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der Landeshauptstadt Innsbruck S ch r i f t l e i t u n <^ R a t I> a u 3. S t o c k , Z i m m e r N r . l ' ) 0 Fernsprecher N r . «371/190

(5 r sch e i n t c i n ln a l i m M o ll a t Iahrcöabonn. 3 1 5 . ^ , Einzeln 3 l.5»0 E r h ä l t l i c h beim R a t h a u s - P o r t i e r Nummer 9

September 1955

18. Jahrgang

Zur Errichtung eines Stadtmuseums Dr. K a r l Schadelbauer I n der „Tiroler Tageszeitung" vom 19. J u l i 1955 schrieb K. P a u l i n über „ S i n n und Aufgabe eines Innsbrncker Stadtmuseums". Darin spricht er der Errichtung eines Stadtmuseums, für das ohnehin der von Hans Hörtuagl 1932 im Ferdinandeum eingerichtete „ S a a l der Stadt Innsbruck" einen wertvollen Grundstock bilde, in dem Maximilianischen Zeughaus an der S i l l das Wort. Es erscheint angebracht, die genannten Ausführungen hierorts mit einer Bekanntgabe jener Vorberatungen zu ergänzen, die in dieser Angelegenheit seit bald 20 Jahren i m Rathause gepflogen wurden und werden. I m August 1937 kam die Errichtung eines RathausErweiterungsbaues zur Sprache. I n diesem sollte auch das Stadtarchiv in auskömmlichen Räumen untergebracht werden. Weiters war beabsichtigt, dem Archiv räumlich anschließend fünf bis sechs Zimmer für die Einrichtung eines kleinen Stadtmuseums zur Verfügung zn stellen. Als in den Jahren 1938/39 ein noch viel großzügigerer Rathausbau zur Erörterung kam, da tauchte der P l a n auf, das Stadtarchiv im alten Rathaus beim Stadtturm unterzubringen. Dieser wurde jedoch in der Erwägung, daß mau die neuereu Akten immer in der Rahe der Kanzleien haben müsse, alsbald ausgegeben. Damals entstand der Gedanke, das alle Rathaus als Sladlmnseum zu verwenden und den „Saal der Stadt Innsbruck" ans dem Feroinandeum dahiu zu übertragen und im allen Rathaus aufzustellen. Diese Idee fand allerorts Anklang' auch von Seite des ^andesdentmalamles und des Feroinandeums wurde er begrüßt, Kustos Prof. Dr. Oberhammer erklärte, daß man ein solches Mufeum nicht als ein Konkurrenzunternehmen für das Landesmuseum ansehen dürfe, sondern vielmehr durch allerlei Leihgaben aus dem Ferdinandeumsdepol bereichern tonne, I n der Folgezeit betrieb besonders Bürgermeister Christoph die Errichtung des Sladlmuseuins. das aber infolge der im Rathaus untergebrachten, unter Mieterschutz stehenden Wohnpnrteien und dem späteren Kriegsausbruch nicht mehr weiter praktisch gefördert werden tonnte. Daran wird sich auch solange nichts ändern, bis einmal jene Wohnungen frei werden.

I n der Zwischenzeit wird die Beschaffung von Ausstellungsmaterial, um die sich vorzüglich Magistratsdirektor Dr. Mnngutsch annimmt, besorgt. Besonders der Ankauf von geeigneten Bildern wird ständig fortgesetzt; fo wurden z.B. erst jüngst zwei Ansichten der Herzog-Friedrich-Straße in Amerika erworben. Die Sammlungsgegenstände sollten entweder angekauft oder als Leihgaben ausgestellt werden. Die Aufstellung selbst sollte nach dem Muster des Münchner Stadtmufeums — das übrigens im alten, großen Zeughaus untergebracht ist — i n kleinen Zimmern erfolgen. Vorerst wären folgende zwölf Räume vorgesehen'. 1. Zimmer! Urgeschichte. Ausgrabungen aus W i l t e n und Hötting (Urnengräber). 2. Zimmer: Die ältesten Urkunden der Stadt und andere Archivalien, die bisher im „ S a a l der Stadt Innsbruck" zu sehen waren. 3. Zimmer: Stadtansichten, Pläne und Modelle im Allgemeinen (Stadtteile, Platze, Kanalisationsund Wasseroersorgungspläne). 4. Zimmer: Pläne, Ansichten und Modelle von E i n zelgebäuden. 5. Zimmer: Gemälde und Büsten oon Innsbrucker Persönlichkeiten (Bildnisse der Bürgermeister, alte Biirgerwappen). (>. Zimmer: Gemälde und Plastiken mm ^i Künstlern. 7. Zimmer: Kirchliche Nunsl, 8. Zimmer: Alt-Innsbrncler Trachten, .^v stücke und Hausrat, 9. Zimmer: Bücher aus Innsbructer Drintereien (Platate, Kundmachungen). M. Zimmer: V a r i a : Goldschmiede-, Drechsler-, Tischlerarbeiten etc. l l. Zimrner: Eine alte Apolhete, 12. Zimmer: Das alte Gefängnis im Turm, die „ F i scherin"' darin das Modell eines Bäckertränters, eines Prangers und des „Rarreuhäusls". Die Betreuung der Sammlungen, die in den Wintermonate!! nicht einmal taglici) geöffnet werden müßten, sollte ein Angestellter des Stadtarchives besorgen.


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Der vorskizzierte Plan wurde auch nach l9l.> unter Bürgermeister Dr. Melzer im Auge behalten, ebenso wie ihn jetzt Bürgermeister Dr. breiter woiterverfolgt.

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Al? geeignetster Aufstellungsplatz für ein Stadtmuseum wird einhellig — dies sei abschließend nochmals festgestellt das alte Nathans in der HerzogFr iedrich-Straße angesehen.

Sonderverkehlszählmlg in Innsbruck am I I . August 1955 Dr. Walter Fanthauser, Statistisches Amt Neben den seit 1948 jährlich zweimal durchgeführten Verkehrszählungen der Vundespolizeidirektion i n Innsbruck, wurden auf Ersuchen des Statistischen Amtes Sonderverkehrszählungen durchgeführt, und zwar erstmals am ?. August 195)3, und zum zweitenmal am 11. August 1955. Während der erstgenannten halbjährlichen Verkehrszählungen der Erfassung des innerstädtischen Verkehrs dienen — es wurden an sieben bis acht Punkten der Stadt oie Fahrzeuge und Fuß-

jährlichcn Verkehrszählungen i n den verkehrsreichsten Stunden stattgefunden haben. Das Wetter, das im Straßenverkehr eine bedeutende Nolle spielt, war an den Tagen der beiden Sonderuertehrszählungen im Jahre 1953 und 1955 ungefähr das gleiche. I n der Tabelle I find die Ergebnisse der Sonderuerkehrszählung vom 11. August 1955, aufgegliedert nach Zählpuntten und getrennt nach Fahrzengarten, wiedergegeben. Auf der Haller Straße ist der Verkehr

Ergebnisse der SonderverkehrSzählunq vom 1 l .August 1955, gegliedert nach Fabr;eugarren

Tabelle I

ZnhIpunkte Fahrzeugart ein

Straßenbahn Omnibus ?KVV Kraftrad Fuhrwerke Fahrräder Summe

iirancbilter A>lce,Hö!t!iui, Au

Haller Strasse stadtau 5

25 207 793 2.507 997 12 749

26 127 793 2.123 «98 29 737

5.290

4.733

zusammen 51

ein

stadt» aus

zusammen

Vrenuerstraße stadt-

Viller Straße

ein

aus

zusam> men

stadtein

alis

zusammen

1.5 «6 4.630 1.«95 41 1.4«6

115 326 2.346 807 9 6«5

128 291 2.266 978 11 544

243 61? 4.612 1.785 20 1.229

79 178 1.773 726 ? 337

112 161 1.755 553 3 194

191 339 3,528 1.279 10 531

20 54 189 858 298 25 577

22 56 225 959 480 23 727

1.304

10.023

4.288

4.21«

8.506

3.100

2.77«

5.878

2.021

2.492

4.513

334

ganger gezählt —, richtete sich das Hauptaugenmerk bei den Sonderuerkehrszählungen auf die vier Ausfallstraßen der Stadt. Hiebei wurden nur die Fahrzeuge gezählt, die Fußgänger jedoch außer acht gelassen. Die Zählpuntte waren auf der Haller Straße, am Beginn der Kranebitter Allee, auf der Vrennerstraße beim Verg-Isel-Aufgang und auf der Viller Straße. Die Zählzeit war bei diesen Sonderzählungen durchgehend von 7—19 Uhr festgesetzt, während die halb-

42 110 414

1,«1? 77« 4«

am dichtesten. Hier wurden über 10.000 Fahrzeuge gezählt, was einem Stundendurchschnitt von ^ 5 Fahrzeugen gleichkommt. I n der Höttinger Au und Kranebitter Allee wurde ein Stundendurchschnitt von 708 Fahrzeugen, auf der Vrennerstraße ein solcher von 490 und auf der Viller Straße ein Stundendurchschnitt von.'i7l! Fahrzeugen festgestellt. Die Aufteilung nach den einzelnen Fahrzeugarten zeigt, daß auf deu Ausfallstraßen der Stadt die Per-

Ergebnisse der SonderkehrSzählung vom 7. August 1953, gegliedert nach Fahrzcuqartcn

Inbelle II

Z n I) I p u ii t t e Haller Straße

Fahrzeugart

ein

alls

zusammen

24 93 55? 1.418

991

24 102 590 1.465 780 16 990

4« 195 1.14? 2,883 1.648 40 1.981

3.975

3.967

7.942

stadt. Straßenbahn Omnibus I'KW Kraftrad Fuhrwerte Fahrräder

868 24

Summe

Nrain'diücr Aller Hutting, Au

stndtaus em

I!5

271

334

l.393

126 356 1.452 724

664

35

25

895

3.58«

zusammen

3.29«

Viller Straf !e

Vrennerstrnße ein

stadtaus

zusammeu

zusam-

l auü

men 24

12

12 49

98

61

136

413

«20 296

32

49 75 407 149 9

62.!

2<!9

202

3.960

910

890

109

231

690

122 136

134

270

2.845 1.38«

788

1 024

468

521

14 375

18

1.,'..^

25 I

6.886

1.903

2.057

60

stadtein

1.812 989

14? 6

15 l > I 1.800


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'l>!!!^ v o i ! ! I l

Taln'IIe III

N >^ n l, l Pn ii! ! ,'

,^m>cl)i»cr All« .ix

Haller Strc sta dtans ein 7 — 11 M,r 11 — 1b U!,r 15, — l!)M,r

2O25

1.3U5 1.449 l.«99

!',> Mir

.2.0

1,733

stadt-

zlisnm. iiien

inen

ein

ans

2.9«'.» 3.110 3.924

1.5,21 1.494 1.273

1.420

2.«'.»!', 2.9! 1

l.423

2,<!'.!<>

10.023

,1,2.«

1,21«

1.375,

don größten Teil aller Verkehrsteilnehmer stellen. Auf der Haller Straße waren 46,3 ^ aller Fahrzeuge Personenkraftwagen, in der Höttinger A u 54,2 ^ , , auf der Vrennerstraße 00,0 </o und auf der Viller Straße 40,3 ^ . Die Lastkraftwagen und Fahrräder traten, im Gegensatz zu den Ergebnissen der Verkehrszählungen im Stadtinneren, zurück. Vergleicht man die Zahl der Fahrzeuge nach den einzelnen Fahrtrichtungen, so kann man feststellen, daß sich ungefähr gleich viel Fahrzeuge sowohl stadteinwärts wie stadtauswärts bewegten. Vei einer Gegenüberstellung der Ergebnisse der Sonderverkehrszählung vom 7. August 1953 (Tabelle II) mit denen der Zählung vom 11. August 1955 zeigt sich, daß der Fahrzeugverkehr insgesamt um rund 40,0 A? zugenommen hat, für eine bloß zweijährige Entwicklungszeit ein sehr hoher Prozentsatz. Für die einzelnen Straßenzüge ergaben sich folgende Prozentzunahmen: für die Haller Straße -> 26,2 ^>, die Höttinger A u -i- 23,5 A , die Vrennerstraße -^48,4 A und für die Viller Straße ^ 1 5 0 . 7 ^ . Die Zahl der Personenkraftwagen hat durchschnittlich um 84,7 ^ seit dem Jahre 1953 zugenommen. Nur geringfügige oder gar keine Steigerungen verzeichnen, außer auf der Viller Straße, die Zahlen der Fahrräder und Fuhrwerke. Auf der Haller

Erqcbnissc dcr Sondervcrkchrszäbwng vom 7.

Brennerslrafte

Viller Straße

sta dt-

sta dt-

ein

ans 924 933

1,125. 3,100

zn>a!N' men

aus

ein 173

770 «0? 915.

1.243

2,,.,2

.1,5.13

1,932 2.3M

2.77«

2.021

znsnm. men

1.45,9

Straße, der Höttinger Ali und auf der Vrennerstraße konnte sogar ein Rückgang der am Verkehr teilnehmenden Fahrräder um durchschnittlich 21,6 ^ festgestellt werden. Aus der Tabelle I I I sind die Ergebnisse der Sonderverkehrszählung vom 11. August 1955, gegliedert nach Zeitgruppen zu je vier Stunden, ersichtlich. Vei dieser letzten Zählung entwickelte sich der größte Verkehr auf der Haller Straße, der Vrennerstraße und der Viller Straße in der Zeit von 15 bis 19 Uhr. während in der Höttinger A u um die Mittagszeit, also von 11 bis 15 Uhr, die meisten Fahrzeuge gezählt wurden. Zwischen 7 und 11 Uhr war an allen Zählpuntten der verhältnismäßig geringste Verkehr. I m Iahre 1953 (Tabelle IV) verhielt sich der Verkehr ähnlich, nur wurde damals auch in der Höttinger Au der größte Verkehr in der Zeit von 15 bis 19 Uhr beobachtet. Die Bedeutung, die den Ergebnissen solcher Verkehrszählungen von den für den Straßenverkehr Verantwortlichen und von den Planungsämtern beigemessen wird, liegt darin, daß eine verbesserte Regelung des enorm zunehmenden Fahrzeuguertehrs nur auf Grund von ermittelten Tatsachen und eine vorsichtige Voraussage oder gewissenhafte Schätzung der voraussichtlichen Weiterentwicklung nur bei genauer Kenntnis einer längeren, bis zur Gegenwart reichenden Zahlenreihe möglich ist.

August 1953,

gegliedert nach Zeitgruppcn

Tabelle IV

Zählpnnkte Zeit

Ha Her Straße

stndt° alls 7 — I I Mir 11 — 15. Ul,r 1b - 19 Uln ?

!>,'M,r

znsam» men

I.2«2 1237 115,!',

99<! 1.413 1.5,5.«

2.<»!)(>

,'!,!»7,^>

3,W7

?.!!!'.'

2.27« 3,014

ilranclntter Allee/HUtting, Au

stadt.

Viller Straße

Vrennerstraße

stadt-

ein

au5

zusam» men

ein

1,<M» 1.302 1.220

«<;« 1.06tt I.3U4

1.934 2.3(>« 2.5«4

4«8 4«8 927

«07 754

<:,««<;

1.903

2.057

stadt-

zusamaus

zusammen

ein

aus

1.<',«1

239 2<i« 403

15.3 333 404

392 l!01 «07

3,!«',<»

910

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1 .«00

men 1.095. I.1«4

Altcö und Ncilcs von dcr Höttmqcr Alm Die Entstehung von der Höttinger Alni, unigrenzl im Westen vom Höltingei' Graden, im Norden vom .Nannn der Rordtette, im Osten vom Grat des Gerschroffen lind im Süden oom Gebiet der Uinbrückler Alpe, ist uralt und läßt sich bis wenigstens ins 13. Jahrhundert

zurück l'ersolgen. Hölünger Vanern haben sich hier im ^ause von Iahrhnnderten eine beachtenswerte und nicht uneinträgliche Interessentschaftsalm errichtet, die, von den Vewohnern der nahegelegenen Landeshauptstadt von T i r o l mit Vorliebe besucht, allmählich einen lied-


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umrauschten nnd sagenumwobenen Namen erhielt. Es darf wohl angenommen weiden, daß auch die beriihnlte Sage nm die Frau Hill durch die einfache Hülle entstanden ist, die die Höttinger Vanern für eine bessere Bewirtschaftung ihrer Alm hier errichtet hatten. Die Nutzung der hochgelegenen Glasflächen während des sommerlichen Weidebetriebes erfolgte durch eiue beträchtliche Anzahl oou Galtvieh, das alljährlich gegen Ende J u n i anfgetrieben wurde sowie durch eine Menge Rinder, die Anfang J u l i folgten; durchschnittlich dürften es 80 bis 100 Stück gewesen sein. Zu diesem Großviehbestand gesellten sich ferner noch bis zn 100 Schafe. Der Alpenpächter, der aus der Reihe der I n teressentenschaft kam, hatte für den Almbetrieb zu sorgen und auch die Gästebewirtung zu führen, die später durch die Verleihung der Gastwirtskonzession hinzukam. Aus mehrfachen Pressenotizen aus früherer Zeit geht hervor, daß jedoch die Touristen, die über den Frau-Hitt-Sattel in das Snmertal wollten oder von dort herüberkamen, für die Bewirtung und insbesondere für die Unterbringung nicht viel Lob übrig hatten. Dieser viel bedauerte Zustand änderte sich anch nicht, als die Höttinger A l m vom Großgrundbesitzer Robert Rißl aus Hötting für Iagdzwecke käuflich erworbeu wurde. Selbst auch die Stadtgemeinde I n n s bruck, die durch den Gemeinderatsbeschluß vom 13. J u l i 1928 Eigentümerin der Höttinger A l m wurde, zeigte anfangs wenig Lust für den Ansbau der Alpe und ihrer Gebäulichkeiten. Der Eigentumserwerb, der übrigens uuter sehr günstigen Bedingungen erfolgte, hatte für die Stadt vorwiegend den Zweck, über die Alpe eine bessere Wasserversorgung der Seegrube und der Nordkettenbahn zu gewährleisten. Einen dnrchgreifenden Wandel brachte erst die Zeit um 197,0, als die Abteilung Landwirtschaft des Stadtmagistrates Innsbruck unter Leitung des Dipl.-Ing. Dr. Erich Vreschar an die Planung schritt, an die Stelle des von der Alpinteressentschaft übrig gebliebenen Hüttendorfes, bestehend aus zehn niederen baufälligen Gebäuden, ein einziges großes Wirtschaftsgebäude zu setzen. Bereits im Spätfrühjahr 1952 wurde mit den Arbeiten, die größtenteils in eigener Regie mit abteilungseigenen Kräften durchgeführt wurden, begonnen. Rund 80 Kubikmeter Rundholz mußten geschlägert und zur Herstellung der Tramlage und Aufstellung des Dachstuhles im Tale verschnitten und in weitem Umwege herbeigeschafft werden. Über 600 Säcke Zement zur Erichtung eines in den Berg hineingreifenden Mauerwerkes waren erforderlich. Große Mengen Steine waren unter oft unsagbarer Mühe herbeizuschaffen, die dann durch eine aus der Stadt gelieferte Sleinbrechmaschine zu Schotter verarbeitet wurden. Es

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mußte auch der alte Fußsteig von der Stütze I I ! der Nordkeltenbahn, die sämtlichen Materiallransporl vornahm, zum Bauplatz ausgebaut nnd verbreitert werden. Wenn auch ein braves Tragtier Iockele genannt — hervorragende Lieferdienste leistete, so hieß es für das Arbeitspersonal dennoch, gerade bei den bekannt schlechten Witterungsverhältnissen, durch die der Weg häufig fast unpassierbar geworden war. riesige Mühen überwinden nnd große Opfer bringen. Als bei all diesen Arbeiten hervorragend Beteiligter verdient Stadtförster Josef H e i ß besonders genannt zu werden. Als im Frühjahr 195A nach Planung des Lanoesalpinspektors, Oberbanrat Dipl.-Ing. Karl Kirchebner vom Amte der Tiroler Landesregierung, an die Erstellung des Neubaues geschritten wurde, mußten zur Vereitstellung des Bauplatzes vier vou deu sechs ballfälligen Viehunterständen abgerissen werde», dein noch das alte, schon teilweise eingestürzte Sennereigebände folgen wird. Die Gastwirtschaft, zwei kleinere Hütten, die Jagdhütte und eine bescheidene Untertnnftshütte blieben bestehen. Der in flotter Arbeit entstandene Neubau des zentralen Alpwirtschaftsgebäudes mit einem Erdgeschoß, in wechem der Querstall untergebracht ist, und mit dem ansgebauteu Dachboden hat ein Ausmaß von 16.40 mal 9 Meter und vermag 20 Stück Großvieh. 20 bis 25 Kälber, ein Tragtier uud drei bis fünf Schweine zu fassen. Unter dem Dach, das aus Lärchenschindeln aus dem Alpbacher Tale erstellt wurde,befindet sichRanm geuug fürdieSeuuerei sowie zur Unterbringung aller übrigen Kleinbetriebe, die früher auf fünf Objekte verteilt waren. Die hohe Zahl von Objekten, auf engsten Raum zusammengestellt, entstand seinerzeit deshalb, weil jeder einzelne weideberechtigte Höttinger Baner seine eigene Hütte haben wollte. Gegenwärtig stehen nnn statt dem früheren Hüttendorf mit zehn Dächern nnr mehr fünf Häuser, beherrscht durch das ueue schöne Stallgebälide, erstmalig ein zweckmäßiger größerer Van auf der Höttinger Alpe in 15U0 Meter Seehöhe. Die alte, vor Jahrzehnten behelfsmäßig gebaute uud daher nur sehr unzulängliche Gastwirtschaft sieht allerdings nach wie vor wenig einladend aus uud ist schon recht baufällig, weshalb der Gedanke ihrer Erneuerung bald einmal anfgegriffen werden sollte, zumal da gerade dieses Objekt bei den heurigen Erdbeben starten Schaden nahm. Der wieder auslebende Touristenverkehr ließe es daher geboten erscheinen, diese für viele Heimische und Fremde von Innsbruck aus so leicht erreichbare und daher stark besuchte Alm mit einer Alpengastwirtschaft ansznstatten. in der sich jeder Besucher wohl fühlen kann. Wilhelm Eppacher

I)

I ! V LeitrÄ^e von Dr. Kar!

Innsbruck vor hundert Jahren 1. wird Oswald Graf Trapp ^nm Kämmerer am Hofstaat? Erzherzogs K a r l Ludwig in Innsbruck ernannt. <». steigt uuter dem Namen einer Gräfin von P u r die,^öniqin der Niederlande mit ciucili Prinzen und zahlreichem Gefolge im „Österreichischen Huf" ab, um am >^. über Hohenschwana,au nach Holland heimzukehren. 8. wird der Professor des römischen Rechtes, T>r. Iosaphat

vuu ^ielouacli ali die Universität Prag verseht, Für ihu loinmt Professor T r . Friedrich Bernhard Maaßen von der Universität Pest nach Innsbruck. l<>. qivl Frau Carolina Alliani, die ein Euqaqemeul am f. l. Ioscsstädter-Theatcr in Wie» auqeuommcu hat, ein Mschiedslonzcrt. T a dic Sängerin Alliani nicht mir eine Zierde der Bühne, sondern anch sehr beliebt war,


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wirlle dabei auch die gesamle Musikkapelle des I u salllcric-Ncgiulculcs Erzherzog Albrccht mit. 23. findet zu Ehrcu des scheidenden Statthalters Eajetau Graf oou Bissingen im (Gasthofe zur Goldcucn Sonne ein Mahl von «<; bedecken stall. 1.''». lrisf! der F M i / nnd Korpslommaudaul Fürs! von Viech leuslein, aus Frallzcnsfcste loiumeud, zur ^uspelliou in Innsbruck ein. — kommt etwas später der Fürslerchischos von Salzburg, Maximilian vou Taruoe^i, an. -'<;. zieh! der ncnc Stallhaller Erzherzog Karl Ludwig feierlich in Innsbruck ein. Als letzte Landgemeinde hatte uoch Mühlau eiuen Ehrenbogen mit der Inschrift: „Gott znm Gruß!", errichtet. Etwas nach drei Uhr traf der Statthalter bei der Kettenbrücke ein, wo er „sich auf kurze Zeit iu das Haus des dicsfalls allgemein beneideten Tischlermeisters Schucgg zurückzog, um die bisher getragene Gcncrals-Eamvague-Uniform mit der mit allcu hohcu Ordeu der kaiserlichen Prinzen gcschmückteu Gcuerals-Galauuiform zu wechsclu". Am Endende der Kettenbrücke ( - Ostcude der Kaiscr-FcrdiuaudsAllee) stand die imposautc städtische Iubclpforle, vor der der Bürgermeister D r , N . von Peer, der Stadtmagistrat, große Bürgcrausschuß uud die Bürgerschaft iu höchster Gala Aufstelluug genommen hatten. Daucbeu stand die städtische Scharfschützcutompaguie uud die Schuljugend. „Eiues der hübscheslcu Bilder" — schrieb der „Bote" — „gewährten die festlich und gleichmäßig gekleideten Kuabeu uud die uiedlichcu Mädchen mit Weißen Kleidern, die Hälfte mit roten, die andere Hälfte mit grünen Schärften behangen, die Laudcsfarbeu repräseutiereud,

Veite 5

welche, Eichenlanbguirlaude» in deu Häudcheu haltcud, m bridcu Teileu des Weges Spaliere bildeten." waren die Hänser der Sladl auf das festlichste geschmückt: „Bou der wirklichen Außenseite der Hänscr war am 1.'<>. Scpteinber loenig oder gar nichts wahrzuu^!>»ieu. denn selbe hallen sich vom fuße bis zum Giebel ans das Überraschendste mit einer Umhüllung von geschmackvollen Drapieren ails Samt, Seide, Flor ele. mit Tannen- nnd Blnmcngcwinden, teils mit wert» vollen Kuusttapctcn so übcrllcidct, daß nur die Neuster zu sehen warcll, an denen wieder die Porträls S r . k. k. Hoheit uud die übrigcu allerh. Mitglieder des allgcliebteu Kaiserhauses zU'ischcu Blumcu uud Goldrahmcu aufge» slellt warcu, während anderwärts wieder sinnreiche I n schriften nnd die allerh. Namcns^üge Prangten, nnd fast alls allen Fenstern Fahnen nnd Fähnchen schwarz uud gelb, weiß uud rot, sowie weiß uud grüu flatterten, und von dell Türmen der Stadt und den Firsten der Häuser riesige Flaggcu iu obigeu Farben herabwehtcn." 27. findet abends eine großartige Festbcleuchtuug statt: „Die gauze Stadt mit alleu fünf Vorstädten bis i n die unbedeutendsten Nebengassen schwamm iu ciuem Lichtermeere!" Auf den Bergsvitzcu uud im Mittelgebirge looerteu Frcudeufeuer. Der Statthalter und Bürgermeister fuhren gemeinsam in einem Wagen durch die ganze Stadt. 30. ziehen die Schüheukomftaguieu vor dem Erzherzog zum Landcs-Schützcufcst auf. Es herrschte so eil: Föhnsturm, daß bereits vorher am Ncuuwcg eiu Obelisk aus Holz umstürzte und den Iunsbrucker Staudschützen, Zimmcrmalcr Uuger, erschlug. Auch das Fest am Berg I s e l wurde durch den Föhn beeinträchtigt, die I l l u m i n a t i o n der dortigen Anlagen mußte unterbleiben.

Das Wichtigste vom letzten Monat August 1955 <!. bis 7. findet das 1. Bezirksmusikfest statt, an dem 14 Musikkapellen teilnehmen. I n der Kunststufe siegte die Stadtmusikkapelle Willen. 12. wird auf dem Dache des ueucu Hochhauses an der U n i versitätsbrücke der Nichtbaum gesetzt. 17. werden im Kunstvavillon am Ncunwcg Werke des ft5»jährigcn Künstlers Professor Gustav Bechler ausgestellt. 1K. wird am Brnnnen vor dem Goldeilen Dachl eine öffentliche „Gantschfeicr" d. h. die Freisprechung eines Buch-

druckcrlchrlings (der Firma Felizicm Rauch) vorgenommen. 25. bis 26. streiken die slrzte uud Dcutistcu aus Protest gegen das vorbereitete Sozialversichcruugsgesetz. Am 2:">. versammelten sich etwa 600 Nrztc und Dentisten zn einer Kundgebung im Laudesthcatcr. 31. beginnt erstmals in der I n n s b r u c k s Blindenanstalt eine Fortbildungstaguug der österreichischen Blindenlehrer für fünf Tage. I m August wird au der ucueu Ferusehstation am Patscherkofel gebaut.

Stndtmacl.istrat Innsbruck AblVilun^ V - und ^ollnundschasl0li!nt

Ausschreibung von Lchrlinqsbcihilfcn der Stadt Innsbruck Innsbruck uei^ibl sur Die ^..,........ )5)/l)<) an besonders bedürfticie ^ehr....,,. (Burschen uud Mädchen) mit österreichischer Staatssind uud sich bürgerschaft, die iu Iuusbruck c ihreil gleist lind dlirch ihre Führllng liud ^eistu Lernerfolg einer Förderling würdig erweiseu, eiumalige Beihilfen. Auträcie auf Beteiluuli lnit einer Beihilfe sind von dei, Bewerbern persönlich beim

Stadtjlniendaiul Iuu^l'rmt, >)ai)duplal) .> !,, Zimmer ^>tr. ^ , in der Zeit uom li. bis 15. Oktober von tt bis 12 Uhr und 11 bis 1? Uhr zu stellen. Vorzuleben siud'. lheburtsscheiu. Staatsbürgerschaftsbescheini^lin^. Meldescheiu lind ^ehroerlrali. Scliiiler der l. Berufsschultlasse Iiaben das Entder Bolt>.'- liud >iallplschlile beizu-

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Dr. Dietrich e. h.


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer l)

Neuerscheinungen Marianne Vettori: Die Tertiar-Tchulschwcstcrn in Eüdund üilordtirol. ^ I h r Werden nnd W i l l e n I7<!<» bis 197.5. Schlcrn-Schriftcn, 111 Baud, 15>9 Seiten mit 30 Bildtafeln; Preis: 3 185.—, — Den Anlaß znr Herausgabc der vorliegenden sehr fleißigen Arbeit über das Werden nnd W i r ken der Tertiar-Schnlschwestern in T i r o l gab die 25>0. Wiederkehr des Todestages M a r i a H n e b e r s, einer „Piouicr i n der allgemeinen Mädchenschule in T i r o l " . Nenn auch in Innsbruck, wo sich an der Wende znm 18. Jahrhundert die Ursnlincn niedergelassen nnd seither den Unterricht der Mädchen besorgt hatten, die Tertiarinnen keinen solch ausgedehnten Wirkungskreis fanden, wie in mehreren Südtiroler Orten (besonders Brixen) oder in Hall und Schwaz,, so verdient dieses Buch doch wegen seines für die tirolischc Schnlgcschichte hohen Wertes auch hier Erwähnung, Nbrigens weilte M a r i a Hncbcr, die „ M n t t e r Anfängerin", in ihrer Jugend eine Zeitlang in Innsbrnck bei einer, leider nicht bekannten „gewissen vornehmen Herrschaft... allwo sie von dero herrschaftlicher Jugend in dem Lesen nnd Schreiben ist besser nnterwicscn worden". Wenn anch ihre Tätigkeit in jener Familie nicht näher bekannt ist, so scheint sie jedenfalls mit einer für Hansangestellte damals ungewohnten Rücksichtnahme behandelt worden zn sein. I n Innsbruck haben die Tertialschulschwestern zwischen 1939 nnd 19-15 verschiedene Dienste geleistet, wie den Kanzleidienst in der apostolischen Administratnr, den Pfarrschwcsterndienst in Pradl,. den Sakristcidicnst zn S t . Jakob und den Widnmhanshalt zn Höttiug. K. Schadelbaucr Haus «rissemann: Aus alter Zeit. E i n Iunsbrncker Heimatbuch. 248 Seiten, kartoniert, 8 38.—; Tyrolia-Verlag Innsbrnck. — Dem Sohne des Verfassers und dem Verlag gebührt aufrichtiger Dank dafür, daß sie sich zur Herausgabe der zweiten erweiterten Auflage dieses echten I n n s brucker Heimatbuches entschlossen haben. I n nahezn hundert kurzen Abhandlungen w i l l es den Innsbrncker und den Freund der Stadt am I n n , vor allem die Jugend, mit dem Werden nnd Wesen vertraut machen, sie die Sprache alter Banten,,. stiller Gassen nnd Plätze lehren, aufzeigen, wie sich das Leben der Bürger in früherer Zeit abspielte, wie auch die Innsbrncker Stadtväter von einst ihre Sorgen und Probleme hatten nnd zn bannen wußten. Geschickt versteht

Grissemann die Hauptereiguissc und interessantesten Bcge» beuheitcu der Stadtgeschichte einzufaugcu und in kurzen Bildern wiederzugeben. So erfahren wir, welche Bedeutung dieser Platz von altcrshcr hatte, welche Triebkräfte zur Stadtgründung führten, wie die Stadt allmählich znr hen-» tigcn Größe anwuchs, sich baugcschichtlich entwickelte, hö» ren von besonderen Bräuchen, uud nicht zuletzt vou I n n s brucks frcud- und lcidvollcu Tageu. Ohue Zweifel vermag Grisscmanns Hcimatbuch wesentlich beizutragen, daß Gc» schichte und Tradititon nicht leere Worte bleiben, sondern daß mit dem Wissen nm die große Vergangenheit auch die Liebe nnd Verehrung für Innsbrnck wachsen. Bleibt noch der Wunsch hinzuzufügen, daß dem mit Tertzeichnnngen von O. Hallcr nnd 16 Kuustdruckbildcrn ausgestatteten wertvollen Innsbrncker Heimatbuch in recht zahlreichen Familien Innsbrucks nnd Tirols Einlaß gewährt werde. W. E. „Alpenbote", 195,6, Familicnkalcnder für Stadt uud Laud. 11. Jahrgang. Schriftleitnng: K a r l Panlin. Verlag: Wagner'sche Univ-Buchdruckcrei Ges. m. b. H., Innsbruck, Erlerstraße 5>. — Preis 3 15>.—. Der Kalender „Nlpenbote" hat sich in deu elf Jahren seines Erscheinens in ganz Österreich einen großen Kreis von Freunden erworben nnd steht sicherlich in der vordersten Reihe der wertvollen volkstümlichen Jahrbücher. Sein besonderes Verdienst ist es, daß er nicht nur ein selten i n haltsreiches, zweifarbiges Kalcndarinm nut mehreren Tauf« namen für jeden Tag, einem Verzeichnis interessanter Ge» dcnktage, Angaben über den jeweiligen Stand von Sonne nnd Mond nnd erprobten Wetterregeln bringt,, sondern daß er auch au Uuterhaltuugsstoff uud interessanten Aussätzen kanm überboten werden kann. Der „Alpenbote" gibt einen tiefen Einblick in Land und Leben, Volkstum uud Geschichte, Natur nnd Knnst unserer Heimat. Eine Reihe guter Schriftsteller und Dichter kommt in ihm zn Worte nnd bringt ernste nnd heitere Erzählungen, Gedichte nsw. in bunter Auswahl. Die Bewohner von Innsbruck fiuden besonders an der Leituovclle „Mozarts Innsbrnckcr Abenteuer" Gefallen. An praktischen Unterlagen wird allerlei geboten. Das mehrfarbige Umschlagbild stellt ein sommerliches B l n mcnstück dar, nnd die zahlreichen Bilder im Text erhöhen die Gediegenheit dieses Hausbuches, das bei aller Volkstümlichkeit nur wertvolle Beiträge bietet für alt nnd jung.

Nachweisung über die im Monat August und September 1955 beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Oewerbelöschungen Frohnweiler Ant., Maria-Therefien-Stratze 40, Linierernnd Nnchbinderhandwerk. — Windhager M . , Fifcherstr, 32, Wäscherei. — Lzajkowsli Marg., Leopoldstraße 21, Einzelhandel mit Zucker- nnd Backwaren. >— Gratz A., Stamscrseldgasse 5), Tainenschnciderhandwerk. <— Nicner M., Pradler Baracke 28, Tischlergewerbe. — Völlentlce A l . und I . , Leopoldstraße 45, rad. Gerbergewcrbc. — Hafele L l . , M c n t l a,asse 4, Gcmischtwarcnhandel. — Toporis St., Drcihciligenstraße 11, Reklamcbüro. — Pupfto Fr., Speckbacherstraße 63, Damenschnciderhandwerk. ^ Obcraschcr M . , Mo^artstr. 8, Damcnschncidcrhandwcrk. - BohuSlavet St., Viklor-DanklStraße IN, Klcidermachergcwcrbe. — Trieudl V., Krancbittcn-Umgcbg., Erzeugung von Hansschnhen. — Pöttiugcr L., Brückenplatzl 3, Friscnrgcwcrbe. — I n g . Klepctko H., Templstraßc 1, Einzelhandel mit Pelz- nnd Lederwaren. Lugmaier V., Richardswcg 1, Gcmischtwarcnhandlnng. —

Stolz A., Hotting, Sand- nnd Schottergewinuung. — P i r chcr .H.. Anichstraße 2, I m - nnd Er,ftorthandel. - « r o h liaudliiua. Josef Wöry, IuuSbruck, OHW., Maximilianslr. 5. Kominissionswarenhandel, Handelsageutur und Großhandel mit Glühlampen. — Wcttcuqcl I . , Grillparzerstraße 6, Buchsachverständiger. — Wacha Fr., Hzg,.Friedrich-Ttr. 29, Mcchanikerhandwerk. — Werl'ilsch I . , Mich.-GaisniayrStraße 13, 2. St., Baumeistergewcrbc. - Dr. pl,il. Bozucr Platz ?, Übersetzungsbüro. — Waa.ucr M., M milianstraßr 3, Repassieren von Strümpfen. - l 3.» Mandclsbcrgcrstraße -l, Haudclsagcutur. — Ncvciuit I . , Auichstraßc 2N, Klcidcrmachergewerbe. — I u c n I . , Reichcuau-Siedluug 23, PferdesuhrNierlsgeiverbc. — Namstorfer I . . Frcisiugslraße 3, Großhandel mit Autos. — D r . Kcrschbaumer K., Allerheiligeuhöfe ?, Gast- nnd Cchaulge»verbe. - Trojan M., S^hillerstraßc 19, Kleidcrmacherge-


Nummer

der Landeshauptstadt Innsbruck

werbe. Spratler I . , Moltlestraftc 2, Banmcistcrgewcrbe. — Ncdcu >l., ,Uaiser°Fra»z-Iosef^Straftc l2, Agenlnrgewerbe. Rechner ^1l., Schillerstraße 1, Banmcistergewerbe. Hl)r»esck,el >t., Vill 35, Ranchfanglehrergewerbe, e.i^l'l ,^., Hig.^Friedrich-Slrafte 39, l^astC

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gewerbe, ^ Habtmann lk., Mariahilfstraftc ><6, Handel mit Spiel- »nd l^alaulerieN'areu, Tchwemberger Ä)i., Igls, Pserdedroschle. Miischnign Al.. Schöpfslrafte !», (^emischtwarenhandel. Porlner I . , Kapnzinergasse ft, Pflasterergelo erbe.

über die im Monat August und September 1955 beim Stadtmaqistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine beZw. Konzessionsurtunden Tchöpf (5.. Gnnippstrafte 16 (Eingang Pradler Slrafte) Handel mit sämllichen Sportartikeln. - Vachftciu I . , M i chacl-Gaismayr-Strafte 10, Großhandel. — Lorenz H., Berg Isel (Ornndparzelle 13U<>/1), Handel mit handgemaltcn Bildern uud Nciseandcnken. — Jais M., Kraucwittcrstrafte 17, Hcrrcnkleidcrmachergewcrbe. — Kolp I . , Brncknerstrafte 16, Einzelhandel nnd Handelsagentur. — Thuruer I . , Höttinger An 15, Handel mit Ofen nnd Herden. ^ Pomberger I . , Pradler Saggcn 19, Erzcnguug von Nciseaudcukeu. — Pahl I . , Schieftstand-Unlgcbuug 18, Mictwagcugewerbe (Kleinbns). — Fa. „VOVV^", Autohaus Netter <^ Co., Arzl 132, ^raftfahruzcugmcchauikcrgcwcrbe. — Jabiugcr N., Mozartstrafte 3, Plaunng von sanitären Anlagen, ^>cntralhcizungs-, Warmwasserberciwugs- uud Lüftungsanlagen. — Krautschneider W., geb. Nußbaumcr, Kärutuer Strafte 62, Herstellung von kunstgewerblichen Erzenguisscu. — Fa. „Hans Vlicm^ Hcrftclluug vou Gold- und Silbcrschmuck", Schillcrstrafte 22, Orofthaudel mit Gold- uud Silberwaren. — Oberkofler E., Dcfrcggcrstrafte 30 (Stöckl), Handel mit Verpakkllngsinaterial nnd Emballagen aller Art sowie mit Altund' Abfallstoffcn. — Fa. „Ruf Vuchhaltu»gs-«es. m. b. H.", Maria-Theresicn-Strafte 53. Einzelhandel mit fämt' lichen zur „Nnf"-Bnchhaltnng gehörenden Einrichtungen. — Hollcis V., Lcopoldstraftc 19^, Handel nnt Kraftfahrzeugeu. Kiefer H., Liebeueggstraftc 13, Ski-Moutage, — Fa. „Eetalia-Import uud ßirofzhandcl mit Seidenwaren ftles. m. b. H.", Maria-Thcrcsien-Strafte 21, Import nnd Groft,

H mil ScidenU'aren nnd Textilien. — Fa. „Josef Tchranzliofcr und Rudolf Nautcr", Egger-Lienz-Strafte 96, Planung nnd Anfstcllnng von Zentralhciznngs-, Warmwasserbercituugs- und Lüftnugsaulagcu sowie Gas- nnd Was' serleituugsinstallatiou. — Kralcr A., Fcrd.-Weyrer-Str. 8, öffentlicher Standplatz: Hanptbahnhof, Anbictung persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als „Träger", Mützennummcr 12, grüne Mützcnfarbe. — Kohler I . , Hauptbahuhof, Aubictnng Persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als „Träger", Mnhennnmmer 9, grnne Mühcufarbe. -^ Neifinger I . , Scilerg. 10, öffentlicher Standplatz: Hauvtbahuhof, Anbictnng Persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als ,,Träger", Mntzcnnnmmer 7, grüne Mützcnfarbe. — Inc,. Jordan F., Iuustrafte 2, Einzelhandel mit Elektrogeräten nnd Elektromatcrial nsw.— Kicchl L. geb. Schollmaier, Schmclzcrgassc 20, Taschuer- nnd LcdergalantcrieN'areuerzcnguugsgcwcrbc. — Bayer L., Museumstratze 5, Handel mit Frisenrbcdarfsartikcln nnd Kosmetikartikeln. — Topf I . , Arzl 70 a, Handelsagentur. — Tricudl G., Kranebitteu-Umgcbuug 8 p, Hausschuhcrzengung. ^ Fa. „(5. Flüggen, Österreichische Kohleuhansa ^ Treibstoff G. m. b. H.", verlängerte Weinhartstrafte, Servicestation für Kraftfahrzeuge. — Schlögl I . , Hanptbahuhof, Anbietung Persönlicher Dienste au öffentlichen Orten als „Träger", Mühcnnnmmer 20, grüne Miitzcufarbe, ^ Pokorny H., Holzgasse 15, Haudclsagcutnr. — Eichbcrger M., Biirgcrstrafte 30, Banmeistergewcrbe.

Baugenehmigungen 24, Landwirtschaftliche Hauptgcnosscuschaft, Vagrrgebände. Arzl :l2l>, Geni. Van- nnd Sicdlnngs-Gen. „Frieden", eine Wohnnng. Nenuweg 2N. ^a. Esso-Tlandard, Wien, Taulslettenerwei<erung -17», Helmut Haselwanter, 3cebengebäude. parlasse der Tlad! Innsbruck, Umbau, ke !l, Fa. Philippa, Garagcuobjel!. 2, l^nsti ^tandl und ^'agel, Wiederaufbau. Amraser Tiraste l«»1, l<M, 10'., 1«»?, ><».'», l l l und 113, Gcm, Hanplg. d. Siedlerbundcö, Wohnhanserrichlnng. Igls l<»7, Erna Iawecli, ZN'eisaniilicnhans. Arzl Ill^li, Johann Gartner, Wohnhan^errichlimg l Wohng. nnng. Dreil>e>lissc»slraf;c !>, .Uolpingsaniilie, Anbau, Ainrnser 3lras;e 5», Sladlwerle Innsbruck, Gabbchältcr. !»^, Elisabeth Holleis, Wiederaufbau. »^, Josef Brnnner, Wohnhanöerrichtnng. l Wohnnng. Amraö ^ l , 'SchloftverN'altnng, Einbanlen. Igl<? l<^, Magnns ^itt, ^'»U'eisaniilienhaus, 2 Wohnungen. «, Edinund Prida, Anban. 2^, Franz Kaslattcr, Dachgeschohansban. C»iramart 1, Karl Schweiger, Wirtschaftsgebäude.

Nesselstraße 13 uud 15, Tir. Gem. Wohnungsges., Wohnhanscrrichtnng, 12 Wohnungen. 3ohbachsiedlu»g'i27, Karl Erhard, Anbau. Pacherstraszc 13, Noscggerslraße 32, R. n. L. Agreiter, DopPclgarage. Hcilig-Iahr-Eiedlung 45 bis 61, Gem. Ban- uud Siedlnngsgcuosscuschaft „Frieden", 17 Siedlungshäuser. Eggcr-Licuz-Straße W, Schranzhofcr, Errichtung einer Betriebsaulage. Igls Nil», Gcoffry Stouc, Errichtung eines Landhauses. Andrcas-Hofer-Ttraße 19, Engen Beck, Umban nnd I n j Mnndclc'bergcrstraf;e 5, Josef Pradler, Erriclilnng eines Ge« läle und Wagenschnpfens. < Maxilniliaustlaßc 7, Kammer für Arbeiter und Angestellte» A>is',nganlage. > , i.'olil'achsicdlung 77 a, Joses Grnüzla, Einsainilienwohnhans, Hörtuasslsicdliiug 5, Dr. A. Tabarelli, Zu- nnd Anfbau. Amrafcr Ttraste ^2, Eigenlnuisgem. Wohnhans samt Ga« rage nnd Einslellbelrieb. ' Dr.-Glatz-3lraf;c 2, 4 und <!, Eigenlumsgem, Wohnhans saint (Garage uud Eiuslellbrlrirb. Eckenried l l , Geschw. Sailer, Anban einer Kleingarage Vienerstrastc 1, Mag. Abt. IV, Dachgeschoßansban.


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer 9

Wohntauschangebote Abkürzungen:

B ^ Bad, Ka -- >tabi»ett, Kü Sp --» Speis, Zi ^ Zimmer

1 Zimmer, Küche, Zubehör: Geetz Iosefinc, Noldinstraße N / I . gegen 2 Zi., 1 Kab., Kü., Bad? Gstir Wendclin, Langstraße I3/I, gegen 2 ^>i., 1 Kab., Kü., Bad. Person Franz, Speckbacherstraße M ? . gegen 2 Zi., 1 Kab., Kü., Bad. Neubauer Josef, Daxgasse 9/1. gegen 1 Zi., 1 Kab., Kü., 1 Zimmer, 1 Kabinett, Küche, Zubehör: Blaß Franziska, Sebastian-Scheel-Straße 2/III. gegen 3 Zi,, Kü.. Bad? Ricgler Heinrich, Innstraße 2/? West gegen 2 Zi., 1 Kab., Kü. 2 Zimmer, 1 Kabinett, Küche, Zubehör: Steininger Adolf, Innstr. 2/II. gegen gleich große mit Bad. 2 Zimmer, 2 Kabinette, Küche, Zubehör: Grietzer Dr. Karl, Gumppstraße 30/111., 4 Zi,, 1 Kab., Kü., Bad. 3 Zimmer, Küche, Zubehör: Nandolf Hans, Pradlcr Saugen 2/II. gegen 4 Zi., 1 Kab., Kü., Bad? Herzog Julius, Fricdhofstraße 11/111. gegen 4 bis 4^2 Zi,, Kü., Bad. Auswärtige Tauschpartner: Hieß Ignaz, Wien 14, Penzingcrstraße 138/III/5, 1 Zimmer, 1 Kabinett, Küche, gegen gleichwertige Wohnnng in Innsbruck.

Ì5t nickt 80 leicnt. ^,der alt xu 8ein, Ì3t nicnt 80 3cnwer, wenn man für 8ein ^Iter unä üder 628 ^.dleden ninau3 materielle V0l8or^en ^etrossen nat. l)amit kann man 8cnon in ^iin^eren ^anren deginner . Die de8te ^rt

80lcker Vorsorge Ì8I nocn immer eine I.eden8ver-

8ÌcnerunF, wie wir 3ie aucn Innen dielen können, l^rkunäißen 3ie sicn dei un8 06er un8eren Ver Zetern üder

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Verleger, Eigentümer «.Herausgeber: Tie Stadtgcmcinde Innsbruck. — Prrautw. Schriftleiter: Tr. Karl Schadclbaucr, Iun^brucl Rathaus, Iimnier Äcr. INO. — Druck' Fcliziau Munich, Innsbruck.


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Ausgabe September 1955

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