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INDIA SPECTRUM Indian Embassy, Vienna

DAS MAGAZIN DER INDISCHEN BOTSCHAFT, WIEN International Summer School in the Field of Conservation – IMPULSE- Summer School 2016

Das Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst in Wien veranstaltete vom 11. bis 22. Juli 2016 zum ersten Mal eine internationale Summer School mit TeilnehmerInnen aus vier Ländern: Weißrussland (Belarusian State Academy of Arts in Minsk), Ukraine (Lviv Polytechnic Institute in Lemberg), China (Northwest University, School of Cultural Heritage in Xian) und Indien (National Museum Institute in Neu-Delhi). Diese Summer School wurde durch die Finanzierung des OEAD (Österreichischer Austauschdienst) im Rahmen der Förderschiene IMPULSE und durch die Unterstützung der Universität für angewandte Kunst ermöglicht. Am ersten Tag eröffneten Vertreter der Botschaften und des OEAD und die Institutsleiterin Gabriela Krist die Summer School. In den folgenden zwei Wochen fanden praktische Workshops zur Konservierung und Restaurierung von Kunstobjekten aus Glas, Metall, Stein und Textil statt. Die 26 TeilnehmerInnen lernten in dieser Zeit die wichtigsten Grundsätze der Restaurierung und wie sie zur Erhaltung unseres gemeinsamen Kulturgutes auf der ganzen Welt beitragen können. Für das National Museum Institute New Delhi, war dies bereits die dritte Summer School am Institut für Konservierung. Durch die bestehende Kooperation und die Unterstützung von Eurasia Pacific Uninet (EPU) konnten bereits zwei Indo-Austrian Summer Schools in Wien und ein Symposium mit Exkursionen in Delhi und Jaipur veranstaltet werden. An den meisten der Partneruniversitäten der internationalen Summer School ist die

Jahrgang 2 • Ausgabe 7 • August 2016

I N H A LT SEITE 01 IMPULSE- Summer School SEITE 02 Die Sage des indischen Chili SEITE 04 MADAD Portal Student Service SEITE 05 Hindi Lernen SEITE 06 Wussten Sie, dass... SEITE 07 Indisch Kochen SEITE 08 Yoga für Anfänger SEITE 09 Einladung zur Feier des 70. Unab hängigkeitstages von Indien SEITE 10 Indische Filmabende SEITE 11 Veranstaltungshinweise Konservierungswissenschaft ein sehr „junger“ Studienzweig. Aus diesem Grund mangelt es oft an Labors und Werkstätten und damit auch an Möglichkeiten zur praktischen Konservierung und Restaurierung. Die Summer School in Wien sollte dazu beitragen diese Lücke zu schließen und setzte daher den Fokus auf die praktische Arbeit. Verschiedenen Methoden der Konservierung und Restaurierung wurden erprobt „Hands-on“ war das Motto. Darüber hinaus hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit den Aufbau und Zustand von originalen Kunstobjekten zu analysieren, um anschließend Konzepte für die Konservierung und Restaurierung zu erarbeiten. Ein zweiter wichtiger Schwerpunkt lag auf der präventiven Konservierung, also auf der Umsetzung von vorbeugenden Maßnahmen. Hier wurde etwa die richtige Verpackung, Beschriftung und Aufbewahrung von Kunstobjekten demonstriert. Die TeilnehmerInnen fertigten Modelle an, an denen sie beispielhafte Lösungen ausprobierten und die sie dann als Anschauungsobjekt mit nach Hause nehmen konnte. Außerdem erhielten sie weiterführende Literatur und Proben von museumstauglichen Materialien. Neben dem praktischen Workshops standen zwei Museumsbesuche am Programm: im Kunsthistorische Museum und im Museum für angewandte Kunst, wo die TeilnehmerInnen die Ausstellung bzw. die Depots und Restaurierwerkstätten besichtigen konnten. Im Schloß Schönbrunn erhielten sie Einblick in ein Forschungsprojekt des Instituts für Konservierung und India Spectrum • 1


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Restaurierung zu den ostasiatischen Kabinetten und in Restaurierprojekte in den Außenanlagen des Schlosses. Bei einem Stadtrundgang lernten die TeilnehmerInnen den historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Reichtum Wiens kennen. Als Abschluss wurde eine Feedback-Runde veranstaltet, um Anregungen für die nächste Summer School zu sammeln, und der Rektor der Universität für Angewandte Kunst, Gerald Bast, überreicht Teilnahmeurkunden an alle Studierenden. Den Abschluss des offiziellen Programms bildete ein Besuch in einem klassischen Wiener Heurigen. Die internationale Summer School am Institut für Konservierung und Restaurierung brachte gleichgesinnte Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammen, deren Ziel es ist unser gemeinsames Kulturerbe zu erhalten. Neue Kontakte wurden geknüpft und zahlreiche Ideen für die weitere internationale Zusammenarbeit entwickelt. Im Jahr 2017 wird die Summer School fortgeführt, um wieder Studierenden und Lehrenden aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, ihren Horizont zu erweitern.

Die Sage des indischen Chili - In der Geschichte der Gewürze gibt es ein Symbol für Schärfe und das ist der Chili

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--von Tanushree Gupta, Johanna Wilk und Gabriela Krist Abb. 1: TeilnehmerInnen und Lehrende der Summer School 2016 © Institut für Konservierung und Restaurierung, Universität für angewandte Kunst Wien, Agnes SzökrönMichl Abb. 2: Hands-on! Workshops zur Konservierung und Restaurierung von Kunstobjekten aus Glas, Metall, Stein und Textil. © Institut für Konservierung und Restaurierung, Universität für angewandte Kunst Wien, Stefan Olah Wenn man an den Chili denkt, ist es unmöglich, dass einem die indische Küche nicht in den Sinn kommt. Bekannt für ihren Geschmack und den reichlichen Gebrauch von Chilis, sind die indischen Currys fast ein Synonym dafür. Dieser Gedanke ist nicht ganz falsch. Eigentlich sind Laal Maas aus Rajasthan und Rogan Josh aus Kashmir für ihre Anwendung der Chilis sehr bekannt- sie benutzen Chilis verschiedener Sorten und Schärfeniveaus. Während der erste für sein Mathania Mirch renommiert ist, dem der Chili eine feuerrote Farbe verleiht, ist Rogan Josh für den süßen und scharfen Geschmack seiner Kashmiri Mirch-Variante bekannt. Man sagt, der portugiesische Reisende Vasco de Gama hatte Chilis gegen einen Lagerplatz ausgetauscht, als er 1498 nach Indien gekommen ist. Doch ihm war nicht bekannt, dass in Indien Chilis wild wachsen und es da die schärfsten Sorten davon gibt, die Naga Jolokia und Naga Viper. Aryuveda, die Lebenswissenschaft, hat die Idee des Gewürzegebrauches im Essen verbreitet- und in manchen Texten werden die Chilis direkt genanntda man glaubte, dass, wenn man beim Kochen die passenden Gewürze benutzt, das Gericht die Nährstoffe der Zutaten bewahrt. Chilis bekämpfen auch die Aufblähung! Ob das stimmt oder nicht ist diskutierbar. Aber man kann nicht bestreiten, dass die Chilis in Indien sehr beliebt wurden und zu der Zeit befand sich die indische Küche in einer Übergangsphase, da


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Händler und Missionare neue Kochtechniken und Gerichte ins Land einführten. Davon brachte da Gama zwei neue: Vindaloo aus Schweinefleisch und Sorpotel. Beide sind heute bedeutende Gerichte aus der indischen Region Goa und für ihre Schärfe bekannt. Die Portugiesen haben Chilis der Peri Peri Sorte nach Indien gebracht, die für Masala spezifisch wurden. Als neue Sorten angepflanzt wurden, verbreiteten sich die Chilis auch in anderen indischen Regionen. In Rajasthan benutzte man sie in den meisten Gerichten als Pulver. Weiter nach Süden wurde Madras Pari, eine scharfe Sorte, zu einer wesentlichen Zutat. Bhavnagri Mirch begann man in Mirch Ka Salan zu benutzen, da man dank dessen Schärfe kreativ werden konnte. Wegen seines niedrigen Capasaicingehalts passt Byadagi Chili, neben eingelegtem Gemüse, zu Gerichten, die nur wenig Schärfe brauchen- Bisi Bele Bath, Samabar, Chutneys und Udupi. Ellachipur Sannam, das typische Hari-Mirch, verwendete man im ganzen Land, um die Gerichte zu schärfen. Guntur Sannam, ein anderer südindischer Chili, der eine schrumpelige Textur hat, wurde ebenfalls beim Schärfen der Gerichte benutzt. Die weißen Kanthari, die im indischen Staat Kerala wachsen, begann man beim Einlegen der Gemüse zu verwenden, um die Verdauung zu unterstützen. Wenige andere Sorten waren so bekannt für ihre Schärfe und ihren intensiven Geschmack wie Jwala aus Gujarat und Bird’s Eye Chili aus dem Nordosten. Diese Sorten sind extrem scharf und werden in ganz Indien dazu benutzt, Fleisch zuzubereiten. Der schärfste Eintopf ist ein indisches Curry, das in einem englischen Restaurant kreiert wurde. Das Phaal Curry ist ein gegrilltes Lamm in scharfer Sauce. Phaal wurde aus dem Nordosten inspiriert, wo der Chili fast das einzige Gewürz ist, das beim Kochen gebraucht wird. Wenn es um Chilis in der indischen Küche geht gibt es weinge Bezugselemente, die mehr als diese benutzt werden: Mathania Mirch für dessen Farbe in Laal Maas, Deghi Kashmir Mirch in Rogan Josh, Bhanagri Mirch in Mirch Ka Salan und Dhani oder Bird’s Eye Chili im assamesichen Laska und Thupka. Guntur/ Warangal/ Khamman Chili ist die übliche Wahl für das Einlegen von Gemüsen.

SCHÄRFENIVEAUS Sankeshwari Mirch mittelscharf bis scharf, oftmals für Konkan Gerichte benutzt Boriya Mirch Oftmals zur Milderung benutzt Kashmiri Degi Mirchi der lange, dunkelrote und schrumpelige Kashmiri Chili wird getrocknet und ist nur wenig scharf Bedgi odeer Byadagi Chili aus Karnatak, ist mittelmäßig in Schärfe und Farbe. Er ist in Godo Masala wesentlich. Tarvati Dieser durchsichtige, glänzende Chili wird benutzt, um den herkömmlichen roten Pulver zu erzeugen. Reshampatti Breit und kurz, mittelscharf, wird fürs Einlegen von Gemüsen benutzt. Gundu Chili Klein, rund und glänzend, ein Muss in der südindischen Küche. Naga Viper Chili Ein Hybrid der Naga Jolokia und Trinidad, vom Engländer Gerald Fowler erzeugt, einer der schärfsten Chilis. Naga Jolokia Chili Ein einziger Naga Jolokia Chili kann das Essen für wenigstens 200 Leute würzen. Piri Pri Chili Auch unter dem Namen ‘roter afrikanischer Teufel‘ bekannt; er ist scharf, zylinderförmig, dünn und orangerötlich. Hellgrüner Chili Am besten mit Vada Pav serviert – er sieht sehr gut aus, aber ist der mildeste von allen Dunkelgrüner Chili Dieser kleine Chili ist extrem scharf und wird oft in Linsencurry benutzt. --von Madhulika Dash

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I N D I S C H E

S T U D I E R E N D E

I N

Ö S T E R R E I C H

Sehr geehrte indische Studierende in Österreich! Wie Sie wissen, legt die indische Regierung größten Wert darauf, über das Wohl der indischen Diaspora im Ausland auf dem Laufenden zu bleiben, insbesondere wenn es um indische Studierende geht. Damit man Sie und andere indische Studierende in Österreich besser erreichen kann, ersucht die Botschaft von Indien in Österreich, dass Sie sich beim MADAD Portal Student Service (http://www.madad.gov.in/) registrieren. Beim MADAD Portal Student Service handelt es sich um eine neue Dienstleistung, welche kürzlich vom indischen Außenministerium gestartet wurde, um besseren Kontant zu indischen Studierenden im Ausland zu haben. Sobald Sie sich beim Portal registrieren, wird die Botschaft Ihre Kontaktdaten haben. Selbstverständlich unterliegen Ihre Daten bei der Botschaft strengstem Datenschutz und werden mit niemandem außerhalb der Botschaft und des Ministeriums geteilt. Der Sinn des Ganzen ist es, einen besseren Draht zu den indischen Studierenden im Ausland zu haben. Dadurch können Sie sich schneller mit der Botschaft in Verbindung setzen, wenn Sie bei Ihrem Aufenthalt im Ausland Hilfe benötigen. Die Botschaft wird Ihnen außerdem Informationen zu den verschiedenen Botschaftsaktivitäten senden, damit Sie ein Teil der größeren indischen Diaspora in Österreich werden können. 2. Wir wären sehr dankbar, wenn Sie diese Neuigkeit auch an Ihre Freunde, die in Österreich studieren, weiterleiten können, damit sie sich bei der Botschaft durch das MADAD Portal Student Service registrieren können. Weitere Informationen zur Registrierung können Sie hier erhalten: Anleitung 3. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Students’Welfare Officer, Herrn Brijesh Kumar (culture. vienna@mea.gov.in). Wenn Sie Fragen zu Konsularangelegenheiten haben, wenden Sie sich bitte an unsere Konsularabteilung (cons1.vienna@mea.gov.in). 4. Die Botschaft verfügt auch über eine Telefonnummer für Notfälle, an welche Sie sich bei Bedarf wenden können: 01 5058666. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in Österreich und alles Gute!

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H I N D I

L E R N E N

Liebe Leserinnen und Leser, die Zeit ist gekommen, sich mit den wirklich schwierigen Dingen auseinanderzusetzen – den Zeitwörtern. Lasst uns also keine Zeit verlieren und uns ins Lernen stürzen, auf dass unsere Bemühungen Früchte zeitigen! Zeitwörter, auch Verben genannt, gehören zu den schwierigsten Brocken einer jeden Sprache, spätestens wenn man zu den Zeitformen kommt. Ohne eine gute Handhabe dieser Wörter, welche Tätigkeiten und Geschehen beschreiben, wird man jedoch eine Sprache nie wirklich fliessend sprechen können. Keine Sorge, wir fangen klein an und arbeiten uns langsam voran. Die Grundform eines Zeitworts wird Infinitiv genannt. Es ist jene Form, die Sie im Wörterbuch finden; sie drückt weder Zahl noch Person aus. Im Deutschen erkennt man diese Form an der Endung –en, wie bei reden, schlafen, essen, lernen oder gehen. In Hindi ist es nicht viel anders – die Infinitivform erkennt man an der Endung ना . Beispiele: बोलना (reden), सोना (schlafen), खाना (essen), सीखना (lernen), जाना (gehen) Den Verbstamm erhält man, indem man die Endung ना weglässt. Diesen Verbstamm werden wir noch sehr oft brauchen. So weit, so einfach. Und jetzt, liebe Leserinnen und Leser, bringe ich Ihnen bei, wie man damit die Gegenwartsform bildet, also ich lerne, du gehst, er isst usw. In Hindi muss sich das Zeitwort sowohl an die Zahl als auch das Geschlecht des Subjekts anpassen. Für diese Konjugation gibt es drei einfache Regeln. 1) Wenn das Subjekt männlich und in der Einzahl ist, fügt man dem Verbstamm ता hinzu. Ich, Markus, falle zum Beispiel in diese Kategorie. 2) Wenn das Subjekt männlich und in der Mehrzahl ist, fügt man dem Verbstamm ते hinzu. Diese Endung wird auch bei gemischten Gruppen benutzt, die sowohl aus männlichen als auch weiblichen Subjekten bestehen. Sie, die Fußballmannschaft von Frankreich, und wir, die Touristengruppe bestehend aus Frauen, Kindern und Männern, fallen zum Beispiel in diese Kategorie. 3) Wenn das Subjekt weiblich ist (Zahl egal), fügt man dem Verbstamm ती hinzu. Du, meine Schwester, oder ihr, Läuferinnen vom Wiener Frauenmarathon, fallen zum Beispiel in diese Kategorie. Und wie bilde ich einen Satz damit? Erinnern wir uns an die fünfte Ausgabe von „India Spectrum“ und die Sache mit ich bin, du bist usw. 1. Person Singular: मैं हूँ 1. Person Plural: हम हैं 2. Person (Singular und Plural): आप हैं 3. Person Singular: यह है

(nah) oder वह है (fern)

3. Person Plural: ये हैं (nah) oder वे हैं (fern) Die Antwort is, wie so oft: Ganz einfach! Man schaue sich das Geschlecht und die Zahl des Subjekts an, versehe den Verbstamm mit der passenden Endung und führe das Resultat zwischen das Fürwort und die konjugierte Form von sein ein. Dabei kommen Konstruktionen wie z.B. „Ich lese bin“, „Wir gehen sind“ usw. heraus, aber sie bedeuten einfach nur so viel wie „Ich lese“ oder „Wir gehen“.

Fortsetzung...

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Schauen wir und das Ganze anhand einiger Beispiele an. मैं सोती हूँ - wir erkennen sofort am ersten und letzten Wort: erste Person Einzahl. Die Endung des Zeitwortes (ती) verrät uns, dass es sich hier um ein weibliches Subjekt handelt. Der Verbstamm müsste Ihnen auch bekannt vorkommen, liebe Leserinnen und Leser – सो. Fügen Sie ihm einfach ein ना hinzu, um das Infinitiv zu erhalten – सोना. Richtig, schlafen. Der Satz मैं सोती हूँ beduetet also „Ich schlafe“, wobei das Subjekt (Ich) in diesem Fall ein weibliches ist. Wenn der Sprecher aber ein Mann oder ein Junge wäre und auch „Ich schlafe“ sagen wollte, was würde sich ändern? Richtig: मैं सोता हूँ . Ein weiteres Beispiel: वे बोलते हैं . Und, können Sie es erraten? Richtig – „Sie sprechen“ (männliche oder gemischte Gruppe). वे हैं zeigt uns die dritte Person Mehrzahl an, die Endung ते verrät uns, dass das Subjekt (zumindest grammatikalisch betrachtet) männlich ist und den Verbstamm müssen wir lernen (oder im Wörterbuch nachschlagen). Liebe Leserinnen und Leser, zur Übung können Sie gerne die oben angeführten fünf Zeitwörter in sämtliche Formen konjugieren. Viel Spaß dabei! Aber jetzt muss ich mich verabschieden, denn die Zeit des Packens ist gekommen – mein Flug fliegt schon nächste Woche! Drücken Sie mir die Daumen, liebe Leserinnen und Leser, damit ich kein Blackout bekommen und mich zumindest and etwas von dem, was ich gelernt habe, erinnern kann! Bis zum nächstan Mal!

Markus W U S S T E N

S I E ,

D A S S . . .

…die indische Rupie eine der Währungen ist, die von einem eigenen Zeichen dargestellt werden? Das Zeichen ₹ wurde im Jahr 2010 vom indischen Finanzministerium angenommen und wird heute auf der ganzen Welt für die indische Währung gebraucht. Der Entwurf für das Symbol sollte an den lateinischen Buchstaben „R“ sowie and “र“ (das Zeichen für „Ra“ in der Hindi-Schrift Devanagri) erinnern. Als Symbol beschreibt ₹ nur die indische Wärhung – andere Länder, deren Währung auch Rupie heißt, verwenden üblicherweise die Abkürzung „Rs“.

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I N D I S C H

KO C H E N

Mirchi Ka Salan Zutaten für 4 Personen (350 ml. p.P.) 18-20 große Grüne Chilis 2 EL Öl 2 EL Sesamsamen 1 EL Koriandersamen 1 TL Kreuzkümmelsamen ½ Tasse geröstete Erdnüsse 2 getrocknete rote Chilis 2-3cm langes Stück gehackter Ingwer 6-8 Zehen gehackter Knoblauch 1 TL Senfsamen 1 (mittelgroß) geriebene Zwiebel 1 TL Kurkumapulver 2 EL Tamarindenmark (in ½ Tasse Wasser gemischt) Salz zum Abschmecken Zubereitung

Die grünen Chilis der Länge nach schneiden. In einem Wok frittieren. Die Sesam- Koriander- und Kreuzkümmelsamen trocken rösten und mit den Erdnüssen, dem roten Chili, dem Ingwer und dem Knoblauch mahlen, bis alles zu einer Paste wird. 2TL Öl in dem Wok erhitzen. Die Senfsamen dazugeben. Die Zwiebel dazugeben wenn das Spritzen anfängt. Wenn die goldgelb geworden ist Kurkumapulver hinzufügen. Die im Voraus zubereitete Paste dazugeben und 3 Minuten kochen lassen, indem man ständig umrührt. Eine ½ Tasse Wasser hineingießen und wieder zum Kochen bringen. Das Feuer kleiner machen und noch 10 Minuten kochen lassen. Das Tamarindemark dazugeben und rühren. Die grünen Chilis und Salz hinzufügen. Noch 5 Minuten kochen lassen. Heiß mit Chapatti (indisches Brot) servieren. ---

Verfasserin: Frau Dr. Veena També, Atmasantulana, Village Karla, Maharashtra

B I B L I OT H E K

D E R

B OT S C H A F T ■■ Die Bibliothek der Botschaft ist täglich von 10 bis 13 Uhr geöffnet. ■■ Unsere Sammlung umfasst über 2000 Bücher zahlreicher Richtungen. 2 ■■ Um sich einen Termin außerhalb der Öffnungszeiten auszumachen und bei sämtlichen Anfragen, kontaktieren Sie bitte den Information Assistant: info.vienna@mea.gov.in oder 01 5058666 33 ■■ Das stets auf dem neusten Stan gehaltene Verzeichnis unserer Bücher finden Sie hier: indianembassy.at/pdf/ EmbassyLibrary.pdf

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YO G A

F Ü R

A N FÄ N G E R ■■ Vorsicht

ARDHA USTRASANA “Ustra’’ bedeutet “Kamel’’.

■■ Vermeiden Sie diese Asana, bei Bauchverletzungen, Schwindelgefühl und in der Schwangerschaft !

■■ Technik ■■ Unsere Ausgangsposition ist Dandasana ■■ Wir beugen die Beine und setzen uns auf die Fersen ■■ Die Oberschenkel sind geschlossen, die großen Zehen berühren sich ■■ Die Hände ruhen auf den Knien ■■ Der Kopf und der Rücken sind gerade ■■ Diese Position heißt Vajrasana ■■ Nun beginnen wir mit Ardha Ustrasana. ■■ Wir atmen ein, erheben uns und stehen auf den Knien ■■ Áusatmen und die Hände auf die Hüften legen. ■■ Die Finger zeigen dabei nach unten ■■ Ellbogen und Schultern sind parallel zueinander ■■ Den Kopf nach hinten Halsmuskulatur dehnen

beugen

und

die

■■ Einatmen und den Rumpf zurückbeugen, ohne dass es unangenehm wird ■■ Ausatmen und entspannen ■■ die Hände nach unten mitnehmen und Vajrasana einnehmen

■■ Nutzen ■■ Diese Übung hilft bei Rückenschmerzen und Darmverstopfung.

I N D I A P E R S P E C T I V E S M AG A Z I N O N L I N E h t t p : / / w w w. m a g z t e r. co m / p u b l i s h e r s / m e a i n d i a

IN 14 SPRACHEN! AUCH AUF DEUTSCH VERFÜGBAR!

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Einladung zum 70. Unabhängigkeitstag

Aus Anlaß des 70. Unabhängigkeitstages Indiens lädt die Botschaft von Indien in Wien alle indischen StaatsbürgerInnen, Menschen mit indischen Wurzeln und Freunde Indiens zum Hissen der indischen Nationalflagge ein. Zeit: Montag 15. August 2016 Ort: India House, Spitzergasse 2, 1180 Wien Programm:

09:30: Ankunft der Gäste 10:00: Hissen der Nationalflagge durch den indischen Botschafter, Shri Rajiva Misra, gefolgt von der Nationalhymne 10:15: Lesung der Grußbotschaft des indischen Premierministers durch den Botschafter

u.A.w.g.: info.vienna@mea.gov.in

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F I L M A B E N D E

26. August, 17:30 HINDI OV mdUT

30. September, 17:30

28. Oktober, 17:30 HINDI OV mdUT

HINDI OV mdUT

Reservierungen und weitere Infos: www.indianembassy.at Indian Embassy Business Centre/Library Kärntner Ring 2, 1. Stock, 1010 Wien 10 • India Spectrum


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Musik kann eine intensive heilende Wirkung auf Körper, Geist und Seele ausüben. Dieses Potential hat sie vor allem, wenn sie im Zusammenspiel von Rhythmus, Melodie und kraftvollen Mantras die innere Harmonie und Ordnung wiederherstellt. Die vedische Musik ist sich der enormen Kraft positiver Schwingungen bewusst und setzt sie seit Jahrtausenden gezielt dazu ein. Sie bringt bestimmte Areale des Gehirns in Balance und verteilt diese Harmonie über den gesamten Organismus. Die menschliche Stimme hat dabei den größten Einfluss. Shriguru Balaji Tambés Stimme ist samtweich und kraftvoll zugleich und hat bereits zahlreiche Heilreaktionen ausgelöst. Wenn er die uralten, indischen Mantras singt, wirken sie wie Streicheleinheiten für die Seele und stellen ursprüngliche Lebensfreude und Vitalität wieder her. Das stärkste Mantra ist die Silbe AUM, welches als Höhepunkt des Konzertes gemeinsam gesungen wird. Die Zuhörer können ganz in die tiefgründigen Klangerlebnisse des AUM-Singens eintauchen, was die meditative Wirkung des Konzertes abrundet. Shriguru Balaji També ist eine weltweit bekannte Ayurveda-Legende. Musik spielt in seinem Therapie-und Heilungsansatz eine wesentliche Rolle. Seit über 30 Jahren stellt er seinem Publikum in Indien und Europa die Heilenden Klänge vor und wird dabei von weiteren Musikern begleitet.

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