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April 1959

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22. Jahrgang

Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Herbert Reiter Am Ili. A p r i l d. I . verschied StadtbaudirettorDipl.I n g . Herbert Reiter nach langem schwerem Leiden. Der Verewigte war zu Innsbruck am 23. Jänner 1893 geboren und hatte das Studium an der heimatlichen Oberrealschule im J u l i 1912 abgeschlossen. Noch im Herbst des gleichen Jahres rückte er zum Infanterieregiment 28 ein, um seiner Militärpflicht als Einjährig-Freiwilliger nachzukommen. Kaum davon entlassen und an die Technische Hochschule Wien übersiedelt, mußte er Zirkel und Lineal mit Säbel und Schießwaffe vertauschen und im J u l i 1914 ins Feld ziehen. Nach Beendigung des ersten Weltkrieges konnte er, inzwischen zum Oberleutnant avanciert und mit mehreren Kriegsauszeichnungen dekoriert, seine Studien in Wien im November 1924 abschließen. Vor Ablegung der Staatsprüfungen war er bereits am Erweiterungsbau des Ruetzwertes in Schönberg sowie bei der Vauunternehmung Innerebner und Mayer tätig. Die Notzeiten der Zwanzigerjahre zwangen den jungen Ingenieur sogar längere Zeit, abseits von seinem Berufe in der familieneigenen Firma mitzuarbeiten. Nach einer zweijährigen Beschäftigung bei der Tiroler Wasserkraftwerke AG. wurde er zu Beginn des Jahres 1929 beim Landesbauamt für T i r o l als Vertragsangestellter eingestellt, wo er,am Bau derPitztal- und Gerlosstraße mitarbeitend, bis Ende 1937 nerbiieb. um dann die Stelle des Baudiretlors der Stadt Innsbruck zu übernehmen, infolge der politischen Ereignisse hatte er diese nil» di'.' .ìum M a i 193^ inne. I m zweiten Wellkrieg war Bandi reltor Reiter als Hauptmann der Reserve zuerst einem Fliegerausbildungsregiment zugeteilt, ivulde aber später als Bauleiter in Norwegen. Schweden. Jugoslawien. Frankreich und I t a l i e n eingesetzt. Der nach dem Zusammenbruch im Alai I9l."> wieder an die Stätte seines Wirtens Zurückgekehrte fand Innsbruck als eine durch 22 Luftangriffe fchiver beschädigte Stadt vor. Von insgesamt 27).793 Wohnungen des ganzen Stadtgebietes waren 1s>.38<>. d. s. li<) Prozent, mehr oder weniger schwer angeschlagen, 27)l)8 Wohnungen waren total zerstört und 700!» so beschädigt, daß sie nur teilweise bewohnt werden tonn leu. Von 31 Kirchen warcn 17. von l!4 öffentlichen

Gebäuden und Schulen 38 bombenbeschädigt. I n unermüdlicher Kleinarbeit besorgte in der Folgezeit Baudireltor Reiter den Wiederanfban und darf es zum guten Teil als sein Verdienst buchen, daß das einstige Gesicht der Landeshauptstadt seine altgewohnten Formen wiedererhalten hat. Aber nicht allein, daß er aus stadteigenen M i t t e l n rund 900 Wohnungen erbauen tonnte, förderte er rastlos die dringenden öffentlichen Bauten, wie Schulen, Kindergärten, Sport- und Trinkwasserversorgungsanlagen, den Ausbau der Pflegeanstalt, des Obdachlosenasyls und des Schlachthofes' der Erweiterung der Straßen und Gehwege galten seine Bemühungen ebenso «wie jener des Kanainetzes. Unter Vnudirettor Reiter wurde die staubfreie Müllabfuhr eingeführt und die Verufsfeuerwehr mit den modernsten Geräten ausgerüstet. Seine zahlreichen Verdienste ehrte der Herr Bundespräsident durch die Verleihung des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich i m J u n i 1957. Leider war dem bald nachher in den Ruhestand Getretenen nur mehr eine eng bemessene Spanne Lebens für die wohlverdiente, schon durch körperliche Beschwerden beeinträchtigte Rastzeit vergönnt. Die sterbliche Hülle des Verewigten wurde unter großer Beteiligung von offizieller und privater Seite am 20. A p r i l am Städtischen Westfriedhof feierlich beigesetzt. Bürgermeister Dr. Alois Lugger nahm mit tiefempfundenen Worten von seinem trenen M i t arbeiter Abschieds er schloß mit folgenden Sätzen! ,,Es ist unmöglich, alle seine Leistungen einzeln aufzuzählen. Der Baudirettor verstand es, P r i v a t i n i t i a tive und öffentliche Hand zum Erfolg zu vereinen. Der Erfolg Baudirellor Reiters war in seiner Persönlichkeit gelegen. Als Mitarbeiter und Freund, als Fachmann und Kollege, als Ehef und als Verantwortlicher für das Wohl unterstellter Mitarbeiter, immer war I n g . Reiter der gütige, verständige und liebenswürdige Mensch. Möge unser Herrgott Baudirektor Reiter das vergellen, was wir nicht können. Für unser Innsbruck aber wird Reiter in die Geschichte dieser Stadt als der Baudirektor des Wiederaufbaues eingehe». W i r danken Ihnen, lieber Vandiretlor."


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer 4

Zur Nationalratswahl i. Kundmachung vom IN. April 1959

ii. Kundmachung vom IN. April l959 Gemäß ij 17 Abs. 5 der Nationalratswalilordnung 1959. VGVl. Nr. 71/1959, werden die Namen der Mitglieder der Gemeindewahlbehörde I n n ^ n ml Stadt kundgemacht!

Gemäß H 1? Abs. 5 dor Nationalratswahlovdnnng 1959, VGVl. Nr. 71/1959. werden die Namen der Mitglieder der Vezirkswahlbehörde Innsbruck-Stadt du ich gemacht! Vezirtswahlleiter: Dr. Hermann K n o l l, Innsbruck, Magistratsabteilung I. Stellvertreter: Hans Ö h l e r , Innsbruck, Magistratsabteilung 1.

Gemeindewahlleiter: Dr. Wilhelm T r e » l i >i a g l i a, Innsbruck, Ätagistratsabteilung I I . Stellvertreter: Dr. Otto N e i s i n g e r, Innsbruck. Magistratsabteilung I.

Beisitzer: Beisitzer!

Österreichische Volkspartei: StN. Heinrich Süß, Innsbruck, Noseggerstraße 24 StN. Dipl.-Ing. Anton Hradetzky, Innsbruck, Pfarrgasse 3 LAbg. Robert Lackner, Innsbruck, Andreas-HoferStraße 5 GN. Dr. Franz Greiter, Innsbruck, Kaiserjägerftraße 40 Sozialistische Partei Österreichs: StN. Dr. Karl Kunst, Innsbruck, Mößlstraße 14 StR. Dr. Otto Winter, Innsbruck, Dreiheiligenstraße 29 GN. Maria Kaiser, Innsbruck, Templftraße 5

Österreichische Voltspartei: Dr. Franz Graß, Innsbruck, Meraner Straße 9 GN. Sonja Oberhammer, Innsbruck, Maglstraße 2 GN. Arthur HaM, Innsbruck, Mariinilianstraße 4 Dr. Wolfgang Fiechtl, Innsbruck, Innrain N! Sozialistische Partei Österreichs: Engelbert Hackl, Innsbruck, Pestalogzistraße 13 Dr. Herbert Salcher, Innsbruck, Amraser Straße 1^0 LAbg. Hedy Keim, Innsbruck, Koflerstraße 15 Freiheitliche Partei Österreichs:

Freiheitliche Partei Österreichs: GN. Anton Pichler, Innsbruck, Viehhof 21

Dr. Anton Zipper, Innsbruck, Kochstraße 8 Ersatz in ä n n e r !

Ersatzm ä n n e r ! Österreichische Voltspartei: Dr. Josef Nungg, Innsbruck, Maria-TheresienStraße 34 Dr. Josef Walter, Innsbruck, Hörmannstraße ? Ing. Wilfried Egger, Innsbruck, Schöpfstraße 13 GN. Josef Harbinger, Innsbruck, Vogelweboerstraße i l ! Sozialistische Partei Österreichs: StN. Ferdinand Obenfeldner, Innsbruck, Vrennerstraße 3 ^ Dr. Karl Nainer, Innsbruck, Pradler Saggen 8 VN. Wendelin Schöpf, Innsbruck, Gumppstraße 53 Freiheitliche Partei Österreichs: Dr. Nainer Hardt-Stremayr, Innsbruck, Museumstraße 37 n Die Wahlparloi „Kommunisten und Linkssozialisten" hat als Vertrauensperson gemäß 8 17 Abs. 4 der Nationalratswahlordnung 1959 entsandt! Max Flöckinger, Innsbruck, Am Noßsprung l

Österreichische Volkspartei: LAbg. Josef Thoman, Innsbruck, Egger-ÜienzStraße 48 GN. Dr. Nobert Vinatzer, Innsbruck. Anichstraße ^_9 ' Josef Hummel, Innsbruck, An der Furt 11! GN. Peter Primus, Innsbruck, Niedgasse !5 Sozialistische Partei Österreichs: GN. Franz Gast!. Innsbruck. Pradler Straße 68 Dr. Manfred Veitner, Innsbruck, Zollerstraße 5 GN. Maria Haglcitner, Innsbruck, Pradler Platz 1 Freiheitliche Partei Österreichs: Felix. Slestal. Innsbruck, Vozner Platz 2 Die Wahlpartei „Kommunisten und Lintssozinliston" hat als Vertraucnsperson gemäß i> l? Abs, ! der Nationalralswahlordnling 1!!59 entsandt! Nichard Stecher, Innsbruck, Kärntner Straße 1!_'

Der Vürgermeister!

Der Bürgermeister!

I m Auftrag: Dr. Knoll (Ob.-Mag.-Nat)

I n : Auftrag: Dr. Knoll (Ob.-Mag.-Nat)

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V658cliönel'ung8V6i'eln bei!


Nummer 4

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

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Die Haspinqcrsttasie in Innsbruck Der Genn'ind^m'flel)!.'! lwn Willen, I n g , Tschamler. ließ am ^1.'. November l8l>5 an der An fchlagtafel folgendes veröffentlichen! „Der Gemeinde, ausfchuß hat in der Sitzung voin 1«. d. M . beschlossen. die Tiraste zwischen der Mischer- und Schöpfst raße und parallellaufend mit denselben Haspillsserstrnszc zu b^^nncn," Somit war auch diesem glühenden Patriot i , aiX' dem Gsieser T a l . der bekanntlich zum berühm!e,i >^icijc der Poltsführer von Anno neun gehörte, eine ihin gebührende Ehrung zuteil geworden. Geboren am Speckerhof in St. Magdalena am 27. Oktober 1776, zog 5)aspinger bereits als Gymnasiast in Bozen 1795, 1797 und 1799 gegen die Franzosen in den Krieg. Er studierte dann in Innsbruck neben Theologie auch Philosophie und Medizin. Am l. November 1802 trat er, der bisher Johann Simon hieß, zu Eppnn in den Kapuzinerorden ein, lebte als Kleriker und Gäupater anschließend in den Klöstern von Sterzing. Schlanders. Meran und Klausen. Am 1, September 1805 zum Priester geweiht, führte Hasinnger als Feldpater und Kommandant eine Schützentompanie gegen die vom Süden her eindringenden Franzosen. Als echter Volkspriester benützte er i n den Jahren 1806 bis 1809 das Predigeramt unter anderem auch zur Stählung des Widerstandswillens und zur Vrandmarkuna, aller durch die Vesatzungsmacht verursachten Schäden. I m A p r i l 1809 marschierte er mit einer Kruppe von Landesschützen ins Welschtirol und lieferte dem Feind in Trient eine vierstündige Ttraßenschlacht. An der Vergiselschlacht vom 25. M a i nahm der Notbart i n führender Stellung teil und legie auf den Nähen von Mutters und Natters sowie im Kampf um den Hußlhof hervorragende militärische Fähigkeiten an den Tag. Von 400 Gefangenen, die sich den Tirolern ergeben hatten, hatte die Hälfte viaspinger durch einen Handstreich in der Nähe von Wilten bei einbrechender Nacht gefangen. Ende J u l i beteiligt er sich maßgeblich an den Kämvfen in der Sachsenklemme. Auch in der Bcrgiselschlacht vom I.'l, August steht der unerschrockene Feldnater mit dem Kreuz in der Hand mitten im Kampfgetiimmel. An der Seite Andreas Nofers zieht er in das befreite Innsbruck ein. I n den Wochen darauf versuchte der Feuergeist auch die Sal'>b»rger, Kärntner und Steirer zum Kampf gegen Navoleou aufzurufen, Während der letzten und unglücklichen Vergiselschlachl am l, November <^l<»!> tämpste Haspinger mit Speckbacher auf dem rechten Finge!, Als die ineisten der Freiheits täinpfer wegen Aussichlslofigteit bereits aufgegeben hatten, zog es Paler Joachim nach Südtirol: er kämpfte in Passe i er und ans dem Kiichelberg mit Erfolg nnd führte eiucn Gefangenentransport nach Vinschgau. Während schließlich der übermächtige Feind siegreich blieb, Andreas Hoser und andere Volksführer gefangengenmnino» mid Imi^richll,'! wurden, gelang es .^spinger, ini! fchlvarzgefärbleni V a r l und mit einein Wanderpafz, auf den Namen Johann Gruster,

lni'.' ^>rull, lauleno. über die Schweiz und I l a l ^ n inni, .^IlN^'nsurt und hierauf nach Wien zu loinmen, loo cr a>>l ^>l. Ottober l.^ll» nach harten Fußmärsche!! einlras. .s)aspinger ivuvde Weltpriester, und der Wiener Fürsterzbischof Graf .s)ohenwart verlieh ihm die Stelle eines Pfarrers von Jedlersdorf. I m Pefreiungsjahr 18115 wurde Haspinger vom Kaiser nach I t a l i e n gesandt, um die Stärke der feindlichen Heere zu erkunden. Als Lederhändler Leopold Hammer reiste er nach Verona und entledigte sich seines Auftrages zur vollsten Zufriedenheit des Kaisers. Vom Jahre 1814 bis 183N war Haspinger Pfarrer in Hietzing bei Wien, hierauf zog er sich in den Ruhestand zurück. M i t Sträub von Hall fand er sich am 7. M a i 1843 M r feierlichen Enthüllung des Denkmals für die Landesverteidiger von 1795 bis 1809 in der Hofkirche zu Innsbruck ein. 72jährig, rückte Pfarrer Haspinger mit Adolf Pichler an der Spitze einer aus 80 Tirolern bestehenden Studentenkompanie nochmals in den Krieg gegen den Feind im Süden. Einige Jahre verbrachte er noch in stiller Zurückgezogenheit in Döbling und übersiedelte dann 1854 i n das kaiserliche Schloß zu Salzburg, wo er am 12. Jänner 1858 verschied. Auf besonderen Wunsch des Kaisers wurden die Gebeine Haspingcrs am 18. März 1858 in der Innsbrucker Hofkirche beigesetzt. Die verkehrsruhige. 117 Meter lange Haspingerstraße verbindet die Speckbacherstraße mit der PeterMayr-Straße in Wilten. Die an ihr liegenden 16 Gebäude sind ausnahmslos dreistöckig: sie gewähren dem Beschauer von lder Straße aus keinen anderen Ausblick als jenen zum Firmament. Wäre das Haus Nr. 3, das sich noch immer als Vombenruine präsentiert, wiederaufgebaut und das fönst so formschöne Haus Nr. 7 mit einem neuen Perputz versehen, würde das Straßenbild vorbildlich sauber und zierlich aussehen. Erwähnenswert ist das Haus Nr. 16, das eine hübsche Schauseite mit Verzierungen und einen gediegenen Verputz aufweist. Als wichtigstes Gebäude ist die von der Stadtgemeinde um 180.000.— Kronen erbaute Knabenvolksschule zu nennen, durch deren Errichtung in den Jahren 1918 und 1914 die Straße erst ihre bauliche Vollständigkeit erhielt. Von der ^öhe der Außenmauer leuchten die Wappen von Innsbruck und Wilten herab: darunter befinden sich einige nette Steinplastiken aus dem Gebiete der Sagenwelt, die aus der Wertstatl des Südtiroler V i l d hauers Andreas Hinterholzer (gestorben i<»."il» in Innsbruck) stammen. Offenbar hätte slimmelriehalber zu dein untersten Nelief, das den Betrieb einer Schulllasfe versinnbildlicht, noch ein Gegenstück hinzutom>nen sollen, Das Anbringen desselben ist unterblieben, da der daini! beschäftigte junge Künstler Johannes Obleilner. damals bei Meister Hinterholzer im Lehrdienst stehend, wegen Ausbruch des ersten Weltkrieges von der Slasselei berab zum '.Milüärdienst einberufe» worden ist. W. Epvacher


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Pockenschuhimpfung 1959 Die Pockenschutzimpfung ist die einzige Impfung, welche derzeit in Österreich gesetzlich vorgeschrieben ist. Es hat sich erwiesen, daß diese äußerst ansteckende und schwer zu behandelnde Krankheit nur durch frühzeitige, vorkehrende Impfung wirksam bekämpft werden kann. Auch dort, wo die schwarzen Blattern schon seit Jahren so gut wie unbekannt sind, brechen immer wieder mehr oder weniger große Epidemien ans. Durch den regen Reiseverkehr (besonders durch den Flugverkehr) wird die Krankheit immer wieder eingeschleppt. Fälle aus der jüngsten Vergangenheit in Deutschland und Frankreich beweisen, daß die Gefährlichkeit der Krankheit nach wie vor besteht. Das beste Lebensjahr zur Impfung ist das erste Jahr. Keine Mutter tut ihrem Kind etwas Gntes, wenn sie aus Angst die Impfung ein oder zwei Jahre hinauszuschieben sucht. Nicht vorzunehmen ist die Impfung bei gewissen Krankheiten' bei ihnen wird der Arzt eine Rückstellung oder Befreiung vornehmen. Ist ein Kind gegen Kinderlähmung geimpft worden, kann es frühestens nach vier Wochen pockengeimpft werden. Heuer werden die Ein- und Dreijährigen vom Städtischen Gesundheitsamt eine Aufforderung erhalten, zum Impftermin vom 25. M a i bis 2. J u n i 197)9 nachmittags von 14.Z0 bis 17 Uhr zu erscheinen. Das beigegebene Merkblatt ist aufmerksam zu lesen und zu befolgen. Die Kinder können aber auch bei Privat-

ärzten und an der Kinderklinik geimpft werden. 7m diesen Fällen muß dem Gesundheitsamt der Beweis erbracht werden, daß dies auch geschehen ist. Ist die Impfung ,,aufgegangen", daini entstehe» 1 bis 2 Pusteln am Oberarm, nmgeben oon einem roten Hof, das Kind bekommt Fieber. Es darf in diesem Zustand nicht gebadet werden, die Stelle ist mit Puder und nicht mit kalten Umschlägen zn behandeln. Nach Tagen entsteht eine Kruste, die später abfällt. Bei den 12jährigen wird in der Schule eine Wiederholungsimpfung gegen Blattern vorgenommen. Diese hat den Zweck, den Schutz neu zu beleben. Die Reaktion ist bei den schon Vorbehandelten wesentlich weniger heftig. Aber auch hier ist das entsprechende Merkblatt zu beachten. Heuer ist diese Wiederimpfung für die Zeit vom 11. bis 15. M a i 1959 vorgesehen. Diese und viele andere Impfungen sind sehr segensreich und haben uns viele Todesopfer unter den Kindern erspart. Fast alle Länder der Welt verlangen einen Nachweis der Impfung, bevor fie die Einreise genehmigen (internationaler Impfpaß). Wehe, wenn ein Erwachsener gezwungen ist, sich erstimpfen zn lassen, ohne in der Jugend vorbehandelt zu sein. Innsbruck. 9. A p r i l 1959 D r . Unterrichter Stadtphysitus

Das Spielmann Album im Innsbrucker Stadtarchiv Das Stadtarchiv verwahrt ein prächtiges Photoalbnm mit den Porträts von den um die Jahrhundertwende in den städtischen Ämtern bediensteten Beamten. Das wertvolle Stück wurde vom damaligen Veamtenkörper des Stadtmagistrates für den im J u l i 1904 in den Nuhestand getretenen Magistratsrat Eduard Spielmann zum Andenken an dessen 43 Jahre dauernde verdienstvolle Tätigkeit hergestellt. Das sehenswerte Album, auf dessen erstem B l a t t das B i l d des Bürgermeisters Wilhelm Greil eingefügt ist, ist ein Werk der Buchbinderei Dinkhauser, vie es hervorragend ausgestattet und in grünes Leder gebunden hat. Es zeigt in den von einem aufgelegten Cilberrande umgebenen vier Feldern Lorbeer- und Eichenzweige in Goldpressung. Das Mittelfeld ziert das in Metall und Email ausgeführte Engelwappen der Stadt Innsbruck. Der Schloßbeschlag ist von S i l -

ber. Die Vergoldung der einzelnen Blätter sührle die Firma Redlich aus. Ehevor das ehrende Gescheut nach Wien übermittelt wurde, wo Spielmann seine Nuhejahre verbrachte, war es im Schaufenster der hiesigen Kunsthandlung Unterbevger Gegenstand vieler Bewunderung. Nach Jahren kam das Bildwerk wieder an seinen Entstehungsort Innsbruck zurück. Und wie es das Schicksal wollte, ward es nach Beendigung des zweiten Weltkrieges dem Stadtmagistrat zum Kaufe angeboten. Seither ergänzt es den Bilderbestand des Stadtarchivs. Bedauerlich ist dabei, daß vier von den l? Bildnissen selbst von den Ältesten der derzeitigen Belegschaft nicht mehr genau bestimmt werden können. Vielleicht findet sich im Leserkreis des Amtsblatt tes ein älterer Innsbrucker, der nach Einsichtnahme ins Spielmann-Album dies nachzuholen imstande ist. W. Eppacher

Der Abend des 12. April 1809 in Innsbruck Der ehemalige Kustos am Land es muse um Ferdinandeum Kaspar Schwarz hat in der „Offiziellen Festzeitung der Tiroler Jahrhundertfeier 1809—1909" in einer Reihenfolge von Aufsätzen „Die äußeren Ereignisse des Jahres 1K09 in Innsbruck und Umgebung bis M i t t e A p r i l " nach dem Text der Stadtchronik des

Gottfried Pusch, dem er kurze Bemeilnngen deijügle. dargestellt. I n >der Nr. 14 vom 0. September 190!» beschließt er seine Veröffentlichungen mit der Geschichte der Kampfhandlungen am 12. A p r i l und schreibt dann! „Leider müsfeu wir nun infolge de» Kürze des in diesem Blatte zur Verfügung stehenden


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ng der bewegten ^ze »erdichten, die noch an diesem Tage in der Stadt folg' leu," Dieser Teil der Cdronit wird im folgenden mit g^leill^ ..Es war inni der Kamp! beendigt. alles was vom löniglich-bayrischen M i l i l a i r in derSladl gelegen war, war teils verwundet, teils gefangen, teils tot. Bier li-Pfündner Kanone» und mehrere Pnlverwägen und zwei Falinen, tvovon eine mit einem Bande, das die Bizetönigin von Italie»!, die Prinzessin Auguste l,ion Bayern, gestickt Halle, geziert war. siel den Tirolern in die Hände. Der greise General Kinkel ward al^ Gefangener in das Pojchische Haus in Hotting gebracht, in welchem Dorfe außer anderen Gefangenen 1 l Offiziers unlergebrachl wurden. Die übrigen Gefangenen wurden teils in Kasernen bewahrt, teils in nächstgelegene Gemeinden geführt. Die Gefangenen wurden nicht mißhandelt, es geschah ihnen kein Leid. Des Jubelns und des Lärmens war nun in der von den Bauern besetzten Hauptstadt unseres Vaterlandes tein Ende. Mehr denn 1l).l)W Bauern, an denen sich inehrere Bewaffnete oon St. Nikolaus dahier angeschlossen hatten, waren versammelt, nun trunken vor Freude, fast keine Minute verging ohne Freudenschüsse. Die Bauern zocken mit einem auf Papier gemahlenen k. k. österreichischen Adler, den sie ans eine Stange steckten, gleich einer Standarte, im vollen Triumphe durch die Gassen mit ihrer türkischen Musik, Auch aus dem Rathause war schon ein dort befindlicher Adler geholt und auf der Hauptwache aufgepflanzt. Da sprangen sie vor ihm. nach dem sie sich so lange und heiß wieder sehnten, jubelnd unter Trommel- und Pfeifengetöne herum. Eben war auch der Major M a r t i n Teimer in einem zweispännigen Wagen über den Ursulinergraben der Hauptwachc zn angelangt, ein mit mehreren Siegeln in Hand hallendes Paquet emporhebend, in der Stabsoffizierli ni form des Tiroler Jägerregimentes. Genannter Hr. Major. Tabakverleger in Klagenfurt, gebürtig zu Schlauders im Jahre 1778, ein kühner und unternehmender M a n n , ehedem Hauptmann der Tiroler M i l i z , kam in der zweiten Hälfte des verflossenen Monats März nach T i r o l . Hier in Innsbruck übernachtete er in dem Schlosse Büchsenhausen und meldete sich bei allen bayrischen Behörden in letztgenannter Eigenschaft als Tabakverleger, und gab vor, feine noch e M ü l l e r in der Heimal zu besuchen. Er ging

nach dein Oberinnlaie »no dereilete das Volk vor, organisierte den Landsturm und zog nnn mit den Oberinntalern daher. Über dem Oratorium des Damensttftes in der ^ranzislanerlirchl,' befand sich auch noch ein geschnitzter t, t. österreichischer Adler, den die Bayern, aus welcher Ursache unbetannl. nicht herabgenommen haben. Dieser wurde von den Baliern nun feierlich herabgenommeü und unler dem beständigen Jubelruse .Bival Franz' durch die Straßen getragen und endlich an dem Posthause festgemacht, wo dann einer nach dem andern sich hinzudrängte, lim bei diesem Symbole des alten geliebten Herrscherhauses der Freude durch Küssen und Herzen freien Lauf zu lassen. Auch das Bildnis des Kaisers wurde unfern ebenfalls aufgestellt und zur allgemeinen Verehrung lind beweisender Liebe ausgesetzt. Außer denen oben erwähnten Kanonen und Pulverwägen, die den Bauern in vie Hände fielen, bemächtigten sich nun diese der sämtlichen Einrichtung in den M i l i t a i r g e bäuden und auch der Magazine. Es blieb aber bei dem auch nicht stehen. Die Häuser der wenigen hier domizilieren^den Juden, von denen bekannt war, daß einige von ihnen im verflossenen Jahre Puramente, Ornate und andere wertvolle Kirchenzierden von aufgehobenen hierländigen Stiften und Klöstern bei »der öffentlichen, von der königlichen Negierung angestellten Versteigerung an sich gebracht hatten, wurden nicht verschont. Ein gleiches Schicksal erlitt nebst noch einigen der gefangene General-Lieutenant Kunkel, um dessen Waffen noch gestritten wurde. Auch in die Wohnung des Hr. Generalcommissär Graf von Lodron drangen die Bauern und machten denselben in Bezug auf die Negierung mehrere Vorwürfe, wovon ich Augenzeuge war. Derselbe wußte sich aber in dieser peinlichen Lage sehr gut zu benehmen, er erhielt eine National-Sanuegarde, die ihn vor manch Ungemach bewahrte. Die k. b. Kanzleien wurden auch nicht verschont, denn beinahe alle wurden sehr übel zugerichtet. Auch in die Wohnungen einiger k. b. Beamter, die sich durch ihr Benehmen den Haß des Volkes zugezogen hatten, kamen die Bauern und da hatten dieselben manches zu erdulden. Einige derselben mußten sich durch menschenfreundliches Benehmen hiesiger Einwohner verborgen zu halten. Bei dem öfteren Andränge der Bauern in die Hofburg faßten mein Bruder und ich den M u t . auf der Stiege dieselben zu

Stadtmagistrat Innsbruck

den, woselbst auch Planeinsicht und Austunft erteilt wird. Die Anbote find unter Benützung des Leistungsverzeichnisvordruckes. firmenmäßig gezeichnet und verschlossen, mit der bezughabenden Ausschrifl ..Anbol für Portalfchlosserarbeilen" bis Dienslag, den 11).Mai 195!). 1l> Uhr, im Stadtbauamt. Fallmcrain'rslraße 1, II. Stock. Zimmer Nr. INI. abzugeben. Die Eröffnuug der Anbole erfolgt am gleichen Tage lim 17>.1,"> Uhr im Stadtbauamle. Zimmer Nr. 11li. vor anwesenden Andolstellern, Nach 17) Uhr einlangende Andole werden nicht mehr angenommen.

Zl. VI . 21!tt/1N5!1

Öffentliche kl Für den Bali der Dlippelooltsschiile Pradl-Ost werden die Portal schlosserarbciten offen!!ich al>sgeschrieben. Die Ausschreibungsunterlagen tonnen in der städtischen Bautanzlei (Ende Ioses-Pöll-Straße) ab Montag, den l. M a i U^ü, täglich außer Samstag in der Zeil lwn M bis 1^' Uhr und von l l bis Kl Uhr g^'g^'n Erlag von ^0.— Schilling je Exemplar bezogen wer-

Der >. Bizedürgermeister! Hans Flöttinger e.h.


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befragen, ob sie den Niesensaal nie gesehen hätten. Nicht mehr unfreundlich drückten sie den Wunsch au5, diesen sehen zu können; wir wiesen ihnen mit Vergnügen denselben und erklärten ihnen die in diesem Saale aufgestellten Porträts der einzelnen Glieder der kaiserlichen Familie. Sie waren wirklich sehr gerührt und ebenso erfreut, die Familienbilder des kaiserlichen Hauses, für welches sie nun dies alles unternehmen, gesehen zu haben. W i r benützten diesen Augenblick, um ihnen zu bemerken, daß es wohl schade sei, wenn hier etwas ruiniert würde, und daß es der Erzherzog Johann wohl übel nehmen würde, wenn er in der

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Burg Spuren oon zugefügten Beschädigungen entdecken würde. M i t vielem Dank verließen sie un^ nnd gingen ruhig wieder bei der Burg hinaus. Wo man noch k. b. Wappen fand, wurden sie hcrabgerissen. Des Schießens war an diesem Tage schon gar kein Ende, Die beiden bayrischen Wappen, so ober den Zimmern der Hofburg gegen den Nennplatz angebracht sind, wurden herabgeschossen. Es wurde gleichsam ein Festschießen auf dieselben angestellt; derjenige Schütz, der von diesen Wappen einen Teil herabschoß, erhielt einen mit Trommeln und Pfeifen begleiteten I u b e l ruf nebst einem bestimmten Geldgewinn."

Dr. K. Sch.

Natürliche Bevölkerungsbewegung Statistische Amt bei.' staöt Znnobruck gibt folgende Zevölkerungsbeweciung bekannt insgesamt

öavon

Ortsansässige

«vtandeofällc im März ! 959

1958

1957

59

49

69

ehelich unehelich Totgeburten

252 136 116 218 84 6

253 131 122 209 44 3

Sterbefälle man ni. oavon weibl.

129 62 67

137 62 75

Eheschließungen Geburten Knaben u avo ii Mädchen

I95i»

1958

227 98 129 201 26 5

kl: 4t> l?: 47 132 78 54 111 21 3

41 40 126 69 57 101 25

51 53 101 56 45 85 16 5)

144 73 7!

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107 44 63

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von D r . Karl

Innsbruck vor hundert Jahren A p r i l 1859: 1. erstickt ein 24jähria,cr Infanterist i n Wilten Nr. 88 durch Kohlendampf und wird „als tot in das k. k. Garnisoussftital überbracht". 5. verläßt die Köuicn'nwitwe von Sachsen Innsbruck in einem Scparatzug. Vorher spendet sie größere Beträge für die Kinderbcwahraustalten, das Marqarcthinum und die Armen der Stadt. <». wird im „Amtsblatt zum Tiroler Boteu" die „erledigte Lehrkanzel au der Iunsbruckcr k. k. chirurgischen Lehranstalt" ausgeschrieben. Damit war auch die Stelle eines Primarwuickarztes im Stadtspital verbunden. 7. erhalten die Kinderbewahranstalten eine Spende Kaiser Ferdinands von 300 Gulden. — gibt die Vorstehung der Liedertafel im „Boteu" die Absage des geplanten Säugcrfcstes wegen der Politisch u n . sicheren Zeit bekannt. 9. ruft der ftrov. Bürgermeister Neuner die Einwohner Innsbrucks zu Spenden f ü r die Gemeinde M a l s auf. wo über 20 Hänser einer Fenersbrunst zum Opfer ficleu. 13. veranstaltet die Liedertafel eiu Konzert für die Malser Abbrändler, das eineu Ertrag von zirka 200 Gulden

einbringt. Besondere Begeisterung cNm'ckle das „ T i e Wacht am Nheiu". 17. gibt der Musikvcrcin ein großes Konter! ;u l>i»uslen dev Kostanstalt des Vinzcuzvcreines für arme Studierende. 25. fährt erstmals oiu außertonrlicher Zug nach Kufstciu »ud zurück. Ticser Lokalzug soll uur bei günstiger Wille rnng an Sonn- und Feiertagen — als Ausflüglerzug geführt wcrdcn. T)cu ersten Zug solleu bei 900 ^fahr gaste benutzt haben. T i c Betricbsdircktion, welcher all gemeiu daukbarc Anerkeuuung für diese Neuerung zu teil wurde, wurde gleichzeitig um du' l^insiilnnug ermäßigter Nctourfahrkartcu ersucht. >oird ciu schwaches Erdbeben verspürt. Ter Hochwasser führende I u u durchbricht deu Rechen am I u n v a i n und reißt mehrere Klafter Triftholz m i l . gibt Madame Kleiu-Edcr, die erste Sängerin der I n n s bruckcr Oper, ihr Nbschicdölouzcrt, weil sie ihren betagten Vater und ihre Vaterstadt Wohl wegen der unerfreulichen Thcatcrvcrhältuisse - vcrläßt. wird die Erucununa, des prov. Iluiv. Bibliothekars l^Vmu.-Prof. D r . Icina) Vin^. fingerle ,'>>!>> >,nd. liniv.. Pros, für Germanistik bekannt.


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Amtsblatt de, Landeshauptstadt Innsbruck

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uoin lohten Monat

M ä r ; l!>,'.',!: 4. stirb! in Xre,,fingen (SäMciz) das Ehrenmiiglied des Frrdiuandennis llniv.-Prof. D r . Gero v. Merharl, der sich vou 1924 bis I!»28 große Verdienste um die urge jchichtlichc Sammlung des Museums erworden halte. 7. >uird die ueurrbaute Kirche „ ^ » m (Tillen H i r l e u " zN'i scheu Karwrudelbahu »ud Flugplal). die D i p l . - J u g . Karl Haas erbaute und einer Psarrgemeiude vou zirka !,'>»<> Persoucu dienen soll, kirchlich geweiht. 9. gibt Bürgermeister D D r . Lugger gelegentlich der Jude lriebuahme des ucueu UmspauiNverkes Iuusbruck-Wesl einen Überblick über die Stromversorguug der Stadt, die gerade vor 70 Jahren mit der Errichtung des Kraftwerkes am Mühlaner Bach begonnen hatte. l l . wird im Ferdinandenm eiue Ausstellung über die Entwicklung der Glaskunst von den altägyptischen Glasperlen bis zu den Leistungen der modernen Tiroler Glashütten eröffnet. l-.

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vollendet der Inhaber der bekannten Textilfirma „Lodenbanr", Ferdinand Baur, das 70. Lebensjahr.

den ^nnsbrncker Kirä>en eine l4tägige Volks l l. beginn! mission. ».">. N'ird die Vandesgrnppe Tirol des Oslcrr. Akadcmikerbnndes gegründet. Zum Qbmaun wird Staatssekretär Univ.-Prof. Dr. Franz Gschnihcr gewählt. >vird vom Flüchtlingszculrum Junsbrnck eine Ansstel>nng „Ukrainische Volkskunst" veranstaltet. 2l./22. hält der ^sterr. ^trollnb den l<». ^nftfahrttäg in Innsbruck ab. -.'-'. wird anläßlich des '>«><!. (Geburtstages Kaiser Äiax,imiliaus I. bei der in der Hofkirche ^elebriertcu Abendmesse der .^irchenrann! durch Fackeln in den Händcu der Vrzfigurcu beleuchtet. 2:;. bricht ciu Waldbrand im Gebiete des Hechenberges aus. Nichtigstelluust I^m Nuitsblatt Nr. 3 soll es iin Verzeichnis über die ini Mount Februar 1W9 ausgestellten Gewerbescheine nicht Abraham, solider» richtig Abram K a r l , Fischerstraße 45, Versichcrungsvermittluug, heißen.

Verzeichnis über die im Monat März 1959 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden „Internationales Ncisebüro (dottarvi (Hcs. m. b. H.", Heiliggeiststraße IN, Ncisebiiro gemäß H 2 d^r Nciscbürovcrordnnng lW'>. ^ Amann Audrcas, Ing.-Tliommen-Straße 5,, Haudelsagenturgewerbe. Hochraincr Alois, Sternwartcstraße !i(), Feilbieten don lLr',enguisscn der heimischen Landwirtschaft. ^ Eitzenbcrgcr Josef, I'nnrain Ift, Großhandel mi! Obst, Gemüse, Südfrüchte» usw. - Fa. „Herbert Wernig KW.", I u n r a i n 7, Stcinmctzmeistcrgewerbe. Hansel Hiosmaric, .^tarniclitergasse 21, fabriksmäßige lHr^engnng »on Textilwaren aller Art. — „Nciualtcr Josef O H « . " , Anichstraße 20, Handel mit Sportbekleidung und Sportartikeln. „Vona Chemische Fabrik Ges. ni. b. H.", Lcopoldstraße <>5>, Erzcussliug vou Lederkouservierungsmittelu, Fnßbodeupflegemitteln, Lackcu, Farben usw. — Echießling Alois, Antthorstraße 1^, .^ouditorgewerbe. — Nagele wcr<r»d qcb. Durnes, Müllcrstraße 37, Heißmangel. — Beyer Hermann, Ttafflcrstrciße 7, Handelsagcnturgewerbe. — v'gger Friedrich, Pradlcr Straße 59, Handelsagcntnrgcwcrbe. Müller Friedrich, Stiftgassc 2!^, Zahntechnikergewerbc. — „Alitcr ^iegistricrkassen- und Vuchuugsmaschincn-fties. m. b. H.", diaria ^herosieN'Straße lü, Handel mit ^iegistricrkasseu nud ^Nl!,!inlis»iaschinen <^>N,>eigniederlassnug vou Salzburg). P e r i l Iosefine geb. Plattncr, .Uiosk au der (5'cke Amthorstraße Pestalo^istraße, lHiu',e!handel mit Vebeusmiltelu so!vie n,it Wasch, und Pichartikelu. Pfeifer Oswald, Marial)ils ^'!. Handel mit ^ m i d nnd Vodeuplalteu. ^asssscr Hmelcuiiana sscb. Hol,r»eggcr, Pecheslraße l, Damenlleiderinachergewerbe. ^l^nier >larl, Hoher

Weg 12, Gast- nnd Schankgewcrbc. - ^ Ältaurer Apollonia, Arzl Nr. 84„ Maschinstrickergcwerbe. Unterkircher Ernst, Fürstcnwcg 2l)a, ,^touditorgewcrbc. — Reiter Johann, (5rlerstraßc 17, Handel mit Möbeln sowie Tetailhandel mit Beleuchtuugskörftcru. - ^ Mittcrhofer Nobcrt, Wciugartnerstraßc 76, Einzelhandel mit Lebensmitteln sowie Wasch- und Pnhartikelu. Weiler David, E-gger-Lieuz-Straße 48, Schaufenster- und Werbegestaltnng. ^ S t u r m Wilhelm, Mariahilf 14 (Stockt), Maler- (Zimmermalcr- nnd Anstreicher-) Gewerbe. ^ Licpcrt Richard, Ahornhof 9, Handelsagcuturgcwerbe. — „ R . Fink <jc (5o." (OHG.), SterZinger Straße 8, Geschäfts-, Wohuungs- »ud Zim:uervermittlnng sowie Neiscgepäck-Anfbcwahrnng. Ischia Ferdinand, Mariahilf 84, rad. Gast- nnd Schaukgewerbe. — Peneff Georgi, ^ u n rain 46, Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Südfrüchten. — Käser K a r l , Pembaurstraße 29, Handelsagcnturgcwcrbc. — 3!iedcrmair Helmut, Frau-Hitt-Straße 3ir. IN, Handelsagent»rgelvcrbe. — Tenner Richard, I u n rain 5,4, Handel mit ,Wmststoffartikeln. — Kourad Anna geb. Winllcr, Maria-Thcresien-Straße 27, Detailhandel mit Texlil-, Strick-, Wirk-, Knrz- nnd Galanteriewaren sowie mit Schuhen. — Elsner Franz I . K(Y., Wilhelm-GrcilStraße 12, I m - nnd Exporthandel. „ftlebriidcr Wintlcr, Papier- und Schreibwaren Groft- und (till;clhal>dcl KW.", Marllgraben 2. l^roß nnd ^ewilhandel mi! Papier- nnd Sll>reib!varen sowie ^etailhande! ini! Reiseandenken uud Lederwaren. Schciblcr (trust (Gustav, Holzhammerstraße ')lr. !«», l^ias nnd Wasserleitungsinstallation.

Nachweislmq über die iin M^nal März l!)5»!j beiln ^tadlnillqistrat durchgeführten (Hewerlieloschunqcn l^iottardi B l l l i i o . Hciliggeiststraße l<), Reisebüro. Kraucwittcr ^iax, I n n r a i u !i<>, Güterbeförderung mit >tras!salirzeuge!!. Xiihlechucr Anna, Kiosk beim Stnbai lalbahnhof, EiuzeII)audel mit Lebensmitteln. Tusch A l bert. Haller Ttraße süächst der Arbeilerbackerei), <^asl und Tchanlgcwerbe. Köa.l Ludwig, Marltgrabeu 9, Päckergewerbe. - Kögl Agnes. Marügrabeu 9, Handel mit Zucker-

N'areu. Hofcr Josef, ^Iteichenan (städt. Eampingplatz), Ül'ernahmeslelle für Amateuranfnahmeuausarbeitungen. — ^laickuer fticorg, Erzherzog-Eugen-Straße 44, I m - und Exporihandel. l^roßhandel mit Lebens- und Gcnußmitteln. — Folliu Frauz, ^lennweg :^, Handel. — I n g . Kunsek Adolf, Adols-Pichler-Plah !2, Banmeistergewerbe. ^ Mader Josef, Hoher Weg 12, Gast- und Schankgewerbe. — Hiltpolt Erich,


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Höttinger Gasse 8l, Fleischer. - Breitkreuz Georg, Sillgasse 7, Handel mit elektrotechnischen Artikeln. Nathgeber Johann, Mcntlbcrg 2Z (Felseckstrasze U1), Mcchanikergcwerbe. — Dipl.-Iug. Vurisch Norbert, Eoliugasse 10, Kommissionswarcnhandcl. Dipl.-Ing. Burisch Norbert, Maria-Theresien-Straße 42, Handelsagentur. — Fiut Rudolf, Südtiroler Platz 4 (Filiale Kranebittcr Allee «:;), Geschäfts-, Wohnnngs- nnd Zimmervermittlung. — Fink Rudolf, Sndtirolcr Platz 4 (Filiale Höttingcr An 34), Rciscgcftäck-A!ifdc».'al)r!lng. — Ischia Elisabeth Witwe «. mj. Kinder Elisabeth n. Ferdinand Ischia, Vtariahilf :il, rad.

Nummer 4

Gast- »ud 2chanksselu>.rbe. - Lucca Gustav, Auichslraße 7, C'in^'lhandel mit Gebens- nnd Genußmilleln. Viccclli sllbcrt, Kärntner Strafe tt, Handel mit landwinschasüich^n Äiaschinen nnd Haudelsaqenlür. Lindenthal Ferdinand, Ipcckbachcrstraße l>, Hmidclsa.qcntnr. Wintler >iarl, Marktplatz (Ursnlinentlostcr), Einzelhandel mit Papier »nd Tchreibwarcn, Reiseandenken nnd Lederwaren. - Wintler Karl, Marktgrabcn 2, Großhandel mit Papier- »nd Schreibwaren. - Scheibler Otto (Wwe. Filomeua Echeibler), Ho!> haüimerstraße w, Gas- und WasserleitilNsssinstallation.

Baugenehmiqunqen Grenzstraße 5>, Franz nnd Maria Falgcr, Klcinqarage. Schuccburggassc 5»!», ^oscfinc Gschwcndtner, ,^t,lcinwohnhans. Anichstrafte 17, Otto Stricsiniq, Anfstocknnq, Um- nnd Anbanardeitcir, 1 Wohnnna,. Amras!l7k, Peter Markstaler, Einfamilicnwohnhans. IglS, Itadtqcineindc Innsbrnck, (Lislanfplatz Igls, Erweitcrnttss des Umtlciderannies, 1 Wohnung. Höttiuger Au ^'4a, Maria Stiftpler, Kiuogcbände, FrcnidcnPensioil. Fürstcnwca. 7, Tilly Heel, Geschäftsninban, Firmenanfschriften.

Hörtnaglsicdlung 49, Maria Wimmcr und schmid, Wohnhaus, Geschäftslokal. Schöpfstraßc 2a, (Ldith Oftftcnauer, E!nfa»!ilic>!N'!.'h!!ha!is. Tcmplstraße 1<i, Heinrich Stübner, Ernenerunq der Fenster und Instandsetznna, der Fassade. Amrascr-Ecc-Etraße 4Z, Maria Kirschner, Haller Strafe ^'NN, ^ Wohnungen. Amrascr-Ece-Ttraße weiterung.

, Grcqor Höchcr, Toppelwohichaus , >tarl und Isabella Ttuchlil, Er

Verleger, Eigentümer und Heransgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck. - ' Verantw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadclbauer, Innsbruck, Nathaus, Zimmer Nr. 190. — Druck: Felizian Ranch, Innsbruck.


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