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derMndesnaupktadt Innsbruck ^ ä) r i f t l r i c i! n ^ - N a t h a u 3. S t o c k , 3 i m m c r N r. l 9 0 Fernsprecher N r . 0371/190

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Auqust 1957

Nummer

W . Jahrgang

Der Empfang des Bundespräsidenten Dr. Adolf Schärf durch die Stadt Innsbruck Am 22. J u l i dieses Jahres traf Bundespräsident D r . A d o l f S c h ä r f von Vregenz kommend mittags zu seinem ersten offiziellen Besuch in Innsbruck ein. Nach einem kurzen Empfang am Bahnhof begab er sich unverzüglich i n Begleitung von Landeshauptmannstelluertreter Josef M a y r und Bürgermeister Dr. Alois Lugger zum städtischen Wasserwert in Mühlau, wo ihn die beiden Vizebürgermeister, Hans Flöckinger und Otto Kamper, an der Spitze des Stadt- und Gemeinderates sowie der leitenden Beamten des Stadtmagistrates vor der großen Turbinenhalle erwarteten. Bürgermeister Dr. Alois Lugger richtete folgende herzliche Vegrüßungsworte an das Staatsoberhaupt! Hochverehrter Herr Bundespräsident! Der Besuch des Staatsoberhauptes unseres Vaterlandes in Innsbruck ist für uns alle eine hohe Auszeichnung. Ich habe als Bürgermeister und im Namen der hier versammelten Gemeinderäte und der leitenden Beamtenschaft den ehrenvollen Auftrag, Sie, hochverehrter Herr Bundespräsident, bei uns in I n n s bruck herzlich willkommen zu heißen. W i r begrüßen in Ihnen, Herr Bundespräsident, den obersten Nepräsenlanten unseres Vaterlandes. Innsbruck als Landeshauptstadt ist mit seinem Heimalland T i r o l eins in Geschichte und Kultur, in Treue und Opferbercitschaft und daher auch eins mit seinem Vaterlande Österreich. W i r sind auch eine Einheit im Ningen »im die Gerechtigkeit siir unsere Landsleute in Südtirol, sind eins im Streben »ach friedlichem Zusammenfinden aller Menschen, die die gottgewollte Freiheit des Mitmenschen achte» und schuhen helfen. Diese Grundsätze hier vor Ihnen aussprechen z» dürfen, hochverehrter Herr Bundespräsident, im Ve wnßtsein. hiebet nur Dolmetscher der Überzeugung aller politisch verantwortlichen Persönlichkeiten dieser Stadt zu sein, ist für mich als Bürgermeister der Landeshauptstadt Tirols eine besondere Auszeichnung. Unsere Verfassung bestimm!, daß die Länder nach dein Grundsätze der Selbstverwaltung eingerichtet

sind, wobei die auf die Gemeinden Bezug habenden Artikel unserer Bundesverfassung lediglich — mit wenigen Ausnahmen — allgemeine Richtlinien darstellen und noch des angekündigten Vundesuerfassungsgesetzes bedürfen. Ich glaube, es ist au der Zeit, diese Verfassungslücke zu schließen. Die hervorragenden Leistungen unserer Gemeinden beim Wiederaufbau des Vaterlandes, das bewiesene demokratische Selbftverantwortuugtragen ihrer Vertreter rechtfertigt,.daß unsere Gemeinden voll verankert werden in unserer Bundesverfassung im Sinne jenes altösterreichischen Grundsatzes, der besagt „Grundfeste des freien Staates ist die freie Gemeinde". Eine Erkenntnis, die immer mehr auch im freien europäischen Räume Beachtung findet. I n Innsbruck ist hervorragende Aufbauarbeit geleistet worden. Der Fleiß und die Einsatzbereitschaft ihrer Bewohner wurde durch eine verantwortungsbewußte Stadtverwaltung unterstützt. V i e l wurde durch sie i n den Jahren seit 1945 geleistet, große Aufgaben stehen noch bevor. Wohnungen zu erstellen ist das Gebot der Stunde; alle Möglichkeiten, private und öffentliche, sind hiebei einzusetzen. Die Erschließung und Versorgung unserer wachsenden Stadt mit allen für das Zusammenleben notwendigen und wünschenswerten Einrichtungen erfordern erhebliche M i t t e l . Und immer wieder ist unser Streben darauf gerichtet, mit dem Zurverfügungstehenden das Bestmöglichste zu leisten. Ich w i l l heute nicht von den Sorgen der Stadt sprechen, sondern die Freude über das Geschaffene gelten lassen und den ungebrochenen Willen zur Aufbauarbeit aussprechen. W i r sind hier beispielsweise beim Mühlauer Wasser- und Elektrizitätswerk, ein Gemeindewerk, alis das wir stolz sind. Es wurde in schwieriger Zeit erbaut und wird nach Fertigstellung des Znbringernetzes allen unseren Mitbürgern beste Dienste leisten. So begrüßen wir Sie, hochgeschätzter Herr Bundespräsident, bei uns in Innsbruck; die Landeshauptstadt Tirols wird immer bemüht bleiben, im Kranze der Städte Österreichs würdig seines Vaterlandes zu sein.


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Der Herr Bundespräsident erwiderte seinerseits, daß er wohl die vorgebrachten Wünsche des Bürgermeisters kenne nnd verstehe, manche offene Punkte der Gemeindeuerfassnng aber schon seit den Jahren nach dem ersten Weltkrieg auf eine Regelung warteten, also mehr als drei Jahrzehnte. Bezüglich Südtirol versicherte der illustre Gast, daß diese Frage durchaus nicht nur eine Angelegenheit der Tiroler sei, sondern ganz Österreich in gleicher Weise berühre. Als Vertreterin des Gemeinderates überreicht nunmehr F r a u Napoldi einen prächtigen Strauß roter

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nnd weißer Nelken, worauf die Besichtigung des Werkes unter der Führung von Direktor I n g . W i l fried Egger begann. Schließlich trug sich das Slaatsoberhaupl in das Ehrenbuch des Wertes ein. in das Bundespräsident Dr. !>. c-. Th. Körner als erster seinen Namenszug gesetzt hatte. Vom Wasserwerk weg begab sich die stattliche Autokolonne zur Konzert-Kurve, die der Bundespräsident, geführt von ihrem Entwerfer, Baudirektor i, N, Fritz Konzert, besichtigte.

Hohe Auszeichnung für Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Herbert Reiter Der Herr Bundespräsident verlieh mit Entschließung vom 29. J u n i 1957, Z l . 35.736, dem Vaudirektor der Stadt Innsbruck, D i p l . - I n g . H e r b e r t N e i t e r, das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Z u dieser ehrenvollen Auszeichnung sprach Bürgermeister Dr. Alois Lugger dem Geehrten in einer kameradschaftlichen Feierstunde die Glückwünsche namens der Stadt aus, wobei er in seinen herzlich gehaltenen Worten die Wichtigkeit einer kameradschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Mandataren und den Fachbearbeitern hervorhob, die immer nur zum Nutzen der Stadt ausschlagen könne. Anschließend würdigte Magistratsdirektor Dr. N. Mangutsch die Kameradschaft des Vaudirektors gegenüber seinen

Amtskollegen und Untergebenen, die gute Zusammenarbeit zwischen Magistratsdirektion und Bauamt. Dabei stellte er u.a. fest, daß es dem Geehrten zweifellos gelungen sei,die Narben in dem durch die Bombenangriffe schwer gezeichneten Antlitz der Stadt so zu beseitigen, daß deren altbekanntes und beliebtes Gesicht wiederhergestellt erscheint. Der amtsführendc Gemeinderat D i p l . - I n g . Noveri Kummer unterstrich in seinem Glückwunsch nochmals die Worte des Bürgermeisters, während als letzter Gratulant Stadtrat Dipl.-Ing. K u r t Rösche die Tätigkeit des Ausgezeichneten im Vauausschuß aufzeigte, der dessen Können und Leistung aus unzähligen Sitzungen am besten zu ermessen wisse. K. Sch,

Ehrenringverleihung an Frau Anna Exl A m 1. August 1957 fand im festlich geschmückten Kleinen Stadtsaal in Anwesenheit des gesamten Innsbrucker Gemeinderates, der Spitzen der Behörden und zahlreicher Freunde der Exl-Vühne die feierliche Verleihung des Ehrenringes der Stadt I n n s bruck an F r a u Anna Exl statt. Nach den einleitenden Klängen des Streichquartettes Nr. 2,. op. 76 von Josef Haydn ( 1 . Satz — ^UcFia), gespielt von Friedrich Meftler (1. Violine), Elfriede Haßlwanter (2. Violine), Max Lang (Viola) und Klaus Haßlwanter (Violoncello), sprach Bürgermeister Dr. Alois Lugger zum festlichen Tag: M i t dem einstimmigen Beschluß vom 25. J u l i 1957, an F r a u Anna Exl den „Ehrenring der Stadt I n n s bruck" zu verleihen, setzte der Innsbrucker Gemeinderat eine Tat, die i n mehrfacher Weise einer besonderen Beachtung würdig ist. Von der Bestimmung des § 4 des Innsbrucker Stadtrechtes, derzufolge der Gemeinderat an Personen, die sich um die Stadt kulturell oder sozial besondere Verdienste erworben haben, den Ehrenring der Stadt Innsbruck verleihen kann, wurde bis heute erst 28mal Gebrauch gemacht, ein Beweis dafür, daß die Forderung nach Vorliegen „besonderer Verdienste" stets einer äußerst strengen Beurteilung unterlag. E i n Blick auf die Liste der Ehrenringträger unterstreicht die Handhabung dieser sorgfältigen Auslese und bietet eine illustre Neihe hervorragender Persönlichkeiten des Innsbrucker Kultur- und Geisteslebens.

Es geziemt sich uns wohl, heute an dieser Stelle des ersten Trägers dieser Auszeichnung zu gedenken. Am 6. September 1927, also fast genau vor drei Jahrzehnten, wurde der erste Ehreuring dem Begründer der im ganzen deutschen Sprachraum einzigartigen und einmaligen Ezl-Vühne, Ferdinand Exl, überreicht. Geboren am 30. M a i 1875 i n Innsbruck, setzte sich beim jungen Buchbinder Exl bald seine Künstlernatur durch, er scharte eine Neihe gleichgesinnter theaterbegabter Freunde um sich und eröffnete am Ostermontag, den 31. März 1902, im „Österreichischen Hof" in Wilten seine eigene Bühne. M i t der Stückwahl der Eröffnungsvorstellung — Ludwig Anzengrubers „Pfarrer von Kirchfeld" — war auch schon Programm und Ziel der Neugründung gekennzeichnet! neben guter Unterhaltung das wertvolle dichterische Volksstück zu pflegen und i n der schauspielerischen Wiedergabe nach echter Kunst zu streben. Wenn dieses Ziel in seltenem Ausmaß erreicht worden ist. so verdankt dies die Exl-Bühne dem restlosen persönlichen Einsatz ihres Gründers. Ferdinand Exl hat vom ersten Tage an mit eiserner Willenstraft die einmal erkannte künstlerische Aufgabe im Auge beHallen und mit unbeirrbarer Energie und Folgerichtigteit durchgeführt. Er selbst war als Leiter und Darsteller seinen Mitarbeitern Vorbild uno Beispiel, ermüdete nie in der künstlerischen Durcharbeitung jedes Stückes und jeder Nolle uud sah im vollendeten Zusammenspiel, nicht aber in dem virtuosen Herausragen einer Einzelleistung, die unerläßliche Voraussetzung einer


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Enscmblelunsl, wie sie in solcher Dlirclibildung lvohl taum einer anderen Bühne eigen wurde. Wen» wir so in kurzen Julien der eiilnlaligen tünstlerischen Per sönlichteil Ferdinand Exls gedachten, so deshalb. weil danut Weg und Ziel der Exl-Bühne. dem sie stets in unbeirrbarer Konsequenz treu blieb, gezeichnet erscheint. Als ein Beweis für die Wertschätzung dieser lüustlerischen Irene darf die Tatsache uer zeichne! werden, das; in Abständen r»on wenigen Iah reu immer wieder ein Mitglied der Exl-Bühne als Träger des Ehreliringes ansscheint. Fand die Exl-Bühne in Ferdinand Exl ihren schöpferischen Gründer und Keiler, so stand ihm noni ersten Tag an in Eduard Köct das liinstlerische (Gewissen, der geniale Spielleiter und Gestalter der literarischen Rote zur Seite. Sein Nollengebiet umspannte bäuerliche Gestalten tiefster, oft dämonischer Tragik lind lustige, lockere Lumpen- und Intriganlensignren von oft drastischer, ja grotesker Wirkung. Sein Grutz in „Erde", sein Alt-Nott in „Glaube und Heimat", sein Raffl in „Judas von Tirol", sein MedVater und Gafleiner in den „Sieben Todsünden" sind Leistungen, die in ihrer Art als unerreicht, ja vielleicht sogar als künftighin unerreichbar bezeichnet werden müssen. Die am 8. November 1932 erfolgte Verleihung des Ehrenringes trug dieser Tatsache Rechnung. Zehn Jahre später, am 12. Juni 1942, können wir erleben, daß wiederum einem Mitglied der ExlVühne der goldene Ehrenring über den Finger gestreift wurde. Der junge Ludwig Auer wollte ursprünglich Bildhauer werden und ergriff dann auch wirtlich diesen Beruf, wenn auch in anderer Auswirkung: er formte als Schauspieler der Exl-Vühne, der er seit 1904 als ständiges Mitglied angehörte, unzählige Volkstypen mit wahrhaft bildhauerischer Plastik. Das Charakteristische in seinem „Grillhofer" und „Vrenninger" vertieft sich im „Sandberger" und im „Raz", besonders aber im alten „Giggl" zur Dämonie, zu einmaliger Gestaltung seelischer Spannungen. I m Gegensatz dazu erreichte Ludwig Auer, der auch ein Meister der Maskenkunst war, in seinen pfiffig-schlauen alten Ehemännern, Großvätern und Junggesellen im heiteren Spielplan der Ezl-Vühne eine unübertreffliche tomische Wirkung. Kehren wir aber zur Eröffnungsvorstellung der Ezl-Biihne zurück! Als an ihrem ersten Abend auch ein blntjnnges, bildhübsches Mädchen als Anneri Birtmair in Anzengrubers „Pfarrer von Kirchfeld" auftrat und ihren wesentlichen Anteil am Erfolg erntete, ahnte wohl niemand, das; damit eine schauspielerische Laufbahn begonnen hatte, die zur höchsten künstlerischen Entfaltuug führte. Es war Anna Gstöltner, eine der drei Töchter des Schuhmachermeislers Hans Gstöttner, die dieser, selbst von feurigem Theaterblut Beseelte, zur Bühne brachte. Seit jener Eröffnungsvorstellung hat dann Anna Gstöltner, die bald Frau Exl wurde, als unentbehrliche und kongeniale Partnerin Ferdinand Exls dell gesamten weiblichen Rollentreis voltslümlicher Dramatik von Anzengruber bis zur Moderne mitgemacht und mitgespielt. Begreiflicherweise erreichte sie ihre Höhepunkte in deil Werten der Tiroler Dramatiker Franz Kranewitler. Karl Echönherr. Rudolf Brix und Hans

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Ranzi. Alis der na inen Liebhaberin wurde bald eine ..Trutzige" voll prachtvollen ^ügen, die später im ..Weibsleufel" lind ..Frali Suitner" kaum zu übertreffende tlaffische Prägungen erfuhren. Die herben Elemente der Künstlerin schnse» ihre „Mena" in ..Erde", ihre dämonische ..Eav" und die in tragikomischer Mischling einzigartige „Filimnnde". Von ganz besonderer Eindruckskrafl waren ihre Rollen als Mutter, wie die Rolli» in ..Glaube und Heimat", die Hoferin in „Andre Hofer", die Rot-Adler-Wirtin in „Volt in Rot". Es stellt die Behauptung keine Übertreibung dar, das; Anna Exl diese Rollen nicht spielte, sondern lebte. Daraus entsprang auch die faszinierende Wirkung auf Publikum und Mitspieler, die sie zu immer größeren Leistungen emporriß. Als Ferdinand Exl seine Augen für immer geschlossen hatte, da führte Anna Exl sein Werk weiter. Der Zähigkeit in der Verfolgung des einmal als richtig erkannten Weges war es zu verdanken, daß sich den künstlerischen Erfolgen der Exl-Vühne in der Heimat alsbald solche in anderen Städten Österreichs, vornehmlich in Wien, und im Auslande zugesellten. Bereits im Jahre 1903, ein Jahr nach der Gründung, sehen wir die Exl-Vühne auf Gastspielen in Hall, Schwaz und Kufstein. 1904 schloß sich bereits eine Reise nach Basel, Freiburg i. Vr., Zürich, Köln, Koblenz, Barmen und Metz an. I m Herbst desselben Jahres reiste die Exl-Vühne auch zum ersten Male nach Wien, wo sie im Theatersaal von Weigls Dreherpark im 12. Bezirk ein zweimonatiges Gastspiel absolvierte. Da es Exl für seine vornehmste Pflicht hielt, für das Auskommen seiner Mitarbeiter, von denen die meisten ihre bürgerlichen Berufe oder das Studium aufgegeben und sich restlos der Exl-Vühne verschrieben hatten, zu sorgen, dies jedoch nur durch Gastspielreisen möglich war, begann nun die Zeit der großen Reisen, die die Ezl-Leute jahrzehntelang oft unter den größten Strapazen kreuz und quer durch ganz Europa führte. Vudweis, Pilsen, Eger, Teplitz, Aussig und Vodenbach waren die ersten Spielorte im Norden der alten Monarchie. 1908 gelang es dann, in Wien, im Raimundtheater, ein vierzehntägiges Gastspiel abzuschließen, das sehr erfolgreich war und vom gesamten Wiener Theaterpublikum wohlwollend gewürdigt wurde. Der Sommer 1910 war für die ExlVühne insoferne bedeutungsvoll, als es durch hervorragende Interpretation namhafter Autoren gelang, den, Miener Voden endgültig zu erobern. Immer weiter drang der Ruf und der Ruhm der Exl-Vühne. Von Verlin, das die Exl-Bühne 1913 das erstemal besuchte, ging es weiter nach Amsterdam, Rotterdam, Haag und anderen Städten in Holland. Räch der zwangsläufigen Neisepause während des ersten Weltkrieges folgten wiederum Fahrten durch ganz Europa und selbstverständlich auch immer nach Wien. Auch die Zeil »lach Veendigimg des zweiten Welltrieges sah die Exl-Vühlie wieder in ungebrochener Kraft am Wert. Und auf zahlreichen Gastspielreisen im I n uild Ausland bewieseil die Exl-Leute ihre einmalige Darstellungsluust. Es sei mir gestattet, mich in diesen turzen Hinweisen auf die reiche Tätigkeit und das verdienstvolle Wirten der Exl-Nühne zii begnügen, denn es würde hier zu weit führen, das Wert der Ezl-Vühne im


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Gesamten sowie die Verdienste jedes einzelnen ihrer Mitglieder erschöpfend zu würdigen. Das V i l d entbehrte aber der Vollständigkeit, wollte man nicht anch jener Frau gedenken, die, durchpulst und durchglüht vom Geiste und der Kraft des Gründers der Exl-Buhne, die Geschicke dieser Bühne bis in die letzte Zeit entscheidend mitbestimmte. Bald nach Beginn des zweiten Weltkrieges hatte Ferdinand Exl sein Werk vertrauensvoll in die Hände seiner Tochter Ilse gelegt. Und Ilse Exl erwies sich dieses Vertrauens und der Größe ihres Vaters in jeder Hinsicht würdig. Begleitet vom mütterlichen Rat Anna Ezls, gehörte ihre ganze Kraft und Liebe, ihre ganze Sorge, ihr Streben und rastloses Arbeiten jener Bühne, die ihr Vater aus dem Nichts geschaffen und die sich in wenigen Jahrzehnten die Welt erobert hatte, bis — ja bis ein unerbittliches Geschick sie, tief betrauert von allen, die sie kannten, leider allzufrüh mitten aus blutvollem Leben riß. W i r aber beugen uns heute i n tiefer Ehrfurcht vor jener Frau, der es bestimmt war, das Leid einer Mutter nicht nur auf der Bühne zu verkörpern, sondern den bitteren Kelch dieses Leides auch selbst bis zur Neige zu leeren. Das Werk aber, das Ferdinand Exl geschaffen und dem seine Getreuen unter Einsatz ihrer ganzen Person gedient haben, lebt weiter und wird seine Früchte tragen, auch wenn seine Diener längst nicht mehr auf der Bühne, auf der Bühne des Lebens stehen werden. Das Unzerstörbare, Unverlierbare im menschlichen Dasein ist ja der Geist, der aus dem Vergangenen schöpft, auf- und weiterbaut und i n seinen Wirkungen in die Zukunft ausstrahlt. Die Werte, die die EzlVü'hne geschaffen, werden und können nicht verlorengehen, werden weiterwirken in kommenden Generationen, die Saat, die Ferdinand Exl in fruchtbares Erdreich legte, w i r d noch in voller Blüte stehen, wenn sich hinter uns allen längst schon der Vorhang gesenkt hat. W i r müssen aber, und das ist die Heraus-^

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an »»5. »115 immer wieder den an das Ewige erringen und bewahren. Wenn nun Anna Exl am !i. Anglist dieses J ihren 77). Geburtstag feiert, ist es wohl nur eine selbstverständliche Dantesleistnng der Sladt Innsbrnck, das; ihr als erster Frau jenes Ehrenzeichen verliehen werde, das ihr treuer Weggenosse einst als erster in Empfang nehmen durfte. Unter dein stürmischen Beifall aller Anwesenden überreichte hieraus Bürgermeister Dr. Lugger den Ehrenring der Stadt Innsbruck, den Fran Anna Exl sichtlich bewegt entgegennahm. I n ihren Dantesworten brachte Frau Exl zum Ausdruck, daß sie nunmehr die Überzeugung gewonnen habe, daß ihre jahrzehntelange künstlerische Arbeit nicht umsonst gewesen sei trotz des Auslöschens der Exl-Bühne. I h r Leitspruch seit ihrer Jugend sei immer gewesen! „Was vom Herzen kommt, geht wieder zum Herzen", und diesem Leitspruch sei sie auch stets auf der Bühne treu geblieben. Aus tiefstem Herzen danke sie heule anläßlich der ihr zuteil gewordenen Ehrung allen Anwesenden, allen Vertretern des Landes und allen Vertretern ihrer heißgeliebten Heimatstadt und vor allen anderen dem hochverehrten und von allen geliebten Bürgermeister. Frau Anna Exl schloß mit folgenden Worten! „Aber eines möchte ich unfern Herrgott bitten, daß unsere unvergeßliche Ilse herunterschaut und sieht, wie ihre Mama jetzt diese glückliche, frohe Stunde erleben kann, denn sie hat ja immer zu mir gesagt'. .Liebes Mamele, ich bin ja nur glücklich und froh, wenn du es bist', und jetzt bin ich es durch Euch alle und durch den lieben, geliebten Bürgermeister." M i t dem 3. Satz aus dem Streichquartett Nr. 1 up. 77 von Josef Haydn klang die erhebende Feier aus.

Aus dem Gemeinderat Z u Beginn einer Geschäftsfitzung des Gemeinderates am 11. J u l i 1957 sprach Vürgermeifterstelluertreter Gamper unter dem Beifall der Anwesenden Bürgermeister Dr. Lugger die Glückwünsche zu dessen 45. Geburtstag aus. Hierauf teilte Bürgermeister Dr. Lugger mit, daß die Fraktion der Österreichischen Volkspartei an Stelle des verstorbenen Gemeinderates Geyr Gemeinderat Anton Köchler als Mitglied i n den Landwirtschaftsausschuß und als Ersatzmann in den Finanzkontrollausschuß entsende. Er verlas weiters ein Schreiben, das er an das Österreichische Olympische Komitee mit der M i t t e i lung gesandt hatte, daß sich die Stadtgemeinde I n n s bruck auf Grund des Eemeinderatsbeschlusses vom 14. J u l i 1955 um die Olympischen Winterspiele 1964 bewirbt. Vürgermeisterstellvertreter Gamper berichtete über einen Minderheitsantrag der Fraktion der Freiheitlichen Partei Österreichs gegen einen mit Mehrheit gefaßten Stadtratsbeschluß über die Besiedlung des Hauses Andreas-Hofer-Straße 28, i n welchen: Eigen-

tumswohnungen für städtische Bedienstete errichtet werden. Hiebei erklärte Bürgermeisterstellverlreter Gamper, daß der Vesiedlungsvorschlag Bewerber enthalte, die nicht als wohnungsbedürftig angesehen werden könnten, weshalb er beantrage, die fraglichen Fälle nochmals zu überprüfen und zunächst nur dem Bewerberkreis zuzustimmen, den er als Wohnungsreferent zusammen mit dem Obmann des Wohnungsausschusses als bedürftig feststellen tonnte. Gemeinderat Dr. Knoll vertrat den Vesiedlungsvorschlag. dem die Fraktion der Österreichischen Volksparlei, wie er ankündigte, zustimmen würde. Die Auffassung der Fraktion der Sozialistischen Partei erläuterte Gemeinderat Hackl. der ausführte, daß entweder die Wohnungseigentnmsgeineinschaft selbst über die Besiedlung entscheiden müßte oder, wenn man es als eine Personalnngelegenheit betrachte, nach den Bestimmungen des Sladtrechtes ein Minderheilsanlrag nicht zulässig wäre. Aus diesem Grunde melde seine Fraktion Eliminenenthaltung au. Schließlich wurde der Mehrheilsantrag des Stadtrates, durch welchen der Besiedlungsnorschlag gebil-


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ligt worden mar, ohne dir stimmen der Sozialisten lind liegen die Sliminen der Freiheitlichen ange^ ilommen. Nach der Erledigung einiger Anträge des Bnuausschusfes, die teils angenommen, teils zurückgestellt wurden, bewilligte der Gemeinderat 50.00!» Säiilülig für die Unterbringung der Arbeilermitlelschule iin Gebäude der Bundesrealschule. Der tatsächliche Bei trag der Stadt deträgt ein Drittel dieser Suuune. die beiden anderen Drittel werden von Land und Arbeiterin miner getragen. Eine eingehende Aussprache wurde durch den Antrag des Finanzausschusses ausgelöst, für die Vollendung des Sladtsaalbaues eiuen Betrag »on .'l M i l lionen Schilling freizugeben. Der amtsführende Stadtrat Süß stellte nach ausführlicher Pegründuug, wobei er auch die Finanzielungsmöglichkeiten auseinandersetzte, den Antrag, deu Betrag freizugeben, und schlug vor, daß der Bürgermeister beim Vundesministerium für Unterricht Schritte unternehme, um einen Baukostenzuschuß für den Theatersaal zu erhalten. Voll den technischen Schwierigkeiten des Vorhabens sprach Stadtrat Dipl.-Ing. Nosche, der eine Verbesserung des Planes forderte und wegen der Finanzlage der Stadt eine einfache Lösung befürwortete. Vürgermeisterstellvertreter Gamper schlug vor, das Projekt nochmals bautechnisch zu überprüfen und über die Finanzfrage erst einen Beschluß zu fassen, wenn bekannt ist, ob Land und Bund beitragen. Für diesen Vorschlag stimmte schließlich nur die Fraktion der Freiheitlichen, wogegen der Antrag des amtsführenden Stadtrates Süß, die 3 Millionen Schilling für den Bau freizugeben und der Ausführung des „großen" Projektes zuzustimmen, das den Theatersaal im Keller und ein Kaffeehaus im Erdgeschoß vorsieht, gegen die Stimmen der Fraktion der Freiheitlichen angenommen wurde.

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zwang. Damil erreichte Hermann Buhl das Ziel, das eiue Reihe voll Expeditionen vor ihm vergeblich angestrebt hatte, das Ziel, das zu erreichen in die Reihen der bestell Bergsteiger dcr Welt manche empfindliche Lücke gerissen hatte. 7m Würdigung seiner einmaligen sportlichen und wissenschaftlichen Leistung hat der Gemeinderat mit eiustinnnigem Beschluß vom 2,'l. Juli 1953 Hermann Buhl das Sportehrenzeichen der Landeshauptstadt verliehen. Hermann Buhl war nicht der Mann, den einmal Erreichtes ruheu ließ. Als bergsteigerifcher Leiter der österreichischen Karakorunl-Erpedition bezwang er am 9. Juni 1957 den Gipfel des 8047 Meter hohen Broad Peak. Beim Verfuch, vor der Rückkehr noch den 7li54 Meter hohen Ehogolisa-Peak zu bezwingen, ereilte Hermann Buhl der Vergtod. Die Eisftröme des Karakorum bilden nun seine letzte Ruhestätte. Die Landeshauptstadt Innsbruck, seine Heimatstadt, wird seiner stets ehrend gedenken." (Anm. der Red.: Bürgermeister Dr. Lugger und Vizebürgermeister Hans Flöckinger nahmen am 28. J u l i in Ramsau bei Verchtesgaden an der Totenehruug für Hermann Buhl teil, wobei Bürgermeister Dr. Lugger im Namen der Stadt am Friedhofe Abschiedsworte sprach.)

Bürgermeister Dr. Lugger übermittelte anschließend Grüße und Wünsche des Bundespräsidenten an den Gemeinderat. Die Tagesordnung umfaßte Anträge des Stadtrates, des Finanz- und des Vauausschusses. Für die Entwässerung des Gebietes von Neu-Arzl und Rum wurde ein Kredit von 970.000 Schilling freigegeben. Das Vorhaben bezieht sich auf einen gemeinsamen Sammelkanal, aber nicht auf die weitere Kanalisierung im Räume von Rum. Ein Kredit von 52.000 Schilling wurde für notwendige Bauarbeiten in der Vundesrealschule beEine Geschäftssitzung des Innsbrucker Gemeinde- willigt. Der Betrag wird durch den Bund ersetzt. rates am 25. J u l i 195? leitete Bürgermeister Dr. Für den Sammelkanal Reichenau wurde ein Kredit Lugger mit Gedentworten für Hermann Buhl ein: von 2,000.000 Schilling freigegebeil und dazu ein „Bevor wir in die Tagesordnung eingehen, ge- Rachtragskredit von 1,900.000 Schilling genehmigt. Ein Nachtragskredit von 171.000 Schilling wurde denken wir eines Mannes, der den Ruf Innsbrucks als Bergsteigerstadt in hervorragender Weife gewahrt für die sogenannte K-Brücke bei der Konzertkurve uud gemehrt hat. Hermann Buhl, der Bezwinger des bewilligt. Nanga Parbat uud erster deutschsprechender BergDer Gemeinderat bewilligte mehrere Anträge des steiger, der den Fuß auf einen Achttausender gesetzt Bauausschusses, darunter eine Änderung des Bebauhat, weilt nicht mehr unter uus, hat fern der Heimat ungsplanes Mühlau für den Vereich der Alltonden Tod ill seinen geliebten Bergen gefunden. Ranch-Straße von Haus Nr. 10 bis Halls Nr. 20, Geboren am 21. September 1924 in Innsbruck, ließ des Bebauungsplanes Willen-Süd für das Gebiet Hermann Buhl schou ill jungeu Iahreu die bergstei- zwischen den Häusern Leopoldstraße Nr. 45 uud sserische Fachwelt aufhorchen. Seine hervorragende Leopoldstraße Nr. 4!> sowie des Bebauungsplanes alpinistische Laufbahn wurde bereits von berufener Amras-Pradl für das Gebiet östlich des Ostfriedhoses. I l l einer anschließenden gesonderten Sitzung beSeile eingehend gewürdigt. Die Krönung seines Lebens fand Buhl am 4. Juli 195!l, als er im Allein- schloß der Gemeinderat einstimmig die Verleihung gang deil «125 Meter hohen Nanga Pnrbat, de>l des Ehrellringes der Stadt Innsbruck an Frali Anna Pz. zweithöchsten bisher erstiegenen Gipfel der Erde, be- Exl.

Rechtsanwalt Dr. Hanns Rapp gestorben Der in unserer Stadt betannte Rechtsanwalt Dr. Johann Joses Anton von Rapp ist am 25. Juli d. I.. li5 Jahre alt. verschieden. Er wurde als Sohn des

Gottfried von Rapp. Bezirtshanptmann von Borgo, am 25. April 1892 iu Caualese, Prou. Trient, geboren uud kam 1906 nach Innsbruck, wo er die Gymnasial-


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studien beendete und anschließend die Hochschule absolvierte. Aus dem ersten Weltkrieg, den er als Kaiserjäger zum T e i l am heißumtämpften Pasubio verbracht hatte, kehrte er als Oberleutnant in das Z i v i l leben zurück. Während des zweiten Weltkrieges diente er als Hauptmann bei den 136er-Gebirgsjägern, die neben anderen Fronteinsätzen insbesondere auch in Norwegen ihren M a n n stellten. Als junger Jurist im üandesdienst stehend und seit Beginn der Dreißigerjahre als selbständiger Advokat tätig, stellte sich Dr. Hanns Napp i n den Jahren zwischen 1934 und 1938 auch für die Interessen der Stadt Innsbruck bereitwilligst zur Verfügung. M i t Erlaß vom 10. September 1935 wurde er vom Landeshauptmann für Nordtirol als Vertreter der freien Berufe zum Mitglied des damaligen Innsbrucker Gemeindetages ernannt. Seine Angelobung erfolgte i n der konstituierenden Sitzung des Gemeindetages vom 3. Oktober 1935. I n der Folge wirkte er als Mitglied des Rechtsausschusses und des Verumltungsausschusses für die städtischen Wirtschaftsunternehmungen sowie auch im Nahmen des Bezirksschulrates und im Ausschuß für Wirtschaft und Sport. I n den Jahren 1936 bis März 1938 gehörte er überdies dem llberwachungsausschuß. dem Kuratorium des Sieberer'schen Waisenhauses und dem Aufsichtsrat für dasstädtischeLandgut Neichenau an. So verdient der Verstorbene ein dauerndes und dankbares Gedächtnis aller Innsbrucker Bürger. A n läßlich der Veftattungsfeierlichkeit im Westfriedhof widmeten Feldkurat Klotz für den Kaiserjägerklub und ein Sprecher der Hochschulverbindung Austria ihrem geschätzten Mitglied und Kameraden ehrende Nachrufe ins offene Grab. W . Eppacher

Stadtmagistrat Innsbruck Abteilung IV Z l . I V - Friedh. - 80/195? Kundmachung Die nachstehend angeführten Grabstellen im städtischen Westfriedhof, alter Teil, befinden sich seit Jahren i n einem vollkommen ungepflegten, zum Teil verwilderten Zustand und widersprechen dadurch den Friedhofsuorschriften. Bei manchen dieser Gräber ist nicht einmal mehr ein Gedenkzeichen aus Holz vorhanoen. Gemäß H 28 der städtischen Vegräbnisordnung können Grabstellen, deren Zustand den Vorschriften dieser Vegräbnisordnung widerspricht, eingezogen und die auf den Gräbern befindlichen Denkmäler durch die Stadtverwaltung veräußert werden. Der Erlös wird städtischen Wohlfahrtszwecken zugeführt. Es ergeht hiemit an die Nutzungsberechtigten der in Nede stehenden Gräber, deren Anschriften in den Grabbüchern nicht aufscheinen, die öffentliche Aufforderung, diese Gräber umgehend instand zu setzen und weiterhin zu pflegen, widrigenfalls von den Bestimmungen des tz 28 der städtischen Vegräbnisordnung Gebrauch gemacht werden müßte.

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Auf allen fraglichen Gräbern war bereits im vergangenen Jahre die übliche Perständigung5lafel angebracht worden, mit der Nutzungsberechtigte unbekannten Aufenthaltes bei einem allfälligen Grabbesuch gebeten werden, in der Friedhofstanzlei vorzusprechen. Verzeichnis der uerwahrlosteu Gräber mit den Namen der zuletzt Beigesetzten: Grabfeld u. Erab-Nr. Name u. Sterbedatum des Beigesetzten

0/18 <7,/35 O/242, 243 1/79 1/157, 158 X/119 k/131 k/213 I./146 I./148.149 M161 N/141,142 N/163 0/25, 26 0/131,132 0/134 0/146,147 0/203 1V28 ?/133 ?/1?2,173 1'/1?6,17? p/223,224 k/10

Nainer Luise f 25. 5.1921 Thaler Johann -f- 7. 2.1915 Wolf Anna f 31. 5.1931 Köck Anna f 29. 3.1915 Verger Maria 1' 11. 1.1921 Vlachkolm Karl f 27. 7. 1942 Familie Schneller (ehem. Stiftungsgräber) Schneller Friederike -f- 8.10.1902 Scheuer Zdenko f 12.10.1940 Negri-Montenegro Maria -f- 18. 1. 1940 Nankl-Klemm Maria f 17.12.1921 Maaß Ferdinand f 1. 8.1902 Gregory Hugo - f 31. 1.1907 Gottwald Ferdinand f 2. 2.1911 Fuchs Josef f- 29. 1.1906 Attlmayr Iosefine f 30. 7.1898 Vuchegger Anna -j- 1. 11.1916 Plöderl-Kircher Maria f 13.12.1945 Klapeer Magdalena f 14. 7.1936 Ender Andreas f 19. 9.1923 Kahlen Antonie f 5. 3.1914 Höfferer Franz f 18. 7.1925 Gemböck Anna 1' 3. 6.193? Forster Anna f 13. 7.1934 Stolz Luise f 14. 4.1920 Schwienbacher Johanna f 14. 1.1913 Guggenbichler Verta f 4.11.1882 Schuler Franz f 21. 3.1896 Haslauer Georg f 10. 4.1923 Oberhäuser Kathi f 14. 4.1910 Vonstadl Karl f 17. 3.1934 Schwertling Verta f 16. 5.1929 Lindner Julius f 1.10.1885 Walder Luise f 17.11.1934 Hechfeldner Mathias f 27. 3.1923 Schneeburg Sofie f 4. 2.1898 Patigler Josef s- 23.11.1910

Evang.Teil: 11/2 111/112,113 Wandgr. 3 Wandgr. 4 Wandgr. 6 Wandgr. 7

Aldag Heinrich Schulz Ernst Neglin Martin Neglin Therefe Groß Josef Groß Hilda

L/18 Z/8? N/15«, 157 <^/8 I)/72 O/133,134

D/165 v/184 15/197,198 ?/81, 82

Der Abteilungsleiter: i. V. Dr. Herbert e. h. Obermagistralsrat

f f f f -ff

11. 7. 1909 27. 6.1921 19.12.1892 18. 9. 1894 25. 8. 1891 w, !!.


Amtsblatt der tanbeshauptstadt Innsbruck

Nummer 8 Stadt inn gist rat Innsbruck

Innsbruck, am 12. 'Augnsl N».'»7 Kundmachung Der lhemeinderat der ^andesbanptstadt Innsbruck hat in seiner Sitzung vom 25. I n l i 1957 folgende Teilbebauungspläne bzw. Baulinienplanändeninqen

beschlossen.' dell Teilbebauungsplan Nr. 1(!/l für das Gebiet, das im Westen begrenzt wird durch die Häuser Leopoldstraße Nr. "1l> bis 49, im Norden und im Osten durch den Pechegarten, im Südosten durch die Fläche des aufgelassenen Arlbergbahngeleises. Für das gleiche Gebiet wurde der entsprechende Teil des Bebauungsplanes Nr. 10 vom 6. März 1935, Z l . VI-754/5. und des Bebauungsplanes Konzertkurve, genehmigt am l2. September 1953. Z l . Ve-786/2/53. außer Kraft gesetzt' 2 VI3520/1957 den Anderungsplan Nr. 63/n (zum Bebauungsplan Pradl-Amras), der für das Gebäudegeviert an der Amraser Straße östlich des Ostfriedhofes und nördlich der verlängerten Kaufmannstraße unter Beibehaltung der offenen Bauweise eine Gebäudehöhe von einheitlich k ^ 2 vorsieht. Der am 5. M a i 1955, Zahl Ve-146/31, genehmigte Bebauungsplan Pradl-Amras wird entsprechend abgeändert, und 3. VI41NU/1957 den Bebauungsplan Mühlau, genehmigt am 28. Jänner l 9 l 1 , Zahl 435/9/III, im Bereiche der Häuser Anton-Nauch-Straße Nr. 10 bis 26 (einschließlich) dahingehend abgeändert, daß statt der offenen Bauweise !<' i 1 offene Bauweise k ^ 2 Obergeschosse und ausgebautes Dachgeschoß ( - 14 m) sowie eine neue Straßenfluchtlinie ausgewiesen wird. Die für diese Gemeinderatsbeschlllsse maßgeblichen Unterlagen liegen beim Stadtbauamte, Innsbruck, Fallmeralierstraße Nr. 1, 4. Stock. Zimmer Nr. 448, in der Zeit vom 20. August 1957 bis einschließlich 9. September 1957, an Wochentagen in der Zeit von tt bis 11 Uhr vormittags, zur allgemeinen Einsichtnahme auf.

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Allfällige Einsprüche (versehen init einer 0-Schilling-Etempelmarle) sind innerhalb obiger Auflagefrist schriftlich bei», Ttadlbauamte Innsbruck einzureichen. Der Stadlbaudirettor: Dipl.-Ing. Reiter e. H.

Ttadtmagistrat Innsbruck Zl. VI-4021/1957 Innsbruck, am 14. August 1957 Öffentliche Ausschreibung Für den Bau von vier Wohnhäusern in der Reichenau (nächst der Postgarage) w i r d die Ausführung der Elektroinstallationsarbeiten, Zimmermeisterarbeiten, Spenglerarbeiten, Dachdeckerarbeiten und Samt. Installationsarbeiten öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibungsunterlagen können täglich außer Samstag auf der Baustelle in der städtischen Vaukanzlei ab Mittwoch, den 28. August 1957, i n der Zeit von 9 bis 11 Uhr und von 15.30 bis 18 Uhr bezogen werden, woselbst auch Planeinsicht und Auskünfte erfolgen können. Abgabe der Ausschreibungsunterlagen gegen Erlag von 30.— Schilling für Sanit. Inftallationsarbeiten und Elektroinstallationsarbeiten und 20.— Schilling für Zimmermeister-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten je Exemplar. Die Angebote sind unter Benützung des Leistungsuerzeichnis-Vordruckes, firmenmäßig gezeichnet und oerfchlofsen, mit der Aufschrift „Elektroinstallationsarbeiten bzw. Zimmermeisterarbeiten usw. für das Bauvorhaben in der Neichenau" bis Freitag, den 6. September 1957, beim Stadtbauamte, Fallmeranerstraße Nr. 1, 3. Stock, Zimmer 401, abzugeben. Nach 15 Uhr einlangende Angebote werden nicht mehr berücksichtigt. Die Eröffnung der Angebote erfolgt am gleichen Tage um 15.15 Uhr beim Stadtbauamte, 3. Stock, Zimmer 416. vor anwesenden Anbotstellern. Der 1. Vizebürgermeister! Hans sslöltinger e. H.

IV von I),-. Kail ^

Innsbruck vor hundert Jahren l«5>7: 7. tritt endlich nach anhaltender Hitze der crschnlc Ncqcn ein. Der „Bote" meldet hiczn: „ S i n d seit Jahre» die Klassen, daß die Sommer unfreundlicher, rednerischer >lnd kälter werden, immer lauter a,ewm'den, und war iu der Tat die ^ragc erlaubt, ob es wohl bei uus noch warin werden könne? so hat doch der hcuriqc Sommer

jeden Zweifel dieser A r t a,rnudlich behoben. W i r haben, wie allwärls, nicht nur eine» wannen, sondern selbst einen heißen Sommer, und wenn sich zu den sengenden Strahlen der Sonne der Einflns; ,des Scirocco gesellt, eine wahre Glühhitze... Die Noamen- nnd Weizenernte muß im ganzen als eine a,nte, ja mitunter reichliche bezeichnet werden. Anch Gerste nnd Hafer läßt das Beste


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hoffen. Und da endlich Regen gekommen ist, so laßt auch der Mais reiche Ernten erwarten, so das; das Fruchtjahr 1857 nnter den segcnsvollen einen Platz einnehmen wird." — schreibt die Zeitung: „Bei unserem Bahnhofban wird e5 immer rühriger. Die Zeit drängt." 9. treten die kleinen Brüder Kiralyfa, ungarische Tänzer, in einem Gastspiele auf. 16. werden in der Glockengießerei Graßmayr fünf Glocken für die Gemeinde Ampezzo gegossen. Die größte wog 60 Zentner.

Nummer 8

ltt. veranstaltet der Etadtmagistrat, wie alljährlich, anläßlich des Geburtstages Kaiser Fran^ Josefs ein Fesl^ schießen ini Laudeshauptschicßstaud. Die Veste wurdeu vom Ralhause uutcr Musikbegleitung und Geschützsalveu auf die Schicßstätte gebracht. — wird der Feldkaplan des 84. Iufautcrie-Regimcutes (Prinz von Preußen), Franz S. Gazics, als Garnisonskaplan nach Innsbruck versetzt. ^ werdeu zwei Arbeiter am Nergisel beim KratzerBruuueu, als sie für den Bahnhofbau Schotter grübe», verschüttet.

Vas Wichtigste vom letzten Monat J u l i 1957 lì. wild in einem Festakt in der Alten Universität an Hans Bisegger (Bielefeld) die Würde eine.s Ehrensenators verliehen. Gleichzeitig tragen sich in das Ehrenbuch ein: Direktor Hermann Gmeiner, Imst, Msgr. Prof. Karl Koch, Innsbruck, Karl Felix Wolff, Bozen, nnd Kurdirektor Heinrich Zimburg, Badgastein. 7. feiert der Pfarrer von Pradl, l^onx. Alfons Kröß 0. ?raem,, das goldene Priesterjubiläum. 13. wird Regiernngsrat Josef Kettl, fast 70jährig, zuul Doktor der Rechte Promoviert. 14. wird auf der Ulfiswiese feierlich der Grundstein ^ur „Kirche zum Guten Hirten" gelegt. IN. bis 15. veranstalten der Landesschulrat nnd das Pädagogische Institnt von Tirol eine pädagogische Woche für die Pflichtschnllehrer.

17. trifft die Nachricht vom Tode Hermann Bnhls ein «siehe Seite 5). — ersteigt ein Häftling im Ziegelwerk Wittenberg den 60 Meter hohen Kamin uud bleibt mehrere Stunden oben sitzen. 1«. beginnt der Zirkus Krone ei» längeres Gastspiel (Festival). — erhält Hofrat Dr. Karl Böhm, der Schöpfer des Tiroler Ehrenbuches, zu seinem 80. Geburtstag das Ehrenzeiche» des Landes Tirol. 19. eröffnet Bundesminister für Inneres Oskar Helmer feierlich den ersten Teil des Neubaues der Bundcspolizeidirektion. 21. feiert Univ.-Prof. Dr. Hans Halm (ostprcnßische Geschichte) seinen 70. Geburtstag. 22. trifft Bundespräsident Dr. Adolf Schärf iu Innsbruck ein (siehe Seite 1).

Verzeichnis über die im Monat J u l i 1957 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden Bertoldi Karl, Adamgasse 28, Tapezierergcwcrbc. „Honeywell, Ges. m b. H.", Defrcggerstraße 8, Großhandel mit Elektrowaren. — Tachezh Martha, geb. Hailand, Kirchplatz 2, Kleinhandel mit Wasch- nnd Reinigungsmitteln. Tinkhauser Corinna, geb. Stöckl, Blasius-Huebcr-Straße 15,, Einzelhandel mit Elektrowaren. ^- Abele Franz, Stcrnwartestraße 7, Handelsagcntnrgcwerbc. — Folladore Irene, Igls Nr. 6, Einzelhandel mit Lebens- und Gcnnßmitteln. — Troniarslh Maria, geb. Unterwurzacher, Seb.-SchcclStraßc 16, Erzeugung von Reiseandenken (beschränkt). — Cambruzzi Herbert, Schneeburggasse 9, Elektroinstallationsgewcrbe (Unterstufe). — Friedrich Karl, Ing., Kärntner Straße 66, Äaumeistergewerbe. — Pobitzer Karl, Ing., , Erlcrstraße 17, Baumeistergewerbe. — „ I n g . Karl Ielinek N Sohn", TcmPlstrahc 1, Groß- und Kleinhandel mit Holzbearbeitungsmaschinen. — Vohuslavek Mathilde, geb. Klauuzer, Stiftgassc 9, Erzeugung von Tiroler Trachtcn« taschcn. — Kiefer Hermann, Dcfrcggcrftraßc 3d (Stöckl), Herstellung von Schistöckcn, Schneetellern sowie Schibindungen. - - Großgasteigcr Hugo, Bachgassc 20, weitere Belriebsstätte Schneeburggasse 4, Zuckerbäckergewerbe. „Kirchner 6 Co.", Bozucr Platz 2, Großhandel mit Schuhwaren. — Raffcincr Karl, Wcihcrbnrggasse 37, Handelsagenturgcwcrbe. ^ Aigner Johann, Museinnstraße 31, Handclsagenturgewerbe. — Vtaccione Giulio, Mariahils Nr. 24, Groß- nnd Einzelhandel mit Wand- und Boden

platten, sanitärer Keramik, Badewannen und EhrmnstahlSpültischen. — Sparer Hugo, Arzl Nr. 194, Handelsagentnrgcwerbe. — Proksch Friedrich, Innrain 54, Tischlcrgewerbe. — Widmauu Josef, Innsbruck-Igls Nr. 15,4, Baumeistergowerbe. — Dr. Peter Etoi-Savljevic, Südtirolcr Platz Nr. 4, Gast- und Schankgewerbc als „Fremdenheim". ^ Urban Ferdiuand, Gutenbergstraßc 3, Einzelhandel mit Textilien aller Art. - „Echuhhaus Pasch, Koller <K Co." (OHG), Maria-Theresien-Straße 13, Handel mit Schuhwaren nnd deren Zubehör. — Hirschbichler Franziska, geb. Degrais, Krancbitter Allee Nr. 97 (Flughasen), Einzelhandel mit Reiseandenken. Marx. Herta, geb. Grubcr, St.-Nilolaus-Gassc Nr. 21, Einzelhandel mit Lebens- nnd Gennßmittcln. Schah Walter, Maria-Thercsicn-Straßc Nr. 49, Gast- nnd Schankgewerbe. ^ Autlhofer Emil. Wcinhartstraße 7, Inkassobüro. — Iueu Olga, geb. Hlouzcl. Hörtnaglstraße 18, Handclsagenturgewerbe. - Feichtinger Rudolf, Nen-Arzl Nr. I5>6, Anfertigung vou Eutwürseu für Möbel, Geschäfts- uni> Wohnnngseinrichtuugcn. — Felder Friedrich, Sterubachplatz 4, Flcischhaucrgcwrrbe. Kuh» Martin, Marktgrabcn 1, Großhandel mit Uhren nnd Bijouteriewareu. Schmalcubcrg stleorg, KraueU'itterstraße 27, Holzhandel. Kircher Joses, Arz! Nr. !23, mit Zugtieren (Pferden! betriebenes Lastfnhrwerlsgewerbe. -^ Karaiwauoff Zaui, Lindenhof 12, Handel mit ^bsl und Gemüse. Graf; Robert, lluiversitätsstr. 3, Handel mi!


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Kraftfahrzeugen. Wurscher Franz, Martigraben !»'», Handelsagenturgew. mit clektrotechn. Artikeln. —Winner Josef, Lindcustr. 1«, Glaser- u. Spenglergew. Äbfaltcr Joses, Defrcggerstr. 42, Hafncrgew. Tchatzlmair Friedrich, Her. rengasse 3 (Slöcll), öfsentl. Standplatz: Inusbrucker Hauptbahnhof, Anbietuug Persöul. Dienste an èssenti. Orten als Träger. — Kinigaducr )llonald u. Lothar, Herzog-Otto» Straße 1, Plauuug und Aufslellung von ^>entralhei;ungs-,

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Warniwasserbcreilungc' und ^üslungvaulage». Lammer Gottfried, Iahnslrasie 2«, öffentl. Standplatz am Hanptbahuhos, Anbieluug Persönl. Dienste an öffcutl. Orten als Träger. Niglcr Hermann, I n g . , Nürgerstratze 2 1 , Bauuieislergewerbe. Hitthallcr Ha»«, Miillerslvaßl' 7, Banmeistergeiverbe. Fa. „>lleinb«l>>l Mechanische Wertstätte, Tpielwaicncrzclisslliln Brüder Allein", Maria»TheresienStraste l'.»,

Nachweisung über die im Monat J u l i 1957 beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbelöschungen Maocr >tarl, Äiencrstrcche 27 a, Tapezicrergewerbe. Vieuuer (tretet, Kutenbergstraßc 7, Einzelhandel mit Lebensund Kennßmittcln. - - Iatschch .^tarl, Schlernstraße l, Vcrlecuma, von ncnartiqcn .^unslstuffbödcn. Neidl Josef, Lindengasse 18, Spengler- und Glasergcwerbc. — Osti Wilhelm. Ähornhof 1, I m - nnd Exporthandel. — Veiler Jakob, Pradler Straße 13, Steinholzlegergewerbe. — Grubelnik Ferdinand, Adamgasse 4, Schuhmachergcwerbe. — Widmann Josef, V i l l 3ir. 45, Maurer- (Baumeister-) Gewerbe. —

M u r r Karl, Schneeburggasse 48, Kleidermachergewcrbe. — Müller Elisabeth, Krcmcwitterstraße 20, Damenschneidergowerbe. — Singhartinger Hermann, Maria-TheresienStraße 49, Gast- und Schankgewerbe. — Ttebe« Edith,

Schlossergasse 5, Modistenhandwerk. — Durnthalei Josef, Fischerstratze 40, Baumeistergewerbe. — Ernst Iungwirth, Dr., Leopoldstr. 65, Privatgeschäftsuermittlung. — EPPensteiuer Stefanie, Kapuzinergasse 8, Einzelhandel mit Lebensunt» Genuhmitteln.

Baugenehmigungen Ing.-Tigl-Strahe 28, Heinrich Kelderer, Ausbau des Dachgeschosses. Anichstratze 21, Leopold Haidegger, Dachgeschoßausbau. Elisabethstrahe 5i, Hugo und Maria Götze, Errichtung eines Anbaues. Amras 3«, Maria Ploner nnd Mitbes., Dachgeschoßausbau. Tndtiroler Platz N, Wiederaufbau Viktoria, I. Bauabschnitt. Innstrahe N7, Anton Schwanini, Geschäftsmnban. Tchnecburggasse 88 b, Ottilie Malr, Errichtung eines KleinArzl 182 b, Georg Hohenecker, Einfamilicnwohuhaus.

Leipziger Platz 1 und 2, Otto Prarmarer, Banbcwilligung fiir 20 Wohnnugcü. Vrucknerstraße 1a, Dr. Karl Hasenöhrl, Wohnhans mit Ordiuatiousrämnen. I g l s 176, Geschw. Beham,, Wohnhauserrichtung. I g l s 177, Dr. Heinz und Germana Witting, Wohnhauserrichtung. Lohbachsiedlung 63, Franz Huber, Küche im Dachgeschoß. I g l s 178, Franz Höhn, Wohnhaus. Schneeburggasse 87 a, Paul und E. Schlosser, Wohnhaus mit Garage.

Natürliche Bevölkerungsbewegung Das Statistische Amt der Stadt Innsbruck gibt folgende Bevölkerungsbewegung bekannt:

Insgesamt

davon

Ortsansässige

Standesfällo im Full

I',»5>?

1955

1957

1956

1955

73 78

<)? 77

!)7 59 38 82

Eheschließungen

103

<.)!»

98

k l : 75 5 : 78

Geburten Knaben davon ^„... . Mädchen ehelich unehelich

22 l 10» I I,'l

185> 7l) N0 161 24 3 W !

173 98 75 141 32 1

12« 58 «8 105 19 I

105 49 b6 90 ,5 1

125 2

81 2

7I

Totgeburten Steibcsälle Nnrgsslcrl'efälle

187 34 5 125

I

15 — 89 2


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Nummer 8

der mit der l^röKe der Lgulei8tunß 5N8teißt, bedeutet bei ?ertiZ8teIlunZ de8 Zgue8 iür die Lguürmen bäuüß eine l^lemmunZ inrer I ^ u i dität. Deshalb wurde nun gucn in O8terreicn eine l^aiirücldgK'Ver8Ìcnerung einZetünrt, über deren xwec^mä^iße ZedingunZen wir mit Zenguen ^U8liünüen Zern xur VeriüßunZ 8tenen. krgZen 3ie - unverbindlich - in un8eren Lüroz über die ^eueiniünrunß gn.

3463, 34tl

Verleger, Eigeiitiiüicr u. Heralisgebcr: Die Stadtgemeinde Innsdrucl. — Veralltw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadelbauer, Innsbruck Iiathaus, Zimincr Nr. 190, — Druck:sselizicmNliuch, Innsbruck.


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