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Nummer

Aus dem Gemeindcrat Auf den -^;. Oktober lU5>:; berief Bgui. D r . Greiter cine ordentliche Sitzllllg des Oemcinderates ein,welche, da die Mitglieder der Arbeitsgenieinschast der gckop pellen Listen nnd der WdN zur Sitzling nicht erschie nen loarcn, nicht beschlußfähig war. Der Vorsitzende vertagte daher die Sitzung. Die nächste Titznng fand am W. Oktober d. I . statt. Vor dein Eingang in die Tagesordnung sprach Vgm. D r . Greiter S t N . Otto Gainper znr Vollendung des t>0. und G ^ . Hermann Zschiegner zur Vollenduug des 5l). Lebensjahres die l^liicknninsche des (Gemeinde rates ans. Z n r ^rage, warnm die Stadt die beschlossene Ehrung der Nanga-Parbat Bezloinger nicht im Nah men der durch das Land mit dein Alpenverein durchgeführten Veranstaltung vorgenonuncn hat, gab Bgm. D r . Greitcr die Vrkläruilg ab, daß es der Stadwer U'altnng nicht zweckmäßig erschienen wäre, die Vhrnng an einem Abend oorzunehmen, der von einem Privat verein veranstaltet wurde und nur einem beschränkten Pcrsonenkreis zugänglich war. Die Ehrung durch die Stadt würde in einem eigenen Nahmen stattfinden. Über die Veschlnßnnfädigkeit der auf 2A. Oktober anberaumten l^meinderatssihnng Halle die Sozialistische grattimi ein ^chreiben an den Bürgermeister ge richte!, ^>,i Rainen der Sozialistischen ^'lattion stellte l^)1i. d ichler an deil Viirgermeisler die Anfrage, welche Vor tehrnngen getroffen wnrden, nm die von der Vcsat zungsmacht freigegebenen Wohnungen den rechtmä ßigen Iiihabern ')Nriick;ngeben. Vgm. D r . (breiter Nnes darauf hin, daß durch die Beschlagnahme das Verhältnis zwischen Mieter und Hauseigentümer un verändert geblieben wäre nnd wiederanflebte, loenu eine Veschlaguahine anfgchoben wird. Bei Meinungs Verschiedenheiten hätten die ordentlichen Berichte zu entscheiden. Eine Anregung des <^N. Eichler, bei frei werdenden Wohnungen, filr die kein Hanptmieter vor Händen ist, weitere Besatznugsbetroffene zu berück sichtigen, nahm Bgm. D r . breiter znr Kenntnis. (hegen die nnbefngte Verwendung des Ttadlwap Pens auf Wahlplalaleu und in Wahlzeitnngen wandle

sich S t N . Hackl, der ans das Stadlrech! hiiuvies, 100nach die Führung des Stadtwappens an eine jederzeit widerrufliche Bewilligung der Stadt gebunden ist. l^R. Kaiser wandte sich dagegen, daß der ^andesparteiobmaun der Ö V P . , Obernlagistralsrat D r . Lugger, weiter der Mag.Mbteilnnlg I, im Wahlkampf eine Liste der Mag.Mbteilnng I V über die Wohnnng,snchenden verioendet hätte. Bgm. D r . (breiter entgegnete, er hätte darüber keine Erhebungen angestellt, doch wäre die Frage, in welcher Abteilung ein Beamter tätig ist, filr sein anßerdienstliches Wissen beden« tnngslos. I n i übrigeil könnte es nur von Nntzen sein, wenn die Namen der Wohnnugsuchenden einem weilen .'iireis bekannt würden. G R . Egger ersuchte den Bürgermeister, für die Erledigung eines bereits ini Vorjahr ali die Stadt gerichteten Schreibens einer Wiener Bangcnossenschaft um Überlassnng städtischen Grundes ',nr Errichtung von U)<) Wohnungeil zn sorgen. Der Bürgermeister stellte in Aussicht, der Sache nachzngehen. Gegen die Möglichkeit einer Besetzung der von der französischen Besahnngsmacht freigegebeilen Wohnungen durcb amerikanische Besatznngsangehörige wandte sich G N . Pettancr, der beantragte, den Bürgermeister zn beanstragcn, bei der Landes- und bei der Bundesregierung vorstellig zn werden, damit nicht nach Ab;ng der französischen Truppen amerikanische ihre Stelle einnähmen. Der Antrag winde dem Stadtrat zn gewiesen. E i n Dringlichkeitsantrag der Sozialistischen Fraktion, für den Wiederanfban der städtischen Bombenrninen die Vorfinanzierung zn sichern, wnrde einstimmig angenommen, ein Antrag der Fraktion der ^ V P . , Allg. ^iste, vom Jahre l'.»5l an Förderllngspreise für die beste wissenschaftliche Leistung in T i r o l nnd für die größten Verdienste auf dem (Gebiete der Volks« kunslpflege ansmschreiben, wurde dem Ausschuß für Angelegenheiten der >lnnst, der Wissenschaft nnd der ^inltnr zugewiesen. Nachdem der Stadtrat beschlossen hatte, die städtische Leicheilbestaltuugskouzessioil gegeil jederzeiligen Widerruf auf weitere drei Jahre all den bisherigen


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A.ntsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Inhaber K a r l Müller zu verpachten, brachte S t N . D i p l . - J u g . Kummer einen Äiinderheitsantrag der Sozia listi schall Fraktion eiu, daß die Stadt Innsbruck das Unternehmen nicht verpachte, sondern selbst führe. I n seiner Begründung setzte er sich dafür ein, daß auch den iveniger Beinittelteir ein ivürdiges Begrab nis geboten werden sollte, was i:'. der niedrigsten Klasse einer privaten Leichenbestattung nicht der Fall wäre. Diesem Vorschlag trat G N . Zschiegner entge gen, der gegen die Schaffung weiterer gemeindlicher Betriebe Stellung nahm, die, wie er ausführte, doch immer nur Zuschüsse erforderten. E r befürwortete den Beschluß des Stadtrates und beantragte zu seiner Erweiterung, die Konzession an Karl Müller anf fünf Jahre zu verpachten. S t N . D r . Knnst wies darauf hin, daß ein Parteigänger des G N . Zschiegncr, ncuw lich Bürgermeister K a r l Lneger, die erste gemeindliche Leichenbestatlnng geschaffen hätte nnd in Wien vor wenigen Jahren anch die übrigen privaten Leichenbcstattungsunternehmuugeu der Gemeinde übertragen worden wären. Der Beschluß des Stadtrates wnrde schließlich mit Mehrheit gegen die Stimmen der S o zialistischen Fraktion nnd des Linksblocks gebilligt, wogegen der Erweiterungsantrag des G N . Zschiegner keine Mehrheit fand. Auf Antrag des Bgm. D r . Grcitcr wnrde einstiinmig die Haftung fi'ir einen Zivischenkredit bis höchstens 15,l).<)<)<> Schilling übernommen, den eine Gemeinschaft städtischer Bediensteter bei der Krankenfürsorgeanstalt der städtischen Angestellten aufzunehmen beabsichtigt, nm den B a u ihrer Eigcntnmswohnungeu ohne Verzögerung fortsetzen zn tönucn. Vediugung ist die solidarische Niiekhaftung der Bau Werber. F ü r deNkmalpflegcrifche Arbeiten beim Bau der Konzcrtkurve wurden 4<).Wl) Schilling, für die I n standsetzuug der svesti ichen Anfbahrungshalle am Westfri'edhof 5) l.<)<)<> Schilling beivilligt. Der Erhö hung der Etauttneinlage bei der Tiroler Gcmeinnüt zigen Wohnbau- nndSicdlnngsgescllschaft von 12l).U0<) ans 240.W0 Schilling wurde zugestimmt. Der Antrag, beim Landeswohnbanfonds zwei zinsenlose Darlehen von zusammen 1,7W.W() Schilling aufzunehmen, welche die finanzielle Beteiligung des Landes au den Wohuhausbauteu Dcfreggerstraße !U und 3Z solvie Amraser Straße l24 und 12li darstellen, wurde gegen die Stimme des G N . Pettaner augenonnnen, der die ''Ansicht vertrat, daß es nicht notwendig wäre, Dar lehen anfznuehmeu, wenn nicht die hohen Wiederauf bauzuschläge gezahlt werden wüßten. G R . Pettaner wandte sich außerdem gegen das Bnndespräzipunin nnd schlug vor, ebenso wie der österreichische Städte bund nnd die Stadt Klagenfurt dagegen zu protesile reu. Über dieseu Vorschlag konnte, wie Bgm. D r . Grei ter aufklärte, nicht abgestimmt werden', weil er nicht auf der Tagesordnung gestanden nnd auch nicht unter den „sonstigen Anträgen der Gemeinderäte" einge bracht worden war. Einem Vergleich mit der Waldinteressentschaft I g l s wurde zugestimmt, der Vorsicht, daß die Stadt I n n s bruck ihr Qbercigeutum am sogenannten Patscherlo felwald der Interessentschaft abtritt, die dafür die Ge biete des „ G i r g l " und des „Gelles" der Stadt überläßt.

Die Kaufverträge, durch welche die >3<ad< von '.'li, drä Köuig die Bomdcnvuine Leopoldstraße 5,1 und mehrere Grundstücke in Pvadl erwirl,'!, winden de stätigt. Eine längere Ansfprache löste ein Antrag ans, dein von der ameritanischeu Besatzung geplauteu Ausbau des Verbindungsweges vou der Dachpappeufabril Dörr au der Bundesstraße nach Hall bis znm ^strand vou Arzl zu eiuer 7 in breiten ^ayrstraße zuzustimmen.

Anträge des Finanzausschusses trug TtN. Dipl. I n g . Rauch vor. Es wurdcu inehrere Nachtragskredite bewilligt, die Ankündigungssteuer für die Werbepla kate und die sonstigen Auküudiguugen des Landesthea ters erlasfen, für die Entfernungen der Vorbauten an den Häusern Stiftgassc lA nnd 15 ein «skredit von ^0l).0l)0 Schilling freigegeben. F ü r das J a h r 1954 wnrden die Vergnügnugsstenersätze festgelegt. SM. D i p l . - I n g . Naneh verabschiedete sich am Schlüsse seiuer Vorträge mit der Mitteilung, daß es berufliche Gründe sind, welche ihn bewogeu habcu, von eiuer lveitereu KVindidatur abzusehen. Er dankte deir Gcmciuderäten für die Mitarbeit und gab bekauut, daß die Äiittcl zur Verfügung stünden, um den Bau der ueueu Pradler Schule und des Freischwimm bades beginnen zn können. G N . Martinftetter erlänterte die Anträge des Bau ausschusses. Sie betrafen hauptsächlich Ansuchen um Verringerung der Vorgartentiefc, um Ansnahnien nach ^ ?a der Innsbrncker Bauordnung nnd nm die Bewilligung von Höhcrzonungcn. Dem größten Iieil dieser Anträge konnte stattgegeben werden. Anf Antrag des Nechtsansschnsses, den dessen Ob mann GR. D r . Angerer vertrat, wurde die Auord nuug vom 18. I n l i 195)2 über Staudgebühreu außer halb des Marktplatzes in einigen Punkten geändert, die darin vorgesehenen Gebühren wurden jedoch bei behalten. Während G N . Zschiegner gegen die Gebüh reu Stellung nahm nnd eine Begrenzung nach oben vorschlug, meinte Bgm. D r . Greitcr, man könnte statt dessen in Aussicht nehmen, daß in besonderen Fällen eine Ausnahme gemacht würde. Der Antrag des Nechtsansschusses wnrde angenommen, der Zusahan trag des G N . Zschiegner fand nur eine Minderheit, Abschließend gab B g m . D r . Grciter einen Bericht über die Tätigkeit des im Jahre 195)l) gewählten Gemeinderates, wobei er der seit dieser Zeit Vcrstorbe nen gedachte, zu denen die Gemeinde in besonderen Beziehungen gestanden ist. Es sind dies! G N . D r . Matthias Pahle, G N . D r . Hermann Dietrich, B u u desvräsideut D r . K a r l Nenner, Landeshauptmauu Hofrat Dr. I n g . M o n s WcisMttercr, Ehrenringllä ger S t N . M a r Klavvholz, Vingermeistev D r . Anton Mclzcr, '.Vcusitdileüor Prof. Fritz Weidlich, Dr. Karl germeister D r . Anton Eocr, Klaar, Ehrenringträger D r . Josef Lcitqcl) und Ehveu ringträger Univ.-Pros. D r . Heinrich Hammer. Der Bürgermeister dankte dein G^ucmdeval, daß er sich zur Ehrung der Dabingeschiedeuen von den Sitzen erhoben hatte. >Am 12. M ä r z 1950 war die erste Geiiieiiideratswahl, auf Gruud welcher eiu sreigeivählter ^ieiueiude rat zusammentrat. Damals wnrde Dr. Anton Melzev zum Bürgermeister gelvählt. Am -",!. ^lli,idev l'.>5><>


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fand eine weitere GemeinderatÄvahl statt, welche loie die Wahl von Dr. Äielzer ',nm Biirgermeister I m salive ^.<5)l entriß der Tod cine )1ieihe von Persönlichkeiten, loie in der Stadt Bg>m. Dr. Melzer, beim ^aude Landeshauptmann Hofrat Dr. Jug. Weißgallerer, die gan;e Heimat verlor den Bnndes Präsidenten Dr. Karl ^ienner. I m gleichen v'lahre ficl die Wahl dev Gemeinde rates aiif den derzeitigen Bürgermeister, ferner sprach sich der Gemeiuderat für die Abhalluiig der 57lympi scheu Winterspiele l'.!<!<> in Innsbrnck ans nnd be schloß die Enteigniing der nicht städtischen Vorbauten ani Burg nnd am Marklgraben. Eine Orchesterord nnng wnrde erlassen, der Tausch städt. Gründe geg>eu die „Dogana" beschlossen. I m Jahre l!>5>^ umrde der Schaffung eines Cam pingplatzes zugestimmt, der Ehrenring der Stadt x^nnsbrnck an Dr. Josef Leitgeb verliehen, der Wicderansban des Stadtsaalgebäildes beschlossen uird ein Ab toiuiueu init drüi ^ande Tiro! über die 'I'IV^/^l^ genehmigt. I m Jahre 1l)5>!i belvilligte der Gemeinderat Beiträge ^>i!n Anl/ban der >ton;ertknrve nnd für einen

Scile (5rwe!lernng5ban der Vnnde^ Handelsakademie. ?l>n !!',. ^iai d. I . ivnrde in Anwesenheit de5 ^nndevprä^ sidenlen Dr. !,. c. .^i'örner das nene Trink>r>asser nud .^raftiverk Mühlan feierlich eröffnet. x'i!! all diesen Jahren nmrde eine Sicilie dannng^Plänen erledigt, die fiir die weitere lnng der Stadt maßgebend sein loerden. Veider hat die Aufsichtsbehörde einen großen ^ei! davon noä) nicht genehmigt. An dieser Stelle dankte der ^ürgermeisler allen, die sich in den drei Jahren für das Wohl der Stadtgemeinde eingesetzt haben. Dieser Dank gilt nicht nnr dein ganzen Gemeinderat, sondern anch allen Beamten, Angestellten nnd Arbeitern der Hoheitsverwaltnng nnd der Ttadtwerke. Er gab ferner bekannt, daß anf (^rnnd der Vrgänznngowahl vom 25). Oktober 1953 folgende Gcmeinderatsmitglieder ansscheiden: die Stadträte Engelbert Hackl nnd Dipl.-Ing. Robert Nanch, die Gcmcinderäte Dr. Edltard Angerer, I d a Flöckinger, Dr. Engelbert Kiechl, .N'arl' Pfötscher, Dr. Theodor Seykora, Nndolf Waldner. Mit dem Dank an die ausscheidenden (^emeinde, ratsmitglieder für die ^iilarbeil schloß Bgm. Dr.Greiter die Sihnng. Pz.

Erste Gcmcindcratssttzung nach dcr Ergänzungswahl Die erste ilnd konstituierende Siynng des Gemein^ derates der Landeshauptstadt Innsbrnck nach der Vrgäuzuugsivahl vom 25. Oktober d. I . fand am 1^. November iin „Adlersaal" statt. Wegeil der großen Nach frage waren Einlaßkarten nach dem Verhältnis der ini (Hcmcindcrat vertretenen Parteien ansgegeben worden, um einen alle Bevölkerungskrcife umfassen den Besuch zn ermöglichen. Bgm. Dr. Greiter eröffiiete die Sitzung mit Gedenkwortcn fiir den kürzlich uerstorbcucn Stadtpfarrer Dr. Johann Steindl, der vor 30 Jahren dem (he meindcrat angehört hatte. Hierauf uahiii er die Angelobnng der wieder bzw. nelMwählten (^eineinderatsmitglieder vor. Es sind dies Dr. (5gou Den;, WdU. Hans Eqgcr, SPO. Alois Eichlcr, ^ P Ö . Otto damper, WdU. .Hans «eyr, OVP.—Allg. Liste >tarl Hackl, 3PO. Maria Kaiser, SPO. Dr. Hcrinann >tnoll, OVP.—Allg. ?isle Dr. >tarl >tnns<, ^ P ^ . Dr. Alois ^nqqcr, ÖVP. Allg. Liste Lambert Mayerl, A ABB. Alois Prahler, ÖVP.^Allss. Liste Pctcr Primus, '"VP.—Allg. ^iste Alois Probst, WdU. Maria ^tapoldi, SPÖ. Dipl. I n q . >tnrt Noschc, WdU. Schöpf, SP'Ü. loll, '"VP. Allg. Liste Dr. Robert Binarer, AABB. Dr. Otto Winter, SPÖ.

ilr die nun folgende Wahl des Bürgermeisters reichte die Fraktion der WdU. einen anf Dr. Egon Denz lanteuden Vorschlag ein, der aber nnr l> Unterschriften aufwies und daher deu Bestimmungen des Stadtrcchtcs nicht entsprach. Ein Antrag der SPÖ.Fraktion lantcte anf Dr. Karl Knnst, ein Antrag dcr Wahlgrnppe 'der OVP.—Allg. Liste mit den gekoppelten Listen auf Dr. ^-ranz Greller. Bgm.-Stellv. Flöckinger überiiahm deir Vorsitz und ersnchte die hiczn, bestimuiten Prüfer, die Gemeinderäte Dr. Knoll, I n g . Häl^dl nnd Hackl, das Ergebnis der mit Stimmzetteln dnrchgeführten Wahl festzustellen. Es lautete: 17 Stimmen für Dr. Franz Greitcr, l6 Stiniineir für Dr. Karl Knnst, ti Stimmen fiir Dr. Egon Denz, 1 leerer Stimmzettel. Der Vorsitzende stellte fest, daß anf Grund dieses Ergebnisses ein zweiter Wahlgang, diesmal mit Stichwahl, notwendig wäre. Dieser fand statt und brachte folgendes Ergebnis: 24 Stimmen für Dr.s^ranz Greitcr, n; Stimmen für Dr. Karl Knnst, womit Dr. ^-rau; breiter ^uui Bürgermeister wiedergewählt war. Inzwischen erschien Landeshauptmann Ökonomierat <^ranß, der nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden die Angelobnng des wiedergewählten Bürgermeisters Dr. (breiter vornahm nnd an ihn folgende Worte richtete: „Herr Bürgermeister! Ich gratuliere Ihnen von ganzen Herren nnd wünsche Ihnen alles Beste, Glück und Segen für die Übernahme des großen Amtes, das


l>cr V'andcsbauptstadt ^ uns druck

Seile

luehr nut Bürden als niit Würden behaftet ist. Tie sind als der Bürgermeister der Landeshauptstadt Iuusbrilck derjenige, der von allen Bürgermeistern des Landes die ineiste Verantwortung zn tragen hat. Wenn Sie nnn, getragen vom Vertrauen der Bevölkerung, ein zweites Äcal znm Bürgermeister der Laii'deshanpt stadt geivählt uuirden, soll I h n e n das auch sagen, das; die Leistungen, die Sie bisher im Sinne der Gemeinde und zum Wohl der Bevölkerung der Stadt Innsbruck vollbracht haben, dnrch diese Wahl besonders gewür digt Nuirden. I c h habe von großeil Aufgaben gesprochen, die I h n e n bevorstehen, ^lufgaben, die heute klarer zu sehen sind, als es bei I h r e r letzten Wahl der F a l l war, aber nicht leichtere Aufgaben. Eine große Bürde, viel leicht die größte, wird es sein, den Bewohnern dieser Landeshanptstadt, wenigstens so gut es geht, wieder Wohnungen zn verschaffen. Es w i r d das nicht im hen rigcu J a h r und vielleicht auch nicht im nächsten mög , lich sein, es mnß aber immer daran gedacht und im mer weilergebaut werden. Dann wird in, die Gemeinde eine gewisse Befriedigung einziehen. I c h darf I h n e n , Herr Bürgermeister, im Namen der Landesregicrnng und der gesamten Gemeinderäte und der Stadträte der Landeshauptstadt Innsbruck herzlich für die Leistungen danken, die bisher voll bracht wurden, und möchte Sie von Herzen bitten, daß Einigkeit im (^emeinderat sein möge, (5'inigkeit zum Nutzen nnd f r o m m e n der Landeshauptstadt Innsbruck, die der S t o l ; und das J u w e l unseres Landes ist." Bgm. D r . (breiter übernahm wieder den Vorsitz und leilele die Wahl der Bürgermeister Stellvertreter eiu. Für die Stelle des erstell Bürgermcrfter-Stcllvertretcrs lag ein ans Hans Flöckiuger lautender Vor schlag der Sozialistischen Fraktion vor. Die Wahl brachte 25 2 1 ls

Stimmen, für Hans Flöckiuger, Stimmen für Heinrich Süß, Stimme für Hans Maier, leere Stimmzettel.

Damit war Hans Flöckinger im ersten Wahlgang znm ersten Bürgermeister Stellvertreter wiederge wäl,It, Für die Stelle des zweiten Bürgermeister Stellver' trelers schlug die Wahlgrnppe d c r ' O ' V P . — M g . Liste mit den gekoppelten Listeil Heinrich Süß vor. Das Ergebnis der Wahl war29 Stimmen für Heinrich Süß, 2 Stimmen für D r . K a r l Knnst, 1 Stimme für Karl Weber, l^l leere Stimmzettel. Landeshauptmann Granß nahm die Angelobung der beiden vor und führte aus: „Sehr verehrte Bürgermeister^Stellvertreter! Sie haben das schwere Amt eines ersten nnd eines zweiten Bürgermeister Stellvertreters übernommen und damit die Verpflichtung, den Bürgermeister in seiner Amtswaltuug nach besten Kräften ;um Wohl der Stadt und des Landes ;u unterstützen. Ich bitte

Sie, in diesem Sinne — wie ich es bereits dem Herrn Bürgermeister gesagt habe — zn handeln nnd Ihre, Tätigkeit, die bisher so dankbar gewesen ist, fortan setzen. Meine herzlichste ^Gratulation." Nach einer kurzen Unterbrechung der Sitzung schloß sich die Wahl der Stadträte au. Bgm. Dr. (breiter machte auf den ^ <>l>, Abs.2, der Innsbrucker Wahl ordnung ll)5)^ aufmerksam, wonach ans je fünf einer (hemeinderatspartei (Wahlgemein schast) angehörende vHcmcinderatsmitglicder eine Stadtratsstelle entfällt, lind erklärte, daß die Stadträte auf l^rnnd dieses Rechtsanspruches der Gemeinderatsparteien mit der (Einbringung des Vorschlages gewählt sind. Unter Hinweis ans den H l>, Abs. 2, des Stadi rech tes forderte G R . D r . Kunst, zunächst die Zahl der Stadträte zu bestimmen. Bgm. D r . Greller erwiderte, daß die bestehende Zahl sieben ans l^rund des ^iefeyes gegeben wäre, worauf G R . D i p l . I n g . Hradetzly be antracite, die Zahl mit acht festzusetzen. Daraufhin ergriff G R . D r . Knnst zu längeren Alisführnngen das Wort. (5'r erinnerte, daß der Gemeinde rat, feit er znerst im Jahre l!>X> ernannt nnd später gewählt wurde, jeweils beschlossen hatte, an Stelle der im H ^, Abs. 1, des Stadtrechtes vorgesehenen ach! Stadträte nur sieben zn wählen nud die achte stelle unbesetzt zn lassen. Nnn habe die WdN. im l^cgrnsan ;u den Ankündigungen, die ihre prominenten Redner im Wahlkampf gemachl hatten, ihre limimeli Dr. Greiter gegeben, aber zur Entschädigung ver langt, daß ihr ein zweites Stadtratsmandat zugebilligt werde, obwohl ihr nach der Wahlordnung nur eines ;ustüude. Dies stehe auch im Widerspruch zu den ^-or dcrungeu nach Einsparungen bei den Bürgermeister Posten, welche von deu Vertretern der WdU. bei den Bndgctdebatteu immer wieder vorgebracht worden seien. Die Sozialistische Fraktion werde gegen die Ver gebuug eines achten Stadlratsmandates stimmen, aber ebenfalls einen Kandidaten nennen, wenu die Mehr heit einen gegenteiligen Beschluß fasseil sollte. Die nun folgende Abstimmung ergab 2 l Stimmen für nnd 1l> Stimmen (Sozialistische Fraktion, A A B B . und Linksblock) gegen die Vergebnng des achten M a u dates. Auf 05rnnd der eingereichten Vorschläge wurden die bisherigen sieben Stadtratsmandate wie folgt beseMWahlgvuppe der iI)VP. Allg. Lifte und der >uii ihr gekoppelten Listen: D i p l . J u g , Aulou Hradeyly, Haus Maier und F r a n ; Stoll, 3 P ^ . ! I^r. Karl sinnst, li^ipl. >nig. )>ioberl >i»lm uier und Dr. !!?tlo Winter, WdU.: Otto Camper. Für die Besetziing des achten Stadtratsmandates schlng die Sozialistische Fraktion G R , diaria Kaiser, die Wahlgemeinschaft der Uuabliäugigeu l>^!i, ^v, Egoil Deilz vor. Die Wahl ergab 21 IN 1 2

Stimmen für Dr. l^gon Den;, Stimmen für M a r i a Kaiser, Stimme für Karl Weber, leere Stimm;etlel.

^?ie ^il.mng schloß uach ;>oeis!!>udigev Dauer,

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Amtsblatt der

Ecite 5

Stadtpjarrer Lonlilarius Dr. Steindl Zum Gedenken A u l ^'lb.nd des 9. '>l0veinber verginei) !!!! A l l e r von

77 wahren ^ladlpsarrer von Dreiheiligen Hoch>o. Eons. D r . Iohainu'S Bapt. S t c i M , nachdem er seit Februar 1!>5>2 an den folgen eines Schlaganfalles gelitlen lialie. I"er Versloibene balle sich während der 13 Jahre, die er als Seelsorger in Dreiheiligen ver lebte, große Verdienste erworben. Tie Ansbahrnng er folgte im dortigen Pfarrhans. A m 12. d . M . um l^Uhr früh lvnrde in der Pfarrkirche von Dreiteiligen, die dnrch seine I n i t i a t i v e von den erlittenen Bombenschäden wieder fast gänzlich restauriert erscheint, das feierliche Ncqniem abgehalten, worauf die Beerdigung in der Pricstergrnft am Westfricdhof stattfand. Der Einsegnung, die Msgr. Propst D r . Weingartner vornahm, >vohnte eine große Menge Tranergäste bei, nnter denen man als Vertreter des öffentlichen Gebens Landcshanptmann Stellvertreter I . A. M a y r , Bürgermeister D r . Greitcr, Biirgermeistcr-Stellvertreter Heinrich Süß, ^andcsparteiobmann D r . Lnggcr sowie mehrere Stadt nnd (^emeiuderäte von Inusbrnck bemerken konnte. Eine Schola der Diözesan-Theologen sang die ritnalen ^rabgcbcte nnd znm Abschlnß ein ergreifendes Lied. Stadtpfarrer SteindlS Wiege stand ill Wcerberg, >vo er ain i l l . I n n i 1^77 geboren wllrde. Als jünge.r Banernbnb zog er an das Gymnasium Vinzentinnm nach Prir.en nnd trat nach Absolvicrnng desselben in das dortige Priesterseminar ein. Nachdem er am Peter-nnd-Pauls-Tag 1901 die Priesterweihe erhalten hatte, diente er als Kooftcrator in Kanns nnd Vol ders, dann fnr einige Jahre als Provisor in Keniaten. » zog er als Expositus ini Innsbrncker Stadtbezirk

em, loo den nach Albeil hungernden Priester ein umfangreiches Betätigungsfeld erwartete. Ähnlich wie der für Innsbrnck unvergeßliche Stadt Pfarrer von Willen Domiuikus Dietrich (geft. am 2<». Oktober l!>5»1) nudmete auch Tteindl sein vro fnndes Wissen der Arbeit für die katholische Presse, in der er das mächtigste Bollwerk gegen den allenthalb drohenden Ungeist der modernen Zeit erblickte. I m Znge seiner Tätigkeit, die er durch eifriges Studium ständig zn erweitern wußte, promovierte Steindl noch in seineil späteren Lebensjahren znm D r . rer. pol. Von 1i)19 bis 1923 sah man ihn als Mitglied im Gcmeinderat der Landeshanptstadt sitzen, wo er der Bansektion, dem Gcsnndheitsrate, dem Verwaltnngsansschusse fiir das städl. Mädchenrealgymnasiniii, denl Wohlfahrtsansschnsse, der Dienst- nnd Ncchtsseition nnd deni Knratorinm für das Sicbcrersche Waisenhaus angehörte. I m weiteren betätigte sich der iinii Dahingeschiedene in den Jahren von 1925 bis 1931 als Armenrat in der städl. Kommission für Armenwesen. I n die Periode seiner unmittelbaren Tätigkeit für öffentliche Interessen fällt auch die Erhebung der Er,positur Dreiheiligen znr selbständigen Stadtpfarre, deren Eulstehung wohl ausschließlich seinen Bemühungen zn verdanken ist. Mehrmals schilderte er im Tiroler Anzeiger nnd im Innsbrncker Pfarrblatt diese Angelegenheit, die deli Bewohnern seiiies Beelsorgssprengcls als Herzenssache galt. Als symbolisches Zeichen der Dankbarkeit wehte an D r . Steindls Begräbnistage die Tranerfahne vom I n n s brncker Nathans. Wilhelm Eppacher

Vor 50 Jahren: Anschluß Pradls »nd Willens an Innsbruck Von Wilhelm Gppacher M i t der Eingemeindung Pradls nnd Wiltens vor einem halben Jahrhundert fchlng die (heburtsstundc für (hroß Innsbrncl. 5Dhne fie wäre die Schaffung eines modernen lind größeren Innsbrucks, ili dem w i r hentc leben, tanm jemals niöglich gewordeli. Die Einverleibung der 5?rte Pradl lind Willen gchört zN'eifelsohne zn den wichtigsten Ereignissen in drr Eul n'icklung der ^aiideshanptstadt nud soll daher auch von der henligen Innsbrucker l^eueralion nicht als belang los übergangen werden. Allzn eiig waren die Grenzen für die schon damals mit Pulsierendem ^ebeu ersullle Sladl Iuusbruck gezogen. Weiin linsere >3lad! vor 5i0 Jahren auch kaum mehr als 27.000 Beivohuer zählte, so mußten die Herzen jener der 'Moderne zn strebenden Innsbrncker angesichts der so nahen Stadt grenzen, die jede Ausdehnung verhinderten, doch mit Angst lind Bangigkeit erfüllt gewesen sein. I n der 3at bildete das Übel dieser Eiuengnng schon Jahre hin dnrch den Gegenstand vieler Erörterungen, ^-est uud folgerichtig griffen dann nm die Iahrhnndertwende die

damaligen Stadtväter das Problem an. Welche Möglichkeit zur Vergrößerung des Stadtgebietes lag bei den gegebenen Verhältnissen nähcr, als zn tracht'en, vorerst die Grenzen im Osten nnd Süden der Stadt zu lockern lind schließlich anfznheben! Die Zeitnmstände hatten von fich aus bereits manche Vorbereitung gclrofseu, so daß der Zeitpunkt znm Zugreifen als günstig erkannt ivnrde. Deli damaligen führenden M ä n nern von Innsbruck mit dem ziclbcwnßten Bürgermeister Wilhelm l^reil an der Spitze ist es zn danken, daß dann in verhällnismäßig knrzer Zeit die unbedingt nötig gewordene Mehrnng des Stadtgebietes gelungen ist, ein Werk, das in streng demokratischer s^orm lind ohne Anwendung voli direktem Zwang nnd irgendwelchen Härten vollbracht werden konnte. Bestimmt hat die Durchführung der Ttadlgebielsvergrößernng viel Mühe gekostet' galt es dabei doch, die zahlreichen ^-orderuugeu uud Bedenken, die voll den Bewohnern Pradls nnd Willens, seit langem an ein eigengemeindliches Leben gewohnt, in vielen Ans-


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

sprachen und Sitzungen mil den Wünschen, und Er fordernissen der ^3tadt Innsbruck in Einklang zn brin gen. Doch das Werk, das allen künftigen Geschlechtern ansichließlich znm ^cutzen gereichen sollte, lvar ge l A l s Marksteine in der Entwicklnng Groß I n n s brncks können folgende Daten — P r a d l betreffend — angesehen iverden: I n den letzten x^ahren vor der Jahrhundertwende fanden zivischon Bewohnern dies seits nnd jenseits der B i l l zahlreiche Erörterungen privater A r t über das Thema „ob es für Pradl zweckmäßiger wäre, städtisch zn werden oder weiterhin ländlich zu bleiben" statt. I n der Iuusbrucker Geiueiuderatssitznng am '24. ^iovember 1900 gelangte ein A n suchen der Geineinde Amras-Pradl uin Einverleibung Pradls mit Innsbruck zur Verlesung. Bürgermeister Greil nahm daraufhin die Verhandlungen mit den Frat tionen Annas nnd Pradl, die damals e i ne (Gemeinde bildeten, ans. I n der Sitzung des Gemeinderates am 11. A p r i l 1902 legte der Obmann des gemeinderät-

lichen Rcchtsausschnsscs, Bgm.-Stellv. Nr. Hans Wcnin, den Entnmrf eines Landesgcsetzes, betreffend die Einverleibung Pradls mit Innsbruck, vor' dieser Entwnrf wnrde ohne Debatte nnd Abänderung geneh migt. I n d e r Genicinderatssitznug am I t i « M a i 1902 wurde zwecks Führung der Vcrhaudluugen init der (Gemeinde Amras-Pradl ein eigenes Komitee gewählt, das sich aus folgenden Herren znsammensetzte: Bgm. Wilhelm G r e i l , Vizebgm. D r . Hans Weuiu, l^N. .Uarl tapferer, G N . Bernhard Zösmayr und G N . Haus Innerhofer. Das Komitee hatte am 20. M a i und 9. J u n i im Verein nut den Pradler Vertranensmäu nern, nnter denen insbesondere der dortige (Gemeinde Vorsteher, Bannnternehmer Anton Tollinger, nnd der Landwirt Hans Hörtnagl tätig waren, Sitzungen abgehalten. Bei diesen Nnterhandlnngen wnrden alle jene Pnnkte erörtert, die znr Vorbereitung der E i n verleibung von Wichtigkeit waren, sowie die Bedin guugeu zur Einverleibung selbst aufgestellt. I n den Protokollen darüber hatte die Stadt Innsbruck gegeuüber Pradl sehr weitgehende Verftflichtnngcn übernommen nnd sich bereit erklärt, große Opfer zu bringen, nm Pradl alsbald in einen Znstand zn versetzen, i l l welchem es sich als Teil der Stadt Innsbruck scheu lassen kann. I n Pradl wurde am 15. J u n i 1902 eiue Bürgerversammlung abgehalten, in der den örtlichen Steuerträgern die ^rage vorgelegt wnrde, ob sie sich mit der Einverleibung mit Innsbruck einverstanden erklärten oder nicht. Bei der Abstimmung haben sich mehr als zwei Drittel für die Eiubeziehuug ausge^ sprocheu, und bei der Gegenprobe, die der Vorsitzende veranstaltete, erhob sich nur e i n e Stimme dagegen. A m 10. I n l i 1902 beschloß der Gemeinderat Amras Pradl einstimmig, in die Abtrennnng der Fraktion Pradl von der Gemeinde Amras-Pradl einzuwilligen und die Einverleibuug der genannten Fraktion mit der Landeshauptstadt anzustreben. M i t Beschluß des T i roler Landtages vom !')l. Oktober l'.XN wurde die

«le»

Einverleibung Pradls mit Innsbruck mm Gesetz er hoben. Nach der in den Weihnachtstagen l9o:; erfolg ten kaiserlichen Genehmigung trat das in Frage ste« hende Tiroler ^andesgesetz am 1. Männer l 9 0 l in Kraft. Das Wachstum der Bevölkerung Pradls, dessen Gebiet !N9 Hektar und 7!'> A r umfaßt, zeiqt folgende Stufen: )ahr 1870

800

Il»I0

«Ì.174

18«0

1.000

N»20

7.C00

I«90

1.350

195)0

15.800

1900

1.791

1953

über 23.000

Dabei betrug die Häu^serzahl in Pradl im Jahre 1 9 M 1l>1, hingegen beläuft sich dieselbe ini Jahre 1953 auf 1203. Aus dem Gesagten geht das ungeheuer rapide Anwachsen Pradls während eines Zeitraumes von 50 Jahren eindeutig hervor. Kaum eine andere Ortschaft Tirols dürfte solche Zahlen aufzuweisen haben. Als Daten, du' zur Eingemeindung von W i l t e n mit Innsbruck führten, sind ebenfalls bemerkenswert: I n den Siebziger- nnd Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts uahm der Eharakter Willens an städtischen Formen in stark ansteigendem Maße zn. Während das Hänsergebiet Alt-Wiltens allmählich verschwand, erstanden alljährlich eine Reihe stadthaus artige, mehrstöckige Wohnbanten (Leopoldstraße, Hei liggeiststraße nsw., jpäter Andreas-Hoser Straße, Zpeckbacherstraße und die angrenzenden Straßen), die fast ansschließlich Innsbrncker Bürgern, Angestellten nnd Beamten gehörten. M i t dem beinahe gänzlichen Verschwinden des bäuerlichen Elementes nnd der stets wachsenden Verstädterung stellte sich begreiflicherweise auch das Bestreben nach politischer Eingemeindnng Willens mit Innsbrnck herans. Als Hanptmotiv da für galt anch, daß nnn große Investitionen seitens der Gemeinde Wilten erforderlich geworden wären für Zwecke, die sich (wie der Ban eines Tchlachthofes, eines Epidemiespitales, einer einer dritten Volksschnle sowie Errichtung der Kanalisation usw.) in Anbetracht der Nähe der Stadt Innsbruck und wegen voraussichtlicher Unwirtschaftlichkeit nicht zn lohnen schienen. Überdies besaß die 2tadt ans W i l tener Gcmeindegebict schon mehrere öffentliche Ban ten, wie z. B. das Gerichtsgebände, die Lehrerbildun^s anstatt nnd das Ltadtsvital. M i t einem Satz: Willen stellte schon seit langem ein Gemeinwesen mit städti schein Eharakter uud ebensolchen Bedürfnissen dar; und doch war diese Ortschaft, obgleich sie als ein wolmerreichste Tiroler Dorfgemeinde galt, nicht in der ^age, von sich aus diesen Bedürfnissen allein, oliue erhebliche ^tei^eruug der Umlagen, qerechl ',u meiden.


Seite 7 Als im I a h r c I N N Kaiser ^ r a n ; Ioscf in J i m s brnck iveilte, tat er den Ausspruch: „(55 wird wohl nicht luehr laiige dauern, bis Willen mil Innobrnck vereint sein wird." 'Am 12. Ottober !'.«»!'> war es so iveil, daß von, Willeuer l^emeiudevorsteher FriN Heigl dein dorligen l^emeinderat der l^eseNenlivurf über die l^mgeniein dung mit Innsbruck zur Aiinahine vorgelegt wurde. Willens l^^meindevertreler gaben iiiit lauler ^timmc ihr I a i v o r l , ini! alici gegen eine ^üiiiüie. Der Be schluß des x^nnsbrncker l^emeinderales ^ur Annahme der Eingemeindung erfolgle mit ^timmeneinhellig teil in der Sitzllng am !7. Ottober, der entsprechende Beschluß des Tiroler Landtages hingegen wie im Falle Pradl am ! N . Oktober ll>0!'>. Nach Eintreffen der ^iachricht aus Wien, das; die kaiserliche Sanktion erteilt wurde, erhielt das Tiroler LandeÄgesetz, den Anschluß Wiltcns niit Innsbruck be treffend, a>n l . Männer 1904 Gesetzeskraft. Tie Bevölkeriingsdichte Willens, deren nngewöhn lieh rafches Emporschnellen iu den Jahren vor 'der Jahrhundertwende liegt, ;eigt folgendes Zahlenbild?

4.04'.)

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52N

^ n m Zeitpniikt der l^ingemeindnng ;ählte Willen l'2.<5)2, bei der Voltözählniig am 1. v^iilii li)5l bei einer Zahl von l.U>2 Häusern 19.644 Einwohner. Anläßlich der Anschlnßfeier am '2. I ä i i n e r bei der Bgm. Wilhelm l^rcil nnd seill „ F i z nister" K a r l Kapfcrer zll Ehrenbürgern von I n n s brnck ernannt iviirden, sagte elfterer u. a.: „ D i e Vereinignng Innsbrucks mit Pradl ilird W i l t c n hat kommen müssen. Die Stadt war aus die Vororte angewiesen und diese erwiesen sich olMe Innsbrnck als nicht cntloicklnngsfähig. W i r gehören zusammen und mitsammen werden wir l^oßes leisten."

Professor Dr. Karl Senn - Ehreminqträger Am Abend des 23. November d. I . versammelte sich in den Stiftssälen eine gios'.e Anzahl Festgästc, um bei der Übergabe des Goldenen (ihrcnringes der Stadt I n n s bruck an Prof. D r . Karl Senn Zeuge zu sein. Vom Auditorium lebhaft begrüßt, schritt der zn ehrende große Tiroler Komponist, begleitet von seiner Gattin und Bürgermeister Dr. Greitcr, zu seinem lHhrenpllN). Nach Verklingen des ersten Satzes ans Mozaits ^»anelt in ^.-dur, gespielt von einem Streichquartett des städt. Orchesters, trat Bürgermeister Dr. Greitcr an das Nednerpnlt und hielt folgende Ansprache! Sehr geehrte Anwesende! Ich begrüße die Vertreter der Landesregierung von T i r o l , die Gemeinschaft der Ehrcnringträger nnd die Spitzen des musikalischen Gebens in nnseier Landeshauptstadt. Ferner die Geüieinderäte, welche seinerzeit die hentigc (5hrnng beschlossen, sowie die durch die neue Wahl in den Gemcinderat eingezogenen Mitglieder des Gcmcinderatcs. Der Ehreniing der Stadt Innsbruck soll die Ver dienste von Männein nnd Kranen ehren, die auf dem Gebiete der Wissenschaft, der >l»nsl und der sozialen Tätigkeit Großes geleistet nnd dem Namcn der Stadt weitere Chre gebracht haben. Somit gilt mein ganz besonderer Gr»ß hcntc Herrn Prof. Dr. Karl Senn nnd seiner Gattin. Der Gemeinderat ha! in seiner Sitzung am 19. M a i 195)3 einslimmig beschlossen, unseren Gasl durch Verleihung des (^hrenringes besonders zn ehren. Den letzten Chrcnring verliehen wir bereits dem todgeweihten Dr. Josef ^eilgeb für Verdienste ans dem Gebiete der ^yrik. Heute ehieu wii einen Meislci im Bereiche der Musi!. Herr Prof. Dr. Karl Senn erblickte das ^icht der ^Welt in einem der älteren Stadtteile Innsbrucks, in Mariahilf. Schon in früher Jugend erhielt er durch

die Verleihung des Wilhelm-Greil-Preises eine Ehrung durch die Landeshauptstadt Tirols: später wurde er von der Stadt Graz geehrt. Sein Weg ging über Mittelschule — Theater auf die Hochschule, und dann begann das reiche Gebiet seines Schaffens, (Ihöre, Opern, Klavier- nud Harfcnkonzerte, Passion — alle Gebiete des menschlichen Geistes wollte er mit seiner Tonkunst erfassen, sei es religiös und weltlich, Heimat und die große Welt, Geschichtliches und Zeitliches. Leider ist es mir nicht vergönnt, in fachkundiger Sprache sein Wirken und seine Werke zn preisen, da auf musikalischem Gebiete meine Kenntnisse nicht ausreichend sind. Wie ich bereits bei anderer Gelegenheit sagen konnte, sind die Schätze der Musik jedermann zugänglich, ob arm oder reich, wenn er nur Zeit für Besinnliches hat; ist die Tonkunst doch die unmittelbare Sprache der Seele und ist sie geeignet, die ganze Fülle und Weite menschlicher Gefühle zum Ausdruck zu bringen, wie uns die Geschichte der Musik schon bei den Ilrvölkern zeigt. Für alles Licht und alle Schönheit, die Herr Prof. D r . Karl Senn feineu Mitmeuscheu vermittelte, will ihm die Landeshauptstadt Innsbruck als sichtbaren Ausdruck ihres Dankes deu ^hreuring verleihen. ^Vll

Nach erfolgter Übergabe des Ehrenringes ali den Ausgezeichneten durch Herrn Bürgermcislrr sprach der Landestultili referent Dr. Hohenaner namens des Landes Glückwünsche znr Ehrung und Ancrlcnnungswortc für das Geleistete, ans das Prof. Senn, der auch hente noch unermüdlich tätig ist, zurückblicken darf. Der Nedncr ivies anch darauf hin, daß das Land Tirol ein Porträt Prof. Senns, geschaffen vom Kunstmaler Nehm, nngckanft nnd dem Mnseum Ferdinandenm als Leihgabe übergeben habe.


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T i c dann von Prof. ^cnn ansgespiochenen Dankesworte für die hohe nnd seltene (5hrnng gipfelten in den» Sähe, daß scine ^icbc oon jchcr feiner Vaterstadt I n n s brnck nnd dem i^ande Tirol gegolten habe. (5r bat den Bürgermeister, als kleinen Dank die Widmung seiner neugeschaffenen »Zinl'uniktia" für die Stadt Innsbruck entgegenzunehmen. M i t Joseph Haydns Streichquartett in (^l-ciui', erster S a h , fand dic würdige ^eier ihren

Mschlnsi. D r . Karl Senn wurde in Innsbruck, Mariahilfstrake 34, am 3 1 . Jänner 1878 als Sohn des Schnldirektors nnd Chorleiters Johann Senn geboren, absolvierte in seiner Vaterstadt die Mittel- und Hochschule,

studierte bei Josef Pembaur und fand eine Stelle bei der Bundesbahn. Seine erste aufgeführte Komposition nach (^oclhcs „Höllenfahrt Icsu ^'hiisli" fällt schon in seine Studienzeit. D r . Senn hat sich fcruclhiu auf allen Gebieten mnsitalischen Schaffens betätig!, ^eben einigen großen Orchcstcrmessen nnd oerschiedcncn Orgeltompositionen schrieb er Singspiele, Kantaten, ^icquiems nnd zwei s p e l l i , cinc Ncihc von sehr intcrcssantcu Klaoicrstücken und biedern und zahlreiche Mänucrchörc. (5'in großer Teil seiner Werte, vielfach in anertanntcn Verlagen verlegt, wurden in Innsbruck ei staufgcsührt. I m Jahre 1927 wurde der Tonknnstlcr mit dem Titel „ P r o fessor" ausgezeichnet. W. Cppacher

Olympische Spiele in Innsbruck 1484 Wenn man heute immer wieder dic Frage aufwirft, ob Innsbruck sür Olympische Tpiclc gcciguct wärc, so sei der O r i g i n a l i t ä t wcgcu an einen Satz erinnert, den der bekannte Dominikancrpatcr F e l i x F a b e r (geb. ca. 1441, Zürich; gest. 1502, U l m ) im Tagebuch seiner Neisc i l l das Heilige Land ( A p r i l 1 ^ 3 bis I ä n ^ ner 1484) über scincn Anfenthalt in Innsbruck nie

„ I n der Stadt Innsbruck hat dcr Herzog cinc vornehme Nesidcnz nnd eincu Palast, und dic Stadt besitzt ciucn geräumigcit Platz für Turniere und a nd c r e o l y m p i schc S p i e l e . . . " ( I m O r i g i n a l text i « . . . et (.'ivita? riadet forum «patiosum ad bastiei alius ()Ivmpi(.oz luäos tacienäoz".)

verschrieb:

K. Schadclbaucr

Innsbruck vor hundert Jahren November 2. verordnet das Iustizministcrimn, daß die Zuziehung der Professoren dcr medizinischen (mcd.-chirurg.) Fatultät als Tachvcrstäudi.qc ^n den strafqcrichtlichen U n tcrsuchnnqcn, insoscrnc cs nicht die Wichtigkeit des Falles oder andere besondere Umstände notwendig machen, in Zukunft zu vermeiden sei, da cs im Interesse der Pslcgc dcr Wissenschaft wünschenswert ist, die Tätigkeit der Professoren sowenig als möglich f ü r andere Zwecke i n Anspruch zu nchmcu, — teilt dcr „Bote" mit, daß in Mühlau dank dcr Bemühungen des Knraten Staffier ein vom jugendlichen Künstler Engelbert Westerreicher entworfener neuer Hochaltar im byzantinischen S t i l zur Aufstellung kam. „Diese seit kurzer Zeit i n T i r o l immer mehr beliebt werdende Altar-Bauart kann nicht verfehlen, cincn völligen Umschwung im festtäglichen Altarschmncke hcrvorzurufcn, indem Baldachine und sonstige Ziervorrichtungen aus Samt u, dgl. bei diesen byzantinisch gebauten Altären gan^ unpasfcnd find." 3. veranstaltet der Radehky-Vcrein zur Fcicr des 70. Dienstjahrcs dcs 87jährigen Hcldcn cin feierliches Hochamt in dcr Mariahilfkirchc, bci dem cine eigens hiefür komponicrtc Mcssc dcc> .Uapcllmcistcrs ^>ch aufgeführt wurdc. 8. gibt dcr Violinist Anton Thalmann im Nedoutensaal ein Konzert.

^ - wird dic Aufstellung cincr Dampfmaschine ium E i n rammen dcr Pfähle beim B a u dcr großen Eiscnbahnorückc in Mühlmi angekündigt. !». gibt Felix. Bassi auv Mailand im (Gasthof ',ur Sonuc cine „vanoramischc Porstcllung", l l . cmpfichlt sich dcr am ^ranziskancrgraücu lgcgcuilbcr Untcrbcrger) tätige ssriscnr Jos. Rncff (Firma Kasft. Hartmann) „dem hohen Adel nnd vcrchrlichen Publikum im Haarschncidcn, mit Herren- und T a m e n - F r i surcn ncucstcr A r t , besitzt vorrätige Hcrrcn- nnd D a mcn-Pcrrückcu, Scheitel, Locken uud Zöpfe, und verfertigt Haarschuiirc, Armbänder, Niugc, Blumen uud alle cinschlagcudcn Arlikcl von Haararucit". <5». elrcgc» dic in dcu Schauscuslcru dcr Unlcrberger'schcu uud (^roß'schcu .^unsthaudlungcu ausgestellten photogra» phischeu Porträts dcs Äiüuchner ,^uus!ma>ers und Photographcu Mülilmaun allgcmcinc veröffentlicht dcr „Bote" gelegentlich der über eine vom Stadtmagistrat vcraulaßtc ^icstauricruug dcö Goldenen Dachls einen Nückolick auf dessen beschichte, dcr wie folgt schließt: „Diese ehemalige Residenz Friedrichs wurdc im Laufe der Zeiten immer mehr vernachlässigt, ;»lctzt als >iascruc bcuüht nud im Jahre 1821 als städtisches Eigentum wegen gäu^licheu Brrfalles — bis aus deu historisch merlloürdigeu „Erler mit dem goldenen Dachl" - demoliert, um einem großartigen Pia!' ;u maclicu, N'eläics xuter dem dama-


Nnmmer 11

Amtsblatt der Vaudrobauptstadt Innsbruck

ligeu Bürgermeister, Hrn. v. Riecaboua, aus Altieu er^ baut lvurdc »nd dermal einen jährlichen ^iuseuertrag von <l ><><> l^nlden in die Stadtlassa abwirft," 2:l. findet eine Bürgerausschußsihung statt, in der zuerst die allerh, Entschließung de« Kaisers bclanntgcgrbeu wird, „wonach loege» des loyalen Benehmens der Stadt Innsbruck ini ^ahre lttlk und >vegen der uugünstigeu ^inan^lage derselben die Kosten der Militär-Polizeiwache in ^nusbruck bis zum l, Mvrmber l^^>'> vollständig von dein Staatsschätze übernommeu wurden", T>ic Austriltscrllärung des städt. Bauiuspeltors Karl Müller wird angenomincn. ^ ü r die Behandlung der Fricdhofangclegcnhcit «Erweiterung oder Verlegung) wird ein viergliederiges Komitee (Zimmermcistcr Jos. Mayr, Prof. Dr. Schüler, Dr. nicd. Schneller, Dr. v. Widmann» eingesetzt. Wird dein verstorbenen ^ r h . Jos. v. ^'einliart der Dans für seine a,emeinm"ch!slen Btif-

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»ber das (Arab hin anssscsproche» und beschlossen, das verinachte Hans nin den Schätzwert von I'.»',»»» e>lul, den linznlanfen (U><><»<> (^l. sollten davon der Stadtschule ;»fallen». Alois Pcchlancrs dein Magistrate zur Verwallunq iiberqebenen (Geldbeträge des aufgelösten städt. sollen für den ^-all einer ^icubclcwerden. >'5>. erhält der .Uapelliueistcr des städt, Bürsserscharfschi'chenBataillons und Mnsilvercines, Jos. Vntz, von ^cldniarschall ttraf )1tadetzly eine goldene, mit Brillanten befehle Busennadel samt cincin herzlichen Danlschrcibcn für die ili»! qewidmetc ssestmessc. :l<>. N'ird in der Hoflirche der feierliche Tranergottesdienst für Andreas Hofer und die gefalleneu Landesvcrtcidiger abgehalten, wobei der Musitvcrcin Gäusbachcrs großes ;nr Ansfiihrnng brachte.

Baugenehmigungen Hungerburg-Hötting 21a, Elisabeth Schwenninger, Wohnhans mit ;wei Wohnungen.

Höttinger Au 10:l, Emanuel Tischler, Wohnhaus mit Tischlereibetrieb.

Planöhen-Umgebung 2, Karl Moser, Ziunucrwerkstätte.

.Mostergasse ?, Stift Wiltcn, Stallgebändc.

^1,

Dr. Franz Vallentin, Einfami-

Höttinqer Au «>2b, Betti Nett, Wohnhaus mit zwei Wohng. Egcrdach-Pestalozzistraße, Ncnc Heimat, Eckwohnhaus.

lc, Maria ^)öhrer, ^infa>nilieun.'ol)nhauö.

Ing,-Thommeu-Straße, Alpcnländische Heimstätte, Wohnhans.

Dorfgasse l'>, Robert Ainbrosi, Ausbau des Wirtschaftstraktes für Wohnzwecke.

Muscumstraßc ! l l , ^v. Wernbacher, llmba» des Gastlokales.

Sternwartestraße :ltt, >ia»iilla l^iugl, Einfriedung.

Leipziger Platz, Otto Praxmarer, Anbau au das Vetriebsgcbäude.

Wiesengasse l»', ^-ranz und l^rete ^o>), Wohnhans mit drei Wohnungen.

Il»l;,-^ischlcr-Ttrai;e -t, >larl Authried, Garage. Arzl, Karl Kicnzncr, Wohnhaus.

slrzl !l>', ^l,'sef Stock, Ilinbauarbriten,

Müllcrstraße 27, Herr Ortner, Wohnhans. Mllscnnlftrafle 27, Albert l^rießer, Errichtung eines Zwisckienbanes lVerlängerung>.

hlumppstraßc «nördliche Seite), ssa. Didusch, Wohnhaus und Werkstatt.

llilivcrsitätsbriicke, Tiroler (^em, Wohn-Siedlungsges., WohnIians mit 5>5> Wohnungen,

Hörmannstrake, Wohngemeinschaft Hörmannstraße, Wohnh.

Brandjochstraf;c !l, Eduard Peler, >i!eingavage,

Kat.-Gemeinde Hötting, Herr Dncanovic Fr., Wohnhaus.

Dorfgassc 2, Robert Natlerer, llmban des Erdgeschosses. Tpcckwea. <i, Anna Moraudel!, Einfriedung.

Tchöpfstraße, Wohngemeinschaft Schöpfstratze, Wohnhaus. Kal.-Gemciude Pradl, >Ü)stcrr, Blindeuverband, Wohn- und Geschäftshaus.

Buchbesprechung A l p e u b o ! e lü,', l, neunter Jahrgang, Schriftleitnng Karl Panlin, Verlag der Wagncr'fchen llniversitäts-Äuchdrnckcrei, Innsbruck, Preis 5 12.—. Der in echt tirolischcr Anfmachnna, soeben erschienene ssamilicnlalendcr fnr Stadt nnd Land birgt anch Heuer wieder viel Schönes »nd Wissenswertes in sich. Tiroler (Gedenktage, Gedichte feinster Hlrt, Erzählungen, Erinneruuge», Schildcrungcu, Biographien, Ernstes nnd Heileres aus Tirols Tälern nnd ans Tirols Landeshauptstadt werden hielin in großer ^ül>e geboten. Die K'ünstler nnd Verfasser

des Dargebotenen tragen die Rainen von Pcrsönlichleiten, die immer wieder gehört zu wcrdcil verdienen. Der ncnc Alpenbole erschein! dalier für jedermann anschaffenswcrt. W.E. Verleger, Eigentümer n. Heransgeber: Die Stadtgemeinde Innsbrnck. — Verantw. Schriftleiter: Dr. K a r l Schadelbaucr, Innsbruck, Nathans, Zimmer Nr. 190. Drnck: Feliziau Nanch, Innsbruck.


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Nummer 11


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