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derUandesnauMadt S ä) r i f t l c i t u n ^ : R a t l) a us 3. S t o c k , Z i m m e r ^?r. l '.) 0 Fernsprecher N r .

E r s c h e i n t e i n >n a I i m Ì9l o n a l Iahresabvnn. 8 15.—, Einzeln 5 l.5><> E r h ä l t l i c h beim R a t h a u s - P o r ti ci Nummer

September 1957

'20. Jahrgang

Zum Schulbeginn Der Beginn eines neuen Schuljahren möge der Anlaß sein, einen kurzen Überblick über den derzeitigen Stand der Pflichtschulen in der Stadtgemeinde Innsbruck zu geben. Eine sehr erfreuliche Tatsache sei gleich voraugestellt. Die Zahl der Volksschulen erhöht sich im heurigen Jahr von 24 auf 25, da in Bälde die neue Volksschule in der Höttinger Au eröffnet wird. Durch den Van dieser neuen Schule, die den Namen „ A m Fürstenweg" führt, wird der Bedarf an Volksschulen im Westen des Stadtgebietes restlos gedeckt. Den Kindern dieses Schulsprengels wird nicht nur der tägliche Schulweg gekürzt, es bleibt ihnen vor allem die l'lberquerung der verkehrsreichen Kranebitter Allee und der Straßenkreuzung bei der Botenzentrale erspart. Die Volksschulen M a r i a h i l f und Allerheiligen, die bisher diese Kinder aufnahmen, verlieren ihre Parallelklassen. Dies bringt der M a r i a hilfer Knaben- und Mädchenvoltsschule den großen Vorteil, daß der schädliche Wechselunterricht von nun an für sie zur Gänze entfällt. E i n Vergleich der Schüler- und Klassenzahlen des neuen Schuljahres mit denen des vergangenen Jahres zeigt, daß der Schülerrückgang und damit ein leichter Klassenabbau noch anhält. So verlieren die Knabenvollsschulen Dreiheiligen, wilmstraße, Leopoldstraße, Pradl I I . die Mädchenooltsschule Hötting, die gemischten Vollsschnlen Allerheiligen und Amras, die Knabenhauplschulen Hotting und Pradl wie auch die Mädchenhauptschule Pradl je eine Klasse, die Mädchenvoltsschulen ^ischerstraße und Siebererstraße und die .^nabenhauptschule Leopoldstraße je zwei Klassen, während die Knabenvoltsschulen Haspingerstraße. Hotting. Pradl I. St. Nikolaus, die Mädchenooltsschulen Pradl I und I I . Et. Nikolaus und die

gemischten Volksschulen Arzl, Neu-Arzl. M ü h l a u . Sieglangcr, die Knabenhauptschule Müllerstraße und die Mädchenhauvtschulen Hötting und W i l t c n ihren bisherigen Klassenstand beibehalten können, die Sonderschule jedoch ihre Klassenzahl vermehrt. I n diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß mit heurigem Schuljahre an der Kinderklinik eine eigene Klasse errichtet wird, so daß die Kinder, die sich dort wegen heilvädagogischer Behandlung, aber auch wegen Erkrankung, die einen klinischen Aufenthalt bedingt, befinden, nicht ohne Unterricht bleiben müssen. Ebenso sei auf die Klasse fiir körperbehinderte Kinder im Heime des Seraphischen üiebeswertes in der Elisabethstraße 4 verwiesen, die bereits im vergangenen Schuljahre neu eröffnet werden konnte. Trotz des teilweisen Rückganges der Schülerzahlen hält der Wechselunterricht noch in Uj Pflichtschulen an. Von der Schulraumnot bleiben noch immer die Knabenoolksschule Gilmstraße, die Hilfsschule, die Leitgebschule und Rennerschule am ärgsten betroffen. So muffen sich in der Leitgebschule 28 Klassen mit 111 Klassenzimmern begnügen, in der Nennerschule müssen 55 Klassen in !j9 Klassenzimmern untergebracht werden. Es ist daher der Stadtgemeinde I n n s bruck ein besonderes Bedürfnis, auch der Schnlranmnot im Osten des Stadtgebietes zu steuern. Der Bau der Doppelvoltsschule Pradl-Ost wird iu dieser Hinsicht die notwendige Erleichterung bringen. Es wird von der Schulbehörde wie auch von den Eltern äußerst begrüßt, daß der Neubau noch in diesem Jahre begonnen wird. A »ton Vrugger, Vezirksschulinspettor


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Nummer 9

Altvizeburgermeister Oberrechnungsrat Franz Kotter zum Gedächtnis Nach achttägiger Krankheit starb in seiner Wohnung in der Weiherburggasse am 14. September d. I . Magiftrats-Oberrechnungsral i. N. Franz Kotter. Seinem letzten Willen entsprechend, fand das Begräbnis in aller Stille bereits am Ili. September um l!,:50 Uhr im Friedhof zu St. Nikolaus statt. Zur Einsegnung in so früher Morgenstunde, vorgenommen durch den Ortspfarrer H. H. Vifchof, waren neben den Verwandten und den zahlreichen Ortsbewohnern auch der Bürgermeister mit Stadt- und Gemeinderäten erschienen, gefolgt von den Abteilungsleitern und von vielen Beamten der städtischen Hoheitsucrwaltung. Unter den Trauernden befanden sich Landeshauptmann-Stellvertreter I . A. M a y r , einige Nationalräte, Landtagsabgeordnete und hohe Beamte der Tiroler Landesregierung. Am offenen Grabe nahm Bürgermeister Dr. Lugger mit folgenden Worten Abschied von Franz Kotter: Lieber toter Freund! Du hast das herbstliche St. Nikolaus, das herbstliche Innsbruck verlassen. Ich möchte D i r als Bürgermeister dieser Stadt Dank sagen für all das, was Du für uns in Innsbruck getan Haft. Nach dein Krieg hast Du als Vizebürgermeister und als Stadtrat in schwerster Zeit am Wiederaufbau unserer Stadt gearbeitet. Als Beamter dieser Stadt waren D i r die inneren Aufgaben einer größeren Stadtverwaltung nicht fremd und als christlicher Arbeiteruertreter war es selbstverständlich, daß Du Dich besonders der Sorgen und Probleme der Arbeiterschaft, der Beamtenschaft und der Angestelltenschaft annahmst. Das heutige Dienstrecht für alle M i t a r beiter dieser Stadt ist weitgehend von D i r mit beeinflußt worden. Du hast als Reffortbürgermeister das Finanz- und das Vermögensreferat geführt. Das Wohnungsamt war eines Deiner Sorgenkinder. Es ist mir nicht möglich, Deine vielseitige Tätigkeit im Dienste Deiner Mitbürger erschöpfend zu würdigen. Deine rauhe Schale barg ein goldiges Herz. Die Innsbrucker wußten dies. Möge D i r der Herrgott Dein gutes Wollen belohnen. Weitere Grabreden hielten Landesrat Dr. Hans Gamper, Minister a.D. Altenburger, Landtagsab-

geordneter und Präsident der I V B . Josef Wilberqer, Nationalrat Dr. Hetzenauer und Herr Thaler nl.> Vertreter des Peter-Mayr-Bnndes. Die große Menge von Blumen, die das frische Grab des verstorbenen Mitbürgers wölben, wird rasch verwelken, sein Andenken, das er als ehemaliger V i zebürgermeister, als christlicher Gewertschasler und traditionsfester Bewohner des linken Innufers hinterlassen hat, wird jedoch in Innsbruck lange erhalten bleiben. Der Verewigte war als Sohn des Pachtträgers Johann Kotter und der Iosefa geb. Lener am 32. Oktober 189? im Hause Nr. 19 der Innstraße geboren. Nach dem Besuche der Pflichtschule erlerute er das Buchdruckerhandwerk und wurde schon früh ein bewährtes Mitglied der christlichen Gewerkschaft. Während des ersten Weltkrieges zeichnete sich Franz Kotter als tapferer Kämpfer in den Reihen des I. Regiments der Tiroler Kaiserjäger aus' als Sanitätsoberjäger rüstete er ab. Seine Hochzeit mit Anna Hann feierte er am lì. Februar 1922 in der Klosterkirche von Etams. M i t 17. Februar 1922 trat er als Gefällsaufseher in den Dienst des Stadtmagistrates, wo er bis zu seiner am 1. August 195li erfolgten Pensionierung tätig war. Vom 4. J u n i 19ll> bis 17. September 19,')0 zählte er zu den Mitgliedern des I n n s brncker Gemeinderates, llbte er in der Folge durch uier Jahre die Stelle des 2. Vizebürgermeisters aus. so war er gegen (Lnde seiner Mandatstätigteit, und zwar in der Zeit vom 20. J u n i bis 17. November 1950, Mitglied des Innsbrucker Stadtrates. Originell war sein Gehaben, urwüchsig seine Ausdrücke, derer er sich im öffentlichen Auftreten recht häufig bediente. I n den gemeinderätlichen Ausschüssen trat er als Obmann des Anschaffungsfonds und des Personalausschusses für die Hoheitsverwaltung und die Stndtwerke besonders hervor. Darüber hinaus fungierte er als Mitglied des Rechts-, Sport-, Theater-. W i r l schafts-, Ernährungs-, Finanz-, Wohlfahrls- und des Vauausschusses. Franz Kotter war aber auch im Verwaltungsausschuß für die Stadtwerte und als Aufsichtsrat bei den Innsbrucker Verkehrsbetrieben tätig. I m Landwirtschafts- und Verkehrsausschliß sowie ini Tiroler Hilfswert war er als Crsatzniilglied eingesetzt. W i l h . Epvacher

Ein bewährter Fachmann des Fremdenverkehrs gestorben Der frühere Leiter des Innsbrucker Städtischen Verkehrsamtes, K a r l W i l d n e r , ist am 19. August 195? an den Folgen eines Herzschlages, den er wenige Tage vorher bei einem Fahrradausflug nach Solbad Hall erlitten hatte, unerwartet verschieden. Der Verstorbene, geboren am 22. Oktober 1«9!i in Steinach am Brenner, erlernte in seiner Jugend den Friseurberuf, schwenkte aber 1911, praktizierend in der Schweiz, in Paris und London, in das Hotelfach hinüber. Die Zeit während des ersten Weltkrieges mußte Wildner in einein englischen Internierungslager verbringen, das ihn viel Bitternis erleben ließ. Nach

dem Kriege heimgekehrt, versuchte er in I ein internationales Touristenbiiro zu errichten, ivo bei ihm die Tiroler Gastwirtegenossenschajl ihre Unterstützung versprach. Nach Mißlingen des Vorhabens entschloß sich Wildner im Jahre 1922. nach Brasilien auszuwandern. (Lr fand in Nio de Janeiro ein neues Beläligxngsfeld. 'Als ihn im 7u»li 1927 das Heimweh wiederum nach Tirol führte, nahm ihn die Verwaltung der Innsbrucker Nordtettenbah» cil.. Akquisiteur auf. Die Stadtverwaltung übertrug ihm dann im J u l i 1929 die Karlenvertanfsstelle, die damals iin Nalhausdurchgang uiilergebrachl lvar, I » ,


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Verlaus der weileren Jahre erfolgte unter iliin der Ausbau des Verkehrsamtes, dessen Leitnng er dann vom 1. Jänner 1!>35 bis 31. Dezember 1!!l!» innehatte, Wildner, ein M a n n mit bedeutenden Sprachtennl

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!!!>ien. war wegen seinem alinniei! und noblen Venelimens vielen Innsbruckern und fremden ein a,uter freund. Teil einigen Jahren war er Witwer. Seine Gebeine ruhen im Slädl. ^^eslfricdhof. ^<. Eppacher

ill (Vom „Tyroler ^ e l d - und i/andregiment^ bis .zum Regiment,,Orohherzog von Hessen ^, 1893.) Von Emil Verlanda M i t der Errichtung der stehenden Heere in Österreich wird auch der Militärmusit und ihrer Ausgestaltung erhöhte Ansmertsamteit geschenkt. Aus den 8 bis 10 Mitglieder starten „Haulboistenbanden" uud den noch liegen Ende des 18. Jahrhunderts aus je zwei Waldhörnern, Fagotten und Oboen bestehenden „Feldmusiken" entwickeln sich bei gleichzeitiger Vermehrung und Veränderung des Instrumentariums die späteren Regiments- und Bntaillonskapellen. Die erste Erwähnung einer Regimenlsmnsit in zeitgenössischen Berichten bezieht sich auf die Musikkapelle des „Tyroler Feld- und Landregiments Nr. 46" ( I n haber Graf Migazzi), welches ab 1786 als „ I n f a n terie-Regiment Nr. 46, Neugebauer" weiterbestehen und bis znm Jahre 1803 in Friedenszeiten vornehmlich in Innsbruck und Nordtirol stationiert blieb. Die Tatsache aber, daß daneben die Bezeichnung Feldmusik bis um die Wende zum 19. Jahrhundert sowohl für die Musikkapelle dieses als auch fiir jene des 1791/92 in Innsbruck gelegenen Regiments Schröder immer noch angewendet wurde, läßt eine begriffliche Abgrenzung bzw. eine bestimmte Unterscheidung nicht zu. Bis vor 1804 wird als Militärkapellmeister im Regiment Neugebauer der später in Liechtenstein als Hoftammermufiker lebende Anton R i c h t e r genannt, für das 1802 gegründete „Tiroler Jägerregiment (Nr. 64)" der Theater- ( M i t - ) Unternehmer und Musikdirektor Vinzenz H e u b e r g e r als solcher bestellt. Diese und die Kapelle des von 1801 bis 1803 nach hier abkommandierten Regiments Nr. 41, Bender, produzierteil sich u. a. in besonderen Veranstaltungen — zum Teil auch in „doppelten Musikchören" — vor hohen Persönlichkeiten und vor Gästen der bis 1805 in Innsbruck residierenden Erzherzogin M a r i a Elisabeth' sie stellten vielfach die Tafelmusiken (in Berichten erwähnt unter „Mittagstafel bey dem Schalle der Feldmusil". „Soupee unter militärischer Musik".,.Hoftafel bep einer Harmoniemusit" etc.) und Verstärkungen für das damals etwas über 20 M u siker starte Theaterorchester bei Opernauffiihrungen. traten, insbesondere unter Heuberger, wiederholt in Theatervorstellungen (Zwischenaktmusiken auf der Bühne) auf und beteiligten sich öfters auch in Veranstaltungen des 1787 ins Leben gerufenen „hochadeligen Easino". Die Gepflogenheit, Militärkapellen fiir musikalische llnlerliallungen des 1806 nach bayrische»! Mnster umgewandelten Kasinos anzufordern, wurde noch weiterhin beibehalten. I n das Jahr 1813 fällt die Errichtung des „FennerIägerkorps". auf den Kl. Jänner 181«! die Anfstellung des daraus hervorgegangenen „Tiroler Kaiserjäger' regiments". Noch 1815 wurde der Oberleutnant im

Fenner-Jägerlorps und „vaterländische Eompositeur" Johann Baptist G a n s bach e r beanftragt. eine „Musitbauda" aufzustellen. M i t zirka 15 Musikern und in der damals üblichen Besetzung (u. a. auch mit einem Kontrafagott) paradierte sic erstmals mit dem Jägerkorps vor Kaiser Franz l. i m Ottober 1815. Als Kapelle des Kaiserjägerregiments wurde sie, ab 1816 von Kapellmeister P achi n g e r geleitet, „bald zu einer vollständigen türkischen Musik" ausgebaut und alls über 30 Mitglieder ergänzt. Hingegen oblag Gänsbacher bis zu seiner Berufung zum Domkapellmeister zu St. Stephan/Wien i m Jahre 1824 die Oberaufsicht über diese Kapelle, für die er auch „mehreres geschrieben hatte". E i n weiteres Betätigungsfeld für Pachinger eröffnete sich durch die Gründung des Innsbrucker Musikveroins (1818)! ihm wurde die Heranbildung des Vläsernachwuchses (der sogenannten „Harmonieschüler") anvertraut und die „Leitung der Separatproben der Harmonie" zu den Vereinskonzerten übertragen. Noch 1824 wird dieser in einem Verzeichnis der Lehrkräfte als Vereinslehrer für Oboe geführt. Sein Nachfolger als Regimentskapellmeister I . A m t h o r hingegen betätigte sich in den Jahren 1830 bis 1832 wiederholt als Soloklarinettist in Musikuereinskonzeiten. „ Z u r Belohnung für seine Mitwirkung bey den Produktionen" erhielt er 1831 die Ehrenmitgliedschaft des Vereins zugesprochen. Eine starke Bindung zum Musikverein bekundete vor allem der Kapellmeister des vom Frühjahr 1831 bis M i t t e A p r i l 1845 in Innsbruck und Nordtirol stationiert gewesenen Regiments „Großherzog Baden"! I g n a z H ü b n e r. 1842 vermerkte der M u sikverein u. a., „daß die Ausbildung, welche einzelne Mitglieder der Kapelle unter der Leitung ihres einsichtsvollen Kapellmeisters Hr. Hübner erhalten, wesentlich zu einer guten Besetzung dl.r Blasinstrumente lind daher zum Gelingen des Ganzen" beigetragen hätte. So ist es zu erklären, das; sich der Abzug dieses Regiments besonders nachteilig für die Konzerlpftege der unmittelbar nachfolgenden Zeit auswirken mußte' noch 1846 wird von „sehr mißlichen Ereignissen" gesprochen, die zum Teil durch den ..Verlust mehrerer alisgezeichneter Orchestermitglieder" im ^lige dieser Translolalion eingetreten sind. R^'ben anderem fand diese Kapelle nahezu ausschließlich Verwendung bei den größeren Bnllfesten und Nedouten, was wiederholt den Protest der einheimischen Z i v i l - und Vernfsmusiter ausgelöst hatte. Außerdem wirkte sie vielfach »lit bei sogenannten Spi>labenden (Spieltasinos mit M u s i l j . die von der auch »lach 1815 weiterbestehenden Kasinogesellschaft, welcher damals un-


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ter anderem die Offizierskorps des Badener und des Kaiserjagerregiments als Mitglieder angehörten, veranstaltet worden sind. Mehreren aus den Dreißigerjahren stammenden Aufzeichnungen zufolge siud dem Kapellmeister Hübner für jede dieser Produktionen 13 bis 16 Gulden als „Gratifikation" ausbezahlt worden. 1830 wurde „dem Kapellmeister vom Schönbergregiment" für eine Mitwirknng dieser Regimentskapelle 13 Gulden überwiesen, und zwei Jahre später erhielt der „Kapellmeister von den Dragonern für geblasenes Konzert ein Douceur per 4 Gulden und 48 Kreuzer verabfolgt". — Die gleichzeitige Anwesenheit mehrerer Regimentskapellen in Innsbruck — die des Dragonerregiments Nr. 4, Großherzog von Toskana, ist hier vom Spätherbst 1831 bis 1840 in Garnison verblieben — brachte oftmals auch ihr gemeinsames Auftreten bei größeren Veranstaltungen mit sich. Besonders eindrucksvoll verlief die von Musikuereins-Kapellmeister K a r l M a y e r geleitete Aufführung von Beethovens „Schlacht bei V i t t o r i a " anläßlich der Erbhuldigungsfeier im August 1838 auf dem Rennplatz unter Mitwirkung „sämtlicher M i t g l i e d e r des Musikvereins, aller Musikbanden der Garnison, aller Kenner und Liebhaber der Tonkunst" (darunter 200 Sänger und Sängerinnen) mit Kanonenschüssen und Gewehrfeuer. Vom ersten Teil dieses Werkes existiert eine vom Kapellmeister des vierten Dragonerregiments W. I . V e s t o chka stammende Bearbeitung für Militärmusik mit drei llberleitungstakten zum Siegesmarsch von Spontini, der anstelle der Ticgessymphonie (das ist die zweite Abteilung des Veothouenschen Tongemäldes) gespielt wurde. Den Abschluß dieser abendlichen Festaufführung bildete ein Vorbeimarsch (Fackelzug) der Bergleute unter den Klängen eines von Ignaz Hübner komponierten Rntionalmarsches. Die wiederholt in eigenen Konzerten und i m Theater aufgetretenen „Badener" nahmen gemeinsam mit der Kaiserjäger-Regimentsmusik teil an den Feierlichkeiten aus Anlaß des Kaiserbesuches im Jahr 1832, durchzogen am ersten M a i dieses Jahres „die Straßen der Stadt zur Feier des Wonnemonatsbeginnes" und begleiteten den Leichenzug des

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ails der Durchreise nach I t a l i e n 1811 in Iuuvbrmt verstorbenen sächsischen Hoftapellmeisters Frauce^o Morlacchi. Inzwischen, vermullich um die M i l l e der ^wauzigerjahre. wurden bei den ^aiserjägeru durch Oberstleutnant Gras Sickiugen Bataillonsmusileu, sogenannte „Trompeterharmonien", errichtet und ini Ro^ vember 1832 durch dessen Nachfolger Ignaz Edlen von Malkowski) die Bildung einer aus zwölf wirklichen und ebenso vielen Quasitrompeten bestehenden, Musik bei jedem Bataillon angeordnet. Über die außermilitärische Tätigkeit dieser Trompeterkorps liegen nähere Angaben nicht vor. I m Ottober 1817 wurde die Regimentsmusik der Tiroler Kaiserjäger aufgelöst. Die daneben weiterbestandenen Trompeterharmonien dürften, zum Teil noch vor 1848, hinsichtlich ihrer Besetzung entsprechend umgewandelt worden sein, denn die unter M i ch a e l H ü b n e r stehende Musikkapelle des ?. Kaiserjagerbaons (vom Dezember 1848 bis 185i9 i n Innsbruck) begann bereits kurz nach ihrer Ankunft mit wöchentlichen „Havmoniemusikkonzerten" im Wintergarten-Restaurant lHofgarten) und führte im September des darauffolgenden Jahres bei der Abschiedsserenade für das Kaiserpaar (Exkaiser Ferdinand mit Gattin und deren Mutter Karolina) die Abschiedssinfonie von Josef Haydn auf. Vom A p r i l 1845 bis zum Februar 1848 befindet sich hier das Regiment Nr. 2l!. Erzherzog Ferdinand d'Este. Über besondere Mitwirkungen bzw. Konzcrtveranstaltungen der Musikkapelle dieses Regiments ist nichts bekannt. Räch einer im K. K. Armee-Verovdnuugsblatt Rr. 7)3 vom 11. A p r i l 1851 kundgemachten Eulschließung erhielten „sämtliche Linien-Infanterieregimenter eine eigene Regimentsmusik" mit „zusammen 48 Köpfen; dazu einen Regimentstambour im Range und der Löhnung eines Feldwebels". Außerdem „wurde bei jedem Bataillon des Tiroler Jägerregiments, gleich bei jedem Jägerbaon, überhaupt die Instandhaltung eigener Musikbanden in der Stärke von 24 M a n n " bewilligt und gleichzeitig verfügt, daß „beim Jägerregiment keine Stabsmusik zu bestehen" habe. Forlsetzung folgt.

Vezirtsmahlbehörde Innsbruck-Stadt

^V. Sozialistische Partei Österreichs: Beisitzer!

Innsbruck, am !). September 1Ü57 Betrifft!

Landtagswahl 1!>57, Zusammensetzung der Vezirkswahlbehörde Innsbruck-Stadt. Kundmachung

Gemäß H 14 Absatz !! der Landtags-Wahlordiiuug 1!)57. Ü G V l . Rr. 2l)/1!)57. werden die Ramen der M i t glieder der Bezirtswahlbehörde Innsbruck-Stadt kundgemacht. Vezirkswahlleiter: Bürgermeister Dr. Alois Lugger, Rathaus. Vezirtswahlleiter-Stellvertreter: Magistratsdirettor D r . Rudolf Mangutsch, Rathaus.

1. 2. 3. 4.

Dr. K a r l Kunst. Mößlstraße 14 Dr. Otto Winter. Dreiheiligenstraße 2!) M a r i a Kaiser. Temvlstraße 5 Ferdinand Obenfeldner. Brennerstraße 3 E r s a tz m ä !> n e r !

!. 2. 3. l.

Dr. .^arl Rainer, Pradler Saggen 18 Wendeliu Schöps. Gumppstraße .'»3 Karl Haäl, Am Roßjpvnng 18 Franz Spcidenweiii, Amia',. 12! N. Österreichische Voltspartei: V eisitzer !

1. Heinrich Süß, Roseggerstrahe 2-4


Amtsblatt dcr ^

2. Dipl.-Ing. Anton Hradctzky. Pfarrgasse 3 3. Robert Lackner. Andreas-Hofer-Straße 5 ä >i i l Ersa 1. Dr. Josef Walter, Hörmannstraße ? 2. In«. Wilfried Egger. Schöpfst raste <!! 3. Sepp Harbinger. Hinterwaldnerstraße :!1

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3. Hedn Keim. Koflerstraße 15 4. Ferdinand Kaiser. Templstlliße 5 1. 2. ll. !,

E r s atzin ä ,i ,, ^ r : Franz b)asll. Pradler Straße «8 Dr. Manfred Veitner. Zollelstraße 5 Maria Hagleitner. Pradler Plntz l 'Alfred Blachselliier. Kaus»>aii!istrai;e 34

C Freiheitliche Partei Österreichs: B eisitzer! I, 'Anlon Pichler. Eichlios 21 Ersatz in li il » ! 1. Karl Kinderlnann. Iosef-Päll-Straße 2l> li Vertrauenspersonen der Wühlpartei „Kommunisten und Linkssozialisten"! 1. Felix Pettauer, Oswald-Redlich-Straße 6 2. Hermann Einkemmer, Dürerstraße 4 Gemäß § 11 Abs. 8 LMO 1957 ist die Vezirksroahlbehörde Innsbruck-Stadt zugleich Kreiswahlbehörde für den Wahlkreis Innsbruck-Stadt' der Vezirtswahlleiter (Stellvertreter) ist zugleich Kreiswahlleiter (Stellvertreter). Der Leiter der Vezirksroahlbehörde Innsbruck-Stadt! Dr. Lugger e. h. Bürgermeister

L. Österreichische Vollspartei: Beisitzer ! 1. Dr. Franz Kraß, Meranor Sl raße 9 2. Sonja Oberhammer, Ätaglstraße 2 :;. Dr. Wolfgang Fiechtl, Innrain 10 Ersatzmänner! 1. Josef Thoman, Egger-Lienz-Strnße 48 2. Dr. Robert Vinatzer, Anichftraße 29 3. Peter Primus, Niedgasse 15 (ü. Freiheitliche Partei Österreichs: Beisitzer ! 1. Dr. Rainer Hardt-Stremayr, Musenmstraße 3? Ersatzmann! 1. Dipl.-Ing. Otmar Nhomberg, Salnrner Straße Der Leiter der Gemeindewahlbehörde Innsbruck-Stadt! Dr. Knoll e. H. Magistratsrat

Nemeindewahlbehörde Innsbruck-Stadt Zahl V/-21/1957 Innsbruck, am 9. September 195? B e t r i f f t . ' Landtagswahl 1957, Zusammensetzung der Gemeindewahlbehörde Innsbruck-Stadt. Kundmachung Gemäß iz 14 Absatz 9 der Landtags-Wahlordnung N>7>7. L(^)Vl. Nr. Äl/1957. werden die Namen der Mitglieder der (hemeiudemahlbehörde Innsbrllck-Eladt kundgemacht! Niemeiudewnlillciter: Dr. Herinann KnoN, Rathaus, Gemeindcwalillciter-Stellvertreter: Hans Öhler. ^ . Sozialistische Partei Österreichs: Beisitzer: 1. Engelbert siackl. Pestalozzis«raße 1.^ 2. Dr. Herbert Salcher. Höllinger l^asse 15

Ausschreibung von Lehrlingsbeihilfen der Stadt Innsbruck Die Stadtgemeinde Innsbruck vergibt für das Schuljahr 1957/58 an besonders bedürftige Lehrlinge (Burschen und Mädchen) mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die in Innsbruck ansässig sind, seit spätestens 15. August 1957 in einem Lehroerhältnis stehen und sich durch ihre Führung, Leistung und ihren Fleiß einer Förderung würdig erweisen, einmalige Beihilfen. Anträge auf Veteilung mit einer Beihilfe sind von den Bewerbern persönlich beim Stadtjugendamt Innsbruck, Haydnplntz Vlr. 5/1. Stock, Zimmer 32, in der Zeit vom 11. bis 19. Ottober 1957 von 8 bis 12 Uhr und von 11 bis 17 Uhr zn stellen, Vorzulegen sind: Geburtsschein. Slaalsbürgerschaftsbescheinigung, Meldeschein und Lehroerlrag. Schüler der ersten Bernfsschultlasse haben das Entlassumv.-'zeugnis der Boll^ oder Hauptschule beizubringen.


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Natürliche Vevölkenlnqsbewequng Das Statistische Amt der Stadt Innsbruck gibt folgende Bcrwltrrungsbrluegunn

Insgesamt

Swudesfälle im August

davon

1957

1956

1955

Eheschließungen

106

112

116

Geburten

220 122 98 185 35 6 99

194 102 92 165 29 5 102 1

185 95 90 151 34 2 106

Knaben davon,^,... , Madchen ehelich unehelich Totgeburten Steibefälle Kriegssterbefälle

Ortsansässige

! 957

1956

?: 87 1U7 63 44 94 13 3 88

81 89 93 57 35 70 22 3 65 1

,

1955 79 81 101 48 53 84 17 1 75

!nachlräss!ich beurkundet!

Dr.

Innsbruck vor hundert Jahren September 1857: 1. trifft Erzherzog Johann mit Gemahlin ein und überweist, wie alljährlich bei seinem Besuche, 200 Gulden für die Armen. 4. werden die vom Stadtmagistrat in Druck gegebeneu „Vorschriften für den Gottesacker der St.-Iakobs-Pfarre in Innsbruck" für zehn Kreuzer zum Verkauf gebracht. Sie enthalten in 24 Paragraphen das Reglement, nach welchem bei Beerdigungen am neuen Friedhofe vorgegangen w i r d , vier Mnstcrtabellen für die Vormerkungen der Beerdigungen unter den Arkaden nnd in den Negräbnisfeldern, die Formnlaricn über Familicngrabstätten und die Stolorduung. U. findet i n S t . Nikolaus zur 125. Säkularfeier der Jesu-,

Maria- uud Iosefs-Bruderschaft eiue feierliche Prozession statt. Il), kommt Erzherzog Ludwig zu seinem Großneffen Erz« Herzog Statthalter Karl Ludwig in das Schlos; Amras anf Besuch. l!l. besuchen die vorgcn. Hoheiten die Eröfsnungsopcr der neuen Thcatersaison, Webers „Freischütz". 28. trifft der Handelsminister N. v. Toggeubnrg ciu uud nimmt im „Österreichischen Hof" Quartier. 2!>. steigt dort auch die Herzogiu Friederike Luise von An« Halt-Bernburg mit ihrer Schwester Maria, Prinzessin von Holstein, ab. :w. kommt dazu auf der Fahrt uach Mera» noch der Herzog von Sachscn-Meiningen mit Familie nnd Gefolge.

Das Wichtigste vom lohten Monat August 1957: 1. wird an Frau Anna E x l der goldene Ehrenring der Stadt verliehen (siehe Amtsblatt N r . 8, Seite 2).

17. findet eine Wiedersehensfeier der ehemaligen Innsbrnkker Kadettenschüler statt. findet ani Grabe Musikdirektor Prof. Fritz Neiolichs eiue Gedeukfeier zum 5>. Todestag statt.

2. begeben sich die Wilteuer Sängerknabe» auf eine Konzertreise nach Dänemark.

18. findet am Vergiscl eine Gcdcnlmcsse für die verstorbcueu Inhaber der Kaiscrjägerregimcnter statt uud in der Hofkirchc ein GcdächlnisgoUeÄieust für Kaiser F r a u ; Josef lznm 127. Geburlstag).

3. wird Alois Stöger zmn neucu Abt des Stiftes Nilten ernannt.

22. stirbt der akademische Maler Haus Zötsch im 71. Lebensjahre.

<». feiert Hotelier Josef Falkner den 80. Geburtstag.

24. vollendet Damenschneidcrmeislrr 80. Lcbeusjahr.

— vollendet Notar Hans Hö'vverger sein 80. Lebensjahr.

7. stirbt in I g l s Kurarzt D r . Egon Balzar, Präsident der österreichischen K n r - nnd Badeärzte, im 5>5>. Lebensjahre. l 2 . stirbt der langjährige Obmann des Innsbrncker Sporlllubs Magistratsbeamter W i l l i Tschiderer, 54 Jahre alt.

Frauz

Tuschcr das

27. begehl Hofrat D r . Hans Sebcriny, Obmann des I n n s brncker Vcrschöneruugsvereiues, ciue seil viele» I a h r e u führcude Persönlichkeit im Tiroler Hcimalschutzwcseu, deu 70. Geburtstag.


Nllinmer !j

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Verzeichnis über die im Monat August 1957 licini Stadtmaqistrlit Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. tt'on.zessionsurlundcn Elandiastraße l<>, Einzelhandel ini! (Grober Johauu, I n n r a i » 23, Fleischergeluerbe. — .Uolilcgger M a r i a , gel.'. Eder, Kaiser-Franz-Iosef Str. 2, Ei»zelha»de! niil Teppiclie». Fa. „Gasthof Edelweih", Gillmal,l H Nberreitcr OHG., Hö!li»ger Gasse >',, (^ast»nd Schanlgewerbe. Abcrl Helene, geb. Bonatti. Sal»r ncr Straße 3, Ha»del leinschließlich I»iportha»del) niil Parf»mcrie», Toileüe. und losmelischen Artikeln. Truulenpolz ^'eonhard, Hö>li,,ger <^asse 12, PlahfnhrN'erksgeWeibe. Huudertpfuud Helmut, Elandiastraße 12, MasseurgeN'crbc. D r . Aueruig Haus, ^peckl^nlierstraßc 32, P r i vaigeschäftsverniillliing. Wiuuer .Katharina, geb. Huber, Vohbachsiedlüng 74, Erzeugung von ^ierpölslern. Miller Aichhol; Hugo, Hötlingcr Au ^<>a, Belonwarenerzeiiquuq. .Uroftsitsch I o h a u u , ,^törnerstraße ',», Großhandel init Tcx,lilien, Slrick-, W i r f - nnd .^lnr^waren. Hofer Helmut, Spcckbacherstraße 5»!», SchlusscraMerbc, befristet bis l-il. Dezember 1957. - Spindlbauer Iosefa, geb. Tröster, Fürstcnwcq 201), Erzeugung von Imprägnierung^-, Anstrich- und Bindemitteln sowie Spachtelmassen. — Obser Iosefine, geb. Geiger, I n n r a i n 16, Gast- nnd Schankgewcrbc in der Bctricbsform eines „Fremdenheimes". — D r . Vurcsch Karl, Haller Straße 1W/I. Stock, Bcherbergnug von fremden in der Betriebsform eines „Fremdenheimes". ^ Pritz Othmar, .^icbachgassc 1^, Anbietnng Persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als Träger. — Moraudell Wilhelm, PcterMayr-Straße 20, Verlegen von >tuuststoffbödcn. — Waldvcrbaud T i r o l rcq. ftje«. m. b. H., Brirner Straße l, Säqcgewcrbe. ^ Fa.„Thercse Molk" (QHftj.),Schncebnrggasse W, Einzelhandel mit Lebens- nnd Genuhmittcln nsw. — Fa.

M ö l t " ^ H ^ - 1 , Xninewitlersnaße ii<>. Einzelhandel mit Gebens» und Genußmittrln usw. — Brugger J o hann, Frcisinqstraße l l , Handelsagentur. Nciudl He» lene, geb. Cimmerie, I g l s l l^c, Handel mit Holzschnihe» reieu n. Andenlenartilcln. Schmidl Ioscfine, geb. Fnhr>,!li!i!i, ^ahnstraße l7, Einzelhandel mi< Gebens- nnd Genußiniüeln. Haslinsser Josef. )>ieiche»an ! i l , Holzhandel, ^cttiuia. )1iol»ert, Pfarrgasse !, Bnchbindcrgcwcrbc. ^ ^aduruer Frau;, Haymougassc 2 c, Spenglcrgcwcrbc. ^adurucr Frau;, HaUmungassc 2 c, Glasergrwcrbe. — Nadich Jakob, Treiheiligenslraße 17, .<,tommissionswarcnhandcl. ^ Fa. „Peucditt Fritz" l^HW.), Pradler Slraße Ni. Handel mit Gebens- nud (^enußmitteln. Erich Benedikt, Seilergasse 15), Einzelhandel mit Lebens- nnd (^ennßmittcln. — Fa^ „Benedikt Fritz" (OH(Y.), Pradler Straße 36, Erzeugung von Trinlbranntwein (EdclbrannOvein, Rum, Likören usw.) sowie von Essig. — Cantonati Franz, Sillgassc 13, Detailhandel mit Wasch- und Pnhmitteln. Egger Rudolf, Pfarrgasse 2, Gast- und Schankgcwcrbe in der Bctriebsform eines „Gasthauses". — Fa. „Dolores .Kosmetik und Fußpflege Haus Hartlicb K Eo." ( O H « . ) , ^cip^igcr Platz 1, Fnßpflegergcwcrbe. — Fa. L'avcnir Ges. m. b. H. Innsbruck, Brir,ncr Straße 3, I m p o r t - , Ex.port- und Transithandel mit elektrischen Haushaltsgeräten. ^ Fa. „ M a r t h a , Erdöl Ges. m . b . H . " , Höttiugcr An 72a, Stammberechlignng: Groß»nd Kleinhandel mit Mincralölproduktcn aller A r t ; hier beschränkt ans den Vertrieb von Betriebsstoffen an Kraftfahrer im Nahmen einer Tankstelle lZweigniederlasfnng von Wien). — Keudlbachcr Leouhard, Fürstenwcg 19, Anbietung persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als Träger.

Nachweisung über die im Monat August 1957 beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbelöschungen Burger >tassiau, Höltinger Au 7<>, SpeditionSgcwcrbe. ^ Hendrik van Den Dricsch, Brir,ner Straße 3, Importhaudel mit Waschmaschinen. Tusch Albert, Halter Straße 81, Schneidcrgewerbe. — .Klammer Josef, Langstraßc 19, Handelsagentur. — Kühbergcr H Winner, Treiheiligcnstraßc 3, Spengler- un>d Glasergewerbe. Gillmayr Herbert, Höttingcr Gasse 15>, Gast- »nd Schankgcwcrbe. Schranz Maria, Stiftgasse 9, Großhandel. Tauerwein Johann, Allerheiligenhöfe l<>, Sand- »nd SchottergeN'innnng. — Guttler Giinthcr, Hölünger A», Papierlvarener^eu^nng. — Wörle I o l i a u u . Pradler slraße 7!.^, Schlosser, und >lraslsahr;ei!g Mell>anisevgeN'erbe. Fa. „ I o l i a n u >lropsitsch H Co.", Äliillerstraße l^, 3erM)andcl. hoser Aloi«, 3peckbachcrstraße 5,9, SMossrrgewerbe. Joses Tchueider, Marktplah, Handel mil Blume». Tchueider Josef, Her-

;og-Friedrich-Straßc ^, Handel mit Blumen. - Kicklinger Thcrese, Nicdgasse 59, Gemischtwarenhandel. — D r . A r t u r Tabarelli, Eolingassc 4, Inkasso kaufmännischer Forderungen. — Fritz Erich, Pradler Straße 36, Handel mit Wein nnd gebrannten geistigen Getränken. — Fritz Auguste, S e i lergasse 15>, Gcuiischtwarenhandcl. — Fritz Beucdikt, Hunoldftraße 1, Branntweinbrennerei. — Fritz Benedikt, Pradler Straße 36, Erzeugung von Nnm »nd Vilören. Fritz Benedikt, Pradlcr Straße 36, Essigcrzc»g»»g. Ghediua M a r i a , Hmiptbahnhof (Kiosk), Handel. ^ Didl Joliaun, Andrcas-Hoser-Straße 33, Handel niit Banmalenalicn. — „Alois Fahler 6 T o h n " (OHG.), Schnerbnrggasse 7, Re> Passiere» von Striimpfe». - „Jugeborg Waldncr <!v (5o." l,OHG.), Gabelsbergerstrahc 25>, ^ebe»v»i,llel >owic Wasch, »nd Pnharlilel.

V i l l l5», Heim S t . Ehristoph der Schwestern v. Gnlen Hirleu.

Wiesrugnsse . ' , l , ,ve!ir, Bernarello. Zu- u»d lini bauten. Di.-Ttumps-Ttrafte ?<!, Leopold Ta»»ich, Behelfshei»!. Ncsselstraße 35», Frz. n»d M a r i a (^ollsiein. Err,ä>l»ng ei»es Anbaues »»d >ilringaragr. Hötliugcr Gasse k a, I r i » g a r d M a l f a l l i , U»>!,'a»avbeile». Maderspcrgerstrahe 5, Grcte Haselwanlei, ^'lnban. Ar.zl <3<», Grele Wopfncr, U»!ba»avbeilen. Tpcckweg 2 a, Hugo Floßmann, Anba» ilild Dachhcbuug.

Maf.imilianstrafte N , Stislung Marienheini, Erricht»»g eines Stöcllgcbäudcö. Mlasmalereistrastc 2, Iohan» Bivlnia»», Wiederaufbau, be ziehnnlV-'weise Anfslockung. ^icnnweg lli, Heinrich Vinhevi, Ilmbauavbeileu. Nichard-Wagncr-Ttraszc 3, Beveiu llugavisllies Ingendheiiu, Erweilernug der .Uuche.


Veite 8

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Weihcrliura.a.asse !5, Paula ^ippuner, vertreten durch Hans Paumgarttner, Dachgeschohausban, Anbau und Hol^Iege. Arzl !l!w und Ü^Na, Geuicinnühigc Ban- und Siedluugs genossenschast „Frieden", '2 Wohnhäuser. ^ilidcnqassc 1«, K a r l Neuner, Uinbanarbcitcn. Amrao »»4 a, Antonie Angcrcr, ZlvcifamilicnU'ohuhans. Erlcrstraße 1<», M.Leitner, Franta Sterzinger und stilly Veitncr, Umgestaltung des Gcschäftsportales. Arzler Straße 4 a, Crna Hncke, ^agerobjctt. Tchwindstraße I , Karolinc Ram, Wohnhans nnd Garasse. Trauer Stein 19, Watzdorf Hermann, Wohnhans. , E. F. Foradori, Uni- nnd ErwciterungsbauarSicglangcr 75, Mayer K a r l , Anban. Pcmbanrstrahe 8, Neher Albrecht, ZiueifamilieuN'ohnhaus. ^.'copoldstraße 4l», Andrä 5tönig, Wiederaufbau. Anichstraßc 2l>, Hermann, Zelgcr, tcillociscr Dachgeschoßausbau. Innstraße 48, D r . Anton Ancr nnd Mitbesitzer, A n - nnd Umbauarbeitcn im Stöcklgebände. Ialinstraße !2, I n g . Mar, Nicole, Wohn- und Geschäftshaus. Ar,;l i : l : l l , Cmma Banmann, (tinfamilicuwohuhaus. Tieglanger 42 a, Johann Delmarco, A n - nnd Aufbau. Sillhöfe 5, Fa. Walter Pranse .<' Co. (OHG.), Errichtung einer Möbeltischlerei. Innstraßc 24, Josef Bleicher, Gcschäftsnmbau. Fürstenwcg 15, Alois König, Aufstockung des Laqcrqcbän^des. Mar.imiliaustraßc 7, Kannncr für Arbeiter nnd Angestellte, Umbauarbeiten. Znnstrahe 81, Walter Gfrerer, Spenglevwerkstätte. Gramart 24, Kathar. Schnabl, Errichtnnss eines Behelfsheimes.

Nummer 9

^agdgassc 12, >>ans sen. nnd Hans jun. Popp, ^.»oeifamilienwohnhaus. Ticglanger 225, Gemeinniihisse Wolinbauforderuusss^enos» senschaft „Neichenau", Wohnhans. Xirschcutalssassc 2<», Rosa Banmqartncr, C'irschäflsnmba». Amraser Straße j»O c, ci und <>, „Nenc Heimat", je 1 Wohn« Hans mit 10 Wohnnnqen. Dr.-stttlch-Strake 8, 5, 7, '», 11, „Nenc Heimal", ,e l Wohn° lians mil M Wohnnnqcn, nnd Nr. 11 « mit ltt Wohnnnqrn. ^iichard-Wagncr-Straße 4, Prcsbytcrinm d. ev. Pfarrqenieiude A. n. H. B., Anban. I n n r a i n 16, M . Amann c^ Sohn, Fassadeuänderunq nud Geschäftseinbau. Allcrheiligcnl)ösc 5l>, >>ern>ann ^ t n c M r , Wohnhans. Tchneeburggasse 7!ll,, Anton Pilz, Zweisamilienwohulian'?. Höttinger Au 102a, TtadtN'erkc Innsbruck, Umspannwerk West am ^ohbach. Vloldiustrcche 2, Stadt^cnn'inde Innsbruck, Wohnhaus, ^<> Wohnungen.

Wohnungstausch Angebote Lieuz/Osttirol: ^V^ Zimmer, Küche, Bad, 2 Ballone: sse gleichwertige Wohnung in Innsbruck. Auskunft: K thalcr, Innsbruck, K'iebachgasse l<>. Innsbrllck, Wicscngassc t»7: l Küche, 2 Zimmer: l Gliche, !i Zimmer.

gegen

Innsbruck, Premstraße !>: l Küche, ^l Ziiumer, l Sabine!!;, gegen l Küche, 2 Zimmer, 1 Kabinett. Innsbruck, Kaufmannstrahe !l2: l Küche, I Zimmer: gegen 1 Küche, 2 Zimmer. Innsbruck, Laugstraße 16: 1 Knche, 1 Zimmer, l Kabinett! gegen l Knche, 2 Zimmer, 1 Kabinett.

Neuerscheinungen Hans Lentze: Leibreutenvcrträge im mittelalterlichen Wilten (Carinthia I, Mitteilungen des Geschichtsvereins für Kärnten, 146. I h g . 1956). — Univ.-Prof. D r . H. Lenhc O?racm. (Wien), der. selbst Chorherr von N i l t c u , schon manche interessante Fiage ans der älteren Wiltcner nnd Innsbrncker Kirchenc^eschichte untersucht hat, widmet diese Arbeit den in der Forschung bisher etwas stiefmütterlich behandelten Lcibrentcnverträgen, auch !^cibgcding genannt. Die vom S t i f t Wilten abgeschlossenen Leibrentenverträge gehen ans das Bestreben znrück, sich in Zeiten finanzieller Bedrängnis Geldmittel dnrch ttbertragnng von Grnndzinsen zn verschaffen. Solche Verträge wurden mit Rittern (znm Beispiel 14N5 mit Hans Trantson), Bürgern, Banern nnd Priestern geschlossen, der Großteil mit Innsbrncker Bürgern, wie mit Meister Hanns, dem Altgoldschmicd, Heinrich Tenc;c! oder Katharina Helbling. K. Sch. Hans deiche: Das Sterben des Eeelgeräts (Österreichisches Archiv für Kirchenrccht, Band 7). Der vorgenannte verdienstvolle Forscher behandelt in der vorliegenden Abhandlung das „Sterben" jener frommen Stiftungen, die im Mittelalter so vielfach als Messen- oder Iahrtagsstiftnngen für einzelne Personen wie ganze Familien errichtet wurden. Als größte Feindin aller dieser Stiftungen bezeichnet der Verfasser die Geldentwertung, die es mit sich brachte, daß sich beim Sinken des Geldwertes keine Mrßpricster mehr für eine Entlohnung fanden, die vorher einen auskömmlichen Lebensunterhalt garan-

tierte. Die meisten mittelalterlichen ^ahrtagssiifiungen gingen in der Krise der Glanbcnsspaltnng unter. Auf Nat des Konzils von Trient nahm man überall eine Reduktion nnd ^>usammenlegnng der Iahrtagsstiftungen vor. Pros, ^cnhc führt in seiner Arbeit mehrfach Beispiele aus T i r o l an, wie znm Beispiel den Trautsonschrn I a h r t a g in Wilten oder jenen für Kaiser Otto I. im Kollegiatsstift Innichen. K.Sch. Tunderlicst der Zeitschrist „ B i b l o s " : Das dritte Heft (l'.«56) der Keilschrift für Buch- und Bibliothekswesen „Biblos" war dem in Innsbruck stattfindenden 4. Osterreichischen Bibliothckartag gewidmet und enthält sechs Beiträge der heimischen Univcrsitätsbibliothekarc. Als erster gedenkt Direktor Hofrat D r. I . H o f i u g e r der geschlossensten und kraftvollsten Persönlichkeit unter den großen österreichischen Bibliothekaren des 19. Jahrhunderts: „Fried-« rich Vcithc" (I«2« bis MW), der von M!8 bis 1874 Direktor der Innsbrncker Universitätsbibliothek war nnd in diesen wenigen Jahren Hervorragendes leistete. H a n s W i e s e r berichtet über „Zwei Bände ans dem Besih Blanea M a r i a Sforzas", eine Vergilausgabe und die Geschichte der beiden liebenden ^»eretici und Cnrial>i5, die in den Beständeil der Universitätsbibliothek verwahrt werde». M i c h a e l G i n t s b e r g e r schildert in seinem Beitrag „ ^ n m Gedenken Antun Roschmanns" kurz das ^eben und die Tätigkeit dieses hochverdienten Begründers der Univ.-Bibliothek, der als Sohn eines Salinenbeamlen ;u Hall im Jahre N',',»4 geboren war.


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Für die ^nnvbrucker ^.tadlgejchichle is! der Veitrag F r a n z H o c h e n e g a s „Vierhundert Jahre Buchdruck in Innsbruck" von besondere»! Wert. Der Verfasser, der sich schon mehrfach mit der (beschichte des Buchdrücke in ^ i r o l besaht hat, gibt in seinem Anfsa!) eine gedrängte Übersicht iiber die in Innsbruck tätigen Buchdrucker. I n ^nuvbruck giüss die ^tegierung ja erst um die M i l l e des !<>. Jahrhunderts daran, eine Druckerei rin^nrichten, nnd berief hici» >'>!!< den k/eonhard 'Itoftnagl a>i^ Basel, dem alsbald Rnpcrl Höller ans ^ioüeuburg am ^'eckar folgte.

F r a ü ', >t a r >> ! y a I e r beschreibt „Das Schicksal der T i roler .Ulosterbibliothelen in den Jahren 1773 bis 1790". Durch die .Ulosleranshebnng erfuhr die Innsbrncker Univ.Vibliolhek eine wertvolle Bereichcrilng an Drucken und vor alleni an Handschriften, wie zum Beispiel der ältesten, den, illuminierten Innicher Evangeliar ans dem !>. Jahrhundert. I er i r a T r o p p e r berichtet schließlich noch über die „Umschrift des alten Bandkatalogs der Inu5brncker Universitätsbibliothek", jenes ältesten, im Jahre lftll) angelegten .Katalogs, der in achtzehn etnia WO bis '»<«> Seiten umfassenden Folianten den gesamten Bestand bis 19W verzeichnet. K. Sch.

der Stadtbücherei Innsbruck Die Bibel in der .Kunst. Das Alte Testament. Miniaturen. (Gemälde. Zeichnungen. Skulpturen. M i t einer Einleitung von Nudolf Alexander Schröder. K ö l n : PhaidonVerlag 1956. 283 Seiten.

Tietze Hans: Tiutoretto. Gemälde nnd Zeichnungen. M i t 300 Abbildungen. Dieser venezianische Meister beherrschte das Merganssszeitalter zwischen Hochrenaissance und Barock. K ö l n : Phaidon-Verlag 1948. 383 Seiten.

Stutzer Herbert Alexander: Die Kunst der Mruster und der römischen Republik. München: Mandrnck 1955. 1^8 Seilen. Der reich bebilderte Band behandelt eingehend die Frage nach Herkunft, Wesen nnd Knltnr der Etrnsker.

Scdlmayr Hans: I o h a n u Bernhard Fischer von Erlach. Das Buch über den großen österreichischen Barockbamneister wendet sich nicht nur an den Fachmann, sondern an alle knnstliebendcn Menschen. Wien/München: Herold 1956. 347 Seiten.

Braunfels Wolfgang: Meisterwerke europäischer Malerei. M i t 8 Farbtafeln nnd 223 Bildwiedcrgaben in Kunstdruck. B e r l i n : Safari-Verlag 1955). 202 Seiten. Vine „ideale Gemäldegalerie" ans acht Jahrhunderten europäischer Malerei. Dirks Walter: Bilder uud Bilduisse. lebendige Bildintcrpretationen aus christlich-katholischer Sicht als Anregung für den Laien. Anch für Jugendliche ab l<! Jahren. Frankfurt a . M . : Knecht. 79 Seiten. Schmidt Gerhard: Neue Malerei iu Österreich. Wien: Nosenbaum 1956. 178 Seiten.

Welz Friedrich: Anton Kolig. Dieser österreichische Maler unserer Zeit zeichnet sich durch kräftiges Kolorit und originelle Lichtführnng aus. Er schuf Fresken und Ö l gemälde und ist auch als Zeichner bedeutend. Salzburg: Welz o. I . 36 Seiten. 41 Tafeln. Schueditz Wolfgang: Alfred Kubin. Der Verfasser berücksichtigt anch das hochinteressante Frühwcrk des österreichischen Graphikers und verfolgt die ganze Entwicklung des nun Achtzigjährigen i n kostbaren Beispielen. Wien: Rosenbaum 1956. 108 Seiten.

Baumgart F r i h : Geschichte der abeudläudischeu Plastik vou dcu Aufäugeu bis zur (Gegenwart. ,^öln: Dnmont Schauberg 1957. 387 Seiten.

Stadtmagistrat Innsbruck Zl. St-82/195?

Hanfmann George M . A.: Etruskische Plastik. Herausgegeben und eingeleitet von Hanfmann. M i t 56 Bildern auf ^8 Tafeln. Stuttgart: Günther 1956. 15 Seiten, 48 Tafeln.

über die öffentliche Auflage des Geschwornen- und Schöffenverzeichnisses 1958 der Stadt Innsbruck

^ejeune Robert: Houore Daumier. Leben und Werk des großen französischen Zeichners, eines Meisters der politischen Karikatur. Zürich: Büchergilde Gutenberg o. I . 256 Seiten. Hanson Lawrence und Elisabeth: Tonne ohne wnade. Das Leben des Vincent van Gogh. Holländischer Meister, der mit seiner eigenwilligen Malweise den Er,pressionismus stark beeinflußte. München: List o . I . 332 Seiten. Mehring Walter: Klee. Ter,t von Mehring. Schweizer Maler nnd Graphiker, der der abstrakten Kunst den Weg bereitete. B e r n : Scherz 1956. 31 Seiten, 52 Tafel». Göpel Erhard: Edvard Muuch. Selbstbildnis nnd Dokumente. Dieser norwegische Maler und Graphiker führte die norwegische Malerei zu europäischer Grllung. M ü n chen: Langen/Müller 1955. 71 Seiten. Elgar Frank und Maillard Robert: Picasso, seiu Werk, seiu Lebe«. Aus dem Französischen von ^ ' l ^ r . München/Zürich: Droemer 1956. 315 Seiten. Morassi Antonio: G. B . Tiepolo. Deutsche Übertragung von Leopold Zahn. Der italienische Maler, der 175U bis N53 in Würzburg tätig war, verkörpert in seiner Kunst den Höhepunkt des venezianischen Barocks. K ö l n : PhaidonVerlag 1955. 158 Seiten.

Kundmachung Gemäß § 20 des Geschworenen- und Schöffenlistengesetzes, V G V l . Nr. 135/1946 i n der geltenden Fassung, w i r d das für das Jahr 1958 für die Stadtgemeinde Innsbruck erstellte Verzeichnis der Personen, die zum Amte eines Geschroornen oder Schöffen berufen werden können, in der Zeit vom 30. September bis einschließlich 9. Oktober 195? all Werktagen mit Ausnahme des Samstages von 8 bis 12 und 14 bis 18.IW Uhr im Stadt. Einwohneramt. Nathaus-Neubau, Fallmcrayerstraße 1, 1. Stock, Zimmer :!50. zur öffentlichen Einsicht aufgelegt. Innerliall.' der Auflagcsrist tami jeder eigcndcrechtigte Staatsbürger wegen Eintragung von Personen, die nach dem Gesetz zum Amte eines Geschworenen oder Schöffen unfähig sind oder zu diesem Amte nicht derusen sind, beim Sladtmagistral schriftlich oder zu Prolotoll Einspruch erheben. Ebenso können gesetzliche Vefreiun^'grilnde gellend gemacht werden. Innsbruck, an» U». September 1957 Der Bürgermeister: Dr. lugger e. h.


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Wir Innen 068onder3 intere88gnte und 6lnpte1)IunZ3werte Normen einer wir1(8glrien ^ul(^nft3iül8()lße vnr^cnIaZen, wenn 3ie den Wun8cn Iigl)en, üoer xeitZemii^e ^nmoingtionen der I.eoen3ver8iclierunß iniorrniert xu werden. Line ^ntraZe dgrüuer verpslicntet 3ie xu Ziir ni(^nt3, und dä8 Wi83en um Ziin8tiße ^ößlicnkeiten 1(änn Il^nen nur Vorteile, nicnt

ltt/e nac/i

Verleger, Eigentümer u. Herausgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck. — Pel Rathaus, Zimmer Nr. 190, — Druck: Felizic

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Ausgabe September 1957