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Iahresabonn. 8 15.—, Einzeln 8 1.5(1 ( 5 r b ä l t l i ä) b c i m R a tha IIs - P o r t I c l

Nummer 7

. Jahrgang

Juli 1954

Innsbrucks Bevölkemngsstand im Jahre 1953 mitgeteilt vom Statistischen Amt der Stadt Innsbruck Neben den großen Volkszählungen, deren letzte am 1. J u n i 1951 stattfand, geben die Personenstandsund Betriebsaufnahmen, die das Finanzministerium nur mehr jedes zweite Jahr am 10. Ottober anordnet und hauptsächlich dem Zwecke der Ausschreibung der Lohnfteuertarten und der Veranlagung der Eintommensteuer dienen, die Möglichkeit, den Personenstand der Stadt Innsbruck festzustellen. Bei der Personenstandsaufnahme vom 10. Ottober 1953 hatte jeder Haushalt die Anzahl der im Haushalte an diesem Tage anwesenden oder vorübergehend abwesenden Personen anzugeben. Nach Eingang der Haushaltslisten und der Ausgabe der Lohnsteuerkarten an die lohnsteuerpflichtigen Personen wurde das städtische Einwohneramt vom Statistischen Amt beaufragt, die Adrema-Plnttei des Einwohneramtes zu überprüfen und sodann mit Hilfe dieser Platte: auf maschinellem Wege die Einwohnerzahl Innsbrucks nach Stadtteilen und Straßen zu ermitteln. M i t dem Stichlag vom 10. Oktober 1953 wurde i n Innsbruck ein Bevölterungsstand von 98.105 Personen (13.672 männlichen und 52.433 weiblichen Geschlechtes) festgestellt. Hiezu kommt noch die Vevölternngsgrnppe. die an diesem Tage anwesend war, ohne hier einen festen Wohnsitz gegründet zu haben. I h r e Zahl betrug 1!!?.', männliche, Itti.', weibliche, zusammen 3820 Personen (Hotel- und (Hasthofgäste sind nicht mitgerechnet). Die Gesamtzahl der Einwohner Innsbrucks bezifferte sich daher am 10. Oktober 1953 auf 15.617 männliche nnd 51.278 weibliche Personen, znsammen also auf 99.925 Einwohner. I m Statistischen Amt der Stadt wird nach dein so ermittelten Bevölternngsstand gemäß der Veoöl terung^bewegung der Personenstand, wenn anch nicht so weitgehend ausgegliedert, sorlgeschrieben, das heißt, die Anzahl der lebendgeborenen Ortsansässigen und der Zugewanderten hinzugezählt, die Anzahl der ge storbenen Ortsansässigen lind Abgewanderten abgezogen. Nach dieser Fortschreibnng ergibt sich mit dem Stichtag vom l. März 1951 in Innsbruck ein Personenstand uon 101.617 Personen söhne Hotel- und

Easthofgäste). Allerdings dürfte dieser Stand deshalb etwas zu hoch gegriffen sein, weil die Bevölkerung der Pflicht zur Abmeldung beim Wegzug vielfach nicht Genüge leistet. Trotzdem ist anzunehmen, daß I n n s bruck am 1. März 1954 100.000 Einwohner aufwies. Die 101.61? Bewohner gliederten sich in 93.934 Österreicher, 4723 Ausländer und 2900 Südtiroler. Besonderem Interesse werden noch Zahlen über Straßen mit den meisten Einwohnern begegnen (ohne die sogenannten Besucher, die nach obiger Angabe 3820 Personen zählen). Die volkreichste Straße ist i n Innsbruck die Innstraße mit 2112 Einwohnern. Mehr als 1000 Einwohner sind in nachbezeichneten Straßen gemeldet, und zwar.' 1481 Egger-Lienz-Str., 1454 Speckbacherstraße, 1375 I n n r a i n , 1367 Höttinger Au, 1330 Fischerstraße, 1288 Gumppstraße, 127? Erzherzog-Eugen-Straße, 1264 Schneeburggasse, 1190 Anichftraße, 1154 Leopoldstraße, 1142 Pradler Straße, 1116 Langstraße, 1110 Andreas-Hofer-Straße, 1075 Sebastian-Scheel-Straße, 1024 Riedgasse, 1005 I n g . Etzel-Straße. Der Merkwürdigkeit halber werden noch die Straßen bis zu 10 Einwohnern genannt. Je 4 Einwohner sind in der Adalbert-Stifter-Straße nnd Kö'ldererstraße verzeichnet. 5 Einwohner am Landhansplatz, je 6 Einwohner in der Fuggergasse. Löfflerstraße, Magtstraße, Pastorstraße, Stainerstraße und am Leipziger Platz, ? Einwohner in den Knrwendelbahnanlagen, je 8 Einwohner in der Iosef-Hirn-Slraße und Spergesstraße und 9 auf dein Berg Isel. Die Wohnbevölkerung (mit den vorübergehend anwesenden Personen) auf die einzelnen Palast ralgemeinden aufgeteilt, zählt iu Innsbruck-Stadt Wilten Pradl

Dotting

31.450 Einw. 20.863 Einw. 22.237 Einw. 15.318 Einw.

Am ras 3370 Einw.

Arzl Vi II Ig Is

2713 Einw. 362 Einw. 1105 Einw.

Die am 10. Ottober 1953 in Innsbruck wohnende Bevölkerung gliederte sich nach der Staatsbürgerschaft


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer 7

in 92.691 Österreicher. 420? Ausländer und3027 Südtiroler, Nach den Angaben in den Haushaltslisten wurden 2>>..'>:l!> Haushalte gezählt, so das; auf einen Haushalt in Innsbruck durchschnittlich 3,5 Personen entfallen. Hiezu ist zu bemerlen. daß es natürlich Familien mit nie! mehr Hauslmllsangeliörigen gibt, denen wieder Haushalte niit nnr einer Person gegeniil'eritehen. I h r e r Stellung dein Berufe nach bezeichnen sich 5735 Personen als selbständig berufstätig, während 5^.705 unselbständig erwerbstätig waren, damit der Lohnsleuerpslichl linterliegen, soweit sie überhaupt zur Lohnsteuer herangezogen werden. Als bildliche Darstellung des Beuölterungsstandes eines Staates. Landes oder einer Gemeinde wird häufig die Form eines „Lebensbaumes" verwendet, die anch fiir die anschließende Darstellung des Veuölterungsstandes von Innsbruck im Zeitpunkt 10. Oktober 11),"):; gewählt wurde. Die senkrechten Linien geben Aufschluß über die zurückgelegten Lebensjahre, die waagrechlen Linien über die Anzahl der Personen, die sich in einem bestimmten Altersjahr befinden. Die vom Gesichtspunkt der Erhaltung des Volkstumes aus ideale Form des Lebensbaumes sollte unten eine breite Basis besitzen, in der sich die verhältnismäßig größte Zahl der Kinder der jüngsten Jahrgänge widerspiegelt und der nach oben eine allmählich abnehmende Dreiecksform aufweist, bis die Spitze bei den ältesten Jahrgängen erreicht ist. Seit Jahrzehnten weichen unsere Lebensbäume leider weitgehend von dieser Idealform ab. Der Weltkrieg 1914/18 verringerte die Zahl der Männer, die den als Soldaten eingezogenen Jahrgängen angehörten, sehr erheblich; diese Jahrgänge stehen heute im Alter von 50 bis ?l) Jahren; die Linien auf der männlichen Seite des Lebensbaumes sind in diesen Jahrgängen viel kürzer als die auf der weiblichen. Gleichzeitig sanken in diesen Jahren und den ersten Nachkriegsjahren die Geburtenzahlen sehr stark, was aus dem großen Einschnitt des Lebensbaumes der heute im 35. bis 40. Lebensjahr stehenden Personen zu ersehen ist. Auch die Wirtschaftskrise, die nach 1930 begann,

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drückte sich in einem neuerlichen Eiuschnill aus der männlichen und weiblichen Seile des Lebensbaumes der heute U>-bis ^»jährigen jungen Leute aus. Ihnen folgt eine beidseitige erhebliche Ausweitung der Äste, die nach der Einbeziehung Österreichs in das Deutsche bleich die Gewährung von Familienzulagen und sonstige Förderungsmaßnahmen seitens der damaligen Elegie rung widerspiegelt, eine Erscheinung, die in den Kriegsjahren durch die Einschränkung der Lebenshaltung. Einbcrnfnng der Männer zum Kriegsdienst nnd vieler Frauen znr Arbeitsdienstleistung für die Kriegswirtschaft und endlich dnrch die Bedrohuug mit Lustangriffen wieder ins Gegenteil umfchlug. Die schlechte wirtschaftliche Lage der gesamten Bevölkerung in den ersten Jahren nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges 1945 läßt einen Geburtenrückgang begreiflich erscheinen. Allein der anhaltend niedrige Geburtenstand seither wirkt beängstigend, und zwar deshalb^ weil i n den kommenden Jahrzehnten der Vevölkerungsstand abnehmen müßte und wahrscheinlich auch durch einen starken Geburtenüberschuß der Landbevölkerung nicht wettgemacht werden kann, ferner weil i n den nächsten Jahrzehnten diese geburtenschwachen Jahrgänge in das Erwerbsleben eintreten und berufstätig sein werden und für die verhältnismäßig starke Altersgruppe der Bevölkerung, die nicht mehr berufstätig ist, aufkommen muß. Das sind Erscheinungen, die volks-, wirtschafts- und sozialpolitisch höchste Beachtung erfordern, an denen jene Personenkreise, die sich mit Politik im weitesten Sinne beschäftigen, nicht vorübergehen dürfen. A n den Beispielen Österreichs in den Jahren 1938 bis 1942 und am heutigen Frankreich ist zu ersehen, daß neben der Hervorhebung der Bedeutung eines starken und gesunden Vevölkerungsnachwuchses die materielle Förderung der Familie durch Familienzulagen, Kinderbeihilfen, Ehestandsdarlehen usw. den größten Erfolg bringt. Unsere Gesetzgeber und unsere Machthaber in den öffentlichen Körperschaften mögen eine ihrer wichtigsten Aufgaben darin sehen hier Wandel zu

schaffen!

Bevölkerungsbewegung Das Statistische Amt der Stadt Innsbruck gibt folgende Veuölkerungsbewegung bekannt:

Mai 1954 <7> r t 5 n ü s ä s s i<1 e

I!> 5 >i e s a ni t Veuöl!el'uiui2'

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Elicschließungen Gelnillen Rüttln'!! Mädchen ehelich unehelich Totgeburten Sterbefälle .^ne^osicrbefälle

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1954

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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

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i 1954 Ortsansässige

Insgesamt Veuölkerungs» bemegung

Eheschließungen Geburten . Knaben davon Madchen ehelich unehelich Totgeburten Sterbefälle Kricgssterbefälle

^IllN

1954

1953

105 157 78 79 125 32 3 99 3

82 149 81 68 109 40 3 90 3

Zugang (-<-) Abgang (—)

1954

1953 66 84 46 38 62 22 1 59 3

4-N — ^ ^ —

23 8 3 11 16 8

75 83 44 39 68 15

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Zugang (-< ) Abgang f > ! — —

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(nachträglich licurtundct)

Das Statistische Jahrbuch der Stadt Innsbruck 1947-19S1 II. Band I m Jahre 185,0 ist das Statistische Jahrbuch der Stadt Innsbruck, um das sich der damalige Leiter des Statistischen Amtes, Magistratsdircktor a. D." D r , Fankhanser, durch I n i t i a t i v e und Planung besondere Verdienste erworben hat, als Einführungsband der Öffentlichkeit vorgelegt worden. Dieses Jahrbuch brachte zum Unterschied von anderen Statistischen Jahrbüchern neben den den Kern der Darstellungen bildenden zahlenmäßigen Nachwcisnngen auch eingehende textliche Ausführungen, die stellenweise monographischen Charakter hatten. I m Februar dieses Jahres hat nun das Statistische Amt der Landeshauptstadt I n n s bruck im Anschluß an diesen eisten Band einen Folgcband herausgebracht, der die Jahre 1947 bis 1951 umfaßt. Dieses sehr sorgfältig gearbeitete Werk enthält auf 350 Seiten in klarer, kuapper Tabellcnschau, die durch eiue Reihe von Diagrammen wirkungsvoll unterstützt ist, eine Fülle statistischen Materials, das einen gntcn Einblick in die Entwicklung und den jeweiligen Stand der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse von Innsbruck bietet. Es schließt allerdings — wie sein Vorgänger — mit einem einige Jahre zurückliegenden Zeitpunkt ab nud berücksichtigt daher nicht die Veränderungen der letzten Jahre, die für das Gcfüge unserer Stadt und ihr äußeres B i l d von tiefgehendein Einfluß wareu. Es erscheint daher der Wunsch berechtigt, daß möglichst bald ein weiterer Band herauskommt, der — soweit dies techuisch durchführbar ist — bis in die allerneneste Zeit reicht nnd an den sich — wie dies auch iu anderen Landeshauptstädten üblich ist — alljährlich erscheinende Folgen anschließen. Nachdem sich nnumehr ein bestimmter Arbeitsplan und Bcarbcitnugsstil herausgebildet hat, auf dcu uicht nnr das Etatistische Amt, sondern auch die berichtenden Stellen eingespielt sind, dürften diesem Verlangen — abgesehen von: Personalmangel im knapp befehlen Statistischen Amt — keine allzu großen Schwierigkeilen im Wege stehen. Trotzdem das neue Statistische Jahrbuch — vor allein aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den Statistischen Ergebnissen vergangener Jahre — im wesentlichen au der Gliederung uud tabellarischen Darstellung seines Vorgängers festhält, finden w i r doch in diesem neueu Werk ciuige Änderungen i n Anordnung und Darstellung, die aber den Vergleich mit früher nicht beeinträchtige»! überdies sind eine Reihe wertvoller, durch den Gang der Ereignisse bedingter Ergänzungen gebracht.

I m nachstehenden sollen einige Hinweise ans den I n h a l t des Jahrbuches folgen: M i t der neueu Statistik der Ehescheidungen ist ein interessantes sozial-Pathologisches Kapitel eingeführt. Erfreulicherweise ist die Zahl der Ehescheidungen von 200 im Jahre 1947 auf 170 im Jahre 1951 zurnckgegaugcu. Die für Ehcscheiduugeu besonders kritische Ehedaucr (69 Ehescheidungen im Jahre 195)1) liegt zwischen dem 6. uuh IN. Jahr der Ehe. Der Abschuitt über Sozialvcrsicheruug ist gemäß der Bcdcutnng dieses Vcrwaltuugszwcigcs weiter ausgebaut worden. Hicbci sind die Mitglieder der Gebictskraukenkassa nach Altersgruppe und Lohnstufcn, die Krankheitsfälle nach Altersgruppen,, Krankheitsgruppen sowie nach der durchschnittlichen Dauer der Erkrankungen aufgegliedert. I n t e r essant wäre eine Nachwcisuug über die Gesamtzahl der iu Innsbruck sozialversichcrtcn Personen uud der Kriegsversehrten; eine solche Feststellung kouute jedoch uicht gebracht werden, da die entsprechenden Daten seitens einiger Kassen nicht erhältlich waren. I m Kapitel VIII (Beschäftigung nnd Arbeitslosigkeit» wird unter dem Kennwort Arbeitslenkuug für die Jahre 1950 und 195)! ein nach (Geschlechtern und Monaten aufgegliedertes Bild nicht nur über die vorgemerkten uud uuterstntzten, sondern, auch über die vermittelten Arbeitslosen gebrach!. I n diesem Znsammeuhaug ist auf die beträchtliche Zunahme der Arbeitslosigkeit auch in den Monaten stärkerer Beschäftigung zu vcrwciscu; so ist die Zahl der Arbeitslose», die in den Monaten I n n i nnd J u l i 1947 887 bzw. 958 betrug, im Jahre 1919 auf 1697 bzw. 1588 gestiegen, um allerdings in denselben Monaten des Jahres 1951 auf 121» uud 1163 abmsiukeu; iu deu beschäftiguugsschwächcrcu Monaten Jänner nnd Februar erhöhte sich dagegen der Stand der Arbeitslosen von «58 bzw. 793 im Jahre 1<,'!7 ans 3378 bzw, 30!»<i im Jahre 1951. Anch im Kapitel IX lVan^ nnd Wohnungswesen! ist eine Anzahl neuer Nachwcisungen gebracht; so ergibt sich die erfreuliche Fcststelluug, daß bis Ende 1!>.">! Kriegsschädeu au 3662 Häuscru mit l-l.5ll Wohuuugcu behobeu wurde», währcud bis zu diesem Zcitpuukt die Kriegsschäden an 171 Gebäuden mit 872 Wohnnugcn noch nicht behoben wer» den konnten. Bei der Energieslalistil inleressierl das '^isanüiieuspiel vou Eigeuer^eugnug uud Ansgleichuug der Lieferung b^w, Abnahme durch die ^iwag. So überstieg > B, im Männer


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

1951 die Slromlieserung der 3iwag von 7,378.^00 ><VV!> nin fast 2,0<!0,0<»0 l<VVI> die Eigcncrzengung, während umgelchrt in den Monaten J u l i bis September 1951 niit starker Eigcnerzruguug die Tiwag im Dnrchschnitt luouatlich 2M).00<> KWI, abuahiu. Sehr beachtenswert ist anch die Stcigcrnug des Stromumsatzcs von rnnd 98,<M0.<«»0 KWI, im Jahre 1947 a»f rund 140,000.000 I<VVI, im Jahre 195,1 - eine Annahme von fast vierzig Proben!, Der Gasverbrauch weist hingegen einen absteigenden ^reud aus von rund 12,5 Millionen Kubilmeler auf 103 Millionen >i»bil. meter im .'fahre 1951. Besonderes Interesse verdienen die ^'achweisungen über de» Verlehr, der bei der außerordentlich rasch fortschreitenden Motorisierung nnd bei der zusätzlichen starken Zirkulation ansläudischcr Fahrzeuge ein wichtiges und ernstes Problem darstellt. Die Zahl der von den Schienenfahrzeugen beförderten Personen weist allerdings einen zum Teil erheblichen Rückgang auf. So ist die Zahl der ans den Straßenbahnlinien 1 nnd 3 beförderten Personen von 12.9 Millionen im Jahre 1947 auf 7.6 Millionen im Jahre 1951 gesunken. Die Verkehrsziffer des Jahres 1947 mit 10N angenommen, ergibt sich für die vorerwähnten Straßenbahnlinie» 1 nnd 3 eine Indexziffer von 59, für die Haller Linie vo» 66, für die I g l c r Bahn von 62 nnd für die Stubaitalbahn von 98. Eine beträchtliche Verkchrssteigerung weisen die Autobus- nnd Obuslinien (Index 168) sowie die Nordkcttenbahn (1, Abschnitt 172, 2. Abschnitt 197) auf. Viel charakteristischer für den Innsbrucker Verkehr sind iedoch jene Zahlen, die die rasch ansteigende Motorisierung nachweisen. Die Zahl der motorisierten Fahrzeuge stieg von insgesamt 1850 im Jahre 1947 auf 5,637 im Jahre 1951; den größten Anteil hieran haben die Krafträder, die ihren Stand von 607 im Jahr 1947 auf 2343 im Jahre 195,3 steigerten. Auch die Fahrräder weisen eine bedeutende Z n nahme, nnd zwar von 30.826 im Jahre 1947 auf 50.000 im Jahre 195,1, ans; in diesem Jahre traf also ans jeden zweiten Innsbrucker ein Fahrrad. Der Znnahme des motorisierten Verkehrs von 331.4 ^ entspricht fast zur Gänze die Zunahme der Verkehrsunfälle um 324,3 ^ . I n absoluten Zahlen ergibt sich folgendes Bild der Verkehrsunfälle: im Jahre 1947 - - 362, im Jahre 1951 — 1174. Die Zahl der Getöteten nnd Verletzten blieb mit einer Zunahme nm 247,7 ^ hinter der Steigernngsquote der motorisierten Fahrzeuge zurück. Um die Intensivität des Verkehrs an den verschiedenen Stellen stärkeren Verkehrs ;u messen, wurden zu den lebhafteren Verlehrszeiten (früh, mittags nnd abends) in den Monaten Jänner und J u n i der Jahre 1950 nnd 1951 durch fünf Stnnden Verkehrszählnngcn dnrchgeführt, deren aufschlußreiche Ergebnisse im Iahrbnch eingehend vermerkt sind; hier seien nur einige den Fahrradverkehl an der neuralgischen Stelle Museumstraßc—Burggraben belrcffeuden Daten herausgehoben. So wurden am 7, J u n i 1950 auf dieser Strecke stadtauswärts 1467, stadteinwärts 308? Fahrräder gezählt! am 20, J u n i 1951 betrug die Zahl der stadtauswärts fahrenden Räder l>172, jener der Gegenrichtung >7l<>: in beiden Richluugen eine Steigerung um rund 1700. Besonderes Interesse verdienen natürlich in einer Fremdenstadt wie Innsbruck die Melduugs- uud vor allem Nber »achtuugszahleu der Frrmdengäste. Hiebe» hat sich das Verhältnis der Meldungen z» den Nberuachluugeu zu Uugunsten der letzteren und damit der Auseuthaltsdauer verschoben, Sehr bemerkenswert ist das starke Austeigen des Ausländer frcmdenverkehrs von 18'X im Jahre 1946/47 aus 68'/< im Jahre 1950/51. I n die Berichtszeit fällt auch der Wiederaufbau der Fremdenbeherbergnngsbetriebe. Was hier zu leisten war, ergibt sich daraus, daß zu Eude 1939 iu GroßInnsbruck in 126 Betrieben 2609 Zimmer mit 4443 Bettcu verfügbar wareu, währeud Eudc 1947 70 Betriebe 898 ^',i,N' »»er mi! 1609 Bellen auswiese». Zu Ende l95I süeg die

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>>ahl der Betriebe auf 103, jene der Fimmel nnd Bellen aus 2019 bzw, 3491, Neu sind anch die ^achweijuugen über die Inusbrncker Messe, die nach einer dnrch den 2. Weltkrieg bedingten Unterbrechung im Jahre 1950 wieder ins Leben gerufen worden war. Dank der Gunst von Innsbrucks vcrlehrspolitischer Lage uud dank der Rührigkeit ihrer Funktionäre weist die Innsbrucker Messe eine von Jahr zu J a h r wachseude '^ahl an Ausstellern nnd Besuchern auf, Hiebei mnß besonders das starke Anwachsen der ausländischen Besucher vermerkt werden, deren Zahl gegenüber dem Jahre 1923 fast um das Sechzehnfache gestiegen ist. Auch die Zahl der Aussteller hat sich nahezu verdoppelt. Die aktuelle Nachwcisuug über Land- uud Forstwirtschaft in Groß-Innsbrnck stützt sich ans die Zählung des Jahres 1951, F ü r die meisten Leser wird es eine Überraschung bedeuten, daß die Gemeinde Groß-Innsbrnck nach dem Stande vom Jahre 1951 i n ihren Gemarkungen 3444 lia Wald, 422 lia Almen und 4080 Iia Ödland und Kahlgestein umschließt, während von der 10.182 !ia umfassenden Gemcindcflächc (einschließlich einiger Hektar Nberländer) nur 25,4 Iia von Gebäuden nud Hofflächen in Anspruch genommen sind. Ans der Statistik über Tierhaltung und Vetcrinärwesen dürfen die Zahlen über Schlacht- nnd Stechvichanliefcrnng interessieren. Ans ihnen geht hervor, daß im Jahre 1947 die Kühe — 733? an der Z a h l — das Hauptkontingent der N.196Tiere betragenden Anlieferung stellten, Ochsen wurden damals bezeichnenderweise n u r 235 angeliefert. Aber schon ab 1948 zeigt sich die fortschreitende Konsolidiernng der Flcischversorgung, nnd im Jahre 195,1 ist die Kühcanliefernng auf 2072 zurückgegangen, während die Zahl der Ochsen auf 1301 gestiegen war. Die Gesamtanlicfcrnng hat sich im Jahre 195,1 mit 22,660 gegenüber 1947 fast verdoppelt. Der Zahl nach stellten in diesem Jahre die Schweine mit 8875 Stück das Hauptkontingcut. Von besonderer Bedeutung ist die Bernfsansbildnng der I n g e n d ; hier fällt anf, daß die Bnndesgewerbeschule vom Schuljahr 1947/48 zum Schuljahr 1951/52 einen Rückgang von 783 auf 588 Schüler aufweist, von denen die überwiegende Zahl — nämlich 360 — nicht in Innsbruck wohnt. Auch die Lehrerbildungsanstalten verzeichnen einen starken Rückgang von 642 Schülern im Schuljahr 1947/48 auf 435 Schüler im Schuljahr 1951/52. Eine ähnliche Erscheinung ist in diesem Zeitraum au der Leovold-Franzens-Universität zn beobachten. Die Z a h l der Juristen verminderte sich von 1312 im Wintersemester 1947/48 auf 842 im W i n tersemester 1951/52, jene der Mediziner im selben Zeitraum von 1049 anf 614; auch die philosophische Fakultät hatte eiueu erheblichen Rückgang zn verzeichnen (1410 Hörer Wintersemester 1947/48 - - 765 Hörer Wintersemester 1951/52). Die Zahl der Theolociiestndentcn stieg dagegen von 155 im Wintersemester 1947/4X auf 25,5, im Wintersemester 1951/52. Erfreulich ist das Anwachsen der M ) l der ausländischen Hörer. Auch das kulturelle Leben der Ttadl ^uusbruck spiegel! sich im Statistischen Jahrbuch. Einige Ziffern sollen dies dartuu. Das rege Interesse für Musik zeigt der Besuch der Städtischen Konzerte im Landestheater, die im Jahre 1951 eine Besetzung von 94 ^ der verfügbaren Plätze anfwicscu. Der Besuch der Vorstcllnuge» des ^andestheaters ist hingegen wesentlich schwächer: die Zahl der verkauften Plätze betrug iu der Spielzeit 1950/51 50.1 Prozent der verfügbaren Plätze, während die Klingeuschniidbiihue eine durchschnittliche Frequenz von 68 Prozent der verfügbaren Plätze aufzuweisen halte. Begreiflicherweise muß eine Skidl von der Größe und Bedeutung Innsbrucks auch mit beträchtlichen Ausgaben rechnen, Diese sind - allerdings im wesentlichen dnrch die Geldenlwerlung beding! von 26,2 Millionen Schilling


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

im Jahre 1947 auf 94.1 Millionen im Jahre 195,1 angewachsen. I n noch stärkeren! Maß fliegen allerdings die E i n nahmen, so daß die Gebarung drv Jahres 195>> mit eine»! Überschuß von 4.4 Millionen Schilling abschließt. A n diesen Einnahmen haben die Steuern einen von 48.1 Prozent im Jahre 1947 auf L5.9 Prozent im Jahre 195,0 wachsenden Anteil; das J a h r 195,1 weist einen leichten Rückgang auf 62.7 Prozent ans. Die Steigerung der Ausgaben ist — von der bereits erwähnten Geldentwertung abgesehen — im wesentlichen auf das Anwachsen des Sachaufwandes zurückzuführen; der Pcrsonalaufwand an Bezügen der Aktiven und Pensionisten ist hingegen von 44 Prozent der Gesamtausgaben im Jahre 1947 auf 85,6 Prozent im Jahre 1951 gesunken.

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M i l diesen Hinweisen konnte uud sollte naüirlich aus der ^ülle der sorgsam nnd übersichtlich zusammengestellten Dalen nur ein kleiner Ausschnitt geboten werden, der zeigen sollte, wie aufschlußreich die Angaben des Statistischen Jahrbuches siud; diese bieten nicht nnr den Fachleuten und den für das Schicksal der Stadt unmittelbar Verantwortlichen Stellen, sondern anch dem breiten Publikum einen interessanten E i n blick in das pulsierende Leben der Landeshauptstadt I n n s bruck. Es gebührt daher dem Statistischen Amte und seinem verdienstvollen Leiter O M R . D r . Angercr der besondere Tank für dieses instruktive Nachschlagewerk, das das Ergcbuis geuaucr, sachkuudigcr uud mühevoller Arbeit ist. Univ.-Prof. Franz Egcrt

Leiträ^e von Dr. Karl

Innsbruck vor hundert Jahren J u l i 1854: 3, trifft Unterrichtsminister Leo Graf v. Thnn ans Südtirol kommend in Innsbruck ein uud nimmt im Österr. Hof Quartier. 6. hält der Musikverciu iu der Universitätskirche ein feierliches Requiem für sein eifriges Mitglied, MagistratsSekretär Dr. Wilhelm Iuffiugcr. 7. wird bekannt, daß FML. Heinrich N. v. Roßbach als Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordcns vom Kaiser in den Freiherrcnstand erhoben wurde. Aus diesem An-

lasse wegen wie seiner nahe bevorstchcudeu Abreise uach Graz veraustaltet die städt. Bürgerschützenmnsil eine Serenade. Bereits am 9. verläßt Roßbach Innsbruck, um das Interimskommando über das 8. Armeekorps zu übernehmen. 22. nimmt der Statthalter Eajctan Grf.Bissingcn die Preisverteilung in der Musikvcrcinsschule vor. 25. wird die Thcater-Unternehmnng neuerlich ausgeschrieben, uachdem die erste Ausschrcibuug vom 10. Mai keinen Erfolg hatte.

Verzeichnis über die beim Stadtmagisttat Innsbruck im Juni 1954 ausgestellten Gewerbescheine, bzw. Konzessionsurkunden Sterzingcr H., Kaiscrjägcrstr. 18, Wohnungs- und Geschäftsvermittlung. — Pawel I . , Innstr. 111, Herstellung uud Planung don Entwürfen für Wohnungs- nnd Geschäftseinrichtungen. — Waltl F., Dr.-Stnmpf-Str. 8, Gewerbsmäßiger Verkauf von Kraftfahrzeugen aller Art im Wege öff. Versteigerung. — Pilser B., Schmclzerg. 8, Elekiroinstallatcurgcwcrbc (Unterstufe). — Rett L,, Pradler Str. 43, Ubcruahmestcllc für Arbcitcu des Gewerbes der Chemischputzer, Wäscher uud Wäschcbüglcr sowie Färber. — Ebcnbichler E., Ioscf-Pöll-Str. 1, Einzelhandel mit Kurz-, Leder-, Galanterie-, Bijouterie- und Spielwaren sowie Sportartikeln. — Figallo A., Anichstr. 13, Herren- und Damenfriscurgcwerbc. — Grauft I . , Dax.g. 9, Schuhmachergewcrbe. — Wintersberger B., Grenzstr. 7, Damcnklcidermacherhandwcrk. — Kanlla W, N., Kärntner Str. 16, Handelsagcntnrqcwerbc. - Pcrtl A., Hanptbahnhof (Abfahrtshalle), Einzelhandel mit Fotoartilcln, Sonncnschntzbrillcn, Reiseandenken sowie Ansichts- und .^uustkartcn. — Mathe R., geb. Kroll, Graßmayrstr. 2^, Einzelhandel nn't Kraftfahrzeugen, deren Ersatzteilen nnd Zubehör uutcr Ausschluß vou Werkzeugen. — Trojer E., Amrascr Str. (Kiosk bei der Gasbrücke), Einzelhandel mit Lebens- uud Genußmitteln. — Vogl I . , Kaduzinerg. 2l), Einzelhandel ohne Bcschräukuug auf bestimmte Waren. — Perlot N., Dr.-Glatz-Str. 80, Landmaschiucnbancrhandwerk. — Pirker I . , Innrain 54n, Handclsagcuturgcwerbe. — Kleinlercher I . , Leopoldstr. 26, Hntmachcrhandwcrk. — Lischkntin H., Gutcnbergstr. 7, Handel mit Kraftfahrzeugen, deren Ersatzteilen, Ausrüstung uud Zubehör. — Fa. ,',Rothauer k Kuoflach" (OHG.), ^in^deuhof 12, Herstellung von Fußböden ans Knnststoffmasse (Spachtelböden). — Ing.Wanjek O., Gntenbergstr. 8, Nnnd-

funkmechanikerhandwcrk (Ultraschallgerätc und elektromediz, Geräte). — Wolf N., Stcrnwartcstr. 16, Einzelhandel mit Lebens- uud Genuhmittelu sowie Wasch- nnd Pntzartikeln. — Pühringer A., geb. Sottrn, Pradlcr Str. 85,, Einzelhandel mit Lebens- und Gcunßmitteln sowie Wasch- und Putzmitteln. — Sanders R., Templstr. 26, Kommissionswarenhandel nnd Handelsagcntilrgeu'crbe. —- Ranter N,, Innstr. I N , Planung nnd Aufstellung von Zentralhciznngs-, Warmwasserbereitnngs- nnd Lüftuugsaulagcu. — Walck F., Jug,Etzcl-Str. (Bogen 78), Großhandel mit Elettro- und Radiogeräten. — Zacke E., Ing.-Sigl-Str. 14, Handel, einschl. I m - uud Exporthandel mit Holz und Kohlen. — Meister I . , Bnrgcnlandstr. 49, Gast- und Schankgcwerbe in der Bctricbsform eines „Gasthauses". — Kühbauch L. Amras 1, Handelsagenturgcwcrbc. - - Wimmer I . , Eichhof Nr. 6, öffentlicher Standplatz Rcnnweg (beim Parkplatz vor der Dogana), Nnbictnng Persönlicher Dienste an öffentlichen Orten als Fremdenführer für denlschsprachigc Führungen. — Schöuboru-Vuchheim M., Gramart Nr. 82, Großhandel mit Ansichts- nnd Knnstkarten, Iuuker R., Leopoldstr. 81, Haudcl mit rohen Häuten nnd Fellen. - Lustig A., Marimiliaustr. 25, Marktfahrcrgewerbc für den Verkauf von Süßwaren, Obst, Eis und gebratenen Kastanien, befristet bis 24. 6. 1955. — Harbinger W., geb. Burger, Herz.-Friedrich-Str. 8, Einzelhandel mit Papier- und Schreibwaren, Ranchrequisiten und Reiseandenken. — Smckal I . , Salnrner Str. 2, Einzelhandel mit tertilen Rohstoffen, Textilwaren nnd Bekleidung usw. - Pfeifer E., geb, Kreutz, Andreas-Hofcr-Str. 2!>. Überziehen von Schließen und KnöP sen aller Art (Knopspressen).


Nummer 7

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

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Verzeichnis über die im Monat I n n i 1954 durchgeführten GewcrbelöschmMN Moser E,, Slafflerstr. 1, Teppichlnüpfcrci. - Slerzingcr H,, Kaiserjägcrstr. 1«, Geschäfts- und Wohnuugsveriuittlnng. - Ferlesch (5., Müllerslr. 2l, Konditorhandloerl. - „Falkners Ernlralleller G.m.b.H.", Erlerstr. I I , Handel mit Wein lind Branntwein.-- Ebenbichler E., Ioses-Pöll>2tr, 1, Haildel inil Kurz-, Leder-, Galanterie-, Bijuntcric- und SpielN'aren, Koll ss., Höttingcrg. 16, Einzclhalldcl mit Süßwaren nnd Gennßmiltcln. - Schindler L., Lönsstr, 21, Berater in Versichcrnngsangelegcnheiten. ^ Staudachcr R., Amras 108a, Marltfiranti. - - Troycr E., Kiosk bei der Gasbrücke, Handel niit allen inl freien Verkehre gestatteten Waren, mit Ausschluß der im 8 3« Abs. 5 G.O. anfgcführten Artikel. — Merkt A., Mariahilf 80, Schuhmachergewerbc. ^ Prickl I . , Bildg. 20, Tischlergeiverbe. — ,/^mpex" Handelsg. m.b.H., Adamg. 5, Handclsagentnr und Kommissiunc'warcnhandcl. — Tcsarz Elfr,, Maria-Thcrcsien-Str. 44, Adrc>scnvcrmittlungsbüro, Annoncen- nnd Werbebüro. — PrantI I . , Schöpfstr. 47, Reparatur von Fahrzengreifen. — Kuen F., Hanptbahnhof, Platzdicnstgewcrbe gem. § 15,

Pli. 4 G.O. - Hoinles M., geb. Mnhlbcrger, Ttcrnwartestr. Ili, Gemischtwarenhandel, ^!cr;inqer M,, qeb, Sottru, Pradler Str. :^5>, (^emischtN'arenhandcl, Sanders R. sen., 3emplstr,2<i, .^ommissionsU'arenhaudel, beschränkt ans Büro« bedarsvartikcl und Handelsagenlurqeloerbe, HaidefMr M., Schneebnrssstr. 82, Handelöa(ieulnr.qe>ocrl,'c. Pra^an A., Lcovoldstr. 80, Handelva^enlnrqewcibe. - Philippilsch M^ Marktplatz, Handel mit allen im freien Verkehre ssestatteten Waren, mit Ausschluß der im § 88, Abs. 5 G.O. aufgeführten Artikel. - Wall I . , Burgenlcmdstr. 49, Gast- nnd Schankgewcrbc. — Parolini I . , Kapuzinerg. ti, Handel mit Meßgeräten, Präzisionswaagen nnd geeichten sowie sonstigen einschlägigen Artikeln. — Fritz I . , Mcntlg. 18a, Handel mit allen im freien Verkehre gestatteten. Waren, jedoch mit Ansschlnft der im § 88, Abs. 5 G,O. aufgeführten Artikel und Faßbindergcwcrbe, ^ Schorn F,, Rcichenauer Str. 16/1, Kleidermachcrgewerbc. — Schaffer M,„ St. Nikolausg. 25, Optikergcwerbc, beschränkt auf die Herstellung von Brillenfassungen. — Sarnctzky K., Freisingst r. 11, Handelsagentur.

Wohntauschangebote Abkürzungen: V ^ V a d , K a ^ Kabinett, Kü^Küche, SP^ Speis, Z i ^Zimmer. 1 Zimmer, Küche nnd Zubehör: Roßmanith Eduard, Schrettcrstr. 5/1. gegen 2 bis 2 ^ Z i , Kü, Sp, B. —- Plankcnstciner Johann, Kanfmannstr, 34/11. gegen 1 Z i , Kü, Sp. 1 Zimmer Kabinett, Küche und Zubehör: Eberl Franz, Amras 55/Etöckl/Hochpart. gegen 1 ^ bis 3 Z i , Kü. 2 Zimmer, Küche und Zubehör: Markt Herta, Mozartstr. 14/11. gegen 2 bis 3 Z i , Kü, B. — Sannicola Ines, Pradlcr Str. 71 gegen 1^/2 bis 2^/2 Z i , Kü, Sp. 3 Zimmer, Kabinett, Küche und Zubehör: Maisenbichler Theresc, Andrcas-Hofcr-Str. 38/Hochpart. gegen 2 Z i , Kü, Sp, B. 4 Zimmer Kabiuett, Küche und Zubehör: Tschnggnal, Tel. 2043, gegen 2 Zi, Kü, Sft, B. 2 Wohnungeu gegen eine: Auvluust bei I n g , Michael Nieder, Innsbrnck, Nichardsweg Nr. 17. Auswärtige Tauschpartuer: Frint Karl, Wörgl, Ehr.-Plattner-Str. 16/1., 1 Z i , 1 Ka, Küche und Zubehör gegen I Zi, 1 Ka, Kü, B.

Vangenehmignngen Ttasslerstraßc 7, Hanns Hirn, Büromaschinenwerkstätle, Hüttiilgcr Gasse 82, Thcrese Moll, Milchsondergcschäft. ^ieuuwcn-Kaijcriägersllaße, Esso Standard (Anstria), Service ^!a!wu, Höltiilger All 8«, Anton Mair, Gcfchäslsncnban. Mcutll'ernsiedluug 48, Friedrich Kicchl, Wohnhauserrichtuug, 2 Wohnungen, Drciheiligeustraßc 2l, Therese Moll, Milchsondrrgeschä'sl, Gramarlstlaße lc, Anton Gastl, Wohnhauserrichtnng, l W. Mittelweg lli, Karl Kindl, Wohn- nnd Betrieb'sobjelt,, 2 Wohnungen. Anichslraße 85, Land Tirol, Hochdructdampskefsel. .Mebachgasse 6, Dipl.-Ing. Robert Rauch, Wiederaufbau, <> Wohnnngcn. Mühlau Vir. 2, Sepp Büchlmann, Erw. des Geschäftes. Kaufmauustraße 48, Josef Sanier, Errichtung eines Wohnhauses.

Erlerstrahe 17, Wr. Allianz Vers. A. G., Wiederaufbau. Frachteubahuhof, Tullio Albarelli ^ Co., Errichtung eines Eisaufbcwahrungsranmes. Amrascr Straße 5, Stadtwerke Innsbruck, Vergrößerung des Gasbehälters II. Echuceburggasse 75, Dipl.-Ing. Wolf Brunner, Errichtung eines Schwimmbeckens. Wilhelm-Greil-Straße 10, Tiroler Iandcsbrandschadenvcrsichernng, Umbanarbeiten. Schneeburggasse 38, Dr. Hermann I ü l g , Aufstockung nnd Anbau. Museumstrahe 24, Alfons Hammerle, Ncngestaltnng des Gcschäftsportales. Lohbachsiedluug 8 a, Alois Ambach, Errichtung eines Einfamilienhauses. Heiliggeiststraßc IN, Gottardi «^ Haindl, Lagergebäudc. Wciherburggasse 28 b und c, Gcui. Wohnungsbau- n. Siedlnngsgcscllschaft, Mehrfamilicnwohnhaus, 6 W. Wiescngassc 49, Elisabeth Kapfercr, Gaststättcnobjekt. Elisabcthstrahe 2, Gertrud Monecke, Betriebsanlage. Arzl 151, Paula Hackspiel, Anbau. I g l s 165, Dipl.-Ing. Vorreith, Wohnhans, 2 W. Völser Straße 69 a, I n g . Walter nnd Helm. Fritz, offene Lagerhalle. Iunstraße 19, Otto Hammcrle, Wiederaufbau Stöälgcb., « W. Vill 49, Josef Feller, Eiufamilicnwohnhaus. Arzl 115, I . Gg. Dörr, Nitnmcnschiuclze. Karwcudclstraße 8, Shell Auftria, Olmagazin. Haupipla») 5, Inlie Kucn, Aus- und Umbau. Rricheuau 43«, Josef u. Rosa Vaumnnn, Wohnhanscrrich» lung, I W. Kiudcrgarteuwcg 6, Pfarramt Maviahilf, Dnchgcschoßausbau, l W. AmraS 5, Ferdinand Happ, Veranda mit Musikpavillon. Brixuer Straße 2/St., Dr. Heinz Knoslach, Hansmeistcrnwl)»ung, l W. Erlerstraße ^, Sparlasse der Stadt Innsbruck, Anbau. Muscumslvaße 6, Spielwaren-Heiß, i^eschästsportalmnbau. Iuuslraße 4, Therese Molk, Anbau nnd Holzlegen, ituhbachsiedluug 24 b, Adolf Platluer, WohuhauScrrichtuilg, 1 W.


Nummer 7

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Kette 8 Abteilung II (Kulturamt) Zl. li - 1092/1954

Innsbruck, 20. J u l i 1'.'.'. l

Ausschreibung von preisen zur Förderung künstlerischen Schaffens Die Landeshauptstadt Innsbruck schreibt für das Jahr 1954 zur Förderung künstlerischen Schaffens neun Geldpreise aus, und zwar je einen 1. Preis zu 3 5000.— 2. Preis zu 3 3000.— 3. Preis zu 3 1500.— für eingereichte Werke der a) Dichtung: Erzählende Dichtung (ein Noman oder drei Novellen, wahlweise Vers oder Prosa); b) Musik: Eine Oper oder Kurzopern (Zyklus) in der Gesamtdauer von mindestens 45 Minuten; c) Bildende Kunst: Architektur. Für das Teilgebiet „Architektur" ist hinsichtlich Themenstellung folgendes zu beachten: Die Ausschreibung im Teilgebiet „Architektur" erfolgt unter den gemäß § 3 des „Statnts der Landeshauptstadt Innsbruck zur Förderung künstlerischen Schaffens" zur Bewerbung zugelassenen Bauschaffenden und soll der Förderung aufstrebender jüngerer Kräfte dienen. Jeder Teilnehmer kann höchstens drei Entwürfe vorlegen, deren jeder eine der vier nachstehend angeführten Bangcstaltungsaufgaben betreffen muß. Für die Beurteilung ist maßgebend, iu welchem Maße die beste neuzeitliche Zweckerfüllung mit der Einfügung in das überlieferte Innsbrucker Ortsbild in Einklang gebracht wurde. Es werden nur nachstehende Gcstaltnngsaufgaben zugelassen: 1. Ein Entwurf für die Erneuerung eines Geschäfts-

ladenö unter den Lauben zwischen Goldenem Dach! und der Ottoburg. Einzureichen ist eine Zeichnung auf Blattgröße 5l>X 70 ein im Maßstabe, 1 : 20 saml evsordevlichen Einzelheiten. 2. Ein Entwurf für eine Wartehalle an einer Endhalte« stelle einer Obnslinie samt erforderlichen Nebenan» lagcu wie Fernsprecher, Bedürfnisanstalt u. dgl. Die Aulage soll möglichst anpassungs- und erweiteruugsfähig sein. Einzureichen ist eine Zcichnnng in Blatlgröße 50X 70 cm im Maßstabe 1 : 50 mit erforderliche» Einzelheiten. 3. Ein in Innsbruck oder engster Umgebung ausgeführtes freistehendes Wohnhaus mit ciuer bis höchstens vier Wohnungen (kein Wochenendhaus!). Einzureichen sind die Baueinreichspläne und eiu Lichtbild des Hauses. 4. Ein in Innsbrnck ansgeführtes mehrstöckiges Wohnhans bis zu höchstens 21m Gebäudehöhe. Einzureichen sind die Baneinreichspläuc und ein Lichtbild des Hauses. Die Preisgekrüuteu Arbeiteu auf dem Gebiete der Architektur gehcu iu das materielle Eigentum der Stadtgrmciude Iuusbruck über. Das geistige Eigentum bleibt dem Urheber jedoch gewahrt. Die Bewerbungen für alle drei ^unstgebicte sind bis längstens 30. September 1954 beim Stadtmagistrat Iuusbruck, Abteiluug II, Neues Rathaus, Fallmcraycrstraße 1, I.Stock links, Zimmer 357, einznreichen. Dortselbst ist anch das „Statut der Landeshauptstadt Iuusbruck zur Förderung künstlerischem Schaffens", das die näheren Bedinguugen der Ausschreibung beinhaltet, erhältlich. Der Abteilungsleiter: i. V. Dr. Trcntinaglia, Magistratsrat

wegen ein paar verregneter I^rlaubstage! (dessen solcne Verstimmung gidt es Iceine Versicherung, ^ d e r den Verlust, äen 3ie duron nutzlos aufgewendete Kosten des l^rlauos- oder Kuraufenthaltes an verregneten lagen erleiden können, ersetzt Innen die I^llaudsregen-Versicnerung die von uns neuerdings in ()sterreicn eingeführt wurde. Erkundigen 3ie sich — unveroindlicli — wo immer es eine Vertretung der gidt, üder die I^egenpolix^e und 3ie werden die Vorteile der neuen Versicnerungsart erkennen und praktisch verwerten.

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Verleger, Eigentümer u. Herausgeber: Tie Etadtgcmcinde Innsbruck. — ^eranliu. Echriflleilcr! Tr. !>larl Tchadclbauor, Imlsbruck Rathaus, Zimmer Nr. 190. — Druck: ?icli,uan Rauch, Innsbruck.


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