigung seiner vielfachen Leistungen um die Tiroler Wirtschaft die Ernennung zum Kommerzialrat. Die Tiroler Handelskammer hat ihn als einen der ersten Funktionäre in T i r o l 1949 mit der großen Silbernen Ehrenmedaille ausgezeichnet. Komm.-Nat Langl hatte maßgebend dazu beigetragen, daß die Interessenvertretung der Wirtschaft später zur Gesamtverlrelnng in der Tiroler Handelskammer zusammengeführt werden konnte. Öffentlichen Dank für sein vorbildliches Wirten sprachen ihm die höchsten Vertreter genannten Instituts beim Begräbnis im städtischen Westfriedhof aus. W. Eppacher

Schwangerenberatung und Schwangerengymnastik Vor nicht ganz hundert Jahren war das Leben der werdenden Mutter bei jeder Geburt in großer Gefahr. I m Laufe der Jahrzehnte wurde diese Lebensbedrohung sehr stark vermindert. S e m m e l w e i s stellte in Wien die Ursache des Kindbettfiebers fest und beseitigte sie; die Rachitis ist heute fast gänzlich verschwunden. M a n ist jetzt zu Operationsmöglichkeiten gekommen, welche in dieser Hinsicht die gesundheitliche Bedrohung während der Entbindung sehr stark reduziert. Die Neste dieser Gefahren können durch eine ärztliche Kontrolle i n der Schwangerschaft — besonders was die Nierenaffektionen, den Diabetes etc. anlangt — noch weiter herabgesetzt werden. Die Stadt I n n s bruck, welche ja jedem lebendgeborenen Kind ein Geschenkpaket überreichen läßt, wußte sehr wohl, daß sie als eine der Bedingungen die ärztliche Kontrolle in der Schwangerschaft aufstellte und dadurch die Mütter mit sanftem Druck zum Arzt führte. Heute ist nicht mehr die Angst um die Gesundheit das, was unsere werdenden Mütter bedrückt, sondern die Angst vor den Schmerzen, die als drohendes Gespenst besonders die Erstgebärende verfolgt. M a n versucht, durch verschiedene Vetäubuugsmittel und Narkosen auch diese Angst auszuschalten. Vor einigen Jahren ist jedoch der englische Gynäkologe N e ad zur Frage gekommen ..Sind eigentlich Schmerzen bei der Entbindung unvermeidbar?" Es ist ja ein ganz natürlicher und kein trankhafter Vorgang und als solcher dürfte er nicht mit Schmerzen verbunden sein. Die

Frauen der Naturvölker tun sich wesentlich leichter mit der Entbindung, die sie fast ohne Beschwerden hinler sich bringen. Read kam zum Schluß, daß durch die Angst eine unnötige Mnskelspannung hervorgerufen wird, diese Spannung hat eine Blutleere der Muskulatur zur Folge und diese wieder erhöht die Beschwerden noch immer mehr, so daß wir zu einem (^iicuk^ vitio8U5 kommen, der durchbrochen werden muß. Dieser Gedanke wurde weiterverfolgt und führte zu Übungen, die nur entfernt etwas mit Gymnastik zn tnn haben, aber möglichst genan den Gebnrtsakt nachahmen, die Muskeln für diesen Zweck stärken nnd den Frauen Vertranen einflößen. Diese Methode hat sehr viele Anhänger gefunden und führt, wie schon zehntansendfach nachgewiesen ist, zu einer bedeutenden Erleichteruug der Entbindung. I u der Stadt Innsbruck hat diese Erlennlnis schon ziemlich lange Platz ergriffen und es wird von privater Seile bereits mit bestem Erfolg solche Schwangerschaftsgnmnastik betrieben. Nunmehr hat sich auch die Stadt Innsbruck selbst entschlossen, entsprechende Kurse durchführeil zu lassen, nm diese Erleichterung breiteren Voltsschichten zugänglich zu machen. Das städtische Gesundheitsamt hat vor kurzem mit dem ersten Abend lnrs begonnen nnd hofft, diese Glnnnastit möglichst allen werdenden M ü l l e r n in Innsbruck ermöglichen zu können. Inleressenlinnen wenden sich an das städtische Gesundheitsamt. Innsbruck, Fallmeralierstraße Nr. 1.1. Stock. Zimmer Nr. 325. Dr. Unterrichte,'


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Bekanntmachung

Stipendien für

Z l . I X —W/1964 Fachliche Beratung für Wartenbesiizer Der Stadtmagistrat Innobruck hat ,znr fachlichen Beratung aller Gartenbesitzer in Innsbruck eineil Cachdearl'eiter bestell!, d o allen Interessierten jeden Dienstag in der ^eit oon >! bi5 l ^ U h r z u r ^erfiignng steht. Die Beratungen finden ab sofort im dienen .j. Stock. Ziinmer 4 ^ j , statt.

Der Stadtrat Iial in seiner ^ i l i n n g uoni .',, Mär,z 1!>!>! beschlossen, ,zwei Tcliiilerinnen. die eine ^iirsorgerinnenslliule mit öffenllichteil^rechl beslichen. monatliche Stipendien zn gewähren, wenn sie sich verpflichten, nach der Al'schln^priifnnq bei der Stadt Inn^brnck den Dienst anzutreten. Interessentinnen mögen sich umgehend in der Magistral'.-'direllio» lAIte>' vlallinno. 2. Stock) oorslellen. Das Städtische (hesnndlieilvaml

Natürliche Bevölkerungsbewegung Aint l^er Sta^t ^nnsbiuck s,il't für ccn N^ncit Februar 1Y64 folgende üeoölkcrungol'rwr^uns,

^1 n ü g e s a m t

Standcofälle

^ebendlicborcne davon Knaben Madchen ehelich unehelich Cotacbmene Gestorbene

davon mannl. weibl. Eheschließungen

d a v o n >O r t o a n s ä s s i ^i c

Februar

Februar

,964

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Dr.

Innsbruck vor hundert Jahren März 1864: I . w i r d der wncnahriqc Stadtphysikus und Kriuiinalarzt Dr. Josef Mayrhofcr (qeb. Innichen 1788) bcgrabcn. 2. findrt das in der .Unnsthandlnna, (5^ichna an^ssestelltc PhowaMphische Porträt der Schauspielerin (Rustavi „weqen der wahrhaft lünsllerischen Aussassuuc, und höchst qclun^encn Aussühruuss cillssemeinen Beifall". 5,. —<l. treten in» „Deutschen Kaffeehaus" die wiener Volkssänqer Lauiiuqer. Ichieferl und Hanqer auf. lN. stirbt der (^cissenumchcr Andreas Mi'iller «üijährig. und an, 15. die Fra» des Historienmalers Josef Arnold, ^ran^isla sscborcnc K'nchinssa ans C^aslan.

tötet. Drei Tage zuvor war ein Arbeiter über den Felsen dortselbst tötlich abgestürzt. 22. meldet der „Bote" knrz: „Andreas Hofers treuester Gefährte, .U'ajetan Sweth, ist hier gestern im 79. Lebensjahr als k. f.-Bnchhallnngsbcamter gestorben. Bekanntlich war Sweth Hofrrs Adjutant nnd sind die meisten Schriftstücke aus der Periode von Hofers Oberlominandanlschaft im Jahre 1800 von ihm konzipiert und abgeschrieben." »'3. wird die Leiche des „Veteranen" Swrth uuter zahlreicher Begleitung von Honoratioren, wie dem l. k. General Giani mi! vielen Offizieren, beigeseht. Die städtische nnism'inierle Mnsil spielte Trauermärsche.

17. verbrennt ein vom Oberinntal lommcnder S!ell>oa>ien bei der „langen Wiese" vollsländiq, inichdeni ein brennendes Zündholz in das Stroh gefallen war. Die Passagiere nnd das Gepäck lonnlen in Sicherheit gebracht werden.

»'7. beschließen die Icslliten-Missionärc (unter Pater Noh)ihrc iu S t . Jakob abgehaltene Mission. Die städtische Musik gibt aus diesem Aulaß eine Serenade vor dem Psarr widnm.

21. wird bei den Sprengarbeitcn für das Vergisel-Tnunel der italienische Arbeiter, der den 1. Spatenstich an der P r r n nerbahu gelan Halle, von eine»! Stein gelrossen und ge-

^'!». wird die Ernennung des Assistenten der Wiener medizinischen Fainllät D r . Otto Nembold znm Professor der P a lhologie in Innsbruck bekanntgegeben.


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Nummer

Das Wichtigste vom letzten Monat Februar 1W4: Über die vom 29. Jänner bis 10. Februar abgehaltenen I X . Olympischen Winterspiele, von denen die Tageszeitungen ohnehin täglich mehrseitige Souderberichtc ausgcgcbeu haben, wird nach Eingang und Sichtnng der vielfältigen Berichte nnd Kritiken zusammenfassend ausführlich berichtet werden. 1. trifft Königin Juliane der Niederlande mit ihrem Gemahl Prinz Bernhard in Innsbruck ein, wo sie bis zum 4. verbleibt. — - stirbt Architekt Felix Torggler, der besonders durch Hotelbantcn bekannt wurde, 57 Jahre alt. — starten vom Flugplatz zwei Ballone zu einer Alpcnfahrt. — feiert Altgremialvorsteher des Tiroler Lebcnsmittclkleinhnndels K a r l Hundcrtpfund die Vollendung seines 80. Lebensjahres. 7. trifft der sowjetische Astronaut Pawel Popowitsch gemeinsam mit Se. Exz. Botschafter Awilow in Innsbruck ein und stattet n. a. Bürgermeister Dr. Alois Lugger im Rathans einen Besuch ab. IN. versammelt Innenminister Franz Olah etwa tausend bei den Olympischen Winterspielen eingesetzte Exckntivbcambe im Fcstsaal der Lcitgebschnlc, um ihnen den Dank für ihre vorbildliche Tätigkeit auszusprechen. verläßt Schah Reza Pahlcvi Innsbrnck. 12. stirbt Mag.-Kanzleidirektor i. R. Ludwig Kucn 73jährig.

13.begeh! Kommerzialral Dr. Josef Fink, Präsident der Innsbruckcr Fremdenverkchrsfachmrsse, seinen 70. (Geburtstag. erhält Bürgermeister D r . Alois Lugger vom Sladwberhaupt von Vancouver eine Nachbildung des Wappentieres der Stadt, eines „Donnervogcls". l-t. vollendet Obersanitätsrat Univ.-Prof. D r . F. Schemiuzky, der bekannte Balneologe, sein 65. Lebensjahr. - - werden anläßlich des St.-Valentin-Tages 7W0 Tulpen verteilt. 17. besucht die Persische Kaiserin Farah Tiba das Volkslunstmnsenm. — wird in der Schi'chensiraßc lNruarzl) ein neues Postamt eröffnet. 19. stirbt in Wien Minister a. D. D r . Otto Inch im W. Lebensjahr. Er wird am 24. d. M . am Innsbrucker Westfricdhof in der Familiengruft beigesetzt. 2N. findet die altgewohnte Landesgcdenkfeier für Andreas Hofer in der Hofkirchc statt, I n einer Festsitzung des Landtages überreicht Landcshauptmauu Olouomierat Eduard Wallnöfcr den Ring des Landes T i r o l au Erchischof Exz. D r . Andreas Nohracher und den Präsidenten des Landtages, Kommerzialrat Johann Obermoser. Überdies werden 15, Ehrenzeichen des Landes an verdiente Persönlichkeiten verliehen. 22. eröffnet Stadtrat Direktor A. Haidl die Bildcransstellnng der neunjährigen Südtirolerin Aglaja Manrcr. 2«!. findet ein Warnstreik der Mittclschullchrcr statt.

Nachweisnng über die im Monat Jänner und Februar 196tz beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbelöschungen Margarethe Frank, Erlcrstraßc 17, Detailhandel mit SchallPlatten nsw. Helene Albingcr, Mnscumstraßc 17 K, WäscheWarenerzeugung. — Alexander Klein, Noseggerstraßc !>, Einzelhandel mit hygienischen Gummiwaren. — Alexander Klein, Bürgerstraße 3, Verarbeitung von Plexiglas und sonstigen Knnststoffen. — Rosa Schulter, Universitätsstraße 25, Wäscherei und Wäschcbüglerci. ^ Wilhelm Matnella, FranzFischcr-Straße 15, Wein- und Spiritnoscnhandel. — Leo Etainer, Maria-Thercsien-Straße 38, Handel mit allen im freien Verkehr gestatteten Waren. — Johann Witsch, I g l s . Widumwcg 1, Einzelhandel mit Schnhcn. ^ D r . Kurt Pipal, Marktgrabcn 12, Handel mit allen im freien Verkehr gestattete,: Waren. — K a r l Knapp, Lohbachsiedlung 117, Maler und Anstrcichergcwerbe. — Karolinc Pachter, Iahnstraße 25, Kleidermachcrhandwerk. — K a r l Rasncr, Amrascr-SecStraße 1, Einzelhandel mit Lebens- nnd Gennßmitteln. — Alois Pertl. Innstraßc 81, Kraftfahrzcngmcchanikergcwcrbc. - ^ Georg Wagner, Egger-Licnz-Straßc 2, Handelsagenturgewcrbc. - - Alfriede Zelger!, Nordketteustraße 4, Friseurgc>verbe. ^ Nudolf Richter, Schlachthof, Darmwäschergewerbc. - - slntou M a i r , I u u r a i i l 23, fabriksmäßige Herstellung von Knaben- und Hcrrenoberbcklcidnng. - - Johanna Auer, ÄdolfPichler-Platz 8, Handel mit Pelzwarcn, Aufbewahrung nnd Konservierung von Pelzen. — „Autohaus V O W A D r . Klocker H Co.", Haller Straße 165, Kraftfahrzeugmechanikcr. — Mariauue Daurer, Kapuzinergassc 20, Großhandel mit Halbfabritaieu für das Schuhmachergewcrbe. ^ Renate Reiter, Höttinger Gasse 32. Friscurgewerbe. Fa. „Geiger 6 Co.", Amraser Straße 4tt, Bau uud Vertrieb vou Förderanlagen. „Commerz", Tiroler Lebcnsmittel-Grof;- und I m p o r t Handel Ges. m. b. H., Äicntlgasse l . Großhandel mit Gemischt-

waren. ^ Johann Philipp, Leopoldstraße 26, Handel mit Werkzeugen, Kommissiouöwareuhaudcl uud Haudelsageuturgcwerbc. - ^ Johann Käsbauer, städtische Großmartthallc, Großhandel mit Obst, Gemüse und Agrumen (Zweigniederlassung von Wien). Franz Wildauer, I n n r a i n 3, Fleischhanerei- und Flcischselchcrge>uerbc. ^ - Wilhelm Echallcr, Köruerstraße 5, Großhandel mit Süßwaren. - Auna Koflcr. Cparkassendurchgaug, Haudel mit Seilerwareu, Bürsleu uud Toilelteartikel. — Albert Pflaudcr. Krauebitten l .^, Güterbeförderung mit K f i . , <1 Lkw.). Camillus Tcppi, Ncu-Arzl 26 l, Cchlossergewerbe und Handel mit Nähmaschinen, Fahrrädern, Motorrädern usw. Robert Ficchtuer, Huuoldstraße 3. Haudelsagenturgeiuerbe (Werkzeuge, Maschinen uud Iuduslriebedarf> und Kouunissionswarcnhandcl. Margarcthc Job. Grauer Stein Nr. 4 c, Handel mit Parfümeric- nnd Toilettcartikel. Waltraud Nußbaumer, Egger-Lien',-2traße !<6. Repassieren von Laufmaschen. - Ferdinand Ischia, Mariahilf 31. radiz. Gastuud Schankgcwerbe. ^ ^ Ferdinand Vaur, Brixuer Straße 4, fabrikmäßige Erzeugung von Herren-, Knaben-, Fraucnuud Mädchcuoberbekleiduug sowie Sport- und Trachienbekleiduug, fcrucr Haudel ohue Beschränkung. Wilhelm Trager j»».. Iuustraße 27. Modisteuge>oerbe. Josef Cncrgisscr. Feldstraße 7, Haudel ohue Beschränkung. Johann Marko, Marktgraben 2, Bandagisten^, Or<I,opädiemechanikergeN'erbe soN'ie Erzeugung chirurgischer Iuslrumenle. TtanislauS Kratochwil, Pembaurstraße 3. Herrenschneiderhandwcrk. — Wilhelm Tchallcr. Körnerstraße 5. Haudelsageuturgewerbc. Maria Haas geb. Markt. Gnmppstraße 4<». Handel mit Wolle. Garnen und Slrickwareu sowie Maschincnstrickerhandwerk. M a r i a Dietrich. Wilhclm-Grcil-Straßc 5, Damrnschneiderhandwerl.


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Verzeichnis über die im Nlonat Februar 1NN?< beim S t a d t n l a q i s t r a t I n n s b r u c k a u s g e s t e l l t e n Gewerbescheine bzw. A o l l . z e s s i o n S u r t u n d c n 3lr«la. ^ninaiu 169. Handel mit Altmaterial. - Brillio ^arr^, Veopoldsivaße 28.1, Einzelhandel ohne Be> schräulunss, Herbert Gillmalir, Bnrggral'en 15, Gast- und Schant'sscwerl'e in der Betriebssorm eines „Fischreslanranls". Friedrich Hulzinger, Schöpsslraße 19. Handel5agenlnrssewerbe !„Anlcr"^)tessislrierlassen und Buchunssvanlomaleni. Karl Iatschih, Iahuslraße «'». Großhandel mit Baumaterialien und Podenl'elässen. Aloisia fischia, Mariahilf 34, radiziert Haslende schildnnrlssserechlsame Befugnisse. Nita Nicdl ged. Bandella, Burgenlandstraße 21l->, Verlessen von Kunslsloffuclässe», Elsriede Oberhofcr geb. Probst, FrauzFischer-Straße 26, Käst- und Schaulställeugewerbc in der Betriebsform „Espresso". Fritz Naur, Bri^ner Straße 4, Gros;- nnd .Kleinhandel mit Textilwaren aller Art sowie fabrilsmäßissc Erzeiissuug von Herren-, Knaben-, Frauen- und Mädchenoberbekleiduuss (Sport- nnd Trachteubcklcidunss). — Joses Wyt, Burgenlandstraßc „Olympia-Eisstadion". Gastund ^l1)anfqe>uerbe in der Bctricbsform „Restaurant". — „Ulircll-Wcift. Gesellschaft :n. b. H.". Sndtirolcr Platz 4. Kleinhandel mit Uhren, Kold- nnd Silbcrwarcn sowie I n wclcn. — Walter Haberkorn, Maria-Thcrcsien-Straßc A7, Einzelhandel mit .^lavieren, — Ina,. Adolf EomweberEichcle, Neichenaucr Straße :^, ElcktroinstallationsssewerbeOberslnse, „Hcnschel Austria Ges. m. b. H.", Zwcigniederlassnng von ttötzis, Krancbittcr Allee 14, Kraftfahrzcugme-

chanilersseN'erde. Siegfried Auer, >ia>ismanns<ras;e N>. Handelsagenlnrssewerl'e, (innen l^erstssrasscr. Vindenhos !, Verlelieu von >t!ins<s<ofsl'odenl'e!aqen, ^ua.. )>iichard Preycr, '^lul>lelli»ers!raße .'il, ^ahrradmechaniferqewerbe. — Bildung Haass, Bienerstraste ^'7<i. l^roßhaudel mit Landmaschinen. Hilde Wopflier. ^esveqqerstraße -'!>, C>m!erl'esör deruxa, mit l ,Us;. ^ialliilde Pichlcr. Sparlassendnrch^anq Nr. i^, DanicnllriderinachcrsseN'eroe. >larl Hörlnail», Andrras-Hofer-Straßc W, HandclsalienlursseN'erbe. Waller ^ampc, ^eldstraßc 7, Handel ohne Beschränlnna,. Leonhard Pertl. .^tlappholzstraße Z, SchlosserqeU'erl'e. Äntou .Urasny, 2r.-Glatz-Stras;c ^7, Großhandel mit alkoholfreien Getränken. — Artmann Hubert, Amraser Straße!>!. Anto-Scrviccdicnst. - Eduard Engel, ^ischerhäuslwea, '>^> Erdaushubarbcitcn und Planicrnnqsarbeiten mittels Raupen- und Baa,a,crfahrzcua,cn. — Veatrix. ^iotli, Salurner Straße 2, Einzelhandel mit Herren-, Damen- »nd .Uinderoberbckleidunc; sowie mit Wasche und Strickwaren aller Art. - Peter Groß, Salnrner Straße U), Erzengung von Spirituosen. ^ Binder Dagmar, Maria-Thercsicn-Ttraße 42, DamentleidcrmachcrNcwerbc. ^ Paula Bernhard, Kärntner Straße <>l, Wcrbeqestaltnnq (Ausstelluuqs-, Messe- nnd Schaufenstcrsscstaltnnss). — Angercr Elvira, Furstenwecz 12^, Friseilr- und Perückenmachcrgcwcrbe.

Baugenehmigungen >tleinqaraqe. Vintlerqasse ^>l, Prof. Norbert Kcrhold, z. Hd. NA. Nr. Alfons Lcuprecht, Sparkassendnrchqanq 2. Vcreinslokal, Innstraße 12, Althrrrcnvcrband „Gothia", z. Hd. Herrn Dr. NancMr, Heiliqqeiststraße t>. Trafostation, Valierqasse 1:"> nnd Weingartnerstraße 112, Stadtqcmeinde Innsbruck, E W I . , Salilrncr Straße 11. Ölfenernnsssanlaqc, Badhausstraße 10, Oswald Grubcr, z. Hd. Arch. Fritz Grubcr, Innsbrnck-Icfls, Heilig-Wasscr-Neq 12. Wohnhaus, Hörtnasslsicdlnna, 46, Dipl.-Inc,. Oskar Weber, Salzburg, Gabelsberqcrstraße 4, 1 Wohnuua,. Wohnhaus, Gp. 1212. KO. Arzl, Friedrich Melcher, Arzl 288, 1 Wohnnna,. Einbau eines Archivs, Höttinqer Au 35>, Hermann Nciskopf, Prinz-Euqeu-Straße »«. 5tlcingarasse, I n n r a i n 17, Franz Mann. Ölfcucrnna,vanlaa,c, .Uaiscrjässcrstraßc 12, Sanatorium der Krcu.zschwestern. Ansbau, Dachgeschoß, .Uleinaaraqe, Vili .">l, Lorenz Eqqcr. Wohnhans. Allerheiliqenhofe 1.^c.>, Prof. Dr. Theodor nnd Elisabeth 3chwerdt.'^I«»2 Mittenwald. Wettcrsteinstraße 8, l^l Wohnungen. Olfcurrunsssaulaqe, Museumslraße 33, Tiroler Gcbietskranlcnlassc. Doppclwohnhaus. Gp. 122I/7I. .^tG. Pradl; Gp. I22I/5>9. KG. Pradl: Gp. 1221/5«. KG. Pradl: Gp. 1221/5>8, KG. Pradl. „Neue Heimat", Gumppslraße 17. je 20 Wohnungen. Olfenerunsssanlaqe. FiirslenU'cci 7, „Modernban" Ges. m, b. H., Liebeneqssslraßr !>. Ölfenerunsi^anlasse. Kranebitter Allee <>5>, Gcor^ Pcncff. Wohnhochhaus. Gp. 1221/5,7. KG. Pradl. „Nene Heimat". Gumppslraße 17, <><» Wohunnssen. Olfeuerunaöanlan,e, Schenchenstnhlssasse 4, Oslar Spechten Hauser. Gartenhänschen. Gp. 75>7/4, KG. I M . Inss. Klaus Wcymann, Issls. Girqlwcss 21. Olfcucrunsssaulassc, I u n r a i n <>>, I n q . Herbert Schröder. Olfeurrunsssanlaqe, Tschnrtschentalerslraßc 7, Eanisianuin, PlatzU'artehäuschen, Militärsriedhof Pradl, Stadtsscmeindc Innsbruck. Maq, Ableilnnq IV, hier.

Wohnhäuser, Sadrach 8«. 37, 3«. 39, 40. 41. 42. 43, 44, „Wohnunssscissentnm", Sndtirolcr Platz 6, je 1 Wohnunss. Olfenernnsssanlasse, Ina,.-Etzcl-Straße 67, Gchörloscnheim z. Hd. d. Modcrnbausses. :n. b. H., Licbcncssssstraße 6. Qlfcnernnsssanlasse, Kärntner Straße 64, „Ncnc Heimat", GnmPPstraße 47. Olfcncrnnsssanlasse, Weingartnerstraße 59, Franz Pfeifer. Ölfcncrnnsssanlassc, Schützenstraße 57, Möbelhaus Reckziegel, Anichstraßc 24. Qlfencrnnsssanlagc. Blasins-Hueber-Straße 15, Knrt Hermann H Co. OIfcncrnnsssanlage, Maria-Theresicn-Straße 40, Frohnweiler H Co. Ölfencrnngsanlasse. Südbahnstraße 1 nnd 1 a, Gemeinnützige Eiscnbahnsiedli'insss Ges. m. b. H., Villach 10, Oltoberstraßc Nr. 20. Olfcnernnsssanlage, Esssser-Lienz-Straßc 130, „Moltoftlast". Ölfcncrunsssanlassc, Sndtirolcr Platz 8, Naiffciscn-Zentralkassc, Siidtiroler Platz 6. Ansban des Dachsscschosses, Sfteckbacherslraße 22, Prof. Nndolf Thomasbersscr, Wien IV., Blecht»rmssassc 10. Olfencrunsssanlasse, Haller Straße 118, Dr. Bernhard Prochaska, Schmerlinssstraße 4/II. Olfencrnnsssanlasse, Kirchssasse 18, Hans Nauch. Anban, Grauer Stein 4, Karl nnd Eussenie Haidea,a,er. ^lfencrunsssanlassc. Arzl 337 nnd 33«. Dr. Melchior Kösflcr. Appartementhaus, Hunsserbnrss-Höttinq 3li, Dr. Herber! Männlicher. Huusserburss-Höttiua, 28. 17 Wohuunssen. Abbruch und Neuerrichtuuss eiues Wohu- und Geschäftshauses, Müllerslraße 3. Dipl. I n g , Aussns! Frassen z. Hd. Ferdinand Hanrcich. Müllerslraße <!, 5 Wohuuusseu. Ansban des Dachgeschosses, Elisabcthstraße 4, Seraphisches Viebeswerl. Errichtuuss einer Garasse. Esssscr-^icnz-Slraßc l1<», K'ainmcr der gewerblichen Wirtschast, Meinhardstraße 11. Wohnhaus mit Garasscn, Schnccbnrggasse 49l->, Antonie Hcis, Schnccbnrggassc 49, 2 WohlNlngcn. Ansba» des Dachgeschosses, Wcingartnerstraße l 19, Erich und Ilse Geyer.


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Zweifaiuilieuwohuhans, .^losteraugerslraße 41, Joses und Helmut Seeger, ätlostcrangerstraße 6. Kaffcchailö mit Kellergarage, Reichenauer Straße Nr. 33, Dr. Hans Blaas. Schuppen, Ulfisiviese 4, Tiroler Flughaseubetriebges. m. b. H,, Kuanebitler Allee 97. Olfeuernngsanlage, I g l s , Perliugerweg l^, Josef und Paula Egger. Wohuhaus, Arzl 247 l, J u g . Fritz Wiudisch, Hörmauustraße Nr, ?, I Wohuuug. Olfcuerungsanlage, Staincrstraße 2, Floßmann Hugo und Gustav. ' Gerätcraum, Josef-Schraffl-Straße 26, Friedrich Bcrger juu. Mittelgaragc, Schnccburggassc 54 z;, „Wohnnngscigcntnm", Südtirolcr Platz 6. Olfcncrungsanlage, Museumstraße 1, T>r. Unterberger. Ölfcucrungsanlage, I g l s , Obexerstrahe 51, Hans Wild, G r i l l parzcrstraße 3—7. Olfcucrunsssanlage, Niesengasse 9, Josef K r o l l . 3 Wohnhäuser, Oft. 1221/65, KG. Pradl, Nlftenländischc Heimstätte, I n n r a i n 29, 30 Wohnungen, z^lfeuerungsaulage, Nrzl ^6a, Hermann und M a r i a Csajka, Versaudbetriebögcbäude, Scheucheustuclgassc 4, Oskar Spcchtcnhauser, Fiirstenweg 16 d, 2 Wohuungcn. Betricbsgcbäudc, Bachlcchnerstraßc 46, Kurt Schwarzkopf, Speckoacherstraßc 3!!. Klcingarage, Schießstandgasse 8 a, Franz Kofler jun. ^lfeucrungsanlage, Nrzl 245 c, Wilhelm Baier, Innstraße 3. Garagen- nnd Lagcrobjekt, Amthorstraße 2, Hans Thönis Erben. Kleingaragc, Fallbachgasse 4N, T r . Albert Fiegl, Adolf-Pichler-Platz 12. Vordach, Dr.-Glatz-Straßc 20, Ferdinand Binder. Toppelwohnhcms Gp. 1221/70, K G . Pradl. Tiroler Gem. Wohn- und Siedluugsgcs,, Praudtaucrufer 2, 20 Wohnungen.

Nummer 3

Dachgeschoßau^bau. ^r^her^og-lHugru-Straße 2 l , Nr. Waller ' Vogl, Rathausslraße 37, Brcgeuz, Tachgeschoßausbau, Fischerstraße 51, I d a Schlirrenzaucr« Höflc, l Wohnung. Erweiterung des Speisesaales, Hungcrburg 3 c, Hubert und Charlotte Hämmerle, Hotel „Bcllevue", Höttiug, Huuger^ bürg 2^>. '.» Garageudoreu mit Älaga',iuräumeu, Gp. l27ü, ,U<^. Pradl, „Neue Heimat", Guiuppslraße !7. Mittelgarage, Einstellräume, .^apu^iueigasse lü, Gregor Höcher. Joscf-Schraffl-Straßr 2. <Ülfcucrungsanlage, Haller Straße 93, „Etab". Schwimmbad niit Kabinenanlagen, V i l l 25 (Ienzcuhof), Eollcgium der Gesellschaft Icsn,'SiIlgasse 8. Balkon nnd Umbauarbciten, Kravoglstraße 12, Dr. Johann P. Eammcrlandcr. Kleingarage, Koflcrstraße 2, D r . Knrt Miiller. Dachgcschoßausbau, Dorfgasse 31, Anton Winterlc. Dachgcschoßausbau, ^ohbachsicdluug 120, Hans Lapagna. Wohnhaus und Garage, Arzl 103 l?, Rudolf Pvöller, Neichenaucr Straße 17, 1 Wohuuug. Gcschäftsräume-Erwcitcruug, Anichstraße I, Josef Zeiger. Umspaunstclle. Faltstraße 4. Stadtwcrke Innsbruck E W I , Salurncr Straße 11. Umbauarbeiten, I q l c r Straße 63, Hans >iud Agues <>)reiuer. Ölfeuerungsanlage. Ettrichstraße 26, Dr. Ernst >tieslinsser. Schwimmbecken, Vettelwurfstraßc 9, Othmar M u l ^ juu. Doppclwohnhaus, Gp. 1221/67, K G . Pradl, Alpenländische Heimstätte Ges. m. b. H., I n n r a i n 29, 20 Wohnungen. Doppclwohnhaus, Gp. 1221/67, K G . Pradl, Alpcnländische Heimstätte Ges. m. b. H.. I n n r a i n 29, 20 Wohnungen. Klcingarage, Pontlatzer Straße 47, Robert Geiger. Erweiterung des Maga^iugcbäudes, Fischcrstraße !. Valentin Fnchs. (Wenn nicht anders angeführt, entspricht die Anschrift für das Bauobjekt auch jener für den Bauherrn,)

Verleger, Eigenlümer nnd Herausgeber: Die Stadtgemeindc Innsbruck. Vcrantw. Schrislleiter: D r . .^tarl Innsbruck, Nathans, Zimmer Nr. 190. - Druck: Felizian Rauch, Innsbruck.

xhadell'ancr,


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