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M on a l ol tlcr

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^3. Jahrgang

November I960

15 Jahre Innsbrucker Stadtplanung Dipl.-Ing. Dr. techn. Walter Neuzil

(Fortsetzung) Die Anwendung der Planung Während so die Grundlagen des Planens in aller Welt in garender Umwälzung begriffen sind und in Ländern wie England, Holland, Deutsche Bundesrepublik durch Planungsgesetze mehr oder weniger neu geregelt wurden, liefen in Innsbruck 15 Jahre stürmischen Wiederaufbaues ab, indem gleichzeitig die Bebauungspläne für den größten Teil des Stadtgebietes vom Gemeinderat beschlossen wurden, gestützt auf eine Bauordnung aus dem Jahre 1896, in der Worte, wie Flächenwidmungsplan, Elektrizität, Badezimmer oder Vesonnung nicht vorkommen. Während dieser Neubauzeit, die ihresgleichen in der Geschichte der Stadt nicht hat, waren die Interessen aller Beteiligten vorwiegend auf den jeweiligen Einzelfall gerichtet, indes es der Planung zufiel, diese dringenden Einzelaufgaben in den Leitgedanken einzubauen, mit dem Ziel, die Stadt nicht zu einer Anhäufung — einem „Häuserbrei" —, sondern zu einem lebendigen, wohlgegliederten Organismus werden zu

lassen. Nach der Regulierung von Markt- und Vurggraben auf Grund eines Wettbewerbes, die noch nicht zu Ende ist, folgte die der arg zerbombten Leopoldstraße, der Hauptausfahrt nach Süden. Der Sicdlungsbau setzte mit der Gießensiedlung in der Hö'ttingcr Au ein. Es folgteil Volkswohnungen in Amras und die Heilig-Iahr-Siedlung, die, wäre sie optisch einschmeichelnder gelungen, dem Flachbau viele Anhänger geworben hätte. Das freistehende Eili.enhans verbreitete sich in kurzer Zeit über die Stadtteile von Pradl—Amras, Höttinger Lehne. Mentelberg u. a. Inzwischen wirkte sich die staatliche Förderung des Stockmertbaues alls. Vnliliicken schlössen sich lind nelle Pangemerle entstanden^ in Wiltcn-West »loch in der hertöminlichen Form der Nandbebaunng. ill P m d l (Anzengruberstraße) bereits mit freistehenden Pantölpern ohne Ecklöslingen. Es konnte nicht ausbleiben, daß an bestimmten Stellen Wohnhäuser mit zehn und mehr Geschossen

geplant und gebaut wurden, in der Erwägung, die Einsparung an Bauland wiege den Mehraufwand an Bau- und Betriebskosten auf. Wie bereits erwähnt, geht diese Einsparung auf Kosten der Freiflächen und äußert sich in einer Überlastung nahegelegener öffentlicher Frei- und Abstellflächen, wie dies in der Sillgasse, auf der Universitätsstraße und demnächst im Rapoldipark deutlich wird. Die planerische Abhilfe zielt dahin, auf den jeweiligen Nachbargrundstücken das Entstehen ausgiebiger Garagierungsmöglichkeiten mit allen verfügbaren Mitteln zu fördern. Der Vauwille der Stadt ballte sich aber auf den Flächen des ehemaligen Gutshofes Reichenau, die nach einheitlichem Plan teils von der Stadt, teils von verschiedenen Siedlungsträgern in überwiegend fünfgeschossiger Bauweise bebaut wurden. I n den Jahren 1958 bis 1960 entstanden — und entstehen noch — gegen 2000 Wohnungen. Der Bebauungsplan wurde vom Gemeinderat zweimal geändert, um die Wohndichte zusteigernund die Erschließung intensiver auszunutzen. Kennzeichnend ist das Fehlen jeder Rand-, bzw. Eckbebauung, das Vorhandensein eines inneren Grünangers, um den zwei Kirchen — eine katholische und eine evangelische —, Schule, Kindergarten, sowie Geschäfte gruppiert sind, sowie das Zusammenfassen der Autoabstell- und Garagenflächen an den Rändern der Vaugevierte. Stadtrand Eine besonders in der gegeilwältigen Nnchkriegscntwicklung in allen Städten schmierige Aufgabe ist die Lelltuna. des Vauens am Stadtrand. Dml besteht die Neigung, billiges Wald- oder Staudengelände zu erwerben lind mit kleinen Eigenheimen zu bebauen, bzw. die Erlaubnis hierzu unter den verschiedensten Begründungen zu erwirken. Begreiflicherweise ist jede Privatinitiative der WohnralimboschnffliNl-!, zu begrüßen. Wenn aber, wie die^ linier der sriilieren Gemeinde Hötting der Fall war, überall das Bauen erlaubt wird — mit dem Zusatz, der Bauwerber habe


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für Zufahrt und Wasser selbst zu sorgen —, dann entstehen zwangsläufig Randsiedlungen im Wald oder in der Höttinger Au, denen es an ordentlicher Erschließung gebricht und die unter Mißständen, wie Grundwasserverseuchung und dergleichen, leiden. Die Stadt steht dann vor der Zwangslage, bedeutende Summen für Straße, Wasser und Kanal aufwenden zu müssen, und sie hat in diesen Jahren im Nahmen eines Hunderte von Millionen betragenden Projektes die Kanalisierung von Hötting besorgt, weil die obenerwähnte liberale Gemeindepolitik Hö'ttings zu untragbaren Zuständen geführt hat. Da bleibt der Stadtverwaltung nur die Aufgabe, das Bauen in unerschlossenen Randgebieten zu unterbinden, um nicht mit großen Kosten ein Wohngebiet geringer Dichte erschließen zu müssen, statt mit dem gleichen Aufwand an anderer Stelle das Fünffache an Wohnraum baureif zu machen. Regionale Planung Doch damit ist noch nicht alles getan. Denn die Baufreudigen versuchen, jenseits der Gemeindegrenze auf dem Gebiet der dörflichen Nachbargemeinden eine Siedlungserlaubnis zu erhalten, was häufig deshalb gelingt, weil dort weitab vom Dorf gelegene Ackerflächen damit plötzlich den Wert von Vaugrundstücken erlangen. Doch die Erschließung wird damit nicht entbehrlich und es entstehen dieselben Folgen, wie vorhin von Hötting berichtet, mit dem Unterschied, daß sich zwei Behörden damit zu befassen haben. Es sind dies die Verwaltung der autonomen Landeshauptstadt und für die Landgemeinden die Landesregierung. Daß sich deren Schützlinge bis heute noch nicht zu einer übergemeindlichen regionalen Planungsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, ist eine geschichtliche Tatsache, die für die Planung des Inns-

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brucker Raumes nicht ohne Folgen sein kann. Es ist nicht ausgeschlossen, daß eines Tages dieser Raum zwar verbraucht, aber nicht organisch gegliedert sein wird. Viele Fachorganisationen', in denen Planungspraktiker mit Wissenschaftlern, Politikern und teilenden Behördenstellen zusammenarbeiten, bemühen sich, solchen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Von ihrer ernsten Sorge künden zahllose Schriften. Aus einer, die vor kurzem gedruckt wurde, greifen wir wahllos einige Zeilen heraus"': Ein Amerikaner sagt: „. . . daß die Planung nicht darauf abzielt, die Einzelpersönlichkeit in ihrer freien Betätigung zu schmälern, sondern im Gegenteil, ihr den größtmöglichen Spielraum zu bieten. Die Planung erfüllt für den ästhetischen Vereich die gleiche Aufgabe, die der Gesetzgebung im sittlichen Bereich zukommt. Niemand von uns könnte Freiheit und Freizügigkeit wirklich genießen, wenn wir nicht durch die Gesetze r>on ihrem Mißbrauch geschützt würden. I n die Sprache der Planung übertragen heißt dies! Niemand kann sich an unseren Städten und an unserer Landschaft erfreuen, wenn wir uns nicht selbst vor denen zu schützen wissen, die sie mißbrauchen . . ." Sicherlich gilt für die Planung nicht der vulgäre Ausspruch: „Das werden w i r alle nicht mehr erleben", sondern die Tatsache, daß w i r heute von der Planung vor 50 und 100 Jahren ebenso abhängen, wie unsere Nachfahren der Jahre 2010 und 2060 von unserer heutigen. 4 Z. B. die Österreichische Gesellschaft zur Förderung von Landesforschung und Landesplanung, Wien. ° Österreichische Ingenieur-Zeitschrift, Heft 4/1960, S.121: „Zum Werden einer neuen Stadtgestaltung", von V. Grneu, New York.

Der frühere Vizebürgermeister Hans Untermüller Zur Vollendung seines 80. Lebensjahres I n körperlicher und geistiger Frische feierte am 27. Oktober 1960 der langjährige verdiente Funktionär unserer Stadt, Herr Hans Untermüller, den 81. Geburtstag. I msteiermärkischenEibiswald geboren, erlernte er das Malerhandwerk, kam aber schon um die Jahrhundertwende nach Tirol, und zwar zur Verwaltung der Südbahn in Franzensfeste. Als Vahnbediensteter widmete er sich der dort zu errichtenden Vezirksorganisation der Sozialdemokratischen Partei, der er von allem Anfang an seine jugendliche Kraft und Begeisterung schenkte und die er in jener Gegend zu einem bedeutenden politischen Faktor ausbauen half. 1917 erfolgte die Versetzung des Südbahnbeamten Unlermüller nach Innsbruck, wo er sich wiederum als Vertrauensmann der Gewerkschaft uud seiner Partei zur Verfügung stellte. Vom Vahndienst enthoben, wendete er sich ab 1934 dem Genossenschaftswesen zu, indem er anfänglich die Leitung der Alpenländischen Bauge-

nossenschaft, die sich später i n die Baugenossenschaft Groß-Wien umbenannte, übernahm. Seit 1938 bis heute obliegt dem Jubilar die Verwaltung der Gemeinnutzigen Ein- und Mehrfamilienhäuser-Baugenossenschaft, eine Tätigkeit, die er bis ins hohe Greisenalter zur vollen Zufriedenheit der Interessenten ansübt. Schweres Leid verursachte dem allseits Verehrten der Verlust seines ältesten Sohnes im Jahre 1929 und die Meldung des Vermißtseins eines zweiten Sohnes während des letzten Weltkrieges. I m Dezember 1919 begann Untermüller in Innsbruck als Mitglied des Gemeinderates seine politische Laufbahn, 1921 wurde er Stadtrat und am 12. Mai 192.1 erfolgte seine Ernennung zum ersten Bürgermeisterstelluertreter' die Wiederernennung in dieser Eigenschaft fand dann im Mai 192? nnd im Juni 1931 statt, .iur selbständigen Verwaltung an Stelle des Bürgernleisters übernahm er das Referat für Bau-


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der Landeshauptstadt

fachen, die Verwaltung der Grc>ßmarlthalle, der Milchversorgnng. der Fleischbant, der Sladtgärtnerei. der Gefälle und der Volksküche. Gleichfalls oblag ihm die Verwaltung der dein öffentlichen Dienst gewidmeten städtischen Objekte sowie die Aussicht über den schul ärmlichen Dienst, einschließlich Kindergärten, I I I gendhorte, Herbergswesen usw. Neben all diesen verantwortungsvollen Aufgabe», die er niit nein licher l^enauigleit nnd großer llinsicht erfüllte, »nur

Hails Unlernniller auch als Obmann der Psandleihanstaltstommlssion. des ^^ohnuilgsfürsorgeausschusses lind des Wasserversorgungsausschusses stark in A n spruch genommen. Überdies war er in der Dienst- und Nechtsseltion sowie im Ausschuß für Wolinnngsfürsorge. für die Förderung der privaten Vautätigkeit, Lokalbahn nnd Rordtettenbahn tätig. Mögen dem Jubilar noch viele gesunde Jahre beschieden sei»! ' W.E.

Stadtrat Dipl. Ing. Dr. Anton v. Hradehky ein sechziger Am 25. Oktober I960 uollendete Stadtrat D i p l . - I n g . Dr. A. v. Hradetzky das 60. Lebensjahr. Wenn man den immer liebenswürdigen, regsamen und geschäftigen Jubilar, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad antrifft, möchte man ihm das letzte Jahrzehnt seines Alters kaum glauben. Aber er gehört ja mütterlicherseits dem zähen Vauerngeschlecht der Tschurtschentaler an, das seit dem 14. Jahrhundert auf ein und demselben Hof an der Südlehne des Helmberges im Pustertale haust und schafft. Und unter den Großvätern findet sich jener bekannte Gubernialrat Josef Theodor Kern zu Kernburg, der i n den nachnapoleonischen Notzeiten einen umfangreichen P l a n zur Sanierung der Finanzen der Stadt Innsbruck ausarbeitete. Was Wunder, daß dessen Nachfahre ebenfalls als sparsamer

Finanzreferent durch Jahre den Stadtsäckel hütete und betreute. Stadtrat Hradetzky hat sich erst seit dem Ende des zweiten Weltkrieges politisch betätigt, und zwar zuerst als Landesrat (1945/46) und anschließend im Gemeinderat, dem er eben noch als Stadtrat angehört. Er ist Obmann des städtischen Kulturausschusses, wie auch des Katholischen Vildungswertes seit dessen Gründung im Februar 1946. F ü r letztere Tätigkeit wurde er mit dem päpstlichen Silvefterorden ausgezeichnet. Wenn den zeitgerechten Geburtstagswünschen der Tageszeitungen nunmehr jene des Gemeindeorganes nachfolgen, so sind sie nicht minder wohlgemeint für ein weiteres gesundes Leben und gedeihliches Schaffen des Jubilars. K. Sch.

Gemeinderat Josef Asam Die stärkste Eiche vermag Freund Hein nicht zu widerstehen. Auch Gemeinderat Asam, den viele Jahrzehnte eine robuste Gesundheit auszeichnete, wurde am 11. Oktober 1960 gefällt. Knapp vor Vollendung seines 90. Lebensjahres erlag Asam einem tückischen Leiden. Er, der leidenschaftliche Sänger, weilt nicht mehr unter uns, wird aber nie vergessen werden, denn er zählte zu den wenigen Menschen, die man nicht vergißt. Daß Gemeinderat Asam auch die Tiroler Verge liebte, als erstrangiger Alpinist die schwierigsten Klcttertouren bewältigte, muß zur Ergänzung seines Lebeusbildes Erwähnung finden. Denn nur seine Frohnatur und die Nerven eines Vergwanderers befähigten Absam znr Übernahme umfangreicher ernster Albeil, wozu er bereits vor mehr als vierzig Jahren bernfeil wurde. Er wurde nämlich bereits im Jahre 1918, als der Innsbrucker Gemeinderat den Zeitverhältnissen Rechnung tragend erweitert werden mußte, von seinen Freunden in der Sozialdemokratischen Partei in den Gemeinderat entsendet, dem er bis zum Zusammenbruch der Deniotratic in Österreich im Jahre 19.'i4 angehörte. Als M i t g l i e d des Innsbrucker Gemeinderates war Asam ein crnstcr, zufolge seiner Aufgeschlossenheit aber allseits wohlgelittener Streiter für die arbeitenden Mensche», für die er eine höhere Plattform erkämpfen molile. Es ssalt nun, viel Freizeit zu opfern, denn sehr mannigfaltig war das Wirken im Gemeiuderal in der Verfolgung des selbstge-

steckten Zieles. I m besten Mannesalter stehend, war Gemeinderat Asam aber stets auf seinem Platze und hielt dies so die ganzen 16 Jahre während seiner Tätigkeit im Innsbrucker Gemeinderat. Er war dabei auf den verschiedensten Gebieten tätig. So z.V., um nur das Wesentlichste zu erwähnen, war Asam M i t glied der gemr. Vausektion, wo seine Ratschläge stets gerne gehört wurden, er war Mitglied des Sportausschusses und zeitweilig auch dessen Obmann. A l s solcher war ihm ein erfolgreiches Wirken beschieden. Neben mancher anderen Funktion bekleidete Asam auch die eines Mitgliedes der Theaterkommission; er gehörte auch dem Wirtschaftsausschuß an und war durch rund acht Jahre Obmann des gemr. Wohnungsfürsorgeausschusses. Er war ehrlich bemüht, vollkommen unparteiisch an der Linderung der auch damals vorhandenen Wohnungsnot mitzuwirken, mußte aber nicht selten — wie seine Vorgänger in dieser Funktion — Tröster sein, weil es eben nicht möglich war, allen zu helfen. Diese schwierige Allsgabe konnte Asm» nur erfüllen, weil er. der Naturverbundene, die erforderlichen Nerven nebst großer Herzensgüte besaß. - - A l l überall ist Gemeinderat Asam seinen Pflichten als öffentlicher Mandatar getreulich nachgekommen. Wer ihn kannte, wird stets in Verehrung seiner gedenken. Hans Nntermiiller, ehem. Vizebürgermeister


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Gemeinderat Rudolf Waldner f Nach kurzer schwerer Krankheit verschied am 17. Ottober 1960 im Sanatorium der Barmherzigen Schwestern der bekannte und angesehene Baumeister Gemeindcrat Rudolf Waldner. I n Strengen a. Arlberg als Sohn von Bauersleuten am 26. November 189!) geboren, besuchte er die dortige Volksschule, rückte 1917 zu den Tiroler Kaiserjägern nach Veneschau ein und arbeitete nach dem ersten Weltkrieg einige Jahre bei großen Schweizer Vaufirmen. M i t den Ersparnissen, die er sich dabei sorgsam zurückgelegt hatte, bestritt er sich in den Jahren von 1924 bis 1927 das Studium an der Vaugewerbeschule in Vregenz. Nach Absolvierung derselben trat er für einige Jahre in den Dienst des Landesbauamtes in Innsbruck, wo er hauptsächlich zur Aufsicht bei der Errichtung verschiedener Straßenbauten Verwendung fand. Veim Straßenbau nach Thierses lernte er seine spätere Frau Verta, geb. Atzl, kennen, mit der er dann 1932 Hochzeit hielt. Aus dieser Ehe entstammte eine Tochter. Nachdem er im Frühjahr 1932 in Graz die Maurermeisterprüfung abgelegt hatte, machte er sich selb-

ständig und arbeitete unermüdlich an Baustellen in Stadt und Land. 1935 gelangle durch Kauf der ansehnliche Besitz beim Krämerwirt in Landl in seinen Vesitz. I n den folgenden Jahren baute Wnldner den Gasthof um, betätigte sich jedoch selbst nicht als Wirt, weil er seinem erlernten Berufe treu bleiben wollte. 1947 fungierte der nunmehr Verstorbene als Tiroler Innungsmeisterstellvertreter für das Maurergewerbe und als Prüfungskommissär bei den Gesellen- und Maurermeisterprüfungen. Ausgestattet mit umfangreichen Kenntnissen und Erfahrungen unterzog sich Waldner 1950 der Vaumeisterprüfung in Innsbruck. Seither führte er zahlreiche Bauten auf. Von den öffentlichen Gebäuden, die durch seine Hand entstanden, seien bloß die Flaurlinger Schule und die Pflanzenzuchtunstalt in Rinn erwähnt. Die ÖVP entsandte ihn 1953 in den Innsbrucker Gemeinderat. Bis in seine letzte Lebenszeit wurde er als Ersatzmitglied häufig zu den Gemeinderatssitzungen einberufen. Der allseits geehrte Vaufachmann fand im Mühlauer Friedhof seine letzte Ruhestätte. W. E.

Ausschreibung für Literatur und Musik Die Ausschreibung orftreckt sich auf Werte ernster Einem zweijährigen Turnus entsprechend, werden in den kommenden Jahren die Schaffensgebiete Lite- Musik, die zum Zeitpunkt der Einreichung nicht älter ratur und Musik abwechselnd im Vordergrund der als fünf Jahre fein sollen; alle Gattungen und ForÖsterreichischen Iugendkulturwochen in Tirol stehen. men sind zugelassen, im besonderen Nach mehrjähriger Pause ergeht nun für 1961 und 1. Opern und Musikdramen 1962 an die jungen Literatur- und Musikschaffenden wieder die Einladung zur Teilnahme an einer 2. Orchesterruerke 3. Kammermusik 1. Ausschreibung für Literatur 4. Chorwerke mit und ohne Instrumentalbegleitung für die X I I . Österreichische Iugendkulturruoche, die vom 6. bis 14. Mai 1961 in Innsbruck stattfindet. Ohne Wettbewerbsbestimmungen werden ausgeschrieben: 1. Hörspiel (reines Hörspiel, Funkerzählung, Hörbild, Funkszene) 2. Prosa (Erzählung, Novelle, Kurzgeschichte, Essay) 3. Lyrik Einsendeschluß ist der 30. November 1960. Teilnahmebcrechtigt sind alle nach dem 1. Jänner 1930 geborenen Autoren deutscher Sprache, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz in Österreich oder Südtirol haben. Die Manuskripte sollen einseitig und weitzeilig mit Maschine geschrieben sein' nachträgliche Korrekturen sind tunlichst zu vermeiden. 2. Ausschreibung für Musik für die X l l l . Österreichische Iugendkulturwoche, die vom 26. Mai bis 3. Juni 1962 in Innsbruck stallfindet.

5. Lieder 6. Eoliftische Musik 7. Geistliche Musik Einsendeschluß ist der 30. September 1961. Teilnahmeberechtigt sind alle nach dem 1. Jänner 1931 geborenen Komponisten, die österreichische Staatsbürger sind oder ihren ständigen Wohnsitz in Ofterreich oder Südtirol haben. Bei allen Einsendungen muß es sich uni bisher unveröffentlichte und unausgeführte Arbeiten handeln. Alle Einsendungen sind mit Kennwort zn versehen. I n beigefügtem, ebenfalls mit dem Kennwort versehenen Brief» Umschlag sind Name, Geburtsdatum, (Heburlsort und genaue Adresse anzugeben. Nach dein Einsendeschluß einlaufende Werke lmiueu aus keinen F a l l mehr berücksichtigt werden. Die Beurteilung der eingereichten Werke wird durch ciue für jedes Fachgebiet gesondert berufene J u r y erfolgen, die sich aus namhaften Fachleuten verschiedener Bundesländer zusammensetzt. Die Namen der I n r o r e u werden zeilgerecht i n der Presse vcrlantbart.


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Beslindcrs geeignete Werke sollen nach Möglichkeit in Le« sungen oder Aufführungen ini Nahmen der Jugendlultnrwochen IW1 und 1962 der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Den Autoren bzw. KoniPunistcn der von der Jury ausgc» wählten Arbeiten werden Einladuugen zur Teilnahme am

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„Treffen der Inngen" im Nahmen der Österreichischen Iu« gcudkulturwocheu rechtzeitig zugesandt. Die Entscheidungen der Jury sind nnanscchtbar. Alle Einscndnngcn sind ausschließlich au das Laudesju. gcudrcferat Tirol, Iuusbruck, Hofburg, zu richten.

Innsbruck, im Juni 1960.

Für die Kulturabteilnng:

Amt der Tiroler Landesregierung Für das Landcsjugendrcfcrat: Stadtrat Dir. Arthur Haidl

Min.-3iat Dr. Moltfried Hoheuauer

Natürliche Bevölkerungsbewegung Oaa Statistischr Aint der Sla^t Innsbruck 9>bt folgende

davon

3 noge samt

^tandesfälle im Oktober

Ortsansässige

I960

1959

1958

I960

1959

1958

Eheschließungen

116

115

105

U: 80 ?: 86

Geburten Knaben üauon Madchen ehelich unehelich Totgeburten

237 129 108 194 43 6

235 117 118 197 38 3

216 111 105 182 34 6

1U9 58 51 86 23 2

85 85 121 60 61 103 18 1

75 71 122 67 55 99 23 3

Sterbefälle männl. davon wcibl.

143 83 60

133 65 68

118 62 56

112 62 50

92 41 51

83 39 44

von Dr.

Innsbruck vor hundert Jahren November I860: 8. stirbt der Gubernialrat und Landesprotomedikus Dr. med. I o h . Ehrhart Edler von Ehrhartstein (geb. zn Nenchen im Großhcrzogtmn Baden) 82 Jahre alt an Altersschwäche. Er war der Schwager des Salzburger Arztes Dr. I o h . Jak. Hartenkeil, der eine berühmte mcdizinisch-chirnrgische Zeitung herausgab. Nach Hartenleils Tod (1808) gab Ehrhart diese 'Zeitschrift weiter heraus, und zwar bis l»20 bei Duylc in Salzburg nnd dann bei Ranch in Innsbruck. 12. erhält der Univcrsitätspedell Martin Hoser für 5>0jährige Dienstleistung das silberne Verdienstlreuz vcilieheu. 15. wird das Statut über die Landcsvertretnng für Tirol vubliziert. Sciu Text beginnt: „ I n Anerkennung der trenen und kräftigen Stütze, die Unsere (d. i. des Kaisers) in Kott ruhenden Vorfahren an den Ständen Unserer gcfürstcten Grafschaft Tirol seit nahe an 5»<!l)Iahren jederzeit nnd vorzüglich bei den schwersten und drangvollsten Ereignissen gefunden haben, nnd mit Rücksicht auf die eifrige Fürsorge, welche die Stände Tirols für das wahre Wühl dieses Landes und die Förderung seiner Interessen getragen haben, finden Wir Uns be-

Wogen über die von weil. Sr. Maj. Kaiser Franz I. durch kais. Patent vom 24. März 1816 wiedereingeführte verfassungsmäßige Vertretung des Landes mit Rücksicht auf die veränderten Verhältnisse nach Vernehmung Unserer Minister nnd Anhörnng Unseres Neichsrates folgende Bestimmungen zn erlassen: § 1. Unsere gesurft. Grafschaft Tirol bildet im Osterr. Staatsverbande ein innerhalb seiner Grenzmarken unteilbares Land. § 2. Dieselbe wird fortan durch die vier Stände, nämlich den Prälaten-, den Adels-, den Bürger- und Bauernstand auf dem Landtage vertreten . . . " 16. hält wegen der Vorgen. Publizierung der Abt von Wiltcu ein feierliches I'cäcum in der St.-Ialobs°Kirchc, an dem sich die Bevölkerung zahlreich beteiligt. Äöllersalven werden abgeschossen, das Landhaus wird am Abend illnminicrt nnd im Nationalthrater ein Festalt veranstaltet, bei dem Oskar von Nedwih's Tchanspicl „Philippine Weiser" zur Aufführung kommt. 2l!. beschließt der Bürgerauvschus; einstimmig ein besuch an die Statthalterei zu richten um Auflösung der dermaligen städtischen Repräsentation (Magistrat uud Äürgerausschuß) und Ansetzung einer Neuwahl der Gemeindevertretung.


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29. veröffentlicht ini „Boten" ein Kaspar Spcckbacher ein Gedicht auf den östcrr. Feldhcrrn Lndwig v. Benedel,

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der im Feldzug 1859 das 8. Armeekorps in Italien (allerdings erst auf dem Rückzüge) kommandierte.

Eine Strophe dieses Gedichtes „Der Benedel" lautet: „Elektrisch znckt im Fcstnngscck Ein Freudenschrei: „Der Benedek!" Auf hunderttausend Zungen.

I m Berge hats beim Kugelguß, I m Stntzenlauf, beim lctztcu Schuß Vom Beucdek gesnngen."

v a s Wichtigste vom letzten Monat Oktober 1960: 1. treffen zahlreiche Flugzeuge zum 6. Internationalen Alpensternflug nach Innsbruck ein. — wird der österr. Zuckerbäckerkongreß 1960 mit einer Ausstellung vou liil) Werken der Zuckerbäckerkunst eröffnet. 2. weiht Se. Gn. Abt Stöger von Wiltcn die neue Orgel in Amras ein. 4. eröffnet der Bundesmiuister für Justiz Dr. Broda die 3. Tagung der österr. Jugendrichter. — gibt Musikdirektor Dr. Robert Wagner sein Antrittskouzert. 8. findet eine Großkundgebung des Bergisel-Buudes zur Erinnerung an die Zerreißung Tirols vor 40 Jahren

statt.

— wird das 3. Internationale Flngplatzrennen abgehalten. — begeht der „Verein der Obcrösterrcichcr in Innsbruck" seine 70jährigc Bcstandsfeier. 9. stirbt in Solbad Hall der in Innsbruck geborene Generaldirektor der Österr. Bundesbahnen i. R. Dr. Anton Schöpfer, 84 Jahre alt. — fliegt der Bankbeamte Ernst Schraffl mit einem Segelflugzeug von Innsbruck uach Graz und überquert damit erstmals die Alpen in reinem Segelflug. 11. stirbt nennzigjahrig der ehem. Gemcinderat Josef Asam (siehe Seite 3!). 17. stirbt Banmeister Rudolf Waldner, ehem. Gemeinderat der Stadt Innsbruck (siehe Seite 4!).

19. feiert Hofrat D i . Gustav Beyrer, hochverdient uni die Entwicklung des Alpinismus in Tirol, den «-"). Gebnrts. tag. — wird in Anwesenheit von Innenminister Josef Afritsch der neuerbaute Trakt der Polizeikaserne feierlich eröffne!. 25. vollendet Stadtrat Dipl.-Ing. Anton v. Hradctzky das 60. Lebensjahr (siehe Seite 3!). 26. wird der „Tag der Fahne" mit einer militärischen Feier ani Rennweg festlich begangen. Das Tiroler Iägerbataillon Nr. 22 erhält in Gegenwart des Nnndesministers für Laudesverteidigung Ferdinand Graf aus der Hand des Landeshauptmannes Dr. Hans Tschiggsrcy eiue nene Fahne. Ihre Weihe nimmt Se. Em. Kardinal Erzbischof Dr. Franz König als Militärvikar des österreichischen Bnndesheeres vor. Als Fahnenpatin fungiert dabei die Gemahlin des Landeshauptmannes, Frau Hauni Tschiggfrey. — stirbt Oberregierungsrat i. N. Dr. Sidonius v. Schrom, ein bekannter Tiroler Küustler (Buchillustrator), 73 Jahre alt. 29. begeht der stadtbekannte Hofrat i. R. Dipl.-Iug. agr. Emil Erler, der seit 1911 im Landeskulturrat tätig war, mit seiner Frau Elisabeth geb. Botsch das Fest der goldenen Hochzeit. 30. beginnt in der Medizinischen Klinik ein Symposium österreichischer Hämatologen unter der Leitung vou Univ.-Prof. Dr. Anton Hittmair.

Verzeichnis über die im Monat Oktober 1960 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden Fa. „Andreas Hofer Kommanditgesellschaft", Leopoldstraße 28, Kleinverschleiß von gebrannten geistigen Getränken. — Hermann Riebler, Fraucuanger 4, Handelsagentnrgewerbe. — Wwe. Eletta Krenn geb. Zorzi, Fallstraße 18, weitere Betriebsstätte in Amras, Asfthaltierer- und Schwarzdeckergewerbe. — Fa. „Remington Rand Ges. m. b. H.", Handelsgcwerbe in Wien, Sterzingcr Straße 8, Handel mit importierten elektrischen Rasierapparaten nnd Mechanikcrgewerbe in der Form einer Kundendienststclle. — Josef Hepperger, Müllerstratze 3, Handel mit Ansichtskarten, Schreibwaren und Nauchrequisitcu. — Josef Reinalter, Saluruer Straße 18, Handel mit Sportbekleidung (Dispensgewerbe!). — Hildegund Ecke, Adulf-Pichler-Platz 2, Damcnlleidcrmachergewerbe. — Erna Vraunhofer, Dr.-GIcchStraße 29, Herrenkleidermachcrgcwerbc. — Richard Kaftfcrer, Schlachthof, Lohnschlächtergewerbe. — Gunter Holzmann, Pradler Straße 69, Großhandel mit Textilien. ^ Fa. „Vauunternehmung C. Hein,, H Co., Gesellschaft m. b. H.", Museumstraße 25>, Banmeistcrgewcrbc. — Johann Äilaier, Fürstenweg 22, Einzelhandel mit Nahrnngs-, Waschnud Putzartikcln. ^ Edith Eckhait geb. Hell, Anichstraße 22,

IV. Stock, Gast- und Schankgewerbe in der Nelriebsform eines „Fremdenheimes". — Helmut Hämmcrlc, MariaThercsien-Straßc 49/1, Detailhandel mit „Anler"-Nähmaschinen. — Fa. „Josef Mosna H Co." (OHG), Müllerstraße Nr. 32, Gast- nnd Schanlgewerbe in der Bctricbsform einer „Eafö-Konditorei" und itonditorgcN'erbe. ^ - Alois Vallweber, Amraser-Sce-Strahe 19, Verlegung von Knnststoffbödcn uud Wandbelägen. — Anton Mattel, Hcrzog-Fricdrich-Strahe (vor dem Hause Nr. 29), Detailhandel mit Ansichtskarten. — Kurt Durda, Schöpfftraße 6.1, Handclsageuturgcwerbc. — Hermine Schatz, Salnrner Straße 18, Gast- nnd Schankgcwerbe in der Betriebssorm ciiler „Hcurigen«Diele". — Friedrich Walcher, Höttingcr Au 88 a. Gcmischtwarcn-Einzclhandel. ^ Waltraud Gambcrgcr, Mnscumstraße 24, Fotografcngcwerbe. Fa. „Tiroler Musilhaus Wiullcr H Harm" (OHG), Salnrner Straße 5,, d inzclhandel mit Musikinstrumenten aller Art. - „Joses Porlncr OHG", Schneebnrggassc 74, Gast- nnd Ichanlqcwrl!^ in der Äetriebsform eines Gasthauses. — Ferdinand Tchmiolioscr, Kanfniannstraßc 30, Verlegung vou Boden »nd Vandbelägcn aus Kunststoffen. ^ Franz Rindfleisch, Zengl)aus«


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gasse 7,, Mielwagcngewerbe !^uri Omnibusse). Frih Ricdis<cr, M a r i a s Heresien-Ttraße 7. Damellkleidermallier geloerbe. - Herbert Pcßlcr, Mai,i!ui>iauslraßc ^'5>, Radio mechanilergewerbe. Walther Lalnodar, Hanptbahuhos,

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persönlicher Dienste als Packlräger, mulinier ,'!5> (grüne Miihenfarbe). -— Hclianc Tchluifcr geb. Putlinger, >Ws, Bilgeristrahe 27, Friscurgeioevbe.

Nachweisunq über die im Monat Oltoder l!Xil) beim Stadtmaqistrat Innsbruck durchgeführten Oewerbelöschungen Karl Eancstrini, Schnecbnrggasse ^^'. Infasso lausmännischer Forderungen. - „Alois Hermann, ^itörsabrit" <OHW), Lcopoldstraße -8, K^leiuveiichleiß von georannlen geistigen Getränken. ^ - Ferdinand ^wischcnbcrgcr, Marktplatz. Handel ini! allen im freien Verkehre gestatteten Waren. - Desidor (5sizmadia, Stcrnwartcslraßc Ili, Hcrrenklciderinachergewcrbc. ^ Johanna Heppcrger, Müllerstraße 3, Handel mit Schreibwaren und Rauchrequisilen. — Florian Wcinlnarir, Fischerstraße 3, gewerbsmäßige Beförderung von Pet>l.'!!en mittels einer Pferdedroschke. ^- „PanunternehC. Heinz H (5o., Gesellschaft m. b. H.", Äinseninstratze ,">. Banmeistcrgewerbe. — Regina Bonn, Marktplatz, mit allen im freien Verkehre gestatteten Waren. — Mfrcd Falschlunger, Innrain, Shell-Tankstelle, Verleih von .Urastsahrzcngen. — Anna Mosna, Mnllerstraße 32, Handel mit Konditoreiwaren usw. soluie Gast- nnd Schankgewerbe

(Steh-Caf^). >täll)c ^trcle, llniverfitälsstraße,'i, ^üi- und Exporthandel. — Hilde Grcdlcr ucrh. Obcrladstälter, ^copoldstraße 'l'», Gcmischtwarenhandel. Ednard Vojat, NenAr^l 2W, Herstellung von Mschenlartüeln. - Nudolf Schwarz, Änichstraße 5>, Theater- nnd Filinwcrdnng. ^ Maria Elcinbcrgcr, Schneebnrggasse 74, ^ast- und Schankgewerue. — Johann Backstein, Michael^Gaismayr-Straße ^>ir. 10, Großhandel mit Wein, Spirituosen und Fruchtsäften. — Albert Häusler, Eggcr-Licnz-Straße 36, Allsführung von Gasrohrleitnngen, Beleuchtnngseinrichtnngen und Wasscreinleitnngen. - ^ Wwe. Eletta >trenn, Falkstraße Nr. 18, 2. Betriebsstätte: Amras, Straßenbanerhandwerk. — Josef de Zottis, Höttinger Gasse 16. Gast- und Schankgewerbe in der Betriebsform einer Milchtrintstnbe. — Franz Malojer, IglZ 26, Schnhmachergewerbe.

Baugenehmigungen Uferstraße 2 a, In,g. Viktor Lang, Anbauerrichtung, 1 Wohuimg. Anichstrahe 11, Alois Danner, Handwerkstätte-Einbau im ^ingerobjekt. I n n r a i n 25, Wilma Thalhammer, Geschäftsportaländerung. Col-di-Lana-Straße 6, Albert Schiestl, Erhöhung des Hauses, Kleingarage, 1 Wohnung. Nrunecker Strahe 1, Tiroler Konsurngenossenschaft, Einbau einer Olfeuerungsanlage. Fiirstenweg IN, Gem. Hauptgen, des Siedlerbundes, Einbau de r Olfeuerungsanlage. Heilig-Wasser-Weg 23, I n g . Franz Mathoy, OlfeuerungsanIagc-Einball. Leopoldstrahe 52 a, Berti Sturer, Eiubau einer Olfeuerungsaill age. Arzl 341, Karoline Pernlochner, Dachgeschoßausbau, 1 Wohnung. ttp. 75)«/2, KG. Amras, Stadtgem. Innsbruck, Umspannstelle bei Fa. Steka. Mittelweg 16, Johann Stippler, Errichtung einer Kleingcirage. Arzl 2<»8, Walter nild Hermine Tschoner, Kleingarage. Tchumannstraße 6, Wohnnngseigentilnlgem. Schnmannslraßc l>, .^leinwohllllllgcn nnd Kellergaragen, 36 Wohnliiigeu.

Weinnartnerstrahe l l, Georg Habenschuß, Anban, 1 Woh-

Kravoglstratze 10, Franz Campidell, Garagenobjekt. Fischerstraße 40, Hanseigentümergem. Fischerstraße 40, Garage. Kaufmannstraße 54 d, Maria Neidl, Gartenhaus. Amras 160 b, Dipl.-Ing. Leo Zaimniüller, Einfriedung. Schöpfstraße 2, Kammer für Arbeiter und Angestellte, Kleingarage. T>r.-Stumpf-Strahe 33, Franz nnd Anna Schiechtl, Aufstockung und Errichtnng einer Kleingarage. Wurmbachweg 22, Dozent Dr. Hermann Berger, Wohnhaus und Kleingarage. Duilestraße 23, 25, 27, Tiroler Wasserkraftwerke AG., Wohn-, Werkstätten-, Garagen- nnd Bürogebäude, 8 Wohnungen. Duilestraße 20 a, Waldverband Tirol, Sägewerk mit Neben» räumen, 1 Wohnung. Riedgasse 41, Aluisia Holzner nnd Berta Stolz, Umbauarueitcn, Dachgeschoßeinbau. Fürstenweg 27 b, Franz und Iosefa Gratzer, Einfamilienhaus, Kellergarage. Dr.-Stumpf-Straße 9 a, Dr. Theodor und Edith Schnattler, Wohnhaus, Garage mit Gerätcranm, 1 Wohnung. Lanser Straße 60, Dr. Romed Giner, Erweiterung des Speisesaales. Amraser Straße 1, Maria Hübl, Einrichtnna, einer Wäscherei.

UllNg.

Neumverbungen der ^tambucherei Innsbruck Iedin Hubert: Kleine Konzilicngcschichte. Die 20 Ökumenischen Konzilien im Nahmen der Kirchengeschichte. Freibnrg: Herder 1!j59. 141 Seiten. öeitich, Ann Tizia: Die Wienerin. Mit 32 Farbtafeln nnd 165 Abbildungen. Wien: Forum o. I . 258 Seiten. Hagelstange Rudolf: Spiclball der (hotter. Auszeichnungen eines trojanischen Prinzen. Roman. 340 Seiten.

Jung! Robert: Strahlen anö der Asche. Geschichte einer Wiedergeburt. Mit 2 Bildblättern nnd l Karle. Packendes Bild vom Wiederaufbau der erstell atombombardierten Stadt der Erde. Bern: Scherz 1959. 319 Seiten. Gallico Pani: Ein Kleid von Dior. Romall. Behandelt die, Geschichte einer londoner Reinemachsran, deren sehnlichster Wunsch der Besitz eines Kleides ans dem bekannten Modesalon ist. 168 Seiten.


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Amtsblatt der ^andcohaufttstadt Innobruck

Nummer 11,

Holzmann Hermann: Munsprugg — ich muß dich lassen. Künstlcrnovellc nni die Eulslchung des Liedes. Mit einein Soncttcnkranz zn den Statncn in der Innsbrucker Hoflirchc. 96 Seiten.

Uris Leon: Exodus. Noman. Dramatische Ereignisse zur Zeit der Staatsgründung Israels 1948 bilden den Rah' men für Rückblicke auf das tragische Schicksal der europa« ischen Iudcu im 20. Jahrhundert. 8^'4 Seiten.

Leitich, Ann Tizia: Metternich und die Sibylle. Ein intimer Roman in hochpolitischem Nahmen ans der Zeit des Wiener Kongresses. 400 Seiten.

Wohl, Louis de: Die Zitadelle Gottes. Roman um Monle Eassino. (Gründung des Stammklostcrs des Benediktiner, ordens, 6. Jahrhundert.) 361 Seiten.

Matscher Hans: Der letzte Freund. Erzählungen. 172 Seiten.

Wouk Hermann: Großstadtjunge. Roman, der das Leben cincs aufgeweckten amerikanischen Jungen ans einer Kleinbürgerfamilie schildert. 416 Seiten.

Mnmelter Hubert: Die Herrin auf Maderneid. Roman. Eine Frau ans altem Tiroler Patriziergeschlecht erzählt ihre Erinnerungen. Zeit: 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.) 288 Seiten.

Zermatten Maurice: . . . denn sie wissen nicht, was sie tu«. Noman vom Schicksal eines verleumdeten Priesters. 246 Seiten.

Nandall Thomas: Größer als wir selbst. Roman. Die brennenden Nöte des Alkoholismus werden packend nnd ehrlich dargestellt. 783 Seiten.

Zuckmaycr Carl: Die Fastnachtsbeichte. Erzähluug, die um die Ermordung eines Unbekannten im Mainzer Dom 1913 kreist. 219 Seiten.

Nidge Antonia: Reise durchs Familieualbum. Ein Waise ans London forscht in Frankreich nach ihrer väterlichen Familie und findet dort ihr Glück. 261 Seiten.

Nnherhofcr Josef: Der ««sterbliche Narr. Komödie der Menschheit. Episch-dramatische Dichtuug um die Gestalt Till Eulenspiegels. 437 Seiten.

Saint-Exupcry, Antonie de: Nachtflug. Roman. Er führt uns in eine südamerikanische Postflngzeugstation und schildert das Schicksal eines Piloten. 145 Seiten.

Bab I n l i n s : Kränze dem Mimen. 30 Porträts großer Mcnschcndarstellcr in der Schanspielknust. 16 Bildtafeln. Berlin: Deutsche Vuchgemeinschaft 1954. 368 Seiten.

Tomasi di Lampednsa, Giuseppe: Der Leopard. Roman über die letzten Lebensjahre eines sizilianischen Fürsten zur Zeit Garibaldis. 337 Seiten.

Bodamer Joachim: Der Manu von heute. Seiue Gestalt und Psychologie. Kulturkritische uud psychologische Studie. Stuttgart: Schwab 1956. 230 Seiten.

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Verleger, Eigentümer und Herausgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck. — Verantw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadelbauer. Innsbruck, Rathaus, Zimmer Nr. 190. — Druck: Felizian Rauch, Innsbruck.


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