MQ Munich Quality Ausgabe 4/2016

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Winter 2016/17

Munich Quality

Das Beste in München E I N K A U F E N � ES S E N U N D T R I N K E N � ENTDECKEN � WOHNEN � WOHLFÜH LEN

Ab in den Schnee Die schönsten Alpen-Hotels

Grill-Restaurants Wo die Lust auf Fleisch regiert

Goldschmiede Ein Bummel durch die Ateliers

Wohnideen

Elegante Deko für den Festtagstisch



M U N ICH QUA LI T Y I M W I N T E R 2 0 16 / 1 7

Einkaufen

8 Wohnen

4 MQ-Tipps

42 MQ-Tipps

6 Schaufenster

46 Der festliche Tisch

8 Am Golde hängen sie alle

49 Wohnen mit Stil

The Storey – Oberpollinger, Levi’s, Null Concept Store, Ace & Tate

Neues für den Winter

Aus den Ateliers der Goldschmiede

16 Münchner Meile Kreuz & quer durch die Maxvorstadt

22 Die MQ Label-Serie Giorgio Armani, Gant, Dsquared2

Essen & Trinken 26 MQ-Tipps

Chang City, Johannas, Bar Paisano , Kerala

28 Lust auf Fleisch

Die besten Grill-Restaurants

36 D er Küchenspion in der … Schwarzreiter Tagesbar

40 Leben im Hotel

Neues aus den großen Häusern

Lambert, Coco-Mat, von Wilmowski, Thonet, Eva’s Glas

Ideen & Tipps für Weihnachten

Ausgewählte Immobilien

Wohlfühlen

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51 MQ-Tipps

Dolder Grand Hotel , Sports & Health, Therme Erding

54 A b in den Schnee

Die schönsten Winterhotels in den Alpen

Entdecken

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60 MQ-Tipps

David Garrett

61 Momente

Kulturtipps für den Winter

66 Spielsalon

MQ verlost Tickets für die Show „Sweet Dreams“ in Schuhbecks „teatro“ und elegante BettwäscheSets von Bettenrid

66 Impressum

46

6 Titelfoto: Das Hotel „L’Apogée“ im französischen Courchevel

54 Winter 2016/17 MQ — 3


Einkaufen

MQ

Tipps

The Storey, Oberpollinger Streetwear und modisches Schuhwerk in bunten Farben, gesehen im neuen Basement von Oberpollinger „The Storey“

4 — MQ Winter 2016/17

Neuhauser Straße 18 · oberpollinger.com Unter der Regie des britischen Architekten John Pawson und mit der „München-Milliarde“ der österreichischen Signa-Gruppe von René Benko wird sich der Oberpollinger in den kommenden Jahren fit machen für das 21. Jahrhundert und im Inneren ganz neu präsentieren. So erzählt das Kaufhaus im Untergeschoss seit kurzem schon eine komplett andere „Stor(e)y“: Man hat das Basement völlig umgekrempelt und ein zeitgemäßeres Konzept entwickelt, das auf Urbanwear verschiedenster internationaler Marken gründet, die alle ein gutes Stück avantgardistisch daherkommen. Auch eine Reihe Münchner Designer sind vertreten. Das Outfit der Etage selbst ist komplett neu gestaltet worden. Der „The Storey“-Store schaut nach dem Design des bekannten Designerduos Gonzalez Haase fast mehr nach einem Kunstraum denn nach einem Store aus. In dem schicken Ambiente finden Kenne­­rin und Kenner Marken wie Kings of Indigo, Alpha Indus­ tries, Wood Wood oder auch Reebok, um den Streetstyle-Kleiderschrank zu erweitern. — N.M.


Levi’s

Neuhauser Straße 41 · levi.com

Seit der gebürtige Bayer Levi Strauss 1873 in Kalifornien die Jeans erfand, gehören Levi’s zu den bekanntesten (und auch meist kopierten) Kleidungsstücken der Welt. Im Herzen der Stadt eröffnete im Oktober der jetzt schon fünfte Münchner Levi´s Store. Über zwei Etagen findet der Jeansträger neben kurzen, langen, engen und weiten Hosen natürlich auch Jacken und Shirts im gewohnten Stil. Extra Schmankerl: der Tailor Shop, bei dem man sich seine Hose nicht nur anpassen und abschneiden, sondern durch verschiedenste Nieten und Aufnäher auch per­ sonalisieren lassen kann. — N.M.

Nui Concept Store

Volkartstraße 23 (Neuhausen) nui-conceptstore.com

Ace & Tate

Gärtnerplatz 1 (Isarvorstadt) aceandtate.de

Gründer Mark de Lange hat seinen Bril­ lenshop vor rund anderthalb Jahren vorgestellt und expandiert seitdem im Onlinegeschäft. Da die Marke Ace & Tate sich aber auch in der Offlinewelt beweisen soll, hat Lange nunmehr sei­ nen zweiten Store deutsch­l andweit er­ öffnet – direkt am Gärtnerplatz. Die Store-Optik besticht mit hellem Holz als Blickfang, die Brillen sitzen auf schlanken Eisenfassungen, sind aber nie zu trendy, sondern zeitlos. — N.M.

Der Nui Concept-Store liegt mit­­ ten in Neuhausen, wo Mercedes Diaz de Leon, gebürtige Mexika­ nerin, in der Tapas Bar ihrer El­ tern gearbeitet hat, bevor sie die Mode zum Lebens­inhalt machte. Sie mag die schnellen Ex-undhopp-Teile nicht: „Ich möchte, dass meine Kunden eine Bezie­ hung haben zum Schöpfer ihrer Kleider. Deshalb führen wir aus­ schließlich junge Talente, die auch umweltfreundlich produ­ zieren.“ Neben verschiedenen Labels aus ganz Deutschland verkauft sie auch Stücke ihrer eigenen Marke „Nui“ in elegantlässigem Design. Nui ist übri­ gens eines dieser wortwörtlich vom Untergang bedrohten Atol­ le im Pazifik. Noch leben dort 500 Insulaner. — N.M.

À LA MAISON Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie ausgesuchte Designartikel in Porzellan und Keramik rund um das Thema Wohnen, Küche und gedeckter Tisch. Zusätzlich runden ausgesuchte Küchenmesser und -helfer, Ledersets und -Untersetzer, Bestecke, hochwertige Papierservietten, Weingläser und -accessoires, Kerzen, japanische Badtextilien, französische Handseifen und -cremes, Kerzen und Schmuck unser Sortiment ab.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Home by ASA Hackenstr. 5 • 80331 München

www.asa-selection.com


EINKAUFEN WINTERSC H A U F E N S T E R Claudia Lassner kreiert ihren eigenen zeitlosen Schmuck in München. Unter dem Label­n amen Cocii entwirft sie ver­s chie­d ene filigrane Modelle in Silber und Gold. Diesen hier kann man für durchschnittlich 130 € bei Schmuckes­m ädel ergattern.

Lässiger Freizeitlook im Büroalltag? Das schlichte Outfit, bestehend aus, weißem Sweatshirt, schwarzer Bomberjacke, gerade geschnittener Jeans sowie Leder-Boots beweist: Basic hat Stil. Für insgesamt ca. 700 Euro bei Closed

Damit das Jahr 2017 bestens koordiniert wird, gibt es die Wochenplaner von Real Passionate. Die kleinen Ringbücher im marmorierten Design sind handlich und können überall mithin genommen werden. Bei Auryn für rund 16 €.

Fordern Sie Freunde in der heimischen Arena heraus mit dem Tischkicker von Kare. Mit dem chromfarbenen Korpus passt der Kick-it-like-BeckhamSpielspaß in jedes Wohnzimmer. 349 € 6 — MQ Winter 2016/17

Wer sich unsicher ist, was er seinen Liebsten unter den Weihnachts­ baum legen kann, der sollte bei Kathrin Heubeck im Dreimüh­ lenviertel vorbeischauen. Die Designerin fertigt handge­ mach­te Taschen aus 100 % EcoLeder. Kleinere Modelle ab ca. 150 €

Celine Barel kreierte das Perfectly Mar­ velous – ein Duft für die neue Linie von Diana Vree­ land, der be­ rühmten Modejournalistin. Der Duft besteht aus rotem Sandelholz, Nelkenpfeffer und Jasmin und ist erhältlich bei Ludwig Beck für 160 Euro.

Die Naturpflegeserie für Babys und Kleinkinder namens Boep bietet auch komplette Sets an. Die Geschenkidee „Baby braucht Boep“ gibt es für 86 € und beinhaltet ein Babyöl, eine Body Lotion, ein Shampoo sowie eine Babywohlfühlcreme.

Die Namensgebung dieses Schuhs geht auf die Bergarbeiter Minnesotas zu­ rück, die für die rauhen Arbeitsbedin­ gungen besondere Schuhe benötigten. Daraus entstand die straßentaugliche­ re Variante „Iron Ranger“ für die Frau. Aus Leder, mit ver­ stärkter Vorderkappe und ausgearbeiteter Fersenkonstruk­ tion bei Red Wings für 319 €.


Das Workaholic-Label Kenzo hat eine neue Kol­ lek­­tion herausgebracht. Ein Key-Piece davon ist der bordeauxfarbene NylonParka mit großer Kapuze und abnehmbaren Felleinsatz. Bei Schwittenberg können Herren das Teil für 849 € ergattern.

Um einen Spaziergang perfekt abzurunden, empfiehlt sich das kuschlige Pendleton-Accessoires als Picknick­ decke. Danach lässt sich die Decke einfach als Tasche umfunktionieren. Beim Bean Store für 140 €.

Darunter ist nächstes Mal Darüber: Das Strick-Sakko aus Cashmere-Mischung in drei erhältlichen Farben hält mollig warm und kann an wärmeren Tagen auch als eigentliche Jacke getragen werden. Bei Konen für 130 Euro.

„Aus Tradition innovativ sein. Bewähr­t es erhalten. Gutes noch besser machen!“ So lautet der Leitgedanke des Familienunternehmens Roeckl, das sich auf Handschuhe spezialisiert hat. Die Modelle aus Leder sind in verschiedenen Farben ab 140 € erhältlich.

Seit geraumer Zeit liegen die Leuchtboxen mit Buchstabenund Zeichenlettern voll im Trend. Und damit ist noch lange nicht Schluss. Da alle Buchstaben variabel zusammengesetzt werden können, dienen sie super als personalisierte Geschenk­ideen. Bei Breitengrad ab ca. 30 €.

Jeden Tag ein neues Geschenk: Kostbare Inhaltstoffe aus der Pflanzenwelt und dem Meer verarbeitet in Beauty-Luxusprodukte: Den Molton Brown Adventskalender gibt’s bei Douglas für ca. 184 €.

Dieser graue CashmereSchal der Marke William Lockie wärmt nicht nur bei fros­tigen Tempera­ turen, sondern schaut auch zudem auch noch super stylish aus. Für 289 € bei Lodenfrey am Dom.

Für Spieleabend im Haus bietet sich das Tipi-Zelt in rot-weiß von Zuckerschnürl an. Das Tipi aus Baumwolle und massivem Rundholzgestänge bietet Spaß für jedes Alter – besonders wenn das Wetter zu kalt wird. 150 € Zusammenstellung: Nadine Miller Winter 2016/17 MQ — 7


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Herausragende Goldschmiede­ arbeiten vergangener Zeiten:

1 Totenmaske des ägyptischen Pharao

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8 — MQ Winter 2016/17

Tutanchamun (gest. 1323 vChr.). 2 Skythischer Kamm (7. Jhdt. vChr.), 3 Griechischer Goldschmuck aus Tarent (um 300 vChr.). 4 Römische Goldmünzen mit den Porträts der Kaiser Nero und Marc Aurel (1./2. Jhdt. nChr.). 5 Germanische Prunkfibeln als Kleidungsverschlüsse (5. Jhdt. nChr.). 6 Mittelalterlicher Schrein der Heiligen Drei Könige (um 1200). 7 Saliera (Salzfass) des Benvenuto Cellini (1540). 8 Barocker Ring (um 1700). 9 Brosche (19. Jhdt.)

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Am Golde hängen sie alle Für MQ hat Nadine Miller eine kleine Tour zu den besten Goldschmieden der Stadt unternommen und einige schöne Stücke für eine kleine Weihnachtspräsentation ausgesucht. Dazu gibt sie einen kurzen Einblick in die Geschichte der Zunft.

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ie Goldschmiede haben wie alle Handwerker eine lange Geschich­ te hinter sich: Schmuck (und sei er anfangs auch nur aus Kno­ chen gebastelt worden) diente schon in Ur­zeiten der Verschöne­ rung – und auch zur Unterscheidung der höheren von den nie­deren Klassen. Sehr früh schon stellte man Schmuck aus den edlen Metallen Silber und Gold her, zusammen mit Edelsteinen eine beim Geburts- wie später auch beim Geld­adel beliebte Kombination. Die Goldschmiede­ kunst der Ägypter kennen die meisten, aber auch aus dem Europa vorchristlicher Zeit sind wert­ volle Goldschmiedearbeiten bekannt. Im Römi­ schen Reich, das sein Gold aus den eroberten Gebieten rund ums Mittelmeer bezog, wurden ne­ ben Schmuck sogar Möbel, Badewan­nen, Nacht­ geschirre und Schuhnägel (!)aus Gold hergestellt. Später war dann die katholische Kirche sehr

Goldring mit Diamant-Rosen und Zuchtperle

darauf bedacht, ihre heiligen Reliquien zu ver­ golden. Und auch in den Anden-Kulturen Südame­rikas gab es Gold in Hülle in Fülle, das für ungefähr ein Jahrhundert das Königreich Spanien zum reichsten und mächtigsten aller Länder machte. Im 19. Jahrhundert mit der Zeit der Indus­ trialisierung begann die Massenproduktion von Schmuckstücken, die zu einem entsprechenden Verfall der Preise führte. Nachdem Goldschmie­ den in den letzten Jahrzehnten des abgelaufenen Jahrhunderts eher eine langsam aussterbende Branche zu sein schienen, drängen seit einigen Jahren plötzlich immer mehr junge Goldschmie­ de auf den Markt. Wir möchten Ihnen im Folgen­ den ein paar schöne Stücke aus einigen Münchner Ateliers zeigen – vielleicht finden Sie ja ein klei­ nes Präsent unter den Stücken, mit dem Sie einen geliebten Menschen oder vielleicht auch sich selbst verwöhnen möchten. — Nadine Miller Winter 2016/17 MQ — 9


Mal ist das Objekt ausgefallen, mal elegant-klassisch: Der Goldschmiedemeister Christian Mühlbauer hat in seinem Schmuckatelier MOULIN eine große Auswahl an Schmuckstücken, die er selbst entwirft oder gemäß Kundenwünschen anfertigt. An den Arbeiten des Allgäuer Goldschmieds ANDREAS ZIEGLER BELCHIOR wie diesen Armreifen sieht man, dass man ihn nicht nur mit Goldringen zur Verlobung oder Hochzeit beauftragen sollte, wie das leider die meisten Kunden tun.

RALF NUTT und seine Frau Gerlinde fesseln die Spaziergänger in der Dienerstraße neben dem Dallmayr mit aufwendigen Schaufensterauslagen. In der eigenen Werkstatt entstehen feine Schmuckstücke wie dieser Ring und auch edle Uhren der Extravaganz. 10 — MQ Winter 2016/17


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Das Atelier SÉVIGNÉ steht für zwei hochkarätige Künstler, die von ihren Reisen die In­ spirationen für chinesische Drachen, Meeres­ bewohner oder auch orientalische Dekore (wie dieses marokkanische) mitbringen. Im kleinen Bild: ein kunstvoller Ring mit Tahiti-Perle.

Im Theatinerhof liegt die kleine Goldschmiede von LANGES UND UFER, die vor langer Zeit schon sich den Vorsatz zu eigen machten, „hintersinnig statt vordergründig“ zu arbeiten. Fragen Sie einfach im Laden, wie das bei diesen schönen Ohrclips zu verstehen ist …

Die Goldschmiedemeisterin STEPHANIE BERGER fertigt in ihrem Ein-Frau-Betrieb in Nymphenburg Trachten- und Jagdschmuck, „urbayrische“ Meisterwerke wie Armbänder oder Ketten an, die oft mit Hirschgeweihen, Rehen oder kleinen Waldszenen verziert sind. Winter 2016/17 MQ — 11


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Das Ladengeschäft von LEINFELDER ist die Bühne, auf der die einzigartigen Kreationen aus der eigenen Werkstatt, Schmuck und Uhren, präsentiert werden. In der offenen Werkstatt können Sie den Goldschmieden sogar bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen.

Betont nachhaltig denkt der Schmuckdesigner und Goldschmied GERD WEICKMANN, der vorzugsweise Edelmetalle aus zertifiziertem Recyling sowie Fair Trade Gold verwendet. Das Fairtrade Siegel steht hierbei für den Schutz von Mensch und Umwelt im Bergbau.

In der Ladenwerkstatt von JOHANN NIGGL arbeitet die komplette Familie, neben dem Patron auch Frau und Tochter, an Schmuckstücken und selbst entworfenen Uhren mit dem schlichen „JN“ auf dem Zifferblatt. Nur die Werke werden aus der Schweiz zugekauft.

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Auch BERNHARD GRASSL, von dem Sie hier einen pilzförmigen Ring mit vielen Edelsteinen sehen, arbeitet nicht nur mit den üblichen Materialien wie Gold, Platin und Edelsteinen, sondern auch gerne mit Holz, Elfenbein und Eisen.

Ein Star der Branche ist in München schon seit langem „die“ INGE MAYER, hier vertreten mit einem Armreif aus 18 Karat Gold und einem wunderschönen tiefblauen Amethyst. Vom 29. November an lädt sie wie jedes Jahr zu ihrer hauseigenen „Art Carat 2016“.


DIE WEIHNACHTS MANUFAKTUR www.oberpollinger.de


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Kerstin Lind ist das Masterbrain der Schmiede GOLDWÜRFEL im geschichtsträchtigen Stemmerhof nahe der Sendlinger Kirche. Besonders gern arbeitet sie in ihrem kleinen Laden an organischen Formen wie dieser Brosche in Gestalt einer goldenen Pusteblume.

Zu den herausragendsten Arbeiten des Tüftlers und Silberschmiedemeisters HEINER ARNTZ gehören originalgetreue Nachbauten von Segelschiffen wie diese Hansekogge, die vor einigen Jahren der erste Preis der Wettfahrt „American Trans Ocean Cup“ war.

Carolin AMERSDORFFER entwirft neben klassischem Schmuck auch experimentellen wie diese Colliers, an denen Mineralienplättchen hängen. Sie selbst bezeichnet diese Linie als ihre „Creative Line“.

Hier finden Sie die Geschäfts- und Internetadressen der besprochenen Goldschmieden:

LANGES UND UFER Salvatorstraße 2 langesufer.de

● JOHANN NIGGL Amalienstraße 33 goldschmiede-niggl.de

MOULIN Leonrodstraße 47 moulin750.de

● LEINFELDER Theatinerstraße 31 leinfelder-goldschmiede.de

BERNHARD GRASSL Theatinerstraße 32 bernhard-grassl.de ●

Gerd W E I C K M A N N Frunsbergstraße 9 gerdweickmann.de

RALF NUTT Dienerstraße 12 · grnutt.com

SÉVIGNÉ Promenadeplatz 10 sevigne.de

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AMERSDORFFER Hohenzollernstraße 2 amersdorffer.com

Schmuck von Yasmin Mirza-Zadeh aus der Galerie SCHMELZTIEGEL „verführt“ nach ihrer eigenen Aussage mit orientalischen Elementen, während Kollege und Partner Albrecht Scharf eher auf einzelne klare Elemente setzt.

Heiner A R N T Z Kaufingerstraße 9 goldschmiede-arntz.de

STEPHANIE BERGER Frundsbergstraße 25 / sbschmuck.de

ANDREAS ZIEGLER B E LC H I O R Ehrengutstraße 16 schmuck-unikate-design.de

I N G E M AY E R Kurfürstenstraße 20 goldschmiede-mayer.de

SCHMELZTIEGEL Holzstraße 27 · schmelztiegel.org

G O L DW Ü R F E L Plinganserstraße 8 goldwuerfel.de


PROMOTION

Exklusive Geschenkideen für Weihnachten 2016

Rolex Uhren gehören zu den begehrtesten Zeitmessern der Welt. Sie schmücken das Handgelenk an­ spruchsvoller Herren wie eleganter Damen. Zeitlose Eleganz ist auch das Kennzeichen dieser echten Vin­ tage Rolex aus den 60er Jahren im massiven Gelbgoldgehäuse mit Goldarmband. Erhältlich bei Antike Uhren Eder, Lenbachplatz 7, Telefon 22 03 05, uhreneder.de.

Wenn man nicht gerade Trump heißt und ent­s pre­c hen­d e Räumlichkeiten bewohnt, wird man ihn unter den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer wohl kaum legen können, dafür wird er umso mehr Freude auslösen, wenn er erstmal in der Garage steht: der Jaguar XE, die innovativste, effizienteste und dynamischste Sportlimousine, die Jaguar je gebaut hat. Ab 36.450 Euro in der Jaguar Land Rover Markenboutique am Odeonsplatz 2, Telefon 28803707, jaguarlandrover-odeonsplatz.de.

Dieses Kleid wurde von YUKAI in kleiner Serie in Deutschland her­ gestellt. Die hochwertige Techno­ ware vermittelt hohe Wertigkeit und beste Trageeigenschaften. Entwor­ fen und produziert für glückliche („yukai“) Kundinnen. In den Größen 36-48 zum Preis von 349,- Euro im YUKAI Store München-Schwabing, Kurfürstenstr. 45, täglich 11 Uhr – 19 Uhr (Samstag bis 16 Uhr)

Die hochwertige Schmuckkassette Rubin von Benno Marstaller wird Sie begeistern. Mit hochwertigem Rindsleder bezogen, Korpus aus Holz und mit Samt gefüttert, ist sie selbst schon ein Schmuckstück für Ihr Zuhause, das in einer bayeri­ schen Ledermanufaktur in Hand­ arbeit gefertigt wird. Details: 2-teilige Einteilung für Ringe, Ket­ ten, Armreife, Ohrringe, Ohrste­ cker, Anstecker, Colliers. Maße: 22,5cm x 22,5cm x 12cm. Erhältlich bei Benno Marstaller, Pacellistr. 2, Telefon 2907580, marstaller.de.

Plumy, Sofa und Sessel der französischen Designerin Annie Hiéronimus, war typisch für die „Lümmel­ generation“ der 80er Jahre und erscheint heute aktueller denn je: 2016 wurde es von Ligne Roset neu editiert. Sie kön­ nen darauf springen, tanzen, sitzen, liegen, allein oder zu zweit schlafen … Der Kern besteht ausschließlich aus hochwertigen Schaumstoffteilen, Sitz- und Rückenkissen sind mit Gänse­ federn gefüllt. Erhältlich bei Ligne Roset im Palais am Lenbach­ platz 4, Telefon 55028082, muenchen@ligne-roset.de.


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Münchner Meile

FOLG E 13

Ein Teil der Maxvorstadt ist in ihrem belebten Teil zwischen Uni­ versität und Museumsviertel im Umbruch. In jeder Ecke wird saniert und renoviert, flotte Läden und Lokale verdrängen die alten aus der Mode gekommenen. Nadine Miller (Texte) und Christian Hacker (Fotos) haben die interessantesten für MQ herausgefiltert.

Amalienstraße 22 — Graham & Graham Hairdresser haben in drei Kontinenten Ideen für schicke Köpfe gesammelt, die sie nun im eigenen Studio an ihren Kunden verwirklichen.

Amalienstraße 38 — Das Limoni ist der elegante kleine Italiener, den alle mögen, die nicht auf jeden Cent schauen. Schöner Terrassenaufbau auf dem Bürgersteig im Sommer. 16 — MQ Winter 2016/17

Amalienstraße 25 — Das Leo ­ nard o B outique Hotel wurde durch ein modernes Designkonzept wiederbelebt. Kräftige Farben prägen jetzt den Charakter des kleinen und feinen Hauses.

Amalienstraße 41 — Schöt tle ist einer der Top-Galeristen Deutschlands mit zahlreichen Künstlern der ersten Reihe, von denen Stefan Balkenhol es zum Liebling der MQ Redaktion gebracht hat.

Amalienstraße 32/33 — Schneider verkauft nicht nur hübsche Brillen, sondern dekoriert auch mit Künstlern und Designern Schaufenster und Laden mit immer wieder frischen Ideen.

Amalienstraße 44 — Nicht nur Magazine, auch Läden glauben manchmal, dass sie nur das Beste promovieren. So auch die BSTN (gesprochen „Bestin“) Stores, deren Münchner Ableger sportlich-legere Teile von Kopf bis Fuß an seine Kunden liefert.


Amalienstraße 55 — Ein cleaner Mode-Laden, der aus der OnlineWelt kommt und jetzt auch in der realen Welt Urbanistas anzulocken versucht: Edited führt Fremd­ marken und das eigene Label.

Fotos: Christian Hacker

Türkenstraße 14 — Seit fünfzig Jahren spielt auch Raimund Thomas mit seiner Galerie (früher Maximilianstraße) in der Weltliga mit Werken des deutschem Expressionismus und der Klassischen Moderne.

Türkenstraße 34 — Ein Stück Frankreich in München – in der B oul ange rie D ompierre bekommt man all die begehrten Backwaren unserer gallischen Nachbarn. Tipp: Frische Tartelletes nur mittwochs und samstags.

Amalienstraße 55 — Facebook und Tripadvisor verteilen Bestnoten für die Dinatale Tagesbar , die innen wie außen mit einem schönen italoaffinen Interieur punktet.

Türkenstraße 23 — Noch ein Spit­ zengalerist „next to Brandhorst and Pinakotheken“. Klüser 2 ist ein Ableger des Stamm­h auses, hier natürlich mit Schaufenster.

Türkenstraße 30 — Hier befindet sich eine Filiale der großartigen Kunstbuchhandlung L .Werner aus der Residenzstraße mit Schwer­ punkt auf Architektur.

Amalienstraße 57 — „Augen­ brauen für München“ sind die Geschäftsidee der zwei liba­n esi­ schen Schwestern von The Browery : neue Formen und Farben fürs strahlende Aussehen.

Türkenstraße 28 — Oft sieht man traumhafte Fotos von freistehenden ova­l en Badewannen, ein Traum für jedes Eigenheim. Planung und Lieferung übernimmt gerne auch Badel oft Vivante .

Türkenstraße 36 — Niederlassung des heute englischen Möbelproduzenten Vitsoe , bekannt für seine funktional-minimalistischen Regal-Systeme, Sessel und Tische.

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Türkenstraße 53 — Luiginos ist ein sympathischer italienischer Bio-Feinkostladen inmitten der von Lokalen, Modeläden und Gale­r ien dominierten Ecke.

Türkenstraße 76 — Auf dem originellen Blueb oxtree hat man sich auf Accessoires für Partys, Kindergeburtstage, Hochzeiten, Taufen und Anlässe jeglicher Art spezialisiert. 18 — MQ Winter 2016/17

Türkenstraße 51 — Eine der besseren Adressen unter den Alltagslokalen der Maxvorstadt ist das Soda , wo man sich gerne zu einem Snack oder einem Kaffee zwischendurch niederlässt.

Türkenstraße 60 — Urgemütlich im viktorianischen Stil mit alten Ölgemälden und englischen Antiquitäten präsentiert sich Brown’s Tea Bar und serviert Tees, Scones und Kuchen „very british“.

Türkenstraße 78 — Nicki Marquardt ist eine inzwischen welt­ bekannte Hut-Designerin, die ihre Kreationen auch in den großen Städten Amerikas und Asiens verkauft.

Türkenstraße 71 — Die Leute von Picture People nennen sich das „coolste Fotostudio“ der Stadt. Sie shooten alles: Business Portaits, Baby-Fotos und Tiere.

Türkenstraße 80 — „Jung und trendy“ ist U.G . L .Y. – der Store, wo laut Türsticker „Königinnen shoppen“, denn die Voxsche Shopping Queen war kürzlich da.

Fotos: Christian Hacker

Türkenstraße 37 — Die Schwerpunkte des antiquarischen Angebots des Familienbetriebs Hammerstein liegen bei Kunst und Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Türkenstraße 45 — Als Boutique pour la féminité charakterisiert sich der sinnliche Dessous-Store Chouchou Voyeur . Die Inhaberin sagt „eine Frau ist das einzige Geschenk das sich selbst verpackt...“


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Türkenstraße 84 — Im Urbike Fahrradladen stellt man sich sein personalisiertes Gefährt, das mit einem abgewetzten „Radl“ nichts mehr zu tun hat, am Bildschirm zusammen – in allen Farben.

Türkenstraße 96 — „Style is an Italian job“ lautet die Kampfansage der italienischen Modeleute von L anieri . Sie kreieren Anzüge nach Maß – mit der Besonderheit, dass auch hier die Details am Bildschirm festgezurrt werden.

Theresienstraße 18 — Keiko Tanaka und Michele Vitucci bringen in ihrer Micheko Galerie Japans Kunst(gewerbe) des 21. Jahrhunderts nach München.

Theresienstraße 19 — Wein, Käse, Wurst – alles aus Frankreich in einer der ältesten Vinotheken Münchens, dem Aquitaine . Zum Mitnehmen oder auch Hiergleichessen, im Sommer stilgemäß im Freien unter der Platane.

Das HAMPTONS Grill & Bar Restaurant bietet Ihnen bestes US- Beef & Fisch vom Grill aus der hauseigenen Räucherkammer. Eine der schönsten Locations Münchens. 80 Innenplätze, Terrassenplätze mit traumhaftem Blick in den Englischen Garten, Parken direkt vor der Türe. Günstige Mittagsmenüs. Wir freuen uns sehr über Ihren Besuch. Aumeisterweg 10 | 80805 München Tel. (089) 32 20 90 47 www.hamptons-restaurant.de Einfach zu erreichen: Kreuzung Ungererstraße/ Frankfurter Ring, 100 Meter in Richtung Föhringer Ring-Isarbrücke (Iphitos-Gelände)

Türkenstraße 96 — In der Goldschmiede Faro fertigt man seit 25 Jahren – inspiriert von klassisch griechisch-römischen bis hin zu asiatischen Motiven.

Theresienstraße 25 — Im Bean St ore findet man von seltenen Fashionlabels über Schmuck, Papierwaren, Schuhen und Kosmetik alles, was so ein Frauen→ herz (vielleicht) begehrt.


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Theresienstraße 29 — Vorne erwartet der Theresa grill seine fleischessenden Gäste. Der Höhepunkt ist aber die toll designte Bar im Rückgebäude.

Schellingstraße 18 — Milk ist ein Vintage- und Retro-Laden mit Kleidern, die eine Geschichte haben und Lieblingsteilen, die lange ihren Charme bewahren.

Schellingstraße 23 — Urbanwear für Herren und Damen, Män­n er und Frauen im Kauf dich Glück­l ich . Dazu eine Auswahl an Schuhen, Taschen, Schmuck und Büchern und ein paar schöne Wohnaccessoires. 2 0 — MQ Winter 2016/17

Theresienstraße 42 — Thil o Scholze verwandelt alte Sportgeräte, Lampen oder Industriegegenstände in dekorative Hingucker für Lofts und andere schöne Wohnungen.

Schellingstraße 18 — Ausgefallene Brille für tristes Winterwetter? Funk- Op tik ist ein stylisher Laden für alles, was auf Nasen sitzt, aber nicht auf allen.

Schellingstraße 56 — Das Café Altschwabing trägt zwar einen an dieser Stelle total deplatzierten Namen, ist aber eines der ganz wenigen in München erhaltenen Kaffeehäuser im prachtvollen Wiener Stil.

Theresienstraße 60 — Quit ten baum auktioniert und verkauft Wertvolles aus den Bereichen Jugendstil – Art Deco, Design, Murano Glas und auch afrikanische Kunst.

Schellingstraße 26 — Skandinavische, italienische und französische Marken, die auch mal Zeit für längeres Nachdenken zum Thema Nachhaltigkeit übrig haben, findet man im Style Room .

Schellingstraße 56 — In der Kunstkammer zeigt Georg Laue prächtige Objekte musealer Qua­ lität aus Barock und Renaissance, die er natürlich auch verkauft.


Adalbertstraße 28 — Winziger Italiener mit gutbürgerlicher Küche, auf dessen Hochstühlen man dennoch gemütlich sitzen bleiben mag, bis das Seminar in der Uni angefangen hat und sich ein Aufstehen nicht mehr lohnt.

Adalbertstraße 41b — Produktion nur in Deutschland und Material vom Allerfeinsten sind die Standards bei den Münchner Designern von A Kind of Guise mit ihren zeitlosen Kollektionen für Herren wie Damen.

Fotos: Christian Hacker

Fürstenstraße 9 — Exklusive Labels führen die beiden Inhaberinnen von trouve bel in ihrer wie ein Wohn-und Ankleidezimmer ausgestatten Boutique, in der sich die dazu passenden Damen wie in einer privaten Umgebung fühlen.

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Fürstenstraße 10 — Das Entrée der L a Pl ace Group mit antiken Möbeln und Büsten schaut aus wie das eines elegan­ ten Kunsthandels. Es handelt sich aber um eine Unternehmens­ beratung (!) in neuem Stil …

In unserem heutigen Rundgang haben wir Ihnen den mit kleinen Läden, Lokalen und Galerien ausgestatteten Teil der Maxvorstadt präsentiert, der auch als „Univiertel“ bezeichnet wird. Gelegen hinter dem Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität, gibt es hier eine riesige Auswahl an gemütlichen (manche mehr, manche weniger) Cafés und Restaurants mit großen Fensterfronten,

Adalbertstraße 41b — Zeitgemäß und modern, aber dennoch an die Tradition angelehnt, sind die Dirndl und Westen von Cl ara D o rothea s Manufaktur für Tracht.

Fürstenstraße 17 — „Edle Hüte, freche Kappen, bezaubernde Gestecke und reizende Abendteilchen nebst entzückenden Accessoires“ stellt die Macherin von Alida – Modisterie & Hutdesign ins Schaufenster.

durch die man das Kommen und Gehen draußen beobachten kann. Dazu finden Sie, anders als in den „großen“ Einkaufsstraßen der Stadt, sehr viele kleinere, aber dafür oft ungewöhnliche Boutiquen aller Art – die meisten machen in Mode, viele in Kunst. Nehmen Sie sich einfach mal zwei Stunden Zeit und bummeln Sie an einem sonnigen Tag durch Münchens „Quartier Latin“. Sie — F.O. werden es nicht bereuen. Winter 2016/17 MQ — 21


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FOLG E 11

Die MQ Label-Serie In diesem MQ über einen der ganz großen Mode-Zampanos Italiens, eine amerikanische Studentenmarke und zwei exzentrische Italo-Kanadier, die auch edel können. Giorgio Armani Ein Autodidakt an der Spitze seiner Zunft Seit bald 40 Jahren spielt der italie­nische Modedesigner ganz oben im Modehimmel mit. Seinen ersten großen Aufschlag hatte er 1980, als er Richard Gere in „Ein Mann für gewisse Stunden“ ausstattete. In Folge wurden auch andere Herren, die sich seine elegante Businessmode in gedeckten Farben und weich fallenden Stoffen leisten konnten, zum Mode­träger. Und Giorgio Armani war fort­an nicht mehr aus der Branche weg­zudenken – mehr noch: Er wurde zu einem der größten Modemacher des 20. Jahrhunderts. Sein Weg zum Ruhm war anfangs nicht sehr gradlinig. In den Fünfzigern versuchte sich der 1934 Geborene in der Medizin, brach sein Studium aber ab und wurde zur Überraschung seiner Eltern: Schaufensterdekorateur. Später arbeitete er als Modeeinkäufer in Mailands Vorzeige-Warenhaus La Rinascente und in den sechziger Jahren als ungelernter Designer bei Nino Cerutti, für den er Herrenanzüge entwarf. Zur gleichen Zeit gründete er mit seinem späteren Lebensgefährten 2 2 — MQ Winter 2016/17

Giorgio Armani ist zwar älter geworden. Er sieht aber immer noch aus wie ein US-Filmschauspieler der ersten Liga

Sergio Galeotti ein Design-Studio, mit dem er nebenbei schon für Ungaro und Zegna arbeitete. 1975 gründet Armani sein eigenes Label für die Herrenwelt, seine erste Damenkollektion liefert er ein Jahr spä­ ter. Die Arbeit für den Film katapultiert seine eleganten Entwürfe schnell in den Modeolmyp. Er gründet Submarken wie „Emporio Armani“ und „Mani“, die er in niedrigeren, aber immer noch gut auskömmlichen Preisregionen ansiedelt. Armani setzt als einer der ersten auf ein Netz von Lizenzverträgen, etwa für Parfüme und Kosmetiklinien, er designt Autos und fügt seinem Imperium auch Lifestyle-Unternehmungen wie Restaurants und Hotels hinzu. Armani ist nur 1 Meter 72 groß und gilt als (relativ) bescheiden, aber auch als aufbrausend und perfektionistisch.


„Schwabing zieht mich an.“ yukai, Kurfürstenstr. 45

Amerikanische Studenten lieben den PreppyStil, wie ihn Gant im Münchner Laden auch verkauft

Er ist einer der wenigen Modemacher, die bis heute unabhängig von großen Finanzinvestoren geblieben sind. Sein Reich ist mittlerweile in mehr als 60 Ländern mit mehr als 6000 Mitarbeitern präsent. Dennoch gibt es gelegentlich auch Kontroversen um den Modemacher. Im Jahr 1996 wurde Armani wegen Bestechung von Finanzbeamten zu neun Monaten Haft mit Bewährung verurteilt. Im vorigen Jahr verprellte er Schwule, als er in einem Interview feststellte, ein Schwuler solle „sich nicht auch noch schwul anziehen und bewegen“. Lieber ist ihm da vermutlich die Erinnerung an ein etwas älteres Zitat, als er postulierte: "Ich verfolge das Ziel, dass Menschen durch Kleidung ihren eigenen Stil verfeinern, ohne dass der Designer sie zu Modeopfern macht." Giorgio Armani Maximi­lianstr. 32 + Emporio Armani Theatinerstr. 12 (5Höfe), armani.com

Gant Von der Soldatenhose zum Studenten-Outfit Wie kleidet sich der Stereotyp à la „amerikanischer Student“? Nur zu oft im Ivy League Look. Das ist eine Moderichtung des Preppy-Stils, der an den

Universitäten im Nordosten Amerikas aufkam. Zum klassischen Ivy League Look zählen Polohemden, Pullover mit V-Ausschnitten, Button-Down-Hemden, Chinohosen und Loafers. Die Marke Gant war bei diesem Trend mit ihren Hemden und Chinos von Anfang an dabei. Im Campus Store konnten Studenten ihre Kleidungsstücke kaufen – Kassenschlager war das ButtonDown-Hemd von Gant. Dabei spielten kleine Details wie das Locker-Loop eine entscheidende Rolle für die Beliebtheit des Hemdes: Eine Schlaufe im Rücken des Hemdes führte dazu, dass man das Oberteil aufhängen konnte. Selbst beim Dating der Ivy League kam der Loop zum Einsatz: Sobald ein Mann in festen Händen war, entfernte er den Aufhänger an seinem Hemd. Das Hemd war bald nicht nur an den Oberköpern der Studenten zu sehen, sondern an denen der Männer jeden Alters. In den sechziger Jahren galt Gant als der zweitgrößte Hemdenhersteller der Welt. Zudem erkannten die Gant-Gründer, der aus der Ukraine stammende Immigrant Bernard Gantmacher und seine beiden Söhne Marty und Elliot, die Liebe der vom Krieg heimgekehrten US-Soldaten zu ihren Khaki-Chinos, die von vielen als Freizeithose weiterhin getragen wurde. Sogleich fertigten sie die Gant Chinos an und verhalfen wenig später auch den amerikanischen Studenten zu ihrem klassischen Preppy-Look. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte Gant sich zur internationa­ len Marke für amerikanische Sports­ wear. Deren Stil ist seit jeher lässig, →

yukai Store Kurfürstenstr. 45 · 80801 München Tel: 089 20061828 www.yukai.de


EINKAUFEN

→ sportlich und leger. So hat sich in den über sechs Jahrzehnten aus der eins­tigen Herrenhemd-Marke eine umfangreiche Kollektion für Männer, Frauen sowie Kinder und Babys entwickelt. Neben diesen verkaufen die beiden Brüder heute auch Heimbedarf, Schuhe, Brillen, Uhren und eine DuftReihe. Die Produkte sind in rund dreihundert Gant-Boutiquen weltweit erhältlich – der zweitgrößte Flagship­ store befindet sich seit 2013 in Mün­chen an der Sendlinger Straße (Nr. 10, Hofstatt), de.gant.com.

Die kanadischen Italo-Brüder Caten(acci) stehen mit ihrem Label „Dsquared2“ nicht nur auf der schrillen Seite. Sie können auch manierlich

Dsquared2 Kleine Zwillinge auf großer Bühne Madonna, Christina Aguilera, Lenny Kravitz und ein Dutzend andere Stars haben es gemeinsam: Ihre Bühnen­ outfits werden von den beiden kanadischen Exzentrikern Dean und Dan Caten (eigentlich Catenacci), besser bekannt als Dsquared2, entworfen. Der Name des Unternehmens (D zum Quadrat) leitet sich natürlich von den beiden Anfangsbuchstaben ab. Neben der Musikwelt sind die beiden nur rund 1,60m großen Zwillingsbrüder auch fest mit der Fußballwelt verbunden. In den Nullerjahren kreierten die beiden die offiziellen „OffField“-Uniformen für die Kicker von Juventus Turin und vom FC Barcelona und betonten: „Heute ist die Welt des Fußballs eine Realität auch in der Mode. Die Fußballer stehen für eine neue Art von Schönheit, die gesund und vor allem erreichbar ist.” Damals waren die Jungs von Dsquared2 dafür bekannt, jugendlich-provokante Kollektionen zu entwerfen. Inzwischen hat sich ihr Stil gewandelt, er hat zwar nach wie vor eine gewisse Sexy-Attitüde, hat sich aber gleichzeitig zu neuer Eleganz entwickelt. Geboren in Kanada, Leben in London, Schneidern in Italien – das ist die Philosophie von Dean und Dan. Geboren sind beide im Jahre 1964 in einer Vorortsiedlung von Toronto als Kinder Nummer acht und neun. Die Mutter machte sich bald aus dem Staub, der 24 — MQ Winter 2016/17

Vater arbeitete als Schweißer. Nach dem Design-Studium in New York und Kanada zogen sie bald weiter ins Modeparadies Italien. Dort veranstalteten sie große „Themennächte“, sprich Partys für Prominente und arbeiteten für Gianni Versace und Diesel, die den beiden beim Start ins Unternehmertum auch beiseite standen. So entwarfen die Brüder 1994 ihre erste große Männerkollektion, in der sich bereits abzeichnete, dass Denim das Cha­ rakteristikum ihrer neuen Marke sein würde. Seither werden rund um dieses Material alle Kollektionen von Dsquared2 aufgebaut. Dabei experimentieren die Brüder mit verschiedensten Veredelungen und Waschverfahren, um dem Stoff immer neue Seiten abgewinnen zu können. Als Madonna von den zwei New­ comern am Modehimmel erfuhr, engagierte sie die Zwillinge für die Ausstattung ihrer „Drowned World Tour“ im Jahr 2001. Ein Jahr darauf folgte ihre

erste Kollektion für Frauen, die von Dan so gesehen werden: „Die Dsquared2 Frau ist selbstbewusst, dynamisch und sexy. Die perfekte Ergänzung zu un­ serem unverwechselbaren Men’s Look.” Es folgten noch die für eine Modefirma unvermeidlichen Düfte, eine Kos­ metiklinie, Schuhe und vor drei Jahren eine Kinderkollektion. In München u.a. bei Oberpollinger, Lodenfrey und Apropos am Promenadeplatz, dsquared2.com — Nadine Miller



Essen &Trinken MQ Tipps

Nicht gerade aufregend ist der Gastraum des Johannas, aber das Essen ist sterneverdächtig

Restaurant Johannas

Heiglhofstr. 18 (Großhadern) Telefon 7 41 14 40, hotel-neumayer.de Mo–So (außer Do) 11.30–14 und 18–22 Uhr Nicht erst seit der Bib Gourmand Auszeichnung des Guide Michelin hat sich das Restaurant Johannas im Hotel Neumayr in Großhadern unter Gourmets als Destination mit einem guten Preis-Leistungs-

2 6 — MQ Sommer 2016

Verhältnis herumgesprochen. Benannt nach der jüngsten Tochter beglückt das Johannas Feinschmecker mit gehobener bayerischer Küche in einem unspektakulären, doch nicht ungemütlichen Ambiente. Gekonnt verbindet Andreas Neumayer, der hier als Chef und Chefkoch in Personal­union fungiert, die bayerische Speisekarte mit bodenständigen, ursprünglichen und oft sehr raffinierten Zutaten. Mit Schwerpunkt auf Wildspezia­ litäten greift der Küchenchef gerne in die Schätze von Wald und Flur – wir haben uns den

Hirschkalbsschinken mit Périgord Trüffel, Fregiola Sarda, Radicchio und Parmesan schmecken lassen und von der Wildentenbrust mit Jostabeerenjus, Waldpilzen, Linsen und Rote Bete gekostet. Auch die Frucht, die der Vatikan eigentlich verbieten müsste, hat Begeisterung aus­ gelöst: Die Clementinen, die ausschließlich der Freude, nicht aber der Fortpflanzung dienen, serviert man zum Dessert im Johannas mit Quitte, Hagebutte, weihnachtlichen Brösel und Madagaskar Vanille— L.h. eiscreme.


MQ PRÄ SE NTIE RT AUSL ÄND ISCHE SPE Z IA ­ LITÄTE N IN MÜNCHE N

Kathal Tikka –

Curry aus grüner Jackfruit

Chang City Sporerstraße 2 (am Dom) Telefon 255 44 100 · hang-restaurant.de Montag–Samstag 11:30–24 Uhr Seit einem guten dreiviertel Jahr schon bietet das Chang City, die schicke Stadt-Dependance des bei Fußball-Millionären beliebten Chang in Grünwald, asiatisch-internationale Fusionsküche auf zwei Etagen an, eine Art Asien light für jene, die dem fernen Osten essensmäßig doch nicht so hundertprozentig trauen. Die trendige Kulinarik liest sich auf der Mittagskarte dann in etwa so: Poltinger Maishühnchen süß -sauer mit Ananas, Gurken, Tomaten und Zwiebeln oder Bayerisches Rib -Eye mit scharfem Basilikum, Peperoni und Bambus. Von großer Sorgfalt, Frische und Reinheit zeugen die Sushi-Gerichte, die man am besten im japanischen Ambiente des ersten Stocks mit dem spektakulären Blick auf die Frauenkirche genießt. — L.H.

Ganz zu Unrecht ist die Jackf­ ruit, eine melonengroße Baum­ frucht im Vergleich zu anderen Tropenfrüch­ ten ziemlich unbekannt – dabei ist sie eine echte Köstlichkeit. Im reifen Zustand erinnert das gelbliche Fruchtfleisch ein wenig an Ana­ nas, während die Jackfruit im noch unreifen Zustand als Gemüse Verwendung findet, zum Beispiel für den vegetarischen Curry Kathal Tikka, der als Spe­z ialität in Südindien sehr be­ liebt ist. Das grüne Fruchtfleisch wird samt den Kernen aus der Schale gelöst, gehackt, in Joghurt mariniert und zusammen mit Paprika, Tomaten, Zwiebeln, frischem Ingwer und einer beson­d eren Gewürzmischung gebraten. In München empfehlen wir zum Probieren das —T.W. indische Kerala in Bogenhausen. Schumannstr. 9 (Bogenhausen), Telefon 41 20 05 48, kerala-restaurant.de, Mo–So 11.30–14.30 & 17.30–24 Uhr


ESSEN & TRINKEN

Best Steak in Town 2 8 — MQ Winter 2016/17


Little London: Wem würde wohl bei diesem Stück Fleisch nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen!?

Überkommt einen die pure Lust auf Fleisch, ist ein gutes Steak genau das richtige. Für ihn – und für sie. Zwar gelten Männer ja als die Fleischlüstlinge par excellence, doch haben auch die Damen das Grillgut für sich entdeckt – als perfekte Diät. Wo in München solch Fleischeslust bestens zu befriedigen ist, verrät unser Autor Thomas Winzker. Winter 2016/17 MQ — 2 9


O

Ob saignant, mediumrare, medi­ um oder welldone, begleitet von Klassischem wie Kartoffelgratin und Bohnen oder Angesagtem wie Süßkartoffelsticks und medi­ terranem Gemüse: Wem würde da nicht das Wasser im Mund zusammenlaufen? Auf jeden Fall einer Vielzahl von Männern, die gleich beim ersten wärmenden Frühlingssonnenstrahl den Grill anwerfen und mit ihren Gesinnungsge­ nossen Glutsbrüderschaft fürs restliche Jahr schlie­ ßen. Weltweit sind da die deutschen Männer aber nicht alleine. Der Amerikaner zelebriert sein Bar­ becue, der Australier sein Barbie, der Argentinier sein Asado, der Brasilianer sein Rodizio. Und zum Braai lädt man in Südafrika – vor allem dort ist das trotz aller Ausgelassenheit eine ernstzuneh­ mende Angelegenheit, glaubt man dem südafrika­ nischen Sprichwort: „Lass die Finger von der Frau und dem Feuer eines anderen Mannes, vor allem aber von dem Fleisch, das er gerade brät!“. Auch wenn die Meister der Glut ungern die Grillzange aus der Hand geben, lassen sich Frau­ en längst nicht mehr ausschließen – und sei es aus ernährungswissenschaftlichen Gründen: Für sie sind die BMI-freundlichen Low-Carb-Fleisch­ scheiben vom Rost Genuss ohne Reue (zumindest solange keine Beilagen die Diät verderben). Dass der Verzehr von Grillgut keine Sommer­ leidenschaft bleiben muss, dafür sorgt die wach­ sende Zahl an anspruchsvollen Grillrestaurants – auch als Gegenbewegung zu den Steakhausket­ ten-Standards wie Maredo, Asado und Konsorten. In einem der stylishen neuen Grillrooms nach New Yorker Art vor einem saftigen Steak zu sit­ zen, ist wieder angesagt - eine Trendwende, die 3 0 — MQ Winter 2016/17

Für jeden Gast einsehbar: der imposante Grillplatz im Herzen der denkmalgeschützten Säulenhalle vom Brenner Grill

viel mit dem neuen Bewusstsein für Fleischquali­ tät, Herkunft, natürliche Aufzucht und Reifung zu tun hat. Hochwertige Prime Cuts edler Rinder­ rassen, zunehmend auch aus heimischer Proveni­ enz, lässt man oft nach dem Dry-Age-Verfahren reifen und präsentiert sie – gleich Luxusgütern – in stylish-gläsernen Klimaschränken.

Wo einst der königliche Pferdestall der Residenz untergebracht war Den Steak-Trend bei uns in der Stadt als erstes so richtig befeuert hat der Brenner Grill . Ideal in Münchens Luxusquartier nächst der Oper posi­ tioniert, wurde hier schon gebrutzelt, als es Grills dieser Kategorie noch gar nicht gab. Sommers sind die Terrassen der Hit fürs Schaulaufen, doch auch im Winter besteht für die illustre Schar kaum Gefahr nicht gesehen zu werden: Dafür bie­ tet die eindrucksvolle Säulenhalle reichlich Platz – entsprechend ist der tägliche Ansturm hier, wo einst der königliche Pferdestall der Residenz untergebracht war und noch im 19. Jahrhundert stolze Rosse vornehm residierten. Die gut 800 Quadratmeter große Räumlichkeit, die durch dunkle Holztische, Thonetstühle, Lederbänke, Hirschgeweihe und gestapelte Holzscheite wie eine Mischung aus Brasserie und Wirtshaus wirkt, unterteilt sich in die Bereiche Bar und Pasta – und Grill mit offener Feuerstelle, wo ab und an die Flammen hochzüngeln, wenn vor den Augen der Gäste Black Angus, Lammkarree, Pommersches Rinderfilet oder dry aged Cuts aufgelegt werden. BRENNER GRILL

Maximilianstr. 15 · Tel. 45 22 880 · Mo–Do 8.30–1 Uhr, Fr 8.30–2 Uhr, So 9.30–1 Uhr · brennergrill.de


ESSEN & TRINKEN Trotz Fisch-Skulptur: Das Kuffler zählt zu Münchens feinsten Grillrooms

Hohe Fenster lassen das Licht in den eleganten Gastraum fallen In allerbester, praktisch gleicher Lage wie der Brenner positioniert sich auch der Kuffler Grill , das großstädtische Restaurant im Opernpalais mit der pompejianisch-rot freskierten Klenze-Loggia. Auch wenn man als Einzelgast in der Regel nicht im denkmalgeschützten Oak Room (mit Holztäfelung und Stuckdecke) diniert, punktet das Kuffler doch auch drinnen: Hohe Fenster lassen das allerdings spärliche Winterlicht in einen eleganten Gastraum fallen, wie er auch an der 5th Avenue zu finden wäre – mit grauen Polsterbänken, Designerstühlen, massiven Säulen und farbigen Keramikfliesen. Kulinarisch erwartet die Gäste fabelhaftes Grillfleisch aus hauseigener Metzgerei, bayerisches dry aged RibEye, irische Lamb-Chops. Oder Pollo loco, die würzig-saftige Platthuhn-Spezialität von Chris­ tian Müller, dem engagierten Küchendirektor, der seine Küche als „modern mediterran mit Einflüssen Mexikos und Asiens“ bezeichnet. Ein ganz besonderes Menü entspringt der Zusammenarbeit mit der Staatsoper: Beim „Après Opéra“ können sich Gleichgesinnte bei feinen Vorspeisen auf den Opernabend einstimmen. Nach der Vorstellung folgen bei angeregtem Gedankenaustausch Hauptgang und Dessert - mit dabei ist immer auch ein Insider des Hauses gegenüber, damit keine Frage unbeantwortet bleibt. K U F F L E R R E S TA U R A N T B A R G R I L L

Hofgraben 9 / Ecke Maximilianstraße Tel. 24 224 840 · Mo–So 10–1Uhr kuffler.de/de/kuffler.php

Hightech-Grill mit Höllentempera­ turen von über 900° Celsius

Wie die üppig gerichtete Tafel unten beweist: Little Londons Chefkoch Konstantin Grailer versteht sein GrillHandwerk bestens

Britische Gediegenheit gepaart mit englischem Pub-Feeling empfängt den Gast im Little London : Tapeten à la Laura Ashley, rote Lederbänke, Holzgitter, die die langgestreckte Räumlichkeit unterteilen – von der wintertauglichen Terrasse bis nach ganz hinten zum gläsernen Wein­ keller mit edelsten Bordeaux-Tropfen, die bis in die 1950er Jahre zurückgehen und teilweise sogar glasweise zu ordern sind. Für ein Steakhaus sei das etwas Einzigartiges, erklärt Restaurantchef Mario Pargger, wie auch die hohe Qualität der verschiedenen Fleisch-Cuts sowie die Leistung des Hightech-Grills aus den USA namens Montague, der mit 928° Celsius wahre Höllentemperaturen erzeugt. Hier wird das Gargut bei 400 Grad angeröstet, bei 180 ruht es dann ein wenig, um dann bei Höchststufe noch rasch mit röstiger Kruste finalisiert zu werden. Da werden die Spezialitäten wie das Chateaubriand vom australischen Black Angus, das Lammkarree aus Schottland oder das intensiv schmeckende Bison aus bayerischer Zucht zur perfekten Fleischeslust. Der Renner aber ist der mürb-grillierte Tafelspitz – so einzigartig zubereitet gibt es den sonst nirgends. L I T T L E LO N D O N

Tal 31 · Tel. 12 22 39 470 · So–Do 17–1 Uhr, Fr 17–2 Uhr, Sa 12–2 Uhr · little-london.de

Bei soviel Auswahl ist eine Beratung unerlässlich Gegenüber der mittlerweile italianisierten Schran­ nenhalle, befindet sich ein weiteres Mekka für den straighten Liebhaber des roten Fleisches. Zum Goldenen Kalb heißt das Steakrestaurant im New York-Style mit rohen Ziegelwänden, rotkarier­ ten Tischdecken und als Blickfang Fleischstücken aller Arten auf einer Riesenleinwand an der Wand. Prunkstück aber ist der Klimaschrank mit den idealen 0 – 1° Celsius, darin die Schätze des → Winter 2016/17 MQ — 31


ESSEN & TRINKEN

→ Hauses in Form diverser Fleische mit bis zu zwölf Wochen Reifezeit. Die unterschiedlich portionierten Stücke stammen von 15 Huftierrassen, die immer wieder wechseln – ganze 45 Sorten hat Restaurantchef Marko Huth im Portefeuille. Bei soviel Auswahl ist eine Beratung unerlässlich über Rasse, Herkunft, Alter, Art der Reifung, schnell wäre der Gast sonst überfordert. Besonders imponieren dürften die Riesenstücke „Cocoon aged“ vom Pinzgauer Rind, die im dicken Talgmantel ihr Aroma entwickeln. Das alles hat natürlich seinen Preis, erklärt Huth, denn durch Feuchtigkeitsentzug und Verschnitt verliere man an die 40 Prozent an Masse, auch bei anderer dry aged Ware – wie die vom französischen Limousin, toskanischen Chianina oder baskischen Txogitxu von einer alten Kuh, die mindestens 16 Jahre auf der Weide stehen musste. Wenn so etwas dann vom Hochleistungsholzkohlegrill der Marke HaJaTec auf den Teller kommt, dazu ein Glas Biowein und gegrillter Mais, kann das Glück auch mal grenzenlos sein. ZUM GOLDENEN KALB

Utzschneiderstr. 1 · Tel. 235 422 90 · Mo–Do 17–1 Uhr, Fr–Sa 12–1 Uhr · zum-goldenen-kalb.de

Fine-dining gepaart mit purem Fleischgenuss Ein weiteres Münchner Fleischdorado hat sich den Annex des Künstlerhauses als Standort ausgesucht, das der berühmte Gabriel von Seidl vor mehr als 100 Jahren in schönster Neorenaissance am Lenbachplatz erbaute. Wo einst Großbürgertum und Künstleradel in zentraler Lage feierten,

Der ganze Stolz vom Goldenen Kalb: der große Klimaschrank mit einer einzig­ artigen Auswahl an Fleischraritäten

The Grill im Künstlerhaus am Lenbachplatz bietet den wohl schönsten Blick aller Grillrooms

darunter Größen wie Franz von Lenbach, August Kaulbach und Franz von Stuck, herrscht heute im The Grill Grillroom-Kultur der feinen Art in elegantem Ambiente – mit einem der besten Blicke, die sich in der Münchner Gastroszene finden lassen. Insbesondere am Abend, wenn Justizpalast und alte Börse festlich leuchten. Die Cuts kommen vom nagelneuen 900° Celsius heißen Southbend Grill: Rares wie Bison-Chateaubriand und Limousin-Kotelett, Porterhouse aus Frankreich, Filet des Iren John Stone, der sein Fleisch nach eigenen Vorstellungen reifen lässt, oder spanisches Rubia Gallega Roastbeef – während die Damen das Charolais bevorzugen, so Geschäftsführer Lars Piwitt, weil es weniger „reifen“ Fleischgeschmack hat. THE GRILL IM KÜNSTLERHAUS

Lenbachplatz 8 · Tel. 20 59 50 Mo–Sa 18–23 Uhr · the-grill-munich.de

Jeder Besuch heißt „ein bisschen Urlaub machen“ Seit Juni neu in der gehobenen Grillklasse ist

The Hamptons , das seine Heimat in einer

freundlich gelb gestrichenen Villa im Pavillonstil gefunden hat, in Nachbarschaft zum Iphitos Tennisclub am nördlichen Ende des Englischen Gartens. Auch die eigentlichen Hamptons, gelegen auf der Insel Long Island vor New York, sind eine populäre Freizeitregion, allerdings mehr für die oberen Klassen der Weltmetropole. Der dort entstandene Hamptons-Style – frisch, leicht und un-

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kompliziert – findet sich im Interieur des Restaurants wieder, Vorbild waren US-Countryclubs, so Restaurantbesitzer Rudolf Schall. Das verraten die massiven Holztische, groben Dielenböden, dunklen Wandpaneele, gemütlichen Polster- und Ledersessel und nicht zuletzt der Blick durch die weiten Wintergartenfenster hinaus auf den Tennisplatz. Dezente Farben, vornehmlich beige, grau und weiß, erinnern an Strand und Dünen, Blau an das Meer, Akzente setzen Aubergine- und Grüntöne. Ein Besuch im The Hamptons heißt entspannen, ein bisschen Urlaub machen vom Alltagsstress – hier am Eingang zum Englischen Garten herrscht noch Ruhe und Gelassenheit. Da schmeckt das exzellente auf dem Lavasteingrill geröstete Fleisch aus Österreich, Frankreich, Spanien, Irland und den USA noch mal so gut: Neben Rib-Eye vom Wagyu, Lende vom iberischen Schwarzschwein und US-Flank ist ein ganz besonderer Leckerbissen das Filet vom Charolais. T H E H A M P TO N S G R I L L & B A R

Aumeisterweg 10 · Tel. 32 20 90 47 Mo–So 10–24 Uhr · hamptons-restaurant.de

Nicht überraschend bei dem martia­ lischen Anblick: die Abkürzung KVR vom gleichnamigen Grill heißt „Kapita­ les vom Rind“

Zentraler Blickfang ist der offene Buchenholzgrill Mit dem (Grill-)Feuer zu spielen, das ist Sache des KVR – im zweifachen Sinn, denn vom Kreisverwaltungsreferat will man ja eigentlich nichts hören. Gut, dass das Akronym hier „Kapitales vom Rind“ heißt – und eben dieses gelangt auf den Rost der Schwabinger Institution, in der Hirschgeweihe, grasgrüne Kuhfelle und ein Bartresen mit Maßkrug-Lichtinstallation für Akzente sorgen. Blickfang ist der Buchenholzgrill und die Fleischvitrine daneben, in der Filet vom Charolais, Rib Eye aus Argentinien, Entrecôte aus USA und Rumpsteak aus Bayern ruhen. Entscheidet sich der Gast für ein Steak, muss er zur Grilltheke, um sich dort – nach kompetenter Beratung – von der gewünschten Fleischsorte aus der Vitrine eine Tranche nach eigenem Belieben absäbeln zu lassen. Sodann nimmt er (kleine Anspielung ans echte KVR) ein Zettelchen entgegen, auf dem Gewicht, Preis und Grillgrad notiert sind, das dem Kellner dann zu übergeben ist. K V R K A P I TA L E S VO M R I N D

Viktoriastr. 23 · Tel. 44 23 77 So–Fr 11.30–24 Uhr, Sa 16–24 Uhr · k-v-r.de

Sich in der idylli­ schen Villa von The Hamptons einem saftigen Steak hinzugeben, heißt ein bisschen Urlaub machen

Raubtierfütterung vom Feinsten wie der Name verspricht Nahe dem Elisabethplatz, wo früher eine Loka­ lität namens „Spanferkel“ vergeblich auf Gäste wartete, hat sich ein weit eher mit der hiesigen Wohnbevölkerung kompatibles Raubtier niedergelassen: der Panther Grill . Dieser hat das doch sehr schlichte Mobiliar des Vorgängers → Winter 2016/17 MQ — 3 3


ESSEN & TRINKEN

→ rigoros entsorgt und so gibt sich das Design jetzt mit Anklängen an Art Déco im edlen Dunkel­ grau. Die große Bar im Zentrum und der seitlich gesetzte Lounge-Bereich vermitteln in aller ange­ messenen Coolness überraschende Behaglichkeit. Angenehm sind auch die großzügigen Abstände zwischen den weiß eingedeckten Tischen, die für das nötige Quantum Diskretion sorgen. Wäh­ rend die scharfen Steakmesser verraten, dass der Panther Grill ein Paradies für Liebhaber hochwertiger Fleischstücke – vom Angus- oder Hereford-Rind – ist, die auf dem Lavasteingrill auf den Punkt zubereitet werden. Rib-Eye mürb im Biss, oder Rinderfilet saftig gegart. Das ist Raubtierfütterung vom Feinsten – wie der Name des Grills verspricht – auch, weil der Gast gut beraten wird von Goran Gluvacevic, dem diplo­ mierten Fleischsommelier, der bereitwillig Auf­ schluss darüber gibt, was ein Chateaubriand ist, was Tomahawk- und Rib-Eye unterscheidet, und was New York Cut bedeutet. Also irgendwie SELBST IST DER MANN!

Kleiner Tipp am Rande: Wer auch im Winter das Grillen nicht lassen kann, für den hat (2mal in München) das Grill & Grace eröffnet, wo man sein Filet, dry-aged Cut oder Rumpsteak am großen Lavasteingasgrill inmitten eines Ambientes à la Pariser Metro nach genauen Vorgaben selber rösten kann. GRILL & GRACE

Gabelsbergerstr. 97 (Maxvorstadt) · Tel. 52 22 97 Guldeinstr. 50 (Westend) · Tel. 14 348 940 Mo–Sa 17.30–23.30 Uhr; Fr–Sa 17.30–1 Uhr grillandgrace.com

auch ein Platz für alle, die die Begrifflichkeiten des Metiers noch erlernen möchten. PA N T H E R G R I L L

Franz-Joseph-Str. 45 · Tel. 27 37 27 50 Mo–Sa 17–1 Uhr · panther-grill.de

Grillroom und the place to be Auch in Nachbarschaft zum Kunstareal bietet ein exzellentes Steakrestaurant beste Fleischqualität vom Rost: der Theresa Grill , der viel mehr ist als ein Grillroom mit verbundener Edelbar, nämlich „the place to be“, zumindest in der Max­ vorstadt. Der in die Länge gezogene Raum im Landhaus-Industrie-Chic ist optisch angenehm gestaltet durch die Unterteilung in verschiedene Bereiche. Appetitanregend auf einem Holzbrett arrangiert hängt das Brot in Körbchen von der Decke, an einem 18-Meter-Tisch aus 200 Jahre altem Holz als Herzstück lässt es sich gemütlich zu größeren Gruppen zusammenfinden, und wer’s gern privater hat, der zieht sich in kleine Tischnischen zurück. „Wenn irgendwo knisternd ein Feuer brennt, Glut erklimmt, ein Stück festes, rotes Fleisch oder ein frischer Fisch auf dem Rost brutzeln, spätestens dann verfallen wir in eine Mischung aus Geborgenheit und Faszination“, verrät Theresas Homepage. Das Besondere näm­ lich ist der einsehbare Holzofengrill, auf dem abends wunderbar saftiges US-Beef, dry aged TBone oder irisches Hereford-Steak landet. Im An­ schluss an die Mahlzeit geht man dann noch in die überaus aufwendig gestaltete Bar Theresa im Rückgebäude und ist dann endgültig angekom­ men, im „place to be“. T H E R E S A G R I L L B A R R E S TA U R A N T

Theresienstr. 29 · Tel. 28 80 33 01 Grill: Mo–So 18–1 Uhr · theresa-restaurant.com 3 4 — MQ Winter 2016/17

Großstädtisch cool, trotzdem behaglich: Der Panther Grill, in dem der Gast von einem diplomierten Fleischsommelier beraten wird.

Grillroom de luxe und abend-licher Place to be: Der Theresa Grill im Kunstareal der Maxvorstadt


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Adieu 2016, Hello 2017 Das Fleisch grillt auf beacht­ lichen Rodizio-Schwertern Ein Refugium für Fleischgenießer ganz anderer Art gibt es rechts der Isar im Haidhauser VIB Grill & Lounge , von dessen äußerem Erscheinungsbild man sich keinesfalls abschrecken lassen darf, ist er doch in einem schnöden 70-Jahre-Betonklotz untergebracht. VIB ist nicht etwa ein Schreibfehler, viel­ mehr steht es für Very Important Brasilians – vielleicht auch für ebensolche Bavarians. Denn denen will die Brasi­ lianerin Simone Weissmann in ihren nach den Städtethemen Rio, San Paolo und Salvador da Bahia eingerichteten Räumlichkeiten das Rodizio ihrer Heimat nahe bringen, bei dem unterschied­ liche Fleischsorten im Spezialgrill auf beachtlichen Rodizio-Schwertern dahinschmurgeln. Das Besondere beim Rodizio ist: Man zahlt einen einmaligen Betrag für Fleisch und Buffet (38 Euro), und am Tisch schaut dann in regelmäßigen Abständen einer der Cortadores vorbei, der ganz nach Gusto der Gäste saftige Stücke vom Schwertspieß direkt auf den Teller schneidet.

silvester-kracherl Fondue-Genuss

Edle Geschmackskompositionen zum Jahresausklang.

WIRTSHAUS AYINGERS

RESTAURANT PFISTERMÜHLE

Wir servieren Ihnen in geselliger Runde ein herzhaftes Fondue mit verschiedensten Zutaten – traditioneller lässt sich der Jahreswechsel nicht begehen.

Erleben Sie ein Genussfeuerwerk – 7-Gänge Gala-Menü. Musikalisch begleiten wir den letzten Abend des Jahres mit klassischem Jazz. 119,00 € pro Person | Weinbegleitung 56,00 € Beginn 18:30 Uhr

URWEISSE COCKTAIL · AYINGER BRETTL FONDUE CHINOISE OFENFRISCHE ROHRNUDELN 69,00 € pro Person | Beginn: 20:00 Uhr

Platzl Hotel München | Sparkassenstraße 10 | 80331 München | www.platzl.de | Reservierung unter feste@platzl.de oder 089 23 703 743

Im eleganten Jugendstil-Interieur des teatro-Spiegelzelts empfängt Alfons Schuhbeck seine Gäste auch an Silvester mit dem neuen Showprogramm „Sweet Dreams” – einem Spaziergang durch „die Welt der Träume, der Inspiration und unwiderstehlicher Versuchungen“. In Szene gesetzt von über 20 interna­ tionalen Künstlern aus den Bereichen Comedy, Akrobatik, Schauspiel und Gesang. Das Menü ist …

VIB GRILL

Franziskanerstr. 16 · Tel. 89 86 68 01 Mo–So 17.30–23 Uhr · vib-muenchen.de

EINE SINFONIE DES GUTEN GESCHMACKS Vitello Forello Kalbslendenröllchen gefüllt mit Forellenmousse auf Thunfischsauce und Gemüsesalat ✦ Getrüffelte Maronensuppe mit Vanillepolenta, Waldpilzravioli und knusprigem Pancetta-Chip ✦ Rosa gebratener Hirschrücken mit Portweinkirschen, Serviettenknödel und glasiertem Kürbisgemüse ✦ Bayrisch Creme mit Schokoladen-Panna Cotta im Himbeermantel an Waldbeeren und Mango-Chili-Eis auf Joghurt-Hafer-Streusel Tickets kosten zwischen 201 und 241 Euro, das 5gängige Silvester-Menü kostet 58,50 Euro. Erhältlich unter der Telefonnummer 255 493 720 oder im Internet unter shop.teatro.de.

SILVESTER 2016 IN DER KÄFER-SCHÄNKE

SILVESTER 2016 IN DEN KÄFER-STUBEN

Unvergesslich, kulinarisch, emotional. Das Menü lässt keine Wünsche offen:

Fondue „Family Style“ exklusiv ab 6 Personen in den Käfer-Stuben

Amuse Bouche Marinierter Taschenkrebssalat

Käfer Silvester-Brett’l

★★★

Fondue mit handverlesenen Spezialitäten wie US Prime-Beef, bayerischer Kalbsrücken, Hendlbrust vom Gutshof Polting, Riesengarnelen, verschiedene Gemüse vom Bio-Bauern

Ausgelöster Hummer ★★★

Röllchen aus Seezunge und Jakobsmuschel ★★★

Maronenravioli mit Alba-Trüffel ★★★

US-Striploin am Stück gebraten ★★★

Dessert Saint Silvestre und Feines aus der Confiserie Pro Person: 5-Gang Menu inkl. 1 Glas Champagner 169,00 €, Weinbegleitung 79,00 € 3-Gang Menu inkl. 1 Glas Champagner 119,00 €, Weinbegleitung 39,00 €

★★★

★★★

Topfenschmarrn mit Rumfrüchten und Vanille-Eis Pro Person: Menu inkl. 1 Glas Champagner 129,00 € Reservierung: kaeferschaenke@feinkost-kaefer.de www.feinkost-kaefer.de/schaenke Telefon 089 4168-320 (für Fondue in der Stube) Telefon 089 4168-247 (für Menu in der Käfer-Schänke)


ESSEN & TRINKEN

Der Küchen-Spion zu Besuch in der Schwarzreiter Tagesbar

Young Bavarian Cuisine

Küchenzauber vom Feinsten bietet Christian Michel seit Eröffnung 2015

In Münchens elegantester Einkaufsstraße kann man auch hervor­ragend essen – für MQ Munich Quality haben Lucia Hornstein und Carolin Hirschfeld (Fotos) die Schwarzreiter Tagesbar im Vier Jahreszeiten besucht und sich durch eine Reihe exquisiter bayerischer Gerichte geschlemmt. Bayerische Küche als Menü? Suppe, Braten, Schmarrn? Allein

S C H WA R Z R E I T E R TA G E S B A R I M H OT E L V I E R JAHRESZEITEN

Maximilianstr. 17 Tel. 21 25 21 25 Tägl. 12 – 23 Uhr schwarzreitermuenchen.de

���

Jeden ersten Donnerstag Afterwork Cocktail mit Livemusik Menü: 50–60 € Weinbegleitung: ca. 25 € „Daily Dish“ mit Beilagensalat und Espresso: 19 € 3 6 — MQ Winter 2016/17

der Gedanke wirkt beschwerlich. Doch weit gefehlt: Küchenchef Christian Michel und sein Team bieten hier ein raffiniertes heimisches Angebot, das sich nicht nur bestens dazu eignet, auswärtige Gäste zu verführen, sondern auch bayerische Küche menügängig macht. Wer die Tagesbar an einem grauen Tag besucht, tut gut daran, das Menü mit einem Rosé von Taittinger zu eröffnen, der

spritzige Champagner bereitet den Gaumen exzellent auf den nachfolgenden warm geräucherten Saibling aus dem Berchtesgadener Land vor. Ein passender Einstieg, denn der Königssee-Schwarzreiter, eine Zwergrasse des Seesaiblings, zählte zu den Lieblingsgerichten von König Ludwig II. und gibt der Tagesbar und dem Restaurant den Namen. Serviert mit Preiselbeer-Meerrettichcrème und Saiblingskaviar bildet die „Vorspeis“ nicht nur farblich eine Einheit aus dreierlei Rosatönen, auch in punkto Geschmack überzeugt das Hors d’oeuvre durch den sanften Dreiklang aus Fisch, Wurzel und Frucht. Sensationell dann das Tatar vom Bayerischen Ochsen, den wir als Zwischengang bekom-

Florales nicht nur in den Intarsien der Holztäfelung aus dem Biedermeier


Schwarzreiter Restaurant Platz genommen.

Die gehobelte und in einem Kardamomfond marinierte Zitro­ natzitrone oder Cedro verleiht dem Saibling unter den Meer­ rettich-Preiselbeernocken einen einen Hauch südlichen Aromas

Bayerische Raffinesse bietet die Schmankerlkiste

Fotos: Carolin Hirschfeld

Die Kürbissuppe gewinnt durch das konzentrisch aufgetragene Kürbiskernöl nicht nur optisch

men. Garniert mit einem geräu­ cherten Eigelb und mit ein we­ nig Essig und Schalotten ange­ macht, flutscht das rote Fleisch mit seinem vollen Geschmack gut unter den Chips vom „blau­ en Heinrich“, der leckeren blau­ en Kartoffel, durch. Zum Tatar bringt uns Restaurantleiter und Sommelier Andrej Grunert ei­ nen trockenen Weißwein von Max Müller. Den Silvaner hat das Volkacher Weingut nur für das Hotel Vier Jahreszeiten ausgebaut, die Sonderedition aus dem Jahr 2015 bringt damit nicht nur Terroir, Frucht und Frische auf den Tisch, gleichzei­ tig repräsentiert sie Franken als Teil der bayerischen Küche im Schwarzreiter. Schön sitzt man in der klei­ nen runden Tagesbar mit ihrer ungewöhnlichen Holztäfelung aus der Biedermeierzeit mit den floralen Intarsien. Den Tisch in der Mitte hat man ei­ nem prächtigen Blumengesteck

überlassen. So speisen wir in angenehmem Abstand zu ande­ ren Gästen, die mittlerweile die Bar gefüllt haben und mehr­ heitlich hierher zum Essen kom­ men. Hingucker ist auch das ge­ wagte Muster auf dem Boden, das die sonst so elegant-zurück­ haltende Atmosphäre ziemlich in Schwingungen versetzt. Bei all dem guten Ge­ schmack auf den Tellern und um uns herum fallen nur die Holztische inmitten der Nobles­ se etwas ab: Kein Tischtuch, kein Set, nichts was Tropfen, Krümel und Geräu­sche auffängt und die Hand woh­lig ruhen lässt. Aber gut, wir haben bei vergleichbar attrak­tiver Küche in der Tagesbar und nicht im

Als dann die „Hauptspeis“ aus der Küche kommt, die Schman­ kerlkiste, haben wir die­ses Manko auch schon vergessen. Wie einen kleinen Steckerl­fisch präsentiert Christian Michel die Makrele, die dergestalt Er­ innerungen an Waldfeste und Wiesn­besuche weckt und damit als typisch bayerischer Lecker­ bissen gelten darf. Die Deftig­ keit vom Räucherstandl geht dieser Makrele hier – gott­sei­ dank! – völlig ab. Auf die Frage, wie der Steckerlfisch sein feines Aroma erhält, erklärt Michel: „Das Rückenfilet der Makrele wird leicht gebeizt und geräuchert und nur auf der Haut­seite abgeflämmt. Die Bauch­ filets schneide ich klein und →

Mit der Schmankerlkiste verfolgt der Küchenchef den Gedanken des „Sharing“ – die einzeln heraus­ nehmbaren Boxen machen das Naschen und Probieren leicht Winter 2016/17 MQ — 37


ESSEN & TRINKEN

Urbane Eleganz bietet auch der Blick auf die Maximilianstraße

Wann auch immer Fusionsküche entstand, der Obazda Espuma hat Leichtigkeit und Klasse. Christian Michel verrät uns, was an ihm dran oder besser drin ist: angebeizte Zwiebeln, Brie und Weißwein hat er mit Sahne verkocht, sein bayerisches Aroma schenkt dem Espuma zuletzt ein Schuss Weißbier, ehe er im Siffon auf­ geschäumt wird.

Culinaria bavarica

Für das KürbisDinkelrisotto hat Christian Michel Dinkelreis kräftig angeröstet und mit Madeira und Chardonnay abgelöscht

→ mariniere sie mit Limetten­saft und Chili bis sie gar sind.“ Exzel­lent macht sich der Steckerl­fisch auf einem Bett aus Quinoa-Amaranthsalat mit Avocado, bayrischem Schafskäse vom Tegernsee, Lauch und Petersilie, die Ce­viche hat der Küchenchef mit Wildkräutern, Fenchel, Limonenöl, Fleur de Sel und marinierten Ze­drat­zitro­nen­ scheiben angemacht. Bei einem bayerischen Menü darf ein Obazda nicht feh­ len, Christian Michel serviert ihn in zweierlei Varianten. Dem klassisch cremigen mit Paprika gewürzten Obazden 3 8 — MQ Winter 2016/17

gesellt er einen Obazden Espuma zu und bringt damit das Motto der Schwarzreiter Küche auf den Punkt: Tra­di­ tionen der bayerischen Küche in zeitgemäße bayerische Kü­ che übersetzen und miteinan­ der ser­vieren. Hier darf das Neue kommen, ohne dass das Bewähr­te gehen muss. Dabei setzt er auf Variationen, wie sie zu seiner Zeit auch schon König Ludwig II. in seiner Küche mochte: „Fu­sions­küche gab es schon bei König Ludwig II., aus Frankreich hat er viele Delikatessen kommen und mit heimischen Gerichten verbinden lassen“.

Neben dem Steckerlfisch und dem Obazden gibt es in der Schmankerlkiste auch eine Kostprobe der Münchner Kalb­ fleischpflanzerl. Ungekünstelt wie man sie in Bayern schätzt, nämlich mit Kartoffel-Gurken­ salat, serviert Michel somit ein Gericht, für das sich auch ein dekorierter Chef de Cuisine nicht zu schade sein sollte. Viel­ mehr beschert er damit seinen Gästen ein Erlebnis erfreulich gediegener regionaler Küche. Nicht krachert, sondern – nur mit Radieserln und Fädchen von Meerrettich garniert –ein­ fach und köstlich zugleich. Das lässt auf ein gutes Selbstbe­ wusstsein schließen: Man muss, und das ist die Kunst, nicht im­ mer alles machen, was man ma­ chen kann und nicht ständig alles zeigen, was man gelernt hat. Souverän hat sich der


Das Sorbet aus Cassis legt eine fruchtig-kühle Eleganz auf die Zunge, der Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster – zum Niederknien!

Frankfurter in die bayerische Küche eingearbeitet. Und so prägt das Handwerk des von draußen Gekommenen das Pro­ gramm des Schwarzreiter, jun­ ge bayerische Küche modern zu interpretieren. Souveränität zeigt sich auch beim Kürbis-Dinkelrisotto, von dem wir vor dem Nachtisch noch probieren. Dazu schenkt uns Andrej Grunert in seiner Rolle als Sommelier einen in Amphoren ausgebauten Karasi aus Armenien ein. Der 2013er aus der Areni noir Rebe läuft tiefrot ins Glas und führt ein Aroma von roten Früchten und Pfeffer mit. Mit seiner würzi-

Fotos: Carolin Hirschfeld

Jeden ersten Donnerstag im Monat lädt das Schwarz­r eiter zur After Business Party

gen Struktur und der leicht mineralischen Note, die er dem kalkhaltigen Boden und der Höhenlage der Weinberge auf über 1000 Metern verdankt, passt er ausgezeichnet zum „goldenen Risotto“. Statt eines goldenen Rah­ mens umrahmt dieses ein in­ten­ siv grüner Kräutersud aus Pe­ tersilie, Dill, Estragon, Schnitt­ lauch, Kerbel, Liebstöckl und ein ganz klein wenig Koriander. Das verträgt sich bestens mit dem Kürbis im Risotto und macht weitere Gewürze unnötig. Dass Michel dafür Dinkel­ reis, also entspelzte und ge­ schliffene Dinkelkörner, ver­ wendet hat, dürfte Menschen mit Gluten­unverträglichkeit freuen. Uns freut es auch, denn die Dinkelkörner haben eine herrlich bissige Konsistenz und das Gericht kommt dadurch nicht so spröde daher wie man­ ches Risotto, das oft gar zu kurz gekocht auf dem Teller noch Sauce zieht. Vielmehr verbin­ den sich die Körner vorzüglich mit dem Kürbis und bleiben so schön feucht. Nebenbei bringt das Risotto den Touch Italien mit, der in München immer sehr gut ankommt. Dass bayerische Küche auch in einem Mehrgängemenü funk­ tioniert, mag daran liegen, dass wir von den einzelnen Gerich­

ten sparsam gegessen haben. Es hat aber auch damit zu tun, dass im Schwarzreiter nicht deftig und krachert, sondern delikat und subtil gekocht wird. Und so kommt es, dass wir auch noch eine Nachspeise verputzen. Dazu genießen wir einen ausge­ sprochen süßen Gewürztraminer aus der Pfalz, auch damit bin­ det die Restaurantleitung eine für die bayerische Geschichte bedeutende Tradition in das kulinarische Angebot ein: jahr­ hundertelang gingen aus der Pfalz die Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern hervor. Die 2014er Beerenauslese von Frey legt sich geschmeidig unter den Apfelstrudel, neben den der Küchenchef ein hocharoma­ti­ sches Sorbet aus Cassis gelegt hat. Ein betörend erfrischender Schlussakkord!

CHRISTIAN MICHEL

Noblesse, Eleganz und Moderne verbinden sich im Schwarzreiter, das 2015 in den Räumen des ehemaligen Res­tau­­rant Walterspiel, lange Zeit eines der besten Restaurants Deutschlands, eröffnet wurde. In der Tagesbar und im Restaurant interpretieren der junge Christian Michel (32) und sein Team die Küche Bayerns als „Young Bavarian Cuisine“ neu. Michel, der bei Claus-Peter Lumpp und Stefan Leitner im Drei-Sterne-Restaurant Bareiss ausgebildet wurde und Souschef bei Dieter Müller

auf der MS Europa war, wendet sich modernen Variationen von Hochzeitssuppe, Rinder­ tatar, Kaiserschmarrn und einigem anderen zu. Der Schwarz­reiter, ein Saibling aus dem Königssee und Lieblingsgericht von König Ludwig II., ist Namensgeber von Tagesbar und Restaurant. Hinter dem Namen steht der Anspruch, wie einst der König die Feinschmeckertafel des franzö­ sischen Savoir Vivre mit der herzhaften bayerischen Küche zu vereinen. Eine gelun­ gene Liaison!

Winter 2016/17 MQ — 3 9


ESSEN & TRINKEN

Leben im Hotel MQ präsentiert die Winter-Events der großen Münchner Häuser.

„Garden goes green“: Auf kreative Weise erweitert das Garden Restaurant seine Karte im Winter mit leichtere Speisen, mehr Gemüse und frischen Kräutern. Zum Jahresausklang ist das Haus natürlich auch in Festtagsstimmung: Von der Party im Nightclub, dem Paradebuffet im Festsaal, dem mehrgängigen Gourmetmenü im Atelier bis zur Moon-Deck-Party in der Blue Spa Bar auf dem Dach ist alles geboten.

••• Advent und Weihnachten ganz

groß geschrieben wird im Platzl Hotel, wo man überhaupt sehr bemüht ist, auch vom einheimischen Publikum wieder verstärkt wahrgenommen zu werden. Als geruhsame Alternative zum nahen Christkindlmarkt brechen in dem dieses Jahr von Ludwig Beck dekorierten Innenhof des Platzl Karree „zauberhafte Zeiten“ unter freiem Himmel an. In der ebenfalls zugehörigen Pfistermühle tischt man ein viergängige „Adventstraum“-Menü auf.

••• Very british ist der Weekend-After-

noon-Tea mit handverlesenen Jing Teesorten in der neu gestalteten Lounge The Library im The Charles. Samtweiche Stoffe, dunkle Holzregale mit literarischen Klassikern und an den Wänden moderne Fotografien berühmter Autoren haben der früher eher ungemütlichen Lobby jetzt einen passenden Rahmen verliehen.

••• In Feiertagsstimmung ist man auch im

Man­darin Oriental: in der eleganten Lounge beim weihnachtlichen High Tea, im Matsuhisa beim Omakase-Menü zu den Weihnachtstagen und beim Silvester-Menü – eingeschlos­ sen ist hier ein Champagnerauftritt auf der Dachterrasse mit einzigartiger Rundumsicht auf Münchens Silvester-Feuerwerke. 4 0 — MQ Winter 2016/17

••• Wer grad 185 Euro übrig hat und

ein Kuchen- und Tortenfan ist, kann am 4. Dezember im Königshof Gourmet Restaurant bei einer wahren Meisterin wirklich alles über die hohe Kunst der Patisserie erfahren: Gabi Taubenheim weiht Sie ein in die Geheimnisse des rich­ tigen Backens, Modellierens und sogar die Herstellung toller Eis-Spezialitäten.

••• Leute, die das vegetarische Da-

sein zunächst mal in kleinen Dosen ausprobieren möchten, lädt das Derag Living Hotel am Viktua­ lienmarkt in die neu eröffnete Tian Bar zu vegetarischem Barfood aus der Tian-Küche und experimentellen Signature Cocktails wie der erfrischenden Kombination aus Petersilien, Apfelsaft, Tonic Water und Weißem Port – serviert in einem ausgehöhlten Kohlrabi. Das Ambiente: edel-cool, eine schöne Abwechslung zum Marktgeschehen gegenüber.

••• Die nicht nur beim Designervölk-

chen beliebte Bar im Hotel Cortiina ist derzeit geschlossen und wird komplett umgestaltet. Sie soll noch in diesem Jahr als „Grapes“ – mit zum Namen passendem Schwerpunkt Wein – neu eröffnet werden. Im Bild: Architekt Albert Weinzierl und Restaurateur Rudi Kull sind das Duo hinter dem Cortiina Hotel und Bar und wurden 2016 Hote­ liers des Jahres (Special Award).

••• Eine exotische Alternative

zum British style in Münchens Luxuslounges ist die „Asia Tea Time“ im Louis Hotel, wo japanische Spezialitäten auf der Teekarte stehen. Den Stil des Hauses ergänzt der Sake-Sommelier, der Nippons Reisweinkultur bei den sakebegleiteten Menüs im Restaurant Emiko wie auch in eigens arrangierten Workshops den Interessierten nahe bringt.

Foto: Friebe

••• Im Bayerischen Hof heißt es


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Auf zwei Etagen hat der Hersteller edler Wohnwelten seinen neuen Münchner Flagship Store in der hintersten Ecke der Hofstatt, schon an der Hackenstraße eingerichtet. Hier finden Kenner die exklusiven Möbel, Acces­soires und Leuchten von Lambert. Seit über 40 Jahren bietet das Unternehmen individuelle Einzelobjekte unterschiedlichster Kulturen. Natürliche Materialien und traditionelle Handwerkskunst sind die Prinzipien 4 2 — MQ Winter 2016/17

MQ

Tipps

des Unternehmens. Dekorative Accessoires wie Einzelleuchten, edles Tischgerät aus Glas, Lack, Silber oder Keramik, luxuriöse Heimtextilien sowie ausgewählte Literatur zum Thema Einrichten und Design werden in wechselnden Raumsituationen präsentiert und runden das attraktive Angebot von Lambert ab. Lamberts ausgefallene Produkte sind wie ein Gegenpol zur industriellen Massenfertigung, Lambert hält oftmals alte Hand­ werks-Künste hoch: So beeindrucken die mundgeblasenen Vasen der Giordano-Linie allein mit ihrer schieren Größe – eine

echte Rekordleistung des Bläsers. Zahlreiche schöne Dekostücke wie Leuchter und die beliebten Karma-Sterne führt der Store — C.H. jetzt zur Adventszeit.


Coco-Mat Brienner Str.7 · coco-mat.de Ein unauffälliger Eingang führt in die Traum-Welt von Coco-Mat, der renommierten griechischen Marke für handgefertigte Betten aus Naturmaterialien, die schon in diversen exklusiven Hotels vertreten ist. In der Stadt Xanthi, mitten im schönen Thrakien, werden die Betten und Matratzen in handwerk­ licher Feinarbeit von Schreinern und Schneidern gefertigt. Die Gründer berufen sich auf die althergebrachten Schlafgewohnheiten der Griechen, insbesondere die des Sokrates (!). Wegen

des gesundheits- und schlaffördernden Jodgehalts bettete sich dieser vorzugsweise auf Seetang. Heute unterstützen auch die eingearbeiteten Eukalyptusblätter mit ihren ätherischen Ölen das Atemsystem und Füllmaterialien wie Rosshaar, Naturkautschuk, Kokosfasern, Wolle und Gänsedaunen optimieren den Liegekomfort. Die Bettwäsche-Serie Calypso aus hundert­ prozentiger Bio-Baumwolle besticht mit einer Palette aus wunderschönen Farben und Designs. Der letzte Schrei von CocoMat sind Fahrräder aus — C .H. Massivholz.

Von Wilmowski

Balanstr. 73 · Haus 24 (Haidhausen) · vonwilmowsky.com In der Loft-Atmosphäre des Showrooms von Wilmowski fällt die Entscheidung zwischen den vielen handgefertigten Sofas und Sesseln, die alle mit massiven Buchenholzrahmen verarbeitet sind, schwer: klassischer Bauhaus oder natürlicher Skandinavischer Stil? Oder doch besser Chesterfield für den angesagten Boho-Style? Vierzig Ledersorten, bunter Samt und pflegeleichte Hightech-Stoffe: Zahlreiche Textilien werden zur Auswahl angeboten. Wer sich in eines der schönen Accessoires wie Kissen, KuschelDecke, Beistelltisch, Vase oder Geschirr verliebt hat, kann dieses auch gleich direkt im Online— C .H. Shop bestellen.

Küchen

Haushaltsgeräte

München

Technik: neueste Generation Service: altbewährte Tradition Küchen, Neugeräte und Kundendienst in und um München. Wenn Sie möchten kommt Elha Service bei Ihnen vorbei. Was Sie dieser Service kostet? Ein zufriedenes Lächeln, mehr nicht.

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Eva’s Glas

Pacellistraße 5

Die Inhaberin dieser feinen kleinen Glasboutique ist Expertin für Glas in jeder Form: klassisch oder modern, farblos oder bunt, mundgeblasen von renommierten Künstlern oder auch hochwertig industriell gefertigt für den Alltag. Jeder gewünschte Text, kluge und weniger kluge Sprüche, Initialen und sogar einfache Zeichnungen können von Hand nachträglich ins Glas graviert werden —F.O.

Thonet Showroom

Liebigstraße 12 (Karlsfeld) · krejon-design.de

Thonet Nr. 14 – der Klassiker unter den Kaffee­ hausstühlen – wurde 1859 vom Deutschen Michael Thonet in seiner Wahlheimat Wien erfunden, wo er aus einem kleinen Möbelunternehmen in einem für die damaligen Verhältnisse unglaublichen Auf­ stieg einen internationalen Konzern aufbaute, mit sieben Fabriken im heutigen Tschechien, Un­ garn, Russland und Deutschland. Heute ist das Unternehmen wieder in Deutschland ansässig und stellt in der 5. Generation nach alter Tradition Stühle her, entwickelt aber immer wieder auch neue Designs und ist auch maßgeblich für die Er­ findung der Stahlrohrmöbel im 20. Jahrhundert verantwortlich. Die Thonet-Stühle finden sich oft als Design- und Stilelement in modernen Woh­ nungen wieder. Sei es in der klassischen Variante oder auch in individuellen Farben oder im Mix mit anderen Sitzgelegenheiten. Im Münchner Thonet Showroom, angesiedelt bei den Karlsfelder Innen­ einrichtern von krejon Design, findet man die ge­ samte heu­t ige Produktpalette der Thonet Kollek­ tion. Claus Thonet, einer der Nachfahren Michaels: „Wir haben die kleine Besonderheit, die älteste Möbelmarke der Welt zu sein und die Frühgeschich­ te des Designs durch eine bahnbrechende Innovation geprägt zu haben.“ — F.O.


M Q ADVERTO R I AL

Geschäftsführer Robert Waloßek

Bettenrid wurde 100:

Ein Jahrhundert Schlafkomfort

E

in Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett, das ist in München nicht anders als überall auf der Welt. Nur dass viele Münchner die­ ses Drittel halt in besonders ange­ nehmer Wohlfühl-Atmosphäre ver­ bringen können: denn ihre Schlaf­zimmer sind von Münchens ältes­ tem und bekanntestem Fachge­ schäft ausgestattet, von Bettenrid. Anlässlich seines runden Ge­ burtstags präsentiert Bettenrid einige ganz besondere JubiläumsEditionen für das edle Schlafen –

so das exklusive Jubiläums-Bett von Schramm oder auch eine streng limitierte Edition des Schweizer Luxusbettwäsche-Her­ stellers Christian Fischbacher. Einzigartig ist auch die neue Bett­ wäsche-Kollektion Hallhuber X Bettenrid, die gemeinsam mit dem Mode­label Hallhuber kreiert wurde – ebenfalls eine Institution unter den Münchner Unternehmen.

Ein weiteres Highlight zum Ju­ biläum sind die Decken und Kis­ sen der Rid Essentials mit den hochwertigen Daunen vom ober­ bayerischen Gut Niederaltenburg. Die Gutshofdaune, geradezu ein Synonym für beste Qualität und guten Schlaf, ist ein erlesenes Naturprodukt aus dem idyllisch im Mangfalltal ge­ legenen Traditionsbetrieb der Familie von Luttitz, die bereits seit drei Generationen großen Wert auf artgerechte Gän­ sehaltung legt: Auf über 30 Hekt­ ar leben die Tiere inmitten von Wäldern in einer intakten Umwelt, vom Ei bis zur Daune kommt hier alles aus einer Hand. Rechtzeitig zum 100-Jährigen ist auch das Kunden-Maga­ zin Sleep & Living in einer Sonder­ edition erschienen. Doch das herausragende Printprodukt zum Jubiläumsjahr ist das Buch „Schlafen ist doch kei­ ne Kunst. Gut schlafen schon“, das in den Filia­ len und überall im Buch­

Modisch und elegant sind die Bezüge aus der Hallhuber X Bettenrid Kollektion. Daneben das JubiläumsBoxspringbett von Schramm

handel für 19,95 € erhältlich ist. Das von Karikaturisten wie Ernst Hür­limann und Dieter Hanitzsch sowie dem Illustratoren-Ehepaar Traudl und Walter Reiner reich bebilderte Buch erzählt ein faszi­ nierendes Stück Münchner Ein­ zelhandelsgeschichte: Wie aus einer kleinen Bettfedernreinigung ein in ganz Deutschland bekann­ tes Fachgeschäft wurde. Und er hat natürlich auch seinen Auftritt – der grantelnde Dienstmann Alois, der als „Münchner im Himmel“ zum Oberbay­ ern schlecht­ hin avancierte, ist die dienst­äl­teste Werbefigur des Hauses. Der älteste heute noch bestehende Laden ist übrigens der 1953 in der Neuhauser Stra­ ße 12 gegründete, weitere Filia­ len finden sich in der Theatinerstraße 47 und im (allerdings hessischen) Frankfurt.

Die Eiderdaune Europaweit ist Bettenrid füh­ rend im Angebot an zertifizier­ ter Eiderdaune. „Königin der Daunen“ genannt klimatisiert sie besser als andere, schafft optimale Wärme im kühlen Schlafraum und ist extrem weich und leicht. Die streng ge­schütz­te Tauchentenart lebt an den Küsten von Island, Grön­land und dem kanadi­ schen Neufundland und ent­ wickelt wegen der kalten Polar­winde dieses DaunenWunderwerk, das sich die Tie­ re in der Natur für ihren Nest­ bau selbst aus dem eigenen Brust­bereich zupfen.

Winter 2016/17 MQ — 4 5


Kerstin Empl von Klewitz hat in ihrem vor zwei Jahren in MQvorgestellten Laden Die Wohnung ihre Prachtstücke extra für uns ganz „hygglig“ (neudeutsches Modewort aus dem Dänischen, heißt „gemütlich, intim“) arrangiert. Den Tisch hat Ihr Partner Thomas in der eigenen Werkstatt entworfen und aus Eisenkufen und Eichen-Altholz geschreinert. Platznehmen dürfen wir auf spanischen Lederstühlen von sol & luna.

Die blau-weiße Kollektion Skagen von Broste Copenhagen kann in den Ausführungen String und Leaf kombiniert werden. Jedes Teil ist in Muster und Form einzigartig aus Steingut gefertigt. Wir haben das Set mit Platztellern und Besteck „Praline“ von Angle des Mon­ tagnes aus Frankreich ergänzt. Die kupferfarbenen Messer, Gabeln und Löffel sind aus mattgebürstetem 18/10 INOX Stahl und spülmaschinenfest. 4 6 — MQ Winter 2016/17

Die festlich gedeckte Tafel Die Zeit der schönen Feste naht, Freunde und Verwandtschaft sitzen mit ihren Gastgebern bei Tisch. Carolin Hirschfeld hat für Sie die schönsten

Deko-Ideen gesucht und ist in einigen Münchner Läden fündig geworden.


WO H N E N

Fotos: Carolin Hirschfeld

Die zweidimensionalen TextKugeln von nogallery erhellen die Stimmung der Party­ gäste an der Tafel. Engelsflügel aus Zink von Pfandler & Riemenschneider und mattgoldene Weihnachtskugeln von Drescher finden Sie allesamt in der Wohnung Klewitz bei Kerstin Empl.

Die bunten Gläser von Pols Potten gibt es in sechs verschiedenen Farben und Schliffen im Set als Wein oder Wasser­ gläser.Wunderbar dazu leuchten die Glas -Windlichter von IO Scandinavia in dunkelgrau und diamant-braun. Falls man aber Unmengen von Blumen geschenkt bekommt, können sie auch kurzerhand zu Vasen umfunktioniert werden. Klewitz – die Wohnung Dreimühlenstr. 40 klewitz-diewohnung.de

Raffiniert geschliffene Kristallgläser von Nachtmann sind derzeit überall zu sehen und voll im Trend. Das Traditionsunternehmen aus dem Bayrischen Wald pflegt seit bald 200 Jahren die handwerkliche Herstellung von Kristallglas. Heute gehört Nachtmann zu Riedel Glas. Die Kollektion Prezoso gefällt uns auf der Weihnachtstafel besonders gut. Kombiniert mit trendig winterlich-coolem Weiß wirkt das Ensemble wie ein abstraktes Kunstwerk. Gesehen bei Oberpollinger.

Traumhaft edel aus Fine Bone China gefertigt ist die neue Kollektion Ligne Noir von ASA Selection. Alle Porzellanteile werden von einer handgemalten schwarzen Linie kon­ turiert und sind dennoch garantiert spülmaschinenfest. Home by ASA, Hackenstraße 5

Der große Esstisch Mellow (120cm x 240cm) aus dem aktuellen Interieur-Mobiliar von Rosenthal bietet bietet auch einer etwas größeren Fest-Gesellschaft ausreichend Platz. Die Tischplatte aus geölten, edlem Nussbaum kontrastiert mit den markant geradlinigen Tischbeinen aus Stahl, eine hübsche Reminiszenz an die Fünfziger. Erhältlich bei Rosenthal im Schäfflerhof, Theatinerstraße 1 → Winter 2016/17 MQ — 47


WO H N E N D I E F E S T L I C H E TA F E L

Recht witzig finden wir die kleinen Eier-Leuchten von NEOZ. Die kabellosen Tischlämpchen schaffen über viele Stunden eine angenehm warme Atmosphäre. Die Lampen sind dimmbar, die Akkus lassen sich bis zu 1000 mal wieder aufladen. Man findet die kleinen Leuchten mittlerweile in Hotels und Restaurants auf der ganzen Welt. Nur online unter neoz-leuchten.de.

Das charmante Weihnachtsgeschirr „Natural Joy“ von Bloomingville besticht mit seinen von Hand illustrierten Zeichnungen und Sprüchen auf Englisch. Schlich­t es, schwarz-weißes Design aus Dänemark, im Verkauf bei Weißglut, Hackenstr. 1.

Im anderen Weißglut-Store in Schwabing haben wir diese Teller für die Weihnachtstafel von Hübsch entdeckt. Klare Eleganz in lichtgrauem Glanz. Weißglut Concept Store, Hohenzollernstraße 8

Zeitloses Design für den Bereich Tischkultur kommt auch aus dem Hause Dibbern. Umfangreiche Porzellansortimente, werden aus der besten Qualität „Fine Bone China“ ausschließlich handgedreht. Das Dekor der GeschirrSerie Golden Forest ist aus 24 Karat Goldauflage, wurde vom Designer Bodo Sperlein aus London entworfen und lässt sich ansprechend mit der aktuellen Kollektion Carrara, ebenfalls von Bodo Sperrlein, kombinieren. Bei Idee e Complementi , Sollner Str. 43b

Die Silber-Kollektion Martelé entstand zum 125. Jubiläum von Robbe & Berking. In dem Meisterstück steckt das Können vieler Generationen von Silberschmieden. Die feine Hammerschlagtechnik lässt weich geschwungene Facetten entstehen, die das Licht hundertfach reflektieren. Bei Kauf eines Silberbestecks von Robbe & Berking bekommen Sie bis zum 31. Dezember einen Gut­ schein für ein Menü zu zweit in einem exklusiven Sternerestaurant dazu. Ebenfalls bei Idee e Complementi. 4 8 — MQ Winter 2016/17

Die beiden Designer Michaela Tomiskova & Jakub Jandourek haben in der berühmten tschechischen Glashochschule Novi Bor ihr Handwerk gelernt. Böhmisches Glas ist vor allem für seine Klarheit und die wunderschönen Schliffe berühmt. Die Vasen Bandaska sind mundgeblasene Unikate in zarten Pastellfarben und sind eine Zierde für jede Festtagstafel. Die drei Varianten Menthe, Albâtre und Rose haben wir bei Ligne Roset, Lenbachplatz 4, entdeckt.

ZUSAMMENSTELLUNG: CAROLIN HIRSCHFELD


A U S G E W Ä H LT E I M M O B I L I E N IN MÜNCHEN

Innenstadt – In den Lenbachgärten, direkt

am Alten Botanischen Garten, steht ein modernes Penthouse mit 3,5 Zimmern zum (Wieder-) Verkauf. Die 168 qm Wohnfläche verfügen über beeindruckende Raumhöhen und sind ausge­ stattet mit geöltem Eichenparkett, hochwertigen Einbau­ten und Bose Soundsystem. Die weitläu­ fige, schön bepflanzte Dachterrasse ist mit einem Whirlpool und einer Terrassendusche ausgestattet und könn­te durch eine OpenAir-Sommerküche perfektioniert werden. Zwischen den historischen Prachtbauten der Umgebung geht man zu Fuß in fünf bis zehn Minuten zu den besten Geschäften, Restaurants und Kultureinrichtungen (Museumsviertel) der Stadt. Lenbachgärten: Penthouse 2006, 3,5 Zimmer, Wohn-/Nutzfläche 168/228 qm, Preis: € 3.950.000, Duken & von Wangenheim, wangenheim.de

Nymphenburg – In der Nymphenburger Villenkolonie baut das renommierte Architekturbüro Hilmer & Sattler Albrecht ein elegantes Wohnensemble mit einer luxuriösen Ausstattung, das im Frühjahr nächsten Jahres bezugsfertig sein soll. Angeboten werden noch zwei geräumige Dachgeschosswohnungen, die mit Bodendielen, einer exklusiven Bulthaup Küche und optional auch mit einem offenen Kamin ausgestattet werden. In nächster Nähe befinden sich alle Dinge, die man zum Leben gut gebrauchen kann: Lebensmittelgeschäfte, Schulen, Kindergärten, Ärzte, Cafés, ein Kino, Museen und last but not least der traumhafte Schlosspark mit dem Nymphenburger Schloss. Volksgartenstraße: Zwei 5-Zimmer-Wohnungen mit 179 bis 185 qm, Preise: € 2.150.000 bis € 2.195.000, Verkauf: Oeckl Exklusiv Immobilien, oecklexklusiv.de

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WOHNEN A U S G E W Ä H LT E I M M O B I L I E N IN MÜNCHEN Nymphenburg – In Schlossnähe steht diese

außergewöhnliche Maisonette-Wohnung mit 16 (sechzehn!) Zimmern auf einer Wohnfläche von 638 qm und mit einer weitläufigen Garten­ fläche ausgestattet zum Verkauf. Der Bau von 2014 wird mit viel natürlichem Licht geflutet, da alle Wohnbereiche loftartig ineinander übergehen. Im Inneren wurde auf eine hochexklusive Ausstattung wert gelegt: Admonter Parkettdielenboden und Natursteinfliesen bestimmen das Ambiente. Dazu Regenduschen in den Bädern und eine Fußboden-Gas-Solarheizung. Dem herrschaftlichen Ambiente entsprechend verfügt die Wohnung über einen eigenen Eingang. Nymphenburg: Maisonettewohnung mit Garten, 16 Räume, 638 qm Wohnfläche, 8,9 Mio. Euro, Vermittlung: Pineda Immobilien, pinedaimmobilien.de

Harlaching – In ruhiger Lage in der Menterschwaige entsteht bis zum Sommer 2017 eine Wohnanlage mit 33 luxuriös ausgestatteten Eigentumswohnungen in klassisch-elegantem Stil, von denen einige noch zu haben sind. Die größeren Wohnungen erstrecken sich über zwei Ebenen. Die bodentiefen Fenster sorgen für eine helle und freundliche Atmosphäre. Hochwertige Parkettböden mit Fußbodenheizung gehören zum Standard aller Einheiten. Türen und Bäder werden exklusiv mit formschönen Beschlägen und hochwertigen Duravit und Dornbrachtprodukten ausgestattet. Meichelbeckstraße 1: 2-4 Zimmer-Wohnungen, Wohnflächen: 62 bis 147 qm, Preise: € 585.000 bis € 1.322.100, Verkauf: Eckart – Bauträger & Grundbesitz GmbH, eckart-immobilien.de

5 0 — MQ Winter 2016/17

Alt-Solln – Eine wunderschöne Eigentumswohnung mit 206 qm wird in der Fröhlichstraße, nicht weit vom S-Bahnhof Solln, verkauft. Mitten im ruhigen Villenviertel wurde die großzügige Beletage-Wohnung erst 2012 in einem Anwesen für nur drei Parteien fertiggestellt und befindet sich in entsprechend gepflegten Zustand. Im Wohnbereich befindet sich ein fest installiertes DesignerSideboard mit integriertem Flachbildschirm und Surround-Soundsystem. Auch im Arbeits­ zimmer finden sich stilvolle und raffinierte Einbauten, wie eine intelligente Haus-Automation, das Surround-System und ein Gasanschluss für den Grill auf der Terrasse. Fröhlichstraße 5: 5 Zimmer-Wohnung mit Terrasse, 206 qm Wohnfläche, Preis: € 2,15 Mio., Verkauf: Fleckenstein Immobilien GmbH, uta-fleckenstein.com


Wohlfühlen

Dolder Grand Hotel

Kurhausstrasse 65 · CH-8032 Zürich · thedoldergrand.com Den neuesten Wellnesstrend aus Ost­ asien namens „Forest Bathing“ hat das mitten in unzerstörter Natur auf dem Adlisberg über Zürich gele­ gene Dolder Grand Hotel aufge­ griffen. In Japan ist das „shinrinyoku“ eine anerkannte Wellnessme­ thode: Mit allen Sinnen soll jeder

Klang, jeder Duft und jede Farbe des Waldes erlebt werden, das viel­ fältige Wellnessangebot des Hotels auf nicht weniger als 4tausend Qua­ dratmetern ergänzt die Therapie. Das Resort wurde vor wenigen Jah­ ren durch den Londoner Architek­ ten Richard Foster vollkommen umgebaut und renoviert und vom Schweizer GaultMillau zum „Hotel des Jahres 2015“ ausgerufen. — F.O.

MQ

Tipps


WO H LF Ü H LE N Sports & Health Fitness-Club

Lindwurmstraße 114 · sports-and-health.de Sports & Health ist schon seit über zehn Jahren ein führender Anbieter für Premium Fitness- und Gesundheitstraining. Auf über 2.000 Quadratmetern stehen modernste Trainingsgeräte und mit rund 100 Kursen pro Woche bietet der Club ein breites Angebot für jedes Fitnesslevel: von BBP und Indoorcycling über Boxen und Bodypump bis Pilates und Yoga. Besonders beliebt: das funktionelle Training mit täglichen TRX-Kursen und Challenge – ein anspruchsvolles und intensives Kräftigungs- und Herz-Kreislauf-Training ohne Maschinen. —L.H.

Therme Erding

Thermenallee 1-5 · 85435 Erding · therme-erding.de

In der kalten Jahreszeit gehört die Therme Erding zu den vergnüglichsten Zielen rund um München. Mit viel Action, aber auch Entspannung, was der ganzen Familie gut tut. Ein Erlebnis für sich: der Crazy River mit Außenpool, Sprudelliegen und Poolbar. Entspannung findet die Familie dann im Sprudelbrunnen - und im Palmengarten Südsee­ atmosphäre. Dann kommt das Galaxy an die Reihe: 26 spektakuläre Bahnen lassen sich hier berutschen und im Magic Eye, mit 356 Meter die längste Röhrenrutsche der Welt, ist dann der Höhepunkt erreicht. Wer’s nicht so mit Familie hat, der findet in der VitalOase und der VitalTherme & Saunen sein Paradies, vorausgesetzt er ist schon 16. —L. H . Geöffnet hat man übrigens an 365 Tagen im Jahr.

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WO H LF Ü H LE N

Ab in den Schnee!

Wenn der erste Schnee kommt, zieht es den Münchner in die Berge. Sei es zum wilden Pistenritt oder auch nur zum gemütlichen Schneeschuhlaufen. Unser Experte Fabian Fuchs hat ein paar luxuriöse Übernachtungs-Adressen für Sie ausgekundschaftet. 5 4 — MQ Winter 2016/17


So schön kann Winter sein: Das Kranzbach Hotel an einem richtigen Wintertag bei 5 Grad unter Null vor der Kulisse des Karwendels

G

emütlich ja, aber nicht altba­ cken. Luxuriös, aber trotzdem authentisch und regional ins­ piriert. So etwa könnte man den Stiltrend des „Alpine Chic“ beschreiben, der sich seit einigen Jahren in den Bergen – aber nicht nur da – großer Beliebtheit erfreut: Viel naturbe­ lassenes Holz, gerne mit alter Patina, dazu roher Stein, Filz und andere ehrliche Materia­ lien bilden dabei die Grundlage, die mit einer Einrichtung aus hochwertigen Stoffen, viel Licht und warmen, haptischen Oberflächen ab­ gerundet wird. Stockholm trifft Stilfserjoch!

Das Wohlfühlen steht dabei im Mittelpunkt, genau wie die Erinnerung daran, wo man sich befindet – große Fenster, simple Freisitze und möglichst authentische Werkstoffe und Zutaten stehen für ein nachhaltiges, alpines Lebensgefühl. Dieser wiederentdeckte Chalet-Style deckt sich mit dem, was viele Men­schen an einem Wochenende oder im Urlaub suchen: Naturerlebnis und Behaglich­ keit. Kein Wunder, dass sich viele Hotels im Alpenraum in den letzten Jahren zu wahren Refugien des Alpine Chic gewandelt haben. Wir haben die acht schönsten Schnitt­ stellen von Berg und Design ausgesucht. →


WO H LF Ü H LE N The Alpina Gstaad (Berner Oberland, Schweiz) · thealpinagstaad.ch

In Gstaad wurde auf einer Anhöhe vor vier Jahren mit enormen Aufwand ein nahezu perfektes Berg­ hotel gebaut – das trotz seiner mondänen Aus­ strahlung Wert auf die regionale Verwurzelung legt. So sind die verwendeten Granitsteine genau wie das kunstvoll verbaute alte Chaletholz aus der Umgebung, es gibt handgefertigte Lampen aus lokalem Quarz und neben der modernen Kunst­ sammlung auf jedem der 56 Zimmer auch eine Referenz an die Scherenschnittkunst des Saanen­ landes. Im Hotel selbst locken nicht nur drei Restaurants und das imposante SixSenses-Spa, sondern auch Annehmlichkeiten wie ein eigenes Kino oder ein gediegener Smoking-Room, der mit herrlichen Sesseln zum geruhsamen Blick in die Berge einlädt – mit oder ohne Zigarre. Neben solchen Attraktionen bietet das Alpina vor allem eine unverkrampfte Grand-Hotel-Atmosphäre, dank der es schon viele Top-Platzierungen in den wichtigsten Hotel-Rankings der Welt erhielt.

Wiesergut Schon seit 1350 ist an dieser Stelle ein Gutshof er­ wähnt. Es ist also nicht abwegig, beim Wiesergut von einem wirklich urigen Kraftort zu sprechen, mitten in der beeindruckenden Bergwelt des Pinzgau gelegen. Trotz der großen Tradition ent­ schied sich die Betreiberfamilie Kröll bei der neu­ en Gestaltung aber für einen alpinen Purismus, der mit seinen minimalistischen Formen und wer­ tigen Materialien in eine ganz besonderen Dialog mit der Umgebung tritt. Oder besser gesagt, zurücktritt, um den Gästen Ruhe, Weitblick und Erholung ganz schnörkelfrei zu ermöglichen. Das Interieur besticht dazu mit in sich ruhenden Designklassikern, etwa von Finn Juhl oder Arne Jacobsen und sehr sorgfältig ausgesuchten Mate­ rialkombinationen. Trotz der strengen Design­ philosophie - bei den inneren Werten setzt das Wiesergut ganz auf Genuss und eine warme Herz­ lichkeit, die jeden Winterblues sofort beendet. Das Spa und die regionale Küche sprechen den Gast mit allen Sinnen an. Schon allein der Duft des selbstgebackenen Wieserbrots ist eine wirksame Glückstherapie! Besonders die Gartensuiten sind sehr zu empfehlen, für alle, die einfach mal am Fenster sitzen und abschalten möchten. 56 — MQ Winter 2016/17

Fotos: Gogl-Architekten

Hinterglemm (Pinzgau - Salzburg, Österreich) wiesergut.com


Miramonte Bad Gastein (Gasteiner Tal – Salzburg, Österreich) hotelmiramonte.com

Bad Gastein ist so ein bisschen das Prenzlauer Berg der Alpen geworden, denn hier gab es gleich mehrere Hoteliers, die mit jungem Design und frischen Ideen den alten Kurort umkrempelten. Ganz vorne dabei: das Miramonte. Seine Einrichtung ist ein lässiger Retro-Alpenchic mit wunderbar einladenden Massivholzbetten, schlichten aber ergreifenden Möbeln, DJ-Sound und filmreifer Bar. Ein bisschen nostalgisch, ein bisschen frech: Der Übergang vom Urbanisten zum Alpinis­ten wird einem hier besonders leicht gemacht. Hilfreich dabei der Direktzugang zu den warmen Thermalquellen, oder natürlich die Hohen Tauern, die gleich hinterm Fenster des Miramonte steil in den Himmel ragen. Das Frühstück bis 11.30 Uhr und vegeta­ri­ sches oder vegane Dinnervarianten zeigen schon an, wie sehr man hier seine Zielgruppe verstanden hat. Und weil das oft eher Berg-Querein­ steiger sind, hat man das Hotel so ge­müt­lich gemacht, dass sie kaum vor die Tür müssen. Das Miramonte ist das perfekte Berg-Retreat für alle, die eigentlich keine Berge mögen.

Priesteregg Leogang (Pinzgau – Salzburg, Österreich) priesteregg.at

Was der der Huwi und die Renate Oberlader in den letzten zehn Jahren in Leogang im hinteren Pinzgau des Salzburger Landes geschaffen haben, ist doch ziemlich unglaublich. Auf ein Hochplateau über dem Tal haben sie ein Chaletdorf gebaut, das immer noch die Maßstäbe für solche Anlagen im ganzen Alpenraum setzt. Die 16 Hütten sind absolut urig, bieten dabei aber Fünf-Sterne-Komfort und fühlen sich eben genau so an, wie die eigene Edel-Almhütte, die man leider doch nicht geerbt hat. Jedes Chalet hat einen heißen Hot-Pot auf der Terrasse, es warten Sauna, tolle Aussicht und duftendes Zirbenholz im Schlafzimmer. Die Häuser sind komplett autark – wer nicht will, muss den flauschigen Bademantel oder den bequemen Lese­ sessel am Kaminfeuer hier eine Woche lang gar nicht verlassen. Dazu trägt auch der angenehme Service bei: Pinzgauer Spezialitäten werden auf Wunsch vor die Tür gebracht und das kräftige Bergbauern-Frühstück steht jeden Morgen wie von Geisterhand auf dem Tisch. Winter 2016/17 MQ — 57


WO H LF Ü H LE N The Capra Saas-Fee (Wallis, Schweiz), capra.ch

Dieser luxuriöse Berggasthof ist immer noch ein intimer Geheimtipp. Gerade mal 14 Suiten warten hier ganz oben in Saas-Fee auf Genießer, umgeben von den höchsten Bergspitzen der Schweiz – Schneesicherheit ist also kein Thema. Und wahrhaft spitzenmäßig ist dann auch, wie sorgsam man im Capra das Bergspektakel draußen für die Einrichtung drinnen übersetzt hat: Sehr authentisch verbreiten skandinavisch anmutendes Interieur und die hochwertigen Möbel den Charme einer exquisiten Berghütte. Groß­ zügige Suiten in warmen Erdtönen lenken den Panoramablick jederzeit nach draußen, alles inszeniert hier die wilde Bergwelt und ist auf den Skifahrer ausgelegt, der nach einem langen Tag entspannen und die grandiosen Eindrücke ver­ arbeiten möchte. Das geht gut am Kaminfeuer, genau wie in der gemütlichen Bibliothek oder im luxuriösen Spa, auf Schritt und Tritt fühlt man sich eigentlich wie bei Freunden untergebracht. Hüttenflair trifft auf First-Class Service, auf ein direkt angeschlossenes, legendäres Skigebiet und zwei Michelin-Sterne im Restaurant Locanda.

Giardino Mountain Champfer-St. Moritz (Engadin, Schweiz), giardino-mountain.ch

Bei der Fußball-EM 2008 wohnte die deutsche Nationalmannschaft im Hotel Giardino am Lago Maggiore. Das Giardino Mountain ist der junge hochalpine Ableger dieses luxuriösen Rückzugs­ortes und mit ganz ähnlichen Tugenden versehen: Gelegen in einzigartiger Lage an der Engadiner Seenplatte unweit von St.Moritz und eingebettet in eine erstaunliche Architektur, denn das Hotel wurde kunstvoll in ein Ensemble aus sieben bestehenden Häusern integriert. Als Kontrast zu diesem regionaltypischen Ambiente wurden die Zimmer großzügig und modern gestaltet. Hasen-Lampen, große SchwarzweißDrucke und fernöstliche Grandezza im dipiù-Spa erwarten den Gast, der sich jetzt nur noch entscheiden muss: Glamour-Trubel in St. Moritz oder lieber Adrenalinkick in der Wiege des Wintersports? Diese schöne Entscheidung steht auch abends an – geht’s in die gemütliche Stüva? Oder doch ins aufregende Zwei-Sterne-Restaurant Ecco, wo Rolf Fliegauf eine der besten GourmetKüchen der Alpen serviert. 5 8 — MQ Winter 2016/17


L’ Apogée Courchevel, Frankreich lapogeecourchevel.com

Wer in Tirol und Graubünden schon jeden Berg kennt, sollte sich mal die französischen Alpen ansehen: traumhafte Pisten warten dort und viele kulinarische Top-Adressen. Aufs Schönste vereint sind diese Tugenden im L’Apogee, direkt an der Piste im berühmten Weltcup-Ort Courchevel gelegen. Das Hotel, das zur höchst exklusiven OetkerCollection gehört, wirkt von außen wie ein geheimnisvolles Herrenhaus im Bergwald. In seinen Räumen offenbart es seinen Gästen aber dann eine sehr vornehme Annäherung an die alpine Lebensart. Die Zimmer und Suiten präsentieren sich hier als wirklich vollkommene Winter-Salons, mit warmem Wollteppich, geschmeidigem Leder und viel Samt. Dazu kommen Marmorbäder und ein großes Spa mit Indoorschwimmbad, das in aufwändiger Mosaiktechnik gesetzt wurde. Das ganze Haus strahlt eine zeitgenössische Eleganz aus, die durchaus auch in eine Metropole passen würde – wären da nicht das hauseigene Pistentransportband, mit dem man direkt von der Hoteltür in den Skitag starten kann und natürlich die Restaurants, hier hoch oben im romantischen Jardin Alpin.

Das Kranzbach Klais (Garmisch), daskranzbach.de

Das Kranzbach bei Garmisch ist schon fast eine Institution für Münchner Kurzurlauber. Mit seiner Lage und dem englischen Landhauscharme, sieht die zierliche Burg aus wie ein Bilderbuch-Berg­ hotel und macht schon bei der ersten Anfahrt gute Laune. Schon früh haben die Betreiber das Haus liebevoll zu einem perfekten jungen Wochenendversteck umgebaut. Die Ansprüche dafür sind ja verschiede­nen – die einen wollen sich nur verkriechen, dafür gibt es hier herrliche Betten und die Garantie, dass man das Fenster die ganze Nacht offen lassen kann, so ruhig ist es. Andere wollen lie­ ber verwöhnt werden – für die gibt es zahllose Mas­ sage-Variationen, ein reizend gestaltetes Badehaus und exzellente Wellness-Angebote. Und dann gibt es noch die, die nix müssen wollen. Die erzählen später als erstes von dem legendären Kuchen- und Strudelbüffet am Nachmittag, bei dem man perfekt die blaue Stunde einläuten kann, bevor abends dann ein 5-Gänge-Biomenü wartet. Die kleine Burg, die einst der britische Aristokratin Mary Portman gehörte, hat sich also zu einem RundumGlücklich-Nest entwickelt. Es spricht für die Aufmerksamkeit der Betreiber, dass keine Saison vergeht, ohne dass eine neue Annehmlichkeit dazu kommt, die man unbedingt ausprobieren möchte. Winter 2016/17 MQ — 5 9


Entdecken

David Garrett Explosive-Live-Tour

2. Dezember, 20 Uhr – Olympiahalle

Der Stargeiger David Garrett, von dem es heißt, dass ihm die Herzen der Frauen erst zufliegen und dann zu Füßen liegen, kommt in diesem Jahr schon zum zweiten Mal nach München. Im Mai gastierte der Deutschamerikaner, das Wunderkind, das in Aachen zur Welt kam, auf seiner RecitalTour in der Philharmonie mit klas­sischen Stücken, Meisterwerken von Teufelsgeiger Niccolò Paganini, von Pablo de Sarasate und Fritz Kreisler. Auf der aktuellen Explo­ sive-Live-Tour will er jetzt für ein Show der ganz besonderen Art sorgen: In der Olympiahalle steht er erstmals auf einer 360-Grad-Bühne und bietet seinem Publikum ein wahres 6 0 — MQ Winter 2016/17

Noch nie hat Garrett so viele Stile kombiniert wie auf der kommenden Tour

Feuerwerk an CrossoverStücken - von Klassik und Rock bis House. Garrett-Konzerte sind ja schon immer beispielhaft in Sachen Spektakel: Vor allem natürlich ob der Gestalt des Stargeigers mit dem wehenden Schopf selbst, aber auch seiner

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Tipps

atemberaubenden Virtuosität (weltschnellster Geiger laut Guinness-Book) und natürlich der gigantischen Produktion wegen, die diesmal alles, was zuvor war, in den Schatten stellen soll. „… ist mit nichts zu vergleichen, was ich vorher gemacht habe!“, verkündet Garrett selbstbewusst, und das kann nur bedeuten, dass er in Dimensionen angekommen ist, die bislang den größten unter den Pop-Größen vorbehalten waren. Das Zentrum der Performance wird die vollständig vom Publikum umringte Bühne sein – und der Tour-Titel verspricht wie schon Garretts gleichnamiges Album: Hier wird’s richtig fetzig! Noch nie, heißt es, hat Garrett so viele eigene Songs präsentiert, so intensiv mit moderner Elektronik experimentiert und so viele Stile miteinander kombiniert.


ENTDECKEN K U LT U R IM WINTER

BMW Jazz Award 2017

Pop & Co. Status Quo 30. November – Olympiahalle Eine gute und schlechte Nachricht für die Fans: Die Kultband Status Quo nimmt Abschied von ihren E-Gitarren, verspricht aber mit neuen Ideen wiederzukommen. Zum letzten Mal treten die Jungs nun mit elek­ tronischer Verstärkung auf die Bühne. Und so heißt die Tour auch „The Last Night Of The Electrics” - im Repertoire neue und alte Hits.

Foto: Thomas Kost

Excalibur – The Celtic Rock Opera 1. Dezember – Olympiahalle Eine musikalisches Erlebnis der ungewöhnlichen Art ist die Rock-Oper „Excalibur“, in der - wie der Name verrät - sich alles um die Sage von Arthur, Merlin und den Rittern der Tafelrunde dreht. Man verspricht eine „gigantische Show“, die nur in den größten Arenen Deutschlands Platz findet. BMW Welt Jazz Award 22. Januar bis 6. Mai – BMW Welt In sechs kostenfreien Sonntagsmatineen präsentieren sich herausragende JazzEnsembles aus Dänemark, Schweden, der Schweiz, Frankreich, den USA und Deutschland unter dem Motto „Bass erstaunt“. Das große Wettbewerbs-Finale findet am 6. Mai im Auditorium der BMW Welt statt. Sportfreunde Stiller 18.12. Alte Kongresshalle / 19.12. Kesselhalle / 20.12. Muffathalle

rung kann man die Hektik der Vorweihnachtszeit hinter sich lassen und sich mit Klängen von J. S. Bach, Händel, Cornelius, Franck oder Humperdinck auf die Feiertage einstimmen.

Seit dem WM-Song „54, 74, 90, 2006“ ist die Gitarrenpopgruppe mit Indie-Einschlag eine feste Größe in der deutschen Musikszene. Die Truppe hat eine riesige Fangemeinde, die vor allem den Optimismus, die Ehrlichkeit und die Warmherzigkeit der Musik schätzt. Drei Echos unterstreichen das, und Lieder wie „Ein Kompliment“ sind Ohrwürmer, die man wohl auch in 20 Jahren noch hören mag.

Klassik Münchner Philharmoniker 9. / 10. / 11. Dezember – Gasteig / Philharmonie Der russische Stardirigent Semyon Bychkov und der französische Meistercellist Gautier Capuçon bringen Schostakowitschs Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 in Es-Dur op. 107 und Tschaikowskys hochemotionale Symphonie hMoll op. 58 nach Lord Byrons „Manfred“-Stoff in Münchens Gehörgänge. Night of the Proms 9. / 10. / 11. Dezember – Olympiahalle Pop trifft Klassik: Internationale Superstars spielen in Begleitung eines Sinfonieor-

chesters ihre größten Hits. Berühmt geworden ist die alljährlich stattfindende Konzertreihe für den Mix aus allen musikalischen Genres und Epochen, der ein breiteres Publikum anspricht. Die Idee dazu hatten zwei Studenten nach dem Vorbild der Londoner „Last Night of the Proms“. Lieder wie „Music was my first Love“ oder „Land of Hope and Glory“ gehören zum festen Repertoire.

Festliche Musik zum Heiligen Abend 24. Dezember, 16 Uhr – Gasteig / Philharmonie Schon seit 25 Jahren präsen­ tiert der Gasteig am Nachmittag zum Heiligen Abend ein Konzert zum Innehalten. Kurz vor der Besche-

Münchner Philharmoniker 11. Januar – Gasteig / Philharmonie Ein liebeshungriger Faun, ein tragisches Liebespaar und eine Sinfonie, die in tänzerischer Ekstase mündet. Der Chefdirigent der Philharmoniker, Valery Gergiev, hat mit Debussys L'après-midi d'un faune, Berlioz’ Romeo et Juliette und Beethovens Siebenter ein emotional hochdynamisches Konzertprogramm auf dem Plan. 4. Akademiekonzert 20. / 21. Februar – Baye­ risches Nationaltheater Nikolai Medtner, einen selten gehörten Komponisten, hat Opern-Chefdirigent Kirill Petrenko im Programm. Unter seiner Leitung spielt Marc-André Hamelin dessen Klavierkonzert Nr. 2 in c-moll op. 50, und ergänzt wird der Musikgenuss von Rachmaninows Symphoni→ schen Tänzen op. 45.

Stardirigent Semyon Bychkov

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aus Moskau als Nachfolger von Ballettmeister Ivan Liška der neue Direktor des Bayerischen Staatsballetts. Auftakt seiner Arbeit ist Aram Chatcha­ turjans Spartacus um den Sklavenaufstand 71. v. Chr. gegen die Römer, das als eines der erfolgreichsten sowjetischen Ballette überhaupt gilt.

Spartacus im Bayerischen Nationaltheater

Oper King Arthur Premiere 8. Dezember – Reithalle (Produktion des Gärtnerplatztheaters) In Henry Purcells beliebtester Oper zieht der sagenhafte König Arthur in die Schlacht gegen den Sachsenkönig Oswald, um sein Reich vor heidnischer Herrschaft zu bewahren. Doch zwischen den feindlichen Fürsten stehen nicht nur politische und religiöse Konflikte, beide lieben und begehren auch dieselbe Frau… Semiramide Premiere 12. Februar – Bayerisches National­ theater Rossinis Opera seria, im 19. Jahrhundert eines seiner meistgespielten Werke, zeigt seine Protagonisten bei ihren verzweifelten Versuchen, der unerbittlichen Macht des Schicksals zu entkommen und sich aus den undurchschaubaren Ver­ strickungen aus Gewalt und Leidenschaft zu lösen. Regisseur David Alden verspricht eine packende Insze­ nierung, Sopranistin Jocye DiDonato die spannende Darstellung der Titelheldin. 6 2 — MQ Winter 2016/17

Theater Andrea Chénier Premiere 12. März – Baye­ risches Nationaltheater Gespannt warten die Fans auf das Dreamteam Jonas Kaufmann und Anja Harteros in ihren Münchner Rollendebüts als zum Tode verurteilter Revoluzzer Andrea Chénier und dessen Geliebter Maddalena, die (in Giordano Umbertos bekanntester Oper) an seiner Seite sterben will.

Operette Im Weißen Rössl 9. Dezember – Gasteig / Carl-Orff-Saal Das Freie Landestheater Bayern singt, spielt und tanzt Ralph Benatzkys Operettenklassiker. Farbenprächtige Kostüme und ein

opulentes Bühnenbild versprechen einen Augenschmaus. Als der Komponist 1930 in Berlin seine Operette vorstellte, hatte er alle Zutaten zu einer flotten Erfolgsproduktion vereint: skurrile Bühnenfiguren, Texte voller Komik und jede Menge Evergreens, darunter „Im Salzkammergut, da kamma gut…“.

Die Faschingsfee 16. Februar – Alte Kon­ gresshalle (Produktion des Gärtnerplatztheaters) Der ungarische Operettenkönig Emmerich Kálmán schrieb die unsterblichen Melodien zur Faschingsfee: Während draußen der Erste Weltkrieg tobt, feiert die Münchner Bohème den Fasching 1917 im Künstlercafé der Leopoldine Brandlmeyer – ein wahrer Tanz auf dem Vulkan um eine unbekannte Schöne, der Faschingsfee.

Ballett Jonas Kaufmann & Anja Harteros

Spartacus Premiere 22. Dezember – Bayerisches National­ theater Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist der ehemalige Star-Solist Igor Zelensky

Die Feuerzangenbowle 3. / 4. / 5. / 10. Dezember – Komödie im Baye­rischen Hof Das Theaterstück nach dem Filmklassiker mit Heinz Rühmann: Dr. Johannes Pfeiffer und Freunde verbringen einen feuchtfröhlichen Abend bei einer Feuerzangenbowle, alte Schulgeschichten werden aufgewärmt, und nur Pfeiffer, der immer Privatschüler war, kann nicht mitreden. Nun will er seine Schulzeit nachholen … Macbeth Premiere 13. Januar – Residenztheater Andreas Kriegenburg zeigt seine Version von Shakespeares 400 Jahre alten düsteren Schottenstück, das von Spukge­ stalten und Leichen be­ völkert und einer dunklen kollabierenden Natur durchdrungen ist. Hatte der Dichter noch die Warnung vor Tyrannenwillkür und der Kraft des Bösen im Sinn, kündet das Stück heute von einer Welt, in der wir selbst geschaffenen brutalen Gesetzen folgen.


Ulan & Bator

Kabarett Ulan & Bator – Irreparabeln 25. November – Lach- und Schießgesellschaft Deutschlands feinste und preisgekrönte Absurdisten in ihren Strickmützen, Sebastian Rüger und Frank Smilgies, zelebrieren ihren einzigartigen Stil aus Theater, Comedy, Impro und Dada. Sie passen in keine Schublade und für ihre Kunstform gibt es keinen klaren Genre-Begriff. Aber wahrscheinlich ist das gerade das Erfolgsrezept. Michael Mittermaier – Wild 12. Dezember – Deutsches Theater In seinem neuen Programm zeigt sich der Comedian von der wildesten Seite. Mit einem Hang zur Anarchie geht er der Frage nach, wie man sich im Griff haben soll in einer Welt, die sich selbst nicht mehr im Griff hat. Unerbittlich jagt er Menschenfänger, Trolle und Nagellackentferner, und auf „seiner“ Gästeliste stehen unauffällige Serienkiller wie auffällige Politiker, Winnetou oder Meister Yoda.

Ausstellungen Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933-1945 Bis 29. Januar – NS-Doku­ mentationszentrum Die Kriminalisierung der Minderheit der Sinti und Roma ist bereits im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik auszumachen - Bayern und München hatten hier eine Vorreiterrolle. Mit dem Nationalsozialismus begann

ENTDECKEN K U LT U R IM WINTER Trotz seines immer schon nach Autonomie strebenden Zugangs sind die 2015 und 2016 entstandenen Zeichnungen auf Papier für Naujoks von befreiender Wirkung.

Sonstiges die staatlich organisierte Verfolgung, die in den rassenideologisch motivierten Völkermord führte, dem auch etwa 200 in München lebende Sinti und Roma zum Opfer fielen.

Spanische Malerei und Skulptur des 17. Jahrhunderts Bis 26. März – Kunsthalle München Das Siglo de Oro, das sogenannte Goldene Zeitalter Spaniens, zählt zu den faszinierendsten Kapiteln der abendländischen Kunstgeschichte. Ausgerechnet in jenem Jahrhundert, in dem das bis dahin mächtigste Land Europas zusehends seine politische Macht verlor, erreichte seine Kunst ihre größte Blüte mit Meistern wie Velázquez, Zurbarán oder Murillo. Die Ausstellung präsentiert ein Panorama der Zeit, in einem Umfang wie es außerhalb Spaniens noch nicht zu sehen war. Tropische Schmetterlinge 17. Dezember bis 2. April – Botanischer Garten Im Mangrovenhaus ist es warm und hell, bei einer Luftfeuchte von meist über 90% - genau richtig für die 400 Arten Tropenschmetterlinge, die hier herumflattern. Ohne Glaswand und

Netz trennen kann Schlüpfen, Nahrungsaufnahme, Paarung und Eiablage aus nächster Nähe miterlebt werden. Ob große Gleitflieger wie Schwalbenschwanz oder farbenprächtige Passionsblumenfalter: Die Formen- und Farbenvielfalt der Tropenschmetterlinge ist beeindruckend!

Galerie Heino Naujoks – Papier­a rbeiten Bis 21. Januar – Galerie van de Loo Projekte, Gabelsbergerstr. 19 Der 1937 in Köln geborene Maler Heino Naujoks arbeitet für einen offenen, dynamischen Bildraum, gegen ein Gefangensein in engen Strukturen. Anfang der 1980er Jahre setzt er mit abstrakt-expressiver Malerei Ideen der 1960er Jahre fort.

Apassionata - Cinema of Dreams 7. Januar – Olympiahalle Die neue Apassionata-Produktion Cinema of Dreams: Reitkunst zum Staunen mit Musik, Dramatik und schönen Pferden. Schon lange ziehen die Shows jährlich bis zu 500.000 Zuschauer in ihren Bann - darunter nicht nur eingefleischte Pferdefans. Denn dank eindrucksvollen Sound- und Lichteffekten und der Einbindung von Musik und Tanz faszinieren die kunstvollen Einlagen auch jenes Publikum, das mit dem Reitsport nichts am Hut hat. Silvester auf dem Tollwood Festival 31. Dezember – Theresienwiese Bereits ab 19 Uhr beginnt beim Tollwood der SilvesterCountdown. Auf verschiedenen Areas performen Bands und Live-DJs. Es wird getanzt, das alte Jahr verabschiedet und das neue ausgelassen gefeiert. U.a. mit dabei ist Jamaram mit Reggae-Klängen, die Express Brass Band mit Jazz, Soul und Afrobeat und Band Vino Rosso mit alpiner Weltmusik aus Südtirol.

Heino Naujoks bei van de Loo Winter 2016/17 MQ — 6 3


M Q ADVERTO R I AL

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg

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aktiv voran. Seit 2011 ergänzt der Studiengang Osteopathie unser Studienangebot. Neben unseren Vollzeit-Studiengängen bieten wir am Standort München zudem die Programme Ergotherapie/ Logopädie/Physiotherapie - An­ ge­wandte Therapiewissenschaften (B.Sc.) berufsbegleitend an. Nutze deine Chance und sichere dir schon jetzt deinen Studienplatz. Wir beraten dich gerne individuell. Dazu einfach eine E-Mail schicken an: beratung@hs-fresenius.de. Unser vollständiges Angebot findest du auf unserer Website www.hs-fresenius.de


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M Q ADVERTO R I AL

Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg

gebot, aber auch die Bläser- und Sportklassen laden dazu ein.

Immer den Einzelnen im Blick

Individuelle Förderung an den Nymphenburger Schulen

I

ndividuelle Ziele und Wege machen das Lernen zu einer persönlichen Angelegenheit. Kleine Klassen und die Zusammenarbeit aller Fachlehrer in Klassenteams bieten an den Nymphenburger Schulen optimale Voraussetzungen für eine gezielte Förderung jedes Einzelnen. Gleichzeitig stärkt das Arbeiten im Lernatelier die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Fachlehrer und Mentoren unterstützen sie dabei, Lerninhalte zu planen und so ihren jeweils

eigenen Zugang zum Unterrichtsstoff zu finden. Schule als Ort für Lebensfreude darf sich nicht auf die Vermittlung von Faktenwissen beschränken. Eine ganzheitliche Sicht des Einzelnen fördert ebenso Fantasie, Kreativität und Freude am Lernen. Das Nymphenburger Ganztagskonzept unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, sowohl ihre fachlichen als auch ihre handwerklichen, musischen und sportlichen Interessen zu entfalten. Ein vielfältiges Neigungsan-

Abitur und IB parallel absolvieren – an den Nymphenburger Schulen geht das. Zusätzlich zum Abitur das „International Baccalaureate“ (IB) erwerben zu können, ist ein besonderes Angebot an den Nymphenburger Schulen. Es verbindet die Wertschätzung für die Qualität des bayerischen Abiturs mit der internationalen Ausrichtung der Schule und richtet sich an welt­ offene junge Menschen, die sich dieser Herausforderung stellen

S P I E LS A LO N

und ein hohes Maß an Flexi­bi­lität für Studium und Beruf erreichen wollen. Sie finden große Unterstützung in einer ange­ nehmen, kooperativen Arbeits­ atmosphäre vor. Nymphenburger Schulen, Sadelerstraße 10, 80638 München, Tel. 089 / 15912-0 www.nymphenburger-schulen.de, Mail: sekretariat@nymphenburgerschulen.de

IMPRESSUM

Auch in der Winterausgabe von Munich Quality haben Sie die Chance auf ein paar schöne Gewinne in der Verlosung .

RE DAKTI O N

Inmedia GmbH Sendlinger-Tor-Platz 8 80336 München eMail: redaktion@mq-mag.de Nachrichten an die Redaktion bitte vorzugsweise per eMail. Redaktionsleitung: Günter Bereiter (v.i.S.d.P.)

� Sagen Sie uns, in welchem Land die Spiegelzelte aufkamen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts als mobile Tanzpaläste dienten, und gewinnen Sie zwei Platin-

Tickets für „Sweet Dreams“, die neue Show in Alfons Schuhbecks „teatro“, in­ klusive Menü und Geträn­ ken im Wert von je Euro 174,50.

2 Sagen Sie uns,

wie das Tier heißt, das sich seine Federn zum Zweck des Nestbaus aus der eigenen Brust zupft, und gewinnen Sie

zwei Bettwäschegar-

nituren aus weichem Baum­ woll-Satin der Serie „HALLHU­ BER x BETTENRID limited Edition“ im Wert von 239 Euro.

Senden Sie Ihre (hoffentlich richtigen) Antworten mit Ihrer vollständigen Adresse an verlosungen@mq-mag.de. Einsendeschluss für alle Verlosungen ist der 10. Februar 2017. Wir wünschen Ihnen viel Glück. Alle Gewinne werden unter den Einsendern der richtigen Antworten ausgelost, die Gewinner werden benachrichtigt, und der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen. 6 6 — MQ Winter 2016/17

Autoren dieser Ausgabe: Fabian Fuchs, Volker Hansen, Carolin Hirschfeld, Lucia Hornstein, Nadine Miller, Fritz Osskar, Patrick Stern, Thomas Winzker Fotografen: Christian Hacker, Carolin Hirschfeld, Volker Hansen, Fritz Osskar Gestaltung: Viola Müller-Hergerdt, Arndt Knieper (Konzeption)

V ERLAG

Inmedia Verlags- und Redaktionsbüro GmbH Sendlinger-Tor-Platz 8, 80336 München www.mq-mag.de Geschäftsführer: Günter Bereiter Anzeigen: Lucia Hornstein, Rupert Klostermeier, Werner Brocke, Susanne Schuster Telefon 089 / 38 99 71 - 18 eMail: anzeigen@mq-mag.de

D RUCK

ADV Schoder, Augsburg Verbreitete Gesamtauflage: 40.000 Exemplare MQ Munich Quality erscheint vier Mal im Jahr und wird aus­gesuchten Premiumhaushalten direkt zugestellt (30.000 Exemplare) sowie in ausgewählten Shops, Cafés und Restaurants, bei Dienstleistern und in Kultur­betrieben ausgelegt (10.000 Ex.).

Nächster Erscheinungstermin: 17. März 2017


Tickets: 01806 / 570070* & 01806 / 999 0000*

*0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den Mobilfunknetzen

Tickets online: www.eventim.de I www.ticketmaster.de I Infos: www.promoters-group-munich.de

+ BA N D

15.05.2017 OLYMPIAHALLE

06.02.2017 PHILHARMONIE

TOUR 2017 31. MÄRZ MÜNCHEN OLYMPIAHALLE

30.03.2017 PHILHARMONIE

IMMER NOCH MENSCH

TOU R 2 017

03.06.2017 OLYMPIAHALLE

24.03.2017 OLYMPIAHALLE DIRECT FROM

IN CONCERT · LIVE ON SCR EEN

THE 60 YEARS OF MUSIC TOUR MIT GROSSEM

SYMPHONIEORCHESTER

7.3.2017 MUNCHEN WWW.ENNIOMORRICONE.ORG

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21.05.2017

OLYMPIAHALLE MÜNCHEN

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26.02.2017 OLYMPIAHALLE

T I C K E T S U N T E R : W W W. E V E N T I M . D E ELVIS UND ELVIS PRESLEY SIND EINGETRAGENE MARKEN DER AGB EPE IP LLC. PERSÖNLICHKEITSRECHTE: ELVIS PRESLEY ENTERPRISES, LLC © 2017 ABG EPE IP LLC ELVIS.COM

DIE GRÖSSTE ABBA-TRIBUTE-SHOW DER WELT

17.02.2017 PHILHARMONIE

THE SHOW THANK YOU FOR THE MUSIC - The 45th Anniversary Tour 2017 www.abba-the-tribute-show.de

18.02.2017 OLYMPIAHALLE

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BAYERNS AUFREGENDSTER NEUZUGANG.

JETZT IN DER JAGUAR LAND ROVER MARKENBOUTIQUE. Entdecken Sie das SUV der nächsten Generation: Der neue Land Rover Discovery meistert jede Herausforderung und sorgt dabei überall für Aufsehen. Erleben Sie seine Vielseitigkeit und sein revolutionäres Design jetzt erstmals in München – noch vor der offiziellen Markteinführung im Frühjahr 2017. Besuchen Sie uns im Dezember in der Jaguar Land Rover Markenboutique am Odeonsplatz 2 und lernen Sie Bayerns aufregendsten Neuzugang persönlich kennen. jaguarlandrover-odeonsplatz.de