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derUandeNMpktadt Innsbruck S ch r i f t l e l l ii n g - R a t h a u e> 3. S t o c k , Z i m m e r N r . 1 9 0 Fernsprecher N r . 6371/190

r sch e i n t c l n n» a l i i n M r> n a > ^ a b r c ^ a b o n n . 8 l 5 » . — , ( 5 i n ; c l n ^ l.5><> <^ r b ä l t I i c h b e i in 5>i a t I' a » ö - P o i l i l- r Nummer 7

J u l i 1950

l<>. Jahrgang

Aus dem Gemeinderat Eine Geschäftssitzung des Innsbrucker Gemeinderates am 8. J u l i 1956 leitete Bürgermeister Dr. Ereile >- mit Gedenkworten für Verstorbene ein.' .,Bevor wir in die Tagesordnung eingehen, haben w i r eines Ehrenbürgers von I g l s zu gedenken, dessen Todeslunde uns heute vormittag ereilte. Es ist Schuldirettor im Ruhestand, Josef Scheidle, dem I g l s , als es noch eine selbständige Gemeinde war, für seine jahrzehntelange Tätigkeit in allen Gemeindefunktionen das Ehrenbürgerrecht verliehen hat und dessen große Verdienste um den Aufschwung von I g l s bekannt sind. Die Landeshauptstadt gedenkt dieses Ehrenbürgers einer früher selbständigen Gemeinde wie ihrer eigenen Ehrenbürger. W i r werden seinen Namen in den Annalen der Stadt stets aufrecht halten. W i r gedenken auch der Trauer unserer Schwesterstadt Graz, deren langjähriger Vizebürgermeister und geschäftsführender Obmann des Verwaltungsausschusses für die Grazer Stadtwerke, Hermann Aust, am 20. Juni in Et. Polten durch einen Schlaganfall mitten aus seiner Tätigkeit für die Gemeinde gerissen wurde. Während er sich für die Verhandlungen des Hauptausschusses des Städtebundes vorbereitete, ereilte ihn der Tod. Wer mit dem Städtebund mehr zu tun hatte, weiß, das; er ein unermüdlicher Vorkämpfer für die Rechte der Gemeinden war. W i r haben der Landeshauptstadt Graz unser Beileid ausgedrückt, und wer ihn kannte, wird ihn nicht vergessen." Hierauf legte der für den am Erscheinen verhinderten Gemeinderat Alois Eichler l,SPÖ) einberufene Ersatzmann Alois Auer das Gelöbnis nach H ><> des Innsbrucker Stndtrechlcs ab. Nach einer Mitteilung des Bürgermeisters, daß der Tiroler Landtag den Rechnungshosbericht über die Gebarung der Landeslianplsladt Innsbruck in den Jahren 195,!l und 1!).'>l geiiehmigend zur Kenntnis genommen hat, begann die Beratung der in der Tagesordnung enthaltenen Gegenstände. Alls Antrag des Bgm.-Etellv. Süß wurde für den Abbruch des Stöcklgebäudes Weiherburggasse !lü ein Kredit von N0.0l)!> Schilling genehmigt. Gc^en einen Mehrheitsantrag des Stadtrates, für ein Ergherzog-Eugen-Denkmal, das in der Ecke zwi-

schen dem Kleinen und dem Großen Hofgarten errichtet werden foll, einen Veitrag von 20.000 Schilling zu bewilligen, vertrat im Namen der Sozialistischen Fraktion StR. Dr. Winter die Meinung, daß die Schaffung des Denkmals der Privatinitiative überlasten werden soll, jedoch sollten dafür, von der Veistellung des Grundes abgesehen, keine öffentlichen M i t t e l aufgewendet werden. Der Antrag des Stadtrates wurde mit Mehrheit gegen die Stimmen der Sozialisten und des GR. Pettauer angenommen. StR. D i p l . - I n g . Hradetzky trug Anträge des F i nanzausschusses vor.- Es wurden Nachtragskredite von 220.000 Schilling für die Kosten der letzten Nationalratswahl, von denen ein beträchtlicher Teil durch den Bund vergütet wird, und 120.000 Schilling für die Ausgabe der Säuglingspakete bewilligt. M i t Mehrheit wurde einem Veitrag von 30.000 Schilling für den Bau der Pfarrkirche Wilten-West zugestimmt. Für die Hälfte eines Darlehens von 3,800.000 Schilling, welches das Tiroler Landesmuseum-Ferdinandeum bei der Sparkasse der Stadt Innsbruck aufnimmt, trägt die Stadtgemeinde die Verzinsung und die Amortisation. Bgm. Dr. Greiter teilte bei diesem Anlaß mit, daß das Ferdinandeum beabsichtige, wieder einen eigenen Raum für die Stadtgemeinde I n n s bruck einzurichten. Auf Antrag des Personalausschusses und des Stadtrates wurde beschlossen, die Bezüge der Mitglieder des städtischen Orchesters den Ansätzen des Gehaltsgesetzes !>."><» anzugleichen. GR, Martinstetter berichtete über Anlräge oesBaunusschusses. welche Baugenehmigungen nach i? 7 u der Innsbrucker Bauordnung (Ausnahmen vom Vauverbot), die Verringerung von Vorgarlentiefen. die Milderung von Teilbebauungsplänen und eine Höherzonung betrafen. Die Anträge wurden, wie vom Bauausschuß vorgeschlagen, angenommen, zwei Fälle wurden znlückgestelll. Gegen einen Mehrheitsbeschluß des Stadtrates, ein Ansuchen des Kinderserienheimes St. Georg in Lüsens um eine Subvention abzuweisen, hatte S l R . Dipl.-Ing. Hradetzky einen Minderheilsantrag angemeldet. GR. Zschiegner berichtete im Namen der Ö V P über die Notwendigkeit, das Lager dieses Hei-


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mes neu auszustatten, nnd beantragte. 5000 Schilling znr Verfügung zustellen.KR. Obenfeldner (SPÖ) erklärte, seine Fraktion tonne dein Antrag nicht zustimmen, weil, wenn ihm stallgegeben würde, mit einer Reihe weiterer Ansuchen gerechnet werden muffte nnd die Zuwendungen, die zu billigen wären, angesichts der wichtigen Aufgaben, die die Gemeinde sonst zu-

N u >n in er

erfüllen habe, nicht mehr gerechtfertigt werden könnten. Der Antrag des Stadtrates, leinen Beitrag zu bewilligen, wurde sodann mit den Stimmen der Sozia-, listen, der WdU-Frattion und des KR. Pettauer angenommen. An die öffentliche Sitzung schloß sich eine oenrau liche an. Pz,

Der Schnlerruckgang an den städt. Volks und Hauptschulen Innsbrucks Die Einschreibungen an den Volks- und Hauptjchulen, die im Monat Mai stattfanden, brachten für das kommende Schuljahr einen Rückgang von 5.5 Prozent der Voltsschüler und 9.6 Prozent der Hauptschüler. Zum Vergleiche der Schülerzahlen des Schuljahres 1955/56 mit denen des kommenoen Schuljahres sei folgende Tabelle angeführt! I. Volksschulen a) Knaben-Volksschule 1 2 3 4 5 l> 7 8

Allwilten, Leopoldstraße Dreiheiligen Hötting Innere Stadt, Gilmstraße Mariahilf Nenwilten, Hasoingerstraße Pradl I (Leitgebsch'ule) Pradl II (Nenner-Schule)

9 St, Nikolaus

Schülerzahl 31.12. 55 1956/57 221 192 448 377 170 185 200 191 233 221 246 237 492 458 304 273 133 131 2.462

2.250

An den neun Knaben-Volksschulen beträgt somit der Rückgang 212 Schulkinder. Dies hat einen Abbau von 7 Klassen zur Folge. K) Mädcheu-Vollsschule 1 2 3 4 5 6 7

Hotting Mariahilf Pradl I (Leitgebschule) Pradl II (Nenner-Schule) St. Nikolaus Siebererstraße Wilten, Speckbacherstratze

31.12.55 185 251 524 274 102 551 496

1956/57 188 246 479

Die Schulen Amras, Arzl, Neu-Arzl, Si weisen einen kleinen Zuwachs auf, die übrigen einen Rückgang von 28 Kindern. Die Volksschulen Igls-Vill, Mühlau und Ciglanger verlieren je 1 Klasse. An den 23 städtischen Voltsschulen sind für das kommende Schuljahr nur mehr 177 Klassen stall 18i! vorgesehen. Der Abbau beträgt also 12 blassen, das sind 6.3 Prozent, während der Schillerrückgang 319 Kinder umfaßt, das find 5.5 Prozent. II. Hauptschulen a) Knaben-Hauptschule 1 2 3 4

Hötting Leopoldstraße Müllerstraße Pradl

Schiilerzahl 31.12.55 1956/57 523 462 412 371 534 492 818 712 2.287

2.037

Der Schülerrückgang an den Knaben-Hauptschulen beträgt 250 Knaben. Es ist ein Abbau von 10 Klassen vorgesehen. K) Ntiidchen-Hauptschule 1 Hötting 2 Pradl 3 Wilten. Michael-Gaismayr-Str.

31.12.55 3W 817 5«8 1 .«04

1956/57 385 744 532 1.661

Die Schülerzahl der Mädchen-Hauptschulen nimmt um 143 ab. Dies hat einen Abbau von 8 Klassen 259 zur Folge. 102 Der Gesamtschülerrückgang an den 7 städtischen 532 Hauptschuleu beträgt somit 393 Kinder. Der Abbau 487 oon 18 Hauptschulklassen umfaßt nicht nur diesen 2.383 2.293 Rückgang, sondern auch den des Schuljahres 1954/55. Nur die Mädchen-Volksschule Hötting hat einen ?n diesem Schuljahr tonnte ein stärkerer Abbau verkleinen Zuwachs zu verzeichnen, während die Mäd- mieden werden. chen-Volksschule St. Nikolaus denselben Stand auf- Die endgültigen Schülerzahlen für das kommende weist. Die übrigen 5 Mädchen-Volksschulen haben Schuljahr können erst zu Beginn des Schuljahres festeinen Rückgang von 93 Kindern. Dies bringt einen gestellt werden, da die Wiederholungsprüfungen, Abbau von 2 Mädchenklassen für das kommende Übersiedlungen, Nachtragsmeldungcn n. ä. sich erst zu diesem Zeitpunkt auswirken. Schuljahr. Es ist geplant, die sogenannten „Einjährigen Lehrl) Gemischte Volksschulen kurse" (5. Klasse Hauptschule) für Knaben und Mädli. 12. 55 1956/57 chen auch im kommenden Schuljahre weiterzuführen, 139 1 Allerheiligen 141 soferne sich hiefür Bedarf ergibt. Alle jene Abgänger 2 Am ras 144 145 der 4. Klassen der Hanpt- oder Mittelschulen, die we78 72 3 Arzl gen llberfüllung der Obermillelschulen dort keine 11!) 128 4 Igls-Vill Aufnahme finden können, sollen sich zur Uberbrük190 207 5 Mühlau lung des Schuljahres 1956/57 für diesen Kurs beim 127 126 6 Neu-Arzl Stadtschulrat Innsbruck. Neues Nathans. 1. Stock. 8? 90 7 Siglanger Zimmer 3<><>, melden. 905 888 Anton Vrugger. Stadtschulinspeltor


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Die Leiter des Innsbrncker Htadtbmmmtes in neuerer Zeit I n der Stadtverwallung einen hervorragenden -.»iaiig >lah,n seit alters der jeweilige Keiler des Stadt bauamles ein. Bei Nückschau alls gilt ein Iahlhlliideil hatte diesen wichtigen Posten, in den Iahreil vor >8I2 ein Mann inne. dessen Name cnich heule noch ili le bendiger Erinnerliilg vieler Innsbrucker fortlebt' es ist Josef Franz Hliter, hervolgegangen 1778 aus einer Innsbluckel Vanineister-Dlinnstie. ^'lls öffentliche Vanten, die unter ihm entstanden waren, sind das Bad lim (ließen, die Fleisiiibant und die Leichentammer in 3t. Nilolalis zu nennen. Huter, der auch zu den Hausbesitzern in der Maria-Theresien-Straße zählte, starb nach erfolgreichem Wirten am 11. Februar 1842. M i t 21. Juni genannten Jahres nimmt dann den Kosten des Stadtbaumeisters der als solcher vorher in Mannheim tätige Osttiroler Architekt Anton Mutschlechner ein. Er wohnte anfänglich in der Oberen Sillgasse Nummer 271 und anschließend in der M u seumstraße, der er durch die Aufführung des Museumgebäudes mit Hochparterre nnd erstem Stockwerk zn großer Bedeutung rierhalf. Durch Planung und Erbauung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, erfolgt in den Jahren von 1842 bis 1845, sowie durch die Ausarbeitung eines Sitnationsplanes für die Verbauung des rafch anwachsenden nenen Stadtteiles in der Angerzell. hat sich Mutschlechner ein bleibendes Denkmal gesetzt. Er starb, 51 Jahre alt, am 18. A p r i l 1846 in Innsbruck, dem er auch mehrere literarische Arbeiten aus seinem Fach gewidmet hatte. Nach dem frühen Tode des Baumeisters Mutschlechner blieb der Posten des Stadtbaumeisters durch mehrere Jahre unbesetzt. I m Jahrzehnt von 185l) bis 1860 nennen damalige Schriften die Ingenieur-Assistenten, Gebhard Mehele, Wenzel Hirt und K a r l Engelbrecht als provisorische Leiter des I n n s brncker Stadtbanamtes. I n der Zeit von 1860 bis rund 1870 fungierte als städtischer Vauinspizient Alois Lindenthaler, dem die Stadt Innsbruck den Bau der heute noch ansehnlichen Gilmschule. errichtet 1868 bis 1869. verdankt' er bewohnte ab 1865i ein Quartier im Goldenen-DachlGebäudc. I n der folgenden Zeitspanne, reichend bis 1888, amtierte Ingenieur Karl Frühsorger, wohnhaft gewesen in der Maria-Theresien-Straße Ali, als Leiter des Stadtbaliamtes. I n der Gemeinderatssitzung vom 22. Dezember 1888 wurde ihm für seine gewissenhaften und fleißigen ''Arbeiten lind Aussühlungen, vor allein bei der Erbannng des Hochguelleu Reservoirs. eine Gratifikation von liti« Gulden bewilligt. Sein Nachfolger war I n g . Franz Tochtermann, geboren a in Ili. Oktober 1859 zu Brunn, wo er anch die Mittel- lind Hochschule absolviert hatte. M i t Beschluß vom 7. Seplember 1887 berief ihn der Gemeindcra! als Banadjnnkt in das Stadtbauamt, dessen Leitung ihm mit Gemeinderatsbeschluß vom 22. Dezember 1888 übertragen wurde. Am 31. März 1897 erfolgte seine Ernennung zum Sladlbaural und somit znm Ehes des städtisch technischen Amtes. I h m verdankt die Sladlge meinde die Erbauung der Kühlanlage lind der Eisjablit im Schlachthause. den Bali des Volksbrause

bades und die Ausarbeitung des Projektes der Kanalisierung. Er starb zu Innsbrnct am 28. J u l i 1904. Der folgende Vorstand des Stadlbnuamtes war Ing. Edliard Klingler, geboren in Wien am 17. Februar 18ll1. Er legte die Realschule in Salzbnrg und die Studien an der technischen Hochschule in Wien zurück lind diente zuerst bei der tirolischen Slallhallerei von Ende 1883 bis 1888. Am 22. Dezember letztgenannteil Jahres trat er als Panadjllntl in die Dienste der Sladt Innsbruck über. Hier wurde er zum städtischen Ingenienr, 1897 zum Oberingenieur. Ende 1901 znm Vanrat und zu Neujahr 1910 zum Oberbaurat und Vorstand des Bauamtes ernannt. Unter seiner Oberleitung wurde eine Neihe wichtiger Gebände anfgeführt, so der psychiatrische Block, die Handelsakademie, die Voltsschnle bei der Pradler Pfarrkirche, die Knaben- nnd Mädchen-Bürgerschule in W i l i e n nnd das Musitvereinsgebäude. Oberbaurat Klingler war in hiesigen Kreisen nicht nur als tüchtiger Architekt sondern auch als ausgezeichneter Klaoierkünstler und Verfechter des Heimatschutzgedantcns geschätzt. Er verschied am 30. A p r i l 191», nnd fand im Westfriedhof seine letzte Ruhestätte. M i t dem Anwachsen der Stadt und der ständigen Vermehrung der Aufgaben hob sich begreiflicherweise auch die Stellung der Leiter des Stadtbauamtes. Der als Nachfolger eingesetzte Dipl.-Ing. Josef Johann Riegler ward zum ersten Vandirettor der Stadt Innsbruck ernannt. Geboren am 23. M a i 1868 zu Meran. war er am 1. Jänner 1899 i n den Dienst des Stadtbauamtes getreten nnd übernahm im Kricgsjahr 1917 die Leitung desselben. 1918 zum Oberbauraternannt, hatte er i n krisenreicher Zeit be> ruflich mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Das Problem des Wohnungsbaues und die Behebung der Staubplage zugunsten des Fremdenverkehrs nahm bereits zu seiner Zeit beträchtliche Ausmaße an. I m August 193.;, nachdem er zuvor zum Baudirektor ernannt worden war, fanden feine Verdienste Anerkennung durch die Verleihung des großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik. Die Technische Hochschule in Graz verlieh ihm am 26. November 1954 das goldene Ingenieurdiplom. Am ,W. Dezember 1933 trat Baudirektor Niegler in den Nuhestand. Sein Todestag ist der 24. Dezember 1954. Über Wunsch des Verstorbenen fand die Beisetzling in aller Stille auf dem Westfriedhof statt. Vom 1. Jänner 1931 bis 31. Dezember 1937 war Dipl.-Ing. Fritz Konzert Baudiretlor von Innsbruck. Als Sohn des Tischlermeisters Michael Konzert und der Frau Aloisia. geborene Socher. am 25. Jänner 1877 in Innsbrnck. Ellelstlaße 15. geboren, besuchte der iunge Konzert nach Absoloiernng der ImX'lirucker Realschule durch zwei Jahre die lechnische Hochschule in Wien und anschließend durch drei Jahre jene von Graz. Bereits im Jahre 19«l>, also lange vor der Zeit, da der sich ins Übermaß vermehrende Personen»nd Wa reu verkehr im Weichbild dieser Stadt vorauszusehen war. enlwickelle zwecks Beseitigung der slhienengleichen Straßenkreuzung in der Leopoldstraße . der dein Sladtbanamle angehörende D i p l . - I n g .


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Amtsblatt der Tandeshauptstadt Innsbruck

Konzert, den groMia.ia.en Plan der Westbahnlinienverlegung in Innsbruck-Wilteu. Ein volles halbes Jahrhundert mußte vergehen, bis diese schöpferische Idee Verwirklichung fand. Obwohl schon fast 80jährig, stellte sich Baudirettor i. R. Konzert bei allen Arbeiten, die der gewaltige Bau der Konzertkurve in den abgelaufenen zweieinhalb Jahren in reichem Maße erfordert hatte, ständig mit Rat und Tat zur Verfügung. Am .'50. A p r i l 197)l> war es soweit, daß der Urheber dieser Idee inmitten hoher Funktionäre des Bundes, des Landes und der Stadtgemeinde der Inbetriebnahme und feierlichen Eröffnung der neuen Vahnführung beiwohnen und durch Bürgermeister Dr. Franz Greiter warme Worte des Dankes aller Bewohner Innsbruck entgegennehmen konnte. Das erfolgreiche Wirken des in allen Kreisen hochgeschätzten D i p l . - I n g . Konzert, der sich als Vaudirektor neben anderen öffentlichen Bauten vornehmlich auch der Errichtung der städtischen Badeanstalten gewidmet hatte, werden die Bewohner seiner Baterstadt Innsbruck niemals vergessen. Die technische Hochschule in Graz zeichnete den Altbaudirektor am 20. November 197>4 mit dem goldenen Ingenieurdiplom aus. I n der Zeit zwischen dem 12. März 1938 und dem 0. I n n i 1947) versah D i p l . I n g . Anton Kininger die Stelle des Stadtbaudirettors. Gebürtig aus Lienz, wo er am 12. J u n i 1894 zur Welt kam, besuchte er die Oberrealschule in Innsbruck und nach Abschluß derselben die technischen Hochschulen in Prag und Graz. Am I . M ä r z 1930 in den Dienst der Stadt Innsbruck getreten, übernahm er die Leitung des Innsbrucker Wasserwerkes und jene des Kanalbauamtes. Seine Ernennung zum Vaudirektor erfolgte am 1. J u l i 19.18, nachdem er vorher mit der Leitung des Stadtbauamtes kommissarisch betraut worden war. I n seine Amtsperiode fällt der Bau des städtischen Verwaltungsgebäudes am Haydnplatz, die Errichtung des Rat-

hausneubaues in der FaUmerauerstraße, der R bau der Mandclsbergerschule und der Ausbau des Staudesamtes im Goldeuen-Dachl-Gebäude. Tatkraft uud Geschick erforderte auch die Aufführung der gewaltigen Wohnbauten, die im Zuge der Siidtiroler Umsiedlung in gedrängter Zeit in Willen. Saggen und Pradl errichtet werden mußten, sowie die Fiihrnng der Bauleitung des bereits damals zum Bau in Angriff genommenen Trinkwasser- nnd Kraftwerkes in Mühlau, ^ach Ausscheidung aus dem städtischen Dienst nnd nach der am 1. August 194? erfolgten 7m ruhestaudsetzung betätigt sich D i p l . - I n g . Kininger als selbständiger Baumeister in Innsbruck, Dipl.-Jug. Herbert Reiter, der gegenwärtige Stadt' baudirektor, wurde am 27). Jänner 1893 in Innsbruck geboren. Räch Abschlnß der Mittelschule und der technischen Hochschule (Vauingenienrschule) in Wien betatigte er sich dnrch einige Jahre in der Privatwirtschaft und trat dann am 1. Jänner 1929 in den Dienst des Vanamtes der damaligen Landeshanptmannschaft für T i r o l , wo ihm als Bauoberlommissär nnler anderem die Verbanuug der Ötztaler Ache, verschiedene Uferschutz- und Etraßenbauten im Oberinnlal oblagen. I m M a i 1934 wurde ihm die Geschäftsführung der ^andesbauleituug in Zell a. Z. mit der Hauptaufgabe Planung und Ausbau der Gerlosstraße übertragen. M i t 23. Rovember 1937 erfolgte durch den Innsbrutter Gemeindetag seine Ernennung zum Stadlbaudirektor von Innsbruck. Räch Unterbrechung im Jahre 1938 nahm Dipl.-Ing. Reiter die Amtsführung als Stadtbaudirettor am 10. Ottober 1947) wiederum ans. I n welchem Maße er dnrch die trüben und problem reichen Jahre der Nachkriegszeit bis heute richtnng gebend für den Wiederaufbau und die bauliche Fortentwicklung der Stadt gewirkt hat. bedarf einer Darstellung wohl nicht. Wilhelm Eppncher

Ttadtmagistrat Innsbruck Z l . VI-3688/1956

Innsbruck, den U». J u l i

Öffentliche Ausschreibung Für den Bau der Turnhalle Fischer-Haspingerschule werden die Zimmermnnusarbeiten, Tpenglerarbeiteu, Sanitäre Installationsarbeitcn und Clektroinstallationsarlieiten öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort auf der Baustelle Speckbacherstraße (Fischerschule im Hos) in der städtischen Vautanzlei in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 14 bis IN Uhr, außer Samstagen, bezogen werden, woselbst auch Planeinsicht und Auskünfte erfolgen können. Die Ausschreibungsunterlagen werden gegen eine Vergütung von 20 Schilling für die Zimmermannsbzw. Spenglerarbeiten uud 111 Schilling für die Elettro- und sanitären Installationsarbeiten abgegeben. Die Angebote sind unter Benützung des Leistungs-

vordruckes, firmenmäßig gezeichnet und verschlossen mit der Aufschrift! „Angebot für ^innnerinanns-, bzw. Spengler-, bzw. sanitäre Installations-, bzw. Elettroinstallationsarbeiten für das Bauvorhaben Turuhalle Fifcher-Hafpingerschule" bis Donnerstag, den 2. August 197)0, 11 Uhr vormittags, beim Stadtbauamt, Rathaus Fallmeralierstraße Rr. 1, 3. Stock. Zimmer Nr. 401, abzugeben. Die Eröffnung der Angebote erfolgt am gleichen Tage um 11.17) Uhr im Rathaus. Fallmeralierstraße Nr. 1, 3. Stock, Zimmer Rr. 417>. vor anwesende,, Anbotstellern, Räch 11 Uhr einlangende Anböte wer den nicht »n'hr berücksichtigt.

Der 1, Vizelnilgev (Hans Flöckingcr c. h.


Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer ?

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Das Statistische Amt 5er Stadt Innsbruck gibt für den Monat April !'.»,',<> folgcuoo Veoölt'l'rnngybfwl'gnüg bekannt ^ Insgesamt Veuöllernngs» bewegung 1956

Zugang < ! > Abgang )

195 5

Eheschließllngen

103

8l

Geburten Knaben davon Mädchen ehelich unehelich Totgeburten Sterbefällt Kriegostcrbefälle

24«

188

12«

100 88 158 30 8 104 1

112 204 36 4 142 2

Ortsansässige

444444— 44-

22 52 28 24 46 6 4 38 1

!95.<;

,.,r... "''"'

Zugang ( ! ) Abgang (—)

77

b?

4-

20

124

116

4-

8

64

67

3

60

49

4-

11

105

102

4-

3

19

14

4-

5

4

4

!03 2

70

4-

33-

1

4-

1

machträglich beurkundet)

Das statistische Amt der Stadt Innsbruck gibt für den Monat M a i 195<i folgende Veuölkerungsbewegung bekannt Insgesamt Veuölkernngsbewegnng

K,^ 1955

1956

Eheschließungen Geburten Knaben Mädchen ehelich unehelich Totgeburten

156 37 1

Slerbefälle Kriegssterbefälle

117 .

116

193 94 99

.

^

Ortsansässige Zugang (^-) Abgang ( - )

118 192 93 99 16 l 31 8 ,124 —

2

44-

1 1 —

5

4—

6 7 7

i!>.'><;

86 98 56 42 78 20 — 94

1955

Zugang (4^) Abgang (—)

94

8

106 48 58 90 16 3 88 —

8

4— —

8 16 12

4-

4

3

4-

6 —

(nachträglich beurkundet)

von Dr.

Innsbruck vor hundert Jahren J u l i 185«: 1. wird ini „Boten" die „Theatrr-Uxlernehmuug" ausgeschrieben. Das t. l. National-Theater sollte ab 1. September >85><> für drei Jahre verpachtet werden. Die Gcsuchsteller halte» glaubwürdige Zeugnisse über ihre Moralität, gute Politische Hallung, Bermögenvverhältnisse, >te»»l»isse und Erfahrung in der Veitnng einer Bühne an die Ttatthalterei einziireichen. Der Unternehmer sollte erhalten! Das Thcatergebäxde samt Inventar zum unentgeltliche» (Gebrauche, sämtliche Eintritts- und Monnementögeldrr, die freie Ver» fügnna, über 5,9 Voa.ru, den Bestandszius des Kaffccbo tricbcs im Theater, zehn Prozent der Einnahmen von allen in nnd anßrr dem Theater in Innsbruck stattfindenden Produktionen und den Aerarialbeitrag. Der Unternehmer wnrde verpflichtet: Zur Erhaltung einer guten (Gesellschaft für deutschem Schauspiel lund

^

möglichst auch einer Opcrngesellschaft) und eines befriedigenden Orchesters, zur Besorgung einer entsprechenden Garderobe nnd einer ausgewählten 3healerbiblwthcl, zur Leistung einer Kaution von !<!<><> (dulden und zur Beobachtung der ihm bekanntgegebenen Theater- nnd Polizcivorschriflen, ist im Ferdinanden»! das Bild von >l. I r l e für den Maria-Hils-Altar in der Hoflirche ausgestellt. Es zeigt die Abbildung Maricns nmgeben von den Heiligen Franziskus, Bonaventura, Evangelisten ^nlas, Doniinilus und Bernhard,

2. bestimmt der Sladlmagislral bezüglich der bevorstehenden Entbindung der Kaiserin Elisabeth: Falls die Geburt ciues .Uroupriuzen durch l0l .Kanonenschuß Vormittags verkündet wird, so findet die Stadtbelenchtung noch am selben Abend statt, werden die Schüsse erst nachmittags abgesrnert, dann ani folgende» Abend.


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:l. empfiehlt der Vorstand des uordtirolcr Seidcnbanvereines im Hinblick ans eine anderorts herrschende Seuche von der Abhnspclnng der Seide abzustehen »nd sill) auf die Gewinnung von Nanpenciern zn beschränken, 5». wird gemeldet, daß beim Brand des ^immathoses in .Zürich die znr Eröffnung der Eisenbahn dort >ucilendcn Herrn, Statthalteroirat A, R, v, Strclc nnd Graf v. Küuigl, die beide im -l. Stocke schliefen, gerade noch mit Hilfe von Nellnugsschlänchen gerettet werden konnten, — nimmt der Mnsikverein cine Neuwahl seines Vorstandes vor, nachdem der frühere Präses Graf v. Bissingen nach Venedig übersiedelt war nnd auch das Ausschußmitglied Oberlaudcsgerichtsrat v, Malfcr Innsbruck verlassen hatte; der Vereinsdirektor Dr, Gröber, Sekretär D r . Pusch und das Ausschußmitglied Schloßverwalter Suschizky hatten ihre Stellen niedergelegt. Zum ucncn Präses wurde Eruest Graf v. Wolkcnftein ge-

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wählt, Nuiv.-Prof. Dr. Kcrer zum Direktor, D r . I o h . Napp zum Sekretär, nnd Kunsthändler Franz Unterbergcr und Notar Dr, F r a n ; Napp ;n Ausschnßmit gliedern. !». wendet sich der „Bote" mit Entrüstung gegen einen Artikelschreiber der „Augsburgcr Allgem. (Heilung", der sich gcgcu die llbersiedlnug der Ambraser Sammlung von Wien in das Schloß Ambras aussprach »ud dabei deu Patriotismus uud die Treue der Tiroler verunglimpfte. 12. verkünden 31 Kanonenschüsse die Geburt einer laiserli chen Prinzessin (Erzherzogin Gisela), 22. appelliert der Vorstand der Liedertafel, Ernst Graf Wolkcnstcin, „an die hochherzigen, mildtätigen nnd sängcrfrenndlichen Francn Innsbrucks" diesem Sängerbünde eine Fahne zu spenden, damit er sie erstmals bei der Mozart-Iahrhnndertfeier in Salzburg „mit Stolz unter Tausenden der herbeigeströmten Sänger, Künstler und Gäste entfalten" könnte.

Das Wichtigste vom lohten Monat I l l ni 1 !!'><»: 1 3. Tag der Vlasmnsik. ti. wird Uiüv.-Prof. D r . Paul Hnber ;»m ordenti. Professor für Ehirn.rgic an der Universität Innsbruck ernannt und damit znm Nachfolger Prof. Dr. Bnrghard Breitners. ?. wird eine verkehrswissenschaftliche Tagung unter dem Vorsitze von Univ.-Prof. Dr. Egcrt eröffnet, die sich mit den Verkchrsproblcmcn in den Ostalpcn befaßt. «. begeht der langjährige ehem. Leiter des BanernlnindSekrctariates Hofrat Dr. Oskar v. Hohcnbrnck seinen 80. Geburtstag. l l . stürzt ein Sportflug;eug in der Nähe des Flugplatzes ab, wobei vier Personen den Tod finden. 13. feiert der Tiroler Literarhistoriker Univ.-Prof. Dr. A n ton Dörrer seinen 70. Geburtstag. U». erhält der Mineraloge Univ.-Prof. Dr. Vrnno Sander den Preis der „Antonio Feltrinelli S t i f t u n g " der Academia dei Lincei in Rom.

< > . bis 17. Pädagogifch-ualerländische Tagung des katholischen Tiroler Lchrervcreincs; Festakt mit Massenbctcilignng im Großen Stadtsaal mit der Rede des Landeshauptmannes von Oberöstcrreich D r . Heinrich Gleißner. 22. besucht eine Delegation von Mitgliedern des Obersten Sowjets, die Österreich bereist, Innsbruck. 23. wird Natioualrat Uuiv.-Prof. Dr. Fr. Gschuitzer ',um Staatssekretär im Anßcnministerium eruaunt. — wird eine Ausstellung von Edelsteinen und Edelmelalleu im Ferdinandenm eröffnet. 24. findet am Berg Isel die alljährliche E»sloz;a-Feier der Tiroler Kaiscrjäger statt. 2«. wird ein Kongreß des internationalen Verbandes der Arbeitgeber des Handels (dI^OKo»grcß) im Hörsaal der medizinischen Klinik eröffnet, da dieser mit einer Simnltan-Dolmetschcranlagc ausgestattet ist. 2!>. stirbt der als Landschaftsmaler bekauute Post-Oberoffizial Gilbert Heidegger im 8^l. Lebensjahr.

Verzeichnis über die im Monat Funi 1956 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden Fa. I . (hraftmayr, Leopoldstraßc 53, Maschincnschlosscrci. — I n e n A., Hörtnaglstr. Ü«, Asphaltierer-, Isolierer- nnd Schloarzdeckergewcrbe. — Jaus Gertrude, Ing.-ThommenStraße 3, Einzelhandel mit Strümpfen. — Lind A., Am Noßsprnng 4, Handelsagentnrgewerbe und Kommissionswarenhandel mit Geträukcu aller A r t . 7— Fa. Kurt Hermanu <,<- Co., Souueuburgstr. >^, Großhandel mit Elcktromaterial nnd Elektrogeräten. — Klciuer S., Wilhclm-GrcilStraßc 1s>, Haudelsagcutur. Vlaimscheiu K., Höttiugcr An 87, Haudcl mit Kraftfahrzeugeu. Schlöql K., Amras Nr. 7, Lastfnhrwcrksgewerbe. — Kösteubaumcr ju». H., Vefreggcrstr. 8, Einzelhandel mit Parfumerie- nnd Toilctteartikcln. — Siughartiuger H., Älaria-Thcresicn-Str. lü, C>iast- nnd Schankgcwcrbe. — Neuner F., Hochhans au der Universitätsbrücke, Kaffeehaus. — Kunzctt (5., Fürstcnwcg Nr. 116, MaschinstrickergeUierbe. Müller A., Friedhofstraße 9, Tarigewcrbe mit einem Personenkraftwagen, Dr. ftliucr N., I g l s , Lanscr Str. l»i2, Fremdeupensiou, Larcher A., Arzl Nr. 2«l, Malergeluerbe. Obcracher H., Haymongasse 2, Kraftfahr',engniechanitergeu'erbe. Fa.

seumstr, 37, Fabriksmäßige Erzeugung von gepolsterten Matratzen nnd Polstermöbeln, Trahtwarenerzengnng »nd Drahtzieherei, Eisen- nnd Melallwaren (Z.weigniederlassnng von Schwaneustadt). — Fa. Gcllcralc-H>iar»lorlilac'-Vertricbsgesellschaft, I u u r a i u N7, Groß- und Kleinhandel mit Glaswaren aller A r t (Zweigniederlassung von Wien). Zack H., Mathias-Tchmid-Str. I l , Erzcugnng von Frncht»nd Obstpnlpen nsw. — M a y r K., Langstr. 17, Handel mit Möbeln nnd Polstermöbel». ^ Eenn Josef, Templstr. 2, Baunicistcrgcwerbe. Firma F. M . Tarbul ^ Co., Kanfmauustr. 23, fabriksmäßige Zyliudcr-, Lager^ uud Wellcubearbcituug für Erplosiousiuoloreu uud Maschinen nsw. Cnnemoser H., Maria-Therrsien-Str. 27, Maurermeistergeioerbe, Mika F., sen., I n n r a i n ^8, Gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeuge», «nissler I . , Arzl Nr, 2«3, Schnhmachergewerbe. Pitschcidcr fti., Miillerslr, ',?, HandelsagentnrgeN'erbe, Fa. T . l^raubari, Mnsenmstr. 8, Handel mit Schnhen und ^chuhznbehör soN'ie uii! Strümpfe» n»d ^ocke», )Nabl A,, Amras 20, Marktsahrrrgewerbe, Tchiefter T<., >iapu Quergasse 20, MielN'agengeN'evbe mit 2 Kraftwagen bis

„Iota-Werte, I .

zu!1 Sitzeu.

Kapsamcr, K « . , Tchwaueustadt", 'Llu-


Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer 7

Seite 7

NachwcislM.q über die im Monat. Huni l!>5<j beim Stadtmaqistrat Inusvrucl Polansly I . , Anichstr. 3,'>, Frisenrhandwcrl. Saß sl., Stiftgasse 1, Perserleppichhandel, 5>os>»auu ?l., Dreiheiligeustr. 33, HandelsgeN'erbe. Karasia« )>i, Dreiheiligru' slraste 33, ^uckerbäckergcweilx. Prader E., I g l s Nr. 23, Platzdienstgelverbe. Kösteubaumer H,, scu., Desreggerstr, Nr. «, Allg, HaudelsgeN'erbe. Dipl.-Jug. Pall E., Fisiiieislr. Nr 40, Erzeugung von ^pe^ilsnüeiiniüeln. Miiller ss., Fricdhofstr. !», Tarigewerbe. Beiger Th., Aulou-RauchStraße 3, Kommissionsivareuhandcl und Agenlnrgewerbe, ~ Kaiser H., ,^ais^r-^ra»z-,^osepl)-2tr. ^, Phoioqraphcngc>vcrl,n', sserrei K., Iunslr. ^.', Wäschcschncidcrhandwcrk,

Republik Österreich <Bundcsa.eba»dcvcrw. II), Dr.'Glah« Straße tEonradlaserne>., wast- »nd Schau!'gewerbe sowie Kleinhandel mil Reini guugsmitlrlu nsN'. Senn I . , ^emplslraße 2, Zimmer meislevgl'N'erbe, und Roßan, Sandund Schottergewinnnng, Petermichl (5., Hay dnplal.' «, Einzelhaudel mit Elellrowa re». Hacthoser B, , Riedgasse '>!>, Kleinhandel mit Spirit!liosen »sw, Kl'lp I . , Bruckucrslraße l«>, Einzelhandel. Neittcr h., Tüii ngslr. 1^, Herrentleidermachergelverbe. Schießer St., Kapuzinergasse

Baugenehmigungen Müllerstrastc 1Z, I . Krancbiltcr, (Lrrichluuq cincr Hallcr Strafte lNli, Dr, M . C. Bnrchh, Werkstätten nnd llntcrknnftsqcbäude. Salurucr Straße l i , Stadtwcrkc, lHvwcitcrnnq des Nerkstättcnqebändes. l^rillparzersiraftc 6, Kammer der gewerblichen Wirtschaft, von zwei Trockenkammern. l!^ Dr. Franz Schumacher, (LinfamilienIllustraste 63a, Dr. Helmnth »nd Maria Pechlancr, ErrichInnss eines Anbaues. Vill 5l), Josef und Anna Strobl, Einfamilienwohnhans, Arzl !l^!l, ^ritz Lechlcnthncr, (Lrrichtnnq einer chemischpharmazcnlischcll Fabrik. slmraser Straße 77, Vera Parmesan, Magazingebändc. Leopoldstraße 17, Franz Markl <!i.' Sohn, Bctricbsranmslrzl 17«, Maria Stern, Doppelgarage. Viltor-Tautl-Straße 13 u. 15, „Nene Heimat", Aufstockung. Hör<uaa.lsicolllua. !>, Maria Waßhnbcr, Errichtung von Anbaolcn, Hauptschießstaud-Umgebuug 2N, .«itarl Streicher, Wohnhans. Hauptschießstaud-Umgelmug 11, Michael Lindler, Doppcl-

Weihcrburggasse 23 f, Heinz Kostncr, (Linfamilienwuhnhans mit .^tleingarasse, Echuccburgssasse 31, Hochreitcr Eduard, Aiiöbanarbciten. Baucrngasse 3, ^coftoldinc Marx,, Nmbanarbciten. Schlcrugasse 1, Johann Saxer, Unibanarbeiten, Glasmalereistraße «, Dr. Hermann nnd Dr. Ekkchart Madcr, Anfban, Haller Straße il5>, Anton Ranch, Anban von Lagerräumen. Burggraben 4, Andrä Hörtnagl's Nachfolger, Anfstocknna, des Stöcklgcbäudes. Ferdiuaud-Wcyrer-Straße 7—15, Banr-Foradori, Filteranlage. Haymougassc !>, Hermann Stegcr, Aufstockung. Vurgculaudslraße 2«, Sebastian I d l , Nebengebäude. Höttinger Au 4Na, Hans Hauser k Co., Aufbau einer Terrasse. Wicsengasse IN, Aliua ztleitzl, Anbau. Iahustraße 13, Tiroler Gemn. Wohnbau- nnd Siedlungs>ges., Wiederaufbau. «p. 938 K. G. Pradl, Landesgruftpe Tirol, Osterr. Campagncrreitergef., Reithalle. Gp. 1«««;/4, K. G. Hötting, Leopold Schiestl, Garagenerrichtuug.

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Nummer

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Neuerscheinung Otto N. von L u t t e r o t t i , Das Goldene Dach! zu Innsbruck. Inu-Verla.q. 3 8.—. — Das Erscheinen als selbstäudisses Büchlein der im Buchwert ,Mros;c 5t»nstWerke T i r o l s " ( I n u - V e r l a g , l95>1) cuthaltcnen geistvollen Arbcit über Innsbrucks weltberühmte Tchöpfnng der

deutschen Spätgotik ist überaus zu beqrüfteu, Tas reizvoll ausqeftatietc, Ä Seiten unifassende Nändchcn bietet neben dem köstlichen I n h a l t auch eine Reihe gediegener Abbildun« gen, au denen selbst der verwöhnteste (Geschmack nichts aus-»»stellen haben wird, W. Eppacher

99 von 100 63 8cnon 6ltäNlSN Näden, wie peinlicn 68 wir1<t, wenn die notwendige LrnoIunZ im I.gno'guientnglt durcn eine kleine verregneter I_Ir1guI)3tgße Ze3tört wird. ^Vlän ngt an verregneten loggen nutx1o8 menr ocier weniger none Xo8ten autgewenäet, 1<gnn aker — Ognlc einer Liniünrung dei 6er 8tä6ti8cnen Vel3icnerung3IN8tIlt — den ^l3ätx 6ie3e3 ^ui>vgno!8 erlangen. ^rl<nnc1igen clgner ancn 3ie 8icn — unverl)incllicn üoer un8ere I^lIguI)3leg6N-Vel8icne' rung! Ieäe8 Lüro un3erer ^N8tä1t gidt Innen 3oiort dereitwi11ig8t

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Verleger, Eigentiiiller U.Herausgeber: Die Stadtgemeinde Innsbruck. — Verantw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadelbauer, Innsbruck. Rathaus, Zimmer Nr. 190. — Druck: Felizian »tauch, Innsbruck.

Amtsblatt Innsbruck  

Ausgabe Juli 1956

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