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Innsbruck E r s c h e i n t c i u ill a I i m ì')» ö u a t Iahresabonn. 8 20.—, Einzeln 6 2.— (5 r l ' ä l t I i ä' b c i in Nat l) a us > P o r t i c r Nummer 9

<^ ch r i f t l c i t u n g : N a t h a n 3. S t o c k , Z i m m e r N r . l 9 0 Fernsprecher N r . 6371/190 September 1 9 5 8

2 l . Jahrgang

Ein neues Schuljahr hat begonnen Am 8. d. M . hat in allen Pflichtschnlen von I n n s bruck das Schuljahr 195«/59 begonnen. Die Anzahl der schulpflichtigen Kinder tonnte genau noch nicht festgestellt werden, da mährend der ersten Schulwochen immer noch Neuanmelduugen und Abmeldungen erfolgen. Die Gesamtzahl der Kinder, die eine I n n s brucker Volksschule, Hauptschule und Sonderschule besuchen, wird ungefähr 9000 ausmachen, davon 10 ^ , Anfänger der ersten Klassen der Volksschule. I m Vorjahr betrug die Zahl der Neulinge 1101. Schon jetzt kann wahrgenommen werden, daß die untersten Klassen verhältnismäßig schwächer besetzt sind als in früheren Jahren. Hingegen weisen die Abschlußklassen beinahe eine ltderbelastuug auf. Die Zahl der Voltsschulen hat sich im Stadtgebiet von Innsbruck durch die Teilung der Mädchenuolksfchule Pradl von 25 auf 26 erhöht, währeud die Klassenzahl gegenüber dem Vorjahr durch den Rückgang der Schülerzahl in den unteren Jahrgängen sich verändert hat. Eine Erweiterung erfuhren die Sondertlassen durch die Errichtung einer eigenen Klasse für sprachgestörte Kinder; diese Klasse ist in der Knabenuoltsschule Dreiheiligen, Iahnstraße 5, untergebracht und ist insbesondere für Schulanfänger gedacht. Die fünften Klassen der Hauplschule haben bei den Vuben einen starken Zustrom gefunden, so daß auch in Pradl eine solche Klasse errichtet werden mußte. Mangels fehlender Anmeldungen bei den Mädchen wird Heuer für dieselben eine fünfte Klasse nicht mehr geführt. I n der ständigen Bemühung um den erforderlichen

Schulraum ist die Schulbehörde wiederum einen schönen Schritt weitergekommen. M i t anderen Worten! die Schulranmnot hat sich Gottlob wieder vermindert. Während im Schnljahr 195)6/57 nur 12, d. h. die Hälfte der Volksschulen keinen Wechselunterricht hatten, waren es im verflossenen Jahr noch 16; im eben angelaufenen Schuljahr hingegen sind es bereits 20 Volksschulen, die den ersehnten ganztägigen Unterricht führen können. Die sechs Volksschulen, die noch weiterhin zuwenig Klassenraum besitzen, sind! die Knabenvoltsschule Gilmstraße, die Knabenuolksschule Pradl I und I I sowie die Mädchenvoltsschule Pradl I, II und I I I . Bei den Hauplfchulen hat sich die Lage nicht wesentlich verändert. Wie aus dem Dargelegten mahrzunehmen ist, leidet der Stadtteil Pradl noch am meisten an Echulraumnot. deren Behebung erst mit der im Bau begriffenen Doppelschule erfolgen wird. Aber auch die Höttinger Hauptschule muß den leidvollen Wechselnnlerricht weiterhin beibehalten. Als besonders freudige Tatsache kann die Eröffnung der neuen Volksschule in Neu-Arzl erwähnt werden. Damit hört auch in diesem Stadtteil der Wechselunterricht, der in der früheren Notschule unerläßlich war, auf. Zu Beginn des neuen Schuljahres soll der Hoffnung Ausdruck verliehen werden, daß es wieder ein Jahr ernster Arbeit werden möge. Der Erfolg wird nicht ausbleiben, wenn Schulbehörde, Lehrer und Elternschaft zusammenarbeiten und einander in ihren Bemühungen unterstützen. W. E.

Zum Gedenken an Alt Stadtrat Hoftat Dr. Heisiler Infolge eines Schlagausallev, den er ach! Tage zu vor erlitten hatte, verschied am III. August d. I , in seinem Innsbrucker Heim. Faltstraße 22, der frühere Vundesbahndireklorstellvertreter Hofat D r . E m i l Heißler. Als Vertreter der Großdentschen Partei zählte Heißler vom 22. M a i 1921 an zu den Mitgliedern des Innsbrucker Gemeinderates. Er übte eine segensreiche Tätigkeit in der Dienst- und Rechtssektion, der Gefällssettion, der Schlachthoftommission, der Polizei-

uud Verlel)lssetlio» sowie im Wirtschaftsausschuß aus. Nach der 192!l erfolgten Wahl zum Stadtrat übernahm er bis zu seinem Ausscheiden im Jahre ,1925 überdies das Referat für Personal- und Rechtsangelegenheiten im Rahmen der Stadtverwaltung. Zu seiner Ehre wehte daher am Tage seines Begräbnisses, das unter Teilnahme des Herrn Bürgermeisters Doktor Lugger, des Stadtrates D i p l . - I n g . Rösche und mehrerer Gemeinderäte im Westfriedhof stattfand, die


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Trauerfahne vom Rathause. Neben der Witwe, zwei Söhnen, einer Tochter und den übrigen Verwandt!.'!,, nahmen an der Vestatlnngsfeierlichkeil, geführt von, evangelifchen Pfarrer Wolfgang Liebenwein, eine große Anzahl Freunde und Gesinnungsgenossen des Verewigten teil. Eine Gruppe chargierter Burschenschafter in Wichs flankierten das Grab ihres Bundesbruders. Hofrat Dr. Heißler war ein gebürtiger Egerlander. Geboren als jüngstes von zwölf Kindern am 6. November 1876, besuchte er die Gymnasien in Vudweis und Prag und anschließend in Böhmens Hauptstadt die Hochschule für Staatswissenschaften. Nach Beendigung seiner Studien trat er in den Dienst der Österreichischen Staatsbahn, die ihn auf uerantwortungsreiche Posten i n Vudweis, Karlsbad und Pilsen setzte. Während des ersten Weltkrieges stand er an polnischen und russischen Fronten und kämpfte als Offizier im felben Truppentörper wie Dr. Vurghard Breitner. Wie viele andere sudetendeutsche Bürger traf durch den neuen tschechoslowakischen Staat auch heißler das bittere Los, aus der Heimat vertrieben zu werden. Nach kurzem Aufenthalt in Wien, kam er M i t t e November 1920 als Personalchef zur Bundes-

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bahndiretlion nach Innsbruck, das ihm zur zweiten geliebten Heimat geworden ist. Hier in den Bergen Tirols fühlte sich der leidenschaftliche Berg- und Naturfreund aus dein Eudetenland wieder wohl. Als Gemeinde- und Stadtrat sowie als Verwallungsral der Innsbrucker Verkehrsbetriebe setzte er sich bereitwilligst für die öffentlichen Interessen ein. Als Bundesbahnbeamter lag ihm u. a. insbesonders die Elektrifizierung der Tiroler Eisenbahnen am Herzen. Als wirtlicher Hofrat trat er um 1930 in den Nuhestand, nachdem er sich an der hiesigen Universität zuvor noch aus dem Jus den Doktorhut erworben hatte. I m zweiten Weltkrieg treffen wir ihn als Hauptmann in Frankreich und Nußland, wo ihn beim großen Vormarsch das Geschick bis nordöstlich von Moskau führte. M i t Vollendung des 65. Lebensjahres rüstete er ab. Nach dem Kriege lieh er seine Kräfte und reichen Erfahrungen mit Vorliebe dem Verbände der Vesatzungsgeschädigten Tirols, dem er mele Jahre als Obmann vorstand. Vertreter dieser Vereinigung wie auch Vertreter des Verbandes freiheitlicher Akademiker fowie Landtagsabgeordneter Klaus Mahnert als Sprecher der F P Ö dankten ihm am offenen Grabe für seine allzeit bewiesene Treue. W. Eppacher

Todesursachen in Innsbruck vor 100 Jahren Dr. K a r l Schadelbauer Der „Statistische Vierteljahresbericht der Landeshauptstadt Innsbruck" enthält jeweils auch eine Übersicht über die Todesursachen. Die Todesfälle werden in achtzehn Gruppen von Todesursachen aufgeschlüsselt. Während einige dieser Gruppen (z. V. 13. Krankheiten der Knochen und der Vewegungsorgane oder 14. angeborene Mißbildungen) kaum in Erscheinung treten, fallen andere durch die Höhe der Zahlen besonders auf. Dazu gehören in erster Linie die Krankheiten der Kreislauforgane und der Krebs. Da im Auftreten und der Bösartigkeit der Krankheiten einerseits mehrfach Wandlungen (z. V. bei der Kinderlähmung) festgestellt werden, anderseits besonders gefürchtete Krankheiten durch die Errungenschaften der modernen Medizin (vorzüglich der I m p fungen) so gut wie verschwunden sind (z. B. die Blattern und Diphtherie), scheint ein Vergleich, ruie es bezüglich der Todesursachen in Innsbruck vor hundert Jahren, also vor etwa drei Generationen aussah, nicht uninteressant. Weiter als bis zum Ende des 18. Jahrhunderts läßt sich ohnehin kein verläßliches Vergleichsmaterial beibringen, weil ja erst durch die unter Kaiser Josef I I . eingeführten ausführlichen Sterbematriken (zirka 1785), für jeden Todesfall die Angabe einer Ursache verlangt worden war. Die Unsicherheit der Diagnose, wie auch der verwendeten Ausdrücke (z. B. Schleimfieber, Darrfucht) erschwert überdies die Auswertung jener älteren Eintragungen. Als Johann Jakob Staffier um 1840 den i . Band seiner berühmten Topographie von T i r o l herausgab, schrieb er über die vorkommenden Todesursachen folgendes! „Die gewöhnlichsten tötlichen Krankheilen in der Provinz sind! Zehrfieber, vorzüglich durch Lungenschwindsucht, Drüsen- und Darrsucht, Wassersuchten,

Schlag- und Stickflüsse, Fraisen und Krämpfe, meistens bei Kindern, Entzündungen, besonders der Lungen und Gedärme, Gallen- und Schleimfieber, M a gen- und Leberverhärtungen, endlich Altersschwäche. Der vorherrschende Kranthe'itscharatter ist nach der Beobachtung durch viele Jahre katarrhalisch-rheumatisch-entzündlich, öfters auch gastrisch-gallicht. Die gewöhnlichsten Epidemien sind: Nuhrtrantheiten. nervöse Fieber ( ^ Typhus), Scharlachfieber, Masern, falsche Pocken (Varioloides und Varicelles), seltener die echten natürlichen Pocken, die Grippe und der Keuchhusten, in Südtirol in mehreren Gegenden auch die Wechselfieber." Vorausgeschickt sei, daß sich in der Stadt Innsbruck, die ohne Hötting, Wilten und Pradl zirka 15.000 Einwohner zählte, im Jahre 185? insgesamt 389 Todesfälle ereigneten (gegen 315 im Jahre 1856 und 1586 im Jahre 1858). Vergleichsweise sei noch mitgeteilt, daß zu Beginn des Jahrhunderts, bei einer Einwohnerzahl von zirka 10.000 Personen im Jahre 1800 391 starben, 1801 403 nnd 1802 508. An erster Stelle nennt Staffier die Lungenerkrankungen, die heute kaum wesentlich ins Gewicht fallen. Unter 403 Todesfällen in den Monaten Ottober bis Dezember 1957 werden nur 13 Krankheiten der Atmungsorgane angegeben <bei der genau gleichen Anzahl uon Todesfällen im Jahre 1801 hingegen über hundert, also beinahe das Zehnfache!). I m Jahre 1857 starben an verschiedenen Lungenerlrantungen 139 Personen, d.s. fast 36 Prozents!). Unter den Bezeichnungen Tuberkulose, Lungensucht. Lungenblutsturz. Auszehrung. Zehrfieber, Abzehrung, Ekrofelsucht, Kehltopflnberkulose finden sich 7! Fälle, dazu an Lungenlähmung 48, Lungenentzündung 13. Lun-


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genoedem ^. Lungengangrän l und Slickfluß l. Dabei sind noch 7> Fälle von Darrsucht nicht mitgerechnet, weil man unter der Darrsucht Darre eine Auszeh rung von ansäen, ein Eingehen oder einen Perfall (Marasmus), »erstand, der auch durch Krebs oder sogar durch Altersschwäche bedingt sein tonnte. Eine Todesursache, die heute nur mehr ganz vereinzelt vorkommt, ist weiters die ebenfalls von Staffier angeführte Diagnose ..Fraisen und Krämpfe" der Binder, die (Sichlern, das (nnd die) Vergicht (.^onvnl^ sionen. Eklampsie). I m Jahre 18.'i7 erlagen »loch 2l Kinder den Fraisen (zirka lì Prozent aller Todesfälle). Blickt man noch weitere 7,0 Jahre zurück, so zeigt diese Todesursache eine geradezu erschreckende Höhe. Unter den 157 Todesfällen des Jahres 18l)l> ' finden sich M l Gichtern (22.7 Prozent). 180l) unter 391 Sterbesällen 8N (20.4 Prozent). Das seinerzeit die Kinder so häufig befallende ttbel der Fraisen beschrieb Univ.-Prof. Dr. Menghin von Brnnnental. seit 1774 Direktor der Med. Fakultät in Innsbruck, in seiner Vorlesung über Kinderkrankheiten wie folgt! „Bei Kindern, die übel gestaltete oder große Köpfe haben oder auch bei jenen, wo die Kopfnähte immer sehr weit voneinander stehen, welche immer schläfrig sind und sich ohne bekannte Ursache oft erbrechen, sind die Zuckungen allezeit sehr gefährlich. Öfters geschieht es. daß ihnen plötzlich vieler Schleim vom Kopfe sick(er)t. sie schlacken alsdann immer, fangen endlich hart zu atmen und zu husten an, verfallen in heftige Fraisen und nicht selten folget gar bald der Tod darauf. Einige aber bleiben zwar in ihrem zarten Alter von diesen Umständen befreit, allein sie sind immer kränklich und blödsinnig und werden oft lebenslange mit andern fraishaften Zufällen oder gar mit der hinfallenden Sucht geplaget. Solchen Kindern gedeihet es sehr wohl, wenn man ihnen öfters ein gelind abführendes M i t t e l gibt. Nicht selten aber werden auch Fraiseu und Zuckungen bei denen Kindern von feiten der Säugammen verursacht, wenn diese nämlich nach einem heftigen Zorn. Schrecken oder anderer gewaltigen (Gemütsbewegung das Kind säugen läßt . . . Wie fürchterlich, traurig und schmerzhaft die Lage eines mit dem Gicht behafteten Kindes sei. ist nicht leicht zu beschreiben. Seine Augen sehen starr aus oder merden mit einer Heftigkeil und Geschwindigkeit verdrehet, der Mund gewaltsam nach einer Seite gezogen oder zusammengebissen und es stehet Schaum oder Schleim vor demselben i die untere Kinnlade

zittert, der Kopf wird in die Höhe geworfen oder uoroder rückwärts gezogen, die Prüft in die Höhe gehoben und alle Mieder des Körpers werden widernatürlich und krampfhaft bewegt. Sieht das Kind dabei im Gesichte blau aus, schlägt es die Daumen ein und. welches das wahre Unterscheidungszeichen ist, ist es sich seiner ganz unbewußt, so nennt man es die Fallsucht. Diese unterscheidet sich von den Gichtern auch oft noch durch solgeudes Mertmal. daß es sich zu gewissen Zeiten und Stunden, insbesondere bei dem Mondwechsel wieder einfindet: dahingegen die Gichtern meistens nur in einem einzelnen Anfall bestehen, der freilich so oft wiederkommt, als die Ursache, die ihn hervorbringt in dem Körper vorhanden oder wirksam ist. Wenn ein solcher Anfall vorbei ist, fo fällt das Kind gewöhnlich in einen tiefen Schlaf, von dem es, wenn es gut geht, endlich wieder erwacht und sich nach und nach wieder erholt,' ist aber ein tiefer Schlaf mit einem Röcheln auf der Brust zugegen, so stirbt das Kind gemeiniglich." (Vorstehende ausführliche Krankheitsbefchreibung wurde als Beispiel für die ganz ausgezeichnete Veobachtungsweise der damaligen Mediziner hier angeführt!) Abschließend soll in diesem kurzen Rückblick — der ausführlicher andernorts veröffentlicht w i r d — noch das Auftreten von Infektionskrankheiten behandelt werden. Pusch meldet in seiner bekannten Stadtchronik für den Dezember 1857 ein starkes Grassieren der Grippe und des Scharlachs. Letzterer forderte vom 4. bis 16. Dezember 9 Opfer, 8 Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahre und ein 14jähriges. Die Blattern verursachten zwischen dem 19. J u n i und 12. November 12 Todesfälle. Es starben daran ein 23 Tage altes und 6 ältere Kinder, sowie 5 Erwachsene (darunter 2 Knechte, 2li und 33 Jahre alt, und eine 51jährige Frau). An Typhus erlagen 8 Personen, am Neruenfieber (wie das sogenannte Faulfieber ebenfalls eine typhöse Erkrankung) und an der Ruhr je zwei. I m Jahre 1854 hatte die Cholera 85 Todesopfer gefordert. Schließlich werden zwei Fälle von Wundstarrkrampf angeführt. I m 19. Jahrhundert wurden die Todesfälle in den Zeitungen wie z. V. dem „Voten für T i r o l " , I n n s brucker und später Tiroler „Tagblatt" jeweils mit Angabe der Todesursache veröffentlicht. Seit 1893 wurde allwöchentlich auch ein Sanitäts-Wochenbericht über den Stand der Infektionskrankheiten bekanntgegeben.

Stndtmassistrat Innsbruck ZI, VI-4759/195« Innsbruck, den 2, September 1958

Zeil von !» bis >1 Uhr und 15 bis 17 Ulir gegen Erlag von 8 15. für je eiu Eremplar der Ausschreibung bezogen werden, woselbst auch Planeinsicht genommen werden kann. Die Anbote sind unter Benützung des Leistungsverzeichnis Vordruckes, firmenmäßig gezeichnet und verschlossen, mit der Ausschrist ,.Anbot für Bautischlerarbeilen", Bauvorhaben Aufstockung der städtischen Wohnhäuser an der Langstraße Nr. 28 bis 4li, bis Donnerstag, den !». Ottober 1958, 15 Uhr. beim Stadtbauaml, Neues Rathaus. 3. Stock. Zimmer Nr. l!>1. abzugeben. Die Eröffnung der Anbote erfolgt am gleichen

Öffentliche flllsschrcibung Für das Bauvorhaben Aufstockung der städtischen Wohnhäuser an der Langstraße Nr. 28 bis lli werden die Vautischlernrlieiten (Türen und Fenster) offen! lich ausgeschrieben. Die Ausschreibungsunterlagen loiincn läglich, außer Samstag. ab 2 l . September lü.'»^, aus der Balistelle Langslraße, städtische Bauleitung, in der


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Veite 4

Tage uni 15.15 Uhr ini bleuen Nathans, 3. Stuck. Zimmer Nr. 416, vor anwesenden Anbotstellern, Nach 15 Uhr einlangende Anbote werden nichl mehr berücksichtigt. Der 1. Vizebürgermeister! Hans Flöckinger e. H. Stadtbauamt Innsbruck Z l . VI-4344/1958

Arzl (Reu-Arzl): Sämtliche südlich d^v Bundesbahnlinie gelegenen Gebäude; Haller Straße: Bon Nr. 101 bis 1«»!» ei Hauplschießstaud-Umgebung: Sämtliche I g l s : Sämtliche Gebäude! Menllbergsiedlung: Sämtliche Gebäude' Sieglanger: Sämtliche Gebäude' Bölser Straße: Sämtliche Gebäude' Wittenberg: Sämtliche Gebäude mit A»5iml,me Nr. 1. 1a. I d . 1c und 14.

Kunömachung

Der Abteilungsleiter:

betreffend Neubenennung von Strahen und Umnumerierung in den Stadtgebieten Arzl, südlich der Bundesbahn, Hauptschiehstand-Umgebung, I g l s , M e n t l bergsiedlung, Sieglanger, Völfer Strahe und Wittenberg. Durch die Beschlüsse des Gemeinderates der Landeshauptstadt Innsbruck vom 27. J u n i 1957 bzw. 13. September 1957, Z l . VI-962/1957, und vom 13. Dezember 1957. Z l . VI-2067/1957, wurden für die Stadtgebiete mit den bisherigen Bezeichnungen: Arzl, südlich der Bundesbahn (Neu-Arzl), Haller Straße, Hauptschießstand-Umgebung, I g l s , Mentlbergsiedlung, Eieglanger, Völser Straße und Wittenberg im Sinne der Bestimmungen des Gesetzes über Gebäudenumerierung, Straßeil- und Ortsbezeichnung vom 13. November 1951. L G V l . Nr. 5, neue Str'aßenbezeichnungen festgelegt. Die Anbringung der Straßentafeln und die erstmalige Bestellung der Hausnummertafeln übernimmt die Stndtgemeinde. Die Haus- und Grundeigentümer sind verpflichtet, die Anbringung und Erhaltung der Straßentafeln an ihren Gebäuden oder auf ihren Grundstücken ohne Entschädigung zu dulden. I n die auf Grund der angeführten Gemeinderatsbeschlüsse erstellten Pläne und Verzeichnisse kann beim Stadtbauamte Innsbruck, Fallmerayerftraße Nr. 1, 4. Stock, Zimmer Nr. 439, während der Amtsstunden Einsicht genommen werden. Folgende Gebäude werden durch die Umnumerierung betroffen:

D i p l . - I n g . Reiter Stadtbaudirektor Etadtmagistrat Innsbruck Zl. St. 96/1958

Kundmachung über die öffentliche Auflage des Vefchwornen- und Schöffenverzeichnisses 1959 der Stadt Innsbruck Gemäß tz 20 des Geschwornen- und Schöffenlistengesetzes, V G V l . Nr. 135/194« in der geltenden Fassung, wird das für das Jahr 1959 für die Stadtgemeinde Innsbruck erstellte Verzeichnis der Personen, die zum Amte eines Geschwornen oder Schöffen berufen werden können, in der Zeit vom 2!). September bis einschließlich 8. Ottober 1958 an Werttagen mit Ausnahme des Samstages von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr im städtischen Einwohneramt, Nathans, Neubau, Fallmerayerstraße 1, I. Stock, Zimmer Nr. 350, zur öffeutlichen Einsicht aufgelegt. Innerhalb der Auflagefrist kann jeder eigenberechtigte Staatsbürger wegen Eintragung von Personen, die nach dem Gesetz zum Amte eines Geschwornen oder Schöffen unfähig sind oder zu diesem Amte nicht zu berufen sind, beim Sladtmagistral schriftlich oder zu Protokoll Einspruch erheben. Ebenso können gesetzliche Vefreiungsgründe geltend gemacht werden. Der Bürgermeister: Dr. Lugger

Natürliche Bevölkerungsbewegung Das Statistische Amt der Stadt Innsbruck gibt folgende Veoolteruna.sbewea.img bekannt:

Insgesamt

Stnndesfälle im Fuli

Eheschließungen Geburten Knaben davon ^,.,< . Madchen ehelich unehelich Totgeburten Sterbefälle Nriegssterbefälle (nachträglich deurtundct»

davon

195?

195«

76

103

99

185 101 84 148 37 3

221 108 113 187 34 5 125 >)

185 75) 110 MI 24 3 9',» !

105 2

Ortsansässige

195.«

195?

1956

M: 59 5: 59

75 78 126 58 68 105 19 1 81

73 7« 105 49 56 90 15 1 7, 1

1N2 55 47 »'l 1« 1 8»


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Natürliche Bevölkerungsbewegung Statistische Amt öcr Stadt ^nnobru^ ,nbt f»I^en^c ^cv^II'crunaobolvr^uusi bekannt i ^ n l) a e j a NI l

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O r t s a n s ä s s i g e

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von Dr. Karl

Innsbruck vor hundert Jahren September 1858: 2. erhält der Obcrlandcsgerichts-Präsident für Tirol, Anton Freiherr von Hofer zu Hoffcnbnrg, die geheime Natswürde. 3. w i r d das von: Statthalter genehmigte Fest-Programm für die Eröffnung der Nordtirolcr Staatsbahn amtlich bekanutgemacht. Am 1. Tage sollte die Bahn durch die Abfahrt eines Zuges von Innsbruck nach Kufstcin eröffnet werden, wo ihu die köuigl.-bayr. Behördeu erwarteten. Nach eiuem Gabelfrühstück in Kufstein war die Rückfahrt angesetzt. Der Ankuuft iu Innsbruck um etwa drei Uhr nachmittags folgte die kirchliche Einweihung der Lokomotiven. Eine Festtafel und Fcstvorstellung boschloh den ersten Tag. Am zweiten war eine Auffahrt beim Statthalter zur Abstattuug des Dankes an den .Wcnser vorgesehen, ein Festschießen nnd ein Sängcrfest. 14. w i r d die bevorstehende Ankunft des königl.-sächsischen Modizinalrates Dr. Schmalz aus Dresden angekündigt, der durch die „Heilung vieler vorher für unheilbar gcglnnbten, am Gehör oder der Sprache Leidenden" Berühmtheit crlaugt hatte. — trifft spät abends Erzherzog Johann im Gasthof zur Goldenen Sonuc ein. — w i r d der Direktor der Musterhauptschule, Hochw. Ouiriu Schenach, 54 Jahre alt, begraben i er erfreute sich allseits höchster Achtung. Schenoch war am ,'^ I.März 1,^0 < als

Sohu des gleichuamigeu Bandfabrikanten geboren worden, hatte am 5. Angnst 1827 feine Primiz in der SanktIakobs-Kirche gefeiert und war später Kooperator iu S t . Nikolaus. 15. stirbt die Gemahlin des Statthalters, Erzherzogin Margaretha, unerwartet in Monza am Nervenfieber ( ^ T y phus). 19. telegraphiert Erzh. Carl Ludwig an den Stadtmagistrat Innsbruck, daß er dessen Bitte „wcgeu Beistcllung eines Teiles der Überreste" seiner verstorbenen Gemahlin entsprechen wolle uud dereu Herz iu der Iunsbrucker Hofkaftelle aufbewahrt werden soll. Die Eröffnung des Theaters wird verschoben, öffentliche Belustigungen finden nicht statt und das zur Eröffnung der Eiseubahn angekündigte Sängerfest wird abgesagt. — beabsichtigt die Vcrlagshandlung I . Pcterlongo je nach Eingang von Bestellungen Porträt-Büsten der verstorbenen Erzherzogin zn drei Gulden gießeu zu lassen. 20. bis 25. ordiniert der obgenanntc Dr. Schmalz für „Gehör- und Sprachkranke, sowie an Ohren-Bransen, Saufen, Singen, Klingen und dergleichen Leidenben" in: Gasthaus zur Sonne von 10 bis 1 Uhr. 21. wird für „die Errichtung eiuer Stiftungs-Kommuuität für sechs adelige Damen", welche die verstorbene Gräfin Theresc von Wolkcustein lchtwillig angeordnet halte, der Ankauf eines Wohnhauses in Innsbruck cinsgeschrieben.

Das wichtigste vom letzten Monat August lii'i«: A feiert das Patscherkofel-Schuhhaus den 70jährigen Ä o stand. 5». stirbt der imi den Österreichischen Alpeiwerein hochver diente Hofral Professor Martin Bnsch lgeb. 18W, Wels). 6. vollendet der durch seiuc heimatkundlichen Aufsähe bekanute Studienrat Professor Hugo Klein das 75. Lebensjähr. 10. vollendet der seit Jahren um die Pflege der Bern-IsclAulagen verdiente Oberst a. D. Waller'Riedl das 70. Lc. bcnöjahr.

wird in ,Igls eine Gcdächtnisstätte für F. M . Erzherzog Eugeu feierlich eingeweiht. 17. wird die Bundeswhu-Musikkapelle Iuusbruck in Kerlrade-Stenberg iHolland) mit mehreren Preisen ausgezeichuet. 22. vollendet der Psychologe Uuiv.-Professor D r . Nichard Strohal, Vorstaud des Institutes für Leibeserziehung, sein 70. Lebensjahr. 23. feiert Oberlandcsgerichts-Vizepräsident i. R. D r . Robert Heisz die Vollendung des ft0. Lebensjahres.


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Verzeichnis über die im Monat August 1958 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden Neuwirth Josef, Gumppstraße 5>2, Handelsagentur (Strick-, Wirk- uud Textilwaren). — Vieider Peter, Innrain Nr. 28, Handelsagentur lFeuerlöschgeräte der Marke „Total"). — Wachtlcr Cmil, Priuz-Eugcn-Straßc 81, Detailhandel mit Süßwaren. - Farnik Severi», Dr.-Glatz-Straße Nr. 26, Bäckcrgcwerbc und Detailhandel niit Lebens- und Genußluittcln. - Moser Karl, Plauötzcu-Umgcbuug 2Z, Maurcrmeistergewcrbe. — Dr. Kloos Helmut, Audreas-Hofer-Straßc 81, Bcratilng in Versichcrnugsangelegcuhciteu (Zweigniodcrlassnug von Bregeuz). — Niml Maria, Pradler Straße 75, Repassieren und Stopfen von Strümpfcu und Trikotwäsche. — Weiß Hans, Huttinger An 66, Handel mit Alt- und Mfallstoffcn. — Kohlhofer I d a geb. Huber, I n n straße 9, Gast- und Schaukgewcrbc (Stch-Cafc). — Ober. Egon, Amras Nr. 81, Detailhandel mit Parfumericwaren usw. — Cheim Nudolfine geb. Christoph, Kapuzineraffe 8, Detailhaudcl mit Lcbcus- und Gcnußmittelu sowie Waschund Putzartikeln. — Fa. „Albert Kopfs O.M.", Gumppstraße 46, Handel mit Lederwarcu. — Fa. „Albert Kopfs OHG.", Gaswerkstraße 4 (Stöckl), Ledergalantcricwarcnerzeugcr uu,d Taschucrgcwcrbc. — Buschck Wladimir, Ma^iuiilianstraße 11, Einzelhandel mit Textilwaren aller Art einschließlich Konfektion, Wirk-, Strick- und Kurzwaren usw. — Vaumann Hermann, Haller Straße 85, rad. Bier-, Weinllud Vranntweiuschankgcwerbe. — Kapeller Rudolf, Schöpfstraßc 83, Spcditionsgcwcrbe. — Mösfcrer Max., Scilcrgasse Nr. 17, Einzelhandel mit Süßwareu. — ßjrosch Eberhard, Andreas-Hofer-Straße 8, Einzelhandel mit Gcmischtwaren. — Fa. „Siegfried Dellemann 6 Co.", KG., Colin nasse 9, Einzelhandel mit Textilwaren einschließlich Bekleidung und Wäsche, Wirk-, Strick- nnd Kurzwaren. — Vieider Erna, Adamgasse 9, Realitätenvermittlnng und Verwaltung von Gebäuden. — Pellegrini Johann, Langstraße 18, Handel mit Leder-, Galanteric- uud Spielwaren sowie mit Sportartikeln. — Kraus Emil, Hohlweg 2, Krcditvermittlnug. ^

„Franz M. Mhombcrg O h « . " , Dr.-Glatz-Straße 11, fabriks. mäßige Spumerei, Weberei uud Druckerei sowie fabrils« mäßige Erzeugung vou Wäschewarcu, Sport- uud Berufs« kleiduug sowie Damcu- uud K'indcrkleidcru s'^vcignicdcrlassuug vou Dorubirn). - Nairz Wilhelm, Kaiser-IosefStraße 5>, Handclsagcutnrgcwerbe. — „Hotel Maria Theresia GesmbH.", Maria-Thcresien-Straszc 8l, Gast- uu!d Schankgcwcrbc in der Bctricbsform ciucr „Bar". - Miitcrhofcr Edeltraud, Maria-Thcrcsicu-Strastc 42, Einzelhandel ohne Beschränkung auf bestimmte Waren. - Schiffercggcr Nudolf, Leopoldstraße 8 l^cllerräume), Gast- »nd 2chanlgewcrbc iu der Bctricbsform einer „Bar". — „Ttadtwcrke Innsbruck", Salurucr Straße 11 (7. Stockwerk), Gast und Schankgewerbe in der Betriebsform eiuer „Bar". — Fuchs Josef, I g l s Nr. 52, Gast- uud Schaukgewerbe iu der Betriebsform eiucr „Bar". — Königer Maximilian, Bonner Platz 5>, Kleiuhandcl mit Kraftfahrzeua,,,'», Fahrrädern sowie deren Bestandteile und Zubehör sZweia,uwderlassuu>g von Wien). — Peintner Viktor, Krauewitterstraße 4, .^tondi torgewerbe. — Harter Emma geb. Putz, Haymongasse (Vcrkanfsstaud vor der Stadtpfarrkirche Willcu), Delailhandcl mit Dcvotioualieu. — „Hans Tagger 6 Eo." (Ktt), (Yraz, Laugasse Nr. 17, Ncnhauscrstraße 22 Z, fabriksnuißigc Müllerei uud fabrikmäßige Erzeugung von Nähr- »ud Kraftfnttermitteln (Zwciguicderlassnng vou l^ra; in der ^orm einer Verkaufsiuederlagc). — Palla Werner, Nr.-St»mpsStraßc 70, Detailhaudcl mit ^ebcnsmiilcln, Wasch- nnd Putzartikeln. — Stolz Maria geb. Niedmann, Ncrgiselwcg 8, Gast- nnd Schaukgewerbc iu der Bctriebsform eiues „Gasthofes". ^ Eterzinger Franziska geb. Leitner, Erlerstraße 16, Detailhaudcl mit Kunst- und kunstgewerblichen Gegenständen. — Dr. I n g . Zorn Wilhelm, Brixncr Straße 8, Großhandel mit Elektrowaren, Elektrogeräten nud Elcktroinstallationsmatcrial usw.

Nachweisung über die im Monat August 1958 beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbelöschungen Gutmaun Karl, Lohbachsiedlung 11N, Gast- und Schaukgewcrbc. „Tapezierer-, Innendekorationshaus wcsmbH., vormals Ludwig Melzer", Maria-Theresicu-Straße 5>7, Taftczicrerhandwerk. — Faulhaber Marianne, Maria-Thcresieu-Straße 29, Privatgcschäftsvermittlung. — Fa. „Neue österr. Vrown-Voveri AG.", Maria-TheresienStraßc 5>5, Elektroinstallatiou (Oberstufe). ^ Fa. „ S . Malfertheimer H Co., OHG., Holzhandel, Sägewerk, Ein- und Ausfuhr", Burggrabcu 81, I m - und Exporthandel. — Unterwurzacher Julia, Innstraßc 9, Gast- und Schaukgewerbc. — Mittcrbergcr Franz, St.-Nikolaus-Gassc 27, Handel mit Gärmost, Apfelsaft nsw. — Fa. „Czermak 6 Co., «esmb.H.", Auichstraßc 13, Großhandel mit Obst, Gemüse, Wein und Südfrüchten sowie Handelsagentur und Kommissionswarcnhaudel. — Höpperger Therese. Univcrsitätsstraße 2N, Vorhaugappretur. Köck Alois, Bäckerbühclgasse 18, Handel mit dem markengcschütztcn chcmischcu NcinignncMuittcl „Alko". — Vuschck Wladimir <Wtw. «cmma V.)^ Marimilianstraße 11, Handel mit allen im frcicn Verkehr gcstattctcu Warcu. - Achrainer Sabinus (Wtw. Christine A.), Ncuhauserstraßc 24 (Zweiguiederlassnng vo» Hopfgarteu), Wein- nud Branutwciugroßhaudcl. ^ Vaumann Aloisia, Haller Straße 85>, rad. Bier-, Wein- uud Brannlweinschankgewerbe. — Bucher Karl (Wtw. Anna V.), Müllerstraße 7, Handel mit allen im freieu Verkehr gestatteten Warcu. —

Dellemann Iosefinc, Biirgcrstraße 7, Handel mit allen im freien Verkehr gestatteten Waren. — Mulser Margarcthc, Liebencggstraße 1, Ausschank und Kleinverschlciß von gebrannten geistigen Geträukcu. — Peterniichl Herbert, ^ieuArzl 149, Einkauf und Einsammeln von AK- »nd Abfallstoffen. — Degeuhart Agatha, Amraser Straße 81, Modisteugcwerbe. — Sander Bernhard, Marimiliaustraße 88, Buch-, Musikalien- und Anliquariatsbnchhandluug. ^ Pattis Maria, Maria-Thercsieu-Straße 46, Handel ohne Beschränkung. — Mitterhofer Ida, Maria-Thcrcsicn-Straßc 42, Handel mit allen im freien Verkehr gestatteten Warcu. — Solch Wilhelm, Anichstraßc 12, Handcl'mit Kurz- uud Wirkwareu. — Falke Friedrich Willielm. Wilhclm-Grcil-Ttraßc Nr. 12, Haudcl mil allen ini sreicn Verkehr gestalteten Warcu sowie Friseur- uud Barbiergewerl»e. Kauila I o sefa Wtw., ^tärutner Straße 16, Erzengiinl-, vou alkoholfreiem Obstwein. stjoldhauscn Will,clm, Droiheiligenstraßc 8, Handel nut Maschinen nnd Apparaten aller Art. Haupt Anton, Bachgasse 2, Hnfschmiedgewerbe. Müller LlldU'iq. Leopoldslraßc 62, Tchuhiuachergewcrbe. C'gger Ferdinand, Müllerstraßc l, Aufcrtignug von Modcllzcichnuugcn in der Daiueu- uud Herrrumode. Niedmaun ^lnna, Bergisclweg Nr. 3, Gast- uud Schankgcwerbe. Tterzingcr Fran;ista, Erlcrstraßc 16, Handel ini! Knust und Gegcuständeu.


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Baugenehmigungen Ä)le»tlaassc <:.', Julius Rist. Werkstntte. Krain'wiltersliasle -l, Viktor Peintnrr, .V bramar! ^, Romall Slrickncr, Auöbesseruilgsarbeitcil. l"', a, Dr. Robert »ud Dr. Helene Viüinger, Eillfricx,, RevaraturN'crlslälle. Stasslerstrasle l, Heinz Friihwirth, Dachgeschoß« ii^lxm. cr Platz -', Weigl Büronlaschine», Repara!»rnu''s

s

, ,vianz Wach, Obergeschoß und Dachslnhl. :i, Rilega, Porlalumbau und R »'!t, Gösscr Brauerei, Flugdach. I g l s lü!>, >^I>D Fcir,, TchNnmmbecken, Pergola. haller Ttrastc :l'», pernia»» Baiinia»! ^ 15 b, Paul ,Urc!i^'l, Anbau (iizl)e>,;on-(i»ttcll-Etrahe -'<», Berla C^ell und Anna Tiwald,

Dr.-l^la<.;-Ttras;e :!<», Remo Perlol, Einsriednllg. Höttinger slu l5 a, Architekt Halls Ranlh, Ölfcucrnngsanlagc. Völscr Ttraße <»<>a, Errichtung silier Nmspaunstelle.

»".^', 5t»nrad Schmarl, Nutospeuqlcrciwerlstätte. e, Fabian ^olladore,

Neuerscheinungen Dr. Adalbert Defuer: Innsbruck. 96 Seiten, 70 ein- und 8 mehrfarbige Bilder. Leinen 3 68.—. Tyrolia-Verlag, Innsbruck. — Defners Lichtbildknnst begeistert immer wieder einen Kreis von Menschen, der sich in der hcnti,qcn Zeit den Sinn für ^andschaftsstimmnna,, für cine lyrische Schan oder ein wenig Romantik bewahrt hat. Auch in der Architektur, im Straßenbild läßt fich die Eigenart der Defnerischcn Kunst beobachten. Aller Reiz seiner Stimmnugsliinst, seiner lyrischen Nuance, seiner malerischen Note liegt in diesen Bildern ans der Tiroler Landeshauptstadt. Neben dem äußeren Eindruck vermitteln sie eil: inneres Leben, ein Leben, das ans (beschichte nnd Landschaft fließt und aus der Kultur, die die Ballten und Denkmäler hervorgebracht hat. So kann dieses Innsbrnck-Bnch als Ausdruck einer besonderen Knltnrgcsinnnna, eine eigene Sicht und eine lebensvolle Erinnerung vermittt'ln. Werner Kunzcmnann.' Der Frenldenverkchr. Nr. 6 in der Reihe der Schriften des „Voltsbotcn", N2 Seiten, 8 24.—. M i t einem Vorwort von Dr. Josef Fink, Obinann der Buudessektion Fremdenverkehr. Tyrolia-Vcrlag, Innsbruck. —

Diese Schrift ist aus dem Bedürfnis entstanden, die in diesen Wochen Stadt und Land erfassende Massenerscheinuug Fremdenverkehr ganzheitlich zu sehen nnd „in den Griff zu bekommen". Es ist ja schon lange erwiesen, daß der Fremdenverkehr nicht mehr allein von der wirtschaftlichen Seite her gcwertet werden darf. Heute wirft er auch knltnrelle, soziale, ja hygienische und moralische Fragen nnd Probleme ans. Diese dürfen auf die Daner -^ ohne daß die Volkssubstanz Schaden leidet — nicht vernachlässigt werden. Daher haben in dieser Schrift Verschiedelle Fachlcnte znm Fremdenverkehr Stellung genommen: ein Wissenschaftler, ein Arzt, ein Sprecher für die Kultur usw., ja auch ein Pfarrer nnd Seelsorger. Die Schrift, die eindentig positiv zum Fremdenverkehr eingestellt ist, behandelt aber auch kritisch gewisse Fehlfornicn des Fremdenverkehrs, gibt Lösnngsvorschläge nnd Praktische Hinweise. Die Schrift ist ill die Hand jedes am Fremdenverkehr Beteiligten zu wünschen: Hoteliers, Gasthof- und Pensionsbesitzern, PrivatzimmerVermietern., Hüttenwirten, Saisonarbeitern und — Angestellten, Politikern, Bürgermeistern, Lehrern, Mitgliedern der Nerkehrsvercinc, Unternehmern von Gesellschaftsreisen, Seelsorgern nsw.

Neuerwerbungen der Stadtbücherei Innsbruck Beck, Wolfgang von: Aufwind. Das nene Gesicht der Jagd im Bildcrspiegel der Tierlicbe. M i t 2 Farbtafeln und 75 Aufnahmen des Verfassers. München: Bayr. Landwirtschaftsverlag 1953. 218 Seiten.

Eastle Eduard und Pechowicz Hilda: Goethe und Osterreich. Einleitung und Allswahl der Briefe von Eastle. Ter.t und Register von Pechowicz. Wien: Bellaria 1949. 156 Seiten.

Bergaust Erik nnd Beller William: Satelliten erforsche» den Weltraum. Ans dem Amerikanischen. Vorwort von Oberth. M i t zahlreiche» Abbildungen. Eine Einführung in die Probleme der Raumforschung. Wiesbaden: Kranßkopf 1<>5>«. 381 Seiten.

Eastle Eduard: Der große Unbekannte. Das Leben von Charles Sealsfield. (Karl Postl) 1793—1864. Briefe nnd Aktenstücke. M i t Bildern. Lebensbild des vielseitigen österreichischen Schriftstellers nnd nordamcrikanischcn Bürgers und Fanners. Wien: Werner-Verlag 1955. 4:U Sciteli.

Bertram Hans: Sturluflug. Schicksalsstundcn zwischen Sternen und Erde. Wien: Desch 1!>'>>. ^'l)7 Seiten.

Dieterich Antoll: Spanien. Zwischen Eordoba, Eadiz nud Valencia. Dieser 2. Teil des Spanienbuchcs des Verfassers behandelt Andalusicn. Die vielseitige Sachkenntnis des Verfassers ist ebenso ;n loben wie die abwechsluugsrciche Art, sie dem Leser uuaufdringlich mitzuteilen. Stuttgart: Kohlhammer 1957. 247 Seiten.

Braun Hanns: Theater in Deutschland. M i t viele» Photos, München: Vrnclmann 1956. 78 Seiteil. Brion Marcel: Meisterwerke der modernen Malerei. M i t vielen Abbildungen. Bremen: Bertelsmann 1957. Nil Seiten. Eaminiti Marcello: Die Bura.cn Tiidtirols. M i t vielen Fallitaseli! und einer Karte: Novara: Agostini l!>5,7. l!12 Seiten. Eardwcll Guy A.: Der amerikanische Roman. 185>l>—1951. Wien: Unitod States Information Service 1953. 63 Seiten.

Z u r Einzalilunss des Jahresabonnements (8 2N. ) lag dem I u l i h e f t des Amtsblattes ein Zahlschein bei. Um Verwendung desselben w i r d — soweit noch nicht erfolgt gebeten. Die V e r w a l t u n g


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Nie beste I^ann c^urcn eine norv/encliß ^vercäende Operation, 6urcn p1ör?.1icne 1 einer ?er8on er8cnü«err ^veräen. wertvollen 3cnur^ in 8olcnen Bällen Vierer äaner c^ie leclir^eiri^e Vor80rze in I^orrn einer XranivcnverzicI'lerunF, ^vie ^vir 8Ìe bieten. ^nt8cnlie1^en 3ie 8icn ol^ne Ver^öFerun^ ^u einer unver!)incI1icnen über 6en (3eFen8ran6, ^vir dienen Innen Fern.

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iDamo fbach 8 5 , ^ s r 8t^„/^amga88S a>i aüsli WcxüNLlitagSli

vo^i 7.30 bis 19.30 l^,-

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: H)i6li8ta Z, 8.30 bis 19 ^!^s tag, 8.30 big 21 ^Ilir 8»M8t5l), 8 bis 19 l^Ilir fUs f- ra ^ « >i : IVIoiitag, 6.30 bis 19 l ^ lVIittwoc:n, 8.30 bis 19 l^!!i>l^^eitag, 8 bi-, 21 ^!li^ Z a c i L ^ s i t <3in8c:!i>!6l3 ic^i l?^b6gs!6g6si^6it 2 3 t ^ 6 s i !

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f^5 IV! ä !1 n 6 r ! IDisustag, 7.30 bis 19 'tag, 7.30 bis 19 ^üi!sumstag, 7.30 bis 19 fUr f - ^ a u s l i : lVIantag, 7.30 bi8 19 ^l,r , svlittwoon 7.30 bis 19 !_j^>^skita^, 7.30 bis 19 l.

Nu» Nr. 5430

Verleger, Eigentümer und Herausgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck. — Verantw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadelbnuer, Innsbruck, Rachaus, Zimmer Nr. 190. — Druck: Felizian Nauch, Innsbruck.


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