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Ottob cr

23. Jahrgang

Bisherige Erfahrungen mit der vorbeugenden Impfung gegen Kinderlähmung in Innsbruck Zu den wenigen Erkrankungen, welche auch heute noch nicht von der modernen Medizin überwunden sind, gehurt die sogenannte „Kinderlähmung". „Sogenannt" deshalb, weil sie durchaus auch Erwachsene ergreifen kann. Der gegenwärtig einzige tatsächliche Schutz gegen diese furchtbare Krankheit ist die vorbeugende Impfung- sie verhindert entweder die Erkrankung überhaupt oder mildert doch deren Verlauf wesentlich, dies ist millionenfach bewiesen. Es gibt heute zwei Arten von Impfungen, und zwar durch Injektionen oder Tabletteneinnahme,' letztere birgt noch gewisse Gefahren und wird daher in Österreich bisher nicht durchgeführt, sondern man wartet ab, bis diese Methode dieselbe Ungefährlichkeit erreicht wie die Injektionen.

des Vorjahres stammen aus Familien, in denen die geimpften Geschwister gesund blieben und nur die aus irgendeinem Grunde nicht geimpften erkrankten. Dies spricht wohl durchaus für diese vorbeugenden Maßnahmen. Um der Bevölkerung, welche es bisher verabsäumte, die Impfaktionen des Gesundheitsamtes in Anspruch zu nehmen, Gelegenheit zu geben, sich und ihre Kinder von künftigen Erkrankungen zu fchützen, hat das Gesundheitsamt mit der Impfaktion bereits begonnen, obwohl diese eigentlich erst für Jänner kommendes Jahr geplant war. Die Impfungen erfolgen jeden Nachmittag von Montag bis Freitag zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr im Rathaus, Neubau, 1. St. Jede gesunde Person ab vollendetem ersten Lebensjahr kann zu dieser Schutzimpfung gemeldet werden. Wir haben in Innsbruck in den letzten Jahren wirkBei Neuanmeldung von Minderjährigen haben die lich Glück gehabt, denn die Zahl der Krankheitsfälle Eltern oder Erziehungsberechtigten eine Einverständwar sehr gering, und zwar: niserklärung zu unterschreiben. Für die volle Impfung I m Jahre 1955 5 sind drei Injektionen nötig, die ersten beiden in einem I m Jahre 1956 , 2 Abstand von vier Wochen, die dritte etwa nach einem I m Jahre 1957 12 Jahr. Eine vierte Injektion ungefähr ein Jahr nach der dritten wäre zur Auffrischung des Impfschutzes I m Jahre 1958 5 empfehlenswert. I m Jahre 1959 2 Die Impfung kostet pro Injektion 10.— Schilling, I m Jahre 1960 bisher 5 Empfänger der Fürsorgcrente bezahlen nichts. Eine Dies kann sich jedoch täglich ändern und wir stün- Ermäßigung auf 5.— Schilling pro Injektion erhalten alle Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, deren den dann einer Epidemie wehrlos gegenüber. Eltern vom Stadtfürsorgeamt einen Schein für Aus dieser Erkenntnis heraus hat das städtische Strom- und Gnsermäßigung besitzen. Die entsprechenGesundheitsamt während der letzten Jahre zwei große den Dokumente sind bei der Impfanmeldung mitzuImpfaktionen durchgeführt, bei denen !1l>00 Personen, bringen. vornehmlich Kinder und Jugendliche, gegen die KinDiejenigen Impflinge, welche im Laufe des heuriderlähmnng geimpft wurden, nicht gerechnet die ziem- gen Frühjahrs die ersten beiden Impfungen gegen lich große Zahl der durch Privatärzte Geimpften. Vis- Kinderlähmung erhielten, werden unmittelbar nach her ist keiner der Geimpften erkrankt, im Gegenteil, den Weiynachtsfeiertagen zur Driltimpsung aufgefordie beide» an Kinderlähmung erkrankten Kinder dert. Dr. L. Unterrichter. Stadtphysitus


Seile 2

der Landeshauptstadt Innübrncl

Ans dem Innsbrncker Gemcinderat Der Genieinderat trat am U. Oktober 1 !!<><! zli seiner ersten Sitzung nach den Ferien zusammen. Bürgermeister Dr. Lugger sprach Gemeinderal D i rektor Hans Klingler zur Vollendung des i>0. Lebensjahres und Gemeinderat Dr. Hermann Knoll zur Pollendung des 49. Lebensjahres Glückwünsche aus. Gemeinderat Dr. Salcher (SPÖ) brachte den Antrag ein, den Tiroler Landtag um die Abänderung der mit Kundmachung der Landesregierung vom 14. August 1953 ruiederuerlautbarten Innsbrucks Gemeindewahlordnung zu ersuchen. Gemeinderat Mauler (SPÖ) beantragte die Erhöhung der Richtsätze des Minderbemitteltentarifes um generell 20 Prozent. Stadtrat Vamper (FPÖ) forderte in seinen Anträgen den Ausbau von Straßenzugängen zur Volksschule Pradl-Ost sowie die bestehenden und künftigen Zugangswege hinreichend mit Straßenbeleuchtung zu versehen; Kreuzungen der Hauptverkehrsstraßen im Einzugsgebiet dieser Schule rascheft mit Zebrastreifen für Fußgängerüberwege zu kennzeichnen und die Polizei aufzufordern, vor Schulbeginn und nach Schulschluß die Kreuzungspunkte zu überwachen; ferner sollte die Möglichkeit eines Einsatzes von Schulomnibussen überprüft und die Zweckmäßigkeit studiert werden; die Rennerschule und die Schule Pradl-Oft jeweils als Volts- und Hauptschule zu benützen, damit die Schulkinder aller Jahrgänge die ihrer Wohnung näher gelegene Schule besuchen können. Gemeinderat D i p l . - I n g . Rhomberg (FPÖ) stellte Anfragen über die Frequenz bei der umgebauten Nordkettenbnhn und über die Bauzeit und Kostenüberschreitungen beim Freischwimmbad; mit dem Bericht über die Nechnungs- und Gebarungsprüfung des Treuhanduermö'gens der Tiroler

Flughafenbelriebs-Gesellschasl sollte sich der trollausschuß befassen. Bürgermeister Dr. Lugger gab 'Änderungen in der Besetzung von Ausschüssen auf Grund des Ausscheidens von Nationalrat M a r i a Hagleitner aus dein Gemeinderat bekannt. Stadtrat Süß trug Anträge des S w o l n i l e ^ und Finanzausschusses vor. Unter den Rachlragslredilen, die bewilligt wurden, waren 50.000 Schilling für die Instandsetzung von Fußböden i n städtischen Wohnhäusern, 220.000 Schilling Veitrag zum Landestheater, 1,500.000 Schilling für Gemeindestraßen. 55.000 Schilling für die Anschaffnng einer Kleinoibralionsstraßenwalze, 500.000 Schilling für Material nnd Geräte für Kanalisation und 3,800.000 Schilling für das Freischwimmbad. Es wurden Kredite i n der Höhe von 2,400.000 Schilling für Kanalisations- und Straßenarbeiten freigegebeil. Es wurde beschlossen, für den Ausbau des I n n s brucker Flughafens zu gleichen Teilen mit dem Land T i r o l die Haftung bis zum Betrag von 70,000.000 Schilling zn übernehmen. Gemäß einem Antrag des Gemeinderates Dr. Salcher sollte der Umfang des Flughafenausbanes noch überprüft werden. Über Anträge des Vauausschusses berichtete Gemeinderat I n g . Fritz. Es wnrde eine Änderung zum Teilbebauungsplnn Rennweg—Saggen im Bereich zwischen Haus Rennweg Rr. 12 c und Karl-Kapferer-Straße, eine Änderung im Vereich Gp. 312, K G . Mühlau—Haller Straße, und eine Änderung zum Teilbebauungsplan Pradl-Süd beschlossen. Nach tz 7 n der Innsbrncker Bauordnung wurden mehrere Ausnahmegenehmigungen und »ach tz 105 der Innsbrucker Bauordnung Vaubewilligungen erteilt. Der öffentlichen Sitzung schloß sich eine vertrauliche Beratung an. Schi.

15 Jahre Innsbrucks Stadtplanung D i p l . - I n g . Dr. techn. Walter Neuzil Der Verfasser war vom August 1945 bis Mai 1!«i<) Vorstand des PlammgsamteZ der Stadt Innsbruck. Nachfolgende Ausführungen geben seine persönliche Auffassung wieder. Die Redaktion. Die Innsbrucker Stadtplanung lag im Sommer 1!)15 in mehrfacher Hinficht in Trümmer.' ein Teil der Amtsräume war vernichtet, die Planurtunden deckte Schutt. Aber auch der Leitgedanke, wie ihn der geniale Planer Peter Koller von 1938 bis 1942 en! wickelt hatte, war zerschlagen. Erstmals hatte man einen einheitlichen Plangednnken über den gesamten Innsbruckcr Raum skizziert und danach bereits einzelne Stadtviertel in W i l l e n , P r a d l und Saggen gebaut. Aber es fehlten alle Voraussetzungen, ihn beizubehalteu, bzw. zu legalisieren. Dennoch bestanden fiir das Stadtgebiet rnnd 30 rechtsgültige Bebauungs-

pläne, nicht immer aufeinander abgestimmt nnd durch die Talsachen bereits überholt. Es galt daher, einen neuen Leitgedanken zu finden, der das ganze Stadtgebiet samt seinen Ausstrahlungen umspannen und für den Wiederaufbau, sowie für die kommenden Jahrzehnte richtunggebend wirken sollte, Rachstehend möge das Bemühen dar^eleg! worden. diesen schicksalbestimmenden Leitgedanken zu fassen, ihn durch das Instrument der Plaining zn gestalten, und schließlich, ihn im Rahmen einer 15jährigen Bauiäligleit Wirklichkeit werden zu lassen. Der Leitgedanke und sein Werden Ein Architeli, der für einen einzelnen Bauherrn arbeilet, hat ^ meist nicht schwer, einen üarcn ^eil gedanlen siir seine ^anansgadc z» dcloninien, Inders


Nummcr 10

Hette 3

A m t s b l a t t der ^andeKl>auptstadl

I'ci e i u c r ^ c r m a l l u m ^ l o r p e r s l l u n ! , xo^Ii dazu u à , ! ! e i n e m l ^ ' l l o r e u c u .^viieg, d c i e i n e r ^ l l l l e ^ o n ^>om bensclinll l l ü d !^eid, e i n e r v ö l l i ^ c n I l n j i c l i e r l i c i l iiber de» !^aus d e r ^ l i l l i u s l u n d ü b e r d i e seitens d e r technisllien E i i l m i c t l u n g z u e r i u a r l e u d e n ^ ^ e n n liier eini^c Iiruic u x ^ I ü ! , ! ' ! ^ ! historische T a l s l n h e n l o s l g e h a l l e n u i e r d e n , d ü n n n u r , u m .ìli ^ t t ^ n , une scl)r d i e a u f d i e Z l i t l i n s l au>.>g^'illi lete P l a n u u g U0>! d e r . j u s l i m m u n q d e r j e i u e ü i ^ c ü G e g e i l m a r l abhä>igig ist! !!»!,'» l ^ i d es S l i ü n n e n , d i e d i e N o l w e n d i g l e i l e i n e r Planung anzweifelten. Vegrisfe. wie ^^ehrmachl. Luftschutz. Autobahn, standen außerhalb jeder Distnssw». Der mehrstöckige ^l.<oh!lungsbali erschien so uüwalirscheinlich, daß z. B. in Willen-West sogar eine Unizonuilg auf offene Bauweise erfolgte. Dem Uniuersitälsuierlel Ausdehilungsflächeil sicherzustellen, hielt man für zwecklos. Als an der engen Hauptausfallsstraße nach Süden die Bombenschaden ein Verbreitern geradezu aufzwangen, waren W Meter das Höchsterreichbare. Und als am Markt- und Burggraben die Absicht entstand, die zerbombten und vertehrshindernden Ladenvorbauten zu beseitigen, fehlte es nicht an Einwänden von Ernst zu nehmender Seite, diese Vorbauten seien für das Innsbrucker Stadtbild unentbehrlich. Es fällt natürlich leichter, Bedenken, wie die vorgenannten, zu entkräften, wenn die Planuug sich auf einwandfreie Ergebnisse der Grundlagenforschung stützen kann, wie sie die Statistik bei den Behörden, den Kammern nnd den Verkehrsinstituten u. a. ermöglicht. Statistik allein genügt aber nicht, man muß ihr auch glauben. Wo dies hinsichtlich der Verkehrsvoraussagen nicht der F a l l ist und nicht alsbald Taten zeitigt, pflegt der Verkehr der Planung davonzulaufen. Es würde zu weit führen, die Kraftfelder darzulegen, die sich im Vereich der Planuug begegnen und einen begrifflich und räumlich harmonischen Ausgleich fordern. Sie sind in Innsbruck nicht so eindeutig, wie etwa i n Gastein oder Hamburg. Die Forderungen einer Verwaltungsstadt, eines Handelsplatzes, eines Fremdenvertehrszentrums uud einer industriellen und gewerblichen Arbeitsstätte wetteifern miteinander auf einem Schauplatz, umschrieben von einigen Dutzenden Disziplinen, die von der Geologie zum Klima, vom Grundbesitz über Laudschafts- und Denkmalschutz bis zur Politik, zum Kultus — und zur Freizeitgestaltung reichen. Das Ergebnis dieser Bemühung, die Resultierende der vielfachen Kraftfelder zu finden und zu formen, wird auf einem Plan dargestellt, der „Flächenmidmnngs- und Wirlschaslsplan" heißt, unter welchem Titel er im „Wohnsiedlungsgesetz aus dem Jahre 1!»:i>^ vorgeschrieben ist. Die Innsbrucker Vauordnnng kennt dieses Instrument noch nicht, denn sie stammt aus dem Jahre 1>M>. Aber es hat sich allgemein so sehr bewährt, den Leitgedanken der Planung verpflichtend vorausziistellen, daß man wahrscheinlich in künftigen Banordnungen vor den Flächenwidmungsplan noch eine Vorstufe einschalten wird. ..Entwicklungspro^ (besetz über die "'lnsschlicßnnss voll ten vom ^ ' . Srptt'mdcr l!>!i!l, in der Fassulu-, dcs vom ^'7. Ccptcmbcr 1938 ( N G B l . I., S . 659 und S .

^ramiil" geheißen, die noch abstrallcr und dringt. den Planungsmillen der Sladl ,;uui 'A Nachdem der lechnisch-tünstlerische Stadtplanung den ^'lächenwidmungsplau alv Ausdruck des Iünsbrililcr P!lN!>iüg',.!l,'!lle!!s geurüf! und dem l^emeinderal i>ir ^Innalimc empsohlcii >müe, erllärle sich dieser am IV ^uli !!>,'»^ mi! ilmi c>uverstanden und die ^audesregi^rung ieli!^ iliu aui >^. A p r i l >!!.'»! als Plauuiiq'^noqilimx! dcr LandesHauptstadt in Krasl, Der Zflüchenwidmungoplan Es spricht für die vou allen Beteiligten geleistete Arbeit, daß ungeachtet der eingangs erwähnten Schwierigkeiten die Willensbildung in einer Form erfolgt ist, die seither keine wesentlichen Änderungen notwendig machte. Das Gerüst eines solchen Planes ist die Struktur des Verkehrsnetzes von Straße und Bahn. Die Frage, ob der „völlig zerstörte" Hauptbahuhof verlegt werdeu sollte, löste ernsteste Erwägungen aus. Wohl ist bekannt, daß man vor l!)4li bisweilen recht leicht an solche Dinge herantrat, aber in Innsbruck zerschneiden die Bahnanlagen so störend das Stadtgebiet und die Westeinfahrt erheischte derart gebieterisch einen Umbau, daß man einer Entscheidung hierüber nicht ausweichen durfte. Es erwies sich aber, daß der verbliebene Bestand trotz der Zerstörung noch so wertvoll war und der Geländegewinn durch eine Vahnhofuerlegung weit geringer blieb, als der Aufwand, so daß sich das 50 Jahre alte Projekt der „Konzertknrue" als Verbesserung der Westeinfahrt auch jetzt noch als zweckvoll erwies. Aber mit der ausdrücklichen Maßgabe, daß die Viaduktstrecke der Bahn i n Richtung Solbad H a l l eine Vermehruug der Gleise nicht zuläßt, so daß jedes zusätzlich erforderliche Gleis auf einer neuen Trasse entlang des Südrandes der Stadt über Amras gegen Solbad Hall geführt werden muß. Nebst der Bahn bestimmt das Straßennetz die Struktur des Flächenwidmungsplanes. Die künftige Ofteinfahrt über die Reichenauer Innbrücke und Gumppftraße zur Stadtmitte konnte aus der früheren Planung übernommen werden. E i n „ S ü d r i n g " soll die Innenstadt entlasten und den aus Ost und West einfallenden Verkehr der Südeinfahrt zuleiten. Die am Fuße des südlichen Mittelgebirges geplante Südumfahrnng ist inzwischen in die Projektierung der Autobahn einbezogen worden. Eine neue Echnellausfahrt uach Süden aus der östlichen Stadthälfte soll die historische Südausfahrt — die Lcopoldstraße — entlasten, die, wie erwähnt, nur begreuzt leistnngsfähig ist. Bei aller Wichtigkeit des Verkehrsnetzes fiir die S l r n l t n r der Stadt und den Ablauf der Bewegungen. greift doch die Uage und A r t der Wohngebiete noch tiefer in die Interessen der Bewohner ein. Entsprechend der gegebenen Situation sah der Zeitplan seine Hanptausgabe. das Baligebiet abzugrenzen lind die Randgebiete zn schützen. Mag auch ili Einzelfällen Wert und Nutzen einer Baubefchränkung am Stadtrand angezweifelt worden sein, so erweist doch das Beispiel der ehemaligen Gemeinde Hotting, daß wahllos erteilte Baugenehmigungen eines Tages durch unerschwingliche und wenig rentable Erschlic-


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Der ^cnideöhauptstadt Innsbruck

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ßungen bezahlt worden müssen. Um aus dem bestehenden Wohngebiet störende Gewerbebetriebe aussiedeln und dadurch die Wohnqualität heben zu tonnen, und gleichzeitig den Zuwachs kleiner und mittlerer Gewerbebetriebe zu fördern, ist in der unteren Reicheuau ein Gewerbegebiet ausgewiesen. Es konnte aber seinem Zweck erst zugeführt werden, nachdem die städtischen Haushaltsmittel für seine Erschließung bereitgestellt waren. Ein Umstand, der beleuchtet, wie eine im Flächenwidmungsplan verankerte Willensbildung der Stadt erst wirksam wird, sobald sie ihren Niederschlag in den Maßnahmen anderer Ressorts findet. Nicht leicht ist es, den Stadtbewohnern ausreichende Grün- und Erholnngsflächen zu sichern, was scheinbar in Widerspruch steht zu der unvergleichlichen Umgebung der Stadt, den schönen Ausflugswegen im Norden und Süden und den vielen grünen Gärten und Alleen inmitten derselben. Aber der bedürftige Mensch, Mütter mit Kleinkindern, Alte und Gebrechliche, finden nicht überall in 5-Minuten-Entfernung Ruheplätze, die vom Autoverkehr einigermaßen abgeschirmt sind. Und es besteht die merkliche Neigung, Gärten in Vauflächen umzuwandeln und das Grün zu entfernen. Der Flächenwidmungsplan begnügte sich, die Flußufer und Sportplätze als öffentliches Grün auszuweisen und die Voraussetzungen zu schaffeu, die Grünwege zu einem zusammenhängenden Netz zu schließen, das Fußgeher und Nadfahrer ungefährdet zur Arbeitsstelle, zur Schule oder zum Stadtrand geleitet. Die Bebauungspläne I m Rahmen dieses Leitgedankens wurden für das ganze Stadtgebiet — einige Sanierungsflächen ausgenommen — Bebauungspläne ausgearbeitet, die — so heißt die Regel — für jedes Vaugebiet die A r t und Form der Bebauung, die Etraßenfluchtlinien und die Flächen für öffentlichen Verkehr und öffentliche E i n richtungen — insbesondere Schulen — vorzuschreiben haben. Auch sie werden vom Gemeinderat beschlossen, öffentlich aufgelegt und von der Landesregierung in K r a f t gesetzt, und sie bilden die Rechtsgrundlage jeder Baugenehmigung. F ü r die verantwortungsbewußte Planung bedeuten sie eine schwere Belastung. Denn heute wird eine Bebauung vorgeschrieben, die innerhalb der nächsten Jahre — oder auch Jahrzehnte — begonnen werden und voraussichtlich durch 50 bis 100 Jahre ihren Zwecken dienen soll. Es ist bekannt, daß die Struktur der Städte und des Wohnens auf Grund der raschen Entwicklung der Technik mitten i n einem ungewöhnlichen Umbruch begriffen ist. Galt es bisher als jahrhundertelang erprobte Regel, in Städten i n geschlossener Reihe mehrgeschossig an der Straße zu bauen, so ist diese Vauform heute bei der Planerzunft bereits zum Tode verurteilt, weil niemand es anstrebt, aus seinen Wohnfenstern einen dauernd vorbeibrausenden Kraftwagenvertehr zu genießen. Auch ist es kein Geheimnis mehr, daß hochwertige Geschäftsviertel ihren Wert verlieren, wenn sie nicht auf die Dauer ihres Bestandes (!) ihren Benutzern und Kunden geräumige Abstellflächen bieten. Dennoch läßt sich diese Bauweise nicht über Nacht

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aus der Stadt entfernen! ja. es war nicht zu verhindern, daß Dutzende solcher Neubauten an Ausfallsstraßen — vielfach mit staatlichen M i t t e l n — errichtet wurden. Nicht verhindern läßt sich auch, daß gar nicht selten jene Architekten und Planer am höchsten geschätzt werden, die die größte Wobndichte durchzusetzen vermögen. Bei der drückende» Wohnungsnot und dem Mangel an erschlossenem Bauland ist die Meinung begreiflich, daß sich die Wirtschaftlichkeit seiner Ausnutzung verdoppeln und verdreifachen läßt, wenn man statt 4 Geschosse deren ^ und 12 baut. Die Planung hingegen weiß, daß dies nur zutrifft, wenn zusätzlich Flächen für Auslauf, Abstellen und Garagieren verfügbar sind, und zwar in einem Ausmaß, das noch voraussichtlich in einigen Jahrzehnten ausreichen wird. Ob die Übersteigerung der Wohndichte, wie sie in der Gründerzeit für zweckmäßig ge halten wurde, sich wirtschaftlich gelohnt hat, mögen die Enkel der damaligen Hausbesitzer selbst beurteilen, wobei sie die biologischen und sozialen Auswirkungen außer acht lassen können. Wirtschaftliches Denken könnte z. V. dahin führen, daß die Autoindustrie energisch für das Freihalten ausgiebiger Flächeil auf jedem Vaugrundstück eintreten würde, um nicht ihre künftigen Kunden zu vergrämen. Denn sonst^säßen auf den überdicht bebauten Grundstücken nur Leute, die auf Autos verzichten und daher auch weniger Miete zahlen. Während man einerseits die übergroße Dichte mit der Knappheit des Baulandes begründet' besteht in den äußeren Stadtteilen sehr wenig Neigung, das Einfamilien-Reihenhaus zu bauen, das gegenüber dem freistehenden Eigenhaus rund dreimal sparsamer in Landverbrauch, Straßenkoste» lind Verkehrsleistung ist und dennoch völlig naturverbundenes Wohnen gewährleistet. Das heißt, das stolze Gefühl des Eigenheimbesitzers, um sein Haus allseits herumgehen zu können, bezahlt irgend jemand (er und die Steuerzahler) mit über 100.000.— Schilling und größeren Entfernungen zur Stadtmitte. Die Mannigfaltigkeit und auch Unruhe innerhalb der baulichen Erscheinungsformen des Innsbrucker Stadtbildes — man denke an Gegensätze, wie der zwischen Hochhaus und „Tiroler Häusel" ist schon manchem Ausländer aufgefallen, und sie spiegelt im Grunde die Kämpfe wider, die sich im I n n e r n der Erkenntnisse jedes Einwohners abspielen. Ein harmonisches Stadtbild läßt sich erst erhoffen, sobald der vorerwähnte Umbruch unserer Stadtstrutlur und seine Folgerungen allgemein bewußt sein werden. Dazu gehört auch ein richtiges Bewerten der Vesonnung einer Wohnung. Durch die Bauordnung von 1«!)li ist eine solche keineswegs gewährleistet, wenn der Abstand zweier Gebäude nicht kleiner als ihre Höhe sein darf". Nun ist die Besonnung eine sehr reale Angelegenheit, die die Brauchbarkeit und den Wert einer Wohnung beeinflußt, weit mehr als es Gefühlswerte wie etwa die Aussicht bewirken. Deshalb haben schon vor!ll) Jahren die ..IG-Farben" dem Architekten vorgeschrieben, beim Neubau ihres Verwaltungsgebäudes' keine Nordzimmer zu bauen, 2 Innsbrucks Vanl.ndnnnss tz A0. -' Vcrwaltuiu^ssl'bäud!,' dcr I (h-Farben A.-G., am Main, erbau! uni 1üW durch Architt'lt Pöl^i


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

weil in solchen erfahrungsgemäß der Arbeitsaussall dlirch , ^ r a n t l n ' i l c n q r ö ß c r isl a l s i n b e s o n n t e n ^ l ä n men. W e n n h e u l e sonnenlose W o h n u n g e n nichl n n l e r b e l v e r t e l w e r d e n , d a n n g e h l d a s n l i r aus d e n a l n t e n W o h n u n g ^ n i a n g e l z u r ü c l . D a a d c r dieser s r i i l i e r beHoden sein u ' i r d , a l s nacl! A d l n n ! d ^ r i n i ! !l>i! J a l i r e n oeranschlaglcn ^ c d e n s d a l i e r der Iiclül^ex N e l i l ' a i ü c n , bestellt seitens d e r P l a n u n g Iebl)asles I n t e r e s s e , d i e ^ ^ o l m u n g s g ü l e nicl,l durch m a n g e l h a f t e B e s o i l Iili!',^ I l ü l c r jenes M a ß Iierabzusetzen, d a s i n ^ 0 l'is !>«> R a i n e n noci) a l s t r a g b a r e s M i n i n u i m a n g e sehen >vird. D e m h e l i i i g e n S i e d l l i n g s t r ä g e r l i e g t d a r a n , d a s l c u l i , ' V l i u ^ n i n d s t i i c k so dicht a l s zulässig a u s zuiliitzcu, uni dic Äliclen nicht zii hoch stciqcn zu lassen. Auch hier ucrmaa, dio Planung nicht qogolx'no Tatsachen zu ändern, aber sie hat die Pflicht, die Folgen deutlich aufzuzeigen und die Verantwortung gegenüber der toinmenden Veneration aufzurufen. Dies insbesondere, so lange die Bauordnung versagt, Vesonnung zu gewährleisten, <s>anz ähnlich problematisch und iu Gärung begrifsen ist die Reform des Straßennetzes, das, wie belannt. fur den Pferdefuhrwertuertehr entworfen ist lind dein ^raftwagenoertehr in seinein heutigen und morgigen Umfang nicht gerecht werden tann. I n der abgelaufenen Planungszeil erwiesen sich die belebten Pertehrskreuzungen als die empfindlichsten Punkte, und es obliegt vorausschauender Planung, sehr leistungsfähige Entlastungen, im Stadtrandgcbiet zumindest, möglich zu machen und zugleich möglichst viele Wohngebiete in deu „Vertehrsschatten" zu legen (zu

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,,enigislen"j. Ungleich isl es von höchster ^ l , allen Vaugebielen ausreichende Flächen f ü r den r u henden ^ e r t e h v also ''Abstellflächen und l ^ a i a g c n zuzuordnen, um die drohende (5nlmrr!>ing ganzer ^ ' i e r l e l abzuivehren, Ebeuso a ü u c l l isl das Schaffen l'on ^lis!gelicrwca.e>i, ia F u ^ g ä u g e r v i e r i e l n , lvobei man d c i e i l s weis^. das-i solche das Entstehen gnler (sieschäslslagen liegüustigen, Dem i n t e r n a ü o n a l belauulen erfolg»eillieü Sparlassedlirchgang werden im (Geviert zivisclien S ü d t i r o l e r Platz und 'Adamgasse zlvei lvcilcie l^eschäftsdurchgänge folgen, I n A n l e h n u n g an a u s w ä r t i g e V o r b i l der, wie folche in L o n d o n . ^ ö l , i n, a, vorliegen, eröffnet sich ans diese A r t die M ö g l i c h l e i l , die S a n i e r u n g der I n n s b r u c t e r Altstadt anzubahnen, w e u u man sie samt i h r e n heute unbeschreiblich verwahrlosten I n n e n höfen zu einem einzigen zusammenhängenden u n d ü b e r a l l von Fußwegen durchzogenen E i n k a u f s v i e r t e l umgestaltet. W e n n n n n die P l a n u n g s e l e m e n t e des B e b a u u n g s planes — B e b a u u n g , Verkehr, Erholungsflächen, C»emeinschaftsanlagen — voller P r o b l e m a t i k sind und allenthalben i n fließender E n t w i c k l u n g liegen, kann

es geschehen, daß sie rasch veralten. Darum neigt man heute dazu, zunächst nur allgemein die Bebauungsdichte festzulegen und mit Gestaltungsvorschriften zuzuwarten, bis sich der Bedarf zeigt. Jedenfalls aber hat sich für das Orts- und Etraßenbild als absolut vorteilhaft erwiesen, den Bebauungsplänen klare und ausführliche Gestaltungsvorschriften beizugeben, soweit das Gesetz solche vorsieht, wofür die Sieglangersiedlung ein positives Beispiel ist. Fortsetzung folgt.

Zur Eröffnung der neuen Großmarkthalle Das Los der am Markt unter freiem Himmel handelnden Verkäuferinnen, im V o l t auch Staudelweiber oder Grompeu (vom italienischen comprare ^ kaufen) genannt, war im Verhältnis zu dem geringen Gewinn, den sie erlösten, hart und ungesund. Solange die Verkaufsstände unter den Laubeu standen, waren sie noch einigermaßen vor den Unbilden der ^ i t l e r u n g geschützt. Während der Kaiserhochzeit im Sommer 17<!.', wurde erstmals der I n n r a i n alsMarktplal) verwendet. Dies scheint sich bewährt und eine Entlastung der ohuehiu engen Lauben gebracht zu haben, so daß der Magistrat bereits im folgenden Jahre den Verkauf von Gemiife. Hühnern und Eiern überhaupt an einen gedeckten Platz am Ursulinergraben verlegte. Der Bau einer Martlhallc mnvde erst IWli erwogen und 1Ü1.'! in 'Angriff genommen, Diefe Halle, die auer uni,! alle Stände nnlc> ein schützendes Dach aufnahm, siel d^n Bomben des ^, Welttrie. ges zum Opfer, So wurde ein Neubau dringend notwendig. Dant der lallräsligen ^usammcnardeit der Handels und Landesbauerntammer mit der Stadtgemeinde tonnte er verhältnismäßig rasch vollendet werden, Nachdem der Gemeinderat am w . J u l i 195« den nötigen Grund zur Verfügung gestellt hatte, war

bereits nach zwei Jahren, am .1. Oktober 1960, die feierliche Eröffnung der neuen sehr geräumigen und lichten Großmartthalle möglich. Vor den versammelten Festgästen erinnerte Bürgermeister Dr. Alois Lugger kurz an die weitere von der Stadt geleistete Beihilfe. Zur Arrondierung des Bangrundes, für Abbrucharbeiten und die Herstellung der Zugangsstraßen wurde ein Betrag von über 1.1 Millionen Schilling ausgegeben. Überdies verzichtete die Stadt auf die ihr zustehenden Marttgebührcn und begnügte sich mit einer jährlichen Pauschalgebühr von 7M)<) Schilling. Um eine Konturrenzierung der Hallenbeniitzer «ach Möglichkeit zu vermeiden, hat sich die Stadt auch verpflichtet, im Umtreis von !M) Metern leine neuen, offenen Marttplätze zu errichten. Ausgeuommeu hievou sind die an den Samstagen stattfindende» Händlermärtle sowie die Jahrmärkte. Schließlich Imi die Stadt der Martlhallenbelriebsgesellschafl das Vorrechl eingeräumt, neue weitere Hallen zu errichten, soseru solche im ,iuge der Ausdehnung der Stadt notwendig werden sollten. Der bisherige Marllplatz am i n n r a i n wird zu cinem Partplatz ausgebaut werden.


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

a u l i n

Nummer

Innsbruck -^ meine Heimatstadt

Als nach verdienstvoller Leitung der Stadtgeschäfte in schwerster Zeit Bürgermeister Dr. Mclzer 1lj7»l alleisiül) aus dem Leben scheiden mußte, tonnte sein Amtsnachfolger. Bürgermeister Dr. Franz (breiter, eine in kommunalen Angelegenheiten viel erfahrene Persönlichkeit, den begonnenen Wiederaufbau mit Glück auf gesundem Fundament fortsetzen. Die allmähliche Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse, die Aufhebung der staatlichen Bewirtschaftung, vor allem der Lebensmittel und der wichtigsten Rohstoffe, schufen die Voraussetzung für eine immer intensivere Erneuerung des Stadtbildes. Nun konnte das Dichterwort wahr werden! „Und neues Leben blüht aus den R u i n e n ! " Denn durch öffentliche und private Bautätigkeit wurden die Spuren der Verwüstung beseitigt, ja manche Gebäude und Straßen gewannen durch diese notgedrungene Neugestaltung eine schönere, modernere Fassade, viele Betriebe des kaufmännischen Lebens erweiterten ihren Wirkungskreis und waren und sind bestrebt, durch geschmackvolle Ausgestaltung ihrer Schauräume die Aufmerksamkeit einheimischer und fremder Kunden auf sich zu lenken.

seinen ins Ländliche übergreifenden Rändern und seiner nächsten Umgebung nur durch Zusammenwirken öffentlicher und privater Kräfte entsprechend betreut werden kann, so ist in letzter Zeit auch eine groß zügige Werbeaktion zugunsten des Innsbrucker Vei schönernngsuereines eingeleitet worden, durch die die Bemühungen der Stadtverwaltung ergänzt nnd zum Wohl der Allgemeinheit gefördert werden sollen. Nach wie vor ist aber die Linderung der Wohnungsnot die vordringlichste Sorge der Stadtgcmeinde. Wesentliche Erleichterungen brachte der Verzicht der Vesatznngsmacht auf einen großen Teil der beschlagnahmten Wohnungen und Räume. Reben der eigenen Wohnbnutätigteit fördert die Stadt im Ein vernehmen mit Bau- und Siedlungsgenossenschaften nach Kräften den privaten Wohnhausbau. So entstehen seit 1!).")tt Hunderte neue Wohnungen in der Reichenau, eiu Zeichen, wie sehr der Stadt die Beschaffung von Heimen am Herzen liegt, ist doch darin die einzige wirtsame Förderung des Gemeinschaftslebens im Schoß der eigenen Familie zu erblicken. Die Früchte solch weitschauender Aufbauarbeit sind schon im Reifen. Innsbruck gilt heute als internationale Kongreßstadt, in der sich Wirtschaftler. Gelehrte und Forscher, Künstler und Politiker aus der Alten und Neuen Welt, zusammenfinden. Durch den Ausbau der bombenbeschädigten Stadtsäle und der benachbarten ehemaligen Dogana sollen in den nächsten Jahren ausreichende festliche Räume geschassen werden, die zugleich für künstlerische Veranstaltungen. Konzerte, große Theateraufführungen, Festspiele und dergleichen sich eignen und dadurch zur Ergänzung des Landestheaters beitragen könnten.

Hand in Hand mit der Wiederherstellung des Straßenbildes geht die Verschönerung der Grünanlagen, denen die Stadtgärtnerei besondere Sorgfalt zuwendet, ein Gang durch den Hofgarten läßt die schön gepflegten Blumenbeete bewundern. Der von Jahr zu Jahr steigende motorisierte Verkehr bringt viele Tausende von Gästen aus aller Welt nach Innsbruck, das i n den Sommermonaten mit seinem außerordentlich dichten Passanten- und Autoverkehr einer Weltstadt gleicht. Diesem Massenverkehr Raum zu schaffen, hat die Stadtverwaltung in der letzten Zeit ein altes Problem gelöst, die Freilegung des Vurggrabens, der Die Stadt der Bergsteiger, landschaftlich herrlich bisher im Zentrum der Stadt, an der Verbindung gelegen im Schoß der Alpen, zieht alljährlich Hunder Maria-Theresien-Straße mit der Museumstraße, derttaufende in ihren Bann, die von Innsbruck aus eine hemmende Enge bildete. Nun ist dieses Straßen- nach allen Richtungen ins Reich der firngekrönten stück, unter dem einst der alte Stadtgraben den Kern Vergwelt aufsteigen. der Altstadt von der Neustadt trennte, durch NiederDer neuesten Eampingbewegung kommt die Stadt legung der einstöckigen Vorbauten so breit und geräumig geworden, daß auch der stärkste Verkehr rei- ebenfalls großzügig entgegen, während der moderne bungslos ablaufen kann. Anschließend wird auch der Wiederaufbau des Hauptbahnhofes im großen nnd Marktgraben i n ähnlicher Weise verbreitert werden, ganzen abgeschlossen ist. so daß die Innsbrucker Altstadt dann von einer der Auch die Innsbrucker Messen, 1923 begründet, sind heimischen Geschäftswelt zugehörigen „Ringstraße" seit lW0 als wichtiges internationales Wirtschaftsfast ganz umgürtet sein wird. Auch ein anderes seit glied wiedererstanden. 40 Jahren i n den Akten liegendes Verkehrsproblem, Wie ein Phönix aus der Asche steigt das moderne die Verbindung des Haupt- und des Westbahnhoses Innsbruck aus den Trümmern der Vergangenheit und ohne Überquerung der Leopoldstra��e, wurde in der strebt, geleilet und gelenkt von tatkräftigem schöpFolge durch den Van der sogenannten „Konzertferischem Willen, einer hoffentlich schöneren Zukunft kurve", benannt nach ihrem Projektanten, dem früheentgegen. Was kaum ein Jahrzehnt nach dem Ende ren Stadtbaudirektor Oberbaurat I n g . Fritz Konzert, des schrecklichen zweiten Weltkrieges geschaffen worden gelöst. ist. zeugt vom unzerstörbaren Leben einer österreichiDie bauliche Ausdehnung der Stadt macht auch eine schen Alpenstadt. dio in ihren kommunalen Einrichsinnvolle Lenkung der Neubaulinien und Straßenzüge tungen wie in ihren ausbauenden Kräften beispielgebend für ähnliche Gebilde im geeinten Enropa sein notwendig, eine Aufgabe, der sich ein eigenes Stadtlönntc. planungsamt unterzieht. Da Vroh-Innsbruck auch a»


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Zur Ausstelluuq „Osterreichische Elekttizitatswirtschaft' Da^> Vliiloe^ministevinni sill ^ertehr lind Elettri zitätc>mirtschast veranstaltet uom 25,. Ottober d. I . bis I l i . ^iovoinber im Stadtsaal die od^enannle Lcistnnq^schan. Ansehend von der Situation der Stromversorgung iin Jahre 1!>l!> zeigt sie unter anderem den Stand der österreichischen .^rastwert^lunile» lind der Anlzbarmachiing der ^l.<asserträste, mie auch der talorischeu Stromerzeugung. Weitcr5 tann man sich dort über den Slroinoerlirauch der Industrie und Bundesbahn unterrichten und die inannigfachon A n nie!!d>inl^''sor!>!en der eletlrisllieii Energie in ^

liall. (bewerbe nnd Laildloiilschafl studieren, (5in gesonderter Teil der Aufstellung ist der Energiewirtschaft deo Vuudeslandeo T i r o l gewidmet, wo ja berciti., um die Iahrhllndertwende .^raflwerl^anlagon (z. V . in Inuol'luck und lsiossenscch) entstanden. Der Van de^' Achenseetraslwerte^ nach 1!»2<» lvollendet l!>^7) und de5 nach Bauern führenden .^ochspan»llNlignetzeo waren die ersten Ansätze für die spätere österreichische nnd europäische Verbundwirtschaft. Schließlich werden auch künftige Bauvorhaben, wie da9 projektierte Kaunertalwerl, norgesiihrt.

Natürliche Bevölkerungsbewegung Oas Statistiscke Amt ^cr Sta^t Unnokruck gibt folgende Zcoölkerunqgbcwegung bekannt

^! n s g e s a in t

davon

«Ortsansässige

Stanöcc>fälle im Veptember I960

1959

1958

1960

1959

1958

98

110

122

54: 78 5: 81

ehelich unehelich Totgeburten

217 115 102 187 30 6

210 100 110 176 34 3

200 101 99 169 31 4

1N4 55 49 87 17

82 86 114 58 56 95 19 2

97 101 101 50 51 86 15 1

Sterbefa'IIe männl. davon weibl.

101 56 45

109 54 55

94 40 54

«0 29 31

72 35 37

66 28 38

«kheschließungcn Geburten ilnabcn davon ^,.,., . Madchen

56

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0 von

I-I l V

Dr.

Innsbruck vor hundert Jahren Oktober 1 . w i r d d i e V e r s e t z u n g des o r d . U n i v . - P r o f . f ü r römisches Recht, D r . F r i e d r . M a c c h e » , nach ( H r a b l t b 4. wird der beliebte Nurmalhanptschnllehrer Josef Eftp zn S t . Nikolans beerdigt. 5. wird am „Iselbergc" die Pyramide ans weißem M a r mor enthüllt, auf der die Namen der Kaiserjäacr, die auf de» Schlachtfeldern I t a l i e n s nnd Ungarns 1»>«/19 nnd l^5,!> gefallen waren, verzeichnet stehen. Der Nca,imc»tslapla» (Geistlicher Rat Wulff hiell eine stille Seelenmesse nnd dann eine Ansprache „ i n beiden Landessprachen". Das Tcnlmal war mit Waffe» und Rüstungen geziert nnd trng die Name» der wichligsleu Schlachten der genannten Jahre. 7. wird von S t . Jakob aus mil dem Mariahils Bild ei» feierlicher Vittga»g, „um (volles Erbarnnmg i» de» für Kirche nnd Staat so trübseligen Zeiten zu erflehen", ab° gehalten.

10. schreibt der „Bote": „Einige herrliche Herbsttage hatten kaum für den nassen Sommer entschädigt, so scheint jetzt der Winter ohne alle Präliminarien bei nns einrücken zn wollen. Gestern hatte es abends in südlicher Richtung noch gewetterlenchtct, hente schneit es über Berg nnd T a l , als ob schon wenigstens Allerheiligen wäre." Während B^rg und T a l bereits Schnee trüge», gab es am Markte noch fast täglich frische Kirschen vom Tulfer Berg, wo wegen der hohen und schaltige» ,^age andere Obstarten nicht mehr reifte». 12. si»d, wie schon seit Tagen, (^nippen ehemaliger Papst» licher Freiwilliger, zumeist Badruser uud Württemberger, i» ihre» Uniforme» zu sehe». A»f ihrem Durchmarsche durch das Lombardische Ware» dieselben, wie der „Bote" meldet, den „gröbsten Insulten der E i n wohnerschaft ansgesetzl". '.'4. findet ans prende über die vom Kaiser am 20. Olwbcr erlassene Landtags-Ordnung eine festliche Belcnchtnng der Straßen und Serenade vor der Hofburg statt.


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v a s Wichtigste vom letzten Monat September IW«: 1. wird die 9. Tiroler Dorslagnng ini Schnlnngsheini in der Reichenan eröffnet. 2. wird Generalmajor d. N. Walter Kirsch ans dem Pradler Militärfriedhof feierlich beigesetzt. wird das alte Uhrwerk der Stadtpfarrkirchc St. Jakob, eine Meistcrarbeit des Uhruiachcrs Anton Jäger aus Käppi in Paznaun, durch ein elektrisches Getriebe ersetzt. 3. wird der Kongreß für prophylaktische Medizin uud Sozialhygiene in der Medizinischen Klinik eröffnet. 12. — 17. findet der 5. Österreichische Mathcmatikerkongrcß statt, an dem bei 400 Gelehrte teilnehmen. — werden die noch fehlenden zwei Heiligenfiguren (von 8) in den Fassadennischen der St.-Iakobs-Kirche aufgestellt. Es sind wieder Werke von Professor Hans Andre. 15. wird ein „Kulturring Innsbruck" znr Förderung der kulturellen Interessen der Jugend ins Leben gerufen,

der den nach 1945 enlslandenen „Ring", eine schaf! der Jugend zur Pflege der Kunst, ablöst. l«. findet der 12. Fencrwehrtag des Feuerwchrverbaudes Innsbruck-Stadt statt, zugleich das 25. Grüuduugssest der Einheit Neu-Arzl. 21. stirbt der bekannte Komponist nnd Mnsikschriftstellcr Professor Emil Bcrlanda nach einem langjährigen Veiden im 5,5. Lebensjahre. 24. wird die 28. Innsbrncker Messe feierlich eröffne!. — begeht der Oftcrcttenspielleiter Hans Fuchs das 50Iahr-Iubiläum seiner Schauspielertätigkcit und das 10jährige seines Wirkens in Innsbruck. 30. können im Malfattihcim der ans St. Nikolaus gebürtige Er,preßbriefträgcr i. N. Bernhard Ebner (94 Jahre alt) nnd seine Fran Sophie (95 Jahre) das Fest der 65jährigen Hochzeit begehen, wozn ihnen Bürgermeister Dr. Alois Lugger persönlich seine Glückwünsche ausspricht.

Verzeichnis über die im Monat September I960 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden Herbert Oberdanner, Langstraßc 17, Detailhandel mit Nahrnngs- nnd Genußmitteln. — Thomas Stapf, Eouradstraße 1, Betrieb einer fabriksmäßigcn Baumwoll-Buntweberei, Färberei und Appretur. — Johann Molte, I n n straße 63, Einzelhandel mit Lebens- nnd Genußmittcln usw. — Robert I . K. Schaerff, Merancr Straße 9, Handel mit Schuhwaren nnd Strümpfen. — Franz stilarle sen., Stiftgasse 2, Spenglergcwerbe, sowie Glas- nnd Glasschleifergewerbe. — Josef Schwaiger, Univcrsitätsstraßc 10, Detailhandel mit Süßwaren nnd Bäckcrgewerbe. — Siegfried Kohlweg, Amthorstraße 14, Schnhmachergewcrbc. — Günter Kohmaier, Stcrzingcr Straße 8, Großhandel mit Tiefkühltruhen, Kühlschränken, Waschmaschinen nnd Kühlvitrinen. — „Forum-Lichtspiele, Zuleger ^ Co." (OHbi), Drciheiligenstraße 9, Gast- und Schantgcwcrbe in -der Bctricbsform eines „Kino-Buffets". — Ilse de la Ccrda geb. Sauter. Viktor-Dankl-Straße 9, Kommissionswarcnhandcl nnd Haudelsagcntnrgewerbe. — Alois Meisiuger juu., Ing.-EtzclStraße, Bogen 15—20, Handel mit Kraftfahrzeugen. — Josef (hasperi, Speckbachcrstraße 16, Handelsagentnrgcwcrbe und Kommissionswarenhandel mit Elcktroartikeln nnd elektrischen Geräten, sowie mit Haushalts- und Küchenmaschinen nnd -geraten aller Art. — Johann Huber, HerzogSigmuud-Ufcr (Markthalle), (Einzelhandel mit Obst nud Gemüse. ^ Fa. „Schallplatteugemciuschaft Touauland, Kremayr ck Scheriau" (OHG), Andreas-Hofer-Straße 38, Kleinhandel mit mechanischen Ton- uud Bildträgcrn, deren Znbehör, Schallplatten nlld Tonbändern, Elektrowaren, Radioapparaten (Nnndfnnkgcrätcn) nnd Musikinstrumenten. — Alois Locker, Kaufmannstraßc 31 a, Einfnhrhandel mit Konserven, i i l und Trockcnfrüchtcn. — Feichtingcr Josef,

Heiliggciststraße 4, Einzelhandel mit dindio- nnd sonstigen Tchluachstrontgcräten, Plattcnspielgcräten, Schallplattcn, Elektrowaren sowie deren Nestandteilen nnd Zubehör sowie Hau. del mit Motorrädern, Fahrrädern, Nähmaschinen und deren Znbehör. — ? ^ N ^ 3 I K I ^ Mincralölges. m. b. H., Fürstcnweg 11 K, Handel mit Mineralöl- und Tecrerzeugnisscn nnd sonstigen Mincralölmischcrzcugnissen sowie niij anderen technischen Olcn und Fetten uud des Großhandels mit Kohlen und anderen festen mineralischen Brennstoffen. — Wolf Franz, Lcopoldstraße 5, Maler- (Zimmer- nnd Anstreicher-) Gewerbe. — Haas Josef, Salurncr Straße 11, Schreibbüro. — Abel Frauz, Wipptalplatz 2, Gemischtwareu- uud Einzelhandel. — Rock Elisabeth, Fürstentweg Nr. 10 d, Privatgeschäftsvcrmittlnng in der Form der Vermittlung von Privatunterkünften. ^ Moser Laureuz, Fürstenweg 13 c, fabriksmäßige Erzeugung von Sodawasser mit Znsatz von Fruchtsäften. — Fa. „Andreas Hofer, Komnlauditgcsellschaft", Leopoldftraßc 28, Erzeugung von gebrannten geistigen Getränken nnd von Süßweinen. — Ncururcr Roland, Dr.-Glatz-Ttraße 2, Frisenrgewcrbc. — Etrafiuger Karl, Völscr Straße 19, Handclsagcnturgewcrbc. - Fa. ,AHO Austria «es. m. b. H.", Wilhelm-Greil-Slraße 14, Elektroinstallalionsgewerbc. — Dipl.-Jug. Josef Held, Bürgerstraßc 26, Bctonwarcucrzcuguug im Standort TelfsMoos in der Form eines Sladtbüros sowie Betonwarcnerzeugnng iiu Standort Pslach, Zweigniederlassung in Innsbruck. Kothbaucr (Gerhard, Höttinger An !3, Handelsagcntnrgewerbe. - „Weiutellcrci Braun <<- Haas" l,KG), Grillpar^erslraße 5, Großhandel mit Wein in Fässern sowie Handel mit Wein in Flaschen.

Nachweisung über die im Munat September I960 beim Sladtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbclöschungcn Zani Zaraiwanoff, Lindenhof 12, Handel mit Obst nnd Gemüse. Felix. Tiwalo, Riedgasse 21, Gast- und Cchanlgewerbe. — Alois Linger, HöOinger A n 20, Frächlergewerbe. — Vrnst Pietryga, Iahnslraße 29, Handelsagentur, — Frieda Schaerff geb. Herman», Merauer Straße 9, Han

del mit Schuhwaren nud Strümpfen. siicoig B r i r n c r Straße 1, Gemischtwarenhandel. Lud^ , Iahnslraße 10, Handel mi! allen im freien Verlehr gestattelen tet War Waren. - K Karoliue l i K Kaltschmid, ltschid E Erlcrslraße l s l ß 3, 3 Handel H d l niil Papier^ und Schreibwaren nnd Ansicht^karlen. —


Nummer

der Landeshauptstadt Innsbruck

Amm Leopold, >tlipu^iuergasse 2s), MaschinslrickergeN'erbc. ,Ualolinc FriiliN'irtli, >lio->l bei der Station Bcrgiscl, <>iemischlwarenhandel. Walter Tief;, Bildgasse ll>, Hutniacherhandwerk. Lucia Bc<^, I g l v l<>«, Betrieb eines Sägewerkes. Albert Pötscher, Biirgerslrasze '.», Spiclzrngherslellcrgewerbe. Hiachiaö Tenouer, ^lenranthgasse U.1, Handel mit allen im freien Berlehr gestatteten Ware». Dora Brandt, Hofgasse 5>, Gast, und Schanlgewerbe. „ E r w i n !l,eil,cr << (5o." (OHG), Erzherzog Eugen Strasse '.>l'r. ,",l», d i!,^1>)!N>del mit Lebens^ und i^enußmittelü. ^ >tall)ari»a >traufl, Brunecker Straße (Hotel Tvrol», Ei»iel Handel niit Lebens, nnd Geuuftmitteln. Engcn Beck, An dreas-Hl)frr-Stras;r l!>, Handel niit allen im iivirn Verkehr qestallelen Waren sowie >tleidermachergewerl,,e. Hugo

Seite 9

Veopoldstraße 2«, Erzcn^unq von Obsllonserven, C'n'iiuisedanerlonserven nnd Senf. I d a Parth, ^irnranthqassc !> .1, Ätarltfahrerqeiverbe sowic Handel init allen im freien Verkehr qcslaltcten Waren. Ioliaun Vaumssaitner, (^nmppstraßr 22, Handel niit allen im freien ^erlchr gestatteten Waren. I a l o b Horcher, ''luloii ^ianch Straße M , >3ch!ihmaslierhandwer!. ^nnclwrn Toporil<, Veopoldstraszc ^><r. !l5>, (^emischtN'areneinzelhandel. ^oliann Tpazirrcr, Ercher5oa,-C'na,en-3tras;<' lü. Detailhandel mit ^7bst, Gemüse nslv. D r . >l»rt >lcrgcl, ^xrgerstw^e 2<;, Handel mit Hol;, Baustoffen. (5'isen, HaiK'hal!^- nnd >tiichena,erä° ten. Maria ^cichtinsscr, (^anvl'acherslraste !, Handel mit allen im freien ^ertehr gestalteten Warcn.

Baugenehmigllnqen Templstrake .l2, ^lnschlaglastcni Kameradschaft vom Edelweiß Dcsrcl^erstraße 21, Hermann Koch, Stecklcuchtnhr. Par.;. 5>l>^, K « . Willen, Koffer Brancrei A(^)., Dieselöllagcrdehältcr <1'lnfs!ellnng). ^lmras 11, ^ran-; Mayr, Umbau samt >>(ebengebäude und .^ileingaragc. Banerngafse 1 2. Nr. Manfred Ram, Wohnhaus, 1 Wohnuug. ^cldslraße !>a, Österreichische Bundesforste, Wohnhaus. Hallcr Tiraste 247, I . Gg. Torr, Eandanfbcreitnngsanlage. ^olibachsicdluug 10, Heinrich nnd Johanna Kolb, Anban, l Wohnung. Miillcrstraße IN, Nenhauser Dr. Iele k Co., Dachgeschotzansdau. ftiabelobergerstraße 2, Richard und Inge Moser, Fremdenheim. ^icssclstraße 17, Tiroler Gemeinnützige Wohnungsban- und Sicdlnngsges., Garage nüt 6 Einftcllftlätzen. Lcopoldstraßc <ül. Anni Priester, Aufstockung, l Wohnung. Arzl 12 a, Ignaz nnd Luise Lofflcr, Wohnhaus, 1 Wohnung. Amras 91a, Wohnungsgcmeinschaft Dr. Krizan, Wohnhaus, Zs> Wohnungen. Zlmstrafte !i!l. Stadtgemeinde Innsbruck, Anbau. Stainerstraftc -l, Stadtgemeinde InnZbrnck, Holzlege. Vura.c»laudstraste 25, Alois Saurer, Gefchäftsanbau und Nconlenchtschrift. Arzl :N8ä, Alois Tchiestl jun., Einfamilienluohnhaus mit .^lcingarage. wp. WN2, KW. Hötting, Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Nmspauustelle. Hunncrbnrn-Hötting 47, Dr. Hans Rainer und ^ r l . Ingeborg Rauch, ZweifamilieiNvohnhans.

Inurail, li—11», Kloster der Ursuliueu, Turnsaal mit 1>iebenraumen. Wurmbachwcg 13, Dr. Andreas und Ingcborg Stotter, Wohnhaus mit Kleingaragc, 1 Wohnuug. Höhenstrafte 52, Franz Ilmcr, Umbau und Erweiterung. Heiliggeiststraße 14, Imma Gstrein nnd Guido Rosanelli, Wellblechgarage. VettclwurfstrafleX I n g . G. Mnlz, Klcingarage. Holzssafse 12 2, Dipl.-Ing. Bernrd nnd Fran Pailla Zösniayr, Erweitcruug dcr.Ulcingaragc. Hcilig-Iahr-Sicdluug «, Hermann Aucr, Anbau einer Kleingaragc. Kaufmannstraße 54, Dr. Oswald Schneider, Kleingarage. «ftn. 171Ü/1 und 1719/2. KG. Pradl, I n g . Karl Stockt, Betriebsgebäudc, A Wohnnngen. Höhenstrafze 41 6, Arch. Prof. Ednard Henrich, Ginfamilienwohn Hans. Schöpfstrahe 15, Hofrat Primarins Dr. Erich Hirsch, Ausbau des Dachgeschosses, 1 Wohnnng. AllcrheilMuhöfe 11p, Anton nnd Johanna Gastl, Kiemgarage. «p.^ «24/4, KG. Amras, H. Katzcnberger, Betriebsgebäude. Viaduktbogen 2N, Alois Meisiuger jun., Auto-Ausstellungsraum. Iuurain !!5, Gemeiun. Haufttgen. Sicdlcrbnnd, Kleingarage. I g l s , Hilberstraße 17, Dr. Alfred Beck, 3. und 4. Baustufe des Hotelerwcitcrungsbanes, Umban, Lauser Straße 1. Lrlerstraße 11, Josef Falkner, Olfencrnngsanlage. Rofeggerstraße 2 und 4, Montana Banges, m. b. H., zwei Wohuhänscr mit Geschäftslokalcn, 25 Wohnungen. Schueeburggafsc 47, Johanna Czipin, K'leingarage. Gp. :l«3/1, KG. ViN, Josef Wopfncr, Klcingarage.

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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Dorfgasse 3^, Thumag Angcrmair. Klcingarage. «p. 25>03, KW. Hotting, Herbert Birnbanmer, Kiosk. Vögclcbichl 3!!, Stefan ^tollerilo, Klcingarage. ssiirstcnwcg -'<> i, Grcte Wctl, Aufstockung. wp. l<!«.l/,, K « . Hotting. Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Umspannstcllc. Vill 3!l 6, Alois Rauch, Wohnhaus mit Garage, 1 Wohuuug. Hallcr Straße 202, Gerhard Beese, Lagerhaus, Kleingarage. Nichardswcg 7, Alfred Altstättcr, Olfenernngsanlage. Echneebnrggasse 49 a, Wohnnngscigcntnmsgein. „Sternwarte", Wohnhausanlage, 7 Wohnungen. Wilhelm-Greil-Straße 19, Heinrich Menardi, Anbau.

Nummer 10

Arzl 221, Jug. Siegfried (öhrlich, KIciugarage. «p. 3517/10, K « . Hotting, Dr. techu. Dipl'.-Ing. Eduard Senn, Garage. Schillcrstraße l i , Iosefine und Elisabeth Tpornberger, A»f° stocknng. Sternwartestraße 26, 2<! a. 2<l K, Wohnnngseigenüniisgei». „Sternwarte", Wohnhansanlagc, je 6 Wohnungen. Hinterwaldnerstraße 19, Dipl.-Arch. Erluin Ttreli, Kleingarage. Lönsstraße 11!, Neue Heimat, Kleingarage. Lr.-Etumpf-Ttraße 9d, Josef Summer. Wuhnhaus und Kleingarage, l Wohnnng.

Neuerwerbungen der Stadtbücherei Innsbruck RMlffat, Gastou: Sterne und Stürme. Die großeu NordWände der Alpen. Mit Fotos und Skizzen. München: Nymphenburger Verlagshandlung 1955. 168 Seiten. Troyat, Henri: Onkel Sams Hütte. Eine mit feinsinnigem franzosischem Humor geschilderte Reise des Verfassers iu die ^3^V. Düsseldorf: Rauch 1956. 239 Seiten.

Rotos, Louis: Ameritabummel. Mit dem Wohnwagen ans großer Fahrt. Der Verfasser reist von Kalifornien ans durch den Süden der 1^3^. Wien: Branmüller 1956. 284 Seiten. Ziak Karl: Unvergängliches Österreich. Geschichte Österreichs von der Urzeit bis zur Gegenwart. Mit Zeichnungen und Fotos. Wien: Europa-Verlag 1958. 483 Seiten.

Schildt, Göran: Das Sonnenboot. Mit der „Daphne" auf dem Nil. Mit Kunstdrucktafcln und Kartenskizzen. Wiesbaden: Brockhaus 1957. 319 Seiteu.

Böll Heinrich: Villard nm halb zehn. Gesellschaftskritischer Roman ans der deutschen Gegenwart. 304 Seiten.

Sis, Vladimir, und Vanis, Josef: Der Weg nach Lhasa. B i l der aus Tibet. Eiu Prachtbildwcrk. Prag: Artia 1956. 278 Seiten.

Brehm Brnno: Der Trommler. 1. Band einer Nomantrilogic, die das Werden des Nationalsozialismus bis 1923 behandelt. 362 Seiteu.

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Verleger, Eigentümer und Herausgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck. — Vercmtw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadellxiuer, Innsbruck, Rathaus, Zimmer Nr. 190. ^ Druck: Fclizian Ranch, Innsbruck.


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