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DnnZdruek S ch r i s t l c i l >i n ^ ' N a t h :'.. S t o c k , Z i m m e r N r . t U O v n s f t r e c h c r .^ r . tt 3 7 1 / l, 9 0

August 1953

miner

16. Jahrgang

Aus dem Gemeindemt i. Am 28. J u l i d. I . fand im Stadtfaalgebände eine ordentliche ^nleiirderatssitznng zur Behandlung der laufenden Angelegenheiten statt, die von: Vorsitzenden, Bürgernieister D r . Breiter, -mit Gcdenkworten fiir den kürzlich verstorbenen Dr. Franz Grnener eingeleitet wnrde, der in den Jahren 1919 'bis 192!; dein I n n s brncker Gcmeiilderat angehört hatte. Für die bcnrlanbte GR. Obcchannner (OPP., Allg. Liste) wnrde Heinrich Gstir als Ersatzmann an gelobt. GR. Kaiser ersuchte den Bürgermeister uni Aufklärung über die Vergebnng der von der Besatznngsmacht freigegebenen Wohnungen. Bgm. Dr. (breiter führte in seiner Erwiderung ans, daß auf Grund eines Mißverständnisses nicht alle freigegebenen Wohnungen im Sinne der von der Stadt Innsbruck ausgearbeiteten Vorschläge vergebeil wurden. GR. Pettaner vertrat die Forderung, daß künstig die Stadt keine Beiträge für Wohnbantcn der Besatznngsmacht leisten nnd die Gelder fiir Wohnbantcn verwenden soll, die ausschließlich der österreichischen Bevölkerung zngnte kommen. I n seiner Erwiderung bemerkte Bnrgermcislerslellvertreter Ä i ß , daß es mir durch den Ban von ErsalMohnnngen für die Besatzung möglich wäre, den voll der Beschlagnahme betroffenen Innsbrncker Bürgern wieder zn ihren eigenen Wohnungen nnd ihrem Mobiliar zn verhelfen. Schließlich wnrde einstimmig ein ^'lnlrag des Stadtrat D r . Kunst angenommen, in welchem der Bürgernleister beauftragt wurde, vor nenen Berhand lnngen mit der BesaNnng^machi über den Ban von Wohnungen von dieser die schriftliche Znsage zu be gehren, daß sie künftig bei der Freigabe beschlagnahm ter Wohnnngcn die Wünsche drr Stadt berücksichtige. Bürgermeislerstellvertreter Süß versicherte, es werde kein Abkommen ohne die schriftliche Znsage geschlossen, daß dn5 Borschlag^recht ausschließlich dem Bürger meister im l^'invernehmen mit dem Landeshanvtmann zllstehe. Der Bürgermeister berichtete hierauf über die wei tere Behandlung von Anträgen, die in früheren Gl' meindrralvsilmngen eingebracht loorden >varen.

Zunl Ankanf von Lastkraftwasteii fiir deii städtischeil Fuhrpark wurde 'ein Nachtrag/Kredit von 5>9.WO Schilling beivilligt, für dell Baii der Allerheiligenschnlc eilr Kredit von 67l>.0()l) Schilling freigegeben. Nachdem sowohl der Finanzansschnß als anch der Stadtrat einen Antrag des Bürgermeisterstellvertretcrs Süß, zur Innenanögestaltnng der Iesllitelikirche 1l).l)W Schilling beizutragen, mit der Begründung abgelehnt hatten, daß es Aufgabe des Bundes sei, für die Instandsetzung dieser Kirche aufzukommen, brachte Bürgermeisterftellvertreter Süß im Gemeinderat eineil Minderheitsantraa, ein, der jedoch mit ltt gegen 16 Stimmen ebenfalls abgelehnt wnrde. Auf Autrag des Finanzausschnsseo wnrden folgende Kredite freigegeben: l>l).l)W Schilling für deil Aiisbau einer Wohnnng iiii „Wieserhof" iil I g l s , je 1,435.WO Schillillg für die Häuser lGabelsbergerstraße 2l^ lllld 30, 1,498.700 Schilling für das Haus Dcfreggcrstraße 44, 470.000 Schillilrg für den Ban der Schweinestechhalle nnd 720.000 Schilling für die Hänser Promstraße 2 nnd 4. Anßerdem wnrde eine Reihe voll Nachtragskrediten bewilligt, darunter 2,000.000 Schilling für dell Wicdcrausblln der Stadtsäle. Ein weiterer Antrag des Finanzausschusses betraf die Errichtnng eines Freischwimmbades, für dessen Baubeginn 1,500.000 Schillillg grnndsätzlich bewilligt wnrdcn, wobei die Frage, wo das Bad entstehen soll, noch offen bleibt. Den Abschlnß der öffentlichen Sitzung bildete eine Reihe voll Allträgen des Banansschusses. (5s handelte sich größtenteils nm Ansnchen, nach H 7a der I n n s brncker Baiiordnilng, die Ansiiahlnegellehniigullg fiir verschiedene Bauten zn erteilell, ferner nm die Änderung mehrerer Bebannngspläne. Die Höhe zweier Hochhäuser, die au der Uliiversität^brücke errichtet werden sollen, wnrde mit 30 Meter festgesetzt. Über die Op. l'>02, KG. Willen, wnrde das Banverbot verhängt. Ali die öffentliche ^itznng schloß sich eine vertrauliche an, in der sich >dcr Gemeillderat mit dem Allsbau der Konzert Kurve, mit der Frage eines Erweitcrnngsbanes für die Biilideshandelsakademie nnd mit Ornndst ückvfr a geil b e sch ä ftigte.


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innödruck

II. 14. Augilst 1953 sand ini Nathans eine Ge schäftssitznng des Innsbrucks Gemeinderates statt, welche die nach § 1 der Innsbrncker Gemcindewahl ordining vom 16. Dezember 1948 vorgesehene Ans losnng von Gemeinderatsmitgliedern znin Gegenstand hatte.' Eingangs nahm Bürgermeister Nr. Greiter die Angelobnitg «des zuin Ersatz für den beurlaubten Stadtrat Dr/Knnst einberufenen Willy Gassl vor. Er gab bekannt, daß nach einer Zuschrift des Verbandes der Unabhängigen l> Mitglieder ans der Gcmeinderatspartei des VdU. ausgeschieden wären, wies jedoch darauf hin, daß nach § 58 der Wahlordnung über die 'Aberkennung der Wählbarkeit die Aussicht^ behörde zu entscheiden habe, lvogcgen die Gemeinde Ersatzleute nnr streichen könne, wenn sie dnrch den Tod abgegangen sind. Stadtrat Gampcr nahm dagegen Stellung, daß die Sitznng in das Nathans einberufen wurde, wo wegen des beschränkten Nannies nicht von einer Öffentlichkeit der Sitznng gesprochen werden könne. Bürgermeister Dr. Greitcr erwiderte, daß das Sitzungszimmer nicht voll besetzt sei und noch Lente aufnehmen könnte. GN. Dr. Angercr konnte seine Absicht, einen Dringlichkeitsantrag der VdU.^Fraktion einzubringen, nicht verwirklichen, weil, wie Bürgermeister Dr. Greiter betonte, eine Gcschästssitzung nnter Ausschluß jeder anderen Tagesordnung stattfinde. Stadtrat Gamper wandte sich gegen die von der Gemeinderatsmehrheit vertretene Auffassung, daß nach tz l Abs. li der Wahlordnung Halbicrungsreste von der Gemeinderatspartei nut ungeraden Mandatszahlen zu übernehmen seien, was für die VdU.-Fraktion den Verlust eines vierten Mandats bedeute. Seine Frak tiou werde daher bei der Gemeindeaufsichtsbehörde Beschwerde erheben und gegebenenfalls an den Verfassuugsgerichtshof herantreten. I n seiner Erwiderung wies Bürgermeister Dr. Greiter darauf hin, daß die Dnrchsührnng der Wahl im § 1 der Wahlordnung nicht lveiter unnissen sei; sie sei eine Angelegenheit der Gemeindcvcrwaltnng, also eigentlich des Bürgermei sters, gehöre aber wegen der Feierlichkeit des Aktes in den Nahmen einer Gemcindcratssitznng. Er wies ferner daranf hin, daß im Jahre 1921 bei einem Bestand des l!N9 gewählten (^emeinderatcs von 14 Sozial demokraten, 1!i Tiroler Volkspartci, 12 Dcutschfrciheitliche, 1 Wirtschaftliche Vereinigung — 7 Sozial demokrateu, 7 Tiroler Bolkspartci, 6 Deutschsrciheit liche ausgelöst worden seien, so daß bereits damals der heute vertretene Standpunkt eingenommen, wurde. I m übrigen müsse sich mit der Frage der Verwertnng der Halbierungsrestc die Aussichtsbehörde und gege benenfalls der Verfassnngsgcrichtshof anscinander

setze ir. Anschließend legte der Bürgermeister die Stimmzettel einzeln in die Urne, wobei er die Zahl der vorhandenen nnd der ansznlosendcn Mitglieder und Er^satzleute nannte nnd betonte, daß die Auslosung von vier Mitgliedern der VdU.-Fraktion nnter Kenntnis nähme des von Stadtrat (Camper geltend gemachten Vorbehaltes geschehe. Das älteste Gemeinderatsmit glied, Fran GN. Navoldi, entnahm der Urne die ans

znlosende Anzahl Stimmzettel und übergab sie dem Bürgermeister, der die Namen der Ausgelosten verlas. Die in der Urne zurückbleibenden Zettel wurden vom Schriftführer herausgenommen, der ebenfalls die Namen bekanntgab. Die Auslosnng brachte folgendes Ergebnis: ,2) Es wnvden ausgelost nnd scheiden daher ans! SPO. Mitglieder: Eichlcr Alois, Schöpf Wendelin, Kaiser Maria, Hackl Engelbert, Navoldi Maria, l^gqer >>ans nnd Dr. Knnst Karl. (irsatzlente: Stöckl Ferdinand, Pokos,^arl, Äleisinger Vtary, Wicland Bernhard, Dr. Kornherr Franz, Hutter Äcelanic, Winkler Franz, Nosenthal Hans, Spadiuger Alois, Hentschel Karl, Naiin'r Nndolf, An drä Julie und Hllbmann Georg. Linksblock. Mitglied: Flöckinger Ida. Ersatzlente: Aspöck Leopold, Stigger Adolf, Oberlechner Hermann, Jörg Gertrnd, Benkovic Anna, Markt Hans, Hofcr Ntartin, Minaschet Ferdinand, Hunnncl Alois, Steiner David, Bncher Nomed, Dia ler Michael, Dr. Schöpf Heinz, Einkcmnier Hermann, Scharmer Ernst, Stollovsky ^eni, Vller Fran; nnd Prielvasser Nosa. Östcrr. Arbeiter-, Angcstclltcn- und Veamtenbnnd. Mitglied: Dr. Vinatzcr Nobcrt. Ersatzlente: Schlecht Matthias, Konrad Albert, Mayerl Lambert, Kops Ednard, Tipotsch Lambert, Ginther Franz, Authried Karl, Spieß Ernst, Kotier Franz, Pfandl Hans, Tonini Nlsuns, Scntobe Josef, Thöny Hermann, Stemberger Vir^il, Dr. Mellil^er Nudolf, Mayr Joses und Dr. VtaderÄbachcr Nikolaus. ÖVP., Allgemeine Liste. Mitglieder: Primus Peter, Waldner Nndolf, l^eyr Hans, Dr. Seykora Theodor nnd Pfötscher Karl. Ersntzlcntc: Auer Ingenuin, Dr. Pschik Fritz, Dr. Trapp Hans, Stand Auguste, Habet Karl, Lackner Georg, Nabcnstciner Michael, Köchlcr Anton nnd Plattner Max. Hcimatlistc, Junge Opposition. (Nnr ein Mitglied, die Auslosung entfällt.) Ersatzleute: Steiuleitner Johann, Kouzett Herbert, Pfurtscheller Walter nnd Seidemami l^ìnstav. VdU. Mitglieder: Dipl. I n g . Nosche Knrt, Dr. Angerer Ednard, Probst Alois nnd Gamper Otto. Ersatzlente: Gritsch Nndolf, Gärtner Erna, Sorg Alois, Dr. Nanu' Fritz, Leo Josef nnd Diefenbacb Heinz. Freie Innobrncker Viirqcrlistc. ^('itglieder: Dr. Kiechl Engelbert nnd Dipl, I n g . Nanch Nobert. Ersatzleuten Molk Sebastian, Wetteugl Joscf, Hag' leitner ^osef, Hnber Josef und Berber Fritz.


dcr ^

Nummcr > I)) E s w u r d e n >li(l,l aiivgelosl unì) bleibe,! weiterbiu:

daher

SPO. .'>.»( ilglieder: Mauler Karl, Dipl. I l l g . Kuinmer ))iobert, Eabas Bruno, Hüttenberger Rudolf, Oben feldller Ferdinand llnd Hagleitiler Maria. Ersatziliitglieder! Rainer Fraliz, Stabenlheiiler Hans, l^afsl Willy, Hirschegger )>iosi!la, Eiseubacl)er Jobann, Aichholzer 'liesi, Stailgl Iofefiile, Hertlen Stefan, Wieser Fraliz, ^engauer scartili, Scholz Ma ria und Storiane Frau;, Linksblock. Hiitglied: Pettailer Felix,. Ersatzlelltc: Buzetti Philomena, Pichler Äiax., ^ia kovec Leo, Eggcr Friedrich, Hable Louis, Zimmermann Alois, Lepuschitz Andreas, «Noiter Sepp, Mair Wilma, ^>iair Franz, Waldhäusl Josef, Frenadenietz Josef sen., Hoscr Emina, Durchuer Georq, Krauewitter Josef, Scheiring Therefe, Möslin.qer Nelly nud Knauseder Franz. Östcrr. Arbeiter-, Angestellten- und Veamtcnbuud. Mitglied: Maier Haus. Ersatzleute: Hentschel Hilde, Seystock Fritz, Ster^ nath Issnaz, Auer Ingenuin, Wiirteuckersser Anialie, (hanahl Franz, Götz Jakob, Vluth Ernst, Thoma I l t lins, Ninkler Wilhelm, Zeidler Kurt, zknab Gottfried, Stuchly Ferdinand, Amann Hermann, Moser Andrä, Zimmermann Andreas nnd Dr. Walter Josef.

: Oberhaüiinci ^onja, Weber Karl nnd Dipl. I n q . Hradetzly Anlon, Ersahleute: Rocker Josef, i^slir Heinrich, Geißler Hans, ^ener Josef, ^anmalln Johann, )>inetz Robert, Plie^er >taielan nnd Makowitz Rudolf. peilnalliste, v'nlnqe Opposition. Mil^lied- l^ros;e.qger Frauz. Ersatzleute: Schulz Fritz, Schermi Erich nnd Wipplinger Franz. VdN. ^)iitglieder! Weyrer Paul, Pichler Aittoll uud I n g . Händl Richard. Ersatzleute: Bacher Walter, Schöps Karl, Markt Sepp, Macht Martin, Reichl Leopold nnd Stauder Anton. Freie Innsbruckcr Viirgerlistc. Mitglieder: Zschieguer Hermann nnd '.vcartinstetter Anton. Ersatzleute: Dr. Obkircher Thomas, Stolz Emmerich, Federspiel Mar, Dr. Hochreiter Ednard nnd Thönig Otto. Nach Beendigung der Auslosung stellte Bürgermeister Dr. Greiter fest, dah mit Ausnahme der bereits vorgebrachten Einwände keine Bedenken gegen die Form der Auslösung erhoben wurden.

Eheschließungen, Geburten und Todesfälle in Innsbruck und Salzburg vor uud nach dem zweiten Weltkriege. Von Dr. Walter Fanthanser, Statistisches Amt. Die beiden Landeshauptstädte Innsbruck und Salzburg sind sich in ihrer Entwicklung nnd ihrem gegenwärtigen Bestand in vielem ähnlich. Beide liegen an Knotenpmcktcn wichtiger Verkehrswege, beide liegen in anerkannt wuudervoller Umgebung. Salzburg ist älter. Schon durch Bonifatins wurde es Sitz eines Bistnms. Seine erste große Blütezeit verdankt es den Erzbischöfen. Den Boden, anf dem Innsbruck entstand, erwarb Graf von Andechs Bertold I I I . erst 1180 im Tauschwege vom Stift Wilten. Innsbrucks Aufblii hen ist mit der mehrere Iahrhnnderte danernden Re siden; der tirolischen Nebenlinie der Habsburger euge verknüpft. Den zweiten Anfschwnng erfnhreu beide Städte von der Mitte des vorigen Jahrhunderts an dnrch den Ausbau der Bahnen nnd Straßen nnd durch die systematische Förderung des Fremdenverkehrs seitens des Staates, der Länder und aus eigener Initiative. Zn Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts zählte Innsbruck 2<'>.ttl>l», Salzburg !ll).l>l>7 Einwohner. Dnrch natürlichen Znwachs, dnrch Znwandernng nnd dnrch Eingemeinduugeu stiegen die Einwohnerzahlen bis zur Volkszählung im Jahre 1'.^l'.1 in Innsbruck auf 7tt..W5, in Salzburg ans 77.170, bei der letzten Volkszählung im Jahre 1!>5>1, die für Inns'brnck <<17.15,0, für Salzburg ll>5>.l!i!> Einwohner auswies,

wurde Innsbruck von Salzburg nm nahezn 8000 überflügelt. Diese Tatsache löst die Frage ans, wie sich die natürliche Bevölterungsbewegullg in beiden Städten gestaltete, wieviel Ehen geschlossen, wieviel Geburten und Todesfälle gezählt wurden und in welchem Verhältnis sie zur jeweiligen Zahl der Bevölkerung standen. Die nachfolgende Doppeltabelle beantwortet diese Frageil mit den einschlägigen, beispielsweise angegebenen Zahlen voll 4 Jahren vor und 8 Jahren uach dem zweiten Weltkriege. Leider konnten alls dell Gesamtzahlen über die Geburten und Sterbefälle in Salzbnrg nnr in den letzten " Jahren die Ortsansässigen herausgehoben werden. Trotzdem bietet die Tabelle neben einigen typischen Unterschiedell zivischell bei^ den Städten die Möglichkeit m einer klaren Schiusa solgeruug. I m allgemeine»! reagierte die Bevölkerung von Innsbruck nnd Salzburg auf die Politischen Ereignisse nnd deren wirtschaftlichen Folgen in gleicher Weise. Man verfolge das sprunghafte 'Ansteigen aller Zahlen in den 1 Jahren vor dem Kriege nnd betrachte den Tiefstand des 1. Nachkriegsjahres, in welchem Innsbruck noch mit eiller besseren Geburtenziffer uud einer günstigeren Sterbeziffer weggekommen ist als


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Amtsblatt der Landeshauptstadt Innvdlucl

Nummcr

sheschlieftungen, Geburten und Todesfälle in Innsbruck und Salzburg vor und nach dem zweiten Weltkriege I Eheschließung»

n n s b r u ck

Geborene

Geborenen- ( j ) Gestorbenen- (—) Überschuß

(Gestorbene > )

^ahr insgesamt

Eheschi icß.z'ffer

insgesamt

davon ortsansässig

Geb.ziffcr

insgesamt

davon ortsansässig

Sterbeziffer

insgesamt

ortsansässig

1936

815

11.8

1040

533

15.1

964

666

13.9

,

76

1937

822

11.3

1031

513

14.1

926

634

12.7

->-

105

121

1305

640

16.9

1118

748

14.5

-5-

18?

108

1320

979

16.8

>

710

!

467

432«

3027

14.5

^

1078

-!

105

80

1938

1385

18.0

1939

2091

26.7

2030

1446

25.9

Ce.

5113

16.8

5406

3132

18.0

133

6)

l3 1945

576

6.3

1713

1109

18.7

1633

1096

17.8

4-

1946

970

9.9

2421

1668

24.7

1282

856

13.1

^

1947

1066

10.8

2255

1532

22.9

1221

849

1948

1016

10.5

2130

142?

21.9

1264

914

1949

987

10.1

1868

1235

19.2

1288

1950

987

10.0

1723

1083

17.5

1951.

1024

10.4

1661

993

1952

916

9.3

1783

1039

Ee.

7542

9.6

15^)54

10086

19.9

^

13

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812

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^ 1034

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580

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292

115?

867

11.7

>

566

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216

16.8

1287

895

13.0

>

374

-i-

18.0

1239

891

12.5

!

544

!

11«

1U371

7311

13.3

^ 51 «3

! 2775

^) S a l z b u r g Eheschließungen

Stadt Geborenen- ( > ) Gestorbenen- (—) Überschuß

Gestorbene

Geborene

Jahr Ehe-

insgesamt

insgesamt

schlics,.-

1936

«80

12.6

1937

1037

14.8

1938

1816

25.9

1939

2447

31.8

2118

6180

21.2

Ee.

<Mcr

davon ortsansässig

Geb.-

insgesamt

davon ortsansässig

Sterbeziffer

insgesamt s^

13.7

12.9

960

921

13.2

1031

14.7

110

1064

15.2

1451

20.7

387

27.5

1545

20.0

>

573

5009

17.2

4987

172

4-

22

9.6

1102

12.2

2444

24.9

— 1342

906

ortsansässig

^» 1945

945

1946

1731

15.1

2224

19.3

1943

17.0

>

281

1947

1906

16.4

2956

25.6

2144

18.7

^-

812 899

1948

1901

16.6

2644

23.0

I?l5

15.2

-^

1949

1811

16.9

2212

20.6

1715

16.0

>

497

1950

1613

15.2

2192

20.6

1583

1020

14.9

-i-

609

-<>

1188

1951

1626

15.8

2017

1056

19.6

1534

1002

14.9

^

483

1952

1622

15.3

2122

1035

20.0

1521

951

14 4

I

60!

Sc.

13155

15.1

17469

3279

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2973

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30!!

Ohne Totgeborene, ohne gefallene Soldaten, mit zivilen Opfern der ,vliegcrangrisfe. (?; ^ Durchschnitt. de» ^a!!de^l>a»p!s!adl Salzburg Die Daten über die Salzbnrger Vcvölternngsbewegung nnirden au<' den slalislischen ^alivbii entnommen. Eheschließungsziffer, Geburtenziffer, Sterbeziffer --> auf tausend der Bevölkerung entfielen . . Eljeschließunge». .. Geburten, . . Sterbefälle.


Nummn

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Salzburg; der Gebllrteltabgang von 1342 in Salzburq gegenüber dein ivenn auch geringfügigelt Geburleuüberschuß von .^O in x^unvbruck ist erschül terlld. 'Aber selbst in diese»! schweren Idhre zeigt sich alo l^igeiiluinlicht'eit Salzburgs ein^' viel günstigere Eheschließllltgsziffer. Die Bevölkernn^ der Stadt und des Landes Salzburg scheint heiratsfrrlldiger ;n sei» als die InnÄ'rncker oder die Tiroler. I n den ! >^ah ren der Vorkriegszeit entfielen iin Durchschnitt auf äMN) ^'iinoohuer iu ^uucchruck ll>/.>, in Salzburg'^l,^ lHheschließnugeui iil der Nachkriegszeit lailtell die löhcschließungsziffern in Innsbruck l»,<>, in der Sladl Salzburg l-"),!, in Tirol ^,5i und i>n Lande Salzburg 10,7. Viel besser schneidet Innsbrilck mit der Zahl der (Geborenen, den Geburtenziffern, der Zahl der Gestorbenen nnd den Sterbeziffern ab. Obwohl Innsbruck von 1!N<! bis 1989 51i:i und Salzburg «180 Eheschließungen zahlte, übertraf es in dieser Zeit Salzdurg Üinal, n. z)r>. nicht nnr in den Geburtenziffern, sondern auch in der absoluten Zahl der Geburten. I u der Nachkriegszeit, iu der 75>42 Eheschließungen iu Innsbruck, Üi.liil) Gheschließungen in Salzburg ge geniiberftanden, konnte sich Innsbruck allerdings nur noch im Jahre ,1^"i nut einer höheren Geburtenzahl nnd Geburtenziffer nnd das lctztcmal im Jahre 194« mit einer höheren Geburtenziffer gegenüber Salzburg behaupten. Seitdem zeigt Salzbnrg dnrchwegs güuftigere Gebitrteitergebnisse. I n den Jahren 1945 bis 1952 wurden in Innsbrnck 15.554, in Salzburg 17.469 Kinder geboren,- die durchschnittlichen Geburtenziffern sind 19,9 in Innsbrnck, 20,1 in Salzburg, ein knapper zur Überzahl der Eheschließungen in tei nent Verhältnis stehender Vorsprung, dessen Zustandekommen an den zähen Wettstreit der beiden Städte ans dein Gebiete des Fremdenverkehrs erinnert/"

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Die Zahl der Gestorbenen war in Salzburg — ab' gesehen von dem Jahre !9:i<> absolut wie auch im Verhältnis zur Einwohnerzahl stets höher als iu ^üusbruck. I n den vier Vorkriegsjahren starben iu Innsbruck l,l2tt, in Salzburg 19^7 Personen, in den Nachkriegsjahren 10.:l71 bzw. 14.UA); diesel: absoluten Zahlen nnd den jeweiligen Einwohnerzahlen der beiden Städte entsprachen folgende Sterbezifferni sin die Vorkriegszeit l l,5 nnd l7,2, für die Nachkriegszeit 1!i,:'» nnd !7,0. I n diesem Belange kann I n n s bruck mit den niedereren Zahlen wohl zufrieden sein. Ans dem in den lehten drei wahren möglichen Vergleich der Zahl der Geburten, der ortsansässigen Mütter und der Zahlen der gestorbenen Ortsansässigen läßt sich vermuten, daß die GcbnrtenMern wie auch die Sterbeziffern der Ortsansässigen in beiden Städten einander viel näher kommen, als die ans der besprochenen Gesamtzahl der Geborenen nnd Gestorbenen errechneten Verhältnisgisfern. Und nun uoch zur Kernfrage: Wie läßt sich der Vorsprnng Salzburgs gegenüber Innsbrnck in der Einwohnerzahl erklären? Seit 1945 beträgt der Gcbnr-tenüberschnß, wie ans den angeführten Zahlen über Geborene nnd Gestorbene errechnet werden kann, ',u Innsbrnck 5183, in Salzbnrg 2840. I m natürlichen Bevölkerungszuwachs, der für Innsbrnck nm 2343 größer war, läßt sich also keilte Erklärung finden; der Vorsprnng von fast 8000 Einwohner ist daher ausschließlich auf den stärkeren Zuzug, auf Wauderungsgcwinn zurückzuführen. ^ Man vergleiche die ini Statistischen Handbuch der Stadt Innsbrnck, Ausgabe 1950, auf Seite 25>6 enthaltenen Tabellen über die Zahl der Fremdenmeldnngen nnd Übernachtungen i n Innsbruck und Salzburg in den Jahren 1924 bis 1944 und den Text hinzn auf Seite 281.

Leiträ^e v o n D r . Karl

Innsbruck vor hundert Iahreu 185)8: 8. wird öffentlich Verlautbart, daß der zum Advokateu iu Innsbruck ernannte Dr. Onestinghel den vorgeschriebenen Eid geleistet nnd das Amt eines Advokaten sogleich angetreten habe. Er eröffnete seine Kanzlei ini iiolal der ehemaligen Dr. Haßlwanter'schcn .Uanzlei. — stirbt die Gräfin Ioscpha v. Tarnthein, Hallcr Stiftsdame, im «2. Jahre. 5>. stellt der Maler tapferer das Porträt des veterane» Panzl ans. 9. gibt der Stadtmagistrat de» Mitgliedern des Forstvereine' der östcrr. Alpenländer ein ^est aus dem Berg Iscl, wobei die Bürgeruüisilbande konzertierte. Der Verein hielt seine 2. Gencralversammlnng ab, 10. veröffentlicht der „Bote" eine längere Abhandlung zu dem „nicht ohne Bitterkeit geführten Streit über Art und Weise einer zweckmäßigen Reform des Univcrsitätswesens". Dabei grng es darnm, daß Professoren wie Schüler durch immer wiederkehre»de Semestral- »»d Annual-Prüfungen „verdorben" würden. 18. wird Major Josef Gißl vom 2, Geuic-Negimenl als Gcuie-Direltor »ach Iunsbruck versetzt.

15>. wird beim Uhrmacher Mayr auf dem Ursulinergraben ( ^ Marktgraben) eingebrochen. Der Täter entwendete einige 20 goldene Zylinder-Uhren, Kl. empfiehlt der Schrcinermeifter Alois Pirchl seine billigen nnd geschmackvoll gearbeitete» Pariser BillardQueues. Itt. wird bei ungünstigem Wetter der 28. (Geburtstag des Kaisers mit dcu üblichen kirchlichen und militärischen Ehren gefeiert. 21, führt der Salchurger Dom und 3heatertapellmeister Alois Tcmr. eine solenne Messe in ^- in der St. Jakobs« kirchc auf. 24, veröffentlicht der „Bote" in großem Druck die telegrafthische Depesche, in der der Minister des I n n e r n dem Statthalter Graf v. Vifsingen die Verwbnng des Kaisers mit Prinzessin Elisabeth von Bayern bekannt gibt, gibt Ministcrialrat v. Ghega dem Stadtmagistrat die Zusicherung, daß die Arbeiten an der Eisenbahn vou Innsbruck nach Hall nächstens ausgenommen würde», 29, stirbt die Mutter des Statthalters, Maria Theresia Gräfin v. Bissingen, ttl'> Jahre alt.


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der ^audeoballptftadl

Neuerscheinungen K a r l Schadelbaucr, Verzeichnis der Urtuudeu des Etiftöarchivcs Wiltcn von 1138—1299. Veröffentlichungen aus dem Sadtarchiv Innsbrnck N r . 6, Innsbruck 1953, iin Selbstverlag des Stadtmagistratcs, 8", 16 Seiten. I m zweiten Weltkrieg wurde bei den verheerenden Luftangriffen anf die Landeshauptstadt Innsbruck das P r ä monstrateuserchorhcrrnstift N i l t c u durch mehrere Fliegerbomben schwer getroffen nnd arg zerstört. Wie dnrch ciu Wunder blieb das Stiftsarchiv uud seine nnifangrcichen Bestände unversehrt. Dnrch diese gnckliche Fügung hat sich aber auch der tirolischen Landcsgcschichtsforschnng der älteste vollständige Qnellenbcstand zur mittelalterlichen Wirtschafts-, Sozial- nnd Siedluugsgeschichtc von Innsbruck erhalten. Das S t i f t Wüten besitzt nngefähr 7000 Pergament- nnd Papierurkunden, wovon anf das Mittelalter allein bis znm Jahre 1400 119 lateinische nnd 253 deutsche Urkunden entfallen. Die Benutzung der Stiftsarchivurkundcn, die in 186 (nicht 180) Laden nnd Sachgruppcn nnd Orten geovduet aufbewahrt werden, ermöglichte bisher ein handgeschriebenes, i n chronologischer Reihenfolge angelegtes Urknndenverzeichnis des Stiftsarchivars, Chorherr M a r i a n Daniel (Stiftsarchivar von 1834—1863), das nnr an O r t nud Stelle im Stiftsarchiv eingesehen werden konnte. Dnrch das nnn ebenfalls chronologisch angeordnete, von D r . Schadelbancr in Druck erschienene Verzeichnis der Stiftsarchivurkunden von 1138—1299, ist es jedem Heimatforscher und Landcshistoriker, der sich mit der Geschichte Wiltens, Innsbrucks nnd seiner Umgebung näher beschäftigen w i l l , leicht möglich über die im S t i f t Wiltcn vorhaudcueu hochmittelalterlichen, Urkunden, die für seine Untersuchungen i n Frage kommen, einen Überblick zn gewinnen. Die Neuerscheinung zeichnet sich besonders dadurch aus, daß der mit der Geschichte des Stiftes Wilten wohlvertrante Verfasser auch alle jene Urkunden, die das um 1400 entstandene W i l tener Kopialbnch enthält nnd von denen die meisten Origin nale hcntc nicht mehr anffindbar sind, in das vorliegende Verzeichnis mit anfuahm. Die Zusammcnstelluug der Literatur für Urkunden, die bereits publiziert oder in der Literatur verwendet wurden ist sehr gcnan, doch hätte man ini Anschlich an die Ladenbezeichnnng vielleicht auch das Format der Urknudcn angeben können. Da das S t i f t Willen nnter Abt Heinrich Schüler (1922— 1949) seme Archivalicn gerne ernst zu nehmenden Heimatforschern für ihre Arbeiten znr Verfügung stellte, so konnte D r . Schadelbancr 1937/38 einzelne entlehnte Urkunden (vornehmlich solche, die anf die Pfarre Patsch Bezug nehmen) nicht mehr einsehen. Dazn kam noch, daß das S t i f t Wilten im Sommer 1939 von den nationalsozialistischen Behörden aufgehoben wnrde nnd das Archiv während des Krieges (seit März 1944 bis Oktober 1949) im Schloß Pctersberg bei Silz znm Schutz vor weiteren Luftangriffen verlagert war. Bei der Neuordnung nnd -anfstcllnng der Urknndcnbcständc 1949 im Stiftsgebäudc kamen diese Stücke wieder zum Vorschein, die hier nebeu der Hiuzufügung kleiuer Be-

richtigungen <z. T. Druckfehler) als Rcgesieu angejugl werden. Zum Beispiel: Bei Regest Nr. 9 muß cö statt ,',9 l i richtig 60 l i nnd bei Regest Nr.. 56 statt 4 /V richtig 5 /X heißen. Von den Kopialen Überlieferungen Nr, 2<», Nr. 3»! und Nr. 92 find die Originale vorhanden, die die Ladennnmuu'v 2 L N r . 3, 2 0 , und X I . V » tragen. Die Urkunden: 1216 I, 25. Bischof Johann von Brir.en bestätigt die Ent« senduug des Vikars Eberhard von Matrci nach Patsch. - Or. Perg. Lade 42 N. 1231 I I I . 30. Bischof Heinrich vou B i i r e n desiäügl die Scheukuug eines Eigengutes in Flaus von Vdelscaleus von S t i l f s (Stilues). — O r . Perg. L X X I I (^ ,, 1281 X. 11. Laon. Die bischöfliche Kanzlei iu ^aou bestätigt ein für den Prämonstratenscrorden von Papst Alexander IV. zn Vitcrbo (1258 I I . 6.) ausgestelltes Privileg.' ^ O r . Pcrg. Lade 8 ^ . 1284 X I . 7. Wiltcn. Bischof Bruno vou Brir.cu bestätigt die vou Erzbischöfen nnd Bischöfen der Kirche zn Patsch verliehenen Ablässe. — Or. Perg. Lade 42. 1286 IV. 23 Patsch. Erzbischof Johannes von Armenia verleiht für die Kirche in Patsch einen Ablaß, - - Or. Perg. Lade 42. 1293 V I . 21. Wiltcn. Erzbischof Johannes von Ninivc verleiht für die Kirche in Patsch einen Ablaß. — Or. Perg. Lade 42. Der recht gnt gelungene Nachschlagbchelf, bei dem wegen der sonst zn hohen Truckkostcn der Orts-, Persoucu- uud Sachindcr, weggelassen werden mußte, bildet das grundlegende Rüstzeug für Weitcrc gründliche Studien zur Geschichte des Stiftes Wilten, das allen historisch Interessierten nnr empfohlen werden kann. D r . Fritz Steinegger K a r l Böhm: Tie Landhauskapelle zum heilige», «eora. iu Inusbruck. Herausgeber: Tiroler Landesregierung, Druck: Tyrolia, 1953; 39 Seiten mit 12 Abbildungen. Wieder erhielt ein Innsbrnckcr Gebände eine eigene historische Darstellung. Wenn auch die Geschichte der Landhauskaftelle bereits in den bekannten Werken von H. Hammer, I . Wcingartner nnd Konr. Fischnaler eine knrze Schilderung erfahren hat, so ist doch dankenswert, daß der ehcma. lige, langjährige Landesarchivar — zu dessen 75. Geburtstag das Büchlein gerade erschienen ist — dieser Kapelle nnnmehr eine ausführliche Bearbeitung znteil werden ließ. I n acht Einzelabschnittcn hat er darin den Ban nnd die Ansschmücknng, die Einweihung, die (Gottesdienste, die I n v e n tare nsw. behandelt. Z u r ältesten Geschichte d. h. znr Urkunde vom 6. Jänner 1505 schrieb anch Wcndclin Voeheim in seiner Abhandlung „Die Waffenschmiede Scuseuhofcr, ihre Werke und ihre Beziehungen zn Habsburgifchcn nnd anderen Regenten" im 20. Bande (1899) des Jahrbuches der kuusthistorischcn Sammluugen des Kaiserhauses (s. 291). Eine besondere Hervorhcbuug verdienen die zwölf ausgezeichneten Abbildungen sowie der wohlgelnngcnc, von W. Nik. Prachensky eutworseue Umschlag. K. Schadelbauer

Verlautbarung UnterrichtcturS zur Heraubilduug von Orgaueu der fticsuudheits- und LebenomiUelpolizei. Auf Grnnd der Ministcrialverordnung vom 25. M a i 1908, R G B l . N r . 155, wird an der Bundesanstalt für Lebensmittelnntersnchnng i n Wien IX., Kindcrspitalgassc 15, iu der Zeit vom 19. Oktober dnrch 8 Wochen mit anschließender

Prüsungswoche ein Nnlerrichlslnrs ;ur Heranbildung von Organe» der Gesnndhcits- nud Lebcnsmittelpolizei abgehalten werden. Die Kursiutcresseutcu bz<w. — falls die Auuulduug behördlich erfolgt — die zuständigen Behörden, werden eingeladen, die Teilnahme an diesem Kurs unter Vorlage des


Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Nummer 8

Nachweises entsprechender 'Vorbildung lmindesiens obsol' zierte Bürgcr-(Haupt-)sch»le bis längstens l'>, September 195>!l in der Direltiou der Bundesanstalt für Vebeusmiüe! untersuch!!»!'! iü Wir» mündlich oder schriftlich belauutzu« gebe», über die ^ulassuua. zum Nuierrichtvlurs entscheidet der Kursleiter, Eine diesbezügliche Verständigung ersolgl zeitgerechs.

Ablurzunge»! Ba.

Bad, Ka.

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Das llulerricht^geld beträgt .UX).— Schilling nud ist spatesteus « ^agc vor >tursbcginn zu erlegen. Der.Nursleiter: Dozent Dr. Richard Müller Tirellor der Bundesanstalt für Vebeusniittcl»»!ers»chu»g i» W i e »

Kabinett, .Uü. ^ Küche, Sft. ^ Speis, Z i . ^ Ziuiuier.

,, >iücl>e, ^ Mayr I g i m ; , Amrav l:i7/l. gegen l Z i , , .Na., K»., (Bad). Keßler A»to», Äiichacl-Gaismayr-Straße !»/Part, gcgeu 2 Zi., Kü. Koche I r i n a , Schlosscrgassc 2I/III. gege» ! ('>i,, >tii, oder größere» Na»m n<it Herd und Dachabt, l l , Niesenqassc 10/1. gegen l (ji,, >la,, ,^ü. l Zimmer, Kabiuett, Küche uud Zubehör: Zangerl Elisabeth, Iosef-Pöll-Ztraße 15>/Part. gege» 1 Zi., ,^ta., .Uii,, Ba. (Post). 2 Kabinette Küche, Zubehör: Smoly Uddia, ^»»slraße !'_'/!. gegen ^ ^',i,, >ta., K»., Ba.

2 Zimmer, Küche, Zubehör: Messier ^liosa, l^raxer Stei» ^«.l/I. gegen 2 ^ i . , Kii,, (Sp., Bad). Licrschof Hodwig, Türingstrasie 4/ Part, gcgeu 3 Z i . , Ka., Kü.,' Sp., Ba. Kliuar Johauu, Reichcnan 4/Part. gegen 3 Zi., Ka., Kü., Sft. Fischer Maria, Höttiuger A u 37/IIÌ. gegen 1 Z i . , K ü . Pcrpter Valentin, Laugstrahc 25/lII. gegen 3 Z i . , Ka., Kü., Sft., Ba. Auswärtige Tauschpartner: I Zimmer, Küche, Zubehör: Fromme Maria, Wien, Krottcubachstrasic ',4 gegen 1 Zi., (Kabinett), Kü. Kugi Friedrich, Graz, ^aimburggasse 11 gege» l Zi., Kü.

Baugenehmigungen Haller Straße <»5—!>7, A»to» Rauch, Errichtung eines Anbanes. Ioscf-Echraffl-Etraße 18, Dr. Herbert »»d Fra» Emmy Torggler, Errichtung eines Wohnhauses, 2 Wohmmgc». Iglc> - Tankstelle, Fa. E. Fliiggcn, Tcmkstelle. Mcutlbergsiedlung '.'8, I n g . Julius Hofmcmu, ^ileingaragc. Lohbachsicdlung!>^, Frauz Zöchli»g, Errichtung ci»cs Ichilftpe»v. Hotel ftlreif, ))t»dolf Schifsercgger, Pergola n»d Musikftavillon. Lohbachjicdlung !>!l, Fran; und Anna Hubcr, Anba». Eillnasse 2!!, I o h . Matth. Wcyrcr n. Co., Verlängerung »nd Anfstock»»g des Nebengebäudes, «p. l<!7«/175>K«. Hotting, Josef Walch, Errichtung einer Baracke. Issw <!<», Stadtgenieinde I»»sbr»ck, Nnba». Höttiua.er l^asse ,l7, Er»st Stol^, Errichtimg vm> A»ba»te». ^Ulühleuweg '.l, Verl. n, Eunucrich Hochreiler, Errichtuug einev Wohnhauses »lit (Garage, l Wohnung. Biira,crstraf;e l^, A»lo» Hiibl ,^l. (>). ». Eo., Wicdera»fba», Hörtuaqlsicdluun :l!l, Adelheid Neids, Kleiugarage, Wilhelm-Wrcil-Ttrahe 14, Audrä Köuig, Wiederaufbau, !»' Woh»n»geu. ^audscestrafte l<», Erna (^ad»er und Mitbes., Aufstockung des Höttiuavr <^nsse »'<.,, Emmerich Hor»ich, ^chlosserU'erkslätte, Museiinistrafle !» uud l l , Leopold (^ostuer, llberbaming des Hofes, Weiuhartstiakc l, In»eresseuge»>e>uschaft s. d. Wiederauf bau d. H. W. l, Erich Kriza», 5><> Woli»nngeu. I n n r a i » 5»<l, Otto Kautschieder, Tachgeschostausba», Ioses-Tchrasfl-Ttrastc >'2, Josef Wieder, Errichtung eines Wolmhanses, 1 Wohnung. Aldrans Nr. 11, Franz Heidegger, Lagerschuppen. I l l l s : l 7 , ? r . Thoinas Hichl, Auba». -'1, Antoll Uuteregger, Errichtung eines sev, 2 Wohmmge».

A»ichstras;e >'«, Ttadtgenieiudc In»sbr»ck, Abt. lV, Anfstokkung. Sterzinsser Straße l!/Stöckl, Nudots Haul, Kleinkraftfahrzciigwertstättc. Fürstenweg -'4, A. ». M . Falbesoner, Errichtung ciues Anbaues. Museumstraße ,z5>, Tiroler Gebietskranlenkasse, Wiederaufbau, 4 Wohmmgc». Wurmbachweg 11), Oebharb Schlögl, Errichtung eines Wohnhauses, 2 Wohnungen. Egger-Lienz-Straße 20, Vcrwertungsstclle des österreichischen Branntweinmonopols, Errichtung eines Wohnhauses, 12 Wohuuugen. Andreas-Hofcr-Straße 19, Karl N. Dubsef, Umbau. (Iraner Stein 6, Gerbert Schiffer, Errichtung einer Kleingarage. Joscf-Tchraffl-Straße 20, Alois Tinmcr, Erricht»ng eines Wohnhauses, 1 Wohnung. Joscf-Echraffl-Straße 24, Enge» Foi^»er, Errichtuug eines Wohnhauses, 1 Wohnilng. V i l l 19, Karl Schlögl, Errichtung eines Holzschuppens. Kirchgasse 17, Matthias Pichler, Errichtuug ciues Wohnhauses, 1 Wohuuug. Äiieutlbergsicdlung 77, t i r o l e r geni. Wohuungvbau- uud Siedllngsgesellschaft, Errichtuug eines Einsamilieuhanses, 1 Woh»nng. Höttingcr trasse 19, Fra»ì ^f»er, ErrichNmg einer Tr»fsereiU'ersstätte/Hinlerge bände. Neichcuau l,>, ))i>ido!s )1iebit,'er, Einban einer Garage.

Verleger, Eigentümer n. Herausgeber: Die Stadlgcmeiude Innsbruck. — Verautw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadclbauer, Innsbruck, Rathaus, Zimmer Nr. 190. Druck: Felizian Nauch, Innsbruck.


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Nummer 8

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Direktion: I n n s b r u ^ , ^ i l l i e i m (^lei1'3trgl.iS 10

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Ausgabe August 1953

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